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St. Jakobi ist eine der fünf evangelisch-lutherischen Hauptpfarrkirchen in der Lübecker Altstadt.
Sie wurde im Jahre 1334 als Kirche der Seefahrer und Fischer geweiht, die ihr Schütting noch heute in der gegenüberliegenden Schiffergesellschaft haben. Ihr Patron ist der Heilige Jakobus der Ältere. Die Kirche, das Heiligen-Geist-Hospital und die benachbarte Gertrudenherberge sind Stationen auf einem Zweig des Jakobswegs von Nordeuropa nach Santiago de Compostela. Seit September 2007 ist die nördliche Turmkapelle der Kirche als Pamir-Kapelle Nationale Gedenkstätte für die zivile Seefahrt.
BAUGESCHICHTE
Die Jakobikirche ist eine dreischiffige Backsteinhallenkirche. Der heutige Bau am Koberg entstand um 1300 und ersetzte nach dem großen Stadtbrand von 1276 eine romanische Hallenkirche an gleicher Stelle, die bereits um 1227 erwähnt wurde.[B 1] Es wird vermutet, dass Rundbogenfriese im Bereich des Kirchturms und der Seitenschiffsmauern Bestandteile dieses Vorgängerbaus sind. Seit dem gotischen Neubau um 1300 hat die Kirche drei Schiffe mit fünf Jochen, die im Osten jeweils von einem Chor abgeschlossen werden. Die Wände des Mittelschiffs überragen die beiden Seitenschiffe um fünf Meter. Der Turm der Kirche verrät ähnlich wie der von St. Petri etwas über die im Laufe der Zeit wechselnden Bauabsichten. Zunächst als mittiger Einzelturm geplant und in der Ausführung begonnen, wurden die nördliche und die südliche Seitenkapelle so stark ausgeführt, das zunächst wie auch bei St. Petri der Plan bestanden haben muss, die Kirche wie die Marienkirche und den Dom mit einer Doppelturmanlage auszustatten. Auch der Plan, die Hallenkirche wohl Ende des 13. Jahrhunderts zu einer Basilika umzubauen, ist aus den heute noch vorhandenen Baubefunden ablesbar, die begonnene Umsetzung aber wieder aufgegeben worden.[B 2] Die Hauptbauzeit des heutigen Baukörpers wird anhand von Quellen die gotischen Altäre betreffend bestimmt. Für einen neuen Altar wurde 1287 eine Vikarie gestiftet. Dieser Altar ist dann für 1312 belegt. Der neue Altartisch mit dem Chor wurde im Jahr 1334 von Bischof Heinrich II. Bochholt geweiht.[B 3] Auf diesen Altartisch wurde 1435 als Altaraufsatz das älteste erhaltene Lübecker Hochaltar-Retabel von der Hand des Meisters des Jakobialtars gestiftet, vermutlich durch die Pfarrgemeinde. Er befindet sich heute in der Mittelaltersammlung des Staatlichen Museums Schwerin in Schloss Güstrow.
Der Turm dieser Kirche überragte den First des Mittelschiffs zunächst nur um zwei Vollgeschosse. Darüber befanden sich Spitzgiebel wie bei der Marienkirche. Darüber befand sich die achteckige Pyramide des Turmhelms. Der Turm dürfte zu den problematischeren der Lübecker Kirchtürme gehören. Der Lesemeister Detmar berichtet in seiner Chronik, das sich 1375 im Sturm ein Viertel des Turmdachs löste und auf den Hof des Heiligen-Geist-Hospitals geweht wurde.[B 4] 1628 wurde der Turm „bis zu den Glocken“ abgenommen und erhielt nach der Erneuerung des Mauerwerks 1636 zunächst ein einfaches Bretterdach. Die Turmspitze wurde erst 1657/58 erneuert und erhielt erst jetzt die heute für die Kirche so typischen vier Kugeln an den Turmecken, die damit die vier Ecktürmchen von St. Petri aufnahmen, aber nicht kopierten. Über diese Sanierung und alle daran Beteiligten berichtet eine in Kupfer geritzte Urkunde des Lübecker Rechenmeisters Arnold Möller, die auch Brände überdauerte.[B 5] Die Turmspitze wurde mehrfach, zuletzt 1901, vom Blitz getroffen und brannte 1901 etwa einen Tag lang.
Unter den angebauten Kapellen dürfte die Brömbsen-Kapelle wegen des darin erhaltenen Brömbsen-Altars an der Südseite die bekannteste sein. Sie geht auf eine Stiftung des Domherrn Detmar Schulop im Jahr 1338 zurück und ging 1488 an den Lübecker Bürgermeister Heinrich Brömse über. Sie blieb bis 1826 im Besitz seiner Familie. 1877 fiel sie von einem Testamentsvollstrecker der Familie Brömse an die Kirche zurück. Die daneben befindliche Vellin- oder Warendorp-Kapelle beruht auf einer Stiftung des Ratsherrn Gotthardt Vellin († 1350) zurück und ging mit dem Tod von dessen Witwe auf die Familie Warendorp über, die sie bis in das 18. Jahrhundert innehatte. An der Nordseite gegenüber der Brömbsenkapelle befindet sich die Hoghehus- oder auch Haleholtscho-Kapelle, die von Konrad Hogehus († 1351) gestiftet wurde. Später ging sie nacheinander in den Besitz der Familien Haleholtscho, Warendorp, von Dorne (1712) über. Die beiden weiteren im Westen der Nordseite gelegenen Kapellen sind für das Jahr 1392 bezeugt. Die Sakristei der Kirche im Südosten ist ein Anbau vom Anfang des 15. Jahrhunderts. Das Muschelmotiv ihrer Holztäfelung von 1667 erinnert an die Muschel als Symbol der Jakobspilger. Die Turmkapelle unter dem Mittelturm befand sich im Besitz der Zunft der Brauer. Die Kapelle nördlich des Turms wurde nach dem Lübecker Bürgermeister Hinrich Witte als Wittenkapelle, später wegen der dort gelagerten Ausstattung Sargträgerkapelle genannt. Diese Kapelle erinnert heute an den Untergang der Pamir. Unter der Kapelle befindet sich seit 2007 ein Columbarium als Urnengrablege.
Die südliche Turmkapelle war früher die Marientiden-Kapelle.
Der Dachreiter wurde nach der Chronik des Reimar Kock 1496 errichtet. Er wurde aber von einem Sturm alsbald wieder herabgeweht. Allerdings muss er um die Mitte des 16. Jahrhunderts erneut errichtet worden sein, weil er sich zeitlich nach dieser Nachricht bereits 1552 wieder auf dem großen Lübecker Holzschnitt des Elias Diebel findet. Der heutige Dachreiter ist eine barocke Schöpfung aus den Jahren 1622–28.[B 6]
Die bedeutenden mittelalterlichen Fresken der Kirche wurden bei Renovierungsarbeiten Ende des 19. Jahrhunderts wiederentdeckt.
St. Jakobi blieb als eine der wenigen Lübecker Kirchen während des Bombenangriffs in der Palmsonntagsnacht 1942 unbeschädigt. Sie verfügt daher über die zwei letzten historischen Orgeln Lübecks.
Neben der Kirche, zum Koberg hin, befinden sich auf dem Jakobikirchhof die Pastorenhäuser im Stil der niederländischen Backsteinrenaissance.
AUSTATTUNG
Die Kirche enthält eine reiche Innenausstattung.
Kanzel und Hochaltar
Die Kanzel ist aus dem Jahr 1698. Reste der vorherigen Kanzel aus dem Jahr 1577 befinden sich seit 1735 in Thomaskirche in Tribsees.
Der heute zu sehende Hochaltar wurde 1717 von Hieronymus Hassenberg geschaffen. Er ist eine Stiftung des Bürgermeisters Hermann Rodde, dessen Büste sich am Altar befindet.
Das spätgotische Hochaltar-Retabel von 1435, ein Triptychon mit doppeltem Flügelpaar, wird dem Meister des Jakobialtars zugeschrieben und befindet sich heute in der Mittelalterabteilung des Staatlichen Museums Schwerin im Schloss Güstrow.
Die eherne Fünte von 1466 wurde von dem Rotgießer Klaus Grude gegossen.
BROEMSENALTAR
Der Broemsenaltar wurde um 1515 von dem Bürgermeister Heinrich Brömse gestiftet. Das Relief im Mittelteil stammt aus der Werkstatt von Heinrich Brabender in Münster/Westfalen. Dieses um 1500 entstandene Kunstwerk zählt aufgrund seiner virtuosen Bildgestaltung zu den wichtigsten Lübecks. Die Darstellung der Familie Brömse auf den Altarflügeln entstand etwas später um 1515.
GEDENKSTÄTTE DER SEELEUTE
In der Kirche befindet sich in der nördlichen Turmkapelle eine Gedenkstätte für die auf See gebliebenen Lübecker Seeleute.
Hier steht auch das Wrack eines Rettungsbootes der 1957 gesunkenen Viermastbark Pamir, bei deren Untergang 80 der 86 Besatzungsmitglieder ums Leben kamen. Die Gedenkstätte wurde am 21. September 2007 nach dem Willen der Kirchengemeinde, der Landes- und der Bundesregierung zur Nationalen Gedenkstätte für die zivile Seefahrt erklärt.
