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Die optische Wirkung von Gummi-Gasmasken ist frappierend. Der Look ist extrem Fetischlastig, man ist völlig entmenschlicht und objektifiziert, da durch die Maske die Individualität völlig beraubt wird.

Gummi-Gasmasken haben einen besonderen Reiz, da sie Anonymität und Dominanz vereinen. Der persönliche Kick, den sie bieten, liegt in der Spannung zwischen Kontrolle und Hilflosigkeit, was besonders aufregend ist. Mund, Nase, Ohren, Augen und der Kopf verdeckt, bleibt nur noch das pure Gummi-Gefühl. Zieht man die Gummi-Gasmaske über, ist man sofort von der Außenwelt isoliert. Das Sichtfeld ist eingeschränkt, Geräusche dringen nur noch gedämpft an die Ohren. Etwas zeitverzögert stellt sich dann der entscheidende Effekt ein: Die Einschränkung der Atmung. Und die kann jederzeit durch Abdrücken des Gummi-Luftschlauchs noch verstärkt werden. Ein Gummiluftspeicher steigert die Atemfrequenz und die Gummi-Gasmaske übernimmt die Beatmung.

Kontrollverlust und das Zeitgefühl wird ausgeschaltet. Gummi ist Pflicht!

na bijna 5 weken te hebben genoten van prachtige natuur en rust is het wennen geblazen in het overvolle Rome ... Dringen op het Piazza di Trevi :-(

Elephants enjoying a mid morning dring, Laikipia Wilderness, Kenya

The last few days of our incredible trip we stayed close to Unawatuna in a lovely hotel. The owners are from Italy and Sweden, very kind and careing. Their dog rollo is extremly cute. However, though beach access is possible after crossing a streat, to relax with a dring we went to another beach hotel we I took this shot.

 

Sri Lanka #23

Olympus OMD EM5

Olympus 9-18mm

Polarizer

 

3/24/2017 Mike Orazzi | Staff

Jeeps on Milford Street Extension in Plainville Friday.

IZHC & NEUFNEUF..NEUF PRESEND:

 

"DON'D DRING AND PAIND"

 

Roma, stazzione tibburtina - duemilaenneuf

So gehst du, Jesus, williglich

 

1.) So gehst du, Jesus, williglich

Dein Leiden anzutreten,

Mit heißen Tränen auch für mich

Zu kämpfen und zu beten.

Du, der du nichts verbrochen hast,

Gehst hin, um aller Sünder Last

Auf dich allein zu laden.

Da schon das Schwert gezücket war,

Stellst du dich seinen Streichen dar,

Damit sie uns nicht schaden.

 

2.) Du Held, der andern Stärke gibt,

Was kann dich so erschüttern?

Ach, seine Seele wird betrübt.

Des Helden Glieder zittern.

Ach, hingesunken auf die Knie,

Arbeitet er in schwerer Müh',

Und kämpfet im Gebete.

Er wünscht den bangen Kampf verkürzt.

Wer sieht dies, und wird nicht bestürzt?

O, schauervolle Stätte!

 

3.) Gott, wie bist du so wunderbar

In allen deinen Werken!

Ein Knecht, ein Engel, muss so gar

Den Herrn vom Himmel stärken.

Er ringt. Von seinem Angesicht

Träuft Schweiß. Ach, wer entsetzt sich nicht!

Vor Schweiß träuft Blut zur Erden.

Der du in reinster Unschuld prangst!

Wie konntest du von solcher Angst,

O Herr, bestürmet werden?

 

4.) Ach Herr, der Sündenknecht war ich.

I c h sollte Blutschweiß schwitzen.

Es sollten billig nur auf mich

Der Rache Wetter blitzen.

Ich Armer, wie entrinn ich da!

Vor Gottes Zorne müsst ich ja

Ohn' allen Trost versinken.

Und da kommst du, dass du ihn stillst.

Sohn Gottes, du, du selber willst

Den ganzen Zornkelch trinken.

 

5.) Heil mir, der Sohn des Höchsten hat

Für mich sich richten lassen.

Gott, welch ein wundervoller Rat!

Wer kann dein Tun doch fassen?

Ach, da uns Fluch und Rache drohn.

Da richtet Gott für uns den Sohn,

Den er uns selbst gegeben,

Nun jauchze Seele! Du kommst nicht

In Gottes schreckliches Gericht,

Du dringst hindurch ins Leben.

 

6.) Doch denk, um welchen teuren Preis

Dein Heiland doch dich erkaufet!

Für d i c h rang er im Todesschweiß,

Für d i c h mit Blut getaufet!

Ach Seele, sorge, dass dich nie

Die Sünd' in ihre Netze zieh,

Nichts deine Treu erschüttre!

Reizt dich das Fleisch, ach höre nicht!

Schau hin ins furchtbare Gericht,

Das Jesum traf. - Und erzittre!

 

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Autor: Johann Adolf Schlegel

Melodie: Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld

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Mitauisches [lutherisches] Gesangbuch

Druck: Johann Friedrich Steffenhagen

Mitau (heute Jelgava, Lettland), 1771

Liednummer 470

Thema: Passion

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Johann Adolf Schlegel (* 17. September 1721 in Meißen/Kurfürstentum Sachsen; † 16. September 1793 in Hannover), war ein deutscher evangelisch-lutherischer Pfarrer und Dichter. Sein Bruder war der Dichter Johann Elias Schlegel (1719-1749). Schlegel wurde als Sohn eines Appellationsrats geboren und übernahm nach seinem Studium in Leipzig 1751 eine Stelle als Diakon (Zweiter Pfarrer) und Lehrer in Pforta. Im Jahr 1754 wechselte er als Pfarrer und Professor nach Zerbst und zog 1759 weiter nach Hannover, wo er Pfarrer an der Marktkirche und 1775 Konsistorialrat und Superintendent wurde, während er als Pfarrer an die Neustädter Hof- und Stadtkirche wechselte. 1781 wurde er Generalsuperintendent von Hoya-Diepholz, 1787 von Calenberg. Schlegel dichtete fast 150 eigene geistliche Lieder und legte 87 Bearbeitungen von Liedern anderer Dichter vor; selbst die Lieder Luthers fand er einer Verbesserung würdig, wobei sich seine Bearbeitungen allerdings hier nicht durchsetzen konnten. Viele von Schlegels Liedern wurden in evangelische Gesangbücher und Liedanthologien aufgenommen. Sein bekanntestes Lied ist ein Kreuz- bzw. Trostlied mit acht Strophen und heißt 'Was zagst du? Gott regiert die Welt!'. Seine Söhne August Wilhelm Schlegel (1767-1845) und Friedrich Schlegel (1772-1829) gelten als Mitbegründer der literarischen deutschen Romantik.

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Photo: Winterlandschaft in Wiesbaden-Dotzheim, OT Sauerland

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Schaut den Winter geistlich an

 

1.) Schaut den Winter geistlich an!

Denn er ist k e i n armer Mann,

Nein, denn gibt er hell und hold

Geistlich Silber, himmlisch Gold.

 

2.) Zwar hat er mehr dunkles Grau,

Als ein sonnig' Himmelblau

Und Schneemassen wirft sein Sturm

Wild auf Bäume, Haus und Turm.

 

3.) Aber all' sein stürm'scher Schritt

Bringt uns lauter Segen mit:

Süße Rast für Wald und Flur,

Ruhe für die Kreatur.

 

4.) Und ach, welche Jahrszeit lässt

Uns erscheinen Fest auf Fest,

Wie der Winter, mild und gut

Für die Christenseelen tut?

 

5.) Seht, wie tritt aus seinem Tor

Liebreich der Advent hervor,

Und verkündet nach dem Fluch (a)

Uns des Heilands Trostbesuch!

 

6.) Tretet durch die Pfort' hinein:

Schnell dann glänzt der Weihnachtsschein,

- Da sind alle Kinder froh! -

Hier ist mehr denn Salomo.

 

7.) Winter ist's, wenn Weihnacht naht,

Ja, auf trübem Winterpfad

Tritt das ew'ge Frühlingslicht

Uns vor Herz und Angesicht.

 

8.) Bald drauf weiht das neue Jahr

Er, der sein wird, ist und war.

Da sieht man auf Leid und Glück

Tief gebeugt, voll Danks zurück.

 

9.) Da, in kalter Winterzeit

Jauchzt der Glaube weit und breit:

'Gestern, heut' und ewig ist

Unser Heiland Jesus Christ!'

 

10.) Da begrüßt man ihn als Stern

Am Erscheinungsfeste (b) gern,

Ihn, der bei der Heidenwelt

Als ein Stern sich eingestellt.

 

11.) Seht, so gehen hier und dort

Winterlich die Feste fort

Und erquicken das Gemüt,

Bis es frisch um Ostern blüht.

 

12.) Darum kauft in Herz und Haus

Treulich stets den Winter aus:

Dann sollt ihr im Frühlingswehn

Blühend vor dem Heiland stehn!

 

(a) der über Adam ausgeschüttete Fluch der Sündenschuld, der durch Christi Ankunft in der Welt aufgehoben ist

(b) Epiphanias am 6. Januar

 

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Autor: Albert Knapp

Melodie: Gott sei Dank in aller Welt

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Evangelischer Liederschatz für

Kirche, Schule und Haus,

- Band 1 -

Zweite, umgearbeitete Ausgabe

Gesammelt und bearbeitet von Albert Knapp,

J. G. Cotta'scher Verlag,

Stuttgart und Tübingen, 1850

Liednummer 2215

Thema: Winterlied

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Albert Knapp (* 25. Juli 1798 in Tübingen; † 18. Juni 1864 in Stuttgart) war ein deutscher Pfarrer, Dichter und Begründer des ersten Tierschutzvereins in Deutschland. Sein Enkel war der Pazifist Paul Knapp.

Albert Knapp war der Sohn des Hofgerichtsadvokaten und Verwaltungsbeamten Gottfried Gabriel Knapp (1764-1828) und der Henriette geb. Finckh (1775-1827). Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Alpirsbach, Rottweil und Tübingen. In Maulbronn, wo er 1814 in das evangelische Seminar eintrat, verfasste er bereits Gedichte und dramatische Texte.

1816 begann er das Studium der Evangelischen Theologie in Tübingen. Daneben interessierte er sich besonders für Geschichte, Philosophie und Poesie. Knapp war ein eifriger Burschenschafter, der 1819 am Jahrestag der Schlacht bei Waterloo eine aufrührerische Rede ('Gegen die autoritären Monarchen und für ein geeintes Deutschland') hielt.

Durch seinen Freund Ludwig Hofacker erhielt er 1820 eine Vikariatsstelle in Feuerbach bei Stuttgart. Knapp kämpfte gegen allzu einseitige pietistische Standpunkte. Weitere Stationen seiner geistlichen Laufbahn waren: Vikar in Gaisburg, Diakon in Sulz am Neckar (1825) und in Kirchheim unter Teck (1831). 1836 kam er nach Stuttgart an die Hospital- und die Stiftskirche und übernahm 1845 als Nachfolger von Gustav Schwab das Amt des Pfarrers der Leonhardskirche.

Im Dezember 1837 gründete er außerdem, inspiriert von seinem Freund und Vorbild, dem im Februar desselben Jahres verstorbenen pietistischen Pfarrer Christian Adam Dann, den ersten Tierschutzverein Deutschlands. Er entwarf ein Flugblatt, das 1838 dem Schwäbischen Merkur beigefügt wurde und zur Gründung von Ortsgruppen aufrief. Ein Vorwurf von ihm lautete, dass es noch kein öffentliches Gesetz gegen Tierquälerei gebe. Tierschutz sei ein zutiefst christliches Anliegen, wobei sich Knapp auf die Bibel im Römerbrief 8. Kapitel, Verse 18-23, berief.

Albert Knapp war dreimal verheiratet: 1828 mit Christiane von Beulwitz († 1835), 1836 mit der Witwe Emilie Osiander († 1849) und 1850 mit Minette Lerche († 1897). Er starb 1864 in Stuttgart im Alter von 65 Jahren.

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Albert Knapps Lieder/ Hymns

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Abendlied

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Dich zu lieben, das ist Leben

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Advent

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König der Könige, sei uns im Staube willkommen

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Bittgesänge, Gotteslob und -dank

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Möchtest du dich freuen

O du, mein Gott, ich preise dich, mein teures Heil

Sohn des Vaters, Herr der Ehren

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Christuslied

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Wie herrlich sitzest du dort oben

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Epiphanias

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Wie schön leuchtet der Morgenstern mit Glaub und Wahrheit

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Frühlingslied

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O Frühlingslicht, du holdes

Was soll ich singen außer dir

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Glaube, Kampf und Rechtfertigung

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Schöpfer meines Lebens

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Gottvertrauen, Kreuz und Trost

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Endlich bricht der heiße Tiegel

Süß ist's, für ein ewges Leben Erdengut

Wie freu ich mich mit Beben

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Herbstlied

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Da gibt die Sonne wieder größern Raum

Liebliche Gäste, Sommer und Sonnenluft

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Himmelfahrt

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Ergrünt, ihr Siegespalmen

Halleluja, wie lieblich stehn

Heil dir auf deinem Königsthron

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Konfirmation

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Jesus, ewger König, siehe

Vor dir, Todesüberwinder

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Nachfolge, Kirche und Mission

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Der du zum Heil erschienen

Einer ists, an dem wir hangen

Hier stehen wir von nah und fern

Macht weit die Pforten in der Welt

O Herr Jesu, Ehrenkönig

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Neujahr

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Steig auf, du Lieb im höhern Chor

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Offenbarung

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Jenen Tag, den Tag der Wehen

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Ostern

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Preis sei Christo, der erstanden

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Passion

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An dein Bluten und Erbleichen

Schaut die Mutter voller Schmerzen

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Reformationsfest

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Köstlicher Eckstein, in Zion geleget

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Sommerlied

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Wie glänzt des blauen Himmels Pracht

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Sonntag und Gottesdienst

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Tief blickst du in meine Seele

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Sünde, Buße und Umkehr

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O Herr, habe Acht auf mich

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Taufe

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Ich bin in dir und du in mir

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Winterlied

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O tilge diesen Winterschnee

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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned

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Abend ist es, Herr, die Stunde

Ach, Jesu, wie so schön wird mirs bei dir ergehn

Ach, über deiner Mutter Grab

Ach, wo soll in Sterbensnot

An dem Zorntag, an dem hohen

Arm und stille in der Hülle

Auf des Himmels Wolken schwebend

Auf Erden wehts gewitterschwül

Auf, ihr Christen, Christi Glieder hanget fest

Aus deiner Eltern Armen wirst du

Ave, Lamm Gottes, das die Flamme

Balsam auf dem Haupte ists den Herrn zu nennen

Blick, o Versöhner, herab

Bringet süße Freudengrüße

Darf ich dir, dem Friedefürsten, innig sagen

Das bleibt mein Ruhm, Herr Jesu Christ

Dass ich die Perle finde

Dass mein Heiland auch für mich gehangen

Dass sie dir die Hände banden

Dein ist das Licht, von dir nur kommt Verstand

Dein Kindlein starb, doch Jsus lebt

Dein Schirm hat mich umfangen in stiller Mitternacht

Der Glaube bleibt, früh weintest, glaubtest du

Der Herr hat wieder uns geführet

Der in Bethlehem geboren zur bestimmten Gnadenfrist

Der Schönste, Liebste, Beste, vor dem die Liebe steht

Der sich am Fluchholz ließ ertöten

Der Tod mit scharfer Sichel

Der uns zu seinem Lobe schuf

Der Vater hat zum Schmerzenslohn

Der von der Sünde nicht gewusst

Der Wahrheit Ruf warnt oft vergebens

Der Winter zieht nun endlich aus

Dess Brot ich aß, dess Kelch ich trank

Dich hoffen wir zu finden dort, wo man nicht mehr stirbt

Die Frucht der Freude wächset nicht

Die Gnade ist der Hort der Armen

Die Hoffnung schwillt in Baum und Strauch

Dreieinig heiles Wesen

Du bist mein Gott, ich preise dich

Du bist nicht mehr ein Kranker

Du bists, du bists, o Jesus Christ

Du kennst, o Herr, die Deinen

Du Lebensfunk aus Himmelsflammen

Du Lebensfürst, Herr Jesu Christ, der du nach bitterm Leiden

Du sankst hinab und flogst empor

Du, den kein Sternenhimmel fasst

Du, der die Himmelswölbung ziert

Du, der in tiefster Todesnacht

Ehre sei Gott von uns allen

Ein klares Gewässer im lächelnden Schatten

Ein Wetter steigt von ferne und Donner

Eines wünsch ich mir vor allem andern

Eingesargt zum letzten Schlummer

Einst fahren wir vom Vaterlande

Einst, auf ihres Königs Bitte brachen drei Helden frei

Er, der aus seines Gottes Schoß

Erfülle, Herr, mein innigstes Verlangen

Es geht, als flögen wir davon

Es hat der Herr zu allen Zeiten

Es jauchzen dir die kleinen Kinder

Es trifft gewisslich ein die Zeit

Ewges Leben willst du geben

Freu dich sehr, o meine Seele und vergiss all Not

Freudig bestehet der Fleiß

Früh lass mich deine Gnade hören, der du gewacht

Für alle Menschen beten wir

Geb uns der Herr ein ewges Gut

Geh hin, der Herr hat dich gerufen

Geh zum Schlummer ohne Kummer

Geheimnisvoll in tiefer Nacht

Gelegt seit alten Zeiten ist schon der edle Grund

Gelobt sei deines Gottes Hand

Gelobt sei Gott auf Meer und Land

Gib mir die Hand, die meine geb ich dir

Gib Strahlen deines Angesichts

Glanz der ewgen Majestät

Gleichwie der Sonne Freudenglanz

Gott hab ich alles heimgestellt, er machs mit mir

Gott sei dein Gott, dein Lebensgrund

Gott Vater, aller Dinge Grund

Gott, aus dessen ewgem Grunde

Gott, Herr und Schöpfer deiner Welt

Gott, Herrscher über alle Thronen

Gott, mein Leben, was soll geben ich dir

Gott, mein Vater, gib mir Kraft

Gott, wen dein Auge segnet

Gottes Winde wehen, Gottes Ströme gehen

Greif in das Rad der Zeiten

Halleluja dir, o Leben, nur dir soll jede Saite

Halleluja, Amen, Amen, ruh sanft

Heil sei dir, du ewges Leben, dass du dich in den Tod

Heil, Jesus Christus ist erstanden

Heilge Gnadenstunde, die zum neuen Bunde

Heilig sei uns diese Stätte

Hell und mächtig strömt dein Licht

Herr der Herren, überschwänglich mit Preis gekrönt

Herr Jesu, dessen Majestät hoch über Erd und Himmel

Herr Jesu, wahrer Mensch und Gott, der du littst

Herr, binde du zusammen

Herr, dein Arm hält uns umfangen

Herr, der da sein wird, ist und war

Herr, der die Welt erworben

Herr, der du priesterlich und hehr

Herr, der vom Himmel die Wälder und Fluren

Herr, dessen Thron die Himmel sind

Herr, du blickst in meine Seele

Herr, hilf mir tragen meine Last

Herr, in deinem Lebensbuche

Herr, mit dir und deinem Worte ziehn wir

Herr, wenn vom Todesleib entkleidet sich einst mein Geist

Hier schlaf ich ein in Jesu Schoß

Hilf mir tragen und die Plagen

Hirte deiner Herde, Nacht bedeckt die Erde

Hirte der Lämmer, o lass dir das dankbare Lallen

Hirte, gehst du von den Lämmern

Hohe Sonne, strahle scheidend

Horch, meine Seele, auf ein Wort

Hört, was Gott, der Herr, gesprochen

Ich bat den Heiland, gib mir Gnade

Ich bin des Herrn, mit dieser meiner Hand

Ich bin ja, Herr, in deiner Macht

Ich denk an dein Gerichte

Ich freue mich mit Beben bis einst das volle Leben

Ich freue mich, so oft ich seh

Ich glaub, o Herr, hilf meinem Glauben

Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, was widerstrebt

Ihr Kinder, lernt von Anfang gern

Immanuel, blick auf uns Pilger alle

In dein gläzendes Himmelblau

In deines Gottes Garten wirst du

In Unschuld und Gerechtigkeit

Indes du dort im Himmelssaal

Jesu, Heiland deines Leibes

Jesu, höre deine Kleinen

Jesu, wird uns innigst lieb

Jesum zu kennen und Jesum zu haben

Jesus, ewge Sonne, Quell der Himmelswonne

Jesus, habe acht auf mich

Jetzt noch freuen sich mit Schalle

Jetzt wird noch allem Volk gesagt

Kann Menschensinn in deine Tiefe dringen

Kein Mensch ist würdig, anzuschaun dies Haupt

Kindlein, Kindlein, bleibt bei ihm

Komm mit deinem Ostersegen

Komm, heil uns, o Immanuel

Komm, o Geist, du heilig

Komm, Quell der Liebe, gieß sie aus

Komm, Seele, betend zu dem Herrn

Kommt, Kinder, kommet anzuschauen

Kommt, rufet dir mein Glaube

König, Priester und Prophet

Kraft deiner Todesschmerzen

Lang, schmerzlich hat es dir gebangt

Lass an unsern Freudenfesten, Herr, dein Heil zugegen sein

Lass, Herr, uns Samen streuen am Tage des Heils

Leben will ich, doch zuvor muss ich mit dem Mittler sterben

Lern, o Herz, dich freuen

Lieblich ist die Morgenstunde

Liebster Heiland, treuster Leiter

Mag ich Unglück nicht widerstehn

Mein Herr und Gott, wes tröst ich mich

Mein Sohn, dem ich mit selgem Blick

Mein süßes Vorrecht heißt

Meinen Jesum will ich preisen, ders am besten

Mit tausend Gaben will Gott uns laben

Morgenstern der finstern Nacht, der die Welt

Nehmet sanft die lilienbleiche, blutbeflossne, teure Leiche

Neige dich von deinem Thron, Herr, zu diesem Kinde

Nein, nein, das ist kein Sterben

Nicht menschlicher Rat, noch Erdenverstand

Nicht ohne Kreuz und Erdennot

Nimm dies Kind in deine Arme

Nimm mein Herz, und mein gedenke gnädiglich

Noch dieses Bett, dann keines mehr

Noch in dunkeln Todesbanden liegt dein Volk

Nun lasset uns den Leib begraben, dieweil wir keinen Zweifel haben

O Christe, Stern vom Morgen

O du Heiland der Gemeinde

O du, der mit Erbarmen Verlorne suchen geht

O du, des Himmels Zier und Kron

O Herr, dess himmlisches Panier

O Herr, wie selig ist ein Geist

O Licht, das aus dem Lichte quillt

O Schöpfer, welch ein Ebenbild

O Tod, wo ist dein Schrecken

O Vater aller Frommen, der Tag ist nun gekommen

O Vaterherz, das Erd und Himmel schuf

O wer dich kennt, was bist du dem

O wie fröhlich, o wie selig werden wir im Himmel sein

O, dass ein ein Glaube mir vom Himmel käme

O, dass wir nur Gutes lernten

O, wie wichtig, und wie richtig ist der Christen Leben

Quell des Lebens, heilge Gabe, du der Seelen

Sanft erbleicht die Abendröte

Sanft, wie der Hauch aus Kinderbrust

Schauet an die selgen Männer

Schaut das Ende treuer Zeugen

Schaut den Winter geistlich an

Schlaf wohl, mein Kind, mein Erstlingsssohn

Schon manchen Tag voll Heiterkeit

Schweigt nun, ihr Klagen und ihr Tränen

Schwellet sanft, ihr weißen Segel

Seid gegrüßt, ihr Lämmer

Seid nie vor ihm verborgen

Selig, wer dich ewig liebet

Sende deinen Tau der Gnaden, Herr

Sink in deines Gottes Frieden

So komm, geliebte Todesstund, komm, Ausgang

Steig auf mit Gott, du junges Jahr

Stell, o Herr, nach deinem Sinn

Sterben muss ich, muss zum Staube hin

Still ists in der weiten Welt

Still, o Herz, und lasse gern

Streichet hin, ihr leisen Flügel

Süß ists, zu dienen dem Herrn

Süß klingt der edle Freudenschall

Süßes Leben, heilges Weben, das durch Erd

Teures Lämmlein, schlafe wohl

Tut euch auf, ihr Himmelspforten

Über deinem Schmerzensbette

Vater, blick in Gnaden nieder

Vater, hier im Erdenschoße ruhst du lange

Vater, lass Gnade, lass Licht und Barmherzigkeit

Vernimm in deinen Himmelshöhn

Viel hab ich bedacht auf Erden

Wär ich in einem

Warum betrübst du dich, mein Herz, und kränkest

Warum vom Himmel her solch mächtge Donnerschläge

Was deine Königliebe vorlängst dem Schächer tat

Was erblüht zu deinen Ehren

Was ich zu wissen ängstlich bin

Was wär ich ohne Gottes Wort

Weh mich vom sanften Mittag an

Weil du uns bitten heißest

Wenn deine Gnaden ohne Zahl

Wenn ich einst entschlafen werde

Wenn ich in stiller Frühe

Wenn meine Zeit verflogen

Wenn von den geistlich Toten sich keiner selbst erweckt

Wenn, Herr, einst die Posaune ruft

Wer ists, der vom Himmel glänzt

Wer mag selge Tage feiern

Wer malt den selgen Augenblick

Wer ohne Dank und ohn Gebet

Wer war in seiner Jugend

Wes ist das Fest, zu wem empor schallt der Gemeinde

Wie groß ist deine Herrlichkeit schon hier

Wie lieblich ist des Herrn Gebot

Wie liegst du hier so still und bleich

Wie süß in früher Morgenstund

Wie süß ost diese Stille, voll tiefer Majestät

Wie tief erzittert mir das Herz

Wie wallst du friedlich an Jesu Hand

Wie weht so mild die Himmelsluft

Wie wird es heute mir ergehen

Willkommen in der armen Welt

Willst du mit diesem Manne ziehn

Wir danken dir, Herr Jesu Christ, dass du unser Gast

Wir danken dir, o Herr der Welt

Wir wollen dich nicht halten

Wo ist eine Lebensfreude, die von Schmerzen

Wo noch schwermutsvoll und blöde des Wandrers Aug

Zeig uns, o Friedefürst, dein Heil

Zu sammeln die Zerstreuten

Zum andern Leben wall ich hin

 

s225 4777 Garten56 Die Gartenlaube Genre-Skizzen vom Nordpol. Kampf mit Wallrossen. Illustrirtes Familienblatt 1856 Redigiert von Ferdinand Stolle u. August Diezmann Jahrgang 1856. Leipzig Verlag von Ernst Keil

 

Selbst der Tod hat sein Leben, seine Unsterblichkeit. Wir denken uns nichts Todteres, als den in ewigen Eis gebundenen Nordpol, die arktischen Regionen. Allerdings lebt er nicht, wie die Tropen in luxuriöser Blätter-, Blüthen- und Thierentwickelung; aber wie auch die brennendste, keimloseste Wüste Leben, zauberhaftes Wallen und Walten von Naturgesetzen durchzuckt, wie sie Humboldt sah und schilderte, arbeitet und baut und bildet auch der trostloseste Norden in unaufhörlicher Gestaltung und Zerstörung die erhabensten, glänzendsten Paläste und setzt selbst dem ewigen Eise seinen Floh in den Pelz. Die Heimath des Winters, wo er sich von seinen jährlichen Ausflügen nach dem Süden in grimmer Majestät unter ewigen Eispalästen erholt, ist großartiger, erhabener, klassischer in ihren Lebensgebilden als irgend eine andere Gegend der Erde. Der Winter ist ein Magiker, wie kein anderer. Während der Nächte um Weihnachten bemalt er oft alle Fenster eines ganzen Landes mit träumerischen Landschaften unbekannter Gegenden mit zackigen Bäumen und feenhaften Blumen. Die Höhen der Alpen krönt er alle Jahre frisch mit wundervollen Gletschern, wie mit Diademen reinen Silbers, und sonstigen Häuptern von Gebirgszügen hält er die weiße Königsmütze frisch und weiß, ohne sie zu waschen. Ueber Feldern und Wiesen und über jeden Baumzacken reist oft seine Arbeit in einer Nacht, das prächtigste Gewand von krystallenen Edelsteinen reinsten Wassers gewoben. Und wenn’s der Erdhaut bei uns gar zu kalt wird, hüllt er sie oft plötzlich in einen dicken, warmen Schneepelz, unter welchem der Frühling sanft schläft und sich vorbereitet, in stillen Athmungen zur großen frischen Auferstehung jede Jahres.

