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Nach der Kontrollfahrt habe wir dann auch noch die SAR Wache am Strand abgehohlt und neben dem Rettungsschuppen gestellt ,das uns der Container nicht vom blanken Hans geholt wird.Für den Notfall sind ja immer noch die Boote Carl A. Wuppesahl und Norddeich im Möltenorter Hafen ,falls es zum Notfall kommt.Dieser Sommer war sehr ruhig gewesen,kaum Einsätze. Das lag bestimmt auch am Wetter.Letztes Jahr war ja jeder Tag nur Sommer.
Hasan Turgut
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Letzter Verkaufstag im Zürcher Plattenladen Rock On - nach 30 Jahren musste der Laden schliessen.
Tages-Anzeiger, 22. August 2009:
Ein Schuss ins Herz von Musikliebhabern
Wenn der Plattenladen Rock On bald seine Tore schliesst, verlieren Musikliebhaber eine ihrer besten Anlaufstellen für spannende Sounds und beste Beratung.
Von Nick Joyce
«Das ist eine Katastrophe», klagt ein Stammkunde, als er das Rock On am ersten Tag des Totalausverkaufs betritt. «Ein Schuss ins Herz.» Ähnlich denken wohl die meisten Musikfans, die sich an diesem heissen Sommertag unter den wenig wirksamen Ventilatoren tummeln: Wenn Ruedi Fehlmann seinen wunderbar verwinkelten Plattenladen im Kreis 8 schliesst, werden viele von ihnen so etwas wie ihren Heimathafen verlieren.
«Ich habe den Ruf, dass man bei mir alles erhält», sagt der 51-jährige Fehlmann mit berechtigtem Stolz. «Wobei ich mir mein Repertoire schon aussuche. Eine Platte muss mir persönlich nicht gefallen, aber sie sollte im Verhältnis zum Werk eines Künstlers vertretbar sein.» Gespür und Leidenschaft waren seit der Eröffnung des ersten Rock On im Jahre 1979 Fehlmanns grossen Stärken, wusste doch der gelernte Kaufmann seine Kundschaft an obskure Neuheiten, vergessene Meisterwerke oder gar vergriffen geglaubte Raritäten heranzuführen. Wer diesen Laden aufsuchte, ging nie mit leeren Händen wieder weg.
Seit 1989 steht das Rock On am Ottenweg 35 unweit des Kreuzplatzes. Auf 170 Quadratmeter sind 60 000 verschiedene Titel aus den Sparten Rock, Funk, Reggae, Hiphop, Soul und Jazz verteilt, aber in einem Computer erfasst ist diese geballte Musikmenge bis heute nicht: «Mein Kopf ist meine Festplatte», sagt Fehlmann, der sich mit seinem bewundernswerten Gedächtnis für Künstler, Alben und Lagerbestände so manchen Kontrollgang erspart.
Metallica vor 25 Jahren entdeckt
Von seinem enzyklopädischen Wissen haben nicht nur die Kunden profitiert. Auch die Vertreter der Plattenfirmen seien bei ihm eingekehrt, so Fehlmann, um sich über neue Veröffentlichungen zu informieren. Alec von Tavel, ehemaliger Inhaber des Independent-Vertriebs Disctrade, hat nach eigener Aussage die damals noch unbekannten Metallica im Rock On zum allerersten Mal gehört und sich dann um die Distribution ihrer Plattenfirma Roadrunner bemüht. Das war vor rund 25 Jahren, und von Tavels Freundschaft mit Metallica hält bis heute.
Die grossen Plattenfirmen haben Fehlmann wegen seiner kritischen, aber auch konstruktiven Haltung lange geschätzt, im Download-Zeitalter klagt der Ladenbesitzer über die fehlende Unterstützung, den schwindenden Service und harte Einschnitte beim Repertoire. «Die grossen Plattenfirmen bringen immer mehr Archivmaterial und immer weniger richtige Neuheiten auf den Markt. So fehlen heute die Zugpferde, mit denen man die Leute in den Laden holt.»
Die interessantere Musik erscheint heute bei kleinen Labels, deren Marktanteil immer weiter wächst; selbst sie sind nicht gegen Branchenturbulenzen gefeit. Finanzielle Engpässe und kollabierende Vertriebsnetze bedeuten, dass wichtige Veröffentlichungen monatelang blockiert bleiben - oder gar nie wieder lieferbar werden. So bricht Fachhändlern wie Fehlmann das Repertoire auf beiden Seiten des Sortiments weg. Dagegen hilft auch die steigende Nachfrage nach Vinyl-Platten nicht. «Vinyl-Verkäufe haben nie weniger als 22 Prozent meines Gesamtumsatzes ausgemacht, was mir beim Überleben geholfen hat», sagt Ruedi Fehlmann. «Aber der Markt ist halt zu klein, als dass ich den Laden ganz auf Vinyl umstellen könnte.»
Nachwehen eines Velounfalls
Zu den generellen Problemen der Plattenindustrie kommt für Fehlmann noch eine zerbröselnde Gesundheit: Vor dreizehn Jahren wurde er auf seinem Velo angefahren, und die schweren Folgen des Unfalls hallen bis heute nach. Fehlmann ist immer noch in Behandlung, die verschriebenen Medikamente lindern die Schmerzen nur bedingt, für die langen Stunden hinter der Ladentheke hat er nicht immer Energie. «Der Arbeitsaufwand steigt bei sinkendem Ertrag. Um die heutige Wirtschaftslage durchzustehen, könnte ich den Laden notfalls allein weiterführen. Aber dafür müsste ich eben bei Gesundheit sein.»
