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2006.. well.. in spite of all shit and negative critique i gots from any of my friends doesnt matter church sister 'n' brothers or just an alcocolic hood fellas tryina to mind me diat i am doin something wrong.. sayin shit like this is a time to figure in other lifes suspects like family job etc.. brothers in church sayin get a life when'chu will grow up.. alcoholic mates sayin this is wack what you do kinda childish shit.. i am not about to care or something, but witnissing real lifes and priority of people whos tryinna to change my oppinion or whats worst to judge me. i see things like, church judgin me aboutta vandalizm but not see their fault in drifting crime hustling an corrupting.. and friends about to state fake facts about other precious things they think they are such, they say better dring smoke get broke all the time than paintin shit and cha self developing matters.. strange society that really the most of them are in a trap of their wack mind.. i just dont care, its passed away now more than half of my life being involving my self in what i love to do the most, and its just art, painting stuff, drawing etc.. and i do graff since 99 and not about to stop cause of ppls.. so now, behold: u got your own life, i got mine. why you see and worry about how i live, while you be in much bigger asshole for your even 30th you see nothing else than cha own hood the same familiar faces, drunk each weekend druggin shit and no hope no sake for ya'own only job home job home. but sisters and brothers while you judging me aboutta how i spent my life with stuff i do and tryinna to mind me whats is real sake be sure you are doing it right with livvin life as you think its suitable..

Schopfadler (Spizaetos occipitalis). 1/6

Afrikanischer Schreiseeadler (Haliaetus vocifer). 1/6

Harpyie (Harpyia destructor). 1/8

Goldadler (Aquila chrysaetos). 1/8

 

Adler (Aquilinae, hierzu Tafel "Adler"), Unterfamilie der Falken (Falconidae) aus der Ordnung der Raubvögel, große oder sehr große, gedrungen gebaute Tiere mit mittelgroßem, durchaus befiedertem Kopf, hohem, am Grund geradem, gegen die Spitze gekrümmtem Schnabel, welcher statt des seitlichen Zahns eine Ausbuchtung besitzt, und dessen Wachshaut nicht vom Gefieder bedeckt wird, mit fast gerundeten Flügeln, welche bis zur Wurzel oder zum Ende des Schwanzes reichen, und in denen die vierte und fünfte Schwinge meist am längsten sind, mit großem, langem und breitem, gerade abgeschnittenem oder zugerundetem Schwanz, mittellangem, kräftigem, nur oben oder völlig befiedertem Lauf, der häufig von dem lockern Schenkelgefieder (Hosen) bedeckt ist, mit starken, gekrümmten und spitzen Krallen. Das Weibchen ist stets größer und meist auch schöner als das Männchen. Die A. sind die stärksten und kühnsten Raubvögel, sie fressen in der Regel nur frischen Raub, den sie mit den Fängen ergreifen und forttragen, nehmen aber auch mit Aas vorlieb. Adlerarten bewohnen die ganze Erde, sie finden sich am häufigsten in den wärmern Gegenden und mehr auf dem Festland als auf den Inseln. Die Mehrzahl lebt im Wald, einzelne sind Gebirgs-, andre Steppenbewohner, und manche leben an Küsten oder Binnengewässern. Die größern Arten sind bei uns Stand- und Strichvögel, die kleinern Arten wandern und dringen bis in das Innere von Afrika vor, zwar in Gesellschaften, aber paarweise zusammenhaltend. Im April langen sie wieder an ihren Nistungsplätzen an, in deren Nähe sie kein zweites Paar dulden. Manche bewohnen während ihrer langen Jugendzeit ganz andre Gegenden und Länder als die alten gepaarten Vögel ihrer Art. Sie bauen auf einer hervorspringenden Felsplatte, in der Krone eines starken Baums, im Notfall auf dem flachen Boden ihren Horst, der auf langen, oft armstarken Knüppeln ruht und so fest geschichtet ist, daß er dem stärksten Sturm trotzt. Das Weibchen legt im April oder Mai 1 oder 2, selten 3 Eier und zeitigt sie in 4-5 Wochen. Männchen und Weibchen zeigen sich gleich besorgt um die Brut. Die selbständig gewordenen Jungen streichen mehrere Jahre einzeln umher, ehe sie sich an einem bestimmten Ort ansiedeln. Die Alten aber verlassen ihren Brütort nur zeitweilig, suchen ihn, wenn sie wandern, regelmäßig wieder auf und benutzen denselben Horst mehrere Jahre. In der Gefangenschaft werden manche Adlerarten bald zahm und dauern außerordentlich lange aus. In Wien wurde ein A. 104 Jahre im Käfig gehalten.

 

Zur Gattung Aquila Möhr., mit großem, langem Schnabel, dessen Firste schon unter der Wachshaut gebogen ist, bis zum Ende des breiten, mittellangen, gerade abgeschnittenen Schwanzes reichenden Flügeln, in denen die vierte Schwinge die längste ist, und mittelhohen, sehr kräftigen Läufen, gehören: Der Steinadler (gemeiner, schwarzer, brauner oder Rauchfußadler, A. fulva L.), bis 95 cm lang, 2 m und darüber breit (Weibchen), sehr gleichmäßig dunkelbraun gefärbt; nur Nacken und Hinterhals sind rostbraungelb, der Schwanz ist an seiner Wurzelhälfte weiß, dann schwarz gebändert oder gefleckt, an der Endhälfte schwarz; die Hosen sind braun, die Unterschwanzdeckfedern weiß. Junge Vögel sind heller, das Hellbraun des Nackens dehnt sich weiter aus, der Flügel besitzt einen großen weißen Spiegel, der Schwanz ist grauweiß, nur im Enddritteil schwarz, die Hose sehr hell. Die Färbung wechselt aber außerordentlich. Ob der Goldadler (A. chrysaëtos Bp., s. Tafel) sich artlich von dem Steinadler unterscheidet, ist ungewiß; er ist kleiner, schlanker, der Schwanz in der Mitte verlängert, in der Achselgegend mit weißem Fleck, am Schwanz bräunlich aschgrau, schwarz gebändert. Der Steinadler bewohnt die Hochgebirge und großen Waldungen Europas und Asiens, horstet seit 30 oder 40 Jahren in Deutschland nur im bayrischen Hochgebirge, in Ostpreußen und Pommern, viel häufiger in Südosteuropa; der Goldadler ist in Skandinavien, Rußland, Ostsibirien heimisch und berührt Deutschland nur während seines jugendlichen Umherschweifens. Er bevorzugt im Hochgebirge eine unzugängliche Felswand, wird aber erst nach sechs, vielleicht zehn Jahren seßhaft und durchschweift auch dann noch weite Gebiete. Er lebt und jagt dann paarweise, ist sehr mutig und frech, raubt alle kleinern Tiere und wird namentlich dem Kleinvieh der Herden sehr gefährlich; er stößt bisweilen auf Kinder und greift selbst Erwachsene an. Er nimmt auch dem Wanderfalken die Beute ab und raubt dem Jäger das erlegte Wild. Aas verschmäht er nicht. Er schlingt stets Haare und Federn hinab und speit sie als Gewölle wieder aus. Er horstet auf Felsen oder Bäumen und legt 2-3 weißliche oder grünlichgraue, grau und bräunlich gefleckte Eier, welche das Weibchen in fünf Wochen ausbrütet. Jung eingefangene A. werden bald zahm, die Baschkiren richten sie zur Jagd auf Füchse, Wölfe, Antilopen ab. Die Unterschwanzdeckfedern (Adlerflaumen) und die Krallen werden im Gebirge als Schmuck getragen; die Mongolen benutzen die Schwingen zu Fächern, zur Befiederung der Pfeile und als Opfergabe. Der Königs- oder Kaiseradler (A. imperialis Bchst.), 86 cm lang und 2,2 m breit, ist gedrungen gebaut, mit langen Flügeln, aber verhältnismäßig kurzem Schwanz, gleichmäßig tief dunkelbraun, mit hellerm Kopf und Nacken, einem großen weißen Fleck auf den Schultern und aschgrauem, schwarz gebändertem Schwanz. Er bewohnt Südosteuropa und findet sich von Ungarn und Galizien an bis zur Mongolei und südlich bis Indien, ist ein Zugvogel, bewohnt die Ebenen und findet sich selbst in baumlosen Steppen und in der Nähe von Ortschaften; er ist schwächer als die beiden erstern, jagt hauptsächlich kleineres Wild (Ziesel etc.). Der Horst steht auf Bäumen, in der Steppe auf dem flachen Boden. Im April legt das Weibchen 2-3 weiße, violettgrün, blaß purpurrot oder hellbraun gefleckte Eier, welche beide Geschlechter bebrüten. Jung eingefangen, wird er sehr zahm, läßt sich auch zur Beize abrichten, leistet aber bei weitem nicht die Dienste wie der Steinadler. Der gefleckte A. (Schrei-, Rauchfuß-, Gänse- oder Entenadler, A. naevia Gmel.), 65-70 cm lang und 1,7-1,85 m breit, gleichmäßig kaffeebraun (im Frühjahr und Herbst erdbraun), im Nacken heller, unterseits heller als auf dem Rücken, Handschwingen mattschwarz, dunkler gebändert, Schwanzfedern heller als die Schwingen, Unterschwanzdecken blaß erdbraun mit hellern Spitzen, Fußwurzeln hell erdbraun; das Auge ist gelb, dunkler gepunktet, die Wachshaut gelb, der Schnabel hornblau, an der Spitze schwarz, der Fuß gelb. Junge Vögel sind stets merklich dunkler, die Federn des Nackens, Hand- und Unterarmschwingendecken sowie die der Kropfgegend und die Unterschwanzdecken mit Spitzenflecken. Er bewohnt als Brutvogel Norddeutschland, Polen, Westrußland, Ungarn, Galizien, die Türkei und Griechenland, weilt bei uns vom März bis September, erscheint in der Zugzeit auch in Westdeutschland, lebt in feuchten Au- und Laubhölzern, ist feig, harmlos, schreit laut, jagt neben Fröschen auch Schlangen, Nager, in der Brutzeit auch Vögel, junge Hasen und frißt Aas. Er nistet an Waldblößen auf hohen Bäumen in Bussard- und Habichthorsten, das Weibchen legt 2 weiße, blaßbläulich gefleckte Eier, welche beide Eltern ausbrüten.

 

Zu der durch niedere Fußwurzeln charakterisierten Gattung Zwergadler (Hieraëtus Kp.) gehören: Der gestiefelte A. (H. pennatus Gm.), 51 cm lang, 121 cm breit (Weibchen), mit gelblichweißer Stirn, rötlichbraunem Nacken, schwarzbraunem, hell schattiertem Mantel und Flügeln, weißem Schulterfleck und braunen Schaftflecken auf der hellgelblichen Unterseite; das Auge ist hell erzfarben, der Schnabel hellblau, an der Spitze schwarz, Fuß und Wachshaut gelb. Er bewohnt Südwest- und Südosteuropa, auch einen Teil Asiens, weilt in Deutschland vom April bis September, durchzieht im Winter ganz Afrika, lebt stets paarweise, gleicht in seinem Wesen den edelsten Adlern, jagt hauptsächlich kleine Vögel, nistet in Laubwäldern in der Nähe größerer Flüsse, am liebsten in fremden Horsten, und legt im Mai 2 gelbliche oder hellgrünliche, gelb oder rot gefleckte Eier, welche beide Eltern bebrüten. In der Gefangenschaft wird er so zahm wie andre A. Der Schopfadler (Spizaëtos occipitalis Gray, s. Tafel), 50-52 cm lang, 120-130 cm breit, ist gedrungen gebaut, mit langen Flügeln, hohen Läufen, kurzem Schwanze, ziemlich einfarbig dunkelbraun, mit aufrichtbarem Schopf, hochgelbem Auge, hornblauem Schnabel, hellgelber Wachshaut und strohgelbem Fuß, findet sich weitverbreitet in Afrika vom 17.° nördl. Br. bis zum Kap, vom Senegal bis Madagaskar, in der Ebene und im Gebirge, ist im Wesen unserm Habicht vergleichbar. Er horstet auf Bäumen und legt 2 fast runde, bleiche, rotbraun gefleckte Eier. Die Harpyie (Harpyia destructor L., s. Tafel), 1 m lang, mit sehr kräftigem Körper, großem Kopf, breitem und langem Schwanz, stumpfen, kurzen Flügeln, ungemein hohem und kräftigem Schnabel und auffallend starken Füßen und Fängen, ist am Kopf und Hals grau, die verlängerten Nackenfedern, Rücken, Flügel, Schwanz, Oberbrust und Rumpfseiten schwarz, Steuerfedern weißlich gebändert, Unterseite weiß, schwarz getüpfelt, die Schenkel schwarz gewellt; das Auge ist rotgelb, Schnabel und Krallen schwarz, der Fuß gelb. Sie bewohnt Amerika von Mexiko bis zur Mitte Brasiliens, lebt einzeln in wasserreichen Wäldern, jagt Säugetiere und Vögel und wird wegen ihrer Räubereien sowie wegen ihres als Schmuck hochgeschätzten Gefieders von den Indianern eifrig verfolgt.

 

Die Gattung Seeadler (Haliaëtus Sav.) umfaßt große Raubvögel mit sehr hohem, an den Seiten flach abfallendem Schnabel, kräftigen, nur zur Hälfte befiederten Fußwurzeln, großen Fängen, stark gekrümmten, langen Nägeln und großen, das Ende des mittellangen, breiten, mehr oder weniger abgerundeten Schwanzes beinahe erreichenden Flügeln, in denen die dritte Schwungfeder am längsten ist. Der Schreiseeadler (H. vocifer (Gray, s. Tafel), 70 cm lang, an Kopf, Hals, Nacken, Oberbrust und Schwanz, Mantel und Schwingen bläulichschwarz, sonst braunrot, Augenring, Wachshaut und Füße lichtgelb, Schnabel braunschwarz, lebt in Afrika vom 18.° nördl. Br. bis zum Kap, in den Urwäldern an großen Strömen, meist paarweise und erregt durch seine Schönheit und seine laute Stimme allgemeine Bewunderung. Er nährt sich von Fischen und Aas, horstet auf hohen Bäumen oder Felsen und legt 2-3 weiße Eier. Der gemeine See- oder Meeradler (Fisch-, Gänseadler, Steingeier, Bein- oder Steinbrecher, H. albicilla Gray), bis 95 cm lang und 2,5 m breit, auf Kopf, Nacken, Oberhals hell fahlgraugelb, undeutlich dunkler gezeichnet, Oberrücken und Mantel dunkel erdbraun, mit hell fahlgelblichgrauen Federrändern und dunkeln Schaftstrichen gezeichnet, Unterrücken und Unterseite einfarbig dunkel erdbraun, Schwingen braun, Schwanz weiß; Augenring, Schnabel, Wachshaut und Fuß sind gelb. Er bewohnt Europa, Nordasien, Ägypten, nistet bei uns in Ost- und Westpreußen sowie in Pommern und lebt vorzugsweise in Küstenwäldern oder an großen Strömen. Nur die jungen Tiere schweifen weit umher, und die wandernden Alten des Nordens ziehen im Frühjahr und Herbst durch Deutschland. Außer der Brutzeit lebt er ziemlich gesellig, mehr nach Geier- als Adlerart, er jagt auf alles Wild, welches er bewältigen kann, namentlich auf Wasservögel und Fische, und frißt auch Aas. Er nistet auf Felsen, Bäumen, Gebüsch, im Röhricht und auf dem Boden, benutzt den Horst viele Jahre und legt Ende März 2-3 weiße, oft braun gefleckte Eier, welche beide Eltern ausbrüten. Da er auch häufig in der Nähe von Ortschaften horstet, wird er schädlich. In der Gefangenschaft hält er sich gut und wird sehr zahm. Auf Sizilien wird er gegessen.

 

Die Gattung Flußadler (Pandion Sav.) besitzt einen niedrigen, kurzen, bauchig gewölbten Schnabel mit sehr langer Hakenspitze, lange, spitze, den kurzen Schwanz etwas überragende Flügel, in denen die zweite und dritte Schwinge am längsten sind, einen kurzen Lauf und eine Wendezehe. Der Fluß- oder Fischadler (Weißfuß, Weißbauch, Fischraal, P. Haliaëtus Cuv.), 56 cm lang, 164 cm breit, hat glattes, fettiges Gefieder, ist auf Kopf und Nacken gelblichweiß, schwarzbraun gestreift, sonst braun mit heller gerandeten Federn, am Unterkörper weiß oder gelblichweiß, der Schwanz schwarz und braun gebändert, vom Auge zur Halsmitte herab läuft ein dunkles Band; das Auge ist gelb, Wachshaut und Fuß grau, Schnabel und Krallen schwarz. Er bewohnt die ganze Erde, lebt nur an Flüssen, weilt bei uns vom März bis Oktober, nährt sich nur von Fischen, in der Not von Lurchen, nistet auf hohen Bäumen, benutzt denselben Horst viele Jahre und legt 3-4 weiße, blaugrau oder rostfarben gefleckte Eier, welche beide Eltern ausbrüten. Er ist für die Teichwirtschaft sehr schädlich und wird deshalb überall eifrig verfolgt, nur in Amerika schützt ihn der Aberglaube. In der Gefangenschaft hält er sich sehr schlecht.

 

s0120 Adler 2671 MeyA4B1 Meyers Konversations-Lexikon Erster Band

s0069 Meyers 4788 MeyA4B13 Fig. 2. Kopulation (A u. B) und Zygosporenbildung von Rhizopus nigricans (90/1).

Konversations-Lexikon Jhr 1889. Meyers Konversations-exikon Dreizehnter Band.

Phlegon - Rubinstein

 

Fig. 2. Kopulation (A u. B) und Zygosporenbildung von Rhizopus nigricans (90/1).

 

Pilze (Schwämme, Fungi, Mycetes, hierzu 2 Tafeln), in den ältern Systemen kryptogamische Pflanzenmasse unter den Thallophyten, nur durch den Mangel des Chlorophylls von den Algen unterschieden und daher gegenwärtig mit diesen vereinigt (s. Thallophyten), durch Formenreichtum und Mannigfaltigkeit der Lebensverhältnisse vor allen übrigen Klassen des Pflanzenreichs ausgezeichnet. Zu ihnen zählte man zunächst zwei Ordnungen, welche von den eigentlichen Pilzen erheblich abweichen. Die einen sind die Schizomyceten, einzellige Organismen, die kleinsten lebenden Wesen, bei welchen die Zelle kein Spitzenwachstum zeigt, sondern, von kugeliger, stäbchenförmiger oder spiralig gekrümmter Gestalt, nur durch Teilung in ihrer Mitte zu zwei neuen Zellen oder durch ungeschlechtliche Sporen sich vermehrt, daher den Chrookokkaceen unter den Algen sowie den niedern Infusionstieren am nächsten verwandt und als die niedrigsten u. einfachsten Pflanzen sich erweisend. Die andern sind die Myxomyceten, welche wegen ihres nicht von einer Zellhaut umgebenen, nach tierischer Art beweglichen Protoplasmas, aus welchem später eine die Pilzsporen erzeugende Frucht sich formt, zwischen dem Tier- und Pflanzenreich in der Mitte stehen und deshalb in neuester Zeit vielfach von den Pilzen getrennt werden (s. Myxomyceten). Bei den übrigen Pilzen (eigentliche Schwämme) ist das Elementarorgan eine fadenförmige, durch Spitzenwachstum sich verlängernde Zelle, eine sogen. Hyphe, die sich meistens durch

Seitensprossung verzweigt. Die Pilzhyphen wachsen entweder isoliert, oder verflechten sich untereinander u. bilden dann die von der der höhern Pflanzen wesentlich abweichende Form des Zellgewebes, welche als Filz- oder Pilzgewebe (tela contexta) bezeichnet wird. Nur bei sehr inniger Verflechtung der Fäden, und wenn diese dabei kurz gegliedert sind, nähert sich das Gewebe der P. in seiner Form dem Parenchym der höhern Pflanzen und heißt dann Pseudoparenchym. Bei den Chytridiaceen und einigen Saprolegniaceen hat die einzige Zelle, aus welcher die Pflanze besteht, noch nicht die Form der eigentlichen Hyphe, indem die runde oder kurz schlauchförmige Zelle hier Ernährungs- und Fortpflanzungsorgan zugleich ist. Auch bei der hefeartigen Sprossung, bei welcher Pilzzellen aus ihrer Spitze oder Seite kurze Gliederzellen treiben, welche sich leicht voneinander lösen (s. Hefe), kommt es nicht zur Bildung echter Hyphen. Mit Ausnahme der eben angegebenen Fälle gliedert sich der Organismus des Pilzes meist deutlich in ein Ernährungs- und ein Fortpflanzungsorgan. Das erstere, welches einen Thallus darstellt, wird hier allgemein Mycelium (Unterlage, Pilzmutter, hyphasma) genannt. Dies bei der Keimung aus den Sporen zuerst hervorgehende und anfangs allein sich entwickelte Organ des Pilzes ist zur Aufnahme der Nährstoffe bestimmt und befindet sich daher immer auf oder in dem Substrat, so daß es den meist am wenigsten sichtbaren und ausgezeichneten Teil des Pilzes darstellt. Die gewöhnlichste Form (freifädiges oder flockiges Mycelium) besteht aus vielen, aber isolierten Fäden, die als Zweige auseinander hervorgehen. Es bildet eine faserige oder flockige, meist sehr zarte Ausbreitung, welche peripherisch wächst, indem die am Rand befindlichen Hyphen sich verlängern und neue Zweige bilden. Bisweilen vereinigen sich viele Myceliumfäden, parallel nebeneinander liegend, zu dicken, faserigen Strängen, welche meist vielfach sich verzweigen, wohl auch miteinander anastomosieren. Auch zusammenhängende, dicke, hautartige Ausbreitungen von faseriger oder filziger Struktur bildet das Mycelium bisweilen. Eine besondere Form eines Pilzmyceliums sind die wegen ihrer Ähnlichkeit mit alten Pflanzenwurzeln unter dem Gattungsnamen Rhizomorpha Pers. beschriebenen Bildungen (s. unten) in alten Baumstämmen und im Holz der Bergwerke: sehr lange, cylindrische oder bandartig flache Stränge mit dunkelbrauner Rinde und weißem Mark. Hierher gehören ferner die Sklerotien, welche häufig als Ruhezustände des Myceliums auftreten. Es sind knollenförmige, meist feste und harte Körper, gebildet aus innig verflochtenen Hyphen oder aus einem pseudoparenchymatischen Gewebe mit meist deutlichem Unterschied einer dünnen, dunkel gefärbten Rinde und eines weißen Markes, dessen Zellen gewöhnlich reich sind an fettem Öl und andern Reservenährstoffen für die Bildung der beim Wiedererwachen der Vegetation entstehenden Fruchtträger des Pilzes. P., welche leblose Körper bewohnen, breiten ihr Mycelium mitunter auf der Oberfläche des Substrats aus, wie manche Schimmelpilze etc.; auf porösem Substrat, wie Erde, Mist, Holzwerk u. dgl., durchwuchert es auch die Zwischenräume desselben, oder es findet sich ganz und gar innerhalb desselben. Das Mycelium kann sogar nicht poröse, sehr harte Körper durchdringen, indem es feste Substanz aufzulösen und dadurch in derselben sich Bahn zu brechen vermag. Viele auf und in faulem Holz vorkommende Mycelien durchdringen die feste Masse der Holzzellwände nach allen Richtungen und tragen so zu der Zerstörung dieser Teile bei. Das Mycelium der auf lebenden Pflanzen schmarotzenden P. siedelt sich entweder nur auswendig auf der Epidermis der Pflanze an, dieselbe mit seinen zahlreichen Fäden nach allen Richtungen hin übergehend (epiphyte Schmarotzerpilze), oder es findet sich nur im Innern des Pflanzenkörpers (endophyte P.). Die Sporen keimen auch im letzten Fall an der Oberfläche der Pflanze, die Keimschläuche jedoch dringen durch die Spaltöffnungen oder unmittelbar die Epidermiszellen durchbohrend in die innern Gewebe ein, wo sie nun erst zum Mycelium heranwachsen. Diese bleiben nur zwischen den Zellen der Nährpflanze, indem sie immer in den Intercellulargängen hinwachsen, oder der zwischen den Zellen wachsende Faden sendet eigentümliche blasen- oder schlauchförmige und oft verzweigte Ausstülpungen quer durch die Zellenwand in den Innenraum der Zelle hinein. Auch die Fäden des epiphyten Myceliums treiben oft solche Seitenorgane, welche sich hier fest an die Außenseite der Epidermiszellwand anstemmen oder auch abermalige Fortsätze treiben, welche wirklich durch dieselbe in den Innenraum der Zelle eindringen. Diese Saugwarzen (Haustorien) dienen ohne Zweifel der Ernährung des Schmarotzerpilzes. Bei vielen endophyten Pilzen wachsen die Myceliumfäden sowohl zwischen den Zellen als auch innerhalb derselben, indem sie die Zellmembranen an vielen Punkten quer durchdringen, den Hohlraum der Zelle oft ganz ausfüllen und die Membran derselben verdrängen, so daß das Zellgewebe mehr oder weniger aufgelöst wird und der Pilz an dessen Stelle tritt. Manche endophyte P. fruktifizieren auch innerhalb der Nährpflanze, so daß erst nach Zerfall der letztern die Sporen in Freiheit gesetzt werden; aber bei den meisten treten, während das Mycelium endophyt bleibt, die Fruchtträger an die Oberfläche der Nährpflanze hervor und sind dann der einzige Teil des Pilzes, welcher äußerlich bemerkbar ist. Die tierbewohnenden Schmarotzer unter den myceliumbildenden Pilzen siedeln ihr Mycelium entweder auf der Oberfläche der äußern Haut und der Schleimhäute innerer Höhlungen des Körpers, auch innerhalb der Haut und in den Haarwurzeln an, oder durchdringen, zumal bei Insekten, die Haut, gelangen in die Fettkörper, die Muskelbündel, ins Blut, in den Darmkanal, in die Zähne und Knochen und können endlich den Körper, nachdem der Tod eingetreten ist, ganz anfüllen.

 

Bei vielen Pilzen vollendet sich das Leben des Myceliums und somit des ganzen Pilzes in höchstens einem Jahr, während andre eine lange, oft vieljährige Dauer haben. Diese bringen gewöhnlich alljährlich an derselben Stelle wiederum neue Fruchtträger hervor, ähnlich wie die perennierenden Kräuter blühende Stengel, wenn nicht die Fruchtträger selbst mehrjährige Dauer haben. Dahin gehören manche auf der Erde wachsende und in faulendem Holz und an Rinden vorkommende Schwämme, ferner der Hausschwamm und auch manche derjenigen Schmarotzerpilze welche perennierende Pflanzen bewohnen, indem ihr Mycelium in den während des Winters bleibenden Teilen der Nährpflanze sich erhält und dann gewöhnlich alljährlich in die neuen grünen Triebe hineinwächst, um in diesen zu fruktifizieren. Aus dem Perennieren des Myceliums erklären sich auch die sogen. Hexenringe (s. d.) auf Wiesen- und Waldboden.

 

Das Fortpflanzungsorgan der P., der Fruchtträger, derjenige Teil, an welchem die Keime neuer Individuen, die Sporen oder Keimkörner, erzeugt werden, ist meist deutlich vom Mycelium unterschieden, ein Erzeugnis desselben und gewöhnlich in Mehrzahl auf demselben auftretend, sehr häufig der ansehnlichste und auffallendste Teil des Pilzes, der im gemeinen Leben vielfach für den ganzen Pilz genommen wird (Tafel II, Fig. 5). Der Fruchtträger wird entweder von einer einzelnen vom Mycelium aufwachsenden Hyphe (Fruchthyphe) gebildet, oder es entsteht am Mycelium ein aus vielen gewebeartig vereinigten Hyphen zusammengesetzter Körper, welcher an bestimmten Stellen seiner Oberfläche oder in innern Räumen die Sporen erzeugt (Fruchtkörper). An einem solchen sind gewöhnlich die sporenbildenden Zellen in großer Anzahl in ein zusammenhängendes Lager oder eine Schicht vereinigt (Sporenlager, Fruchtlager, Fruchtschicht oder Hymenium). Man unterscheidet eine Sporenbildung durch Abschnürung und eine endogene oder Sporenbildung durch freie Zellbildung. Im erstern Fall bekommt die sporenbildende Zelle (Basidie, basidium) an ihrer Spitze eine oder nebeneinander mehrere Ausstülpungen, welche sich zu einer Spore entwickeln und sich durch Bildung einer Querscheidewand von der Basidie trennen. Diese Akrosporen oder Basidiosporen werden entweder einzeln abgeschnürt, oder bilden, wenn die Basidie an ihrer Spitze wiederholt Sporen abschnürt, eine Sporenkette; die an Fruchthyphen gebildeten Akrosporen heißen gewöhnlich Konidien. Durch freie Zellbildung in Mutterzellen werden die Sporen erzeugt bei allen Phykomyceten, bei denen sich aus dem Inhalt der gewöhnlich sehr großen Sporenmutterzelle (Sporangium) meist sehr viele Sporen formen, die entweder als Schwärmsporen geboren werden, oder als ruhende Sporen durch Zerfall der Sporangiumwand frei werden. Bei den Askomyceten ist die sporenbildende Zelle (Sporenschlauch, ascus, theca) meist schlauch- oder keulenförmig, entspringt mit einer stielartig verdünnten Basis aus dem Hymenium und schließt in ihrem Innern im reifen Zustand eine bestimmte Anzahl von Zellen ein (meist acht). Diese in Sporenschläuchen entstandene Askosporen oder Thekasporen werden häufig dadurch in Freiheit gesetzt, daß die Membran des Sporenschlauchs zuletzt zu Schleim zerfließt und wegen der Quellung des letztern die Sporen mit demselben aus dem Fruchtkörper ausgequetscht werden, oder dadurch, daß der Ascus bei der Reife plötzlich zerreißt und die Sporen elastisch herausschnellt, bisweilen auch erst durch allmähliches Verwesen des Fruchtkörpers und der in ihm enthaltenen Sporenschläuche. Die Sporen der P. sind für jede Spezies von konstanter Bildung. Sie sind fast immer mikroskopisch klein, werden jedoch meist in sehr großer Anzahl gebildet, so daß sie sich oft als ein massenhaftes, meist gefärbtes, sehr feines Pulver ansammeln.

 

Die Sporen unsers gemeinsten Schimmelpilzes, Penicillium glaucum, sind z. B. 0,0025 mm, die des Flugbrandes 0,007-0,008 mm, die des Weizensteinbrandes 0,0160-0,0192 mm im Durchmesser. Die Pilzsporen sind rund oder oval, seltener länglich, spindelförmig oder faden- oder nadelförmig; sie sind einzellig (einfach) oder mehrzellig (mehrfächerig, septiert, zusammengesetzt). Ihre Membran besteht fast immer aus zwei Schichten, dem äußern, meist stark entwickelten, häufig gefärbten und auf der Außenfläche bisweilen regelmäßig Bezeichneten Episporium und dem innern, gewöhnlich zarten, dünnen, farblosen Endosporium. Der Inhalt der Sporenzelle ist ein meist dichtes, homogenes oder mit einem Kern versehenes Protoplasma, welches sehr häufig fettes Öl einschließt. Alle mit einer Membran versehenen Pilzsporen sind ohne Bewegung. Manche P. erzeugen aber sogen. Schwärmsporen, welche keine Membran besitzen, nackte Protoplasmakörper darstellen und mit einer selbständigen Bewegung im Wasser begabt sind (s. unten: Phykomyceten). Dieselben scheiden nach Erlöschen der Bewegung eine Membran an ihrer Oberfläche aus und verhalten sich dann wie ruhende Sporen.

 

Meist sind die Keimkörner vom Augenblick ihrer Reife und ihrer Abtrennung vom Pilz an keimfähig; manche werden es erst nach Verlauf einer Ruheperiode, die gewöhnlich den Winter überdauert. Im allgemeinen erlischt aber auch die Keimfähigkeit zeitig wieder, doch hat man trocken aufbewahrt Sporen von Brandpilzen nach 2-3 Jahren noch keimfähig gefunden; aber auch diese keimen im ersten Jahr nach ihrer Reife am besten. Zu den Keimungsbedingungen gehören Anwesenheit von Feuchtigkeit, sauerstoffhaltige Luft und eine gewisse Temperatur, die jedoch sehr nahe an den Nullpunkt herabreicht. Die Sporen der meisten P. keimen, wenn die Bedingungen erfüllt sind, sehr rasch, in einem oder wenigen Tagen, manche bei günstiger Temperatur nicht selten schon in wenigen Stunden. Die Keimung besteht in der Entwickelung eines Keimschlauchs, welcher dadurch gebildet wird, daß das Endosporium unter Durchbrechung des Episporiums schlauchartig nach außen wächst und der Inhalt der Spore in diesen Fortsatz übertritt. In der Regel wird durch fortgehendes Spitzenwachstum des Keimschlauchs und Eintritt von Zweigbildung daraus die erste Hyphe des Myceliums. Bei manchen Pilzsporen wird kein Keimschlauch getrieben; der Sporeninhalt zerfällt in eine Anzahl Portionen, welche sich zu Schwärmsporen ausbilden, aus der Spore ausschwärmen und erst, nachdem sie zu ruhenden Sporen geworden sind, mit Keimschlauch in gewöhnlicher Weise keimen.

 

Von großer Bedeutung ist die Pleomorphie der Fruktifikationsorgane, welche besonders unter den Uredineen, Pyrenomyceten und Diskomyceten fast allgemein vorkommt. Der gewöhnlichste Fall ist der, daß das Mycelium des Pilzes sich dauernd erhält, aber in regelmäßiger Aufeinanderfolge die einzelnen voneinander verschiedenen Fruchtzustände erzeugt, gewöhnlich so, daß der vorhergehende verschwunden ist, wenn der nächstfolgende fertig ist. Dabei sind gewöhnlich die zuerst erscheinenden Fruktifikationen (Vorläufer) von einfacherer Art, die letzten, mit denen der Pilz den Höhepunkt seiner Entwickelung erreicht, die vollkommensten. Die Sporen jeder dieser verschiedenen Früchte liefern meist dieselben Produkte bei ihrer Keimung, indem alle denselben Pilz hervorbringen, der seinen Entwickelungsgang wieder mit der Vorläufer-Fruktifikation beginnt. Sporen der Vorläufer sind aber meist sofort keimfähig und besorgen die Weiterverbreitung des Pilzes in demselben Sommer (Sommersporen), während die am Schluß der Entwickelung sich bildenden Sporen der vollkommenen Früchte (Teleutosporen, Wintersporen) meist erst nach abgelaufenem Winter keimen und den Pilz im nächsten Jahre reproduzieren, was den Sommersporen, weil ihre Keimfähigkeit zeitig erlischt, gewöhnlich nicht möglich ist. Bei manchen Uredineen kommt zu dieser Form der Pleomorphie noch eine andre, welche einen vollkommenen Generationswechsel bedingt. Es entsteht nämlich aus den Sporen der einen Fruktifikation ein Pilz, der von demjenigen, von welchem die Sporen abstammen, ganz verschieden ist, aber dennoch nur eine Generation desselben darstellt, indem erst aus seinen Sporen wieder der ursprüngliche Pilz hervorgeht.

 

Für die wissenschaftliche Erforschung der P. sind sichere Kulturmethoden von großer Wichtigkeit, da nur durch diese der ganze Lebensgang eines Pilzes von der Spore bis zum ausgebildeten Fruchtkörper sich ermitteln läßt. Die Methode der Kultur richtet sich ganz nach dem Charakter des zu kultivierenden Pilzes, besonders nach der parasitische oder saprophytischen Lebensweise desselben. In bestimmten Nährpflanzen wachsende Pilzparasiten werden in der Weise kultiviert, daß man ihre Sporen mittels eines Wassertropfens auf bestimmte Stellen der Blätter, des Stengels u. dgl. bringt und dann den Erfolg der Infektion abwartet. Von Zeit zu Zeit werden Proben dem infizierten Exemplar entnommen, mikroskopisch untersucht und so die allmähliche Entwickelung des Pilzes nebst den sich daran knüpfenden krankhaften Veränderungen der Nährpflanze studiert. De Bary erzeugte auf diese Weise durch Aussaat der Sporen von Peronospora infestans auf vorher gesunde Kartoffelstauden die Kartoffelkrankheit. Kühn rief durch künstliche Infektion den Mutterkornpilz (Claviceps purpurea) auf Grasblüten hervor; diese und andre Forscher bewiesen durch zahlreiche ähnliche Kulturversuche, daß die als Rost und Brand bekannten Krankheitsformen der Gewächse nur durch ganz bestimmte Uredineen- und Ustilagineen-Arten verursacht worden, deren merkwürdige Entwickelung sie schrittweise verfolgten. Auf lebenden Tieren, z. B. Insekten, schmarotzende P. werden behufs Kultur ebenfalls als Sporen auf geeignete Stellen, wie besonders die Haut des betreffenden Tiers, gebracht. Bei Raupen geschieht dies am besten durch seine Hautstiche, bei Fliegen und ähnlichen Insekten werden Sporen auf die weichen Hautstellen zwischen den Chitinringen ausgesäet. Brefeld hat auf diese Weise sowohl die Entwickelung des Kohlraupenpilzes (Entomophthora radicans) als die der Empusa Muscae auf Stubenfliege ermittelt. Noch viel lückenloser lassen sich Kulturen mit saprophytischen Pilzen anstellen. Hier ist es durch besondere Vorsichtsmaßregeln gegen Abhaltung fremder Pilzsporen möglich, die Entwickelung eines Pilzes von einer einzigen Spore aus durch alle Stadien hindurch zu beobachten. Man bereitet sich durch Auskochen von Früchten oder Mist eine klare Nährflüssigkeit, in welcher durch längeres Sieden alle etwa vorhandenen fremden Sporen getötet werden, bringt einen Tropfen derselben auf einen vorher geglühten Objektträger und säet mittels einer feinen Nadel eine einzelne Spore des zu kultivierenden Pilzes auf den Tropfen aus. Den Objektträger stellt man in einen dampfgesättigten Raum, welcher das Verdunsten des Tropfens verhindert. Die allmähliche Entwickelung des Pilzes läßt sich bei der Durchsichtigkeit der Nährflüssigkeit sehr schön beobachten. Größere P. kultiviert man auf Brot, das längere Zeit bei einer Temperatur von 120° C. getrocknet und dann mit der betreffenden Nährlösung getränkt wurde, oder auf ausgekochtem Pferdemist. Durch diese neuerdings durch Brefeld vervollkommten Kulturmethoden gelang es, vorher ganz unvollständig gekannte P., wie Penicillium, auch größere Hutpilze, wie Coprinus-Arten, Agaricus melleus L. u. a., von einer Spore aus zu kultivieren. Die Schwierigkeit liegt darin, daß viele Pilze nur unter ganz besondern, oft sehr versteckten Umständen zur Entwickelung zu bringen sind, und daß man diese nähern Bedingungen entweder nicht kennt, oder nur unvollkommen nachahmen kann.

 

Die Zellmembran der P. besteht aus Cellulose, häufiger aus einer Modifikation derselben und ist bisweilen verholzt. Sehr reich sind die P. an Stickstoff, die meisten Schwämme enthalten, bei 100° getrocknet, zwei- oder dreimal soviel Stickstoffsubstanz wie Weizen, der Champignon enthält 45,37 Proz., Boletus edulis, Cantharellus cibarius, Clavaria flava, Morchella esculenta und Tuber cibarium 22, 82-36, 32 Proz. Stärkemehl fehlt den Pilzen, dagegen enthalten sie viel Mannit, Zucker, fettes Öl, organische Säuren, oxalsauren Kalk, der gewöhnlich in vielen kleinen Kristallen auf der Außenseite der Pilzhyphen abgeschieden wird, Farbstoffe, gewisse noch wenig bekannte giftige Alkaloide, endlich mineralische Stoffe, unter welchen Phosphorsäure und Kali vorwalten; die erstere macht in den oben genannten Arten 20-37, das letztere 48-56 Proz. der Asche aus. Viele P. enthalten im frischen Zustand viel Wasser, z. B. Boletus aureus 94, 25 Proz., Cantharellus cibarius 92, 02 Proz.

 

Wegen des Chlorophyllmangels sind die P. nicht im stande, unter dem Einfluß des Lichts Kohlensäure aufzunehmen und zu zerlegen. Sie scheiden daher auch nicht Sauerstoff aus, und die Atmung, d. h. die Aufnahme von Sauerstoff und Aushauchung von Kohlensäure, tritt zu jeder Zeit rein hervor. Nach Aufhören der Vegetation tritt bei manchen Pilzen Ausscheidung von Ammoniak oder Trimethylamin ein. Sie ernähren sich alle aus schon vorgebildeten organischen Verbindungen, und damit hängt die Eigentümlichkeit ihres Vorkommens zusammen. Nach diesem unterscheidet man Saprophyten oder Fäulnisbewohner und Parasiten oder Schmarotzer. Die erstern, die Mehrzahl der P., erregen und befördern die Fäulnis und Verwesung der abgestorbenen Tier- und Pflanzenkörper, und während sie so die massenhafte Anhäufung der toten organischen Substanz beseitigen, bringen sie die letztere zugleich in die zur Wiederverwendung für das Leben geeignetste Form, weil die Zersetzungsprodukte der organischen Substanz und die leicht sich selbst wieder zersetzenden Pilzkörper für die Pflanzenwelt Nährstoffe liefern und düngend wirken.

 

Verbreitung, eßbare und giftige Pilze.

 

Die P. sind über die ganze Erde verbreitet, die meisten bekannten gehören der gemäßigten Zone an; doch dürfte ihre Zahl in den warmen und heißen Ländern, die nur erst mangelhaft nach ihnen durchforscht sind, noch größer sein. Auch geht eine große Zahl von Pilzen weit gegen die Pole hin, und erst in größerer Nähe derselben verschwinden sie; viel rascher ist ihre Abnahme in den höhern Gebirgsregionen der gemäßigten Zone. Die obern Regionen der Alpen zeigen gegen das klimatisch gleiche pilzreiche Skandinavien eine auffallende Armut an Pilzen, weil in der dünnern, leichten Luft auf den hohen Gebirgen das Wasser schneller verdunstet und dadurch den Pilzen eine Hauptlebensbedingung entzogen wird. Die Gesamtzahl der jetzt lebenden Arten dürfte 6000 weit überschreiten. Obgleich die Substanz der P. ihrer fossilen Erhaltung nicht günstig ist, so muß doch aus manchen Überresten auf die Existenz dieser Pflanzen auch in der Vorwelt geschlossen werden. Ihre Spuren finden sich schon in der Steinkohlenperiode, besonders aber in der Tertiärzeit. In fossilen Hölzern kommen ebensolche Pilzhyphen vor wie gegenwärtig im faulenden Holz. Auch hat man auf fossilen Blättern kleine härtere Pyrenomyceten und Diskomyceten und im Bernstein eingeschlossen schimmelartige und andre P. auf toten Insekten beobachtet. Daß aber auch größere Schwämme in den dunkeln, feuchten Urwäldern der Tertiärzeit nicht gefehlt haben, beweisen einige Überreste solcher (Hydnum antiquum Heer, Polyporites Bowmanni Lindl.) sowie besonders die zahlreichen Pilzmücken und Pilzkäfer, deren fossile Reste noch erhalten sind.

 

Nutzen haben vorzüglich die vielen eßbaren Schwämme, besonders in Gebirgsgegenden. In Thüringen, Böhmen, Ungarn, in der Moldau und Walachei, in Oberitalien und in Rußland zur Fastenzeit werden viele P. gegessen. Schon im Altertum standen die eßbaren Schwämme in hohem Ansehen; die geschätztesten waren den Römern die Trüffel (Tuber) und der Kaiserling (Boletus). Bei uns gibt es ungefähr 40 Arten anerkannt guter Speiseschwämme und zwar in den Gattungen: Agaricus, Cantharellus, Hydnum, Boletus, Polyporus, Fistulina, Clavaria, Sparassis, Lycoperdon, Bovista, Morchella, Helvella, Tuber (s. Tafel "Pilze I"). Man muß die eßbaren Schwämme im Frühling sowie im Herbst und Spätsommer einsammeln; die meisten findet man in Wäldern, besonders auf mit Nadelholz bestandenem, mit niedrigem Moos überzogenem, sandigem Boden; auch in Gärten, auf Wiesen und Grasplätzen kommen manche vor. Weil die Schwämme leicht verderben, so müssen sie bald nach dem Einsammeln zubereitet, am besten gebraten oder geschmort werden; doch kann man sie auch roh ohne allen Zusatz verzehren. Manche P. werden vorwiegend nur als Gewürz an andre Speisen verwendet, besonders Trüffeln und Morcheln. Viele Arten werden getrocknet oder eingemacht. Eßbare P. zu kultivieren, gelingt mit Sicherheit nur mit dem Champignon und mit dem Polyporus tuberaster (s. d.). Der Nahrungswert der P. ist wegen des hohen Stickstoffgehalts vielfach überschätzt worden, er ist nicht größer als der der Gemüse, da nur ein geringer Teil der Stickstoffsubstanz die Bedeutung eines Nährstoffs besitzt. Medizinisch werden für den innern Gebrauch das Mutterkorn und Polyporus officinalis, äußerlich als blutstillendes Mittel die Zunder liefernden Feuerschwämme (s. Polyporus) angewandt, die Hefepilze, welche alkoholische Gärung hervorrufen, sind für die Herstellung von Wein, Bier, Spiritus, Met, Kumys, Brot von größter Bedeutung. Auch die Essigfabrikation beruht auf der Thätigkeit eines Pilzes.

 

Schädlich sind unter den Pilzen die zahlreichen Parasiten, welche an Pflanzen, Tieren und Menschen Krankheiten hervorbringen, ferner die Schimmelpilze und vor allen die Bakterien, welche als Krankheitserreger und -Übertrager wirken und durch Erregung von Gärung, Fäulnis und Verwesung viele Produkte menschlicher Thätigkeit zerstören. Der Hausschwamm wird dem geschlagenen Holz verderblich. Viele den eßbaren Schwämmen mehr oder minder ähnliche P. sind gefährliche Giftpflanzen und haben schon oft zu Verwechselungen und Unglücksfällen Veranlassung gegeben. Die Wirkungen der Giftschwämme werden meist erst 4-5 Stunden nach dem Genuß bemerkbar und beginnen mit Schwere und Spannung in der Magengegend, Leibschneiden, Angstgefühl, Ekel, Erbrechen und Durchfall; die Schmerzen steigern sich und werden von großer Hitze in den Gedärmen und unauslöschlichem Durst begleitet; dann stellen sich Herzklopfen, Ohnmachten, Krämpfe, Schwindel und Delirien ein; der Puls wird klein, hart, frequenter und immer schwächer; kalter Schweiß bedeckt die Glieder; der Kranke stirbt entweder unter schreckliche Krämpfen, oder in eine tiefe Lethargie versunken. Bis zur Herbeirufung des Arztes ist schnelle Hilfe nötig, um das Gift aus dem Körper zu entfernen durch Anwendung innerer oder mechanischer Brechmittel und Purgiermittel. Zeigen sich bereits Symptome der entzündlichen Affektion der Verdauungsorgane, so sind Aderlaß, schleimige Getränke, schleimige oder ölige Klystiere anzuwenden. Nach Chansarel soll ein wirksames Gegenmittel Gerbstoff sein, wenn er nach Verabreichung eines Brechmittels als eine Abkochung von Galläpfeln oder China- oder Eichenrinde von 5 zu 5 Minuten getrunken und als Klystier gegeben wird. In vielen Städten bestehen polizeiliche Anordnungen, um Verwechselungen beim Verkauf zu verhüten; in Österreich haben die Marktrichter den Verkauf der Schwämme zu kontrollieren, auch sind bestimmte Plätze zum Pilzverkauf angewiesen, und die zu verkaufenden Schwämme dürfen nur in zwei Stücke zerschnitten sein. Die angeblichen Erkennungszeichen giftiger P.: die lebhafte Farbe und die klebrige Oberfläche, der weiße oder farbige Milchsaft mancher Arten, die blaue Färbung beim Zerschneiden, das Bräunen eines in kochende P. getauchten silbernen Löffels, das Schwärzen einer mitgekochten Zwiebel, das Gelbwerden von Salz etc., haben sich als trügerisch erwiesen. Das sicherste Schutzmittel ist immer, sich die Merkmale der wenigen entschieden giftigen Schwämme einzuprägen, deren es in Deutschland ungefähr 11 gibt aus den Gattungen Agaricus, Boletus und Scleroderma, und unter denen es wiederum nur die drei Arten Agaricus muscarius (Tafel I), A. phalloides und A. emeticus sind, auf welche sich, weil es die häufigsten und gefährlichsten sind, fast alle konstatierten Fälle von Pilzvergiftung mit tödlichem Ausgang zurückführen lassen (vgl. Agaricus, Boletus und Giftpflanzen), und zweitens, daß man nur die anerkannt guten und häufigen Speiseschwämme benutzt, alle übrigen aber, die in ihren Eigenschaften nicht bekannt sind, ebenso unberührt läßt wie die als giftig erwiesenen. Da der giftige Bestandteil in Wasser, Wein, Essig, Alkohol, Salzwasser, Öl löslich ist, so kann man ihn aus den Schwämmen ausziehen, wenn man dieselben in diesen Flüssigkeiten maceriert oder kocht, wodurch die letztern äußerst giftig werden. Schon die Alten kannten dieses Mittel, Giftschwämme unschädlich zu machen, und die Russen verzehren viele, besonders Fliegenpilze, welche so behandelt worden sind, ohne Nachteil, eine Thatsache, welche die irrige Meinung erzeugte, daß das nordische Klima die Giftschwämme ihrer giftigen Eigenschaften beraube.

