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40 Jahre Umweltzerstörung
Im Jahre 1978 wurde mit dem Aufschluss des Braunkohlentagebaus Hambach in der Niederrheinischen Bucht bei Köln begonnen. Seitdem entsteht zwischen Bergheim und Jülich das “größte Loch Europas”: Auf einer Fläche von 85 Quadratkilometern dringen die Bagger in Tiefen von über 450 Metern vor, um die Kohle zu fördern.
Die RWE Power AG plant in Hambach den Abbau von insgesamt 2,4 Milliarden Tonnen Braunkohle bis zum Jahre 2040. Um die maximal 70 m-mächtigen Kohle-Flöze zu erschließen, müssen insgesamt 15,4 Mrd. t Abraum (Kies, Sand, Ton) entfernt werden. Die Förderung lag 2014 bei 41 Mio. t/a, womit dieser Tagebau der größte des Rheinlandes ist. Der restliche Kohleinhalt des Tagebaus beträgt etwa 1,5 Mrd. t.
Bis Ende 2015 wurden etwa 5.784 Hektar Landschaft in Anspruch genommen; die reine Betriebsfläche lag Anfang 2016 bei 4.300 ha. 1.484 ha wurden bis Ende 2015 wieder nutzbar gemacht.
Der Großteil der in Hambach geförderten Kohle wird über die so gen. Hambach-Bahn zu den Kraftwerken transportiert und dort zu Strom umgewandelt. Ein geringerer Teil geht in die RWE-Fabriken an und auf der Ville.
Für den Tagebau sollen bis 2040 insgesamt etwa 5.200 Menschen aus ihrer Heimat vertrieben werden.
Seit Ende der 1970er Jahre kämpfen die damalige "Hambach Gruppe" und später auch der BUND gegen den Tagebau. Der BUND führte bislang Klagen gegen die Zulassung des 2. Rahmenbetriebsplanes, gegen die tagebaubedingte Verlegung der Autobahn A 4 und gegen die Hauptbetriebsplanzulassung 2011-2014. Derzeit ist eine weitere Klage gegen die Zulassung des 3. Rahmenbetriebsplans anhängig. Im Dezember 2015 hat RWE Power zudem die Zwangsenteignung eines BUND-Grundstücks im Tagebau beantragt.
Quelle: BUND
One of the limited number of Lego Hobby Sets released in 1975 was set Nr. 391. This model was a 1926 Renault 40CV Landaulet. It joined two other classic/vintage cars in the range.
The set included 237 parts and was considered to be an expert builder model.
This recreation has been modelled in Lego Digital Designer for Flickr LUGNuts 54th Build Challenge - "LEGO Set Overhaulin" - celebrating all things Lego with recreations of older sets.
This recreation includes 521 parts and includes new functions of steering, inline 3-cylinder Lego piston engine dring the rear wheels, opening engine compartment, retracting convertible rear roof and four doors.
The model shares the same base chassis dimensions and overall size as the original Nr. 391, shown in some of the images. A reference picture of the real car has been included (no reference to originator).
Fine dining gourmet cuisine at Le Ciel restaurant at Grand Hotel Wien, 5-star luxury hotel in Vienna, close to Vienna State Opera, Belvedere & Albertina Museums.
Schule - Klassenzimmer / School - Classroom
Ausstellungskonzept laut Museum:
Schwerpunkte unserer Ausstellung ist die Wohn- und Alltagskultur in der DDR. Wir möchten an Hand der Exponate, Vitrinen und unserer Informationstafeln einen Eindruck über die Lebensumstände in der ehemaligen DDR vermitteln. Wir haben die Schaustücke wie auf einem Zeitstrahl angeordnet, je weiter Sie in das Museum hineingehen, je weiter
dringen Sie in die Geschichte ein, bis 1949, dem Gründungsjahr der DDR. Soweit es möglich war, haben wir uns bemüht eine neutrale Betrachtungsmöglichkeit zu schaffen. Aber ALLES liegt im Auge des Betrachters! Wir haben die Geschichte der DDR und einige spezielle Themen auf Informatiostafeln, die entlang des Zeitstrahls und in den entsprechenden Räumen hängen, recherchiert. Doch wir sind kein wissenschaftlich geführtes Museum und geben deshalb keine Garantie auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Texte und Grafiken.
Photo: Feld bei Wiesbaden-Dotzheim, OT Sauerland
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Einst, Jesu Christ, erwachet dein Tag
1.) Einst, Jesu Christ, erwachet
Dein Tag so furchtbar klar,
Den nun die Welt verlachet
Und spricht: es hat kein G'fahr!
Herr, wecke die Betäubten,
Die sein nicht achten mehr.
Er schwebt uns ob den Häupten
Uns senkt sich plötzlich her!
2.) Des Morgens Zeichen quillen
Heraufwärts ohne Rast.
Um deines Namens willen
Wie mancher wird gehasst!
Es wird ins Ungewisse
Dein Reich und Heil gestellt.
Verrat und Ärgernisse
Erfüllen alle Welt.
3.) Viel Trugpropheten lehren,
Wodurch viel Volks verdirbt.
Wir sehn sich Unrecht mehren,
Die Lieb' in vielen stirbt.
Dazu mit lautem Schalle
Geht's Wort vom Reich des Herrn,
Zum Zeugnis über alle,
Bei Völkern nah und fern.
4.) Laut klirrt des Irrtums Kette,
Der Abfall geht im Schwang,
Dass bis zur heilgen Stätte
Gräul der Verwüstung drang.
Herr, lass uns darauf merken,
Nach deinem heilgen Wort.
Wollst uns den Glauben stärken, -
Scheuch die Versuchung fort!
5.) Wir fliehn zu deinen Bergen
Ölberg und Golgatha!
Da wird dein Arm uns bergen,
Da ist dein Heil uns nah!
Kein Herz soll zögernd hangen
An einem Gut der Welt,
Dass nicht der Tag voll Bangen
Uns jählings überfällt.
6.) Erbarme dich der Deinen
Zur trübgewordnen Zeit,
Da tausend Lichter scheinen
Und wenig dir geweiht.
Da voll von Lügenzungen
Die deutschen Lande sind,
Die dein Wort wollen beugen,
Und heißen's Mär' und Wind.
7.) Herr, Herr, du wirst uns kommen,
Dem Blitz vom Himmel gleich,
Wirst sammeln deine Frommen,
Vollenden ganz dein Reich.
Wirst allen Trug vernichten,
Wirst brechen sein' Gewalt,
Und nach der Wahrheit richten, -
O Jesu Christ, komm bald!
8.) Uns, Herr, erhalt in Klarheit
Bei deinem heil'gen Wort.
Denn dein Wort ist die Wahrheit
Und rettet hier und dort.
In des Gehorsams Schranken,
In Lieb' erhalt uns dein'.
Lass uns von dir nicht wanken,
Bis dein Tag bricht herein!
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Autor: Viktor von Strauß und Torney
Melodie: Valet will ich dir geben
oder: Lob Gott getrost mit singen
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Evangelischer Liederschatz für
Kirche, Schule und Haus,
- Band 1 -
Zweite, umgearbeitete Ausgabe
Gesammelt und bearbeitet von Albert Knapp,
J. G. Cotta'scher Verlag,
Stuttgart und Tübingen, 1850
Liednummer 761
Thema: Offenbarung
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Friedrich Viktor Strauß, ab 1852 von Strauß, ab 1872 von Strauß und Torney (* 18. September 1809 in Bückeburg, Fürstentum Schaumburg-Lippe, heute Niedersachsen; † 1. April 1899 in Dresden) war fürstlich schaumburg-lippescher Minister, Kirchenlieddichter und Ehrenbürger der Stadt Dresden.
Er entstammte einer alten hannoverschen Familie, die mit dem Pfarrer Georg Burchard Strauß (um 1584–1632) in Rethmar, bei Lehrte in Hannover, erstmals urkundlich genannt ist. Strauß heiratete 1832 in Bückeburg Albertine von Torney (1814 - 1905), die Letzte ihres niedersächsischen Adelsgeschlechts. Aus dieser Ehe stammen drei Söhne, sowie die Tochter Hedwig von Schreibershofen (1840–1922), die als Schriftstellerin Bekanntheit erlangte. Strauß wurde mit seinen Kindern 1852 in den österreichischen Adelsstand erhoben und erhielt 1872 in Bückeburg die fürstlich schaumburg-lippesche Genehmigung zur Namen- und Wappenvereinigung mit dem der Familie von Torney. Strauß war fürstlich schaumburg-lippescher Gesandter und Minister. Außerdem war er Doktor der Theologie der Universität Leipzig, schaumburg-lippischer Wirklicher Geheimrat und Ehrenbürger der Stadt Dresden. Schließlich erlangte er Bekanntheit als Religionshistoriker, Dichter und Übersetzer. Er übertrug als Erster das Tao Te King aus dem Chinesischen ins Deutsche. Strauß und Torney verstarb 1899 in Dresden, wurde jedoch in seiner Heimatstadt Bückeburg beigesetzt. Sein schriftlicher Nachlass befindet sich im Staatsarchiv Bückeburg.
