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s0064a Meyers 4785 MeyA4B13 Pilze I. Konversations-Lexikon Jhr 1889. Meyers Konversations-Lexikon Dreizehnter Band. Phlegon - Rubinstein

 

Pilze I.

 

1. Agaricus muscarius (Fliegenschwamm). a Jugendzustand.

 

2. Champignon (Agaricus campestris). a Jüngeres Exemplar, durchschnitten.

 

3. Cantharellus cibarius (Eierschwamm, Pfifferling).

 

4. Boletus edulis (Steinpilz). Durchschnitt.

 

5. Hydnum imbricatum (Habichtsschwamm, Hirschzunge). a Durchschnitt eines Stückes.

 

6. Clavaria flava (Gelber Hirschschwamm, Ziegenbart).

 

7. Bovista nigrescens (Eierbovist), a durchschnitten.

 

8. Geaster hygrometricus (Erdstern). Der entwickelte Pilz, bei Trockenheit die äußere Peridie geöffnet. Im feuchten Zustand, geschlossen. Jugendzustand.

 

9. Phallus impudicus (Gichtschwamm), a durchschnitten.

 

10. Clathrus cancellatus (Gitterschwamm). a Mit der Sporenmasse, b nach Ausfließen derselben.

 

11. Eßbare Trüffel (Tuber cibarium), ein Stück davon ist abgeschnitten.

 

12. Morchella esculenta (Morchel).

 

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Pilze (Schwämme, Fungi, Mycetes, hierzu 2 Tafeln), in den ältern Systemen kryptogamische Pflanzenmasse unter den Thallophyten, nur durch den Mangel des Chlorophylls von den Algen unterschieden und daher gegenwärtig mit diesen vereinigt (s. Thallophyten), durch Formenreichtum und Mannigfaltigkeit der Lebensverhältnisse vor allen übrigen Klassen des Pflanzenreichs ausgezeichnet. Zu ihnen zählte man zunächst zwei Ordnungen, welche von den eigentlichen Pilzen erheblich abweichen. Die einen sind die Schizomyceten, einzellige Organismen, die kleinsten lebenden Wesen, bei welchen die Zelle kein Spitzenwachstum zeigt, sondern, von kugeliger, stäbchenförmiger oder spiralig gekrümmter Gestalt, nur durch Teilung in ihrer Mitte zu zwei neuen Zellen oder durch ungeschlechtliche Sporen sich vermehrt, daher den Chrookokkaceen unter den Algen sowie den niedern Infusionstieren am nächsten verwandt und als die niedrigsten u. einfachsten Pflanzen sich erweisend. Die andern sind die Myxomyceten, welche wegen ihres nicht von einer Zellhaut umgebenen, nach tierischer Art beweglichen Protoplasmas, aus welchem später eine die Pilzsporen erzeugende Frucht sich formt, zwischen dem Tier- und Pflanzenreich in der Mitte stehen und deshalb in neuester Zeit vielfach von den Pilzen getrennt werden (s. Myxomyceten). Bei den übrigen Pilzen (eigentliche Schwämme) ist das Elementarorgan eine fadenförmige, durch Spitzenwachstum sich verlängernde Zelle, eine sogen. Hyphe, die sich meistens durch

Seitensprossung verzweigt. Die Pilzhyphen wachsen entweder isoliert, oder verflechten sich untereinander u. bilden dann die von der der höhern Pflanzen wesentlich abweichende Form des Zellgewebes, welche als Filz- oder Pilzgewebe (tela contexta) bezeichnet wird. Nur bei sehr inniger Verflechtung der Fäden, und wenn diese dabei kurz gegliedert sind, nähert sich das Gewebe der P. in seiner Form dem Parenchym der höhern Pflanzen und heißt dann Pseudoparenchym. Bei den Chytridiaceen und einigen Saprolegniaceen hat die einzige Zelle, aus welcher die Pflanze besteht, noch nicht die Form der eigentlichen Hyphe, indem die runde oder kurz schlauchförmige Zelle hier Ernährungs- und Fortpflanzungsorgan zugleich ist. Auch bei der hefeartigen Sprossung, bei welcher Pilzzellen aus ihrer Spitze oder Seite kurze Gliederzellen treiben, welche sich leicht voneinander lösen (s. Hefe), kommt es nicht zur Bildung echter Hyphen. Mit Ausnahme der eben angegebenen Fälle gliedert sich der Organismus des Pilzes meist deutlich in ein Ernährungs- und ein Fortpflanzungsorgan. Das erstere, welches einen Thallus darstellt, wird hier allgemein Mycelium (Unterlage, Pilzmutter, hyphasma) genannt. Dies bei der Keimung aus den Sporen zuerst hervorgehende und anfangs allein sich entwickelte Organ des Pilzes ist zur Aufnahme der Nährstoffe bestimmt und befindet sich daher immer auf oder in dem Substrat, so daß es den meist am wenigsten sichtbaren und ausgezeichneten Teil des Pilzes darstellt. Die gewöhnlichste Form (freifädiges oder flockiges Mycelium) besteht aus vielen, aber isolierten Fäden, die als Zweige auseinander hervorgehen. Es bildet eine faserige oder flockige, meist sehr zarte Ausbreitung, welche peripherisch wächst, indem die am Rand befindlichen Hyphen sich verlängern und neue Zweige bilden. Bisweilen vereinigen sich viele Myceliumfäden, parallel nebeneinander liegend, zu dicken, faserigen Strängen, welche meist vielfach sich verzweigen, wohl auch miteinander anastomosieren. Auch zusammenhängende, dicke, hautartige Ausbreitungen von faseriger oder filziger Struktur bildet das Mycelium bisweilen. Eine besondere Form eines Pilzmyceliums sind die wegen ihrer Ähnlichkeit mit alten Pflanzenwurzeln unter dem Gattungsnamen Rhizomorpha Pers. beschriebenen Bildungen (s. unten) in alten Baumstämmen und im Holz der Bergwerke: sehr lange, cylindrische oder bandartig flache Stränge mit dunkelbrauner Rinde und weißem Mark. Hierher gehören ferner die Sklerotien, welche häufig als Ruhezustände des Myceliums auftreten. Es sind knollenförmige, meist feste und harte Körper, gebildet aus innig verflochtenen Hyphen oder aus einem pseudoparenchymatischen Gewebe mit meist deutlichem Unterschied einer dünnen, dunkel gefärbten Rinde und eines weißen Markes, dessen Zellen gewöhnlich reich sind an fettem Öl und andern Reservenährstoffen für die Bildung der beim Wiedererwachen der Vegetation entstehenden Fruchtträger des Pilzes. P., welche leblose Körper bewohnen, breiten ihr Mycelium mitunter auf der Oberfläche des Substrats aus, wie manche Schimmelpilze etc.; auf porösem Substrat, wie Erde, Mist, Holzwerk u. dgl., durchwuchert es auch die Zwischenräume desselben, oder es findet sich ganz und gar innerhalb desselben. Das Mycelium kann sogar nicht poröse, sehr harte Körper durchdringen, indem es feste Substanz aufzulösen und dadurch in derselben sich Bahn zu brechen vermag. Viele auf und in faulem Holz vorkommende Mycelien durchdringen die feste Masse der Holzzellwände nach allen Richtungen und tragen so zu der Zerstörung dieser Teile bei. Das Mycelium der auf lebenden Pflanzen schmarotzenden P. siedelt sich entweder nur auswendig auf der Epidermis der Pflanze an, dieselbe mit seinen zahlreichen Fäden nach allen Richtungen hin übergehend (epiphyte Schmarotzerpilze), oder es findet sich nur im Innern des Pflanzenkörpers (endophyte P.). Die Sporen keimen auch im letzten Fall an der Oberfläche der Pflanze, die Keimschläuche jedoch dringen durch die Spaltöffnungen oder unmittelbar die Epidermiszellen durchbohrend in die innern Gewebe ein, wo sie nun erst zum Mycelium heranwachsen. Diese bleiben nur zwischen den Zellen der Nährpflanze, indem sie immer in den Intercellulargängen hinwachsen, oder der zwischen den Zellen wachsende Faden sendet eigentümliche blasen- oder schlauchförmige und oft verzweigte Ausstülpungen quer durch die Zellenwand in den Innenraum der Zelle hinein. Auch die Fäden des epiphyten Myceliums treiben oft solche Seitenorgane, welche sich hier fest an die Außenseite der Epidermiszellwand anstemmen oder auch abermalige Fortsätze treiben, welche wirklich durch dieselbe in den Innenraum der Zelle eindringen. Diese Saugwarzen (Haustorien) dienen ohne Zweifel der Ernährung des Schmarotzerpilzes. Bei vielen endophyten Pilzen wachsen die Myceliumfäden sowohl zwischen den Zellen als auch innerhalb derselben, indem sie die Zellmembranen an vielen Punkten quer durchdringen, den Hohlraum der Zelle oft ganz ausfüllen und die Membran derselben verdrängen, so daß das Zellgewebe mehr oder weniger aufgelöst wird und der Pilz an dessen Stelle tritt. Manche endophyte P. fruktifizieren auch innerhalb der Nährpflanze, so daß erst nach Zerfall der letztern die Sporen in Freiheit gesetzt werden; aber bei den meisten treten, während das Mycelium endophyt bleibt, die Fruchtträger an die Oberfläche der Nährpflanze hervor und sind dann der einzige Teil des Pilzes, welcher äußerlich bemerkbar ist. Die tierbewohnenden Schmarotzer unter den myceliumbildenden Pilzen siedeln ihr Mycelium entweder auf der Oberfläche der äußern Haut und der Schleimhäute innerer Höhlungen des Körpers, auch innerhalb der Haut und in den Haarwurzeln an, oder durchdringen, zumal bei Insekten, die Haut, gelangen in die Fettkörper, die Muskelbündel, ins Blut, in den Darmkanal, in die Zähne und Knochen und können endlich den Körper, nachdem der Tod eingetreten ist, ganz anfüllen.

 

Bei vielen Pilzen vollendet sich das Leben des Myceliums und somit des ganzen Pilzes in höchstens einem Jahr, während andre eine lange, oft vieljährige Dauer haben. Diese bringen gewöhnlich alljährlich an derselben Stelle wiederum neue Fruchtträger hervor, ähnlich wie die perennierenden Kräuter blühende Stengel, wenn nicht die Fruchtträger selbst mehrjährige Dauer haben. Dahin gehören manche auf der Erde wachsende und in faulendem Holz und an Rinden vorkommende Schwämme, ferner der Hausschwamm und auch manche derjenigen Schmarotzerpilze welche perennierende Pflanzen bewohnen, indem ihr Mycelium in den während des Winters bleibenden Teilen der Nährpflanze sich erhält und dann gewöhnlich alljährlich in die neuen grünen Triebe hineinwächst, um in diesen zu fruktifizieren. Aus dem Perennieren des Myceliums erklären sich auch die sogen. Hexenringe (s. d.) auf Wiesen- und Waldboden.

 

Das Fortpflanzungsorgan der P., der Fruchtträger, derjenige Teil, an welchem die Keime neuer Individuen, die Sporen oder Keimkörner, erzeugt werden, ist meist deutlich vom Mycelium unterschieden, ein Erzeugnis desselben und gewöhnlich in Mehrzahl auf demselben auftretend, sehr häufig der ansehnlichste und auffallendste Teil des Pilzes, der im gemeinen Leben vielfach für den ganzen Pilz genommen wird (Tafel II, Fig. 5). Der Fruchtträger wird entweder von einer einzelnen vom Mycelium aufwachsenden Hyphe (Fruchthyphe) gebildet, oder es entsteht am Mycelium ein aus vielen gewebeartig vereinigten Hyphen zusammengesetzter Körper, welcher an bestimmten Stellen seiner Oberfläche oder in innern Räumen die Sporen erzeugt (Fruchtkörper). An einem solchen sind gewöhnlich die sporenbildenden Zellen in großer Anzahl in ein zusammenhängendes Lager oder eine Schicht vereinigt (Sporenlager, Fruchtlager, Fruchtschicht oder Hymenium). Man unterscheidet eine Sporenbildung durch Abschnürung und eine endogene oder Sporenbildung durch freie Zellbildung. Im erstern Fall bekommt die sporenbildende Zelle (Basidie, basidium) an ihrer Spitze eine oder nebeneinander mehrere Ausstülpungen, welche sich zu einer Spore entwickeln und sich durch Bildung einer Querscheidewand von der Basidie trennen. Diese Akrosporen oder Basidiosporen werden entweder einzeln abgeschnürt, oder bilden, wenn die Basidie an ihrer Spitze wiederholt Sporen abschnürt, eine Sporenkette; die an Fruchthyphen gebildeten Akrosporen heißen gewöhnlich Konidien. Durch freie Zellbildung in Mutterzellen werden die Sporen erzeugt bei allen Phykomyceten, bei denen sich aus dem Inhalt der gewöhnlich sehr großen Sporenmutterzelle (Sporangium) meist sehr viele Sporen formen, die entweder als Schwärmsporen geboren werden, oder als ruhende Sporen durch Zerfall der Sporangiumwand frei werden. Bei den Askomyceten ist die sporenbildende Zelle (Sporenschlauch, ascus, theca) meist schlauch- oder keulenförmig, entspringt mit einer stielartig verdünnten Basis aus dem Hymenium und schließt in ihrem Innern im reifen Zustand eine bestimmte Anzahl von Zellen ein (meist acht). Diese in Sporenschläuchen entstandene Askosporen oder Thekasporen werden häufig dadurch in Freiheit gesetzt, daß die Membran des Sporenschlauchs zuletzt zu Schleim zerfließt und wegen der Quellung des letztern die Sporen mit demselben aus dem Fruchtkörper ausgequetscht werden, oder dadurch, daß der Ascus bei der Reife plötzlich zerreißt und die Sporen elastisch herausschnellt, bisweilen auch erst durch allmähliches Verwesen des Fruchtkörpers und der in ihm enthaltenen Sporenschläuche. Die Sporen der P. sind für jede Spezies von konstanter Bildung. Sie sind fast immer mikroskopisch klein, werden jedoch meist in sehr großer Anzahl gebildet, so daß sie sich oft als ein massenhaftes, meist gefärbtes, sehr feines Pulver ansammeln.

 

Die Sporen unsers gemeinsten Schimmelpilzes, Penicillium glaucum, sind z. B. 0,0025 mm, die des Flugbrandes 0,007-0,008 mm, die des Weizensteinbrandes 0,0160-0,0192 mm im Durchmesser. Die Pilzsporen sind rund oder oval, seltener länglich, spindelförmig oder faden- oder nadelförmig; sie sind einzellig (einfach) oder mehrzellig (mehrfächerig, septiert, zusammengesetzt). Ihre Membran besteht fast immer aus zwei Schichten, dem äußern, meist stark entwickelten, häufig gefärbten und auf der Außenfläche bisweilen regelmäßig Bezeichneten Episporium und dem innern, gewöhnlich zarten, dünnen, farblosen Endosporium. Der Inhalt der Sporenzelle ist ein meist dichtes, homogenes oder mit einem Kern versehenes Protoplasma, welches sehr häufig fettes Öl einschließt. Alle mit einer Membran versehenen Pilzsporen sind ohne Bewegung. Manche P. erzeugen aber sogen. Schwärmsporen, welche keine Membran besitzen, nackte Protoplasmakörper darstellen und mit einer selbständigen Bewegung im Wasser begabt sind (s. unten: Phykomyceten). Dieselben scheiden nach Erlöschen der Bewegung eine Membran an ihrer Oberfläche aus und verhalten sich dann wie ruhende Sporen.

