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Am 3.3.2020 war ich auf der Museumslok 243 002 mit dem Kranzug als "Bauz 1873" auf dem Weg von Wanne Eickel Hbf nach Eisenach. Ziel der Fuhre war das Werk Meiningen, wo der Notfall-Kran zur Hauptuntersuchung erwartet wurde. Am Einfahrsignal von Salzkotten gab es aufgrund einer Weichenstörung eine längere "Pause", die ich für ein Foto nutzte.

Fluginstruktionen für die Passagiere für den Notfall, wie das Flugzeug zu verlassen ist über die Frachtluke oder die Fronttür.

Pn 68140 Česká Třebová odj.sk - České Budějovice seř. n.

 

Der Vormittag des 20. Mai 2024 sollte einer der erfolgreichsten des Urlaubes werden. Zumindest was das Wechselstromnetz angeht. Haben wir die Tage vorher mehr oder weniger Glück mit den Wolken gehabt, sollte an diesem Tag fast alles funktionieren. Gestartet sind wir in unserem Hotelbunker mit einem ausgiebigen Frühstück. Die geschlossene Wolkendecke sollte im Zielgebiet erst nach 8 Uhr durchgezogen sein. Das passte wunderbar mit dem ersten Rychlik zusammen, der bei Doňov gegen 8:40 Uhr gen Osten fahren sollte. Nach dem Auschecken sind wir dann zielstrebig zum geteerten Feldweg gefahren, der ein ganzes Stück parallel zur Strecke führt. Dort angekommen bewaffnet wir uns mit der Ausrüstung und sind auf einem Grünstreifen die Strecke entlang zu Scheitelpunkt einer Steigung gelaufen. Dort war die Perspektive durchaus interessant und wurde für gut befunden. Von hinten rollte derweil der Regionaltriebwagen durch und konnte als Testschuss verhaftet werden. Etwa 15min später hornte es vor uns und ein Rauschen war zu vernehmen. Einen Augenblick später hatte sich die beige-rote CD 242 207-9 mit dem Rychlik die Steigung hochgekämpft und konnte erfolgreich eingetütet werden. Der Himmel war mehrheitlich blau und wir mussten uns gefühlt seit Tagen erstmal keine Gedanken bzgl. der Wolkensituation machen. Trotzdem machten wir uns dann erstmal ein paar Gedanken. Der Tagesablauf wurde geplant. Der nächste fotografierbare Rychlik sollte erst in 2std planmäßig vorbeischauen. Für den vorherigen Gegenzug stand das Licht nirgends passen und wir schrieben diesen ab. Aber wir positionierten uns schonmal für den nächsten Personenzug und als Zwischenbeschäftigung für die beiden Os in Form von Triebwagen. Wir hatten da eine Fotostelle mit einer Kurve, wo man notfalls in beide Richtungen etwas machen konnte, wenn auch Westfahrer ohne Frontlicht. Denn eigentlich hatten wir noch einen planmäßigen Güterzug auf dem Schirm wegen dem wir eigentlich an diese Strecke gefahren waren. Dazu trudelten gerade passend auch ein paar Informationen ein. An dieser Stelle möchte ich mich mal bei meinem Informanten bedanken! Leider war die anvisierte Übergabe, wie so oft, um einiges vor Plan unterwegs. Allerdings sollten da noch zwei Güterzüge unterwegs sein. Einer davon sollte gleich aus dem Licht auftauchen. Wir stellten uns dann trotzdem mal auf, obwohl kein Frontlicht vorhanden war. Etwa 5min später bimmelte der BÜ in einiger Entfernung los. Wir standen parat und hatten eine gute Sicht auf die Strecke. Als dann in einiger Entfernung der Güterzug auftauchte entfuhr mir nur ein: "Och neeee...!" Dies galt der Bespannung in Form der beiden Retro-Laminatka, die eine beachtliche Leine an Güterwagen in unsere Richtung zogen. Im Auslösepunkt angekommen habe ich trotzdem mal ein Bild gemacht. Es war nun schon die zweite Begegnung mit den beiden E-Loks. Zwei Tage zuvor rollte die beiden als Lokzug schon einmal, in einem sehr dunklen Moment, von hinten durchs Bild. Nach dem Kontrollblick aufs Kameradisplay kam mir die Idee, ob der Zug nicht woanders im Licht gefahren wäre bzw. wird. Nach kurzer Beratschlagung schied schonmal der Bereich an der zweigleisigen Hauptstrecke aus. Für den wieder eingleisigen Bereich vor Budweis fiel meinen Kumpel eine Fotostelle bei Hrdějovice ein. Da bis auf die RegioPanter nichts Weiteres zu erwarten war, sattelten wir die Hühner und wir fuhren einfach schonmal zügig Richtung Autobahn. Mein Beifahrer übernahm die Navigation und rechnete nebenbei auch noch etwas die Fahrtzeiten und unsere Ankunftszeit an der anvisierten Fotostelle aus. Auf der Autobahn ging es zügig vorwärts. Aber sobald wir wieder runterfuhren standen wir vor einer Baustellenampel an einer Kreuzung. Das Ganze dauerte gefühlt ewig. Aber irgendwann ging es dann weiter und wir kamen sogar noch vor der von Google berechneten Uhrzeit an. Ein Blick genügte um festzustellen, dass unser Beispielbild aus einem Baum entstanden war und die Strecke sonst ziemlich zugekrautet war. Plötzlich bimmelte der Bahnübergang los und drei blaue Laminatka mit einigen E-Wagen am Haken rollten an uns vorbei. Nun war klar, dass wir einige Minuten Vorsprung rausgefahren hatten, denn der anvisierte Güterzug konnte eigentlich noch nicht durch sein. Dann fiel meinem Kollegen auf, das weiter hinten, gegenüber vom Bahnsteig vom Haltepunkt, etwa drei Mastabstände frei sind und man vielleicht etwas erhöht stehen könnte. Also mal hingelaufen und für passend befunden. Ich habe mich dann auch gleich an die Grünpflege gemacht. Währenddessen lief mein Kumpel zum Auto zurück, parkte es um und brachte dann auch gleich unsere Tritte mit. Wir hatten diese etwas hektische Aktion gerade beendet und schauten wo wir uns an der Feldkante aufbauen konnten. Da bimmelte der BÜ erneut los. Keine Minute spätere rollten das Retro-Doppel auf uns zu. Die Verschlüsse klickten um die Wette. Die kleine Zugverfolgung war geglückt. Der entgegenfahrende Güterzug hat uns wohl die nötigen Minuten gebracht. Quasi im Blockabstand folgte dann der Rychlik aus Brno mit der 242 246-7 in der Najbrt-1-Lackierung. Diesen nahmen wir auch noch mit. Im Anschluss stürzten wir erstmal jeder eine halbe Flasche Wasser runter und fuhren dann zügig zurück nach Doňov. Wo dann zeitnah ein weiteres Bild gelang. Es gab ein unerwartetes Wiedersehen mit den drei Laminatkas, die zuerst an der obigen Fotostelle von hinten kamen. Das Bild dazu ist bereits in meinem Fotostream online bzw. HIER zu finden...

