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This is a drawing of Ein Gedi, in Israel. I apologize for the poor quality of this photo...it is a photo (not a scan) of the original which I taped in my sketchbook as a reminder of the work; the original I gave to my sister.

Ein alter Friesennerz wurde umfunktioniert.

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TUNESIEN - DIE PALÄSTE DER MACHT UND DER ZORN DER REVOLUTION

 

In den Scherben der verwüsteten Strandvilla spiegeln sich gleichermaßen der Größenwahn des gestürzten tunesischen Diktators Ben Ali wie auch die Visionen der Befreiung.

  

DER AUSGEHÖHLTE LUXUS

 

Das monumentale Gebäude überragt den Strand. Einst schien es geradezu über ihn zu thronen. Große herrschaftliche Treppen führen hinauf. Den Eingangbereich überragen Säulen, die an die Größe antiker Reiche erinnern sollten.

 

Der beeindruckende unverdeckte Ausblick schließt Meer, Stadt und Land ein, während gleichzeitig die inzwischen an machen Stellen durchbrochenen Mauern einem Einblick auf das Gelände von Außen verhinderten. Die Küche bzw. die Räumlichkeiten für die Angestellten befanden sich dagegen in einem vom eigentlichen Gebäude abgetrennten Geschoss unterhalb des Bodens.

 

Über Jahre hinweg wurde das Anwesen am Strand von Hammamet vom Clan des ehemaligen tunesischen Machthabers Ben Ali als eine von zahlreichen Sommerresidenzen genutzt. Doch nun wirkt das Gebäude wie ein ausgehöhltes Symbol der einstigen Diktatur.

 

Die ehemals weißen Außenwände sind zum Teil rußgeschwärzt und mit Graffiti-Parolen überzogen. Im Inneren gibt es keine Wand, die nicht von zahllosen handgeschriebenen Botschaften geprägt ist. Die großflächigen Fensterfassaden sind völlig verschwunden. Der Boden ist stattdessen mit Scherben überhäuft, während sich im Swimmingpool entsprechende Trümmer stapeln. Die Holzveranda mit einer eigenen Bar ist abgebrannt, nur ein verkohltes Gestell erinnert daran.

 

Im Zuge des Aufstandes gegen das Regime Ben Alis wurde das Gelände im Januar 2011 gestürmt und verwüstet. Jahrzehntelang unterdrückte Gefühle fanden hier einen Ausgang.

  

DIE JASMIN-REVOLUTION

 

Die Jasmin-Revolution begann tragisch mit der Selbstverbrennung des 26-jährigen Gemüsehändlers Mohamed Bouazizi am 17. Dezember 2010. Sie wurde zu einem Fanal gegen die sozialen und politischen Missstände in Tunesien, die sich in Bouazizis Lebensbedingungen spiegelten.

 

Innerhalb weniger Wochen wuchs der Protest zu einer Massenbewegung an. Auf Demonstrationen und Streiks reagierte der Staatsapparat mit brutaler Härte. Dutzende unbewaffnete Menschen wurden bei den Protesten erschossen, worauf es mehrfach zu Straßenschlachten kam. Durch die Weigerung von Teilen des Militärs weiter gegen die Bevölkerung vorzugehen, verliert Ben Ali entscheidend an Stärke. Nachdem er Vermögenswerte in Höhe von rund 500 Millionen Euro ins Ausland transferieren ließ, flüchtete Ben Ali am 14. Januar 2011 nach Saudi-Arabien.

 

In Folge wurde eine Übergangsregierung gebildet, die den Übergang in ein parlamentarisches System ermöglichen soll. Nach Protesten gegen einige Mitglieder, die schon unter Ben Ali führende Positionen einnahmen, musste die Regierung jedoch mehrfach neu zusammengesetzt werden. Schrittweise folgten dann die Freilassung politischer Gefangener, die Aufhebung der Zensur, die Ansetzung von Wahlen und die Verurteilung von Ben Ali in Abwesenheit zu einer langen Gefängnisstrafe.

 

Im Mittelpunkt der Revolution standen die Forderung nach Meinungsfreiheit, demokratischer Mitbestimmung und Rechtsstattlichkeit, sowie das Ziel eines breiten materiellen Wohlstandes. Das prägende Grundgefühl war Bedürfnis nach freier Entfaltung im persönlichen wie im gesellschaftlichen Bereich ohne repressive Einschränkungen durch ein korruptes System. Die Grundwerte der Revolution entsprachen einem bürgerlichen Gesellschaftsbild. Islamistische Positionen nahmen dagegen eine völlig untergeordnete Rolle ein. Auch linke revolutionäre Zielsetzungen, die auf eine grundsätzliche Umgestaltung der Gesellschaft zielten, hatten nur einen geringen Einfluss.

 

Trotz der staatlichen Zensur-Bestrebungen nahm das Internet innerhalb der Revolution eine zentrale Rolle ein. Facebook, YouTube und Twitter wurden zu wichtigen Werkzeugen innerhalb der Unruhen. Weitgehend ohne hierarchische Strukturen und traditionelle Organisationsformen wurde es so möglich, selbstbestimmt Informationen über Treffpunkte, Videos von Auseinandersetzungen oder auch Songs mit systemkritischen Inhalten weiterzuverbreiten. Die Revolution fand dadurch nicht nur auf den Straßen, sondern auch im virtuellen Raum statt. Der handschriftliche Dank an Facebook an der Wand der Sommerresidenz in Hammamet spiegelt dies deutlich wider.

