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Große Festlichkeiten wie Bälle, Theateraufführungen, Bankette oder Emfpänge von hochstehenden Persönlichkeiten fanden im herrschaftlichen Ambiente des Rittersaals statt. Gäste gelangten durch ein repräsentatives Portal vom Innenhof direkt in den Festsaal. Die Gemäldegalerie des Saals veranschaulicht die verwandtschaftlichen Beziehungen zu den Königshäusern von Dänemark, Schweden und Norwegen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden viele Flüchtlinge im Schloss Eutin untergebracht; allein im Rittersaal lebten zeitweilig neunzig Personen.
Gala festive events such as balls, theatrical performances. banquets or receptions for highranking guests were hosted in the stately ambience of the Great Hall. From the inner courtyard, guests entered directly into the ballroom by way of an imposing doorway. The portraits document the familial relationships to the Royal Houses of Denmark, Sweden and Norway. In the aftermath of the Second World war, Eutin Castle was used to house refugees. Up to ninety people at a time were housed in the Great Hall alone.
Die Lübecker Bischöfe errichteten im 12. Jahrhundert am Eutiner See ihren Verwaltungssitz. Im Laufe des 13. Jahrhunderts wächst der Hof zu einer mittelalterlichen Burg aus einzelnen Häusern, Scheunen, Türmen und eigener Kapelle. 1320 wird Eutin ständiger bischöflicher Wohnsitz, das Bischofsamt bleibt in Lübeck..Das von ihnen beherrschte Territorium, genannt Hochstift oder Fürstbistum Lübeck umfasste ein Gebiet zwischen den Städten Plön und Lübeck, die beide nicht zum Herrschaftsgebiet gehörten. Die Wahl des ersten Fürstbischofs aus dem Haus der Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf im Jahr 1586 markiert den Beginn einer neuen Epoche. Vertraglich wird festgelegt, dass von da an dieses Amt bei diesem Hause bleibt. Eutin wird neben Schloss Gottorf die zweite landesherrschaftliche Residenz. Nach der Reformation wird das Gebiet zu einem weltlichen Fürstentum, behält jedoch seinen Namen. In den folgenden Jahrzehnten bauen die Fürstbischöfe die Anlage immer weiter aus, die nach der Reformation . Ab ca. 1640 zeigt sich das Schloss als geschlossene Vierflügelanlage. 1689 zerstört eine Brandkatastrophe große Teile des Schlosses. Nach dem Wiederaufbau erfolgen ab 1716 großzügige Umbauten im zeitgemäßen Stil repräsentativer Barockarchitektur. 1773 wird das Fürstbistum Lübeck im russisch-dänischen Tauschvertrag, dem sogenannten Vertrag von Zarskoje Selo, mit dem Herzogtum Oldenburg vereint. Dadurch werden die Fürstbischöfe aus dem Hause Schleswig-Holstein-Gottorf auch zu Herzögen von Oldenburg. Ab 1803 verlegen die Herzöge ihre Hofhaltung vollständig nach Oldenburg und Eutin wird Sommerresidenz. In dieser Zeit finden zahlreiche Gelehrte, Dichter oder Maler wie Johann Heinrich Wilhelm Tischbein den Weg an den Hof. Der barocke Schlossgarten wird zu einem weitläufigen englischen Landschaftsgarten umgewandelt. 1815 wird das Herzogtum Oldenburg zum Großherzogtum erhoben.1918 kommt es mit dem Ende der konstitutionellen Monarchie in Deutschland auch zum Thronverzicht des Großherzogs von Oldenburg. Schloss Eutin bleibt im Besitz der herzoglichen Familie,Zum Ende des Zweiten Weltkrieges sind bis Anfang der Fünfzigerjahre Flüchtlinge im Schloss einquartiert. 1961 können nach langjähriger Restaurierung erste Räumlichkeiten wieder zugänglich gemacht werden. 1967 wird Schloss Eutin unter Denkmalschutz gestellt.1992 bringt die herzogliche Familie nach weiteren Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahmen das Schloss, umfangreiche Teile der Sammlung und den Schlossgarten in die öffentlich-rechtliche Stiftung Schloss Eutin ein. Das Land Schleswig-Holstein übernimmt künftig weitere Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten und die Instandhaltung. Seit 2006 ist das Schloss Eutin wieder als Museum zugänglich.
www.schloss-eutin.de/schloss-gaerten/schloss/
Eutin is a district town in Schleswig Holstein with 12,000 inhabitants and a rich history.The bishops of Lübeck built their administrative seat at Lake Eutin in the 12th century. In the course of the 13th century, the court grew into a medieval castle consisting of individual houses, barns, towers and its own chapel. In 1320 Eutin becomes the permanent episcopal residence, the bishop's office remains in Lübeck..The territory they ruled, called the high diocese or prince-bishopric of Lübeck, comprised an area between the towns of Plön and Lübeck, neither of which belonged to the dominion. The election of the first prince-bishop from the house of the dukes of Schleswig-Holstein-Gottorf in 1586 marked the beginning of a new era. It is stipulated by contract that from then on this office remains with this house. Eutin becomes the second sovereign residence alongside Gottorf Palace. After the Reformation, the area becomes a secular principality, but retains its name. In the following decades, the prince-bishops continue to expand the castle complex, which after the Reformation . From around 1640 the castle appears as a closed four-winged complex. In 1689, a catastrophic fire destroys large parts of the castle. After reconstruction, the castle, or rather palace, was generously rebuilt from 1716 in the contemporary style of representative Baroque architecture. In 1773, the Prince-Bishopric of Lübeck is united with the Duchy of Oldenburg in the Russian-Danish exchange treaty, the so-called Treaty of Tsarskoe Selo. As a result, the prince-bishops from the House of Schleswig-Holstein-Gottorf also become dukes of Oldenburg. From 1803, the dukes move their court completely to Oldenburg and Eutin becomes their summer residence. During this time, numerous scholars, poets and painters such as Johann Heinrich Wilhelm Tischbein found their way to the court. The Baroque palace garden is transformed into an extensive English landscape garden. In 1815, the Duchy of Oldenburg was elevated to a Grand Duchy. In 1918, with the end of the constitutional monarchy in Germany, the Grand Duke of Oldenburg abdicated the throne. Eutin Palace remains in the possession of the ducal family. At the end of the Second World War, refugees are accommodated in the palace until the beginning of the 1950s. In 1961, after many years of restoration, the first rooms are made accessible again. In 1967, Eutin Palace is listed asa cuiltural monument. In 1992, after further renovation and restoration work, the ducal family transferred the palace, extensive parts of the collection and the palace garden to the Eutin Palace Foundation under public law. From then on, the state of Schleswig-Holstein has been responsible for further renovation and restoration work as well as maintenance. Eutin Palace has been open to the public as a museum again since 2006.
