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Das Leibnizdenkmal im Innenhof des neuen Campus der Universität Leipzig (Leibnizforum) ehrt den Mathematiker, Philosophen, Physiker, Politiker und Diplomaten Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716), der am 6. Juli 1646 in Leipzig geboren wurde und an der hiesigen Universität studierte. Er gilt als der Universalgelehrte seiner Zeit, als einer der bedeutendsten Philosophen des 17./18. Jahrhunderts und als wichtiger Vordenker der Aufklärung.
Leibniz steht als überlebensgroße Bronzestatue auf einem quadratischen ebenfalls bronzenen Postament. Der Unterbau des Denkmals ist aus Granit. Leibniz ist im Kostüm seiner Zeit als „Fürst der Wissenschaft“ dargestellt, der die Vereinigung von Theorie und Praxis in allen Wissenschaftsbereichen anstrebte. Er stützt sich rechts auf einen Globus als Zeichen der Macht und hält ein aufgeschlagenes Buch als Gelehrtencharakteristikum, was seinen historischen Handlungsspielraum charakterisiert.
Zur Kennzeichnung seiner umfassenden wissenschaftlichen Bedeutung sind am Postament auf vier Tafeln die zu seiner Zeit üblichen vier Fakultäten der Universität als Frauengestalten dargestellt. Bei der Philosophie auf der Vorderseite dient der Spiegel als Attribut der Selbsterkenntnis und die Eule als das der Gelehrsamkeit und des Wissens. Die Jurisprudenz auf der linken Seite hält ein Gesetzesbuch, auf dem eine Waage abgebildet ist. Auf der Rückseite ist die Theologie mit Kreuz und aufgeschlagener Bibel dargestellt. Bei der allegorischen Darstellung der Medizin auf der rechten Seite trinkt die Äskulapnatter, das Symboltier der Mediziner und Ärzte aus einer Schale.
de.wikipedia.org/wiki/Leibnizdenkmal_(Leipzig)
The Leibniz Monument in the courtyard of the new campus of the University of Leipzig (Leibnizforum) honours the mathematician, philosopher, physicist, politician and diplomat Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716), who was born in Leipzig on 6 July 1646 and studied at the local university. He is considered the polymath of his time, one of the most important philosophers of the 17th/18th centuries and an important pioneer of the Enlightenment.
Leibniz stands as a larger-than-life bronze statue on a square, also bronze, pedestal. The base of the monument is made of granite. Leibniz is depicted in the costume of his time as the "Prince of Science", who strove to unite theory and practice in all areas of science. He leans on a globe on the right as a sign of power and holds an open book as a scholar's characteristic, which characterises his historical scope of action.
To mark his comprehensive scholarly significance, the four faculties of the university customary in his time are depicted as female figures on four panels on the pedestal. In the case of philosophy on the front, the mirror serves as the attribute of self-knowledge and the owl as that of scholarship and knowledge. Jurisprudence on the left holds a law book on which a scale is depicted. On the reverse side, theology is depicted with a cross and an open Bible. In the allegorical representation of medicine on the right, the Aesculapian snake, the symbolic animal of physicians and doctors, is drinking from a bowl.
die vier Köpfe sind das Zeichen für Sardinien
le quattro teste sono il simbolo di Sardegna
the four heads are the symbol of Sardinia
geöffnet am Samstag und Sonntag und in den Ferien von 12:00 bis 14:00 Uhr und von 16:00 Uhr bis.....
wenn die Sonne scheint
Hmm, was gibt es denn hier leckeres zu entdecken? ;-)
"Orange Your City": Dortmund setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen
hier am Phoenixplatz neben dem alten Hochofen
"Orange Your City": Dortmund sets an example against violence against women
here at Phoenixplatz next to the old blast furnace
Found on a grave from the 1850s in the Alter Friedhof (old cemetery) in Darmstadt, Germany.
The symbol of the snake devouring its own tail represents cyclicality, unity, or infinity, and it can often be found on classical graves. In the romantic period, the butterfly was a sign of the hope of resurrection (larva, pupa, butterfly), it also represented the soul freed from all material.
