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In Bellinzona im Kanton Tessin in der Schweiz :

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Castelgrande

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1506 Schloss Uri, 1818 Castello S.Michele ).

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Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsgeschichte

sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem H.ochmittel-

alter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1250 und 1500. Sie sind Zeugen einer sehr bewegten

Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen, sondern

auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen geprägt

wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht. Diese bestand aus B.ruch-

steinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im S.üdtrakt in Verbindung mit einer T.oröffnung

festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den H.erzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse H.öfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der mailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die Murata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein Tor in der

Stadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

Torre Nera, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine

Aufstockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die Torre

Bianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische Turm

stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten P.alazzo des B.ischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Z.eughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser p.rähistorischen

S.iedlungsspuren, r.ömischen F.undschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen der

Torre Nera und der Torre Bianca gelegene, in F.undamentresten erhaltene K.apelle war dem

hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Peripherie

des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten F.elsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2 wurde

ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO GALFEITI

ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend umgegangen.

 

Der Südtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der a.rchäologischen Befunde die

baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind ferner die

D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii (um 1470/80), ein eigener Raum ist der

M.ünzstätte von Bellinzona (16. Jahrhundert) gewidmet. Der westlich in rechtem Winkel

anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Z.eughaus errichtet, dient seit seiner

völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als G.aststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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A.usf.lug nach B.ellinzona und die G.otth.ard N.ordr.ampe am Mittwoch den 27. April 2011

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Mit dem Z.ug von B.ern über A.rth - G.oldau nach B.ellinzona

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Besuch der W.erks.tätte B.ellinzona

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Mit dem Z.ug von B.ellinzona nach G.öschenen

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Mit dem F.ahrr.ad von G.öschenen nach E.rstf.eld

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Mit dem Z.ug von E.rstf.eld über Z.ürich zurück nach B.ern

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Hurni110427 AlbumZZZZ110427A.usf.lugB.ellinzona KantonTessin

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 231223

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NIF

In Bellinzona auf dem Castelgrande im Kanton Tessin / Ticino der Schweiz :

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Das Castelgrande auf einem Hügel hoch über Bellinzona

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1506 Schloss Uri, 1818 Castello S.Michele ).

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Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsgeschichte

sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem H.ochmittel-

alter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1250 und 1500. Sie sind Zeugen einer sehr bewegten

Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen, sondern

auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen geprägt

wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht. Diese bestand aus B.ruch-

steinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im S.üdtrakt in Verbindung mit einer T.oröffnung

festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den H.erzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse H.öfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der mailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die Murata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein Tor in der

Stadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

Torre Nera, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine

Aufstockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die Torre

Bianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische Turm

stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten P.alazzo des B.ischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Z.eughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser p.rähistorischen

S.iedlungsspuren, r.ömischen F.undschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen der

Torre Nera und der Torre Bianca gelegene, in F.undamentresten erhaltene K.apelle war dem

hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Peripherie

des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten F.elsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2 wurde

ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO GALFEITI

ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend umgegangen.

 

Der Südtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der a.rchäologischen Befunde die

baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind ferner die

D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii (um 1470/80), ein eigener Raum ist der

M.ünzstätte von Bellinzona (16. Jahrhundert) gewidmet. Der westlich in rechtem Winkel

anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Z.eughaus errichtet, dient seit seiner

völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als G.aststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

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Reise durch die Schweiz mit M.utter und H.anni am Donnerstag den 10. September 2009

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Mit dem Z.ug von B.ern - Z.ürich nach B.ad R.agaz und weiter mit dem P.ostauto bis B.ad

P.fäfers ( S.G - 680m )

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Wanderung durch die T.amina - S.chlucht

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R.ückfahrt mit dem P.ostauto nach B.ad R.agaz und kurzen S.paziergang durchs D.orf

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Weiterfahrt mit dem Z.ug nach C.hur und mit dem P.ostauto auf die L.enzerheide

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K.urzer S.paziergang entlang dem S.ee I.l L.ai

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W.eiterfahrt mit dem P.ostauto nach T.iefencastel und weiter mit dem Z.ug nach T.husis

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Mit dem P.ostauto über den S.an B.ernadiono P.ass ins T.essin nach B.ellinzona

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B.esichtigung des C.astelgrande mit dem 2.8 M.eter hohen T.urm T.orre N.era auf

welchen wir g.estiegen sind

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W.eiterfahrt mit dem Z.ug nach L.uzern

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Spaziergang durch L.uzern bei N.acht während dem A.bendverkauf

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Rückfahrt mit dem Z.ug nach B.ern

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Hurni090910 AlbumZZZZ090910ReisedurchdieSchweiz KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona StadtBellinzona

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 160216

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NIF

La Base Aérea de Torrejón (código IATA: TOJ, código OACI: LETO) es uno de los principales aeropuertos militares españoles cerca de Madrid. Fue usada, conjuntamente con el Ejército de Aire, por la Fuerza Aérea de Estados Unidos (USAF) hasta 1992. Tras haber sido utilizado conjuntamente por el Ejército del Aire de España y AENA, esta última para la aviación ejecutiva, actualmente dichas operaciones han sido trasladadas al Aeropuerto Adolfo Suárez Madrid-Barajas.

 

Torrejón Air Base (IATA: TOJ, ICAO: LETO) (Base Aérea de Torrejón de Ardoz) is both a major Spanish Air Force base and the collocated Madrid–Torrejón Airport, a secondary civilian airport for the city and metropolitan area of Madrid.

 

La base aérienne de Torrejón (code AITA : TOJ • code OACI : LETO) est un aéroport militaire et civil (Aéroport de Madrid-Torrejón) en Espagne situé dans la périphérie de Madrid.

 

La base aerea di Torrejon era un aeroporto militare situato in Spagna gestito dalla United States Air Force. La base di Torrejon fu chiusa nel 1996 e l'aeroporto venne riconvertito per scopi civili. Attualmente lo scalo è noto come aeroporto di Madrid-Torrejón, stante la vicinanza alla città di Madrid. La base aerea di Torrejon era una delle basi aeree principali in Europa centro-meridionale assieme alle basi aeree di Aviano in Italia e quella di Incirlik in Turchia. Di fatto la base ha cessato di fungere da avamposto per la USAF già a partire dal 21 maggio 1992, quando gli aeromobili di stanza furono trasferiti altrove.

In Bellinzona im Kanton Tessin / Ticino in der Schweiz :

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SBB Hauptwerkstätte mit der Burg Castelgrande in der Stadt Bellinzona

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1506 Schloss Uri, 1818 Castello S.Michele ).

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Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsgeschichte

sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem H.ochmittel-

alter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1250 und 1500. Sie sind Zeugen einer sehr bewegten

Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen, sondern

auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen geprägt

wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht. Diese bestand aus B.ruch-

steinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im S.üdtrakt in Verbindung mit einer T.oröffnung

festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den H.erzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse H.öfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der mailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die Murata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein Tor in der

Stadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

Torre Nera, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine

Aufstockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die Torre

Bianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische Turm

stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten P.alazzo des B.ischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Z.eughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser p.rähistorischen

S.iedlungsspuren, r.ömischen F.undschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen der

Torre Nera und der Torre Bianca gelegene, in F.undamentresten erhaltene K.apelle war dem

hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Peripherie

des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten F.elsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2 wurde

ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO GALFEITI

ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend umgegangen.

 

Der Südtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der a.rchäologischen Befunde die

baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind ferner die

D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii (um 1470/80), ein eigener Raum ist der

M.ünzstätte von Bellinzona (16. Jahrhundert) gewidmet. Der westlich in rechtem Winkel

anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Z.eughaus errichtet, dient seit seiner

völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als G.aststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

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A.usf.lug ins V.erzascat.al am Dienstag den 20. September 2011

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Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern nach L.ocarno und weiter mit dem P.osta.uto durchs V.erzascat.al bis E.nds.tation S.onogno

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Besichtigung des D.orfes S.onogno und kurze W.anderung bis F.rasco mit B.esichtigung des W.asserf.all

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Mit dem P.osta.uto von F.rasco h.inunter bis L.avertezzo

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W.anderung von L.avertezzo entlang der S.trasse und V.erzasca bis kurz vor S. B.artolomeo

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Weiter per A.utos.top bis zur S.taum.auer

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B.esuch der S.taum.auer des L.ago d.i V.ogorno und a.nschliessend zu F.uss bis M.inusio

.

.

Mit dem B.us nach L.ocarno und weiter mit dem Z.ug bis B.ellinzona

.

.

B.esuch der H.auptw.erks.tätte von B.ellinzona

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Mit dem Z.ug von B.ellinzona über Z.ürich zurück nach B.ern

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Hurni110920 AlbumZZZZ110920A.usf.lugV.erzasca KantonTessin KantonTicino AlbumBahnenDerSchweiz

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 241223

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NIF

La Base Aérea de Torrejón (código IATA: TOJ, código OACI: LETO) es uno de los principales aeropuertos militares españoles cerca de Madrid. Fue usada, conjuntamente con el Ejército de Aire, por la Fuerza Aérea de Estados Unidos (USAF) hasta 1992. Tras haber sido utilizado conjuntamente por el Ejército del Aire de España y AENA, esta última para la aviación ejecutiva, actualmente dichas operaciones han sido trasladadas al Aeropuerto Adolfo Suárez Madrid-Barajas.

 

Torrejón Air Base (IATA: TOJ, ICAO: LETO) (Base Aérea de Torrejón de Ardoz) is both a major Spanish Air Force base and the collocated Madrid–Torrejón Airport, a secondary civilian airport for the city and metropolitan area of Madrid.

 

La base aérienne de Torrejón (code AITA : TOJ • code OACI : LETO) est un aéroport militaire et civil (Aéroport de Madrid-Torrejón) en Espagne situé dans la périphérie de Madrid.

 

La base aerea di Torrejon era un aeroporto militare situato in Spagna gestito dalla United States Air Force. La base di Torrejon fu chiusa nel 1996 e l'aeroporto venne riconvertito per scopi civili. Attualmente lo scalo è noto come aeroporto di Madrid-Torrejón, stante la vicinanza alla città di Madrid. La base aerea di Torrejon era una delle basi aeree principali in Europa centro-meridionale assieme alle basi aeree di Aviano in Italia e quella di Incirlik in Turchia. Di fatto la base ha cessato di fungere da avamposto per la USAF già a partire dal 21 maggio 1992, quando gli aeromobili di stanza furono trasferiti altrove.

(En) Founded in 1906, the Coking Plant of Anderlues was specialized in the production of coke for industrial use.

 

Coke was obtained by distillation of coal in furnaces and, thanks to its superior fuel coal properties, it was used afterwards to feed the blast furnaces in the steel manufacturing process.

