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Schule Klassenzimmer
Ausstellungskonzept laut Museum:
Schwerpunkte unserer Ausstellung ist die Wohn- und Alltagskultur in der DDR. Wir möchten an Hand der Exponate, Vitrinen und unserer Informationstafeln einen Eindruck über die Lebensumstände in der ehemaligen DDR vermitteln. Wir haben die Schaustücke wie auf einem Zeitstrahl angeordnet, je weiter Sie in das Museum hineingehen, je weiter
dringen Sie in die Geschichte ein, bis 1949, dem Gründungsjahr der DDR. Soweit es möglich war, haben wir uns bemüht eine neutrale Betrachtungsmöglichkeit zu schaffen. Aber ALLES liegt im Auge des Betrachters! Wir haben die Geschichte der DDR und einige spezielle Themen auf Informatiostafeln, die entlang des Zeitstrahls und in den entsprechenden Räumen hängen, recherchiert. Doch wir sind kein wissenschaftlich geführtes Museum und geben deshalb keine Garantie auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Texte und Grafiken.
Photo: Boote im Park Schönbusch bei Aschaffenburg, Franken, 1982
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Lass mich jetzt spüren, Jesu, dein Erbarmen
1.) Lass mich jetzt spüren, Jesu, dein Erbarmen,
Dring mit der Strafe nicht so in mich Armen,
Die ich jetzt billig (a) wegen Sünd' ertrage.
Vergib, ich klage.
2.) Strafe mich doch nicht nach Verdienst am Ende,
Niemand kann meiden deinen Zorn und Hände,
Wo ihm mit Gnaden nicht dein Geist beistehe,
Dass er entgehe.
3.) Gib mir denselben, lass mich Rettung finden,
Dass ich ablege diese Last der Sünden.
Hilft mir dein Geist nicht auf dem Todesbetten,
Wer kann mich retten?
4.) Gott, du Gerechter, denk ich oft geduldig,
Strafest mich merklich, ich erkenn mich schuldig,
Lässest mich trostlos, mich noch mehr zu schwächen,
Wegen Verbrechen.
5.) Aber barmherzig bist du gleichwohl allen,
Deinen Zorn trag ich, weil dir's so gefallen.
Mindre die Strafe, sei mir, deinem Kinde,
Diesmal gelinde!
6.) Dass du mich strafest, tust du recht und billig.
Wegen Misshandlung leid ich jetzo willig,
Weil ich ein Mensch bin, hilf mir aus der Höhe,
Eh' ich vergehe.
7.) Höchster Erbarmer, denk an deine Hulde,
Ob du gleich strafest, was ich längst verschulde,
Bin ich der Gnade, - winselnd und bußfertig -
Dennoch gewärtig.
8.) Wer ist so mächtig, der mein Elend hebe
Und mir für Seufzen etwa Freude gebe?
Bei dir alleine, Gott, ist noch Erbarmen
Gegen mir Armen.
9.) Mache, was du willst mit mir, ich bin stille,
Jesu, vergiss nicht deines Trostes Fülle,
Lass uns im Trauern deine Tröstung schauen,
Die auf dich bauen.
(a) rechtens
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Autor: Heinrich Bußenius
Melodie: Geliebter Freud, was tut
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Musicalischer Vorschmack
Der Jauchtzenden Seelen im ewigen Leben
Das ist: Neu-außgefärtigtes, vollständiges und mit Fleiß durchsehenes nützliches Evangelisch-Luthrisches Gesang-Buch
von Peter Sohr[en] u.a.
In Verlegung Hinrich Völckers
Hamburg 1683, Liednummer 742
Thema: Gottvertrauen, Kreuz und Trost
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Heinrich Bußenius, (* 1626 in Salzwedel, + 28. Februar 1665 in Königsberg/Ostpreußen) war ein deutscher Pädagoge und Lieddichter. Er kam 1647 zum Studium nach Königsberg, wo er 1651 den Magistertitel erwarb und im Jahr 1656 Rektor an der Domschule wurde. 1662 erschien im Druck ein Nachruf von Bußenius auf Johann Glogau (1634-1662), in dem das Ewigkeitslied 'Das Wesen dieser Welt betrügt' enthalten ist. Das Lied 'Lass mich jetzt spüren, Jesu, dein Erbarmen' steht in der 1683 in Hamburg erschienen Liedsammlung 'Musicalischer Vorschmack' und ist dort mit den Initialien 'H.B.' gekennzeichnet.
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Wohnzimmer 60er/70er Jahre
Ausstellungskonzept laut Museum:
Schwerpunkte unserer Ausstellung ist die Wohn- und Alltagskultur in der DDR. Wir möchten an Hand der Exponate, Vitrinen und unserer Informationstafeln einen Eindruck über die Lebensumstände in der ehemaligen DDR vermitteln. Wir haben die Schaustücke wie auf einem Zeitstrahl angeordnet, je weiter Sie in das Museum hineingehen, je weiter
dringen Sie in die Geschichte ein, bis 1949, dem Gründungsjahr der DDR. Soweit es möglich war, haben wir uns bemüht eine neutrale Betrachtungsmöglichkeit zu schaffen. Aber ALLES liegt im Auge des Betrachters! Wir haben die Geschichte der DDR und einige spezielle Themen auf Informatiostafeln, die entlang des Zeitstrahls und in den entsprechenden Räumen hängen, recherchiert. Doch wir sind kein wissenschaftlich geführtes Museum und geben deshalb keine Garantie auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Texte und Grafiken.
One of the limited number of Lego Hobby Sets released in 1975 was set Nr. 391. This model was a 1926 Renault 40CV Landaulet. It joined two other classic/vintage cars in the range.
The set included 237 parts and was considered to be an expert builder model.
This recreation has been modelled in Lego Digital Designer for Flickr LUGNuts 54th Build Challenge - "LEGO Set Overhaulin" - celebrating all things Lego with recreations of older sets.
This recreation includes 521 parts and includes new functions of steering, inline 3-cylinder Lego piston engine dring the rear wheels, opening engine compartment, retracting convertible rear roof and four doors.
The model shares the same base chassis dimensions and overall size as the original Nr. 391, shown in some of the images. A reference picture of the real car has been included (no reference to originator).
Available at:
www.etsy.com/shop/ZenAndCoffee
Note: These are a beautiful Dark Brown!
Sister to the I Take Mine With Cream Coffee Lolita Arm Warmers, and made from Beautiful Warm Brown stretchy, soft cotton rayon knit for the perfect fit! A dainty beige ribbon bow sits upon the hand of each. There is no thumb hole on these, and they are super comfy! Edged with fancy Beige Picot elastic so they stay in place with comfort!
Stay warm during the fall and winter, or be stylish all year long! The fabric keeps you warm, though even in warm weather your arms wont get overly hot!
12" in length - All seams are professionally serged!
19 for any color fabric & ribbon bow and no thumb holes
These can be made with or without thumb holes, and with any fabric/ribbon color you chose! I have a wide variety on hand! Looking for a specific color? Just ask! I probably have it! Length can also be adjusted to suit your needs! Want something different? I can do it!
Photo: Frankfurt am Main, Römerberg
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Geist, der die verkehrte Welt
1.) Geist, der die verkehrte Welt
Mit seinem Strafamt schrecket,
Und was sie für Tugend hält
Als schwere Sünd' entdecket.
Der auch die geheimste Lust,
Die sich auf's Beste schmücket
Und uns ganz sanft verstricket,
Durch seine Zucht ersticket.
Der selbsten in der frömmsten Brust
Der Sünde Zunder siehet,
Der im Verborgnen glühet,
Und an das Licht ihn ziehet:
Richt in meines Herzens Haus
Auch dein heilsames Strafamt aus.
2.) Setze mir von Innen zu
Mit Warnen im Gewissen,
Dass es aus der falschen Ruh'
Mit Nachdruck werd' entrissen.
Öffn' ihm den verschlossnen Mund,
Die Wahrheit frei zu sagen,
Die Sünden anzuklagen,
Die Frechheit zu verjagen.
Dring bis auf den tiefsten Grund
Mit deinem Überzeugen.
Will es die Schuld verschweigen,
So lass dein Strafen steigen.
Mach es von der Heuchelei
Und von den Feigenblättern frei.
3.) Tritt mit des Gesetzes Licht
Mir vor die finstern Augen,
Die sonst weder Schuld noch Pflicht
Recht einzuschauen taugen.
Lass durch deiner Boten Schar
Mein Elend mir entdecken,
Mich heilsamlich erschrecken,
Und aus dem Schlafe wecken,
Zu entfliehen der Gefahr.
Suchst du durch Angst und Leiden
Der weltlust eitle Freuden
Mir schmerzlich abzuschneiden.
So zeig' auch zu solcher Zeit
Mir recht der Sünden Bitterkeit.
4.) Setz, o Geist, die Strafaxt an
An Wurzel, Stamm und Zweige,
Tu den Sündenbaum in Bann.
Tritt als ein ernster Zeuge
Wider den Unglauben auf,
Der jenes Lamm verachtet,
Das für die Welt geschlachtet
Und Christi Tod nichts achtet,
Welcher nach vollbrachtem Lauf
Für uns am Kreuz gestorben
Und denen, die verdorben,
Gerechtigkeit erworben,
Der den Fürsten dieser Welt (a)
Besiegt, gerichtet und gefällt.
5.) Schärfe deine weise Zucht
In diesen Prüfungsstunden,
Bis zu einer sel'gen Flucht
In des Erlösers Wunden
Meine Seele sich entschließt,
Wo ich von Fluch und Sünde
Erwünschte Freiheit finde,
Und alles überwinde.
Wo ein reiner Blutstrom fließt
Zur Tilgung aller Flecken,
Zur Hemmung aller Schrecken,
Die meinen Geist bedecken.
O, wie wird nach Angst und Pein
Mir dann dein Trost so süße sein!
(a) den Teufel
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Autor: Johann Jakob Rambach
Melodie: Gott der Vater wohn uns bei
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gefunden in Johann Jakobs Rambachs Geistliche Lieder
Herausgegeben von Dr. Julius Leopold Pasig
Verlag von Gebhardt und Reisland,
Leipzig, 1844
Liednummer 76
Thema: Pfingsten
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Johann Jakob Rambach (* 24. Februar 1693 in Halle/Saale; † 19. April 1735 in Gießen) war ein evangelischer Theologe und Kirchenlieddichter.
Zuerst absolvierte er eine Lehre als Tischler, dann war er Schüler August Hermann Franckes und Theologe, später dessen Nachfolger als Professor, Schwiegersohn von Joachim Lange, 1731 Professor und Superintendent in Gießen, Herausgeber eines Gesangbuches mit zahlreichen neuen Liedern. Im Gemeindeleben der evangelischen Kirche ist Rambach heute vor allem durch das Lied 'Ich bin getauft auf deinen Namen' (Evangelisches Gesangbuch Nr. 200), das oft im Anschluss an eine Taufe gesungen wird, präsent.
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Johann Jakob Rambachs Lieder/ Hymns
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Abendmahl
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Mein Jesu, der du vor dem Scheiden
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Advent
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Dass Gottes Sohn, der wahre Christ, mein Bruder
Hosianna, Davids Sohn, der in seines Vaters Namen
Wirf, blöder Sinn den Kummer hin
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Bittgesänge, Gotteslob und -dank
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König, dem kein König gleichet
O Gott des Himmels und der Erden, der du
So sollst du denn, erfreuter Geist der Liebe Ruhm
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Christuslied
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Mein Heiland, deine Größe geht
O Jesu, wahrer Frömmigkeit vollkommenstes Exempel
So spanne demnach deine Kräfte
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Epiphanias
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Beglücktes Volk, dem ein erwünschtes Licht
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Glaube, Kampf und Rechtfertigung
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Herr, dein Gesetz, das du der Welt zur Richtschnur
Wie herrlich ists, ein Schäflein Christi werden
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Gottes Reich und Eigenschaften
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Allwissender, vollkommner Geist
Du weiser Schöpfer aller Dinge
Erhabne Majestät, an Macht und Stärke reich
Gerechter Gott, vor dein Gericht muss alle Welt
Gesetz und Evangelium sind beide Gottes Gaben
Gott, Vater der Vollkommenheit
Herr, deine Allmacht reicht so weit
In Gottes Reich geht niemand ein
Jehova ist ein unaufhörlich Leben
Mein Schöpfer, deine Kreatur will deiner Allmacht
Noch nie hast du dein Wort gebrochen
O großer Geist, des Wesen alles füllet
O großer Geist, o Ursprung aller Dinge
Unendlicher Geist, höchstes Gut
Verklärte Majestät, anbetungswürdigst Wesen
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Gottvertrauen, Kreuz und Trost
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Ewge Wahrheit, deren Treue unsre Hoffnung
Ich bebe, stärke, Gott mein kindliches Vertrauen
Kein Lehrer ist dir, Jesu, gleich
Nun wollen wir dir Lob und Preis, Gott, unser Helfer
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Himmelfahrt
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Auf, auf, mein Geist, entreiße dich
Großer Mittler, der zur Rechten
Heiland, dessen wir uns trösten
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Jahresende
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Ein Jahr geht nach dem andern hin
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Nachfolge, Kirche und Mission
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Hier bin ich Herr, du rufest mir
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Neujahr
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Herr Jesu, dir sei Preis und Ruhm
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Ostern
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Das Leben siegt und trägt die hohen Palmen
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Passion
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Ach du, Erwerber ew'ger Freuden
Du wesentliches Ebenbild der allerhöchsten Liebe
Mein Heiland, Ursprung reiner Lust
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Pfingsten
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Geist, der Weisheit, Kraft und Liebe
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Reiselied
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Gott lob, die Reise ist vollbracht
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Sonntag und Gottesdienst
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Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn
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Taufe
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Ich bin getauft auf deinen Namen
Ich bin getauft, nach Jesu Lehren
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Tod und Ewigkeit
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Zerreißet einst, ihr festen Schlingen
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Trinitatis
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Weihnachten
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Gütigster Immanuel, sei willkommen
O teures Kind, das Schuld und Sünd
Seht, uns ist ein Kind geboren
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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
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Allmächtig-großer Gott, wer kann dich gnug erheben
Allweiser Schöpfer aller Dinge, der alles
Anbetungswürd'ger Gott, mit Ehrfurcht stets zu nennen
Anbetungswürdiger, den tausend Welten nennen
