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20. Mai 2017
>> Peter Hein
>> Fehlfarben
>> Rundfunk-Interview mit Peter Hein zur aktuellen Tour
(zum Anhören und -sehen)
Das Konzert war ein Naturereignis. Die Band wie aus einem Guss im Fluss, den Abend sichtlich genießend. Peter Hein ein ungemein charmanter, humorvoller, lebendiger Conferencier und begnadeter Tänzer seiner "Erzählungen" (wer sich nix drunter vorstellen kann: selbst hingehen - es sind noch ein paar Tourtermine im Kalender).
Das Erstaunlichste war, dass man sofort den Eindruck hat, Peter Hein schon jahrelang zu kennen, persönlich. Mir ging das jedenfalls so, und das könnte auch mit einem Buch zusammenhängen, das er geschrieben hat:
>> Geht so
(auf der Seite kann man sich auch eine rund 17minütige Lesung Peter Heins aus seinem Buch anhören und -sehen; und >> hier gibt es noch ein Interview zum Buch zum Nachlesen)
Wegen der unterirdischen Qualität der Konzertbilder bitte ich um Nachsicht. Ich glaube, das Objektiv meiner Digicam hat irgendwann einmal Sand abbekommen und bekommt deshalb einiges nicht mehr scharf auf die Speicherkarte. Trotzdem gehören die Bilder dazu und nicht versteckt ;)
Zum sechsten Mal findet die erfolgreiche Reihe von Veranstaltungen mit Angehörigen von Pflege- und diesen verwandten Berufen statt. Die Veranstaltungsreihe, die politische Äußerung mit künstlerischer Darbietung verbindet möchte auf die katastrophale Situation der Pflege in Deutschland aufmerksam machen.
Veranstaltungsort ist das Kulturhaus Alte Feuerwache in Berlin Friedrichshain. Dieses war nahezu ausverkauft.
Das Konzept ist an das des Poetry Slams angelegt. Alle Auftretenden haben rund zehn Minuten Zeit für ihren Slam. Jedoch gibt es keinen Wettbewerb, das gemeinsame wird betont, es findet kein Wettkampf statt.
Der Abend beginnt mit Yvonne Falckners Auftritt als dementer Vampir und der damit ergebenen Überleitung zu Florian Eichhorn, Autor des gleichnamigen Buches. Mit seinem Slam "Nur mal kurz - ein kurzer Einblick in den Pflege-Alltag" gibt er einen humorvollen Einblick in Nöte des Pflegepersonals.
Ihm folgt Stefan Schulz, der mit seinem Slam "Drinnen ist draußen" das schwierige Thema Forensik und den Umgang mit strafunmündigen Tätern im Alltag kraftvoll und emotional darstellt.
Annett Metzenthins Slam "Make Pflege not war" wirft einen Blick auf die Pflege durch Angehörige und ist ein Aufruf zum Miteinander, anstatt des Gegeneinanders mit professioneller Pflege.
Die erste Halbzeit des CareSlams endet mit der Sängerin Elisabeth Schwarz und ihren Lied "Kind. Mutter. Mensch.", welches das Leben eines alten Menschens im Heim gefühlvoll thematisiert.
Auftakt der zweiten Hälfte ist Jörg Richert von KARUNA mit zwei ehemaligen Straßenkindern. Jörg Richert tritt in seinem Slam ""Suchen tut mich keiner..." Straßenkinder in Deutschland" für ein Umdenken im Umgang mit den Betroffenen ein und vor allem dafür, dass diese vermehrt einbezogen werden. Michi und Chris tragen zudem Gedichte von ehemaligen Straßenkindern vor.
Der nächste Slam berührt das Tabuthema Tod und den Umgang mit Kindern, die tot geboren sind oder in kürzester Zeit sterben werden. Der Fotograf Kai Gebel fotografiert zusammen mit einem Netzwerk von rund 600 weiteren Fotografen in Deutschland und Österreich diese "Sternenkinder" und verschafft somit den Eltern die Möglichkeit einer bleibenden Erinnerung. "Vom ersten und letzten Bild" handelt sein Slam.
Mit den STUBI Cops Franziska Behrenbeck, Claudia Fröhlich und Lena Herbrandt betritt der Nachwuchs in Form von Studentinnen die Bühne und stellt ihren Slam "Die Reise ins Unbekannte" vor.
Ihnen folgt Roger Konrad der auf den Pflegeaktionstag am 12. Mai 2017 hinweist.
Den Abschluss des CareSlams bildet ein zweiter Auftritt von Elisabeth Schwarz mit ihrem Lied "Zeitlos".
Danach betreten nochmal alle Beteiligten die Bühne.
SPEED - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit ist nominiert für den "Cosmic Angel" - Cosmic Cine Award 2013
www.cosmic-cine.com • www.facebook.com/CosmicCine
Filmevents auf dem Cosmic Cine Filmfestival 2013.
VORFÜHRUNGEN SCHWEIZ
14. April 2013 um 16:00 Uhr im Arena Cinemas Kino in Zürich
VORFÜHRUNGEN DEUTSCHLAND (zeitgleich in vier Städten)
21. April 2013 um 16:00 Uhr zeitgleich in den folgenden vier Städten/Kinos
• Mathäser Filmpalast München
• Kinopolis Bonn Bad Godesberg
• Citydome Darmstadt
• Universum City Kinos Karlsruhe
Musik und Moderatoren werden den Film an allen Standorten begeleiten und auch mit dem Publikum ins Gespräch gehen.
INHALT
Der Film „SPEED" geht auf die Suche nach der verlorenen Zeit. In seinem eigenen Leben hat „SPEED"-Regisseur Florian Opitz festgestellt, dass ihm im Grunde
Zeit für alles fehlt. Nicht nur für Freunde und Familie - egal, was er sich vornimmt - er empfindet sein Dasein als einzige rastlose Hetzerei. Er stellt das moderne Paradox fest:
Wir erledigen heute viele Aufgaben in der Gesellschaft und Wirtschaft bedeutend schneller als frühere Generationen, wir sparen also Zeit und trotzdem haben wir keine Zeit.
Wo ist also die Zeit geblieben? Der Film schenkt Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens in der modernen beschleunigten Gesellschaft. Die Suche führt Opitz um
die ganze Welt. Er spricht mit Fachleuten und Aussteigern, stellt alternative Lebens- und Gesellschaftsmodelle vor und versucht, passende Lösungen für sein eigenes Leben
zu finden. Die Antworten sind erschreckend bis offensichtlich. Humorvoll darf der Besucher gemeinsam mit Florian Opitz in den Spiegel sehen.
INFOS ZUM FILM
SPEED - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
Dokumentarfilm, Deutschland 2012
Länge: ca. 95 Minuten (FSK 6)
Ein Film von Florian Opitz
Buch und Regie: Florian Opitz
Mitwirkende: Florian Opitz, Prof. Dr. Hartmut Rosa, Prof. Dr. Lothar Seiwert, Dr. med. Bernd Sprenger, Alex Rühle, Prof. Dr. Karlheinz Geißler, Dr. Antonella Mei-Pochtler, Mark Thompson, Alan Matthews, Scott Kennedy, Rudolf Wötzel Erika und Fritz Batzli, Marianne und Fritz Batzli senior, Douglas Tompkins und Kris Tompkins, Karma Tshiteem, Kunga Tenzin Dorji (Soup), Tenzin Jamtsho (Johnny Bravo), Dasho Karma Ura & Gopilal Acharya, u.v.m.
Kamera: Andy Lehmann
Schnitt / Montage: Annette Muff
Ton: Max Pellnitz
Musik:Von Spar
Mischtonmeister: Jörg Höhne (StudioMitte)
Produzent: Oliver Stoltz
Producer: Wekas Gaba
Produktion: DREAMER JOINT VENTURE Filmproduktion GmbH
Redaktion: Sabine Rollberg (Arte / WDR), Renate Stegmüller (BR), Jutta Krug (WDR)
Verleih / Vertrieb: Camino Filmverleih (www.camino-film.com)
Homepage Film: www.speed-derfilm.de
Facebook Deutsch: www.facebook.com/speedfilm
YouTube: www.youtube.com/CaminoFilmverleih
Twitter: twitter.com/CAMINOFILM
Im Jahr 1862 entstand in „Bollmanns Gaststätte“ der erste Arbeiterbildungsverein Halberstadts. Vor 140 Jahren, 1871, wurde hier die Halberstädter Ortsgruppe der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP – „Die Eisenacher“) ins Leben gerufen.
Aus diesem Grund veranstaltete der Ortsverein der SPD an historischer Stelle in „Bollmanns Gaststätte“, Bakenstraße 63, eine gut besuchte öffentliche Gedenkfeier. Der SPD-Kreisvorsitzende Michael und Schubert und Jörg Felgner, Staatssekretär und mit dem Halberstädter Ortsverein verbunden, hielten Grußworte.
Der SPD-Vorsitzenden und Halberstädter Landtagsabgeordneten Gerhard Miesterfeldt begrüßte auch Gäste, die einen Blick in die Historie präsentierten. Stadtrat Sebastian Friese referierte über den “Demokratischen Aufbruch ab 1918″, der langjährige ehemalige Halberstädter Stadtrat Dr. Eckart Baum sprach zum Thema “1945/1989 – zwei Neuanfänge nach den Diktaturen”. Jutta Dick von der Moses Mendelssohn Akademie beleuchtete die Geschichte der bekannten jüdischen Halberstädter Sozialdemokraten Willy Cohn sowie Moritz und Paul Crohn. Der Wernigeröder SPD-Chronist Ralf Mattern trug einige aus heutiger Sicht zum Teil humorvolle historische sozialdemokratische Gemeinsamkeiten zwischen Halberstadt und Wernigerode vor.
Zum sechsten Mal findet die erfolgreiche Reihe von Veranstaltungen mit Angehörigen von Pflege- und diesen verwandten Berufen statt. Die Veranstaltungsreihe, die politische Äußerung mit künstlerischer Darbietung verbindet möchte auf die katastrophale Situation der Pflege in Deutschland aufmerksam machen.
Veranstaltungsort ist das Kulturhaus Alte Feuerwache in Berlin Friedrichshain. Dieses war nahezu ausverkauft.
Das Konzept ist an das des Poetry Slams angelegt. Alle Auftretenden haben rund zehn Minuten Zeit für ihren Slam. Jedoch gibt es keinen Wettbewerb, das gemeinsame wird betont, es findet kein Wettkampf statt.
Der Abend beginnt mit Yvonne Falckners Auftritt als dementer Vampir und der damit ergebenen Überleitung zu Florian Eichhorn, Autor des gleichnamigen Buches. Mit seinem Slam "Nur mal kurz - ein kurzer Einblick in den Pflege-Alltag" gibt er einen humorvollen Einblick in Nöte des Pflegepersonals.
Ihm folgt Stefan Schulz, der mit seinem Slam "Drinnen ist draußen" das schwierige Thema Forensik und den Umgang mit strafunmündigen Tätern im Alltag kraftvoll und emotional darstellt.
Annett Metzenthins Slam "Make Pflege not war" wirft einen Blick auf die Pflege durch Angehörige und ist ein Aufruf zum Miteinander, anstatt des Gegeneinanders mit professioneller Pflege.
Die erste Halbzeit des CareSlams endet mit der Sängerin Elisabeth Schwarz und ihren Lied "Kind. Mutter. Mensch.", welches das Leben eines alten Menschens im Heim gefühlvoll thematisiert.
Auftakt der zweiten Hälfte ist Jörg Richert von KARUNA mit zwei ehemaligen Straßenkindern. Jörg Richert tritt in seinem Slam ""Suchen tut mich keiner..." Straßenkinder in Deutschland" für ein Umdenken im Umgang mit den Betroffenen ein und vor allem dafür, dass diese vermehrt einbezogen werden. Michi und Chris tragen zudem Gedichte von ehemaligen Straßenkindern vor.
Der nächste Slam berührt das Tabuthema Tod und den Umgang mit Kindern, die tot geboren sind oder in kürzester Zeit sterben werden. Der Fotograf Kai Gebel fotografiert zusammen mit einem Netzwerk von rund 600 weiteren Fotografen in Deutschland und Österreich diese "Sternenkinder" und verschafft somit den Eltern die Möglichkeit einer bleibenden Erinnerung. "Vom ersten und letzten Bild" handelt sein Slam.
Mit den STUBI Cops Franziska Behrenbeck, Claudia Fröhlich und Lena Herbrandt betritt der Nachwuchs in Form von Studentinnen die Bühne und stellt ihren Slam "Die Reise ins Unbekannte" vor.
Ihnen folgt Roger Konrad der auf den Pflegeaktionstag am 12. Mai 2017 hinweist.
