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Auch wenn ich die Insel fußläufig in zwei Stunden umrunde, das Ostdorf ist ein fernes, exotisches Gefilde für mich! Habe ich dort schon mal fotografiert? Ja, den BVB Wegweiser. Aber sonst? So nah und doch so fern ;-) Hin zieht mich da - eigentlich nix! Wir haben dort weder Freunde noch Bekannte. Aber ich wollte mal die Rettungswache fotografieren und die liegt direkt hinter dem Deichtor rechts!

 

Even if I walk around the island in two hours by foot, Baltrums "East village" is a distant, exotic area for me! Have I ever photographed there? Yes, the BVB guide, I think. But otherwise? So close and yet so far ;-) We have no friends or relatives there, so what should I do there. But I wanted to take a picture of the new emergency department, which is right behind the gateway behind the seawall on the right!

 

Scan Rossmann HR 200 Exp 2013 und Canon Prima AS-1

Shimoda

 

Shimoda ist eine wichtige historische Stadt. Doch weshalb eigentlich?

 

In der Edo-Zeit von 1603 bis 1868 hatte sich Japan weitgehend gegen andere Länder abgeschottet. Alle Ausländer waren des Landes verwiesen, manche auch getötet worden. Die Zeit der Abschottung war nach außen hin eine Zeit des Friedens, nach innen für manche Menschen nicht, denn eine gnadenlose Christenverfolgung führte zu Beobachtung und Verrat mit unglaublich vielen Folterungen und Hinrichtungen. Die ca. 300.000 bis 500.000 Christen zu Beginn dieser Zeit waren nahezu ausgerottet, bis auf einen kleinen Überrest, der es geschafft hatte, seinen Glauben geheim zu halten.

 

1853 erreichten die "Schwarzen Schiffe" von Commander Perry aus USA das Land und zwar in Shimoda. Die USA wollten Japan zum internationalen Handel zwingen. Das traf Japan völlig unvorbereitet. Gegen die militärische Übermacht der Schiffe konnten sie nichts ausrichten. So ging man auf Verhandlungen ein. Diese wurden u.a. in Shimoda geführt und letztendlich hier auch unterschrieben. Die Straße von der Küste zum Tempel, wo die Unterzeichnungen stattfanden, heißt heutzutage Perry Road. Die Veränderungen, die das mit sich brachte, brauchten ein paar Jahre. 1868 begann dann eine neue Zeit in Japan mit der Meiji-Zeit.

 

Wer mehr lesen möchte, schaue bitte bei Wikipedia:

de.wikipedia.org/wiki/Edo-Zeit

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Shimoda

 

Shimoda is an important historical town. But why exactly?

 

During the Edo period from 1603 to 1868, Japan largely closed itself off from other countries. All foreigners were expelled, and some were even killed. The period of isolation was a time of peace externally, but not for some people internally, as merciless persecution of Christians led to surveillance and betrayal, with an incredible number of tortures and executions. The approximately 300,000 to 500,000 Christians at the beginning of this period were virtually exterminated, except for a small remnant who had managed to keep their faith secret.

 

In 1853, the "Black Ships" of Commander Perry from the USA reached the country, specifically in Shimoda. The USA wanted to force Japan into international trade. This caught Japan completely unprepared. They were powerless against the military superiority of the ships. So negotiations began. These were conducted in Shimoda, among other places, and were ultimately signed there. The road from the coast to the temple, where the signings took place, is now called Perry Road. The changes this brought about took a few years. In 1868, a new era began in Japan with the Meiji period.

Meine erste Glotze (1979), mein erster PC (1992), mein erster Kater, Horst (1993). Der kleine tragbare Schwarzweiß-Fernseher stand immer neben dem Computermonitor, aber ich brauchte ihn eigentlich nie und sehen konnte ich sowieso nichts vom Fernsehprogramm. Horst räkelte sich immer davor auf seinem Kissen und war auf diese Weise bessere Unterhaltung als man sie je in der Glotze zu sehen bekommt.

 

My first TV set (1979), my first PC (1992), my first tomcat Horst (1993). The small portable black and white television was always next to the computer monitor, but I never really needed it and I could not see anything from the TV program anyway. Horst always lolled on his pillow and was thus better entertainment than you ever get to see on TV.

 

Oberhausen 1993

 

Wien - Dach des Stephansdoms

 

St. Stephen's Cathedral (more commonly known by its German title: Stephansdom) is the mother church of the Roman Catholic Archdiocese of Vienna and the seat of the Archbishop of Vienna, Christoph Cardinal Schönborn, OP. The current Romanesque and Gothic form of the cathedral, seen today in the Stephansplatz, was largely initiated by Duke Rudolf IV (1339–1365) and stands on the ruins of two earlier churches, the first a parish church consecrated in 1147. The most important religious building in Vienna, St. Stephen's Cathedral has borne witness to many important events in Habsburg and Austrian history and has, with its multi-coloured tile roof, become one of the city's most recognizable symbols.

 

The glory of St. Stephen's Cathedral is its ornately patterned, richly coloured roof, 111 metres (364 ft) long, and covered by 230,000 glazed tiles. Above the choir on the south side of the building the tiles form a mosaic of the double-headed eagle that is symbolic of the empire ruled from Vienna by the Habsburg dynasty. On the north side the coats of arms of the City of Vienna and of the Republic of Austria are depicted. In 1945, fire caused by World War II damage to nearby buildings leapt to the north tower of the cathedral and destroyed the wooden framework of the roof. Replicating the original bracing for so large a roof (it rises 38 metres above the floor) would have been cost prohibitive, so over 600 metric tons of steel bracing were used instead. The roof is so steep that it is sufficiently cleaned by the rain alone and is seldom covered by snow.

 

(Wikipedia)

 

Der Stephansdom (eigentlich Domkirche St. Stephan zu Wien) am Wiener Stephansplatz (Bezirk Innere Stadt) ist seit 1365 Domkirche (Sitz eines Domkapitels), seit 1469/1479 Kathedrale (Bischofssitz) und seit 1723 Metropolitankirche des Erzbischofs von Wien. Der von Wienern mitunter auch kurz Steffl genannte römisch-katholische Dom gilt als Wahrzeichen Wiens und wird häufig auch als österreichisches Nationalheiligtum bezeichnet. Namensgeber ist der heilige Stephanus, der als erster christlicher Märtyrer gilt. Das zweite Patrozinium ist Allerheiligen.

 

Das Bauwerk ist 107 Meter lang und 34 Meter breit. Der Dom ist eines der wichtigsten gotischen Bauwerke in Österreich. Teile des spätromanischen Vorgängerbaues von 1230/40 bis 1263 sind noch erhalten und bilden die Westfassade, flankiert von den beiden Heidentürmen, die etwa 65 Meter hoch sind. Insgesamt besitzt der Stephansdom vier Türme: Der höchste ist der Südturm mit 136,4 Meter, der Nordturm wurde nicht fertiggestellt und ist nur 68 Meter hoch. Im ehemaligen Österreich-Ungarn durfte keine Kirche höher als der Südturm des Stephansdoms erbaut werden. So wurde beispielsweise der Mariä-Empfängnis-Dom in Linz um zwei Meter niedriger gebaut.

 

Der Südturm ist ein architektonisches Meisterwerk der damaligen Zeit; trotz seiner bemerkenswerten Höhe ist das Fundament weniger als vier Meter tief. Im Südturm befinden sich insgesamt 13 Glocken, wovon elf das Hauptgeläut des Stephansdoms bilden. Die Pummerin, die zweitgrößte freischwingend geläutete Kirchenglocke Europas, befindet sich im Nordturm unter einer Turmhaube aus der Renaissance-Zeit.

 

Am auffälligsten neben den Türmen ist das Dach. Es erhebt sich 37,5 Meter über dem Langhaus und 25,3 Meter über dem Chor mit einer Länge von 110 Meter. Es ist mit rund 230.000 Dachziegeln bedeckt, die in einem Zickzack-Muster arrangiert sind und in insgesamt zehn Farbtönen von den Ziegelbrennereien in Poštorná (Mähren, heute Ortsteil von Břeclav) hergestellt wurden.

 

Über dem Chor ist auf der Südseite das Wappen des k.u.k. Doppeladlers mit den Initialen von Kaiser Franz I. und der Jahreszahl 1831, auf der Nordseite das Wappen der Stadt Wien und das Wappen der Republik Österreich, unten mit der Jahreszahl 1950.

 

(Wikipedia)

Fotos gemacht mit der/ Pictures taken with the Minolta Dynax 303si

 

Eine preiswerte SLR Kamera, die hervorragende Bilder macht! Die kleine und leichte Spiegelreflex Kamera ganz aus Kunststoff mit dezent gummiertem Griff kam in den '90er Jahren auf den Markt. Neben dem motorischen Filmtransport hat sie einen Autofokus, der sich auf Knopfdruck zum manuellen Regeln der Schärfe blitzschnell ab- und wieder anstellen läßt: Genial! Ihr Schlitzverschluß mit der schnellsten Zeit von immerhin 1/2000 (!) Sek läßt sich bis zu langen 20 (!) Sekunden runter regeln. Der eingebaute Blitz mit der LZ von 12 ist fast obligatorisch. Das Gerät hat aber sogar ein Schulterdisplay, über das sich vom Blitz, über Einzel- und Serienaufnahmen sowie einige Motivprogramme bis hin zur Vollautomatik so einiges einstellen läßt: und zwar wirklich anfängergerecht!

Über die verschiedenen Programme kann man quasi eine Blenden- bzw Verschlußzeitenpriorität wählen: für eine eher geringe Tiefenschärfe nimmt die Kamera je nach Lichtverhältnissen die größtmögliche Blende und andersrum. Das ist eine elegante Umgehung der Einschränkung der Bildgestaltung durch fehlende Möglichkeiten der Vorwahl. Und wie man auf den vorherigen Fotos sieht, eine recht wirksame!

Die Dynax 303si hat das A Bajonett, so lassen sich neben Minolta und KonicaMinolta auch alle Objektive der Sony Alphaserie ohne Adapter gebrauchen. Das original Kitobjektiv der Kamera hat dabei einen interessanten eingebauten Verschlußdeckel: ein Druck auf den kleinen Schieber, und mehrere äußere Lamellen verschließen die Frontlinse. Pfiffig! Mit dem Zoom vom leichten WW bis moderaten Tele lassen sich viele fotografische Situationen bewältigen: und zwar erstaunlich gut in der Abbildungsleistung! Sehr lichtstark ist der Scherben nicht, aber dafür habe ich einige Sony- und Minolta Festbrennweiten mit f:1,8 oder verschiedene Zoomobjektive mit durchgängig f:2,8.

Die Kamera benötigt zwei Lithium CR2 Batterien, die günstig in jedem Elektronikladen zu haben sind.

 

Fazit: Die Kleine macht echt Spaß - und die Ergebnisse gefallen auch! Eigentlich habe ich ja nur die drei 4er Stangen 36er Kodak BW400CN Filme sehr günstig ersteigert - aber die Dynax mit zwei Objektiven war im Preis inbegriffen. Glück muss der Mensch haben :-)

 

An inexpensive SLR camera that makes excellent pictures! The small and lightweight SLR camera was built in late 1990. In addition to the motorized film transport, it has an autofocus, which can be turned off at the push of a button for manual control of sharpness very fast. Their slot shutter with the fastest time of at least 1/2000 sec (!) can be regulated down to 20 seconds. The built-in flash with the LZ of 12 is obligatory. The device even has a shoulder display to switch flash, single and continuous shooting as well as some scene modes and fully automatic. Its really beginners friendly!

The different programs allow to choose shutter speed or shutter speed priority: for a rather shallow depth of field, the camera takes the maximum possible aperture depending on light conditions, and the other way round. This is an elegant circumvention of the limitation of the image design due to the lack of options for the area code. And as you can see on the previous photos, a pretty effective one!

The Dynax 303si has the A bayonet, so can be used in addition to Minolta and KonicaMinolta synonymous all lenses of the Sony Alphaserie without adapter. The original kit lens of the camera has an interesting built-in cap: a pressure on the small slider, and several outer fins close the front lens. Smart! With the zoom of the light WW to moderate telephoto can handle many photographic situations: and amazingly good in the imaging performance! The shards are not very bright, but I have some Sony and Minolta fixed focal lengths with f: 1.8 or different zoom lenses with consistently f: 2.8.

Conclusion: The little "lady" is really fun - and the results are also great! Actually, I bought only the three 4er rods 36er Kodak BW400CN films very cheap - but the Dynax with two lenses was included in the price. Lucky me :-)

...full in bloom! Seen yesterday, at a trip to Hundisburg, Saxony-Anhalt (Germany). Actually, we would see the apple bloom, but they wasn't yet florished.

 

Birnenblüte in vollem Gange! Ich habe sie gestern auf einem Ausflug zur Hundisburg (gemeinsam mit meiner lieben Flickr-Freundin Simone KarlaK62) fotografiert. Eigentlich waren wir ja wegen der Apfelblüte gekommen, aber die gabs noch nicht...

Die Villa wurde 1915 durch den Architekten Mies van der Rohe für den Bankier Franz Urbig erbaut.

 

Neubabelsberg ist eine nach der Gründung des Deutschen Kaiserreiches entstandene und seit 1939 zu Potsdam gehörende Villenkolonie. Sie erstreckt sich vom S-Bahnhof Griebnitzsee entlang des Griebnitzsees bis an den ehemals kaiserlichen Garten Park Babelsberg mit dem darin befindlichen Schloss Babelsberg. Die Societät Neubabelsberg der Architekten Hermann Ende und Wilhelm Böckmann schuf ab 1871 zwischen der heutigen Rudolf-Breitscheid-Straße und dem Park Babelsberg ein neues Siedlungsgebiet wohlhabender Potsdamer und Berliner. Das Gebiet wurde in 176 Parzellen aufgeteilt, von denen die teuersten Wasserparzellen 20–25 m breit und 80–110 m tief waren. Als Ausgleich waren die landseitigen Grundstücke 40 m breit und 90 m tief. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden viele jüdische Neubabelsberger zur Emigration genötigt, ermordet oder auf anderem Wege in den Tod getrieben. Die durch Emigration frei gewordenen Häuser wurden unter Wert verkauft oder von nationalsozialistischen Organisationen genutzt. Auch viele bekannte Filmstars zogen in die Villen. Andererseits wurde in der Villa der Familie von Tresckow 1944 vom Kreis um Henning von Tresckow und Claus Schenk Graf von Stauffenberg die Bombe für das Attentat auf Adolf Hitler gebaut.

Während der Potsdamer Konferenz im Schloss Cecilienhof 1945 wohnten in Neubabelsberg die Verhandlungsführer Winston Churchill, Josef Stalin und Harry Truman. Die Villen, in denen die drei Staatsmänner zu dieser Zeit wohnten, sind noch heute nach ihnen benannt.

Mit dem Bau der Berliner Mauer im Jahr 1961 wurde Neubabelsberg vom Griebnitzsee durch Grenzanlagen am Ufer abgeschnitten. Der Bahnhof Griebnitzsee wurde zu einem stark abgeschirmten Grenzbahnhof.

Nach Gründung der DEFA wurden – von 1954 bis teilweise ins Jahr 2000 – einige Villen in Neubabelsberg von der heutigen Filmuniversität , bevor diese ihren Neubau in der Medienstadt Babelsberg neben den

Filmstudios erhielt.

Die Stadt Potsdam hatte eigentlich geplant, den früheren Postenweg der DDR-Grenztruppen entlang des Griebnitzsees als öffentlichen Wanderweg zu erhalten. Aber, vielleicht auch wegen noch mangelnder Erfahrung mit den Rechtsnormen der Bundesrepublik, hatte das Stadtparlament versäumt, einen entsprechenden rechtsverbindlichen Beschluss zu schaffen. Und so war bei der Rückübertragung der Grundstücke an die ursprünglichen Eigentümer bzw. deren Nachkommen auch der Uferstreifen mit zurückgegeben worden. Nur wenige Eigentümer haben seither der Stadt den Uferstreifen zur Verfügung gestellt, sodass ein durchgehender Wanderweg nicht angelegt werden konnte, es gibt nur wenige Stellen, wo man punktuell zum Ufer hinuntergelangen kann.

 

Quelle für die Informationen: Wikipedia

 

Neubabelsberg is a villa colony that came into being after the founding of the German Empire in 1871 and has belonged to Potsdam since 1939. It stretches from the Griebnitzsee suburban train station along Lake Griebnitzsee to the former imperial garden of Babelsberg Park with its Babelsberg Palace. The Societät Neubabelsberg of the architects Hermann Ende and Wilhelm Böckmann created a new residential area for wealthy Potsdamers and Berliners from 1871 onwards. The area was divided into 176 plots, of which the most expensive waterfront plots were 20-25 m wide and 80-110 m deep. To compensate, the landward plots were 40 m wide and 90 m deep. During the Nazi era, many Jewish Neubabelsbergers were forced to emigrate, murdered or otherwise driven to their deaths. The houses freed up by emigration were sold below value or used by Nazi organisations. Many famous film stars also moved into the villas. On the other hand, the bomb for the assassination attempt on Adolf Hitler was built in the villa of the von Tresckow family in 1944 by the circle around Henning von Tresckow and Claus Schenk Graf von Stauffenberg.

During the Potsdam Conference in Cecilienhof Palace in 1945, the negotiators Winston Churchill, Josef Stalin and Harry Truman lived in Neubabelsberg. The villas in which the three statesmen lived at that time are still named after them today.

When the Berlin Wall was built in 1961, Neubabelsberg was cut off from Griebnitzsee by border fortifications on the shore. Griebnitzsee station became a heavily screened border station.

After DEFA was founded, several villas in Neubabelsberg were used by today's Film University "Konrad Wolf" from 1954 until 2000, before it moved to a new building in the Babelsberg Media City next to the film studios.

The city of Potsdam had actually planned to preserve the former post path of the GDR border troops along Lake Griebnitzsee as a public hiking trail. But, perhaps also due to a lack of experience with the legal norms of the Federal Republic, the city parliament had failed to create a legally binding resolution to this effect. And so, when the land was transferred back to the original owners or their descendants, the riparian strip was also returned. Since then, only a few owners have made the riparian strip available to the city, so that a continuous hiking trail could not be created; there are only a few places where one can get down to the shore at certain points.

 

Source of the information: Wikipedia

  

The villa was built in 1915 by the architect Mies van der Rohe for the banker Franz Urbig.

... from above.

 

You can see the parking and the famous sign down there.

 

Südafrika - Kap der guten Hoffnung

 

... von oben.

 

Dort unten sieht man den Parkplatz und das bekannte Schild.

 

The Cape of Good Hope (Afrikaans: Kaap die Goeie Hoop [ˌkɑːp di ˌχujə ˈɦoə̯p], Dutch: Kaap de Goede Hoop [ˌkaːb də ˌɣudə ˈɦoːp] ( listen), Portuguese: Cabo da Boa Esperança [ˈkaβu ðɐ ˈβow.wɐ ʃpɨˈɾɐ̃sɐ]) is a rocky headland on the Atlantic coast of the Cape Peninsula, South Africa.

 

There is a misconception that the Cape of Good Hope is the southern tip of Africa, because it was once believed to be the dividing point between the Atlantic and Indian Oceans. In fact, the southernmost point is Cape Agulhas, about 150 kilometres (90 mi) to the east-southeast. The currents of the two oceans meet at the point where the warm-water Agulhas current meets the cold water Benguela current and turns back on itself—a point that fluctuates between Cape Agulhas and Cape Point (about 1.2 kilometers east of the Cape of Good Hope).

 

When following the western side of the African coastline from the equator, however, the Cape of Good Hope marks the point where a ship begins to travel more eastward than southward. Thus, the first modern rounding of the cape in 1488 by Portuguese explorer Bartolomeu Dias was a milestone in the attempts by the Portuguese to establish direct trade relations with the Far East (although Herodotus mentioned a claim that the Phoenicians had done so far earlier). Dias called the cape Cabo das Tormentas ("Cape of Storms"; Dutch: Stormkaap), which was the original name of the "Cape of Good Hope".

 

As one of the great capes of the South Atlantic Ocean, the Cape of Good Hope has long been of special significance to sailors, many of whom refer to it simply as "the Cape." It is a waypoint on the clipper route followed by clipper ships to the Far East and Australia, and still followed by several offshore yacht races.

 

The first European to reach the cape was the Portuguese explorer Bartolomeu Dias 12 March in 1488, who named it the "Cape of Storms" (Cabo das Tormentas). It was later renamed by John II of Portugal as "Cape of Good Hope" (Cabo da Boa Esperança) because of the great optimism engendered by the opening of a sea route to India and the East.

 

The land around the cape was home to the Khoikhoi people when the Dutch first settled there in 1652. The Khoikhoi had arrived in these parts about fifteen hundred years before. They were called Hottentots by the Dutch, a term that has now come to be regarded as pejorative.

 

Dutch colonial administrator Jan van Riebeeck established a resupply camp for the Dutch East India Company some 50 km north of the cape in Table Bay on 6 April 1652 and this eventually developed into Cape Town. Supplies of fresh food were vital on the long journey around Africa and Cape Town became known as "The Tavern of the Seas".

 

On 31 December 1687 a community of Huguenots-who are Protestants- arrived at the Cape of Good Hope from the Netherlands. They had escaped to the Netherlands from France in order to flee religious persecution there; examples of these are Pierre Joubert who came from La Motte-d'Aigues for religious reasons. The Dutch East India Company needed skilled farmers at the Cape of Good Hope and the Dutch Government saw opportunities for the Huguenots at the Cape and sent them over. The colony gradually grew over the next 150 years or so until it stretched for hundreds of kilometres to the north and north-east.

 

When the Dutch Republic, during the Napoleonic Wars, was occupied by the French in 1795, henceforth becoming their vassal and enemy of the British, the United Kingdom invaded and occupied the Cape Colony that same year; relinquished control of the territory in 1803; only to return and reoccupy the Cape on 19 January 1806 following the Battle of Blaauwberg. The territory was ceded to the British in the Anglo-Dutch Treaty of 1814 and was thereafter administered as the Cape Colony. It remained a British colony until being incorporated into the independent Union of South Africa in 1910 (now known as the Republic of South Africa).

 

The Portuguese government erected two navigational beacons, Dias Cross and Gama Cross, to commemorate Vasco da Gama and Bartolomeu Dias as explorers who as mentioned were the first explorers to reach the cape. When lined up, the crosses point to Whittle Rock (34°14.8′S 18°33.6′E), a large, permanently submerged shipping hazard in False Bay. Two other beacons in Simon's Town provide the intersection.

 

The Cape of Good Hope is at the southern tip of the Cape Peninsula, about 2.3 kilometres (1.4 mi) west and a little south of Cape Point on the south-east corner. Cape Town is about 50 kilometres to the north of the Cape, in Table Bay at the north end of the peninsula. The peninsula forms the western boundary of False Bay. Geologically, the rocks found at the two capes, and indeed over much of the peninsula, are part of the Cape Supergroup, and are formed of the same type of sandstones as Table Mountain itself. Both the Cape of Good Hope and Cape Point offer spectacular scenery; the whole of the southernmost portion of the Cape Peninsula is a wild, rugged, scenic and generally unspoiled national park.

 

The term the Cape has also been used in a wider sense, to indicate the area of the European colony centred on Cape Town, and the later South African province. Since 1994, it has been broken up into three smaller provinces: the Western Cape, Eastern Cape and Northern Cape; parts of the province were also absorbed into the North West.

 

(Wikipedia)

 

Das Kap der Guten Hoffnung (niederländisch Kaap De Goede Hoop, afrikaans Kaap die Goeie Hoop, englisch Cape of Good Hope, portugiesisch Cabo da Boa Esperança) ist ein sehr markantes, früher wegen seiner Klippen gefürchtetes Kap nahe der Südspitze Afrikas. Politisch gehört es zur Provinz Westkap der Republik Südafrika.

 

Das hohe und steile Kliff mit seinem vorgelagerten Felsstrand liegt wie Cape Point am Südende der Kap-Halbinsel, etwa 44 km südlich der nach ihm benannten Metropole Kapstadt. Es ist der südwestlichste, nicht der südlichste Punkt Afrikas (das ist das Kap Agulhas), und damit jenes Kap, an dem die afrikanische Küste ihren Schwenk nach Osten beginnt und die Passage in den Indischen Ozean anzeigt.