Auf Zion, auf, umgürte deine Lenden
Auf, auf, bestürzte Seele
Auf, auf, den Herrn zu loben, erwache, mein Gemüt
Auf, ihr Sinnen, auf, ihr Kräfte
Auf, Seele, schicke dich, dein Heiland nahet sich
Beladner Geist, den Zorn und Sünde drücket
Betrübte Schar, die Mosis Fluch erschreckt
Blöder Geist, halt ein mit Zagen
Brunn des Segens, Meer der Gnaden
Das Leben, das ein Christ hier führt
Dein Erbe, Herr, das du erkauft, mit dem
Deinem Heiland, deinem Lehrer
Dennoch bleib ich stets an dir, mein Erlöser, mein Verlangen
Der Herr hat nie sein Wort gebrochen
Der Name Jesus ist das Meer der Süßigkeiten
Der Tag ist hin, die Schatten nehmen zu
Der Tag ist nun zu Ende, drum heb ich Herz und Hände
Die alte Woch ist nun vorbei, die neu
Du hast, o allerhöchster Gott, Herr über Tod
Du Lehrer derer Blinden, du gnadenreicher Geist
Du Quell des Lichts, in dem das Licht
Du sagst Ich bin gerecht weil ich an Christum glaube
Du Schöpfer aller Zeit, den keine Zeit umschließt
Du Schöpfer dieser großen Welt
Du Sonnenlicht der dunklen Erden
Du unbeflecktes Gotteslamm, du Muster
Du wesentliches Ebenbild der allerhöchsten Liebe
Du, deines Vaters Ebenbild
Dulde, Christ, des Lebens Leiden
Ein eitles Herz erzittert vor dem Sterben
Ein von Gott geborner Christ wird auch herzlich lieben
Ein wahrer Christ ist nur der Welt gelehnet
Eins hab ich, liebster Vater, dir jetzt bittend
Entreiße dich, mein Geist, der trüben Nacht
Ermuntre dich, beklemmter Geist
Ermuntre dich, mein blöder Geist in das Geheimnis einzudringen
Ernsthaftes Lamm, du Muster wahrer Zucht
Erstandner Held, hier wirft zu deinen Füßen
Erwünschter Brunnquell aller Freuden
Erwürgtes Lamm, an einem Kreuz erhöhet
Freundlicher Immanuel, sei willkommen
Frommes Lamm, durch dessen Wunden
Füll uns mit deiner Liebe, du Freund der Heiligkeit
Geht, werft euch vor die Majestät des Königs der Liebe
Geist der Gnaden, sieh ich stelle dir
Geist, der die verkehrte Welt mit seinem Strafamt
Geist, gesandt vom Himmelsthrone
Gekrönter Siegesheld, der sich durch Luft
Gelobet seist du, Gott, für deines Sohnes Lehre
Getreuer Gott, wie viel Geduld beweisest du uns Armen
Gott der Wahrheit, dessen Treue unsre Hoffnung
Gott ist gerecht, erfreu dich, Seele
Gott ist gerecht, was zagest du
Gott, ich preise deine Güte für den Schutz
Gottes Lamm, durch dessen Wunden
Großer Schöpfer, dessen Güte weder Zeit
Halleluja, mein König siegt
Heilges Lamm, durch dessen Wunden
Herr Gott, du bist die Zuflucht
Herr Gott, es lieget uns im Sinn
Herr Jesu, darf mein kranker Geist
Herr Jesu, hier sind deine Brüder
Herr Jesu, Lebensfürst, der du für mich gestorben
Herr, ach von mir hinaus, ich bin ein Sohn der Erden
Herr, deine Allmacht reicht so weit als selbst
Herr, deine Allmacht reicht so weit, so weit dein Wollen reicht
Herr, du erforschest mich, dir Gott, ist nichts verborgen
Herr, du hast im Wasserbade
Herr, du hast nach dem Fall die Arbeit aufgelegt
Herr, unser Vater, Gott, so darf der Staub
Höchste Vollkommenheit, reinste Sonne
Höchstes Wesen, reinste Sonne, Abgrund der vollkommnen Wonne
Ich bin verlobt, der Schönste aller Schönen
Ich hange doch an dir, mein Gott
Ihr Glieder Christi, kommt, kommt Zeugen
Ihr, die ihr sagt, wir kennen Gott
Immanuel, du Bräutgam reiner Herzen
Immanuel, du Stiller banger Schmerzen
Immanuel, mein Freund, willkommen
Jesus nimmt die Sünder an, kommt herbei
Komm Seele, steig den Berg hinan
Komm zu deiner Gläubgen Schar
Komm, deines Vaters Herz, o Seele, zu beschauen
Komm, Geist, den Zorn und Sünde drücket
Komm, guter Geist, flöß meinem Munde
Komm, Seele, mit betrübten Blicken
Kommt, arme Sünder, kommt mit einem frohen Glauben
Kommt, Christen, kommt und schauet
Kommt, die ihr nicht gewohnet seid
Kommt, Seelen, und beschauet des ew'gen Sohnes
Kommt, werteste Seelen, betrachtet die Ehe
Lamm, das meine Sünden träget
Lamm, du Muster wahrer Liebe
Lasst uns, Christen, hocherfreuet diesen Tag
Mein Geist soll jetzt ein Lied von meinem Freunde
Mein Gott, erleuchte mein Gesicht
Mein großer Freund wird klein um meinetwillen
Mein großer Heiland, deine Treu
Mein guter Hirt, wo soll ich Worte finden
Mein holder Heiland, deine Treue
Mein Jesu, der du dich durch so viel süße Namen
Mein Jesu, der du selbst mit Wort und Tat
Mein Jesu, hier sind deine Brüder
Mein Lamm, das sich in heißer Liebe für meine Schulden
Mein Schöpfer steh mir bei
Mein treuer Gott, dein gutes Werk
Mein unbeflecktes Lamm, du Muster guter Werke
Mildester Geber vollkmmener Gaben
Nichts ist schöner, edler, größer
Nur unbetrübt, der holde Vater liebt
O betörte blinde Sünder, wer bezaubert euern Geist
O du erhabner Gott, an Macht unendlich reich
O du Stiller banger Schmerzen
O Gott, anbetungswürdges Wesen
O Jesulein, da sich, an unser statt und uns zu gut
O Mensch, der Himmel ist zu fern
O Schöpfer, jedes deiner Werke macht deiner Größe
O teure Gnad, du Schatz aus Christi Wunden
O Vater, der so viel zu gut uns, seinen armen Kindern, tut
O, der ungemeinen Huld, die mein Heiland mir erzeiget
Reiner Bräutigam, unbeflecktes Lamm. Muster der
Ringet nach der engen Pforte
Salb uns mit deiner Liebe, Freund einer reinen Brunst
Schöpfer, der das Leben Toten wieder geben
So sei denn, guter Arzt, von mir gepriesen
Sohn des Höchsten, sollst du sterben
Sünder, willst du sicher sein
Unveränderliche Liebe, Brunn
Vater, dir sei Lob gegeben für den Segen
Versöhnter Vater, der du bist ein Brunn
Vollkommen guter Hirt, der seine Schafe
Vollkommener Glaubensheld, dich will ich
Vollkommener Glaubensheld, dich will ich 2
Vollkommenste Liebe, mein Auge zerrinnet
Vollkommenstes Licht, höchstes Gut
Vollkommnes Licht, das keine Nacht beflecket
Vor dir, o Vater aller Güte erniedrigt sich
Vorbild wahrer Menschenliebe
Was er euch sagt, das tut
Welch hohes Beispiel gabst du mir
Wie blind ist unser Sinn, wie elend unser Geist
Wie herrlich war des Menschen Geist
Wie lieblich sind der Sonne Strahlen
Willkommen, meine Braut, willkommen
Willkommen, starker Held, der du
Wir glauben, dass ein Gott, dass aber drei Personen
Die Paulskirche in Frankfurt am Main wurde 1789 bis 1833 anstelle der 1786 abgerissenen mittelalterlichen Barfüßerkirche erbaut und diente bis 1944 als evangelische Hauptkirche Frankfurts. In dem klassizistischen Rundbau des Architekten Johann Friedrich Christian Hess tagten 1848 bis 1849 die Delegierten der Frankfurter Nationalversammlung, der ersten frei gewählten Volksvertretung Deutschlands. Am 18. März 1944 brannte die Paulskirche nach einem Bombenangriff aus und wurde nach dem Krieg als erstes historisches Gebäude Frankfurts wiederaufgebaut. Zum hundertsten Gedenktag der Nationalversammlung wurde sie am 18. Mai 1948 als Haus aller Deutschen wiedereröffnet. Seitdem ist sie ein nationales Denkmal und wird hauptsächlich für öffentliche Veranstaltungen genutzt.
Als im Zuge der bürgerlichen Märzrevolution 1848 ein Sitz für das erste demokratisch gewählte gesamtdeutsche Parlament, die Nationalversammlung, gesucht wurde, bot sich die Paulskirche als größter und modernster Saal Frankfurts an. Am 18. März 1848 überreichten die Frankfurter Rechtsanwälte Binding und Friedrich Siegmund Jucho dem evangelischen Gemeindevorstand ein Schreiben, in dem sie um die Bereitstellung der Paulskirche baten. Bereits am 21. März erklärte sich der damalige Senior Dancker namens aller Vorstände „mit Freuden einverstanden“ und wies den Kirchendiener Meyer an, dem Vorbereitungskomitee zur Hand zu gehen.[1] Erst nach der standrechtlichen Erschießung des Abgeordneten Robert Blum nach dem Oktoberaufstand in Wien kam es im Gemeindevorstand zu Auseinandersetzungen über die Nutzung der Kirche zu politischen Zwecken.
In aller Eile nahm man Ende März 1848 die notwendigen Umbauten vor: Wände und Fenster der Kirche wurden mit Fahnen in den Burschenschaftsfarben Schwarz-Rot-Gold geschmückt, die Kanzel wurde mit einem Tuch verhüllt, die Orgel durch einen breiten Vorhang verdeckt, der ein Frescogemälde von Philipp Veit zeigte: die Germania mit Fahne und Schwert, rechts und links von je ein Lorbeerkranz mit vaterländischen Versen. Anstelle des Altars wurde der Präsidententisch aufgebaut. „Wie völlig man sofort nach Eröffnung der Verhandlungen von dem kirchlichen Charakter des Versammlungsortes absah, fand seinen klarsten Ausdruck in der schroffen Ablehnung eines Eröffnungsgebetes, wobei Raveaux sagte, das Beten gehört in die Kirche und an das Wort erinnerte: Hilf dir selbst, so wird dir Gott helfen.“[2]
Vom 31. März bis zum 3. April 1848 war die Kirche Versammlungsort des Vorparlaments, das die Wahl zur Nationalversammlung vorbereitete. Am 18. Mai 1848 trat die Nationalversammlung zum ersten Mal hier zusammen und wurde deshalb auch Paulskirche oder Paulskirchenparlament genannt.
de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Paulskirche
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O Gott, du frommer Gott
1.) O Gott, du frommer Gott,
Du Brunnquell guter Gaben,
Ohn' den nichts ist, was ist,
Von dem wir alles haben:
Gesunden Leib gib mir,
Und dass in solchem Leib
Ein' unverletzte Seel'
Und rein Gewissen bleib'.
2.) Gib, dass ich tu mit Fleiß,
Was mir zu tun gebühret,
Wozu mich dein Befehl
In meinem Stande führet!
Gib, dass ich's tue bald,
Zu der Zeit, da ich soll,
Und wenn ich's tu', so gib,
Dass es gerate wohl!
3.) Hilf, dass ich rede stets,
Womit ich kann bestehen,
Lass kein unnützes Wort
Aus meinem Munde gehen;
Und wenn in meinem Amt
Ich reden soll und muss,
So gib den Worten Kraft
Und Nachdruck ohn' Verdruss!
4.) Find't sich Gefährlichkeit,
So lass mich nicht verzagen;
Gib einen Heldenmut,
Das Kreuz hilf selber tragen!
Gib, dass ich meinen Feind
Mit Sanftmut überwind'
Und, wenn ich Rats bedarf,
Auch guten Rat erfind'!
5.) Lass mich mit jedermann
In Fried' und Freundschaft leben,
Soweit es christlich ist.
Willst du mir etwas geben
An Reichtum, Gut und Geld,
So gib auch dies dabei,
Dass von unrechtem Gut
Nichts untermenget sei!
6.) Soll ich auf dieser Welt
Mein Leben höher bringen,
Durch manchen sauern Tritt
Hindurch ins Alter dringen,
So gib Geduld. Vor Sünd'
Und Schanden mich bewahr',
Auf dass ich tragen mag
Mit Ehren graues Haar!
7.) Lass mich an meinem End'
Auf Christi Tod abscheiden,
Die Seele nimm zu dir
Hinauf zu deinen Freuden,
Dem Leib ein Räumlein gönn
Bei frommer Christen Grab,
Auf dass er seine Ruh'
An ihrer Seite hab'.
8.) Wenn du die Toten wirst
An jenem Tag aufwecken,
Lass sich auch deine Hand
Zu meinem Grab ausstrecken.
Lass hören deine Stimm'
Und meinen Leib weck auf
Und führ ihn schön verklärt
Zum auserwählten Hauf'!
9.) Gott Vater, dir sei Preis
Hier und im Himmel oben!
Gott Sohn, Herr Jesu Christ,
Dich will ich allzeit loben!
Gott Heilger Geist, dein Ruhm
Erschalle mehr und mehr!
O Gott, deiein'ger Gott,
Dir sei Lob, Preis und Ehr!
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Text: Johann Gottfried Heermann
Melodie: Braunschweig 1648
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Gefunden im Altenburgischen Gesangbuch
Altenburg, 1871, gedruckt bei H.A. Pierer
Liednummer 463
Kapitel Christliche, pflichtmäßiges Verhalten
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Im aktuellen Evangelischen Gesangbuch (EG)
fehlt der Lobpreis der 9. Strophe
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Johann(es Gottfried) Heermann (* 11. Oktober 1585 in Raudten bei Lüben in Schlesien; † 17. Februar 1647 in Lissa) zählt zu den bedeutendsten deutschen Kirchenliederdichtern der Barockzeit.
Als Sohn eines Kürschners aufgewachsen, studierte Heermann nach Schulabschluss in Straßburg Theologie und wurde 1608 in Brieg zum 'poeta laureatus' gekrönt. Ab 1611 hatte er das Pfarramt in Köben bei Glogau inne. Stadtbrand, Pest, Kriegsplünderungen, Familienleid und Gegenreformation in Schlesien prägten diese Zeit, so dass er schon 1638 sein Köbener Amt aufgeben musste und sich nach Lissa zurückzog.
Als Liederdichter ist er von Martin Opitz und dessen Dichtungsreform beeinflusst. Sein Werk wirkt prägend für Andreas Gryphius, Paul Gerhardt und andere. Er dichtete etwa 400 Lieder. Heerman wurde als 'Sänger der Trübsal und des Kampfes, doch auch des ungebrochenen Glaubensmuts' beschrieben.
Erste Veröffentlichungen finden sich in 'Devota musica cordis', Hauß- und Hertz-Musica (1630 u. ö.; neu hrsg. von Ph. Wackernagel, Stuttg. 1856); Choräle wie 'O Gott, du frommer Gott', 'Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen' und 'O Jesu Christe, wahres Licht' sind in die evangelischen wie auch katholischen Gesangbücher übergegangen und noch heute im Gebrauch.
Außerdem erschienen von ihm asketische Schriften, z. B. 'Heptalogus Christi' (Berlin 1856) und die Lehrdichtungen 'Praecepta moralia et sententiae' und 'Exercitium pietatis' (in lateinisch u. deutsch, Breslau 1886) sowie die Gedichtsammlung 'Teutsche Poemata' (1640).
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Johann Heermann (11 October 1585 - 17 February 1647), German poet and hymn-writer. He is commemorated in the Calendar of Saints of the Lutheran Church on 26 October with Philipp Nicolai and Paul Gerhardt.
Heermann started out writing Latin poetry, with his Flores ex Otfridi Evangeliorum vireto being published in 1609. The poems contained in this collection are Latin poems based on passages from the Gospels, yet for each Latin poem, one or two lines of German poetry were added, showing that Heermann had an early desire to write poetry in German too. Later works also belonged to the tradition of versifying passages from the Gospels, such as Andächtiger Kirchenseuftzer (1616), Exercitium pietatis (1630) - a revised version of Flores – Verbessertes Schliessglöcklein (1632) – a revised version of the Kirchenseuftzer - and Sontags- und Festevangelia (1636). Impetus for this process of revision came from Martin Opitz’s Buch von der deutschen Poeterey (1624), which acted both as a defence of German poetry and a set of guidelines on how German poetry should be composed. Johann Heermann can be regarded as one of the first German poets to write according to the rules set out in Opitz’s tract.
As well as poetry based on the Gospels, Heermann also wrote poetry influenced by works of devotional literature, especially those by Valerius Herberger, Martin Moller and Johann Arndt. These works were often themselves influenced by earlier, pre-Reformation texts by the Church Fathers, especially Bernard of Clairvaux, Augustine and Anselm of Canterbury. Heermann’s most influential work of devotional poetry was Devoti musica cordis (1630), ‘music for a devout heart’, which combined hymns based on texts of the Church Fathers and writers such as Moller with hymns Heermann himself had composed. In addition to works of poetry, he also published collections of sermons.