 

Aber der große Magiker entfaltet seine wahren Zauberkünste im Norden, in den Regionen des Seehunds und Eisbärs, an den Gestaden des Polarmeercs. Wenn der kurze heiße Polarsommer schwindet und die Sonne immer länger unter dem Horizonte bleibt, bis sie sechs Monate lang gar nicht mehr aufgeht, dann beginnt der Magiker seine Zauberkünste.

 

Land und Wasser liegen, nicht zu unterscheiden, unter der blendenden schweigenden Decke des Schnees. Ein Weißes Leichentuch mit Todtenstille auf viele Hunderte von Meilen nach allen Richtungen. Nicht ein einziges in, Winde rauschendes Blättchen, kein nackter Strauch, keine Spur des ärmsten Mooses, nicht ein einziges Zeichen von Leben, so weit das Auge dringen, das Ohr horchen kann. Tod und Trostlosigkeit der starrsten Kälte scheinen allein zu herrschen. Aber der Tod ist Leben, ist selbst die energischste Arbeit, Leben zu erzeugen. So wird auch hier absoluter Tod die mächtigste Anstrengung, es leben, leuchten, kämpfen und arbeiten zu lassen. Zuweilen flittert und flickert ein blasscs, gelbes Licht am Horizonte auf und haucht einen magischen Widerschein über den weißen, lautlosen Tod grenzenloser Eisflächen. Es verschwindet, und Mond und Sterne gießen ihr schönstes Licht herab, es schreitet mit silbernen Schritten über die Höhen der Eisberge und gleitet mit schweigenden Küssen über die schlummernden Ebenen.

 

Und was fängt dort an zu bauen, von Innen und Unten herauf zu bauen? Gletscher thürmen sich auf wie durch vulkanische Kraft und gestalten sich zu Mauern und Wänden und spitzigen Kuppeln. In kühnen, wundervollen Bogen wölben sie sich auf zu der felsigen Küste, und auf der Ebene stellen sie sich zu luftigen Kolonnaden zusammen, wie zu Säulengängen alter egyptischer Riesentempel. Es sind keine todten Steine, es pulsirt Leben in diesen gigantischen Säulen und Wällen. Geisterhaftes, geheimnißvolles Licht von Doppel- und dreifachen, durch ungeheuere Farbenbogen vereinigten Sonnen zuckt und zackt durch die Himmel und blitzt herab auf die Eisbauten, und zahllose glühende Sterne flimmern hindurch. Die Eisberge glühen in azurnen und silbernen Flammen, und der rosig überhauchte Schnee blitzt zuweilen freudig auf, während der Himmel feine elektrischen Telegraphen und Lichtsriften herabspielen läßt. Licht und Leben kämpfen überall mit Finsterniß und Tod. Dann und wann breitet sich ein geisterhafter schweigender Schimmer über den ganzen Gesichtskreis, als wollte Auferstehung durch die Nacht des Todes brechen. Tiefe, starke Schatten ruhen neben glänzenden Höhen, wie der bittere Tod dem Sterbenden süße Hoffnungen eines künftigen Lebens einflößt, um sein Auge ruhig zum letzten Schlummer zu schließen.

 

Wenn endlich die lange Nacht wirklich zusammen schwindet und sich für den langen Tag zurückzieht, bricht auch diese Zauberei des polarischen Winters mit zusammen und aus. Nun stürzen sich schäumende, donnernde Ströme von den Höhen der Eisberge, und die wild auftriumphirenden Wogen des polarischen Oceans zerbrechen krachend ihre schweren, eisigen Fesseln, von denen sie so lange gebunden waren. Ungeheuere Fluthen, viele Geviertmeilen übertosend, reißen sich los, donnernd und jeden Widerstand niederwälzend nach allen Seiten. Gigantische Eisgebirge, unterminirt von freiheitsdurstigen Wassern, zittern und dröhnen, ehe sie mit furchtbarem Getöse ihre hohen weißen Häupter in den dunkeln Ocean stürzen. Die siegenden Wogen springen auf in triumphirender, weißen Schaum zum Himmel spritzender Freude, so oft sie einen solchen Feind stürzen und sich ersäufen sehen. Die Eisschlösser zerfallen zu den malerischsten Ruinen, die langen Arkaden zerbröckeln zu unförmlichen Haufen, die feenhaften Lichter erlöschen eins nach dem andern, und die ganze brillante Zauberwelt schmilzt zusammen, wie ein Traum beim Erwachen.

 

Dies sind die oberflächlichen Wunder nordpolarischen Lebens.

 

Größere bergen sich unter der Oberfläche, wahre Wunder, deren Lösung der forschende Menschengeist seit Jahrhunderten versuchte. Um und durch die Erde wallen fortwährend geheimnißvolle Geisterströme. Sie fallen und steigen wie Ebbe und Fluth des Meeres. Sie dringen in das Herz der Erde und empfangen ihre Pulsschläge daher. Sie wohnen gern in – Eisen und wo sonst noch? Sie schreiten auf unsichtbaren Wegen durch die Lüfte, durchdringen und umschweben jede Pflanze, jedes Leben, zünden die Nordlichter und färben die Finger Aurora’s rosig. Sie sind, wenn nicht Mütter, so doch Träger des Lichts auf Erden und in der Sonne. Was dem Alchemisten früherer Zeiten Liebe und Feindschaft unter den Erdkörpern war, ist uns jetzt Magnetismus, Elektricität, Chemismus. Wenn wir nur genau wüßten, was das nun wieder wäre? Der Geist des Magnetismus hat seine Heimath im unerreichbaren Norden.

 

Um die Küsten des großen Polar-Oceans strecken sich weit und breit Länder und Inseln, neun Monate oder länger, aber immer mit Schnee und Eis verschlossen. Hier wächst keine Pflanze, kein Baum. Nur in dicht umschützten Thälern wagen sich einige armselige Blüthen und Beeren rasch hervor. Graue Moose und sammetne Cryptogamen nehmen aber die wenigen Sonnentage wahr und bedecken die starrsten Felsen und die Ufer riesiger Ströme mit weichen Teppichen. Ein breiter Gürtel solcher Moosteppiche umschlingt die Taille des Nordpols, besternt mit zackigen Felsen, gemustert durch dunkele Sümpfe und Moräste. Diese Oeden würden lebensunfähig sein, wenn sie nicht durch zahllose Heere und Heerden von Rennthieren schon Leben hätten, und diese die eigentliche Lebensquelle ganzer Menschenracen wären. In den todtesten Wüsten ist die Fülle und Kraft und Energie des Lebens gerade am Wundervollsten. Wenn der Polarwinter am grausamsten und die Stürme am wüthensten, eilen diese graubraunen, hirschartigen Heerden in unabsehbaren Reihen und eisenbahnschuell nach den südlicheren Gegenden immergrüner Fichten, und die Berglappen dazu, welche mit ihren Heerden und Hütten wahrhaft wie die Zugvögel leben. Es ist ein nobles Schauspiel, diese unzähligen Schaaren wohlgestalteter, kräftiger Thiere nnt deren graciös gewundenen Geweihen hoch in der Luft, so daß sie in der Ferne wandernden, laublosen Wäldern gleichen, über ungemessene Strecken mit ihren wohlgeschützten Hufen dahin knattern zu sehen und zu hören. Und wie sie sich im lustigsten Uebermuthe einander jagen und wie auf Schwingen über die schneebedeckten Steppen fliegen! Haben sie endlich nach hundertmeiligen Reisen den sichern Schutz des Waldes erreichn, stehen sie oft stundenlang still und bewegungslos, wie Theile des Waldes, dicht an einander gepreßt, um sich zu wärmen. Nach dem Sturme und erwärmt vertheilen sie sich in neuer Lebenslust, und wissen den Baumrinden und den aufgekratzten Moosen Nahrung abzugewinnen. Sie haben die feinste Witterung und wissen genau, wo Moos ist, und sollte es noch so tief verborgen und unzugänglich sein. Mit ihren mächtigen Hufen arbeiten sie sich oft sechs bis acht Fuß in den Schnee hinein und finden immer, was sie suchten und witterten. So leben sie bis der Frühling naht, ihr grimmigster Feind, nicht der nahende, sondern oft plötzlich in Millionen von Bremsen und Stechfliegen über sie herstürzende Frühling. So wie sie nur das fernste Summen eines solchen Feindes hören, fliehen sie in Schaaren zu Tausenden unaufhörlich nach dem Norden zurück. Aber nicht selten werden sie von ganzen, schwarzen Wolken dieser Feinde eingeholt und überfallen. Diese legen ihre Eier in deren Haut, Nasenlöcher, Gaumen, und werden so auf ihrer Flucht zu Hunderten zerstochen und in tedte Beulen und Geburtsstätten neuer Infekten verwandelt. Erst im Norden sind sie wieder sicher und finden neue Felder unabsehbaren Mooses, von dem sie sich zuweilen förmlich mästen. Aber auch die den Insekten entgangenen Eilwanderer erreichen nicht alle ihre Reiseziele. Beim Durchschwimmen der großen, breiten Flüsse werden sie von Tungusen und Samojeden überfallen, durch wildes Geschrei erschreckt und durch einander gehetzt, so daß sie sich mit ihren Geweihen verwickeln und rathlos und verwirrt dem Schlachtmesser verfallen. Gierig stößt der listige Tunguse seinen Fellkahn unter diesen Wirrwarr und durchsticht sie mit den zugespitzten Knochen früher gefallener Collegen zu Hunderten, um alle seine Bedürfnisse daraus zu befriedigen, oder er wirft ihnen Schlingen über’s Geweih, zieht sie an’s Ufer und zähmt sie mit wunderbarer Schnelligkeit, so daß sie seinen Fellschlitten schneller über die Ebenen ziehen, wie bei uns ein Eisenbahuzug läuft. Die Entkommenen werden auf ihren Wanderzügen nicht selten noch von Wölfen und Eisbären überfallen, die ihre Pfade, von denen sie nimmer abweichen, kennen und ihnen dort auflauern. Tungusen und Samojeden, Lappen und Esquimaux treibnn mit Rennthierprodukten und kostbaren Pelzwerken nicht selten Handel bis zu tausend Meilen weit entfernten Grenzen der Civilisation, über welche sie mit ihren Rennthierschlitten hinfliegen, bis sie in Amerika oder Sibirien einen Handelsort erreicht haben. So eine Reise dauert oft sechs Monate auf weglosen Steppen ohne Spur von Leben und Lebensunterhalt. Aber er stirbt so wenig, wie sein Thier. Wie letzteres kratzt er Nahrung aus der Erde, die scheinbar nichts enthält. Er ist in seiner Weise pfiffiger, schärfer, erfinderischer, als unsere größten Genies.

 

Ganze, zahlreiche Nationen um die Gestade des Polarmeeres herum leben ausschließlich von Rennthieren und Nichts. Ohne das Rennthier wären die nördlichen ungeheuren Länderstrecken von Amerika und Asien für Menschen unbewohnbar. Von diesem Kameele der Nordwüsten leben einige Millionen Menschen. Selbst die Fische sind nur durch das Rennthier zugänglich. Es liefert Köder und zieht den fern vom Meere verkrochenen Lappen und Finnen blitzschnell zu den Gestaden, wo die kurze Sommerperiode ihm Fische für’s ganze Jahr liefert, mit denen beladen er in seinem fliegenden Baumstamme, beschwingt vom Rennthiere, zwischen seine Felsen und zu seiner öligen, gelben Familie zurückkehrt. Sie fahren und reiten auf Rennthieren, sie melken ihre Rennthiere und rufen sie beim Namen, den jedes hat und dem jedes gehorcht, und gebrauchen in ihrer sonst bitterarmen, krächzenden Sprache 76 liebe Namen für ihr geliebtes, unerläßliches Rennthier im Allgemeinen, ohne die individuellen Taufnamen.

 

Zu den wunderlichsten Bewohnern dieser geheimnißvollen Gegenden gehört ein Thier, das in Wirklichkeit „weder Fisch noch Fleisch“ ist, mit dem selbst die Herren Naturforscher nicht viel anzufangen wissen und dem die Seefahrer und Küstenbewohner die verschiedensten Namen gegeben haben, wie Seekuh, Seepferd, Seelöwe, obgleich es weder mit einer Kuh, noch einem Pferde, noch einem Löwen irgend eine Aehnlichkeit hat. Besser ist der andere Name Seeelephant, am häufigsten aber der Name Wallroß. Das Thier ist zwar ein recht plumpes Geschöpf, von der Größe eines richtigen Ochsen, aber harmlos wie ein guter Bürger; zwar sehr häßlich, aber gesellig, liebenswürdig, heiter und muthwillig; zwar mit einer sehr harten Haut, aber mit einem gar weichen Herzen begabt, das Liebe und Freundschaft in höherem Maße fühlt, als Tausende von Menschenherzen. Wie das vielverbreitete und wohlbekannte „gute Thier“, der Philister, nur dann wüthend wird, wenn man ihm an den Geldbeutel greift oder ihn in seiner Bequemlichkeit stört, so wird das harmlose, liebenswürdige Wallroß nur dann kampflustig, grausam und blutgierig, wenn man sein gutes Herz verletzt, wenn man seine lieben Kleinen anzutasten wagt oder sich an seinen Freunden vergreift. Und seine Freunde sind alle Wallrosse. Die eigenen Leiden erträgt es mit exemplarischer Resignation. Greift das grausamste Geschöpf auf Erden, der Mensch, ein harmloses Wallroß an, so springen die andern aus Ruhe oder Schlaf auf oder unterbrechen ihre Spiele auf dem Eise, um dem Verfolgten zu Hülfe zu eilen. Eine solche Scene zeigt die Abbildung. Die Mannschaft des Schiffes Trent fühlte Langeweile und einige Matrosen erhielten die Erlaubniß, in einem Boote den Versuch zu machen, einige Wallrosse zu fangen, die sie in der Ferne auf dem Eise und in dem Wasser bemerkten. Es gelang ihnen, Eins zu überrumpeln und zu harpuniren. Aber kaum hatte es einen Schmerzenslaut von sich gegeben, so streckten sich überall aus dem Wasser dicke Köpfe mit langen Hauern und von allen Seiten kamen Wallrosse racheschnaubend dem Verunglückten zu Hülfe. Sie drängten nach dem Boote der Feinde, hieben mit den mächtigen Hauern in die Planken desselben, um es zu zertrümmern, oder packten die Schiffer, um sie mit sich in das Meer hinabzuziehen. Dazu brüllten oder tobten sie in schauerlicher Weise. Die Angegriffenen wehrten sich mit Spießen, Beilen oder Gewehren so gut sie konnten; aber an der Stelle eines erschlagenen Wallrosses traten immer wieder neue Kämpfer, und die Männer wurden endlich vom Morden müde und sie würden zuletzt den wüthenden Thieren haben unterliegen müssen, wenn man ihnen nicht von dem Schiffe Hülfe in andern Booten gesandt hätte.

 

Und ein Kampf mit einem Wallroß ist etwas Fürchterliches. Das Thier ist wegen seiner dicken zähen Haut nicht leicht verwundbar; es besitzt eine ungeheure Kraft; seine spitzen schweren Hauer zerreißen und zermalmen, was sie berühren, und sein Muth ist so groß, daß selbst der fürchterliche Eisbär, mit dem es eine entfernte Aehnlichkeit hat (wie unser Bild mit dem berühmten Eisbärenkampfe von Biard in der Schletter’schen Sammlung in Leipzig) ihm meist unterliegen muß.

 

Die Wallrosse, die, wie gesagt, sehr gesellig sind, zeigen sich manchmal in Heerden von Hunderten und es sieht possirlich genug aus, wie diese plumpen Geschöpfe auf großen Eisflächen liegen oder mit einander spielen; noch possirlicher, wie eine ängstliche Wallroßmutter ihr kalbsgroßes zartes Kleine vor irgend einer Gefahr bergen will, dasselbe unter den linken Arm (d. h. die linke Vordertatze) nimmt, so mit ihm fortläuft, dann kopfüber mit ihm sich in das Wasser stürzt.

 

Man jagt die Wallrosse ihres Thranes, namentlich aber ihrer Hauer wegen, die noch härter sind als Elfenbein und zu verschiedenen Arbeiten verwendet werden. Mittelst dieser Hauer klettert das Thier an hohen Eisfelsen hinauf, wie es sich derselben auch als Stütze bedient, um auf glatten Eisflächen sich fortzuhelfen.

 

Wovon die großen Thiere leben, weiß man eigentlich noch nicht recht genau; sie fressen Seegras, das ist gewiß, sie sollen aber auch, wie die Holländer, eine große Vorliebe für die Häringe haben, und große Mengen dieser überall verfolgten Fische verzehren.

 

Davon leben und existiren die Wallrosse. Aber jenseits der nördlichsten amerikanischen Küsten, wo der Schnee nie thaut und nie etwas Naturleben sich versucht, leben noch Menschen. Kapitain Roß entdeckte im nördlichsten Theile der Baffins-Bay auch einen Menschenstamm von 200 Seelen, die niemals etwas von noch andern Menschen gehört und gesehen und ihre armselige Höhle zwischen Felsen für die ganze bewohnte Erde hielten, alles Uebrige für eine ewige Masse von Eis. Sie hatten keine Erinnerungen, keine Traditionen, keine Gesetze, kein Mein und Dein, kaum Bewußtsein und nur einige kindische, grunzende Beschwörungsformeln ließen auf einen Keim früheren Glaubens und Ahnens schließen.

 

Bis zum Nordpol selbst ist’s aber von den äußersten Grenzen, wohin bis jetzt Menschen drangen, noch eine kleine Ewigkeit weit. Wie sieht’da aus? Es ist nicht desto kälter, je näher man dem Pole kommt. Wenn’s nun gar am Pole selbst sehr warm wäre, könnten da noch Menschen wohnen, mehr und glücklichere, als die in ganz Europa. Vielleicht findet man noch eine Chaussee dahin. Einstweilen wollen wir uns mit der bekannten, noch sehr unbekannten Erde begnügen und schließlich unsern alten Schulfreund Friedrich Körner in Halle, der neulich vom Südpole schrieb, grüßen.

First Row from left: Ambassador Faber, Ambassador Al Mughairy, Lilian Ting, Marci Robinson, Coach Kemper, and Jennifer Naylor . Back row from left: Amena Ali, Catherine Dring, Devika Patil, Carolyn Parent, Shruti Chandrasekhar, Ronit Avni, Julia Taxin, Anne-Mari Paster , Kristyn Reed-Salow, and Amelia Friedman,

The garden shed takes a hammering dring a real downpour today, thankfully, however, not for long.

 

© Mike Broome 2104

Wenn du liebst, dringst du ans Licht ...

Afbeeldingen spoorbrug en de Benedenstad van Nijmegen:

www.flickr.com/photos/148859204@N07/40294505754/

studiezaal.nijmegen.nl/ran/_detail.aspx?xmldescid=116258

studiezaal.nijmegen.nl/ran/_detail.aspx?xmldescid=252526

studiezaal.nijmegen.nl/ran/_detail.aspx?xmldescid=213194

studiezaal.nijmegen.nl/ran/_detail.aspx?xmldescid=213241

studiezaal.nijmegen.nl/ran/_detail.aspx?xmldescid=2111026482

studiezaal.nijmegen.nl/ran/_detail.aspx?xmldescid=116258

studiezaal.nijmegen.nl/ran/_detail.aspx?xmldescid=109380

 

De brug is ontworpen door ir. Joannes Gregorius van den Bergh (1824-1890), ir. Jean Marie Telders (1842-1900) en ir. Ocker Jan Adriaan jonkheer Repelaer van Driel (1849-1920).

Algemeen Handelsblad van 28-10-1873: resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010103699:mpeg21:p002

De standaard van 24-10-1873:

resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:011065700:mpeg21:a0023

Provinciale Noordbrabantsche en 's Hertogenbossche Courant 26-10-1875:

resolver.kb.nl/resolve?urn=MMSADB01:000009491:mpeg21:a0026

ir. J.G. van den Bergh: www.parlement.com/id/vg09llithfwj/j_g_van_den_bergh

Nieuw Nederlandsch biografisch woordenboek, door P.J. Blok en P.C. Molhuysen, Deel 4 (1918):

www.dbnl.org/tekst/molh003nieu04_01/molh003nieu04_01_0184...

Nieuw Nederlandsch biografisch woordenboek, door P.J. Blok en P.C. Molhuysen, Deel 7 (1927):

www.dbnl.org/tekst/molh003nieu07_01/molh003nieu07_01_1988...

www.huisvandenijmeegsegeschiedenis.nl/info/De_Nijmeegse_s...

 

Wet tot aanleg van de spoorweg Arnhem-Nijmegen. Arnhemsche Courant van 21-5-1873:

resolver.kb.nl/resolve?urn=MMKB08:000090328:mpeg21:a0004

 

Aanbesteding van de bouw van het zuidelijke landhoofd. Algemeen Handelsblad van 17-12-1875 en 31-12-1875

resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010099217:mpeg21:a0008

resolver.kb.nl/resolve?urn=KBDDD02:000207323:mpeg21:a0007

Pierre Cuypers:

zoeken.hetnieuweinstituut.nl/nl/publicaties/detail/7bd779...

Landhoofd Waalbrug Rijksmonument:

cultureelerfgoed.nl/monumenten/333577

 

Geen feest bij de opening van de spoorlijn Arnhem Nijmegen, wegens het overlijden van de Prins van Oranje. Rotterdamsch Nieuwsblad van 13-6-1879:

resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:011006435:mpeg21:a0002

 

Aanbesteding van de bouw van de pijlers. Algemeen Handelsblad van 14-11-1874 en 16-1-1875:

resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010104139:mpeg21:a0007

resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010097073:mpeg21:a0009

Aanbesteding van het maken en stellen van de metalen bovenbouw van de brug over de Waal.

Algemeen Handelsblad van 12-11-1875:

resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010099182:mpeg21:a0010

Aanbesteding van de bouw van het noordelijke landhoofd. De Standaard van 21-4-1876:

resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:011066155:mpeg21:a0012

Aanbesteding pijlers V,VI en VII. Rotterdamsch Nieuwsblad van 15-7-1879: resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:011006462:mpeg21:a0052

Werkzaamheden in Arnhem. Arnhemsche Courant van 16-4-1879:

resolver.kb.nl/resolve?urn=MMKB08:000095376:mpeg21:a0001

Zal Arnhem vlaggen nu Nijmegen met het spoorwegnet wordt verbonden? Arnhemsche Courant van 12-6-1879:

resolver.kb.nl/resolve?urn=MMKB08:000094808:mpeg21:a0001

 

Bij Koninklijk Besluit van 13 November 1946 Nr. 10 is toegekend de “Bronzen Leeuw” aan den als zoodanig tijdelijk benoemden reserve-majoor der Infanterie van de Koninklijke Landmacht

 

T.J.A. Boers.

