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Holga 120gfn, Kodak Portra 400

 

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Photo: Skulptur auf dem Nordfriedhof in Wiesbaden

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O Gott, wer wird von diesem Leib

 

1.) O Gott, wer wird von diesem Leib

Des Todes mich erlösen?

So lang ich noch im Fleische bleib,

Empfind ich Lust zum Bösen.

Das gute Wollen hab ich wohl,

Nicht aber das Vollbringen.

Drum lass mich, wenn ich sterben soll,

Vom Tod ins Leben dringen.

 

2.) Zwar hässlich scheint es anzusehn,

Den Leib mit Kot zu decken,

Woraus denn endlich Würmer gehn:

Doch lass dich dies nicht schrecken!

Der beste Teil, die Seel' ist dann

Bereits an Ort und Enden,

Wo keine Qual sie rühren kann:

Sie ruht in Gottes Händen.

 

3.) Der alls aus nichts hervorgebracht,

Wird leichtlich meine Glieder,

Ob sie gleich Staub, durch seine Macht

In Ordnung bringen wieder.

Das Weizen-Körnlein muss voran,

Solls fruchtbar sein, verwesen,

So fault der Leib auch, eh er kann

Dort ewiglich genesen.

 

4.) Ich weiß, weil mein Erlöser lebt,

Werd ich auch mit ihm leben.

Der wird mich, wenn der Erdkreis bebt,

Mit dieser Haut umgeben.

Da werd ich, und kein Fremder nicht,

- Mein Glaub' hat dies Vertrauen, -

Des Allerhöchsten Angesicht

In meinem Fleisch anschauen.

 

5.) Hiervon kann mich nicht Pracht noch Ruhm,

Wenn alles muss erwachen,

Nicht Engel oder Fürstentum

Noch Höll' abwendig machen.

Da wird mich weder Not noch Tod,

Nach ausgestandnem Leiden,

Ja, keine Kreatur von Gott

Und seiner Liebe scheiden.

 

6.) Inzwischen muss der Leib jedoch

Den Tod zuvor empfinden

Und dulden dieses schwere Joch

Von wegen seiner Sünden.

Er muss auf eine kleine Frist,

Dieweil er war von Erden,

So bald die Seel' im Himmel ist,

Zur Erde wieder werden.

 

7.) Geh hin, mein Volk, spricht unser Held,

Geh hin in deine Kammer,

Verbirg dich in dein Schlafgezelt,

Und schließ vor diesem Jammer

Die Tür ein wenig nach dir zu,

Bis dass mein Zorn verschwinde.

Und ich nicht mehr so schrecklich tu

Von wegen deiner Sünde.

 

8.) Es hat ja Gott durch seine Macht

Der Höllen Reich zerstört,

Und unsre letzte Todesnacht

In einen Schlaf verkehrt.

Ins Grab gehn, heißt sein Kämmerlein

Verschließen ohne Sorgen,

Und halten sich für größrer Pein

Ein' Augenblick verborgen.

 

9.) Was zagst du denn, o meine Seel,

Den Körper zu verlassen?

Dort wird dich dein Immanuel

Recht brüderlich umfassen,

Und deinen Leib, der nichtig war,

Voll Sünden. voller Schwären,

An jenem Tage ganz und gar,

Wie seinen Leib verklären.

 

10.) Wach auf, und rühmt des Höchsten Rat,

Die ihr in Gräbern lieget,

Nach dem der Fürst des Lebens hat

Dem Sterben obgesieget.

Wie herrlich wird zu aller Zeit,

In solchem Freudenleben,

Die Krone der Gerechtigkeit

Auf euren Häuptern schweben.

 

11.) Wer nur an Auferstehung glaubt,

Vergebung auch der Sünden,

Und dass ein ewig' Leben bleibt,

Der wird sich leichtlich finden,

Ob Krankheit, Angst, Gefahr und Not

Ihn plötzlich überfallen.

Der wird mit Freuden durch den Tod

In Abrahams Schoß wallen.

 

12.) Wie selig sind die Toten nun,

Die in dem Herren sterben,

Sie ruhn von allen ihrem Tun

Und werden nicht verderben.

Von nun an, sagt der Heil'ge Geist,

Gott, mehr' uns dies Vertrauen,

Dass wir im Sterben allermeist

Auf's andre Leben schauen.

 

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Autor: Gerhard Wolter Molanus

Melodie: Er lebt, so heißt das Losungswort

oder: Wir halten vor dir Liebesmahl

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gefunden in:

Vermehrtes Hannoverisches

[evangelisches] Kirchen-Gesang-Buch

Im Verlage seligen

Nicolai Försters und Sohnes Erben

Hannover, 1740

Liednummer 899

Thema: Tod und Ewigkeit

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Gerhard Wolter Molanus, (auch Gerhard Walther Melanus), eigentlich Gerhard Wolter von der Mülen (* 1. November 1633 in Hameln; † 7. September 1722 in Hannover), war ein bedeutender Theologe, evangelischer Abt des Klosters Loccum (Rehburg-Loccum) und Kirchenlieddichter.

Gerhard Molanus studierte an der Universität Helmstedt bei Georg Calixt, wurde 1659 Professor der Mathematik an der Universität Rinteln, dann 1664 Professor der Theologie und schließlich 1671 Konventual des Klosters Loccum, 1672 Koadjutor des dortigen Abts, 1674 Konsistorialdirektor, schließlich 1677 selbst Abt. Von 1674 bis 1680 war er auch Generalsuperintendent der Generaldiözese Calenberg.

Molanus scheiterte mit den von ihm betriebenen Reunionsverhandlungen mit der katholischen Kirche weil er das Gewicht der Lehrunterschiede für die Identität der einzelnen Konfessionen unterschätzte und weil ihm die beteiligten Fürsten die politische Unterstützung wieder entzogen. Molanus starb in Hannover, in dem von ihm bewohnten Abtshaus des Loccumer Hofes und wurde im Kloster Loccum begraben. Sein von ihm selbst entworfenes Grabmal ist erhalten. Der Nachlass und die bedeutende Privatbibliothek wurden 1728/29 von der Königlichen Bibliothek Hannover, der heutigen Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Bibliothek, erworben und gehören mit ihren Rara und Unica zu den größten Bücherschätzen dieser Bibliothek. Die schon zu seinen Lebzeiten berühmte Münzsammlung wurde 1745 von den Erben verkauft und zählt heute zu den wichtigen Beständen der Münzkabinette in Gotha und im Landesmuseum Hannover.

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Molanus' Lieder/ Hymns

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Der alle Sünder zu sich lädt

Ich trete frisch zu Gottes Tisch

Lass mir alle Wochen sein, Jesu, stille Wochen

O Gott, wer wird von diesem Leib des Todes mich erlösen

Photo: Twice-shared bush in winter / Zweigeteilter Busch im Winter

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Auf, du arme Seele

 

1.) Auf, du arme Seele,

In des Leibes Höhle,

Denke, was ich bin.

Denke doch, wie bange

Gehst du in dem Gange

Dieses Lebens hin.

Und wie weit

Ist deine Zeit

Unvermerket in den Jahren

Mit dir hingefahren.

 

2.) Unsre Tage dringen

Unter allen Dingen

In das Alter ein.

Doch wir blinden Leute

Denken nur auf heute

Und gewohnen drein.

Weil man jetzt

Im Leben sitzt,

Meinen wir, es könn' auf Erden

Niemals anders werden.

 

3.) Aber Gott ohn' Ende,

Der du deine Hände

Über alles streckst,

Wie soll ich dir danken,

Dass du Ziel und Schranken

Mir so ferne steckst?

Nicht von mir,

Nur ganz in dir,

Bin ich, leb ich und bestehe,

Wo ich steh und gehe.

 

4.) Du hast Geist und Leben

Erstlich selbst gegeben

Dieser meiner Brust.

Auch von allen Jahren,

Da sie noch nicht waren,

Jedes schon gewusst.

Und so fort

Bist du der Hort,

Der mir meine Tage lohnet

Und mit Gnaden krönet.

 

5.) Sage mein Erbarmer,

Woher bin ich Armer

Dieser Liebe wert,

Dass mir so viel Stunden,

Die mit Glück verbunden,

In der Welt geschert?

Ist das Recht

Für einen Knecht,

Den man seines Herren Willen

Wenig sieht erfüllen?

 

6.) Wie viel kleiner Sünder

Sterben als die Kinder,

Eh' sie was verstehn!

Und wie viel der andern,

Welche täglich wandern

Und zu Grabe gehn.

Aber ich

Befinde mich

Mitten unter den Geschäften

Bei gewünschten Kräften.

 

7.) Darum, mein Erhalter,

Der du mir das Alter

Bis hierher gebracht.

Ich bin alle Tage schuldig,

Dass ich sag geduldig:

Du hast's wohl gemacht.

Ich bin dein

Nur ganz allein,

Dir auch bleibt mein ganzes Leben,

Weil ich bin, ergeben.

 

8.) Ich will deinen Ehren

Ihren Ruhm vermehren,

Weil ich reden kann

Und mit Hand und Munde

Keine Viertelstunde

Übel legen an.

Bis einmal,

Nach aller Qual,

Ich, der bösen Welt entnommen,

Zu dir werde kommen.

 

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Text: Kaspar Neumann

Melodie: Jesu, meine Freude

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gefunden in:

Geistliches neuvermehrtes

Altenburgisches Gesang- undGebetbuch,

Altenburg, 1778. Liednummer 895

Kapitel: Von der Buße

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Kaspar Neumann (* 14. September 1648 in Breslau; † 27. Januar 1715 ebenda) gilt als einer der ersten bedeutenden deutschen Vertreter der Politischen Arithmetik und Wegbereiter der Bevölkerungsstatistik. Darüber hinaus war er ein bedeutender evangelischer Kirchenlieddichter, Pfarrer und Kircheninspektor.

Sein Wirken fällt in eine Periode der stürmischen Entwicklung der Naturwissenschaften und der beginnenden Frühaufklärung am Ende des 17. Jahrhunderts.

Nach Beendigung seiner Universitätszeit trat Neumann in den Dienst Herzogs Ernst des Frommen und begleitete dessen Erbprinzen auf einer Reise durch Deutschland und die Schweiz. Es folgten einige Jahre als Hofprediger in Altenburg. In dieser Zeit heiratete er die Tochter des Leibarztes des Fürsten von Sachsen-Friedenstein, J. J. Rabe. Bald darauf 1678 erhielt Neumann einen Ruf als Diakonus an der Maria-Magdalenen-Kirche in Breslau tätig zu sein. Er kehrte in seine Heimatstadt zurück und blieb ihr bis zu seinem am 27. Januar 1715 erfolgten Tode eng verbunden. Auch eine Berufung als Superintendent nach Lüneburg 1692 lehnte er ab. In Breslau war er zuvor Pastor an der Magdalenenkirche (1689) und seit 1697 bekleidete er die Stelle eines Inspektors der evangelischen Kirchen und Schulen und eines Pastors der Elisabeth-Kirche, sowie die damit verbundene erste Professur für Theologie an beiden städtischen Gymnasien.

Zu Neumanns bedeutsamsten Leistungen auf theologischem Gebiet zählt das von ihm verfasste Gebetbuch „Kern aller Gebete“, das erstmalig in Jena 1680 erschien, in alle bedeutenden europäischen Sprachen übersetzt und bis zu seinem Tod 22mal aufgelegt wurde.

Des Weiteren verfasste Neumann eine Anzahl von Kirchenliedern und veranlasste die Herausgabe des ersten schlesischen Kirchengesangbuches (1703). Bereits in seinen Predigten kommt immer wieder sein naturwissenschaftliches Interesse zum Ausdruck. Dabei bezog er konsequent Stellung gegen den in der damaligen Zeit noch weit verbreiteten Aberglauben, insbesondere im Bereich der Astrologie.

Neumann verfolgte nicht nur die neuesten naturwissenschaftlichen Entdeckungen aufmerksam und diskutierte in seinen Briefen astronomische, meteorologische und physikalische Beobachtungen, sondern er betätigte sich auch selbst unter anderem auf dem Gebiet der Botanik, indem er insbesondere neben anderen botanischen Seltenheiten die Pflanzen der Bibel in seinem Hausgarten zu kultivieren suchte. Ausgehend von seiner theologischen Bildung und seinen naturwissenschaftlichen Interessen versuchte Neumann die Methoden der Naturforschung mit der Theologie zu verknüpfen. Die mathematisch- experimentelle Untersuchungsweise, die auf vielen Gebieten der Naturwissenschaft im 17.Jahrhundert so erfolgreich praktiziert wurde, diente Neumann als Vorbild auch bei der Untersuchung der Bewegungen im Leben und Sterben der Menschen.

Davon ausgehend sammelte, ordnete und verglich er die in den Kirchenbüchern seiner Heimat niedergelegten Nachrichten über Geburts-und Sterbefälle der evangelischen Gemeinden von Breslau und bemühte sich Informationen auch aus anderen Orten zu erhalten. Neumanns erstmaliger Versuch, gestützt auf die empirische Analyse massenstatistischer Daten gesetzmäßige Zusammenhänge zwischen Leben und Tod zu finden und abergläubische Vorstellungen darüber zu widerlegen, ist darauf gerichtet die Wirksamkeit Gottes auch auf diesem Gebiet nachzuweisen. Ausgehend von seinen Auswertungen wurden Sterbetafeln für das Versicherungswesen erstellt, sein Einfluss ging weit über Deutschland hinaus und fand auch im Ausland höchste Anerkennung.

 

Alex asked if I had used many matches while trying to get a flame shot. I got lazy on the light on this one but still fun. Note the extra large fire bucket.

 

Don't try this at home. One because in places like Florida you should never use rocks for a fire circle as they may explode. Two, someone might get upset if you catch the dining room table on fire.

i took this picture dring my visit to the fanbleedingtastic city f Latikia in Syria

Ein Vater waltet gnadenreich

 

1.) Ein Vater waltet gnadenreich

Hoch über alles Leben.

Er hat den Sohn, an Lieb' ihm gleich,

Zum Heiland uns gegeben.

Er hat uns seinen Geist verliehn,

Uns für den Himmel zu erziehn,

Den Gläub'gen hat er Frieden

Und ew'ges Heil beschieden.

 

2.) Anbetung Ihm, und Preis und Ruhm,

Der sich uns offenbaret,

Und uns das höh're Eigentum,

Sein heil'ges Licht bewahret!

Das leuchtet unumwölkt und rein

In unsre ird'sche Nacht herein,

Dass wir auf Glaubensschwingen

Hinan zur Heimat dringen.

 

3.) Hinan zu Dir, des' Vaterhuld

Uns durch das Leben leitet,

Zu Dir, dem Sühner unsrer Schuld,

Der Licht und Heil verbreitet.

Zu Dir, der uns zur Buße weckt,

Uns mit dem Glaubensschild bedeckt!

Heil uns, dass wir Dir trauen

Und selig einst Dich schauen.

 

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Autor: Friedrich August Köthe

Melodie: Du bist ein Mensch, das weißt du wohl

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Geistliche Lieder

von Dr. Friedrich August Köthe

Herausgegeben von Dr. Conrad Benjamin Meißner

Verlag F.A. Brockhaus

Leipzig, 1854

Thema: Trinitatis

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Friedrich August Köthe (* 30. Juli 1781 zu Lübben in der Niederlausitz/Kurfürstentum Sachsen, † 28. Oktober 1850) war evangelisch-lutherischer Pfarrer, Hochschullehrer und Schriftsteller. Köthe besuchte zuerst die Schule in Lübben, wo sein Vater in kurfürstlichem Dienst stand, und wechselte im Jahr 1797 auf das Gymnasium in Bautzen. Hier befreundete er sich mit dem später als Dichter und Schriftsteller bekannt gewordenen Karl Friedrich Gottlob Wetzel (1779-1819) und studierte ab Ostern 1800 zusammen mit diesem an der Universität in Leipzig, wo Köthe 1803 den Magistertitel erwarb. Kurz darauf wurde er als Vesperprediger an die Paulinerkirche berufen, arbeitete nebenher als Hauslehrer und setzte sein Studium fort. Im Jahr 1806 zog er nach Dresden, folgte dann aber im Jahr 1810 einem Ruf, als außerordentlicher Professor der Philosophie in Jena zu unterrichten. 1812 wurde Köthe zugleich dort zum Garnisonprediger und Diakon an der Stadtkirche ernannt und erhielt 1817 die Stelle eines ordentlichen Professors für Theologie, wo sein Wirken vom Kampf gegen den nüchternen Rationalismus seiner Kirche geprägt war. Im selben Jahr heiratete er Silvia, die Tochter des gothaischen Ministers von Ziegesar. Nach einer Erkrankung nahm er 1819 die Stellung eines Superintendenten und Oberpfarrers in Allstädt bei Weimar an, wo er fortan ein stilleres Leben führen konnte. Ab dem Jahr 1829 veröffentlichte er eine Ausgabe der Werke Melanchthons in deutscher Sprache, die in sechs Teilen beim Verlag Brockhaus in Leipzig erschien. Ab 1830 gab er weitere kirchengeschichtliche Werke heraus. Unter dem Namen der 'Einsiedler bei St. Johannis' gab er zwei Novellen heraus, in denen er zum einen christliche Zeitfragen behandelte (Die Wiederkehr, 1843), während die andere (Die Woche, 1848) den Segen eines christlichen Familienlebens schilderte. Die meisten seiner fast 400 geistlichen Lieder hat er während der Krankheiten, die Folgen eines nicht ausgeheilten Herzleidens waren, gedichtet; diese erschienen teils in einzelnen von ihm selbst herausgegebenen Sammlungen (Stimmen der Andacht, 1823 und Psalmen, 1845), teils in der 'Theodulia', einem 'Jahrbuch für häusliche Erbauung' (Greiz, 1827–1833). Nach seinem Tod gab sein Freund C. B. Meißner 1851 die vom Autor selbst noch zum Druck vorbereiteten 'Lieder eines Kranken für Kranke und Gesunde' heraus, während im gleichen Jahr eine Auswahl seiner Lieder unter dem Titel 'Geistliche Lieder nebst einer Biographie Köthe’s' in Leipzig erschien.

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Urbex Session : Abandoned School

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Thanks ;)

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dring!

  

My first Holga roll. Taken in Hong Kong.

Photo: Evangelische Ringkirche in Wiesbaden, Hessen

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Jesus, ewger König, siehe

 

1.) Jesus, ewger König, siehe

Auf diese Kinderreihn, und ziehe

Sie an dein großes Herz hinan!

Alle willst du zu dir ziehen,

Seit du vollbracht des Kreuzes Mühen

Und deines Todes blut'ge Bahn.

Nun, ewig treuer Hort,

Gedenk an dies dein Wort.

Gib Erfüllung!

Tritt göttlich klar

Vor diese Schar,

Die dir schon früh geheiligt war.

 

2.) Ja, du tust's! - In deinem Herzen

Glühn noch des Todes Flammenschmerzen,

Den du für alle Sünder starbst.

Kinderfreund! Hier stehen Kinder,

Von uns geliebt. - Du liebst nicht minder

Sie, die du siegreich dir erwarbst.

O, sende deinen Strahl

Des Lichts auf ihre Zahl

Herrlich nieder!

Dann leben sie,

Dann sprosst auch hie

Dir Frucht für deine Liebesmüh'.

 

3.) Gib Erkenntnis, fromme Reue,

Gib Glauben, Liebe, Dank und Treue,

Den Geist der Wahrheit, Kraft und Zucht,

Der sich auf's Erbarmen stützet,

Die Zeit der Gnade weislich nützet,

Gott ehrt und nicht das Seine sucht.

Dein Nam' und Werk allein

Müss' immer wachsend sein.

In uns allen!

Nur du, nur du,

Bist unsre Ruh'!

Dir eilt das Herz der Liebe zu.

 

4.) Lass uns blühen und gedeihen

Und stets in deinen Kinderreihen

Als lieblich-frische Pflanze stehn!

Manches Herz, das dir geschworen,

Wich schon zurück und ging verloren!

O, möchte keins zur Hölle gehn! -

Drum führe diese Schar,

Damit sie Jahr um Jahr

Aufwärts steige,

Bis ohne Leid

Sie nach dem Streit

Dich schaut in deiner Herrlichkeit!

 

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Autor: Albert Knapp

Melodie: Wachet auf, ruft uns die Stimme

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Evangelischer Liederschatz für

Kirche, Schule und Haus,

- Band 1 -

Zweite, umgearbeitete Ausgabe

Gesammelt und bearbeitet von Albert Knapp,

J. G. Cotta'scher Verlag,

Stuttgart und Tübingen, 1850

Liednummer 856

Thema: Konfirmation

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Albert Knapp (* 25. Juli 1798 in Tübingen; † 18. Juni 1864 in Stuttgart) war ein deutscher Pfarrer, Dichter und Begründer des ersten Tierschutzvereins in Deutschland. Sein Enkel war der Pazifist Paul Knapp.

Albert Knapp war der Sohn des Hofgerichtsadvokaten und Verwaltungsbeamten Gottfried Gabriel Knapp (1764-1828) und der Henriette geb. Finckh (1775-1827). Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Alpirsbach, Rottweil und Tübingen. In Maulbronn, wo er 1814 in das evangelische Seminar eintrat, verfasste er bereits Gedichte und dramatische Texte.

1816 begann er das Studium der Evangelischen Theologie in Tübingen. Daneben interessierte er sich besonders für Geschichte, Philosophie und Poesie. Knapp war ein eifriger Burschenschafter, der 1819 am Jahrestag der Schlacht bei Waterloo eine aufrührerische Rede ('Gegen die autoritären Monarchen und für ein geeintes Deutschland') hielt.

Durch seinen Freund Ludwig Hofacker erhielt er 1820 eine Vikariatsstelle in Feuerbach bei Stuttgart. Knapp kämpfte gegen allzu einseitige pietistische Standpunkte. Weitere Stationen seiner geistlichen Laufbahn waren: Vikar in Gaisburg, Diakon in Sulz am Neckar (1825) und in Kirchheim unter Teck (1831). 1836 kam er nach Stuttgart an die Hospital- und die Stiftskirche und übernahm 1845 als Nachfolger von Gustav Schwab das Amt des Pfarrers der Leonhardskirche.