 

Closed and abandoned since 2002, the site has since undergone many losses and damages, not including an important pollution. While some buildings have now been demolished, there are however still some important parts of the former coking plant.

 

Among them, the former coal tower, next to the imposing "battery" of 38 furnaces, where the coke was produced. Besides them, we still can see the administrative buildings, the power station with its cooling tower, and buildings for the by-products, which were obtained by recovering the tar and coal gas. There are also a gasometer north side, the coal tip east side and a settling basin south side.

 

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(Fr) Fondées en 1906, les Cokeries d'Anderlues étaient spécialisées dans la fabrication de coke à usage industriel.

 

Le coke était obtenu par distillation de la houille dans des fours et, grâce à ses propriétés combustibles supérieures au charbon, il servait par après à alimenter les hauts-fourneaux dans le processus de fabrication de l'acier.

 

Fermé et laissé à l'abandon depuis 2002, le site a depuis lors subi de nombreuses pertes et dégradations, sans compter la pollution qui y règne. Si certains bâtiments (comme l'ancien lavoir à charbon) ont aujourd'hui été démolis, on retrouve encore toutefois certaines parties importantes de cette ancienne cokerie.

 

Parmi celles-ci, l'ancienne tour à charbon suivie de près par l'imposante "batterie" de 38 fours, où était produit le coke. A côté d'eux, on découvre également les bâtiments administratifs, la centrale électrique avec sa tour de refroidissement, ainsi que les bâtiments des sous-produits, lesquels étaient obtenus par récupération du goudron et du gaz de houille. Et en périphérie, on retrouve un gazomètre côté nord, le terril à l'est et un bassin de décantation côté sud.

Burg Castelgrande ( Schloss Uri - Château - Castle ) über der Stadt Bellinzona im Kanton

Tessin - Ticiono in der Schweiz

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

.

.

.

Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1.5.0.6 Schloss Uri, 1.8.1.8 Castello S.Michele ).

.

.

.

Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsge-

schichte sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem

Hochmittelalter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig

Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1.2.5.0 und 1.5..0.0. Sie sind Zeugen einer sehr be-

wegten Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen,

sondern auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen

geprägt wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht.

 

Diese bestand aus Bruchsteinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im Südtrakt in

Verbindung mit einer Toröffnung festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den Herzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse Höfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der m.ailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die M.urata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein T.or in der

S.tadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

T.orre N.era, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine Auf-

stockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die T.orre

B.ianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische

Turm stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten Palazzo des Bischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Zeughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser prähistorischen

Siedlungsspuren, römischen Fundschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen

der T.orre N.era und der T.orre B.ianca gelegene, in Fundamentresten erhaltene K.apelle

war dem hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Periph-

erie des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten Felsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2

wurde ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO

GALFEITI ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend

umgegangen.

 

Der S.üdtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der archäologischen Befunde

die baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind

ferner die D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii ( um 1.4.7.0 - 1.4.8.0), ein

eigener Raum ist der M.ünzstätte von Bellinzona ( 16. Jahrhundert ) gewidmet. Der

westlich in rechtem Winkel anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Zeughaus

errichtet, dient seit seiner völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als Gaststättenbetrieb.

.

.

.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

.

.

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Ausflug ins T.essin am Mittwoch den 18. September 2013

.

.

Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern - B.ellinzona nach T.averne - T.orricella

.

.

Weiter mit dem F.ahrr.ad T.averne ( TI - 337m ) - L.amone ( TI - 334m ) - C.adempino - V.ezia - M.onda ( TI - 425m ) - P.orza - C.omano ( TI - 510m ) - S. B.ernardo ( TI - 687m ) - M.atro R.otondo ( TI - 614m ) - S. C.lemente ( TI - 619m ) - T.orre di R.edde - M.ad. di

C.asletto ( TI - 535m ) - V.aglio ( TI - 548m ) - S.ala C.apriasca ( TI - 547m ) - T.esserete - C.ampestro ( TI - 587m ) - C.agiallo - S.ala C.apriasca - P.onte C.apriasca ( TI - 444m ) - P.onte C.apriasca ( TI - 447m ) - O.riglio ( TI - 421m ) - T.averne ( TI - 337m )

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Mit dem Z.ug von T.averne - T.orricella nach B.ellinzona

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B.esuch der M.useen in den d.rei B.urgen von B.ellinzona

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Mit dem Z.ug von B.ellinzona über Z.ürich wieder zurück nach B.ern

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 010521

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Burg Castelgrande ( Schloss Uri - Château - Castle ) über der Stadt Bellinzona im Kanton

Tessin - Ticiono in der Schweiz

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1.5.0.6 Schloss Uri, 1.8.1.8 Castello S.Michele ).

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Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsge-

schichte sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem

Hochmittelalter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig

Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1.2.5.0 und 1.5..0.0. Sie sind Zeugen einer sehr be-

wegten Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen,

sondern auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen

geprägt wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht.

 

Diese bestand aus Bruchsteinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im Südtrakt in

Verbindung mit einer Toröffnung festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den Herzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse Höfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der m.ailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die M.urata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein T.or in der

S.tadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

T.orre N.era, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine Auf-

stockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die T.orre

B.ianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische

Turm stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten Palazzo des Bischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Zeughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser prähistorischen

Siedlungsspuren, römischen Fundschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen

der T.orre N.era und der T.orre B.ianca gelegene, in Fundamentresten erhaltene K.apelle

war dem hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Periph-

erie des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten Felsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2

wurde ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO

GALFEITI ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend

umgegangen.

 

Der S.üdtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der archäologischen Befunde

die baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind

ferner die D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii ( um 1.4.7.0 - 1.4.8.0), ein

eigener Raum ist der M.ünzstätte von Bellinzona ( 16. Jahrhundert ) gewidmet. Der

westlich in rechtem Winkel anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Zeughaus

errichtet, dient seit seiner völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als Gaststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

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Ausflug ins T.essin am Mittwoch den 18. September 2013

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Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern - B.ellinzona nach T.averne - T.orricella

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Weiter mit dem F.ahrr.ad T.averne ( TI - 337m ) - L.amone ( TI - 334m ) - C.adempino - V.ezia - M.onda ( TI - 425m ) - P.orza - C.omano ( TI - 510m ) - S. B.ernardo ( TI - 687m ) - M.atro R.otondo ( TI - 614m ) - S. C.lemente ( TI - 619m ) - T.orre di R.edde - M.ad. di

C.asletto ( TI - 535m ) - V.aglio ( TI - 548m ) - S.ala C.apriasca ( TI - 547m ) - T.esserete - C.ampestro ( TI - 587m ) - C.agiallo - S.ala C.apriasca - P.onte C.apriasca ( TI - 444m ) - P.onte C.apriasca ( TI - 447m ) - O.riglio ( TI - 421m ) - T.averne ( TI - 337m )

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Mit dem Z.ug von T.averne - T.orricella nach B.ellinzona

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B.esuch der M.useen in den d.rei B.urgen von B.ellinzona

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Mit dem Z.ug von B.ellinzona über Z.ürich wieder zurück nach B.ern

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La Base Aérea de Torrejón (código IATA: TOJ, código OACI: LETO) es uno de los principales aeropuertos militares españoles cerca de Madrid. Fue usada, conjuntamente con el Ejército de Aire, por la Fuerza Aérea de Estados Unidos (USAF) hasta 1992. Tras haber sido utilizado conjuntamente por el Ejército del Aire de España y AENA, esta última para la aviación ejecutiva, actualmente dichas operaciones han sido trasladadas al Aeropuerto Adolfo Suárez Madrid-Barajas.

 

Torrejón Air Base (IATA: TOJ, ICAO: LETO) (Base Aérea de Torrejón de Ardoz) is both a major Spanish Air Force base and the collocated Madrid–Torrejón Airport, a secondary civilian airport for the city and metropolitan area of Madrid.

 

La base aérienne de Torrejón (code AITA : TOJ • code OACI : LETO) est un aéroport militaire et civil (Aéroport de Madrid-Torrejón) en Espagne situé dans la périphérie de Madrid.

 

La base aerea di Torrejon era un aeroporto militare situato in Spagna gestito dalla United States Air Force. La base di Torrejon fu chiusa nel 1996 e l'aeroporto venne riconvertito per scopi civili. Attualmente lo scalo è noto come aeroporto di Madrid-Torrejón, stante la vicinanza alla città di Madrid. La base aerea di Torrejon era una delle basi aeree principali in Europa centro-meridionale assieme alle basi aeree di Aviano in Italia e quella di Incirlik in Turchia. Di fatto la base ha cessato di fungere da avamposto per la USAF già a partire dal 21 maggio 1992, quando gli aeromobili di stanza furono trasferiti altrove.

Peripherie.Macht.Kulturpolitik

Internationale Konferenz

Internationales Symposium

 

22. April 2015

Ausstellungszentrum Heilgenkreuzer Hof, Schönlaterngasse 5, 1010 Wien

Das eintägige Symposium stellt eine konsequente Weiterführung der Diskussion der letztjährigen Veranstaltung „Cultural Policies in Cities“ dar.

 

Wenn die These stimmt, dass neue Entwicklungen immer von den Rändern her ihren Ausgang nehmen, dann möchte die Veranstaltung die kulturpolitischen Konsequenzen untersuchen, die sich aus der Frage ergeben, ob sich Peripherien auf Grund der aktuellen Zentralisierungsgrades mit dem dauerhaften Verlust an Eigenständigkeit abfinden müssen oder ganz im Gegenteil einen neuen Stellenwert erhalten.

 

Die Veranstaltung möchte das Phänomen der Peripherie von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachten. Immerhin lässt sich der Begriff nicht nur politisch, geographisch und soziologisch, darüber hinaus ästhetisch, in jedem Fall sowohl theoretisch als auch anhand kulturpolitischer Praktiken untersuchen.

 

Anmeldung unter: jasmin.vogl@uni-ak.ac.at

Bitte beachten Sie, dass wir keinen Sitzplatz garantieren könne, wir bitten Sie trotzdem um eine Anmeldung.