Beinah hätten Ruedi Fehlmann und seine Mitarbeiterin Corina Chiesi das zweistöckige Lokal umgebaut und untereinander aufgeteilt, nur hätte das Projekt eine grössere Investition vorausgesetzt. «Und Investitionen holt man mit Platten nicht wieder rein», so Fehlmann. Darum begibt er sich Ende Oktober in die Ungewissheit.
«Vielleicht mache ich einen kleinen Vinyl-Versand von zu Hause aus», meint er abschliessend. «Aber ich will nicht den ganzen Tag vor dem Computer sitzen und Daten eintippen. Ich muss schauen, was für Optionen ich habe, wenn ich nur noch zwei bis drei Tage in der Woche arbeite.» Wie sehr man das Rock On vermissen wird, das spürt man jetzt schon. Dieser Verlust kommt wirklich einem Schuss ins Herz gleich, da hatte der klagende Stammkunde Recht.
"Always on the run" by Clemens Bomsdorf nov 2011
PORTRÄT
Der "Critical Run" während der Venedig Biennale 2011. "Was sind die Notfälle von heute?" war die Frage (Courtesy Thierry Geoffroy / Colonel)
ALWAYS ON THE RUN
Thierry Geoffroys geht rund um die Welt Joggen mit Kritikern, um während dem Laufen essentielle Fragen zu diskutieren. Dieses Jahr stellte der in Dänemark lebende Franzose gleich in zwei großen deutschen Institutionen aus: dem Sprengelmuseum in Hannover und dem Karlsruher ZKM. Clemens Bomsdorf hat Geoffroy in Kopenhagen, Breslau und Venedig getroffen.
// CLEMENS BOMSDORF
Mit unverkennbarem französischem Akzent, unterbrochen von den beim Jogging üblichen hastenden Atemzügen, malträtiert Thierry Geoffroy seine Laufpartner, mit denen er eine Runde vor der Breslauer Jahrhunderthalle dreht, mit Fragen. "Critical Run" nennt der 50-jährige Künstler das Format, bei dem er zu Anfang der Joggingtour Fragen stellt wie "Are biennales dangerous?", "Can photography be trusted?" oder "Is the contemporary already too late?" Wie bei anderen Aktionen stellt er damit ironisch den intellektuellen Anspruch und die Ernsthaftigkeit von Ausstellungen, Podiumsdiskussionen und Biennalen in Frage, gleichzeitig geht es ihm auch darum, darauf aufmerksam zu machen, dass es wirklich wichtige Fragen gibt, die oftmals nur nicht hartnäckig genug gestellt werden.
Diesmal ist der kritische Lauf schon nach wenigen Minuten zu Ende. Doch Colonel – wie sich Geoffroy in Erinnerung an seinen Vater, der beim Militär tätig war, auch nennt – hat schon erheblich längere "Critical Runs" mit erheblich mehr Teilnehmern organisiert und auch an bekannteren Institutionen als jetzt dem Europäischen Kulturkongress in Breslau. Geoffroy und alle die seinem Aufruf folgten, liefen schon vor dem PS 1 in New York, dem Moderna Museet in Stockholm sowie in Hanoi, Sydney und diversen anderen Städten in 20 Ländern. "Das ist ein Format, das global expandieren und aufgenommen werden soll. Ich muss nicht immer selber dabei sein, wenn ein Critical Run stattfindet", so Geoffroy. Aktion und Inhalt sollen im Vordergrund stehen, nicht Ästhetik oder Künstler, und immer geht es ihm um kritische und zugleich unterhaltsame und lehrreiche Auseinandersetzung.
Dieses Jahr stellt Geoffroy gleich in zwei deutschen Institutionen aus. Im ZKM in Karlsruhe nimmt er an der Ausstellung "The Global Contemporary" in den Museumsräumen teil und bespielte den örtlichen Projektraum. Außerdem stellte er im Sprengel-Museum in Hannover im Projektraum zur Ausstellung "Photography Calling" aus.
In Karlsruhe dokumentiert Geoffroy die Eingriffe, die er im Format "Biennalist" seit 1989 in diverse internationale Biennalen vorgenommen hat. Mit simplen Handzetteln, Mini-Demos und Performances oder – wie bei der diesjährigen Venedig-Biennale – auch einfach durch das Ablegen von einem beschriebenen Tuch und ein paar Gurken mitten auf dem Giardini-Gelände hat er immer wieder die Ansprüche der Kunstausstellungen in Frage gestellt und aktuelle Politik thematisiert. Ausgangspunkt ist stets die Pressemitteilung zur jeweiligen Biennale. "In Venedig ging es dabei um Nationen, und die Gurke legte ich vor dem spanischen Pavillon ab, weil zu der Zeit Russland ein Importverbot für spanische Gurken verhängt hatte", so Colonel. Er zettelte auch im russischen Pavillon einen Schaukampf an, während dem er diskutieren ließ, wie es sein könne, dass Russland am Eurovision Song Contest teilnimmt, obwohl es die Einfuhr spanischer Gurken verbietet. Das Format des klassischen, intellektuell geordneten Diskurses möchte er aufbrechen – lässt die Teilnehmer deshalb während des Laufens, bei einer lockeren Schlägerei oder beim Slow Dance diskutieren.
