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In einer einzigartigen Kooperation zeigen Ihnen die Ensemble RENZ & FRIENZ und KAVALIER plus VIER Der Reigen aus Sicht der Wiener Gesellschaft zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Kleine Bühne verwandelt sich in ein klingendes Kaffeehaus, während sich ganz zwanglos zwischen humorvollem Wienerlied, kräftigem Kaffee und deliziöser Sachertorte Szene an Szene reiht, bis sich letztlich der Kreis -oder der Reigen- schließt.

 

Darsteller:

 

Diana Fischer

Michael Gaschler

Melanie Renz

Philipp Gaiser

Anja Straubhaar

Michael Müller

 

Klavier - Philipp Gaiser

Regie - Julia Dippel

 

Photos by: Robert James Perkins

 

Kleine Bühne der Pasinger Fabrik - München

 

Die Ausstellung „Levitate“ im MuseumsQuartier/freiraum Q21 INTERNATIONAL wird von Daria Khan (RUS) kuratiert und beschäftigt sich mit dem Phänomen und der fiktiven Macht der „Levitation“, mit der Denkmäler oder Leute „erhoben“ werden können. Die Levitation steht damit auch als Symbol für den Protest, den Widerstand und die Freiheit.

Levitation kommt vom lateinischen „levitas“ und bedeutet Leichtigkeit oder Schweben. 1967 fand in den USA unter dem Titel „Levitate the Pentagon“ eine Aktion gegen den Vietnamkrieg statt. Eine Gruppe AktivistInnen wollte mit ihren Gesängen das Pentagon zum Schweben bringen und orange färben, um so die bösen Geister auszutreiben und den Vietnamkrieg zu beenden. Sie sangen Tag und Nacht, aber das Pentagon bewegte sich NICHT.

„Levitate“ nimmt diese Aktion als thematischen Ausgangspunkt und konzentriert sich auf den theatralisch spektakulären Aspekt der „Levitation“. Die Arbeiten der insgesamt 16 internationalen KünstlerInnen spielen mit Magie und Illusionen, mit Täuschungen sowie den rituellen Handlungen, die dem Akt der „Levitation“ zu Grunde liegen.

So ist die Installation „Oneiric Hotel“ des litauischen Künstlers Julijonas Urbonas die künstlerische Nachstellung einiger erfolgreicher wissenschaftlicher Experimente zum Wachtraum, in dem man fliegt, schwebt oder frei fällt. Urbonas rekonstruiert diese Experimente als Erlebnismaschinen, in denen man intim-poetische Erlebnisse zu analysieren vermag. Er verlagert das wissenschaftliche Labor damit in gewöhnliche Schlaf- und Hotelzimmer. „Oneiric Hotel“ bietet als POP-UP Hotel den Ausstellungs-BesucherInnen einmalige Erlebnispakete zur Erforschung der eigenen Träume. Mit seinen Schlafkojen lädt es ein, selbst experimentell tätig zu werden.

Um Privatsphäre und Intimität geht es auch bei der Skulptur „Weightlessness“ (2013) von Krištof Kintera (CZE). Anhand zweier Socken auf einem „fliegenden Teppich“ thematisiert er auf humorvolle Weise Menschen, die aus ihrem gewohnten Umfeld ausbrechen wollen, um NEUE Dimensionen zu erschließen. In der Installation der brasilianischen Künstlerin Cinthia Marcelle „R=0 (Homage to M.A.)“ (2008) wiederum wird ein Schulstreich nachgestellt – die Befreiung aus schulischen Zwängen und sozialen Normen.

Die Skulptur „Abracadabra“ von Karthik Pandian (USA) besteht aus vorgefundenen Materialien wie einem Megaphon, wie es bei Demonstrationen verwendet wird, das hier jedoch mit einem Zauberhut und Handschuhen überzogen wurde. „Abracadabra“ ist damit ein Symbol für den Protest und seine Hoffnungen und Sehnsüchte. Die Skulptur erinnert an die Aktion „Levitate the Pentagon“ von 1967. Alles schwebt und verweist damit ironisch auf die „Magie“, von der Revolten angetrieben werden.

Auch Emiliano Maggi (ITA) thematisiert die „Magie“ der Levitation. Seine Skulptur basiert auf Elementen, die StraßenkünstlerInnen in Levitations-Performances verwenden und geschickt in ihrem Gewand verbergen. Die Arbeit basiert auf Maggis Archiv von versteckten Levitationsgeräten in historischen Bildern.

Mona Vatamanu (ROU) und Florin Tudor (ROU) wiederum hinterfragen in ihrer Videoarbeit „Manifestul“ (2005) soziale Gegensätze. Erklärungen in Form von leeren Blättern werden aus der Luft über Alt-Erlaa, einem städtischen Wohnhausprojekt der 1970er Jahre, verteilt, als einfache Geste, um die Bedeutung von Widerstand zu hinterfragen.

Der deutsche Künstler Christian Jankowski reiste für seine Arbeit „Heavy Weight History“ nach Polen. Dort lud er eine Gruppe von Gewichthebern ein, Skulpturen an öffentlichen Plätzen in der Hauptstadt Warschau zu stemmen. Die dabei entstandene Fotoserie und ein 25-minütiger Film zeigen die Anstrengungen, die es den in ihren Nationalfarben gekleideten Männern bereitet, die schweren Statuen aus Stein oder Bronze emporzuheben. Ihre Mühe symbolisiert ironisch die schwere Last der Geschichte.

Das Begleitprogramm der Ausstellung besteht aus Vorträgen, Künstlergesprächen, Diskussionen und Führungen. Zudem haben die BesucherInnen die Möglichkeit, sich ihr persönliches „Levitations“-Paket in Form einer eigenen Gratis-Publikation zusammenzustellen.

Ein Symposium am 21. November im Rahmen der VIENNA ART WEEK wird insbesondere die der Ausstellung zu Grunde liegenden philosophisch-begrifflichen Aspekte beleuchten und einen Überblick über die Geschichte der „Levitation“ sowie der Schlafforschung geben. Die Vorträge stammen vom Künstler/Forscher Julijonas Urbonas, dem Künstler Karthik Pandian, sowie den Schriftstellern und Philosophen Alexei Penzin und Aaron Schuster.

KünstlerInnen:

Iván Argote (COL), Anton Burdakov (GBR)*, Cooking Sections (ISR/ESP)*, Patrick Hough (IRL)*, Christian Jankowski (GER), Krištof Kintera (CZE), Emiliano Maggi (ITA)*, Cinthia Marcelle (BRA), Rä di Martino (ITA)*, Astrid Menze (GER)*, Raphael Montanez Ortiz (USA), Karthik Pandian (USA), Mona Vatanamu & Florin Tudor (ROU), Julijonas Urbonas (LTU)*.

*Artist-in-Residence des Q21/MQ

Kuratorin: Daria Khan (RUS)

„Levitate“ wird in Kooperation mit dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres organisiert.

Für die Ausstellungsarchitektur zeichnet erneut die Abteilung für Bühnen- und Kostümgestaltung, Film- und Ausstellungsarchitektur der Universität Mozarteum Salzburg verantwortlich. Unter der Leitung von Professor Henrik Ahr entwickelte die Studentin Anna Zadra ein Präsentationskonzept.

www.mqw.at/programm//programmdetail/levitate/

Jede Menge lustige Sprüche, witzige Zitate, humorvolle Weisheiten und lustige Karten zum posten, twittern, teilen und pinnen

www.sprueche-neu.org

This is a photograph of four pictures I took this afternoon. I call it my Frankfurt series. I meet Nazli, Faisal, Jonas and Kristin. All photos will follow soon. So I'm in Frankfurt, the big city near my place of work.

 

It was late afternoon. I just took a few test shots to make my camera settings when a young woman approached me. "Do you want to take a picture of me?", she asked me. She could not know that this was my today's goal.

 

Yes, gladly I replied. That surprised my conversation partner again. I explained my presence here in the Frankfurt pedestrian zone and my project. "Why not," replied the young woman after a very short period of reflection. So I met Nazli, 21 years old.

 

We were standing near a green fence. That was the ideal background. I directed Nazli there and our little shoot started. It was very funny because Nazli always had to laugh. But it worked out well. (I even liked the serious expression of the face.)

 

Nazli comes from Frankfurt, has Turkish roots, and belongs to the people who already live in the third generation in Germany. Nazli is a medical assistant here in Frankfurt.

Her friend, who is watching our shoot (unfortunately she did not want to be photographed), describes Nazli as follows: "She is wonderful, humorous, sociable and... impatient."

What makes Nazli the greatest joy? Nazli likes to be with her friend.

 

I asked Nazli which person she would like to meet? "This is Elyas M'Barek, a actor who has played in the German comedy" Turkish for Beginners ".

My last question was what annoys Nazli most: "This is disrespect".

 

Because Nazli was scheduled, I did not want to take her time any longer. So we said goodbye and I could only wish Nazli all the best.

 

Again many thanks, Nazli and best wishes to you.

 

This is my 36th post to the group "The Human Family". Visit "The Human Family" here and have a look on the photos of the other photographers:

 

www.flickr.com/groups/thehumanfamily/

 

……………………………………..

Dies ist ein Foto von vier Bildern, die ich an diesem Nachmittag gemacht habe. ich nenne es meine Frankfurt-Serie. Begegnet bin ich Nazli, Faisal, Jonas und Kristin. Alle Fotos folgen in Kürze. Ich bin also in Frankfurt, die große Stadt in der Nähe meines Arbeitsplatzes.

 

Es war später Nachmittag. Gerade machte ich ein paar Testaufnahmen um meine Kameraeinstellungen vorzunehmen, als mich eine junge Frau ansprach. Möchten Sie ein Foto von mir machen? Sie konnte nicht wissen, dass das mein heutiges Ziel war und sie mir quasi zuvor- gekommen ist.

 

Ja, gerne antwortete ich. Das erstaunte wieder meine Gesprächspartnerin. Ich erklärte meine Anwesenheit hier in der Frankfurter Fußgängerzone und mein Projekt. Warum nicht, entgegnete die junge Frau, nach ganz kurzer Überlegungszeit. Ich traf also hier Nazli, 21 Jahre alt.

 

Wie standen ganz in der Nähe eines grünen Bauzauns. Das war der ideale Hintergrund. Ich dirigierte Nazli dorthin und unser kleines Shooting begann. Es war sehr lustig, weil Nazli immer wieder lachen musste. Aber es klappte gut. (Der ernste Gesichtsausdruck gefiel mir sogar.)

 

Nazli kommt aus Frankfurt, hat türkische Wurzeln, und gehört zu den Menschen die bereits in der dritten Generation in Deutschland leben. Nazli ist Arzthelferin hier in Frankfurt.

Ihre Freundin, die unser Shooting beobachtet (leider wollte sie sich nicht fotografieren lassen) beschreibt Nazli so: „Sie ist wundervoll, humorvoll, kontaktfreudig und ungeduldig.“

 

Was bereitet Nazli die größte Freude? Am liebsten ist Nazli mit ihrer Freundin zusammen.

 

Ich fragte Nazli, welchen Menschen sie gerne einmal treffen würde? „Das ist Elyas M'Barek, ein Schauspieler, der in der deutschen Komödie „Türkisch für Anfänger“ mitgespielt hat.“

Meine letzte Frage war, was Nazli am meisten ärgert: „Das ist Respektlosigkeit“.

 

Da Nazli verabredet war,wollte ich ihre Zeit nicht länger in Anspruch nehmen. So verabschiedeten wir uns und ich konnte nur noch Nazli alles Gute wünschen.

 

Danke für dieses Gespräch und alles Gute, Nazli.

 

Dies ist mein 36. Beitrag zu der Gruppe "The Human Family". Mehr Fotos von anderen Fotografen der Gruppe findest Du hier:

 

www.flickr.com/groups/thehumanfamily/

In einer einzigartigen Kooperation zeigen Ihnen die Ensemble RENZ & FRIENZ und KAVALIER plus VIER Der Reigen aus Sicht der Wiener Gesellschaft zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Kleine Bühne verwandelt sich in ein klingendes Kaffeehaus, während sich ganz zwanglos zwischen humorvollem Wienerlied, kräftigem Kaffee und deliziöser Sachertorte Szene an Szene reiht, bis sich letztlich der Kreis -oder der Reigen- schließt.

 

Darsteller:

 

Diana Fischer

Michael Gaschler

Melanie Renz

Philipp Gaiser

Anja Straubhaar

Michael Müller

 

Klavier - Philipp Gaiser

Regie - Julia Dippel

 

Photos by: Robert James Perkins

 

Kleine Bühne der Pasinger Fabrik - München

 

Das Bild zeigt eine Figur namens "Gülle-Män" aus einem Video von Coldmirror. "Gülle-Män" ist eine fiktive Figur, die von der deutschen Webvideoproduzentin Coldmirror (Kathrin Fricke) geschaffen wurde.

Coldmirror ist bekannt für ihre Parodien und humorvollen Videos, die oft Elemente aus der Popkultur aufgreifen.

Die Figur "Gülle-Män" ist eine satirische Interpretation eines Superhelden.

Der Name der Figur spielt auf den Begriff "Gülle" an, ein Gemisch aus tierischen Exkrementen, das in der Landwirtschaft als Dünger verwendet wird.

In einer einzigartigen Kooperation zeigen Ihnen die Ensemble RENZ & FRIENZ und KAVALIER plus VIER Der Reigen aus Sicht der Wiener Gesellschaft zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Kleine Bühne verwandelt sich in ein klingendes Kaffeehaus, während sich ganz zwanglos zwischen humorvollem Wienerlied, kräftigem Kaffee und deliziöser Sachertorte Szene an Szene reiht, bis sich letztlich der Kreis -oder der Reigen- schließt.

 

Darsteller:

 

Diana Fischer

Michael Gaschler

Melanie Renz

Philipp Gaiser

Anja Straubhaar

Michael Müller

 

Klavier - Philipp Gaiser

Regie - Julia Dippel

 

Photos by: Robert James Perkins

 

Kleine Bühne der Pasinger Fabrik - München

 

Zum sechsten Mal findet die erfolgreiche Reihe von Veranstaltungen mit Angehörigen von Pflege- und diesen verwandten Berufen statt. Die Veranstaltungsreihe, die politische Äußerung mit künstlerischer Darbietung verbindet möchte auf die katastrophale Situation der Pflege in Deutschland aufmerksam machen.

Veranstaltungsort ist das Kulturhaus Alte Feuerwache in Berlin Friedrichshain. Dieses war nahezu ausverkauft.

Das Konzept ist an das des Poetry Slams angelegt. Alle Auftretenden haben rund zehn Minuten Zeit für ihren Slam. Jedoch gibt es keinen Wettbewerb, das gemeinsame wird betont, es findet kein Wettkampf statt.

