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What would a "final tour" through series from the last few months be without a photo of what is probably the coolest sunset of the year for me, the one from the Carloa rocks in the Elbe Sandstone Mountains.

When you witness a very special moment as a photographer, you want to capture it from as many angles as possible. This has the big disadvantage that in these moments you are pretty busy trying to get the various possible compositions into the camera before the moment is over again. And the one where you actually just want to freeze in awe.

In some cases we're talking about a time window of two or three minutes, sometimes you're lucky and it's 20-30. The only problem is that you don't know that beforehand.

On the other hand, in the end you will have so many impressions in your head, in your heart and of course in your archive that you can return to this special moment again and again.

Nevertheless, when I take photos, I try to find enough time not to take photos and just be there.

 

Was wäre eine "Abschlußtour" durch Serien aus den letzten Monaten ohne ein Foto vom für mich wahscheinlich collsten Sonnenuntergang des Jahres, dem vom Carloafelsen im Elbsandsteingebirge.

Wenn du als Fotograf Zeuge eines ganz besonderen Moments wirst, dann möchtest du diesen in so vielen Blickwinkeln wie möglich festhalten. Das hat den großen Nachteil, dass du in diesen Momenten ziemlich damit beschäftigt ist, die verschiedenen Möglichkeiten einer Komposition in die Kamera zu bekommen, bevor der Moment wieder vorbei ist. Und das wo du eigentlich nur vor Bewunderung erstarren möchtest.

In manchen Fällen reden wir hier über ein Zeitfenster von zwei oder drei Minuten, manchmal hast du Glück und es sind 20-30. Das Problem, dabei ist nur, dass du das vorher nicht weisst.

Auf der anderen Seite hast du am Ende so viele Eindrücke im Kopf, im Herzen und natürlich im Archiv, dass du immer und immer wieder zu diesen besonderen Moment zurück kehren kannst.

Nichts desto trotz versuche ich auch beim Fotografieren ausreichend Zeit dafür zu zu finden nicht zu fotografieren und einfach nur dort zu sein.

 

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Das nicht mehr bewohnte Kloster Kyra Panagia Tsambika, das eigentlich nur aus einer Klosterkirche besteht, liegt auf der Spitze des Felsenberges Tsambika.

Von der Küstenstraße bei Kolymbia führt eine ausgeschilderte Stichstraße mit einer mehr schlechtem Asphalt in Serpentinen zum unteren Gipfel von dem aus man dann die über 300 Stufen zum Kloster zu Fuß gehen muss.

Die kleine Kirche ist der Muttergottes (Panagia) geweiht und ist heute noch ein Wallfahrtsort von Jungen Frauen mit Kinderwunsch, die dann zusätzlich zur Festigung ihres Wunsches einen der bereitliegenden Säcke mit Sand für den letzten Abschnitt des Aufstiegs mit sich tragen.

Oben angekommen wird man für die mühe mit einem beeindruckenden Ausblick über die Insellandschaft belohnt.

 

The monastery of Kyra Panagia Tsambika, which is no longer inhabited and actually only consists of a monastery church, is located on the top of the rocky mountain of Tsambika.

From the coastal road near Kolymbia, a signposted road with a rather poor asphalt surface leads in serpentines to the lower summit, from where you have to walk the 300 steps to the monastery.

The small church is dedicated to the Virgin Mary (Panagia) and is still a place of pilgrimage for young women wishing to have children, who carry one of the sacks of sand provided with them for the last section of the ascent to reinforce their wish.

Once at the top, the effort is rewarded with an impressive view over the island landscape

  

This photo is exclusively dedicated to the famous weather pine from mount Lilienstein in the Elbe Sandstone Mountains and its ability to survive in such harsh conditions.

In keeping with this view, I thought of a quote from Mark Twain that has been with me for a long time and which I have wanted to combine with a photo for just as long. I think it could fit here.

It reads: "The two most important days in your life are the day you are born and the day you find out why."

Why does this suit this tree for me? I think it has found it's purpose, which the poet describes with the second day.

It shows the world that things that are actually impossible are also possible. Like, for example, growing and thriving on this rock, all the while exposed to wind and weather without any protection.

If you were to tell these general conditions to someone who has never seen anything like this, the likely reaction would be that no tree can grow here.

And yet here it is, on top of the mount Lilienstein. And this has been the case for many years now. Maybe You remember this extraordinary pine when someone is telling you "this is impossible!".

 

Dieses Foto ist ausschließlich der berühmten Wetterkiefer vom Lilienstein im Elbsandsteingebirge und seiner Fähigkeit gewidmet unter solch rauen Bedingungen zu überleben.

Passend zu diesem Anblick ist mir ein Zitat von Mark Twain eingefallen, welches mich schon lange begleitet und welches ich schon genau so lange mit einem Foto verbinden möchte. Ich denke hier könnte es passen.

Es lautet: "Die beiden wichtigsten Tage in deinem Leben sind der Tag, an dem du geboren wirst, und der Tag, an dem du herausfindest, warum."

Warum passt das für mich zu diesem Baum ? Ich finde er hat seine Bestimmung gefunden, die der Dichter mit dem zweiten Tag umschreibt.

Und zwar zeigt er der Welt, dass auch Dinge möglich sind, die eigentlich unmöglich sind. Wie zum Beispiel auf diesem Felsen zu wachsen und zu gedeien, während er die ganze Zeit schutzlos Wind und Wetter ausgesetzt ist.

Würde man diese Rahmenbedingunen jemandem erzählen, der so etwas noch nicht gesehen hat, wäre die wahrscheinliche Reaktion, dass hier kein Baum wachsen kann.

Und doch steht er hier, oben auf dem Lilienstein. Und das nun schon viele Jahre.

Vielleicht erinnert Ihr Euch an diese außergewöhnliche Kiefer, wenn Euch jemand sagt: "Das ist unmöglich!".

 

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Gestern Morgen gab es schönen Raureif.

Raureif mag ich eigentlich lieber als Schnee, der alles zudeckt.

Habt einen friedlichen Ersten Advent !

 

Yesterday morning there was beautiful hoarfrost.

I actually prefer hoarfrost to snow that covers everything.

Have a lovely first Advent !

Die Singschwäne brüten eigentlich viel weiter im Norden, in Finnland und Sibirien, aber einige Paare brüten seit einiger Zeit auch hier.

 

The Whooper Swans normally breeding high up in the north, Finland and Siberia, but some couples are breeding here since some years.

Autumn is actually the time of many colors. But there are also areas where coloring starts much earlier.

One of these places is the Königsbrück Heather near Dresden. The photo was taken at the end of August and as you can see, the Erica (yes, that is really the scientific name of the heather, I didn't make it up) is already shining in its typical violet color.

When I looked at the picture I asked myself what I should call it. I was torn between birch heather or heather birch? In the end I finally decided on something more neutral because it doesn't actually matter. In any case, the combination of the bright white birch trunks and the purple-flowering heather looks very chic. And especially against such a dark background, which is provided here by a small spruce forest.

At least I think so.

 

Eigentlich ist ja der Herbst die Zeit der vielen Farben. Doch es gibt auch Gegenden, da geht das mit dem kolorieren schon deutlich früher los.

Einer dieser Orte ist die Königsbrücker Heide in der Nähe von Dresden. Das Foto wurde Ende August gemacht und wie man sieht erstrahlt die Erika (ja, das ist wirklich der wissenschaftliche Name des Heidekrauts, den hab ich mir nicht ausgedacht) schon in ihrem typischen violett.

Beim Betrachten des Bildes habe ich mir die Frage gestellt, wie ich es wohl nennen soll. Ich schwankte zwischen Birkenheide oder Heidebirken ? Schluß endlich hab ich mich für etwas neutraleres entschieden denn eigentlich ist das ja auch egal. Auf jeden Fall sieht die Kombination aus den leuchtend weißen Birkenstämmen und der violett blühenden Heide sehr schick aus. Und das vor allem vor so einem dunklen Hintergrund der hier von einem kleinen Fichtenwäldchens bereitgestellt wird.

Finde ich zumindest.

 

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EN: When the wind comes from the south in Switzerland, the air is often particularly pure and the Alps seem closer than they really are. Today was again such a day and there are a few places in Switzerland where the perceived proximity to the mountains is particularly well staged. One of these places is in Auslikon, between Pfäffikon ZH and Wetzikon. Normally only suburban trains run here on their way to Wetzikon, but a few times a week a gravel train runs from Hüntwangen to Hinwil and back. The spot in Auslikon is actually a very late summer spot, so the locomotive also has a lot of light on the front. I decided to go to the spot a little earlier today and try to get the mountain panorama in the background.

In the centre is the Glärnisch, about 2915 metres above sea level, which forms the central element of the Glarus Alps and blocks the view of the main Alpine ridge.

 

On this day Re 620 035 "Muttenz" had the honour to pull the empty gravel train 67578 back to Hüntwangen. It's a pity the driver can't see the magnificent panorama!

 

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DE: Wenn in der Schweiz der Wind aus dem Süden kommt ist die Luft oft besonders rein und die Alpen wirken näher als sie wirklich sind. Heute war wieder einmal ein solcher Tag und es gibt einige Stellen in der Schweiz, bei welchen die gefühlte Nähe zu den Bergen besonders gut in Szene gesetzt wird. Eine dieser Stellen ist in Auslikon, zwischen Pfäffikon ZH und Wetzikon. Normalerweise verkehren hier nur S-Bahnen auf ihrem Weg nach Wetzikon, doch ein paar mal in der Woche verkehrt ein Kieszug von Hüntwangen nach Hinwil und wieder zurück. Die Stelle in Auslikon ist eigentlich eine sehr späte Sommerstelle, so dass die Lok auch richtig viel Licht auf der Front hat. Ich entschied mich heute etwas früher an die Stelle zu fahren und zu versuchen, das Bergpanorama im Hintergrund in Szene zu setzen.