Den Abschluss des CareSlams bildet ein zweiter Auftritt von Elisabeth Schwarz mit ihrem Lied "Zeitlos".
Danach betreten nochmal alle Beteiligten die Bühne.
Zum sechsten Mal findet die erfolgreiche Reihe von Veranstaltungen mit Angehörigen von Pflege- und diesen verwandten Berufen statt. Die Veranstaltungsreihe, die politische Äußerung mit künstlerischer Darbietung verbindet möchte auf die katastrophale Situation der Pflege in Deutschland aufmerksam machen.
Veranstaltungsort ist das Kulturhaus Alte Feuerwache in Berlin Friedrichshain. Dieses war nahezu ausverkauft.
Das Konzept ist an das des Poetry Slams angelegt. Alle Auftretenden haben rund zehn Minuten Zeit für ihren Slam. Jedoch gibt es keinen Wettbewerb, das gemeinsame wird betont, es findet kein Wettkampf statt.
Der Abend beginnt mit Yvonne Falckners Auftritt als dementer Vampir und der damit ergebenen Überleitung zu Florian Eichhorn, Autor des gleichnamigen Buches. Mit seinem Slam "Nur mal kurz - ein kurzer Einblick in den Pflege-Alltag" gibt er einen humorvollen Einblick in Nöte des Pflegepersonals.
Ihm folgt Stefan Schulz, der mit seinem Slam "Drinnen ist draußen" das schwierige Thema Forensik und den Umgang mit strafunmündigen Tätern im Alltag kraftvoll und emotional darstellt.
Annett Metzenthins Slam "Make Pflege not war" wirft einen Blick auf die Pflege durch Angehörige und ist ein Aufruf zum Miteinander, anstatt des Gegeneinanders mit professioneller Pflege.
Die erste Halbzeit des CareSlams endet mit der Sängerin Elisabeth Schwarz und ihren Lied "Kind. Mutter. Mensch.", welches das Leben eines alten Menschens im Heim gefühlvoll thematisiert.
Auftakt der zweiten Hälfte ist Jörg Richert von KARUNA mit zwei ehemaligen Straßenkindern. Jörg Richert tritt in seinem Slam ""Suchen tut mich keiner..." Straßenkinder in Deutschland" für ein Umdenken im Umgang mit den Betroffenen ein und vor allem dafür, dass diese vermehrt einbezogen werden. Michi und Chris tragen zudem Gedichte von ehemaligen Straßenkindern vor.
Der nächste Slam berührt das Tabuthema Tod und den Umgang mit Kindern, die tot geboren sind oder in kürzester Zeit sterben werden. Der Fotograf Kai Gebel fotografiert zusammen mit einem Netzwerk von rund 600 weiteren Fotografen in Deutschland und Österreich diese "Sternenkinder" und verschafft somit den Eltern die Möglichkeit einer bleibenden Erinnerung. "Vom ersten und letzten Bild" handelt sein Slam.
Mit den STUBI Cops Franziska Behrenbeck, Claudia Fröhlich und Lena Herbrandt betritt der Nachwuchs in Form von Studentinnen die Bühne und stellt ihren Slam "Die Reise ins Unbekannte" vor.
Ihnen folgt Roger Konrad der auf den Pflegeaktionstag am 12. Mai 2017 hinweist.
Den Abschluss des CareSlams bildet ein zweiter Auftritt von Elisabeth Schwarz mit ihrem Lied "Zeitlos".
Danach betreten nochmal alle Beteiligten die Bühne.
In einer einzigartigen Kooperation zeigen Ihnen die Ensemble RENZ & FRIENZ und KAVALIER plus VIER Der Reigen aus Sicht der Wiener Gesellschaft zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Kleine Bühne verwandelt sich in ein klingendes Kaffeehaus, während sich ganz zwanglos zwischen humorvollem Wienerlied, kräftigem Kaffee und deliziöser Sachertorte Szene an Szene reiht, bis sich letztlich der Kreis -oder der Reigen- schließt.
Darsteller:
Diana Fischer
Michael Gaschler
Melanie Renz
Philipp Gaiser
Anja Straubhaar
Michael Müller
Klavier - Philipp Gaiser
Regie - Julia Dippel
Photos by: Robert James Perkins
Kleine Bühne der Pasinger Fabrik - München
Uri Caine - piano
Barbara Walker - vocals
Theo Bleckmann - vocals
Ralph Alessi - trumpet
Joyce Hammann - violin
Chris Speed - tenor saxophone, clarinet
Mark Helias - bass
Jim Black - drums, electronics
Es geht in der aktuellen Kunst nicht mehr darum, sich gegen die Geschichte zu stellen, sondern mit ihr als Spielmaterial zu arbeiten. Geradezu symbolisch für diesen Prozess von Aneignung und kritischer Reflexion steht der Pianist Uri Caine. Mit seinen verschiedenen Projekten - von Mahler bis Tin Pan Alley - überführte er Momente der Vergangenheit in die ästhetischen Ansprüche der Gegenwart. Wenn er sich nun auf seine gewohnt intelligent-humorvolle Weise Kompositionen von George Gershwin widmet, dann führt er uns auf nostalgiefreie Weise in eine Zeit, in der sich die Spuren einer jüdischen Herkunftswelt mit einer neuen, schwarzen Musik verbanden.
Das Ende der Ampelkoalition???
In meinem neuesten H0-Fotoprojekt habe ich als kreativer Fotograf das politische Szenario auf den Punkt gebracht: Das Ende der Ampelregierung ist in diesem Diorama zur fiktiven Wirklichkeit geworden! Das Foto zeigt den dramatischen Moment des Koalitionsscheiterns und fängt dabei die Atmosphäre einer politisch historischen Stunde in detailverliebter Miniaturarbeit ein.
Im Zentrum steht die ikonische Ampel, umringt von trauernden Miniaturfiguren, die dem zerbrochenen Bündnis das letzte Geleit geben. Ein Fernsehteam hat sich daneben positioniert, um live vom Schauplatz zu berichten. Besonders dramatisch: Ein Pastor, der die letzte Rede für die Koalition hält, wird auf einer Europalette von einem Gabelstapler in die Höhe gehoben. Seine Pose zeugt von Nachdenklichkeit und verleiht dem Moment eine symbolische Tiefe – das politische Projekt ist am Ende.
Mit dieser humorvoll, aber zugleich nachdenklich inszenierten Szene habe ich ein kleines Meisterwerk geschaffen, das die aktuelle politische Lage auf kreative Weise kommentiert. Ob das Ende der Ampelkoalition auch in der Realität naht? Das wird sich bald zeigen. Doch mein Foto-Projekt hat diese Idee bereits mit Charme und Witz festgehalten!
Ich hatte den Mut es trotzden zu Probieren, und wurde nur positiv Überrascht.
Wie kennen wir doch das unter dem bekannten Motto von ********* Herrn Trump, fake News ******** )))) : - ((((
Humorvolle Grüsse!!!!!!!!!!
Zum sechsten Mal findet die erfolgreiche Reihe von Veranstaltungen mit Angehörigen von Pflege- und diesen verwandten Berufen statt. Die Veranstaltungsreihe, die politische Äußerung mit künstlerischer Darbietung verbindet möchte auf die katastrophale Situation der Pflege in Deutschland aufmerksam machen.
Veranstaltungsort ist das Kulturhaus Alte Feuerwache in Berlin Friedrichshain. Dieses war nahezu ausverkauft.
Das Konzept ist an das des Poetry Slams angelegt. Alle Auftretenden haben rund zehn Minuten Zeit für ihren Slam. Jedoch gibt es keinen Wettbewerb, das gemeinsame wird betont, es findet kein Wettkampf statt.
Der Abend beginnt mit Yvonne Falckners Auftritt als dementer Vampir und der damit ergebenen Überleitung zu Florian Eichhorn, Autor des gleichnamigen Buches. Mit seinem Slam "Nur mal kurz - ein kurzer Einblick in den Pflege-Alltag" gibt er einen humorvollen Einblick in Nöte des Pflegepersonals.
Ihm folgt Stefan Schulz, der mit seinem Slam "Drinnen ist draußen" das schwierige Thema Forensik und den Umgang mit strafunmündigen Tätern im Alltag kraftvoll und emotional darstellt.
Annett Metzenthins Slam "Make Pflege not war" wirft einen Blick auf die Pflege durch Angehörige und ist ein Aufruf zum Miteinander, anstatt des Gegeneinanders mit professioneller Pflege.
Die erste Halbzeit des CareSlams endet mit der Sängerin Elisabeth Schwarz und ihren Lied "Kind. Mutter. Mensch.", welches das Leben eines alten Menschens im Heim gefühlvoll thematisiert.
Auftakt der zweiten Hälfte ist Jörg Richert von KARUNA mit zwei ehemaligen Straßenkindern. Jörg Richert tritt in seinem Slam ""Suchen tut mich keiner..." Straßenkinder in Deutschland" für ein Umdenken im Umgang mit den Betroffenen ein und vor allem dafür, dass diese vermehrt einbezogen werden. Michi und Chris tragen zudem Gedichte von ehemaligen Straßenkindern vor.
Der nächste Slam berührt das Tabuthema Tod und den Umgang mit Kindern, die tot geboren sind oder in kürzester Zeit sterben werden. Der Fotograf Kai Gebel fotografiert zusammen mit einem Netzwerk von rund 600 weiteren Fotografen in Deutschland und Österreich diese "Sternenkinder" und verschafft somit den Eltern die Möglichkeit einer bleibenden Erinnerung. "Vom ersten und letzten Bild" handelt sein Slam.
Mit den STUBI Cops Franziska Behrenbeck, Claudia Fröhlich und Lena Herbrandt betritt der Nachwuchs in Form von Studentinnen die Bühne und stellt ihren Slam "Die Reise ins Unbekannte" vor.
Ihnen folgt Roger Konrad der auf den Pflegeaktionstag am 12. Mai 2017 hinweist.
Den Abschluss des CareSlams bildet ein zweiter Auftritt von Elisabeth Schwarz mit ihrem Lied "Zeitlos".
Danach betreten nochmal alle Beteiligten die Bühne.
„Die Atmosphäre ist entscheidend für den Erfolg“ - auf diesen zentralen Satz in der Rede von Werkstattleiter Andreas Graf gingen auch die anderen Redner in ihren Grußworten ein. Der Anlass: Das ZAK, Zentrum für Arbeit und Kommunikation, weihte gestern seine neue Werkstatt ein. Die EZ-Weihnachtsspendenaktion hatte das Projekt mit 5000 Euro unterstützt.
Begegnung, Betreuung und Beschäftigung für chronisch psychisch erkrankte Menschen und für Langzeitarbeitslose - dafür steht das ZAK, das getragen wird vom Verein zur Förderung einer sozialen Psychiatrie (VSP). Es versteht sich als Ort, an dem jeder willkommen ist, und der Besuchern eine Tagesstruktur liefert. Es gibt Gruppenangebote, Motivationsarbeit, Konflikttraining und -bewältigung, man kann künstlerisch arbeiten und bekommt für wenig Geld ein warmes Mittagessen - rund 7000 Portionen gehen jährlich über die Theke in der Einrichtung in der Franziskanergasse 7.
Zentrale Säule im ZAK ist das Arbeitsplatzangebot: Die rund 90 Plätze werden in den unterschiedlichsten Formen angeboten. Darunter sind rund 45 Plätze im Zuverdienst und 30 für sogenannte Ein-Euro-Jobber. „Dass Arbeit für die psychische Stabilität eines Menschen eine zentrale Bedeutung hat, ist unstrittig. Identität und Selbstwertgefühl werden größtenteils durch Arbeit definiert“, betonte Andreas Graf gestern vor den ZAK-Besuchern - rund 180 monatlich - und zahlreichen Gästen. Darunter den beiden Bundestagsabgeordneten Karin Roth und Markus Grübel sowie der Landtagsabgeordneten Christa Vossschulte. Auch wenn man die Werkstatt nicht mit Betrieben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vergleich en könne, gelte diese Einschränkung nicht für den marktwirtschaftlichen Wettbewerb: „Auch wir müssen Qualitätsanforderungen erfüllen“, betonte Graf. Allerdings orientiere man sich weitestgehend an den Bedürfnissen und der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter.