 

Unmittelbar an der Küste erstreckt sich eine Felsenlandschaft, die sich unter Wasser auf das Meer ausdehnt, so weit das Auge reicht. Die meisten Felsen befinden sich nur 50 cm bis 3 m unter der Wasseroberfläche, und ragen mit ihren Spitzen bei Niedrigwasser manchmal mehr, manchmal auch gar nicht aus dem Wasser. Neben den Felsen an sich geht eine weitere Gefahr von den starken Winden am Kap aus, die, selbst wenn ein Segelschiff diesen Ort eigentlich weit genug umfährt, es wieder in Richtung Küste drücken, so dass es dann auf die Felsen auflaufen kann. Diese Gefahren dokumentieren die mindestens 23 Schiffe, die dort nun als Wrack auf dem Meeresgrund liegen.

 

Die auf einem breiten Holzpaneel nahe am Wasser angezeigten geografischen Koordinaten lauten: ♁34° 21′ 25″ S, 18° 28′ 26″ O

 

Der Leuchtturm steht bei ♁34° 21′ 13,7″ S, 18° 29′ 25,4″ O.

 

Auswertungen von Satellitendaten (Satellitengeodäsie – TerraSAR-X wurde im Juni 2007 gestartet) haben gezeigt, dass am Kap die Wahrscheinlichkeit von Monsterwellen größer ist als andernorts. Als Grund gilt das Zusammenwirken von starken Winden und einer gegenläufigen (warmen) Wasserströmung, dem Agulhasstrom.

 

Im April 1488 wurde das Kap vom portugiesischen Seefahrer und Entdecker Bartolomeu Diaz erstmals von einem Europäer gesichtet, als er bereits (in Küstenferne) die Südspitze Afrikas umrundet hatte und sich auf dem Rückweg nach Norden befand. Diaz war mit zwei Karavellen und einem Versorgungsschiff im Sommer 1487 (vermutlich Ende August) zu einer streng geheimen Entdeckungsreise gestartet; wegen der verordneten Geheimhaltung der Entdeckerfahrt liegen keine schriftlichen Aufzeichnungen vor. Darum ist nicht eindeutig zu klären, ob Diaz mit seinem Astrolabium das Sturmkap oder das eigentliche Südkap – Kap Agulhas (Nadelkap) – vermessen hat. Auf dem weiteren Rückweg fand er in der südlichen Walfischbucht sein zurückgelassenes Versorgungsschiff wieder, auf dem aber nur noch vier Mann am Leben waren. Daher traf die Flotte erst Ende Dezember 1488 wieder in Lissabon ein.

 

Mit der Eröffnung des Sueskanals im November 1869 verlor die Route um die Südspitze Afrikas schlagartig an Bedeutung. Bei niedrigem Kraftstoffpreis war es trotzdem zeitweise rentabel, den Umweg um die Südspitze Afrikas zu fahren, um die hohen Passagegebühren durch den Sueskanal zu sparen, etwa Ende der 2000er Jahre.

 

Bartolomeo Diaz nannte die über 20 Kilometer ins Meer vorragende Felsenzunge Cabo das Tormentas (Kap der Stürme). Der portugiesische König Johann II. soll ihm angeblich den neuen Namen gegeben haben, da er zu Recht hoffte, dass nun der Seeweg nach Indien entdeckt sei. Nach Untersuchungen der wenigen noch vorhandenen Dokumente sind sich Historiker heute nicht einig darüber, ob nicht schon Diaz die Bezeichnung Cabo da Boa Esperança (Kap der Guten Hoffnung) verwendete. Ein weiterer Grund für die Benennung kann in dem starken Wechsel der Küstenrichtung liegen, welche die – letztendlich richtige – Vermutung aufkommen ließ, dass das südliche Ende des Kontinents nicht mehr fern sei. Darüber hinaus treffen hier der kalte Benguelastrom und der warme Agulhasstrom zusammen. Die im Atlantik südwärts segelnden Seefahrer konnten also eine steigende Wassertemperatur erkennen. Dies zeigte ihnen auf, dass dieses Wasser aus wärmeren Regionen stammte und die Südspitze Afrikas nicht mehr weit entfernt sein dürfte. Eine eindeutige Klärung, woher der Name stammt, ist aber nicht möglich.

 

Auf Deutsch wurde das Kap bis Ende des 19. Jahrhunderts vor allem als „Vorgebirge der guten Hoffnung“ bezeichnet, zwischen 1870 und 1880 wurde „Kap der guten Hoffnung“ die meistverwendete Bezeichnung. Zwischen 1910 und 1920 gewann die Großschreibung der „Guten Hoffnung“ die Oberhand.

 

(Wikipedia)

Ein Wochenende in den Südtiroler und Beluneser Dolomiten liegt hinter mir. Neben gutem Wetter und atemberaubender Landschaft habe ich auch zwei neue Freunde gewonnen, die die Leidenschaft Landschaftsfotografie mit mir teilen. Mehr kann man sich eigentlich nicht erwarten. Hier ein Bild der beeindruckenden Drei Zinnen Nordwände in der Morgensonne.

In den nächsten Tagen wird hier sicher noch das eine oder andere Bild aus den Dolomiten dazukommen.

 

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A weekend in the South Tyrolian and Bellunsian Dolomites is over. Besides good weather and stunning mountain scenes I found two new friends. Both share the passion for landscape photography with me. What could I expect more!

This image shows the north faces of the "Three Peaks" in the morning sun.

 

Canon 5D II

17-40 @ 17mm

ISO 100

f/19

1/4 Sec.

Lee ND Grad Filter 0.9 soft

discovered this grey heron yesterday at a small pond in Salzgitter (Lower Saxony, Germany). I was on tour to visit a location for making wedding photos. At the first moment not sure, is he real or not, stalked slowly, foot by foot... he leaved the place, when I were about 4m fare from him. What a catch!

 

Ich erwischte diesen schönen Graureiher gestern an einem kleinen Teich in Salzgitter. Eigentlich war ich unterwegs, um einen schönen Ort für Hochzeitsfotos zu finden...

Auch dachte ich im ersten Moment, der Kerl könne gar nicht echt sein, denn er flog nicht weg, als ich mich leise, Schritt um Schritt vorwärts schleichend, näherte. Bis auf etwa 4 m kam ich heran, dann flog er weg. Was für ein Fang!

Regelmäßig fallen im Sommer weite Teile des Edersees (korrekt eigentlich Stausee) trocken und es bildet sich in Windeseile ein grüner Teppich auf dem Seeboden.

En été, de grandes parties de l'Edersee (plus exactement un lac de barrage) s'assèchent régulièrement et un tapis vert se forme rapidement sur le fond du lac.

In summer, large parts of the Edersee (more correctly the Eder Reservoir) regularly dry up and a green carpet quickly forms on the lake bed.

In de zomer vallen grote delen van de Edersee (preciezer: stuwmeer) regelmatig droog en vormt zich snel een groen tapijt op de bodem van het meer.

Als full time vader en echtgenoot sta ik, op de incidentele hoofdlijnritten van de SSN of VSM en de evenementen na, bijna niet meer langs het spoor. Wat ik aan NS (of andere maatschappijen) materieel fotografeer is vaak bijvangst van stoom of museummaterieel waar ik voor op uit was getrokken. Gelukkig komt het nog wel een enkele keer voor dat ik even tijd heb, maar dat is helaas maar sporadisch. Dit keer waren mijn zoon en ik naar Amsterdam Cs gegaan, om daar de NS 1700-en te fotograferen voordat deze in december uit dienst gingen. En natuurlijk ook ander materieel op de foto gezet.

 

As a full-time father and husband, I hardly ever stand by the track anymore, except for the occasional main line trips of the SSN or VSM and the events. The NS (or other companies) rolling stock I photograph is often by-catch of steam or museum rolling stock that I had gone out to see. Fortunately, it still happens every now and then that I have some time, but unfortunately that is only sporadic. This time my son and I went to Amsterdam Central Station to photograph the NS 1700s before they were taken out of service in December. And of course we also photographed other rolling stock.

 

Als Vollzeitvater und Ehemann stehe ich, abgesehen von gelegentlichen Hauptstreckenfahrten der SSN oder VSM und den Veranstaltungen, kaum noch an den Gleisen. Die von mir fotografierten Fahrzeuge der NS (oder anderer Unternehmen) sind häufig Beifang von Dampf- oder Museumsfahrzeugen, die ich eigentlich sammeln wollte. Zum Glück habe ich ab und zu noch etwas Zeit, aber leider nur sporadisch. Dieses Mal fuhren mein Sohn und ich zum Hauptbahnhof Amsterdam, um die NS 1700 zu fotografieren, bevor sie im Dezember außer Betrieb genommen wurden. Und natürlich wurde auch anderes Equipment fotografiert.

 

Hab in den letzen 4 Tagen 7 kg verloren und kann immer noch nichts essen. Wollte Christan Bale eigentlich keine Konkurenz machen. Na, mal sehen was der Doc morgen auf Lager hat.

keine kommentarlosen FAVS!

NO FAVS, thanks!

 

Am 23.4.2001 wurde das 1000. Stadtjubiläum auf der Burg mit einem Fest namens "dies domini" (Tag des Herrn auf Latein) gefeiert, wurde dann in den darauffolgenden Jahren mit einigen Unterbrechungen (wegen Bauarbeiten bzw. Sparmaßnahmen... die Gemeinde bevorzugt Fress-Veranstaltungen :() wiederholt, jetzt findet das vor allem dank dem Einsatz des Vereins Gefürstete Grafschaft Görz wieder statt (eigentlich könnte ich dem doch beitreten...).

Hier sieht man den (echten) Grafen Formentini (man merke übrigens seine stattliche germanische Größe ;)) in der Rolle des Görzer Grafen, der einen tapferen Kämpfer zum Ritter macht und beim Prozeß, wo ein Verbrecher zuerst zum Tode verurteilt wird, dann aber vom Volk (scheinbar) begnadigt wird (muß dafür nach Rom ohne Freibrief, was ihm höchstwahrscheinlich nicht gelingen wird), nach echten Geschichtszeugnissen. DIe Geschichte wird auch in der Burg des Grafen selbst (auf dem Collio-Hügel St. Florian) gespielt, im Rahmen der Veranstaltung "Offene Burgen und Schlösser in FJV".

 

Ich war schon wieder tagelang ohne Pc, jetzt hab ich Ärger mit Mozilla UND meiner Kamera :((

 

Gorizia medievale

Il 23.4.2001 è stato festeggiato in castello il millesimo anniversario della città di Gorizia con una festa allora chiamata "dies domini", in seguito ripetuta, ma con varie interruzioni (per colpa dei lavori di restauro in castello, ma anche per risparmiare... il Comune perferisce organizzare eventi dove soprattutto si mangia e beve :().

Ora la festa ha avuto nuovamente luogo con un nome diverso, soprattutto grazie all'impegno dell'associazione Principesca Contea di Gorizia.

Qua si vede il (vero) Conte Formentini (si noti la rilevante altezza germanica ;)) nel ruolo del conte di Gorizia, che nomina cavaliere un valoroso combattente e durante un processo, realmente accaduto, ad un criminale prima condannato a morte, poi graziato dal popolo, ma obbligato a recarsi a Roma per espiazione, cosa che sicuramente non gli sarà riuscita. Questo processo viene inscenato anche nel castello dello stesso conte, sul colle di San Floriano in Collio, durante la manifestazione "castelli aperti in FVG".

 

www3.comune.gorizia.it/it/festa-medievale-al-cospetto-dei...

(for English scroll down)

 

Vernissage der ersten gemeinsamen Ausstellung von Ali Görmez (50 FACES & MORE) und Wolfgang Brückner (STRUKTUR-

FORSCHER) im Waldorf Astoria Berlin (19. Etage) - 27. März 2015

 

* Ali Görmez *

Ob im Fahrstuhl, auf der Straße, im Büro oder auf Veranstaltungen. Gesichter sind allerorts. Überall treffen wir auf sie und beginnen sie in unterschiedliche Situationen einzuordnen, Mimiken zu deuten und zu verstehen. In Gesichtern finden wir unser Verständnis, unsere Zugehörigkeit, unsere Abneigungen und eigene Tiefen.

 

Auch Pop Art Künstler Ali Görmez liebt Gesichter. Dabei geht es nicht um das Einschätzen und Zuordnen von Schönheit. Denn der Künstler weiß, dass sich Gesichter schnell verstellen können, um sich unverwundbar, stark oder kompetent zu zeigen. Er weiß auch, dass das, was vielleicht im ersten Moment gelingen mag, auf den zweiten verblasst.

 

Für Ali Görmez sind Gesichter Geschichten und Emotionen. Emotionen, in die er eintauchen möchte. Dabei sucht der Künstler die Tür, um hinter die Fassade blicken zu können, um die Geschichte und das Erlebte zu lesen und den Umgang mit diesem zu verstehen.

 

* Wolfgang Brückner *

Ausgangspunkt für das Projekt STRUKTURFORSCHER war u.a. die Beobachtung, dass die Identität und Besonderheiten der Lage von Gebäuden und Wohnanlagen meist in den Innenräumen schlagartig verschwindet. Selbst große prunkvolle Bauwerke verlieren in ihren Innenräumen schnell an Ausstrahlung. Und wenn Kunst Teil der Inneneinrichtung ist, hat sie selten einen logischen Zusammenhang mit den Gebäuden und der Umgebung. Wolfgang Brückners Bilder schaffen einerseits eine Identifikation und „Verbrüderung“ mit dem jeweiligen Gebäude, anderseits auch „Traum-Fenster“ in die nähere Umgebung, die eigentlich das zeigen, was z. B. hinter den Mauern zu sehen wäre, wenn der Architekt ein Fenster in eine erweiterte Wahrnehmung hätte bauen können.

 

ali-goermez.com/startseite/

www.strukturforscher.com/

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Opening NEUE HORIZONTE I - Waldorf Astoria, Berlin 2015

 

Opening of the first joint exhibition by Ali Görmez (50 FACES & MORE) and Wolfgang Brückner (STRUKTURFORSCHER) at Waldorf Astoria Berlin (19th floor) - March 27, 2015

 

* Ali Görmez *

Whether in the elevator, on the street, in the office or at events. Faces are everywhere. We encounter them everywhere and begin to categorize them in different situations, to interpret and understand facial expressions. In faces we find our understanding, our affiliation, our dislikes and our own depths.

 

Pop artist Ali Görmez also loves faces. But it is not about assessing and classifying beauty. The artist knows that faces can quickly disguise themselves in order to appear invulnerable, strong or competent. He also knows that what may be successful at first glance fades the second time around.

 

For Ali Görmez, faces are stories and emotions. Emotions that he wants to immerse himself in. In doing so, the artist seeks the door to be able to look behind the façade, to read the story and the experience and to understand how to deal with it.

 

* Wolfgang Brückner *

One of the starting points for the STRUKTURFORSCHER project was the observation that the identity and special features of the location of buildings and residential complexes usually disappear abruptly in the interiors. Even large, magnificent buildings quickly lose their charisma in their interiors.And when art is part of the interior design, it rarely has a logical connection with the buildings and their surroundings.Wolfgang Brückner's pictures create an identification and "fraternization" with the respective building on the one hand, but also "dream windows" into the immediate surroundings on the other, which actually show what could be seen behind the walls, for example, if the architect had been able to build a window into an expanded perception.

 

ali-goermez.com/home/

www.strukturforscher.com/

Google Tranlation

 

Two cameras that are so similar that I can't imagine it being a coincidence. Of course there are differences, but they really only affect small things. The flash sync sockets are on the top left of the housing on the Cosina and on the lens mount on the Chinon. But there are two for both, for X and FP. The button for storing the measured values is hidden on the Cosina at the bottom right of the lens carrier and looks like the dimming button on many M42 models. On the Cinon, it's on the top left of the lens mount and looks like a push button switch. But both work the same way, you have to keep them pressed while using them.

 

In addition to a few other small, insignificant differences, the Chinon is somewhat better equipped with an eyepiece shutter and double exposure switch.

 

However, both are M42 cameras with vertical slat shutters, which can do a 1/2000sec and have an aperture priority, in which the aperture is closed by the shutter release. The exposure time is measured during the short period of stopping down. Both exposures in automatic mode longer than a second. The key data are also very similar, weight Cinon 938g and Cosina 928g. Only the dimensions of the width differ by 4mm, the Chinon is wider. All other dimensions differ by less than a millimeter.

 

There are so many clones of the Chinon Memotron, all slightly different, that articles on the subject appeared in collectors' magazines as early as 1999. They were available as Porst MC-E, Revue 4000EE/5000EE, 4004/5005, Hanimex 35EE, Argus in the USA, Alpha 2000 from Switzerland and Mirageflex 4000EE from France.

 

Why shouldn't Cinon also have been the manufacturer of the Cosina Hi-Lite EC?

 

German

 

Zwei Kameras die sich so Ähnlich sind das ich mir nicht vorstellen kann das das Zufall seien soll. Klar gibt es Unterschiede aber die betreffen eigentlich nur klein kram. So sind die Blitz Synchron Buchsen bei der Cosina oben links am Gehäuse und bei der Chinon am Objektivträger. Bei beiden gibt es aber zwei, für X u. FP. Die Taste für den Messwert-Speicher verbirgt sich bei der Cosina unten rechts am Objektiv Träger und sieht aus wie bei vielen M42 Modellen der Abblendknopf. Bei der Cinon ist er links Oben am Objektivträger und sieht wie ein Druckschalter aus. Beide funktionieren aber gleich, man muss sie bei Benutzung dauerhaft gedrückt halten.

 

Neben einigen weiteren kleinen unbedeutenden Unterschieden ist die Chinon mit Okular Verschluss und Doppelbelichtungs-Schalter etwas besser Ausgestattet.

 

Beide sind aber M42 Kameras mit Hochkant Lamellen Verschluss, der ein 1/2000sec kann und über eine Zeitautomatik verfügt, bei dem die Blende durch den Auslöser geschlossen wird. In der kurzen Zeit des Abblendens wird die Belichtungs-Zeit gemessen. Beide Belichten im Automatik Modus länger wie eine Sekunde. Die Eckdaten sind sich auch sehr Ähnlich, Gewicht Cinon 938g u. Cosina 928g. Einzig die Maße der Breite Unterscheiden sich um 4mm, die die Chinon breiter ist. Alle anderen Maße unterscheiden sich in weniger wie ein Millimeter.

 

Es gibt so viele Klone der Chinon Memotron die alle etwas anders sind, dass schon 1999 Artikel in Sammler Zeitschriften zum Thema erschienen. So gab es sie als Porst MC-E, Revue 4000EE/5000EE, 4004/5005, Hanimex 35EE, Argus in den USA, Alpha 2000 aus der Schweiz und als Mirageflex 4000EE aus Frankreich.

 

Warum sollte Cinon nicht auch der Hersteller der Cosina Hi-Lite EC gewesen sein?

 

Italien / Venetien - Malcesine

 

Castello Scaligero

 

Malcesine is a comune (municipality) on the eastern shore of Lake Garda in the Province of Verona in the Italian region Veneto, located about 120 kilometres (75 miles) northwest of Venice and about 40 kilometres (25 miles) northwest of Verona.

 

Geography and divisions

 

The comune of Malcesine consists of (from north to south) Navene, Campagnola, Malcesine proper, Val di Sogno and Cassone. It stretches along the Via Gardesana Orientale (Strada Statale 249) and is nestled between Lake Garda and the slopes of Monte Baldo. Malcesine is the northernmost comune on the Veneto shore of the lake, immediately to its north lies Trentino Alto Adige.

 

Two of the largest islands of Lake Garda are located in Malcesine: The Isola di sogno and the Isola dell'olivo (or Isola degli olivi).

 

History

 

The first recorded inhabitants of the area were Etruscans dating to around 500 BC. After 15 BC, with Tiberius' victory over the Rhaetians, the area came under the control of the Roman Empire. After the fall of Rome, the area was ruled in turn by Ostrogoths, Alemanni and then the Langobards.

 

Between the 5th and 6th centuries the Langobards built a castle on the rock where the Castello Scaligero stands today. It was destroyed in 590 by the Franks. They subsequently rebuilt it and in 806 hosted King Pepin. After attacks by Hungarians the castle became part of the holdings of the Bishop of Verona. In 1277, the castle fell to Alberto della Scala and until 1387 remained in the possession of the della Scala family, whose name it still bears. Over the next centuries, castle and town were ruled in succession by the Visconti of Milan (until 1403) and the Republic of Venice (1405-1797). The control of Venice was only interrupted by a brief period (1506–16), when the area was under Imperial rule during the reign of Emperor Maximilian I.

 

In 1797-98, the area was occupied by the forces of Napoleon Bonaparte after which the Veneto became part of the Austrian Empire. In 1866, Malcesine became part of the Kingdom of Italy.

 

Origins of the name

 

The first appearance of the toponym dates back to 9 September 844, when the term Manessicelles results in the testament of the Archdeacon Pacific with the meaning, according to Borsatti, of the tombs of the dead: this meaning would be corroborated by the discovery of some Etruscan-style burials in the surroundings up area. Over the centuries there are many documentary variants: Manascicines (932), Malesicine (1023), Malesisicis (1154), Malesisinum (1159), Malasilice (1225), Malsexeno (1422), Malsesene (1611) to name but a few of the Maffezzoli. The etymology of the toponym is however uncertain, revolving around the interpretation of Malae silices or Mala silex as "Stone hostile" or "Bad stone", probably referring to the morphology of the territory characterized by steep mountains rising on the lake, or as " Bad paved road "of Roman origin.

 

Castello Scaligero

 

Malcesine's most prominent landmark is the Castello Scaligero, which has 13th-century fortifications and an older medieval tower in white natural stone. Like the castle of Sirmione at the southern end of the lake, it is named for the della Scala family of Verona who ruled the region in the 13th and 14th centuries, and has the characteristic swallow-tail Ghibelline merlon crenallations. Remnants of an Etruscan tomb have been found within the castle walls. Most of the structures visible today date to the period of the della Scala. The bell of the castle was cast in 1442 and it is still in service.

 

In September 1786, Johann Wolfgang Goethe was questioned by the local magistrate on suspicion of being an Austrian spy after drawing sketches of the castle, and recalled the incident in his published travel report Italienische Reise (Italian Journey). During the period of Austrian rule, which ended in 1866 after the Third Italian War of Independence, major renovation work took place inside the castle. The Austrians turned it into a military garrison and the munition store they constructed was later used by the Guardia di Finanza of the Kingdom of Italy as a prison.[9] Since 1902, the castle has been a national monument.

 

Today, the castle contains a small museum on the natural history of Lake Garda (Museo del Garda) and Monte Baldo (Museo del Baldo). One room in the Austrian powder magazine is dedicated to Goethe and his visit.

 

(Wikipedia)

 

Malcesine ist eine norditalienische Gemeinde am Ostufer des Gardasees in der Provinz Verona mit 3689 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019).

 

Malcesine wird häufig als „Perle des Gardasees“ bezeichnet. Mit diesem Begriff werden jedoch oft auch andere Orte wie Riva del Garda oder Limone sul Garda in Verbindung gebracht. Der Ort ist stark vom Tourismus geprägt.

 

Neben den Orten Riva del Garda und Nago-Torbole ist Malcesine im Norden des Gardasees bei Windsurfern, Kitesurfern und Seglern aufgrund ihrer Lage teilweise noch für den Einstieg bei den beiden Hauptwinden des nördlichen Gardasees Pelér und Ora beliebt. Von Malcesine aus führt eine Seilbahn zu der auf 1760 Meter gelegenen Bergstation am Passo Tratto Spino im Monte-Baldo-Massiv.

 

Zur Gemeinde Malcesine (Gemeindesitz) gehören noch die zwei Fraktionen Cassone und Navene.