Im Dezember 1837 gründete er außerdem, inspiriert von seinem Freund und Vorbild, dem im Februar desselben Jahres verstorbenen pietistischen Pfarrer Christian Adam Dann, den ersten Tierschutzverein Deutschlands. Er entwarf ein Flugblatt, das 1838 dem Schwäbischen Merkur beigefügt wurde und zur Gründung von Ortsgruppen aufrief. Ein Vorwurf von ihm lautete, dass es noch kein öffentliches Gesetz gegen Tierquälerei gebe. Tierschutz sei ein zutiefst christliches Anliegen, wobei sich Knapp auf die Bibel im Römerbrief 8. Kapitel, Verse 18-23, berief.

Albert Knapp war dreimal verheiratet: 1828 mit Christiane von Beulwitz († 1835), 1836 mit der Witwe Emilie Osiander († 1849) und 1850 mit Minette Lerche († 1897). Er starb 1864 in Stuttgart im Alter von 65 Jahren.

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Albert Knapps Lieder/ Hymns

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Abendlied

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Dich zu lieben, das ist Leben

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Advent

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König der Könige, sei uns im Staube willkommen

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Bittgesänge, Gotteslob und -dank

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Möchtest du dich freuen

O du, mein Gott, ich preise dich, mein teures Heil

Sohn des Vaters, Herr der Ehren

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Christuslied

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Wie herrlich sitzest du dort oben

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Epiphanias

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Wie schön leuchtet der Morgenstern mit Glaub und Wahrheit

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Frühlingslied

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O Frühlingslicht, du holdes

Was soll ich singen außer dir

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Glaube, Kampf und Rechtfertigung

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Schöpfer meines Lebens

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Gottvertrauen, Kreuz und Trost

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Endlich bricht der heiße Tiegel

Süß ist's, für ein ewges Leben Erdengut

Wie freu ich mich mit Beben

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Herbstlied

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Da gibt die Sonne wieder größern Raum

Liebliche Gäste, Sommer und Sonnenluft

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Himmelfahrt

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Ergrünt, ihr Siegespalmen

Halleluja, wie lieblich stehn

Heil dir auf deinem Königsthron

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Konfirmation

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Vor dir, Todesüberwinder

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Nachfolge, Kirche und Mission

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Der du zum Heil erschienen

Einer ists, an dem wir hangen

Hier stehen wir von nah und fern

Macht weit die Pforten in der Welt

O Herr Jesu, Ehrenkönig

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Neujahr

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Steig auf, du Lieb im höhern Chor

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Offenbarung

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Jenen Tag, den Tag der Wehen

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Ostern

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Preis sei Christo, der erstanden

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Passion

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An dein Bluten und Erbleichen

Schaut die Mutter voller Schmerzen

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Reformationsfest

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Köstlicher Eckstein, in Zion geleget

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Sommerlied

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Wie glänzt des blauen Himmels Pracht

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Sonntag und Gottesdienst

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Tief blickst du in meine Seele

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Sünde, Buße und Umkehr

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O Herr, habe Acht auf mich

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Taufe

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Ich bin in dir und du in mir

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Winterlied

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O tilge diesen Winterschnee

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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned

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Abend ist es, Herr, die Stunde

Ach, Jesu, wie so schön wird mirs bei dir ergehn

Ach, über deiner Mutter Grab

Ach, wo soll in Sterbensnot

An dem Zorntag, an dem hohen

Arm und stille in der Hülle

Auf des Himmels Wolken schwebend

Auf erden wehts gewitterschwül

Auf, ihr Christen, Christi Glieder hanget fest

Aus deiner Eltern Armen wirst du

Ave, Lamm Gottes, das die Flamme

Balsam auf dem Haupte ists den Herrn zu nennen

Blick, o Versöhner, herab

Bringet süße Freudengrüße

Darf ich dir, dem Friedefürsten, innig sagen

Das bleibt mein Ruhm, Herr Jesu Christ

Dass ich die Perle finde

Dass mein Heiland auch für mich gehangen

Dass sie dir die Hände banden

Dein ist das Licht, von dir nur kommt Verstand

Dein Kindlein starb, doch Jsus lebt

Dein Schirm hat mich umfangen in stiller Mitternacht

Der Glaube bleibt, früh weintest, glaubtest du

Der Herr hat wieder uns geführet

Der in Bethlehem geboren zur bestimmten Gnadenfrist

Der Schönste, Liebste, Beste, vor dem die Liebe steht

Der sich am Fluchholz ließ ertöten

Der Tod mit scharfer Sichel

Der uns zu seinem Lobe schuf

Der Vater hat zum Schmerzenslohn

Der von der Sünde nicht gewusst

Der Wahrheit Ruf warnt oft vergebens

Der Winter zieht nun endlich aus

Dess Brot ich aß, dess Kelch ich trank

Dich hoffen wir zu finden dort, wo man nicht mehr stirbt

Die Frucht der Freude wächset nicht

Die Gnade ist der Hort der Armen

Die Hoffnung schwillt in Baum und Strauch

Dreieinig heiles Wesen

Du bist mein Gott, ich preise dich

Du bist nicht mehr ein Kranker

Du bists, du bists, o Jesus Christ

Du Lebensfunk aus Himmelsflammen

Du Lebensfürst, Herr Jesu Christ, der du nach bitterm Leiden

Du sankst hinab

Du, den kein Sternenhimmel fasst

Du, der die Himmelswölbung ziert

Du, der in tiefster Todesnacht

Ein Wetter steigt von ferne und Donner

Eines wünsch ich mir vor allem andern

Eingesargt zum letzten Schlummer

Einst fahren wir vom Vaterlande

Einst, auf ihres Königs Bitte brachen drei Helden frei

Er, der aus seines Gottes Schoß

Erfülle, Herr, mein innigstes Verlangen

Es geht, als flögen wir davon

Es hat der Herr zu allen Zeiten

Es jauchzen dir die kleinen Kinder

Es trifft gewisslich ein die Zeit

Ewges Leben willst du geben

Freu dich sehr, o meine Seele und vergiss all Not

Freudig bestehet der Fleiß

Früh lass mich deine Gnade hören, der du gewacht

Für alle Menschen beten wir

Geb uns der Herr ein ewges Gut

Geh hin, der Herr hat dich gerufen

Geh zum Schlummer ohne Kummer

Geheimnisvoll in tiefer Nacht

Gelegt seit alten Zeiten ist schon der edle Grund

Gelobt sei deines Gottes Hand

Gelobt sei Gott auf Meer und Land

Gib mir die Hand, die meine geb ich dir

Gib Strahlen deines Angesichts

Glanz der ewgen Majestät

Gleichwie der Sonne Freudenglanz

Gott hab ich alles heimgestellt, er machs mit mir

Gott sei dein Gott, dein Lebensgrund

Gott Vater, aller Dinge Grund

Gott, aus dessen ewgem Grunde

Gott, Herr und Schöpfer deiner Welt

Gott, Herrscher über alle Thronen

Gott, mein Leben, was soll geben ich dir

Gott, mein Vater, gib mir Kraft

Gott, wen dein Auge segnet

Gottes Winde wehen, Gottes Ströme gehen

Greif in das Rad der Zeiten

Halleluja dir, o Leben, nur dir soll jede Saite

Halleluja, Amen, Amen, ruh sanft

Heil sei dir, du ewges Leben, dass du dich in den Tod

Heil, Jesus Christus ist erstanden

Heilge Gnadenstunde, die zum neuen Bunde

Heilig sei uns diese Stätte

Hell und mächtig strömt dein Licht

Herr der Herren, überschwänglich mit Preis gekrönt

Herr Jesu, dessen Majestät hoch über Erd und Himmel

Herr Jesu, wahrer Mensch und Gott, der du littst

Herr, binde du zusammen

Herr, dein Arm hält uns umfangen

Herr, der da sein wird, ist und war

Herr, der die Welt erworben

Herr, der vom Himmel die Wälder und Fluren

Herr, dessen Thron die Himmel sind

Herr, du blickst in meine Seele

Herr, hilf mir tragen meine Last

Herr, in deinem Lebensbuche

Herr, mit dir und deinem Worte ziehn wir

Herr, wenn vom Todesleib entkleidet sich einst mein Geist

Hier schlaf ich ein in Jesu Schoß

Hilf mir tragen und die Plagen

Hirte deiner Herde, Nacht bedeckt die Erde

Hirte der Lämmer, o lass dir das dankbare Lallen

Hirte, gehst du von den Lämmern

Hohe Sonne, strahle scheidend

Horch, meine Seele, auf ein Wort

Hört, was Gott, der Herr, gesprochen

Ich bat den Heiland, gib mir Gnade

Ich bin des Herrn, mit dieser meiner Hand

Ich bin ja, Herr, in deiner Macht

Ich denk an dein Gerichte

Ich freue mich mit Beben bis einst das volle Leben

Ich freue mich, so oft ich seh

Ich glaub, o Herr, hilf meinem Glauben

Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, was widerstrebt

Ihr Kinder, lernt von Anfang gern

Immanuel, blick auf uns Pilger alle

In dein gläzendes Himmelblau

In deines Gottes Garten wirst du

In Unschuld und Gerechtigkeit

Indes du dort im Himmelssaal

Jesu, Heiland deines Leibes

Jesu, höre deine Kleinen

Jesu, wird uns innigst lieb

Jesum zu kennen und Jesum zu haben

Jesus, ewge Sonne, Quell der Himmelswonne

Jesus, ewger König, siehe auf diese Kinderreihn

Jesus, habe acht auf mich

Jetzt noch freuen sich mit Schalle

Jetzt wird noch allem Volk gesagt

Kann Menschensinn in deine Tiefe dringen

Kein Mensch ist würdig, anzuschaun dies Haupt

Kindlein, Kindlein, bleibt bei ihm

Komm mit deinem Ostersegen

Komm, heil uns, o Immanuel

Komm, o Geist, du heilig

Komm, Quell der Liebe, gieß sie aus

Komm, Seele, betend zu dem Herrn

Kommt, Kinder, kommet anzuschauen

Kommt, rufet dir mein Glaube

König, Priester und Prophet

Kraft deiner Todesschmerzen

Lang, schmerzlich hat es dir gebangt

Lass an unsern Freudenfesten, Herr, dein Heil zugegen sein

Lass, Herr, uns Samen streuen am Tage des Heils

Leben will ich, doch zuvor muss ich mit dem Mittler sterben

Lern, o Herz, dich freuen

Lieblich ist die Morgenstunde

Liebster Heiland, treuster Leiter

Mag ich Unglück nicht widerstehn

Mein Herr und Gott, wes tröst ich mich

Meinen Jesum will ich preisen, ders am besten

Mit tausend Gaben will Gott uns laben

Morgenstern der finstern Nacht, der die Welt

Nehmet sanft die lilienbleiche, blutbeflossne, teure Leiche

Neige dich von deinem Thron, Herr, zu diesem Kinde

Nein, nein, das ist kein Sterben

Nicht menschlicher Rat, noch Erdenverstand

Nicht ohne Kreuz und Erdennot

Nimm dies Kind in deine Arme

Nimm mein Herz, und mein gedenke gnädiglich

Noch dieses Bett, dann keines mehr

Noch in dunkeln Todesbanden liegt dein Volk

Nun lasset uns den Leib begraben, dieweil wir keinen Zweifel haben

O Christe, Stern vom Morgen

O du Heiland der Gemeinde

O du, der mit Erbarmen Verlorne suchen geht

O du, des Himmels Zier und Kron

O Herr, dess himmlisches Panier

O Herr, wie selig ist ein Geist

O Licht, das aus dem Lichte quillt

O Schöpfer, welch ein Ebenbild

O Tod, wo ist dein Schrecken

O Vater aller Frommen, der Tag ist nun gekommen

O Vaterherz, das Erd und Himmel schuf

O wer dich kennt, was bist du dem

O wie fröhlich, o wie selig werden wir im Himmel sein

O, dass ein ein Glaube mir vom Himmel käme

O, dass wir nur Gutes lernten

O, wie wichtig, und wie richtig ist der Christen Leben

Quell des Lebens, heilge Gabe, du der Seelen

Sanft erbleicht die Abendröte

Sanft, wie der Hauch aus Kinderbrust

Schauet an die selgen Männer

Schaut das Ende treuer Zeugen

Schaut den Winter geistlich an

Schlaf wohl, mein Kind, mein Erstlingsssohn

Schweigt nun, ihr Klagen und ihr Tränen

Schwellet sanft, ihr weißen Segel

Seid gegrüßt, ihr Lämmer

Seid nie vor ihm verborgen

Selig, wer dich ewig liebet

Sende deinen Tau der Gnaden, Herr

Sink in deines Gottes Frieden

So komm, geliebte Todesstund, komm, Ausgang

Steig auf mit Gott, du junges Jahr

Sterben muss ich, muss zum Staube hin

Still ists in der weiten Welt

Still, o Herz, und lasse gern

Streichet hin, ihr leisen Flügel

Süß ists, zu dienen dem Herrn

Süß klingt der edle Freudenschall

Süßes Leben, heilges Weben, das durch Erd

Teures Lämmlein, schlafe wohl

Tut euch auf, ihr Himmelspforten

Vater, blick in Gnaden nieder

Vater, hier im Erdenschoße ruhst du lange

Vater, lass Gnade, lass Licht und Barmherzigkeit

Vernimm in deinen Himmelshöhn

Viel hab ich bedacht auf Erden

Warum betrübst du dich, mein Herz, und kränkest

Was deine Königliebe vorlängst dem Schächer tat

Was erblüht zu deinen Ehren

Was ich zu wissen ängstlich bin

Weh mich vom sanften Mittag an

Weil du uns bitten heißest

Wenn deine Gnaden ohne Zahl

Wenn ich einst entschlafen werde

Wenn von den Geistlichtoten sich keiner selbst erweckt

Wenn, Herr, einst die Posaune ruft

Wer ists, der vom Himmel glänzt

Wer mag selge Tage feiern

Wer malt den selgen Augenblick

Wer ohne Dank und ohn Gebet

Wer war in seiner Jugend

Wess ist das Fest, zu wem empor schallt der Gemeinde

Wie groß ist deine Herrlichkeit schon hier

Wie lieblich ist des Herrn Gebot

Wie liegst du hier so still und bleich

Wie süß in früher Morgenstund

Wie süß ost diese Stille, voll tiefer Majestät

Wie tief erzittert mir das Herz

Wie wallst du friedlich an Jesu Hand

Wie weht so mild die Himmelsluft

Wie wird es heute mir ergehen

Willkommen in der armen Welt

Willst du mit diesem Manne ziehn

Wir danken dir, Herr Jesu Christ, dass du unser Gast

Wir wollen dich nicht halten

Wo ist eine Lebensfreude, die von Schmerzen

Wo noch schwermutsvoll und blöde des Wandrers Aug

Zeig uns, o Friedefürst, dein Heil

Zu sammeln die Zerstreuten

Zum andern Leben wall ich hin

Das Wasserwerk Friedrichshagen ging 1893 als drittes städtisches Wasserwerk in Betrieb. Es war damals das größte und modernste Werk Europas. Heute ist es ein Zeugnis der Industriegeschichte und ein Flächendenkmal von europäischem Rang. Einmalig ist die im Originalzustand erhaltene Maschinenhalle mit drei Dampfmaschinen von 1893. Erst 1979 wurde der Dampfbetrieb eingestellt. Eine Maschine kann heute über Elektroantrieb vorgeführt werden. Ein weiterer Maschinenraum mit Elektromotoren und Kreiselpumpen aus den zwanziger Jahren ist für jeden Technikfan ein Erlebnis. Aus Friedrichshagen kommt weiterhin ein bedeutender Teil des Berliner Trinkwassers, jetzt aber aus modernen Anlagen in der Nähe des Alten Wasserwerks. Ein Teil des Alten Wasserwerks war seit 1987 für die Öffentlichkeit als Museum geöffnet, zuletzt wurde dieses vom Verein Berliner Unterwelten e.V. betrieben. Dessen Vertrag wurde von den Berliner Wasserbetrieben aus unbekannten Gründen zum Jahresende 2018 gekündigt. Das Museum soll dann leider nur noch zu besonderen Gelegenheiten geöffnet werden.

Leider kann ich keine Bilder aus den Innenräumen zeigen. Dort durfte man zwar fotografieren, die Bilder dürfen aber nicht veröffentlicht werden.

 

The Friedrichshagen Waterworks were inaugurated in 1893 as the third municipal waterworks. At the time, is was the biggest and most modern one in Europe. Today it is a historic industrial monument of European importance. The machine hall with three steam engines from 1893, which has been preserved in its original condition, is unique. Steam operation ended as late as 1979. One of the engines can be shown in action, but now driven by an electric motor. Another engine room with electric motors and centrifugal pumps from the twenties is an experience for every technology fan. Friedrichshagen is still providing an important part of Berlin's dringing water, but it comes now from modern installations near the historic ones. Some parts of the Old Waterworks were transformed in a museum open to the public since 198, during the last years operated by the Association "Berlin's Underworlds". The museum is going to close at the end of 2018 as the association's contract has been cancelled by the Berlin Water Company for unknown grounds which announced that visits will be possible only on special occasions. I am sorry to say that I can't show interior photos. It was allowed to take photos only under the condition of not publishing them.

27-03-2022 Almere

Zit je heerlijk in de voortuin om te genieten van je vrije dag en camera erbij je weet nooit wat er over komt en ineens een beetje gebrom en camera in de hand en jawel hij kwam mooi over Almere heen en ik kon hem vast klikken.

Het betreft de PH-JBC, nu nog gestald op Teuge en 20 jaar privé-eigendom geweest van Ruud Antonius (81). We stonden gelukkig voor in de rij van bijna 20 gegadigden, Cessna’s zijn op dit moment zeer gevraagd en weinig beschikbaar in de Europese markt. We moesten daarom snel handelen, wat gelukt is, vooral omdat Ruud het ons gunde en de kist dan in zijn buurt blijft en hij er eventueel nog mee kan vliegen. Een Duitse vliegschool stond achter ons te dringen.

 

Foto Corné Fotografie

Glatze oder Spende

Foto: Martin Aschauer/ Global 2000

 

GLOBAL 2000 und TBWA\Wien scheren sich um die Tschernobyl-Kinder.

 

Wien, am 11. April 2016 – Tschernobyl tötet noch immer: Auch 30 Jahre nach der Reaktorkatastrophe erkranken und sterben Kinder in der Region an Krebs. Mit dem zugespitzten Kampagnen-Motto „Glatze oder Spende“ rufen die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 und die Werbeagentur TBWA\Wien dazu auf, nicht auf diese Katastrophe zu vergessen und lassen dem Publikum nur zwei Möglichkeiten: Entweder mit einer selbstgeschorenen und auf facebook geposteten Glatze ein auffälliges Zeichen der Solidarität zu setzen und diese Glatze belohnen zu lassen. Oder einfach selbst Geld zu spenden.

 

Gerda Reichl-Schebesta, ECD der Agentur TBWA\Wien: „Die größte Herausforderung für diese Kampagne ist es, überhaupt Aufmerksamkeit zu bekommen: Tschernobyl ist zeitlich weit weg, die heutigen Betroffenen sind außer Sichtweite - und wen schert schon eine Katastrophe von vor 30 Jahren? Deshalb haben wir eine Idee entwickelt, die letztlich ein drastischer und höchst symbolischer Akt ist, der um Aufmerksamkeit heischt: Menschen scheren sich selbst vor laufender Kamera eine Glatze. Das bewegt: Besonders, wenn es eine Frau tut, die damit quasi zu einem 'letzten Mittel' greift, um dafür zu werben, sich zu 'scheren'.“

 

Die Glatze - auch als Zeichen der Solidarität mit den krebskranken Tschernobyl-Kindern, die aufgrund einer Chemotherapie ihre Haare verlieren - hat Auftraggeber Reinhard Uhrig, Kampagnenleiter bei GLOBAL 2000, sofort begeistert: „Wir sehen darin ein große Chance, die ÖsterreicherInnen an dieses Thema zu erinnern und zur Unterstützung zu bewegen. Das schafft man mit den üblichen Bildern von kranken Kindern nicht ausreichend. Die Bilder der Werbekampagne dringen deutlich ins Herz der BetrachterInnen.“ In einem Live-Scher-Event bei Friseur Herold im 1. Wiener Bezirk bekommt die Aktion noch mehr Momentum: „Für jeden, der sich heute eine Glatze scheren lässt, zahlen SponsorInnen 1.000 Euro in den Spendentopf. Das macht das 'Haar-Opfer' noch wertvoller und motiviert: Es haben sich sofort begeisterte Freiwillige gemeldet! Wir danken den SponsorInnen oekostrom AG und Münzer.

 

„Die Entscheidung, bei dieser Kampagne alles Naheliegende wie z.B. Bilder betroffener Kinder zu vermeiden und stattdessen einen disruptiven Ansatz zu wählen, entspricht unserer Arbeitsweise. Unter dem Motto TBWA\FORGOOD haben wir uns entschlossen, jedes Jahr zwei bis drei Projekte auszuwählen, denen wir unsere Kreativität pro bono zur Verfügung stellen. Denn was wir als Agentur für eine gute Sache leisten können, ist ein komplexes Thema, wie es Tschernobyl ist, auf eine Idee, auf ein Bild zu verdichten, das Menschen erreicht. Das ihnen ein Thema verständlich und greifbar macht und ihre Herzen öffnet. Diese Arbeit für eine Herzensangelegenheit macht sich auch für uns auf nicht-monetäre Art hundertfach bezahlt: durch die Begeisterung, mit der alle, die daran arbeiten, bei der Sache sind. Durch den Stolz, den alle Beteiligten verspüren, wenn eine gute und mutige Idee Gestalt annimmt. Durch die Energie, die frei wird, wenn einen ein Projekt mitten ins Herz trifft. Und nicht zuletzt durch den Mut, den ein Kunde wie GLOBAL 2000 bei der Umsetzung unserer Ideen hat. Dafür sind wir dankbar,“ erklärt Irene Sagmeister, GF von TBWA\Wien die Beweggründe für diese Projektarbeit.