Wie so viele andere Berufe bei der Bahn ist auch der des Streckenläufers heute verschwunden. Seine Aufgabe war die Kontrolle des ihm übertragenen Streckenabschnitts auf Veränderungen und Beschädigungen am Gleis wie Schienenbrüche oder Spurveränderungen und die Einleitung der notwendigen Maßnahmen. Behebbare Mängel, wie locker gewordene Gleisbefestigungen, konnte der Streckenläufer mit dem mitgeführten Werkzeug selbst reparieren. Nicht sofort zu behebende Mängel wurden markiert, im Dienstbuch eingetragen und umgehend der zuständigen Bahnmeisterei gemeldet. In dringenden Fällen musste der Streckenläufer für eine Sperrung der Strecke sorgen und notfalls Züge anhalten. Zu seiner Ausrüstung gehörten Hammer, Schraubenschlüssel und anderes Werkzeug, Signalflagge, Signalhorn und Knallkapseln, um Züge anhalten zu können. Sehr wichtig war auch eine richtig zeigende Uhr und ein aktueller Fahrplan.

 

Daß dieser Beruf nicht ganz ungefährlich war, verdeutlicht das vorliegende Bild. Auf zweigleisigen Strecken hatte der Streckenläufer immer jenes Gleis zu begehen, auf dem ihm die Züge entgegenkommen. Südlich von Friedland (Han) sind die Gleisbögen allerdings so eng, daß er besser gänzlich aus dem Gefahrenbereich herausgetreten ist. Die 103 229-1 ist mit dem IC 177 "Hispania" Hamburg-Altona – Genéve unterwegs.

 

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 64)

Ein Bild als Symbol unserer Zeit?

 

Fast erscheint es, als würde die Welt im Chaos versinken: wie ein Nebel legt sich die Angst vor Viren, Klimawandel, Rechtsextremismus, Terrorismus, kriegslüsternen Despoten, und und und... über die Welt.

 

Im undurchsichtigen Nebel überfällt die Menschen Panik. Orientierungslos ergreifen sie die väterlich anmutende Hand jener, die Sicherheit versprechen. Allerdings um den Preis, von nun an bedingungslos an ihrer Hand zu gehen - notfalls nackt. Wer fragt, ob der Nebel nicht eine rational erklärbare Ursache hat macht sich verdächtig. Er selbt könnte doch den Nebel gelegt haben!!!

Nennt solche Leute Störenfried, oder besser Verschwörungstheoretiker, Klimawandelleugner, Impfgegner, Rassist, Umweltsau, Putinversteher, Antisemit, Gutmensch, 'sogenannter Friedensforscher' etc. !!!

 

Würden sie alle sprechen und v.a. aufeinander hören, könnten wir alle vielleicht zur altbekannten Erkenntnis kommen: Auf jeden Winternebel folgt auch im schroffen Gebirge ein Frühling! Leben und Liebe bestehen immer fort...

 

Doch zugleich ertönt es wieder: "I want You to panic!" - Oder wie es heute in einer großen deutschen Tageszeitung bezüglich des Coronavirus stand: "Zwar wird Panik als Reaktion schlecht geredet – doch sie wird geradezu zur Bürgerpflicht."

 

Ich hingegen hoffe statt auf Panik als Bürgerpflicht viel mer auf Freiheit als MENSCHENRECHT- überall auf der Welt!

 

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Heute mal etwas ins Philosophische abgeglitten. aber angesichts des Bildes und der Nachrichtenlage musste es mal raus...