Schloss Bückeburg ist ein Schloss in Bückeburg und Stammsitz des Hauses Schaumburg-Lippe, des bis 1918 regierenden Fürstenhauses des Landes Schaumburg-Lippe.
Die Gründung der Bückeburg als Vorläuferanlage des Schlosses lässt sich bis zum Jahre 1304 zurückverfolgen, als diese erstmals urkundlich erwähnt wurde. Anfang des 14. Jahrhunderts erbaute Graf Adolf VI. von Schauenburg und Holstein-Pinneberg die Wasserburg Bückeburg, um von hier aus die wichtige Handelsstraße Hellweg zu überwachen. Die Benennung erfolgte nach der schon um 1181 verfallenen Alten Bückeburg im nahe gelegenen Obernkirchen, der Burg der Grafen des Bukkigaus. Anfänglich bestand die Befestigungsanlage nur aus einem Wehrturm und Wirtschaftsgebäuden, vor denen sich im Laufe der Zeit eine kleine Siedlung entwickelte.
1365 erhielt der kleine Ort bukkiborg die Fleckengerechtigkeit, und um 1396 berief Otto I. von Schaumburg einen Geistlichen an seine neu erbaute Kapelle. 1492 besaß die Burg nur 13 Zimmer, entwickelte sich bis 1527 aber unter Johann IV. zu einer befestigten Anlage mit Gräben, Wällen und Bastionen. Ab 1560 ließ Otto IV. von Schaumburg in nur vier Jahren die ursprüngliche Wasserburg in eine repräsentative vierflügelige Schlossanlage im Stil der Weserrenaissance umgestalten. Dazu wurde teilweise Bausubstanz der alten Anlage in das neue Gebäude integriert. Als Baumeister zeichneten Heinrich Schrader und Jacob Kölling verantwortlich. West- und Nordflügel wurden durch den sogenannten Trompetergang, eine hofseitig gelegene, offene Galerie miteinander verbunden.
Ottos Sohn Ernst von Holstein-Schaumburg, der von 1601 bis 1622 regierte und 1619 gefürstet wurde, machte Bückeburg 1607 zu seiner Residenz. Er verlieh ihr Stadtrechte, ließ neue Straßen anlegen, Befestigungswerke und Bauten errichten; darunter die Stadtkirche mit der frühbarocken Fassade von 1615. Am Marktplatz ließ er das äußere Schlossportal mit einem flankierenden Verwaltungsgebäude, die heute noch bestehende Fürstliche Hofkammer, und das Ballhaus erbauen. Den unter seinem Vater angelegten Garten verwandelte Ernst in einen typischen, recht repräsentativen Renaissancegarten. 1622 wurde als letztes der große Marstall gebaut. Die Schlosskapelle erhielt eine frühbarocke Holzdekoration und wurde komplett im manieristischen Stil ausgemalt. Die filigrane Holzdekoration der Schlosskapelle wurde von den beiden Hildesheimer Bildhauern Ebbert dem Jüngeren und Jonas Wulff angefertigt.
Für die äußere Terrasse des Schlosses gab Fürst Ernst 1620–1621 bei dem berühmten Bildhauer Adriaen de Vries in Prag zwei Skulpturen in Auftrag, Venus und Adonis und Der Raub der Sabinerin. Die Originale befinden sich heute im Bode-Museum in Berlin, Abgüsse sind auf der Bückeburger Schlossbrücke aufgestellt. Bereits 1615 hatte Ernst bei de Vries das große bronzene Taufbecken für die Bückeburger Stadtkirche und 1617–1621 das Auferstehungsmonument für das Fürstliche Mausoleum in Stadthagen in Auftrag gegeben. Beide befinden sich noch an Ort und Stelle. Einen Tag nach dem Tode Ernsts standen fremde Söldner in der Stadt und das Unheil des Dreißigjährigen Krieges wütete, weswegen es erst ab 1695 erneut zu Bautätigkeiten kam. Nachdem 1640 mit Otto V. die Grafen zu Holstein-Schaumburg in männlicher Linie ausgestorben waren, kamen das Schloss und Teile der Grafschaft Schaumburg an Graf Philipp, welcher die Linie Schaumburg-Lippe begründete. Dieser ließ die Wände der Schlosskapelle seines reformierten Glaubens wegen komplett weiß übertünchen, weswegen die kunsthistorisch höchst bedeutsamen Freskenmalereien für Jahrhunderte unter dem Anstrich verschwanden.
Von 1728 bis 1748 regierte Albrecht Wolfgang zu Schaumburg-Lippe in Schaumburg. Während dieser Zeit fanden mehrere Besuche Voltaires in Bückeburg statt, der hier die erste Inspiration zu seinem berühmten Roman Candide erhielt (das Schloss des Barons Thunder-ten-tronckh in Westfalen). 1732 brannten in wenigen Stunden der Nord- und Südflügel des Hauptgebäudes aus, wurden aber innerhalb eines Jahres unter Einziehung einer Brandsteuer wieder aufgebaut. Gleichzeitig wurde mit den Trümmerteilen der innere Schlossgraben verfüllt und so der geringe Platz innerhalb des Walles vergrößert.