 

Einteilung der Pilze.

 

Die nachfolgende Einteilung der P. gründet sich auf das von De Bary aufgestellt neue System und die seitdem nötig gewordenen Änderungen und Erweiterungen.

 

I. Ordnung: Spaltpilze (Bakterien, Schizomycetes), die einfachsten und kleinsten lebenden Wesen, von den eigentlichen Pilzen wesentlich verschieden (s. oben), von Ehrenberg früher als Vibrionia zu den Infusorien gestellt, von Cohn neuerlich mit den Chrookokkaceen vereinigt und zu einer besondern Pflanzenmasse, Schizophyten, erhoben. Sie leben fast alle in Flüssigkeiten, treten meist in ungeheurer Menge auf, so daß sie trotz ihrer Kleinheit dem unbewaffneten Auge oft als wolkige weiße Trübungen in den Flüssigkeiten erscheinen; manche erzeugen auch Farbstoffe und verraten ihre Anwesenheit durch Farbenerscheinungen an ihrem Substrat. Sie sind zum Teil Saprophyten, und diese erregen Fäulnis oder verschiedenartige Gärungen (Essiggärung, Milchsäure-, Buttersäuregärung etc.); andre sind Parasiten und als Erreger vieler Krankheiten des menschlichen und tierischen Körpers im Blut, im Darminhalt, in Sekreten gefunden worden. Sie sind einzellig oder zu linearen Fäden verbunden; nur die Gattung Sarcina Goods. bildet würfelförmige Zellkörper. Die Gestalt der Spaltpilze ist kugelig, stäbchenförmig, fadenförmig, oder sie bilden schraubig gedrehte, an den Enden mit zarter Geißel versehene Fäden. Ihre durchschnittliche Größe beträgt 2-30 Mikromillimeter (= 1/1000 mm); von den kleinern Formen gehen 30,000 Mill. auf ein Milligrammgewicht. Oft sind sie in eine farblose oder gefärbte Gallerte eingebettet; die meisten besitzen eine energische, bisweilen durch Schwingfäden unterstützte Bewegung. Sie vermehren sich durch Teilung; bei einigen wurden Sporen im Innenraum der Zellen beobachtet. Vgl. Zopf, Die Spaltpilze (3. Aufl., Berl. 1886); De Bary, Vorlesungen über Bakterien (2. Aufl., Leipz. 1887). Die Gattungen unterscheidet man nach der Form und Teilung ihrer Zellen; die wichtigsten sind: Bacterium Duj., Vibrio Ehrb., Spirillum Ehrb., Spirochaete Ehrb., Sarcina Goods., Micrococcus Cohn, Bacillus Cohn, Leptothrix Ktz., Beggiatoa Trevis. (s. Textfig. 1). Vgl. Bakterien mit Tafel.

 

II. Ordnung: Sproß- oder Hefepilze (Saccharomycetes), einzeln lebende oder zu kurzen Ketten vereinigte, meist in Flüssigkeiten lebende, einzellige P., die keine Eigenbewegung haben, sich durch hefeartige Sprossung vermehren, bisweilen auch in ihrem Innern Sporen hervorbringen und die alkoholische Gärung zuckerhaltiger Flüssigkeiten bewirken. Einzige Gattung: Saccharomyces Mey. (s. Hefe). Vgl. Reeß, Botanische Untersuchungen über die Alkoholgärungspilze (Leipz. 1870).

 

III. Ordnung: Algenpilze (Phycomycetes, Mycophyceae), teils Parasiten in Pflanzen, teils Saprophyten an der Luft oder im Wasser; Mycelium ohne Querscheidewände, also einzellig, meist schlauchförmig. Sporen bei vielen von doppelter Art: 1) geschlechtslose, die bei allen vorkommen, entweder am Mycelium selbst oder an Fruchthyphen gebildet werden und zwar bei vielen innerhalb eines Sporangiums, wobei ruhende Sporen oder Schwärmsporen erzeugt werden, bei einigen auch durch Abschnürung (Konidien) auf Fruchthyphen; 2) geschlechtlich erzeugte, welche je nach der Art des Geschlechtsaktes Zygosporen oder Oosporen genannt werden. Gegenwärtig teilt man daher die Algenpilze in die Ordnungen der Zygomyceten und Oosporeen. Dazu gehören:

 

1. Unterordnung: Chytridiaceae. Auf Pflanzen und Infusorien parasitisch lebende, meist ein- oder zweizellige, selten mit einem verästelten Mycelium versehene P., die sich durch Bildung von Schwärmsporen von der folgenden Familie unterscheiden. In manchen Fällen, z. B. bei Chytridium A. Br., stellt eine einzige meist kugelige oder längliche Zelle (Tafel II, Fig. 8 A, a und a') vegetatives Organ und Sporangium zugleich vor. Letzteres erzeugt die Schwärmsporen b c, die ausschlüpfen und eine neue Nährpflanze aufsuchen. C. Olla A. Br. (Fig. 8 B) hat einen zitzenförmigen Deckel und eine schlauchartige Wurzel (r), mit der es in einer Algenzelle steckt. Die letztgenannte Gattung lebt auf oder in Algenzellen und Infusorien, Synchytrium de By et Woron. dagegen in Epidermiszellen phanerogamer Landpflanzen, welche dadurch kleine, gelbe oder rote, buckelförmige Flecke bekommen, weil die befallenen Epidermiszellen sich außerordentlich vergrößern.

 

2. Unterordnung: Mucorineae, Schimmelpilze auf faulenden Substanzen an der Luft, mit deutlich geschiedenem Mycelium und Fruchthyphen. Das erstere ist fadenförmig, bis zur Fruktifikation meist einzellig, mit dem Auftreten der Fruchthyphen durch Querscheidewände sich gliedernd. Letztere sind von mannigfaltiger Bildung, häufig aber charakterisiert durch ein meist kugeliges, mit zahlreichen ruhenden Sporen erfülltes Sporangium auf ihrer und ihrer Äste Spitzen. Bei andern Gattungen werden an den Enden der quirlig oder gabelig verzweigten Fruchthyphen einzelne oder in Reihen stehende Konidien gebildet. Charakteristisch sind für die Mukorineen die geschlechtlich erzeugten Sporen. Der Geschlechtsakt ist von eigentümlicher Art und wird als Kopulation bezeichnet. Zwei gegeneinander wachsende, anschwellende und mit ihren Enden sich vereinigende Myceliumzweige grenzen nämlich ihre sich berührenden Enden (Textfig. 2 A, c c) durch je eine Scheidewand ab, das trennende Hautstück (s) der beiden Zweige verschwindet, und die beiden Endzellen werden so zu einer einzigen Zelle (Textfig. 2 B), deren Inhalt aus den vereinigten Protoplasmakörpern beider gebildet worden ist. Die Zelle (Textfig. 2 B), deren Inhalt aus den vereinigten Protoplasmakörpern beider gebildet worden ist. Die Zelle nimmt beträchtliche Größe, ungefähr runde Gestalt an und ist endlich zu einer sich ablösenden Spore geworden (Textfig. 2 C, z s), welche ein dunkel gefärbtes, dickes, auswendig mit zahlreichen Protuberanzen versehenes Episporium und ein dichtes, Öltropfen enthaltendes Protoplasma besitzt und erst nach einer längern Ruheperiode keimt. Diese Sporen heißen Zygosporen, die Mukorineen und Chytridiaceen werden daher auch Zygomyceten genannt. Man kennt etwa fünf Gattungen, deren wichtigste Mucor (s. auch Schimmel) ist. Vgl. Brefeld, Botanische Untersuchungen über Schimmelpilze, Heft 1 (Leipz. 1872); Nowakowski, Beiträge zur Kenntnis der Chytridiaceen (in Cohns "Beiträgen zur Biologie", Bd. 2); Schröter, Die Pflanzenparasiten aus der Gattung Synchytrium (ebendaselbst).

 

3. Unterordnung: Saprolegniaceae, Saprophyten auf Pflanzen- und Tierleichen im Wasser, wo sie fädige oder flockige, schleimige Massen bilden; wenige Parasiten in Algenzellen, mit meist langem, schlauchförmigem, einzelligem Mycelium. Die Schläuche bilden an ihren Enden kugelige oder längliche Sporangien (Tafel II, Fig. 9 B), in welchen zahlreiche Schwärmsporen entstehen, welche austreten (a), wobei sie sich bisweilen häuten, ihre Haut (b) zurücklassen, dann durch Wimpern beweglich ausschwärmen (c) und bei ihrer Keimung wieder ein Mycelium erzeugen. Außerdem sind von vielen Geschlechtsorgane bekannt. Die weiblichen (Oogonien) sind kugelig angeschwollene Zellen auf den Enden einzelner Schläuche (Tafel II, Fig. 10 A, B und C); ihr reichliches Protoplasma zieht sich vor der Befruchtung in eine, zwei, drei oder viele dichte, kugelige Massen (Eizellen) zusammen (c in D). Die männlichen Organe (Antheridien) sind dünne Zweiglein, welche von dem das Oogonium tragenden oder auch von benachbarten Zweigen entspringen, und deren Ende sich als eine etwas krumme, längliche Zelle durch eine Scheidewand abgrenzt (a in B, C, D). Diese legt sich dem Oogonium an gewissen Stellen, den sogen. Kopulationswarzen, an und treibt durch die Wand desselben nach den Eizellen einen schlauchförmigen Fortsatz (Befruchtungsschlauch, b in D), welcher aus seinen sich öffnenden Enden einen Teil seines körnigen Protoplasmas entleert, durch welches die Eizellen befruchtet werden. Letztere bilden sich dann zu Oosporen (E) aus, welche nach längerer Ruhe keimen und den Pilz von neuem erzeugen. Man hat auch Bildung keimfähiger Oosporen ohne Beteiligung von Antheridien, also parthenogenetisch, beobachtet. Man kennt zehn Gattungen mit ungefähr 80 Arten; die wichtigsten sind: Leptomitus Ag., Achlya Nees ab Es., Saprolegnia Nees ab Es. und Pythium Pringsh. Vgl. Lindstedt, Synopsis der Saprolegniaceen (Berl. 1872).

 

4. Unterordnung: Peronosporeae, pflanzenbewohnende, endophyte Parasiten mit fadenförmigem, einzelligem Mycelium, dessen Fäden zwischen den Zellen der Nährpflanze wachsen und oft Haustorien in das Innere derselben senden. Die Fortpflanzungsorgane sind Konidienträger, welche bei der Gattung Peronospora Corda meist einzeln aus den Spaltöffnungen hervorwachsende, baumartig verzweigte Fruchthyphen darstellen, die auf den Spitzen der Äste die Konidien einzeln abschnüren, bei Cystopus Lév. kurze, keulenförmige Basidien sind, welche, in zusammenhängenden Lagern unter der Epidermis stehend, jede in kettenförmiger Anordnung Konidien abschnüren. Die Keimung der Konidien, welche als Sommersporen fungieren, geschieht entweder mittels Keimschlauchs oder unter Bildung von Schwärmsporen, welche nach einiger Zeit zu ruhenden Sporen werden, die dann ebenfalls mit einem Keimschlauch keimen, welcher in die Nährpflanze eindringt. Bei vielen kommen wiederum am Mycelium, also innerhalb der Nährpflanze, Oogonien vor, welche durch Antheridien befruchtet werden und je eine Oospore in ihrem Innern erzeugen; letztere keimt im nächsten Frühling entweder mit einem Keimschlauch, oder sie erzeugt Schwärmsporen, welche sich den durch die Konidien erzeugten gleich verhalten. Alle Peronosporeen wirken tödlich auf die befallenen Pflanzenteile, welche unter Gelb- oder Braunwerden oder Fäulnis vorzeitig absterben. Man kennt nur die zwei genannten Gattungen mit gegen 60 Arten (s. Tafel "Pflanzenkrankheiten"). Der früher zu Peronosphora ^[richtig: Peronospora] gestellte, die Kartoffelkrankheit bewirkende Pilz wird neuerdings als besondere Gattung Phytophthora De Bary betrachtet.

 

IV. Ordnung: Basidiomycetes, eine sehr formenreiche Abteilung, bei deren Angehörigen auf dem immer deutlich ausgebildeten, aus Fäden mit Querscheidewänden bestehenden Mycelium Fruchtkörper entstehen, welche ihrerseits erst die Sporen erzeugen, und zwar durch Abschnürung auf Basidien. Letztere sind cylindrische, keulenförmige oder kugelige Zellen, deren Enden sich entweder unmittelbar zu Sporen abgliedern, wie bei den Rost- und Brandpilzen, oder die besondere, pfriemenförmige Ausstülpungen, die Sterigmen, treiben, auf deren Enden die Sporen erscheinen, wie bei den Hymenomyceten, Tremellinen und Gastromyceten.

 

5. Unterordnung: Rostpilze (Uredineae), lauter pflanzenbewohnende, endophyte Parasiten, deren Fruchtkörper nackte oder von einer Hülle (Peridie) eingeschlossene Sporenlager darstellen, welche in Gestalt kleiner, staubiger oder krustiger, farbiger Flecke durch die Epidermis der Nährpflanze hervorbrechen (s. Rostpilze und Tafel "Pflanzenkrankheiten").

 

6. Unterordnung: Brandpilze (Ustilagineae), pflanzenbewohnende, endophyte Parasiten, deren Mycelium in bestimmten Teilen der Nährpflanze eine große Masse von Sporen erzeugt, die später als rußartiges, schwarzes oder braunschwarzes Pulver den betreffenden Pflanzenteil erfüllen (s. Brandpilze und Tafel "Pflanzenkrankheiten"). Vgl. De Bary, Untersuchungen über die Brandpilze (Berl. 1853), und andre Schriften des Verfassers; Fischer de Waldheim, Les Ustilaginées (Warsch. 1877-78).

 

7. Unterordnung: Entomophthoreen (Entomophthoreae), insektenbewohnende Parasiten, deren Mycelium im Innern des lebenden Tieres wuchert und schließlich aus der Haut desselben mit den Basidien hervorbricht, von deren Spitze je eine Spore abgeschleudert wird. Gattungen: Empusa Cohn und Entomophthora Fresen. Vgl. Brefeld, Untersuchungen über die Entwickelung der Empusa Muscae (Halle 1871).

 

8. Unterordnung: Hautpilze (Hymenomycetes), meist auf der Erde oder auf faulenden Pflanzenteilen wachsende, vorwiegend größere Schwämme, deren Fruchtkörper an bestimmten Teilen der freien Oberfläche die Basidien in einer zusammenhängenden Schicht, Fruchthaut oder Hymenium (Tafel II, Fig. 6 A), beisammenstehend trägt. Die Basidien h sind meist kurz walzen- oder keulenförmig und bilden an ihrem Scheitel vier nebeneinander stehende, kurze, dünne Fortsätze, Sterigmen genannt, deren jeder an seiner Spitze eine einzellige Spore abschnürt (Tafel II, Fig. 6 B). Der Fruchtkörper (stroma) tritt hier in großer Mannigfaltigkeit der Gestalt auf. Bei vielen ist er ein dünner und flacher, haut- oder krustenartiger Körper, welcher der Unterlage aufgewachsen ist und oft ohne bestimmte Begrenzung sich ausbreitet; die freie Oberseite ist vom Hymenium überzogen. In andern zahlreichen bildet er einen Hut (pileus), d. h. einen mehr oder weniger regelmäßigen, schirm- oder hutförmigen Teil, welcher auf seiner Unterseite mit dem Hymenium besetzt ist und in der Mitte auf einem Stiel oder Strunk (stipes) ruht. Manche Hymenomyceten haben sogen. halbierte Hüte, welche exzentrisch oder seitlich gestielt sind oder auch gar keinen Stiel haben, indem der halbierte Hut an einer Seite an die dann meist vertikale oder schiefe Fläche der Unterlage angewachsen ist und in horizontaler Richtung absteht, so daß die hymeniumtragende Unterseite ebenfalls nach unten gekehrt ist. An den regelmäßigen Hüten mancher Hymenomyceten sind noch folgende Teile zu unterscheiden: Die Hülle (volva) ist eine Haut, welche den jungen Hut ganz umgibt, indem sie an die dann meist knollig verdickte Basis des Stiels angewachsen ist und über den ganzen Hut sich hinwegzieht; wenn der Stiel sich streckt, so zerreißt sie, und ihre Reste bleiben um die knollige Stielbasis und auf der Oberfläche des Huts oft als Fetzen oder Tupfen zurück. Der Schleier (velum) ist anfangs als eine Haut vom Hutrand nach der Mitte oder nach dem obern Teil des Stiels ausgespannt und verhüllt das Hymenium; er zerreißt später, wobei seine Reste entweder als Fasern am Hutrand hängen, oder als eine ringförmige Manschette um den Stiel zurückbleiben; die letztere heißt Ring (annulus). Der Fruchtkörper der Hymenomyceten bildet sich auf rein ungeschlechtlichem Weg durch adventive, ein dichtes Fadenknäuel herstellende Sprossungen des Mycels. Die Mycelien erscheinen als weiße, oft reichverzweigte Fäden, deren Zellen häufig miteinander verschmelzen. Bisweilen vereinigen sich die Mycelzweige zu derben, lederartigen oder holzigen Strängen und Häuten, die früher für besondere sterile Pilzgattungen angesehen wurden. So ist die in Form schwarzbrauner Stränge in der Nähe von Kiefern im Boden wachsende und in die Kiefernwurzeln zwischen Holz und Rinde eindringende Rhizomorpha fragilis Roth nach übereinstimmenden Untersuchungen von Hartig und Brefeld das Mycelium des Hallimasch (Agaricus melleus L.). Bei manchen Hymenomyceten, z. B. Arten von Coprinus, treten an den Mycelien außer den gewöhnlichen Fruchtkörpern verästelte, aufrechte Hyphen auf, die an ihren Enden stäbchenartige Zellen abschnüren (die Stäbchenfruktifikation). Die wichtigsten Charaktere zur Unterscheidung der Gattungen bietet die eigentümliche und mannigfaltige Figuration der Hymeniumfläche dar. Die Hymenomyceten sind über die ganze Erde verbreitet; es gibt ihrer wenigstens 3000 Arten, von denen beinahe 2800 in Europa vorkommen, s. Tafel I (Farbendruck). Gattungen: Agaricus L., Polyporus Fr., Merulius Hall., Hydnum L., Thelephora Ehrh., Clavaria L., Boletus L., Canthorellus ^[richtig: Cantharellus] Adans.

 

9. Unterordnung: Zitterpilze (Tremellini), den Hymenomyceten am nächsten verwandt, von denselben nur durch die gallertartig zitternde Beschaffenheit des Fruchtkörpers und besonders durch die Basidien unterschieden, welche entweder fadenförmig, aufrecht und durch Querscheidewände gegliedert, oder kugelig und durch Längswände in 2-4 nebeneinander stehende Gliederzellen geteilt sind; in beiden Fällen ist jedes Glied in ein frei stehendes, langes Sterigma verlängert, welches je eine Spore abschnürt. Es sind meist größere, verschieden gestaltete, auf faulem Holz und auf der Erde wachsende, weder eßbare noch giftige P. mit über 30 Arten in ungefähr fünf Gattungen, deren wichtigste Tremella Fr. und Hirneola Fr. sind.

 

10. Unterordnung (resp. Ordnung V): Bauchpilze (Gastromycetes), meist große Schwämme, deren Fruchtkörper das Hymenium nie auf der freien Oberfläche, sondern stets in Kammern oder Höhlungen des Innern enthält. Die Fruchtkörper werden von einer meist stark entwickelten Haut, Peridie genannt, gebildet. Diese umschließt einen Innenraum, welcher anfangs durch anastomosierende Gewebeplatten, die von der innern Fläche der Peridie ausgehen, in zahlreiche Kammern geteilt ist, welche zusammen als Gleba bezeichnet werden. Auf den Wänden dieser Kammern befindet sich das Hymenium; von den Hyphen, aus denen die Kammerwände bestehen, gehen kurze Zweige ab, welche zu den keulenförmigen Basidien werden, oder diese Zweige sind verlängert und verzweigt, füllen den ganzen Kammerraum aus und tragen an ihren Ästen die Basidien. Auf den letztern werden die Sporen, ähnlich wie bei den Hymenomyceten, zu 2, 4 oder 8 durch Abschnürung erzeugt (Tafel II, Fig. 4 B). Bei manchen Gastromyceten bleibt die Gleba auch im reifen Zustand unverändert oder vertrocknet nur; bei den meisten aber löst sie sich auf, und es bleiben gewisse schon vorher in dem Gewebe der Kammerwände bemerkbare, durch ihre dicken Membranen ausgezeichnete, einfache oder verzweigte Fasern zurück (Tafel II, Fig. 4 A), welche als ein lockeres Haargeflecht (capillitium) den ganzen Innenraum durchweben, in welchen das reichliche, meist braune Sporenpulver eingestreut ist. Die Gastromyceten wachsen meist auf der Erde, manche auch unterirdisch, ähnlich den Tuberaceen; mehrere sind jung eßbar, wenige giftig. Sie sind über die ganze Erde verbreitet; es gibt viele exotische Gattungen von eigentümlichen Formen; man kennt überhaupt an 60 Gattungen mit über 100 Arten, s. Tafel I (Farbendruck). Gattungen: Lycoperdon Tourn., Bovista Dill., Geaster Mich., Phallus L., Clathrus L.

 

V. Ordnung: Schlauchpilze (Ascomycetes), die formenreichste und daher von manchen Botanikern auch in mehrere gleichwertige Gruppen (Ordnungen VI-VIII) aufgelöste Abteilung der P., charakterisiert durch die Bildung der Sporen in Sporenschläuchen. Das Mycelium ist meist deutlich entwickelt, aus Hyphen mit Querscheidewänden gebildet, erzeugt meist Fruchtkörper von mannigfaltiger Beschaffenheit, welche die Sporenschläuche tragen, selten unmittelbar die letztern selbst. Vgl. De Bary, Über die Fruchtentwickelung der Askomyceten (Leipz. 1863).

 

11. Unterordnung: Gymnoasci. Die Sporenschläuche entstehen unmittelbar am Mycelium aus Zweigen der Fäden desselben und sind nicht von einem besondern Fruchtkörper umschlossen. Teils Mistbewohner (Gymnoascus Baran.), teils endophyte Schmarotzer an Pflanzen, aus deren Epidermis die Sporenschläuche hervorragen, und an welchen diese P. Krankheiten hervorbringen (s. Exoascus).

 

12. Unterordnung: Perisporiaceae. Auf dem deutlich entwickelten Mycelium bilden sich kleine, kugel- oder flaschenförmige, ringsum geschlossene Behälter (Perithecien, Tafel II, Fig. 2 F), an welchen ein meist dunkles Gehäuse von zelliger Struktur und ein heller, weicherer Kern zu unterscheiden sind. Letzterer besteht aus einem oder mehreren oder vielen Sporenschläuchen (E). Das Perithecium bleibt auch bei der Reife meist geschlossen, so daß die Sporen erst nach Verwesung desselben frei werden, oder es öffnet sich, indem es am Scheitel unregelmäßig zerfällt, besitzt aber keinen vorgebildeten Mündungskanal. Man hat in einigen Fällen einen geschlechtlichen Befruchtungsvorgang nachweisen können, durch welchen die Perithecien erzeugt werden, und der darin besteht, daß am Mycelium an gewissen Stellen zweierlei Fäden von männlichem (Pollinodium, Tafel II, Fig. 2 C, p) und weiblichem Charakter (Carpogonium oder Ascogon, a s in C und D) auftreten, zwischen denen Kopulation stattfindet, worauf aus dem Ascogon das Perithecium sich entwickelt. Bei manchen Perisporiaceen entstehen auf demselben Mycelium vor den Perithecien Fruchthyphen, welche Konidien abschnüren (c in A); letztere sind sofort keimfähig und erzeugen wieder den vollkommenen Pilz, während die Askosporen gewöhnlich erst nach einer Ruheperiode keimen. Manche der gemeinsten Schimmelpilze (Eurotium, Fig. 6 A, früher als Aspergillus beschrieben) sind als solche konidienbildende Zustände erkannt worden. Die Perisporiaceen sind kleine P., welche teils Fäulnisbewohner sind, teils parasitisch auf Pflanzen leben und an diesen Krankheiten hervorrufen. Man kennt über 100 Arten in ca. 20 Gattungen, deren wichtigste Erysiphe Hedw. und Eurotium Link (s. d.) sind.

 

13. Unterordnung: Trüffelpilze (Tuberaceae), gänzlich unterirdisch wachsende P. mit deutlich entwickeltem Mycelium, an dem sich große, knollenförmige Fruchtkörper bilden, welche eine dicke, fleischige oder lederartige Schale (Peridie, Tafel II, Fig. 11 p) besitzen und im Innern meist durch gewundene Gewebeplatten in Kammern (k) geteilt sind; die Kammerwände (w) bilden meist eine fleischige Masse, in welcher die Sporenschläuche (a) liegen, und die Kammern sind mit lufthaltigem, sterilem Gewebe angefüllt. Seltener ist der Innenraum nicht gekammert, in reifem Zustand nur mit den frei gewordenen Sporen angefüllt. Die Sporenschläuche sind meist kugelig oder annähernd kugelig und bilden in ihrem Innern 1-3 oder 4-6 meist runde, einzellige Sporen mit oft stachligem oder durch Leisten verdicktem, gefärbtem Episporium. Die Tuberaceen kommen meist in der Nähe der lebenden Wurzeln von Pflanzen, besonders unter Bäumen, vor; doch ist es für einzelne Arten gewiß, daß sie wirkliche Parasiten sind. Man kennt gegen 80 Arten, von denen nicht wenige eßbar sind. Die wichtigsten Gattungen sind: Tuber Mich., Elaphomyces Nees ab Es., Choiromyces Vitt., Terfezia Tul. und Penicillium L., dessen Konidienträger einen der verbreiteten Schimmelpilze darstellen, und das unter geeigneten Umständen eine den Tuberaceen durchaus ähnliche Fruchtform mit Sporenschläuchen erzeugt (s. Penicillium).

 

14. Unterordnung (resp. Ordnung VI): Kernpilze (Pyrenomycetes, Sphaeriaceae). Mycelium meist deutlich entwickelt, die Sporenschläuche werden in Perithecien gebildet, welche denen der Perisporiaceen ähnlich sind, aber an der Spitze eine enge Mündung (ostiolum) besitzen, welche bald als bloßer Porus in der Wand des Peritheciumscheitels, bald als eine kurze Papille, bald als ein mehr oder minder langer Hals erscheint (Tafel II, Fig. 1 C). Das Perithecium enthält einen hellen, weichen Kern, welcher aus den Sporenschläuchen, oft untermengt mit fadenförmigen Zellen (Paraphysen), besteht (Tafel II, Fig. 7 B, 1 a), die auf der ganzen Innenwand oder im Grunde des Bauchteils des Peritheciums entspringen. Die Sporenschläuche sind meist länglich keulenförmig oder cylindrisch und bilden bei den meisten Gattungen je acht Sporen in ihrem Innern. Die reifen Sporen werden, nachdem die Sporenschläuche sich aufgelöst haben, durch die Mündung des Peritheciums ausgestoßen. Sie sind von sehr verschiedenartiger Bildung: einzellig, zweizellig, mehr bis vielzellig, kugelig, oval, spindelförmig bis fadenförmig. Man unterscheidet einfache und zusammengesetzte Pyrenomyceten (Sphaeriaceae simplices und compositae); außerdem werden die auf Mist lebenden Arten als besondere Gruppe (Coprophileae) betrachtet, während die Gruppen der Simplices und Compositae stets auf Pflanzenteilen oder Tieren leben. Bei den erstern befinden sich die Perithecien unmittelbar auf dem Mycelium (Tafel II, Fig. 7 A), wie bei den Perisporiaceen; bei den letztern entstehen auf dem Mycelium Fruchtkörper (stroma) von mannigfaltiger Gestalt, und erst diese tragen oft in großer Anzahl die Perithecien (Tafel II, Fig. 1 A u. B). Das Stroma ist bald ein dünnes, krustenförmiges, dem Substrat auf- oder eingewachsenes, oft weit ausgebreitetes Lager, bald ein in das Substrat eingesenkter, mehr oder weniger hervorbrechender, polster- oder warzenförmiger Körper, bald vertikal aufrecht, keulen-, gestielt kopfförmig oder strauchartig ästig. Die Perithecien sind in die Substanz des Stromas, bei größern Fruchtkörper in die peripherischen Teile derselben eingesenkt, immer so, daß wenigstens die Hälse mit ihren Mündungen an der Oberfläche sich befinden (Fig. 1 C). Die erste Anlage der Perithecien wird in den genauer bekannten Fällen durch einen Geschlechtsakt zwischen Carpogon und Pollinodien (s. oben) vermittelt. Viele Pyrenomyceten haben eine reichgegliederte Pleomorphie der Fruktifikationsorgane: den Perithecien gehen auf demselben Mycelium verschiedene andre Fruchtträger voraus. Dies sind zuerst Fruchthyphen mit Konidien, welche rasch keimfähig sind und den Pilz sogleich wieder erzeugen können. Oft bleibt die Entwickelung auf diesem Zustand stehen, daher man diese Konidienträger früher als selbständige P. beschrieb (die oben genannten Hyphomyceten stellen zum größten Teil solche dar) und auch gegenwärtig von vielen derselben noch nicht ermittelt ist, zu welchem Pyrenomycet sie gehören. Statt solcher Fruchthyphen bilden manche Pyrenomyceten eigentümliche konidientragende Fruchtkörper, die an ihrer Oberfläche mit einem Hymenium sporenabschnürender Basidien besetzt sind. Auch diese galten früher für selbständige P. und bildeten die Gattungen: Tubercularia Tode, Sphacelia Lév., Isaria Hill. u. a., welche zusammen die Gymnomycetes der alten Pilzsysteme ausmachten. Oder endlich die perithecientragenden Stromata sind selbst anfangs mit einem konidienbildenden Hymenium überzogen. Eine dritte und vierte Form von Früchten sind die Spermogonien und Pykniden. Beide sind den Perithecien ähnliche, kleine, geschlossene Gehäuse (Tafel II, Fig. 7 C), die auf ihrer Innenwand ein Hymenium (h) tragen, welches aus dicht beisammenstehenden Basidien gebildet ist, die durch Abschnürung Sporen erzeugen (Fig. 7 D). Diese sind bei den Spermogonien sehr kleine, meist einfache, kugelige bis stäbchenförmige Zellen, Spermatien genannt, welche gewöhnlich in Schleim eingebettet mit diesem zusammen aus der engen Mündung an der Spitze herausgepreßt werden. Dieselben sind meist nicht keimfähig; neuerdings hat man sie für befruchtende Elemente bei der ersten Anlage der nach ihnen entstehenden Perithecien ausgegeben. Die Pykniden sind von den Spermogonien wesentlich nur durch ihre größern, oft mehrzelligen und keimfähigen Sporen, hier Stylosporen genannt, unterschieden. Zuletzt von allen Früchten erscheinen die Perithecien. Bei manchen zusammengesetzten Pyrenomyceten bilden sich die Vorläufer-Fruktifikationen an dem Stroma, welches später die Perithecien entwickelt, indem dasselbe anfangs entweder mit einem konidienbildenden Hymenium überzogen ist, oder eingesenkt in seiner Substanz Spermogonien oder Pykniden, bisweilen schon zusammen mit Perithecien, enthält. Bisweilen wird die Aufeinanderfolge der Fruktifikationen durch die Entwickelung eines Sklerotiums aus dem Mycelium unterbrochen, welches eine Ruheperiode durchläuft und danach keimt, d. h. die perithecienbildenden Stromata aus sich hervorwachsen läßt. Die Pyrenomyceten bewohnen teils faulende Pflanzenteile, teils sind sie zeitlebens Parasiten auf Pflanzen, wenige auf Tieren, auf beiden Krankheiten erzeugend, teils auch leben sie nur in einer ersten Periode parasitisch auf Pflanzen und erreichen den Höhepunkt ihrer Entwickelung (die Ausbildung der Perithecien) erst, wenn die von ihnen befallenen Teile abgestorben und in Verwesung übergegangen sind. Die Mehrzahl der Pyrenomyceten sind kleine, zum Teil sehr kleine P., unter den zusammengesetzten gibt es einige größere Formen; sie sind meist hart, dunkel gefärbt, dauerhaft; eßbare gibt es nicht. Früher die einzige Gattung Sphaeria Hall. bildend, zerfallen sie jetzt in mehr als 100 Gattungen mit gegen 900 deutschen Arten. Wichtigste Gattungen: Sphaeria Hall., Sphaerella Fr., Pleospora Tul., Fumago Tul., Valsa Fr., Diatrype Fr., Hypoxylon Bull., Xylaria Hill., Nectria Fr., Cucurbitaria Fr., Cordyceps Fr., Claviceps Tul. (s. Tafel "Pflanzenkrankheiten"), Dothidea Tul., Polystigma Tul. Vgl. Nitschke, Pyrenomycetes germanici (Bresl. 1867-70).

 

15. Unterordnung (resp. Ordnung VII): Scheibenpilze (Discomycetes), den Pyrenomyceten am nächsten verwandt; wie bei diesen, gehen bisweilen besondere Fruchthyphen oder Fruchtkörper mit Konidien oder Spermogonien oder Pykniden den ascusbildenden Früchten voran. Letztere sind aber dadurch charakterisiert, daß das aus den Sporenschläuchen bestehende Hymenium im reifen Zustand an der freien Oberfläche des Fruchtkörpers in Gestalt einer ebenen, konkaven oder konvexen, oft durch andre Farbe und Beschaffenheit ausgezeichneten Scheibe (discus) sich befindet. Die Fruchtkörper sind entweder flach aufgewachsene, gestreckte, strichförmig gerade oder gewundene oder auch kreisrunde, dunkle Gehäuse, ähnlich den Perithecien der Pyrenomyceten, aber sich ganz öffnend, so daß die anfänglich innerliche Scheibe entblößt wird, wie bei den Gattungen Hysterium Tode, Phacidium Fr., Rhytisma Fr., oder becher-, kelch- oder napfförmige Körper (Tafel II, Fig. 3 A; in B und C vergrößert), welche auf ihrer vertieften Fläche die Scheibe (h in C) tragen, bald klein, mitunter aber auch von ansehnlicherer Größe, von kork-, leder- oder hornartiger und dauerhafter oder aber von wachsartiger, gallertiger oder fleischiger und vergänglicher Beschaffenheit sind, wie bei den Gattungen Cenangium Fr., Ascobolus Pers., Peziza L., oder endlich sie sind vertikal gestielt und der hymeniumtragende Teil keulen-, kopf- oder hutförmig, haben dann wachsartig weiche Beschaffenheit und ansehnliche Größe (Gattungen: Helvella L., Morchella Dill., Tafel I, Fig. 12). Die Diskomyceten sind mit Ausnahme der letztgenannten Gattungen, unter denen sich auch eßbare Schwämme befinden, meist kleine und sehr kleine P., welche teils auf der Erde, teils auf faulenden Vegetabilien, teils parasitisch auf lebenden Pflanzen vorkommen. Auch bei ihnen werden, wie bei den Pyrenomyceten häufig, an den Mycelien Sklerotien erzeugt, aus denen nach einer Ruheperiode die Fruchtkörper hervorbrechen. Man kennt ungefähr 800 Arten. Vgl. Woronin, Zur Entwickelungsgeschichte des Ascobolus pulcherrimus und einiger Pezizen (Frankf. a. M. 1866).

 

[Litteratur.] Persoon, Synopsis methodica fungorum (Götting. 1801); Bulliard, Histoire des champignons de la France (Par. 1780-97); Schäffer, Fungorum Bavariae et Palatinatus icones (Regensb. 1780-1800); Lenz, Nützliche, schädliche und verdächtige Schwämme (6. Aufl., Gotha 1879); Fries, Systema mycologicum (Greifsw. 1821-32, 3 Bde.); Ders., Summa vegetabilium Scandinaviae (Stockh. 1846-49, 2 Bde.); Derselbe, Hymenomycetes europaei (das. 1874); Krombholz, Abbildungen und Beschreibungen der schädlichen, eßbaren und verdächtigen Schwämme (Prag 1831-47, 10 Hefte); Nees v. Esenbeck, Henry und Bail, Das System der P. (Bonn 1837-58, 2 Tle.); Rabenhorst, Deutschlands Kryptogamenflora, Bd. 1 (2. Aufl., bearbeitet von G. Winter, Leipz. 1884 ff.); Corda, Icones fungorum (Prag 1837-42, 5 Bde.); Derselbe, Prachtflora europäischer Schimmelbildungen (Leipz. 1839); Harzer, Abbildungen der vorzüglichsten P. etc. (Dresd. 1842-44, 16 Hefte); Sturm, Deutschlands Flora, Abteilung P.; L. R. und C. Tulasne, Selecta fungorum carpologia (Par. 1861-65, 3 Bde.); L. R. Tulasne, Fungi hypogaei (das. 1851); De Bary, Vergleichende Morphologie und Biologie der P., Mycetozoen und Bakterien (Leipz. 1884); Cooke u. a., An introduction to the study of microscopic fungi (5. Aufl., Lond. 1886); Fuckel, Symbolae mycologicae (mit 3 Nachträgen, Wiesb. 1869-73); Hoffmann, Index fungorum (Leipz. 1863); Derselbe, Icones analyticae fungorum (Gießen 1861-65); Weberbauer, Die P. Norddeutschlands mit besonderer Berücksichtigung Schlesiens (Bresl. 1873-75). Für Entwickelungsgeschichte der P. besonders wichtig: De Bary und Woronin, Beiträge zur Morphologie und Physiologie der P. (Frankf. a. M. 1864-81, 5 Hefte); Brefeld, Botan. Untersuchungen über die Schimmelpilze (Leipz. 1872-88, 7 Hefte). Über eßbare P. vgl. Lorinser, Die wichtigsten eßbaren, verdächtigen und giftigen Schwämme (3. Aufl., Wien 1883); Röll, Die eßbaren P. (Tübing. 1888). Plastische Nachbildungen von Pilzen gibt es von Büchner u. a. (Hildburghausen) und Arnoldi (Gotha 1871-81).

  

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Photo: Hauseingang in Wiesbaden

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König der Könige, sei uns im Staube willkommen

 

1.) König der Könige, sei uns im Staube willkommen!

Nicht bei den Engeln erscheinest du, nicht bei den Frommen.

Sünder sind's nur,

Wo du auf niedriger Spur

Huldreich den Einzug genommen.

 

2.) Heil uns, das Leben will arm und in Sanftmut erscheinen.

Herrlichkeit will mit den Elend sich liebend vereinen!

Ehre sei dir!

Anders, Herr, würden ja wir

Ewiglich nimmer die Deinen.

 

3.) Seliger Anblick! - Wie wild auf den irdischen Auen

Lässt der Beherrscher der himmlischen Heere sich schauen!

Seht, er empfäht (a)

Liebevoll Gruß und Gebet

Aller, die kindlich ihm trauen!

 

4.) Komm zu den Deinen, o Herr, die sich innig begehren!

Feinde noch triffst du genug, die das Herz uns beschweren.

Aber dein Blick

Scheucht sie allmächtig zurück!

Hilf uns, du König der Ehren!

 

5.) Hebe dein Antlitz auf deine versöhnte Gemeinde!

Treibe hinweg die Verblendung, zernichte die Feinde.

Bis wir befreit,

Ganz dir zum Dienste bereit,

Unserm Erlöser und Freunde!

 

6.) Pflanze die Palmen des Glaubens im Grunde der Seelen,

Wo mit den Blüten sich reifende Früchte vermählen.

Frieden und Ruh!

Siegende Hoffnung dazu,

Lass dem Gemüte nicht fehlen!

 

7.) Komm, Hosianna! - So tönt dir's von Orten zu Orten!

Komm, Hosianna, - begrüß uns mit gnädigen Worten!

Dort, nach dem Lauf,

Tu uns in Herrlichkeit auf,

Jesu, die himmlischen Pforten!

 

(a) alte Form von 'empfängt'

  

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Autor: Albert Knapp

Melodie: Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren

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Evangelischer Liederschatz für

Kirche, Schule und Haus,

- Band 1 -

Zweite, umgearbeitete Ausgabe

Gesammelt und bearbeitet von Albert Knapp,

J. G. Cotta'scher Verlag,

Stuttgart und Tübingen, 1850

Liednummer 293

Thema: Advent

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Albert Knapp (* 25. Juli 1798 in Tübingen; † 18. Juni 1864 in Stuttgart) war ein deutscher Pfarrer, Dichter und Begründer des ersten Tierschutzvereins in Deutschland. Sein Enkel war der Pazifist Paul Knapp.

Albert Knapp war der Sohn des Hofgerichtsadvokaten und Verwaltungsbeamten Gottfried Gabriel Knapp (1764-1828) und der Henriette geb. Finckh (1775-1827). Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Alpirsbach, Rottweil und Tübingen. In Maulbronn, wo er 1814 in das evangelische Seminar eintrat, verfasste er bereits Gedichte und dramatische Texte.

1816 begann er das Studium der Evangelischen Theologie in Tübingen. Daneben interessierte er sich besonders für Geschichte, Philosophie und Poesie. Knapp war ein eifriger Burschenschafter, der 1819 am Jahrestag der Schlacht bei Waterloo eine aufrührerische Rede ('Gegen die autoritären Monarchen und für ein geeintes Deutschland') hielt.

Durch seinen Freund Ludwig Hofacker erhielt er 1820 eine Vikariatsstelle in Feuerbach bei Stuttgart. Knapp kämpfte gegen allzu einseitige pietistische Standpunkte. Weitere Stationen seiner geistlichen Laufbahn waren: Vikar in Gaisburg, Diakon in Sulz am Neckar (1825) und in Kirchheim unter Teck (1831). 1836 kam er nach Stuttgart an die Hospital- und die Stiftskirche und übernahm 1845 als Nachfolger von Gustav Schwab das Amt des Pfarrers der Leonhardskirche.

Im Dezember 1837 gründete er außerdem, inspiriert von seinem Freund und Vorbild, dem im Februar desselben Jahres verstorbenen pietistischen Pfarrer Christian Adam Dann, den ersten Tierschutzverein Deutschlands. Er entwarf ein Flugblatt, das 1838 dem Schwäbischen Merkur beigefügt wurde und zur Gründung von Ortsgruppen aufrief. Ein Vorwurf von ihm lautete, dass es noch kein öffentliches Gesetz gegen Tierquälerei gebe. Tierschutz sei ein zutiefst christliches Anliegen, wobei sich Knapp auf die Bibel im Römerbrief 8. Kapitel, Verse 18-23, berief.

Albert Knapp war dreimal verheiratet: 1828 mit Christiane von Beulwitz († 1835), 1836 mit der Witwe Emilie Osiander († 1849) und 1850 mit Minette Lerche († 1897). Er starb 1864 in Stuttgart im Alter von 65 Jahren.