 

Meist sind die Keimkörner vom Augenblick ihrer Reife und ihrer Abtrennung vom Pilz an keimfähig; manche werden es erst nach Verlauf einer Ruheperiode, die gewöhnlich den Winter überdauert. Im allgemeinen erlischt aber auch die Keimfähigkeit zeitig wieder, doch hat man trocken aufbewahrt Sporen von Brandpilzen nach 2-3 Jahren noch keimfähig gefunden; aber auch diese keimen im ersten Jahr nach ihrer Reife am besten. Zu den Keimungsbedingungen gehören Anwesenheit von Feuchtigkeit, sauerstoffhaltige Luft und eine gewisse Temperatur, die jedoch sehr nahe an den Nullpunkt herabreicht. Die Sporen der meisten P. keimen, wenn die Bedingungen erfüllt sind, sehr rasch, in einem oder wenigen Tagen, manche bei günstiger Temperatur nicht selten schon in wenigen Stunden. Die Keimung besteht in der Entwickelung eines Keimschlauchs, welcher dadurch gebildet wird, daß das Endosporium unter Durchbrechung des Episporiums schlauchartig nach außen wächst und der Inhalt der Spore in diesen Fortsatz übertritt. In der Regel wird durch fortgehendes Spitzenwachstum des Keimschlauchs und Eintritt von Zweigbildung daraus die erste Hyphe des Myceliums. Bei manchen Pilzsporen wird kein Keimschlauch getrieben; der Sporeninhalt zerfällt in eine Anzahl Portionen, welche sich zu Schwärmsporen ausbilden, aus der Spore ausschwärmen und erst, nachdem sie zu ruhenden Sporen geworden sind, mit Keimschlauch in gewöhnlicher Weise keimen.

 

Von großer Bedeutung ist die Pleomorphie der Fruktifikationsorgane, welche besonders unter den Uredineen, Pyrenomyceten und Diskomyceten fast allgemein vorkommt. Der gewöhnlichste Fall ist der, daß das Mycelium des Pilzes sich dauernd erhält, aber in regelmäßiger Aufeinanderfolge die einzelnen voneinander verschiedenen Fruchtzustände erzeugt, gewöhnlich so, daß der vorhergehende verschwunden ist, wenn der nächstfolgende fertig ist. Dabei sind gewöhnlich die zuerst erscheinenden Fruktifikationen (Vorläufer) von einfacherer Art, die letzten, mit denen der Pilz den Höhepunkt seiner Entwickelung erreicht, die vollkommensten. Die Sporen jeder dieser verschiedenen Früchte liefern meist dieselben Produkte bei ihrer Keimung, indem alle denselben Pilz hervorbringen, der seinen Entwickelungsgang wieder mit der Vorläufer-Fruktifikation beginnt. Sporen der Vorläufer sind aber meist sofort keimfähig und besorgen die Weiterverbreitung des Pilzes in demselben Sommer (Sommersporen), während die am Schluß der Entwickelung sich bildenden Sporen der vollkommenen Früchte (Teleutosporen, Wintersporen) meist erst nach abgelaufenem Winter keimen und den Pilz im nächsten Jahre reproduzieren, was den Sommersporen, weil ihre Keimfähigkeit zeitig erlischt, gewöhnlich nicht möglich ist. Bei manchen Uredineen kommt zu dieser Form der Pleomorphie noch eine andre, welche einen vollkommenen Generationswechsel bedingt. Es entsteht nämlich aus den Sporen der einen Fruktifikation ein Pilz, der von demjenigen, von welchem die Sporen abstammen, ganz verschieden ist, aber dennoch nur eine Generation desselben darstellt, indem erst aus seinen Sporen wieder der ursprüngliche Pilz hervorgeht.

 

Für die wissenschaftliche Erforschung der P. sind sichere Kulturmethoden von großer Wichtigkeit, da nur durch diese der ganze Lebensgang eines Pilzes von der Spore bis zum ausgebildeten Fruchtkörper sich ermitteln läßt. Die Methode der Kultur richtet sich ganz nach dem Charakter des zu kultivierenden Pilzes, besonders nach der parasitische oder saprophytischen Lebensweise desselben. In bestimmten Nährpflanzen wachsende Pilzparasiten werden in der Weise kultiviert, daß man ihre Sporen mittels eines Wassertropfens auf bestimmte Stellen der Blätter, des Stengels u. dgl. bringt und dann den Erfolg der Infektion abwartet. Von Zeit zu Zeit werden Proben dem infizierten Exemplar entnommen, mikroskopisch untersucht und so die allmähliche Entwickelung des Pilzes nebst den sich daran knüpfenden krankhaften Veränderungen der Nährpflanze studiert. De Bary erzeugte auf diese Weise durch Aussaat der Sporen von Peronospora infestans auf vorher gesunde Kartoffelstauden die Kartoffelkrankheit. Kühn rief durch künstliche Infektion den Mutterkornpilz (Claviceps purpurea) auf Grasblüten hervor; diese und andre Forscher bewiesen durch zahlreiche ähnliche Kulturversuche, daß die als Rost und Brand bekannten Krankheitsformen der Gewächse nur durch ganz bestimmte Uredineen- und Ustilagineen-Arten verursacht worden, deren merkwürdige Entwickelung sie schrittweise verfolgten. Auf lebenden Tieren, z. B. Insekten, schmarotzende P. werden behufs Kultur ebenfalls als Sporen auf geeignete Stellen, wie besonders die Haut des betreffenden Tiers, gebracht. Bei Raupen geschieht dies am besten durch seine Hautstiche, bei Fliegen und ähnlichen Insekten werden Sporen auf die weichen Hautstellen zwischen den Chitinringen ausgesäet. Brefeld hat auf diese Weise sowohl die Entwickelung des Kohlraupenpilzes (Entomophthora radicans) als die der Empusa Muscae auf Stubenfliege ermittelt. Noch viel lückenloser lassen sich Kulturen mit saprophytischen Pilzen anstellen. Hier ist es durch besondere Vorsichtsmaßregeln gegen Abhaltung fremder Pilzsporen möglich, die Entwickelung eines Pilzes von einer einzigen Spore aus durch alle Stadien hindurch zu beobachten. Man bereitet sich durch Auskochen von Früchten oder Mist eine klare Nährflüssigkeit, in welcher durch längeres Sieden alle etwa vorhandenen fremden Sporen getötet werden, bringt einen Tropfen derselben auf einen vorher geglühten Objektträger und säet mittels einer feinen Nadel eine einzelne Spore des zu kultivierenden Pilzes auf den Tropfen aus. Den Objektträger stellt man in einen dampfgesättigten Raum, welcher das Verdunsten des Tropfens verhindert. Die allmähliche Entwickelung des Pilzes läßt sich bei der Durchsichtigkeit der Nährflüssigkeit sehr schön beobachten. Größere P. kultiviert man auf Brot, das längere Zeit bei einer Temperatur von 120° C. getrocknet und dann mit der betreffenden Nährlösung getränkt wurde, oder auf ausgekochtem Pferdemist. Durch diese neuerdings durch Brefeld vervollkommten Kulturmethoden gelang es, vorher ganz unvollständig gekannte P., wie Penicillium, auch größere Hutpilze, wie Coprinus-Arten, Agaricus melleus L. u. a., von einer Spore aus zu kultivieren. Die Schwierigkeit liegt darin, daß viele Pilze nur unter ganz besondern, oft sehr versteckten Umständen zur Entwickelung zu bringen sind, und daß man diese nähern Bedingungen entweder nicht kennt, oder nur unvollkommen nachahmen kann.

 

Die Zellmembran der P. besteht aus Cellulose, häufiger aus einer Modifikation derselben und ist bisweilen verholzt. Sehr reich sind die P. an Stickstoff, die meisten Schwämme enthalten, bei 100° getrocknet, zwei- oder dreimal soviel Stickstoffsubstanz wie Weizen, der Champignon enthält 45,37 Proz., Boletus edulis, Cantharellus cibarius, Clavaria flava, Morchella esculenta und Tuber cibarium 22, 82-36, 32 Proz. Stärkemehl fehlt den Pilzen, dagegen enthalten sie viel Mannit, Zucker, fettes Öl, organische Säuren, oxalsauren Kalk, der gewöhnlich in vielen kleinen Kristallen auf der Außenseite der Pilzhyphen abgeschieden wird, Farbstoffe, gewisse noch wenig bekannte giftige Alkaloide, endlich mineralische Stoffe, unter welchen Phosphorsäure und Kali vorwalten; die erstere macht in den oben genannten Arten 20-37, das letztere 48-56 Proz. der Asche aus. Viele P. enthalten im frischen Zustand viel Wasser, z. B. Boletus aureus 94, 25 Proz., Cantharellus cibarius 92, 02 Proz.

 

Wegen des Chlorophyllmangels sind die P. nicht im stande, unter dem Einfluß des Lichts Kohlensäure aufzunehmen und zu zerlegen. Sie scheiden daher auch nicht Sauerstoff aus, und die Atmung, d. h. die Aufnahme von Sauerstoff und Aushauchung von Kohlensäure, tritt zu jeder Zeit rein hervor. Nach Aufhören der Vegetation tritt bei manchen Pilzen Ausscheidung von Ammoniak oder Trimethylamin ein. Sie ernähren sich alle aus schon vorgebildeten organischen Verbindungen, und damit hängt die Eigentümlichkeit ihres Vorkommens zusammen. Nach diesem unterscheidet man Saprophyten oder Fäulnisbewohner und Parasiten oder Schmarotzer. Die erstern, die Mehrzahl der P., erregen und befördern die Fäulnis und Verwesung der abgestorbenen Tier- und Pflanzenkörper, und während sie so die massenhafte Anhäufung der toten organischen Substanz beseitigen, bringen sie die letztere zugleich in die zur Wiederverwendung für das Leben geeignetste Form, weil die Zersetzungsprodukte der organischen Substanz und die leicht sich selbst wieder zersetzenden Pilzkörper für die Pflanzenwelt Nährstoffe liefern und düngend wirken.

 

Verbreitung, eßbare und giftige Pilze.

 

Die P. sind über die ganze Erde verbreitet, die meisten bekannten gehören der gemäßigten Zone an; doch dürfte ihre Zahl in den warmen und heißen Ländern, die nur erst mangelhaft nach ihnen durchforscht sind, noch größer sein. Auch geht eine große Zahl von Pilzen weit gegen die Pole hin, und erst in größerer Nähe derselben verschwinden sie; viel rascher ist ihre Abnahme in den höhern Gebirgsregionen der gemäßigten Zone. Die obern Regionen der Alpen zeigen gegen das klimatisch gleiche pilzreiche Skandinavien eine auffallende Armut an Pilzen, weil in der dünnern, leichten Luft auf den hohen Gebirgen das Wasser schneller verdunstet und dadurch den Pilzen eine Hauptlebensbedingung entzogen wird. Die Gesamtzahl der jetzt lebenden Arten dürfte 6000 weit überschreiten. Obgleich die Substanz der P. ihrer fossilen Erhaltung nicht günstig ist, so muß doch aus manchen Überresten auf die Existenz dieser Pflanzen auch in der Vorwelt geschlossen werden. Ihre Spuren finden sich schon in der Steinkohlenperiode, besonders aber in der Tertiärzeit. In fossilen Hölzern kommen ebensolche Pilzhyphen vor wie gegenwärtig im faulenden Holz. Auch hat man auf fossilen Blättern kleine härtere Pyrenomyceten und Diskomyceten und im Bernstein eingeschlossen schimmelartige und andre P. auf toten Insekten beobachtet. Daß aber auch größere Schwämme in den dunkeln, feuchten Urwäldern der Tertiärzeit nicht gefehlt haben, beweisen einige Überreste solcher (Hydnum antiquum Heer, Polyporites Bowmanni Lindl.) sowie besonders die zahlreichen Pilzmücken und Pilzkäfer, deren fossile Reste noch erhalten sind.

 

Nutzen haben vorzüglich die vielen eßbaren Schwämme, besonders in Gebirgsgegenden. In Thüringen, Böhmen, Ungarn, in der Moldau und Walachei, in Oberitalien und in Rußland zur Fastenzeit werden viele P. gegessen. Schon im Altertum standen die eßbaren Schwämme in hohem Ansehen; die geschätztesten waren den Römern die Trüffel (Tuber) und der Kaiserling (Boletus). Bei uns gibt es ungefähr 40 Arten anerkannt guter Speiseschwämme und zwar in den Gattungen: Agaricus, Cantharellus, Hydnum, Boletus, Polyporus, Fistulina, Clavaria, Sparassis, Lycoperdon, Bovista, Morchella, Helvella, Tuber (s. Tafel "Pilze I"). Man muß die eßbaren Schwämme im Frühling sowie im Herbst und Spätsommer einsammeln; die meisten findet man in Wäldern, besonders auf mit Nadelholz bestandenem, mit niedrigem Moos überzogenem, sandigem Boden; auch in Gärten, auf Wiesen und Grasplätzen kommen manche vor. Weil die Schwämme leicht verderben, so müssen sie bald nach dem Einsammeln zubereitet, am besten gebraten oder geschmort werden; doch kann man sie auch roh ohne allen Zusatz verzehren. Manche P. werden vorwiegend nur als Gewürz an andre Speisen verwendet, besonders Trüffeln und Morcheln. Viele Arten werden getrocknet oder eingemacht. Eßbare P. zu kultivieren, gelingt mit Sicherheit nur mit dem Champignon und mit dem Polyporus tuberaster (s. d.). Der Nahrungswert der P. ist wegen des hohen Stickstoffgehalts vielfach überschätzt worden, er ist nicht größer als der der Gemüse, da nur ein geringer Teil der Stickstoffsubstanz die Bedeutung eines Nährstoffs besitzt. Medizinisch werden für den innern Gebrauch das Mutterkorn und Polyporus officinalis, äußerlich als blutstillendes Mittel die Zunder liefernden Feuerschwämme (s. Polyporus) angewandt, die Hefepilze, welche alkoholische Gärung hervorrufen, sind für die Herstellung von Wein, Bier, Spiritus, Met, Kumys, Brot von größter Bedeutung. Auch die Essigfabrikation beruht auf der Thätigkeit eines Pilzes.

 

Schädlich sind unter den Pilzen die zahlreichen Parasiten, welche an Pflanzen, Tieren und Menschen Krankheiten hervorbringen, ferner die Schimmelpilze und vor allen die Bakterien, welche als Krankheitserreger und -Übertrager wirken und durch Erregung von Gärung, Fäulnis und Verwesung viele Produkte menschlicher Thätigkeit zerstören. Der Hausschwamm wird dem geschlagenen Holz verderblich. Viele den eßbaren Schwämmen mehr oder minder ähnliche P. sind gefährliche Giftpflanzen und haben schon oft zu Verwechselungen und Unglücksfällen Veranlassung gegeben. Die Wirkungen der Giftschwämme werden meist erst 4-5 Stunden nach dem Genuß bemerkbar und beginnen mit Schwere und Spannung in der Magengegend, Leibschneiden, Angstgefühl, Ekel, Erbrechen und Durchfall; die Schmerzen steigern sich und werden von großer Hitze in den Gedärmen und unauslöschlichem Durst begleitet; dann stellen sich Herzklopfen, Ohnmachten, Krämpfe, Schwindel und Delirien ein; der Puls wird klein, hart, frequenter und immer schwächer; kalter Schweiß bedeckt die Glieder; der Kranke stirbt entweder unter schreckliche Krämpfen, oder in eine tiefe Lethargie versunken. Bis zur Herbeirufung des Arztes ist schnelle Hilfe nötig, um das Gift aus dem Körper zu entfernen durch Anwendung innerer oder mechanischer Brechmittel und Purgiermittel. Zeigen sich bereits Symptome der entzündlichen Affektion der Verdauungsorgane, so sind Aderlaß, schleimige Getränke, schleimige oder ölige Klystiere anzuwenden. Nach Chansarel soll ein wirksames Gegenmittel Gerbstoff sein, wenn er nach Verabreichung eines Brechmittels als eine Abkochung von Galläpfeln oder China- oder Eichenrinde von 5 zu 5 Minuten getrunken und als Klystier gegeben wird. In vielen Städten bestehen polizeiliche Anordnungen, um Verwechselungen beim Verkauf zu verhüten; in Österreich haben die Marktrichter den Verkauf der Schwämme zu kontrollieren, auch sind bestimmte Plätze zum Pilzverkauf angewiesen, und die zu verkaufenden Schwämme dürfen nur in zwei Stücke zerschnitten sein. Die angeblichen Erkennungszeichen giftiger P.: die lebhafte Farbe und die klebrige Oberfläche, der weiße oder farbige Milchsaft mancher Arten, die blaue Färbung beim Zerschneiden, das Bräunen eines in kochende P. getauchten silbernen Löffels, das Schwärzen einer mitgekochten Zwiebel, das Gelbwerden von Salz etc., haben sich als trügerisch erwiesen. Das sicherste Schutzmittel ist immer, sich die Merkmale der wenigen entschieden giftigen Schwämme einzuprägen, deren es in Deutschland ungefähr 11 gibt aus den Gattungen Agaricus, Boletus und Scleroderma, und unter denen es wiederum nur die drei Arten Agaricus muscarius (Tafel I), A. phalloides und A. emeticus sind, auf welche sich, weil es die häufigsten und gefährlichsten sind, fast alle konstatierten Fälle von Pilzvergiftung mit tödlichem Ausgang zurückführen lassen (vgl. Agaricus, Boletus und Giftpflanzen), und zweitens, daß man nur die anerkannt guten und häufigen Speiseschwämme benutzt, alle übrigen aber, die in ihren Eigenschaften nicht bekannt sind, ebenso unberührt läßt wie die als giftig erwiesenen. Da der giftige Bestandteil in Wasser, Wein, Essig, Alkohol, Salzwasser, Öl löslich ist, so kann man ihn aus den Schwämmen ausziehen, wenn man dieselben in diesen Flüssigkeiten maceriert oder kocht, wodurch die letztern äußerst giftig werden. Schon die Alten kannten dieses Mittel, Giftschwämme unschädlich zu machen, und die Russen verzehren viele, besonders Fliegenpilze, welche so behandelt worden sind, ohne Nachteil, eine Thatsache, welche die irrige Meinung erzeugte, daß das nordische Klima die Giftschwämme ihrer giftigen Eigenschaften beraube.

