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Photo: Fenster in Eltville/Rheingau

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Wach auf, verschlafnes Herz

 

1.) Wach auf, verschlafnes Herz!

Ermuntre Leib und Glieder.

Die Sonne geht dir auf,

Und heischet (a) Morgenlieder.

Auch Israel ist schon

Zu seinem Manna wach, -

Wohlan, verlass auch du

Dein faules Schlafgemach.

 

2.) Gott, der du bist das Licht,

Und Tag und Nacht gegeben,

Dir dank ich meine Kraft

Und mein gestÀrktes Leben.

Ich lag, als von der Hand

Des Todes ausgestreckt,

Und lÀge noch also,

Wenn du mich nicht erweckt.

 

3.) Denn, Herr, was ist der Mensch,

So bald er eingeschlafen?

Es tut kein Glied das Werk,

Wozu du es geschaffen.

So gar, dass unser Schlaf

Des Todes Abbild ist,

Wobei du tÀglich uns

Ein neuer Schöpfer bist.

 

4.) Lass aber mich den Tod

In meinem Wandel fliehen,

Und nimmer an dem Joch

Der toten Werke ziehen.

Ach gib, dass ich das Licht

Also gebrauchen mag,

Dass in der Finsternis

Du seist mein heller Tag.

 

5.) Gib, dass ich stets bedenk,

Dass ich dem Morgen gleiche,

Dass, wie sein Rot verbleicht,

Ich auch gar bald verbleiche.

Denn, sind wir noch so stark

Und dauerhaft gebaut,

Ist's doch ein Erdenklos,

Worauf die Menschheit traut.

 

6.) Gesicht, Gehör, Geruch,

Geschmack, GefĂŒhl verschwinden,

Doch missbraucht sie der Mensch

Zu Eitelkeit und SĂŒnden.

Bewahr mich, Herr, davor

Und prÀg mir's lebhaft ein,

Dass jeder heut'ge Tag

Mir kann der letzte sein.

 

7.) Geschieht's denn: O, so bring

Mich flugs zu jener Sonne,

Die den ErwÀhlten scheint

Zu jeder Freudenwonne.

Wenn da mein Herz dich kennt,

Und dich mein Auge sieht,

So singt dir erst mein Mund

Das rechte Morgenlied.

 

(a) erfordert

 

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Autor: Johann von Besser

Melodie: O Gott, du frommer Gott

oder: Nun danket alle Gott

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gefunden im Buch

Mitauisches [lutherische] Gesangbuch

Druck: Johann Friedrich Steffenhagen

Mitau (heute Jelgava, Lettland), 1771

Liednummer 37

Thema: Morgenlied

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Johann von Besser (* 8. Mai 1654 in Frauenburg, Kurland, heute Saldus/Kurland; † 10. Februar 1729 in Leipzig) war ein deutscher Dichter.

Besser studierte in Königsberg evangelische Theologie und kam als Begleiter des kurlĂ€ndischen Adligen Jakob Friedrich von Maydel nach Leipzig, wo er an der dortigen UniversitĂ€t Jura studierte. Auf Empfehlung des FĂŒrsten Leopold von Anhalt-Dessau wurde er 1680 kurfĂŒrstlich-brandenburgischer Rat und 1681 Legationsrat. In dieser Eigenschaft war er 1684-85 kurfĂŒrstlicher Resident in London. König Friedrich I. von Preußen ernannte ihn 1690 zum Zeremonienmeister und Hofpoeten und erhob ihn in den Adelsstand. 1701 wurde er Geheimer Rat und Oberzeremonienmeister. Als Friedrich Wilhelm I. bei seinem Regierungsantritt 1713 alle ĂŒberflĂŒssigen Hofchargen abschaffte, verlor von Besser seine Ämter und geriet in eine bedrĂŒckende Lage, bis er 1717 als Geheimer Kriegsrat und Zeremonienmeister an den Dresdner Hof Augusts des Starken berufen wurde. Hier verblieb er bis zu seinem Tod. Besser schrieb Lob- und Heldengedichte auf FĂŒrsten, Liebes- und Studentenlieder, Festgedichte, Singspiele, Texte von Maskenfesten und Epigramme. Als zeitgeschichtliches Dokument interessant ist seine Preußische Krönungsgeschichte aus dem Jahre 1712.