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Viktor von Strauß und Torneys Lieder/ Hymns
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Frühlingslied
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Jahresende
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Des Jahres schöner Schmuck entweicht
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Konfirmation
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Du deiner Kirche Haupt und Hort
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Sommerlied
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Jauchzt dem Herrn in allem Land
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Trinitatis
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Verklärungsfest
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Winterlied
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Dich preiset deine Christenheit
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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
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Abermal mit deiner Güte krönest du
Ach Gott der Wahrheit, halt uns frei
Ach Vater der Barmherzigkeit, Gott Himmels
Ach Vater, siehe unsre Not und Mühe
Ach, dass wir heilig dir und rein
Ach, komm, füll unsre Seelen ganz
Ach, wie die Jahre schwinden
Aller Engel himmlisch Heer singt Gott
Als Jesu Nacht gekommen war
Ans Kreuz will man ihn schlagen
Arbeiter will der Herr im Reich
Auch dir, du reiner Held, auch dir
Auf Gottes Thron sitzt nun
Auf, auf, erwähltes Priestertum
Auf, meine Seel, auf, auf, mein Herz
Begehn wir all mit Herz und Mund
Bereit uns, Herr, dich zu empfahn
Betrübt ist deine Seele
Beug dich, Herz, dein Herr und Meister
Bist du, Herr der Meere, nur mit uns im Nachen
Bringt den Leib zum Grabe
Dank und Lob sei dir gebracht für das Heil
Dank unsres Gottes mächtger Hand
Dankt Gott für seine liebe Gnad
Dein Leben lang gib Herz und Sinn
Dein Wort und Segen nei uns bleib
Der Engel hats zuvorgesagt
Der Herr baut ein Jerusalem
Der Herr hat alles wohlgemacht, lasst uns den Herrn erheben
Der Herr hat ausgelitten, hat Seelenqual
Der Herr ist kommen, zu zerstören
Der Herr ist unser Hirte, was mangelt seiner Schar
Der Herr, der Herr kommt zu den Seinen
Der Tag des Heils beginnt den Lauf
Die Fürsten Judas stehen auf
Die Sonn ist da, sie leuchtet nicht
Dir wird der Mensch geboren
Dringe, mächtig Wort des Herrn
Du bists allein, Macht und Gewalt sind dein
Du Liebe, die uns erst geliebt
Du unsre Gnad und Stärk und Ruh
Ein Loblied opfert Gott, dem Herrn
Einst, Jesu Christ, erwachet dein Tag
Er wird ans Kreuz geschlagen
Es preiset meine Seel den Herrn
Es rollen Donner, Blitze sprühn
Es ruft der Herr zur Rechenschaft
Freude jauchzt durch alle Welt
Geh vor, du heilges Knabenbild
Geist der Gnad und Liebe, quille
Gen Himmel fährt des Menschen Sohn
Gib uns Glauben, Herr und Gott
Glanz vom Vater voller Klarheit
Gott dankt, ihr Erlösten
Gott, unser Vater, Herr der Macht
Gott, wie elend und zerrissen
Habe Dank, Quell aller Güter
Herr, dein Licht, dein Schutz, dein Segen
Herr, der du am Kreuzesstamme
Herr, der du Gott bist hoch und hehr
Herr, der du wohnst im ewgen Licht
Herr, erhör uns, Herr, wir warten
Herr, Herr, vergib uns unsre Schuld
Herr, unser Haupt, dein freun sich deine Glieder
Herr, vor dein Antlitz treten zwei
Herr, wenn wir in den Särgen
Hier bringen wir, Herr Gott, uns dir
Hilf, Herr, lass uns gelingen
Ins Himmelreich, in Gottes Saal
Ins Land des Dunkels leucht ein Stern
Kind, das zum Heil und Trost erschien
Komm, Geist, der Christi Kirch erbaut
Komm, heilger Geist, entzünde
Komm, lautrer Quell der Gnaden
Komm, o Herr, mit deinem Geist
Kommt herbei, beladne Herzen
Kommt, ruft Gottes Sohn uns allen
Kurz ist des Menschen Zeit
Lasst dank dem Herrn uns singen
Lasst uns den Sabbath halten
Lob und Dank und Ruhm und Ehre
Lobjauchzt und mehret gottes Ruhm
Mag Satans Rotte wider Christum wüten
Mich dürstet, so klagt jene Stimme
Mit Herz und Lippen sei gepreist
Noch suchst du uns mit Gnad und Huld
Noch, treuer Sämann, gehst du aus
Nun gingst auch du zur Sabbathsruh
Nun preist und dankt mit Freudenruf
Nun segn uns, Jesu, deine Hand
Nur mir sollst du dich ganz ergeben
O der hat deines Lichtes nie einen Strahl
O des Trostes, uns verheißen
O Gott und Vater, gib, dass wir in treuer Lieb
O Juda, du erwählte Schar
O mein Herz, gib dich zufrieden, o verzage nicht
O Qual auf Golgatha, o Abgrund
O selig, wen sein Leiden und was ihn schmerzt
O weh der gräuelvollen Tat
O Weisheitsrat, o Gnadentat
O wem dein heilger Mund verhieß
Preis dir, der Höll und Tod durchbrach
Preist den Herrn voll Gnad
Preist des Herrn Barmherzigkeit
Rechte Opfer hier, Herr, hilf bringen dir
Ruht aus, ruht aus, im stillen dunlen Haus
Schon im reinen Paradies, eh die Sünd
Seht den Herrn am Kreuze schweben
Seht, welch ein Mensch, den Heiland, hochgepriesen
Selbst zu seinem Tempel kommen
Selig, wer im Leben zu dir eilet
Sohn Davids, geh mir nicht vorbei
Sonne, Mond und Stern erbleichen
Streck aus, Herr, deine mächtge Hand
Tag des Jubels, Tag der Wonne
Triumph, da glänzt der neue Tag
Verlassen trägst du Hohn und Schmach
Vom Himmel schaut der Herr herab
Von allen Zungen werde, dir, Herr Gott
Was suchst du, bange Seele, was dich dem Leid entrückt
Weh des Gerichts, o Gott des Lichts
Wenn, Jesu Christ, erwachet dein Tag
Wer an dich, o Jesu, glaubt
Wie soll ich, Herr, dir danken
Wo Gottes Wort uns hin beruft
Wollst du nach Rechten alles, Herr, eintreiben
Zion, freu dich, lass dein Trauern
Weit entfernt von den großen Städten und Straßen, liegt das Kloster auf einer stillen Anhöhe. Aus den Wäldern rund um das Kloster dringen nachts die Rufe von Eulen, die auf Rumänisch "huhurezi" heißen.
Oldham mining/ caving cap lamp given a new lease of life. The lamp unit was bought for a few pounds from ebay, and cleaned of loads of ingrained coal dust. The bezel was replaced.
The original lead acid battery was dead and couldn't be revived so I made a new battery box containing a 4.8V 3.3Ah NiMh battery pack, and a diode to dring the voltage down to closer to the 4V that the lamp should run on.
A cannon sure-seal connector is used to join the battery pack to the lamp and to allow charging.
Two leaves. 266 by 226mm. Double column, 49 lines, ruled in pale pink, written space 205 by 147mm; gothic bookhand.
Text: (leaf 48b), from the lives of SS. Barnabas, Vitus and Modestus, and Quiricus and Julita.
Decoration: Five- and 6-line initials in red or blue.
Provenance: Recovered from a German binding. Leaf 48a inscribed ‘Lindenbr’, which may be the owner of the binding that reused these leaves. A potential candidate is Heinrich Lindenbrog (1570–1642), antiquarian and librarian to Duke Johann of Holstein. The fragment is from an album of fragments from Oxford bindings and elsewhere compiled by Philip Bliss (1787–1857). It sold in his sale, Sotheby’s, 21 August 1858, lot 100, and entered into the collection of Sir Thomas Phillipps (1792–1872). The album (probably Phillipps MS.15659) was lot 390 in the Phillipps sale, Sotheby’s, 24 April 1911, bought by E. H. Dring (d. 1928), managing director of Quaritch. This fragment and others were inherited by E. M. Dring (d. 1990), who donated some to the Bodleian and sold the remaining manuscripts to Quaritch. These binding fragments were mostly dispersed by Quaritch in 1984 and 1985. Purchased from Quaritch catalogue 1036 (1984), no. 99.
Reference: Manion, Vines, de Hamel no. 110.
Shelfmark: RMM Fragment 48b.
Description reproduced from Medieval and Renaissance Manuscripts in New Zealand Collections (London, 1989) by permission of the authors (Christopher de Hamel, Margaret Manion, and the family of Vera F. Vines).
Bild: Kirche St. Quintin in Mainz (nachbearbeitetes Photo)
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Herr, der du deinen Namen durch Wohltun
1.) Herr, der du deinen Namen
Durch Wohltun an uns herrlich machst
Und über deinen Samen, (a)
Den du erwählst, so liebreich wachst,
Jehovah, dessen Treue
Uns unverändert liebt,
Uns sündlich sich auf's Neue
Uns zu bewundern gibt!