Deren Sprecherin Doris Gebauer freute sich: „Wir haben jetzt viel mehr Platz. Jeder, der regelmäßig kommt, hat seinen festen Arbeitsplatz, alles ist heller und man wird nicht mehr so oft gestört wie früher, als alles so eng war.“ Denn den stunden- oder tageweise beschäftigten Frauen und Männern standen für Montage- und Verpackungsarbeiten, die im Auftrag verschiedener Firmen erledigt werden, lediglich 39 Arbeitsplätze zur Verfügung. Mancher Arbeitsplatz musste früher deshalb doppelt oder dreifach genutzt werden. Mit rund 300 Quadratmetern gibt es nun dreimal mehr Platz: Nach dem Wegzug der Firma Heyd-Messzeuge konnte ein Durchbruch in das direkt angrenzende Gebäude geschaffen und das Erdgeschoss angemietet werden. VSP-Geschäftsführerin Barbara Wolf lobte das Eigenengagement, mit denen die Räume nutzbar gemacht worden seien, aber auch den Mut fü r das Projekt: Noch nie, so Wolf, habe das 1996 eröffnete ZAK eine Phase erlebt, in der auf Jahre eine stabile Finanzierung geherrscht habe. So wird mit einer Patchworkfinanzierung versucht, die Einrichtung am Laufen zu halten.
So gibt es auch Kooperationsprojekte mit dem Job-Center. Werner Schreiner, Geschäftsführer der Job-Center im Landkreis Esslingen, lobte denn auch, dass „die aus dem Eingliederungsbudgets eingesetzten Fördermittel mit dem Ziel der beruflichen Integration in den ersten Arbeitsmarkt lohnenswert eingesetzt sind“. Was Teilnehmer am IMPA-Projekt (Integration psychisch belasteter Menschen in Arbeit) mit humorvollen Szenen aus dem ZAK-Alltag unter Beweis stellten. Grußworte sprachen Sozialbürgermeister Markus Raab, für den Landkreis die Leiterin des Amtes für besondere Hilfen, Kristin Schwarz-Henle, und VSP-Vorstandsmitglied Manfred Tretter. Für Umrahmung sorgten „Hartzens V“, Mitglieder eines Musikprojekt von ARGE, Neuer Arbeit und des Vereins Kultur am Rande, unter musikalischer Leitung von Martin Schnabel."
Artikel erschien in der Esslinger Zeitung vom 05.07.2008. Alle Rechte liegen bei der Redaktion!
Gautschfest der Offizin Druckhaus Schiner Krems
Das Gautschen wird seit dem 16. Jahrhundert an Buchdruckerlehrlingen mit bestandener Abschlussprüfung praktiziert. Sie werden in einer humorvollen remonie in einem Bottich mit Wasser getaucht und sozusagen reingewaschen.
Fotograf: Ewald Rauscher se4a-pictures.at
Bildrechte: Ewald Rauscher se4a-pictures.at
In einer einzigartigen Kooperation zeigen Ihnen die Ensemble RENZ & FRIENZ und KAVALIER plus VIER Der Reigen aus Sicht der Wiener Gesellschaft zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Kleine Bühne verwandelt sich in ein klingendes Kaffeehaus, während sich ganz zwanglos zwischen humorvollem Wienerlied, kräftigem Kaffee und deliziöser Sachertorte Szene an Szene reiht, bis sich letztlich der Kreis -oder der Reigen- schließt.
Darsteller:
Diana Fischer
Michael Gaschler
Melanie Renz
Philipp Gaiser
Anja Straubhaar
Michael Müller
Klavier - Philipp Gaiser
Regie - Julia Dippel
Photos by: Robert James Perkins
Kleine Bühne der Pasinger Fabrik - München
halte Gott dich fest in seiner Hand.
Heute hat mich die traurige Nachricht erreicht, dass ein lieber Freund gestorben ist.
Leider habe ich ihn erst viel zu spät in meinem Leben kennengelernt und viel zu wenig Zeit mit ihm verbringen können.
Da er trotz seines Alters viel besser mit der Technik umgehen konnte als ich, hat er sich vielleicht schon ins himmlische WLan eingeloggt und liest diese Zeilen ;-)
Lieber Eugene, ich wünsche dir intelligente humorvolle Gespräche und ein Eis, wann immer dir danach ist.
Wenn wir uns wiedersehen, können wir ja weiter über Ernährungswissenschaften diskutieren und -maybe- kannst du mir doch noch die Sache mit der Quantenphysik erklären.
Grüsse mir die Meinen, solltet ihr einander begegnen und hab ein Auge auf deine Herta hier unten.
I miss you already!
In einer einzigartigen Kooperation zeigen Ihnen die Ensemble RENZ & FRIENZ und KAVALIER plus VIER Der Reigen aus Sicht der Wiener Gesellschaft zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Kleine Bühne verwandelt sich in ein klingendes Kaffeehaus, während sich ganz zwanglos zwischen humorvollem Wienerlied, kräftigem Kaffee und deliziöser Sachertorte Szene an Szene reiht, bis sich letztlich der Kreis -oder der Reigen- schließt.
Darsteller:
Diana Fischer
Michael Gaschler
Melanie Renz
Philipp Gaiser
Anja Straubhaar
Michael Müller
Klavier - Philipp Gaiser
Regie - Julia Dippel
Photos by: Robert James Perkins
Kleine Bühne der Pasinger Fabrik - München
Nikolaifestspiele, 29.8.2015, Nikolaiviertel Berlin
Psalter Dreyzehn präsentiert auf humorvolle Weise die Art von Musik, welche im Barock auf der Straße und in Spelunken zu hören war. Dargeboten wird diese Musik auf Nachbauten historischer Instrumente wie Drehleier, Schlüsselfiedel und Sackpfeifen.
geburtstagswünsche lustig Auf diesen Seiten kannst du dir kostenlos lustige weihnachtsbilder herunterladen. Einfach auf das entsprechende Bild rechts-Klick mit der Maus und dann das Bild auf deinen Rechner speichern.lustige weihnachtsbilder Wir wünschen dir viel Freude mit unseren Bildern und eine schöne Weihnachtszeit! Lustige geburtstagswünsche lustig Auf den folgenden Seiten findest du lustige und humorvolle geburtstagswünsche lustig. Weihnachten ist sicherlich ein besinnliches Fest, trotzdem darf der Humor nicht zu kurz kommen. Vielleicht gefällt dir das eine oder andere Gedicht und du möchtest es im Familienkreise vortragen? lustige weihnachtsbilder Wir wünschen dir eine fröhliche und besinnliche Weihnachtszeit! lustige weihnachtsbilder geburtstagswünsche lustig Weihnachtszeit Draußen schneit' s, es ist so weit, begonnen hat die Weihnachtszeit. Der Opa holt vom Abstellraum den Weihnachtsschmuck und schmückt den Baum. Sein Enkel hilft, so gut er kann und freut sich auf den Weihnachtsmann. lustige weihnachtsbilder Zum Schluß die Lämpchen dran noch schnell, den Stecker rein, schon strahlt es hell. geburtstagswünsche lustig to see more witze weihnachtsgedichte lustig : youtu.be/HSQ8RW-3fAQ weihnachtsgedichte lustig : youtu.be/M5goj43WGuA lustige geburtstagswünsche : youtu.be/80rehmUq9Mo Geburtstagssprüche lustig : youtu.be/u6cra8SQbyU lustige weihnachtsbilder : youtu.be/wHJAoUaEb-0
Ex-Tankstelle, Urbanstraße 96, Berlin-Kreuzberg, Juli 2018
Im Mai/Juni 2018 wurde die ehemalige Tankstelle angemietet, um dort zunächst fünf Folgen der Online-Sendung "Auto Auto Show Show" mit Joko Winterscheidt zu drehen.
Bei der Serie, die ab Spätsommer 2018 ausschließlich auf den Social Media-Kanälen von Mercedes-Benz zu sehen ist, handelt es sich um eine Form des sog. "Branded Entertainment". Dabei werden informative Elemente mit Werbeaussagen vermischt und "in eine kreative und humorvolle Storyline eingebunden mit dem Ziel, unterhaltsam zu informieren", so die Marketingabteilung Mercedes-Benz Cars.
Im Mittelpunkt steht "der Alltag von Tankstellenpächter Joko (Joachim Winterscheidt), der an seinem Arbeitsplatz über das Leben philosophiert und außergewöhnliche Dinge erlebt. Das Tankstellenleben wird durch filmische Einspieler ergänzt, die sich unterhaltsam mit der Automobiltechnologie und Mobilität auseinandersetzen."
Andere Drehorte waren weitere Orte in Berlin, Barcelona und New York sowie der Forschungs- und Entwicklungsstandort der Daimler AG in Nabern (Baden-Württemberg).
Die Idee des Projekts wurde gemeinsam von Joko Winterscheidt und Teams aus PR und Marketing bei Mercedes-Benz entwickelt. Die kreative Gestaltung und Umsetzung übernahm die Agentur Creative Cosmos 15, an der Joko Winterscheidt beteiligt ist.
Quelle und weitere Infos: media.daimler.com/marsMediaSite/de/instance/ko/Die-verrue...
Zum sechsten Mal findet die erfolgreiche Reihe von Veranstaltungen mit Angehörigen von Pflege- und diesen verwandten Berufen statt. Die Veranstaltungsreihe, die politische Äußerung mit künstlerischer Darbietung verbindet möchte auf die katastrophale Situation der Pflege in Deutschland aufmerksam machen.
Veranstaltungsort ist das Kulturhaus Alte Feuerwache in Berlin Friedrichshain. Dieses war nahezu ausverkauft.
Das Konzept ist an das des Poetry Slams angelegt. Alle Auftretenden haben rund zehn Minuten Zeit für ihren Slam. Jedoch gibt es keinen Wettbewerb, das gemeinsame wird betont, es findet kein Wettkampf statt.
Der Abend beginnt mit Yvonne Falckners Auftritt als dementer Vampir und der damit ergebenen Überleitung zu Florian Eichhorn, Autor des gleichnamigen Buches. Mit seinem Slam "Nur mal kurz - ein kurzer Einblick in den Pflege-Alltag" gibt er einen humorvollen Einblick in Nöte des Pflegepersonals.
Ihm folgt Stefan Schulz, der mit seinem Slam "Drinnen ist draußen" das schwierige Thema Forensik und den Umgang mit strafunmündigen Tätern im Alltag kraftvoll und emotional darstellt.
Annett Metzenthins Slam "Make Pflege not war" wirft einen Blick auf die Pflege durch Angehörige und ist ein Aufruf zum Miteinander, anstatt des Gegeneinanders mit professioneller Pflege.
Die erste Halbzeit des CareSlams endet mit der Sängerin Elisabeth Schwarz und ihren Lied "Kind. Mutter. Mensch.", welches das Leben eines alten Menschens im Heim gefühlvoll thematisiert.
Auftakt der zweiten Hälfte ist Jörg Richert von KARUNA mit zwei ehemaligen Straßenkindern. Jörg Richert tritt in seinem Slam ""Suchen tut mich keiner..." Straßenkinder in Deutschland" für ein Umdenken im Umgang mit den Betroffenen ein und vor allem dafür, dass diese vermehrt einbezogen werden. Michi und Chris tragen zudem Gedichte von ehemaligen Straßenkindern vor.
Der nächste Slam berührt das Tabuthema Tod und den Umgang mit Kindern, die tot geboren sind oder in kürzester Zeit sterben werden. Der Fotograf Kai Gebel fotografiert zusammen mit einem Netzwerk von rund 600 weiteren Fotografen in Deutschland und Österreich diese "Sternenkinder" und verschafft somit den Eltern die Möglichkeit einer bleibenden Erinnerung. "Vom ersten und letzten Bild" handelt sein Slam.
Mit den STUBI Cops Franziska Behrenbeck, Claudia Fröhlich und Lena Herbrandt betritt der Nachwuchs in Form von Studentinnen die Bühne und stellt ihren Slam "Die Reise ins Unbekannte" vor.
Ihnen folgt Roger Konrad der auf den Pflegeaktionstag am 12. Mai 2017 hinweist.
Den Abschluss des CareSlams bildet ein zweiter Auftritt von Elisabeth Schwarz mit ihrem Lied "Zeitlos".
Danach betreten nochmal alle Beteiligten die Bühne.
Zum sechsten Mal findet die erfolgreiche Reihe von Veranstaltungen mit Angehörigen von Pflege- und diesen verwandten Berufen statt. Die Veranstaltungsreihe, die politische Äußerung mit künstlerischer Darbietung verbindet möchte auf die katastrophale Situation der Pflege in Deutschland aufmerksam machen.
Veranstaltungsort ist das Kulturhaus Alte Feuerwache in Berlin Friedrichshain. Dieses war nahezu ausverkauft.
Das Konzept ist an das des Poetry Slams angelegt. Alle Auftretenden haben rund zehn Minuten Zeit für ihren Slam. Jedoch gibt es keinen Wettbewerb, das gemeinsame wird betont, es findet kein Wettkampf statt.