3fm dj's Coen Swijnenberg, Paul Rabbering en Giel Beelen
3FM Serious Request draait dit jaar om diarree. Jaarlijks overlijden er wereldwijd 800.000 kinderen aan de gevolgen van diarree en om dat aantal terug te dringen, zetten 3FM en het Rode Kruis zich van 18 t/m 24 december vanuit Leeuwarden in om zoveel mogelijk geld in te zamelen voor deze stille ramp. Details: www.3fm.nl
Het is alweer 6 (!) jaar geleden dat er een rechtstreekse OV verbinding was vanaf CS met Amstelveen. Een verbinding die door velen nog steeds gemist wordt, en nu -zij het tijdelijk- weer hersteld is. Al duurt het dan ook langer dan met overstap via Metrolijn 52 op Station Zuid: veel mensen hebben een hekel aan overstappen en nemen dan de extra reistijd voor lief. Ze hebben nu tot half februari met lijn 5 weer de mogelijkheid om zonder die overstap van en naar Amstelveen te raken.
Bij "toeristenlijn" 2 is het nog dringen geblazen om met zijn allen door één deur te kunnen- in de 3058 van lijn 5 heeft iedereen inmiddels een plekje gevonden en kan de reis beginnen.
Een album vól met omleidingen en werkzaamheden zie je HIER:
Vandaag zou ik de EN Trans European Express Moskau-Paris gaan opwachten te Neukirchen, tot na een hele tijd stilaan het gedacht begon door te dringen dat die trein misschien geen uur vertraging had, maar dat er in Fulda ook een hogesnelheidslijn toekomt...
Deze ICE 1524 Hansestadt Rostock en de ICE Leipzig dan maar, die op weg zijn richting Fulda.
Der ewgen Liebe soll mein Lied erklingen
1.) Der ewgen Liebe soll mein Lied erklingen,
Die mitleidsvoll der Menschheit Schmerz und Gram
Und allen Fluch der Sünden auf sich nahm,
Um Himmelsglück und Frieden uns zu bringen.
Zwar fesselt noch die Töne Furcht und Scham!
Vermag's ein Staub, der Gottheit Ruhm zu singen?
Und kann ein Herz in ihre Tiefen dringen,
Das allzu oft auf ihren Ruf nicht kam?
2.) Und dennoch hat, o Heiland, deine Treue
Dies eitle Herz durch Lieb' und Leid gebeugt!
Drum gib ihm, wenn es deine Huld bezeugt,
Dass Christenherzen sein Gesang erfreue.
Den heilgen Ernst, der nur zu oft entfleucht,
Verleihe mir, dass nichts den Sinn zerstreue,
Und mache selbst das Auge mir auf's Neue
Von Sehnsucht nach der ersten Liebe feucht!
3.) Und wo nur immer Blütenkränze prangen
In deines weiten Reiches Wunderpracht.
Dir, Herr, allein sei jeder dargebracht.
Und froh in Zions Tempel aufgehangen.
Ach, könnt' ich, Heiland, deine Liebesmacht
Mit Aug' und Herz nach ihrer Größ' umfangen
Und wär zu heilgen Gluten das Verlangen,
Von deinem Ruhm zu zeugen, angefacht.
4.) Doch, weit vom Ziele sinkt der Flug darnieder,
In welchem fruchtlos sich die Sehnsucht müht.
In eitlen Flammen ist die Kraft verglüht,
Und nimmer kehrt der Schwung der Jugend wieder!
Du weißt es, Herr! Die Flammen sind versprüht,
Und schwäch're Kraft nur hebet mein Gefieder.
Drum hauche deinen Geist in meine Lieder,
Und gib den Schmuck, der nimmermehr verblüht.
5.) Wie lieblich war der Menschheit goldner Morgen,
Der einst sich auf die junge Welt ergoss!
Da hielt die Unschuld, als ein sichres Schloss,
Vor jedem Leid das Elternpaar geborgen.
Doch als das Flammenschwert den Garten schloss,
Da kam der Jammer, offen und verborgen.
Der Sünde folgten Schmerzen, Gram und Sorgen
Und jedes Weh, das aus dem Giftquell floss.
6.) Verloren sind des Gartens Friedens-Auen,
Erloschen ist des Unschuldsmorgens Pracht.
Drum muss ich dich in dunkler Leidensnacht
Im Garten dort am Ölberg ringend schauen.
Da zeigt sich deiner Liebe volle Macht!
Dein reines Herz durchschauert Todesgrauen,
Und dennoch wird in Demut und Vertrauen,
Von ihm des Willens Opfer dargebracht.
7.) Welch armes Herz von Staub vermag's zu fassen?
Des Gartens Boden wird zum Sühnaltar.
Die schwarze Nacht bringt Licht auf immerdar,
Und Kraft und Mut dein Zagen und Erblassen.
Bewährt ist Gottes Wort, als furchtbar wahr!
Es muss der heil'ge Gott die Sünde hassen.
Der Richter kann die Strafe nicht erlassen.
Doch der Erbarmer rettet wunderbar.
8.) Du liegst im Staube, mich vom Staub zu heben,
Du zagst, dass ich getrost bestehen kann.
Es dringt desTodes Angst auf dich heran,
Dass ich nicht trostlos dürf' im Tode beben.
Du nimmst den Kelch und wirst der Schmerzensmann.
Am Holz des Fluchs verströmt das reinste Leben.
Was kannst du mehr als dieses Blut uns geben,
Das für der Sünderwelt Versöhnung rann?
9.) Du neigst das Haupt, und in des Vaters Hände
Befiehlst du deinen Geist! Was Gott gebot,
Hast du erfüllt durch Leben und durch Tod,
Damit der Fluch von unserm Haupt sich wende.
Doch bald erglänzt des Ostermorgens Rot,
Dass siegreich sich dein großes Werk vollende,
Und Lebenslicht dein Auferstehn uns sende
In unsre Herzen bängste Todesnot.
10.) O Jesus Christ, welch' Menschenwort beschriebe,
Was du getan, um unser Heil zu sein?
Mein armes Lied ist viel zu schwach und klein
Für solche Größe Deiner Gnad' und Liebe.
Nimm du hinweg das alte Herz von Stein,
Das ewig kalt und ungebrochen bliebe,
Und senke selbst mir heil'ge Dankestriebe
Für deine Treu' und Huld in's Herz hinein!
11.) Mich trug mein Irrweg nach des Abgrunds Schlünden,
Von allem Guten war ich nackt und bloß.
Da führt mich deine Huld in Gottes Schoß,
Und tilgt aus freier Gnade meine Sünden.
Und ist solch' Lieben auch so grenzenlos,
Dass Engel selbst es völlig nie ergründen.
So kannst du doch ein Opfer dir entzünden,
Und deine Kraft ist auch im Schwachen groß!
12.) Drum darf ich's dennoch, wenn auch stammelnd, wagen,
Zu deinem Preis und Ruhm, o Gottessohn,
Mit einzustimmen in den Jubelton
Der Sänger, welche Zions Harfen schlagen.
Und würd' ein einz'ges Herz zu deinem Thron
Auf Andachtschwingen einst in fernen Tagen
Durch dieser Lieder Klang empor getragen,
So hätt' ich meines Sanges großen Lohn!
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Autor: Johann Christian Wilhelm August Hopfensack
Melodie: ohne Angaben
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Taschenbuch neuer geistlicher Lieder
für alle Tage des Kirchenjahres
herausgegeben von Johann Christian Wilhelm August Hopfensack
Verlag Gehardt & Reisland
Leipzig, 1853
Thema: Bittgesänge, Gotteslob und -dank
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Johann Christian Wilhelm August Hopfensack (* 1. Oktober 1801 in Schloßvippach; † 6. März 1874 in Kleve) war ein deutscher evangelischer Theologe, Pädagoge und Dichter geistlicher Lieder.
Hopfensack wurde als Sohn eines Pfarrers geboren. 1815 besuchte er das Ratsgymnasium in Erfurt, danach die Lateinschule der Frankckeschen Stiftungen. Von 1817 bis 1820 studierte er in Leipzig Theologie und Philologie und promovierte an der Martin-Luther-Universität in Halle zum Doktor der Philosophie. Er beendete seine Studien an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. 1821 kam er als Lehrer an ein Gymnasium in Duisburg und 1838 als Professor an das Königliche Gymnasium in Kleve, wo er als Religionslehrer tätig war. Von 1847 bis 1854 arbeitete er in der Verwaltung der rheinischen Kirche, dessen Mitglied er war. 1857 trat er in den Ruhestand.
Hopfensack verfasste mehr als 400 Kirchenlieder, die in mehreren Zeitschriften, darunter Der Menschenfreund, in Albert Knapps Christoterpe und in Friedrich Wilhelm Krummachers Palmblätter erschienen. Eine größere, von ihm verfasste Schrift über das Staatsrecht der Untertanen der Römer erschien im Jahre 1829, Vierzig alte und neue Lieder für Kirche, Schule und Haus erschien 1832; beide Schriften wurden in Düsseldorf verlegt.
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Photo: Steinhaus in Irland
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Sollst du bei Gott dein Wohnung han
1.) Sollst du bei Gott dein Wohnung han
Und seinen Himmel erben,
So b'harr nur stets auf deiner Bahn
Mit Christo musst du sterben.
Du musst dein Herz
(Es gilt kein Scherz)
In Gottes Gunst versenken.
Dein Hab und Gut,
Auch Leib und Blut,
Gänzlich dem Vater schenken.
2.) Ohn' alle Furcht und weichlich' Art
Musst du dich zu Ihm halten,
Ihn frei bekennen ungespart
Und Ihn nur lassen walten.
Greifs tapfer an,
Du musst doch dran,
Kehr dich an Niemands Wüten.
Wer sucht die Beut',
Der muss den Streit
Nicht fliehen, noch verhüten.
3.) Pracht, Adel, Macht, Stärk, Schönheit, Gunst
Mag dich zu Gott nicht dringen,
Es stinkt Ihm als ein Schwefeldunst.
Nach Demut musst du ringen
Aus aller Krfat,
Dann kommt der Saft,
Der treibt dich an zu laufen
Auf's Herren Straß',
Ohn' Ziel und Maß.
Das heißt: All Ding verkaufen.
4.) Hast du Gott lieb, und kennst den Sohn,
Wie du dich rühmst mit Worten.
So musst du seinem Willen schon
Nachleben aller Orten.
Mach kein Gloß, (a)
Die Schrift ist bloß, - (b)
Ich kann's nicht anders sehen:
Wer Gott hängt an,
Gewiss der kann
Des Satans Grimm entgehen.
5.) Ja, spricht die Welt, es ist nicht Not,
Mit Christo so zu leiden,
Er litte selbst für mich den Tod,
Drum kann ich's Kreuz wohl meiden.
Er zahlt für mich,
Des tröst ich mich!
Damit ist's ausgerichtet.
Ach, nein! Ach, nein!
Es ist nur Schein,
Der Satan hät's erdichtet.
6.) O Jesu, der du Kraft und Licht
Den Deinen schenkst von oben,
Bewahre mich, dass ich doch nicht
Scheu Satans Wut und Toben!
Ficht er mich an
Auf deiner Bahn,
So hilf mir fröhlich kämpfen,
Muss leiden ich
Gleich Fersenstich, (c)
So werd' ich ihn doch dämpfen.
(a) Unernsthaftigkeit
(b) rein, klar
(c) Sinnbild der Versuchung durch die Sünde
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Autor: Ludwig Hätzer
Melodie: O Herre Gott, dein göttlich Wort
oder: Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld
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Johann Anastatasii Freylinghausen
Geistreiches Gesang=Buch.
den Kern alter und neuer Lieder in sich haltend
Herausgegeben von Gotthilf August Francke
gedruckt in Halle, 1741
Im Verlag des Waisenhauses
Liednummer 822
Thema: Glaube, Kampf und Rechtfertigung
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Ludwig Hätzer, auch Hetzer (* vor 1500 in Bischofszell im Kanton Thurgau/Schweiz; † 4. Februar 1529 in Konstanz) war ein Publizist und Bibelübersetzer mit radikalreformatorischen Neigungen. Er besuchte die Stiftsschule in Bischofszell, studierte anschließend in Freiburg im Breisgau und wechselte im Jahr 1517 an die Universität in Basel. Er beendete das Studium ohne einen akademischen Grad zu erwerben. Von 1520 bis 1523 war er als Kaplan Inhaber der Messpfründe von Wädenswil am Zürichsee. Im Sommer 1523 zog er nach Zürich und schloss sich der Reformationsbewegung um Ulrich Zwingli an. Ende 1523 wurde von ihm eine Flugschrift gegen die Bilderverehrung veröffentlicht; im gleichen Jahr erschien das von ihm geführte Protokoll zur zweiten Zürcher Disputation. Bereits während dieser Disputation stand er dem radikalen Flügel um die späteren Täufer nahe. Nach einem kurzen Aufenthalt in Augsburg, wo er ebenfalls publizistisch tätig war, kehrte er 1525 nach Zürich zurück und schloss sich der Täuferbewegung an. Er lehnte die Säuglingstaufe zwar ab, unterzog sich selbst aber nicht der Erwachsenentaufe. Mit anderen Wiedertäufern wurde er im Januar 1525 aus Zürich ausgewiesen und zog über Konstanz erneut nach Augsburg, wo er der Stadt verwiesen wurde. Noch einmal kehrte er nach Zürich zurück, wo er sich mit Zwingli versöhnte und sich auch von der Forderung nach der Erwachsenentaufe distanzierte. Im Frühjahr 1526 erfolgte jedoch der endgültige Bruch mit Zürich und Hätzer fand vorerst Aufnahme bei Capito in Straßburg. Hier lernte er mit Hans Denck die spiritualistische Richtung des Täufertums kennen. Gemeinsam mit ihm begann er die alttestamentlichen Propheten ins Deutsche zu übersetzten. Im Sommer 1527 traf er sich während der Augsburger Märtyrersynode mit Hans Hut, konnte aber die Stadt noch vor der Verhaftungswelle verlassen und zog anschließend durch verschiedene Städte Süddeutschlands. Den Winter 1527/28 verbrachte er in Augsburg, wo er sich mit der Dienstmagd Appolonia verheiratete. Als im Frühjahr 1528 auch dort die Verfolgung der Täufer begann, kehrte er nach Bischofszell zurück, um sich in Ruhe der literarischen Tätigkeit zu widmen. Im November 1528 wurde er auf Betreiben der Stadt Augsburg in Konstanz verhaftet und 1529 hingerichtet. Stadtrat Thomas Blarer, der Bruder des Konstanzer Reformators Ambrosius Blarer, beschrieb das Ende von Ludwig Hätzer in einem Brief, der Ende 1529 in Straßburg gedruckt wurde. Neben theologischen Veröffentlichungen sind auch einige geistliche Lieder von Hätzer erhalten.
