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"Ein Zeichen setzen" means "to point the way", "to set an example" or "to take a stand". This pencil is from a local art school for young people; the words also connote a command to set down symbols on paper in this case.
Der Peterskirche kommt im Rahmen der BUGA Erfurt 2021 eine zentrale Bedeutung auf dem Petersberg zu. In der ehemaligen Klosterkirche wird eine Ausstellung zum Thema "Paradiesgärten - Gartenparadiese" präsentiert. Vorbereitend wurde die Peterskirche mit Sondermitteln des Freistaats Thüringen teilrestauriert und teilweise instandgesetzt. Sichtbares Zeichen sind die gereinigten und konservierten Außenfassaden, deren Mauerwerk von bemerkenswerter Qualität ist. Im Innenraum erfolgte eine Teilöffnung des hölzernen Lagerbodens aus dem 19. Jahrhundert und das Erdgeschoss wurde für die Ausstellung nutzbar gemacht.
Die Peterskirche (St. Peter und Paul) am südöstlichen Teil des früheren Petersklosters gelegen, ist eine dreischiffige romanische Pfeilerbasilika. Die ehemalige Kirche des einst einflussreichen Benediktinerklosters St. Peter und Paul ist einer der frühesten und bedeutendsten romanischen Kirchenbauten in Thüringen.Sie entstand in den Jahren 1103 bis 1147. Neben Dom und Severikirche bestimmte sie mit ihren der Stadt zugewandten Osttürmen jahrhundertlang das Erfurter Stadtbild. Hier fanden bis zum Ende des 13. Jahrhunderts zahlreiche Reichs- und Hoftage der deutschen Kaiser und Könige sowie Synoden statt.
1803 wurde das Kloster säkularisiert. Bei der Beschießung der von französischen Truppen besetzten Zitadelle Petersberg durch die Preußen im Jahr 1813 geriet das Kloster in Brand und die Kirche brannte aus. Die Klostergebäude wurden danach vollständig abgetragen. Die Peterskirche selbst wurde 1820 militärisches Proviantmagazin. Dazu wurden Ihre Türme abgebrochen und der Obergaden bis auf die Höhe der Seitenschiffe abgetragen. Das ehemalige Kirchengebäude, in das man drei Lagerebenen eingebaut hatte, erhielt darüber hinaus einen neuen Dachstuhl.
www.buga2021.de/pb/buga/home/gartenschau/die+peterskirche
www.erfurt.de/ef/de/erleben/sehenswertes/dom/108144.htm
St. Peter's Church is of central importance on Petersberg hill in the context of the BUGA (Federal Horticulture Show) Erfurt 2021. An exhibition on the theme of "Gardens of Paradise - Garden Paradises" is presented in the former monastery church. In preparation, St. Peter's Church was partially restored and repaired with special funds from the Free State of Thuringia. Visible signs are the cleaned and conserved exterior façades, whose masonry is of remarkable quality. In preparation, St. Peter's Church was partially restored and partially repaired with special funds from the Free State of Thuringia. Visible signs are the cleaned and conserved exterior facades, whose masonry is of remarkable quality. Inside, the wooden storage floor from the 19th century was partially opened up and the ground floor was made usable for the exhibition.
St. Peter's Church (St. Peter and Paul), located on the south-eastern part of the former St. Peter's Monastery, is a three-nave Romanesque pillar basilica. The former church of the once influential Benedictine monastery of St. Peter and Paul is one of the earliest and most important Romanesque church buildings in Thuringia.I t was built between 1103 and 1147. Alongside the Cathedral and St. Severin's Church, it defined Erfurt's cityscape for centuries with its eastern towers facing the city. Until the end of the 13th century, numerous Diets and Court Assemblies of the German emperors and kings as well as synods were held here.
The monastery was secularised in 1803. During the shelling of the Petersberg citadel, occupied by French troops, by the Prussians in 1813, the monastery caught fire and the church burnt out. The monastery buildings were then completely demolished. St. Peter's Church itself became a military storehouse for provisions in 1820. For this purpose, its towers were demolished and the clerestory was taken down to the level of the side aisles.The former church building, into which three storage levels had been built, was also given a new roof truss.
Aachen, City-Hall ---- Das gotische Aachener Rathaus ist neben dem Dom das markanteste Bauwerk im historischen Stadtkern der Stadt Aachen. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts errichtete die Aachener Bürgerschaft unter Leitung ihres amtierenden Bürgermeisters Gerhard Chorus (1285–1367) als Zeichen ihrer bürgerlichen Freiheit ein neues Rathaus. Bis dahin hatte das Mitte des 13. Jahrhunderts errichtete Grashaus als Rathaus gedient. Als Zugeständnis zum Königshaus musste die Bürgerschaft sich allerdings verpflichten, im neuen Rathaus einen Saal für das festliche Krönungsmahl einzurichten. Mit dem Bau wurde 1330 begonnen, wobei das Gebäude auf den Grundmauern eines verfallenen Palastbaus, der Aula Regia der Kaiserpfalz, aus der Karolingerzeit errichtet wurde. Der aus der Zeit Karls des Großen stammende Granusturm wurde übernommen und 14 Meter aufgestockt. Auch in der Rathaussüdseite sind noch Teile des aufgehenden karolingischen Mauerwerkes vorhanden[1]. Die Fertigstellung erfolgte 1349. Während das Rathaus als Verwaltungsgebäude und Festhaus für Reichsfeiern diente, wurden im Granusturm Urkunden und ein Teil der städtischen Waffen und Munition untergebracht. Der Turm diente außerdem als Gefängnis. Während des großen Stadtbrandes von 1656 verbrannte ein Teil der Dächer und Türme. Die zerstörten Teile wurden im barocken Stil wieder aufgebaut. In den Jahren 1727 bis 1732 führte der Aachener Baumeister Johann Joseph Couven eine grundlegende barocke Umgestaltung, insbesondere im Bereich der Vorderfassade und der Eingangstreppe durch. Der gotische Figurenschmuck sowie die Kreuzstöcke aus den Fenstern wurden entfernt. Auch die Innenräume wurden im barocken Stil umgestaltet. Einen Eindruck davon vermittelt heute noch der Sitzungssaal und der „Weiße Saal“ im Erdgeschoss.
