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In Bellinzona auf dem Castelgrande im Kanton Tessin / Ticino der Schweiz :

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Das Castelgrande auf einem Hügel hoch über Bellinzona

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1506 Schloss Uri, 1818 Castello S.Michele ).

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Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsgeschichte

sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem H.ochmittel-

alter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1250 und 1500. Sie sind Zeugen einer sehr bewegten

Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen, sondern

auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen geprägt

wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht. Diese bestand aus B.ruch-

steinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im S.üdtrakt in Verbindung mit einer T.oröffnung

festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den H.erzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse H.öfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der mailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die Murata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein Tor in der

Stadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

Torre Nera, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine

Aufstockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die Torre

Bianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische Turm

stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten P.alazzo des B.ischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Z.eughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser p.rähistorischen

S.iedlungsspuren, r.ömischen F.undschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen der

Torre Nera und der Torre Bianca gelegene, in F.undamentresten erhaltene K.apelle war dem

hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Peripherie

des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten F.elsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2 wurde

ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO GALFEITI

ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend umgegangen.

 

Der Südtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der a.rchäologischen Befunde die

baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind ferner die

D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii (um 1470/80), ein eigener Raum ist der

M.ünzstätte von Bellinzona (16. Jahrhundert) gewidmet. Der westlich in rechtem Winkel

anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Z.eughaus errichtet, dient seit seiner

völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als G.aststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

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Reise durch die Schweiz mit M.utter und H.anni am Donnerstag den 10. September 2009

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Mit dem Z.ug von B.ern - Z.ürich nach B.ad R.agaz und weiter mit dem P.ostauto bis B.ad

P.fäfers ( S.G - 680m )

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Wanderung durch die T.amina - S.chlucht

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R.ückfahrt mit dem P.ostauto nach B.ad R.agaz und kurzen S.paziergang durchs D.orf

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Weiterfahrt mit dem Z.ug nach C.hur und mit dem P.ostauto auf die L.enzerheide

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K.urzer S.paziergang entlang dem S.ee I.l L.ai

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W.eiterfahrt mit dem P.ostauto nach T.iefencastel und weiter mit dem Z.ug nach T.husis

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Mit dem P.ostauto über den S.an B.ernadiono P.ass ins T.essin nach B.ellinzona

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B.esichtigung des C.astelgrande mit dem 2.8 M.eter hohen T.urm T.orre N.era auf

welchen wir g.estiegen sind

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W.eiterfahrt mit dem Z.ug nach L.uzern

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Spaziergang durch L.uzern bei N.acht während dem A.bendverkauf

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Rückfahrt mit dem Z.ug nach B.ern

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Hurni090910 AlbumZZZZ090910ReisedurchdieSchweiz KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona StadtBellinzona

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 160216

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NIF

Visiting Montmorency Falls

 

The Montmorency Falls (French: Chute Montmorency) is a large waterfall on the Montmorency River in Quebec, Canada. The falls are located on the boundary between the borough of Beauport, Quebec City, and Boischatel, about 12 km from the heart of old Quebec City. The area surrounding the falls is protected within the Montmorency Falls Park (French: Parc de la Chute-Montmorency).

 

The falls, at 84 meters (275 ft) high and 46 meters (150 ft) wide, are the highest in the province of Quebec and 30 meters (98 ft) higher than Niagara Falls. The basin at the foot of the falls is 17 meters (56 ft) deep. The falls are at the mouth of the Montmorency River where it drops over the cliff shore into the Saint Lawrence River, opposite the western end of the Île d'Orleans. The falls were given this name in 1613 by Samuel de Champlain. He named them in honour of Henri II, duc de Montmorency, who served as viceroy of New France from 1620 until 1625.

 

There are staircases that allow visitors to view the falls from several different perspectives. A suspension bridge over the crest of the falls provides access to both sides of the park as well as a spectacular view. There is also an aerial tram (Funitel) that carries passengers between the base and the top of the falls. In the summer the park hosts an international fireworks competition with the falls as a backdrop.

 

The remnants of earthen forts built by General Wolfe are located in the eastern portion of the park. They were constructed in 1759. The landings below Quebec City were repulsed by General Montcalm at Montmorency Falls, costing the British 440 soldiers. Ultimately a successful assault was launched when Wolfe made a surprise attack by climbing the cliffs below the Plains of Abraham.

 

The Falls were the site of a key scene between the lead actors in the 1947 film Whispering City, which was filmed on location.

 

The Ice Hotel was located at Montmorency Falls for its first year.

 

In his poem "Sleep and Poetry" (1816), John Keats says that human life is "a poor Indian's sleep / While his boat hastens to the monstrous steep / Of Montmorency." (Wikipedia)

  

Visit: en.wikipedia.org/wiki/Montmorency_Falls

 

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Chute (s) Montmorency

 

La chute Montmorency (parfois chutes, au pluriel) est une chute d'eau située à l'embouchure de la rivière Montmorency, où celle-ci se déverse par le rivage en falaise dans le fleuve Saint-Laurent, vis-à-vis de l'extrémité ouest de l'Île d'Orléans. Elle est administrativement partagée entre la ville de Québec et la municipalité de Boischatel. La chute, d'une hauteur de 83 mètres, est la plus haute de la province du Québec et dépasse de trente mètres les chutes du Niagara. La profondeur du bassin au pied de la chute est de dix-sept mètres.

 

La chute est située à l'intérieur du Parc de la Chute-Montmorency, centre touristique géré par la SÉPAQ. Des escaliers (487 marches) permettent de l'observer sous différents angles. Un pont suspendu offrant un point de vue spectaculaire relie les deux côtés du parc. Il y a également un téléphérique qui transporte les visiteurs entre la base et le sommet de la chute. L'hiver, les vapeurs d'eau se solidifient en périphérie de la chute qui devient alors un site populaire d'escalade sur glace en plus de créer une importante masse de glace (le pain de sucre) devant la chute. (Wikipedia)

 

Voir: fr.wikipedia.org/wiki/Chute_Montmorency</a

  

© Copyright

This photo and all those in my Photostream are protected by copyright. No one may reproduce, copy, transmit or manipulate them without my written permission.

 

Aussicht aus dem Z.ug bei Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Das Castelgrande auf einem Hügel hoch über Bellinzona

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1506 Schloss Uri, 1818 Castello S.Michele ).

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Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsgeschichte

sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem H.ochmittel-

alter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1250 und 1500. Sie sind Zeugen einer sehr bewegten

Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen, sondern

auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen geprägt

wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht. Diese bestand aus B.ruch-

steinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im S.üdtrakt in Verbindung mit einer T.oröffnung

festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den H.erzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse H.öfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der mailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die Murata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein Tor in der

Stadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

Torre Nera, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine

Aufstockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die Torre

Bianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische Turm

stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten P.alazzo des B.ischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Z.eughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser p.rähistorischen

S.iedlungsspuren, r.ömischen F.undschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen der

Torre Nera und der Torre Bianca gelegene, in F.undamentresten erhaltene K.apelle war dem

hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Peripherie

des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten F.elsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2 wurde

ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO GALFEITI

ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend umgegangen.

 

Der Südtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der a.rchäologischen Befunde die

baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind ferner die

D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii (um 1470/80), ein eigener Raum ist der

M.ünzstätte von Bellinzona (16. Jahrhundert) gewidmet. Der westlich in rechtem Winkel

anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Z.eughaus errichtet, dient seit seiner

völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als G.aststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

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Ausflug nach L.avertazzo im V.erzascatal am Dienstag den 11. Dezember 2007

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Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern durch den G.otthard nach L.ocarno und weiter mit

dem P.ostauto bis L.avertezzo im V.erzascatal

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Besichtigung der B.rücke P.onte d.ei S.alti bei L.avertezzo

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Mit dem P.ostauto z.urück nach L.ocarno und weiter mit dem Z.ug bis B.ellinzona

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Kurzer S.paziergang zu den B.urgen bei B.ellinzona

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Weiter mit dem Z.ug durch den G.otthard über L.uzern nach B.ern

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Hurni071211 AlbumZZZZ071211AusflugVerzascatal KantonTessin KantonTicino

 

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Letzte Ergänzung - Aktulisierung des Textes : 100216

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19 / 147

Burg Castelgrande ( Schloss Uri - Château - Castle ) über der Stadt Bellinzona im Kanton

Tessin - Ticiono in der Schweiz

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1.5.0.6 Schloss Uri, 1.8.1.8 Castello S.Michele ).

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Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsge-

schichte sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem

Hochmittelalter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig

Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1.2.5.0 und 1.5..0.0. Sie sind Zeugen einer sehr be-

wegten Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen,

sondern auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen

geprägt wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht.

 

Diese bestand aus Bruchsteinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im Südtrakt in

Verbindung mit einer Toröffnung festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den Herzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse Höfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der m.ailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die M.urata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein T.or in der

S.tadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

T.orre N.era, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine Auf-

stockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die T.orre

B.ianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische

Turm stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten Palazzo des Bischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Zeughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser prähistorischen

Siedlungsspuren, römischen Fundschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen

der T.orre N.era und der T.orre B.ianca gelegene, in Fundamentresten erhaltene K.apelle

war dem hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Periph-

erie des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten Felsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2

wurde ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO

GALFEITI ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend

umgegangen.

 

Der S.üdtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der archäologischen Befunde

die baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind

ferner die D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii ( um 1.4.7.0 - 1.4.8.0), ein

eigener Raum ist der M.ünzstätte von Bellinzona ( 16. Jahrhundert ) gewidmet. Der

westlich in rechtem Winkel anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Zeughaus

errichtet, dient seit seiner völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als Gaststättenbetrieb.

.

.

.

.

( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

.

.

.

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.

Ausflug ins T.essin am Mittwoch den 18. September 2013

.

.

Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern - B.ellinzona nach T.averne - T.orricella

.

.

Weiter mit dem F.ahrr.ad T.averne ( TI - 337m ) - L.amone ( TI - 334m ) - C.adempino - V.ezia - M.onda ( TI - 425m ) - P.orza - C.omano ( TI - 510m ) - S. B.ernardo ( TI - 687m ) - M.atro R.otondo ( TI - 614m ) - S. C.lemente ( TI - 619m ) - T.orre di R.edde - M.ad. di

C.asletto ( TI - 535m ) - V.aglio ( TI - 548m ) - S.ala C.apriasca ( TI - 547m ) - T.esserete - C.ampestro ( TI - 587m ) - C.agiallo - S.ala C.apriasca - P.onte C.apriasca ( TI - 444m ) - P.onte C.apriasca ( TI - 447m ) - O.riglio ( TI - 421m ) - T.averne ( TI - 337m )

.

.

Mit dem Z.ug von T.averne - T.orricella nach B.ellinzona

.

.

B.esuch der M.useen in den d.rei B.urgen von B.ellinzona

.

.

Mit dem Z.ug von B.ellinzona über Z.ürich wieder zurück nach B.ern

.

.

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Hurni130918 KantonTessin KantonTicino

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 010521

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NIF

Burg Castelgrande ( Schloss Uri - Château - Castle ) über der Stadt Bellinzona im Kanton

Tessin - Ticiono in der Schweiz

.