Der Abend beginnt mit Yvonne Falckners Auftritt als dementer Vampir und der damit ergebenen Überleitung zu Florian Eichhorn, Autor des gleichnamigen Buches. Mit seinem Slam "Nur mal kurz - ein kurzer Einblick in den Pflege-Alltag" gibt er einen humorvollen Einblick in Nöte des Pflegepersonals.

Ihm folgt Stefan Schulz, der mit seinem Slam "Drinnen ist draußen" das schwierige Thema Forensik und den Umgang mit strafunmündigen Tätern im Alltag kraftvoll und emotional darstellt.

Annett Metzenthins Slam "Make Pflege not war" wirft einen Blick auf die Pflege durch Angehörige und ist ein Aufruf zum Miteinander, anstatt des Gegeneinanders mit professioneller Pflege.

Die erste Halbzeit des CareSlams endet mit der Sängerin Elisabeth Schwarz und ihren Lied "Kind. Mutter. Mensch.", welches das Leben eines alten Menschens im Heim gefühlvoll thematisiert.

Auftakt der zweiten Hälfte ist Jörg Richert von KARUNA mit zwei ehemaligen Straßenkindern. Jörg Richert tritt in seinem Slam ""Suchen tut mich keiner..." Straßenkinder in Deutschland" für ein Umdenken im Umgang mit den Betroffenen ein und vor allem dafür, dass diese vermehrt einbezogen werden. Michi und Chris tragen zudem Gedichte von ehemaligen Straßenkindern vor.

Der nächste Slam berührt das Tabuthema Tod und den Umgang mit Kindern, die tot geboren sind oder in kürzester Zeit sterben werden. Der Fotograf Kai Gebel fotografiert zusammen mit einem Netzwerk von rund 600 weiteren Fotografen in Deutschland und Österreich diese "Sternenkinder" und verschafft somit den Eltern die Möglichkeit einer bleibenden Erinnerung. "Vom ersten und letzten Bild" handelt sein Slam.

Mit den STUBI Cops Franziska Behrenbeck, Claudia Fröhlich und Lena Herbrandt betritt der Nachwuchs in Form von Studentinnen die Bühne und stellt ihren Slam "Die Reise ins Unbekannte" vor.

Ihnen folgt Roger Konrad der auf den Pflegeaktionstag am 12. Mai 2017 hinweist.

Den Abschluss des CareSlams bildet ein zweiter Auftritt von Elisabeth Schwarz mit ihrem Lied "Zeitlos".

Danach betreten nochmal alle Beteiligten die Bühne.

In einer einzigartigen Kooperation zeigen Ihnen die Ensemble RENZ & FRIENZ und KAVALIER plus VIER Der Reigen aus Sicht der Wiener Gesellschaft zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Kleine Bühne verwandelt sich in ein klingendes Kaffeehaus, während sich ganz zwanglos zwischen humorvollem Wienerlied, kräftigem Kaffee und deliziöser Sachertorte Szene an Szene reiht, bis sich letztlich der Kreis -oder der Reigen- schließt.

 

Darsteller:

 

Diana Fischer

Michael Gaschler

Melanie Renz

Philipp Gaiser

Anja Straubhaar

Michael Müller

 

Klavier - Philipp Gaiser

Regie - Julia Dippel

 

Photos by: Robert James Perkins

 

Kleine Bühne der Pasinger Fabrik - München

 

Zum sechsten Mal findet die erfolgreiche Reihe von Veranstaltungen mit Angehörigen von Pflege- und diesen verwandten Berufen statt. Die Veranstaltungsreihe, die politische Äußerung mit künstlerischer Darbietung verbindet möchte auf die katastrophale Situation der Pflege in Deutschland aufmerksam machen.

Veranstaltungsort ist das Kulturhaus Alte Feuerwache in Berlin Friedrichshain. Dieses war nahezu ausverkauft.

Das Konzept ist an das des Poetry Slams angelegt. Alle Auftretenden haben rund zehn Minuten Zeit für ihren Slam. Jedoch gibt es keinen Wettbewerb, das gemeinsame wird betont, es findet kein Wettkampf statt.

Der Abend beginnt mit Yvonne Falckners Auftritt als dementer Vampir und der damit ergebenen Überleitung zu Florian Eichhorn, Autor des gleichnamigen Buches. Mit seinem Slam "Nur mal kurz - ein kurzer Einblick in den Pflege-Alltag" gibt er einen humorvollen Einblick in Nöte des Pflegepersonals.

Ihm folgt Stefan Schulz, der mit seinem Slam "Drinnen ist draußen" das schwierige Thema Forensik und den Umgang mit strafunmündigen Tätern im Alltag kraftvoll und emotional darstellt.

Annett Metzenthins Slam "Make Pflege not war" wirft einen Blick auf die Pflege durch Angehörige und ist ein Aufruf zum Miteinander, anstatt des Gegeneinanders mit professioneller Pflege.

Die erste Halbzeit des CareSlams endet mit der Sängerin Elisabeth Schwarz und ihren Lied "Kind. Mutter. Mensch.", welches das Leben eines alten Menschens im Heim gefühlvoll thematisiert.

Auftakt der zweiten Hälfte ist Jörg Richert von KARUNA mit zwei ehemaligen Straßenkindern. Jörg Richert tritt in seinem Slam ""Suchen tut mich keiner..." Straßenkinder in Deutschland" für ein Umdenken im Umgang mit den Betroffenen ein und vor allem dafür, dass diese vermehrt einbezogen werden. Michi und Chris tragen zudem Gedichte von ehemaligen Straßenkindern vor.

Der nächste Slam berührt das Tabuthema Tod und den Umgang mit Kindern, die tot geboren sind oder in kürzester Zeit sterben werden. Der Fotograf Kai Gebel fotografiert zusammen mit einem Netzwerk von rund 600 weiteren Fotografen in Deutschland und Österreich diese "Sternenkinder" und verschafft somit den Eltern die Möglichkeit einer bleibenden Erinnerung. "Vom ersten und letzten Bild" handelt sein Slam.

Mit den STUBI Cops Franziska Behrenbeck, Claudia Fröhlich und Lena Herbrandt betritt der Nachwuchs in Form von Studentinnen die Bühne und stellt ihren Slam "Die Reise ins Unbekannte" vor.

Ihnen folgt Roger Konrad der auf den Pflegeaktionstag am 12. Mai 2017 hinweist.

Den Abschluss des CareSlams bildet ein zweiter Auftritt von Elisabeth Schwarz mit ihrem Lied "Zeitlos".

Danach betreten nochmal alle Beteiligten die Bühne.

Am frühen Nachmittag ging es mit diesem Herrn auf eine Stadtführung. Es war ein Genuss, war er doch nicht nur kompetent, sondern auch sehr humorvoll. Er schwärmte nebenbei mehrfach von Aufenthalten im Engadiner Dorf La Punt, was mir natürlich ganz besonders gefiel.

Zum sechsten Mal findet die erfolgreiche Reihe von Veranstaltungen mit Angehörigen von Pflege- und diesen verwandten Berufen statt. Die Veranstaltungsreihe, die politische Äußerung mit künstlerischer Darbietung verbindet möchte auf die katastrophale Situation der Pflege in Deutschland aufmerksam machen.

Veranstaltungsort ist das Kulturhaus Alte Feuerwache in Berlin Friedrichshain. Dieses war nahezu ausverkauft.

Das Konzept ist an das des Poetry Slams angelegt. Alle Auftretenden haben rund zehn Minuten Zeit für ihren Slam. Jedoch gibt es keinen Wettbewerb, das gemeinsame wird betont, es findet kein Wettkampf statt.

Der Abend beginnt mit Yvonne Falckners Auftritt als dementer Vampir und der damit ergebenen Überleitung zu Florian Eichhorn, Autor des gleichnamigen Buches. Mit seinem Slam "Nur mal kurz - ein kurzer Einblick in den Pflege-Alltag" gibt er einen humorvollen Einblick in Nöte des Pflegepersonals.

Ihm folgt Stefan Schulz, der mit seinem Slam "Drinnen ist draußen" das schwierige Thema Forensik und den Umgang mit strafunmündigen Tätern im Alltag kraftvoll und emotional darstellt.

Annett Metzenthins Slam "Make Pflege not war" wirft einen Blick auf die Pflege durch Angehörige und ist ein Aufruf zum Miteinander, anstatt des Gegeneinanders mit professioneller Pflege.

Die erste Halbzeit des CareSlams endet mit der Sängerin Elisabeth Schwarz und ihren Lied "Kind. Mutter. Mensch.", welches das Leben eines alten Menschens im Heim gefühlvoll thematisiert.

Auftakt der zweiten Hälfte ist Jörg Richert von KARUNA mit zwei ehemaligen Straßenkindern. Jörg Richert tritt in seinem Slam ""Suchen tut mich keiner..." Straßenkinder in Deutschland" für ein Umdenken im Umgang mit den Betroffenen ein und vor allem dafür, dass diese vermehrt einbezogen werden. Michi und Chris tragen zudem Gedichte von ehemaligen Straßenkindern vor.

Der nächste Slam berührt das Tabuthema Tod und den Umgang mit Kindern, die tot geboren sind oder in kürzester Zeit sterben werden. Der Fotograf Kai Gebel fotografiert zusammen mit einem Netzwerk von rund 600 weiteren Fotografen in Deutschland und Österreich diese "Sternenkinder" und verschafft somit den Eltern die Möglichkeit einer bleibenden Erinnerung. "Vom ersten und letzten Bild" handelt sein Slam.

Mit den STUBI Cops Franziska Behrenbeck, Claudia Fröhlich und Lena Herbrandt betritt der Nachwuchs in Form von Studentinnen die Bühne und stellt ihren Slam "Die Reise ins Unbekannte" vor.

Ihnen folgt Roger Konrad der auf den Pflegeaktionstag am 12. Mai 2017 hinweist.

Den Abschluss des CareSlams bildet ein zweiter Auftritt von Elisabeth Schwarz mit ihrem Lied "Zeitlos".

Danach betreten nochmal alle Beteiligten die Bühne.

In einer einzigartigen Kooperation zeigen Ihnen die Ensemble RENZ & FRIENZ und KAVALIER plus VIER Der Reigen aus Sicht der Wiener Gesellschaft zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Kleine Bühne verwandelt sich in ein klingendes Kaffeehaus, während sich ganz zwanglos zwischen humorvollem Wienerlied, kräftigem Kaffee und deliziöser Sachertorte Szene an Szene reiht, bis sich letztlich der Kreis -oder der Reigen- schließt.

 

Darsteller:

 

Diana Fischer

Michael Gaschler

Melanie Renz

Philipp Gaiser

Anja Straubhaar

Michael Müller

 

Klavier - Philipp Gaiser

Regie - Julia Dippel

 

Photos by: Robert James Perkins

 

Kleine Bühne der Pasinger Fabrik - München

 

In einer einzigartigen Kooperation zeigen Ihnen die Ensemble RENZ & FRIENZ und KAVALIER plus VIER Der Reigen aus Sicht der Wiener Gesellschaft zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Kleine Bühne verwandelt sich in ein klingendes Kaffeehaus, während sich ganz zwanglos zwischen humorvollem Wienerlied, kräftigem Kaffee und deliziöser Sachertorte Szene an Szene reiht, bis sich letztlich der Kreis -oder der Reigen- schließt.

 

Darsteller:

 

Diana Fischer

Michael Gaschler

Melanie Renz

Philipp Gaiser

Anja Straubhaar

Michael Müller

 

Klavier - Philipp Gaiser

Regie - Julia Dippel

 

Photos by: Robert James Perkins

 

Kleine Bühne der Pasinger Fabrik - München

 

In einer einzigartigen Kooperation zeigen Ihnen die Ensemble RENZ & FRIENZ und KAVALIER plus VIER Der Reigen aus Sicht der Wiener Gesellschaft zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Kleine Bühne verwandelt sich in ein klingendes Kaffeehaus, während sich ganz zwanglos zwischen humorvollem Wienerlied, kräftigem Kaffee und deliziöser Sachertorte Szene an Szene reiht, bis sich letztlich der Kreis -oder der Reigen- schließt.

 

Darsteller:

 

Diana Fischer

Michael Gaschler

Melanie Renz

Philipp Gaiser

Anja Straubhaar

Michael Müller

 

Klavier - Philipp Gaiser

Regie - Julia Dippel

 

Photos by: Robert James Perkins

 

Kleine Bühne der Pasinger Fabrik - München

 

Wiki - Xaõ Seffcheque wurde in Graz/Österreich geboren. Im November 1977 zog er nach Düsseldorf um, wo er sich der Musik-Performance-Gruppe padlt noidlt um Mike Hentz, Michael Jansen und Frank Köllges anschloss. Ende der 1970er Jahre trat er als Autor für das Musikmagazin Sounds und die vom Rowohlt-Verlag veröffentlichte Buchreihe Rock-Session in Erscheinung, wo er humorvoll über die aufkeimende Punk- und New-Wave-Bewegung in Deutschland berichtete. Unmittelbar nach der Gründung des Musikmagazins Spex begann er auch dafür zu schreiben.

 

Sein Plattendebüt hatte er 1980 mit Deutschland nicht über Alles. Die 10-Zoll-LP erregte aufgrund ihrer geringen Verbreitung jedoch kaum Aufmerksamkeit. Einen ersten Achtungserfolg hatte er noch im selben Jahr mit dem Album Sehr gut kommt sehr gut, das als angeblicher Sampler mit Titeln von Kraftwerk, DAF und Der Plan[1] aufgemacht war, die er jedoch alle selbst eingespielt hatte. Die auf dem Label Schallmauer-Records erschienene Platte persifliert satirisch die damalige Punk- und New-Wave-Szene. Im Dezember 1980 nahm er als Bassist und Schlagzeuger mit Brigitte Bühler und Eva Gössling die Blässe-Platte Lieben Sie Saxofon auf.

 

Er formierte seine eigene Band „Xao und die Pest“ (auch „Xao und der Rest“ oder „Xao und die Post“), mit der er 1981 die LP Ja – nein – vielleicht veröffentlichte. Seffcheque nannte sich bisweilen „Xao Scheckheft“, während die Musikzeitschrift Sounds ihm auch den Titel „Sektchef“ als Überschrift zu einem kritischen Leserbrief zugeteilt hatte[2].

 

Seffcheque hatte gute Kontakte zu Charley’s Girls, aus denen später Mittagspause und die Fehlfarben hervorgingen. 1979 nahm er ein Konzert von Mittagspause auf, das 1981 nach der Trennung der Band unter dem Titel Punk macht dicken Arsch nachveröffentlicht wurde. Ebenfalls 1981 nahm er gemeinsam mit Peter Glaser unter dem Konzeptnamen O.R.A.V.s (=Ohne Rücksicht auf Verluste) die eine Hälfte einer Split-LP auf Alfred Hilsbergs ZickZack-Label, auf der er Fehlfarben-Stücke persiflierte. Aus dem aggressiven Fehlfarben-Titel Apokalypse wurde zum Beispiel ein entspanntes Gitarrenstück, die Textzeile „Bombenteppich, U-Boot-Jagd“ wurde dabei zu „Teppichboden, Kissenschlacht“. - Auf dieser 10Inch LP befindet sich eine Coversion des Beatles Songs - I am the Walross - bei Xao heisst er - I am the Waltraud (Ai Emse Waltraud) - göttlich !!!