Der örtliche Hotelier Rudolf Sendig regte den Bau an und finanzierte ihn aus seinem persönlichen Vermögen. Der Aufzug wurde durch die Firma August Kühnscherf & Söhne hergestellt[2] und am Karsamstag 1905 eingeweiht.[3] Er fährt in einem 52,26 Meter[4] hohen, im Jugendstil gestalteten und bei der Firma Kelle & Hildebrandt in Großluga fabrizierten Stahlfachwerkturm nach oben, welcher am Boden einen Durchmesser von 5,20 Metern und in der Höhe des Ausstiegs einen solchen von 2,50 Metern hat. Dabei überwindet er einen Höhenunterschied von 47,76 Metern.[4] Am oberen Ausstieg befindet sich eine 1,25 Meter breite Aussichtsplattform. Diese ist durch eine 27,80 Meter lange Brücke mit der Spitze der Felswand verbunden.

 

Der Antrieb des Aufzugs erfolgte seit Beginn durch elektrischen Strom, bis 1921 mit Gleichstrom. Dieser wurde während der Sommermonate der Fahrleitung der elektrischen Kirnitzschtalbahn entnommen, im Winter und im Notfall erfolgte die Versorgung durch einen Akkumulator, der vorher aus dem Ortsnetz gespeist wurde.

 

Während des Ersten Weltkrieges war der Betrieb der Anlage eingestellt. 1921 wurde der Antrieb des Personenaufzugs auf Drehstrom umgestellt, für den Notbetrieb blieb eine Handkurbel. 1950 wurde eine Treibscheibenfördermaschine eingebaut. Im Jahr 1954 wurde die Anlage unter Denkmalschutz gestellt. 1961 wurden zwei zusätzliche Abspannseile und 1978 eine neue Steuerung angebracht. In den Jahren 1989/1990 wurde die Anlage renoviert.

Die kunstvoll angelegte (alte) B 145 mit ihrer Trassenführung in den Steilabfall des Sonnsteins, zwei Tunneln und drei Lawinenschutzbauten erfreut heutzutage eher den Wanderer oder Rad fahrenden Besucher dieser schönen Gegend.

Die alte Trasse könnte nur im äußersten Notfall auch als Umfahrung der neuen Salzkammergut-Bundesstraße dienen – doch wem das Verkehrsaufkommen hier bekannt ist, kann sich denken warum als Umfahrungsstrecke zumeist die erheblich längere Strecke via Großalm-Landesstraße und das Weißenbachtal gewählt wird.

 

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Nach zwei Tagen der kalendermäßig leider unvermeidlichen KoRauZwAbst = Konsumrauschzwangsabstinenz, war heute endlich wieder Gelegenheit für Mann [und notfalls auch für Frau], die Umsätze des Einzelhandels zu beflügeln.

So nahm ER denn am Nachmittag dieses Dienstages nach Pfingsten die Gelegenheit wahr, seinen Weg in die üppige Vielfalt der Sortimente zu gehen. Ja! Gehen!

Wer Einkaufen als ökologisch nachhaltiges Erlebnis zelebriert, der nimmt nicht das spritmüffelnde Bequemlichkeitsvehikel vor der eigenen Haustür. Nein! ER geht!

Und schon gleich zu Beginn, wird ER nach weniger als drei Minuten mittelforschen Vorwärtsdrangs auf der anderen Seite der Hauptstraße belohnt, mit frühlingsschönen Sinneseindrücken floraler Art . . . [eigentlich könnte er danach, samt seiner leeren Einkaufstaschen, wieder umkehren].

May 22, 2018 #224Flat [bighugelabs.com/scout.php]