 

Die Jasminrevolution in Tunesien stürzte einen Diktatur, der nach weit über zwanzig Jahren an der Macht unantastbar schien. Sie bildete dadurch einen Ausgang für die revolutionären Unruhen, die sich in Folge als Widerstand gegen autoritäre Herrschaftssysteme in mehreren nordafrikanischen Ländern entfalteten.

  

PALASTSÄLE FÜR STRASSENMUSIKER

 

Wie tiefgreifend die Veränderungsprozesse in Tunesien sind, wird sich symbolhaft in der Beantwortung der Frage zeigen, ob die zahlreichen Paläste des einstigen Diktators eine neue Bedeutung erhalten oder ob sie, wie bei so vielen Revolutionen zuvor, zu den Residenzen neuer Machthaber werden.

 

Zahllose Revolutionen sind versandet, weil sie in wesentlichen Bereichen die Strukturen des alten Systems übernommen und nur die darin tätigen Personen ausgetauscht haben. Um nachhaltige Veränderungen zu bewirken, müssen auf allen Ebenen die Türen aufgebrochen und die Räume mit einem neuen Leben erfüllt werden.

 

Derzeit sind die großen Paläste des ehemaligen Diktators in Tunis und Karthago von Militärkräften weiträumig abgesperrt. Sieht man von einigen verwüsteten Residenzen ab, ist eine Besichtigung oder gar eine Nutzung durch die Bevölkerung der Städte nicht möglich.

 

Denkbar wäre dagegen beispielsweise die Nutzung der Luxus-Villen als Jugendzentren, Übernachtungsmöglichkeiten für Obdachlose oder Dokumentationszentren. Eine ehemalige Luxussuite kann auch fantasievoll zu einem Spielsplatz für Kinder werden, die in einem Sandkasten spielen, der den ganzen Raum ausfüllt. Ebenso ließen sich Palastsäle von Straßenmusikerinnen nutzen werden, die dort zu offenen Sessions einladen.

 

Einige Gebäude sollten jedoch in ihrer derzeitigen Form erhalten bleiben, wie die Residenz in Hammamet. Das Gebäude wirkt emotional unmittelbar berührend als Mahnmal gegen die Arroganz der Macht, aber auch als Symbol der Möglichkeit gegen derartige Strukturen zu rebellieren und sie zu stürzen, wo immer sie Gestalt annehmen.

  

Wolfgang Sterneck, Juni 2011.

www.sterneck.net

 

Foto-Set:

- Hammamet - Scherben einer Diktatur °*

www.flickr.com/photos/sterneck/sets/72157627311732802

  

Dank an Moon °*

  

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öffentliche Stadttoilette )))

city public toilet)))

 

Das "Goldene Tor" ist ein historisches Wahrzeichen in den Herrenhäuser Gärten in Hannover, Deutschland. Die Herrenhäuser Gärten sind eine der bekanntesten und ältesten Parkanlagen in Europa und haben eine lange Geschichte, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht.

 

Das Goldene Tor wurde im 17. Jahrhundert als Teil des barocken Gartendesigns der Herrenhäuser Gärten errichtet. Der Baubeginn des Tores geht auf das Jahr 1678 zurück, als der Herzog Johann Friedrich von Braunschweig-Calenberg den Garten in Auftrag gab. Das Tor diente ursprünglich als repräsentativer Eingang zur Gartenanlage und war von einer Mauer umgeben, die die Gärten vor neugierigen Blicken schützte.

 

Das Goldene Tor erhielt seinen Namen aufgrund seiner vergoldeten Verzierungen und Ornamente, die einen prachtvollen Anblick boten. Die goldene Farbe und die kunstvollen Verzierungen symbolisierten den Reichtum und die Macht des Herzogs und verliehen dem Eingangstor eine majestätische Ausstrahlung.

 

Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Goldene Tor mehrmals restauriert und renoviert, um seinen historischen Charme zu bewahren. Während des Zweiten Weltkriegs wurde es allerdings stark beschädigt und musste in den Nachkriegsjahren wiederaufgebaut werden.

 

Die Herrenhäuser Gärten als Ganzes haben im Laufe der Zeit viele Veränderungen durchgemacht, aber sie sind immer noch eine bedeutende touristische Attraktion in Hannover und ein Symbol für die Gartenkunst und Architektur vergangener Epochen.

 

Heute sind die Herrenhäuser Gärten ein beliebter Ort für Spaziergänge, kulturelle Veranstaltungen, Konzerte, Theateraufführungen und internationale Gartenausstellungen. Das Goldene Tor bleibt ein ikonisches Element in diesem historischen Ensemble und erinnert an die prächtige Vergangenheit der Gärten und der Region.

www.kostbarenatur.net/anwendung-und-inhaltsstoffe/gewoehn...

 

Der Löwenzahn hat fast alles zu bieten! Blätter für Salat und Tee, Blüten für leckeren Sirup und Wurzeln als Gemüse oder gar als Kaffee-Ersatz!