 

Die Konferenz wird in Englisch abgehalten:

 

8:30 – 9:00 Welcome/Registration

 

9:00 – 10:00 Opening

Gerald Bast/ University of Applied Arts/ Vienna, Austria

Christophe Girard/ Councilor for Culture and Mayor of the 4. Arrondissement/ Paris, France

Introduction and Moderation: Michael Wimmer/University of Applied Arts/ EDUCULT/ Vienna, Austria

 

10:00 – 10:30 Some Principal Considerations on “Periphery”

Christiaan De Beukelaer/ Queen Margaret University/ Edinburgh, Scotland

 

10:30 – 11:00 Break

 

11:00 – 12:30 Global versus Local

Gala Koretskaya/ British Council/ Kazakhstan

Malaika Toyo/ Cultural Policy Researcher/ Nigeria

Monika Tsiliberdi/ Ministry of Culture/ Greece

 

12:30 – 13:00 Intervention

Kreatkör/ Free School/ Hungary

 

13:00 – 14:30 Break

 

14:30 – 16:00 Urban versus Rural

Doreen Götzky/ University of Hildesheim/ Hildesheim, Germany

Peter Oswald/ Arcana Festival Austria/ Austria

Cathrin Rose/ Ruhrtriennale/ Germany

Patrick Föhl/ Network for Cultural Consulting/ Berlin, Germany

 

16:00 – 17:30 Break

 

16:00 – 17:30 Centres versus Margins (Moderation Anke Schad/ EDUCULT)

Elke Krasny/ University of Fine Arts/ Vienna, Austria

Walter Rohn/ Academy of Sciences/ Vienna, Austria

Piet Forger/ Councilor for Culture in the City of Leuwen/ Leuwen, Belgium

Markus Davey/ Roundhouse/ London, UK

 

18:00 – 18:30 Break

 

18:30 – 20:00 Final Plenary

Gerald Bast/ University for Applied Arts Vienna/ Vienna, Austria

Christophe Girard/ Councilor for Culture and Mayor of the 4. Arrondissement/ Paris, France

Markus Davey/ Roundhouse/ London, UK

Christine Böhler/ Cultural Manager, Curator/ Vienna, Austria

Michael Wimmer/ University of Applied Arts/ EDUCULT/ Vienna, Austria

# Le Myanmar ou Birmanie -

# Le Lac Inlé -

 

# Etonnant pays que La Birmanie avec un accueil remarquable malgré la pauvreté

De ses habitants.

# Les pêcheurs du lac , de véritable acrobates sur leurs pirogues pour de maigres pêches.

# La vie du lac, les habitants sont souvent à la périphérie de ses eaux calmes, les habitations sont très sommaires et sur pilotis pour éviter les inondations lors des saisons Des pluies. La vie est très liée au lac, jardins et marchés flottants, pêche déplacement

Uniquement en barques ou pirogues et ceci dés le plus jeune age.

# Ici Le lac Inle est un lac d'eau douce situé dans les montagnes de l'État shan, dans l'Est de la Birmanie. C'est une destination touristique majeure du pays, donc c'est le second plus grand lac, avec une surface estimée de 12 000 hectares, et un des plus hauts, à 884 m. Sa profondeur moyenne n'est que de 2,10 m à la saison sèche (profondeur maximale : 3,60 m) mais elle peut dépasser 4 m à la saison des pluies.

Les transports sur le lac se font par bateau, soit pirogues traditionnelles, soit à moteur. Les pêcheurs rament d'une façon unique, debout sur une jambe à la poupe et l'autre enroulée autour de la godille. Ceci leur permet de voir au-dessus des plantes qui couvrent une grande partie du lac (cependant les femmes rament de la manière courante, à la main, assises les jambes croisées à la poupe).

# - Merci pour vos passages sur les vues, favoris et commentaires.

 

# Astonishing country that Burma with a remarkable reception despite the poverty

Of its inhabitants.

# The fishermen of the lake, real acrobats on their canoes for meager fishing.

# The life of the lake, the inhabitants are often on the outskirts of its calm waters, the dwellings are very basic and on stilts to avoid flooding during the seasons

Rains. Life is closely linked to the lake, gardens and floating markets, fishing trips

Only in boats or canoes and this from the youngest age.

# Here Inle Lake is a freshwater lake located in the mountains of Shan State, eastern Burma. It is a major tourist destination in the country, so it is the second largest lake, with an estimated area of ​​12,000 hectares, and one of the highest, at 884 m. Its average depth is only 2.10 m in the dry season (maximum depth: 3.60 m) but it can exceed 4 m in the rainy season.

Transport on the lake is by boat, either traditional canoes or motor. Fishermen row in a unique way, standing on one leg at the stern and the other wrapped around the scull. This allows them to see above the plants which cover a large part of the lake (however the women row in the current manner, by hand, sitting cross-legged at the stern).

 

# - Thank you for your passages on views, favorites and comments.

Crianças brincando em um campo de futebol na periferia da cidade de Imperatriz, estado do Maranhão, Brasil.

 

Children playing in a football field on the outskirts of the city of Imperatriz, state of Maranhao, Brazil.

 

Des enfants jouent dans un terrain de football à la périphérie de la ville de Imperatriz, dans l'État de Maranhao, au Brésil.

Peripherie.Macht.Kulturpolitik

Internationale Konferenz

Internationales Symposium

 

22. April 2015

Ausstellungszentrum Heilgenkreuzer Hof, Schönlaterngasse 5, 1010 Wien

Das eintägige Symposium stellt eine konsequente Weiterführung der Diskussion der letztjährigen Veranstaltung „Cultural Policies in Cities“ dar.

 

Wenn die These stimmt, dass neue Entwicklungen immer von den Rändern her ihren Ausgang nehmen, dann möchte die Veranstaltung die kulturpolitischen Konsequenzen untersuchen, die sich aus der Frage ergeben, ob sich Peripherien auf Grund der aktuellen Zentralisierungsgrades mit dem dauerhaften Verlust an Eigenständigkeit abfinden müssen oder ganz im Gegenteil einen neuen Stellenwert erhalten.

 

Die Veranstaltung möchte das Phänomen der Peripherie von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachten. Immerhin lässt sich der Begriff nicht nur politisch, geographisch und soziologisch, darüber hinaus ästhetisch, in jedem Fall sowohl theoretisch als auch anhand kulturpolitischer Praktiken untersuchen.

 

Anmeldung unter: jasmin.vogl@uni-ak.ac.at

Bitte beachten Sie, dass wir keinen Sitzplatz garantieren könne, wir bitten Sie trotzdem um eine Anmeldung.

 

Die Konferenz wird in Englisch abgehalten:

 

8:30 – 9:00 Welcome/Registration

 

9:00 – 10:00 Opening

Gerald Bast/ University of Applied Arts/ Vienna, Austria

Christophe Girard/ Councilor for Culture and Mayor of the 4. Arrondissement/ Paris, France

Introduction and Moderation: Michael Wimmer/University of Applied Arts/ EDUCULT/ Vienna, Austria

 

10:00 – 10:30 Some Principal Considerations on “Periphery”

Christiaan De Beukelaer/ Queen Margaret University/ Edinburgh, Scotland

 

10:30 – 11:00 Break

 

11:00 – 12:30 Global versus Local

Gala Koretskaya/ British Council/ Kazakhstan

Malaika Toyo/ Cultural Policy Researcher/ Nigeria

Monika Tsiliberdi/ Ministry of Culture/ Greece

 

12:30 – 13:00 Intervention

Kreatkör/ Free School/ Hungary

 

13:00 – 14:30 Break

 

14:30 – 16:00 Urban versus Rural

Doreen Götzky/ University of Hildesheim/ Hildesheim, Germany

Peter Oswald/ Arcana Festival Austria/ Austria

Cathrin Rose/ Ruhrtriennale/ Germany

Patrick Föhl/ Network for Cultural Consulting/ Berlin, Germany

 

16:00 – 17:30 Break

 

16:00 – 17:30 Centres versus Margins (Moderation Anke Schad/ EDUCULT)

Elke Krasny/ University of Fine Arts/ Vienna, Austria

Walter Rohn/ Academy of Sciences/ Vienna, Austria

Piet Forger/ Councilor for Culture in the City of Leuwen/ Leuwen, Belgium

Markus Davey/ Roundhouse/ London, UK

 

18:00 – 18:30 Break

 

18:30 – 20:00 Final Plenary

Gerald Bast/ University for Applied Arts Vienna/ Vienna, Austria

Christophe Girard/ Councilor for Culture and Mayor of the 4. Arrondissement/ Paris, France

Markus Davey/ Roundhouse/ London, UK

Christine Böhler/ Cultural Manager, Curator/ Vienna, Austria

Michael Wimmer/ University of Applied Arts/ EDUCULT/ Vienna, Austria

Surnommé le Vaisseau des Cévennes en raison de sa proue en pierre spectaculaire et unique en Europe, le Château de Portes classé Monument Historique et son col surveillent l’ancien chemin dit de Régordane qu’empruntaient les pèlerins de Saint-Gilles et les Croisés vers la Terre Sainte.

 

Véritable porte d’entrée des Hautes Cévennes au pied du Mont Lozère, il se situe en périphérie du Parc national des Cévennes inscrit en juin 2011 au Patrimoine mondial de l’Humanité et défie plus de 10 siècles d’histoire.

- oprannominato il vascello delle Cevenne a causa della sua prua in pietra spettacolare ed unica in Europa, il Castello di Porte classificate Monumento Storico ed il suo collo sorvegliano la vecchia strada dice di Régordane che prendeva in prestito i pellegrini da Santo-Gilles ed i Crociati verso la Terra Santa.

 

Vera porta di entrata delle Alte Cevenne al piede del Monte Lozère, si trova in periferia del Parco nazionale delle Cevenne iscrive nel giugno 2011 al Patrimonio mondiale dell'umanità e sfida più di 10 secoli di storia.

# Le Myanmar ou Birmanie -

# Le Lac Inlé -

 

# Etonnant pays que La Birmanie avec un accueil remarquable malgré la pauvreté

De ses habitants.

# Les pêcheurs du lac , de véritable acrobates sur leurs pirogues pour de maigres pêches.

# La vie du lac, les habitants sont souvent à la périphérie de ses eaux calmes, les habitations sont très sommaires et sur pilotis pour éviter les inondations lors des saisons

Des pluies. La vie est très liée au lac, jardins et marchés flottants, pêche déplacement

Uniquement en barques ou pirogues et ceci dés le plus jeune age.

# Ici Le lac Inle est un lac d'eau douce situé dans les montagnes de l'État shan, dans l'Est de la Birmanie. C'est une destination touristique majeure du pays, donc c'est le second plus grand lac, avec une surface estimée de 12 000 hectares, et un des plus hauts, à 884 m. Sa profondeur moyenne n'est que de 2,10 m à la saison sèche (profondeur maximale : 3,60 m) mais elle peut dépasser 4 m à la saison des pluies.

Les transports sur le lac se font par bateau, soit pirogues traditionnelles, soit à moteur. Les pêcheurs rament d'une façon unique, debout sur une jambe à la poupe et l'autre enroulée autour de la godille. Ceci leur permet de voir au-dessus des plantes qui couvrent une grande partie du lac (cependant les femmes rament de la manière courante, à la main, assises les jambes croisées à la poupe).

 

# - Merci pour vos passages sur les vues, favoris et commentaires.

# Astonishing country that Burma with a remarkable reception despite the poverty

Of its inhabitants.