 

Einteilung der Pilze.

 

Die nachfolgende Einteilung der P. gründet sich auf das von De Bary aufgestellt neue System und die seitdem nötig gewordenen Änderungen und Erweiterungen.

 

I. Ordnung: Spaltpilze (Bakterien, Schizomycetes), die einfachsten und kleinsten lebenden Wesen, von den eigentlichen Pilzen wesentlich verschieden (s. oben), von Ehrenberg früher als Vibrionia zu den Infusorien gestellt, von Cohn neuerlich mit den Chrookokkaceen vereinigt und zu einer besondern Pflanzenmasse, Schizophyten, erhoben. Sie leben fast alle in Flüssigkeiten, treten meist in ungeheurer Menge auf, so daß sie trotz ihrer Kleinheit dem unbewaffneten Auge oft als wolkige weiße Trübungen in den Flüssigkeiten erscheinen; manche erzeugen auch Farbstoffe und verraten ihre Anwesenheit durch Farbenerscheinungen an ihrem Substrat. Sie sind zum Teil Saprophyten, und diese erregen Fäulnis oder verschiedenartige Gärungen (Essiggärung, Milchsäure-, Buttersäuregärung etc.); andre sind Parasiten und als Erreger vieler Krankheiten des menschlichen und tierischen Körpers im Blut, im Darminhalt, in Sekreten gefunden worden. Sie sind einzellig oder zu linearen Fäden verbunden; nur die Gattung Sarcina Goods. bildet würfelförmige Zellkörper. Die Gestalt der Spaltpilze ist kugelig, stäbchenförmig, fadenförmig, oder sie bilden schraubig gedrehte, an den Enden mit zarter Geißel versehene Fäden. Ihre durchschnittliche Größe beträgt 2-30 Mikromillimeter (= 1/1000 mm); von den kleinern Formen gehen 30,000 Mill. auf ein Milligrammgewicht. Oft sind sie in eine farblose oder gefärbte Gallerte eingebettet; die meisten besitzen eine energische, bisweilen durch Schwingfäden unterstützte Bewegung. Sie vermehren sich durch Teilung; bei einigen wurden Sporen im Innenraum der Zellen beobachtet. Vgl. Zopf, Die Spaltpilze (3. Aufl., Berl. 1886); De Bary, Vorlesungen über Bakterien (2. Aufl., Leipz. 1887). Die Gattungen unterscheidet man nach der Form und Teilung ihrer Zellen; die wichtigsten sind: Bacterium Duj., Vibrio Ehrb., Spirillum Ehrb., Spirochaete Ehrb., Sarcina Goods., Micrococcus Cohn, Bacillus Cohn, Leptothrix Ktz., Beggiatoa Trevis. (s. Textfig. 1). Vgl. Bakterien mit Tafel.

 

II. Ordnung: Sproß- oder Hefepilze (Saccharomycetes), einzeln lebende oder zu kurzen Ketten vereinigte, meist in Flüssigkeiten lebende, einzellige P., die keine Eigenbewegung haben, sich durch hefeartige Sprossung vermehren, bisweilen auch in ihrem Innern Sporen hervorbringen und die alkoholische Gärung zuckerhaltiger Flüssigkeiten bewirken. Einzige Gattung: Saccharomyces Mey. (s. Hefe). Vgl. Reeß, Botanische Untersuchungen über die Alkoholgärungspilze (Leipz. 1870).

 

III. Ordnung: Algenpilze (Phycomycetes, Mycophyceae), teils Parasiten in Pflanzen, teils Saprophyten an der Luft oder im Wasser; Mycelium ohne Querscheidewände, also einzellig, meist schlauchförmig. Sporen bei vielen von doppelter Art: 1) geschlechtslose, die bei allen vorkommen, entweder am Mycelium selbst oder an Fruchthyphen gebildet werden und zwar bei vielen innerhalb eines Sporangiums, wobei ruhende Sporen oder Schwärmsporen erzeugt werden, bei einigen auch durch Abschnürung (Konidien) auf Fruchthyphen; 2) geschlechtlich erzeugte, welche je nach der Art des Geschlechtsaktes Zygosporen oder Oosporen genannt werden. Gegenwärtig teilt man daher die Algenpilze in die Ordnungen der Zygomyceten und Oosporeen. Dazu gehören:

 

1. Unterordnung: Chytridiaceae. Auf Pflanzen und Infusorien parasitisch lebende, meist ein- oder zweizellige, selten mit einem verästelten Mycelium versehene P., die sich durch Bildung von Schwärmsporen von der folgenden Familie unterscheiden. In manchen Fällen, z. B. bei Chytridium A. Br., stellt eine einzige meist kugelige oder längliche Zelle (Tafel II, Fig. 8 A, a und a') vegetatives Organ und Sporangium zugleich vor. Letzteres erzeugt die Schwärmsporen b c, die ausschlüpfen und eine neue Nährpflanze aufsuchen. C. Olla A. Br. (Fig. 8 B) hat einen zitzenförmigen Deckel und eine schlauchartige Wurzel (r), mit der es in einer Algenzelle steckt. Die letztgenannte Gattung lebt auf oder in Algenzellen und Infusorien, Synchytrium de By et Woron. dagegen in Epidermiszellen phanerogamer Landpflanzen, welche dadurch kleine, gelbe oder rote, buckelförmige Flecke bekommen, weil die befallenen Epidermiszellen sich außerordentlich vergrößern.

 

2. Unterordnung: Mucorineae, Schimmelpilze auf faulenden Substanzen an der Luft, mit deutlich geschiedenem Mycelium und Fruchthyphen. Das erstere ist fadenförmig, bis zur Fruktifikation meist einzellig, mit dem Auftreten der Fruchthyphen durch Querscheidewände sich gliedernd. Letztere sind von mannigfaltiger Bildung, häufig aber charakterisiert durch ein meist kugeliges, mit zahlreichen ruhenden Sporen erfülltes Sporangium auf ihrer und ihrer Äste Spitzen. Bei andern Gattungen werden an den Enden der quirlig oder gabelig verzweigten Fruchthyphen einzelne oder in Reihen stehende Konidien gebildet. Charakteristisch sind für die Mukorineen die geschlechtlich erzeugten Sporen. Der Geschlechtsakt ist von eigentümlicher Art und wird als Kopulation bezeichnet. Zwei gegeneinander wachsende, anschwellende und mit ihren Enden sich vereinigende Myceliumzweige grenzen nämlich ihre sich berührenden Enden (Textfig. 2 A, c c) durch je eine Scheidewand ab, das trennende Hautstück (s) der beiden Zweige verschwindet, und die beiden Endzellen werden so zu einer einzigen Zelle (Textfig. 2 B), deren Inhalt aus den vereinigten Protoplasmakörpern beider gebildet worden ist. Die Zelle (Textfig. 2 B), deren Inhalt aus den vereinigten Protoplasmakörpern beider gebildet worden ist. Die Zelle nimmt beträchtliche Größe, ungefähr runde Gestalt an und ist endlich zu einer sich ablösenden Spore geworden (Textfig. 2 C, z s), welche ein dunkel gefärbtes, dickes, auswendig mit zahlreichen Protuberanzen versehenes Episporium und ein dichtes, Öltropfen enthaltendes Protoplasma besitzt und erst nach einer längern Ruheperiode keimt. Diese Sporen heißen Zygosporen, die Mukorineen und Chytridiaceen werden daher auch Zygomyceten genannt. Man kennt etwa fünf Gattungen, deren wichtigste Mucor (s. auch Schimmel) ist. Vgl. Brefeld, Botanische Untersuchungen über Schimmelpilze, Heft 1 (Leipz. 1872); Nowakowski, Beiträge zur Kenntnis der Chytridiaceen (in Cohns "Beiträgen zur Biologie", Bd. 2); Schröter, Die Pflanzenparasiten aus der Gattung Synchytrium (ebendaselbst).

 

3. Unterordnung: Saprolegniaceae, Saprophyten auf Pflanzen- und Tierleichen im Wasser, wo sie fädige oder flockige, schleimige Massen bilden; wenige Parasiten in Algenzellen, mit meist langem, schlauchförmigem, einzelligem Mycelium. Die Schläuche bilden an ihren Enden kugelige oder längliche Sporangien (Tafel II, Fig. 9 B), in welchen zahlreiche Schwärmsporen entstehen, welche austreten (a), wobei sie sich bisweilen häuten, ihre Haut (b) zurücklassen, dann durch Wimpern beweglich ausschwärmen (c) und bei ihrer Keimung wieder ein Mycelium erzeugen. Außerdem sind von vielen Geschlechtsorgane bekannt. Die weiblichen (Oogonien) sind kugelig angeschwollene Zellen auf den Enden einzelner Schläuche (Tafel II, Fig. 10 A, B und C); ihr reichliches Protoplasma zieht sich vor der Befruchtung in eine, zwei, drei oder viele dichte, kugelige Massen (Eizellen) zusammen (c in D). Die männlichen Organe (Antheridien) sind dünne Zweiglein, welche von dem das Oogonium tragenden oder auch von benachbarten Zweigen entspringen, und deren Ende sich als eine etwas krumme, längliche Zelle durch eine Scheidewand abgrenzt (a in B, C, D). Diese legt sich dem Oogonium an gewissen Stellen, den sogen. Kopulationswarzen, an und treibt durch die Wand desselben nach den Eizellen einen schlauchförmigen Fortsatz (Befruchtungsschlauch, b in D), welcher aus seinen sich öffnenden Enden einen Teil seines körnigen Protoplasmas entleert, durch welches die Eizellen befruchtet werden. Letztere bilden sich dann zu Oosporen (E) aus, welche nach längerer Ruhe keimen und den Pilz von neuem erzeugen. Man hat auch Bildung keimfähiger Oosporen ohne Beteiligung von Antheridien, also parthenogenetisch, beobachtet. Man kennt zehn Gattungen mit ungefähr 80 Arten; die wichtigsten sind: Leptomitus Ag., Achlya Nees ab Es., Saprolegnia Nees ab Es. und Pythium Pringsh. Vgl. Lindstedt, Synopsis der Saprolegniaceen (Berl. 1872).

 

4. Unterordnung: Peronosporeae, pflanzenbewohnende, endophyte Parasiten mit fadenförmigem, einzelligem Mycelium, dessen Fäden zwischen den Zellen der Nährpflanze wachsen und oft Haustorien in das Innere derselben senden. Die Fortpflanzungsorgane sind Konidienträger, welche bei der Gattung Peronospora Corda meist einzeln aus den Spaltöffnungen hervorwachsende, baumartig verzweigte Fruchthyphen darstellen, die auf den Spitzen der Äste die Konidien einzeln abschnüren, bei Cystopus Lév. kurze, keulenförmige Basidien sind, welche, in zusammenhängenden Lagern unter der Epidermis stehend, jede in kettenförmiger Anordnung Konidien abschnüren. Die Keimung der Konidien, welche als Sommersporen fungieren, geschieht entweder mittels Keimschlauchs oder unter Bildung von Schwärmsporen, welche nach einiger Zeit zu ruhenden Sporen werden, die dann ebenfalls mit einem Keimschlauch keimen, welcher in die Nährpflanze eindringt. Bei vielen kommen wiederum am Mycelium, also innerhalb der Nährpflanze, Oogonien vor, welche durch Antheridien befruchtet werden und je eine Oospore in ihrem Innern erzeugen; letztere keimt im nächsten Frühling entweder mit einem Keimschlauch, oder sie erzeugt Schwärmsporen, welche sich den durch die Konidien erzeugten gleich verhalten. Alle Peronosporeen wirken tödlich auf die befallenen Pflanzenteile, welche unter Gelb- oder Braunwerden oder Fäulnis vorzeitig absterben. Man kennt nur die zwei genannten Gattungen mit gegen 60 Arten (s. Tafel "Pflanzenkrankheiten"). Der früher zu Peronosphora ^[richtig: Peronospora] gestellte, die Kartoffelkrankheit bewirkende Pilz wird neuerdings als besondere Gattung Phytophthora De Bary betrachtet.

 

IV. Ordnung: Basidiomycetes, eine sehr formenreiche Abteilung, bei deren Angehörigen auf dem immer deutlich ausgebildeten, aus Fäden mit Querscheidewänden bestehenden Mycelium Fruchtkörper entstehen, welche ihrerseits erst die Sporen erzeugen, und zwar durch Abschnürung auf Basidien. Letztere sind cylindrische, keulenförmige oder kugelige Zellen, deren Enden sich entweder unmittelbar zu Sporen abgliedern, wie bei den Rost- und Brandpilzen, oder die besondere, pfriemenförmige Ausstülpungen, die Sterigmen, treiben, auf deren Enden die Sporen erscheinen, wie bei den Hymenomyceten, Tremellinen und Gastromyceten.

 

5. Unterordnung: Rostpilze (Uredineae), lauter pflanzenbewohnende, endophyte Parasiten, deren Fruchtkörper nackte oder von einer Hülle (Peridie) eingeschlossene Sporenlager darstellen, welche in Gestalt kleiner, staubiger oder krustiger, farbiger Flecke durch die Epidermis der Nährpflanze hervorbrechen (s. Rostpilze und Tafel "Pflanzenkrankheiten").

 

6. Unterordnung: Brandpilze (Ustilagineae), pflanzenbewohnende, endophyte Parasiten, deren Mycelium in bestimmten Teilen der Nährpflanze eine große Masse von Sporen erzeugt, die später als rußartiges, schwarzes oder braunschwarzes Pulver den betreffenden Pflanzenteil erfüllen (s. Brandpilze und Tafel "Pflanzenkrankheiten"). Vgl. De Bary, Untersuchungen über die Brandpilze (Berl. 1853), und andre Schriften des Verfassers; Fischer de Waldheim, Les Ustilaginées (Warsch. 1877-78).

 

7. Unterordnung: Entomophthoreen (Entomophthoreae), insektenbewohnende Parasiten, deren Mycelium im Innern des lebenden Tieres wuchert und schließlich aus der Haut desselben mit den Basidien hervorbricht, von deren Spitze je eine Spore abgeschleudert wird. Gattungen: Empusa Cohn und Entomophthora Fresen. Vgl. Brefeld, Untersuchungen über die Entwickelung der Empusa Muscae (Halle 1871).