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Albert Knapps Lieder/ Hymns

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Abendlied

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Dich zu lieben, das ist Leben

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Bittgesänge, Gotteslob und -dank

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Möchtest du dich freuen

O du, mein Gott, ich preise dich, mein teures Heil

Sohn des Vaters, Herr der Ehren

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Christuslied

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Wie herrlich sitzest du dort oben

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Epiphanias

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Wie schön leuchtet der Morgenstern mit Glaub und Wahrheit

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Frühlingslied

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O Frühlingslicht, du holdes

Was soll ich singen außer dir

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Glaube, Kampf und Rechtfertigung

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Schöpfer meines Lebens

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Gottvertrauen, Kreuz und Trost

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Endlich bricht der heiße Tiegel

Süß ist's, für ein ewges Leben Erdengut

Wie freu ich mich mit Beben

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Herbstlied

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Da gibt die Sonne wieder größern Raum

Liebliche Gäste, Sommer und Sonnenluft

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Himmelfahrt

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Ergrünt, ihr Siegespalmen

Halleluja, wie lieblich stehn

Heil dir auf deinem Königsthron

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Konfirmation

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Vor dir, Todesüberwinder

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Nachfolge, Kirche und Mission

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Der du zum Heil erschienen

Einer ists, an dem wir hangen

Hier stehen wir von nah und fern

O Herr Jesu, Ehrenkönig

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Neujahr

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Steig auf, du Lieb im höhern Chor

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Offenbarung

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Jenen Tag, den Tag der Wehen

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Ostern

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Preis sei Christo, der erstanden

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Passion

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An dein Bluten und Erbleichen

Schaut die Mutter voller Schmerzen

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Reformationsfest

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Köstlicher Eckstein, in Zion geleget

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Sommerlied

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Wie glänzt des blauen Himmels Pracht

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Sonntag und Gottesdienst

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Tief blickst du in meine Seele

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Sünde, Buße und Umkehr

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O Herr, habe Acht auf mich

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Taufe

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Ich bin in dir und du in mir

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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned

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Abend ist es, Herr, die Stunde

Ach, Jesu, wie so schön wird mirs bei dir ergehn

Ach, über deiner Mutter Grab

Ach, wo soll in Sterbensnot

An dem Zorntag, an dem hohen

Arm und stille in der Hülle

Auf des Himmels Wolken schwebend

Auf erden wehts gewitterschwül

Auf, ihr Christen, Christi Glieder hanget fest

Aus deiner Eltern Armen wirst du

Ave, Lamm Gottes, das die Flamme

Balsam auf dem Haupte ists den Herrn zu nennen

Blick, o Versöhner, herab

Bringet süße Freudengrüße

Darf ich dir, dem Friedefürsten, innig sagen

Das bleibt mein Ruhm, Herr Jesu Christ

Dass ich die Perle finde

Dass mein Heiland auch für mich gehangen

Dass sie dir die Hände banden

Dein ist das Licht, von dir nur kommt Verstand

Dein Kindlein starb, doch Jsus lebt

Dein Schirm hat mich umfangen in stiller Mitternacht

Der Glaube bleibt, früh weintest, glaubtest du

Der Herr hat wieder uns geführet

Der in Bethlehem geboren zur bestimmten Gnadenfrist

Der Schönste, Liebste, Beste, vor dem die Liebe steht

Der sich am Fluchholz ließ ertöten

Der Tod mit scharfer Sichel

Der uns zu seinem Lobe schuf

Der Vater hat zum Schmerzenslohn

Der von der Sünde nicht gewusst

Der Wahrheit Ruf warnt oft vergebens

Der Winter zieht nun endlich aus

Dess Brot ich aß, dess Kelch ich trank

Dich hoffen wir zu finden dort, wo man nicht mehr stirbt

Die Frucht der Freude wächset nicht

Die Gnade ist der Hort der Armen

Die Hoffnung schwillt in Baum und Strauch

Dreieinig heiles Wesen

Du bist mein Gott, ich preise dich

Du bist nicht mehr ein Kranker

Du bists, du bists, o Jesus Christ

Du Lebensfunk aus Himmelsflammen

Du Lebensfürst, Herr Jesu Christ, der du nach bitterm Leiden

Du sankst hinab

Du, den kein Sternenhimmel fasst

Du, der die Himmelswölbung ziert

Du, der in tiefster Todesnacht

Ein Wetter steigt von ferne und Donner

Eines wünsch ich mir vor allem andern

Eingesargt zum letzten Schlummer

Einst fahren wir vom Vaterlande

Einst, auf ihres Königs Bitte brachen drei Helden frei

Er, der aus seines Gottes Schoß

Erfülle, Herr, mein innigstes Verlangen

Es geht, als flögen wir davon

Es hat der Herr zu allen Zeiten

Es jauchzen dir die kleinen Kinder

Es trifft gewisslich ein die Zeit

Ewges Leben willst du geben

Freu dich sehr, o meine Seele und vergiss all Not

Freudig bestehet der Fleiß

Früh lass mich deine Gnade hören, der du gewacht

Für alle Menschen beten wir

Geb uns der Herr ein ewges Gut

Geh hin, der Herr hat dich gerufen

Geh zum Schlummer ohne Kummer

Geheimnisvoll in tiefer Nacht

Gelegt seit alten Zeiten ist schon der edle Grund

Gelobt sei deines Gottes Hand

Gelobt sei Gott auf Meer und Land

Gib mir die Hand, die meine geb ich dir

Gib Strahlen deines Angesichts

Glanz der ewgen Majestät

Gleichwie der Sonne Freudenglanz

Gott hab ich alles heimgestellt, er machs mit mir

Gott sei dein Gott, dein Lebensgrund

Gott Vater, aller Dinge Grund

Gott, aus dessen ewgem Grunde

Gott, Herr und Schöpfer deiner Welt

Gott, Herrscher über alle Thronen

Gott, mein Leben, was soll geben ich dir

Gott, mein Vater, gib mir Kraft

Gott, wen dein Auge segnet

Gottes Winde wehen, Gottes Ströme gehen

Greif in das Rad der Zeiten

Halleluja dir, o Leben, nur dir soll jede Saite

Halleluja, Amen, Amen, ruh sanft

Heil sei dir, du ewges Leben, dass du dich in den Tod

Heil, Jesus Christus ist erstanden

Heilge Gnadenstunde, die zum neuen Bunde

Heilig sei uns diese Stätte

Hell und mächtig strömt dein Licht

Herr der Herren, überschwänglich mit Preis gekrönt

Herr Jesu, dessen Majestät hoch über Erd und Himmel

Herr Jesu, wahrer Mensch und Gott, der du littst

Herr, binde du zusammen

Herr, dein Arm hält uns umfangen

Herr, der da sein wird, ist und war

Herr, der die Welt erworben

Herr, der vom Himmel die Wälder und Fluren

Herr, dessen Thron die Himmel sind

Herr, du blickst in meine Seele

Herr, hilf mir tragen meine Last

Herr, in deinem Lebensbuche

Herr, mit dir und deinem Worte ziehn wir

Herr, wenn vom Todesleib entkleidet sich einst mein Geist

Hier schlaf ich ein in Jesu Schoß

Hilf mir tragen und die Plagen

Hirte deiner Herde, Nacht bedeckt die Erde

Hirte der Lämmer, o lass dir das dankbare Lallen

Hirte, gehst du von den Lämmern

Hohe Sonne, strahle scheidend

Horch, meine Seele, auf ein Wort

Hört, was Gott, der Herr, gesprochen

Ich bat den Heiland, gib mir Gnade

Ich bin des Herrn, mit dieser meiner Hand

Ich bin ja, Herr, in deiner Macht

Ich denk an dein Gerichte

Ich freue mich mit Beben bis einst das volle Leben

Ich freue mich, so oft ich seh

Ich glaub, o Herr, hilf meinem Glauben

Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, was widerstrebt

Ihr Kinder, lernt von Anfang gern

Immanuel, blick auf uns Pilger alle

In dein gläzendes Himmelblau

In deines Gottes Garten wirst du

In Unschuld und Gerechtigkeit

Indes du dort im Himmelssaal

Jesu, Heiland deines Leibes

Jesu, höre deine Kleinen

Jesu, wird uns innigst lieb

Jesum zu kennen und Jesum zu haben

Jesus, ewge Sonne, Quell der Himmelswonne

Jesus, ewger König, siehe auf diese Kinderreihn

Jesus, habe acht auf mich

Jetzt noch freuen sich mit Schalle

Jetzt wird noch allem Volk gesagt

Kann Menschensinn in deine Tiefe dringen

Kein Mensch ist würdig, anzuschaun dies Haupt

Kindlein, Kindlein, bleibt bei ihm

Komm mit deinem Ostersegen

Komm, heil uns, o Immanuel

Komm, o Geist, du heilig

Komm, Quell der Liebe, gieß sie aus

Komm, Seele, betend zu dem Herrn

Kommt, Kinder, kommet anzuschauen

Kommt, rufet dir mein Glaube

König der Könige, sei uns im Staube willkommen

König, Priester und Prophet

Kraft deiner Todesschmerzen

Lang, schmerzlich hat es dir gebangt

Lass an unsern Freudenfesten, Herr, dein Heil zugegen sein

Lass, Herr, uns Samen streuen am Tage des Heils

Leben will ich, doch zuvor muss ich mit dem Mittler sterben

Lern, o Herz, dich freuen

Lieblich ist die Morgenstunde

Liebster Heiland, treuster Leiter

Macht weit die Pforten in der Welt

Mag ich Unglück nicht widerstehn

Mein Herr und Gott, wes tröst ich mich

Meinen Jesum will ich preisen, ders am besten

Mit tausend Gaben will Gott uns laben

Morgenstern der finstern Nacht, der die Welt

Nehmet sanft die lilienbleiche, blutbeflossne, teure Leiche

Neige dich von deinem Thron, Herr, zu diesem Kinde

Nein, nein, das ist kein Sterben

Nicht menschlicher Rat, noch Erdenverstand

Nicht ohne Kreuz und Erdennot

Nimm dies Kind in deine Arme

Nimm mein Herz, und mein gedenke gnädiglich

Noch dieses Bett, dann keines mehr

Noch in dunkeln Todesbanden liegt dein Volk

Nun lasset uns den Leib begraben, dieweil wir keinen Zweifel haben

O Christe, Stern vom Morgen

O du Heiland der Gemeinde

O du, der mit Erbarmen Verlorne suchen geht

O du, des Himmels Zier und Kron

O Herr, dess himmlisches Panier

O Herr, wie selig ist ein Geist

O Licht, das aus dem Lichte quillt

O Schöpfer, welch ein Ebenbild

O tilge diesen Winterschnee, du holde Sonn

O Tod, wo ist dein Schrecken

O Vater aller Frommen, der Tag ist nun gekommen

O Vaterherz, das Erd und Himmel schuf

O wer dich kennt, was bist du dem

O wie fröhlich, o wie selig werden wir im Himmel sein

O, dass ein ein Glaube mir vom Himmel käme

O, dass wir nur Gutes lernten

O, wie wichtig, und wie richtig ist der Christen Leben

Quell des Lebens, heilge Gabe, du der Seelen

Sanft erbleicht die Abendröte

Sanft, wie der Hauch aus Kinderbrust

Schauet an die selgen Männer

Schaut das Ende treuer Zeugen

Schaut den Winter geistlich an

Schlaf wohl, mein Kind, mein Erstlingsssohn

Schweigt nun, ihr Klagen und ihr Tränen

Schwellet sanft, ihr weißen Segel

Seid gegrüßt, ihr Lämmer

Seid nie vor ihm verborgen

Selig, wer dich ewig liebet

Sende deinen Tau der Gnaden, Herr

Sink in deines Gottes Frieden

So komm, geliebte Todesstund, komm, Ausgang

Steig auf mit Gott, du junges Jahr

Sterben muss ich, muss zum Staube hin

Still ists in der weiten Welt

Still, o Herz, und lasse gern

Streichet hin, ihr leisen Flügel

Süß ists, zu dienen dem Herrn

Süß klingt der edle Freudenschall

Süßes Leben, heilges Weben, das durch Erd

Teures Lämmlein, schlafe wohl

Tut euch auf, ihr Himmelspforten

Vater, blick in Gnaden nieder

Vater, hier im Erdenschoße ruhst du lange

Vater, lass Gnade, lass Licht und Barmherzigkeit

Vernimm in deinen Himmelshöhn

Viel hab ich bedacht auf Erden

Warum betrübst du dich, mein Herz, und kränkest

Was deine Königliebe vorlängst dem Schächer tat

Was erblüht zu deinen Ehren

Was ich zu wissen ängstlich bin

Weh mich vom sanften Mittag an

Weil du uns bitten heißest

Wenn deine Gnaden ohne Zahl

Wenn ich einst entschlafen werde

Wenn von den Geistlichtoten sich keiner selbst erweckt

Wenn, Herr, einst die Posaune ruft

Wer ists, der vom Himmel glänzt

Wer mag selge Tage feiern

Wer malt den selgen Augenblick

Wer ohne Dank und ohn Gebet

Wer war in seiner Jugend

Wes ist das Fest, zu wem empor schallt der Gemeinde

Wie groß ist deine Herrlichkeit schon hier

Wie lieblich ist des Herrn Gebot

Wie liegst du hier so still und bleich

Wie süß in früher Morgenstund

Wie süß ost diese Stille, voll tiefer Majestät

Wie tief erzittert mir das Herz

Wie wallst du friedlich an Jesu Hand

Wie weht so mild die Himmelsluft

Wie wird es heute mir ergehen

Willkommen in der armen Welt

Willst du mit diesem Manne ziehn

Wir danken dir, Herr Jesu Christ, dass du unser Gast

Wir wollen dich nicht halten

Wo ist eine Lebensfreude, die von Schmerzen

Wo noch schwermutsvoll und blöde des Wandrers Aug

Zeig uns, o Friedefürst, dein Heil

Zu sammeln die Zerstreuten

Zum andern Leben wall ich hin

Feiert, gläub'ge Christen, heut

 

1.) Feiert, gläub'ge Christen, heut,

Des Drei-Einen Fest, erfreut!

Nur dem Glauben ist's gewährt,

Ihm nur ist das Heil beschert.

 

2.) Liebe macht die Drei zu Eins! -

Kraft des innigsten Vereins

Sind Ein Gott nur diese Drei.

Ahnest du, was Liebe sei? -

 

3.) Liebe zog zu uns herab

Gottes Sohn bis in das Grab,

Zog in unsern Erdenschmerz,

Zieht ihn noch ins Sünderherz!

 

4.) Liebe zieht zum Himmel hin

Auch den blödsten Sündersinn!

Fülle schenkt Gott hier uns schon,

Mehr noch einst vor seinem Thron!

 

5.) Gott ist ein unendlich' Meer,

Nimmer schöpfen wir es leer!

Dessen Sehnsucht ist gestillt,

Den er selbst mit sich erfüllt.

 

6.) Bete nun, wer beten kann,

Den Drei-Einen ewig an!

Seel' und Leib sei dir geweiht,

Heilige Dreieinigkeit!

 

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Autor: Karl August Döring

Melodie: Gott sei Dank in aller Welt

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gefunden in:

Christliches Hausgesangbuch

von Karl August Döring

- Zweiter Teil -

Schönian'sche Buchhandlung

Eiberfeld, 1830

Liednummer 136

Thema: Trinitatis

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Karl August Döring (* 22. Januar 1783 in Mark Alvensleben bei Magdeburg; † 17. Januar 1844 in Elberfeld) war ein evangelisch-lutherischer Theologe und Kirchenlieddichter. Der Sohn eines Oberförsters besuchte das Pädagogium des Klosters 'Unserer Lieben Frauen' in Magdeburg studierte 1802 bis 1806 an der Universität Halle/Saale Theologie sowie Philologie und war darauf Hauslehrer zu Waldenburg in Schlesien, wo er Mitglieder der Brüdergemeine des Reichsgrafen Nikolaus Ludwig von Zinzendorf (1700-1760) kennenlernte, durch deren Einfluss er dem Pietismus nahe kam. Nach einer weiteren Beschäftigung 1813 als Hauslehrer in Helmsdorff bei Eisleben wurde er Herausgeber für religiöse Schriften in deutscher und französischer Sprache. Von Herbst 1814 bis Ostern 1815 war er Prediger bei der Petrigemeinde in Magdeburg, danach zweiter Pfarrer zu St. Andreas in Eisleben. Im Juni 1816 wurde er Pastor der lutherischen Gemeinde zu Elberfeld, in welcher Stellung er bis zu seinem Tode verblieb. Hier gab er auch das 'Christliche Taschenbuch' heraus, das eine Sammlung von Betrachtungen zu den Festen des Kirchenjahres darstellt und Lieder zur Erbauung enthielt. Aus seiner Feder stammen über eintausend Kirchenlieder, erwähnt seien das Weihnachtslied 'Nacht umhüllte rings die Erde' und das Lied 'Du bist mir nah mit deiner Gnade'.

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Karl August Dörings Lieder/ Hymns

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Ach komm mit Gnad und Wahrheit

Ach, da hängst du, eine Leiche

Ach, der eitlen Menschensorgen

Ach, der Erde bin ich müde

Ach, für wen hast du gezittert

Ach, Herr, wie hat die Finsternis

Ach, ihr jungen Morgenstrahlen

Ach, im dunkeln Tränental

Ach, könnt ihrs eurem Gott versagen

Ach, sankt ihr denn ins dunkle Grab

Ach, von dieser Welt Beschwerden

Ach, wie das Leben schnell entfleucht

Ach, wie liegt die Welt im Argen

Ach, wie macht, betörte Herzen

Ach, wie muss ich jetzt mich schauen

Ach, wie oft du dich zerstreuest

Ach, wohin soll ich entfliehen

Ach, wollt ihr noch nicht eilen

Alle Kranken sollen danken

Alle Tage, Seele, sage von dem Heil

Aller heiden Trost und Segen

Alles Eigne, Christ, verleugne

Alles um mich hauchet Kühle

Allmächtger Weltgebieter

Allüberall bist du, mein Gott und Herr

Als der Herr zum letzten Mal

Als du vollbracht die Erdenbahn

An allen Meinen Werken soll Christi Bild

An dem ersten Tag der Tage

An dem siebenten Tage hat der Schöpfer

An diesem Tag, der dir geweiht

Arme soll man selig preisen

Auch dieses Jahr, es ist nicht mehr

Auch heut, auch heut, o Gott, gedenke

Auch mir, auch mir hat Gott vergeben

Auf Christi Weide, wie ists so schön

Auf dein Licht den Blick gerichtet

Auf nun, ermunterte Herzen

Auf, auf, mit Demut angetan

Auf, nach der himmlischen Heimat die Schritte

Auf, nun auf, das Herz nach oben

Auf, nun auf, den Herrn gesucht

Auf, nur kühn den Kampf begonnen

Aus den Gräbern, die da schlafen

Bald ist dein Sündenmaß gefüllt

Bange Seele, lass dein Sorgen

Barmherzig bist du Gott, du nimmst mir

Bedenk es, Herz, dass er, dein Heil

Bei sich selber nichts zu gelten

Beuge dich zum Kreuze nieder

Bleibe treu dem Gnadenbunde

Blick auf zum Himmel, Gottes Kind

Christ, der Erde kurze Leiden

Christ, nicht ängstlich sollst du sorgen

Christen, auf, ringt unverdrossen

Christen, lernt doch Glauben fassen

Christen, zündet an im Herzen Christtags helle Glaubenskerzen

Christenschar, einmütig singe

Christgläubge Eltern müssen

Christi Will ich nie mich schämen

Christo leb ich nur hinfort

Christus fährt jauchzend empor

Christus kam herab zur Erde

Christus kam in Knechtsgebärden

Christus kommt, der Welt Verlangen

Da liegst du, heilge Leiche

Dank, Dank für deinen Sabbathstag

Dankgerührt am frohen Morgen

Darf ich kommen, Jesu, Sünderfreund

Das Leben flieht gleich einem Morgentraum

Das Wort des Herrn sei wert geachtet

Davids Sohn und Herr

Dein ewig Wort ist wahr und klar

Dein Gebet wird durch die Wolken dringen

Dein Nam erfüllt mit höchster Lust

Dein Schutzgeleit, o Jesu Christ

Dein schweres Kreuz, dein bittres Leiden

Deine Lieb ist ohne Ende

Dem ich traue, Gott, ich schaue

Den Geist erwarb mir Christi Blut

Den Weg vom Erdenstaube

Denk an Tod und Ewigkeit

Denk, o Mensch, an deinen Tod

Dennoch will ich lieben

Dennoch will ich Lob dir singen

Der aus dunklem Grab erstanden

Der den Tisch der Huld uns deckte

Der du am Kreuz der Sünder Last

Der du am Kreuz mein Heiland wardst

Der du ewig droben thronest

Der du im Namen des Vaters zu uns bist gekommen

Der du, o Höchster, den Thron

Der Erlöser ist geboren

Der Glaub an dich, o Gnädiger

Der hat doch das beste Teil erwählt

Der Herr ist auferstanden, aus aller Munde schallts

Der Herr ist aufgefahren

Der Herr ist mein Gefährte

Der Menschen Seelen sollen sich

Der Name, den sonst niemand kennt

Der Tag der Krönung ist gekommen

Der Tag entschwand, von neu entbrannt

Der Tot war, ist lebendig worden

Der Vorgenuss von Seligkeit

Der, der du auf dem ewgen Throne

Des Bösen Pfad vergehet

Des Ewgen Staatsgefilde

Des Heiden Sinn ist Dornenland

Dich preise, was nur Odem hat

Dich will ich immer lauter preisen

Dich will ich singen, o mein Leben

Dich, mein Jesu, will ich lieben

Die Engel sind von Gott gesandt

Die Handschrift ist zerrissen, die gegen mich

Die ihr Christi Heil verschähet

Die Morgenröte glühet so feierlich

Die Sanftmut siegt, ja sie gewinnt

Die Welt jagt Dunstgewölken nach

Die Welt und alles Weltgefallen

Die Zeit ist da, der Herr ist nah

Dir am Kreuz bleib ich verbunden

Dir Hosianna, deine Macht

Dir ist Christus nicht geboren

Dir jauchzet froh die Christenheit

Dir jauchzt froh der Christen Schar

Dir Preis und Dank, o Gott, von dem wir alles haben

Dir will ich meinen Dank bezahlen

Dir, Kind im Stalle, will ich mich weihn

Dir, o Gott, mein höchstes Gut

Dort oben strahlt der Wahrheit Licht

Dreieiniger, du bist, du bleibst

Du am Kreuz bist mein Verlangen

Du bist mir nah mit deiner Gnade

Du bist, o Herr, das Licht der Welt

Du gibst, o Herr, zu rechter Zeit

Du hast das Leben mir verliehn

Du hast dein Wort gegeben

Du heilger Geist der Gnaden

Du in blutger Dornenkrone

Du labest, Heiland, Sünder ein

Du wardst gehorsam bis zum Tod

Du willst, Gott, über alles Fleisch

Du, den mein Herz anbetend liebt

Du, der Himmel Herr und König

Du, der Himmel Herr und König

Du, gnädger Gott, von Ewigkeit

Du, Gott, bist über alle Zeit

Du, Heiland, gehst zum herbsten Leiden

Du, hoher, dunkler Berg

Du, Jesu, bist Herr aller Herren

Du, Vater, hörst dies Flehn

Du, Vater, liebst uns grenzenlos

Dunkel ist es um mich her

Durch Leiden machst du, Gott, bereit

Eh Gottes Sohn die Welt verließ

Ehre sei Gott in der Höhe sangen Engel

Eil, o Herr, mich aus dem Joch zu spannen

Eilt zu Christi offnem Grabe

Eilt zu einander und jauchzet

Eilt, den Helfer zu begrüßen

Ein Blumengarten ist die Schrift

Ein frommer Freund, Gott, welch ein Schatz

Ein Herz, das Gott ergeben ist

Ein Quell ist uns entsprungen

Einen Bund hat Gott beschworen

Einer ists, nur er kann geben

Eins hätte meine Seele gern

Elend sind fürwahr zu nennen

Endlich, endlich will ich doch

Engelscharen schwebten nieder

Entsetzen dringt durch Herz und Glieder

Erhabner Quell von allen Dingen

Erhebe dich, o Seele, betritt des Glaubens Pfad

Es ist ein Kleines, dass ich hier leiden soll

Es ist vollbracht, so ruft des Heilands Mund

Es stillet mein Verlangen

Es wäre leicht, ein Kindlein sein

Es werde Licht, das war dein erstes Wort

Ewig ist, o Gott, dein Reich

Ewig will ichs laut verkünden

Ewig wollen wir verkünden

Fasst zu Jesu doch Vertrauen, kommt nur frei

Feiert, gläubge Christen, heut

Frei von allem Erdenharme

Freunde, Brüder, freuet euch

Freut euch fort und fort, ihr Engel

Froh ist mein Geist, der treue Gott

Fröhlich weiter, rastlos weiter

Frohlockt dem Herrn, der unserm Bund

Frühlingsluft ist still genaht

Fühlt ihr jetzt euch bös und schnöde

Führt mich deine Gnade

Für den Himmel auserkoren

Furchtbar naht der Tag der Tage

Gebahnt ist die Straße zum seligen Ziel

Gebet ist Sehnen im Gemüt

Gegrüßt, Holdselge, seist du mir

Geh nach Gethsemane, mein Herz

Geheimnis, groß und wunderbar

Gehet durch die enge Pforte

Geist der Lieb und Wahrheit

Geist der Liebe, komm hernieder

Geist des Vaters und des Sohnes, komm von den Höhen

Gelobet sei Gott, Lob sei dem Lamme

Gelobt sei Gott, bringt Preis und Ehr

Gen Himmel schwebt aus Grab und Nacht

Gesandt sind dunkle Stunden

Getrost, ich wen, an wen ich glaube, stürm es

Gib Vertraun zu dir, weil ich walle hier

Gib, dass ich heut mich freue

Glaubt an den Herrn, die Wahrheit macht

Gott erneure ganz mein böses Herz

Gott hat euch lieb, ihr Christen

Gott ist die Liebe, liebt ihn alle

Gott ist ein verzehrend Feuer

Gott ist mein Fels und meine Burg

Gott ist mein Hirt. Er weidet mich auf Auen

Gott ist mit dir, der über Cherubim

Gott ist, die Erde kündets laut

Gott ists, der die Welt regieret

Gott kanns nie böse meinen, musst du auch

Gott kennt wahrhaft die Seinen

Gott regiert, der Herr der Ehren

Gott sprach zur Welt: Es werde Licht

Gott, aller Selgen Vater, Führer der Menschenschar

Gott, an dir hab ich gesündigt

Gott, begeistre meinen Geist

Gott, bei dieses Jahres Ende

Gott, dem unermessnen Meere

Gott, der du mein Heil erkoren

Gott, dir sei Dank gebracht

Gott, du bist ein Gott des Lebens

Gott, du bist voll Macht und Milde

Gott, du führest unsre Stunden

Gott, du herr der Ewigkeiten

Gott, du kannst nur Gutes lieben

Gott, du willst uns Kindsrecht

Gott, ein Tag machts kund dem andern

Gott, gerechter Weltregierer

Gott, Hätt ich erst den Lauf vollbracht

Gott, mache mich bereit zum Lebenkampf

Gott, mit dankendem Gemüte empfind ich

Gott, segne selbst die Vielgeliebten ein

Gott, sei nahe deinem Kinde

Gott, so oft ich krank gewesen

Gott, überall kann ich dich finden

Gott, Vater, ewig Preis sei dir

Gott, von außen und von innen kennest du auch mich

Gott, welch ein Fried in meiner Brust

Gott, wie leben die in Frieden

Gott, wie wohl ist mir, wenn ich mich in dir

Gottes Kind, nie wolle klügeln

Gottes Kind, was zagst du doch

Gottes Liebe tief ermessend

Gottes Wort, du Feuerschwert

Göttliche Liebe, du kamst von dem Himmel

Großer Herrscher in dem All

Gtt, wie bin ich weit verirrt

Halleluja, Amen, Amen, in meines großen Jesu Namen

Halleluja, dich zu lieben fühl ich mich

Halleluja, Triumph, der Gekreuzigte lebt

Halte dennoch am Gebete

Halte fest an Gottes Sohne

Haltet, haltet am Gebet

Hängst du da, erblsste Leiche

Hast du dich emporgeschwungen

Heil dir, Heil auch in dem Stalle

Heil mir, dass ich selig werde

Heil, der Herr erstand vom Tod

Heil, der Sonntag ist gekommen

Heil, du starbst, und lebst nun wieder

Heil, Segen, Frieden zur neuen Zeit

Heil, vollbracht ist Christi Sieg

Heiland, nun leb ich mit dir verbunden

Heilig ist die Stätte, wo die Andacht kniet

Heiligster, sind sie zu zählen

Heiß begehr ich, wegzufliehen

Heiter strahlt der Morgen

Herbei zu mir, sprach Gottes Sohn

Herbei, herbei, o Christenheit

Herr aller Herren, der du mir Ansehn verliehn

Herr, alles, was ich habe

Herr, an deines Namens Feste

Herr, an deines Namens Feste

Herr, deine Gnade stärke

Herr, dich bet ich an im Staube

Herr, du hörst der Deinen Flehen

Herr, du kamst herab zur Erde

Herr, für jeden Seelenschaden

Herr, ich eile zu den Wunden

Herr, ich flehe: Sei mir nahe

Herr, jetzt will ich wiederkehren

Herr, lass bald die Zeit erscheinen

Herr, lass deinen Tod mich feiern

Herr, mit uns sei deine Gnade

Herr, wenn alle Kreaturen

Herr, wie lern ich Liebe üben

Herr, wie sind noch viel der Heiden

Herr, wie viel sind meiner Feinde

Herr, wir gehn auf schmalem Pfade

Herr, zeige mir an, die richtige Bahn

Herunter von den Höhen der Weltlust

Herz, beneide nie den Sünder

Herz, eile dem entgegen

Heut fühlst du dich in deiner Kraft

Heut, da ihr Gottes Stimme höret

Hier im Erdental, im Staube

Himmelan das Herz gewendet

Hin, hin, zu Jesu Füßen hin

Hinaufgeblickt zu des Himmels Höhn

Hirt Israels, hör unser Flehn

Hörst du die Kirchenglocken

Hört es, hörts vom Himmel tönen

Hört, Menschen, Bös und Fromme

Hosianna, Gottes Sohn kam in's Fleisch zur Erden

Ich bin durch Gott, laut jauchzt mein Geist

Ich bin erwacht, ich will erheben

Ich bin mit dir, mein Gott, versöhnt

Ich bin nicht mehr mein Eigen

Ich bins, so sprachest du

Ich danke deiner Majestät

Ich denk an meine Lebenszeit

Ich denk an sie, die heilig hehre Stunde

Ich denke deiner Heiligkeit

Ich folge dir, mein Führer, auf der Bahn

Ich freue mich in dir und will mich ewig freuen

Ich glaube, lieber Herr, hilf, hilf

Ich habe getrunken die rechte Speise

Ich habe sie gefunden

Ich jauchze, dass ich ewig bin

Ich kehre wieder, ich war verirrt

Ich kimme, von dir eingeladen

Ich saß im Wald, das Herz so bang

Ich wein am Erdenstaube

Ich weiß, an wen sich mein Glaube hält

Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, er ist schon hier

Ich wusst ein Herz zu fassen

Ihr Christen, mutig in der Not

Ihr Menschenkinder, preisend singt

Ihr Sünder, eilt herbei zur ewgen Gnadenquelle

Ihr Sünder, hört das Wort des Herrn

Im Glauben nur ist Seligkeit

Immer noch strahlst du, erleuchtende Liebe

In deiner Kraft geh ich getrost einher

In festlich froher Stunde

In meinem Schmerz sinkt hin mein Herz

In selger Sabbathsstille

Ists denn wahr, dass meinem Herzen

Ja, der Tröster ist gekommen

Ja, ein Arzt ist uns erlesen

Ja, ich mach es allen kund

Ja, ich weiß es, im Gericht

Ja, Verbreitet sei dein Wort

Ja, zu dir, o Vatergerz, kehr ich weinend wieder

Jaget nach der Heiligung

Jauchze Seele, dem entgegen

Jauchzet, Christen, Jesus lebt

Jauchzet, ihr Völker, herbei jetzt im dichten gedränge

Jesu, bleibe Tag und Nacht bei mir

Jesu, dir sei Lob gesungen

Jesu, Sonne, leucht hernieder

Jesus Christ, du bist die Wahrheit

Jesus Christus ist erstanden, herrlich

Jesus Christus ist erstanden, singt ihm

Jesus Christus, deine Speise

Jesus lebt, Christen hört es, Jesus lebt

Jesus lebt, sein Grab ist leer, jauchzt

Jesus nimmt die Sünder an, sagt doch

Kaum verschwunden war die Nacht

Kehret um und werdet Kinder

Kehrt der Staub zurück zum Staub

Kehrt dieser Tag mir wieder

Kehrt um, Gott der euch alle schuf

Kein heller Licht als Christi Lehre

Kennt auch die Seele, Gott, dich nicht

Kirche Christi, breite, breite deine Grenzen

Komm bald, kamm bald, so, Jesu, ruft und lallt

Komm, heilger Geist, erfülle meinen Sinn

Komm, o Herr, komm bald, du Treuer

Komm, o verheißner Gottesgeist

Kommen wird der Richter, kommen

Kommt mit mir nach Kanaan

Kommt, die ihr liebt den Herrn

Kommt, kommt zum Herrn mit Freudigkeit

Kommt, lasst uns ehrerbietig nahn

Kraft und heitern Frieden hast du mir

Lass doch alle bald erkennen

Lass nicht der and den Kelch entsinken

Lass, Herr, uns, deine Jünger gehen

Lässt du uns, Gott, auf schweren Pfaden

Lasst euch frei durch Jesum machen

Lasst Gottes Zweck an euch erfüllen

Lasst jauchzen uns alle

Lasst mich den Heiland, den Herrn

Lasst mit stiller Rührung Gott uns Ehre bringen

Lasst uns getrost den Kampf beginnen

Lasst uns reiche Saaten streuen

Lebendiger, du lebst in mir

Lehr uns, Herr, mit Andacht feiern

Lernt ich, Gott, von dir sanftmütig

Lieb ermuntert uns durch Freuden

Liegt Sorgenlast dir schwer im Sinn

Lob Gott, ihr Christen, allzugleich, er kommt

Lob sei dem Schöpfer, der mich nicht

Lobt den Herrn der Geisterheere

Lobt den Herrn mit frohem Schall

Mein auch hat er oft begehret

Mein Christ, wenn böse Buben locken

Mein Glaube siegt, er ist ja selbst der Sieg

Mein Gott ist meines Herzens Ruhm

Mein Gott, ich bin dein, will ewig es sein

Mein Gott, wie lebt unselig, wer in sich selbst

Mein Herr und Gott, ich folge dir

Mein Herr und Meister, steh uns bei

Mein Herz, erfüllt mit Seligkeit

Mein Morgenstern, du strahlst Erwachten gern

Mein siegend Haupt dort in der Herrlichkeit

Mein Trost in Zweifelsnächten ist

Mein Trost, mein Leben, Heil und Licht

Mein Verlangen, mein Begehren

Meine Freuden seh ich scheiden

Meine Seel, ermanne dich zum Kämpfen

Mensch, du bleibst nicht stets auf Erden

Mensch, verachte Christum nicht

Menschenkind, wie kannst du glauben

Menschenkinder, mit Furcht und Zittern

Mir auch bist du freundlich, Herr, erschienen

Misstraue deinem eignen Geist

Mit Dank und tiefer Rührung

Mit dem Herrn will ich beginnen

Mit Maria Magdalene, mit den Jüngern

Mit Maria will ich weinen

Nacht umhüllte rings die Erde

Nahe war der süßen Brote

Name über alle Namen

Nehmt gläubig an, was Gott verleiht

Nie, nie will ich an Gott verzagen

Noch irren viele Nationen, o Quell des Lichts

Noch schwankt mein Geist oft ungewiss

Nun tret ich hin zu deinem Mahl

Nur das Kreuz führt uns zur Krone

Nur Gnade macht die Herzen hell

Nur himmelan begehrt das müde Herz

Nur Kinder sind wir dieser Zeit

O Davidsstadt, sei uns gegrüßt

O der Freuden, o der Ehre

O der freudenreichen Stunde

O der selgen Feierstunde

O du Arzt der Seelenkranken

O du, Unenlichliebender. liebt ich dich

O Gewissheit der Vergebung

O Gott, mein Heiland, rette mich

O Gott, wie groß, wie herrlich ist

O Gotteslamm, das für mich litt

O Heilger Geist, mein Licht, mein Leben

O heilig-selger Wundertag

O Jesu, lieber Herr, dein Geist ström auf mich her

O Jesu, mein Prophet, du höchste Majestät

O Liebe, Leb in mir und lass in dir mich leben

O Liebe, Lehre mich, klar siehst du alle Dinge

O mache, Gott, vor dir mich stille

O möcht ichs mehr erfahren

O Sabbath, lieblichster der Tage

O selge Sabbatsstille

O selges Glaubenskind, du darfst zum Vater treten

O Tag des Herrn, Tag heilger Feier

O tief erquickend Himmelsgut

O Vater, mein Erbarmer, komm, reiche mir

O wie dunkel, herzerschütternd

O wie herrlich, heiß begehrlich

O wie leb im Glauben ich so fröhlich

O wie schön, nach Gottes Willen leiden

O wie selig ist das Sterben

O wie selig ist mein Los

O Wonnetag. o Seligkeit

O, Christus, du mein Herr und Gott, mein armes Herz

O, dächt ich alle Tage

O, dass doch bald die ganze Welt

O, du Kreuz des Herrn, gepriesen

O, du Lieb, o Himmelsfülle

O, was ist die Todesstunde

Ob auch weiß, unschuldig sei

Öffne deine Pforten, Herz

Pfingsten feiert hocherfreut

Pilger sind wir hier auf Erden

Pilger, an der Wallfahrt Ziele

Preis dem Herrn, der überwunden

Preis dir in deinem Schmucke

Preise deinen Gott, o Seele, dank ihm

Preist, die ihr an den Heiland glaubt

Quäle nie dein Herz mit Sorgen

Quell alles Lebens, dir sei Preis

Ruhig, Herz, willst du mit Plagen

Rühme, Welt, nur deine Schätze

Sage doch, was soll dein Klagen

Säugling der Weisheit, hinweg

Schauet, wie zum letzten Male

Schmerz und Gram nur sind auf Erden

Schon hier im Erdenpilgerland

Schöpfer der Sterne und aller lebendigen Scharen

Schreitet heiter, Brüder, himmelan

Schwer drückt auf mich der Leiden Last

Seele, hast du wohl erwogen, wie dich Gott zu sich gezogen

Seele, preise Christi Lieben

Seele, prüfe jeden Geist, dich auch will

Seele, Seele, schwinge dich

Seele, sei doch nicht so blind

Seele, sei gesammelt, stille

Seele, willst du selig ruhn

Seele, willst du selig sein

Seele, zarte Gottespflanze

Seht die hellen Christtagskerzen

Seht, da steigt die Ostersonne

Seht, die Nacht gelichtet

Seht, welch ein Mensch, verspien

Sei dunkel auch dein Erdenlos

Sei gegrüßt uns, Haus des Herrn

Sei gesegnet mir von Herzen

Sei getreu und weiche nicht, weil du musst

Sei jeden Schritt und Tritt bei mir

Sei mein Herz auch tief bekümmert

Sei uns gegrüßt aufs Neue

Sei, meine Seele, still zu Gott

Selig in die Menschen, die Jesum

Selig ist nur das Gemüt

Selig ist, wer Gnade findet

Selig ist, wer sich im Leben

Selig sind, die nicht sehn und doch glauben

Selig, wen du liebst, wem du Liebe

Selig, wer an Christum glaubt

Selig, wer in Christo lebt

Sieger mit den vielen Kronen

Sieh dich Ehr und Erdengröße

Sieh durchstochen, dorngekrönt

Sieh in deinem Tempel, Gott

Siehe, wie glänzt die Natur mir so traut

Sind in deinem heilgen Namen, Jesu Christe, wir vereint

Singt dem Herrn in allen Landen

Singt Halleluja, jauchzend singt

So gewiss du Gnade suchest

Sohn Gottes, voll von Lieb und Huld

Soll dein Sündenelend enden

Soll ich, Herr, denn nimmermehr

Sollt ich, o Liebe, dich nicht ehren

Sommerabendstille, o wie feierlich

Staub und Asche nur sind wir

Stehst du mit dem Tod im Bunde

Sterblich bin ich, Fleisch und Bein

Still tönt vom Turm die Abendstunde

Still wars an jenem kleinen Ort

Still wird das Weltgetümmel

Stimmet in der Himmel Chöre

Stimmt, Christen, lautes Klagen an

Stürze, Babel, seht, wie Zion steigt

Sünder, bringt in Christi Reich

Sünder, kommt zum selgen Feste

Sünder, warum wollt ihr sterben

Süße Lust, die der empfindet

Tag des Zorns, wenn Gott einst richtet

Tag, dem kein Tag auf Erden gleicht

Taufe mich mit deiner Taufe

Tief anbetend preist der Glaube

Tief zwar beugt die Not des lebens

Tiefer Wehmut Tränen flossen

Tobt, ihr Feinde, Christi Bürde, Christi Kreuz

Tönet wieder, immer wieder

Triumph, Gelobt sei Gott, Triumph

Trotze nicht, dass du gesund

Überall kann ich dich sehen

Um die Krone jenes Lebens

Und müsst ich ganz versinken

Und wollest du im bittern Meer

Uns, die Gebundnen, zu befrein

Unselige, die ihr noch fern dem Frieden

Urquell aller Seligkeiten, der im reinsten Licht

Vater in der Höhe, deine Welten strahlen

Vater, der du Gott der Gnaden

Vater, hör der Deinen Flehen

Vater, in der Mittagsschwüle

Vater, lieben möcht ich dich und loben

Vater, reicher Vater. reich auch an Erbarmen

Vater, Sohn und Heilger Geist, segne diese Kinder

Vater, Vater, wie verdorben

Vater, wie verlangt nach dir deinem Kinde

Vater, zur Vollkommenheit hat der Sohn

Vaterherz, dein ewig Lieben

Verbirgst du, Gott, dein Angesicht

Vergiss es nicht, was Gott verheißen

Verlass mich nicht, mein Gott, in meinen Schmerzen

Viele, die nach Gott nicht fragen

Von der Wiege bis zum Grabe

Von neuem eilt zum heilgen Streit

Von neuem ist ein Jahr entschwunden

Von Tabor nach Getsemane

Vorüber schwand das alte Jahr

Wahrlich, Mensch, du bist verloren

Wann erquickt mich tiefe Ruhe

Wann, ach, wann erscheinst du mir

Wann, mein Heiland, werd ich dir ganz geheiligt sein

Wär ich still doch immer

Wär ich, Vater, jede Stunde

Warum bist du, Herz, beklommen

Warum doch trostlos klagen

Was das Herz nur wünschen mag

Was dir nütz hier ist im Leben

Was ich war, das mag ich euch nicht klagen

Was ist Wahrheit, gib mir Klarheit

Was muss ich tun, was muss ich leiden

Was seh ich, göttlich Licht erglänzen

Was seh ich, Jeus Christ entschwebt

Was treibt mich rastlos doch umher

Was uns diene weiß der Herr allein

Was wär ich ohne Gottes Liebe

Was wütet doch das Heidentum

Weg, hinweg vom Erdgetümmel

Weh dem Verräter, weh, der Tod

Weh des tiefen Falles

Weh mir, weh mir, ich bin verloren

Weiche nicht von Gott in Nöten

Welch ein Glanz hat uns umgeben

Welch ein heil ist mir erworben

Welch ein Los ist mir gefallen

Welch ein überschwänglich Heil

Welch Heil, o Gott, wie reichen Segen

Welch heller Glanz vertreibt das Dunkel

Welch himmlisch Licht ists, das der Welt

Welch Jauchzen hört der Hirten Ohr

Welche Wonnen, welchen Frieden

Wendet euch vom Zeitenstrome

Wenn alle von mir scheiden

Wenn die Seel, o Heiland, dir

Wenn Gott mit uns in Nöten ist

Wenn Gottes Geist dich ruft und zieht

Wenn ich an dein Leiden denke

Wenn ich in Not und Trübsal bin

Wenn in mir verdunkelt ist

Wenn jetzt du kämest zum Weltgericht

Wenn mit der Sonne frühem Strahl

Wer die Lebenszeit verschwendet

Wer seinen Heiland nur lässt walten

Wer streng sich selber richtet

Wie bist du, Gott, so liebenswert

Wie die Feinde sich vermehren

Wie doch magst du stolz dich brüsten

Wie dunkel ist mein Glaubenslicht

Wie einsam stehn noch Zions Mauern

Wie fliegen unsre Jahr

Wie freudenreich ist dieser Tag

Wie fühl ich mich so fern von dir

Wie groß bist du, die Welten ohne Zahl

Wie groß ist unsre Christenpflicht

Wie hast du mich gespeiset

Wie herb is mir das Leben

Wie isits um mich so stille

Wie jauchzt mein Geist schon hier im Staube

Wie lang hab ich die Welt geliebt

Wie lieblich dort im Dunkeln

Wie macht mir oft die Sünde bange

Wie oft hab ich gefehlet

Wie rings die Fluren du erneust

Wie ruh ich sanft in Gottes Willen

Wie selig bin ich schon auf Erden

Wie selig ists, dich, Gott, erhöhn

Wie sicher bin ich diese Nacht

Wie stark ist deine Liebe

Wie umnachtet ist der Geist

Wie viel sind meiner Feinde

Wie weht der Morgen frisch und kühl

Willst du dich zu Gottes Volke zählen

Willst du ein selig Leben

Willst du Gottes Huld verschmähen

Wir flehn um deine Gnade, was sind wir ohne dich

Wisst ihr kein Herz zu fassen

Wo find ich Ruhe, wenn der Sünde Schmerzen umher

Wo hast du dich verborgen

Wo ist der Tag, der gestern war

Wohl allen, die dir trauen

Wohl allen, die dir trauen

Wohl der Seele, die das Haupt darf getrost

Wonn ist deine Gegenwart

Wonne du der selgen Geister

Wunderbares Liebleben, das der Heiland

Zittre nicht, wie tief dich Sünde kränke

Zu Gottes Garten, zum Sternenplan

Zum Himmel kehret Gottes Sohn

Zum Kreuze will hinauf ich schaun

Zum selgen, ewgen Leben

Zur Krippe lasst uns treten

 

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*Tom’s truck driving career started in 1932 working for the Yunta storekeeper and postmaster John Penna. Tom was eighteen years old. In 1934, pioneering outback transport operator and mail contractor Harry Ding moved his operation from Olary to Yunta. He bought out Snow’s garage and John Penna/s business and offered Tom a job.

The expanding Ding enterprise won the tough and potentially lucrative Birdsville Track mail contract. On January 1st 1936, in searing 45 degree heat, Tom drove his first Marree to Birdsville mail run. Mail, fuel, supplies and the occasional passenger had to get through. Tom battled the sandhills, dust storms, flies and floods, swollen rivers and creeks along the Birdville Track every fortnight. Round trips usually took six days, but when the Cooper flooded across the track, it could take as long as a couple of weeks.

 

*Waterloo celebrates Tom Kruse

The town of Waterloo overflowed with people who came from many parts of South Australia to celebrate the centenary at the birth place of the late Tom Kruse MBE.

 

Born at home in a small cottage at the township of Waterloo not long after WW1 was declared, Esmond Gerald (Tom) Kruse entered the world on 28th August 1914, who would later become well known as the Australian Outback legend who bought news and essential commodities on the back of his “Badger” truck to outback stations along the treacherous 500 km Marree to Birdsville track.

 

Chairperson for the Waterloo Hall Peak Body Robin Schwartz said it has taken the committee two years to organize and prepare for today’s centenary tribute to Tom’s life.

 

“It would have been extra special if Tom could have been here but sadly he passed away three years ago on June 30 at the age of 96 and is now resting peacefully at the Carlsruhe Lutheran Cemetery just south of the town,” Robin said. The local community, members of the Kruse family and the assistance of Ian Doyle and Keith Webb for producing the documentaries Waterloo has many unique history treasures at the hall site.

 

The committee was fortunate to purchase the artwork of Clayton Edwards who designed and created four panels depicting Tom’s life journey.

 

Tom’s son-in-law Colin Hamp drove to Clunes in Victoria to collect the original panels from the artist workshop who was delighted that they would be placed at Tom’s birth place and home town at Waterloo.

 

Visitors at the celebration on Sunday were privileged to see the new double collection to celebrate Tom’s remarkable life which includes his Waterloo story being released and premiered with exclusive never seen before footage to celebrate the 100th birthday celebration “A Tribute to The Mailman Back of Beyond”.

 

Funding has been provided by the Tom Kruse Bust Appeal sponsored by BizBoost with all proceeds from the sale of the entertaining DVD collections helping to support the Royal Flying Doctor Service.

The film features the 25 students from the Manoora Primary School contributing in a history project to commemorate the special day.

Each student wrote and sent letters that travelled “the longest mail run in the world” first by regular mail to Port Augusta, then on a plane to Birdsville, stopping along the way at the remote places Tom Kruse would have visited back in his day.

 

A couple of local identities Ken Horne and Peter Faint also featured contributing information.

 

Clare & Gilbert Valleys Mayor Allan Aughey, together with Tom’s daughter Helen Hamp and Robin Schwartz, had the privilege to unveil the large colourful information signage dedicated to the town legend and famous son in the adjoining public shelter shed of the Tom Kruse community park at Waterloo.

 

Mayor Aughey said the Waterloo community and the Hall’s peak body had made a significant contribution to capturing the history of this small town with an event such as this.

He especially mentioned the great work of the committee groups in the council area, he hoped by having seed money available through the council to further support these projects to help preserve local town’s early history.

Ref: Northern Argus 3-9-2014 article by Glenys Quick

Ref: Mail for the Back of Beyond

   

*Tom Kruse MBE – an Australian outback legend who delivered Mail to the Back of Beyond for 25 years.

Esmond Gerald (tom) Kruse was born in a room of the house owned by his parents at Waterloo. He was the tenth of Ida and Henry Kruse’s twelve children. His father was a blacksmith and undertaker.

Tom was baptised and confirmed at the local Carlsruhe Lutheran Church. Tom left school in 1927 and did various labouring jobs in the district including working in his father’s blacksmith shop. After a few years he moved to Yunta in the pastoral north east to work in a small garage owned by his older brother Snow.

 

*Waterloo celebrates Tom Kruse

The town of Waterloo overflowed with people who came from many parts of South Australia to celebrate the centenary at the birth place of the late Tom Kruse MBE.