Albrecht-Wolfgang schwebte zwar ein großzügigerer Aufbau mit einem weiteren Flügelanbau vor, die Einnahmen der Steuer gestatteten aber nur den Wiederaufbau des zerstörten Ost- und Südflügels. Der neue Stil, jetzt Barock, prägt bis heute das äußere Erscheinungsbild des Schlosses. Der Graf ließ auch einen Barockgarten anstelle des Renaissancegartens anlegen, doch die Gartenpracht blieb nur bis 1748 erhalten. Von 1748 bis 1777 regierte Wilhelm zu Schaumburg-Lippe, der als Militärstratege auch den Schlossgarten seines Vaters mit Wallanlagen und Gräben versehen ließ, nachdem die Gartenskulpturen zuvor in den Garten des Schlosses Baum verbracht wurden. Unter seinem Nachfolger Philipp Ernst (1777–1787) wurde der Schlossgarten aber wieder in einen Park mit angeschlossener großer Obstbaumschule verwandelt. Seine Frau Juliane ließ einen Teil des Gartens in einen englischen Landschaftsgarten verwandeln. Ab 1820 wurden im Süden des Schlosses in den sogenannten Hofwiesen große Teiche angelegt, in denen bis in die 1990er Jahre Karpfen gehalten wurden. Diese Teiche sind heute ein wertvolles Biotop für Amphibien und Wasservögel.
Erst ab 1860 unter Fürst Adolf Georg wurden die Schlossräume renoviert; darunter der Goldene Saal – ehemals das Weiße Gemach –, der in der Zeit von 1863 bis 1867 unter anderem mit den bis heute erhaltenen roten Seidentapeten ausgestattet wurde. Auch die Schlosskapelle wurde von 1879 bis 1885 durchgreifend restauriert. Beim Einbau der großen Orgel musste die Kanzelwand, welche bis dahin unmittelbar an der Rückwand befestigt war, fast drei Meter in den Raum versetzt werden. Auch wurden die 1648 übertünchten Freskenmalereien wieder vollständig freigelegt und man erhält heute einen tiefen Einblick in die Formensprache des Manierismus.
Große Veränderungen erfolgten in der Zeit von 1893 bis 1896, als der Turm einen neuen Flügelanbau erhielt. Dieser Anbau entspricht den Plänen, welche Albrecht Wolfgang schon 1732 hatte, nämlich den Turm mittels eines Anbaues in die Mitte des Schlosses zu rücken. Den Hauptteil des Anbaus nimmt der Große Festsaal ein (9 Meter hoch, 12 Meter breit und fast 24 Meter lang.) Im Tiefgeschoss wurde mit neuester Technik eine moderne Großküche eingebaut, welche 250 Personen versorgen konnte. Gleichzeitig wurden die noch unter Otto IV. errichteten Kanzleigebäude und die alte Küche abgerissen. Der Schlossvorhof erhielt mit zwei halbkreisförmigen Kavaliershäusern eine fast geschlossene Bebauung mit einer dazugehörigen formalen Gartenanlage. 1911 bis 1915 ließ Fürst Adolf am Rande des Schlossparks ein Mausoleum als Begräbnisstätte des Fürstenhauses errichten. Architekt war der Berliner Professor Paul Otto August Baumgarten. In 25 Meter Höhe befindet sich die größte Goldmosaikkuppel Europas mit einer Fläche von 500 m². Dieses gewaltige Gebäude mit seiner eigenen Parkanlage ist immer noch die Grablege der fürstlichen Familie.
Heutige Nutzung:
Das Schloss Bückeburg wird seit seiner Erbauung durchgehend bewohnt; ursprünglich von den Grafen zu Holstein-Schaumburg und ab 1640 von den Mitgliedern der gräflichen, später fürstlichen Familie zu Schaumburg-Lippe. Heute lebt Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe im Schloss.
Seit 1925 sind einzelne Räume zu besichtigen, darunter die Schlosskapelle, der Goldene Saal und der große Festsaal. Seit Mai 2004 ist im Marstall die Hofreitschule Bückeburg beheimatet, in der die Reitkunst der europäischen Epochen des 11. bis 17. Jahrhunderts gezeigt und gepflegt wird. Schloss Bückeburg ist außerdem Veranstaltungsort für verschiedenste Feste und Ausstellungen, zum Beispiel die alljährlich im Frühsommer stattfindende „Landpartie“, den „Weihnachtszauber“, der an den ersten beiden Adventswochenenden jeden Jahres innerhalb des Schlosses und in der Umgebung stattfindet und den nach eigenen Angaben rund 70.000 Menschen jedes Jahr besuchen, sowie den Mittelaltermarkt „Mittelalterlich Phantasie Spectaculum“ im Juli. Großes Interesse beim Publikum finden auch Oldtimer-Rallyes, in die das Schloss als Station einbezogen wird. Seit einiger Zeit sind standesamtliche Trauungen im barocken Musiksaal möglich, auch die Schlosskapelle kann jetzt von Hochzeitspaaren verschiedener christlicher Konfessionen genutzt werden. Der Festsaal und andere Räume können für private Veranstaltungen angemietet werden.
Im Ostflügel der Schlossanlage befindet sich das Niedersächsische Landesarchiv Bückeburg.
Quelle: Wikipedia
Château Chambord ist das größte Schloss der Loireregion. Es liegt ca. 15 Kilometer östlich von Blois in einem ausgedehnten früheren Jagdgebiet. Es wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts unter König Franz I. als Prunk- und Jagdschloss errichtet und gilt als das prächtigste aller Loireschlösser.