Im Zentrum steht der rund 2915 Meter über Meer gelegene Glärnisch, welcher zentrale Element der Glarner Alpen bildet und den Blick auf den Hauptalpenkam versperrt.

 

An diesem Tag hatte Re 620 035 "Muttenz" die Ehre den leeren Kieszug 67578 zurück nach Hüntwangen zu ziehen. Schade sieht der Lokführer das grossartige Panorama nicht!

Since more spring-like temperatures are coming (hopefully) soon (even if we had snow last night), it's time to post my last photo from my winter morning at the fairytale Moritzburg Castle.

This was the first photo taken that morning. And as you can see, there isn't much to see of the upcoming sunrise yet.

A faint light stripe can only be seen to the right of the castle. Otherwise it was basically still night.

At that point I had no idea that the fireworks would actually take place in a completely different place in the sky. And luckily I was no longer in that position (but in exactly the right one) at that time. Maybe You remember.

I left this one shortly after this picture because I wanted to have a little more free space and therefore more reflection in my composition.

All you can say is that I was really lucky again.

When I think about it, it's fascinating how many lucky circumstances are involved sometimes in the creation of my pictures.

 

Da nun (hoffentlich) bald frühlingshaftere Temperaturen ins Haus stehen (auch wenn es heute nacht geschneit hast), ist es an der Zeit mein letztes Foto von meinem Wintermorgen am märchenhaften Schloss Moritzburg zu posten.

Dies hier war das erste Foto, was an diesem Morgen entstanden ist. Und wie Ihr sehen könnt ist vom bevorstehenden Sonnenaufgang noch nicht allzu viel zu sehen.

Lediglich rechts vom Schloss ist ein schwacher heller Streifen zu erkennen. Ansonsten war es im Grunde noch Nacht.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich auch noch nicht geahnt, dass das eigentlich Feuerwerk an einer ganz anderen Stelle am Himmel stattfinden wird. Und bei dem ich, zum Glück, nicht mehr an dieser Position stand als das passierte (sondern an genau der richtigen). Vielleicht erinnert Ihr Euch ja.

Diese hier hatte ich nämlich kurz nach diesem Bild verlassen, weil ich gern etwas mehr freie Fläche und somit mehr Spiegelung in meiner Komposition haben wollte.

Da kann man nur sagen, ich hatte mal wieder mächtig Glück.

Wenn ich so darüber nachdenke, dann ist es schon faszinierend, wie viele Glücksumstände teilweise bei der Entstehung meiner Bilder beteiligt sind.

 

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Today is supposed to be about two actually irreconcilable opposites.

There is no light without shadows and without the cold of the night, we would not appreciate the warmth of the day.

We often try to suppress the unpleasant parts of life and only concentrate on the beautiful things. And then we are surprised and sometimes shocked when the “evil twin” suddenly appears in front of us. This shock can even cause us to completely lose sight of the light and have great difficulty finding it again.

What we can do, however, is to always be aware of both sides. When I love, it is an indescribably beautiful and inspiring feeling. And at the same time it makes me more vulnerable than almost anything else in life. Where there is a lot of love, there may also be a lot of pain (everyone, who has children knows what I am talking about). Should we therefore stop loving? Of course not. We just have to make sure we always have enough love for ourselves. Then we are able to deal with the pain (even if that doesn't make it any more pleasant).

I could write a book with the thoughts that fill me on this topic. For today, however, I have to leave it with this short form.

Photographically, today I'm going to turn to light first. And few of my recent photos can convey this as well as this beautiful sunny morning on the Bastei rocks in the Elbe Sandstone Mountains.

 

Der heutige Tag soll im Zeichen von zwei eigentlich unvereinbaren Gegensätzen stehen.

Licht gibt es nicht ohne Schatten und ohne die Kälte der Nacht, würden wir die Wärme des Tages nicht zu schätzen wissen.

Oft versuchen wir die unangenehmen Bestandteile des Lebens zu verdrängen und konzentrieren uns nur auf die schönen Dinge. Und dann sind wir überrascht und teilweise erschüttert, wenn der "böse Zwilling" plötzlich vor uns steht. Dieser Schock kann dann sogar dazu führen, dass wir das Licht vollständig aus den Augen verlieren und große Schwierigkeiten haben es wieder zu finden.

Was wir jedoch tun können ist, uns immer beider Seiten bewusst zu sein. Wenn ich liebe, dann ist dies ein unbeschreiblich schönes und inspirierendes Gefühl. Und gleichzeitig macht es mich so verletzlich, wie kaum etwas anderes im Leben. Wo viel Liebe ist, liegt unter Umständen auch viel Schmerz (Jeder, der Kinder hat, weiß, wovon ich spreche). Sollten wir deshalb aufhören zu lieben ? Natürlich nicht. Wir müssen nur darauf achten immer genug Liebe für uns selbst aufzubringen. Dann sind wir auch in der Lage mit dem Schmerz umzugehen (auch wenn das diesen natürlich nicht angenehmer macht).

Mit den Gedanken, die mich zu diesem Thema erfüllen könnte ich ein Buch schreiben. Für heute muss ich es allerdings mit dieser Kurzform bewenden lassen.

Fotografisch möchte ich mich heute zuerst dem Licht zuwenden. Und nur wenige meiner Fotos der letzten Zeit können dies so gut transportieren wie dieser wunderschöne sonnige Morgen auf den Basteifelsen im Elbsandsteingebirge.

 

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Dieses Bild besteht aus zwei Fotos. Ein Foto wurde mit IMC-Technologie aufgenommen. Eigentlich wollte ich eine Doppelbelichtung in der Kamera verwenden. Das ist mir jedoch nicht gelungen. Deshalb habe ich die beiden Fotos am Computer kombiniert.

 

A ray of hope

This image consists of two photos. One photo was taken using IMC technology. I actually wanted to use double exposure in the camera, but I didn't manage to do so. That's why I combined the two photos on the computer.

 

So that I can end this series as soon as possible, I'm adding a photo of the beautiful Blue Wonder in Dresden. And this time in a slightly more cell phone-friendly version.

This was also taken at the beginning of December last year from the terrace of the "Luisenhof" restaurant. Why the operators rightly call themselves "The Balcony of Dresden" is actually obvious when you look at this fantastic view.

 

Damit ich auch diese Serie alsbald beenden kann, ergänze ich noch eine Aufnahme vom wunderschönen Blauen Wunder in Dresden. Und zwar dieses Mal in einer etwas Handy-freundlicheren Variante.

Diese wurde Anfang Dezember letzten Jahres, ebenfalls von der Terrasse des Restaurants "Luisenhof" aufgenommen Warum die Betreiber sich selbst zurecht als "Den Balkon von Dresden" bezeichnen ist, beim Anblick dieser fantastischen Aussicht, eigentlich offensichtlich.

 

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This photo, taken from a viewing point at the Bastei rocks in the Elbe Sandstone Mountains, which dates from November of last year, is one of my favorite pictures from the entire last year.

To me, this scene with the jagged rocks surrounded by a turbulent sea of ​​mist seems as if we had been transported not only to another time but even to another planet.

I've been thinking for a long time about what kind of text I could write about this, which is why I'm only posting it now. Now I have come to the conclusion that the significance of the picture is completely sufficient and I have actually already written far too much.

 

Dieses Foto, aufgenommen von einem Aussichtspunkt an den Bastei Felsen im Elbsandsteingebirge, welches aus dem November des vergangenen Jahres stammt, ist eines meiner Lieblingsbilder aus dem dem gesamten letzten Jahr.

Auf mich wirkt diese Szene mit den schroffen Felsen, die von einer aufgepeitschten See aus Nebel umtost werden, als wären wir nicht nur in eine anderen Zeit sondern sogar auf einen anderen Planeten transportiert worden.

Lange habe ich überlegt, was ich hier für einen Text dazu schreiben könnte, darum poste ich es auch erst jetzt. Nun bin ich zu dem Schluß gekommen, dass die Aussagekraft des Bildes völlig ausreichend ist und ich eigentlich schon viel zu viel geschrieben habe 😉.

 

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Now I don't want to torture you for so long.

Two days ago I posted a photo of a beautiful ice formation. However, this was only a small excerpt of a much more impressive and larger formation (which has seen a lot of visitor traffic in the last few days) and which I promised to pass on to you later. So here it is. Can you find the excerpt?

This masterpiece of ice and snow is located in the Polenz valley in the Elbe Sandstone Mountains and in the foreground you can see the river that gave this valley its name. And now you may also understand why I found the name cathedral so appropriate.

By the way, if this looks like a frozen waterfall, it actually isn't one (at least not in the classic sense). The water simply flows out of the forest or out of the rock and drips into the river. Due to this small amount of water and slow flow speed such a delicate masterpiece can be formed, which is certainly more than 5 meters high.

 

Jetzt will ich Euch mal nicht so lange auf die Folter spannen.

Vor zwei Tagen habe ich ein Foto einer wunderschönen Eisformation gepostet. Diese war jedoch nur ein kleiner Ausschnitt einer deutlich beeindruckenderen und größeren Formation (die in den letzten Tagen so einiges an Besucherverkehr erlebt hat) und die ich Euch versprochen habe noch nachzureichen. Also hier ist sie. Könnt Ihr den Ausschnitt finden ?

Diese Meisterwerk aus Eis und Schnee befindet sich im Polenztal im Elbsandsteingebirge und im Vordergrund seht ihr den Fluß der diesem Tal seinen Namen gegeben hat. Und jetzt versteht Ihr vielleicht auch, warum ich die Bezeichnung Kathedrale als so passend empfunden habe.

Übrigens, auch wenn dies so aussieht, wie ein gefrorender Wasserfall so ist das eigentlich keiner (zumindest nicht im klassischen Sinne. Das Wasser fliesst hier einfach aus dem Wald oder sickert aus dem Fels und tropft in den Fluß. Durch diese geringe Wassermenge und langsame Fließgeschwindigkeit konnte sich ein solch filigranes Meisterwerk bilden, welches mit Sicherheit eine Höhe von mehr als 5 Metern hat.