Entflamme mein Gemüte,
Das deinen Ruhm besingt
Und für so reiche Güte
Ein armes Opfer bringt.
2.) Unendlicher Erbarmer!
Erstaunend bet ich vor dir an.
Wer bin ich Staub, ich Armer,
Dass du so viel an mir getan?
Anstatt im Zorn zu lohnen,
Wie ich um dich verschuldt,
Trägst du mich mit Verschonen
Und zärtlicher Geduld.
Dein vielfach milder Segen
Bekrönte jeden Schritt
Und auf gebahntem Wegen
Ging Gnad' und Wahrheit mit.
3.) Herr, wie muss ich mich schämen,
Dass ich so schlecht dafür gedankt!
Du ließt mich alles nehmen,
Was ich von deiner Hand verlangt.
Doch dir mich ganz zu geben,
Im Glauben dir allein
Mit Leib und Geist zu leben,
Dir redlich treu zu sein
Und ganz in dich zu dringen,
Fehlt zwar der Wille nicht,
Wohl aber das vollbringen,
Zu dem ich mich verpflicht'.
4.) Wie mache schöne Stunden
Der schnell entflohnen Gnadenzeit
Sind ungebraucht verschwunden
Und im Geräusch der Welt entweiht!
Wie viele von den Gaben,
Die du mir hast gegönnt,
Sind ungenützt vergraben
Und freventlich verschwendt!
Wie war ich doch so träge,
Zu tun, was mir gebührt,
Wie langsam auf dem Wege,
Der in den Himmel führt.
5.) Lass, Jesu, Gnade finden
Die Seele, die nicht ruhen kann,
Als bis die Last der Sünden
Von dem Gewissen abgetan.
Ach, sprich ein Wort und blicke
Auf dein gebeugtes Kind,
Wirf hinter dich zurücke,
Was sich von Schulden findt.
Lass keine mich beschämen
Und in das neue Jahr
Nichts von dem alten nehmen,
Was dir missfällig war.
6.) Lass deinen Geist mich stärken,
Zieh immer näher mich zu dir
Und lass mich stündlich merken,
Wie mächtig deine Kraft in mir.
Hilf, Herr, lass wohl gelingen,
Gib Glauben, Mut und Fleiß,
Dir viele Frucht zu bringen
Zu deines Namens Preis.
Lass mich stets innig flehen
Und auf die Ewigkeit
Den guten Samen säen,
Der sich der Ernte freut.
7.) Soll mir ein Jahr der Leiden
Und Prüfungen bestimmet sein.
Stellt sich auf allen Seiten
Bei mir des Kreuzes Trübsal ein:
Nun so gescheh dein Wille,
Nur schenke mir in dir
Gelassenheit und Stille
Und halte fest bei mir.
Ich weiß, von guten Händen
Kommt doch nichts Böses her.
Das Kreuz, das sie mir senden
Drückt doch niemals zu schwer.
8.) Hast du, Herr meiner Tage,
In diesem Jahr mein Ziel bestimmt,
In dem der Wallfahrt Plage
Und Schmerz und Leid ein Ende nimmt.
O, mit welch großen Freuden,
Wenn deine Gottesmacht
Ihr gnädig Vollbereiten
An mir zustand gebracht,
Sink ich dir in die Hände
Und feire mit der Schar,
Die triumphiert ohn' Ende,
Mein Hall- und Jubeljahr!
(a) deine Kinder, die Christenheit
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Autor: Andreas Rehberger
Melodie: Nun lob, mein Seel, den Herren
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gefunden in:
Gesangbuch für die Evangelisch-lutherische
Kirche in Bayern, vor 1918
Liednummer 82
Thema: Jahresende
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Andreas Rehberger, * am 18. November 1716 in Nürnberg, + 16. Mai 1769 ebenda) war Pfarrer und evangelischer Kirchenlieddichter. Sein Vater war ebenfalls Pfarrer, er selbst studierte seit 1734 zu Altdorf und dann zu Halle/Saale Theologie, stand seit 1740 in verschiedenen geistlichen Ämtern in Nürnberg vor und wurde 1761 zum Pfarrer der Kirche St. Jacobi in Nürnberg berufen, als welcher er am 1769 starb. Seit 1741 gehörte er dem Pegnitzorden an. Er war Dichter von 131 geistlichen Lieder, die Aufnahme in den beiden Liedersammlungen fanden, die der Buchdrucker Georg Christoph Rümler ab 1764 in Nürnberg unter dem Titel ‚Evangelische Sterbe- und Todespsalmen’ herausgab. Sein bekanntestes Lied heißt ‚Zu dir ist meine Seele stille’.
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Rehbergers Lieder/ Hymns
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Gottes Reich und Eigenschaften
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Herr, der du in der Höhe thronst
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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
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Der Herr hat überwunden, Gott sei gelobt
Herr, der du deinen Namen durch Wohltun
Ich sterbe nicht, trotz Tod und Grabe
Immanuel, der du der Welt zum Heil
Immanuel, mein Licht und Leben, der Glaube hält an dich sich unverrückt
Jehova, dessen Ruhm und Ehre
Lamm, das der ganzen Welt zu gut
Lamm, das die Schuld der Sünder trägt
Lass, Herr, mich jederzeit berachten
Mein Heiland, hab ich Gnade funden
Mein Jesu, der du mir durch Leiden ein Erbteil
Mein Vater, der du meine Tage von Ewigkeit
Unendlicher Erbarmer, erstaunend bet ich
Wohl mir, dass ich den Vater kenne
Zu dir ist meine Seele stille
Loxley Silver Band members present at the last formal rehearsal at Loxley Methodist Church on Thursday 10th March 2011, 122 years after the band’s inception.
Back Row – left to right: Stuart Young, Dennis Dring, Mark Rotchell, David Berry
Middle Row – left to right: Janet Dring, Katherine Mendham, Mary Mendham, Lynne O’Dea, Lorraine Humphries, Peter Woodhead, Susan Ellis, Ernest Vickers
Front Row – left to right: Des Squire, Steve Hayward, Derek Garner
The band has moved on to rehearse at Stanwood Methodist Church, Stanwood Drive, Sheffield S6 5HZ
3FM Serious Request draait dit jaar om diarree. Jaarlijks overlijden er wereldwijd 800.000 kinderen aan de gevolgen van diarree en om dat aantal terug te dringen, zetten 3FM en het Rode Kruis zich van 18 t/m 24 december vanuit Leeuwarden in om zoveel mogelijk geld in te zamelen voor deze stille ramp. Details: www.3fm.nl
Part of a single leaf. 275 by 178mm. Double column, at least 33 lines originally, ruled in leadpoint, written space at least 255 by 158mm; Romanesque liturgical hand.
Text: Parts of Luke 21:11–19; John 15:12–25; Ecclesiastes 50:1–8; and Proverbs 3:13–20.
Decoration: Rubrics in red; three 2-line initials in red (a fourth added later).
Provenance: From an album of fragments from Oxford bindings and elsewhere compiled by Philip Bliss (1787–1857). It sold in his sale, Sotheby’s, 21 August 1858, lot 100, and entered into the collection of Sir Thomas Phillipps (1792–1872). The album (probably Phillipps MS.15659) was lot 390 in the Phillipps sale, Sotheby’s, 24 April 1911, bought by E. H. Dring (d. 1928), managing director of Quaritch. This fragment and others were inherited by E. M. Dring (d. 1990), who donated some to the Bodleian and sold the remaining manuscripts to Quaritch. These binding fragments were mostly dispersed by Quaritch in 1984 and 1985. Verso inscribed ‘H. G.’ and ‘1563’, doubtless the ownership marks of the book in which the Reed leaf was used as the front pastedown. Purchased from Quaritch catalogue 1036 (1984), no. 9.
References: Manion, Vines, de Hamel no. 109; Reed Early Bibles no. 23.
Shelfmark: RMM Fragment 47.
Description reproduced from Medieval and Renaissance Manuscripts in New Zealand Collections (London, 1989) by permission of the authors (Christopher de Hamel, Margaret Manion, and the family of Vera F. Vines).
I was given a gift by my Mistress, Raine Shinn. A Good Toy Presents Herself.
Hair: Truth
Hairpiece, Dress, Gloves, Stockings: Gizza
Skin, Lipstick: Pink_Fuel
Eyeliner: Mango_Mango
Collar: Violent_Seduction
Boots: KaS
3FM Serious Request vraagt dit jaar aandacht voor de allerkleinsten. Elk jaar sterven er namelijk 5,5 miljoen baby's. Met jouw donatie hopen we dit cijfer terug te dringen!
Het 3FM Serious Request Glazen Huis staat dit jaar op de Oude Markt in Enschede.
