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The Fast Signs store at Victoria Court in Victoria Road in Chelmsford (UK).
Note the Union Flag bunting, which was hung out on this and other shops in the city to commemorate the visit of Her Majesty Queen Elizabeth II to the City of Chelmsford on the day of this photograph, May 6th 2014.
On the westbound climb up Cajon Pass, four "Fast Forties," 8070-8030-8023-8050, power an intermodal across the Frost fly-over outside of Victorville, CA. Dave Stanley photo ©2024
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© Trevor Owen photography 2014
Travel West Midlands Leyland Lynx 1110 G110 EOG is seen entering Wolverhampton Bus Station on 21.12.00 on service 525 from Dudley.
Verbotene Querdenker-Demo eskaliert
Anhänger von Hygiene-Gegnern der Anti-Corona-Proteste rund um die verschwörungsideologische und antidemokratische Querdenken-Bewegung versuchten am Wochenende vom 31. Juli zum 1. August 2021 erneut an ihren Erfolg von 2020 anzuknüpfen.
Im letzten Jahr konnten sich ca. 20.000 Demonstranten ohne Maske und ohne Abstand sowie unbegleitet von der Polizei durch die Innenstadt Berlins bewegen; im späteren Verlauf endete dies mit dem Versuch, die Bundestagstreppe zu besetzen. Nur drei Polizisten konnten das Eindringen der Demonstranten verhindern.
Aus diesem Grund und in Verbindung mit der weiter anhaltenden pandemischen Lage im Zuge des Infektionsschutzgesetzes wurden fast alle Demonstrationen der Anti-Corona-Proteste mit bis zu 22.500 ursprünglich angemeldeten Teilnehmern verboten. Lediglich eine Kundgebung von u.a. der Partei dieBasis, das sich selbst sehende linke - aber Querbündnis rund um die Freie Linke und den Christen im Widerstand (Mandelzweig-Bewegung) auf dem Nettelbeckplatz in Berlin-Wedding konnte am 31. Juli stattfinden.
Die untersagten Menschenansammlungen wurden in der Querdenker-Szene dennoch stark beworben und es kam auch in diesem Jahr erneut zu nicht nur verbalen, sondern auch zu teils schweren körperlichen Übergriffen. Ein Querdenken-Anhänger verstarb im späteren Verlauf in der Charité.
Ohne Masken, ohne Abstand & ohne Anstand
Mit geformten Herz-Händen und gleichzeitig in Teilen aggressiv gegen Einsatzkräfte der Polizei aber auch gegen Journalisten protestierend; zogen in einem Katz- und Maus Spiel mit der Polizei am 1. August geschätzt 5.000 bis 8.000 Querdenker durch die Innenstadt Berlins. Rund um Mitte, Charlottenburg, Schöneberg und Kreuzberg bildeten sich an vielen Stellen Querdenker-Strömungen verschiedenster verbotener Demonstrationsrouten, um diese trotz Erlass dennoch aktiv und mit aller Macht durchzusetzen. Dies führte an besagten Stellen u.a. zu unzähligen Behinderungen im Straßenverkehr, da die Querdenker einfach befahrene Straßen passierten und für sich einnahmen. Das auch Notfallrettungen damit behindert würden, nahmen die Teilnehmer in Kauf. Die Polizei ging überwiegend konsequent im Handeln vor und beförderte die Teilnehmer immer wieder von ihren Einsatzfahrzeugen, ihrem Weg und von der Straße weg.
Die Polizei versuchte hier zu stoppen und die Menschenmassen zu zerstreuen. Dabei kam es immer wieder zu (auch „erfolgreichen“) Versuchen, die Polizeiketten zu durchbrechen; die Einsatzkräfte gingen dabei in Teilen sehr resolut vor.
Durch die Spontan-Aktionen der Querdenker wurde die Polizei immer wieder „auseinander gezogen“, in der Stadt verteilt und somit ausgedünnt, was zu einer perfekten Angriffsfläche, aber auch zur Narrenfreiheit für die Querdenker wurde. Mancherorts erinnerten die Szenen an 2020, weil zu wenig Einsatzkräfte eingesetzt waren und die in diesem Jahr laut eigenen Angaben mit nur 2.250 Polizisten beziffert wurden.