Unter der Kapelle befindet sich ein Kolumbarium.
ORGELN
Die Große Orgel an der Westwand war ursprünglich ein gotisches Blockwerk, wurde aber im Barock mehrfach erweitert und umgebaut. Die kleine Orgel (Stellwagenorgel; Nordorgel) ging ebenfalls aus einer mittelalterlichen Orgel hervor (1467), wurde aber 1636/1637 von Friedrich Stellwagen umgebaut und erweitert. Sie zählt heute zu den bedeutendsten Orgeln Europas.
TURMUHR UND GLOCKEN
Die Turmuhr stellt eine Besonderheit dar, da sie als Einzeigeruhr nur die Stunden anzeigt. In der Glockenstube hängt ein wertvolles Ensemble aus vier Glocken.
KIRCHENMUSIK
Der Pastor Axel Werner Kühl gewann 1930 für die Gemeinde den Studienrat und Kirchenmusiker Bruno Grusnick als Kantor. Beide gemeinsam lernten kurz darauf den Komponisten und Kirchenmusiker Hugo Distler kennen, der 1931 auf Vermittlung von Günther Ramin die Organistenstelle der Kirche antrat und die Kirchenmusik an Jakobi erstmals aus dem Schatten der Marienorganisten herausführte. Die Jakobikirche wurde damit zu einem wichtigen Zentrum der Erneuerungsbewegung der evangelischen Kirchenmusik in der ausgehenden Weimarer Republik.
Weitere bekannte Organisten der Kirche waren Georg Wilhelm Saxer, Johann Georg Witthauer, Emanuel Kemper, Manfred Kluge und Hans-Jürgen Schnoor. Orgelvespern und -konzerte gehören zu den ständigen Veranstaltungen in St. Jakobi.
KREUZWEG
An der Nordseite des Kirchenschiffes findet sich eine Reliefplatte, die die erste Station des ältesten erhaltenen Kreuzweges in Deutschland markiert. Der Lübecker Kreuzweg führt von hier aus zunächst durch die Breite Straße zum Kanzleigebäude und wieder zurück durch die Große Burgstraße, das Burgtor und über das Burgfeld zum Endpunkt auf dem Jerusalemsberg in der Vorstadt St. Gertrud.
WIKIPEDIA
Lasst es uns zugeben, nicht jeder von uns wurde mit supermodel langen Beinen gesegnet, so dass nicht alle von uns zuversichtlich genug sind, Miniröcke und Maxiröcke zu rocken. Wenn du auch oft findest, dass Miniröcke zu kurz und Maxiröcke zu lang für deine Beine sind, denke ich, dass ich ein...
coolideen.com/2018/08/11/4-schicke-moglichkeiten-einen-mi...
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TUNESIEN - DIE PALÄSTE DER MACHT UND DER ZORN DER REVOLUTION
In den Scherben der verwüsteten Strandvilla spiegeln sich gleichermaßen der Größenwahn des gestürzten tunesischen Diktators Ben Ali wie auch die Visionen der Befreiung.
DER AUSGEHÖHLTE LUXUS
Das monumentale Gebäude überragt den Strand. Einst schien es geradezu über ihn zu thronen. Große herrschaftliche Treppen führen hinauf. Den Eingangbereich überragen Säulen, die an die Größe antiker Reiche erinnern sollten.
Der beeindruckende unverdeckte Ausblick schließt Meer, Stadt und Land ein, während gleichzeitig die inzwischen an machen Stellen durchbrochenen Mauern einem Einblick auf das Gelände von Außen verhinderten. Die Küche bzw. die Räumlichkeiten für die Angestellten befanden sich dagegen in einem vom eigentlichen Gebäude abgetrennten Geschoss unterhalb des Bodens.
Über Jahre hinweg wurde das Anwesen am Strand von Hammamet vom Clan des ehemaligen tunesischen Machthabers Ben Ali als eine von zahlreichen Sommerresidenzen genutzt. Doch nun wirkt das Gebäude wie ein ausgehöhltes Symbol der einstigen Diktatur.
Die ehemals weißen Außenwände sind zum Teil rußgeschwärzt und mit Graffiti-Parolen überzogen. Im Inneren gibt es keine Wand, die nicht von zahllosen handgeschriebenen Botschaften geprägt ist. Die großflächigen Fensterfassaden sind völlig verschwunden. Der Boden ist stattdessen mit Scherben überhäuft, während sich im Swimmingpool entsprechende Trümmer stapeln. Die Holzveranda mit einer eigenen Bar ist abgebrannt, nur ein verkohltes Gestell erinnert daran.
Im Zuge des Aufstandes gegen das Regime Ben Alis wurde das Gelände im Januar 2011 gestürmt und verwüstet. Jahrzehntelang unterdrückte Gefühle fanden hier einen Ausgang.
DIE JASMIN-REVOLUTION
Die Jasmin-Revolution begann tragisch mit der Selbstverbrennung des 26-jährigen Gemüsehändlers Mohamed Bouazizi am 17. Dezember 2010. Sie wurde zu einem Fanal gegen die sozialen und politischen Missstände in Tunesien, die sich in Bouazizis Lebensbedingungen spiegelten.
Innerhalb weniger Wochen wuchs der Protest zu einer Massenbewegung an. Auf Demonstrationen und Streiks reagierte der Staatsapparat mit brutaler Härte. Dutzende unbewaffnete Menschen wurden bei den Protesten erschossen, worauf es mehrfach zu Straßenschlachten kam. Durch die Weigerung von Teilen des Militärs weiter gegen die Bevölkerung vorzugehen, verliert Ben Ali entscheidend an Stärke. Nachdem er Vermögenswerte in Höhe von rund 500 Millionen Euro ins Ausland transferieren ließ, flüchtete Ben Ali am 14. Januar 2011 nach Saudi-Arabien.
In Folge wurde eine Übergangsregierung gebildet, die den Übergang in ein parlamentarisches System ermöglichen soll. Nach Protesten gegen einige Mitglieder, die schon unter Ben Ali führende Positionen einnahmen, musste die Regierung jedoch mehrfach neu zusammengesetzt werden. Schrittweise folgten dann die Freilassung politischer Gefangener, die Aufhebung der Zensur, die Ansetzung von Wahlen und die Verurteilung von Ben Ali in Abwesenheit zu einer langen Gefängnisstrafe.
Im Mittelpunkt der Revolution standen die Forderung nach Meinungsfreiheit, demokratischer Mitbestimmung und Rechtsstattlichkeit, sowie das Ziel eines breiten materiellen Wohlstandes. Das prägende Grundgefühl war Bedürfnis nach freier Entfaltung im persönlichen wie im gesellschaftlichen Bereich ohne repressive Einschränkungen durch ein korruptes System. Die Grundwerte der Revolution entsprachen einem bürgerlichen Gesellschaftsbild. Islamistische Positionen nahmen dagegen eine völlig untergeordnete Rolle ein. Auch linke revolutionäre Zielsetzungen, die auf eine grundsätzliche Umgestaltung der Gesellschaft zielten, hatten nur einen geringen Einfluss.
Trotz der staatlichen Zensur-Bestrebungen nahm das Internet innerhalb der Revolution eine zentrale Rolle ein. Facebook, YouTube und Twitter wurden zu wichtigen Werkzeugen innerhalb der Unruhen. Weitgehend ohne hierarchische Strukturen und traditionelle Organisationsformen wurde es so möglich, selbstbestimmt Informationen über Treffpunkte, Videos von Auseinandersetzungen oder auch Songs mit systemkritischen Inhalten weiterzuverbreiten. Die Revolution fand dadurch nicht nur auf den Straßen, sondern auch im virtuellen Raum statt. Der handschriftliche Dank an Facebook an der Wand der Sommerresidenz in Hammamet spiegelt dies deutlich wider.
Die Jasminrevolution in Tunesien stürzte einen Diktatur, der nach weit über zwanzig Jahren an der Macht unantastbar schien. Sie bildete dadurch einen Ausgang für die revolutionären Unruhen, die sich in Folge als Widerstand gegen autoritäre Herrschaftssysteme in mehreren nordafrikanischen Ländern entfalteten.
PALASTSÄLE FÜR STRASSENMUSIKER
Wie tiefgreifend die Veränderungsprozesse in Tunesien sind, wird sich symbolhaft in der Beantwortung der Frage zeigen, ob die zahlreichen Paläste des einstigen Diktators eine neue Bedeutung erhalten oder ob sie, wie bei so vielen Revolutionen zuvor, zu den Residenzen neuer Machthaber werden.
Zahllose Revolutionen sind versandet, weil sie in wesentlichen Bereichen die Strukturen des alten Systems übernommen und nur die darin tätigen Personen ausgetauscht haben. Um nachhaltige Veränderungen zu bewirken, müssen auf allen Ebenen die Türen aufgebrochen und die Räume mit einem neuen Leben erfüllt werden.
Derzeit sind die großen Paläste des ehemaligen Diktators in Tunis und Karthago von Militärkräften weiträumig abgesperrt. Sieht man von einigen verwüsteten Residenzen ab, ist eine Besichtigung oder gar eine Nutzung durch die Bevölkerung der Städte nicht möglich.