 

Wegens:

“Heeft zich door het bedrijven van bijzonder moedige en beleidvolle daden in den strijd tegenover den vijand onderscheiden, door op den vroegen morgen van 10 Mei 1940 onverschrokken en op bezielende wijze zijn compagnie, die in front en op de opengevallen flank door den, over het Maas/Waalkanaal bij Hatert doorgedrongen, vijand werd bedreigd, aan te voeren; daarbij het verloren terrein en zelfs de door een neven-onderdeel prijsgegeven kazematten opnieuw te bezetten en den vijand op zijn flank in bedwang te houden, totdat hij in den namiddag van dien dag op bevel moest terugtrekken; voorts door in den namiddag van 13 Mei, nadat Rhenen reeds door de eigen onderdeelen was verlaten en door den vijand bezet, de brandende stad aan het hoofd van zijn, door voorafgaande nachtmarschen zeer vermoeide compagnie, ondanks van verschillende zijden ontvangen vuur, vastberaden en opnieuw binnen te rukken en, in een zwaar gevecht, daarbij bestookt door vliegtuigen, door te dringen tot aan en voorbij den spoorbaan en de spoorbrug over den Neder-Rijn Oostelijk van deze plaats; tenslotte, nadat hem was gebleken, dat de aanvallen van nevenonderdeelen niet waren geslaagd en hij tegen de overmacht alleen stond, op zoodanige beleidvolle wijze terug te gaan, dat hij daardoor en door zijn persoonlijke inwerking zijn compagnie volkomen in de hand wist te houden, om den verderen terugmarsch van zijn bataljon als achterhoede te dekken”.

 

www.defensie.nl/onderwerpen/onderscheidingen/dapperheidso...

 

'Bronzen Leeuw' onderscheiding voor Luitenant Kolonel Th.J.A. Boers. De strijd op 10 Mei 1940 bij Maas-Waalkanaal. De Gelderlander van 10 december 1947:

studiezaal.nijmegen.nl/ran/_detail.aspx?xmldescid=302033920

www.grebbeberg.nl/index.php?page=bronzen-leeuw-onderschei...

www.defensie.nl/onderwerpen/onderscheidingen/dapperheidso...

oorlogsgravenstichting.nl/persoon/16209/theodorus-johanne...

 

Gevechtsbericht 13 mei 1940 van kapitein Th.J.A. Boers:

www.grebbeberg.nl/index.php?page=gevechtsbericht-13-mei-1...

www.grebbeberg.nl/index.php?mact=Search%2Ccntnt01%2Cdosea...

 

"Berichten cahier Commandant 11e Grensbataljon", op 17 mei 2017 geveild bij Zwiggelaar Auctions in Amsterdam; verkocht voor 50 euro.

Manuscript, (78) p., met berichten voor intern militair gebruik gedateerd van zondag 25 februari tot vrijdag 10 mei 1940 en op de tegenoverliggende bladzijden korte notities aan welke afdelingen (gecodeerd, bijv. "1-11 GB", "2-11-GB" of "Gr.C.M.W." waarbij MW voor Maas Waal staat) de berichten zijn doorgegeven, gebonden in halflinnen met titeletiket op voorzijde, folio.

Een deel van de blanco (?) bladen achter de militaire notities ontbreekt, achterin zijn niet-gerelateerde aantekeningen m.b.t. directe drukmeters opgenomen, voorzien van getekende illustraties. Op het linnen is herhaald de naam G.H.J. Welling (?) geschreven. Hij is vermoedelijk de sergeant-majoor infanterie Welling:

www.zwiggelaarauctions.nl/index.php?p=a&select=35,359...

 

Verslag van majoor W.G. Bender, Commandant 11e Grensbataljon.

Verslag van de gevechtshandelingen van 11 G.B. in het tijdvak van 12-15 Mei 1940. In dit verslag staat: "Stelling is verlaten geworden, Kapitein Boers gesneuveld. Ik zal langzaam teruggaan. Dorp brand, niet te passeeren." Maar Kapitein Boers was niet gesneuveld.

W.G. Bender is Willem Gerardus Bender, geb. Zutphen 24-8-1888, ovl. Bejaardenoord "Julianaoord", Kwakkenbergweg 324, Nijmegen 1-2-1961, gehuwd met Elise Louise Anna van der Grinten, geb. Geertruidenberg, dochter van Luitenant-Kolonel der Infanterie Antoon Jan Willen van der Grinten, geb. Venlo 29-2-1864, ovl. Velp (Rheden) 29-5-1944, oud 80 jaar, zoon van Lodewijk Theodor Adriaan (Louis) van der Grinten (1831-1895), apotheker in Venlo en oprichter van het bedrijf Océ-van der Grinten.

Theodorus Johannes Alexander Boers was gehuwd met Marie Josephine van der Grinten, geb. ‘s-Gravenhage 30-1-1895, ovl. Delft 15-11-1985, dochter van Luitenant-Kolonel der Infanterie Antoon Jan Willen van der Grinten.

www.grebbeberg.nl/index.php?page=verslag-van-majoor-w-g-b...

www.grebbeberg.nl/index.php?mact=Search%2Ccntnt01%2Cdosea...

 

Opbouw van het Nederlandse Leger voor de Tweede Wereldoorlog Slagorde tot 9 mei 1940. Brigade B,

Kolonel J.C.C. Nijland, Groep Maas-Waal (I/26 R.I. en 11e Grensbataljon): go2war2.nl/artikel/1165/Opbouw-van-het-Nederlandse-Leger-...

 

Th.J.A. Boers (1890-1947) als jonge jongen:

www.flickr.com/photos/148859204@N07/33841513121/

 

Besluit van 6-8-1940 van generaal-majoor T. Carstens tot intrekking van het op 12-7-1940 verleende eervol ontslag van kapitein T.J.A. Boers.

Utrechts Volksblad: sociaal-democratisch dagblad van 9-8-1940: resolver.kb.nl/resolve?urn=ddd:010940048:mpeg21:a0220

Generaal-Majoor Nicolaas Theodorus Carstens, geb. Groningen 4-1-1886, ovl. Neubrandenburg 4-4-1945, was de Commandant van het Ie Legerkorps van 21-3-1940 tot 15-5-1940, en Hoofd van het Hoofdregelingsbureau der voormalige Nederlandse Weermacht en Hoofd van het Krijgsgeschiedkundig Instituut, van juli 1940 tot mei 1942.

In juli 1942 ging hij in krijgsgevangenschap (overleden):

oorlogsgravenstichting.nl/persoon/24654/nicolaas-theodoru...

www.unithistories.com/officers/persons_dutch_army.html

 

Na de capitulatie van het Nederlandse leger op 15 mei 1940 werd ook de Generale Staf en het Algemeen Hoofdkwartier (AHK) opgeheven. Op of rond 15 juli 1940 werd het Hoofdregelingsbureau ingesteld. Dit bureau kan worden gezien als rechtsopvolger van het AHK en stond onder leiding van generaal-majoor N.T. Carstens. Het bureau handelde de lopende zaken verder af: proxy.handle.net/10648/baebd8de-e888-4250-8b8d-1b066fd3ed09

 

www.museum19401945.nl/docs/Militaire-Krijgsgevangenen.pdf

 

Bij zijn vrijlating uit krijgsgevangenschap in Duitsland (Ede 15-5-1942, Weert 1-6-1945) woonde Th.J.A. Boers aan de Surinameweg 6 in Nijmegen. Hij zat gevangen in Langwasser Nürnberg, Stanislau, Neubrandenburg en Tittmonig.

 

Th.J.A. Boers zou lid zijn geweest van de Ordedienst (OD) en in het verzet hebben gezeten:

Hij zou ook gevangen hebben gezeten in het Oranjehotel:

"De strijd op 10 Mei 1940 bij Maas-Waalkanaal. Bronzen Leeuw onderscheiding voor Luit. Kol. Th.J.A.Boers". De Gelderlander van 10-3-1947:

studiezaal.nijmegen.nl/ran/_detail.aspx?xmldescid=302032636

 

www.gahetna.nl/actueel/nieuws/2007/ordedienst-en-binnenla...

Collectie Ordedienst:

proxy.handle.net/10648/194a9d9f-0b6b-4d55-9e18-3bb174ad3779

Hij zou ook gevangen hebben gezeten in het Oranjehotel.

"De Geschiedenis van de Ordedienst, mythe en werkelijkheid van een verzetsorganisatie", door Dr. J. W. M. Schulten; Sdu Uitgevers 1998 (ISBN9789012086332).

ilibrariana.wordpress.com/2016/03/21/processtukken-opgepa...

www.verzetsmuseum.org/museum/nl/tweede-wereldoorlog/begri...

Er is geen bewijs dat Th.J.A. Boers gevangen heeft gezeten in het Oranjehotel in Scheveningen:

www.oranjehotel.org/

"Gedenkboek van het Oranje Hotel", door E.P. Weber; Uitgeverij Aspekt 2016 (ISBN 9789461536129).

Eerste druk: NV Nijgh & Van Ditmar, Rotterdam 1945.

Tweede druk: NV Roman-, Boek- en Kunsthandel H. Nelissen, Amsterdam 1947.

Een deel van het archief van het Oranjehotel is echter verloren gegaan. Dat is door de Duitsers aan het einde van de oorlog in brand gestoken.

Hij kan ook in de strafgevangenis gezeten hebben, het deel aan de Pompstationsweg. Dit zou een verklaring kunnen zijn waarom hij niet in de lijsten van het Oranjehotel voorkomt.

 

Verwarring is mogelijk met Kapitein Christianus Franciscus Johannes Boers (1889-1942), onderscheiden met het Bronzen Kruis:

oorlogsgravenstichting.nl/persoon/16174/christianus-franc...

Hij wordt wel genoemd in het "Gedenkboek van het Oranje Hotel" van E.P. Weber. Zie het Kapitein Boers Viaduct op de Afsluitdijk:

www.flickr.com/photos/148859204@N07/27116139908/in/datepo...

 

Copyright van deze ansichtkaart: Koninklijke Luchtvaart Maatschappij, Fototechnische Dienst, Rotterdam.

 

Photo: Engels-Skulptur auf dem Nordfriedhof in Wiesbaden

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Gott, ich trete hin und bete

 

1.) Gott, ich trete

Hin und bete,

Flehe demutsvoll zu dir.

Stilles Sehnen,

Heiße Tränen

Nimm in Gnaden an von mir!

 

2.) Tausend Schwächen

Und Gebrechen

Hält mir mein Gewissen vor.

Wie viel Stunden

Sind verschwunden,

Die ich unbenützt verlor!

 

3.) Große Pflichten

Zu verrichten,

Riefst du mir, und botest Kraft.

Selbstvertrauend,

Auf mich bauend,

Hab ich, ach, fast nicht geschafft!

 

4.) Deine Pfade,

Schmal und grade,

Ließ ich oft mit eitlem Sinn.

Bessres kennend,

Christ mich nennend,

Ging den breiten Weg (a) ich hin.

 

5.) Darum stehe

Ich und flehe

Tiefgebeugt, o Gott, vor dir.

Mir verzeihen,

Mich erneuen,

Kannst nur du, gewähr es mir!

 

6.) Dich des Armen

Zu erbarmen,

Vater, ist's nicht deine Lust?

Ja, ich fliege

Hin, und schmiege

Mich als Kind an deine Brust!

 

7.) Feste Treue,

Schwört aufs neue

Dir mein dankerfülltes Herz.

Hilf mir ringen,

Weiter dringen!

Zieh du selbst mich himmelwärts!

 

8.) Meinem Leben

Wirst du geben,

Was ihm gut und heilsam ist.

Wirst vom Bösen

Mich erlösen.

Dein bin ich in Jesu Christ.

 

9.) Mit Ihm wallen, (b)

Ihm gefallen,

Sei mir Leben, Ruhm und Ruh'!

Amen, Amen!

Sprich im Namen

Meines Jesu Ja dazu!

 

(a) Der schmale Weg bzw. Pfad oder die enge Pforte sind ein altes Bild für die Mühen des Glaubens, wohingegen der breite Weg oder die weite Pforte ein Bild der Welt und ihrer Verlockungen darstellt.

(b) (auf dem Lebensweg) wandern, leben

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Autor: Johann Wilhelm Aschenberg

Melodie: Gott wills machen, dass die Sachen gehen

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Evangelischer Liedschatz für Kirche und Haus

eine Sammlung geistlicher Lieder

gesammelt von Albert Knapp. 2. Band

Verlag der J.G. Cotta'schen Buchhandlung

Stuttgart und Tübingen, 1837

Liednummer 2478

Thema: Kirchen-Jahresanfang oder Neujahr

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Johann Wilhelm Aschenberg (* 24. April 1768 oder 1769 in Reinshagen/Herzogtum Berg; † 21. November 1819 in Hagen) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Pfarrer, Herausgeber und Lieddichter. Er wurde als Sohn eines wohlhabenden Kaufmannes und Gutsbesitzers geboren und besuchte die Knabenschule der Herrnhuter Brüdergemeine in Neuwied. Hieran schlossen sich weitere Schulbesuche in Sachsen an. Im Jahr 1783 immatrikuliert er sich an der Hochschule in Rinteln, wo er Theologie studierte. Nach seinem Studium wirkte er zwischen 1791 und 1802 als Pfarrer in Cronenberg und war anschließend Pfarrer und Kirchenrat in Hagen in der Grafschaft Mark. Er trat als preußischer Patriot hervor und vertrat nationaldeutsche Ideen. Er gab in den Jahren zwischen 1798 und 1804 das 'Bergische Taschenbuch' und ab 1814 die Zeitschrift 'Hermann' heraus und verfasste regionalhistorische Abhandlungen, so zur Geschichte des Bergischen Landes. Zwischen 1802 und 1804 gab er die 'Niederrheinischen Blätter' heraus, von denen fünf Bände erschienen. Aschenberg verfasste mehrere geistliche Lieder, die in Kirchengesangbücher und Liedanthologien des 19. Jahrhunderts aufgenommen wurden.

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Das Wasserwerk Friedrichshagen ging 1893 als drittes städtisches Wasserwerk in Betrieb. Es war damals das größte und modernste Werk Europas. Heute ist es ein Zeugnis der Industriegeschichte und ein Flächendenkmal von europäischem Rang. Einmalig ist die im Originalzustand erhaltene Maschinenhalle mit drei Dampfmaschinen von 1893. Erst 1979 wurde der Dampfbetrieb eingestellt. Eine Maschine kann heute über Elektroantrieb vorgeführt werden. Ein weiterer Maschinenraum mit Elektromotoren und Kreiselpumpen aus den zwanziger Jahren ist für jeden Technikfan ein Erlebnis. Aus Friedrichshagen kommt weiterhin ein bedeutender Teil des Berliner Trinkwassers, jetzt aber aus modernen Anlagen in der Nähe des Alten Wasserwerks. Ein Teil des Alten Wasserwerks war seit 1987 für die Öffentlichkeit als Museum geöffnet, zuletzt wurde dieses vom Verein Berliner Unterwelten e.V. betrieben. Dessen Vertrag wurde von den Berliner Wasserbetrieben aus unbekannten Gründen zum Jahresende 2018 gekündigt. Das Museum soll dann leider nur noch zu besonderen Gelegenheiten geöffnet werden.

Leider kann ich keine Bilder aus den Innenräumen zeigen. Dort durfte man zwar fotografieren, die Bilder dürfen aber nicht veröffentlicht werden.

 

The Friedrichshagen Waterworks were inaugurated in 1893 as the third municipal waterworks. At the time, is was the biggest and most modern one in Europe. Today it is a historic industrial monument of European importance. The machine hall with three steam engines from 1893, which has been preserved in its original condition, is unique. Steam operation ended as late as 1979. One of the engines can be shown in action, but now driven by an electric motor. Another engine room with electric motors and centrifugal pumps from the twenties is an experience for every technology fan. Friedrichshagen is still providing an important part of Berlin's dringing water, but it comes now from modern installations near the historic ones. Some parts of the Old Waterworks were transformed in a museum open to the public since 198, during the last years operated by the Association "Berlin's Underworlds". The museum is going to close at the end of 2018 as the association's contract has been cancelled by the Berlin Water Company for unknown grounds which announced that visits will be possible only on special occasions. I am sorry to say that I can't show interior photos. It was allowed to take photos only under the condition of not publishing them.

Tai O Village, Lantau Island, Hong Kong

Das Wasserwerk Friedrichshagen ging 1893 als drittes städtisches Wasserwerk in Betrieb. Es war damals das größte und modernste Werk Europas. Heute ist es ein Zeugnis der Industriegeschichte und ein Flächendenkmal von europäischem Rang. Einmalig ist die im Originalzustand erhaltene Maschinenhalle mit drei Dampfmaschinen von 1893. Erst 1979 wurde der Dampfbetrieb eingestellt. Eine Maschine kann heute über Elektroantrieb vorgeführt werden. Ein weiterer Maschinenraum mit Elektromotoren und Kreiselpumpen aus den zwanziger Jahren ist für jeden Technikfan ein Erlebnis. Aus Friedrichshagen kommt weiterhin ein bedeutender Teil des Berliner Trinkwassers, jetzt aber aus modernen Anlagen in der Nähe des Alten Wasserwerks. Ein Teil des Alten Wasserwerks war seit 1987 für die Öffentlichkeit als Museum geöffnet, zuletzt wurde dieses vom Verein Berliner Unterwelten e.V. betrieben. Dessen Vertrag wurde von den Berliner Wasserbetrieben aus unbekannten Gründen zum Jahresende 2018 gekündigt. Das Museum soll dann leider nur noch zu besonderen Gelegenheiten geöffnet werden.

Leider kann ich keine Bilder aus den Innenräumen zeigen. Dort durfte man zwar fotografieren, die Bilder dürfen aber nicht veröffentlicht werden.

 

The Friedrichshagen Waterworks were inaugurated in 1893 as the third municipal waterworks. At the time, is was the biggest and most modern one in Europe. Today it is a historic industrial monument of European importance. The machine hall with three steam engines from 1893, which has been preserved in its original condition, is unique. Steam operation ended as late as 1979. One of the engines can be shown in action, but now driven by an electric motor. Another engine room with electric motors and centrifugal pumps from the twenties is an experience for every technology fan. Friedrichshagen is still providing an important part of Berlin's dringing water, but it comes now from modern installations near the historic ones. Some parts of the Old Waterworks were transformed in a museum open to the public since 198, during the last years operated by the Association "Berlin's Underworlds". The museum is going to close at the end of 2018 as the association's contract has been cancelled by the Berlin Water Company for unknown grounds which announced that visits will be possible only on special occasions. I am sorry to say that I can't show interior photos. It was allowed to take photos only under the condition of not publishing them.

Flag inside the anglican Church of St. Augustine of Canterbury

Fahnen in der anglikanischen St. Augustin-Kirche in Wiesbaden

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Hochgesegnet seid ihr Boten

 

- Missionslied -

 

1.) Hochgesegnet seid ihr Boten,

Die der Herr in's ferne Land

Zu den Blinden und den Toten

Heil verkündend ausgesandt.

Dringet weiter durch die trübe

Schreckensvolle Finsternis,

Euren Glauben, eure Liebe

Krönt der Herr mit Sieg gewiss!

 

2.) Schwinget mutig in die Höhe

Jesu Christi Kreuzesfahn',

Dass die Heidenwelt ihn sehe,

Dem die Welten untertan.

Werdet aller Welt ein Zeichen

Von des Herren Majestät,

Dass er siegen muss, sie weichen,

Sei es früher oder spät.

 

3.) O, ihr glaubensstarken Streiter,

Ohne Kriegsgerät und Schwert,

Dringet nur erobernd weiter,

Eures Herren ist die Erd'.

Der euch sandte, wird euch helfen,

Euer König steht euch bei,

Ob auch Schafe unter Wölfen,

Sollt ihr wandeln froh und frei.

 

4.) Liebe hat euch angetrieben,

Fachte hell die Sehnsucht an,

An den Brüdern auszuüben,

Was der Herr an euch getan.

Darum sucht ihr nicht das Eure,

Sucht nicht Ehre, Ruhm und Gut,

Nein, ihr preiset nur das teure

Für die Welt vergossne Blut. (a)

 

5.) Traget denn die Schmach und Schande

Von der Welt vergnügt und gern.

Freut euch, seht ihr alle Lande

Voll der Herrlichkeit des Herrn.

Freut euch, dass ihr auserkoren,

Zeugen seines Siegs zu sein,

Dass ihr stehet an den Toren,

Da der König ziehet ein.

 

6.) Hosianna, jubeln, singen

Tausende nach Nacht und Pein,

und die fernsten Völker dringen

In das Himmelreich hinein.

Und viel tausend Knie beugen

Sich vor Christo, Gottes Sohn.

Und das ist, ihr treuen Zeugen,

Eurer Arbeit süßer Lohn.

 

(a) Christi Kreuzestod, mit der er selbst die Schuld aller Menschen auf sich nahm und die Welt entsühnte.

 

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Autor: Karl Johann Philipp Spitta

Melodie: ohne Angaben

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gefunden in:

Psalter und Harfe

Eine Sammlung christlicher Lieder

zur häuslichen Erbauung

von C. J. P. Spitta

Verlag Robert Friese

Leipzig, 1838

Thema: Nachfolge, Kirche und Mission

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Karl (auch Carl) Johann Philipp Spitta (* 1. August 1801 in Hannover; † 28. September 1859 in Burgdorf) war ein deutscher lutherischer Theologe und Dichter.

Einer französischen Hugenottenfamilie entstammend, begann er nach dem Besuch des Gymnasiums eine Lehre als Uhrmacher. Nach dem Abbruch dieser Lehre studierte er von 1821 bis 1824 Theologie an der Universität Göttingen. Einer seiner Weggefährten zu dieser Zeit war Heinrich Heine, dem er in einem poetischen Freundeskreis begegnete.

Nach dem bestandenen ersten Examen übernahm er die Stellung eines Hauslehrers nahe Lüneburg. Tätigkeiten als Hilfsgeistlicher 1828 in Sudwalde, später als Gefängnisseelsorger und Garnisonprediger in Hameln folgten. Nebenher war er als Sekretär für den “Christlichen Verein im nördlichen Deutschland” tätig. 1836 übernahm er eine Pfarrstelle in Wechold. Im Jahre 1847 übertrug man Spitta das Amt des Superintendenten in Wittingen. Sechs Jahre später wurde er Superintendent in Peine.

1855 verlieh ihm die Theologische Fakultät Göttingen als Anerkennung seines pastoralen Lebens und Wirkens die Ehrendoktorwürde.

Im Jahre 1859 kam Spitta als Superintendent nach Burgdorf.

Spitta schrieb zahlreiche Kirchenliedtexte im Geist der lutherischen Erweckungsbewegung. Sie zeichnen sich durch Tiefe des Inhalts, Echtheit der Sprache und Sicherheit der Form aus. Viele davon sind bis heute lebendig. Bekannt wurde er auch durch seine Liedersammlung 'Psalter und Harfe'.