In Venedig war er mit Tropenhelm und Armbinde, auf der mit roter Schrift "Biennalist" geschrieben war, auf dem Giardini-Gelände zu sehen, meist war Geoffroy umringt von einer kleinen Gruppe jüngerer freiwilliger "Biennalist"-Aktivisten. Mit dabei auch stets ein Kameramann, der mit Handkamera fast alle Aktionen von Thierry dokumentiert, um sie auf Website und anderen Ausstellungen zu zeigen. "There is not a good Biennale without Biennalist," lautet sein Motto.
In Hannover bespielt er den Projektraum der Ausstellung "Photography Calling" und bat die Mitglieder der Reiterstaffel sowie Hannoveraner Bürger, ihm für die Ausstellung täglich Bildmaterial ihrer Mobiltelefone oder Kameras zur Verfügung zu stellen – privates wie berufliches. Die Bilder der Privatpersonen darf nur sehen, wer selber beim Betreten der Ausstellungen Bildmaterial abliefert. "Mir geht es darum, das Recht am eigenen Bild und dessen schnelle Aufgabe im Zeitalter sozialer Netze zu thematisieren", so Geoffroy. "Soziale Netze üben Zensur aus, das Museum ist heute der letzte Ort der Meinungsfreiheit", sagt der Künstler. Als er selber einmal ein Facebook-Profil mit einem Foto einrichtete, auf dem sich Gaddafi und Sarkozy küssten, wurde das Profil sofort blockiert, erzählt er.
Und dann sagt er noch in der ihm üblichen schnellen Sprechweise, bei der das Tempo vor allem aus den rasch ausgestoßenen Worten kommt, die aber ab und an durch kurze Pausen unterbrochen werden: "Ähnliche Bildertauschaktionen habe ich bereits vor 20 Jahren gemacht hat und die Teilnehmer damals Friends genannt. Im Grunde habe ich damit Facebook erfunden bevor es Zuckerberg getan hat.
Du kannst auch bequem von deinem Smartphone aus den Menschen auf den Philippinen helfen. Vom Handy aus auf www.muslimehelfen.org/mobile/spende und einen Betrag deiner Wahl für die "Nothilfe" angeben.
A country wide weather warning has been issued last night for at least 20 cm of new snow on top of what they already had. As always documented for you by ATP.
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Feuerwehrleute der Atemschutznotfall-Trainierten-Staffel (ANTS) der Feuerwache 1300 in Berlin-Prenzlauer trainieren auf der Wache für den Ernstfall. Geübt wird das Auffinden eines verunfallten Feuerwehrkollegen, dessen Versorgung mit Atemluft über eine Respi-Hood (Rettungshaube) und die Verbringung aus dem Gefahrenbereich. Einige der Übenden ziehen ihre Flammschutzhauben über die Atemschutzmaske, um so eine Null-Sicht wie im Ernstfall, zu simulieren. Die Handgriffe müssen blind ausgeführt werden können.
20 000 stehen zu ihrem Park und Bahnhof.
Für eine echte Kette, wie geplant waren wir zu viele.
Das gemeinsame Singen von tausenden von Menschen war unfotografierbar.
8mobili hat's mal wieder eingefangen:
www.youtube.com/watch?v=ACO2v-LoX8s
Freunde schöner Kopfbahnhöfe
(Melodie: Ludwig van Beethoven, IX. Symphonie, vierter Satz,
die Vertonung von Friedrich Schillers „Ode an die Freude“)
Freunde schöner Kopfbahnhöfe
Lasst uns Kopf an Köpfchen stehn,
Laut und bunt, mit Krach und Tröte
Soll man unser Sträuben sehn:
Alles sträubt sich und mit Freude,
Dass es piekst und stupft und hakt –
Wir sind viele tausend Leute
Und wir wachsen Tag für Tag.
Freunde schöner Parks und Bäume
„Unumkehrbar“ ist ein Wort.
Eins nur wolln wir nicht versäumen:
Hier zu schützen diesen Ort.
Denn das Rad, das sie beschwören,
Seinen „unhaltbaren Lauf“,
Werden wir, die Bürger, stören,
Notfalls setzen wir uns drauf!
Freunde schöner Grundgesetze
Und des freien Volksentscheids
Niemand will das Recht verletzen,
Wir wolln nur ein bisschen Schweiz:
Etwas mehr beteiligt werden
Was und wer, warum, wofür ?
Drum, mit friedlichen Gebärden
Stelln den Fuß wir in die Tür.
Freunde, dieser Stadt zu Ehren
Holt den Kehrwisch aus dem Schrank!
„Unumkehrbar“ umzukehren
Und die Zukunft sagt uns Dank!
Keine Angst vor Zwang und Zahlen,
Wir sind das Volk, wir sind das Geld.
Seht, wie unsre Augen strahlen:
So verändern wir die Welt!
Benefiz-Hallenfußballturnier der Legenden
„Lions Club Graz“ - Raiffeisen Sportpark
Mehr Fotos www.info-graz.at/eventbilder-veranstaltungsfotos-2018/gal...