 

Geschichte

 

Der alte Ort ist um den Burgfelsen entstanden. Ein erster Burgbau fand hier um 568 unter den Langobarden statt. Nach der Zerstörung dieser Anlage und Wiederaufbau durch die Franken kam der Ort später an die Scaliger, welche die Burganlage erweiterten. Aus der ersten Zeit stammt noch der Porto Posterno („Hinterer Hafen“), eine als kleiner Strand (Spiagetta) genutzte Bucht direkt unterhalb der Burg♁⊙. Unweit davon, am Ende der Via Posterna, steht ein in den Felsen unter der Burg gebautes Haus, das ein privates Wohnhaus ist, aber vormals vermutlich das Wachpersonal beherbergte, das den Aufgang vom Hafen zur Burg bewachte.

 

Castello Scaligero

 

Geprägt ist das Bild durch den historischen Ortskern mit seinen vielen engen Gassen und der von weither sichtbaren Skaligerburg. Diese steht auf einem Felsvorsprung direkt am Ufer des Sees und gewährt vom Turm aus einen Blick über den Ort und den See. Die alte Kernburg mit Palas und Bergfried wurde durch die Scaliger errichtet. Im untersten Hof steht der „Palazzo Inferiore“, den Venedig 1620 für seine Garnison errichten ließ.

 

Auch Goethe machte 1786 während seiner berühmten „Italienischen Reise“ Station in Malcesine. Dabei wurde er kurz wegen Spionageverdachts festgehalten, als er beim Zeichnen der Skaligerburg beobachtet wurde. Dennoch zeigte er sich in seinen Tagebuchaufzeichnungen fasziniert von dem Ort und seinen Menschen. Eine Büste in der Burg und zwei Gedenktafeln, die am Hotel San Marco in unmittelbarer Nähe zum Hafen und in der Via Posterna unterhalb der Burg angebracht sind, erinnern an seinen Besuch.

 

(Wikipedia)

 

Die Scaligerburg (italienisch Castello Scaligero) in Malcesine ist eine Höhenburg in der gleichnamigen italienischen Gemeinde am Ostufer des Gardasees in der Provinz Verona. Die Burg ist durch die Schilderung Goethes in seiner Italienischen Reise bekannt.

 

Lage

 

Die Scaligerburg liegt am Nordende des Ortskerns von Malcesine auf einer natürlichen Anhöhe, die an drei Seiten bis zu 30 m hoch abfällt. An der sanfter verlaufenden Südseite schließt fast unmittelbar an die Burgmauern der älteste Teil von Malcesine an. An der Ostseite liegt direkt unterhalb der Burg, die mit einem Zeltdach überdachte Freilichtbühne Lacaòr.

 

Geschichte

 

Wegen der überhöhten und geschützten Lage kann man annehmen, dass der Burgberg schon in der Bronze- und Eisenzeit als Zufluchtsort diente, zumal südlich und östlich davon zwei heute nicht mehr erkenntliche Bacheinschnitte den Ort zusätzlich schützten. Der erste Name des Burgbergs könnte Lacaòr gewesen sein, wie eine an der Ostseite der Burg gelegene Fläche heute noch heißt und wo bei Ausgrabungen eine kleine Nekropole vermutlich aus der Etruskerzeit entdeckt wurde. Um die Rocca herum bildete sich der erste Siedlungskern von Malcesine heraus, der sich während der Römerzeit langsam nach Süden hin ausdehnte, wie Funde unterlegen.

 

Die Langobarden bauten im 6. Jahrhundert die Rocca als Festung aus, die Anlage wurde kurze Zeit darauf von den Franken im Jahr 590 zerstört. Als Malcesine 774 unter den Herrschaftsbereich von Karl dem Großen fiel, wurde sie wieder aufgebaut und unter Berengar I. während der Ungarneinfälle am Ende des 9. Jahrhunderts ausgebaut.

 

In der Folgezeit fiel die Anlage dem Bischof von Verona zu. In der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde der mittlerweile 15 m hohe Bergfried aufgestockt und 1145 der Burg ein eigener Herrschaftsbereich und Ländereien unterstellt. 1157 vermachte sie Bischof Tebaldo II. seinem Enkel Turrisando, unter dessen Herrschaft sie von Friedrich Barbarossa vergeblich belagert wurde.

 

1277 fiel Malcesine und die Burg unter die Herrschaft des Scaliger. Diese bauten in der Folgezeit, die an der Nordgrenze ihres Herrschaftsbereiches liegende Anlage aus. In diese Epoche fallen die bedeutendsten Aus- und Umbauarbeiten der Burg, die ausschlaggebend waren, dass sie später allgemein als Scaligerburg bezeichnet wurde. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde sie zum Sitz des Capitano, dem Stellvertreter der Gardesana dell’acqua, eine von den Scaligern kontrollierte Zollunion mehrerer Orte am Ostufer des Sees.

 

1387 wurde die Scaligerburg von den Truppen Gian Galeazzo Viscontis besetzt. Die Herrschaft der Viscontis dauerte bis 1403. 1405 fiel Malcesine in den Herrschaftsbereich der Republik Venedig. 1506 fiel sie in die Hände der Kaiserlichen Truppen konnte aber bereits 1513 von dem venezianischen Condottiere Scipione Ugoni zurückerobert werden. Die venezianische Epoche dauerte bis ins 18. Jahrhundert an. In dieser Zeit erfuhr die Burg weitere wesentliche Ausbauten und war zeitweise Sitz der venezianischen Verwaltung und des venezianischen Flottenkommandos am Gardasee.

 

In der napoleonische Epoche wurde Malcesine und die Burg 1797 erst von den Franzosen und 1798 von den Österreichern besetzt. Zwischen 1805 und 1814 fiel sie dem Königreich Italien zu und nach dem Wiener Kongress 1815 wurde sie dem Kaisertum Österreich in Form des Königreichs Lombardo-Venetien einverleibt. In dieser bis 1866 dauernden österreichischen Epoche erfuhr die Burg ihre letzten wesentlichen Umbauten. Nach dem Verlust Venetiens im Dritten Italienischen Unabhängigkeitskrieg und dem Anschluss an das Königreich Italien wurde die Scaligerburg als Grenzposten der Guardia di Finanza genutzt. 1902 wurde sie zum Nationalmonument erklärt.

 

In den 1980er Jahren wurde die Anlage umfangreich restauriert, nachdem bereits nach dem Zweiten Weltkrieg einzelne stückhafte Arbeiten durchgeführt worden waren. 2013 ging die Burg in den Besitz der Gemeinde Malcesine über.

 

Goethe und die Scaligerburg

 

Zum Bekanntheitsgrad der Burg hat die Beschreibung Goethes in seinem Reisebericht die Italienische Reise wesentlich beigetragen. Eigentlich hatte Goethe gar nicht vor in Malcesine Station zu machen, als er in den frühen Morgenstunden des 13. September 1786 von Torbole mit dem Boot aufbrach. Bereits während der Fahrt auf dem See fiel ihm die Scaligerburg auf und er fertigte eine Skizze an. Als Gegenwind aufkam, war an eine Weiterfahrt nicht mehr zu denken. Gezwungen in Malcesine an Land zu gehen, wollte er den Zwangsaufenthalt so gut wie möglich nutzen und die malerische Burg zeichnerisch festhalten. Als er sich am darauffolgenden Tag in die anscheinend verlassene Burg begab, um Zeichnungen anzufertigen, versammelte sich schnell eine kleine Menschenmenge um ihn. Man fragte ihn aus, was es mit den Zeichnungen auf sich habe, riss ihm sogar eine Zeichnung entzwei. Man verdächtigte ihn ein österreichischer Spion zu sein und drohte ihn zu verhaften. Goethes Redekünste und sein weltmännisches Auftreten ließen den Verdacht schnell verfliegen. Am Ende plauderte er mit dem Einheimische Gregorio, der in Frankfurt am Main in Diensten stand, über gemeinsame Bekannte und konnte so endgültig jegliche Zweifel an seinem Tun aus dem Weg räumen und seines Weges ziehen. Noch in der gleichen Nacht brach er zur Weiterfahrt nach Bardolino auf. Goethe hielt dieses Abenteuer ausführlich in seinem Tagebuch fest und machte die Scaligerburg und Malcesine berühmt.

 

Beschreibung

 

Die Burg von Malcesine ist ein Konglomerat verschiedener Baukörper aus unterschiedlichen Bauepochen, die sich über Jahrhunderte hinweg herausgebildet hat, auch wenn der allgemein benutzte Name Scaligerburg einschränkend nur auf eine ganz bestimmte Epoche verweist. Auch wenn sich nicht festlegen lässt wann und wer den Burgberg als Erster bebaut oder besiedelt hat, kann man anhand der erhaltenen Gebäude insgesamt vier verschiedene Bauperioden unterscheiden. In diesen Bauphasen hat sich die Burg schrittweise vom höchsten Punkt langsam nach unten hin ausgebreitet.

 

Eingangsbereich

 

Die Scaligerburg besitzt zwei Eingänge. Der heute als Zugang genutzte Eingang, Posterla genannt, ist zur Seeseite gewandt und entstand während der venezianischen Epoche. Er unterlegt, wie sich die strategische Bedeutung der Anlage im Laufe der Jahrhunderte von der Land- zur Seeseite gewandelt hat, lag der ursprüngliche Eingang doch unterhalb des Bergfriedes auf der landeinwärts gerichteten Seite. Noch vor dem Burgtor führt ein Weg hinab zu einer kleinen Bucht, die den Venezianern als Anlegestelle diente. Im 19. Jahrhundert wurde der Eingang von den Österreichern zusätzlich mit einem kleinen Graben und einer Brücke sowie einer zweiten mit Schießscharten versehenen Mauer geschützt.

 

Unterer Innenhof

 

Der untere Innenhof liegt etwa 24 m über der Seeoberfläche und entstand mit dem neuen Eingangsbereich ebenfalls während der venezianischen Epoche. Der markante Palazzo Veneziano links des Eingangs war bis 1618 Sitz des venezianischen Stellvertreters, des Capitanos, dem die Kontrolle des Warenhandels auf dem See unterstand. Nach der Verlegung der Amtsräume in den Palazzo dei Capitani wurde das Gebäude als Kaserne genutzt, weshalb es auch als Casermetta bezeichnet wird. Die markante Freitreppe stammt aus dem Jahr 1622, wie aus der über der Treppe angebrachten Gedenktafel hervorgeht. In dem dreistöckigen Gebäude ist eine Zweigstelle des Naturkundemuseums von Verona untergebracht. In neun über zwei Stockwerke verteilten Ausstellungsräumen, die 2008 vollständig neugestaltet wurden, befasst man sich mit verschiedenen Aspekten der Naturgeschichte des Gardasees und des Monte Baldo. Die Außenmauer, die den unteren Innenhof umgibt, wurde wie die zum Zwinger aufsteigende Rampe im 19. Jahrhundert von den Österreichern angelegt.

 

Zwinger

 

Der etwa 9 m höher liegende Zwinger verfügt heute über zwei Durchgänge vom darunter liegenden Eingangsbereich. Die aus der Scaligerzeit stammende Zwingermauer bildet die eigentliche Außenmauer der Burg. Die Pulverkammer im nordwestlichen Eckpunkt des Zwingers stellt das jüngste Gebäude der Burg dar und war im 19. Jahrhundert von den Österreichern errichtet worden. Später diente sie der Guardia di Finanza als Gefängnis. In der in den 1980er Jahren restaurierten Pulverkammer befinden sich heute zwei Ausstellungssäle. Im größeren der beiden Räume sind die österreichischen Projektskizzen aus der letzten Umbauphase im 19. Jahrhundert zu sehen, während im zweiten Raum auf den Aufenthalt Goethes in Malcesine eingegangen wird.

 

Auf dem Dach der Pulverkammer konnten Geschütze in Stellung gebracht werden, die die Nordseite unter Feuer nahmen. Von hier führt ein Wehrgang an der von den Scaligern erbauten Zwingermauer entlang bis in den südlichen Bereich des Zwingers. Dort befindet sich eine von den Venezianern im 15. Jahrhundert errichtete Rampe, die dazu diente, Kanonen auf das südliche Ravelin zu ziehen. Die venezianische Artillerie war auf die Verteidigung der Seeseite ausgerichtet, wie die geschleiften Zinnen an dieser Seite unterlegen.

 

An der südöstlichen Seite des Zwingers unterhalb des Bergfrieds liegt der alte ehemalige Eingang in die Scaligerburg. Neben dem Eingang befinden sich Freskenreste aus dem 14. Jahrhundert und eine Grabplatte, die auf eine ehemalige Burgkapelle hinweisen. An die Ostseite des Zwingers grenzt die Außenmauer des Palazzo Scaligero mit seinen charakteristischen Schwalbenschwanzzinnen.

 

Innerer Burgbereich

 

Der Zugang zum inneren Burgbereich befindet sich neben der Pulverkammer an der Nordseite der Burg. Dieser liegt nochmals 6 m höher als der Zwinger und ist mit einer Ringmauer und Wehrgängen geschützt. Der Innenhof wird fast vollständig vom Fuß des Bergfrieds ausgefüllt, der zu den ältesten Teilen der Burg gehört. Ursprünglich war der Turm nur 15 m hoch und endete im zweiten Stock. Hier lag auch der ehemalige Zugang, der über eine heute nicht mehr vorhandene Treppe zu erreichen war. Erhalten ist die vergitterte ehemalige zur Seeseite gewandte Eingangstür. Das darunter liegende Gewölbe wurde vermutlich als Kerker genutzt und war nur über ein schmales Loch im Fußboden zugänglich. Die Mauern des aus Werkstein und an den Kanten mit Buckelquadern errichteten Turms, weisen eine Stärke von 2,5 m auf und besitzen nur einige wenige schmale Bogenscharten. Wann der Turm entstanden ist, lässt sich nicht festlegen. 1131 wurde er jedenfalls um zwei Stockwerke erhöht, wie aus einer heute nicht mehr lesbaren Inschrift im Gewölbe des vierten Stockes hervorging. Die Scaliger setzten dem Turm ein weiteres Stockwerk auf, dessen Mauerwerk aus Ziegeln nur 80 cm stark ist. Dieser vierte Stock verfügt über sechs Öffnungen und diente als Ausguck. Eine Feuer- und Wasserstelle machte eine dauerhafte Besetzung über längere Zeiträume möglich. Die darüber liegende Plattform auf der die im 15. Jahrhundert gegossene Gemeindeglocke steht, entstand erst 1909, als das ursprüngliche Holzdach durch eine Betonkonstruktion ersetzt wurde. Heute liegt der Eingang in den 31 m hohen Bergfried im ersten Stock. Der Zugang vom darunter liegenden Innenhof wurde von den Österreichern im 19. Jahrhundert angelegt. Neben dem Turm liegt im südwestlichen Eckpunkt des Innenhofes mit dem zweistöckigen Palazzo Scaligero der Palas. Seine Entstehung lässt sich wie beim Bergfried nicht festlegen. An der zum Zwinger liegenden Außenwand sind verschiedene Baustile und Baumaterialien zu erkennen, die den Schluss zulassen, dass der von den Scaligern errichtete Palast auf einem Vorgängerbau unbekannter Herkunft beruht. In dem zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert erbauten Palazzo befinden sich im Untergeschoss zwei Ausstellungssäle. Im ersten größeren Saal befasst man sich unter anderem mit der venezianischen Schifffahrtsgeschichte auf dem Gardasee. Eingegangen wird auch auf den Transport der venezianischen Flotte vom Etschtal auf dem Landweg nach Torbole im als Galeas per montes bekannten Unternehmen. Im anschließenden Saal wird die Geschichte der Burg und Malcesines illustriert. Der obere Saal des Palas dient dagegen als Veranstaltungssaal. Im Innenhof befinden sich auch der Burgbrunnen und zwei von den Österreichern erbauten Latrinen, die in die nördliche Mauer eingelassen sind. Im nordöstlichen Eck ist eine Madonnenfreske byzantinischen Stiles erhalten, die erst 1949 entdeckt wurde.

 

(Wikipedia)

Gebaut in Japan von Chinon, und baugleich mit der Chinon CE II Memotron. Porst, eigentlich "Photo Porst", war ein spezialisierter Versandhändler für Kameras und Zubehör.

Porst Reflex M-CE, Belichtungsmesser Silicone Blue Cell, M-42-Objektivanschluß, Zeitautomatik mit Blendenvorwahl.

Dealer's version of a Chinon CE II Memotron. Metering with a fast Silicone Blue Cell, screw mount, automatic exposure with aperture priority.

The little things that everyone has but actually never needs and are standing around somewhere or lying in a drawer and gathering dust!

 

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Die kleinen Dinge, die jeder hat, aber eigentlich nie braucht und die irgendwo herumstehen oder in einer Schublade liegen und verstauben!

I hope this is correct. Please correct me if necessary. The place is known to have Woodlarks , but I had to I D them with my book and haven't seen them before (so if this is right, it would be a lifer ) to make it more confusing for me, I saw Tree Pipits and Skylarks, too.

PS. : was on a failed Night Jar mission again. ..

 

Ich hoffe es stimmt, bitte korrigiert mich wenn nötig.

In den Schönower Heide gibt es auf alle Fälle Heidelerchen, ich selbst habe aber vorher noch keine gesehen und musste mit Hilfe von Büchern bestimmen .

Um mich noch mehr zu verwirren, sah ich dort auch Baumpieper und Feldlerchen.

PS. : War eigentlich mal wieder auf erfolgloser Ziegenmelker -Mission.

Haytor Rocks

 

Dartmoor is a moor in southern Devon, England. Protected by National Park status as Dartmoor National Park, it covers 954 km2 (368 sq mi).

 

The granite which forms the uplands dates from the Carboniferous Period of geological history. The moorland is capped with many exposed granite hilltops known as tors, providing habitats for Dartmoor wildlife. The highest point is High Willhays, 621 m (2,037 ft) above sea level. The entire area is rich in antiquities and archaeology.

 

Dartmoor is managed by the Dartmoor National Park Authority, whose 22 members are drawn from Devon County Council, local district councils and Government.

 

Parts of Dartmoor have been used as military firing ranges for over 200 years. The public is granted extensive land access rights on Dartmoor (including restricted access to the firing ranges) and it is a popular tourist destination.

 

Dartmoor includes the largest area of granite in Britain, with about 625 km2 (241 sq mi) at the surface, though most of it is under superficial peat deposits. The granite (or more specifically adamellite) was intruded at depth as a pluton into the surrounding sedimentary rocks during the Carboniferous period, probably about 309 million years ago. It is generally accepted that the present surface is not far below the original top of the pluton; evidence for this includes partly digested shale xenoliths, contamination of the granite and the existence of two patches of altered sedimentary rock on top of the granite. A considerable gravity anomaly is associated with the Dartmoor pluton as with other such plutons. Measurement of the anomaly has helped to determine the likely shape and extent of the rock mass at depth.

 

Dartmoor is known for its tors – hills topped with outcrops of bedrock, which in granite country such as this are usually rounded boulder-like formations. More than 160 of the hills of Dartmoor have the word tor in their name but quite a number do not. However this does not appear to relate to whether or not there is an outcrop of rock on their summit. The tors are the focus of an annual event known as the Ten Tors Challenge, when around 2400 people aged between 14 and 19 walk for distances of 56, 72 or 88 km (35, 45 or 55 mi) between ten tors on many differing routes.

 

The highest points on Dartmoor are on the northern moor: High Willhays, 621 m (2,037 ft), and Yes Tor, 619 m (2,031 ft). The highest points on the southern moor are Ryder's Hill, 515 m (1,690 ft), Snowdon 495 m (1,624 ft), and an unnamed point, 493 m (1,617 ft) at between Langcombe Hill and Shell Top. The best-known tor on Dartmoor is Haytor (called Hey Tor by William Crossing), 457 m (1,499 ft).

 

Dartmoor is known for its myths and legends. It is reputedly the haunt of pixies, a headless horseman, a mysterious pack of "spectral hounds", and a large black dog, among others. During the Great Thunderstorm of 1638, the moorland village of Widecombe-in-the-Moor was even said to have been visited by the Devil.

 

Many landmarks have ancient legends and ghost stories associated with them, such as the allegedly haunted Jay's Grave, the ancient burial site of Childe's Tomb, the rock pile called Bowerman's Nose, and the stone crosses that mark former mediaeval routes across the moor.

 

A few stories have emerged in recent decades, such as the "hairy hands", that are said to attack motorists on the B3212 near Two Bridges; and the "Beast of Dartmoor", a supposed big cat.

 

Dartmoor has inspired a number of artists and writers, such as Sir Arthur Conan Doyle in The Hound of the Baskervilles and The Adventure of Silver Blaze, R. D. Blackmore, Eden Phillpotts, Beatrice Chase, Agatha Christie, Rosamunde Pilcher, and the Reverend Sabine Baring-Gould. In Harry Potter and the Goblet of Fire, the fictional 1994 Quidditch World Cup final between Ireland and Bulgaria was hosted on the moor.

 

(Wikipedia)

 

Dartmoor [ˈdɑːtmʊə(r)/-mɔː(r)] ist eine Hügellandschaft auf einem etwa 954 km² großen Granitmassiv in der englischen Grafschaft Devon, dessen vornehmlich Moor und Heide tragenden Verebnungsflächen von einer Vielzahl sogenannter Tors (flache Wiesenhügel mit Granitfelsbildungen bis zu 10 Metern Höhe) überragt werden, die teilweise bis auf über 600 Meter ansteigen. Im Dartmoor-Gebiet finden sich zahlreiche Reste bronzezeitlicher Wohnstätten, Feldsysteme und Steinkreise. Charakteristisch sind außerdem die so genannten Clapper bridges aus dünnen Granitplatten.

 

Dreißig Prozent des Gemeindelandes ist baumloses Moor in Höhen über 366 Meter, dessen dicke Torfschicht fähig ist, große Wassermengen zu speichern. In einigen Gebieten wird die Heidelandschaft durch regelmäßiges Abbrennen erhalten. Naturliebhaber interessiert das Dartmoor vor allem als südlichst gelegener Nationalpark mit feuchtem, aber mildem Klima. Hinzu kommen einige attraktive Waldgebiete, zum Beispiel das Yarner Wood National Nature Reserve oder das Gebiet der Becky Falls mit einem hübschen Wasserfall. Drei dieser Wälder stammen wahrscheinlich noch aus der Zeit, als das ganze Areal zum königlichen Jagdgebiet gehörte. Einer davon könnte Wistman's Wood sein. Er liegt nördlich von Two Bridges und ist wegen seines seltsam verkrüppelten Bewuchses touristische Attraktion seit mehr als einem Jahrhundert. Bemerkenswert ist außerdem die reiche Flora mit Farnen und Flechten.

 

Im Parkgebiet gibt es eine große Auswahl an malerischen Flussläufen und imposanten Wasserfällen. Das Wasser des zum National Trust gehörenden Lydford Gorge zwängt sich zum Beispiel durch einen schmalen Spalt und wirbelt von da hinab in The Devil's Cauldron. Bemerkenswert ist auch der am Westrand des Parks befindliche Wasserfall The White Lady, ein 30 Meter hoher Vorhang aus weißem Wasserschaum. Im Dartmoor-Gebiet gibt es nur wenige Wiesen- und Weideflächen mit einer im Frühling blühenden Flora. In den Monaten August und September färben gelber Ginster und violettes Heidekraut die Landschaft.

 

Für Wanderer, vor allem für solche, die sich auf das Lesen von Karten verstehen, sind die Möglichkeiten immens. Die vom Park-Ranger-Service betreuten Wege addieren sich zu einer Gesamtlänge von 740 Kilometer. Außerdem ist auch das Moorland selbst der Öffentlichkeit zugänglich.

 

Die karge Moorlandschaft von Dartmoor beflügelte immer wieder in besonderer Weise die Phantasie von Schriftstellern. Der Dichter N. T. Carrington aus Plymouth schrieb 1826 das Poem Dartmoor, das in dem Jahr um ein Haar den Preis der Royal Society of Literature gewonnen hätte, wäre es nicht verspätet eingereicht worden. König Georg IV. war so angetan von dem Werk, dass er dem Poeten 50 Guineas anweisen ließ.

 

Eine schöne Beschreibung der Region gab R. D. Blackmore 1881 in einer seiner weniger bekannten Novellen, Christowell, a Dartmoor Tale.

