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Die Kirche wurde im Jahr 1692 geweiht, somit ist sie der älteste, nahezu im barocken Originalzustand erhaltene Teil des Schlosses. Die beheizbare Fürstenloge des absolutistisch regierenden Landesherren befindet sich direkt über dem Altar. Der vergoldete Rahmen, ein Meisterwerk hochbarocker Schnitzkunst in Norddeutschland, weist im oberen Bereich Krone und Mitra als Zeichen der weltlichen und kirchlichen Macht eines Fürstbischofs auf.
The church was consecrated in 1692, making it the oldest part of the castle that has been preserved almost in its original Baroque state. The heated Prince's Box of the absolutist sovereign is located directly above the altar. The gilded frame, a masterpiece of high baroque carving in northern Germany, features a crown and mitre in the upper section as a sign of the secular and ecclesiastical power of a prince-bishop.
Die Lübecker Bischöfe errichteten im 12. Jahrhundert am Eutiner See ihren Verwaltungssitz. Im Laufe des 13. Jahrhunderts wächst der Hof zu einer mittelalterlichen Burg aus einzelnen Häusern, Scheunen, Türmen und eigener Kapelle. 1320 wird Eutin ständiger bischöflicher Wohnsitz, das Bischofsamt bleibt in Lübeck..Das von ihnen beherrschte Territorium, genannt Hochstift oder Fürstbistum Lübeck umfasste ein Gebiet zwischen den Städten Plön und Lübeck, die beide nicht zum Herrschaftsgebiet gehörten. Die Wahl des ersten Fürstbischofs aus dem Haus der Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf im Jahr 1586 markiert den Beginn einer neuen Epoche. Vertraglich wird festgelegt, dass von da an dieses Amt bei diesem Hause bleibt. Eutin wird neben Schloss Gottorf die zweite landesherrschaftliche Residenz. Nach der Reformation wird das Gebiet zu einem weltlichen Fürstentum, behält jedoch seinen Namen. In den folgenden Jahrzehnten bauen die Fürstbischöfe die Anlage immer weiter aus, die nach der Reformation . Ab ca. 1640 zeigt sich das Schloss als geschlossene Vierflügelanlage. 1689 zerstört eine Brandkatastrophe große Teile des Schlosses. Nach dem Wiederaufbau erfolgen ab 1716 großzügige Umbauten im zeitgemäßen Stil repräsentativer Barockarchitektur. 1773 wird das Fürstbistum Lübeck im russisch-dänischen Tauschvertrag, dem sogenannten Vertrag von Zarskoje Selo, mit dem Herzogtum Oldenburg vereint. Dadurch werden die Fürstbischöfe aus dem Hause Schleswig-Holstein-Gottorf auch zu Herzögen von Oldenburg. Ab 1803 verlegen die Herzöge ihre Hofhaltung vollständig nach Oldenburg und Eutin wird Sommerresidenz. In dieser Zeit finden zahlreiche Gelehrte, Dichter oder Maler wie Johann Heinrich Wilhelm Tischbein den Weg an den Hof. Der barocke Schlossgarten wird zu einem weitläufigen englischen Landschaftsgarten umgewandelt. 1815 wird das Herzogtum Oldenburg zum Großherzogtum erhoben.1918 kommt es mit dem Ende der konstitutionellen Monarchie in Deutschland auch zum Thronverzicht des Großherzogs von Oldenburg. Schloss Eutin bleibt im Besitz der herzoglichen Familie,Zum Ende des Zweiten Weltkrieges sind bis Anfang der Fünfzigerjahre Flüchtlinge im Schloss einquartiert. 1961 können nach langjähriger Restaurierung erste Räumlichkeiten wieder zugänglich gemacht werden. 1967 wird Schloss Eutin unter Denkmalschutz gestellt.1992 bringt die herzogliche Familie nach weiteren Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahmen das Schloss, umfangreiche Teile der Sammlung und den Schlossgarten in die öffentlich-rechtliche Stiftung Schloss Eutin ein. Das Land Schleswig-Holstein übernimmt künftig weitere Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten und die Instandhaltung. Seit 2006 ist das Schloss Eutin wieder als Museum zugänglich.
www.schloss-eutin.de/schloss-gaerten/schloss/
Eutin is a district town in Schleswig Holstein with 12,000 inhabitants and a rich history.The bishops of Lübeck built their administrative seat at Lake Eutin in the 12th century. In the course of the 13th century, the court grew into a medieval castle consisting of individual houses, barns, towers and its own chapel. In 1320 Eutin becomes the permanent episcopal residence, the bishop's office remains in Lübeck..The territory they ruled, called the high diocese or prince-bishopric of Lübeck, comprised an area between the towns of Plön and Lübeck, neither of which belonged to the dominion. The election of the first prince-bishop from the house of the dukes of Schleswig-Holstein-Gottorf in 1586 marked the beginning of a new era. It is stipulated by contract that from then on this office remains with this house. Eutin becomes the second sovereign residence alongside Gottorf Palace. After the Reformation, the area becomes a secular principality, but retains its name. In the following decades, the prince-bishops continue to expand the castle complex, which after the Reformation . From around 1640 the castle appears as a closed four-winged complex. In 1689, a catastrophic fire destroys large parts of the castle. After reconstruction, the castle, or rather palace, was generously rebuilt from 1716 in the contemporary style of representative Baroque architecture. In 1773, the Prince-Bishopric of Lübeck is united with the Duchy of Oldenburg in the Russian-Danish exchange treaty, the so-called Treaty of Tsarskoe Selo. As a result, the prince-bishops from the House of Schleswig-Holstein-Gottorf also become dukes of Oldenburg. From 1803, the dukes move their court completely to Oldenburg and Eutin becomes their summer residence. During this time, numerous scholars, poets and painters such as Johann Heinrich Wilhelm Tischbein found their way to the court. The Baroque palace garden is transformed into an extensive English landscape garden. In 1815, the Duchy of Oldenburg was elevated to a Grand Duchy. In 1918, with the end of the constitutional monarchy in Germany, the Grand Duke of Oldenburg abdicated the throne. Eutin Palace remains in the possession of the ducal family. At the end of the Second World War, refugees are accommodated in the palace until the beginning of the 1950s. In 1961, after many years of restoration, the first rooms are made accessible again. In 1967, Eutin Palace is listed asa cuiltural monument. In 1992, after further renovation and restoration work, the ducal family transferred the palace, extensive parts of the collection and the palace garden to the Eutin Palace Foundation under public law. From then on, the state of Schleswig-Holstein has been responsible for further renovation and restoration work as well as maintenance. Eutin Palace has been open to the public as a museum again since 2006.