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

.

.

.

Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1.5.0.6 Schloss Uri, 1.8.1.8 Castello S.Michele ).

.

.

.

Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsge-

schichte sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem

Hochmittelalter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig

Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1.2.5.0 und 1.5..0.0. Sie sind Zeugen einer sehr be-

wegten Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen,

sondern auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen

geprägt wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht.

 

Diese bestand aus Bruchsteinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im Südtrakt in

Verbindung mit einer Toröffnung festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den Herzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse Höfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der m.ailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die M.urata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein T.or in der

S.tadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

T.orre N.era, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine Auf-

stockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die T.orre

B.ianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische

Turm stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten Palazzo des Bischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Zeughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser prähistorischen

Siedlungsspuren, römischen Fundschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen

der T.orre N.era und der T.orre B.ianca gelegene, in Fundamentresten erhaltene K.apelle

war dem hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Periph-

erie des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten Felsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2

wurde ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO

GALFEITI ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend

umgegangen.

 

Der S.üdtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der archäologischen Befunde

die baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind

ferner die D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii ( um 1.4.7.0 - 1.4.8.0), ein

eigener Raum ist der M.ünzstätte von Bellinzona ( 16. Jahrhundert ) gewidmet. Der

westlich in rechtem Winkel anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Zeughaus

errichtet, dient seit seiner völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als Gaststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

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Ausflug ins T.essin am Mittwoch den 18. September 2013

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Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern - B.ellinzona nach T.averne - T.orricella

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Weiter mit dem F.ahrr.ad T.averne ( TI - 337m ) - L.amone ( TI - 334m ) - C.adempino - V.ezia - M.onda ( TI - 425m ) - P.orza - C.omano ( TI - 510m ) - S. B.ernardo ( TI - 687m ) - M.atro R.otondo ( TI - 614m ) - S. C.lemente ( TI - 619m ) - T.orre di R.edde - M.ad. di

C.asletto ( TI - 535m ) - V.aglio ( TI - 548m ) - S.ala C.apriasca ( TI - 547m ) - T.esserete - C.ampestro ( TI - 587m ) - C.agiallo - S.ala C.apriasca - P.onte C.apriasca ( TI - 444m ) - P.onte C.apriasca ( TI - 447m ) - O.riglio ( TI - 421m ) - T.averne ( TI - 337m )

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Mit dem Z.ug von T.averne - T.orricella nach B.ellinzona

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B.esuch der M.useen in den d.rei B.urgen von B.ellinzona

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Mit dem Z.ug von B.ellinzona über Z.ürich wieder zurück nach B.ern

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Hurni130918 KantonTessin KantonTicino

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 010521

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NIF

Bunia, Ituri, RDC – La semaine du 2 au 6 novembre 2020 est dédiée à la Police des Nations unies, UNPOL, qui fête son 60e anniversaire. En République démocratique du Congo, la Police MONUSCO soutient la Police Nationale Congolaise (PNC) dans la protection des civils. Sur cette photo, UNPOL remet à la PNC de Bunia 40 conteneurs devant servir de bureaux pour la police de proximité dans cette ville qui fait face à un regain d’insécurité à la suite de la présence des groupes armés dans sa périphérie. Photo MONUSCO/UNPOL

 

Bunia, Ituri, DRC - The week of November 2-6, 2020 is dedicated to the United Nations Police, UNPOL, which is celebrating its 60th anniversary. In the Democratic Republic of Congo, MONUSCO Police has been providing support to the Congolese National Police (PNC) in terms of the protection of civilians. In this photo, UNPOL are handing over 40 containers to the PNC in Bunia to serve as offices for community policing in this town which is facing renewed insecurity following the presence of armed groups in its outskirts. Photo MONUSCO / UNPOL

  

Shan state is the biggest of the seven burmese states. it represents the quarter of the burmese land. It is the land of the shans, a six million person ethnic group, mainly following the theravada bouddhism.

This celebration took place in Kyaukme, one of the three main cities of the state. A long procession was formed between the city center and a remote temple of the city.

Joy, dances, songs and shan percussions were everywhere. A lovely day!

 

L'état shan est l'un des sept états birmans, c'est d'ailleurs le plus grand. Il représente le quart du territoire. Il est habité par le peuple shan, une population évalué à 6 millions, à prédominance bouddhiste (theravada). Cette célébration a eu lieu dans la ville de Kyaukme. Elle consistait en une longue procession du centre ville vers un temple en périphérie de Kyaukme. Allégresse, danses, chants et percussions shans étaient omniprésentes. Une journée mémorable !

 

Burg Castelgrande ( Schloss Uri - Château - Castle ) über der Stadt Bellinzona im Kanton

Tessin - Ticiono in der Schweiz

.

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1.5.0.6 Schloss Uri, 1.8.1.8 Castello S.Michele ).

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Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsge-

schichte sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem

Hochmittelalter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig

Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1.2.5.0 und 1.5..0.0. Sie sind Zeugen einer sehr be-

wegten Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen,

sondern auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen

geprägt wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht.

 

Diese bestand aus Bruchsteinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im Südtrakt in

Verbindung mit einer Toröffnung festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den Herzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse Höfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der m.ailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die M.urata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein T.or in der

S.tadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

T.orre N.era, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine Auf-

stockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die T.orre

B.ianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische

Turm stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten Palazzo des Bischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Zeughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser prähistorischen

Siedlungsspuren, römischen Fundschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen

der T.orre N.era und der T.orre B.ianca gelegene, in Fundamentresten erhaltene K.apelle

war dem hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Periph-

erie des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten Felsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2

wurde ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO

GALFEITI ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend

umgegangen.

 

Der S.üdtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der archäologischen Befunde

die baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind

ferner die D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii ( um 1.4.7.0 - 1.4.8.0), ein

eigener Raum ist der M.ünzstätte von Bellinzona ( 16. Jahrhundert ) gewidmet. Der

westlich in rechtem Winkel anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Zeughaus

errichtet, dient seit seiner völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als Gaststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

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Ausflug ins T.essin am Mittwoch den 18. September 2013

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Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern - B.ellinzona nach T.averne - T.orricella

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Weiter mit dem F.ahrr.ad T.averne ( TI - 337m ) - L.amone ( TI - 334m ) - C.adempino - V.ezia - M.onda ( TI - 425m ) - P.orza - C.omano ( TI - 510m ) - S. B.ernardo ( TI - 687m ) - M.atro R.otondo ( TI - 614m ) - S. C.lemente ( TI - 619m ) - T.orre di R.edde - M.ad. di

C.asletto ( TI - 535m ) - V.aglio ( TI - 548m ) - S.ala C.apriasca ( TI - 547m ) - T.esserete - C.ampestro ( TI - 587m ) - C.agiallo - S.ala C.apriasca - P.onte C.apriasca ( TI - 444m ) - P.onte C.apriasca ( TI - 447m ) - O.riglio ( TI - 421m ) - T.averne ( TI - 337m )

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Mit dem Z.ug von T.averne - T.orricella nach B.ellinzona

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B.esuch der M.useen in den d.rei B.urgen von B.ellinzona

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Mit dem Z.ug von B.ellinzona über Z.ürich wieder zurück nach B.ern

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Hurni130918 KantonTessin KantonTicino

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 010521

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NIF

In Bellinzona auf dem Castelgrande im Kanton Tessin / Ticino der Schweiz :

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Das Castelgrande auf einem Hügel hoch über Bellinzona

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1506 Schloss Uri, 1818 Castello S.Michele ).

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Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsgeschichte

sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem H.ochmittel-

alter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1250 und 1500. Sie sind Zeugen einer sehr bewegten

Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen, sondern

auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen geprägt

wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht. Diese bestand aus B.ruch-

steinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im S.üdtrakt in Verbindung mit einer T.oröffnung

festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den H.erzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse H.öfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der mailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die Murata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein Tor in der

Stadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

Torre Nera, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine

Aufstockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die Torre

Bianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische Turm

stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten P.alazzo des B.ischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Z.eughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser p.rähistorischen

S.iedlungsspuren, r.ömischen F.undschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen der

Torre Nera und der Torre Bianca gelegene, in F.undamentresten erhaltene K.apelle war dem

hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Peripherie

des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten F.elsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2 wurde

ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO GALFEITI

ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend umgegangen.

 

Der Südtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der a.rchäologischen Befunde die

baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind ferner die

D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii (um 1470/80), ein eigener Raum ist der

M.ünzstätte von Bellinzona (16. Jahrhundert) gewidmet. Der westlich in rechtem Winkel

anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Z.eughaus errichtet, dient seit seiner

völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als G.aststättenbetrieb.

.

.

.

.

( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

.

.

.

.

***************************************************************************************************************

.

.

.

Reise durch die Schweiz mit M.utter und H.anni am Donnerstag den 10. September 2009

.

.

Mit dem Z.ug von B.ern - Z.ürich nach B.ad R.agaz und weiter mit dem P.ostauto bis B.ad

P.fäfers ( S.G - 680m )

.

.

Wanderung durch die T.amina - S.chlucht

.

.

R.ückfahrt mit dem P.ostauto nach B.ad R.agaz und kurzen S.paziergang durchs D.orf

.

.

Weiterfahrt mit dem Z.ug nach C.hur und mit dem P.ostauto auf die L.enzerheide

.

.

K.urzer S.paziergang entlang dem S.ee I.l L.ai

.

.

W.eiterfahrt mit dem P.ostauto nach T.iefencastel und weiter mit dem Z.ug nach T.husis

.

.

Mit dem P.ostauto über den S.an B.ernadiono P.ass ins T.essin nach B.ellinzona

.

.

B.esichtigung des C.astelgrande mit dem 2.8 M.eter hohen T.urm T.orre N.era auf

welchen wir g.estiegen sind

.

.

W.eiterfahrt mit dem Z.ug nach L.uzern

.

.

Spaziergang durch L.uzern bei N.acht während dem A.bendverkauf

.

.

Rückfahrt mit dem Z.ug nach B.ern

.

.

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Hurni090910 AlbumZZZZ090910ReisedurchdieSchweiz KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona StadtBellinzona

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 160216

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NIF

In Bellinzona auf dem Castelgrande im Kanton Tessin / Ticino der Schweiz :

.

.

.

Das Castelgrande auf einem Hügel hoch über Bellinzona

.

.

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Castelgrande

 

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.

Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

.

.

.

Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1506 Schloss Uri, 1818 Castello S.Michele ).

.

.

.

Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsgeschichte

sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem H.ochmittel-

alter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1250 und 1500. Sie sind Zeugen einer sehr bewegten

Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen, sondern

auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen geprägt

wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht. Diese bestand aus B.ruch-

steinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im S.üdtrakt in Verbindung mit einer T.oröffnung

festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den H.erzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse H.öfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der mailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die Murata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein Tor in der

Stadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

Torre Nera, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine

Aufstockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die Torre

Bianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische Turm

stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten P.alazzo des B.ischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Z.eughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser p.rähistorischen

S.iedlungsspuren, r.ömischen F.undschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen der

Torre Nera und der Torre Bianca gelegene, in F.undamentresten erhaltene K.apelle war dem

hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Peripherie

des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten F.elsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2 wurde

ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO GALFEITI

ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend umgegangen.