Die Schlangendarstellung, der Uroboros, ist Symbol der Materie in ewig wiederkehrenden Zyklen - ein beliebtes Symbol der klassizistischen Zeit. Der Schmetterling wurde in der Zeit der Romantik häufig auf Grabsteinen abgebildet - er ist Zeichen der Auferstehungshoffnung (Larve - Puppe - Schmetterling) und damit auch der Metarmophose. Der Schmetterling ist gleichsam Zeichen der von der Materie befreiten Seele.
Sieht so aus, als ob diese Jungs für's Synchronschwimmen trainieren. Übrigens: Im Zeichen der Gleichberechtigung dürfen auch Männer seit 2015 an Weltmeisterschaften teilnehmen, Olympische Spiele sind jedoch immer noch ein No-Go.
Looks like these chaps are exercising Synchronized Swimming. Fun fact: As a sign of equal opportunity men are allowed to take part in world championships since 2015, but Olympic Games are still a No-Go.
The winter aconite carries the cold season in its name. Nevertheless, it is a sign of approaching spring.
Der Winterling trägt die kalte Jahreszeit im Namen. Trotzdem ist er ein Zeichen für den nahenden Frühling.
This area in Southern Argentina looks like a tidal swamp to me.
Diese Region im südlichen Argentinien sieht aus wie ein Wattenmeer. Oder sind es Zeichen einer Überflutung?
Credits: ESA/NASA
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45 Jahre
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Bei Fahrzeugen der ersten Serie von Anfang 1968 bis Frühjahr 1970 sitzt die Blink-Standlichtkombination auf den vorderen Stoßstangen auf, zudem haben die äußeren Hauptscheinwerfer einen etwas größeren Durchmesser als die Inneren.
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Den Motor mit 1779 cm³ Hubraum bot Alfa Romeo als Ergänzung zu den beiden Vierzylinder-Motoren mit 1,3 und 1,6 l Hubraum schon ab 1967 in anderen Modellen an.
Die Bezeichnung „1750“ nach dem unüblich gerundeten Hubraum sollte an den berühmten Vorkriegs-Sechszylinder 6C 1750 erinnern.
Die maximale Motorleistung betrug in der Grundversion 83 kW (113 DIN-PS) bei 5500/min. In späteren Modellen wie etwa in der Alfetta wurde der gleiche Motor als „1,8-Liter“ bezeichnet.
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Das Stammwerk von Alfa Romeo im Bezirk Portello von Mailand entstand 1906 als weiteres Automobilwerk des französischen Unternehmers Alexandre Darracq und Sitz seiner italienischen Niederlassung Società Anonima Italiana Darracq.
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Am 24. Juni 1910 änderten die neuen Unternehmer aus der Lombardei die Firma der Gesellschaft in Società Anonima Lombarda Fabbrica Automobili (wörtlich übersetzt „Aktiengesellschaft Lombardische Automobilfabrik“) und wählten A.L.F.A. als ihre Kurzbezeichnung.
The Alfa Romeo 1750 Berlina
The 1750 Berlina sedan was introduced in 1967, together with the 1750 GTV coupe and 1750 Spider. The 1750 models replaced the earlier Alfa Romeo Giulia Berlina.
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C1 Menü - Presets:
-- individuelles programmierbares Menü: - alle kamerainternen Transformationen ausgeschalten!
-- all internal camera postprocessings OFF
Camera Panasonic DMC-TZ41
P
Image Stabilization Off
Transform Off
Intelligent Exposure Off
Intelligent Resolution Off
Color Effect Off
Conversion Lens Off
i-contrast OFF
Scene Mode Off
Image Quality High
AFArea Mode autofocus points: 23
ISO Speed 100
Exposure Bias - 0.66 EV
Burst Mode Infinite
Exposure Mode Auto bracket, 3 shots
This area in Southern Argentina looks like a tidal swamp to me.
Diese Region im südlichen Argentinien sieht aus wie ein Wattenmeer. Oder sind es Zeichen einer Überflutung?
