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Schloss Wülflingen ( Château - Castle ) in Winterthur Wülflingen im Kanton Zürich in der Schweiz

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Schloss Wülflingen

 

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Das Schloss Wülflingen ist ein Schloss in der Stadt Winterthur im Kanton Zürich.

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Geschichte

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Das Schloss wurde 1644 von Hans Hartmann Escher vom Luchs gebaut. Er war Besitzer

der Herrschaft Wülflingen - Buch und wohnte seit 1.6.3.4 auf der B.urg A.lt - Wülflingen.

1.6.5.5 zog er in das neue Schloss Wülflingen. 1.6.7.7 verkaufte Hartmann Eschers

Tochter Margareta von Meiss ( 1.6.3.6 – 1.6.7.8 ) das W.irtshaus, die M.etzgerei und die

Z.iegelhütte an den Ziegler Heinrich Ringger von H.auptwil.

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Nach dem Tod der Mutter im Jahre 1.6.8.2 teilen sich die Geschwister das Erbe und Hans

Hartmann Meiss wurde alleiniger Besitzer der Herrschaft Wülflingen - Buch. Von 1.7.1.1

bis 1.7.1.7 amtete er als Landvogt auf der K.yburg. 1.7.3.0 wurde der nördliche Anbau

errichtet. 1.7.3.4 übernahm Brigadier Salomon Hirzel, der Schwiegersohn von Hartmann

Meiss, das Schloss und die Herrschaft durch Auskauf der übrigen Erben.

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Nach dem Tod des Vaters im Jahr 1.7.5.5 erbten die drei Söhne die Herrschaft Wülflingen.

Nach Streitigkeiten übernahm der mittlere Sohn, Oberst Salomon Hirzel ( 1.7.1.9 –

1.7.9.1 ), die Herrschaft und zahlte seine Brüder aus.

 

1.7.6.7 verkaufte Hirzel das Schloss samt B.aumgarten und Z.iegelhütte an Schultheiss

Johannes Sulzer. Im gleichen Jahr wurde das Schloss renoviert. 1.7.9.6 erbte die Enkelin

des Schultheissen, Anna-Maria Sulzer, das Schlossgut.

 

1.8.3.2 wurde David Sulzer im Wirtschaftsverzeichnis erstmals als Betreiber einer W.ein-

s.chenke im Schloss verzeichnet. 1.8.4.6 wurde Heinrich Müller ( 1.5.1.0 – 1.8.7.8 ) Eigen-

tümer des Schlosses. Er war verheiratet mit Helene Sulzer ( 1.8.0.8 – 1.8.7.6 ), der

Tochter von David und Anna-Maria Sulzer. 1.8.8.0 erbte David - Friedrich Müller-Bodmer

das Schloss und führte eine G.aststätte.

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1.9.0.6 erwarb die Zürcher Firma A. Klingler - Huber zu Spekulationszwecken das Schloss

und die Nebengebäude; geplant war ein Verkauf von Teilen der Innenausstattung. Im selben

Jahr wurde das Komitees zur Erhaltung des Schlosses gegründet.

 

Die «Genossenschaft Schloss Wülflingen» kaufte das Schloss zu einem Preis von

Fr. 85'000 zusammen mit der Gottfried - Keller-Stiftung, welche Fr. 35'000 dazu bei-

steuerte. Die Ausstattung der Gerichtsstube, der Herrenstube und der Oberen Gast-

stube ist bis heute im Eigentum der Stiftung.

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1.9.0.7 – 1.9.0.8 wurden die Gerichtsstube, das Herrenzimmer und die Hallen renoviert.

1.9.1.0 erwarb die Stadt Winterthur das Umland, um es vor einer drohenden Überbauung

zu bewahren.

 

Die Genossenschaft trat das Schloss Wülflingen 1.9.1.1 an die Stadt Winterthur ab und

löste sich auf. Die Gottfried Keller - Stiftung blieb Miteigentümerin. 1.9.4.8 wurden die

M.alereien in der G.erichtsstube restauriert. 1.9.5.7 wurde das Schloss erneut renoviert

und die M.alereien in der G.erichtsstube restauriert. Gastwirtschaft und L.andwirtschaft

wurden getrennt.

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Mit Regierungsratsbeschluss des Kantons Zürich vom 30. S.eptember 1.9.8.0 wurde

das Schloss Wülflingen mit W.aschhaus and S.cheunen in die Liste der kunst- und

kulturhistorischen Schutzobjekte von überkommunaler Bedeutung der Stadt Winterthur

aufgenommen.

 

2.0.0.1 und 2.0.0.2 wurden Fassaden und Dach renoviert. Die letzte Renovierung erfolgte

in den Jahren 2.0.0.7 - 2.0.0.8 und kostete 8 Million Franken. Heute ist das Schloss ein

R.estaurant der gehobenen Klasse.

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( BeschriebSchlossWülflingen SchlossWülflingen AlbumSchlösserKantonZürich Züri Zürich

AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen KantonZürich Schloss Castle Château

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter

Geschichte History Gebäude Building Archidektur Schweiz Suisse Switzerland Svizzera

Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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B.urgen + S.chlössertour durch den K.anton Z.ürich am Donnerstag den 03. Dezember 2009

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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich - K.emptthal nach K.yburg

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Von K.yburg zu F.uss zum S.chloss und anschliessend hinunter nach S.eenhof - K.yburg

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Mit dem Z.ug von S.ennhof - K.yburg nach W.interthur und weiter mit dem S.tadtbus bis

W.ülflingen S.chloss

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F.otografieren des S.chlosses und weiter zur R.uine der B.urg A.lt W.ülflingen und weiter

nach W.interthur mit B.esichtigung der A.ltstadt

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Von W.interthur mit dem Z.ug über Z.ürich wieder zurück nach B.ern

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Hurni091203 AlbumZZZZ091203SchlössertourZürich KantonZürich

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 090216

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NIF

"Red 1", flown by Staffelkapitän Lieutenant Gerhard Hanf, 2./JG 1, Leck, May 1945

 

Heinkel 162, W.Nr. 120077 originated at Heinkel North (Roststock-Marienehe) production line and was probably completed in April 1945. If this machine was painted according to surface protection list #8 -162 issued on January 9th 1945, cannot be 100% determined. Color photos from the same production run show a green fuselage (RLM 82) and a brownish (RLM 81) engine cowling. I have stuck to these color references in my profile. The lower fuselage, the under wing surfaces as well as the tail plane were painted RLM 76. Upper wings were probably painted RLM 81/82.

 

According to Gerhard Hanf the turbine front cowling was red. Color photos that verify this do not exist. Red are also the arrows on the fuselage as well as the "1". The former "2" was painted over. On both sides of the fuselage the emblem III. /JG 77 is painted on. On the left fuselage side the word "Nervenklau" is neatly painted. The ground crews were responsible for that. On April 29th 1945, Lieutenant Hanf flew his 18th and last time with the He 162. W.Nr. 120077 survived and is part of the collection of the "Planes of Fame" collection in Chino, USA.

 

(source: www.rlm.at/cont/profil17_e.htm)

  

"Rote 1", geflogen von Staffelkapitän Leutnant Gerhard Hanf, 2./JG 1, Leck, Mai 1945

 

Die He 162, W.Nr. 120077 stammt aus der Heinkel Nord (Rostock-Marienehe) Produktion und wurde wahrscheinlich im April 1945 fertig gestellt . Ob die Maschine lt. Oberflächenschultzliste 8-162 vom 09.01.1945 lackiert worden ist, lässt sich nicht zu 100 sagen. Farbaufnahmen von Maschinen aus der gleichen Produktion zeigen einen grünen Rumpf (RLM 82) und eine bräunliche (RLM 81) Treibwerksverkleidung. Ich habe mich bei der Farbwahl an diese Referenzen gehalten. Die Rumpfunterseite, Flügelunterseite und das Seitenleitwerk sind RLM 76 lackiert. Tragflächenoberseiten möglicherweise RLM 81/82. Lt. Angaben von Gerhard Hanf war der Triebwerksseinlauf bei seiner Maschine rot lackiert. Farbaufnahmen die diese Aussage bestätigen gibt es leider nicht.

 

Ebenfalls rot sind die Pfeile auf der Rumpfnase und die Taktische Kennung "1". Dafür wurde die vormalige Kennung "2" übermalt. Auf beiden Rumpfseiten ist das Emblem der III./JG 77 aufgemalt. Auf der linken Rumpfseite ziert der Schriftzug "Nervenklau" den Rumpf. Dieser wurde vom Bodenpersonal aufgemalt. Am 29.4.1945 absolvierte Leutnant Gerhard Hanf seinen 18. und letzten Flug mit dem "Volksjäger". Die W.Nr. 120077 hat überlebt und steht heute im "Planes of Fame" Museum in Chino, USA.

 

(Quelle: www.rlm.at/cont/profil17.htm)

Von einem Wagen der 2-Liter-Klasse sollten Sie heute viel verlangen.

Auch im Detail.

 

Die Scheinwerfer-Wascher sind

Bestandteildesgrofßen

SicherheitspaketsimSAAB 99.

 

Eine saubere Scheinwerferscheibe läßt

alle Lichtstrahlen in die richtige Richtung

fallen. Schmutz auf den Scheinwerferglä-

sern wirkt wie eire Vielzahl von winzigen

Linsen, die die Strahlen brechen und das

Licht in jede Richtung streuen.

 

Im Saab 99 sind viele neue Ideen

überzeugend verwirklicht worden.

Das macht ihn zu einem besonderen

Wagen der 2-Liter-Klasse und be-

weist, daß es möglich ist, das Auto-

fahren sicherer und angenehmer zu

machen. Genießen Sie einmal die

Kraft seines 2-Liter-Motors (95 oder

110 PS) und die kultivierten Fahr-

eigenschaften seines Frontantriebs.

Sie werden sich nicht nur sicher fühlen — Sie sinds!

 

Saubere Scheinwerfer in erstklassigem Zustand. Sichtweite ungefähr 180 m.

 

Feuchter Schmutz reduziert die Lichtstärke um ungefähr 40%:

und die Sichtweite auf ungefähr 150 m.

 

Regen oder leichter Eismatsch reduziert die Leuchtkraft um ungefähr 80%

Die Sichtweite beträgt dann nur ungefähr 130 m

 

Nur wer gut sieht, fährt gut. Darum wird

der Saab 99 schon seit zwei Jahren — als

erstes Auto der Welt — serienmäßig mit

Scheinwerferwischern und elektrischer

Waschanlage ausgerüstet. Sie wird mit dem

gleichen Hebel an der Lenksäule bedient,

 

mit dem auch die Scheibenwischer und Spü-

le in Betrieb gesetzt werden. Ein 5-Liter-

Wasserbehälter reicht für sehr lange Strek-

ken bei schlechtem Wetter. Für gute Sicht

sorgen ferner die H-4-Halogen-Hauptschein-

werfer für Fern- und Abblendlicht

 

SAAB - Sicherer gehts nicht

1973, Germany market.

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You should expect a lot from a 2-liter car today.

Even in the details.

 

The headlamp washers are

Component of large

Security packages in SAAB 99.

 

A clean headlamp lens leaves

all light rays in the right direction

fall. Dirt on the headlight lenses

It looks like a multitude of tiny ones

Lenses that break the rays and that

Scatter light in every direction.

 

There are many new ideas in the Saab 99

has been implemented convincingly.

That makes him special

Cars of the 2 liter class and

indicates that it is possible to

drive safer and more pleasant

do. Enjoy that

Power of its 2 liter engine (95 or

110 HP) and the cultivated driving

characteristics of its front-wheel drive.

Not only will you feel safe - you are!

 

Clean headlights in excellent condition. Visibility about 180 m.

 

Damp dirt reduces the light intensity by approximately 40%:

and the visibility at about 150 m.

 

Rain or light mud reduces the luminosity by about 80%

The visibility is then only about 130 m

 

Only those who see well can drive well. That's why

the Saab 99 for two years - as

first car in the world - as standard

Headlight wipers and electric

Washer equipped. You will with the

operated the same lever on the steering column,

with which the windscreen wipers and rinse

be put into operation. A 5 liter

Water tank is sufficient for very long stretch

in bad weather. For a good view

the H-4 halogen main

high and low beam headlights

 

SAAB - It couldn't be safer

1973, Germany market.

 

Infanteriebunker ... der Sperre - Sperrstelle in Einigen im Berner Oberland im Kanton Bern in der Schweiz

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Sperre Einigen

 

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Die Sperrstelle von Einigen befindet sich im Dorf Einigen am T.huners.ee im Berner

Oberland im Kanton Bern in der Schweiz

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Als klassische Sperre der zweiten Generation war der ganze Bereich der Bäuert Einigen

( Gemeinde S.piez ) ausgebaut. Die Sperre nutzte den natürlichen F.luss.lauf der K.ander,

den E.inigenw.ald und die Ü.berb.auungen bestmöglich aus.

 

Das infanteriestarke Gelände mit verb.unkerten W.affen ( I.nfanteriekanonen, Panzerab-

Wehrk.anonen ), den U.nterständen und V.erminungen, den permanenten S.prengo.bjekten

mit T.ankb.arrikaden, P.anzerg.raben und M.auern kanalisierten einen Gegner und schafften

gute Voraussetzungen für einen A.bwehrk.ampf.

 

Befürchtet wurden unter anderem auch a.mphibische Landungen im D.elta der K.ander,

was in Versuchen auch auf R.ealisierbarkeit getestet wurde. Besonders gut sichtbar ist

der riesige P.anzerg.raben entlang der K.ander ( heute weitgehend zugeschüttet ).

 

Die B.unker sind weit herum verstreut und zwischen den N.eubauten kaum mehr sichtbar.