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At the mouth of the Venta River was a settlement called Sagare, which was mentioned in 1253. In 1290 the castle "Winda" of the Livonian Order was completed as the center of the Windau commandery. The town developed around the castle. It was chartered in 1314 and became an important mercantile city of the Hanseatic League.

 

As part of the Duchy of Courland, Ventspils blossomed as a shipbuilding centre. 44 warships and 79 trading ships were built here, and it was from Ventspils that the Duke's fleet set out to colonize Gambia and Tobago. Metal, amber, and wood-working shops also became important to the city's development.

 

During the Polish-Swedish War and the Great Northern War, Ventspils was destroyed, and in 1711 a plague wiped out most of the remaining inhabitants. After the Third Partition of Poland in 1795 Ventspils fell under the control of Russian Empire.

 

The port was modernized in the 1890s and connected to Moscow by rail. It became one of Imperial Russia's most profitable ports,

   

Silhuett av Winda pÄ Äkern med Roffe i bakgrunden

Tymon heeft afzwemmen voor diploma B in Zwembad De Windas in Bergschenhoek

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Pleneria 3.0

22 may 2010, GdaƄsk Shipyard

Siam paragon, winda-ninin-nita

Black Forest for my best friend - Winda @ Bank Permata...

Photo: Fenster in Greetsiel

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Du kennst des Herzens Tiefen

 

1.) Du kennst des Herzens Tiefen,

Wie sie der Heuchler auch verhĂŒllt,

Du kannst Gedanken prĂŒfen,

Gott, der sie richtet und vergilt!

Es zittre der Verbrecher,

Der heuchelnd Tugend lĂŒgt,

Vor dir, der SĂŒnde RĂ€cher,

Den falscher Schein nicht trĂŒgt.

Es jauchze der Gerechte,

Der dich in Einfalt ehrt,

Dir ist an deinem Knechte

Die fromme Demut wert.

 

2.) Du blickest, als Erbarmer,

Auf des Gewissens Wunden hin,

Wenn vor dir nun, ich Armer,

Gebeugt, zerschlagnen Herzens hin.

Wenn dann zu deinen Höhen

Hinauf mein Auge trÀnt,

Und sich in heißem Flehen

Mein Herz nach Troste sehnt.

Dann sprichst du - Wort voll Leben! -

Von deinem Richterthron:

'Die Schuld ist dir veregebn,

Sei nur getrost, mein Sohn"'

 

3.) Nun hab' ich dich zum Freunde,

Mein treuer Gott, und zage nicht,

Wenn einer meiner Feinde

Ein lÀsternd' Urteil hassvoll spricht.

Du sahest meine Reue

Und heiltest meinen Schmerz

Und kennst nun mein auf's Neue,

Dir treu ergebnes Herz.

Einst wirst du mich erhöhen,

Dann wird mit Schimpf und Spott

Der LĂ€sterer bestehen,

Denn du entlarvst ihn, Gott!

 

4.) In deinem Weltgerichte

Stellst du den Rat der Herzen dar.

Da wird in deinem Lichte,

Was hier verborgen, offenbar.

Da steht dann dein Getreuer

Gekrönt vor aller Welt,

Wenn der erborgte Schleier

Den Frömmlingen entfÀllt.

Wer leiht dem Heuchler FlĂŒgel,

Dass er dem Zorn entflieht?

Wo stĂŒrzt der Berg, der HĂŒgel,

Der ihn der Straf' entzieht?

 

5.) Mein Gott, vor dem ich walle,

Selbst mit Gedanken sichtbar bin,

Damit ich dir gefalle,

Hilf mir geheime SĂŒnden fliehn!

Wenn ich in deinem Lichte

Gedanken, Wort und Tat

PrĂŒf und mich selber richte:

Dann eilst du Trost und Rat

Der Seele zu gewÀhren,

FĂŒhrst mich auf rechter Bahn

Und nimmst dereinst mit Ehren

Mich voll Erbarmung an.