Rettungsdienst und Polizei im Einsatz auf einer Autobahn

Die Iljuschin Il-62 auf dem Flugplatz Stölln/Rhinow (Luftfahrzeugkennzeichen DDR-SEG; auch als Lady Agnes bezeichnet) ist ein Langstrecken-Verkehrsflugzeug der 1991 aufgelösten Fluggesellschaft Interflug, das am 23. Oktober 1989 auf der nur ca. 860 Meter langen Bahn des Flugplatzes Stölln/Rhinow in Stölln, Ortsteil der Gemeinde Gollenberg im Havelland, zu Ehren des Flugpioniers Otto Lilienthal erfolgreich gelandet wurde. Inzwischen ist das Flugzeug als geschütztes Baudenkmal unter der Objektnummer 09151009 in der Denkmalliste des Landes Brandenburg verzeichnet und weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich. Der bekannte Flugpionier Otto Lilienthal nutzte den Gollenberg, der namensgebend für die Gemeinde Gollenberg ist, seit 1894 als Ort für seine Erprobungsflüge. Stölln war auch der Ort, an dem sich im August 1896 bei einem Flug ein Unfall ereignete, an dessen Folgen Lilienthal einen Tag später verstarb. Sowohl Lilienthal als auch der Luftsport allgemein haben noch heute eine große Bedeutung für die Gemeinde Gollenberg. Seit 2013 bezeichnet sich die Gemeinde auch offiziell als Lilienthal-Gemeinde. Bereits seit 1969 wird Lilienthal dort mit einem Fest geehrt. Im Jahr 1988 besuchten Mitglieder der Führungsebene der Fluggesellschaft Interflug das Lilienthal-Fest. Dort entstand wohl die Idee, ein Verkehrsflugzeug zu Ehren Lilienthals nach Stölln zu überführen. Ausgewählt wurde ein außer Dienst gestelltes, vierstrahliges Langstrecken-Verkehrsflugzeug vom sowjetischen Typ Iljuschin Il-62, das in der Sowjetunion 1973 gebaut, anschließend in die DDR überführt wurde und seitdem im Dienst der Interflug stand. In Zusammenarbeit mit der Bürgermeisterin der damals eigenständigen Gemeinde Stölln Sybille Heling und dem Generaldirektor der Interflug, Klaus Henkes, gleichzeitig Vorsitzender des Lilienthal-Komitees der DDR, wurde mit den Vorbereitungen begonnen. Die Frage der Finanzierung stellte das Unternehmen indes anfangs in Frage, denn die Gemeinde sollte für die Treibstoffkosten der Überführung aufkommen sowie den Schrottwert des Flugzeugs bezahlen, was aber deren finanzielle Möglichkeiten überstiegen hätte. Am 8. August 1988 entschied die Interflug jedoch, diese Kosten zu übernehmen. Heling koordinierte die Maßnahmen vor Ort, wozu beispielsweise das Erreichen von Sondergenehmigungen und das Fällen einer Anzahl in der Einflugschneise stehender Bäume gehörte. Die Kosten dafür beliefen sich auf etwa 90.000 Mark. Bei der Umsetzung unterstützten auch lokale Betriebe durch Arbeits- und Geldleistungen. Dennoch gab es auch viel Kritik an den Plänen. Stark kritisiert wurde das Projekt zum Beispiel von einigen Betrieben sowie vom Bürgermeister der benachbarten Stadt Rhinow. Um die technische Umsetzung kümmerte sich der erfahrene Pilot Heinz-Dieter Kallbach, der seit 1961 bei der Interflug bzw. bei deren Vorläufer, der Deutschen Lufthansa in der DDR beschäftigt war, gemeinsam mit seinem Team, bestehend aus Co-Pilot Peter Bley, Bordingenieur Ulrich Müller und Navigator Rudolf Döge. Eine besondere Herausforderung ergab sich nicht nur durch den Umstand, dass das Flugzeug auf einer Landebahn mit einer Länge von nur rund 860 Meter statt der üblichen ca. 2500 Meter gelandet werden sollte. Die Bahn ist auch in Richtung Westen, der wegen der Hauptwindrichtung bevorzugten Landerichtung, etwas abschüssig. Am Ende der Landebahn querte eine schmale Straße, dahinter war ein Acker zum Ausrollen für den Notfall. Vor der Landebahn ist ein kleiner Hügel, der beim Anflug störte. Im Gegensatz zu regulären Verkehrsflughäfen, deren Landebahnen zumeist aus hartem Beton bestehen, war die Landebahn des Flugplatzes Stölln/Rhinow weitgehend unbefestigt und nur für Luftfahrzeuge bis 6 Tonnen Gewicht zugelassen. Im Vorfeld musste also durch zahlreiche Berechnungen ermittelt werden, welche Bremskräfte wirken müssen, um die Maschine rechtzeitig zum Stillstand zu bekommen. Problematisch war die vor der geplanten Landung wochenlang andauernde Trockenheit. Ein Sprengwagen musste vor einem Traktor mit Rüttelwalze, womit die Piste etwas verdichtet wurde, herfahren. Schon ein leichter Regen hätte die Landung vereitelt. Laut Berechnungen von Flugkapitän Kallbach würde die Stöllner Piste ein Flugzeuggewicht von maximal 75 Tonnen tragen. Deshalb wurde das Flugzeug durch den Ausbau nicht benötigter technischer Einrichtung um etwa acht Tonnen geleichtert. Dies betraf neben sämtlichen Passagiersitzen vor allem das Stützfahrwerk im Heck samt Getriebe und das ebenfalls im Heck befindliche Hilfstriebwerk. Beobachter sollten die Fahrwerke im Auge behalten und, falls sich beim Bremsen auf dem weichen Untergrund zu große Erdanhäufungen vor den Rädern aufwerfen, die Besatzung informieren, damit sie die Bremsen kurzzeitig löst. Letztlich wurde, da diese Maschine nicht mehr im Linienverkehr eingesetzt werden sollte, am 4. Oktober 1989 von der Hauptverwaltung für zivile Luftfahrt der DDR eine Ausnahmegenehmigung erteilt und so der Weg für die Landung geebnet. Zunächst wurde angestrebt, die Landung – für den Fall des Scheiterns – ohne Zuschauer durchzuführen. Angesichts des enormen Vorbereitungsaufwandes, der in der ländlichen Region nicht unbemerkt blieb, war dies schnell hinfällig. Das Flugzeug sollte nach der Landung in den Besitz der Gemeinde übergehen. Als erster Termin war der 10. Oktober vorgesehen. Das Wetter war aber für das Vorhaben dermaßen ungünstig, dass Feuerwehr, Sanitäter usw. gar nicht erst zum Flugplatz anrückten. Ein zweiter Versuch war für den 19. Oktober geplant. Die erhoffte Nebelauflösung traf jedoch nicht ein, die für den Überführungsflug nach Sichtflugregeln geforderten mindestens acht Kilometer Sicht fehlten, und die bereitstehenden Einsatzkräfte zogen unverrichteter Dinge ab.