Château de Chambord è il più grande castello nella regione della Loira. Si trova a circa 15 miglia ad est di Blois, in un vasto terreno di caccia. Fu nella prima metà del 16 Secolo sotto il re Francesco I, costruito come residenza di cerimoniale e di caccia ed è considerato il più bello di tutti i castelli della Loira.
Château de Chambord is the largest castle in the Loire region. It is about 15 miles east of Blois, in a vast former hunting ground. It was in the first half of the 16th Century under King Francis I built as a ceremonial and hunting lodge and is considered the most magnificent of all Loire chateaux.
Schlossgarten
Eine erste, noch unbedeutende Gartenanlage südlich des Schlosses existiert seit den 1830er Jahren. Daran anschließend befindet sich der "Thiergarten", ein eingefriedetes Wildgehege, das zur waidmännischen Nutzung der Schlossfamilie und ihrer Gäste dient.
Der eigentliche Schlosspark, wie er heute noch bzw. wieder erlebbar ist, entsteht ab 1863 durch Curt Friedrich Emst von Watzdorf, der diesen schönen Landschaftspark in den folgenden achtzehn Jahren schafft.
Der schlossnahe Parkteil ist als intensiv gestalteter Kern-bereich zu sehen, an den sich der Waldpark anschließt, bis zu den Bahngleisen der Linie Berlin/Dessau reicht.
Das Herzstück des Parkes ist ohne Zweifel das Parterre, das mit seinen Teppichbeeten und kugelförmig geschnittenen Fichten in dieser Qualität und Größe in Ostdeutschland einmalig ist. Im Waldpark findet man einen verwunschenen, vielfältigen Mischwald vor, in den immer wieder seltene Gehölze eingestreut sind. Am auffälligsten sind die mächtigen, bis zu 300 Jahre alten Eichen und Buchen und die zum Teil großen Rhododendronbestände, die diesem Parkteil seine besondere Note verleihen.
Der Park zeigt alle klassischen Elemente eines typischen Landschaftsparkes seiner Zeit. Dazu zählen die vielfältigen Sichtbeziehungen und Sichtachsen, die Teiche, Grotten und die malerisch anmutenden Gehölzkulissen. Der pflanzensammelnde Schlossherr verwendet seltene Gehölzarten in großer Zahl. Sein besonderes Augenmerk gilt dabei aus gestalterischer wie auch aus forstlicher Sicht den Nadelgehölzen. In dieser Zeit entsteht in unmittelbarer Nähe zum Park eine große Baumschule, die als Anzucht- und Akklimatisationsfläche entscheidende Grundlage an der dendrologischen Vielfalt des Parkes hat.
Watzdorf läßt die noch vorhandenen Gräben um das Schloss verfüllen und das auf einer natürlichen Anhöhe stehende Schloss durch mächtige Feldsteinmauern zum Park hin terrassieren. Hier entstehen das Parterre, drei Teiche und die gestaltete Parklandschaft mit vielfältigen Wegen und Blickbeziehungen. Im sich südlich anschließenden ehemaligen "Thiergarten", den er öffnen läßt, entsteht eine große Sichtachse bis weit über den Park hinaus, während andere wichtige Gebäude wie Kirche und Forsthaus in die Gestaltung durch kleinere Sichtachsen einbezogen sind. Hier entsteht eine Fasanerie, die 1880 mit bis zu 500 Fasanen sehr umfangreich ist.
Nach dem Tod von Watzdorfs führen seine Schwester Elisabeth von Fürstenstein (bis 1921), und ihr Sohn Alexander von Fürstenstein (bis 1930), sowie Graf Enzio von Plauen (bis 1945) die Pflege und Entwicklung des Parkes fort, nehmen jedoch auch zum Teil erhebliche Veränderungen vor. Aber erst nach dem 2. Weltkrieg verschlechtert sich der Zustand dramatisch aufgrund mangelnder Pflege. Ab 1986 bekommt die Gemeinde als Eigentümer des Parkes die notwendige Unterstützung und beginnt mit der Restaurierung des schlossnahen Parkteils.
Schloss Charlottenhof war der Sommersitz des Kronprinzen Friedrich Wilhelm (1795–1861), ab 1840 König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen. Es liegt in Potsdam südwestlich im Schlosspark von Sanssouci und steht unter der Verwaltung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.
Charlottenhof Palace is a former royal palace located southwest of Sanssouci Palace in Sanssouci Park at Potsdam, Germany. It is best known as the summer residence of Crown Prince Frederick William (later King Frederick William IV of Prussia). Today it is maintained by the Prussian Palaces and Gardens Foundation Berlin-Brandenburg.
Das Wasserschloss Gracht in Erftstadt-Liblar ist eines der Wasserschlösser des Kölner Raums. Es handelt sich dabei um eine zweiteilige Anlage mit einer dreiflügeligen Vorburg und einem zweiflügeligen Herrenhaus. Der Garten des Schlosses wurde wohl zu Beginn des 18. Jahrhunderts vom Münsteraner Gartenbaumeister Gottfried Laurenz Pictorius nach französischem Vorbild angelegt und im 19. Jahrhundert in seinen hinteren Teilen im Stil eines Englischen Landschaftsparks umgestaltet.
Der Herrschaftssitz gehörte vier Jahrhunderte lang der Familie Wolff-Metternich, die dort bis 1957 ihren Stammsitz hatte. Im Schloss wurden mehrere berühmte Persönlichkeiten geboren, so z. B. 1658 Franz Arnold von Wolff-Metternich zur Gracht der Fürstbischof von Paderborn (dort Nachfolger seines Onkels Hermann Werner von Wolff-Metternich zur Gracht) und Münster; und im Jahre 1829 der Freiheitskämpfer von 1848 und spätere US-Innenminister Carl Schurz.