 

Der Südtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der a.rchäologischen Befunde die

baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind ferner die

D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii (um 1470/80), ein eigener Raum ist der

M.ünzstätte von Bellinzona (16. Jahrhundert) gewidmet. Der westlich in rechtem Winkel

anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Z.eughaus errichtet, dient seit seiner

völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als G.aststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

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Reise durch die Schweiz mit M.utter und H.anni am Donnerstag den 10. September 2009

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Mit dem Z.ug von B.ern - Z.ürich nach B.ad R.agaz und weiter mit dem P.ostauto bis B.ad

P.fäfers ( S.G - 680m )

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Wanderung durch die T.amina - S.chlucht

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R.ückfahrt mit dem P.ostauto nach B.ad R.agaz und kurzen S.paziergang durchs D.orf

.

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Weiterfahrt mit dem Z.ug nach C.hur und mit dem P.ostauto auf die L.enzerheide

.

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K.urzer S.paziergang entlang dem S.ee I.l L.ai

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W.eiterfahrt mit dem P.ostauto nach T.iefencastel und weiter mit dem Z.ug nach T.husis

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Mit dem P.ostauto über den S.an B.ernadiono P.ass ins T.essin nach B.ellinzona

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B.esichtigung des C.astelgrande mit dem 2.8 M.eter hohen T.urm T.orre N.era auf

welchen wir g.estiegen sind

.

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W.eiterfahrt mit dem Z.ug nach L.uzern

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Spaziergang durch L.uzern bei N.acht während dem A.bendverkauf

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Rückfahrt mit dem Z.ug nach B.ern

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 160216

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NIF

In Bellinzona im Kanton Tessin in der Schweiz :

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Castelgrande

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1506 Schloss Uri, 1818 Castello S.Michele ).

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Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsgeschichte

sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem H.ochmittel-

alter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1250 und 1500. Sie sind Zeugen einer sehr bewegten

Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen, sondern

auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen geprägt

wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht. Diese bestand aus B.ruch-

steinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im S.üdtrakt in Verbindung mit einer T.oröffnung

festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den H.erzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse H.öfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der mailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die Murata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein Tor in der

Stadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

Torre Nera, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine

Aufstockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die Torre

Bianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische Turm

stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten P.alazzo des B.ischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Z.eughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser p.rähistorischen

S.iedlungsspuren, r.ömischen F.undschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen der

Torre Nera und der Torre Bianca gelegene, in F.undamentresten erhaltene K.apelle war dem

hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Peripherie

des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten F.elsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2 wurde

ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO GALFEITI

ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend umgegangen.

 

Der Südtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der a.rchäologischen Befunde die

baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind ferner die

D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii (um 1470/80), ein eigener Raum ist der

M.ünzstätte von Bellinzona (16. Jahrhundert) gewidmet. Der westlich in rechtem Winkel

anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Z.eughaus errichtet, dient seit seiner

völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als G.aststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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A.usf.lug nach B.ellinzona und die G.otth.ard N.ordr.ampe am Mittwoch den 27. April 2011

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Mit dem Z.ug von B.ern über A.rth - G.oldau nach B.ellinzona

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Besuch der W.erks.tätte B.ellinzona

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Mit dem Z.ug von B.ellinzona nach G.öschenen

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Mit dem F.ahrr.ad von G.öschenen nach E.rstf.eld

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Mit dem Z.ug von E.rstf.eld über Z.ürich zurück nach B.ern

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Hurni110427 AlbumZZZZ110427A.usf.lugB.ellinzona KantonTessin

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 231223

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NIF

# Le Myanmar ou Birmanie -

# Le Lac Inlé -

 

# Etonnant pays que La Birmanie avec un accueil remarquable et une grande Gentillesse malgré la pauvreté De ses habitants.

# Les pêcheurs du lac , de véritable acrobates sur leurs pirogues pour de maigres pêches.

# La vie du lac, les habitants sont souvent à la périphérie de ses eaux calmes, les habitations sont très sommaires et sur pilotis pour éviter les inondations lors des saisons Des pluies. La vie est très liée au lac, jardins et marchés flottants, pêche déplacement Uniquement en barques ou pirogues et ceci dés le plus jeune age.

# Les jardins flottants occupent une grande partie du lac, c'est aussi une ressource importante pour les habitants, légumes, fleurs etc../

Ils sont composés d'une couche d'algues et de jacinthe d'eau recouverts d'un substrat tiré du fond du lac, ces jardins ne sont jamais très larges pas plus de 3 m. sur plusieurs mètres de long, il sont maintenus en place à chaque bout par 2 piquets de bambou plantés dans le lac, une couche de boue du lac ou substrat sur les bords permet la culture des légumes, tomates, courgettes, aubergines, fleurs etc... la culture ne se fait qu'avec les barques qui circulent autour de ces jardins .

# Ici Le lac Inle est un lac d'eau douce situé dans les montagnes de l'État shan, dans l'Est de la Birmanie. C'est une destination touristique majeure du pays, donc c'est le second plus grand lac, avec une surface estimée de 12 000 hectares, et un des plus hauts, à 884 m. Sa profondeur moyenne n'est que de 2,10 m à la saison sèche (profondeur maximale : 3,60 m) mais elle peut dépasser 4 m à la saison des pluies.

Les transports sur le lac se font par bateau, soit pirogues traditionnelles, soit à moteur. Les pêcheurs rament d'une façon unique, debout sur une jambe à la poupe et l'autre enroulée autour de la godille. Ceci leur permet de voir au-dessus des plantes qui couvrent une grande partie du lac (cependant les femmes rament de la manière courante, à la main, assises les jambes croisées à la poupe).

# - Merci pour vos passages sur les vues, favoris et commentaires.

 

# Astonishing country that Burma with a remarkable reception and a great kindness in spite of the poverty of its inhabitants.

# The fishermen of the lake, real acrobats on their canoes for meager fishing.

# The life of the lake, the inhabitants are often on the outskirts of its calm waters, the dwellings are very basic and on stilts to avoid flooding during the rainy seasons. Life is closely linked to the lake, gardens and floating markets, fishing and traveling Only in boats or canoes and this from an early age.

# The floating gardens occupy a large part of the lake, it is also an important resource for the inhabitants, vegetables, flowers etc.

They are composed of a layer of algae and water hyacinth covered with a substrate taken from the bottom of the lake, these gardens are never very wide, no more than 3 m. over several meters long, they are held in place at each end by 2 bamboo stakes planted in the lake, a layer of lake mud or substrate on the edges allows the cultivation of vegetables, tomatoes, zucchini, eggplants, flowers etc. .. the culture is done only with the boats which circulate around these gardens.

# Here Inle Lake is a freshwater lake located in the mountains of Shan State in eastern Burma. It is a major tourist destination in the country, therefore it is the second largest lake, with an estimated area of ​​12,000 hectares, and one of the highest, at 884 m. Its average depth is only 2.10 m in the dry season (maximum depth: 3.60 m) but it can exceed 4 m in the rainy season.

Transport on the lake is by boat, either traditional canoes or motor. Fishermen row in a unique way, standing on one leg at the stern and the other wrapped around the scull. This allows them to see above the plants which cover a large part of the lake (however the women row in the current manner, by hand, sitting cross-legged at the stern).

# - Thank you for your passages on views, favorites and comments.

Burg Castelgrande in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1506 Schloss Uri, 1818 Castello S.Michele ).

.

.

.

Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsgeschichte

sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem H.ochmittel-

alter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1250 und 1500. Sie sind Zeugen einer sehr bewegten

Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen, sondern

auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen geprägt

wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht. Diese bestand aus B.ruch-

steinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im S.üdtrakt in Verbindung mit einer T.oröffnung

festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den H.erzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse H.öfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der mailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die Murata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein Tor in der

Stadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

Torre Nera, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine

Aufstockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die Torre

Bianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische Turm

stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten P.alazzo des B.ischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Z.eughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser p.rähistorischen

S.iedlungsspuren, r.ömischen F.undschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen der

Torre Nera und der Torre Bianca gelegene, in F.undamentresten erhaltene K.apelle war dem

hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Peripherie

des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten F.elsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2 wurde

ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO GALFEITI

ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend umgegangen.

 

Der Südtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der a.rchäologischen Befunde die

baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind ferner die

D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii (um 1470/80), ein eigener Raum ist der

M.ünzstätte von Bellinzona (16. Jahrhundert) gewidmet. Der westlich in rechtem Winkel

anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Z.eughaus errichtet, dient seit seiner

völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als G.aststättenbetrieb.

.

.

.

.

( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

.

.

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.

.

Ausflug nach L.avertazzo im V.erzascatal am Dienstag den 11. Dezember 2007

.

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Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern durch den G.otthard nach L.ocarno und weiter mit

dem P.ostauto bis L.avertezzo im V.erzascatal

.

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Besichtigung der B.rücke P.onte d.ei S.alti bei L.avertezzo

.

.

Mit dem P.ostauto z.urück nach L.ocarno und weiter mit dem Z.ug bis B.ellinzona

.

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Kurzer S.paziergang zu den B.urgen bei B.ellinzona

.

.

Weiter mit dem Z.ug durch den G.otthard über L.uzern nach B.ern

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Hurni071211 AlbumZZZZ071211AusflugVerzascatal KantonTessin KantonTicino

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Ergänzung - Aktulisierung des Textes : 100216

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NIF

(En) Founded in 1906, the Coking Plant of Anderlues was specialized in the production of coke for industrial use.

 

Coke was obtained by distillation of coal in furnaces and, thanks to its superior fuel coal properties, it was used afterwards to feed the blast furnaces in the steel manufacturing process.

 

Closed and abandoned since 2002, the site has since undergone many losses and damages, not including an important pollution. While some buildings have now been demolished, there are however still some important parts of the former coking plant.

 

Among them, the former coal tower, next to the imposing "battery" of 38 furnaces, where the coke was produced. Besides them, we still can see the administrative buildings, the power station with its cooling tower, and buildings for the by-products, which were obtained by recovering the tar and coal gas. There are also a gasometer north side, the coal tip east side and a settling basin south side.

 

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(Fr) Fondées en 1906, les Cokeries d'Anderlues étaient spécialisées dans la fabrication de coke à usage industriel.

 

Le coke était obtenu par distillation de la houille dans des fours et, grâce à ses propriétés combustibles supérieures au charbon, il servait par après à alimenter les hauts-fourneaux dans le processus de fabrication de l'acier.

 

Fermé et laissé à l'abandon depuis 2002, le site a depuis lors subi de nombreuses pertes et dégradations, sans compter la pollution qui y règne. Si certains bâtiments (comme l'ancien lavoir à charbon) ont aujourd'hui été démolis, on retrouve encore toutefois certaines parties importantes de cette ancienne cokerie.

 

Parmi celles-ci, l'ancienne tour à charbon suivie de près par l'imposante "batterie" de 38 fours, où était produit le coke. A côté d'eux, on découvre également les bâtiments administratifs, la centrale électrique avec sa tour de refroidissement, ainsi que les bâtiments des sous-produits, lesquels étaient obtenus par récupération du goudron et du gaz de houille. Et en périphérie, on retrouve un gazomètre côté nord, le terril à l'est et un bassin de décantation côté sud.