 

Born at home in a small cottage at the township of Waterloo not long after WW1 was declared, Esmond Gerald (Tom) Kruse entered the world on 28th August 1914, who would later become well known as the Australian Outback legend who bought news and essential commodities on the back of his “Badger” truck to outback stations along the treacherous 500 km Marree to Birdsville track.

 

Chairperson for the Waterloo Hall Peak Body Robin Schwartz said it has taken the committee two years to organize and prepare for today’s centenary tribute to Tom’s life.

 

“It would have been extra special if Tom could have been here but sadly he passed away three years ago on June 30 at the age of 96 and is now resting peacefully at the Carlsruhe Lutheran Cemetery just south of the town,” Robin said. The local community, members of the Kruse family and the assistance of Ian Doyle and Keith Webb for producing the documentaries Waterloo has many unique history treasures at the hall site.

 

The committee was fortunate to purchase the artwork of Clayton Edwards who designed and created four panels depicting Tom’s life journey.

 

Tom’s son-in-law Colin Hamp drove to Clunes in Victoria to collect the original panels from the artist workshop who was delighted that they would be placed at Tom’s birth place and home town at Waterloo.

 

Visitors at the celebration on Sunday were privileged to see the new double collection to celebrate Tom’s remarkable life which includes his Waterloo story being released and premiered with exclusive never seen before footage to celebrate the 100th birthday celebration “A Tribute to The Mailman Back of Beyond”.

 

Funding has been provided by the Tom Kruse Bust Appeal sponsored by BizBoost with all proceeds from the sale of the entertaining DVD collections helping to support the Royal Flying Doctor Service.

The film features the 25 students from the Manoora Primary School contributing in a history project to commemorate the special day.

Each student wrote and sent letters that travelled “the longest mail run in the world” first by regular mail to Port Augusta, then on a plane to Birdsville, stopping along the way at the remote places Tom Kruse would have visited back in his day.

 

A couple of local identities Ken Horne and Peter Faint also featured contributing information.

 

Clare & Gilbert Valleys Mayor Allan Aughey, together with Tom’s daughter Helen Hamp and Robin Schwartz, had the privilege to unveil the large colourful information signage dedicated to the town legend and famous son in the adjoining public shelter shed of the Tom Kruse community park at Waterloo.

 

Mayor Aughey said the Waterloo community and the Hall’s peak body had made a significant contribution to capturing the history of this small town with an event such as this.

He especially mentioned the great work of the committee groups in the council area, he hoped by having seed money available through the council to further support these projects to help preserve local town’s early history.

Ref: Northern Argus 3-9-2014 article by Glenys Quick

Ref: Mail for the Back of Beyond

   

strap with ribbon and drings for hanging mp3 player

Jetzt leuchtet schon vom Himmelsthron

 

1.) Jetzt leuchtet schon

Vom Himmelsthron

Die Sonn' mit klarem Scheine

Und will kurz um

Mein Christentum

Soll leuchten schön und reine.

 

2.) O höchster Gott,

Ich bin ganz tot

Zu üben gute Werke,

Ach, weck mich auf

Und mich im Lauf

Des Glaubens kräftig stärke.

 

3.) Halt mich allzeit

In dein'm Geleit,

Dass ich mein Fleisch bezwinge,

Durch alle Fäll'

In dir ganz schnell

Zum Christenleben dringe.

 

4.) Anfang und End'

Regier' behänd,

Lass alles wohl gelingen,

Zu deiner Ehr',

Des Nächsten Lehr',

Auch meine Zung' erklingen.

 

5.) Nimm alles hin

Aus meinem Sinn,

Was dir nicht mag behagen,

Lass mich geschwind

All' meine Sünd'

Erkennen und beklagen.

 

6.) Nach deinem Rat

Gib auch die Tat,

Dass meine Seele liebe.

Ich gar allein

Im Glauben rein,

Den Nächsten nicht betrübe.

 

7.) Es ist auch Not,

Mein Herr und Gott,

Dass ich beständig bleibe

In solcher Lieb',

Auch mich drin üb'

Und wie ein Baum bekleide.

 

8.) So gib nun Kraft

Und süßen Saft,

Dass ich viel Früchte trage

Und jedermann,

So viel ich kann,

Mit meinem Dienst behage.

 

9.) Richt' meine Schritt

Und alle Tritt

Auf deine rechte Stege,

Damit ich nicht,

Wie oft geschicht,

Gerat auf Irrewege.

 

10.) Ach ja, mein Herr,

Von mir abkehr

Das falsche Christenleben,

Da nur der Mund,

Ohn' Herzensgrund,

Wort ohne Tat will geben.

 

11.) Die Heuchelei

Und Trügerei

Sind lauter Teufelsstricke,

Dadurch er kann

An Weib und Mann

Beweisen seine Tücke.

 

12.) Er weiß fast wohl,

Dass kürzlich soll

Die Welt ihr Ende haben,

Der Anti-Christ,

Und was sein ist,

Zur Höllen müssen traben.

 

13.) Drum will ich sehr,

Durch falsche Lehr'

Und ärgerliches Leben,

Der ganzen Welt,

Wie's ihm gefällt,

Die letzten Stöße geben.

 

14.) Ach, liebes Herz,

Es ist kein Scherz,

Seufz über alle Gräuel,

Die Satan stellt

Und manchen fällt,

Vermeide solchen Scheuel. (a)

 

15.) Lieb immerfort

Das reine Wort

Und richt' danach dein Leben,

Die Sakrament

Bis an ihr End'

Dir Kräfte werden geben.

 

16.) Du großer Gott,

Wend' alle Not,

Dass ich an Christum gläube,

Mich ferner üb'

In steter Lieb'

Und ewig bei dir bleibe.

 

(a) Scheußlichkeit

 

+++++++++++++++++++++++++++++++++

Text: Johann Rist

Melodie: Ich dank dir schon durch deinen Sohn

oder: Mein erst Gefühl sei Preis und Dank

+++++++++++++++++++++++++++++++++

gefunden in:

Geistliches neuvermehrtes

Altenburgisches Gesang- und Gebetbuch,

Altenburg, 1778. Liednummer 655

Kapitel: Morgenlied

+++++++++++++++++++++++++++++++++

Der Text wurde von mir behutsam, soweit

es die Strophenform und der Endreim zu-

ließen, in heutiges Hochdeutsch übertragen

+++++++++++++++++++++++++++++++++

Johannes Rist (* 8. März 1607 in Ottensen (heute Stadtteil von Hamburg); † 31. August 1667 in Wedel (Holstein)) war ein deutscher Dichter, Kirchenlieddichter und evangelisch-lutherischer Prediger.

Rist war der Sohn des aus Nördlingen stammenden evangelischen Pastors in Ottensen Caspar Rist und seiner Ehefrau Margarethe Ringemuth. Nach erstem Unterricht durch den Vater besuchte Rist das Johanneum in Hamburg; später dann das Gymnasium in Bremen.

An der Universität Rinteln studierte Rist Theologie u.a. bei Johannes Gisenius und Josua Stegmann. Um 1626 wechselte er an die Universität Rostock. Nach dem Studium ging Rist nach Hamburg zu seinem Rostocker Kommilitonen Ernst Stapel. Mit diesem schrieb und publizierte er Theaterstücke und trat auch selbst als Darsteller auf.

1633 wurde Rist Hauslehrer beim Landschreiber Heinrich Sager in Heide. Im gleichen Jahr verlobte er sich mit Elisabeth Stapel, der Schwester des früh verstorbenen Freundes Ernst Stapel und des Pinneberger Amtmanns Franz Stapel. Durch Hilfe des letzteren wurde er im Frühjahr 1635 zum Pastor im damals dänischen Wedel an der Unterelbe nahe Hamburg berufen. Kurz nach seinem Amtsantritt heiratete Rist seine Verlobte. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor, von denen zwei früh verstarben.

Beim Einfall der Schweden unter General Lennart Torstensson im Torstenssonkrieg, während des Dreißigjährigen Krieges, verlor Rist durch Plünderungen seine wertvolle Bibliothek. Im Zweiten Nordischen Krieg verlor Rist 1658 noch einmal alles Hab und Gut und musste mit seiner Familie nach Hamburg flüchten. Nachdem 1662 seine Frau Elisabeth gestorben war, heiratete Rist zwei Jahre später Anna Hagedorn, geb. Badenhop, die Witwe seines 1660 verstorbenen Freundes Johann Philipp Hagedorn; sie starb 1680.

Ab 1663 veröffentlichte Rist in lockerer Folge sechs Monatsgespräche, Dialoge über jeweils ein spezielles Thema: Januar – die Tinte; Februar – das Landleben, März – der Stein der Weisen, April – die Malerei, Mai – Lese- und Schreibkunst, Juni – die Todesbetrachtung. Nach Rists Tod wurden die restlichen sechs Monatsgespräche durch Erasmus Finx ergänzt. Johannes Rist starb hochgeachtet am 31. August 1667 im Alter von 60 Jahren in Wedel.

Johannes Rist gilt neben Paul Gerhardt als der bedeutendste protestantische geistliche Dichter des 17. Jahrhunderts.

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¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º°´°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸

Rists Lieder/ Hymns

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Abendlied

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Auf, o Seele, werde munter

Der Tag ist hin

Werde munter mein Gemüte

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Advent

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Auf, auf ihr Reichsgenossen

Auf, auf, ihr Christen alle

Merkt auf, ihr Menschenkinder

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Aussaat und Ernte

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Nun lobet alle Gott, den Herren Zebaoth

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Bittgesänge, Gotteslob und -dank

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Du Lebensbrot, Herr Jesu Christ

Frisch auf und lasst uns singen

Fröhlich ist mein Herz im Herren

Gott sei gelobet, der allein dem Menschen Freude gibet

Ich will den Herren ewig loben

Jesu, du mein liebstes Leben

Lass jetzt mit süßen Weisen

Lasset uns, ihr Christen, singen

Lob und Dank sei dir gesungen

Lob, Preis und Dank sei dir von mir

Lobet Gott im Heiligtum

Man lobt dich in der Stille

Nun ist die längst begehrte Zeit

O Gott, durch deine Hand führ

Spielet auf und singt dem Herren

Von Gnade will ich singen

Was kann hinfort mich scheiden

Wie groß ist deine Lieb', o Herr

Wie soll ich gnug dich preisen

Wir haben eine feste Stadt, die wohl gebaute Mauern

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Christuslied

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Bereite dich, o liebste Seel

Ich trage groß Verlangen

O freundlicher, o süßer, o teurer Jesu Christ

O Jesu, meine Wonne

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Epiphanias

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Glück zu der frommen Heiden Schar

Werde licht, du Stadt der Heiden

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Glaube, Kampf und Rechtfertigung

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Folget mir, ruft uns das Leben

Hilf mir, mein Gott, verleihe mir

Lasst uns mit Lust betrachten

Wer Christum recht will lieben

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Gottvertrauen, Kreuz und Trost

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Ach höchster Gott, verleihe mir

Als mich die große Not der Krankheit

Auf, meine Seel', und rüste dich

Gott des Trostes, Herr der Gnaden

Hast du dann, Jesu, dein Angesicht gänzlich verborgen

Herr Jesu Christ, mein Trost und Licht

Ich weiß, o mein Herr Jesu Christ

Ich will den Herren loben, denn er ist meine Stärk

Jammer hat mich ganz umgeben

Lass uns, o Seele, fliehen

Mein Gott, erbärmlich lieg ich hier

O Gott, der du mit großer Macht

O Gott, was ist das für ein Leben

O Gotteslamm, das du die Schuld

Wer ist es, der die Segel lenkt

Wie bin ich doch so gar betrübet

Wie wird des Kummers doch so viel

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Himmelfahrt

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Du Lebensfürst, Herr Jesu Christ

Frohlocket jetzt mit Händen

Mein Heiland sitzet droben zu Gott

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Jahresende

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Abermal ist eins dahin

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Johannisfest

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Gelobt sei Gott mit Freuden

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Land, Volk und Obrigkeit

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Sollt' ich nicht fröhlich sein

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Marienlied

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Mein Gott, sei hoch gepriesen

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Michaelistag und Engellieder

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Ehr und Dank sei dir gesungen

Ihr wunderschönen Geister

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Mittags- und Tischlied

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Es wartet alles, Herr, auf dich

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Morgenlied

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Die Nacht ist nun verschwunden

Gott, der du selber bist das Licht

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Natur, Wetter und Schöpfung

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Du großer Gott, der du die Welt

Wie groß, o Gott, ist deine Macht

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Neujahr

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Hilf, Herr Jesu, lass gelingen

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Offenbarung

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Helft mir mit Freuden singen

Lasst ab von Sünden alle

O Gottesstadt, o goldnes Licht

Wach auf, wach auf, du sichre Welt

-------------------------

Ostern

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Alles ist zur Endschaft kommen

Heut ist der Tag der Freuden

Lasset uns den Herren preisen

Lebt Christus, was bin ich betrübt

O fröhliche Stunden

Wir wandern all in dieser Welt

-------------------------

Passion

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Am Kreuz erblasst

Auf, liebe Seel', entzünde dich

Bleiches Antlitz, sei gegrüßet

Der du hast vor Mich gebüßet

Hat denn, mein Gott, das noch kein Ende

Hin ist die Nacht, der Tag bricht an

Ist dieser nicht des Höchsten Sohn

Liebste Seel', erkenne doch

Liebster Jesu, sei gegrüßet

Nun gibt mein Jesus gute Nacht

O großer Gott ins Himmels Thron

O Jesu, nie beflecktes Lamm

O Jesu, unbeflecktes Lamm

O Traurigkeit, o Herzeleid

Wach auf, mein Geist, ich muss es recht bedenken

Wachet auf, ihr meine Sinnen

Wer sich Christo will vertrauen

Zur Grabesruh entschliefest du

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Pfingsten

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Als unser Heiland, Gottes Sohn

Dies ist der Tag, da Gottes Sohn

Heut ist das rechte Jubelfest

Mein Seelchen, was traurst du doch

O Gottes Geist, mein Trost und Rat

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Reformationsfest

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O Finsternis, o Dunkelheit

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Reiselied

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Herr Jesu Christ, der du selbst bist

So brech' ich auf von diesem Ort

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Sonntag und Gottesdienst

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Mein Gott und Vater segne mich

O großes Werk, geheimnisvoll

O Welt voll Blind- und Sicherheit

Wie wohl hast du gelabet

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Sünde, Buße und Umkehr

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Du gütiger, du frommer Gott

Herr, warum lässest du mich gehn

Jesu, der du meine Seele

Mein Gott, nun bin ich abermal

Wie bist du doch so fromm und gut

Wie groß ist meine Missetat

Wie tröstlich hat dein treuer Mund

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Taufe

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O welch ein unvergleichlichs Gut

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Tod und Ewigkeit

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Erschrecklich ist es, dass man nicht

Kann ich denn an diesem Ort

O Blindheit, bin ich denn der Welt

O Ewigkeit, du Donnerwort

O Schöpfer aller Dinge

O Vater aller Gnaden

O Vater, groß von Gnaden

So wünsch ich mir zu guter letzt

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Weihnachten

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Brich an du schönes Morgenlicht

Ein Kind ist uns geboren

Ermuntre dich, mein schwacher Geist

Gott, deine Gnade sei gepreist

Kein größer Wunder findet sich

O höchstes Werk der Gnaden

O liebes Kind, o süßes Kind

O, höchstes Wort der Gnaden, o Werk

Wie groß ist dieser Freudentag

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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned

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Ach, lieber Herr, du großer Gott, den alle Welt muss ehren

Ach, was ist doch unser Leben

Ach, wie weh ist meinem Leben

Allmächtiger und starker Gott, du herrlicher Herr Zebaoth

Allmächtiger und starker Gott, du hocherhabner Zebaoth

Als Jesus Christus seinen Lauf vollendet

Als nun die Zeit vorhanden war

Auch diese Mahlzeit ist geschehn

Auf, meine Seel', und lobe Gott

Auf, meine Seel, und rüste dich, dem Schöpfer

Brich, o Morgensonne

Bürger sind wir einer Welt

Das alt ist abgegangen, das neue Jahr tritt auf

Dein edles Herz, der Liebe Thron

Dem Herren will ich singen

Dem Worte deines Mundes will ich, o Herr

Du mein Gott, Vater, Sohn und Geist

Endlich muss dies Rund der Erden

Ermuntre dich, mein Geist, du musst

Es wartet alles, Herr, auf dich, der du die Welt

Freu dich, ängstliches Gewissen

Geh in dein Herz, o Menschenkind

Gelobet seist du, großer Gott, Du Vater, Held und Zebaoth

Gelobt seist du, Herr unser Gott

Getrost ist mir, o Gott

Gott, der du bist das höchste Gut, der uns erquicket

Gott, der du unverhohlen das Lehramt in der Schul

Herr Gott, der du bist keusch und rein

Herr Gott, ich muss dir singen ein fröhlich Lobgedicht

Herr Jesu Christ, mein Trost und Licht, ich danke dir

Herr, alles ist dein Gast, was du geschaffen hast

Herr, du bist groß und stark

Herr, ich glaube, hilf mir

Ich weiß, dass du regierest, o Gott, die ganze Welt

Ich weiß, die Zeit wird kommen, o meine Seele du

Ich will den Herren loben, sein herrlichs Lob soll immerdar

Ich will den Herren loben, sein Lob soll immerdar

Ich will vor allen Dingen

Ich wünsch tausendmal zu gehen dahin

Ihr Christen, schickt euch in die Zeit

Ihr schwachen Knie, nun steh ich hie

Ihr Sünder, geht herfür

Ihr Völker kommt mit mir

Ist das nicht ein Werk der Gnaden

Ist etwas in der großen Welt

Jesu, dir, dir singe ich, deines Namens

Jetzt leuchtet schon vom Himmelsthron die Sonn

Kommet, kommet, lasst uns gehn

Kommt her, ihr Menschenkinder

Kommt, lasst uns wandeln gehen

Lasset uns den Herren preisen, o ihr Christen überall

Mein Gott, dir will ich singen von Herzen Lob und Dank

Mein Gott, erschaffen hast du mich zum ewgen Freudenleben

Mein Herz hat Lust gewonnen

Merk auf, o sündigs Menschenkind

Mildreicher Gott, nun wollen wir

Nach der großen Feuersnot

Nun ist die Mahlzeit vollenbracht, wir haben

Nun schmeck ich erst die Bitterkeit

Nun, Welt, du musst zurücke stehn

O Ewigkeit, du Donnerwort, das mich erquicket

O Gott, der du geschworen hast

O Gott, der du mit eigner Hand

O Gott, sehr reich von Güte

O Gott, wir danken allezeit dir für so reichen Segen

O Heiliger, o guter Geist, den Christus selbst

O Jesu süß, wer dein gedenkt, dess Herz

O schwerer Fall, der Adam hat

O Sicherheit, du Pest der Seelen

O starker Gott, du lässest recht

O süßer Trost von oben

O Vater aller Gnaden, von Kräften groß

O Vater aller Güt, ich klage

O Vater der Barmherzigkeit, ich falle dir

O Vater, groß von Gnaden, ich bin mit Angst

Recht wunderbarlich stand gebauet

Schreckliches Zittern kommt mich an

Triumph, Triumph, es kommt mit Pracht

Wach auf, mein Herz, es klinget

Was darfst du doch, o meine Seel

Was trauerst du, o Seele, doch

Weil dass, Herr Jesu, nu der Schlaf mich treibt

Wenn ich vors Gericht soll treten

Wer bin ich doch, mein Gott, dass ich darf ohne Furcht

Werde munter, mein Gemüte, fühle fromme Dankbegier

Wie magst du dich so kränken

Wie selig ist der Mann, der ehlich hausen kann

Wir danken dir, Herr Jesu Christ, dass du für uns gestorben

Wir seufzen mit Verlangen nach dir

Wohl uns, wenn Jesus Christ selbst auf der Hochzeit ist

Zu dir erheb ich meine Sinnen

«Antinationale Parade»:

─►STAAT.NATION.KAPITAL.SCHEISSE.◄─

─►FÜR DEN KOMMUNISMUS◄─

Wir fordern nichts - denn uns geht es ─►... ums Ganze.◄─

[─►the state.the nation.the capital.that's all bullshit.◄─]

[─►for the communism. ◄─]

[... demand nothing ! ─►... go the whole hog !◄─]

 

─►ETWAS BESSERES ALS DIE NATION. ◄─

─►GEGEN DIE HERRSCHAFT DER FALSCHEN FREIHEIT.◄─

[─►something better than nation.◄─]

[─►against the rule of false freedom.◄─]

 

─►I don't believe in anything.◄─

─►I'm just here to see the violence!◄─

 

sechs Wimpel - sechs Festnahmen (24.Mai 2009)

Nicht mehr als eine Fußnote zu den Feierlichkeiten des 60-jährigen Bestehens des Grundgesetzes ist, dass Polizei und Justiz in Berlin noch unter dem Niveau selbst der bürgerlichen Geschichte stehen und zum Verfassungsjubiläum nicht einmal falsche Freiheit zu garantieren vermochten. Die antinationale Parade am 23. Mai 2009, politisch unerwünscht und von daher mit dem Kleid der polizeilichen Gefahrensituation versehen, vermochte hingegen die Tendenz der bürgerlichen Gesellschaft zu ihrem Exzess der sie konstituierenden Gewalt zu illustrieren. Teilnehmern der Parade wurden, ohne dass sie gegen Auflagen verstoßen hätten, die mitgeführten und oben abgebildeten „Winkelemente“ aus Gründen der polizeilichen „Gefahrenabwehr“ abgenommen. So willkürlich, so üblich. Die Begründung hingegen ist ob ihrer Kreativität schon weniger üblich: die Winkelemente dienten dazu, Steinewerfern den Weg zum Ziel zu weisen. Die Folge für die Betroffenen: erkennungsdienstliche Behandlung und Anschlussgewahrsam zur Abwehr der Gefahr für die öffentliche Sicherheit, also 14 Stunden Knast bis zum nächsten Morgen. Was in der Logik der Gefahrenabwehr nur radikale Konsequenz ist, führt ansonsten in der bürgerlichen Gesellschaft als Ausbund an Paranoia zur Verordnung von Psychopharmaka. -->“Staat, Weltmarkt und die Herrschaft der falschen Freiheit - Zur Kritik des kapitalistischen Normalvollzugs”

 

Über die Parade, an der etwa 2500 Menschen teilnahmen und die von Beginn an mit dem schikanösem Verhalten der Berliner Polizei zu kämpfen hatte, berichten neben Indymedia (1, 2, 3) und dem Medienkollektiv Berlin auch die bürgerlichen Online-Medien: SPIEGEL (Video), RBB (Video), N-TV (Video), der Tagesspiegel, die TAZ und die BZ.

Weitere flickr-photos gibt es hier, hier und hier. Ein Video von BloqueNegro gibt es auf YouTube.

 

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DEMO-WARNUNG: Springer-Presser ruft unverhohlen nach dem Einsatz der shrinks gegen die „linksradikalen Chaoten“ des „Bündnisses ums Ganze“   Am 23. Mai schlagen die Linksradikalen wieder zu. Wie schützt uns Herr Körting? ... Unter dem unglaublich niveaulosen Motto: „Staat, Nation, Kapital, Scheiße“ kündigen die Mitglieder ... einen Protest gegen die Feiern zum 60. Jahrestag ... am 23. Mai an. Sie schreiben in ihrer wirren Begründung: ... Ich will mich mit den Fantasien der linksradikalen Schläger nicht weiter beschäftigen ... Gunnar Schupelius, BZ, 13. Mai 2009.

 

DEMO-AUFRUF: zum 60jährigen Bestehen der BRD

Am 23. Mai feiert die BRD ihren 60. Geburtstag. 60 Jahre Grundgesetz, 60 Jahre Demokratie und Eierkuchen für alle. Da kommt die Krise gerade recht. Mit seinen „Rettungspaketen“ und „Schutzschirmen“ erscheint Vater Staat als Obersamariter der Nation, seine Herrschaft als historischer Segen. Doch die Ordnung des Staates verewigt nur das kapitalistische Hauen und Stechen. Sie hält die Menschen in Konkurrenz gegen einander, und verklebt sie gleichzeitig zur Schicksalsgemeinschaft Standort. Die Identifikation mit der Nation ist ein Schutzreflex gegen den kapitalistischen Alltag, der den kapitalistischen Alltag bestätigt. Gerade in Deutschland. ‘Soziale Marktwirtschaft’ ist nationaler Burgfrieden ohne Ende. So ein Quatsch! Die Feier der Nation ist ein Angriff auf das schöne Leben und die befreite Gesellschaft. Geben wir diesem Angriff die passende Antwort!

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Bertolt Brecht (1933): Deutschland

 

    Mögen andere von ihrer Schande sprechen,

    ich spreche von der meinen.

 

O Deutschland, bleiche Mutter!

Wie sitzest du besudelt

Unter den Völkern.

Unter den Befleckten

Fällst du auf.

 

Von deinen Söhnen der ärmste

Liegt erschlagen.

Als sein Hunger groß war

Haben deine anderen Söhne

Die Hand gegen ihn erhoben.

Das ist ruchbar geworden.

 

Mit ihren so erhobenen Händen

Erhoben gegen ihren Bruder

Gehen sie jetzt frech vor dir herum

Und lachen in dein Gesicht.

Das weiß man.

 

In deinem Hause

Wird laut gebrüllt, was Lüge ist

Aber die Wahrheit

Muß schweigen.

Ist es so?

 

Warum preisen dich ringsum die Unterdrücker, aber

Die Unterdrückten beschuldigen dich?

Die Ausgebeuteten

Zeigen mit Fingern auf dich, aber

Die Ausbeuter loben das System

Das in deinem Hause ersonnen wurde!

 

Und dabei sehen dich alle

Den Zipfel deines Rockes verbergen, der blutig ist

Vom Blut deines

Besten Sohnes.

 

Hörend die Reden, die aus deinem Hause dringen, lacht man.

Aber wer dich sieht, der greift nach dem Messer

Wie beim Anblick einer Räuberin.

 

O Deutschland, bleiche Mutter!

Wie haben deine Söhne dich zugerichtet

Daß du unter den Völkern sitzest

Ein Gespött oder eine Furcht!

 

     gelesen von Helene Weigel

TEXT in: Bertolt Brecht: Gedichte & Biographisches

     

►EGOSURF-Appendix◄

@ wordnik slogans

 

@ igosso backup via flickr-API

 

@ cafebabel

My image is being used in a press review by @ cafebabel (The European Magazine) with credit to oedipusphinx but without backlink to this flickr-page

THE FOUR ORIGINAL, NEWSPAPER ARTICLES

─► 'Bind with Europe for the common good' - Delo, Slovenia, Peter Žerjavič ||

─► Det tyske mirakel - Jyllands-Posten, Denmark ||

─► „Diskurse in West und Ost zeigen, dass die Vereinigung nicht vollendet ist“ - Frankfurter Allgemeine Zeitung, Günther Nonnenmacher ||

─► RFN to najlepszy okres w historii Niemiec. I niech tak już zostanie - Polska, Andrzej Godlewski ||

Excerpts from the four european newspapers on 23rd May 2009 translated into six european languages (DE,EN,FR,ES,IT,PL):

DE Deutschland ist 60 ORIGINAL VERSION: eurotopics SUBTITLE: Antinationale Parade: Berlin demonstriert am Rosa-Luxemburg Platz am 23. Mai 2009 - Nicht jeder ist nach 60 Jahren zufrieden!/ ©oedipusphinx/flickr

ENGL Germany turns 60 TRANSLATION: eurotopics. SUBTITLE: Anti-national parade: Rosa-Luxemburg Platz, Berlin on 23 May 2009. Not everyone thinks its been 60 fantastic years (Image: ©oedipusphinx/ Flickr)

FR Dans la presse européenne : l'Allemagne fête ses 60 bougies TRANSLATION: eurotopics. SUBTITLE: Des manifestations anti-nationales ont été organisées à Berlin, place Rosa-Luxemburg, le 23 mai 2009 (oedipusphinx/flickr)

ES Alemania cumple 60 años TRANSLATION: euro topics. SUBTITLE: Manifestación antinacionalista en Berlín/ ©oedipusphinx/flickr

IT I sessant’anni della Germania TRANSLATION: serena carta. SUBTITLE: ©oedipusphinx/flickr

PL Niemcy obchodzą 60-te urodziny TRANSLATION: Joanna Dymowłok. SUBTITLE: (zdj.: oedipusphinx/flickr)

 

@ DeutschLandWelle Antinationale Parade on Rosa-Luxemburg-Platz ►Berlin, 23rd May 2009, 20:05◄ posted on Monday, March 29th, 2010.

  

3. Febr 2011: 713 views

 

► LINKS ◄

Antinationale Parade: Happy Birthday - Schweinesystem! von Bernd Kudanek 28.05.2009.

Berliner Verein zur Förderung der MEGA-Edition e.V.

»Das Kapital« lesen Dem Wert auf der Spur

[pæris] kapital-kritische Lesezirkelveranstaltungen in Berlin

antiDE2009 - still not loving Germany -

www.top-berlin.net/ Kommunistisches Projekt gegen alles Böse.

60 Jahre Armut in der BRD Reichtum wird von der Staatsmacht gefördert, das dadurch wachsende Elend ideologisch verharmlost, verdrängt und kriminalisiert. .... Wer die Vokabel »Armut« trotzdem in den Mund nahm und damit nicht die soziale Notlage der Entwicklungsländer meinte, war als Kommunist verschrien und wurde aufgefordert, »nach drüben« zu gehen, d.h., in die DDR überzusiedeln... ©hristoph Butterwegge

23.5.09 Antinationale Demo in Berlin zum 60. Jahrestag der BRD @ youtube by friendofchange

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Göttingen, 29. Oktober 2005

✪✪ Am 29.10 2005 wollten ca 200 Nazis ...

7 km durch die Göttinger Innenstadt laufen. Dieses Vorhaben wurde durch brennende Barrikaden und mehrere Tausend Menschen vereitelt. Die 18minütige Video-Dokumentation zeigt die Antifaschistische Vorabenddemo, die Bündnisdemo, die brennenden Barrikaden und was es sonst an Auseinandersetzungen gab. @ filmpiraten

✪ ✪ AKTIONEN GEGEN DEN NAZIAUFMARSCH IN GöTTINGEN

kurzdoku // deutsch // 18 Min // 20.12.2005 // Hits: 8.082 @ kanal B

Gedanken, die fliegen und nach Sehnsucht rufen

Unendliche Stufen den Turm hinauf,

unzählige Stiegen, die den Zeitenlauf biegen

und viele, viele Minuten zählen,

davon sie die kostbarsten wählen.

Erde, mit der sanfter Regen spielt

der im Boden auf wartende Samen zielt.

Winde, die zarte Gräser umschmeicheln,

Mütter , die ihre Kinder streicheln.

Worte , die ihre Wege bahnen

zu einer Brücke im menschlichem Sein.

Leises Lächeln und wissendes Ahnen

dringen ganz in das Dasein ein.

Wellen und Wogen erreichen mich

Alles ist Liebe, du und ich.

   

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I thought others might appreciate these tidbits of forgotten history of People of Color.

Please feel free to leave any comments or thoughts or impressions. I look forward to reading them!

Der Winter ist vergangen

 

1.) Der Winter ist vergangen,

Der Schnee zerschmolz, das Eis verschwand.

Die lichten Bäume prangen,

Der Frühling jubelt durch das Land.

Es girrt die Turteltaube,

Es blühen Baum und Strauch,

Der Wald steht grün im Laube,

Lind weht ein Würzehauch.

Viel tausend Leben dringen

Aus Winterschlaf und Gruft,

Ihm Lob und Ruhm zu bringen,

Der sie zum Leben ruft.

 

2.) Gott will dir Freude geben,

Wach auf, wach auf, o Christenschar!

Auch deines Lebens Leben

Stieg aus dem Grabe, wie das Jahr.

O selig' Frühlingswehen,

Das durch die Herzen fuhr!

Lebendig Auferstehen

Der neuen Kreatur!

Die lichte Gnadensonne

Küsst tausend Herzen wach,

Und füllt mit Lebenswonne,

Was tot und schlafend lag.

 

3.) Der Herr ist aufgestiegen,

Des Menschen Sohn herrscht mächtiglich.

Drum singen wir vom Siegen,

Und alle Lande freuen sch.

Wie Regenschauer flossen,

Befruchtend, was verdorrt,

So ist sein Geist ergossen,

Strömt aus mit seinem Wort.

Ein Seelenfrühling sprießet

Ihm auf aus seiner Saat.

Ach wohl, wer dess' genießet,

Wer ihn im Herzen hat!

 

4.) Der Herr ist lauter Güte,

Der Herr ist lauter Freundlichkeit.

Wie hart der Winter wüte:

Sein Frühling kommt zu seiner Zeit.

Hast du sein Wort empfangen,

Im Herzen treu bewahrt,

So wirst du vor ihm prangen

In edler Blumen-Art, -

So wirst du dich erschwingen

Der Morgenlerche gleich,

Und fröhlich ihm lobsingen

In seinem Freudenreich.

 

5.) Dir, Herr, stimmt Erd' und Himmel

In einen großen Freudenschall,

Und jubelndes Gewimmel

Erfüllt die Welt allüberall!

Ein Sehnen, Drängen, Streben

Ist rings in ihr erwacht. -

Die Schöpfung ahnt mit Beben

Der künft'gen Klarheit Pracht,

Wenn du zu ew'gen Lenzen, (a)

Herr Christ, sie himmlisch zierst,

Und unter Siegeskränzen

Die Braut zur Hochzeit führst.

 

6.) Drum rühmt, ihr Kreaturen,

Lobt Gott, auf dessen Wort ihr lebt,

In Wäldern und auf Fluren,

Was springt und kreucht,

Was fliegt und schwebt!

Lobt ihn, ihr grünen Felder,

Ihr Berge, lobt den Herrn!

Ihm rauschet Lob, ihr Wälder,

Lobt ihn, ihr Himmelsstern'!

Lobt ihn, ihr Engelheere,

Die sein Gebot vollziehn! -

O Blume seinen Ehre,

O Christenheit, lob ihn!

 

(a) Frühling

 

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Autor: Viktor von Strauß und Torney

Melodie: Nun lob, mein Seel, den Herren

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Evangelischer Liederschatz für

Kirche, Schule und Haus,

- Band 1 -

Zweite, umgearbeitete Ausgabe

Gesammelt und bearbeitet von Albert Knapp,

J. G. Cotta'scher Verlag,

Stuttgart und Tübingen, 1850

Liednummer 2128

Thema: Frühlingslied

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Friedrich Viktor Strauß, ab 1852 von Strauß, ab 1872 von Strauß und Torney (* 18. September 1809 in Bückeburg, Fürstentum Schaumburg-Lippe, heute Niedersachsen; † 1. April 1899 in Dresden) war fürstlich schaumburg-lippescher Minister, Kirchenlieddichter und Ehrenbürger der Stadt Dresden.

Er entstammte einer alten hannoverschen Familie, die mit dem Pfarrer Georg Burchard Strauß (um 1584–1632) in Rethmar, bei Lehrte in Hannover, erstmals urkundlich genannt ist. Strauß heiratete 1832 in Bückeburg Albertine von Torney (1814 - 1905), die Letzte ihres niedersächsischen Adelsgeschlechts. Aus dieser Ehe stammen drei Söhne, sowie die Tochter Hedwig von Schreibershofen (1840–1922), die als Schriftstellerin Bekanntheit erlangte. Strauß wurde mit seinen Kindern 1852 in den österreichischen Adelsstand erhoben und erhielt 1872 in Bückeburg die fürstlich schaumburg-lippesche Genehmigung zur Namen- und Wappenvereinigung mit dem der Familie von Torney. Strauß war fürstlich schaumburg-lippescher Gesandter und Minister. Außerdem war er Doktor der Theologie der Universität Leipzig, schaumburg-lippischer Wirklicher Geheimrat und Ehrenbürger der Stadt Dresden. Schließlich erlangte er Bekanntheit als Religionshistoriker, Dichter und Übersetzer. Er übertrug als Erster das Tao Te King aus dem Chinesischen ins Deutsche. Strauß und Torney verstarb 1899 in Dresden, wurde jedoch in seiner Heimatstadt Bückeburg beigesetzt. Sein schriftlicher Nachlass befindet sich im Staatsarchiv Bückeburg.

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Viktor von Strauß und Torneys Lieder/ Hymns

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Jahresende

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Des Jahres schöner Schmuck entweicht

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Verklärungsfest

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O, zu deinen lichten Höhen

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Winterlied

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Dich preiset deine Christenheit

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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned

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Abermal mit deiner Güte krönest du

Ach Gott der Wahrheit, halt uns frei

Ach Vater der Barmherzigkeit, Gott Himmels

Ach Vater, siehe unsre Not und Mühe

Ach, dass wir heilig dir und rein

Ach, komm, füll unsre Seelen ganz

Ach, wie die Jahre schwinden

Aller Engel himmlisch Heer singt Gott

Als Jesu Nacht gekommen war

Ans Kreuz will man ihn schlagen

Arbeiter will der Herr im Reich

Auch dir, du reiner Held, auch dir

Auf Gottes Thron sitzt nun

Auf, auf, erwähltes Priestertum

Auf, meine Seel, auf, auf, mein Herz

Begehn wir all mit Herz und Mund

Bereit uns, Herr, dich zu empfahn

Betrübt ist deine Seele

Beug dich, Herz, dein Herr und Meister

Bist du, Herr der Meere, nur mit uns im Nachen

Bringt den Leib zum Grabe

Dank und Lob sei dir gebracht für das Heil

Dank unsres Gottes mächtger Hand

Dankt Gott für seine liebe Gnad

Dein Leben lang gib Herz und Sinn

Dein Wort und Segen nei uns bleib

Der Engel hats zuvorgesagt

Der Herr baut ein Jerusalem

Der Herr hat alles wohlgemacht, lasst uns den Herrn erheben

Der Herr hat ausgelitten, hat Seelenqual

Der Herr ist kommen, zu zerstören

Der Herr ist unser Hirte, was mangelt seiner Schar

Der Herr, der Herr kommt zu den Seinen

Der Tag des Heils beginnt den Lauf

Der Winter ist vergangen, der Schnee zerschmolz

Die Fürsten Judas stehen auf

Die Sonn ist da, sie leuchtet nicht

Dir wird der Mensch geboren

Dringe, mächtig Wort des Herrn

Du bists allein, Macht und Gewalt sind dein

Du deiner Kirche Haupt und Hort

Du Liebe, die uns erst geliebt

Du unsre Gnad und Stärk und Ruh

Ein Loblied opfert Gott, dem Herrn

Einst, Jesu Christ, erwachet dein Tag

Er wird ans Kreuz geschlagen

Es preiset meine Seel den Herrn

Es rollen Donner, Blitze sprühn

Es ruft der Herr zur Rechenschaft

Freude jauchzt durch alle Welt

Geh vor, du heilges Knabenbild

Geist der Gnad und Liebe, quille

Gen Himmel fährt des Menschen Sohn

Gib uns Glauben, Herr und Gott

Glanz vom Vater voller Klarheit

Gott dankt, ihr Erlösten

Gott, unser Vater, Herr der Macht

Gott, wie elend und zerrissen

Habe Dank, Quell aller Güter

Herr, dein Licht, dein Schutz, dein Segen

Herr, der du am Kreuzesstamme

Herr, der du Gott bist hoch und hehr

Herr, der du wohnst im ewgen Licht

Herr, erhör uns, Herr, wir warten

Herr, Herr, vergib uns unsre Schuld

Herr, unser Haupt, dein freun sich deine Glieder

Herr, vor dein Antlitz treten zwei

Herr, wenn wir in den Särgen

Hier bringen wir, Herr Gott, uns dir

Hilf, Herr, lass uns gelingen

Ins Himmelreich, in Gottes Saal

Ins Land des Dunkels leucht ein Stern

Jauchzt dem Herrn in allem Land

Kind, das zum Heil und Trost erschien

Komm, Geist, der Christi Kirch erbaut

Komm, heilger Geist, entzünde

Komm, lautrer Quell der Gnaden

Komm, o Herr, mit deinem Geist

Kommt herbei, beladne Herzen

Kommt, ruft Gottes Sohn uns allen

Kurz ist des Menschen Zeit

Lasst dank dem Herrn uns singen

Lasst uns den Sabbath halten

Lob und Dank und Ruhm und Ehre

Lob, Ehr und Dank sei Gott im Himmel und auf erden

Lobjauchzt und mehret gottes Ruhm

Mag Satans Rotte wider Christum wüten

Mich dürstet, so klagt jene Stimme

Mit Herz und Lippen sei gepreist

Noch suchst du uns mit Gnad und Huld

Noch, treuer Sämann, gehst du aus

Nun gingst auch du zur Sabbathsruh

Nun preist und dankt mit Freudenruf

Nun segn uns, Jesu, deine Hand

Nur mir sollst du dich ganz ergeben

O der hat deines Lichtes nie einen Strahl

O des Trostes, uns verheißen

O Juda, du erwählte Schar

O mein Herz, gib dich zufrieden, o verzage nicht

O Qual auf Golgatha, o Abgrund

O selig, wen sein Leiden und was ihn schmerzt

O weh der gräuelvollen Tat

O Weisheitsrat, o Gnadentat

O wem dein heilger Mund verhieß

Preis dir, der Höll und Tod durchbrach

Preist den Herrn voll Gnad

Preist des Herrn Barmherzigkeit

Rechte Opfer hier, Herr, hilf bringen dir

Ruht aus, ruht aus, im stillen dunlen Haus

Schon im reinen Paradies, eh die Sünd

Seht den Herrn am Kreuze schweben

Seht, welch ein Mensch, den Heiland, hochgepriesen

Selbst zu seinem Tempel kommen

Selig, wer im Leben zu dir eilet

Sohn Davids, geh mir nicht vorbei

Sonne, Mond und Stern erbleichen

Streck aus, Herr, deine mächtge Hand

Tag des Jubels, Tag der Wonne

Triumph, da glänzt der neue Tag

Verlassen trägst du Hohn und Schmach

Vom Himmel schaut der Herr herab

Von allen Zungen werde, dir, Herr Gott

Was suchst du, bange Seele, was dich dem Leid entrückt

Weh des Gerichts, o Gott des Lichts

Wenn, Jesu Christ, erwachet dein Tag

Wer an dich, o Jesu, glaubt

Wie soll ich, Herr, dir danken

Wo Gottes Wort uns hin beruft

Wollst du nach Rechten alles, Herr, eintreiben

Zion, freu dich, lass dein Trauern

I wish you all a very wonderful Christmas - I hope you all have been good for Santa my friends! (though it's doubtful with the crew I have) ;)

 

I wish you a season that's merry and bright and fabulous as you all are! oxo

Eva Fàbregas bespielt die historische Halle des Hamburger Bahnhof mit einer monumentalen, ortsspezifischen Installation. Die bislang größte Einzelausstellung der Künstlerin erweitert die Grenzen des Skulpturalen und lädt die Besucher*innen zu einem sinnlichen Raumerlebnis ein. Biomorphe Skulpturen verwandeln die von industriellen Eisenträgern geprägte Architektur der Museumshalle in einen organisch gewachsenen Raum.

 

Eva Fàbregas (geb. 1988 in Barcelona, lebt und arbeitet in London und Barcelona) nimmt mit ihrem Werk im Hamburger Bahnhof die architektonisch angelegte Durchgangssituation der historischen Halle auf. Die für das Werk der Künstlerin charakteristischen weichen, körperlich anmutenden Objekte dringen seitlich, von der Decke und über die Stahlträger ein und breiten sich aus. Von ihnen ausgehende leichte Vibrationen und Bewegungen sind räumlich nicht eindeutig zuzuordnen, aber fast körperlich spürbar. Die Verbindung von Skulptur und Bewegung irritiert die Wahrnehmung der eigentlich klaren Ausrichtung der Halle. Die Grenzen zwischen technisch erzeugten, menschlichen und nicht-menschlichen Welten verschwimmen. Die Besucher*innen tauchen in diese organisch-technische Umgebung ein.

Dring the Lao new year, kids use flour, water and colors to make giant and peacefull fights in the streets.

 

© Eric Lafforgue

www.ericlafforgue.com

 

the girls got up and got there things ready for vegas. they headed off into their limo, with marisa,still beefy about what happened.

 

she quickly attacked the other girls, with drings,hair,and eyelashes flying across the limo. mrs.guccu and traxxy laughed and marina was confused and tried to break up the fight.

 

marisa stuck her nails in hayleys eyes,and the limo stopped,with hayley getting out of the limo and into a called ambulance,and marisa who was escorted into another limo back a bdc house.

 

then it was longgggg drive from las doll angeles all the way to vegas, ending the entire day with only 6 girls left on the trip to vegas

 

who's team are you on?

 

my thought: personally,im on hayleys side. the bitch deserved to fight marisa after all the drama between them. she was being a true woman by apologising, and it sucks she wont go to vegas

The Belper Baptist Church Memorial is located inside

Belper Baptist Church, Bridge Street, Belper, Derbyshire

 

INSCRIPTION:

 

TO THE GLORY OF GOD AND

IN LOVING MEMORY OF THE MEN OF THIS

CHURCH CONGREGATION AND SUNDAY SCHOOL WHO

HEARING AND RESPONDING TO THE CALL OF KING

AND COUNTRY

GAVE THEIR LIVES FOR THEIR FRIENDS

THIS PULPIT HAS BEEN ERECTED

1914 – 1918

 

BLACKHAM WILLIAM

DRING JOHN WILLIAM

FOX ARTHUR

NIGHTINGALE GEORGE

PAXTON ERNEST

ROLLINSON GEORGE WM.

SIMPSON JOHN WILLIAM

SPENCER WILLIAM HENRY

SWINSCOE JAMES

TOPHAM WILFRED

WATSON HAROLD

WATSON WILFRED

WARDLE CYRIL USHERWOOD

  

Christus, unser Haupt und König

 

1.) Christus, unser Haupt und König,

Welchem alles untertänig

Und dem kein Geschöpf zu wenig,

Herrscht im Himmel und auf Erd'.

 

2.) Leer dich aus, er wird dich füllen.

Blick auf ihn, er wird dich stillen.

Schweig, so sagt er seinen Willen,

Wisse nichts, so lernst du ihn.

 

3.) Zu der heil'gen Gottheit Stätte

Naht kein Mensch, wenn E r 's nicht täte

Und in's Mittel für uns träte,

Unser Heiland Jesus Christ.

 

4.) Süßer Heiland, zieh mich höher,

Deinem Herzen immer näher,

Denn das Meine kommt nicht eher

Zu des Vaters Herzen hin.

 

5.) Gib mit deine Gnadenblicke,

Damit deine Huld mich schmücke.

O, dann preis' ich mein' Geschicke,

Bleibe dann mit dir vereint.

 

6.) Dahin eilet meine Liebe,

Dahin dringen meine Triebe,

Dass ich gerne Eins verbliebe,

Eins mit dir, auf ewig Eins.

 

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Autor: Nikolaus Ludwig von Zinzendorf

Melodie: Kommt und lasst uns Christus ehren

oder: Den die Hirten lobeten sehre

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gefunden in:

Evangelisches Gesangbuch

Herausgegeben nach den Beschlüssen der Synoden

von Jülich, Kleve, Berg und von der Grafschaft Mark.

Druck und Verlag Sam. Lucas, Elberfeld, 1855

Liednummer 336

Thema: Christuslied

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Nikolaus Ludwig Reichsgraf von Zinzendorf und Pottendorf (* 26. Mai 1700 in Dresden; † 9. Mai 1760 in Herrnhut) war ein lutherisch-pietistischer Theologe, Gründer und Bischof der Herrnhuter Brüdergemeine (Brüder-Unität) und Dichter zahlreicher Kirchenlieder.