Der Abend beginnt mit Yvonne Falckners Auftritt als dementer Vampir und der damit ergebenen Überleitung zu Florian Eichhorn, Autor des gleichnamigen Buches. Mit seinem Slam "Nur mal kurz - ein kurzer Einblick in den Pflege-Alltag" gibt er einen humorvollen Einblick in Nöte des Pflegepersonals.
Ihm folgt Stefan Schulz, der mit seinem Slam "Drinnen ist draußen" das schwierige Thema Forensik und den Umgang mit strafunmündigen Tätern im Alltag kraftvoll und emotional darstellt.
Annett Metzenthins Slam "Make Pflege not war" wirft einen Blick auf die Pflege durch Angehörige und ist ein Aufruf zum Miteinander, anstatt des Gegeneinanders mit professioneller Pflege.
Die erste Halbzeit des CareSlams endet mit der Sängerin Elisabeth Schwarz und ihren Lied "Kind. Mutter. Mensch.", welches das Leben eines alten Menschens im Heim gefühlvoll thematisiert.
Auftakt der zweiten Hälfte ist Jörg Richert von KARUNA mit zwei ehemaligen Straßenkindern. Jörg Richert tritt in seinem Slam ""Suchen tut mich keiner..." Straßenkinder in Deutschland" für ein Umdenken im Umgang mit den Betroffenen ein und vor allem dafür, dass diese vermehrt einbezogen werden. Michi und Chris tragen zudem Gedichte von ehemaligen Straßenkindern vor.
Der nächste Slam berührt das Tabuthema Tod und den Umgang mit Kindern, die tot geboren sind oder in kürzester Zeit sterben werden. Der Fotograf Kai Gebel fotografiert zusammen mit einem Netzwerk von rund 600 weiteren Fotografen in Deutschland und Österreich diese "Sternenkinder" und verschafft somit den Eltern die Möglichkeit einer bleibenden Erinnerung. "Vom ersten und letzten Bild" handelt sein Slam.
Mit den STUBI Cops Franziska Behrenbeck, Claudia Fröhlich und Lena Herbrandt betritt der Nachwuchs in Form von Studentinnen die Bühne und stellt ihren Slam "Die Reise ins Unbekannte" vor.
Ihnen folgt Roger Konrad der auf den Pflegeaktionstag am 12. Mai 2017 hinweist.
Den Abschluss des CareSlams bildet ein zweiter Auftritt von Elisabeth Schwarz mit ihrem Lied "Zeitlos".
Danach betreten nochmal alle Beteiligten die Bühne.
Der Marianne.von.Willemer.2016-Preis für digitale Medien ging an Kathrin Stumreich. Ihre Arbeit „What would Ted Kaczynski’s daughter do …?” überzeugte aufgrund des humorvollen und medienkritischen Blicks auf eine ambivalente Gesellschaft von technophoben und technikgläubigen NutzerInnen. Am 21.6.2017 wurde ihre Arbeit im Ars Electronica Center eröffnet.
Credit: Magdalena Sick-Leitner
Gotisches im Friseursalon (Lerchenstraße/Ecke Bödekerstraße). Scheint eine humorvolle Inhaberin zu sein: ganz "im Busch". Die Frisuren lassen einen ausgeprägten Formwillen erkennen. Repräsentieren sie nun den Status vor oder nach dem Haarschnitt?
Der Friedrich-Stoltze-Brunnen wurde von dem Bildhauer Friedrich Schierholz entworfen, ausgeführt wurde er von dem Bildhauer Fritz Klimsch. Der Brunnen mit der Büste des Frankfurter Mundartdichter und Schriftstellers Friedrich Stoltze (1816-1891) stand seit 1892 auf dem Hühnermarkt nahe von Stoltzes Geburtshaus. Nach den Zerstörungen im 2. Weltkrieg wurde der Brunnen 1981 nahe der Frankfurter Katharinenkirche aufgestellt und im Rahmen des Dom-Römer-Projekts wurde er 2018 wieder an seinen ursprünglichen Platz versetzt.
Das im Krieg beschädigte Denkmal musste teilweise rekonstruiert und restauriert werden. Das Postament besteht aus Sandstein, Büste, Reliefs und Tauben sind aus Bronze gegossen. An der Säule, auf der die Büste steht, sieht man Figuren bzw. Schöpfungen des Dichters: So der Kapp, der rote Schornsteinfeger und der kranke Mann. Die Säule schmückt ein Blumengebinde und sie mündet in einem dreieckigen Sockel an dessen Enden drei muschelförmige Becken angebracht sind.
Friedrich Stoltze trat entschieden für Freiheit und Demokratie ein. Dies hatte sogar eine zeitweise Verbannung aus der Stadt Frankfurt zur Konsequenz. In seiner Dichtung zeichnet er ein lebensnahes und anschauliches Bild von Frankfurt. Seine heiteren, auch ernsten und nachdenklichen Verse beschreiben alle Vorzüge und Schwächen der Stadt und ihrer Bürger. Stoltze wird in Frankfurt gerne aufgrund seiner humorvollen, patriotischen Texte zitiert. Berühmte Zitate sind unter anderem: 'Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Frankfurter!' oder 'Es will merr net in de Kopp enei. Wie kann nor e Mensch net von Frankfort sei!'
Ein eingemeißelter Sinnspruch auf der Brunnensäule hält die Erinnerung an Stoltze lebendig:
DER LEBTE NICHT VERGEBENS,
AUCH IHM SEI DANK UND SANG.
DER UM DEN ERNST DES LEBENS,
DEN MENSCHEN ROSEN SCHLANG.
Vor meinem Fenster sang der Fink
1.) Vor meinem Fenster sang der Fink:
'Heraus ins Freie, frisch und flink!
Der Frühling ist ja kommen!'
Ich ging - noch in der Mauern Kluft -
Da kam schon lind und lau die Luft
Entgegen mir geschwommen.
2.) Und wie ich schreite durch das Tor,
Steigt jubelnd eine Lerch' empor,
Als flög sie in den Himmel.
Lustwandelnd lenk ich querfeldein:
Blauveilchen duftet schon am Rain,
Am Bach dir goldne Primel.
3.) Wohin ich seh: die Bäume weiß,
Und laubig schon der Büsche Reis,
Und sammetgrün die Halde.
Und wie ich wieder steh und horch:
Am Weiher klappert laut der Storch,
Der Kuckuck ruft im Walde.
4.) So lug (a) und lausch ich, bis von fern
Am Himmel blinkt der Abendstern,
Und rings die Glocken gehen.
Nun tracht' ich heim, o Nachtigall,
Da bringt mir deines Liedes Hall
Der Nachtluft sanftes Wehen.
5.) Und als ich nochmal rückwärts schau,
Erglühen Wald und Strom und Au
Im goldnen Abendrote.
O Finke, des gedenk ich lang,
Wie mich herausgelockt dein Sang,
Du lieber Frühlingsbote.
(a) lugen = schauen
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Autor: Friedrich Wilhelm Güll
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Harfe und Leyer
Jahrbuch lyrischer Originalien
herausgegeben von Ludwig Grote
Zweiter Jahrgang
Verlag Carl Rümpler
Hannover, 1855
Thema: Frühlingslied
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Friedrich Wilhelm Güll (* 1. April 1812 in Ansbach; † 24. Dezember 1879 in München) war ein deutscher Schriftsteller. Güll wurde als Sohn eines Goldschmieds geboren und war Lehrer an der Höheren Töchterschule in Ansbach und ab 1847 an der protestantischen Pfarrschule in München.
Er veröffentlichte zahlreiche Bücher für Kinder, so beispielsweise den Gedichtband 'Kinderheimat in Liedern', der 1836 erschien. Darüber hinaus liegen humorvolle Komödien fürs Kasperltheater von ihm im Druck vor.
Ludwig Grote nahm in seine Sammlung geistlicher Lieder, die ab 1844 unter dem Titel 'Harfe und Leyer' erschien, das Frühlingslied 'Vor meinem Fenster sang der Fink' von Güll auf.
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Emil Mangelsdorff: Swing tanzen verboten - als Jazzmusiker im III.Reich
Di. 24.04.2012 - IGS Herder, Wittelsbacher Allee 6, Frankfurt am Main
" Emil Mangelsdorff, in Frankfurt am Main geboren und unter den Bedingungen des Nazisystems herangewachsen, musiziert und berichtet in seiner lebhaften und humorvollen Gabe von den Erfahrungen und Erlebnissen des Jugendlichen Emil, der seine Leidenschaft zum Jazz entdeckt und entschlossen ist, Jazzmusiker zu werden.
Er gehört zu jener "Swing-Jugend" in Frankfurt, die eine Gegenkultur zum NS-System lebt und Maßnahmen der Gestapo bis hin zur Verhaftung erträgt.
Der Staat, in dem er aufwächst, unterdrückt und verfolgt jede künstlerische Artikulation, deren Basis Freiheit und Menschenwürde ist. Emil, von der Ausdruckskraft des Jazz und der Vielfalt der Mittel dieser Musik beeindruckt, erfährt, daß kulturelle Neugier, Kreativität und Offenheit ausreichen, um die Staatsgewalt auf den Plan zu rufen.
Aus der Perspektive eines Jugendlichen erzählt Mangelsdorff. Eindrucksvoll und lebendig zeigt er, daß Zivilcourage und ein Bekenntnis zu kultureller Vielfalt in jeder Gesellschaft möglich und notwendig ist, daß der aufrechte Gang aber auch Spaß macht. Generationen junger Menschen waren bei unseren Touren durch die Stadtteile ein begeistertes Publikum. "
www.kultur-im-ghetto.de/jazzmusiker-im-3-reich.htm
„Undeutsche“ Musik als Protest: Swing, Harlem-Club und „deutsche“ Jugend in Frankfurt
www.ffmhist.de/ffm33-45/portal01/portal01.php?ziel=t_hm_s...
Emil Mangelsdorff - Swing tanzen verboten *
4 Fotos:
www.flickr.com/photos/sterneck/6966847674
www.flickr.com/photos/sterneck/7112929335
www.flickr.com/photos/sterneck/7112927087
www.flickr.com/photos/sterneck/6967087488
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In den Rissen der Welt *
- Foto-Reportagen von Wolfgang Sterneck:
- Artikel von Wolfgang Sterneck:
- * -
In einer einzigartigen Kooperation zeigen Ihnen die Ensemble RENZ & FRIENZ und KAVALIER plus VIER Der Reigen aus Sicht der Wiener Gesellschaft zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Kleine Bühne verwandelt sich in ein klingendes Kaffeehaus, während sich ganz zwanglos zwischen humorvollem Wienerlied, kräftigem Kaffee und deliziöser Sachertorte Szene an Szene reiht, bis sich letztlich der Kreis -oder der Reigen- schließt.
Darsteller:
Diana Fischer
Michael Gaschler
Melanie Renz
Philipp Gaiser
Anja Straubhaar
Michael Müller
Klavier - Philipp Gaiser
Regie - Julia Dippel
Photos by: Robert James Perkins
Kleine Bühne der Pasinger Fabrik - München
In einer einzigartigen Kooperation zeigen Ihnen die Ensemble RENZ & FRIENZ und KAVALIER plus VIER Der Reigen aus Sicht der Wiener Gesellschaft zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Kleine Bühne verwandelt sich in ein klingendes Kaffeehaus, während sich ganz zwanglos zwischen humorvollem Wienerlied, kräftigem Kaffee und deliziöser Sachertorte Szene an Szene reiht, bis sich letztlich der Kreis -oder der Reigen- schließt.
Darsteller:
Diana Fischer
Michael Gaschler
Melanie Renz
Philipp Gaiser
Anja Straubhaar
Michael Müller
Klavier - Philipp Gaiser
Regie - Julia Dippel
Photos by: Robert James Perkins
Kleine Bühne der Pasinger Fabrik - München
Zum sechsten Mal findet die erfolgreiche Reihe von Veranstaltungen mit Angehörigen von Pflege- und diesen verwandten Berufen statt. Die Veranstaltungsreihe, die politische Äußerung mit künstlerischer Darbietung verbindet möchte auf die katastrophale Situation der Pflege in Deutschland aufmerksam machen.
Veranstaltungsort ist das Kulturhaus Alte Feuerwache in Berlin Friedrichshain. Dieses war nahezu ausverkauft.
Das Konzept ist an das des Poetry Slams angelegt. Alle Auftretenden haben rund zehn Minuten Zeit für ihren Slam. Jedoch gibt es keinen Wettbewerb, das gemeinsame wird betont, es findet kein Wettkampf statt.
Der Abend beginnt mit Yvonne Falckners Auftritt als dementer Vampir und der damit ergebenen Überleitung zu Florian Eichhorn, Autor des gleichnamigen Buches. Mit seinem Slam "Nur mal kurz - ein kurzer Einblick in den Pflege-Alltag" gibt er einen humorvollen Einblick in Nöte des Pflegepersonals.