Sortie Atelier Photo Numérique, MJC Jean Macé - Quai de Rhône

Brrr...

Il fait froid

Claque, claque tes mains

Elles ont chaud, elles sont bien

Frotte, frotte ton front

Il rougit comme un lampion

Tape, tape tes joues

Mais pas comme un petit fou

Dring, dring ton nez

C'est pour bien le réchauffer

Gratte, gratte ton menton

Barbichette, barbichon.

posey TAT strap loot out of the boxes

Rasseln hör ich Blätter

 

1.) Rasseln hör ich Blätter,

Aufgejagt vom Wetter:

Wolken hangen schwer

Auf der Landschaft draußen,

Laut in wüstem Sausen

Kämpft der Winde Heer.

Rauer Herbst,

Wie wild verderbst

Du des Sommers letzte Spuren

Auf den kahlen Fluren.

 

2.) Innen auch ist's trübe!

Holder Strahl der Liebe,

Wo verbargst du dich?

Auch des Herzens Garten

Zagt in bangem Warten,

Ob der Stürme Strich

Ihn verweh?

Ob untergeh,

Was der Gärtner mühsam hegte

Und mit Liebe pflegte?

 

3.) O, Natur, der Winter

Lauert grimmig hinter

Deinem Herbstgeheul.

Sieh, der graue Riese

Zielt schon, dass er schieße

Der Zerstörung Pfeil!

Starrer Frost

Bricht ohne Trost

Bald herein: der Nächte Dauer

Kleidet's Land in Trauer.

 

4.) Retter, sende Schimmer

Deines Lichts, dass nimmer

Gleiches widerfahr

Dem bedräbgten Herzen!

Spar ihm Herbstes Schmerzen,

Winters Frostgefahr!

Du kannst schnell

Und sonnenhell

Durch die Finsternisse dringen,

Und den Frühling bringen.

 

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Autor: Johannes Baptista von Albertini

Melodie: Jesu meine Freude

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Geistliche Lieder von

Johannes Baptist von Albertini

Bischof der Brüderkirche

Verlag von Appuns Buchhandlung

Bunzlau, 1835

Liednummer 218

Thema: Herbstlied

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Johannes Baptista von Albertini (* 17. Februar 1769 in Neuwied; † 6. Dezember 1831 in Berthelsdorf bei Herrnhut (Oberlausitz)) war ein Bischof und Liederdichter der Herrnhuter Brüdergemeine. Daneben arbeitete er auch als Botaniker und Mykologe (Pilzkundler). Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Alb.“.

Ab 1782 war Albertini Schüler am Pädagogium in Niesky (Schlesien) und anschließend Seminarist am theologischen Seminar in Barby an der Elbe. Hier freundete er sich mit Friedrich Schleiermacher an. Nach Lehrerstellen 1788 in Niesky und ab 1789 in Barby, wurde er 1796 Dozent am Seminar in Niesky. 1804 wurde er Prediger in Niesky und 1814 in Gnadenberg. Am 24. August 1814 empfing er in Herrnhut bei Zittau (Oberlausitz) die Bischofsweihe. Er wurde 1818 Prediger in Gnadenfrei und 1821 Mitglied und 1824 Vorsitzender der Unitätsältestenkonferenz in Berthelsdorf.

Albertini galt als bedeutender namhafter Prediger und neben Friedrich von Hardenberg (Novalis) als einer der wichtigsten Liederdichter seiner Zeit. Er leistete namhafte Beiträge zu den evangelischen Gesangbüchern seiner Zeit.

Er arbeitete auch als Botaniker und Mykologe. So schrieb 1805 er zusammen mit Lewis David von Schweinitz ein Werk, dessen deutscher Titel ‚Betrachtung der Pilze der Oberlausitz, die auf den Feldern um Nisky wachsen’, lautet und das die Beschreibung von 1130 Arten enthält, wovon 127 Pilze zum ersten Mal aufgeführt wurden.

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Albertinis Lieder/ Hymns

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Bittgesänge, Gotteslob und -dank

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Segne, Herr des Segens du

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Himmelfahrt

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Triumph, Viktoria, wird ihm gesungen

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Johannisfest

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Vor Jesu ging der Größte der von Weibern

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Nachfolge, Kirche und Mission

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Männer, lasst in euern Kreis mich treten

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Sonntag und Gottesdienst

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Sei uns willkommen, du Herzog übers Heer

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Sünde, Buße und Umkehr

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Ich fühle Schmerz, du treues Herz

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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned

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Abzustoßen, anzuziehen

Ach heute streut sie der Palmen Zier

Ach Seele, die ewge lebendige Quelle

Ach, öffne mir dein Herz, das liebesvolle

Alles ist an Gottes Segen, Herz, vergiss es nicht

Allmacht, das ist deine hand

Allmächtger, deine Allkraft ist

Allmächtiger Glaube, du Sieger der Welt

Allwaltender, wenn ich den Blick erhebe

Als Hausfreund kommt der Herr

Als Nachtlicht brannt an dunklem Ort

Als Priester trete ihr Sünder vor den Thron

Am Horeb flammt in rotem Brand

An deinem Busen lass uns lernen

Arm in der Krippe liegst du da

Auf Felsengrunde festiglich

Auf, bewege rasch die glatten Spiegel

Auf, bewege rasch die glatten Spiegel

Auf, erwache, meine Seele, hoffnungsvoll

Auf, Evangelisten

Auf, Herzen, seid ihr wach

Auf, ihr Handelsleute

Auf, ihr Priester Gottes, heiligt euch

Auf, ihr Seelen, lasst uns singen

Auf, Kind des Segens, iss vom Brot

Auf, Seele, du Sängerin, werde zum Bilde

Auf, zu heilgen Fahn, ihr Streiter

Aus dunklem Vorgrund tritt

Aus Mitternächtlich tiefem Dunkel

Aus schwerem Drang des Lebens

Aus tiefen Nöten schrei ich

Bald siegen, bald erliegen

Bedenk ich, Heiland, wie sanft dein Hirtenton

Begleit uns durch die Sabbathstage

Bekümmert sitz ich da und weine

Beladne, säumet nicht

Berge, weichet, fallt, ihr Hügel, fallt

Betrübet nicht den Geist

Bewacht, ihr Engel Gottes, unsre Kleinen

Bewahre mich, mein Gott, dass ich das erste Wort

Bild alle Kirchenchöre

Blick empor, in Glanzgewimmel

Blickt auf und seht den Wunderstern

Blüh ihm empor, du Hoffnung künftger Zeiten

Blutige Hände, schwebet hernieder

Boten Gottes, stimmet selig

Brenne hell, du Lampe meiner Seele

Da hängt er, ach, des Todes schuldig

Dank sei der Arbeit deiner Seele

Das Rad der Zeit rollt raschen Flugs zurück

Deiner heilgen Gottheit Glanz

Deines Thrones Stufen

Den Feind lass lästern, so hart er will

Der Ahnung voll vom Vaterland

Der ein Paradies voll Frieden oben uns bereitet hat

Der Feinde schreckenvolles Staunen

Der Himmel himmel sind dein Thron

Der Kirche erstgeborne Kinder

Dich laben, Herr, die Seelen

Dichte, Herz, ein feines Lied

Die Augen hebt und schaut

Die finstre Gruft, in die du sankst

Die Himmel erzählen die Ehre des Herren

Diener am Altare seines Heiligtums

Dir dienen, Fürst, ist Seligkeit

Dir, der um unser ewigs Leben

Du Bittst die Feinde, Gottes Sohn

Du Brennpunkt, der ein Feuermeere

Du erstgeborner allmächtger Königsssohn

Du gingest jin und glaubtest

Du guter Hirt, welch Loblied wird

Du hast dich mit deiner Braut

Du hast, mein Gott, mich frei geschaffen

Du holdes Licht. das jede Nacht durchbricht

Du König der Liebe, mit feurigen Zungen

Du Meister von dem Stuhle

Du musstest leiden, Gottes Sohn

Du nahest den Leiden, Betrübnis des Herzens

Du Niedrige, bleib treu dem Namen

Du rettest meine unsterbliche Seele

Du schautest auf Jerusalem

Du schwebtest, Geist des Herrn

Du seliger Magnet, der Herzen

Du setzest, Auge des Königs

Du Tröster in der Einsamkeit

Du wohnest nicht im Sturmwind, nicht im Feuer

Du wunderguter Heiland, du Gott

Du, der du deine Feind als Mann

Durch langen Krieg von meinem Gott geschieden

Düster herrscht in deinem Herzen

Ehre sei, Ehre sei Gott in der Höh

Eine ist es, die du liebest

Einsam in der Felsenhöhle

Engel Gottes, die im Licht

Er gebot dem Sturm und Meere

Er liebt, lasst uns ihn wieder lieben

Erheitr uns, Tröster, den nassen Blick

Erheitre uns, Tröster, den nassen Blick

Erkennen ihn, den Liebenswerten

Ermüdet aus der Schlacht der Fürsten

Erscheine, wir harren verlangend zu hören

Erwach am frühen Morgen

Erwache früh mit mir, steh mir zur Arbeit bei

Es deckt dich, o Buch, des Geheimnis Schleier

Es ist genug, so nimm, Herr, meine Seele

Es nährt dich, Mensch von Erde

Finsternis bedeckt die Erde

Finsternis bedeckt die Erde

Floss nicht, um die edle Dirne zu befrein

Folge mir, riefest du dem Zöllner zu

Frei schwören wir, Herr, Treue dir

Freue dich der Lebensreise

Freund des Herrn, der Abendstern

Freund, komm in der Frühe, für des Tages Mühe

Freundesgruß, Bruderkuss

Freundlich, Vater, aus der Höhe

Freundschaft galt dem Jonathan

Friede taut von oben

Friede, gleich des Stroms Gewässern

Froh aus der Arche fliegt die Taube

Froh lag an Jesu Brust Johann

Frohe Festtagslieder, wie ein einger Mann

Fühlst du, Seele, dich erhoben

Für Recht lass Gnad ergehen

Fürst guter Hirten, du lässest hundert stehn

Fürsten, Helden, rüstet euch

Fürwahr, fürwahr, er träget

Gedulde dich, du auf dem starren harten Erdlager

Geh ein zur Ruh, die Lieb umpflanzt dein Grab

Geh hin in deine Kammer, geh

Geh hin in Frieden, altes Jahr

Geh und säe Tränensaat, streu ihn aus

Gepredigt wird es von Ort zu Ort

Glaube, selge Zuversicht

Gleich Nebeln tilgst du Missetat

Gnad und Heil, o Kinderchor

Gott, in deine treuen Vaterarme

Gott, unser Bruder, wir kommen mit Lieb

Gottes Wort, du Feuerschwert, heilger Brand

Gottes Wundergärten stehn

Harr, o Herz, in Freud und Schmerz

Heil dir, o Seele, Heil, du hast das gute Teil

Heiland, deine blutge Taufe

Heile Blutgestalt, all mein Innres wallt

Heilig will ich mich befleißen

Heiliger Herr und Gott, Jehova Zebaoth

Heimlich, o ihr Brüder, ists

Heinweh fühl ich, Sohn vom Hause

Heiß umarm ich dich, du kalte Leiche

Heran, ihr Menschenkinder, lasst euch laben

Herr, dein Schiff umbrausen Stürme

Herr, dein Schiff umbrausen Stürme

Hilf uns fliegen, Adlern gleich

Hoch erschallt, ihr Jubeltöne

Hoch sitzt ins Himmels Thron

Hoff in sachter Stille

Holdseliger Knabe

Huldigt ihm, o ihr erlöste Heere

Huldigt, o ihr Geister

Ich folg dem Herrn, sie gehen, kommen, wandern

Ich fühle Schmerz, du treues Herz

Ich geh in stillen Bitten

Ich hab, o Seele, wider dich

Ich habs vergeben, spricht der Herr

Ich lag im Kreuze hingesunken

Ich sehe dich, du Menschensohn

Ich thron im Himmel oben

Ich weiß, dass mein Erlöser lebet, ihn sehn

Ihr blutigen Locken

Ihr Hände voll Segen

Ihr Herzen, sagt, wer hier am Ölberg zagt

Ihr Hirte, auf, wir wallen froh zur Stadt

Ihr Jünglinge, geliebte Schar

Ihr Kinder, kommt heran

Ihr Pilger auf dem Lebensweg

Ihr Töchter Jerusalems. eilet und saget

Im blutigen Gewand, darin er immer

Im siebenten Jahre genoss das Gefilde

In Christe Schule lerne lieben

In dir, o Rat und Kraft und Held

In Dunkel hüllst du, heilge Nacht

In Hütten der Gerechten

In stiller Abendstunde, in festlich froher Ruh

Ist meine Sache gleich des Herrn

Ists möglich, Herz voll Zärtlichkeit

Jahre eilen zur Vergangenheit

Jede Brust durchwehe

Jesu, mein Erbarmer, ach, wer war ich Armer

Kein Feuerross, kein Flammenwagen

Kind, das Könige besuchen

Kirche, spricht zu deinem Hirten

Komm, du Treuer, holder Menschensohn

Komm, Segen aus der Höh

Kommt heran zum Winderbau

Kommt herzu, erlöste Sünder

Kommt, betet auf Gethsemane

König aller Königreiche

König, lass dein Salböl auf uns tauen

Konntest du erkalten, einzig warmes Herz

Lache du in stolzer Ruh

Lamm Gottes, widersinnig tönt

Längst suchest du, mein Geist ein nahes Wesen

Laut im Herzen halls euch nach

Laut tönt es durch die Zeiten

Lehr und lieben, wie du liebetest

Leset eures Heilands Lieben

Leuchte hell in finstern Stall

Licht ist dein Kleid, Monarch der Welt

Lieben, lieben, steh geschrieben

Liegst du da in leiser Stille

Mach hell der Lampen Schein

Mag jemand, Seelen, noch dem Wasser wehren

Männer, lasst in euern Kreis mich treten

Mehr als tausend Sonnen

Mein Feund, in Myrrhenduft

Mein Freund ist mein und ich bin sein in himmlischem

Mein Freund ist mein und ich bin sein, er sitzt

Mein Herr, mein Gott, du sahst mein Herz

Mich zu heben, stiegest du herab

Mit deiner Glut entzünde mich

Mit deiner Glut erheize mich

Mit dem Kusse deines blassen Mundes

Mit Wasser taufete Johann

Möge dann zugleich durch unsre Seelen

Möge deine selge Liebe

Monarch der Welt, wer führt dich vor

Mose, langen Wechsels müde

Mühsam klimmt am Felsenpfade

Nach Abend wende dich

Nach schwerverbotner Frucht zu langen

Neben dich begraben will ich einst

Nicht eignes Recht noch Würdigkeit

Nicht ich bin, was ich bin

Nicht lang nach diesen Zeiten

Nie wird es dir heimlich, du liebende Seele

Nimm der Morgenröte Flügel

Nimm für deine Mutterpflege, Geist der Liebe

Nimm hin das Kind und säug es mir

Nimm unsern Herzensdank, du unser Trost

Nimmermehr genüg uns Wissen

Nur Lieb allein schafft Werk in Gott getan

O Buch, du wunderbares Buch

O du nur einen Tag Entbehrter

O du wundervoller Knabe, Knd

O du zum Mahl im Heiligtum

O Eden, du verlorner Garten

O Freund, wach über Deinen

O Garten Gottes, blüh

O Geist der Herrlichkeit

O Geist, du Lehrer der Seligkeit

O Gemein, erheb die Kehle

O Gemeinde, sei gegrüßt

O glaube durchgeh mit kräftigem Geweh

O Grab, du finstre Schreckensstätte

O heilger Ost, du Gegend wert und lieb

O heiligs Buch der Offenbarung

O heiligs Haupt von reinem Gold

O Herz, du edler Boden Gottes

O herzliche Barmherzigkeit

O Himmelsspeise, Labsal der Pilgerschaft

O Hoffnung, treue Trösterin

O irdische Hoffnungen, farbige Bogen

O Jesu, seliger Name du

O Kelch des Heils, wir ergreifen dich

O Kindeskindlein in der Kripp

O Kreuzesbaum, ist deine Erstlingsfrucht

O Leiche, du geliebte

O Liebe du, für mich gingst du in Todesschmerzen

O Liebe, du, für mich gingst du

O Liebe, selge Himmelsleiter

O seligs Chor, ihr Seraphim

O Vater, Vorbild aller Väter

O Wasser, Geist und Blut

O Wort des Lebens, dem klingst du süß

O, ihr selgen Reigen

Perle, o du eine, köstlich, wie sonst keine

Pflanzen Gottes, euer Los

Preis dir, Fürst der Auferstehung

Preise, preise, Seele, deinen Gott

Rasseln hör ich Blätter aufgejagt vom Wetter

Reicht, Brüder, euch die Hände

Reine Kraft vom heitern Morgen

Reine Kraft vom heitern Morgen

Rote, schwarze Haufen

Rufet laut, Posaunen

Ruhig stehst du da, Lamm Gottes

Rüst immer, Herr, dir Diener aus

Sammelt euch voll Dank und Freude

Sammle dich, du froher Jugendreigen

Sanft ist dein Joch, leicht deine Last

Schau die Sonne an der Wand

Schaut umher in die Zerstörung

Schlaf, du liebes Kind, Gottes Engel

Schön bist du, o Königssohn

Seele, liebst du mich, herzlich lieb ich dich

Seelen, löschet euer Dürsten

Segne, Herr des Segens du

Seht der Welten König

Seht die Füße selger Boten

Seht, an diesem lieben Sohn

Sei du mir nur nie ein Schrecken

Sei du mir nur nie ein Schrecken

Sei gesegnet, Weihetag

Sei getrost, es hat dein Glaube

Seid gesegnet, Kinderscharen

Seit du, o Heiliger, die Grüfte

Seit ich an meine Brust dich, holder Knabe

Selbstvergessne Liebe, führe mich

Selig ist, mein Heiland, deine Liebe

Selig ist, unaussprechlich selig ist

Selig ist, wen hier auf Erden

Selig sind die geistlich Armen

Selig sind, die nicht sehn und doch lieben

Selig sind, die nicht sehn und doch lieben

Sie sahn des Vaters Herrlichkeit

Sie schlägt, die segensvolle Feierstunde

Sie sind doch meine, sind nicht falsche Kinder

Sie singen Hosianna, dir, Herr

Sieh des Himmels Pforte

Sieh, es sinkt die Abendsonne

Singt, ihr Kehlen, Abendlieder

So lang noch irgendwo

Stephanus, der Erstling deiner Zeugen

Stürmen, o du Gottesbote

Sünder hört, er reißt euch aus dem Jammer

Tief im Herzen, unbeweglich

Tod, wo ist dein Stachel, wo dein Sieg

Treuer und wahrhaftger Zeuge

Treuer Vater, Gott der Liebe

Treues stilles Friedenstal

Tröstet euch im Ungemach

Über Weltentrümmern schläft

Um Gottes hohen Thron

Um ihren Meister versammelt war

Umdunkelt harrt mein reger Sinn

Umhüll, o finstre Nacht

Unaussprechlich süße selge Herzgenüsse

Und wir, der Erretteten fröhliche Reigen

Unter tausend Prachtaltären

Unverhofft kommt Jesus oft

Unzähmbare Mutterliebe

Verborgen und versiegelt

Verborgen wirkt im Mehle

Vergisset seines Kindleins wohl

Versammle dich, Gemeine

Verschwunden sind, o Held, des Todes Schrecken

Vollendet ist der Tag

Vom Honig kosten wir seliglich

Von der Liebe Pfeil getroffen

Von Ewigkeit bestimmt zum Lieben

Von Osten rauscht ein Engelpaar

Von seiner ersten heißen Stunde

Vorausgerufen ward der Freund

Wachet auf im Schoß der Erde

Was bin ich Erdenstäublein doch

Was fordert Gott, der Herr, von dir

Was für ein Mann, schweig, wildes Meer

Was ists, mein Heiland, um dein Lieben

Was richtest du, vermessnes Herz

Was weinst du, Seele, wen suchest du

Weil du, Gemein, in Schmach und Last

Welch ein Gruß, holde Jungfrau

Wenn die Trauermelodien

Wenn Gott, der Herr, zur Gartenschau

Wenn ich erst um ihn verlegen weine

Wenn zum letzten Male Christi Ruf

Wer bist du dort im roten Kleid

Wer bist du, wunderbares Wesen

Wer da nicht hat, wird beraubt

Wer dir, o Freund, am Busen ruht

Wer fasst in seine Faust das Meer

Wer glauben hat, spricht er

Wer löst an Gottes Buch

Wer Ohren hat, höre, es ist vollbracht

Wer stärket mir zur Arbeit Mut und Hände

Wer weckte doch von Aufgang den Gerechten

Wer wird mich doch erlösen

Werft nicht das Heiligtum den Hunden

Wie bienen um die Blumen schweben

Wie dir die Seraphinen

Wie eitel. wie eilig ist alles hienieden

Wie Hanna, dort, die Beterin

Wie hat er die Ernte so lieb

Wie ich, sollt ihr euch lieben

Wie labte doch, o Gärtner, jede Blume

Wie lodert doch, sich Seelen zu erkaufen

Wie regentropfen an den Rosen hangen

Wie ruhn wir doch im Schoß des Glücks

Wie sagt die Ruh dir, Seele, zu

Wie Senf, das kleinste Samenkorn

Wie tust du uns so wohl

Wir ehren dich, o Vater, du treues Gottesherz

Wir fahren hinab auf dem leuchtenden Spiegel

Wir fühlen die sanfte Gewalt deiner Liebe

Wir gehn hinauf zur heilgen Stadt

Wir knien, du Märtyrer ewiger Liebe

Wir kommen dir entgegen

Wir kommen, weil du rufst, o Freund

Wo ist ein Schmerz gleich deinen Schmerzen

Woher, vom Vaterlande, vom Bluts- und Freundschaftsbande

Wohlan, wer bittet, der erhält

Wollt ihr weggehn, fragt der Meister

Wundergarten Gottes in der öden Heide

Wundergarten Gottes in der öden Heide

Zagest du für Gottes Haus

Zehntausend tausend geflügelte Helden

Zimmermann der Welten

Zu Zion hat er seinen Herd

Zu Zion hat er seinen Herd

Zum Himmel stiegest du empor

Zum Ölberg ruft des Abends Stille

Zur Perlenmuschel wähle

Gedanken, die fliegen und nach Sehnsucht rufen

Unendliche Stufen den Turm hinauf,

unzählige Stiegen, die den Zeitenlauf biegen

und viele, viele Minuten zählen,

davon sie die kostbarsten wählen.