Artilleriewerk Sasso da Pigna A8385 ( Bunker - Militärbunker - Felswerk - Artillerie - Festung - Artilleriefestung - Baujahr 1941 - 1943 - Ausserdienststellung 1999 - Heute Museum Sasso San Gottardo ) der Festungsbrigade 23 des Reduit aus dem zweiten Weltkrieg auf der Passhöhe des Gotthardpass - Passo del San Gottardo im Kanton Tessin - Ticino der Schweiz
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Für die am 25. August 2012 eröffnete Ausstellung Sasso San Gottardo Siehe auch :
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Sasso da Pigna
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Die Festung Sasso da Pigna ( A 8385 ) ist ein Schweizer Artilleriewerk auf dem Gotthardpass
im Gemeindegebiet von Airolo im Kanton Tessin in der Schweiz. In der Festung kann die
Ausstellung Sasso San Gottardo mit einer Festungs- und Themenwelt besichtigt werden.
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Geschichte
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Als Italien 1929 eine Strasse von den Tosafällen auf den San Giacomopass gebaut hat
und im Zweiten Weltkrieg Mussolini zwei Eisenbahnwagen auf dem Pass aufstellen ließ,
war für die Schweizer Regierung klar, dass der San Giacomo eine grosse Bedrohung dar-
stellte.
Von der Passhöhe sind es nur gerade 12 km bis zum Südportal des Gotthard - Eisenbahn-
tunnels. Es musste von der Schweiz schnell gehandelt werden. Die Errichtung von Infanterie-
sperren stellten die ersten Gegenmassnahme dar. Mit einer langen Unterstützungswaffe
musste der Infanterie im Notfall geholfen werden. Das Werk Sasso da Pigna war das zweite
Werk, das diese Unterstützung liefern sollte.
Die Planung für die Festung Sasso da Pigna dauerte nur ein Jahr. Am 28. August 1941
wurde der Vertrag für den Bau abgeschlossen.
Wenige Tage nach der Vertragsunterzeichnung mit den Unternehmern wurde mit dem Bau
der Festung Sasso da Pigna begonnen. Das Projekt sah Geschützstände mit Munitions-
magazinen am Nordhang des Monte Prosa, auf der Höhe der Alpi di Sella vor.
Zu Beginn waren nur zwei 10,5-cm-Bunkerkanonen vorgesehen. Es wurden noch zwei
weiteren zwei 7,5-cm-Bunkerkanonen in die Planung mit einbezogen. Mit diesen 7,5-cm-
Kanonen sollte die Gotthardpass - Strasse gesperrt werden.
Im November 1941 wurde aber die Entscheidung gefällt, das Werk mit vier 15-cm-Bunker-
kanonen zu bestücken. Lieferschwierigkeiten führten dann aber dazu, dass erst einmal vier
10,5-cm-Bunkerkanonen eingebaut wurden. Im Juli 1943 waren die ersten zwei 10,5-cm-
Kanonen schussbereit. Im Oktober waren auch die zwei restlichen 10,5-cm-Kanonen
schussbereit.
Schon im Jahr 1942 wurden am Projekt erhebliche Änderungen vorgenommen. Es wurde
beschlossen, dass die Unterkünfte auf der nördlichen Seite hinter dem Passee gebaut
werden sollte.
Beim Bauende bestand das Werk aus zwei deutlich getrennten Teilen. Hinter dem Haupt-
eingang befindet sich die logistische Infrastruktur wie Küche, Krankenzimmer, Unterkünfte
usw.
Im oberen Teil, der mit einem ca. 1 km langen Stollen verbunden ist wurden ein kleiner
Unterkunftsteil für die Geschützmannschaft, Munitionsmagazine und natürlich die Ge-
schütze eingebaut. Die beiden Ebenen trennen über 400 Treppenstufen voneinander.
Für das Material steht ein kleiner Aufzug ( Standseilbahn ) zur Verfügung.
Für die Aussenverteidigung wurde zum Schutz der Scharten für die Kanonen ein Infanterie-
bunker südlich davon erstellt. An dieser Stelle befand sich auch das Gros der Flugzeug-
abwehr.
1944 wurden die 10,5-cm-Kanonen durch die schon vorher geplanten 15-cm-Kanonen er-
setzt. Im September des gleichen Jahres waren die vier 15-cm-Kanonen schussbereit. Die
praktische Schussweite der 15-cm-Kanonen betrug 23,5 km. Damit konnte im westlichen
Sektor das Gebiet bis zu einer Linie von U.lrichen (VS) bis F.ormazza (I) erreicht werden,
im östlichen Sektor dasjenige vom S.copi (L.ukmanier) bis zum P.izzo C.ampo T.encia.
Das Bauende der Anlage war 1945. Die Kosten für das Werk beliefen sich auf rund 10
Mio. Schweizer Franken.
Mit 2,4 km Stollenlänge und über 8000 Quadratmeter Nutzfläche gehört die Anlage zu
den grössten ihrer Art im Raum Gotthard.
Im Jahr 1998 wurde das Werk Sasso da Pigna ausser Dienst gestellt.
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Infrastruktur
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Das Werk ist in zwei Teile gegliedert.