Ihm folgt Stefan Schulz, der mit seinem Slam "Drinnen ist draußen" das schwierige Thema Forensik und den Umgang mit strafunmündigen Tätern im Alltag kraftvoll und emotional darstellt.
Annett Metzenthins Slam "Make Pflege not war" wirft einen Blick auf die Pflege durch Angehörige und ist ein Aufruf zum Miteinander, anstatt des Gegeneinanders mit professioneller Pflege.
Die erste Halbzeit des CareSlams endet mit der Sängerin Elisabeth Schwarz und ihren Lied "Kind. Mutter. Mensch.", welches das Leben eines alten Menschens im Heim gefühlvoll thematisiert.
Auftakt der zweiten Hälfte ist Jörg Richert von KARUNA mit zwei ehemaligen Straßenkindern. Jörg Richert tritt in seinem Slam ""Suchen tut mich keiner..." Straßenkinder in Deutschland" für ein Umdenken im Umgang mit den Betroffenen ein und vor allem dafür, dass diese vermehrt einbezogen werden. Michi und Chris tragen zudem Gedichte von ehemaligen Straßenkindern vor.
Der nächste Slam berührt das Tabuthema Tod und den Umgang mit Kindern, die tot geboren sind oder in kürzester Zeit sterben werden. Der Fotograf Kai Gebel fotografiert zusammen mit einem Netzwerk von rund 600 weiteren Fotografen in Deutschland und Österreich diese "Sternenkinder" und verschafft somit den Eltern die Möglichkeit einer bleibenden Erinnerung. "Vom ersten und letzten Bild" handelt sein Slam.
Mit den STUBI Cops Franziska Behrenbeck, Claudia Fröhlich und Lena Herbrandt betritt der Nachwuchs in Form von Studentinnen die Bühne und stellt ihren Slam "Die Reise ins Unbekannte" vor.
Ihnen folgt Roger Konrad der auf den Pflegeaktionstag am 12. Mai 2017 hinweist.
Den Abschluss des CareSlams bildet ein zweiter Auftritt von Elisabeth Schwarz mit ihrem Lied "Zeitlos".
Danach betreten nochmal alle Beteiligten die Bühne.
In einer einzigartigen Kooperation zeigen Ihnen die Ensemble RENZ & FRIENZ und KAVALIER plus VIER Der Reigen aus Sicht der Wiener Gesellschaft zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Kleine Bühne verwandelt sich in ein klingendes Kaffeehaus, während sich ganz zwanglos zwischen humorvollem Wienerlied, kräftigem Kaffee und deliziöser Sachertorte Szene an Szene reiht, bis sich letztlich der Kreis -oder der Reigen- schließt.
Darsteller:
Diana Fischer
Michael Gaschler
Melanie Renz
Philipp Gaiser
Anja Straubhaar
Michael Müller
Klavier - Philipp Gaiser
Regie - Julia Dippel
Photos by: Robert James Perkins
Kleine Bühne der Pasinger Fabrik - München
"Darüber lacht Polen" ist eine Landeskunde in Karikaturen und Texten, die in Ausstellungen auf dem Friedensplatz und im Deutschen Polen-Institut zu sehen ist.
Die Ausstellung zeigt Karikaturen des polnischen Künstlers Andrzej Mleczko (Krakau), der als bekanntester Karikaturist seines Landes gilt und seit Jahrzehnten das gesellschaftliche und politische Leben seines Landes kritisch illustriert. Die Karikaturen werden kommentiert durch Texte des Schriftstellers Matthias Kneip, der zu den bekanntesten Mittlern polnischer Kultur in Deutschland zählt und als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Polen-Institut arbeitet. Bilder und Texte fügen sich zu einer humorvollen Landeskunde Polens, die dazu einlädt, das östliche Nachbarland mit einem Augenzwinkern zu erkunden.
Zum sechsten Mal findet die erfolgreiche Reihe von Veranstaltungen mit Angehörigen von Pflege- und diesen verwandten Berufen statt. Die Veranstaltungsreihe, die politische Äußerung mit künstlerischer Darbietung verbindet möchte auf die katastrophale Situation der Pflege in Deutschland aufmerksam machen.
Veranstaltungsort ist das Kulturhaus Alte Feuerwache in Berlin Friedrichshain. Dieses war nahezu ausverkauft.
Das Konzept ist an das des Poetry Slams angelegt. Alle Auftretenden haben rund zehn Minuten Zeit für ihren Slam. Jedoch gibt es keinen Wettbewerb, das gemeinsame wird betont, es findet kein Wettkampf statt.
Der Abend beginnt mit Yvonne Falckners Auftritt als dementer Vampir und der damit ergebenen Überleitung zu Florian Eichhorn, Autor des gleichnamigen Buches. Mit seinem Slam "Nur mal kurz - ein kurzer Einblick in den Pflege-Alltag" gibt er einen humorvollen Einblick in Nöte des Pflegepersonals.
Ihm folgt Stefan Schulz, der mit seinem Slam "Drinnen ist draußen" das schwierige Thema Forensik und den Umgang mit strafunmündigen Tätern im Alltag kraftvoll und emotional darstellt.
Annett Metzenthins Slam "Make Pflege not war" wirft einen Blick auf die Pflege durch Angehörige und ist ein Aufruf zum Miteinander, anstatt des Gegeneinanders mit professioneller Pflege.
Die erste Halbzeit des CareSlams endet mit der Sängerin Elisabeth Schwarz und ihren Lied "Kind. Mutter. Mensch.", welches das Leben eines alten Menschens im Heim gefühlvoll thematisiert.
Auftakt der zweiten Hälfte ist Jörg Richert von KARUNA mit zwei ehemaligen Straßenkindern. Jörg Richert tritt in seinem Slam ""Suchen tut mich keiner..." Straßenkinder in Deutschland" für ein Umdenken im Umgang mit den Betroffenen ein und vor allem dafür, dass diese vermehrt einbezogen werden. Michi und Chris tragen zudem Gedichte von ehemaligen Straßenkindern vor.
Der nächste Slam berührt das Tabuthema Tod und den Umgang mit Kindern, die tot geboren sind oder in kürzester Zeit sterben werden. Der Fotograf Kai Gebel fotografiert zusammen mit einem Netzwerk von rund 600 weiteren Fotografen in Deutschland und Österreich diese "Sternenkinder" und verschafft somit den Eltern die Möglichkeit einer bleibenden Erinnerung. "Vom ersten und letzten Bild" handelt sein Slam.
Mit den STUBI Cops Franziska Behrenbeck, Claudia Fröhlich und Lena Herbrandt betritt der Nachwuchs in Form von Studentinnen die Bühne und stellt ihren Slam "Die Reise ins Unbekannte" vor.
Ihnen folgt Roger Konrad der auf den Pflegeaktionstag am 12. Mai 2017 hinweist.
Den Abschluss des CareSlams bildet ein zweiter Auftritt von Elisabeth Schwarz mit ihrem Lied "Zeitlos".
Danach betreten nochmal alle Beteiligten die Bühne.
Die Liebfrauenkirche liegt an der immer geschäftigen Verbindung zwischen der Hauptwache und dem Römerberg und ist eine stille Oase im Großstadtgewühl. Da der Eingang zum Klosterhof mit der Madonna in der Lourdes-Grotte etwas versteckt liegt, haben sich die offensichtlich humorvollen Mönche einen gelungenen Hinweis einfallen lassen.
NEUER STANDORT
Seit 2018 steht dieser Brunnen wieder auf dem Hühnermarkt der wieder aufgebauten Frankfurter Altstadt zwischen Römer und Dom. Damit befindet er sich wieder auf seinem ursprünglichen Aufstellungsplatz nahe bei Friedrich Stoltzes Geburtshaus.
In der Nähe der Katharinenkirche steht seit 1981 der "Friedrich Stoltze-Brunnen" mit der Büste des Frankfurter Mundartdichter und Schriftstellers Friedrich Stoltze (1816-1891). Im Jahr 1992 wurde ebenfalls der Platz in "Friedrich-Stoltze-Platz" benannt. Ursprünglich stand das Denkmal seit 1892 auf dem ehemaligen Hühnermarkt unweit von Stoltzes Geburtshaus. Der Brunnen wurde von dem Bildhauer Friedrich Schierholz entworfen, ausgeführt wurde er von dem Bildhauer Fritz Klimsch.
Das Denkmal, im Krieg beschädigt, musste teilweise rekonstruiert und restauriert werden. Das Postament besteht aus Sandstein, Büste, Reliefs und Tauben sind aus Bronze gegossen. An der Säule, auf der die Büste steht, sieht man Figuren bzw. Schöpfungen des Dichters: So der "Kapp", der "Rote Schornsteinfeger" und der "Kranke Mann". Die Säule schmückt ein Blumengewinde und sie mündet in einem dreieckigen Sockel an dessen Enden drei muschelförmige Becken angebracht sind.
Stoltze trat entschieden für Freiheit und Demokratie ein. Dies hatte sogar eine zeitweise Verbannung aus der Stadt Frankfurt zur Konsequenz. In seiner Dichtung zeichnet er ein lebensnahes und anschauliches Bild von Frankfurt. Seine heiteren und auch ernsten und nachdenklichen Verse beschreiben alle Vorzüge und Schwächen der Stadt und ihrer Bürger. Stoltze wird in Frankfurt gerne aufgrund seiner humorvollen, patriotischen Texte zitiert.
Berühmte Zitate: "Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Frankfurter!" oder "Es will merr net in de Kopp enei. Wie kann nor e Mensch net von Frankfort sei!"
Ein eingemeißelter Sinnspruch auf der Brunnensäule hält die Erinnerung an Stoltze lebendig:
DER LEBTE NICHT VERGEBENS,
AUCH IHM SEI DANK UND SANG.
DER UM DEN ERNST DES LEBENS,
DEN MENSCHEN ROSEN SCHLANG.
Quelle: Quelle: www.kunst-im-oeffentlichen-raum-frankfurt.de/
Diese Darstellung dürfte auf die Anfangszeilen eines Mundartgedrichtes von Friedrich Stoltze erinnern:
"Dir, Frankfort, maindorchstreemde Stadt wo, wemmer blos se sieht,
mer sich gleich ´nen verschossen hat, dir deene hell mei Lied!"
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Der Friedrich-Stoltze-Brunnen wurde von dem Bildhauer Friedrich Schierholz entworfen, ausgeführt wurde er von dem Bildhauer Fritz Klimsch. Der Brunnen mit der Büste des Frankfurter Mundartdichter und Schriftstellers Friedrich Stoltze (1816-1891) stand seit 1892 auf dem Hühnermarkt nahe von Stoltzes Geburtshaus. Nach den Zerstörungen im 2. Weltkrieg wurde der Brunnen 1981 nahe der Frankfurter Katharinenkirche aufgestellt und im Rahmen des Dom-Römer-Projekts wurde er 2018 wieder an seinen ursprünglichen Platz versetzt.
Das im Krieg beschädigte Denkmal musste teilweise rekonstruiert und restauriert werden. Das Postament besteht aus Sandstein, Büste, Reliefs und Tauben sind aus Bronze gegossen. An der Säule, auf der die Büste steht, sieht man Figuren bzw. Schöpfungen des Dichters: So der Kapp, der rote Schornsteinfeger und der kranke Mann. Die Säule schmückt ein Blumengebinde und sie mündet in einem dreieckigen Sockel an dessen Enden drei muschelförmige Becken angebracht sind.
Friedrich Stoltze trat entschieden für Freiheit und Demokratie ein. Dies hatte sogar eine zeitweise Verbannung aus der Stadt Frankfurt zur Konsequenz. In seiner Dichtung zeichnet er ein lebensnahes und anschauliches Bild von Frankfurt. Seine heiteren, auch ernsten und nachdenklichen Verse beschreiben alle Vorzüge und Schwächen der Stadt und ihrer Bürger. Stoltze wird in Frankfurt gerne aufgrund seiner humorvollen, patriotischen Texte zitiert. Berühmte Zitate sind unter anderem: 'Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Frankfurter!' oder 'Es will merr net in de Kopp enei. Wie kann nor e Mensch net von Frankfort sei!'
Ein eingemeißelter Sinnspruch auf der Brunnensäule hält die Erinnerung an Stoltze lebendig:
DER LEBTE NICHT VERGEBENS,
AUCH IHM SEI DANK UND SANG.
DER UM DEN ERNST DES LEBENS,
DEN MENSCHEN ROSEN SCHLANG.