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Karl Johann Philipp Spittas Lieder/ Hymns

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Advent

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Du, dess Zukunft einst erflehten Tausende in Israel

Hosianna in der Höhe

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Bittgesänge, Gotteslob und -dank

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Am Ende ist's doch gar nicht schwer

O du schönes Weltgebäude

Zieh deine Hand von mir nicht ab

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Buß- und Bettag

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Bußtagsglocken rufen, predgen Buße

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Christuslied

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Bleibt bei dem, der euretwillen

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Frühlingslied

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Sieh, der Winter ist vergangen

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Geistliche Volkslieder

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In der Angst der Welt will ich nicht klagen

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Glaube, Kampf und Rechtfertigung

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Ein lieblich Los ist uns gefallen

Es kennt der Herr die Seinen

Wie wird uns sein

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Gottvertrauen, Kreuz und Trost

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Ich steh in meines Herren Hand

Lob sei dir, mein Gott, gesungen

Zu Gott ist meine Seele still

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Nachfolge, Kirche und Mission

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Bei dir Jesu will ich bleiben

Ein Herz und eine Seele war

Gottes Stadt steht fest gegründet

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Natur, Wetter und Schöpfung

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Freuet euch der schönen Erde

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Ostern

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Wandle leuchtender und schöner, Ostersonne

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Passion

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Weinet nicht über mich

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Pfingsten

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Geist des Glaubens, Geist der Stärke

O komm, du Geist der Wahrheit

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Sonntag und Gottesdienst

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O freun wir uns der Stunde

Wort des Lebens, lautre Quelle

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Sünde, Buße und Umkehr

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Kehre wieder

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Tod und Ewigkeit

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Am Grabe stehn wir stille

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Trauung, Ehe, Beruf und Hausstand

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Ich und mein Haus, wir sind bereit

O selig Haus, wo man dich aufgenommen

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Winterlied

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Winter ist es, in dem weiten Reiche

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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned

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Ach es ziehn uns voraus die helle Straße

Ach Herr, was ist geschehn

Ach mit allem Kampf und Streiten

Ach, uns wird das Herz so leer

Ach, welche Marter, welche Plagen

Allen ist ein Heil beschieden

Alles, was uns widerfährt

An dem Himmel stehen viele Sterne

Aufwärts, Seele, musst du blicken

Aus dir selber strebst du nur vergebens

Da man der gebeugten und betrübten Mutter

Das ist die rechte Liebestreue, die fest

Das Leben der Welt ist ein schrecklich Bild

Das Leben ist der Weg, auf dem wir wandeln

Das Leben wird oft trübe

Das Stille Glaubensleben

Der du in der Nacht des Todes

Der Herr ist meine Stärke, mein Stab

Der Mensch hat bange Stunden

Des Christen Schmuck und Ordensband

Die Dem Herrn anhangen

Die erste Ruhestätte, die die Welt

Die Liebe wohnte im Himmel

Die Zeit flieht hin, und immer näher

Du bist mein Herr, drum soll ich dir

Du blauer Himmel dort oben

Du hörest die Glocken läuten

Du kennst mein Herz, o Gott, und weil dus kennst

Du Kindlein in der Krippe

Du schöne Lilie auf dem Feld

Du schöner Himmel, wie bist du so weit

Du schönes Fest, dem Kinde

Durch die bittre Schale

Ein Buch trag ich bei mir

Ein Wohlstand ohne gleichen ist eines Christen Stand

Erhalt in mir den Liebestrieb

Es gibt ein Lied der Lieder

Es ringt die Welt sich müde

Es riss, o Heiland, von des Vaters Herzen

Es zieht ein stiller Engel

Fang an dein Werk mit Freuden

Fließe hin, mein Leben, glaubensvoll und still

Fraget doch nicht, was mir fehle

Fragst du Herz, warum die Seinen

Freue dich, Seele, wie könntest du seufzen

Freut euch allewege, freut euch

Gehe hin in Gottes Namen, greif dein Werk

Gott lob, das Licht geht wieder auf

Habe Dank, dass du mir, Gott, gegeben

Halte in des Lebens Wechsel fest

Heiland aller Sünder, rühre meine Seele

Herr, das Böse willig zu erleiden

Herr, des langen Tags Beschwerden

Herr, des Tages Mühen und Beschwerden

Herr, vor deinem Angesichte prüf ich

Herr, was kann von deiner Liebe scheiden

Herr, wir legen alle Sorgen

Herzenskündiger, du mein Gott und Herr

Heut hält der Herr ein offnes Haus

Hier Gottes Kinder und dort Erben

Hilf in Demut deines Lebens Freude

Hochgesegnet seid ihr Boten

Hörst du nicht den Türmer läuten

Ich bin so weit von dir gewandt

Ich glaube, darum rede ich, was mir

Ich hab nun den Feind gefunden

Ich höre deine Stimme, mein Hirt

Ich nehme, was du mir bestimmst

Ich will dich rufen zu einem Kriege

Im Osten flammt empor der goldne Morgen

In den Gnadenbund führt man die Kindlein

Ist der Weg auch noch so lang und voll Ungemach

Ist es doch der Liebe Weise

Kindlein singen auf den Gassen

Klage nicht, betrübtes Kind

Lass mich deine Liebe rühren

Lass mich dich erkennen

Lass mich fest stehn auf dem Grunde

Lasst mich bei dem Kreuze stehen

Leid und Not erfährst du unabwendlich

Man muss doch immer loben

Mein Herr und Gott, dess gute Hand

Meine Stund ist noch nicht kommen

Mir ist so wohl in Gottes Haus

Nach dem Himmel greift der Glaube

Nimm hin, was dein ist

O der du mich geliebet bis in den blutgen Tod

O du reicher Herr der Armen

O du Vater über alles, was auf Erden Kinder heißt

O Gott, mein Gott, so wie ich dich

O Herbst, du Abendstunde

O hochbeglückte Seele, die es für Freude hält

O Jesu, meine Sonne, vor der die Nacht entfleucht

O Vaterhand, die mich so treu geführet

O welche fromme, schöne Sitte

O wie doch so oft sich unser Leben

O wie freun wir uns der Stunde

O wie leicht und ohne Mühen

O wie manche schöne Stunde

O, dass mein Leben deine Rechte

O, ihr selgen Ostertage

O, wär ich ganz dein eigen

Segne, Vater, diese Speise

Sehet, sehet, welche Liebe

Selig, wer vor aller Welt verborgen

So sicher als in die Nacht hinab

Sohn, ich will dir eine Tugend nennen

Soll dich der Herr belehren

Stärke mich, o Herr, im Gnadenbunde

Still an deinem liebevollen Herzen

Stimm an das Lied vom Sterben

Tränen in des Mittlers Auge

Unser Wandel ist im Himmel, wie ein Mensch

Unsre eigenen Gedanken sind die

Viel ist nicht dem Menschen nötig

Vollendet hat der Tag die Bahn

Vom Ölberg wogt es nieder, die Täler hallen wieder

Wahren Frieden, wahres Leben

Was hat die Welt für wahre Freude

Was in dem Herrn du tust

Was ist das Leben ohnen jenen

Was kann es Schönres geben

Welch, o welch ein blick ist das gewesen

Wenn ein Mutterherz nicht heute feiertz

Wenn meine letzte Stunde schlägt

Wer schläft dort in dem Kahn

Wie der Baum, wenn sich in stiller Wonne

Wie ist der Abend so traulich

Wie soll ich doch die Wonne nennen

Wie wunderbar, o Herr, ist deine Gnade

Wir danken, treuer Heiland, dir

Wir haben immer Friede

Wo ist göttliches Erbarmen

Wohl uns, der Vater hat uns lieb

22 Royal Hill, Greenwich, London, SE10 8RT

 

Holga 120gfn, Kodak Portra 400

 

www.drings.co.uk/

 

website | photoblog | small english shops | twitter

Snuitvlieg

Rhingia campestris

 

De snuitvlieg is een soort zweefvlieg.

De naam 'snuitvlieg' duidt op het kegelvormige uitsteeksel vooraan de kop dat bruin van kleur is. Hierdoor heeft de vlieg vele bijnamen gekregen, met als opmerkelijkste naam de Heinekenvlieg (in het Engelse). Dit uitsteeksel dient om dieper in een bloem door te dringen zodat er meer nectar opgezogen kan worden..

Veel andere soorten zweefvliegen eten zowel nectar als stuifmeel, maar deze soort heeft geen stuifmeel nodig als voedsel. Onder de verlenging van de kop zit de eigenlijke zuigsnuit; een zwarte, nog veel langere gelede 'snuit', die als de snuitvlieg niet eet opgevouwen wordt.

 

(naar Wikipedia)

Wer sein Wesen überleg

 

1.) Wer sein Wesen überlegt

Und bedachtsam zählet,

Wie ein Mensch sich quälet,

Weil (a) er diesen Körper trägt:

Der wird gern bekennen,

Dass wir diese schwere Pein,

Der wir hier verpflichtet sein,

Fälschlich Leben nennen.

 

2.) Sein wir doch mit Angst und Not

Immer überfallen,

Und nach diesem allen

Frisst uns noch zuletzt der Tod.

Ja, was meistlich kränket

Ist, dass ein Gemüt erschrickt,

Wenn es auf sein Ende blickt

Und der Sünden denket.

 

3.) Sünde, du betrübte Last,

Treibst mit stetem Nagen

Uns wohl zum Verzagen.

Wenn du deinen Willen hast,

Wenn wir nicht dein Wüten,

Deinen wilden Mörderpfeil

Durch ein hochgesichert Heil

Wissen zu verhüten.

 

4.) Fragst du, was uns schützen soll

Gegen dein Vermögen?

Lasse dich begnügen.

Unsre Hoffnung stehet wohl

Und auf festen Gründen.

Jesu Christi Gnadenflut,

Gottes Sohnes heilig Blut

Macht uns rein von Sünden.

 

5.) Dieser Trost ist unser Licht

In des Lebens Wegen

Und im Tod ein Segen.

Dieser Trost gebreche nicht,

So wird uns gelingen,

Hier durch alle Lebens Not

Und zuletzt auch durch den Tod

Ritterlich zu dringen.

 

(a) hier im Sinn von 'solange'

 

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Autor: Robert Roberthin

Melodie: Eigene Melodie

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Das deutsche evangelische Kirchenlied des 17. Jahrhunderts

Herausgegeben von Albert Fischer (†) und

Wilhelm Christian Ludwig Tümpel, Dritter Band

Druck und Verlag C. Bertelsmann

Gütersloh, 1906

Liednummer 53

Thema: Tod und Ewigkeit

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Robert Roberthin, Pseudonym: Berrintho, (* 3. März 1600 in Saalfeld/Ostpreußen; † 7. April 1648 in Königsberg) war ein deutscher Dichter der Barockzeit und evangelischer Lieddichter der Schlesischen Dichterschule. Er wurde als Sohn des Pfarrers und Konsistorialrats Gerhard Roberthin († 1620) und Ursula, geb. Vogt, geboren und studierte ab dem Jahr 1617 Rechtswissenschaften in Königsberg, Leipzig und Straßburg. Als drei Jahre später sein Vater starb, trat er eine Stelle als Hofmeister an. Zahlreiche Reisen führten ihn nach England, Frankreich, Italien und Holland. Zurückgekehrt wurde er brandenburgischer Rat und Obersekretär bei der Regierung in Königsberg. Roberthin war mit dem schlesischen Dichter Martin Opitz (1597-1639) befreundet und förderte den Dichterkollegen Simon Dach (1605-1659), der für ihn das von Heinrich Albert (1604-1651) später vertonte Begräbnislied 'Ich bin ja, Herr, in deiner Macht' dichtete. Roberthin war der geistige Mittelpunkt der 'Königsberger Kürbishütte', einem literarischen Freundeskreis, der sich in einer Laube vor Königsberg traf. Roberthin verfasste zahlreiche geistliche und weltliche Lieder, die sich durch Leichtigkeit und Innigkeit auszeichnen und die sein Freund Heinrich Albert in seiner 1638 in Königsberg verlegten Sammlung 'Arien zum Singen und Spielen' veröffentlichte.

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Ein Vater waltet gnadenreich

 

1.) Ein Vater waltet gnadenreich

Hoch über alles Leben.

Er hat den Sohn, an Lieb' ihm gleich,

Zum Heiland uns gegeben.

Er hat uns seinen Geist verliehn,

Uns für den Himmel zu erziehn,

Den Gläub'gen hat er Frieden

Und ew'ges Heil beschieden.

 

2.) Anbetung Ihm, und Preis und Ruhm,

Der sich uns offenbaret,

Und uns das höh're Eigentum,

Sein heil'ges Licht bewahret!

Das leuchtet unumwölkt und rein

In unsre ird'sche Nacht herein,

Dass wir auf Glaubensschwingen

Hinan zur Heimat dringen.

 

3.) Hinan zu Dir, des' Vaterhuld

Uns durch das Leben leitet,

Zu Dir, dem Sühner unsrer Schuld,

Der Licht und Heil verbreitet.

Zu Dir, der uns zur Buße weckt,

Uns mit dem Glaubensschild bedeckt!

Heil uns, dass wir Dir trauen

Und selig einst Dich schauen.

 

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Autor: Friedrich August Köthe

Melodie: Du bist ein Mensch, das weißt du wohl

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Geistliche Lieder

von Dr. Friedrich August Köthe

Herausgegeben von Dr. Conrad Benjamin Meißner

Verlag F.A. Brockhaus

Leipzig, 1854

Thema: Trinitatis

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Friedrich August Köthe (* 30. Juli 1781 zu Lübben in der Niederlausitz/Kurfürstentum Sachsen, † 28. Oktober 1850) war evangelisch-lutherischer Pfarrer, Hochschullehrer und Schriftsteller. Köthe besuchte zuerst die Schule in Lübben, wo sein Vater in kurfürstlichem Dienst stand, und wechselte im Jahr 1797 auf das Gymnasium in Bautzen. Hier befreundete er sich mit dem später als Dichter und Schriftsteller bekannt gewordenen Karl Friedrich Gottlob Wetzel (1779-1819) und studierte ab Ostern 1800 zusammen mit diesem an der Universität in Leipzig, wo Köthe 1803 den Magistertitel erwarb. Kurz darauf wurde er als Vesperprediger an die Paulinerkirche berufen, arbeitete nebenher als Hauslehrer und setzte sein Studium fort. Im Jahr 1806 zog er nach Dresden, folgte dann aber im Jahr 1810 einem Ruf, als außerordentlicher Professor der Philosophie in Jena zu unterrichten. 1812 wurde Köthe zugleich dort zum Garnisonprediger und Diakon an der Stadtkirche ernannt und erhielt 1817 die Stelle eines ordentlichen Professors für Theologie, wo sein Wirken vom Kampf gegen den nüchternen Rationalismus seiner Kirche geprägt war. Im selben Jahr heiratete er Silvia, die Tochter des gothaischen Ministers von Ziegesar. Nach einer Erkrankung nahm er 1819 die Stellung eines Superintendenten und Oberpfarrers in Allstädt bei Weimar an, wo er fortan ein stilleres Leben führen konnte. Ab dem Jahr 1829 veröffentlichte er eine Ausgabe der Werke Melanchthons in deutscher Sprache, die in sechs Teilen beim Verlag Brockhaus in Leipzig erschien. Ab 1830 gab er weitere kirchengeschichtliche Werke heraus. Unter dem Namen der 'Einsiedler bei St. Johannis' gab er zwei Novellen heraus, in denen er zum einen christliche Zeitfragen behandelte (Die Wiederkehr, 1843), während die andere (Die Woche, 1848) den Segen eines christlichen Familienlebens schilderte. Die meisten seiner fast 400 geistlichen Lieder hat er während der Krankheiten, die Folgen eines nicht ausgeheilten Herzleidens waren, gedichtet; diese erschienen teils in einzelnen von ihm selbst herausgegebenen Sammlungen (Stimmen der Andacht, 1823 und Psalmen, 1845), teils in der 'Theodulia', einem 'Jahrbuch für häusliche Erbauung' (Greiz, 1827–1833). Nach seinem Tod gab sein Freund C. B. Meißner 1851 die vom Autor selbst noch zum Druck vorbereiteten 'Lieder eines Kranken für Kranke und Gesunde' heraus, während im gleichen Jahr eine Auswahl seiner Lieder unter dem Titel 'Geistliche Lieder nebst einer Biographie Köthe’s' in Leipzig erschien.

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©2013, FUSINA Dominik - All rights reserved

 

Cela fait entre 33 et 35 ans que mon réveil fonctionne sans interruption. Je crois me souvenir que je l'avais eu pour ma communion... donc cela ferait 35 ans !? Un moyen de dénoncer la véritable obsolescence programmée de nos appareils actuels frappés soit d'un soucis technique fatal ou d'un banal effet de mode. Triste monde...

 

FUJI x-PRO1

18mm

Lens : 18mm-f/2.4 FUJINON

PP from RAW

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Photo: Wintereinbruch in Wiesbaden-Dotzheim, OT Sauerland

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Lobsingt, lobsinget Gottes Sohn

 

1.) Lobsingt, lobsinget Gottes Sohn,

Welcher von dem Fall (a) an schon

Zum Heiland uns verheißen ward,

Wird nun im Fleisch uns offenbart,

Er wird ein Mensch.

 

2.) Welch' Wunder seiner Huld und Macht!

So hat Gott an uns gedacht!

Er, der verlornen Heil und Freund,

Der Eingeborne selbst erscheint

Und wird ein Mensch.

 

3.) Er sah das Elend seiner Welt,

Sie der Sünde Gräul entstellt:

Wer kann sie retten? Möglich ist's

Selbst Engeln nicht: Doch er beschließt's

Er wird ein Mensch.

 

4.) Die Welt, getäuscht durch Trug und Wahn,

Betet ihren Gott nicht an.

Sie ist ein Götzentempel: Wer

Macht sie zum Tempel Gottes) Er!

Er wird ein Mensch.

 

5.) Unwissenheit und Blindheit fällt

Auch auf Judas hellre Welt.

Ach, wer wird Zion nun berfrein?

Der Sohn! Der will sein Retter sein.

Und wird ein Mensch.

 

6.) Das Laster herrscht: die Tugend fleucht: (b)

Alle Frömmigkeit entweicht:

Da kommt und wehrt noch ihrer Flucht

Der Herr, der nun sein Volk besucht:

Der wird ein Mensch.

 

7.) Den Sündern drohet das Gebot,

Rache hier und nach dem Tod.

Sie können nicht dem Herrn entfliehn,

Doch ihr Verderben jammert ihn:

Er wird ein Mensch.

 

8.) Gott kann vergeben, aber wer

Ist auch heiliger als er!

Er will mit uns versöhnet sein,

Wer kann versöhnen? Gott allein!

Sein Sohn wird Mensch.

 

9.) Seht, leiden können von Natur

Wir nur: Sterben wir auch nur:

Um nun zu fühlen unsre Not,

Um selbst zu leiden unsern Tod

Wird er ein Mensch!

 

10.) Ach Menschen, Menschen betet an!

Betet Jesum Christum an!

Ihn, welcher eurer nie vergisst,

Weil er auch Mensch geworden ist,

Ein Mensch wie wir!

 

11.) Und werdet heilig nun durch ihn,

Wie der Sohn, der nur erschien,

Dass wir auch, weil er uns sich schenkt,

Uns ihm ergäben, und bedenkt:

Er ward ein Mensch.

 

(a) dem Sündenfall im Paradies, seit Anfang der Zeiten

(b) entflieht

 

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Autor: Johann Andreas Cramer

Melodie: Eigene Melodie/ohne Angaben

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Der Text wurde von mir behutsam, soweit

es die Strophenform und der Endreim zu-

ließen, in heutiges Hochdeutsch übertragen

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gefunden in Johann Andreas Cramers

Sämtlichen Gedichten - Zweiter Teil

gedruckt bei Joh. Gottl. Immanuel Breitkopf

Leipzig, 1782

Liednummer 12

Thema: Weihnachten

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Johann Andreas Cramer, geb. 1723 in Jöhstadt bei Annaberg (Erzgebirge), Freund und Biograph Gellerts, Konsistorialrat in Quedlinburg, evangelisch-lutherischer Hofprediger in Kopenhagen, Professor der Theologie in Kiel. Sein Gesangbuch für Schleswig-Holstein 1780 enthält viele rationalistische Umarbeitungen älterer Lieder; gest. 1788 in Kiel.

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Johann Andreas Cramers Lieder/ Hymns

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Advent

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Die Erd ist Jesu Christi

Sohn, der uns verheißen war

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Aussaat und Ernte

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O Gott, von dem wir alles haben

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Bittgesänge, Gotteslob und -dank

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Herr, unser Gott, du warst, du bist zu allen Zeiten

Lobsinget Gott und betet an

Nie kann ich meines Gottes Wege

Preis dir, dem Heiligen, o lehr uns dir

Schuf mich Gott für Augenblicke

Wer zählt der Engel Heere, die du

Wie groß, wie angebetet ist dein Nam

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Christuslied

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Frohlockt, ihr Christen, preist und ehrt

Sollten Menschen, meine Brüder

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Frühlingslied

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Nicht länger traure Berg und Tal

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Glaube, Kampf und Rechtfertigung

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Dein Wort, o Höchster, ist vollkommen

Wo find ich Gott, den meine Seele weit über alles schätze

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Gottes Reich und Eigenschaften

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Erschalle laut, mein Lobgesang

Gott, grenzenlos, undenkbar groß

Ich lobe dich und preise dich

Preist, Christen, mit Zufriedenheit, preist Gott

So weit, Herr, deine Himmel reichen

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Gottvertrauen, Kreuz und Trost

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Sollt ich an deiner Macht, o Gott, verzagen

Unerforschlich sei mir immer meines Gottes Weg

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Herbstlied

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Geerntet ist der Felder Saat

Still lächelnd wie ein frommer Greis

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Himmelfahrt

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Sterbend für das Heil der Sünder, rief Jesus laut

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Michaelistag und Engellieder

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Betet an, ihr Menschen, bringet dem Höchsten

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Mittags- und Tischlied

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Auf dich, o Vater, schauen unsre Blicke

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Nachfolge, Kirche und Mission

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Der Herr ist der Begründer, der Kirche Zuversicht

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Ostern

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Tief im Abgrund erklang des Himmels hoher Siegsgesang

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Passion

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Bekenner Jesu, werdet nie vermessen

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Reformationsfest

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Lobsinget Gottes starke Macht

Lobsingt, Gottes Huld und Macht

Triumphiere, Gottes Stadt, die sein Sohn

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Sommerlied

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Der Erde mütterlicher Schoß

So weit die Menschen, Gott, auf Erden wohnen

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Sünde, Buße und Umkehr

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Ach, wer, Gott, vermag zu zählen

Umsonst, umsonst verhüllst du dich, mein Herz

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Taufe

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Lasst uns, Christen, hoch erfreut

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Tod und Ewigkeit

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Stärke, Gott, mich in dem Glauben

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Trinitatis

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Dir, Herr und Vater

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Weihnachten

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Er ist gekommen

Heilig ist Gott, zu verderben ein Eifrer

Nacht voll Heil, voll ewger Wonne

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Winterlied

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Auch für den Winter danken wir

Nicht für die Felder Segen nur

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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned

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Ach Gott, wie ein Geschätz verfließt die Zeit