 

Überaus populär geworden ist der 1898 begonnene, die ganze Region einschließende Romanzyklus von Eden Phillpotts.

 

Am effektvollsten setzte wahrscheinlich Sir Arthur Conan Doyle die Kargheit und die oft mystische Stimmung der Dartmoor-Landschaft in seinem Detektiv-Thriller Der Hund von Baskerville ins Bild. Dartmoor ist außerdem der Ort der Handlung in der ebenfalls aus seiner Feder stammenden Kurzgeschichte Silver Blaze, die sich um Sherlock Holmes und Dr. Watson dreht.

 

Sabine Baring-Gould durchstreifte, seinem ausgeprägten Hang zum Übersinnlichen folgend, in jungen Jahren allein die karge Dartmoorlandschaft.

 

Im Zuge der Edgar-Wallace-Filme der 1960er Jahre entstand 1964 der deutsche Kriminalfilm Das Wirtshaus von Dartmoor nach dem Roman von Victor Gunn (eigentlich Edwy Searles Brooks; 1889–1965). Die „Dartmoor-Aufnahmen“ des Films entstanden allerdings in West-Berlin.

 

Das Geheimnis von Sittaford von Agatha Christie (im original The Murder at Hazelmoor, 1931) handelt in einem fiktiven Ort Sittaford am Rande des Dartmoors.

 

Der Band Fünf Freunde im Nebel der populären Jugendbuchautorin Enid Blyton spielt ebenfalls im Dartmoor. Eine große Rolle spielen dabei die verlassene Eisenbahn und die immer noch vorhandenen Schienenwege. Auch Fünf Freunde und das Monster im Moor spielt im Dartmoor; in dieser Folge wird auf das im Dartmoor populäre Letterboxing eingegangen.

 

Der vierte Roman der David-Hunter-Reihe von Simon Beckett, Verwesung, spielt teilweise im Dartmoor.

 

Auch der Roman Im Schatten des Dartmoor von Jenny-Aline Veitinger hat diese Gegend zum Schauplatz.

 

(Wikipedia)

TERMITE MOUNDS DAWNING"

blog.nature-moments.com/termite-mounds-dawning/

Es gibt Orte die haben einfach was mystisches. Egal wann man diese besucht, es herrscht eine spezielle Stimmung. So ein Ort sind die Termite Mounds im Litchfield National Park - zumindest für mich.

Als wir im September 2013 wieder in dieser Gegend waren entschlossen wir uns diesen 350km Abstecher zu den Termite Mounds zu machen - obwohl es eigentlich nicht eingeplant war. Doch wollte ich die Gelegenheit nutzen wenn wir schon in dieser Gegend sind, diesen Ort erneut zu besuchen und zu fotografieren. Wer Interesse hat mehr darüber zu efahren kann meinen neusten Blog Artikel auf nature-moments.com's Blog nachlesen.Der Link zum Blog findet ihr bei den Kommentaren!!!!!!!!!!!

There are a few places on earth that have something mystical. No matter what time you visit them there's just that special mood, something you can describe with words. One of those places are the Termite Mounds at Litchfield National Park, at least for me. When we traveled through the area in september 2013 we decided to make this 350km trip to Litchfield though we haven't planned to visit this places on this trip. But I thought I might as well take the opportunity while we are travelling through, to visit an photograph the Termite Mounds again. A wonderful and magic place!

Das 1868 errichtete Schloss Biesdorf, war eigentlich ein Herrenhaus als Zentrum eines Landguts, aber umgangssprachlich wurde es immer, wie viele andere auch, als "Schloss" bezeichnet. Im April 1945 brannte es durch Brandstiftung ab. Es wurde notdürftig repariert, das völlig zerstörte Obergeschoss abgetragen, sodass der Turm überproportional groß für ein nur noch eingeschossiges Gebäude wirkte. Seit den 1960er Jahren diente es zunächst als Dorfclub, später als Kulturzentrum. Jahrelange Bemühungen einer aus einer Bürgerinitiative hervorgegangenen Stiftung um den Wiederaufbau des Obergeschosses hatten jetzt Erfolg. Am 9. September 2016 wurde das restaurierte Schloss als Kunstgalerie wiederöffnet. In wechselnden Ausstellungen werden Werke von Künstlern aus der früheren DDR gezeigt, im Dialog mit Werken aktueller internationaler Künstler. Vom 5. September 2022 bis zum 10. Februar 2023 ist eine Ausstellung zum 90. Geburtstag von Jürgen Wittdorf (1932-2018) zu sehen, ergänzt durch Werke von Veneta Androva, Norbert Bisky, Harry Hachmeister und Bettina Semmer. "Als Künstler in der DDR war Wittdorf vielen als Illustrator verschiedenster Bücher bekannt. Seine Werke, darunter unzählige meisterhafte Holzschnitte, sind durch den Realismusbegriff der damaligen Zeit geprägt, seine Darstellungen junger Menschen fanden allerdings vorerst bei der Staatsobrigkeit wenig Gefallen, zu sehr verwestlicht erschien ihnen dieser Blick auf die Jugend. Diese wiederum fand sich in Wittdorfs Bildern wieder. Später wurden sie in hoher Auflage gedruckt und verbreitet. Auch das eigene Sein als schwuler Mann spiegelt sich in diesen Werken.

Obwohl Homosexualität ab 1968 laut Gesetz nicht mehr strafbar war, war sie doch gesellschaftlich nicht akzeptiert, Wittdorf selbst konnte sich seine Sexualität lange nicht eingestehen. Aus heutiger Sicht sind seine Werke im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlich fixierten Normen der DDR und der sehr persönlichen Sicht auf diese Gesellschaft mehr als ein Zeitdokument. Die Kunstwerke Jürgen Wittdorf stehen auch für ein Künstlerleben, das mit dem Fall der Mauer kaum noch wahrgenommen wurde.

Ein großer Teil seines umfangreichen Werkes ist jetzt im Schloss Biesdorf zu sehen, ergänzt durch zeitgenössische Positionen von Veneta Androva, Norbert Bisky, Harry Hachmeister und Bettina Semmer.

Der visuelle Dialog mit diesen Positionen setzt das Werk Wittdorf in einen neuen Kontext, schafft Verbindungen seiner oft nur angedeuteten Themen in die aktuellen gesellschaftlichen Diskussionen zu den vielen Facetten menschlicher Individualität."

 

Zitat aus der Ausstellungsankündigung von Schloss Biesdorf

  

Biesdorf Palace is rather a manor built in 1868 for the owners of country estate. But in popular language, like many others of its kind, it used to be called "Palace". In April of 1945 it burnt down by arson. It was repaired in makeshift manner, removing what had been left of the upper story and reducing the building to the ground floor only. This made the tower, built for a two story building, look unproportionately high. Since the 1960s, the building served first as village club (at that time, Biesdorf was not more than a small village, though part of Berlin), later as cultural centre for the new borough of Marzahn. For many years, a citizens' group, later transformed into a foundation, worked for the reconstruction of the upper story. And it had success. On 9 September 2016, the restored manor was reopened as an art gallery. In changing exhibitions, works by artists from the former GDR are shown in dialogue with works by current international artists. From 5 September 2022 to 10 February 2023, an exhibition celebrating the 90th birthday of Jürgen Wittdorf (1932-2018) is on display, complemented by works by Veneta Androva, Norbert Bisky, Harry Hachmeister and Bettina Semmer. "As an artist in the GDR, Wittdorf was known to many as an illustrator of a wide variety of books. His works, including countless masterful woodcuts, are characterised by the concept of realism of the time, but his depictions of young people initially found little favour with the state authorities, who found this view of youth too Westernised. The latter, in turn, found themselves in Wittdorf's pictures. Later they were printed and distributed in large numbers. His own existence as a gay man is also reflected in these works.

Although homosexuality was no longer punishable by law after 1968, it was still not socially accepted, and Wittdorf himself could not admit his sexuality for a long time. From today's perspective, his works are more than a contemporary document in the field of tension between the socially fixed norms of the GDR and his very personal view of this society. Jürgen Wittdorf's artworks also stand for an artist's life that was hardly noticed after the fall of the Wall.

A large part of his extensive oeuvre can now be seen at Biesdorf Manor, complemented by contemporary positions by Veneta Androva, Norbert Bisky, Harry Hachmeister and Bettina Semmer.

The visual dialogue with these positions places Wittdorf's work in a new context, creating connections of his often only hinted at themes to the current social discussions on the many facets of human individuality."

 

Quote from the exhibition announcement of Biesdorf Manor

  

Tijdens het evenement "Plandampf im Grossraum Trier" was de 30e april een wat rustigere dag. Daarom hadden we op deze dag een uitstapje naar het Flugzeugausstellung in Hermeskeil gepland. Na afloop ook even langs het Dampflokmuseum gereden dat eigenlijk gesloten zou zijn. Maar de eigenaar zag ons staan en opende voor ons het hek, waardoor we lekker hebben kunnen rondstruinen over het terrein. Op een of andere manier vind ik het verval van de locs wel wat hebben.

 

During the event "Plandampf im Grossraum Trier" the 30th of April was a quieter day. That is why we planned a trip to the Flugzeugausstellung in Hermeskeil. Afterwards we drove along the Dampflokmuseum that would actually be closed. But the owner saw us and opened the gate for us, which allowed us to wander around the grounds. In one way or another, I think the decay of the locomotives does have something.....

 

Während der Veranstaltung "Plandampf im Großraum Trier" war der 30. April ein ruhigerer Tag. Deshalb haben wir an diesem Tag einen Ausflug zur Flugzeugausstellung in Hermeskeil geplant. Danach fuhren wir auch das Dampflokmuseum entlang, das eigentlich geschlossen wäre. Aber der Besitzer sah uns und öffnete das Tor vor uns, was uns erlaubt, um das Gelände herum zu wandern. Auf die eine oder andere Weise denke ich, dass der Verfall der Lokomotiven etwas hat......

Salzburg - Erhardkirche

 

The Nonntal is one of the oldest residential areas in Salzburg: the oldest Roman building in Salzburg was discovered near St. Erhard's Church. Initially built as a hospital chapel, St. Erhard is owned by the Nonnberg Convent. St. Erhard was a contemporary of Salzburg's patron, St. Rupert Rupert. Of Irish/Scottish heritage, St. Erhard was known as a miraculous healer of the sick and protector of the poor.

 

The new Erhard Church was built in 1689 according to plans by the young architect, Giovanni Gaspare Zugalli, at the site of the former chapel. A cemetery was opened across from the church in 1727, but closed again in the middle of the 19th century. St. Erhard's Church became a parish church in 1853. Due to the consistency of its Italian baroque style, St. Erhard's Church is one of the most noteworthy sacred buildings in Salzburg.

 

The church is a masterpiece of Salzburg architecture originating in a period that was dominated by the Italian baroque style with all its extravagance, joy of life and wealth of color and ornamentation. Its special features include the dome crowning the two square towers of the façade, the double flight of steps and a wall fountain with a lion's head gargoyle. The water was said to come from a mineral spring with purifying and life-giving properties.

The interior of St. Erhard's Church is characterized by rich colors and elaborate decoration by the brothers Francesco and Carl-Antonio Brenno. The painting on the high altar depicts "The Baptism of St. Ottilia by St. Erhard," painted in 1692 by Johann Michael Rottmayr. The spacious high altar, embellished with stucco marble, is the work of the sculptor Andreas Götzinger.

The figures sculpted in the high relief represent Salzburg's three founding bishops, St. Rupert, St. Vitalis and St. Virgil and St. Martin of Tours. The four cardinal virtues, prudence, fortitude, temperance and justice, are attributed to the four bishops.

 

(salzburg.info)

 

Die römisch-katholische Erhardkirche, eigentlich Pfarrkirche St. Erhard (8. Jänner, äußere Feier des Patroziniums am 2. Sonntag im Juli) ist ein Kirchengebäude in der Stadt Salzburg. Sie liegt im inneren Nonntal direkt unterhalb des Nonnberges.

 

Die Kirche steht unter Denkmalschutz und gehört zum UNESCO-Welterbe Historisches Zentrum der Stadt Salzburg.

 

Die gotische Erhardkapelle wurde erstmals 1404 erwähnt. Die Kapelle war mit dem nächstliegenden Krankenhaus verbunden und so zuerst wesentlich als Spitalskirche genutzt. Sie war bereits dem Hl. Erhard, dem wundertätigen Patron der Kranken und Armen geweiht. Sie war zuerst als Spitalskirche des Benediktinen-Frauenstift Nonnberg genutzt, das bereits um 1310 nachweisbar ist und wohl von Anbeginn auch eine Kapelle besaß. 1603 kaufte Wolf Dietrich von Raitenau die Kapelle als Ersatz für das Kapitelspital im Kaiviertel, das damals für andere Zwecke genutzt wurde. Die Kapelle hatte sich zuletzt als recht baufällig (und zudem „unmodern“) erwiesen.

 

Von 1685 bis 1689 wurde im Auftrag des Domkapitels unter Erzbischof Max Gandolf von Kuenburg vom Architekten Giovanni Gaspare Zuccalli die heutige Erhardkirche im Stil des italienischen Barock erbaut. Sie hat eine beherrschende Tambourkuppel mit aufgesetzter Laterne, die von schlankeren Seitentürmen mit einem der Kuppel ähnelndem Helmaufsatz umrahmt wird. Im Giebelfeld findet sich das Wappen des Domkapitels. Die achteckigen Glockengeschoße der Türme wurden zuletzt 1711 verändert. Die älteste Kirchenglocke stammt von Benedikt Eisenberger (1686).

 

(Wikipedia)

Neubabelsberg ist eine nach der Gründung des Deutschen Kaiserreiches entstandene und seit 1939 zu Potsdam gehörende Villenkolonie. Sie erstreckt sich vom S-Bahnhof Griebnitzsee entlang des Griebnitzsees bis an den ehemals kaiserlichen Garten Park Babelsberg mit dem darin befindlichen Schloss Babelsberg. Die Societät Neubabelsberg der Architekten Hermann Ende und Wilhelm Böckmann schuf ab 1871 zwischen der heutigen Rudolf-Breitscheid-Straße und dem Park Babelsberg ein neues Siedlungsgebiet wohlhabender Potsdamer und Berliner. Das Gebiet wurde in 176 Parzellen aufgeteilt, von denen die teuersten Wasserparzellen 20–25 m breit und 80–110 m tief waren. Als Ausgleich waren die landseitigen Grundstücke 40 m breit und 90 m tief. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden viele jüdische Neubabelsberger zur Emigration genötigt, ermordet oder auf anderem Wege in den Tod getrieben. Die durch Emigration frei gewordenen Häuser wurden unter Wert verkauft oder von nationalsozialistischen Organisationen genutzt. Auch viele bekannte Filmstars zogen in die Villen. Andererseits wurde in der Villa der Familie von Tresckow 1944 vom Kreis um Henning von Tresckow und Claus Schenk Graf von Stauffenberg die Bombe für das Attentat auf Adolf Hitler gebaut.

Während der Potsdamer Konferenz im Schloss Cecilienhof 1945 wohnten in Neubabelsberg die Verhandlungsführer Winston Churchill, Josef Stalin und Harry Truman. Die Villen, in denen die drei Staatsmänner zu dieser Zeit wohnten, sind noch heute nach ihnen benannt.

Mit dem Bau der Berliner Mauer im Jahr 1961 wurde Neubabelsberg vom Griebnitzsee durch Grenzanlagen am Ufer abgeschnitten. Der Bahnhof Griebnitzsee wurde zu einem stark abgeschirmten Grenzbahnhof.

Nach Gründung der DEFA wurden – von 1954 bis teilweise ins Jahr 2000 – einige Villen in Neubabelsberg von der heutigen Filmuniversität , bevor diese ihren Neubau in der Medienstadt Babelsberg neben den Filmstudios erhielt.

Die Stadt Potsdam hatte eigentlich geplant, den früheren Postenweg der DDR-Grenztruppen entlang des Griebnitzsees als öffentlichen Wanderweg zu erhalten. Aber, vielleicht auch wegen noch mangelnder Erfahrung mit den Rechtsnormen der Bundesrepublik, hatte das Stadtparlament versäumt, einen entsprechenden rechtsverbindlichen Beschluss zu schaffen. Und so war bei der Rückübertragung der Grundstücke an die ursprünglichen Eigentümer bzw. deren Nachkommen auch der Uferstreifen mit zurückgegeben worden. Nur wenige Eigentümer haben seither der Stadt den Uferstreifen zur Verfügung gestellt, sodass ein durchgehender Wanderweg nicht angelegt werden konnte, es gibt nur wenige Stellen, wo man punktuell zum Ufer hinuntergelangen kann.

 

Quelle für die Informationen: Wikipedia

 

Neubabelsberg is a villa colony that came into being after the founding of the German Empire in 1871 and has belonged to Potsdam since 1939. It stretches from the Griebnitzsee suburban train station along Lake Griebnitzsee to the former imperial garden of Babelsberg Park with its Babelsberg Palace. The Societät Neubabelsberg of the architects Hermann Ende and Wilhelm Böckmann created a new residential area for wealthy Potsdamers and Berliners from 1871 onwards. The area was divided into 176 plots, of which the most expensive waterfront plots were 20-25 m wide and 80-110 m deep. To compensate, the landward plots were 40 m wide and 90 m deep. During the Nazi era, many Jewish Neubabelsbergers were forced to emigrate, murdered or otherwise driven to their deaths. The houses freed up by emigration were sold below value or used by Nazi organisations. Many famous film stars also moved into the villas. On the other hand, the bomb for the assassination attempt on Adolf Hitler was built in the villa of the von Tresckow family in 1944 by the circle around Henning von Tresckow and Claus Schenk Graf von Stauffenberg.

During the Potsdam Conference in Cecilienhof Palace in 1945, the negotiators Winston Churchill, Josef Stalin and Harry Truman lived in Neubabelsberg. The villas in which the three statesmen lived at that time are still named after them today.

When the Berlin Wall was built in 1961, Neubabelsberg was cut off from Griebnitzsee by border fortifications on the shore. Griebnitzsee station became a heavily screened border station.

After DEFA was founded, several villas in Neubabelsberg were used by today's Film University "Konrad Wolf" from 1954 until 2000, before it moved to a new building in the Babelsberg Media City next to the film studios.

The city of Potsdam had actually planned to preserve the former post path of the GDR border troops along Lake Griebnitzsee as a public hiking trail. But, perhaps also due to a lack of experience with the legal norms of the Federal Republic, the city parliament had failed to create a legally binding resolution to this effect. And so, when the land was transferred back to the original owners or their descendants, the riparian strip was also returned. Since then, only a few owners have made the riparian strip available to the city, so that a continuous hiking trail could not be created; there are only a few places where one can get down to the shore at certain points.

 

Source of the information: Wikipedia

  

Heidelberg - Heidelberger Schloss

 

Heidelberg Castle (German: Heidelberger Schloss) is a ruin in Germany and landmark of Heidelberg. The castle ruins are among the most important Renaissance structures north of the Alps.

 

The castle has only been partially rebuilt since its demolition in the 17th and 18th centuries. It is located 80 metres (260 ft) up the northern part of the Königstuhl hillside, and thereby dominates the view of the old downtown. It is served by an intermediate station on the Heidelberger Bergbahn funicular railway that runs from Heidelberg's Kornmarkt to the summit of the Königstuhl.

 

The earliest castle structure was built before 1214 and later expanded into two castles circa 1294; however, in 1537, a lightning bolt destroyed the upper castle. The present structures had been expanded by 1650, before damage by later wars and fires. In 1764, another lightning bolt caused a fire which destroyed some rebuilt sections.

 

Before destruction

 

Early history

 

Heidelberg was first mentioned in 1196 as "Heidelberch". In 1155 Conrad of Hohenstaufen was made the Count Palatine by his half-brother Frederick Barbarossa, and the region became known as the Electoral Palatinate. The claim that Conrad's main residence was on the Schlossberg (Castle Hill), known as the Jettenbühl, cannot be substantiated. The name "Jettenbühl" comes from the soothsayer Jetta, who was said to have lived there. She is also associated with Wolfsbrunnen (Wolf's Spring) and the Heidenloch (Heathens' Well). The first mention of a castle in Heidelberg (Latin: "castrum in Heidelberg cum burgo ipsius castri") is in 1214, when Louis I, Duke of Bavaria of the House of Wittelsbach received it from Hohenstaufen Emperor Friedrich II. The last mention of a single castle is in 1294. In another document from 1303, two castles are mentioned for the first time:

 

The upper castle on Kleiner Gaisberg Mountain, near today's Hotel Molkenkur (destroyed in 1537);

The lower castle on the Jettenbühl (the present castle site).

 

All that is known about the founding of the lower castle is that it took place sometime between 1294 and 1303. The oldest documented references to Heidelberg Castle are found during the 1600s:

 

The Thesaurus Pictuarum of the Palatinate church counsel Markus zum Lamb (1559 to 1606);

The "Annales Academici Heidelbergenses" by the Heidelberg librarian and professor Pithopoeus (started in 1587);

The "Originum Palatinarum Commentarius" by Marquard Freher (1599);

The "Teutsche Reyssebuch" by Martin Zeiller (Strasbourg 1632, reprinted in 1674 as the "Itinerarium Germaniae").

 

All of these works are for the most part superficial and do not contain much information. In 1615, Merian's Topographia Palatinatus Rheni described Prince Elector Ludwig V as he "started building a new castle one hundred and more years ago". Most of the descriptions of the castle up until the 18th century are based on Merian's information. Under Ruprecht I, the court chapel was erected on the Jettenbühl.

 

Palace of kings

 

When Ruprecht became the King of Germany in 1401, the castle was so small that on his return from his coronation, he had to camp out in the Augustinians' monastery, on the site of today's University Square. What he desired was more space for his entourage and court and to impress his guests, but also additional defences to turn the castle into a fortress.

 

After Ruprecht's death in 1410, his land was divided between his four sons. The Palatinate, the heart of his territories, was given to the eldest son, Ludwig III. Ludwig was the representative of the emperor and the supreme judge, and it was in this capacity that he, after the Council of Constance in 1415 and at the behest of Emperor Sigismund, held the deposed Antipope John XXIII in custody before he was taken to Burg Eichelsheim (today Mannheim-Lindenhof).

 

On a visit to Heidelberg in 1838, the French author Victor Hugo took particular pleasure in strolling among the ruins of the castle. He summarised its history in this letter:

 

But let me talk of its castle. (This is absolutely essential, and I should actually have begun with it.) What times it has been through! Five hundred years long it has been victim to everything that has shaken Europe, and now it has collapsed under its weight. That is because this Heidelberg Castle, the residence of the counts Palatine, who were answerable only to kings, emperors, and popes, and was of too much significance to bend to their whims, but couldn't raise his head without coming into conflict with them, and that is because, in my opinion, that the Heidelberg Castle has always taken up some position of opposition towards the powerful. Circa 1300, the time of its founding, it starts with a Thebes analogy; in Count Rudolf and Emperor Ludwig, these degenerate brothers, it has its Eteocles and its Polynices [warring sons of Oedipus]. Then the prince elector begins to grow in power. In 1400 the Palatine Ruprecht II, supported by three Rhenish prince electors, deposes Emperor Wenceslaus and usurps his position; 120 years later in 1519, Count Palatine Frederick II was to create the young King Charles I of Spain Emperor Charles V.

 

Reformation and the Thirty Years Wars

 

It was during the reign of Louis V, Elector Palatine (1508–1544) that Martin Luther came to Heidelberg to defend one of his theses (Heidelberg Disputation) and paid a visit to the castle. He was shown around by Louis's younger brother, Wolfgang, Count Palatine, and in a letter to his friend George Spalatin praises the castle's beauty and its defenses.

 

In 1619, Protestants rebelling against the Holy Roman Empire offered the crown of Bohemia to Frederick V, Elector Palatine who accepted despite misgivings and in doing so triggered the outbreak of the Thirty Years War. It was during the Thirty Years War that arms were raised against the castle for the first time. This period marks the end of the castle's construction; the centuries to follow brought with them destruction and rebuilding.