 

8. Unterordnung: Hautpilze (Hymenomycetes), meist auf der Erde oder auf faulenden Pflanzenteilen wachsende, vorwiegend größere Schwämme, deren Fruchtkörper an bestimmten Teilen der freien Oberfläche die Basidien in einer zusammenhängenden Schicht, Fruchthaut oder Hymenium (Tafel II, Fig. 6 A), beisammenstehend trägt. Die Basidien h sind meist kurz walzen- oder keulenförmig und bilden an ihrem Scheitel vier nebeneinander stehende, kurze, dünne Fortsätze, Sterigmen genannt, deren jeder an seiner Spitze eine einzellige Spore abschnürt (Tafel II, Fig. 6 B). Der Fruchtkörper (stroma) tritt hier in großer Mannigfaltigkeit der Gestalt auf. Bei vielen ist er ein dünner und flacher, haut- oder krustenartiger Körper, welcher der Unterlage aufgewachsen ist und oft ohne bestimmte Begrenzung sich ausbreitet; die freie Oberseite ist vom Hymenium überzogen. In andern zahlreichen bildet er einen Hut (pileus), d. h. einen mehr oder weniger regelmäßigen, schirm- oder hutförmigen Teil, welcher auf seiner Unterseite mit dem Hymenium besetzt ist und in der Mitte auf einem Stiel oder Strunk (stipes) ruht. Manche Hymenomyceten haben sogen. halbierte Hüte, welche exzentrisch oder seitlich gestielt sind oder auch gar keinen Stiel haben, indem der halbierte Hut an einer Seite an die dann meist vertikale oder schiefe Fläche der Unterlage angewachsen ist und in horizontaler Richtung absteht, so daß die hymeniumtragende Unterseite ebenfalls nach unten gekehrt ist. An den regelmäßigen Hüten mancher Hymenomyceten sind noch folgende Teile zu unterscheiden: Die Hülle (volva) ist eine Haut, welche den jungen Hut ganz umgibt, indem sie an die dann meist knollig verdickte Basis des Stiels angewachsen ist und über den ganzen Hut sich hinwegzieht; wenn der Stiel sich streckt, so zerreißt sie, und ihre Reste bleiben um die knollige Stielbasis und auf der Oberfläche des Huts oft als Fetzen oder Tupfen zurück. Der Schleier (velum) ist anfangs als eine Haut vom Hutrand nach der Mitte oder nach dem obern Teil des Stiels ausgespannt und verhüllt das Hymenium; er zerreißt später, wobei seine Reste entweder als Fasern am Hutrand hängen, oder als eine ringförmige Manschette um den Stiel zurückbleiben; die letztere heißt Ring (annulus). Der Fruchtkörper der Hymenomyceten bildet sich auf rein ungeschlechtlichem Weg durch adventive, ein dichtes Fadenknäuel herstellende Sprossungen des Mycels. Die Mycelien erscheinen als weiße, oft reichverzweigte Fäden, deren Zellen häufig miteinander verschmelzen. Bisweilen vereinigen sich die Mycelzweige zu derben, lederartigen oder holzigen Strängen und Häuten, die früher für besondere sterile Pilzgattungen angesehen wurden. So ist die in Form schwarzbrauner Stränge in der Nähe von Kiefern im Boden wachsende und in die Kiefernwurzeln zwischen Holz und Rinde eindringende Rhizomorpha fragilis Roth nach übereinstimmenden Untersuchungen von Hartig und Brefeld das Mycelium des Hallimasch (Agaricus melleus L.). Bei manchen Hymenomyceten, z. B. Arten von Coprinus, treten an den Mycelien außer den gewöhnlichen Fruchtkörpern verästelte, aufrechte Hyphen auf, die an ihren Enden stäbchenartige Zellen abschnüren (die Stäbchenfruktifikation). Die wichtigsten Charaktere zur Unterscheidung der Gattungen bietet die eigentümliche und mannigfaltige Figuration der Hymeniumfläche dar. Die Hymenomyceten sind über die ganze Erde verbreitet; es gibt ihrer wenigstens 3000 Arten, von denen beinahe 2800 in Europa vorkommen, s. Tafel I (Farbendruck). Gattungen: Agaricus L., Polyporus Fr., Merulius Hall., Hydnum L., Thelephora Ehrh., Clavaria L., Boletus L., Canthorellus ^[richtig: Cantharellus] Adans.

 

9. Unterordnung: Zitterpilze (Tremellini), den Hymenomyceten am nächsten verwandt, von denselben nur durch die gallertartig zitternde Beschaffenheit des Fruchtkörpers und besonders durch die Basidien unterschieden, welche entweder fadenförmig, aufrecht und durch Querscheidewände gegliedert, oder kugelig und durch Längswände in 2-4 nebeneinander stehende Gliederzellen geteilt sind; in beiden Fällen ist jedes Glied in ein frei stehendes, langes Sterigma verlängert, welches je eine Spore abschnürt. Es sind meist größere, verschieden gestaltete, auf faulem Holz und auf der Erde wachsende, weder eßbare noch giftige P. mit über 30 Arten in ungefähr fünf Gattungen, deren wichtigste Tremella Fr. und Hirneola Fr. sind.

 

10. Unterordnung (resp. Ordnung V): Bauchpilze (Gastromycetes), meist große Schwämme, deren Fruchtkörper das Hymenium nie auf der freien Oberfläche, sondern stets in Kammern oder Höhlungen des Innern enthält. Die Fruchtkörper werden von einer meist stark entwickelten Haut, Peridie genannt, gebildet. Diese umschließt einen Innenraum, welcher anfangs durch anastomosierende Gewebeplatten, die von der innern Fläche der Peridie ausgehen, in zahlreiche Kammern geteilt ist, welche zusammen als Gleba bezeichnet werden. Auf den Wänden dieser Kammern befindet sich das Hymenium; von den Hyphen, aus denen die Kammerwände bestehen, gehen kurze Zweige ab, welche zu den keulenförmigen Basidien werden, oder diese Zweige sind verlängert und verzweigt, füllen den ganzen Kammerraum aus und tragen an ihren Ästen die Basidien. Auf den letztern werden die Sporen, ähnlich wie bei den Hymenomyceten, zu 2, 4 oder 8 durch Abschnürung erzeugt (Tafel II, Fig. 4 B). Bei manchen Gastromyceten bleibt die Gleba auch im reifen Zustand unverändert oder vertrocknet nur; bei den meisten aber löst sie sich auf, und es bleiben gewisse schon vorher in dem Gewebe der Kammerwände bemerkbare, durch ihre dicken Membranen ausgezeichnete, einfache oder verzweigte Fasern zurück (Tafel II, Fig. 4 A), welche als ein lockeres Haargeflecht (capillitium) den ganzen Innenraum durchweben, in welchen das reichliche, meist braune Sporenpulver eingestreut ist. Die Gastromyceten wachsen meist auf der Erde, manche auch unterirdisch, ähnlich den Tuberaceen; mehrere sind jung eßbar, wenige giftig. Sie sind über die ganze Erde verbreitet; es gibt viele exotische Gattungen von eigentümlichen Formen; man kennt überhaupt an 60 Gattungen mit über 100 Arten, s. Tafel I (Farbendruck). Gattungen: Lycoperdon Tourn., Bovista Dill., Geaster Mich., Phallus L., Clathrus L.

 

V. Ordnung: Schlauchpilze (Ascomycetes), die formenreichste und daher von manchen Botanikern auch in mehrere gleichwertige Gruppen (Ordnungen VI-VIII) aufgelöste Abteilung der P., charakterisiert durch die Bildung der Sporen in Sporenschläuchen. Das Mycelium ist meist deutlich entwickelt, aus Hyphen mit Querscheidewänden gebildet, erzeugt meist Fruchtkörper von mannigfaltiger Beschaffenheit, welche die Sporenschläuche tragen, selten unmittelbar die letztern selbst. Vgl. De Bary, Über die Fruchtentwickelung der Askomyceten (Leipz. 1863).

 

11. Unterordnung: Gymnoasci. Die Sporenschläuche entstehen unmittelbar am Mycelium aus Zweigen der Fäden desselben und sind nicht von einem besondern Fruchtkörper umschlossen. Teils Mistbewohner (Gymnoascus Baran.), teils endophyte Schmarotzer an Pflanzen, aus deren Epidermis die Sporenschläuche hervorragen, und an welchen diese P. Krankheiten hervorbringen (s. Exoascus).

 

12. Unterordnung: Perisporiaceae. Auf dem deutlich entwickelten Mycelium bilden sich kleine, kugel- oder flaschenförmige, ringsum geschlossene Behälter (Perithecien, Tafel II, Fig. 2 F), an welchen ein meist dunkles Gehäuse von zelliger Struktur und ein heller, weicherer Kern zu unterscheiden sind. Letzterer besteht aus einem oder mehreren oder vielen Sporenschläuchen (E). Das Perithecium bleibt auch bei der Reife meist geschlossen, so daß die Sporen erst nach Verwesung desselben frei werden, oder es öffnet sich, indem es am Scheitel unregelmäßig zerfällt, besitzt aber keinen vorgebildeten Mündungskanal. Man hat in einigen Fällen einen geschlechtlichen Befruchtungsvorgang nachweisen können, durch welchen die Perithecien erzeugt werden, und der darin besteht, daß am Mycelium an gewissen Stellen zweierlei Fäden von männlichem (Pollinodium, Tafel II, Fig. 2 C, p) und weiblichem Charakter (Carpogonium oder Ascogon, a s in C und D) auftreten, zwischen denen Kopulation stattfindet, worauf aus dem Ascogon das Perithecium sich entwickelt. Bei manchen Perisporiaceen entstehen auf demselben Mycelium vor den Perithecien Fruchthyphen, welche Konidien abschnüren (c in A); letztere sind sofort keimfähig und erzeugen wieder den vollkommenen Pilz, während die Askosporen gewöhnlich erst nach einer Ruheperiode keimen. Manche der gemeinsten Schimmelpilze (Eurotium, Fig. 6 A, früher als Aspergillus beschrieben) sind als solche konidienbildende Zustände erkannt worden. Die Perisporiaceen sind kleine P., welche teils Fäulnisbewohner sind, teils parasitisch auf Pflanzen leben und an diesen Krankheiten hervorrufen. Man kennt über 100 Arten in ca. 20 Gattungen, deren wichtigste Erysiphe Hedw. und Eurotium Link (s. d.) sind.

 

13. Unterordnung: Trüffelpilze (Tuberaceae), gänzlich unterirdisch wachsende P. mit deutlich entwickeltem Mycelium, an dem sich große, knollenförmige Fruchtkörper bilden, welche eine dicke, fleischige oder lederartige Schale (Peridie, Tafel II, Fig. 11 p) besitzen und im Innern meist durch gewundene Gewebeplatten in Kammern (k) geteilt sind; die Kammerwände (w) bilden meist eine fleischige Masse, in welcher die Sporenschläuche (a) liegen, und die Kammern sind mit lufthaltigem, sterilem Gewebe angefüllt. Seltener ist der Innenraum nicht gekammert, in reifem Zustand nur mit den frei gewordenen Sporen angefüllt. Die Sporenschläuche sind meist kugelig oder annähernd kugelig und bilden in ihrem Innern 1-3 oder 4-6 meist runde, einzellige Sporen mit oft stachligem oder durch Leisten verdicktem, gefärbtem Episporium. Die Tuberaceen kommen meist in der Nähe der lebenden Wurzeln von Pflanzen, besonders unter Bäumen, vor; doch ist es für einzelne Arten gewiß, daß sie wirkliche Parasiten sind. Man kennt gegen 80 Arten, von denen nicht wenige eßbar sind. Die wichtigsten Gattungen sind: Tuber Mich., Elaphomyces Nees ab Es., Choiromyces Vitt., Terfezia Tul. und Penicillium L., dessen Konidienträger einen der verbreiteten Schimmelpilze darstellen, und das unter geeigneten Umständen eine den Tuberaceen durchaus ähnliche Fruchtform mit Sporenschläuchen erzeugt (s. Penicillium).

 

14. Unterordnung (resp. Ordnung VI): Kernpilze (Pyrenomycetes, Sphaeriaceae). Mycelium meist deutlich entwickelt, die Sporenschläuche werden in Perithecien gebildet, welche denen der Perisporiaceen ähnlich sind, aber an der Spitze eine enge Mündung (ostiolum) besitzen, welche bald als bloßer Porus in der Wand des Peritheciumscheitels, bald als eine kurze Papille, bald als ein mehr oder minder langer Hals erscheint (Tafel II, Fig. 1 C). Das Perithecium enthält einen hellen, weichen Kern, welcher aus den Sporenschläuchen, oft untermengt mit fadenförmigen Zellen (Paraphysen), besteht (Tafel II, Fig. 7 B, 1 a), die auf der ganzen Innenwand oder im Grunde des Bauchteils des Peritheciums entspringen. Die Sporenschläuche sind meist länglich keulenförmig oder cylindrisch und bilden bei den meisten Gattungen je acht Sporen in ihrem Innern. Die reifen Sporen werden, nachdem die Sporenschläuche sich aufgelöst haben, durch die Mündung des Peritheciums ausgestoßen. Sie sind von sehr verschiedenartiger Bildung: einzellig, zweizellig, mehr bis vielzellig, kugelig, oval, spindelförmig bis fadenförmig. Man unterscheidet einfache und zusammengesetzte Pyrenomyceten (Sphaeriaceae simplices und compositae); außerdem werden die auf Mist lebenden Arten als besondere Gruppe (Coprophileae) betrachtet, während die Gruppen der Simplices und Compositae stets auf Pflanzenteilen oder Tieren leben. Bei den erstern befinden sich die Perithecien unmittelbar auf dem Mycelium (Tafel II, Fig. 7 A), wie bei den Perisporiaceen; bei den letztern entstehen auf dem Mycelium Fruchtkörper (stroma) von mannigfaltiger Gestalt, und erst diese tragen oft in großer Anzahl die Perithecien (Tafel II, Fig. 1 A u. B). Das Stroma ist bald ein dünnes, krustenförmiges, dem Substrat auf- oder eingewachsenes, oft weit ausgebreitetes Lager, bald ein in das Substrat eingesenkter, mehr oder weniger hervorbrechender, polster- oder warzenförmiger Körper, bald vertikal aufrecht, keulen-, gestielt kopfförmig oder strauchartig ästig. Die Perithecien sind in die Substanz des Stromas, bei größern Fruchtkörper in die peripherischen Teile derselben eingesenkt, immer so, daß wenigstens die Hälse mit ihren Mündungen an der Oberfläche sich befinden (Fig. 1 C). Die erste Anlage der Perithecien wird in den genauer bekannten Fällen durch einen Geschlechtsakt zwischen Carpogon und Pollinodien (s. oben) vermittelt. Viele Pyrenomyceten haben eine reichgegliederte Pleomorphie der Fruktifikationsorgane: den Perithecien gehen auf demselben Mycelium verschiedene andre Fruchtträger voraus. Dies sind zuerst Fruchthyphen mit Konidien, welche rasch keimfähig sind und den Pilz sogleich wieder erzeugen können. Oft bleibt die Entwickelung auf diesem Zustand stehen, daher man diese Konidienträger früher als selbständige P. beschrieb (die oben genannten Hyphomyceten stellen zum größten Teil solche dar) und auch gegenwärtig von vielen derselben noch nicht ermittelt ist, zu welchem Pyrenomycet sie gehören. Statt solcher Fruchthyphen bilden manche Pyrenomyceten eigentümliche konidientragende Fruchtkörper, die an ihrer Oberfläche mit einem Hymenium sporenabschnürender Basidien besetzt sind. Auch diese galten früher für selbständige P. und bildeten die Gattungen: Tubercularia Tode, Sphacelia Lév., Isaria Hill. u. a., welche zusammen die Gymnomycetes der alten Pilzsysteme ausmachten. Oder endlich die perithecientragenden Stromata sind selbst anfangs mit einem konidienbildenden Hymenium überzogen. Eine dritte und vierte Form von Früchten sind die Spermogonien und Pykniden. Beide sind den Perithecien ähnliche, kleine, geschlossene Gehäuse (Tafel II, Fig. 7 C), die auf ihrer Innenwand ein Hymenium (h) tragen, welches aus dicht beisammenstehenden Basidien gebildet ist, die durch Abschnürung Sporen erzeugen (Fig. 7 D). Diese sind bei den Spermogonien sehr kleine, meist einfache, kugelige bis stäbchenförmige Zellen, Spermatien genannt, welche gewöhnlich in Schleim eingebettet mit diesem zusammen aus der engen Mündung an der Spitze herausgepreßt werden. Dieselben sind meist nicht keimfähig; neuerdings hat man sie für befruchtende Elemente bei der ersten Anlage der nach ihnen entstehenden Perithecien ausgegeben. Die Pykniden sind von den Spermogonien wesentlich nur durch ihre größern, oft mehrzelligen und keimfähigen Sporen, hier Stylosporen genannt, unterschieden. Zuletzt von allen Früchten erscheinen die Perithecien. Bei manchen zusammengesetzten Pyrenomyceten bilden sich die Vorläufer-Fruktifikationen an dem Stroma, welches später die Perithecien entwickelt, indem dasselbe anfangs entweder mit einem konidienbildenden Hymenium überzogen ist, oder eingesenkt in seiner Substanz Spermogonien oder Pykniden, bisweilen schon zusammen mit Perithecien, enthält. Bisweilen wird die Aufeinanderfolge der Fruktifikationen durch die Entwickelung eines Sklerotiums aus dem Mycelium unterbrochen, welches eine Ruheperiode durchläuft und danach keimt, d. h. die perithecienbildenden Stromata aus sich hervorwachsen läßt. Die Pyrenomyceten bewohnen teils faulende Pflanzenteile, teils sind sie zeitlebens Parasiten auf Pflanzen, wenige auf Tieren, auf beiden Krankheiten erzeugend, teils auch leben sie nur in einer ersten Periode parasitisch auf Pflanzen und erreichen den Höhepunkt ihrer Entwickelung (die Ausbildung der Perithecien) erst, wenn die von ihnen befallenen Teile abgestorben und in Verwesung übergegangen sind. Die Mehrzahl der Pyrenomyceten sind kleine, zum Teil sehr kleine P., unter den zusammengesetzten gibt es einige größere Formen; sie sind meist hart, dunkel gefärbt, dauerhaft; eßbare gibt es nicht. Früher die einzige Gattung Sphaeria Hall. bildend, zerfallen sie jetzt in mehr als 100 Gattungen mit gegen 900 deutschen Arten. Wichtigste Gattungen: Sphaeria Hall., Sphaerella Fr., Pleospora Tul., Fumago Tul., Valsa Fr., Diatrype Fr., Hypoxylon Bull., Xylaria Hill., Nectria Fr., Cucurbitaria Fr., Cordyceps Fr., Claviceps Tul. (s. Tafel "Pflanzenkrankheiten"), Dothidea Tul., Polystigma Tul. Vgl. Nitschke, Pyrenomycetes germanici (Bresl. 1867-70).