Die Ausstellung „Levitate“ im MuseumsQuartier/freiraum Q21 INTERNATIONAL wird von Daria Khan (RUS) kuratiert und beschäftigt sich mit dem Phänomen und der fiktiven Macht der „Levitation“, mit der Denkmäler oder Leute „erhoben“ werden können. Die Levitation steht damit auch als Symbol für den Protest, den Widerstand und die Freiheit.

Levitation kommt vom lateinischen „levitas“ und bedeutet Leichtigkeit oder Schweben. 1967 fand in den USA unter dem Titel „Levitate the Pentagon“ eine Aktion gegen den Vietnamkrieg statt. Eine Gruppe AktivistInnen wollte mit ihren Gesängen das Pentagon zum Schweben bringen und orange färben, um so die bösen Geister auszutreiben und den Vietnamkrieg zu beenden. Sie sangen Tag und Nacht, aber das Pentagon bewegte sich NICHT.

„Levitate“ nimmt diese Aktion als thematischen Ausgangspunkt und konzentriert sich auf den theatralisch spektakulären Aspekt der „Levitation“. Die Arbeiten der insgesamt 16 internationalen KünstlerInnen spielen mit Magie und Illusionen, mit Täuschungen sowie den rituellen Handlungen, die dem Akt der „Levitation“ zu Grunde liegen.

So ist die Installation „Oneiric Hotel“ des litauischen Künstlers Julijonas Urbonas die künstlerische Nachstellung einiger erfolgreicher wissenschaftlicher Experimente zum Wachtraum, in dem man fliegt, schwebt oder frei fällt. Urbonas rekonstruiert diese Experimente als Erlebnismaschinen, in denen man intim-poetische Erlebnisse zu analysieren vermag. Er verlagert das wissenschaftliche Labor damit in gewöhnliche Schlaf- und Hotelzimmer. „Oneiric Hotel“ bietet als POP-UP Hotel den Ausstellungs-BesucherInnen einmalige Erlebnispakete zur Erforschung der eigenen Träume. Mit seinen Schlafkojen lädt es ein, selbst experimentell tätig zu werden.

Um Privatsphäre und Intimität geht es auch bei der Skulptur „Weightlessness“ (2013) von Krištof Kintera (CZE). Anhand zweier Socken auf einem „fliegenden Teppich“ thematisiert er auf humorvolle Weise Menschen, die aus ihrem gewohnten Umfeld ausbrechen wollen, um NEUE Dimensionen zu erschließen. In der Installation der brasilianischen Künstlerin Cinthia Marcelle „R=0 (Homage to M.A.)“ (2008) wiederum wird ein Schulstreich nachgestellt – die Befreiung aus schulischen Zwängen und sozialen Normen.

Die Skulptur „Abracadabra“ von Karthik Pandian (USA) besteht aus vorgefundenen Materialien wie einem Megaphon, wie es bei Demonstrationen verwendet wird, das hier jedoch mit einem Zauberhut und Handschuhen überzogen wurde. „Abracadabra“ ist damit ein Symbol für den Protest und seine Hoffnungen und Sehnsüchte. Die Skulptur erinnert an die Aktion „Levitate the Pentagon“ von 1967. Alles schwebt und verweist damit ironisch auf die „Magie“, von der Revolten angetrieben werden.

Auch Emiliano Maggi (ITA) thematisiert die „Magie“ der Levitation. Seine Skulptur basiert auf Elementen, die StraßenkünstlerInnen in Levitations-Performances verwenden und geschickt in ihrem Gewand verbergen. Die Arbeit basiert auf Maggis Archiv von versteckten Levitationsgeräten in historischen Bildern.

Mona Vatamanu (ROU) und Florin Tudor (ROU) wiederum hinterfragen in ihrer Videoarbeit „Manifestul“ (2005) soziale Gegensätze. Erklärungen in Form von leeren Blättern werden aus der Luft über Alt-Erlaa, einem städtischen Wohnhausprojekt der 1970er Jahre, verteilt, als einfache Geste, um die Bedeutung von Widerstand zu hinterfragen.

Der deutsche Künstler Christian Jankowski reiste für seine Arbeit „Heavy Weight History“ nach Polen. Dort lud er eine Gruppe von Gewichthebern ein, Skulpturen an öffentlichen Plätzen in der Hauptstadt Warschau zu stemmen. Die dabei entstandene Fotoserie und ein 25-minütiger Film zeigen die Anstrengungen, die es den in ihren Nationalfarben gekleideten Männern bereitet, die schweren Statuen aus Stein oder Bronze emporzuheben. Ihre Mühe symbolisiert ironisch die schwere Last der Geschichte.

Das Begleitprogramm der Ausstellung besteht aus Vorträgen, Künstlergesprächen, Diskussionen und Führungen. Zudem haben die BesucherInnen die Möglichkeit, sich ihr persönliches „Levitations“-Paket in Form einer eigenen Gratis-Publikation zusammenzustellen.

Ein Symposium am 21. November im Rahmen der VIENNA ART WEEK wird insbesondere die der Ausstellung zu Grunde liegenden philosophisch-begrifflichen Aspekte beleuchten und einen Überblick über die Geschichte der „Levitation“ sowie der Schlafforschung geben. Die Vorträge stammen vom Künstler/Forscher Julijonas Urbonas, dem Künstler Karthik Pandian, sowie den Schriftstellern und Philosophen Alexei Penzin und Aaron Schuster.

KünstlerInnen:

Iván Argote (COL), Anton Burdakov (GBR)*, Cooking Sections (ISR/ESP)*, Patrick Hough (IRL)*, Christian Jankowski (GER), Krištof Kintera (CZE), Emiliano Maggi (ITA)*, Cinthia Marcelle (BRA), Rä di Martino (ITA)*, Astrid Menze (GER)*, Raphael Montanez Ortiz (USA), Karthik Pandian (USA), Mona Vatanamu & Florin Tudor (ROU), Julijonas Urbonas (LTU)*.

*Artist-in-Residence des Q21/MQ

Kuratorin: Daria Khan (RUS)

„Levitate“ wird in Kooperation mit dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres organisiert.

Für die Ausstellungsarchitektur zeichnet erneut die Abteilung für Bühnen- und Kostümgestaltung, Film- und Ausstellungsarchitektur der Universität Mozarteum Salzburg verantwortlich. Unter der Leitung von Professor Henrik Ahr entwickelte die Studentin Anna Zadra ein Präsentationskonzept.

www.mqw.at/programm//programmdetail/levitate/

In einer einzigartigen Kooperation zeigen Ihnen die Ensemble RENZ & FRIENZ und KAVALIER plus VIER Der Reigen aus Sicht der Wiener Gesellschaft zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Kleine Bühne verwandelt sich in ein klingendes Kaffeehaus, während sich ganz zwanglos zwischen humorvollem Wienerlied, kräftigem Kaffee und deliziöser Sachertorte Szene an Szene reiht, bis sich letztlich der Kreis -oder der Reigen- schließt.

 

Darsteller:

 

Diana Fischer

Michael Gaschler

Melanie Renz

Philipp Gaiser

Anja Straubhaar

Michael Müller

 

Klavier - Philipp Gaiser

Regie - Julia Dippel

 

Photos by: Robert James Perkins

 

Kleine Bühne der Pasinger Fabrik - München

 

„Green Award 2011“

Vorarlberger Kraftwerke AG, Ricquebourg Kommunikationsagentur OG

Projekt: Strom sparen mit Velix

Durch eine Energieeffizienzkampagne des führenden Energiedienstleister in Vorarlberg und im Westallgäu, der VKW, sollen Kunden motiviert werden, ihren Zählerstand in möglichst regelmäßigen Abständen abzulesen, um anschließend die Daten auf einem Onlineportal einzutragen. Die Herausforderung ist in Fachkreisen bestens bekannt: Energiesparkampagnen sprechen lediglich einen kleinen Teil der Bevölkerung an. Velix, „der gute Freund des Hauses“, schafft einen einfachen, sympathischen und humorvollen Zugang zum Thema „Zählerstand online erfassen“. Vor allem, wenn es um die wiederholte Aufforderung geht, ist Velix dank seiner Vielfältigkeit und der diversen Einsatzmöglichkeiten ein perfekter Botschafter für die Idee, auf diese Art und Weise Strom und somit Geld zu sparen. Das Visual ist auffällig, hat einen hohen Wiedererkennungswert und ist für alle Altersgruppen geeignet.

Durch die Kampagne wird ein komplexes und abstraktes Thema einfach und lebendig gestaltet und dargestellt. Auswertungen belegen, dass jeder Velix-Fan seinen Stromverbrauch effektiv reduziert hat. Somit leistet diese Kampagne einen echten Beitrag zur nachhaltigen Senkung des Energieverbrauchs.

www.vkw.at und www.ricquebourg.at

 

Die Jury:

„lädt zum Sparen ein“

„fördert Bewusstsein für Energieverbrauch“

„Basis für Smart Metering in Österreich“

„Win-win-win für den Energiedienstleister, Konsumenten und Umwelt“

 

„Green Award 2011“

Vorarlberger Kraftwerke AG, Ricquebourg Kommunikationsagentur OG

Projekt: Strom sparen mit Velix

Durch eine Energieeffizienzkampagne des führenden Energiedienstleister in Vorarlberg und im Westallgäu, der VKW, sollen Kunden motiviert werden, ihren Zählerstand in möglichst regelmäßigen Abständen abzulesen, um anschließend die Daten auf einem Onlineportal einzutragen. Die Herausforderung ist in Fachkreisen bestens bekannt: Energiesparkampagnen sprechen lediglich einen kleinen Teil der Bevölkerung an. Velix, „der gute Freund des Hauses“, schafft einen einfachen, sympathischen und humorvollen Zugang zum Thema „Zählerstand online erfassen“. Vor allem, wenn es um die wiederholte Aufforderung geht, ist Velix dank seiner Vielfältigkeit und der diversen Einsatzmöglichkeiten ein perfekter Botschafter für die Idee, auf diese Art und Weise Strom und somit Geld zu sparen. Das Visual ist auffällig, hat einen hohen Wiedererkennungswert und ist für alle Altersgruppen geeignet.

Durch die Kampagne wird ein komplexes und abstraktes Thema einfach und lebendig gestaltet und dargestellt. Auswertungen belegen, dass jeder Velix-Fan seinen Stromverbrauch effektiv reduziert hat. Somit leistet diese Kampagne einen echten Beitrag zur nachhaltigen Senkung des Energieverbrauchs.

www.vkw.at und www.ricquebourg.at

 

Die Jury:

„lädt zum Sparen ein“

„fördert Bewusstsein für Energieverbrauch“

„Basis für Smart Metering in Österreich“

„Win-win-win für den Energiedienstleister, Konsumenten und Umwelt“

 

Zum sechsten Mal findet die erfolgreiche Reihe von Veranstaltungen mit Angehörigen von Pflege- und diesen verwandten Berufen statt. Die Veranstaltungsreihe, die politische Äußerung mit künstlerischer Darbietung verbindet möchte auf die katastrophale Situation der Pflege in Deutschland aufmerksam machen.

Veranstaltungsort ist das Kulturhaus Alte Feuerwache in Berlin Friedrichshain. Dieses war nahezu ausverkauft.

Das Konzept ist an das des Poetry Slams angelegt. Alle Auftretenden haben rund zehn Minuten Zeit für ihren Slam. Jedoch gibt es keinen Wettbewerb, das gemeinsame wird betont, es findet kein Wettkampf statt.

Der Abend beginnt mit Yvonne Falckners Auftritt als dementer Vampir und der damit ergebenen Überleitung zu Florian Eichhorn, Autor des gleichnamigen Buches. Mit seinem Slam "Nur mal kurz - ein kurzer Einblick in den Pflege-Alltag" gibt er einen humorvollen Einblick in Nöte des Pflegepersonals.

Ihm folgt Stefan Schulz, der mit seinem Slam "Drinnen ist draußen" das schwierige Thema Forensik und den Umgang mit strafunmündigen Tätern im Alltag kraftvoll und emotional darstellt.

Annett Metzenthins Slam "Make Pflege not war" wirft einen Blick auf die Pflege durch Angehörige und ist ein Aufruf zum Miteinander, anstatt des Gegeneinanders mit professioneller Pflege.

Die erste Halbzeit des CareSlams endet mit der Sängerin Elisabeth Schwarz und ihren Lied "Kind. Mutter. Mensch.", welches das Leben eines alten Menschens im Heim gefühlvoll thematisiert.

Auftakt der zweiten Hälfte ist Jörg Richert von KARUNA mit zwei ehemaligen Straßenkindern. Jörg Richert tritt in seinem Slam ""Suchen tut mich keiner..." Straßenkinder in Deutschland" für ein Umdenken im Umgang mit den Betroffenen ein und vor allem dafür, dass diese vermehrt einbezogen werden. Michi und Chris tragen zudem Gedichte von ehemaligen Straßenkindern vor.

Der nächste Slam berührt das Tabuthema Tod und den Umgang mit Kindern, die tot geboren sind oder in kürzester Zeit sterben werden. Der Fotograf Kai Gebel fotografiert zusammen mit einem Netzwerk von rund 600 weiteren Fotografen in Deutschland und Österreich diese "Sternenkinder" und verschafft somit den Eltern die Möglichkeit einer bleibenden Erinnerung. "Vom ersten und letzten Bild" handelt sein Slam.

Mit den STUBI Cops Franziska Behrenbeck, Claudia Fröhlich und Lena Herbrandt betritt der Nachwuchs in Form von Studentinnen die Bühne und stellt ihren Slam "Die Reise ins Unbekannte" vor.

Ihnen folgt Roger Konrad der auf den Pflegeaktionstag am 12. Mai 2017 hinweist.

Den Abschluss des CareSlams bildet ein zweiter Auftritt von Elisabeth Schwarz mit ihrem Lied "Zeitlos".

Danach betreten nochmal alle Beteiligten die Bühne.

Die Ausstellung „Levitate“ im MuseumsQuartier/freiraum Q21 INTERNATIONAL wird von Daria Khan (RUS) kuratiert und beschäftigt sich mit dem Phänomen und der fiktiven Macht der „Levitation“, mit der Denkmäler oder Leute „erhoben“ werden können. Die Levitation steht damit auch als Symbol für den Protest, den Widerstand und die Freiheit.