Credits: ESA/NASA
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Das Harmelin-Haus ist ein 63 Meter langes Gebäude am Nordende der Nikolaistraße. Der bauplastische Schmuck des fünfgeschossigen Gebäudes konzentriert sich auf die dritte Etage und die Erker. Die Fenster der dritten Etage sind durch säulengestützte Rundbogen überspannt, in deren Innerem Reliefs von Männerköpfen angebracht sind. Die Erker haben im zweiten Obergeschoss je fünf Säulen. Darauf rahmen Figuren am nördlichen Erker der Längsseite die Zeichen „MH“ (für Marcus Harmelin) und am südlichen „1913-14“ (für die Bauzeit) ein. Die Erkerfenster im ersten Obergeschoss sind von Reliefs aus Figuren und Ornamenten umgeben.Das Gebäude war derFirmensitz des Rauchwarenhändlers Harmelin, einer der führenden Firmen der Branche, die damals in Leipzig in Leipzig ihr bedeutendstes internationales Zentrum hatte. Diese Bedeutung schwand durch Importbeschränkungen nach der Machtergreifung der Nazis in Deutschland 1933. Viele der Firmen hatten jüdische Besitzer, so auch die Harmelins.1939 wurde die Firma als jüdisches Unternehmen liquidiert. Die Familie Harmelin musste emigrieren und kam auch teilweise um. Heute wird das Harmelinhaus nach grundlegender Restaurierung und Beseitigung der Kriegsschäden als Hotel genutzt.
de.wikipedia.org/wiki/Harmelin-Haus
The Harmelin House is a 63 metre long building at the northern end of Nikolaistrasse. The sculptural decoration of the five-storey building is concentrated on the third floor and the bays. The windows on the third floor are spanned by round arches supported by columns, inside which are reliefs of men's heads. The bays each have five columns on the first floor. Figures frame the signs ‘MH’ (for Marcus Harmelin) on the northern bay on the long side and ‘1913-14’ (for the construction period) on the southern bay. The oriel windows on the first floor are surrounded by reliefs of figures and ornaments. and the building was the headquarters of the fur merchant Harmelin, one of the leading companies in the industry, which at the time had its most important international centre in Leipzig. This importance dwindled due to import restrictions after the Nazis came to power in Germany in 1933. Many of the companies had Jewish owners, including Harmelin's. In 1939, the company was liquidated as a Jewish business. The Harmelin family had to emigrate and some of them perished. Today, the Harmelinhaus is used as a hotel following thorough restoration and repair of the war damage.
Der Peterskirche kommt im Rahmen der BUGA Erfurt 2021 eine zentrale Bedeutung auf dem Petersberg zu. In der ehemaligen Klosterkirche wird eine Ausstellung zum Thema "Paradiesgärten - Gartenparadiese" präsentiert. Vorbereitend wurde die Peterskirche mit Sondermitteln des Freistaats Thüringen teilrestauriert und teilweise instandgesetzt. Sichtbares Zeichen sind die gereinigten und konservierten Außenfassaden, deren Mauerwerk von bemerkenswerter Qualität ist. Im Innenraum erfolgte eine Teilöffnung des hölzernen Lagerbodens aus dem 19. Jahrhundert und das Erdgeschoss wurde für die Ausstellung nutzbar gemacht.
Die Peterskirche (St. Peter und Paul) am südöstlichen Teil des früheren Petersklosters gelegen, ist eine dreischiffige romanische Pfeilerbasilika. Die ehemalige Kirche des einst einflussreichen Benediktinerklosters St. Peter und Paul ist einer der frühesten und bedeutendsten romanischen Kirchenbauten in Thüringen.Sie entstand in den Jahren 1103 bis 1147. Neben Dom und Severikirche bestimmte sie mit ihren der Stadt zugewandten Osttürmen jahrhundertlang das Erfurter Stadtbild. Hier fanden bis zum Ende des 13. Jahrhunderts zahlreiche Reichs- und Hoftage der deutschen Kaiser und Könige sowie Synoden statt.