Wil jij ook een donatie doen? 3fm.nl/doneren
3FM Serious Request draait dit jaar om diarree. Jaarlijks overlijden er wereldwijd 800.000 kinderen aan de gevolgen van diarree en om dat aantal terug te dringen, zetten 3FM en het Rode Kruis zich van 18 t/m 24 december vanuit Leeuwarden in om zoveel mogelijk geld in te zamelen voor deze stille ramp. Details: www.3fm.nl
Photo: Skulpturen in den Bürgergärten, Lübeck
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Liebster Vater, ich dein Kind
1.) Liebster Vater, ich dein Kind,
Komm zu dir geeilet,
Weil ich sonsten niemand find,
Der mich Armen heilet.
Meine Wunden sind sehr groß,
Groß sind meine Sünden,
Mach mich von denselben los, -
Lass mich Gnade finden.
2.) Führst du väterlich Geschlecht,
Hast du Vatersitten,
Ei, so hab ich Kinderrecht
Und darf kühnlich bitten.
Denn den Kindern stehet frei,
Väter anzuflehen.
Vater, deine Vatertreu
Lass mich Armen sehen!
3.) Liebster Vater, willst du dich
Vater lassen nennen,
So musst du auch lassen mich
Vatersinn erkennen.
Denn das wäre viel zu schlecht
Bloßen Namen führen,
Und nicht tun nach Vaterrecht,
Was sich will gebühren.
4.) Nun so nimm dich meiner an,
Wie die Väter pflegen:
Meine Buß- und Tränenbahn
Lass dich doch bewegen!
Meine Sünden bringen Schmerz,
Die ich hab begangen.
Ach, du liebes Vaterherz,
Lass mich Gnad erlangen!
5.) Hast du doch in deinem Wort
Gnade mir versprochen.
Lass mich an der Gnadenpfort
Nicht vergeblich pochen:
Lass der matten Seufzer Stärk
Durch die Wolken dringen,
Und von deinem Himmelsberg
Mir Genade bringen.
6.) Ich lass doch nie eher ab,
Bis du mir gewähret
Gnade, Die ich von dir hab
Inniglich begehret.
Segne mich, ich lasse dich
Eher nicht: Ich hange
Wie die Klett' am Kleid,
Bis ich Gnad von dir erlange.
7.) Du bist Gott und heißest gut,
Weil du Guttat übest,
Und gleichwie ein Vater tut,
Deine Kinder liebest.
Dieser Guttat lass mich auch,
Vaterherz genießen,
Lass auf mich nach deinem Brauch
Deine Gnade fließen!
8.) Ach, verzeih mir, ach, vergib,
Was ich missgehandelt.
Weil ich nach der Sünden Trieb
Oftermals gewandelt.
Meine Sünden ich versenk,
Herr, in deine Wunden.
Ach, derselben nicht gedenk,
Lass sie sein verschwunden.
9.) Klagt mich mein Gewissen an,
Und will mich verdammen.
Will der schwarze Höllenmann
Dich zur Rach' anflammen,
Ei, so denke mit Geduld,
Dass ich Staub und Aschen,
Und dass mich von deiner Schuld
Hab dein Blut gewaschen.
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Autor: Heinrich Moller
Melodie: Meinen Jesus lass ich nicht
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Neuvermehrtes und wohleingerichtetes
Naumburgisches Gesang-Buch
Darinnen die erbaulichen Lieder Lutheri,
Gerhardi und anderer geistreicher Männer
[von Joh. Martinus Schamelius]
Druck und Verlag Balthasar Bossögel
Naumburg 1735
Liednummer 361
Thema: Sünde, Buße und Umkehr
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Heinrich Moller (auch Möller oder Müller; * 12. April 1530 in Hamburg; † 26. November 1589 ebenda) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Theologe und Kirchenlieddichter.
Als Kind des Senators Joachim Moller, in die berühmte Hamburger Familie Moller vom Hirsch geboren, immatrikulierte er sich 1546 an der Universität Wittenberg. Dabei kam er mit Philipp Melanchthon in Kontakt, der ihn vor allem zu seinen bevorzugten Studien der orientalischen Sprachen anleitete. Nachdem er 1551 den akademischen Grad eines Magisters erworben hatte, ging er zunächst zurück nach Hamburg.
1554 kehrte er nach Wittenberg zurück und unterrichtete in der philosophischen Fakultät, ohne eine feste Anstellung zu finden, weswegen er kurzzeitig 1559 für den Grafen von Nassau arbeitete. Auf Bemühen Melanchthons erhielt er an der Universität Wittenberg 1560 eine Stelle als Professor der hebräischen Sprache und wurde durch eine höhere Besoldung dazu verpflichtet, auch Theologie zu unterrichten. An der philosophischen Fakultät übernahm er 1562 das Dekanat und bekleidete das Rektorat der Akademie 1565 und 1573. 1570 promovierte er zum Doktor der Theologie. 1574 ging er nach Hamburg zurück, weil er in den theologischen Streitigkeiten nach dem Tod Martin Luthers seine Ämter verloren hatte. In seiner Vaterstadt trieb neben theologischen auch medizinische Studien. Dies versetzte ihn in die Lage als Arzt zu arbeiten, welche Tätigkeit er bis zu seinem Tod ausübte.
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Heinrich Mollers Lieder/ Hymns
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Hilf Gott, dass mirs gelinge, du edler Schöpfer mein
In diesem Lied wirst verstan
Liebster Vater, ich dein Kind, komm zu dir geeilet
Mein Herz, das mag nicht Ruhe han
Opening hours: 11:00-9:00 following morning (Final admission: 7:00)
Closed: Open 365 days (Office closes once a month dring the night for maintenance)
Fee: Adult ¥2,900 (Varies according to time)
Access:
・2-min. walk from Telecom Center Sta. (U09) on Yurikamome Line
・5-min. walk from free shuttle bus from Tokyo Teleport Sta. on Rinkai Line
Address: 2-6-3 Aomi, Koto-ku, Tokyo 135-0064
Telephone: 03-5500-1126
Web: www.ooedoonsen.jp/ (Japanese Only)
Du fährst gen Himmel, Jesu Christ
1.) Du fährst gen Himmel, Jesu Christ,
Die Stätt' mir zu bereiten,
Auf dass ich bleibe, wo du bist,
Zu ewiglichen Zeiten.
Du fährst, mein Heiland, in die Höh',
Auf dass ich in die Höh' auch geh,
Dies kann mich recht ergötzen.
2.) Du fährst, mein Jesu, wolkenan
Und dringst durch alle Himmel,
Damit ich dir nachfahren kann
Aus diesem Weltgetümmel.
Du bist, mein Jesu, aus dem Leid
Gegangen in die höchste Freud',
Dass stets Freud mich labe.
3.) Wo Jesus ist, da komm ich hin,
Bei ihm will ich verbleiben.
Drum steht zu ihm stets Herz und Sinn,
Nichts soll mich von ihm treiben.
Ob ich schon duld hier manche Not,
So werd ich doch, nach meinem Tod,
Bei Jesu recht erquicket.
4.) So zage nicht, du meine Seel',
Lass nur den Kummer fahren,
Und dich nicht allzu schmerzlich quäl,
Ich werd nach kurzen Jahren
Gelangen aus dem Jammertal
Hin in den schönen Himmelssaal,
Wo Jesus mich wird trösten.
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Autor: Gottfried Händel
Melodie: Mein Herzensjesus, meine Lust
oder: Such, wer da will ein ander Ziel
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Johann Anastatasii Freylinghausen
Geistreiches Gesang=Buch.
den Kern alter und neuer Lieder in sich haltend
Herausgegeben von Gotthilf August Francke
gedruckt in Halle, 1741
Im Verlag des Waisenhauses
Liednummer 295
Thema: Himmelfahrt
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Gottfried Händel (* 17. November 1644 in Bayreuth; † 14. September 1698 in Bayreuth) war ein deutscher evangelischer Theologe und Lieddichter.
Nachdem er 1664 Pfarrer in Thuisbrunn und 1666 in Hetzelsdorf gewesen war, ging er nach Frauenaurach, wo er am dortigen Kloster wirkte. 1670 geht er als Prediger und Professor nach Heilsbronn in Franken. Von dort wurde im Dezember 1674 als Konsistorialrat, Hof und Stiftsprediger nach Ansbach berufen, wo er kurz darauf Generalsuperintendent wurde. 1677 begab er sich an die Universität Wittenberg, erwarb das Lizentiat der Theologie und wurde zum Doktor der Theologie promoviert. 1695 legte er seine Kirchenämter nieder. Zurückgekehrt in seine Heimatstadt, übernahm er die Stelle des Stadtpfarrers, die er bis zu seinem Ableben bekleidete.
Händel hatte mehrere Erbauungsschriften herausgegeben, in welchen sich auch geistliche Lieder befinden. Zudem verfasste er mehrere Dissertation, Programme, Buß- und Leichenpredigten. Von seinen Liedern gelangten einige in das Ansbacher Gesangbuch von 1700. Ein Lied von ihm befindet sich im Gesangbuch von Freilinghausen.