Zinzendorf war der Sohn von Georg Ludwig Reichsgraf von Zinzendorf und Pottendorf (1662–1700) und Charlotte Justine von Gersdorff (1675–1763). Philipp Jacob Spener war sein Taufpate. Zinzendorfs Vater verstarb früh; fortan lebte Zinzendorf in Großhennersdorf in der Oberlausitz bei seiner frommen Großmutter, Henriette Katharina von Gersdorff. Er besuchte von 1710 bis 1715 das Pädagogium der Franckeschen Stiftungen in Halle, wo er sehr im Sinne des Pietismus geprägt wurde. Gerade August Hermann Francke selbst hatte großen Einfluss auf ihn.

Er studierte ab 1716 an der Universität Wittenberg Rechtswissenschaft und unternahm von 1719 bis 1720 Bildungsreisen in die Niederlande und nach Frankreich und traf dort auch Menschen anderer Konfessionen, es entstand ihm ein Begriff übergreifenden Einheit unter Christen.

Von 1721 bis 1732 war er dann Hof- und Justizrat in Diensten August des Starken in Dresden.

1722 heiratete Zinzendorf Erdmuthe Dorothea Gräfin Reuß-Ebersdorf. Im Mai des gleichen Jahres erwarb er von seiner Großmutter das Rittergut Mittelberthelsdorf in der Oberlausitz. Dort begann im Juni 1722 die Aufnahme von Glaubensflüchtlingen aus Mähren, Nachkommen der alten böhmisch-mährischen Brüder. Diese gründeten außerhalb von Berthelsdorf, das unterhalb des Hutberges gelegen ist, die Siedlung Herrnhut (sorbisch Ochranow), aus der die kirchlich eigenständige Brüdergemeine erwuchs, die 1727 offiziell gegründet wurde. Von 1731 an wurden die sogenannten ‚Herrnhuter Losungen’ herausgegeben – durch Losverfahren ermittelte Bibelverse als Leitgedanken für jeden Tag. Die Losungen werden bis zur Gegenwart jährlich neu – in viele Sprachen übersetzt – herausgegeben.

1731 brachte Zinzendorf einen westindischen Sklaven von Kopenhagen nach Herrnhut. Seine Berichte von St. Thomas motivierten die Gemeinde zur Missionsarbeit. So begann 1732 die Missionsarbeit der Brüdergemeine in Amerika und Afrika.

1734 wurde Zinzendorf als lutherischer Theologe ordiniert. 1736 kam es zu einer Verbannung Zinzendorfs aus Sachsen. Er ging in die Wetterau in Hessen und gründete dort die Gemeinden Marienborn, auf Burg Ronneburg und Herrnhaag. 1737 wurde er durch den reformierten Hofprediger Daniel Ernst Jablonski in Berlin, der zugleich Bischof der polnischen Brüder-Unität war, zum Brüderbischof ordiniert.

In den folgenden Jahren unternahm Zinzendorf Reisen als Prediger in die Ostseeprovinzen, nach England, Nordamerika, auf die Westindischen Inseln und Saint Thomas. Im Jahre 1747 wurde ihm die Rückkehr nach Sachsen gestattet, und 1749 erreichte er für die Herrnhuter Brüdergemeine die Freiheit der Verkündigung und die Tolerierung der Gemeinde als eine der sächsischen Landeskirche verbundene Gemeinschaft. Von 1750 an lebte Zinzendorf meistens in London, ab 1755 in Berthelsdorf. Nach dem Tod seiner Frau Erdmuthe Dorothea, heiratete Zinzendorf einige Zeit später seine enge Mitarbeiterin Anna Nitschmann.

Zinzendorf hat etwa 2000 Kirchenlieder gedichtet. Manche von ihnen werden heute noch gesungen, darunter das Lied Jesu, geh voran.

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Nikolaus Ludwig von Zinzendorfs Lieder/ Hymns

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Abendmahl

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Mein unschätzbarstes Gut

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Advent

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Auf, meine Seele, sei erfreut

So ist denn nun die Hütte, mein Freund

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Bittgesänge, Gotteslob und -dank

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Blick in Gnaden auf uns nieder

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Christuslied

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Vor seinen Augen schweben

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Darstellung des Herrn

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Eh Simeon zum Vater geht

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Epiphanias

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Herr Jesu Christ, du heller Tag

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Geistliche Volkslieder

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Mitten in der Welt, der schnöden

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Gottvertrauen, Kreuz und Trost

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Jesu, geh voran auf der Lebensbahn

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Konfirmation

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Volk des Herrn, bring dein Geschlechte

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Morgenlied

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Seht, die Nacht vergehet

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Ostern

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Nach eines Thomas Glücke, nur ein paar Augenblicke

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Passion

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Der du noch in der letzten Nacht

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Sünde, Buße und Umkehr

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Eh der Mensch sich wie erstorben

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Tod und Ewigkeit

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Die Christen gehen von Ort zu Ort

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Trinitatis

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Tritt her, o Gemein, vors heilge Dreiein

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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned

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Abglanz aller Majestät

Ach Bein von meinen Beinen

Ach gib uns blöde Augen für Dinge

Ach gib, dass auf die Frag

Ach halt in deiner treuen Hut

Ach König, groß zu aller Zeit

Ach Leben, liebest du den Tod

Ach Liebe, ach, die meisten Menschen gehen

Ach schaue doch, o Liebe, wie die Feinde

Ach Schöpfer meiner Seel

Ach, das nicht Sehn und Glauben

Ach, die Heldenboten-Sachen

Ach, du liebesvolles Wesen

Ach, Geist der reinen Heiligkeit

Ach, Herr, entziehe mich dem schweren Zorngericht

Ach, holder Freund, wir haben stets

Ach, mein verwundter Fürste

Ach, sieg- und ehrenvolles Haupt

Ach, was ich bin und tu, schreib ich

Ach, wenn ein Jünger seinen Lauf nimmt

Alle Seelen, die von dieser Erden

Aller Gläubgen Sammelplatz ist da

Aller Kreaturen Augen sehen auf

Allgegenwart, ich muss gestehn

Als der Herr am Kreuz gestorben

Als unser göttlicher Monarch

Ältester der Priesterreigen

Amen ja, ich stehe da, meine Gemeine

An den Platz, wo Sankt Johann

Ans Holz Gehangener

Antlitz unsers Königs, neige sich und schaue

Auf dem ewgen Felsen stehen

Auf dich, Jesu, will ich bauen

Auf Thabor war wohl Gloria

Auf, auf, es ist geschehen, ich habe Gott gesehen

Auf, und in das Herz gegangen

Aus unsrer ersten Tränensaat

Ave, Gott Schöpfer mein

Bedenk ich Jesu Buß und blugen Angstschweißbroden

Bei des Heilands Wort, in Wahrheit

Betet an zu seinen Füßen, Seelen

Bis der Herr kommt, wird die Welt

Bleibe mein im ganzen Leben, Jesu

Blut und Wunden haben uns mit Gott verbunden

Blutiger Versühner, der Gemeinde Diener

Bräutigam deiner erlösten Seelen

Bräutigam, du, eines jeden Mannes

Brich endlich einmal recht hervor

Brüder, lasst uns ihn erheben, den ihr ohne Namen kennt

Brüderkirchlein, zu dem sachten Ton

Christen sind ein göttlich Volk

Christenherz, ermanne dich

Christi Blut und Gerechtigkeit sei seines Hauses

Christi Blut und Gerechtigkeit, das ist mein Schmuck

Christi Blut, die Segensflut

Christi Knechte, das Geschlechte

Christus ist hinaufgeschieden

Christus Jesus ist dein Fall, Tod

Christus, unser Haupt und König, welchem alles untertänig

Christus, unser Herr und Gott, unsre Hoffnung

Da bin ich, Herr, voll muts zum Streite

Da ist dein Gesinde, du erwürgtes Lamm

Da ist ein Häuflein von der Welt

Da sind deine Kinder nach Gestalt und Art

Da sind wir, arm und blöde

Da, wo man wahre Liebe spürt

Dank sei Jesu Huld, welche mit Geduld

Darf ein geringes Kind ein Wörtlein sagen

Das äußre Schifflein wieget sich

Das Buch der göttlichen Gericht und Rechte

Das einzige Notwendige, das ich bedarf und hab

Das heilge, unbefleckte Lamm

Das Herze sinket vor dem Lamme nieder

Das ist mir sonnenklar, dass ich

Das ist unbeschreiblich, wie uns Jesus liebt

Das ists, was man der Kirche gerne gönnte

Das Jesuskind, so gnadenreich

Das Kindelein so löbelich, der Sohn ist uns geboren

Das Lebenslicht der Kreatur

Das Osterlämmlein, für uns geschlacht

Das Volk in deiner Hut

Das Weihnachtsfest, das Gott uns lässt

Das weißt du, Herzensbräutigam

Das Wort von Jesu Blut macht seinem Volke Mut

Dein Auge, Herr, schaut die Gemeinen

Dein Augen, deinen Mund, den Leib

Deine Wunderkraft, Liebe, hats geschafft

Dem Gott und Herrn, von dem die wahren Christen

Dem heiligen Blut des Herrn zu Gefallen

Dem Lamm gebühret doch alles gar

Den Friedefürst zuvor

Den Glauben mir verleihe

Den Liebes- und Gemeinschaftssinn

Den Sünder- und den Streiterstand

Der Bräutigam, das Gotteslamm

Der Christen Stand ist also hier bewandt

Der Christen wahrer Heldenmut

Der du der Herzen König bist

Der du die Menschen aus der Nacht

Der du in dem Himmel bist, seit dein Sohn

Der du um unsre Seligkeit mit blutgem Schweiße

Der eigne Sinn und Mut

Der Gärtner unsrer Gründe

Der Geist der Offenherzigkeit

Der Geist der Zeugen ruht auf den Gemeinden

Der Glaube bricht durch Stahl und Stein

Der Gott von unserm Bunde

Der Heiland scheinet öfters ganz

Der heiligste Seher, er ist uns jetzt näher

Der Henne folgt das Küchlein nach

Der Herr führt die Gemeine im Segen

Der Herr verlässt die Witwen nicht

Der Herzog übers Heer

Der Menschen unumschränkter Gott

Der Odem, der die Toten regt

Der Purpur trägt sich ab

Der Sabbath ist ums Menschen willen

Der uns von Ewigkeit zum Leben auserkoren

Der Vater der Barmherzigkeit, der ganz alleine gut

Der Zeugenstand hat schon

Des Kreuzgeheimnisses erster Satz

Des Lebens abgestecktes Ziel

Die arme Menschenschar in ihrem Fall

Die Art des neuen Herzens sind

Die auf dich sehen, o Herr, die machst du satt

Die Bäumen blühen ab

Die Christen gehen in dieser Welt

Die Dunkelheit der kalten Nacht

Die ganze heilge Zeugenschar

Die geweihte Nacht ist da

Die Glieder Jesu freun sich sehr

Die Herrlichkeit Gottes ist offenbar worden

Die Kinder sehn alles als leicht sich an

Die Kirche Christi preiset ein Geschlechte

Die Kirche ist ein Wunderkind

Die Kirche Jesu steht in seines Geistes Hut

Die Kraft von unsern Sinnen

Die Kreatur liegt teils im Schlaf versunken

Die Kreuzgemeinde ergibet sich

Die Liebe wird uns leiten

Die Nähe und Fern hat einerlei Herrn

Die Seelen, die in dir verbunden

Die selgen Scharen, die zu dem Dieneramt

Die Töchter Zions neigen sich

Die Tränen des Immanuel

Die wahre Gnadensonne geht auf zu unsrer Wonne

Die Wanderschaft in dieser Zeit hat manche raue Wege

Die Weisheit hat sich schon ein Haus gezimmert

Die Welt wird täglich mehr vergrößert

Dieser Tag ist wieder hin, Jesu, dir sei Lob gesungen

Dieses ist der Schmerz der Schmerzen

Dreieinigkeit, du allgemeines Wesen

Dreißig Silberlinge sinds

Dringt hurtig auf die Ewigkeit

Du Band, du festes Liebesband

Du blutverwandte Liebe

Du ewiger Abgrund der seligen Liebe

Du ewigs Liebeswesen du

Du Fürst von einem kleinen Volk

Du Geist des Heilands, hab ewig Dank für den

Du Gott der ewgen Ehe

Du großer Herr der Welt, es ist dir unverborgen

Du großer Hoherpriester, gib deinem Kreuzgeschwister

Du großer König, lass dich jetzt verehren

Du großes Eins, in Dreien offenbaret

Du hast die Kirche einmal lassen werden

Du hast dir aufgeschlossen

Du Haupt der treuen Zeugenschaft

Du Haupt des Leibes deiner Kreuzgemeinde

Du Haupt und Herr deiner Christengemein

Du hochgebenedeite Liebe

Du innig geliebter Erlöser der Sünder

Du inniglich geliebter Freund

Du inniglich geliebtes Haupt

Du inniglich, doch nie genug geliebet

Du kennest unsern Sinn

Du lediges Heer, wir lieben dich sehr

Du Leib, für unsre Sündlichkeit

Du liebes, treues Gotteslamm

Du lieblicher Freund, nun bist du erweint

Du liebst sie ja, du höchstes Gut

Du Priester ohne Gleichen

Du selge Liebe du, wohl heißest du verborgen

Du stolz gewordner Geist

Du Teurer, Treuer, Einiger

Du teurer, treuer, einziger Gebieter

Du teures Gotteslamm, das auf die Erde kam

Du teures Haupt, dem ich geglaubt

Du treuer Heiland, allerliebstes Leben

Du treuer Seelenfreund der armen Kindlein

Du treuer Zeuge Amen, wir sind mit deinem Namen

Du treues Haupt, ich sag es mit Empfinden

Du treuester Freund, so mit mir vereint

Du unser Haupt, Herr Christ, wir zweifeln nicht

Du unsre gute Liebe du

Du Vater aller Geister, du Strahl der Ewigkeit

Du Vater aller Kreatur, Kraft, Rat und Wunderbar

Du Vater einer liebenden Gemeinde

Du weiser Meister aller guten Sachen

Du wollest uns das Kreuzgeheimnis lehren

Du Wort der tiefen Ewigkeit

Du, aller Welt Gott von Natur

Du, auf die Thronen der Gottheit hingerückt

Du, deiner Kirche Haupt

Du, deiner Kirche ihr Herr und Mann

Du, der Deinen Licht und Stern

Du, der du bist dem Vater gleich

Du, der du deinen Seelen lohnst

Du, der du Jesu Volk nie vergisst

Du, der du mir in Freud und Leid der Liebst

Du, der Gemeinde lieber Herr

Du, der nicht hatte, wo man sich legt

Du, der seit seiner Buße vom Haupte

Du, einer jeden selgen Seel ihr ander ich

Du, gestern und auch heute

Du, mehr als meine Menschlichkeit

Du, mein und unser Kinder Freund

Du, unser auserwähltes Haupt

Du, unser ewges Leben, das sich in Tod gegeben

Du, unser innig verbundner Mann

Edler Weinstock, dessen Reben

Ehbevor ichs könnte wagen

Ehmals sollts gestorben sein

Ehre mit gebeugter Stirne

Ehrwürdiger Mann, ich gebe mich

Ei, bittet Gott, den heiligen Geist

Ei, wie so selig schläfest du und träumest

Ein Chor von Sündern und von Sünderinnen

Ein großer Name in der Welt

Ein Herz mit dir wär ich noch gern auf Erden

Ein kindlich Herz und Wesen ist dem Vater

Ein selig Herze führt diese Sprach

Ein Tropf im Meer, die ohne Streit

Eine ists, die er kennt

Eines heilgen Witwenchors zu pflegen

Entsündigte Gemeinde

Er bleibt doch der Schönste

Er ist mir herzlich lieb

Erbarm dich deines Volkes, das vor dir lieget

Erfreue meinen blöden Geist

Erfreue, heilger Menschensohn

Erlaub uns, o Gott, heiliger Geist

Errettet werden wollen, ist was wir sollen

Erscheine, großer Freund, in deiner Kreuzgemeine

Erschienen ist der herrlich Tag, dran niemand

Es glänzet der Christen geheiligtes Leben

Es ist einer Christin Schmerz

Es ist nicht auszumessen

Es segne uns Gott, unser Gott, nach Jesu Testament

Es wollte die ewige, göttliche Liebe

Ewges Leben ist des Heilands Lust

Ewigkeit, du Strom der Wonne

Ezechiel, der sahe ein flammend Feuerrad

Fahr hin zur Ewigkeit, zu unsres Lammes Throne

Finsternis entsteht auf Erden

Finsternis kann Gott nicht fassen

Fragst du, was ein Pilger sei

Freund voller Gnad und Güte

Freund, werde uns nah

Freundlicher Immanuel, dess sich rühmet

Für uns gebornes Kind, o Sohn

Für uns gesalbtes Haupt, für uns

Für uns verwundtes Lamm

Fürst der Könige

Fürwahr, der Glaube lässt nicht stecken

Gebt uns lebendge Seelen an die Hand

Geduld für das Geschlecht vom höhern Ehrenstande

Geh, Bruder, geh, verschlafe

Geht, werft euch vor die Majestät

Geist der Wahrheit, nahe dich

Geist des Herrn, du bist erschienen

Geist des Herrn, Morgenstern

Geliebtes Paar von Streitern

Gelobet sei die Majestät in ihren Wunderwegen

Gelobet seist du, Gott, heilger Geist

Gelobet seist du, Jesu Christ, dass du ein Mensch

Gelobt sei der, der aller Not

Gelobt sei Jesus Christ, der mich so benedeit

Gemeinde, liebe dich, durchgängig, inniglich

Gemeinde, zittre heiliglich

Gemeinschaft mit den Kindern Gottes

Gemeinschaft voller Seligkeit

Gerne, grüß ich glaubige, Jesu zugewandte Helden

Geschlachtet Lamm, wie prangest du

Geschöpf, gib deinem Schöpfer Ehr

Gesegne auf der Reise, Herr, die du aus

Gesinde des Getreuen, dess sich die Engel

Gesinde des Heilands, des seligen Gottes

Gewalt und vieles Recht geziemt der Obrigkeit

Gewiss, wer seinen Heiland liebet

Gib mir, was du verordnet hast

Gib, Heiland, dass ich dich genieß in allen deinen Gaben

Glanz der Ewigkeit, Gott und Herr der Zeit

Glückselger ist uns doch keine Nacht

Gnad und Heil und Friede sei mit allen

Gönn uns, Jesu, hier auf Erden

Gott schuf und lehrt uns einst nach seinem guten Sinn

Gott und Mensch floss einst zusammen

Gott und Vater, ich erstaune über deinen Liebesrat

Gott, dessen Wort der Ewigkeit, dessen Odem

Gott, mein Erlöser, steh mir bei

Gott, unser Gott und Vater, Herr der Erden

Gott, wie dein Name, so ist dein Ruhm

Gottes Führung fordert Stille

Große Gottheit, ich erstaune

Große Gottheit, reiner Geist

Großer Bundesengel, o anbetungswürdges Haupt

Großer Jesu, Seelenfreund, der es treu

Großes Kind, dich seh ich liegen

Guten Tag und Friede

Guten Tag, Gesundheit, Freud und Frieden

Guter Herr, wir bitten sehr für deine Kirch

Haltet an, ihr Christen, die ihr Jesu Kraft

Haltet an, ihr Ehlichen

Hassen dich, o Hirt, die Seelen

Hätten wir nichts als diese Sterbenszeit

Hebe, Herz, dich in die Höhe

Heiland, willst du mit mir gehen

Heilge Dreieinigkeit, die alles machte

Heilger Geist, du, der die finstern Meere

Heilger König, durch dein Bblut

Heilges und mit Menschenworte

Heilige dir deine Leute

Heilige du unsre Ehe

Heiliger, heiliger, heiliger Herr Zebaoth

Heiligster im innern Tempel

Herr Jesu, da ist Herz und Hand

Herr Jesu, du bist in der Nähe

Herr Jesu, ewiger Prophet, erbarm dich aller

Herr Jesu, hier ist eine Schar versammelt

Herr Jesu, höre unser Bitten, du wollest

Herr Jesu, lehre mich dich finden, mach meine Seel

Herr Jesu, mein Hort, ich gebe hinfort

Herr Jesu, schenke doch den Seelen deiner Pflege

Herr Jesu, sei an jedem Tag so mit uns

Herr Jesu, sei uns selber nah

Herr Jesu, wachst du nicht

Herr und Ältster deiner Kreuzgemeine

Herr und Gott und Hüter deiner ganzen Schar

Herr Zebaoth, du wahrer Gott

Herr, dein Wort, die edle Gabe

Herr, deine Kreuzgemein und ihre Pflanzen

Herr, der du einst gekommen bist

Herr, der du einzig weise

Herr, der du für die Welt dein Blut vergossen

Herr, du bietest deine Wangen

Herr, du wollst unser gedenken

Herr, nimm uns in Schutz dem Feinde zum Trutz

Herr, siehe deinen bösen Knecht

Herrhut, weißt du, Schein vom Morgenstern

Herz der göttlichen Natur, Herz der offenbaren Liebe

Herz der Triebe hier ist die Schar

Herz und Herz vereint zusammen

Herzensherr, wo fang ich an

Herzenskönig, unser Zeugenchor

Herzenslamm, Immanuel, o du Herz

Herzliebster Jesu, sieh und merke

Herzog von des höchsten Heer

Heut ist ein Fest von Jesu hohen Namen

Hier ist ein Häuflein von der Welt

Hier ist Nacht, dort ist Pracht

Hier legt mein Sinn sich zu den Füßen

Hier liegt dein Kind vor deinem Thron

Hier sind Kinder von verschiednem Grad

Hier stehen wir auf unsrer Hut

Hier werfen wir uns vor dir nieder

Hilft ein Mensch der Welt zum Bösen

Himmlischer Vater du, wann kommt es wohl dazu

Hoher Gott, öffne deines Namens Stadt

Hörst dus, Ältester, Fürst ogne gleichen

Hört, ich will euch nicht verschweigen

Hüter, halt uns in der Pflege

Ich bin ein Kind, bin arm und klein

Ich bin ein kleines Kindelein

Ich bin ja ein erwählte Seel

Ich bin nicht bekannt mit Gottes Engeln

Ich bringe meine Jahre zu

Ich danke Jesu, der uns erschuf

Ich danks dem Gotteslamme, das an dem Kreuzesstamme

Ich eil in Jesu Armen und bin durch sein Erbarmen

Ich empfehl meiner Seelen Heil dem Gotteslamm

Ich geh nun an mein Tagewerk

Ich hab über die Erscheinung

Ich küsse dich von ganzem Herzen

Ich liebe kindlich meine Genossenschaft

Ich lobe einen Geist, der, von dem Kinderspiel

Ich nehme mir nicht mehr soviel Zeit

Ich Schäflein habe mich verirrt

Ich schwöre hier vor allen Jesusengeln

Ich stürbe lieber tausendmal

ich suche mich mit gott, dem höchsten Gut

Ich wäre gern von Gott, dem Herrn, in alle Welt

Ich wäre gerne ewig im Geiste nah

ich wills wagen von der schönen Pracht

Ich wills wagen, von der Jesustreu was zu sagen

Ihr armen Gnadenkinder, die ihr den Ruhm

Ihr Brüder, lasst euch alle wohl bereiten

Ihr Brüder, lernet euch dem Herren

Ihr dürft, so wie ihr seid, zum Heiland kommen

Ihr Geschwister, zum Gebet

Ihr Glieder fein, Gott ehr euch

Ihr Jungfrauen allerseits

Ihr Kinder, wo seid ihr unfehlbar geborgen

Ihr Knaben, seid um Jesu willen

Ihr lieben Kinder, die Begier

Ihr Menschen, die ihr euch noch so bedenkt

Ihr Scharen vor des Lammes Thron

Ihr Seelen, meiner Pilgrimschaft

Ihr Seelen, sinkt, so sinket hin

Ihr seid zwar von Natur nicht rein

Ihr selgen Scharen, die zu dem Dieneramt

Ihr teuren Gespielen der himmlischen Braut

Ihr Theologen, ach mit Gunst

Ihr Töchter, deren Ruf bis an die Wolken steigt

Ihr werten Christenleut, dankt Gott mit Jubelfreud

Ihr zum Geisterchore gehörige Sinnen

Ihr, deren Wissbegier am allerhöchsten steht

Ihr, die ihr Christi Ehre seid

Ihr, die zu See und Lande

Im Frieden Jesu Christ, der unsre Freude ist

In der Welt ist kein Vergnügen, das die Seele

Innige Liebe, wecke die Triebe

Innigtreue Liebe, dein durchdringend Auge

Ist eine Seele hier, die noch Empfindung hat

Ist nun deine Brust durchstoßen

Ists möglich, dass in dieser Welt

Ists, ja, es ist geschehen

Jesu, ach entzeuch mir nicht

Jesu, deiner zu gedenken kann dem Herzen Freude

Jesu, dem die Seraphinen

Jesu, der du uns erworben, da du am Kreuz

Jesu, du getreuer Freund aller armen Menschenseelen

Jesu, Fürst der Fürsten

Jesu, Gottes Sohn, du, mein Schild und Lohn

Jesu, Jehovah, du Fürste der Zeugen

Jesu, kehre dein Gesichte

Jesu, leite mich stark und festiglich

Jesu, meine Zuversicht, o du Hoffnung

Jesu, meines Lebens Bürge

Jesu, nimm den Sinn, nimm mir alles hin

Jesu, treuer Heiland, lass dich zärtlich grüßen

Jesu, unser Herz und Mund ist zum Dank

Jesulein, man hat gelesen

Jesum über alles lieben

Jesus Christus blickt dich an

Jesus Christus segne dich, Volk bei seiner fahne

Jesus hat ein Wort gesagt

Jesus ist der Heilgen König

Jesus sei gebenedeit, der im Namen Gottes kommen

Jungfrauen, die dem Lamm nachgehen

Kann das Auge nicht mehr sehen

Kann der arme Schächer glauben

Kann die Liebe dieser Erden

Keine Liebe in der Welt, wär sie noch so

Kennt ihr, Gnadenkinder, unsern Überwinder

Kirche, o wie beugst du uns

Komm, Ewigkeit, Inbegriff innigster Wonne

Komm, liebe, komm und schütte deinen Segen

Kommt, Sünder, und blicket dem ewigen Sohne

Kommt, werft euch nieder, ihr verbundnen Herzen

König Jesu, schaffe doch

König, dem wir alle dienen, ob im Geiste

König, gib uns Mut und Klarheit

König, Jesu, den wir lieben

König, sieh uns niedersinken

Könnt ich recht von Lieben sagen

Kron und Lohn beherzter Ringer

Krone selger Lust, heil der treuen Brust

Lamm Gottes, heiliger Herr und Gott

Lamm und Haupt, das selbst geglaubet

Lamm und Haupt, es sei geglaubt

Lamm, du unschuldges Gotteslamm

Lamm, geh mit uns durch aller Erde Breiten

Lamm, Lamm, o Lamm, so wundersam

Lamm, wie war ich so erfreut

Lass die Gemeinen eine Führung sehen

Lass mich, Herr, wie du gestritten

Lass uns in deiner Liebe und Erkenntnis

Lass uns, in deinen Frieden eingeschlossen

Lasst uns her, ihr Seraphinen

Lasst uns insgemein froh und dankbar sein

Lasst uns unsern Heiland bitten

Leb, o kleines Heer auf dem wilden Meer

Lebensbrot, Lebensbrot

Lieb uns, Herr, und mach allmählich

Liebe, allerbestes wesen, treuester Immanuel

Liebe, die du deine Brüder

Liebe, die sich mir vermählet

Lieber Heiland, deine Wunden

Lieber Heiland, wir begehren, dir von Herzen treu zu sein

Liebster Heiland, du kennst deine Schar

Lobt und erhöht des großen Gottes Güte

Mag sich doch zu Tode riechen

Man klaget, dass kein Segen ist

Man mag dich wohl fragen, du heilige Hütte

Man wird verlegen im Gemüt

Marias stiller Sinn ist ewig ein Gewinn

Mein Bräutigam, da komme ich

Mein edler Geist, du bist doch abgeschieden

Mein Erlöser, kennst du, kennest du uns

Mein Freund, wie dank ich's deiner Liebe

Mein ganzer Gewinn, mein einziger Sinn

Mein Gott und mein König, wie bist du so milde

Mein Heiland wolle sich herunter neigen

Mein Heiland, denk ich dein Auge senkt sich

Mein Heiland, der sein Volk nicht lässt

Mein Heiland, du gewesnes Kind

Mein Heiland, gib mich mir zu kennen, ich bin ja lange

Mein Heiland, nimm uns gnädig an

Mein Heiland, ob ich dir gleich noch dein Lieben

Mein Herr, dich bitt ich kindlich

Mein Herz ist ewiglich verpfändet, Herr, an dich

Mein Herze beugt sich nieder

Mein Jesu, sei gegrüßet, sei tausendmal geküsset

Mein König segne deine Ruh

Mein König, sage ich, denn wenn ich denken soll

Mein König, welchen wir wahrhaftig lieben

Mein König, zeige dich als Überwinder

Mein teurer Heiland, soll ich denn kein Wort mehr

Mein Vater, der du meine Brust mit Lieb

Mein Vater, sei unendlich hochgelobet

Meine Leiche Jesu, meine ja meine

Mensch, du einger Mensch in Gnaden

Merk, Seele, dir das große Wort

Mir ist schon die Gegend angewiesen

Mir, so gering ich bin ists darum nur zu tun

Mit einem Herz und Mund

Mit einem tiefen Sehnen und oft mit heißen Tränen

Moses hat die Schlang erhöhet

Müde, die der Arbeit Menge

Mutterherz, dein Kind, es hat einmal ohne dich

Nach Gnade ist mir weh

Nahe dich dem lautern Strom

Nahe dich vom Gnadenstuhle

Naht heran, ihr lieben Glieder

Name, auserwählter Name

Neugebornes und von Ewigkeit erkornes

Nicht eher siegete der Kämpfer Israel

Nicht einen Schritt begehre ich

Nie hat sich meine Seele

Niemand handelt an uns treuer

Nun, ich verlasse mich auf dein Verdienst und dich

O anbetungswürdges Wesen allen Kreaturen

O anbetungswürdges Wesen, allen Kranken

O Auge, dem des Abgrunds tiefe Schlünde

O Bräutigam der zwei verbundnen Herzen

O Bräutigam, wir küssen dir die Füße

O dass nun Jesu Kreuzgemein

O du Seelenbräutigam, sollen Seelen

O du, dem wir in seinen Arm

O du, der auf das Niedre sieht

O Geist, du Prediger von jesu Schmerzen

O Gemeinde, freue dich, bring dem Herrn

O Haupt am Leibe der selgen Gliederschaft

O Haupt, voll Blut und Wunden

O Haupt, wer glaubt, der hat das ewge Leben

O Herr Gott, heilger Geist, so wahr ich Christi bin

O Herr, der Weisheit Wundergrund

O Herr, du Allgenugsamer

O Herr, du großes Wesen

O Himmel, schrecklich ists, in dein Gerichte fallen

O ihr auserwählten Seelen, die ihr unter Jesu Hut

O ihr Gottesstreiter wisst ihr

O ihr Kinder, was wills werden

O ihr Menschen, lasst euch lehren, Jesu folgen

O ihr Seelen wollet ihr euch noch

O Jehova Elohim, Text des Jubelschalles

O Jesu, Herr der Herrlichkeit, von dem noch keine Zungen

O Jesu, wär ich armes Kind in allem

O Lamm, das überwunden hat, vollführe deine Siege

O Lamm, dein Volk ist da

O Lamm, für uns geschlachtet, du König

O Lamm, ich kost dich tausend Schmerz

O Land, o Land, dein böses Leben

O Liebe, die in fremde Not

O Liebe, wunderbares Gut

O Mensch, was heißet selig sein

O Seelen, fühlts, es ist nicht auszusprechen

O selger Freund, wir sind hier vereint

O Sonne, die aufs Niedre sieht

O teures Haupt, wer macht uns zu Marien

O unerschaffner Lebensgeist

O Vater deines Sohnes, der unser Bräutgam ist

O Vater, weil du uns in dein Gemeingeschäft

O wachsamer Geist, der Wunder beweist

O was sind wir in dir, Jesu, selig

O wie so glücklich wären wir

O, du auserwählter, von der Menschen Bann

O, du Seelenbräutigam, sollten Seelen

O, ich armer Sünder, es ist wahr, ich bins

O, ihr auserwählten Seelen, in dem Pella Herrenhut

O, ihr Seelen, wollet ihr euch noch lange quälen

O, ihr teur erkauften Sünder

O, was für ein Gnadengrund liegt im Lieben

O, wie sehr kräftig ist der große Heiland

Oft gedenk ich dein von Herzen

Oft wird das Herz zu enge

Ohne unverdrossnen Fleiß

Prediget mit Freuden und von Jahr zu Jahr

Rat, Kraft und Held und Wunderbar

Reine Flammen, brennt zusammen

Reiner Bräutgam meiner Seele

Ruhe heißt der edle Schatz für die mattgewordne Seele

Ruhe ist das beste Gut, Uruh schwächet

Ruhm, Preis und Kraft und Macht und Stärk

Sagt an. Die ihr erlöset seid

Schau von deinem Thron, Vater, Geist und Sohn

Schau, Bräutigam, auf diese zwei

Schauet, mein Jesus ist Rosen zu gleichen

Schein ich vor der Welt einsam und verstellt

Schlaf, liebes Kind mit der Gemeine Jesu Frieden

Schließt euch mit Vergnügen

Schöne Seele, fahre wohl, die dem Schönsten

Schöpfer aller Kreatur

Sechs Tage hat der Herr seine Werk getrieben

Seele, ach Seele, du kennest dich nicht

Seele, ei wohin, mit so sanftem Sinn

Seele, hast du wohl verstanden

Seelen, die alles ihr Gutes vom Himmel

Seelen, die ihr keine Mühe, keine Arbeit

Seelen, die Jesum zum Erbteil erwählet

Seelenbräutigam, o du Gotteslamm

Seelenfreund, hier liegt ein Herze

Sehet doch das selge Weib

Seht, welche Liebe Gott uns gönnt

Sei ewig gepreist, Gott Heiliger Geist

Sei herzlich gelobet, du heilige Liebe

Seid ihr auf den Knien, Menschen des Herzens

Sein Augen, seinen Mund

Sein Leib, du Gottesfüll, warum bist du so still

Sein Schweiß, der alle Glieder ihm durchgangen

Selge Sünderherzen in dem Siegelring

Selig Volk der Zeugenwolk

Selige Gemeine, leb ins Lammes Blut

Sieh da, wer kommt uns immer nähr

Siehe da, wer kommt voll Gottesehr im blutigen Gewand

So bin ich nun auch in der Zahl der unter gutem Stern

So geh ich denn von deinem Fuß

So gehen wir denn auf Jesu Wort

So hat es denn des Heilands Macht

So hüte doch, du treuer Menschenhüter

So ist denn nun auch dieses Jahr mit Gott zurück gelegt

So ist nunmehr die Hütte abgelegt

So kommt, ihr längst Erwarteten

So nimm denn meine Seele an

So oft du aufstehst, du Jünglingsvolk

So oft wir in Erwartung stehen

So selig führt der Herr die leiben Seinen

So viele lichte Feuerflammen

So wahr die Seele lebt dess, der am Kreuz gebebt

So wahr du lebst, mein Fürste

So wasche nun, Jerusalem, dein Herze

So willst du getrost erwarten, was du übernehmen musst

Sohn Gottes, eines Vaters Freude

Solange Jesus bleibt der Herr

Solche Leute will der König küssen

Sollt ich nicht von Lieb und Dank entglommen

Sprecht zu der Liebe

Steh fest, du streitbar Heldenherz

Stein- und felsenhartes Herz

Stimmt wohl der ewge Freund der Seelen

Sünde und der Sünden Sold

Sünder, wie vermutet ihr, dass der Ausgang

Sünderfreund voll Liebe, Bürge, Gott und Mann

Süßer Heiland, zeuch uns höher

Tausend Dank, du gute Liebe

Teures Volk des Allerhöchsten

Tod, erzittre, Höllenvolk, tilge deine

Trägt man eins der menschlichen Gebeine

Treuer Seelenmann, was hast du getan

Trost der Heiden, nimm uns mit

Und Seelen, die von dieser Erden

Unser ganzes Volk fällt nieder

Unsers Königs Liebesziel war

Unsre Zeiten sind in deiner Hand

Unumschränkter Herzenskönig

Vater, ich, dein Knecht seh ich Gnad und Recht

Vater, jetzo ist die Zeit, deinen Sohn zu ehren

Vater, wir grüßen dich mit Kinderliebe

Verdammte Eitelkeit, Betrügrin

Vergiss den Heiland nicht, die Hölle könnte dir

Vernimm mein armes Wort in deinem Himmel dort

Viele könnens wohl vertragen

Volk des nahen Gottes, Jesu Christenheit

Volk Gottes aus der Höh, ich grüß dich

Volk, das du Jesu treuen Sinn

Vor Jesu Angesichte, in seinem Gnadenlichte

Wandrer auf dem Pfade der getreuen Gnade

Wann wirst du dann, du Gotteslamm

Wann, liebster Jesu, wann kommt deine Stunde

Wär es nötig, dass ein Knabe

Warum gehet ihr so gerne

Was denkst du, mache uns zum Zeugnis

Was die gebenedeite Magd

Was folgt auf Sabbatsruhen

Was Gott tut, das ist wohl getan und was er will

Was hätten wir für Freude oder Ehre

Was ich euch sagen kann

Was ist nutz an meinem Leben

Was jedes in der Zeit soll werden

Was Jungfraun sind, die an den Bräutgam glauben

Was mit einem gottverlobten Sinne

Was sag ich dir, die mit viel tausend Schmerzen

Was sag ich dir, du treuer Mann

Was sag ich meinem Könige

Was uns mit Frieden und Trost erfüllt

Wasser brause, das die Welt umgeht

Weil Christus, der den Tod, die Höll in Händen hält

Weil die Worte Wahrheit sind

Welch ein eitles Tun ists ums Lernen nun

Welch falsches Wissen trennte Jesu Glieder

Wem wollen wir, so lang wir leben, glauben

Wenn alle Herrlichen in dieser Erdenwelt

Wenn die Gemeinde müsst noch tausend Jahre

Wenn die lieben Brüder, weiland auch im Fleische

Wenn doch alle Knaben dächten

Wenn du nicht mein treuster Blutsfreund wärest

Wenn ein Herze merken kann

Wenn ich im Geiste seh der Menschen Trauerhaufen

Wenn jemand sein Verderben kennt

Wenn man die Gnadenwahl

Wenn mann ein armes Herze sieht

Wenn Seelen bei des Herrn Geschenk

Wenn wir armen Sünder könnten sagen

Wenn wir in der künftgen Zeit

Wenn wir uns im Heiligtum

Wenn wir uns kindlich freuen

Wenn wir uns nach Jesu nennen

Wenn wir uns umsehn in manchem Land

Wenn wir von Mühe sagen

Wer Christum Jesum kennt als seine Lebensquelle

Wer den Heiland liebet und fürs Haupt erkennet

Wer den Herren Jesum nicht recht innig liebet

Wer dich im Bilde so rein und milde

Wer führet mich zu deiner Quell

Wer ist die Fürstendirne, die so herrlich

Wer ist die Zeugenschar

Wer öffnet uns die Ewigkeit

Wer uns ins Herz gesehen hätt

Wer unsern lieben König kennt

Wie arm ist doch ein menschlich Herz

Wie bist du so wunderbar, großer Regente

Wie bitter ist doch das menschliche Joch

Wie der Herr am kreuz gestorben

Wie ist ein kleines Kindelein dem Vater

Wie ist es doch so wohl bestellt

Wie lieblich ist der Boten Fuß

Wie mach ichs, wie erhebe ich den Leitstern

Wie macht es doch Verwunderung

Wie preis ich doch den Liebesrat

Wie reich ist unser Heiland nicht

Wie ruht man auf der wilden See

Wie schwer ists, auszulernen, was hier auf Erden

Wie selig ist ein Herz, das Jesum funden

Wie sind wir doch so arm und schlecht

Wie vielmal hat mein Herz geweint

Wie werden doch die deinen so seliglich

Wie wird man sich freun ib eurem Gedeihn

Wie wohl ist uns, wenn wir in Christo stehen

Wie, wer hier Christo glaubte

Willkommen unter deiner Schar

Wir alle sind dein, erhalte uns rein

Wir arme Sünder wären gerne deine

Wir beten unsern König an

Wir beugen uns vor Jesu Angesichte

Wir bitten dich, o du heilger Geist

Wir bitten kindlich, du heilger Geist

Wir blicken nach der Höhe

Wir danken dir vieltausendmal

Wir danken Gott dem heiligen Geist, der uns Jesum

Wir danken Gott, dem heilgen Geist, der seine Liebe

Wir danken kindlich, Gott Heilger Geist

Wir erheben Gott, der in aller Not

Wir fassen uns im Geiste an

Wir fliehn in Jesu Armen

Wir freuen uns von Herzen, dass du

Wir freun uns über den Tod

Wir fühlens alle von Herzensgrund

Wir gehen an einem glückselgen Joch

Wir glauben all an Jesum Christ

Wir gönnen euch die Freude, ihn zu kennen

Wir haben stets an Jesu Namen Freude

Wir halten vor dir Liebesmahl

Wir machen einen erneuten Bund

Wir predigen Barmherzigkeit

Wir schließen uns zusammen in reiner Liebe

Wir sehen einen Blick vons vaters Garten

Wir sind arme Menschenseelen

Wir sind dein Eigentum, o Lamm

Wir sind ein Haus der Gnaden

Wir sind ein Volk, das Jesu angehöret

Wir sind nur dazu, dass wir das Lamm erhöhn

Wir sind ungezogne Leute

Wir singen heut von Jesu hohen Namen

Wir sinken auf den Fels des heils

Wir suchten einen Ältesten

Wir tun unser Werk im Frieden

Wir wohnen in der Kreuzgemein

Wir wollen alle, wie wir sein

Wir wolln uns gerne wagen

Wir wünschen, dass du Fleisch und Blut

Wisst ihr, wer der Erstling ist

Wo gingt ihr hin, wo kamt ihr her

Wohin wir unser Denken und alle Sinne lenken

Wohl dem, ja ewig wohl, der in frühen Jahren

Wohlauf, mein Geist, zum höchsten Licht erhoben

Wollen wir was Ganzes denken

Wollten die Menschen, ach, wollten sie hören

Würdigster Geist, der die Kirche führt

Zeig uns deine Barmherzigkeit

Zeuch her, du Held, damit du dir

Zu eben diesen Füßen fiel Sankt Johannes hin

Zu einer kindlichen Erinnerung heute

Zufriedne Gemeinde in Jesu Blute reine

Zünd an und entflamm uns

The history of the Caribby-Islands, :.

London, :Printed by J. M. for Thomas Dring and John Starkey, and are to be sold at their shops, at the George in Fleet-Street neer Clifford's-Inn, and at the Mitre between Middle Temple-Gate and Temple-Bar.,1666..

biodiversitylibrary.org/page/40182763

Canon EOS 6D Mark II + Tamron SP 24-70 F/2,8 A007

Reverse angle to previous shot in set. Fred Dring appears to be in literal direct competition to Jack Dring.

Was trauerst du, mein Angesicht

 

1.) Was trauerst du, mein Angesicht,

Wann du den Tod hörst nennen?

Sei ohne Furcht: er schadt dir nicht,

Lern ihn nur recht erkennen.

Kennst du den Tod,

So hats nicht Not,

All Angst wird sich zertrennen.

 

2.) Vors erste, zeuch die Larven ab

Der alten roten Schlangen.

Sieh an, dass sie kein Gift mehr hab,

Es ist ihr abgefangen

Durch Jesum Christ,

Der vor uns ist

Ins Grab und Tod gegangen.

 

3.) Ja Herr, du tratst ihm an das Herz,

Brachst seines Stachels Spitzen.

Nunmehr ist er ein lauter Scherz

Und kann uns gar nicht ritzen.

Dein edles Blut

Dämpft seine Glut,

Dein Flammen zwingt sein Hitzen.

 

4.) Die Sünde war des Todes Kraft,

Die uns zum Sterben triebe,

Nun ist die Sünd all abgeschafft

Durch Christi Treu und Liebe.

Ihr Ernst und Macht

Ist matt gemacht,

Trotz, dass sie uns betrübe.

 

5.) Die Sünd ist tot, Gott ist versöhnt,

Durch seines Sohnes Dulden,

Der Grimm ist hin, den wir verdient

Mit unsers Lebens Schulden.

Der vor (a) war Feind,

Ist nunmehr Freund

Voll süßer Gnad und Hulden.

 

6.) Bist du denn Freund, so kannst du mich,

Mein Gott, ja nicht umbringen.

Dein Vaterherze lässet sich

Zum Mord und Tod nicht dringen.

Wer sich befindt

Dein Erb und Kind,

Ist frei von bösen Dingen.

 

7.) Das aber, Vater, tust du wohl,

Wann uns die Trübsal kränket,

Wann wir des Lebens satt und voll

Des Jammers, der uns tränket,

Dass dann dein Hand

Ans Vaterland

Uns aus den Fluten lenket.

 

8.) Wann sich das starke Wetter regt,

Davon die Höhen fallen,

Wann deines Zornes Donner schlägt,

Dass Berg und Tal erschallen:

So trittst du zu

Und bringst zur Ruh

Uns, die dir wohlgefallen.

 

9.) Wann unsre Feinde um uns her

Uns bringen in die Mitten,

Wann Ottern, Löwen, Wölf und Bär

Ihr Gift auf uns ausschütten:

Nimmst du dein Schaf,

Bringt's in den Schlaf

Bei dir in deiner Hütten.

 

10.) Wann diese Welt gibt bösen Lohn

Dem, der dich treulich ehret,

So sprichst du: Komm zu mir, mein Sohn,

Hier hab ich, was dich nähret:

Lust, Ehr und Freud,

Die keine Zeit

In Ewigkeit verzehret.

 

11.) Alsbald schließt uns der Engel Schar

Mit Freud in ihrem Bogen

Und nehmen unsrer Seele wahr,

Die, wann sie ausgeflogen,

In ihre Hut

Mit stillem Mut

Zu Gott kommt angezogen.

 

12.) Der Herr empfänget seine Braut

Und spricht: Sei mir willkommen!

Du bists, die ich mir anvertraut,

Komm, wohne bei den Frommen,

Die ich vor dir

Anher zu mir

Aus jener Welt genommen.

 

13.) Du hast behalten Glaub und Treu

Im Herzen, da ich wohne:

So geb und leg ich dir nun bei

Die schöne Freudenkrone.

Ich bin dein Heil,

Dein Erb und Teil,

Tritt her zu meinem Throne.

 

14.) Hier trock'n ich deiner Augen Flut,

Hier still ich deine Tränen,

Hier setzt sich in dem höchsten Gut

Dein Seufzen, Klag und Sehnen.

Dein Jammermeer

Wird niemand mehr,

Als nur in Freud, erwähnen.

 

15.) Hier kleid ich meiner Christen Zahl

Mit reiner weißer Seide.

Hier springen sie im Himmelssaal,

Und ist nicht, der sie neide.

Hier ist kein Tod,

Kein Kreuz und Not,

Das gute Freunde scheide.

 

16.) Ach, Gott mein Herr, was will ich doch

Mich vor dem Tode scheuen?

Er ists ja, der mich von dem Joch

Des Elends will befreien:

Er nimmt mich aus

Dem Marterhaus,

Das kann mich nicht gereuen.

 

17.) Der Tod, der ist mein Rotes Meer,

Dadurch auf trocknem Sande

Dein Israel, das fromme Heer,

Geht zum Gelobten Lande,

Da Milch und Wein

Stets fleußt herein

Wie Ström in ihrem Rande.

 

18.) Er ist das güldne Himmelstor

Und des Eliä Wagen,

Darauf mich Gott zum Engelchor

Gar bald wird lassen tragen,

Wann er, der Letzt

Und Erste, setzt

Ein End an meinen Tagen.

