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"Komm schnell, wir haben ein Haus gebaut", riefen die Kinder und haben dann in circa 3 Sekunden diese Konstellation, wie Artisten im Zirkus, aufgebaut.

Bier aus Naila/Franken. Hefeweißbier.

A waterfall at Ein Gedi.

 

Photo by Carol Moyers

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FUSION-FESTIVAL 2007

 

Die Tankstelle für die Seele

 

Ein Marktplatz der Utopien und der Träume von einer Welt, die nicht von Rücksichtslosigkeit, Intoleranz, Egoismus und Geldscheffeln bestimmt ist. - Eine Welt, die bunt ist statt grau, die laut und chaotisch daherkommt, wo die Grenzen zwischen Akteuren und Publikum verwischen, - Gemeinschaft und Individualität, - kollektives Ausflippen, - Zeitlosigkeit, in der Alltägliches zur Nichtigkeit degradiert wird, - das Gefühl, eine andere Welt ist doch möglich- Selbsttäuschung als Überlebensstrategie - Neugier auf neue akustische, visuelle, kulturelle und emotionale Erfahrungen .

 

Was ist die Fusion?

 

Alljährlich entsteht Ende Juni in Mecklenburg, auf einem ehemaligen russischen Militärflugplatz, das größte Ferienlager der Republik. Vier Tage Ferienkommunismus ist das Motto der Fusion. Der Name ist Programm, und so erstreckt es sich von Musik unterschiedlichster Spielarten über Theater, Performance und Kino bis hin zu Installation, Interaktion und Kommunikation. So verschieden wie die Menschen, die sich hier zusammenfinden, ist das, was sie hier suchen und erleben. Was sie vereint, ist die Freiheit, sein zu können wie sie sein wollen: Zwanglos und unkontrolliert.

 

Fernab des Alltags entsteht für vier Tage eine Parallelgesellschaft der ganz speziellen Art. Im kollektiven Ausnahmezustand entfaltet sich an einem Ort ohne Zeit ein Karneval der Sinne, indem sich für uns alle die Sehnsucht nach einer besseren Welt spiegelt.

 

Weil es aber keinen Ort nirgends gibt, wo die Menschen frei sind, ist es gerade die Vereinigung der FusionistInnen aller Länder und der Ferienkommunismus, der uns spüren lässt, dass wir mehr wollen, als das, was uns in diesem Leben geboten wird.

 

Nämlich alles und zwar sofort !

  

www.fusion-festival.de

  

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WIE FUNKTIONIERT DIE FUSION?

 

Diese Frage werden sich viele schon mal gestellt haben. Sicherlich haben wir in den vergangenen Jahren immer wieder mal was über uns und unsere Struktur geschrieben und viele kennen uns und das Festival ja nun auch schon etwas länger. Trotzdem wollen wir hier einmal wieder etwas Licht in das Dunkel des Kulturkosmos bringen.

 

Seit 1999 besteht der Verein Kulturkosmos und seither ist dieser gemeinnützige Verein der Veranstalter der Fusion. Wir verstehen uns jedoch mehr als eine feste Gruppe oder als ein Kollektiv und der Verein ist eben der offizielle Rahmen für das Ganze. Sicherlich liegt die Hauptarbeit im Vorfeld und bei der Planung des Festivals in den Händen dieser Gruppe. Viele von uns verbringen ihre gesamte freie Zeit in diesem und für dieses Projekt. Abgesehen von einigen Ausnahmen arbeiten aber alle das ganze Jahr über ehrenamtlich nach dem Motto "Jeder macht soviel er/sie kann und was nicht geht muss eben jemand anderes machen oder es bleibt halt liegen".

 

Darüber hinaus gibt es inzwischen aber auch Arbeiten wie z.B. die Buchführung, die nicht liegen bleiben dürfen, aber auch nicht mehr ehrenamtlich und nebenher erledigt werden können. Deshalb sind einige Vereinsmitglieder voll bzw. geringfügig beim Verein beschäftigt. Auch in Sachen Unterhaltung, Aus- und Aufbau des Vereinsgeländes und der Gebäude sind die Arbeiten inzwischen das ganze Jahr über so umfangreich geworden, dass sie nicht mehr in vollem Umfang von den Vereinsmitgliedern gewuppt werden können. Auch hier sind deshalb feste Stellen entstanden. Allesamt kommen aus der Region und sind großartige MitarbeiterInnen im Kulturkosmos. Ihnen ist es zu verdanken, dass viele Arbeiten, die lang im Vorfeld des Festivals realisiert werden müssen, rechtzeitig umgesetzt werden können.

 

Jetzt, in der Zeit unmittelbar vor dem Festival, kommen unsere vielen Freunde und SympatisantInnen, zum Teil Wochen im Voraus um beim Aufbau des Festivals mitzuarbeiten. Dann kommen noch die ganzen freiwillige HelferInnen aus der Region, die für eine Freikarte 6 Stunden mithelfen und z. B. die ganzen Gräben wieder zuschaufeln, den Wald ausputzen? manchmal sind es dann schon zuviel der helfenden Hände und uns geht schon mal die Arbeit aus oder der Überblick verloren. Das sind also all die vielen Leute, die für das Festival im Voraus oder auch Nachhinein arbeiten.

 

Das Festival selbst ist aber noch mal ne ganz andere Geschichte. Mit der Fusion entwickelte sich in den vergangenen Jahren eine absolut großartige netzwerkartige Struktur. Über 20 verschiedenste Gruppen sowie viele super engagierte EinzelkämpferInnen bilden dieses Netzwerk, dass jedes Jahr erneut das Festival realisiert. In diesem Fusion-Netztwerk arbeiten während des Festivals zwischen 800 und 1000 SympathisantInnen aus Mecklenburg und allen anderen Teilen der Republik. Im Alltag beschäftigen sich diese Gruppen mit Subkultur, linker Politik, Jugendarbeit oder Kunst. Sie alle sind die Basis, damit solch ein vielfältiges und großes Festival überhaupt zustand kommen und so cool funktionieren kann.