# The fishermen of the lake, real acrobats on their canoes for meager fishing.

# The life of the lake, the inhabitants are often on the outskirts of its calm waters, the dwellings are very basic and on stilts to avoid flooding during the seasons

Rains. Life is closely linked to the lake, gardens and floating markets, fishing trips

Only in boats or canoes and this from the youngest age.

# Here Inle Lake is a freshwater lake located in the mountains of Shan State, eastern Burma. It is a major tourist destination in the country, so it is the second largest lake, with an estimated area of ​​12,000 hectares, and one of the highest, at 884 m. Its average depth is only 2.10 m in the dry season (maximum depth: 3.60 m) but it can exceed 4 m in the rainy season.

Transport on the lake is by boat, either traditional canoes or motor. Fishermen row in a unique way, standing on one leg at the stern and the other wrapped around the scull. This allows them to see above the plants which cover a large part of the lake (however the women row in the current manner, by hand, sitting cross-legged at the stern).

 

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(En) Founded in 1906, the Coking Plant of Anderlues was specialized in the production of coke for industrial use.

 

Coke was obtained by distillation of coal in furnaces and, thanks to its superior fuel coal properties, it was used afterwards to feed the blast furnaces in the steel manufacturing process.

 

Closed and abandoned since 2002, the site has since undergone many losses and damages, not including an important pollution. While some buildings have now been demolished, there are however still some important parts of the former coking plant.

 

Among them, the former coal tower, next to the imposing "battery" of 38 furnaces, where the coke was produced. Besides them, we still can see the administrative buildings, the power station with its cooling tower, and buildings for the by-products, which were obtained by recovering the tar and coal gas. There are also a gasometer north side, the coal tip east side and a settling basin south side.

 

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(Fr) Fondées en 1906, les Cokeries d'Anderlues étaient spécialisées dans la fabrication de coke à usage industriel.

 

Le coke était obtenu par distillation de la houille dans des fours et, grâce à ses propriétés combustibles supérieures au charbon, il servait par après à alimenter les hauts-fourneaux dans le processus de fabrication de l'acier.

 

Fermé et laissé à l'abandon depuis 2002, le site a depuis lors subi de nombreuses pertes et dégradations, sans compter la pollution qui y règne. Si certains bâtiments (comme l'ancien lavoir à charbon) ont aujourd'hui été démolis, on retrouve encore toutefois certaines parties importantes de cette ancienne cokerie.

 

Parmi celles-ci, l'ancienne tour à charbon suivie de près par l'imposante "batterie" de 38 fours, où était produit le coke. A côté d'eux, on découvre également les bâtiments administratifs, la centrale électrique avec sa tour de refroidissement, ainsi que les bâtiments des sous-produits, lesquels étaient obtenus par récupération du goudron et du gaz de houille. Et en périphérie, on retrouve un gazomètre côté nord, le terril à l'est et un bassin de décantation côté sud.

Burg Castelgrande ( Schloss Uri - Château - Castle ) über der Stadt Bellinzona im Kanton

Tessin - Ticiono in der Schweiz

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1.5.0.6 Schloss Uri, 1.8.1.8 Castello S.Michele ).

.

.

.

Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsge-

schichte sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem

Hochmittelalter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig

Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1.2.5.0 und 1.5..0.0. Sie sind Zeugen einer sehr be-

wegten Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen,

sondern auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen

geprägt wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht.

 

Diese bestand aus Bruchsteinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im Südtrakt in

Verbindung mit einer Toröffnung festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den Herzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse Höfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der m.ailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die M.urata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein T.or in der

S.tadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

T.orre N.era, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine Auf-

stockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die T.orre

B.ianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische

Turm stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten Palazzo des Bischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Zeughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser prähistorischen

Siedlungsspuren, römischen Fundschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen

der T.orre N.era und der T.orre B.ianca gelegene, in Fundamentresten erhaltene K.apelle

war dem hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Periph-

erie des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten Felsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2

wurde ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO

GALFEITI ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend

umgegangen.

 

Der S.üdtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der archäologischen Befunde

die baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind

ferner die D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii ( um 1.4.7.0 - 1.4.8.0), ein

eigener Raum ist der M.ünzstätte von Bellinzona ( 16. Jahrhundert ) gewidmet. Der

westlich in rechtem Winkel anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Zeughaus

errichtet, dient seit seiner völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als Gaststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

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Ausflug ins T.essin am Mittwoch den 18. September 2013

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Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern - B.ellinzona nach T.averne - T.orricella

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Weiter mit dem F.ahrr.ad T.averne ( TI - 337m ) - L.amone ( TI - 334m ) - C.adempino - V.ezia - M.onda ( TI - 425m ) - P.orza - C.omano ( TI - 510m ) - S. B.ernardo ( TI - 687m ) - M.atro R.otondo ( TI - 614m ) - S. C.lemente ( TI - 619m ) - T.orre di R.edde - M.ad. di

C.asletto ( TI - 535m ) - V.aglio ( TI - 548m ) - S.ala C.apriasca ( TI - 547m ) - T.esserete - C.ampestro ( TI - 587m ) - C.agiallo - S.ala C.apriasca - P.onte C.apriasca ( TI - 444m ) - P.onte C.apriasca ( TI - 447m ) - O.riglio ( TI - 421m ) - T.averne ( TI - 337m )

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Mit dem Z.ug von T.averne - T.orricella nach B.ellinzona

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B.esuch der M.useen in den d.rei B.urgen von B.ellinzona

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Mit dem Z.ug von B.ellinzona über Z.ürich wieder zurück nach B.ern

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Hurni130918 KantonTessin KantonTicino

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 010521

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NIF

© Luca Cortese - All rights reserved

La Base Aérea de Torrejón (código IATA: TOJ, código OACI: LETO) es uno de los principales aeropuertos militares españoles cerca de Madrid. Fue usada, conjuntamente con el Ejército de Aire, por la Fuerza Aérea de Estados Unidos (USAF) hasta 1992. Tras haber sido utilizado conjuntamente por el Ejército del Aire de España y AENA, esta última para la aviación ejecutiva, actualmente dichas operaciones han sido trasladadas al Aeropuerto Adolfo Suárez Madrid-Barajas.

 

Torrejón Air Base (IATA: TOJ, ICAO: LETO) (Base Aérea de Torrejón de Ardoz) is both a major Spanish Air Force base and the collocated Madrid–Torrejón Airport, a secondary civilian airport for the city and metropolitan area of Madrid.

 

La base aérienne de Torrejón (code AITA : TOJ • code OACI : LETO) est un aéroport militaire et civil (Aéroport de Madrid-Torrejón) en Espagne situé dans la périphérie de Madrid.

 

La base aerea di Torrejon era un aeroporto militare situato in Spagna gestito dalla United States Air Force. La base di Torrejon fu chiusa nel 1996 e l'aeroporto venne riconvertito per scopi civili. Attualmente lo scalo è noto come aeroporto di Madrid-Torrejón, stante la vicinanza alla città di Madrid. La base aerea di Torrejon era una delle basi aeree principali in Europa centro-meridionale assieme alle basi aeree di Aviano in Italia e quella di Incirlik in Turchia. Di fatto la base ha cessato di fungere da avamposto per la USAF già a partire dal 21 maggio 1992, quando gli aeromobili di stanza furono trasferiti altrove.

Burg Castelgrande ( Schloss Uri - Château - Castle ) über der Stadt Bellinzona im Kanton

Tessin - Ticiono in der Schweiz

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1.5.0.6 Schloss Uri, 1.8.1.8 Castello S.Michele ).

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Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsge-

schichte sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem

Hochmittelalter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig

Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1.2.5.0 und 1.5..0.0. Sie sind Zeugen einer sehr be-

wegten Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen,

sondern auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen

geprägt wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht.

 

Diese bestand aus Bruchsteinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im Südtrakt in

Verbindung mit einer Toröffnung festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den Herzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse Höfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der m.ailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die M.urata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein T.or in der

S.tadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

T.orre N.era, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine Auf-

stockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die T.orre

B.ianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische

Turm stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten Palazzo des Bischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Zeughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser prähistorischen

Siedlungsspuren, römischen Fundschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen

der T.orre N.era und der T.orre B.ianca gelegene, in Fundamentresten erhaltene K.apelle

war dem hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Periph-

erie des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten Felsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2

wurde ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO

GALFEITI ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend

umgegangen.

 

Der S.üdtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der archäologischen Befunde

die baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind

ferner die D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii ( um 1.4.7.0 - 1.4.8.0), ein

eigener Raum ist der M.ünzstätte von Bellinzona ( 16. Jahrhundert ) gewidmet. Der

westlich in rechtem Winkel anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Zeughaus

errichtet, dient seit seiner völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als Gaststättenbetrieb.

.

.

.

.

( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

.

.

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Ausflug ins T.essin am Mittwoch den 18. September 2013

.

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Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern - B.ellinzona nach T.averne - T.orricella

.

.

Weiter mit dem F.ahrr.ad T.averne ( TI - 337m ) - L.amone ( TI - 334m ) - C.adempino - V.ezia - M.onda ( TI - 425m ) - P.orza - C.omano ( TI - 510m ) - S. B.ernardo ( TI - 687m ) - M.atro R.otondo ( TI - 614m ) - S. C.lemente ( TI - 619m ) - T.orre di R.edde - M.ad. di

C.asletto ( TI - 535m ) - V.aglio ( TI - 548m ) - S.ala C.apriasca ( TI - 547m ) - T.esserete - C.ampestro ( TI - 587m ) - C.agiallo - S.ala C.apriasca - P.onte C.apriasca ( TI - 444m ) - P.onte C.apriasca ( TI - 447m ) - O.riglio ( TI - 421m ) - T.averne ( TI - 337m )

.

.

Mit dem Z.ug von T.averne - T.orricella nach B.ellinzona

.

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B.esuch der M.useen in den d.rei B.urgen von B.ellinzona

.

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Mit dem Z.ug von B.ellinzona über Z.ürich wieder zurück nach B.ern

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Hurni130918 KantonTessin KantonTicino

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 010521

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NIF

(En) Founded in 1906, the Coking Plant of Anderlues was specialized in the production of coke for industrial use.

 

Coke was obtained by distillation of coal in furnaces and, thanks to its superior fuel coal properties, it was used afterwards to feed the blast furnaces in the steel manufacturing process.

 

Closed and abandoned since 2002, the site has since undergone many losses and damages, not including an important pollution. While some buildings have now been demolished, there are however still some important parts of the former coking plant.

 

Among them, the former coal tower, next to the imposing "battery" of 38 furnaces, where the coke was produced. Besides them, we still can see the administrative buildings, the power station with its cooling tower, and buildings for the by-products, which were obtained by recovering the tar and coal gas. There are also a gasometer north side, the coal tip east side and a settling basin south side.

 

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(Fr) Fondées en 1906, les Cokeries d'Anderlues étaient spécialisées dans la fabrication de coke à usage industriel.