Charakteristisch für die Phase sind die Holzvertäfelungen im Stil des Aachen-Lütticher Barock aus der Werkstatt von Jacques de Reux und die Wandgemälde des Malers Johann Chrysant Bollenrath. Einen Eindruck hiervon vermittelt das so genannte „Werkmeistergericht“. Der Saal war ursprünglich für ein Gremium von Geschworenen eingerichtet worden, die die Qualität der Aachener Tuche kontrollierten; später diente er als Amtszimmer der Oberbürgermeister.
Zur feierlichen Unterzeichnung des Friedensvertrags zur Beendigung des Österreichischen Erbfolgekrieges im Jahr 1748 wurde der Friedenssaal eingerichtet, aufgrund von Rangstreitigkeiten der Gesandten allerdings nicht genutzt. Als Kompensation hierfür erhielt die Stadt Aachen Portraits der Gesandten. Diese befinden sich heute in verschiedenen Sälen des Rathauses.
Heute werden im Rathaus originalgetreue Kopien der Reichskleinodien aus der Wiener Weltlichen Schatzkammer ausgestellt, die um 1915 im Auftrag von Kaiser Wilhelm II. für eine Ausstellung hergestellt wurden. Sie erinnern an die 31 Königskrönungen, die zwischen 813 und 1531 in Aachen stattfanden. Darunter befinden sich eine Kopie des Reichsevangeliars (eine Handschrift aus der Zeit Karls des Großen), das sogenannte Schwert Karls des Großen, die Reichskrone Ottos I. und der Reichsapfel.
Seit 2009 ist das Rathaus eine Station der Route Charlemagne. Im Rahmen dieses Projekts wurden die historischen Säle für Besucher geöffnet. Eine museale Ausstellung und der interaktive Guide Aixplorer erläutern die Geschichte und die Kunstwerke des Hauses und vermitteln einen Eindruck von den historischen Krönungsmählern. Zu den Kunstwerken zählen die Porträts von Kaiser Napoleon I. aus dem Jahr 1807 von Louis-André-Gabriel Bouchet und Kaiserin Joséphine von 1805 angefertigt von Robert Lefèvre.
Nach wie vor ist das Rathaus Sitz des Oberbürgermeisters und des Rates. Jährlich wird im Rathaus der Internationale Karlspreis verliehen.
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The Gothic Aachen Rathaus, or "Aachen City Hall", lies next to the Aachen Cathedral and is one of the most striking structures in the Altstadt of Aachen, Germany.In the first half of the 14th century, Aachen’s citizenry built the City Hall under the leadership of its acting mayor Gerhard Chorus (1285–1367) as a sign of their civic freedom, though they they did have to promise to establish a space in the new City Hall that could host the traditional meal that accompanies new coronations. Up to then, the nearby mid-13th century Grashaus (which is one of the city’s oldest still-standing structures) had served the community in that function. Construction began in 1330 on top of the foundations walls of the Aula Regia, part of the derelict Palace of Aachen, built during the Carolingian dynasty. Dating from the time of Charlemagne, the Granus Tower was incorporated into the structure as well. Additionally, masonry from that era was incorporated into the south side of the building as well.[1] The structure was completed in 1349, and while the City Hall served as the administrative center of the city, part of the city’s munitions and weaponry was housed in the Granus Tower, which also served for some time as a prison.During the great Fire of Aachen in 1656, portions of the roof and towers burned. The destroyed elements were then replaced in a baroque style. From 1727 until 1732 the Chief Architect of Aachen, Johann Joseph Couven, led a fundamental baroque remodeling of the structure, especially of the front façade and entry steps. The gothic figures and muntin adorning the windows were removed, and even the interior was remodeled in the baroque style. Today, the sitting room and the “White Hall” both still convey this change in style.
Characteristic of the time period, the wood paneling of the White Hall is in the style of Aachen-Liège baroque master Jacques de Reux, while the wall painting comes from master painter Johann Chrysant Bollenrath. This hall was originally for a panel of jurists who controlled the quality of cloth produced in Aachen, but the space would later serve as the main office for the mayor of Aachen.
At the treaty signing ceremony that ended the War of Austrian Succession in 1748, the “Peace Hall” was set up but was not used because of a dispute between the envoys. As a compensation for this, the city obtained portraits of the envoys, which can now be found hanging in the various spaces of the City Hall.
At the City Hall today, there are several replicas of royal material from the Viennese Treasury. These replicas were made around 1915 by order of Emperor Wilhelm II for an exhibition to recall the 31 imperial coronations that took place in Aachen between 813 and 1531. Among the replicas are a copy of the Vienna Coronation Gospels (a manuscript from the time of Charlemagne), the sword of Charlemagne, the Imperial Crown of Otto I, and a globus cruciger.