 

Jede Gruppe hat einen andern Aufgabenbereich und alle arbeiten nach Absprache mit uns weitestgehend autark. Einige dieser Gruppen übernehmen z.B. die Getränketresen auf dem Festivalgelände. Es gibt also keinen privaten Gewinn aus dem Getränkeverkauf. Somit unterstützt ihr mit jedem Drink, das ihr kauft eine Soligeschichte, eine kulturelle Initiative oder ein linkes politisches Projekt. Andere Gruppen betreuen die einzelnen Floors, Bühnen und Hangars, die Toiletten und Duschen, regeln den Einlass und den Verkehr?

 

Zusätzlich zu diesem Fusionnetzwerk wurden in diesem Jahr ca. 1.800 Arbeitsschichten an freiwillige HelferInnen verteilt, die je eine 6 Stunden Schicht auf dem Festivals arbeiten, dafür ihren Eintritt zurück bekommen und dafür an allen Ecken und Enden mithelfen, aufpassen, anpacken, aufräumen?

 

Zuletzt wollen wir natürlich auch die über 500 gebuchten KünstlerInnen nicht unerwähnt lassen, denn auch Sie tragen natürlich in nicht unerheblichem Maße zum Gelingen der Fusion bei.

 

Insgesamt sind also über 3000 Aktivistinnen an dem Geschehen beteiligt und das ist wohl der Hauptgrund, warum die Fusion so entspannt abläuft und so viel Energie freisetzt.

 

(Fusion Statement 2008).

 

www.fusion-festival.de

  

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Fotos : Fusion 2007 : Wolfgang Sterneck & Friends : www.sterneck.net

     

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This is a drawing of Ein Gedi, in Israel. I apologize for the poor quality of this photo...it is a photo (not a scan) of the original which I taped in my sketchbook as a reminder of the work; the original I gave to my sister.

Mit zahlreichen und vielfältigen Aktionen wurde heute in der Fontanestadt Neuruppin ein Naziaufmarsch unter dem Motto"Tag der deutschen Zukunft" blockiert und zu teilen verhindert.Die Nazis durften gehen,die Polizei spielte mal wieder den willfährigen Vollstrecker des rechten Gesindels und versuchte mit aller Macht Blockaden zu unterbinden oder aufzulösen und setzte auch den"unmittelbaren Zwang" und"einfache Gewalt" ein.Tja der neue Innenminister Schröter,der schon als Hardliner aus OHV bekant war,scheint hier wieder mal auf dicke Hose machen zu wollen.Blockiert wurde trotzdem und Schröter hat sich blamiert und Brandenburg sowieso,und das alles mit einer Rot-Roten Landesregierung.Ich geh am Stock.Bilder unterliegen dem Copyright.

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TUNESIEN - DIE PALÄSTE DER MACHT UND DER ZORN DER REVOLUTION

 

In den Scherben der verwüsteten Strandvilla spiegeln sich gleichermaßen der Größenwahn des gestürzten tunesischen Diktators Ben Ali wie auch die Visionen der Befreiung.

  

DER AUSGEHÖHLTE LUXUS

 

Das monumentale Gebäude überragt den Strand. Einst schien es geradezu über ihn zu thronen. Große herrschaftliche Treppen führen hinauf. Den Eingangbereich überragen Säulen, die an die Größe antiker Reiche erinnern sollten.

 

Der beeindruckende unverdeckte Ausblick schließt Meer, Stadt und Land ein, während gleichzeitig die inzwischen an machen Stellen durchbrochenen Mauern einem Einblick auf das Gelände von Außen verhinderten. Die Küche bzw. die Räumlichkeiten für die Angestellten befanden sich dagegen in einem vom eigentlichen Gebäude abgetrennten Geschoss unterhalb des Bodens.

 

Über Jahre hinweg wurde das Anwesen am Strand von Hammamet vom Clan des ehemaligen tunesischen Machthabers Ben Ali als eine von zahlreichen Sommerresidenzen genutzt. Doch nun wirkt das Gebäude wie ein ausgehöhltes Symbol der einstigen Diktatur.

 

Die ehemals weißen Außenwände sind zum Teil rußgeschwärzt und mit Graffiti-Parolen überzogen. Im Inneren gibt es keine Wand, die nicht von zahllosen handgeschriebenen Botschaften geprägt ist. Die großflächigen Fensterfassaden sind völlig verschwunden. Der Boden ist stattdessen mit Scherben überhäuft, während sich im Swimmingpool entsprechende Trümmer stapeln. Die Holzveranda mit einer eigenen Bar ist abgebrannt, nur ein verkohltes Gestell erinnert daran.

 

Im Zuge des Aufstandes gegen das Regime Ben Alis wurde das Gelände im Januar 2011 gestürmt und verwüstet. Jahrzehntelang unterdrückte Gefühle fanden hier einen Ausgang.

  

DIE JASMIN-REVOLUTION

 

Die Jasmin-Revolution begann tragisch mit der Selbstverbrennung des 26-jährigen Gemüsehändlers Mohamed Bouazizi am 17. Dezember 2010. Sie wurde zu einem Fanal gegen die sozialen und politischen Missstände in Tunesien, die sich in Bouazizis Lebensbedingungen spiegelten.

 

Innerhalb weniger Wochen wuchs der Protest zu einer Massenbewegung an. Auf Demonstrationen und Streiks reagierte der Staatsapparat mit brutaler Härte. Dutzende unbewaffnete Menschen wurden bei den Protesten erschossen, worauf es mehrfach zu Straßenschlachten kam. Durch die Weigerung von Teilen des Militärs weiter gegen die Bevölkerung vorzugehen, verliert Ben Ali entscheidend an Stärke. Nachdem er Vermögenswerte in Höhe von rund 500 Millionen Euro ins Ausland transferieren ließ, flüchtete Ben Ali am 14. Januar 2011 nach Saudi-Arabien.