In seinen Anfängen war Schloss Gracht kein Rittersitz, sondern lediglich ein Nebenhof des Hauses Buschfeld. Im Jahr 1433 erbte Otto von Buschfeld Haus und Hof von seinem Vater Hermann. Um 1500 entstand die zweiteilige Burganlage. Die Enkelin Ottos, Catharina von Buschfeld, erbte 1538 mit ihrem Mann Hieronymus Wolff gen. von Metternich das Anwesen.
Ihr Enkel Johann Adolf I. wurde in den Freiherrenstand erhoben und erhielt Liblar 1633 vom Kölner Kurfürsten Ferdinand als Unterherrschaft. Er begann 1658 mit dem Ausbau des Hauses Gracht zu einem repräsentativen Schloss. Seine Nachkommen setzten den Ausbau fort und vollendeten ihn derart, dass der Stammsitz der Familie Wolff-Metternich anschließend als landtagsfähiges Rittergut eingestuft wurde.
Nachdem Schloss Gracht während der Zeit der französischen Verwaltung (seit 1795) mehrere Jahre lang als Lazarett gedient hatte und anschließend in ruiniertem Zustand zurückgelassen worden war, wurden Baumaßnahmen zur Erhaltung der Anlage unumgänglich.
Im Auftrag von Levin Anton Graf Wolff Metternich entstand nach den Plänen des Kölner Architekten Johann Anton Wallee in den Jahren 1851 bis 1854 das heutige Herrenhaus. Der bislang zweigeschossige Ostflügel des Gebäudes wurde um eine Etage aufgestockt und ein flankierender, viergeschossiger Turm errichtet. Des Weiteren wurde das Haus um einen zweigeschossigen Südflügel mit dreigeschossigem Eckturm erweitert. Bei den nach einem Brand errichteten Neubauten der Vorburg im neugotischen Stil wurden Teile der Vorgängerbauten von 1698 integriert.
Die Gemeinde Liblar erwarb die Anlage 1957 mit Schlosspark und Ländereien, 1962 wurde das Schloss weiterverkauft. Nach mehrmaligem Besitzerwechsel erwarb 1973 eine Gruppe rheinischer Unternehmer das Schloss, in dem nach 1976 (nach abgeschlossener umfangreicher Restaurierung) das Universitätsseminar der Wirtschaft untergebracht war. 2004 wurde es in die 2002 gegründete European School of Management and Technology (ESMT Berlin) integriert. Auch die MARGA Business Simulations, eine Ausgründung der ESMT Berlin und Anbieter für Unternehmer-Online-Business-Planspiele, hat dort ihren Firmensitz. Die ESMT Berlin, die sich auf den Standort Berlin konzentrieren will, verkaufte Schloss Gracht zum 30. November 2018. Die Nachfolger wollen das Schloss zu einem Zentrum für Stressmedizin ausbauen.
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Schloss Bückeburg ist ein Schloss in Bückeburg und Stammsitz des Hauses Schaumburg-Lippe, des bis 1918 regierenden Fürstenhauses des Landes Schaumburg-Lippe.
Die Gründung der Bückeburg als Vorläuferanlage des Schlosses lässt sich bis zum Jahre 1304 zurückverfolgen, als diese erstmals urkundlich erwähnt wurde. Anfang des 14. Jahrhunderts erbaute Graf Adolf VI. von Schauenburg und Holstein-Pinneberg die Wasserburg Bückeburg, um von hier aus die wichtige Handelsstraße Hellweg zu überwachen. Die Benennung erfolgte nach der schon um 1181 verfallenen Alten Bückeburg im nahe gelegenen Obernkirchen, der Burg der Grafen des Bukkigaus. Anfänglich bestand die Befestigungsanlage nur aus einem Wehrturm und Wirtschaftsgebäuden, vor denen sich im Laufe der Zeit eine kleine Siedlung entwickelte.
1365 erhielt der kleine Ort bukkiborg die Fleckengerechtigkeit, und um 1396 berief Otto I. von Schaumburg einen Geistlichen an seine neu erbaute Kapelle. 1492 besaß die Burg nur 13 Zimmer, entwickelte sich bis 1527 aber unter Johann IV. zu einer befestigten Anlage mit Gräben, Wällen und Bastionen. Ab 1560 ließ Otto IV. von Schaumburg in nur vier Jahren die ursprüngliche Wasserburg in eine repräsentative vierflügelige Schlossanlage im Stil der Weserrenaissance umgestalten. Dazu wurde teilweise Bausubstanz der alten Anlage in das neue Gebäude integriert. Als Baumeister zeichneten Heinrich Schrader und Jacob Kölling verantwortlich. West- und Nordflügel wurden durch den sogenannten Trompetergang, eine hofseitig gelegene, offene Galerie miteinander verbunden.
Ottos Sohn Ernst von Holstein-Schaumburg, der von 1601 bis 1622 regierte und 1619 gefürstet wurde, machte Bückeburg 1607 zu seiner Residenz. Er verlieh ihr Stadtrechte, ließ neue Straßen anlegen, Befestigungswerke und Bauten errichten; darunter die Stadtkirche mit der frühbarocken Fassade von 1615. Am Marktplatz ließ er das äußere Schlossportal mit einem flankierenden Verwaltungsgebäude, die heute noch bestehende Fürstliche Hofkammer, und das Ballhaus erbauen. Den unter seinem Vater angelegten Garten verwandelte Ernst in einen typischen, recht repräsentativen Renaissancegarten. 1622 wurde als letztes der große Marstall gebaut. Die Schlosskapelle erhielt eine frühbarocke Holzdekoration und wurde komplett im manieristischen Stil ausgemalt. Die filigrane Holzdekoration der Schlosskapelle wurde von den beiden Hildesheimer Bildhauern Ebbert dem Jüngeren und Jonas Wulff angefertigt.