 

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Eigentlich gibt es bei uns in Norddeutschland keine Wasseramseln, aber aus Skandinavien oder dem Baltikum verbringen einige den Winter bei uns in Norddeutschland. Noch vor einigen Jahren haben sich jeden Winter an mehreren Stellen welche aufgehalten, aber das ist immer weniger geworden. Sicher eine Folge des Klimawandels, dass sie nicht mehr so weit ziehen. Das letzte Mal habe ich 2020 eine bei uns gesehen.

 

Der etwa starengroße, rundlich wirkende Singvogel ist eng an das Leben entlang schnellfließender, klarer Gewässer gebunden. Dort ernährt sie sich vornehmlich von Wasserinsekten, die sie vor allem tauchend erbeutet. Wasseramseln wenden verschiedene Strategien beim Nahrungserwerb an. Einfachste Form ist das Aufpicken der Beutetiere vom Boden, von der Wasseroberfläche oder von Blättern; gelegentlich werden dabei Steine umgedreht oder Blätter gewendet. Beim Wasserlugen tauchen Wasseramseln den Kopf aus stehender oder schwimmender Lage ins Wasser und suchen so den oberflächennahen Untergrund nach Beute ab. Die häufigste und spezialisierteste Methode des Nahrungserwerbs ist das Tauchen. Unter Wasser wenden Wasseramseln Steinchen und lösen festsitzende Insektenlarven durch drehende Kopfbewegungen vom Substrat. Quelle: Wikipedia

 

Ein Video gibts natürlich auch dazu: youtu.be/YEyWvLlF-mc

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Actually, there are no dippers in northern Germany, but some from Scandinavia or the Baltic States spend the winter here at our place in northern Germany. A few years ago, there were some in several places every winter, but that has become less and less often. It's certainly a consequence of climate change that they no longer migrate so far. The last time I saw one here was in 2020.

 

This songbird, which is about the size of a starling and has a rounded appearance, is tightly bound to life along fast-flowing, clear waters. There, it feeds primarily on aquatic insects, which it catches mainly by diving. Dippers use various strategies to obtain food. The simplest form is to pick up prey from the ground, the water surface or leaves; occasionally, stones are turned over or leaves are turned over. When diving, dippers dip their heads into the water from a standing or floating position and search the substrate near the surface for prey. The most common and specialised method of obtaining food is diving. Underwater, dippers turn over small stones and loosen stuck insect larvae from the substrate by rotating their heads.

 

Ich liebe Regenbögen und ihre Farben. Sie sind eigentlich nicht als reales Band am Himmel vorhanden, sondern nur ein atmosphärisch-optisches Phänomen. Wir sehen die Lichtbrechung durch Regentropfen, aber er hat auf der ganzen Welt eine starke mythologische Bedeutung.

In diesen Tagen ist er das Symbol für Hoffnung in der Coronazeit. Einen schönen Ostersamstag wünsche ich euch!

 

I love rainbows and their colors. They are actually not in the sky as a real band, but only an atmospheric-optical phenomenon. We see the refraction of light from raindrops, but it has a strong mythological meaning all over the world.

These days it is the symbol of hope in the Corona period. I wish you a nice Easter Saturday!

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"Tänzerin im Wind" der Künstlerin Gisela Meyer-Hahn auf dem See in Barmstedt ist eine sechs Meter lange und drei Meter hohe Konstruktion. Trifft der Wind auf die bunten Flügelflächen, beginnen diese sich zu drehen. "Die Tänzerin im Wind erinnert an unsere eigene Lebensspirale, an die Form unserer DNS", sagt Meyer-Hahn und fügt hinzu: "Das Auge kann mit der Bewegung mitgehen, die sich von dem Objekt loslöst und uns Mobilität und Kraft gibt."

 

"Dancer in the wind" by the artist Gisela Meyer-Hahn on the lake in Barmstedt is a construction, six meter long and three meter high. When the wind hits the colorful wing surfaces, they begin to turn. "The dancer in the wind reminds us of our own spiral of life, of the shape of our DNA," says Meyer-Hahn, adding: "The eye can follow the movement that detaches itself from the object and gives us mobility and strength."

Nette Überraschung im Altmühltal. Irgend etwas Spannendes begegnetet einem bei einem Foto-Ausflug in der Gegend zwischen Eichstätt und Treuchtlingen eigentlich immer. Am 19. Mai 2025 war dies die 151 170, die inzwischen bei SRI Rail Investment eine neue Heimat gefunden hat. Mit einem Kesselwagenzug war der Sechsachser mutmaßlich für die FLEX Bahndienstleistungen gen Großkorbetha unterwegs. Bei Hagenacker konnte ich die klassische Bundesbahn-Güterzuglokomotive bei perfekten Lichtbedingungen in der für das Altmühltal typischen Landschaft fotografieren.

 

A pleasant surprise in the Altmühl Valley. You always encounter something exciting on a photo trip in the area between Eichstätt and Treuchtlingen. On 19 May 2025, it was the 151 170, which has since found a new home at SRI Rail Investment. The six-axle locomotive was presumably on its way to Großkorbetha with a tank wagon train for FLEX Bahndienstleistungen. Near Hagenacker, I was able to photograph the classic German Federal Railway freight locomotive in perfect lighting conditions in the landscape typical of the Altmühltal valley.

Of course, a visit to Hamburg's warehouse district is nothing (at least for me) without a detour to the famous water castle.

So I tore myself away from the sunrise on the terrace of the Elbphilharmonie and rushed here.

I was hoping that the lighting on the buildings here would be switched on in time and that the sky would still have some color at this point. Unfortunately, I was denied this wish and so I took two photos (I could now easily combine them into one in Photoshop, but I decided against doing so).

And by the way, I now have an explanation as to why there was so little water in the canals here during my last visit. which was actually pretty clear. It was just low tide and on my previous visits it was always high tide (or something in between).

The port of Hamburg is a so-called tidal port where the water level fluctuates on average by 3.70 m between high and low tide.

I was a little ashamed of myself for not being aware of this straight away.

 

Ein Besuch in der Hamburger Speicherstadt ist natürlich nichts (für mich zumindest) ohne einen Abstecher zum berühmten Wasserschloss.

Also hab ich mich auf der Terasse der Elbphilharmonie vom Sonnenaufgang losgerissen und bin hier her geeilt.

Ich hatte die Hoffnung, dass die Bewleuchtung der Gebäude hier rechtzeitig eingeschaltet werden und so der Himmel zu diesem Zeitpunkt noch etwas Farbe hat. Leider wurde mir dieser Wunsch versagt und so habe ich zwei Fotos gemacht (die könnte ich jetzt leicht in Photoshop zu einem verbinden, habe mich jedoch dagegen entschieden dies zu tun).

Und ich hab übrigens inzwischen auch eine Erklärung, warum bei meinem letzten Besuch hier in den Kanälen so wenig Wasser war. was eigentlich ziemlich klar war. Es war halt gerade Ebbe und bei meinen früheren Besuchen war immer Flut (oder irgend etwas dazwischen).

Der Hamburger Hafen ist nämlich ein so genannter Tidehafen bei dem der der Wasserstand zwischen Ebbe und Flut im Schnitt um 3,70 m schwankt.

Ich hab mich schon ein wenig vor mir selbst geschämt, dass mir das nicht gleich bewusst war.

 

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Statt Schnee und Frost, wie eigentlich zu erwarten, haben wir milde TemperaturStatt Schnee und Frost, wie eigentlich zu erwarten, hatten wir in den letzten Tagen milde Temperaturen von 10 bis 12 Grad, auch in der Nacht sank das Thermometer nicht unter 10 Grad, Plus wohlgemerkt.

 

Instead of snow and frost as should be expected at this time of the year, the thermometer has been showing mild temperatures these last days between 10 and 12 degrees centigrade, above zero to be clear, even at night not much lower.

en von 10 bis 12 Grad, auch in der Nacht sank das Thermometer nicht unter 10 Grad, Plus wohlgemerkt

Wieder ein Bild aus der Rubrik "eigentlich wollte ich etwas ganz anderes fotografieren"... Mein Wunschmotiv war nicht da, dafür ergab sich die Möglichkeit diese einsame Graugans abzulichten. Nichts besonderes, mir haben der stille und beinahe monochromatische Moment sowie die Symmetrie gefallen. Tech. Info: das Licht war schon fast zu hart, ich habe die ISO ziemlich weit nach unten gedrückt um den Kontrastumfang weich abbilden zu können.

 

Another picture from the category ‘I actually wanted to photograph something completely different’... My desired subject wasn't there, but instead I had the opportunity to take a shot of this lonely greylag goose. Nothing special, I just liked the quiet, almost monochromatic moment and the symmetry. Technical info: the light was almost too harsh, so I reduced the ISO quite significantly in order to be able to reproduce the contrast range smoothly.

Trotz N+2 in efd hat dieses Negativ einen Kontrastumfang von nur 0,68 logD, benötigt also Gradation 5 (extrahart).

Es gab also eigentlich keinen Grund es überhaupt mit einer Festgradation 3 (normal) zu versuchen. Erstaunlicherweise ist das Ergebnis nicht völlig daneben und das macht mich etwas ratlos. Alle bisherigen Tests haben sowohl bei Dokomul als auch bei Ecomol eine maximale Aufsteilung von einer halben Gradation ergeben. Letztendlich spielt es keine Rolle dieses Papier wird nicht mehr produziert.

 

Ilfobrom Galerie FB G3 (batch from 2002)

ECOMOL 1+6 90 seconds.

 

Despite N+2 in efd, this negative has a contrast range of only 0.68 logD, so it requires gradation 5 (extra hard).

So there was really no reason to try it with a grade 3 (normal) paper. Surprisingly, the result is not completely off the mark, which leaves me somewhat perplexed. All tests to date have shown a maximum increase of half a grade for both Dokomul and Ecomol. Ultimately, it doesn't matter because this paper is no longer in production.