In Bellinzona auf dem Castelgrande im Kanton Tessin / Ticino der Schweiz :

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Das Castelgrande auf einem Hügel hoch über Bellinzona

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1506 Schloss Uri, 1818 Castello S.Michele ).

.

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Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsgeschichte

sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem H.ochmittel-

alter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1250 und 1500. Sie sind Zeugen einer sehr bewegten

Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen, sondern

auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen geprägt

wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht. Diese bestand aus B.ruch-

steinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im S.üdtrakt in Verbindung mit einer T.oröffnung

festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den H.erzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse H.öfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der mailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die Murata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein Tor in der

Stadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

Torre Nera, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine

Aufstockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die Torre

Bianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische Turm

stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten P.alazzo des B.ischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Z.eughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser p.rähistorischen

S.iedlungsspuren, r.ömischen F.undschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen der

Torre Nera und der Torre Bianca gelegene, in F.undamentresten erhaltene K.apelle war dem

hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Peripherie

des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten F.elsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2 wurde

ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO GALFEITI

ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend umgegangen.

 

Der Südtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der a.rchäologischen Befunde die

baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind ferner die

D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii (um 1470/80), ein eigener Raum ist der

M.ünzstätte von Bellinzona (16. Jahrhundert) gewidmet. Der westlich in rechtem Winkel

anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Z.eughaus errichtet, dient seit seiner

völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als G.aststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

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Reise durch die Schweiz mit M.utter und H.anni am Donnerstag den 10. September 2009

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Mit dem Z.ug von B.ern - Z.ürich nach B.ad R.agaz und weiter mit dem P.ostauto bis B.ad

P.fäfers ( S.G - 680m )

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Wanderung durch die T.amina - S.chlucht

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R.ückfahrt mit dem P.ostauto nach B.ad R.agaz und kurzen S.paziergang durchs D.orf

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Weiterfahrt mit dem Z.ug nach C.hur und mit dem P.ostauto auf die L.enzerheide

.

.

K.urzer S.paziergang entlang dem S.ee I.l L.ai

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W.eiterfahrt mit dem P.ostauto nach T.iefencastel und weiter mit dem Z.ug nach T.husis

.

.

Mit dem P.ostauto über den S.an B.ernadiono P.ass ins T.essin nach B.ellinzona

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B.esichtigung des C.astelgrande mit dem 2.8 M.eter hohen T.urm T.orre N.era auf

welchen wir g.estiegen sind

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W.eiterfahrt mit dem Z.ug nach L.uzern

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Spaziergang durch L.uzern bei N.acht während dem A.bendverkauf

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Rückfahrt mit dem Z.ug nach B.ern

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Hurni090910 AlbumZZZZ090910ReisedurchdieSchweiz KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona StadtBellinzona

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 160216

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NIF

In Bellinzona im Kanton Tessin in der Schweiz :

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Castelgrande

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1506 Schloss Uri, 1818 Castello S.Michele ).

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Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsgeschichte

sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem H.ochmittel-

alter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1250 und 1500. Sie sind Zeugen einer sehr bewegten

Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen, sondern

auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen geprägt

wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht. Diese bestand aus B.ruch-

steinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im S.üdtrakt in Verbindung mit einer T.oröffnung

festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den H.erzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse H.öfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der mailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die Murata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein Tor in der

Stadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

Torre Nera, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine

Aufstockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die Torre

Bianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische Turm

stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten P.alazzo des B.ischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Z.eughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser p.rähistorischen

S.iedlungsspuren, r.ömischen F.undschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen der

Torre Nera und der Torre Bianca gelegene, in F.undamentresten erhaltene K.apelle war dem

hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Peripherie

des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten F.elsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2 wurde

ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO GALFEITI

ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend umgegangen.

 

Der Südtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der a.rchäologischen Befunde die

baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind ferner die

D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii (um 1470/80), ein eigener Raum ist der

M.ünzstätte von Bellinzona (16. Jahrhundert) gewidmet. Der westlich in rechtem Winkel

anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Z.eughaus errichtet, dient seit seiner

völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als G.aststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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A.usf.lug nach B.ellinzona und die G.otth.ard N.ordr.ampe am Mittwoch den 27. April 2011

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Mit dem Z.ug von B.ern über A.rth - G.oldau nach B.ellinzona

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Besuch der W.erks.tätte B.ellinzona

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Mit dem Z.ug von B.ellinzona nach G.öschenen

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Mit dem F.ahrr.ad von G.öschenen nach E.rstf.eld

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Mit dem Z.ug von E.rstf.eld über Z.ürich zurück nach B.ern

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Hurni110427 AlbumZZZZ110427A.usf.lugB.ellinzona KantonTessin

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 231223

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NIF

In Bellinzona auf dem Castelgrande im Kanton Tessin / Ticino der Schweiz :

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Das Castelgrande auf einem Hügel hoch über Bellinzona

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1506 Schloss Uri, 1818 Castello S.Michele ).

.

.

.

Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsgeschichte

sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem H.ochmittel-

alter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1250 und 1500. Sie sind Zeugen einer sehr bewegten

Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen, sondern

auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen geprägt

wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht. Diese bestand aus B.ruch-

steinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im S.üdtrakt in Verbindung mit einer T.oröffnung

festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den H.erzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse H.öfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der mailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die Murata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein Tor in der

Stadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

Torre Nera, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine

Aufstockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die Torre

Bianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische Turm

stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten P.alazzo des B.ischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Z.eughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser p.rähistorischen

S.iedlungsspuren, r.ömischen F.undschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen der

Torre Nera und der Torre Bianca gelegene, in F.undamentresten erhaltene K.apelle war dem

hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Peripherie

des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten F.elsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2 wurde

ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO GALFEITI

ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend umgegangen.

 

Der Südtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der a.rchäologischen Befunde die

baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind ferner die

D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii (um 1470/80), ein eigener Raum ist der

M.ünzstätte von Bellinzona (16. Jahrhundert) gewidmet. Der westlich in rechtem Winkel

anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Z.eughaus errichtet, dient seit seiner

völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als G.aststättenbetrieb.

.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

.

.

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Reise durch die Schweiz mit M.utter und H.anni am Donnerstag den 10. September 2009

.

.

Mit dem Z.ug von B.ern - Z.ürich nach B.ad R.agaz und weiter mit dem P.ostauto bis B.ad

P.fäfers ( S.G - 680m )

.

.

Wanderung durch die T.amina - S.chlucht

.

.

R.ückfahrt mit dem P.ostauto nach B.ad R.agaz und kurzen S.paziergang durchs D.orf

.

.

Weiterfahrt mit dem Z.ug nach C.hur und mit dem P.ostauto auf die L.enzerheide

.

.

K.urzer S.paziergang entlang dem S.ee I.l L.ai

.

.

W.eiterfahrt mit dem P.ostauto nach T.iefencastel und weiter mit dem Z.ug nach T.husis

.

.

Mit dem P.ostauto über den S.an B.ernadiono P.ass ins T.essin nach B.ellinzona

.

.

B.esichtigung des C.astelgrande mit dem 2.8 M.eter hohen T.urm T.orre N.era auf

welchen wir g.estiegen sind

.

.

W.eiterfahrt mit dem Z.ug nach L.uzern

.

.

Spaziergang durch L.uzern bei N.acht während dem A.bendverkauf

.

.

Rückfahrt mit dem Z.ug nach B.ern

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Hurni090910 AlbumZZZZ090910ReisedurchdieSchweiz KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona StadtBellinzona

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 160216

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NIF

Next to Chêne-Bourg's old train station there's an old customs building of Swiss Customs. Chêne-Bourg used to be the border station to France, so passengers were checked there. Now the station is closed and people would be checked already at Geneva's Eaux Vives station, however, it seems that customs rarely show up there.

See here a wider crop of the same building.

In Bellinzona auf dem Castelgrande im Kanton Tessin / Ticino der Schweiz :

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Das Castelgrande auf einem Hügel hoch über Bellinzona

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1506 Schloss Uri, 1818 Castello S.Michele ).

.

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Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsgeschichte

sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem H.ochmittel-

alter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1250 und 1500. Sie sind Zeugen einer sehr bewegten

Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen, sondern

auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen geprägt

wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht. Diese bestand aus B.ruch-

steinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im S.üdtrakt in Verbindung mit einer T.oröffnung

festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den H.erzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse H.öfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der mailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die Murata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein Tor in der

Stadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

Torre Nera, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine

Aufstockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die Torre

Bianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische Turm

stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten P.alazzo des B.ischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Z.eughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser p.rähistorischen

S.iedlungsspuren, r.ömischen F.undschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen der

Torre Nera und der Torre Bianca gelegene, in F.undamentresten erhaltene K.apelle war dem

hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Peripherie

des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten F.elsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2 wurde

ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO GALFEITI

ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend umgegangen.

 

Der Südtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der a.rchäologischen Befunde die

baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind ferner die

D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii (um 1470/80), ein eigener Raum ist der

M.ünzstätte von Bellinzona (16. Jahrhundert) gewidmet. Der westlich in rechtem Winkel

anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Z.eughaus errichtet, dient seit seiner

völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als G.aststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

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Reise durch die Schweiz mit M.utter und H.anni am Donnerstag den 10. September 2009

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Mit dem Z.ug von B.ern - Z.ürich nach B.ad R.agaz und weiter mit dem P.ostauto bis B.ad

P.fäfers ( S.G - 680m )

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Wanderung durch die T.amina - S.chlucht

.

.

R.ückfahrt mit dem P.ostauto nach B.ad R.agaz und kurzen S.paziergang durchs D.orf

.

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Weiterfahrt mit dem Z.ug nach C.hur und mit dem P.ostauto auf die L.enzerheide

.

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K.urzer S.paziergang entlang dem S.ee I.l L.ai

.

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W.eiterfahrt mit dem P.ostauto nach T.iefencastel und weiter mit dem Z.ug nach T.husis

.

.

Mit dem P.ostauto über den S.an B.ernadiono P.ass ins T.essin nach B.ellinzona

.

.

B.esichtigung des C.astelgrande mit dem 2.8 M.eter hohen T.urm T.orre N.era auf

welchen wir g.estiegen sind

.

.

W.eiterfahrt mit dem Z.ug nach L.uzern

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Spaziergang durch L.uzern bei N.acht während dem A.bendverkauf

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Rückfahrt mit dem Z.ug nach B.ern

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Hurni090910 AlbumZZZZ090910ReisedurchdieSchweiz KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona StadtBellinzona

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 160216

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NIF

Burg Castelgrande ( Schloss Uri - Château - Castle ) über der Stadt Bellinzona im Kanton Tessin - Ticiono in der Schweiz

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1.5.0.6 Schloss Uri, 1.8.1.8 Castello S.Michele ).

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Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsge-

schichte sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem

Hochmittelalter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig

Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1.2.5.0 und 1.5..0.0. Sie sind Zeugen einer sehr be-

wegten Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen,

sondern auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen

geprägt wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht.