- Teil A: Unterkunft
- Teil B: Kampfstand
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Einrichtungen im Teil
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- A Haupteingang
- Filterraum
- Kommandotrakt
- Proviantvorrat
- Maschinenraum
- Sanitätstrakt
- Unterkunftstrakt
- Verpflegungstrakt
- Wasserreservoir
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Einrichtungen im Teil B
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- Geschütz Ost 2
- Filterraum
- Maschinengewehrstand 1
- Maschinengewehrstand 2
- Munitionsmagazin
- Unterkunftstrakt
- Wasserquelle
- Geschütz West 1
- Geschütz West 2
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Weitere Waffen
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- 12 verbunkerte Maschinengewehre
- 6 mobile Maschinengewehre
- 2 verbunkerte 8,1-cm-Minenwerfer
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( BeschriebSassoSanGottardo Zweiter Weltkrieg Second Wolrd War KantonTessin
KantonTicino AlbumSchweizimZweitenWeltkrieg AlbumMilitär-BunkerderSchweiz )
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Ausflug an den G.otthard am Samstag den 06. Oktober 2012
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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.uzern
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F.otografieren des E.xtrazuges am B.ahnhof L.uzern
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Mit dem Z.ug von L.uzern nach F.aido an der G.otthard S.üdrampe
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F.otografieren des E.xtrazuges oberhalb F.aido
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Mit dem Z.ug von F.aido nach A.irolo und weiter per A.utostop ( ? ) auf den G.otthardpass
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B.esichtigung des S.asso S.an G.ottardo ( F.estung aus dem z.weiten W.eltkrieg )
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Per A.utostop ( A.G ) vom G.otthardpass nach G.öschenen und weiter mit dem B.us bis W.assen
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F.otografieren des E.xtrazug in W.assen bei der K.irche
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Per A.utostop ( U.R ) von W.assen nach E.rstfeld und weiter mit dem Z.ug bis L.uzern
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F.otografieren des E.xtrazug am B.ahnhof in L.uzern
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Mit dem Z.ug von L.uzern zurück nach B.ern
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Kamera : Canon EOS 550D N Neu
Objektiv : -
Modus : -
Zeit in Sekunden : -
ISO : Auto
Weissabgleich : -
Bearbeitung : -
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Hurni121006 AlbumZZZZ121006AusflugGotthardpass KantonTessin KantonTicino AlbumSchweizimZweitenWeltkrieg AlbumKleinesStachelschweinFestungsbrigade23
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 130216
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NIF
Am nächsten Morgen die Überraschung: Die Rangerin sagte uns, dass die F88 wieder fahrbar ist! Der Fluß sei so mit Kies angeschüttet worden, dass man durch kommt. Super! So konnten wir zig Kilometer sparen,mussten nicht den bekannten Weg zurück nehmen und lernten noch einen neue Hochlandroute kennen. Das Schild mit der Straßensperrung war an der
Kreuzung noch garnicht abgenommen worden, sodass uns auch keine Jeeps überholten und wir so unsere Ruhe hatten. Bei gutem Wetter hatten wir tolle Aussichten auf die schneebedeckten Berge hinter der Lavawüste durch die wir fuhren.
Schnell kamen wir dann zu dem Ort der vor einigen Tagen noch komplett unter Wasser gestanden haben muss. Auch jetzt war die Straße teilweise noch überflutet. Der Fluß, die Lindaa, die die Sperrung ausgelöst hatte, wurde dann auch unsere tiefste Furt. Sie war allerdings für den Notfall auch mit Seilen gesichert worden und im Endeffekt recht harmlos, obwohl wir schon
Taschen und Rad seperat rüberbringen mussten.
Am Abend hatten wir nochmal einen schönen Campingspot in einer Wüste.
Dann aber war es mit dem schönen Wetter wieder vorbei. Sturm von vorne bei
den bekannt niedrigen Temperaturen. Kurzzeitig hatten wir Hagel, das tat bei den Windgeschwindigkeiten richtig weh im Gesicht. Mit sehr viel Mühe schafften wir es bis zur Ringstraße und dann zum nächsten Ort, wo ein Burgerladen unsere Oase wurde.
Selten habe ich mich so auf ein Restaurant, auf einen Burger und auf eine Cola gefreut wie hier. Das ist sicherlich das Gute an den extremen Bedingungen. Auf ganz simple Sachen freut man sich wie ein kleines Kind auf Weihnachten.
Ein wenig Stolz sind wir dann auch tatsächlich Askja bei diesen Bedingungen angefangen und geschafft zu haben. Es war eine echte Energie und Willensleistung, die sich aber 1000%ig gelohnt hat.
ANTS-Übung der Feuerwache 1300 in den dunklen Versorgungsbereichen der Berliner Max-Schmeling-Halle
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more information via timelockin.wordpress.com/2013/07/28/usb-necklace-tool-nsa...
Der Checkpoint Charlie war einer der bekanntesten Berliner Grenzübergänge durch die Berliner Mauer zwischen 1961 und 1990. Er verband in der Friedrichstraße zwischen Zimmerstraße und Kochstraße (beim gleichnamigen U-Bahnhof) den sowjetischen mit dem US-amerikanischen Sektor und damit den Ost-Berliner Bezirk Mitte mit dem West-Berliner Bezirk Kreuzberg. Der Kontrollpunkt wurde im August 1961 infolge des Mauerbaus eingerichtet, um die Grenzübertritte des westalliierten Militärpersonals, der Sowjetischen Militärverbindungsmission (SMM) und ausländischer Diplomaten erfassen zu können. Der Checkpoint Charlie, der für Berliner als Übergang nicht zur Verfügung stand, war 1961 Schauplatz einer militärischen Auseinandersetzung zwischen Ost und West, zu der es glücklicherweise nicht kam. Als Folge des Versuchs der SED-Führung, alliierte Rechte der Westmächte in Berlin einzuschränken, standen sich am 27. Oktober 1961 sowjetische und amerikanische Panzer gefechtsbereit gegenüber. Heute weiß man, dass die Kommandeure beider Seiten den Befehl hatten, ihre Panzer notfalls einzusetzen. (Wikipedia)
Aktuelle Betrugsformen im Internet
Vermeintliche „Gratis“-Angebote, Phishing-Emails, gefälschte Gewinnbenachrichtigungen, Lösegeld-Trojaner, Notfall-Emails usw. Die Gefahren lauern in Sozialen Netzwerken, bei harmlosen Downloads und Email-Anhängen oder auf Internetseiten mit selbst aktivierenden Inhalten. Und zwar immer dann, wenn Unwissenheit oder Sicherheitslücken mit im Spiel sind.
