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"Die Schule ist aus; schon die Kinder lernen in Siam lesen und schreiben. Trotz der Hochschulen in Bangkok erhalten viele junge Siamesen Stipendien, um in Europa oder Amerika studieren zu können."
–Wunderland Siam, text by Rudolf Wening and A.F. Somm, photos by Michael Wolgensinger
[Google translation]
"School's out, even the children learn to read and write in Siam. Despite the universities in Bangkok many young Siamese get scholarships to study in Europe or America can."
Orgel der evangelischen Bergkirche in Wiesbaden
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Lobet Gott im Heiligtum
Das zweiundzwanzigste erbauliche Lied
1.) Lobet Gott im Heiligtum,
Preiset seine Taten,
Lasset ja des Schöpfers Ruhm
Trefflich wohl geraten.
Lobet ihn mit Saitenspiel
Und mit hellen Pfeifen.
Ei, man kann jetzt nicht zu viel
In die Orgeln greifen.
2.) Wenn die süße Laute klingt,
Wenn die Harf' erschallet,
Wenn der Kapelliste singt,
Wenn die Pauke knallet,
Wenn der Geiger lieblich streicht,
Wenn Posaunen prangen,
Denn wird fast ein Fels erweicht,
Seel' und Herz gefangen.
3.) Aber, o der Eitelkeit,
Die dies arme Leben
Gleichwohl nur so kurze Zeit
Kläglich hat umgeben!
Ist das Lied gleich noch so gut,
Läuft's doch bald zum Ende.
Auch was sonst der Künstler tut,
Fliegt davon behende.
4.) Aber dort in Zions Stadt (a)
Soll es anders klingen,
Da man nimmer müd' und satt
Werden kann vom singen,
Wo der Auserwählten Schar
Stündlich neue Lieder
Dichten wird, auch immerdar
Springen hin und wieder.
5.) Kinder werden den Diskant
Freudig lassen schallen,
Und was sonst der Alt genannt,
Solches wird gefallen
Jünglingen und Jungfräulein.
Männer sollen fassen
Den Tenor, den Bass gar rein
Nur den Alten lassen.
6.) Niemand wird da lass (b) noch matt,
Unsern Gott zu preisen.
Man erdenkt in Zions Stadt
Täglich neue Weisen.
Einer mahnt den andern an:
Lasst uns Gott lobsingen
Und nur dem, der alles kann,
Freudenopfer bringen.
7.) Jauchzet, jauchzet, alle Welt,
Lobt Gott, alle Heiden!
Ehr' und Dank werd' ihm bestellt,
Dienet ihm mit Freuden!
Harfen, Pauken, Psalterspiel,
Flöten, Lauten, Geigen
Und der Instrumenten viel
Sollen nimmer schweigen.
8.) Sing, o Welt, nach deinem Wahn
Nur von solchen Sachen,
Welch ein tapfrer Held getan:
Ich will's anders machen.
Kräftig will ich meinen Geist
Durch ein Lied ergötzen,
Das man hoch erbaulich heißt,
Das für Gold zu schätzen.
9.) Liebster Jesu, lass mich doch
Deine Freude schmecken!
Ach, zerbrich mein Unglücksjoch,
Lass dein Blut bedecken
Meine Schuld und Missetat,
Lass mich dich erheben,
Wo dein Lob kein' Endschaft hat,
Dort im Freudenleben!
(a) das himmlische Jerusalem
(b) nachlässig
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Text: Johann Rist
Melodie: Christus, der uns selig macht
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gefunden in:
A. Fischer / W. Tümpel:
Das deutsche evangelische Kirchenlied des 17. Jahrhunderts,
Band 2, Hildesheim 1964.
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Der Text wurde von mir behutsam, soweit
es die Strophenform und der Endreim zu-
ließen, in heutiges Hochdeutsch übertragen
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Johann Rist (* 8. März 1607 in Ottensen (heute Stadtteil von Hamburg); † 31. August 1667 in Wedel (Holstein)) war ein deutscher Dichter, Kirchenlieddichter und evangelisch-lutherischer Prediger.
Rist war der Sohn des aus Nördlingen stammenden evangelischen Pastors in Ottensen Caspar Rist und seiner Ehefrau Margarethe Ringemuth. Nach erstem Unterricht durch den Vater besuchte Rist das Johanneum in Hamburg; später dann das Gymnasium in Bremen.
An der Universität Rinteln studierte Rist Theologie u.a. bei Johannes Gisenius und Josua Stegmann. Um 1626 wechselte er an die Universität Rostock. Nach dem Studium ging Rist nach Hamburg zu seinem Rostocker Kommilitonen Ernst Stapel. Mit diesem schrieb und publizierte er Theaterstücke und trat auch selbst als Darsteller auf.