Voormalige Cichorei- en Peekoffiefabriek H.B. Kolk, Hofleverancier, later de smederij, koper- en blikslagerij van de firma Boeke en Huidekoper aan de Lijnbaanstraat 2, hoek Winschoterdiep OZ. Op 1-9-1916 diende de Firma Boeke & Huidekoper (Landbouw- en Werktuigkundigen) een plan in voor de verbouwing van de Bovenwoning staande Lijnbaanstraat 2/Winschoterdiep OZ (Kad. H. 2304) van drie woningen tot één woning. Boven de ingang staat geschreven: "Wat tijd niet oplost is geen probleem". In 1900/1901 bouwde Boeke en Huidekoper Landbouwwerktuigen een nieuw pand aan de Radesingel 27 onder architectuur van K & G Hoekzema Kzn. Op 19-8-1905 vroeg de firma vergunning aan voor de bouw van een Magazijn met twee Bovenwoningen aan de Oosterhaven/Oosterkade 7, onder architectuur van P.M.A. Huurman (Kad. H 2676-2677-2678-2629). Boeke & Huidekoper was voor 1901 gevestigd aan de Vismarkt F 216 ZZ, naast de winkel van K. van Meurs op nummer F 215 (nr. 48). Architect P.M.A. Huurman was in 1905 ook de architect van het dubbele woonhuis van Jan Boeke (1864-1937) aan het Eemskanaal ZZ 1 (gesloopt voor de aanleg van de Oosterhavenbrug/Europaweg); Jan Boeke was een zoon van Jacob Boeke (1836-1908) en Meike Huidekoper (1838-1928). Omstreeks 1924/1930 zat de Noordelijke Electrische Glaslijperij (NEG) van de heer Koster in dit pand. Dit bedrijf maakte de door Jan Wijkmans (1905-1961) ontworpen glas-in-loodramen in het Noordersanatorium in Zuidlaren, ontworpen door architect Egbert Reitsma.
Zie ook de afbeelding: beeldbankgroningen.nl/beelden/detail/0fd3dc16-f2fd-e5c7-a...
Op 17-9-1877 vroeg Jurjan van Dam, waarnemend directeur van het Groninger Veem, vergunning voor de bouw van vier pakhuizen aan de Oosterkade, Achterstraat (Lijnbaanstraat) Kad H 1601-1604. Jurjan van Dam, geb. Groningen 19-2-1831, ovl. Groningen 1-5-1901 (woonachtig in Frankfurt am Main), is een zoon van commissionair Jannes van Dam.
Op 9-8-1878 dienen van Dam en architect K. Hoekzema (1844-1911) een verzoek in voor een hinderwetvergunning tot het plaatsen van een gaskrachtmachine in de 4 pakhuizen (toegang 1830, dossier 116).
Architect Gerrit Nijhuis (1860-1940) werkte toen als leerling bij architect K. Hoekzema. "G. Nijhuis architect: grondlegger van Nijhuis & Reker architecten te Groningen 1877-1987: collage van een nalatenschap", door Peter Suidman, Fred Kuiper & Herman Waterbolk (2014). Profiel Uitgeverij, Bedum (ISBN 978-90-5294-572-9):
www.nijhuisarchitect.nl/nijhuis.nsf/nijhuis.pdf
Het Groninger Veem werd op 29-5-1864 door A. Kamerlingh, houthandelaar, H. de Vries, makelaar, en Jurgen van Dam, kassier, opgericht. Nederlandsche Staatscourant van 14-7-1864:
resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010790721:mpeg21:a0001
De eerste directeur van het Groninger Veem was A. Kamerlingh. Het startkapitaal bedroeg f. 150.000. Algemeen Handelsblad van 29-7-1864:
resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010139283:mpeg21:a0015
Op 21-6-1869 vroeg A. Kamerlingh, directeur van het "Groninger Veem", vergunning voor het bouwen van een nieuw pakhuis aan de Hoge der A I 257. Hij is Albertus Kamerlingh (1826-1894), fabrikant, koopman, houthandelaar, zoon van houtkoper Albertus Kamerlingh, ovl. Groningen 2-2-1845, oud 45 jaar, kleinzoon van aannemer Harm Kamerlingh, ovl. Groningen 7-1-1843, oud 78 jaar. Het Pakhuis "Dantzig" lag aan de Hoge der A I 258 (1864); in 1894/95 zowel Hoge der A I 88 als De Laan I 88. Op 19-2-1874 werden zijn bezittingen "wegens vertrek naar elders" verkocht, waaronder "eene kapitale, in 1873 geheel naar den laatsten smaak zeer solied betimmerde dubbele heerenbehuizing" in de Brugstraat G 198, met een uitgang en een koetshuis in de Schuitenmakersstraat, de pakhuizen "Groot Elbing", "Klein Elbing", "Dantzig" en "Triëst", in gebruik bij het "Groninger Veem", "naast en bij elkaar gelegen, met uitgang aan de Hoge der A naar de straat en het Lopende Diep en op de Laan naar de straat". Algemeen Handelsblad van 13-2-1874:
resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010098816:mpeg21:a0066
A. Kamerlingh, wonende in de Brugstraat, kreeg op 30-12-1868 vergunning voor het vernieuwen van de voorgevel op adres Schuitemakersstraat G 190.
Op 17-7-1874 was H. de Vries de directeur van het Groninger Veem. De Commissarissen waren de indiustrieel Jan Evert Scholten (1849-1918) en A. Kamerlingh (zonder beroep). H. de Vries is vermoedelijk Harmannus de Vries (1824-1890), makelaar, koopman, commissionair. Algemeen Handelsblad van 21-7-1874:
resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010100776:mpeg21:a0043
Op 7-7-1877 verkocht de Ontvanger der Registratie en Domenen 11 percelen bouwterrein (12 meter breed) langs de Oosterhaven. Leeuwarder courant 17-6-1877:
resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010586945:mpeg21:a0020
Advertentie van de "Elevator-Maatschappij Groningen", directeur H.J. Tuntler, met de Pakhuizen "Duna", "Newa", "Weichsel" en "Donau", aan de Oosterhaven Q 110/4 in het Nieuwsblad van het Noorden van 27-7-1898: resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010887364:mpeg21:a0047
De "Elevator-Maatschappij Groningen" werd in 1896 opgericht. De eerste directeur was H.J. Harm Jan Tuntler (1861-1922), zoon van cargadoor en scheepskapitein Jan Tuntler. Het nieuws van den dag: kleine courant van 17-9-1896:
resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010092510:mpeg21:p003
uitdeoudedoos.kroniekvanenkhuizen.nl/sluis-groot/adverten...
www.westfriesgenootschap.nl/genootschap/actueel/2011/geno...
www.staatingroningen.nl/2066/graanpakhuis-elevator-maatsc...
www.staatingroningen.nl/bedrijf/129/kazemier-en-tonkens
www.staatingroningen.nl/bedrijf/7/kaw-architecten-en-advi...
www.estudiokaw.com/nl/index.aspx
"Pakhuizen dringen op", door Dick Dalmolen, Nieuwsblad van het Noorden van 16-1-1974, blz. 5.
"Weer 83 wooneenheden", Nieuwsblad van het Noorden van 30-9-1981, blz. 13.
"Woonruimte voor tientallen studenten. SSH koopt serie panden in omgeving Oosterhaven", Nieuwsblad van het Noorden van 8-2-1982 (met foto van pakhuis "Oosterhaven" en pakhuis "Westfries": resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:011010331:mpeg21:a0163
"Wonen in een pakhuis", door Helma Coolman, Nieuwsblad van het Noorden van 17-4-1982, blz. 35.
"Bouwen in weiland goedkoper", door Albert Jansen, Secretaris SSH 1979-1981, Nieuwsblad van het Noorden van 22-4-1982: resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:011010402:mpeg21:a0286
"Oosterhaven woonhaven", Nieuwsblad van het Noorden van 28-12-1982, blz. 10.
"Scheidende graanhandelaar R.J. Wiers. Tarwe is net een bankbiljet met gegarandeerde waarde", door Ger van Gelder, Nieuwsblad van het Noorden van 26-3-1983:
resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:011010670:mpeg21:a0405
"Huisvesting voor studenten", Nieuwsblad van het Noorden van 21-8-1981 (Architectenbureau Stremler):
resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:011008324:mpeg21:a0268
"Een klassiek stadspleintje. Studentenhuis aan Uurwerkersgang", Nieuwsblad van het Noorden van 12-8 1988 (Architectenbureau Karelse van der Meer i.s.m. het Architectenbureau Stremler): resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:011001238:mpeg21:a0273
“Groningen, 19 Febr. Met de ontmanteling der vestingwerken vordert men zeer. De wallen buiten de Heerepoort zijn zoo goed als verdwenen, en men is thans druk bezig met het doortrekken van het groote scheepvaartkanaal van de Oosterhaven naar de voormalige A-poort, waardoor eene directe verbinding van het kanaal wordt tot stand gebracht”. De Tijd: godsdienstig-staatkundig dagblad van 21-2-1878:
resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010264947:mpeg21:a0089
Op 19-1-1879 werd het verdiepen van de Oosterhaven door het Provinciaal Bestuur van Groningen aanbesteed. Algemeen Handelsblad van 19-1-1879:
resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010102072:mpeg21:a0005
“Groningen . Op 23 Juni arriveerde alhier in de nieuwe Oosterhaven (via het nieuw Eemskanaal) het Zweedsche driemastschip Israël, rechtstreeks van Z-Amerika, met een diepgang van 39 decimeter, Zoo iets was tot dusverre hier onmogelijk”. Soerabaijasch handelsblad van 7-8-1879:
resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:011085313:mpeg21:a0010
“Hier is verdronken” (Steenhuis van de Meeuwerderweg). De Volksvriend van 9-4-1885 en de Java-bode: nieuws, handels- en advertentieblad voor Nederlandsch-Indië van 30-4-1885:
resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:011181636:mpeg21:a0026
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Het voormalige pakhuis voor glaswaren in de Haddingestraat 18 is in 1901 ontworpen door architect Antonius Theodorus van Elmpt (1866-1953), i.o.v. B. Wortelboer:
www.panoramio.com/photo/75362840
Nieuwsblad van het Noorden van 6-12-1901:
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Het pakhuis van de Firma Th. Niemeijer op de hoek van het Nieuwe Kerkhof en het Rotterdammerstraatje is in 1890/91 ontworpen door architect Kornelis Hoekzema (1844-1911), vader van architect Gerhardus Hoekzema (1875-1935) en broer van architect Hindrik Hoekzema (1853-1923); om de bouw mogelijk te maken werd een bestaand pakhuis gesloopt. Nieuwsblad van het Noorden van 14-1-1891:
resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010890048:mpeg21:a0030
Het pakhuis van de Firma Iz. Gorter in de Lutkenieuwstraat (Kadastraal: K 375, K 376, K 377) is in 1906 ontworpen door de architecten K. & G. Hoekzema ; om de bouw mogelijk te maken werden drie huizen gesloopt. Nieuwsblad van het Noorden van 14-1-1891:
resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010894889:mpeg21:a0020
In 1877 liet H.G. Inden Jzn (1831-1916) uit Groningen twee pakhuizen ingericht voor huidenzouterij en drogerij in de Joden Houttuinen 17-19 in Amsterdam bouwen onder architectuur van IJme Gerardus Bijvoets Gzn, geb. Wymbritseradeel 2-9-1937, ovl. Haarlem 25-1-1901. Algemeen Handelsblad van 2-2-1877:
resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010102939:mpeg21:a0009
www.panoramio.com/photo/77810868
beeldbank.amsterdam.nl/afbeelding/010056915959
www.amsterdamsebinnenstad.nl/binnenstad//242/bijvoets.htm...
www.joodsamsterdam.nl/strjodenhouttuinen.htm
Voormalige Cichorei- en Peekoffiefabriek H.B. Kolk, Hofleverancier, later de smederij, koper- en blikslagerij van de firma Boeke en Huidekoper aan de Lijnbaanstraat 2, hoek Winschoterdiep OZ (Kad. H 2304). Op 1-9-1916 diende de Firma Boeke & Huidekoper (Landbouw- en Werktuigkundigen) een plan in voor de verbouwing van de Bovenwoning staande Lijnbaanstraat 2/Winschoterdiep OZ (Kad. H. 2304) van drie woningen tot één woning. Boven de ingang staat geschreven: "Wat tijd niet oplost is geen probleem".
Op 7-5-1900 vroeg J. Boeke voor Boeke en Huidekoper Landbouwwerktuigen een vergunning aan voor de bouw van een woning en magazijn etc. aan de Radesingel 27 (Kad H 2511 en 2512), ontworpen door het Architectenbureau K & G Hoekzema Kzn. Nieuwsblad van het Noorden van 11-5-1900:
resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010894295:mpeg21:a0034
www.staatingroningen.nl/bedrijf/216/hoekzema-g-k
Dit gebouw werd op 1-3-1901 geopend. Het pand aan de Vismarkt werd toen gesloten. Nieuwsblad van het Noorden van 1-3-1901:
resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010895163:mpeg21:a0075
Op 19-8-1905 vroeg deze firma vergunning aan voor de bouw van een Magazijn met twee Bovenwoningen aan de Oosterhaven/Oosterkade 7, onder architectuur van P.M.A. Huurman (Kad. H 2676-2677-2678-2629). Boeke & Huidekoper was voorheen gevestigd aan de Vismarkt F 216 ZZ, naast de winkel van K. van Meurs op nummer F 215 (nr. 48). Architect P.M.A. Huurman was in 1905 ook de architect van het dubbele woonhuis van Jan Boeke (1864-1937) aan het Eemskanaal ZZ 1 (gesloopt voor de aanleg van de Oosterhavenbrug/Europaweg); Jan Boeke was een zoon van Jacob Boeke (1836-1908) en Meike Huidekoper (1838-1928).
In het Nieuwsblad van het Noorden van 6-2-1914 en 22-12-1915 vroeg de Firma Boeke en Huidekoper aan de Radesingel 27 om bekwame Bankwerker-Monteurs:
resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010666878:mpeg21:a0097
resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010667602:mpeg21:a0061
Omstreeks 1924/1930 zat de Noordelijke Electrische Glaslijperij (NEG) van de heer Koster in dit pand. Dit bedrijf maakte de door Jan Wijkmans (1905-1961) ontworpen glas-in-loodramen in het Noordersanatorium in Zuidlaren, ontworpen door architect Egbert Reitsma:
www.panoramio.com/photo/40572093
www.staatingroningen.nl/bedrijf/112/reitsma-egbert
Graanpakhuis Elevator Maatschappij: www.staatingroningen.nl/2066/graanpakhuis-elevator-maatsc...
In het Nieuwsblad van het Noorden van 13-6-1936 bieden de erven van Martje Bouwes de Boer, ovl. Groningen 1-4-1936, oud 77 jaar, het Café met Bovenwoning Klein Poortje nrs. 10 en 10a en het Pakhuisje met bovenwoning nr. 12 te koop aan.
Aan de Lijnbaanstraat 8 staat het pakhuis "Orion" uit 1880 (Rijksmonument 486772). Op 26-7-1880 vroeg Hille Wijbrandi (1839-1919) vergunning voor de bouw van een graanpakhuis in de Lijnbaanstraat (Kad H 1598); Hille Wijbrandi werd op 18-3-1882 failliet verklaard.
In een advertentie van het Nieuwsblad van het Noorden van 16-7-1895 werd gemeld dat het kantoor van de Cichorei- en Peekoffiefabriek Firma H.B. Kolk, J.S. Havinga Oortwijn, was verplaatst van het Damsterdiep naar de Lijnbaanstraat-Oosterhaven: resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010885633:mpeg21:a0054
H.B. Kolk is Herman Berends Kolk (1849-1892).
Advertentie in de Leeuwarder courant van 28-3-1883: "Hofleverancier van H.M. de Koningin. H.B. Kolk, Firma J.S. Havinga Oostwijn, Cichorei- en Peekoffiefarikant, Groningen": resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010588490:mpeg21:a0021
Bekendmaking in Het nieuws van den dag: kleine courant van 30-1-1892: "De Cichorei- en Peekoffiefabriek gedreven onder den Heer H.B. Kolk, Firma J.S. Havinga Oortwijn, wordt op denzelfden voet voortgezet. Wed. H.B. Kolk-Veltman. Groningen Jan. 1892": resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010140326:mpeg21:a0022
Op de situatietekening bij de bouwaanvraag van D. Mulder voor de bouw van een woonhuis in de Lijnbaanstraat (Kad H 1713) van 29-4-1895 staat bij het pand op de hoek van de Lijnbaanstraat en het Winschoterdiep "Zigorij" geschreven, waarbij een naam geschreven staat die gelezen kan worden als Kolk:
www.groningerarchieven.nl/zoeken/mais/archief/?q=lijnbaan...