Insgesamt gehören laut ADAB-Inventar 36 Objekte zur Sperrstelle Einigen. Im S.eptember

1940 begann man mit dem Bau des mächtigen G.eländep.anzer – H.indernisses als erstem

Werk der Sperre:

 

Im Auftrag der 3. Division wurden von Zivilunternehmen T.ankg.raben, P.yramiden-

hindernisse, D.ammv.erstärkungen und T.ankm.auern gebaut. Im F.ebruar 1.9.4.3 wurden

die S.tosstrupp - U.nterstände im A.uw.ald als letzte Werke der Sperre in Angriff genommen.

 

Die Sperrstelle ist in ihrer Originalität fast vollständig erhalten. Ihre Bedeutung liegt in ihrer

Lage am Zugang zum Reduit und der grossen Anzahl an B.unkern mit einer Vielfalt an

unterschiedlichen T.arnungen. Das G.eländep.anzerh.indernis am K.anderd.elta als impo-

santes Werk und die Gruppe von 7,5 cm T.anka.bwehrg.eschützen als R.arität in der

Schweiz sowie die typologisch speziellen S.tosstrupp - U.nterstände tragen zur Bedeutung

der Sperre bei. Ergänzt wurde die Sperrstelle durch diverse S.prengo.bjekte.

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Bekannte Objekte

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- T.1.1.8.0 P.anzerg.raben - heute fast vollständig eingedeckt, H.öcker entfernt

 

- A.2.0.0.9 U.nters.tand

 

- A.2.0.1.0 I.nfanterieb.unker Einigen B.ahn

 

- A.2.0.1.1 I.nfanterieb.unker Einigen T.erasse

 

- A.2.0.1.2 U.nterstand

 

- A.2.0.1.3 U.nterstand

 

- A.2.0.1.5 I.nfanterieb.unker S.chulh.aus ( «J.ulia», abgebrochen )

 

- A.2.0.1.6 U.nterstand

 

- A.2.0.1.7 U.nterstand

 

- A.2.0.1.8 I.nfanterieb.unker E.inigen S.trasse

 

- A.2.0.1.9 U.nterstand

 

- A.2.0.2.1 I.nfanterieb.unker E.inigen B.ahnbrücke

 

- A.2.0.2.2 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.3 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.4 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.5 I.nfanterieb.unker K.ander T.errasse

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A.bbruch von «J.ulia»

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Dass der A.bbruch dieses Betonklotzes – mit einer hervorragenden Tarnung als F.erien-

haus – im Jahr 2.0.0.5 nicht nur auf Zustimmung stiess, zeigt der folgende Bericht aus

dem «Berner Oberländer»: «J.ulia» hat nie bewiesen, ob sie ihrer Aufgabe gewachsen

ist. Zum Glück, kann man nur sagen. «J.ulia» ist ein B.etonklotz; rund acht mal acht

Meter im Grundriss; hat zwei Stockwerke, wovon eines in den Hang reicht; ist mit Holz-

verschalungen und Farbe zurechtgemacht wie ein nettes F.erienh.aus.

 

«J.ulia» steht in Einigen, gleich neben dem S.chulhaus R.oggern. Erbaut wurde der

I.nfanterieb.unker «J.ulia» in den Jahren 1941–1943 von einem B.ieler Bauunternehmen –

zusammen mit einem zweiten für insgesamt rund 100’000 Franken. Und jetzt soll er weg,

abgebrochen werden.

 

Die Gemeinde S.piez hat eigens das Grundstück für 10’000 Franken vom Verteidigungs-

departement ( VBS ) gekauft. Nochmals rund 35’000 Franken sind laut Gemeindepräsident

Franz Arnold für den Abbruch nötig. «Julia» ist massiv, hat Wände bis zu drei Metern

Dicke, schliesslich sollte der Bau den Schweizer S.oldaten Schutz gegen eindringende

fremde M.ächte und deren W.affen bieten.

 

Aber nicht alle sind der gleichen Meinung wie der Spiezer Gemeinderat: Roger Siegen-

thaler wohnt etwas versetzt unterhalb der F.erienh.ausa.ttrappe. «Der B.unker gehört ins

Ortsbild von Einigen.» Er verteidigt «J.ulia», will den B.unker retten. Verhandlungen mit

der Gemeinde haben jedoch keinen Erfolg gezeigt.

 

Deshalb gelangt er an die Öffentlichkeit. «Meine Umfrage bei einigen Anwohnern hat

ergeben, dass kaum jemand etwas gegen den B.unker hat, er also nicht stört.» Ob

Siegenthaler den Entscheid des Regierungsstatthalters, der B.unker dürfe abgerissen

werden, weiterzieht, ist «noch nicht entschieden».

 

Auch das VBS hat sich in S.piez gemeldet, der B.unker sei in einem internen Inventar

als schützenswert eingetragen. Doch für Arnold ist klar: «Wäre dies im Kaufvertrag ge-

standen, hätten wir das Grundstück gar nicht gekauft.» Das VBS hat allerdings auch

signalisiert, dass es sich nicht gegen den A.bbruch des B.unkers A.2.0.1.5 wehren wird.

 

Aus Sicht der Gemeinde S.piez ist klar, der B.unker muss weg. Nur so haben die S.chüler

freie Sicht auf den S.ee. «Der B.unker wurde eindeutig mit der Absicht gekauft, ihn abzu-

reissen.» Die Beschwerde ist für die Gemeinde «ärgerlich», da auch Verzögerungen auf-

treten.

 

Doch klar ist: «Wenn die Genehmigung rechtskräftig wird, wird dieser B.etonklotz abge-

rissen.» Dem Schutzgedanken könne keine Beachtung geschenkt werden. Das hätte

vor dem Verkauf des I.nfanteriewerkes eingebracht werden müssen.

 

Einigen mit dem E.inschnitt der K.ander und dem markanten Abwehrgraben gegen P.anzer

unterhalb der S.taatsstrasse war eine wichtige Sperrstelle am Eingang zum Reduit von

G.eneral H.enri G.uisan und der Reduitbrigade.

 

Hier sollte nachhaltig der Vorstoss des Gegners in Richtung S.piez, I.nterlaken und

L.ötschb.ergachse gebremst werden. Die ganze weitläufige Sperrstelle besteht aus

mehreren kleinen B.unkern, die sich in die L.andschaft und Ortschaft Einigen einfügen –

wovon «J.ulia» optisch die originellste T.arnung hat.»

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Siehe auch : www.festung-oberland.ch

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( BeschriebSperreEinigen BeschriebSperrstelleEinigen KantonBern BernerOberland

Berner Oberland AlbumSchweizimzweitenWeltkrieg Festung fortress Stronghold

stronghold linnake roccaforte 牙城 bolwerk twierdza fortaleza fortaleza Zweiter

Weltkrieg Anden verdenskrig Toinen maailmansota Seconde guerre mondiale

Seconda Guerra Mondiale 第二次世界大戦 Tweede wereld oorlog Druga wojna Alps

światowa Segunda guerra mundial Andra världskriget Segunda Guerra Mundial war

Alpit Alpes Alpi アルプス山脈 Alpene Alpy Alperna Alpen Alperne Berg vuori Montagne

montagna 山 góra montanha munte гора montaña Reduit Reduitfestung Alpenfestung

Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland

Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Ausf.lug nach E.inigen am Donnerstag den 07. November 2013

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Mit dem Z.ug von Bern nach T.hun und weiter mit dem B.us bis G.watt Z.entrum

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S.paziergang durch E.inigen

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Mit dem B.us von E.inigen nach T.hun und weiter mit dem Z.ug nach Bern

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Hurni131107 KantonBern AlbumSchweizImZweitenWeltkrieg AlbumKleinesStachelschweizReduitbrigade21

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 221223

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NIF

Im Bahnhof Bern in der Schweiz :

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Hinweisschild - Hinweistafel zum ehemaligen Christoffelturm Bern ( auch Christoffeltor - Baujahr 1344 bis 1346 - Abbruch 1865 - Stadttor Tor Wehrturm Turm tower torre ) der dritten Stadtbefestigung - Stadtmauer der Altstadt - Stadt Bern in der heutigen Bahnhofunterführung im Bahnhof Bern im Kanton Bern der Schweiz

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C h r i s t o f f e l t u r m

 

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Der Christoffelturm war ein ehemaliges Stadttor der dritten Stadtbefestigung in der Altstadt /

Stadt Bern im Kanton Bern in der Schweiz

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Christoffelturm / Obertor ( bis ca. 1430 ) / Oberspitalturm

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- 1344 - 1346 erbaut

 

- 1379 - 1384 => 1. Ausbau

 

- 2. Ausbau 1467 - 1470 => Erhöhung um fast 10 m, Vergrösserung der stadtseitigen Nische.

 

- Die Christoffelfigur aus der Mitte des 15. Jh. wird 1498 durch eine 9,7 m hohe

. Lindenholzflgur ersetzt.

 

- 1487 / 88 Bau des Vorwerks und der steinernen Grabenbrücke.

 

- 3. Ausbau 1575 - 1583 => Turm um ca. 9 m erhöht => First mit 2 Wetterfahnen.

 

- 4. Ausbau : nach dem Bau des M.urtentors wird 1642 - 1643 die Triumphbogenfront

. des Vorwerks errichtet.

 

-1853 wird an dieser eine Kopie des Bildes im Hof des Grossen Zeughauses ( 3 Eidge-

. nossen ) angebracht.

 

- Abbruch des Christoffelturm im Frühjahr 1865 nach der Gemeindeabstimmung vom

. 15. Dezember 1864 bei der 415 Befürworter 411 Gegnern gegenüberstanden.

 

- Die Christoffelfigur wurde in der Mitte des 16. Jh. zum Torwächter, später zum Goliath

. «umgerüstet» ( Keule statt Jesuskind, Stab und Heiligenschein ).

 

- Standort: Westlich des Hauses Spitalgasse 57

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Historisch-topographisches Lexikon der Stadt Bern von Berchtold Weber ( 1976 )

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C h r i s t o p h o r u s

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Im Jahr 1496 erteilte der Rat der Stadt Bern einem Bildhauer den Auftrag, «sant Christoflen

uff dem obern tor zu machen». Zwei Jahre später ist das zehn Meter hohe S.tandbild fertig

und wird aussen an einem Stadttor, dem Christoffelturm, aufgestellt.

 

Als 1528 Bern reformiert wird, findet auch die Heiligenverehrung ein Ende. Man möchte

nicht länger einen Christophorus ins Strassenbild schauen sehen, darum entfernt man

das C.hristuskind von seiner Schulter, ebenfalls den Nimbus ( H.eiligenschein ) und setzt

dem »Christoffel« statt dessen ein Federbarett auf, dazu kommt ein neues Schwert und

statt des Baumstammes eine Hellebarde: aus dem Heiligen wird ein altertümlicher,

kriegerischer Turmwächter.

 

Bis ins 18. Jahrhundert wird das Standbild regelmässig bemalt und instandgehalten.

Seine ursprüngliche Bedeutung aber geht unter.

 

Im 19. Jahrhundert betrachtete man ihn als lustige Merkwürdigkeit, die bei Volksfesten

eine Rolle spielte. Selbst der Name »Christoffel« liess nicht mehr an die (wohl ebenfalls

vergessene) Christophoruslegende denken.

 

Als aber der Wehrturm, um die Strasse zu öffnen, abgebrochen werden soll, ist auch das

Schicksal des Standbildes entschieden.

 

Am 25. Januar 1865 wird es aus der Turmnische geholt und als Brennholz für die Armen-

fürsorge bestimmt.

 

Nur die »historisch interessanten Partien«, wie der Kopf, eine Hand und die Füsse, sollen

laut Ratsbeschluss aufbewahrt werden.

 

Hand und Füsse verwahrt seitdem das Bernische Historische Museum; an dem hoheits-

vollen Gesicht des Christoffel aber strömen heute jeden Tag viele tausend Menschen vorbei:

es befindet sich in der Nähe des alten Platzes in der unterirdischen Passage des Haupt-

bahnhofs.

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Der Kampf um den Christoffelturm

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Als Bern zur Bundesstadt aufstieg und kurz darauf an die E.isenbahn angeschlossen wurde,

änderte sich sein Aussehen nicht auf einen Schlag.

 

Das B.undesratshaus – das heutige B.undeshaus - West – wurde 1857 seiner Bestimmung

übergeben, und ungefähr zur gleichen Zeit entstanden auch der B.erna - B.runnen davor und

der B.ernerhof, ein H.otel, das seit 1923 der B.undesverwaltung dient.

 

Vor diesen Gebäuden zog sich nun die B.undesgasse hin, die aber noch nicht über den alten

Mauerring hinausreichte und an der C.hristoffelgasse bei der K.leinen S.chanze ihr Ende fand.

 

Dieser P.ark erstreckte sich damals noch viel weiter nach Norden als heute und umfasste

mehr Raum als die gegenwärtige Anlage.

 

Zwischen N.ydegg und K.äfigturm verliefen die Strassenzüge ungefähr wie heute.

 

Zwischen K.äfigturm und C.hristoffelturm dagegen gab es manche P.lätze und G.assen,

die – anders als jetzt – nicht rechtwinklig aufeinandertrafen, manche H.öfe, W.erkstätten

und verwahrloste G.ärten offenliessen und auch wenig vermöglichen Bevölkerungsschichten

eine Behausung boten.

 

Damit stand die R.ückseite der alten S.chauplatzgasse in grellem K.ontrast zu den neuen

M.onumentalbauten für Behörden und Verwaltung der Eidgenossenschaft, und sie schien

manchem A.nhänger eines fortschrittlichen Z.eitgeistes zu unansehnlich und zu wenig

repräsentativ für die Stadt in ihrer neuen Würde.