 

...eigentlich der Wasserfall, in den die alten Götterbilder Islands nach der Christianisierung geworfen wurden.

 

>>> de.wikipedia.org/wiki/Go%C3%B0afoss

This image shows some grasses at the german Green Belt at an evening in last Juli. We planned to take images of some butterflies, but finally I only took some macro shots of the nature.

 

Dies ist ein Foto aus dem letzten Juli. Wir waren am Grünen Band unterwegs, eigentlich auf der Suche nach Schmetterlingen. Letztendlich konnte ich mich dann aber nicht von den Gräsern und den Pflanzen in Kombination mit dem wunderbar goldenen Licht lösen.

.. eigentlich wollte ich nur für ein Paar Schritte in den Wald .. und dann ist doch ein Abendessen daraus geworden 😎👍

 

.. actually I just wanted to go into the forest for a few steps .. and then it turned into a dinner 😎👍

Before my first trip here, when I imagined the landscape of Thailand (actually, half of Asia), it looked exactly like this:

A vast country crisscrossed by rivers and extensive wetlands, from which lush green mountains rise. This image was probably heavily influenced by movies I saw in my youth.

But gradually, I've become aware of just how diverse the landscapes of Asia are. And so far, I only know Thailand, and even then, only fragments of it (which I hope will drastically change in the future).

That's why I was so thrilled when, driving across a bridge in Khao Sam Roi Yot National Park, I suddenly had this view before me.

To get a sense of the scale of this landscape, I refer to the boat in the foreground of the picture.

 

Wenn ich mir, vor meiner ersten Reise hier her, die Landschaft von Thailand (eigentlich von halb Asien) vorgestellt habe, dann sah sie genau so aus.

Ein weites Land durchzogen von Flüssen und ausgedehnten Feuchtgebieten aus dem üppig begrünte Berge empor ragen. Wahrscheinlich war dieses Bild stark von Filmen geprägt, die ich in meiner Jugend gesehen habe.

Doch nach und nach ist mir bewusst geworden, wie vielfältig die Landschaft von Asien ist. Und da kenne ich bisher nur Thailand und auch von diesem Land nur Bruchteile (was sich perspektivisch hoffentlich drastisch verändern wird).

Um so mehr hat es mich begeistert, als ich im Khao Sam Roi Yot Nationalpark über eine Brücke fuhr, und plötzlich diesen Anbick vor Augen hatte.

Um ein Gefühl für die Ausmaße dieser Landschaft zu bekommen, verweise ich auf das Boot im Vordergrund des Bildes.

#MacroMonday

#DutchAngle

 

Please press "Z" :)

 

A very unusual (for me) MM contribution in quite a few ways, because it is a photo that I have neither taken at home nor specifically for the "dutch angle" theme – this fluffy feather was a chance discovery at last Wednesday's (fabuloutastic, I should add) photowalk at the Olympic stadium; I didn't even think about the theme when I found this pretty feather in a corner of a step of one of the many, many staircases there. And of course this isn't the photo from that walk that I'd planned to upload first, either ;-). But often things don't turn out as expected (something which happens a lot lately when it comes to MMs), and that's not always a bad thing.

 

This small feather, about 6 cm / 2,3 inches long, came to my rescue when my original idea didn't work out – which every way I tried to make it work (it was a small spoke reflector which I'd once found in the street; the idea was to capture its distorted reflection which made it look like a flowing piece of honeycomb, something that came to my mind because of the reflector's honeycombed structure; well, to make it short, I never managed to get the distorted reflection sharp enough so it would be pleasant to look at; maybe I can still make it work later... I also tried to magnify those honecomb patterns inside of the reflector by using the extension tubes and the Raynox DCR-250 close-up lens – but, no, it wasn't meant to work).

 

But back to my "Olympic feather": Most conveniently, I had already taken it at a dutch angle (Mr Freud, can you hear me?). It is a single handheld picture taken with the Ricoh (the GRIII rocks!) which I've sharpened in Topaz Sharpen AI, and then further processed it in Nik's HDR Efex Pro – I started with the "En Vogue" preset "Cool Deep" which I'd then still tweaked a little here or there. And because the staircase I'd found this feather on had been in a shadowy corner of the stadium (and the feather in an even more shadowy corner of the step), the DNG outcome was rather dull; to add some much needed light I went into ON1 where I added a "Sunflare" texture filter to the upper left corner of the image; back in LR I added the preset "Soft Fog" and tweaked the luminosity and saturation sliders for a dreamy look.

 

HMM, Everyone, stay safe and healthy!

 

Nicht das, was ich eigentlich für's Thema machen wollte, aber das passiert mir in letzter Zeit häufiger ;-) Meine ursprüngliche Idee war es, die verzerrte Spiegelung eines kleinen Speichenreflektors (ein Straßenfund) auf einer Spiegelfliese zu fotografieren; die Verzerrung ließ den Reflektor wie ein fließendes Stück Honigwabe aussehen, was auch schön mit der wabenartigen Struktur des Reflektors korrespondierte – nur wollte es mir partout nicht gelingen, der Verzerrung zumindest ein wenig Schärfe abzuringen. Ich habe dann versucht, die Wabenstruktur im Innern des Reflektors mithilfe der Zwischenringe und der Raynox-DCR-250-Makrolinse zu vergrößern, aber auch hier hatten die Endergebnisse zu wenig Schärfe.

 

Irgendwann, es war schon ziemlich später Abend (wie immer), gab ich frustriert auf. Zum Glück fiel mir dann die flauschige Feder ein, die ich letzte Woche zufällig auf einer der unzähligen Stufen des Olympiastadions entdeckt und aus der Hand mit der GRIII fotografiert hatte. Die Größe (gut 6 cm) passte, den Winkel hatte ich bei der Aufnahme (unbewusst? Freud lässt grüßen, denn vor Ort hatte ich überhaupt nicht an das Dutch-Angle-Thema gedacht) auch schon passend schräg gewählt... Warum also nicht, auch wenn diese Feder nicht das Foto ist, das ich als Erstes vom (außerordentlich schönen) Fotowalk dort hochladen wollte. Ich habe das Bild dann in Topaz Sharpen AI nachgeschärft (Modus "Stabilize") und in HDR Efex ausgehend von der Voreinstellung "En Vogue: Cool Deep" bearbeitet. Was dann noch fehlte, war etwas mehr Licht bzw. Leuchten, denn die Feder hatte auf einer der Treppen auf der Schattenseite des Olympiastadions gelegen und das DNG war recht flau und trüb. Also habe ich in ON1 noch eine "Sunflare"-Textur drübergelegt und in LR die Weißtöne aufgehellt und als Abschluss noch die Voreinstellung "Weicher Nebel" (mit zusätzlichen Veränderungen meinerseits bei der Struktur, Luminanz und Sättigung) für ein weicheres, verträumtes Aussehen verwendet.

 

Manchmal kommt es eben anders, als man denkt, aber das muss ja nichts Schlechtes sein ;-) Ich wünsche Euch eine schöne Woche, liebe Flickr-Freunde, passt weiterhin gut auf Euch auf!

Wahrscheinlich hatte es beim Anlaufen am Morgen etwas gestockt und gerattert, ein paar seltsame Geräusche. Dann hatten die Räder der komplexen Anlage stillgestanden. Es hatte einen Knall und eine Stichflamme gegeben. Innerhalb von Minuten hatte rund ein Drittel der Produktionsstätte aufgehört zu existieren. Mit dem Rest war auch nicht mehr wirklich viel anzufangen gewesen. Genauso wie geplant.

 

Er war sich gar nicht ganz sicher gewesen, ob er die Stelle wirklich wiederfinden würde. Als er nun aber auf das rostige und moosbewachsene Zahnrad blickte, das da aus dem Gras ragte, wusste er, dass er am Ziel war. Nach so vielen Jahren hatte er sich entscheiden, noch einmal herzukommen, um endgültig abschliessen zu können. Abschliessen mit einem Projekt, dem er über einige Jahre mit Eifer gedient hatte. Abschliessen mit einem Projekt und einem Leben.

 

Irgendwann waren die Zweifel gekommen, die nicht wieder verstummen mochten. Sie waren im Gegenteil immer lauter und bohrender geworden, hatten sich schliesslich zu einer einsamen Gewissheit verdichtet: Dieser Krieg, zu dessen Fortgang er beitrug, musste zu Ende gehen. Und zwar durch eine Niederlage.

 

Nachdem das einmal feststand, war alles Weitere eigentlich nicht schwer gewesen, lediglich eine Frage der detaillierten und sorgfältigen Planung. Er wusste, wie man in der Anlage mit wenig Aufwand eine geradezu verheerende Wirkungskette in Gang setzen konnte, und er hatte die Gelegenheit. Das Zahnrad, auf das er nun wieder blickte, hatte dabei neben einigen anderen Teilen eine gewisse Rolle gespielt.

 

Die Gelegenheit hatte sich im Zuge einer der vielen Reisen ergeben, die er zur Vorbereitung der bevorstehenden Verlegung in ein unterirdisches Stollensystem mehrere hundert Kilometer entfernt unternahm. Ein Wagen der Organisation Todt hatte ihn wie üblich am Abend abgeholt und mitten in der Nacht bei einem nur noch von Offizieren und zivilen Experten wie ihm besuchten Hotel abgeliefert. So weit, so unspektakulär.

 

Nur war eben nicht er gefahren, sondern sein Bruder: Sein eineiiger Zwillingsbruder, von dem er nach einer Geburt in den prekären Verhältnissen einer verfallenden Mietskaserne getrennt worden war und der bei der Mutter unter einem anderen Familiennamen als er selbst und in einem anderen Winkel des Reiches aufgewachsen war. Abgesehen davon, dass sie sich glichen wie das sprichwörtliche Ei dem anderen, gab es keine offensichtliche Verbindung, schon gar keine amtliche. Dafür hatten die Menschen, die er bis zu ihrem tragischen Autounfall als seine Eltern gekannt hatte, schon gesorgt. Sie hatten ihm auch eine behütete Kindheit und Jugend geschenkt und ihm ermöglicht, noch rechtzeitig vor dem Krieg zum Maschinenbauingenieur mit Prädikatsexamen zu werden.