1633 wurde Rist Hauslehrer beim Landschreiber Heinrich Sager in Heide. Im gleichen Jahr verlobte er sich mit Elisabeth Stapel, der Schwester des früh verstorbenen Freundes Ernst Stapel und des Pinneberger Amtmanns Franz Stapel. Durch Hilfe des letzteren wurde er im Frühjahr 1635 zum Pastor im damals dänischen Wedel an der Unterelbe nahe Hamburg berufen. Kurz nach seinem Amtsantritt heiratete Rist seine Verlobte. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor, von denen zwei früh verstarben.
Beim Einfall der Schweden unter General Lennart Torstensson im Torstenssonkrieg, während des Dreißigjährigen Krieges, verlor Rist durch Plünderungen seine wertvolle Bibliothek. Im Zweiten Nordischen Krieg verlor Rist 1658 noch einmal alles Hab und Gut und musste mit seiner Familie nach Hamburg flüchten. Nachdem 1662 seine Frau Elisabeth gestorben war, heiratete Rist zwei Jahre später Anna Hagedorn, geb. Badenhop, die Witwe seines 1660 verstorbenen Freundes Johann Philipp Hagedorn; sie starb 1680.
Ab 1663 veröffentlichte Rist in lockerer Folge sechs Monatsgespräche, Dialoge über jeweils ein spezielles Thema: Januar – die Tinte; Februar – das Landleben, März – der Stein der Weisen, April – die Malerei, Mai – Lese- und Schreibkunst, Juni – die Todesbetrachtung. Nach Rists Tod wurden die restlichen sechs Monatsgespräche durch Erasmus Finx ergänzt. Johann Rist starb hochgeachtet am 31. August 1667 im Alter von 60 Jahren in Wedel.
Johann Rist gilt neben Paul Gerhardt als der bedeutendste protestantische geistliche Dichter des 17. Jahrhunderts.
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Johann von Rist (1607-1667) was a German poet and dramatist best known for the hymns he wrote.
He was born at Ottensen in Holstein (today Hamburg) on 8 March 1607; the son of the Lutheran pastor of that place, Caspar Rist. He received his early training at the Johanneum in Hamburg and the Gymnasium Illustre in Bremen; he then studied theology at the University of Rinteln. Under the influence of Josua Stegman there, his interest in hymn writing began. On leaving Rinteln, he tutored the sons of a Hamburg merchant, accompanying them to the University of Rostock, where he himself studied Hebrew, mathematics, and medicine. During his time at Rostock, the Thirty Years War almost emptied the University, and Rist himself lay there for several weeks, suffering from pestilence.
In 1633 he became tutor in the house of Landschreiber Heinrich Sager at Heide, in Holstein. Two years later (1635) he was appointed pastor of the village of Wedel on the Elbe. The same year he married Elisabeth Stapel, sister of Franz Stapel, bailiff of nearby Pinneberg. They had 5 children, of whom 2 died early; Elisabeth died 1662. In 1664 he married Anna Hagedorn, born Badenhop, widow of his friend Phillipp Hagedorn. He died in Wedel on 31 August 1667
Rist first made his name known to the literary world by a drama, Perseus (1634), which he wrote while at Heide, and in the next succeeding years he produced a number of dramatic works of which the allegory Das friedewünschende Teutschland (1647) and Das friedejauchzende Teutschland (1653) (new ed. of both by H. M. Schletterer, 1864) are the most interesting. Rist soon became the central figure in a school of minor poets. The emperor Ferdinand III crowned him laureate in 1644, ennobled him in 1653, and invested him with the dignity of a Count Palatine, an honor which enabled him to crown, and to gain numerous poets for the Elbschwanen order ("Elbe Swan Order"), a literary and poetical society which he founded in 1660. He had already, in 1645, been admitted, under the name Daphnis aus Cimbrien, to the literary order of Pegnitz, and in 1647 he became, as Der Rüstige, a member of the Fruchtbringende Gesellschaft ("Fruitbearing Society").
Bei Containerzügen sind die ersten Waggons ja gerne mal unbeladen, was auf einem Bild nicht so unbedingt von Vorteil ist.
140 824 der Eisenbahngesellschaft Potsdam (EGP) hatte einen langen Containerzug am Haken, als sie am frühen Abend des 2. Juni durch den Bremer Hauptbahnhof rollte.
Die ersten Wagen waren allerdings mit Traktoren beladen, was durchaus interessant wirkte.
Eine nette Abwechslung im Containereinerlei war es allemal.
Holzsteg, der über den Wassergraben zum Schloss führt
Spantekow, Amt Anklam-Land, Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern
Die Festung Spantekow gilt als älteste und bedeutendste Renaissance-Burganlage Norddeutschlands.
Die alte Burg Spantekow, das slawische "castrum Spantekow" (= Burg des Svantek), gehört seit 1258 zum Besitz der Familie von Schwerin und gilt damit als einer der Ursitze der Familie.