 

Solche Kreise wünschten das Prestige Berns zu heben durch imposante S.andsteinbauten

auch vis-à-vis der B.undeshäuser und durch eine V.erlängerung der B.undesgasse über die

K.leine S.chanze hinaus.

 

So sollte das S.tadtbild gegen W.esten hin an E.indrücklichkeit gewinnen.

 

Doch fand auch die alte Form von Bauten und Strassenzügen ihre Verteidiger.

 

Der Streit spitzte sich zu beim K.ampf um E.rhaltung oder Z.erstörung des Christoffelturms,

bei dem keineswegs nur Fragen von Architektur, Städtebau und Verkehrsführung mitspielten,

sondern ebenso Politik und Weltanschauung, wie es ähnlich schon bei der S.chleifung der

Grossen Schanze zur R.egenerationszeit oder bei P.olemiken um den F.all der S.tadtmauern

von B.asel und von G.enf geschehen war.

 

Zu den unversöhnlichsten Feinden des Christoffelturmes zählte Jakob Stämpfli, erst recht,

nachdem er 1863 als B.undesrat zurückgetreten war und die Leitung der Eidgenössischen

B.ank übernommen hatte, deren G.ebäude an der C.hristoffelgasse durch den Turm Licht

und Helle einbüsste.

 

An Stämpflis Seite fochten der freisinnige K.antonsbaumeister Friedrich Salvisberg, aber

auch Oberst Albert Kurz, der noch 1850 auf der L.euenmatte in M.ünsingen zu den schwarzen

Führern gezählt und 1854 die Fusion gefördert hatte.

 

Erst nachher rückte er allmählich von den Konservativen weg und näher zu den Radikalen

hin. Er starb im Frühjahr 1864 an einem Herzschlag gut ein halbes Jahr vor dem Abschluss

des Kampfes um den Christoffelturm.

 

Die letzte Entscheidung fiel am Donnerstag, den 15.Dezember 1864, von 9 Uhr morgens an

bei der Versammlung der Einwohnergemeinde in der H.eiliggeistkirche, nachdem jahrelange

Debatten und Polemiken mit widersprüchlichen Zwischenergebnissen vorausgegangen

waren.

 

Nun sprachen 415 Stimmen für und 411 gegen den Abbruch. Das war um so verwunderlicher,

als bei einem vorangehenden Wahlgeschäft der konservative Kandidat mit 351 gegen 318

Stimmen über seinen freisinnigen Rivalen gesiegt hatte.

 

Zwar empfand mancher Zeitgenosse die Angelegenheit als einen Kampf um Alt- oder

Neu-Bern, doch schieden sich die Fronten nicht säuberlich nach den politischen Parteien

der Konservativen und der Radikalen.

 

Jedenfalls setzten sich keineswegs alle Burger, nicht einmal alle Patrizier geschlossen und

mit voller Kraft für den Christoffelturm ein. Manchen von ihnen schien der Bau eines neuen

M.useumsgebäudes für K.onzerte und gesellige Anlässe – das heutige Haus der K.antonal

b.ank am B.undesplatz – dringlicher und der finanziellen Unterstützung eher würdig.

 

Andere waren bereit, den Christoffelturm zu opfern, um im Gegenzug vielleicht einen

grösseren Teil der K.leinen S.chanze erhalten zu können. Übrigens hatten ungefähr zur

selben Zeit andere Verluste wertvoller Bauten kaum Aufsehen oder Widerstand ausgelöst,

etwa der Abbruch des M.arzilitores 1855 oder die Zerstörung des C.horlettners im Münster

für die E.rrichtung einer T.ribüne beim eidgenössischen S.ängerfest 1864.

 

Dazu kam, dass just damals innere Gegensätze die Burgerschaft spalteten. Aus ihrer Mitte

hatte eine Gruppe reformfreudiger Männer um den freisinnigen Nationalrat Rudolf Brunner

die Auflösung der Burgergemeinden und ihre Verschmelzung mit den Einwohnergemeinden

vorgeschlagen.

 

Zwar scheiterte dieser Burgersturm an mannigfachem Widerstand, aber er band Kräfte, die

dann bei anderen Auseinandersetzungen fehlten.

 

Dazu schwand überhaupt der Respekt vor dem Überlieferten, wollten doch zum Beispiel

kritische Historiker ungefähr zur gleichen Zeit auch die Führerschaft Rudolf von E.rlachs in

der S.chlacht bei L.aupen ins R.eich der L.egende verweisen.

 

Und schliesslich war wenig vorher das Hauptwerk Charles Darwins erschienen, aus dem

Traditionsgegner ableiten konnten, auch an Bauten sei nicht erhaltenswert, was im Kampf

ums Dasein unterliege.

 

Der Abbruch des Christoffelturms wurde sofort vollzogen und war bereits Mitte Januar 1865

abgeschlossen.

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Beat Junker => Geschichte des Kantons Bern seit 1798: Band III => Tradition und Aufbruch

1881 1995

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( BeschriebChristoffelturm AlbumStadtBern KantonBern StadtBern Bern Berne Bernä

Bärn Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland

Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Stadt City Ville シティ By 城市 Città Город Stad Ruine Ruin

Ruïne Руины Rovina Ruina Mittelalter Geschichte History Wehrbau Frühgeschichte

Stadtturm Turm torre tower torni tour tårn wieża torn )

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B.urgen + S.chlössertour durch den J.ura am Mittwoch den 16. November 2009

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Mit dem Z.ug von B.ern über B.asel S.B.B nach L.aufen und weiter mit dem P.ostauto

bis Z.ullwil D.orf im K.anton S.olothurn

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K.urze W.anderung zur R.uine G.ilgenberg ob Z.ullwil und wieder zurück zur

P.ostautohaltestelle

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Mit dem P.ostauto von Z.ulllwil D.orf über B.reitenbach nach Z.wigen im L.aufenthal im

K.anton B.asel L.andschaft

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B.esichtigung vom S.chloss Z.wingen

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Mit dem Z.ug von Z.wingen weiter nach L.aufen

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S.paziergang durch die A.ltstadt von L.aufen

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Mit dem P.ostauto weiter nach E.derswiler im K.anton J.ura

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Zu F.uss weiter zum W.ehrhof L.öwenburg und zur R.uine L.öwenburg bei L.öwenburg und

weiter nach N.eumühle - M.oulin N.euf

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P.er T.raktor - T.axi und A.utostop weiter nach B.üsserach im K.anton S.olothurn

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B.esichtigung der R.uine N.eu - T.hierstein und zu F.uss weiter nach dem B.ännli , R.uine

B.ännlifels leider nicht gefunden - R.uine N.euenstein - R.uine S.türmechopf - L.aufen

.

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Mit dem Z.ug über B.asel zurück nach B.ern

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Hurni091116 AlbumZZZZ091116BurgentourJura KantonBern StadtBern AlbumStadtBern

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 140316

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NIF

 

VorlageChristoffelturm Vorlage

Kirche St. Remigius Falera ( Gotteshaus katholisch - Baujahr 13. Jahrhundert - Remigiuskirche Chiuche church église temple chiesa ) ob dem Dorf Falera in der Surselva im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz

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Megalithenanlage aus der Bronzezeit im Parc la Mutta Falera ( Megalith Steinsetzungen Steinreihe ) bei Falera in der Surselva im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz

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Parc la Mutta

 

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Der Parc la Mutta ( Mutta = rätoromanisch für «Hügelkuppe» ) ist eine in der Mittleren

Bronzezeit erschaffene S.teinreihe bei Falera in der Surselva im schweizerischen Kanton

Graubünden. Sie ist mit ihren gut 400 m Länge und 36 Menhiren die grösste Anlage dieser

Art in der Schweiz. Neben mehreren astronomisch ausgerichteten S.teinreihen sind auch

S.chalensteine vorhanden.

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Allgemeines

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Die Anlage liegt am südlichen Dorfrand Faleras oberhalb L.aax auf einer Höhe von rund

1250m. Die Mehrzahl der Steine steht auf der E.bene P.lanezzas oberhalb des Park-

platzes beim D.orfeingang nördlich der Mutta, eines markant bewaldeten Hügels. Die

Menhire sind Findlinge aus Granit oder Diorit, der grösste hat eine Höhe von mehr als

zwei Metern.

 

Ein grosser Teil der Steine muss vom Hang oberhalb des Dorfes nach Planezzas herbei-

geschafft worden sein. In unmittelbarer Nähe steht die mehr als 1000 Jahre alte K.irche

St. R.emigius.

 

Mit Hilfe von I.nformationstafeln und zur Verfügung gestellten Plänen können sich Besucher

auf der Anlage informieren. In der S.ommersaison erfolgen Führungen durch die Anlage.

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Entdeckung

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1.9.3.5 machte der K.reisförster W.alo B.urkart, der im selben Jahr schon die Siedlung von

C.restaulta entdeckt hatte, auf «sechs säulenartige Felsblöcke» aufmerksam. Die Ab-

stände zwischen den Steinen gab er mit 19 m oder einem Vielfachen davon an. 1.9.4.8

erkannte J. Maurizio die astronomische Ausrichtung der Hauptlinie.

 

1.9.7.6 beschrieben U.lrich und G.reti B.üchi Steinreihen, aus denen einzelne Steine entfernt

worden waren. Eine dendrochronologische Datierung von H.olzkohlestücken aus dem

Lehmfundament eines Menhirs, durchgeführt von den U.niversitäten Z.ürich und B.ern, ergab

einen Zeitraum zwischen 1500 und 1200 v. Chr., den Übergang zwischen mittlerer Bronze-

zeit und Spätbronzezeit.

 

Nachdem der E.inheimische I.gnaz C.athomen zusammen mit dem Z.ürcher G.eologen U.lrich

B.üchi 1.9.8.6 in Eigeninitiative einige Megalithe wieder aufgerichtet hatte, wurden 1.9.8.8

im A.uftrag der Gemeinde und unter der L.eitung von U.lrich B.üchi durch G.rabungen der ur-

sprüngliche Standort weiterer 27 Steine bestimmt und diese wieder aufgerichtet.

 

Im S.ommer 2.0.0.0 und 2.0.0.1 wurden in Zusammenarbeit mit dem A.rchäologischen

D.ienstes des Kantons Graubünden unter der L.eitung von J.ürg R.ageth weitere neun

Menhire aufgerichtet. Ermöglicht wurde die Arbeit durch die S.tiftung M.argrit B.ohren – H.oerni.

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S.teinsetzung beim P.arkplatz

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Um die Steine verankern zu können, wurde von den Erbauern zuerst eine feste Lehm-

schicht in die Grube eingebracht. Der Menhir wurde in dieses Lehmbett gekippt und in

die gewünschte Lage gedreht.

 

Anschliessend wurde er mit länglichen Steinen verkeilt, dann wurde die Grube mit

Moränenschutt und Humus aufgefüllt. Bei Grabungen zur Lokalisierung der ursprünglichen

Position der Menhire stiess man auf frühgeschichtliche K.eramikfragmente, O.cker,

H.olzkohlereste und Steine, die zur Verkeilung dienten. Bei rund der Hälfte der wieder

aufgerichteten Menhire konnten die ursprünglichen Fundationsgruben gefunden werden,

vor allem auf der Ebene von P.lanezzas. Im S.teilhang zum P.arkplatz war durch Erosion

und kleine Erdrutsche der Boden umgelagert worden und eine Lokalisierung der

Fundationsgruben unmöglich.

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Peilungen

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Die meisten Ausrichtungen der Steinreihen auf Planezzas weisen auf bedeutende S.onnen-

a.uf- und U.ntergangspunkte im Jahreslauf. Die Hauptlinie verläuft in nordöstlicher Richtung

und besteht aus acht Blöcken; zwischen dem siebten und dem letzten Stein besteht eine

Lücke von acht Blöcken, die heute verschwunden sind. Die Linie weist jeweils 30 Tage vor

und nach der S.ommersonnenwende zum Aufgangspunkt der S.onne am T.aminser C.alanda.

 

Die Verlängerung der Steinreihe in der Gegenrichtung weist zum K.irchenareal von L.adir,

wo vor dem Bau des P.farrhauses noch eine S.teinsetzung bestand. Ihre Fortsetzung führt

zum K.irchenareal von R.uschein, wo bronzezeitliche G.rabfunde gemacht wurden. Wenig

westlich davon liegen die S.chalensteine des F.rundsberges, auf deren K.rete ebenfalls

bronzezeitliche S.iedlungsreste ausgegraben wurden.

 

Da die genannten Orte alle auf der gleichen Peillinie liegen, geht für sie die S.onne am

2.1. M.ai und am 2.1. J.uli an der gleichen Stelle auf. In der gleichen Linie werden in der

Gegenrichtung durch die S.onnenuntergangspunkte Beginn und Ende des B.auernwinters

an St. M.artin ( 1.1. N.ovember ) und zu M.ariä L.ichtmess ( 2. F.ebruar ) bezeichnet.

Insgesamt liegen fünf K.irchen auf der gleichen 62°-Achse: S.chnaus, R.uschein, L.adir,

F.alera und das «B.ildstöckli» von L.aax.

 

In der Hauptlinie bilden zwei Menhire zusammen mit einem dritten die Eckpunkte eines

pythagoreischen Dreiecks mit dem Seitenverhältnis 8:15:17. Die Hypotenuse entspricht

der Richtung der Hauptlinie, die Katheten liegen N.ord - S.üd bzw. O.st - W.est.