Levitation kommt vom lateinischen „levitas“ und bedeutet Leichtigkeit oder Schweben. 1967 fand in den USA unter dem Titel „Levitate the Pentagon“ eine Aktion gegen den Vietnamkrieg statt. Eine Gruppe AktivistInnen wollte mit ihren Gesängen das Pentagon zum Schweben bringen und orange färben, um so die bösen Geister auszutreiben und den Vietnamkrieg zu beenden. Sie sangen Tag und Nacht, aber das Pentagon bewegte sich NICHT.

„Levitate“ nimmt diese Aktion als thematischen Ausgangspunkt und konzentriert sich auf den theatralisch spektakulären Aspekt der „Levitation“. Die Arbeiten der insgesamt 16 internationalen KünstlerInnen spielen mit Magie und Illusionen, mit Täuschungen sowie den rituellen Handlungen, die dem Akt der „Levitation“ zu Grunde liegen.

So ist die Installation „Oneiric Hotel“ des litauischen Künstlers Julijonas Urbonas die künstlerische Nachstellung einiger erfolgreicher wissenschaftlicher Experimente zum Wachtraum, in dem man fliegt, schwebt oder frei fällt. Urbonas rekonstruiert diese Experimente als Erlebnismaschinen, in denen man intim-poetische Erlebnisse zu analysieren vermag. Er verlagert das wissenschaftliche Labor damit in gewöhnliche Schlaf- und Hotelzimmer. „Oneiric Hotel“ bietet als POP-UP Hotel den Ausstellungs-BesucherInnen einmalige Erlebnispakete zur Erforschung der eigenen Träume. Mit seinen Schlafkojen lädt es ein, selbst experimentell tätig zu werden.

Um Privatsphäre und Intimität geht es auch bei der Skulptur „Weightlessness“ (2013) von Krištof Kintera (CZE). Anhand zweier Socken auf einem „fliegenden Teppich“ thematisiert er auf humorvolle Weise Menschen, die aus ihrem gewohnten Umfeld ausbrechen wollen, um NEUE Dimensionen zu erschließen. In der Installation der brasilianischen Künstlerin Cinthia Marcelle „R=0 (Homage to M.A.)“ (2008) wiederum wird ein Schulstreich nachgestellt – die Befreiung aus schulischen Zwängen und sozialen Normen.

Die Skulptur „Abracadabra“ von Karthik Pandian (USA) besteht aus vorgefundenen Materialien wie einem Megaphon, wie es bei Demonstrationen verwendet wird, das hier jedoch mit einem Zauberhut und Handschuhen überzogen wurde. „Abracadabra“ ist damit ein Symbol für den Protest und seine Hoffnungen und Sehnsüchte. Die Skulptur erinnert an die Aktion „Levitate the Pentagon“ von 1967. Alles schwebt und verweist damit ironisch auf die „Magie“, von der Revolten angetrieben werden.

Auch Emiliano Maggi (ITA) thematisiert die „Magie“ der Levitation. Seine Skulptur basiert auf Elementen, die StraßenkünstlerInnen in Levitations-Performances verwenden und geschickt in ihrem Gewand verbergen. Die Arbeit basiert auf Maggis Archiv von versteckten Levitationsgeräten in historischen Bildern.

Mona Vatamanu (ROU) und Florin Tudor (ROU) wiederum hinterfragen in ihrer Videoarbeit „Manifestul“ (2005) soziale Gegensätze. Erklärungen in Form von leeren Blättern werden aus der Luft über Alt-Erlaa, einem städtischen Wohnhausprojekt der 1970er Jahre, verteilt, als einfache Geste, um die Bedeutung von Widerstand zu hinterfragen.

Der deutsche Künstler Christian Jankowski reiste für seine Arbeit „Heavy Weight History“ nach Polen. Dort lud er eine Gruppe von Gewichthebern ein, Skulpturen an öffentlichen Plätzen in der Hauptstadt Warschau zu stemmen. Die dabei entstandene Fotoserie und ein 25-minütiger Film zeigen die Anstrengungen, die es den in ihren Nationalfarben gekleideten Männern bereitet, die schweren Statuen aus Stein oder Bronze emporzuheben. Ihre Mühe symbolisiert ironisch die schwere Last der Geschichte.

Das Begleitprogramm der Ausstellung besteht aus Vorträgen, Künstlergesprächen, Diskussionen und Führungen. Zudem haben die BesucherInnen die Möglichkeit, sich ihr persönliches „Levitations“-Paket in Form einer eigenen Gratis-Publikation zusammenzustellen.

Ein Symposium am 21. November im Rahmen der VIENNA ART WEEK wird insbesondere die der Ausstellung zu Grunde liegenden philosophisch-begrifflichen Aspekte beleuchten und einen Überblick über die Geschichte der „Levitation“ sowie der Schlafforschung geben. Die Vorträge stammen vom Künstler/Forscher Julijonas Urbonas, dem Künstler Karthik Pandian, sowie den Schriftstellern und Philosophen Alexei Penzin und Aaron Schuster.

KünstlerInnen:

Iván Argote (COL), Anton Burdakov (GBR)*, Cooking Sections (ISR/ESP)*, Patrick Hough (IRL)*, Christian Jankowski (GER), Krištof Kintera (CZE), Emiliano Maggi (ITA)*, Cinthia Marcelle (BRA), Rä di Martino (ITA)*, Astrid Menze (GER)*, Raphael Montanez Ortiz (USA), Karthik Pandian (USA), Mona Vatanamu & Florin Tudor (ROU), Julijonas Urbonas (LTU)*.

*Artist-in-Residence des Q21/MQ

Kuratorin: Daria Khan (RUS)

„Levitate“ wird in Kooperation mit dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres organisiert.

Für die Ausstellungsarchitektur zeichnet erneut die Abteilung für Bühnen- und Kostümgestaltung, Film- und Ausstellungsarchitektur der Universität Mozarteum Salzburg verantwortlich. Unter der Leitung von Professor Henrik Ahr entwickelte die Studentin Anna Zadra ein Präsentationskonzept.

www.mqw.at/programm//programmdetail/levitate/

Die Ausstellung „Levitate“ im MuseumsQuartier/freiraum Q21 INTERNATIONAL wird von Daria Khan (RUS) kuratiert und beschäftigt sich mit dem Phänomen und der fiktiven Macht der „Levitation“, mit der Denkmäler oder Leute „erhoben“ werden können. Die Levitation steht damit auch als Symbol für den Protest, den Widerstand und die Freiheit.

Levitation kommt vom lateinischen „levitas“ und bedeutet Leichtigkeit oder Schweben. 1967 fand in den USA unter dem Titel „Levitate the Pentagon“ eine Aktion gegen den Vietnamkrieg statt. Eine Gruppe AktivistInnen wollte mit ihren Gesängen das Pentagon zum Schweben bringen und orange färben, um so die bösen Geister auszutreiben und den Vietnamkrieg zu beenden. Sie sangen Tag und Nacht, aber das Pentagon bewegte sich NICHT.

„Levitate“ nimmt diese Aktion als thematischen Ausgangspunkt und konzentriert sich auf den theatralisch spektakulären Aspekt der „Levitation“. Die Arbeiten der insgesamt 16 internationalen KünstlerInnen spielen mit Magie und Illusionen, mit Täuschungen sowie den rituellen Handlungen, die dem Akt der „Levitation“ zu Grunde liegen.

So ist die Installation „Oneiric Hotel“ des litauischen Künstlers Julijonas Urbonas die künstlerische Nachstellung einiger erfolgreicher wissenschaftlicher Experimente zum Wachtraum, in dem man fliegt, schwebt oder frei fällt. Urbonas rekonstruiert diese Experimente als Erlebnismaschinen, in denen man intim-poetische Erlebnisse zu analysieren vermag. Er verlagert das wissenschaftliche Labor damit in gewöhnliche Schlaf- und Hotelzimmer. „Oneiric Hotel“ bietet als POP-UP Hotel den Ausstellungs-BesucherInnen einmalige Erlebnispakete zur Erforschung der eigenen Träume. Mit seinen Schlafkojen lädt es ein, selbst experimentell tätig zu werden.

Um Privatsphäre und Intimität geht es auch bei der Skulptur „Weightlessness“ (2013) von Krištof Kintera (CZE). Anhand zweier Socken auf einem „fliegenden Teppich“ thematisiert er auf humorvolle Weise Menschen, die aus ihrem gewohnten Umfeld ausbrechen wollen, um NEUE Dimensionen zu erschließen. In der Installation der brasilianischen Künstlerin Cinthia Marcelle „R=0 (Homage to M.A.)“ (2008) wiederum wird ein Schulstreich nachgestellt – die Befreiung aus schulischen Zwängen und sozialen Normen.

Die Skulptur „Abracadabra“ von Karthik Pandian (USA) besteht aus vorgefundenen Materialien wie einem Megaphon, wie es bei Demonstrationen verwendet wird, das hier jedoch mit einem Zauberhut und Handschuhen überzogen wurde. „Abracadabra“ ist damit ein Symbol für den Protest und seine Hoffnungen und Sehnsüchte. Die Skulptur erinnert an die Aktion „Levitate the Pentagon“ von 1967. Alles schwebt und verweist damit ironisch auf die „Magie“, von der Revolten angetrieben werden.

Auch Emiliano Maggi (ITA) thematisiert die „Magie“ der Levitation. Seine Skulptur basiert auf Elementen, die StraßenkünstlerInnen in Levitations-Performances verwenden und geschickt in ihrem Gewand verbergen. Die Arbeit basiert auf Maggis Archiv von versteckten Levitationsgeräten in historischen Bildern.

Mona Vatamanu (ROU) und Florin Tudor (ROU) wiederum hinterfragen in ihrer Videoarbeit „Manifestul“ (2005) soziale Gegensätze. Erklärungen in Form von leeren Blättern werden aus der Luft über Alt-Erlaa, einem städtischen Wohnhausprojekt der 1970er Jahre, verteilt, als einfache Geste, um die Bedeutung von Widerstand zu hinterfragen.

Der deutsche Künstler Christian Jankowski reiste für seine Arbeit „Heavy Weight History“ nach Polen. Dort lud er eine Gruppe von Gewichthebern ein, Skulpturen an öffentlichen Plätzen in der Hauptstadt Warschau zu stemmen. Die dabei entstandene Fotoserie und ein 25-minütiger Film zeigen die Anstrengungen, die es den in ihren Nationalfarben gekleideten Männern bereitet, die schweren Statuen aus Stein oder Bronze emporzuheben. Ihre Mühe symbolisiert ironisch die schwere Last der Geschichte.

Das Begleitprogramm der Ausstellung besteht aus Vorträgen, Künstlergesprächen, Diskussionen und Führungen. Zudem haben die BesucherInnen die Möglichkeit, sich ihr persönliches „Levitations“-Paket in Form einer eigenen Gratis-Publikation zusammenzustellen.

Ein Symposium am 21. November im Rahmen der VIENNA ART WEEK wird insbesondere die der Ausstellung zu Grunde liegenden philosophisch-begrifflichen Aspekte beleuchten und einen Überblick über die Geschichte der „Levitation“ sowie der Schlafforschung geben. Die Vorträge stammen vom Künstler/Forscher Julijonas Urbonas, dem Künstler Karthik Pandian, sowie den Schriftstellern und Philosophen Alexei Penzin und Aaron Schuster.

KünstlerInnen:

Iván Argote (COL), Anton Burdakov (GBR)*, Cooking Sections (ISR/ESP)*, Patrick Hough (IRL)*, Christian Jankowski (GER), Krištof Kintera (CZE), Emiliano Maggi (ITA)*, Cinthia Marcelle (BRA), Rä di Martino (ITA)*, Astrid Menze (GER)*, Raphael Montanez Ortiz (USA), Karthik Pandian (USA), Mona Vatanamu & Florin Tudor (ROU), Julijonas Urbonas (LTU)*.

*Artist-in-Residence des Q21/MQ

Kuratorin: Daria Khan (RUS)

„Levitate“ wird in Kooperation mit dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres organisiert.

Für die Ausstellungsarchitektur zeichnet erneut die Abteilung für Bühnen- und Kostümgestaltung, Film- und Ausstellungsarchitektur der Universität Mozarteum Salzburg verantwortlich. Unter der Leitung von Professor Henrik Ahr entwickelte die Studentin Anna Zadra ein Präsentationskonzept.

www.mqw.at/programm//programmdetail/levitate/

Die Ausstellung „Levitate“ im MuseumsQuartier/freiraum Q21 INTERNATIONAL wird von Daria Khan (RUS) kuratiert und beschäftigt sich mit dem Phänomen und der fiktiven Macht der „Levitation“, mit der Denkmäler oder Leute „erhoben“ werden können. Die Levitation steht damit auch als Symbol für den Protest, den Widerstand und die Freiheit.

Levitation kommt vom lateinischen „levitas“ und bedeutet Leichtigkeit oder Schweben. 1967 fand in den USA unter dem Titel „Levitate the Pentagon“ eine Aktion gegen den Vietnamkrieg statt. Eine Gruppe AktivistInnen wollte mit ihren Gesängen das Pentagon zum Schweben bringen und orange färben, um so die bösen Geister auszutreiben und den Vietnamkrieg zu beenden. Sie sangen Tag und Nacht, aber das Pentagon bewegte sich NICHT.

„Levitate“ nimmt diese Aktion als thematischen Ausgangspunkt und konzentriert sich auf den theatralisch spektakulären Aspekt der „Levitation“. Die Arbeiten der insgesamt 16 internationalen KünstlerInnen spielen mit Magie und Illusionen, mit Täuschungen sowie den rituellen Handlungen, die dem Akt der „Levitation“ zu Grunde liegen.

So ist die Installation „Oneiric Hotel“ des litauischen Künstlers Julijonas Urbonas die künstlerische Nachstellung einiger erfolgreicher wissenschaftlicher Experimente zum Wachtraum, in dem man fliegt, schwebt oder frei fällt. Urbonas rekonstruiert diese Experimente als Erlebnismaschinen, in denen man intim-poetische Erlebnisse zu analysieren vermag. Er verlagert das wissenschaftliche Labor damit in gewöhnliche Schlaf- und Hotelzimmer. „Oneiric Hotel“ bietet als POP-UP Hotel den Ausstellungs-BesucherInnen einmalige Erlebnispakete zur Erforschung der eigenen Träume. Mit seinen Schlafkojen lädt es ein, selbst experimentell tätig zu werden.

Um Privatsphäre und Intimität geht es auch bei der Skulptur „Weightlessness“ (2013) von Krištof Kintera (CZE). Anhand zweier Socken auf einem „fliegenden Teppich“ thematisiert er auf humorvolle Weise Menschen, die aus ihrem gewohnten Umfeld ausbrechen wollen, um NEUE Dimensionen zu erschließen. In der Installation der brasilianischen Künstlerin Cinthia Marcelle „R=0 (Homage to M.A.)“ (2008) wiederum wird ein Schulstreich nachgestellt – die Befreiung aus schulischen Zwängen und sozialen Normen.