 

Lateinischer Name: Taraxacum officinale

 

Giftigkeit: ungiftig

 

Verwendbare Pflanzenteile: Blätter, Blüten, Knospen,Wurzeln

 

Fundorte: Wiesen, Äcker, Wegränder, Lichtungen

  

Löwenzahn als hübsches Trio

Auf Facebook hatte für heute die „Friedensbewegung 2014“ zu 24 Mahnwachen in der Bundesrepublik aufgerufen. Dem Kölner „AUFRUF ZUM FRIEDLICHEN WIDERSTAND! FÜR FRIEDEN! IN EUROPA! AUF DER WELT! FÜR EINE EHRLICHE PRESSE! & GEGEN DIE TÖDLICHE POLITIK DER FEDERAL RESERVE (einer privaten Bank)!“ folgten etwa 2-300 Menschen, welche sich auch vom immer wieder einsetzenden Regen und zwischenzeitlichen Hagelschauer nicht davon abhalten, ließen den großteils kruden Wortbeitragen zu folgen. Von der Kritik der Nahrungsmittelindustrie & einem Beitrag zu Lobbyismus, bist zur US Hochfinanz GmbH und dunklen „Mächten, die uns schon vor dem 2. Weltkrieg gesteuert haben“ war alles dabei.

Einer der Redner hatte sich sogar wie er mehrmals betonte 7 Jahre eingeschlossen um sich ausgiebig mit allen für ihn interessanten Themen zu beschäftigen, jetzt sei er bereit um seine Erkenntnisse weiterzugeben, aber er habe große Angst davor anschließend direkt ins Militärgefängnis zu wandern. Zwischendurch schrie er dann immer wieder laut ins Mikro „Wollt ihr den totalen Krieg“ woraufhin die Anwesenden fast geschlossen „Nein“ zurückschrien. Auch bei den anderen Rednern ging es eigentlich fast die ganze Zeit um irgendwelche finsteren Mächte welche nicht nur in der US Notenbank die Richtung vorgeben. Am Rand hatten sich dann etwas verspätet doch noch ein paar Junghippies mit 2 Transparenten pro Person eingefunden, aber sonst hatte das mit Antimilitarismus heute nicht viel zu tun. Das Wetter war jedoch auch zu schlecht um sich das Schauspiel noch länger anzuschauen.

 

PS: Zu Beginn protestierten am Rande einige SDS Mitglieder gegen die "Mischung aus verschwörungsideologischem Denken, rechtsesoterischer Lyrik, zutiefst antisemitischer Bildsprache und Truther-Propaganda" welche im Vorfeld durch die Friedensbewegung 2014 über die sozialen Netzwerke verbreitet wurde.

 

PPS: Bemerkenswert war mit, welches Eifer der Radweg freigehalten wurde, sobald sich ein Fahrrad nährte, schrie einer der Ordner laut "Achtung Fahrrad, Radweg bitte freimachen

Ein Karem (lit. "Spring of the Vineyard) is an ancient village of the Jerusalem District and now a neighborhood in southwest Jerusalem and the site of the Hadassah Medical Center.

According to Christian tradition, John the Baptist was born in Ein Karem, leading to the establishment of many churches and monasteries. In 2010 the neighborhood had a population of 2,000. It attracts three million visitors a year, one-third of them pilgrims from around the world.

 

Eine Hummel (Bombus) zwischen Mohnblüten (Papaver rhoeas)

Schaubühne Berlin, September 2012, ©berlingazza

Eine Fotomontage mit den einzelnen Veränderungen meiner F800GS im Laufe der Zeit.

Eine Wanderung zum Marmorsteinbruch Engelsberg

EIN BROR

 

For vakraste visun' han fekk inging takk.

Folk heldt seg unna. Dei sa at han drakk.

◊◊◊

Ingin gjekk innom og såg kos det va'.

Dei trudde han rangla og drakk og va glad.

◊◊◊

At han stridde i einsesemd ingin kom på.

At sørja va' nerast ingin fekk sjå.

◊◊◊

Snart kjendest det mest som om verda va' aud.

Han bad ikkje nokon om hjelp i si naud.

◊◊◊

Og inging stod attmed og bad for has sjel,

den dagen han fløtta, drakk seg i hel.

 

Astrid Krog Halse

Unsere Exa

 

Ja! Ich gebe es zu! Das große Bild, dieser Vorläufer eines Selfies, ist nicht von mir gemacht worden.

Dieses Bild wurde seinerzeit von D...., einer lieben Freundin die ich in letzter Zeit viel zu wenig sehe, 1990 in Zittau aufgenommen.

Ich habe allerdings trotzdem die Rechte daran. Es ist mein Film und meine Exa 1b mit der die Aufnahme gemacht wurde. D....selbst besaß Exa 1a. Deshalb konnte sie auch so gut mit meiner Exa 1b umgehen.

Allerdings kannte sie an ihrer Kamera nur das Standardobjektiv.

Zum Zeitpunkt dieser Aufnahme hatte ich meine Exa gerade mit meinem Flektogon 2.8/20 bestückt.

Der Blickwinkel des Superweitwinkels war für D... sehr interessant gewesen.

Sie spielte ein bisschen mit meiner Exa 1 b und dann machte es „Klick“. Dieses Bild war im Kasten.

Das zweite Bild zeigt dieselbe Kamera ein paar Jahre später.

Damals war sie aber schon nicht mehr in meinem Besitz. Ich hatte sie an meinem Magdeburger Freund weiter gegeben.

Ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern wann mein Vater mit dieser gebrauchten Exa 1b ankam.

Er muss sie 1988/89 gekauft haben.