 

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Autor: Georg Karl Christian Meyer

Melodie: Nun lob, mein Seel, den Herren

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Sammlung geistlicher Lieder - Band 1 -

Herausgegeben von Nikolaus Joachim Guilliam Evers

Archediakonus an der Jakobi-Kirche, Hamburg

Druck und Verlag: G.F.Schniebes, E.E.Raths

Hamburg, 1817

Liednummer 59

Thema: Gottes Reich und Eigenschaften

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Georg Karl Christian Meyer, geb. am 5. November 1730 zu Destedt im Braunschweigischen, † am 18. April 1818 als Pastor zu Evessen, Gilzum und Hachum ebenda, hat in der Zeit des herrschenden Rationalismus geistliche Lieder gedichtet, die sich durch Form und Gehalt vor vielen anderen auszeichnen. Er gab sie unter dem Titel: ‚GesĂ€nge ĂŒber die Evangelien und Episteln des ganzen Jahres zur Beförderung der hĂ€uslichen Andacht’, Braunschweig 1787, heraus.

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Georg Karl Christian Meyers Lieder/ Hymns

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FrĂŒhlingslied

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Wer hat den Wald geschmĂŒcket

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Gottvertrauen, Kreuz und Trost

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O Gott, dein Auge schauet auf den

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Ostern

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Du hast, o Jesu, Heil und Leben fĂŒr uns

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Derzeit noch nicht erfasst / Currently not scanned

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Am Fest der Garben ernten wir in deinen Friedensauen

Bringt Jesu Anbetung und Dank

Dein Wort ist meines Weges Licht

Du kennst des Herzens Tiefen

Es durchdringt, Allwissender, unsers Herzens

Es strahlt ein Licht von Gottes Höhn

Gott, dass ich deine Gnad erzÀhle, ist Menschensprache

Gott, dessen Wort in unsern Herzen Sinn und GefĂŒhl

Guter Gott, dein Kind zu sein und mit ruhigem Gewissen

Könnten durch den Schleier grauer Zukunft

Mein Gott, wie schenkst du mir so viel

Mit zuversichtlich frohem Sinn weiß ich

SĂŒĂŸer Friede, sanfte Ruhe, der sich meine Seele freut

Was ist der Tod, ein leichter Schlummer

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Tours (Indre-et-Loire)

  

Immeuble "La Transparence", 30 boulevard Heurteloup (1994).

 

AprĂšs la rĂ©alisation du Centre International de CongrĂšs de Tours Val-de-Loire par Jean Nouvel en 1993, la ville de Tours confia au mĂȘme architecte la conception de cet espace de 1600 m2 de bureaux et de 18 appartements.

   

Photo: Haus in Leer, Ostfriesland

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AllmÀchtiger und starker Gott

 

Lob- und Danklied, welches nach geendigtem starken Donnerwetter, oder wenn sonst ein heftiges Ungewitter ohne Schaden ist vorĂŒbergangen

 

1.) AllmÀchtiger und starker Gott,

Du hocherhabner Zebaoth,

Jetzt haben wir gehöret an

Mit Zittern, was dein' Allmacht kann.

 

2.) Wir loben, preisen, fĂŒrchten dich,

Die wir gleich jet so grausamlich

Erschrocken deine Macht gesehn,

Vor welcher niemand kann bestehn.

 

3.) O großer Gott, wir danken dir,

Dass wir, vor Furcht erstarret schier,

GeprĂŒfet doch zu dieser Frist,

Dass du noch unser Vater bist.

 

4.) Du hast erhöret in der Not

Dein Volk, das schier vor Schrecken tot,

Und uns in dieser schweren Zeit

Erwiesen viel Barmherzigkeit.

 

5.) Ach Herr, wenn TrĂŒbsal kommt herbei

Und du vernimmst ein Angstgeschrei,

Wenn wir vor Zagen werden bleich,

So bist du ja von Liebe reich.

 

6.) Du gibst auf alles fleißig Acht,

Hast diese Stund an uns gedacht

Wie an den Noah in der Flut,

Dem du gefristet Leib und Gut.