 

19.) O süße Lust, o edle Ruh,

O frommer Seelen Freude,

Komm, schleuß mir meine Augen zu,

Dass ich mit Fried abscheide

Hin, da mein Hirt

Mich leiten wird

Zur immergrünen Weide.

 

20.) Daselbst wird er mit vollem Maß,

Was hier gefehlt, einbringen.

Dafür wird ihm ohn Unterlass

Sein Halleluja klingen,

Das will auch ich

Ihm williglich

Eins nach dem andern singen.

 

(a) vormals

 

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Text: Paul Gerhardt

 

gefunden in: Paul Gerhardt - Lieder und Gedichte

Verlag Paul Müller, München, 1949

Herausgegeben von Eberhard von Cranach-Sichart

Kapitel Tod und ewiges Leben, Seite 211

 

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Paul Gerhardt, geb. 1607 in Gräfenhainichen (Sachsen), Hauslehrer in Berlin, 1651 evangelisch-lutherischer Propst in Mittenwalde (Mark Brandenburg), 1657 Pfarrer an St. Nikolai in Berlin; 1667 seines Amtes enthoben, weil er als überzeugter Lutheraner dem Toleranzedikt des reformierten Großen Kurfürsten nicht zustimmen konnte, 1669 Archidiakonus in Lübben (Spreewald); dort gestorben 1676.

Er ist nach Martin Luther der bekannteste und produktivste Kirchenlieddichter. Seine etwa 130 Lieder bezeugen auf dem Hintergrund des Dreißigjährigen Krieges persönliches Gottvertrauen und christliche Heilserfahrung; Crüger und Ebeling vertonten viele seiner Gedichte.

 

Astro Orbiter in action dring blue hour.

Seele, wende dich zum Herrn

 

1.) Seele, wende dich zum Herrn,

Wer Ihn sucht, der wird Ihn finden.

Seines Wortes heller Stern

Führt zum Licht die geistlich Blinden.

Gib dich nur mit Kindessinn

Dieses Wortes Leitung hin.

 

2.) Nicht an tiefer Niedrigkeit,

Nicht an Bethlehem und Stalle

Ärgre dich: Ins Armutskleid

Senkt der Herr sich ja für alle,

Dass Er unser Heiland sei,

Uns von aller Schuld befrei'.

 

3.) Alle Weisheit, Macht und Ehr'

Muss sich Ihm zu Füßen legen.

Alle Schätze bringet her,

Überschwänglich ist Sein Segen,

Über alles geht Sein Heil,

Ja, das ist das beste Teil.

 

4.) O mein Jesu, lass mich Dir,

Was ich bin und habe, bringen

Und, so lang ich lebe hier,

Nur von Deiner Liebe singen,

Die Dich zog vom höchsten Thron

Tief in unsern Sündenhohn!

 

5.) Dringe durch, Du Licht der Welt,

In die Finsternis der Erde,

Dass das weite Totenfeld

Bald ein blühnder Garten werde.

Dass aus vieler Gläub'gen Mund

Deine Ehre werde kund!

 

6.) Will Herodes widerstehn

Und gedenkt Dich auszurotten,

O, so lass den Frevler sehn,

Dass Du Deiner nicht lässt spotten!

Mach zu Schanden jeden Feind,

Der Dein Licht zu dämpfen meint.

 

7.) Ja, Du wirst als Held im Streit

Dein Gericht zum Siege führen,

Und es müssen sich Dir weit

Öffnen die verschlossnen Türen.

Glorreich strahlt es über Dir:

G o t t e s H e r r l i c h k e i t i s t h i e r !

 

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Autor: Friedrich Weyermüller

Melodie: Meinen Jesus lass ich nicht

oder: Jesus lebt, mit ihm auch ich

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Friedrich Weyermüllers Geistliche Lieder

in einer Auswahl von F.R. Borchers, Pastor

Verlag der Buchhandlung Eben-Ezer

Kropp, 1897

Thema: Epiphanias

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Friedrich Weyermüller, (*21. September 1810 in Niederbronn/Elsass; † 24. Mai 1877 ebenda) war ein deutscher Schriftsteller und evangelischer Kirchenlieddichter.

Sein Vater war Zimmermann und führte einen Einzelhandelsladen. Seine Mutter, eine fromme Frau, vermittelte Friedrich schon früh die Kenntnis der alten lutherischen Kichenlieder, für die er später im Kampf gegen den Rationalismus seiner Zeit eintrat. Nachdem er bis zu seiner Konfirmation die Ortsschule besucht und weiteren Unterricht in Geschichte, Geographie und deutscher Literatur vom Ortspfarrer erhalten hatte, kam er zu seiner weiteren Ausbildung auf ein Jahr nach Nancy und kehrte dann in seine Heimat zurück, um im Geschäfte seines Vaters zu arbeiten. Aus dieser bescheidenen Stellung trat Weyermüller in die Öffentlichkeit, als es für die Bekenner der lutherischen Kirche galt, den Kampf gegen den Rationalismus und Pietismus aufzunehmen. Seine Widerlegung des rationalistischen sogenannten 'Conferenzkatechismus' war so vortrefflich, daß sie nach dem Urteil von Fachkennern dem größten Theologen Ehre gemacht hätte. Als 1848 die zur Herstellung einer neuen Kirchenverfassung in Straßburg tagende Delegiertenversammlung die Union zwischen der lutherischen und der reformierten Kirche einzuführen gedachte, verhinderte Weyermüller mit anderen dies, indem er eine scharfe Protestation schrieb. Weyermüller verfasste selbst eine große Zahl geistlicher Lieder, die er unter dem Titel 'Lutherische Lieder' 1854 herausgab. Diesem Buch folgten in kurzem Abstand Liedersammlungen zu den Psalmen und Weihnachtslieder, die hohe Anerkennung von Hymnologen fanden.

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Friedrich Weyermüllers Lieder/ Hymns

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Christuslied

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Hast du mich lieb, so fragt die höchste Liebe

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Gottes Reich und Eigenschaften

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Der Herr ist König für und für

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Konfirmation

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Herr, du hast aus freier Gnade

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Mariä Heimsuchung

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Meine Seele lobt den Herrn und mein Geist

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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned

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Ach Gott, es ist uns bang

Ach Herr, ich bins nicht wert

Ach, gibt es denn kein liebend Herz

Ach, mein Jesus, wie so kalt

Alles hast du mir vergeben

Alles ruh in Jesu Händen

An deinem Siegestag erscheinen wir

An des Jahres dunkler Schwelle

Arm und elend, krank und schwach

Auf, Christenvolk, auf, auf zum Streite

Auferstanden ist der Herr, siegreich aus dem Grab

Beständigjeit verleihe

Christenherz, sei getrost in deinem Gott

Christus ist für mich gestorben

Da Israel aus fremdem Land

Dennoch bleib ich stets an dir

Der einzge Grund, drauf ich mich gründe

Der Herr ist meines Lebens Licht, er ist mein Heil

Der Herr ist unsre Zuversicht, so lasst uns fröhlich

Der Tag der Pfingsten ist erfüllet

Dreieinger Gott, du nahmst uns liebreich auf

Dreieinger Gott, ich glaub an dich

Du gehst, mein Heiland, willig

Du lieber, treuer Gott, ach, sieh die Angst und Not

Du Wundergott, wie preis ich dich

Ehr sei Got in der Höhe

Ein Seufzer noch aus tiefer Not

Ein tiefes Weh durchzieht den Erdenkreis

Einer sorget, wer ist dei eine

Eines will ich mir erflehen

Eins nur macht mich reich und satt

Erbarme dich, o lieber Herr, die Not ist groß

Es gibt einen Fels, der zittert und wankez ewig nicht

Es hat die Feindesrotte die höchste Majestät

Es ist der Herr, so tönt es aus Johannis Munde

Es ist vollbracht, wer kann ergründen

Es muss uns doch gelingen

Freu dich Herz, du bist erhöret

Freu dich, Herz, und lass dein Klagen

Freu dich, Herz, und lass dein Klagen

Freue dich auch in schwerbetrübter Zeit

Freue dich, o Christenheit auf der Erde

Freue, freue dich und singe

Friede, ruft der Herr mir zu

Fürchte nichts, Gott, dein Gott will bei dir sein

Fürst des Lebens, Quell des lichts

Fürwahr, sie steht auf festem Grund

Fürwahr, sie sthet auf festem Grund

Gedenk ich dein, o Zion, nicht

Gott lob, dass ich lutherisch bin

Gott, lass deine Gnade walten

Gott, warum trittst du ferne

Gott, wie lange willst du schweigen

Großer Hirte deiner Schafe sieh herab

Habe deine Lust am Herrn, er allein

Halleluja, Christus ist erstanden

Halleluja, Jesus lebet, als Held und Siegesfürst

Heimweh fühlt des Christen Herz

Herr Jesu Christ, erbarm dich mein

Herr Jesu, hild, dein Kirch enthalt

Herr Jesu, lass uns nicht, wenn uns

Herr, deine Letzten Worte

Herr, der du vormals Gnad und Huld

Herr, der du vormals Gnad und Huld

Herr, dir will ich gänzlich trauen

Herr, ich rufe, fleh und schreie

Herr, ich tue meinen Mund

Herr, nach deinem Leib und Blute

Herr, nun ist die große Stunde

Herr, wie hat dein treues Lieben

Hie Schwert des Herrn und Gideon

Hilf, Herr, im neuen Kirchenjahr

Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende

Ich danke dir, Herr Jesu Christ, dass du mein Schutz

Ich danke dir, mein lieber Gott, dass du mich

Ich danke dir, o Herr, von ganzem Herzen

Ich harre dein, o Herr allein

Ich hebe meine Augen auf zu jenen ewgen Höhen

Ihr einiget euch, auf welchem Grunde

Ihr Rühmt euch, Christum zu bekennen

Ihr Tage der Freude, der süßesten Wonne

In Jesu Namen sei das Jahr

In unsern Nöten kommen wir

Ja oder Nein, bekenn es laut

Ja, einer sorgt, wir wollens glauben

Je näher Kreuz, je näher Gott

Jesu Treue hat kein Ende

Jesu, du allein sollst mein alles sein

Jesu, meine Liebe, senke deine Triebe

Jesus rufen wir vereint

Jesus, Jesus tön es laut

Jesus, unsre höchste Freude

Jubilate, freue dich, liebes Herz

Kirche Gottes, freue dich

Kirche, die der Herr erwählet

Kommt herzu mit Lust und Freuden

Kommt, Brüder, kommt noch heute

Lass dich nicht zu sehr erschrecken

Lass es meiner Gnade dir genügen

Lass mich warten, lass mich warten

Liebe Seele kannst du noch dich mit Gram

Liebe Seele, lass dirs sagen

Lobt den Herrn im Heiligtum

Mächtig wie ein Fels im Meere

Maria hat den Herrn erkannt

Mein Feund ist mein und ich bin sein, o Wort

Mein Gott, mein Gott, was hast du mich verlassen

Mein Herr, mein Gott, mein Licht, mein Heil

Mein Jesus ist mein Hirt und Hüter

Mein treuer Gott, ich danke dir

Mich dürstet, riefst du mit erblasstem Munde

Mitten in den dunklen Tagen

Nein, mein Jesu, nimmermehr

Nein. nein, ihr könnts nicht dämpfen

Nun ist der große Kampf geendet

Nur getreu in deinem Glauben

Nur getrost und unverzagt

Nur getrost und unverzagt

Nur treu in deinem Glauben

O Brunn der allertiefsten Liebe

O du Geist der Herrlichkeit, wahrer Gott

O Heilger Stand, den Gott, der Herr, gesegnet

O Herr, in deinen Leiden

O Herr, was wär ich ohne dich

O kehret, kehret wieder, geliebte, teure Brüder

O Kind, dem alle Engel dienen

O komm, du Geist der Gnaden

O könnt ich von der Gnade singen

O lieber Gott, ich danke dir für alles

O Mahl, dem alle Welt muss weichen

O Name, dem kein andrer gleich

O seht doch, welche Liebe

O Vater der Barmherzigkeit, sei tausendmal gepriesen

O was seh ich, Herr, mein Licht

Osterfreude, Osterfreude hebt das bange Herz

Seele, wende dich zum Herrn

Sei getrost, du Knecht des Herrn

Sei hochgepriesen immerdar

Sind auch oft dunkel die Wege

Singt dem Herrn ein neues Lied, alle Welt

So sei sie denn für alle Zeit

Sollt ich mich des Namens schämen

Sollte nicht dem ewgen König

Streit von außen, Furcht von innen

Sünder hörts, euch ist geboren

Um Trost ist mir so bange

Uns ist ein Kind geboren heut

Volles Heil hab ich gefunden

Von Gnaden lass uns singen

Von Gottes Gnade bin ich, was ich bin

Was frag ich nach der Welt und allen ihren Schätzen

Was trocknet deine Träne

Was weinest du, o Liebeswort

Weine nicht, so ruft der Herr heut uns zu

Wenn alle untreu werden, so bleibst du mir doch treu

Wenn der Herr nach langem Warten

Wenn ich mein Leben überdenke

Wenn ich schwach und elend bin

Wer gibt dir heute doch das Recht

Wer kann den Reichtum fassen

Wie fröhlich ists, dem Herrn zu singen

Wie selig kann ein Christ doch leben

Wie zogst du so geringen

Wir danken dir, du lieber Herr

Wir kommen vor dein Angesicht

Wir lassen nicht von dir, o Herr

Wir wollen dich begleiten

Zion jauchzt mit frohem Munde

A closer look at windsurfers learns that, the sails or, just the wings, are firmly hold in the very hands of the windsurfers. Monolithic.

 

Wind surfing differs from kite surfing. A kite is not monolithic connected with the board; while a wind surfer sail is. A windsurfer sail is at the foot of the mast connected with an articular joint to the board, while the windsurfer holds the sail via a bar. The feet of the windsurfer are strapped to the board. The sail is now three dimensionally controlled by the shackle between sail and board, the windsurfer. Three dimensional sail control ables the windsurfer to direct the lift in any wanted direction. Via windsurfing followed Spailboat, a non capsizing -stable- speed sailing craft, which wants to get airborne so that the hull wants to raise above the water.

 

Stability: only when stability is firstly established, then a structure might be build tall. Holding "Spailobat ''''fixed'''' to the center of the earth takes gyroscopes. Spailboat is like an insect. made as such, in two major ways > by means of the monocoque construction methods and the nervousness of the winged composition. 100km/hr, surprisingly easy to reach with wind surfing and kite surfing. the race circuit for a wind surfer is the line flat to the wind. ''''half wind''''

  

Energie, windenergie ondergewaardeerd.

 

Thuis gebruiken we, veelal, energiecentrales en verbrandingsmotoren terwijl de windenergie slechts een beperkt aandeel levert. Windenergie wordt ondergewaardeerd; dat is het punt. Zware stormen, en zelfs, orkanen, zijn energiebronnen. Soms stormt het ook hier, nabij huis. In Nederland stormt het gemiddeld twee weken per jaar. Dit is de expliciete reden voor de wetenschap en windturbinebouwers om geen aandacht te besteden aan stormachtige wind; onbewust van de kennis van windsurfers en kitesurfers. Windsurfers en kitesurfers laten zien dat, ook, storm kan worden gebruikt voor het maken van snelheid.

 

En, kinetische energie, is, massa in beweging. Kortom, storm zou vooraan moeten staan in de energiekringloop. Dan volgen er vanzelf meerdere soorten stormturbines. Ook met as. Het probleem was dus dat we niet van huis gingen.

-How to create energy is the very same question as how to move mass! spinning axis is the method to use the moving mass- so, the aim is to let axis spin, and, wind surfers can do that, too. Wind surfing is, David, the system, using modern slaves, oil, gas, and coals, and nuclear power, Goliath.

 

Moderne zeilboten, met hun zeilen rechtstreeks aan de mast, neigen naar omslaan in harde wind, en, kunnen dus niet naar, B, als de wind zich tot een storm ontwikkelt. Windsurfers en kitesurfers kunnen wel opereren in storm; net als vikingschepen en zeilboten met zeilen aan de horizontale ra's. Alleen, dan is de koers, altijd, om en nabij, halve-wind en zelfs lager. Windsurfers en kitesurfers vinden dit geen probleem, want ze hoeven nergens heen. EN, TEN TIJDE VAN DE MET, RA'S, UITGEVOERDE, ZEILBOTEN, VOER MEN UIT ALS DE WIND GUNSTIG BLIES. Er zijn verschillende anekdotes, oorlogsverslagen, handelsexpedities en ik denk dat, het drie weken was; het wachten op goede wind, en / want, dat klopt ook wel, want als windsurfer volgde ik jaren het ritme van de wind, en ook toen / nu is het ongeveer drie weken wachten en drie dagen surfen. De tijd tussen goede wind in, werd genomen voor van alles, om maar iets noemen; het leven zelf. En wegzeilen, half wind, vol ""gas"" dus." is ook het leven. Want, windsurfen is het leukste wat er bestaat in het leven. Half wind koersen met zeilschepen met zeilen aan ra's is fantastisch. Euforisch zelfs. Kijk, deze situatie deed zich voor in Holland, voordat het kapitalisme zijn intrede nam, ten tonele kwam. Kapitalisme, ofwel, tijd is geld, is gemaakt door, nota bene, diezelfde handelsexpedities. Het was Holland die het kapitalisme uitvond en Engeland die de stoommachine de industriële revolutie ontketende, en samen hebben we de wereld vernietigd, althans : """hoe boos moet de aarde worden?"""" is de volgende vraag. Orkanen spreken boekdelen. Voordat het kapitalisme er was, werd er half wind gekoerst, geraced dus, en was het wachten het leven op de wal, voor bijvoorbeeld het binnenhalen van de oogsten, van de buren, boeren. Drie weken wachten; het windsurfen heel gewoon. Ja, half winds koersen is ook surfen en dit komt door golven die gemaakt worden door de wind. Er is geen motief voor een windsurfer om naar punt, B, te gaan. Sterker, de halve-windse koers, en koersen lager hiervan, de gedwongen koersen in storm, zijn, perfect. Surfen is als wegzeilen in de halve windse koers, met een krachtige wind, en dan volgt vanzelf dat er nu in een goot tussen twee golfketens wordt gewindsurft. Er wordt dus gesurft en, gewindsurft, als men spreekt over windsurfen. Half wind. Drie weken, gemiddeld, wachten en dan is half wind gelijk met de koers op B. Zonder, B, is elke harde wind, tevens, goede wind. Skipping, Erasing, B, is, erasing time. Met de golven mee en surfend met de golven, in de gangpaden tussen twee golven in is het leuke aan zeilen.

Het wachten is het leven op zich en half winds zeilen is wat de zeilers, windsurfers en kitesurfers noemen, het echte leven. ( onderwerp, half wind racen met stabiele windsurfmachines, raam, 21 ) Als we nu eens, hypothetisch, veronderstellen dat de aarde overwaterd zou zijn - dat de wind vervolgens van noord naar zuid, of, precies andersom, blaast - en dat de windsurfer / kite-surfer precies over de evenaar vaart, dan maakt de windsurfer een rondje.

 

Hij / Zij begint in, A, en komt weer uit in, A. Vrijheid. Geen, B. Windsurfen, het invullen van vrijheid, omdat het zo leuk is, spelen, leidt tot een relatief grote ring, zonder lichamelijke as. Als er rails zouden worden gelegd over de evenaar, dan hebben we een grote ring.

 

BOOK BOEK

vervolg hoofdstuk 8

Veel te veel benen en borsten. Ze heeft het obscene niet eens nodig, feitelijk. Iedereen kan door alle kleren heen een mooie vrouw herkennen. Ze heeft te veel talent om dit aspect op te dringen. Ze heeft dat niet eens nodig. Het, de seksuele aanstekelijkheid, zal straks, als per ongelukkige onverschilligheid, van pas komen. Kortom, Leah, denk niet na en, perform! Misses Jo Wood, bevestigde dit en hiermee gaf ze aan dat er spraken is van een familie band en die band is erg moeilijk te onderhouden, met een man en een dochter op tournee, waarmee ik onbedoeld zeg dat de situatie is gebaseerd op illusies en leven voor het moment en genieten. Ook, Adrian, heeft het moeilijk in de porcelijnkast, ongewild opgetrokken door het immense succes van het bandje van zijn vader! Maar dan moet, Leah, wel succes hebben en dat is een druk, die groot is en voor iedereen veel te groot is. Dat is haar obstakel, de eindeloosheid. Ze zal roeien met de riemen die ze heeft en zal pas schitteren als alles is vergeten. Tijdens de sound-checs kan ik namelijk kijken in de gedachtenwereld van de hoge heren en zij weten niet dat ik daar ben. Want volgens de, Stones, mag er niemand zijn. Maar juist de wetten en regels werden, door de, Stones, en de, Beatles, in de jaren zestig geslecht, door overal schijt aan te hebben en ik nu trakteer ik de heren op dezelfde instelling en laat me niet weren, door mannetjes in uniformen en ik consumeer wat ik wil en ik sta waar ik wil. Het zou wat zijn als de Stones konden bepalen wie waar zou moeten staan. Kom op, zeg! Op deze manier komt de revolutie nooit van de grond.

 

Sound-checks beslaan ongeveer tien procent, zowel van het aantal concerten als de duur van elke sound-check tegenover het compleet concert. Die van, Bowie, duurde veel langer, bijna twee uur lang beuken en jammen. En dat is lang voor een sound-check, dat is meer een rehearsal en een langdurige oefening. Een voorproefje in het nog lege stadion geeft een kijkje achter de schermen en zie je de gedragingen. Ook nu is het sterrendom weggelegd voor Bowie, alhoewel hij zijn best doet om zich weg te cijferen. Maar bij de Stones, stikt het van de sterren en dan is het weer heel normaal onder elkaar. Mick, en, Keith, lachen en nu nog mag Ronnie grapjes maken, eens een handelsmerk van de, Stones, maar ook de tijdens de sound-check proef je een voorproefje van de alleen heerschappij van, Mister Keith Richards. Hij oefent de loopjes op zijn gitaar. Als blijkt dat hij er niet meer uitkomt dan wordt overgegaan op de makkelijke manier en moeilijke nummers worden geschrapt van het repertoire De tijd dat, Ronnie, Keith, en, Bo Diddley, en ook, Robert Cray, minuten lang op elkanders gitaar keken, om te kijken wat ze eigenlijk aan het doen waren en om de muziek te verfijnen, lijkt voorgoed verdwenen. Keith, en, Mick, bepalen wat humor is. Keith en Mick bepalen wanneer je moet lachen. Keith, en, Mick, bepalen hoe je moet lopen. Keith, en, Mick, bepalen…….Ik kan niet verhullen dat het gedrag van de heren een beetje naar superioriteit neigt. En waar hebben we dat eerder gezien? Ja, de link met, Nazi-Duitsland, en, Hitler, gaat tot op zekere hoogte op. Want, Hitler, gaf zijn adjudanten vrij spel in, Polen, en het was niet, Hitler, zelf, maar zijn adjudanten, die besloten dat concentratie kampen en vernietigingskampen de beste oplossing was voor het probleem van ongewilde individuen. Hitler, heeft geen deel gehad in de wijze van beheersing in bezet, Polen. Hij gaf drie regenten de vrije hand en wilde geen oproer. Door een van deze regenten is het concentratie kamp uitgedacht! Door verkeerde mensen de macht vrij spel te geven ontstaan gevaarlijke situaties. Zo gevaarlijk dat iedereen zich achter iedereen kan verschuilen. Het zogenaamde alibi wordt juist in deze hiërarchie perfect ingepast en achterklap en vergiftiging is het deel. De ontwikkeling van concentratiekampen. Hitler zei alleen maar, ik wil resultaat en hoe je het doet, dat zal me een zorg zijn. Dus, onder het motto van resultaat verdwijnen menselijke waarden en normen en wordt het een gevaarlijk sfeertje. Als, Keith, zou weten hoe zijn veiligheidsmaatregelen van gewone mensen ineens monsters maken, dan vind ik dat ik een daad moet stellen. De, Stones, zijn groot geworden door de massa, maar, Keith, moet niets van de massa hebben en eist steeds meer op. Hij verwacht een geheel leeg stadion voor zijn sound-chec en denkt tegelijk dat hij recht heeft op het alleen recht. De voeling van, Keith, met zijn publiek wordt gewigd door zijn adjudanten, in opdracht van de leider. Niet, Keith, is de bedenker van het in bedwang houden van de massa, maar hij is wel verantwoordelijk voor de ontwikkeling van dergelijke mensonterende taferelen rondom het stadion. In dit daglicht beroep ik me op kleine optredens in Amsterdam of Londen of Boston of waar dan ook. Van de duizend plaatsen gaan er rustig zevenhonderd naar persoonlijke kennissen van de band! Wij, de fans van de straat hebben veel meer recht om bij kleine optredens te zijn, maar de heren bepalen wie er in de zaal zit! Er zijn fans die willen doodgaan om binnen te komen, maar de scheiding tussen de uitverkorenen en het klootjesvolk doet juist dan zich voor. Vergelijk dit maar met de skyboxen en het publiek achter het doel. Het publiek achter het doel leeft voor de club, maar worden systematisch geweerd van de beste plekken. Klasse justitie en het in stand houden van een ongelijk bouwwerk, de Pyramide dus. En het verhaal dat volgt staat in een ander boek te lezen. Een aanrader. Ik heb een keer, in, Parijs, in het, Olympia Theater, Jack Nicolson, met zijn vriendin naar de intieme show zien kijken. Zijn vriendin zat verveeld om zich heen te kijken, en zo zaten er meer van die opgedirkte rijke lui. Dan vraag ik me af, zouden die plaatsen niet beter door een echte fan kunnen worden ingenomen en hem of haar zo de avond van zijn of haar leven te bezorgen. Maar nee, de heren bepalen wie er binnen komt. Dit stukje is niet te verteren. Het staat in schril contrast met de spirit van de muziek. Op grond van willekeur worden mensen gerangschikt en dit is juist het tegenovergestelde van vrijheid, waar de muziek op gestoeld is. Want, ik weet nu, want ik ben wel gewoon binnen, hoe dan ook, dat deze rijke lui zich ver verheven voelen in het normale leven en dit is de schuld van de hoge heren. Zij hebben geen weet van de vernederingen die de fans moeten ondergaan en wassen hun handen in onschuld. Maar, ze zijn wel verantwoordelijk voor het vernederen van het volk. De als vanzelf volgende agressie van de lange rij echte fans wordt vervolgens door de politie keihard neergeslagen. Binnen zitten de rijken en voelen niets. Buiten vinden drama’s plaats. Als de Stones de kaarten zouden geven aan de echte fans zou er helemaal geen agressie zijn. Nu beklagen de rijken zich over het wangedrag van het gepeupel. Niet de rijken zijn echt de schuldigen, maar de keuze van Keith en Mick om de gang van zaken over te laten aan een paar. Mick, en, Keith, willen niets weten, als er maar resultaat is. Deze discrepantie met de werkelijkheid is een gevaarlijke voedingsbodem, want het ongerijmde wordt gewaarborgd door de sterke arm van of de politie of de eigen bewaking van de Stones. Feitelijk is het spelen van de Stones in kleine zalen helemaal niet iets voor een stad en haar inwoners. Het is een prive-feestje van de, Stones, en zij bepalen het publiek. Lees, Doctor Seuss! De, Stones, houden het publiek een worst voor, terwijl de kaarten naar de rijken gaan. Slechts een handje vol kan naar binnen. Het gevaarlijke van het verhaal is dat de mensen die er niet horen toch met een air rondlopen, dat het heel normaal is dat zij er weer bijhoren. De bevestiging dat met geld alles te koop is, is een regelrechte zonde! Je mag het, “beest”, niet voeden! Ook al heet je, Keith Richards. Welk recht bepaald dat een vreemde plotseling de regels bepaald in een vrijstaat? Onrecht! Het is toch ongelooflijk dat heel Amsterdam op zijn grondvesten schudt als de Stones komen spelen in, Paradiso, terwijl er 's avonds alleen maar Engelsen en Amerikanen binnen zitten, aangevuld met een paar bekende Nederlanders? In dat opzicht was het volgen van alle concerten een ontnuchterende ervaring, vooral in de kleine zalen. De reden dat ik destijds wel een toegangs-pas voor, Paradiso, kreeg was, inderdaad, door rijke connecties. Ik was bevriend met de zonen van een advocaat van, Sir Jagger! Zoals bekend omzeilen de, Stones, elders belasting door middel van een Nederlandse Postbus. Deze keer vond ik het goed, want, ik had er voordeel bij. Wel werd door deze klasse-justitie het concert in, Paradiso, bezocht door een ander publiek, want, nadat, Shine A Light, werd ingezet, besefte maar heel weinig gasten dat dit een absoluut hoogtepunt vormde. Ik ging uit mijn dak, want, Shine A light, is mijn favoriete nummer en normaal gesproken zou het aanslaan met, Shine A Light, extase zijn onder het publiek. Het elitaire publiek in, Paradiso, begreep de bijzonderheid niet. Voor echte fans is elke uitbreiding van het repertoire een hoogtepunt. Veel fans blijven juist touren voor nooit eerder gespeelde nummers. Jaren later werd er een concert-registratie, concert-film, Shine A Light, gemaakt, en dit zegt dus wel wat over het nummer. Als, Paradiso, met fans gevuld was geweest dan zou de respons veel intenser zijn. Nu kwam er eigenlijk geen reactie, behalve die van mij dan . Ik schrok ook wel en voelde diepe verachting ten aanzien van het publiek in de zaal. Toen ik begon juichen, en daarin de enige was, keken de gasten me aan alsof ik goed bij mijn hoofd was, en ik wist direct dat de zaal gevuld was met de jetset en de genodigden. Daar waar de, Stones, aanvankelijk dus de revolutionaire band waren geweest, daar waren ze inmiddels omsloten door de rijken. De fans stonden buiten, en de jetset was binnen. Zo krom. Helemaal als dan, Street Figthin´ Man, wordt gespeeld. Bijna alle andere fans stonden de hele te wachten maar, konden niet naar binnen. In Frankrijk gebeurde precies hetzelfde maar daar is wel oproer geweest. Van de lange rij buiten, kon slechts een beperkt aantal naar binnen. Er werd mede gedeeld dat de zaal vol zat. Toen vervolgens vlak voor show-time een oneindige stoet met filmsterren en genodigden hun Parijse zaal in zagen gaan, brak er oproer uit. Het is zo vreemd natuurlijk. Normaal staan de fans van 's ochtends vroeg in de rij, en nu was er ruimte voor ze. Er was dus wel ruimte, net als er ruimte genoeg was in, Paradiso, zonder de elite, maar die werd ingenomen door de honderden genodigden. De zaal werd ook in, Parijs, gevuld met de rijken. Het niet toelaten van de echte fans en het wagenwijd openstellen voor genodigden, zorgde voor rellen. Het deed de fans veranderen in haatmachines. Het is namelijk niet alleen wrang om de rijken naar binnen te zien, gaan, maar het wordt ronduit onuitstaanbaar als de filmsterren en de genodigden neer kijken op de echte fans. Dit boek is geschreven voor de echte fans, die willen weten wat er zich allemaal op muzikaal gebied heeft afgespeeld binnen de muren van het stadion en van de kleine zalen. Na de, Voodoo Lounge Tour, was mijn geld op, maar ik had intussen genoeg connecties die me toegang verschaften in kleine clubs en ook ben ik, samen met, Harry, gespecialiseerd geraakt in het binnenglippen, door net toe doen alsof we bij de entourage hoorde. Ik nam de dezelfde kleur aan als de crew, zo hield ik mijzelf voor. Ik liep zoals zij liepen en keek zoals zij keken. En, altijd aan het werk, zodat de locale beveiliging geen achterdocht krijgt. Ik kon hierdoor veel sound-checs, van soms meer dan een uur, volgen. Wat dan opviel is dat Keith slechts een paar nummers tot in den treuren uitspon. De beperkingen van, Keith Richards, als gitarist zijn pijnlijk als je bedenkt dat veel van zijn nummers met grof geweld worden ingespeeld en er feitelijk veel bijdrage vereist is van de solerende gitaristen. Het viel me op dat, Tumblin' Dice, heel vaak werd geoefend door Keith, en uiteindelijk viel eht kwartje bij me. Vanaf, 1997, werd het resultaaat duidelijk. De outro, van, Tumblin' Dice, was nu eindeloos, en, dat is natuurlijk handig in een concert. Tumblin' Dice, vormde steeds meer een rustpunt, alsmede een hoogtepunt, en, Keith, wist dit kennelijk al in, 1990. Aan het einde van de, Urban Jungle Tour, was het dus voor Keith al duidelijk dat de Stones weer samen gingen en dat er in de toekomst zekere hoogtepunten moesten komen. In de jaren negentig was Keith veel belangrijker dan, Ronnie. Keith, ging steeds meer invullend spelen, en, zoals ik het noem, onder de muziek door spelen, en, Ronnie, moest steeds meer de sobere akkoorden spelen, maar ook nog veel soli. Intussen blijkt dat de ontwikkeling van, Keith, als invuller ten koste is gegaan van de oorspronkelijke wijze van spelen. Keith kan sommige nummers niet meer spelen en worden dan simpelweg geschrapt van het repertoire. Als voorbeeld neem ik, All Down The Down, Live With Me, en, Rip This Joint, waarin het allemaal te snel gaat voor Keith. Daarentegen zijn de ballads en de rockers van, Bigger Bang, zoals, Streets Of Love, en, Rough Justice, en, Oh No Not You Again, precies passend voor de nieuwe manier van spelen van, Keith. Tijdens de, Bigger Bang Tour, was, Ronnie, heel belangrijk geworden. Ronnie, deed een groot deel de dragende lead gitaar, en, Keith, ontwikkelde zich verder als invuller. De, Stones, in, 2006, en, 2007, klinken anders dan in, 1989, 1990, 1994, en, 1995. De overige muzikanten werden belangrijker dan, Keith, en, Keith, vond het wel best zo, want ook hij was anders gaan spelen. Maar ook werd, Keith, een betere zanger. Zijn stem werd krachtiger. Tumblin' Dice, en, Gimme Shelter, worden als klassieke muziek gebracht, en dit komt door, Keith. kennelijk betekenen ze veel voor, Keith, en, vind, waarschijnlijk dat, dit zijn beste composities zijn. Ze zijn vertraagd, dat wel, en lijken dus meer op klassieke muziek. Ook, You Can't Always Get What You Want, is op die manier aangepakt door, Keith. In, 1990, was het gewoon een nummer in het repertoire, maar, intussen, is, You Can't Always Get What You Want, uitgegroeid tot klassieke muziek. Charlie's drum is uitgefilterd. De vergelijking met de Beatles is hierdoor te trekken. De kleuren zijn terug. Sommige nummers verdwenen door de andere manier van spelen van, Keith. Toen de, Stones, nog onder invloed van, Brian Jones, en, Mick Taylor, verkeerden kwam de kleur vanzelf. Wat ik hierbij wil opmerken is dat alle albums na, 1994, zijn gemaakt om nummers voort te brengen die in het repertoire passen. Zo is, You Got me Rocking, een blijvertje gebleven, terwijl, Sparks Will Fly, en, Flip The Switch, aanvankelijk het repertoire goed aanvulden, maar toch niet overeind bleven. Out Of Control, werd, als tegen voorbeeld, wel teruggehaald in het latere repertoire en zo ontstonden er in, 2006, en, 2007, set-lisen met allemaal krakers. Want, ze hadden schoten in de roos met, Oh No Not You again, Rough Justice, en, Streets Of Love. De set-lisen van de, Bigger Bang Tour, bestonden uit eerder beproefde en doorleefde nummers aangevuld met ook de recente klassiekers, als, Out Of Control, en, You Got Me Rocking. Er is dus in alle voorgaande concerten steevast gewerkt aan de set-lis en het resultaat zijn, 20 nummers, die allemaal uitmuntend uitkomen. Ter vergelijk, in de periode van, 1989-2003, voldeden niet alle nummers van de set-lis. In, 1994, werden er veel nummers van het album, Voodoo Lounge, gespeeld, om zoals gewoonlijk het album te steunen, maar, The Worst, Out Of tears, I Go Wild, waren niet goed genoeg. The Worst, kreeg elf jaar later een herkansing en was intussen aangekleed met de blazers. Toen kon, The Worst, wel. Het is voor mij duidelijk dat nieuwe nummers worden geschreven om in het repertoire op te kunnen worden genomen, en, veel nummers blijken niet te voldoen. Tijdens een tournee wordt het album centraal gesteld en zo worden een aantal nieuwe nummers twee jaar lang gespeeld. Het verdict komt dan vanzelf. Sparks Will Fly, Flip The Switch, Out Of Tears, I Go Wild, Sad Sad Sad, Mixed Emotions, Almost Hear You Sigh, en de overige nummers die een album-ondersteunde tour mee gaan, zijn wel helemaal uitgediept maar zijn toch geen blijvertjes. Naarmate de tijd verstreek en het repertoire aanzienlijk was aangegroeid, begonnen de Stones met het ophalen van nummers van de minder bekendere platen, zoals, I Wanna Hold You, She Was Hot, If You Can't Rock Me, maar ook werden nummers van, Ray Charles, James Brown, en, Stevie Wonder, gespeeld. In, 1989, en in, 1990, bestond het repertoire globaal, uit, 40 nummers. In, 2007, konden de Stones kiezen uit een repertoire van, 200 nummers. Er zijn wel mislukkingen geweest, zoals, One Hit To The Body, en, Moonlight Mile. Ik kon dus vanaf de eerste rij en tijdens de rehearsals de uitbreiding van het repertoire meemaken. Als dan zo'n nieuw nummer wordt ingepast, zoals, Shine A Light, in, Paradiso, weten niet veel mensen dat dit een uitbreiding is van het repertoire. Hilarisch wordt het vervolgens als dan de recensenten de volgende dag in de kranten schrijven dat de Stones het beproefde repertoire speelde. En dat is dus de klasse van de Stones. Ongemerkt het repertoire uitbreiden. Het kenmerk van de Stones is dat ze de oorspronkelijk kleuren kunnen terughalen, waardoor ze feitelijk een tijdmachine zijn. Instantaan kunnen ze de sfeer van een nummer oproepen. Met het vorderen van de tijd hebben ze dus het repertoire vergroot, de nummers vervolmaakt en stees betere albums gemaakt. Want, Voodoo Lounge, was kwalitatief beter dan, Steel Wheels. Steel Wheels, was echter wel raak en dat kwam doordat er een bepaalde frisheid was te proeven. Voodoo Lounge, was weer een echt studio-album, waarvoor de tijd was genomen. Bridges To Babylon, was niet beter dan, Voodoo Lounge, maar, wel haalden de Stones een politiek geladen agendapunt aan. Naast de titel, stond er een belangrijk politiek geladen nummer op, dat nu pas echt actueel is. Blinded By Rainbows, beschreef al in, 1997, de Moslim-terreur. In, 2002, kwam, Fourty Licks, met slechts een paar nieuwe nummers, zoals, Don't Stop. Live on stage is, Don't Stop, uitstekend. Toen kwam de ziekte van, Charlie, en dat deed, Mick, en, Keith, toe drijven naar het beste werk sinds, Some Girls. Elk nummer van, Bigger Bang, dat werd opgenomen in de set-lis, was ten minste net zo goed als de eerder bewezen nummers, en zo was het repertoire in de periode, 2005-2007, perfect. Het bereiken van deze perfecte set-lis en het repertoire begon dus in, 1989. In, 1998, was het slecht. In, 1999, had, Mick, liefdesverdriet en hierdoor werd er weer keihard en gemeen gespeeld. In, 2002, en, 2003, speelden ze naar behoren, maar, er kwam geen nieuw album. In, 2005, was er wel een nieuw album en zo kon het repertoire worden aangevuld met klassenummers. Er was dus in dip in, 1998, waarin ze de invloeden van de excentriekelingen uitgeschakelde. De pogingen van de achtergrondzangers en de sologitarist ten spijt hebben de Stones zich toen een platte show laten aanmeten, die niet veel meer was dan een bombastische weergave van hun eigen vervlogen dromen. Chuck Leavel, was toen niet zo goed als de eerdere toetsenisten, Ian Stewart, Nicky Hopkins en daarna Billy Preston. Ook mistte ze na, 1990, Matt Clifford, die groots was in de, Urban Jungle Tour, en, Steel wheels Tour. De intermezzo’s tijdens, 2000 Light Years From Home, getuigden van een talent dat de, Stones, ver oversteeg. Met achteloosheid verweefde hij oude tunes in de bewuste overgang tussen, 2000 Light Years From Home, en, Sympathy. Op sublieme wijze betoverde hij het publiek, dat totaal uit zijn dak ging bij het horen van de tonen van, She’s A Rainbow. De kleur was er wel degelijk in, 1990. Met de volgende tour, de, Voodoo Lounge Tour, was het gedaan met, Matt Clifford. De reden laat zich raden. Nu doet Chuck Leavel de toetsen. Zo benadruk ik dat de periode, 1994-2003, niet veel hoogtepunten kende, terwijl de, Bigger Bang Tour, 2005-2007, en de, Steel Wheels - en Urban Jungle Tour, 1989-1990, die wel kenden. Natuurlijk, Thru And Thru, en, Can't You Hear Me Knocking, waren geweldige hoogtepunten.

 

Naarmate de, Licks Tour, vorderde, en de bandleden het repertoire onder de knie kregen, durfden, Bernard, en, Ronnie, steeds meer. In, 1992, tijdens de, Secret Club-gig Tour, van Keith, begon het oprekken van het repertoire, doordat, Keith, met name, Gimme Shelter, ontrafelde. Keith, ging terug naar de basis. In, 2003, werd deze manier ook de Stones gedaan. Met resultaat. De enorme stapel nummers, konden aangesproken worden. In, 2007, werd bijvoorbeeld, She Was Hot, gespeeld.

  

Vandaar ook dat mijn geheugen vol staat met de concerten in, 1992, van de Expensive Winos. Nog nooit kon ik zo goed direct in iemands belevingswereld kijken als toen. Keith, heeft zich werkelijk ontvouwen tot een meester van de Rock. Hij heeft zijn band dermate goed geïnstrueerd dat het bijna een klassiek concert was waar geen improvisatie nodig was, omdat de componist zijn werk voortreffelijk had gedaan. Die standaard van, Keith, was inderdaad zoals hij het zelf omschreef: “Als een stoomtrein”. Dit is het pure deel van, Keith. De rest is viezigheid, vergelijkbaar met de viezigheid die, Hitler, om zich heen creëerde, door niet geïnteresseerd te zijn in het wel en wee van zijn fans, de bevolking en de onderdrukten. Intussen is het, 2007, en de tour die begon in, 2005, dendert voort en het is alsof de, Stones, dit boek al hebben gelezen, want, Ronnie, is werkelijk losgeslagen. De stones van, 2007, hebben ondervonden dat het oplepelen van de het oude repertoire toch niet goed genoeg was. De nieuwe plaat, A Bigger Bang, is warempel een terugkeer naar de oeroude rock. Gelukkig maar. En de allerlaatste twee nummers, van 2012, zijn knetterend.

  

Hoofdstuk 9 Lou Reed in Carrée Amsterdam

Ooit zag ik een concert van, Lou Reed, in een klassieke hal, Carrée, in, Amsterdam. Lou, verbood de mensen te gaan staan, te klappen en te praten. Hij nam zijn mengeling tussen klassieke muziek en, Rock ‘N Roll-muziek, veel te serieus en het publiek kon na het twee uur durende strenge ploegen en drammen, eindelijk opgelucht ademhalen, toen ook, Lou Reed, zelf inzag dat dit geen toekomst zou hebben. Toen eindelijk, Sweet Jane, kwam en Lou de leadgitaar speelde en dus zelf hoogst persoonlijk de kleur van het nummer bepaalde -niet de cello's en de violen-, toonde iedereen een glimlach, inclusief, Lou Reed, zelf. Het publiek ging staan, of Lou het nu wilde of niet, en drong zich naar voren als in een echt rock-concert. De laatste paar nummers waren een Rock-concert, in een klassieke hal. Mooi. Lou, wilde naast, Mozart, en, Beethoven, staan, maar, dat is niet zo gemakkelijk. Hij kwam tijdens die streng klassieke concerten-reeks terug van de uitgewrongen manier van muziek maken, waarin alles van tevoren is uitgeschreven. Het onderdrukt hevig de muzikaliteit. En dan, een seconde wordt immers door klassieke componisten opgedeeld in, (1 / 32)ste van een seconde. Klassieke muziek is dus geen rockmuziek. Rock ’N Roll is, en, blijft, Rock ’N Roll, ongeacht of je nu, Lou Reed, heet of, Keith Richards. Kijk, Keith, kan wel invulling geven aan de fracties van de seconde, Lou Reed, niet. Keith, is volgens, Waddy Watchel, muziek. Die man is muziek. Wel, als, Waddy, het zegt. Ik was verbaasd om deze verering van, Keith. En ik denk dan ook dat, Waddy, bedoelde dat de overgangen door en door zijn begrepen, iets wat klassieke componisten uitschreven met hulp van soms (1 / 32)ste van een seconde. Keith, is bekend met de wetten van het mislukken van grote concerten en zijn grootste zorg is daarom altijd om geen gaten te laten vallen. Vanzelf, zo ljkt het, blijven er klanken komen uit zijn gitaar, en, Lou, kan dit niet. Lou moet echt nog nadenken, Keith, niet. Lou Reed, maakt muziek, en is dat niet. Lou Reed, speelt Rock-muziek en komt veel te kort om symfonieën te componeren. De volgende platen van, Lou, zijn weer ouderwets sublieme donkere rock-albums en ook, Lou Reed, is duidelijk volwassen geworden. Volwassen worden, net als Mick, met het besef dat zij niet zo goed als, Mozart, en, Beethoven, en dus, zo goed als, Keith Richards, die wel zo goed is. Voor mij duurde het oo even, maar, na het concert van de Wino's, de band van, Keith, in, 1992, in de, Town And Country Club, op, 17, en, 18, December, maakte dat wel duidelijk. Keith, snoerde zijn eigen werk strak om. Dat kan, met nummers als, Gimme Shelter, Too Rude, Words Of Wonder, Wicked As It Seems, Will But You Won't, Take it so Hard, Big Enough. Lou Reed heeft niet de nummers om strak uit te spelen. Lou moet de het hebben van andere dingen. Voor, Lou, is lekker spelen en plezier hebben vele malen belangrijker, dan weer een droge pagina vol met uitgeschreven muziek. Terwijl ik dit schrijf gaan mijn gedachten alweer uit naar, Engeland. In, 2004, had, Charlie, zijn tented samengebracht en speelde een paar weken in een Jazzclub. Zijn bandleden hebben toen wel een aantal prachtige arrangementen gemaakt om nummers als, Satisfaction, herdoopt tot, Faction, en, You Can’t Always Get What You Want. Deze uitbreidingen op de nummers zijn wel uitgeschreven en klinken ook erg goed. Charlie, speelt zijn, Jazz, met een stevig geslagen drum, uiteraard, en laat de instrumenten doen wat ze moeten doen, namelijk spelen tot de bespelers ervan erbij neervallen. Zijn blazers komen allemaal aan de beurt voor de solo’s en maken overgangen en loopjes. Lou Reed, pleegde juist zelfmoord door de overgang naar de klassieke muziek instantaan te maken en niet met een paar bruggetjes. Hij raakte zo de voeling kwijt met zijn aard. Zijn aard is natuurlijk, Rock ’N Roll. De [elektrische] cello’s kunnen weer worden opgeborgen, Lou. Haal je gitaar maar weer te voorschijn en zing vooral vieze liedjes op die zo kenmerkende alleen door ook de Velvet's op te brengen beat. Ik bedoel, het album, New York, ergens gemaakt rond, 1989, was groots. Dat is wat we willen horen Lou! De voeling met de hardheid van de straat in, New York. Ook de sfeer rondom je muziek is uniek. Ik deel rock-muziek altijd in, in kleuren, zoals U inmiddels weet en de kleuren van Lou zijn paars met zwart. Breng die kleuren voort, het is bijna Uw plicht, Lou. Niemand anders kan dit, daarom. Charlie, maakte wel, op een haast academische manier, een geruisloze overgang van, Rock, naar, Jazz en, vice versa en ook in de moderne muziek van de Stones komen steeds meer, Jazz, elementen naar voren. Iets wat met name tot uitdrukking komt in de steeds ingewikkelder wordende blaas-solo’s. Out OF Control, is zo'n nieuw nummer, met een trompet-solo. Voor, Lou Reed, geldt: ”Laat je niet verleiden door, Mozart, en, Beethoven.” Die waren in het verleden de grootsten. Tegenwoordig zijn dat, Keith, en, Bono, en je weet wel, jij hoort ook in dat rijtje, Lou, als je maar, Rockt, en niet mokt! Uitgestampte muisjes zijn voor de jetset met haar elitaire standaard. Rock ’N Roll, is voor de kerkratten en voor de mensen met gevoel, niet voor het establishment of gevestigde orde. Rock ’N Roll, is een strijd voor vrijheid en het negeren van regels. Lou, ging zich zichzelf ophangen en ging duidelijk een brug te ver, door zijn standaard en zijn bijdrage aan de muziek, in de geschiedenis, op te dringen en af te dwingen via opzichtig ingeklede aristocratische zalen, ten einde zichzelf te vereeuwigen als meer dan een rock-artiest. Het was lachwekkend en triest tegelijk dat, Lou, zichzelf zo serieus nam. Keith, presteerde het echter wel in de, Town And Country Club, om zichzelf van zijn eigen standaard te voorzien. Het project van, Lou Reed, mislukte door de somberheid en strengheid waarmee hij stond te spelen en tevens zijn band-leden afsneerde met die blik. De shows waren afgemeten, strak, naar klassiek neigend en wat Keith wel lukte was een samenvatting geven van toen dertig jaar, Rock ’N Roll. Lou Reed, vergaloppeerde zich in de te letterlijke invulling van een klassiek concert en ging wedijveren met, Mozart. Dat is een strijd die niemand kan winnen. Andere tijden. Gelukkig voor, Lou Reed, is zijn supporters schare niet zo groot en kan hij kan zich altijd weer revancheren. Voor, Keith, ligt dit duidelijk anders. Hij moest en zal slagen om dat immer hangende beeld van zijn kompaan, Jagger, te doen verdwijnen uit zijn ergste nachtmerries. Hij maakte aan zijn trouwste fans duidelijk, dat hij het was die de ziel en de kern van de muziek wist en weet uit te filteren en dat hij alleen in staat is de blues over te dragen naar de moderne, Rock ’N roll. Nummers als, Will But You Won’t, Running To Deep, How I Wish, 999, en de hele reeks andere nummers van zijn soloplaten laten zien, dat elk nummer een aanloop is naar die momenten van virtuositeit. Het sprongetje dat de grond onder je vandaan trekt, het tijdloze en vooral de anticlimax als de plaat is afgelopen, maken, Keith, tot een ware meester van de, Rock. Feitelijk kunnen alleen, Bowie, Bono, en, Lou Reed, aan hem tippen. Ook zij weten dat in elk nummer een dingetje of een kenmerk zit opgesloten, dat pas is te achterhalen als het benoembaar is. Tot nu toe is het onbenoembaar en dit schrijven probeert te achterhalen of de sprongetjes en die fantastische toevalligheden per ongeluk de, Rock ’N Roll, gingen bepalen of dat het een na te streven doel is, dat ergens staat omschreven of ergens is vastgelegd. Bono is al geruime tijd bezig met zijn, U2, en er is een tijd, dat elk nummer raak is. Elk nummer had een karakteristiek. Net zoals een hit iets heeft, maar vaak is het binnen een hit iets van die tijd en is een hit niet tijdloos. Veel van de nummers van Beatles, Bowie, en ook, Stones, zijn wel tijdloos en hiermee scheidt de Rock ’N Roll van Popmuziek, dat eigenlijk verandert met de tijd. Maar na dertig jaar wist Keith dit gegeven voor de, Rock ‘N Roll, aardig te ontrafelen en te benoemen. De shows in, 1992, op, 17, en, 18, December, waren een prachtig voorbeeld van sober uitgeschreven, keiharde en dragende, Rock ’N Roll.