 

In Folge wurde eine Übergangsregierung gebildet, die den Übergang in ein parlamentarisches System ermöglichen soll. Nach Protesten gegen einige Mitglieder, die schon unter Ben Ali führende Positionen einnahmen, musste die Regierung jedoch mehrfach neu zusammengesetzt werden. Schrittweise folgten dann die Freilassung politischer Gefangener, die Aufhebung der Zensur, die Ansetzung von Wahlen und die Verurteilung von Ben Ali in Abwesenheit zu einer langen Gefängnisstrafe.

 

Im Mittelpunkt der Revolution standen die Forderung nach Meinungsfreiheit, demokratischer Mitbestimmung und Rechtsstattlichkeit, sowie das Ziel eines breiten materiellen Wohlstandes. Das prägende Grundgefühl war Bedürfnis nach freier Entfaltung im persönlichen wie im gesellschaftlichen Bereich ohne repressive Einschränkungen durch ein korruptes System. Die Grundwerte der Revolution entsprachen einem bürgerlichen Gesellschaftsbild. Islamistische Positionen nahmen dagegen eine völlig untergeordnete Rolle ein. Auch linke revolutionäre Zielsetzungen, die auf eine grundsätzliche Umgestaltung der Gesellschaft zielten, hatten nur einen geringen Einfluss.

 

Trotz der staatlichen Zensur-Bestrebungen nahm das Internet innerhalb der Revolution eine zentrale Rolle ein. Facebook, YouTube und Twitter wurden zu wichtigen Werkzeugen innerhalb der Unruhen. Weitgehend ohne hierarchische Strukturen und traditionelle Organisationsformen wurde es so möglich, selbstbestimmt Informationen über Treffpunkte, Videos von Auseinandersetzungen oder auch Songs mit systemkritischen Inhalten weiterzuverbreiten. Die Revolution fand dadurch nicht nur auf den Straßen, sondern auch im virtuellen Raum statt. Der handschriftliche Dank an Facebook an der Wand der Sommerresidenz in Hammamet spiegelt dies deutlich wider.

 

Die Jasminrevolution in Tunesien stürzte einen Diktatur, der nach weit über zwanzig Jahren an der Macht unantastbar schien. Sie bildete dadurch einen Ausgang für die revolutionären Unruhen, die sich in Folge als Widerstand gegen autoritäre Herrschaftssysteme in mehreren nordafrikanischen Ländern entfalteten.

  

PALASTSÄLE FÜR STRASSENMUSIKER

 

Wie tiefgreifend die Veränderungsprozesse in Tunesien sind, wird sich symbolhaft in der Beantwortung der Frage zeigen, ob die zahlreichen Paläste des einstigen Diktators eine neue Bedeutung erhalten oder ob sie, wie bei so vielen Revolutionen zuvor, zu den Residenzen neuer Machthaber werden.

 

Zahllose Revolutionen sind versandet, weil sie in wesentlichen Bereichen die Strukturen des alten Systems übernommen und nur die darin tätigen Personen ausgetauscht haben. Um nachhaltige Veränderungen zu bewirken, müssen auf allen Ebenen die Türen aufgebrochen und die Räume mit einem neuen Leben erfüllt werden.

 

Derzeit sind die großen Paläste des ehemaligen Diktators in Tunis und Karthago von Militärkräften weiträumig abgesperrt. Sieht man von einigen verwüsteten Residenzen ab, ist eine Besichtigung oder gar eine Nutzung durch die Bevölkerung der Städte nicht möglich.

 

Denkbar wäre dagegen beispielsweise die Nutzung der Luxus-Villen als Jugendzentren, Übernachtungsmöglichkeiten für Obdachlose oder Dokumentationszentren. Eine ehemalige Luxussuite kann auch fantasievoll zu einem Spielsplatz für Kinder werden, die in einem Sandkasten spielen, der den ganzen Raum ausfüllt. Ebenso ließen sich Palastsäle von Straßenmusikerinnen nutzen werden, die dort zu offenen Sessions einladen.

 

Einige Gebäude sollten jedoch in ihrer derzeitigen Form erhalten bleiben, wie die Residenz in Hammamet. Das Gebäude wirkt emotional unmittelbar berührend als Mahnmal gegen die Arroganz der Macht, aber auch als Symbol der Möglichkeit gegen derartige Strukturen zu rebellieren und sie zu stürzen, wo immer sie Gestalt annehmen.

  

Wolfgang Sterneck, Juni 2011.

www.sterneck.net

 

Foto-Set:

- Hammamet - Scherben einer Diktatur °*

www.flickr.com/photos/sterneck/sets/72157627311732802

  

Dank an Moon °*

  

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Un cimetière militaire allemand à Solers pose question et

faire un historique sur son origine fait partie du devoir de

mémoire.

Quittant leur zone de débarquement en Normandie les 1er

et 2 août 1944 après la trouée d ‘Avranches, les alliés acculèrent d’abord l’adversaire à la Loire pour pivoter ensuite vers

le nord-est. Du 20 au 25 août, ils atteignirent la Seine entre Le

Havre et Troyes ; par endroits, des têtes de pont avaient déjà

été formées sur la rive est de la Seine. Le 25 août, le gouverneur militaire de Paris, le Général de l’infanterie von Choltitz,

signa la capitulation.

Vers le 25 août, les alliés - britanniques et canadiens sur la

gauche, américains sur la droite - passèrent à l’attaque sur

toute la largeur du front entre Le Havre et Troyes, au nordest. Dans ces manœuvres, le 7ème corps d’armée américain

avança vers Soissons, entre Paris et Fontainebleau, en livrant

bataille aux forces de la 1ère armée et de la 5ème armée blindée allemandes.

C’est dans ces combats que furent tués les soldats allemands

inhumés à Solers.

Le 30 août 1944, la 1ère armée américaine commençait la

création d’un cimetière provisoire sur une étendue de terrain

située à l’ouest de Solers, où elle inhuma tant les corps de

ses propres soldats que ceux de l’armée allemande. A gauche

de la route menant à Soignolles-en-Brie, elle enterra environ

2000 de ses morts et, à droite, un nombre à peu près égal de

soldats allemands. Il s’agissait presque exclusivement de victimes de combats très durs qui se déroulèrent au cours de la

seconde quinzaine d’août, en Marne inférieure, lors de la retraite du corps d’armée allemande, nommé Herresgruppe B.