Für die äußere Terrasse des Schlosses gab Fürst Ernst 1620–1621 bei dem berühmten Bildhauer Adriaen de Vries in Prag zwei Skulpturen in Auftrag, Venus und Adonis und Der Raub der Sabinerin. Die Originale befinden sich heute im Bode-Museum in Berlin, Abgüsse sind auf der Bückeburger Schlossbrücke aufgestellt. Bereits 1615 hatte Ernst bei de Vries das große bronzene Taufbecken für die Bückeburger Stadtkirche und 1617–1621 das Auferstehungsmonument für das Fürstliche Mausoleum in Stadthagen in Auftrag gegeben. Beide befinden sich noch an Ort und Stelle. Einen Tag nach dem Tode Ernsts standen fremde Söldner in der Stadt und das Unheil des Dreißigjährigen Krieges wütete, weswegen es erst ab 1695 erneut zu Bautätigkeiten kam. Nachdem 1640 mit Otto V. die Grafen zu Holstein-Schaumburg in männlicher Linie ausgestorben waren, kamen das Schloss und Teile der Grafschaft Schaumburg an Graf Philipp, welcher die Linie Schaumburg-Lippe begründete. Dieser ließ die Wände der Schlosskapelle seines reformierten Glaubens wegen komplett weiß übertünchen, weswegen die kunsthistorisch höchst bedeutsamen Freskenmalereien für Jahrhunderte unter dem Anstrich verschwanden.
Von 1728 bis 1748 regierte Albrecht Wolfgang zu Schaumburg-Lippe in Schaumburg. Während dieser Zeit fanden mehrere Besuche Voltaires in Bückeburg statt, der hier die erste Inspiration zu seinem berühmten Roman Candide erhielt (das Schloss des Barons Thunder-ten-tronckh in Westfalen). 1732 brannten in wenigen Stunden der Nord- und Südflügel des Hauptgebäudes aus, wurden aber innerhalb eines Jahres unter Einziehung einer Brandsteuer wieder aufgebaut. Gleichzeitig wurde mit den Trümmerteilen der innere Schlossgraben verfüllt und so der geringe Platz innerhalb des Walles vergrößert.
Albrecht-Wolfgang schwebte zwar ein großzügigerer Aufbau mit einem weiteren Flügelanbau vor, die Einnahmen der Steuer gestatteten aber nur den Wiederaufbau des zerstörten Ost- und Südflügels. Der neue Stil, jetzt Barock, prägt bis heute das äußere Erscheinungsbild des Schlosses. Der Graf ließ auch einen Barockgarten anstelle des Renaissancegartens anlegen, doch die Gartenpracht blieb nur bis 1748 erhalten. Von 1748 bis 1777 regierte Wilhelm zu Schaumburg-Lippe, der als Militärstratege auch den Schlossgarten seines Vaters mit Wallanlagen und Gräben versehen ließ, nachdem die Gartenskulpturen zuvor in den Garten des Schlosses Baum verbracht wurden. Unter seinem Nachfolger Philipp Ernst (1777–1787) wurde der Schlossgarten aber wieder in einen Park mit angeschlossener großer Obstbaumschule verwandelt. Seine Frau Juliane ließ einen Teil des Gartens in einen englischen Landschaftsgarten verwandeln. Ab 1820 wurden im Süden des Schlosses in den sogenannten Hofwiesen große Teiche angelegt, in denen bis in die 1990er Jahre Karpfen gehalten wurden. Diese Teiche sind heute ein wertvolles Biotop für Amphibien und Wasservögel.
Erst ab 1860 unter Fürst Adolf Georg wurden die Schlossräume renoviert; darunter der Goldene Saal – ehemals das Weiße Gemach –, der in der Zeit von 1863 bis 1867 unter anderem mit den bis heute erhaltenen roten Seidentapeten ausgestattet wurde. Auch die Schlosskapelle wurde von 1879 bis 1885 durchgreifend restauriert. Beim Einbau der großen Orgel musste die Kanzelwand, welche bis dahin unmittelbar an der Rückwand befestigt war, fast drei Meter in den Raum versetzt werden. Auch wurden die 1648 übertünchten Freskenmalereien wieder vollständig freigelegt und man erhält heute einen tiefen Einblick in die Formensprache des Manierismus.
Große Veränderungen erfolgten in der Zeit von 1893 bis 1896, als der Turm einen neuen Flügelanbau erhielt. Dieser Anbau entspricht den Plänen, welche Albrecht Wolfgang schon 1732 hatte, nämlich den Turm mittels eines Anbaues in die Mitte des Schlosses zu rücken. Den Hauptteil des Anbaus nimmt der Große Festsaal ein (9 Meter hoch, 12 Meter breit und fast 24 Meter lang.) Im Tiefgeschoss wurde mit neuester Technik eine moderne Großküche eingebaut, welche 250 Personen versorgen konnte. Gleichzeitig wurden die noch unter Otto IV. errichteten Kanzleigebäude und die alte Küche abgerissen. Der Schlossvorhof erhielt mit zwei halbkreisförmigen Kavaliershäusern eine fast geschlossene Bebauung mit einer dazugehörigen formalen Gartenanlage. 1911 bis 1915 ließ Fürst Adolf am Rande des Schlossparks ein Mausoleum als Begräbnisstätte des Fürstenhauses errichten. Architekt war der Berliner Professor Paul Otto August Baumgarten. In 25 Meter Höhe befindet sich die größte Goldmosaikkuppel Europas mit einer Fläche von 500 m². Dieses gewaltige Gebäude mit seiner eigenen Parkanlage ist immer noch die Grablege der fürstlichen Familie.