Ach, die zweifelnden Gedanken

Ach, ewig wird die Strafe sein

Ach, rief Gott seinen Richterblick, der mich durchbohrt

Ach, wer auf späte Buße hofft

Ach, zürne nicht und dein Gericht

Alle Menschen müssen sterben alles Fleisch vergeht wie Heu

Allein an dir, mein Gott, hab ich gesündigt

Aller meiner Brüder Rechte lass, o Gott, mir heilig sein

Allgütiger, der gern erfreut

Als Gott dich deinen Menschen gab

Als ich in großen Schmerzen der Krankheit

Als in der Krankheit Schmerzen

Am Kreuze rief der Sohn, versenkt in Leiden

Anbetung, Jubel und Gesang und Lob

Auch Sünder können selig sein

Auf Erden Wahrheit auszubreiten, die Wahrheit

Auf ewig ist der Herr mein Teil, mein Führer

Auf, mein Herz, ermanne dich

Aufrichtig, redlich, offen, frei ist Jesu Jünger

Aus deiner Quelle, Schöpfer, nimmt der Mensch, zur Seligkeit bestimmt

Aus einem tief vor dir gebeugten Herzen

Aus Erde ward mein Leib erbaut und wird auch wieder Erde

Aus seines Irrtums Finsternissen

Bald schwingt mein Geist sich auch vom Staube

Bedenk, o meine Seele, wozu du hier auf Erden bist

Beginnt ein Lied voll Dank mit feierndem Gemüte

Beglückt ist, wer mit Lust

Beglückt, beglückt ist, wer auf Erden

Berufen hast du mich, mein Gott

Besinget mit heiligen Zungen

Betet an, lasst uns lobsingen und Ehre

Bewaffnete, der Krieger Stand bewacht

Breit über mich, Herr, und mein Haus

Bringt dem milden Vater Dank

Bringt Ehre Gott, bringt Ehr ihm her

Christus, der uns selig macht, rein von Missetaten

Damit ich Pilger dieser Erde im Guten

Dank dem milden Vater, Dank

Danket Gott, erhebt ihn, singet

Das Amt der Lehrer, Herr ist dein

Das Recht, das uns der Herr gegeben, ist heilig

Das sollt ihr, Jesu Jünger, nie vergessen

Dass Gott unsträflich ist, des freue sich

Dass stets noch Christen streben

Dein bin ich, Herr, dir will ich mich zum Opfer geben

Dein ist das Licht, das uns erhellt

Dein Reich, o Gott, ist herrlich, ewig währen

Dein Wort, Herr unser Gott, ist ganz erfüllet worden

Dein, Gott, ist unser Leben, du hast es uns gegeben

Deine Schöpfung, Erd und Himmel

Der du allein unendlich bist, du kennest alles

Der du beschlossest, als du schufst

Der du zu Gott erhöhet bist

Der du, o Gott, mein Schöpfer bist

Der Fürst des Landes freue sich

Der Geist, den uns der Sohn erwarb

Der Hang zum Bösen wohnt in mir

Der Herr ist Gott und keiner mehr

Der Herr ist Gott, von Ewigkeiten

Der Herr ist in den Höhen

Der Herr sitzt auf dem Throne

Der Himmel Ruf erzählt und lehret

Der Sohn ist meine Heiligkeit

Der Sohn, der uns bei Gott vertrat

Der Weise sagt zu seiner Seele

Des Herrn Gesetz verkündet den Gemeinen

Des Reiches Beherrscher

Des Wahns und Irrtums Finsternissen

Dich beten, Gott, die Himmel an

Dich ruf ich an, Gott, lass mich stets auf Erden

Die Erd ist, Jesu Christe, dein

Die ganze Schrift mit allen ihren Lehren

Die Himmel preisen Gottes Macht

Die ihr beglückt mit Kindern seid

Die ihr des Lebens edle Zeit

Die ihr geübt in Künsten seid

Die ihr, wie ernste Pflicht gebeut

Die Kinder, dren wir uns freun

Die Menschen mögen herrschen oder dienen

Dienstfertig soll ich sein

Dies sind die Rechte, welche Gott

Dir zu leben, dir zu sterben, ewig, Vater, dein zu sein

Dir, Davids Gott, dir töne Harf und Psalter

Dir, Gott und Vater, dienen wir mit freudigem Gemüte

Dir, Gott, sei Preis und Dank gebracht

Dir, Herr, sei dieses Kind empfohlen

Dir, unserm Gott, sei Dank für deines Wortes Lehren

Dort hängt, durch viele Leiden schon

Du bist der Stifter unsrer Freuden

Du bist, o Gott, gerecht, du gibst

Du freies Volk, das keinen Nationen

Du Geist des Vaters, Geist des Sohns

Du gingst, o Heiland, hin, für uns zu leiden

Du hast den Kindern Jakobs nicht

Du siehst, mein Schöpfer und mein Herr

Du trauriges Gehölz, du Freund von meinem Leiden

Du willst, o Gott, du Stifter auch der Ehen

Du, Gott, bist unsre Hilf und Macht

Durch einen Menschen kam der Tod

Ehre gern die Obrigkeit, wie sie der Herr gebeut

Eifrig sei und fest mein Wille

Ein Fels ist Gott und Gottes Arm

Ein heilig Band vereint euch

Entreiß dich deinen Schranken

Er wird, erscheinen wird der schrecklichste der Tage

Erhalter, Menschenhüter, dank und Preis sei dir

Erheb, erheb, o meine Seele, Gott, meinen Schöpfer

Erhebe dich, mein Lobgesang

Erhebt den Herrn, dankt, dankt dem Gott der Götter

Erhebt und betet an zur Erde

Erhör uns, Gott, wir flehn um Licht

Erwache, Harf und Psalter

Erwäg, o mein Seele, wozu du hier auf Erden bist

Erzeig an mir, Erbarmer, deine Gnade

Es ist ein Gott, er hat auch mich erschaffen

Es sei mein ernstlich Entschluss

Es strömt, o Gott, aus deiner Hand

Es werde Gott von dir erhoben

Ewig, ewig bin ich dein, teuer dir, mein Gott

Fallet nieder, fallet nieder, betet Gottes Wunder an

Fest steht zu Gottes Ruhme die Kirche

Fleug auf, mein Psalm, mein Lobgesang

Frohlockend dank ich, Vater, dir

Frohlockend, Vater, wach ich auf

Frohlocket Gott, lobsingt dem Herrn

Frohlockt zu Gottes Ruhme

Frohlockt, lobsinget Gott, der Heiland ist gekommen

Für unsern Nächsten beten wir

Für unsre Brüder beten wir, o Vater, wie für uns

Gedenk, o meine Seele, dass du für Gott

Geist des Vaters, komm hernieder

Gelobt sei Gott, ihm will ich fröhlich singen

Gepriesen sei der Herr für deines Wortes Lehren

Gib, Gott, dass ich der Wahrheit treu

Gott hats erfüllt, Gott hats erfüllt

Gott ist ein Schutz in Nöten und seiner Kirche Zuversicht

Gott ist heilig, sterben, sterben

Gott ist kein Mensch

Gott sei Preis und Dank gebracht, denn nun

Gott werde stets von dir erhoben, du, deines Schöpfers Bild

Gott, dein ist unser Leben, du hast es uns gegeben

Gott, deinen heiligen Befehlen will ich

Gott, deiner Stärke freue sich der König allezeit

Gott, der su unser Vater bist, der alles

Gott, dessen Macht des Feuers Kraft

Gott, durch Glauben und Vertrauen

Gott, ich darf mich zu dir nahn

Gott, ich preise dich mit allen Frommen

Gott, meine ganze Seele macht deinen Ruhm bekannt

Gott, meine Seele singe dir

Gott, nur Eines Menschen Sünden, was für Übel

Gott, unserm Gott sei Lob für seines Wortes Lehren

Gott, warum erwachst du nicht

Gott, welch Verderben wohnt in mir

Gott, Weltrichter, richte nicht

Gott, wer ist dir zu vergleichen? Wer zählt

Gott, wie du bist, so warst du schon

Gott, wie verderbt ist von Natur mein Herz

Groß ist des höchsten Name

Groß ist, ihr Eltern, eure Pflicht

Groß wird des Sünders Elend sein

Halt im Gedächtnis Jesum Christ, o Seele

Halte dich mit hoher Liebe an den Herrn

Halte dich nicht länger, fließe, stille Zähre

Heil dem Gerechten, der auf Erden mit allen seinen Kräften strebe

Heilig, heilig ist das Band, das die Menschen

Heilig, heilig sei der Eid euch

Herr erhöre mein Gebet um deiner Wahrheit willen

Herr Jesu Christ, ich weiß es wohl, ich muss, ich werde

Herr Jesu, gib uns deinen Geist

Herr, dir ist niemand zu vergleichen

Herr, du erforschest mich, dir bin ich nicht verborgen

Herr, du erforschest mich, du kennest mich

Herr, du regierst, dass alles glücklich werde

Herr, eifr um deines Namens Ruhm

Herr, höre mein Gebet und lass es dir gefallen

Herr, höre meine Worte, nimm meine Bitte an

Herr, lehre mich auf deinen Willen sehen

Herr, segne mein Bestreben, nicht bloß für mich zu leben

Herr, wie lange muss ich ringen, eh ich auf der steilen Bahn

Herr, wir singen deiner Ehre

Hier sind wir, Gott, und flehn um Licht

Hilf, Herr, wenn sich die kleine Zahl

Hilf, wo der wahren Christen Zahl

Himmel, Erde, Luft und Meer, aller Welten

Hochbegnadigt von dem Herrn

Höchster, dir will ich lobsingen und in meiner Trübsal

Ich bin des festen, redlichen Entschlusses

Ich freu, ich freue mich in dir

Ich fürchte Gott, was kann mir schaden

Ich hab, o Gott, mir ernstlich vorgenommen

Ich habe, Gott, mir vorgenommen, nie auf der Übertreter Pfad

Ich habe, Herr, von meiner Sünden Bürde

Ich kann, Unendlicher, schon hier durch eifriges Bestreben

Ich lag umringt mit Schmerzen

Ich preise dich und singe dir, Versöhner aller Sünder

Ich sah es, Myriaden Bitten ergossen sich

Ich soll zum Leben dringen

Ich such in Gott mein Glück

Ich weiß, dass Gott ist, Gott hat mich erschaffen

Ich will dem Herrn zu jeder Zeit vertrauen

Ich will in stiller Einsamkeit zu dir

Ich will, mein Gott du König, dir lobsingen

Ich, den du schufst, ich preise dich

Ihr alle, die ihr fromm und treu euch ohne List

Ihr Kinder Gottes, freuet euch

Ihr, die auch ohne Wissenschaft und ohne Kunst

Im Tugendeifer, Gott, nicht zu erkalten

In deiner Liebe, Gott, nicht zu erkalten

In deiner Stärke freue sich der König

In die Stille will ich fliehen

Ist gleich unerforschlich immer unsers Gottes Weg und Rat

Ja, Vater, du beschlossest schon

Ja, zur Stille will ich fliehen

Jauchzt unserm Gott, er ist von großer Güte

Jesus Christus sprach Bewahre mich, Vater

Jesus ist mein Hirte, als ich mich verirrte

Jesus rief mit lauter Stimme

Kommt und lasst uns niederfallen, bewundernd rühmen

Kommt, kommt, den Herrn zu preisen

Kommt, lasst uns Gott lobsingen

Kommt, lasst uns Gott und seine Größ erheben

Kommt, Menschen, her und schauet

Lass, Herr, im Guten meinen Fleiß zu stärken

Lass, o Jesu, mich empfinden, welche Seligkeit

Lass, o Jesu, nicht vergebens

Lasst unter Gottes Arm uns

Leben fließt aus Gottes Fülle

Lernt, Menschen, wie gerecht

Lob, Ehr und dank sei dir, o großer Gott, gesungen

Lobsinge Gott, erheb ihn, meine Seele

Lobsinge Gott, erwecke deine Kräfte

Lobsingt dem Heiland, meine Lieder

Lobsingt dem Herrn, dem Gnädigen, dem Treuen

Lobsingt dem Sohne, preiset ihn

Lobsingt, ihr Völker, preist den Sohn

Lobsingt, lobsinget Gottes Sohn

Lobsingt, lobsingt dem Herrn, frohlocket Gott

Mein Erlöser, du mein Freund, Stifter meiner

Mein Gott, zu dem ich weinend flehe

Mein Leib ist dein Geschenk

Mein Leib soll, Gott, dein Tempel sein

Mein Los in dieser Welt sei stets

Nach dir verlangt, o Jesu, meine Seele

Nicht alle können herrschen

Nicht mürrisch, finster, ungesellig

Nimm deine Psalter, Volk der Christen

Nimmt Gott, dem wir vertrauen

Noch immer wechseln ordentlich des Jahres Zeiten

Nur nie verzagt, wenn euch nur Gott, ihr Frommen

O du, den Jesus uns verheißt

O Geist des Vaters, Geist des Sohns, Lehrer, Tröster

O Gott, erbarme väterlich der Witwen

O grabts mit Flammenschrift in Erz

O Herr, mein Vater, dein Gebot

O Schöpfer, jedes deiner Werke macht deiner größe

O Vater in der Höh, der mir in diesem Leben

O welch ein Segen ist ein Freund, der

Oft blühn Verbrecher auf und Gottes Fromme leiden

Preis sei dem Gotte Zebaoth

Preis, Preis sei Gott, und Glück und Heil

Preist, Christen, mit Zufriedenheit, preist Gott

Richte nicht, wenn Sünder sterben

Rühme, Seele, dein Gesang triumphiere

Rühmt, Christen, euern Gott, mit euern Liedern

Sanft und leicht ist Christi Joch

Schön ist die Tugend, mein Verlangen

Schön und lieblich prangen die Gefilde

Schweigt, Verächter, spottet nicht

Schwingt, heilige Gedanken, euch von der Erde los

Seinem eignen Herzen heucheln, Sünde tun

Selbst Engel sind gefallen, Herr

Selbst Jehova fordert Gaben

Singt unserm Gott mit dankendem Gemüte

So weit die Menschen deine Welt bewohnen

So weit nur deine Sonnen glänzen

Sohn Gottes, du mein Herr, du bist mein Gott

Sohn, der du für uns starbst und lebst

Soll er von uns vergessen sein

Soll sich mein Geist, o Gott, zu dir erheben

Sollt ich meinem Herzen heucheln

Sorglos lebt in seinen Sünden

Standhaft sei, o Gott, mein Wille, reines Herzens

Steig auf, mein Psalm, mein Lobgesang

Teuer, wie mein eignes Leben

Tief anbetend, tief im Stande

Tugend und Religion will ich nie verlassen

Um als ein Christ zu leben

Um Erbarmen flehen wir, um Erbarmen

Um Erbarmen flehen wir, Weltenherrscher

Unermesslich ewig ist Gott, der Höchste

Unsre Kindheit, unsre Jugend

Verbergt euch, Sünder, meine Brüder

Vereint mit deinen guten Kindern, will ich des Bösen Umgang fliehn

Versammeln meine Sünden sich

Vollendet freudig euern Pfad

Vollendet freudig euren Lauf

Vom ganzem Herzen lieb ich dich, mein Heiland

Von dir in diese Welt gerufen, stehn, Vater, alle Menschen hier

Von dir sind, Gott, der Ehe Freuden

Von Furcht dahin gerissen

Von ganzem Herzen rühmen wir

Von Gott, o Landmann, ist dein Stand

Vor dir ist alles offenbar

Warum verschmähen Menschen doch

Was bös ist, hassest du

Was ist, o Gott im Himmel, was auf Erden

Welch eine hohe Seligkeit

Welch hohes Amt, Betrug und Wahn und Laster zu besreiten

Welt erwach und werde Licht

Wen wird, o Gott, die Wonne der Erlösten

Wenn auch Widerwärtigkeiten gegen meine Ruhe

Wenn du durch Widerwärtigkeiten

Wenn ich auf Gottes Wegen wanke

Wenn ich mein Auge, Gott, zu dir erhebe

Wenn jemals Zweifel sich in mir kühn wider deine Lehre

Wenn Menschen streben, dir an Güte und Wohltun

Wenn Menschenhilfe dir gebricht

Wenn sich der Frevler bläht und Tugendhafte leiden

Wenn sich, o Gott, mein Geist zu dir erhebet

Wenn uns, o Gott, durch deine Milde

Wenn wir unsern Lauf vollenden

Wenn, Gott, die Feinde deiner Lehre

Wenn, Jesu, meine Pilgerzeit nun ganz durchlebt

Wenn, Mittler, meine Pilgerzeit nun ganz

Wer arm und dürftig ist

Wer bekehret, wer gläubig ist, wer, ein Kind

Wer durch den Glauben lebet

Wer fühlt der Buße Schmerzen

Wer gehorcht, der tus mit Lust, er bleib immer sich bewußt

Wer gibt gebeugten bangen Sündern

Wer gleicht dir, Gott, undenkbar ist die Zahl

Wer hat den Glauben, dessen Früchte beweisen

Wer heilig ist, der bleib auch heilig

Wer herrscht, wer Fürst, wer König ist

Wer höher durch Geburt schon ist

Wer keine Furcht vor Menschen achtet

Wer leben will und glücklich, der betrübe

Wer mit Lust und Eifer strebte

Wer schwach ist, der vertrau auf Gott

Wer unter Gottes Schatten ruht, den mag kein Feind

Wer wird in deiner Allmacht Schirme

Wer zählet alle Gaben, die wir Beglückten

Wer, neu durch dich, o Gott, geboren

Wer, o mein Gott, aus dir geboren

Wie du mit deiner Rache Heeren

Wie ein Geschwätz des Tags, verfließt

Wie eine Mutter sich erbarmt

Wie elend ist, wer arm und schwach

Wie gnädig warst du, Gott, von Alters

Wie groß ist Gottes Herrlichkeit, er sprach

Wie hart ist dessen Los, o Herr, ach, welche Lasten

Wie leicht verirren Menschen sich

Wie lieblich ist doch, Herr, die Stätte, da deines Namens

Wie liebt uns Gott so väterlich

Wie mannigfältig sind die Gaben, womit uns, Gott

Wie schön ist Gottes Welt

Wie selig bin ich, wenn mein Geist

Wie selig ist, wer gläubet und, von der Sünde Tyrannei

Wie, Völker, von dem Aberglauben

Wir danken freudig dir für alle deine Gaben

Wir erscheinen hier vor dir, dich, o Vater, zu verehren

Wir kommen, Helfer, dir

Wir sind in Not

Wo deine Lehrer, Gott, dein Wort uns lehren

Wo ich auch bin, will ich dem Herrn vertrauen

Wo ist die Nacht der Einsamkeit

Wo ist die Stätte des Verstandes

Wo ist ein Volk, wo ist ein Land

Wo ist wohl Not, wo Elend auf der Erde

Wo tönt das Lied, das dich erreicht

Wo wandeln Welten, wo ergießt deiner Sonnen

Wohl dem, dem seine Missetat der Schonende vergeben

Wohl dem, der Jesu angehöret

Wohl dem, der Jesu Christo treu

Wohl dir, o Landmann, denn dein Stand

Wohl dir, wohl dir, der du das Gute

Wohl euch, ihr Gläubigen, wohl euch, dass ihr dem Herren

Wohl uns, wenn wir, o Geist des Herrn im Guten

Wohl, wohl dem Menschen, der dem Rat der Frevler

Wohlauf, wohlauf, mein Saitenspiel

Wonnetrunkne Seel, ergieße dich

Wüsst ich nicht, Gott ist, Gott hat mich erschaffen

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Photo: Hauseingang in Wiesbaden

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Noch suchst du uns mit Gnad und Huld

 

- Lied für den zweiten Adventssonntag -

 

1.) Noch suchst du uns mit Gnad und Huld,

Nimmst Sünder an und tilgst die Schuld

Und sammelst deine Schafe.

Im Nu entfliegt die Gnadenzeit,

O treuer Hirt, halt uns bereit,

Dass unser keiner schlafe.

Der Geist will gern, das Fleisch ist schwach:

Mach uns bereit, Herr, halt uns wach.

 

2.) Denn kommen wird dein Erntetag,

Und deiner Schnitter Sichelschlag

Wird plötzlich auf uns schlagen.

Sind deine Felder nicht schon weiß?

Grünt nicht des Feigenbaumes Reis', (a)

Den Sommer anzusagen? (b)

Anbrechen wird dein Erntetag,

Mach uns bereit, Herr, halt uns wach.

 

3.) Eh' Sonn' und Mond verliert den Schein,

Die Stern' entirren ihren Reihn,

Die Wasserwogen brausen,

Eh' sich der Himmel Kraft bewegt,

Eh' jedes Herz verschmachtend schlägt

In Furcht, in Angst und Grausen,

Herr, eh' er kommt, dein großer Tag,

Mach uns bereit, Herr, halt uns wach.

 

4.) Denn wie der Dieb bei Nacht erscheint,

So kommt der Tag, wenn's keiner meint,

So bringt des Himmels Wolke

Dich Menschensohn, dich Herrn der Zeit

In großer Kraft und Herrlichkeit

Als Richter allem Volke.

Dann ruft auch uns vor dich dein Tag:

Mach uns bereit, Herr, halt uns wach.

 

5.) Denn wer, wer wird vor dir bestehn,

Wenn Erd' und Himmel untergehn

In des Gerichtes Flammen.

Wenn nackt die Seele vor dir bebt,

Dein Richterblick ihr Herz durchgräbt,

Dein Spruch sie muss verdammen?

Herr, eh' er kommt, der Schreckenstag,

Mach uns bereit, Herr, halt uns wach.

 

6.) Dass wir dir dann zur Rechten stehn,

Dass wir dein Zeichen an uns sehn,

Nicht in den Abgrund fahren,

Dazu bereit' uns deine Huld.

Nimm jetzt uns an, tilg jetzt die Schuld

Und woll' uns noch bewahren.

Denn du kommst bald und bald dein Tag:

Mach uns bereit, Herr, halt uns wach.

 

(a) neuer Zweig

(b) der Sommer ist hier auch als Symbol für die Ewigkeit zu sehen

 

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Autor: Viktor von Strauß und Torney

Melodie: O Ewigkeit, du Donnerwort

oder: Wir haben eine feste Stadt

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Lieder aus der Gemein[d]e

für das christliche Kirchenjahr

von Victor Strauß

Druck Friedrich Parthes

Hamburg, 1843

Thema: Advent

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Friedrich Viktor Strauß, ab 1852 von Strauß, ab 1872 von Strauß und Torney (* 18. September 1809 in Bückeburg, Fürstentum Schaumburg-Lippe, heute Niedersachsen; † 1. April 1899 in Dresden) war fürstlich schaumburg-lippescher Minister, evangelischer Kirchenlieddichter und Ehrenbürger der Stadt Dresden.

Er entstammte einer alten hannoverschen Familie, die mit dem Pfarrer Georg Burchard Strauß (um 1584–1632) in Rethmar, bei Lehrte in Hannover, erstmals urkundlich genannt ist. Strauß heiratete 1832 in Bückeburg Albertine von Torney (1814 - 1905), die Letzte ihres niedersächsischen Adelsgeschlechts. Aus dieser Ehe stammen drei Söhne, sowie die Tochter Hedwig von Schreibershofen (1840–1922), die als Schriftstellerin Bekanntheit erlangte. Strauß wurde mit seinen Kindern 1852 in den österreichischen Adelsstand erhoben und erhielt 1872 in Bückeburg die fürstlich schaumburg-lippesche Genehmigung zur Namen- und Wappenvereinigung mit dem der Familie von Torney. Strauß war fürstlich schaumburg-lippescher Gesandter und Minister. Außerdem war er Doktor der Theologie der Universität Leipzig, schaumburg-lippischer Wirklicher Geheimrat und Ehrenbürger der Stadt Dresden. Schließlich erlangte er Bekanntheit als Religionshistoriker, Dichter und Übersetzer. Er übertrug als Erster das Tao Te King aus dem Chinesischen ins Deutsche. Strauß und Torney verstarb 1899 in Dresden, wurde jedoch in seiner Heimatstadt Bückeburg beigesetzt. Sein schriftlicher Nachlass befindet sich im Staatsarchiv Bückeburg.

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Viktor von Strauß und Torneys Lieder/ Hymns

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Abermal mit deiner Güte krönest du

Ach Gott der Wahrheit, halt uns frei

Ach Vater der Barmherzigkeit, Gott Himmels

Ach Vater, siehe unsre Not und Mühe

Ach, dass wir heilig dir und rein

Ach, komm, füll unsre Seelen ganz

Ach, wie die Jahre schwinden

Aller Engel himmlisch Heer singt Gott

Als Jesu Nacht gekommen war

Ans Kreuz will man ihn schlagen

Arbeiter will der Herr im Reich

Auch dir, du reiner Held, auch dir

Auf Gottes Thron sitzt nun

Auf, auf, erwähltes Priestertum

Auf, meine Seel, auf, auf, mein Herz

Begehn wir all mit Herz und Mund

Bereit uns, Herr, dich zu empfahn

Betrübt ist deine Seele

Beug dich, Herz, dein Herr und Meister

Bist du, Herr der Meere, nur mit uns im Nachen

Bringt den Leib zum Grabe

Dank und Lob sei dir gebracht für das Heil

Dank unsres Gottes mächtger Hand

Dankt Gott für seine liebe Gnad

Das Kirchenjahr im Hause

Dein Leben lang gib Herz und Sinn

Dein Wort und Segen nei uns bleib

Der Engel hats zuvorgesagt

Der Herr baut ein Jerusalem

Der Herr hat alles wohlgemacht, lasst uns den Herrn erheben

Der Herr hat ausgelitten, hat Seelenqual

Der Herr ist kommen, zu zerstören

Der Herr ist unser Hirte, was mangelt seiner Schar

Der Herr, der Herr kommt zu den Seinen

Der Sünde Trug und Schuld und Fluch

Der Tag des Heils beginnt den Lauf

Der Winter ist vergangen

Des Jahres schöner Schmuck entweicht

Dich preiset deine Christenheit

Die Fürsten Judas stehen auf

Die Sonn ist da, sie leuchtet nicht

Dir wird der Mensch geboren

Dringe, mächtig Wort des Herrn

Du bists allein, Macht und Gewalt sind dein

Du deiner Kirche Haupt und Hort

Du Liebe, die uns erst geliebt

Du unsre Gnad und Stärk und Ruh

Ein Loblied opfert Gott, dem Herrn

Ein neues Jahr hast du mir aufbehalten

Einst, Jesu Christ, erwachet dein Tag

Er wird ans Kreuz geschlagen

Es preiset meine Seel den Herrn

Es rollen Donner, Blitze sprühn

Es ruft der Herr zur Rechenschaft

Freude jauchzt durch alle Welt

Geh vor, du heilges Knabenbild

Geist der Gnad und Liebe, quille

Gen Himmel fährt des Menschen Sohn

Gib uns Glauben, Herr und Gott

Glanz vom Vater voller Klarheit

Gott dankt, ihr Erlösten

Gott, unser Vater, Herr der Macht

Gott, wie elend und zerrissen

Habe Dank, Quell aller Güter

Herr, dein Licht, dein Schutz, dein Segen

Herr, der du am Kreuzesstamme

Herr, der du Gott bist hoch und hehr

Herr, der du wohnst im ewgen Licht

Herr, erhör uns, Herr, wir warten

Herr, Herr, vergib uns unsre Schuld

Herr, unser Haupt, dein freun sich deine Glieder

Herr, vor dein Antlitz treten zwei

Herr, wenn wir in den Särgen

Hier bringen wir, Herr Gott, uns dir

Hilf, Herr, lass uns gelingen

Ihm bringen Könige die Ehr

Ins Himmelreich, in Gottes Saal

Ins Land des Dunkels leucht ein Stern

Jauchzt dem Herrn in allem Land

Kind, das zum Heil und Trost erschien

Komm, Geist, der Christi Kirch erbaut

Komm, heilger Geist, entzünde

Komm, lautrer Quell der Gnaden

Komm, o Herr, mit deinem Geist

Kommt herbei, beladne Herzen

Kommt, ruft Gottes Sohn uns allen

Kurz ist des Menschen Zeit

Lasst dank dem Herrn uns singen

Lasst uns den Sabbath halten

Lob und Dank und Ruhm und Ehre

Lob, Ehr und Dank sei Gott

Lobjauchzt und mehret Gottes Ruhm

Mag Satans Rotte wider Christum wüten

Mich dürstet, so klagt jene Stimme

Mit Herz und Lippen sei gepreist

Noch suchst du uns mit Gnad und Huld

Noch, treuer Sämann, gehst du aus

Nun gingst auch du zur Sabbathsruh

Nun preist und dankt mit Freudenruf

Nun segn uns, Jesu, deine Hand

Nur mir sollst du dich ganz ergeben

O der hat deines Lichtes nie einen Strahl

O des Trostes, uns verheißen

O Gott und Vater, gib, dass wir in treuer Lieb

O Juda, du erwählte Schar

O mein Herz, gib dich zufrieden, o verzage nicht

O Qual auf Golgatha, o Abgrund

O selig, wen sein Leiden und was ihn schmerzt

O weh der gräuelvollen Tat

O Weisheitsrat, o Gnadentat

O wem dein heilger Mund verhieß

O, zu deinen lichten Höhen

Preis dir, der Höll und Tod durchbrach

Preist den Herrn voll Gnad

Preist des Herrn Barmherzigkeit

Rechte Opfer hier, Herr, hilf bringen dir

Ruht aus, ruht aus, im stillen dunlen Haus

Schon im reinen Paradies, eh die Sünd

Seht den Herrn am Kreuze schweben

Seht, welch ein Mensch, den Heiland, hochgepriesen

Selbst zu seinem Tempel kommen

Selig, wer im Leben zu dir eilet

Sohn Davids, geh mir nicht vorbei

Sonne, Mond und Stern erbleichen

Streck aus, Herr, deine mächtge Hand

Tag des Jubels, Tag der Wonne

Triumph, da glänzt der neue Tag

Verlassen trägst du Hohn und Schmach

Vom Himmel schaut der Herr herab

Von allen Zungen werde, dir, Herr Gott

Was suchst du, bange Seele, was dich dem Leid entrückt

Weh des Gerichts, o Gott des Lichts

Wenn, Jesu Christ, erwachet dein Tag

Wer an dich, o Jesu, glaubt

Wie soll ich, Herr, dir danken

Wo Gottes Wort uns hin beruft

Wollst du nach Rechten alles, Herr, eintreiben

Zion, freu dich, lass dein Trauern

 

Photo: Twice-shared bush in winter / Zweigeteilter Busch im Winter

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Auf, du arme Seele

 

1.) Auf, du arme Seele,

In des Leibes Höhle,

Denke, was ich bin.

Denke doch, wie bange

Gehst du in dem Gange

Dieses Lebens hin.

Und wie weit

Ist deine Zeit

Unvermerket in den Jahren

Mit dir hingefahren.