1803 wurde das Kloster säkularisiert. Bei der Beschießung der von französischen Truppen besetzten Zitadelle Petersberg durch die Preußen im Jahr 1813 geriet das Kloster in Brand und die Kirche brannte aus. Die Klostergebäude wurden danach vollständig abgetragen. Die Peterskirche selbst wurde 1820 militärisches Proviantmagazin. Dazu wurden Ihre Türme abgebrochen und der Obergaden bis auf die Höhe der Seitenschiffe abgetragen. Das ehemalige Kirchengebäude, in das man drei Lagerebenen eingebaut hatte, erhielt darüber hinaus einen neuen Dachstuhl.
www.buga2021.de/pb/buga/home/gartenschau/die+peterskirche
www.erfurt.de/ef/de/erleben/sehenswertes/dom/108144.htm
St. Peter's Church is of central importance on Petersberg hill in the context of the BUGA (Federal Horticulture Show) Erfurt 2021. An exhibition on the theme of "Gardens of Paradise - Garden Paradises" is presented in the former monastery church. In preparation, St. Peter's Church was partially restored and repaired with special funds from the Free State of Thuringia. Visible signs are the cleaned and conserved exterior façades, whose masonry is of remarkable quality. In preparation, St. Peter's Church was partially restored and partially repaired with special funds from the Free State of Thuringia. Visible signs are the cleaned and conserved exterior facades, whose masonry is of remarkable quality. Inside, the wooden storage floor from the 19th century was partially opened up and the ground floor was made usable for the exhibition.
St. Peter's Church (St. Peter and Paul), located on the south-eastern part of the former St. Peter's Monastery, is a three-nave Romanesque pillar basilica. The former church of the once influential Benedictine monastery of St. Peter and Paul is one of the earliest and most important Romanesque church buildings in Thuringia.I t was built between 1103 and 1147. Alongside the Cathedral and St. Severin's Church, it defined Erfurt's cityscape for centuries with its eastern towers facing the city. Until the end of the 13th century, numerous Diets and Court Assemblies of the German emperors and kings as well as synods were held here.
The monastery was secularised in 1803. During the shelling of the Petersberg citadel, occupied by French troops, by the Prussians in 1813, the monastery caught fire and the church burnt out. The monastery buildings were then completely demolished. St. Peter's Church itself became a military storehouse for provisions in 1820. For this purpose, its towers were demolished and the clerestory was taken down to the level of the side aisles.The former church building, into which three storage levels had been built, was also given a new roof truss.
Aachen, City-Hall ---- Das gotische Aachener Rathaus ist neben dem Dom das markanteste Bauwerk im historischen Stadtkern der Stadt Aachen. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts errichtete die Aachener Bürgerschaft unter Leitung ihres amtierenden Bürgermeisters Gerhard Chorus (1285–1367) als Zeichen ihrer bürgerlichen Freiheit ein neues Rathaus. Bis dahin hatte das Mitte des 13. Jahrhunderts errichtete Grashaus als Rathaus gedient. Als Zugeständnis zum Königshaus musste die Bürgerschaft sich allerdings verpflichten, im neuen Rathaus einen Saal für das festliche Krönungsmahl einzurichten. Mit dem Bau wurde 1330 begonnen, wobei das Gebäude auf den Grundmauern eines verfallenen Palastbaus, der Aula Regia der Kaiserpfalz, aus der Karolingerzeit errichtet wurde. Der aus der Zeit Karls des Großen stammende Granusturm wurde übernommen und 14 Meter aufgestockt. Auch in der Rathaussüdseite sind noch Teile des aufgehenden karolingischen Mauerwerkes vorhanden[1]. Die Fertigstellung erfolgte 1349. Während das Rathaus als Verwaltungsgebäude und Festhaus für Reichsfeiern diente, wurden im Granusturm Urkunden und ein Teil der städtischen Waffen und Munition untergebracht. Der Turm diente außerdem als Gefängnis. Während des großen Stadtbrandes von 1656 verbrannte ein Teil der Dächer und Türme. Die zerstörten Teile wurden im barocken Stil wieder aufgebaut. In den Jahren 1727 bis 1732 führte der Aachener Baumeister Johann Joseph Couven eine grundlegende barocke Umgestaltung, insbesondere im Bereich der Vorderfassade und der Eingangstreppe durch. Der gotische Figurenschmuck sowie die Kreuzstöcke aus den Fenstern wurden entfernt. Auch die Innenräume wurden im barocken Stil umgestaltet. Einen Eindruck davon vermittelt heute noch der Sitzungssaal und der „Weiße Saal“ im Erdgeschoss.