 

Diese bestand aus Bruchsteinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im Südtrakt in

Verbindung mit einer Toröffnung festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den Herzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse Höfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der m.ailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die M.urata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein T.or in der

S.tadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

T.orre N.era, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine Auf-

stockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die T.orre

B.ianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische

Turm stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten Palazzo des Bischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Zeughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser prähistorischen

Siedlungsspuren, römischen Fundschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen

der T.orre N.era und der T.orre B.ianca gelegene, in Fundamentresten erhaltene K.apelle

war dem hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Periph-

erie des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten Felsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2

wurde ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO

GALFEITI ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend

umgegangen.

 

Der S.üdtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der archäologischen Befunde

die baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind

ferner die D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii ( um 1.4.7.0 - 1.4.8.0), ein

eigener Raum ist der M.ünzstätte von Bellinzona ( 16. Jahrhundert ) gewidmet. Der

westlich in rechtem Winkel anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Zeughaus

errichtet, dient seit seiner völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als Gaststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

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Ausflug ins T.essin am Mittwoch den 18. September 2013

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Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern - B.ellinzona nach T.averne - T.orricella

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Weiter mit dem F.ahrr.ad T.averne ( TI - 337m ) - L.amone ( TI - 334m ) - C.adempino - V.ezia - M.onda ( TI - 425m ) - P.orza - C.omano ( TI - 510m ) - S. B.ernardo ( TI - 687m ) - M.atro R.otondo ( TI - 614m ) - S. C.lemente ( TI - 619m ) - T.orre di R.edde - M.ad. di

C.asletto ( TI - 535m ) - V.aglio ( TI - 548m ) - S.ala C.apriasca ( TI - 547m ) - T.esserete - C.ampestro ( TI - 587m ) - C.agiallo - S.ala C.apriasca - P.onte C.apriasca ( TI - 444m ) - P.onte C.apriasca ( TI - 447m ) - O.riglio ( TI - 421m ) - T.averne ( TI - 337m )

.

.

Mit dem Z.ug von T.averne - T.orricella nach B.ellinzona

.

.

B.esuch der M.useen in den d.rei B.urgen von B.ellinzona

.

.

Mit dem Z.ug von B.ellinzona über Z.ürich wieder zurück nach B.ern

.

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Hurni130918 KantonTessin KantonTicino

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 010521

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NIF

In Bellinzona auf dem Castelgrande im Kanton Tessin / Ticino der Schweiz :

.

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.

Das Castelgrande auf einem Hügel hoch über Bellinzona

.

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

.

.

.

Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1506 Schloss Uri, 1818 Castello S.Michele ).

.

.

.

Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsgeschichte

sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem H.ochmittel-

alter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1250 und 1500. Sie sind Zeugen einer sehr bewegten

Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen, sondern

auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen geprägt

wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht. Diese bestand aus B.ruch-

steinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im S.üdtrakt in Verbindung mit einer T.oröffnung

festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den H.erzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse H.öfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der mailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die Murata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein Tor in der

Stadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

Torre Nera, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine

Aufstockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die Torre

Bianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische Turm

stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten P.alazzo des B.ischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Z.eughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser p.rähistorischen

S.iedlungsspuren, r.ömischen F.undschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen der

Torre Nera und der Torre Bianca gelegene, in F.undamentresten erhaltene K.apelle war dem

hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Peripherie

des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten F.elsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2 wurde

ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO GALFEITI

ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend umgegangen.

 

Der Südtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der a.rchäologischen Befunde die

baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind ferner die

D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii (um 1470/80), ein eigener Raum ist der

M.ünzstätte von Bellinzona (16. Jahrhundert) gewidmet. Der westlich in rechtem Winkel

anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Z.eughaus errichtet, dient seit seiner

völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als G.aststättenbetrieb.

.

.

.

.

( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

.

.

.

.

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.

.

.

Reise durch die Schweiz mit M.utter und H.anni am Donnerstag den 10. September 2009

.

.

Mit dem Z.ug von B.ern - Z.ürich nach B.ad R.agaz und weiter mit dem P.ostauto bis B.ad

P.fäfers ( S.G - 680m )

.

.

Wanderung durch die T.amina - S.chlucht

.

.

R.ückfahrt mit dem P.ostauto nach B.ad R.agaz und kurzen S.paziergang durchs D.orf

.

.

Weiterfahrt mit dem Z.ug nach C.hur und mit dem P.ostauto auf die L.enzerheide

.

.

K.urzer S.paziergang entlang dem S.ee I.l L.ai

.

.

W.eiterfahrt mit dem P.ostauto nach T.iefencastel und weiter mit dem Z.ug nach T.husis

.

.

Mit dem P.ostauto über den S.an B.ernadiono P.ass ins T.essin nach B.ellinzona

.

.

B.esichtigung des C.astelgrande mit dem 2.8 M.eter hohen T.urm T.orre N.era auf

welchen wir g.estiegen sind

.

.

W.eiterfahrt mit dem Z.ug nach L.uzern

.

.

Spaziergang durch L.uzern bei N.acht während dem A.bendverkauf

.

.

Rückfahrt mit dem Z.ug nach B.ern

.

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Hurni090910 AlbumZZZZ090910ReisedurchdieSchweiz KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona StadtBellinzona

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 160216

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NIF

In Bellinzona auf dem Castelgrande im Kanton Tessin / Ticino der Schweiz :

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Das Castelgrande auf einem Hügel hoch über Bellinzona

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1506 Schloss Uri, 1818 Castello S.Michele ).

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Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsgeschichte

sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem H.ochmittel-

alter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1250 und 1500. Sie sind Zeugen einer sehr bewegten

Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen, sondern

auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen geprägt

wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht. Diese bestand aus B.ruch-

steinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im S.üdtrakt in Verbindung mit einer T.oröffnung

festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den H.erzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse H.öfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der mailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die Murata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein Tor in der

Stadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

Torre Nera, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine

Aufstockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die Torre

Bianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische Turm

stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten P.alazzo des B.ischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Z.eughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser p.rähistorischen

S.iedlungsspuren, r.ömischen F.undschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen der

Torre Nera und der Torre Bianca gelegene, in F.undamentresten erhaltene K.apelle war dem

hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Peripherie

des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten F.elsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2 wurde

ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO GALFEITI

ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend umgegangen.

 

Der Südtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der a.rchäologischen Befunde die

baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind ferner die

D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii (um 1470/80), ein eigener Raum ist der

M.ünzstätte von Bellinzona (16. Jahrhundert) gewidmet. Der westlich in rechtem Winkel

anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Z.eughaus errichtet, dient seit seiner

völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als G.aststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

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Reise durch die Schweiz mit M.utter und H.anni am Donnerstag den 10. September 2009

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Mit dem Z.ug von B.ern - Z.ürich nach B.ad R.agaz und weiter mit dem P.ostauto bis B.ad

P.fäfers ( S.G - 680m )

.

.

Wanderung durch die T.amina - S.chlucht

.

.

R.ückfahrt mit dem P.ostauto nach B.ad R.agaz und kurzen S.paziergang durchs D.orf

.

.

Weiterfahrt mit dem Z.ug nach C.hur und mit dem P.ostauto auf die L.enzerheide

.

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K.urzer S.paziergang entlang dem S.ee I.l L.ai

.

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W.eiterfahrt mit dem P.ostauto nach T.iefencastel und weiter mit dem Z.ug nach T.husis

.

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Mit dem P.ostauto über den S.an B.ernadiono P.ass ins T.essin nach B.ellinzona

.

.

B.esichtigung des C.astelgrande mit dem 2.8 M.eter hohen T.urm T.orre N.era auf

welchen wir g.estiegen sind

.

.

W.eiterfahrt mit dem Z.ug nach L.uzern

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Spaziergang durch L.uzern bei N.acht während dem A.bendverkauf

.

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Rückfahrt mit dem Z.ug nach B.ern

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Hurni090910 AlbumZZZZ090910ReisedurchdieSchweiz KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona StadtBellinzona

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 160216

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NIF

Burg Castelgrande ( Schloss Uri - Château - Castle ) über der Stadt Bellinzona im Kanton

Tessin - Ticiono in der Schweiz

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1.5.0.6 Schloss Uri, 1.8.1.8 Castello S.Michele ).

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Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsge-

schichte sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem

Hochmittelalter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig

Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1.2.5.0 und 1.5..0.0. Sie sind Zeugen einer sehr be-

wegten Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen,

sondern auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen

geprägt wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht.

 

Diese bestand aus Bruchsteinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im Südtrakt in

Verbindung mit einer Toröffnung festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den Herzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse Höfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der m.ailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die M.urata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein T.or in der

S.tadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

T.orre N.era, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine Auf-

stockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die T.orre

B.ianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische

Turm stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten Palazzo des Bischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Zeughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser prähistorischen

Siedlungsspuren, römischen Fundschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen

der T.orre N.era und der T.orre B.ianca gelegene, in Fundamentresten erhaltene K.apelle

war dem hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Periph-

erie des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten Felsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2

wurde ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO

GALFEITI ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend

umgegangen.

 

Der S.üdtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der archäologischen Befunde

die baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind

ferner die D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii ( um 1.4.7.0 - 1.4.8.0), ein

eigener Raum ist der M.ünzstätte von Bellinzona ( 16. Jahrhundert ) gewidmet. Der

westlich in rechtem Winkel anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Zeughaus

errichtet, dient seit seiner völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als Gaststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

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Ausflug ins T.essin am Mittwoch den 18. September 2013

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Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern - B.ellinzona nach T.averne - T.orricella

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Weiter mit dem F.ahrr.ad T.averne ( TI - 337m ) - L.amone ( TI - 334m ) - C.adempino - V.ezia - M.onda ( TI - 425m ) - P.orza - C.omano ( TI - 510m ) - S. B.ernardo ( TI - 687m ) - M.atro R.otondo ( TI - 614m ) - S. C.lemente ( TI - 619m ) - T.orre di R.edde - M.ad. di

C.asletto ( TI - 535m ) - V.aglio ( TI - 548m ) - S.ala C.apriasca ( TI - 547m ) - T.esserete - C.ampestro ( TI - 587m ) - C.agiallo - S.ala C.apriasca - P.onte C.apriasca ( TI - 444m ) - P.onte C.apriasca ( TI - 447m ) - O.riglio ( TI - 421m ) - T.averne ( TI - 337m )

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Mit dem Z.ug von T.averne - T.orricella nach B.ellinzona

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B.esuch der M.useen in den d.rei B.urgen von B.ellinzona

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Mit dem Z.ug von B.ellinzona über Z.ürich wieder zurück nach B.ern

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Hurni130918 KantonTessin KantonTicino

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 010521

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NIF

In Bellinzona auf dem Castelgrande im Kanton Tessin / Ticino der Schweiz :

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Das Castelgrande auf einem Hügel hoch über Bellinzona

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1506 Schloss Uri, 1818 Castello S.Michele ).

.

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.

Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsgeschichte

sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem H.ochmittel-

alter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1250 und 1500. Sie sind Zeugen einer sehr bewegten

Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen, sondern

auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen geprägt

wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht. Diese bestand aus B.ruch-

steinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im S.üdtrakt in Verbindung mit einer T.oröffnung

festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den H.erzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse H.öfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der mailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die Murata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein Tor in der

Stadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

Torre Nera, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine

Aufstockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die Torre

Bianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische Turm

stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten P.alazzo des B.ischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Z.eughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser p.rähistorischen

S.iedlungsspuren, r.ömischen F.undschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen der

Torre Nera und der Torre Bianca gelegene, in F.undamentresten erhaltene K.apelle war dem

hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Peripherie

des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten F.elsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2 wurde

ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO GALFEITI

ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend umgegangen.

 

Der Südtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der a.rchäologischen Befunde die

baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind ferner die

D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii (um 1470/80), ein eigener Raum ist der

M.ünzstätte von Bellinzona (16. Jahrhundert) gewidmet. Der westlich in rechtem Winkel

anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Z.eughaus errichtet, dient seit seiner

völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als G.aststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

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Reise durch die Schweiz mit M.utter und H.anni am Donnerstag den 10. September 2009

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Mit dem Z.ug von B.ern - Z.ürich nach B.ad R.agaz und weiter mit dem P.ostauto bis B.ad

P.fäfers ( S.G - 680m )

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Wanderung durch die T.amina - S.chlucht

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R.ückfahrt mit dem P.ostauto nach B.ad R.agaz und kurzen S.paziergang durchs D.orf

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Weiterfahrt mit dem Z.ug nach C.hur und mit dem P.ostauto auf die L.enzerheide

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K.urzer S.paziergang entlang dem S.ee I.l L.ai

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W.eiterfahrt mit dem P.ostauto nach T.iefencastel und weiter mit dem Z.ug nach T.husis

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Mit dem P.ostauto über den S.an B.ernadiono P.ass ins T.essin nach B.ellinzona

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B.esichtigung des C.astelgrande mit dem 2.8 M.eter hohen T.urm T.orre N.era auf

welchen wir g.estiegen sind

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W.eiterfahrt mit dem Z.ug nach L.uzern

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Spaziergang durch L.uzern bei N.acht während dem A.bendverkauf

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Rückfahrt mit dem Z.ug nach B.ern

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Hurni090910 AlbumZZZZ090910ReisedurchdieSchweiz KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona StadtBellinzona

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 160216

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NIF

Remembering the trauma that the original discovery of the face had caused 10 years ago, the scientific community in its collective wisdom named the new face Satan and kept it a closely guarded secret.

 

New Scientist 25. Aug. 1988

Burg Castelgrande ( Schloss Uri - Château castle castello castel grande ) über der Altstadt - Stadt Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1506 Schloss Uri, 1818 Castello S.Michele ).

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Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsgeschichte

sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem H.ochmittel-

alter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1250 und 1500. Sie sind Zeugen einer sehr bewegten

Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen, sondern

auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen geprägt

wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht. Diese bestand aus B.ruch-

steinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im S.üdtrakt in Verbindung mit einer T.oröffnung

festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den H.erzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse H.öfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der mailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die Murata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein Tor in der

Stadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

Torre Nera, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine

Aufstockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die Torre

Bianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische Turm

stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten P.alazzo des B.ischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Z.eughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser p.rähistorischen

S.iedlungsspuren, r.ömischen F.undschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen der

Torre Nera und der Torre Bianca gelegene, in F.undamentresten erhaltene K.apelle war dem

hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Peripherie

des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten F.elsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2 wurde

ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO GALFEITI

ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend umgegangen.

 

Der Südtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der a.rchäologischen Befunde die

baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind ferner die

D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii (um 1470/80), ein eigener Raum ist der

M.ünzstätte von Bellinzona (16. Jahrhundert) gewidmet. Der westlich in rechtem Winkel

anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Z.eughaus errichtet, dient seit seiner

völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als G.aststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

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W.anderung auf den Mo.nte G.eneroso + K.lettersteig am Donnerstag den 06 September 2007

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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich nach C.hiasso und weiter mit dem P.ostauto bis M.uggio

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M.uggio ( TI - 910m ) - M.onte G.eneroso - C.alvagione ( TI / I - 1`710m - 1x ) - K.lettersteig -

A.rogno G.rotte ca d`O.ro ( TI - 600m )

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Mit dem B.us nach C.apo L.ago R.iva S.an V.itale und weiter mit dem Z.ug über L.ugano wieder

zurück nach B.ern

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Hurni070906 AlbumZZZZ070906KlettersteigMonteGeneroso KantonTessin KantonTicino

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 090216

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16 / 100

 

VorlageCastellgrande Vorlage

Burg Castelgrande ( Schloss Uri - Château - Castle ) über der Stadt Bellinzona im Kanton Tessin - Ticiono in der Schweiz

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1506 Schloss Uri, 1818 Castello S.Michele ).

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Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsgeschichte

sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem H.ochmittel-

alter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1250 und 1500. Sie sind Zeugen einer sehr bewegten

Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen, sondern

auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen geprägt

wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht. Diese bestand aus B.ruch-

steinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im S.üdtrakt in Verbindung mit einer T.oröffnung

festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den H.erzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse H.öfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der mailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die Murata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein Tor in der

Stadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

Torre Nera, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine

Aufstockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die Torre

Bianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische Turm

stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten P.alazzo des B.ischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Z.eughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser p.rähistorischen

S.iedlungsspuren, r.ömischen F.undschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen der

Torre Nera und der Torre Bianca gelegene, in F.undamentresten erhaltene K.apelle war dem

hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Peripherie

des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten F.elsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2 wurde

ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO GALFEITI

ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend umgegangen.

 

Der Südtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der a.rchäologischen Befunde die

baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind ferner die

D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii (um 1470/80), ein eigener Raum ist der

M.ünzstätte von Bellinzona (16. Jahrhundert) gewidmet. Der westlich in rechtem Winkel

anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Z.eughaus errichtet, dient seit seiner

völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als G.aststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

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Ausflug ins T.essin am Mittwoch den 18. September 2013

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Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern - B.ellinzona nach T.averne - T.orricella

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Weiter mit dem F.ahrr.ad T.averne ( TI - 337m ) - L.amone ( TI - 334m ) - C.adempino - V.ezia - M.onda ( TI - 425m ) - P.orza - C.omano ( TI - 510m ) - S. B.ernardo ( TI - 687m ) - M.atro R.otondo ( TI - 614m ) - S. C.lemente ( TI - 619m ) - T.orre di R.edde - M.ad. di

C.asletto ( TI - 535m ) - V.aglio ( TI - 548m ) - S.ala C.apriasca ( TI - 547m ) - T.esserete - C.ampestro ( TI - 587m ) - C.agiallo - S.ala C.apriasca - P.onte C.apriasca ( TI - 444m ) - P.onte C.apriasca ( TI - 447m ) - O.riglio ( TI - 421m ) - T.averne ( TI - 337m )

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Mit dem Z.ug von T.averne - T.orricella nach B.ellinzona

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B.esuch der M.useen in den d.rei B.urgen von B.ellinzona

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Mit dem Z.ug von B.ellinzona über Z.ürich wieder zurück nach B.ern

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Hurni130918 KantonTessin KantonTicino

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 010521

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NIF

Shan state is the biggest of the seven burmese states. it represents the quarter of the burmese land. It is the land of the shans, a six million person ethnic group, mainly following the theravada bouddhism.

This celebration took place in Kyaukme, one of the three main cities of the state. A long procession was formed between the city center and a remote temple of the city.

Joy, dances, songs and shan percussions were everywhere. A lovely day!

 

L'état shan est l'un des sept états birmans, c'est d'ailleurs le plus grand. Il représente le quart du territoire. Il est habité par le peuple shan, une population évalué à 6 millions, à prédominance bouddhiste (theravada). Cette célébration a eu lieu dans la ville de Kyaukme. Elle consistait en une longue procession du centre ville vers un temple en périphérie de Kyaukme. Allégresse, danses, chants et percussions shans étaient omniprésentes. Une journée mémorable !

 

Peripherie.Macht.Kulturpolitik

Internationale Konferenz

Internationales Symposium

 

22. April 2015

Ausstellungszentrum Heilgenkreuzer Hof, Schönlaterngasse 5, 1010 Wien

Das eintägige Symposium stellt eine konsequente Weiterführung der Diskussion der letztjährigen Veranstaltung „Cultural Policies in Cities“ dar.

 

Wenn die These stimmt, dass neue Entwicklungen immer von den Rändern her ihren Ausgang nehmen, dann möchte die Veranstaltung die kulturpolitischen Konsequenzen untersuchen, die sich aus der Frage ergeben, ob sich Peripherien auf Grund der aktuellen Zentralisierungsgrades mit dem dauerhaften Verlust an Eigenständigkeit abfinden müssen oder ganz im Gegenteil einen neuen Stellenwert erhalten.

 

Die Veranstaltung möchte das Phänomen der Peripherie von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachten. Immerhin lässt sich der Begriff nicht nur politisch, geographisch und soziologisch, darüber hinaus ästhetisch, in jedem Fall sowohl theoretisch als auch anhand kulturpolitischer Praktiken untersuchen.

 

Anmeldung unter: jasmin.vogl@uni-ak.ac.at

Bitte beachten Sie, dass wir keinen Sitzplatz garantieren könne, wir bitten Sie trotzdem um eine Anmeldung.

 

Die Konferenz wird in Englisch abgehalten:

 

8:30 – 9:00 Welcome/Registration

 

9:00 – 10:00 Opening

Gerald Bast/ University of Applied Arts/ Vienna, Austria

Christophe Girard/ Councilor for Culture and Mayor of the 4. Arrondissement/ Paris, France

Introduction and Moderation: Michael Wimmer/University of Applied Arts/ EDUCULT/ Vienna, Austria

 

10:00 – 10:30 Some Principal Considerations on “Periphery”

Christiaan De Beukelaer/ Queen Margaret University/ Edinburgh, Scotland

 

10:30 – 11:00 Break

 

11:00 – 12:30 Global versus Local

Gala Koretskaya/ British Council/ Kazakhstan

Malaika Toyo/ Cultural Policy Researcher/ Nigeria

Monika Tsiliberdi/ Ministry of Culture/ Greece

 

12:30 – 13:00 Intervention

Kreatkör/ Free School/ Hungary

 

13:00 – 14:30 Break

 

14:30 – 16:00 Urban versus Rural

Doreen Götzky/ University of Hildesheim/ Hildesheim, Germany

Peter Oswald/ Arcana Festival Austria/ Austria

Cathrin Rose/ Ruhrtriennale/ Germany

Patrick Föhl/ Network for Cultural Consulting/ Berlin, Germany

 

16:00 – 17:30 Break

 

16:00 – 17:30 Centres versus Margins (Moderation Anke Schad/ EDUCULT)

Elke Krasny/ University of Fine Arts/ Vienna, Austria

Walter Rohn/ Academy of Sciences/ Vienna, Austria

Piet Forger/ Councilor for Culture in the City of Leuwen/ Leuwen, Belgium

Markus Davey/ Roundhouse/ London, UK

 

18:00 – 18:30 Break

 

18:30 – 20:00 Final Plenary

Gerald Bast/ University for Applied Arts Vienna/ Vienna, Austria

Christophe Girard/ Councilor for Culture and Mayor of the 4. Arrondissement/ Paris, France

Markus Davey/ Roundhouse/ London, UK

Christine Böhler/ Cultural Manager, Curator/ Vienna, Austria

Michael Wimmer/ University of Applied Arts/ EDUCULT/ Vienna, Austria

(En) Founded in 1906, the Coking Plant of Anderlues was specialized in the production of coke for industrial use.