Es ist nicht bekannt, welche Funktion dieses Zimmer hatte und wer dieses Appartement bewohnte.. Die ursprünglichen Möbel und Gemälde sind verloren. Die Tapete jedoch ist eine Besonderheit und gehört zu einer Gruppe von Wanddekorationen, die drei Räume im Obergeschoss schmücken. Es handelt sich dabei um Tapeten, die wie Gemälde mit Ölfarben auf Leinwand oder Rupfen gemalt wurden. 1754 kaufte Herzogin Elisabeth Albertine alle drei zusammen in Dresden. Die abgebildeten Blumen waren damals fast ausschließlich in Schlossgärten zu finden. Das florale Muster war somit auch ein Zeichen von Luxus.
It is not known what function this room had and who lived in this flat. The original furniture and paintings have been lost. The wallpaper, however, is a speciality and belongs to a group of wall decorations that adorn three rooms on the upper floor. These are wallpapers that were painted like paintings with oil colours on canvas or Hessian fabric (burlap). In 1754, Duchess Elisabeth Albertine bought all three together in Dresden. The flowers depicted were almost exclusively found in palace gardens at the time. The floral pattern was therefore also a sign of luxury.
Schloss Mirow wurde ab etwa 1709 als Witwensitz für Herzogin Christiane Aemilie Anthonie von Mecklenburg-Strelitz errichtet. Baumeister war Joachim Borchmann. Im Herzen des Baus hat sich der hochbarocke Festsaal des italienischen Stuckateurs Giovanni Battista Clerici in seiner ganzen Pracht erhalten. Kaum ein Besucher würde bei der äußeren Bescheidenheit des Schlosses solch einen fulminanten Saal erwarten. Zu den unerwartet prachtvollen Raumkunstwerken gehören auch jene des friderizianischen Rokokos. Der Eintritt Preußens in den Siebenjährigen Krieg verursachte in dem benachbarten Königreich einen fast völligen Stillstand der baulichen Aktivitäten. Die Künstler suchten nun anderswo nach neuen Aufträgen. Dieser historische Umstand führte dazu, dass in Mirow eine zweite Umgestaltungsphase unter Herzogin Elisabeth Albertine begann, die von 1756 bis 1761 ihr Appartement mit originären friderizianischen Innenraumdekorationen von höchster Qualität ausstatten ließ.
Für die Kulturgeschichte ist das Gebäude ein Schatz von unersetzlichem Wert. Die Region des ehemaligen Herzogtums Mecklenburg-Strelitz hat nämlich dramatische Verluste im 20. Jahrhundert erlitten: Das Residenzschloss in Neustrelitz wurde im Jahr 1945 ausradiert. Im selben Jahr fiel auch das Neubrandenburger Palais der Zerstörung anheim. Die ehemalige Sommerresidenz Hohenzieritz hat kriegsbedingt im Inneren bis auf wenige Überbleibsel ihren fürstlichen Glanz verloren. Das Untere Schloss in Mirow brannte schon im 19. Jahrhundert vollständig aus. Somit ist das Obere Schloss das letzte und einzige Denkmal überhaupt, in dem sich die herzogliche Wohnkultur der Mecklenburg-Strelitzer Dynastie erhalten hat.
Trotz der idyllischen Abgeschiedenheit reicht die Bedeutung des Schlosses weit über Mecklenburg-Vorpommern hinaus – bis in die ganze Welt hinein. Die berühmteste Schlossbewohnerin ist Queen Charlotte, die von ihrem Gemahl König Georg III. von Großbritannien „mein Schatz aus Strelitz“ genannt wurde. Nach ihr wurden die Millionenstadt Charlotte in den USA und viele Landmarken weltweit benannt. Aber auch die beliebte Paradiesvogelblume, die Strelitzie, verdankt ihren Namen dem einstigen Mirower Lottchen. Ihr Bruder Adolph Friedrich IV. kam als Fritz Reuters schräger Herzog „Dörchläuchting“ zu zweifelhaftem Ruhm und ihre Nichte Luise sollte die berühmteste aller preußischen Königinnen werden Nach 1761, dem Tod von Herzogin Elisabeth Albertine, kam der Hof nur noch zu Beerdigungen nach Mirow. Nach dem ersten Weltkrieg und der Enteignung der herzoglichen Familie wurde der Bau museal genutzt, später wurde das Schloss Dienststelle der Wehrmacht. Eine erste Renovierung des langsam verfallenden Schlosses gab es 1953, als es zu einem Altersheim umgewandelt wurde, das bis Ende der 1970-er Jahre bestand. Von der Geschichte des Hauses, seiner Bewohners und seiner Rettung nach der Wende von 1989 erzählt eine moderne Ausstellung.im Erdgeschoss
Nach dem Schlossbesuch lockt die Ruhe im Park. Auf geschwungenen Wegen, am Ufer des Sees, in barocken Alleen oder auf der Liebesinsel lässt es sich herrlich lustwandeln. Hier verbindet sich das Naturerlebnis mit den Spuren der Vergangenheit auf idyllische Art und Weise. Schloss und Park Mirow sind Teil eines ganzen Ensembles auf der Schlossinsel. Hier gibt es noch zwei weitere architektonische Höhepunkte: das Renaissancetorhaus und die Johanniterkirche, zu der auch die Familiengruft des Strelitzer Herzogshauses gehört. Im barocken Kavalierhaus gegenüber dem Schloss befinden sich ein Welcome Center und ein Café.