Since 2009, Aachen City Hall has been a station on the “Charlemagne Route”, a program through which historical spaces are open to visitors. At City Hall, a museum exhibition and the interactive guide “Aixplorer” explain the history and art of the building and give a sense of the historical coronation banquets that took place there. A portrait of Napoleon from 1807 (produced by Louis-André-Gabriel Bouchet) and one of his wife Joséphine from 1805 (made by Robert Lefèvre) are viewable as part of the tour.
As before, City Hall is the seat of the Mayor of Aachen as well as the City Council, and every year the Charlemagne Prize is given out there.
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Es ist nicht bekannt, welche Funktion dieses Zimmer hatte und wer dieses Appartement bewohnte.. Die ursprünglichen Möbel und Gemälde sind verloren. Die Tapete jedoch ist eine Besonderheit und gehört zu einer Gruppe von Wanddekorationen, die drei Räume im Obergeschoss schmücken. Es handelt sich dabei um Tapeten, die wie Gemälde mit Ölfarben auf Leinwand oder Rupfen gemalt wurden. 1754 kaufte Herzogin Elisabeth Albertine alle drei zusammen in Dresden. Die abgebildeten Blumen waren damals fast ausschließlich in Schlossgärten zu finden. Das florale Muster war somit auch ein Zeichen von Luxus.
It is not known what function this room had and who lived in this flat. The original furniture and paintings have been lost. The wallpaper, however, is a speciality and belongs to a group of wall decorations that adorn three rooms on the upper floor. These are wallpapers that were painted like paintings with oil colours on canvas or Hessian fabric (burlap). In 1754, Duchess Elisabeth Albertine bought all three together in Dresden. The flowers depicted were almost exclusively found in palace gardens at the time. The floral pattern was therefore also a sign of luxury.
Schloss Mirow wurde ab etwa 1709 als Witwensitz für Herzogin Christiane Aemilie Anthonie von Mecklenburg-Strelitz errichtet. Baumeister war Joachim Borchmann. Im Herzen des Baus hat sich der hochbarocke Festsaal des italienischen Stuckateurs Giovanni Battista Clerici in seiner ganzen Pracht erhalten. Kaum ein Besucher würde bei der äußeren Bescheidenheit des Schlosses solch einen fulminanten Saal erwarten. Zu den unerwartet prachtvollen Raumkunstwerken gehören auch jene des friderizianischen Rokokos. Der Eintritt Preußens in den Siebenjährigen Krieg verursachte in dem benachbarten Königreich einen fast völligen Stillstand der baulichen Aktivitäten. Die Künstler suchten nun anderswo nach neuen Aufträgen. Dieser historische Umstand führte dazu, dass in Mirow eine zweite Umgestaltungsphase unter Herzogin Elisabeth Albertine begann, die von 1756 bis 1761 ihr Appartement mit originären friderizianischen Innenraumdekorationen von höchster Qualität ausstatten ließ.
Für die Kulturgeschichte ist das Gebäude ein Schatz von unersetzlichem Wert. Die Region des ehemaligen Herzogtums Mecklenburg-Strelitz hat nämlich dramatische Verluste im 20. Jahrhundert erlitten: Das Residenzschloss in Neustrelitz wurde im Jahr 1945 ausradiert. Im selben Jahr fiel auch das Neubrandenburger Palais der Zerstörung anheim. Die ehemalige Sommerresidenz Hohenzieritz hat kriegsbedingt im Inneren bis auf wenige Überbleibsel ihren fürstlichen Glanz verloren. Das Untere Schloss in Mirow brannte schon im 19. Jahrhundert vollständig aus. Somit ist das Obere Schloss das letzte und einzige Denkmal überhaupt, in dem sich die herzogliche Wohnkultur der Mecklenburg-Strelitzer Dynastie erhalten hat.
Trotz der idyllischen Abgeschiedenheit reicht die Bedeutung des Schlosses weit über Mecklenburg-Vorpommern hinaus – bis in die ganze Welt hinein. Die berühmteste Schlossbewohnerin ist Queen Charlotte, die von ihrem Gemahl König Georg III. von Großbritannien „mein Schatz aus Strelitz“ genannt wurde. Nach ihr wurden die Millionenstadt Charlotte in den USA und viele Landmarken weltweit benannt. Aber auch die beliebte Paradiesvogelblume, die Strelitzie, verdankt ihren Namen dem einstigen Mirower Lottchen. Ihr Bruder Adolph Friedrich IV. kam als Fritz Reuters schräger Herzog „Dörchläuchting“ zu zweifelhaftem Ruhm und ihre Nichte Luise sollte die berühmteste aller preußischen Königinnen werden Nach 1761, dem Tod von Herzogin Elisabeth Albertine, kam der Hof nur noch zu Beerdigungen nach Mirow. Nach dem ersten Weltkrieg und der Enteignung der herzoglichen Familie wurde der Bau museal genutzt, später wurde das Schloss Dienststelle der Wehrmacht. Eine erste Renovierung des langsam verfallenden Schlosses gab es 1953, als es zu einem Altersheim umgewandelt wurde, das bis Ende der 1970-er Jahre bestand. Von der Geschichte des Hauses, seiner Bewohners und seiner Rettung nach der Wende von 1989 erzählt eine moderne Ausstellung.im Erdgeschoss
Nach dem Schlossbesuch lockt die Ruhe im Park. Auf geschwungenen Wegen, am Ufer des Sees, in barocken Alleen oder auf der Liebesinsel lässt es sich herrlich lustwandeln. Hier verbindet sich das Naturerlebnis mit den Spuren der Vergangenheit auf idyllische Art und Weise. Schloss und Park Mirow sind Teil eines ganzen Ensembles auf der Schlossinsel. Hier gibt es noch zwei weitere architektonische Höhepunkte: das Renaissancetorhaus und die Johanniterkirche, zu der auch die Familiengruft des Strelitzer Herzogshauses gehört. Im barocken Kavalierhaus gegenüber dem Schloss befinden sich ein Welcome Center und ein Café.