Feste Routen gab es durch das Verbot nicht und die Richtung konnte sich an jeder Ampel oder Straßenkreuzung immer wieder ändern, je nachdem, wie aktiv die Polizei vor Ort wurde. Zielpunkt sollte für viele wie im letzten Jahr: die Siegessäule sein, die allerdings im Vorfeld von der Polizei eingezäunt wurde. Bereitgestellte Wasserwerfer rundeten das Bild ab. Auf dem Weg durch Schöneberg und Mitte sah ich viele Kinder auf den verbotenen Demonstrationszügen unterwegs.
Immer wieder konnte ich beobachten, wie sich Querdenker der Polizei in den Weg stellten, vor allem auch dann, wenn die Kolonnen der Einsatzfahrzeuge zum nächsten Einsatz fuhren oder abgelöst wurden. Maskierte Einsatzkräfte in voller Ausrüstung rannten parallel neben den fahrenden Einsatzfahrzeugen mit; sie hatten vermutlich dafür zu sorgen, dass sich keine Teilnehmer an den Einsatzwagen zu schaffen machten oder gar “vor die Autos sprangen”, um diesen Polizeizug wieder zum Halten zu zwingen.
Gründungsmitglied der dieBasis am Abend verstorben – das Netz reagiert sofort
Nach einem versuchten Durchbruch der Polizeikette wurde ein Teilnehmer der Corona-Leugner festgesetzt, der bei dieser Maßnahme über kribbeln in Arm und Brust klagte. Er wurde medizinisch versorgt, verstarb jedoch später in der Charité – laut vorläufigen Obduktionsbericht: an einem Herzinfarkt. Er gehörte als Gründungsmitglied der Querdenker-Partei “die basis” an. Diese Partei kämpft seit dem Tod des 48 jährigen gegen die Versuche, den Todesfall zum Aufheizen zu instrumentalisieren.
“Schwerter zu Pflugscharen” Instrumentalisierung
Offensichtlich ist der ständige Versuch, die „Corona-Proteste“ in die Nähe des kirchlichen Engagements in der DDR zu stellen. Die Querdenker sammeln derzeit alle vermeintlichen, aber auch tatsächlich vorgefallenen Übergriffe seitens der Polizei anhand von Videosequenzen anderer Teilnehmer, um damit den Beweis zu erbringen, dass in Anlehnung an die einstige Oppositionsbewegung der DDR generell Polizeigewalt gegen Querdenker (im Eigenbild als „Andersdenkende“) ausgeübt wird, um diese “staatlich mundtot” zu machen. Es ist kein neues Phänomen und in rechten und Reichsbürgerkreisen in Ablehnung an den Staat (und somit auch Maßnahmen) sehr beliebt. Aber auch auf linken Protesten („Friedensquerfront“) kann man dies immer wieder vorfinden, wie z.B. beim Friedenswinter in 2014.
Sie sprechen vom “ersten Demo-Toten, der für die gute Sache starb”. Sie sehen in anderen Videos “den Beweis”, der das Ableben des Querdenkers “belegt”. Somit kann das Feindbild (der Staat & Unterstützer) schlussendlich aufrecht erhalten bleiben und man “kann sich endlich” (und nun noch mehr) in der “vermeintlichen Diktatur” bestätigt sehen. Es ist die typisch bediente Feindbild- und die Märtyrer-Rolle; Gegenschlag bei solchen Vorkommnissen nie ganz ausgeschlossen.
Templer unter Querdenkern auf dem Alexanderplatz
Angekommen am Alexanderplatz musste ich mich vor der Polizei als Pressevertreter ausweisen, denn dort war alles abgesperrt, obwohl dort keinerlei Protestierende anwesend waren. Nur kurze Zeit später war das Lagebild ein anderes. Der Platz war mittlerweile von Querdenkern befüllt und die Polizei gewährte nun allerdings jedem Einlass – von einer Absperrung war auf einmal weit und breit nichts mehr zu sehen. Das war sehr irritierend.