Am 20. Oktober war wieder alles vorbereitet und das Wetter nahezu perfekt. Eine An-2, aus der die Landung der Il-62 gefilmt werden sollte, befand sich bereits in der Luft, als die Besatzung den Flug der in Berlin-Schönefeld gestarteten Il-62 wegen eines Defekts an der Schubumkehr abbrach und umkehrte. Die Schubumkehr war für die Landung auf einer dermaßen kurzen Piste unverzichtbar. Kallbach setzte für die Reparatur etwa eine Stunde an, danach wurde in Schönefeld erneut gestartet. Während des Fluges erhielt die Il-62-Besatzung allerdings die Meldung, dass inzwischen ein kräftiger Regenschauer in Stölln niedergegangen und die Landebahn aufgeweicht war. Damit war auch dieser Versuch gescheitert. Am 23. Oktober 1989 startete das Flugzeug zu seiner letzten, etwa 100 km kurzen Reise auf dem Flughafen Schönefeld. Nach zwei Probeüberflügen wurde das Flugzeug um 13:03 Uhr erfolgreich auf dem Flugplatz Stölln/Rhinow gelandet. Die Besatzung steuerte die Maschine mit minimaler Geschwindigkeit, knapp vor dem Strömungsabriss, auf die Piste zu. Die beiden inneren Triebwerke wurden deshalb bereits in der Luft abgeschaltet, um deren Restschub zu eliminieren, und die Schubumkehr, die von Einschalten bis zum Aufbau des vollen Gegenschubs etwa sechs bis acht Sekunden benötigte, deshalb bereits in 50 Metern Höhe aktiviert. In der Zivilluftfahrt wäre so ein Manöver strikt verboten. Nach dem ersten Aufsetzen auf dem störenden Hügel am Beginn der Piste hob die IL-62 noch zweimal kurz ab. Durch einen hohen Anstellwinkel bei der Landung sorgte der entstehende Luftwiderstand für zusätzliche Bremskraft. Nach dem Aufsetzen fuhr der Pilot sofort die Bremsklappen aus und behielt den Anstellwinkel solange bei, bis sich der Bug durch das Unwirksamwerden des Höhenruders bei etwa 140 km/h nach unten senkte. So konnte das Flugzeug nach rund 850 Metern erfolgreich zum Stillstand gebracht werden, wobei eine große, nicht einkalkulierte Staubwolke durch den Gebrauch der Schubumkehr entstand und der Besatzung gegen Ende des Ausrollvorgangs vorübergehend die Sicht nahm. Nachdem sie die Umgebung wieder sehen konnte, ließ sie die beiden für die Landung ausgeschalteten, inneren Triebwerke an und überführte die Maschine damit zum jetzigen Standort. Am Boden warteten bereits Menschenmassen, die Bürgermeisterin der Gemeinde Sybille Heling gratulierte der Besatzung als eine der Ersten. Die Landung wurde in das Buch der Guinness World Records aufgenommen. Schließlich wurde das Flugzeug auf den Namen Lady Agnes getauft, in Gedenken an Agnes Fischer, die Ehefrau von Otto Lilienthal. de.wikipedia.org/wiki/Iljuschin_Il-62_auf_dem_Flugplatz_S...

Urgence!

 

Notfall!

Kurz entschlossen, 1992-02, 126x95 cm, Acryl auf Hartplatte. Detail (Ein Schlüsselbild = ein aufschlussreiches Bild).

Short decided, 1992-02, 50x36 inch, acrylic on hardboard.

Detail (A keyframe = an insightful, important image

 

Nur im Notfall Glasscheiben einschlagen.

Unbefugten ist das Betrachten gestattet.

 

Only turn in an emergency glass panes.

Unauthorized viewing is allowed.

 

Mein Zimmer ist ja nicht nur auf mich bezogen. Es bedeutet ja auch den Hinweis auf Ihr eigenes Leben, Ihren Lebensraum, Ihr Zimmer. Ich öffne für Sie einen kleinen Einblick meiner Privatspäre und meiner Gedanken. Ich hoffe, wir treffen uns freundlich und verständnisvoll.

 

Mein Zimmer - My room is so not only in relation me. It means indeed a reference to your own life, your living space, your room. I open for you a glimpse of my privacy and my thoughts. I hope we will meet friendly and understanding.

Police protecting the lignite (brown coal) mine Garzweiler in Germany. The small village Lützerath has been occupied by climate activists for the last 2 years. In the months the mine has grown close and earliest on Monday the police are planning to evacuate the village, if necessary by force. In the back there are two wind turbines, many more are all around the area. But there are also the lignite power plants with there huge chimneys. Just south of that village I have seen my first rough-legged buzzard today (that is why I was there). Too far to photograph, but still... While I was waiting for the buzzard at the observation deck of the mine, every 15-20 minutes or so a police van would come and policemen and women would take photos of this impressive hole in the landscape (impressive, whether you like it or not). A complex world...

 

Komplexe Welt...

Polizei, die den Braunkohletagebau Garzweiler beschützt. Der kleine Ort Lützerath ist seit zwei Jahren von Klimaaktivisten besetzt. Jetzt hat sich der Bagger immer näher gefressen und frühestens am Montag soll das Dorf, notfalls gewaltsam, geräumt werden. Im Hintergrund stehen zwei Windräder, zwei von vielen anderen um das Areal. Da stehen aber auch die Braunkohlekraftwerke mit ihren riesigen Schornsteinen. Und ein wenig südlich dieses Dorfs habe ich heute meinen ersten Raufußbussard gesehen. Er war zu weit zum Fotografieren, aber immerhin... Während ich auf dem Aussichtspunkt auf den Bussard wartete, kamen alle 15-20 Minuten Polizeifahrzeuge und die Polizisten und Polizistinnen machten Bilder von dem beeindruckenden Loch in der Landschaft (beeindruckend, ob man das nun gut findet oder nicht). Eine komplexe Welt...

Das ist Wajd (gesprochen: Wuahschd) und ich traf sie eines Nachts, als ich mich auf den Schienen, die das Camp Idomeni durchziehen, kurz ausruhte.

 

»My friend!« wurde ich von zwei jungen Männern gerufen, »Come over here!«.