 

7.) Du hast uns, Herr, in dieser Not

Bewahrt vor einem schnellen Tod,

Gleich wie du dort der JĂŒnger Schar

Erhieltest in des Meers Gefahr.

 

8.) Es hat uns weder Feu'r noch Hitz

Noch Donner noch ein starker Blitz

Noch auch der Hagel in der Bahn

Des Ungewitters Leid getan.

 

9.) Was du verheißen vor der Zeit,

Dass uns der Flammen Grausamkeit

Im wenigsten nicht schaden soll,

Ist nun erfĂŒllet recht und wohl.

 

10.) Du hast verhĂŒtet Feu'r und Brand,

Dazu mit deiner Gnadenhand

Gehalten mich auf mein Begehr

Wie dort Sankt Peter in dem Meer.

 

11.) Dein' Hand und Schatten hat bedeckt

Uns, die wir waren sehr erschreckt:

Du hast beschirmet unsern Leib,

Auch Haus und Hof, Gut, Kind und Weib.

 

12.) Dem Satan hieltest du zu Trutz',

O großer Gott, uns starken Schutz,

Ja stundest bei uns in Gefahr,

Bis dass dein Zorn vorĂŒber war.

 

13.) Du hast dein freundlichs Angesicht

In dieser Not verborgen nicht.

Du hast erwiesen in der Tat,

Dass deine Treu kein Ende hat.

 

14.) FĂŒr solche Wohltat danken wir

Aus reinem Herzen billig dir,

Ja geben dir mit höchstem Fleiß'

In dieser Stunde Lob und Preis.

 

15.) Und ob's gleich wenig nĂŒtzen kann,

So nimm doch unser Opfer an,

Das auf dem Altar Jesu Christ

Im Glauben dir gewidmet ist.

 

16.) Verleih uns Gnad, o du mein Licht,

Dass nimmer wir vergessen nicht

Der Wohltat, die dein Hilf' und Hand

An uns, dein armes Volk, gewand.

 

17.) Hilf, dass es uns zur Buße treib'

Und Frömmichkeit nicht außen bleib',

Auf dass, wenn plötzlich bricht herein

Dein Tag, wir ja nicht sicher sein.

 

18.) O sĂŒĂŸer Jesu, mach' uns fromm.

O du mein liebster Heiland, komm':

Ich wart auf dich mit höchstem Fleiß'

Und opfre dir Lob, Ehr' und Preis'.

 

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Der Text wurde von mir behutsam, soweit

es die Strophenform und der Endreim zu-

ließen, in heutiges Hochdeutsch ĂŒbertragen

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Text: Johann Rist

Melodie: Wenn wir in höchsten Nöten sein

Oder: Nun jauchzt dem Herren alle Welt

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gefunden in:

A. Fischer / W. TĂŒmpel:

Das deutsche evangelische Kirchenlied des 17. Jahrhunderts,

Band 2, Hildesheim 1964.

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Johannes Rist (* 8. MĂ€rz 1607 in Ottensen (heute Stadtteil von Hamburg); † 31. August 1667 in Wedel (Holstein)) war ein deutscher Dichter, Kirchenlieddichter und evangelisch-lutherischer Prediger.

Rist war der Sohn des aus Nördlingen stammenden evangelischen Pastors in Ottensen Caspar Rist und seiner Ehefrau Margarethe Ringemuth. Nach erstem Unterricht durch den Vater besuchte Rist das Johanneum in Hamburg; spÀter dann das Gymnasium in Bremen.

An der UniversitĂ€t Rinteln studierte Rist Theologie u.a. bei Johannes Gisenius und Josua Stegmann. Um 1626 wechselte er an die UniversitĂ€t Rostock. Nach dem Studium ging Rist nach Hamburg zu seinem Rostocker Kommilitonen Ernst Stapel. Mit diesem schrieb und publizierte er TheaterstĂŒcke und trat auch selbst als Darsteller auf.