So richtig wusste er allerdings nicht, was er mit der Exa anstellen sollte.

Denn ich kann mich nicht entsinnen, dass er sie irgendwann richtig in den Einsatz genommen hatte.

Wahrscheinlich wollte er nur eine taktische Reserve haben wenn unsere Contax endgültig den Geist aufgaben. Deshalb wurde es eine Exa 1b.

Eine weise Voraussicht!

Als Mitte 1990 meine Contax D mit Verschlussschaden ausfiel war ich froh, auf die Exa zurückgreifen zu können.

Gemessen am Alter unserer anderen Spiegelreflexkameras war die Exa 1b die jüngste und modernste Kamera in unserem Arsenal.

Allerdings war sie auch die am Einfachsten gestrickte Spiegelreflexkamera unserer Sammlung.

Anders als die allgegenwärtigen Praktica - Kameras, die bekanntermaßen Weiterentwicklungen von VEB Zeiss Ikon Kameras bzw. KW- Niedersedlitz Kameras waren, haben die Exa ihre Wurzeln bei IHAGEE-Dresden.

Es ist schon interessant wie sich gerade die einfachere Exa im Laufe der Zeit entwickelt hatte.

Sammlern wird der Dresdner Kamerahersteller IHAGEE vielleicht durch die „Kine-Exakta“ oder die „Exakta-Varex“ etwas sagen. Und möglicherweise ist ihnen auch die Exa ein Begriff.

IHAGEE-Dresden war der letzte Dresdner Kamerahersteller der verstaatlicht und dann in das Kombinat Pentacon eingereiht wurde.

IHAGEE-Dresden machte sich vor Allem einen Namen durch die Herstellung hochwertiger Kleinbildspiegelreflexkameras.

Mitte der 1950-er Jahre wurde der Öffentlichkeit die Exakta-Varex vorgestellt.

Für die damalige Zeit war das eine bahnbrechende Kamerakonstruktion.

Nur dass sich Otto Normalverbraucher eine solche Kamera nicht leisten konnte. Dieser Fotoapparat wurde fast ausschließlich im Profibereich eingesetzt. Da IHAGEE-Dresden auch gern im Amateurbereich aufgestellt sein wollte, kam es zur Entwicklung der Exa.

Die Idee war gar nicht so schlecht.

Ein Käufer der Exa erhielt eine robuste, relativ einfach gestrickte und preiswerte Kamera. Und obendrein erhielt der Besitzer durch den Kauf Zugriff auf das umfangreiche Exakta-Varex - Zubehör.

Ein Exa - Besitzer konnte jederzeit vom Einsteigermodel auf die Profiversion wechseln und musste nicht das ganze Zubehör noch einmal beschaffen.

Mit der Übernahme von IHAGEE-Dresden durch Pentacon kam es zur Produktionseinstellung der Exakta-Varex.

Warum es zur Ersatzlosen Streichung einer Oberklassenkamera zugunsten von Mittelklassenkameras kam wissen nur die Götter und die dafür verantwortlichen SED-Funktionäre.

Allerdings wurde die Produktion der einfacheren Exa beibehalten. Sie wurde sogar modellgepflegt.

Die Exa kamen nun in einem deutlich gefälliger gestaltetem Gehäuse daher. Im Gehäuse unterschieden sich die Exa 1a und 1b nur minimal.

Das ursprüngliche IHAGEE-Dresden - Kamera - Design hatte mir nie so richtig gefallen.

Zusammen mit der Exa 1a gehörte Exa 1b zu der vorletzten Generation der Exa 1 im Kombinat Pentacon bzw. im Kombinat Carl-Zeiss-Jena.

Wurde die Exa 1a noch mit dem Bajonett der Exakta-Varex ausgestattet, besaß die Exa 1b das, in der DDR mittlerweile allgemeinverbindlichen, M42-Gewinde.

Einen eingebauten Belichtungsmesser mit TTL - Messung bekam die Exa nicht.

Diese Ausrüstung blieb den Prakticas vorbehalten.

Von der L - Praktica hatte sie allerdings die sehr praktische Rückspulkurbel bekommen. Diese Ausrüstung wusste ich ebenso zu schätzen wie den Schnellspannhebel.

Tatsächlich war die Exa die erste Kamera mit der ich eine Serie Bilder schießen konnte ohne dass ich die Kamera vom Auge nehmen musste.

Sehr interessant war die Ausführung des Exa – Suchers. Man konnte ihn, dem Einsatzzweck angepasst, austauschen

In Tradition der Exakta-Varex hatte man die Wahl zwischen einem Lichtschachtsucher, einem Pentaprismenaufsatz und einer Sucherlupe.

Bisweilen gab es auch einen Zubehörschuh, Das war allerdings abhängig von dem Sucher mit der die Exa ausgeliefert wurde. Eine Variante des Pentaprismenaufsatzes hatte einen Zubehörschuh.

Unsere Exa hatte zwar einen Pentaprismenaufsatz, besaß aber keinen Zubehörschuh.

Für uns war das kein Problem.

Denn von den Contax' her besaßen wir genügend Zubehörschienen.

Die Exa fügte sich relativ gut in unser Arsenal ein. Zumindest musste ich mich nicht sonderlich umstellen.

Sämtliche Objektive, die wir an unseren Contax einsetzten, waren mit der Exa kompatibel.