Die Skulptur „Abracadabra“ von Karthik Pandian (USA) besteht aus vorgefundenen Materialien wie einem Megaphon, wie es bei Demonstrationen verwendet wird, das hier jedoch mit einem Zauberhut und Handschuhen überzogen wurde. „Abracadabra“ ist damit ein Symbol für den Protest und seine Hoffnungen und Sehnsüchte. Die Skulptur erinnert an die Aktion „Levitate the Pentagon“ von 1967. Alles schwebt und verweist damit ironisch auf die „Magie“, von der Revolten angetrieben werden.

Auch Emiliano Maggi (ITA) thematisiert die „Magie“ der Levitation. Seine Skulptur basiert auf Elementen, die StraßenkünstlerInnen in Levitations-Performances verwenden und geschickt in ihrem Gewand verbergen. Die Arbeit basiert auf Maggis Archiv von versteckten Levitationsgeräten in historischen Bildern.

Mona Vatamanu (ROU) und Florin Tudor (ROU) wiederum hinterfragen in ihrer Videoarbeit „Manifestul“ (2005) soziale Gegensätze. Erklärungen in Form von leeren Blättern werden aus der Luft über Alt-Erlaa, einem städtischen Wohnhausprojekt der 1970er Jahre, verteilt, als einfache Geste, um die Bedeutung von Widerstand zu hinterfragen.

Der deutsche Künstler Christian Jankowski reiste für seine Arbeit „Heavy Weight History“ nach Polen. Dort lud er eine Gruppe von Gewichthebern ein, Skulpturen an öffentlichen Plätzen in der Hauptstadt Warschau zu stemmen. Die dabei entstandene Fotoserie und ein 25-minütiger Film zeigen die Anstrengungen, die es den in ihren Nationalfarben gekleideten Männern bereitet, die schweren Statuen aus Stein oder Bronze emporzuheben. Ihre Mühe symbolisiert ironisch die schwere Last der Geschichte.

Das Begleitprogramm der Ausstellung besteht aus Vorträgen, Künstlergesprächen, Diskussionen und Führungen. Zudem haben die BesucherInnen die Möglichkeit, sich ihr persönliches „Levitations“-Paket in Form einer eigenen Gratis-Publikation zusammenzustellen.

Ein Symposium am 21. November im Rahmen der VIENNA ART WEEK wird insbesondere die der Ausstellung zu Grunde liegenden philosophisch-begrifflichen Aspekte beleuchten und einen Überblick über die Geschichte der „Levitation“ sowie der Schlafforschung geben. Die Vorträge stammen vom Künstler/Forscher Julijonas Urbonas, dem Künstler Karthik Pandian, sowie den Schriftstellern und Philosophen Alexei Penzin und Aaron Schuster.

KünstlerInnen:

Iván Argote (COL), Anton Burdakov (GBR)*, Cooking Sections (ISR/ESP)*, Patrick Hough (IRL)*, Christian Jankowski (GER), Krištof Kintera (CZE), Emiliano Maggi (ITA)*, Cinthia Marcelle (BRA), Rä di Martino (ITA)*, Astrid Menze (GER)*, Raphael Montanez Ortiz (USA), Karthik Pandian (USA), Mona Vatanamu & Florin Tudor (ROU), Julijonas Urbonas (LTU)*.

*Artist-in-Residence des Q21/MQ

Kuratorin: Daria Khan (RUS)

„Levitate“ wird in Kooperation mit dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres organisiert.

Für die Ausstellungsarchitektur zeichnet erneut die Abteilung für Bühnen- und Kostümgestaltung, Film- und Ausstellungsarchitektur der Universität Mozarteum Salzburg verantwortlich. Unter der Leitung von Professor Henrik Ahr entwickelte die Studentin Anna Zadra ein Präsentationskonzept.

www.mqw.at/programm//programmdetail/levitate/

In einer einzigartigen Kooperation zeigen Ihnen die Ensemble RENZ & FRIENZ und KAVALIER plus VIER Der Reigen aus Sicht der Wiener Gesellschaft zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Kleine Bühne verwandelt sich in ein klingendes Kaffeehaus, während sich ganz zwanglos zwischen humorvollem Wienerlied, kräftigem Kaffee und deliziöser Sachertorte Szene an Szene reiht, bis sich letztlich der Kreis -oder der Reigen- schließt.

 

Darsteller:

 

Diana Fischer

Michael Gaschler

Melanie Renz

Philipp Gaiser

Anja Straubhaar

Michael Müller

 

Klavier - Philipp Gaiser

Regie - Julia Dippel

 

Photos by: Robert James Perkins

 

Kleine Bühne der Pasinger Fabrik - München

 

EIN KATALOG ÜBER DAS VERMEINTLICH ABNORMALE IN BILD UND TEXT.

 

Eine Arbeit von Carolin Enste

caro@carolinenste.de

 

Makel werden im alltäglichen Leben anders wahrgenommen und behandelt, als in den Medien. Umso näher uns die Inhalte sind, desto natürlicher ist der Umgang mit der Menschlichkeit von Makeln.

Gerade in der Werbung werden Menschen charakterlich, optisch und in ihren Lebensumständen idealisiert dargestellt. Was normal in der Werbung ist, ist abnormal in unserem durchschnittlichen Umfeld und umgekehrt.

 

In der Publikation sollte es dennoch nicht darum gehen, die Idealisierung der Werbung mit erhobenem Zeigefinger zu betrachten, sondern vielmehr um einen unverkrampften und humorvollen Einblick in den Umgang mit Makeln in unserer Gesellschaft.

 

Der Katalog behandelt sowohl charakterliche als auch ästhetische »Makel«. Um Wechselwirkungen zwischen normal und abnormal, schön und hässlich zu erzeugen, richtet sich die Betrachtung dabei auch auf allgemeine Werte und Bedürfnisse.

Das Bildmaterial stammt ausschließlich aus dem Pool des Internets und wurde mit Hilfe einer der meist genutzten Suchmaschine recherchiert.

Die Suche unterlag dabei keiner voreingestellten Filterung und bewegte sich ausschließlich im Rahmen der Legalität.

Den ausgewählten Bildern sind theoretische Texte ergänzend zur Seite gestellt. Sie stellen einen intellektuellen, bereichernden Kontrast zu den schnelllebigen Bildern dar. Ihre Inhalte befassen sich mit Lastern als charakterliche Makel und den Emotionen Scham, Ekel und Stolz.

   

Die Ausstellung „Levitate“ im MuseumsQuartier/freiraum Q21 INTERNATIONAL wird von Daria Khan (RUS) kuratiert und beschäftigt sich mit dem Phänomen und der fiktiven Macht der „Levitation“, mit der Denkmäler oder Leute „erhoben“ werden können. Die Levitation steht damit auch als Symbol für den Protest, den Widerstand und die Freiheit.

Levitation kommt vom lateinischen „levitas“ und bedeutet Leichtigkeit oder Schweben. 1967 fand in den USA unter dem Titel „Levitate the Pentagon“ eine Aktion gegen den Vietnamkrieg statt. Eine Gruppe AktivistInnen wollte mit ihren Gesängen das Pentagon zum Schweben bringen und orange färben, um so die bösen Geister auszutreiben und den Vietnamkrieg zu beenden. Sie sangen Tag und Nacht, aber das Pentagon bewegte sich NICHT.

„Levitate“ nimmt diese Aktion als thematischen Ausgangspunkt und konzentriert sich auf den theatralisch spektakulären Aspekt der „Levitation“. Die Arbeiten der insgesamt 16 internationalen KünstlerInnen spielen mit Magie und Illusionen, mit Täuschungen sowie den rituellen Handlungen, die dem Akt der „Levitation“ zu Grunde liegen.

So ist die Installation „Oneiric Hotel“ des litauischen Künstlers Julijonas Urbonas die künstlerische Nachstellung einiger erfolgreicher wissenschaftlicher Experimente zum Wachtraum, in dem man fliegt, schwebt oder frei fällt. Urbonas rekonstruiert diese Experimente als Erlebnismaschinen, in denen man intim-poetische Erlebnisse zu analysieren vermag. Er verlagert das wissenschaftliche Labor damit in gewöhnliche Schlaf- und Hotelzimmer. „Oneiric Hotel“ bietet als POP-UP Hotel den Ausstellungs-BesucherInnen einmalige Erlebnispakete zur Erforschung der eigenen Träume. Mit seinen Schlafkojen lädt es ein, selbst experimentell tätig zu werden.

Um Privatsphäre und Intimität geht es auch bei der Skulptur „Weightlessness“ (2013) von Krištof Kintera (CZE). Anhand zweier Socken auf einem „fliegenden Teppich“ thematisiert er auf humorvolle Weise Menschen, die aus ihrem gewohnten Umfeld ausbrechen wollen, um NEUE Dimensionen zu erschließen. In der Installation der brasilianischen Künstlerin Cinthia Marcelle „R=0 (Homage to M.A.)“ (2008) wiederum wird ein Schulstreich nachgestellt – die Befreiung aus schulischen Zwängen und sozialen Normen.

Die Skulptur „Abracadabra“ von Karthik Pandian (USA) besteht aus vorgefundenen Materialien wie einem Megaphon, wie es bei Demonstrationen verwendet wird, das hier jedoch mit einem Zauberhut und Handschuhen überzogen wurde. „Abracadabra“ ist damit ein Symbol für den Protest und seine Hoffnungen und Sehnsüchte. Die Skulptur erinnert an die Aktion „Levitate the Pentagon“ von 1967. Alles schwebt und verweist damit ironisch auf die „Magie“, von der Revolten angetrieben werden.

Auch Emiliano Maggi (ITA) thematisiert die „Magie“ der Levitation. Seine Skulptur basiert auf Elementen, die StraßenkünstlerInnen in Levitations-Performances verwenden und geschickt in ihrem Gewand verbergen. Die Arbeit basiert auf Maggis Archiv von versteckten Levitationsgeräten in historischen Bildern.

Mona Vatamanu (ROU) und Florin Tudor (ROU) wiederum hinterfragen in ihrer Videoarbeit „Manifestul“ (2005) soziale Gegensätze. Erklärungen in Form von leeren Blättern werden aus der Luft über Alt-Erlaa, einem städtischen Wohnhausprojekt der 1970er Jahre, verteilt, als einfache Geste, um die Bedeutung von Widerstand zu hinterfragen.

Der deutsche Künstler Christian Jankowski reiste für seine Arbeit „Heavy Weight History“ nach Polen. Dort lud er eine Gruppe von Gewichthebern ein, Skulpturen an öffentlichen Plätzen in der Hauptstadt Warschau zu stemmen. Die dabei entstandene Fotoserie und ein 25-minütiger Film zeigen die Anstrengungen, die es den in ihren Nationalfarben gekleideten Männern bereitet, die schweren Statuen aus Stein oder Bronze emporzuheben. Ihre Mühe symbolisiert ironisch die schwere Last der Geschichte.

Das Begleitprogramm der Ausstellung besteht aus Vorträgen, Künstlergesprächen, Diskussionen und Führungen. Zudem haben die BesucherInnen die Möglichkeit, sich ihr persönliches „Levitations“-Paket in Form einer eigenen Gratis-Publikation zusammenzustellen.

Ein Symposium am 21. November im Rahmen der VIENNA ART WEEK wird insbesondere die der Ausstellung zu Grunde liegenden philosophisch-begrifflichen Aspekte beleuchten und einen Überblick über die Geschichte der „Levitation“ sowie der Schlafforschung geben. Die Vorträge stammen vom Künstler/Forscher Julijonas Urbonas, dem Künstler Karthik Pandian, sowie den Schriftstellern und Philosophen Alexei Penzin und Aaron Schuster.

KünstlerInnen:

Iván Argote (COL), Anton Burdakov (GBR)*, Cooking Sections (ISR/ESP)*, Patrick Hough (IRL)*, Christian Jankowski (GER), Krištof Kintera (CZE), Emiliano Maggi (ITA)*, Cinthia Marcelle (BRA), Rä di Martino (ITA)*, Astrid Menze (GER)*, Raphael Montanez Ortiz (USA), Karthik Pandian (USA), Mona Vatanamu & Florin Tudor (ROU), Julijonas Urbonas (LTU)*.

*Artist-in-Residence des Q21/MQ

Kuratorin: Daria Khan (RUS)

„Levitate“ wird in Kooperation mit dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres organisiert.

Für die Ausstellungsarchitektur zeichnet erneut die Abteilung für Bühnen- und Kostümgestaltung, Film- und Ausstellungsarchitektur der Universität Mozarteum Salzburg verantwortlich. Unter der Leitung von Professor Henrik Ahr entwickelte die Studentin Anna Zadra ein Präsentationskonzept.

www.mqw.at/programm//programmdetail/levitate/

Lieber Alfred,

 

zu deinem Geburtstag wünsche ich dir von ganzem Herzen

alles Gute, Gesundheit, Glück, Zufriedenheit,

reichlich schöne und lustige Motive vor den vielen, alten Linsen,

dass du deinen göttlichen Humor behältst,

immer eine Zigarre griffbereit, ein gutes Buch und dazu

ein gutes Glas Wein vor dir hast - wenn dir danach ist - ,

deine Wünsche in Erfüllung gehen mögen

und du dich nun auf der Insel richtig wohl fühlst und verwöhnen lässt!

 

Ich hoffe, ich kann dir mit dem Bild ein Lächeln entlocken.

(Zu gern wüsste ich, was dir für dieses Bild wieder für ein fetziger Titel eingefallen wäre. Da bist du unschlagbar!)

Ich danke dir für deine Bilder und deine witzigen, humorvollen, geistreichen Kommentare, die mich immer sehr erfreuen, lieber Alfred! :-)

 

Lass dich feiern und erhole dich gut!

 

Herzliche Grüße

von Gaby

  

Zum sechsten Mal findet die erfolgreiche Reihe von Veranstaltungen mit Angehörigen von Pflege- und diesen verwandten Berufen statt. Die Veranstaltungsreihe, die politische Äußerung mit künstlerischer Darbietung verbindet möchte auf die katastrophale Situation der Pflege in Deutschland aufmerksam machen.

Veranstaltungsort ist das Kulturhaus Alte Feuerwache in Berlin Friedrichshain. Dieses war nahezu ausverkauft.

Das Konzept ist an das des Poetry Slams angelegt. Alle Auftretenden haben rund zehn Minuten Zeit für ihren Slam. Jedoch gibt es keinen Wettbewerb, das gemeinsame wird betont, es findet kein Wettkampf statt.