Von 1558 bis 1567 lassen Ulrich von Schwerin und seine Frau Anna von Arnim das Renaissance-Schloss nach alten Plänen neu aufbauen und die Burg als Niederungsfestung erweitern.
Unter Leitung des Wallbaumeisters Jost Spangenberg entsteht eine neue Anlage mit wassergefülltem Wallgraben auf einem künstlich angelegten Hügel.
Nach dem Tod von Virigenz von Schwerin 1634 kommt die Burg in den Besitz seines Schwagers, des schwedischen Grafen Erich Stenbock (1612–1659).
Während des Schwedisch-Brandenburgischen Krieges wird Spantekow 1677 von brandenburgischen Truppen erobert, und Kurfürst Friedrich Wilhelm I. von Brandenburg lässt die Festung schleifen und Bastionen, Türme und Hauptgebäude sprengen.
Stattdessen entstehen Wohn- und Wirtschaftsgebäude im Stil der Renaissance, und Spantekow wird fortan als Herrensitz genutzt.
1715 wird Graf von Steenbock von König Friedrich Wilhelm I. enteignet, und Spantekow wird 1720 preußische Domäne.
1833 kommen Gut und Festung Spantekow wieder in Besitz der Familie von Schwerin.
In den Jahren 1899-1901 und 1908 wird das Schloss modernisiert und umgebaut.
1945 wird die Familie von Schwerin im Zuge der Bodenreform enteignet, im Schloss wird ein Altenheim eingerichtet.
Nach 1989 kommt die Festung zunächst unter Verwaltung der Treuhand, das Altersheim wird geschlossen, und das Schloss steht leer bis 1999 Kaspar Freiherr von Harnier, der Enkel des letzten Schlossbesitzers, die Festung zurückkauft.
Das Schloss, Wirtschaftsgebäude, Festungswälle, das Torhaus, Bastionen, Kasematten und Reste der Ringburg sind erhalten und können teilweise besichtigt werden.
I bought this doll exactly as you see her, dressed in this Mattel Dior Inspired fashion. I have always wanted this fashion but finding it at a reasonable price was hard. After selling Spa Girl, because I already have her, the fashion was very affordable.
Thanks to Lesley for her fish tank, counting and dropping skills today. Think we have a couple of good ones ! :-)
The one quibble I have is that the bare arms come with gloved hands, same as the jacketed ones. It would have been better if they had been 'un-gloved' (and removable) so that there were more posing possibilities.
Halime (DERYA ALABORA) möchte ihre Tochter davon überzeugen, zurück zu ihrem Ehemann (UFUK BAYRAKTAR) zu gehen (Fotograf: Christian Hüning).
Offizielle Website zum Film www.diefremde.de
Heuer im Angebot der PLUS in der „Langen Nacht der Museen“ am 4. Oktober 2014: die Hauptbibliothek in der Hofstallgasse, die Fakultätsbibliothek der Rechtswissenschaft, die Abgusssammlung der Klassischen Archäologie, das Salzburger Literaturarchiv und die Mineraliensammlung der Universität Salzburg.
Bilder(CC-BY): Hans-Christian Gruber
Die Spinne / Heft-Reihe
Originalausgabe: The Amazing Spider-Man #88
(The Arms of Doctor Octopus!)
art: John Romita, Jim Mooney
Williams Verlag (Hamburg / Deutschland; 1977)
ex libris MTP
Die Spinne / Heft-Reihe
Originalausgabe: The Amazing Spider-Man #60
(O bitter Victory!)
cover: John Romita
Williams Verlag (Hamburg / Deutschland; 1976)
ex libris MTP
en.wikipedia.org/wiki/Kingpin_(comics)
71 Neonazis demonstrierten am 03.02.2018 durch Weimar. Anlass war die Bombardierung der Stadt im Jahr 1945.
Die Redner der Neonazis kamen aus Sachsen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz. Die Teilnehmer aus Thüringen.
Auf der Abschlusskundgebung kündigte Michael Fischer an, bis 2025 Versammlungen angemeldet zu haben.
Zu Gegenprotesten hatte das "Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus" aufgerufen und konnte etwa 500 Menschen auf die Straße bringen.
In Weimar ist es üblich, dass das BGR mit der Polizei Katz und Maus spielt und regelmäßig wenigstens symbolische Sitzblockaden erringen kann - so auch heute.
Aus dem Gegenprotest formierten sich zwei Finger, welche fast zeitgleich die Polizeigitter angriffen. Währen ein Finger die Gitter aufbrechen konnte und so Einsatzkräfte band, konnten sieben Personen die Polizeiabsperrung überwinden und so für wenige Minuten und symbolisch die Neonaziroute besetzen. Von den Besetzern wurden die Personalien aufgenommen, anschließend konnten sie wieder an der Gegenkundgebung teilnehmen.
Die Polizei war mit Thüringer Einsatzkräften und als Unterstützung der Bundespolizei aus Pirna anwesend.
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