Und den Rest des Zubehörs konnte auch noch genutzt werden.

Trotzdem war mir klar, dass die Exa nur eine Übergangslösung sein konnte.

Die Kamera wäre eigentlich gar nicht so schlecht gewesen. Wenn man sie nicht mit einer solchen Zumutung von Verschluss ausgestattet hätte!

Die Konstrukteure hatten es bei dem einfachen Klappverschluss der Ur-Exa belassen.

Der war zwar kostengünstig und robust. Aber, technologisch bedingt, war er eben nicht der Schnellste.

Als die kürzeste Verschlusszeit standen 1/175s zu Buche. Neben den dem üblichen „B“ gab es dann an längeren Verschlusszeiten noch 1/30s; 1/60s und ein 1/125s.

Nicht, dass man damit nicht fotografieren konnte. Aber irgendwie fühlte ich mich bei der Exa in meine Ercona - Zeiten zurück versetzt.

Hätte mein Vater damals eine Exa II oder eine Exa 500 angebracht wäre ich wohl etwas länger bei dieser Kamera geblieben.

Doch so blieb es bei einem Intermezzo von einem halben Jahr.

Es wäre damals logisch gewesen sich eine Praktica - Kamera zu zulegen.

Zumal wir uns gerade in der Periode der „DDR-Ausverkaufs“ befanden in der DDR-Produkte regelrecht verschleudert wurden.

Doch von den Prakticas hatten wir erst mal die Nase voll. Früher gab es nichts Anderes. Doch jetzt drückten auch Kameras westlicher bzw. japanischer Produktion auf den Markt.

Ende 1990 war ich dann Besitzer einer Minolta X300s-Ausrüstung.

Und, wie ich schon bei anderen Beträgen sagte, das ist Stoff für eine andere Geschichte.

 

Dieses Foto habe ich in einer kleineren Stadt am Meer aufgenommen. Diese Stadt war mit komplett weißen Häusern bebaut und blauen Fenster und Türen.

Die grünen Socken sind aus eigener Wollmischung, die rosa Socken aus einer Mischung mit 50% Angora.

gestrickt/fertiggestellt April 2008

Trudy Wünsche / Eine Schweizer Reise

Bilderbuch

Verlagsgesellschaft Beobachter AG.

(Basel / Schweiz; 1959)

ex libris MTP

Auf Facebook hatte für heute die „Friedensbewegung 2014“ zu 24 Mahnwachen in der Bundesrepublik aufgerufen. Dem Kölner „AUFRUF ZUM FRIEDLICHEN WIDERSTAND! FÜR FRIEDEN! IN EUROPA! AUF DER WELT! FÜR EINE EHRLICHE PRESSE! & GEGEN DIE TÖDLICHE POLITIK DER FEDERAL RESERVE (einer privaten Bank)!“ folgten etwa 2-300 Menschen, welche sich auch vom immer wieder einsetzenden Regen und zwischenzeitlichen Hagelschauer nicht davon abhalten, ließen den großteils kruden Wortbeitragen zu folgen. Von der Kritik der Nahrungsmittelindustrie & einem Beitrag zu Lobbyismus, bist zur US Hochfinanz GmbH und dunklen „Mächten, die uns schon vor dem 2. Weltkrieg gesteuert haben“ war alles dabei.

Einer der Redner hatte sich sogar wie er mehrmals betonte 7 Jahre eingeschlossen um sich ausgiebig mit allen für ihn interessanten Themen zu beschäftigen, jetzt sei er bereit um seine Erkenntnisse weiterzugeben, aber er habe große Angst davor anschließend direkt ins Militärgefängnis zu wandern. Zwischendurch schrie er dann immer wieder laut ins Mikro „Wollt ihr den totalen Krieg“ woraufhin die Anwesenden fast geschlossen „Nein“ zurückschrien. Auch bei den anderen Rednern ging es eigentlich fast die ganze Zeit um irgendwelche finsteren Mächte welche nicht nur in der US Notenbank die Richtung vorgeben. Am Rand hatten sich dann etwas verspätet doch noch ein paar Junghippies mit 2 Transparenten pro Person eingefunden, aber sonst hatte das mit Antimilitarismus heute nicht viel zu tun. Das Wetter war jedoch auch zu schlecht um sich das Schauspiel noch länger anzuschauen.

 

PS: Zu Beginn protestierten am Rande einige SDS Mitglieder gegen die "Mischung aus verschwörungsideologischem Denken, rechtsesoterischer Lyrik, zutiefst antisemitischer Bildsprache und Truther-Propaganda" welche im Vorfeld durch die Friedensbewegung 2014 über die sozialen Netzwerke verbreitet wurde.

 

PPS: Bemerkenswert war mit, welches Eifer der Radweg freigehalten wurde, sobald sich ein Fahrrad nährte, schrie einer der Ordner laut "Achtung Fahrrad, Radweg bitte freimachen

Crowne Plaza Dead Sea Hotel

Mit dem Bild nehme ich bei Facbook an einem Fotowettbewerb teil. :)

Ring flash/Ray Flash. Converted to b/w, red filter, selenium toning. We were laughing about sociopathic squirrels that throw acorns.

DUB-GLA-ST. ANDREWS-GLA-DUB-EIN-DUB : Our Memorable visits in September 2016. Each city/town/location comes highly recommended in their own right incl. our 2 nights/ 3 days in Glasgow, 2 nights/ 3 days in St. Andrews and our 2 nights/ 3 days in Eindhoven. We enjoyed our experiences + insights into aviation, transportation, hospitality, culinary, architectural and cultural highlights which combined global with local elements.