 

Destruction

 

After his defeat at the Battle of White Mountain on 8 November 1620, Frederick V was on the run as an outlaw and had to release his troops prematurely, leaving the Palatinate undefended against General Tilly, the supreme commander of the Imperial and Holy Roman Empire's troops. On 26 August 1622, Tilly commenced his attack on Heidelberg, taking the town on 16 September, and the castle a few days later.

 

When the Swedes captured Heidelberg on 5 May 1633 and opened fire on the castle from the Königstuhl hill behind it, Tilly handed over the castle. The following year, the emperor's troops tried to recapture the castle, but it was not until July 1635 that they succeeded. It remained in their possession until the Peace of Westphalia ending the Thirty Years War was signed. The new ruler, Charles Louis (Karl Ludwig) and his family did not move into the ruined castle until 7 October 1649.

 

Victor Hugo summarized these and the following events:

 

In 1619, Frederick V, then a young man, took the crown of the kings of Bohemia, against the will of the emperor, and in 1687, Philip William, Count Palatine, by then an old man, assumes the title of prince-elector, against the will of the king of France. This was to cause Heidelberg battles and never-ending tribuluations, the Thirty Years War, Gustav Adolfs Ruhmesblatt and finally the War of the Grand Alliance, the Turennes mission. All of these terrible events have blighted the castle. Three emperors, Louis the Bavarian, Adolf of Nassau, and Leopold of Austria, have laid siege to it; Pio II condemned it; Louis XIV wreaked havoc on it.

— quoted from Victor Hugo: "Heidelberg"

 

Nine Years' War

 

After the death of Charles II, Elector Palatine, the last in line of the House of Palatinate-Simmern, Louis XIV of France demanded the surrender of the allodial title in favor of the Duchess of Orléans, Elizabeth Charlotte, Princess Palatine who he claimed was the rightful heir to the Simmern lands. On 29 September 1688, the French troops marched into the Palatinate of the Rhine and on 24 October moved into Heidelberg, which had been deserted by Philipp Wilhelm, the new Elector Palatine from the line of Palatinate-Neuburg. At war against the allied European powers, France's war council decided to destroy all fortifications and to lay waste to the Palatinate (Brûlez le Palatinat!), in order to prevent an enemy attack from this area. As the French withdrew from the castle on 2 March 1689, they set fire to it and blew the front off the Fat Tower. Portions of the town were also burned, but the mercy of a French general, René de Froulay de Tessé, who told the townspeople to set small fires in their homes to create smoke and the illusion of widespread burning, prevented wider destruction.

 

Immediately upon his accession in 1690, Johann Wilhelm, Elector Palatine had the walls and towers rebuilt. When the French again reached the gates of Heidelberg in 1691 and 1692, the town's defenses were so good that they did not gain entry. On 18 May 1693 the French were yet again at the town's gates and took it on 22 May. However, they did not attain control of the castle and destroyed the town in attempt to weaken the castle's main support base. The castle's occupants capitulated the next day. Now the French took the opportunity to finish off the work started in 1689, after their hurried exit from the town. The towers and walls that had survived the last wave of destruction, were blown up with mines.

 

Removal of the court to Mannheim

 

In 1697 the Treaty of Ryswick was signed, marking the end of the War of the Grand Alliance and finally bringing peace to the town. Plans were made to pull down the castle and to reuse parts of it for a new palace in the valley. When difficulties with this plan became apparent, the castle was patched up. At the same time, Charles III Philip, Elector Palatine played with the idea of completely redesigning the castle, but shelved the project due to lack of funds. He did, however, install his favorite court jester, Perkeo of Heidelberg to famously watch over the castle's wine stock. Perkeo later became the unofficial mascot of the city. In 1720, he came into conflict with the town's Protestants as a result of fully handing over the Church of the Holy Spirit to the Catholics (it had previously been split by a partition and used by both congregations), the Catholic prince-elector moved his court to Mannheim and lost all interest in the castle. When on 12 April 1720, Charles announced the removal of the court and all its administrative bodies to Mannheim, he wished that "Grass may grow on her streets".

 

The religious conflict was probably only one reason for the move to Mannheim. In addition, converting the old-fashioned hill-top castle into a Baroque palace would have been difficult and costly. By moving down into the plain, the prince-elector was able to construct a new palace, Mannheim Palace, that met his every wish.

 

Karl Phillip's successor Karl Theodor planned to move his court back to Heidelberg Castle. However, on 24 June 1764, lightning struck the Saalbau (court building) twice in a row, again setting the castle on fire, which he regarded as a sign from heaven and changed his plans. Victor Hugo, who had come to love the ruins of the castle, also saw it as a divine signal:

 

One could even say that the very heavens had intervened. On 23 June 1764, the day before Karl Theodor was to move into the castle and make it his seat (which, by the bye, would have been a great disaster, for if Karl Theodor had spent his thirty years there, these austere ruins which we today so admire would certainly have been decorated in the pompadour style); on this day, then, with the prince's furnishings already arrived and waiting in the Church of the Holy Spirit, fire from heaven hit the octagonal tower, set light to the roof, and destroyed this five-hundred-year-old castle in very few hours.

— Victor Hugo, Heidelberg

 

In the following decades, basic repairs were made, but Heidelberg Castle remained essentially a ruin.

 

Since destruction

 

Slow decay and Romantic enthusiasm

 

In 1777, Karl Theodor became ruler of Bavaria in addition to the Palatinate and removed his court from Mannheim to Munich. Heidelberg Castle receded even further from his thoughts and the rooms which had still had roofs were taken over by craftsmen. Even as early as 1767, the south wall was quarried for stone to build Schwetzingen Castle. In 1784, the vaults in the Ottoheinrich wing were filled in, and the castle used as a source of building materials.

 

As a result of the German mediatisation of 1803, Heidelberg and Mannheim became part of Baden. Charles Frederick, Grand Duke of Baden welcomed the addition to his territory, although he regarded Heidelberg Castle as an unwanted addition. The structure was decaying and the townsfolk were helping themselves to stone, wood, and iron from the castle to build their own houses. The statuary and ornaments were also fair game. August von Kotzebue expressed his indignation in 1803 at the government of Baden's intention to pull down the ruins. At the beginning of the nineteenth century, the ruined castle had become a symbol for the patriotic movement against Napoleon.

 

Even before 1800, artists had come to see the river, the hills and the ruins of the castle as an ideal ensemble. The best depictions are those of England's J. M. W. Turner, who stayed in Heidelberg several times between 1817 and 1844, and painted Heidelberg and the castle many times. He and his fellow Romantic painters were not interested in faithful portrayals of the building and gave artistic licence free rein. For example, Turner's paintings of the castle show it perched far higher up on the hill than it actually is.

 

The saviour of the castle was the French count Charles de Graimberg. He fought the government of Baden, which viewed the castle as an "old ruin with a multitude of tasteless, crumbling ornaments", for the preservation of the building. Until 1822, he served as a voluntary castle warden, and lived for a while in the Glass Wing (Gläserner Saalbau), where he could keep an eye on the courtyard. Long before the origin of historic preservation in Germany, he was the first person to take an interest in the conservation and documentation of the castle, which may never have occurred to any of the Romantics. Graimberg asked Thomas A. Leger to prepare the first castle guide. With his pictures of the castle, of which many copies were produced, Graimberg promoted the castle ruins and drew many tourists to the town.

 

Planning and restoration

 

The question of whether the castle should be completely restored was discussed for a long time. In 1868, the poet Wolfgang Müller von Königswinter argued for a complete reconstruction, leading to a strong backlash in public meetings and in the press.

 

In 1883, the Grand Duchy of Baden established a "Castle field office", supervised by building director Josef Durm in Karlsruhe, district building supervisor Julius Koch and architect Fritz Seitz. The office made a detailed plan for preserving or repairing the main building. They completed their work in 1890, which led a commission of specialists from across Germany to decide that while a complete or partial rebuilding of the castle was not possible, it was possible to preserve it in its current condition. Only the Friedrich Building, whose interiors were fire damaged, but not ruined, would be restored. This reconstruction was done from 1897 to 1900 by Karl Schäfer at the enormous cost of 520,000 Marks.

 

Castle ruins and tourism

 

The oldest description of Heidelberg from 1465 mentions that the city is "frequented by strangers", but it did not really become a tourist attraction until the beginning of the 19th century. Count Graimberg made the castle a pervasive subject for pictures which became forerunners of the postcard. At the same time, the castle was also found on souvenir cups. Tourism received a big boost when Heidelberg was connected to the railway network in 1840.

 

Mark Twain, the American author, described the Heidelberg Castle in his 1880 travel book A Tramp Abroad:

 

A ruin must be rightly situated, to be effective. This one could not have been better placed. It stands upon a commanding elevation, it is buried in green woods, there is no level ground about it, but, on the contrary, there are wooded terraces upon terraces, and one looks down through shining leaves into profound chasms and abysses where twilight reigns and the sun cannot intrude. Nature knows how to garnish a ruin to get the best effect. One of these old towers is split down the middle, and one half has tumbled aside. It tumbled in such a way as to establish itself in a picturesque attitude. Then all it lacked was a fitting drapery, and Nature has furnished that; she has robed the rugged mass in flowers and verdure, and made it a charm to the eye. The standing half exposes its arched and cavernous rooms to you, like open, toothless mouths; there, too, the vines and flowers have done their work of grace. The rear portion of the tower has not been neglected, either, but is clothed with a clinging garment of polished ivy which hides the wounds and stains of time. Even the top is not left bare, but is crowned with a flourishing group of trees & shrubs. Misfortune has done for this old tower what it has done for the human character sometimes – improved it.

— Mark Twain

 

In the 20th century, Americans spread Heidelberg's reputation outside Europe. Thus, Japanese also often visit the Heidelberg Castle during their trips to Europe. Heidelberg has, at the beginning of the 21st century, more than three million visitors a year and about 1,000,000 overnight stays. Most of the foreign visitors come either from the USA or Japan. The most important attraction, according to surveys by the Geographical Institute of the University of Heidelberg, is the castle with its observation terraces.

 

Chronology

 

Timeline of events for Heidelberg Castle:

 

1225: first documented mention as "Castrum".

1303: mention of two castles.

1537: destruction of the upper castle by lightning bolt.

1610: creation of the palace garden ("Hortus Palatinus").

1622: Tilly conquers city and castle in the Thirty Years War.

1642: renewal of the Castle plants.

1688/1689: destruction by French troops.

1693: renewed destruction in the Palatinate succession war.

1697: (start) reconstruction.

1720: transfer of the residence to Mannheim.

1742: (start) reconstruction.

1764: destruction by lightning bolt.

1810: Charles de Graimberg dedicates himself to the preservation of the Castle ruins.

1860: first Castle lighting.

1883: establishment of the "office of building of castles of Baden."

1890: stocktaking by Julius Koch and Fritz Seitz.

1900: (circa) restorations and historical development.

 

(Wikipedi)

 

Das Heidelberger Schloss ist eine der berühmtesten Ruinen Deutschlands und das Wahrzeichen der Stadt Heidelberg. Bis zu seiner Zerstörung im Pfälzischen Erbfolgekrieg war es die Residenz der Kurfürsten von der Pfalz. Seit den Zerstörungen durch die Soldaten Ludwigs XIV. 1689 und der Sprengung durch französische Pioniere am 6. September 1693 wurde das Heidelberger Schloss nur teilweise restauriert. Nachdem am 24. Juni 1764 Blitze die teilweise renovierte Anlage in Brand gesetzt hatten, wurde die Wiederherstellung aufgegeben. Die Schlossruine aus rotem Neckartäler Sandstein erhebt sich 80 Meter über dem Talgrund am Nordhang des Königstuhls und dominiert von dort das Bild der Altstadt. Der Ottheinrichsbau, einer der Palastbauten des Schlosses, zählt zu den bedeutendsten Bauwerken des deutschen Manierismus. In der kulturgeschichtlichen Epoche der Romantik wurde die Schlossruine zu einem Inbegriff einer vergangenen und bewundernswerten Epoche stilisiert. Es zählt heute zu den meistbesuchten touristischen Sehenswürdigkeiten Europas.

 

Geschichte

 

Bis zu den Zerstörungen

 

Erste Erwähnungen

 

Um das Jahr 1182 verlegte Konrad der Staufer, Halbbruder von Kaiser Friedrich I. Barbarossa und seit 1156 Pfalzgraf bei Rhein, seine Hofhaltung von der Burg Stahleck bei Bacharach am Mittelrhein auf die Burg Heidelberg, seinem Sitz als Vogt des Klosters Schönau im Odenwald.

 

Die Stadt Heidelberg wird im Jahr 1196 zum ersten Mal in einer Urkunde genannt. Eine Burg in Heidelberg („castrum in Heidelberg cum burgo ipsius castri“) wird im Jahr 1225 erwähnt, als Ludwig der Kelheimer diese Burg vom Bischof Heinrich von Worms als Lehen erhielt. 1214 waren die Herzöge von Bayern aus dem Haus Wittelsbach mit der Pfalzgrafschaft belehnt worden.

 

Von einer Burg ist zuletzt im Jahr 1294 die Rede. In einer Urkunde des Jahres 1303 werden zum ersten Mal zwei Burgen aufgeführt: die obere Burg auf dem Kleinen Gaisberg bei der jetzigen Molkenkur und die untere Burg auf dem Jettenbühl. Lange Zeit hatte sich deshalb in der Forschung die Auffassung durchgesetzt, dass die Gründung der unteren Burg zwischen 1294 und 1303 entstanden sein müsse, zumal die vom Schlossbaubüro in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts akribisch durchgeführte Bauaufnahme zum Schluss gelangte, dass die Bausubstanz keine Datierung des Schlosses vor das 15. Jahrhundert gerechtfertigt habe. Aufgrund von Architekturfunden und neueren bauarchäologischen Untersuchungen wird in der jüngeren Forschung zum Heidelberger Schloss die Entstehung der unteren Burg dagegen mittlerweile auf die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts datiert. Bereits 1897 wurde ein vermauertes spätromanisches Fenster in der Trennwand zwischen Gläsernem Saalbau und Friedrichsbau entdeckt. 1976 förderten Ausschachtungsarbeiten an der Nordostecke des Ruprechtbaues in einer um 1400 abgelagerten Schutt- und Abbruchschicht ein Fensterfragment in Form eines Kleeblattbogens zutage, wie es sich in ähnlicher Form in den Arkadenfenstern der Burg Wildenberg findet. Eine im Jahr 1999 im Bereich des Ludwigsbaus durchgeführte archäologische Untersuchung verdichtete die Hinweise auf eine Bebauung des Schlossareals in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.

 

Die ältesten Werke, die das Heidelberger Schloss erwähnen, sind:

 

der Thesaurus Picturarum des pfälzischen Kirchenrats Markus zum Lamb (1559 bis 1606)

die Annales Academici Heidelbergenses des Heidelberger Bibliothekars und Professors Pithopoeus (1587 begonnen)

der Originum Palatinarum Commentarius von Marquard Freher (1599)

das Teutsche Reyssebuch von Martin Zeiller (Straßburg 1632, als Itinerarium Germaniae 1674 wieder abgedruckt)

 

Alle diese Werke sind meist oberflächlich und enthalten nichts Ernsthaftes. Anders verhält es sich mit Matthäus Merian Topographia Palatinatus Rheni aus dem Jahr 1615, in der Kurfürst Ludwig V. als derjenige genannt wird, der „vor hundert und etlichen Jahren hat ein neu Schloß angefangen zu bauen“. Auf Merians Angaben stützen sich die meisten Beschreibungen des Schlosses bis ins 18. Jahrhundert hinein. Das Bestreben, die Gründungszeit des Schlosses weiter rückwärts zu verlegen, führt später zu Hinweisen, dass bereits unter Ruprecht I. die berühmte Hofkapelle auf dem Jettenbühl errichtet worden sei.

Königsschloss und Papstgefängnis

 

Als Ruprecht III. im Jahr 1401 Deutscher König (Ruprecht I.) wurde, herrschte im Schloss so großer Raummangel, dass er bei seiner Rückkehr von der Königskrönung sein Hoflager im Augustinerkloster (heute: Universitätsplatz) aufschlagen musste. Jetzt galt es, Raum zur Repräsentation und zur Unterbringung des Beamten- und Hofstaates zu schaffen. Gleichzeitig musste die Burg zu einer Festung ausgebaut werden. Etwa aus der Zeit Ruprechts III. stammen die ältesten heute sichtbaren Teile des Schlosses.

 

Nach Ruprechts Tod im Jahr 1410 wurde der Herrschaftsbereich unter seinen vier Söhnen aufgeteilt. Die pfälzischen Stammlande gingen an den ältesten Sohn Ludwig III. Nach dem Konzil von Konstanz brachte dieser als Stellvertreter des Kaisers und oberster Richter im Jahr 1415 im Auftrag König Sigismunds den abgesetzten Papst Johannes XXIII. auf dem Schloss in Gewahrsam, bevor er auf Burg Eichelsheim (heute Mannheim-Lindenhof) gebracht wurde.

 

Der französische Dichter Victor Hugo besuchte 1838 Heidelberg und spazierte dabei besonders gerne in den Ruinen des Schlosses herum, dessen Geschichte er in einem Brief zusammenfasst:

 

„Lassen Sie mich nur von seinem Schloß sprechen. (Das ist absolut unerläßlich, und eigentlich hätte ich damit beginnen sollen). Was hat es nicht alles durchgemacht! Fünfhundert Jahre lang hat es die Rückwirkungen von allem hinnehmen müssen, was Europa erschüttert hat, und am Ende ist es darunter zusammengebrochen. Das liegt daran, daß dieses Heidelberger Schloß, die Residenz des Pfalzgrafen, der über sich nur Könige, Kaiser und Päpste hatte und zu bedeutend war, um sich unter deren Füßen zu krümmen, aber nicht den Kopf heben konnte, ohne mit ihnen aneinanderzugeraten, das liegt daran, meine ich, daß das Heidelberger Schloß immer irgendeine Oppositionshaltung gegenüber den Mächtigen eingenommen hat. Schon um 1300, der Zeit seiner Gründung, beginnt es mit einer Thebais; in dem Grafen Rudolf und dem Kaiser Ludwig, diesen beiden entarteten Brüdern, hat es seinen Eteokles und seinen Polyneikes. Darin nimmt der Kurfürst an Macht zu. Im Jahre 1400 setzt der Pfälzer Ruprecht II., unterstützt von drei rheinischen Kurfürsten, Kaiser Wenzeslaus ab und nimmt dessen Stelle ein; hundertzwanzig Jahre später, 1519, sollte Pfalzgraf Friedrich II. den jungen König Karl I. von Spanien zu Kaiser Karl V. machen.“

 

– Victor Hugo: Heidelberg

 

Badisch-Pfälzischer Krieg

 

Im Badisch-Pfälzischen Krieg 1462 setzte Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz (der „Pfälzer Fritz“) den Markgrafen Karl I. von Baden, den Bischof Georg von Metz und den Grafen Ulrich V. von Württemberg auf dem Schloss fest. Friedrich ließ die Gefangenen bei harter Kost in Ketten legen, bis sie bereit waren, die geforderten Lösegeldzahlungen zu leisten. Markgraf Karl I. musste zur Freilassung 25.000 Gulden zahlen, seinen Anteil an der Grafschaft Sponheim als Pfand abgeben und Pforzheim zum pfälzischen Lehen erklären. Der Metzer Bischof musste 45.000 Gulden zahlen. Das Wichtigste war aber, dass Friedrich I. von der Pfalz seinen Anspruch als Kurfürst gesichert hatte. Die Sage berichtet, Friedrich habe seinen unfreiwilligen Gästen das Fehlen von Brot bei der Mahlzeit dadurch begreiflich gemacht, dass er sie durch das Fenster auf das verwüstete Land hinab blicken ließ. Dies wird in einem Gedicht von Gustav Schwab mit dem Titel „Das Mahl zu Heidelberg“ nacherzählt.

 

Reformation und Dreißigjähriger Krieg

 

Während der Regierung Ludwigs V. besichtigte Martin Luther, der zu einer Verteidigung seiner Thesen (Heidelberger Disputation) nach Heidelberg gekommen war, das Schloss. Er wurde dabei von Pfalzgraf Wolfgang, dem Bruder Ludwigs V., herumgeführt und lobte später in einem Brief an seinen Freund Georg Spalatin vom 18. Mai 1518 die Schönheit und kriegerische Ausrüstung des Schlosses.

 

Im Dreißigjährigen Krieg flogen zum ersten Mal Kugeln gegen das Heidelberger Schloss. Hiermit endet auch die eigentliche Geschichte des Schlossbaus. Die folgenden Jahrhunderte bringen hauptsächlich Zerstörungen und Wiederherstellungen.

 

Friedrich V. von der Pfalz nahm – trotz vieler Bedenken – die Königswürde von Böhmen an und löste damit eine Katastrophe aus. Nach der Schlacht am Weißen Berg war er als Geächteter auf der Flucht und hatte voreilig seine Truppen entlassen, so dass General Tilly, der Oberbefehlshaber der katholischen Liga-Truppen im Dienst des Kurfürsten von Bayern, eine unverteidigte Pfalz vor sich hatte. Am 26. August 1622 eröffnete er die Beschießung Heidelbergs und nahm am 16. September die Stadt und wenige Tage darauf das Schloss ein. Nachdem die Schweden am 5. Mai 1633 die Stadt Heidelberg eingenommen und vom Königstuhl aus das Feuer auf das Schloss eröffnet hatten, übergab der kaiserliche Kommandant am 26. Mai 1633 die Festung an die Schweden. Nach der schweren Niederlage der Schweden in der Schlacht bei Nördlingen im September 1634 besetzten Truppen des Kaisers erneut die Stadt. In der Absicht, das Schloss zu sprengen, wurden innerhalb von 14 Tagen 24 Tonnen Pulver in Stollen unter den Mauern des Schlosses deponiert. Das überraschende Erscheinen einer französischen Armee mit 30.000 Mann verhinderte die geplante Sprengung. Erst im Juli 1635 kam die Stadt erneut in die Gewalt der kaiserlichen Truppen, in der es dann bis zum Friedensschluss blieb. Erst am 7. Oktober 1649 zog der neue Herrscher wieder in das zerstörte Stammschloss seiner Familie ein.

 

Im Pfälzischen Erbfolgekrieg

 

Der französische König Ludwig XIV. verlangte nach dem Tode des kinderlosen Kurfürsten Karl II., des letzten Fürsten der Linie Pfalz-Simmern, im Namen der Herzogin von Orléans die Herausgabe des pfälzischen Allodialgutes. Am 29. September 1688 rückten die französischen Heere im Pfälzischen Erbfolgekrieg in die Pfalz und zogen am 24. Oktober in das von Philipp Wilhelm, dem neuen Kurfürsten aus der Linie Pfalz-Neuburg, verlassene Heidelberg ein.

 

Gegen die verbündeten europäischen Mächte beschloss der französische Kriegsrat, durch Zerstörung aller Festungswerke und durch Verwüstung des pfälzischen Landes dem Feinde die Möglichkeit des Angriffes von dieser Gegend her zu entziehen. Beim Ausrücken aus der Stadt am 2. März 1689 steckten die Franzosen das Schloss und auch die Stadt an vielen Ecken zugleich in Brand.

 

Johann Wilhelm ließ sofort nach seinem Einzug in die verwüstete Stadt die Mauern und Türme wiederherstellen. Als die Franzosen 1691 und 1692 erneut bis vor die Tore Heidelbergs gelangten, fanden sie die Stadt in einem so guten Verteidigungszustand vor, dass sie unverrichteter Dinge abziehen mussten. Am 18. Mai 1693 standen die Franzosen allerdings wieder vor der Stadt und nahmen sie am 22. Mai ein. Sie versuchten vermutlich, mit der Zerstörung der Stadt die Hauptoperationsbasis gegen das Schloss zu schaffen. Am folgenden Tage kapitulierte die Schlossbesatzung, und nun holten die Franzosen nach, was sie 1689 in der Eile ihres Abzugs nur unvollständig ausgeführt hatten: Sie sprengten nun durch Minen die Türme und Mauern, die beim letzten Mal der Zerstörung entgangen waren. Das Heidelberger Schloss wurde eine Ruine.