Die Ausstellung „Levitate“ im MuseumsQuartier/freiraum Q21 INTERNATIONAL wird von Daria Khan (RUS) kuratiert und beschäftigt sich mit dem Phänomen und der fiktiven Macht der „Levitation“, mit der Denkmäler oder Leute „erhoben“ werden können. Die Levitation steht damit auch als Symbol für den Protest, den Widerstand und die Freiheit.
Levitation kommt vom lateinischen „levitas“ und bedeutet Leichtigkeit oder Schweben. 1967 fand in den USA unter dem Titel „Levitate the Pentagon“ eine Aktion gegen den Vietnamkrieg statt. Eine Gruppe AktivistInnen wollte mit ihren Gesängen das Pentagon zum Schweben bringen und orange färben, um so die bösen Geister auszutreiben und den Vietnamkrieg zu beenden. Sie sangen Tag und Nacht, aber das Pentagon bewegte sich NICHT.
„Levitate“ nimmt diese Aktion als thematischen Ausgangspunkt und konzentriert sich auf den theatralisch spektakulären Aspekt der „Levitation“. Die Arbeiten der insgesamt 16 internationalen KünstlerInnen spielen mit Magie und Illusionen, mit Täuschungen sowie den rituellen Handlungen, die dem Akt der „Levitation“ zu Grunde liegen.
So ist die Installation „Oneiric Hotel“ des litauischen Künstlers Julijonas Urbonas die künstlerische Nachstellung einiger erfolgreicher wissenschaftlicher Experimente zum Wachtraum, in dem man fliegt, schwebt oder frei fällt. Urbonas rekonstruiert diese Experimente als Erlebnismaschinen, in denen man intim-poetische Erlebnisse zu analysieren vermag. Er verlagert das wissenschaftliche Labor damit in gewöhnliche Schlaf- und Hotelzimmer. „Oneiric Hotel“ bietet als POP-UP Hotel den Ausstellungs-BesucherInnen einmalige Erlebnispakete zur Erforschung der eigenen Träume. Mit seinen Schlafkojen lädt es ein, selbst experimentell tätig zu werden.
Um Privatsphäre und Intimität geht es auch bei der Skulptur „Weightlessness“ (2013) von Krištof Kintera (CZE). Anhand zweier Socken auf einem „fliegenden Teppich“ thematisiert er auf humorvolle Weise Menschen, die aus ihrem gewohnten Umfeld ausbrechen wollen, um NEUE Dimensionen zu erschließen. In der Installation der brasilianischen Künstlerin Cinthia Marcelle „R=0 (Homage to M.A.)“ (2008) wiederum wird ein Schulstreich nachgestellt – die Befreiung aus schulischen Zwängen und sozialen Normen.
Die Skulptur „Abracadabra“ von Karthik Pandian (USA) besteht aus vorgefundenen Materialien wie einem Megaphon, wie es bei Demonstrationen verwendet wird, das hier jedoch mit einem Zauberhut und Handschuhen überzogen wurde. „Abracadabra“ ist damit ein Symbol für den Protest und seine Hoffnungen und Sehnsüchte. Die Skulptur erinnert an die Aktion „Levitate the Pentagon“ von 1967. Alles schwebt und verweist damit ironisch auf die „Magie“, von der Revolten angetrieben werden.
Auch Emiliano Maggi (ITA) thematisiert die „Magie“ der Levitation. Seine Skulptur basiert auf Elementen, die StraßenkünstlerInnen in Levitations-Performances verwenden und geschickt in ihrem Gewand verbergen. Die Arbeit basiert auf Maggis Archiv von versteckten Levitationsgeräten in historischen Bildern.
Mona Vatamanu (ROU) und Florin Tudor (ROU) wiederum hinterfragen in ihrer Videoarbeit „Manifestul“ (2005) soziale Gegensätze. Erklärungen in Form von leeren Blättern werden aus der Luft über Alt-Erlaa, einem städtischen Wohnhausprojekt der 1970er Jahre, verteilt, als einfache Geste, um die Bedeutung von Widerstand zu hinterfragen.
Der deutsche Künstler Christian Jankowski reiste für seine Arbeit „Heavy Weight History“ nach Polen. Dort lud er eine Gruppe von Gewichthebern ein, Skulpturen an öffentlichen Plätzen in der Hauptstadt Warschau zu stemmen. Die dabei entstandene Fotoserie und ein 25-minütiger Film zeigen die Anstrengungen, die es den in ihren Nationalfarben gekleideten Männern bereitet, die schweren Statuen aus Stein oder Bronze emporzuheben. Ihre Mühe symbolisiert ironisch die schwere Last der Geschichte.
Das Begleitprogramm der Ausstellung besteht aus Vorträgen, Künstlergesprächen, Diskussionen und Führungen. Zudem haben die BesucherInnen die Möglichkeit, sich ihr persönliches „Levitations“-Paket in Form einer eigenen Gratis-Publikation zusammenzustellen.
Ein Symposium am 21. November im Rahmen der VIENNA ART WEEK wird insbesondere die der Ausstellung zu Grunde liegenden philosophisch-begrifflichen Aspekte beleuchten und einen Überblick über die Geschichte der „Levitation“ sowie der Schlafforschung geben. Die Vorträge stammen vom Künstler/Forscher Julijonas Urbonas, dem Künstler Karthik Pandian, sowie den Schriftstellern und Philosophen Alexei Penzin und Aaron Schuster.
KünstlerInnen:
Iván Argote (COL), Anton Burdakov (GBR)*, Cooking Sections (ISR/ESP)*, Patrick Hough (IRL)*, Christian Jankowski (GER), Krištof Kintera (CZE), Emiliano Maggi (ITA)*, Cinthia Marcelle (BRA), Rä di Martino (ITA)*, Astrid Menze (GER)*, Raphael Montanez Ortiz (USA), Karthik Pandian (USA), Mona Vatanamu & Florin Tudor (ROU), Julijonas Urbonas (LTU)*.
*Artist-in-Residence des Q21/MQ
Kuratorin: Daria Khan (RUS)
„Levitate“ wird in Kooperation mit dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres organisiert.
Für die Ausstellungsarchitektur zeichnet erneut die Abteilung für Bühnen- und Kostümgestaltung, Film- und Ausstellungsarchitektur der Universität Mozarteum Salzburg verantwortlich. Unter der Leitung von Professor Henrik Ahr entwickelte die Studentin Anna Zadra ein Präsentationskonzept.
Die Ausstellung „Levitate“ im MuseumsQuartier/freiraum Q21 INTERNATIONAL wird von Daria Khan (RUS) kuratiert und beschäftigt sich mit dem Phänomen und der fiktiven Macht der „Levitation“, mit der Denkmäler oder Leute „erhoben“ werden können. Die Levitation steht damit auch als Symbol für den Protest, den Widerstand und die Freiheit.
Levitation kommt vom lateinischen „levitas“ und bedeutet Leichtigkeit oder Schweben. 1967 fand in den USA unter dem Titel „Levitate the Pentagon“ eine Aktion gegen den Vietnamkrieg statt. Eine Gruppe AktivistInnen wollte mit ihren Gesängen das Pentagon zum Schweben bringen und orange färben, um so die bösen Geister auszutreiben und den Vietnamkrieg zu beenden. Sie sangen Tag und Nacht, aber das Pentagon bewegte sich NICHT.
„Levitate“ nimmt diese Aktion als thematischen Ausgangspunkt und konzentriert sich auf den theatralisch spektakulären Aspekt der „Levitation“. Die Arbeiten der insgesamt 16 internationalen KünstlerInnen spielen mit Magie und Illusionen, mit Täuschungen sowie den rituellen Handlungen, die dem Akt der „Levitation“ zu Grunde liegen.
So ist die Installation „Oneiric Hotel“ des litauischen Künstlers Julijonas Urbonas die künstlerische Nachstellung einiger erfolgreicher wissenschaftlicher Experimente zum Wachtraum, in dem man fliegt, schwebt oder frei fällt. Urbonas rekonstruiert diese Experimente als Erlebnismaschinen, in denen man intim-poetische Erlebnisse zu analysieren vermag. Er verlagert das wissenschaftliche Labor damit in gewöhnliche Schlaf- und Hotelzimmer. „Oneiric Hotel“ bietet als POP-UP Hotel den Ausstellungs-BesucherInnen einmalige Erlebnispakete zur Erforschung der eigenen Träume. Mit seinen Schlafkojen lädt es ein, selbst experimentell tätig zu werden.
Um Privatsphäre und Intimität geht es auch bei der Skulptur „Weightlessness“ (2013) von Krištof Kintera (CZE). Anhand zweier Socken auf einem „fliegenden Teppich“ thematisiert er auf humorvolle Weise Menschen, die aus ihrem gewohnten Umfeld ausbrechen wollen, um NEUE Dimensionen zu erschließen. In der Installation der brasilianischen Künstlerin Cinthia Marcelle „R=0 (Homage to M.A.)“ (2008) wiederum wird ein Schulstreich nachgestellt – die Befreiung aus schulischen Zwängen und sozialen Normen.
Die Skulptur „Abracadabra“ von Karthik Pandian (USA) besteht aus vorgefundenen Materialien wie einem Megaphon, wie es bei Demonstrationen verwendet wird, das hier jedoch mit einem Zauberhut und Handschuhen überzogen wurde. „Abracadabra“ ist damit ein Symbol für den Protest und seine Hoffnungen und Sehnsüchte. Die Skulptur erinnert an die Aktion „Levitate the Pentagon“ von 1967. Alles schwebt und verweist damit ironisch auf die „Magie“, von der Revolten angetrieben werden.
Auch Emiliano Maggi (ITA) thematisiert die „Magie“ der Levitation. Seine Skulptur basiert auf Elementen, die StraßenkünstlerInnen in Levitations-Performances verwenden und geschickt in ihrem Gewand verbergen. Die Arbeit basiert auf Maggis Archiv von versteckten Levitationsgeräten in historischen Bildern.
Mona Vatamanu (ROU) und Florin Tudor (ROU) wiederum hinterfragen in ihrer Videoarbeit „Manifestul“ (2005) soziale Gegensätze. Erklärungen in Form von leeren Blättern werden aus der Luft über Alt-Erlaa, einem städtischen Wohnhausprojekt der 1970er Jahre, verteilt, als einfache Geste, um die Bedeutung von Widerstand zu hinterfragen.
Der deutsche Künstler Christian Jankowski reiste für seine Arbeit „Heavy Weight History“ nach Polen. Dort lud er eine Gruppe von Gewichthebern ein, Skulpturen an öffentlichen Plätzen in der Hauptstadt Warschau zu stemmen. Die dabei entstandene Fotoserie und ein 25-minütiger Film zeigen die Anstrengungen, die es den in ihren Nationalfarben gekleideten Männern bereitet, die schweren Statuen aus Stein oder Bronze emporzuheben. Ihre Mühe symbolisiert ironisch die schwere Last der Geschichte.
Das Begleitprogramm der Ausstellung besteht aus Vorträgen, Künstlergesprächen, Diskussionen und Führungen. Zudem haben die BesucherInnen die Möglichkeit, sich ihr persönliches „Levitations“-Paket in Form einer eigenen Gratis-Publikation zusammenzustellen.
Ein Symposium am 21. November im Rahmen der VIENNA ART WEEK wird insbesondere die der Ausstellung zu Grunde liegenden philosophisch-begrifflichen Aspekte beleuchten und einen Überblick über die Geschichte der „Levitation“ sowie der Schlafforschung geben. Die Vorträge stammen vom Künstler/Forscher Julijonas Urbonas, dem Künstler Karthik Pandian, sowie den Schriftstellern und Philosophen Alexei Penzin und Aaron Schuster.
KünstlerInnen:
Iván Argote (COL), Anton Burdakov (GBR)*, Cooking Sections (ISR/ESP)*, Patrick Hough (IRL)*, Christian Jankowski (GER), Krištof Kintera (CZE), Emiliano Maggi (ITA)*, Cinthia Marcelle (BRA), Rä di Martino (ITA)*, Astrid Menze (GER)*, Raphael Montanez Ortiz (USA), Karthik Pandian (USA), Mona Vatanamu & Florin Tudor (ROU), Julijonas Urbonas (LTU)*.
*Artist-in-Residence des Q21/MQ
Kuratorin: Daria Khan (RUS)
„Levitate“ wird in Kooperation mit dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres organisiert.
Für die Ausstellungsarchitektur zeichnet erneut die Abteilung für Bühnen- und Kostümgestaltung, Film- und Ausstellungsarchitektur der Universität Mozarteum Salzburg verantwortlich. Unter der Leitung von Professor Henrik Ahr entwickelte die Studentin Anna Zadra ein Präsentationskonzept.