 

2.) Unsre Tage dringen

Unter allen Dingen

In das Alter ein.

Doch wir blinden Leute

Denken nur auf heute

Und gewohnen drein.

Weil man jetzt

Im Leben sitzt,

Meinen wir, es könn' auf Erden

Niemals anders werden.

 

3.) Aber Gott ohn' Ende,

Der du deine Hände

Über alles streckst,

Wie soll ich dir danken,

Dass du Ziel und Schranken

Mir so ferne steckst?

Nicht von mir,

Nur ganz in dir,

Bin ich, leb ich und bestehe,

Wo ich steh und gehe.

 

4.) Du hast Geist und Leben

Erstlich selbst gegeben

Dieser meiner Brust.

Auch von allen Jahren,

Da sie noch nicht waren,

Jedes schon gewusst.

Und so fort

Bist du der Hort,

Der mir meine Tage lohnet

Und mit Gnaden krönet.

 

5.) Sage mein Erbarmer,

Woher bin ich Armer

Dieser Liebe wert,

Dass mir so viel Stunden,

Die mit Glück verbunden,

In der Welt geschert?

Ist das Recht

Für einen Knecht,

Den man seines Herren Willen

Wenig sieht erfüllen?

 

6.) Wie viel kleiner Sünder

Sterben als die Kinder,

Eh' sie was verstehn!

Und wie viel der andern,

Welche täglich wandern

Und zu Grabe gehn.

Aber ich

Befinde mich

Mitten unter den Geschäften

Bei gewünschten Kräften.

 

7.) Darum, mein Erhalter,

Der du mir das Alter

Bis hierher gebracht.

Ich bin alle Tage schuldig,

Dass ich sag geduldig:

Du hast's wohl gemacht.

Ich bin dein

Nur ganz allein,

Dir auch bleibt mein ganzes Leben,

Weil ich bin, ergeben.

 

8.) Ich will deinen Ehren

Ihren Ruhm vermehren,

Weil ich reden kann

Und mit Hand und Munde

Keine Viertelstunde

Übel legen an.

Bis einmal,

Nach aller Qual,

Ich, der bösen Welt entnommen,

Zu dir werde kommen.

 

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Text: Kaspar Neumann

Melodie: Jesu, meine Freude

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gefunden in:

Geistliches neuvermehrtes

Altenburgisches Gesang- undGebetbuch,

Altenburg, 1778. Liednummer 895

Kapitel: Von der Buße

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Kaspar Neumann (* 14. September 1648 in Breslau; † 27. Januar 1715 ebenda) gilt als einer der ersten bedeutenden deutschen Vertreter der Politischen Arithmetik und Wegbereiter der Bevölkerungsstatistik. Darüber hinaus war er ein bedeutender evangelischer Kirchenlieddichter, Pfarrer und Kircheninspektor.

Sein Wirken fällt in eine Periode der stürmischen Entwicklung der Naturwissenschaften und der beginnenden Frühaufklärung am Ende des 17. Jahrhunderts.

Nach Beendigung seiner Universitätszeit trat Neumann in den Dienst Herzogs Ernst des Frommen und begleitete dessen Erbprinzen auf einer Reise durch Deutschland und die Schweiz. Es folgten einige Jahre als Hofprediger in Altenburg. In dieser Zeit heiratete er die Tochter des Leibarztes des Fürsten von Sachsen-Friedenstein, J. J. Rabe. Bald darauf 1678 erhielt Neumann einen Ruf als Diakonus an der Maria-Magdalenen-Kirche in Breslau tätig zu sein. Er kehrte in seine Heimatstadt zurück und blieb ihr bis zu seinem am 27. Januar 1715 erfolgten Tode eng verbunden. Auch eine Berufung als Superintendent nach Lüneburg 1692 lehnte er ab. In Breslau war er zuvor Pastor an der Magdalenenkirche (1689) und seit 1697 bekleidete er die Stelle eines Inspektors der evangelischen Kirchen und Schulen und eines Pastors der Elisabeth-Kirche, sowie die damit verbundene erste Professur für Theologie an beiden städtischen Gymnasien.

Zu Neumanns bedeutsamsten Leistungen auf theologischem Gebiet zählt das von ihm verfasste Gebetbuch „Kern aller Gebete“, das erstmalig in Jena 1680 erschien, in alle bedeutenden europäischen Sprachen übersetzt und bis zu seinem Tod 22mal aufgelegt wurde.

Des Weiteren verfasste Neumann eine Anzahl von Kirchenliedern und veranlasste die Herausgabe des ersten schlesischen Kirchengesangbuches (1703). Bereits in seinen Predigten kommt immer wieder sein naturwissenschaftliches Interesse zum Ausdruck. Dabei bezog er konsequent Stellung gegen den in der damaligen Zeit noch weit verbreiteten Aberglauben, insbesondere im Bereich der Astrologie.

Neumann verfolgte nicht nur die neuesten naturwissenschaftlichen Entdeckungen aufmerksam und diskutierte in seinen Briefen astronomische, meteorologische und physikalische Beobachtungen, sondern er betätigte sich auch selbst unter anderem auf dem Gebiet der Botanik, indem er insbesondere neben anderen botanischen Seltenheiten die Pflanzen der Bibel in seinem Hausgarten zu kultivieren suchte. Ausgehend von seiner theologischen Bildung und seinen naturwissenschaftlichen Interessen versuchte Neumann die Methoden der Naturforschung mit der Theologie zu verknüpfen. Die mathematisch- experimentelle Untersuchungsweise, die auf vielen Gebieten der Naturwissenschaft im 17.Jahrhundert so erfolgreich praktiziert wurde, diente Neumann als Vorbild auch bei der Untersuchung der Bewegungen im Leben und Sterben der Menschen.

Davon ausgehend sammelte, ordnete und verglich er die in den Kirchenbüchern seiner Heimat niedergelegten Nachrichten über Geburts-und Sterbefälle der evangelischen Gemeinden von Breslau und bemühte sich Informationen auch aus anderen Orten zu erhalten. Neumanns erstmaliger Versuch, gestützt auf die empirische Analyse massenstatistischer Daten gesetzmäßige Zusammenhänge zwischen Leben und Tod zu finden und abergläubische Vorstellungen darüber zu widerlegen, ist darauf gerichtet die Wirksamkeit Gottes auch auf diesem Gebiet nachzuweisen. Ausgehend von seinen Auswertungen wurden Sterbetafeln für das Versicherungswesen erstellt, sein Einfluss ging weit über Deutschland hinaus und fand auch im Ausland höchste Anerkennung.

 

Not quite finished with my outfit for next Saturday's Tweed Ride in Toronto but getting there. Not sure if I will go with these pants or another dark wool pair that I have with the old school button up front flap. Just need a jacket since it may be more fall-like weather next week!

 

The Tweed Ride is a fund raiser for Bikes Without Borders. This is my first year participating and I can't wait to see everyone gathered together for such a good cause. A charity event, bicycles AND costumes?? I think I'm in heaven! ;)

 

A big thank you to those who have already sponsored me - muchly appreciated! ox

 

www.bikeswithoutborders.org/

 

www.tweedridetoronto.com/

Das Wasserwerk Friedrichshagen ging 1893 als drittes städtisches Wasserwerk in Betrieb. Es war damals das größte und modernste Werk Europas. Heute ist es ein Zeugnis der Industriegeschichte und ein Flächendenkmal von europäischem Rang. Einmalig ist die im Originalzustand erhaltene Maschinenhalle mit drei Dampfmaschinen von 1893. Erst 1979 wurde der Dampfbetrieb eingestellt. Eine Maschine kann heute über Elektroantrieb vorgeführt werden. Ein weiterer Maschinenraum mit Elektromotoren und Kreiselpumpen aus den zwanziger Jahren ist für jeden Technikfan ein Erlebnis. Aus Friedrichshagen kommt weiterhin ein bedeutender Teil des Berliner Trinkwassers, jetzt aber aus modernen Anlagen in der Nähe des Alten Wasserwerks. Ein Teil des Alten Wasserwerks war seit 1987 für die Öffentlichkeit als Museum geöffnet, zuletzt wurde dieses vom Verein Berliner Unterwelten e.V. betrieben. Dessen Vertrag wurde von den Berliner Wasserbetrieben aus unbekannten Gründen zum Jahresende 2018 gekündigt. Das Museum soll dann leider nur noch zu besonderen Gelegenheiten geöffnet werden.

Leider kann ich keine Bilder aus den Innenräumen zeigen. Dort durfte man zwar fotografieren, die Bilder dürfen aber nicht veröffentlicht werden.

 

The Friedrichshagen Waterworks were inaugurated in 1893 as the third municipal waterworks. At the time, is was the biggest and most modern one in Europe. Today it is a historic industrial monument of European importance. The machine hall with three steam engines from 1893, which has been preserved in its original condition, is unique. Steam operation ended as late as 1979. One of the engines can be shown in action, but now driven by an electric motor. Another engine room with electric motors and centrifugal pumps from the twenties is an experience for every technology fan. Friedrichshagen is still providing an important part of Berlin's dringing water, but it comes now from modern installations near the historic ones. Some parts of the Old Waterworks were transformed in a museum open to the public since 198, during the last years operated by the Association "Berlin's Underworlds". The museum is going to close at the end of 2018 as the association's contract has been cancelled by the Berlin Water Company for unknown grounds which announced that visits will be possible only on special occasions. I am sorry to say that I can't show interior photos. It was allowed to take photos only under the condition of not publishing them.

One of the limited number of Lego Hobby Sets released in 1975 was set Nr. 391. This model was a 1926 Renault 40CV Landaulet. It joined two other classic/vintage cars in the range.

 

The set included 237 parts and was considered to be an expert builder model.

 

This recreation has been modelled in Lego Digital Designer for Flickr LUGNuts 54th Build Challenge - "LEGO Set Overhaulin" - celebrating all things Lego with recreations of older sets.

 

This recreation includes 521 parts and includes new functions of steering, inline 3-cylinder Lego piston engine dring the rear wheels, opening engine compartment, retracting convertible rear roof and four doors.

 

The model shares the same base chassis dimensions and overall size as the original Nr. 391, shown in some of the images. A reference picture of the real car has been included (no reference to originator).

27-03-2022 Almere

Zit je heerlijk in de voortuin om te genieten van je vrije dag en camera erbij je weet nooit wat er over komt en ineens een beetje gebrom en camera in de hand en jawel hij kwam mooi over Almere heen en ik kon hem vast klikken.

Het betreft de PH-JBC, nu nog gestald op Teuge en 20 jaar privé-eigendom geweest van Ruud Antonius (81). We stonden gelukkig voor in de rij van bijna 20 gegadigden, Cessna’s zijn op dit moment zeer gevraagd en weinig beschikbaar in de Europese markt. We moesten daarom snel handelen, wat gelukt is, vooral omdat Ruud het ons gunde en de kist dan in zijn buurt blijft en hij er eventueel nog mee kan vliegen. Een Duitse vliegschool stond achter ons te dringen.

 

Foto Corné Fotografie

Die optische Wirkung von Gummi-Gasmasken ist frappierend. Der Look ist extrem Fetischlastig, man ist völlig entmenschlicht und objektifiziert, da durch die Maske die Individualität völlig beraubt wird.

Gummi-Gasmasken haben einen besonderen Reiz, da sie Anonymität und Dominanz vereinen. Der persönliche Kick, den sie bieten, liegt in der Spannung zwischen Kontrolle und Hilflosigkeit, was besonders aufregend ist. Mund, Nase, Ohren, Augen und der Kopf verdeckt, bleibt nur noch das pure Gummi-Gefühl. Zieht man die Gummi-Gasmaske über, ist man sofort von der Außenwelt isoliert. Das Sichtfeld ist eingeschränkt, Geräusche dringen nur noch gedämpft an die Ohren. Etwas zeitverzögert stellt sich dann der entscheidende Effekt ein: Die Einschränkung der Atmung. Und die kann jederzeit durch Abdrücken des Gummi-Luftschlauchs noch verstärkt werden. Ein Gummiluftspeicher steigert die Atemfrequenz und die Gummi-Gasmaske übernimmt die Beatmung.

Kontrollverlust und das Zeitgefühl wird ausgeschaltet. Gummi ist Pflicht!

Sortie Atelier Photo Numérique, MJC Jean Macé - Quai de Rhône

Brrr...

Il fait froid

Claque, claque tes mains

Elles ont chaud, elles sont bien

Frotte, frotte ton front

Il rougit comme un lampion

Tape, tape tes joues

Mais pas comme un petit fou

Dring, dring ton nez

C'est pour bien le réchauffer

Gratte, gratte ton menton

Barbichette, barbichon.

posey TAT strap loot out of the boxes

Photo: Evangelische Ringkirche in Wiesbaden, Hessen

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Jesus, ewger König, siehe

 

1.) Jesus, ewger König, siehe

Auf diese Kinderreihn, und ziehe

Sie an dein großes Herz hinan!

Alle willst du zu dir ziehen,

Seit du vollbracht des Kreuzes Mühen

Und deines Todes blut'ge Bahn.

Nun, ewig treuer Hort,

Gedenk an dies dein Wort.

Gib Erfüllung!

Tritt göttlich klar

Vor diese Schar,

Die dir schon früh geheiligt war.

 

2.) Ja, du tust's! - In deinem Herzen

Glühn noch des Todes Flammenschmerzen,

Den du für alle Sünder starbst.

Kinderfreund! Hier stehen Kinder,

Von uns geliebt. - Du liebst nicht minder

Sie, die du siegreich dir erwarbst.

O, sende deinen Strahl

Des Lichts auf ihre Zahl

Herrlich nieder!

Dann leben sie,

Dann sprosst auch hie

Dir Frucht für deine Liebesmüh'.

 

3.) Gib Erkenntnis, fromme Reue,

Gib Glauben, Liebe, Dank und Treue,

Den Geist der Wahrheit, Kraft und Zucht,

Der sich auf's Erbarmen stützet,

Die Zeit der Gnade weislich nützet,

Gott ehrt und nicht das Seine sucht.

Dein Nam' und Werk allein

Müss' immer wachsend sein.

In uns allen!

Nur du, nur du,

Bist unsre Ruh'!

Dir eilt das Herz der Liebe zu.

 

4.) Lass uns blühen und gedeihen

Und stets in deinen Kinderreihen

Als lieblich-frische Pflanze stehn!

Manches Herz, das dir geschworen,

Wich schon zurück und ging verloren!

O, möchte keins zur Hölle gehn! -

Drum führe diese Schar,

Damit sie Jahr um Jahr

Aufwärts steige,

Bis ohne Leid

Sie nach dem Streit

Dich schaut in deiner Herrlichkeit!

 

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Autor: Albert Knapp

Melodie: Wachet auf, ruft uns die Stimme

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Evangelischer Liederschatz für

Kirche, Schule und Haus,

- Band 1 -

Zweite, umgearbeitete Ausgabe

Gesammelt und bearbeitet von Albert Knapp,

J. G. Cotta'scher Verlag,

Stuttgart und Tübingen, 1850

Liednummer 856

Thema: Konfirmation

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Albert Knapp (* 25. Juli 1798 in Tübingen; † 18. Juni 1864 in Stuttgart) war ein deutscher Pfarrer, Dichter und Begründer des ersten Tierschutzvereins in Deutschland. Sein Enkel war der Pazifist Paul Knapp.

Albert Knapp war der Sohn des Hofgerichtsadvokaten und Verwaltungsbeamten Gottfried Gabriel Knapp (1764-1828) und der Henriette geb. Finckh (1775-1827). Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Alpirsbach, Rottweil und Tübingen. In Maulbronn, wo er 1814 in das evangelische Seminar eintrat, verfasste er bereits Gedichte und dramatische Texte.

1816 begann er das Studium der Evangelischen Theologie in Tübingen. Daneben interessierte er sich besonders für Geschichte, Philosophie und Poesie. Knapp war ein eifriger Burschenschafter, der 1819 am Jahrestag der Schlacht bei Waterloo eine aufrührerische Rede ('Gegen die autoritären Monarchen und für ein geeintes Deutschland') hielt.

Durch seinen Freund Ludwig Hofacker erhielt er 1820 eine Vikariatsstelle in Feuerbach bei Stuttgart. Knapp kämpfte gegen allzu einseitige pietistische Standpunkte. Weitere Stationen seiner geistlichen Laufbahn waren: Vikar in Gaisburg, Diakon in Sulz am Neckar (1825) und in Kirchheim unter Teck (1831). 1836 kam er nach Stuttgart an die Hospital- und die Stiftskirche und übernahm 1845 als Nachfolger von Gustav Schwab das Amt des Pfarrers der Leonhardskirche.

Im Dezember 1837 gründete er außerdem, inspiriert von seinem Freund und Vorbild, dem im Februar desselben Jahres verstorbenen pietistischen Pfarrer Christian Adam Dann, den ersten Tierschutzverein Deutschlands. Er entwarf ein Flugblatt, das 1838 dem Schwäbischen Merkur beigefügt wurde und zur Gründung von Ortsgruppen aufrief. Ein Vorwurf von ihm lautete, dass es noch kein öffentliches Gesetz gegen Tierquälerei gebe. Tierschutz sei ein zutiefst christliches Anliegen, wobei sich Knapp auf die Bibel im Römerbrief 8. Kapitel, Verse 18-23, berief.

Albert Knapp war dreimal verheiratet: 1828 mit Christiane von Beulwitz († 1835), 1836 mit der Witwe Emilie Osiander († 1849) und 1850 mit Minette Lerche († 1897). Er starb 1864 in Stuttgart im Alter von 65 Jahren.

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Albert Knapps Lieder/ Hymns

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Abendlied

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Dich zu lieben, das ist Leben

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Advent

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König der Könige, sei uns im Staube willkommen

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Bittgesänge, Gotteslob und -dank

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Möchtest du dich freuen

O du, mein Gott, ich preise dich, mein teures Heil

Sohn des Vaters, Herr der Ehren

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Christuslied

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Wie herrlich sitzest du dort oben

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Epiphanias

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Wie schön leuchtet der Morgenstern mit Glaub und Wahrheit

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Frühlingslied

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O Frühlingslicht, du holdes

Was soll ich singen außer dir

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Glaube, Kampf und Rechtfertigung

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Schöpfer meines Lebens

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Gottvertrauen, Kreuz und Trost

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Endlich bricht der heiße Tiegel

Süß ist's, für ein ewges Leben Erdengut

Wie freu ich mich mit Beben

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Herbstlied

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Da gibt die Sonne wieder größern Raum

Liebliche Gäste, Sommer und Sonnenluft

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Himmelfahrt

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Ergrünt, ihr Siegespalmen

Halleluja, wie lieblich stehn

Heil dir auf deinem Königsthron

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Konfirmation

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Vor dir, Todesüberwinder

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Nachfolge, Kirche und Mission

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Der du zum Heil erschienen

Einer ists, an dem wir hangen

Hier stehen wir von nah und fern

Macht weit die Pforten in der Welt

O Herr Jesu, Ehrenkönig

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Neujahr

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Steig auf, du Lieb im höhern Chor

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Offenbarung

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Jenen Tag, den Tag der Wehen

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Ostern

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Preis sei Christo, der erstanden

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Passion

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An dein Bluten und Erbleichen

Schaut die Mutter voller Schmerzen

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Reformationsfest

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Köstlicher Eckstein, in Zion geleget

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Sommerlied

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Wie glänzt des blauen Himmels Pracht

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Sonntag und Gottesdienst

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Tief blickst du in meine Seele

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Sünde, Buße und Umkehr

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O Herr, habe Acht auf mich

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Taufe

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Ich bin in dir und du in mir

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Winterlied

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O tilge diesen Winterschnee

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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned

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Abend ist es, Herr, die Stunde