Erde, mit der sanfter Regen spielt

der im Boden auf wartende Samen zielt.

Winde, die zarte Gräser umschmeicheln,

Mütter , die ihre Kinder streicheln.

Worte , die ihre Wege bahnen

zu einer Brücke im menschlichem Sein.

Leises Lächeln und wissendes Ahnen

dringen ganz in das Dasein ein.

Wellen und Wogen erreichen mich

Alles ist Liebe, du und ich.

   

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Gemeine Akelei - Wald - Akelei ( Blume flower fleur ) mit violetter Blüte am Bahnhof in Kerzers im Kanton Freiburg - Fribourg der Schweiz

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Gemeine Akelei ( Aquilegia vulgaris )

 

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Systematik

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- Ordnung : Hahnenfußartige ( Ranunculales )

 

- Familie : Hahnenfußgewächse ( Ranunculaceae )

 

- Unterfamilie : Isopyroideae

 

- Tribus : Isopyreae

 

- Gattung : Akeleien ( Aquilegia )

 

- Art : Gemeine Akelei

 

- Wissenschaftlicher Name : Aquilegia vulgaris L.

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Die Gemeine Akelei ( Aquilegia vulgaris ), auch Wald - Akelei / Waldakalei genannt, ist

eine Pflanzen-Art aus der Familie der Hahnenfußgewächse ( Ranunculaceae ).

 

Die Gemeine Akelei wurde im Mittelalter und der frühen Neuzeit in vielfältiger Form in der

Medizin verwendet. Aufgrund der ihr zugeschriebenen Symbolik ist sie außerdem auf zahl-

reichen mittelalterlichen Tafelgemälden zu finden.

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Namensherkunft

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Die Herkunft des Namens „Akelei“ wird unterschiedlich gedeutet.

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Die meisten Autoren, so auch das Herkunftswörterbuch des Duden führen die deutsche

Bezeichnung „Akelei“ auf das lateinische Wort „aquila“ = A.dler zurück, da der Sporn ähn-

lich gekrümmt ist wie der S.chnabel und die Krallen eines A.dlers. Andere Autoren wie

etwa Esth er Gallwitz verweisen darauf, dass der Pflanzenname erstmalig von Hildegard

von Bingen überliefert ist. Diese verwendet den althochdeutschen Namen „aglaia“ oder

„agleya“. Eine Ableitung dieses Wortes vom indogermanischen „ak“, welches „spitz“

oder „scharf“ bedeutet ist dabei möglich. Angeblich habe erst Albertus Magnus den Bezug

des Wortes zu „aquila“ gebildet.

 

In anderen Sprachen wird auf die Ähnlichkeit des Honigblatts zu einer T.aube angespielt.

So wird im englischsprachigen Raum die Akelei als „Columbine Flower“ bezeichnet. Auch

manche deutsche Volksnamen spielen auf die Ähnlichkeit der fünf Blütenblätter zu fünf im

Kreis sitzenden Vögeln an: So wird die Blume je nach Region auch „Taubenblume“,

„Tauberln“ oder „Fünf Vögerl zusamm“ genannt.

 

Der Volksmund bezeichnet die Akelei auch als „Elfenhandschuh“ und „Frauenhandschuh“,

als „Kapuzinerhütli“ oder „Pfaffenkäpple“. Auf die ihr zugeschriebenen liebesfördernden

Wirkungen spielen die volkstümlichen Bezeichnungen „Venuswagen“ und der in der

Schweiz gebräuchliche Name „Schlotterhose“ an.

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Beschreibung

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Die Gemeine Akelei ist eine kurzlebige, mehrjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen

zwischen 30 und 60 Zentimetern erreicht, etwa 45 cm breit wird und über ein kräftiges

Rhizom verfügt. In der Mitte der lockeren Blattrosette wachsen lange, reichverzweigte

Stängel, an deren Blütenzweigen die gespornten glockenförmigen Blüten sitzen.

 

Die Laubblätter der Gemeinen Akelei sind bläulich-grün. Sie sind in drei gestielte Blättchen

gefiedert, die wiederum in drei Lappen eingeschnitten und am Rand gekerbt sind. Die grund-

ständigen Blätter sind lang gestielt, weiter oben am Stängel nimmt die Stiellänge ab und die

Blättchen werden länglich oval und ganzrandig. Bald nach der Blütezeit zieht sich die Pflanze

mit welkenden Blättern und Stängeln auf das Rhizom zurück.

 

Die Blüten erscheinen in der Zeit von Mai bis Juni und haben einen Durchmesser von drei

bis fünf Zentimetern. Sie haben fünf kronblattartige Perigonblätter, die jeweils 1,5 bis 2,5 cm

lang und 1,0 bis 1,5 cm breit sind. Die fünf Nektarblätter neigen sich glockenartig und tragen

am Grunde Nektardrüsen. Die Blüten sind überwiegend blau gefärbt; gelegentlich treten

jedoch auch bei der Wildform weiße, rotviolette oder blaue Blüten mit weißem Rand auf. Die

blaue Farbe geht auf das Anthocyanidin Delphinidin zurück.

 

Sie bilden aus jedem einzelnen, freien Fruchtblatt die für Hahnenfußgewächse typischen

Balgfrüchte. Während die Blüten nach unten gerichtet waren, stehen die Balgfrüchte auf-

recht und enthalten die bis zu 2,5 mm langen, schwarz glänzenden Samen.

 

Die als Gartenpflanze kultivierten Sorten der Gemeinen Akelei gibt es neben dem dunklen

Blau der Wildform auch mit weißen, rosa, roten und purpurnen Blüten. Strahlend weiße

Blüten hat beispielsweise die Sorte 'Nivea'. Daneben gibt es auch Zuchtformen der Ge-

meinen Akelei, die zweifarbig sind, und solche mit gefüllten Blüten. Zu den von der Royal

Horticultural Society empfohlenen Akelei-Sorten gehört beispielsweise die Zuchtform

'Nora Barlow', die pomponförmige gefüllte und altrosa und weiß gefärbte Blüten hat.

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Fortpflanzung

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Bestäubung

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Bestäubt werden die Akeleien nur von Insekten mit ausreichend langem R.üssel, etwa H.ummel-

arten. Ein solcher Rüssel ist notwendig, um den am Grund der Sporne der Honigblätter ausge-

schiedenen Nektar zu erreichen. Angelockt werden die H.ummeln durch die Farbe der Blütenblätter

sowie durch den Duft. Die I.nsekten halten sich mit den Vorderbeinen am Rand der Kronblätter

fest und dringen mit ihrem K.opf in den lang ausgezogenen Sporn ein.

 

Die Akelei gehört zu den Pflanzen, bei denen Staub- und Fruchtblätter zu unterschiedlichen Zeit-

punkten reifen. Über diesen Mechanismus stellen die Pflanzen sicher, dass die Narben der

Blüte durch den Pollen einer anderen Pflanze bestäubt werden. Als sogenannte vormännliche

Pflanze ( Proterandrie ) reifen bei der Akelei zuerst die Staubblätter. Daher wird, solange die

Blüte sich noch in ihrem vormännlichen Stadium befindet, der Hinterleib der H.ummeln mit

Pollen eingestäubt. Sind die Blüten bereits älter und damit weiblich, nehmen die dann reifen

Narben den Pollen auf, den die H.ummeln von anderen Akeleipflanzen mitbringen.

 

Kurzrüsselige H.ummeln beißen gelegentlich den Sporn der Akelei von außen an und holen

sich den Nektar, ohne dabei die Blüte zu bestäuben. Ist das Loch vorhanden, finden sich auch

bald B.ienen ein, die gleichfalls als „Nektardiebe“ den Nektar aufnehmen, ohne eine Bestäub-

ung vorzunehmen.

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Verbreitung des Samens

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Die Gemeine Akelei nutzt mehrere Mechanismen zur Ausbreitung ihrer Diasporen. Sie zählt

sowohl zu den sogenannten Austrocknungsstreuern, als auch zu den W.ind- und Tierstreuern.

 

Mit dem Verblühen der Blüten bilden sich die nach oben gerichteten Balgfrüchte aus, die

auf den verlängerten elastischen Fruchtstielen sitzen. Während des im Juli beginnenden

Reifungsprozesses dieser Balgfrüchte trocknen die Fruchtwände aus, und durch diesen

Trocknungsprozess öffnen sich die Balgfrüchte ruckartig entlang ihrer längsverlaufenden

Bauchnaht. Dabei werden die jeweils oberen Samen fortgeschleudert. Dieser Mechanismus

wird als Austrocknungsstreuung bezeichnet. Typischer ist jedoch, dass die Samen der Ge-

meinen Akelei durch W.ind oder T.iere verstreut werden. Der Wind löst die Samen aus den

geöffneten Früchten und trägt sie mit sich fort. Bei T.ieren verhaken sich die Balgfrüchte mit

ihren behaarten Oberflächen für einen kurzen Moment im F.ell der T.iere, um bei der Ablösung

vom T.ierfell ruckartig wieder nach oben zu schnellen. Dieser Rückstoß bewirkt, dass die Samen

aus der Balgfrucht herausgeschleudert werden ( sogenannte Semachorie ).

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Verbreitung und Unterarten

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Die Gemeine Akelei ist in ganz W.est-, M.ittel- und S.üdeuropa verbreitet, in E.ngland ursprünglich

wohl nur in den Kalkgebieten S.üdenglands, in S.kandinavien bis etwa 66° n. Br., in D.änemark

wahrscheinlich nur auf B.ornholm ursprünglich, sonst verwildert, auch für S.kandinavien ist nur

von einer Verwilderung auszugehen, im östlichen b.altischen Gebiet aber spontan, in R.ussland

meist verwildert, sowie weiterhin die H.ochgebirge der M.aghreb-L.änder N.ordafrikas. Im ge-

mäßigten A.sien und C.hina wird die gemeine Akelei von verwandten Arten abgelöst.

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Die Art hat nach Angaben im Atlas Florae Europaeae vier Unterarten:

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- Aquilegia vulgaris L. subsp. vulgaris

 

- Aquilegia vulgaris L. subsp. dichroa (Freyn) T.E.Díaz

 

- Aquilegia vulgaris L. subsp. nevadensis (Boiss. & Reut.) T.E.Díaz

 

- Aquilegia vulgaris L. subsp. paui (Font Quer) O.Bolòs & Vigo

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Daneben sind bei der polymorphen Art zahlreiche Varietäten beschrieben worden. Zu den nah

verwandten Arten des europäischen vulgaris - Komplexes gehören noch die Dunkle Akelei

( Aquilegia nigricans ) mit dunkel blauvioletten Blüten aus O.st und S.üdosteuropa, sowie die

Schwarze oder Schwarzviolette Akelei ( Aquilegia atrata ). Letztere hat braunviolette / braun-

purpurne, selten weiße Blüten und ist in den Kalk - Alpen, dem Alpenvorland und der S.chwä-

bischen Alb zu finden.

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Standort

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Die Art kommt zerstreut in kraut- und grasreichen, meist lichten E.ichen- und B.uchen - Misch-

wäldern ( Fagetalia- oder Quercetalia pubescenis-Gesellschaften; schwache Querco-Fagetea-

Klassencharakterart ) vor, ferner im Randbereich von Hecken, auf Trocken- und Halbtrocken-

rasen sowie im Saumbereich von Wiesen, so im Geranion sanguinei und selten in Mesobrom-

ion-, Glatthaferwiesen ( Arrhenatheretalia- ) oder in Thlaspietalia - Gesellschaften. Die Stand-

orte befinden sich auf sommerwarmen, mäßig trockenen bis frischen, nährstoff- und basen-

reichen, gern kalkhaltigen, mild - mäßig - sauer - humosen, lockeren, steinigen, sandigen

oder reinen Lehmböden; es handelt sich um eine Mullbodenpflanze. Je sonniger der Standort

ist, desto frischer sollte der Boden sein.

 

Häufige Begleitpflanzen der Gemeinen Akelei sind die S.tinkende N.ieswurz und das L.eber-

b.lümchen.

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Bestand und Bedrohung

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In einigen deutschen Bundesländern gilt die Gemeine Akelei als in ihrem Bestand gefährdet,

in B.randenburg gilt sie sogar als ausgestorben. Das Pflücken, Ausgraben oder Besitzen wild-

wachsender Akeleien ist generell untersagt, ebenso wie ihre Standorte oder Bestände nicht

betreten werden sollen. Alle Akeleien sind „besonders geschützt“ nach dem Bundesnatur-

schutzgesetz ( Bundesartenschutzverordnung ). Sie wurde 1985 in Deutschland als eine der

ersten Pflanzen zur Blume des Jahres gekürt.

 

In einigen Landschaften haben sich die Pflanzen in neuer Zeit wieder ausgebreitet, was zum

Teil auf die Verschleppung von Samen zurückgeführt wird. Zu Lebensraumverlusten kommt

es, wenn weit auseinander stehende Laubholzbestände in Nadelholzreinkulturen umge-

wandelt oder wenn Magerwiesen aufgeforstet werden.

 

Die Gemeine Akelei verträgt eine einmalige Mahd sehr gut. Wird dagegen an ihren Stand-

orten häufiger gemäht oder intensiver geweidet, wächst sie nicht mehr nach.

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Verwendung als Gartenpflanze

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Die Akelei ist wahrscheinlich seit dem späten Mittelalter eine Zierpflanze europäischer Gärten.

Da Herbarien erst ab dem 17. Jahrhundert angelegt wurden und erste botanische Bücher erst

im 16. Jahrhundert geschrieben wurden, lässt sich ein genaueres Datum nicht bestimmen.

Einen der ältesten Hinweise auf eine Verwendung der Akelei als Zierpflanze liefert dagegen

die mittelalterliche Kunst. Auf dem um 1410 entstandenen „Paradiesgärtlein“ eines unbe-

kannten oberrheinischen Meisters, das sich heute im Frankfurter Museum Städel befindet, ist

neben zahlreichen anderen Zierpflanzen auch eine Akelei zu erkennen. Auch Hieronymus Bock

berichtet 1539 in seinem „ Kreutterbuch “ von einer „ Agleyblume “, die häufig angebaut wird:

 

„Das Agleykraut wachßt gemeinlich in unsern Landen in den Gärten. Man findts aber auch in

den Wäldern die inn der höhe ligen.“

 

Leonhard Fuchs berichtete bereits 1543, dass neben Pflanzen mit der üblichen blau gefärbten

Blüte auch schon solche mit weißen oder rötlichen bekannt seien. Gefüllte Sorten werden erst-

mals 1561 beschrieben, und im Hortus Eystettensis wurden 1613 zwölf kultivierte Formen der

Gemeinen Akelei genannt.

 

Die pflegeleichte Gemeine Akelei, die allerdings schon um 1900 als altmodische Blume galt,

ist heute noch häufig in Gärten zu finden. Sie gedeiht besonders gut an lichten bis halbschattigen

Stellen im Garten, die einen humosen Boden aufweisen, und wird häufig mit Farnen und

Anemonen kombiniert.

 

Genauso häufig wie die Gemeine Akelei findet man jedoch in europäischen Gärten lang-

spornige Akeleisorten. Diese sind nicht auf die Gemeine Akelei zurückzuführen. Es handelt

sich meistens um Hybriden nordamerikanischer Akeleiarten, die nach 1800 zunehmend in

Europa eingeführt wurden.

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Die Akelei in der Heilkunst

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Inhaltsstoffe

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Alle bisher untersuchten Aquilegia Arten enthalten ein Nitrilglykosid, eine cyanogene, krebser-

regende, Blausäure-Glykosid Verbindung, die insbesondere in den Samen enthalten ist. Daher

sind die Pflanzen giftverdächtig. Neben Isochinolinalkaloiden wie beispielsweise Magnoflorin

und Berberidin sind in den Samenim weiteren Fette und Lipase gespeichert. Der Verzehr von

20 Gramm der bitter schmeckenden Blätter führt bereits zu leichten Vergiftungserscheinungen.

Zu den Symptomen einer solchen Vergiftung gehören Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Atemnot,

Herzbeschwerden und Benommenheit. Als Behandlungsmaßnahmen bei einer Vergiftung

durch versehentlichen Verzehr kommen vor allem das Auslösen von Erbrechen und die Ein-

nahme von Aktivkohle in Betracht.

 

Die in der Gemeinen Akelei enthaltenen Isochinolinalkaloide sind starke Reizgifte. Sie können

auf der Haut Brennen, Rötung, Blasenbildung und eventuell sogar die Entstehung von Nekrosen

auslösen.

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Historische Verwendung

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Die Verwendung der Akelei ist für das Altertum wegen der Namensunsicherheit unklar. Um

1460 wird urkundlich auf die Kultur der Akelei hingewiesen. Daher ist sie wohl schon relativ

früh gegen allerlei Krankheiten verwendet worden. Insbesondere sollte sie Wunden, Aus-

schläge, Geschwüre und Krebs heilen. Mit dem ausgehenden Mittelalter und in der Renais-

sancezeit steigerte sich offenbar ihre Verwendung, und zwar als Aphrodisiakum.

 

Im Mittelalter zählte die Akelei in Europa wohl zu den bekannten Heilmitteln da schon Hildegard

von Bingen die Gemeine Akelei als Heilpflanze erwähnt.

 

Während heute Gartenbücher davor warnen, dass Akelei giftige Verbindungen enthält, schreibt

Tabernaemontanus in seinem 1588 erschienen New Kreuterbuch:

 

Wiewohl nun dieses Gewöchs bey unsern Medicis sehr wenig oder gar nicht im Gebrauch/

so ist doch rathsamer dass es auch vor anderen frembden Gewächsen seinen Platz in der

Apotheken habe / sintemal es ein nützliches und heylsames Kraut ist/ und beyde jnnerlich

und eusserlich ... sehr nützlich zu gebrauchen.

 

Als innerliche Anwendung empfiehlt Tabernaemontanus das Mittel gegen Potenzstörungen.

 

In dem 1606 erschienenen medizinischen Werk Horn des heyls Menschlicher Blödigkeit oder

Kreutterbuch nach rechter Art der Himmlischen Einfließungen beschrieben durch Philomusum

Anonymum werden bereits 273 Anwendungsmöglichkeiten der Akeleipflanze beschrieben.

Unter anderem heißt es: ...es ist gut hitzigen Leuten, die gerne zürnen. Alle Teile der Pflanze

wurden als Heilmittel gegen Skorbut und Gelbsucht und bei Leber- und Gallenleiden und

Magenbeschwerden benutzt. Der scharfe Saft der Blätter sollte Wunden heilen, und man

glaubte, dass die Pflanze junge Paare vor bösem Zauber schützte.

 

In der Volksmedizin wurde die Akelei nur gelegentlich verwendet. Typische Anwendungsbe-

reiche waren Menstruationsbeschwerden, Augenerkrankungen, Hals- und Rachenentzündungen

sowie Gallenbeschwerden. Der Saft der im Mörser zerstoßenen Blätter sollte gegen Grind und

Hautausschläge helfen und – wenn er in Fisteln geträufelt wurde – deren Abheilung bewirken.

In einigen Gegenden des Siegerlandes wurde die Akelei im Frühjahr gesammelt und als Wild-

gemüse gegen Krebs gegessen. Die getrockneten, gepulverten Blätter waren auch einer der

wesentlichen Bestandteil einer im Dillkreis verwendeten Krebsarznei – wirksam war sie aller-

dings nur, wenn man die Pflanze schweigend gesammelt hatte. Die giftigen Wirkstoffe der

Samen wurden außerdem früher gegen äußere Körperparasiten eingesetzt. Ein Sud der

Samen sollte beispielsweise gegen Läuse helfen.

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Heutige Verwendung in der Heilkunst

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Akelei wird heute noch in der Homöopathie verwendet, wo die Pflanze ähnlich wie früher in

der Volksmedizin bei Menstruationsbeschwerden, Nervosität, Schwächezuständen und

Hautkrankheiten eingesetzt wird. Ansonsten findet die Akelei in der modernen Pflanzenheil-

kunde keine Verwendung mehr. Heute stehen die Pharmakologen auf dem Standpunkt, dass

die in der Akelei enthaltenen krebserregenden Glykoside in ihrer chemischen Struktur noch

unvollständig bekannt sind. Generell schätzt man die Gemeine Akelei als eine Pflanze ein,

die nicht mehr von medizinischem Interesse ist, da für ihre möglichen Einsatzgebiete andere

und wirkungsvollere Wirkstoffe zur Verfügung stehen.

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Die Akelei in der Kunst

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Die Akelei erscheint als Sinnbild auf vielen mittelalterlichen Tafelbildern. Esther Gallwitz, die

ein ganzes Buch den auf den Gemälden des Frankfurter Städel dargestellten Pflanzen ge-

widmet hat, schreibt dazu:

 

Die Akelei ist die „gotische“ Pflanze. Sowohl ihre Symbolik wie Zahlenmystik und Geometrie

fordern zu abstrahierenden Darstellungen heraus. Da ist zuerst das zweimal dreigeteilte Blatt

an den Blütentrieben, dann aber das grundständige Blatt, das dreimal dreigeteilt ist, und also

aus siebenundzwanzig kleinen rundlichen Blättern ein gleichseitiges Dreieck in einem Kreis

ergibt. Dieser Dreiteilung verbindet sich zum Symbol der göttlichen Dreifaltigkeit.