Charakteristisch für die Phase sind die Holzvertäfelungen im Stil des Aachen-Lütticher Barock aus der Werkstatt von Jacques de Reux und die Wandgemälde des Malers Johann Chrysant Bollenrath. Einen Eindruck hiervon vermittelt das so genannte „Werkmeistergericht“. Der Saal war ursprünglich für ein Gremium von Geschworenen eingerichtet worden, die die Qualität der Aachener Tuche kontrollierten; später diente er als Amtszimmer der Oberbürgermeister.
Zur feierlichen Unterzeichnung des Friedensvertrags zur Beendigung des Österreichischen Erbfolgekrieges im Jahr 1748 wurde der Friedenssaal eingerichtet, aufgrund von Rangstreitigkeiten der Gesandten allerdings nicht genutzt. Als Kompensation hierfür erhielt die Stadt Aachen Portraits der Gesandten. Diese befinden sich heute in verschiedenen Sälen des Rathauses.
Heute werden im Rathaus originalgetreue Kopien der Reichskleinodien aus der Wiener Weltlichen Schatzkammer ausgestellt, die um 1915 im Auftrag von Kaiser Wilhelm II. für eine Ausstellung hergestellt wurden. Sie erinnern an die 31 Königskrönungen, die zwischen 813 und 1531 in Aachen stattfanden. Darunter befinden sich eine Kopie des Reichsevangeliars (eine Handschrift aus der Zeit Karls des Großen), das sogenannte Schwert Karls des Großen, die Reichskrone Ottos I. und der Reichsapfel.
Seit 2009 ist das Rathaus eine Station der Route Charlemagne. Im Rahmen dieses Projekts wurden die historischen Säle für Besucher geöffnet. Eine museale Ausstellung und der interaktive Guide Aixplorer erläutern die Geschichte und die Kunstwerke des Hauses und vermitteln einen Eindruck von den historischen Krönungsmählern. Zu den Kunstwerken zählen die Porträts von Kaiser Napoleon I. aus dem Jahr 1807 von Louis-André-Gabriel Bouchet und Kaiserin Joséphine von 1805 angefertigt von Robert Lefèvre.
Nach wie vor ist das Rathaus Sitz des Oberbürgermeisters und des Rates. Jährlich wird im Rathaus der Internationale Karlspreis verliehen.
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The Gothic Aachen Rathaus, or "Aachen City Hall", lies next to the Aachen Cathedral and is one of the most striking structures in the Altstadt of Aachen, Germany.In the first half of the 14th century, Aachen’s citizenry built the City Hall under the leadership of its acting mayor Gerhard Chorus (1285–1367) as a sign of their civic freedom, though they they did have to promise to establish a space in the new City Hall that could host the traditional meal that accompanies new coronations. Up to then, the nearby mid-13th century Grashaus (which is one of the city’s oldest still-standing structures) had served the community in that function. Construction began in 1330 on top of the foundations walls of the Aula Regia, part of the derelict Palace of Aachen, built during the Carolingian dynasty. Dating from the time of Charlemagne, the Granus Tower was incorporated into the structure as well. Additionally, masonry from that era was incorporated into the south side of the building as well.[1] The structure was completed in 1349, and while the City Hall served as the administrative center of the city, part of the city’s munitions and weaponry was housed in the Granus Tower, which also served for some time as a prison.During the great Fire of Aachen in 1656, portions of the roof and towers burned. The destroyed elements were then replaced in a baroque style. From 1727 until 1732 the Chief Architect of Aachen, Johann Joseph Couven, led a fundamental baroque remodeling of the structure, especially of the front façade and entry steps. The gothic figures and muntin adorning the windows were removed, and even the interior was remodeled in the baroque style. Today, the sitting room and the “White Hall” both still convey this change in style.