Après la cessation des hostilités, les corps des soldats américains furent transférés au cimetière militaire d’Épinal, qui fut

aménagé de manière définitive, tandis que les pelouses allemandes passèrent sous l’administration des autorités françaises et furent agrandie par suite de l’addition de nombreuses

tombes provenant non seulement de la région avoisinante,

mais aussi de Troyes et de Chartres. C’est ainsi que les corps

des soldats allemands tués lors des combats de juin 1940

dans la région de la Marne furent transférés à Solers.

Dans le cadre de l’accord franco-allemand du 23 octobre

11954 concernant les tombes militaires, la nécropole de Solers

fut choisie pour devenir, après les travaux d’agrandissement

nécessaires, un des cimetières militaires allemands définitifs

en France.

L’Association Populaire Allemande pour l’Entretien des Sépultures Militaires, A. S. B.L, fut chargée, par le Gouvernement

Fédéral Allemand, de l’exécution des travaux de constructions et horticoles. Ceux-ci furent entrepris en avril 1960 et

terminés en juillet 1962. Aucune tombe ne fut plus ajoutée.

Les frais d’aménagements du cimetière ont été conjointement supportés par le Gouvernement Fédéral Allemand et

l’Association Populaire. Le 28 juillet 1962, le cimetière fut

inauguré solennellement en présence de nombreux parents

des disparus et il fut ensuite remis aux mains du public.

« Nous ne devrions pas quitter ce lieu sans nous pénétrer du

sacrifice de ceux qui reposent ici et sans emporter avec nous

leur muette exhortation : l’exhortation à la Paix. »

Tous les ans, le dimanche suivant le 11 novembre, à l’occasion du Jour de Deuil National Allemand, la commune s’associe aux cérémonies commémoratives.

Source : la revue allemande « Am Rande der Strassen »

Steampunk Jubilee 2024

LWL Museum Schiffhebewerk Henrichenburg

www.kostbarenatur.net/anwendung-und-inhaltsstoffe/gewoehn...

 

Der Löwenzahn hat fast alles zu bieten! Blätter für Salat und Tee, Blüten für leckeren Sirup und Wurzeln als Gemüse oder gar als Kaffee-Ersatz!

 

Lateinischer Name: Taraxacum officinale

 

Giftigkeit: ungiftig

 

Verwendbare Pflanzenteile: Blätter, Blüten, Knospen,Wurzeln

 

Fundorte: Wiesen, Äcker, Wegränder, Lichtungen

  

Löwenzahn als hübsches Trio

Auf Facebook hatte für heute die „Friedensbewegung 2014“ zu 24 Mahnwachen in der Bundesrepublik aufgerufen. Dem Kölner „AUFRUF ZUM FRIEDLICHEN WIDERSTAND! FÜR FRIEDEN! IN EUROPA! AUF DER WELT! FÜR EINE EHRLICHE PRESSE! & GEGEN DIE TÖDLICHE POLITIK DER FEDERAL RESERVE (einer privaten Bank)!“ folgten etwa 2-300 Menschen, welche sich auch vom immer wieder einsetzenden Regen und zwischenzeitlichen Hagelschauer nicht davon abhalten, ließen den großteils kruden Wortbeitragen zu folgen. Von der Kritik der Nahrungsmittelindustrie & einem Beitrag zu Lobbyismus, bist zur US Hochfinanz GmbH und dunklen „Mächten, die uns schon vor dem 2. Weltkrieg gesteuert haben“ war alles dabei.

Einer der Redner hatte sich sogar wie er mehrmals betonte 7 Jahre eingeschlossen um sich ausgiebig mit allen für ihn interessanten Themen zu beschäftigen, jetzt sei er bereit um seine Erkenntnisse weiterzugeben, aber er habe große Angst davor anschließend direkt ins Militärgefängnis zu wandern. Zwischendurch schrie er dann immer wieder laut ins Mikro „Wollt ihr den totalen Krieg“ woraufhin die Anwesenden fast geschlossen „Nein“ zurückschrien. Auch bei den anderen Rednern ging es eigentlich fast die ganze Zeit um irgendwelche finsteren Mächte welche nicht nur in der US Notenbank die Richtung vorgeben. Am Rand hatten sich dann etwas verspätet doch noch ein paar Junghippies mit 2 Transparenten pro Person eingefunden, aber sonst hatte das mit Antimilitarismus heute nicht viel zu tun. Das Wetter war jedoch auch zu schlecht um sich das Schauspiel noch länger anzuschauen.

 

PS: Zu Beginn protestierten am Rande einige SDS Mitglieder gegen die "Mischung aus verschwörungsideologischem Denken, rechtsesoterischer Lyrik, zutiefst antisemitischer Bildsprache und Truther-Propaganda" welche im Vorfeld durch die Friedensbewegung 2014 über die sozialen Netzwerke verbreitet wurde.

 

PPS: Bemerkenswert war mit, welches Eifer der Radweg freigehalten wurde, sobald sich ein Fahrrad nährte, schrie einer der Ordner laut "Achtung Fahrrad, Radweg bitte freimachen

Ein Karem (lit. "Spring of the Vineyard) is an ancient village of the Jerusalem District and now a neighborhood in southwest Jerusalem and the site of the Hadassah Medical Center.

According to Christian tradition, John the Baptist was born in Ein Karem, leading to the establishment of many churches and monasteries. In 2010 the neighborhood had a population of 2,000. It attracts three million visitors a year, one-third of them pilgrims from around the world.

 

Eine Stunde nach dem Urteil des Verwaltungsgerichtes, dass die Großdemonstration "Wald retten - Kohle stoppen!" am Hambacher Wald stattfinden kann, treffen sich die Organisator*innen an der Versammlungsfläche. Es ist bereits 16.30 Uhr und noch viel zu tun!

Schaubühne Berlin, September 2012, ©berlingazza

Eine Fotomontage mit den einzelnen Veränderungen meiner F800GS im Laufe der Zeit.

Eine Wanderung zum Marmorsteinbruch Engelsberg

EIN BROR

 

For vakraste visun' han fekk inging takk.