 

De inspanningen, die ik moest doorstaan om elke keer maar weer alle concerten te zien, met daarnaast een academische kijk op de muziek maken mij tot een slechte fan. Net als Harry overigens. We betaalden ons scheel, en, zagen ze vaak futloos speelden. We voelden ons bedrogen. Ik heb altijd wat aan te merken op de shows en vind, ja echt, dat de, Stones, nog veel beter hadden kunnen zijn. Als ze een publiek hadden gehad, dat daadwerkelijk iedere dag naar die muziek zou luisteren en als datzelfde strenge publiek dan mee kon gaan in hun avontuur, dan zouden de, Stones, zich minder snel kunnen kwijten van minder dan de optimale invulling. Nu zijn de, Stones, gewend aan hun grote, maar onpersoonlijke publiek. Dit, Stones-publiek, is geen echte liefhebber maar is veelal sensatie belust. Dit is een slag is het gezicht van, Keith, maar, Keith, heeft zich daar bij neergelegd en vult zijn zakken en speelt naar behoren. Met een strenger publiek zouden de, Stones, echter veel sterker en nog veel beter zijn. Het bewijs haal ik uit, Leipzig, toen ik persoonlijk een deel van band op scherp zette door te zeggen, dat er wel degelijk mensen zijn die permanent mee kijken en meevoelen. Ook de dreiging van een heel continent, dat hoop moest putten uit dat optreden in, Oost Duitsland, deed, Blondie, en ook de zanger van, AC/DC, opkijken. Het kwartje was gevallen. De realiteit is dat, Rock ’N Roll, een energie is voor het volk dat zich in de tredmolen bevindt. Het oog van de meester is de mate van euforie van het publiek, maar de, Stones, lijken zich steeds minder aan te trekken van de kritiek en de matheid van een stadion. Soms bekruipt me het gevoel dat de, Stones, na een fantastisch concert teleurgesteld zijn door dezelfde waardering, die ze krijgen na bijvoorbeeld een minder goed concert. De willekeur en juist de wetenschap, dat het publiek alles wel best vindt maakt de, Stones, griezelig en hooghartig. Dit mag niet gebeuren, maar het is wel gebeurd. De, Stones, weten zich gesteund door sponsors en of ze nu goed of slecht spelen, de mensen blijven toch wel komen. Maar toch maken ze een inschattingsfout. De basis voor het succes van de, Stones, is totale dedicatie van bijvoorbeeld de grondlegger Brian Jones. Nu ze de scherpte verliezen en lachen om hun eigen grapjes, kortom leven in hun ivoren toren is voor mij de jus er af en ik hunker naar de tijd dat, Keith, zichtbaar zenuwachtig was en zich elke show probeerde waar te maken. Ook het feit dat, Bernard Fowler, niet uit de schaduw van, Mick, mag komen en ook de situatie waarin, Ronnie, verkeerd, doen me van tijd tot tijd afstand nemen van de wereld, die, Stones, heet. Eigenlijk is het om te huilen, dat ondanks dat al mijn dromen waarheid zijn geworden door de, Stones, en dat ik na en kritische kijk niet tevreden kan zijn, met de gang van zaken van de band. Wat nou: ”Anarchie?”. Zelfs Noel Callager van, Oasis, bagatelliseert, Mick, openlijk en, hij heeft gelijk. Hoe kan een multi miljonair, geridderd nota bene nou zingen: ”Street Fightin’ Man?” Mick, is dan wel een geval apart, zeker samen met, Keith, en, Charlie, maar, als ze worden gegrepen door de grijze armen van de middenmoot, dan is het moeilijk de geloofwaardigheid te blijven behouden. De, Stones, zijn geen grijze middenmoot en de grijze middenmoot is ook hun doelgroep niet. De doelgroep van de, Rock ’N Roll, zijn de avonturiers, de stille krachten die hard werken en veelal de drijvende krachten in de maatschappij, die zich juist willen onderscheiden door te blijven geloven in een betere wereld en dat bevrediging wel bestaat en dat wereldvrede en gelijkheid van mensen ook wel bestaat. Het mengpaneel op de mix-toren tijdens de, No Security Tour, van, 1999, was simpel, ja echt waar. Mick, had een schuif. Keith, had een schuif. Iedereen op het podium had een eigen schuif en als, Charlie, een seintje gaf dan werden de roffels over de mensen massa heen geleid. Heel simpel eigenlijk. De man achter het mengpanaeel was een Japanner en bediende het paneel met tien vingers tegelijk. De magnifieke belichting op de Stones stelde de man in de mix-toren in staat seintjes en opdrachten te laten opvolgen, die rechtstreeks werden verstuurd door de Stones zelf, met name door, Charlie, en, Keith, maar ook, Ronnie, stak meerdere malen zijn hand op om de mixer te attenderen op een solo, die begon of doorloopt. De hints werden vertaald door de mixer, die de betreffende schuif open en dicht doet. Ik stond op een gegeven naast die mixende Japanner en keek mee. Hij was verbaasd dat ik de muziek net zo kon lezen, zoals hij het ook deed. Ik was verbaasd dat inderdaad de muziek is uitgerafeld op een manier, die ik niet voor mogelijk hield. Mijn gehele jeugd luisterde ik alleen maar naar de, Stones, en kon de kleur van ieder nummer voelen, wist van elk instrument de patronen. De investeringen gedurende vele jaren in het begrijpen van de muziek betaalde zich in een avond naast de mixer terug. Ik werd geaccepteerd in de mix-toren naast de vader Keith en naast de mixer zelf. Niemand mag daar staan, maar ik stond daar en vulde de mixer aan en keek hem aan als de seintjes van het podium kwamen. In, 1990, heb ik al eens gezongen voor een vol, Wembley: Dan Reed, sprong naar me toe en hield de microfoon voor mijn neus en ik zong een paar regels. Ik wist de tekst ook nog van dat nummer en ik zal het gevoel nooit vergeten. Na afloop, in de lounge van het hotel bedankte hij me voor het lostrekken van show. “Thank you for helping me out, You really got the crowd going!” Thank me, dacht ik, Thank you! for letting me sing! Nu stond ik in, 1999, naast de mixer, ook alweer met een actieve rol. Dit concert was ik plotseling actief bezig. Prachtig. De afzonderlijke instrumenten worden met de hand gemanipuleerd en zo wordt een Stones nummer compleet. Het is dus niet toevallig dat alle concerten een dergelijk hoog gehalte aan kwaliteit waarborgen. Ik ben bewust van ongeveer alle moeilijke passages en mogelijke oplossingen voor die passages en muzikale invullingen en hoor dingen die weinig andere mensen horen. Maar de mixer wist dit wel. Ik was zeer tevreden over dit gegeven. Tot mijn grote verrassing en ook ter bevestiging van wat ik altijd al had gedacht is, dat al het vermogen rechtstreeks is afgestemd op de tien figuren op het podium. Het gedraaf van, Mick, en de kronkelende, Keith Richards, op het podium is een verkapte signalering naar de mixer. De belichting van de muzikanten is perfect en klaarblijkelijk afgestemd op de mixer. Als bijvoorbeeld, Charlie, zijn hand heft geeft hij een seintje aan de mixer. De mixer verplaatst de schuif met de naam, Charlie, erop, en de roffel rolt over het publiek heen. Als een vloedgolf. Letterlijk lopen de roffels over het publiek en, in het voorbij gaan, reageert het publiek als een vloedgolf. De reacties van het publiek, ditmaal in de stromende regen in een volgepakt, Wembley, zijn dan ongelooflijk. Het aanhoren van de rollende vloedgolf vervult het publiek. De mixer staat dus als extra muzikant tussen de band en het publiek. De mixer vertaalt de wens van de band en die van het publiek. Sinds de uitvinding van de, “Wall of Sound”, is het vullen van een stadion, met golven van geluid over het publiek, weer een nieuw fenomeen en dat komt waarschijnlijk door een prachtige samenloop van omstandigheden. Het is nu eenmaal zo, dat het geluid tijd nodig heeft om te reizen. Bovendien moeten de impulsen door kabels en worden versterkt, en ook dit vergt tijd. De monitoren op het podium geven de band zelf houvast en de muur van boxen boven het podium en bovenop de mix-toren staan dichterbij de mix-toren dan de torens met boxen achter aan het veld. De vertraging van het directe geluid wordt veroorzaakt, door de afstand van het veld, ongeveer honderd meter. De boxen op de torens achteraan op het veld krijgen de impulsen later, veroorzaakt door de reistijd in de kabels en systemen, zodat het geluid dat onderweg is vanaf het podium en de mix-toren wordt versterkt door de laatste rij boxen. Het is dus een golf van geluid die steeds wordt versterkt na het passeren van een toren met boxen. Vanaf de mix-toren is dit prachtig om te horen en te zien. Het publiek reageert van een rustige zee in een plotseling wilde zee. Het laten lopen van het geluid gaat eigenlijk vanzelf door de vertraging van de impulsen door de kabels en door de reistijd van het geluid zelf. De, Stones, moeten dit per ervaring hebben ondervonden en zoals alles perfect is bij een, Stones-concert, is ook dit tot in de puntjes verzorgd. De schuiven op de mixtafel worden gelabeld met, Mick, Keith, Ronnie, Charlie, Chuck, Daryl, Bernard, Lisa, Blondie, Bobby, en de hoornsectie. De Jappanner van de schuiven bedient het paneel met tien vingers tegelijk, werkelijk meesterlijk. Het opzwepen van het publiek is een meesterwerk van zowel de band als de mixer. Als eenmaal het publiek zijn eerste massale begroeting geeft aan de euforie, die zij voelt als zo’n golf van geluid voorbij trekt dan wordt het leuk in de mix-toren. Omdat door de perfecte belichting, de mixer in direct visueel contact staat met de Stones op het podium en bovendien van de totale kennisneming door de mixer van de wensen van de band ontstaat er een spel tussen band, mixer en band. Ze willen allemaal hetzelfde. De tweede show in, Juni, 1999, in, Wembley, was zo’n concert, waar alles lukte. Na de eerste golf van, Charlie, volgde kort erna een salvo van, Ronnie, een solo of invulling en weer liep de golf over het publiek. Met het aanslaan van de snaren gaat de schuif van, Ronnie, open en zijn gitaar piekt over de overige muziek heen. snel kreeg ik in de gaten dat feitelijk alles in een Stones concert is gestroomlijnd. Ik sta altijd eerste rij en sloeg geen acht op eventuele seintjes. In de mix-toren was dat wel anders. Het was overduidelijk dat de bandleden in nauw contact staan, met de mensen in de mix-toren en dit gaat voorbij aan het grote publiek. Het gaat zo snel en de seintjes zijn zo subtiel, dat opperste concentratie is vereist. Daar komt bij dat de choreografie en de act van, Mick Jagger, is gebaseerd op patronen, maar ook op intuïtie en improvisatie waardoor elk nummer, ook al zijn ze duizenden keren gespeeld telkens een beetje anders is waardoor de gitaristen en de drummer steeds moeten anticiperen en dit elimineert het geijkte. De podium-act van, Mick Jagger, is afgestemd op zijn muziek en versterkt deze en geeft hem de leiding. Mick, bepaalt veel tijdens het optreden en is veel professioMeler dan iedereen denkt. In plaats van doelloos heen en weer rennen is de act van Jagger een soort marathon, die hij elke avond moet uitlopen. Voor iemand van zestig is dat heel wat. Na de opening, van drie tot vier snelle en harde nummers, volgt een Melodieus nummer waar, Mick, op adem kan komen. Lekkere meezingers voldoen als vierde of vijfde nummer. Bijvoorbeeld, Tumblin’ Dice, of, Don’t Stop, maar, ook, Harlem Shuffle, Ruby Tuesday, en, Miss You. Laatstelijk speelden ze ook, tussen de opening en de ballads, bij wijze van verrassing, Lovin’ Cup, en, Sweet Virginia. Dit was in, Rotterdam, Ahoy, in, 2003. Ook wordt de eerste twintig minuten veel aan de sound gesleuteld en dit kan makkelijk met harde nummers. Die klinken altijd wel en bovendien is het publiek dan vooral blij, dat ze Stones eindelijk horen zodat ze niet echt in de gaten hebben dat het geluid, eventueel niet optimaal is. Na het vijfde nummer volgen twee rustige nummers, de zogenaamde ballads en nu moet de sound inmiddels goed zijn. Mick, heeft zijn, “warming-up”, gehad en bereid zich voor op het fantastische middengedeelte van het Stones-concert, waar vooral de muzikaliteit van de band tot uiting komt. Het komt, Mick, toe, dat het publiek geen moment wordt afgeleid van de muziek, omdat al zijn bewegingen zijn gebaseerd op het versterken en verbeelden van de bedoelingen van de muziek. De subtiliteit en de quasi nonchalance, in samenspel met de beste band van de wereld in het aanvoelen van elkaar maken een sfeer, die het publiek afleid van het werk thuis en op het podium, waar alles vanzelf lijkt te gaan. De eerste vijf tot zeven nummers zijn dus veilig voor zowel publiek, band en mixer. De opening is hard en snel gevolgd door een paar meezingers, melodieuze nummers. Na deze storm is iedereen warm en met name het publiek spitst de oren. Ze willen in ieder geval waar voor hun geld en verwachten heel wat. Ze weten niet dat de invulling van een set geheel is gebaseerd op de ervaringen van hetzelfde publiek. Het is bijna een psychologisch spel, die het publiek geen kans geeft zich ontevreden te voelen. In de storm is de eerste afstemming van het geluid en ook het volume afgestemd op een gevuld stadion. Tijdens de sound-check, die elke middag plaats heeft is er geen publiek en het is dus altijd afwachten, met de juiste afstelling tijdens de openingsfase van een concert. Na de meezingers wordt het publiek toe gesproken en ook dit is weer een perfect staaltje tijdrekken. Keith, doet nu wat rek en strek oefeningen, Ronnie loopt dwaas naar, Charlie, toe om te kijken wat die er van vindt en, Mick, polst het publiek. De achtergrond zangers blijven op de stage, omdat er veel ingezongen moet worden in de nummers die volgen. In de rustige nummers, als, Angie, en, You Can’t Always Get What You Want, wordt serieus aan de sound gewerkt, in de mix-toren en de verstandhoudingen tussen de band en de mixer zijn overduidelijk, gezien vanuit het oogpunt van de mixer. De solo’s en de krachtige blues van de rythem vergen precisie in de versterking. De rustige nummers van de, Stones, hebben allen gemeen, dat ze oplaaien naar het einde toe. Ronnie moet solo’s inspelen en, Charlie, moet breaks maken om de weg naar de solo vrij te maken. Deze handelingen moeten perfect worden gecoördineerd, omdat Charlie's break de muziek moet overstemmen. Dit is het werk van de man achter de schuiven. Als Charlie de break maakt heft hij even ervoor zijn hand op en kijkt naar de mixer en als de drumstick de drum eerst raakt, dan gaat de schuif van, Charlie, helemaal open en zijn tromgeroffel loopt als een geluidsgolf over het publiek heen; veel harder dan het basisgeluid. Zoals gezegd lijkt het dan alsof de roffels over de mensen heen lopen als een vloedgolf. Ronnie Wood, luistert aandachtig en is volkomen gefixeerd op de opening, die wordt gecreëerd voor zijn solo. Als, Ronnie, zover is, dan steekt ook hij zijn hand op, heel subtiel en voor het grote publiek nauwelijks waarneembaar, ook niet voor mij eer ik het waarnam vanuit de mix-toren, en weer gaat een schuif helemaal open. Intussen is Charlie’s geluid weer tot normale sterkte gereduceerd en klinkt Ronnie’s gitaar boven alles uit. De mixer is feitelijk een muzikant die het publiek bespeelt. De bandleden lijken door de perfecte belichting poppetjes in een poppenkast en lijken niet op mensen die ver afstaan. De communicatie tussen band en mixer wordt mogelijk gemaakt door de belichting en door het verstand van de muziek die ze maken. Ik kan dat zeggen omdat ik na een aarzelend begin naast de mixer, met aan mijn andere zijde de vader van, Keith, Bert, de goedkeuring kreeg van de medewerkers op de mix-toren omdat ik toch veel weet van de details van de muziek en dat onbewust liet blijken door te kijken naar de mixer op een manier die hij begreep. Ik stond niet in de weg maar maakte deel uit van dit ultieme concert. De mixer werd door mij eigenlijk op de vingers gekeken, maar in plaats van dat hij me wegstuurde waardeerde hij mijn wenken en ging ervoor. Ook hij moet gedacht hebben dat er niemand op deze wereld was die ook zo gedetailleerd de muziek beleefde. Hij deed het dan beroepshalve, ik deed het omdat het mijn leven is. Ik moet vermelden dat ik gedurende mijn leven alleen en slechts naar Stones-muziek luisterde en dus precies weet wanneer de breaks komen. De mixer en ik keken naar de band en als een schuif open moest door een sein gaf ik de mixer van tevoren al een seintje met mijn ogen of iets anders en hij accepteerde dit. Waarschijnlijk werd dit geaccepteerd omdat ik van het front kwam, letterlijk. De mixer werd aangespoord en deed volgens mij nog meer zijn best omdat de twijfel werd weggenomen en de beslissingen nu genomen werden door twee personen in plaats van door de mixer alleen. Ook de ontspannendheid van het moment is doorslaggevend geweest. Er was geen geen enkele strijd of competitie. Mijn aanwezigheid in de mix-toren was een logisch gevolg van ongedane kennis. Harry, was altijd hard tegen me, maar erkende mijn kennis en toewijding wel zeker. Nadat hij me introduceerde in de mix-toren was er direct sprake van respect. Ik kreeg ook van te voren instructies van, Harry. Zo mocht ik over de hele avond maar twee biertjes pakken uit de koeler, en de sterke drank niet aanraken. Ik gedroeg me voorbeeldig en ik bleef nuchter. De overige gasten in de mix-toren snoven en dronken zodat ze bij aanvang van het concert compleet geladen waren. In de uren voorafgaande aan het concert viel mijn sobere gedrag op en na een paar uur was ik geheel geaccepteerd. Harry, lachte. En dat is een groot compliment. Het werd de gasten duidelijk dat ik een echte fan was, die altijd en overal vooraan stond, en zo dus, mijn plaats in de mix-toren wel had verdiend. Waar zij nooit hele dagen moesten wachten in de rij, en derhalve ook nog nooit vooraan hadden gestaan, daar wisten ze direct dat ik dat wel altijd heb gedaan. Het ging immers om een Stones-concert, in, Wembley, en dit was een heel belangrijk concert. U moet zich voorstellen dat er een nieuwe concurrentie was gekomen in de vorm van, Oasis, en, Blur. Dit concert in, Wembley, moest en zou goed worden. En mede daarom voelden de gasten in mix-toren, en ook de mixer zelf, dat ik erbij hoorde. Ik kreeg goedkeuring om er te zijn. Dit concert gaat overigens de boeken in, als perfect. Ik bedoel maar. Al tijdens het concert, wist ik dat dit, een speciaal concert was. Werkelijk alles was perfect. Keith, kwam op in het wit, iets wat hij alleen eerder deed bij het eerste optreden ter ere van zijn eerste solo plaat. Later zou ook nog blijken dat dit het laatste concert was die zijn vader zou zien. Naar het zich laat aanzien was, Keith, zich daarvan bewust. De energie en de pure klasse van de, Stones, kwamen naar voren en ook de weergoden waren gunstig gezind. Na een half uur werd het droog en het doek boven de mixer werd gedeeltelijk weggehaald. Een grote accumulatie van water veroorzaakte een diepe kuil in het doek en het doek kon niet verder worden weggehaald omdat de hoeveelheid water gemakkelijk in de apparatuur zou kunnen vallen. Ik zag de mensen in de mix-toren discussiëren en nadenken. Ik zag echter ook dat de drugs zijn tol eisten van die mensen en dat ze onmogelijk een goed besluit konden nemen. Zonder te twijfelen drukte ik de water bel, in een keer, van het doek af en het water scheerde op tien centimeter langs het mengpaneel, de mixer. Direct nadat het water van het doek af was, trok de rest, die eerst nog apatisch toekeken, het doek weg, rolde het netjes op en als gevolg stond de mix-toren ontbloot aan de hemel. De toevalligheid was dat, het oprollen van het dakdoek, gepaard ging met de beruchte drie nummers op het mindden-podium. Ik weet nog scherp te herinneren dat, Keith, gespannen keek naar de acties in de mix-toren. En ik beeld mijzelf dan ook in dat, Keith, de waterbel ook vlak langs het mengpaneel zag vallen. De waterbel gutste in een keer van het dak af en tegelijkertijd begon de solo van, Keith, in, Tumblin’ Dice, en ik voelde de trots van, Keith, over zijn crew. In feite was ik het, die door het lozen van de bel water het startschot gaf voor een opleving van het concert in den droge. Nog geen minuut na de opklaring was het dakdoek weggetrokken, boven de mix-toren, dit kon, Keith, waarderen. Hij antwoordde met een krachtige voortzetting van het concert. Na afloop kreeg ik op mijn lazer van, Harry, die vond dat ik onnodig risico liep. Als het water de mix-apparatuur had geraakt was het concert van de eeuw mislukt en waren er misschien wel doden gevallen. Nu was het resultaat geweldig en dat overheerste toch. Niemand ondernam actie en door mijn toedoen werd gehoor gegeven aan de spirit van het concert. Alles ging goed die avond, dus ook ik had geluk een keer wat goed te doen. Het hoogtepunt kwam na, Tumblin’ Dice, en werd ingeluid door, Paint it, Black. Keith, gehuld in een maagdelijk wit gewaad, keek meerdere malen naar zijn vader, waar ik naast stond en zodoende kon ik getuige zijn van de fantastische verstandhouding tussen vader en zoon. Keith, nam de tijd voor de intro van, Paint it, Black. Hij bespeelde het publiek en wist zich gesterkt door het mooie verloop van de avond, die zeer nat en somber begon maar op een verwonderlijke manier toch mooi werd, en droog. En natuurlijk de aanwezigheid van zijn vader. Ik keek naar, Mister Richards-senior, en zag hoe trots hij was op zijn zoon. Aan het einde van de tournee in, 1999, wist ik dat mijn totale overgave aan de, Stones, niets hadden bijgedragen aan mijn welzijn of portemonnee, eerder heeft het mij straatarm gemaakt en maatschappelijk vervreemd, maar de getuigenis van een intiem moment tussen, Keith Richards, en, Bert Richards, en ook de interactie met de mixer en de band maken veel goed. Het gepingel van, Keith, tijdens de intro van, Paint it, Black, deed de tijd stilstaan en ik besefte, dat ik heb geholpen dit ultieme punt te bereiken. Na afloop van het concert mocht ik bovendien mee met de Stones-bus en ook dat was een belevenis op zich. We reden direct naar het Landmark hotel, waar de after party begon. Toen, Bert Richards, binnen kwam groette hij me en glimlachte. Het toeval was dat ik aan een grote tafel had plaats genomen in een nog redelijk lege grote zaal en argwanend werd bekeken door de vaste kern, waarvan ik alleen, Bernard Fowler, Lisa Fischer, en, Harry, echt kende. Na de begroeting door vader Richards deed iedereen ineens heel aardig tegen me. Aan het einde van de avond stonden veel mensen aan onze tafel. Ook de mooie dames! De mooie chicks vonden me interessant. Wat een leven. Geen cent op zak en slapen op een camping, die zo’n twintig kilometer verderop lag, maar nu even meedoen met de super mooie dames van de jetset en de, Stones. In de hoek stond, Bobby Keys, lekker te drinken en het wachten was op, Keith, en, Mick. Naar verluid was, Keith, die avond naar, Redlands, en, Mick, ging vroeg naar bed. Charlie, kwam nog even kijken, maar ging snel weer weg. Daryl, Bernard, en, Lisa, bleven aan onze tafel. Het was bijzonder, omdat ik tegen hen op kijk en tot mijn verbazing waren ze ook in mij geïnteresseerd. Waarschijnlijk omdat ik overal op duik en niet uit te roeien blijk of zelfs maar te temmen ben, door beveiliging of wat dan ook. Op een speciale manier ben ik een, Rolling Stone, omdat mijn leven is ingericht rondom het volgen van de, Rolling Stones, en waarlijk blijk geef van herkenning van klasse en het juiste gevoel en omdat ik bevriend ben met, Harry. Harry, was al bevriend met, Blondie, en, Bernard, en heeft diverse verhalen verteld en nu was ik mee, in levende lijve. Bernard, moest lachen toen hij me zag. Heel langzaam promoveerde ik van fan tot vriend. Het zal nooit meer zo mooi worden. Ik hield ze mijn droomwereld voor en proefde zelfs jaloezie of in ieder geval waardering voor mijn absurde leven als jongetje, dat op twintig jarige leeftijd aansloot en nooit meer weg ging. Ze moesten wel. Het is toch wel een heel verschil tussen vliegtuigen en limousines en mijn manier van reizen. Te voet, per trein of per auto, maar altijd aanwezig en nooit verzakend. Bernard, en, Lisa, kenden me nog van, 1990, en tegenwoordig, in, 2003, wordt opzichtig teruggezwaaid als ze me ontwaren tussen de fans. In, 1999, zat ik als een soort buitenaards wezen tussen de andere leden van de crew. De beveiliging wist uiteindelijk ook dat ik geen gevaar vormde, maar gewoon een idioot ben. Toch zie je ze aandachtig kijken als ik vertel en proberen me te doorgronden, terwijl ik mijzelf niet eens doorgrond. Ik blijf dus een raadsel voor ze. Maar doordat ik er altijd sta, word ik geaccepteerd. In de party trok ik veel aandacht en, Harry, vond het helemaal prachtig. Het was op zijn credit dat ook ik mee naar binnen mocht en zeker voor, Harry, was dit toch een moeilijke zet. Normaal zit hij alleen show te maken. Toen het afgelopen was brak de realiteit voor ons weer door. We moesten nog twintig kilometer lopen naar de camping en er reden geen bussen meer. Geld voor een taxi hebben we eigenlijk nooit gehad. Harry, en ik kwamen niet meer bij van het lachen.

 

Toch werd dit overtopped in, 2003, toen ik een backstage-pas verdiende door een vriendendienst en me zodoende mocht ophouden in de, VIP-lounge, daar waar de, Stones, zelf ook vertoefden vlak voor het concert. Vol ontzag zag ik de Sheppard’s Pie, het favoriete eten van, Keith, en de hele taart werd door niemand aangeraakt. Ook ik raakte de taart niet aan, uit ontzag. Ik nam wel een paar bier mee en moest daarvoor voorbij, Charlie, lopen, iets dat moeilijker was dan ik dacht. Mijn hart bonkte en ik wist bijna zeker dat mijn hartslag aan de overkant van de lounge te horen was, tevens moest ik zachtjes tegen mezelf praten om de taak goed te volbrengen en niet om te kijken. Dat zou niet professioneel zijn, bedacht ik. Ik liep op een meter langs, Charlie, en pakte twee biertjes. Charlie, glimlachte, toen ik weer aan mijn tafeltje zat. Zou hij mijn hart hebben horen bonken? Charlie, onderhield een gesprek met de drummer van, AC/DC. AC/DC had net een prachtige set afgeleverd en backstage werden de wonden verzorgd. Angus was meerdere malen op zijn knieën gevallen en bloedde als een rund en bovendien leed hij aan uitputting. Het beeld van Angus en ook de zanger van, AC/DC, die naast ons kwam zitten in de lounge maakte diepe indruk. Rock 'N Roll, is pure ernst en keihard. Show is geen show, het is allemaal echt. Geen gevoel wordt geveinsd. Angus, was helemaal kapot en zakte backstage nogmaals door zijn knieën en werd ondersteund door twee man. Het leek wel een zwaargewonde gladiator. Angus, is echt goed gek. Harry, kende de zanger van, AC/DC, Brion Johnson, en zodoende kwam hij aan onze tafel zitten. In de hoek zat, Chrissie Hynde, en ze knipoogde naar me. Wat een stuk, ze is zo mooi dat, ze niet oud lijkt. Op het podium is ze achttien, geen dag ouder. Het hele gebeuren backstage met al die top artiesten maakt een toverachtige sfeer. Ik voel me thuis in het, Rock ’N Roll-circus, maar weet dat dit geen leven is. Mick, heeft intussen zijn halve marathon rustig uitgelopen. In het muzikale middenstuk komt het neer op de gitaristen en, Mick, moet goed opletten, maar hoeft zich toch minder druk te maken. De eindsprint is voldoende verkend en, Mick, kan zich richten op de finish. Keith, gaat nu echt los en sleept de band mee. Het middenstuk en het stuk, vlak erna, zijn cruciaal voor, Mick. Niet te veel rennen is zijn credo, vlak voor de finale, en energie sparen voor de lange eindsprint, met, Brown Sugar, Satisfaction, Jumping Jack Flash, It’s Only Rock ’N Roll, soms, Rip This Joint. Tussen het middenstuk en de finale is er inmiddels het beruchte optreden op het midden-podium, ofwel, B-stage, gelegen midden in het stadion of, arena. Hier spelen ze de blues en de hele snelle nummers. Street Fighting Man, When the Whip Comes Down, Midnight Rambler, Neighbours, Star Fucker, en ook, Crazy Mama. De rust die, Mick, nodig heeft, om het concert vol te maken, krijgt hij in de vorm van een muzikaal intermezzo, meestal, Jazz, gekozen door, Charlie. In de tijd dat ze naar het midden-podium gaan, heeft, Mick, zo, net weer een paar minuten om te rusten. Omgerekend naar zijn marathon zit hij nu op zo’n, 25 kilometer. Op de, B-stage, wordt meestal aangevangen met een Blues-nummer en de hele band plooit in als, Little Red Rooster, of, I Just Want To make Love To You, wordt gespeeld. Mick, freewheeled naar de finale. Keith, wordt opgenomen door zijn muziek en heeft niet echt een plan zoals, Jagger. Keith, heeft wel degelijk vaste patronen om de grote en de kleine stage te vullen met zijn persoonlijkheid. Bij het opkomen hebben zowel, Keith, als, Mick, een vast patroon, dat lijkt op een soort rituele dans. Keith, komt op en loopt langs de rand van het podium terwijl, Mick, hetzelfde doet aan de andere kant. Dit kan ook zijn omdat de fotografen dan van tevoren weten waar de heren zich bevinden en hun afstelling daarop kunnen instellen. Na ongeveer tachtig concerten kreeg ik door dat de zogenaamde chaotische show een product is van jaren ervaring. Zelfs, Keith, conformeert zich aan de moderne wetten van het, Rock ’N Roll-circus. Hij volgt patronen en doet wat er van hem verlangd wordt. Terwijl hij zijn verplichte rondjes loopt bij aanvang van ieder concert kijkt hij naar, Mick, die feitelijk dezelfde rondjes loopt, maar dan in tegengestelde richting, als een stel pauwen tijdens een paringsdans. Pijnlijk is bijvoorbeeld het optreden van, Keith, in, Toronto, 2003, waar hij werkelijk, op een paar momenten na, niet zijn stempel op de muziek wist te drukken en slechts maar schaapachtig lachte, ten einde de bandleden en ook het publiek af te leiden van zijn afwezigheid. Hij deed wel zijn best en liep zijn verplichte rondjes voor de fotografen, maar had het niet die avond. Dit voor, 450.000 mensen! Tijdens, Sympathy, sloeg hij onverwachts weer toe, met een geniale muzikale oplossing voor een overgang ofwel, break. Maar, als ik kritisch ben is dat,

In Plettenberg hielten wir uns nur 2 Tage auf und verbrachten diese hauptsächlich damit Muscheln an der Mündung des Keurboom Rivers zu suchen. Außerdem waren wir im Robberg Nature Reserve, wo wir Robben beobachten konnten und auf dem Keurboom River paddeln (dort ist dieses Bild entstanden). Entlang des Keurboom Rivers existiert wie auf dem Bild zu sehen Urwald, aus welchem bei vollständiger Ruhe vielfältigste Laute dringen.

Taken from the I-5 Freeway in the Santa Clarita Valley dring the Sage Fire. There's a bomber dropping orange fire retardant and several helicopters were dropping water.

Was ist noch so spektakulär an dieser Nacht?

 

Eine ganz besondere Konstellation macht diese Nacht zum astronomischen Sommernachtstraum: Zusätzlich zur Mondfinsternis ist nämlich der Mars so groß und hell wie selten zu sehen. Das passiert, wenn der Rote Planet der Sonne und der Erde besonders nahe steht. Nur etwa alle 15 Jahre ist das der Fall. Mit ungefähr 58 Millionen Kilometern ist der Mars am 27. Juli auf Minimalabstand zur Erde. Er leuchtet die ganze Nacht hindurch rötlich schräg rechts unterhalb des Mondes.

 

Was ist ein Blutmond?

 

Eine totale Mondfinsternis wird auch als Blutmond bezeichnet, denn der Mond leuchtet dabei tiefrot. Reststrahlen der Sonne, die durch die Ränder der Erdatmosphäre dringen, fallen noch auf den Mond. Die Luftschicht der Erde streut das Licht dabei so, dass vorwiegend langwellige, also rote Strahlung hindurchdringt, so wie bei einem Sonnenuntergang. Daher ist der Mond als kupferfarbene Scheibe am Himmel zu sehen.

 

neoprene coller ,front w "D" rings

From Manchester in 1952 an advertisement from Hydes for their Anvil brand of ales and stout.

If a few years ago you told me that I'd be decorating up a bicycle and displaying it in my livingroom for Christmas, I'd look at you as if you lost your darned mind.

 

Doesn't seem so far fetched now .... new tradition for the years ahead perhaps??

 

Happy holidays y'all! :D

all rights reserved: shuk orani ©

some of my associates!

Camera Sony DSLR-A500

Exposure 0.013 sec (1/80)

Aperture f/9.0

Focal Length 200 mm

ISO Speed 200

Exposure Bias +0.3 EV

 

De hoornaarzweefvlieg (Volucella zonaria) is een insect uit de familie zweefvliegen (Syrphidae)

Deze zweefvlieg wordt groter dan de meeste soorten en kan 2,5 centimeter bereiken. Het is zoals alle zweefvliegen een onschuldig diertje dat leeft van nectar en stuifmeel, maar sprekend op een gevaarlijke soort lijkt. Dit wordt mimicry genoemd, en deze soort lijkt op de hoornaar, die tot de wespen behoort, vanwege de grootte en de oranjebruine kleuren. Andere zweefvliegen lijken meer op kleinere soorten wespen vanwege een zwart-gele bandering of meer op hommels door een dichte beharing. De belangrijkste verschillen zijn de taille, die zweefvliegen niet hebben maar wespen wel, en de zeer schichtige vliegbewegingen, de hoornaar vliegt zigzaggend en meer vloeiend. Ook zijn wespenogen meer langwerpig van vorm, die van de zweefvlieg bijna rond. Het achterlijf van de hoornaarszweefvlieg is geel met dunne zwarte dwarsstrepen, een bruinoranje glanzend borststuk en een gele kop.

 

Opmerkelijk is de ontwikkeling van de larve, veel soorten zweefvliegenlarven eten bladluizen, maar de larve van deze soort leeft op de bodem van een bewoond wespennest. Hier voed de larve zich voornamelijk met afval zoals dode wespenlarven en stervende wespen en richt dus geen schade aan. Hoe de weerloze vlieg het voor elkaar krijgt om zonder herkend en gedood te worden het nest binnen te dringen is niet bekend. De hoornaarzweefvlieg komt voor in centraal en zuidelijk Europa, noordelijk Afrika en Azië inclusief Japan. In Nederland en België is de soort niet overal algemeen.

  

Photo: Schiffe im Hafen von Ditzum, Ostfriesland

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Tut euch auf, ihr Himmelspforten

 

1.) Tut euch auf, ihr Himmelspforten!

Der Menschensohn ist König worden,

Er, der da trug die Dornenkron'!

Aus dem tiefen Todestale,

Im Leuchten seiner Wundermale

Fährt er empor zu Gottes Thron.

Er hat die Welt versöhnt

Und ist mit Preis gekrönt

Von dem Vater.

Er hat vollbracht,

Was Gott bedacht,

Und sein ist ewig alle Macht.

 

2.) Beug in Ehrfurcht deine Kniee,

O Sündervolk der Erd' und siehe,

Was du an deinem Jesus hast!

Einst als armes Kind geboren

Und doch vor allen auserkoren,

War er dein Pilgrim und dein Gast.

Ein Kreuz - sein Sterbebett,

Ein Fels - die Ruhestätt'

Auf sein Sterben.

Dein Fluch war sein,

Sein Heil ward dein

Und damit geht er himmel-ein.

 

3.) Gib ihm freudig hin dein Alles!

Der Tilger deines Sündenfalles

Ist König über alle Welt.

Vor dem Löwen Juda's neigen

Sich aller Helden-Engel Reigen,

Wenn er durchfährt des Himmels Zelt.

Doch süßer klingt das Wort,

Dass er uns bleibt hinfort

Lamm und Bräut'gam.

Und selig geht

Nun das Gebet:

'Allherrscher, Priester und Prophet!'

 

4.) Also, du am Kreuz Erblasster,

Du von der schnöden Welt Gehasster,

Sei du des Glaubens Eigentum!

Dir nach wird kein andrer kommen,

Und wer dein Hirtenamt vernommen,

Sieht sich nach keinem Andern um.

Du bist des Vaters Sohn

Und dir gebührt der Thron,

Großer Jesu!

Wahrheit und Gnad'

Und Wundertat

Stehn dir zur Seit' im Königsrat.

 

5.) Bitt' für uns! - Auf deine Bitte

Strömt Segen aus der ew'gen Hütte,

Weil du der Hohepriester bist.

Walt ob uns! Wen du magst schirmen,

Der siegt in allen Wetterstürmen,

Weil ein Allherrscher mit ihm ist.

Und du, Prophet, verleih,

Dass dein Geist in uns sei

Als ein Tröster!

Was fehlt uns dann? -

Den trifft kein Bann,

Der dein sich freun und rühmen kann.

 

6.) Heiligkeit ist deine Zierde.

Barmherzigkeit heißt deine Würde

Und Wiederbringung ist dein Tun.

Lebensfürst, bring deine Glieder

Durch Zucht und Gnaden alle wieder,

Bis sie in deiner Liebe ruhn!

Dann wird ein Lobgetön'

Am Siegstag dich erhöhn:

Halleluja

Dem Menschensohn

Auf Gottes Thron,

Wir alle sind sein Schmerzenslohn!

 

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Autor: Albert Knapp

Melodie: Wachet auf, ruft uns die Stimme

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Evangelischer Liederschatz für

Kirche, Schule und Haus,

- Band 1 -

Zweite, umgearbeitete Ausgabe

Gesammelt und bearbeitet von Albert Knapp,

J. G. Cotta'scher Verlag,

Stuttgart und Tübingen, 1850

Liednummer 621

Thema: Himmelfahrt

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Albert Knapp (* 25. Juli 1798 in Tübingen; † 18. Juni 1864 in Stuttgart) war ein deutscher Pfarrer, Dichter und Begründer des ersten Tierschutzvereins in Deutschland. Sein Enkel war der Pazifist Paul Knapp.

Albert Knapp war der Sohn des Hofgerichtsadvokaten und Verwaltungsbeamten Gottfried Gabriel Knapp (1764-1828) und der Henriette geb. Finckh (1775-1827). Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Alpirsbach, Rottweil und Tübingen. In Maulbronn, wo er 1814 in das evangelische Seminar eintrat, verfasste er bereits Gedichte und dramatische Texte.

1816 begann er das Studium der Evangelischen Theologie in Tübingen. Daneben interessierte er sich besonders für Geschichte, Philosophie und Poesie. Knapp war ein eifriger Burschenschafter, der 1819 am Jahrestag der Schlacht bei Waterloo eine aufrührerische Rede ('Gegen die autoritären Monarchen und für ein geeintes Deutschland') hielt.

Durch seinen Freund Ludwig Hofacker erhielt er 1820 eine Vikariatsstelle in Feuerbach bei Stuttgart. Knapp kämpfte gegen allzu einseitige pietistische Standpunkte. Weitere Stationen seiner geistlichen Laufbahn waren: Vikar in Gaisburg, Diakon in Sulz am Neckar (1825) und in Kirchheim unter Teck (1831). 1836 kam er nach Stuttgart an die Hospital- und die Stiftskirche und übernahm 1845 als Nachfolger von Gustav Schwab das Amt des Pfarrers der Leonhardskirche.

Im Dezember 1837 gründete er außerdem, inspiriert von seinem Freund und Vorbild, dem im Februar desselben Jahres verstorbenen pietistischen Pfarrer Christian Adam Dann, den ersten Tierschutzverein Deutschlands. Er entwarf ein Flugblatt, das 1838 dem Schwäbischen Merkur beigefügt wurde und zur Gründung von Ortsgruppen aufrief. Ein Vorwurf von ihm lautete, dass es noch kein öffentliches Gesetz gegen Tierquälerei gebe. Tierschutz sei ein zutiefst christliches Anliegen, wobei sich Knapp auf die Bibel im Römerbrief 8. Kapitel, Verse 18-23, berief.

Albert Knapp war dreimal verheiratet: 1828 mit Christiane von Beulwitz († 1835), 1836 mit der Witwe Emilie Osiander († 1849) und 1850 mit Minette Lerche († 1897). Er starb 1864 in Stuttgart im Alter von 65 Jahren.