www.mv-schloesser.de/de/willkommen-auf-schloss-mirow/
Mirow Palace was built from around 1709 as a widow's residence for Duchess Christiane Aemilie Anthonie of Mecklenburg-Strelitz. The architect was Joachim Borchmann. At the heart of the building, the Baroque banqueting hall by Italian stucco artist Giovanni Battista Clerici has been preserved in all its splendour. Given the outward modesty of the palace, hardly any visitor would expect such a magnificent hall. The unexpectedly splendid works of interior art include those of the Frederician Rococo period. Prussia's entry into the Seven Years' War brought building activities in the neighbouring kingdom to an almost complete standstill. Artists now looked elsewhere for new commissions. This historical circumstance led to the beginning of a second remodelling phase in Mirow under Duchess Elisabeth Albertine, who had her flat furnished with original Frederician interior decorations of the highest quality from 1756 to 1761.
The building is a treasure of irreplaceable value for cultural history. The region of the former Duchy of Mecklenburg-Strelitz suffered dramatic losses in the 20th century: The residential palace in Neustrelitz was wiped out in 1945. In the same year, the palace in Neubrandenburg was also destroyed. The former summer residence in Hohenzieritz lost all but a few remnants of its princely splendour during the war. The Lower Palace in Mirow burnt down completely in the 19th century. This makes the Upper Palace the last and only monument to the ducal residential culture of the Mecklenburg-Strelitz dynasty.
Despite its idyllic seclusion, the castle's significance extends far beyond todays state of Mecklenburg-Western Pomerania - all over the world. The most famous resident of the castle was Queen Charlotte, who was called "my treasure from Strelitz" by her husband King George III of Great Britain. The metropolis of Charlotte in the USA and many landmarks around the world were named after her. The popular bird of paradise flower, the Strelitzia, also owes its name to the former Charlotte from Mirow. Her brother Adolph Friedrich IV achieved dubious fame as Fritz Reuter's quirky duke "Dörchläuchting" and her niece Luise was to become the most famous of all Prussian queens. After 1761, the death of Duchess Elisabeth Albertine, the court only came to Mirow for funerals. After the First World War and the expropriation of the ducal family, the building was used as a museum and later became a Wehrmacht office. The slowly decaying palace underwent its first renovation in 1953 when it was converted into a retirement home, which remained in existence until 1978. A modern exhibition on the ground floor tells the story of the house, its residents and its rescue after the fall of communism in 1989.
After visiting the palace, the tranquillity of the park beckons. Take a leisurely stroll along the winding paths, along the shores of the lake, along Baroque avenues or on the Island of Love. Here, the experience of nature is combined with traces of the past in an idyllic way. Mirow Palace and Park are part of a whole ensemble on Palace Island. There are two other architectural highlights here: the Renaissance gatehouse and the Church of the Order of St. John, which also houses the family crypt of the Mecklenburg-Strelitz ducal family. The Baroque Cavalier house opposite the Palace houses a Welcome Centre and a café.
Die Kirche wurde im Jahr 1692 geweiht, somit ist sie der älteste, nahezu im barocken Originalzustand erhaltene Teil des Schlosses. Die beheizbare Fürstenloge des absolutistisch regierenden Landesherren befindet sich direkt über dem Altar. Der vergoldete Rahmen, ein Meisterwerk hochbarocker Schnitzkunst in Norddeutschland, weist im oberen Bereich Krone und Mitra als Zeichen der weltlichen und kirchlichen Macht eines Fürstbischofs auf.
The church was consecrated in 1692, making it the oldest part of the castle that has been preserved almost in its original Baroque state. The heated Prince's Box of the absolutist sovereign is located directly above the altar. The gilded frame, a masterpiece of high baroque carving in northern Germany, features a crown and mitre in the upper section as a sign of the secular and ecclesiastical power of a prince-bishop.