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Gottfried Händels Lieder/ Hymns
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Du fährst gen Himmel, Jesu Christ
Du fromme Seel sollst hier in dieser Welt
Durch das Bad der Taufe
Ich hab ein Bett gefunden
Indem die kummervollen Zeiten
Jesus Christus ist erstanden
Mein Hirt, mein Jesus, rufet mir
Musst du dann Jesu dich selbsten zu eigen mir geben
Nun lasst uns Jesum Christum hin in seine Gruft versenekn
Frauenstein ist der westlichste Stadtteil der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Der Ort mit ca. 2.400 Einwohnern gehört schon zum Weinbaugebiet Rheingau und bezeichnet sich deswegen gerne als "Tor zum Rheingau".
In der Ortsmitte, die sich in einem engen Tal erstreckt, steht auf einem Felsen die Burgruine mit ihrem erhaltenen Bergfried, die um das Jahr 1200 entstand. Neben der benachbarten katholischen Kirche St. Georg steht eine tausendjährige Linde.
de.wikipedia.org/wiki/Wiesbaden-Frauenstein
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Ich jauchze dir, ich singe dir
1.) Ich jauchze dir, ich singe
Dir, Gott, dem Preis und Ruhm gebührt,
Dem Schöpfer aller Dinge,
Dir, Herr, der weislich sie regiert!
Du riefst auch mich uns Leben
Und lehrtest meinen Geist
Mit Mut nach Allem streben,
Was groß und edel heißt.
Verliehst mir hoher Gaben
Und reger Kräfte viel.
Denn glänzend und erhaben
Und herrlich ist mein Ziel.
2.) Was sind die Seelenkräfte
Des Tiers, das nicht vernünftig denkt?
Auf niedrige Geschäfte
Ist all sein Streben eingeschränkt.
Es kann bei blinden Trieben,
Die es befolgen muss,
Nichts suchen und nichts lieben,
Als sinnlichen Genuss.
Tief steht es auf der Leiter
Der Schöpfung unter mir
Und nimmer steigt es weiter.
Ich bin sein Herrscher hier.
3.) Stets weiter fortzuschreiten,
Gelingt nur menschlichem Bemühn.
Mir hast du Fähigkeiten,
Die ewig machen, Gott, verliehn!
Durch Achtsamkeit vergrößert
Mein Wissen täglich sich
Und Selbstbeherrschung bessert
Und stärkt im Guten mich.
Ich darf nur standhaft ringen:
So mehrt sich meine Kraft,
Zum Ziel hindurch zu dringen:
Ich werde tugendhaft.
4.) Ja, leg ich meine Mängel
Durch stete Selbstveredlung ab:
So prang ich einst, als Engel,
Umfasst gleich meinen Staub das Grab.
Dort sieht mein Geist dann heller,
Was er hier dunkel sah
Und wächst im Guten schneller,
Als einst es hier geschah.
Ich wandle hier auf Erden
Als Kind an Gottes Hand,
Um dort ein Mann zu werden
An Kraft und an Verstand.
5.) Ich jauchze, ich lobsinge,
Dir, Herr, denn ewig ist mein Los!
Gib, dass ich streb und ringe
Zu werden edel, gut und groß!
Lass mich der Leiden Bürde
Ertragen glaubensvoll.
Sie, die des Geistes Würde
Erhöhen kann und soll.
'Stets vorwärts, nie zurücke!'
Dies soll mein Wahlspruch sein!
Bestimmt zu ew'gem Glücke,
Gott, bin ich ewig dein!
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Text: Friedrich Mohn
Melodie: Nun lob mein Seel den Herren
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gefunden in: (evangelisch-lutherisches)
Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauche
für die Stadt und das Herzogtum Magdeburg.
Verlegt in Magdeburg, 1805.
Lied-Nummer 61
Kapitel Gottes Wesen, Eigenschaften und Werke
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Friedrich Mohn, evangelisch-lutherischer Pfarrer in Duisburg, geb. am 25.01.1762 zu Velbert im Großherzogzum Berg in östlichen Rheinland, gestorben 1845. Sein Vater Arnold Mohn (1708 – 1788) betrieb einen Eisenwarengroßhandel, der oft Messen in Frankfurt und Holland besuchte. Dieser heiratete Juliana Seelhof und hatte zehn Kinder mit ihr. Friedrich Mohn besuchte mit 14 das Gymnasium in Essen und ging mit 16 Jahren zum Theologiestudium nach Göttingen. Ab 1784 trat in Ratingen seine erste Pfarrstelle an. Er trat als Dichter hervor und veröffentlichte mehrere Gedichtsbände und Jahreskalender. 1795 starb seine erste Frau Sophie Salome, geb. Wagner, zwei Jahre später heiratete er erneut und nahm eine Pfarrstelle in Maastricht (Niederlande) an, wo er günstigere Bedingungen als in Ratingen zu finden hoffte, wo man seiner literarischen Beschäftigung reserviert gegenüberstand. Doch bereits zwei Jahre später zog die Familie nach Duisburg, wo er als Pfarrer und Lehrer arbeitete und hoch angesehen war. Er starb mit 83 Jahren .Theologisch stand Mohn der Erweckungsbewegung nahe, deren Thesen er allerdings an den Prüfstein der Aufklärung legte.
U.S. Secretary of State John Kerry, flanked by U.S. Navy Rear Admiral Dee Mewbourne and U.S. Coast Guard Rear Admiral Pat DeQuattro, look at overhead screens during a briefing on November 10, 2015, at the Maritime Operations Center as the Secretary visited the Norfolk, Va., area to talk about climate change and national security issues stemming from it. [State Department Photo/Public Domain]
Le Ciel gourmet fine dining restaurant at Grand Hotel Wien, 5-star luxury hotel in Vienna, close to Vienna State Opera, Belvedere & Albertina Museums.
Bild: Rose (nachbearbeitetes Photo)
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Nun wird des Menschen Sohn zum Tod geführet
1.) Nun wird des Menschen Sohn zum Tod geführet,
Er trägt de Lohn, der uns allein gebühret.
Er geht dahin, sein Leben zu vollenden
In Mörderhänden.
2.) Die stumme Taube lässt sich willig fangen,
Das sanfte Reh ist in das Netz gegangen.
Das Lamm geht hin, damit es für die Herde
Geopfert werde.
3.) O Golgatha, was ist auf dir geschehen!
Den Herrn der Welt hast du am Kreuz gesehen! -
Den Heil'gen Gottes, der nichts hat begangen,
Ans Kreuz gehangen.
4.) Sieh den Propheten auf dem Marterbette,
Den Lebensfürsten auf der Schädelstätte,
Den Welt-Heiland in zweier Schächer Mitten
Um Labung bitten!
5.) Gerechtes Blut, aus heil'gem Stamm entsprossen,
Wird jetzt von Kains Hand auf's Neu vergossen.
Auf's Neu sinkt Joseph von der Hand der Brüder
Gebunden nieder.
6.) So hängt denn abermals die finstre Wolke
Vom Berge Horeb (a) über Gottes Volke.
Er hat auf's Neu den Heil'gen abgeschworen
Und Baal erkoren!
7.) Ihr Töchter Zions (b), weinet bittre Zähren, (c)
Weint um die Kinder, die ihr sollt gebären!
Welch' Herz wird nicht, wenn dieses Blut wird sprechen,
Vor Jammer brechen?
8.) Jerusalem! Noch stehen deine Mauern.
Dein König stirbt, bald wirst du um ihn trauern. -
Er hätte dich gerettet vom Verderben, -
Nun wirst du sterben.
9.) Von diesen Kriegern, die das Kreuz umstehen,
Wird der Triumph durch deine Trümmer gehen.
Diesselbe Hand, worein du ihn gegeben,
Greift d i r ins Leben.
10.) O, hättest du den Einzigen gehöret,
Die Stadt der Ehren wäre nicht zerstöret.
Er hätte seine Flügel ausgestrecket
Und dich bedecket!
11.) Sprich, Juda, sprich, willst du dich noch nicht beugen?
Der Heiden Mund muss für den Mittler zeugen!
Es tun sich auf die allerwild'sten Herzen
Dem Mann der Schmerzen.
12.) Als er verschied, geschah ein großes Beben,
Begrabne sah man aus den Grüften schweben.
Der vorhang riss an Gottes heil'ger Lade,
Dem Stuhl der Gnade.
13.) Herr, lass dies Leiden uns zu Herzen dringen,
Lass dieses Sterben uns das Leben bringen!
Zeig die Erlösung, die durch Blut und Wunden
Nun ist gefunden!
(a) Der Horeb ist der sog. Gottesberg, auf dem Gott Moses erschien
(b) Zion hieß ursprünglich eine Turmburg an der südöstlichen Stadtgrenze des vorisraelitischen Stadtstaats Jerusalem. Seit deren Eroberung durch König David und dem Bau des ersten Jerusalemer Tempels unter Salomo wurde der Zion im Tanach zum Synonym für den Wohnsitz Jahwes, des Gottes der Israeliten. Die ursprünglich selbständige Metapher 'Tochter Zion' wurde später auf die Königs- und Tempelstadt Jerusalem bezogen. Zion als Ort der kommenden Offenbarung des Gottes Israels, zu dem eines Tages alle Völker hinströmen würden, hat die Darstellung der Geschichte Jesu Christi im Urchristentum mitbestimmt. Der erwartete Messias war und ist für sie Jesus Christus. In diesen Sinn steht Zion auch stellvertretend für die Christenheit, die sich unter Führung Jesu Christi ihrem Heil nähert.