 

Die Hauptreihe wird von einer weiteren Reihe aus sechs Blöcken geschnitten, deren Be-

deutung vom Archäo – A.strologen G.ion G.ieri C.oray aus L.uven erkannt wurde. In der

mittleren Bronzezeit visierte diese Linie den A.ufgangspunkt des S.ternes C.aph im

S.ternbild C.assiopeia. Infolge der Präzession gelten für die stellaren Bezugspunkte heute

jedoch nicht mehr die gleichen Werte wie zur Bronzezeit.

 

Weitere Peillinien weisen zum S.onnenaufgangspunkt zur Zeit der S.ommersonnenwende,

zum S.onnenuntergangspunkt zur Zeit der W.intersonnenwende und an den Tag - und -

N.acht - Gleichen. Weiter wird der s.üdlichste Punkt am Horizont, an dem der M.ond unter-

geht, angepeilt. Das so genannte S.üdextrem wird alle 18.66 Jahre erreicht.

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Steine

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Um die Mutta liegen neben mehreren S.chalensteinen einige bearbeitete Steine. Nach-

folgend werden die wichtigsten davon erwähnt.

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M.ondpfeil des M.ondstein

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Westlich des Aufgangs zur R.emigiuskirche ist auf einem Stein ein 60 Zentimeter langer

P.feil auf einem gespannten B.ogen eingraviert. Die P.feilspitze zeigt an jene Stelle des

Himmels, wo am 2.5. D.ezember 1.0.8.9 vor Christus um 1017 Uhr eine 96 - prozentige

S.onnenfinsternis zu beobachten war. Die S.onne erschien zum Zeitpunkt ihrer maximalen

Bedeckung durch den M.ond als m.ondförmige S.ichel, was die Darstellung einer M.ond-

sichel an der S.pitze des P.feils erklärt.

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S.onnenstein

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An der S.üdwestseite der Mutta steht am unteren S.pazierweg eine geneigte S.teinplatte

mit einem eingeritzten K.reis von 120 Zentimeter Durchmesser, einem L.och als Mittel-

punkt, einer kleinen kreisförmigen S.chale links oben sowie einer 8 Zentimeter langen,

von O.st nach W.est verlaufenden K.erbe.

  

Seine Neigung entspricht der Neigung der Erdachse. Mit Hilfe eines Gnomons, eines

Stabes, der entweder vor die P.latte oder senkrecht zu ihrer Neigung in die Mitte gestellt

wird, lassen sich unter anderem die genauen Zeitpunkte für die S.ommersonnenwende

sowie für den 1.1. N.ovember ( M.artinstag ) und den 2. F.ebruar ( M.aria L.ichtmess ) be-

stimmen; dann scheint die S.onne genau senkrecht auf den Stein. Die Bestimmung

wurde von W.illiam B.runner vorgenommen, A.stronom in der M.eteorologischen A.nstalt.

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K.reuzstein

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Vor dem Eingang zum F.riedhof der K.irche S.t. R.emigius liegt rechter H.and ein Granit-

block, auf dessen nahezu ebener O.berfläche ein K.reuz mit schalenförmigen V.ertiefungen

an den E.nden der A.rme steht. Sein L.ängsbalken zeigt nach O.sten zum S.onnenaufgangs-

punkt zur Zeit beider Tag - und – N.acht - Gleichen.

 

Vom s.üdlichen K.reuzarm zweigt ein zweites K.reuz ab, das weniger tief ausgebildet ist.

Sein L.ängsbalken zeigt zum M.onduntergang am P.iz M.undaun im S.üdextrem, dem

U.ntergang des M.ondes alle 18.66 Jahre.

 

Es ist jedoch fraglich, ob der Stein immer noch in derselben Lage wie in der Bronzezeit

liegt und ob die genannten Richtungen nicht einem Zufall entspringen. Dass er beim Bau

der F.riedhofsmauer, die im Abstand von wenigen Zentimetern an ihm vorbeiführt, weder

einbezogen oder versetzt wurde, lässt vermuten, dass man dem Stein und seiner Lage

während Jahrhunderten seinen Respekt erwies.

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Der «l.achende M.egalithiker»

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Am 2.3. S.eptember 1.9.8.4 entdeckte der E.inheimische I.gnaz C.athomen an der südwest-

lichen Seite der Mutta auf einem grossen Steinblock aus I.llanzer V.errucano ein F.elsritz-

bild. Es zeigt ein lachendes menschliches Antlitz mit einer A.rt K.rone oder H.a.aren.

 

Neben der S.chulter ist eine L.anzenspitze zu erkennen – oder der obere Teil der

S.cheibennadel, wie sie auf der Mutta ausgegraben wurde. Die Darstellung blickt nach

N.ordwesten zum P.unkt des S.onnenuntergangs zur Zeit der S.ommersonnenwende.

Der Zeitpunkt der Entstehung der Darstellung ist unbekannt.

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H.ügel «La Mutta»

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Die Mutta, ein bewaldeter und von mächtigen V.errucoanoblöcken geprägter Hügel, erhebt

sich rund 50 Meter über die Ebene von Planezzas und ist von mehreren Seiten über kleine

Wege erreichbar. Ausgrabungen um 1.9.3.5 durch den K.reisförster W.alo B.urkart wiesen auf

dem Hügel eine S.iedlungsanlage nach.

 

Bodenfunde ergaben eine Belegungszeit zwischen 1.8.0.0 und 400 vor unserer Zeit-

rechnung, also von der Bronzezeit bis in die spätere Eisenzeit. Es wurden eine eisen-

zeitliche und fünf bronzezeitliche Bodenschichten nachgewiesen.

 

Die besiedelte Fläche belegte rund 1500 Quadratmeter. Vermutlich lebten dort in B.lock-

h.äusern zwischen 60 und 120 Personen. Die Siedlung war von einer mächtigen M.auer

umgeben mit einer F.undamentbreite von zwei Metern und einer Kronenbreite von drei

Metern. Die T.oranlage lag im N.ordnordwesten und ist heute noch erkennbar. Die Mauern

sind heute stark überwachsen und nur noch zu erahnen.

 

Der Fund einer H.erdstelle mit K.eramikresten von F.ehlbränden beweist, dass hier getöpfert

wurde; die V.erzierung der F.undstücke ist verwandt mit derjenigen von C.restaulta. Neben

K.eramikscherben wurden fünf B.ronzesicheln und über fünfzig M.ahlsteine gefunden; ein

Zeichen dafür, dass hier A.ckerbau betrieben wurde. Der bedeutendste Fund ist jedoch der

einer grossen S.cheibennadel aus B.ronze.

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S.cheibennadel

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Die S.cheibennadel wurde im J.uli 1.9.4.3 in der drittuntersten Schicht gefunden und in die

frühe Bronzezeit datiert. Sie ist 83 Zentimeter lang, der ovale Kopf misst 16,5 auf 12,5

Zentimeter.

 

Sie ist aus einem Stück gegossen, der K.opf wurde getrieben und mit B.uckeln unterschied-

licher Tiefe und Deutlichkeit sowie eingravierten Linien versehen. W.illiam B.runner, A.stro-

nom in der M.eteorologischen A.nstalt, interpretierte die B.uckel und S.triche als K.alender,

der die synodische Umlaufzeit der V.enus auf den Tag genau angab. Die Länge der N.adel

von 83 Zentimeter entspricht der so genannten fiktiven megalithischen Elle. Das O.riginal

wird im R.ätischen M.useum in C.hur aufbewahrt.

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Astronomische Interpretation

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Die astronomische Interpretation von Steinreihen und S.chalensteinen ist umstritten.

Skeptiker kritisieren, dass mit gutem Willen für jede gesetzte Steinlinie eine passende

Verbindung zu bestimmten S.onnen-, M.ond- oder S.ternenpunkten gefunden werden

kann.

 

Bei einem Feld mit zahlreichen Menhiren besteht auch die Gefahr, eine Peillinie hineinzu-

interpretieren, die von den Erbauern unter Umständen gar nicht geplant war. Dazu kommt,

dass die Steinsetzungen mit einer mehr oder weniger grossen Genauigkeit errichtet

worden sind und die Peilung zu bestimmten Punkten manchmal recht ungenau ist.

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( BeschriebParclaMutta AlbumParclaMutta AlbumZeitreiseSchweizBronzezeit AlbumGraubünden KantonGraubünden KantonGrischun Stein Stone kivi pierre pietra ストーン steen pedra Findling Erratiker erratic arvaamaton erratique reikull irregolare 常軌を逸した uberegnelig errático oberäkneligt errático Eiszeit istid ice age jääkausi période glaciaire era glaciale 氷河時代 ijstijd istid epoka lodowcowa período glacial istiden época glacial Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Ausflug nach F.alera und Z.illis am Samstag den 25. August 2012

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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich nach C.hur und weiter mit dem P.osta.uto über L.aax, D.orf nach F.alera P.ost

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Besuch des P.arc l.a M.utta

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Mit dem P.osta.uto von F.alera P.ost über L.aax - C.hur nach Z.illis P.ost

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Besuch der K.irche von Z.illis

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Mit dem P.osta.uto von Z.illis P.ost nach T.husis und weiter mit dem Z.ug über C.hur - Z.ürich zurück nach B.ern

  

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Hurni120825 AlbumZZZZ120825AusflugF.aleraZ.illis KantonGraubünden AlbumGraubünden KantonGrischun

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 060223

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NIF

Badlands below the Gleichen Castle, Castles Country Drei Gleichen (Three Equals)

(for English scroll down)

 

Auf ein ganz besonderes Experiment lässt sich Sängerin Romy Haag jetzt in ihrer neuen Show ein: Musikalische "Blind Dates" stehen im Fokus eines Projekts, das spannende Überraschungen und echte Entdeckungen bereithält. Denn auf der Bühne wird es zu Begegnungen mit Künstlern kommen, mit denen Romy noch nie zuvor gearbeitet hat, darunter etablierte Sänger sowie Musiker aus dem Underground, neue spannende Namen, die dem Berliner Publikum vielleicht noch nicht bekannt sind und auch Romys ganz eigene Geheimtipps.

 

Gekonnt spannt Romy Haag dabei den Bogen vom Vertrauten zur Magie des Neuen. Dabei bleibt sie sich stets treu und wird erneut ihrem hohen Anspruch gerecht, einen rockigen, avantgardistischen und unterhaltsamen Abend zu präsentieren.

 

Romy Haags Konzerte gleichen stets einem bezaubernden Rendezvous. Sie sind ergreifende Begegnungen mit Menschen und Themen, die in den letzten Jahrzehnten das facettenreiche Leben der Künstlerin geprägt haben. Romy Haag ist emotional, persönlich berührend und auch politisch in ihren Songs. Ihre liebgewonnenen und neuen "Lieblingslieder" präsentiert sie jedoch stets ohne reumütigen Blick zurück. Stattdessen sind die Songs geprägt vom Hier und Jetzt.

 

Ergänzt mit interessanten Anekdoten aus den verschiedensten Stationen ihres aufregenden Lebens, versprechen die „Blind Dates“ zu einer fesselnden Show zu werden.

 

Berliner Kabarett-Theater 'Die Wühlmäuse' - 12. Oktober 2019

 

de.wikipedia.org/wiki/Romy_Haag

wuehlmaeuse.de

 

____________________________________________________

 

ROMY HAAG Blind Dates

 

Singer Romy Haag is now embarking on a very special experiment in her new show: Musical "blind dates" are the focus of a project that holds exciting surprises and real discoveries in store. Because on stage, there will be encounters with artists Romy has never worked with before, including established singers and musicians from the underground, exciting new names that may not yet be known to Berlin audiences and Romy's very own insider tips.

 

Romy Haag skillfully spans the arc from the familiar to the magic of the new. In doing so, she always remains true to herself and once again lives up to her high standards of presenting a rocking, avant-garde and entertaining evening.

 

Romy Haag's concerts always resemble an enchanting rendezvous. They are poignant encounters with people and themes that have shaped the artist's multifaceted life over the past decades. Romy Haag is emotional, personally touching and also political in her songs. However, she always presents her cherished and new "favorite songs" without a rueful look back. Instead, the songs are characterized by the here and now.

 

Supplemented with interesting anecdotes from the various stages of her exciting life, the "Blind Dates" promise to be a captivating show.

 

Berlin cabaret theater 'Die Wühlmäuse' - October 12, 2019

 

de.wikipedia.org/wiki/Romy_Haag

wuehlmaeuse.de

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Auf ein ganz besonderes Experiment lässt sich Sängerin Romy Haag jetzt in ihrer neuen Show ein: Musikalische "Blind Dates" stehen im Fokus eines Projekts, das spannende Überraschungen und echte Entdeckungen bereithält. Denn auf der Bühne wird es zu Begegnungen mit Künstlern kommen, mit denen Romy noch nie zuvor gearbeitet hat, darunter etablierte Sänger sowie Musiker aus dem Underground, neue spannende Namen, die dem Berliner Publikum vielleicht noch nicht bekannt sind und auch Romys ganz eigene Geheimtipps.

 

Gekonnt spannt Romy Haag dabei den Bogen vom Vertrauten zur Magie des Neuen. Dabei bleibt sie sich stets treu und wird erneut ihrem hohen Anspruch gerecht, einen rockigen, avantgardistischen und unterhaltsamen Abend zu präsentieren.

 

Romy Haags Konzerte gleichen stets einem bezaubernden Rendezvous. Sie sind ergreifende Begegnungen mit Menschen und Themen, die in den letzten Jahrzehnten das facettenreiche Leben der Künstlerin geprägt haben. Romy Haag ist emotional, persönlich berührend und auch politisch in ihren Songs. Ihre liebgewonnenen und neuen "Lieblingslieder" präsentiert sie jedoch stets ohne reumütigen Blick zurück. Stattdessen sind die Songs geprägt vom Hier und Jetzt.