 

Von der Existenz eines Bruders hatte er erst vor einigen Jahren dank dessen unermüdlichen Nachforschens erfahren. Der hatte irgendwann erst vermutet und war sich schliesslich sicher gewesen, dass er nicht alleine geboren worden war. Zunächst war es eigentlich nur Spass gewesen, dass sie sich immer ganz verschwiegen und in den verschiedensten Städten getroffen hatten. Später hatte es sich als durchaus nützlich erwiesen. Vom ersten Treffen an hatten sie sich ohne viele Worte verstanden. Beide waren ledig und ungebunden, der Bruder reiste quer durch das sich zunächst aufblähende und dann wieder schrumpfende Reich und besorgte auf nur ihm bekannten Wegen, was eigentlich absolut nicht zu bekommen war. Solche Menschen waren unverzichtbar und genossen bemerkenswerte Narrenfreiheit. Es war auch sehr schnell klar geworden, dass ihre Einstellung zu bestimmten Fragen nicht weit auseinander lag.

 

An jenem Abend war der Bruder also unter falscher Identität aufgebrochen. Er selbst hatte sich - zu dieser Zeit ganz allein in jenem Teil des Werks - an die Arbeit gemacht und alles für das grosse Feuerwerk beim nächsten Anfahren vorbereitet. Das mochte vielleicht eine gute Stunde gedauert haben. Als Dritter im Bunde hatte ihn ein anderer Fahrer, ein sehr verschwiegener und guter Freund seit Kindertagen, eingesammelt und sich mit ihm auf einer anderen Route auf den Weg gemacht. Bei einem morgendlichen Spaziergang durch das verschlafene Städtchen hätten sie, so der Plan, wieder die Rollen getauscht und er hätte sich zum Stollen fahren lassen.

 

Was dazwischengekommen war, war eine verirrte Bombe eines Angriffs auf eine nahegelegene Fabrik. Diese hatte das Hotel samt Bruder ausgelöscht, als er selbst gerade die Stadtgrenze erreicht hatte. Das für einige Stunden gedachte Verwirrspiel war damit dauerhaft. Er war nun sein Bruder.

 

Es hatte beim Anlaufen etwas gestockt und gerattert, ein paar seltsame Geräusche. Dann hatten die Räder in der Maschine seines neuen Lebens geschmeidig ineinandergegriffen und hatten sich bewegt, als wäre es nie anders gewesen.

 

(Teil der Serie: Ein Bild und eine Geschichte. Copyright der Sekretär, 2025. Alle Rechte vorbehalten.)

 

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There had probably been some stuttering and rattling during start-up in the morning, a few strange noises. Then the wheels of the complex machinery had come to a standstill. There had been a bang and a flash fire. Within minutes, around a third of the production facility had ceased to exist. There hadn't really been much use for the rest either. Just as planned.

 

He hadn't been too sure whether he would really find the spot again. But when he looked at the rusty, moss-covered cogwheel sticking out of the grass, he knew he had reached his destination. After so many years, he had decided to come back here one last time so that he could finally come to an end. Come to an end with a project that he had served with zeal for several years. Come to an end with a project and a life.

 

At some point, the doubts had come, and they would not go away. On the contrary, they had become louder and louder and had finally condensed into a lonely certainty: This war, to whose progress he was contributing, had to come to an end. And it had to end in defeat.

Once that had been fixed, everything else had not really been difficult, just a question of detailed and careful planning. He knew how to set off a devastating chain of effects in the plant with little effort, and he had the opportunity. The cogwheel he was now looking at again had played a certain role in this, along with a couple of other parts.

 

The opportunity had arisen in the course of one of the many trips he made to prepare for the upcoming transfer to an underground tunnel system several hundred kilometers away. As usual, a car from the Todt organization had picked him up in the evening and dropped him off in the middle of the night at a hotel frequented only by officers and civilian experts like himself. So far, so unspectacular.

 

However, it wasn't him who had gone, but his brother: his monozygotic twin brother, from whom he had been separated after being born in the precarious conditions of a run-down tenement and who had grown up with his mother under a different surname to his own and in a different corner of the empire. Apart from the fact that they were like two peas in a pod, there was no obvious connection, let alone an official one. The people he had known as his parents until their tragic car accident had already seen to that. They had also given him a sheltered childhood and youth and enabled him to become a mechanical engineer with honors before the war.

 

He had only found out about the existence of a brother a few years ago thanks to the latter's tireless research. He had first suspected at some point and had finally been certain that he had not been born alone. At first, it had actually just been fun that they had always met in secret and in different cities. Later, it had proved to be quite useful. From their first meeting, they had understood each other without many words. Both were single and unattached, the brother traveled all over the first expanding and later shrinking empire and procured what was actually absolutely unobtainable through channels known only to him. Such people were indispensable and enjoyed remarkable liberties. It also became clear very quickly that their attitudes to certain issues were not far apart.

 

That evening, the brother had departed under a false identity. He had set to work himself - all alone in that part of the factory at the time - and prepared everything for the big fireworks the next time they started up. That might have taken a good hour. Another driver, a very discreet and good friend since childhood, had picked him up and set off with him on a different route. The plan was that during a morning stroll through the sleepy little town, they would have swapped roles again and he would have let himself be driven to the tunnel.

 

What had interfered was a stray bomb from an attack on a nearby factory. It had wiped out the hotel and his brother just as he himself had reached the city boundaries. The game of confusion that had been planned for a few hours was now permanent. He was now his brother.

 

There had been some stuttering and rattling, a few strange noises. Then the wheels in the machine of his new life had meshed smoothly and moved as if it had never been any different.

 

(Part of the series: A picture and a story. Copyright by Secretary, 2025, all rights reserved.)

Zwar bietet der Altweibersommer oft wunderschönes Licht, aber ziemlich oft muss man seine Plane immer wieder neu hergerichten wenn die Nebelsuppe doch nicht lichten will. Am 26. September hatten wir eigentlich vor, die EU Lok mit den Durchbinderzügen zu fotografieren. Da es aber im Industrieviertel ziemlich Dunstig war, mussten wir zur Schneebergerbahn ausweichen. Die dort anwesende Desiros sind aber auch das eine oder das andere Bild wert – wie hier 5022.040 mit dem frühabendlichen Regionalzug 6447. Im Hintergrund über den Bäumen sieht man warum wir hier oben „flüchten“ mussten.

 

Though, the Indian summer often offers beautiful lights and an interesting combination of shadows and sunny spots, if the fog does not seem to disappear, one needs to rework the schedule of the day. On 26. September, the EU Anniversary loco with the double-deckers around Wien was initially my plan. Due to the haze resulting from the fog, the lights were not satisfactory there, I have decided to climb the hills and spend the day on the Puchbergerbahn. Before the sun disappeared behind the mountains, 5022.040 could be captured with an early evening service towards Puchberg.

 

Die Prachtlibelle ist eigentlich sehr selten zu sehen, aber ich konnte sie trotzdem beim Entspannen fotografieren. Als sie vor mir vorbei flog, dachte ich, das wird nichts. Aber die Libelle war sehr gnädig mit mir. Ich konnte mich anschleichen und die wunderschöne Libelle im zukünftigen Naturschutzgebiet ablichten.

 

The magnificent dragonfly is actually very rarely seen, but I was still able to photograph it while relaxing. As she flew in front of me, I thought this won't happen. But the dragonfly was very gracious to me. I was able to sneak up and photograph the beautiful dragonfly in the future nature reserve.

Eigentlich hat sich diese Stockente hier nur geputzt, allerdings könnte man auch meinen, dass Sie Spaß daran hatte an diesem wundervollen Morgen im Wasser zu schwimmen und damit herumzuspritzen..

 

This duck here was just cleaning itself.. but one could think it had a blast this beautiful morning, swimming on the water and splashing around..

The Monday flower greeting will once again be brought to you today by a sunflower. This time just one.

A very special one, which is currently being illuminated by the last rays of the setting sun. And on it, in the shade, sits a bumblebee that has probably come here to rest for the night. Because the entire time it took me to take the photo, she barely moved.

I was and am surprised at the color spectacle created by the sunlight, since sunflowers are actually colored purely yellow. I can only explain this effect to a limited extent, but I am very happy about it.

And so I wish you a colorful week with plenty of opportunities to relax and surrounded by pleasant surprises.

 

Der montägliche Blumengruß wird Euch heute wieder einmal von einer Sonnenblume überbracht. Dieses Mal nur einer einzigen.

Und zwar einerganz besonderen, die gerade von den letzten Strahlen der untergehenden Sonne zum Leuchten gebracht wird. Und auf ihr, im Schatten, sitzt eine Hummel, die sich hier wohl zur Nachtruhe begeben hat. Denn während der ganzen Zeit die ich gebraucht habe um das Foto zu machen, hat sie sich kaum bewegt.

Ich war und bin überrascht, welches Farbspektakel duch das Sonnenlicht hervorgerufen wurde, da Sonnenblumen ja eigentlich rein gelb gefärbt sind. Ich klann mir diesen Effekt nur begrenzt erklären, freue mich aber sehr darüber.

Und so wünsche ich Euch eine farbenfrohe Woche mit ausreichend Möglichkeiten zur Erholung und umringt von angenehmen Überraschungen.

 

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Wenn mal so richtig Winter ist in Hamburg, freuen sich die Kinder , die Kindgebliebenen und die Fotografen.... Was ja eigentlich gleichbedeutend mit dem zweitgenannten ist...:-))

Hamburg strahlt in der dicken Schneedecke und verzaubert die Stadt in ein Wunderland.