 

15. Unterordnung (resp. Ordnung VII): Scheibenpilze (Discomycetes), den Pyrenomyceten am nächsten verwandt; wie bei diesen, gehen bisweilen besondere Fruchthyphen oder Fruchtkörper mit Konidien oder Spermogonien oder Pykniden den ascusbildenden Früchten voran. Letztere sind aber dadurch charakterisiert, daß das aus den Sporenschläuchen bestehende Hymenium im reifen Zustand an der freien Oberfläche des Fruchtkörpers in Gestalt einer ebenen, konkaven oder konvexen, oft durch andre Farbe und Beschaffenheit ausgezeichneten Scheibe (discus) sich befindet. Die Fruchtkörper sind entweder flach aufgewachsene, gestreckte, strichförmig gerade oder gewundene oder auch kreisrunde, dunkle Gehäuse, ähnlich den Perithecien der Pyrenomyceten, aber sich ganz öffnend, so daß die anfänglich innerliche Scheibe entblößt wird, wie bei den Gattungen Hysterium Tode, Phacidium Fr., Rhytisma Fr., oder becher-, kelch- oder napfförmige Körper (Tafel II, Fig. 3 A; in B und C vergrößert), welche auf ihrer vertieften Fläche die Scheibe (h in C) tragen, bald klein, mitunter aber auch von ansehnlicherer Größe, von kork-, leder- oder hornartiger und dauerhafter oder aber von wachsartiger, gallertiger oder fleischiger und vergänglicher Beschaffenheit sind, wie bei den Gattungen Cenangium Fr., Ascobolus Pers., Peziza L., oder endlich sie sind vertikal gestielt und der hymeniumtragende Teil keulen-, kopf- oder hutförmig, haben dann wachsartig weiche Beschaffenheit und ansehnliche Größe (Gattungen: Helvella L., Morchella Dill., Tafel I, Fig. 12). Die Diskomyceten sind mit Ausnahme der letztgenannten Gattungen, unter denen sich auch eßbare Schwämme befinden, meist kleine und sehr kleine P., welche teils auf der Erde, teils auf faulenden Vegetabilien, teils parasitisch auf lebenden Pflanzen vorkommen. Auch bei ihnen werden, wie bei den Pyrenomyceten häufig, an den Mycelien Sklerotien erzeugt, aus denen nach einer Ruheperiode die Fruchtkörper hervorbrechen. Man kennt ungefähr 800 Arten. Vgl. Woronin, Zur Entwickelungsgeschichte des Ascobolus pulcherrimus und einiger Pezizen (Frankf. a. M. 1866).

 

[Litteratur.] Persoon, Synopsis methodica fungorum (Götting. 1801); Bulliard, Histoire des champignons de la France (Par. 1780-97); Schäffer, Fungorum Bavariae et Palatinatus icones (Regensb. 1780-1800); Lenz, Nützliche, schädliche und verdächtige Schwämme (6. Aufl., Gotha 1879); Fries, Systema mycologicum (Greifsw. 1821-32, 3 Bde.); Ders., Summa vegetabilium Scandinaviae (Stockh. 1846-49, 2 Bde.); Derselbe, Hymenomycetes europaei (das. 1874); Krombholz, Abbildungen und Beschreibungen der schädlichen, eßbaren und verdächtigen Schwämme (Prag 1831-47, 10 Hefte); Nees v. Esenbeck, Henry und Bail, Das System der P. (Bonn 1837-58, 2 Tle.); Rabenhorst, Deutschlands Kryptogamenflora, Bd. 1 (2. Aufl., bearbeitet von G. Winter, Leipz. 1884 ff.); Corda, Icones fungorum (Prag 1837-42, 5 Bde.); Derselbe, Prachtflora europäischer Schimmelbildungen (Leipz. 1839); Harzer, Abbildungen der vorzüglichsten P. etc. (Dresd. 1842-44, 16 Hefte); Sturm, Deutschlands Flora, Abteilung P.; L. R. und C. Tulasne, Selecta fungorum carpologia (Par. 1861-65, 3 Bde.); L. R. Tulasne, Fungi hypogaei (das. 1851); De Bary, Vergleichende Morphologie und Biologie der P., Mycetozoen und Bakterien (Leipz. 1884); Cooke u. a., An introduction to the study of microscopic fungi (5. Aufl., Lond. 1886); Fuckel, Symbolae mycologicae (mit 3 Nachträgen, Wiesb. 1869-73); Hoffmann, Index fungorum (Leipz. 1863); Derselbe, Icones analyticae fungorum (Gießen 1861-65); Weberbauer, Die P. Norddeutschlands mit besonderer Berücksichtigung Schlesiens (Bresl. 1873-75). Für Entwickelungsgeschichte der P. besonders wichtig: De Bary und Woronin, Beiträge zur Morphologie und Physiologie der P. (Frankf. a. M. 1864-81, 5 Hefte); Brefeld, Botan. Untersuchungen über die Schimmelpilze (Leipz. 1872-88, 7 Hefte). Über eßbare P. vgl. Lorinser, Die wichtigsten eßbaren, verdächtigen und giftigen Schwämme (3. Aufl., Wien 1883); Röll, Die eßbaren P. (Tübing. 1888). Plastische Nachbildungen von Pilzen gibt es von Büchner u. a. (Hildburghausen) und Arnoldi (Gotha 1871-81).

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Verstopfet euch, ihr Tränenquellen

 

1.) Verstopfet euch, ihr Tränenquellen,

Mein Gnadenbrunnen öffnet sich.

Ich dringe schon durch Sturm und Wellen,

Die Fluten weichen hinter mich.

Ich sehe Land, und fahre hin,

Wo ich des Himmels Schoßkind bin.

 

2.) Hier war mein Leben doch nur Leiden.

Dort wird es lauter Leben sein.

Hier musst ich mich in Dornen weiden.

Dort schlaf ich gar auf Rosen ein.

Hier aß ich Asch- und Tränenbrot

Und dort verlässt mich alle Not.

 

3.) Wo ist denn nun mein Kreuze blieben?

Es hat in Palmen (a) sich verkehrt.

Was mir den Rücken wund gerieben

Und Saft und Kraft in mir verzehrt.

Das pflanz ich jetzund auf mein Grab

Und heiß es meinen Wanderstab.

 

4.) Wie musst ich als ein Wurm mich krümmen,

Da mir der Tod zum Herzen drang.

Man sahe mich in Tränen schwimmen,

Mein Bette meine Folterbank.

Doch da mir nur mein Herze brach,

So ließ auch aller Jammer nach.

 

5.) Ich fand in meines Jesu Wunden

Die Türe zu dem Paradies.

Da alle Kraft in mir verschwunden,

Da Sehn und Hören mich verließ:

Verließ mich doch mein Jesus nicht,

Der war mein Leben, Trost und Licht.

 

6.) Sein Fleisch war meine letzte Speise,

Sein Blut die beste Medizin. (b)

So ging ich auf der Todesreise

Zu einem andern Leben hin.

Der Welt kehrt ich den Rücken zu,

Und eilet zu der wahren Ruh.

 

7.) Ihr, die ihr Zeugen meiner Tränen

In dieser Welt gewesen seid.

Was wollt ihr euch nun nach mir sehnen?

Sucht mich doch in der Ewigkeit,

Und denkt, was meine Ruhestatt

Für Kreuz mit mir begraben hat.

 

8.) Ich bin ein Marterholz gewesen,

Gönnt mir doch immer meine Ruh.

Das Lebensholz lässt mich genesen,

Und Jesus ruft mit itzund zu:

Komm, meine Taube, her zu mir,

Du hast genung geirret hier.

 

9.) Ich wünsche keines zu vermissen,

Wenn wir vor Gottes Throne stehn.

Gott lass euch Schutz und Trost genießen,

Und stets auf seinen Wegen gehn.

Folgt selig nach, ich geh voran,

Mein Kreuz war meine Siegesfahn'.

 

(a) Sieges- und Ehrenzeichen

(b) Gemeint ist das Abendmahl (Brot und Wein)

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Text: Benjamin Schmolck

Melodie: Wer nur den lieben Gott lässt walten

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gefunden in: 'Schöne Kleider für einen betrübten Geist,

welche denen Traurigen zu Zion in gesammelten Liedern

überreichtet Benjamin Schmolck.

Breslau und Liegnitz, 1727

verlegt bei Michael Rohrlach

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Benjamin Schmolck, geb. 21.12.1672 in Brauchitschdorf (Schlesien), evangelischer Pfarrer in Schweidnitz/Swidnica (heute Polen), bekannt als Erbauungsschriftsteller, zuletzt gelähmt und erblindet; gest. 12.02.1737 in Schweidnitz.

Er 1702 wurde er Pfarrer an der Friedenskirche in Schweidnitz, einer der nach dem westfälischen Frieden nur drei verbliebenen evangelischen Kirchen in Schlesien.

Dort war sein Wirken vor allem vom Kampf gegen die Gegenreformation gekennzeichnet. Er dichtete etwa 1200 Lieder, die in 20 Sammlungen herausgegeben wurden, und verfasste zahlreiche Erbauungs- und Gebetbücher. Beeinflusst durch den Pietismus war er ein herausragender und bekannter Kirchenlieddichter von ungewöhnlicher Frömmigkeit, Standhaftigkeit und ausgeprägter Christusliebe.

Das Evangelische Gesangbuch enthält heute fünf seiner Lieder, darunter 'Jesus soll die Losung sein' (EG 62), 'Schmückt das Fest mit Maien' (EG 135) und das allseits beliebte Sonntagslied 'Tut mir auf die schöne Pforte' (EG 166).

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Benjamin Schmolck (1672-1737) was a German Lutheran composer of hymns.

He was born as a pastor's son in Brauchitschdorf (Chróstnik), Silesia on December 21, 1672. After attending the gymnasium in Liegnitz (Legnica), he studied theology at the University of Leipzig from 1693 to 1697. In 1702 he was ordained as a deacon at the Protestant Church of Peace and in 1714 as the pastor of the Church of the Holy Trinity in Schweidnitz (Swidnica), where he stayed for the rest of his life. Influenced by the pietism movement he became the most popular hymn writer of his day. His compositions include 'My Jesus as Thou Wilt' and 'A faithful friend is wandering yonder'.

Schmolck died in Schweidnitz on February 12, 1737.

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Das Nerotal wurde Ende des 19. Jahrhunderts angelegt und bebaut. Der Name stammt von der germanischen Gottheit Neres, der Göttin der Morgenröte.

Get closer to the MOON, LUNA, MOND.

Lunar Perigee (Perigäum, Mond in Erdnähe)

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Thanks for over 9,124,182 views on my flickr photo stream

Danke für die über 9 Millionen Besuche auf meinem Flickr photo-stream

 

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Apogee and Perigee refer to the distance from the Earth to the moon. Apogee is the furthest point from the earth. Perigee is the closest point to the earth and it is in this stage that the moon appears larger.

 

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~ 356.000 km distance

Perigäumsvollmond - Supermond

3 Supermonde 2014: 12.07.2014, 10.08.2014, 09.09.2014

Supermonde führen zu stärkeren Gezeiten.

  

Der obige Supermond ist besonders groß, da er genau in der Stunde des Perigäums zum Vollmond wird.

 

Er wird dabei der Erde so nahe kommen wie seit 20 Jahren nicht mehr.

 

Der Abstand zwischen beiden Himmelskörpern schwankt, weil der Mond die Erde nicht auf einer kreisrunden, sondern auf einer leicht elliptischen Bahn umkreist. Im Perigäum ist er rund 356.000 Kilometer, im Apogäum 406.000 Kilometer entfernt.

  

Als Zugabe gibt es einen Sternschnuppen-Regen - Perseiden.

Ihren Namen haben sie vom Sternbild Perseus.

Auf der Bahn um die Sonne kreuzt die Erde alljährlich zwischen Mitte Juli und Ende August eine Wolke winziger Teilchen, die der Komet Swift-Tuttle auf seiner Bahn um unser Zentralgestirn zurückgelassen hat.

- Trifft die Erde auf die kosmische Staubspur dieses etwa alle 130 Jahre wiederkehrenden Kometen, dringen die oft nur stecknadelkopfgroßen Partikel mit 60 Kilometern pro Sekunde in die Erdatmosphäre ein.

- In einer Höhe von 80 bis 100 Kilometern erzeugen die kleinen Staubteilchen dann die Lichterscheinung, die wir Sternschnuppe nennen.

- Bei ihrem Eintritt in die Atmosphäre leuchten die größeren Meteore so stark wie helle Sterne und Planeten. Noch heller, aber auch entsprechend seltener sind die sogenannten Feuerkugeln. Diese spektakulären Meteore ziehen oft einen farbig nachglühenden Schweif hinter sich her.

  

Sternschnuppen sollen Glück bringen und Wünsche erfüllen, auch dem Vollmond werden mystische Kräfte und besondere Wirkungen auf die Natur nachgesagt.

 

Astronomiefans dürften dem außergewöhnlich hellen Vollmond ohnehin mit gemischten Gefühlen entgegensehen, denn er wird ein anderes Himmelsspektakel stören: die Perseiden-Sternschnuppen. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wird das Schauspiel seinen Höhepunkt erreichen. Unter Idealbedingungen kann man zwei Dutzend Perseiden-Meteoren pro Stunde sehen. Doch daraus wird in diesem Jahr wohl nichts:

Da der Mond dann immer noch sehr hell am Himmel steht, wird er viele der Meteore überstrahlen.

  

 

  

Auf seiner elliptischen Bahn umkreist er die Erde. Am weitesten entfernt ist der Mond im Apogäum – mit durchschnittlich rund 406.000 Kilometern. Der Punkt, an dem der Mond uns am nächsten kommt, das Perigäum, liegt in einer Entfernung von rund 356.000 Kilometern.