 

Verlegung der Residenz nach Mannheim

 

Der Frieden von Rijswijk, mit dem der Pfälzische Erbfolgekrieg beendet wurde, brachte im Jahr 1697 endlich etwas Ruhe. Es war geplant, das Schloss abzureißen und die brauchbaren Teile zur Errichtung eines neuen Palastes im Tal zu verwenden. Als sich aber der Durchführung dieses Planes Schwierigkeiten entgegenstellten, wurde das Schloss notdürftig wiederhergestellt. Gleichzeitig trug sich Karl Philipp mit dem Gedanken eines vollständigen Umbaues des Schlosses, aber der Mangel an finanziellen Mitteln schob dieses Projekt auf, und als der Kurfürst 1720 mit den Protestanten der Stadt wegen Überlassung der Heiliggeistkirche an die Katholiken in Streit geriet, der die Verlegung der Residenz nach Mannheim zur Folge hatte, endete das Interesse des Kurfürsten am Heidelberger Schloss. Seine Absicht war es, die Heiliggeistkirche zur katholischen Hofkirche umzuwidmen, was die Heidelberger Reformierten mit allen Mitteln zu verhindern suchten. Als er am 12. April 1720 die Verlegung seiner Residenz mit allen Behörden nach Mannheim verkündete, überließ der Kurfürst die alte Hauptstadt ihrem Schicksal und wünschte ihr, dass „Gras auf ihren Straßen wachsen“ solle. Der religiöse Konflikt war vermutlich aber nur der letzte Anstoß gewesen, das alte, schwer zu einer barocken Anlage umzubauende Bergschloss aufzugeben und in die Ebene zu ziehen, wo er eine ganz seinem Willen entspringende Neugründung vornehmen konnte.

 

Sein Nachfolger Karl Theodor plante vorübergehend, seinen Wohnsitz wieder ins Heidelberger Schloss zu verlegen. Er nahm davon allerdings wieder Abstand, als am 24. Juni 1764 der Blitz zweimal hintereinander in den Saalbau einschlug und das Schloss abermals brannte. Victor Hugo hielt dies später für einen Wink des Himmels:

 

„Man könnte sogar sagen, daß der Himmel sich eingemischt hat. Am 23. Juni 1764, einen Tag, bevor Karl-Theodor in das Schloß einziehen und es zu seiner Residenz machen sollte (was, nebenbei gesagt, ein großes Unglück gewesen wäre; denn wenn Karl-Theodor seine dreißig Jahre dort verbracht hätte, wäre die strenge Ruine, die wir heute bewundern, sicher mit einer schrecklichen Pompadour-Verzierung versehen worden), an diesem Vortag also, als die Möbel des Fürsten bereits vor der Tür, in der Heiliggeistkirche, standen, traf das Feuer des Himmels den achteckigen Turm, setzte das Dach in Brand und zerstörte in wenigen Stunden dieses fünfhundert Jahre alte Schloß.“

 

– Victor Hugo: Heidelberg.

 

In den folgenden Jahrzehnten wurden zwar noch notwendige Erneuerungen vorgenommen, aber das Heidelberger Schloss blieb von nun an hauptsächlich eine Ruine.

 

Seit den Zerstörungen

 

Langsamer Zerfall und romantische Begeisterung

 

Im Jahr 1777 verlegte Kurfürst Karl Theodor seine Residenz von Mannheim nach München. Damit verlor er das Heidelberger Schloss noch mehr aus den Augen. Die überdachten Räume wurden nun von Handwerksbetrieben genutzt. Schon 1767 hatte man begonnen, die Quader des Südwalles als Baumaterial für das Schwetzinger Schloss zu verwenden. Im Jahr 1784 wurden gar die Gewölbe im Erdgeschoss des Ottheinrichsbaus eingelegt und das Schloss als Steinbruch verwendet.

 

Durch den Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gingen Heidelberg und Mannheim an Baden über. Der große Gebietszuwachs war Großherzog Karl Friedrich willkommen, das Heidelberger Schloss betrachtete er jedoch als unerwünschte Zugabe. Die Bauten verfielen, Heidelberger Bürger holten aus dem Schloss Steine, Holz und Eisen zum Bau ihrer Häuser. Auch Figuren und Verzierungen wurden abgeschlagen. August von Kotzebue äußerte sich 1803 voller Empörung über die Absicht der badischen Regierung, die Ruinen abtragen zu lassen. Das zerstörte Schloss wurde am Beginn des 19. Jahrhunderts zum Sinnbild für die patriotische Gesinnung, die sich gegen die napoleonische Unterdrückung richtete.

 

Schon vor 1800 erkannten Maler und Zeichner in der Schlossruine und der bergigen Flusslandschaft ein idealtypisches Ensemble. Den Höhepunkt bilden die Gemälde des Engländers William Turner, der sich zwischen 1817 und 1844 mehrfach in Heidelberg aufhielt und etliche Gemälde von Heidelberg und dem Schloss anfertigte. Ihm und anderen Künstlern der Romantik ging es dabei nicht um eine detailgetreue Bauaufnahme. Sie pflegten eher einen recht freien Umgang mit der Wirklichkeit. So ist bei seinem Gemälde des Schlosses das Gelände mehrfach überhöht dargestellt.

 

Der Begriff Romantik wurde von dem Philosophen Friedrich Schlegel Ende des 18. Jahrhunderts zu einer Universalpoesie erklärt – ein literaturtheoretischer Begriff aus der Frühromantik. In ihr würden alle Künste und Gattungen zu einer Form verschmelzen. Jedoch wandelte sich dies im allgemeinen Verständnis zu einem verklärenden sentimentalen Gefühl der Sehnsucht. Diese Empfindung fand insbesondere in der sogenannten Heidelberger Romantik ihren Ausdruck. So zum Beispiel in Liedersammlungen der Autoren Achim von Arnim und Clemens Brentano, die sich oft in Heidelberg aufhielten. Landschaftsmaler machten die Schlossreste zum zentralen Motiv ihrer Gemälde, in denen häufig das Anmutige der umgebenden Landschaft in Kontrast gestellt wurde zum Feierlich-Düsteren der Ruine. Clemens Brentano dichtete:

 

„Und da ich um die Ecke bog, – ein kühles Lüftlein mir entgegen zog – Der Neckar rauscht aus grünen Hallen – Und giebt am Fels ein freudig Schallen, – Die Stadt streckt sich den Fluss hinunter, – Mit viel Geräusch und lärmt ganz munter, – Und drüber an grüner Berge Brust, – Ruht groß das Schloss und sieht die Lust.“

 

– Clemens Brentano: Lied von eines Studenten Ankunft in Heidelberg und seinem Traum auf der Brücke, worin ein schöner Dialogus zwischen Frau Pallas und Karl Theodor.

 

Die auf Poetik beruhenden Konzepte der Romantik wurden in brieflichen Diskussionen zwischen Achim und Jacob Grimm über das Verhältnis von Natur- und Kunstpoesie entwickelt. Abkehrend von den Elementen der Reflexion, Kritik und Rhetorik in der Kunstpoesie, beschäftigt sich die „Heidelberger Romantik“ mit der Naturpoesie. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde Heidelberg mit seinem Schloss und der heimischen Natur auch bei Reisenden und Wanderern zunehmend bekannt und beliebt. Stadt und Schloss wurden zum Inbegriff romantischer Stimmung.

 

Der Retter des Schlosses war der französische Graf Charles de Graimberg. Er kämpfte gegen Pläne der badischen Regierung, für die das Heidelberger Schloss das „alte Gemäuer mit seinen vielfältigen, geschmacklosen, ruinösen Verzierungen“ war, für die Erhaltung der Schlossruinen. Er versah bis 1822 das Amt eines freiwilligen Schlosswächters und wohnte eine Zeit lang im Vorbau des Gläsernen Saalbaues, von dem aus er den Schlosshof am besten übersehen konnte. Lange bevor es in Deutschland eine Denkmalpflege gab, war er der erste, der sich um den Erhalt und die Dokumentation des Schlosses kümmerte, als bei der romantischen Schwärmerei noch niemand daran dachte, den Verfall zu unterbinden. In Auftrag Graimbergs verfasste Thomas A. Leger den ersten Schlossführer. Mit seinen in hoher Auflage produzierten druckgraphischen Ansichten verhalf Graimberg der Schlossruine zu einem Bekanntheitsgrad, der den Tourismus nach Heidelberg lenkte.

 

Bestandsaufnahme und Restaurierung – der Heidelberger Schlossstreit

 

Die Frage, ob das Schloss vollständig wiederhergestellt werden solle, führte zu langen Diskussionen. Der Dichter Wolfgang Müller von Königswinter machte sich im Jahr 1868 für eine vollständige Erneuerung stark und rief damit heftige Reaktionen hervor, die in der Presse und in Versammlungen ausgetragen wurden. Aus dem Streit um den richtigen Umgang mit der Schlossruine entwickelte sich eine Grundsatzdiskussion über die Aufgaben der Denkmalpflege. Die Ergebnisse dieser Debatte, die als der „Heidelberger Schlossstreit“ in die Geschichte eingegangen sind, prägten die Prinzipien der Bewahrung historischer Bauwerke nachhaltig.

 

Die Großherzogliche badische Regierung errichtete im Jahr 1883 ein Schloßbaubüro, das unter Oberaufsicht des Baudirektors Josef Durm in Karlsruhe vom Bezirksbauinspektor Julius Koch und dem Architekten Fritz Seitz geleitet wurde. Aufgabe des Büros war es, eine möglichst genaue Bestandsaufnahme zu machen und zugleich Maßnahmen zur Erhaltung oder Instandsetzung der Hauptgebäude vorzuschlagen. Die Arbeiten dieses Büros endeten 1890 und bildeten die Grundlage für eine Kommission von Fachleuten aus ganz Deutschland. Die Kommission kam zu der einhelligen Überzeugung, dass eine völlige oder teilweise Wiederherstellung des Schlosses nicht in Betracht komme, dagegen eine Erhaltung des jetzigen Zustandes mit allen Mitteln zu erstreben sei. Nur der Friedrichsbau, dessen Innenräume zwar durch Feuer zerstört worden waren, der aber nie Ruine war, sollte wiederhergestellt werden. Diese Wiederherstellung geschah schließlich in der Zeit von 1897 bis 1900 durch Carl Schäfer mit dem enormen Kostenaufwand von 520.000 Mark. Im Jahr 2019 entspricht der Aufwand Inflationsbereinigt 3.700.000 €.

 

Schlossruine und Tourismus

 

Schon die älteste Beschreibung Heidelbergs aus dem Jahr 1465 erwähnt, dass die Stadt „vielbesucht von Fremden“ sei. Doch ein eigentlicher Städtetourismus setzte frühestens zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein. Graf Graimberg sorgte mit seinen Zeichnungen dafür, dass das Schloss als Bildmotiv eine große Verbreitung fand. Sie wurden praktisch zu Vorläufern der Postkarte. Zur gleichen Zeit gab es auch schon das Schloss als Souvenir auf Tassen. Den entscheidenden Schub erhielt der Tourismus aber erst mit dem Anschluss Heidelbergs ans Eisenbahnnetz im Jahr 1840.

 

Mark Twain beschrieb 1878 in seinem Buch Bummel durch Europa (A Tramp Abroad) das Heidelberger Schloss folgendermaßen:

 

„Um gut zu wirken, muss eine Ruine den richtigen Standort haben. Diese hier hätte nicht günstiger gelegen sein können. Sie steht auf einer die Umgebung beherrschenden Höhe, sie ist in grünen Wäldern verborgen, um sie herum gibt es keinen ebenen Grund, sondern im Gegenteil bewaldete Terrassen, man blickt durch glänzende Blätter in tiefe Klüfte und Abgründe hinab, wo Dämmer herrscht und die Sonne nicht eindringen kann. Die Natur versteht es, eine Ruine zu schmücken, um die beste Wirkung zu erzielen.“

 

– Mark Twain: Bummel durch Europa.

 

Bei einem am 18. Mai 1978 verübten Brandanschlag, der den Revolutionären Zellen zugerechnet wird, entstand ein Sachschaden von 97.000 DM am Schloss.

 

Im 20. Jahrhundert verfielen die US-Amerikaner noch mehr dem Heidelberg-Mythos und trugen ihn hinaus in die Welt. So kommt es, dass auch viele andere Nationalitäten das Heidelberger Schloss auf ihren Kurzreisen durch Europa zu den wenigen Zwischenstopps zählen.

 

Heidelberg hat zu Beginn des 21. Jahrhunderts jährlich mehr als eine Million Besucher und etwa 900.000 Übernachtungen. Wichtigster Anlaufpunkt ist laut einer Befragung des geografischen Instituts der Universität Heidelberg das Schloss mit seinen Aussichtsterrassen.

 

Das Heidelberger Schloss zählt heute zu den landeseigenen Monumenten und wird von der Einrichtung „Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg“ betreut. Aus dem Landesinfrastrukturprogramm Baden-Württemberg wurden für den Neubau eines von Max Dudler entworfenen Besucherzentrums 3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Es wurde 2012 eröffnet.

 

Zudem ist das Schloss nach Angaben der Schlösserverwaltung das größte Fledermaus-Winterquartier in Nordbaden. Wegen der dort überwinternden Zwergfledermaus sowie dem Großen Mausohr wurde im Jahr 2016 der im Stückgarten vor dem Schloss stattfindende Teil des Weihnachtsmarktes auf den Friedrich-Ebert-Platz verlegt.

 

(Wikipdia)

YELLOW WATER MOON - 2013

Eigentlich ein älteres Bild vom 2013, habe es aber bis jetzt noch nie gezeigt. Diejenigen unter Euch die mich jetzt schon länger verfolgen und meine Bilder kennen, wissen, dass ich neben der Schweiz, sehr gerne in Australien unterwegs bin. Dieses Land mit den unendlichen Weiten, der roten Erde, der wilden und einzigartigen Tierwelt und atemberaubenden Landschaften hat es mir angetan. Besonders gerne bin ich immer wieder im Kakadu Nat'l Park. Der Yellow Water Billabong ist zwar einer der am einfachachsten erreichbaren Orten, trotzdem aber sicher auch einer der schönsten und eindrücklichsten. Obwohl tagsüber ziemlcih frequentiert von Touristen ist es dennoch nicht überhäuft - aber abends und Morgen früh, hat man den Platz des öfteren auch ganz alleine. vorallem Nachts wirkt es oft schon sehr unheimlich dort. Dieses Bild hier habe ich gemacht an einem Morgen bei Sonnenaufgang.....während auf der einen Seite die Sonne gerade über den Horizont steigt, ist hier der Vollmond am untergehen. Mit dem Nebel und den warmen und kalten Farben nicht ein alltägliches Schauspiel. Diese Bäume hier sind sicher das meistfotografierte Sujet am Yellow Water Billabong, wenn nicht sogar von ganzen Kakadu Nat'l Park.

Actually this is an older image from 2013, but I haven't posted it yet. My friends and fans who have followed my work for some time already knows that I also love to explore Australia. I love this land with its wide open spaces, red soil, wild and unique animals and great and breathtaking landscapes. Especially I love the the Top End and Kakadu Nat'l Park. Yellow Water Billabong is easy to acces but one of the most beautiful places in the National Park. Though there quiet a lot of tourists visitng Yellow Water druing daytime, early morning and late evening there are not so many people around. Especially in the night it can be very spooky there. This image here I took early morning at sunset. While on one side the sun was about to rise on the other side the full moon was setting. With the layer of fog and the warm and cold tones this looked queit interesting and though already often photographed it looke quiet unique on that morning. Guess those trees are the most photographed sbject at Yellow Water or even in the whole National Park.

Hoover Dam is a concrete arch-gravity dam in the Black Canyon of the Colorado River, on the border between the U.S. states of Nevada and Arizona. It was constructed between 1931 and 1936 during the Great Depression and was dedicated on September 30, 1935, by President Franklin D. Roosevelt. Its construction was the result of a massive effort involving thousands of workers, and cost over one hundred lives. Originally known as Boulder Dam from 1933, it was officially renamed Hoover Dam, for President Herbert Hoover, by a joint resolution of Congress in 1947.

 

Since about 1900, the Black Canyon and nearby Boulder Canyon had been investigated for their potential to support a dam that would control floods, provide irrigation water and produce hydroelectric power. In 1928, Congress authorized the project. The winning bid to build the dam was submitted by a consortium called Six Companies, Inc., which began construction on the dam in early 1931. Such a large concrete structure had never been built before, and some of the techniques were unproven. The torrid summer weather and lack of facilities near the site also presented difficulties. Nevertheless, Six Companies turned the dam over to the federal government on March 1, 1936, more than two years ahead of schedule.

 

Hoover Dam impounds Lake Mead, the largest reservoir in the United States by volume (when it is full). The dam is located near Boulder City, Nevada, a municipality originally constructed for workers on the construction project, about 30 mi (48 km) southeast of Las Vegas, Nevada. The dam's generators provide power for public and private utilities in Nevada, Arizona, and California. Hoover Dam is a major tourist attraction; nearly a million people tour the dam each year. The heavily traveled U.S. Route 93 (US 93) ran along the dam's crest until October 2010, when the Hoover Dam Bypass opened.

 

The initial plans for the facade of the dam, the power plant, the outlet tunnels and ornaments clashed with the modern look of an arch dam. The Bureau of Reclamation, more concerned with the dam's functionality, adorned it with a Gothic-inspired balustrade and eagle statues. This initial design was criticized by many as being too plain and unremarkable for a project of such immense scale, so Los Angeles-based architect Gordon B. Kaufmann, then the supervising architect to the Bureau of Reclamation, was brought in to redesign the exteriors. Kaufmann greatly streamlined the design and applied an elegant Art Deco style to the entire project. He designed sculptured turrets rising seamlessly from the dam face and clock faces on the intake towers set for the time in Nevada and Arizona — both states are in different time zones, but since Arizona does not observe Daylight Saving Time, the clocks display the same time for more than half the year.

 

At Kaufmann's request, Denver artist Allen Tupper True was hired to handle the design and decoration of the walls and floors of the new dam. True's design scheme incorporated motifs of the Navajo and Pueblo tribes of the region. Although some initially were opposed to these designs, True was given the go-ahead and was officially appointed consulting artist. With the assistance of the National Laboratory of Anthropology, True researched authentic decorative motifs from Indian sand paintings, textiles, baskets and ceramics. The images and colors are based on Native American visions of rain, lightning, water, clouds, and local animals — lizards, serpents, birds — and on the Southwestern landscape of stepped mesas. In these works, which are integrated into the walkways and interior halls of the dam, True also reflected on the machinery of the operation, making the symbolic patterns appear both ancient and modern.

 

With the agreement of Kaufmann and the engineers, True also devised for the pipes and machinery an innovative color-coding which was implemented throughout all BOR projects. True's consulting artist job lasted through 1942; it was extended so he could complete design work for the Parker, Shasta and Grand Coulee dams and power plants. True's work on the Hoover Dam was humorously referred to in a poem published in The New Yorker, part of which read, "lose the spark, and justify the dream; but also worthy of remark will be the color scheme".

 

Complementing Kaufmann and True's work, sculptor Oskar J.W. Hansen designed many of the sculptures on and around the dam. His works include the monument of dedication plaza, a plaque to memorialize the workers killed and the bas-reliefs on the elevator towers. In his words, Hansen wanted his work to express "the immutable calm of intellectual resolution, and the enormous power of trained physical strength, equally enthroned in placid triumph of scientific accomplishment", because "[t]he building of Hoover Dam belongs to the sagas of the daring." Hansen's dedication plaza, on the Nevada abutment, contains a sculpture of two winged figures flanking a flagpole.

 

Surrounding the base of the monument is a terrazzo floor embedded with a "star map". The map depicts the Northern Hemisphere sky at the moment of President Roosevelt's dedication of the dam. This is intended to help future astronomers, if necessary, calculate the exact date of dedication. The 30-foot-high (9.1 m) bronze figures, dubbed "Winged Figures of the Republic", were each formed in a continuous pour. To put such large bronzes into place without marring the highly polished bronze surface, they were placed on ice and guided into position as the ice melted. Hansen's bas-relief on the Nevada elevator tower depicts the benefits of the dam: flood control, navigation, irrigation, water storage, and power. The bas-relief on the Arizona elevator depicts, in his words, "the visages of those Indian tribes who have inhabited mountains and plains from ages distant."

 

There are two lanes for automobile traffic across the top of the dam, which formerly served as the Colorado River crossing for U.S. Route 93. In the wake of the September 11, 2001 terrorist attacks, authorities expressed security concerns and the Hoover Dam Bypass project was expedited. Pending the completion of the bypass, restricted traffic was permitted over Hoover Dam. Some types of vehicles were inspected prior to crossing the dam while semi-trailer trucks, buses carrying luggage, and enclosed-box trucks over 40 ft (12 m) long were not allowed on the dam at all, and were diverted to U.S. Route 95 or Nevada State Routes 163/68. The four-lane Hoover Dam Bypass opened on October 19, 2010. It includes a composite steel and concrete arch bridge, the Mike O'Callaghan–Pat Tillman Memorial Bridge, 1,500 ft (460 m) downstream from the dam. With the opening of the bypass, through traffic is no longer allowed across Hoover Dam; dam visitors are allowed to use the existing roadway to approach from the Nevada side and cross to parking lots and other facilities on the Arizona side.

 

Hoover Dam opened for tours in 1937 after its completion, but following Japan's attack on Pearl Harbor on December 7, 1941, it was closed to the public when the United States entered World War II, during which only authorized traffic, in convoys, was permitted. After the war, it reopened September 2, 1945, and by 1953, annual attendance had risen to 448,081. The dam closed on November 25, 1963, and March 31, 1969, days of mourning in remembrance of Presidents Kennedy and Eisenhower. In 1995, a new visitors' center was built, and the following year, visits exceeded one million for the first time. The dam closed again to the public on September 11, 2001; modified tours were resumed in December and a new "Discovery Tour" was added the following year. Today, nearly a million people per year take the tours of the dam offered by the Bureau of Reclamation. Increased security concerns by the government have led to most of the interior structure being inaccessible to tourists. As a result, few of True's decorations can now be seen by visitors.

 

The Hoover Dam has made frequent appearances in various forms of media on account of its size and national prominence within the United States. Prior to the dam's completion in 1936, the Boulder Dam construction project was likewise the subject of a number of films.

 

1933 The 1933 comedy I Loved You Wednesday follows the life of the fictional Philip Fletcher, an engineer working on the Boulder Dam project.

1934 The Silver Streak features a team of doctors racing to transport an iron lung to Hoover Dam after a worker is injured during construction.

1936 The protagonist of the 1936 drama film Boulder Dam works on the construction of the dam. The protagonist (Rusty) sees his character change as the dam is constructed.

1964 The protagonists of Viva Las Vegas view the Hoover Dam, along with other Las Vegas landmarks, as part of a montage.

1978 The dam is collapsed by an earthquake in Superman after the San Andres Fault Line is triggered by nuclear weapons.

1985 A comedic fight between the protagonists of Lost in America takes place on top of the dam and in one of the structure's power stations.

1996 In Beavis and Butt-Head Do America, Beavis and Butt-Head accidentally release the water behind the Hoover Dam, which cuts off the power to Las Vegas and causes a blackout.

1997 In Vegas Vacation (the fourth installment in National Lampoon’s Vacation film series), Clark Griswold and his family take a tour of the dam. Clark accidentally creates a leak in the dam's inside walkways. Clark then opens the wrong door and ends up outside. He takes a cable and swings himself across the dam and hits the dam wall. He is forced to climb the scaffolding to the very top to get out.

2006 In the 2006 miniseries 10.5: Apocalypse, the dam collapses when Lake Mead starts to heat up and expand beyond the spillway's capacity.

2007 In the 2007 Transformers movie, Hoover Dam is used to house the remains of the Decepticon leader Megatron, with the dam coming under attack by the Decepticons during the film.