NEUER STANDORT
Seit 2018 steht dieser Brunnen auf dem Hühnermarkt der wieder aufgebauten Frankfurter Altstadt zwischen Römer und Dom. Damit befindet er sich wieder auf seinem ursprünglichen Aufstellungsplatz nahe bei Friedrich Stoltzes Geburtshaus.
In der Nähe der Katharinenkirche steht seit 1981 der "Friedrich Stoltze-Brunnen" mit der Büste des Frankfurter Mundartdichter und Schriftstellers Friedrich Stoltze (1816-1891). Im Jahr 1992 wurde ebenfalls der Platz in "Friedrich-Stoltze-Platz" benannt. Ursprünglich stand das Denkmal seit 1892 auf dem ehemaligen Hühnermarkt unweit von Stoltzes Geburtshaus. Der Brunnen wurde von dem Bildhauer Friedrich Schierholz entworfen, ausgeführt wurde er von dem Bildhauer Fritz Klimsch.
Das Denkmal, im Krieg beschädigt, musste teilweise rekonstruiert und restauriert werden. Das Postament besteht aus Sandstein, Büste, Reliefs und Tauben sind aus Bronze gegossen. An der Säule, auf der die Büste steht, sieht man Figuren bzw. Schöpfungen des Dichters: So der "Kapp", der "Rote Schornsteinfeger" und der "Kranke Mann". Die Säule schmückt ein Blumengewinde und sie mündet in einem dreieckigen Sockel an dessen Enden drei muschelförmige Becken angebracht sind.
Stoltze trat entschieden für Freiheit und Demokratie ein. Dies hatte sogar eine zeitweise Verbannung aus der Stadt Frankfurt zur Konsequenz. In seiner Dichtung zeichnet er ein lebensnahes und anschauliches Bild von Frankfurt. Seine heiteren und auch ernsten und nachdenklichen Verse beschreiben alle Vorzüge und Schwächen der Stadt und ihrer Bürger. Stoltze wird in Frankfurt gerne aufgrund seiner humorvollen, patriotischen Texte zitiert.
Berühmte Zitate: "Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Frankfurter!" oder "Es will merr net in de Kopp enei. Wie kann nor e Mensch net von Frankfort sei!"
Ein eingemeißelter Sinnspruch auf der Brunnensäule hält die Erinnerung an Stoltze lebendig:
DER LEBTE NICHT VERGEBENS,
AUCH IHM SEI DANK UND SANG.
DER UM DEN ERNST DES LEBENS,
DEN MENSCHEN ROSEN SCHLANG.
Quelle: Quelle: www.kunst-im-oeffentlichen-raum-frankfurt.de/
Zum sechsten Mal findet die erfolgreiche Reihe von Veranstaltungen mit Angehörigen von Pflege- und diesen verwandten Berufen statt. Die Veranstaltungsreihe, die politische Äußerung mit künstlerischer Darbietung verbindet möchte auf die katastrophale Situation der Pflege in Deutschland aufmerksam machen.
Veranstaltungsort ist das Kulturhaus Alte Feuerwache in Berlin Friedrichshain. Dieses war nahezu ausverkauft.
Das Konzept ist an das des Poetry Slams angelegt. Alle Auftretenden haben rund zehn Minuten Zeit für ihren Slam. Jedoch gibt es keinen Wettbewerb, das gemeinsame wird betont, es findet kein Wettkampf statt.
Der Abend beginnt mit Yvonne Falckners Auftritt als dementer Vampir und der damit ergebenen Überleitung zu Florian Eichhorn, Autor des gleichnamigen Buches. Mit seinem Slam "Nur mal kurz - ein kurzer Einblick in den Pflege-Alltag" gibt er einen humorvollen Einblick in Nöte des Pflegepersonals.
Ihm folgt Stefan Schulz, der mit seinem Slam "Drinnen ist draußen" das schwierige Thema Forensik und den Umgang mit strafunmündigen Tätern im Alltag kraftvoll und emotional darstellt.
Annett Metzenthins Slam "Make Pflege not war" wirft einen Blick auf die Pflege durch Angehörige und ist ein Aufruf zum Miteinander, anstatt des Gegeneinanders mit professioneller Pflege.
Die erste Halbzeit des CareSlams endet mit der Sängerin Elisabeth Schwarz und ihren Lied "Kind. Mutter. Mensch.", welches das Leben eines alten Menschens im Heim gefühlvoll thematisiert.
Auftakt der zweiten Hälfte ist Jörg Richert von KARUNA mit zwei ehemaligen Straßenkindern. Jörg Richert tritt in seinem Slam ""Suchen tut mich keiner..." Straßenkinder in Deutschland" für ein Umdenken im Umgang mit den Betroffenen ein und vor allem dafür, dass diese vermehrt einbezogen werden. Michi und Chris tragen zudem Gedichte von ehemaligen Straßenkindern vor.
Der nächste Slam berührt das Tabuthema Tod und den Umgang mit Kindern, die tot geboren sind oder in kürzester Zeit sterben werden. Der Fotograf Kai Gebel fotografiert zusammen mit einem Netzwerk von rund 600 weiteren Fotografen in Deutschland und Österreich diese "Sternenkinder" und verschafft somit den Eltern die Möglichkeit einer bleibenden Erinnerung. "Vom ersten und letzten Bild" handelt sein Slam.
Mit den STUBI Cops Franziska Behrenbeck, Claudia Fröhlich und Lena Herbrandt betritt der Nachwuchs in Form von Studentinnen die Bühne und stellt ihren Slam "Die Reise ins Unbekannte" vor.
Ihnen folgt Roger Konrad der auf den Pflegeaktionstag am 12. Mai 2017 hinweist.
Den Abschluss des CareSlams bildet ein zweiter Auftritt von Elisabeth Schwarz mit ihrem Lied "Zeitlos".
Danach betreten nochmal alle Beteiligten die Bühne.
In einer einzigartigen Kooperation zeigen Ihnen die Ensemble RENZ & FRIENZ und KAVALIER plus VIER Der Reigen aus Sicht der Wiener Gesellschaft zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Kleine Bühne verwandelt sich in ein klingendes Kaffeehaus, während sich ganz zwanglos zwischen humorvollem Wienerlied, kräftigem Kaffee und deliziöser Sachertorte Szene an Szene reiht, bis sich letztlich der Kreis -oder der Reigen- schließt.
Darsteller:
Diana Fischer
Michael Gaschler
Melanie Renz
Philipp Gaiser
Anja Straubhaar
Michael Müller
Klavier - Philipp Gaiser
Regie - Julia Dippel
Photos by: Robert James Perkins
Kleine Bühne der Pasinger Fabrik - München
This is a photograph of four pictures I took this afternoon. I call it my Frankfurt series. I meet Nazli, Faisal, Jonas and Kristin. All photos will follow soon. So I'm in Frankfurt, the big city near my place of work.
It was late afternoon. I just took a few test shots to make my camera settings when a young woman approached me. "Do you want to take a picture of me?", she asked me. She could not know that this was my today's goal.
Yes, gladly I replied. That surprised my conversation partner again. I explained my presence here in the Frankfurt pedestrian zone and my project. "Why not," replied the young woman after a very short period of reflection. So I met Nazli, 21 years old.
We were standing near a green fence. That was the ideal background. I directed Nazli there and our little shoot started. It was very funny because Nazli always had to laugh. But it worked out well. (I even liked the serious expression of the face.)
Nazli comes from Frankfurt, has Turkish roots, and belongs to the people who already live in the third generation in Germany. Nazli is a medical assistant here in Frankfurt.
Her friend, who is watching our shoot (unfortunately she did not want to be photographed), describes Nazli as follows: "She is wonderful, humorous, sociable and... impatient."
What makes Nazli the greatest joy? Nazli likes to be with her friend.
I asked Nazli which person she would like to meet? "This is Elyas M'Barek, an actor who has played in the German comedy" Turkish for Beginners ".
My last question was what annoys Nazli most: "This is disrespect".
Because Nazli was scheduled, I did not want to take her time any longer. So we said goodbye and I could only wish Nazli all the best.
Again many thanks, Nazli and best wishes to you.
This is my 36th post to the group "The Human Family". Visit "The Human Family" here and have a look on the photos of the other photographers:
www.flickr.com/groups/thehumanfamily/
……………………………………..
Dies ist ein Foto von vier Bildern, die ich an diesem Nachmittag gemacht habe. ich nenne es meine Frankfurt-Serie. Begegnet bin ich Nazli, Faisal, Jonas und Kristin. Alle Fotos folgen in Kürze. Ich bin also in Frankfurt, die große Stadt in der Nähe meines Arbeitsplatzes.
Es war später Nachmittag. Gerade machte ich ein paar Testaufnahmen um meine Kameraeinstellungen vorzunehmen, als mich eine junge Frau ansprach. Möchten Sie ein Foto von mir machen? Sie konnte nicht wissen, dass das mein heutiges Ziel war und sie mir quasi zuvor- gekommen ist.
Ja, gerne antwortete ich. Das erstaunte wieder meine Gesprächspartnerin. Ich erklärte meine Anwesenheit hier in der Frankfurter Fußgängerzone und mein Projekt. Warum nicht, entgegnete die junge Frau, nach ganz kurzer Überlegungszeit. Ich traf also hier Nazli, 21 Jahre alt.
Wie standen ganz in der Nähe eines grünen Bauzauns. Das war der ideale Hintergrund. Ich dirigierte Nazli dorthin und unser kleines Shooting begann. Es war sehr lustig, weil Nazli immer wieder lachen musste. Aber es klappte gut. (Der ernste Gesichtsausdruck gefiel mir sogar.)
Nazli kommt aus Frankfurt, hat türkische Wurzeln, und gehört zu den Menschen die bereits in der dritten Generation in Deutschland leben. Nazli ist Arzthelferin hier in Frankfurt.
Ihre Freundin, die unser Shooting beobachtet (leider wollte sie sich nicht fotografieren lassen) beschreibt Nazli so: „Sie ist wundervoll, humorvoll, kontaktfreudig und ungeduldig.“
Was bereitet Nazli die größte Freude? Am liebsten ist Nazli mit ihrer Freundin zusammen.
Ich fragte Nazli, welchen Menschen sie gerne einmal treffen würde? „Das ist Elyas M'Barek, ein Schauspieler, der in der deutschen Komödie „Türkisch für Anfänger“ mitgespielt hat.“
Meine letzte Frage war, was Nazli am meisten ärgert: „Das ist Respektlosigkeit“.
Da Nazli verabredet war,wollte ich ihre Zeit nicht länger in Anspruch nehmen. So verabschiedeten wir uns und ich konnte nur noch Nazli alles Gute wünschen.
Danke für dieses Gespräch und alles Gute, Nazli.
Dies ist mein 36. Beitrag zu der Gruppe "The Human Family". Mehr Fotos von anderen Fotografen der Gruppe findest Du hier:
Zum sechsten Mal findet die erfolgreiche Reihe von Veranstaltungen mit Angehörigen von Pflege- und diesen verwandten Berufen statt. Die Veranstaltungsreihe, die politische Äußerung mit künstlerischer Darbietung verbindet möchte auf die katastrophale Situation der Pflege in Deutschland aufmerksam machen.
Veranstaltungsort ist das Kulturhaus Alte Feuerwache in Berlin Friedrichshain. Dieses war nahezu ausverkauft.
Das Konzept ist an das des Poetry Slams angelegt. Alle Auftretenden haben rund zehn Minuten Zeit für ihren Slam. Jedoch gibt es keinen Wettbewerb, das gemeinsame wird betont, es findet kein Wettkampf statt.
Der Abend beginnt mit Yvonne Falckners Auftritt als dementer Vampir und der damit ergebenen Überleitung zu Florian Eichhorn, Autor des gleichnamigen Buches. Mit seinem Slam "Nur mal kurz - ein kurzer Einblick in den Pflege-Alltag" gibt er einen humorvollen Einblick in Nöte des Pflegepersonals.
Ihm folgt Stefan Schulz, der mit seinem Slam "Drinnen ist draußen" das schwierige Thema Forensik und den Umgang mit strafunmündigen Tätern im Alltag kraftvoll und emotional darstellt.
Annett Metzenthins Slam "Make Pflege not war" wirft einen Blick auf die Pflege durch Angehörige und ist ein Aufruf zum Miteinander, anstatt des Gegeneinanders mit professioneller Pflege.
Die erste Halbzeit des CareSlams endet mit der Sängerin Elisabeth Schwarz und ihren Lied "Kind. Mutter. Mensch.", welches das Leben eines alten Menschens im Heim gefühlvoll thematisiert.