Die Lübecker Bischöfe errichteten im 12. Jahrhundert am Eutiner See ihren Verwaltungssitz. Im Laufe des 13. Jahrhunderts wächst der Hof zu einer mittelalterlichen Burg aus einzelnen Häusern, Scheunen, Türmen und eigener Kapelle. 1320 wird Eutin ständiger bischöflicher Wohnsitz, das Bischofsamt bleibt in Lübeck..Das von ihnen beherrschte Territorium, genannt Hochstift oder Fürstbistum Lübeck umfasste ein Gebiet zwischen den Städten Plön und Lübeck, die beide nicht zum Herrschaftsgebiet gehörten. Die Wahl des ersten Fürstbischofs aus dem Haus der Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf im Jahr 1586 markiert den Beginn einer neuen Epoche. Vertraglich wird festgelegt, dass von da an dieses Amt bei diesem Hause bleibt. Eutin wird neben Schloss Gottorf die zweite landesherrschaftliche Residenz. Nach der Reformation wird das Gebiet zu einem weltlichen Fürstentum, behält jedoch seinen Namen. In den folgenden Jahrzehnten bauen die Fürstbischöfe die Anlage immer weiter aus, die nach der Reformation . Ab ca. 1640 zeigt sich das Schloss als geschlossene Vierflügelanlage. 1689 zerstört eine Brandkatastrophe große Teile des Schlosses. Nach dem Wiederaufbau erfolgen ab 1716 großzügige Umbauten im zeitgemäßen Stil repräsentativer Barockarchitektur. 1773 wird das Fürstbistum Lübeck im russisch-dänischen Tauschvertrag, dem sogenannten Vertrag von Zarskoje Selo, mit dem Herzogtum Oldenburg vereint. Dadurch werden die Fürstbischöfe aus dem Hause Schleswig-Holstein-Gottorf auch zu Herzögen von Oldenburg. Ab 1803 verlegen die Herzöge ihre Hofhaltung vollständig nach Oldenburg und Eutin wird Sommerresidenz. In dieser Zeit finden zahlreiche Gelehrte, Dichter oder Maler wie Johann Heinrich Wilhelm Tischbein den Weg an den Hof. Der barocke Schlossgarten wird zu einem weitläufigen englischen Landschaftsgarten umgewandelt. 1815 wird das Herzogtum Oldenburg zum Großherzogtum erhoben.1918 kommt es mit dem Ende der konstitutionellen Monarchie in Deutschland auch zum Thronverzicht des Großherzogs von Oldenburg. Schloss Eutin bleibt im Besitz der herzoglichen Familie,Zum Ende des Zweiten Weltkrieges sind bis Anfang der Fünfzigerjahre Flüchtlinge im Schloss einquartiert. 1961 können nach langjähriger Restaurierung erste Räumlichkeiten wieder zugänglich gemacht werden. 1967 wird Schloss Eutin unter Denkmalschutz gestellt.1992 bringt die herzogliche Familie nach weiteren Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahmen das Schloss, umfangreiche Teile der Sammlung und den Schlossgarten in die öffentlich-rechtliche Stiftung Schloss Eutin ein. Das Land Schleswig-Holstein übernimmt künftig weitere Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten und die Instandhaltung. Seit 2006 ist das Schloss Eutin wieder als Museum zugänglich.
www.schloss-eutin.de/schloss-gaerten/schloss/
Eutin is a district town in Schleswig Holstein with 12,000 inhabitants and a rich history.The bishops of Lübeck built their administrative seat at Lake Eutin in the 12th century. In the course of the 13th century, the court grew into a medieval castle consisting of individual houses, barns, towers and its own chapel. In 1320 Eutin becomes the permanent episcopal residence, the bishop's office remains in Lübeck..The territory they ruled, called the high diocese or prince-bishopric of Lübeck, comprised an area between the towns of Plön and Lübeck, neither of which belonged to the dominion. The election of the first prince-bishop from the house of the dukes of Schleswig-Holstein-Gottorf in 1586 marked the beginning of a new era. It is stipulated by contract that from then on this office remains with this house. Eutin becomes the second sovereign residence alongside Gottorf Palace. After the Reformation, the area becomes a secular principality, but retains its name. In the following decades, the prince-bishops continue to expand the castle complex, which after the Reformation . From around 1640 the castle appears as a closed four-winged complex. In 1689, a catastrophic fire destroys large parts of the castle. After reconstruction, the castle, or rather palace, was generously rebuilt from 1716 in the contemporary style of representative Baroque architecture. In 1773, the Prince-Bishopric of Lübeck is united with the Duchy of Oldenburg in the Russian-Danish exchange treaty, the so-called Treaty of Tsarskoe Selo. As a result, the prince-bishops from the House of Schleswig-Holstein-Gottorf also become dukes of Oldenburg. From 1803, the dukes move their court completely to Oldenburg and Eutin becomes their summer residence. During this time, numerous scholars, poets and painters such as Johann Heinrich Wilhelm Tischbein found their way to the court. The Baroque palace garden is transformed into an extensive English landscape garden. In 1815, the Duchy of Oldenburg was elevated to a Grand Duchy. In 1918, with the end of the constitutional monarchy in Germany, the Grand Duke of Oldenburg abdicated the throne. Eutin Palace remains in the possession of the ducal family. At the end of the Second World War, refugees are accommodated in the palace until the beginning of the 1950s. In 1961, after many years of restoration, the first rooms are made accessible again. In 1967, Eutin Palace is listed asa cuiltural monument. In 1992, after further renovation and restoration work, the ducal family transferred the palace, extensive parts of the collection and the palace garden to the Eutin Palace Foundation under public law. From then on, the state of Schleswig-Holstein has been responsible for further renovation and restoration work as well as maintenance. Eutin Palace has been open to the public as a museum again since 2006.
Star of David on the gable wall of a barn of the former farmyard in No. 39 Dorfstraße opposite the Village Church. The barn war built about 1870 and converted for residential purposes in recent years.
Über die Bedeutung dieses Zeichens konnte ich nichts herausfinden. Allerdings fand ich einen Artikel über ein brandenburgisches Dorf mit vielen Scheunen, und dort zeigte der Davidstern die Religion des Besitzers an.
Der Stadtbezirk Marzahn-Hellersdorf ist heute dicht besiedelt mit ca. 269.000 Einwohnern. Sie leben nicht nur in den Großsiedlungen aus den 1970-er und 1980-er Jahren. Der flächenmäßig größere Teil des Bezirks besteht aus Siedlungsgebieten mit überwiegend Ein- und Zweifamilienhäusern, die seit dem Ende des 19. Jahrhunderts um ehemalige Bauerndörfer entstanden sind. Kaulsdorf ist eines dieser Dörfer, dessen historischer Kern noch heute gut erhalten ist und unter Denkmalschutz steht.
I could not find out anything about the meaning of this sign. However, I found an article about a Brandenburg village with many barns, and there the Star of David indicated the religion of the owner.
The borough of Marzahn-Hellersdorf is today densely populated with about 269,000 inhabitants. They not only live in the large housing estates from the 1970s and 1980s. The larger part of the district in terms of area consists of settlement areas with mainly detached and semi-detached houses, which have been built around former farming villages since the end of the 19th century. Kaulsdorf is one of these villages, whose historical core is still well preserved and is listed as a historical monument.