 

Coke was obtained by distillation of coal in furnaces and, thanks to its superior fuel coal properties, it was used afterwards to feed the blast furnaces in the steel manufacturing process.

 

Closed and abandoned since 2002, the site has since undergone many losses and damages, not including an important pollution. While some buildings have now been demolished, there are however still some important parts of the former coking plant.

 

Among them, the former coal tower, next to the imposing "battery" of 38 furnaces, where the coke was produced. Besides them, we still can see the administrative buildings, the power station with its cooling tower, and buildings for the by-products, which were obtained by recovering the tar and coal gas. There are also a gasometer north side, the coal tip east side and a settling basin south side.

 

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(Fr) Fondées en 1906, les Cokeries d'Anderlues étaient spécialisées dans la fabrication de coke à usage industriel.

 

Le coke était obtenu par distillation de la houille dans des fours et, grâce à ses propriétés combustibles supérieures au charbon, il servait par après à alimenter les hauts-fourneaux dans le processus de fabrication de l'acier.

 

Fermé et laissé à l'abandon depuis 2002, le site a depuis lors subi de nombreuses pertes et dégradations, sans compter la pollution qui y règne. Si certains bâtiments (comme l'ancien lavoir à charbon) ont aujourd'hui été démolis, on retrouve encore toutefois certaines parties importantes de cette ancienne cokerie.

 

Parmi celles-ci, l'ancienne tour à charbon suivie de près par l'imposante "batterie" de 38 fours, où était produit le coke. A côté d'eux, on découvre également les bâtiments administratifs, la centrale électrique avec sa tour de refroidissement, ainsi que les bâtiments des sous-produits, lesquels étaient obtenus par récupération du goudron et du gaz de houille. Et en périphérie, on retrouve un gazomètre côté nord, le terril à l'est et un bassin de décantation côté sud.

Burg Castelgrande in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1506 Schloss Uri, 1818 Castello S.Michele ).

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Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsgeschichte

sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem H.ochmittel-

alter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1250 und 1500. Sie sind Zeugen einer sehr bewegten

Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen, sondern

auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen geprägt

wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht. Diese bestand aus B.ruch-

steinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im S.üdtrakt in Verbindung mit einer T.oröffnung

festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den H.erzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse H.öfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der mailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die Murata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein Tor in der

Stadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

Torre Nera, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine

Aufstockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die Torre

Bianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische Turm

stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten P.alazzo des B.ischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Z.eughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser p.rähistorischen

S.iedlungsspuren, r.ömischen F.undschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen der

Torre Nera und der Torre Bianca gelegene, in F.undamentresten erhaltene K.apelle war dem

hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Peripherie

des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten F.elsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2 wurde

ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO GALFEITI

ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend umgegangen.

 

Der Südtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der a.rchäologischen Befunde die

baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind ferner die

D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii (um 1470/80), ein eigener Raum ist der

M.ünzstätte von Bellinzona (16. Jahrhundert) gewidmet. Der westlich in rechtem Winkel

anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Z.eughaus errichtet, dient seit seiner

völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als G.aststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

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Ausflug nach L.avertazzo im V.erzascatal am Dienstag den 11. Dezember 2007

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Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern durch den G.otthard nach L.ocarno und weiter mit

dem P.ostauto bis L.avertezzo im V.erzascatal

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Besichtigung der B.rücke P.onte d.ei S.alti bei L.avertezzo

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Mit dem P.ostauto z.urück nach L.ocarno und weiter mit dem Z.ug bis B.ellinzona

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Kurzer S.paziergang zu den B.urgen bei B.ellinzona

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Weiter mit dem Z.ug durch den G.otthard über L.uzern nach B.ern

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Hurni071211 AlbumZZZZ071211AusflugVerzascatal KantonTessin KantonTicino

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Ergänzung - Aktulisierung des Textes : 100216

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NIF

In Bellinzona auf dem Castelgrande im Kanton Tessin / Ticino der Schweiz :

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Das Castelgrande auf einem Hügel hoch über Bellinzona

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1506 Schloss Uri, 1818 Castello S.Michele ).

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Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsgeschichte

sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem H.ochmittel-

alter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1250 und 1500. Sie sind Zeugen einer sehr bewegten

Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen, sondern

auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen geprägt

wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht. Diese bestand aus B.ruch-

steinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im S.üdtrakt in Verbindung mit einer T.oröffnung

festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den H.erzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse H.öfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der mailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die Murata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein Tor in der

Stadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

Torre Nera, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine

Aufstockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die Torre

Bianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische Turm

stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten P.alazzo des B.ischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Z.eughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser p.rähistorischen

S.iedlungsspuren, r.ömischen F.undschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen der

Torre Nera und der Torre Bianca gelegene, in F.undamentresten erhaltene K.apelle war dem

hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Peripherie

des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten F.elsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2 wurde

ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO GALFEITI

ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend umgegangen.

 

Der Südtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der a.rchäologischen Befunde die

baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind ferner die

D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii (um 1470/80), ein eigener Raum ist der

M.ünzstätte von Bellinzona (16. Jahrhundert) gewidmet. Der westlich in rechtem Winkel

anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Z.eughaus errichtet, dient seit seiner

völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als G.aststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

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Reise durch die Schweiz mit M.utter und H.anni am Donnerstag den 10. September 2009

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Mit dem Z.ug von B.ern - Z.ürich nach B.ad R.agaz und weiter mit dem P.ostauto bis B.ad

P.fäfers ( S.G - 680m )

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Wanderung durch die T.amina - S.chlucht

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R.ückfahrt mit dem P.ostauto nach B.ad R.agaz und kurzen S.paziergang durchs D.orf

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Weiterfahrt mit dem Z.ug nach C.hur und mit dem P.ostauto auf die L.enzerheide

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K.urzer S.paziergang entlang dem S.ee I.l L.ai

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W.eiterfahrt mit dem P.ostauto nach T.iefencastel und weiter mit dem Z.ug nach T.husis

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Mit dem P.ostauto über den S.an B.ernadiono P.ass ins T.essin nach B.ellinzona

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B.esichtigung des C.astelgrande mit dem 2.8 M.eter hohen T.urm T.orre N.era auf

welchen wir g.estiegen sind

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W.eiterfahrt mit dem Z.ug nach L.uzern

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Spaziergang durch L.uzern bei N.acht während dem A.bendverkauf

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Rückfahrt mit dem Z.ug nach B.ern

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Hurni090910 AlbumZZZZ090910ReisedurchdieSchweiz KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona StadtBellinzona

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 160216

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NIF

ALETSCHARENA - Die Alphuette Nagulschbalmu, erbaut 1606, steht auf einerleichten Anhoehe am oberen Rand von Riederalp. Sie ist ein gut erhaltenes Zeugnis einer beinahe verschwundenen Alpwirtschaft. 1985 eroeffnete der Verein 1606 in deren Raeumlichkeiten ein Alpmuseum. Es ist das erste und einzige dieser Art im Oberwallis...Le refuge de Nagulschbalmu, construit en 1606, est situe sur un monticule a la peripherie superieure de Riederalp. Il livre un temoignage bien conserve d'une forme d'exploitation alpine quasiment disparue. L'association 1606 y a ouvert en 1985 un musee de l'alpage. C'est le premier et le seul du genre dans le Haut-Valais...The Nagulschbalmu alpine cabin, built in 1606, sits on a small hill at the upper edge of Riederalp. It is a well-preserved witness to a pastoral economic system that has virtually disappeared. The Verein 1606 group opened the Alpine Museum here in 1985. It is the first and only museum of this type in the Upper Valais region...

La capanna Nagulschbalmu, eretta nel 1606, e sita su una lieve altura al margine superiore di Riederalp. E un retaggio ben conservato di un'economia alpestre quasi sparita. Nel 1985 l'associazione pro-capanna 'Verein 1606' apri in questi locali un museo dell'alpeggio. E il primo ed unico di questo genere nell'Alto Vallese...

Copyright by Riederalp Tourismus Byline: swiss-image.ch/Ed Kummer

Gros plan (1000x) sur un glomérule (appelé aussi corpuscule) rénal. Il est constitué d'un peloton de capillaires entouré de la capsule de Bowman (en périphérie) limitée par deux feuillets, le feuillet pariétal (1) et le feuillet viscéral (2), constitué de podocytes (2). Ces derniers sont de grandes cellules formant des fentes de filtration formées par des prolongements secondaires appelés pédicelles. L'espace de Bowman (incolore - 3) est compris entre les deux feuillets. Le réseau de capillaires fenestrés (4), issus de l'artère afférente, est enveloppé par le mésangium, tissu contenant des cellules mésangiales (contractiles - 5) et du conjonctif (6). Enfin, une membrane basale à trois couches sépare les podocytes des capillaires. L'ultrafiltration du plasma implique donc une triple barrière comprenant l'endothélium et la membrane basale continue des capillaires ainsi que les fentes de filtration (< "pieds" ou prolongements secondaires des podocytes).

 

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site internet : histologie-histology.be

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Renal glomerulus (1000x). The glomerulus consists of a network (as a tuft) of capillaries (4) surrounded by a sac known as Bowman's capsule, lined by a parietal (1) and a visceral (2) layer. The latter contains large specialized epithelial cell, called podocytes (octopus-like cells - 2) with primary and secondary foot processes (pedicels) which interdigitate to form filtration slits. The Bowman's space (or urinary space, 3 - unstained) is the space between the visceral and parietal layers. The mesangium is a connective tissue tree (6) containing mesangial cells, specialized contractile cells (modified smooth muscle cells - 5) occupying a central position in the renal glomerulus.

Ultrafiltration of the plasma from the capillaries tuft into the renal tubule involves three layers : the capillary endothelium (with large fenestrations), the thick glomerular basement membrane and the podocyte layer (filtration slits < pedicels).

Sodium and potassium pass freely, while larger plasma proteins, such as hemoglobin and albumin have practically no permeability.

 

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website : histologie-histology.be

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- If you notice any mistake in the English translation, please let me know. Thank you.

 

(En) Founded in 1906, the Coking Plant of Anderlues was specialized in the production of coke for industrial use.

 

Coke was obtained by distillation of coal in furnaces and, thanks to its superior fuel coal properties, it was used afterwards to feed the blast furnaces in the steel manufacturing process.

 

Closed and abandoned since 2002, the site has since undergone many losses and damages, not including an important pollution. While some buildings have now been demolished, there are however still some important parts of the former coking plant.