Ein Sodbrunnen

Diese Brunnen haben für die Versorgung von Trinkwasser nach wie vor grosse Bedeutung.

* Siebenpunkt - Marienkäfer *

DSLR Forum Analog Challenge

User: FanFan_Photo

Oktober Thema: Glas

Canon EOS 100 mit Porst 55/1.2 auf Rossmann HR100

gestaltung: hdm-graffiti

foto: rolf k. wegst

 

Stadttheater Giessen.

EIN VOLKSFEIND

Schauspiel von Henrik Ibsen

Ins Deutsche übersetzt von Angelika Gundlach

Inszenierung: Dirk Schulz

Bühne und Kostüme: Bernhard Niechotz

Musik: Fabian Kühlein

Dramaturgie: Julia Figdor

 

Doktor Tomas Stockmann, Badearzt: Roman Kurtz

Frau Stockmann: Ana Kerezovic

Petra, ihre Tochter: Mirjam Sommer

Morten, ihr Sohn: Antonius Idvorean / Samir Kinse

Peter Stockmann, Bürgermeister: Timo Ben Schöfer

Morten Kiil, Gerbermeister, Frau Stockmanns Pflegevater: Gottfried Herbe

Hovstad, Redakteur des Volksboten: Frerk Brockmeyer / Kai Hufnagel

Billing, Mitarbeiter der Zeitung: Corbinian Deller

Kapitän Horster: Rainer Hustedt

Buchdrucker Aslaksen: Milan Pešl

Ein Betrunkener: Christian Steinbock

Bereits zum zweiten Mal fand in Cottbus initiiert durch das Bündnis „Cottbus Nazifrei“ eine „Nacht & Tanz & Demo“ statt. Mehr als 500 Menschen haben am 30. Oktober 2012 quer durch die Innenstadt für ein grenzenloses Leben demonstriert und eine positive Alternative gegen rassistische Zustände und rechte Gewalt vorgelebt.

 

Auch wie im letzten Jahr liegt Cottbus immernoch im Blickfeld neonazistischer Organisationen und Gruppierungen. So finden jährlich Neonazi-Aufmärsche am 15. Februar oder zu anderen rechten Kampagnen statt, fast monatlich organisiert der regionale NPD-Kreisverband Kundgebungen und Infostände. Immer regelmäßiger werden Enthüllungen um die vielzähligen verflochtenen neonazistischen Zusammenhänge bekannt. Cottbus, auch heute bekannt als eine „No-Go-Area“ für Migrant_Innen und alternative Menschen, die immer wieder für Schlagzeilen sorgte, befindet sich auf der Liste rechter Gewalt konstant oben.

 

Erneut nahm das breite Bündnis „Cottbus Nazifrei“ von Kultur-Vereinen, Studierendenvertretung bis hinzu Antifa-Strukturen dies zum Anlass sich nicht nur auf weitere Gegenaktionen zu konzentrieren, sondern auch eigene Inhalte und die Solidarität mit allen Betroffenen rechter Gewalt auf die Straße zu tragen.

 

Durch vielfältige Mobilisierung wurden viele hundert Menschen aus den unterschiedlichsten Spektren erreicht. Nach einem Vorprogramm auf dem Campus der BTU aus einer Eröffnungsrede des Vorbereitungskreises, dem BTU-Präsidenten und einem Vertreter internationaler Student_Innen begleitet von ersten DJ_anes, startete die tanzende Demo Richtung Innenstadt. Die feiernde Stimmung wurde neben einen Musik-Wagen und Truck auch durch eine Moderation die pausenlos auf das Anliegen der Demo aufmerksam machte, mitbestimmt.

 

Mehrere Kulturstätten zeigten an der Strecke ihre Solidarität, so auch ein Klub mit einem Transparent „Grenzenlos Leben ohne Nazis“ und eine Galerie mit Licht-Installationen und einem Schattentanz im ganzen Haus. Auf einem weiterem Haus wurde ein großes Transparent mit der Aufschrift „ Enough is Enough – Rassismus, Antisemismus, Nationalismus bekämpfen“ entrollt und gemeinsam mit einer Fahne der Antifaschistischen Aktion bengalische Feuer gezündet. Auch einige Bewohner_Innen entlang der Strecke solidarisierten sich spontan und warfen u.a. Luftballons aus den Fenstern.

 

Auf der Zwischenkundgebung im Zentrum der Stadt, dem Altmarkt, traten zwei Hip-Hop Künstler auf und es folgte ein Redebeitrag der Antifa Cottbus. Sie klärten über die regionale Neonazi-Szene auf, berichtete über Teil-Erfolge antifaschistischer Arbeit und appellierten für die Notwendigkeit linker Freiräume.

 

Der abschließende Routenteil der Demo, nachdem diese durch die Shoppingmeile von Cottbus mit lauten Parolen, Knicklichtern und Wunderkerzen gezogen ist, wurde durch polizeiliche Willkür eingeschränkt. Schon vorher wurde ein Musik-Truck unverständlich aufgehalten, Personalien der Organisatoren aufgenommen und verwirrende Wagen-Kontrollen durchgeführt, was zur einer Verspätung zur Abschlusskundgebung führte. So wurde von dem Einsatzleiter der Polizei, welcher bereits bei vorherigen Veranstaltungen nur negativ aufgefallen ist, die Auflösung der Veranstaltung angedroht, falls die Musik nicht ausgemacht wird und die Demo nicht überpüktlich zum Abschlussort kommt.