When Hamburg experiences a real winter, children, the young at heart, and photographers are delighted... which is essentially the same as the latter... :-))

 

Hamburg shines under a thick blanket of snow, transforming the city into a winter wonderland.

  

This morning I took my camera and drove to the Isar River. Even on the way there, I noticed how cool and fresh the air was - clear, almost transparent, as if the night had washed away all traces of dust and noise.

 

Arriving at the shore, a scene unfolded before me that seemed designed for the first breath of day: the water's surface lay smooth and still, only occasionally crossed by gentle currents that caught the light. The sun rose above the trees on the opposite bank, slowly and with a halo of rays that bathed the landscape in colors that were almost impossible to grasp—soft pink, deep orange, interspersed with a delicate blue and green that lay like a shimmer over the water.

 

I raised my camera, almost reverently, and tried to capture what was actually impossible to capture: that moment when nature begins to breathe anew. Every shot was an attempt to capture the feeling of vastness, purity, and quiet beauty.

 

And as I stood there, my hands cold, my eyes fixed on the flowing light, I knew: Some days begin with a gift you didn't expect – and the memory of which warms you far longer than the sun itself can.

  

Heute Morgen nahm ich meine Kamera und fuhr zur Isar. Schon auf dem Weg dorthin merkte ich, wie kühl und frisch die Luft war – klar, beinahe durchsichtig, als hätte die Nacht alle Reste von Staub und Lärm fortgespült.

 

Am Ufer angekommen, breitete sich vor mir ein Bild aus, das wie für den ersten Atemzug des Tages geschaffen schien: Die Wasseroberfläche lag glatt und still, nur hin und wieder durchzogen von leichten Strömungen, die das Licht fingen. Über den Bäumen am gegenüberliegenden Ufer erhob sich die Sonne, langsam und mit einem Strahlenkranz, der die Landschaft in Farben tauchte, die kaum zu fassen waren – sanftes Rosa, tiefes Orange, dazwischen ein zartes Blau und Grün, das sich wie ein Schimmer über das Wasser legte.

 

Ich hob die Kamera, fast ehrfürchtig, und versuchte, das einzufangen, was sich eigentlich nicht festhalten ließ: diesen Augenblick, in dem die Natur neu zu atmen beginnt. Jede Aufnahme war ein Versuch, das Gefühl von Weite, von Reinheit und von stiller Schönheit zu bannen.

 

Und während ich dort stand, die Hände kalt, die Augen gebannt auf das fließende Licht, wusste ich: Manche Tage beginnen mit einem Geschenk, das man nicht erwartet hat – und dessen Erinnerung einen weit länger wärmt, als die Sonne selbst es vermag.

 

Eigenlijk was het de bedoeling hier een foto te laten zien van de LTE 186 943 met zijn Poznan shuttle 41350 naar Rotterdam Europoort... eigenlijk...

Maar goed, toen ik meekreeg, dat deze trein duidelijk later zou komen, wist ik, dat het met de zon op deze plek niet zou lukken. Voor de LTE verhuisde ik naar de boog tussen Potsdam Wildpark West en Werder - daar zou het met de zon moeten lukken. Veertig minuten later kwam de melding, dat de trein over de Templiner Seebrug reed (die locatie was mijn tweede (of eigenlijk derde) keus geweest en ik wist, in minder dan twee minuten kwam de LTE.

Ja, die kwam ook... maar niet bij mij :-(

Door werkzaamheden bij Braunschweig, reed de LTE niet via Werder maar via Stendal. "Dumm gelaufen" zeggen ze hier dan..

Als troostpreis had ik dus de enige foto die op deze locatie in Kemnitz (niet te verwisselen met Chemnitz - dat ligt 250 kilometer verderop) wist te maken. Te zien is loc 185 008 met een trein met Poolse kolenwagens richting West-Duitsland...

 

Eigentlich wollte ich den Poznan Shuttle mit der hübschen LTE 186 943 an dieser Stelle fotografieren. Der Zug war deutlich später unterwegs aufgrund der Sperre zwischen Frankfurt (Oder) und Berlin aber ich hoffte, dass es noch passte..

Um 16:55 kam eine Info aus Ahrensdorf: 185 008 mit blauen PKP Ea Zug gen Werder. Das hörte sich doch gut an und war ein schöner Zug zum "warmschießen". Allerdings dauerte es mehr als einer halben Stunde bevor der Zug endlich bei mir durch Kemnitz kam. Pff, dann musste die LTE aber auch mal kommen, sonst wurde es nicht mehr mit der Sonne klappen.

Eine Nachfrage brachte die Gewissheit, dass es nicht klappen wurde, der Zug war erst südlich von Zossen.

Doof aber es ist wie es ist dachte ich mir und ich entschied mich dafür umzudisponieren zur Kurve "Wildpark West - Werder". Da passte es noch einigermaßen mit der Sonne und um 18:11 kam die Erlösung aus Ahrensdorf. Acht Minuten später folgte die Meldung aus der Pirschheide und ich wusste, dass der Zug in höchstens zwei Minuten da sein wurde..

Na ja, was soll ich sagen? Der Zug war da... nur, sie fuhr aufgrund von Bauarbeiten nicht über Werder aber über Stendal! Das war natürlich ärgerlich und so muss das Bild vom Polenkohlenzug halt als "besser als nichts-Bild" hinhalten.

Und das ist etwas womit ich eigentlich sehr gut leben kann :-)

 

To be honest, this picture is merely a consolation price. I actually wanted to post a picture of LTE engine 186 943 with its train from Poznan to Rotterdam. I had selected this location, knowing that the sun would be high enough for the LTE train. However a massive delay meant that I had to find a different location. I did just this and forty minutes later, I received a message that the train was less than two minutes away. I got ready to make a picture only to realize that the train had taken a different route when I heard (but not saw) a train pass by.

As it turned out, this detour was necessary because of work being done somewhere near Brunswick (Braunschweig).

Ah well, shit happens.. at least I have my consolation price (DB engine 185 008 with coal from Poland headed west and spotted near the village of Kemnitz) ...

Actually they are the hoarfrost flowers of my Chrysanthemum with purple-violet petals and yellow flower center. It's really called 'Autumn Kiss' and blooms well into November.

 

Verzuckerter Herbstkuss

 

Eigentlich sind es die Raureifblüten meiner Winteraster 'Herbstkuss' (Chrysanthemum x hort. 'Herbstkuss') mit purpurvioletten Blütenblättern und gelber Blütenmitte, eine vollkommen winterharte und reichblühende Sorte.

Heute zeige ich ein weiteres Bild von Gestern. Ich habe eigentlich eine andere Stelle gesucht (und nicht gefunden), aber die Farben und die Wolken sprangen mir hier direkt ins Auge.

Es war recht windig und regnerisch, sodass ich mich für eine Langzeitbelichtung entschieden habe.

 

Another shot I took yesterday. Loved the colors and the clouds here, so I opted for a long exposure here. It was quite windy and rainy yesterday, the long exposure looks way calmer.

Except that this palm leaf that I found in Khao Yai National Park in Thailand is more than a meter in diameter (impressive enough actually), it is a completely normal leaf.

So where does the supposed magic come from? Well, it can be hypnotizing. At least it works extremely well for me and again and again.

If you want to try this, focus on the middle part of the leaf and get so close to the image that you can no longer see it clearly. Now continue to focus on the center point and slowly walk back without moving your eyes or trying to focus.

It works just like looking at one of those famous 3D images. Unfortunately I can't describe the technique better.

I hope that some people will be able to see what I see. Because I'm pretty excited about it.

 

Außer, dass dieses Palmenblatt, welches ich im Khao Yai Nationalpark in Thailand gefunden habe, einen Durchmesser von mehr als einem Meter hat (eigentlich beeindrucked genug) ist es ein ganz normales Blatt.

Also, wo kommt dann die angebliche Magie hert ? Nun, es kann hypnotisieren. Zumindest funktioniert das bei mir extrem gut und immer wieder.

Wenn Ihr das auch mal versuchen wollt, dann fokussiert einmal auf den mittleren Teil des Blattes und nähert Euch dem Bild so weit, dass Ihr es nicht mehr scharf sehen könnt. Und jetzt konzentriert Euch weiter auf den Mittelpunkt und geht langsam zurück, ohne dabei die die Augen zu bewegen oder zu versuchen zu fokussieren.

Es funktioniert genau so, als würde man eins dieser berühmten 3D Bilder anschauen. Besser kann ich die Technik leider nicht beschreiben.

Ich hoffe, dass der/die ein oder andere in der Lage ist zu sehen, was ich dann sehe. Denn ich bin davon ziemlich begeistert.

 

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When two meet who shouldn't be in the same place at the same time, it always creates an interesting picture.

That's how it is here in the Great Garden of Dresden. On one side, there are still dry oak leaves from last year on the meadow everywhere. But in between there are hundreds of crocuses blooming at the same time. You might think that nature had skipped a season here.

This time I chose a slightly wider perspective than in my last photo from here so that you can get an idea of ​​how many of these delicate flowers can be admired here. And if you think that there are a lot of them, then consider the following: two thirds of the crocuses that are blooming here are still not included in the picture.

 

Wenn sich zwei begegnen, die eigentlich nicht gleichzeitig am selben Ort sein sollten, dann ergibt dies immer ein interessantes Bild.

So ist das auch hier im Großen Garten von Dresden. Auf der einen Seite liegt überall noch das trockene Eichenlaub vom letzten Jahr auf der Wiese liegt. Doch dazwischen blühen gleichzeitig hunderte Krokusse. Man könnte meinen, die Natur hätte hier eine Jahreszeit übersprungen.

Ich habe dieses Mal eine etwas weitere Perspektive gewählt, als bei meinem letzten Foto von hier, damit Ihr eine Vorstellung bekommt, wie viele dieser zarten Blüten hier zu bewundern sind. Und wenn Ihr jetzt glaubt, dass das viele sind dann bedenkt folgendes: Zwei Drittel der Krokusse, die gerade hier blühen, sind noch immer nicht mit im Bild.