Wir möchten Sie auf diesen Seiten über aktuelle Betrugsmaschen informieren und Ihnen Tipps geben. Die angeführten Inhalte geben einen aktuellen Überblick und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Täter variieren ihre Vorgehensweisen laufend.
Die Betrugsformen beim Einkauf im Internet (PDF, 36 KB) sind vielfältig. Hier sehen Sie die gängigsten Vorgehensweise und finden Tipps für Käufer und Verkäufer.
Benachrichtigungen über angeblichen Lotteriegewinn (PDF, 26 KB): „Sie haben im Lotto gewonnen!“ Die Betrüger versenden via Email Gewinnverständigungen. Tatsächlich wollen sie aber nur, dass der vermeintliche „Gewinner“ Geld für die Transaktion überweist.
Angebot mit guter Verdienstmöglichkeit (PDF, 25 KB): In Emails mit dem Betreff „Nebenjob“ oder „Arbeit für dich“ wird eine sehr gute Verdienstmöglichkeit angeboten. In Wirklichkeit wollen die Täter aber nur Ihre Daten. Darüber hinaus machen Sie sich als Mittäter an einer Betrugshandlung oder der Geldwäscherei strafbar.
Vorgetäuschte Liebe (PDF, 26 KB): Beim „Love Scam“ oder „Partnervermittlungsbetrug“ wird das Opfer aktiv ausgesucht, in eine Affäre verwickelt und in weiterer Folge finanziell ausgebeutet.
Die sogenannten „Notfalls- oder Bettel-Emails“ (PDF, 30 KB) werden besonders zur Urlaubszeit in Umlauf gebracht. Internetbetrüger versuchen so vermeintlichen Freunden und Bekannten Geld herauszulocken.
Phishing (PDF, 30 KB) bezeichnet den Versuch Ihre persönlichen Daten über das Internet zu erlangen. Via Emails oder betrügerische Webseiten wird versucht, persönliche Daten oder Informationen wie Kreditkartennummern, Kontodaten sowie Zugangsdaten zu Ihren Email- und weiteren Accounts abzufragen.
Eine Schadsoftware, die als "Polizei-Virus" oder "Polizei-Trojaner" (PDF, 29 KB) bekannt ist, täuscht der Adressatin bzw. dem Adressat vor, von der Bundespolizei oder dem Bundeskriminalamt zu sein. Sie wird unter anderem beim Surfen auf manipulierten Webseiten automatisch und ohne Zutun der Benutzerin oder des Benutzers heruntergeladen und installiert sich selbstständig auf dem Computer. Für die Freischaltung verlangen die Täter Geld.
Bei CryptoWall und CryptoLocker (PDF, 26 KB) handelt es sich um eine Malware, die als gezippte Beilage per EMail versandt wird. Wird die Datei aktiviert, installiert sich in den meisten Fällen gleich mehrfach diese Malware.
Der Vermietbetrug (PDF, 27 KB) im Internet: Täter inserieren auf Internetseiten günstige Wohnungen. Die Angebote sind verlockend, der Täter sitzt im Ausland und fordert eine Mietvorauszahlung. Nach der Bezahlung bricht der Kontakt ab.
Anrufe von Microsoft (PDF, 27 KB): Ein vermeintlicher Microsoft-Mitarbeiter ruft Sie an und teilt Ihnen mit, dass Ihr System "Notsignale" aussendet. Er greift auf Ihren Computer zu, stiehlt Ihre Daten und fordert Geld.
Bei Cold Calling (PDF, 26 KB) werden Sie von Anrufern unter unterschiedlichsten Vorwänden, wie zum Beispiel Stornierung eines Gewinnspiel-Abos, kontaktiert und unter Druck gesetzt, Geld zu überweisen.
Wenn Sie einen Verdacht auf Internetbetrug haben oder Hilfe und Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte per Email an against-cybercrime@bmi.gv.at. Die Experten des Cybercrime-Competence-Centers geben Ihnen gerne Auskunft.
Wurden Sie bereits durch eine Straftat geschädigt oder haben Sie konkrete Hinweise auf einen Täter, dann erstatten Sie bitte eine Anzeige bei jeder Polizeidienststelle in Österreich.
In unserer Zeit fallen Einem die Brücken nur dann auf wenn sie nicht mehr da sind!
Vor ein paar Jahren stellte ich hier ein Bild der Schindelbrücke an der Neckarburg ein.
Es handelte sich um eine überdachte Fußgänger - Holzbrücke über den noch jungen Neckar.
So alt, wie die Fußgängerbrücke aussah, war sie gar nicht. Wenn ich es richtig gelesen hatte stammte sie aus den 1950-er Jahren. Man hatte sie aber damals in alter Tradition als überdachte Brücke gebaut.