 

Le coke était obtenu par distillation de la houille dans des fours et, grâce à ses propriétés combustibles supérieures au charbon, il servait par après à alimenter les hauts-fourneaux dans le processus de fabrication de l'acier.

 

Fermé et laissé à l'abandon depuis 2002, le site a depuis lors subi de nombreuses pertes et dégradations, sans compter la pollution qui y règne. Si certains bâtiments (comme l'ancien lavoir à charbon) ont aujourd'hui été démolis, on retrouve encore toutefois certaines parties importantes de cette ancienne cokerie.

 

Parmi celles-ci, l'ancienne tour à charbon suivie de près par l'imposante "batterie" de 38 fours, où était produit le coke. A côté d'eux, on découvre également les bâtiments administratifs, la centrale électrique avec sa tour de refroidissement, ainsi que les bâtiments des sous-produits, lesquels étaient obtenus par récupération du goudron et du gaz de houille. Et en périphérie, on retrouve un gazomètre côté nord, le terril à l'est et un bassin de décantation côté sud.

Burg Castelgrande auf einem Hügel hoch über Bellinzona im Kanton Tessin - Ticino in der Schweiz

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

.

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1506 Schloss Uri, 1818 Castello S.Michele ).

.

.

.

Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsgeschichte

sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem H.ochmittel-

alter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1250 und 1500. Sie sind Zeugen einer sehr bewegten

Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen, sondern

auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen geprägt

wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht. Diese bestand aus B.ruch-

steinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im S.üdtrakt in Verbindung mit einer T.oröffnung

festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den H.erzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse H.öfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der mailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die Murata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein Tor in der

Stadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

Torre Nera, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine

Aufstockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die Torre

Bianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische Turm

stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten P.alazzo des B.ischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Z.eughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser p.rähistorischen

S.iedlungsspuren, r.ömischen F.undschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen der

Torre Nera und der Torre Bianca gelegene, in F.undamentresten erhaltene K.apelle war dem

hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Peripherie

des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten F.elsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2 wurde

ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO GALFEITI

ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend umgegangen.

 

Der Südtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der a.rchäologischen Befunde die

baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind ferner die

D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii (um 1470/80), ein eigener Raum ist der

M.ünzstätte von Bellinzona (16. Jahrhundert) gewidmet. Der westlich in rechtem Winkel

anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Z.eughaus errichtet, dient seit seiner

völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als G.aststättenbetrieb.

.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

.

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Ausflug nach L.avertazzo im V.erzascatal am Dienstag den 11. Dezember 2007

.

.

Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern durch den G.otthard nach L.ocarno und weiter mit

dem P.ostauto bis L.avertezzo im V.erzascatal

.

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Besichtigung der B.rücke P.onte d.ei S.alti bei L.avertezzo

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Mit dem P.ostauto z.urück nach L.ocarno und weiter mit dem Z.ug bis B.ellinzona

.

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Kurzer S.paziergang zu den B.urgen bei B.ellinzona

.

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Weiter mit dem Z.ug durch den G.otthard über L.uzern nach B.ern

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Hurni071211 AlbumZZZZ071211AusflugVerzascatal KantonTessin KantonTicino

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Ergänzung - Aktulisierung des Textes : 100216

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NIF

Burg Castelgrande ( Schloss Uri - Château - Castle ) über der Stadt Bellinzona im Kanton

Tessin - Ticiono in der Schweiz

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

.

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1.5.0.6 Schloss Uri, 1.8.1.8 Castello S.Michele ).

.

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.

Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsge-

schichte sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem

Hochmittelalter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig

Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1.2.5.0 und 1.5..0.0. Sie sind Zeugen einer sehr be-

wegten Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen,

sondern auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen

geprägt wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht.

 

Diese bestand aus Bruchsteinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im Südtrakt in

Verbindung mit einer Toröffnung festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den Herzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse Höfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der m.ailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die M.urata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein T.or in der

S.tadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

T.orre N.era, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine Auf-

stockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die T.orre

B.ianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische

Turm stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten Palazzo des Bischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Zeughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser prähistorischen

Siedlungsspuren, römischen Fundschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen

der T.orre N.era und der T.orre B.ianca gelegene, in Fundamentresten erhaltene K.apelle

war dem hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Periph-

erie des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten Felsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2

wurde ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO

GALFEITI ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend

umgegangen.

 

Der S.üdtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der archäologischen Befunde

die baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind

ferner die D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii ( um 1.4.7.0 - 1.4.8.0), ein

eigener Raum ist der M.ünzstätte von Bellinzona ( 16. Jahrhundert ) gewidmet. Der

westlich in rechtem Winkel anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Zeughaus

errichtet, dient seit seiner völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als Gaststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

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Ausflug ins T.essin am Mittwoch den 18. September 2013

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Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern - B.ellinzona nach T.averne - T.orricella

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Weiter mit dem F.ahrr.ad T.averne ( TI - 337m ) - L.amone ( TI - 334m ) - C.adempino - V.ezia - M.onda ( TI - 425m ) - P.orza - C.omano ( TI - 510m ) - S. B.ernardo ( TI - 687m ) - M.atro R.otondo ( TI - 614m ) - S. C.lemente ( TI - 619m ) - T.orre di R.edde - M.ad. di

C.asletto ( TI - 535m ) - V.aglio ( TI - 548m ) - S.ala C.apriasca ( TI - 547m ) - T.esserete - C.ampestro ( TI - 587m ) - C.agiallo - S.ala C.apriasca - P.onte C.apriasca ( TI - 444m ) - P.onte C.apriasca ( TI - 447m ) - O.riglio ( TI - 421m ) - T.averne ( TI - 337m )

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Mit dem Z.ug von T.averne - T.orricella nach B.ellinzona

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B.esuch der M.useen in den d.rei B.urgen von B.ellinzona

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Mit dem Z.ug von B.ellinzona über Z.ürich wieder zurück nach B.ern

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Hurni130918 KantonTessin KantonTicino

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 010521

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Burg Castelgrande ( Schloss Uri - Château - Castle ) über der Stadt Bellinzona im Kanton

Tessin - Ticiono in der Schweiz

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1.5.0.6 Schloss Uri, 1.8.1.8 Castello S.Michele ).

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Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsge-

schichte sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem

Hochmittelalter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig

Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1.2.5.0 und 1.5..0.0. Sie sind Zeugen einer sehr be-

wegten Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen,

sondern auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen

geprägt wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht.

 

Diese bestand aus Bruchsteinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im Südtrakt in

Verbindung mit einer Toröffnung festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den Herzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse Höfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der m.ailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die M.urata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein T.or in der

S.tadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

T.orre N.era, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine Auf-

stockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die T.orre

B.ianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische

Turm stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten Palazzo des Bischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Zeughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser prähistorischen

Siedlungsspuren, römischen Fundschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen

der T.orre N.era und der T.orre B.ianca gelegene, in Fundamentresten erhaltene K.apelle

war dem hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Periph-

erie des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten Felsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2

wurde ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO

GALFEITI ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend

umgegangen.

 

Der S.üdtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der archäologischen Befunde

die baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind

ferner die D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii ( um 1.4.7.0 - 1.4.8.0), ein

eigener Raum ist der M.ünzstätte von Bellinzona ( 16. Jahrhundert ) gewidmet. Der

westlich in rechtem Winkel anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Zeughaus

errichtet, dient seit seiner völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als Gaststättenbetrieb.

.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

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Ausflug ins T.essin am Mittwoch den 18. September 2013

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Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern - B.ellinzona nach T.averne - T.orricella

.

.

Weiter mit dem F.ahrr.ad T.averne ( TI - 337m ) - L.amone ( TI - 334m ) - C.adempino - V.ezia - M.onda ( TI - 425m ) - P.orza - C.omano ( TI - 510m ) - S. B.ernardo ( TI - 687m ) - M.atro R.otondo ( TI - 614m ) - S. C.lemente ( TI - 619m ) - T.orre di R.edde - M.ad. di

C.asletto ( TI - 535m ) - V.aglio ( TI - 548m ) - S.ala C.apriasca ( TI - 547m ) - T.esserete - C.ampestro ( TI - 587m ) - C.agiallo - S.ala C.apriasca - P.onte C.apriasca ( TI - 444m ) - P.onte C.apriasca ( TI - 447m ) - O.riglio ( TI - 421m ) - T.averne ( TI - 337m )

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Mit dem Z.ug von T.averne - T.orricella nach B.ellinzona

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B.esuch der M.useen in den d.rei B.urgen von B.ellinzona

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Mit dem Z.ug von B.ellinzona über Z.ürich wieder zurück nach B.ern

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Hurni130918 KantonTessin KantonTicino

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 010521

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NIF

# Le Myanmar ou Birmanie -

# Le Lac Inlé -

 

# Etonnant pays que La Birmanie avec un accueil remarquable malgré la pauvreté

De ses habitants.

# Les pêcheurs du lac , de véritable acrobates sur leurs pirogues pour de maigres pêches.

# La vie du lac, les habitants sont souvent à la périphérie de ses eaux calmes, les habitations sont très sommaires et sur pilotis pour éviter les inondations lors des saisons Des pluies. La vie est très liée au lac, jardins et marchés flottants, pêche déplacement

Uniquement en barques ou pirogues et ceci dés le plus jeune age.

# Ici Le lac Inle est un lac d'eau douce situé dans les montagnes de l'État shan, dans l'Est de la Birmanie. C'est une destination touristique majeure du pays, donc c'est le second plus grand lac, avec une surface estimée de 12 000 hectares, et un des plus hauts, à 884 m. Sa profondeur moyenne n'est que de 2,10 m à la saison sèche (profondeur maximale : 3,60 m) mais elle peut dépasser 4 m à la saison des pluies.

Les transports sur le lac se font par bateau, soit pirogues traditionnelles, soit à moteur. Les pêcheurs rament d'une façon unique, debout sur une jambe à la poupe et l'autre enroulée autour de la godille. Ceci leur permet de voir au-dessus des plantes qui couvrent une grande partie du lac (cependant les femmes rament de la manière courante, à la main, assises les jambes croisées à la poupe).

# - Merci pour vos passages sur les vues, favoris et commentaires.

 

# Astonishing country that Burma with a remarkable reception despite the poverty

Of its inhabitants.

# The fishermen of the lake, real acrobats on their canoes for meager fishing.

# The life of the lake, the inhabitants are often on the outskirts of its calm waters, the dwellings are very basic and on stilts to avoid flooding during the seasons

Rains. Life is closely linked to the lake, gardens and floating markets, fishing trips

Only in boats or canoes and this from the youngest age.