 

Die Akelei erscheint bereits in der Buchmalerei ab dem 14. Jahrhundert sehr häufig. Häufig

verweist die Abbildung der Akelei auf Bescheidenheit und Demut der Maria. Auf dem Genter

Altar der Gebrüder van Eyck steht sie für die Demut Christi. Der mittelhochdeutsche Pflanzen-

name Ageleie wurde infolge der Ähnlichkeit möglicherweise auf die kabbalistischen Ligatur

AGLA bezogen, die häufig auf Amuletten und Ringen angebracht wurde und dem Psalm 88, 53

Der Herr sei gepriesen in Ewigkeit, Amen entspricht.

 

Die Darstellung der Blume Akelei dürfte als demütige Lobpreisung und Anrufung Christi zu

deuten sein, was auch ihre häufige Anbringung neben anbetenden Stiftern und Heiligen erklärt.

Als Hinweis auf die Demut Christi kommt die Akelei auch in den folgenden Gemälden vor:

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- Hugo van der Goes, Sündenfall, W.ien, KHM

 

- Lucas Cranach d.J., Allegorie der Erlösung, Weimar, S.tadtk.irche

 

- Unbekannter Meister, Einhornjagd, E.rfurt, D.om

 

- Hugo van der Goes, Portinari-Altar, U.ffizien

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Nicht selten wird die Akelei auch auf die Demut Mariens bezogen. Das Pflanzensymbol weist

dabei auch auf die wunderbare Mutterschaft Marias hin. Die Akelei mit ihren entfernt tauben-

förmigen Blütenblättern symbolisiert auch den Heiligen Geist. Im Wallraf - Richartz - Museum,

K.öln hängt ein Triptychon mit der Anbetung der Könige, auf deren Mitteltafel ein Strauß mit

sieben Akelei - Blüten auftaucht. Der unbekannte mittelalterliche Maler hat die Blüten in die

Nähe des weiter links befindlichen Taubensymbols gerückt, die sieben Blüten symbolisieren

damit auch die „sieben Gaben des Heiligen Geistes“ und verweisen auf die „sieben Schmerzen

Mariens“. Damit leiten sie auf die Kreuzigungsdarstellung auf dem rechten Flügel des Triptychons

hin. Als Hinweis auf die sieben Gaben des Heiligen Geists sind auch die aufgeblühten sieben

Akeleien zu verstehen, die auf Hugo van der Goes Portinari Altar neben dem Jesuskind stehen.

Nach Marianne Beuchert steht die Zahl sieben hier auch für die sieben Kardinaltugenden des

Geistes: Weisheit, Verstand, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit und Furcht des Herrn

(Jesaja 11,2).

 

Nach Marianne Beuchert bleibt es ungewiss, ob das Dreiblattornament der g.otischen K.irchen-

fenster sich von der Akeleiblatt oder vom Kleeblatt ableitet.

 

Offenbar angeregt durch den volkstümlichen italienischen Namen „Amor nascosto“ (=Geheime

Liebe) haben vor allem italienische Maler die Akelei in einem etwas anderen Zusammenhang

gedeutet. Auf dem "Frauenporträt „La Colombine“ von Francesco Melzi, das sich heute in der

Eremitage von Sankt Petersburg befindet, ist die Akelei Sinnbild für eine heimliche Liebe und

Verführung. Auf Melzis Bild ist eine verführerische schöne Frau mit entblößter Brust zu sehen,

die in ihrer Hand eine Akelei mit einer geöffneten Blüte und zwei hängenden Knospen hält. Im

Bildhintergrund rankt ein efeublättriges Leinkraut (Cymbalaria muralis) an der Wand entlang.

Dieses Leinkraut wird im Code Rinio als umbilicus veneris, also als Nabel der Venus be-

zeichnet. Von der Kunstwissenschaft wird das Bild daher als Darstellung einer geheimen Liebe

(„amor nascosto“) gedeutet.

 

Eine ähnliche Bedeutung hat die Akelei auf dem im Louvre befindlichen Bildnis der Margherita

Gonzaga von Pisanello. Auch Leonardo da Vinci malte die Gemeine Akelei neben Bacchus, und

auf einer nicht erhaltenen Zeichnung, deren Kopie in der Bibliothek von Schloss Windsor aufbe-

wahrt wird, zeigt er Akelei neben Leda mit ihren Kindern.

 

Die Kunst nach dem 16. Jahrhundert hat die mittelalterlich-religiöse als auch die spätere sex-

uelle Symbolik der Akelei zunehmend vergessen. Die Akelei erscheint in späteren Jahr-

hunderten nur noch selten und hier meist in profanen Stillleben.

 

Die Akelei im Aberglauben [Bearbeiten]Lange vor dem Christentum galt die zarte Blüte als

Aphrodisiakum der Männer. In Europa waren vor allem die Samen Bestandteil vieler Hexen-

salben. Doch auch die Meskaki-Indianer Nordamerikas kochten aus Ginseng, Glimmererde,

Schlangenfleisch, Gelatine und Akelei einen Liebestrank.

 

Im Altertum glaubte man, Löwen fräßen die Akelei im Frühling, um ihre Körperkräfte zu steigern.

Botaniker nannten die Blume demzufolge Herba Leonis.

 

Im Volksglauben gilt ein aus der Akelei bereiteter Trank als wirksam gegen die durch Zauberei

bewirkte Impotenz:

 

So einem Mann seine Krafft genommen und durch Zauberey oder andere Hexenkunst zu den

ehelichen Werken unvermöglich worden war der trinck stätig von dieser Wurtzel und dem

Samen er genieset und kompt wieder zurecht empfahl Tabernaemontanus in seinem Kräuter-

buch von 1613. Hilfreich sollte es auch sein, wenn das Membrum virile mit dem Absud der

Akelei gewaschen wurde. Auch in Fruchtbarkeitsritualen spielte es eine Rolle, denn gegen

die Unfruchtbarkeit sollte man sie ins Bettstroh legen.

 

Nach dem Handwörterbuch des Deutschen Aberglaubens geht allerdings der Einsatz von

Akelei als Potenzmittel eher auf gelehrte literarische Überlieferung (Tabernaemontanus

und Matthioli, 1563) zurück als auf einen deutschen Volksaberglauben.

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Die Akelei in der Symbolsprache

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Deutlicher noch als bei anderen Pflanzensymbolen sind die symbolischen Bedeutungen

der Gemeinen Akelei gegensätzlich. Auf der einen Seite interpretierte man den gesenkten,

nickenden Blütenkopf als Zeichen für Demut. Man sah darin auch die Sorgen der Jungfrau

Maria symbolisiert, da man in dem französischen Namen Ancholie die Verkürzung von

Melancholie sah. In der Renaissance zählte die Akelei zu den Begräbnispflanzen. Gleich-

zeitig symbolisierte die Akelei Sexualkraft, Unbeständigkeit oder auch den verlassenen Lieb-

haber. Einer jungen Frau im 17. Jahrhundert einen Akeleistrauß zu schenken, galt aufgrund

der Symbolik der Pflanze als unschicklich.

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 030124

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Der Herr hat Großes an uns getan

 

1.) Der Herr hat Großes an uns getan,

Des sind wir fröhlich.

Und Fröhlichkeit öffnet dem Danke die Bahn,

Und Danken ist selig.

Drum steige die Freude zum Himmel empor,

Und bilde der dankenden Sänger ein Chor.

 

2.) Der Herr hat Großes an uns getan.

Tönt, Wonnepsalmen!

Hoch über den Garben, die reifen wir sahn,

Wehn friedliche Palmen.

Sie wehen den Schnittern erlabende Ruh'

Und heilen viel blutige Wunden uns zu.

 

3.) Der Herr hat Großes an uns getan

In deinen Mauern,

Stadt Gottes, der tröstende Helfer will nahn

Nach ängstlichem Trauern.

Schau, wie sich das Brünnlein des Segens ergießt

Und, fröhlicher rauschend, all überall fließt.

 

4.) Der Herr hat Großes an uns getan.

Im Sonnenstrahle

Schlug Sichel an Sichel, zu ernten, sich an.

Beim festlichen Mahle

Teilt Kränze dem trauenden Fleiße nun aus.

Gott füllet mit Segen die Scheuern, das Haus.

 

5.) Der Herr hat Großes an uns getan.

Jauchzt, ihr Erlösten!

Die Segen errungener Freiheit sich nahn,

Die Völker zu trösten.

Der Freundliche segnet mit freundlicher Hand -

Tief präget es in Herzen - den Krieg uns und Brand.

 

6.) Der Herr hat Großes an uns getan.

Preist ihn durch Segnen!

Die Milde des Ewigen schreitet voran

Im Tauen und Regnen.

Und Säen und Ernten ist heilger Beruf,

Zu welchem die Liebe des Vaters uns schuf.

 

7.) Der Herr hat Großes an uns getan,

Nach Tränensaaten,

Gott, heben die Ernten der Freuden nun an.

Mehr, als wir erbaten,

Hat deine Erbarmung an allen getan.

Wie Träumenden ist uns. Wir beten dich an.

 

8.) Der Herr hat Großes an uns getan,

Dank und Vertrauen!

An Vaterhand leit uns die sichere Bahn,

Die Lande zu schauen,

Wo ewige Ernten des Fleißes uns blühn,

Wo ewig von Danke die Herzen erglühn.

 

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Autor: Karl Gottlieb Mann

Bearbeitung: Karl August Döring

Melodie: Eigene Melodie

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Fromme Lieder

von Johann Karl Gottlieb Mann

Zweite verbesserte und vermehrte Auflage

Verlag bei Hemmerde und Schwetschke

Halle [Saale], 1817

Thema: Aussaat und Ernte

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Gegenstand: Psalm Nr. 126

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Johann Karl Gottlieb Mann, (* 31. März 1766 zu Taucha bei Leipzig, + 13. Juli 1821), war evangelischer Theologe und Kirchenlieddichter.

Er wurde 1794 dritter Diakon zu St. Wenceslai in Naumburg und starb als Archidiaconus ebenfalls in Naumburg 1821. Er war mit dem Domprediger Krause und dem Oberprediger Wehrde in Naumburg Herausgeber des neuen Naumburger Gesangbuchs 1806, in welchem auch schon Lieder von ihm erschienen. Er gab später eine Sammlung seiner geistlichen Gedichte unter dem Titel 'Fromme Lieder' heraus, Halle 1817, 2. Aufl. 1818. Sie sind vollständig in rationalistischem Sinne, aber in leichter, gefälliger Form und nicht ohne tiefere Frömmigkeit; unter ihnen sind einige Bearbeitungen älterer Lieder, in denen aber das Original völlig abgeändert ist. Vier von ihnen befinden sich noch im Hamburger Gesangbuch von 1842.

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Karl Gottlieb Manns Lieder/ Hymns

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An meinen Schöpfer will ich kindlich denken

Auf der Kindheit Blumenwegen

Auf Golgatha erhebe dich

Auf, auf, mein Dank, zum hohen Sternenhimmel

Auf, den Tränenblick vom Staube

Beschirm uns, Herr, dein reines Wort

Christ, folge deines Jesu Ruf

Das soll, Gott, meine Freude sein

Dein himmel träufelt Segen

Deinen Bundestag begrüßen

Dem Kämpfer Gottes Preis und Ehr

Dem Wohlseinsgeber Ehr und Preis

Der Herr hat Großes an uns getan

Der uns erschuf, beschützt, erhält

Der Wermutkelch ist nun geleert

Dich Richter fürchte alle Welt

Die Ernt ist reicher als die Saat

Die Freude will am Friedensfest

Die heilge Stärke will ich fühlen

Dir tönt aus frommen Herzensdrang

Du Erd im düstern Trauerflor

Du leitest mich nach deinem Rat, allweiser Weltregierer

Du, Herr, hast es gegeben

Du, Herr, lenkst meiner Tage Lauf, hilfst mächtig

Ehrt standhaft den Glauben der Christen und wandelt

Ein Feierabend sinkt

Ein neuer Pfad beginnt

Ein Scheideweg vereint uns hier

Ein Schritt zur Ewigkeit, ein Jahr von Gott verliehen

Empor zum Schöpfer, himmelwärts

Erhebt die Wunder seiner Güte

Es tobe nur der grause Sturm

Euer sei das beste Teil, schützet es

Freiheit ist des Geistes Würde

Frohlocke, Vaterland, welch Heil

Frohlockt, ihr Eltern, er erscheint

Früh sank ihres zarten Lebens Sonne

Für unsre Fürsten beten wir

Gib mir ein fröhlich Herz, Gott, Quelle wahrer Freuden

Gott ist unsre Zuversicht, unsre Hilf

Gott lob, verschwunden ist die Zeit

Gott, unser Dank und Freudenblick

Heb an, du angenehme Zeit

Heil der segensvollen Stunde

Heilger Jesu, hier sind wir

Herr Gott, dich loben wir

Ich denke dein voll Dank und Liebe

Ich sehe meinen Himmel offen und singe

Ich weil an Jesu Siegesgrabe

Ich weiß, ein Stündlein schlägt

Ich will mit Danken treten

In unsre Siegeskränze schlingen

Kaum ist der Herr vom Tod erwacht

Lasst uns unsern Gott erheben

Mit tiefer Rührung weihen wir

Mitten in des Friedensschoß dringen

Noch auf der Jahre höchster Stufe

Nun legen wir vor dir, Gott, unsre Kindheit nieder

O der Wonne, wenn wir scheiden

O Friede, Friede, welch ein Heil

O, welche wunderschöne Gabe

Schweigend sinkt vom Himmel nieder

Segen deiner Weihestunde

Sei hoch gesegnet, Jubeljahr

Sei mit Freudenchören begrüßet

Sie schlägt, die ernste Stunde

Sing, Wahrheit, deinen Siegestag

Stärkung, nicht Verzweiflung trinke aus dem Leidenskelch

Triumphiert, es ist kein Tod

Vater, deine schöne Erde ward ein dumpfes Trauertal

Vater, herrscher Himmels und der Erde

Vergesset eures Schöpfers nicht

Vom Dunkel unsrer Erde schaun wir zum Meer

Werdet, werdet, wie die Kinder

Willkommen, Herold bessrer Zeit

Wir beugen tief uns, Herr, vor dir

Wir glauben an den großen Gott

Zum Friedensschöpfer hoch empor

 

Photo: Eingang der kath. Kirche St.-Peter-und-Paul in Hofheim am Taunus

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O du, den Jesus uns verheißt

 

1.) O du, den Jesus uns verheißt,

Du des Vaters und des Sohnes Geist,

Komm, zu deiner Ehre

Durch deine Lehre

Im Bestreben nach göttlichen Werken

Meinen Geist zu stärken!

 

2.) Als Gott vom Himmel dich ergoss,

Wurden Seen, wo nie Wasser floss,

Ströme voll Gedeihen

In Wüsteneien.

U nd es quollen im durstigen Lande

Brunnen aus dem Sande.

 

3.) Wie blühte, wo einst alles wild

Und verschmachtet da lag, das Gefild!

Welche reiche Saaten

Erhabner Taten!

Was für Ernten von Zeiten zu Zeiten

Für die Ewigkeiten!

 

4.) Fließ, Tau des Herrn, herab auf mich!

Wie ein ganz erstorbner Baum bin ich,

Ohne Kraft und Leben.

Das kannst du geben!

Gib mir Fruchtbarkeit, göttliche Werke

Tun zu können, Stärke!

 

5.) Erfülle mich mit Blüt' und Frucht,

Dass der Herr, wenn er kommt und die sucht,

Dann nicht, mir zum Fluche,

Vergebens suche,

Dass ich von der erneuerten Erde

Nicht vertilget werde!

 

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Autor: Johann Andreas Cramer

Melodie: ohne Angaben

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Der Text wurde von mir behutsam, soweit

es die Strophenform und der Endreim zu-

ließen, in heutiges Hochdeutsch übertragen

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gefunden in Johann Andreas Cramers

Sämtlichen Gedichten - Zweiter Teil

gedruckt bei Joh. Gottl. Immanuel Breitkopf

Leipzig, 1782

Thema: Himmelfahrt

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Johann Andreas Cramer, (* 27. Januar 1723 in Jöhstadt bei Annaberg (Erzgebirge); † 12. Juni 1788 in Kiel), Freund und Biograph Gellerts, Konsistorialrat in Quedlinburg, evangelisch-lutherischer Hofprediger in Kopenhagen, Professor der Theologie in Kiel. Sein Gesangbuch für Schleswig-Holstein 1780 enthält viele rationalistische Umarbeitungen älterer Lieder, Cramer selbst dichtete über 400 geistliche Lieder, die zu seiner Zeit in großer Zahl in den Gesangbüchern zu finden waren.

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Johann Andreas Cramers Lieder/ Hymns

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Advent

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Die Erd ist Jesu Christi

Sohn, der uns verheißen war

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Aussaat und Ernte

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O Gott, von dem wir alles haben

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Bittgesänge, Gotteslob und -dank

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Herr, unser Gott, du warst, du bist zu allen Zeiten

Lobsinget Gott und betet an

Nie kann ich meines Gottes Wege

Preis dir, dem Heiligen, o lehr uns dir

Schuf mich Gott für Augenblicke

Wer zählt der Engel Heere, die du

Wie groß, wie angebetet ist dein Nam

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Christuslied

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Frohlockt, ihr Christen, preist und ehrt

Sollten Menschen, meine Brüder

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Frühlingslied

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Nicht länger traure Berg und Tal

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Glaube, Kampf und Rechtfertigung

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Dein Wort, o Höchster, ist vollkommen

Wo find ich Gott, den meine Seele weit über alles schätze

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Gottes Reich und Eigenschaften

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Erschalle laut, mein Lobgesang

Gott, grenzenlos, undenkbar groß

Ich lobe dich und preise dich

Preist, Christen, mit Zufriedenheit, preist Gott

So weit, Herr, deine Himmel reichen

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Gottvertrauen, Kreuz und Trost

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Sollt ich an deiner Macht, o Gott, verzagen

Unerforschlich sei mir immer meines Gottes Weg

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Herbstlied

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Geerntet ist der Felder Saat

Still lächelnd wie ein frommer Greis

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Himmelfahrt

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Sterbend für das Heil der Sünder, rief Jesus laut

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Michaelistag und Engellieder

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Betet an, ihr Menschen, bringet dem Höchsten

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Mittags- und Tischlied

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Auf dich, o Vater, schauen unsre Blicke

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Nachfolge, Kirche und Mission

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Der Herr ist der Begründer, der Kirche Zuversicht

In deiner Liebe, Gott, nicht zu erkalten

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Ostern

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Tief im Abgrund erklang des Himmels hoher Siegsgesang

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Passion

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Bekenner Jesu, werdet nie vermessen

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Reformationsfest

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Lobsinget Gottes starke Macht

Lobsingt, Gottes Huld und Macht

Triumphiere, Gottes Stadt, die sein Sohn

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Sommerlied

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Der Erde mütterlicher Schoß

So weit die Menschen, Gott, auf Erden wohnen

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Sünde, Buße und Umkehr

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Ach, wer, Gott, vermag zu zählen

Umsonst, umsonst verhüllst du dich, mein Herz

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Taufe

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Lasst uns, Christen, hoch erfreut

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Tod und Ewigkeit

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Stärke, Gott, mich in dem Glauben

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Trinitatis

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Dir, Herr und Vater

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Weihnachten

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Er ist gekommen

Heilig ist Gott, zu verderben ein Eifrer

Lobsingt, lobsinget Gottes Sohn

Nacht voll Heil, voll ewger Wonne

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Winterlied

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Auch für den Winter danken wir

Nicht für die Felder Segen nur

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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned

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Ach Gott, wie ein Geschätz verfließt die Zeit