Auf dem Alexanderplatz gab es noch die "Bekanntschaft" von “Geistlichen” mit Templerkreuz auf den Kutten, die dort predigten, sangen und ebenfalls dazu einluden, es ihnen gleich zu tun. Sie nennen sich “Christlich Essenische Kirche” (CEK). Die CEK ist ein Zusammenschluss weiterer Orden (MO und O.T.C.H.E.), welche zum Aktionstag zur “Göttlichen Gnade” aufgerufen hatten. Auf ihrer Internetpräsenz cek.eu.com/aktuelles ist dazu eine aktuelle Pressemitteilung via Dropbox zu finden. Es waren also keine verkleideten Querdenker, wie viele das anfänglich dahinter noch vermuteten.
Das MO steht dabei für Marienorden “Orden der Königin des Himmels” und O.T.C.H.E. für Templerorden „Ordo Templi Christi Esseniorum“. Sie sind laut relinfo und REMID an die katholische Kirche ausgerichtet. Die CEK selbst bezeichnet sich als “Menschheitsfamilie”; ein Vokabular, wie es auch Verschwörungsideologen und Querdenker benutzen. Das Portal Religio (Informationssystem über neue religiöse und ideologische Gemeinschaften, Psychogruppen und Esoterik) berichtet auf ihrer Seite, das die CEK keinem Verständnis einer Kirche zuzuordnen ist, sondern mehr aus Anhängern eines ehemaligen Reiki-Meisters besteht, der zuvor als Anbieter esoterischer Lebenshilfe in Erscheinung getreten ist. Siehe dazu auch den Bericht auf ekir.de.
Brutaler Übergriff auf Presse und Polizei
Der Landesgeschäftsführer der Deutschen Journalisten Union (dju) Jörg Reichel wurde laut Tagesspiegel Opfer einer brutalen Attacke aus den Reihen der verbotenen Querdenken-Demo. Reichel, der als Demobeobachter vor Ort war, wurde dabei vom Fahrrad gezogen, geschlagen und getreten, um an sein Handy zu gelangen. Nur durch das beherzte eingreifen von Passanten ließen die Täter von ihm ab. Er befand sich kurzzeitig im Krankenhaus und erlitt Verletzungen an Schulter und Beinen, die Bundesgeschäftsführerin der dju sprach gegenüber ZAPP/NDR zudem von Traumatisierungen, die Reichel erlitt.
Ein anderer Pressevertreter musste einen zu Boden gestoßenen, verletzten Polizeibediensteten vor weiterer Gewalt schützen. Das sind erschreckende Zustände in einer neuen und besorgniserregenden Qualität, die nur noch sprachlos machen.
Während meiner Route von Westend über Schöneberg nach Mitte war die Polizei immer nur punktuell mit unzähligen Mannschaftswagen von A nach B im Einsatz unterwegs.
Immer für eine gewisse Zeit an den “Brennpunkten” der Querdenker – während die durch die voll befahrenen Straßen Berlin´s ziehenden bis teils rennenden Demonstrationszüge der Querdenker völlig unbegleitet blieben; ähnlich wie schon am 1. August 2020.
Auch von anderen Kollegen konnte man diese Beobachtungen aus erster Hand erfahren. Jörn Hasselmann z.B., langjähriger Polizeireporter für den Tagesspiegel, schrieb via Twitter:
"20 Jahre habe ich für den Tagesspiegel 100e Demos begleitet. Heute privat in Tiergarten und Schöneberg gewesen. Niemals hat sich die Polizei Berlin so vollständig aus dem Einsatzraum verabschiedet. Den Corona-Irren gelang es, wovon Links- + Rechtsextremisten immer träumten: die Anarchie der Straße."
Für mich war die vermeintliche “Zerstreuungs-Taktik” der Polizei reine Augenwischerei. Es waren einfach zu wenig eingesetzte Einsatzkräfte vorhanden und das Vorgehen der Polizei ging mancherorts weit über die Grenzen. Dabei ist aus der Vergangenheit bekannt, das Querdenker trotz Demoverbot aufmarschieren, vom starken Radikalisierungsfaktor (”Querdenker im Kampfmodus”) ganz abgesehen. Die Sueddeutsche Zeitung titelte dies mit dem Aufhänger: “Chronisch unterschätzt.”