Characteristic of the time period, the wood paneling of the White Hall is in the style of Aachen-Liège baroque master Jacques de Reux, while the wall painting comes from master painter Johann Chrysant Bollenrath. This hall was originally for a panel of jurists who controlled the quality of cloth produced in Aachen, but the space would later serve as the main office for the mayor of Aachen.
At the treaty signing ceremony that ended the War of Austrian Succession in 1748, the “Peace Hall” was set up but was not used because of a dispute between the envoys. As a compensation for this, the city obtained portraits of the envoys, which can now be found hanging in the various spaces of the City Hall.
At the City Hall today, there are several replicas of royal material from the Viennese Treasury. These replicas were made around 1915 by order of Emperor Wilhelm II for an exhibition to recall the 31 imperial coronations that took place in Aachen between 813 and 1531. Among the replicas are a copy of the Vienna Coronation Gospels (a manuscript from the time of Charlemagne), the sword of Charlemagne, the Imperial Crown of Otto I, and a globus cruciger.
Since 2009, Aachen City Hall has been a station on the “Charlemagne Route”, a program through which historical spaces are open to visitors. At City Hall, a museum exhibition and the interactive guide “Aixplorer” explain the history and art of the building and give a sense of the historical coronation banquets that took place there. A portrait of Napoleon from 1807 (produced by Louis-André-Gabriel Bouchet) and one of his wife Joséphine from 1805 (made by Robert Lefèvre) are viewable as part of the tour.
As before, City Hall is the seat of the Mayor of Aachen as well as the City Council, and every year the Charlemagne Prize is given out there.
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Die Kirche wurde im Jahr 1692 geweiht, somit ist sie der älteste, nahezu im barocken Originalzustand erhaltene Teil des Schlosses. Die beheizbare Fürstenloge des absolutistisch regierenden Landesherren befindet sich direkt über dem Altar. Der vergoldete Rahmen, ein Meisterwerk hochbarocker Schnitzkunst in Norddeutschland, weist im oberen Bereich Krone und Mitra als Zeichen der weltlichen und kirchlichen Macht eines Fürstbischofs auf.
The church was consecrated in 1692, making it the oldest part of the castle that has been preserved almost in its original Baroque state. The heated Prince's Box of the absolutist sovereign is located directly above the altar. The gilded frame, a masterpiece of high baroque carving in northern Germany, features a crown and mitre in the upper section as a sign of the secular and ecclesiastical power of a prince-bishop.
Die Lübecker Bischöfe errichteten im 12. Jahrhundert am Eutiner See ihren Verwaltungssitz. Im Laufe des 13. Jahrhunderts wächst der Hof zu einer mittelalterlichen Burg aus einzelnen Häusern, Scheunen, Türmen und eigener Kapelle. 1320 wird Eutin ständiger bischöflicher Wohnsitz, das Bischofsamt bleibt in Lübeck..Das von ihnen beherrschte Territorium, genannt Hochstift oder Fürstbistum Lübeck umfasste ein Gebiet zwischen den Städten Plön und Lübeck, die beide nicht zum Herrschaftsgebiet gehörten. Die Wahl des ersten Fürstbischofs aus dem Haus der Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf im Jahr 1586 markiert den Beginn einer neuen Epoche. Vertraglich wird festgelegt, dass von da an dieses Amt bei diesem Hause bleibt. Eutin wird neben Schloss Gottorf die zweite landesherrschaftliche Residenz. Nach der Reformation wird das Gebiet zu einem weltlichen Fürstentum, behält jedoch seinen Namen. In den folgenden Jahrzehnten bauen die Fürstbischöfe die Anlage immer weiter aus, die nach der Reformation . Ab ca. 1640 zeigt sich das Schloss als geschlossene Vierflügelanlage. 1689 zerstört eine Brandkatastrophe große Teile des Schlosses. Nach dem Wiederaufbau erfolgen ab 1716 großzügige Umbauten im zeitgemäßen Stil repräsentativer Barockarchitektur. 