 

Among them, the former coal tower, next to the imposing "battery" of 38 furnaces, where the coke was produced. Besides them, we still can see the administrative buildings, the power station with its cooling tower, and buildings for the by-products, which were obtained by recovering the tar and coal gas. There are also a gasometer north side, the coal tip east side and a settling basin south side.

 

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(Fr) Fondées en 1906, les Cokeries d'Anderlues étaient spécialisées dans la fabrication de coke à usage industriel.

 

Le coke était obtenu par distillation de la houille dans des fours et, grâce à ses propriétés combustibles supérieures au charbon, il servait par après à alimenter les hauts-fourneaux dans le processus de fabrication de l'acier.

 

Fermé et laissé à l'abandon depuis 2002, le site a depuis lors subi de nombreuses pertes et dégradations, sans compter la pollution qui y règne. Si certains bâtiments (comme l'ancien lavoir à charbon) ont aujourd'hui été démolis, on retrouve encore toutefois certaines parties importantes de cette ancienne cokerie.

 

Parmi celles-ci, l'ancienne tour à charbon suivie de près par l'imposante "batterie" de 38 fours, où était produit le coke. A côté d'eux, on découvre également les bâtiments administratifs, la centrale électrique avec sa tour de refroidissement, ainsi que les bâtiments des sous-produits, lesquels étaient obtenus par récupération du goudron et du gaz de houille. Et en périphérie, on retrouve un gazomètre côté nord, le terril à l'est et un bassin de décantation côté sud.

Das Castelgrande auf einem Hügel hoch über Bellinzona im Kanton Tessin - Ticino in der Schweiz

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Castelgrande

 

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Das Castelgrande ist eine Burg in Bellinzona im Kanton Tessin der Schweiz

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Der mächtige Felsklotz des Castelgrande bildet das natürliche Zentrum der Talsperre von

Bellinzona. Bis ins 13. Jahrhundert hat nur dieser von allen Seiten her schwer zugängliche

Hügel Befestigungen getragen.

 

Wenn deshalb im Früh oder Hochmittelalter von einer Burg zu Bellinzona berichtet wird, ist

stets das Castelgrande gemeint ( andere Namen: 14./15.Jahrhundert Castello vecchio, ab

1506 Schloss Uri, 1818 Castello S.Michele ).

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Von der bis in die r.ömische und p.rähistorische Zeit zurückreichenden Siedlungsgeschichte

sind nur archäologische Spuren im Boden erhalten geblieben. Auch aus dem H.ochmittel-

alter ( 10. 12. Jahrhundert ) hat das heute noch aufrechte Mauerwerk wenig Reste bewahrt.

 

Die meisten Gebäude entstammen, soweit sie nicht erst dem 19. oder 20. Jahrhundert

angehören, der Zeit zwischen etwa 1250 und 1500. Sie sind Zeugen einer sehr bewegten

Baugeschichte, die nicht nur von Umbauten, Erweiterungen und Verstärkungen, sondern

auch von Kriegsbeschädigungen, Verwahrlosung und Abbruchunternehmungen geprägt

wird.

 

Die weitläufige Hügelkuppe, gegen N.orden durch nahezu senkrechte Felswände ge-

schützt, von S.üden her über weniger steile Geländestufen noch immer beschwerlich

genug zugänglich, umfasst ein in Terrassen gegliedertes Plateau von 150 - 200 m

Durchmesser.

 

Die natürlichen Geländeformen brachten es mit sich, dass zu allen Zeiten künstliche

Verteidigungseinrichtungen der vorgegebenen Kante der Felskuppe folgen mussten,

weshalb der heute noch aufrechte Bering aus dem Spätmittelalter zu einem grossen

Teil auf den Fundamenten der r.ömischen K.astellmauer steht. Diese bestand aus B.ruch-

steinen und ist 1.9.6.7 bei den Ausgrabungen im S.üdtrakt in Verbindung mit einer T.oröffnung

festgestellt worden.

 

Heute erweckt das Innere des ausgedehnten Burgareals den Eindruck einer weiten Leere.

Dies ist einerseits auf die Beseitigung vieler Gebäude zurückzuführen, die im 15.Jahr-

hundert erfolgt sein muss, anderseits auf den Abbruch der meisten Zeughausbauten aus

dem 19. Jahrhundert im Zuge der Restaurierungsarbeiten unseres Jahrhunderts.

 

Schriftquellen des 11. bis 15. Jahrhunderts und archäologisch nachgewiesene Fundament-

reste belegen, dass das Castelgrande im Hochmittelalter, aufgeteilt in einzelne Parzellen,

viel dichter überbaut gewesen sein muss, als man sich heute vorstellen kann.

 

Bis auf die Gebäude, die heute noch stehen, ist diese Überbauung im 15. Jahrhundert

unter den H.erzögen von M.ailand abgetragen worden, da man die Innenfläche, geteilt in

drei grosse H.öfe, vermutlich für die temporäre Einquartierung grösserer Truppenkontingente

im Bedarfsfall frei halten wollte.

 

Demgemäss konzentrierten sich unter der mailändischen Herrschaft die Bemühungen um

fortifikatorische Verbesserungen der Burg auf die Peripherie der Anlage, wo im Laufe des

14. und vor allem 15. Jahrhunderts in zahlreichen Bauetappen die Ringmauern erhöht und

erneuert wurden, vorgelagerte Zwinger sowie Flankierungstürme entstanden und der

Westabschnitt mit dem Anschluss an die Murata eine gründliche Umgestaltung erfuhr.

 

Heute kann das Castelgrande am einfachsten mit dem F.ahrstuhl erreicht werden, der vom

Fuss des Burgfelsens direkt ins Innere des Burgareals führt. Im Spätmittelalter erfolgte der

Zugang von der Südseite her, wo zunächst auf halber Höhe des Hügels ein Tor in der

Stadtmauer zu durchqueren war.

 

Nach ca. 100 m gelangte man in die südlich der Ringmauer vorgelagerten, mit Zinnen

bewehrten Zwinger und stand schliesslich vor dem Haupttor im Südostabschnitt der

Ringmauer. Durch steile Gässchen kann man von der Altstadt aus auch heute noch zu

diesem Tor hochsteigen. Über dem rundbogigen Eingang hat sich ein kleiner Maschikuli-

Erker erhalten.

 

Das Innere des Castelgrande wird, wie schon erwähnt, seit dem 15. Jahrhundert durch

radial auseinanderlaufende Mauerzüge in drei grosse Höfe eingeteilt. Sie beginnen bei der

Torre Nera, einem Viereckturm, der sich ungefähr im Mittelpunkt des Burgareals erhebt.

Dendrochronologisch ist seine Errichtung ins frühe 14. Jahrhundert datiert, eine

Aufstockung dürfte im 15. Jahrhundert er folgt sein.

 

Weiter östlich erhebt sich der Gebäudekomplex des Ridotto, in dessen Zentrum die Torre

Bianca, das höchste Bauwerk des Castelgrande, aufragt. Der schlanke, quadratische Turm

stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert.

 

Das ihn umgebende Mauergeviert des Ridotto ist mit dem im 12.Jahrhundert urkundich

bezeugten P.alazzo des B.ischofs von C.ome zu identifizieren und dürfte noch Bausubstanz

aus dem 10./11. Jahrhundert enthalten.

 

Über die in seinem Innern freigelegten Mauerreste liegt leider keine archäologische

Dokumentation vor. Die südliche Peripherie der Burg wird durch einen länglichen, inwendig

an die Ringmauer angelehnten Baukomplex, den sog. Südtrakt, begrenzt.

 

Er ist mehrphasig im Verlaufe des 13. bis 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer

Bauten entstanden. Auch die Ringmauer verrät in diesem Abschnitt verschiedene Bau-

etappen. Zu erkennen sind noch zwei Reihen von Schwalbenschwanzzinnen aus dem

13. bzw. 15. Jahrhundert. Beim westlich angrenzenden, nach N.orden abgewinkelten Trakt

handelt es sich um einen modern umgestalteten Z.eughausbau aus dem 19. Jahrhundert.

 

Bei der archäologischen Untersuchung des südlichen Hofes sind ausser p.rähistorischen

S.iedlungsspuren, r.ömischen F.undschichten und einem mittelalterlichen S.chachtbrunnen

auch P.lattengräber aus hochmittelalterlicher Zeit zum Vorschein gekommen, die zum

F.riedhof der verschollenen P.farrkirche S. P.ietro gehört hatten. Eine kleine, zwischen der

Torre Nera und der Torre Bianca gelegene, in F.undamentresten erhaltene K.apelle war dem

hl. M.ichael geweiht.

 

Eine weitere K.irche, vielleicht mit M.arienpatrozinium, ist als R.uine noch an der Peripherie

des westlichen Hofes zu erkennen. Sonst weist dieser Teil des Burgareals keine

sichtbaren Spuren einer Überbauung mehr auf, abgesehen von Teilen einer älteren

Ringmauer.

 

Auch im nördlichen Hof muss es Gebäude gegeben haben, wie an den noch erhaltenen

Teilen des Beringes ablesbar ist. In diesem Abschnitt scheint das Bedürfnis, eine

wenigstens als Brustwehr gestaltete Ringmauer zu bauen, wegen des natürlichen

Schutzes durch den lotrechten F.elsabsturz erst im 14/15. Jahrhundert verspürt worden

zu sein.

 

Die architektonische Neugestaltung des Castelgrande in den Jahren 1.9.8.2 bis 1.9.9.2 wurde

ermöglicht durch die grosszügige Schenkung von Mario delia Valle. AURELIO GALFEITI

ist dabei mit der historisch gewachsenen Silhouette der Anlage schonend umgegangen.

 

Der Südtrakt enthält M.useumsräume, in denen anhand der a.rchäologischen Befunde die

baugeschichtliche Entwicklung des Castelgrande gezeigt wird. Ausgestellt sind ferner die

D.eckenmalereien aus der C.asa G.hiringhelii (um 1470/80), ein eigener Raum ist der

M.ünzstätte von Bellinzona (16. Jahrhundert) gewidmet. Der westlich in rechtem Winkel

anstossende Trakt, im späten 19. Jahrhundert als Z.eughaus errichtet, dient seit seiner

völligen Umgestaltung um 1.9.9.0 als G.aststättenbetrieb.

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( BeschriebCastelgrande KantonTessin KantonTicino AlbumStadtBellinzona Burg Castillo

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Mittelalter Geschichte History Wehrbau

Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss

Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Unesco Welterbe World

Heritage Weltkulturerbe )

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Ausflug nach L.avertazzo im V.erzascatal am Dienstag den 11. Dezember 2007

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Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern durch den G.otthard nach L.ocarno und weiter mit

dem P.ostauto bis L.avertezzo im V.erzascatal

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Besichtigung der B.rücke P.onte d.ei S.alti bei L.avertezzo

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Mit dem P.ostauto z.urück nach L.ocarno und weiter mit dem Z.ug bis B.ellinzona

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Kurzer S.paziergang zu den B.urgen bei B.ellinzona

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Weiter mit dem Z.ug durch den G.otthard über L.uzern nach B.ern

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Hurni071211 AlbumZZZZ071211AusflugVerzascatal KantonTessin KantonTicino

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Ergänzung - Aktulisierung des Textes : 100216

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