Ich nahm sie 2020 mit meiner frisch reaktivieren Flexaret Va und einem völlig überlagerten ORWO NP 22 auf.
So alt der Film auch war. Die Bilder wurden.
Ein Jahr später erfuhr ich dass diese Brücke abgebrannt war. Das fand ich schade.
Denn nun war der Wander- und Radwanderweg, welcher über diese Brücke führte, gekappt.
2023 war ich gerade in der Nähe und machte einen Abstecher dahin. Die Brandreste waren schon beseitigt. Und neben den Widerlagern der ehemaligen Brücke hatte man eine Art Furt angelegt.
Mit einem Trecker konnte man da durchfahren. Ein Fahrrad kam notfalls auch noch durch. Aber ein Fußgänger? Naja!
Ich nahm die kläglichen Reste der Brücke mit meiner Lieblingspraktika, der MTL 5B, auf.
Als Objektiv hatte ich das bewährte Tessar 2.8/50 gewählt. Schon damals waren Wiederaufbaupläne im Gespräch.
2025 las ich dann irgendwo dass man eine neue Brücke gebaut und eingeweiht hätte.
Auf der Heimfahrt von der Reichenau machte ich dann einen Abstecher hierher.
Die neue Brücke war weder eine richtige Holzbrücke noch war sie überdacht. Doch da war eigentlich Nebensache. Wichtig war, dass man trocken über den Fluss kam.
Unter Verwendung der alten Brückenfundamente hatte man eine Stahlfachwerkkonstruktion über den Neckar gelegt. Dieses Gerüst wurde dann mit Holz verkleidet.
Wenn ich mich recht entsinne wurde so etwas eine Trog-Brücke genannt.
Diesmal hatte ich die Topcon Exakta EDX3 mit. Das Objektiv war ein Primoplan 1.9/58. Obwohl diesmal ein Farbfilm in der Kamera war entschied ich mich bei dieser Collage das aktuelle Bild auch in Schwarzweiß zu konvertieren.
Die Collage sollte einheitlich sein......
Der Checkpoint Charlie war einer der bekanntesten Berliner Grenzübergänge durch die Berliner Mauer zwischen 1961 und 1990. Er verband in der Friedrichstraße zwischen Zimmerstraße und Kochstraße (beim gleichnamigen U-Bahnhof) den sowjetischen mit dem US-amerikanischen Sektor und damit den Ost-Berliner Bezirk Mitte mit dem West-Berliner Bezirk Kreuzberg. Der Kontrollpunkt wurde im August 1961 infolge des Mauerbaus eingerichtet, um die Grenzübertritte des westalliierten Militärpersonals und ausländischer Diplomaten erfassen zu können.
Der Kontrollpunkt durfte nur von alliierten Militär- und Botschaftsangehörigen, Ausländern und Mitarbeitern der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR sowie von DDR-Funktionären benutzt werden.
Der Kontrollpunkt war einer der drei durch die Amerikaner genutzten alliierten Kontrollpunkte. Er wurde nach dem dritten Buchstaben gemäß dem Internationalen Buchstabieralphabet (Alpha, Bravo, Charlie, …) benannt. Der Checkpoint Alpha war die westliche Seite des Grenzüberganges Helmstedt-Marienborn an der heutigen Bundesautobahn 2, der zwar in der Britischen Zone lag, aber wegen der kürzesten Autobahnverbindung nach West-Berlin (168 km) fast ausschließlich von den drei Westalliierten benutzt und auch gemeinsam verwaltet wurde. Der Checkpoint Bravo war die amerikanische Seite des Grenzkontrollpunktes Dreilinden-Drewitz an der heutigen A 115.
Die Nomenklatur Checkpoint für Kontrollpunkt ergibt sich im Gegensatz zu der östlichen Bezeichnung Grenzübergangsstelle (GÜSt) daraus, dass von westlicher Seite aus die völkerrechtliche Legitimität als Staatsgrenze nicht anerkannt wurde. Diesbezüglich trat nach der Anerkennung der DDR als Staat ab 1972 für die innerdeutsche Grenze eine Veränderung ein, nicht jedoch für die Sektorengrenze Berlins.
Als Folge des Versuchs der SED-Führung, alliierte Rechte der Westmächte in Berlin einzuschränken, standen sich am 27. Oktober 1961 sowjetische und amerikanische Panzer gefechtsbereit gegenüber. Heute weiß man, dass die Kommandeure beider Seiten den Befehl hatten, ihre Panzer notfalls einzusetzen. Im November 1961 reagierten die USA auf die neuere Berlinkrise mit der Operation Stair Step. Dabei wurden über 200 Kampfflugzeuge aus den USA über Kanada und die Azoren nach Frankreich verlegt und kehrten erst im August 1962 wieder in die USA zurück.
Der Checkpoint Charlie zählt heute als Gedenkstätte zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Berlins.
Quelle: Wikipedia
Letzter Verkaufstag im Zürcher Plattenladen Rock On - nach 30 Jahren musste der Laden schliessen.
Tages-Anzeiger, 22. August 2009:
Ein Schuss ins Herz von Musikliebhabern
Wenn der Plattenladen Rock On bald seine Tore schliesst, verlieren Musikliebhaber eine ihrer besten Anlaufstellen für spannende Sounds und beste Beratung.