www.mv-schloesser.de/de/willkommen-auf-schloss-mirow/
Mirow Palace was built from around 1709 as a widow's residence for Duchess Christiane Aemilie Anthonie of Mecklenburg-Strelitz. The architect was Joachim Borchmann. At the heart of the building, the Baroque banqueting hall by Italian stucco artist Giovanni Battista Clerici has been preserved in all its splendour. Given the outward modesty of the palace, hardly any visitor would expect such a magnificent hall. The unexpectedly splendid works of interior art include those of the Frederician Rococo period. Prussia's entry into the Seven Years' War brought building activities in the neighbouring kingdom to an almost complete standstill. Artists now looked elsewhere for new commissions. This historical circumstance led to the beginning of a second remodelling phase in Mirow under Duchess Elisabeth Albertine, who had her flat furnished with original Frederician interior decorations of the highest quality from 1756 to 1761.
The building is a treasure of irreplaceable value for cultural history. The region of the former Duchy of Mecklenburg-Strelitz suffered dramatic losses in the 20th century: The residential palace in Neustrelitz was wiped out in 1945. In the same year, the palace in Neubrandenburg was also destroyed. The former summer residence in Hohenzieritz lost all but a few remnants of its princely splendour during the war. The Lower Palace in Mirow burnt down completely in the 19th century. This makes the Upper Palace the last and only monument to the ducal residential culture of the Mecklenburg-Strelitz dynasty.
Despite its idyllic seclusion, the castle's significance extends far beyond todays state of Mecklenburg-Western Pomerania - all over the world. The most famous resident of the castle was Queen Charlotte, who was called "my treasure from Strelitz" by her husband King George III of Great Britain. The metropolis of Charlotte in the USA and many landmarks around the world were named after her. The popular bird of paradise flower, the Strelitzia, also owes its name to the former Charlotte from Mirow. Her brother Adolph Friedrich IV achieved dubious fame as Fritz Reuter's quirky duke "Dörchläuchting" and her niece Luise was to become the most famous of all Prussian queens. After 1761, the death of Duchess Elisabeth Albertine, the court only came to Mirow for funerals. After the First World War and the expropriation of the ducal family, the building was used as a museum and later became a Wehrmacht office. The slowly decaying palace underwent its first renovation in 1953 when it was converted into a retirement home, which remained in existence until 1978. A modern exhibition on the ground floor tells the story of the house, its residents and its rescue after the fall of communism in 1989.
After visiting the palace, the tranquillity of the park beckons. Take a leisurely stroll along the winding paths, along the shores of the lake, along Baroque avenues or on the Island of Love. Here, the experience of nature is combined with traces of the past in an idyllic way. Mirow Palace and Park are part of a whole ensemble on Palace Island. There are two other architectural highlights here: the Renaissance gatehouse and the Church of the Order of St. John, which also houses the family crypt of the Mecklenburg-Strelitz ducal family. The Baroque Cavalier house opposite the Palace houses a Welcome Centre and a café.
The picture was taken at www.ehrenburg
The explanation of the signs is the folowing (Thank You Celtic Dragonfly):
red = fire, white = air, black = earth, blue = water..
+ and - is positive (femine) and negative (masculine)
v, k, f stand for the three qualites . k = the cardinal signs, v = the mutable signs, and f- = the fixed signs
(Symboler: Säfstaholmsäpple, Vingåkersdansen, Vingåkersdräkten)
(Fotat med min mobil Huawei Mate 20 Pro)
Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.
A lost sign from the end of a freight train. Collecting such pieces belongs also to the work. Switzerland, Oct 12, 2015. (17/49)
"Orange Your City": Dortmund setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen
hier am Phoenixplatz neben dem alten Hochofen
"Orange Your City": Dortmund sets an example against violence against women
here at Phoenixplatz next to the old blast furnace
die vier Köpfe sind das Zeichen für Sardinien
le quattro teste sono il simbolo di Sardegna
the four heads are the symbol of Sardinia
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Megalithenanlage aus der Bronzezeit im Parc la Mutta Falera ( Megalith Steinsetzungen Steinreihe ) bei Falera in der Surselva im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz
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Parc la Mutta
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Der Parc la Mutta ( Mutta = rätoromanisch für «Hügelkuppe» ) ist eine in der Mittleren Bronzezeit erschaffene S.teinreihe bei Falera in der Surselva im schweizerischen Kanton Graubünden. Sie ist mit ihren gut 400 m Länge und 36 Menhiren die grösste Anlage dieser Art in der Schweiz. Neben mehreren astronomisch ausgerichteten S.teinreihen sind auch S.chalensteine vorhanden.
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Allgemeines
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Die Anlage liegt am südlichen Dorfrand Faleras oberhalb L.aax auf einer Höhe von rund 1250m. Die Mehrzahl der Steine steht auf der E.bene P.lanezzas oberhalb des P.arkp.latzes beim D.orfeingang nördlich der Mutta, eines markant bewaldeten Hügels. Die Menhire sind Findlinge aus Granit oder Diorit, der grösste hat eine Höhe von mehr als zwei Metern.
Ein grosser Teil der Steine muss vom Hang oberhalb des Dorfes nach Planezzas herbeigeschafft worden sein. In unmittelbarer Nähe steht die mehr als 1000 Jahre alte K.irche St. R.emigius.
Mit Hilfe von I.nformationstafeln und zur Verfügung gestellten Plänen können sich Besucher auf der Anlage informieren. In der S.ommersaison erfolgen Führungen durch die Anlage.
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Entdeckung
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1.9.3.5 machte der K.reisförster W.alo B.urkart, der im selben Jahr schon die Siedlung von C.restaulta entdeckt hatte, auf «sechs säulenartige Felsblöcke» aufmerksam. Die Abstände zwischen den Steinen gab er mit 19 m oder einem Vielfachen davon an. 1.9.4.8 erkannte J. Maurizio die astronomische Ausrichtung der Hauptlinie.