Der Abend beginnt mit Yvonne Falckners Auftritt als dementer Vampir und der damit ergebenen Überleitung zu Florian Eichhorn, Autor des gleichnamigen Buches. Mit seinem Slam "Nur mal kurz - ein kurzer Einblick in den Pflege-Alltag" gibt er einen humorvollen Einblick in Nöte des Pflegepersonals.

Ihm folgt Stefan Schulz, der mit seinem Slam "Drinnen ist draußen" das schwierige Thema Forensik und den Umgang mit strafunmündigen Tätern im Alltag kraftvoll und emotional darstellt.

Annett Metzenthins Slam "Make Pflege not war" wirft einen Blick auf die Pflege durch Angehörige und ist ein Aufruf zum Miteinander, anstatt des Gegeneinanders mit professioneller Pflege.

Die erste Halbzeit des CareSlams endet mit der Sängerin Elisabeth Schwarz und ihren Lied "Kind. Mutter. Mensch.", welches das Leben eines alten Menschens im Heim gefühlvoll thematisiert.

Auftakt der zweiten Hälfte ist Jörg Richert von KARUNA mit zwei ehemaligen Straßenkindern. Jörg Richert tritt in seinem Slam ""Suchen tut mich keiner..." Straßenkinder in Deutschland" für ein Umdenken im Umgang mit den Betroffenen ein und vor allem dafür, dass diese vermehrt einbezogen werden. Michi und Chris tragen zudem Gedichte von ehemaligen Straßenkindern vor.

Der nächste Slam berührt das Tabuthema Tod und den Umgang mit Kindern, die tot geboren sind oder in kürzester Zeit sterben werden. Der Fotograf Kai Gebel fotografiert zusammen mit einem Netzwerk von rund 600 weiteren Fotografen in Deutschland und Österreich diese "Sternenkinder" und verschafft somit den Eltern die Möglichkeit einer bleibenden Erinnerung. "Vom ersten und letzten Bild" handelt sein Slam.

Mit den STUBI Cops Franziska Behrenbeck, Claudia Fröhlich und Lena Herbrandt betritt der Nachwuchs in Form von Studentinnen die Bühne und stellt ihren Slam "Die Reise ins Unbekannte" vor.

Ihnen folgt Roger Konrad der auf den Pflegeaktionstag am 12. Mai 2017 hinweist.

Den Abschluss des CareSlams bildet ein zweiter Auftritt von Elisabeth Schwarz mit ihrem Lied "Zeitlos".

Danach betreten nochmal alle Beteiligten die Bühne.

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Emil Mangelsdorff: Swing tanzen verboten - als Jazzmusiker im III.Reich

 

Di. 24.04.2012 - IGS Herder, Wittelsbacher Allee 6, Frankfurt am Main

 

" Emil Mangelsdorff, in Frankfurt am Main geboren und unter den Bedingungen des Nazisystems herangewachsen, musiziert und berichtet in seiner lebhaften und humorvollen Gabe von den Erfahrungen und Erlebnissen des Jugendlichen Emil, der seine Leidenschaft zum Jazz entdeckt und entschlossen ist, Jazzmusiker zu werden.

 

Er gehört zu jener "Swing-Jugend" in Frankfurt, die eine Gegenkultur zum NS-System lebt und Maßnahmen der Gestapo bis hin zur Verhaftung erträgt.

 

Der Staat, in dem er aufwächst, unterdrückt und verfolgt jede künstlerische Artikulation, deren Basis Freiheit und Menschenwürde ist. Emil, von der Ausdruckskraft des Jazz und der Vielfalt der Mittel dieser Musik beeindruckt, erfährt, daß kulturelle Neugier, Kreativität und Offenheit ausreichen, um die Staatsgewalt auf den Plan zu rufen.

 

Aus der Perspektive eines Jugendlichen erzählt Mangelsdorff. Eindrucksvoll und lebendig zeigt er, daß Zivilcourage und ein Bekenntnis zu kultureller Vielfalt in jeder Gesellschaft möglich und notwendig ist, daß der aufrechte Gang aber auch Spaß macht. Generationen junger Menschen waren bei unseren Touren durch die Stadtteile ein begeistertes Publikum. "

 

www.kultur-im-ghetto.de/jazzmusiker-im-3-reich.htm

 

„Undeutsche“ Musik als Protest: Swing, Harlem-Club und „deutsche“ Jugend in Frankfurt

www.ffmhist.de/ffm33-45/portal01/portal01.php?ziel=t_hm_s...

 

Emil Mangelsdorff - Swing tanzen verboten *

4 Fotos:

www.flickr.com/photos/sterneck/6966847674

www.flickr.com/photos/sterneck/7112929335

www.flickr.com/photos/sterneck/7112927087

www.flickr.com/photos/sterneck/6967087488

 

- * -

 

In den Rissen der Welt *

 

- Foto-Reportagen von Wolfgang Sterneck:

www.flickr.com/sterneck/sets

 

- Artikel von Wolfgang Sterneck:

www.sterneck.net

 

- * -

 

In einer einzigartigen Kooperation zeigen Ihnen die Ensemble RENZ & FRIENZ und KAVALIER plus VIER Der Reigen aus Sicht der Wiener Gesellschaft zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Kleine Bühne verwandelt sich in ein klingendes Kaffeehaus, während sich ganz zwanglos zwischen humorvollem Wienerlied, kräftigem Kaffee und deliziöser Sachertorte Szene an Szene reiht, bis sich letztlich der Kreis -oder der Reigen- schließt.

 

Darsteller:

 

Diana Fischer

Michael Gaschler

Melanie Renz

Philipp Gaiser

Anja Straubhaar

Michael Müller

 

Klavier - Philipp Gaiser

Regie - Julia Dippel

 

Photos by: Robert James Perkins

 

Kleine Bühne der Pasinger Fabrik - München

 

In einer einzigartigen Kooperation zeigen Ihnen die Ensemble RENZ & FRIENZ und KAVALIER plus VIER Der Reigen aus Sicht der Wiener Gesellschaft zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Kleine Bühne verwandelt sich in ein klingendes Kaffeehaus, während sich ganz zwanglos zwischen humorvollem Wienerlied, kräftigem Kaffee und deliziöser Sachertorte Szene an Szene reiht, bis sich letztlich der Kreis -oder der Reigen- schließt.

 

Darsteller:

 

Diana Fischer

Michael Gaschler

Melanie Renz

Philipp Gaiser

Anja Straubhaar

Michael Müller

 

Klavier - Philipp Gaiser

Regie - Julia Dippel

 

Photos by: Robert James Perkins

 

Kleine Bühne der Pasinger Fabrik - München

 

Photo: Kanal bei Fischerhude, Niedersachsen

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Aus meines Herzens Grunde

 

1.) Aus meines Herzens Grunde

Sag' ich dir Lob und Dank

In dieser Morgenstunde,

Dazu mein Leben lang,

O Gott, in deinem Thron,

Dir zu Preis, Lob und Ehren

Durch Christum, unsern Herren,

Dein'n eingebornen Sohn,

 

2.) Dass du mich hast aus Gnaden

In der vergangnen Nacht

Vor G'fahr und allem Schaden

Behütet und bewacht.

Ich bitt' demütiglich,

Woll'st mir mein' Sünd' vergeben,

Womit in diesem Leben

Ich hab' erzürnet dich.

 

3.) Du wollest auch behüten

Mich gnädig diesen Tag

Vor's Teufels List und Wüten,

Vor Sünden und vor Schmach,

Vor Feu'r und Wassersnot,

Vor Armut und vor Schanden,

Vor Ketten und vor Banden,

Vor bösem schnellem Tod.

 

4.) Dein'n Engel lass auch bleiben

Und weichen nicht von mir,

Den Satan zu vertreiben,

Auf dass der bös' Feind hier

In diesem Jammertal

Sein' Tück' an mir nicht übe,

Leib und Seel' nicht betrübe

Und bring' mich nicht zu Fall.

 

5.) Gott will ich lassen raten,

Denn er all' Ding' vermag.

Er segne meine Taten,

Mein' Vornehmen und Sach',

Denn ich ihm heimgestellt

Mein'n Leib, mein' Seel', mein Leben

Und was er mir sonst geben.

Er mach's, wie's ihm gefällt.

 

6.) Darauf so sprech' ich Amen

Und zweifle nicht daran,

Gott wird es all's zusammen

Sich wohlgefallen lan.

Und streck' nun aus mein' Hand,

Greif' an das Werk mit Freuden,

Dazu mich Gott bescheiden

In mein'm Beruf und Stand.

 

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Autor: Georg Niege (1585)

Melodie: Eigene Melodie

Morgenlied

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Georg Niege (auch Georg Nigidius, * 25. November 1525 in Allendorf (heute: Bad Sooden-Allendorf/Osthessen). † 1589 in Herford) war ein deutscher Landsknecht und Dichter.

Niege ging, nachdem er 1545 an der Universität Marburg das Baccalaureat der freien Künste erworben hatte, unter die Landsknechte. Er nahm als einfacher Söldner, später als Musterschreiber, seit 1564 als Hauptmann an zahlreichen Kriegen und Feldzügen im Reich, in Schottland und in Schweden teil. Durch die Vermittlung des Söldnerführers Georg von Holle erhielt er 1567 das Amt eines Sekretärs der Land- und Ritterschaft des Hochstifts Minden. 1569 bis 1576 verwaltete er das Amt Hausberge, konnte sich aber nicht in dieser Stellung behaupten. 1578 zog er als Schultheiß unter Caspar Müller in den niederländischen Krieg. Seine letzten Jahre verbrachte er als Administrator der Johanniterkommende Lage bei Osnabrück und als Privatmann in Herford.

Niege hat deutsche und lateinische Gedichte verfasst, außerdem eine gereimte Autobiografie. Einige der Lieder vertonte er auch. Bei seinen Lebzeiten gelangte davon wenig zum Druck. Bekannt wurde allerdings sein Lied 'Aus meines Herzens Grunde', eins der populärsten protestantischen Kirchenlieder (Evangelisches Gesangbuch Nr. 443). Er war ein gewandter Dichter, humorvoll und ein gläubiger lutherischer Christ der philippistischen Richtung.

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Georg Nieges Lieder/ Hymns

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Aufgangen ist der Morgenstern, drum lasst uns bitten

Aus meines Herzens Grunde sag ich Dir Lob und Dank

Verstoß uns nicht, o lieber Gott, von dir

 

Die Ausstellung „Levitate“ im MuseumsQuartier/freiraum Q21 INTERNATIONAL wird von Daria Khan (RUS) kuratiert und beschäftigt sich mit dem Phänomen und der fiktiven Macht der „Levitation“, mit der Denkmäler oder Leute „erhoben“ werden können. Die Levitation steht damit auch als Symbol für den Protest, den Widerstand und die Freiheit.

Levitation kommt vom lateinischen „levitas“ und bedeutet Leichtigkeit oder Schweben. 1967 fand in den USA unter dem Titel „Levitate the Pentagon“ eine Aktion gegen den Vietnamkrieg statt. Eine Gruppe AktivistInnen wollte mit ihren Gesängen das Pentagon zum Schweben bringen und orange färben, um so die bösen Geister auszutreiben und den Vietnamkrieg zu beenden. Sie sangen Tag und Nacht, aber das Pentagon bewegte sich NICHT.

„Levitate“ nimmt diese Aktion als thematischen Ausgangspunkt und konzentriert sich auf den theatralisch spektakulären Aspekt der „Levitation“. Die Arbeiten der insgesamt 16 internationalen KünstlerInnen spielen mit Magie und Illusionen, mit Täuschungen sowie den rituellen Handlungen, die dem Akt der „Levitation“ zu Grunde liegen.

So ist die Installation „Oneiric Hotel“ des litauischen Künstlers Julijonas Urbonas die künstlerische Nachstellung einiger erfolgreicher wissenschaftlicher Experimente zum Wachtraum, in dem man fliegt, schwebt oder frei fällt. Urbonas rekonstruiert diese Experimente als Erlebnismaschinen, in denen man intim-poetische Erlebnisse zu analysieren vermag. Er verlagert das wissenschaftliche Labor damit in gewöhnliche Schlaf- und Hotelzimmer. „Oneiric Hotel“ bietet als POP-UP Hotel den Ausstellungs-BesucherInnen einmalige Erlebnispakete zur Erforschung der eigenen Träume. Mit seinen Schlafkojen lädt es ein, selbst experimentell tätig zu werden.

Um Privatsphäre und Intimität geht es auch bei der Skulptur „Weightlessness“ (2013) von Krištof Kintera (CZE). Anhand zweier Socken auf einem „fliegenden Teppich“ thematisiert er auf humorvolle Weise Menschen, die aus ihrem gewohnten Umfeld ausbrechen wollen, um NEUE Dimensionen zu erschließen. In der Installation der brasilianischen Künstlerin Cinthia Marcelle „R=0 (Homage to M.A.)“ (2008) wiederum wird ein Schulstreich nachgestellt – die Befreiung aus schulischen Zwängen und sozialen Normen.

Die Skulptur „Abracadabra“ von Karthik Pandian (USA) besteht aus vorgefundenen Materialien wie einem Megaphon, wie es bei Demonstrationen verwendet wird, das hier jedoch mit einem Zauberhut und Handschuhen überzogen wurde. „Abracadabra“ ist damit ein Symbol für den Protest und seine Hoffnungen und Sehnsüchte. Die Skulptur erinnert an die Aktion „Levitate the Pentagon“ von 1967. Alles schwebt und verweist damit ironisch auf die „Magie“, von der Revolten angetrieben werden.

Auch Emiliano Maggi (ITA) thematisiert die „Magie“ der Levitation. Seine Skulptur basiert auf Elementen, die StraßenkünstlerInnen in Levitations-Performances verwenden und geschickt in ihrem Gewand verbergen. Die Arbeit basiert auf Maggis Archiv von versteckten Levitationsgeräten in historischen Bildern.

Mona Vatamanu (ROU) und Florin Tudor (ROU) wiederum hinterfragen in ihrer Videoarbeit „Manifestul“ (2005) soziale Gegensätze. Erklärungen in Form von leeren Blättern werden aus der Luft über Alt-Erlaa, einem städtischen Wohnhausprojekt der 1970er Jahre, verteilt, als einfache Geste, um die Bedeutung von Widerstand zu hinterfragen.

Der deutsche Künstler Christian Jankowski reiste für seine Arbeit „Heavy Weight History“ nach Polen. Dort lud er eine Gruppe von Gewichthebern ein, Skulpturen an öffentlichen Plätzen in der Hauptstadt Warschau zu stemmen. Die dabei entstandene Fotoserie und ein 25-minütiger Film zeigen die Anstrengungen, die es den in ihren Nationalfarben gekleideten Männern bereitet, die schweren Statuen aus Stein oder Bronze emporzuheben. Ihre Mühe symbolisiert ironisch die schwere Last der Geschichte.