 

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Als Leica IIIb bin ich ein Kriegskind – oder zumindest fast. Die Seriennummern von mir und meinem Objektiv deuten darauf hin, dass wir im Jahr 1939 erbaut wurden, ich vielleicht auch 1940 – also zu jener Zeit, als das ruhmgekrönte Morden wieder einmal von der Welt Besitz ergriff.

 

An meine Anfangszeit erinnere ich mich nur in Form unscharfer Schemen; ganz so, wie es bei Aufnahmen mit einem falsch fokussierten Objektiv der Fall ist. Und vielleicht ist das auch besser so, wer weiss.

 

Den Krieg habe ich durchaus mitbekommen, aber etwas indirekt. Denn ich wurde in die schöne und neutrale Schweizerische Eidgenossenschaft exportiert; also in ein Land, das nicht direkt verwickelt, aber doch stark betroffen war. Mir scheint plausibel, dass ich zunächst von einer Zeitungsredaktion erworben wurde. Dort half ich, die Idee der Geistigen Landesverteidigung zu verbreiten und auch zu dokumentieren, wie man sich keineswegs nur geistig auf die Abwehr eines Angriffs aus dem Land meiner Herkunft vorbereitete. Ich bin wohl gelegentlich auf Reisen gewesen, auch im Ausland.

 

Eigentlich sollte ich «wir» sagen, denn das Objektiv ist ja im Grunde eine eigene und selbstständig Persönlichkeit. Aber wir haben über so viele Jahre alle Erlebnisse geteilt, dass ich schon für uns beide sprechen darf. Überhaupt ist mein angesetztes Summarit 5cm f/2 im Gegensatz zu mir selbst sehr schweigsam; es beobachtet die Welt aber unermüdlich und präzise.

 

Irgendwann wurde ich als wohl nicht mehr genügend modern und zeitgemäss empfunden und ausgemustert. Von da an war ich für viele Jahre zu einem trostlosen und todlangweiligen Leben in dunklen Schränken und Schubladen verdammt.

 

Doch vor einiger Zeit wurde ich tatsächlich gründlich gereinigt und gewartet – und kam jetzt zu einem Menschen, der versprochen hat, mit mir durch Strassen und Gassen zu schlendern, und dass ich tatsächlich wieder photographieren – oder sagt man heute «fotografieren?» – darf. Und dies mit einem geradezu phantastischen Film und begleitet von einem meiner Präzision ebenbürtigen Belichtungsmesser. Ich freue mich riesig – wir freuen uns riesig!

 

(Teil der Serie: Ein Bild und eine Geschichte. Copyright Der Sekretär, 2024. Alle Rechte vorbehalten.)

 

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As a Leica IIIb, I am a child of war, or almost. The serial numbers on me and my lens indicate that we were built in 1939, perhaps I was built in 1940 – the time when glorious murder was once again sweeping the world.

 

I only remember my early days as blurry silhouettes, just like when you take a picture with an out-of-focus lens. And maybe it's better that way, who knows.

 

I experienced the war, but somewhat indirectly. I was exported to the beautiful and neutral Swiss Confederation, a country that was not directly involved, but was nonetheless severely affected. It seems plausible to me that I was first acquired by a newspaper editorial office. There I helped to spread the idea of spiritual national defense and also to document how people were preparing, not only spiritually, to defend themselves against an attack from the country of my origin. I must have traveled occasionally, even abroad.

 

Actually, I should say "we" because the lens is basically a separate and independent personality. But we have shared our experiences for so many years that I can speak for both of us. Unlike me, my attached Summarit 5cm f/2 is very silent, but it observes the world tirelessly and precisely.

 

At some point, I was no longer considered modern and contemporary enough and was decommissioned. From then on, I was condemned to a dreary and deadly life in dark cabinets and drawers for many years.

 

But some time ago, I was actually cleaned and serviced – and now I found a person who promised to walk with me through the streets and alleyways, and that I would actually be allowed to take pictures again. And with a really fantastic film and a light meter that matches my precision. I am thrilled – we are thrilled!

 

(Part of the series: A picture and a story. Copyright by Secretary, 2024, all rights reserved.)

Schwarzmilan / Black Kite / Milan noir

 

Dieser Schwarzmilan flog über einem Getreidefeld, als er plötzlich nach unten stieß um mit einer Getreideähre in den Klauen wieder aufzutauchen. Vielleicht hatte er eigentlich etwas anderes im Blick gehabt?

 

This black kite was flying over a grain field when it suddenly swooped down to reappear with an ear of grain in its claws. Maybe he actually had something else in mind?

 

Ce milan noir survolait un champ de céréales lorsqu'il s'est soudainement abattu pour réapparaître avec un épi dans ses griffes. Peut-être avait-il réellement autre chose en tête?

 

0688

Lucky war erst eigentlich eine Lucy, bis sich herausstellte, dass "Sie" ein "Er" war. So wurde aus Lucy Lucky!

 

Lucky was actually a Lucy until it turned out that 'she' was a 'he'. Thus, Lucy became Lucky!

It doesn't always have to be the Sea.

Typical landscape of a Northwestern Region of Greece.

 

Below this hill are the villages of Chrysokastro, meaning (Golden Castle), Avli (Courtyard), and Mesia, which actually means (Messiah). The area is characterized by faithful names, and at the foot of the Pangaion Massif, there is also a monastery. Partially, the well-developed roads around the massif offer beautiful viewpoints, and the monasteries are easily accessible.

 

Es muss nicht immer das Meer sein.

Typisches Landschaftsbild von einer Nordöstliche Gegend aus Griechenland.

 

Unterhalb von dieser Anhöhe sind die Dörfer Chrysokastro mit der Bedeutung (Goldene Burg) Avli (Hof) und Mesia das eigentlich (Messias) bedeutet.

Die Gegend ist geprägt von glaubenstreuen Namen den in der Anhöhe von Füßen des

Pangaion Massivs befindet sich auch Kloster.

Zum teil die gut ausgebauten Straßen rum um das Massiv bieten schöne Aussichtspunkte

Und die Klöster sind gut zu erreichen.

 

Thanks for your Visit Views Faves and Comments, have all a Nice Week. 🌞 ✌

   

Today there is no story from my overflowing imagination but one that really happened last night.

I have long admired the pictures of my fellow photographers from the region when they capture the sunset at the Hoernel pond near the town Gohrisch. I've never managed to visit this place myself (but I've had it on my list for a long time).

Yesterday evening it was finally supposed to happen. On the way there I was already thinking about how I could get a nice reflection of the evening sky in the small pond.

Now to reality. I'm standing here right next to the pond and there should actually be water to my left. But this was not the case. All that's left of the pond is a small swamp, from which countless mosquitoes immediately pounced on me. From the moment I approached the spot until I was at least 500 meters away from it again. At times there was a real cloud of mosquitoes hovering over me. Incomprehensible.

While constantly defending my blood reserves, I spontaneously thought of an alternative composition that did without water surfaces and reflections. But it didn't become more than this one picture.

In the end, I still think the result turned out quite well.

Oh well, for everyone from outside. In the background on the right you can see mt. Lilienstein and the Königstein Fortress, almost hidden by the glow of the evening sun.

 

Heute gibt es keine Geschichte aus meiner übersprühenden Fantasie sondern eine, die sich wirklich zugetragen hat, und zwar gestern Abend.

Schon lange bewundere ich die Bilder meiner Mit-Fotografen aus der Region, wenn sie den Sonnenuntergang am Hörnelteich bei Gohrisch festhalten. Ich selber habe es bisher noch nie geschafft diesen Ort zu besuchen (hatte ihn aber schon lange auf meiner Liste).

Gestern abend sollte es endlich soweit sein. Ich hab mir schon auf der Fahrt dort hin überlegt, wie ich eine schöne Spiegelung des Abendhimmels in dem kleinen Teich erreichen kann.

Nun zur Realität. Ich stehe hier direkt neben dem Teich und links von mir sollte jetzt eigentlich Wasser sein. Dies war jedoch nicht der Fall. Von dem Teich ist nur noch ein kleiner Sumpf übrig geblieben, aus dem sich unverzüglich unzählige Mücken auf mich gestürzt haben. Und zwar von dem Moment an, als ich mich der Stelle genähert habe bis ich wieder mindestens 500 Meter davon entfernt war. Über mir hat zeitweise ein richtige Mückenwolke geschwebt. Unfassbar.

Unter ständiger Verteidigung meiner Blutreserven habe ich mir spontan noch eine alternative Komposition überlegt, die auf Wasserflächen und Spiegelungen verzichten musste. Mehr als dieses eine Bild ist es aber dann nicht geworden.

Schlußendlich finde ich das Ergebnis trotzdem ganz gut gelungen.

Achso, für alle von außerhalb. Rechts im Hintergrund seht Ihr den Lilienstein und fast verdeckt vom Glühen der Abendsonne die Festung Königstein.

 

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Veranstalterteam LoRie (Stefan Lohr en Henry Riedel) organiseerde van donderdag 7 tot en met zaterdag 9 oktober 2010 het Plandampfevenement ‘Dampf trifft Kies II (wat eigenlijk al weer het vierde was). Gedurende deze drie dagen reden de loc’s 44 1144 (IGE Werrabahn), 44 2546 (Bayerisches Eisenbahnmuseum) en 95 1027 (DB Museum) met goederen- en reizigerstreinen over de Werrabahn (Eisenach – Meiningen). Op zaterdag reed loc 95 1027 ook nog met een fototrein naar Schmalkalden (lijn Wernshausen – Zella Mehlis). In de latere namiddag van 7 oktober 2010 vertrekken de loc's 95 027 + 41 1144 uit Immelborn met trein DGz 107 naar Eisenach.