Heutige Nutzung:
Das Schloss Bückeburg wird seit seiner Erbauung durchgehend bewohnt; ursprünglich von den Grafen zu Holstein-Schaumburg und ab 1640 von den Mitgliedern der gräflichen, später fürstlichen Familie zu Schaumburg-Lippe. Heute lebt Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe im Schloss.
Seit 1925 sind einzelne Räume zu besichtigen, darunter die Schlosskapelle, der Goldene Saal und der große Festsaal. Seit Mai 2004 ist im Marstall die Hofreitschule Bückeburg beheimatet, in der die Reitkunst der europäischen Epochen des 11. bis 17. Jahrhunderts gezeigt und gepflegt wird. Schloss Bückeburg ist außerdem Veranstaltungsort für verschiedenste Feste und Ausstellungen, zum Beispiel die alljährlich im Frühsommer stattfindende „Landpartie“, den „Weihnachtszauber“, der an den ersten beiden Adventswochenenden jeden Jahres innerhalb des Schlosses und in der Umgebung stattfindet und den nach eigenen Angaben rund 70.000 Menschen jedes Jahr besuchen, sowie den Mittelaltermarkt „Mittelalterlich Phantasie Spectaculum“ im Juli. Großes Interesse beim Publikum finden auch Oldtimer-Rallyes, in die das Schloss als Station einbezogen wird. Seit einiger Zeit sind standesamtliche Trauungen im barocken Musiksaal möglich, auch die Schlosskapelle kann jetzt von Hochzeitspaaren verschiedener christlicher Konfessionen genutzt werden. Der Festsaal und andere Räume können für private Veranstaltungen angemietet werden.
Im Ostflügel der Schlossanlage befindet sich das Niedersächsische Landesarchiv Bückeburg.
Quelle: Wikipedia
The Augustusburg and Falkenlust Palaces form a historical building complex in Brühl, North Rhine-Westphalia, Germany, which has been listed as a UNESCO cultural World Heritage Site since 1984. The buildings are connected by the spacious gardens and trees of the Schlosspark. Augustusburg Palace (German: Schloss Augustusburg) and its parks also serve as a venue for the Brühl Palace Concerts. The Max Ernst Museum is located nearby.
The palaces were built at the beginning of the 18th century by the Archbishop-Elector of Cologne, Clemens August of Bavaria of the Wittelsbach family. The architects were Johann Conrad Schlaun and François de Cuvilliés. The main block of Augustusburg Palace is a U-shaped building with three main storeys and two levels of attics. The magnificent staircase was designed by Johann Balthasar Neumann.
The gardens were designed by Dominique Girard. An elaborate flower garden for an area south of the palaces was also designed, but it was restructured by Peter Joseph Lenné in the 19th century and turned into a landscape garden. Attempts to renovate the area have proven difficult, due to poor source material availability.
Falkenlust hunting lodge was designed by François de Cuvilliés and built from 1729 to 1740, in the style of the Amalienburg hunting lodge in the park of Nymphenburg Palace.
From shortly after World War II until 1994, Augustusburg was used as a reception hall for guests of state by the German President, as it is not far from Bonn, which was the capital of the Federal Republic of Germany at that time.
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Das Schloss Merseburg, erbaut im Stil der Renaissance, war Königspfalz, Bischofssitz und Herzogsresidenz. Kaiser Otto I. gründete im Jahre 968 das Bistum Merseburg. Bischof Heinrich von Warin ließ das erste Schloss von 1245 bis 1265 erbauen. Unter Bischof Thilo von Trotha erfolgte etwa 1470 bis 1500 der Neubau des Schlosses als Dreiflügelanlage, wobei der Merseburger Dom einen vierten Flügel bildet.
Bei der Leipziger Teilung im Jahr 1485 wurde Merseburg dem albertinischen Herzogtum Sachsen zugeschlagen. Nach dem Tod des letzten katholischen Bischofs im Jahr 1561 setzte sich auch in Merseburg die Reformation endgültig durch. Das Hochstift Merseburg kam faktisch in den Besitz der Kurfürsten von Sachsen. Bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts behielt es aber zur Verwaltung des Landes im Auftrage des Fürsten eine eigene Stiftsregierung. Von 1656 bis 1738 war Merseburg Residenzstadt der Herzöge von Sachsen-Merseburg, einer Sekundogeniturlinie der Albertiner.
In den Jahren 1604 und 1605 folgten umfassende Erneuerungen unter Melchior Brenner im Auftrag von Administrator Johann Georg I. von Sachsen. Aus dieser Zeit stammt auch der Neptunbrunnen im Innenhof. Der Schlossgarten wurde 1661 angelegt Das Schloss wurde im 19. Jahrhundert renoviert und diente ab 1815 als Sitz der preußischen Bezirksregierung. Gegenwärtig ist es Sitz der Kreis verwaltung des Saalekreises. Aber auch andere Institutionen finden sich hier.
Neben der Kreismusikschule Johann-Joachim Quantz des Saalekreises werden die Gebäude auch vom 1906 gegründeten Kulturhistorischen Museum genutzt. Ess, stellt auf 3 Etagen (1800 Quadratmeter) die Geschichte und Entwicklung der Stadt Merseburg von der Ur- und Frühgeschichte bis zur Gegenwart dar.
www.veikkos-archiv.de/index.php?title=Schloss_Merseburg
Merseburg Castle, built in the Renaissance style, was a royal palace, bishop's seat and ducal residence. Emperor Otto I founded the diocese of Merseburg in 968. Bishop Heinrich von Warin had the first castle built from 1245 to 1265. Under Bishop Thilo von Trotha, the castle was rebuilt as a three-winged complex from around 1470 to 1500, with Merseburg Cathedral forming a fourth wing.