Op 30-4-1891 vroeg M. Dijksterhuis vergunning voor de bouw van een cichorei-fabriek in de Lijnbaanstraat (Kad H 1879), naast het woonhuis en pakhuis van L.A. Brink (Kad H 1880) en de open grond of tuin van Deves. Het pand liep door tot aan het Damsterdiep Q 87, later 27. De fabriek werd in 1895 verkocht. Nieuwsblad van het Noorden van 9-7-1895: resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010885629:mpeg21:a0066
In 1895 werd de Stoom-Cichorei- en Peekoffiefabriek "De Nijverheid" aan het Damsterdiep gedreven door A. Mulder en Co. Nieuwsblad van het Noorden van 4-10-1895: resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010885680:mpeg21:a0063
Bouwtekening cigoreifabriek M. Dijksterhuis:
www.groningerarchieven.nl/zoeken/mais/archief/?q=dijkster...
“Groningen, 19 Febr. Met de ontmanteling der vestingwerken vordert men zeer. De wallen buiten de Heerepoort zijn zoo goed als verdwenen, en men is thans druk bezig met het doortrekken van het groote scheepvaartkanaal van de Oosterhaven naar de voormalige A-poort, waardoor eene directe verbinding van het kanaal wordt tot stand gebracht”. De Tijd: godsdienstig-staatkundig dagblad van 21-2-1878:
resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010264947:mpeg21:a0089
Op 19-1-1879 werd het verdiepen van de Oosterhaven door het Provinciaal Bestuur van Groningen aanbesteed. Algemeen Handelsblad van 19-1-1879:
resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010102072:mpeg21:a0005 “Groningen . Op 23 Juni arriveerde alhier in de nieuwe Oosterhaven (via het nieuw Eemskanaal) het Zweedsche driemastschip Israël, rechtstreeks van Z-Amerika, met een diepgang van 39 decimeter, Zoo iets was tot dusverre hier onmogelijk”. Soerabaijasch handelsblad van 7-8-1879: resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:011085313:mpeg21:a0010
“Hier is verdronken” (Steenhuis van de Meeuwerderweg). De Volksvriend van 9-4-1885 en de Java-bode: nieuws, handels- en advertentieblad voor Nederlandsch-Indië van 30-4-1885:
resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:011181636:mpeg21:a0026
resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010507295:mpeg21:a0021
Het voormalige pakhuis voor glaswaren in de Haddingestraat 18 is in 1901 ontworpen door architect Antonius Theodorus van Elmpt (1866-1953), i.o.v. B. Wortelboer:
www.panoramio.com/photo/75362840
Nieuwsblad van het Noorden van 6-12-1901:
resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010883482:mpeg21:a0083
Het pakhuis van de Firma Th. Niemeijer op de hoek van het Nieuwe Kerkhof en het Rotterdammerstraatje is in 1890/91 ontworpen door architect Kornelis Hoekzema (1844-1911), vader van architect Gerhardus Hoekzema (1875-1935) en broer van architect Hindrik Hoekzema (1853-1923); om de bouw mogelijk te maken werd een bestaand pakhuis gesloopt. Nieuwsblad van het Noorden van 14-1-1891:
resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010890048:mpeg21:a0030
Het pakhuis van de Firma Iz. Gorter in de Lutkenieuwstraat (Kadastraal: K 375, K 376, K 377) is in 1906 ontworpen door de architecten K. & G. Hoekzema ; om de bouw mogelijk te maken werden drie huizen gesloopt. Nieuwsblad van het Noorden van 14-1-1891:
resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010894889:mpeg21:a0020
In 1877 liet H.G. Inden Jzn (1831-1916) uit Groningen twee pakhuizen ingericht voor huidenzouterij en drogerij in de Joden Houttuinen 17-19 in Amsterdam bouwen onder architectuur van IJme Gerardus Bijvoets Gzn, geb. Wymbritseradeel 2-9-1937, ovl. Haarlem 25-1-1901. Algemeen Handelsblad van 2-2-1877:
resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010102939:mpeg21:a0009
www.panoramio.com/photo/77810868
beeldbank.amsterdam.nl/afbeelding/010056915959
www.amsterdamsebinnenstad.nl/binnenstad//242/bijvoets.htm...
Kinderzimmer 70er/80er Jahre
Ausstellungskonzept laut Museum:
Schwerpunkte unserer Ausstellung ist die Wohn- und Alltagskultur in der DDR. Wir möchten an Hand der Exponate, Vitrinen und unserer Informationstafeln einen Eindruck über die Lebensumstände in der ehemaligen DDR vermitteln. Wir haben die Schaustücke wie auf einem Zeitstrahl angeordnet, je weiter Sie in das Museum hineingehen, je weiter
dringen Sie in die Geschichte ein, bis 1949, dem Gründungsjahr der DDR. Soweit es möglich war, haben wir uns bemüht eine neutrale Betrachtungsmöglichkeit zu schaffen. Aber ALLES liegt im Auge des Betrachters! Wir haben die Geschichte der DDR und einige spezielle Themen auf Informatiostafeln, die entlang des Zeitstrahls und in den entsprechenden Räumen hängen, recherchiert. Doch wir sind kein wissenschaftlich geführtes Museum und geben deshalb keine Garantie auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Texte und Grafiken.
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Made from Beautiful Navy stretchy, soft cotton knit for the perfect fit! A dainty white ribbon bow sits upon the hand of each. There is no thumb hole on these, and they are super comfy! Edged with fancy White Picot elastic so they stay in place with comfort!
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Bild: Rose (nachbearbeitetes Photo)
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Noch immer wird uns jener
- Lied für den Palmsonntag -
1.) Noch immer wird uns jener
Verheißne Friede fliehn,
Wenn wir dem Nazarener
Nicht selbst entgegenziehn,
Wenn wir nicht Palmen bringen,
Nicht Siegespsalmen singen
Ihm, der aus des Himmels Mitt'
Sanfmütig zu uns tritt.
2.) Es muss sich alles bücken
Vor seiner Dornenkron',
An ihm sich hoch entzücken,
Dem armen Menschensohn,
Mit Hosianna-Singen
Ihm froh entgegen dringen.
Dann kehrt er bei uns ein
Und endigt Streit und Pein.
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Autor: Abraham Emanuel Fröhlich
Melodie: ohne Angaben
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Alpenrosen, ein Schweizer Almanach
auf das Jahr 1833
Verlag Johann Jacob Christen
Aarau, 1833
Thema: Passion
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Abraham Emanuel Fröhlich (* 1. Februar 1796 in Brugg, Kanton Aargau; † 1. Dezember 1865 in Gebenstorf) war ein evangelisch-reformierter Theologe und Schriftsteller.
Fröhlich war ein Sohn des Lehrers Emanuel Fröhlich und dessen Ehefrau Anna Rosina geb. Märki. Der Komponist Friedrich Theodor Fröhlich war sein Bruder. Nach erster Schulbildung durch den Vater besuchte Fröhlich ab 1811 das Collegium Humanitatis in Zürich. Später wechselte er auf das Collegium Carolinum in Zürich.
Dort wurde Fröhlich im Mai 1817 als Pfarrer ordiniert und als solcher trat er im Mai desselben Jahres eine Stelle als Lateinlehrer in Brugg an. Für seinen Lebensunterhalt sorgte auch seine Anstellung als Pfarrvikar in Mönthal. Zusammen mit Jeremias Gotthelf war Fröhlich eines der ersten Mitglieder des 1819 gegründeten Zofinger Vereins schweizerischer Studierender, der späteren Zofingia.
1820 heiratete er Elisabeth Frei. Im selben Jahr schloss er Freundschaft mit dem deutschen Dichter Wolfgang Menzel, der gerade in die Schweiz geflohen war und bis 1824 in Aarau lebte. Wegen seiner liberalen Gesinnung wurde Fröhlich 1823 bei der Wahl zum Stadtpfarrer in Brugg übergangen. Aus Zorn und Enttäuschung entstanden nun seine Satiren und Fabeln, die er unter dem Pseudonym Demokrit Schmerzenreich veröffentlichte.
Durch August Ludwig Follen beeinflusst, wurde Fröhlich 1827 dessen Nachfolger als Lehrer für deutsche Sprache und Literatur an der Kantonsschule in Aarau. Als Schriftsteller und Pädagoge arbeitete er unter anderem mit Johann Jakob Reinhart und Karl Rudolf Hagenbach zusammen.
Streitigkeiten um eine neue Schulordnung führten 1835 zur Entlassung Fröhlichs. Doch bereits im November desselben Jahres wurde er als Rektor der neu gegründeten Bezirksschule Aarau berufen. Da diese Stelle sehr niedrig dotiert war, bewarb er sich zusätzlich um die Pfarrstelle auf dem Kirchberg in Küttigen. Seine Bewerbung wurde 1836 angenommen, aber die Kantonsregierung verweigerte die Bestätigung der Wahl. Ab 1839 unterrichtete Fröhlich außerdem Deutsch am Töchterinstitut Aarau.
Im Alter von 69 Jahren starb Pfarrer Abraham Emanuel Fröhlich 1865 an einem Schlaganfall in Gebenstorf bei Baden. Am 4. Dezember wurde er in seiner Geburtsstadt Brugg beigesetzt. Aus seiner Feder sind 387 Gedichte überliefert, die zum Teil Aufnahme in geistliche Liedanthologien gefunden haben. Die zwischen 1866 und 1868 in Stuttgart von Eduard Emil Koch herausgegebene Geschichte des Kirchenlieds und Kirchengesangs verzeichnet sieben Lieder von ihm.
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Eva Fàbregas bespielt die historische Halle des Hamburger Bahnhof mit einer monumentalen, ortsspezifischen Installation. Die bislang größte Einzelausstellung der Künstlerin erweitert die Grenzen des Skulpturalen und lädt die Besucher*innen zu einem sinnlichen Raumerlebnis ein. Biomorphe Skulpturen verwandeln die von industriellen Eisenträgern geprägte Architektur der Museumshalle in einen organisch gewachsenen Raum.
Eva Fàbregas (geb. 1988 in Barcelona, lebt und arbeitet in London und Barcelona) nimmt mit ihrem Werk im Hamburger Bahnhof die architektonisch angelegte Durchgangssituation der historischen Halle auf. Die für das Werk der Künstlerin charakteristischen weichen, körperlich anmutenden Objekte dringen seitlich, von der Decke und über die Stahlträger ein und breiten sich aus. Von ihnen ausgehende leichte Vibrationen und Bewegungen sind räumlich nicht eindeutig zuzuordnen, aber fast körperlich spürbar. Die Verbindung von Skulptur und Bewegung irritiert die Wahrnehmung der eigentlich klaren Ausrichtung der Halle. Die Grenzen zwischen technisch erzeugten, menschlichen und nicht-menschlichen Welten verschwimmen. Die Besucher*innen tauchen in diese organisch-technische Umgebung ein.
Boot leg cut
Silver accent chunky zips and D-ringd
2 large back pockets
2 working knee pockts with the silver zip
2 long elastic black bondage straps
back leg zips that turn bootleg into stovepipe cut
"Die wahre Schönheit manifestiert sich in den Strahlen, die aus dem Allerheiligsten der Seele dringen; ihr Leuchten bricht aus dem Innersten hervor, ebenso wie sich das Leben aus dem tiefsten Kern in Blumen und Blüten ergießt, denen es Farbe und Duft verleiht.
Khalil Gibran, Sämtliche Werke"
Ich will mit Magdalenen gehen
1.) Ich will mit Magdalenen gehen
Dort an dein heilges leeres Grab,
Und will so lang im Garten stehen,
Bis ich dich selbst gesehen hab.
Ich möcht' als eine lichte Blume
Still blühn an deines Grabes Stein,
Und duften dir zu Preis und Ruhme,
Du holder, lieber Gärtner mein.
2.) Ich will mit den betrübten beiden
Hinwandern dort nach Emmaus
Und fühlen, dass du nicht kannst scheiden
Und hören deines Wortes Gruß.
Und meines Herzens heißes Brennen
Sagt mir, dass du es selber bist,
Und ruft beim seligen Erkennen:
O bleib, bleib bei mir, Jesu Christ!
3.) Ich will um deinen Frieden bitten,
Du Friedenskönig, gib ihn mir,
Komm in mein Herz und Haus geschritten
Und sprich du: Friede sei mit dir!
Du Auferstandner, gib den Frieden,
Den du den Deinen mitgebracht,
Den Seelenfrieden schon hienieden, -
Den ewgen dort nach Todesnacht.
4.) Ich will hier knien zu deinen Füßen
Und nimmer bleiben von dir fern,
Und will dich selig froh begrüßen
Als meinen Gott und meinen Herrn.
Ich will in deine heilgen Wunden
Still legen meine Glaubenshand,
Ich weiß es, dass ich Heil gefunden,
Durch dich, der heut vom Tod erstand.
5.) Ich will dir Lob und Ehre singen,
Du auferstandner Siegesheld.
O, möchte doch dein Name dringen
Zu allen auf der ganzen Welt,
Zu allen, die in finsterm Wahne
Hingehn noch jetzt von dir so weit.
Lamm Gottes mit der Siegesfahne,
O, führe uns zur Herrlichkeit.
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Autor: Eleonore zu Stolberg-Wernigerode
Melodie: Die Tugend wird durchs Kreuz geübet
oder: Wie groß ist des Allmächtgen Güte
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Geistliche Lieder im neunzehnten Jahrhundert
Herausgegeben von L.K.D. Kraus
Druck und Verlag Chr. Friedr. Will
Darmstadt, 1863
Liednummer 270
Thema: Ostern
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Gräfin Eleonore zu Stolberg-Wernigerode (* 20. Februar 1835 in Gedern/Wetteraukreis; † 18. September 1903 in Ilsenburg/Nordharz) war durch Heirat Prinzessin Reuß zu Köstritz und eine deutsche Liederdichterin, deren Gedichte in evangelische Kirchengesangbücher und Gedichtsammlungen aufgenommen wurden.
Sie entstammte der regierenden Hauptlinie des Grafenhauses Stolberg-Wernigerode. Ihr Vater war Erbgraf Hermann zu Stolberg-Wernigerode, der Sohn des regierenden Grafen Henrich zu Stolberg-Wernigerode. Im Herbst 1838 zog die Familie von Gedern nach Ilsenburg. 1855 heiratete sie den verwitweten Prinzen Heinrich LXXIV. Reuß zu Köstritz (1798–1886), der einem nicht regierenden Zweig der jüngeren Linie Reuß angehörte. Zum Zeitpunkt der Eheschließung war Heinrich bereits 57 Jahre alt. Eleonore folgte ihrem Mann auf das Oberlausitzer Gut Jänkendorf. Nach dessen Tod im Jahr 1886 kehrte sie nach Ilsenburg zurück, wo sie mit ihrer betagten Mutter, Gräfin Emma zu Erbach-Fürstenau († 1889), zusammen lebte. In der Ilsenburger Kirchengemeinde engagierte von Reuß sich diakonisch und literarisch. Ihr Grab befindet sich noch heute auf dem Friedhof neben dem Eingang der dortigen Marienkirche. Der Spruch auf dem Grabstein ist ein Teil von Vers 13 des Liedes 'Ist Gott für mich' von Paul Gerhardt: 'Die Sonne, die mir lachet, ist mein Herr Jesus Christ; das, was mich singen machet, ist, was im Himmel ist.'