Auftakt der zweiten Hälfte ist Jörg Richert von KARUNA mit zwei ehemaligen Straßenkindern. Jörg Richert tritt in seinem Slam ""Suchen tut mich keiner..." Straßenkinder in Deutschland" für ein Umdenken im Umgang mit den Betroffenen ein und vor allem dafür, dass diese vermehrt einbezogen werden. Michi und Chris tragen zudem Gedichte von ehemaligen Straßenkindern vor.
Der nächste Slam berührt das Tabuthema Tod und den Umgang mit Kindern, die tot geboren sind oder in kürzester Zeit sterben werden. Der Fotograf Kai Gebel fotografiert zusammen mit einem Netzwerk von rund 600 weiteren Fotografen in Deutschland und Österreich diese "Sternenkinder" und verschafft somit den Eltern die Möglichkeit einer bleibenden Erinnerung. "Vom ersten und letzten Bild" handelt sein Slam.
Mit den STUBI Cops Franziska Behrenbeck, Claudia Fröhlich und Lena Herbrandt betritt der Nachwuchs in Form von Studentinnen die Bühne und stellt ihren Slam "Die Reise ins Unbekannte" vor.
Ihnen folgt Roger Konrad der auf den Pflegeaktionstag am 12. Mai 2017 hinweist.
Den Abschluss des CareSlams bildet ein zweiter Auftritt von Elisabeth Schwarz mit ihrem Lied "Zeitlos".
Danach betreten nochmal alle Beteiligten die Bühne.
Die Ausstellung „Levitate“ im MuseumsQuartier/freiraum Q21 INTERNATIONAL wird von Daria Khan (RUS) kuratiert und beschäftigt sich mit dem Phänomen und der fiktiven Macht der „Levitation“, mit der Denkmäler oder Leute „erhoben“ werden können. Die Levitation steht damit auch als Symbol für den Protest, den Widerstand und die Freiheit.
Levitation kommt vom lateinischen „levitas“ und bedeutet Leichtigkeit oder Schweben. 1967 fand in den USA unter dem Titel „Levitate the Pentagon“ eine Aktion gegen den Vietnamkrieg statt. Eine Gruppe AktivistInnen wollte mit ihren Gesängen das Pentagon zum Schweben bringen und orange färben, um so die bösen Geister auszutreiben und den Vietnamkrieg zu beenden. Sie sangen Tag und Nacht, aber das Pentagon bewegte sich NICHT.
„Levitate“ nimmt diese Aktion als thematischen Ausgangspunkt und konzentriert sich auf den theatralisch spektakulären Aspekt der „Levitation“. Die Arbeiten der insgesamt 16 internationalen KünstlerInnen spielen mit Magie und Illusionen, mit Täuschungen sowie den rituellen Handlungen, die dem Akt der „Levitation“ zu Grunde liegen.
So ist die Installation „Oneiric Hotel“ des litauischen Künstlers Julijonas Urbonas die künstlerische Nachstellung einiger erfolgreicher wissenschaftlicher Experimente zum Wachtraum, in dem man fliegt, schwebt oder frei fällt. Urbonas rekonstruiert diese Experimente als Erlebnismaschinen, in denen man intim-poetische Erlebnisse zu analysieren vermag. Er verlagert das wissenschaftliche Labor damit in gewöhnliche Schlaf- und Hotelzimmer. „Oneiric Hotel“ bietet als POP-UP Hotel den Ausstellungs-BesucherInnen einmalige Erlebnispakete zur Erforschung der eigenen Träume. Mit seinen Schlafkojen lädt es ein, selbst experimentell tätig zu werden.
Um Privatsphäre und Intimität geht es auch bei der Skulptur „Weightlessness“ (2013) von Krištof Kintera (CZE). Anhand zweier Socken auf einem „fliegenden Teppich“ thematisiert er auf humorvolle Weise Menschen, die aus ihrem gewohnten Umfeld ausbrechen wollen, um NEUE Dimensionen zu erschließen. In der Installation der brasilianischen Künstlerin Cinthia Marcelle „R=0 (Homage to M.A.)“ (2008) wiederum wird ein Schulstreich nachgestellt – die Befreiung aus schulischen Zwängen und sozialen Normen.
Die Skulptur „Abracadabra“ von Karthik Pandian (USA) besteht aus vorgefundenen Materialien wie einem Megaphon, wie es bei Demonstrationen verwendet wird, das hier jedoch mit einem Zauberhut und Handschuhen überzogen wurde. „Abracadabra“ ist damit ein Symbol für den Protest und seine Hoffnungen und Sehnsüchte. Die Skulptur erinnert an die Aktion „Levitate the Pentagon“ von 1967. Alles schwebt und verweist damit ironisch auf die „Magie“, von der Revolten angetrieben werden.
Auch Emiliano Maggi (ITA) thematisiert die „Magie“ der Levitation. Seine Skulptur basiert auf Elementen, die StraßenkünstlerInnen in Levitations-Performances verwenden und geschickt in ihrem Gewand verbergen. Die Arbeit basiert auf Maggis Archiv von versteckten Levitationsgeräten in historischen Bildern.
Mona Vatamanu (ROU) und Florin Tudor (ROU) wiederum hinterfragen in ihrer Videoarbeit „Manifestul“ (2005) soziale Gegensätze. Erklärungen in Form von leeren Blättern werden aus der Luft über Alt-Erlaa, einem städtischen Wohnhausprojekt der 1970er Jahre, verteilt, als einfache Geste, um die Bedeutung von Widerstand zu hinterfragen.
Der deutsche Künstler Christian Jankowski reiste für seine Arbeit „Heavy Weight History“ nach Polen. Dort lud er eine Gruppe von Gewichthebern ein, Skulpturen an öffentlichen Plätzen in der Hauptstadt Warschau zu stemmen. Die dabei entstandene Fotoserie und ein 25-minütiger Film zeigen die Anstrengungen, die es den in ihren Nationalfarben gekleideten Männern bereitet, die schweren Statuen aus Stein oder Bronze emporzuheben. Ihre Mühe symbolisiert ironisch die schwere Last der Geschichte.
Das Begleitprogramm der Ausstellung besteht aus Vorträgen, Künstlergesprächen, Diskussionen und Führungen. Zudem haben die BesucherInnen die Möglichkeit, sich ihr persönliches „Levitations“-Paket in Form einer eigenen Gratis-Publikation zusammenzustellen.
Ein Symposium am 21. November im Rahmen der VIENNA ART WEEK wird insbesondere die der Ausstellung zu Grunde liegenden philosophisch-begrifflichen Aspekte beleuchten und einen Überblick über die Geschichte der „Levitation“ sowie der Schlafforschung geben. Die Vorträge stammen vom Künstler/Forscher Julijonas Urbonas, dem Künstler Karthik Pandian, sowie den Schriftstellern und Philosophen Alexei Penzin und Aaron Schuster.
KünstlerInnen:
Iván Argote (COL), Anton Burdakov (GBR)*, Cooking Sections (ISR/ESP)*, Patrick Hough (IRL)*, Christian Jankowski (GER), Krištof Kintera (CZE), Emiliano Maggi (ITA)*, Cinthia Marcelle (BRA), Rä di Martino (ITA)*, Astrid Menze (GER)*, Raphael Montanez Ortiz (USA), Karthik Pandian (USA), Mona Vatanamu & Florin Tudor (ROU), Julijonas Urbonas (LTU)*.
*Artist-in-Residence des Q21/MQ
Kuratorin: Daria Khan (RUS)
„Levitate“ wird in Kooperation mit dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres organisiert.
Für die Ausstellungsarchitektur zeichnet erneut die Abteilung für Bühnen- und Kostümgestaltung, Film- und Ausstellungsarchitektur der Universität Mozarteum Salzburg verantwortlich. Unter der Leitung von Professor Henrik Ahr entwickelte die Studentin Anna Zadra ein Präsentationskonzept.
In einer einzigartigen Kooperation zeigen Ihnen die Ensemble RENZ & FRIENZ und KAVALIER plus VIER Der Reigen aus Sicht der Wiener Gesellschaft zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Kleine Bühne verwandelt sich in ein klingendes Kaffeehaus, während sich ganz zwanglos zwischen humorvollem Wienerlied, kräftigem Kaffee und deliziöser Sachertorte Szene an Szene reiht, bis sich letztlich der Kreis -oder der Reigen- schließt.
Darsteller:
Diana Fischer
Michael Gaschler
Melanie Renz
Philipp Gaiser
Anja Straubhaar
Michael Müller
Klavier - Philipp Gaiser
Regie - Julia Dippel
Photos by: Robert James Perkins
Kleine Bühne der Pasinger Fabrik - München
1890 erhielt der Wiesbadener Maler Kaspar Kögler den Auftrag zur Ausmalung des Ratskellers. Um die Aufgabe bewältigen zu können, zog er seinen in Wiesbaden-Biebrich gebürtigen Schüler Wilhelm Weimar (1859–1914) hinzu. Kögler schmückte den „Weinkeller“ und das „Ratsstübchen“ mit launigen Gemälden und versah seine Malereien mit witzigen Texten. Sein ehemaliger Schüler Heinrich Schlitt - damals 41-jährig und mittlerweile erfolgreich in München tätig - war ebenfalls an der Ausmalung des Wiesbadener Ratskellers beteiligt. Er gestaltete den „Bierkeller“ mit humorvollen Szenen und Sprüchen.[3]
Der vielsagende Reim: „Ob Heide, Jud‘ oder Christ, herein was durstig ist“, der den Gast – zusammen mit der Darstellung eines Herrn im Frack und Zylinder, einem Juden mit Pejes-Locken im Kaftan und einem Südseekanibalen im Bastrock – am Eingang zum Ratskeller begrüßte, wurde offensichtlich den Malereien in der Nazi-Zeit zum Verhängnis. Obwohl unter Denkmalschutz stehend, wurden die kostbarsten realistischen, wilhelminischen Fresken übertüncht.[4]
Bei der Restaurierung des Rathauses 1987 wurde erwogen, die alten Fresken wieder freizulegen. Doch sie wurden aus „Kostengründen“ nicht restauriert, sondern getilgt und gingen ein zweites Mal verloren.[5]
Der damalige Pächter des Rathauskellers, engagierte auf eigene Kosten – den jungen Wiesbadener Maler Eberhard Münch[6], der damals noch historisch realistisch orientiert war – damit dieser nach alten Vorlagen die Kellerräume im Stil von Kögler und Schlitt neu gestalten konnte.[7]
Heute wird der Ratskeller von der Bayerischen Gastronomie AG betriebenen. Nach dem Verbleib der Münch’schen Malereien nachgefragt, bekommt man dort zur Antwort: „Die Räume wurden renoviert!“[8]
In einer einzigartigen Kooperation zeigen Ihnen die Ensemble RENZ & FRIENZ und KAVALIER plus VIER Der Reigen aus Sicht der Wiener Gesellschaft zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Kleine Bühne verwandelt sich in ein klingendes Kaffeehaus, während sich ganz zwanglos zwischen humorvollem Wienerlied, kräftigem Kaffee und deliziöser Sachertorte Szene an Szene reiht, bis sich letztlich der Kreis -oder der Reigen- schließt.
Darsteller:
Diana Fischer
Michael Gaschler
Melanie Renz
Philipp Gaiser
Anja Straubhaar
Michael Müller
Klavier - Philipp Gaiser
Regie - Julia Dippel
Photos by: Robert James Perkins
Kleine Bühne der Pasinger Fabrik - München
Schon als LaLila vor Kurzem den Trailer zu "Rivalen der Rennbahn" aus
den Untiefen den Internets hervorkramte, wurde ich ganz melancholisch
und schwelgte in alten TV-Erinnerungen. Umso mehr freute ich mich, als
ich gerade im Vorzimmer das Magazin des Soho House durchblätterte und
die neue Anzeige von MCM entdeckte. Das Motiv ist eine Szene aus der
Serie Denver Clan, die in den Achtzigern eine ganze Generation prägte.
Die hier zu sehende Linda Evans, die die Rolle der Krystle Carrington
spielt, wurde zusammen mit ihren Kollegen John Forsythe und Joan
Collins quasi über Nacht zum Star. Die Geschichte um die Familien- und
Business-Intrigen rund um die Öl-Giganten Carrington und Colbyco lief
in den USA unter dem programmatischen Namen "Dynasty". In einer Zeit
als Nasen und Brüste noch echter waren, die Ponys stets locker gelockt
und die Schulterpartien glitzrig und dazu noch gepolstert waren,
drehte sich im Detail dann doch alles um Status, Macht und
Rachefeldzüge. Und gerade weil die neunte Staffel so abrupt endete,
bejubele ich das humorvolle und zugleich clevere Comeback im Kontext
mit dem passenden Taschenfabrikant. Die Fusszeile liest sich daher so
wunderbar: "...London - Beijing - But Not In Denver". Einfach herrlich!