 

Keine zwei Minuten später befand ich mich, umgeben von einer syrischen Großfamilie aus Idlib, in einem Gespräch über Heimat, Flucht und Tod.

 

Die 17-jährige, sympathische und schlaue Wajd übersetzte vom Englischen ins Arabische und konnte zu meinem Erstauen auch etwas Deutsch – ihre beiden Eltern unterrichten verschiedene Sprachen an einer Universität.

 

»Die Grenze muss sich öffnen. Dringend. Und hoffentlich vor Ramadan«, eröffnete mir Wajd's Mutter, die anlässlich ihrer prekären Lage vor mir in Tränen ausbrach.

 

Denn wie alle anderen 1,6 Milliarden Muslime der Welt werden auch sie zu Beginn des Monats Juni 2016 tagsüber weder essen noch trinken.

 

»Wir können nicht anders. Das ist unsere Religion.« Die gesamte Familie zeigte sich sehr besorgt, denn in der schwelenden Hitze Griechenlands und den nicht vorhandenen Möglichkeiten, in den Schatten zu gelangen, würde dies für viele Geflüchteten in Idomeni enorme gesundheitliche und psychische Folgen haben.

 

Ich versuchte, mir auszumalen, was passieren würde, wenn ein Großteil von 12.000 Menschen in der brennenden Sommerhitze von heute auf morgen aufhört, tagsüber jegliche Nahrung zu sich zu nehmen. Mir wurde sofort klar, dass die Anzahl medizinischer Notfälle rapide in die Höhe steigen würde.

 

Alternative (und gefährlichere Routen) nach Deutschland waren für die Familie keine realistische Lösung. Unser Gespräch nahm eine Wendung, als Wajd, die während des Gespräches immer wieder zu einem großen Topf über dem Feuer gehüpft war, alle Anwesenden zum Essen einlud.

Mich mit eingeschlossen.

 

Ich lehnte stickt ab. Ich wollte die Situation der Syrer*innen unter keinen Umständen ausnutzen. Doch als mir verdeutlicht wurde, dass dies in ihrer Kultur unfreundlich wäre und ich annehmen musste, willigte ich zögernd ein. Es gab Spaghetti, die in der Nacht zuvor von Helfer*innen verteilt wurde – mit einer wunderbar würzigen Gemüse-Sauce auf Plastiktellern.

 

Wir genossen das Essen und lachten lauthals gemeinsam über die Ulkigkeit diverser Bräuche in unterschiedlichen Kulturen Ich machte noch ein Gruppenfoto und tanzte zum Abschied mit der gesamten Familie zu arabischer Musik, die aus ihren Smartphones ertönte.

 

Als ich die lachenden Gesichter sah, empfand ich einen tiefen Frieden: Dieser Moment war wein kleiner Sieg über die Unbarmherzigkeit europäischer Asylpolitik. Doch der große Kampf stand den Menschen, die ich hier zurückließ, noch bevor.

 

P.S. Wer meine Arbeit unterstützen möchte, kann das gerne über paypal.me/martingommel tun. Ich danke Euch von Herzen.

Auf den zweiten Blick – spätestens – siehst DU im Foto mein mobiles Büro, das eine Sicht in sein Innenleben auf diesem Dokument nicht ermöglicht.

Aber es sei gesagt: Es ist alles drin, was für meinen Job dabei sein muss – in dieser Woche ergänzt durch Wechseltextilien.

Dienstliche Unterlagen, technisches Equipment, Pannenweste, Lektüre, Wasser, Banane, Knabberzeug, manchmal Rohkost, sind obligatorische Begleiter, für die dann bei normaler Wetterlage eine kleinere Tasche ausreicht.

Es sind gerade heiße Tage, die einem alles abverlangen.

Gestern mittag, im Elbe-Weser-Dreieck, meldete sogar mein eher strapazierfähiges iPad: NOTFALL! Überhitzung! Bitte warten!

Bei meiner heutigen kleinen Pause zu heißer Mittagsstunde kam mir das Feuerwehrhaus gerade recht. Konnte ich einen besseren Standort für meinen rollenden Transportbehälter wählen?

Es brennt ja derweil allerorten, rund um den Globus. Vorsicht ist die Mutter des wertvollen Rollkoffers, sagte ich mir. Wenn er anfängt zu züngeln, kann er an keinem besseren Ort stehen!

[Jaja, das Wasser fehlt dir, für mein Glück! Harre einfach der Dinge – der Löschwasserspeicher folgt sogleich . . .]

Crona Klinik UKT Tübingen, Medizinische Klinik und Intensivstation

 

Chapel in Tübingen. Blue vision. Medizinische Klinik, Kapelle

 

www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/einrichtunge...

 

Bauliche Gestaltung

 

projekte/universitaetsklinikum-tuebingen-crona...

 

Das Herzstück des Klinikstandortes auf dem Tübinger Schnarrenberg bilden die sogenannten CRONA-Kliniken.

 

Der Name ist abgeleitet aus den Abkürzungen der Kliniken für Chirurgie, Radiologie, Orthopädie, Neurologie und Anästesio-logie. Im Untergeschoss befindet sich der Zentral-OP. Ziel der langjährigen Planungen und vielschichtigen Baumaßnahmen ist es, alle Institute und Kliniken mit Forschung und Lehre unter einem Dach zu vereinen.

 

17

Kliniken

 

1.585

Betten

 

#

de.wikipedia.org

9.900

Beschäftigte 2021

 

Das 1805 gegründete Universitätsklinikum Tübingen:

durch Johann Heinrich Ferdinand Autenrieth, Professor für Anatomie, Physiologie, Chirurgie und Geburtshilfe ...