Das Begleitprogramm der Ausstellung besteht aus Vorträgen, Künstlergesprächen, Diskussionen und Führungen. Zudem haben die BesucherInnen die Möglichkeit, sich ihr persönliches „Levitations“-Paket in Form einer eigenen Gratis-Publikation zusammenzustellen.

Ein Symposium am 21. November im Rahmen der VIENNA ART WEEK wird insbesondere die der Ausstellung zu Grunde liegenden philosophisch-begrifflichen Aspekte beleuchten und einen Überblick über die Geschichte der „Levitation“ sowie der Schlafforschung geben. Die Vorträge stammen vom Künstler/Forscher Julijonas Urbonas, dem Künstler Karthik Pandian, sowie den Schriftstellern und Philosophen Alexei Penzin und Aaron Schuster.

KünstlerInnen:

Iván Argote (COL), Anton Burdakov (GBR)*, Cooking Sections (ISR/ESP)*, Patrick Hough (IRL)*, Christian Jankowski (GER), Krištof Kintera (CZE), Emiliano Maggi (ITA)*, Cinthia Marcelle (BRA), Rä di Martino (ITA)*, Astrid Menze (GER)*, Raphael Montanez Ortiz (USA), Karthik Pandian (USA), Mona Vatanamu & Florin Tudor (ROU), Julijonas Urbonas (LTU)*.

*Artist-in-Residence des Q21/MQ

Kuratorin: Daria Khan (RUS)

„Levitate“ wird in Kooperation mit dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres organisiert.

Für die Ausstellungsarchitektur zeichnet erneut die Abteilung für Bühnen- und Kostümgestaltung, Film- und Ausstellungsarchitektur der Universität Mozarteum Salzburg verantwortlich. Unter der Leitung von Professor Henrik Ahr entwickelte die Studentin Anna Zadra ein Präsentationskonzept.

www.mqw.at/programm//programmdetail/levitate/

„Green Award 2011“

Vorarlberger Kraftwerke AG, Ricquebourg Kommunikationsagentur OG

Projekt: Strom sparen mit Velix

Durch eine Energieeffizienzkampagne des führenden Energiedienstleister in Vorarlberg und im Westallgäu, der VKW, sollen Kunden motiviert werden, ihren Zählerstand in möglichst regelmäßigen Abständen abzulesen, um anschließend die Daten auf einem Onlineportal einzutragen. Die Herausforderung ist in Fachkreisen bestens bekannt: Energiesparkampagnen sprechen lediglich einen kleinen Teil der Bevölkerung an. Velix, „der gute Freund des Hauses“, schafft einen einfachen, sympathischen und humorvollen Zugang zum Thema „Zählerstand online erfassen“. Vor allem, wenn es um die wiederholte Aufforderung geht, ist Velix dank seiner Vielfältigkeit und der diversen Einsatzmöglichkeiten ein perfekter Botschafter für die Idee, auf diese Art und Weise Strom und somit Geld zu sparen. Das Visual ist auffällig, hat einen hohen Wiedererkennungswert und ist für alle Altersgruppen geeignet.

Durch die Kampagne wird ein komplexes und abstraktes Thema einfach und lebendig gestaltet und dargestellt. Auswertungen belegen, dass jeder Velix-Fan seinen Stromverbrauch effektiv reduziert hat. Somit leistet diese Kampagne einen echten Beitrag zur nachhaltigen Senkung des Energieverbrauchs.

www.vkw.at und www.ricquebourg.at

 

Die Jury:

„lädt zum Sparen ein“

„fördert Bewusstsein für Energieverbrauch“

„Basis für Smart Metering in Österreich“

„Win-win-win für den Energiedienstleister, Konsumenten und Umwelt“

 

In einer einzigartigen Kooperation zeigen Ihnen die Ensemble RENZ & FRIENZ und KAVALIER plus VIER Der Reigen aus Sicht der Wiener Gesellschaft zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Kleine Bühne verwandelt sich in ein klingendes Kaffeehaus, während sich ganz zwanglos zwischen humorvollem Wienerlied, kräftigem Kaffee und deliziöser Sachertorte Szene an Szene reiht, bis sich letztlich der Kreis -oder der Reigen- schließt.

 

Darsteller:

 

Diana Fischer

Michael Gaschler

Melanie Renz

Philipp Gaiser

Anja Straubhaar

Michael Müller

 

Klavier - Philipp Gaiser

Regie - Julia Dippel

 

Photos by: Robert James Perkins

 

Kleine Bühne der Pasinger Fabrik - München

 

*

 

Emil Mangelsdorff: Swing tanzen verboten - als Jazzmusiker im III.Reich

 

Di. 24.04.2012 - IGS Herder, Wittelsbacher Allee 6, Frankfurt am Main

 

" Emil Mangelsdorff, in Frankfurt am Main geboren und unter den Bedingungen des Nazisystems herangewachsen, musiziert und berichtet in seiner lebhaften und humorvollen Gabe von den Erfahrungen und Erlebnissen des Jugendlichen Emil, der seine Leidenschaft zum Jazz entdeckt und entschlossen ist, Jazzmusiker zu werden.

 

Er gehört zu jener "Swing-Jugend" in Frankfurt, die eine Gegenkultur zum NS-System lebt und Maßnahmen der Gestapo bis hin zur Verhaftung erträgt.

 

Der Staat, in dem er aufwächst, unterdrückt und verfolgt jede künstlerische Artikulation, deren Basis Freiheit und Menschenwürde ist. Emil, von der Ausdruckskraft des Jazz und der Vielfalt der Mittel dieser Musik beeindruckt, erfährt, daß kulturelle Neugier, Kreativität und Offenheit ausreichen, um die Staatsgewalt auf den Plan zu rufen.

 

Aus der Perspektive eines Jugendlichen erzählt Mangelsdorff. Eindrucksvoll und lebendig zeigt er, daß Zivilcourage und ein Bekenntnis zu kultureller Vielfalt in jeder Gesellschaft möglich und notwendig ist, daß der aufrechte Gang aber auch Spaß macht. Generationen junger Menschen waren bei unseren Touren durch die Stadtteile ein begeistertes Publikum. "

 

www.kultur-im-ghetto.de/jazzmusiker-im-3-reich.htm

 

„Undeutsche“ Musik als Protest: Swing, Harlem-Club und „deutsche“ Jugend in Frankfurt

www.ffmhist.de/ffm33-45/portal01/portal01.php?ziel=t_hm_s...

 

Emil Mangelsdorff - Swing tanzen verboten *

4 Fotos:

www.flickr.com/photos/sterneck/6966847674

www.flickr.com/photos/sterneck/7112929335

www.flickr.com/photos/sterneck/7112927087

www.flickr.com/photos/sterneck/6967087488

 

- * -

 

In den Rissen der Welt *

 

- Foto-Reportagen von Wolfgang Sterneck:

www.flickr.com/sterneck/sets

 

- Artikel von Wolfgang Sterneck:

www.sterneck.net

 

- * -

 

Zum sechsten Mal findet die erfolgreiche Reihe von Veranstaltungen mit Angehörigen von Pflege- und diesen verwandten Berufen statt. Die Veranstaltungsreihe, die politische Äußerung mit künstlerischer Darbietung verbindet möchte auf die katastrophale Situation der Pflege in Deutschland aufmerksam machen.

Veranstaltungsort ist das Kulturhaus Alte Feuerwache in Berlin Friedrichshain. Dieses war nahezu ausverkauft.

Das Konzept ist an das des Poetry Slams angelegt. Alle Auftretenden haben rund zehn Minuten Zeit für ihren Slam. Jedoch gibt es keinen Wettbewerb, das gemeinsame wird betont, es findet kein Wettkampf statt.

Der Abend beginnt mit Yvonne Falckners Auftritt als dementer Vampir und der damit ergebenen Überleitung zu Florian Eichhorn, Autor des gleichnamigen Buches. Mit seinem Slam "Nur mal kurz - ein kurzer Einblick in den Pflege-Alltag" gibt er einen humorvollen Einblick in Nöte des Pflegepersonals.

Ihm folgt Stefan Schulz, der mit seinem Slam "Drinnen ist draußen" das schwierige Thema Forensik und den Umgang mit strafunmündigen Tätern im Alltag kraftvoll und emotional darstellt.

Annett Metzenthins Slam "Make Pflege not war" wirft einen Blick auf die Pflege durch Angehörige und ist ein Aufruf zum Miteinander, anstatt des Gegeneinanders mit professioneller Pflege.

Die erste Halbzeit des CareSlams endet mit der Sängerin Elisabeth Schwarz und ihren Lied "Kind. Mutter. Mensch.", welches das Leben eines alten Menschens im Heim gefühlvoll thematisiert.

Auftakt der zweiten Hälfte ist Jörg Richert von KARUNA mit zwei ehemaligen Straßenkindern. Jörg Richert tritt in seinem Slam ""Suchen tut mich keiner..." Straßenkinder in Deutschland" für ein Umdenken im Umgang mit den Betroffenen ein und vor allem dafür, dass diese vermehrt einbezogen werden. Michi und Chris tragen zudem Gedichte von ehemaligen Straßenkindern vor.

Der nächste Slam berührt das Tabuthema Tod und den Umgang mit Kindern, die tot geboren sind oder in kürzester Zeit sterben werden. Der Fotograf Kai Gebel fotografiert zusammen mit einem Netzwerk von rund 600 weiteren Fotografen in Deutschland und Österreich diese "Sternenkinder" und verschafft somit den Eltern die Möglichkeit einer bleibenden Erinnerung. "Vom ersten und letzten Bild" handelt sein Slam.

Mit den STUBI Cops Franziska Behrenbeck, Claudia Fröhlich und Lena Herbrandt betritt der Nachwuchs in Form von Studentinnen die Bühne und stellt ihren Slam "Die Reise ins Unbekannte" vor.

Ihnen folgt Roger Konrad der auf den Pflegeaktionstag am 12. Mai 2017 hinweist.

Den Abschluss des CareSlams bildet ein zweiter Auftritt von Elisabeth Schwarz mit ihrem Lied "Zeitlos".

Danach betreten nochmal alle Beteiligten die Bühne.

Zum sechsten Mal findet die erfolgreiche Reihe von Veranstaltungen mit Angehörigen von Pflege- und diesen verwandten Berufen statt. Die Veranstaltungsreihe, die politische Äußerung mit künstlerischer Darbietung verbindet möchte auf die katastrophale Situation der Pflege in Deutschland aufmerksam machen.

Veranstaltungsort ist das Kulturhaus Alte Feuerwache in Berlin Friedrichshain. Dieses war nahezu ausverkauft.

Das Konzept ist an das des Poetry Slams angelegt. Alle Auftretenden haben rund zehn Minuten Zeit für ihren Slam. Jedoch gibt es keinen Wettbewerb, das gemeinsame wird betont, es findet kein Wettkampf statt.

Der Abend beginnt mit Yvonne Falckners Auftritt als dementer Vampir und der damit ergebenen Überleitung zu Florian Eichhorn, Autor des gleichnamigen Buches. Mit seinem Slam "Nur mal kurz - ein kurzer Einblick in den Pflege-Alltag" gibt er einen humorvollen Einblick in Nöte des Pflegepersonals.

Ihm folgt Stefan Schulz, der mit seinem Slam "Drinnen ist draußen" das schwierige Thema Forensik und den Umgang mit strafunmündigen Tätern im Alltag kraftvoll und emotional darstellt.

Annett Metzenthins Slam "Make Pflege not war" wirft einen Blick auf die Pflege durch Angehörige und ist ein Aufruf zum Miteinander, anstatt des Gegeneinanders mit professioneller Pflege.

Die erste Halbzeit des CareSlams endet mit der Sängerin Elisabeth Schwarz und ihren Lied "Kind. Mutter. Mensch.", welches das Leben eines alten Menschens im Heim gefühlvoll thematisiert.

Auftakt der zweiten Hälfte ist Jörg Richert von KARUNA mit zwei ehemaligen Straßenkindern. Jörg Richert tritt in seinem Slam ""Suchen tut mich keiner..." Straßenkinder in Deutschland" für ein Umdenken im Umgang mit den Betroffenen ein und vor allem dafür, dass diese vermehrt einbezogen werden. Michi und Chris tragen zudem Gedichte von ehemaligen Straßenkindern vor.

Der nächste Slam berührt das Tabuthema Tod und den Umgang mit Kindern, die tot geboren sind oder in kürzester Zeit sterben werden. Der Fotograf Kai Gebel fotografiert zusammen mit einem Netzwerk von rund 600 weiteren Fotografen in Deutschland und Österreich diese "Sternenkinder" und verschafft somit den Eltern die Möglichkeit einer bleibenden Erinnerung. "Vom ersten und letzten Bild" handelt sein Slam.

Mit den STUBI Cops Franziska Behrenbeck, Claudia Fröhlich und Lena Herbrandt betritt der Nachwuchs in Form von Studentinnen die Bühne und stellt ihren Slam "Die Reise ins Unbekannte" vor.

Ihnen folgt Roger Konrad der auf den Pflegeaktionstag am 12. Mai 2017 hinweist.

Den Abschluss des CareSlams bildet ein zweiter Auftritt von Elisabeth Schwarz mit ihrem Lied "Zeitlos".

Danach betreten nochmal alle Beteiligten die Bühne.

Die Ausstellung „Levitate“ im MuseumsQuartier/freiraum Q21 INTERNATIONAL wird von Daria Khan (RUS) kuratiert und beschäftigt sich mit dem Phänomen und der fiktiven Macht der „Levitation“, mit der Denkmäler oder Leute „erhoben“ werden können. Die Levitation steht damit auch als Symbol für den Protest, den Widerstand und die Freiheit.

Levitation kommt vom lateinischen „levitas“ und bedeutet Leichtigkeit oder Schweben. 1967 fand in den USA unter dem Titel „Levitate the Pentagon“ eine Aktion gegen den Vietnamkrieg statt. Eine Gruppe AktivistInnen wollte mit ihren Gesängen das Pentagon zum Schweben bringen und orange färben, um so die bösen Geister auszutreiben und den Vietnamkrieg zu beenden. Sie sangen Tag und Nacht, aber das Pentagon bewegte sich NICHT.

„Levitate“ nimmt diese Aktion als thematischen Ausgangspunkt und konzentriert sich auf den theatralisch spektakulären Aspekt der „Levitation“. Die Arbeiten der insgesamt 16 internationalen KünstlerInnen spielen mit Magie und Illusionen, mit Täuschungen sowie den rituellen Handlungen, die dem Akt der „Levitation“ zu Grunde liegen.