Magazin: "Spektrum der Wissenschaft spezial" Artikel: "Der prähistorische Kode" (Kate Ravilious. Emde-Grafik nach: Genevieve von Petzinger, Andre Leroi-Courhan, David Lewis-Williams, Natalie Franklin)
Part of: "an apple a day keeps the doctor away - An ENSO (Japanese: circle, Japanisch: Kreis) a day .... " Aktion Kreis Tagebuch A circle diary - Start of the 365-days Project: 1. September // 40 Krapfentage 2015: 19. Zimt Donut ohne Rosine - Dunkin` Donuts Mariahilferstr
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Kurz vor dem Absturz
Ikarus-Figur am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Köln. Ikarus ist an dieser Stelle äußerst passend angebracht. Er schaut nämlich auf das Zeichen der Schande des Kölschen Klüngels: die mit Wasser gefüllte Baugrube der Nord-Süd-Bahn, die Stelle, an der das Kölner Stadtarchiv 2009 eingestürzt ist. Das Ende oder doch zumindest die extreme Verzögerung der hochfliegenden Träume der Verantwortlichen.
Stellt sich aber auch die Frage, warum die Figur an einer Schule angebracht ist. Soll sie die Schüler mahnen, keine Höhenflüge anzustreben, sondern sich immer schön vorsichtig und bedacht durchs Leben zu bewegen? Fragen über Fragen.
Icarus sculpture at the Friedrich Wilhelm Grammar School in Cologne. Icarus has been placed quite fittingly there. He looks on the sign of shame of the Cologne caucus: the big North-to-South subway construction hole filled with water, the place where the city archive collapsed in 2009. The end of the lofty dreams of the authorities.
And then there's also the question, why this sculpture has been attached to a school. Shall it warn the students not to strive for higher aims, but to move carefully and deliberately through life? Questions upon questions.
French postcard by Cinémagazine-Edition, no. 2061. Photo: Paramount. Elissa Landi in The Sign of the Cross (Cecil B. deMille, 1932).
Italian born actress and writer Elissa Landi (1904–1948) was rumored to be a descendant of Emperor Franz Joseph of Austria. During the 1920’s she appeared in British, French, and German films before traveling to the United States. In Hollywood, she became a popular star of the 1930s.
The plot of the film [spoiler!]: Marcus Superbus (Fredric March), the proud governor of Rome, falls in love with the Christian girl Mercia (Elissa Landi). Instead, he rejects the love of Emperor Nero's wife, Poppaea (Claudette Colbert), who then takes revenge. Marcus has Mercia kidnapped to his house and tries to 'convert' her by having the woman Ancaria (Joyzelle Joyner) perform a dance of lust, but Mercia is insensitive to her. She is arrested and imprisoned on Nero's orders. Marcus is so in love with Mercia that he converts to Christianity and dies with her in the arena, as food to the lions.
The Sign of the Cross is a typical pre-Code movie full of sex, violence, and debauchery, such as the daring scene in which Colbert bathes in asses milk (in reality powder cow milk) and invites a courtier to join her. So for a 1938 re-issue, several cuts were undertaken, such as Ancaria's 'lesbian dance', arena sequences involving women dying because of crocodiles and a gorilla, and some gladiator combat scenes. In 1944 DeMille made a new version in which the ancient story was framed within a modern prologue and epilogue, set in WWII. In 1993 a full restoration was done, in which the censorship cuts were put back and the 1944 framing was removed.
Source: IMDB, English Wikipedia.
Hollywood Hills and Hollywood Sign
Mulholland Drive is a street and road in the eastern Santa Monica Mountains of Southern California. It is named after pioneering Los Angeles civil engineer William Mulholland. The western rural portion in Los Angeles and Ventura Counties is named Mulholland Highway. The road is featured in innumerable movies, songs, and novels. David Lynch, who wrote and directed a film named after Mullholland Drive, has said that one can feel "the history of Hollywood" on it.
The main portion of the road, from Cahuenga Pass in Hollywood westward past Sepulveda Pass, was originally called Mulholland Highway and was opened in 1924. It was built by a consortium of developers investing in the Hollywood Hills. DeWitt Reaburn, the construction engineer responsible for the project, said while it was being built, "The Mulholland Highway is destined to be one of the heaviest traveled and one of the best known scenic roads in the United States."
The 21-mile (34 km) long mostly two-lane, minor arterial road loosely follows the ridgeline of the eastern Santa Monica Mountains and the Hollywood Hills, connecting two sections of U.S. Route 101, and crossing Sepulveda Boulevard, Beverly Glen Boulevard, Coldwater Canyon Avenue, Laurel Canyon Boulevard, Nichols Canyon Road, and Outpost Drive.
The road offers spectacular views of the Los Angeles Basin, the San Fernando Valley, and the Hollywood Sign.
Mulholland Drive is home to some of the most exclusive and most expensive homes in the world. Many of these homes are set back from the road and offer outstanding views of downtown Los Angeles.
(Wikipedia)
Der Mulholland Drive ist eine 34 Kilometer lange Panoramastraße im Los Angeles County. Sie ist nach dem Ingenieur William Mulholland benannt, der am Anfang des 20. Jahrhunderts die Trinkwasserversorgung der Stadt Los Angeles organisierte und so erst den Aufstieg der Stadt möglich machte.