2007 Hoover Dam is one of the stops the protagonist of Into the Wild makes during his road-trip through America.

2015 In the 2015 disaster film San Andreas the dam is collapsed by a massive earthquake.

 

(Wikipedia)

 

Der Hoover Dam ist eine Talsperre auf der Grenze zwischen den US-Bundesstaaten Nevada und Arizona, knapp 45 Kilometer ostsüdöstlich von Las Vegas im Black Canyon. Sein Absperrbauwerk staut den Colorado River, der hier die Grenze zwischen Arizona und Nevada bildet, zum Lake Mead auf. Der aufgestaute See weist eine Fläche von 63.900 Hektar (andere Angabe: 69.000 Hektar), eine Länge von rund 170 km und eine maximale Tiefe von etwa 180 Metern auf. Mit seinem Speicherinhalt von rund 35 Milliarden Kubikmetern ist er der größte Stausee der USA.

 

Der Hauptzweck der Talsperre ist die kontrollierte Wasserabgabe in Arizona, Nevada und Kalifornien. Vor dem Bau beeinträchtigten regelmäßige Überschwemmungen des Colorado sowie Dürreperioden das Leben der Siedler in den Südweststaaten, insbesondere in der Landwirtschaft. Ein weiterer Zweck der Talsperre ist die Gewinnung elektrischer Energie. Durch den Verkauf dieser Energie finanziert sich das Projekt und trägt die laufenden Wartungskosten selbst. Der Wasserdurchlauf wird abhängig von der Menge des flussabwärts benötigten Wassers geregelt.

 

Gebaut wurde die Hoover-Staumauer zwischen 1931 und 1935 als Bogengewichtsmauer mit einer Höhe von 221 Metern und einer Kronenbreite von etwa 14 Metern. Die Sohlbreite beträgt 201 Meter. Die Staumauer besteht aus rund 2,6 Millionen Kubikmeter Beton und 43.500 Tonnen Stahl. Sie wurde nicht in einem Stück gegossen, sondern aus vielen einzelnen trapezförmigen, 1,50 Meter hohen Betonblöcken erstellt. In die Blöcke wurden ein-Zoll-starke Wasserleitungen eingebunden, durch die gekühltes Wasser zirkulierte. So konnte die beim Abbinden des Betons entstehende Hydrationswärme reduziert und damit eine Rissbildung vermindert werden. Hätte man die Mauer als einen Block gegossen, so wären zum endgültigen Abklingen des Auskühlungsprozesses mehr als 100 Jahre notwendig gewesen. Die Kühlanlagen waren in der Lage, jeden Tag 1000 Tonnen Eis zu produzieren.

 

Zur Verbesserung der Festigkeit wurde das damals noch sehr neue Verfahren der Glasfaserarmierung eingesetzt. Das Betonieren dauerte von Juni 1933 bis März 1935. Um die Baustelle trockenzulegen, wurden auf jeder Flussseite jeweils zwei Tunnel durch die Felswände der Schlucht getrieben und der Colorado durch diese hindurchgeleitet. Der Durchmesser der Tunnel betrug 17 Meter, jeder Tunnel hatte eine Länge von 1.200 Metern, wobei während der Bauzeit dieser Tunnel etwa 14 Meter pro Tag abgegraben wurden. Die Staumauer war bis zum Bau der Vajont-Staumauer in Italien im Jahr 1961 das höchste Absperrbauwerk der Erde. Der Bau der Talsperre kostete 49 Millionen Dollar. In das Gesamtprojekt Boulder Canyon, zu dem neben dem Hoover Dam noch Imperial Dam und American Canal zählen, flossen 165 Millionen Dollar. Bei der Errichtung der Staumauer starben 96 der etwa 5000 am Bau beteiligten Arbeiter infolge von Arbeitsunfällen, Hitzschlägen oder Erschöpfung. Insgesamt arbeiteten etwa 16.000 Personen an der Verwirklichung des Projektes.

 

Der erste Generator lieferte ab dem 26. Oktober 1936 Energie. Anschließend wurden die weiteren nach und nach in Betrieb genommen.

 

Die Talsperre und ihre Staumauer wurde nach Herbert C. Hoover benannt, dem 31. Präsidenten der USA. Die Staumauer sollte ursprünglich im Boulder Canyon gebaut werden, deshalb begann das Projekt mit der Bezeichnung Boulder Dam, die noch in der offiziellen Anweisung zum Start des Baus vom 7. Juli 1930 durch Ray Lyman Wilbur, den Innenminister Hoovers, verwendet wurde. Schließlich entschied man sich jedoch, das Bauwerk im etwa 16 km stromaufwärts gelegenen Black Canyon zu verwirklichen, weil der dortige Felsuntergrund eine höhere Staumauer erlaubte; zu Beginn der offiziellen Bauphase sorgte Wilbur dafür, dass das Projekt in Hoover Dam umbenannt wurde. Herbert C. Hoover stellte sich zu diesem Zeitpunkt zur Wiederwahl als Präsident; die Verbindung seines Namens mit diesem Bauprojekt, das während der Weltwirtschaftskrise mehrere Tausend Arbeitsplätze schuf, sollte helfen, seine Wahlchancen zu erhöhen.

 

Hoover gewann die Wahl jedoch nicht und am 8. Mai 1933 veranlasste Harold L. Ickes, der Innenminister des neuen Präsidenten Franklin D. Roosevelt, dass das Projekt wieder den Namen Boulder Dam erhielt. Unter Präsident Harry S. Truman wurde dieser Schritt abermals rückgängig gemacht: Am 30. April 1947 ordnete Truman an, dass die Talsperre wieder den Namen des Präsidenten trug, unter dessen Amtszeit das Bauprojekt gestartet wurde.

 

Im Deutschen finden sich als Übersetzung auch die Bezeichnungen Hoover-Damm, Hoover-Staudamm und Hoover-Talsperre sowie, mit Rücksicht auf die Bauweise, Hoover-Staumauer.

 

Die elektrische Leistung der von den 17 Turbinen angetriebenen Generatoren beträgt etwa 2.080 MW. Ungefähr 56 Prozent der erzeugten Energie werden nach Süd-Kalifornien geliefert. Hochspannungsmasten mussten als schiefe Konstruktion am Rand der senkrecht abfallenden Schlucht gebaut werden. Die 2.080 Megawatt Leistung wurden erst nach einer Leistungssteigerung erreicht. Die ursprünglichen Turbinen hatten nur eine Leistung von je 80 Megawatt; zwischen 1986 und 1993 wurden neue Turbinen mit einer Leistung von je 130 Megawatt eingebaut. Die heutige Leistung setzt sich aus 13 Turbinen mit je 130 MW, zwei 127-MW-, einer 68,5-MW- und einer 61,5-MW-Turbine zusammen. Jede dieser neuen Turbinen besteht aus 35 Tonnen Edelstahl, hat einen Durchmesser von 5 Metern und eine Höhe von 2 Metern. Die maximal 100 Kubikmeter Wasserdurchfluss pro Sekunde (m³/s) sorgen für eine Drehzahl von 180 Umdrehungen pro Minute. Die Talsperre erzeugt jährlich ca. 4 Milliarden kWh Strom.

 

Der eigentlich warme und mit hoher Sedimentfracht (trüb-braune Farbe) ausgestattete Colorado-River verliert durch die Aufstauung seinen ursprünglichen Charakter. Im Stauraum sedimentieren die Feinstpartikel des aufgestauten Flusses auf dem Seegrund des Stausees ab. Das turbinierte Wasser wird meist aus größerer Tiefe entnommen, wo das Wasser aufgrund der Schichtung des Sees deutlich kälter ist. In Folge fließt der Colorado-River im Verlauf des Unterwassers als klarer, kühlerer Fluss weiter durch den Canyon. Dadurch werden heimische Fische des Colorado-River verdrängt; manche sind vom Aussterben bedroht (z. B. Ptychocheilus lucius). Eine weitere ökologische Auswirkung der Talsperre ist das homogene Abflussregime. Da natürlich vorkommende Hochwässer durch die Talsperre abgepuffert werden, fehlen bereinigende Vorgänge im Flussbett. Dadurch kolmatiert („verstopft“) das Gewässerbett, was zum Beispiel die Entwicklung von bestimmten Fischeiern erschwert oder verhindert. Die fehlende Umlagerung von Gesteinen und die damit unterbundene Dynamik dieses Systems beeinflusst die Flora und Fauna nachhaltig. Zur Linderung dieses Problems wird alle paar Jahre bei ausreichender Wasserkapazität ein künstliches Hochwasser erzeugt.

 

Der Hoover Dam wurde 1984 von der American Society of Civil Engineers in die List of Historic Civil Engineering Landmarks aufgenommen.

 

Die Stadt Las Vegas verdankt dem Bau der Talsperre ihr heutiges Aussehen, denn nur durch das rund 50 km entfernte Bauprojekt, für das Tausende von Arbeitern benötigt wurden, wurde aus der 1905 gegründeten, kleinen Wüstensiedlung die heutige Spielermetropole. Im eigens für die Arbeiter und ihre Familien gebauten Boulder City waren Glücksspiel und Alkohol verboten, so dass es viele der Arbeiter in ihrer Freizeit in das nahe gelegene Las Vegas zog, das so innerhalb kurzer Zeit vor allem immer mehr Bars und Casinos zu bieten hatte.

 

Die Grenze zwischen den Bundesstaaten Arizona und Nevada verläuft genau in der Mitte der Staumauer. Das hat zur Folge, dass die östliche Hälfte der Hoover-Staumauer in die Zeitzone der Mountain Time (UTC-7 in Arizona) fällt, die westliche Hälfte in die Zone der Pacific Time (UTC-8 in Nevada). Der Zeitunterschied von einer Stunde lässt sich an zwei Uhren ablesen, die sich an den vorderen Entnahmetürmen befinden – im Sommer sind die angezeigten Zeiten allerdings gleich, da es in Arizona keine Sommerzeit gibt.

 

Um den Verkehr zu entspannen, wurde die „Mike O’Callaghan-Pat Tillman Memorial Bridge“ (U.S. 93) gebaut, die ursprünglich im Juni 2008 fertig werden sollte. Im September 2006 stürzten aufgrund heftiger Winde zwei Baukräne um, sodass sich die Fertigstellung verzögerte. Die Verkehrsfreigabe erfolgte am 19. Oktober 2010 um 22 Uhr Ortszeit.

 

Die Hoover-Staumauer ist ein beliebter Handlungsort in Filmen, wie beispielsweise Transformers, Universal Soldier und San Andreas, sowie vieler Computerspiele, wie beispielsweise Fallout: New Vegas, Duke Nukem Forever, Rainbow Six Vegas, GTA III und Freeciv.

 

(Wikipedia)

Heute trete ICH ganz bescheiden in den Vordergrund.

Ihr erkennt MICH nur an MEINEM Schatten.

Da ICH die Meditation erfunden habe, tue ICH sie auch manchmal.

ICH habe sie eigentlich nur für MEINE Freunde,

die Schneeleoparden, erfunden,

dass es ihnen neet z'langweilig wird im Himalaya,

wo ja neet so viel passiert ...

Dann sitzen sie vor ihrer Höhle und schauen in die Ferne;

und das nennt man 'Meditation'.

So: jetzt hawi euch erklärt, um was es dabei geht,

und dieses Bildlen veranschaulicht es aufs deutlichste.

 

Today, I modestly come to the fore.

You recognize ME only in MY shadow.

Since I have invented meditation, I sometimes do it.

I actually only have invented it for MY friends, the snow leopards,

that they are not bored in the Himalayas,

where almost nothing happens ...

Then they sit in front of their cave and look into the distance;

and that is called 'meditation'.

So: now I explained to you what this is about,

and this picture clearly illustrates it.

 

Aujourd'hui, JE viens modestement au premier plan.

Vous ME reconnaissez seulement dans MON ombre.

Depuis que J'AI inventé la méditation, JE le fais parfois.

JE les ai seulement inventés pour MES amis,

les léopards des neiges,

qu'ils s'ennuient dans l'Himalaya,

où il se passe tellement de choses ...

Puis ils s'assoient devant leur caverne et regardent au loin;

et cela s'appelle «méditation».

Donc: maintenant JE vous ai expliqué de quoi il s'agit

et cette image l'illustre clairement.

(for English scroll down)

 

Meine erste Foto-Einzelausstellung präsentiert im Café Berio, Berlin

Vernissage 31. Juli 2018 | Finissage 22. September 2018

 

In meiner ersten Foto-Einzelausstellung zeigte ich meine Berliner Portraits und einige meiner Vogel-Fotografien; daher der Titel der Ausstellung. In meinem Fotoprojekt wollte ich einmal weg von den sonst bewusst gewählten Orten, an denen man ein Fotoshooting durchführt. Ein Studio oder eine ausgewählte Location haben für die Menschen meist etwas sehr Unpersönliches. Ich wollte dorthin, wo es am authentischsten ist; an die Orte, an denen die Protagonisten (überwiegend Künstler) zu Hause und in ihrem Element sind: auf der Bühne, hinter der Bühne und vor, während und nach einem Auftritt bzw. Event. Ich möchte dem Betrachter Bilder zeigen, die er nicht unbedingt während einer Veranstaltung wahrnimmt und Außenstehende gefangen nehmen, als hätten sie es live miterlebt.

 

Über 70 Arbeiten präsentierte ich in der Ausstellung; darunter Portraits von Romy Haag, Henry de Winter, Hanna Schygulla, Georgette Dee, Dieter Rita Scholl, Gloria Viagra, Ades Zabel, Frank Wilde, Gaby Tupper und vielen anderen.

 

Vögel leben auf allen Kontinenten. Sie sind flüchtige, scheue Tiere. Auf meinen Fotografien lassen sie aber eine unwahrscheinliche Nähe zu. Das eigentlich Fremde und in der Natur nicht Sichtbare habe ich in meinen Vogel-Portraits festgehalten.

 

Mein Motto: "Authentizität ist das Schlüsselwort, das hinter meiner Fotografie steht. Ich ziehe es vor, mehr die menschliche Note zu zeigen und weniger die Retusche."

 

Die meisten der Exponate sind in der queeren Community entstanden.

 

berio-berlin.de/ausstellungen/berliner-und-andere-schraeg...

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My first solo photo exhibition presented at Café Berio, Berlin

Opening July 31, 2018 | Closing September 22, 2018

 

In my first solo photo exhibition, I showed my Berlin portraits and some of my bird photographs; hence the title of the exhibition. In my photo project, I wanted to get away from the usual deliberately chosen locations for a photo shoot. There is usually something very impersonal about a studio or a selected location for people. I wanted to go where it is most authentic; to the places where the protagonists (mostly artists) are at home and in their element: on stage, backstage and before, during and after a performance or event. I want to show the viewer images that they don't necessarily see during an event and capture outsiders as if they had witnessed it live.

 

I presented over 70 works in the exhibition, including portraits of Romy Haag, Henry de Winter, Hanna Schygulla, Georgette Dee, Dieter Rita Scholl, Gloria Viagra, Ades Zabel, Frank Wilde, Gaby Tupper and many others.

 

Birds live on every continent. They are elusive, shy animals. In my photographs, however, they allow an improbable closeness. I have captured what is actually alien and invisible in nature in my bird portraits.

 

My motto: "Authenticity is the keyword that lies behind my photography. I prefer to show more the human touch and less the retouch."

 

Most of the exhibits were created in the queer community.

 

berio-berlin.de/ausstellungen/berliner-und-andere-schraeg...

Veranstalterteam LoRie (Stefan Lohr en Henry Riedel) organiseerde van donderdag 7 tot en met zaterdag 9 oktober 2010 het Plandampfevenement ‘Dampf trifft Kies II (wat eigenlijk al weer het vierde was). Gedurende deze drie dagen reden de loc’s 44 1144 (IGE Werrabahn), 44 2546 (Bayerisches Eisenbahnmuseum) en 95 1027 (DB Museum) met goederen- en reizigerstreinen over de Werrabahn (Eisenach – Meiningen). Op zaterdag reed loc 95 1027 ook nog met een fototrein naar Schmalkalden (lijn Wernshausen – Zella Mehlis). In de latere ochtend van 7 oktober 2010 vertrekt loc 41 1144 uit Marksuhl met trein DGz 103 van Eisenach naar Meiningen.

 

Veranstalterteam LoRie (Stefan Lohr en Henry Riedel) organsierte vom Donnerstag den 7. bis einschließlich Samstag den 9. Oktober 2010 die Plandampfveranstaltung ‘Dampf trifft Kies II’’(was eigentlich schon die vierte war). Während dieser drei Tagen fuhren die Lokomotiven 44 1144 (IGE Werrabahn), 44 2546 (Bayerisches Eisenbahnmuseum) und 95 1027 (DB Museum) mit Güter- und Personenzügen über der Werrabahn (Eisenach – Meiningen). Am Samstag fuhr die Lok 95 1027 auch noch mit einem Fotozug nach Schmalkalden (Strecke Wernshausen – Zella Mehlis). Im späteren Morgen des 7. Oktober hat die Lok 41 1144 Ausfahrt aus Marksuhl mit dem Zug DGz 103 von Eisenach nach Meiningen.

Digitalisiertes Bild (Kodak Ektar 200)

 

16.Juli 1997: Informationsbesuch von APRE auf der "Seehäsle"-Strecke Radolfzell-Stockach, wo die ersten Normalspur Gelenktriebwagen von Stadler eingesetzt wurden. Das Bild zeigt den Prototypen Bm 596 672 in der Endstation Stockach. Mit der Wiederinbetriebnahme des Regionalverkehrs wurde damals die MittelThurgauBahn (MThB) beauftragt.

In den 1990er-Jahren war der Weiterbestand einiger Bahnlinien der damaligen EBT-Gruppe unsicher. In dieser Situation gründeten engagierte Leute, denen der öffentliche Verkehr im Emmental wichtig war, den Verein "APRE" (Aktion Pro Regionalverkehr Emmental). Ich war damals Gründungsmitglied und technischer Sachbearbeiter dieses Vereins. Sachkenntnis und die grosse Unterstützung durch die betroffene Bevölkerung und von interessierten Kreisen aus der Politik führten dazu, dass wir in positiven Sinne Einfluss auf die kantonalen Behörden nehmen konnten. So wurden 54,8 Mio. SFr. aus dem 8. Rahmenkredit "zweckentfremdet" und der Geschäftsleitung EBT/SMB/VHB (später RM) ermöglicht, damit Triebzüge für die kommende S-Bahn zu beschaffen (das Geld wäre eigentlich für den Ersatz der alten Be 4/4-Lokomotiven bestimmt gewesen). Schlussendlich wurden bei Stadler Bussnang 13 Gelenktriebwagen beschafft.

 

16 July 1997: Information visit by APRE to the "Seehäsle" line Radolfzell-Stockach, where the first standard-gauge articulated railcars from Stadler were used. The picture shows the prototype Bm 596 672 at the Stockach terminus. At that time, the MittelThurgauBahn (MThB) was commissioned with the re-commissioning of regional transport.

In the 1990s, the continued existence of some rail lines of the former EBT Group was uncertain. In this situation, committed people who cared about public transport in the Emmental founded the association "APRE" (Aktion Pro Regionalverkehr Emmental). At that time, I was a founding member and technical expert of this association. Special knowledge and the large support of the population concerned and interested circles from the policy led to the fact that we could affect the cantonal authorities in positive sense. Thus, 54.8 million SFr. from the 8th framework credit were "misappropriated" and enabled the EBT/SMB/VHB management (later RM) to use them to procure multiple units for the coming S-Bahn (the money would actually have been intended for the replacement of the old Be 4/4 locomotives). In the end, 13 electric articulated railcars were procured from Stadler Bussnang.

 

Between the seasons at Albula viaduct I. The wooden bands of the toboggan run have not yet been dismantled, the pass is still closed, or only open to Preda. This is also the place where the railway line disappears into the crest tunnel after several spiral tunnels. Hardly anyone comes here at this time of year.

 

Here comes the first scheduled train of the day, leaving Bergün at 6:30 am. Because of the very low number of passengers here at this time it is actually more of a freight train. In contrast to at least three freight cars, only one passenger car is carried.

 

*****

 

Niemandsland (2/3)

 

Zwischen den Jahreszeiten beim Albulaviadukt I. Die Holzbanden des Schlittelwegs sind noch nicht demontiert, der Pass noch gesperrt, bzw. nur bis Preda offen. Das ist auch der Ort, wo die Bahnlinie nach mehreren Spiraltunnels im Scheiteltunnel verschwindet. Kaum jemand kommt zu dieser Jahreszeit hierher.

 

Hier kommt der este fahrplänmässige Zug des Tages, mit Abfahrt um 6:30 Uhr in Bergün. Wegen der um diese Zeit hier noch sehr geringen Pasagierzahl ist es eigentlich mehr ein Güterzug. Im Kontras zu mindestens drei Güterwagen wird nur ein Personenwagen mitgeführt.

Dampfspektakel Trier: Dag 3

Op maandag, de 'rustdag', reed er alleen op het traject Trier - Saarbrücken stoom. Het rondje om Trier reed daarnaast ook met stoom. Omdat het 's maandags de enige dag was dat het rondje om Trier reed moest deze ook op de foto. Om het inpasbaar te krijgen in de planning werd de rit opgewacht op het grauwe, vervallen station van Karthaus. Hoewel de rit met de 78 468 voorop zou rijden was dit niet het geval, zo wist een tipgever ons te vertellen. Enerzijds teleurstellend, aangezien we deze locatie gekozen hadden wegens de stoomloc voorop, anderzijds ook leuk, want de dieselloc die dus in eerste instantie achterop hing was nog niet vereeuwigd. Aangezien de 78 468 al meermaals was gefotografeerd tijdens het evenement vond ik dit niet zo erg. Waarschijnlijk was de teleurstelling bij de groep Duitsers aan de overkant aanwezig, blije gezichten waren namelijk niet te herkennen.

 

Zoals gezegd liep dus de dieselloc voorop. Dit was de NeSA 211 041. Hoewel deze volgens planning alleen deze dag zou rijden was dit niet het geval: 's zaterdags verving het de 52 1360.

 

NeSA 211 041 komt met de Umbaudrieassers en de ETL 78 468 met een flinke vaart door het station van Karthaus.

 

NeSA 211 041 with a Sonderzug at Karthaus. The train is making a tour around the city of Trier. Instead of in front of the train, ETL's 78 468 was on the back of the train.

 

NeSA 211 041 mit Umbaudreiachser und 78 468 am Zugschluss am Bahnhof Karthaus. Die 78 468 sollte eigentlich den Zug bespannen.

 

Karthaus, 2018-04-30

Beim Trödler hab ich letze Woche (eigentlich auf der Suche nach Häkelnadeln) für 1,50 € eine Riesentüte Garne erworben...

 

Last week, (looking for old crochet-hooks) I bought a huge bag of yarn at the junk-shop. I payed 1,50 € for it...

Dies ist einer von vielen Drachen in den Straßen von Worms, da dies die Siegfried-Stadt ist, sollte es ja eigentlich der furchterregende Drache Fafnir sein, den Siegfried erschlug. Aber dieser Drache schaut so harmlos und freundlich drein, dass ich denke, dies ist eher der Halbdrache Nepomuk, der nicht in die Stadt der Drachen darf.

 

This is one of many dragons in the streets of Worms, also known as the city of Siegfried. So this is probably the dangerous dragon Fafnir, whom Siegfried slew. But this dragon is looking so nice and friendly, so I suppose, he is the half-breed Nepomok who is not allowed to enter the city of the real dragons.

Markgraf Ekkehard und sein älterer Bruder Hermann waren gemeinsam mit ihren Ehefrauen die Hauptstifter des Doms. Uta wird oft als schönste Frau des Mittelalters bezeichnet. Zu besonderer Bedeutung gelangte die Abbildung der Markgräfin gegen Ende des 19. Jahrhunderts. In der Zeit der aufkommenden Fotografie und der Publikation von illustrierten Führern zur deutschen Kunstgeschichte rückte die Figur der Uta in eine zentrale Position. Dabei übersah man häufig ihre Einordnung in den Kreis der 12 Stifter. und behandelte sie als Solitär. Nur sie wurde von den Stifterfiguren namentlich breiten Kreisen vertraut. Ihr Mythos vergrößerte sich auf diese Weise. Die erst später erfolgte Zuschreibung der Namen zu den Figuren ist jedoch umstritten, so auch in diesem Fall. Denn die Uta genannte Plastik trägt eine Krone, die nur Damen aus königlichem Hause vorbehalten war. Diese Krone könnte eigentlich nur ihrer Schwägerin Reglindis zukommen, einer polnischen Königstocher. Die lebensgroßen Stifterfiguren sind ein Meisterwerk des Naumburger Meisters, dessen Name nicht überliefert ist, geschaffen um die Mitte des 12. Jahrhunderts. Zu diesem Zeitpunkt waren die Stifter jedoch schon 200 Jahre tot. Es handelt sich also trotz aller individuellen Züge der Skulpturen nicht um reale Porträts der dargestellten Personen.