(c) Tränen
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Autor: Christian Rudolf Heinrich Puchta
Melodie: Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen
oder: Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken
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Evangelischer Liederschatz für Kirche, Schule und Haus
Band 1. Zweite, umgearbeitete Ausgabe
Gesammelt und bearbeitet von Albert Knapp,
J. G. Cottascher Verlag,
Stuttgart und Tübingen, 1850
Liednummer 467
Thema: Passion
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Christian Rudolf Heinrich Puchta (* 19. August 1808 in Cadolzburg/Mittelfranken im Königreich Bayern; † 12. September 1858 in Augsburg) war evangelisch-lutherischer Pfarrer und Liederdichter. Puchta wurde als jüngstes Kind des bayerischen Landrichters Wolfgang Heinrich Puchta und seiner Ehefrau Johanna Philippine, geb. Heim, geboren. Puchta studierte nach seinem Schulbesuch evangelische Theologie und Philologie in Erlangen und in Berlin. Nach dem theologischen Examen wurde er Stadtvikar in München. Im Jahr 1838 promovierte Puchta und wurde 1839 als Lehrer am Lyzeum in Speyer angestellt. Von 1842 an war er zehn Jahre Pfarrer in Eyb bei Ansbach, danach in Augsburg, wo er an der Barfüßerkirche St. Jakob die Gemeinde betreute. Puchta war Mitherausgeber des Gesangbuchs für die evangelisch-lutherische Kirche in Bayern, das 1854 erschien. Puchta schrieb mehrere hundert geistliche Lieder, von denen eines im Evangelischen Gesangbuch (EG) von 1993 steht. Es heißt 'Herr, die Ernte ist gesegnet' und steht unter Numer 512. Albert Knapps Evangelischer Liederschatz, der 1850 in Stuttgart und Tübingen erschienen ist, enthält 31 Lieder von Puchta. Puchtas Bruder war der Jurist Georg Friedrich Puchta (1798–1846), der zu den bedeutendsten Rechtsgelehrten des 19. Jahrhunderts gezählt wird.
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3FM Serious Request draait dit jaar om diarree. Jaarlijks overlijden er wereldwijd 800.000 kinderen aan de gevolgen van diarree en om dat aantal terug te dringen, zetten 3FM en het Rode Kruis zich van 18 t/m 24 december vanuit Leeuwarden in om zoveel mogelijk geld in te zamelen voor deze stille ramp. Details: www.3fm.nl
I chuckled audibly when I saw this. Like, I'm pretty sure that is something I would love to do to mine whenever I get some sort of house that's eligible to that type of shit.
Unendliche Stufen den Turm hinauf,
unzählige Stiegen, die den Zeitenlauf biegen
und viele, viele Minuten zählen,
davon sie die kostbarsten wählen.
Erde, mit der sanfter Regen spielt
der im Boden auf wartende Samen zielt.
Winde, die zarte Blumen umschmeicheln,
Mütter , die ihre Kinder streicheln.
Worte , die ihre Wege bahnen
zu einer Brücke im menschlichem Sein.
Leises Lächeln und wissendes Ahnen
dringen ganz in das Dasein ein.
Wellen und Wogen erreichen mich
Alles ist Liebe, du und ich.
An den gecreuzigten Jesum.
Hier wil ich gantz (1) nicht weg!
lass alle schwerdter klingen!
Greiff spieß und sebel an!
brauch aller waffen macht
Und flamm', und was die welt
für unerträglich acht!
Mich sol von diesem creutz
kein tod, kein teuffel dringen.
Hier wil ich, wenn mich
ach und angst und leid umbringen,
Wenn erd' und meer auffreißt,
ja wenn der donner macht
Mit dunckel-rothem blitz
auf meinem kopffe kracht,
Ja wenn der himmel fällt,
hier wil ich frölich singen.
Weil (2) mir die brust noch klopfft,
auch weder dort noch hier
Und nun und ewig sol
mich reißen nichts von dir.
Hier wil ich, wenn ich sol,
den matten geist auffgeben.
Du aber, der du hoch
am holtz stehst auffgericht,
Herr Jesu! neig herab
dein blutig angesicht
Und heiß durch deinen tod
im tod mich ewig leben!
(1) ganz und gar (2) solange
Andreas Gryphius, Lyriker und Dramatiker
(* 02.10.1616, Glogau, Schlesien, † 16.07.1664, Glogau, Schlesien)
Andreas Gryphius ist neben dem Romanautor Grimmelshausen der bekannteste Lyriker und Dramatiker des deutschen Barock. Als Sohn eines früh verstorbenen protestantischen Geistlichen wuchs Gryphius während des Dreißigjährigen Krieges im schlesischen Glogau auf.
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Die neugotische Marktkirche in Wiesbaden ist die evangelische Hauptkirche der hessischen Landeshauptstadt. Sie wurde in den Jahren 1853 bis 1862 von Carl Boos als Nassauer Landesdom am Schlossplatz erbaut und war seinerzeit der größte Backsteinbau des Herzogtums Nassau.
Der Bau wurde 1853 bis 1862 von Carl Boos als Nassauer Landesdom errichtet. Das Vorbild der dreischiffigen Basilika ohne Querschiff in neogotischem Stil mit klassizistischer Ornamentik war die Friedrichswerdersche Kirche von Karl Friedrich Schinkel in Berlin. Die Marktkirche war der erste reine Ziegelbau im Herzogtum Nassau. Der 98 m hohe Westturm (widersprüchliche Angaben sprechen von 92 m) machen sie auch heute noch zum höchsten Gebäude (300 Fuß) der Stadt. Insgesamt gibt es 5 Türme: neben dem angesprochenem Westturm gibt es vier Ecktürme. Die Seitentürme haben eine Höhe von jeweils 58 m, die beiden Chortürme eine Höhe von 73 m.
Das Innere hat eine Länge von 50 m, eine Breite von 20 m und eine Höhe von 28 m und ist von Emporen umzogen. Das Deckengewölbe wurde als Sternenhimmel ausgemalt.
O, Seele prüfe doch dein Herz
1.) O, Seele prüfe doch dein Herz,
Und denk, was hier versprochen,
Ja prüf es wohl, hier ist kein Scherz,
Ob es in Reu' zerbrochen,
Zerknirschet und zerschlagen ist,
Wo nicht, so fall zu dieser Frist
Vor Gott im Glauben nieder.
2.) Es will Gott Vater, Sohn und Geist
Die Wohnung bei dir machen,
Bedenk', was Jesus dir verheißt,
Sind das nicht große Sachen.
Gott ist ein Geist, wie musst du sein,
Wenn Gott soll bei dir ziehen ein
Und Wohnung bei dir machen.
3.) Du musst, wie Gott, gesinnet sein
In deinem ganzen Leben,
Dein Herz muss immer dringen ein
In Gott, und sich ergeben
Dem Willen Gottes Tag und Nacht
Bis dich der Morgenstern anlacht
Und gar die Sonn' aufgehet.
4.) Es darf nicht sein ein Sündennest
Mit Unflat angehäufet,
Wo Jesus hält sein Jubelfest,
Es muss sein ausgeseifet
Und in des Lammes Blut ganz rein
Im Glauben abgewaschen sein,
So will Gott drinnen wohnen.
5.) Hinaus verfluchter Sündengräul,
Weg Satans Reich und Werke,
Hier ist ein ander' Heil und Teil,
Das ich in Glaubensstärke
Ergreif und nimmermehr verlass,
Ich halte Jesum, den ich fass
Und lass ihn nicht ohn' Segen.
6.) Will Vater, Sohn und Heil'ger Geist
Im Glauben bei mir bleiben,
So will ich, was die Welt anpreist,
In Geistes Kraft vertreiben.
Verflucht sei alles und verbannt,
Was mich vom Liebesband und -stand
Mit Gott sucht abzuhalten.
7.) Ich schelte selbst mein Herz in mir
Und was nicht rein im Glauben,
Damit die Klarheit leucht herfür,
Die mir kein Feind kann rauben.
Ach komm, Gott Vater, Sohn und Geist,
Kehr ein bei mir, wie du verheißt
Zu wohnen und zu bleiben.
8.) Ich liebe dich, ach, stärke mich,
Dass ich dein Wort mög' halten.
Dass bald der Tröster zeigen sich
Und kräftig in mir walten,
Dass ich vom Liebesfeu'r entzünd't
Im Glauben Satan überwind,
Und meinem Tröster folge.
9.) O Tröster, leite mich hinfort
In meinem ganzen Leben,
Damit ich selig hier und dort,
Dir ewig bleib ergeben.
Lass mich in Frieden schlafen ein,
In Fried', o Jesu, der allein
Kann Herz und Sinn bewahren.
10.) Gib mir den Frieden, o Herr Christ,
Im Leben und im Sterben.
Und was mir mehr erworben ist,
Das lass mich alles erben.
Wenn ich mit dir zum Vater geh',
Erhör, o Jesu, was ich fleh
Und lass mich selig sterben.