  

Auf seinem Weg um unseren Planeten braucht der Mond 29,5 Tage – von uns aus gesehen bewegt er sich pro Tag um rund zwölf Grad nach Osten.

  

Für Photographen, Hobbyastronomen, Romantiker und andere Himmelsbeobachter steht am Sonntagabend ein Höhepunkt an:

Der größte Vollmond des Jahres wird zu sehen sein.

 

Einen solchen "Supermond" gibt es immer dann, wenn der volle Mond der Erde auf seiner elliptischen Umlaufbahn am nächsten kommt.

  

Église de Giffard

3365, chemin Royal, Beauport, Québec

Cappuccino - again...

Budapest, Expresso Café

Butterfly is drinking on a yellow flower

 

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Wenn man vom 40-Seelen-Dorf Kleinburgstall (GM Maissau, HL) Richtung Reikersdorf auf der L 1238 fährt steht in den weiten Feldern der Gemeinde dieser barocke Bildstock aus Zogelsdorfer Sandstein. Er steht im Ried Raanfeld auf einer quadratischen Fundamentplatte auf der sich ein würfelförmiger Sockel befindet. Auf ihm eine konische toskanische Säule mit einem Wulstring am Fuss, oben ein Halsring und ein Doppelwulstring unter einer einfachen gestuften Kragenplatte. Darauf ein quaderförmiger Volltabernakel mir sehr seichten Bogennischen und Zwickeln in den oberen Enden. Er hat an drei Seiten Reliefs: an der Vorderseite eine Kruzifix, links Maria mit den sieben Schwertern - eine Darstellungsform das die Serviten einführten nach den Seherworten von Simeons an Maria: "Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen", (Mater Dolorosa). Rechts in der Nische die heilige Barbara mit Kelch, Turm und Krone. In der rückwärtigen Nische eine sehr schwer lesbare Gravur des Stifters: 1716. HAT MICHAEL WEBER DAS CREVZ GOTT ZV EHREN HAT SEZEN LASEN. Am Tabernakel eine gestufte und gekehlte barocke Dachplatte mit einem konkav geschwungenen Steinkreuz mit Lilienenden. Im Kreuz mehrere Reliefs: in der Mitte das griechische Christusmonogramm: IHS mit ein einfachen Kreuz darauf. Unterhalb das Herz-Jesu und an den Kreuzesenden je eine Rose. Warum Michael Weber das Kreuz gestiftet hat, weit ausserhalb des Ortes, kann nur vermutet werden - eventuell zum Dank der Erlöschung und der Verschonung vor der Pest während der Pestjahre 1713/1714. Die Hl. Barbara ist auch eine Patronin der Steinmetze, daher könnte M. Weber beruflich ein Steinmetz gewesen sein. Der Bildstock ist über 300 Jahre alt.

 

Standort: GPS 48.564829, 15.759739

Denkmalschutz OID 12614 nach § 2a

  

Canon EOS 650 analog EF 28-105 F/3.5-4.5 USM

Ilford XP2 ISO 400 35mm 135

And my awesome Nishiki with Dring. It was my first ride of the season on this bicycle. :)

Paris, France - July 2019: French woman walking along bars terrace on Abesses street in Montmatre. The bar terrace is corwded with Local People and tourists having a dring.

Nebel dringen aus den tiefen Felsenschluchten herauf, die links und rechts der Straße liegen. Von oben kommt die Sonne kräftig herein und schickt ihre Strahlen durch die Baumkronen: fertig ist ein wunderbares Lichtspiel!

Panties and other clothes drying. Pam Jones shows her used milf #panties here www.amazon.com/My-Dirty-Panties-Always-Pictures-ebook/dp/...

“This computer composite of photos obtained October 30 illustrates the capability of the Voyager narrow-angle camera to portray scenes not visible to the human eye. Normally, at visible wavelengths, Saturn’s rings appear quite uniform in color and show dramatic contrast between the bright A and B rings and the much fainter C ring and Cassini Division. Here, in ultraviolet light, the contrast between bright and dark features is greatly reduced. The blue in the photo is derived from an ultraviolet image. Green and red are produced by blue and green filters in the camera system. The colored “spokes” seen faintly in the B ring result from the time lapse between camera shuttering of the three images. Because the features have moved between exposures, they erroneously show up as color differences. Range from Voyager 1 to Saturn during this photo sequence was about 18 million kilometers (11 million miles). The Voyager Project is managed by the Jet Propulsion Laboratory for NASA.”

 

The only one I found, but I’m admittedly slipping…running out of juice:

 

www.physics.uni-altai.ru/home/etp/saturn/satimg/SAT_P2307...

Credit: BSPU Faculty of Physics website (unmaintained)

Location: Pahang

Distribution: Southern Thailand,(Narathiwat, Patani, Trang, Yala), & Peninsular Malaysia (Pahang, Perak).

Type locality: Trang, Lower Siam (= Thailand).

Habitat: The preferred natural habitat of G. abbotti is forest, at altitudes of 200–1,000 m (660–3,280 ft).

 

Also known as Abbott’s Anglehead Lizard. It is named after Dr. W.L. Abbott, the original collector of the species.

 

Description: Both the specific name, abbotti, and the common name are in honor of American naturalist William Louis Abbott.

 

Abbott's crested lizard is about 12 cm in total length (including tail). The most distinctive anatomical features are the triangular bony crest on the face and the upturned nose. The colors of the dragon range from tan to green with light and dark dots on the body. The most common color is an olive shade of green. Sometimes, G. abbotti species have blue eyes. The dragon’s structure is compressed and sickle shaped. Its limbs are strong and clawed. It is designed well for catching prey, digging, and climbing. It has exceptional eyesight with small eye openings. The body scales are small. The tail is strong, but it does not grow back if it is broken and can break in defense from predators. The crest is complete from head to tail and remains an additional distinctive feature (Cochran, 1922; Kaplan, 2012). The throat pouch is also more developed in males (Dring, 1979, pp. 875–879). (Kaplan, 2012).

 

There are two other species that closely resemble G. abbotti including G. doriae and G. chamaeleontinus. In fact, Denzer and Mathey (1991) pointed out in a case study that G. chamaeleontinus was mistaken for G. abbotti (p. 310). Unlike G. chamaeleontinus, G. abbotti’s initial crest scales are smooth and lack spikes. G. chamaeleontinus has larger scales on the side of the body. G. doriae holds an even closer resemblance, sometimes being considered a subspecies of G. abbotti. The main difference is that G. abbotti has a lower dorsal crest in the neck area (Cochran, 1922).

 

Particular information concerning reproduction of G. abbotti is scarce. Gonocephalus dragons in general are seldom bred in captivity. They are egg laying lizards producing approximately one to seven eggs. The better condition the female is in, the more eggs she can lay. They reproduce sexually and reach sexual maturity from the ages of two to three. It is typical in Gonocephalus that the male is larger than the female. Also, the male can be reddish-brown to green, whereas the females and juveniles are typically green (Langerwerf, 2006, pp. 105–109).

 

Breeding: Gonocephalus abbotti grows to a large size with strong sexual dimorphism during mating season. Males become yellowish brown with dark markings across the flanks along with a banded red tail during this period.

 

Females remain green. The upper flanks near the spine have a row of small yellowish spots. This species has brownish red eyes. Its rarity may be attributed to its choice of habitat; the Abbott’s angle head lizard is often found perched high up on the trees from which it rarely comes down.

 

Source: Wikipedia

 

For further reading:

1. Grismer, L. & Quah, E. 2018. Gonocephalus abbotti. The IUCN Red List of Threatened Species 2018: e.T9370A99929706. dx.doi.org/10.2305/IUCN.UK.2018-

 

2. Beolens, Bo; Watkins, Michael; Grayson, Michael (2011). The Eponym Dictionary of Reptiles. Baltimore: Johns Hopkins University Press. xiii + 296 pp. ISBN 978-1-4214-0135-5. (Gonocephalus abbotti, p. 1).

 

3. Tanya., Chan-ard (2015). A field guide to the reptiles of Thailand. Parr, John W. K., Nabhitabhata, Jarujin. New York. ISBN 978-0199736508. OCLC 880541571.

en.wikipedia.org/wiki/Bahawalpur_(princely_state)

 

Bahawalpur was a princely state of the Punjab in what is now Pakistan, stretching along the southern bank of the Sutlej and Indus Rivers, with its capital city at Bahawalpur. The state was counted amongst the Rajputana states (now Rajasthan) to the southeast. After two centuries of varying degrees of independence, the state became part of Pakistan in 1947. In 1941, the state had a population of 1,341,209 living in an area of 45,911 km² (17,494 sq mi). It was divided into three districts: Bahawalpur, Rahim Yar Khan and Bahawalnagar.

 

The state was founded in 1802 by Nawab Mohammad Bahawal Khan II after the break up of Durrani Empire. Nawab Mohammad Bahawal Khan III signed the state's first treaty with the British on 22 February 1833, guaranteeing the independence of the Nawab. The state acceded to Pakistan on 7 October 1947 and was merged into the province of West Pakistan on 14 October 1955.

 

History

 

The Abbasi-Daudpotas, the Sindhi tribe from whom the ruling family of Bahawalpur belong, claim descent from the Abbasid Caliphs. The tribe came from Sindh to Bahawalpur and assumed independence during the decline of the Durrani Empire, the mint at Bahawalpur was opened in 1802 by Nawab Muhammad Bahawal Khan II with the permission of Shah Mahmud of Kabul. On the rise of Ranjit Singh, the Nawab, Muhammad Bahawal Khan III, made several unsuccessful appeals to the British for protection. However as part of the 1809 Treaty of Lahore, Ranjit Singh was confined to the right bank of the Sutlej. The first treaty with Bahawalpur was negotiated in 1833, the year after the treaty with Ranjit Singh for regulating traffic on the Indus. It secured the independence of the Nawab within his own territories, and opened up the traffic on the Indus and Sutlej. The political relations of Bahawalpur with the paramount power, as at present existing, are regulated by a treaty made in October, 1838, when arrangements were in progress for the restoration of Shah Shuja to the Kabul throne.

 

During the first Afghan War, the Nawab assisted the British with supplies and allowing passage and in1847-8 he co-operated actively with Sir Herbert Edwardes in the expedition against Multan. For these services he was rewarded by the grant of the districts of Sabzalkot and Bhung, together with a life-pension of a lakh. On his death a dispute arose regarding the succession. He was succeeded by his third son, whom he had nominated for the throne in place of his eldest son. The new ruler was, however, deposed by his elder brother, and obtained asylum in British territory, with a pension from the Bahawalpur revenues; he broke his promise to abandon his claims, and was confined in the Lahore fort, where he died in 1862.

 

In 1863 and 1866 insurrections broke out against the Nawab who successfully crushed the rebellions; but in March, 1866, the Nawab died suddenly, not without suspicion of having been poisoned, and was succeeded by his son, Nawab Sadiq Muhammad Khan IV, a boy of four. After several endeavours to arrange for the administration of the country without active interference on the part of Government, it was found necessary, on account of disorganization and disaffection, to place the principality in British hands during his minority. The Nawab attained his majority in 1879, and was invested with full powers, with the advice and assistance of a council of six members. During the Afghan campaigns (1878-80) the Nawab placed the entire resources of his State at the disposal of the British Government, and a contingent of his troops was employed in keeping open communications, and in guarding the Dera Ghazi Khan frontier. On his death in 1899 he was succeeded by Muhammad Bahawal Khan V, who attained his majority in 1900, and was invested with full powers in 1903. The Nawab of Bahawalpur was entitled to a salute of 17 guns[1].

 

Postage stamps of Bahawalpur

 

Bahawalpur used the postage stamps of British India until 1945. On 1 January 1945, it issued its own stamps, for official use only, a set of pictorials inscribed entirely in Arabic script.

 

On 1 December 1947 the state issued its first regular stamp, a commemorative stamp for the 200th anniversary of the ruling family, depicting Mohammad Bahawal Khan I, and inscribed "BAHAWALPUR". A series of 14 values appeared 1 April 1948, depicting various Nawabs and buildings. A handful of additional commemoratives ended with an October 1949 issue commemorating the 75th anniversary of the Universal Postal Union. After this the state adopted Pakistani stamps for all uses.

 

Languages

 

Seraiki is the main language but English and Urdu are official languages. Punjabi is also a minor language.

 

Rulers of Bahawalpur

 

The rulers were Sindhi Abbasids of Shikarpur and Sukkur who captured these areas. Because of this fact, people of upper Sindh who afterwords became state Bahawalpur did not dislike the rulers. They took the title of Amir until 1740, when the title changed to Nawab Amir. Although the title was abolished in 1955, the current head of the House of Bahawalpur (Salah ud-Din Muhammad Khan) uses the title of Amir informally. From 1942, the Nawabs were assisted by Prime Ministers.

 

Tenure Nawab Amir of Bahawalpur[2]

 

1690 - 1702 Bahadur Khan II

1702 - 1723 Mobarak Khan I

1723 - 11 April 1746 Sadeq Mohammad Khan I

11 April 1746 - 12 June 1750 Mohammad Bahawal Khan I

12 June 1750 - 4 June 1772 Mobarak Khan II

4 June 1772 - 13 August 1809 Mohammad Bahawal Khan II

13 August 1809 - 17 April 1826 Sadeq Mohammad Khan II

17 April 1826 - 19 October 1852 Mohammad Bahawal Khan III

19 October 1852 - 20 February 1853 Sadeq Mohammad Khan III

20 February 1853 - 3 October 1858 Fath Mohammad Khan

3 October 1858 - 25 March 1866 Mohammad Bahawal Khan IV

25 March 1866 - 14 February 1899 Sadeq Mohammad Khan IV

14 February 1899 - 15 February 1907 Mohammad Bahawal Khan V

15 February 1907 - 14 October 1955 Sadeq Mohammad Khan V

14 October 1955 State of Bahawalpur abolished

 

Tenure Prime Minister of Bahawalpur[2]

1942 - 1947 Sir Richard Marsh Crofton

1948 - 1952 John Dring

1952 - 14 October 1955 A.R. Khan

14 October 1955

 

Ellmendingen-Weiler / Enzkreis (Baden-Württemberg)

Nikon N80 - AF Nikkor 50 mm f/1.4D - Kodak Portra 800 - Epson V600

 

This is a long exposure; about 5 seconds. I was sitting at the table, like the people you see there and I placed my camera on top of the table with a small tripod.

Het is reeds enige maanden geleden dat U ten laatsten male een foto op mijn Flickrpagina zag verschijnen, weshalve ik de tijd rijp heb geacht een volgende foto te uploaden. Elk onzer herinnert zich het afgelopen voorjaar nog maar al te goed, waarin we in Nederland een 'intelligente lockdown' kenden en een uitstapje min of meer onmogelijk was gemaakt. Na vele weken van onzekerheid werd de situatie hier te lande langzaam doch gestaag beter, zodat ik eind april voor het eerst sedert vele weken verder kwam dan een dorp verderop. Op een zonnige aprildag besloot ik namelijk eens naar het buurtschap Doesburgerbuurt te gaan, alwaar ik een Protos op de foto kon zetten. Wel, eerlijk gezegd deed het mij na zovele weken deugd om eens van huis weg te zijn, zodat ik ernaar uitzag om weer eens een wat langere daguitstap te hebben met vrienden. Ofschoon het me zeker leuk leek, vond ik het aanvankelijk nog niet verantwoord genoeg om een hele dag met vrienden op stap te gaan, derhalve stelde ik de volgende reis nog even uit. Half mei kwam daar dan toch de stimulans om wederom op pad te gaan, toen ik de stand van zaken las wat betreft de sneltram van Utrecht naar Nieuwegein en IJsselstein. Vooraleer ik mijn verhaal verder zal zetten, zal ik U allereerst van enige zaken betreffende deze sneltram verhalen.