Folk heldt seg unna. Dei sa at han drakk.

◊◊◊

Ingin gjekk innom og såg kos det va'.

Dei trudde han rangla og drakk og va glad.

◊◊◊

At han stridde i einsesemd ingin kom på.

At sørja va' nerast ingin fekk sjå.

◊◊◊

Snart kjendest det mest som om verda va' aud.

Han bad ikkje nokon om hjelp i si naud.

◊◊◊

Og inging stod attmed og bad for has sjel,

den dagen han fløtta, drakk seg i hel.

 

Astrid Krog Halse

Foto: Johannes Dietschi © Hochschulkommunikation ZHdK. Freie Verwendung im Rahmen von Ankündigung und Berichterstattung zur Produktion

Unsere Exa

 

Ja! Ich gebe es zu! Das große Bild, dieser Vorläufer eines Selfies, ist nicht von mir gemacht worden.

Dieses Bild wurde seinerzeit von D...., einer lieben Freundin die ich in letzter Zeit viel zu wenig sehe, 1990 in Zittau aufgenommen.

Ich habe allerdings trotzdem die Rechte daran. Es ist mein Film und meine Exa 1b mit der die Aufnahme gemacht wurde. D....selbst besaß Exa 1a. Deshalb konnte sie auch so gut mit meiner Exa 1b umgehen.

Allerdings kannte sie an ihrer Kamera nur das Standardobjektiv.

Zum Zeitpunkt dieser Aufnahme hatte ich meine Exa gerade mit meinem Flektogon 2.8/20 bestückt.

Der Blickwinkel des Superweitwinkels war für D... sehr interessant gewesen.

Sie spielte ein bisschen mit meiner Exa 1 b und dann machte es „Klick“. Dieses Bild war im Kasten.

Das zweite Bild zeigt dieselbe Kamera ein paar Jahre später.

Damals war sie aber schon nicht mehr in meinem Besitz. Ich hatte sie an meinem Magdeburger Freund weiter gegeben.

Ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern wann mein Vater mit dieser gebrauchten Exa 1b ankam.

Er muss sie 1988/89 gekauft haben.

So richtig wusste er allerdings nicht, was er mit der Exa anstellen sollte.

Denn ich kann mich nicht entsinnen, dass er sie irgendwann richtig in den Einsatz genommen hatte.

Wahrscheinlich wollte er nur eine taktische Reserve haben wenn unsere Contax endgültig den Geist aufgaben. Deshalb wurde es eine Exa 1b.

Eine weise Voraussicht!

Als Mitte 1990 meine Contax D mit Verschlussschaden ausfiel war ich froh, auf die Exa zurückgreifen zu können.

Gemessen am Alter unserer anderen Spiegelreflexkameras war die Exa 1b die jüngste und modernste Kamera in unserem Arsenal.

Allerdings war sie auch die am Einfachsten gestrickte Spiegelreflexkamera unserer Sammlung.

Anders als die allgegenwärtigen Praktica - Kameras, die bekanntermaßen Weiterentwicklungen von VEB Zeiss Ikon Kameras bzw. KW- Niedersedlitz Kameras waren, haben die Exa ihre Wurzeln bei IHAGEE-Dresden.

Es ist schon interessant wie sich gerade die einfachere Exa im Laufe der Zeit entwickelt hatte.

Sammlern wird der Dresdner Kamerahersteller IHAGEE vielleicht durch die „Kine-Exakta“ oder die „Exakta-Varex“ etwas sagen. Und möglicherweise ist ihnen auch die Exa ein Begriff.

IHAGEE-Dresden war der letzte Dresdner Kamerahersteller der verstaatlicht und dann in das Kombinat Pentacon eingereiht wurde.

IHAGEE-Dresden machte sich vor Allem einen Namen durch die Herstellung hochwertiger Kleinbildspiegelreflexkameras.

Mitte der 1950-er Jahre wurde der Öffentlichkeit die Exakta-Varex vorgestellt.

Für die damalige Zeit war das eine bahnbrechende Kamerakonstruktion.

Nur dass sich Otto Normalverbraucher eine solche Kamera nicht leisten konnte. Dieser Fotoapparat wurde fast ausschließlich im Profibereich eingesetzt. Da IHAGEE-Dresden auch gern im Amateurbereich aufgestellt sein wollte, kam es zur Entwicklung der Exa.

Die Idee war gar nicht so schlecht.

Ein Käufer der Exa erhielt eine robuste, relativ einfach gestrickte und preiswerte Kamera. Und obendrein erhielt der Besitzer durch den Kauf Zugriff auf das umfangreiche Exakta-Varex - Zubehör.

Ein Exa - Besitzer konnte jederzeit vom Einsteigermodel auf die Profiversion wechseln und musste nicht das ganze Zubehör noch einmal beschaffen.

Mit der Übernahme von IHAGEE-Dresden durch Pentacon kam es zur Produktionseinstellung der Exakta-Varex.

Warum es zur Ersatzlosen Streichung einer Oberklassenkamera zugunsten von Mittelklassenkameras kam wissen nur die Götter und die dafür verantwortlichen SED-Funktionäre.

Allerdings wurde die Produktion der einfacheren Exa beibehalten. Sie wurde sogar modellgepflegt.

Die Exa kamen nun in einem deutlich gefälliger gestaltetem Gehäuse daher. Im Gehäuse unterschieden sich die Exa 1a und 1b nur minimal.

Das ursprüngliche IHAGEE-Dresden - Kamera - Design hatte mir nie so richtig gefallen.

Zusammen mit der Exa 1a gehörte Exa 1b zu der vorletzten Generation der Exa 1 im Kombinat Pentacon bzw. im Kombinat Carl-Zeiss-Jena.

Wurde die Exa 1a noch mit dem Bajonett der Exakta-Varex ausgestattet, besaß die Exa 1b das, in der DDR mittlerweile allgemeinverbindlichen, M42-Gewinde.

Einen eingebauten Belichtungsmesser mit TTL - Messung bekam die Exa nicht.