1.9.7.6 beschrieben U.lrich und G.reti B.üchi Steinreihen, aus denen einzelne Steine entfernt worden waren. Eine dendrochronologische Datierung von H.olzkohlestücken aus dem Lehmfundament eines Menhirs, durchgeführt von den U.niversitäten Z.ürich und B.ern, ergab einen Zeitraum zwischen 1500 und 1200 v. Chr., den Übergang zwischen mittlerer Bronzezeit und Spätbronzezeit.
Nachdem der E.inheimische I.gnaz C.athomen zusammen mit dem Z.ürcher G.eologen U.lrich B.üchi 1.9.8.6 in Eigeninitiative einige Megalithe wieder aufgerichtet hatte, wurden 1.9.8.8 im A.uftrag der Gemeinde und unter der L.eitung von U.lrich B.üchi durch G.rabungen der ursprüngliche Standort weiterer 27 Steine bestimmt und diese wieder aufgerichtet.
Im S.ommer 2.0.0.0 und 2.0.0.1 wurden in Zusammenarbeit mit dem A.rchäologischen D.ienstes des Kantons Graubünden unter der L.eitung von J.ürg R.ageth weitere neun Menhire aufgerichtet. Ermöglicht wurde die Arbeit durch die S.tiftung M.argrit B.ohren – H.oerni.
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S.teinsetzung beim P.arkplatz
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Um die Steine verankern zu können, wurde von den Erbauern zuerst eine feste Lehmschicht in die Grube eingebracht. Der Menhir wurde in dieses Lehmbett gekippt und in die gewünschte Lage gedreht.
Anschliessend wurde er mit länglichen Steinen verkeilt, dann wurde die Grube mit Moränenschutt und Humus aufgefüllt. Bei Grabungen zur Lokalisierung der ursprünglichen
Position der Menhire stiess man auf frühgeschichtliche K.eramikfragmente, O.cker, H.olzkohlereste und Steine, die zur Verkeilung dienten. Bei rund der Hälfte der wieder aufgerichteten Menhire konnten die ursprünglichen Fundationsgruben gefunden werden, vor allem auf der Ebene von P.lanezzas. Im S.teilhang zum P.arkplatz war durch Erosion und kleine Erdrutsche der Boden umgelagert worden und eine Lokalisierung der Fundationsgruben unmöglich.
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Peilungen
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Die meisten Ausrichtungen der Steinreihen auf Planezzas weisen auf bedeutende S.onnena.uf- und U.ntergangspunkte im Jahreslauf. Die Hauptlinie verläuft in nordöstlicher Richtung und besteht aus acht Blöcken; zwischen dem siebten und dem letzten Stein besteht eine Lücke von acht Blöcken, die heute verschwunden sind. Die Linie weist jeweils 30 Tage vor und nach der S.ommersonnenwende zum Aufgangspunkt der S.onne am T.aminser C.alanda.
Die Verlängerung der Steinreihe in der Gegenrichtung weist zum K.irchenareal von L.adir, wo vor dem Bau des P.farrhauses noch eine S.teinsetzung bestand. Ihre Fortsetzung führt zum K.irchenareal von R.uschein, wo bronzezeitliche G.rabfunde gemacht wurden. Wenig westlich davon liegen die S.chalensteine des F.rundsberges, auf deren K.rete ebenfalls bronzezeitliche S.iedlungsreste ausgegraben wurden.
Da die genannten Orte alle auf der gleichen Peillinie liegen, geht für sie die S.onne am 2.1. M.ai und am 2.1. J.uli an der gleichen Stelle auf. In der gleichen Linie werden in der Gegenrichtung durch die S.onnenuntergangspunkte Beginn und Ende des B.auernwinters an St. M.artin ( 1.1. N.ovember ) und zu M.ariä L.ichtmess ( 2. F.ebruar ) bezeichnet. Insgesamt liegen fünf K.irchen auf der gleichen 62°-Achse: S.chnaus, R.uschein, L.adir, F.alera und das «B.ildstöckli» von L.aax.
In der Hauptlinie bilden zwei Menhire zusammen mit einem dritten die Eckpunkte eines pythagoreischen Dreiecks mit dem Seitenverhältnis 8:15:17. Die Hypotenuse entspricht der Richtung der Hauptlinie, die Katheten liegen N.ord - S.üd bzw. O.st - W.est.
Die Hauptreihe wird von einer weiteren Reihe aus sechs Blöcken geschnitten, deren Bedeutung vom Archäo – A.strologen G.ion G.ieri C.oray aus L.uven erkannt wurde. In der mittleren Bronzezeit visierte diese Linie den A.ufgangspunkt des S.ternes C.aph im S.ternbild C.assiopeia. Infolge der Präzession gelten für die stellaren Bezugspunkte heute jedoch nicht mehr die gleichen Werte wie zur Bronzezeit.
Weitere Peillinien weisen zum S.onnenaufgangspunkt zur Zeit der S.ommersonnenwende, zum S.onnenuntergangspunkt zur Zeit der W.intersonnenwende und an den Tag - und - N.acht - Gleichen. Weiter wird der s.üdlichste Punkt am Horizont, an dem der M.ond untergeht, angepeilt. Das so genannte S.üdextrem wird alle 18.66 Jahre erreicht.
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Steine
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Um die Mutta liegen neben mehreren S.chalensteinen einige bearbeitete Steine. Nachfolgend werden die wichtigsten davon erwähnt.
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M.ondpfeil des M.ondstein
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Westlich des Aufgangs zur R.emigiuskirche ist auf einem Stein ein 60 Zentimeter langer P.feil auf einem gespannten B.ogen eingraviert. Die P.feilspitze zeigt an jene Stelle des Himmels, wo am 2.5. D.ezember 1.0.8.9 vor Christus um 1017 Uhr eine 96 - prozentige S.onnenfinsternis zu beobachten war. Die S.onne erschien zum Zeitpunkt ihrer maximalen Bedeckung durch den M.ond als m.ondförmige S.ichel, was die Darstellung einer M.ondsichel an der S.pitze des P.feils erklärt.