 

Nadat de Tweede Wereldoorlog ten einde was gekomen, kende Nederland al gauw een aanzienlijke bevolkingsgroei, gecombineerd met een wens naar meer luxe. Krappe arbeiderswoningen, waar meer dan eens verscheidene huishoudens in armoedige omstandigheden tesamen woonden, werden ingewisseld voor luxere rijtjeshuizen met een eigen voortuin. Deze demografische en socioculturele ontwikkelingen zorgden vanzelfsprekend voor een grote vraag naar nieuwe woningen, zodat het Rijk tot een zogenaamd groeikernenbeleid overging. Dit beleid hield in dat diverse kernen werden aangewezen om de komende tijd aanzienlijk volgebouwd te worden, waardoor plaatsen als Zoetermeer en Helmond enorm zijn gegroeid. Ook in Utrecht, de grootste stad in het midden des lands, was de woonproblematiek groot en moesten ook hier beleidskeuzes worden gemaakt. Na een zoektocht had men voor ogen om het gebied bezuiden Utrecht te ontwikkelen, dat zo tussen de voornoemde stad en de Lek lag. Destijds lagen daar twee slaperige gemeentes, te weten Jutphaas en Vreeswijk. Jutphaas was een dorpje aan de Vaartsche Rijn gelegen, terwijl Vreeswijk aan de Lek zelve gelegen was. Men besloot om de beide gemeentes samen te voegen en alhier een nieuwe stad te vestigen, dat de werknaam Doorslag kreeg, genoemd naar de waterverbinding tussen het Merwedekanaal en de Hollandsche IJssel. Teneinde een inspirerendere naam te verzinnen, kwam men uiteindelijk uit bij het Huis Oudegein, gelegen in de gemeente Jutphaas. Men nam dit woord over en verving 'oud' door 'nieuw' en zie daar: de naam der nieuwe stad was Nieuwegein. De beide gemeentes werden in 1971 samengevoegd en de nieuwe stad kon zo worden gebouwd.

 

Mettertijd begon het besef door te dringen dat zo'n grote stad niet alleen een goede ontsluiting voor het wegverkeer diende te hebben, doch ook een goede railverbinding. Er waren twee opties beschikbaar: ofwel zou er een nieuwe spoorlijn aftakken ter hoogte van Lunetten, ofwel zou een nieuwe tramlijn vanaf Utrecht worden aangelegd. In 1974 werd uiteindelijk besloten tot de bouw ener tramlijn, dewelke Utrecht met Nieuwegein zou verbinden. Teneinde de tramlijn van materieel te voorzien, werden tramstellen besteld bij de Schweizerische Industrie Gesellschaft (SIG) uit Neuhausen am Rheinfall. De Zwitserse fabrikant leverde zevenentwintig trams, die in 1982 en 1983 geleverd werden in de ov-gele kleurstelling. Daar de Nederlandse Spoorwegen de opdracht kregen om de railverbinding aan te leggen, vindt de aandachtige aanschouwer dikmaals treffende relaties met treinen en de bijbehorende infrastructuur. Zo is de lijn meer als spoor- dan als tramlijn aangelegd, vertonen de stickers in de trams duidelijke overeenkomsten met treinstickers en werden de stellen in de serie 5000 genummerd, passend in de toenmalige NS-nummering. Daar niet alleen een verbinding naar Nieuwegein werd aangelegd, doch ook een lijn die richting het eveneens expanderende IJsselstein werd gebouwd, werden op 17 december 1983 twee lijnen geopend. Vanaf Utrecht CS liep de tramlijn tot Nieuwegein Stadscentrum, alwaar de ene lijn linksaf naar Nieuwegein-Zuid liep en de andere lijn naar Nieuwegein Doorslag. In 1985 volgde de verlenging naar IJsselstein Achterveld en in 2000 volgde de verlenging naar IJsselstein-Zuid.

 

In de loop der jaren is de lijn altijd een ondergeschoven kindje gebleven. Slechts weinigen weten dat de Utrechtse sneltram een der vier trambedrijven van Nederland is en de lijn heeft altijd maar weinig aandacht genoten. Nadat de exploitatie van de tram eerst door Westnederland (WN) werd uitgevoerd, ging deze later over naar Midnet en nog later naar Connexxion. Connexxion besloot om de trams een uitgebreide revisie te geven, dewelke bij PFA Weiden werd uitgevoerd. De belangrijkste verandering was de gewijzigde kopvorm, de hoekige voorkant werd namelijk wat ronder gemaakt. In 2013 werd de exploitatie overgedragen aan Qbuzz, dat de dienst onder de merknaam U-OV uitvoert en de trams van een geel-grijze kleurstelling voorzag. Desalniettemin moet ook ondergetekende bekennen dat hij maar weinig aandacht had gegeven aan de Utrechtse sneltrams, zodat foto's hiervan uitbleven. De aanstaande verbouwing van de lijn zorgde echter voor een ommekeer. Na bijna veertig jaren dienst zou de sneltram van Utrecht naar Nieuwegein en IJsselstein immers worden omgebouwd tot een tramlijn, waarbij het aangesloten zou worden op de in 2019 geopende Uithoflijn naar de Utrechtse universiteitscampus. De Zwitserse SIG-trams zouden tevens vervangen worden door lagevloertrams van CAF, meer bepaald die van het type Urbos. De hogevloertrams moesten daardoor vanzelfsprekend wijken, een gemengd bedrijf was namelijk niet mogelijk gezien de perronhoogte. De ombouw zou in twee delen plaats gaan vinden. Vanaf 30 mei 2020 werden de trajecten bezuiden de remise (oftewel vanaf de halte P+R Westraven) gesloten voor de reizigersdienst, 3 juli was dan de allerlaatste exploitatiedag en vervolgens zou ook het Utrechtse gedeelte gesloten worden.

 

Dit alles was voor Uw fotograaf reden om eindelijk eens met anderen op pad te gaan, ditmaal met het doel om nog enkele foto's te maken van de Utrechtse sneltram voordat het te laat zou zijn. Dientenvolge stuurde ik Bruno Batenburg een berichtje, waarin ik mijn plannen kenbaar maakte. Bruno toonde belangstelling om mee te gaan, zodat we afspraken om op 23 mei eens die kant op te gaan. Op een recente video van een cabinerit zag ik tot mijn vreugde slechts zeer weinig sporen van werkzaamheden langs het traject. Rond het eindpunt Nieuwegein-Zuid was de authentieke toestand verstoord door bouwhekken en slechts op een enkele andere plek was het eveneens niet meer mogelijk om mooie foto's te maken. Aan het bezoek aan de Utrechtse sneltram was wel één nadeel verbonden: ten gevolge van de coronacrisis was de frequentie gehalveerd. Op zaterdag reed men slechts om het halfuur naar Nieuwegein en naar IJsselstein, oftewel een kwartierdienst op het gemeenschappelijke traject naar Nieuwegein Stadscentrum.

 

Nadat ik het reisje enigszins voorbereid had, kwam ik tot de volgende tweeledige conclusie: het ware goed als we - om der frequentie wil - met de fiets eropuit zouden trekken en anderzijds behoefden de zuidelijke uitlopers onze meeste aandacht, dewijl het deel in Utrecht tamelijk saai was. Wel, zo hadden we een plannetje gesmeed en al gauw naderde de zaterdag dat we dat gingen uitvoeren. Ik had er alvast veel zin in, daar het mijn eerste reisje in coronatijd was die ik niet alleen maakte. Bovendien waren de weersvoorspellingen uiterst goed, zodat zonfoto's praktisch gegarandeerd waren. Dit alles werd ook nog eens aangevuld met een onverwacht berichtje van Bas Meijer. Hij vroeg mij over mijn plannen voor morgen en wat bleek: we bleken precíés dezelfde plannen te hebben, ook hij wilde naar de Utrechtse sneltram gaan... Nu, dat trof, zodat we vanzelfsprekend besloten om gezamenlijk te gaan. Teneinde enigszins uit te kunnen slapen besloten we om de dag om half elf in Utrecht te starten, alwaar we elkander zouden treffen.

 

Nadat ik 's ochtends was opgestaan, nam ik de trein en kon ik uiteindelijk om tien uur in Amersfoort met Bas afspreken, waar we de trein naar Utrecht namen. Het was een bijzondere gewaarwording eerlijk gezegd om de vele lege treinen te zien, slechts een handvol reizigers waren er te vinden. Nadat we in Utrecht ook Bruno ontmoetten, konden we onze fotodag aanvangen. Het idee was aanvankelijk om een fiets te huren en zodoende de lijn af te fietsen in zonnige omstandigheden, doch het weer betoonde een stuk slechter te zijn dan voorspeld, het was namelijk tamelijk bewolkt... Eensklaps kwam Bas met een uitstekend idee, wat als we nu eerst de lijn per tram aflegden? Wel, dit plan kreeg natuurlijk onze goedkeurig, een rit met de sneltram was toch eigenlijk wel nodig om de sfeer van de lijn te kunnen proeven. De eerstvolgende tram bleek die naar Nieuwegein-Zuid te gaan, zodat we instapten en die kant op reisden. Het was in de maand mei, zodat we gelukkig nog zonder mondkapjes hoefden te reizen en we zorgeloos konden genieten van het klassieke materieel. Te eniger tijd werd het wel duidelijk dat we in een tram en niet in een metro zaten: plotsklaps reden we een halte zonder te stoppen voorbij. In de trams zijn er namelijk stopknoppen en zonder halteverzoek rijdt de tram natuurlijk door... De bestuurster had overigens een rijstijl die bepaald niet langzaam te noemen valt, op een zeker moment passeerden we een overweg die nog half open was toen de tram al passeerde ;-)

 

De rit vloog werkelijk voorbij, iets waar de comfortabele zetels en het goede rijcomfort van de tram absoluut aan bijdroegen, zodat we al snel in Nieuwegein aankwamen. Eenmaal uitgestapt bleek de tram pas over vijfentwintig minuten naar Utrecht terug te keren, we hadden dus nog ruim de tijd voor een bezoek aan de plaatselijke Albert Heijn. Terwijl Bas en Bruno wat eten en drinken haalden, kocht ik zelf een appeltaart die in de aanbieding was. Dat bleek achteraf niet zo'n heel slim idee te zijn, zonder mes en vork was het knap lastig om de taart op te eten... Enfin, de taart smaakte goed en daar ging het om, nietwaar? Terwijl ik nog een stukje appeltaart opat, vertrokken we weer richting Utrecht toe. Tijdens onze heenrit zagen we reeds een interessant fotopunt, te weten op de halte Wijkersloot. Tijdens onze rit naar Utrecht wensten we derhalve op die halte uit te stappen, doch wij allen vergaten dat het een tram was en geen metro: die reed de halte dus zonder te stoppen door. We drukten maar snel op de stopknop om op de volgende halte uit te stappen en terug te steken naar de juiste halte ;-) Helaas bleek het fotopunt niet zo geschikt als gedacht, een portaal zat namelijk in de weg, zodat we daar geen leuke foto konden maken. Als alternatief gingen we maar bij een waterplas bezuiden de halte staan, doch de weersomstandigheden zorgden ook hier niet voor een mooie foto. Nadat we terugliepen naar de halte, bleek de eerstvolgende tram naar IJsselstein te gaan. Wel, die tak hadden we nog niet gehad, zodoende werd besloten om ook bij die tram tot aan het eindpunt te blijven zitten. Wel, vervolgens namen we de tram terug naar Utrecht en was het dan zover, we konden een OV Fiets huren. Nadat de fietsen bij de verhuurlocatie waren opgehaald, was het tijd om naar het zuiden te fietsen. Bas navigeerde ons deze middag en allereerst verlieten we Utrecht door het fietspad langs het Merwedekanaal te volgen, waarna we voor onze eerste fotostop aankwamen bij de Jutphasebrug over het Amsterdam-Rijnkanaal. We hadden veel geluk, want ditmaal passeerde de tram ons mooi in de zon, zodat we een eerste zonfoto alvast binnen hadden. We vervolgden onze fietstocht en kwamen aan in Nieuwegein, waar Bas de mooiste kruipdoor-sluipdoorroutes voor ons in petto had. We gingen onder huizen door, door smalle steegjes en langs vele achtertuinen langs, zodat we gelijk een goede indruk van Nieuwgein kregen. Na een foto bij een der vele overwegen - ook die doen verrassend spoors aan - kwamen we bij de halte Batau-Noord, tijd voor een volgende foto. Ditmaal hadden we wederom geluk en kwam de zon op tijd, zodat we tevreden de weg konden vervolgen. Voor de volgende foto belandden we in het hart van Nieuwegein, namelijk iets onder de halte Stadscentrum op het punt waar de lijn naar IJsselstein aftakt van de lijn naar Nieuwegein-Zuid. We bleken hier leuk te kunnen staan, naast het feit dat de splitsing hier goed in beeld was, zag je ook nog eens de halte Stadscentrum op de foto. Toen we ook nog eens een mooie wolkenlucht hadden en de zon bleef schijnen, kon het natuurlijk niet meer misgaan bij de foto. We zien boven dit bijschrift daarom de 5009 en de 5010 vertrekken vanaf de halte Stadscentrum en hier de splitsing passeren, de trams slaan linksaf naar Nieuwegein-Zuid. Zeer tevreden met deze opname was het andermaal tijd om verder te fietsen, ditmaal richting IJsselstein. In het noorden van IJsselstein konden we zo een volgende foto maken, waarbij de tram de overweg in de Zomerdijk passeerde. We waren nu op het punt aangekomen waar het even de vraag was wat het vervolg zou zijn van onze fotodag. Met een halfuurdienst is het immers tamelijk onaantrekkelijk om nog lang in IJsselstein te blijven, bovendien hadden we al diverse geslaagde foto's kunnen maken. We besloten daarom om langzamerhand naar Utrecht terug te fietsen, doch uiteraard via een mooie route. Zo kwamen we langs de Nedereindseplas, waar - echt waar - de skipiste van Nieuwegein staat. Voor de volgende foto stopten we wederom bij de halte Wijkersloot, ditmaal benoorden de halte. De tram die we hier fotografeerden was overigens nog wel interessant: voorop reed tramstel 5004, dewelke vroeger de 5011 was. Na de aanslag in Utrecht in 2019 werd dit tramstel vernummerd, een niet geheel ongebruikelijke zet bij treinen of trams die bij ernstige incidenten zijn betrokken. Voor de laatste foto van de dag kwamen we in Utrecht uit bij het 24 Oktoberplein, waar we nog een tram naar Nieuwegein konden vastleggen.

 

Wel, hiermede waren we zeer tevreden over onze fotodag en was het tijd voor eten. Bas bood namelijk aan om bij hem thuis te gaan barbecueën, een uitstekend idee gezien het bijzonder goede weer. We lieten derhalve de komst van de eerste ICNG naar Nederland schieten, een goede avondmaaltijd gaat immers boven een foto die reeds vele malen zou worden gemaakt. Even na vijven vertrokken we uit Utrecht richting Amersfoort om aldaar eerst naar de Plus te gaan voor boodschappen. Na een heerlijke maaltijd en een gezellige avond was het uiteindelijk weer tijd om naar huis te gaan en kwam de eerste echte fotodag in deze coronatijd ten einde. Naast de zeer geslaagde dag met buitengewoon veel mooie foto's was het allereerst erg gezellig om eindelijk weer eens met vrienden op stap te zijn, iets waar het in het begin van de coronacrisis vanzelfsprekend aan ontbrak. De dag had derhalve niet beter kunnen zijn en smaakte naar meer, zodat een volgende fotodag niet lang kon uitblijven...

 

Vergiß, vergiß und laß uns jetzt nur dies

erleben, wie die Sterne durch geklärten

Nachthimmel dringen; wie der Mond die Gärten

voll übersteigt. Wir fühlten längst schon, wies

spiegelnder wird im Dunkeln; wie ein Schein

entsteht, ein weißer Schatten in dem Glanz

der Dunkelheit. Nun aber laß uns ganz

hinübertreten in die Welt hinein

die monden ist -

 

(Rilke)

Tramline 24 used to service the more classy part of Amsterdam-south. There is nothing very classy abut these passenger pushing and shoving to get in the tram. Stationsplein June 1968 15054

Vintage Bicycle Paris

Sigma 18-35 mm f/1.8 dc hsm art

 

Dring’s Slender Litter Frog (Leptolalax dringi). Sarawak, Malaysia (Borneo).

Inschrift rechts:

 

Vor des Friedhofs dunkler Pforte

Bleibe Lärm und Unrast stehn

Dringe nicht zum heiligen Orte

Wo die seligen Geister gehn

Wo nach heißer Tagesglut

Freund und Feind in Frieden ruht

 

Waldfriedhof Schloß Neuhaus

Shot taken of the Broads and given a layer of paint dring texture, then given a sepia edit.