Diese Ausrüstung blieb den Prakticas vorbehalten.

Von der L - Praktica hatte sie allerdings die sehr praktische Rückspulkurbel bekommen. Diese Ausrüstung wusste ich ebenso zu schätzen wie den Schnellspannhebel.

Tatsächlich war die Exa die erste Kamera mit der ich eine Serie Bilder schießen konnte ohne dass ich die Kamera vom Auge nehmen musste.

Sehr interessant war die Ausführung des Exa – Suchers. Man konnte ihn, dem Einsatzzweck angepasst, austauschen

In Tradition der Exakta-Varex hatte man die Wahl zwischen einem Lichtschachtsucher, einem Pentaprismenaufsatz und einer Sucherlupe.

Bisweilen gab es auch einen Zubehörschuh, Das war allerdings abhängig von dem Sucher mit der die Exa ausgeliefert wurde. Eine Variante des Pentaprismenaufsatzes hatte einen Zubehörschuh.

Unsere Exa hatte zwar einen Pentaprismenaufsatz, besaß aber keinen Zubehörschuh.

Für uns war das kein Problem.

Denn von den Contax' her besaßen wir genügend Zubehörschienen.

Die Exa fügte sich relativ gut in unser Arsenal ein. Zumindest musste ich mich nicht sonderlich umstellen.

Sämtliche Objektive, die wir an unseren Contax einsetzten, waren mit der Exa kompatibel.

Und den Rest des Zubehörs konnte auch noch genutzt werden.

Trotzdem war mir klar, dass die Exa nur eine Übergangslösung sein konnte.

Die Kamera wäre eigentlich gar nicht so schlecht gewesen. Wenn man sie nicht mit einer solchen Zumutung von Verschluss ausgestattet hätte!

Die Konstrukteure hatten es bei dem einfachen Klappverschluss der Ur-Exa belassen.

Der war zwar kostengünstig und robust. Aber, technologisch bedingt, war er eben nicht der Schnellste.

Als die kürzeste Verschlusszeit standen 1/175s zu Buche. Neben den dem üblichen „B“ gab es dann an längeren Verschlusszeiten noch 1/30s; 1/60s und ein 1/125s.

Nicht, dass man damit nicht fotografieren konnte. Aber irgendwie fühlte ich mich bei der Exa in meine Ercona - Zeiten zurück versetzt.

Hätte mein Vater damals eine Exa II oder eine Exa 500 angebracht wäre ich wohl etwas länger bei dieser Kamera geblieben.

Doch so blieb es bei einem Intermezzo von einem halben Jahr.

Es wäre damals logisch gewesen sich eine Praktica - Kamera zu zulegen.

Zumal wir uns gerade in der Periode der „DDR-Ausverkaufs“ befanden in der DDR-Produkte regelrecht verschleudert wurden.

Doch von den Prakticas hatten wir erst mal die Nase voll. Früher gab es nichts Anderes. Doch jetzt drückten auch Kameras westlicher bzw. japanischer Produktion auf den Markt.

Ende 1990 war ich dann Besitzer einer Minolta X300s-Ausrüstung.

Und, wie ich schon bei anderen Beträgen sagte, das ist Stoff für eine andere Geschichte.

 

Today's Morning Walk

夏休み初日。今日だけは休みますw ということで、朝からお散歩♪

Taken with FUJI X-Pro2 + FUJINON 23mm f2 R WR

(for English scroll down)

 

Tilly Creutzfeldt-Jakob

ALLES MUSS RAUS - Ein Solo für Zwei

 

"ALLES MUSS RAUS ist ein sehr persönliches, teil biografisches Programm mit Liedern aus verschiedenen Genres, die mich im Laufe des Lebens geprägt haben. In diesem Stück hatte ich die Möglichkeit alle Facetten von Tilly zu zeigen, ob in Fummel oder in Boy Drag." - Tilly Creutzfeldt-Jakob

 

Regie: Sten Kuth

 

Incognito Bar & Showpalast - Berlin - 19. Oktober 2019

 

tilly.berlin

incognito-berlin.com

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Tilly Creutzfeldt-Jakob

ALLES MUSS RAUS - A Solo for Two

 

"ALLES MUSS RAUS is a very personal, partly biographical program with songs from different genres that have shaped me over the course of my life. In this piece I had the opportunity to show all facets of Tilly, whether in drag or in boy drag." - Tilly Creutzfeldt-Jakob

 

Directed by Sten Kuth

 

Incognito Bar & Showpalast - Berlin - October 19, 2019

 

tilly.berlin

incognito-berlin.com

Dieses Foto habe ich in einer kleineren Stadt am Meer aufgenommen. Diese Stadt war mit komplett weißen Häusern bebaut und blauen Fenster und Türen.

An eine Eiche

 

Durch deine Äste Vielgestalt

Bist, Eiche, du ein Wald im Wald!

 

Karl Mayer

Today's Afternoon Walk

夕方に富士森公園に行ってきました。近いので特別というわけではないのですがw 桜が結構咲き始めていました。

Z5 + Voigtländer APO-LANTHAR 50mm F2

Auf Facebook hatte für heute die „Friedensbewegung 2014“ zu 24 Mahnwachen in der Bundesrepublik aufgerufen. Dem Kölner „AUFRUF ZUM FRIEDLICHEN WIDERSTAND! FÜR FRIEDEN! IN EUROPA! AUF DER WELT! FÜR EINE EHRLICHE PRESSE! & GEGEN DIE TÖDLICHE POLITIK DER FEDERAL RESERVE (einer privaten Bank)!“ folgten etwa 2-300 Menschen, welche sich auch vom immer wieder einsetzenden Regen und zwischenzeitlichen Hagelschauer nicht davon abhalten, ließen den großteils kruden Wortbeitragen zu folgen. Von der Kritik der Nahrungsmittelindustrie & einem Beitrag zu Lobbyismus, bist zur US Hochfinanz GmbH und dunklen „Mächten, die uns schon vor dem 2. Weltkrieg gesteuert haben“ war alles dabei.