Denkbar wäre dagegen beispielsweise die Nutzung der Luxus-Villen als Jugendzentren, Übernachtungsmöglichkeiten für Obdachlose oder Dokumentationszentren. Eine ehemalige Luxussuite kann auch fantasievoll zu einem Spielsplatz für Kinder werden, die in einem Sandkasten spielen, der den ganzen Raum ausfüllt. Ebenso ließen sich Palastsäle von Straßenmusikerinnen nutzen werden, die dort zu offenen Sessions einladen.
Einige Gebäude sollten jedoch in ihrer derzeitigen Form erhalten bleiben, wie die Residenz in Hammamet. Das Gebäude wirkt emotional unmittelbar berührend als Mahnmal gegen die Arroganz der Macht, aber auch als Symbol der Möglichkeit gegen derartige Strukturen zu rebellieren und sie zu stürzen, wo immer sie Gestalt annehmen.
Wolfgang Sterneck, Juni 2011.
Foto-Set:
- Hammamet - Scherben einer Diktatur °*
www.flickr.com/photos/sterneck/sets/72157627311732802
Dank an Moon °*
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Ein weiteres Shakespeare-Haus in Stratford, das Cottage von Ann Hathaway, Shakespeares Frau. Davor ist ein sehr schöner Cottage-Garten angelegt. Teile des Hauses stammen noch aus dem 16. Jahrhundert.
Another Shakespeare heritage house, the house of his wife Anne Hathaway. They say that parts of the house, not the garden, are still 16th century.
Geschaffen wurde die aus verschiedenen Gesteinen gefertigte symbolische bogenförmige Brücke von dem Weimarer Bildhauer Walter Sachs. Geschaffen wurde sie vor 2014.
Außerdem sind in dem Bereich mehrere weitere bearbeitete Steine angelegt, die das Arrangement ergänzen, wie u. a. eine Schnecke. An der symbolhaften Brücke sind am Scheidel im dunklen Gestein fabelartige Wesen dargestellt, während die Bogenteile aus Travertin gearbeitet sind. An einem Ende des dunklen Steinblocks ist ein sitzender Riese mit gekreuzten Armen dargestellt, während am anderen Ende das Gesicht eines Ziegenbocks oder eines Teufels dargestellt ist.
de.wikipedia.org/wiki/Brücke_über_Sand
IMG_8818
Wenn Laster, dann ein ganz kleines und liebenswertes(und nicht meines)!
Oder ist es mein Laster, zu lästern?
Eine 212 bei ihrer Rangiertätigkeit im Bahnhof Schongau. Eine Papierfabrik soft hier für ein großes Güteraufkommen.
Auf Facebook hatte für heute die „Friedensbewegung 2014“ zu 24 Mahnwachen in der Bundesrepublik aufgerufen. Dem Kölner „AUFRUF ZUM FRIEDLICHEN WIDERSTAND! FÜR FRIEDEN! IN EUROPA! AUF DER WELT! FÜR EINE EHRLICHE PRESSE! & GEGEN DIE TÖDLICHE POLITIK DER FEDERAL RESERVE (einer privaten Bank)!“ folgten etwa 2-300 Menschen, welche sich auch vom immer wieder einsetzenden Regen und zwischenzeitlichen Hagelschauer nicht davon abhalten, ließen den großteils kruden Wortbeitragen zu folgen. Von der Kritik der Nahrungsmittelindustrie & einem Beitrag zu Lobbyismus, bist zur US Hochfinanz GmbH und dunklen „Mächten, die uns schon vor dem 2. Weltkrieg gesteuert haben“ war alles dabei.
Einer der Redner hatte sich sogar wie er mehrmals betonte 7 Jahre eingeschlossen um sich ausgiebig mit allen für ihn interessanten Themen zu beschäftigen, jetzt sei er bereit um seine Erkenntnisse weiterzugeben, aber er habe große Angst davor anschließend direkt ins Militärgefängnis zu wandern. Zwischendurch schrie er dann immer wieder laut ins Mikro „Wollt ihr den totalen Krieg“ woraufhin die Anwesenden fast geschlossen „Nein“ zurückschrien. Auch bei den anderen Rednern ging es eigentlich fast die ganze Zeit um irgendwelche finsteren Mächte welche nicht nur in der US Notenbank die Richtung vorgeben. Am Rand hatten sich dann etwas verspätet doch noch ein paar Junghippies mit 2 Transparenten pro Person eingefunden, aber sonst hatte das mit Antimilitarismus heute nicht viel zu tun. Das Wetter war jedoch auch zu schlecht um sich das Schauspiel noch länger anzuschauen.
PS: Zu Beginn protestierten am Rande einige SDS Mitglieder gegen die "Mischung aus verschwörungsideologischem Denken, rechtsesoterischer Lyrik, zutiefst antisemitischer Bildsprache und Truther-Propaganda" welche im Vorfeld durch die Friedensbewegung 2014 über die sozialen Netzwerke verbreitet wurde.
PPS: Bemerkenswert war mit, welches Eifer der Radweg freigehalten wurde, sobald sich ein Fahrrad nährte, schrie einer der Ordner laut "Achtung Fahrrad, Radweg bitte freimachen
Lac de Derborence ( VS - 1`449m - Bergsee See lac lake lago ) im Winter mit Schnee ( neige neve snow ) im Naturschutzgebiet Derborence in den Alpen - Alps ob S.ion - S.itten im Kanton Wallis - Valais der Schweiz
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Lac de Derborence
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Der Lac de Deborence ist einer der jüngsten natürlich entstandenen Bergseen in der
Schweiz. Er befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinde C.onthey im schweizerischen
Kanton Wallis und bildet gemeinsam mit dem ihn umgebenen F.öhrenurwald ein
Naturschutzgebiet des Schweizerischen Bunds für Naturschutz ( nun Pro Natura ). Der
See entstand 1749 durch einen B.ergsturz am Hang der nördlich des S.ees gelegenen
Berge Les D.iablerets.
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Geographie
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Der Lac de Derborence liegt auf 1'499m im Talkessel von Derborence. Nördlich des Sees
erstrecken sich die Hänge der D.iablerets, den T.eufelsbergen, östlich erstreckt sich das
D.erbonnetal, westlich das C.hevilletal.
Der See wird gespeist von den W.ildbächen D.erbonne und C.hevilleince, und fliesst als
D.erbonne nach O.sten bei der F.lur L.a L.iapey in die L.izerne. Die weitere Entwässerung
erfolgt durch das gleichnamige L.izerne - T.al über dessen B.ach, der nach etwa sechzehn
Kilometern bei A.rdon in die R.hône mündet. Der See wird aufgestaut durch die G.eröll-
massen der Bergstürze aus den Jahren 1714 und 1749.
Ein grosser Teil einer F.elswand brach 1749 am Hang des D.iablerets auf 1'900m ab und
schoss in den Talkessel. Die 50 Mio. Kubikmeter Gestein bedeckten eine Fläche von
5 Quadratkilometern zwischen den A.nsiedlungen G.odet und Derborence. Auf 1`500 m
staut diese B.arriere über einer Breite von 1`800 Metern den See auf.
Das Geröllfeld, das sich teilweise über 100 Metern erhebt, erstreckt sich talabwärts bis auf
eine Höhe von etwa 1'100m. Durch seine weitgehende Naturbelassenheit verändert der See
von Zeit zu Zeit Ausdehnung und Volumen.
An seinen U.fern und auf den G.eröllhalden hat sich der jüngste U.rwald der Schweiz
herausgebildet, welcher heute als einer von dreien noch in seinem Originalzustand
anzutreffen ist.
Durch die schlechte Erreichbarkeit und die G.eschichte des T.als wurde der Wald nur
vereinzelt bewirtschaftet und befindet sich zu grossen Teilen seit annähernd dreihundert
Jahren in einem natürlichen Zustand. Durch die B.ergstürze wurden grosse Teile des vor-
herigen B.aumbestands vernichtet.
Auf dem kargen Boden, bestehend aus G.eröll und S.chwemmsand des aufgestauten
Sees, nur genährt von den vermodernden Resten der entwurzelten Bäumen, entwickelte
sich ein sogenannter P.ionierwald. Es sind hier vorwiegend F.ichten zu finden. Daneben
wachsen hier auch L.ärchen sowie die P.ionierbaumarten B.ergföhre, W.eide und B.irken.
Vereinzelt sind auch Bäume anzutreffen welche den Bergsturz überstanden und zum Teil
mehr als sechshundert Jahre alt sind. Noch heute sind grössere F.elsquader zu erkennen,
die aus dem Wald hinausragen. Der See ist von C.onthey aus über eine kleine S.trasse
durch das T.al von Derborence zu erreichen. An seinen U.fern befinden sich heute ein
G.asthof sowie kleine W.ochenendhäuser.