Ihr Lied 'Das Jahr geht still zu Ende' steht unter Nummer 63 im aktuellen Evangelischen Gesangbuch (EG) und ist der Versuch, die Nachricht vom Tod ihrer Freundin Marie Nathusius zu verarbeiten, die ebenfalls Dichterin war. Ihr Lied 'Ich bin durch die Welt gegangen' steht unter Nr. 621 im Regionalteil einiger Ausgaben des erwähnten Gesangbuchs.
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Eleonore zu Stolberg-Wernigerodes Lieder/ Hymns
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Das Jahr geht still zu Ende
Es geht so leicht durchs Erdenleben
Es ist vollbracht, das Leiden ist erfüllt
Heimgehen, selig werden, o wunderbares Wort
Ich bin durch die Welt gegangen
Ich will mit Magdalenen gehen
Kommst du, Bräutigam der Seelen
Nun hab ich dich, hier hast du mich
Sieh ich breite voll Verlangen
3FM Serious Request draait dit jaar om diarree. Jaarlijks overlijden er wereldwijd 800.000 kinderen aan de gevolgen van diarree en om dat aantal terug te dringen, zetten 3FM en het Rode Kruis zich van 18 t/m 24 december vanuit Leeuwarden in om zoveel mogelijk geld in te zamelen voor deze stille ramp. Details: www.3fm.nl
Martin Gaus kwam buurten in het Glazen Huis.
3FM Serious Request vraagt dit jaar aandacht voor de allerkleinsten. Elk jaar sterven er namelijk 5,5 miljoen baby's. Met jouw donatie hopen we dit cijfer terug te dringen!
Het 3FM Serious Request Glazen Huis staat dit jaar op de Oude Markt in Enschede.
Wil jij ook een donatie doen? www.3fm.nl/doneren
Alles ist Liebe
Wolken, die fliegen und nach Sehnsucht rufen
Unendliche Stufen den Turm hinauf,
unzählige Stiegen, die den Zeitenlauf biegen
und viele, viele Minuten zählen,
davon sie die kostbarsten wählen.
Erde, mit der sanfter Regen spielt
der im Boden auf wartende Samen zielt.
Winde, die zarte Glockenblumen umschmeicheln,
Mütter , die ihre Kinder streicheln.
Worte , die ihre Wege bahnen
zu einer Brücke im menschlichem Sein.
Leises Lächeln und wissendes Ahnen
dringen ganz in das Dasein ein.
Wellen und Wogen erreichen mich
Alles ist Liebe, du und ich.
The song first appeared on Bread's 1970 album, On the Waters. Released as a single that June, it was the group's first top-ten hit on the Billboard Hot 100 singles chart and spent the week of August 22, 1970, at No.1, their only single to do so; it also reached No.5 on the UK Singles Chart. Billboard ranked "Make It with You" as the No. 13 song of 1970, and it was certified gold by the RIAA for sales of over one million copies.
Record World called it "well-constructed soft dring rock music
Oldham mining/ caving cap lamp given a new lease of life. The lamp unit was bought for a few pounds from ebay, and cleaned of loads of ingrained coal dust. The bezel was replaced.
The original lead acid battery was dead and couldn't be revived so I made a new battery box containing a 4.8V 3.3Ah NiMh battery pack, and a diode to dring the voltage down to closer to the 4V that the lamp should run on.
A cannon sure-seal connector is used to join the battery pack to the lamp and to allow charging.
I went to the park this morning and worked on decorating my bike basket for Sunday's Day of Delight. Can't be the Queen of the Decoration Station without a properly pimped out, I mean pinked out, bike now can I??
All purdied up and ready to roll! :)
Pink-a-Day 94
Photo: Evangelische Marktkirche, Wiesbaden, Hessen
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Ach, wann werd ich von der Sünde
1.) Ach, wann werd ich von der Sünde,
Gott, mein Vater, völlig frei,
Dass ich sie ganz überwinde,
Ganz dir wohlgefällig sei?
Noch nicht, ich gesteh's mit Tränen,
Kann ich mich von ihr entwöhnen!
Immer noch ereilt sie mich,
Und versucht mich wider dich.
2.) Längst hab ich mir's vorgenommen,
Dir mein Leben ganz zu weihn.
Redlich, schwur ich, und vollkommen
Soll vor Gott mein Wandel sein.
Allen Vorteil, alle Freuden,
Die von ihm mich wieder scheiden,
Will ich mit Verachtung fliehn,
Denn von Herzen lieb ich ihn.
3.) Gott, du sahst es, wie ich's meinte,
Wie ich alle Missetat,
Tief gebeugt vor dir beweinte,
Und dich um Vergebung bat.
Welch ein ernstliches Bestreben,
Meinem Vorsatz treu zu leben,
Von dem Tag an immerdar
Meiner Buße Wirkung war.
4.) Wissentliche Lust zur Sünde
Hat mich auch nicht mehr betört.
Ernstlich hass' ich sie, und finde
Täglich diesen Hass vermehrt.
Habe täglich mein Gewissen
Zu bewahren mich beflissen.
Hab auch nicht, so viel ich weiß,
Mich versündiget mit Fleiß.
5.) Aber ach, wie oft empöret
Sich die Leidenschaft in mir,
Überraschet mich, und störet
Meine Freudigkeit zu dir!
Übereilung, Eigenliebe,
Des verborgnen Stolzes Triebe,
Eh' ich's merke, ziehen sie
Mich zur Sünde, die ich flieh'.
6.) Weh mir, dass ich wider Willen,
Ja mit tötendem Verdruss,
Das Gesetz der Sünd' erfüllen,
Und so oft noch fehlen muss!
Ach, wer wird mich ganz vom Bösen,
Von des Todes Macht erlösen?
Ich Elender, wer befreit
Mich ganz von der Sündlichkeit?
7.) Du verzeihst mir die Gebrechen
Meiner sündigen Natur.
Nicht die Schwachheit wirst du rächen.
Bösen Vorsatz strafst du nur.
Hätt' ich nicht den Trost, ich würde
Unter meiner Mängel Bürde
Ganz erliegen, und mich dein,
Höchstes Gut, nie wieder freun.
8.) Stellet mir denn hier auf Erden
Lebenslang die Sünde nach.
Kann ich nicht vollkommen werden,
Bin und bleib ich hier noch schwach:
O, so segne mein Bestreben,
So gerecht ich kann, zu leben,
Dass ich stets von Heuchelei
Und von Bosheit ferne sei.
9.) Wenn ich wanke, lass mich's merken,
Lass mich streben fest zu stehn!
Eile mich, dein Kind, zu stärken,
Lehre mich selbst fester gehn!
Warne mich, sei mein Begleiter!
Täglich führe, Gott, mich weiter,
Bis ich in der Ewigkeit
Dringe zur Vollkommenheit!
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Autor: Balthasar Münter
Melodie: Alle Menschen müssen sterben
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gefunden im:
(Evangelischen) Zwickauer Gesangbuch
Verlag R. Zückler, Zwickau, 1864
Liednummer 547
Thema: Sünde, Buße und Umkehr
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Balthasar Münter (* 24. März 1735 in Lübeck: † 5. Oktober 1793 in Kopenhagen (Dänemark)) war evangelischer Pfarrer, Aufklärer, Hofprediger in Gotha und Kopenhagen und Kirchenlieddichter.
Münters Vater war in Lübeck ein angesehener Kaufmann, Münter besuchte das Katharineum zu Lübeck unter Rektor Johann Daniel Overbeck und studierte dann ab 1754 in Jena Theologie. 1757 habilitierte er sich hier als Privatdozent und war im folgenden Jahre Adjunkt der philosophischen Fakultät. Außer einigen akademischen Dissertationen schrieb er über die Allgemeine Redekunst. Er hielt beachtete Reden in der Freimaurerloge zur Hoffnung, die in fünf Sammlungen von je fünf Reden in den Jahren 1759 bis 1762 gedruckt wurden.
Bald darauf erhielt einen Ruf des Herzogs zu Gotha, der ihm eine Stellung als Hofdiakon und Waisenhausprediger in die Residenzstadt gab. 1763 wurde er auf seinen Wunsch als Superintendent nach Tonna versetzt, wobei er die Bedingung akzeptierte, monatlich einmal vor der herzoglichen Familie in Gotha zu predigen.
1765 wurde er, in Folge einer in seiner Vaterstadt Lübeck gehaltenen Gastpredigt, zum Hauptprediger an der deutschen St. Petrikirche in Kopenhagen berufen. 1769 wurde er Mitglied der dänischen Königlichen Akademie der Wissenschaften. In dieser Stellung blieb er bis an sein Lebensende.
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Balthasar Münters Lieder/ Hymns
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Aussaat und Ernte
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Bittgesänge, Gotteslob und -dank
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Du sorgst, o Gott, was helfen bange Sorgen
Quelle der Vollkommenheiten, Gott, mein Gott
Weh dem, der leugnet, dass Gott ist
Wer ist dir gleich, du Einziger
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Frühlingslied
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Hoch am Himmel steht die Sonne
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Glaube, Kampf und Rechtfertigung
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Die dich nicht kennen, die nicht, Gott
Du, welchen keine Welt umschließt
Mein Glaub ist meines Lebens Ruh
Wenn mein Widersacher mich, Gott, du Menschenfreund, betrübet
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Gottes Reich und Eigenschaften
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Alles überschauest du, merkst und siehst
Der du selbst die Wahrheit bist
Gott, unser Gott, wie heilig ist dein Name
Gott, wie du bist, so warst du schon
Unendlicher, den keine Zeit umschließt
Wo sind die Weisen, die mich lehren
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Gottvertrauen, Kreuz und Trost
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Ach, wie ist der Menschen Liebe, so veränderlich
Die Bahn ist rauh, auf der ich hier
Du hast es mir gegeben und genommen
Gerechter Gott, wie schrecklich drohn uns jetzt
Gott, Vater deiner Menschenkinder
Vom Himmel kam hernieder des höchsten Vaters Sohn
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Herbstlied
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Gott winkt, so stürzen Regengüsse
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Himmelfahrt
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Zu dem Vater hingegangen bist du
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Jahresende
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Vater, mach uns fromm und weise
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Konfirmation
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Herr, du wollst sie selbst bereiten
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Morgenlied
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Dir sei Preis! Ich lebe wieder
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Nachfolge, Kirche und Mission
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Du siehst, o Herr, von deinem Thron
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Natur, Wetter und Schöpfung
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Ein milder Regen sinket erquickend auf die dürre Flur
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Neujahr
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Tausend Jahre sind vor dir wie einer unsrer Tage
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Ostern
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Dankend will ich zu dir kommen
Er ist erstanden, Jesus Christ
Über alle Himmel Heere erhobst du dich
Über aller Himmel Heere erhobst du dich
Wer ist's, der mit Himmelslichte
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Passion
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Seht welch ein Mensch, wie lag so schwer auf ihm
Tag, der den Überwinder des Todes
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Pfingsten
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Der mir den Weg zum Heile weist
Vom Himmel kam der Geist herab
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Reformationsfest
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Die Feinde deines Kreuzes drohn
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Reiselied
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Wo ist die Welt, die dich umschließt
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Sonntag und Gottesdienst
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Sünde, Buße und Umkehr
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Ach wird denn dein Erlöster nie frei vom Gesetz
Betrübt ist meine Seele, erfüllt mit Reu und Schmerz
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Tod und Ewigkeit
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Wenn einst mein sterbend Auge bricht
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Weihnachten
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Jesus ist gekommen, dankt ihm, seine Frommen
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Winterlied
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Gott rief der Sonne Kehre wieder
Von ihrer Arbeit ruht die Erde
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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
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Ach, wann werd ich von der Sünde, Gott mein Vater
Allgegenwärtiger, ich schwöre dir
Bang und doch voll selger Freuden
Betet an, ihr Kinder der Erde
Deiner Vaterliebe trauen, Höchster
Der du, dem Tode nah für die, die dich erwürgten
Der letzte meiner Tage ist mir vielleicht nicht fern
Der Sonne Glut hat wieder der Fluren
Der Thron der Weltbeherrscher ist ein Schemel
Dir versöhnt in deinem Sohne, liegen wir
Du gründest, Allgewaltiger, der Weltbeherrscher
Du hast uns nur kurze Zeit
Du Rächer, Gott, wie schrecklich drohn
Du schenkst voll Nachsicht und Geduld
Einst, wenn mein Auge sterbend bricht
Endlich muss ich mich entschließen
Erhaben über Welt und Zeit
Erhebe dankbar Gottes Ruhm
Es ist nicht mehr, für mich nicht mehr
Für deinen Himmel reiften sie, ach, meinem Wunsch
Gott, deine weise Macht erhält die ganze lebensfrohe Welt 1
Gott, deine weise Macht erhält, erfreut und segnet deine Welt 2
Gott, es wachet mein Gewissen aus seinem langen Schlummer
Gott, ich will mich ernstlich prüfen
Gottes Sohn ist kommen, dankt ihm
Heil deinem Volke, dem du dich, o Höchster
Heilig, heilig sei der Eid
Herr, der du sterbend noch für die
Herr, ich bin dein Eigentum, dein ist auch
Hier ist nur mein Prüfungsstand
Ich Armer, ach, hier wird ich nie ganz frei vom Druck
Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben
Ich danke dir, mein Vater in der Höhe
Ich trete vor dein Angesicht, du Schöpfer
Ich will das Abendmahl des Herrn voll Andacht
Ich will das Abendmahl des Herrn, des Mittlers
Ich will den Bund mit meinem Herrn bei seinem Mahl erneuern
Ich will in meiner Einsamkeit zu dir mein Herz
Im Staube bet ich an, Unendlicher, vor dir
In deinem ganzen Weltgebiete
Lass mich des Menschen wahren Wert
Lasst uns mit Danken treten vor unsern Gott
Lobsinget Gott, er schuf die Welt
Lobsinget Gott, und betet an
Mein Gefühl ist Traurigkeit, klagend tönen meine Lieder
Mein Gott, zu dem ich weinend flehe
Mein müder Leib ruht einst im Grabe
Mit dir, den Gott der Erde gab
Mit mildem Regen sinket Erquickung
Nun endlich wachet mein Gewissen
O Stärke, Mittler, stärke sie, deine teur Erlösten
O welch ein Glück, ein Mensch zu sein
Öffentlich in der Gemeinde, hab ich, Mittler
Preis und Anbetung bringet, o Christen
Preist ihn, dankt ihm, er erhält
Schon wieder ist von meinem Leben ein Jahr, ein großer Teil
Sei nicht stolz, Geschöpf von Erde
So wie du bist, so warst du schon
Sollt ich betrübt von ferne stehn
Sollt ich jetzt noch, da mir schon deine Huld
Stärke, Mittler, stärke sie, deine teur Erlösten
Tausend Jahr sind, Gott, vor dir
Tief in Todesschmerzen liegt nun
Über alle Himmelsheere strahlt deines Namens
Unendlicher, undenkbar ist die Zahl von deinen Jahren
Verkündigt alle seinen Tod
Voller Ehrfurcht, Dank und Freuden
Von deinem Throne siehest du
Von dem Staub, den ich bewohne
War's dazu, dass ich euch gebar
Warum bin ich so betrübt, weiß ich doch
Wenn ich am Fuße deines Throns betend
Wenn ich am Ziel des Lebens stehen werde
Wenn ich, o Gott, von dir geführt, auf deinen Wegen wandle
Wenn, Mittler, meine Pilgrimszeit nun ganz
Wie ein Adler fleucht zur Speise
Wie fürcht ich mich, mein Herz zu prüfen
Wie selig macht der Glaube, wer nicht der Sünde Tyrannei
Zitternd, doch voll sanfter Freuden, komm ich
Zu so viel Tagen, die mir schon
(...) Wie herrlich leuchtet
Mir die Natur!
Wie glänzt die Sonne!
Wie lacht die Flur!