Einer der Redner hatte sich sogar wie er mehrmals betonte 7 Jahre eingeschlossen um sich ausgiebig mit allen für ihn interessanten Themen zu beschäftigen, jetzt sei er bereit um seine Erkenntnisse weiterzugeben, aber er habe große Angst davor anschließend direkt ins Militärgefängnis zu wandern. Zwischendurch schrie er dann immer wieder laut ins Mikro „Wollt ihr den totalen Krieg“ woraufhin die Anwesenden fast geschlossen „Nein“ zurückschrien. Auch bei den anderen Rednern ging es eigentlich fast die ganze Zeit um irgendwelche finsteren Mächte welche nicht nur in der US Notenbank die Richtung vorgeben. Am Rand hatten sich dann etwas verspätet doch noch ein paar Junghippies mit 2 Transparenten pro Person eingefunden, aber sonst hatte das mit Antimilitarismus heute nicht viel zu tun. Das Wetter war jedoch auch zu schlecht um sich das Schauspiel noch länger anzuschauen.

 

PS: Zu Beginn protestierten am Rande einige SDS Mitglieder gegen die "Mischung aus verschwörungsideologischem Denken, rechtsesoterischer Lyrik, zutiefst antisemitischer Bildsprache und Truther-Propaganda" welche im Vorfeld durch die Friedensbewegung 2014 über die sozialen Netzwerke verbreitet wurde.

 

PPS: Bemerkenswert war mit, welches Eifer der Radweg freigehalten wurde, sobald sich ein Fahrrad nährte, schrie einer der Ordner laut "Achtung Fahrrad, Radweg bitte freimachen

Crowne Plaza Dead Sea Hotel

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.

1. Kor 13, 1

Vom Mittelalter bis in die Neuzeit sind es in Ulm nur ein paar Schritte. Das gotische Münster mit dem höchsten Kirchturm der Welt steht nicht weit entfernt neben der »Neuen Mitte« Ulms mit ihrer modernen Architektur. Überragt wird die Stadt vom 161 Meter hohen Turm des Münsters, einem Meisterwerk gotischer Baukunst. Das Mittelschiff alleine hat eine Länge von 124 Meter. Im Jahre 1377 wurde mit dem Bau begonnen. Mehr als 500 Jahre sollten vergehen, bis 1890 der Schlussstein gesetzt wurde.

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TUNESIEN - DIE PALÄSTE DER MACHT UND DER ZORN DER REVOLUTION

 

In den Scherben der verwüsteten Strandvilla spiegeln sich gleichermaßen der Größenwahn des gestürzten tunesischen Diktators Ben Ali wie auch die Visionen der Befreiung.

  

DER AUSGEHÖHLTE LUXUS

 

Das monumentale Gebäude überragt den Strand. Einst schien es geradezu über ihn zu thronen. Große herrschaftliche Treppen führen hinauf. Den Eingangbereich überragen Säulen, die an die Größe antiker Reiche erinnern sollten.

 

Der beeindruckende unverdeckte Ausblick schließt Meer, Stadt und Land ein, während gleichzeitig die inzwischen an machen Stellen durchbrochenen Mauern einem Einblick auf das Gelände von Außen verhinderten. Die Küche bzw. die Räumlichkeiten für die Angestellten befanden sich dagegen in einem vom eigentlichen Gebäude abgetrennten Geschoss unterhalb des Bodens.

 

Über Jahre hinweg wurde das Anwesen am Strand von Hammamet vom Clan des ehemaligen tunesischen Machthabers Ben Ali als eine von zahlreichen Sommerresidenzen genutzt. Doch nun wirkt das Gebäude wie ein ausgehöhltes Symbol der einstigen Diktatur.

 

Die ehemals weißen Außenwände sind zum Teil rußgeschwärzt und mit Graffiti-Parolen überzogen. Im Inneren gibt es keine Wand, die nicht von zahllosen handgeschriebenen Botschaften geprägt ist. Die großflächigen Fensterfassaden sind völlig verschwunden. Der Boden ist stattdessen mit Scherben überhäuft, während sich im Swimmingpool entsprechende Trümmer stapeln. Die Holzveranda mit einer eigenen Bar ist abgebrannt, nur ein verkohltes Gestell erinnert daran.

 

Im Zuge des Aufstandes gegen das Regime Ben Alis wurde das Gelände im Januar 2011 gestürmt und verwüstet. Jahrzehntelang unterdrückte Gefühle fanden hier einen Ausgang.

  

DIE JASMIN-REVOLUTION

 

Die Jasmin-Revolution begann tragisch mit der Selbstverbrennung des 26-jährigen Gemüsehändlers Mohamed Bouazizi am 17. Dezember 2010. Sie wurde zu einem Fanal gegen die sozialen und politischen Missstände in Tunesien, die sich in Bouazizis Lebensbedingungen spiegelten.

 

Innerhalb weniger Wochen wuchs der Protest zu einer Massenbewegung an. Auf Demonstrationen und Streiks reagierte der Staatsapparat mit brutaler Härte. Dutzende unbewaffnete Menschen wurden bei den Protesten erschossen, worauf es mehrfach zu Straßenschlachten kam. Durch die Weigerung von Teilen des Militärs weiter gegen die Bevölkerung vorzugehen, verliert Ben Ali entscheidend an Stärke. Nachdem er Vermögenswerte in Höhe von rund 500 Millionen Euro ins Ausland transferieren ließ, flüchtete Ben Ali am 14. Januar 2011 nach Saudi-Arabien.

 

In Folge wurde eine Übergangsregierung gebildet, die den Übergang in ein parlamentarisches System ermöglichen soll. Nach Protesten gegen einige Mitglieder, die schon unter Ben Ali führende Positionen einnahmen, musste die Regierung jedoch mehrfach neu zusammengesetzt werden. Schrittweise folgten dann die Freilassung politischer Gefangener, die Aufhebung der Zensur, die Ansetzung von Wahlen und die Verurteilung von Ben Ali in Abwesenheit zu einer langen Gefängnisstrafe.