Ach, die zweifelnden Gedanken

Ach, ewig wird die Strafe sein

Ach, rief Gott seinen Richterblick, der mich durchbohrt

Ach, wer auf späte Buße hofft

Ach, zürne nicht und dein Gericht

Alle Menschen müssen sterben alles Fleisch vergeht wie Heu

Allein an dir, mein Gott, hab ich gesündigt

Aller meiner Brüder Rechte lass, o Gott, mir heilig sein

Allgütiger, der gern erfreut

Als Gott dich deinen Menschen gab

Als ich in großen Schmerzen der Krankheit

Als in der Krankheit Schmerzen

Am Kreuze rief der Sohn, versenkt in Leiden

Anbetung, Jubel und Gesang und Lob

Auch Sünder können selig sein

Auf Erden Wahrheit auszubreiten, die Wahrheit

Auf ewig ist der Herr mein Teil, mein Führer

Auf, mein Herz, ermanne dich

Aufrichtig, redlich, offen, frei ist Jesu Jünger

Aus deiner Quelle, Schöpfer, nimmt der Mensch, zur Seligkeit bestimmt

Aus einem tief vor dir gebeugten Herzen

Aus Erde ward mein Leib erbaut und wird auch wieder Erde

Aus seines Irrtums Finsternissen

Bald schwingt mein Geist sich auch vom Staube

Bedenk, o meine Seele, wozu du hier auf Erden bist

Beginnt ein Lied voll Dank mit feierndem Gemüte

Beglückt ist, wer mit Lust

Beglückt, beglückt ist, wer auf Erden

Berufen hast du mich, mein Gott

Besinget mit heiligen Zungen

Betet an, lasst uns lobsingen und Ehre

Bewaffnete, der Krieger Stand bewacht

Breit über mich, Herr, und mein Haus

Bringt dem milden Vater Dank

Bringt Ehre Gott, bringt Ehr ihm her

Christus, der uns selig macht, rein von Missetaten

Damit ich Pilger dieser Erde im Guten

Dank dem milden Vater, Dank

Danket Gott, erhebt ihn, singet

Das Amt der Lehrer, Herr ist dein

Das Recht, das uns der Herr gegeben, ist heilig

Das sollt ihr, Jesu Jünger, nie vergessen

Dass Gott unsträflich ist, des freue sich

Dass stets noch Christen streben

Dein bin ich, Herr, dir will ich mich zum Opfer geben

Dein ist das Licht, das uns erhellt

Dein Reich, o Gott, ist herrlich, ewig währen

Dein Wort, Herr unser Gott, ist ganz erfüllet worden

Dein, Gott, ist unser Leben, du hast es uns gegeben

Deine Schöpfung, Erd und Himmel

Der du allein unendlich bist, du kennest alles

Der du beschlossest, als du schufst

Der du zu Gott erhöhet bist

Der du, o Gott, mein Schöpfer bist

Der Fürst des Landes freue sich

Der Geist, den uns der Sohn erwarb

Der Hang zum Bösen wohnt in mir

Der Herr ist Gott und keiner mehr

Der Herr ist Gott, von Ewigkeiten

Der Herr ist in den Höhen

Der Herr sitzt auf dem Throne

Der Himmel Ruf erzählt und lehret

Der Sohn ist meine Heiligkeit

Der Sohn, der uns bei Gott vertrat

Der Weise sagt zu seiner Seele

Des Herrn Gesetz verkündet den Gemeinen

Des Reiches Beherrscher

Des Wahns und Irrtums Finsternissen

Dich beten, Gott, die Himmel an

Dich ruf ich an, Gott, lass mich stets auf Erden

Die Erd ist, Jesu Christe, dein

Die ganze Schrift mit allen ihren Lehren

Die Himmel preisen Gottes Macht

Die Himmel rufen, jeder ehret die Größe

Die ihr beglückt mit Kindern seid

Die ihr des Lebens edle Zeit

Die ihr geübt in Künsten seid

Die ihr, wie ernste Pflicht gebeut

Die Kinder, deren wir uns freun

Die Menschen mögen herrschen oder dienen

Dienstfertig soll ich sein

Dies sind die Rechte, welche Gott

Dir zu leben, dir zu sterben, ewig, Vater, dein zu sein

Dir, Davids Gott, dir töne Harf und Psalter

Dir, Gott und Vater, dienen wir mit freudigem Gemüte

Dir, Gott, sei Preis und Dank gebracht

Dir, Herr, sei dieses Kind empfohlen

Dir, unserm Gott, sei Dank für deines Wortes Lehren

Dort hängt, durch viele Leiden schon

Du bist der Stifter unsrer Freuden

Du bist, o Gott, gerecht, du gibst

Du freies Volk, das keinen Nationen

Du Geist des Vaters, Geist des Sohns

Du gingst, o Heiland, hin, für uns zu leiden

Du hast den Kindern Jakobs nicht

Du siehst, mein Schöpfer und mein Herr

Du trauriges Gehölz, du Freund von meinem Leiden

Du willst, o Gott, du Stifter auch der Ehen

Du, Gott, bist unsre Hilf und Macht

Durch einen Menschen kam der Tod

Ehre gern die Obrigkeit, wie sie der Herr gebeut

Eifrig sei und fest mein Wille

Ein Fels ist Gott und Gottes Arm

Ein heilig Band vereint euch

Entreiß dich deinen Schranken

Er wird, erscheinen wird der schrecklichste der Tage

Erhalter, Menschenhüter, dank und Preis sei dir

Erheb, erheb, o meine Seele, Gott, meinen Schöpfer

Erhebe dich, mein Lobgesang

Erhebt den Herrn, dankt, dankt dem Gott der Götter

Erhebt und betet an zur Erde

Erhör uns, Gott, wir flehn um Licht

Erwache, Harf und Psalter

Erwäg, o mein Seele, wozu du hier auf Erden bist

Erzeig an mir, Erbarmer, deine Gnade

Es ist ein Gott, er hat auch mich erschaffen

Es sei mein ernstlich Entschluss

Es strömt, o Gott, aus deiner Hand

Es werde Gott von dir erhoben

Ewig, ewig bin ich dein, teuer dir, mein Gott

Fallet nieder, fallet nieder, betet Gottes Wunder an

Fest steht zu Gottes Ruhme die Kirche

Fleug auf, mein Psalm, mein Lobgesang

Frohlockend dank ich, Vater, dir

Frohlockend, Vater, wach ich auf

Frohlocket Gott, lobsingt dem Herrn

Frohlockt zu Gottes Ruhme

Frohlockt, lobsinget Gott, der Heiland ist gekommen

Für unsern Nächsten beten wir

Für unsre Brüder beten wir, o Vater, wie für uns

Gedenk, o meine Seele, dass du für Gott

Geist des Vaters, komm hernieder

Gelobt sei Gott, ihm will ich fröhlich singen

Gepriesen sei der Herr für deines Wortes Lehren

Gib, Gott, dass ich der Wahrheit treu

Gott hats erfüllt, Gott hats erfüllt

Gott ist ein Schutz in Nöten und seiner Kirche Zuversicht

Gott ist heilig, sterben, sterben

Gott ist kein Mensch

Gott sei Preis und Dank gebracht, denn nun

Gott werde stets von dir erhoben, du, deines Schöpfers Bild

Gott, dein ist unser Leben, du hast es uns gegeben

Gott, deinen heiligen Befehlen will ich

Gott, deiner Stärke freue sich der König allezeit

Gott, der su unser Vater bist, der alles

Gott, dessen Macht des Feuers Kraft

Gott, durch Glauben und Vertrauen

Gott, ich darf mich zu dir nahn

Gott, ich preise dich mit allen Frommen

Gott, meine ganze Seele macht deinen Ruhm bekannt

Gott, meine Seele singe dir

Gott, nur Eines Menschen Sünden, was für Übel

Gott, unserm Gott sei Lob für seines Wortes Lehren

Gott, warum erwachst du nicht

Gott, welch Verderben wohnt in mir

Gott, Weltrichter, richte nicht

Gott, wer ist dir zu vergleichen? Wer zählt

Gott, wie du bist, so warst du schon

Gott, wie verderbt ist von Natur mein Herz

Groß ist des höchsten Name

Groß ist, ihr Eltern, eure Pflicht

Groß wird des Sünders Elend sein

Halt im Gedächtnis Jesum Christ, o Seele

Halte dich mit hoher Liebe an den Herrn

Halte dich nicht länger, fließe, stille Zähre

Heil dem Gerechten, der auf Erden mit allen seinen Kräften strebe

Heil, Heil dem Manne, der vom bösen Rat

Heiland, der verheißen war

Heilig, heilig ist das Band, das die Menschen

Heilig, heilig sei der Eid euch

Herr erhöre mein Gebet um deiner Wahrheit willen

Herr Jesu Christ, ich weiß es wohl, ich muss, ich werde

Herr Jesu, gib uns deinen Geist

Herr, dir ist niemand zu vergleichen

Herr, du erforschest mich, dir bin ich nicht verborgen

Herr, du erforschest mich, du kennest mich

Herr, du regierst, dass alles glücklich werde

Herr, eifr um deines Namens Ruhm

Herr, höre mein Gebet und lass es dir gefallen

Herr, höre meine Worte, nimm meine Bitte an

Herr, lehre mich auf deinen Willen sehen

Herr, segne mein Bestreben, nicht bloß für mich zu leben

Herr, wie lange muss ich ringen, eh ich auf der steilen Bahn

Herr, wir singen deiner Ehre

Hier sind wir, Gott, und flehn um Licht

Hilf, Herr, wenn sich die kleine Zahl

Hilf, wo der wahren Christen Zahl

Himmel, Erde, Luft und Meer, aller Welten

Hochbegnadigt von dem Herrn

Höchster, dir will ich lobsingen und in meiner Trübsal

Ich bin des festen, redlichen Entschlusses

Ich freu, ich freue mich in dir

Ich fürchte Gott, was kann mir schaden

Ich hab, o Gott, mir ernstlich vorgenommen

Ich habe, Gott, mir vorgenommen, nie auf der Übertreter Pfad

Ich habe, Herr, von meiner Sünden Bürde

Ich kann, Unendlicher, schon hier durch eifriges Bestreben

Ich lag umringt mit Schmerzen

Ich preise dich und singe dir, Versöhner aller Sünder

Ich sah es, Myriaden Bitten ergossen sich

Ich soll zum Leben dringen

Ich such in Gott mein Glück

Ich weiß, dass Gott ist, Gott hat mich erschaffen

Ich will dem Herrn zu jeder Zeit vertrauen

Ich will in stiller Einsamkeit zu dir

Ich will, mein Gott du König, dir lobsingen

Ich, den du schufst, ich preise dich

Ihr alle, die ihr fromm und treu euch ohne List

Ihr Kinder Gottes, freuet euch

Ihr, die auch ohne Wissenschaft und ohne Kunst

Im Tugendeifer, Gott, nicht zu erkalten

In deiner Stärke freue sich der König

In die Stille will ich fliehen

Ist gleich unerforschlich immer unsers Gottes Weg und Rat

Ja, Vater, du beschlossest schon

Ja, zur Stille will ich fliehen

Jauchzt unserm Gott, er ist von großer Güte

Jesu, Trost der armen Seelen, du lässt dich

Jesus Christus sprach Bewahre mich, Vater

Jesus ist mein Hirte, als ich mich verirrte

Jesus rief mit lauter Stimme

Kommt und lasst uns niederfallen, bewundernd rühmen

Kommt, kommt, den Herrn zu preisen

Kommt, lasst uns Gott lobsingen

Kommt, lasst uns Gott und seine Größ erheben

Kommt, Menschen, her und schauet

Lass, Herr, im Guten meinen Fleiß zu stärken

Lass, o Jesu, mich empfinden, welche Seligkeit

Lass, o Jesu, nicht vergebens

Lasst unter Gottes Arm uns

Leben fließt aus Gottes Fülle

Lehrer aus des Himmels Höhn

Lernt, Menschen, wie gerecht

Lob, Ehr und Dank sei dir, o großer Gott, gesungen

Lobsinge Gott, erheb ihn, meine Seele

Lobsinge Gott, erwecke deine Kräfte

Lobsingt dem Heiland, meine Lieder

Lobsingt dem Herrn, dem Gnädigen, dem Treuen

Lobsingt dem Sohne, preiset ihn

Lobsingt, ihr Völker, preist den Sohn

Lobsingt, lobsingt dem Herrn, frohlocket Gott

Mein Erlöser, du mein Freund, Stifter meiner

Mein Gott, zu dem ich weinend flehe

Mein Leib ist dein Geschenk

Mein Leib soll, Gott, dein Tempel sein

Mein Los in dieser Welt sei stets

Nach dir verlangt, o Jesu, meine Seele

Nicht alle können herrschen

Nicht mürrisch, finster, ungesellig

Nimm deine Psalter, Volk der Christen

Nimmt Gott, dem wir vertrauen

Noch immer wechseln ordentlich des Jahres Zeiten

Nur nie verzagt, wenn euch nur Gott, ihr Frommen

O du, den Jesus uns verheißt

O Geist des Vaters, Geist des Sohns, Lehrer, Tröster

O Gott, erbarme väterlich der Witwen

O grabts mit Flammenschrift in Erz

O Herr, mein Vater, dein Gebot

O Schöpfer, jedes deiner Werke macht deiner größe

O Vater in der Höh, der mir in diesem Leben

O welch ein Segen ist ein Freund, der

Oft blühn Verbrecher auf und Gottes Fromme leiden

Preis sei dem Gotte Zebaoth

Preis, Preis sei Gott, und Glück und Heil

Preist, Christen, mit Zufriedenheit, preist Gott

Richte nicht, wenn Sünder sterben

Rühme, Seele, dein Gesang triumphiere

Rühmt, Christen, euern Gott, mit euern Liedern

Sanft und leicht ist Christi Joch

Schön ist die Tugend, mein Verlangen

Schön und lieblich prangen die Gefilde

Schweigt, Verächter, spottet nicht

Schwingt, heilige Gedanken, euch von der Erde los

Sei mir gnädig, Menschen denken

Seinem eignen Herzen heucheln, Sünde tun

Selbst Engel sind gefallen, Herr

Selbst Jehova fordert Gaben

Sie kommt, sie kommt, die Zeit, die Gott

Singt unserm Gott mit dankendem Gemüte

So weit die Menschen deine Welt bewohnen

So weit nur deine Sonnen glänzen

Sohn Gottes, du mein Herr, du bist mein Gott

Sohn, der du für uns starbst und lebst

Soll er von uns vergessen sein

Soll sich mein Geist, o Gott, zu dir erheben

Sollt ich meinem Herzen heucheln

Sorglos lebt in seinen Sünden

Standhaft sei, o Gott, mein Wille, reines Herzens

Steig auf, mein Psalm, mein Lobgesang

Teuer, wie mein eignes Leben

Tief anbetend, tief im Stande

Tugend und Religion will ich nie verlassen

Um als ein Christ zu leben

Um Erbarmen flehen wir, um Erbarmen

Um Erbarmen flehen wir, Weltenherrscher

Unermesslich ewig ist Gott, der Höchste

Unsre Kindheit, unsre Jugend

Verbergt euch, Sünder, meine Brüder

Vereint mit deinen guten Kindern, will ich des Bösen Umgang fliehn

Versammeln meine Sünden sich

Vollendet freudig euern Pfad

Vollendet freudig euren Lauf

Vom ganzem Herzen lieb ich dich, mein Heiland

Von dir in diese Welt gerufen, stehn, Vater, alle Menschen hier

Von dir sind, Gott, der Ehe Freuden

Von Furcht dahin gerissen

Von ganzem Herzen rühmen wir

Von Gott, o Landmann, ist dein Stand

Vor dir ist alles offenbar

Warum verschmähen Menschen doch

Was bös ist, hassest du

Was ist, o Gott im Himmel, was auf Erden

Welch eine hohe Seligkeit

Welch hohes Amt, Betrug und Wahn und Laster zu besreiten

Welt erwach und werde Licht

Wen wird, o Gott, die Wonne der Erlösten

Wenn auch Widerwärtigkeiten gegen meine Ruhe

Wenn du durch Widerwärtigkeiten

Wenn ich auf Gottes Wegen wanke

Wenn ich mein Auge, Gott, zu dir erhebe

Wenn jemals Zweifel sich in mir kühn wider deine Lehre

Wenn Menschen streben, dir an Güte und Wohltun

Wenn Menschenhilfe dir gebricht

Wenn sich der Frevler bläht und Tugendhafte leiden

Wenn sich, o Gott, mein Geist zu dir erhebet

Wenn uns, o Gott, durch deine Milde

Wenn wir unsern Lauf vollenden

Wenn, Gott, die Feinde deiner Lehre

Wenn, Jesu, meine Pilgerzeit nun ganz durchlebt

Wenn, Mittler, meine Pilgerzeit nun ganz

Wer arm und dürftig ist

Wer bekehret, wer gläubig ist, wer, ein Kind

Wer durch den Glauben lebet

Wer fühlt der Buße Schmerzen

Wer gehorcht, der tus mit Lust, er bleib immer sich bewußt

Wer gibt gebeugten bangen Sündern

Wer gleicht dir, Gott, undenkbar ist die Zahl

Wer hat den Glauben, dessen Früchte beweisen

Wer heilig ist, der bleib auch heilig

Wer herrscht, wer Fürst, wer König ist

Wer höher durch Geburt schon ist

Wer keine Furcht vor Menschen achtet

Wer leben will und glücklich, der betrübe

Wer mit Lust und Eifer strebte

Wer schwach ist, der vertrau auf Gott

Wer unter Gottes Schatten ruht, den mag kein Feind

Wer wird in deiner Allmacht Schirme

Wer zählet alle Gaben, die wir Beglückten

Wer, neu durch dich, o Gott, geboren

Wer, o mein Gott, aus dir geboren

Wie du mit deiner Rache Heeren

Wie ein Geschwätz des Tags, verfließt

Wie eine Mutter sich erbarmt

Wie elend ist, wer arm und schwach

Wie gnädig warst du, Gott, von Alters

Wie groß ist Gottes Herrlichkeit, er sprach

Wie hart ist dessen Los, o Herr, ach, welche Lasten

Wie leicht verirren Menschen sich

Wie lieblich ist doch, Herr, die Stätte, da deines Namens

Wie liebt uns Gott so väterlich

Wie mannigfältig sind die Gaben, womit uns, Gott

Wie schön ist Gottes Welt

Wie selig bin ich, wenn mein Geist

Wie selig ist, wer gläubet und, von der Sünde Tyrannei

Wie, Völker, von dem Aberglauben

Wir danken freudig dir für alle deine Gaben

Wir erscheinen hier vor dir, dich, o Vater, zu verehren

Wir kommen, Helfer, dir

Wir sind in Not

Wo deine Lehrer, Gott, dein Wort uns lehren

Wo ich auch bin, will ich dem Herrn vertrauen

Wo ist die Nacht der Einsamkeit

Wo ist die Stätte des Verstandes

Wo ist ein Volk, wo ist ein Land

Wo ist wohl Not, wo Elend auf der Erde

Wo tönt das Lied, das dich erreicht

Wo wandeln Welten, wo ergießt deiner Sonnen

Wohl dem, dem seine Missetat der Schonende vergeben

Wohl dem, der Jesu angehöret

Wohl dem, der Jesu Christo treu

Wohl dir, o Landmann, denn dein Stand

Wohl dir, wohl dir, der du das Gute

Wohl euch, ihr Gläubigen, wohl euch, dass ihr dem Herren

Wohl uns, wenn wir, o Geist des Herrn im Guten

Wohl, wohl dem Menschen, der dem Rat der Frevler

Wohlauf, wohlauf, mein Saitenspiel

Wonnetrunkne Seel, ergieße dich

Wüsst ich nicht, Gott ist, Gott hat mich erschaffen

 

Op 14 augustus was het werk bij de kruising Prinsegracht / Brouwersgracht en in de Tramtunnel zo ver dat het de laatste dag was dat lijn 2 in de omleiding was en met GTLs werd geëxploiteerd en dat de Ranstadraillijnen 3 en 4 waren onderbroken. Dus maar even kijken wat we tegen kwamen.

 

Tot slot een 'Oude Neusjes' onderonsje bij Halte Kalvermarkt waar het door de korte perrons niet alleen dringen was voor de reizigers maar ook dikwels trams in de file stonden. De 3014 van lijn 16 houdt even de boel op voor de 3010 van lijn 9 die rustig aan aansluit.

A rare forray into the Macro world for me, but perhaps I may stray this way more often. Such an array of subjects in miniature out there, it's really opened my eyes to the hidden often unseen world around me. Not to mention the every day objects that take on a different persona when viewed through the end of the lens.

 

Explore: Highest position: #469 on Friday, August 7, 2009

Spezialeinsatzkräfte dringen in ein Haus ein.

Photo: Evangelische Ringkirche in Wiesbaden, Hessen

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Singt ihm, vom Vater kam sein Lauf

 

1.) Singt ihm, vom Vater kam sein Lauf,

Dann stieg, entrückt der Erde,

Zum Vater Jesus wieder auf.

Durch dieser Welt Beschwerde

Ziehn wir, getrost, des Lebens Pfad.

Uns schützt, der uns errettet hat:

Ihm ist das Reich gegeben.

 

2.) Singt ihm! Er hat die Bahn gemacht,

Uns ist der Himmel offen.

Er schloss ihn auf, mit großer Pracht.

Einst schaun wir, wie wir hoffen.

Ihm nach entschwingt sich unser Herz

Und strebt, im Glauben himmelwärts.

Er ging voran, - wir folgen.

 

3.) Denn weh uns! Wenn, in frecher Tat,

Wir niedern Lüsten fröhnen,

Und den, den Gott erhöhet hat,

Durch Sündendienst verhöhnen.

Wer ihn zur Rechten Gottes glaubt,

Wird, als ein wahres Glied am Haupt, (a)

Ihm nach gen Himmel dringen.

 

4.) Dort ist das Land der rechten Lust,

Drum fliehn die Gotteskinder,

- Des höhern Bürgerrechts bewusst -

Die schnöde Bahn der Sünder.

Wir sehn hinauf, er sieht herab.

Stark führt er uns, durch Tod und Grab,

Dass wir zusammen leben.

 

5.) Wann schaun wir, wo im Freudenreich,

Du, unser Jesu, thronest?

Wann werden wir, den Engeln gleich,

Da wohnen, wo du wohnest?

Zieh uns dir nach, zu neuen Stadt!

Die Seele wird vor Sehnsucht matt.

In deinem Reich denk unser!

 

(a) Nach christlicher Vorstellung ist der Leib Christi die Kirche, dem er selbst als Haupt vorsteht und die Gläubigen als Gliedmaße zugehörig sind. Ein anderes Bild ist das der Kirche als Braut Christi.

 

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Autor: Nikolaus Friedrich Heß

mögl. Melodie: Allein Gott in der Höh sei Ehr

oder: Such wer da will ein ander Ziel

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Beiträge zu Kirchenliedern

von N[ikolaus] F[riedrich] Heß,

Marggräfl. Badischen Landgeistlichen

Verlag Joh. Georg Neukirch, Buchhändler

Colmar, 1778

Thema: Nachfolge, Kirche und Mission

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Nikolaus Friedrich Heß, (* 1745 in Tenigen, Markgrafschaft Hachberg, Baden, + 1803) war ein deutscher evangelischer Pfarrer und Lieddichter. Heß wurde als Sohn eines Lehrers geboren und studierte ab 1760 in Karlsruhe, Straßburg und Halle/Saale Theologie. Nach dem Studium lebte er als Hauslehrer in Narva/Estland und wurde im Jahr 1768 als Diakon (zweiter Pfarrer) nach Müllheim in Baden berufen. Im Jahr 1772 übernahm er die Pfarrstelle in Niedereggenen und 1779 die Pfarrstelle in Hasel. Im Jahr 1789 wurde er zum Pfarrer in Ihringen im Schwarzwald berufen.

Er veröffentlichte im Jahr 1778 am Verlagsort Colmar unter dem Titel 'Beiträge zu Kirchenliedern' ein Bändchen mit Umdichtungen sieben bekannter Kirchenlieder und fügte vier eigene Lieder hinzu.