Krude Propaganda von Initiatoren der anfänglichen Hygienebewegung
Chronisch unterschätzt geht es weiter, denn diese Bewegung, die ihren Ursprung mit den beginnenden “Hygiene Demos” des Anselm Lenz in Berlin nahm, hat sich schon seit längerer Zeit stark radikalisiert, weswegen sie bundesweit in Teilen auch vom Verfassungsschutz beobachtet wird.
Um mir am 1. August zwischendurch auch einmal etwas Luft zu verschaffen, lief ich als kleine Abkürzung die Stauffenbergstraße in Richtung Tiergarten entlang. Dort hätten allerdings auch die Querdenker ihre Abkürzung nehmen können. In der Stauffenbergstraße ist der Sitz des Bundesministerium für Verteidigung, die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und auch die Gedenkstätte Stille Helden der Bundeswehr hat dort ihren Platz. Es war null Polizeipräsenz vor Ort. ´
In der seit 31. Juli 2021 online einsehbaren, neuesten Ausgabe vom “Demokratischen Widerstand” sind auf Seite 5 anhand eines Lageplans die so genannten “Sehenswürdigkeiten des Coronaregimes” gelistet. Dort ist das Verteidigungsministerium aufgeführt und auch die Gedenkstätte Deutscher Widerstand.
Als weitere “Empfehlungen” für scheinbar Berlin-Besucher wurden dort diverse Pressehäuser aufgeführt, 3 Standorte vom RKI (Robert-Koch-Institut), das Bundesamt für Verfassungsschutz (im Selbstverständnis der Querdenker als “Stasi” betitelt) sowie BND, diverse Parteizentralen, Flughafen und BVG in der Infrastruktur, der Bundestag mit Bundeskanzleramt und das Schloss Bellevue, Gewerkschaften, Microsoft und öffentliche Plätze. Hier fehlten eigentlich nur noch die Impf- und Testzentren.
Zur Erinnerung: In Berlin gab es einen Brandanschlag auf das RKI, in einem Testzentrum (auch aktuell) – in Holland gab es eine Explosion in diesem. In Bayern drohten Unbekannte dem Pharmaunternehmen Novartis sowie dem Gesundheitsamt mit einem Anschlag. In NRW werden immer wieder Polizeifahrzeuge in Brand gesetzt. Vor den Redaktionshäusern von ARD und ZDF zeigte die Polizei am 1. August 2021 sichtbare Präsenz.
“Ein Anlass, an Staufenberg zu denken”
In einem in Deutschland nicht mehr aufrufbaren (aber gesicherten) Livestream vom 1. August auf dem Alexanderplatz hat sich der Arzt, Aktivist von World Doctors Alliance und Ex-AfD Politiker Dr. Heinrich Fiechtner öffentlich zu Gewaltfantasien veräußert. Das Video liegt in voller Gänze vor.
Dr. Fiechtner sprach in diesem Stream: „Der Staat zeigt immer mehr seine hässliche diktatorische, faschistische Fratze. Letztlich wäre es ein Anlass an Stauffenberg zu denken (…) und an das was er gemacht hat oder machen wollte (…) um den Bürgern wieder Freiheit zu schaffen und sie von dieser Tyrannei zu befreien. Man kann diese Tyrannei ja an einzelnen Personen festmachen und hier ist dringende Abhilfe geboten“. Er fügte hinzu, das er nicht weiß, wie genau das gehen soll.
Peter Heilrath, Bundestagsabgeordneter der Grünen hat auf seinem Twitter-Account verkündet, deswegen bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige gegen Fiechtner erstattet zu haben. Eine erste Analyse zum evtl. Straftatbestand liefert der durch die Corona-Pandemie bekannt gewordene QuatschJura Rechtsanwalt: Chan-jo Jun auf seinem YouTube-Kanal. In Fiechtner´s weiteren Erzählungen spricht er davon, das er am Vortag des 1. August beim Gottesdienst mit dem “Pastor” von “Christen im Widerstand” (Mandelzweig-Bewegung) gewesen sei. Die “Christen im Widerstand” waren bei der genehmigten Anti-Corona-Kundgebung am 31. Juli auf dem Nettelbeckplatz in Berlin-Wedding zugegen.