1633 wurde Rist Hauslehrer beim Landschreiber Heinrich Sager in Heide. Im gleichen Jahr verlobte er sich mit Elisabeth Stapel, der Schwester des frĂŒh verstorbenen Freundes Ernst Stapel und des Pinneberger Amtmanns Franz Stapel. Durch Hilfe des letzteren wurde er im FrĂŒhjahr 1635 zum Pastor im damals dĂ€nischen Wedel an der Unterelbe nahe Hamburg berufen. Kurz nach seinem Amtsantritt heiratete Rist seine Verlobte. Aus der Ehe gingen fĂŒnf Kinder hervor, von denen zwei frĂŒh verstarben.

Beim Einfall der Schweden unter General Lennart Torstensson im Torstenssonkrieg, wĂ€hrend des DreißigjĂ€hrigen Krieges, verlor Rist durch PlĂŒnderungen seine wertvolle Bibliothek. Im Zweiten Nordischen Krieg verlor Rist 1658 noch einmal alles Hab und Gut und musste mit seiner Familie nach Hamburg flĂŒchten. Nachdem 1662 seine Frau Elisabeth gestorben war, heiratete Rist zwei Jahre spĂ€ter Anna Hagedorn, geb. Badenhop, die Witwe seines 1660 verstorbenen Freundes Johann Philipp Hagedorn; sie starb 1680.

Ab 1663 veröffentlichte Rist in lockerer Folge sechs MonatsgesprĂ€che, Dialoge ĂŒber jeweils ein spezielles Thema: Januar – die Tinte; Februar – das Landleben, MĂ€rz – der Stein der Weisen, April – die Malerei, Mai – Lese- und Schreibkunst, Juni – die Todesbetrachtung. Nach Rists Tod wurden die restlichen sechs MonatsgesprĂ€che durch Erasmus Finx ergĂ€nzt. Johann Rist starb hochgeachtet am 31. August 1667 im Alter von 60 Jahren in Wedel.

Johann Rist gilt neben Paul Gerhardt als der bedeutendste protestantische geistliche Dichter des 17. Jahrhunderts.

Tymon heeft afzwemmen voor diploma B in Zwembad De Windas in Bergschenhoek

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Winda for Lulu bags

Taman Menteng

i found this cheeky little fella on my parent's bedroom window. Sorry, about the dirt on the window (negative), but it was a good positive as it made for a very nice makeshift polarising filter!

 

I like the contrast of the blue sea/sky and the green fields. I took a shot with just the sky in the background but thought I'd share the view from the front of our house with you.

Photo: Fenster des Evangelisch-lutherischen Doms in Schleswig, Schleswig-Holstein

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Du, welcher Weisheit will und schafft

 

1.) Du, welcher Weisheit will und schafft

Und Tugendeifer liebt,

Zur Weisheit und und zu Tugend Kraft

So gern uns Menschen gibt!

 

2.) Sieh, Vater froh gerĂŒhrt sind wir,

Wir alle, Jung und Alt,

Und blicken dankbar froh zu dir,

Dem unser Lied erschallt.

 

3.) Wir preisen dich, dass du uns liebst

Und Segen und Gedeihn

Dem edlen, guten Samen gibst,

Den treue Lehrer streun.

 

4.) Auch diese Schule ward durch dich

Ein segensreiches Land,

Der gute Same mehrte sich

Und manches Unkraut schwand.

 

5.) Da steht sie nun, die junge Saat,

Und preist dich hoch erfreut,

Dich, der geschĂŒtzt, gepflegt sie hat

Mit VatergĂŒtigkeit.

 

6.) Vernimm dafĂŒr den Dank, den Preis,

Den wir vereint dir weihn,

Lass Tugend, Sittlicheit und Fleiß

Auch fernerhin gedeihn!

 

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Autor: Moritz Erdmann Engel

Melodie: Ich singe dir mit Herz und Mund

oder: Lobt Gott ihr Christen alle gleich

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Christliche ReligionsgesĂ€nge fĂŒr BĂŒrgerschulen

Neue, vermehrte Auflage

[Hrsg.: Johann Christian Dolz und Johann Gottlob Plato]