 

Ergänzt mit interessanten Anekdoten aus den verschiedensten Stationen ihres aufregenden Lebens, versprechen die „Blind Dates“ zu einer fesselnden Show zu werden.

 

Berliner Kabarett-Theater 'Die Wühlmäuse' - 12. Oktober 2019

 

de.wikipedia.org/wiki/Romy_Haag

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____________________________________________________

 

ROMY HAAG Blind Dates

 

Singer Romy Haag is now embarking on a very special experiment in her new show: Musical "blind dates" are the focus of a project that holds exciting surprises and real discoveries in store. Because on stage, there will be encounters with artists Romy has never worked with before, including established singers and musicians from the underground, exciting new names that may not yet be known to Berlin audiences and Romy's very own insider tips.

 

Romy Haag skillfully spans the arc from the familiar to the magic of the new. In doing so, she always remains true to herself and once again lives up to her high standards of presenting a rocking, avant-garde and entertaining evening.

 

Romy Haag's concerts always resemble an enchanting rendezvous. They are poignant encounters with people and themes that have shaped the artist's multifaceted life over the past decades. Romy Haag is emotional, personally touching and also political in her songs. However, she always presents her cherished and new "favorite songs" without a rueful look back. Instead, the songs are characterized by the here and now.

 

Supplemented with interesting anecdotes from the various stages of her exciting life, the "Blind Dates" promise to be a captivating show.

 

Berlin cabaret theater 'Die Wühlmäuse' - October 12, 2019

 

de.wikipedia.org/wiki/Romy_Haag

wuehlmaeuse.de

Kirchenfenster der ...

 

Kirche Langnau im Emmental ( Gotteshaus reformiert - Erwähnt 1275 - Baujahr Turm 13. Jahrhundert - Neubau Schiff 1673 - 1674 - Chiuche church église temple chiesa ) im Dorf Langnau im Emmental im Kanton Bern der Schweiz

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Reformierte Kirche Langnau im Emmental

 

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- Baujahr : Neubau 1673

 

- Erste Erwähung :

 

- Besonderes :

 

- O.rgel : 1958

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Die reformierte Kirche Langnau im Emmental steht in Langnau im Emmental im Kanton Bern

in der Schweiz.

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Die heutige Kirche wurde 1673 von Baumeister Abraham Dünz I auf den Grundmauern

von mindestens drei Vorgängerkirchen erbaut. Erst eine G.rabung durch den Archäolo-

gischen Dienst würde die heutigen Vermutungen erhärten, dass das Dorf Langnau be-

reits vor der K.losterg.ründung T.rub ( 1125 ) eine eigene Kirche besass.

 

Die mittelalterliche Vorgängerkirche war dem heiligen Martin gewidmet. Die Verehrung

dieses Heiligen, der im ersten Jahrtausend sehr populär war, lässt auf das Alter von Dorf

und Kirche schliessen.

 

Wegen der massiven Zunahme der T.äufer und der aufständischen Landbevölkerung

( B.auernk.rieg 1653 ) ordnete die Regierung in Bern im 17. Jahrhundert den Neu- und

Wiederaufbau von über dreissig Kirchen an. Sie beauftragte ihren M.ünsterbaumeister

Abraham Dünz I mit dem Neubau einer reformierten Kirche in Langnau.

 

Nach dem Bau von 1673 wurde die Kirche mehrfach renoviert und häufig dem Geschmack

der Zeit angepasst. So verzierten verschiedenartige M.alereien die Wände und die Decke,

einmal als bunt wuchernde P.flanzeng.irlanden, einmal als Vorhangimitationen, einmal als

nüchterne geradlinige Quadereinteilungen.

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Die R.enovation von 1997/1998

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Schäden an T.urm, B.oden und am Mauerverputz machten die Planung einer umfassen-

den R.enovation notwendig. Neben der Behebung der Schäden sollte die Grosszügigkeit

der ursprünglichen Saalkirche von Abraham Dünz I so weit wie möglich wieder hergestellt

werden.

 

Elemente, die aus der Bauzeit von 1673 stammen und wieder restauriert wurden:

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Die aus T.annenholz gefertigte D.ecke

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Um dem H.olz ein edleres Aussehen zu verleihen, wurde es wie 1673 mit Knochenleim

eingefärbt. Die rauchschwarzen S.chablonenm.alereien, von denen nur noch Farbspuren

gefunden wurden, sind der Decke in der Kirche T.rub nachempfunden.

 

Die K.anzel ist geschmückt mit dem W.appen des Stifters Samuel Frisching (Widder).

 

Der A.bendmahlstisch wurde von der Einwohnergemeinde Langnau zur Einweihung

von 1674 gestiftet.

 

Die zweite Frau des Schultheissen Samuel Frisching liess den T.aufs.tein mit ihrem W.appen

der Familie von B.ons.tetten verzieren.

 

Die alten G.lasf.enster auf der S.üdseite wurden zur Einweihung von 1674 gespendet.

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Elemente, die aufgrund archäologischer Untersuchungen wieder hergestellt wurden:

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Der S.ands.teinboden im C.hor: Die Ausrichtung und die beeindruckende Grösse der P.latten

entspricht dem ursprünglichen Boden.

 

Zwei C.horstühle in der C.hormitte: Während den Renovationsarbeiten wurden auf dem

Estrich zwei alte C.horstühle entdeckt. Sie wurden mit über 300-jährigem Holz, das die

Denkmalpflege unserer Kirchgemeinde überliess, restauriert und durch moderne C.hor-

s.tühle ergänzt.

 

Der H.olzboden: Nachdem der defekte M.uschelk.alkb.oden entfernt worden war, fand

man Überreste eines H.olzbodens - sehr zur Überraschung der Denkmalpflege, da

Abraham Dünz I den Boden der Kirchen normalerweise mit S.ands.tein auslegen liess.

Es wird vermutet, dass die ursprünglichen B.odenbrettern von D.ürsr.ütit.annen stammten.

  

Die gemalte F.ensterumrahmung: Die F.ensterumrahmung wurde aufgrund von Farbspuren

an der äusseren Südfassade restauriert.

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K.irchenf.enster im C.hor

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Die K.irchenf.enster im C.hor wurden während der Renovation von 1897 - 1898 eingesetzt.

Den Auftrag, für die Pläne und den Kostenvoranschlag der Kirchenrenovation zu sorgen,

erhielt P.farrer Dr. Ernst M.üller.

 

Seine T.ochter war die bekannte K.inderb.uchs.chriftstellerin E.lisabeth M.üller, deren Gedenk-

stein am P.farrh.aus an der H.aldenstrasse zu sehen ist.

 

Die K.irchenf.enster wurden von der "Mayer'schen Kgl. Hofkunstanstalt M.ünchen" geschaffen.

 

Am Basar, dessen Erlös dem Erwerb der K.irchenf.enster diente, wurde unter anderem ein

"Naturalienkabinett" mit R.öntgens.trahlen gezeigt. Die R.öntgens.trahlen kannte man erst wenige Jahre, und man wusste noch nicht, wie gefährlich sie sein können. Man brauchte

sie, um die K.nochen des P.artners zu bestaunen.

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O.rgel

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Die heutige, vierte O.rgel wurde während der Renovation von 1958 von der Firma K.uhn

in M.änned.orf nach einem Konzept des bekannten Berner O.rgelexperten Ernst Schiess

erbaut. Sie umfasst 36 Register und wurde während der letzten Renovation vollständig

zerlegt, revidiert und wieder aufgebaut.

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Der Kircht.urm

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Als 1673 - 1674 nach den Plänen von Abraham Dünz I an Stelle der alten Martinskirche

eine neue Kirche entstand, bezog man den alten Turm, der vermutlich aus Steinen der

Vorgängerkirchen gebaut worden war, mit in den Neubau ein.

 

Der obere Teil besteht aus Tuffstein, der anlässlich der Renovation von 1997 - 1998

wieder sichtbar gemacht wurde. G.lockens.tube und T.urmh.elm erfuhren im Lauf der

Jahrhunderte mehrere Umbauten.

 

Das heutige Aussehen erhielt der Turm 1938 unter der Bauleitung des Langnauer

Architekten Mühlemann.

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Die G.locken

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Die älteste und grösste Langnauer G.locke, die 1617 in Bern gegossen worden war,

wurde 1815 durch zwei neue ergänzt. Die drei G.locken klangen im Dur - Dreiklang

D / Fis / A zusammen.

 

Damit der Klöppel nicht immer auf der gleichen Stelle aufschlug und die G.locke be-

schädigte, musste sie nach e.inigen Jahren gedreht werden. 1922 liess die grösste

G.locke durch ihren Ton erkennen, dass sie gesprungen war.

 

Da die Kirchgemeinde hohe Ansprüche an die Qualität des Geläutes stellte, wurden

alle G.locken durch neue ersetzt. Heute erklingt das Geläute in C / Es / F / G / B. Die

G.locken läuten je nach Anlass in 23 verschiedenen Kombinationen.

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( BeschriebKircheLangnau KircheLangnau KantonBern Berner KircheKantonBern

AlbumKircheKantonBern AlbumKirchenundKapellenimKantonBern Kirche Church

Eglise Chiuche Chiuchli Iglesia Kirke Kirkko Εκκλησία Chiesa 教会 Kerk Kościół

Igreja Церковь Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss

スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Wanderung von L.angnau auf die L.üderenalp am Sonntag den 29. August 2010

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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.angnau

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L.angnau - B.ahnhof ( BE - 673m ) - L.angnau ( BE - 688m ) - D.orfberg ( BE - 785m ) -

H.ohgratwald ( BE - 960m ) - C.hammeren ( BE - 990m ) - R.ämis ( BE - 1`095m ) -

O.ber R.afrüti ( BE - 1`180m ) - L.üderenalp ( BE - 1`144m ) - O.ber R.äfrüti ( BE - 1`180m ) -

S.unnberg ( BE - 1`078m ) - F.luehüsli ( BE - 1`007m ) - H.ullerenschür ( BE - 929m ) -

D.ürsrütiwald ( BE - 910m ) - O.ber D.ürsrüti ( BE - 843m )

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Per A.utostop nach L.angnau und mit dem Z.ug wieder zurück nach B.ern

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Hurni100829 AlbumZZZZ100829WanderungDürsrütiwald KantonBern AlbumEmmental

AlbumKantonBernEmmental

 

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Letzte Aktualisierung - Bearbeitung des Textes : 070216

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NIF

Neues Schloss Bümpliz ( Baujahr 1742 - château castello castle ) in Bern Bümpliz bei Bern im Kanton Bern der Schweiz

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Neues Schloss Bümpliz

 

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Das neue Schloss Bümpliz steht in Bern Bümpliz im Kanton Bern der Schweiz

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Auf dem Areal der Herrschaft Bümpliz stand schon seit etlichen Jahrhunderten eine B.urg.

Südlich des «K.efiturmes» dieses alten Schlosses befand sich ein «kleines Schlösschen

mit L.aube», das der damalige Herrschaftsherr J.akob T.illier im Jahre 1.6.8.3 dem Alt -

Landvogt C.hristian D.ürig überliess.

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Das alte Schloss erbte 1.6.8.5 sein 15 jähriger N.effe H.ans R.udolf T.illier, der gleichen Jahres starb,

wodurch die Herrschaft Bümpliz an seinen V.ater N.iklaus T.illier überging. Im Jahre 1.7.0.8 brachte

sie seine T.ochter A.nna K.atharina ihrem E.hemann J.ohannes J.enner zu.

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Dreissig Jahre später kaufte D.aniel T.schiffely, ein S.chwager des F.ranz L.udwig W.urstemberger

von der C.ampagne B.eitenwil, den ganzen Herrschaftsbesitz Bümpliz. J.akob C.hiffelle, der

A.hnherr des aus B.iel stammenden Geschlechtes, war 1.5.9.7 B.urger zu Bern geworden.

 

D.aniel liess im Jahre 1.7.4.2 in geringer Entfernung vom a.lten, schon b.aufälligen Schloss und

den dazugehörenden Gebäuden ein elegantes Wohnschlösschen errichten, einen einge-

schossigen M.ittelbau mit quadratisehen, zweistöckigen F.lügeln mit stumpfem T.urmdach.

 

Eine zweiarmige F.reitreppe führt zum Eingang, und vom drei F.enster breiten, durch einen

D.reieckgiebel gekrönten M.ittelsaal auf der H.interfront gelangt man über einige S.tufen in

den P.ark mit seinen grossen B.äumen.

 

Nach D.aniels T.od brachte dessen schöne T.ochter R.osina E.lisabeth T.schiffely, deren Tempera-

ment nicht immer im Einklang blieb mit den S.itten und der T.radition ihrer Zeit, Bümpliz ihrem

um achtzehn Jahre älteren E.hegatten zu.

 

Es war dies der reiche P.farrerssohn O.berst K.arl S.türler, der 1.7.7.7 in V.enlo ( H.olland ) starb.

Wenige Monate später veräusserte der V.ormund von K.arls jüngster T.ochter J.eanette die

Herrschaft Bümpliz mit den beiden Schlössern sowie das R.ebgut M.ôtier mit I.nventar und

S.ilbergeschirr an A.braham S.amuel L.ombach.

 

Dieser hatte als O.ffizier in H.olland gedient und sich nur wenige Wochen vor dem T.ode von

J.eanettes V.ater mit deren älteren S.chwester R.osina D.orothea E.lisabeth vermählt ( sie brachte

die Herrschaft Bümpliz somit nicht in ihre Ehe, wie im Band «Bernische Wohnschlösser»

angegeben worden ist ).