So ist die Installation „Oneiric Hotel“ des litauischen Künstlers Julijonas Urbonas die künstlerische Nachstellung einiger erfolgreicher wissenschaftlicher Experimente zum Wachtraum, in dem man fliegt, schwebt oder frei fällt. Urbonas rekonstruiert diese Experimente als Erlebnismaschinen, in denen man intim-poetische Erlebnisse zu analysieren vermag. Er verlagert das wissenschaftliche Labor damit in gewöhnliche Schlaf- und Hotelzimmer. „Oneiric Hotel“ bietet als POP-UP Hotel den Ausstellungs-BesucherInnen einmalige Erlebnispakete zur Erforschung der eigenen Träume. Mit seinen Schlafkojen lädt es ein, selbst experimentell tätig zu werden.

Um Privatsphäre und Intimität geht es auch bei der Skulptur „Weightlessness“ (2013) von Krištof Kintera (CZE). Anhand zweier Socken auf einem „fliegenden Teppich“ thematisiert er auf humorvolle Weise Menschen, die aus ihrem gewohnten Umfeld ausbrechen wollen, um NEUE Dimensionen zu erschließen. In der Installation der brasilianischen Künstlerin Cinthia Marcelle „R=0 (Homage to M.A.)“ (2008) wiederum wird ein Schulstreich nachgestellt – die Befreiung aus schulischen Zwängen und sozialen Normen.

Die Skulptur „Abracadabra“ von Karthik Pandian (USA) besteht aus vorgefundenen Materialien wie einem Megaphon, wie es bei Demonstrationen verwendet wird, das hier jedoch mit einem Zauberhut und Handschuhen überzogen wurde. „Abracadabra“ ist damit ein Symbol für den Protest und seine Hoffnungen und Sehnsüchte. Die Skulptur erinnert an die Aktion „Levitate the Pentagon“ von 1967. Alles schwebt und verweist damit ironisch auf die „Magie“, von der Revolten angetrieben werden.

Auch Emiliano Maggi (ITA) thematisiert die „Magie“ der Levitation. Seine Skulptur basiert auf Elementen, die StraßenkünstlerInnen in Levitations-Performances verwenden und geschickt in ihrem Gewand verbergen. Die Arbeit basiert auf Maggis Archiv von versteckten Levitationsgeräten in historischen Bildern.

Mona Vatamanu (ROU) und Florin Tudor (ROU) wiederum hinterfragen in ihrer Videoarbeit „Manifestul“ (2005) soziale Gegensätze. Erklärungen in Form von leeren Blättern werden aus der Luft über Alt-Erlaa, einem städtischen Wohnhausprojekt der 1970er Jahre, verteilt, als einfache Geste, um die Bedeutung von Widerstand zu hinterfragen.

Der deutsche Künstler Christian Jankowski reiste für seine Arbeit „Heavy Weight History“ nach Polen. Dort lud er eine Gruppe von Gewichthebern ein, Skulpturen an öffentlichen Plätzen in der Hauptstadt Warschau zu stemmen. Die dabei entstandene Fotoserie und ein 25-minütiger Film zeigen die Anstrengungen, die es den in ihren Nationalfarben gekleideten Männern bereitet, die schweren Statuen aus Stein oder Bronze emporzuheben. Ihre Mühe symbolisiert ironisch die schwere Last der Geschichte.

Das Begleitprogramm der Ausstellung besteht aus Vorträgen, Künstlergesprächen, Diskussionen und Führungen. Zudem haben die BesucherInnen die Möglichkeit, sich ihr persönliches „Levitations“-Paket in Form einer eigenen Gratis-Publikation zusammenzustellen.

Ein Symposium am 21. November im Rahmen der VIENNA ART WEEK wird insbesondere die der Ausstellung zu Grunde liegenden philosophisch-begrifflichen Aspekte beleuchten und einen Überblick über die Geschichte der „Levitation“ sowie der Schlafforschung geben. Die Vorträge stammen vom Künstler/Forscher Julijonas Urbonas, dem Künstler Karthik Pandian, sowie den Schriftstellern und Philosophen Alexei Penzin und Aaron Schuster.

KünstlerInnen:

Iván Argote (COL), Anton Burdakov (GBR)*, Cooking Sections (ISR/ESP)*, Patrick Hough (IRL)*, Christian Jankowski (GER), Krištof Kintera (CZE), Emiliano Maggi (ITA)*, Cinthia Marcelle (BRA), Rä di Martino (ITA)*, Astrid Menze (GER)*, Raphael Montanez Ortiz (USA), Karthik Pandian (USA), Mona Vatanamu & Florin Tudor (ROU), Julijonas Urbonas (LTU)*.

*Artist-in-Residence des Q21/MQ

Kuratorin: Daria Khan (RUS)

„Levitate“ wird in Kooperation mit dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres organisiert.

Für die Ausstellungsarchitektur zeichnet erneut die Abteilung für Bühnen- und Kostümgestaltung, Film- und Ausstellungsarchitektur der Universität Mozarteum Salzburg verantwortlich. Unter der Leitung von Professor Henrik Ahr entwickelte die Studentin Anna Zadra ein Präsentationskonzept.

www.mqw.at/programm//programmdetail/levitate/

Gautschfest der Offizin Druckhaus Schiner Krems

Das Gautschen wird seit dem 16. Jahrhundert an Buchdruckerlehrlingen mit bestandener Abschlussprüfung praktiziert. Sie werden in einer humorvollen remonie in einem Bottich mit Wasser getaucht und sozusagen reingewaschen.

 

Fotograf: Ewald Rauscher se4a-pictures.at

Bildrechte: Ewald Rauscher se4a-pictures.at

In einer einzigartigen Kooperation zeigen Ihnen die Ensemble RENZ & FRIENZ und KAVALIER plus VIER Der Reigen aus Sicht der Wiener Gesellschaft zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Kleine Bühne verwandelt sich in ein klingendes Kaffeehaus, während sich ganz zwanglos zwischen humorvollem Wienerlied, kräftigem Kaffee und deliziöser Sachertorte Szene an Szene reiht, bis sich letztlich der Kreis -oder der Reigen- schließt.

 

Darsteller:

 

Diana Fischer

Michael Gaschler

Melanie Renz

Philipp Gaiser

Anja Straubhaar

Michael Müller

 

Klavier - Philipp Gaiser

Regie - Julia Dippel

 

Photos by: Robert James Perkins

 

Kleine Bühne der Pasinger Fabrik - München

 

Da mich die liebe Merlind, Sängerin und Studentin an der Hochschule für Musik Dresden, gebeten hat eine ihrer Aufführungen zu besuchen und zu dokumentieren, möchte ich hier die schönen Bilder nicht vorenthalten.

 

Unter der Leitung von Annette Jahns ist eine herlich lockere szenerische Einstudierung des Kunstlieds geworden um als Schulvermittlungsprojekt insbesonder das Jüngere Publikum anzulocken.

 

Vom Herzschmerz und Geläster bis zur neuen Liebe zum Auslandsauffenthalt in den USA - hier ist eine erfrischend humorvolle Inszenierung entstanden, welche das Publikum mitnimmt und bewegt.

 

Vielen Dank an all die schönen Sängerstimmen!

In einer einzigartigen Kooperation zeigen Ihnen die Ensemble RENZ & FRIENZ und KAVALIER plus VIER Der Reigen aus Sicht der Wiener Gesellschaft zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Kleine Bühne verwandelt sich in ein klingendes Kaffeehaus, während sich ganz zwanglos zwischen humorvollem Wienerlied, kräftigem Kaffee und deliziöser Sachertorte Szene an Szene reiht, bis sich letztlich der Kreis -oder der Reigen- schließt.

 

Darsteller:

 

Diana Fischer

Michael Gaschler

Melanie Renz

Philipp Gaiser

Anja Straubhaar

Michael Müller

 

Klavier - Philipp Gaiser

Regie - Julia Dippel

 

Photos by: Robert James Perkins

 

Kleine Bühne der Pasinger Fabrik - München

 

In einer einzigartigen Kooperation zeigen Ihnen die Ensemble RENZ & FRIENZ und KAVALIER plus VIER Der Reigen aus Sicht der Wiener Gesellschaft zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Kleine Bühne verwandelt sich in ein klingendes Kaffeehaus, während sich ganz zwanglos zwischen humorvollem Wienerlied, kräftigem Kaffee und deliziöser Sachertorte Szene an Szene reiht, bis sich letztlich der Kreis -oder der Reigen- schließt.

 

Darsteller:

 

Diana Fischer

Michael Gaschler

Melanie Renz

Philipp Gaiser

Anja Straubhaar

Michael Müller

 

Klavier - Philipp Gaiser

Regie - Julia Dippel

 

Photos by: Robert James Perkins

 

Kleine Bühne der Pasinger Fabrik - München

 

Sinuba, Sumpfamazone

 

Ascaris Wubens Agitata war eine etwa 2 cm lange Wurmart, die sich in den letzten 70 Millionen Jahren im Amazonas Becken entwickelt hatte. Die Kurzbezeichnung „Ascawubag“ geht auf Professor Milstätter zurück, der bereits in den 30er Jahren die symbiotische Beziehung zwischen der seltenen Würmer und der Brackwasser Liane nachweisen konnte. Lateinisch war für Milstätter stets die Vulgärsprache der Akademiker, die des Altgriechischen nicht mächtig waren und daher sind bis heute einige teilweise humorvoll klingende Abkürzungen von ihm erhalten. Carzarias (anlehnend an den „Inhaftierenden“) für den weissen Hai (Carcharodon carcharias) weil man denselben oft hinter Gittern studierte. Oder Okatoni für die seltene Waldgiraffe Okapia johnstoni. Das kam daher weil sich seine Tante Toni bei jedem Verwandtschaftstreffen mindestens acht mal hintereinander nach dem Bestand im Kongo erkundigte.

 

Milstätter fand heraus, das Ascawubag vor allem knapp über Wasseroberfläche in den Lianen lebte, die in abgelegenen Seitenarmen des Amazonas und des Orinoco Flusses vorkamen. Durch natürliche Salzvorkommen und kaum Wasserbewegung entstand Brackwasser das seinerseits wiederum eigene Fischpopulationen begünstigte, die sich sonst nur in Meeresnähe wohlfühlten. Eine davon war der blaue Flossenschwänzler, der mit einer Länge von nur 0,5cm seine Nester in den Wasserwurzeln der Liane anlegte. Der kleine Fisch fermentierte Libellenlarven für seine Aufzucht und erzeugte so zu einem gewissen Maß Ausscheidungen an Alpakit-Lactose, die es der Liane überhaupt erst ermöglichte Silberionen aus dem ph-positiven Milieu aufzunehmen. Ohne Ascawubag würden die Verdickungen über der Wasseroberfläche den Weitertransport der Nährstoffe behindern und zu einer Einsalzung führen. Doch der emsige Wurm besitzt die Eigenschaft, ständig neue symmetrisch angeordnete Löcher zu bohren in denen sich an der Luft Salzkristalle bilden mit denen sich Ascawubag in einem komplizierten Verfahren vor Feinden schützen kann und die der Liane ermöglichen, mit dem blauen Flossenschwänzler weitere Wurzeln zu bilden.

 

Sinuba kannte die Geschichte wohl, doch diese Informationen waren ihrer Meinung nach bereits seit der auslaufenden Kreidezeit bekannt. Zu der Zeit gab es noch gar keine Männer, sodass ihre Arbeit auf diesem Planeten vor allem darin bestand, Proben einzusammeln und immer neue Sonden Richtung Orion System zu schicken. Nach 40 000 Jahren ließ sie sich auf eine Station versetzen, die noch tiefer im Amazonas gelegen war und einen Bestand Ascawubag aufweisen konnte. Die Umgebung dort nahm sie als harmonisches Ganzes wahr und das Zwitschern der Vögel wirkte im Zusammenspiel mit dem Knibbeln der Insekten und dem Schlabbieren der Schlangen als Generalprobe für ein Konzert des sich bewegenden Lebens. Symphonia Fauna Natura.

 

Ascawubag würde später zu einem biologischen Durchbruch führen der ihre Arbeit zu einem erfolgreichen Ende führen sollte. Ihr selbst sollte das jedoch nichts mehr nützen.

 

Sinuba war ein antlantischer Roboter.

 

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Model:

Flora Jakob

 

Styling und Visa:

Maria Magdalena Reiter

 

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Musik (Meditationsmusik mit dem Innsbrucker Perkussionisten Harischa):

soundcloud.com/sulinor/sulinor-harischa-second-wave?in=su...

 

Original:

www.flickr.com/photos/96785664@N05/12792651173/sizes/l/

  

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In einer einzigartigen Kooperation zeigen Ihnen die Ensemble RENZ & FRIENZ und KAVALIER plus VIER Der Reigen aus Sicht der Wiener Gesellschaft zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Kleine Bühne verwandelt sich in ein klingendes Kaffeehaus, während sich ganz zwanglos zwischen humorvollem Wienerlied, kräftigem Kaffee und deliziöser Sachertorte Szene an Szene reiht, bis sich letztlich der Kreis -oder der Reigen- schließt.

 

Darsteller:

 

Diana Fischer

Michael Gaschler

Melanie Renz

Philipp Gaiser

Anja Straubhaar

Michael Müller

 

Klavier - Philipp Gaiser

Regie - Julia Dippel

 

Photos by: Robert James Perkins

 

Kleine Bühne der Pasinger Fabrik - München

 

Gautschfest der Offizin Druckhaus Schiner Krems

Das Gautschen wird seit dem 16. Jahrhundert an Buchdruckerlehrlingen mit bestandener Abschlussprüfung praktiziert. Sie werden in einer humorvollen remonie in einem Bottich mit Wasser getaucht und sozusagen reingewaschen.

 

Fotograf: Ewald Rauscher se4a-pictures.at

Bildrechte: Ewald Rauscher se4a-pictures.at

Du hast vorgestern diese welt verlassen, Du wirst uns fehlen , genauso, wie Deine bilder, die mich immer so berührt hatten.

 

Du warst der erste flickr-kontakt, den ich persönlich kennenlernen durfte. Ich entdekte eine frau, voller tatendrang, humorvoll, die anderseits wieder sehr nachdenklich wurde. Ich danke Dir für die zeit die wir teilen durften.

  

Ulla was my first flickr-contact, I personly meet. She left this world last monday.

thank you for being such a wonderful friend, Ulla .

In einer einzigartigen Kooperation zeigen Ihnen die Ensemble RENZ & FRIENZ und KAVALIER plus VIER Der Reigen aus Sicht der Wiener Gesellschaft zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Kleine Bühne verwandelt sich in ein klingendes Kaffeehaus, während sich ganz zwanglos zwischen humorvollem Wienerlied, kräftigem Kaffee und deliziöser Sachertorte Szene an Szene reiht, bis sich letztlich der Kreis -oder der Reigen- schließt.

 

Darsteller:

 

Diana Fischer

Michael Gaschler

Melanie Renz

Philipp Gaiser

Anja Straubhaar

Michael Müller

 

Klavier - Philipp Gaiser

Regie - Julia Dippel

 

Photos by: Robert James Perkins

 

Kleine Bühne der Pasinger Fabrik - München

 

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