Ach, Jesu, wie so schön wird mirs bei dir ergehn

Ach, über deiner Mutter Grab

Ach, wo soll in Sterbensnot

An dem Zorntag, an dem hohen

Arm und stille in der Hülle

Auf des Himmels Wolken schwebend

Auf erden wehts gewitterschwül

Auf, ihr Christen, Christi Glieder hanget fest

Aus deiner Eltern Armen wirst du

Ave, Lamm Gottes, das die Flamme

Balsam auf dem Haupte ists den Herrn zu nennen

Blick, o Versöhner, herab

Bringet süße Freudengrüße

Darf ich dir, dem Friedefürsten, innig sagen

Das bleibt mein Ruhm, Herr Jesu Christ

Dass ich die Perle finde

Dass mein Heiland auch für mich gehangen

Dass sie dir die Hände banden

Dein ist das Licht, von dir nur kommt Verstand

Dein Kindlein starb, doch Jsus lebt

Dein Schirm hat mich umfangen in stiller Mitternacht

Der Glaube bleibt, früh weintest, glaubtest du

Der Herr hat wieder uns geführet

Der in Bethlehem geboren zur bestimmten Gnadenfrist

Der Schönste, Liebste, Beste, vor dem die Liebe steht

Der sich am Fluchholz ließ ertöten

Der Tod mit scharfer Sichel

Der uns zu seinem Lobe schuf

Der Vater hat zum Schmerzenslohn

Der von der Sünde nicht gewusst

Der Wahrheit Ruf warnt oft vergebens

Der Winter zieht nun endlich aus

Dess Brot ich aß, dess Kelch ich trank

Dich hoffen wir zu finden dort, wo man nicht mehr stirbt

Die Frucht der Freude wächset nicht

Die Gnade ist der Hort der Armen

Die Hoffnung schwillt in Baum und Strauch

Dreieinig heiles Wesen

Du bist mein Gott, ich preise dich

Du bist nicht mehr ein Kranker

Du bists, du bists, o Jesus Christ

Du Lebensfunk aus Himmelsflammen

Du Lebensfürst, Herr Jesu Christ, der du nach bitterm Leiden

Du sankst hinab

Du, den kein Sternenhimmel fasst

Du, der die Himmelswölbung ziert

Du, der in tiefster Todesnacht

Ein Wetter steigt von ferne und Donner

Eines wünsch ich mir vor allem andern

Eingesargt zum letzten Schlummer

Einst fahren wir vom Vaterlande

Einst, auf ihres Königs Bitte brachen drei Helden frei

Er, der aus seines Gottes Schoß

Erfülle, Herr, mein innigstes Verlangen

Es geht, als flögen wir davon

Es hat der Herr zu allen Zeiten

Es jauchzen dir die kleinen Kinder

Es trifft gewisslich ein die Zeit

Ewges Leben willst du geben

Freu dich sehr, o meine Seele und vergiss all Not

Freudig bestehet der Fleiß

Früh lass mich deine Gnade hören, der du gewacht

Für alle Menschen beten wir

Geb uns der Herr ein ewges Gut

Geh hin, der Herr hat dich gerufen

Geh zum Schlummer ohne Kummer

Geheimnisvoll in tiefer Nacht

Gelegt seit alten Zeiten ist schon der edle Grund

Gelobt sei deines Gottes Hand

Gelobt sei Gott auf Meer und Land

Gib mir die Hand, die meine geb ich dir

Gib Strahlen deines Angesichts

Glanz der ewgen Majestät

Gleichwie der Sonne Freudenglanz

Gott hab ich alles heimgestellt, er machs mit mir

Gott sei dein Gott, dein Lebensgrund

Gott Vater, aller Dinge Grund

Gott, aus dessen ewgem Grunde

Gott, Herr und Schöpfer deiner Welt

Gott, Herrscher über alle Thronen

Gott, mein Leben, was soll geben ich dir

Gott, mein Vater, gib mir Kraft

Gott, wen dein Auge segnet

Gottes Winde wehen, Gottes Ströme gehen

Greif in das Rad der Zeiten

Halleluja dir, o Leben, nur dir soll jede Saite

Halleluja, Amen, Amen, ruh sanft

Heil sei dir, du ewges Leben, dass du dich in den Tod

Heil, Jesus Christus ist erstanden

Heilge Gnadenstunde, die zum neuen Bunde

Heilig sei uns diese Stätte

Hell und mächtig strömt dein Licht

Herr der Herren, überschwänglich mit Preis gekrönt

Herr Jesu, dessen Majestät hoch über Erd und Himmel

Herr Jesu, wahrer Mensch und Gott, der du littst

Herr, binde du zusammen

Herr, dein Arm hält uns umfangen

Herr, der da sein wird, ist und war

Herr, der die Welt erworben

Herr, der vom Himmel die Wälder und Fluren

Herr, dessen Thron die Himmel sind

Herr, du blickst in meine Seele

Herr, hilf mir tragen meine Last

Herr, in deinem Lebensbuche

Herr, mit dir und deinem Worte ziehn wir

Herr, wenn vom Todesleib entkleidet sich einst mein Geist

Hier schlaf ich ein in Jesu Schoß

Hilf mir tragen und die Plagen

Hirte deiner Herde, Nacht bedeckt die Erde

Hirte der Lämmer, o lass dir das dankbare Lallen

Hirte, gehst du von den Lämmern

Hohe Sonne, strahle scheidend

Horch, meine Seele, auf ein Wort

Hört, was Gott, der Herr, gesprochen

Ich bat den Heiland, gib mir Gnade

Ich bin des Herrn, mit dieser meiner Hand

Ich bin ja, Herr, in deiner Macht

Ich denk an dein Gerichte

Ich freue mich mit Beben bis einst das volle Leben

Ich freue mich, so oft ich seh

Ich glaub, o Herr, hilf meinem Glauben

Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, was widerstrebt

Ihr Kinder, lernt von Anfang gern

Immanuel, blick auf uns Pilger alle

In dein gläzendes Himmelblau

In deines Gottes Garten wirst du

In Unschuld und Gerechtigkeit

Indes du dort im Himmelssaal

Jesu, Heiland deines Leibes

Jesu, höre deine Kleinen

Jesu, wird uns innigst lieb

Jesum zu kennen und Jesum zu haben

Jesus, ewge Sonne, Quell der Himmelswonne

Jesus, ewger König, siehe auf diese Kinderreihn

Jesus, habe acht auf mich

Jetzt noch freuen sich mit Schalle

Jetzt wird noch allem Volk gesagt

Kann Menschensinn in deine Tiefe dringen

Kein Mensch ist würdig, anzuschaun dies Haupt

Kindlein, Kindlein, bleibt bei ihm

Komm mit deinem Ostersegen

Komm, heil uns, o Immanuel

Komm, o Geist, du heilig

Komm, Quell der Liebe, gieß sie aus

Komm, Seele, betend zu dem Herrn

Kommt, Kinder, kommet anzuschauen

Kommt, rufet dir mein Glaube

König, Priester und Prophet

Kraft deiner Todesschmerzen

Lang, schmerzlich hat es dir gebangt

Lass an unsern Freudenfesten, Herr, dein Heil zugegen sein

Lass, Herr, uns Samen streuen am Tage des Heils

Leben will ich, doch zuvor muss ich mit dem Mittler sterben

Lern, o Herz, dich freuen

Lieblich ist die Morgenstunde

Liebster Heiland, treuster Leiter

Mag ich Unglück nicht widerstehn

Mein Herr und Gott, wes tröst ich mich

Meinen Jesum will ich preisen, ders am besten

Mit tausend Gaben will Gott uns laben

Morgenstern der finstern Nacht, der die Welt

Nehmet sanft die lilienbleiche, blutbeflossne, teure Leiche

Neige dich von deinem Thron, Herr, zu diesem Kinde

Nein, nein, das ist kein Sterben

Nicht menschlicher Rat, noch Erdenverstand

Nicht ohne Kreuz und Erdennot

Nimm dies Kind in deine Arme

Nimm mein Herz, und mein gedenke gnädiglich

Noch dieses Bett, dann keines mehr

Noch in dunkeln Todesbanden liegt dein Volk

Nun lasset uns den Leib begraben, dieweil wir keinen Zweifel haben

O Christe, Stern vom Morgen

O du Heiland der Gemeinde

O du, der mit Erbarmen Verlorne suchen geht

O du, des Himmels Zier und Kron

O Herr, dess himmlisches Panier

O Herr, wie selig ist ein Geist

O Licht, das aus dem Lichte quillt

O Schöpfer, welch ein Ebenbild

O Tod, wo ist dein Schrecken

O Vater aller Frommen, der Tag ist nun gekommen

O Vaterherz, das Erd und Himmel schuf

O wer dich kennt, was bist du dem

O wie fröhlich, o wie selig werden wir im Himmel sein

O, dass ein ein Glaube mir vom Himmel käme

O, dass wir nur Gutes lernten

O, wie wichtig, und wie richtig ist der Christen Leben

Quell des Lebens, heilge Gabe, du der Seelen

Sanft erbleicht die Abendröte

Sanft, wie der Hauch aus Kinderbrust

Schauet an die selgen Männer

Schaut das Ende treuer Zeugen

Schaut den Winter geistlich an

Schlaf wohl, mein Kind, mein Erstlingsssohn

Schweigt nun, ihr Klagen und ihr Tränen

Schwellet sanft, ihr weißen Segel

Seid gegrüßt, ihr Lämmer

Seid nie vor ihm verborgen

Selig, wer dich ewig liebet

Sende deinen Tau der Gnaden, Herr

Sink in deines Gottes Frieden

So komm, geliebte Todesstund, komm, Ausgang

Steig auf mit Gott, du junges Jahr

Sterben muss ich, muss zum Staube hin

Still ists in der weiten Welt

Still, o Herz, und lasse gern

Streichet hin, ihr leisen Flügel

Süß ists, zu dienen dem Herrn

Süß klingt der edle Freudenschall

Süßes Leben, heilges Weben, das durch Erd

Teures Lämmlein, schlafe wohl

Tut euch auf, ihr Himmelspforten

Vater, blick in Gnaden nieder

Vater, hier im Erdenschoße ruhst du lange

Vater, lass Gnade, lass Licht und Barmherzigkeit

Vernimm in deinen Himmelshöhn

Viel hab ich bedacht auf Erden

Warum betrübst du dich, mein Herz, und kränkest

Was deine Königliebe vorlängst dem Schächer tat

Was erblüht zu deinen Ehren

Was ich zu wissen ängstlich bin

Weh mich vom sanften Mittag an

Weil du uns bitten heißest

Wenn deine Gnaden ohne Zahl

Wenn ich einst entschlafen werde

Wenn von den Geistlichtoten sich keiner selbst erweckt

Wenn, Herr, einst die Posaune ruft

Wer ists, der vom Himmel glänzt

Wer mag selge Tage feiern

Wer malt den selgen Augenblick

Wer ohne Dank und ohn Gebet

Wer war in seiner Jugend

Wess ist das Fest, zu wem empor schallt der Gemeinde

Wie groß ist deine Herrlichkeit schon hier

Wie lieblich ist des Herrn Gebot

Wie liegst du hier so still und bleich

Wie süß in früher Morgenstund

Wie süß ost diese Stille, voll tiefer Majestät

Wie tief erzittert mir das Herz

Wie wallst du friedlich an Jesu Hand

Wie weht so mild die Himmelsluft

Wie wird es heute mir ergehen

Willkommen in der armen Welt

Willst du mit diesem Manne ziehn

Wir danken dir, Herr Jesu Christ, dass du unser Gast

Wir wollen dich nicht halten

Wo ist eine Lebensfreude, die von Schmerzen

Wo noch schwermutsvoll und blöde des Wandrers Aug

Zeig uns, o Friedefürst, dein Heil

Zu sammeln die Zerstreuten

Zum andern Leben wall ich hin

Trying to get her ready for a coffee-cruise-in at our church this Saturday. I have a couple other things I need to finish up.

 

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Sex mit einer Sexpupe

 

Sex mit Sexpuppe

  

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Wie fühlt sich das Küssen und Berühren einer Sexpuppe an?

   

Küssen kann sich sehr real anfühlen, das Gesicht ist weich und ihr Mund öffnet sich, Sie können Ihre Zunge hineinstecken und ihre fühlen. Ja, die Puppe hat eine Zunge und Zähne und einen tiefen Hals.

 

Moderne TPE- und Silikon-Sexpuppen fühlen sich wie echt an. Sie fühlen sich weich an und sind sehr realistisch. Gesichtszüge und Körperteile werden aus echten Frauen geformt und dann oft verbessert, um Ihren Bedürfnissen zu entsprechen. Willst du größere Titten oder einen festeren Arsch? Sie sind so gemacht, wie Sie sie mögen.

 

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Vaginaler Sex

  

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Alle unsere Puppen bestehen aus Silizium oder TPE. Beides ist ein außerordentlich realistisches Gefühl. Unsere Vagina ist zum Vergnügen gemacht und so gestaltet, dass es sich anfühlt, als ob Sie Sex mit einem echten lebenden Menschen haben. Der Prozess funktioniert genau so, wie Sie es sich vorstellen. Sie positionieren die Puppe so, wie Sie möchten, dann dringen Sie in die Puppe ein und fahren wie gewohnt fort. Die Reibung und der Druck zusammen fühlen sich absolut erstaunlich an.

 

Wir werden oft gefragt, ob es für Männer in Ordnung ist, in ihren Puppen fertig zu werden. Die Antwort ist ja. Dies ist eine sehr verbreitete Praxis, und unsere Puppen wurden dafür entwickelt. Später werden wir uns mit einigen Details zur Pflege Ihrer Puppe befassen, nachdem dieser Teil beendet ist.

  

Analsex

  

So viele Menschen träumen von Analsex. Analsex, ja, die Sexpuppe kann das auch geben, und ihr Arsch sollte sich gut anfühlen, sich gut öffnen und sich auch eng anfühlen. Du solltest wenig Probleme haben, Analsex mit einer Sexpuppe zu haben. Es ist normal, gesund und für viele Menschen sehr angenehm. Die schlechte Nachricht ist, dass es schwierig sein kann, einen willigen Partner zu finden, geschweige denn einen, der es wirklich genießt, auf der Empfangsseite zu sein. Großartige Neuigkeiten! Sowohl unsere männlichen als auch unsere weiblichen Puppen sind auf diese Weise funktionsfähig.

 

Unsere Produktingenieure haben hart daran gearbeitet, die Puppen so zu gestalten, dass Sie eine realistische, super enge, intensive Erfahrung erhalten, die Sie garantiert umhauen wird.

  

Oralsex

  

Je nachdem, welche Art von Liebespuppe Sie haben und worauf Sie Lust haben, kann Oralsex befriedigend sein. Einige Puppen sind so konzipiert, dass sie tief in die Kehle greifen und sich mit ein wenig Hitze und Schmiermittel wie ein menschlicher Mund anfühlen können.

 

Ist ein Blowjob von einer Sexpuppe dasselbe wie ein Blowjob von einer Person? Die Antwort ist nein, sie sind nicht gleich. Eine Liebespuppe simuliert nicht das Saugen einer realen Person und sie interessiert sich im Allgemeinen mehr für Vaginal- und Analsex. Für beide gibt es Vor- und Nachteile. Trotzdem macht ein Sexpuppen-Blowjob verdammt viel Spaß. Stellen Sie sich das so vor. Wenn der Hersteller eine Sexpuppe kreiert, muss der Mund nur zwei Dinge tun. Es muss schön aussehen und Freude bereiten.

  

Schmiermittel nicht vergessen

 

Stellen Sie sicher, dass die Öffnung ordnungsgemäß geschmiert ist, um Hautverletzungen zu vermeiden und die Penis-, Anal- oder Mundpenetration mit Ihrem Penis so gut wie möglich zu genießen.

 

Die meisten Menschen entscheiden sich für ein Gleitmittel, damit ihre sexuellen Erfahrungen einfach und angenehm sind. Wenn Sie dies tun, wählen Sie immer ein Schmiermittel auf Wasserbasis. Schmiermittel auf Öl- oder Silikonbasis können Ihre Puppen beschädigen und Flecken verursachen. Schmiermittel auf Wasserbasis wird dringend empfohlen, da es hygienischer und leicht zu reinigen ist.

 

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Der Herr hat Großes an uns getan

 

1.) Der Herr hat Großes an uns getan,

Des sind wir fröhlich.

Und Fröhlichkeit öffnet dem Danke die Bahn,

Und Danken ist selig.

Drum steige die Freude zum Himmel empor,

Und bilde der dankenden Sänger ein Chor.

 

2.) Der Herr hat Großes an uns getan.

Tönt, Wonnepsalmen!

Hoch über den Garben, die reifen wir sahn,

Wehn friedliche Palmen.

Sie wehen den Schnittern erlabende Ruh'

Und heilen viel blutige Wunden uns zu.

 

3.) Der Herr hat Großes an uns getan

In deinen Mauern,

Stadt Gottes, der tröstende Helfer will nahn

Nach ängstlichem Trauern.

Schau, wie sich das Brünnlein des Segens ergießt

Und, fröhlicher rauschend, all überall fließt.

 

4.) Der Herr hat Großes an uns getan.

Im Sonnenstrahle

Schlug Sichel an Sichel, zu ernten, sich an.

Beim festlichen Mahle

Teilt Kränze dem trauenden Fleiße nun aus.

Gott füllet mit Segen die Scheuern, das Haus.

 

5.) Der Herr hat Großes an uns getan.

Jauchzt, ihr Erlösten!

Die Segen errungener Freiheit sich nahn,

Die Völker zu trösten.

Der Freundliche segnet mit freundlicher Hand -

Tief präget es in Herzen - den Krieg uns und Brand.

 

6.) Der Herr hat Großes an uns getan.

Preist ihn durch Segnen!

Die Milde des Ewigen schreitet voran

Im Tauen und Regnen.

Und Säen und Ernten ist heilger Beruf,

Zu welchem die Liebe des Vaters uns schuf.

 

7.) Der Herr hat Großes an uns getan,

Nach Tränensaaten,

Gott, heben die Ernten der Freuden nun an.

Mehr, als wir erbaten,

Hat deine Erbarmung an allen getan.

Wie Träumenden ist uns. Wir beten dich an.

 

8.) Der Herr hat Großes an uns getan,

Dank und Vertrauen!

An Vaterhand leit uns die sichere Bahn,

Die Lande zu schauen,

Wo ewige Ernten des Fleißes uns blühn,

Wo ewig von Danke die Herzen erglühn.

 

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Autor: Karl Gottlieb Mann

Bearbeitung: Karl August Döring

Melodie: Eigene Melodie

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Fromme Lieder

von Johann Karl Gottlieb Mann

Zweite verbesserte und vermehrte Auflage

Verlag bei Hemmerde und Schwetschke

Halle [Saale], 1817

Thema: Aussaat und Ernte

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Gegenstand: Psalm Nr. 126

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Johann Karl Gottlieb Mann, (* 31. März 1766 zu Taucha bei Leipzig, + 13. Juli 1821), war evangelischer Theologe und Kirchenlieddichter.

Er wurde 1794 dritter Diakon zu St. Wenceslai in Naumburg und starb als Archidiaconus ebenfalls in Naumburg 1821. Er war mit dem Domprediger Krause und dem Oberprediger Wehrde in Naumburg Herausgeber des neuen Naumburger Gesangbuchs 1806, in welchem auch schon Lieder von ihm erschienen. Er gab später eine Sammlung seiner geistlichen Gedichte unter dem Titel 'Fromme Lieder' heraus, Halle 1817, 2. Aufl. 1818. Sie sind vollständig in rationalistischem Sinne, aber in leichter, gefälliger Form und nicht ohne tiefere Frömmigkeit; unter ihnen sind einige Bearbeitungen älterer Lieder, in denen aber das Original völlig abgeändert ist. Vier von ihnen befinden sich noch im Hamburger Gesangbuch von 1842.

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Karl Gottlieb Manns Lieder/ Hymns

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An meinen Schöpfer will ich kindlich denken

Auf der Kindheit Blumenwegen

Auf Golgatha erhebe dich

Auf, auf, mein Dank, zum hohen Sternenhimmel

Auf, den Tränenblick vom Staube

Beschirm uns, Herr, dein reines Wort

Christ, folge deines Jesu Ruf

Das soll, Gott, meine Freude sein

Dein himmel träufelt Segen

Deinen Bundestag begrüßen

Dem Kämpfer Gottes Preis und Ehr

Dem Wohlseinsgeber Ehr und Preis

Der Herr hat Großes an uns getan

Der uns erschuf, beschützt, erhält

Der Wermutkelch ist nun geleert

Dich Richter fürchte alle Welt

Die Ernt ist reicher als die Saat

Die Freude will am Friedensfest

Die heilge Stärke will ich fühlen

Dir tönt aus frommen Herzensdrang

Du Erd im düstern Trauerflor

Du leitest mich nach deinem Rat, allweiser Weltregierer

Du, Herr, hast es gegeben

Du, Herr, lenkst meiner Tage Lauf, hilfst mächtig

Ehrt standhaft den Glauben der Christen und wandelt

Ein Feierabend sinkt

Ein neuer Pfad beginnt

Ein Scheideweg vereint uns hier

Ein Schritt zur Ewigkeit, ein Jahr von Gott verliehen

Empor zum Schöpfer, himmelwärts

Erhebt die Wunder seiner Güte

Es tobe nur der grause Sturm

Euer sei das beste Teil, schützet es

Freiheit ist des Geistes Würde

Frohlocke, Vaterland, welch Heil

Frohlockt, ihr Eltern, er erscheint

Früh sank ihres zarten Lebens Sonne

Für unsre Fürsten beten wir

Gib mir ein fröhlich Herz, Gott, Quelle wahrer Freuden

Gott ist unsre Zuversicht, unsre Hilf

Gott lob, verschwunden ist die Zeit

Gott, unser Dank und Freudenblick

Heb an, du angenehme Zeit

Heil der segensvollen Stunde

Heilger Jesu, hier sind wir

Herr Gott, dich loben wir

Ich denke dein voll Dank und Liebe

Ich sehe meinen Himmel offen und singe

Ich weil an Jesu Siegesgrabe

Ich weiß, ein Stündlein schlägt

Ich will mit Danken treten

In unsre Siegeskränze schlingen

Kaum ist der Herr vom Tod erwacht

Lasst uns unsern Gott erheben

Mit tiefer Rührung weihen wir

Mitten in des Friedensschoß dringen

Noch auf der Jahre höchster Stufe

Nun legen wir vor dir, Gott, unsre Kindheit nieder

O der Wonne, wenn wir scheiden

O Friede, Friede, welch ein Heil

O, welche wunderschöne Gabe

Schweigend sinkt vom Himmel nieder

Segen deiner Weihestunde

Sei hoch gesegnet, Jubeljahr

Sei mit Freudenchören begrüßet

Sie schlägt, die ernste Stunde

Sing, Wahrheit, deinen Siegestag

Stärkung, nicht Verzweiflung trinke aus dem Leidenskelch

Triumphiert, es ist kein Tod

Vater, deine schöne Erde ward ein dumpfes Trauertal

Vater, herrscher Himmels und der Erde

Vergesset eures Schöpfers nicht

Vom Dunkel unsrer Erde schaun wir zum Meer

Werdet, werdet, wie die Kinder

Willkommen, Herold bessrer Zeit

Wir beugen tief uns, Herr, vor dir

Wir glauben an den großen Gott

Zum Friedensschöpfer hoch empor

 

PEACE

In sweet memory of

My devoted son

WILLIAM JOHN MAIDMENT KENDALL,

Killed in action on H.M.S. "Exmoor,"

Feb. 25th. 1941, aged 37 years.

Too soon it seemed God called him Home

and closed his bright and brief career

and all he had he gave

 

C/JX 225267 Able Seaman William John Maidment Kendall, Royal Naval Reserve, Hunt class destroyer HMS Exmoor (L61).

Born on 17th. February 1904 at Deritend, Birmingham the son of George Henry Dring and Marie E. Maidment.

Killed in action in the North Sea on February 25th, 1941, aged 37.

Buried in Sec. 15. Grave 230 at Normanston Drive Cemetery, Lowestoft, Suffolk.

 

HMS Exmoor (L61) was a Hunt class destroyer ordered on 21st. March 1939 under the 1939 Naval Building Programme from Parsons Marine Steam Turbines Company, with the hull building being subcontracted to the Vickers-Armstrong's yard on Tyneside. She was laid down as Job No. J4099 on 8th. June 1939 and launched on 25th. January 1940. She was commissioned into service on 18th. October 1940, and after working up, was assigned to the 16th. Destroyer Flotilla at Scapa Flow.

On 6th November Exmoor was detached in company with HMS Pytchley (L92) to escort the merchant ship SS Adda to the Faeroe Islands. Exmoor returned on 11th. November and resumed her working up period. In December she escorted the armed merchant cruisers Chitral and Salopian on their way to begin patrols. Exmoor then sailed to Plymouth.

In January Exmoor was part of the escort for the battleship Queen Elizabeth as she sailed from Portsmouth to Rosyth. Exmoor then sailed to Harwich to begin escorting coastal convoys through the North Sea with the 16th. Destroyer Flotilla. She carried out these duties into February, and on 23rd. February, commanded by Lt. Cdr. Robert Tindle Lampard, was deployed with HMS Shearwater (L39) to escort convoy FN417 from the Thames estuary to Methil in Fife. The convoy was attacked by German E-boats as it passed off Lowestoft, Suffolk on 25th. February. Exmoor suffered an explosion aft, suffering major structural damage and rupturing a fuel supply line which ignited. Fire spread rapidly forward from after compartments and the ship capsized and sank in ten minutes about 12 nautical miles east-north-east of Lowestoft, in position 52º32'N 02º05'E with the loss of 4 officers, including her Commanding Officer and 100 men. The survivors were picked up by Shearwater and HM Trawler Commander Evans, and were taken to Great Yarmouth, Norfolk.

The Kriegsmarine (German Navy of WW2) claimed Exmoor had been hit by a torpedo fired by E-boat S30 commanded by Klaus Feldt. It is also recorded that her loss was more likely to have been due to hitting a British mine in the East Coast Barrier, as the Admiralty claimed.

The wreck is designated as a protected place under the Protection of Military Remains Act 1986. During a 2008 to 2011 marine biology survey of the area in which Exmoor sank, the fisheries research vessel Cefas Endeavour of Lowestoft discovered the wreck.

The name Exmoor was carried forward to another Hunt class destroyer then being built, previously planned as HMS Burton. She was launched by Swan Hunter at Wallsend on 12th. March 1941 as HMS Exmoor (L08)

 

Name: HMS Exmoor

Pennant number: L61

Complement: 146

Length: 280 ft. (85.3 m)

Beam: 29 ft. (8.8 m)

Draught: 10 ft. 9 in. (3.27 m)

Displacement, standard: 1,000 ton

Displacement, full load: 1,340 ton

Boilers: 2 x Admiralty 3 drum boilers

Turbines: Two shaft Parsons geared turbines

Turbines output: 19,000 hp (14,168 kW)

Speed, standard displacement: 27.5 knots

Speed, full displacement, 26 knots

Range at 15 knots: 3,500 nautical miles (4,025 miles - 6,480 km)

Range at 26 knots:1,080 nautical miles (1,245 miles - 2,000 km)

Armament

4 x QF 4 in. (102 mm) Mark XVI guns on twin mounts

4 x QF 2 pounder (40 mm) Mk VIII AA guns on quad mount

2 x 20 mm Oerlikon AA guns on single mounts

1 x rack of 40 x depth charges c/w 2 x throwers

   

Glatze oder Spende

Foto: Martin Aschauer/ Global 2000

 

GLOBAL 2000 und TBWA\Wien scheren sich um die Tschernobyl-Kinder.

 

Wien, am 11. April 2016 – Tschernobyl tötet noch immer: Auch 30 Jahre nach der Reaktorkatastrophe erkranken und sterben Kinder in der Region an Krebs. Mit dem zugespitzten Kampagnen-Motto „Glatze oder Spende“ rufen die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 und die Werbeagentur TBWA\Wien dazu auf, nicht auf diese Katastrophe zu vergessen und lassen dem Publikum nur zwei Möglichkeiten: Entweder mit einer selbstgeschorenen und auf facebook geposteten Glatze ein auffälliges Zeichen der Solidarität zu setzen und diese Glatze belohnen zu lassen. Oder einfach selbst Geld zu spenden.

 

Gerda Reichl-Schebesta, ECD der Agentur TBWA\Wien: „Die größte Herausforderung für diese Kampagne ist es, überhaupt Aufmerksamkeit zu bekommen: Tschernobyl ist zeitlich weit weg, die heutigen Betroffenen sind außer Sichtweite - und wen schert schon eine Katastrophe von vor 30 Jahren? Deshalb haben wir eine Idee entwickelt, die letztlich ein drastischer und höchst symbolischer Akt ist, der um Aufmerksamkeit heischt: Menschen scheren sich selbst vor laufender Kamera eine Glatze. Das bewegt: Besonders, wenn es eine Frau tut, die damit quasi zu einem 'letzten Mittel' greift, um dafür zu werben, sich zu 'scheren'.“

 

Die Glatze - auch als Zeichen der Solidarität mit den krebskranken Tschernobyl-Kindern, die aufgrund einer Chemotherapie ihre Haare verlieren - hat Auftraggeber Reinhard Uhrig, Kampagnenleiter bei GLOBAL 2000, sofort begeistert: „Wir sehen darin ein große Chance, die ÖsterreicherInnen an dieses Thema zu erinnern und zur Unterstützung zu bewegen. Das schafft man mit den üblichen Bildern von kranken Kindern nicht ausreichend. Die Bilder der Werbekampagne dringen deutlich ins Herz der BetrachterInnen.“ In einem Live-Scher-Event bei Friseur Herold im 1. Wiener Bezirk bekommt die Aktion noch mehr Momentum: „Für jeden, der sich heute eine Glatze scheren lässt, zahlen SponsorInnen 1.000 Euro in den Spendentopf. Das macht das 'Haar-Opfer' noch wertvoller und motiviert: Es haben sich sofort begeisterte Freiwillige gemeldet! Wir danken den SponsorInnen oekostrom AG und Münzer.

 

„Die Entscheidung, bei dieser Kampagne alles Naheliegende wie z.B. Bilder betroffener Kinder zu vermeiden und stattdessen einen disruptiven Ansatz zu wählen, entspricht unserer Arbeitsweise. Unter dem Motto TBWA\FORGOOD haben wir uns entschlossen, jedes Jahr zwei bis drei Projekte auszuwählen, denen wir unsere Kreativität pro bono zur Verfügung stellen. Denn was wir als Agentur für eine gute Sache leisten können, ist ein komplexes Thema, wie es Tschernobyl ist, auf eine Idee, auf ein Bild zu verdichten, das Menschen erreicht. Das ihnen ein Thema verständlich und greifbar macht und ihre Herzen öffnet. Diese Arbeit für eine Herzensangelegenheit macht sich auch für uns auf nicht-monetäre Art hundertfach bezahlt: durch die Begeisterung, mit der alle, die daran arbeiten, bei der Sache sind. Durch den Stolz, den alle Beteiligten verspüren, wenn eine gute und mutige Idee Gestalt annimmt. Durch die Energie, die frei wird, wenn einen ein Projekt mitten ins Herz trifft. Und nicht zuletzt durch den Mut, den ein Kunde wie GLOBAL 2000 bei der Umsetzung unserer Ideen hat. Dafür sind wir dankbar,“ erklärt Irene Sagmeister, GF von TBWA\Wien die Beweggründe für diese Projektarbeit.

Rasseln hör ich Blätter

 

1.) Rasseln hör ich Blätter,

Aufgejagt vom Wetter:

Wolken hangen schwer

Auf der Landschaft draußen,

Laut in wüstem Sausen

Kämpft der Winde Heer.