 

Veranstalterteam LoRie (Stefan Lohr en Henry Riedel) organsierte vom Donnerstag den 7. bis einschließlich Samstag den 9. Oktober 2010 die Plandampfveranstaltung ‘Dampf trifft Kies II’’(was eigentlich schon die vierte war). Während dieser drei Tagen fuhren die Lokomotiven 44 1144 (IGE Werrabahn), 44 2546 (Bayerisches Eisenbahnmuseum) und 95 1027 (DB Museum) mit Güter- und Personenzügen über der Werrabahn (Eisenach – Meiningen). Am Samstag fuhr die Lok 95 1027 auch noch mit einem Fotozug nach Schmalkalden (Strecke Wernshausen – Zella Mehlis). Im späteren Nachmittag des 7. Oktobers 2010 haben die Lokomotiven 95 027 + 41 1144 aus Immelborn mit dem Zug DGz 107 nach Eisenach.

Cuxhaven, Döse

 

Die Kugelbake markiert das Ende der Elbe und den Anfang der Nordsee. Der Fluss ist hier bis zu 15 km breit. Und in Friesland sind wir hier eigentlich auch nicht mehr.

 

The sea mark "Kugelbake" marks the borderline between River Elbe and North Sea. The river is up to 15 km wide. And we leave Friesland for a few images.

 

EN: On the Piatra Olt - Craiova line waiting for R 9485 west of Robănești we expected a Malaxa DMU. But we were happy to get this loco hauled train, that fits better at this point in the wide range of harvested cornfields.

 

DE: Auf der Strecke Piatra Olt - Craiova hatten wir westlich von Robănești eigentlich als R 9485 mit einem Malaxa gerechnet, der den kleinen Bogen durch die weiten abgeernteten Kornfelder hinabgerollt käme. Über die 60 mit zwei Wagen waren wir angesichts des großzügigen Motivausschnitts aber auch nicht böse.

Planmäßige Durchfahrtszeit um 21:05 Uhr, Sonnenuntergang um 21:38 Uhr - klingt eigentlich nicht nach einem unmöglichen Unterfangen. Die Betonung liegt auf "eigentlich", denn wer schon mal an der Transversale Sud fotografiert hat, der weiß, dass "Pünktlichkeit" nicht unbedingt zu den Stärken der dort verkehrenden Intercités zählt. Tatsächlich war der abendlichen INT 4766 in knapp zwei Wochen Südfrankreich im Sommer 2021 genau ein einziges Mal (!) pünktlich, meist standen Verspätungen deutlich jenseits der 30-Minuten-Marke im System. Am 01. Juli 2021 sollte es aber glücklicherweise passen: Die béton - "nez-cassé" BB 7277 war für die Traktion zuständig und stürmte auf ihrer Fahrt von Marseille-St-Charles nach Bordeaux-St-Jean auf die Minuten pünktlich in den letzten Sonnenstrahlen bei Montlaur westwärts an zwei Fotografen vorbei.

What would be better for this Sunday than a field full of sunflowers shining in the evening sun? Probably pretty much everything, depending on where each of you is focused at the moment.

But for me personally, this photo suits me very well. It radiates full of strength, life and confidence. And these are three things that I can really use right now.

And since everyone can always use it, it's fine. And so this photo is intended to give each of you a little of what you need right now. At least on a spiritual level.

 

Was passt wohl besser zu diesem Sonntag als ein Feld voller Sonnenblumen die in der Abendsonne leuchten ? Wahrscheinlich so ziemlich alles, je nachdem wo der Fokus eines jeden Einzelnen von Euch gerade liegt.

Doch für mich persönlich passt dieses Foto gerade sehr gut. Es strahlt voller Kraft, Leben und Zuversicht. Und das sind drei Dinge, die ich gerade ganz gut gebrauchen kann.

Und da das eigentlich jeder immer gut gebrauchen kann, passt das ja auch wieder. Und so soll dieses Foto einem jeden von Euch ein bisschen was von dem geben, was Ihr gerade benötigt. Zumindest auf der spirituellen Ebene.

 

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Dieser Print wurde eigentlich nur gemacht für einen Belichtungszeitvergleich mit dem folgenden Lithprint.

Messwerte: Kontrastumfang 1.22 logD – für das Retrobrom, entwickelt in Ecomol 1+7 war die Belichtungszeit 7,83 Sekunden bei Blende 8.

 

Nutzen möchte ich diesen Abzug, um eine dezente Tonungsmethode auch mit diesem Papier zu zeigen.

Links Ecomol ungetont

Mitte MT3 Variotoner: Bleicher 1+100 45 Sekunden, Tonermischung mit wenig Alkali für eine schwache Tonung in Richtung gelblich. Thioharnstoff 50 ml + Aktivator (Alkali) 10 ml + 900 ml Wasser. Bei einer höheren Alkalimenge wäre die Farbsättigung erheblich höher, ist aber hier nicht erwünscht, denn diese Tonung dient nur als Grundlage für die folgende Selentonung.

Rechts MT1 Selentoner 1+20 1:30 Minuten. Im Gegensatz zu einer direkten Selentonung, die in den Schatten beginnt, greift der Selentoner jetzt alle Tonwerte gleichzeitig an. Man tont auf Sicht, bis sich die gewünschte Farbintensität einstellt.

  

This print was actually made solely to compare exposure times with the lith print that follows.

Measurements: Dynamic range 1.22 logD – for the Retrobrom, developed in Ecomol 1+7, the exposure time was 7.83 seconds at f/8.

 

I would like to use this print to demonstrate a subtle toning method that can also be used with this paper.

Left: Ecomol, untoned

Centre: MT3 Variotoner: Bleach 1+100 for 45 seconds, toner mixture with a small amount of alkali for a faint, yellowish tone. Thiourea 50 ml + activator (alkali) 10 ml + 900 ml water. With a higher amount of alkali, the colour saturation would be considerably higher, but this is not desired here, as this toning serves only as a base for the subsequent selenium toning.

On the right, MT1 selenium toner 1+20 for 1 minute 30 seconds. Unlike direct selenium toning, which begins in the shadows, the selenium toner now affects all tonal values simultaneously. Tone by eye until the desired colour intensity is achieved.

  

When I was on my way to mount Lilienstein in the Elbe Sandstone Mountains early in the morning (actually at night) in the dark, I noticed this avenue already, which is located just before the hiking car park from which I started my hike.

At this point I had already decided that I had to deal with it photographically again. True to the motto “there’s definitely something possible”.

So on the way home, even though I was actually pretty exhausted, I stopped here again and walked the road in both directions and made one photo in each direction.

I'm amazed at how different these two photos are from each other even though they show the same road with the same trees and were taken just 8 minutes apart.

That's why I'm showing you both so you can tsee for yourself. Here comes the photo first, which was taken second (because I like it better).

 

Schon als ich früh am Morgen (also eigentlich noch nachts) im Dunkeln zum Lilienstein im Elbsandsteingebirge unterwegs war, ist mir diese Allee aufgefallen, die sich kurz vor dem Wanderparkplatz befindet von dem aus ich meinen Aufstieg gestartet habe.

Schon zu diesem Zeitpunkt hatte ich den Entschluß gefasst, dass ich mich mit der nochmal fotografisch auseinander setzen muss. Frei nach dem Motte "da geht doch bestimmt was".

Also habe ich auf dem Heimweg, obwohl ich eigentlich ziemlich erschöpft war, hier noch mal angehalten und bin die Strasse in beide Richtungen einmal abgelaufen.

Dabei ist in jede Richtung jeweils ein Foto entstanden.

Ich bin erstaunt, wie sehr diese beiden Fotos sich von einander unterscheiden obwohl sie die selbe Strasse mit den selben Bäumen zeigen und sie mit einem Abstand von gerade einmal 8 Minuten aufgenommen wurden.

Aus diesem Grund zeige ich Euch beide, damit Ihr Euch selbst einen Eindruck machen könnt. Hier kommt als erstes das Foto, welches als zweites entstanden ist (weil es mir besser gefallt).

 

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Since I had to get up very early today anyway, I thought about paying a quick visit to winter over breakfast.

You know how it is, then I know what he looks like and I won't be surprised if he suddenly appears here on my doorstep.

So, following my favorite weather app, I set off towards Zinnwald on the German-Czech border.

The place is in the Eastern Ore Mountains at an altitude of approx. 800 m and winter was there a few kilometers before.

However, there was so much fog around Zinnwald that I decided to drive over the border and downhill a short distance on the Bohemian side to get under this blanket of fog. Which, as you can see, I succeeded in doing.

The moment it started to become clear again, I headed for the first parking lot and explored the forest there for about two hours.

And what can I say (I don't really need to say anything, because you can see for yourself), it was magically beautiful.

Ok Winter, I would be prepared now.

 

Da ich heute sowieso sehr früh aufstehen musste, habe ich mir beim Frühstück überlegt dem Winter einen Kurzbesuch abzustatten.

Ihr wisst ja wie das ist, dann weiß ich schon mal wie er aussieht und bin nicht überrascht, wenn er plötzlich hier vor meiner Haustür steht.

Also habe ich mich, meiner lieblings-Wetter-App folgend, auf den Weg in Richtung Zinnwald an der Deutsch-Tschechischen Grenze gemacht.

Der Ort liegt im Osterzgebirge auf einer Höhe von ca. 800 m und wenige Kilometer vorher, war er dann auch da.

Um Zinnwald herum war alledings so viel Nebel, dass ich mich entschied über die Grenze und auf der böhmischen Seite ein kurzes Stück wieder bergab zu fahren um unter diese Nebeldecke zu kommen. Was mir, wie Ihr sehen könnt, auch gelungen ist.

In dem Moment, wo es begann wieder klarer zu werden, habe ich den ersten Parkplatz angesteuert und den dort vorgefundenen Wald für ca. zwei Stunden erkundet.

Und was soll ich sagen (ich brauch je eigentlich nichts zu sagen, denn Ihr seht es ja selbst), es war märchenhaft schön.

Ok Winter, ich wäre dann jetzt vorbereitet.

 

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