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S.onnenstein
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An der S.üdwestseite der Mutta steht am unteren S.pazierweg eine geneigte S.teinplatte mit einem eingeritzten K.reis von 120 Zentimeter Durchmesser, einem L.och als Mittelpunkt, einer kleinen kreisförmigen S.chale links oben sowie einer 8 Zentimeter langen, von O.st nach W.est verlaufenden K.erbe.
Seine Neigung entspricht der Neigung der Erdachse. Mit Hilfe eines Gnomons, eines Stabes, der entweder vor die P.latte oder senkrecht zu ihrer Neigung in die Mitte gestellt wird, lassen sich unter anderem die genauen Zeitpunkte für die S.ommersonnenwende sowie für den 1.1. N.ovember ( M.artinstag ) und den 2. F.ebruar ( M.aria L.ichtmess ) bestimmen; dann scheint die S.onne genau senkrecht auf den Stein. Die Bestimmung wurde von W.illiam B.runner vorgenommen, A.stronom in der M.eteorologischen A.nstalt.
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K.reuzstein
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Vor dem Eingang zum F.riedhof der K.irche S.t. R.emigius liegt rechter H.and ein Granitblock, auf dessen nahezu ebener O.berfläche ein K.reuz mit schalenförmigen V.ertiefungen an den E.nden der A.rme steht. Sein L.ängsbalken zeigt nach O.sten zum S.onnenaufgangspunkt zur Zeit beider Tag - und – N.acht - Gleichen.
Vom s.üdlichen K.reuzarm zweigt ein zweites K.reuz ab, das weniger tief ausgebildet ist. Sein L.ängsbalken zeigt zum M.onduntergang am P.iz M.undaun im S.üdextrem, dem U.ntergang des M.ondes alle 18.66 Jahre.
Es ist jedoch fraglich, ob der Stein immer noch in derselben Lage wie in der Bronzezeit liegt und ob die genannten Richtungen nicht einem Zufall entspringen. Dass er beim Bau der F.riedhofsmauer, die im Abstand von wenigen Zentimetern an ihm vorbeiführt, weder einbezogen oder versetzt wurde, lässt vermuten, dass man dem Stein und seiner Lage während Jahrhunderten seinen Respekt erwies.
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Der «l.achende M.egalithiker»
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Am 2.3. S.eptember 1.9.8.4 entdeckte der E.inheimische I.gnaz C.athomen an der südwestlichen Seite der Mutta auf einem grossen Steinblock aus I.llanzer V.errucano ein F.elsritzbild. Es zeigt ein lachendes menschliches Antlitz mit einer A.rt K.rone oder H.a.aren.
Neben der S.chulter ist eine L.anzenspitze zu erkennen – oder der obere Teil der S.cheibennadel, wie sie auf der Mutta ausgegraben wurde. Die Darstellung blickt nach N.ordwesten zum P.unkt des S.onnenuntergangs zur Zeit der S.ommersonnenwende. Der Zeitpunkt der Entstehung der Darstellung ist unbekannt.
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H.ügel «La Mutta»
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Die Mutta, ein bewaldeter und von mächtigen V.errucoanoblöcken geprägter Hügel, erhebt sich rund 50 Meter über die Ebene von Planezzas und ist von mehreren Seiten über kleine Wege erreichbar. Ausgrabungen um 1.9.3.5 durch den K.reisförster W.alo B.urkart wiesen auf dem Hügel eine S.iedlungsanlage nach.
Bodenfunde ergaben eine Belegungszeit zwischen 1.8.0.0 und 400 vor unserer Zeitrechnung, also von der Bronzezeit bis in die spätere Eisenzeit. Es wurden eine eisenzeitliche und fünf bronzezeitliche Bodenschichten nachgewiesen.
Die besiedelte Fläche belegte rund 1500 Quadratmeter. Vermutlich lebten dort in B.lockh.äusern zwischen 60 und 120 Personen. Die Siedlung war von einer mächtigen M.auer umgeben mit einer F.undamentbreite von zwei Metern und einer Kronenbreite von drei Metern. Die T.oranlage lag im N.ordnordwesten und ist heute noch erkennbar. Die Mauern sind heute stark überwachsen und nur noch zu erahnen.
Der Fund einer H.erdstelle mit K.eramikresten von F.ehlbränden beweist, dass hier getöpfert wurde; die V.erzierung der F.undstücke ist verwandt mit derjenigen von C.restaulta. Neben K.eramikscherben wurden fünf B.ronzesicheln und über fünfzig M.ahlsteine gefunden; ein Zeichen dafür, dass hier A.ckerbau betrieben wurde. Der bedeutendste Fund ist jedoch der einer grossen S.cheibennadel aus B.ronze.
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S.cheibennadel
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Die S.cheibennadel wurde im J.uli 1.9.4.3 in der drittuntersten Schicht gefunden und in die frühe Bronzezeit datiert. Sie ist 83 Zentimeter lang, der ovale Kopf misst 16,5 auf 12,5 Zentimeter.
Sie ist aus einem Stück gegossen, der K.opf wurde getrieben und mit B.uckeln unterschiedlicher Tiefe und Deutlichkeit sowie eingravierten Linien versehen. W.illiam B.runner, A.stronom in der M.eteorologischen A.nstalt, interpretierte die B.uckel und S.triche als K.alender, der die synodische Umlaufzeit der V.enus auf den Tag genau angab. Die Länge der N.adel von 83 Zentimeter entspricht der so genannten fiktiven megalithischen Elle. Das O.riginal wird im R.ätischen M.useum in C.hur aufbewahrt.
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Astronomische Interpretation
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Die astronomische Interpretation von Steinreihen und S.chalensteinen ist umstritten. Skeptiker kritisieren, dass mit gutem Willen für jede gesetzte Steinlinie eine passende Verbindung zu bestimmten S.onnen-, M.ond- oder S.ternenpunkten gefunden werden kann.