Ein östliches Teilstück des Mulholland Drive verläuft auf dem Gelände des Griffith Park in den Hollywood Hills. Es handelt sich um einen nicht asphaltierten Sandweg zwischen Mt. Hollywood Drive im Osten und Mt. Lee Drive im Westen. Der Weg ist für den öffentlichen Fahrzeugverkehr gesperrt.
Der eigentliche Mulholland Drive verläuft durch die östlichen Santa Monica Mountains als zweispurige, kurvenreiche Straße. Er beginnt im Osten am U.S. Highway 101 in den Hollywood Hills und der erste Abschnitt bietet einen spektakulären Blick auf Los Angeles. Hier stehen einige der wertvollsten Villen des Großraums Südkalifornien und wohnen Prominente vorwiegend der Filmindustrie. Die Straße verläuft durch die Hügel vorbei an locker bebauten Wohngebieten und mehreren öffentlichen Parkanlagen, überquert den Interstate 405 am Sepulveda Pass und setzt sich nach Westen fort im Santa Monica Mountains National Recreation Area bis zum San Vincence Mountain Park. Dort führt heute auf dem ursprünglichen Verlauf der Straße ein nicht asphaltierter und für den motorisierten Verkehr gesperrter Wander- und Mountainbike-Weg, der das beliebte Naherholungsgebiet erschließt. Westlich des Parks wird der Mulholland Drive wieder zur Straße und er endet ebenfalls am Highway 101 bei Calabasas.
Kurz vor dem westlichen Ende des Mulholland Drive zweigt der Mulholland Highway ab, der ebenfalls zweispurig durch das Santa Monica Mountains National Recreation Area in den zentralen Santa Monica Mountains zum Pazifischen Ozean führt und wenige Kilometer westlich von Malibu am Küstenhighway California State Route 1 endet.
Der größte Abschnitt der heutigen Straße wurde im Jahre 1924 dem Verkehr übergeben. Beim Bau handelte es sich um ein Landerschließungsprojekt, das höhere Lebensqualität, frischere Luft und den Ausblick der Mittelgebirgskette vom Hollywood Freeway bis zur pazifischen Küste erschließen sollte. Die durchweg zweispurige Straße folgt im Wesentlichen dem Rücken der Santa Monica Mountains und hat heute aufgrund ihres kreuzungsreichen und verschlungenen Verlaufs eine verkehrstechnisch eher geringe Bedeutung. Sie dient der Erschließung der luxuriösen Wohngebiete und dem Freizeitverkehr.
(Wikipedia)
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Der Hamburger Leuchtturm ist ein Leuchtturm in Cuxhaven, der zwischen 1802 und 1804 von der Freien und Hansestadt Hamburg, zu der damals das Gebiet gehörte, erbaut wurde. Der Leuchtturm an der Alten Liebe ist eines der Wahrzeichen der Stadt und war bis 2001 in Betrieb.
Das Sandsteinportal am Eingang ist mit dem Wappen Hamburgs geschmückt, darunter erklärt eine Inschrift: „Nautis signum / sibi monumentum erexit / respublica hamburgensis / Ao MDCCCIII“ – „Den Seefahrern zum Zeichen, sich selber zum Denkmal errichtet vom Hamburger Staat im Jahre 1803“ Seine geografische Position: 53 Grad 52 Min. 22. Sek. nördlicher Breite und 8 Grad 42 Min. 34 Sek. östlicher Länge, diente als Nullpunkt des ehemaligen hamburgischen Kartensystems (Vermessungskarten) im Amt Ritzebüttel.
Leuchttürme und Leuchtfeuer galten immer schon als sehr wirksam, die Küste und die Elbmündung deutlich zu markieren, konnte man dieses Licht doch schon aus sehr großer Entfernung erkennen. So befand sich bereits ab 1644 ein Leuchtfeuer (offenes Kohlenfeuer) auf der Insel Neuwerk, um den von See kommenden Schiffen die Insel, aber auch die nahe Elbmündung anzuzeigen.
Standen zunächst an der Cuxhavener Elbmündung nur große Baken (hohe hölzerne Gestelle, wie die heute noch bestehende Kugelbake in Cuxhaven-Döse), die im Sturm gelegentlich umstürzten, wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein massiver Leuchtturm aus Backstein – der Hamburger Leuchtturm – nahe der „Alten Liebe“ errichtet. Der Turm kostete damals 102 000 Mark und wurde am 15. November 1805 in Betrieb genommen.
In diesem, aus fast einem Meter dicken Mauern bestehenden, viergeschossigen und 23 Meter hohen Leuchtturm (Feuerhöhe 24 Meter) führen Treppen mit insgesamt 104 Stufen bis zum Turmfeuer in der 18-eckigen Laterne. Die Laterne unter einer kupfergedeckten Haube hat einen Durchmesser von fünf Metern und besteht aus drei übereinander liegenden Reihen von Fenstern aus planem Spiegelglas.
Das ursprüngliche Turmfeuer bestand aus sieben so genannten Argandschen Reflektorlampen, speziellen Öllampen mit einem Runddocht (Rundbrenner, auch Argandbrenner nach dem Erfinder Aimé Argand). Die Lampen wurden zunächst mit Rüböl betrieben. Ihr Licht wurde jeweils von aus Kupfer gefertigten und versilberten Reflektoren (in dieser Kombination Lampe/Reflektor auch als Réverbèren bezeichneten Hohlspiegeln bzw. Parabolspiegeln) gebündelt, die man zuvor aus England bezogen hatte, und die einige Jahre später um zwei weitere ergänzt wurden. Entsprechende Verbesserungen, wie auch die Anlage im Leuchtturm Neuwerk, wurden durch Johann Georg Repsold bewirkt.