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Albert Knapps Lieder/ Hymns

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Abendlied

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Dich zu lieben, das ist Leben

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Advent

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König der Könige, sei uns im Staube willkommen

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Bittgesänge, Gotteslob und -dank

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Möchtest du dich freuen

O du, mein Gott, ich preise dich, mein teures Heil

Sohn des Vaters, Herr der Ehren

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Christuslied

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Wie herrlich sitzest du dort oben

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Epiphanias

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Wie schön leuchtet der Morgenstern mit Glaub und Wahrheit

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Frühlingslied

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O Frühlingslicht, du holdes

Was soll ich singen außer dir

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Glaube, Kampf und Rechtfertigung

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Schöpfer meines Lebens

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Gottvertrauen, Kreuz und Trost

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Endlich bricht der heiße Tiegel

Süß ist's, für ein ewges Leben Erdengut

Wie freu ich mich mit Beben

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Herbstlied

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Da gibt die Sonne wieder größern Raum

Liebliche Gäste, Sommer und Sonnenluft

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Himmelfahrt

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Ergrünt, ihr Siegespalmen

Halleluja, wie lieblich stehn

Heil dir auf deinem Königsthron

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Konfirmation

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Jesus, ewger König, siehe

Vor dir, Todesüberwinder

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Nachfolge, Kirche und Mission

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Der du zum Heil erschienen

Einer ists, an dem wir hangen

Hier stehen wir von nah und fern

Macht weit die Pforten in der Welt

O Herr Jesu, Ehrenkönig

Wess ist das Fest, zu wem empor

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Neujahr

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Steig auf, du Lieb im höhern Chor

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Offenbarung

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Jenen Tag, den Tag der Wehen

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Ostern

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Preis sei Christo, der erstanden

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Passion

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An dein Bluten und Erbleichen

Schaut die Mutter voller Schmerzen

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Reformationsfest

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Köstlicher Eckstein, in Zion geleget

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Sommerlied

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Wie glänzt des blauen Himmels Pracht

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Sonntag und Gottesdienst

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Tief blickst du in meine Seele

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Sünde, Buße und Umkehr

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O Herr, habe Acht auf mich

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Taufe

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Ich bin in dir und du in mir

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Winterlied

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O tilge diesen Winterschnee

Schaut den Winter geistlich an

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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned

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Abend ist es, Herr, die Stunde

Ach, Jesu, wie so schön wird mirs bei dir ergehn

Ach, über deiner Mutter Grab

Ach, wo soll in Sterbensnot

An dem Zorntag, an dem hohen

Arm und stille in der Hülle

Auf des Himmels Wolken schwebend

Auf Erden wehts gewitterschwül

Auf, ihr Christen, Christi Glieder hanget fest

Aus deiner Eltern Armen wirst du

Ave, Lamm Gottes, das die Flamme

Balsam auf dem Haupte ists den Herrn zu nennen

Blick, o Versöhner, herab

Bringet süße Freudengrüße

Darf ich dir, dem Friedefürsten, innig sagen

Das bleibt mein Ruhm, Herr Jesu Christ

Dass ich die Perle finde

Dass mein Heiland auch für mich gehangen

Dass sie dir die Hände banden

Dein ist das Licht, von dir nur kommt Verstand

Dein Kindlein starb, doch Jsus lebt

Dein Schirm hat mich umfangen in stiller Mitternacht

Der Abendsonne hehres Freudenlicht

Der Glaube bleibt, früh weintest, glaubtest du

Der Herr hat wieder uns geführet

Der in Bethlehem geboren zur bestimmten Gnadenfrist

Der Schönste, Liebste, Beste, vor dem die Liebe steht

Der sich am Fluchholz ließ ertöten

Der Sonnen Untergang, des Himmels Abendrot

Der Tod mit scharfer Sichel

Der uns zu seinem Lobe schuf

Der Vater hat zum Schmerzenslohn

Der von der Sünde nicht gewusst

Der Wahrheit Ruf warnt oft vergebens

Der Winter zieht nun endlich aus

Dess Brot ich aß, dess Kelch ich trank

Dich hoffen wir zu finden dort, wo man nicht mehr stirbt

Die Frucht der Freude wächset nicht

Die Gnade ist der Hort der Armen

Die Hoffnung schwillt in Baum und Strauch

Dreieinig heiles Wesen

Du bist mein Gott, ich preise dich

Du bist nicht mehr ein Kranker

Du bists, du bists, o Jesus Christ

Du kennst, o Herr, die Deinen

Du Lebensfunk aus Himmelsflammen

Du Lebensfürst, Herr Jesu Christ, der du nach bitterm Leiden

Du sankst hinab und flogst empor

Du, den kein Sternenhimmel fasst

Du, der die Himmelswölbung ziert

Du, der in tiefster Todesnacht

Ehre sei Gott von uns allen

Ein klares Gewässer im lächelnden Schatten

Ein Wetter steigt von ferne und Donner

Eines wünsch ich mir vor allem andern

Eingesargt zum letzten Schlummer

Einst fahren wir vom Vaterlande

Einst, auf ihres Königs Bitte brachen drei Helden frei

Er, der aus seines Gottes Schoß

Erfülle, Herr, mein innigstes Verlangen

Es geht, als flögen wir davon

Es hat der Herr zu allen Zeiten

Es jauchzen dir die kleinen Kinder

Es trifft gewisslich ein die Zeit

Ewges Leben willst du geben

Freu dich sehr, o meine Seele und vergiss all Not

Freudig bestehet der Fleiß

Früh lass mich deine Gnade hören, der du gewacht

Für alle Menschen beten wir

Geb uns der Herr ein ewges Gut

Gegrüßet seist du, leuchtendes Himmelsblau

Geh hin, der Herr hat dich gerufen

Geh zum Schlummer ohne Kummer

Geheimnisvoll in tiefer Nacht

Gelegt seit alten Zeiten ist schon der edle Grund

Gelobt sei deines Gottes Hand

Gelobt sei Gott auf Meer und Land

Gib mir die Hand, die meine geb ich dir

Gib Strahlen deines Angesichts

Glanz der ewgen Majestät

Gleichwie der Sonne Freudenglanz

Gott hab ich alles heimgestellt, er machs mit mir

Gott sei dein Gott, dein Lebensgrund

Gott Vater, aller Dinge Grund

Gott, aus dessen ewgem Grunde

Gott, dessen Allmacht ohne Ende, wie preis ich dich

Gott, Herr und Schöpfer deiner Welt

Gott, Herrscher über alle Thronen

Gott, mein Leben, was soll geben ich dir

Gott, mein Vater, gib mir Kraft

Gott, wen dein Auge segnet

Gottes Winde wehen, Gottes Ströme gehen

Greif in das Rad der Zeiten

Halleluja dir, o Leben, nur dir soll jede Saite

Halleluja, Amen, Amen, ruh sanft

Heil sei dir, du ewges Leben, dass du dich in den Tod

Heil, Jesus Christus ist erstanden

Heilge Gnadenstunde, die zum neuen Bunde

Heilges Haupt, das über Sonnen waltet

Heilig sei uns diese Stätte

Hell und mächtig strömt dein Licht

Herr der Herren, überschwänglich mit Preis gekrönt

Herr Jesu, dessen Majestät hoch über Erd und Himmel

Herr Jesu, wahrer Mensch und Gott, der du littst

Herr, binde du zusammen

Herr, dein Arm hält uns umfangen

Herr, der da sein wird, ist und war

Herr, der die Welt erworben

Herr, der du priesterlich und hehr

Herr, der vom Himmel die Wälder und Fluren

Herr, dessen Thron die Himmel sind

Herr, du blickst in meine Seele

Herr, hilf mir tragen meine Last

Herr, in deinem Lebensbuche

Herr, mit dir und deinem Worte ziehn wir

Herr, wenn vom Todesleib entkleidet sich einst mein Geist

Hier noch schweben auf der Pilgerreise

Hier schlaf ich ein in Jesu Schoß

Hilf mir tragen und die Plagen

Hirte deiner Herde, Nacht bedeckt die Erde

Hirte der Lämmer, o lass dir das dankbare Lallen

Hirte, gehst du von den Lämmern

Hohe Sonne, strahle scheidend

Horch, meine Seele, auf ein Wort

Hört, was Gott, der Herr, gesprochen

Ich bat den Heiland, gib mir Gnade

Ich bin des Herrn, mit dieser meiner Hand

Ich bin ja, Herr, in deiner Macht

Ich denk an dein Gerichte

Ich freue mich mit Beben bis einst das volle Leben

Ich freue mich, so oft ich seh

Ich glaub, o Herr, hilf meinem Glauben

Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, was widerstrebt

Ihr Kinder, lernt von Anfang gern

Immanuel, blick auf uns Pilger alle

In dein gläzendes Himmelblau

In deines Gottes Garten wirst du

In Unschuld und Gerechtigkeit

Indes du dort im Himmelssaal

Jesu, Heiland deines Leibes

Jesu, höre deine Kleinen

Jesu, wird uns innigst lieb

Jesum zu kennen und Jesum zu haben

Jesus, ewge Sonne, Quell der Himmelswonne

Jesus, habe acht auf mich

Jetzt noch freuen sich mit Schalle

Jetzt wird noch allem Volk gesagt

Kann Menschensinn in deine Tiefe dringen

Kein Mensch ist würdig, anzuschaun dies Haupt

Kindlein, Kindlein, bleibt bei ihm

Komm mit deinem Ostersegen

Komm, heil uns, o Immanuel

Komm, o Geist, du heilig

Komm, Quell der Liebe, gieß sie aus

Komm, Seele, betend zu dem Herrn

Kommt, Kinder, kommet anzuschauen

Kommt, rufet dir mein Glaube

König, Priester und Prophet

Kraft deiner Todesschmerzen

Lang, schmerzlich hat es dir gebangt

Lass an unsern Freudenfesten, Herr, dein Heil zugegen sein

Lass, Herr, uns Samen streuen am Tage des Heils

Leben will ich, doch zuvor muss ich mit dem Mittler sterben

Lern, o Herz, dich freuen

Lieblich ist die Morgenstunde

Liebster Heiland, treuster Leiter

Mag ich Unglück nicht widerstehn

Mein Herr und Gott, wes tröst ich mich

Mein Sohn, dem ich mit selgem Blick

Mein süßes Vorrecht heißt

Meinen Jesum will ich preisen, ders am besten

Mit tausend Gaben will Gott uns laben

Morgenstern der finstern Nacht, der die Welt

Nahe mir schläget die Nachtigall

Nehmet sanft die lilienbleiche, blutbeflossne, teure Leiche

Neige dich von deinem Thron, Herr, zu diesem Kinde

Nein, nein, das ist kein Sterben

Nicht menschlicher Rat, noch Erdenverstand

Nicht ohne Kreuz und Erdennot

Nie sagen kann ichs, was von Jugend an

Nimm dies Kind in deine Arme

Nimm mein Herz, und mein gedenke gnädiglich

Noch dieses Bett, dann keines mehr

Noch in dunkeln Todesbanden liegt dein Volk

Nun lasset uns den Leib begraben, dieweil wir keinen Zweifel haben

O Christe, Stern vom Morgen

O du Heiland der Gemeinde

O du, der mit Erbarmen Verlorne suchen geht

O du, des Himmels Zier und Kron

O Herr, dess himmlisches Panier

O Herr, wie selig ist ein Geist

O Jesu, heilges Gotteslamm, der du aus Lieb am Kreuzesstamm

O Licht, das aus dem Lichte quillt

O Schöpfer, welch ein Ebenbild

O Tod, wo ist dein Schrecken

O Vater aller Frommen, der Tag ist nun gekommen

O Vaterherz, das Erd und Himmel schuf

O wer dich kennt, was bist du dem

O wie fröhlich, o wie selig werden wir im Himmel sein

O, dass ein ein Glaube mir vom Himmel käme

O, dass wir nur Gutes lernten

O, wie wichtig, und wie richtig ist der Christen Leben

Quell des Lebens, heilge Gabe, du der Seelen

Sanft erbleicht die Abendröte

Sanft, wie der Hauch aus Kinderbrust

Schauet an die selgen Männer

Schaut das Ende treuer Zeugen

Schlaf wohl, mein Kind, mein Erstlingsssohn

Schon manchen Tag voll Heiterkeit

Schweigt nun, ihr Klagen und ihr Tränen

Schwellet sanft, ihr weißen Segel

Seid gegrüßt, ihr Lämmer

Seid nie vor ihm verborgen

Selig, wer dich ewig liebet

Sende deinen Tau der Gnaden, Herr

Sink in deines Gottes Frieden

So komm, geliebte Todesstund, komm, Ausgang

Steig auf mit Gott, du junges Jahr

Stell, o Herr, nach deinem Sinn

Sterben muss ich, muss zum Staube hin

Still ists in der weiten Welt

Still, o Herz, und lasse gern

Streichet hin, ihr leisen Flügel

Süß ists, zu dienen dem Herrn

Süß klingt der edle Freudenschall

Süßes Leben, heilges Weben, das durch Erd

Teures Lämmlein, schlafe wohl

Tut euch auf, ihr Himmelspforten

Über deinem Schmerzensbette

Vater, blick in Gnaden nieder

Vater, hier im Erdenschoße ruhst du lange

Vater, lass Gnade, lass Licht und Barmherzigkeit

Vernimm in deinen Himmelshöhn

Viel hab ich bedacht auf Erden

Wär ich in einem

Warum betrübst du dich, mein Herz, und kränkest

Warum vom Himmel her solch mächtge Donnerschläge

Was deine Königliebe vorlängst dem Schächer tat

Was erblüht zu deinen Ehren

Was ich zu wissen ängstlich bin

Was wär ich ohne Gottes Wort

Weh mich vom sanften Mittag an

Weil du uns bitten heißest

Wenn deine Gnaden ohne Zahl

Wenn ich einst entschlafen werde

Wenn ich in stiller Frühe

Wenn meine Zeit verflogen

Wenn von den geistlich Toten sich keiner selbst erweckt

Wenn, Herr, einst die Posaune ruft

Wer ists, der vom Himmel glänzt

Wer mag selge Tage feiern

Wer malt den selgen Augenblick

Wer ohne Dank und ohn Gebet

Wer war in seiner Jugend

Wie groß ist deine Herrlichkeit schon hier

Wie lieblich ist des Herrn Gebot

Wie liegst du hier so still und bleich

Wie süß in früher Morgenstund

Wie süß ost diese Stille, voll tiefer Majestät

Wie tief erzittert mir das Herz

Wie wallst du friedlich an Jesu Hand

Wie weht so mild die Himmelsluft

Wie wird es heute mir ergehen

Willkommen in der armen Welt

Willst du mit diesem Manne ziehn

Wir danken dir, Herr Jesu Christ, dass du unser Gast

Wir danken dir, o Herr der Welt

Wir wollen dich nicht halten

Wo ist eine Lebensfreude, die von Schmerzen

Wo noch schwermutsvoll und blöde des Wandrers Aug

Wohl auf, weil wir beisammen sind

Zeig uns, o Friedefürst, dein Heil

Zu sammeln die Zerstreuten

Zum andern Leben wall ich hin

 

Gott fährt hinauf gen Himmel

 

1.) Gott fährt hinauf gen Himmel

Mit hellem Jubelschall,

Mit jauchzendem Getümmel

Und mit Posaunenschall.

Lobsingt, lobsinget Gott!

Lobsingt, lobsingt mit Freuden

Dem Könige der Heiden,

Dem Herrn Gott Zebaoth!

 

2.) Der Herr wird aufgenommen

In königlicher Pracht.

Des freun sich alle Frommen,

Die er hat frei gemacht.

Es holen Jesum ein

Des Himmels laute Heere,

Die seiner Pracht und Ehre

Sich, gleich als wir, erfreun.

 

3.) Mit freudigem Gebete

Werd' er von uns erhöht!

Wir wissen nun die Stätte,

Die uns bereitet steht.

Der Heiland geht voran,

Lässt uns nicht von ihm trennen,

Macht, dass wir folgen können,

Uns freie, sichre Bahn.

 

4.) Wir Pilgrimme der Erden,

Die hier das Elend baun,

Wir sollen himmlisch werden,

Und Jesum ewig schaun.

Auf, Kinder Gottes, auf!

Wo Jesus hingegangen,

Dahin steh eur' verlangen!

Dahin kehrt euren Lauf!

 

5.) Gen Himmel lasst uns dringen

Mit herzlicher Begier!

Mit Inbrunst lasst uns singen:

'Dich, Jesu, suchen wir!'

Zu dir, o Gottes Sohn

Soll sich der Geist erheben.

Du bist uns Licht und Leben,

Und unser großer Lohn.

 

6.) Hinweg mit deinen Schätzen!

Du gleißnerische Welt!

Sollt uns dein Nichts ergötzen? -

Dort ist, was uns gefällt.

Er, unser Fleisch und Blut

Prangt auf der Gottheit Throne,

Gibt uns sich selbst zum Lohne,

Ist unser höchstes Gut.

 

7.) Wann wird es doch geschehen:

Wann kommt die frohe Zeit.

Dass wir ihn werden sehen

In seiner Herrlichkeit?

Du Tag, wann wirst du sein,

Wo wir ihn mit Entzücken

Zum ersten Mal erblicken?

O Tag, brich bald herein.

 

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Autor: Johann Adolf Schlegel

Melodie: Von Gott will ich nicht lassen

oder: Aus meines Herzens Grunde

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gefunden im Buch

Mitauisches [lutherische] Gesangbuch

Druck: Johann Friedrich Steffenhagen

Mitau (heute Jelgava, Lettland), 1771

Liednummer 557

Thema: Himmelfahrt

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Johann Adolf Schlegel (* 17. September 1721 in Meißen; † 16. September 1793 in Hannover), war ein deutscher Dichter und evangelischer Geistlicher, Bruder des Johann Elias Schlegel.

Nach seinem Studium in Leipzig wurde er 1751 Diakon und Lehrer zu Pforta, 1754 Pastor und Professor zu Zerbst und 1759 Pastor, 1775 auch Konsistorialrat und Superintendent in Hannover. 1781 wurde er zugleich Generalsuperintendent von Hoya-Diepholz, 1787 von Calenberg. Er starb 1793 in Hannover.

Seine Söhne August Wilhelm Schlegel und Friedrich Schlegel gelten als Mitbegründer der Romantik.

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Johann Adolf Schlegels Lieder/ Hymns

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Advent

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Wie herrlich strahlt der Morgenstern

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Bittgesänge, Gotteslob und -dank

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Wer fasst, wie groß du Schöpfer bist

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Christuslied

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Sohn Gottes und des Menschen Sohn

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Darstellung des Herrn

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Entreiße dich, mein Geist, der Welt

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Epiphanias

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Dem finstern Erdkreis ist vom Herrn

Wohlan, mein Herz, verlass die Welt

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Gottes Reich und Eigenschaften

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Ewiger, wie selig ist, wer dich kennt

Mit fröhlichem Gemüte dankt, die ihr

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Himmelfahrt

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Schau, großer Herr der Herrlichkeit

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Johannisfest

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Ach, Sünder waren wir

Es lag die ganze Welt mit Sünden schwer beladen

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Nachfolge, Kirche und Mission

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O Christe, Eingeborner, von Ewigkeit gezeugt

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Ostern

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Triumph, sei uns gegrüßt

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Passion

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Herr des Himmels, starker Held

Schau, Sünder, wie dein Gott dich liebt

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Reformationsfest

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Ein starker Schutz ist unser Gott

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Sonntag und Gottesdienst

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Gott lasst uns preisen, ihm, ihm will ich singen

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Weihnachten

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Ein Kind, dem keines jemals glich

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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned

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Ach, Gott wie schrecklich ist dein Grimm

Ach, sehet, welch ein Mensch, ach seht

Auf, meine Seele, sei noch munter

Auf, o Seele, werde munter, Lob ist immer deine Pflicht

Auf, Seele, auf und preis den Herrn, wer preist

Christ, aus deinem Herzen banne Sorg

Der am Kreuz ist meine Liebe, meine Lieb ist Jesus Christ, dem ich (2)

Der du der Strafen schwere Last an meiner statt

Der du Verstand und Tugend schenkst

Der Ehestand soll heilig sein

Der Herr fährt auf gen Himmel, verkündigts überall

Der Herr lag in das Grab gestreckt

Der Weltversöhner ist bereit, sein Leiden

Des Morgens erste Stunde soll dir

Dir befehl ich meine Kinder, der mit ewger Gnade krönt

Du bester Trost der Armen, du Herr

Du eifriger Herr Zebaoth, dein majestätisches Gebot

Du Führer, der mit treuer Hand

Durch Adams Fall ist ganz verderbt des Menschen Tun

Ein Lamm geht hin und trägt die Schuld der abgefallnen Kinder

Eins ist not, ach Herr dies eine lehre mich erkennen

Es weinet um Jerusalem mein Jesus heiße Zähren

Fest glaub ich, dass, was mir geschieht

Frommer Herzen höchste Freude

Gebeugte Sünder hört, der Angst, die euch beschwert

Gedanke voller Seligkeit, du, Glaube der Unsterblichkeit

Geheiligt werde, Gott, dein Name, Herr

Gott fährt hinauf gen Himmel

Gott, dir sei mein Dank geweiht

Gott, Schöpfer, Stifter heilger Eh'

Gott, unserm Gott, allein sei Ehr

Gott, unsers Lebens Kraft und Licht

Herr der Himmels, starker Held, was wird mit dir werden

Herr, den die Sonnen und die Erden

Herr, der du als ein stilles Lamm am martervollen Kreuzesstamm

Heute, sprach mein Heiland, heute

Hier ist noch unsre Prüfungszeit

Hier wird selbst dem Frommen oft

Hier, unter meines Heilands Kreuz gedenk ich

Hilf Gott, dass mein Herz im Leiden

Ihr, die ihr wart verloren

Im Dunkel lag die Welt, mit Elend schwer beladen

Jauchzet all, ihr Frommen, er ist nun gekommen

Jesu Christ, durch deine Wunden, deinen martervollen Tod

Jesu Christe, dessen Wunden Heil und Leben

Jesu, dessen Blut und Wunden Heil und Leben

Jesu, meiner Seele Licht, Ursprung meiner Freuden

Jesus stellet sich mir dar

Komm über uns, du werter Geist, du Lehrer

Komm, o Gott Schöpfer, Heilger Geist

Kommt her zu mir, spricht Gottes Sohn

Mein Jesu, für dein Herz, welch ein solcher Schmerz

Mein Jesus ist mein Leben und Sterben mein Gewinn

Mein Jesus ist mein Leben, reißt schon der Tod mich hin

Mein Jesus, welch ein Schmerz für dein so treues Herz

Meine Seel ermuntre dich, Jesu Liebe zu bedenken

Meinen Jesum lass ich nicht, da er sich für mich

Mensch, gedenk an deinen Tod, eh er in der Nähe

Menschen, unser Leben eilt

Mir, ruft der Herr, mir nach bis in den Tod getreu

Mit lautem Schall frohlocken wir

Noch hält dein Antlitz sich verborgen

Nun, Christen, lasst uns fröhlich sein

O blinde Wut, o Durst nach Blut

O Herr, mein Gott, ich bitte dich um Weisheit

O Tag, den uns des Vaters Rat und unser Heil

O, du allersüßte Freude, lieblichtes und reinstes Licht

Oft hält dein Antlitz sich verborgen

Ohne Rast und unverweilt, Strömen gleich

Rings um mich her ist nichts als Freude und Anmut

Schweigt, bange Zweifel, schweiget

Seele, sei zufrieden, was dir Gott beschieden

Seht, welch ein Mensch, ach seht

Selig, wer mit stillem Herzen, dem Allweisen

So gehst du, Jesus, williglich dein Leiden anzutreten

So schlummerst du in stiller Ruh

Sohn, der uns verheißen war

Tag, der Erleuchtung uns gebracht

Unermesslich, ewig ist Gott

Uns heilig soll die Ehe sein

Unsern Gott, den Gott der Ehre, besingen

Warum betrübst du dich, mein Herz

Was sagt ihr, Weise dieser Welt

Was zagst du, Gott regiert die Welt

Wer sich des Heilands rühmen will

Wie grundlos sind die Tiefen deiner Liebe

Wie soll ich dich würdig loben, Schöpfer

Wo findet meine Seele Ruh, auch dann noch

Wo ist der Ort, da meine Seele weidet

Wohl dem Menschen, der von Herzen

Zu dir, Geist, Schöpfer flehen wir

Cuba has the second largest area planted with tobacco of all countries worldwide. Tobacco production in Cuba has remained about the same since the late 1990s. Cigars are a famous Cuban product worldwide and almost the whole production is exported. The centre of Cuban tobacco production is the Pinar del Río Province. Tobacco is the third largest source of hard currency for Cuba. The income derived from the cigars is estimated at US$200 million. The two main varieties grown in Cuba are Corojo and Criollo. 85% of the tobacco grown in Cuba is produced by National Association of Small Farmers members. In the United States, Cuban cigars hold a special cachet, because they are banned as contraband in accordance with the United States embargo against Cuba. A number of shops catering to American tourists sell Cuban cigars in Canada.

Photo: Säulen am Landesmuseum Wiesbaden

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Herr Jesu, du bist mein

 

1.) Herr Jesu, du bist mein

Im Leben und im Sterben.

Und ich verbleibe dein,

Samt allen Himmelserben,

Dir opfre ich mich auf,

Herz, Seele, Leib und Leben

Und alles, was ich bin,

Bleibt dir, mein Hort, ergeben.

 

2.) Zwar weicht der schwere Sinn,

Den ich hier an mir trage,

Noch oft zur Erde hin,

Wie ich dir vielmals klage.

Doch, mein Immanuel,

Reiß du mich vom Gewichte

Und dringe mich hinauf

Zu deinem Himmelslichte.

 

3.) Hier ist mein ganzes Herz

Mit aller seiner Liebe,

Zieh du es himmelwärts,

Durch deines Geistes Triebe.

Es steht in deiner Hand,

Sein Denken und sein Dichten

Und alles, was er tut,

Kannst du zum Himmel richten.

 

4.) Du bist mein höchstes Gut,

Im Himmel und auf Erden,

Auf dem mein Herz beruht

Im Leiden und Beschwerden.

Was bleibt mir außer dir?

In allen schnöden Gründen,

So weit man blicken kann,

Ist nichts, wie du, zu finden.

 

5.) In dieser bösen Zeit

Der angsterfüllten Tage

Ist lauter Eitelkeit,

Fast ohne Zahl und Waage.

Drum bleibt es wohl dabei:

Wer sich zum Eiteln kehret

Und sich der Welt ergibt,

Ist albern und betöret.

 

6.) Die Welt mag immerhin

Das, was sie hoch will achten,

In ihrem stolzen Sinn

Als einen Gott betrachten.

Und weil ich niedrig bin,

Mich für verworfen schätze,

Sich allzeit oben an

Und mich zu unterst setze.

 

7.) Sie mache, was sie will,

Wer will ihr das verwehren!

Ich halte Jesu still,

Dem soll mein Herz gehören.

Die Welt verbleibet Welt,

Will sie mich ferner plagen

Und neiden bis im Tod,

Ich will es willig tragen.

 

8.) Sie lege heimlich mir,

Wie sie den Frommen lohnet,

Die Netze vor die Tür,

Ich bin es schon gewohnet.

Sie tue mich in Bann,

Sie fluche, lästre, schände,

Sie nehme gar mein Blut

Und wasche sich die Hände.

 

9.) Sie tue, was sie tut

Und nicht vermag zu lassen,

Hier ist mein bisschen Blut,

Will sie dasselbe hassen,

So nehme sie das hin,

Sie kann dir, o mein Leben,

Durch ihre Raserei,

Herr Jesu, nichts vergeben.

 

10.) Ich bleibe doch an dir,

Nach dir will ich mich nennen,

Herr Jesu, für und für

Soll nichts von dir mich trennen.

Ich weiß und bin gewiss:

Bin ich bei dir in Gnaden,

Was kann der Satan tun?

Was kann die Welt mir schaden?

 

11.) Ja, Liebster, ziehe mich

Hinauf zu dir im Himmel,

Mein Herze sehnet sich

Aus diesem Weltgetümmel.

Es ächzet unverrückt

Nach jenen frohen Auen,

In der Versicherung,

Dein Antlitz da zu schauen.

 

12.) Hier ist kein Ruheplatz

Für Gott ergebne Sinnen,

Kein wahrer Seelenschatz

Des Himmels zu gewinnen.

Hier lebt man in Gefahr

Dort ist der Seelen Weide.

Hier ist ein Tränental,

Dort ist des Himmels Freude.

 

13.) Ach, stärke nur den Sinn

Und fördre die Gedanken,

Dass ich beständig bin,

Wenn alle Pfeiler wanken.

Lass meinen ganzen Mut,

Lass Wünschen und Verlangen,

O liebster Jesu, nur

An dir alleine hangen.

 

14.) Denn mag es alles sein,

Du bleibest meine Wonne.

Fällt gleich der Himmel ein,

Zerschmelzet Mond und Sonne,

Du bist mein Himmelreich

Und will die Welt zerkrachen,

Ich sorge nicht dafür,

Du wirst es doch wohl machen.

 

15.) Du, du verbleibst mein Teil

In diesem Lebenslande.

Du bist mein Schutz und Heil,

Trotz aller Todesbande.

Raubt mich der Tod dahin,

Mit dir will ich im Sterben,

Dort bei der Engelschar,

Den ganzen Himmel erben.

 

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Text: Cyriacus Schneegaß

Melodie: O Gott, du frommer Gott

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gefunden in:

Geistliches neuvermehrtes

Altenburgisches Gesang- und Gebetbuch,

Altenburg, 1778. Liednummer 1052

Kapitel: Von der Verschmähung der Welt

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Der Text wurde von mir behutsam, soweit

es die Strophenform und der Endreim zu-

ließen, in heutiges Hochdeutsch übertragen

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Cyriacus Schneegaß (* 5. Oktober 1546 in Bufleben, nördlich von Gotha in Thüringen, † 1597 in Friedrichroda in Thüringen) war evangelischer Pfarrer und Kirchenlieddichter.

Schneegaß wurde 1546 in dem Dorfe Bufleben, nördlich von Gotha, geboren, er ist vermutlich aus einem bäuerlichen Geschlechte hervorgegangen, erlebte eine durch kriegerische und theologische Wirren bewegte Jugend. Der Schmalkaldische Krieg mit seinen für die thüringischen Länder bedeutsamen Folgen, wie die Belagerung und Einnahme Gothas durch den Kurfürsten August von Sachsen fallen in die Jahre seiner Kindheit und Ausbildung.

Er besuchte die Handelsschule in Gotha und darauf die Universität in Jena. Von seinen Lehrern ist der gothaische Rektor Cyriacus Lindemann hervorzuheben, der maßgeblichen Einfluss auf ihn hatte.

Nachweise über sein Leben finden sich erst wieder 1573, als er das erste geistliche Amt als fünfter evangelischer Pfarrer an der St. Blasiuskirche des Waldortes Friedrichroda aufnimmt. Gleichzeitig bekleidete er die Stelle eines Adjunkten der weimarischen Superintendentur. In diese Zeit fällt die Vermählung mit Dorothea Lindemann, der einzigen Tochter seines 1568 gestorbenen Lehrers. Sie gebar ihm acht Töchter, von denen vier im Vorwort zu seinem Buch 'Geistliche Lieder und Psalmen' erwähnt werden. Darüber hinaus sind zwei früh gestorbene Söhne bekannt.

In evangelische Gesangbücher hat vor allem das beliebte Lied 'In dir ist Freude in allem Leide' Aufnahme gefunden.

Photo: Am Strand von Föhr bei Wyk

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Ich bin getauft, Gott Vater, dir

 

1.) Ich bin getauft, Gott Vater, dir,

Auf deines Namens Ehre.

Aus freier Gnade gabst du mir

Dein Licht in deiner Lehre. -

Du schufst das große Himmelszelt.

Du schufst und du erhältst die Welt,

Und Gnade ist dein Walten.

Du gabst mir, was ich hab und bin.

Nimm, Vater, mein Gelübde hin:

Treu will ich an dir halten!

 

2.) Ich bin auf Christi Tod getauft,

Und innig ihm verbunden.

Denn er hat teuer mich erkauft

Durch Schmach und blut'ge Wunden.

Du stiegst herab von deiner Höh',

Mein Heiland, mich von großem Weh,

Vom Tode zu erlösen.

Ich bin nun lebend, sterbend, dein,

Will nie ein Knecht der Sünde sein,

Nie huldigen dem Bösen.

 

3.) Ich bin getauft, o Heil'ger Geist,

Auf deinen großen Namen.

Du sprichst, wenn dich mein Leben preist,

Zu meinem Tun das Amen.

Du leitest mich auf rechter Bahn,

Du siehst mein Sehnen gnädig an,

Schaffst Wollen und Vollbringen.

Erhalte mich im Gnadenbund,

Mach an mir deine Stärke kund,

Hilf mir zum Himmel dringen!

 

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Autor: Friedrich August Köthe

Melodie: Ich komme, Herr, und suche dich

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gefunden in:

Sammlung christlicher Lieder zum Gebrauche

für die öffentliche und häusliche Andacht

als Entwurf eines Gesangbuches für die

Evangelisch-protestantische Kirche

des Großherzogtums Baden herausgegeben

Verlag von J.M. Katz, Witwe

Pforzheim, 1831

Liednummer 152

Thema: Taufe

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Friedrich August Köthe, (* 30. Juli 1781 zu Lübben in der Niederlausitz, + 28. Oktober 1850), war evangelischer Theologe und Dichter geistlicher Lieder. Er besuchte zuerst die Schule in Lübben, wo sein Vater in kurfürstlichem Dienst stand, und kam 1797 auf das Gymnasium in Bautzen. Hier befreundete er sich mit dem später als Dichter und Schriftsteller bekannt gewordenen Karl Friedrich Gottlob Wetzel (geb. 1779 zu Bautzen, † 1819 zu Bamberg). Um Ostern 1800 gingen beide auf die Universität Leipzig. 1803 promovierte Köthe dort zum Magister und wurde kurz darauf als Vesperprediger an die Paulinerkirche berufen, während er aber gleichzeitig auch noch als Hauslehrer arbeitet, um weiterstudieren zu können. 1806 zog er nach Dresden. Ostern 1810 folgte er einem Rufe als außerordentlicher Professor der Philosophie nach Jena. 1812 wurde Köthe zugleich dort zum Garnisonprediger und Diakon an der Stadtkirche ernannt und erhielt 1817 die Stelle eines ordentlichen Professors als Doktors der Theologie, wo sein Wirken vom Kampf gegen den Rationalismus in der Kirche geprägt war. Imselben Jahr heiratete er Silvia, die Tochter des gothaischen Ministers von Ziegesar. Nach einer Erkrankung nahm er 1819 die Stellung eines Superintendenten und Oberpfarrers zu Allstädt im Weimarischen an, wo er fortan ein stilles friedliches Leben in einem glücklichen Familienkreis führte. 1829 begann er eine volksnahe Ausgabe der Werke Melanchthons in deutscher Sprache zu veröffentlichen, die in sechs Teilen bei Brockhaus in Leipzig erschien. Ab 1830 gab er weitere kirchengeschichtliche Werke heraus. Unter dem Namen der 'Einsiedler bei St. Johannis' gab er zwei Novellen heraus, in denen er zum einen christliche Zeitfragen behandelte (Die Wiederkehr, 1843), während die andere (Die Woche, 1848) den Segen eines christlichen Familienlebens schilderte. Die meisten seiner geistlichen Lieder hat er während der Krankheiten, die ihn in Folge eines nie geheilten Herzleidens häufig befielen, gedichtet; sie sind Zeugnisse seines im Leiden geläuterten und vollendeten Glaubens. Die Lieder erschienen teils in einzelnen von ihm selbst herausgegebenen Sammlungen (Stimmen der Andacht, 1823, Psalmen, 1845), teils in der 'Theodulia', einem 'Jahrbuch für häusliche Erbauung' (Greiz 1827–1833). Nach seinem Tod gab sein Freund C. B. Meißner 1851 die vom Autor selbst noch zum Druck vorbereiteten 'Lieder eines Kranken für Kranke und Gesunde' heraus, während im gleichen Jahr eine Auswahl seiner Lieder unter dem Titel 'Geistliche Lieder nebst einer Biographie Köthe’s' in Leipzig erschien.

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Köthes Lieder/ Hymns

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Bittgesänge, Gotteslob und -dank

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Gelobt sei Gott, mein Fels, der meine Hände

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Herbstlied

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Der Frühling kam, und neues Leben

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Pfingsten

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Heil, ja Heil euch, treue Zeugen

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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned

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Alles wird vor sein Gericht

Am Kreuze ward das größte Werk vollbracht

Auf einem Felsen festgebaut

Auf, singt dem Herrn ein neues Lied

Bewahr mich Gott, ich flieh zu dir

Bis hierher hat der Herr geholfen

Bist du schwer mit Kreuz belastet

Bleibe, bleibe, Herr, bei mir

Bringet dem Herrn, ihr Gewaltigen, bringet

Da Gott nun die Gefangenen

Da ich in Leid und Gram befangen

Da von Ägyptenland Israel auszog

Dankt Gott, denn er ist freundlich allezeit

Das ist ein köstlich Ding, dir, Höchster, danken

Den Herren lobe, du mein Herz und Sinn

Den Holder Mai begrüßen laut

Denk nicht, es sei ein kleiner Schade

Der die erde schuf durch seinen Macht

Der du deinem Volk und Lande

Der du die gerechte Sache schirmest mit Gerechtigkeit

Der Geist des Herrn verkündet

Der heiligste von allen Tagen

Der Herr erhöre dich zur Zeit

Der Herr Herr sprach zu meinem Herrn

Der Herr ist Gott, sein Werk steht da

Der Herr ist König, schön geschmückt

Der Herr ist König, Völker sehns und zittern

Der Herr, der ist mein Hirt, was dürfte mir denn grauen

Der Herr, der treue Gott, der stets uns freundlich leitet

Der König, Herr, freut sich deiner Kraft

Der Sämann streut den Samen aus

Der Tag erwacht, die finstre Nacht

Des freu ich mich, dass Gott vernimmt

Des Volkes Stimme, Gottes Stimme

Dess freu ich mich, dass man mir spricht

Dich preise ich, Herr, der mich erlöste

Die auf den Herrn nur hoffen, auf ihn sehen

Die Erde ist des Herrn, was drinnen webet

Die Himmel erzählen die Ehre des Herrn, es verkündet

Die Kindheit ist des Menschenlebens Blüte

Die vertrauend zu dem Herrn sich neigen

Dir dankt, o Herr, mein ganzes Leben

Dir ist geholfen in derselben Stunde

Drückt dich die Last der Sorgen

Du Arzt der Kranken, der voll Huld

Du konntest dir ihn nicht bewahren

Du meinst, du seist schon wohlgeübt

Eile, Herr, mich zu erretten

Ein kleines Leid, ein großes Leid

Elternfreuden, Elternschmerzen

Erhebe sich der Herr, so sind zerstreut schon

Erlöse, Herr, uns gnädig aus der Hand

Es fesseln mich noch süße Bande

Freut des Herrn euch, all ihr Frommen

Frohlockt mit Entzücken ihr Völker nun alle

Gedenke Davids, Herr, und seiner Leiden

Gestern fruchtbar milder Regen

Gib dein Gericht dem Könige

Gott hat uns mit Verstand gerüstet

Gott ist bekannt in Juda, hochverehrt

Gott ist König, des freue dich, Erdreich

Gott ist unsre Zuversicht, unsre Hilf

Gott redet, er, der Herr, ruft hocherhaben

Gott sei mir gnädig, Menschen streiten

Gott sei mit uns, sein Segen fehl uns nicht

Gott tritt in die Gemeinde Gottes sichtend

Gott, der gerecht Gericht noch hält

Gott, du bist mein Gott, wie lange

Gott, hilf mir, denn mir geht ans Leben

Gott, hör in meiner Klage meine Stimme

Gott, höre mein Gebet, mein Flehn erscheine

Gott, man lobt dich stillergeben

Gott, richte mich und führe kräftig

Gott, unser Herrscher, herrlich ist

Gottlosen wird ihr Licht verlöschen

Groß ist der Herr, wer mag ihm widerstehen

Groß ist Jehova, hochherrlich in seiner mächtigen Stadt

Heil dem, ja Heil, der Jehova stets fürchtet

Heil euch, fromme Glaubensboten

Herr Gott, du bist unsre Zuflucht allezeit

Herr, aus der Tiefe ruf ich zu dir wieder

Herr, du erforschest mich und kennest mich

Herr, Heiden brachen in dein Erbe ein

Herr, höre die Gerechtigkeit

Herr, höre du mein Wort, mein Flehn lass

Herr, höre mein Gebet, mein Flehen

Herr, ich will mich nicht erheben

Herr, nicht im Zorne strafe mich, vergilt mir nicht

Herr, schaffe Recht mir, denn sie klagen

Herr, straf mich nicht im Zorn, es eile

Herr, warum willst du ferne stehen

Herr, wer wird heimisch wohnen

Herr. höre mein Gebet, mein Flehn

Herrlich glänzten Zions Mauern

Herzlich lieb hab ich dich, Herr, mein Stärke

Hilf mir, Gott, durch deinen Namen

Hilf, Herr, die Heilgen haben abgenommen

Hört, ihr Völker alle, sehet

Hörtet ihr die frohe Kunde

Hungrige zu speisen

Ich bin in meinem Gott vergnügt und habe frohen Mut

Ich bin in meinem Gott vergnügt, mit allen wohl zufrieden

Ich danke Gott in der Gemeine

Ich darf getrost zum Thron des Höchsten terten

Ich fühle manchmal eine Gnadenfülle

Ich habe dich gefunden, Gott der Barmherzigkeit

Ich habe einen Hirten

Ich habe ernstlich mir gelobt, zu hegen

Ich harrt auf Gott, er neigte mir sein Ohr

Ich heb empor mein Auge zu den Höhn

Ich konnt hinaus zur grünen Flur

Ich liege still, gedankenvoll

Ich lobe dich des Tages sieben Mal

Ich rufe, Herr, zu dir, mein Flehn

Ich schrei zum Herrn mit lauter Stimme

Ich sehne mich nach Sabbatsstille

Ich sprech es aus von Herzensgrund

Ich trau auf Gott, was fragt ihr mir

Ich traue, Herr, auf dich, lass nicht zu Schanden

Ich traue, Herr, auf dich, vergüte

Ich trete wieder ein

Ich war ein hochbeglücktes Kind

Ich weiß ein schönres Vaterland

Ich will den Herren loben allezeit, mein Mund

Ich will euch sammeln aus den Völkern alle

Ihr Knechte Gottes, lobt den Herrn

Im Herzen sprechen frech die Toren

Ist die lange Nacht vergangen

Ist mir Verleumdung, Spott und Hohn

Ja, die Erlösten werden wiederkommen

Ja, Israel hat Gott zum Tröster

Ja, meine Seel ist still zu Gott

Jauchzet dem Gott unsrer Stärke, lobsinget

Jauchzt dem Herrn, ihr Länder alle

Jauchzt dem Herrn, ihr Menschen alle

Jehova dankt, denn er ist freundlich allen

Jehova lobe, meiner Seele Leben

Kannst du den köstlichen Gedanken fassen

Kommst du, süßes Morgenlicht

Kommt herzu, lasst uns lobsingen

Lass über Frevler nimmer dich entrüsten

Laut ruf ich Gott an, ruf in Tränen

Lobe den Herrn, meine Seele

Lobe den Herrn, meine Seele, anbetend

Lobe den Herrn, meine Seele, was in mir ist, preise

Lobet ihr Himmel den Herrn, Halleluja

Lobet Jehova laut, alle ihr Diener Jehovas

Lobet Jehova, ja lobet Jehova

Lobet Jehova, lobsinget alle Heiden

Lobt den Herrn, denn unsern Gott zu preisen

Lobt Gott, Jehova singt ein neues Lied

Mein Gott und Herr, du suchst mich heim

Mein Gott und Herr, ich trau auf dich

Mein Gott, du König, dich will ich

Mein Gott, mein Gott, warum hast du verlassen

Mein Heil ist er, der Leben schafft

Nach dir, o Herr, verlanget mich, mein Gott

Neige, Herr, dein Ohr mir zu

Nicht uns, nicht uns gib, Herr

Noch ist mir eine Frist gewährt auf Erden

Nun danket Gott, und preist

O würd ich treu vor ihm erfunden

Ob du dereinst im höhern Licht

Richte mich, mein Gott, und führe

Richte nicht, kannst du das maß der Schuld

Rosen, meine holden Rosen

Säh ich dich wieder, grüßt ich bald

Seht, der Winter ist vergangen

Seht, dies Geschlecht, mit sich entzweit

Sei du mir gnädig, Gott, nach deiner Huld

Sei gnädig, Gott, dem Lebensmatten

Sei mir gegrüßt in deinem Festgewande

Sei mir gegrüßt, du heilge Stätte

Sei stille, stille, still, mein Herz

Sie drängten mich seit meiner Jugend Tagen

Sieh, Heitre Stunden rasch enteilen

Sieh, wie lieblich ists und fein

Singet Jehova ein neues Lied, singet

Singt Halleluja, auf, lobet Jehova

So eilt auf sturmbewegten Schwingen

So hat der Tag sich schon geneigt

So wie der Hirsch nach frischem Bache

So wie die Reb am Weinstock blüht

Sonne stehe still

Sonntag Ists, die Glocken hallen

Such ihn doch, um ihn zu finden

Tag und Nacht ruf ich empor

Unsrer Seele Licht und Leben

Unsrer Wiege gleicht das Grab

Vernimm Gott, mein Gebet, mein Flehn

Vernimm, Hirt Israels, der Joseph leitet

Von bösen Menschen, Herr, erlöse

Von ganzem Herzen dank ich dir, will ewig

Von Gnade und von Recht will ich nun singen

Von Gottes Gnade will ich ewig singen

Von welchen Stürmen, welchem Wetter

Warum verwirfst du, Höchster, uns so gar

Was toben die Heiden, die Leute betören

Was trotzest du, Tyrann, so ohne Scheu

Weißt du, wo der Friede wohnt

Welche frohe Botschaft bringt

Wenn der Schnee zerschmilzt, die Erde

Wenn einstens meine Lebensjahre

Wenn frech die Völker sich empören

Wenn ich nun heimgegangen bin

Wenn ich ruf zu dir, Herr, rufe, o mein Hirt

Wenn Sorg und Gram dein Herz erfüllt

Wer unterm Schirm des Höchster sitzt, der wohnet

Wie groß ist, Herr, der Feinde Zahl

Wie hell erleuchtet mir das Osterlicht

Wie lange willst du mein, wie lange

Wie leiblich, Herr Gott Zebaoth

Wie vom Berg herab der Stein

Wir danken, Gott, wir danken dir

Wo der Herr nicht bei uns wäre

Wo nicht der Herr das Haus erbaut, da bleibt

Wohl dem, der beständig bleibt in der Furcht

Wohl dem, der nimmer wandelt

Wohl dem, der seiner Schuld entbunden

Wohl dem, der sich des Leidenden

Wohlzutun und mitzuteilen, bange Sorgen

Zu deinem Bundesmahl geladen

Zu dir, der hoch im Himmel zhront

Zum Herrn ruf ich in meiner Not

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This is Elektro. His brain is bigger than yours, and it consists of 48 electrical relays.

If you know the story about the real Elektro robot, you will know what that meant.

 

If you don´t, Elektro actually exists in real life, he is just a bit simpler.He was built by Westinghouse electronics in 1938, and was made famous dring the New York World fair 1939. So we can say that he probably was the worlds first famous robot. In 1940 he appeared at the fair agan with his new pet, Sparko the dog. The dog disappeared a few years later. According to the legend, Sparko was trashed after he got hit by a car.

He was standing on the stage, and was "interwieved" by the company´s spokesman. Although Elektro couldn´t "hear" words. Instead he counted syllables that his "assistant" spoke erratically in to a microphone, and after a second or two the 7 foot tall art deco tinman reacted. He could walk slowly back and forth, move his head and arms, recognize colors (mostly red and green), count on his fingers, blow balloons, smoke, tell bad jokes, and be rude to the interwiever. He knew abot 700 words.

His voice was prerecorded on to a load of LP 78rpm records who were (together with his giant relay operated "brain") hidden behind a black curtain. They also liked to show that Elektro had a "healthy" interest in women.

 

He toured the united states for a few years, and acted in a few movies (both as himself and as a robot named Thinko), and he was exhibited at the Pacific Ocean Park in Venice, California in the late 50´s and early 60´s. But he gradually slipped out of the limelight, and by the end of the 60´s, the amazing talking metalman was forgotten. His head was given as a present to a retiring Westinghouse engineer, and his body was scrapped.

Luckily he was saved from the scrap yard , and is now living at the Mansfield Memorial Museum.

 

Although he was in quite a bad shape, Elektro was in the music business in 1992. He did some vocals for the dance band Meat Beat Manifesto´s song "Original Control (Version 2)".

 

This drawing was made in December 2009, in the earlier stages of the project. When it was mostly about the inside of electronics. The story had already started to revolve around space and what ever lies beyond what our weak eyes can see, but I really wanted to do this drawing before concentrating on more far out subjects. It was also my project for the Christmass exhibition at Strykejernet art school in Oslo.

Like the real Elektro the drawing enjoyed a small "renaissance" as it attended a group exhibition at Galleri Neuf (Oslo) in February this year. The picture is from the day after the the exhibiton ended. Sadly, I don´t have very good pictures of him as I´m a terrible photographer, and Elektro have moved to a new owner.

 

Since I was, sort of, travelling back in time with this drawing, I thought it would be fun to throw in a time traveller. Dr. Emmett Brown is hiding in there somewhere. Ferdinand Porsche is there too. He is supervising the aircooled boxer engine that drives Elektro´s legs. If i remember it and feel like it at the same time, i may post some close up details.

 

If you are interested in drawings without squids, feel free to visit my other page.

www.flickr.com/photos/when-i-am-not-drawing-squids/

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