 

Der neue H.errschaftsherr starb schon im darauffolgenden Jahre, und der grosse Besitz Bümpliz

gelangte 1.7.8.3 durch die zweite E.he der jungen W.itwe an J.ohann R.udolf von G.raffenried.

 

Ein halbes Jahr vor dem E.inmarsch der F.ranzosen tauschte er das unweit gelegene Schlösschen

B.rünnen gegen sein L.andgut in I.ns ein, das B.ernhard S.cipio C.äsar von L.entulus geerbt und

schon dessen G.rossvater, der G.eneral im S.iebenjährigen K.riege von der C.ampagne «M.onrepos»

im W.eissenstein, besessen hatte.

 

Unausweichlich nahte das U.nheil, der U.ntergang der nunmehr so morschen R.epublik Bern. Als

sich die zaudernde und uneinige Regierung am 4. M.ärz 1.7.9.8 endlich zum offenen W.iderstand

gegen F.rankreich entschloss, waren die W.ürfel schon gefallen.

 

Die bernischen M.ilizen hatten nach langer Untätigkeit und angesichts der Zaghaftigkeit,

Planlosigkeit und der widersprüchlichen Befehle kein Vertrauen mehr. Immer wieder

durchkreuzte der K.riegsrat die A.nordnungen des G.enerals von E.rlach, und Verwirrung

und M.euterei griffen um sich.

 

Als die V.erteidiger der S.ensebrücke von N.euenegg den kurzen K.ampf aufgaben, forderte

J.ohann R.udolf von G.raffenried als B.efehlshaber im Abschnitt L.aupen - N.euenegg von

Bern H.ilfstruppen, griff mit etwa 2300 Mann an und jagte die F.ranzosen G.eneral P.igeons

über die S.ense zurück.

 

Der feindliche Vormarsch war zum Stillstand gekommen - da brachte ein D.ragoner die

niederschmetternde K.unde von der N.iederlage im G.rauholz und der K.apitulation Berns.

 

J.ohann R.udolf von G.raffenried kehrte nach B.ümpliz zurück. Das neue Schloss mit etwa 33

J.ucharten L.and verkaufte er 1.7.9.9 dem H.andelsmann und dortigen G.erichtsstatthalter

G.ottlieb H.aag, der später auch das A.lte Schloss erwarb.

 

Von seiner W.itwe und ihrem S.ohne fielen die Schlösser Bümpliz im Jahre 1.8.2.5 an L.udwig

F.riedrich von S.teiger, dessen S.chwager K.arl L.udwig W.urstemberger, allgemein «W.ürgeli»

genannt, das S.eidenberg - G.ut in M.uri gehörte.

 

Sein anderer S.chwager K.arl L.udwig von T.scharner war später als Mitglied der «S.iebner» in

die E.rlacherhofverschwörung verwickelt. Nach z.wölf Jahren verkaufte L.udwig F.riedrich von

S.teiger die beiden Schlösser Bümpliz dem damaligen S.chultheissen F.ranz K.arl von T.avel,

der 1.8.2.8 das M.onbijou - G.ut erworben hatte.

 

Er war nur während zweier Jahre Eigentümer der Schlösser Bümpliz, die 1.8.3.9 durch Kauf an

J.ohann F.riedrich A.lbrecht T.ribolet gelangten, dem sie als A.nstalt für seine G.eisteskranken

dienten.

 

Von ihm übernahm sie 1.8.4.8 J.akob A.llemann, der nun ein K.nabeninstitut einrichtete. Nach

dem T.ode seiner W.itwe fielen die beiden Schlösser ihren K.indern zu. Es waren dies M.arie

M.üller - A.llemann, vermählt mit einem L.ehrer des I.nstituts; K.aroline S.chlatter - A.llemann,

die W.itwe des F.ürsprechers; die v.erwitwete L.ouise L.euenberger - A.llemann und E.milie E.nz -

A.llemann.

 

J.akob E.nz, der E.hemann der L.etztgenannten, übernahm den Schlossbesitz, verkaufte ihn aber

im Jahre 1.8.8.2 an N.iklaus L.äuffer, dem früheren W.irt in B.aden und nunmehr H.andelsmann in

der L.änggasse. Schon zwei Jahre später übernahm jedoch eine der früheren M.iterbinnen,

E.milie E.nz, wieder die v.äterlichen Schlösser Bümpliz.

 

1.8.8.9 gelangte das Neue Schloss an F.ürsprecher P.aul F.riedrich H.ofer, der es 1.8.9.4 seiner

ersten G.attin T.heodora N.eukomm als E.ntschädigung für das von ihr eingebrachte F.rauengut

überschreiben liess.

 

Wenige Wochen darauf veräusserte sie das Neue Schloss an C.hristian B.urren - N.eukomm,

G.emeindepräsident von N.iederbottigen, von dem es im Jahre 1.9.0.3 der B.uchdrucker L.udwig

W.ilhelm A.lbert B.enteli erwarb. 1.9.4.9 übernahmen dessen vier K.inder das neue Schloss zu je

einem Viertel, nämlich M.aria M.argaritha D.ora M.erz, W.ilhelm A.lbert B.enteli, M.argaritha

V.iola B.ally und E.rika B.erta V.iola M.aria M.eyer.

 

Im Laufe der Jahre kamen die meisten dieser ideellen Anteile an deren Kinder, und diese grosse

Erbengemeinschaft trat das neue Schloss Bümpliz im Jahre 1.9.7.7 käuflich der Stadt Bern ab.

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( BeschriebNeuesSchlossBümpliz AlbumSchlösserKantonBern SchlossKantonBern

SchlossBern Schloss Castle Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter

Geschichte History Gebäude Building AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen

Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland

Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Besuch bei MNL mit RÄ am Samstag den 09. März 2013

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Hurni130310 KantonBern AlbumSchlösserKantonBern AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 231223

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NIF

Im römischen Museum in der Gemeinde Augst im Kanton Basel Landschaft in der Schweiz

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Silberschatz von Kaiseraugst gefunden 1961 – 1962 ( Römisches Fundstück - Römer ) der ehemaligen Römerstadt - Stadt der Römer Augusta Raurica ausgestellt im Römermuseum Augst im Kanton Basel Landschaft der Schweiz

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Augusta Raurica

 

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Augusta Raurica, auch als Colonia Augusta Rauricorum bekannt, ist eine Siedlung aus

römischer Zeit am S.üdufer des R.heins einige Kilometer östlich von B.asel, die zur

Provinz Gallia Belgica und später zur Provinz Germania superior gehörte.

 

An dieser Stelle liegen heute die G.emeinden A.ugst, welche zu Kanton B.asel - L.and-

schaft gehört, und K.aiseraugst, die auf dem Kantonsgebiet A.argau liegt. Der größte

Teil der erhaltenen Anlagen steht in A.ugst. Die Ausgrabungen und Rekonstruktionen

alter Gebäude sind noch in vollem Gange.

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Koloniegründung

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Gegründet wurde eine Kolonie im Gebiet der Rauriker zum ersten Mal am 21. J.uni wohl

des Jahres 44 v. Chr. durch C.äsars Feldherrn Lucius Munatius Plancus. Allerdings

konnten aus dieser frühen Zeit keine Funde nachgewiesen werden. Es gilt deshalb als

sicher, dass die Kolonie entweder als Folge der Bürgerkriege nach C.äsars Tod über den

formalen Gründungsakt gar nicht hinauskam oder dass Plancus' Kolonie nicht in A.ugst,

sondern in B.asel gegründet wurde.

 

Zu einer dauerhaften Koloniegründung kam es erst im Gefolge der Eroberung der Zentral-

a.lpen unter Kaiser Augustus um 15 v. Chr.. Der bislang älteste bekannte Fund konnte

durch Dendrochronologie auf das Jahr 6 v. Chr. datiert werden.

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Name der Kolonie

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Die Grabinschrift des Munatius Plancus nennt als Namen nur das lapidare Colonia

Raurica. Eine - allerdings nur fragmentarisch erhaltene - Inschrift aus augusteischer Zeit

spricht von der Colonia P[aterna] (?) M[unatia] (?) [Felix] (?) [Apolli]naris [Augusta E]merita

[Raur]ica (Buchstaben zwischen eckigen Klammern ergänzt). Wie das emerita zeigt, hätte

es sich also um eine Veteranenkolonie gehandelt.

 

Abgesehen von diesem verstümmelten Zeugnis findet man die erste sichere Bezeugung

des Beinamens Augusta erst beim Geographen Ptolemäus um 150 n. Chr. in griechischer

Form als Augústa Rauríkon (=lat.: Augusta Rauricorum).

 

Damit fügt sich Augusta Raurica in einen größeren Zusammenhang von augusteischen

Koloniegründungen, denn auch noch zwei andere wichtige Stützpunkte des augusteischen

Eroberungsplanes tragen den Beinamen des ersten Kaisers: Augusta Praetoria am Südfuß

des G.roßen S.t. B.ernhard - P.asses, aus dem heute A.osta geworden ist, und Augusta

V.indelicum, das heutige A.ugsburg als Vorposten gegen die D.onau.

 

Diese drei Augustae bilden die Ecken eines Dreiecks, das sich über die von Augustus

eroberten A.lpen legte und seine breite Basis vom R.heinknie bis zur D.onau gegen das

unbesetzte G.ermanien wandte.

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Geographische Lage der Siedlung

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Es hat sich während den Ausgrabungen gezeigt, dass die Stadt auf einer Hochfläche

ruht, nicht weit vom R.hein entfernt. Die E.rgolz und der V.iolenbach haben aus der

Terrasse ein Dreieck herausgefressen, dessen Basis am nördlichsten Rand des J.uras

liegt und etwa 1 km breit ist.

 

Die "Spitze" des Dreiecks schaut rheinwärts gegen Norden und bildet einen Kopf, der

K.astelen heißt, also an eine B.urg ( K.astell ) gemahnt. Von der Basis bis zum Scheitel

des Dreiecks messen wir ebenfalls rund 1 km. In diese Hochfläche, die nach W.esten,

N.orden und O.sten von steilen Böschungen umgeben ist, wurde die Stadt gebaut.

 

Die Geometer hatten zunächst nach den Angaben des Stadtplanarchitekten, der den

Grundriss und Umfang der neuen Stadt entworfen hatte, auf dem Gelände abgesteckt.

Jedes wichtige öffentliche Gebäude erhielt seinen Platz angewiesen, in erster Linie der

T.empel des obersten H.immelsgottes J.upiter mit dem H.auptaltar vor dem heiligen

Zentralpunkt, von dem aus das Straßennetz einvisiert wurde.

 

Der Architekt, der den Auftrag erhielt, den Plan zu entwerfen, legte zunächst durch das

Dreieck eine Längsachse, die 36° von der Nordrichtung nach Westen abwich und zur

Hauptstraße der Stadt ausgebaut wurde.

 

In Abständen von 55 Meter legte er parallel dazu weitere Längsstraßen. Dann teilte er

die Längsachse in 16 gleiche Teile zu 66 m ( 225 röm. Fuß ) und zog durch die Schnitt-

punkte Querlinien, von denen er 10 zu Querstraßen machte.

 

So erhielt er ein rechtwinkliges Straßennetz und Stadtquartier von rund 50 auf 60 Metern.

Die Straßen wurden mit einem soliden Bett von Kies und beidseitig mit Wassergräben

versehen. Die wichtigeren Straßen säumten gedeckte Fußgängerwege hinter Säulen-

reihen ein.

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Grenzen der Kolonie

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Die Grenzen der Colonia Raurica sind nicht mehr mit absoluter Sicherheit festzustellen.

Man glaubt, sie rückschließend aus dem Umfang des frühmittelalterlichen Augstgaues

ablesen zu können.

 

Demnach hätte die Kolonie von B.asel r.heinaufwärts bis zur A.aremündung gereicht,

dann a.areaufwärts bis zur M.ündung der S.igger unterhalb von S.olothurn, hinüber an

die L.üssel und dann dem Verlauf des F.lüsschens B.irs folgend wieder bis B.asel.

Das scheint aber nur bedingt richtig zu sein.

 

Nach neuesten Forschungen stehen nämlich G.utshöfe mit Z.iegelstempeln der W.ind-

ischer Legionen auch in verwaltungsrechtlicher Abhängigkeit von V.indonissa. Solche

reichen aber über den B.özberg hinüber bis nach F.rick.

 

Also wird der T.hiersteinberg unterhalb F.rick die Kolonie nach O.sten begrenzt haben.

Auf der W.estseite dürfte, wie oben angeführt, in der Nähe der B.irsmündung bei B.asel

eine Grenzstation gelegen haben.

 

Frührömische B.randgräber, die 1.9.3.7 bei der K.irche von N.euallschwil gefunden

worden sind, deuten darauf hin, dass auch an der nördlichen ins E.lsass ( Richtung

B.lotzheim ) führenden L.andstraße ein solcher Posten lag.

 

Im Großen und Ganzen hat damit die Colonia Raurica den K.anton B.asel, das F.rick-

t.al und den östlichen J.urateil des K.antons S.olothurns umschlossen. Dies ergibt ein

Territorium von rund 700 km².

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Weitere Geschichte

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Der Ort entwickelte sich in der Folge zu einer recht ansehnlichen römischen Stadt auf

der N.ordseite der A.lpen mit ca. 10'000 - 15'000 Einwohnern. Zur Zeit der höchsten Blüte

während der langen Friedenszeit vom 1. bis zum 3. Jahrhundert hatte Augusta Raurica

alles, was zum römischen Leben gehört.

 

Das Handwerk blühte: So räucherte man S.chinken und S.peck für den Export in andere

Gegenden des Römischen Reiches. Es gab ein T.heater, ein A.mphitheater, ein Haupt-

f.orum, verschiedene kleinere F.oren, einen A.quädukt, diverse T.empel sowie mehrere

öffentliche B.äder.