Es dringen Blüten
Aus jedem Zweig
Und tausend Stimmen
Aus dem Gesträuch. (...)
aus "Mailied" von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
De oudste gevelreclame die ik ooit heb gefotografeerd. Deze komt uit circa 1893.
"De uitdrukking ‘duister Amsterdam’ kunnen we voor de Korte Korsjespoortsteeg zowel figuurlijk als letterlijk opvatten.
Het deel tussen de Spuistraat en de Singel is vooral het domein van prostituees en hoerenlopers; de zon weet er nauwelijks door te dringen. De muurreclame die we ontdekten op het hoekpand met de Spuistraat springt door het gebrek aan daglicht dan ook niet direct in het oog. Vermoedelijk is het juist aan de lokatie te danken dat deze gevel, met de alleroudste reclame die wij tot nu toe vonden, vooralsnog aan een opknapbeurt is ontsnapt. De zwarte letters, op een vlak dat allang niet meer wit is, zijn kenmerkend voor de reclames van rond 1900 (zoals bijvoorbeeld op de Hobbemakade; zie de Muurvlakte Ons Amsterdam februari 2000), alleen suggereert hier het krullige woordje ‘EN’ een nog oudere typografie. Weliswaar is de tekst ooit deels overgeschilderd met nieuwe reclames (veel sterker verweerd, maar heel vaag onderscheiden we iets van LOOD-, ZINK- EN ... WERKEN), toch is nog steeds van de originele reclametekst zichtbaar: HET CENTRUM EN DE VOLKSCOURANT ZIJN DE MEEST VERSPREIDE, GOEDKOOPSTE. Het is verleidelijk aan te vullen: “kranten voor katholieke lezers”. Want de genoemde kranten waren vroege loten aan de stam van de katholieke dagbladpers in Nederland.
Dat maakt ook de keuze voor deze steeg en deze muur begrijpelijk, want ertegenover staat de rooms-katholieke “Parochiekerk van den H. Dominicus”, een schepping van P.J.H. Cuypers, de bouwer van het Rijksmuseum en het Centraal Station. De bouw ervan begon in 1884, de inwijding was op 8 mei 1893. De kerkgangers verlieten de nieuwe kerk door de deur pal tegenover de reclame. Nog goed leesbaar zijn de abonnementsprijzen die hen moesten verlokken:
ƒ 2,50 Per 3 MAANDEN
ƒ 0,40 Per MAAND
Dat klinkt als twee halen, drie betalen, maar het kwartaaltarief betrof het dagblad Het Centrum en het maandtarief De Volkscourant, de goedkopere “populaire editie” die drie keer per week uitkwam (“Enkele nommers 3 Ct.”).
Het eerste nummer van De Volkscourant verscheen 24 december 1886 en daarin nam de redactie de critici op voorhand de wind uit de zeilen: “‘Alweer een blaadje?’ zullen sommigen vragen...” Maar, stelde de redactie, De Volkscourant was “geenszins een overbodig blaadje. (...) Telkens verrijzen er nieuwe volksbladen van liberale en socialistische zijde; van katholieke zijde lieten zij nog altijd op zich wachten.”
Moederblad Het Centrum bestond sinds 1884; de naam verried dat de krant een minder conservatieve koers voorstond dan de bestaande katholieke kranten, De Tijd en De Maasbode. Vanaf 1886 waren Het Centrum en De Volkscourant de spreekbuis van dr. Herman Schaepman, de vooruitstrevende priester-politicus, grondlegger van de katholieke zuil in Nederland. De katholieke ‘kleine luyden’, die tot dan toe waren aangewezen op goedkope niet-katholieke kranten, moesten natuurlijk voortaan Het Centrum of later De Volkscourant gaan lezen, want dat was beter voor hun zielenheil - en beter voor de krant. De Volkscourant bevatte, getuige een eigen advertentie, “Mededeelingen omtrent SOCIALE AANGELEGENHEDEN en is bijzonder geschikt tot verspreiding van goede Katholieke beginselen onder het volk.” Anders geformuleerd, in de woorden van een latere voorman van de katholieke arbeidersbeweging: De Volkscourant hield de katholieke arbeiders “in ieder nummer de gevaren der neutraliteit voor, streed tegen het voortwoekerend socialisme, schetste ons de voordelen van eigen organisatie...”
De reclame tegenover de kerkdeur moet uiterlijk begin jaren negentig van de 19de eeuw zijn aangebracht, want De Volkscourant hield eind 1895 op te bestaan. Het Centrum, begonnen als “Dagblad voor Utrecht en Nederland”, vanaf 1885 gevestigd in Amsterdam, keerde later terug naar Utrecht, gaf zijn landelijke aspiraties op en moest in 1971 “de vlag eervol strijken”. Toen bestond er allang een andere, aanvankelijk aan de katholieke vakbeweging gelieerde, Volkskrant, die niet toevallig de oude naam voortzette.
Niet ver van de Korte Korsjespoortsteeg vandaan prijkt op Nieuwezijds Voorburgwal 56-60 nog de naam van De Standaard, de krant van Schaepmans gereformeerde evenknie Abraham Kuyper. Meer persgeschiedenis is te vinden op de gevel van het oude Handelsblad-gebouw op nummer 234-240, en in het fraaie tegeltableau van de Amsterdamsche Courant op Reguliersbreestraat 8. En zoals besproken in ons maartnummer schemeren op Keizersgracht 324 (Felix Meritis) nog de namen van De Waarheid en van Holdert & Co, de krantendrukkers die van 1886 tot 1888 ook Het Centrum en De Volkscourant drukten.
Door: Martin Harlaar, Richard Hengeveld, Jan Pieter Koster & Anne Roos
Juli-Augustus 2001"
Bron: www.onsamsterdam.nl/component/content/article/15-dossiers...
Photo: Epiphanias-Darstellung am Altar der Evangelischen Nikolaikirche in Kiel, Schleswig-Holstein
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Ich suche, den ich liebe
1.) Ich suche, den ich liebe,
Den liebsten Freund auf Erden.
Der aus getreuem Triebe,
Mein bruder wollen werden.
Ich suche bis ich ihn erblickt,
Acg, ohn' ihn zähl' ich lauter trübe Stunden!
2.) Mein auserwähltes Leben,
Wie girret deine Taube!
Dir Jesu rufet eben,
Mein Herze Mund und Glaube.
Verbirge dich, wo Feinde sein,
Bleib aber deiner Sulamith zur Seiten. (a)
3.) Ich fühl in meinem Herzen,
Du meiner Seelen Wonne,
Die allergrößten Schmerzen,
Wo du nicht meine Sonne
Darinne steten Mittag machst,
Ach, ohne dich sind lauter finstre Nächte.
4.) Komm, Liebster, und erquicke
Dein armes Volk und Erbe,
Braucht Satan seine Tücke,
So störe sein Gewerbe.
Du kennst ja deine liebe Braut,
Ach, lass dir ihre Not aus Herze dringen!
5.) Mein Herze lässt nicht abe,
So lang es lebt und gibet,
Bis ich dich funden habe,
Den meine Seele liebet.
Komm, Liebster in mein Herz und Haus,
Weil alles deinem Vater zugehöret.
6.) Vergib mir alle Sünden,
Dadurch ich dich verloren,
Denn die dich also finden,
die sind als neu geboren,
Und lass mich, weil ich auf der Welt
Auf nichts als nur auf meinen Heiland achten.
7.) Am Ende, wenn ich sterbe,
Da hilf mir überwinden,
und dich in jenem Erbe,
Mein bruder wieder finden,
Dort, Jesu, wo des Vaters Reich,
Da kann und werd ich dich nicht mehr verlieren.
(a) Sulamith (auch Schulamit, Schulamith oder Shulamith) ist ein weiblicher Vorname hebräischen Ursprungs. Bekannt ist er durch seine Erwähnung im Alten Testament (aus dem Hohen Lied des Salomon, Kapitel 7 Vers 1).
Der Vorname bedeutet im Hebräischen die Friedfertige.
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Autor: Christoph Pfeiffer
Melodie: Vor Freuden lasst uns springen
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gefunden in:
Der Tochter Zions Geistliche Feyer-Kleider Oder
Neue Lieder auf die Son[n]- und Fest-Evangelia
gestellet von M. Christoph Pfeiffer
Verlag von Johann George Böhmen
Leipzig und Schweidnitz, 1732
Thema: Epiphanias
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Christoph Pfeiffer (* 3. Februar 1689 in Oels/Niederschlesien; † 23. Dezember 1758 in Stolz bei Frankenstein/Schlesien) war ein deutscher evangelischer Theologe und Kirchenlieddichter.
Als Sohn eines Tuchmachers geboren, begann Pfeiffer 1711 ein Studium an der Universität Wittenberg. 1717 geht er als Informator nach Dirsdorf bei Frankenstein, 1719 Pfarrer im nahen Dittmannsdorf und 1746 Pfarrer in Stolz. Bereits in seiner Studentenzeit in Wittenberg hatte er eine Sammlung von 91 Liedern über die Sonntagsevangelien verfasst. Eine weitere Sammlung von 85 Liedern folgte 1732, mit einer Vorrede von Benjamin Schmolck, dem er sich theologisch und poetisch verbunden fühlte. Zudem gab er Predigten, Erbauungsschriften und Leichenpredigten heraus, und bewies auch historisch-genealogisches Interesse.
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Pfeiffers Lieder/ Hymns
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Himmelfahrt
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Offenbarung
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Die letzte Zeit ist vor der Türe
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Tod und Ewigkeit
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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned
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Ach Gott, was Feinde regen sich
Ach, Geh mit mir nicht ins Gerichte
Ach, wann wird mein Jesus kommen
Ach, was wird uns denn dafür
Ach, Wunder über Wunder
Auf, auf, der Jüngste Tag ist nah
Auf, Seele, komm, der Bräutigam
Auf, zum großen Abendmale
Aus treuer Zeugen Munde soll alles gültig sen
Auserwählter Schlangentreter
Befiehl dem Herren deine Wege und hoff auf ihn
Betrübtes Herze, traure nicht
Betrübtes Jubilate, da Jesus von mir geht
Bist du, der da kommen soll, ja mein Heil
Das Hat der Feind getan
Dein Sabbath meine Freude
Deine Stund ist noch nicht da
Du bist voll Güte, lieber Gott
Du guter Hirte, weide mich
Du längst gewünschtes Heil der Welt
Du Vater droben in der Höh
Du weißt von keiner Sünde
Er hat alles wohl gemacht, der da wohnet
Getreuer Heiland, hilf mir beten
Getrost, mein Herz, Gott, mein Gott lebet noch
Gott mit uns auf Erden
Gott sei mir Sünder gnädig, ich suche
Gott verlässt die Seinen nicht, ihre Kreuze
Großer König, der du sieben Plagen
Guter Sämann, deine Gänge
Heilige Dreifaltigkeit, wir fallen dir zu Fuße
Herr, aller Augen warten deiner
Herr, hilf uns, wir verderben in dieser bösen Welt
Herr, höre mein Gebet, es rufet meine Seele
Herr, wir stehen hier vor dir, dass dies Kind
Hier komm ich, meiner Seelen Ruh
Ich bin ein Schäflein deiner Herde
Ich bin mit dir, mein Gott, zufrieden, es geh mir
Ich bin tausend Pfunde schuldig
Ich frage nach dem Himmel
Ich frage nach dem rechten Wege
Ich habe gnug, nachdem ich dich gesehn
Ich soll von deinem Namen zeugen
Ich suche, den ich liebe
Ich weiß, was dir gebüret
Ich werd allein in dir gerecht
In meines Jesu Namen tret ich
Ist mein Jesus unbekannt
Jesu Kreuz ist meine Freude
Jesu mein Leben und alles im Leiden und Sterben
Jesu, mein Verlangen, hier ist
Jesu, meine Liebe, gib, dass ich mich übe
Jesus nimmt die Sünder an, höre dies, du meine Seele
Jesus, mein Erlöser, lebt, tobe Sünde
Komm vor Jesu Richterstuhl
Kommt, lasst uns Jesum küssen
Liebster Gott, wie wird es gehen um die allerletzte Zeit
Lobe, lobe deinen König, mein Gemüte
Mein Gott, die Zeiten eilen
Mein Gott, erhöre mein Geschrei
Mein Gott, es geht zum Ende hin
Mein Gott, ich halt auf Erden haus
Mein Gott, ich will auf Erden klein
Mein Heil, du rufest mir
Mein Heil, ich bin vor Liebe krank
Mein Heil, ich denke dein beständig
Mein Heil, ich folge dir und lasse meine Sünden
Mein Herr und Gott, wie so nah
Mein Jesu, so du willst, kannst du mich wohl erretten
Mein Vater, hör auch meine Klagen
Mein Will ist es, wie es Gott gefällt
Mein Wohnhaus ist im Himmel
Meine Liebe liegt im Grabe
Meine Seele erhebt den Herrn und mein Geist singt
Meine Seele, schicke dich
Mit Jesus hab ich alles hin
Nichts Gewissers als das eine, dass ich einmal sterben muss
O Gott, es ist mein Leib und Seele
O Gott, wie groß ist dein Erbarmen
O, du Gott der Gnaden
O, du reine Liebe du, komm, belebe meines Seele
Schmücke dich, o liebe Seele, nimm das
Sei getrost, mein armes Herze
So gehst du denn zum Vater hin
So komm, du meines Jesu Christ
So streust du denn auf gut Gelücke
Teuerster Immanuel
Tränen her, verirrtes Herz
Unter deinem Kreuzespfahle
Weicht, ihr Sorgen, auf die Seite
Weiß und roter Bräutigam
Wie sollt ich meinen Freund nicht kennen
Wie wohl ist mir, o Freund der Seelen, wenn ich nicht
Willkommen aus dem Streite, du König
Wir kläglich siehts auf Erden aus
Wo ist der neugeborne Held
Zeuch mich nach dir, o Seelenfreund
Zeuch mich, allerliebstes Leben
Zu dir, mein Gott, allein steht meine Zuversicht
I was speachless... due to a cold...
I made a cure of Sons of Anarchy... :-)
We replaced a dead plant by a new one, that will become red dring autumn...
Photo: Grabstein auf dem Friedhof der evangelischen Kirche "St. Clemens" in Nebel auf Amrum
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Wer Christum recht will lieben
1.) Wer Christum recht will lieben,
Muss selbst verleugnen sich
Und gänzlich von sich schieben
Der alten Schlangen Stich:
Ich meine solche Lust,
In der wir uns gefallen,
Wie Adams Kindern allen
Dieselb' ist wohl bewusst. (a)
2.) Wer sich nicht selbst will hassen
Und seiner Werke Schein,
Kann Christum nimmer fassen
Noch auch sein Diener sein.
Denn wer in Gottes Haus
Mit ganzer Macht will dringen,
Der muss vor allen Dingen
Die Hoffart treiben aus.
3.) Wie nicht zur Frucht kann werden
Das edle Weizenkorn,
Es sei denn in der Erden
Durch Faulen schier verlor'n.
So will der höchste Gott
Auch keinem nicht erscheinen,
Bis er durch kläglich's Weinen
Sich selber wird zum Spott.
4.) Geh' aus von deinem Lande,
Sprach Gott zu Abraham.
O Mensch, in diesem Stande
Spring' aus dem Sündenschlamm.
Ach denk jetzt, wer du bist
Und wie du Gott betrübest,
Wo du dich selber liebest?
Fürwahr, kein rechter Christ.
5.) Gleich wie es nie geschehen,
Dass einer hat zugleich
Gen Himmel aufgesehen
Und nach der Erden Reich,
So kann's auch gar nicht sein,
Sich neben Gott zu setzen
Und dem sich gleich zu schätzen.
Gott will die Ehr' allein.