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Geschichte
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Vor dem Bergsturz vom 2.3. S.eptember 1714 lebten in dem T.al von Derborence in den
O.rten Derborence und G.odet einige H.irten in A.lphütten. Zwei Tage nach der Katastrophe
suchte der damalige P.farrer von A.rdon die Unglücksstelle auf, um den T.eufel auszu-
treiben ( die Einheimischen hielten den Bergsturz für ein W.erk des B.ösen und nannten von
nun an auch die ursächlichen Berge, die zuvor R.ochers oder S.cex de C.hamp genannt
wurden, D.iablerets also T.eufelsberge, oder T.eufelshörner ), und berichtete, dass 55 A.lp-
hütten vernichtet und 1.4 Menschen ihr Leben verloren hätten.
Beim zweiten Bergsturz am 2.3. J.uni 1749 wurden weitere 40 Alphütten zerstört. Er verur-
sachte durch 50 Mio. Kubikmeter herabstürzendes Gestein das Aufstauen des Sees.
Lange Zeit wurde das T.al gemieden und nur zögerlich kehrten die Menschen in das
anscheinend v.erfluchte Tal zurück. So konnte sich eine unberührte F.lora entwickeln,
unbeeinträchtigt von wirtschaftlicher Nutzung. 1.9.1.1 wurde das Tal von Derborence zum
J.agdschutzgebiet erklärt.
1.9.3.4 schrieb der w.aadtländische S.chriftsteller C.harles F.erdinand R.amuz einen Roman,
mit dem Namen Derborence, über die Geschehnisse des Bergsturzes von 1714. 1.9.5.6
wurde auf der U.rwaldfläche rund um den See ein Reservat von 29,7 ha Fläche eingerichtet.
Im Jahr 1.9.5.8 erwarb der damalige Schweizerische Bund für Naturschutz, finanziert durch
eine S.chokotaleraktion zu G.unsten des R.eservats, die vormaligen Gemeindewaldflächen
und richtete 1.9.6.1 ein Naturschutzgebiet rund um den See ein. 1.9.8.5 wurde R.amuz'
Buch unter gleichem Namen als Derborence von dem R.egisseur F.rancis R.eusser verfilmt.
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( BeschriebDerborence AlbumUnterwegsindenWalliserAlpen AlbumSeenimKantonWallis KantonWallis
KantonValais Wallis Valais AlbumBergseenimKantonWallis Alpen Alps Landschaft Landscape
Natur Nature Alpensee See Lake Lac Sø Järvi Lago 湖 Bergsee Bergseeli Seeli Tarn タルン
vuoristolampi bergmeertje gaivina tjärn Wasser vand water vesi eau uisce Vatn acqua 水
vann woda água vatten Voda agua Natur nature luonto Cineál Náttúra natura 自然
natuur natureza Príroda Narava naturaleza Landschaft landskab paysage paesaggio 風景
landschap landskap paisaje maisema Landscape Alps Alpit Alpes Alpi アルプス山脈
Alpene Alperna Alpen Alpy Alperne Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss
Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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A.usf.lug zum L.ac D.erborence am Samstag den 08. Oktober 2011
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Mit dem Z.ug von B.ern über V.ips nach S.ion - S.itten und weiter mit
dem P.osta.uto bis u.nterh.alb vom L.ac D.erborence und wegen des S.chnee per J.eep weiter zum L.ac de D.erborence
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W.anderung e.ntlang dem L.ac D.erborence und weiter t.ala.usw.ärts bis zur P.osta.utoh.altes.telle L.ac b.leu
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Mit dem P.osta.uto wieder nach S.ion - S.itten und mit dem Z.ug über V.isp zurück nach B.ern
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Hurni111008 AlbumZZZZ111008A.usf.lugD.erborence KantonWallis KantonValais
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 241223
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NIF
雨が降り出す前に念のため防滴のレンズつけて傘持ってお散歩にでかけました。
さあ、台風前の雲を背景に写真撮るぞ…
SD カード忘れた(๑°⌓°๑)
コンビニでお金おろすつもりだったからコンビニで買えばいいや…
キャッシュカード忘れた(๑°⌓°๑)
結局帰ってきてから、1枚だけ撮りました。
まだ雨降りませんでした。
FUJINONレンズ、いいじゃん。
Taken with X-Pro2 + FUJINON SUPER EBC XF 23mm f2 WR
photos of this series: flic.kr/s/aHsjGVBoxN
The `Ju-Jitsu Championship´ of the German state `Lower Saxony´, in (the town) `Einbeck´ on March 09, 2013 with some athletes from Oldenburg.
Ju-Jutsu Landesmeisterschaften 2013 des `Niedersächsischen Ju-Jutsu Verbandes e.V.´ (NJJV e.V.) am 09. Febr. 2013 in Einbeck mit einigen Aktiven aus Oldenburg.
2011-05-04 ÖSV Speed-Herren tanken Fitness und Kondition in der St. Martins Therme & Lodge. Der Startschuss für die kommende Weltcup-Saison ist gefallen: Seit Sonntag, 1. Mai 2011, trainieren die ÖSV-Speed-Herren in der St. Martins Therme & Lodge im burgenländischen Frauenkirchen, um sich für die kommende Saison fit zu machen. Es ist das 1. große Training der Saison 2011/12, das schwerpunktmäßig dem Fitness- und Konditionsaufbau dient. Wellness in der St. Martin Therme
Das ÖSV-Abfahrtsteam rund um Klaus Kröll, Georg Streitberger, Romed Baumann, Max Franz und Othmar Striedinger ist mit einem 7-köpfigen Betreuerteam unter der Leitung von Cheftrainer Mathias Berthold in der 4-Sterne-Superior-Lodge der VAMED Vitality World im Seewinkel eingecheckt, um ein einwöchiges Trainingsprogamm zu absolvieren.
"Die Weitläufigkeit des Geländes in und um die St. Martins Therme & Lodge, die direkt am Rande des Nationalparks Neusiedler See - Seewinkel liegt, bietet ideale Möglichkeiten für das Konditionstraining der Herren", schwärmt Klaus Kröll.
Die ÖSV Top-Athleten fühlen sich trotz hartem Training sichtlich wohl: "Egal ob am Fahrrad, laufend oder schwimmend - das herrliche Ambiente und die einzigartige Naturlandschaft machen selbst das härteste Training erträglich", so der Grundtenor der Herren. Die Speed Herren werden sich in St. Martins auch im Bogenschießen üben. Bogenschießen ist ein perfektes Training zur Stärkung der Konzentration. Muskulatur, Bänder, Sehnen. Gelenke, aber auch Atmung, Geist und Seele werden in Einklang gebracht, was zu einem besseren Körperempfinden führt. Um Speed und Geschicklichkeit geht es auch beim Schilfkanu-Bau, eine Disziplin, die sich die Ranger der St. Martins Therme & Lodge für die Ski-Asse ausgedacht haben und die für willkommene Abwechslung, vor allem aber auch Spaß sorgen soll.
Bei Schlechtwetter bietet der große Fitness- und Gymnastikraum der St. Martins Lodge genug Platz, um nicht auf das Trainingsprogramm verzichten zu müssen.
Die St. Martins Therme & Lodge ist neben derzeit sechs weiteren Thermen von Österreichs führendem Thermen- und Wellnessresortbetreiber VAMED Vitality World offizielles Trainings- und Partnerresort des Österreichischen Skiverbandes. Alle Häuser sind wegen der optimalen Trainingsbedingungen und der Vielfalt der Standorte in ganz Österreich bei den Top-Athleten gefragt und beliebt.
"Alle Resorts der VAMED Vitality World befinden sich an einzigartigen Standorten in den schönsten, Touristisch interessantesten Regionen Österreichs. Jedes Haus der VAMED Vitality World bietet dem Gast nicht nur sämtliche Vorzüge einer hochkarätigen Therme, sondern ein Rundum-Angebotspaket mit zahllosen Möglichkeiten, die Besonderheiten der Umgebung zur Stärkung seiner persönlichen Ressourcen zu nutzen", so Gerhard Gucher, PR- und Marketingdirektor VAMED Vitality World.
ÖSV-Herren Cheftrainer Mathias Berthold: "Gerade im Sommertraining ist es wichtig, dass alles perfekt abläuft. In den Thermenresorts der VAMED Vitality World können wir den Sportlerinnen und Sportlern nicht nur Abwechslung zum normalen Trainingsprogramm bieten, sondern wie z.B. in der St. Martins Therme & Lodge alles, was für ein optimales Konditionstraining Voraussetzung ist - und zusätzlich viel Spaß, viel Natur und mitten drinnen einen herrlichen Flecken Erde, um sich nach den Anstrengungen optimal regenerieren zu können!"
Über die VAMED Vitality World. Der international tätige esundheitskonzern VAMED engagiert sich seit 1995 im Thermen- und Wellnessbereich. Unter der 2006 gegründeten Dachmarke VAMED Vitality World betreibt die VAMED derzeit sieben der beliebtesten heimischen Thermen- und Gesundheitsresorts: den AQUA DOME - Tirol Therme Längenfeld, die Therme Geinberg, die Therme Laa - Hotel und Spa, die St. Martins Therme & Lodge, die Therme Wien, das Gesundheitszentrum Bad Sauerbrunn und das TAUERN SPA Zell am See Kaprun. Mit rund 2 Millionen Gästen jährlich in den Thermen der VAMED Vitality World ist die VAMED Österreichs führender Betreiber von Thermen- und Gesundheitsresorts.