1773 wird das Fürstbistum Lübeck im russisch-dänischen Tauschvertrag, dem sogenannten Vertrag von Zarskoje Selo, mit dem Herzogtum Oldenburg vereint. Dadurch werden die Fürstbischöfe aus dem Hause Schleswig-Holstein-Gottorf auch zu Herzögen von Oldenburg. Ab 1803 verlegen die Herzöge ihre Hofhaltung vollständig nach Oldenburg und Eutin wird Sommerresidenz. In dieser Zeit finden zahlreiche Gelehrte, Dichter oder Maler wie Johann Heinrich Wilhelm Tischbein den Weg an den Hof. Der barocke Schlossgarten wird zu einem weitläufigen englischen Landschaftsgarten umgewandelt. 1815 wird das Herzogtum Oldenburg zum Großherzogtum erhoben.1918 kommt es mit dem Ende der konstitutionellen Monarchie in Deutschland auch zum Thronverzicht des Großherzogs von Oldenburg. Schloss Eutin bleibt im Besitz der herzoglichen Familie,Zum Ende des Zweiten Weltkrieges sind bis Anfang der Fünfzigerjahre Flüchtlinge im Schloss einquartiert. 1961 können nach langjähriger Restaurierung erste Räumlichkeiten wieder zugänglich gemacht werden. 1967 wird Schloss Eutin unter Denkmalschutz gestellt.1992 bringt die herzogliche Familie nach weiteren Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahmen das Schloss, umfangreiche Teile der Sammlung und den Schlossgarten in die öffentlich-rechtliche Stiftung Schloss Eutin ein. Das Land Schleswig-Holstein übernimmt künftig weitere Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten und die Instandhaltung. Seit 2006 ist das Schloss Eutin wieder als Museum zugänglich.
www.schloss-eutin.de/schloss-gaerten/schloss/
Eutin is a district town in Schleswig Holstein with 12,000 inhabitants and a rich history.The bishops of Lübeck built their administrative seat at Lake Eutin in the 12th century. In the course of the 13th century, the court grew into a medieval castle consisting of individual houses, barns, towers and its own chapel. In 1320 Eutin becomes the permanent episcopal residence, the bishop's office remains in Lübeck..The territory they ruled, called the high diocese or prince-bishopric of Lübeck, comprised an area between the towns of Plön and Lübeck, neither of which belonged to the dominion. The election of the first prince-bishop from the house of the dukes of Schleswig-Holstein-Gottorf in 1586 marked the beginning of a new era. It is stipulated by contract that from then on this office remains with this house. Eutin becomes the second sovereign residence alongside Gottorf Palace. After the Reformation, the area becomes a secular principality, but retains its name. In the following decades, the prince-bishops continue to expand the castle complex, which after the Reformation . From around 1640 the castle appears as a closed four-winged complex. In 1689, a catastrophic fire destroys large parts of the castle. After reconstruction, the castle, or rather palace, was generously rebuilt from 1716 in the contemporary style of representative Baroque architecture. In 1773, the Prince-Bishopric of Lübeck is united with the Duchy of Oldenburg in the Russian-Danish exchange treaty, the so-called Treaty of Tsarskoe Selo. As a result, the prince-bishops from the House of Schleswig-Holstein-Gottorf also become dukes of Oldenburg. From 1803, the dukes move their court completely to Oldenburg and Eutin becomes their summer residence. During this time, numerous scholars, poets and painters such as Johann Heinrich Wilhelm Tischbein found their way to the court. The Baroque palace garden is transformed into an extensive English landscape garden. In 1815, the Duchy of Oldenburg was elevated to a Grand Duchy. In 1918, with the end of the constitutional monarchy in Germany, the Grand Duke of Oldenburg abdicated the throne. Eutin Palace remains in the possession of the ducal family. At the end of the Second World War, refugees are accommodated in the palace until the beginning of the 1950s. In 1961, after many years of restoration, the first rooms are made accessible again. In 1967, Eutin Palace is listed asa cuiltural monument. In 1992, after further renovation and restoration work, the ducal family transferred the palace, extensive parts of the collection and the palace garden to the Eutin Palace Foundation under public law. From then on, the state of Schleswig-Holstein has been responsible for further renovation and restoration work as well as maintenance. Eutin Palace has been open to the public as a museum again since 2006.