 

Um die Demonstration nicht zu gefährden, wurden die letzten hundert Meter ohne Musik aber dafür mit kämpferischen Parolen zum Abschluss gebracht. Die Teilnehmer_Innen ließen sich jedoch kaum einschüchtern und die Demonstration alternativer Lebensentwürfe nicht versauen lassen. Am Ende konnte ein Redebeitrag von „Cottbus Nazifrei“ verlesen werden und nach einer Feuer-Jongleur-Show in die Aftershow-Party übergegangen werden.

 

Das Bündnis „Cottbus Nazifrei“ kündigte Proteste gegen einen möglicherweise bevorstehenden Neonazi-Aufmarsch am 15. Februar in Cottbus an sowie die „Nacht & Tanz & Demo“ für das nächste Jahr.

Das Foto hat Notizen.

 

Das linke Westportal "Marienportal" entstand um 1200. Im Tympanon sind von oben nach unten dargestellt: Krönung Mariens durch einen Engel, begleitet vom Segen Christi, Tod Mariens im Anwesenheit der Apostel, thronende Propheten und Könige.

 

In den Archivolten sind dargestellt: Engel, die Kerzen oder Weihrauchgefäße tragen, Könige, Patriarchen und Propheten.

 

Die Gewändefiguren (Kaiser Konstantin, zwei Engel, Saint Denis, Johannes der Täufer, Saint Etienne, Sainte Geneviéve, Papst Silvester) sowie die Marienfigur am Trumeau wurden von Eugène Viollet-le-Duc ab 1841 geschaffen.

 

Die Kathedrale Notre Dame liegt am Place Jean-Paul II. (ehemals Parvis du Notre Dame genannt) auf der Île de la Cité, einer Seine-Insel. Sie ist der Gottemutter geweiht und ihr Name bedeutet auf Deutsch "unsere liebe Frau".

 

Der Bau wurde vom Pariser Bischof Maurice de Sully initiiert und 1163 wurde der Grundstein gelegt. Es dauerte 200 Jahre, bis die im Kathedrale im Stil der Früh- und Hochgotik fertiggestellt war, und im Laufe der Jahrhunderte wurde sie mehrfach geplündert und verwüstet..

 

Während der Französischen Revolution wurde die Kathedrale 1793 verwüstet, zu einem "Tempel der Vernunft" degradiert und als Weinlager genutzt. Erst 1802 durfte Notre Dame auf Anordnung von Napoleon I. wieder für Gottesdienste genutzt werden. Der Bau war jedoch in einem schlechten Zustand und verdankte es vor allem Victor Hugo und dessen weltweit bekanntem Roman "Der Glöckner von Notre Dame", dass eine umfassende Restaurierung in Angriff genommen wurde. Der Roman um den buckligen Glöckner Quasimodo, der sich in die schöne Esmeralda verliebt,, spielt zum großen Teil in den Türmen von Notre Dame und machte auf den Baufälligkeit der Kathedrale aufmerksam.

 

Die Kathedrale Notre Dame, deren 850jähriges Bestehen 2013 gefeiert wird, gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und ist jedes Jahr das Ziel von etwa 10 - 14 Millionen Besuchern.

 

Einige Daten der Kathedrale Notre Dame:

Höhe der beiden Türme 69 Meter

Höhe des Dachreiters 96 Meter

Kirchenschiff 130 Meter lang x 48 m breit x 35 m hoch

 

Detaillierte Informationen unter www.notredamedeparis.fr/

 

Leica M3, Elmar 50/2.8

 

Fast 30 Jahre ist es her, das die Kamera das letzte mal benutzt wurde. Nie ganz vergessen, aber auch nie mehr mit fotografiert.

Geschichten und Erinnerungen gibt es viele um sie.

Das tiefe Loch, welches sie damals in die Haushaltskasse riss.

Die Aufnahmen aus fernen Ländern und die langen Diaabende.

Die Familienfotos, manchmal von uns Kindern gehasst, aber später gerne angesehen.

Ja, eine Kamera mit Geschichte.

 

Bei den ersten Aufnahmen nach 30 Jahren hakelte sie noch etwas, doch so langsam läuft sie sich wieder ein.

Ich habe viel Spass mit ihr und bestaune immer wieder aufs neue dieses technische Wunderwerk.

Die Geschichte dieser Kamera wird weiter geschrieben und ich freue mich darauf.

 

Einziger Wermutstropfen ist die Digitalisierung der schönen Bilder. Wenn man sieht was es für schöne Abzüge gibt, sind die Scans bei mir doch noch mehr als stümperhaft.

Vielleicht passt es aber auch nicht. Digital und analog.