# Here Inle Lake is a freshwater lake located in the mountains of Shan State, eastern Burma. It is a major tourist destination in the country, so it is the second largest lake, with an estimated area of ​​12,000 hectares, and one of the highest, at 884 m. Its average depth is only 2.10 m in the dry season (maximum depth: 3.60 m) but it can exceed 4 m in the rainy season.

Transport on the lake is by boat, either traditional canoes or motor. Fishermen row in a unique way, standing on one leg at the stern and the other wrapped around the scull. This allows them to see above the plants which cover a large part of the lake (however the women row in the current manner, by hand, sitting cross-legged at the stern).

 

# - Thank you for your passages on views, favorites and comments.

Burg Castelgrande ( Schloss Uri - Château - Castle ) über der Stadt Bellinzona im Kanton

Tessin - Ticiono in der Schweiz

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1.5.0.6 Schloss Uri, 1.8.1.8 Castello S.Michele ).

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Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsge-

schichte sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem

Hochmittelalter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig

Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1.2.5.0 und 1.5..0.0. Sie sind Zeugen einer sehr be-

wegten Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen,

sondern auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen

geprägt wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht.

 

Diese bestand aus Bruchsteinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im Südtrakt in

Verbindung mit einer Toröffnung festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den Herzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse Höfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der m.ailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die M.urata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein T.or in der

S.tadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

T.orre N.era, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine Auf-

stockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die T.orre

B.ianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische

Turm stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten Palazzo des Bischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Zeughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser prähistorischen

Siedlungsspuren, römischen Fundschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen

der T.orre N.era und der T.orre B.ianca gelegene, in Fundamentresten erhaltene K.apelle

war dem hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Periph-

erie des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten Felsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2

wurde ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO

GALFEITI ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend

umgegangen.

 

Der S.üdtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der archäologischen Befunde

die baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind

ferner die D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii ( um 1.4.7.0 - 1.4.8.0), ein

eigener Raum ist der M.ünzstätte von Bellinzona ( 16. Jahrhundert ) gewidmet. Der

westlich in rechtem Winkel anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Zeughaus

errichtet, dient seit seiner völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als Gaststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

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Ausflug ins T.essin am Mittwoch den 18. September 2013

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Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern - B.ellinzona nach T.averne - T.orricella

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Weiter mit dem F.ahrr.ad T.averne ( TI - 337m ) - L.amone ( TI - 334m ) - C.adempino - V.ezia - M.onda ( TI - 425m ) - P.orza - C.omano ( TI - 510m ) - S. B.ernardo ( TI - 687m ) - M.atro R.otondo ( TI - 614m ) - S. C.lemente ( TI - 619m ) - T.orre di R.edde - M.ad. di

C.asletto ( TI - 535m ) - V.aglio ( TI - 548m ) - S.ala C.apriasca ( TI - 547m ) - T.esserete - C.ampestro ( TI - 587m ) - C.agiallo - S.ala C.apriasca - P.onte C.apriasca ( TI - 444m ) - P.onte C.apriasca ( TI - 447m ) - O.riglio ( TI - 421m ) - T.averne ( TI - 337m )

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Mit dem Z.ug von T.averne - T.orricella nach B.ellinzona

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B.esuch der M.useen in den d.rei B.urgen von B.ellinzona

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Mit dem Z.ug von B.ellinzona über Z.ürich wieder zurück nach B.ern

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Hurni130918 KantonTessin KantonTicino

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 010521

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NIF

Peripherie.Macht.Kulturpolitik

Internationale Konferenz

Internationales Symposium

 

22. April 2015

Ausstellungszentrum Heilgenkreuzer Hof, Schönlaterngasse 5, 1010 Wien

Das eintägige Symposium stellt eine konsequente Weiterführung der Diskussion der letztjährigen Veranstaltung „Cultural Policies in Cities“ dar.

 

Wenn die These stimmt, dass neue Entwicklungen immer von den Rändern her ihren Ausgang nehmen, dann möchte die Veranstaltung die kulturpolitischen Konsequenzen untersuchen, die sich aus der Frage ergeben, ob sich Peripherien auf Grund der aktuellen Zentralisierungsgrades mit dem dauerhaften Verlust an Eigenständigkeit abfinden müssen oder ganz im Gegenteil einen neuen Stellenwert erhalten.

 

Die Veranstaltung möchte das Phänomen der Peripherie von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachten. Immerhin lässt sich der Begriff nicht nur politisch, geographisch und soziologisch, darüber hinaus ästhetisch, in jedem Fall sowohl theoretisch als auch anhand kulturpolitischer Praktiken untersuchen.

 

Anmeldung unter: jasmin.vogl@uni-ak.ac.at

Bitte beachten Sie, dass wir keinen Sitzplatz garantieren könne, wir bitten Sie trotzdem um eine Anmeldung.

 

Die Konferenz wird in Englisch abgehalten:

 

8:30 – 9:00 Welcome/Registration

 

9:00 – 10:00 Opening

Gerald Bast/ University of Applied Arts/ Vienna, Austria

Christophe Girard/ Councilor for Culture and Mayor of the 4. Arrondissement/ Paris, France

Introduction and Moderation: Michael Wimmer/University of Applied Arts/ EDUCULT/ Vienna, Austria

 

10:00 – 10:30 Some Principal Considerations on “Periphery”

Christiaan De Beukelaer/ Queen Margaret University/ Edinburgh, Scotland

 

10:30 – 11:00 Break

 

11:00 – 12:30 Global versus Local

Gala Koretskaya/ British Council/ Kazakhstan

Malaika Toyo/ Cultural Policy Researcher/ Nigeria

Monika Tsiliberdi/ Ministry of Culture/ Greece

 

12:30 – 13:00 Intervention

Kreatkör/ Free School/ Hungary

 

13:00 – 14:30 Break

 

14:30 – 16:00 Urban versus Rural

Doreen Götzky/ University of Hildesheim/ Hildesheim, Germany

Peter Oswald/ Arcana Festival Austria/ Austria

Cathrin Rose/ Ruhrtriennale/ Germany

Patrick Föhl/ Network for Cultural Consulting/ Berlin, Germany

 

16:00 – 17:30 Break

 

16:00 – 17:30 Centres versus Margins (Moderation Anke Schad/ EDUCULT)

Elke Krasny/ University of Fine Arts/ Vienna, Austria

Walter Rohn/ Academy of Sciences/ Vienna, Austria

Piet Forger/ Councilor for Culture in the City of Leuwen/ Leuwen, Belgium

Markus Davey/ Roundhouse/ London, UK

 

18:00 – 18:30 Break

 

18:30 – 20:00 Final Plenary

Gerald Bast/ University for Applied Arts Vienna/ Vienna, Austria

Christophe Girard/ Councilor for Culture and Mayor of the 4. Arrondissement/ Paris, France

Markus Davey/ Roundhouse/ London, UK

Christine Böhler/ Cultural Manager, Curator/ Vienna, Austria

Michael Wimmer/ University of Applied Arts/ EDUCULT/ Vienna, Austria

Shan state is the biggest of the seven burmese states. it represents the quarter of the burmese land. It is the land of the shans, a six million person ethnic group, mainly following the theravada bouddhism.

This celebration took place in Kyaukme, one of the three main cities of the state. A long procession was formed between the city center and a remote temple of the city.

Joy, dances, songs and shan percussions were everywhere. A lovely day!

 

L'état shan est l'un des sept états birmans, c'est d'ailleurs le plus grand. Il représente le quart du territoire. Il est habité par le peuple shan, une population évalué à 6 millions, à prédominance bouddhiste (theravada). Cette célébration a eu lieu dans la ville de Kyaukme. Elle consistait en une longue procession du centre ville vers un temple en périphérie de Kyaukme. Allégresse, danses, chants et percussions shans étaient omniprésentes. Une journée mémorable !

Shan state is the biggest of the seven burmese states. it represents the quarter of the burmese land. It is the land of the shans, a six million person ethnic group, mainly following the theravada bouddhism.

This celebration took place in Kyaukme, one of the three main cities of the state. A long procession was formed between the city center and a remote temple of the city.

Joy, dances, songs and shan percussions were everywhere. A lovely day!

 

L'état shan est l'un des sept états birmans, c'est d'ailleurs le plus grand. Il représente le quart du territoire. Il est habité par le peuple shan, une population évalué à 6 millions, à prédominance bouddhiste (theravada). Cette célébration a eu lieu dans la ville de Kyaukme. Elle consistait en une longue procession du centre ville vers un temple en périphérie de Kyaukme. Allégresse, danses, chants et percussions shans étaient omniprésentes. Une journée mémorable !

Cartilage calcifié. Les foyers de calcification (orange vif) sont déposés en périphérie de la pièce (« langue » - voir album P6a) et recouvrent la matrice cartilagineuse hyaline non minéralisée (bleu clair, à gauche de l’image) contenant quelques chondrocytes épars. Ce type de cartilage diffère de celui des autres vertébrés notamment par le fait que les zones de calcification contiennent des chondrocytes non hypertrophiés et bien vivants. Sur la droite de la micrographie, des fibres de collagène sont colorées en bleu franc.

 

- Pour plus de détails ou précisions, voir « Atlas of Fish Histology » CRC Press, ou « Histologie illustrée du poisson » (QUAE) ou s'adresser à Franck Genten (fgenten@gmail.com)

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Calcified cartilage of the «tongue» (see album P6a). The tessellated cartilage comprises a cortex of small blocks (tesserae) of calcified cartilage (bright orange) overlying the uncalcified matrix (pale blue on the left) containing some chondrocytes. This type of cartilage differs from that of other vertebrates among others by the fact that the areas of calcification contain non-hypertrophied and living chondrocytes. At the right, blue stained collagen.

 

- For more information or details, see « Atlas of Fish Histology » CRC Press, or « Histologie illustrée du poisson » (QUAE) or contact Franck Genten (fgenten@gmail.com)

 

La Base Aérea de Torrejón (código IATA: TOJ, código OACI: LETO) es uno de los principales aeropuertos militares españoles cerca de Madrid. Fue usada, conjuntamente con el Ejército de Aire, por la Fuerza Aérea de Estados Unidos (USAF) hasta 1992. Tras haber sido utilizado conjuntamente por el Ejército del Aire de España y AENA, esta última para la aviación ejecutiva, actualmente dichas operaciones han sido trasladadas al Aeropuerto Adolfo Suárez Madrid-Barajas.

 

Torrejón Air Base (IATA: TOJ, ICAO: LETO) (Base Aérea de Torrejón de Ardoz) is both a major Spanish Air Force base and the collocated Madrid–Torrejón Airport, a secondary civilian airport for the city and metropolitan area of Madrid.

 

La base aérienne de Torrejón (code AITA : TOJ • code OACI : LETO) est un aéroport militaire et civil (Aéroport de Madrid-Torrejón) en Espagne situé dans la périphérie de Madrid.