 

Ein starkes E.rdbeben zerstörte um das Jahr 250 die Stadt in erheblichem Maße. Hinzu

kamen später weitere Zerstörungen durch Einfälle der A.lamannen und / oder marodierende

römische Truppen in der Zeit des L.imesfalls.

 

In der Folge bildeten sich zwei neue Siedlungen, "die beiden A.ugst": einerseits die er-

heblich verkleinerte Siedlung auf dem Augster K.astellenhügel und andererseits der

wichtigere Stützpunkt am R.hein ( das mit einer S.tadtmauer umgebene C.astrum

R.auracense). Sie beide bilden gewissermaßen den Kern der heutigen Ortschaften

A.ugst und K.aiseraugst.

 

Beide bildeten aber zunächst eine Ortschaft mit dem Namen A.ugst. Im Jahre 1.4.4.2

aber wurde diese Ortschaft entlang der F.lüsse E.rgolz und V.iolenbach geteilt.

Westlich der Grenze verblieb das Gebiet im Herrschaftsbereich von B.asel, das sich

1.5.0.1 als Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft anschloss.

 

Augst wurde 1.8.3.3 schließlich Teil des Kantons B.asel - L.andschaft.

 

Der östlich von E.rgolz und V.iolenbach liegende Teil kam unter habsburgische Herrschaft.

Zur besseren Unterscheidung wurde dieser Ort nun wegen der Zugehörigkeit zum Heiligen

Römischen Reich mit dem Namen K.aiseraugst versehen. Dieser Ort kam erst 1.8.0.3

zur Schweiz, nachdem die habsburgischen Herrschaftsgebiete in den napoleonischen

Kriegen verloren gegangen waren.

 

Das A.mphitheater Augusta Raurica wurde 200 n. Chr. gebaut und bot für 6000 Zuschauer

und Zuschauerinnen Platz. Das A.mphitheater wurde aber nach bereits siebzig Jahren

aufgegeben. Heutzutage dient das verbleibene A.mphitheater ( wurde am gleichen Ort

wiederaufgebaut ) als Fr.eilichtbühne für K.onzerte und V.olksfeste. Außerdem ist heute

eine M.ultimediaschau installiert worden.

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Stand der Ausgrabungen 2.0.1.1

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Viele der römischen Bauten sind durch Ausgrabungen erforscht und konserviert worden,

so vor allem Zeugen, die öffentlich zugänglich sind:

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- T.heater

 

- T.empel auf dem S.chönbühl eine architektonische Einheit bildet

 

- H.auptforum mit J.upitertempel

 

- B.asilica und dem Versammlungsort des S.tadtrates

 

- A.mphitheater, von dem allerdings nur bescheidene Reste erhalten geblieben sind

 

- A.quädukt, der Augusta Raurica von L.iestal her mit T.rinkwasser aus der E.rgolz

. versorgte ( stellenweise zu besichtigen und begehbar im H.eidenloch in L.iestal sowie

. nordöstlich der K.läranlage in F.üllinsdorf ).

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Dazu kommen verschiedene private G.ewerbebauten ( eine T.averne, eine B.äckerei,

eine T.öpferei und Z.iegelbrennöfen ) sowie ein Stück der A.bwasserkanäle. Rund

80 % des überbauten Gebietes ist jedoch bis heute unerforscht.

 

Augusta Raurica gilt als die besterhaltene römische Stadt nördlich der A.lpen, da auf

ihrem Gebiet keine mittelalterliche bzw. neuzeitliche Stadt entstand. In weiten Teilen

der Gemeinde A.ugst gilt ein weitgehendes Bauverbot; Bauten werden nur zurückhaltend

und nur nach sorgfältiger archäologischer Überprüfung genehmigt. Gemäß der Aus-

grabungspolitik sollen Teile von Augusta Raurica bewusst für kommende Generationen

im Boden konserviert erhalten bleiben.

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M.useum und R.ömerhaus

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Die wichtigsten Grabungsfunde sind im R.ömermuseum A.ugst, zusammen mit einem

zum Teil rekonstruiertem Gebäude, neben dem T.heater, der Öffentlichkeit zugänglich

gemacht.

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( BeschriebAugustaRaurica AlbumRömerinderSchweiz Römer Römisches Römische

Reich Imperium Romanum Romain Geschichte History Helvetier Helvetien Ruine Ruinen

Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Szwajcaria

Sveits Suíça Suiza )

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B.esuch von A.ugusta R.aurica am Sonntag den 06. November 2011

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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.iestal

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Mit dem F.ahrrad L.iestal - A.ugst - K.aiseraugst - M.uttenz

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Mit dem Z.ug von M.uttenz über B.asel zurück nach B.ern

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Kamera : Canon EOS 5D MarkII

 

Objektiv : Sigma 85 mm

 

Modus : P

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : -

 

B.litz : Nein

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Hurni111106 AlbumZZZZ111106AusflugAugustaRaurica KantonBaselLandschaft

AlbumRömerinderSchweiz AlbumRömerstadtAugustaRaurica

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 110316

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NIF

Badlands below the Gleichen Castle, Castles Country Drei Gleichen (Three Equals)

Schloss Wülflingen ( Château - Castle ) in Winterthur Wülflingen im Kanton Zürich in der Schweiz

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Schloss Wülflingen

 

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Das Schloss Wülflingen ist ein Schloss in der Stadt Winterthur im Kanton Zürich.

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Geschichte

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Das Schloss wurde 1644 von Hans Hartmann Escher vom Luchs gebaut. Er war Besitzer

der Herrschaft Wülflingen - Buch und wohnte seit 1.6.3.4 auf der B.urg A.lt - Wülflingen.

1.6.5.5 zog er in das neue Schloss Wülflingen. 1.6.7.7 verkaufte Hartmann Eschers

Tochter Margareta von Meiss ( 1.6.3.6 – 1.6.7.8 ) das W.irtshaus, die M.etzgerei und die

Z.iegelhütte an den Ziegler Heinrich Ringger von H.auptwil.

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Nach dem Tod der Mutter im Jahre 1.6.8.2 teilen sich die Geschwister das Erbe und Hans

Hartmann Meiss wurde alleiniger Besitzer der Herrschaft Wülflingen - Buch. Von 1.7.1.1

bis 1.7.1.7 amtete er als Landvogt auf der K.yburg. 1.7.3.0 wurde der nördliche Anbau

errichtet. 1.7.3.4 übernahm Brigadier Salomon Hirzel, der Schwiegersohn von Hartmann

Meiss, das Schloss und die Herrschaft durch Auskauf der übrigen Erben.

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Nach dem Tod des Vaters im Jahr 1.7.5.5 erbten die drei Söhne die Herrschaft Wülflingen.

Nach Streitigkeiten übernahm der mittlere Sohn, Oberst Salomon Hirzel ( 1.7.1.9 –

1.7.9.1 ), die Herrschaft und zahlte seine Brüder aus.

 

1.7.6.7 verkaufte Hirzel das Schloss samt B.aumgarten und Z.iegelhütte an Schultheiss

Johannes Sulzer. Im gleichen Jahr wurde das Schloss renoviert. 1.7.9.6 erbte die Enkelin

des Schultheissen, Anna-Maria Sulzer, das Schlossgut.

 

1.8.3.2 wurde David Sulzer im Wirtschaftsverzeichnis erstmals als Betreiber einer W.ein-

s.chenke im Schloss verzeichnet. 1.8.4.6 wurde Heinrich Müller ( 1.5.1.0 – 1.8.7.8 ) Eigen-

tümer des Schlosses. Er war verheiratet mit Helene Sulzer ( 1.8.0.8 – 1.8.7.6 ), der

Tochter von David und Anna-Maria Sulzer. 1.8.8.0 erbte David - Friedrich Müller-Bodmer

das Schloss und führte eine G.aststätte.

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1.9.0.6 erwarb die Zürcher Firma A. Klingler - Huber zu Spekulationszwecken das Schloss

und die Nebengebäude; geplant war ein Verkauf von Teilen der Innenausstattung. Im selben

Jahr wurde das Komitees zur Erhaltung des Schlosses gegründet.

 

Die «Genossenschaft Schloss Wülflingen» kaufte das Schloss zu einem Preis von

Fr. 85'000 zusammen mit der Gottfried - Keller-Stiftung, welche Fr. 35'000 dazu bei-

steuerte. Die Ausstattung der Gerichtsstube, der Herrenstube und der Oberen Gast-

stube ist bis heute im Eigentum der Stiftung.

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1.9.0.7 – 1.9.0.8 wurden die Gerichtsstube, das Herrenzimmer und die Hallen renoviert.

1.9.1.0 erwarb die Stadt Winterthur das Umland, um es vor einer drohenden Überbauung

zu bewahren.

 

Die Genossenschaft trat das Schloss Wülflingen 1.9.1.1 an die Stadt Winterthur ab und

löste sich auf. Die Gottfried Keller - Stiftung blieb Miteigentümerin. 1.9.4.8 wurden die

M.alereien in der G.erichtsstube restauriert. 1.9.5.7 wurde das Schloss erneut renoviert

und die M.alereien in der G.erichtsstube restauriert. Gastwirtschaft und L.andwirtschaft

wurden getrennt.

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Mit Regierungsratsbeschluss des Kantons Zürich vom 30. S.eptember 1.9.8.0 wurde

das Schloss Wülflingen mit W.aschhaus and S.cheunen in die Liste der kunst- und

kulturhistorischen Schutzobjekte von überkommunaler Bedeutung der Stadt Winterthur

aufgenommen.

 

2.0.0.1 und 2.0.0.2 wurden Fassaden und Dach renoviert. Die letzte Renovierung erfolgte

in den Jahren 2.0.0.7 - 2.0.0.8 und kostete 8 Million Franken. Heute ist das Schloss ein

R.estaurant der gehobenen Klasse.

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( BeschriebSchlossWülflingen SchlossWülflingen AlbumSchlösserKantonZürich Züri Zürich

AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen KantonZürich Schloss Castle Château

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter

Geschichte History Gebäude Building Archidektur Schweiz Suisse Switzerland Svizzera

Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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B.urgen + S.chlössertour durch den K.anton Z.ürich am Donnerstag den 03. Dezember 2009

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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich - K.emptthal nach K.yburg

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Von K.yburg zu F.uss zum S.chloss und anschliessend hinunter nach S.eenhof - K.yburg

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Mit dem Z.ug von S.ennhof - K.yburg nach W.interthur und weiter mit dem S.tadtbus bis

W.ülflingen S.chloss

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F.otografieren des S.chlosses und weiter zur R.uine der B.urg A.lt W.ülflingen und weiter

nach W.interthur mit B.esichtigung der A.ltstadt

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Von W.interthur mit dem Z.ug über Z.ürich wieder zurück nach B.ern

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Hurni091203 AlbumZZZZ091203SchlössertourZürich KantonZürich

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 090216

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NIF

In der Berner Altstadt der Stadt Bern im Kanton Bern in der Schweiz :

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Zytgloggenturm / Zeitglockenturm

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Z y t g l o g g e - T u r m

 

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Der Zytgloggeturm ( Zeitglockenturm - Zytglogge - Zeitglocke ) bildete das alte westliche

Stadttor der Berner Altstadt in der Stadt Bern im Kanton Bern in der Schweiz

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Erbaut im Jahr 1191 war er bis 1.2.5.6 das erste Westtor und bildete einst den Abschluss

der ersten Stadterweiterung. Er änderte im Laufe der Jahre sein Aussehen sehr stark,

im Zytgloggeturm sind M.odelle aus den verschiedenen Epochen ausgestellt

 

Durch die Entwicklung der Stadt rückte der Turm mit jeder Erweiterung immer mehr ins

Zentrum der Stadt.

 

Für einige Zeit ist der Turm gar als F.rauengefängnis genutzt worden - Pfaffendirnen-

gefängnis

 

Nach dem grossen B.rand von 1.4. M.ai 1.4.0.5, der nahezu die gesamte Stadt in S.chutt

und A.sche legte, wurde er zum „ Zytglogge “ umfunktioniert.

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In seiner Chronik schildert der C.hronist C.onrad J.ustinger das Ausmass der K.atastrophe :

 

Also verbrann die alt kebie, do die zitglogge inne hanget, darinne verbrunnen siben pfaffen-

dirnen. ... Also verbrunnen bi sechshundert hüsern, gros und klein, und gros guot darinne

und me denne hundert mönschen.

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Z y t g l o g g e

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Die Zytglogge, die G.locke, die seither im neuen Turm die Stunden verkündet, wurde noch

im gleichen Jahr durch J.ohann R.eber aus A.arau gegossen. Sie war es, die dem Turm

den heutigen Namen gab : Zytglogge.

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Ihre Inschrift lautet:

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+ anno d[omi]ni mccccv mense octobris fusa sum a ma[gi]stro ioh[ann]e d[i]c[t]o reber de

arow sum vas et cer[a] et cunctis [...] gero diei horas.

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( Im Jahre 1.4.0.5 im Monat O.ktober wurde ich von M.eister J.ohannes genannt R.eber aus

A.arau gegossen. Ich bin G.efäss und W.achs (?) ...und allen verkünde ich die Stunden

des Tages ).

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U.hrwerk

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Zur Zeitmessung gehörte natürlich auch ein U.hrwerk. Gleichzeitig mit der G.locke, wurde

also auch eine U.hr mit einem Stundenschlagwerk eingebaut. Über den Erbauer und über

die Ausmasse der U.hr ist leider nichts bekannt.