Von Nick Joyce
«Das ist eine Katastrophe», klagt ein Stammkunde, als er das Rock On am ersten Tag des Totalausverkaufs betritt. «Ein Schuss ins Herz.» Ähnlich denken wohl die meisten Musikfans, die sich an diesem heissen Sommertag unter den wenig wirksamen Ventilatoren tummeln: Wenn Ruedi Fehlmann seinen wunderbar verwinkelten Plattenladen im Kreis 8 schliesst, werden viele von ihnen so etwas wie ihren Heimathafen verlieren.
«Ich habe den Ruf, dass man bei mir alles erhält», sagt der 51-jährige Fehlmann mit berechtigtem Stolz. «Wobei ich mir mein Repertoire schon aussuche. Eine Platte muss mir persönlich nicht gefallen, aber sie sollte im Verhältnis zum Werk eines Künstlers vertretbar sein.» Gespür und Leidenschaft waren seit der Eröffnung des ersten Rock On im Jahre 1979 Fehlmanns grossen Stärken, wusste doch der gelernte Kaufmann seine Kundschaft an obskure Neuheiten, vergessene Meisterwerke oder gar vergriffen geglaubte Raritäten heranzuführen. Wer diesen Laden aufsuchte, ging nie mit leeren Händen wieder weg.
Seit 1989 steht das Rock On am Ottenweg 35 unweit des Kreuzplatzes. Auf 170 Quadratmeter sind 60 000 verschiedene Titel aus den Sparten Rock, Funk, Reggae, Hiphop, Soul und Jazz verteilt, aber in einem Computer erfasst ist diese geballte Musikmenge bis heute nicht: «Mein Kopf ist meine Festplatte», sagt Fehlmann, der sich mit seinem bewundernswerten Gedächtnis für Künstler, Alben und Lagerbestände so manchen Kontrollgang erspart.
Metallica vor 25 Jahren entdeckt
Von seinem enzyklopädischen Wissen haben nicht nur die Kunden profitiert. Auch die Vertreter der Plattenfirmen seien bei ihm eingekehrt, so Fehlmann, um sich über neue Veröffentlichungen zu informieren. Alec von Tavel, ehemaliger Inhaber des Independent-Vertriebs Disctrade, hat nach eigener Aussage die damals noch unbekannten Metallica im Rock On zum allerersten Mal gehört und sich dann um die Distribution ihrer Plattenfirma Roadrunner bemüht. Das war vor rund 25 Jahren, und von Tavels Freundschaft mit Metallica hält bis heute.
Die grossen Plattenfirmen haben Fehlmann wegen seiner kritischen, aber auch konstruktiven Haltung lange geschätzt, im Download-Zeitalter klagt der Ladenbesitzer über die fehlende Unterstützung, den schwindenden Service und harte Einschnitte beim Repertoire. «Die grossen Plattenfirmen bringen immer mehr Archivmaterial und immer weniger richtige Neuheiten auf den Markt. So fehlen heute die Zugpferde, mit denen man die Leute in den Laden holt.»
Die interessantere Musik erscheint heute bei kleinen Labels, deren Marktanteil immer weiter wächst; selbst sie sind nicht gegen Branchenturbulenzen gefeit. Finanzielle Engpässe und kollabierende Vertriebsnetze bedeuten, dass wichtige Veröffentlichungen monatelang blockiert bleiben - oder gar nie wieder lieferbar werden. So bricht Fachhändlern wie Fehlmann das Repertoire auf beiden Seiten des Sortiments weg. Dagegen hilft auch die steigende Nachfrage nach Vinyl-Platten nicht. «Vinyl-Verkäufe haben nie weniger als 22 Prozent meines Gesamtumsatzes ausgemacht, was mir beim Überleben geholfen hat», sagt Ruedi Fehlmann. «Aber der Markt ist halt zu klein, als dass ich den Laden ganz auf Vinyl umstellen könnte.»
Nachwehen eines Velounfalls
Zu den generellen Problemen der Plattenindustrie kommt für Fehlmann noch eine zerbröselnde Gesundheit: Vor dreizehn Jahren wurde er auf seinem Velo angefahren, und die schweren Folgen des Unfalls hallen bis heute nach. Fehlmann ist immer noch in Behandlung, die verschriebenen Medikamente lindern die Schmerzen nur bedingt, für die langen Stunden hinter der Ladentheke hat er nicht immer Energie. «Der Arbeitsaufwand steigt bei sinkendem Ertrag. Um die heutige Wirtschaftslage durchzustehen, könnte ich den Laden notfalls allein weiterführen. Aber dafür müsste ich eben bei Gesundheit sein.»
Beinah hätten Ruedi Fehlmann und seine Mitarbeiterin Corina Chiesi das zweistöckige Lokal umgebaut und untereinander aufgeteilt, nur hätte das Projekt eine grössere Investition vorausgesetzt. «Und Investitionen holt man mit Platten nicht wieder rein», so Fehlmann. Darum begibt er sich Ende Oktober in die Ungewissheit.
«Vielleicht mache ich einen kleinen Vinyl-Versand von zu Hause aus», meint er abschliessend. «Aber ich will nicht den ganzen Tag vor dem Computer sitzen und Daten eintippen. Ich muss schauen, was für Optionen ich habe, wenn ich nur noch zwei bis drei Tage in der Woche arbeite.» Wie sehr man das Rock On vermissen wird, das spürt man jetzt schon. Dieser Verlust kommt wirklich einem Schuss ins Herz gleich, da hatte der klagende Stammkunde Recht.