 

La base aerea di Torrejon era un aeroporto militare situato in Spagna gestito dalla United States Air Force. La base di Torrejon fu chiusa nel 1996 e l'aeroporto venne riconvertito per scopi civili. Attualmente lo scalo è noto come aeroporto di Madrid-Torrejón, stante la vicinanza alla città di Madrid. La base aerea di Torrejon era una delle basi aeree principali in Europa centro-meridionale assieme alle basi aeree di Aviano in Italia e quella di Incirlik in Turchia. Di fatto la base ha cessato di fungere da avamposto per la USAF già a partire dal 21 maggio 1992, quando gli aeromobili di stanza furono trasferiti altrove.

Peripherie.Macht.Kulturpolitik

Internationale Konferenz

Internationales Symposium

 

22. April 2015

Ausstellungszentrum Heilgenkreuzer Hof, Schönlaterngasse 5, 1010 Wien

Das eintägige Symposium stellt eine konsequente Weiterführung der Diskussion der letztjährigen Veranstaltung „Cultural Policies in Cities“ dar.

 

Wenn die These stimmt, dass neue Entwicklungen immer von den Rändern her ihren Ausgang nehmen, dann möchte die Veranstaltung die kulturpolitischen Konsequenzen untersuchen, die sich aus der Frage ergeben, ob sich Peripherien auf Grund der aktuellen Zentralisierungsgrades mit dem dauerhaften Verlust an Eigenständigkeit abfinden müssen oder ganz im Gegenteil einen neuen Stellenwert erhalten.

 

Die Veranstaltung möchte das Phänomen der Peripherie von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachten. Immerhin lässt sich der Begriff nicht nur politisch, geographisch und soziologisch, darüber hinaus ästhetisch, in jedem Fall sowohl theoretisch als auch anhand kulturpolitischer Praktiken untersuchen.

 

Anmeldung unter: jasmin.vogl@uni-ak.ac.at

Bitte beachten Sie, dass wir keinen Sitzplatz garantieren könne, wir bitten Sie trotzdem um eine Anmeldung.

 

Die Konferenz wird in Englisch abgehalten:

 

8:30 – 9:00 Welcome/Registration

 

9:00 – 10:00 Opening

Gerald Bast/ University of Applied Arts/ Vienna, Austria

Christophe Girard/ Councilor for Culture and Mayor of the 4. Arrondissement/ Paris, France

Introduction and Moderation: Michael Wimmer/University of Applied Arts/ EDUCULT/ Vienna, Austria

 

10:00 – 10:30 Some Principal Considerations on “Periphery”

Christiaan De Beukelaer/ Queen Margaret University/ Edinburgh, Scotland

 

10:30 – 11:00 Break

 

11:00 – 12:30 Global versus Local

Gala Koretskaya/ British Council/ Kazakhstan

Malaika Toyo/ Cultural Policy Researcher/ Nigeria

Monika Tsiliberdi/ Ministry of Culture/ Greece

 

12:30 – 13:00 Intervention

Kreatkör/ Free School/ Hungary

 

13:00 – 14:30 Break

 

14:30 – 16:00 Urban versus Rural

Doreen Götzky/ University of Hildesheim/ Hildesheim, Germany

Peter Oswald/ Arcana Festival Austria/ Austria

Cathrin Rose/ Ruhrtriennale/ Germany

Patrick Föhl/ Network for Cultural Consulting/ Berlin, Germany

 

16:00 – 17:30 Break

 

16:00 – 17:30 Centres versus Margins (Moderation Anke Schad/ EDUCULT)

Elke Krasny/ University of Fine Arts/ Vienna, Austria

Walter Rohn/ Academy of Sciences/ Vienna, Austria

Piet Forger/ Councilor for Culture in the City of Leuwen/ Leuwen, Belgium

Markus Davey/ Roundhouse/ London, UK

 

18:00 – 18:30 Break

 

18:30 – 20:00 Final Plenary

Gerald Bast/ University for Applied Arts Vienna/ Vienna, Austria

Christophe Girard/ Councilor for Culture and Mayor of the 4. Arrondissement/ Paris, France

Markus Davey/ Roundhouse/ London, UK

Christine Böhler/ Cultural Manager, Curator/ Vienna, Austria

Michael Wimmer/ University of Applied Arts/ EDUCULT/ Vienna, Austria

(En) Founded in 1906, the Coking Plant of Anderlues was specialized in the production of coke for industrial use.

 

Coke was obtained by distillation of coal in furnaces and, thanks to its superior fuel coal properties, it was used afterwards to feed the blast furnaces in the steel manufacturing process.

 

Closed and abandoned since 2002, the site has since undergone many losses and damages, not including an important pollution. While some buildings have now been demolished, there are however still some important parts of the former coking plant.

 

Among them, the former coal tower, next to the imposing "battery" of 38 furnaces, where the coke was produced. Besides them, we still can see the administrative buildings, the power station with its cooling tower, and buildings for the by-products, which were obtained by recovering the tar and coal gas. There are also a gasometer north side, the coal tip east side and a settling basin south side.

 

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(Fr) Fondées en 1906, les Cokeries d'Anderlues étaient spécialisées dans la fabrication de coke à usage industriel.

 

Le coke était obtenu par distillation de la houille dans des fours et, grâce à ses propriétés combustibles supérieures au charbon, il servait par après à alimenter les hauts-fourneaux dans le processus de fabrication de l'acier.

 

Fermé et laissé à l'abandon depuis 2002, le site a depuis lors subi de nombreuses pertes et dégradations, sans compter la pollution qui y règne. Si certains bâtiments (comme l'ancien lavoir à charbon) ont aujourd'hui été démolis, on retrouve encore toutefois certaines parties importantes de cette ancienne cokerie.

 

Parmi celles-ci, l'ancienne tour à charbon suivie de près par l'imposante "batterie" de 38 fours, où était produit le coke. A côté d'eux, on découvre également les bâtiments administratifs, la centrale électrique avec sa tour de refroidissement, ainsi que les bâtiments des sous-produits, lesquels étaient obtenus par récupération du goudron et du gaz de houille. Et en périphérie, on retrouve un gazomètre côté nord, le terril à l'est et un bassin de décantation côté sud.

Surnommé le Vaisseau des Cévennes en raison de sa proue en pierre spectaculaire et unique en Europe, le Château de Portes classé Monument Historique et son col surveillent l’ancien chemin dit de Régordane qu’empruntaient les pèlerins de Saint-Gilles et les Croisés vers la Terre Sainte.

 

Véritable porte d’entrée des Hautes Cévennes au pied du Mont Lozère, il se situe en périphérie du Parc national des Cévennes inscrit en juin 2011 au Patrimoine mondial de l’Humanité et défie plus de 10 siècles d’histoire.

- oprannominato il vascello delle Cevenne a causa della sua prua in pietra spettacolare ed unica in Europa, il Castello di Porte classificate Monumento Storico ed il suo collo sorvegliano la vecchia strada dice di Régordane che prendeva in prestito i pellegrini da Santo-Gilles ed i Crociati verso la Terra Santa.

 

Vera porta di entrata delle Alte Cevenne al piede del Monte Lozère, si trova in periferia del Parco nazionale delle Cevenne iscrive nel giugno 2011 al Patrimonio mondiale dell'umanità e sfida più di 10 secoli di storia.

Burg Castelgrande ( Schloss Uri - Château - Castle ) über der Stadt Bellinzona im Kanton

Tessin - Ticiono in der Schweiz

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

.

.

.

Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1.5.0.6 Schloss Uri, 1.8.1.8 Castello S.Michele ).

.

.

.

Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsge-

schichte sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem

Hochmittelalter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig

Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1.2.5.0 und 1.5..0.0. Sie sind Zeugen einer sehr be-

wegten Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen,

sondern auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen

geprägt wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht.

 

Diese bestand aus Bruchsteinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im Südtrakt in

Verbindung mit einer Toröffnung festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den Herzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse Höfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der m.ailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die M.urata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein T.or in der

S.tadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

T.orre N.era, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine Auf-

stockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die T.orre

B.ianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische

Turm stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten Palazzo des Bischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Zeughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser prähistorischen

Siedlungsspuren, römischen Fundschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen

der T.orre N.era und der T.orre B.ianca gelegene, in Fundamentresten erhaltene K.apelle

war dem hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Periph-

erie des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten Felsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2

wurde ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO

GALFEITI ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend

umgegangen.

 

Der S.üdtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der archäologischen Befunde

die baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind

ferner die D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii ( um 1.4.7.0 - 1.4.8.0), ein

eigener Raum ist der M.ünzstätte von Bellinzona ( 16. Jahrhundert ) gewidmet. Der

westlich in rechtem Winkel anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Zeughaus

errichtet, dient seit seiner völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als Gaststättenbetrieb.

.

.

.

.

( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

.

.

.

.

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.

.

Ausflug ins T.essin am Mittwoch den 18. September 2013

.

.

Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern - B.ellinzona nach T.averne - T.orricella

.

.

Weiter mit dem F.ahrr.ad T.averne ( TI - 337m ) - L.amone ( TI - 334m ) - C.adempino - V.ezia - M.onda ( TI - 425m ) - P.orza - C.omano ( TI - 510m ) - S. B.ernardo ( TI - 687m ) - M.atro R.otondo ( TI - 614m ) - S. C.lemente ( TI - 619m ) - T.orre di R.edde - M.ad. di

C.asletto ( TI - 535m ) - V.aglio ( TI - 548m ) - S.ala C.apriasca ( TI - 547m ) - T.esserete - C.ampestro ( TI - 587m ) - C.agiallo - S.ala C.apriasca - P.onte C.apriasca ( TI - 444m ) - P.onte C.apriasca ( TI - 447m ) - O.riglio ( TI - 421m ) - T.averne ( TI - 337m )

.

.

Mit dem Z.ug von T.averne - T.orricella nach B.ellinzona

.

.

B.esuch der M.useen in den d.rei B.urgen von B.ellinzona

.

.

Mit dem Z.ug von B.ellinzona über Z.ürich wieder zurück nach B.ern

.

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Hurni130918 KantonTessin KantonTicino

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 010521

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NIF

Burg Castelgrande ( Schloss Uri - Château - Castle ) über der Stadt Bellinzona im Kanton

Tessin - Ticiono in der Schweiz

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Davor das Burg Castello di Montebello Bellinzona ( Schloss Schwyz - Baujahr spätes 13. Jahrhundert - Spornburg château castle ) ob der Altstadt - Stadt Bellinzona im Sopraceneri im Kanton Tessin - Ticino der Schweiz

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1.5.0.6 Schloss Uri, 1.8.1.8 Castello S.Michele ).

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Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsge-

schichte sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem

Hochmittelalter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig

Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1.2.5.0 und 1.5..0.0. Sie sind Zeugen einer sehr be-

wegten Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen,

sondern auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen

geprägt wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht.