Photografer Fotoblitzteam Stefan Woldron, Möhsner Gerhard
Streetfotografie
Wenn ich in der Fotografie etwas bewundere, dann sind es eindrucksvolle Straßenfotografien.
Mir selbst fehlte bisher der Mut fremde Menschen auf der Straße zu fotografieren. Bis ich nun in Rom war. Die Stadt erschien mir gleich in mehrfacher Hinsicht ideal. Schließlich hat zwischen Piazza del Popolo und Colesseum jeder eine Kamera in der Hand, es gibt unzählige Motive und, das Wichtigste, keiner kennt mich.
Also bin ich früh um Acht mit der Metro zur Station Spagna gefahren, habe mich auf die Treppe gesetzt und angefangen zu fotografieren. Mit der längsten Brennweite und aus mindestens100 m Entfernung. Trotzdem hat mich jedes Bild Überwindung gekostet und neun von zehn Bildern waren auch hoffnungslos verwackelt. Nach 5 Stunden war ich am Trevi-Brunnen angekommen und hatte viel über Straßenfotografie gelernt. Von den 300 Bildern, die dabei entstanden sind, sind 280 für den Mülleimer. Auf die anderen 20 bin ich aber stolz. Sie sind nicht perfekt. Es ist mir aber endlich mal gelungen, von den ewigen „schöne Bilder machen“ wegzukommen.
Rund 25.000 Menschen sind am 29. März 2019 in Berlin auf die Straße gegangen, um für einen besseren Klimaschutz und den sofortigen Kohleausstieg zu demonstrieren. Auf Transparente und Schilder forderten die überwiegend jungen Demonstranten schnelle und konkrete Maßnahmen für den Klimaschutz und die Einhaltung des Übereinkommens von Paris. Seit mehreren Wochen fordern Schüler auch in Deutschland jeden Freitag mehr Engagement der Politiker für den Klimaschutz. Zu den heuten Schülerprotesten beteiligte sich diesmal auch die Gründerin der Bewegung, die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg. Sie wurde inzwischen für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Am morgigen Samstag soll sie in Berlin einen Sonderpreis Klimaschutz bei der Verleihung der Goldenen Kamera erhalten.
Am Rande der Auftaktkundgebung wurde der rechte „Volkslehrer“, Nikolai Nerling, das AfD-Mitglied Lars Günther sowie weitere Anhängern die Veranstaltung zu stören. Jedoch wurden sie von dutzenden Schülern zunächst herausgedrängt und anschließend von der Polizei weggebracht. Einige der Störer trugen Schilder des rechtspopulistischen und verschwörungsideologischen Compact-Magazins. Zu weiteren Zwischenfällen ist es nicht gekommen.
Rund 25.000 Menschen sind am 29. März 2019 in Berlin auf die Straße gegangen, um für einen besseren Klimaschutz und den sofortigen Kohleausstieg zu demonstrieren. Auf Transparente und Schilder forderten die überwiegend jungen Demonstranten schnelle und konkrete Maßnahmen für den Klimaschutz und die Einhaltung des Übereinkommens von Paris. Seit mehreren Wochen fordern Schüler auch in Deutschland jeden Freitag mehr Engagement der Politiker für den Klimaschutz. Zu den heuten Schülerprotesten beteiligte sich diesmal auch die Gründerin der Bewegung, die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg. Sie wurde inzwischen für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.
Am Rande der Auftaktkundgebung wurde der rechte „Volkslehrer“, Nikolai Nerling, das AfD-Mitglied Lars Günther sowie weitere Anhängern die Veranstaltung zu stören. Jedoch wurden sie von dutzenden Schülern zunächst herausgedrängt und anschließend von der Polizei weggebracht. Einige der Störer trugen Schilder des rechtspopulistischen und verschwörungsideologischen Compact-Magazins. Zu weiteren Zwischenfällen ist es nicht gekommen
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Vielen Dank / Thanks!
PM Cheung Photography
Stand: August 2018
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TUNESIEN - DIE PALÄSTE DER MACHT UND DER ZORN DER REVOLUTION
In den Scherben der verwüsteten Strandvilla spiegeln sich gleichermaßen der Größenwahn des gestürzten tunesischen Diktators Ben Ali wie auch die Visionen der Befreiung.
DER AUSGEHÖHLTE LUXUS
Das monumentale Gebäude überragt den Strand. Einst schien es geradezu über ihn zu thronen. Große herrschaftliche Treppen führen hinauf. Den Eingangbereich überragen Säulen, die an die Größe antiker Reiche erinnern sollten.
Der beeindruckende unverdeckte Ausblick schließt Meer, Stadt und Land ein, während gleichzeitig die inzwischen an machen Stellen durchbrochenen Mauern einem Einblick auf das Gelände von Außen verhinderten. Die Küche bzw. die Räumlichkeiten für die Angestellten befanden sich dagegen in einem vom eigentlichen Gebäude abgetrennten Geschoss unterhalb des Bodens.
Über Jahre hinweg wurde das Anwesen am Strand von Hammamet vom Clan des ehemaligen tunesischen Machthabers Ben Ali als eine von zahlreichen Sommerresidenzen genutzt. Doch nun wirkt das Gebäude wie ein ausgehöhltes Symbol der einstigen Diktatur.
Die ehemals weißen Außenwände sind zum Teil rußgeschwärzt und mit Graffiti-Parolen überzogen. Im Inneren gibt es keine Wand, die nicht von zahllosen handgeschriebenen Botschaften geprägt ist. Die großflächigen Fensterfassaden sind völlig verschwunden. Der Boden ist stattdessen mit Scherben überhäuft, während sich im Swimmingpool entsprechende Trümmer stapeln. Die Holzveranda mit einer eigenen Bar ist abgebrannt, nur ein verkohltes Gestell erinnert daran.
Im Zuge des Aufstandes gegen das Regime Ben Alis wurde das Gelände im Januar 2011 gestürmt und verwüstet. Jahrzehntelang unterdrückte Gefühle fanden hier einen Ausgang.
DIE JASMIN-REVOLUTION
Die Jasmin-Revolution begann tragisch mit der Selbstverbrennung des 26-jährigen Gemüsehändlers Mohamed Bouazizi am 17. Dezember 2010. Sie wurde zu einem Fanal gegen die sozialen und politischen Missstände in Tunesien, die sich in Bouazizis Lebensbedingungen spiegelten.
Innerhalb weniger Wochen wuchs der Protest zu einer Massenbewegung an. Auf Demonstrationen und Streiks reagierte der Staatsapparat mit brutaler Härte. Dutzende unbewaffnete Menschen wurden bei den Protesten erschossen, worauf es mehrfach zu Straßenschlachten kam. Durch die Weigerung von Teilen des Militärs weiter gegen die Bevölkerung vorzugehen, verliert Ben Ali entscheidend an Stärke. Nachdem er Vermögenswerte in Höhe von rund 500 Millionen Euro ins Ausland transferieren ließ, flüchtete Ben Ali am 14. Januar 2011 nach Saudi-Arabien.
In Folge wurde eine Übergangsregierung gebildet, die den Übergang in ein parlamentarisches System ermöglichen soll. Nach Protesten gegen einige Mitglieder, die schon unter Ben Ali führende Positionen einnahmen, musste die Regierung jedoch mehrfach neu zusammengesetzt werden. Schrittweise folgten dann die Freilassung politischer Gefangener, die Aufhebung der Zensur, die Ansetzung von Wahlen und die Verurteilung von Ben Ali in Abwesenheit zu einer langen Gefängnisstrafe.
Im Mittelpunkt der Revolution standen die Forderung nach Meinungsfreiheit, demokratischer Mitbestimmung und Rechtsstattlichkeit, sowie das Ziel eines breiten materiellen Wohlstandes. Das prägende Grundgefühl war Bedürfnis nach freier Entfaltung im persönlichen wie im gesellschaftlichen Bereich ohne repressive Einschränkungen durch ein korruptes System. Die Grundwerte der Revolution entsprachen einem bürgerlichen Gesellschaftsbild. Islamistische Positionen nahmen dagegen eine völlig untergeordnete Rolle ein. Auch linke revolutionäre Zielsetzungen, die auf eine grundsätzliche Umgestaltung der Gesellschaft zielten, hatten nur einen geringen Einfluss.
Trotz der staatlichen Zensur-Bestrebungen nahm das Internet innerhalb der Revolution eine zentrale Rolle ein. Facebook, YouTube und Twitter wurden zu wichtigen Werkzeugen innerhalb der Unruhen. Weitgehend ohne hierarchische Strukturen und traditionelle Organisationsformen wurde es so möglich, selbstbestimmt Informationen über Treffpunkte, Videos von Auseinandersetzungen oder auch Songs mit systemkritischen Inhalten weiterzuverbreiten. Die Revolution fand dadurch nicht nur auf den Straßen, sondern auch im virtuellen Raum statt. Der handschriftliche Dank an Facebook an der Wand der Sommerresidenz in Hammamet spiegelt dies deutlich wider.
Die Jasminrevolution in Tunesien stürzte einen Diktatur, der nach weit über zwanzig Jahren an der Macht unantastbar schien. Sie bildete dadurch einen Ausgang für die revolutionären Unruhen, die sich in Folge als Widerstand gegen autoritäre Herrschaftssysteme in mehreren nordafrikanischen Ländern entfalteten.