6.) Das höchste Gut im Leben,
Dem Menschen zugewandt,
Dass Gott uns hat gegeben,
Ist Liebe nur genannt.
Dies höchste Gut ist Gott,
Dem sollst du dich zu kehren,
Allein' ihn zu verehren
Und nicht des Satans Rott'.
7.) Was du von Herzen meinest,
Ist dir an Gottes statt.
Wenn du es gleich verneinest,
So zeugt es doch die Tat.
Der, so sich liebt zu sehr,
Darf über Gott sich heben,
Dem Schöpfer widerstreben
Und rauben ihm sein' Ehr'.
8.) Ist Gott, wie wir bekennen,
Der Anfang und das Ziel,
Dass A und O zu nennen,
Was zweifeln wir denn viel,
Leib, Leben, Herz und Mut
Allein' ihm zuzuwenden?
Denn er will uns ja senden
Sich selbst, das höchste Gut.
9.) Lass dich die Lieb' entzünden,
Nicht die vergänglich ist,
Als die, so leicht zu finden
Im faulen Sündenmist.
Ach nein, dies Ungeheuer
Soll alle Welt verfluchen.
Wir Christen wollen suchen
Ein besser Liebesfeuer.
10.) Dass Feu'r bleibt nicht auf Erden,
Es schwinget sich hinauf
Und will erhöhet werden
Durch seinen schnellen Lauf.
Der Liebe Feu'r in dir,
Das soll vor allen Dingen
Sich in den Himmel schwingen
Mit himmlischer Begier.
11.) Noch will ich ferner lehren,
Wie der, so Christum liebt,
Sich gar nicht soll verehren,
Als der ihm selber gibt,
Was Gott allein gebührt.
Wer dessen Lob nicht suchet,
Derselb' ist ganz verfluchet,
Der Höllen zugeführt.
12.) Die schöne Leibes Gaben,
Verstand, Glück, Ehr' und Geld
Samt allem, was wir haben,
Hat Gott uns zugestellt.
Weil diese Brünnelein
Nun sich aus ihn' ergießen,
So müssen sie auch fließen
Zum selben Meer hinein.
13.) Gleich wie der Sonnen Strahlen,
Wenn sie mit vollem Lauf
Ein ganzes Land bemalen,
Viel Blümlein schließen auf,
Die wiedrum suchen sehr
Die Sonn' ans Himmels-Enden,
So sollst du alles wenden
Zu Gottes Preis und Ehr'.
14.) Als jener König lobte
Die Babel (b), seine Macht,
Und gleich für Freuden tobte
Voll Hoffart, Stolz und Pracht,
Da ward er toll und wild.
Das heißt sich selber lieben.
Dies ist, o Mensch, geschrieben
Der Welt zum klaren Bild.
15.) Ach stelle deinen Willen
Nach Gottes Willen an,
Der deine Bitt' erfüllen
Und dich erhöhen kann.
Doch zeug' es mit der Tat:
Dein Fleisch musst du bezwingen,
Denn wirst du vollenbringen,
Was Gott befohlen hat.
(a) gemeint ist die Erbsünde
(b) Babel= Babylon - In der von der Offenbarung des Johannes geprägten christlichen Symbolik gilt Babylon als gottesfeindliche Macht und Hort der Sünde und Dekadenz. Martin Luther deutete das ihm verhasste Papsttum als Hure Babylon.
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Text: Johann Rist
Mögliche Melodie: Zeuch ein zu deinen Toren
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gefunden in:
A. Fischer / W. Tümpel:
Das deutsche evangelische Kirchenlied des 17. Jahrhunderts,
Band 2, Hildesheim 1964.
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Der Text wurde von mir behutsam, soweit
es die Strophenform und der Endreim zu-
ließen, in heutiges Hochdeutsch übertragen
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Johann Rist (* 8. März 1607 in Ottensen (heute Stadtteil von Hamburg); † 31. August 1667 in Wedel (Holstein)) war ein deutscher Dichter, Kirchenlieddichter und evangelisch-lutherischer Prediger.
Rist war der Sohn des aus Nördlingen stammenden evangelischen Pastors in Ottensen Caspar Rist und seiner Ehefrau Margarethe Ringemuth. Nach erstem Unterricht durch den Vater besuchte Rist das Johanneum in Hamburg; später dann das Gymnasium in Bremen.
An der Universität Rinteln studierte Rist Theologie u.a. bei Johannes Gisenius und Josua Stegmann. Um 1626 wechselte er an die Universität Rostock. Nach dem Studium ging Rist nach Hamburg zu seinem Rostocker Kommilitonen Ernst Stapel. Mit diesem schrieb und publizierte er Theaterstücke und trat auch selbst als Darsteller auf.
1633 wurde Rist Hauslehrer beim Landschreiber Heinrich Sager in Heide. Im gleichen Jahr verlobte er sich mit Elisabeth Stapel, der Schwester des früh verstorbenen Freundes Ernst Stapel und des Pinneberger Amtmanns Franz Stapel. Durch Hilfe des letzteren wurde er im Frühjahr 1635 zum Pastor im damals dänischen Wedel an der Unterelbe nahe Hamburg berufen. Kurz nach seinem Amtsantritt heiratete Rist seine Verlobte. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor, von denen zwei früh verstarben.
Beim Einfall der Schweden unter General Lennart Torstensson im Torstenssonkrieg, während des Dreißigjährigen Krieges, verlor Rist durch Plünderungen seine wertvolle Bibliothek. Im Zweiten Nordischen Krieg verlor Rist 1658 noch einmal alles Hab und Gut und musste mit seiner Familie nach Hamburg flüchten. Nachdem 1662 seine Frau Elisabeth gestorben war, heiratete Rist zwei Jahre später Anna Hagedorn, geb. Badenhop, die Witwe seines 1660 verstorbenen Freundes Johann Philipp Hagedorn; sie starb 1680.
Ab 1663 veröffentlichte Rist in lockerer Folge sechs Monatsgespräche, Dialoge über jeweils ein spezielles Thema: Januar – die Tinte; Februar – das Landleben, März – der Stein der Weisen, April – die Malerei, Mai – Lese- und Schreibkunst, Juni – die Todesbetrachtung. Nach Rists Tod wurden die restlichen sechs Monatsgespräche durch Erasmus Finx ergänzt. Johann Rist starb hochgeachtet am 31. August 1667 im Alter von 60 Jahren in Wedel.
Johann Rist gilt neben Paul Gerhardt als der bedeutendste protestantische geistliche Dichter des 17. Jahrhunderts.
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Johann von Rist (1607-1667) was a German poet and dramatist best known for the hymns he wrote. He was born at Ottensen in Holstein (today Hamburg) on 8 March 1607; the son of the Lutheran pastor of that place, Caspar Rist. He received his early training at the Johanneum in Hamburg and the Gymnasium Illustre in Bremen; he then studied theology at the University of Rinteln. Under the influence of Josua Stegman there, his interest in hymn writing began. On leaving Rinteln, he tutored the sons of a Hamburg merchant, accompanying them to the University of Rostock, where he himself studied Hebrew, mathematics, and medicine. During his time at Rostock, the Thirty Years War almost emptied the University, and Rist himself lay there for several weeks, suffering from pestilence.
In 1633 he became tutor in the house of Landschreiber Heinrich Sager at Heide, in Holstein. Two years later (1635) he was appointed pastor of the village of Wedel on the Elbe. The same year he married Elisabeth Stapel, sister of Franz Stapel, bailiff of nearby Pinneberg. They had 5 children, of whom 2 died early; Elisabeth died 1662. In 1664 he married Anna Hagedorn, born Badenhop, widow of his friend Phillipp Hagedorn. He died in Wedel on 31 August 1667.
Rist first made his name known to the literary world by a drama, Perseus (1634), which he wrote while at Heide, and in the next succeeding years he produced a number of dramatic works of which the allegory Das friedewünschende Teutschland (1647) and Das friedejauchzende Teutschland (1653) (new ed. of both by H. M. Schletterer, 1864) are the most interesting. Rist soon became the central figure in a school of minor poets. The emperor Ferdinand III crowned him laureate in 1644, ennobled him in 1653, and invested him with the dignity of a Count Palatine, an honor which enabled him to crown, and to gain numerous poets for the Elbschwanen order ("Elbe Swan Order"), a literary and poetical society which he founded in 1660. He had already, in 1645, been admitted, under the name Daphnis aus Cimbrien, to the literary order of Pegnitz, and in 1647 he became, as Der Rüstige, a member of the Fruchtbringende Gesellschaft ("Fruitbearing Society").
English
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Swedish
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Tom Kruse MBE – an Australian outback legend who delivered Mail to the Back of Beyond for 25 years.
Esmond Gerald (Tom) Kruse was born in a room of the house owned by his parents at Waterloo. He was the tenth of Ida and Henry Kruse’s twelve children. His father was a blacksmith and undertaker.
Tom was baptised and confirmed at the local Carlsruhe Lutheran Church. Tom left school in 1927 and did various labouring jobs in the district including working in his father’s blacksmith shop. After a few years he moved to Yunta in the pastoral north east to work in a small garage owned by his older brother Snow.
Sculpture by Patricia Moseley FRSASA.
Tom’s truck driving career started in 1932 working for the Yunta storekeeper and postmaster John Penna. Tom was eighteen years old. In 1934, pioneering outback transport operator and mail contractor Harry Ding moved his operation from Olary to Yunta. He bought out Snow’s garage and John Penna/s business and offered Tom a job.
The expanding Ding enterprise won the tough and potentially lucrative Birdsville Track mail contract. On January 1st 1936, in searing 45 degree heat, Tom drove his first Marree to Birdsville mail run. Mail, fuel, supplies and the occasional passenger had to get through. Tom battled the sandhills, dust storms, flies and floods, swollen rivers and creeks along the Birdville Track every fortnight. Round trips usually took six days, but when the Cooper flooded across the track, it could take as long as a couple of weeks.
In 1942 he married Valma Fuller. They settled in Marree and became Branch Managers for Harry Ding at Marree and Lyndhurst. In 1947 Tom bought the Marree based part of the Ding operation. In 1948, tom took over the Birdsville Mail Contract for £396, which he had for 15 years. In 1951, he stopped doing regular trips along the track and started an earthmoving and tank sinking business which he operated for 40 years. He also supplied water to Coober Pedy. In the mid 1980s he and Valma retired to Adelaide.
*Waterloo celebrates Tom Kruse
The town of Waterloo overflowed with people who came from many parts of South Australia to celebrate the centenary at the birth place of the late Tom Kruse MBE.
Born at home in a small cottage at the township of Waterloo not long after WW1 was declared, Esmond Gerald (Tom) Kruse entered the world on 28th August 1914, who would later become well known as the Australian Outback legend who bought news and essential commodities on the back of his “Badger” truck to outback stations along the treacherous 500 km Marree to Birdsville track.
Chairperson for the Waterloo Hall Peak Body Robin Schwartz said it has taken the committee two years to organize and prepare for today’s centenary tribute to Tom’s life.
“It would have been extra special if Tom could have been here but sadly he passed away three years ago on June 30 at the age of 96 and is now resting peacefully at the Carlsruhe Lutheran Cemetery just south of the town,” Robin said. The local community, members of the Kruse family and the assistance of Ian Doyle and Keith Webb for producing the documentaries Waterloo has many unique history treasures at the hall site.
The committee was fortunate to purchase the artwork of Clayton Edwards who designed and created four panels depicting Tom’s life journey.
Tom’s son-in-law Colin Hamp drove to Clunes in Victoria to collect the original panels from the artist workshop who was delighted that they would be placed at Tom’s birth place and home town at Waterloo.
Visitors at the celebration on Sunday were privileged to see the new double collection to celebrate Tom’s remarkable life which includes his Waterloo story being released and premiered with exclusive never seen before footage to celebrate the 100th birthday celebration “A Tribute to The Mailman Back of Beyond”.
Funding has been provided by the Tom Kruse Bust Appeal sponsored by BizBoost with all proceeds from the sale of the entertaining DVD collections helping to support the Royal Flying Doctor Service.
The film features the 25 students from the Manoora Primary School contributing in a history project to commemorate the special day.
Each student wrote and sent letters that travelled “the longest mail run in the world” first by regular mail to Port Augusta, then on a plane to Birdsville, stopping along the way at the remote places Tom Kruse would have visited back in his day.
A couple of local identities Ken Horne and Peter Faint also featured contributing information.
Clare & Gilbert Valleys Mayor Allan Aughey, together with Tom’s daughter Helen Hamp and Robin Schwartz, had the privilege to unveil the large colourful information signage dedicated to the town legend and famous son in the adjoining public shelter shed of the Tom Kruse community park at Waterloo.
Mayor Aughey said the Waterloo community and the Hall’s peak body had made a significant contribution to capturing the history of this small town with an event such as this.
He especially mentioned the great work of the committee groups in the council area, he hoped by having seed money available through the council to further support these projects to help preserve local town’s early history.
Ref: Northern Argus 3-9-2014 article by Glenys Quick
Ref: Mail for the Back of Beyond
*The blacksmith and farrier workshop of Henry Kruse, father of Tom Kruse. Located off the main street of Waterloo.
*Waterloo celebrates Tom Kruse
The town of Waterloo overflowed with people who came from many parts of South Australia to celebrate the centenary at the birth place of the late Tom Kruse MBE.
Born at home in a small cottage at the township of Waterloo not long after WW1 was declared, Esmond Gerald (Tom) Kruse entered the world on 28th August 1914, who would later become well known as the Australian Outback legend who bought news and essential commodities on the back of his “Badger” truck to outback stations along the treacherous 500 km Marree to Birdsville track.
Chairperson for the Waterloo Hall Peak Body Robin Schwartz said it has taken the committee two years to organize and prepare for today’s centenary tribute to Tom’s life.
“It would have been extra special if Tom could have been here but sadly he passed away three years ago on June 30 at the age of 96 and is now resting peacefully at the Carlsruhe Lutheran Cemetery just south of the town,” Robin said. The local community, members of the Kruse family and the assistance of Ian Doyle and Keith Webb for producing the documentaries Waterloo has many unique history treasures at the hall site.
The committee was fortunate to purchase the artwork of Clayton Edwards who designed and created four panels depicting Tom’s life journey.
Tom’s son-in-law Colin Hamp drove to Clunes in Victoria to collect the original panels from the artist workshop who was delighted that they would be placed at Tom’s birth place and home town at Waterloo.
Visitors at the celebration on Sunday were privileged to see the new double collection to celebrate Tom’s remarkable life which includes his Waterloo story being released and premiered with exclusive never seen before footage to celebrate the 100th birthday celebration “A Tribute to The Mailman Back of Beyond”.
Funding has been provided by the Tom Kruse Bust Appeal sponsored by BizBoost with all proceeds from the sale of the entertaining DVD collections helping to support the Royal Flying Doctor Service.
The film features the 25 students from the Manoora Primary School contributing in a history project to commemorate the special day.
Each student wrote and sent letters that travelled “the longest mail run in the world” first by regular mail to Port Augusta, then on a plane to Birdsville, stopping along the way at the remote places Tom Kruse would have visited back in his day.
A couple of local identities Ken Horne and Peter Faint also featured contributing information.
Clare & Gilbert Valleys Mayor Allan Aughey, together with Tom’s daughter Helen Hamp and Robin Schwartz, had the privilege to unveil the large colourful information signage dedicated to the town legend and famous son in the adjoining public shelter shed of the Tom Kruse community park at Waterloo.
Mayor Aughey said the Waterloo community and the Hall’s peak body had made a significant contribution to capturing the history of this small town with an event such as this.
He especially mentioned the great work of the committee groups in the council area, he hoped by having seed money available through the council to further support these projects to help preserve local town’s early history.
Ref: Northern Argus 3-9-2014 article by Glenys Quick
Ref: Mail for the Back of Beyond