When Saxony was divided in 1485 in a treaty established in Leipzig between the then two lines of the Wettin family, the Albertine and the Ernestine lines, Merseburg became part of the Albertine Duchy of Saxony. After the death of the last Catholic bishop in 1561, the Reformation finally took hold in Merseburg. The Prince Bishopric of Merseburg effectively came into the possession of the Electors of Saxony. Until the beginning of the 18th century, however, it retained its own collegiate government to administer the land on behalf of the prince. From 1656 to 1738, Merseburg was the residence of the Dukes of Saxe-Merseburg, a secondary line of the Albertine dynasty.
Extensive renovations followed in 1604 and 1605 under Melchior Brenner on behalf of Administrator Johann Georg I of Saxony. The Neptune Fountain in the inner courtyard also dates from this period. The palace garden was laid out in 1661 The palace was renovated in the 19th century and served as the seat of the Prussian district government from 1815. It is currently the seat of the County administration of the Saale district. But other institutions can also be found here.
In addition to the Johann-Joachim Quantz County Music School, the buildings are also used by the Museum of Cultural History, which was founded in 1906. It presents the history and development of the city of Merseburg from prehistory and early history to the present day on three floors (1800 square metres).
Das Schloss Fürstenstein (auch Burg Fürstenstein; polnisch Zamek Książ) ist das größte Schloss Schlesiens.
Blick auf die barocke Fassade. Die mittelalterliche Burg wurde seit der Renaissance und den folgenden Jahrhunderten repräsentativ umgebaut und diente der Familie von Hochberg als Schloss. Seit 1928 von der Familie nicht mehr genutzt, wurde es 1943 von der SS beschlagnahmt und wurde eine Teil des "Komplexes Riese". Das Schloss und die Umgebung sind völlig untertunnelt, Facharbeiter und KZ-Häftlinge aus dem nahen Konzentrationslager Groß Rosen mussten für den Um- und Ausbau des Schlosses schuften. Bis heute ist nicht restlich geklärt, welchen Sinn der Komplex Riese haben sollte.
Schloss Bran - Draculas Schloss steht in der
Ortschaft Bran (Törzburg) - Siebenbürgen in Rumänien, liegt ca. 30 Kilometer von Brașov - Kronstadt) entfernt.
Angeblich soll Dracula hier eine Woche gewohnt haben.
Das Schloss Kalkum ist ein Wasserschloss im gleichnamigen Stadtteil im Norden Düsseldorfs etwa zwei Kilometer nordöstlich von Kaiserswerth und ein außerordentliches Beispiel für den klassizistischen Schlossbau im Rheinland. Gemeinsam mit dem zugehörigen Park steht es seit dem 18. Januar 1984 als Gesamtanlage unter Denkmalschutz.
Hervorgegangen aus einem der ältesten Rittersitze der Region, dem Stammsitz der ritterbürtigen Herren von Kalkum, gelangte der Besitz um die Mitte des 15. Jahrhunderts an die Herren von Winkelhausen, welche die Geschicke der Anlage für die folgenden rund 300 Jahre bestimmen sollten. Im 17. Jahrhundert zu einem Schloss im Stil des Barocks verändert, erhielt die Anlage ihr heutiges äußeres Aussehen im Wesentlichen durch einen klassizistischen Umbau in den Jahren 1808 bis 1814 nach Entwürfen des Krefelder Baumeisters Georg Peter Leydel. Er verband die Vorburg und das Herrenhaus durch Einfügung von Zwischenbauten zu einer geschlossenen Vierflügelanlage. Gleichzeitig erfolgte unter Leitung des Landschaftsarchitekten Maximilian Friedrich Weyhe die Anlage eines Schlossparks im englischen Landschaftsstil. 1817 wurde das Haupttor durch den Architekten Johann Peter Cremer erweitert. Die Innenräume des Schlosses gestaltete der Dekorationsmaler Ludwig Pose.
Weit über die Grenzen Preußens bekannt wurde Kalkum durch den von 1846 bis 1854 dauernden Scheidungskrieg zwischen dem Schlosseigentümer Graf Edmund von Hatzfeldt und seiner Frau Sophie, als sich diese durch den damals erst 20-jährigen Ferdinand Lassalle als Rechtsanwalt vertreten ließ. An ihn erinnert heute eine Gedenkstätte in einem turmartigen Pavillon an der östlichen Mauer des Schlossparks. Nach dem Zweiten Weltkrieg dienten die Gebäude zunächst als Flüchtlingsunterkunft, dann als Ausbildungsstätte für Heimarbeiter. Danach wurde die Anlage von 1954 bis 1966 restauriert und für die Nutzung als Archiv umgebaut. Dabei wurden die klassizistischen Wohn- und Gesellschaftsräume des Herrenhauses wiederhergestellt.
Heute steht das Schloss leer, denn die dort lange Zeit beheimatete Zweigstelle des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen zog Ende 2014 in das neue Gebäude des Landesarchivs in Duisburg um. Die Anlage wird aber noch für klassische Konzerte und andere Kulturveranstaltungen genutzt. Der etwa 19 Hektar große Schlosspark ist für die Öffentlichkeit zugänglich.
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Edertalsperre im Nebel.
120 Meter über dem Edersee thront das Schloss Waldeck. An diesem Tag lag das gesamte Tal in der Umgebung im Nebel.
Rückseite von Schloss Ettersburg, links die Schlosskirche St. Justinus und Laurentius.
Schloss und Park Ettersburg liegen beim thüringischen Ettersburg auf dem Ettersberg (474 m), einem lang gestreckten Höhenzug nördlich von Weimar. Seit 1998 gehören sie als Teil des Ensembles „Klassisches Weimar“ zum UNESCO-Welterbe.
Landkreis Waldeck-Frankenberg
Nordhessen
Das Schloss Waldeck (oder auch die Burg Waldeck) ist eine schlossartig ausgebaute Burganlage aus dem 12. Jahrhundert im Stadtgebiet von Waldeck im Landkreis Waldeck-Frankenberg in Hessen. (Wikipedia)