PALASTSÄLE FÜR STRASSENMUSIKER
Wie tiefgreifend die Veränderungsprozesse in Tunesien sind, wird sich symbolhaft in der Beantwortung der Frage zeigen, ob die zahlreichen Paläste des einstigen Diktators eine neue Bedeutung erhalten oder ob sie, wie bei so vielen Revolutionen zuvor, zu den Residenzen neuer Machthaber werden.
Zahllose Revolutionen sind versandet, weil sie in wesentlichen Bereichen die Strukturen des alten Systems übernommen und nur die darin tätigen Personen ausgetauscht haben. Um nachhaltige Veränderungen zu bewirken, müssen auf allen Ebenen die Türen aufgebrochen und die Räume mit einem neuen Leben erfüllt werden.
Derzeit sind die großen Paläste des ehemaligen Diktators in Tunis und Karthago von Militärkräften weiträumig abgesperrt. Sieht man von einigen verwüsteten Residenzen ab, ist eine Besichtigung oder gar eine Nutzung durch die Bevölkerung der Städte nicht möglich.
Denkbar wäre dagegen beispielsweise die Nutzung der Luxus-Villen als Jugendzentren, Übernachtungsmöglichkeiten für Obdachlose oder Dokumentationszentren. Eine ehemalige Luxussuite kann auch fantasievoll zu einem Spielsplatz für Kinder werden, die in einem Sandkasten spielen, der den ganzen Raum ausfüllt. Ebenso ließen sich Palastsäle von Straßenmusikerinnen nutzen werden, die dort zu offenen Sessions einladen.
Einige Gebäude sollten jedoch in ihrer derzeitigen Form erhalten bleiben, wie die Residenz in Hammamet. Das Gebäude wirkt emotional unmittelbar berührend als Mahnmal gegen die Arroganz der Macht, aber auch als Symbol der Möglichkeit gegen derartige Strukturen zu rebellieren und sie zu stürzen, wo immer sie Gestalt annehmen.
Wolfgang Sterneck, Juni 2011.
Foto-Set:
- Hammamet - Scherben einer Diktatur °*
www.flickr.com/photos/sterneck/sets/72157627311732802
Dank an Moon °*
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Erinnert mich irgendwie an Bioshock: Infinite.
Kind of reminds me of Bioshock: Infinite
Let´s head to Columbia Mr. Dewitt!
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TUNESIEN - DIE PALÄSTE DER MACHT UND DER ZORN DER REVOLUTION
In den Scherben der verwüsteten Strandvilla spiegeln sich gleichermaßen der Größenwahn des gestürzten tunesischen Diktators Ben Ali wie auch die Visionen der Befreiung.
DER AUSGEHÖHLTE LUXUS
Das monumentale Gebäude überragt den Strand. Einst schien es geradezu über ihn zu thronen. Große herrschaftliche Treppen führen hinauf. Den Eingangbereich überragen Säulen, die an die Größe antiker Reiche erinnern sollten.
Der beeindruckende unverdeckte Ausblick schließt Meer, Stadt und Land ein, während gleichzeitig die inzwischen an machen Stellen durchbrochenen Mauern einem Einblick auf das Gelände von Außen verhinderten. Die Küche bzw. die Räumlichkeiten für die Angestellten befanden sich dagegen in einem vom eigentlichen Gebäude abgetrennten Geschoss unterhalb des Bodens.
Über Jahre hinweg wurde das Anwesen am Strand von Hammamet vom Clan des ehemaligen tunesischen Machthabers Ben Ali als eine von zahlreichen Sommerresidenzen genutzt. Doch nun wirkt das Gebäude wie ein ausgehöhltes Symbol der einstigen Diktatur.
Die ehemals weißen Außenwände sind zum Teil rußgeschwärzt und mit Graffiti-Parolen überzogen. Im Inneren gibt es keine Wand, die nicht von zahllosen handgeschriebenen Botschaften geprägt ist. Die großflächigen Fensterfassaden sind völlig verschwunden. Der Boden ist stattdessen mit Scherben überhäuft, während sich im Swimmingpool entsprechende Trümmer stapeln. Die Holzveranda mit einer eigenen Bar ist abgebrannt, nur ein verkohltes Gestell erinnert daran.
Im Zuge des Aufstandes gegen das Regime Ben Alis wurde das Gelände im Januar 2011 gestürmt und verwüstet. Jahrzehntelang unterdrückte Gefühle fanden hier einen Ausgang.
DIE JASMIN-REVOLUTION
Die Jasmin-Revolution begann tragisch mit der Selbstverbrennung des 26-jährigen Gemüsehändlers Mohamed Bouazizi am 17. Dezember 2010. Sie wurde zu einem Fanal gegen die sozialen und politischen Missstände in Tunesien, die sich in Bouazizis Lebensbedingungen spiegelten.
Innerhalb weniger Wochen wuchs der Protest zu einer Massenbewegung an. Auf Demonstrationen und Streiks reagierte der Staatsapparat mit brutaler Härte. Dutzende unbewaffnete Menschen wurden bei den Protesten erschossen, worauf es mehrfach zu Straßenschlachten kam. Durch die Weigerung von Teilen des Militärs weiter gegen die Bevölkerung vorzugehen, verliert Ben Ali entscheidend an Stärke. Nachdem er Vermögenswerte in Höhe von rund 500 Millionen Euro ins Ausland transferieren ließ, flüchtete Ben Ali am 14. Januar 2011 nach Saudi-Arabien.
In Folge wurde eine Übergangsregierung gebildet, die den Übergang in ein parlamentarisches System ermöglichen soll. Nach Protesten gegen einige Mitglieder, die schon unter Ben Ali führende Positionen einnahmen, musste die Regierung jedoch mehrfach neu zusammengesetzt werden. Schrittweise folgten dann die Freilassung politischer Gefangener, die Aufhebung der Zensur, die Ansetzung von Wahlen und die Verurteilung von Ben Ali in Abwesenheit zu einer langen Gefängnisstrafe.
Im Mittelpunkt der Revolution standen die Forderung nach Meinungsfreiheit, demokratischer Mitbestimmung und Rechtsstattlichkeit, sowie das Ziel eines breiten materiellen Wohlstandes. Das prägende Grundgefühl war Bedürfnis nach freier Entfaltung im persönlichen wie im gesellschaftlichen Bereich ohne repressive Einschränkungen durch ein korruptes System. Die Grundwerte der Revolution entsprachen einem bürgerlichen Gesellschaftsbild. Islamistische Positionen nahmen dagegen eine völlig untergeordnete Rolle ein. Auch linke revolutionäre Zielsetzungen, die auf eine grundsätzliche Umgestaltung der Gesellschaft zielten, hatten nur einen geringen Einfluss.
Trotz der staatlichen Zensur-Bestrebungen nahm das Internet innerhalb der Revolution eine zentrale Rolle ein. Facebook, YouTube und Twitter wurden zu wichtigen Werkzeugen innerhalb der Unruhen. Weitgehend ohne hierarchische Strukturen und traditionelle Organisationsformen wurde es so möglich, selbstbestimmt Informationen über Treffpunkte, Videos von Auseinandersetzungen oder auch Songs mit systemkritischen Inhalten weiterzuverbreiten. Die Revolution fand dadurch nicht nur auf den Straßen, sondern auch im virtuellen Raum statt. Der handschriftliche Dank an Facebook an der Wand der Sommerresidenz in Hammamet spiegelt dies deutlich wider.
Die Jasminrevolution in Tunesien stürzte einen Diktatur, der nach weit über zwanzig Jahren an der Macht unantastbar schien. Sie bildete dadurch einen Ausgang für die revolutionären Unruhen, die sich in Folge als Widerstand gegen autoritäre Herrschaftssysteme in mehreren nordafrikanischen Ländern entfalteten.
PALASTSÄLE FÜR STRASSENMUSIKER
Wie tiefgreifend die Veränderungsprozesse in Tunesien sind, wird sich symbolhaft in der Beantwortung der Frage zeigen, ob die zahlreichen Paläste des einstigen Diktators eine neue Bedeutung erhalten oder ob sie, wie bei so vielen Revolutionen zuvor, zu den Residenzen neuer Machthaber werden.
Zahllose Revolutionen sind versandet, weil sie in wesentlichen Bereichen die Strukturen des alten Systems übernommen und nur die darin tätigen Personen ausgetauscht haben. Um nachhaltige Veränderungen zu bewirken, müssen auf allen Ebenen die Türen aufgebrochen und die Räume mit einem neuen Leben erfüllt werden.
Derzeit sind die großen Paläste des ehemaligen Diktators in Tunis und Karthago von Militärkräften weiträumig abgesperrt. Sieht man von einigen verwüsteten Residenzen ab, ist eine Besichtigung oder gar eine Nutzung durch die Bevölkerung der Städte nicht möglich.