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Nikolaus Friedrich Heß' Lieder/ Hymns

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Bringt unserm Jesu Preis und Macht

Gedenkt des Herrn, sein Leben

Herr Jesu, wahrer Mensch und Gott, der du, in Martern

Herr, unser Hort, dein göttlich Wort

Ihr Christen, lebt in Jesu

Jesus, meine Zuversicht, kam vom Tod zurück

Lobsinge, Volk der Christenheit

Sei heut von uns, im Fest, erhöht

Singt ihm, vom Vater kam sein Lauf

Tot im Grabe lag der Herr

Wer weiß, wie nah, wie fern sein Ende

Wo flieh, wo flieh ich hin

  

I had a great time at today's Tweed Ride. We had a great turn out of tweed enthusiasts even though the weather wasn't ideal. It was pretty British actually with some blustery winds and a wee bit of rain. But I think everyone had fun! Can't wait to do it again!

  

at Gothic Pogo Festival 2016, Werk II,

dring WGT.

 

I got permission to publish from everybody I photographed. If you redecide after sobering up, let me know ;)

 

Follow me here for random shit I shoot:

 

A.K. Photo- und Videographie

flickr.com/magnomania

hachiman-visuals.tumblr.com

youtube.com/magnomaniapictures

 

and also:

photographsandart.tumblr.com

 

Schlafzimmer 60er/70er Jahre

 

Ausstellungskonzept laut Museum:

 

Schwerpunkte unserer Ausstellung ist die Wohn- und Alltagskultur in der DDR. Wir möchten an Hand der Exponate, Vitrinen und unserer Informationstafeln einen Eindruck über die Lebensumstände in der ehemaligen DDR vermitteln. Wir haben die Schaustücke wie auf einem Zeitstrahl angeordnet, je weiter Sie in das Museum hineingehen, je weiter

dringen Sie in die Geschichte ein, bis 1949, dem Gründungsjahr der DDR. Soweit es möglich war, haben wir uns bemüht eine neutrale Betrachtungsmöglichkeit zu schaffen. Aber ALLES liegt im Auge des Betrachters! Wir haben die Geschichte der DDR und einige spezielle Themen auf Informatiostafeln, die entlang des Zeitstrahls und in den entsprechenden Räumen hängen, recherchiert. Doch wir sind kein wissenschaftlich geführtes Museum und geben deshalb keine Garantie auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Texte und Grafiken.

www.ddr-museum-thale.de/ausstellungskonzept/index.html

Dring was kind enough to pose for the first shot from my new Olympus XA that Steve so kindly sent to me from Tennessee for my birthday!

 

Some of the shots were a little over-exposed but I got some gems - including this one - and have a better idea of what to do next roll around. :)

 

Thanks so much for the awesome gift! oxo

Nikon FE2 | Nikkor 35/1.4 AIS | Provia 400F

 

0530 On the way to BKK to fly to PNH our taxi driver offered to take Jon and I to a Pattapong show when we came back.

 

From top to bottom this reads:

BOY AND GIRL MAKE LOVE

GIRL AND GIRL LESBIAN

PUSSY SHOOTING BALLON

PUSSY PING-PING BALL

PUSSY SHOOTING BANANA

PUSSY SMOKING CIGARETTES

PUSSY WRITE LETTER

PUSSY OPEN THE BOTTLE

PUSSY CHOPSTICKS

PUSSY DRING BEER

PUSSY CANDLE FIRE

PUSSY FISH

PUSSY EGG

SEXY DANCE

 

The creepiest part was on the other side it had the same thing in German, which sounded much more naughty.

Das Wasserwerk Friedrichshagen ging 1893 als drittes städtisches Wasserwerk in Betrieb. Es war damals das größte und modernste Werk Europas. Heute ist es ein Zeugnis der Industriegeschichte und ein Flächendenkmal von europäischem Rang. Einmalig ist die im Originalzustand erhaltene Maschinenhalle mit drei Dampfmaschinen von 1893. Erst 1979 wurde der Dampfbetrieb eingestellt. Eine Maschine kann heute über Elektroantrieb vorgeführt werden. Ein weiterer Maschinenraum mit Elektromotoren und Kreiselpumpen aus den zwanziger Jahren ist für jeden Technikfan ein Erlebnis. Aus Friedrichshagen kommt weiterhin ein bedeutender Teil des Berliner Trinkwassers, jetzt aber aus modernen Anlagen in der Nähe des Alten Wasserwerks. Ein Teil des Alten Wasserwerks war seit 1987 für die Öffentlichkeit als Museum geöffnet, zuletzt wurde dieses vom Verein Berliner Unterwelten e.V. betrieben. Dessen Vertrag wurde von den Berliner Wasserbetrieben aus unbekannten Gründen zum Jahresende 2018 gekündigt. Das Museum soll dann leider nur noch zu besonderen Gelegenheiten geöffnet werden.

Leider kann ich keine Bilder aus den Innenräumen zeigen. Dort durfte man zwar fotografieren, die Bilder dürfen aber nicht veröffentlicht werden.

 

The Friedrichshagen Waterworks were inaugurated in 1893 as the third municipal waterworks. At the time, is was the biggest and most modern one in Europe. Today it is a historic industrial monument of European importance. The machine hall with three steam engines from 1893, which has been preserved in its original condition, is unique. Steam operation ended as late as 1979. One of the engines can be shown in action, but now driven by an electric motor. Another engine room with electric motors and centrifugal pumps from the twenties is an experience for every technology fan. Friedrichshagen is still providing an important part of Berlin's dringing water, but it comes now from modern installations near the historic ones. Some parts of the Old Waterworks were transformed in a museum open to the public since 198, during the last years operated by the Association "Berlin's Underworlds". The museum is going to close at the end of 2018 as the association's contract has been cancelled by the Berlin Water Company for unknown grounds which announced that visits will be possible only on special occasions. I am sorry to say that I can't show interior photos. It was allowed to take photos only under the condition of not publishing them.

Das Wasserwerk Friedrichshagen ging 1893 als drittes städtisches Wasserwerk in Betrieb. Es war damals das größte und modernste Werk Europas. Heute ist es ein Zeugnis der Industriegeschichte und ein Flächendenkmal von europäischem Rang. Einmalig ist die im Originalzustand erhaltene Maschinenhalle mit drei Dampfmaschinen von 1893. Erst 1979 wurde der Dampfbetrieb eingestellt. Eine Maschine kann heute über Elektroantrieb vorgeführt werden. Ein weiterer Maschinenraum mit Elektromotoren und Kreiselpumpen aus den zwanziger Jahren ist für jeden Technikfan ein Erlebnis. Aus Friedrichshagen kommt weiterhin ein bedeutender Teil des Berliner Trinkwassers, jetzt aber aus modernen Anlagen in der Nähe des Alten Wasserwerks. Ein Teil des Alten Wasserwerks war seit 1987 für die Öffentlichkeit als Museum geöffnet, zuletzt wurde dieses vom Verein Berliner Unterwelten e.V. betrieben. Dessen Vertrag wurde von den Berliner Wasserbetrieben aus unbekannten Gründen zum Jahresende 2018 gekündigt. Das Museum soll dann leider nur noch zu besonderen Gelegenheiten geöffnet werden.

Leider kann ich keine Bilder aus den Innenräumen zeigen. Dort durfte man zwar fotografieren, die Bilder dürfen aber nicht veröffentlicht werden.

 

The Friedrichshagen Waterworks were inaugurated in 1893 as the third municipal waterworks. At the time, is was the biggest and most modern one in Europe. Today it is a historic industrial monument of European importance. The machine hall with three steam engines from 1893, which has been preserved in its original condition, is unique. Steam operation ended as late as 1979. One of the engines can be shown in action, but now driven by an electric motor. Another engine room with electric motors and centrifugal pumps from the twenties is an experience for every technology fan. Friedrichshagen is still providing an important part of Berlin's dringing water, but it comes now from modern installations near the historic ones. Some parts of the Old Waterworks were transformed in a museum open to the public since 198, during the last years operated by the Association "Berlin's Underworlds". The museum is going to close at the end of 2018 as the association's contract has been cancelled by the Berlin Water Company for unknown grounds which announced that visits will be possible only on special occasions. I am sorry to say that I can't show interior photos. It was allowed to take photos only under the condition of not publishing them. Friedrichshagen ging 1893 als drittes städtisches Wasserwerk in Betrieb. Es war damals das größte und modernste Werk Europas. Heute ist es ein Zeugnis der Industriegeschichte und ein Flächendenkmal von europäischem Rang. Einmalig ist die im Originalzustand erhaltene Maschinenhalle mit drei Dampfmaschinen von 1893. Erst 1979 wurde der Dampfbetrieb eingestellt. Eine Maschine kann heute über Elektroantrieb vorgeführt werden. Ein weiterer Maschinenraum mit Elektromotoren und Kreiselpumpen aus den zwanziger Jahren ist für jeden Technikfan ein Erlebnis. Aus Friedrichshagen kommt weiterhin ein bedeutender Teil des Berliner Trinkwassers, jetzt aber aus modernen Anlagen in der Nähe des Alten Wasserwerks. Ein Teil des Alten Wasserwerks war seit 1987 für die Öffentlichkeit als Museum geöffnet, zuletzt wurde dieses vom Verein Berliner Unterwelten e.V. betrieben. Dessen Vertrag wurde von den Berliner Wasserbetrieben aus unbekannten Gründen zum Jahresende 2018 gekündigt. Das Museum soll dann leider nur noch zu besonderen Gelegenheiten geöffnet werden.

Leider kann ich keine Bilder aus den Innenräumen zeigen. Dort durfte man zwar fotografieren, die Bilder dürfen aber nicht veröffentlicht werden.

 

The Friedrichshagen Waterworks were inaugurated in 1893 as the third municipal waterworks. At the time, is was the biggest and most modern one in Europe. Today it is a historic industrial monument of European importance. The machine hall with three steam engines from 1893, which has been preserved in its original condition, is unique. Steam operation ended as late as 1979. One of the engines can be shown in action, but now driven by an electric motor. Another engine room with electric motors and centrifugal pumps from the twenties is an experience for every technology fan. Friedrichshagen is still providing an important part of Berlin's dringing water, but it comes now from modern installations near the historic ones. Some parts of the Old Waterworks were transformed in a museum open to the public since 1987, during the last years operated by the Association "Berlin's Underworlds". The museum is going to close at the end of 2018 as the association's contract has been cancelled by the Berlin Water Company for unknown grounds which announced that visits will be possible only on special occasions. I am sorry to say that I can't show interior photos. It was allowed to take photos only under the condition of not publishing them.

Photo: Herbstlandschaft in Wiesbaden-Dotzheim, OT Sauerland

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Wenn wir unsern Lauf vollenden

 

1.) Wenn wir unsern Lauf vollenden,

Wenn wir unsre Seelen nun

Übergeben deinen Händen,

Bald in deinem Schoße ruhn,

Eilen wir aus allen Leiden

Hin zu deiner Engel Freuden,

Ewig, Gott, bei dir zu sein,

Ewig deiner uns zu freun.

 

2.) Wir, zu Gnaden angenommen,

Hoffen, Vater, voll Vertraun

Auch, wie sie, mit allen Frommen

Deine Herrlichkeit zu schaun.

Gleiche Hoheit wird uns schmücken,

Gleiche Wonn' uns dann entzücken.

Wir, erhoben in dein Reich,

Werden deinen Engeln gleich.

 

3.) Dieses Heiles der Erlösten,

Dieser Wonne, dich zu sehen,

Dürfen wir im Tod uns trösten,

Wenn wir deine Wege gehn.

Wenn wir ringen, schon auf Erden

Höhern Geistern gleich zu werden,

Standhaft in der Heiligkeit,

Dir zu dienen stets bereit.

 

4.) Wenn wir vor Begierde brennen,

Und den Engeln gleich, uns freun,

Immer mehr dich zu erkennen,

Immer heiliger zu sein.

Wenn wir hilfreich gern mit ihnen

Unsern schwächern Brüdern dienen,

Wenn ohn' allen Eigennutz

Wir ihn Beistand sind, ihr Schutz.

 

5.) Wenn wir Kinder in Gefahren

Leiten, - nie verführen, nie -

Sie, wie Engel tun, bewahren,

Kinderfreunde stets, wie sie.

Wenn durch Beispiel, wie durch Lehren,

Wir sie reizen, dich zu ehren,

Ihre Kindheit dir zu weihn,

Fromme Jünglinge zu sein.

 

6.) Welch ein Heil, Gott, schon auf Erden,

Engeln an Vollkommenheit

Immer ähnlicher zu werden,

Ähnlich einst an Seligkeit!

Lass uns nicht in eitlen Träumen

Dieses große Heil versäumen.

Lehr uns deine Wege gehn,

Einst wie sie, dich auch zu sehn!

 

7.) Wenn wir unsern Lauf vollenden,

Wenn wir unsre Seele nun

Übergeben deinen Händen

Bald in deinem Schoße ruhn.

Eilen wir aus allen Leiden

Hin zu deiner Engel Freuden.

Ewig, Gott, bei dir zu sein,

Ewig deiner uns zu freun.

 

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Autor: Johann Andreas Cramer

Melodie: ohne Angaben

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Der Text wurde von mir behutsam, soweit

es die Strophenform und der Endreim zu-

ließen, in heutiges Hochdeutsch übertragen

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gefunden in Sammlung der besten deutschen

prosaischen Schriftsteller und Dichter

Johann Andreas Cramers Gedichte

Verlegt bei Christian Gottlieb Schmieder

Karlsruhe, 1783

Thema: Tod und Ewigkeit

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Johann Andreas Cramer, (* 27. Januar 1723 in Jöhstadt bei Annaberg (Erzgebirge); † 12. Juni 1788 in Kiel), Freund und Biograph Gellerts, Konsistorialrat in Quedlinburg, evangelisch-lutherischer Hofprediger in Kopenhagen, Professor der Theologie in Kiel. Sein Gesangbuch für Schleswig-Holstein 1780 enthält viele rationalistische Umarbeitungen älterer Lieder, Cramer selbst dichtete über 400 geistliche Lieder, die zu seiner Zeit in großer Zahl in den Gesangbüchern zu finden waren.

---------- Langversion --------------

Johann Andreas Cramer (* 27. Januar 1723 in Jöhstadt bei Annaberg (Erzgebirge); † 12. Juni 1788 in Kiel) war ein deutscher Schriftsteller und lutherischer Theologe.

Der Pfarrerssohn besuchte zunächst die Fürstenschule in Grimma und studierte nach dem Tod seines Vaters 1742 an der Universität Leipzig. Er gehörte zu den Mitbegründern der literarischen Zeitschrift Bremer Beiträge. Seit 1745 hielt er als Magister Vorlesungen in Leipzig. 1748 wurde er Pfarrer in Kröllwitz bei Merseburg und kam 1750 als Oberhofprediger und Konsistorialrat nach Quedlinburg, wo sein Sohn Carl Friedrich Cramer geboren wurde. Auf Empfehlung Klopstocks und Bernstorffs berief der dänische König Friedrich V. Cramer 1754 als Hofprediger nach Kopenhagen, wo er gemeinsam mit Klopstock die Moralische Wochenschrift 'Der nordische Aufseher' herausgab. An der dortigen Universität erhielt er 1765 die theologische Professur. Sein Gönner Bernstorff wurde jedoch 1770 unter dem neuen König Christian VII. entlassen, hierdurch verlor auch Cramer 1771 sein Amt, der als Superintendent nach Lübeck ging. Bald danach wurde er vom dänischen König aber wieder zurückberufen, er erhielt im damals dänischen Kiel eine Professur der Theologie und 1784 das Kanzleramt der Universität. Dort starb Cramer starb am 12. Juni 1788.

Cramer stand als Gelehrter, Prediger und Dichter der Aufklärungszeit in hohem Ansehen. Seine schriftstellerische Tätigkeit begann er mit einer kommentierten Übersetzung der allgemeinen Weltgeschichte Bossuets, sowie der Predigten und kleinen Schriften des Kirchenvaters Johannes Chrysostomus in 10 Bänden. Seine Predigten wurden in mehr als 20 Bänden veröffentlicht. Das von ihm redigierte Gesangbuch für Schleswig-Holstein von 1780 enthielt umfangreiche Bearbeitungen von älteren Liedern im Sinne der Aufklärungstheologie und des Rationalismus. Cramer selbst dichtete über 400 geistliche Lieder, die zu seiner Zeit in großer Zahl in den Gesangbüchern zu finden waren. Davon ist heute noch das (umgearbeitete) Abendmahlslied 'Das sollt ihr, Jesu Jünger, nie vergessen' im Evangelischen Gesangbuch (EG 221) zu finden. Cramer war zeitlebens ein Freund von Christian Fürchtegott Gellerts, dessen Biograph er auch wurde.

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Johann Andreas Cramers Lieder/ Hymns

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Ach Gott, wie ein Geschätz verfließt die Zeit