 

Diese bestand aus Bruchsteinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im Südtrakt in

Verbindung mit einer Toröffnung festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den Herzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse Höfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der m.ailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die M.urata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein T.or in der

S.tadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

T.orre N.era, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine Auf-

stockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die T.orre

B.ianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische

Turm stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten Palazzo des Bischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Zeughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser prähistorischen

Siedlungsspuren, römischen Fundschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen

der T.orre N.era und der T.orre B.ianca gelegene, in Fundamentresten erhaltene K.apelle

war dem hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Periph-

erie des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten Felsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2

wurde ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO

GALFEITI ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend

umgegangen.

 

Der S.üdtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der archäologischen Befunde

die baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind

ferner die D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii ( um 1.4.7.0 - 1.4.8.0), ein

eigener Raum ist der M.ünzstätte von Bellinzona ( 16. Jahrhundert ) gewidmet. Der

westlich in rechtem Winkel anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Zeughaus

errichtet, dient seit seiner völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als Gaststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

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Ausflug ins T.essin am Mittwoch den 18. September 2013

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Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern - B.ellinzona nach T.averne - T.orricella

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Weiter mit dem F.ahrr.ad T.averne ( TI - 337m ) - L.amone ( TI - 334m ) - C.adempino - V.ezia - M.onda ( TI - 425m ) - P.orza - C.omano ( TI - 510m ) - S. B.ernardo ( TI - 687m ) - M.atro R.otondo ( TI - 614m ) - S. C.lemente ( TI - 619m ) - T.orre di R.edde - M.ad. di

C.asletto ( TI - 535m ) - V.aglio ( TI - 548m ) - S.ala C.apriasca ( TI - 547m ) - T.esserete - C.ampestro ( TI - 587m ) - C.agiallo - S.ala C.apriasca - P.onte C.apriasca ( TI - 444m ) - P.onte C.apriasca ( TI - 447m ) - O.riglio ( TI - 421m ) - T.averne ( TI - 337m )

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Mit dem Z.ug von T.averne - T.orricella nach B.ellinzona

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B.esuch der M.useen in den d.rei B.urgen von B.ellinzona

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Mit dem Z.ug von B.ellinzona über Z.ürich wieder zurück nach B.ern

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Hurni130918 KantonTessin KantonTicino

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 010521

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Burg Castelgrande ( Schloss Uri - Château - Castle ) über der Stadt Bellinzona im Kanton

Tessin - Ticiono in der Schweiz

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1.5.0.6 Schloss Uri, 1.8.1.8 Castello S.Michele ).

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Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsge-

schichte sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem

Hochmittelalter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig

Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1.2.5.0 und 1.5..0.0. Sie sind Zeugen einer sehr be-

wegten Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen,

sondern auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen

geprägt wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht.

 

Diese bestand aus Bruchsteinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im Südtrakt in

Verbindung mit einer Toröffnung festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den Herzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse Höfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der m.ailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die M.urata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein T.or in der

S.tadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

T.orre N.era, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine Auf-

stockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die T.orre

B.ianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische

Turm stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten Palazzo des Bischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Zeughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser prähistorischen

Siedlungsspuren, römischen Fundschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen

der T.orre N.era und der T.orre B.ianca gelegene, in Fundamentresten erhaltene K.apelle

war dem hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Periph-

erie des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten Felsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2

wurde ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO

GALFEITI ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend

umgegangen.

 

Der S.üdtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der archäologischen Befunde

die baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind

ferner die D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii ( um 1.4.7.0 - 1.4.8.0), ein

eigener Raum ist der M.ünzstätte von Bellinzona ( 16. Jahrhundert ) gewidmet. Der

westlich in rechtem Winkel anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Zeughaus

errichtet, dient seit seiner völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als Gaststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

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Ausflug ins T.essin am Mittwoch den 18. September 2013

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Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern - B.ellinzona nach T.averne - T.orricella

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Weiter mit dem F.ahrr.ad T.averne ( TI - 337m ) - L.amone ( TI - 334m ) - C.adempino - V.ezia - M.onda ( TI - 425m ) - P.orza - C.omano ( TI - 510m ) - S. B.ernardo ( TI - 687m ) - M.atro R.otondo ( TI - 614m ) - S. C.lemente ( TI - 619m ) - T.orre di R.edde - M.ad. di

C.asletto ( TI - 535m ) - V.aglio ( TI - 548m ) - S.ala C.apriasca ( TI - 547m ) - T.esserete - C.ampestro ( TI - 587m ) - C.agiallo - S.ala C.apriasca - P.onte C.apriasca ( TI - 444m ) - P.onte C.apriasca ( TI - 447m ) - O.riglio ( TI - 421m ) - T.averne ( TI - 337m )

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Mit dem Z.ug von T.averne - T.orricella nach B.ellinzona

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B.esuch der M.useen in den d.rei B.urgen von B.ellinzona

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Mit dem Z.ug von B.ellinzona über Z.ürich wieder zurück nach B.ern

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Hurni130918 KantonTessin KantonTicino

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 010521

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NIF

Burg Castelgrande ( Schloss Uri - Château - Castle ) über der Stadt Bellinzona im Kanton

Tessin - Ticiono in der Schweiz

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1.5.0.6 Schloss Uri, 1.8.1.8 Castello S.Michele ).

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Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsge-

schichte sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem

Hochmittelalter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig

Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1.2.5.0 und 1.5..0.0. Sie sind Zeugen einer sehr be-

wegten Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen,

sondern auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen

geprägt wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht.

 

Diese bestand aus Bruchsteinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im Südtrakt in

Verbindung mit einer Toröffnung festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den Herzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse Höfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der m.ailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die M.urata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein T.or in der

S.tadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

T.orre N.era, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine Auf-

stockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die T.orre

B.ianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische

Turm stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten Palazzo des Bischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Zeughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser prähistorischen

Siedlungsspuren, römischen Fundschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen

der T.orre N.era und der T.orre B.ianca gelegene, in Fundamentresten erhaltene K.apelle

war dem hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Periph-

erie des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten Felsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2

wurde ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO

GALFEITI ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend

umgegangen.

 

Der S.üdtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der archäologischen Befunde

die baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind

ferner die D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii ( um 1.4.7.0 - 1.4.8.0), ein

eigener Raum ist der M.ünzstätte von Bellinzona ( 16. Jahrhundert ) gewidmet. Der

westlich in rechtem Winkel anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Zeughaus

errichtet, dient seit seiner völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als Gaststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

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Ausflug ins T.essin am Mittwoch den 18. September 2013

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Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern - B.ellinzona nach T.averne - T.orricella

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Weiter mit dem F.ahrr.ad T.averne ( TI - 337m ) - L.amone ( TI - 334m ) - C.adempino - V.ezia - M.onda ( TI - 425m ) - P.orza - C.omano ( TI - 510m ) - S. B.ernardo ( TI - 687m ) - M.atro R.otondo ( TI - 614m ) - S. C.lemente ( TI - 619m ) - T.orre di R.edde - M.ad. di

C.asletto ( TI - 535m ) - V.aglio ( TI - 548m ) - S.ala C.apriasca ( TI - 547m ) - T.esserete - C.ampestro ( TI - 587m ) - C.agiallo - S.ala C.apriasca - P.onte C.apriasca ( TI - 444m ) - P.onte C.apriasca ( TI - 447m ) - O.riglio ( TI - 421m ) - T.averne ( TI - 337m )

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Mit dem Z.ug von T.averne - T.orricella nach B.ellinzona

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B.esuch der M.useen in den d.rei B.urgen von B.ellinzona

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Mit dem Z.ug von B.ellinzona über Z.ürich wieder zurück nach B.ern

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Hurni130918 KantonTessin KantonTicino

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 010521

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NIF

Eric Kasu, relais communautaire, rend visite à une femme enceinte de son quartier dans la commune de Nsele, à la périphérie de Kinshasa, capitale de la République démocratique du Congo, le 5 novembre 2021. Dans le cadre de l’initiative « Communauté Amie de l’Enfant » mis en place par l'UNICEF avec le soutien de la Fondation Bill et Melinda Gates, 1.571 relais communautaires effectuent des visites à domicile au sein de 350 familles identifiées dans la zone. Les relais communautaires ont été dotés de tablettes électroniques et une application a été spécifiquement développées pour permettre la surveillance en temps réel et guider la prise de décision et l'action au niveau local. / Eric Kasu, community relay, visits a pregnant woman from his neighborhood in the commune of Nsele, on the outskirts of Kinshasa, capital of the Democratic Republic of Congo, on November 5, 2021. As part of the “Child Friendly Community” initiative set up by UNICEF with the support of the Bill and Melinda Gates Foundation, 1,571 community relays carry out home visits to 350 families identified in the area. The community relays have been provided with electronic tablets and an application has been specifically developed to allow real-time monitoring and guide decision-making and action at the local level.

(En) Founded in 1906, the Coking Plant of Anderlues was specialized in the production of coke for industrial use.

 

Coke was obtained by distillation of coal in furnaces and, thanks to its superior fuel coal properties, it was used afterwards to feed the blast furnaces in the steel manufacturing process.

 

Closed and abandoned since 2002, the site has since undergone many losses and damages, not including an important pollution. While some buildings have now been demolished, there are however still some important parts of the former coking plant.

 

Among them, the former coal tower, next to the imposing "battery" of 38 furnaces, where the coke was produced. Besides them, we still can see the administrative buildings, the power station with its cooling tower, and buildings for the by-products, which were obtained by recovering the tar and coal gas. There are also a gasometer north side, the coal tip east side and a settling basin south side.

 

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(Fr) Fondées en 1906, les Cokeries d'Anderlues étaient spécialisées dans la fabrication de coke à usage industriel.

 

Le coke était obtenu par distillation de la houille dans des fours et, grâce à ses propriétés combustibles supérieures au charbon, il servait par après à alimenter les hauts-fourneaux dans le processus de fabrication de l'acier.

 

Fermé et laissé à l'abandon depuis 2002, le site a depuis lors subi de nombreuses pertes et dégradations, sans compter la pollution qui y règne. Si certains bâtiments (comme l'ancien lavoir à charbon) ont aujourd'hui été démolis, on retrouve encore toutefois certaines parties importantes de cette ancienne cokerie.

 

Parmi celles-ci, l'ancienne tour à charbon suivie de près par l'imposante "batterie" de 38 fours, où était produit le coke. A côté d'eux, on découvre également les bâtiments administratifs, la centrale électrique avec sa tour de refroidissement, ainsi que les bâtiments des sous-produits, lesquels étaient obtenus par récupération du goudron et du gaz de houille. Et en périphérie, on retrouve un gazomètre côté nord, le terril à l'est et un bassin de décantation côté sud.

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