Bei einem Feld mit zahlreichen Menhiren besteht auch die Gefahr, eine Peillinie hineinzu-
interpretieren, die von den Erbauern unter Umständen gar nicht geplant war. Dazu kommt, dass die Steinsetzungen mit einer mehr oder weniger grossen Genauigkeit errichtet worden sind und die Peilung zu bestimmten Punkten manchmal recht ungenau ist.
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( BeschriebParclaMutta AlbumParclaMutta AlbumZeitreiseSchweizBronzezeit AlbumGraubünden KantonGraubünden KantonGrischun Stein Stone kivi pierre pietra ストーン steen pedra Findling Erratiker erratic arvaamaton erratique reikull irregolare 常軌を逸した uberegnelig errático oberäkneligt errático Eiszeit istid ice age jääkausi période glaciaire era glaciale 氷河時代 ijstijd istid epoka lodowcowa período glacial istiden época glacial Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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Ausflug nach F.alera und W.altensb.urg am Mittwoch den 16. Oktober 2013
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Ü.bernachtung in R.häzüns
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Mit dem A.uto von R.häzüns nach F.alera
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Besuch des M.egalithena.nlage P.arc l.a M.utta
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Mit dem A.uto weiter nach W.altensb.urg
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B.esuch der K.irche W.altensb.urg und der R.uine K.ropfens.tein
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Mit dem A.uto über B.reil zurück nach R.häzüns
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Hurni131016 AlbumZZZZ131016AusflugF.aleraW.altensb.urg KantonGraubünden KantonGrischun AlbumGraubünden
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 070223
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NIF
Duewag Gt8 112 der Frankfurter Straßenbahn im Einsatz als Fahrschulwagen vor dem Symbolträchtigen Euro Zeichen am Willy-Brandt-Platz.
Duewag Eight-axle articulated car 112 of the Frankfurt tram in use as a driving school car in front of the symbolic Euro sign at Willy-Brandt-Platz.
Megalithenanlage aus der Bronzezeit im Parc la Mutta Falera ( Megalith Steinsetzungen Steinreihe ) bei Falera in der Surselva im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz
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Parc la Mutta
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Der Parc la Mutta ( Mutta = rätoromanisch für «Hügelkuppe» ) ist eine in der Mittleren
Bronzezeit erschaffene S.teinreihe bei Falera in der Surselva im schweizerischen Kanton
Graubünden. Sie ist mit ihren gut 400 m Länge und 36 Menhiren die grösste Anlage dieser
Art in der Schweiz. Neben mehreren astronomisch ausgerichteten S.teinreihen sind auch
S.chalensteine vorhanden.
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Allgemeines
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Die Anlage liegt am südlichen Dorfrand Faleras oberhalb L.aax auf einer Höhe von rund
1250m. Die Mehrzahl der Steine steht auf der E.bene P.lanezzas oberhalb des Park-
platzes beim D.orfeingang nördlich der Mutta, eines markant bewaldeten Hügels. Die
Menhire sind Findlinge aus Granit oder Diorit, der grösste hat eine Höhe von mehr als
zwei Metern.
Ein grosser Teil der Steine muss vom Hang oberhalb des Dorfes nach Planezzas herbei-
geschafft worden sein. In unmittelbarer Nähe steht die mehr als 1000 Jahre alte K.irche
St. R.emigius.
Mit Hilfe von I.nformationstafeln und zur Verfügung gestellten Plänen können sich Besucher
auf der Anlage informieren. In der S.ommersaison erfolgen Führungen durch die Anlage.
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Entdeckung
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1.9.3.5 machte der K.reisförster W.alo B.urkart, der im selben Jahr schon die Siedlung von
C.restaulta entdeckt hatte, auf «sechs säulenartige Felsblöcke» aufmerksam. Die Ab-
stände zwischen den Steinen gab er mit 19 m oder einem Vielfachen davon an. 1.9.4.8
erkannte J. Maurizio die astronomische Ausrichtung der Hauptlinie.
1.9.7.6 beschrieben U.lrich und G.reti B.üchi Steinreihen, aus denen einzelne Steine entfernt
worden waren. Eine dendrochronologische Datierung von H.olzkohlestücken aus dem
Lehmfundament eines Menhirs, durchgeführt von den U.niversitäten Z.ürich und B.ern, ergab
einen Zeitraum zwischen 1500 und 1200 v. Chr., den Übergang zwischen mittlerer Bronze-
zeit und Spätbronzezeit.
Nachdem der E.inheimische I.gnaz C.athomen zusammen mit dem Z.ürcher G.eologen U.lrich
B.üchi 1.9.8.6 in Eigeninitiative einige Megalithe wieder aufgerichtet hatte, wurden 1.9.8.8
im A.uftrag der Gemeinde und unter der L.eitung von U.lrich B.üchi durch G.rabungen der ur-
sprüngliche Standort weiterer 27 Steine bestimmt und diese wieder aufgerichtet.
Im S.ommer 2.0.0.0 und 2.0.0.1 wurden in Zusammenarbeit mit dem A.rchäologischen
D.ienstes des Kantons Graubünden unter der L.eitung von J.ürg R.ageth weitere neun
Menhire aufgerichtet. Ermöglicht wurde die Arbeit durch die S.tiftung M.argrit B.ohren – H.oerni.
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S.teinsetzung beim P.arkplatz
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Um die Steine verankern zu können, wurde von den Erbauern zuerst eine feste Lehm-
schicht in die Grube eingebracht. Der Menhir wurde in dieses Lehmbett gekippt und in
die gewünschte Lage gedreht.
Anschliessend wurde er mit länglichen Steinen verkeilt, dann wurde die Grube mit
Moränenschutt und Humus aufgefüllt. Bei Grabungen zur Lokalisierung der ursprünglichen
Position der Menhire stiess man auf frühgeschichtliche K.eramikfragmente, O.cker,
H.olzkohlereste und Steine, die zur Verkeilung dienten. Bei rund der Hälfte der wieder
aufgerichteten Menhire konnten die ursprünglichen Fundationsgruben gefunden werden,
vor allem auf der Ebene von P.lanezzas. Im S.teilhang zum P.arkplatz war durch Erosion
und kleine Erdrutsche der Boden umgelagert worden und eine Lokalisierung der
Fundationsgruben unmöglich.