  

Vor vier Jahren war ich dort.

Noch ohne Corona, aber auch als Notfall.

Medizinische Klinik und Intensivstation

 

Hervorragende Betreuung.

www.bgu-tuebingen.de/

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Notfalldienst: Rund um die Uhr - jeden Tag

 

In der Notaufnahme der BG Klinik Tübingen werden 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr alle Unfallverletzten durch einen unfallspezifischen, fachübergreifenden Notfalldienst der Maximalversorgung behandelt.

Unfallchirurgen und Orthopäden, Hand- und Plastische Chirurgen, Verbrennungsspezialisten, Anästhesisten und Radiologen stehen hier jederzeit zur Behandlung akuter Verletzungen bereit.

 

Entscheidend für das Überleben und die spätere Lebensqualität mehrfachverletzter Unfallopfer sind die schnelle und präzise Diagnose sämtlicher Einzelverletzungen sowie eine optimierte Versorgung nach standardisierten Qualitätsmaßstäben.

 

Um die Überlebenschancen dieser besonders schwer verletzten Patienten zu verbessern, haben sich elf regionale Kliniken zum TraumaNetzwerk Südwürttemberg vernetzt.

 

2006 wurde diese bewährte Zusammenarbeit weiter ausgebaut und der stationäre Bereich der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums Tübingen in die BG Klinik Tübingen integriert.

 

Da hätte man Michael Schumacher hinfliegen sollen.

Die BG Klinik Tübingen bildet zusammen mit dem Universitätsklinikum Tübingen das überregionale Traumazentrum dieses Verbunds.

 

Wahrscheinlich ein medizinischer Notfall. Oder ein technischer Defekt. Vielleicht auch Rücksichtslosigkeit. Man weiß es nicht.

Der Wilhelmsturm ist ein etwa 37 Meter[1] hoher Turm und das heutige Wahrzeichen der Stadt Dillenburg im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis. Der nach Wilhelm I. von Oranien benannte Turm steht weithin sichtbar auf dem etwa 270 m hohen Schlossberg, der sich südwestlich der Dillenburger Altstadt erhebt, und dient als Museum und Aussichtsturm.

 

Geschichte

In den Jahren 1872 bis 1875 wurde der Wilhelmsturm auf dem ehemaligen oberen Schlosshof nach Plänen des Baumeisters Friedrich Albert Cremer mit deutsch-niederländischer Unterstützung errichtet. Von den Gesamtbaukosten in Höhe von 29.122 Talern trug allein die Prinzessin Marianne von Oranien-Nassau mit 18.000 Talern den größten Teil. Mit diesem Turm wollte man Wilhelm I. von Oranien, der 1533 hier geboren wurde, ein bleibendes Denkmal errichten. Ein moderner Kritiker umschrieb den Turm als eine „Mischung aus romantischer Zweckberechnung mit einem monumentalen architektonischen Grundgedanken“.

 

Beschreibung

Der Wilhelmsturm ist ein aus unregelmäßig gefertigten Natursteinen gemauerter Turm auf quadratischem Grundriss, der unten eine Kantenlänge von etwa 15 Metern aufweist. Der Haupteingang zum Turm liegt auf der Nordostseite und führt in den unteren Museumsraum. Von hier gelangt man zu einem runden, im Erdgeschoss innerhalb des Baukörpers stehenden Treppenturm, über dessen Wendeltreppe die oberen Geschosse zugänglich sind. Vom Ausstellungsraum im ersten Obergeschoss gelangt man auf eine etwa 6,5 Meter hoch liegende Aussichtsplattform, die das Erdgeschoss abdeckt und den oberen Turmkörper umgibt, der hier eine Kantenlänge von 7,6 Metern aufweist. Oberhalb der Plattform steht der Treppenturm seitlich an der südöstlichen Außenwand des Kernturms. An der Südseite der Plattform ist außen eine stählerne Treppe angebracht, die für den Notfall als Fluchtweg dient. Die unterschiedlich hohen Ausstellungsräume im ersten und zweiten Obergeschoss haben einen quadratischen, der im dritten Obergeschoss einen achteckigen Grundriss. Von diesem ist ein kleiner Balkon zugänglich, der einen sehr guten Blick auf Dillenburg und die Umgebung bietet. Die weiter oben liegenden Räumlichkeiten mit einer weiteren Plattform an der fünften Ebene sind nicht öffentlich zugänglich.

 

Ein besonderes Merkmal des Wilhelmsturms sind die auffälligen, mit einem Butterfassturm vergleichbaren Türme, die ihn verzieren. So begrenzen an der unteren Plattform vier zinnenbekrönte Ecktürme die Brüstungen, an den Ecken der oberen Plattform ragen vier achteckige Türme mit spitzen Helmdächern auf. Die überkragenden, zinnenbekrönten Brüstungen der Plattformen sowie der Übergang des Treppenturms zu seinem Helmdach sind mit Rundbögen verziert. Das steile Zeltdach des Kernturms besitzt mehrere Spitzgauben sowie eine Kugelspitze mit Wetterfahne. Auch die Dächer der Gauben, des Treppenturms und der Ecktürme sind oben mit Kugelspitzen versehen.