Wenn auch zunächst unterbrochen durch eine Pause während der Kontinentalsperre, strahlte das Leuchtfeuer schon anfänglich so weit, dass es auf See noch aus rund sechs Kilometern Entfernung recht gut zu sehen war. Durch technische Erfindungen und Entwicklungen erfolgten immer wieder Verbesserungen. 1892 wechselte man die Argandschen Lampen und ihre Reflektoren gegen eine so genannte Fresneloptik II. Ordnung und eine zentrale Lampe aus.
1899 wurde der Turm von Ferdinand Braun für seine bahnbrechenden Versuche mit der drahtlosen Telegrafie genutzt.
Von 1905 bis 1912 brannte im „Hamburger Leuchtturm“ erstmals ein Starkglühlicht (ein mit Leuchtgas betriebener Glühstrumpf), anschließend ein Petroleumglühlicht. 1927 wurde es durch eine elektrische Bogenlampe und 1937 schließlich durch elektrisches Glühlicht ersetzt. Nachdem der Leuchtturm in Cuxhaven bereits 1924 in die Liste der zu schützenden Baudenkmäler Hamburgs eingetragen wurde, wurden die Verblendsteine des Turms 1934 erneuert. In den 1980er Jahren sowie nach dem Besitzerwechsel 2005 wurde der Turm nochmals renoviert.
Seine Funktion als Leuchtturm und Seezeichen endete 2001 mit der Löschung des Feuers. 2002 erfolgte der Verkauf an private Eigentümer, da die Stadt Cuxhaven nicht die entsprechenden Mittel aufbringen konnte, den Turm zu unterhalten. Nachdem für den Turm 2004/05 beim Internet-Auktionshaus ebay geworben worden war, wechselte er nochmals an einen anderen privaten Eigentümer.
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Leuchtturm
English:
The Hamburg lighthouse is a lighthouse in Cuxhaven, which was built from 1802 to 1804 of the Free and Hanseatic City of Hamburg, was one of those days the area. The lighthouse at the old Love is one of the landmarks of the city and was until 2001.
The sandstone at the entrance portal is decorated with the arms of Hamburg, including an inscription says: "Nautis signum / sibi monumentum erexit / respublica hamburgensis / Ao MDCCCIII" - "From the sea as a sign themselves up to the monument erected by the State of Hamburg in 1803," His geographical position: 53 degrees 52 min 22nd Seconds north latitude and 8 degrees 42 min 34 sec east longitude, which served as the origin of the former Hamburg Card Systems (Survey maps) in the Office Ritzebüttel.
Lighthouses and beacons has always been regarded as very effective, the coast and the Elbe estuary mark clearly, one could see this light but even from very far away. Sun was already starting in 1644 lighthouse (open charcoal fire on the island) Neuwerk to view the ships coming from the sea, the island, but also the nearby Elbe estuary.
Focused first on the Elbe Cuxhaven only great beacons (high wooden frames, as the still existing Kugelbake in Cuxhaven-Dosen), the occasional overturned in the storm was at the beginning of the 19th Century, a massive brick lighthouse - the Hamburg Lighthouse - near the "Old Love", is established. The tower then cost 102 000 mark and was on 15 November 1805 put into operation.
In this, from nearly one meter thick walls of existing four-story and 23-meter-high lighthouse (fire height 24 meters) with a total of 104 steps stairs lead up to the fire tower in the 18-square lantern. The lantern under a copper-dome has a diameter of five meters and consists of three stacked rows of windows planem mirror glass.
The original fire tower consisted of seven so-called Argand reflector lamps, special lamps with a round wicks (Rundbrenner, even after the inventor Aimé Argand Argand burner). The lamps were first run on rapeseed oil. Their light was in each case of copper and silver-finished reflectors (in this combination lamp / reflector Reverbère referred to as concave mirrors or parabolic) bundles, which had been previously obtained from England, and were completed several years later by two more. These improvements, as well as the investment in the lighthouse Neuwerk were caused by Johann Georg Repsold.
Although initially interrupted by a pause during the Continental Blockade, the beacon has shone at first so far that it could be seen at sea or from about six kilometers away quite well. Technical inventions and developments made repeatedly improvements. 1892 that we changed the Argand lamps and reflectors made against so-called Fresneloptik second order and a single lamp.
In 1899, the Tower of Ferdinand Braun for his pioneering experiments with wireless telegraphy was used.
From 1905 to 1912 burned in the Hamburger Lighthouse "the first time a Starkglühlicht (one powered by coal gas mantle), then a Petroleumglühlicht. In 1927 it was powered by an electric arc lamp and in 1937 finally replaced by electric incandescent lamp. After the beacon was registered in Cuxhaven in 1924 in the list of protected monuments in Hamburg, were renewed, the Brick Tower of 1934th In the 1980s and after the change of ownership was again renovated in 2005, the tower.
Its function as a lighthouse beacon, and ended in 2001 with the extinction of the fire. 2002, was sold to private owners, as the city of Cuxhaven could not muster the resources to maintain the tower. After it had been advertised for the tower during 2004/05 Internet auctioneer ebay, he again moved to another private owner.
Sourche
Zeichen des Aufbruchs. Mehr dazu im Blog: ines-seidel.de/2013/11/aufbruch-der-bucher/
more about this altered book in my blog: ines-seidel.de/2013/11/aufbruch-der-bucher/?lang=en
Objekt als Zeichen
Plakat - Poster designed by Sarah Brunner 1996.
Image from Rambow Studenten - 5 Jahre Grafik-Design an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe.
Rambow Students
5 Years of Graphic Design at the Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe.
Published by Hatje Cantz Verlag (I think).