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Peilungen
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Die meisten Ausrichtungen der Steinreihen auf Planezzas weisen auf bedeutende S.onnen-
a.uf- und U.ntergangspunkte im Jahreslauf. Die Hauptlinie verläuft in nordöstlicher Richtung
und besteht aus acht Blöcken; zwischen dem siebten und dem letzten Stein besteht eine
Lücke von acht Blöcken, die heute verschwunden sind. Die Linie weist jeweils 30 Tage vor
und nach der S.ommersonnenwende zum Aufgangspunkt der S.onne am T.aminser C.alanda.
Die Verlängerung der Steinreihe in der Gegenrichtung weist zum K.irchenareal von L.adir,
wo vor dem Bau des P.farrhauses noch eine S.teinsetzung bestand. Ihre Fortsetzung führt
zum K.irchenareal von R.uschein, wo bronzezeitliche G.rabfunde gemacht wurden. Wenig
westlich davon liegen die S.chalensteine des F.rundsberges, auf deren K.rete ebenfalls
bronzezeitliche S.iedlungsreste ausgegraben wurden.
Da die genannten Orte alle auf der gleichen Peillinie liegen, geht für sie die S.onne am
2.1. M.ai und am 2.1. J.uli an der gleichen Stelle auf. In der gleichen Linie werden in der
Gegenrichtung durch die S.onnenuntergangspunkte Beginn und Ende des B.auernwinters
an St. M.artin ( 1.1. N.ovember ) und zu M.ariä L.ichtmess ( 2. F.ebruar ) bezeichnet.
Insgesamt liegen fünf K.irchen auf der gleichen 62°-Achse: S.chnaus, R.uschein, L.adir,
F.alera und das «B.ildstöckli» von L.aax.
In der Hauptlinie bilden zwei Menhire zusammen mit einem dritten die Eckpunkte eines
pythagoreischen Dreiecks mit dem Seitenverhältnis 8:15:17. Die Hypotenuse entspricht
der Richtung der Hauptlinie, die Katheten liegen N.ord - S.üd bzw. O.st - W.est.
Die Hauptreihe wird von einer weiteren Reihe aus sechs Blöcken geschnitten, deren Be-
deutung vom Archäo – A.strologen G.ion G.ieri C.oray aus L.uven erkannt wurde. In der
mittleren Bronzezeit visierte diese Linie den A.ufgangspunkt des S.ternes C.aph im
S.ternbild C.assiopeia. Infolge der Präzession gelten für die stellaren Bezugspunkte heute
jedoch nicht mehr die gleichen Werte wie zur Bronzezeit.
Weitere Peillinien weisen zum S.onnenaufgangspunkt zur Zeit der S.ommersonnenwende,
zum S.onnenuntergangspunkt zur Zeit der W.intersonnenwende und an den Tag - und -
N.acht - Gleichen. Weiter wird der s.üdlichste Punkt am Horizont, an dem der M.ond unter-
geht, angepeilt. Das so genannte S.üdextrem wird alle 18.66 Jahre erreicht.
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Steine
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Um die Mutta liegen neben mehreren S.chalensteinen einige bearbeitete Steine. Nach-
folgend werden die wichtigsten davon erwähnt.
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M.ondpfeil des M.ondstein
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Westlich des Aufgangs zur R.emigiuskirche ist auf einem Stein ein 60 Zentimeter langer
P.feil auf einem gespannten B.ogen eingraviert. Die P.feilspitze zeigt an jene Stelle des
Himmels, wo am 2.5. D.ezember 1.0.8.9 vor Christus um 1017 Uhr eine 96 - prozentige
S.onnenfinsternis zu beobachten war. Die S.onne erschien zum Zeitpunkt ihrer maximalen
Bedeckung durch den M.ond als m.ondförmige S.ichel, was die Darstellung einer M.ond-
sichel an der S.pitze des P.feils erklärt.
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S.onnenstein
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An der S.üdwestseite der Mutta steht am unteren S.pazierweg eine geneigte S.teinplatte
mit einem eingeritzten K.reis von 120 Zentimeter Durchmesser, einem L.och als Mittel-
punkt, einer kleinen kreisförmigen S.chale links oben sowie einer 8 Zentimeter langen,
von O.st nach W.est verlaufenden K.erbe.
Seine Neigung entspricht der Neigung der Erdachse. Mit Hilfe eines Gnomons, eines
Stabes, der entweder vor die P.latte oder senkrecht zu ihrer Neigung in die Mitte gestellt
wird, lassen sich unter anderem die genauen Zeitpunkte für die S.ommersonnenwende
sowie für den 1.1. N.ovember ( M.artinstag ) und den 2. F.ebruar ( M.aria L.ichtmess ) be-
stimmen; dann scheint die S.onne genau senkrecht auf den Stein. Die Bestimmung
wurde von W.illiam B.runner vorgenommen, A.stronom in der M.eteorologischen A.nstalt.
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K.reuzstein
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Vor dem Eingang zum F.riedhof der K.irche S.t. R.emigius liegt rechter H.and ein Granit-
block, auf dessen nahezu ebener O.berfläche ein K.reuz mit schalenförmigen V.ertiefungen
an den E.nden der A.rme steht. Sein L.ängsbalken zeigt nach O.sten zum S.onnenaufgangs-
punkt zur Zeit beider Tag - und – N.acht - Gleichen.
Vom s.üdlichen K.reuzarm zweigt ein zweites K.reuz ab, das weniger tief ausgebildet ist.
Sein L.ängsbalken zeigt zum M.onduntergang am P.iz M.undaun im S.üdextrem, dem
U.ntergang des M.ondes alle 18.66 Jahre.