 

Margrave Ekkehard and his older brother Hermann, together with their wives, were the main donors of the cathedral. Uta is often called the most beautiful woman of the Middle Ages. The image of the margravine gained particular importance towards the end of the 19th century. In the era of emerging photography and the publication of illustrated guides to German art history, the figure of Uta moved to a central position. In the process, her inclusion in the circle of the 12 donors was often overlooked and she was treated as a solitaire. She was the only one of the founder figures whose name became familiar to wide circles. Her myth was enlarged in this way. However, the attribution of the names to the figures, which took place only later, is controversial, as in this case. For the sculpture called Uta wears a crown that was reserved only for ladies of royal house. This crown could actually only belong to her sister-in-law Reglindis, a Polish royal daughter. The life-size statues of the founders are a masterpiece by the Naumburg master, whose name has not been handed down, created around the middle of the 13th century. At that time, however, the founders had already been dead for 200 years. So despite all the individual features of the sculptures, they are not real portraits of the persons depicted.

 

Der heute evangelische Naumburger Dom St. Peter und Paul in Naumburg (Saale) ist die ehemalige Kathedrale des Bistums Naumburg und stammt größtenteils aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Er gehört zu den bedeutendsten Bauwerken der Spätromanik in Sachsen-Anhalt und ist seit 2018 UNESCO-Weltkulturerbe.

Der Naumburger Dom ist eine Doppelchoranlage – d. h. mit je einem Chor an beiden Schmalseiten. Der berühmte Westchor entstand in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts und ist mit dem West-Lettner und den Stifterfiguren aus der Werkstatt des Naumburger Meisters eines der wichtigsten Bauwerke der Frühgotik. Der Ostchor entstand um 1330, als die spätromanische Apsis durch ein hochgotisches, querrechteckiges Chorjoch ersetzt wurde. Auf den Strebepfeilern am Chorscheitel und südlich daneben wurden die seither mehrfach restaurierten bzw. erneuerten überlebensgroßen Figuren der Patrone des Domes aufgestellt. Von hohem künstlerischem Wert sind die Glasmalereien in den Fenstern, die zum Teil aus der Bauzeit des Chores stammen. Sie zeigen die klugen und törichten Jungfrauen, die Tugenden und Propheten, während die Passion, Marienszenen, Apostel und Propheten auf ebenfalls sehr qualitätsvollen Scheiben aus dem ersten Drittel des 15. Jahrhunderts dargestellt sind.

Eine Kuriosität ist die Darstellung zweier schachspielender Affen in einem Kapitell an der Nordwand des Ostchores Der Ost-Lettner ist das älteste erhaltene Beispiel eines Hallenlettners. Er wurde im Zuge des spätromanischen Domneubaus um 1230 errichtet. Im mittleren Joch der Lettnerhalle steht ein Altar aus dem 19. Jahrhundert, seitlich führen steile Treppen durch zwei kleine Pforten zum Chor hinauf. Das Bistum Naumburg wurde 1564 aufgelöst. Seither ist der Dom kein Bischofssitz mehr.

 

de.wikipedia.org/wiki/Naumburger_Dom

  

The Cathedral of SS Peter and Paul, nowadays a protestant church, is the former Cathedral of the Catholic Diocese of Naumburg and dates mainly from the first half of the 13th century. It counts among the most importante late Romanesquie building in Saxony-Anhalt and has been a UNESCO World Heritage Site since 2018.

Naumburg Cathedral has a twin choir layout, meaning that it has a choir at both ends of the nave. The famous West Choir was built in the second half of the 13th century, counting among the most important early Gothic buildings with the west rood screen and the founder statues created in the workshop of the Naumburg Master whose name is not known. The East Choir was built arouund 1330, when the late Romanesque apse was substituted by a high Gothic transverse rectangular choir vault. The greater-than-life sculptures of the Cathedral’s patrons were place on the inner side of the buttresses in the vertex of the choir and south of it. In the course of time they have been restored or substituted more than once. The stained glass paintings of the windows, some of which dating from the time when the choir was built are of immense artistic value. They show the wise and foolish virgins, the virtues and the prophets. The passion of Christ, marianic scenes, apostles and prophets can be seen in stained glass window panes from the first third of the 15th century. A capital at the east choir’s north wall offers a very special curiositiy showing two chess playing monkeys. The east rood screen is the oldest preserved specimen of a hall rood screen. It was erected in the course of the construction of the new late Romanesque Cathedral around 1230. An altar from the 19th century stands in the centre vault of the hall rood screen. At the side, steep stairs lead up to the choir through two small gates. The bishopric of Naumburg was dissolved in 1564. Since then, the cathedral has no longer been a bishop's seat.

 

Translated from the German Wikipedia text.

   

"Timeless Marbles"

Ein Ort zu dem ich immer wieder gerne gehe sind die Devils Marbles. Die "Murmeln des Teufels" gehören mit Sicherheit neben dem Uluru und Kata Tjuta zu den bekanntesten Felsformationen Australiens.Eigentlich sind die Devils Marbles viel mehr als diese zwei Granitsteinen die man immer wieder auf Bilder von diesem Ort sieht - doch diese zwei Steine haben es schon in sich. Auch ich bin von diesen sehr angetan und habe sie schon des öfteren fotografiert. Die Devils Marbels im letzten Sonnenlicht des Tages. Es fasziniert mich immer wieder wie inteniv diese Farben im Outback sind und noch intensiver werden bei Sonnenuntergang.

A place I always love to visit are the Devils Marbles. Karlu Karlu as they are known by the local Warumungu Aboriginals, are sure amongst the most famous rocks in Australia, right up there with Uluru and Kata Tjuta. Actually there is a lot more to the Devils Marbles than just the two rocks you see in every picture - but of course this two rocks are very impressive. Every time I'm in the outback again I am so fascinated by the intense colors...and at sunset or sunrise it is even more intense. The most famous rocks of Devils Marbles Conservation Reserve at sunset.

Shot for this week's Pretty Pink Tuesday theme (pink FACES)

 

This actually is a huge fluffy flamingo pen I use at work *lol* Not very creative today... I am so busy at the moment but I just cannot miss a PPT ;-)

 

Happy Pretty Pink Tuesday!!!

 

(-: Please no huge glittering group awards and invitations :-)

All my pictures are copyright protected. Please do not use without my written permission!

Als full time vader en echtgenoot sta ik, op de incidentele hoofdlijnritten van de SSN of VSM en de evenementen na, bijna niet meer langs het spoor. Wat ik aan NS (of andere maatschappijen) materieel fotografeer is vaak bijvangst van stoom of museummaterieel waar ik voor op uit was getrokken. Gelukkig komt het nog wel een enkele keer voor dat ik even tijd heb, maar dat is helaas maar sporadisch. Dit keer waren mijn zoon en ik naar Amsterdam Cs gegaan, om daar de NS 1700-en te fotograferen voordat deze in december uit dienst gingen. En natuurlijk ook ander materieel op de foto gezet.

 

As a full-time father and husband, I hardly ever stand by the track anymore, except for the occasional main line trips of the SSN or VSM and the events. The NS (or other companies) rolling stock I photograph is often by-catch of steam or museum rolling stock that I had gone out to see. Fortunately, it still happens every now and then that I have some time, but unfortunately that is only sporadic. This time my son and I went to Amsterdam Central Station to photograph the NS 1700s before they were taken out of service in December. And of course we also photographed other rolling stock.

 

Als Vollzeitvater und Ehemann stehe ich, abgesehen von gelegentlichen Hauptstreckenfahrten der SSN oder VSM und den Veranstaltungen, kaum noch an den Gleisen. Die von mir fotografierten Fahrzeuge der NS (oder anderer Unternehmen) sind häufig Beifang von Dampf- oder Museumsfahrzeugen, die ich eigentlich sammeln wollte. Zum Glück habe ich ab und zu noch etwas Zeit, aber leider nur sporadisch. Dieses Mal fuhren mein Sohn und ich zum Hauptbahnhof Amsterdam, um die NS 1700 zu fotografieren, bevor sie im Dezember außer Betrieb genommen wurden. Und natürlich wurde auch anderes Equipment fotografiert.

 

Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet.

 

2015 © by itsmagic2009

(for English scroll down)

 

Vernissage der ersten gemeinsamen Ausstellung von Ali Görmez (50 FACES & MORE) und Wolfgang Brückner (STRUKTUR-

FORSCHER) im Waldorf Astoria Berlin (19. Etage) - 27. März 2015

 

* Ali Görmez *

Ob im Fahrstuhl, auf der Straße, im Büro oder auf Veranstaltungen. Gesichter sind allerorts. Überall treffen wir auf sie und beginnen sie in unterschiedliche Situationen einzuordnen, Mimiken zu deuten und zu verstehen. In Gesichtern finden wir unser Verständnis, unsere Zugehörigkeit, unsere Abneigungen und eigene Tiefen.

 

Auch Pop Art Künstler Ali Görmez liebt Gesichter. Dabei geht es nicht um das Einschätzen und Zuordnen von Schönheit. Denn der Künstler weiß, dass sich Gesichter schnell verstellen können, um sich unverwundbar, stark oder kompetent zu zeigen. Er weiß auch, dass das, was vielleicht im ersten Moment gelingen mag, auf den zweiten verblasst.

 

Für Ali Görmez sind Gesichter Geschichten und Emotionen. Emotionen, in die er eintauchen möchte. Dabei sucht der Künstler die Tür, um hinter die Fassade blicken zu können, um die Geschichte und das Erlebte zu lesen und den Umgang mit diesem zu verstehen.

 

* Wolfgang Brückner *

Ausgangspunkt für das Projekt STRUKTURFORSCHER war u.a. die Beobachtung, dass die Identität und Besonderheiten der Lage von Gebäuden und Wohnanlagen meist in den Innenräumen schlagartig verschwindet. Selbst große prunkvolle Bauwerke verlieren in ihren Innenräumen schnell an Ausstrahlung. Und wenn Kunst Teil der Inneneinrichtung ist, hat sie selten einen logischen Zusammenhang mit den Gebäuden und der Umgebung. Wolfgang Brückners Bilder schaffen einerseits eine Identifikation und „Verbrüderung“ mit dem jeweiligen Gebäude, anderseits auch „Traum-Fenster“ in die nähere Umgebung, die eigentlich das zeigen, was z. B. hinter den Mauern zu sehen wäre, wenn der Architekt ein Fenster in eine erweiterte Wahrnehmung hätte bauen können.

 

ali-goermez.com/startseite/

www.strukturforscher.com/

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Opening NEUE HORIZONTE I - Waldorf Astoria, Berlin 2015

 

Opening of the first joint exhibition by Ali Görmez (50 FACES & MORE) and Wolfgang Brückner (STRUKTURFORSCHER) at Waldorf Astoria Berlin (19th floor) - March 27, 2015

 

* Ali Görmez *

Whether in the elevator, on the street, in the office or at events. Faces are everywhere. We encounter them everywhere and begin to categorize them in different situations, to interpret and understand facial expressions. In faces we find our understanding, our affiliation, our dislikes and our own depths.

 

Pop artist Ali Görmez also loves faces. But it is not about assessing and classifying beauty. The artist knows that faces can quickly disguise themselves in order to appear invulnerable, strong or competent. He also knows that what may be successful at first glance fades the second time around.

 

For Ali Görmez, faces are stories and emotions. Emotions that he wants to immerse himself in. In doing so, the artist seeks the door to be able to look behind the façade, to read the story and the experience and to understand how to deal with it.

 

* Wolfgang Brückner *

One of the starting points for the STRUKTURFORSCHER project was the observation that the identity and special features of the location of buildings and residential complexes usually disappear abruptly in the interiors. Even large, magnificent buildings quickly lose their charisma in their interiors.And when art is part of the interior design, it rarely has a logical connection with the buildings and their surroundings.Wolfgang Brückner's pictures create an identification and "fraternization" with the respective building on the one hand, but also "dream windows" into the immediate surroundings on the other, which actually show what could be seen behind the walls, for example, if the architect had been able to build a window into an expanded perception.

 

ali-goermez.com/home/

www.strukturforscher.com/

Das Foto habe ich eigentlich Anfang Januar gemacht. Damals hätte ich nicht gedacht, dass wir irgendwann alle zu Hause bleiben müssen.

 

この写真を1月初めに撮った時、まさか私たちが近いうちに家にいなければならないことになろうとは思っていなかった。

Letzte Woche hatte man ja das Gefühl, wir hätten bereits Hochsommer. Nach einem Besuch in der sehr empfehlenswerten Volksdorfer Eisdiele habe ich meiner Begleitung noch das Museumsdorf gezeigt - und mir eigentlich auch, denn es ist 5 Jahre her, dass ich zuletzt da gewesen bin. Ziegen hatten sie aber schon immer: Das war jedesmal toll, wenn mein Opa mit mir zum Ziegen streicheln hierher gegangen ist und später durfte ich sogar mit dem Tretroller alleine hinfahren. :-)

 

Last week we had a real summer feeling here in Hamburg. After a visit in the great ice cafe in Volksdorf I show my friend the old village and agriculture open air museum, were I was many times before.

As a little child, the goats were still there: My grandpa visit them with me for stroking: An awesome event for me every time and later, he allows me to go allone with the children scooter to visit the goats. :-)

The Munttoren (Dutch pronunciation: [ˈmʏnˌtoːrə(n)]; "Mint Tower") or Munt ([mʏnt]) is a tower in Amsterdam, Netherlands. It stands on the busy Muntplein square, where the Amstel river and the Singel canal meet, near the flower market and the eastern end of the Kalverstraat shopping street.

 

History

 

The tower was originally part of the Regulierspoort, one of the main gates in Amsterdam's medieval city wall. The gate, built in the years 1480, consisted of two towers and a guard house.

 

After the gate went up in flames in a 1618 fire, only the guard house and part of the western tower remained standing. The tower was then rebuilt in Amsterdam Renaissance style in 1620, with an eight-sided top half and elegant open spire designed by Hendrick de Keyser, featuring a clockwork with four clockfaces and a carillon of bells.

 

The name of the tower refers to the fact that the guard house on the side of it was used to mint coins in the 17th century. In the Rampjaar ("year of disaster") of 1672, when both England and France declared war on the Dutch Republic and French troops occupied much of the country, silver and gold could no longer be safely transported to Dordrecht and Enkhuizen (where coins were normally minted), so the guard house of the Munttoren was temporarily used to mint coin.

 

The present guard house is not the original medieval structure but a 19th-century fantasy. The original guard house, which had survived the fire of 1618 relatively unscathed, was replaced with a new building during 1885–1887 in Neo-Renaissance style. The architect was Willem Springer. An underpass between the tower and the building was made during the 1938-1939 renovation.

 

The Munttoren received new extra foundations to prevent it from sagging during construction of the Noord/Zuidlijn, the new metro line. The city has allocated 1.9 million euros for this purpose, according to a May 17, 2006 report in the newspaper Het Parool.

 

Carillon

 

The carillon was made in 1668 by Pieter Hemony, who added new bells to the instrument that he and his brother François had made earlier for the tower of the Amsterdam stock exchange in 1651. He also made a bronze drum for automatic music to announce the strike of the hour and half hour bell. It also chimes on the quarter with a short melody. The old drum is still functional. In 1873, the original baton keyboard was removed from the carillon, in favor of changes to the clockwork mechanism. Since that year the Munt clock also had a minute arm. In 1960 when the carillon was restored by Petit & Fritsen from Aarle Rixtel, a baton keyboard as a manual playing system was re-installed. Some of the original smaller Hemony bells have been damaged over the years by pollution from the traffic round the tower and have been replaced by new bells in 1959 and 1993. The original smaller Hemony bells are now on display in the Amsterdam Museum. The current carillon consists of 38 bells (2 more than the original carillon had). Only 13 original Hemony bells remained. A mechanism causes the bells to chime every quarter of an hour. Twice a year the pins on the drum are changed by the city carillonneur. Weekly on Saturdays, between 2 and 3 p.m., Gideon Bodden, the Amsterdam city carillonneur gives a live concert on the bells.

 

Trivia

 

Just after the renovation around 1961, cinema organist played weekly on the Munt bells and even made a recording of the bells together with the City Theater orchestra directed by Lex van Weren. This EP, titled It's in the air, was released by Phillips Records.

 

Scale models of the tower are exhibited at Madurodam in The Hague and at Mini-Europe in Brussels.

 

(Wikipedia)

 

Die Munttoren oder de Munt (Münzturm) ist ein Turm im Zentrum von Amsterdam. Dieser ist ein Teil des ehemaligen Stadttores Regulierspoort, das wie die Sint Antoniespoort zur ehemaligen Stadtmauer gehörte. Es gab ursprünglich zwei Türme und ein Wachhaus, die zwischen 1480 und 1487 gebaut worden waren. 1618 brannten beide Türme ab, danach baute man nur den westlichen Turm wieder auf. Der Turmstumpf erhielt 1619–1620 einen achteckigen Aufbau mit einer offenen Turmhaube, nach einem Entwurf von Hendrick de Keyser, vier Ziffernblätter und ein Glockenspiel.

 

Geschichte

 

Das Glockenspiel wurde um 1650 von den Gebrüdern Hemony gegossen. 1873 wurden die Glocken als Alteisen verkauft, sie sind heute im Amsterdam Museum zu besichtigen. Zurzeit besteht das Glockenspiel aus 38 Glocken, elf mehr als ursprünglich. Jede Viertelstunde betätigt ein mechanisches Spielwerk die Glocken, und zur halben und vollen Stunde schlagen die Glocken die Uhrzeit. Jeden Samstag von 14 bis 15 Uhr gibt Stadtglockenspieler Gideon Bodden ein Konzert.

 

Der Name des Turms verweist darauf, dass im 17. Jahrhundert hier Münzen geschlagen wurden. Der Turm bekam im niederländischen Schicksalsjahr (Rampjaar) 1672 seinen heutigen Namen, als Amsterdam ein zeitliches Recht zum Münzschlagen bekam.

 

Zu jener Zeit waren große Teile der Niederlande von Frankreich besetzt, und es war nicht möglich, Gold und Silber zu den Münzen in Dordrecht und Enkhuizen zu transportieren. Die Münzen wurden im Wachhaus geprägt.

 

Das Wachhaus, das den Brand von 1618 überstanden hatte, wurde im 19. Jahrhundert abgerissen und durch das heutige Gebäude ersetzt. Es wurde im Neorenaissance-Stil gebaut. Bei einem Umbau während der Jahre 1938 und 1939 wurde im Erdgeschoss ein Durchgang angelegt.

 

Der Turm steht auf dem Muntplein, einer verkehrsreichen Kreuzung am Anfang der Kalverstraat und des Rokin und am Ende des Blumenmarktes (Bloemenmarkt) am Singel. Der Muntplein ist eigentlich eine breite Brücke, dort wo der Singel in die Amstel mündet. Es ist die breiteste Brücke in der Amsterdamer Innenstadt und die Nummer eins im Amsterdamer Brückenverzeichnis.

 

Wegen des Baus der neuen Nord-Süd-Linie der U-Bahn müssen die Fundamente des Turms verstärkt werden, da sonst die Gefahr besteht, dass er absackt.

 

(Wikipedia)

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classic sports carsmotorcycles sports events ★ Mille Miglia | Ennstal-Classic ★ motorsports ★ Oldtimer GP ☆ IOM ★ fine art

 

If a photographer can’t feel what he is looking at, then he is never going to get others to feel anything when they look at his pictures.

 

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Leggenda e passione - Ferrari 250 GT

Rot ist die charakteristische Farbe von Ferrari, aber die seltene gelbe Lackierung unterstreicht nochmals den Reiz dieser Ikone. Die 61er-Modelle unterschieden sich optisch teilweise von ihren Vorgängern, etwa durch einen anderen Tankstuzten und einen grösseren Frontgrill; selbstverständlich gab es noch weitere Details, doch würde nun zu sehr ins Detail führen, zumal selten zwei Fahrzeuge genau gleich waren. Auch das Chassis wurde kaum überarbeitet, es wurde nach den Erfahrungen in den Rennen an einigen Stellen verstärkt und konnte an anderen etwas erleichtert werden. Wichtiger waren sowieso die Verbesserungen am Motor, der nun als Tipo 168 sowie, in seiner etwas potenteren Variante, als Tipo 168 Comp./61 bezeichnet wurde. Der Motorblock bestand aus Silumin und wurde auch sonst massiv überarbeitet, so dass nun 280 PS und mehr möglich wurden. Die Comp./61-Maschinen schafften auch 300 PS – und waren reinrassige Rennmaschinen, die bei etwa 5500/min noch einmal kräftig zulegten – und deshalb eigentlich nur von Profis gezähmt werden konnten.

[ radical-mag.com/2018/12/09/ferrari-250-gt-swb-berlinetta/ ]

 

1961 Ferrari 250 GT SWB Competizione Ennstal-Classic (c) Bernard Egger :: rumoto images 2153 cc

Man was waren das für zwei Wochen - viel mehr Arbeit geht nicht. Aber es sind auch Dinge zum Abschluss gekommen. Man kann also zufrieden sein und sich mit einem einem kleinen Foto-Blogpost belohnen. Noch reißt die Berlin-Serie von meinem "Urban & Architecture" Workshop bei Ronny Behnert nicht ab. Ich habe immer noch einige Bilder auf der Platte, die entwickelt werden wollen. Dieses hier ist schon letzte Woche fertig geworden. Ich wollte es eigentlich schon viel früher raushauen, aber ich bin einfach nicht dazu gekommen. Aber jetzt: Freitag Abend, das erste Zirndorfer Kellerbier ist kalt (und auch schon offen) und ich habe endlich Zeit: "Molecule Man" von Jonathan Borofsky war bei dem Workshop (man, ich glaube, es ist schon wieder vier Wochen her) unsere vorletzte Station. Ich bin 'mal ganz ehrlich, ich habe mich hier sehr stark an dem Foto von Ronny orientiert - und das will ich hier auch gar nicht verheimlichen. Aber man will ja auch mal wissen, ob man es auch ungefähr so gut hinkriegt wie die großen Meister ;-)

 

Im Übrigen: Ihr dürft mal raten, was der Killer bei der Bearbeitung war!

 

Also: Ich hoffe, ihr habt Spaß an dem Foto. Ich hoffe, ihr habt Spaß heute Abend. Ich hoffe, ihr habt ein schönes Wochenende.

 

Für die Nerds unter euch, hier noch die technischen Daten:

331 Sekunden bei 17mm, ISO 100 und f/11

 

PS: Wie immer, wenn ihr mehr sehen wollt, einfach bei www.schmaidt.de vorbeischauen.

 

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Wow - crazy two weeks. More work does not seem to be possible. But some things also get to an end. Thus, I allow myself to be satisfied and reward myself with a tiny photo blogpost. My Berlin series of my "Urban & Architecture" workshop with Ronny Behnert is not yet finished. There are still some images on my hard drive that wait for being processed. This image was already finished last week but I didn't managed it to publish it earlier. But now: the first beer is cold (and open) and now I have the time: "Molecule Man" by Jonathan Borofsky was the penultimate station at the workshop in Berlin (oh man - it's really four weeks ago I think). To be honest: I was strongly influenced by the version of the image by Ronny. But sometimes, you just want to know if can get it done like the great masters ;-)

 

By the way: Guess what was the killer in the postprocessing stage?

 

I hope, you enjoy the photo. I hope, you enjoy your friday evening. Have a nice weekend!

 

For the nerds ;-) the technical data:

331 seconds at 17mm, ISO 100 and f/11

 

PS: If you're interested in some more of my stuff, just visit www.schmaidt.de.

eigentlich sollte jeder Tag ein Muttertag sein !!! - actually, every day should be a Mother's Day !!!

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