I met on SL a new photographer We decided quickly to make to make a first collab. He wants to explore a first theme THE SINNER i think the result is pretty good... after that we walk on the sim to have a dring but we have been stopped and inspired by another place with a circus caravan and a tiger.

maps.secondlife.com/secondlife/Celenor/93/48/37

Het eerste deel van de Hudson Bergen Lightrail is geopend in april 2000. Inmiddels is het net uitgebreid, de totale lengte bedroeg in 2014 ruim 34 kilometer. Het centrale punt is het tegenover Manhattan gelegen Hoboken terminal. Ooit kwamen daar wekelijks de vanuit Rotterdam varende schepen van de Holland Amerika Lijn aan.

 

De hoogwaardige tramlijnen zijn aangelegd om het autoverkeer terug te dringen. Bovendien diende het project als revitalisatie van oude industrie- en havengebieden die tot herontwikkeling werden gebracht. Er zijn daadwerkelijk veel nieuwe woonwijken langs de lijn gebouwd.

De lijn wordt door New Jersey Transit geëxploiteerd met trams die identiek zijn aan de wagens die NJ-Transit in Newark inzet.

 

Bekijk mijn fotoalbum in de klassieke versie.

 

Die Welt, die monden ist

 

Vergiss, vergiss und lass uns jetzt

nur dies erleben,

wie die Sterne durch geklärten

Nachthimmel dringen,

wie der Mond die Gärten

voll übersteigt...

 

Rainer Maria Rilke

en.wikipedia.org/wiki/Bahawal_Stadium

 

The Bahawal Stadium is a cricket ground in Bahawalpur, Punjab, Pakistan. Locally known as Dring Stadium is a multi-purpose stadium located in used mostly for Cricket games. The stadium holds 15,000 people.

 

History

It was the first cricket ground in Western Pakistan to host a Test match, when it hosted the second Test of Indian cricket team in Pakistan in 1954-55 India's inaugural tour of Pakistan. However, this was the only international match to be held at this ground. As of 2002, 155 first class matches[1] and 23 List A matches have been played at this ground[2]. As Bahawalpur's cricket team has been without first class status since 2002–03, there was only one first class match and one List A match here for the three seasons following that, but the ground still hosts Under-19 matches.Bahwal stadium was a war place before.

   

A European Nightjar keeps half an eye on proceedings below, as it rests in the shade, high on a branch at Tshokwane Picnic Site in the Kruger National Park, in the heat of the day. These amazing birds are perfectly plumaged to camouflage them at rest as they sleep dring the day, either on a branch or amongst the leaves on the ground. At dusk they become active and begin flying in search of moths and other nocturnal flying insects.

Thanks for any views, faves or comments... they are always very much appreciated.

Heil'ger Geist, entzünde doch

 

1.) Heil'ger Geist, entzünde doch

Unsre ungerührten Seelen!

Sieh, wie uns der Trägheit Joch

Und die Last des Kaltsinns quälen!

Lass, o lass es nicht geschehen,

Dass wir fruchtlos zu dir flehen!

 

2.) Deines Lichtes kräft'ger Glanz

Dring durch alle Hindernisse,

Und zerstreue bald und ganz

Jene dicken Finsternisse,

Die in Ohnmacht uns vergraben

Und im Schlaf versenket haben!

 

3.) Hilf uns, die wir, ohne dich,

Durch uns selbst gar nichts vermögen!

Gib, - wir seufzen flehentlich -,

Gib uns Beistand, Kraft und Segen!

Uns mit Andacht zu erfüllen,

Geist, erleucht' Verstand und Willen!

 

4.) Du erhörst! - Wir lassen nicht

Diesen süßen Trost uns rauben,

Weil der Geist der Wahrheit spricht:

Stets erhör ich wahren Glauben.

Heil denn, Heil uns! Er gewähret,

Was wir jetzt von ihm begehret! -

 

5.) Lob und Preis und Dank singt dir

Unser dankerfüllt' Gemüte.

O, schon jetzt erfreuen wir

uns des Segens deiner Güte,

Da sich unsre Brust schon findet

Von der Andacht Glut erzündet! -

 

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Autor: Heinrich Wilhelm Lawätz

mögliche Melodie: Liebster Jesu, wir sind hier

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Geistliche Oden und Lieder

[von Heinrich Wilhelm Lawätz]

Verlegt in der Heroldschen Buchhandlung

Hamburg, 1775

Thema: Pfingsten

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Heinrich Wilhelm Lawätz (* 27. April 1748 in Rendsburg/Herzogtum Holstein; † 27. Juni 1825 in Altona) war ein deutscher Jurist, Staatsbeamter und Schriftsteller evangelisch-lutherischer Konfession. Lawätz wurde als Sohn des Justizrates Heinrich Franz Lawätz († 1762) geboren und im elterlichen Haus durch einen Hauslehrer unterrichtet. Ab dem Jahr 1764 besuchte er das Gymnasium in Altona und studierte ab dem Jahr 1767 an der Universität in Leipzig, wo er den Dichter Christian Fürchtegott Gellert (1715-1769) kennenlernte. Später wechselte Lawätz an die Christian-Albrechts-Universität in Kiel und wurde nach Abschluss seines Studiums Regierungssekretär bei der damaligen großfürstlichen Regierung. Im Jahr 1775 wurde Lawätz zum Schreiber und Syndikus an dem adeligen evangelischen Kloster in Uetersen gewählt und 1801 zum Administrator am königlichen Leihinstitut in Altona ernannt. Als dieses 1813 aufgehoben wurde, zog er sich ins Privatleben zurück. Lawätz veröffentlichte im Jahr 1775 seine Gedichte unter dem Titel 'Geistliche Oden und Lieder'. Darüber hinaus verfasste er auch drei Lustspiele. Danach wurde Lawätz durch ein weitläufig angelegtes, aber nicht zu Ende geführtes Werk, das 'Handbuch für Bücherfreunde und Bibliothekare', bekannt, das zwischen 1788 und 1795 erschien.

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In the house I was staying in Switzerland. On Black

It made a racket when it rang!

Out and about with my Nikon D750 , travelling to various destinations on a bright sunny day I passed this beauty , looking worn and unloved it still attracted my eye and lens to be archived among my files here on Flickr.

 

I have looked up some info on these iconic red phone kiosks that used to be popular across the Uk before mobile phones took over.

  

The red telephone box, a telephone kiosk for a public telephone designed by Sir Giles Gilbert Scott, is a familiar sight on the streets of the United Kingdom, Malta, Bermuda and Gibraltar.

 

Despite a reduction in their numbers in recent years, the traditional British red telephone kiosk can still be seen in many places throughout the UK, and in current or former British colonies around the world. The colour red was chosen to make them easy to spot.

 

From 1926 onwards, the fascias of the kiosks were emblazoned with a prominent crown, representing the British government. The red phone box is often seen as a British cultural icon throughout the world.

 

In 2006 the K2 telephone box was voted one of Britain's top 10 design icons, which included the Mini, Supermarine Spitfire, London tube map, World Wide Web, Concorde and the AEC Routemaster bus.

 

Although production of the traditional boxes ended with the advent of the KX series in 1985, many still stand in Britain.

 

BT is to scrap half of the UK's remaining 40,000 telephone boxes and focus on the ones in locations where people are more likely to use them.

 

In 1992 at their peak before mobile phones became popular, there were 92,000 phone boxes in the UK.

 

Telephone boxes still handle 33,000 calls a day, but one third of kiosks are never used to make a call.

 

BT said many phone boxes had become a burden and were expensive to repair and maintain.

 

"BT is committed to providing a public payphone service, but with usage declining by over 90% in the last decade, we continue to review and remove payphones which are no longer used," a BT spokesperson told the BBC.

 

BT intends to scrap the 20,000 telephone boxes over the next five years.

 

Out of the 40,000 phone booths still working, 7,000 are the traditional red phone boxes designed in 1935 to commemorate the silver jubilee of King George V.

 

More than half of phone boxes lose money and the number of calls is declining by more than 20% per year.

 

The cost of maintaining telephone boxes annually is about £6m. BT is responsible for repairing damage to the kiosks, including replacing glass panes and broken receivers, as well as removing graffiti, rubbish and human waste.

 

'Local veto'

It is estimated that 93% of all people in the UK now own a mobile phone, and 98% of the UK has 3G or 4G mobile internet coverage.

However, phone booths are still used by children, the elderly, people who can't afford mobile phones, and in emergencies when smartphone batteries go flat.

 

If there are two kiosks within 400m walking distance of a site, BT is allowed to remove one, as long as there is one left.

But if the telecoms provider seeks to remove the only phone booth on the site, Ofcom rules state BT must inform the public and consult with the local authorities. The authority then has 90 days to object, which is known as a "local veto".

 

"Payphone removals are carried out in strict adherence to Ofcom guidelines and, where appropriate, with the consent of local authorities. Where we receive objections from the local authority, we won't remove the payphone," said BT.

 

Adopt a kiosk

In areas where telephone boxes are not being used, many local communities have transformed and preserved phone booths by buying them for £1 from BT under the Adopt a Kiosk scheme.

 

So far, more than 4,000 kiosks have been repurposed as mini-libraries and art galleries or to house defibrillation machines, information centres, shops and exhibitions.

 

BT is also replacing phone booths with high-tech InLinkUK kiosks that come with ultra-fast 1Gbps Wi-Fi hotspots, a touchscreen offering information and directions, free UK landline and mobile phone calls, and two USB smartphone charging ports.

Over 750 InLinkUK kiosks are being installed in London and other cities across the UK.

Mein Weg in Richtung Stadtzentrum führt mich weiter – und jetzt spielt das Stadtbad eine Hauptrolle. Die Fassade, draußen an der Nebenstraße – Schimmelstraße klingt nicht unbedingt keimfrei oder sollte ich hier wiehern? – also, die Fassade mit der sehenswerten Wanduhr an der Schimmelstraße kenne ich bereits seit dem Flickrtreffen 2010.

Jetzt mache ich das, was ich mich 2010 nicht getraut habe. Ich dringe durch den Bogeneingang, unterhalb der schönen Wanduhr, ins Gemäuer ein. Nein, nix Umkleidekabine! Ich stehe in einem unbeheizten Innenhof – der Blick nach oben geht ins Universum, wird an den Flanken aber architektonisch kunstvoll garniert.

Das Foto zeigt es!

Auch hier war einer der beiden beteiligten Architekten jener namens Jost, den wir schon von der konvex einschwingenden Fassade in Bild 4 kennen. Seine feingliedrige Gestaltung, die mit weit ausschweifenden Flächen ihren Kontext sucht, gipfelt sodann in diesem phallisch aufragenden, kunstvoll gestalteten Turm . . . der, technisch betrachtet, aber nur ein Wasserspeicher ist, der den nötigen Druckausgleich im Stadtbad bewirkt. Ein Wasserturm also, dessen kunstvolle Krönung im Foto leider nur ansatzweise sichtbar wird.

Wer dazu mehr wissen möchte, dem sei der Link am Textende empfohlen [abendfüllend!].

Das Stadtbad Halle stammt aus einer ganz anderen Zeit, aber ein Überleben hätte es allemal verdient [behaupte ich als hier bislang Nichtbadender in diesem beachtlichen Wellness-Refugium].

Wilhelm Jost, der Architekt und Baurat der Stadt, gebürtig aus Darmstadt, nicht tief verstrickt in die unselige NS-Zeit, wie sein namensgleicher Kollege aus Zwickau, ist über drei Jahrzehnte maßgeblich an der Entwicklung des Stadtbildes von Halle beteiligt [seit 1911]. Er ist hier an der Saale auch als Stadtbaurat tätig.

Was bleibt, nach dieser kurzen Stippvisite? Vielleicht habe ich bei meinem nächsten Halle-Besuch meine Badehose im Gepäck . . .

www.zukunftstadtbadhalle.de/geschichte-und-bedeutung

Newly restored by a good natured friend, this 104 year old fiddle is playing music sweetly again. Thank you John Dring, you are truly a legend!

Press L. It really does look better that way.

Happy Macro Monday all

 

Day 27: Dring! Dring! Dring! Dring!

#comics

 

I met on SL a new photographer We decided quickly to make to make a first collab. He wants to explore a first theme THE SINNER i think the result is pretty good... after that we walk on the sim to have a dring but we have been stopped and inspired by another place with a circus caravan and a tiger.

maps.secondlife.com/secondlife/Celenor/93/48/37

Vor dir ist alles offenbar

 

1.) Vor dir ist alles offenbar

Und dein Verstand erkennet,

Was ist, was werden wird, was war,

Was nie ein Name nennet.

Er schaut, o Urquell alles Lichts,

Durch alle Finsternisse

Und Erd' und Himmel haben nichts,

Was er nicht seh und wisse,

Was er nicht ganz durchforscht.

 

2.) Mein blödes Aug' entdeckt allein,

Was, Gott, dein Lcht beglänzet.

Es sieht nichts ganz, nichts hell, noch rein,

In jedem Blick umgrenzet.

Es sieht im Spiegel der Natur,

Im Schatten deiner Werke,

Hier oder dort kaum eine Spur

Von deiner Hand und Stärke. -

Nie völlig ihre Größe.

 

3.) Nur dir ist, durch dich selbst erhellt,

Frei, offen, ohne Hülle,

Das Innre deiner Körperwelt,

Der Geister Rat und Wille.

Gedanken siehst du, ehe sie

In unsrer Seel' entstehen.

Vor dir verschwinden sie auch nie,

Wenn sie für uns vergehen,

Dir ewig gegenwärtig.

 

4.) Was wir verstehn, entdecken wir

In Schimmern von Empfindung,

Dir aber, sonnenhell war's dir

Schon vor der Welten Gründung.

Wir sammeln viel durch Unterricht,

Durch Schluss an Schluss zusammen.

Wie mühsam, dies zerstreute Licht

Strahlt, wie ein Meer voll Flammen,

Vor deinem Angesicht.

 

5.) Der Wesen nie gezählte Zahl,

Die je zum Dasein kamen,

Durchschaust du all, und auf einmal,

Und nennest sie bei Namen.

Dringst bis auf ihren Keim in sie

Der Täuschungen Gefahren

Entziehen deinem Auge nie

Das, was sie sind und waren.

Nie, was sie werden sollen.

 

6.) Solch ein Erkenntnis ist bei dir,

Mir schauert vor der Höhe

Und vor der Tiefe schauert mir,

An der ich zitternd stehe!

Ich weich, ich bebe, Gott, zurück.

Ich kann ihr Maß nicht finden!

Selbst nicht des ersten Engels Blick

Kann diese Tief' ergründen,

Kann diese Höhe messen?

 

7.) Dich, den ich nie erreichen kann,

Nie schauen ohne Hülle,

Dich, Wunderbarer, bet ich an

In schauervoller Stille,

Dass, (o wie du so gnädig bist!)

Aus deinem vollen Lichte

Ein Tröpflein Glanz auf mich auch fließt,

Und ich in seinem Lichte

Dich sehn darf, dich bewundern!

 

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Autor: Johann Andreas Cramer

Melodie: ohne Angaben

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gefunden in Sammlung der besten deutschen

prosaischen Schriftsteller und Dichter

Johann Andreas Cramers Gedichte

Verlegt bei Christian Gottlieb Schmieder

Karlsruhe, 1783

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Johann Andreas Cramer, (* 27. Januar 1723 in Jöhstadt bei Annaberg (Erzgebirge); † 12. Juni 1788 in Kiel), Freund und Biograph Gellerts, Konsistorialrat in Quedlinburg, evangelisch-lutherischer Hofprediger in Kopenhagen, Professor der Theologie in Kiel. Sein Gesangbuch für Schleswig-Holstein 1780 enthält viele rationalistische Umarbeitungen älterer Lieder, Cramer selbst dichtete über 400 geistliche Lieder, die zu seiner Zeit in großer Zahl in den Gesangbüchern zu finden waren.

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A scan of a 35mm negative taken by my dad Terry Foulger.

Dring's Bush Frog (Philautus juliandringi), male. Mulu National Park, Sarawak, Malaysia (Borneo).

1 2 ••• 4 5 7 9 10 ••• 79 80