Denkbar wäre dagegen beispielsweise die Nutzung der Luxus-Villen als Jugendzentren, Übernachtungsmöglichkeiten für Obdachlose oder Dokumentationszentren. Eine ehemalige Luxussuite kann auch fantasievoll zu einem Spielsplatz für Kinder werden, die in einem Sandkasten spielen, der den ganzen Raum ausfüllt. Ebenso ließen sich Palastsäle von Straßenmusikerinnen nutzen werden, die dort zu offenen Sessions einladen.
Einige Gebäude sollten jedoch in ihrer derzeitigen Form erhalten bleiben, wie die Residenz in Hammamet. Das Gebäude wirkt emotional unmittelbar berührend als Mahnmal gegen die Arroganz der Macht, aber auch als Symbol der Möglichkeit gegen derartige Strukturen zu rebellieren und sie zu stürzen, wo immer sie Gestalt annehmen.
Wolfgang Sterneck, Juni 2011.
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- Hammamet - Scherben einer Diktatur °*
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Dank an Moon °*
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The Delonix regia trees come from Madagascar, where they are considered an endangered plant. They flourish in the hot areas of Israel - the Jordan valley, Jericho and the oasis of Ein-Gedi. Blooming starts about May-June, after the temperatures start to climb high. This picture was taken on May 20th at the Ein-Gedi guest house garden.
Kloster Johannesburg /
"Löwenburg"
August-Bungert-Allee, Leutesdorf am Rhein, Rheinland-Pfalz, März 2020
Der siebenachsige barocke Mansarddachbau von 1780 wurde um 1900 um einen dreigeschossigen Torbau und einen langgestreckten, barockisierenden Wohnflügel verlängert. Wegen der wappentragenden Löwen am neobarocken Torbau wurde der Komplex fortan "Löwenburg" genannt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts diente die Löwenburg als Gasthof und Hotel.
1918 kaufte Johannes Haw die Löwenburg.
Haw (1871-1949) war Priester und einer der führenden Köpfe in der Anti-Alkohol- und Mäßigkeitsbewegung in Deutschland und wurde vom Trierer Bischof zum Bistumsbeauftragten des Mäßigkeitsbundes ernannt.
Er kam 1912 nach Leutesdorf und richtete zunächst in einer Villa das "Johannisheim" ein, ein "Sanatorium für alkoholgefährdete Männer gehobener Kreise", wo Abhängigen und Suchtgefährdeten mit Hilfe von Exerzitien durch den Glauben Halt vermittelt werde sollte.
Bald war das Haus zu klein und Haw kaufte 1918 den Gasthof "Löwenburg", der in "Johannesburg" umbenannt und zum neuen Sitz des Sanatoriums gemacht wurde.
Sechs Frauen stellten sich als Helferinnen zur Verfügung und zogen in das Gebäude, kümmerten sich um den Haushalt und betreuten die Gäste. Aus diesen Frauen wurden später die Johannesschwestern von Maria Königin (lat.: Congregatio Sancti Ioannis, Ordenskürzel: CSJ).
Im Oktober 1919 entstand aus Mitgliedern des Mäßigkeitsbundes und des Kreuzbundes eine neue Vereinigung namens "Johannesbund", benannt nach Johannes dem Täufer. Der Verein setzte sich aus Priestern und Laien zusammen und missionierte durch Engagement im sozialen Bereich, durch Verbreitung religiöser Schriften in einem eigenen Verlag sowie durch Exerzitien.
1923/24 wurde die Johannesburg zum Exerzitienhaus ausgebaut.
Mitte der 1920er Jahre dehnt Haw seine karitative Arbeit über das Rheinland hinaus aus und übernimmt u.a. die Leitung eines Obdachlosenasyls in Berlin.
1927 erhält die von ihm gegründete "Katholische Schriftenmission Deutschlands" von der Fuldaer Bischofskonferenz die offizielle Anerkennung. Die für ein breites Publikum bestimmten Kleinschriften erfreuen sich bald wachsender Beliebtheit.
Ebenfalls 1927 gründet der Johannesbund in Mainz das Gymnasium "Theresianum".
1928 erfolgt die kirchliche Anerkennung der Ordensgemeinschaft der "Johannesschwestern von Maria Königin"; die Johannesburg wird zu ihrem Mutterhaus.
Ab 1933 gerät der Johannesbund zunehmend in den Blick der Nationalsozialisten: Ab 1933 durchsucht mehrfach die Gestapo die Druckerei nach staatsfeindlichen Schriften und beschlagnahmt die Publikationen.
Nach und nach häufen sich die Eingriffe des Staates: Die Zeitschriften werden verboten, Häuser des Johannesbundes beschlagnahmt, die Exerzitienhäuser müssen schließen. 1941 wird der Johannesbund als staatsfeindlich eingestuft und aufgelöst, das Vermögen geht an den Staat über.
Nach dem Zweiten Weltkrieg erhält der Johannesbund seinen Besitz zurück und Haw macht sich an den Wiederaufbau der alten Einrichtungen.
Außerdem errichtet er die Kongregation der Missionare vom Hl. Johannes dem Täufer (lat.: Missionarii Sancti Ioannis, Ordenskürzel: MSJ), die auch als Leutesdorfer Missionare oder Johannes-Missionare bekannt sind. 1948 erhalten die Johannes-Missionare die kanonische Approbation des Trierer Diözesanbischofs.
Haw stirbt 1949 in Leutesdorf
1956 werden beide Leutesdorfer Ordensgemeinschaften organisatorisch dem Orden der Unbeschuhten Karmeliten bzw. Karmelitinnen angegliedert.
Heute haben die Ordensgemeinschaften und der Johannesbund ihre Tätigkeit über Deutschland hinaus ausgedehnt; sie leben und wirken in Portugal, Indien, Mosambik und Montenegro.
In den letzten zwanzig Jahren hat der Frauenorden große Nachwuchssorgen; seit 2006 haben die Johannesschwestern in Deutschland keinen Zuwachs mehr bekommen. Wegen der schrumpfenden Anzahl an Schwestern wurde der Verkauf der Johannesburg mit der Zeit unvermeidlich.
Zum Jahresende 2015 zogen die letzten Schwestern aus dem Kloster aus, das ein Leutesdorfer Unternehmer erworben hatte.
Der Komplex mit insgesamt 1.900 Quadratmeter Fläche wird derzeit zu 21 Wohnungen umgebaut.
Quellen:
Wikipedia:
- de.wikipedia.org/wiki/Johannesschwestern_von_Maria_K%C3%B6nigin
- de.wikipedia.org/wiki/Missionare_vom_Hl._Johannes_dem_T%C3%A4ufer
Vera Bokeloh: Johannes Maria Haw. Gründer des Johannesbundes (1871-1949). Portal Rheinische Geschichte (www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/johannes-maria-haw/DE-2086/lido/57c8285dded9e7.94436170)
Christina Nover: Umzug: Ordensschwestern verlassen Johannesburg. Rhein-Zeitung, 6.11.2015 (webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:FTx-AvJwjtkJ:https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/kreis-neuwied_artikel,-umzug-ordensschwestern-verlassen-johannesburg-_arid,1394253.html+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de)
Bei der Notre-Dame de Valère in Sion / Sitten im Rhônetal des Kanton Wallis in der Schweiz :
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Château de Valère
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Das Château de Valère steht im Rhônetal in Sion - Sitten im Kanton Wallis - Valais in
der Schweiz.
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Unter den mittelalterlichen Bischofsresidenzen der Schweiz nimmt Sitten - Sion gewiss
eine Sonderstellung ein, den keine andere Stadt mit einem Bischofssitz ist heute noch
so reich an Burgen und sonstigen mittelalterlichen Wehrbauten wie Sitten.
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Als eigentliche Wahrzeichen des Ortes erheben sich auf steilen Felsrücken hoch über
der Stadt die festen Valeria und T.ourbillon. Auf dem schmalen Grat, der sich von
T.ourbillon gegen die U.nterstadt hin erstreckt, ragen die B.urgen des bischöflichen
Meiers ( Majoria ) und des V.iztums, und auf einer F.elsterrasse am Aufstieg gegen
Valeria standen einst die Bauten der ursprünglichen Bischofsresidenz, nämlich ein
Palast mit angebautem Turm neben der St.-P.eters - K.irche und die Kurie, ein Wohn-
turm an der Stelle der heutigen D.reifaltigkeitskirche.
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Diese Kurie muss schon im Frühmittelalter bestanden haben, auch wenn der nachmalige
Turm erst dem 12. oder 13. Jahrhundert angehört. Denn Sitten war Bischofsresidenz seit
dem ausgehenden 6. Jahrhundert, als der Bischof sein ursprüngliches Domizil von O.cto-
durus - M.artigny weiter talaufwärts in das sicherer gelegene Sitte verlegte.
Vom hochmittelalterlichen Bischofspalast haben sich noch ansehnliche Mauerteile im
Gebäude des heutigen T.heaters erhalten.
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Die ursprüngliche Siedlung von Sitten lag vermutlich im gut geschützten Sattel zwischen
Valeria und T.ourbillon, hinter der bischöflichen Residenz.
Inwieweit die heutige Stadt, die als Siedlung im 11. Jahrhundert bereits bestanden haben
muss und sich westlich des Felsmassivs von Valeria und T.ourbillon in die Ebene er-
streckte, auf eine r.ömische Niederlassung zurückgeht, wäre noch abzuklären.