Christen im Widerstand (Mandelzweig-Bewegung)
Nicht weit entfernt vom Robert-Koch-Institut und auch in der gleichen Straße im Berliner Ortsteil Wedding betreibt “Pastor” Christian Stockmann das Café Mandelzweig. Dort sitzt auch der Verein Mandelzweig e.V.; die „Christen im Widerstand“ sind dort mit integriert. Der Mandelzweig war bis zu Beginn der Pandemie im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) vertreten, einer den Evangelikalen zugeordneten Glaubensgemeinschaft. Der BFP hat sich mittlerweile von Stockmann distanziert.
Stockmann führt z.B. wöchentlich am Mauer-Mahnmal/Spreebogen „Anbetungen am Bundestag“ durch. In seinem Video vom März 2020: „Kompromisslos wie Daniel“, welches auf dem eigenen Telegram-Kanal zu finden ist, vergleicht er seine Forderungen zum Widerstand mit den Montagsdemonstrationen 1989 in der DDR. Er sieht sich scheinbar als “Kirche in der Opposition” (“Kirche von Unten”/Gethsemane-Kirche); eine leider gern versuchte Instrumentalisierung in diesem Spektrum. Der SWR schreibt dazu:
(…) Der Berliner Pastor Christian Stockmann, einer der Köpfe des Netzwerks Christen im Widerstand, spricht in seinen Youtube-Videos von „bösen Mächten“, die „weltweit Menschen einschüchtern und versklaven und unter Kontrolle bringen wollen“. Diese „Pläne des Satans“, so stehe es in der Bibel, müsse man bekämpfen."
Die Querdenken-Bewegung, die in Teilen schon sehr sektenartig wirkt und bereits schon mehrmals in Verbindung zur Psychosekte Scientology gebracht wurde, hat Ende 2020 damit angefangen, Veranstaltungen als „Gottesdienste“ zu deklarieren. Sie sehen sich scheinbar als angebliche Verteidiger der Grundrechte – das Grundrecht (auch) auf Religionsfreiheit – instrumentalisieren und missbrauchen sie allerdings, um scheinbar vor allem in Pandemie-Zeiten somit Demonstrations-Auflagen durch rechtliche Lücken ausnutzen zu können und so die gesetzlich verordneten Corona-Maßnahmen zu umgehen. Nicht wenige neureligiöse Bewegungen, die man zu sektenmäßigen Strömungen zählen kann, berufen sich auf eine vermeintliche Religion, um sich Kritiken besser entziehen zu können (Religionsfreiheit) und um einen nach außen hin seriösen Anstrich vorzutäuschen und ihn zu bekommen.
Im Netz findet man einige Recherchearbeiten von antifaschistischen Gruppierungen bzgl. den “Christen im Widerstand” sowie der Kiez- und Streetarbeit, die im Wedding damit betrieben wird. Ebenfalls einen ausführlichen Bericht gibt es beim Humanistischen Pressedienst: “Evangelikaler Pastor ruft zum Widerstand gegen staatliche Corona-Maßnahmen auf”.
Resume des Querdenker-Wochenendes
Bei den illegalen Protesten der Querdenker-Szene gab es fast 1.000 Festnahmen und die Polizei leitete über 500 Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts des Widerstands und des tätlichen Angriffes gegen Vollstreckungsbeamte ein. Weitere Anzeigen gab es wegen des Verdachts des besonders schweren Landfriedensbruchs, der Gefangenenbefreiung, des Verstoßes gegen das Versammlungsfreiheitsgesetz und der Teilnahme an einer verbotenen Versammlung sowie wegen Verstößen gegen die Infektionsschutzvorschriften. Ein Demonstrationsteilnehmer erlag laut vorläufigen Obduktionsbericht einem Herzinfarkt. Es gab überbordende Gewalt gegen Journalisten und gegen Polizeieinsatzkräfte. Laut Tagesspiegel hat Berlins Innensenator Geisel das Vorgehen der Polizei gegen die Querdenker am Wochenende dennoch verteidigt. Im späteren Verlauf hat Geisel zu den Vorwürfen der zu klärenden Polizeigewalt Stellung bezogen, denen sich Nils Melzer (UN-Sonderberichterstatter) angenommen hatte. Geisel verspricht laut BZ Berlin, für lückenlose Aufklärung zu sorgen.