Verlag Johann Ambrosius Barth

Leipzig, 1795

Liednummer 421

Thema: BittgesÀnge, Gotteslob und -dank; Schullied

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Moritz Erdmann Engel (* 27. Juli 1767 in Plauen/KurfĂŒrstentum Sachsen; † 10. Februar 1836 ebenda) war ein evangelisch-lutherischer Pfarrer, Lehrer, Schriftsteller und Publizist. Engel war Stadtdiakon und Senior des Geistlichen Ministeriums in Plauen und gab u.a. eine ErlĂ€uterung der Bibel unter dem Titel 'Geist der Bibel fĂŒr Schule und Haus' heraus, die mindestens 14 Auflagen erlebte. Ein geistliches Lied von Engel steht im VogtlĂ€ndischen oder Plauener Gesangbuch und in der neueren Ausgabe des Gesangbuchs der Leipziger Freischule, das im Jahr 1795 unter dem Titel 'Christliche ReligionsgesĂ€nge fĂŒr BĂŒrgerschulen' erschienen ist. Das Lied hat den Titel 'Du, welcher Weisheit will und schafft' und steht im letztgenannten Gesangbuch unter Nummer 421.

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I'm growing again

Or am I shrinking?

Nope definitely growing. Damn

 

bit frightening this light coming thorough my winda too. Hasn't happened all summer...

Argghh

  

Tymon heeft afzwemmen voor diploma B in Zwembad De Windas in Bergschenhoek

Photo: Nördlingen, 1997

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Mein Vater, dir sei Lob in Christo

 

1.) Mein Vater, dir sei Lob

In Christo, deinem Sohne,

Dass ich, von dir beschĂŒtzt,

Schlief unter'm Gnadenthrone!

Sprich nur dein Lebenswort

In meine Seel' hinein,

Dass ich in ihm stets schau

Den wahren Sonnenschein!

 

2.) Mein Morgenlicht, geh auf

Und geh mir nicht mehr unter,

Damit mein Aug' in dir

Stets fröhlich sei und munter

Und keine Schalkheit mir

Dein Auge decke zu,

Auch nicht ein falscher Schein

Mich bring aus deiner Ruh'.

 

3.) Doch, o verhĂŒllte Lieb',

In der kein Dunkel bleibet,

FĂŒhr mich in deinen Grund,

Der mich dir einverleibet,

Wo aus der Dunkelheit

Dein Licht entspringt in mir

Und du verborgen dich

Mir schenkest fĂŒr und fĂŒr!

 

4.) Dort ruft dein Gottesmund

Mir in den Grund der Seele:

'Nimm hin das Wort, den Sohn,

Den ich zum Licht empfehle!

Nimm ihn zu Element (a), -

Darin erhebe dich

Und steige auf zu mir,

Zu leben ewiglich!' -

 

5.) Dein Sohn ist mir der Weg.

wer seinen Zug will leiden,

Den fĂŒhrt die Wahrheit selbst

In's Vaterherz mit Freuden. -

Da sind die SchÀtze all'

Dem Glauben aufgetan,

Der im Gebete nimmt,

Was kein Aug' sehen kann.

 

6.) Ja, er vermag allein

Die MĂŒden zu erquicken,

Nimmt ihre schwere Last

Voll Gnad' auf seinen RĂŒcken.

Spricht: 'Zieht an deren satt

Geduld und Sanftmut an,

Und nehmt die Demut hin,

Die ich nur geben kann!'

 

7.) Nun, Vater, dies dein Licht

Geh auch an diesem Morgen

AllmÀchtig in mir auf -

Vertreib des Fleisches Sorgen,

Dass ich bestÀndig leb'

In deiner Augen Licht,

Und folge deines Sohns

Allweisem Unterricht!

 

8.) VerklÀr in mir dein Herz,

Das fromm ist und vollkommen,

Und mach mich Àhnlich dir

Mit allen deinen Frommen.

Ja, so gestalt in mir

Dein Bildnis, das dir gleich,

Sowie du selber bist

In deinem Freudenreich!

 

9.) Du willst ja mit dem Sohn

Uns alles, alles schenken,

Hast ihn am blut'gen Kreuz

Zum Tode lassen krÀnken,

Damit wir nun an ihm

Als Reben allezeit

Fortwachsen krÀftiglich

Bis zur Vollkommenheit.