 

Im Mittelpunkt der Revolution standen die Forderung nach Meinungsfreiheit, demokratischer Mitbestimmung und Rechtsstattlichkeit, sowie das Ziel eines breiten materiellen Wohlstandes. Das prägende Grundgefühl war Bedürfnis nach freier Entfaltung im persönlichen wie im gesellschaftlichen Bereich ohne repressive Einschränkungen durch ein korruptes System. Die Grundwerte der Revolution entsprachen einem bürgerlichen Gesellschaftsbild. Islamistische Positionen nahmen dagegen eine völlig untergeordnete Rolle ein. Auch linke revolutionäre Zielsetzungen, die auf eine grundsätzliche Umgestaltung der Gesellschaft zielten, hatten nur einen geringen Einfluss.

 

Trotz der staatlichen Zensur-Bestrebungen nahm das Internet innerhalb der Revolution eine zentrale Rolle ein. Facebook, YouTube und Twitter wurden zu wichtigen Werkzeugen innerhalb der Unruhen. Weitgehend ohne hierarchische Strukturen und traditionelle Organisationsformen wurde es so möglich, selbstbestimmt Informationen über Treffpunkte, Videos von Auseinandersetzungen oder auch Songs mit systemkritischen Inhalten weiterzuverbreiten. Die Revolution fand dadurch nicht nur auf den Straßen, sondern auch im virtuellen Raum statt. Der handschriftliche Dank an Facebook an der Wand der Sommerresidenz in Hammamet spiegelt dies deutlich wider.

 

Die Jasminrevolution in Tunesien stürzte einen Diktatur, der nach weit über zwanzig Jahren an der Macht unantastbar schien. Sie bildete dadurch einen Ausgang für die revolutionären Unruhen, die sich in Folge als Widerstand gegen autoritäre Herrschaftssysteme in mehreren nordafrikanischen Ländern entfalteten.

  

PALASTSÄLE FÜR STRASSENMUSIKER

 

Wie tiefgreifend die Veränderungsprozesse in Tunesien sind, wird sich symbolhaft in der Beantwortung der Frage zeigen, ob die zahlreichen Paläste des einstigen Diktators eine neue Bedeutung erhalten oder ob sie, wie bei so vielen Revolutionen zuvor, zu den Residenzen neuer Machthaber werden.

 

Zahllose Revolutionen sind versandet, weil sie in wesentlichen Bereichen die Strukturen des alten Systems übernommen und nur die darin tätigen Personen ausgetauscht haben. Um nachhaltige Veränderungen zu bewirken, müssen auf allen Ebenen die Türen aufgebrochen und die Räume mit einem neuen Leben erfüllt werden.

 

Derzeit sind die großen Paläste des ehemaligen Diktators in Tunis und Karthago von Militärkräften weiträumig abgesperrt. Sieht man von einigen verwüsteten Residenzen ab, ist eine Besichtigung oder gar eine Nutzung durch die Bevölkerung der Städte nicht möglich.

 

Denkbar wäre dagegen beispielsweise die Nutzung der Luxus-Villen als Jugendzentren, Übernachtungsmöglichkeiten für Obdachlose oder Dokumentationszentren. Eine ehemalige Luxussuite kann auch fantasievoll zu einem Spielsplatz für Kinder werden, die in einem Sandkasten spielen, der den ganzen Raum ausfüllt. Ebenso ließen sich Palastsäle von Straßenmusikerinnen nutzen werden, die dort zu offenen Sessions einladen.

 

Einige Gebäude sollten jedoch in ihrer derzeitigen Form erhalten bleiben, wie die Residenz in Hammamet. Das Gebäude wirkt emotional unmittelbar berührend als Mahnmal gegen die Arroganz der Macht, aber auch als Symbol der Möglichkeit gegen derartige Strukturen zu rebellieren und sie zu stürzen, wo immer sie Gestalt annehmen.

  

Wolfgang Sterneck, Juni 2011.

www.sterneck.net

 

Foto-Set:

- Hammamet - Scherben einer Diktatur °*

www.flickr.com/photos/sterneck/sets/72157627311732802

  

Dank an Moon °*

  

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Cokaliong's newest acquisition, under refitting.

Am Samstag den 17. November rief die Gruppierung „Patrioten NRW“ zu einer Demonstration gegen den „Migrationspakt“ in Düsseldorf auf dem Johannes-Rau-Platz in Nähe des Landtags NRW auf. Insgesamt haben handgezählt 450 Nazis den Weg dorthin gefunden. Es waren viele unterschiedliche Spektren vertreten. Ich habe unter anderem Teilnehmer*innen von „Pegida NRW“, „Mütter gegen Gewalt“, dem „Frauenbündnis Kandel“ und die angekündigten Hooligans, die mit Dominik Roeseler angereist sind, gesehen.

 

Das Düsseldorfer Bündnis „Düsseldorf stellt sich Quer“ hatte zu Gegenprotesten aufgerufen. Von deren Stärke habe ich keine verlässlichen Zahlen, gefühlt waren es aber weniger als die 450 bei den Nazis.

 

Nach vielen und langen Redebeiträgen, ich erspare euch Einzelheiten, wurde sich dann für die geplante Demo aufgestellt. Nur eines, einige Redner*innen haben in widerlicher Manier Opfer von Gewaltverbrechen für ihre Zwecke missbraucht und diese für ihre plumpe Hetze benutzt.

 

Zu Beginn der Demo gab es kleinere Geplänkel, so auch als Aktivist*innen des Gegenprotestes den Hauptausgang blockierten. Kurzerhand wurden die Nazis von der Polizei an der Blockade vorbeigeführt. Im weiteren Verlauf kam es immer wieder zu Wortgefechten und einem Angriff von Nazis auf den Gegenprotest. Ein Antifaschist wurde hierbei verletzt und musste behandelt werden. Die Polizei brachte an dieser Stelle einen Nazi zu Boden, für ihn war das ‚Schaulaufen’ vorbei, er wurde mitgenommen.

 

Zurück am Platz gab es weitere Redebeiträge, bei denen bereits einzelne Nazis in Kleingruppen die Kundgebung verließen. Auch ich habe an dem Punkt die Berichterstattung abgebrochen.

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