In Anbetracht dessen, dass Querdenker schon von Pandemiebeginn an versuchen, in sensible Bereiche zu unterwandern (siehe BMI-Leak); seit längerem mit Hilfe von ehemaligen Polizisten, QAnon-Anhängern, Reservisten und ausgedienten Bundeswehrsoldaten sich auf eine Art Paramilitär im Sinne der Reichsbürgerideologie auf den sogenannten “Tag X” hinarbeiten wollen, wäre es erstrebenswert, nicht noch mehr Öl ins Feuer zu gießen, sondern (endlich) aktiv und konsequent im Sinne des demokratischenen Rechtsstaates gegen Verstöße vorzugehen.
Quellen & Verweise
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Psiram: “World Doctors Alliance” www.psiram.com/de/index.php/World_Doctors_Alliance
Psiram “Heinrich Fiechtner” www.psiram.com/de/index.php/Heinrich_Fiechtner
“Livestream von Oli`s MediaTour” via YouTubeTwitter (nicht mehr in Deutschland einsehbar), Video liegt in Gänze vor
Peter Heilrath auf Twitter – vom 1. August 2021 twitter.com/heilrath/status/1421928454585454592 (Archiv: archive.ph/m9lQD)
YouTube-Kanal von Rechtsanwalt Chan-jo Jun: “Justiz streng: Impfen als Holocaust und Mordphantasien strafbar, Moneypool ist Privatvermögen” vom 2. August 2021 Telegram Heinrich Fiechtner – vom 31. Juli 2021 t.me/Dr_Heinrich_Fiechtner/5752 (archive.fo/Jgkcp)
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SWR: “Wie umgehen mit fundamentalistischen Christen? Christen im Widerstand wettern auch in Südbaden gegen Corona-Maßnahmen –
vom 23. Oktober 2020 www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/suedbaden/christ... (Archiv: archive.ph/by5Ge)
Kontrapolis: “Coronaleugnung, Antifeminismus und rechte Christen raus aus dem Kiez! Weg mit dem rechten Treffpunkt „Cafe Mandelzweig“ in Berlin Wedding!” – vom 20. Juli 2021 kontrapolis.info/4388/ (Archiv: archive.ph/ip9m8)
Humanistischer Pressedienst (HPD): „Kompromisslos durch die Endzeit“ Evangelikaler Pastor ruft zum Widerstand gegen staatliche
Corona-Maßnahmen auf” – vom 27. März 2020 hpd.de/artikel/evangelikaler-pastor-ruft-zum-widerstand-g... (Archiv: archive.ph/2diU1)
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FAZ: „Knapp tausend Festnahmen bei Protesten in Berlin“ – vom 2. August 2021 www.faz.net/aktuell/politik/inland/knapp-tausend-festnahm... (Archiv: archive.ph/yheSd)
Tagesspiegel: “Berlins Innensenator verteidigt Polizei-Taktik – „Was wäre die Alternative?“ – vom 3. August 2021 www.tagesspiegel.de/berlin/1000-festnahmen-bei-querdenker... (Archiv: archive.fo/dVkc5)
RND: “Querdenker-Demo: Politiker begrüßen UN-Untersuchung zu Vorwürfen von Polizeigewalt” – vom 6. August 2021 www.rnd.de/politik/polizeigewalt-auf-querdenker-demo-poli... (Archiv: archive.fo/nGK95)
BZ-Berlin: “Gab es doch Übergriffe von Polizisten auf der Querdenker“-Demo?” – vom 11. August 2021 www.bz-berlin.de/berlin/gab-es-doch-uebergriffe-von-poliz... (Archiv: archive.fo/qOKca)
Tagesspiegel: „So reagiert die SPD auf die Irrfahrt des Stephan Kohn“ – vom 14. Mai 2020 www.tagesspiegel.de/politik/autor-des-corona-papiers-im-b... (Archiv: archive.ph/n8T5d)
Süddeutsche Zeitung: „Ehemaliger Polizist muss nach Corona-Demo Geldstrafe zahlen“ – vom 12. April 2021 www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-polizist-corona-dem... (Archiv: archive.ph/GPlMu)
Spiegel: „Verschwörungs-Ideologie zum Mitmachen“ vom 5. August 2020 www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/qanon-verschwoerungsi... (Archiv: archive.ph/leAKr)
Spiegel: „Bundeswehr ermittelt gegen »Querdenker« in Uniform“ – vom 5. August 2021 www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-ermittelt-g... (Archiv: archive.ph/T4pMf)
ZDF: “Rechte Verschwörer – Angriff von innen?” – vom 29. Oktober 2020 www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/rechte-verschwoerer... (Archiv: archive.ph/sNYHr)
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Stand: September 2021
Polish Destroyer from War World II "ORP Grom" (thunder),it was sunk near Narvik in Norway by the german bomber on 4th May 1940.