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Autor: Lorenz Lorenzen
Melodie: Wär Gott nicht mit uns diese Zeit
oder: Allein Gott in der Höh sei Ehr
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Der Text wurde von mir behutsam, soweit
es die Strophenform und der Endreim zu-
ließen, in heutiges Hochdeutsch übertragen
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gefunden in:
Evangelia Melodica
Geistliche Lieder und Lobgesänge
von Laurentio Laurenti (Lorenz Lorenzen)
verlegt Bremen 1700
Thema: Pfingsten
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Lorenz Lorenzen (auch Laurentius Laurentii), geboren 1660 zu Husum, gestorben 1722 in Bremen war evangelischer Theologe und Kirchenlieddichter.
Sein Vater war angesehener Bürger der Heimatstadt und musikalisch sehr interessiert. Lorenz Lorenzen studierte in Kiel und wurde im Jahr 1684 als Kantor und Musikdirektor an den Dom von Bremen berufen, wo er in diesem Amt 38 Jahre Dienst tat. Er trat als bedeutender Dichter von Kirchenliedern im pietistischen Kreis von Philipp Jakob Spener hervor. 150 Lieder, die wegen ihrer Echtheit und ihrem poetischen Gehalt bekannt wurden, sind im Druck unter dem Titel 'Evangelia Melodica' bei Johann Wessel 1700 in Bremen erschienen.
Im heutigen Evangelischen Gesangbuch (EG) ist das Osterlied 'Wach auf, mein Herz, die Nacht ist hin' (EG 114) und das Lied auf das Ende des Kirchenjahres 'Ermuntert euch, ihr Frommen' (EG 151) enthalten.
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Lorenz Lorenzens Lieder/ Hymns
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Advent
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Ach, ach, es ist ein elend Ding
Weil wir sind ausgesandt von Gott
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Beschneidungsfest
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Bittgesänge, Gotteslob und -dank
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Jesu, jammervolles Herze, der du sorgest
Liebster Vater, ich erschein und will mich
Wohl dem, der fest im Glauben steht
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Christuslied
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Nun, Herr Jesu, meine Sonne, meine Liebe
Sollt ich meinen Jesum lassen, nein ach nein
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Darstellung des Herrn
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Ach, dass ein jeder nähm in Acht
Wie wird doch so gering die Reinigung
Wohl auf, mein Herz, verlass die Welt
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Epiphanias
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Ach wie erschrickt die böse Welt
Ach, wo ist mein Freund geblieben
Was sind die Kinder dieser Welt
Wie freuet sich mein ganzes Ich
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Glaube, Kampf und Rechtfertigung
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Jesu, lass mich täglich zeugen
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Gottvertrauen, Kreuz und Trost
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Ach, mein Schifflein will versinken
Das ist ein rechtes Hochzeitsfest
Die Not ist groß und mancherlei
Du bist ins Schiff getreten ein
Ihr Armen voll Beschwerden, die ihr
Mein Herz betrübe dich doch nicht
Mein Herz, schick dich zum Leiden
Warum häufst du jeden Morgen, armes Herz
Warum willst du doch für morgen
Wenn man sein Herz gen Himmel wendet
Wie sehnet sich der Herr im Geist zu helfen
Wo soll ich mehr um flehen als um Barmherzigkeit
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Himmelfahrt
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Als elf der Jünger an der Zahl
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Jahresende
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Johannisfest
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Mariä Heimsuchung
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Nun mein Geist soll Gott erheben
Steh auf, betrübte Seele, steh auf
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Michaelistag und Engellieder
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Die Engel, die im Himmelslicht den Höchsten fröhlich loben
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Nachfolge, Kirche und Mission
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O süßes Gnadenwort, das Jesu Mund
Was ist, mein Herz, doch lieblicher
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Neujahr
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Seele, kannst du was ergründen
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Offenbarung
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Auf, auf, mein Herz, ermuntre dich und freue dich
Der Richter hat sich aufgemacht
Es sind schon die letzten Zeiten
Wenn dort des Allerhöchsten Sohn
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Ostern
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Ach Gott, mich drückt der schwere Stein
Der Heiland ist gewiss von Toten auferstanden
Wach auf, mein Herz, die Nacht ist hin
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Passion
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Kommt, ihr Blinden, kommt am Wege
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Pfingsten
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Also hat Gott die Welt geliebet und geschätzet
O Lieb, o Lieb, o Wunderkraft, o süßes Öl
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Sonntag und Gottesdienst
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O Mensch, wie ist dein Herz bestellt
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Sünde, Buße und Umkehr
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Ach, Gott, es hat mich ganz verderbt
Ihr armen Sünder, kommt zu Hauf
Wie ist die Welt so feindschaftsvoll
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Tod und Ewigkeit
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Wie spüret doch ein Kranker nach
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Trinitatis
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Mein Herze, mach dich auf, noch ist es Zeit
O, Seele, lass des Geistes Schwert
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Verkündigung des Herrn
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Weihnachten
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Nun ist die Freudenzeit erfüllt
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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
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Ach, angenehmes Leben
Ach, bedenke doch die Güte
Ach, lass mein Herz dein Weinberg sein
Ach, wie lieblich ist zu hören
Bedenke doch mein Herz
Bittet, so wird euch gegeben
Das größeste Gebot ist Gott von Herzen lieben
Das ist des rechten Glaubensart
Das ist ein Hirt der Schaf allein
Das Leben ist ein Pilgrimschaft
Das Licht bricht ein mit hellem Schein
Der König ladet groß und klein
Der Same, den Gott hat gestreut
Die nichts als Herr Herr sagen
Die Zeit bricht an, du musst davon
Dies ist die Summa der Gebot
Dies ist mein lieber Sohn
Ermuntert euch zur Freude
Erschrecklich ist zu hören
Gebt Gott, was Gottes ist, und was allein gebühret
Geh aus mein Herz, nun ist es Zeit
Gott hat ein großes Mahl bereit
Gott hat wahrlich nicht gesendet
Gott sorget für die Seinen
Halt haus, o Mensch, in dieser Zeit
Hat dich, o Mensch, taub, stumm und blind
Herr Jesu, sei gepriesen für das, was du erwiesen
Heut freue dich du Christenschar
Heut ist ein angenehmer Tag
Hochmütigs Herz, wo denkst du hin
Hütet euch, ihr frommen Herzen
Ihr Menschen, denkt im Leben an jenen großen Tag
Kehre wieder, liebste Seele, kehre wieder
Kommet, ihr getreuen Knechte, ihr Gesegneten
Lass dich, o Mensch, bewegen
Mein Herz, denk an dein Ende und sterbe
Muss es denn also geschehen
Nimm hin mein Herz den Heilgen Geist
Nimmer von dem Tempel kommen
Nun Kindlein bleibt an Jesu Mutterherzen
O gar ungleiches Paar, das sich hier stellet dar
O große Seligkeit, wenn man kann Jesum sehen
O himmlische Barmherzigkeit, die Jesus uns anpreiset
O Jammer und Elende, was hat der Fall gemacht
O Jesu Christ, mein Leben, komm reiche mir die Hand
O Mensch, liegst du in deinem Blut
O törichtes Geschlecht, o blindes Erdenwesen
O törichtes Geschlecht, o sehr verkehrtes Wesen
O Tränenguss, den Jesus lässt
O Welt, die Stund und Zeiten erwachen zum Gericht
O, ewige Barmherzigkeit, die Jesus uns anpreiset
O, Seele prüfe doch dein Herz
Richtet nicht, ihr Menschenkinder
Seele, sei bereit zu geben Rechnung vor des Höchsten
Selig ist, wer sich mit Macht dringt zu Jesu
Selig sind die Glaubens-Augen
Verwundre dich und denke nach
Wahrlich, wahrlich spricht der Mund
Wann soll ein Ende nehmen mein Jammer
Was bricht für eine Zeit herein, was höret man
Was ist am Sabbath deine Pflicht
Was willst du dich doch rühmen
Weil viele sich ausschließen von Gottes Abendmahl
Wem Gott will offenbaren
Wenn ihr nun der Verwüstung Gräuel seht an
Wer Jesum recht erkennet
Wer wünschet nicht vor Gott gerecht
Wie des Herren Jesu Leben
Wie grausam hat der Feind verderbt
Wie ist der Pharisäer Geist so boshaft
Wie lang hat Gott Geduld mit unsrer Sündenschuld
Wie lange willst du hinken
Wie selig sind, die Gottes Wort recht hören
Wie stellet doch der Schlangen List
Wie wenig sind zu dieser Zeit
Wo bleibet die Barmherzigkeit
Wo gehst du, liebster Jesu, hin
14 Die Frevler ziehen das Schwert und spannen ihren Bogen, dass sie fällen den Elenden und Armen und morden die Frommen. 15 Aber ihr Schwert wird in ihr eigenes Herz dringen, und ihr Bogen wird zerbrechen.
Ps 37, 14 - 15
Photo: Blick ins Rheintal bei Wiesbaden
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Du blauer Himmel dort oben
1.) Du blauer Himmel dort oben,
Du herrlicher Freudensaal,
Zu dir ist der Heiland erhoben
Aus diesem beengenden Tal.