Rauer Herbst,

Wie wild verderbst

Du des Sommers letzte Spuren

Auf den kahlen Fluren.

 

2.) Innen auch ist's trübe!

Holder Strahl der Liebe,

Wo verbargst du dich?

Auch des Herzens Garten

Zagt in bangem Warten,

Ob der Stürme Strich

Ihn verweh?

Ob untergeh,

Was der Gärtner mühsam hegte

Und mit Liebe pflegte?

 

3.) O, Natur, der Winter

Lauert grimmig hinter

Deinem Herbstgeheul.

Sieh, der graue Riese

Zielt schon, dass er schieße

Der Zerstörung Pfeil!

Starrer Frost

Bricht ohne Trost

Bald herein: der Nächte Dauer

Kleidet's Land in Trauer.

 

4.) Retter, sende Schimmer

Deines Lichts, dass nimmer

Gleiches widerfahr

Dem bedräbgten Herzen!

Spar ihm Herbstes Schmerzen,

Winters Frostgefahr!

Du kannst schnell

Und sonnenhell

Durch die Finsternisse dringen,

Und den Frühling bringen.

 

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Autor: Johannes Baptista von Albertini

Melodie: Jesu meine Freude

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Geistliche Lieder von

Johannes Baptist von Albertini

Bischof der Brüderkirche

Verlag von Appuns Buchhandlung

Bunzlau, 1835

Liednummer 218

Thema: Herbstlied

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Johannes Baptista von Albertini (* 17. Februar 1769 in Neuwied; † 6. Dezember 1831 in Berthelsdorf bei Herrnhut (Oberlausitz)) war ein Bischof und Liederdichter der Herrnhuter Brüdergemeine. Daneben arbeitete er auch als Botaniker und Mykologe (Pilzkundler). Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Alb.“.

Ab 1782 war Albertini Schüler am Pädagogium in Niesky (Schlesien) und anschließend Seminarist am theologischen Seminar in Barby an der Elbe. Hier freundete er sich mit Friedrich Schleiermacher an. Nach Lehrerstellen 1788 in Niesky und ab 1789 in Barby, wurde er 1796 Dozent am Seminar in Niesky. 1804 wurde er Prediger in Niesky und 1814 in Gnadenberg. Am 24. August 1814 empfing er in Herrnhut bei Zittau (Oberlausitz) die Bischofsweihe. Er wurde 1818 Prediger in Gnadenfrei und 1821 Mitglied und 1824 Vorsitzender der Unitätsältestenkonferenz in Berthelsdorf.

Albertini galt als bedeutender namhafter Prediger und neben Friedrich von Hardenberg (Novalis) als einer der wichtigsten Liederdichter seiner Zeit. Er leistete namhafte Beiträge zu den evangelischen Gesangbüchern seiner Zeit.

Er arbeitete auch als Botaniker und Mykologe. So schrieb 1805 er zusammen mit Lewis David von Schweinitz ein Werk, dessen deutscher Titel ‚Betrachtung der Pilze der Oberlausitz, die auf den Feldern um Nisky wachsen’, lautet und das die Beschreibung von 1130 Arten enthält, wovon 127 Pilze zum ersten Mal aufgeführt wurden.

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Albertinis Lieder/ Hymns

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Bittgesänge, Gotteslob und -dank

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Segne, Herr des Segens du

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Himmelfahrt

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Triumph, Viktoria, wird ihm gesungen

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Johannisfest

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Vor Jesu ging der Größte der von Weibern

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Nachfolge, Kirche und Mission

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Männer, lasst in euern Kreis mich treten

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Sonntag und Gottesdienst

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Sei uns willkommen, du Herzog übers Heer

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Sünde, Buße und Umkehr

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Ich fühle Schmerz, du treues Herz

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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned

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Abzustoßen, anzuziehen

Ach heute streut sie der Palmen Zier

Ach Seele, die ewge lebendige Quelle

Ach, öffne mir dein Herz, das liebesvolle

Alles ist an Gottes Segen, Herz, vergiss es nicht

Allmacht, das ist deine hand

Allmächtger, deine Allkraft ist

Allmächtiger Glaube, du Sieger der Welt

Allwaltender, wenn ich den Blick erhebe

Als Hausfreund kommt der Herr

Als Nachtlicht brannt an dunklem Ort

Als Priester trete ihr Sünder vor den Thron

Am Horeb flammt in rotem Brand

An deinem Busen lass uns lernen

Arm in der Krippe liegst du da

Auf Felsengrunde festiglich

Auf, bewege rasch die glatten Spiegel

Auf, bewege rasch die glatten Spiegel

Auf, erwache, meine Seele, hoffnungsvoll

Auf, Evangelisten

Auf, Herzen, seid ihr wach

Auf, ihr Handelsleute

Auf, ihr Priester Gottes, heiligt euch

Auf, ihr Seelen, lasst uns singen

Auf, Kind des Segens, iss vom Brot

Auf, Seele, du Sängerin, werde zum Bilde

Auf, zu heilgen Fahn, ihr Streiter

Aus dunklem Vorgrund tritt

Aus Mitternächtlich tiefem Dunkel

Aus schwerem Drang des Lebens

Aus tiefen Nöten schrei ich

Bald siegen, bald erliegen

Bedenk ich, Heiland, wie sanft dein Hirtenton

Begleit uns durch die Sabbathstage

Bekümmert sitz ich da und weine

Beladne, säumet nicht

Berge, weichet, fallt, ihr Hügel, fallt

Betrübet nicht den Geist

Bewacht, ihr Engel Gottes, unsre Kleinen

Bewahre mich, mein Gott, dass ich das erste Wort

Bild alle Kirchenchöre

Blick empor, in Glanzgewimmel

Blickt auf und seht den Wunderstern

Blüh ihm empor, du Hoffnung künftger Zeiten

Blutige Hände, schwebet hernieder

Boten Gottes, stimmet selig

Brenne hell, du Lampe meiner Seele

Da hängt er, ach, des Todes schuldig

Dank sei der Arbeit deiner Seele

Das Rad der Zeit rollt raschen Flugs zurück

Deiner heilgen Gottheit Glanz

Deines Thrones Stufen

Den Feind lass lästern, so hart er will

Der Ahnung voll vom Vaterland

Der ein Paradies voll Frieden oben uns bereitet hat

Der Feinde schreckenvolles Staunen

Der Himmel himmel sind dein Thron

Der Kirche erstgeborne Kinder

Dich laben, Herr, die Seelen

Dichte, Herz, ein feines Lied

Die Augen hebt und schaut

Die finstre Gruft, in die du sankst

Die Himmel erzählen die Ehre des Herren

Diener am Altare seines Heiligtums

Dir dienen, Fürst, ist Seligkeit

Dir, der um unser ewigs Leben

Du Bittst die Feinde, Gottes Sohn

Du Brennpunkt, der ein Feuermeere

Du erstgeborner allmächtger Königsssohn

Du gingest jin und glaubtest

Du guter Hirt, welch Loblied wird

Du hast dich mit deiner Braut

Du hast, mein Gott, mich frei geschaffen

Du holdes Licht. das jede Nacht durchbricht

Du König der Liebe, mit feurigen Zungen

Du Meister von dem Stuhle

Du musstest leiden, Gottes Sohn

Du nahest den Leiden, Betrübnis des Herzens

Du Niedrige, bleib treu dem Namen

Du rettest meine unsterbliche Seele

Du schautest auf Jerusalem

Du schwebtest, Geist des Herrn

Du seliger Magnet, der Herzen

Du setzest, Auge des Königs

Du Tröster in der Einsamkeit

Du wohnest nicht im Sturmwind, nicht im Feuer

Du wunderguter Heiland, du Gott

Du, der du deine Feind als Mann

Durch langen Krieg von meinem Gott geschieden

Düster herrscht in deinem Herzen

Ehre sei, Ehre sei Gott in der Höh

Eine ist es, die du liebest

Einsam in der Felsenhöhle

Engel Gottes, die im Licht

Er gebot dem Sturm und Meere

Er liebt, lasst uns ihn wieder lieben

Erheitr uns, Tröster, den nassen Blick

Erheitre uns, Tröster, den nassen Blick

Erkennen ihn, den Liebenswerten

Ermüdet aus der Schlacht der Fürsten

Erscheine, wir harren verlangend zu hören

Erwach am frühen Morgen

Erwache früh mit mir, steh mir zur Arbeit bei

Es deckt dich, o Buch, des Geheimnis Schleier

Es ist genug, so nimm, Herr, meine Seele

Es nährt dich, Mensch von Erde

Finsternis bedeckt die Erde

Finsternis bedeckt die Erde

Floss nicht, um die edle Dirne zu befrein

Folge mir, riefest du dem Zöllner zu

Frei schwören wir, Herr, Treue dir

Freue dich der Lebensreise

Freund des Herrn, der Abendstern

Freund, komm in der Frühe, für des Tages Mühe

Freundesgruß, Bruderkuss

Freundlich, Vater, aus der Höhe

Freundschaft galt dem Jonathan

Friede taut von oben

Friede, gleich des Stroms Gewässern

Froh aus der Arche fliegt die Taube

Froh lag an Jesu Brust Johann

Frohe Festtagslieder, wie ein einger Mann

Fühlst du, Seele, dich erhoben

Für Recht lass Gnad ergehen

Fürst guter Hirten, du lässest hundert stehn

Fürsten, Helden, rüstet euch

Fürwahr, fürwahr, er träget

Gedulde dich, du auf dem starren harten Erdlager

Geh ein zur Ruh, die Lieb umpflanzt dein Grab

Geh hin in deine Kammer, geh

Geh hin in Frieden, altes Jahr

Geh und säe Tränensaat, streu ihn aus

Gepredigt wird es von Ort zu Ort

Glaube, selge Zuversicht

Gleich Nebeln tilgst du Missetat

Gnad und Heil, o Kinderchor

Gott, in deine treuen Vaterarme

Gott, unser Bruder, wir kommen mit Lieb

Gottes Wort, du Feuerschwert, heilger Brand

Gottes Wundergärten stehn

Harr, o Herz, in Freud und Schmerz

Heil dir, o Seele, Heil, du hast das gute Teil

Heiland, deine blutge Taufe

Heile Blutgestalt, all mein Innres wallt

Heilig will ich mich befleißen

Heiliger Herr und Gott, Jehova Zebaoth

Heimlich, o ihr Brüder, ists

Heinweh fühl ich, Sohn vom Hause

Heiß umarm ich dich, du kalte Leiche

Heran, ihr Menschenkinder, lasst euch laben

Herr, dein Schiff umbrausen Stürme

Herr, dein Schiff umbrausen Stürme

Hilf uns fliegen, Adlern gleich

Hoch erschallt, ihr Jubeltöne

Hoch sitzt ins Himmels Thron

Hoff in sachter Stille

Holdseliger Knabe

Huldigt ihm, o ihr erlöste Heere

Huldigt, o ihr Geister

Ich folg dem Herrn, sie gehen, kommen, wandern

Ich fühle Schmerz, du treues Herz

Ich geh in stillen Bitten

Ich hab, o Seele, wider dich

Ich habs vergeben, spricht der Herr

Ich lag im Kreuze hingesunken

Ich sehe dich, du Menschensohn

Ich thron im Himmel oben

Ich weiß, dass mein Erlöser lebet, ihn sehn

Ihr blutigen Locken

Ihr Hände voll Segen

Ihr Herzen, sagt, wer hier am Ölberg zagt

Ihr Hirte, auf, wir wallen froh zur Stadt

Ihr Jünglinge, geliebte Schar

Ihr Kinder, kommt heran

Ihr Pilger auf dem Lebensweg

Ihr Töchter Jerusalems. eilet und saget

Im blutigen Gewand, darin er immer

Im siebenten Jahre genoss das Gefilde

In Christe Schule lerne lieben

In dir, o Rat und Kraft und Held

In Dunkel hüllst du, heilge Nacht

In Hütten der Gerechten

In stiller Abendstunde, in festlich froher Ruh

Ist meine Sache gleich des Herrn

Ists möglich, Herz voll Zärtlichkeit

Jahre eilen zur Vergangenheit

Jede Brust durchwehe

Jesu, mein Erbarmer, ach, wer war ich Armer

Kein Feuerross, kein Flammenwagen

Kind, das Könige besuchen

Kirche, spricht zu deinem Hirten

Komm, du Treuer, holder Menschensohn

Komm, Segen aus der Höh

Kommt heran zum Winderbau

Kommt herzu, erlöste Sünder

Kommt, betet auf Gethsemane

König aller Königreiche

König, lass dein Salböl auf uns tauen

Konntest du erkalten, einzig warmes Herz

Lache du in stolzer Ruh

Lamm Gottes, widersinnig tönt

Längst suchest du, mein Geist ein nahes Wesen

Laut im Herzen halls euch nach

Laut tönt es durch die Zeiten

Lehr und lieben, wie du liebetest

Leset eures Heilands Lieben

Leuchte hell in finstern Stall

Licht ist dein Kleid, Monarch der Welt

Lieben, lieben, steh geschrieben

Liegst du da in leiser Stille

Mach hell der Lampen Schein

Mag jemand, Seelen, noch dem Wasser wehren

Männer, lasst in euern Kreis mich treten

Mehr als tausend Sonnen

Mein Feund, in Myrrhenduft

Mein Freund ist mein und ich bin sein in himmlischem

Mein Freund ist mein und ich bin sein, er sitzt

Mein Herr, mein Gott, du sahst mein Herz

Mich zu heben, stiegest du herab

Mit deiner Glut entzünde mich

Mit deiner Glut erheize mich

Mit dem Kusse deines blassen Mundes

Mit Wasser taufete Johann

Möge dann zugleich durch unsre Seelen

Möge deine selge Liebe

Monarch der Welt, wer führt dich vor

Mose, langen Wechsels müde

Mühsam klimmt am Felsenpfade

Nach Abend wende dich

Nach schwerverbotner Frucht zu langen

Neben dich begraben will ich einst

Nicht eignes Recht noch Würdigkeit

Nicht ich bin, was ich bin

Nicht lang nach diesen Zeiten

Nie wird es dir heimlich, du liebende Seele

Nimm der Morgenröte Flügel

Nimm für deine Mutterpflege, Geist der Liebe

Nimm hin das Kind und säug es mir

Nimm unsern Herzensdank, du unser Trost

Nimmermehr genüg uns Wissen

Nur Lieb allein schafft Werk in Gott getan

O Buch, du wunderbares Buch

O du nur einen Tag Entbehrter

O du wundervoller Knabe, Knd

O du zum Mahl im Heiligtum

O Eden, du verlorner Garten

O Freund, wach über Deinen

O Garten Gottes, blüh

O Geist der Herrlichkeit

O Geist, du Lehrer der Seligkeit

O Gemein, erheb die Kehle

O Gemeinde, sei gegrüßt

O glaube durchgeh mit kräftigem Geweh

O Grab, du finstre Schreckensstätte

O heilger Ost, du Gegend wert und lieb

O heiligs Buch der Offenbarung

O heiligs Haupt von reinem Gold

O Herz, du edler Boden Gottes

O herzliche Barmherzigkeit

O Himmelsspeise, Labsal der Pilgerschaft

O Hoffnung, treue Trösterin

O irdische Hoffnungen, farbige Bogen

O Jesu, seliger Name du

O Kelch des Heils, wir ergreifen dich

O Kindeskindlein in der Kripp

O Kreuzesbaum, ist deine Erstlingsfrucht

O Leiche, du geliebte

O Liebe du, für mich gingst du in Todesschmerzen

O Liebe, du, für mich gingst du

O Liebe, selge Himmelsleiter

O seligs Chor, ihr Seraphim

O Vater, Vorbild aller Väter

O Wasser, Geist und Blut

O Wort des Lebens, dem klingst du süß

O, ihr selgen Reigen

Perle, o du eine, köstlich, wie sonst keine

Pflanzen Gottes, euer Los

Preis dir, Fürst der Auferstehung

Preise, preise, Seele, deinen Gott

Rasseln hör ich Blätter aufgejagt vom Wetter

Reicht, Brüder, euch die Hände

Reine Kraft vom heitern Morgen

Reine Kraft vom heitern Morgen

Rote, schwarze Haufen

Rufet laut, Posaunen

Ruhig stehst du da, Lamm Gottes

Rüst immer, Herr, dir Diener aus

Sammelt euch voll Dank und Freude

Sammle dich, du froher Jugendreigen

Sanft ist dein Joch, leicht deine Last

Schau die Sonne an der Wand

Schaut umher in die Zerstörung

Schlaf, du liebes Kind, Gottes Engel

Schön bist du, o Königssohn

Seele, liebst du mich, herzlich lieb ich dich

Seelen, löschet euer Dürsten

Segne, Herr des Segens du

Seht der Welten König

Seht die Füße selger Boten

Seht, an diesem lieben Sohn

Sei du mir nur nie ein Schrecken

Sei du mir nur nie ein Schrecken

Sei gesegnet, Weihetag

Sei getrost, es hat dein Glaube

Seid gesegnet, Kinderscharen

Seit du, o Heiliger, die Grüfte

Seit ich an meine Brust dich, holder Knabe

Selbstvergessne Liebe, führe mich

Selig ist, mein Heiland, deine Liebe

Selig ist, unaussprechlich selig ist

Selig ist, wen hier auf Erden

Selig sind die geistlich Armen

Selig sind, die nicht sehn und doch lieben

Selig sind, die nicht sehn und doch lieben

Sie sahn des Vaters Herrlichkeit

Sie schlägt, die segensvolle Feierstunde

Sie sind doch meine, sind nicht falsche Kinder

Sie singen Hosianna, dir, Herr

Sieh des Himmels Pforte

Sieh, es sinkt die Abendsonne

Singt, ihr Kehlen, Abendlieder

So lang noch irgendwo

Stephanus, der Erstling deiner Zeugen

Stürmen, o du Gottesbote

Sünder hört, er reißt euch aus dem Jammer

Tief im Herzen, unbeweglich

Tod, wo ist dein Stachel, wo dein Sieg

Treuer und wahrhaftger Zeuge

Treuer Vater, Gott der Liebe

Treues stilles Friedenstal

Tröstet euch im Ungemach

Über Weltentrümmern schläft

Um Gottes hohen Thron

Um ihren Meister versammelt war

Umdunkelt harrt mein reger Sinn

Umhüll, o finstre Nacht

Unaussprechlich süße selge Herzgenüsse

Und wir, der Erretteten fröhliche Reigen

Unter tausend Prachtaltären

Unverhofft kommt Jesus oft

Unzähmbare Mutterliebe

Verborgen und versiegelt

Verborgen wirkt im Mehle

Vergisset seines Kindleins wohl

Versammle dich, Gemeine

Verschwunden sind, o Held, des Todes Schrecken

Vollendet ist der Tag

Vom Honig kosten wir seliglich

Von der Liebe Pfeil getroffen

Von Ewigkeit bestimmt zum Lieben

Von Osten rauscht ein Engelpaar

Von seiner ersten heißen Stunde

Vorausgerufen ward der Freund

Wachet auf im Schoß der Erde

Was bin ich Erdenstäublein doch

Was fordert Gott, der Herr, von dir

Was für ein Mann, schweig, wildes Meer

Was ists, mein Heiland, um dein Lieben

Was richtest du, vermessnes Herz

Was weinst du, Seele, wen suchest du

Weil du, Gemein, in Schmach und Last

Welch ein Gruß, holde Jungfrau

Wenn die Trauermelodien

Wenn Gott, der Herr, zur Gartenschau

Wenn ich erst um ihn verlegen weine

Wenn zum letzten Male Christi Ruf

Wer bist du dort im roten Kleid

Wer bist du, wunderbares Wesen

Wer da nicht hat, wird beraubt

Wer dir, o Freund, am Busen ruht

Wer fasst in seine Faust das Meer

Wer glauben hat, spricht er

Wer löst an Gottes Buch

Wer Ohren hat, höre, es ist vollbracht

Wer stärket mir zur Arbeit Mut und Hände

Wer weckte doch von Aufgang den Gerechten

Wer wird mich doch erlösen

Werft nicht das Heiligtum den Hunden

Wie bienen um die Blumen schweben

Wie dir die Seraphinen

Wie eitel. wie eilig ist alles hienieden

Wie Hanna, dort, die Beterin

Wie hat er die Ernte so lieb

Wie ich, sollt ihr euch lieben

Wie labte doch, o Gärtner, jede Blume

Wie lodert doch, sich Seelen zu erkaufen

Wie regentropfen an den Rosen hangen

Wie ruhn wir doch im Schoß des Glücks

Wie sagt die Ruh dir, Seele, zu

Wie Senf, das kleinste Samenkorn

Wie tust du uns so wohl

Wir ehren dich, o Vater, du treues Gottesherz

Wir fahren hinab auf dem leuchtenden Spiegel

Wir fühlen die sanfte Gewalt deiner Liebe

Wir gehn hinauf zur heilgen Stadt

Wir knien, du Märtyrer ewiger Liebe

Wir kommen dir entgegen

Wir kommen, weil du rufst, o Freund

Wo ist ein Schmerz gleich deinen Schmerzen

Woher, vom Vaterlande, vom Bluts- und Freundschaftsbande

Wohlan, wer bittet, der erhält

Wollt ihr weggehn, fragt der Meister

Wundergarten Gottes in der öden Heide

Wundergarten Gottes in der öden Heide

Zagest du für Gottes Haus

Zehntausend tausend geflügelte Helden

Zimmermann der Welten

Zu Zion hat er seinen Herd

Zu Zion hat er seinen Herd

Zum Himmel stiegest du empor

Zum Ölberg ruft des Abends Stille

Zur Perlenmuschel wähle

Photo: Evangelische Ringkirche in Wiesbaden, Hessen

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Singt ihm, vom Vater kam sein Lauf

 

1.) Singt ihm, vom Vater kam sein Lauf,

Dann stieg, entrückt der Erde,

Zum Vater Jesus wieder auf.

Durch dieser Welt Beschwerde

Ziehn wir, getrost, des Lebens Pfad.

Uns schützt, der uns errettet hat:

Ihm ist das Reich gegeben.

 

2.) Singt ihm! Er hat die Bahn gemacht,

Uns ist der Himmel offen.

Er schloss ihn auf, mit großer Pracht.

Einst schaun wir, wie wir hoffen.

Ihm nach entschwingt sich unser Herz

Und strebt, im Glauben himmelwärts.

Er ging voran, - wir folgen.

 

3.) Denn weh uns! Wenn, in frecher Tat,

Wir niedern Lüsten fröhnen,

Und den, den Gott erhöhet hat,

Durch Sündendienst verhöhnen.

Wer ihn zur Rechten Gottes glaubt,

Wird, als ein wahres Glied am Haupt, (a)

Ihm nach gen Himmel dringen.

 

4.) Dort ist das Land der rechten Lust,

Drum fliehn die Gotteskinder,

- Des höhern Bürgerrechts bewusst -

Die schnöde Bahn der Sünder.

Wir sehn hinauf, er sieht herab.

Stark führt er uns, durch Tod und Grab,

Dass wir zusammen leben.

 

5.) Wann schaun wir, wo im Freudenreich,

Du, unser Jesu, thronest?

Wann werden wir, den Engeln gleich,

Da wohnen, wo du wohnest?

Zieh uns dir nach, zu neuen Stadt!

Die Seele wird vor Sehnsucht matt.

In deinem Reich denk unser!

 

(a) Nach christlicher Vorstellung ist der Leib Christi die Kirche, dem er selbst als Haupt vorsteht und die Gläubigen als Gliedmaße zugehörig sind. Ein anderes Bild ist das der Kirche als Braut Christi.

 

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Autor: Nikolaus Friedrich Heß

mögl. Melodie: Allein Gott in der Höh sei Ehr

oder: Such wer da will ein ander Ziel

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Beiträge zu Kirchenliedern

von N[ikolaus] F[riedrich] Heß,

Marggräfl. Badischen Landgeistlichen

Verlag Joh. Georg Neukirch, Buchhändler

Colmar, 1778

Thema: Nachfolge, Kirche und Mission

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Nikolaus Friedrich Heß, (* 1745 in Tenigen, Markgrafschaft Hachberg, Baden, + 1803) war ein deutscher evangelischer Pfarrer und Lieddichter. Heß wurde als Sohn eines Lehrers geboren und studierte ab 1760 in Karlsruhe, Straßburg und Halle/Saale Theologie. Nach dem Studium lebte er als Hauslehrer in Narva/Estland und wurde im Jahr 1768 als Diakon (zweiter Pfarrer) nach Müllheim in Baden berufen. Im Jahr 1772 übernahm er die Pfarrstelle in Niedereggenen und 1779 die Pfarrstelle in Hasel. Im Jahr 1789 wurde er zum Pfarrer in Ihringen im Schwarzwald berufen.

Er veröffentlichte im Jahr 1778 am Verlagsort Colmar unter dem Titel 'Beiträge zu Kirchenliedern' ein Bändchen mit Umdichtungen sieben bekannter Kirchenlieder und fügte vier eigene Lieder hinzu.

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Nikolaus Friedrich Heß' Lieder/ Hymns

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Bringt unserm Jesu Preis und Macht

Gedenkt des Herrn, sein Leben

Herr Jesu, wahrer Mensch und Gott, der du, in Martern

Herr, unser Hort, dein göttlich Wort

Ihr Christen, lebt in Jesu

Jesus, meine Zuversicht, kam vom Tod zurück

Lobsinge, Volk der Christenheit

Sei heut von uns, im Fest, erhöht

Singt ihm, vom Vater kam sein Lauf

Tot im Grabe lag der Herr

Wer weiß, wie nah, wie fern sein Ende

Wo flieh, wo flieh ich hin

  

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