I saw this t-shirt go by near the Cambridge market and stopped these two to get a shot with my new mobile's camera.
Dedicated to Mile23.
This is #48 in my 100 strangers assignment. Find out more about the project and see pictures taken by other photographers at www.100strangers.com.
Fredericia, Denmark, Lyntogs and More, 17 Aug 1984
On Friday eventing, 17 August 1984, I took the bus from Karup air station to Herning after work, and from there took train IC 180 behind MZ 1439 to Fredericia. This was really my first time strictly railfanning in Denmark as the other days I'd been out seeing some of the other sites in the places I visited. In Fredericia, I just hung out on the platforms for a little over an hour.
Fredericia is a city of about 40,000 people. From a railroad perspective, it is an important junction as it is the place where all rail lines in Jutland come together and funnel onto the line across the Little Belt to the island of Fyn and then to Copenhagen.
In the little over an hour I was there, I saw 3 Lyntogs, several Intercity trains, MR DMUs and a few freights with MZ and MX power, plus a couple of MH switchers. Lots of trains and good variety.
The Lyntogs were the DSB version of the German VT11. The VT11s were all first class TEEs, while the Lyntogs had first and second class seating. The Lyntogs had a power car at each end, a first class coach a second class coach, two second class coaches with cabs, a second class coach and a first class coach. The reason for the driving cabs was that the Lyntogs split on Jutland and the 2 sections served different lines, so 2 Lyntogs out of Copenhagen could directly serve 4 destinations on Jutland with one seat service. The Intercity trains offered schedules that were nearly as fast, but did not split en route so an IC ran through to one destination and other lines along the way were served by DMU connections.
Today Fredericia is electrified and the electric trains run through to Copehagen without having to ride a ferry boat across the Great Belt from Fyn to Sjaelland. The fast trains make the 215 km run to Copenhagen in 1 hr 46 min, quite a bit faster than in the days of the ferry crossing.
A Maritime Safety and Security Team (MSST) fast ropes from a Coast Guard Air Station Clearwater MH-60 Jayhawk helicopter off the coast of Miami Dec. 16, 2014. The fast roping exercise included teams from Miami, Galveston, Texas, and New Orleans. (U.S. Coast Guard photo by Petty Officer 3rd Class Mark Barney)
Maritime Safety and Security Team Miami fast ropes on board the Coast Guard Cutter William Flores off the coast of Miami Dec. 16, 2014. The exercise was the first fast roping evolution on board a fast response cutter. (U.S. Coast Guard photo by Petty Officer 3rd Class Mark Barney)
Il nuovo servizio del Polo Mercitalia illustrati da Renato Mazzoncini, Amministratore Delegato e Direttore Generale del Gruppo FS Italiane, Ivan Soncini, Presidente di Mercitalia Logistics e Marco Gosso, Amministratore Delegato di Mercitalia Logistics.
A tracked Jeepish thing, just a small build.
Features:
Very fast propulsion by 2 RC motors geared 3:1.