 

2014, lisbon, portugal

artist: eine

05.09.2008 Saganer Straße Berlin-Rummelsburg

 

Der englische Chemiker James Spratt war der erste, der ab Mitte des 19. Jh. auf der Grundlage ernährungswissenschaftlicher Erkenntnisse Tierfutter herstellte. Bereits 1862 gründete er im Berliner Wedding eine erste Niederlassung. Eine sehr zügige Expansion führte 1894 zu einem Neubau der Fabrik in Rummelsburg (Hauptstr. 14-15). Umwandlung in eine AG nach deutschem Recht 1901 als Spratt’s Patent AG, wobei die Spratt’s Patent (Germany) Limited in London gegen Gewährung von Aktien das gesamte Vermögen ihrer Berliner Zweigniederlassung einbrachte. Im 1. Weltkrieg wurde 1917 die britische Aktienmehrheit als Feindvermögen beschlagnahmt, das Aktienpaket ging an die “AG für chemische Produkte vorm. H. Scheidemandel”, gleichzeitig Umfirmierung in Spratt’s AG. Auch zu DDR-Zeiten produzierte der Betrieb zunächst unter dem Namen Spratt weiter, ab 1972 dann bis zur Schließung 1992 volkseigener Betrieb für Futtermittel, in der Bevölkerung allgemein “Hundekuchenfabrik” genannt. Nach der Wende wurde 1992 von britischen Geschäftsleuten unter altem Namen die Spratt’s AG neu gegründet.

 

Fotos: Andreas Markus / Berlin

Photo: Epitaph in der evangelischen Nikolaikirche in Kiel

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Das ist ein köstlich Ding

 

1.) Das ist ein köstlich Ding,

Dass man dir, Höchster, danke

Und deinen Namen sing,

Der stets ist, wie er war,

Groß, herrlich, wunderbar

Und der in Jesu Christ

Uns offenbaret ist.

 

2.) Dein Thron hat Ruhm allein,

Dass er niemalen wanke.

Dein Reich muss ewig sein,

Dein Werk ist stets das Best',

Dein Wort ist wahr und fest,

Dein Rat ist tief und frei,

Dein Herz ist fromm und treu.

 

3.) Sonst ist kein Gott wie du,

Dein Ruhm ist wie dein Name,

Dir jauchzen Thronen zu,

Dich beten Engel an.

Dir singt, was singen kann.

Wie dir der Himmel ruft,

So schallt dir alle Luft.

 

4.) Dir bringt der Wahrheit Ruhm

Der dir versöhnte Same,

Des Sohnes Eigentum.

Dein Lob soll auch allein

In meinem Munde sein,

Wenn ich von Gnade sing,

Ist mir's ein köstlich Ding.

 

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Text: Philipp Friedrich Hiller

Melodie: Erleucht mich, Herr, mein Licht

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gefunden in:

Sammlung der vorzüglichsten Lieder

für Kirche, Schule und Haus

verlegt bei Samuel Elsner, Berlin, 1832

Liednummer 246 - Danklied

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Philipp Friedrich Hiller, geboren am 6.01.1699 in Mühlhausen an der Enz, heute ein Stadtteil von Mühlacker, evangelischer Pfarrer und ein bedeutender Kirchenlieddichter des württembergischen Pietismus,† 24.04.1769 in Steinheim am Albuch. Hiller wurde als Sohn eines Pfarrers geboren. Als er zwei Jahre alt war, starb sein Vater. Seine Mutter heiratete 1706 den Bürgermeister von Vaihingen an der Enz, der ihm ein guter Stiefvater war. Ab dem 14. Lebensjahr besuchte Hiller die Klosterschule in Denkendorf. Hier gewann der Klosterpräzeptor Johann Albrecht Bengel entscheidenden Einfluss auf Hiller. Ab 1716 besuchte er die Klosterschule in Maulbronn, ab 1719 das Theologische Stift in Tübingen.

Im Anschluss an seine Studien wurde Hiller 1724 Pfarrgehilfe in Brettach. Nach drei Jahren kehrte er zu seinen Eltern in Vaihingen zurück. Hier unterrichtete er seinen Bruder und vertrat benachbarte Pfarrer. Anschließend war er eine Zeitlang in Schwaigern Vikar, bevor er 1729 als Hauslehrer nach Nürnberg ging, wo er von 1729 bis 1731 weilte.

Ende 1731 ging Hiller als Vikar nach Hessigheim am Neckar. Die dortige Pfarrerstochter wurde 1732 seine Frau. Von 1732 bis 1736 war er Pfarrer in Neckargröningen bei Ludwigsburg, anschließend in Mühlhausen an der Enz und ab 1748 in Steinheim am Albuch bei Heidenheim. Wegen des geringen Gehaltes und mancherlei Krankheiten innerhalb seiner Familie hatte er große Sorgen um das tägliche Brot. 1751 erkrankte er selbst an einem Halsleiden. Trotz ärztlicher Bemühungen drohte er die Stimme zu verlieren. Wegen der andauernden Heiserkeit musste er die Predigertätigkeit aufgeben. Er behielt sein Amt bei, kümmerte sich um die Seelsorge. Den öffentlichen Dienst versah ein Vikar.

Durch seine Krankheit hatte er mehr Zeit für das Bibelstudium und seine dichterischen Arbeiten. Bis heute ist er in Württemberg der beliebteste Liederdichter. Er hatte 1073 Lieder gedichtet. Als sein Meisterstück zählt das am 28. August 1755 über Epheser Kapitel 1, Vers 21 und 22 gedichtete Lied 'von dem großen Erlöser': 'Jesus Christus herrscht als König' (EKG 123).

 

...we are all getting rid of our winter cloth these days.. summer is here!!!!

Have a great midsummerweek, dear friends!

 

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