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Eine erste Stadtbefestigung, welche eine kleine überbaute Fläche direkt unterhalb der
bischöflichen Residenz umgab, dürfte schon im späten 11. Jahrhundert existiert haben,
während die Ummauerung der ausgedehnten Siedlung rechts der S.itter mit der
K.athedrale und den Stadtteilen M.alacuria, G.laviney und P.ratifori im ausgehenden
12. Jahrhundert angelegt wurde.
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Von diesem äusseren Mauerring haben sich nur noch wenige Reste erhalten. Den
spektakulärsten teil bildet der so genannte H.exenturm, ein W.ehrturm mit Pfeffer-
büchsendach an der Nordwestecke des ehemaligen M.auerrings. Ganz verschwunden
sind die fünf S.tadttore.
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Über den frühsten Befestigungsanlagen von Sitten im ersten Jahrtausend fehlen uns
zuverlässige Angaben. Die Möglichkeit, dass die beiden Felshügel von T.ourbillon und
Valeria schon im Frühmittelalter Wehrbauten getragen haben, darf einstweilen nicht
ausgeschlossen werden, auch wenn archäologische Belege bis jetzt fehlen. Eine alte
bischöfliche „Curia“ wird urkundlich bereits im Jahre 9.9.9 erwähnt. Über ihr Aussehen
ist allerdings nichts bekannt.
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In jenem Jahr erhielt der Bischof von Sitten durch die Übertragung der Grafschaftsrechte
im Wallis von König Rudolf III von B.urgund formell das Recht, Befestigungen zu errichten.
Wie rasch und wie intensiv er von diesem Recht Gebrauch gemacht hat, wissen wir freilich
nicht.
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In den Befestigungsanlage von Sitten spiegelt sich die wildbewegte Geschichte des
Walliser Bistums im Mittelalter. Wiederholt ist der Ort angegriffen, erobert, geplündert
und verwüstet worden.
Bis in nachmittelalterliche Zeit hinein stand Sitten im Brennpunkt kriegerischer Ereignisse.
Der permanente politische und kriegerische Druck, der auf der Stadt lastete und der eine
Folge der Verstrickung des Bischofs in alle möglichen Konflikte bildete, sollte denn auch
eine Emanzipation der Stadtgemeinde auf lange Sicht verhindern.
Im Unterschied zu anderen Bischofsstädten, die sich im verlaufe des Spätmittelalters aus
der Oberherrschaft des geistlichen Stadtherrn zu lösen vermochten, blieb für Sitten das
Untertanenverhältnis bis ins 17. Jahrhundert bestehen, und der Bischof übte mit Hilfe
seiner in den Burgen über der Stadt hausenden Beamten ohne nennenswerten Widerstand
seine Herrschaft aus.
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Die Machtstellung des Bischof und die Präsenz seines aus weltlichen und geistlichen
Herren bestehenden Hofstaates blieb nicht ohne Auswirkung auf das Stadtbild. Anstelle
von städtischen Repräsentationsbauten, wie wir sie in anderen Orten als Ausdruck
bürgerlichen Selbstbewusstseins antreffen, finden wir in Sitten als dominierende Bau-
werke Burgen des Bischofs und seines adligen Hofstaates.
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Als berühmteste Burganlage von Sitten darf wohl Valeria gelte, die gewaltige Kirchenburg
auf ihrem schroffen Felsen hoch über der Stadt. Über ihren Ursprung ist nichts Sicheres
bekannt.
Vielleicht stand auf dem Platz der nachmaligen Kathedrale Unserer Lieben Frau von
Valeria schon im frühmittelalterlicher Zeit eine Kirche, und wenn man an die Bedeutung
des Platzes Sitten in frühmittelalterlicher Zeit denkt, kann selbst mit der Möglichkeit eines
vorchristlichen Höhenheiligtums gerechnet werden.
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Gewiss reichen die Anfänge der Befestigungsanlagen auf Valeria bis in die Jahrtausenden-
wende zurück, denn bereits um 1.0.5.0 wird der Wohnsitz der Sittener Domherren auf dem
Burgfelsen erwähnt.
Die heutige Kirchenburg besteht aus einem ausgedehnten Gebäudekomplex, der aus
Ringmauern, Zwinger- und Toranlagen, aus Wohnbauten und Wehrtürmen zusammen-
gesetzt ist und sich in unregelmässiger, den natürlichen Felsformen angepasster An-
ordnung um die auf höchster Felszinne thronende Kathedrale herum gruppiert.
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Diese majestätische Kirche, der Jungfrau Maria geweiht, ist in verschiedenen Bauetappen
zwischen dem frühen 12. und dem ausgehenden 13. Jahrhundert entstanden und stellt
eine eindrückliche Mischung von romanischen und gotischen, von sakralen und fort-
ifikatorischen Bauelementen dar.
Bietet sich das Innere als reiner S.akralraum dar, ist der gedrungene G.lockenturm als
wehrhafter Donjon gestaltet, und den oberen Chorabschluss bildet ein Wehrgang mit
Zinnenkranz.
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Der äussere Burgbezirk, der die Wohn- und Repräsentationsräume enthält und von einer
langen, der unregelmässigen Felskante folgenden Ringmauer umgeben wird, zerfällt in
einen Vorburg- und einen Kernburgbereich.
Der vom Sattel zwischen Valeria und T.ourbillon aus steil aufsteigende Zugangsweg
führt zunächst zu einem äusseren Tor, durch das man in die Vorburg gelangt. An deren
Ringmauer sind innen verschiedene Gebäude angelehnt. Im einen ist die „Caminata“
untergebracht, ein repräsentativer Empfangssaal aus dem 13. Jahrhundert.
In einem etwas zurückgestaffelten, kleineren Gebäude befand sich die Wachstube, von
der aus die Burghut betreut wurde. Ein inneres T.or, die „P.orta f.errate“, bei der sich
früher ein Wehrturm erhob, führte von der Vorbug in die Kernburg.
Diese umfasste ausser der Kathedrale einen ausgedehnten Gebäudekomplex, in dem
sich die Wohnräume des Dekans und der Domherren sowie der Sitzungssaal des Dom-
kapitels ( „Kalendenhaus“ ) befand.
Letzterer ist durch F.resken mit der Darstellung der Neuen Guten Helden geschmückt.
Der weitläufige, aus Wohn-, Wehr- und Repräsentationsbauten zusammengesetzte Ge-
bäudekomplex ist in zahlreichen Bauetappen entstanden.
Die ältesten Partien mögen noch bis ins 11. Jahrhundert zurückreichen ( Teile der Ring-
mauer) , während die Wohngebäude mehrheitlich aus dem 13. und 14. Jahrhundert
stammen. Um- und Ausbauten sind bis in nachmittelalterliche Zeit hinein vorgenommen
worden. Die Wasserversorgung der Wehranlage ist durch eine grosse T.ankzisterne in
der Nähe des Kircheneinganges sichergestellt worden.
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Als sakraler Mittelpunkt und als Wohnsitz der Domherren ist die Kirchenburg Valeria von
den kriegerischen Verheerungen, die im Laufe der Jahrhunderte Sitten heimsuchten,
weitgehend verschont geblieben. Ein um so bewegteres Schicksal hat dafür die benach-
barte, auf noch höherem Felsmassiv gelegene Feste T.ourbillon erlebt.
Ab 1.8.8.3 erneuert, ist die Kirchenburg heute eines der ältesten historischen M.useen in
der Schweiz.
Wichtige, religiöse Kunstobjekte des Mittelalters ( S.kulpturen, A.ltaraufsätze, Gold-
schmiedekunst, E.lfenbein und M.öbel ) bilden die Zeugen der Walliser Geschichte
( R.üstungen und alte W.affen, U.niformen des Walliser Regiments in F.remdenlegionen).
Eine interessante Kollektion an ethnologischen Objekten dokumentiert das wirtschaftliche
Leben, die Bräuche und die K.ostüme der verschiedenen Täler des Kantons.
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In der Kirche befindet sich die älteste spielbare O.rgel der Welt, die etwa 1.4.3.0 erbaut
wurde.
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( BeschriebSchlossValère AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen KantonWallis
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AlbumStadtSionSitten Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte
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Kirche Church Eglise Chiuche AlbumKirchenundKapellenKantonWallis Chiuchli Iglesia
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Suiza )
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B.urgent.our + S.chlössert.our durch`s R.hônet.al am 18. November 2009
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Mit dem Z.ug von B.ern über T.hun - V.isp nach M.artigny , wegen starkem R.egen direkt umgekehrt nach S.ion - S.itten
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Mit dem F.ahrr.ad durch die A.lts.tadt zum R.ath.aus , R.uine T.ourbillon , N.otre - D.ame de V.alère
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Weiter mit dem R.egionalz.ug nach S.axon
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Mit dem F.ahrr.ad zur R.uine S.axon - S.aillon mit R.uine - C.hamson - A.rdon ( V.S - 503m )
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Mit dem Z.ug über S.ion - S.itten - V.isp zurück nach B.ern
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Hurni091118 AlbumZZZZ091118B.urgent.ourR.hônet.al KantonWallis KantonValais
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 271221
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