 

Heutige Nutzung

Heute befindet sich im Inneren des Turms das Oranien-Nassauische Museum, das vorwiegend Objekte zur Geschichte der Häuser Nassau und Oranien-Nassau präsentiert: das Leben Wilhelms von Oranien, berühmte Nassauer in der europäischen Geschichte, die Verbindung Nassau-Dillenburgs zum niederländischen Königshaus und den Festungsbau in der frühen Neuzeit am Beispiel der „Dillenburg“. Im Kellergewölbe befindet sich die ehemalige unterirdische Verteidigungsanlage. Die Kasematten, die im 20. Jahrhundert freigelegt wurden, können während einer Führung besichtigt werden. Für die Geschichte des Schlosses, seine Zerstörung und den Bau des Turmes wurde eine virtuelle Animation erstellt, die man vor Ort betrachten kann.

 

Der Wilhelmsturm dient dem Standesamt Dillenburg als Räumlichkeit für Eheschließungen, weshalb sich im dritten Stock des Wilhelmsturms ein Trauzimmer befindet.

 

Im Jahr 2008 musste der Turm für die Öffentlichkeit geschlossen werden, weil er nicht mehr den Brandschutzrichtlinien entsprach. Nachdem die Stadt eine Außentreppe anbringen ließ, ist er wieder zugänglich und im Rahmen des Museumsbesuchs als Aussichtsturm besteigbar.

 

Am 8. Juni 2010 wurde bekanntgegeben, dass der Wilhelmsturm – wie auch die Villa Grün und die Kasematten – zum Kulturgut gemäß der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten erklärt worden war. Eine militärische Nutzung, ein militärischer Angriff oder eine sonstige vorsätzliche Beschädigung könnte im Falle eines bewaffneten Konfliktes einen Verstoß gegen diese Konvention darstellen und wäre daher auch möglicherweise strafbewehrt.

 

Der Museumsverein Dillenburg setzt sich für die Erhaltung, Rekonstruktion und PR-Arbeit ein.

 

In der Adventszeit verwandelt sich der Wilhelmsturm in einen überdimensionalen Adventskranz: Die vier Türmchen auf dem untersten Plateau verwandeln sich in rot-leuchtende Kerzen.

 

Die heutige Alte Bergstraße in Landsberg am Lech war die einzige Straße Deutschlands mit Linksverkehr.

 

Durch das starke Gefälle von 18 Prozent kam es auf der Salzstraße früher häufig zu Unfällen mit Pferdefuhrwerken. Um Verletzungen zu vermeiden, mussten die Fuhrleute auf der linken Seite des Wagens gehen. Auch war es bei Strafe verboten, die Haustüren zu verschließen, damit sich Fußgänger vor den außer Kontrolle geratenen Gespannen in die Häuser retten konnten. Des Weiteren wurden bergabwärts auf der linken Seite Steinpoller aufgestellt, gegen die die Kutscher ihr Gespann im Notfall lenken konnten. Diese „Bremsblöcke“ existieren heute noch.

  

de.wikipedia.org/wiki/Alte_Bergstraße

 

de.wikipedia.org/wiki/Landsberg_am_Lech

Das ganze Ding erinnert mich an eine Kinderserie im Fernsehen aus den 80er Jahren , Robbi.Tobbi und das Fliewatüt. Fehlt irgend wie nur noch der Propeller.

 

In Berlin sind erstmals fahrerlose Kleinbusse im Regelbetrieb unterwegs. Die elektrobetriebenen Fahrzeuge werden auf dem Campus Charité Mitte und dem Gelände des Virchow-Klinikums eingesetzt, wie eine Sprecherin der Charité mitteilte. Auf mehreren Linien sollen die Busse Mitarbeiter, Patienten und Besucher transportieren.

 

Das Vorhaben war erstmals im vergangenen Sommer vorgestellt worden. Nach ausgiebigen Techniktests und Probefahrten können die Kleinbusse jetzt in der sogenannten Projektphase eingesetzt werden. Aus Sicherheitsgründen soll zunächst eine Aufsichtsperson an Bord sein, die im Notfall in die Technik eingreifen kann. Partner des Projekts sind die Berliner Verkehrsbetriebe, die Charité und das Land Berlin. Das Bundesumweltministerium fördert das Vorhaben.

Passau - Fahrradklinik in der Bräugasse bei der Hängebrücke

 

fahrradklinik-passau.de

M60 motorway. Manchester, UK

 

Urgence! Autoroute M60. Manchester, Angleterre

 

Notfall! Autobahn M60. Manchester, Großbritannien

Climbing upwards, looking back is as useless, as thinking of actions, which already are done. Look forward and focus on your next step. Don't waste energy for anything else but achieving your goal.

(= Mountaineers Rule # 15)

 

(Captured two years ago (in March, too) within the fixed rope route Pfeilspitzwand-Klettersteig near Mayrhofen (Tyrol, Austria). This cliff is very appropriate for early spring tours.)

 

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Beim Klettern lernt man viel für das wirklichen Leben! Statt über Schritte nachzudenken, die man bereits getan hat, konzentriert man sich besser darauf, was als nächstes zu tun ist. Das spart Energie, die man im Notfall möglicherweise dringend braucht.

(= Bergsteigerregel # 15)

 

(Aufgenommen vor zwei Jahren (auch im März) im Pfeilspitzwand-Klettersteig bei Mayrhofen (Tirol, Österreich). Aufgrund seiner talnahen Lage in einer Südostwand eignet sich dieser Steig hervorragend für erste Eingewöhnungstouren im Frühjahr.)

 

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Beschreibung und Topo: www.bergsteigen.com/klettersteig/tirol/tuxer-alpen/pfeilspitzwand-klettersteig

 

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www.ipernity.com - bergfex

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