Es ist jedoch fraglich, ob der Stein immer noch in derselben Lage wie in der Bronzezeit
liegt und ob die genannten Richtungen nicht einem Zufall entspringen. Dass er beim Bau
der F.riedhofsmauer, die im Abstand von wenigen Zentimetern an ihm vorbeiführt, weder
einbezogen oder versetzt wurde, lässt vermuten, dass man dem Stein und seiner Lage
während Jahrhunderten seinen Respekt erwies.
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Der «l.achende M.egalithiker»
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Am 2.3. S.eptember 1.9.8.4 entdeckte der E.inheimische I.gnaz C.athomen an der südwest-
lichen Seite der Mutta auf einem grossen Steinblock aus I.llanzer V.errucano ein F.elsritz-
bild. Es zeigt ein lachendes menschliches Antlitz mit einer A.rt K.rone oder H.a.aren.
Neben der S.chulter ist eine L.anzenspitze zu erkennen – oder der obere Teil der
S.cheibennadel, wie sie auf der Mutta ausgegraben wurde. Die Darstellung blickt nach
N.ordwesten zum P.unkt des S.onnenuntergangs zur Zeit der S.ommersonnenwende.
Der Zeitpunkt der Entstehung der Darstellung ist unbekannt.
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H.ügel «La Mutta»
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Die Mutta, ein bewaldeter und von mächtigen V.errucoanoblöcken geprägter Hügel, erhebt
sich rund 50 Meter über die Ebene von Planezzas und ist von mehreren Seiten über kleine
Wege erreichbar. Ausgrabungen um 1.9.3.5 durch den K.reisförster W.alo B.urkart wiesen auf
dem Hügel eine S.iedlungsanlage nach.
Bodenfunde ergaben eine Belegungszeit zwischen 1.8.0.0 und 400 vor unserer Zeit-
rechnung, also von der Bronzezeit bis in die spätere Eisenzeit. Es wurden eine eisen-
zeitliche und fünf bronzezeitliche Bodenschichten nachgewiesen.
Die besiedelte Fläche belegte rund 1500 Quadratmeter. Vermutlich lebten dort in B.lock-
h.äusern zwischen 60 und 120 Personen. Die Siedlung war von einer mächtigen M.auer
umgeben mit einer F.undamentbreite von zwei Metern und einer Kronenbreite von drei
Metern. Die T.oranlage lag im N.ordnordwesten und ist heute noch erkennbar. Die Mauern
sind heute stark überwachsen und nur noch zu erahnen.
Der Fund einer H.erdstelle mit K.eramikresten von F.ehlbränden beweist, dass hier getöpfert
wurde; die V.erzierung der F.undstücke ist verwandt mit derjenigen von C.restaulta. Neben
K.eramikscherben wurden fünf B.ronzesicheln und über fünfzig M.ahlsteine gefunden; ein
Zeichen dafür, dass hier A.ckerbau betrieben wurde. Der bedeutendste Fund ist jedoch der
einer grossen S.cheibennadel aus B.ronze.
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S.cheibennadel
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Die S.cheibennadel wurde im J.uli 1.9.4.3 in der drittuntersten Schicht gefunden und in die
frühe Bronzezeit datiert. Sie ist 83 Zentimeter lang, der ovale Kopf misst 16,5 auf 12,5
Zentimeter.
Sie ist aus einem Stück gegossen, der K.opf wurde getrieben und mit B.uckeln unterschied-
licher Tiefe und Deutlichkeit sowie eingravierten Linien versehen. W.illiam B.runner, A.stro-
nom in der M.eteorologischen A.nstalt, interpretierte die B.uckel und S.triche als K.alender,
der die synodische Umlaufzeit der V.enus auf den Tag genau angab. Die Länge der N.adel
von 83 Zentimeter entspricht der so genannten fiktiven megalithischen Elle. Das O.riginal
wird im R.ätischen M.useum in C.hur aufbewahrt.
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Astronomische Interpretation
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Die astronomische Interpretation von Steinreihen und S.chalensteinen ist umstritten.
Skeptiker kritisieren, dass mit gutem Willen für jede gesetzte Steinlinie eine passende
Verbindung zu bestimmten S.onnen-, M.ond- oder S.ternenpunkten gefunden werden
kann.
Bei einem Feld mit zahlreichen Menhiren besteht auch die Gefahr, eine Peillinie hineinzu-
interpretieren, die von den Erbauern unter Umständen gar nicht geplant war. Dazu kommt,
dass die Steinsetzungen mit einer mehr oder weniger grossen Genauigkeit errichtet
worden sind und die Peilung zu bestimmten Punkten manchmal recht ungenau ist.
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( BeschriebParclaMutta AlbumParclaMutta AlbumZeitreiseSchweizBronzezeit AlbumGraubünden KantonGraubünden KantonGrischun Stein Stone kivi pierre pietra ストーン steen pedra Findling Erratiker erratic arvaamaton erratique reikull irregolare 常軌を逸した uberegnelig errático oberäkneligt errático Eiszeit istid ice age jääkausi période glaciaire era glaciale 氷河時代 ijstijd istid epoka lodowcowa período glacial istiden época glacial Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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Ausflug nach F.alera und W.altensb.urg am Mittwoch den 16. Oktober 2013
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Ü.bernachtung in R.häzüns
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Mit dem A.uto von R.häzüns nach F.alera
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Besuch des M.egalithenanlage P.arc l.a M.utta
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Mit dem A.uto weiter nach W.altensb.urg
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B.esuch der K.irche W.altensb.urg und der R.uine K.ropfenstein
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Mit dem A.uto über B.reil zurück nach R.häzüns
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Hurni131016 AlbumZZZZ131016AusflugF.aleraW.altensb.urg KantonGraubünden
KantonGrischun AlbumGraubünden
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 060223
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NIF
"Orange Your City": Dortmund setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen
hier am Phoenixplatz neben dem alten Hochofen
"Orange Your City": Dortmund sets an example against violence against women
here at Phoenixplatz next to the old blast furnace
Slottsskolans skolrestaurang är utsedd till Sveriges bästa matglädjeskola 2018 i tävlingen Arla guldko – Matbranschens Oscar”!
Motiveringen löd:
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