 

10.) So lass uns, Herr, in dir

Von Neuem sein geboren,

Dass wir zum ew'gen Bild

Der Gottheit sein erkoren

Und sĂŒndigen nicht mehr! -

In Jesu Blute rein,

Zieh uns ihm stĂŒndlich nach. -

Dann nimm uns selig ein!

 

(a) zur Grundlage

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Autor: Gottfried Arnold

Melodie: O Gott, du frommer Gott

oder: Nun danket alle Gott

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Evangelischer Liederschatz fĂŒr

Kirche, Schule und Haus,

- Band 1 -

Zweite, umgearbeitete Augabe

Gesammelt und bearbeitet von Albert Knapp,

J. G. Cotta'scher Verlag,

Stuttgart und TĂŒbingen, 1850

Liednummer 2257

Thema: Morgenlied

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Gottfried Arnold (* 5. September 1666 in Annaberg, Erzgebirge; † 30. Mai 1714 in Perleberg) war ein deutscher pietistischer evangelischer Theologe und Kirchenlieddichter.

Gottfried Arnold war der Sohn des PrÀzeptors von Annaberg. Er besuchte das Gymnasium in Gera und studierte Theologie in Wittenberg. Beeinflusst durch Philipp Jakob Spener ging er nach Frankfurt am Main, der damaligen Wohnort Speners. Danach vermittelte dieser Arnold Stellen als Hauslehrer in Dresden (1689 bis 1693) und Quedlinburg (1693 bis 1696).

1697 wurde Arnold nach dem großen Erfolg seiner Schrift 'Die Erste Liebe der Gemeinden Jesu Christi' als Professor der Geschichte an die pietistisch geprĂ€gte UniversitĂ€t Gießen berufen. Irritiert vom ruhmsĂŒchtigen Vernunftwesen des akademischen Lebens verließ er sie aber bereits nach einem Semester im FrĂŒhjahr 1698 wieder und kehrte zurĂŒck nach Quedlinburg, wo 1699 sein Hauptwerk ‚Unparteyische Kirchen- und Ketzer-Historie’ erschien, in dem er die Ansicht vertrat, dass die christliche Wahrheit oft nicht in der Volkskirche sondern bei kleinen Gebetkreisen zu finden sei.

1701 heiratete er Anna Maria Sprögel, die Tochter des Werbener Superintendenten Johann Heinrich Sprögel. DarĂŒber hinaus wurde er 1702 Schlosspfarrer in Allstedt, nahm also ein offizielles kirchliches Amt an und vertrat wieder den gemĂ€ĂŸigten Pietismus seines Förderers Spener.

1705 ĂŒbernahm er in Werben das Amt des Pfarrers und Superintendenten. Ab 1707 ĂŒbte er diese Ämter in Perleberg aus. Neben der Gemeindearbeit setzte er seine schriftstellerische Arbeit fort. Am 30. Mai 1714 starb der bereits durch Skorbut stark geschwĂ€chte Arnold, wenige Tage nachdem Rekrutenwerber Friedrich Wilhelms I. seinen Pfingstgottesdienst gestĂŒrmt und junge MĂ€nner beim Abendmahl vom Altar weggerissen hatten, um sie zum Kriegsdienst zu zwingen.

1698 veröffentlichte Arnold unter dem Titel 'Göttliche Liebes-Funken' 169 Gedichte und Lieder. Arnold gilt mit seiner mystischen Poesie als einflussreichster Dichter des frĂŒhen Pietismus. Seine beiden Lieder 'O Durchbrecher aller Bande' (EG 388) und 'So fĂŒhrst du doch recht selig, Herr, die Deinen' fanden in fast allen evangelischen GesangbĂŒchern Eingang. Johann Sebastian Bach hat Lied Arnolds 'Vergiss mein nicht' vertont (BWV 504 und 505).

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Taken with Lovely 40D + Leica Summilux - R 80mm F1.4

Tymon heeft afzwemmen voor diploma B in Zwembad De Windas in Bergschenhoek

Photograph by me

talent : winda

location : Simpang lima bandung

Tymon heeft afzwemmen voor diploma B in Zwembad De Windas in Bergschenhoek

Tymon heeft afzwemmen voor diploma B in Zwembad De Windas in Bergschenhoek

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