2.) O hätt' ich Schwingen und Flügel,
Ich flöge jubelnd hinan,
Weit fort über Tal und Hügel,
Dir nach in die Wolkenbahn!
3.) O Himmel, ich würde dich grüßen
Dann nicht mehr aus weiter Fern'.
Mir läge die Erde zu Füßen,
Ich flöge von Stern zu Stern!
4.) Dem Liede fehlen die Schwingen,
Doch Flügel hat das Gebet,
Durch Erdennebel zu dringen
Zur göttlichen Majestät.
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Autor: Karl Johann Philipp Spitta
Melodie: ohne Angaben
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gefunden in:
Nachgelassene geistliche Lieder
von Carl Johann Philipp Spitta
Verlag Robert Friese
Leipzig, 1861
Thema: Himmelfahrt
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Karl (auch Carl) Johann Philipp Spitta (* 1. August 1801 in Hannover; † 28. September 1859 in Burgdorf) war ein deutscher lutherischer Theologe und Dichter.
Einer französischen Hugenottenfamilie entstammend, begann er nach dem Besuch des Gymnasiums eine Lehre als Uhrmacher. Nach dem Abbruch dieser Lehre studierte er von 1821 bis 1824 Theologie an der Universität Göttingen. Einer seiner Weggefährten zu dieser Zeit war Heinrich Heine, dem er in einem poetischen Freundeskreis begegnete.
Nach dem bestandenen ersten Examen übernahm er die Stellung eines Hauslehrers nahe Lüneburg. Tätigkeiten als Hilfsgeistlicher 1828 in Sudwalde, später als Gefängnisseelsorger und Garnisonprediger in Hameln folgten. Nebenher war er als Sekretär für den “Christlichen Verein im nördlichen Deutschland” tätig. 1836 übernahm er eine Pfarrstelle in Wechold. Im Jahre 1847 übertrug man Spitta das Amt des Superintendenten in Wittingen. Sechs Jahre später wurde er Superintendent in Peine.
1855 verlieh ihm die Theologische Fakultät Göttingen als Anerkennung seines pastoralen Lebens und Wirkens die Ehrendoktorwürde.
Im Jahre 1859 kam Spitta als Superintendent nach Burgdorf.
Spitta schrieb zahlreiche Kirchenliedtexte im Geist der lutherischen Erweckungsbewegung. Sie zeichnen sich durch Tiefe des Inhalts, Echtheit der Sprache und Sicherheit der Form aus. Viele davon sind bis heute lebendig. Bekannt wurde er auch durch seine Liedersammlung 'Psalter und Harfe'.
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Karl Johann Philipp Spittas Lieder/ Hymns
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Ach es ziehn uns voraus die helle Straße
Ach Herr, was ist geschehn
Ach mit allem Kampf und Streiten
Ach, uns wird das Herz so leer
Ach, welche Marter, welche Plagen
Allen ist ein Heil beschieden
Alles, was uns widerfährt
Am Ende ist's doch gar nicht schwer
An dem Himmel stehen viele Sterne
Aufwärts, Seele, musst du blicken
Aus dir selber strebst du nur vergebens
Bleibt bei dem, der euretwillen
Bußtagsglocken rufen, predgen Buße
Da man der gebeugten und betrübten Mutter
Das ist die rechte Liebestreue, die fest
Das Leben der Welt ist ein schrecklich Bild
Das Leben ist der Weg, auf dem wir wandeln
Das Leben wird oft trübe
Das Stille Glaubensleben
Der Herr ist meine Stärke, mein Stab
Der Mensch hat bange Stunden
Des Christen Schmuck und Ordensband
Die Dem Herrn anhangen
Die erste Ruhestätte, die die Welt
Die Liebe wohnte im Himmel
Die Zeit flieht hin, und immer näher
Du bist mein Herr, drum soll ich dir
Du blauer Himmel dort oben
Du hörest die Glocken läuten
Du kennst mein Herz, o Gott, und weil dus kennst
Du Kindlein in der Krippe
Du schöne Lilie auf dem Feld
Du schöner Himmel, wie bist du so weit
Du schönes Fest, dem Kinde
Du, dess Zukunft einst erflehten Tausende in Israel
Durch die bittre Schale
Ein Buch trag ich bei mir
Ein lieblich Los ist uns gefallen
Ein Wohlstand ohne gleichen ist eines Christen Stand
Erhalt in mir den Liebestrieb
Es gibt ein Lied der Lieder
Es ringt die Welt sich müde
Es riss, o Heiland, von des Vaters Herzen
Es zieht ein stiller Engel
Fang an dein Werk mit Freuden
Fließe hin, mein Leben, glaubensvoll und still
Fraget doch nicht, was mir fehle
Fragst du Herz, warum die Seinen
Freue dich, Seele, wie könntest du seufzen
Freut euch allewege, freut euch
Gehe hin in Gottes Namen, greif dein Werk
Geist des Glaubens, Geist der Stärke
Gott lob, das Licht geht wieder auf
Gottes Stadt steht fest gegründet
Habe Dank, dass du mir, Gott, gegeben
Halte in des Lebens Wechsel fest
Heiland aller Sünder, rühre meine Seele
Herr, das Böse willig zu erleiden
Herr, des langen Tags Beschwerden
Herr, des Tages Mühen und Beschwerden
Herr, vor deinem Angesichte prüf ich
Herr, was kann von deiner Liebe scheiden
Herr, wir legen alle Sorgen
Herzenskündiger, du mein Gott und Herr
Heut hält der Herr ein offnes Haus
Hier Gottes Kinder und dort Erben
Hilf in Demut deines Lebens Freude
Hörst du nicht den Türmer läuten
Ich bin so weit von dir gewandt
Ich glaube, darum rede ich, was mir
Ich hab nun den Feind gefunden
Ich höre deine Stimme, mein Hirt
Ich nehme, was du mir bestimmst
Ich steh in meines Herren Hand
Ich und mein Haus, wir sind bereit
Ich weiß, ich werde selig sein
Ich will dich rufen zu einem Kriege
Im Osten flammt empor der goldne Morgen
In den Gnadenbund führt man die Kindlein
In der Angst der Welt will ich nicht klagen
Ist der Weg auch noch so lang und voll Ungemach
Ist es doch der Liebe Weise
Kindlein singen auf den Gassen
Klage nicht, betrübtes Kind
Lass mich deine Liebe rühren
Lass mich dich erkennen
Lass mich fest stehn auf dem einen Grunde
Lasst mich bei dem Kreuze stehen
Leid und Not erfährst du unabwendlich
Lob sei dir, mein Gott, gesungen
Man muss doch immer loben
Mein Herr und Gott, dess gute Hand
Meine Stund ist noch nicht kommen
Mir ist so wohl in Gottes Haus
Nach dem Himmel greift der Glaube
Nimm hin, was dein ist
O der du mich geliebet bis in den blutgen Tod
O du reicher Herr der Armen
O du Vater über alles, was auf Erden Kinder heißt
O Gott, mein Gott, so wie ich dich
O Jesu, meine Sonne, vor der die Nacht entfleucht
O selig Haus, wo man dich aufgenommen
O Vaterhand, die mich so treu geführet
O welche fromme, schöne Sitte
O wie doch so oft sich unser Leben
O wie freun wir uns der Stunde
O wie leicht und ohne Mühen
O wie manche schöne Stunde
O, dass mein Leben deine Rechte
O, ihr selgen Ostertage
O, wär ich ganz dein eigen
Segne, Vater, diese Speise
Selig, wer vor aller Welt verborgen
Sieh, der Winter ist vergangen
So sicher als in die Nacht hinab
Sohn, ich will dir eine Tugend nennen
Soll dich der Herr belehren
Stärke mich, o Herr, im Gnadenbunde
Still an deinem liebevollen Herzen
Stimm an das Lied vom Sterben
Tränen in des Mittlers Auge
Unser Wandel ist im Himmel, wie ein Mensch
Unsre eigenen Gedanken sind die
Viel ist nicht dem Menschen nötig
Vollendet hat der Tag die Bahn
Wahren Frieden, wahres Leben
Wandle leuchtender und schöner, Ostersonne
Was bewegt mein Herz, Freude oder Schmerz
Was hat die Welt für wahre Freude
Was in dem Herrn du tust
Was ist das Leben ohnen jenen
Was kann es Schönres geben
Welch, o welch ein blick ist das gewesen
Wenn ein Mutterherz nicht heute feiertz
Wenn meine letzte Stunde schlägt
Wer schläft dort in dem Kahn
Wie der Baum, wenn sich in stiller Wonne
Wie ist der Abend so traulich
Wie soll ich doch die Wonne nennen
Wie wunderbar, o Herr, ist deine Gnade
Winter ist es, in dem weiten Reiche
Wir danken, treuer Heiland, dir
Wir haben immer Friede
Wo ist göttliches Erbarmen
Wohl uns, der Vater hat uns lieb
Wort des Lebens, lautre Quelle