Ach, die zweifelnden Gedanken

Ach, ewig wird die Strafe sein

Ach, rief Gott seinen Richterblick, der mich durchbohrt

Ach, wer auf späte Buße hofft

Ach, wer, Gott, vermag zu zählen

Ach, zürne nicht und dein Gericht

Alle Menschen müssen sterben alles Fleisch vergeht wie Heu

Allein an dir, mein Gott, hab ich gesündigt

Aller meiner Brüder Rechte lass, o Gott, mir heilig sein

Allgütiger, der gern erfreut

Als Gott dich deinen Menschen gab

Als ich in großen Schmerzen der Krankheit

Als in der Krankheit Schmerzen

Am Kreuze rief der Sohn, versenkt in Leiden

Anbetung, Jubel und Gesang und Lob

Auch für den Winter danken wir

Auch Sünder können selig sein

Auf dich, o Vater, schauen unsre Blicke

Auf Erden Wahrheit auszubreiten, die Wahrheit

Auf ewig ist der Herr mein Teil, mein Führer

Auf, mein Herz, ermanne dich

Aufrichtig, redlich, offen, frei ist Jesu Jünger

Aus deiner Quelle, Schöpfer, nimmt der Mensch, zur Seligkeit bestimmt

Aus einem tief vor dir gebeugten Herzen

Aus Erde ward mein Leib erbaut und wird auch wieder Erde

Aus seines Irrtums Finsternissen

Bald schwingt mein Geist sich auch vom Staube

Bedenk, o meine Seele, wozu du hier auf Erden bist

Beginnt ein Lied voll Dank mit feierndem Gemüte

Beglückt ist, wer mit Lust

Beglückt, beglückt ist, wer auf Erden

Bekenner Jesu, werdet nie vermessen

Berufen hast du mich, mein Gott

Besinget mit heiligen Zungen

Betet an, ihr Menschen, bringet dem Höchsten

Betet an, lasst uns lobsingen und Ehre

Bewaffnete, der Krieger Stand bewacht

Breit über mich, Herr, und mein Haus

Bringt dem milden Vater Dank

Bringt Ehre Gott, bringt Ehr ihm her

Christus, der uns selig macht, rein von Missetaten

Damit ich Pilger dieser Erde im Guten

Dank dem milden Vater, Dank

Danket Gott, erhebt ihn, singet

Das Amt der Lehrer, Herr ist dein

Das Recht, das uns der Herr gegeben, ist heilig

Das sollt ihr, Jesu Jünger, nie vergessen

Dass Gott unsträflich ist, des freue sich

Dass stets noch Christen streben

Dein bin ich, Herr, dir will ich mich zum Opfer geben

Dein ist das Licht, das uns erhellt

Dein Reich, o Gott, ist herrlich, ewig währen

Dein Wort, Herr unser Gott, ist ganz erfüllet worden

Dein Wort, o Höchster, ist vollkommen

Dein, Gott, ist unser Leben, du hast es uns gegeben

Deine Schöpfung, Erd und Himmel

Der du allein unendlich bist, du kennest alles

Der du beschlossest, als du schufst

Der du zu Gott erhöhet bist

Der du, o Gott, mein Schöpfer bist

Der Erde mütterlicher Schoß

Der Fürst des Landes freue sich

Der Geist, den uns der Sohn erwarb

Der Hang zum Bösen wohnt in mir

Der Herr ist der Begründer, der Kirche Zuversicht

Der Herr ist Gott und keiner mehr

Der Herr ist Gott, von Ewigkeiten

Der Herr ist in den Höhen

Der Herr sitzt auf dem Throne

Der Himmel Ruf erzählt und lehret

Der Sohn ist meine Heiligkeit

Der Sohn, der uns bei Gott vertrat

Der Unterricht, den du gegeben

Der Weise sagt zu seiner Seele

Des Herrn Gesetz verkündet den Gemeinen

Des Reiches Beherrscher

Des Wahns und Irrtums Finsternissen

Dich beten, Gott, die Himmel an

Dich ruf ich an, Gott, lass mich stets auf Erden

Die Erd ist Jesu Christi

Die Erd ist, Jesu Christe, dein

Die ganze Schrift mit allen ihren Lehren

Die Himmel preisen Gottes Macht

Die Himmel rufen, jeder ehret die Größe

Die ihr beglückt mit Kindern seid

Die ihr des Lebens edle Zeit

Die ihr geübt in Künsten seid

Die ihr, wie ernste Pflicht gebeut

Die Kinder, deren wir uns freun

Die Menschen mögen herrschen oder dienen

Dienstfertig soll ich sein

Dies sind die Rechte, welche Gott

Dir zu leben, dir zu sterben, ewig, Vater, dein zu sein

Dir, Davids Gott, dir töne Harf und Psalter

Dir, Gott und Vater, dienen wir mit freudigem Gemüte

Dir, Gott, sei Preis und Dank gebracht

Dir, Herr und Vater

Dir, Herr, sei dieses Kind empfohlen

Dir, unserm Gott, sei Dank für deines Wortes Lehren

Dort hängt, durch viele Leiden schon

Du bist der Stifter unsrer Freuden

Du bist, o Gott, gerecht, du gibst

Du freies Volk, das keinen Nationen

Du Geist des Vaters, Geist des Sohns

Du gingst, o Heiland, hin, für uns zu leiden

Du hast den Kindern Jakobs nicht

Du siehst, mein Schöpfer und mein Herr

Du trauriges Gehölz, du Freund von meinem Leiden

Du willst, o Gott, du Stifter auch der Ehen

Du, Gott, bist unsre Hilf und Macht

Durch einen Menschen kam der Tod

Ehre gern die Obrigkeit, wie sie der Herr gebeut

Eifrig sei und fest mein Wille

Ein Fels ist Gott und Gottes Arm

Ein heilig Band vereint euch

Entreiß dich deinen Schranken

Er ist gekommen

Er wird, erscheinen wird der schrecklichste der Tage

Erhalter, Menschenhüter, dank und Preis sei dir

Erheb, erheb, o meine Seele, Gott, meinen Schöpfer

Erhebe dich, mein Lobgesang

Erhebt den Herrn, dankt, dankt dem Gott der Götter

Erhebt und betet an zur Erde

Erhör uns, Gott, wir flehn um Licht

Erschalle laut, mein Lobgesang

Erwache, Harf und Psalter

Erwäg, o mein Seele, wozu du hier auf Erden bist

Erzeig an mir, Erbarmer, deine Gnade

Es ist ein Gott, er hat auch mich erschaffen

Es sei mein ernstlich Entschluss

Es strömt, o Gott, aus deiner Hand

Es werde Gott von dir erhoben

Ewig, ewig bin ich dein, teuer dir, mein Gott

Fallet nieder, fallet nieder, betet Gottes Wunder an

Fest steht zu Gottes Ruhme die Kirche

Fleug auf, mein Psalm, mein Lobgesang

Frohlockend dank ich, Vater, dir

Frohlockend, Vater, wach ich auf

Frohlocket Gott, lobsingt dem Herrn

Frohlockt zu Gottes Ruhme

Frohlockt, ihr Christen, preist und ehrt

Frohlockt, lobsinget Gott, der Heiland ist gekommen

Für unsern Nächsten beten wir

Für unsre Brüder beten wir, o Vater, wie für uns

Gedenk, o meine Seele, dass du für Gott

Geerntet ist der Felder Saat

Geist des Vaters, komm hernieder

Gelobt sei Gott, ihm will ich fröhlich singen

Gepriesen sei der Herr für deines Wortes Lehren

Gib, Gott, dass ich der Wahrheit treu

Gott hats erfüllt, Gott hats erfüllt

Gott ist ein Schutz in Nöten und seiner Kirche Zuversicht

Gott ist heilig, sterben, sterben

Gott ist kein Mensch

Gott sei Preis und Dank gebracht, denn nun

Gott werde stets von dir erhoben, du, deines Schöpfers Bild

Gott, dein ist unser Leben, du hast es uns gegeben

Gott, deinen heiligen Befehlen will ich

Gott, deiner Stärke freue sich der König allezeit

Gott, der su unser Vater bist, der alles

Gott, dessen Macht des Feuers Kraft

Gott, durch Glauben und Vertrauen

Gott, grenzenlos, undenkbar groß

Gott, ich darf mich zu dir nahn

Gott, ich preise dich mit allen Frommen

Gott, meine ganze Seele macht deinen Ruhm bekannt

Gott, meine Seele singe dir

Gott, nur Eines Menschen Sünden, was für Übel

Gott, Schöpfer, jedes deiner Werke

Gott, unserm Gott sei Lob für seines Wortes Lehren

Gott, warum erwachst du nicht

Gott, welch Verderben wohnt in mir

Gott, Weltrichter, richte nicht

Gott, wer ist dir zu vergleichen, wer zählt

Gott, wie du bist, so warst du schon

Gott, wie verderbt ist von Natur mein Herz

Groß ist des höchsten Name

Groß ist, ihr Eltern, eure Pflicht

Groß wird des Sünders Elend sein

Halt im Gedächtnis Jesum Christ, o Seele

Halte dich mit hoher Liebe an den Herrn

Halte dich nicht länger, fließe, stille Zähre

Heil dem Gerechten, der auf Erden mit allen seinen Kräften strebe

Heil, Heil dem Manne, der vom bösen Rat

Heiland, der verheißen war

Heilig ist Gott, zu verderben ein Eifrer

Heilig, heilig ist das Band, das die Menschen

Heilig, heilig sei der Eid euch

Herr erhöre mein Gebet um deiner Wahrheit willen

Herr Jesu Christ, ich weiß es wohl, ich muss, ich werde

Herr Jesu, gib uns deinen Geist

Herr, dir ist niemand zu vergleichen

Herr, du erforschest mich, dir bin ich nicht verborgen

Herr, du erforschest mich, du kennest mich

Herr, du regierst, dass alles glücklich werde

Herr, eifr um deines Namens Ruhm

Herr, höre mein Gebet und lass es dir gefallen

Herr, höre meine Worte, nimm meine Bitte an

Herr, lehre mich auf deinen Willen sehen

Herr, segne mein Bestreben, nicht bloß für mich zu leben

Herr, unser Gott, du warst, du bist zu allen Zeiten

Herr, wie lange muss ich ringen, eh ich auf der steilen Bahn

Herr, wir singen deiner Ehre

Hier sind wir, Gott, und flehn um Licht

Hilf, Herr, wenn sich die kleine Zahl

Hilf, wo der wahren Christen Zahl

Himmel, Erde, Luft und Meer, aller Welten

Hochbegnadigt von dem Herrn

Höchster, dir will ich lobsingen und in meiner Trübsal

Ich bin des festen, redlichen Entschlusses

Ich freu, ich freue mich in dir

Ich fürchte Gott, was kann mir schaden

Ich hab, o Gott, mir ernstlich vorgenommen

Ich habe, Gott, mir vorgenommen, nie auf der Übertreter Pfad

Ich habe, Herr, von meiner Sünden Bürde

Ich kann, Unendlicher, schon hier durch eifriges Bestreben

Ich lag umringt mit Schmerzen

Ich lobe dich und preise dich

Ich preise dich und singe dir, Versöhner aller Sünder

Ich sah es, Myriaden Bitten ergossen sich

Ich soll zum Leben dringen

Ich such in Gott mein Glück

Ich weiß, dass Gott ist, Gott hat mich erschaffen

Ich will dem Herrn zu jeder Zeit vertrauen

Ich will in stiller Einsamkeit zu dir

Ich will, mein Gott du König, dir lobsingen

Ich, den du schufst, ich preise dich

Ihr alle, die ihr fromm und treu euch ohne List

Ihr Kinder Gottes, freuet euch

Ihr, die auch ohne Wissenschaft und ohne Kunst

Im Tugendeifer, Gott, nicht zu erkalten

In deiner Liebe, Gott, nicht zu erkalten

In deiner Stärke freue sich der König

In die Stille will ich fliehen

Ist gleich unerforschlich immer unsers Gottes Weg und Rat

Ja, Vater, du beschlossest schon

Ja, zur Stille will ich fliehen

Jauchzt unserm Gott, er ist von großer Güte

Jesu, Trost der armen Seelen, du lässt dich

Jesus Christus sprach Bewahre mich, Vater

Jesus ist mein Hirte, als ich mich verirrte

Jesus rief mit lauter Stimme

Kommt und lasst uns niederfallen, bewundernd rühmen

Kommt, kommt, den Herrn zu preisen

Kommt, lasst uns Gott lobsingen

Kommt, lasst uns Gott und seine Größ erheben

Kommt, Menschen, her und schauet

Lass, Herr, im Guten meinen Fleiß zu stärken

Lass, o Jesu, mich empfinden, welche Seligkeit

Lass, o Jesu, nicht vergebens

Lasst uns, Christen, hoch erfreut

Lasst unter Gottes Arm uns

Leben fließt aus Gottes Fülle

Lehrer aus des Himmels Höhn

Lernt, Menschen, wie gerecht

Lob, Ehr und Dank sei dir, o großer Gott, gesungen

Lobsinge Gott, erheb ihn, meine Seele

Lobsinge Gott, erwecke deine Kräfte

Lobsinget Gott und betet an

Lobsinget Gottes starke Macht

Lobsingt dem Heiland, meine Lieder

Lobsingt dem Herrn, dem Gnädigen, dem Treuen

Lobsingt dem Sohne, preiset ihn

Lobsingt, Gottes Huld und Macht

Lobsingt, ihr Völker, preist den Sohn

Lobsingt, lobsinget Gottes Sohn

Lobsingt, lobsingt dem Herrn, frohlocket Gott

Mein Erlöser, du mein Freund, Stifter meiner

Mein Gott, zu dem ich weinend flehe

Mein Leib ist dein Geschenk

Mein Leib soll, Gott, dein Tempel sein

Mein Los in dieser Welt sei stets

Nach dir verlangt, o Jesu, meine Seele

Nacht voll Heil, voll ewger Wonne

Nicht alle können herrschen

Nicht für die Felder Segen nur

Nicht länger traure Berg und Tal

Nicht mürrisch, finster, ungesellig

Nie kann ich meines Gottes Wege

Nimm deine Psalter, Volk der Christen

Nimmt Gott, dem wir vertrauen

Noch immer wechseln ordentlich des Jahres Zeiten

Nur nie verzagt, wenn euch nur Gott, ihr Frommen

O du, den Jesus uns verheißt

O Geist des Vaters, Geist des Sohns, Lehrer, Tröster

O Gott, erbarme väterlich der Witwen

O Gott, von dem wir alles haben

O grabts mit Flammenschrift in Erz

O Herr, mein Vater, dein Gebot

O Schöpfer, jedes deiner Werke macht deiner größe

O Vater in der Höh, der mir in diesem Leben

O welch ein Segen ist ein Freund, der

Oft blühn Verbrecher auf und Gottes Fromme leiden

Preis dir, dem Heiligen, o lehr uns dir

Preis sei dem Gotte Zebaoth

Preis, Preis sei Gott, und Glück und Heil

Preist, Christen, mit Zufriedenheit, preist Gott

Preist, Christen, mit Zufriedenheit, preist Gott

Richte nicht, wenn Sünder sterben

Rühme, Seele, dein Gesang triumphiere

Rühmt, Christen, euern Gott, mit euern Liedern

Sanft und leicht ist Christi Joch

Schön ist die Tugend, mein Verlangen

Schön und lieblich prangen die Gefilde

Schuf mich Gott für Augenblicke

Schweigt, Verächter, spottet nicht

Schwingt, heilige Gedanken, euch von der Erde los

Sei mir gnädig, Menschen denken

Seinem eignen Herzen heucheln, Sünde tun

Selbst Engel sind gefallen, Herr

Selbst Jehova fordert Gaben

Sie kommt, sie kommt, die Zeit, die Gott

Singt unserm Gott mit dankendem Gemüte

So weit die Menschen deine Welt bewohnen

So weit die Menschen, Gott, auf Erden wohnen

So weit nur deine Sonnen glänzen

So weit, Herr, deine Himmel reichen

Sohn Gottes, du mein Herr, du bist mein Gott

Sohn, der du für uns starbst und lebst

Sohn, der uns verheißen war

Soll er von uns vergessen sein

Soll sich mein Geist, o Gott, zu dir erheben

Sollt ich an deiner Macht, o Gott, verzagen

Sollt ich meinem Herzen heucheln

Sollten Menschen, meine Brüder

Sorglos lebt in seinen Sünden

Standhaft sei, o Gott, mein Wille, reines Herzens

Stärke, Gott, mich in dem Glauben

Steig auf, mein Psalm, mein Lobgesang

Sterbend für das Heil der Sünder, rief Jesus laut

Still lächelnd wie ein frommer Greis

Teuer, wie mein eigen Leben

Tief anbetend, tief im Stande

Tief im Abgrund erklang des Himmels hoher Siegsgesang

Triumphiere, Gottes Stadt, die sein Sohn

Tugend und Religion will ich nie verlassen

Um als ein Christ zu leben

Um Erbarmen flehen wir, um Erbarmen

Um Erbarmen flehen wir, Weltenherrscher

Umsonst, umsonst verhüllst du dich, mein Herz

Unerforschlich sei mir immer meines Gottes Weg

Unermesslich ewig ist Gott, der Höchste

Unsre Kindheit, unsre Jugend

Verbergt euch, Sünder, meine Brüder

Vereint mit deinen guten Kindern, will ich des Bösen Umgang fliehn

Versammeln meine Sünden sich

Vollendet freudig euern Pfad

Vollendet freudig euren Lauf

Vom ganzem Herzen lieb ich dich, mein Heiland

Von dir in diese Welt gerufen, stehn, Vater, alle Menschen hier

Von dir sind, Gott, der Ehe Freuden

Von Furcht dahin gerissen

Von ganzem Herzen rühmen wir

Von Gott, o Landmann, ist dein Stand

Vor dir ist alles offenbar

Warum verschmähen Menschen doch

Was bös ist, hassest du

Was ist, o Gott im Himmel, was auf Erden

Welch eine hohe Seligkeit

Welch hohes Amt, Betrug und Wahn und Laster zu besreiten

Welt erwach und werde Licht

Wen wird, o Gott, die Wonne der Erlösten

Wenn auch Widerwärtigkeiten gegen meine Ruhe

Wenn du durch Widerwärtigkeiten

Wenn Gott dich über Brüder hebt

Wenn ich auf Gottes Wegen wanke

Wenn ich mein Auge, Gott, zu dir erhebe

Wenn jemals Zweifel sich in mir kühn wider deine Lehre

Wenn mein Verstand nicht denken kann

Wenn Menschen streben, dir an Güte und Wohltun

Wenn Menschenhilfe dir gebricht

Wenn sich der Frevler bläht und Tugendhafte leiden

Wenn sich, o Gott, mein Geist zu dir erhebet

Wenn uns, o Gott, durch deine Milde

Wenn wir unsern Lauf vollenden

Wenn, Gott, die Feinde deiner Lehre

Wenn, Jesu, meine Pilgerzeit nun ganz durchlebt

Wenn, Mittler, meine Pilgerzeit nun ganz

Wer arm und dürftig ist

Wer bekehret, wer gläubig ist, wer, ein Kind

Wer durch den Glauben lebet

Wer fühlt der Buße Schmerzen

Wer gehorcht, der tus mit Lust, er bleib immer sich bewußt

Wer gibt gebeugten bangen Sündern

Wer gleicht dir, Gott, undenkbar ist die Zahl

Wer hat den Glauben, dessen Früchte beweisen

Wer heilig ist, der bleib auch heilig

Wer herrscht, wer Fürst, wer König ist

Wer höher durch Geburt schon ist

Wer keine Furcht vor Menschen achtet

Wer leben will und glücklich, der betrübe

Wer mit Lust und Eifer strebte

Wer schwach ist, der vertrau auf Gott

Wer unter Gottes Schatten ruht, den mag kein Feind

Wer wird in deiner Allmacht Schirme

Wer zählet alle Gaben, die wir Beglückten

Wer zählt der Engel Heere, die du

Wer, neu durch dich, o Gott, geboren

Wer, o mein Gott, aus dir geboren

Wie du mit deiner Rache Heeren

Wie ein Geschwätz des Tags, verfließt

Wie eine Mutter sich erbarmt

Wie elend ist, wer arm und schwach

Wie gnädig warst du, Gott, von Alters

Wie groß ist Gottes Herrlichkeit, er sprach

Wie groß, wie angebetet ist dein Nam

Wie hart ist dessen Los, o Herr, ach, welche Lasten

Wie leicht verirren Menschen sich

Wie lieblich ist doch, Herr, die Stätte, da deines Namens

Wie liebt uns Gott so väterlich

Wie mannigfältig sind die Gaben, womit uns, Gott

Wie schön ist Gottes Welt

Wie selig bin ich, wenn mein Geist

Wie selig ist, wer gläubet und, von der Sünde Tyrannei

Wie, Völker, von dem Aberglauben

Wir alle sind ja Brüder, sind eines Leibes Glieder

Wir danken freudig dir für alle deine Gaben

Wir erscheinen hier vor dir, dich, o Vater, zu verehren

Wir kommen, Helfer, dir Gesang

Wir sind in Not, lass uns, o Gott

Wo deine Lehrer, Gott, dein Wort uns lehren

Wo find ich Gott, den meine Seele weit über alles schätze

Wo ich auch bin, will ich dem Herrn vertrauen

Wo ist die Nacht der Einsamkeit

Wo ist die Stätte des Verstandes

Wo ist ein Volk, wo ist ein Land

Wo ist wohl Not, wo Elend auf der Erde

Wo tönt das Lied, das dich erreicht

Wo wandeln Welten, wo ergießt deiner Sonnen

Wohl dem, dem seine Missetat der Schonende vergeben

Wohl dem, der Jesu angehöret

Wohl dem, der Jesu Christo treu

Wohl dir, o Landmann, denn dein Stand

Wohl dir, wohl dir, der du das Gute

Wohl euch, ihr Gläubigen, wohl euch, dass ihr dem Herren

Wohl uns, wenn wir, o Geist des Herrn im Guten

Wohl, wohl dem Menschen, der dem Rat der Frevler

Wohlauf, wohlauf, mein Saitenspiel

Wonnetrunkne Seel, ergieße dich

Wüsst ich nicht, Gott ist, Gott hat mich erschaffen

 

A Wilson's Warbler (Cardellina pusilla) stops to dring from a garden fountain.

Photo: letzte Blätter im Winter

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Lasst fröhlich uns den Tag empfangen

 

1.) Lasst fröhlich uns den Tag empfangen,

An dem das neue Gnadenlicht

Uns armen Heiden aufgegangen,

Dir vor (a) in Gnaden waren nicht.

Kein Volk nicht waren, Gott nicht kannten,

Sind gleich den nächsten Anverwandten.

 

2.) Gott hat das Zepter nun entwendet

Von seinem Volk und Eigentum,

Weil er den Helden zu uns sendet,

Der aller Heiden Trost und Ruhm,

Ihr König ist, dem mit Verlangen

Im Glauben willig sie anhangen.

 

3.) Der Stern aus Jakob ist erschienen,

Sein Herold zeigt den Weisen an:

Sie sollen sich, ihn zu verdienen,

Frohlockend machen auf die Bahn.

Ihn sollen sie vor allen Dingen

Anbeten und Geschenke bringen.

 

4.) Sie reisen fröhlich ihre Straßen,

Der Stern muss ihr Geleitsmann sein,

Er weiset ihnen Haus und Gassen,

Zeigt, wo sie sollen kehren ein,

Das auserwählte Kind zu finden,

Dass Furcht und Zweifel muss verschwinden.

 

5.) Sie könnten sich nicht satt verwundern

Ob diesem seltnen Wunderkind,

Das merklich sich pflegt auszusondern

Vor allem, was man Schönes findt.

Sie fallen voller Andacht nieder

Und küssen seine zarten Glieder.

 

6.) Sie reichen ihm aus ihren Schätzen

Gold, Weihrauch und auch Myrrhen dar,

Das holde Kindlein zu ergötzen,

Und machen gleichfalls offenbar:

Das Königreich sei ihm bescheiden, (b)

Das Priestertum und auch das Leiden.

 

7.) So muss der Wunderstern sie führen

Zu einem neuen Wunderlicht.

Sein Glanz muss auch die Heiden rühren,

Die Juden wollen es ja nicht.

Drum wird den Heiden es bescheiden,

Weil Christus ist das Licht der Heiden!

 

8.) Er will den Juden untergehen,

Und wird ein dunkler Abendstern.

Lässt als ein Morgenstern sich sehen

Den Heiden, die noch waren fern.

Die in des Todes Schatten lagen,

Bei denen will es jetzund tagen.

 

9.) Ach Jesu, leucht in meinem Herzen

Mit deinem hellen Gnadenschein,

Zünd an darin des Glaubens Kerzen

Und lass es eine Lampe sein,

Die immer sei mit Öl gefüllet,

Das aus der Liebe Brunnen quillet.

 

10.) Lass deinen Namen mir auch zünden,

Dass durch das finstre Todestal

Ich mög die rechte Straße finden

In deinen hellen Himmelssaal.

Lass nach dem Regen, nach dem Weinen

Mich dorten gleich den Sternen scheinen.

 

11.) Gib mir, soll ich dir etwas bringen,

Des Glaubens unverfälschtes Gold!

Lass mein Gebet wie Weihrauch dringen,

Dem du vor allem Rauch bist hold,

Vor deinen Thron. Lass mich im Leiden

Der Myrrhen Bitterkeit nicht meiden.

 

12.) Gib, dass mein Arm sich auch der Armen

In ihrem Elend, Angst und Not

Durch Hilfdarreichen mög erbarmen,

Lass mich erkennen, dass ich Gott

Und meinem Heiland alles schenke,

Wenn ich der Armen auch gedenke.

 

(a) im Sinn von 'zuvor'

(b) ältere Form von 'beschieden'

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Autor: Johann Ulrich Erhard

Melodie: Eigene Melodie

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Neu=vermehrte im Frühling,

Sommer, Herbst und Winter

singende Nachtigall

von Johann Ulrich Erhard

Stuttgart, 1751

Thema: Epiphanias

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Johann Ulrich Erhard (* 1637 in Wildberg/Herzogtum Württemberg, † 1718) war ein deutscher Pädagoge, Schriftsteller und Verfasser geistlicher Gedichte. Erhard wirkte als Lehrkraft am Gymnasium in Stuttgart und trug den Titel eines Hofpoeten. Er veröffentlichte am Verlagsort Stuttgart ab 1680 eine sechsbändige Anthologie mit lateinischen und deutschen Gedichten unter dem Titel 'Rosetum Parnassium'. Seine eigenen Gedichte erschienen in einer Sammlung unter dem Titel 'Die himmlisch singende Nachtigall'. Von dort wurden einige Lieder in evangelische Kirchengesangbücher übernommen. Eines davon ist beispielsweise das 'Stuttgardische Gesangbuch', das Johann Reinhard Hedinger 1713 herausgab.

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I used to hear it chimes, 1.5 km away in my college class room.

 

Its a point-shoot-run shot as there is some security in here and they usually get hyper seeing a slr :(

Arches #32

 

you could live in lots of spaces and have wonderful views, but not much water to dring here!

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