 

Hingegen wissen wir, dass das noch heute vorhandene A.strolabium bereits damals den

Turm zierte. Wie bei andern K.unstuhren diente es vorwiegend als Repräsentationsobjekt.

Es gehörte zum Ansehen einer Stadt, technische Spitzenleistungen öffentlich zur Schau

zu stellen und damit Bewunderung auszulösen.

 

Nebst vielen astronomischen Indikationen konnte man beiläufig auch noch die Zeit ab-

lesen. Dies war aber schwierig und überhaupt nicht das Ziel. Wichtig war die akustische

Zeitangabe durch die G.locke.

 

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts häuften sich die Reparaturen am bereits über 100

jährigen Uhrwerk. Es wurde immer offensichtlicher, dass das Werk ausgedient hatte.

 

1.5.2.7 erhielt der damalige W.affenschlosser und Zeitglockenrichter, K.aspar B.runner,

den Auftrag, ein neues U.hrwerk zu bauen. Es stand von Anfang an fest, dass die Uhr

grösser, schöner und kunstvoller sein musste als die alte von 1.4.0.5.

 

1.5.3.0 präsentierte B.runner den Bernern eine M.onumentaluhr mit kunstreichem Figuren-

spiel und einem R.äderwerk von gewaltigem Ausmass, wie es bis jetzt noch nicht ge-

baut wurde. Von Brunner sind keine weiteren Uhrwerke bekannt, dieses scheint sein

einziges zu sein.

 

Die Ausmasse, die Robustheit und die kunstvolle Bauweise ( Räder mit einzeln einge-

setzten Zähnen, massive Wellen, die Gewehrläufen ähneln ) zeugen vom Meister, der

sich im Bau von Waffen und Geschützen auskannte, aber auch in der Lage war, eine

aussergewöhnliche Uhr zu realisieren.

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An der O.stseite des Zytgloggeturms ist ein sehr schönes G.lockenspiel angebracht, unter

anderem mit B.ärenfiguren und, hoch oben im D.ach des Turms, der S.tatue von H.ans

T.hann, einem R.itter in voller R.üstung.

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Das F.igurenspiel - G.lockenspiel

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Jede volle Stunde läuft das beliebte und vor allem von T.ouristen viel beachtete F.igurenspiel

ab :

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Ca. 3 Minuten vor dem Stundenschlag kräht der H.ahn und eröffnet das Spiel.

 

Kurz darauf kreist der B.ärenreigen, er symbolisiert die S.tadtwache, die pflichtbewusst ihre

Runden dreht. Dazu schlägt der N.arr die Stunde an seine zwei G.löcklein. ( Zu früh, aber

das ist Narrenfreiheit )

 

Nun kräht der H.ahn zum zweiten Mal.

 

Sobald die volle Stunde erreicht ist, schlägt die Viertelstundenglocke vier Viertel, mitten

im Spielerker auf seinem T.hron dreht C.hronos, der G.ott der Zeit, die S.anduhr; dann

hebt er das Z.epter in seiner linken H.and und gibt den Auftakt zum Stundenschlag.

 

Nun schwingt H.ans von T.hann, der goldene G.lockenschläger, seinen H.ammer und führt

die erforderliche Anzahl Schläge aus. C.hronos hört aufmerksam zu und zählt die Schläge,

indem er seinen M.und öffnet und schliesst.

 

Der L.öwe, Symbol des Stadtgründers, H.erzog B.erchtold V. von Z.ähringen, quittiert jeden

Schlag mit einer leichten Kopfdrehung. Zum Schluss schlägt der H.ahn ein drittes Mal

und kündet damit den Beginn einer neuen Stunde an.

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Es ist ein wahres Meisterwerk der mittelalterlichen Uhrmacherkunst.

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A.stronomische U.hr

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Unter dem großen Z.ifferblatt ist eine astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert zu be-

wundern.

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Es handelt sich um ein A.strolabium mit südlicher Projektion, wie sie vorwiegend an

Kunstuhren bis in die erste Hälfte des 15. Jahrhundert gebaut wurden.

 

Der S.tundenzeiger zeigt mit der g.oldenen H.and die modernen Stunden und mit dem

S.onnenemblem den S.onnenstand gegenüber dem aufgemalten P.lanisphärium, wobei

links der S.onnenaufgang im O.sten, oben der S.onnenhöchststand im S.üden und rechts

der S.onnenuntergang im W.esten dargestellt ist.

 

Die K.ugel ( mit einer goldenen und einer schwarzen Hälfte ) zeigt die aktuelle M.ondphase

an.

 

Auch der aktuelle M.ondstand kann aufgrund der relativen Position zum S.onnenzeiger ab-

gelesen werden. Auf der beweglichen exzentrischen S.cheibe der E.kliptik zeigt die S.onne

das aktuelle T.ierkreiszeichen an.

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Der Turm und das U.hrwerk können mit einer Führung besichtigt werden.

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Siehe auch :

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bern-altstadt.ch/htm/zytgloggeturm.htm

 

www.zeitglockenturm.ch

 

www.berninfo.com/de/page.cfm/CityToursAusfluege/Stadtfueh...

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( BeschriebZytglogge BeschriebZeitglocke BeschriebZytgloggeturm BeschriebZeitglockenturm AlbumZytgloggeturm AlbumStadtBern Bern Berne Berna Bärn Stadt City Ville kaupunki città シティ

stad ciudad Stadtturm Turm torre tower torni tour tårn wieża torn Mittelalter Geschichte History

Wehrbau Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa

Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza UNESCO Weltkulturerbe

Unesco World Heritage Stand090416W )

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Unterwegs im verschneiten Bern am Mittwoch den 01. Dezember 2010

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Kamera : Canon EOS 550D A

 

Objektiv : -

 

Modus : P

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : -

 

B.litz : Nein

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Hurni101201 AlbumZZZZ101201WinterwanderungGrossesMoos KantonBern AlbumStadtBern StadtBern

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 030316

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NIF

In der ehemaligen römischen Stadt Augusta Raurica in der heutigen Gemeinde Kaiseraugst im Kanton Aargau in der Schweiz

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x

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Augusta Raurica

 

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Augusta Raurica, auch als Colonia Augusta Rauricorum bekannt, ist eine Siedlung aus

römischer Zeit am S.üdufer des R.heins einige Kilometer östlich von B.asel, die zur

Provinz Gallia Belgica und später zur Provinz Germania superior gehörte.

 

An dieser Stelle liegen heute die G.emeinden A.ugst, welche zu Kanton B.asel - L.and-

schaft gehört, und K.aiseraugst, die auf dem Kantonsgebiet A.argau liegt. Der größte

Teil der erhaltenen Anlagen steht in A.ugst. Die Ausgrabungen und Rekonstruktionen

alter Gebäude sind noch in vollem Gange.

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Koloniegründung

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Gegründet wurde eine Kolonie im Gebiet der Rauriker zum ersten Mal am 21. J.uni wohl

des Jahres 44 v. Chr. durch C.äsars Feldherrn Lucius Munatius Plancus. Allerdings

konnten aus dieser frühen Zeit keine Funde nachgewiesen werden. Es gilt deshalb als

sicher, dass die Kolonie entweder als Folge der Bürgerkriege nach C.äsars Tod über den

formalen Gründungsakt gar nicht hinauskam oder dass Plancus' Kolonie nicht in A.ugst,

sondern in B.asel gegründet wurde.

 

Zu einer dauerhaften Koloniegründung kam es erst im Gefolge der Eroberung der Zentral-

a.lpen unter Kaiser Augustus um 15 v. Chr.. Der bislang älteste bekannte Fund konnte

durch Dendrochronologie auf das Jahr 6 v. Chr. datiert werden.

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Name der Kolonie

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Die Grabinschrift des Munatius Plancus nennt als Namen nur das lapidare Colonia

Raurica. Eine - allerdings nur fragmentarisch erhaltene - Inschrift aus augusteischer Zeit

spricht von der Colonia P[aterna] (?) M[unatia] (?) [Felix] (?) [Apolli]naris [Augusta E]merita

[Raur]ica (Buchstaben zwischen eckigen Klammern ergänzt). Wie das emerita zeigt, hätte

es sich also um eine Veteranenkolonie gehandelt.

 

Abgesehen von diesem verstümmelten Zeugnis findet man die erste sichere Bezeugung

des Beinamens Augusta erst beim Geographen Ptolemäus um 150 n. Chr. in griechischer

Form als Augústa Rauríkon (=lat.: Augusta Rauricorum).

 

Damit fügt sich Augusta Raurica in einen größeren Zusammenhang von augusteischen

Koloniegründungen, denn auch noch zwei andere wichtige Stützpunkte des augusteischen

Eroberungsplanes tragen den Beinamen des ersten Kaisers: Augusta Praetoria am Südfuß

des G.roßen S.t. B.ernhard - P.asses, aus dem heute A.osta geworden ist, und Augusta

V.indelicum, das heutige A.ugsburg als Vorposten gegen die D.onau.

 

Diese drei Augustae bilden die Ecken eines Dreiecks, das sich über die von Augustus

eroberten A.lpen legte und seine breite Basis vom R.heinknie bis zur D.onau gegen das

unbesetzte G.ermanien wandte.

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Geographische Lage der Siedlung

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Es hat sich während den Ausgrabungen gezeigt, dass die Stadt auf einer Hochfläche

ruht, nicht weit vom R.hein entfernt. Die E.rgolz und der V.iolenbach haben aus der

Terrasse ein Dreieck herausgefressen, dessen Basis am nördlichsten Rand des J.uras

liegt und etwa 1 km breit ist.

 

Die "Spitze" des Dreiecks schaut rheinwärts gegen Norden und bildet einen Kopf, der

K.astelen heißt, also an eine B.urg ( K.astell ) gemahnt. Von der Basis bis zum Scheitel

des Dreiecks messen wir ebenfalls rund 1 km. In diese Hochfläche, die nach W.esten,

N.orden und O.sten von steilen Böschungen umgeben ist, wurde die Stadt gebaut.

 

Die Geometer hatten zunächst nach den Angaben des Stadtplanarchitekten, der den

Grundriss und Umfang der neuen Stadt entworfen hatte, auf dem Gelände abgesteckt.

Jedes wichtige öffentliche Gebäude erhielt seinen Platz angewiesen, in erster Linie der

T.empel des obersten H.immelsgottes J.upiter mit dem H.auptaltar vor dem heiligen

Zentralpunkt, von dem aus das Straßennetz einvisiert wurde.

 

Der Architekt, der den Auftrag erhielt, den Plan zu entwerfen, legte zunächst durch das

Dreieck eine Längsachse, die 36° von der Nordrichtung nach Westen abwich und zur

Hauptstraße der Stadt ausgebaut wurde.

 

In Abständen von 55 Meter legte er parallel dazu weitere Längsstraßen. Dann teilte er

die Längsachse in 16 gleiche Teile zu 66 m ( 225 röm. Fuß ) und zog durch die Schnitt-

punkte Querlinien, von denen er 10 zu Querstraßen machte.

 

So erhielt er ein rechtwinkliges Straßennetz und Stadtquartier von rund 50 auf 60 Metern.

Die Straßen wurden mit einem soliden Bett von Kies und beidseitig mit Wassergräben

versehen. Die wichtigeren Straßen säumten gedeckte Fußgängerwege hinter Säulen-

reihen ein.

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Grenzen der Kolonie

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Die Grenzen der Colonia Raurica sind nicht mehr mit absoluter Sicherheit festzustellen.

Man glaubt, sie rückschließend aus dem Umfang des frühmittelalterlichen Augstgaues

ablesen zu können.

 

Demnach hätte die Kolonie von B.asel r.heinaufwärts bis zur A.aremündung gereicht,

dann a.areaufwärts bis zur M.ündung der S.igger unterhalb von S.olothurn, hinüber an

die L.üssel und dann dem Verlauf des F.lüsschens B.irs folgend wieder bis B.asel.

Das scheint aber nur bedingt richtig zu sein.

 

Nach neuesten Forschungen stehen nämlich G.utshöfe mit Z.iegelstempeln der W.ind-

ischer Legionen auch in verwaltungsrechtlicher Abhängigkeit von V.indonissa. Solche

reichen aber über den B.özberg hinüber bis nach F.rick.

 

Also wird der T.hiersteinberg unterhalb F.rick die Kolonie nach O.sten begrenzt haben.

Auf der W.estseite dürfte, wie oben angeführt, in der Nähe der B.irsmündung bei B.asel

eine Grenzstation gelegen haben.

 

Frührömische B.randgräber, die 1.9.3.7 bei der K.irche von N.euallschwil gefunden

worden sind, deuten darauf hin, dass auch an der nördlichen ins E.lsass ( Richtung

B.lotzheim ) führenden L.andstraße ein solcher Posten lag.

 

Im Großen und Ganzen hat damit die Colonia Raurica den K.anton B.asel, das F.rick-

t.al und den östlichen J.urateil des K.antons S.olothurns umschlossen. Dies ergibt ein

Territorium von rund 700 km².

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Weitere Geschichte

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Der Ort entwickelte sich in der Folge zu einer recht ansehnlichen römischen Stadt auf

der N.ordseite der A.lpen mit ca. 10'000 - 15'000 Einwohnern. Zur Zeit der höchsten Blüte

während der langen Friedenszeit vom 1. bis zum 3. Jahrhundert hatte Augusta Raurica

alles, was zum römischen Leben gehört.

 

Das Handwerk blühte: So räucherte man S.chinken und S.peck für den Export in andere

Gegenden des Römischen Reiches. Es gab ein T.heater, ein A.mphitheater, ein Haupt-

f.orum, verschiedene kleinere F.oren, einen A.quädukt, diverse T.empel sowie mehrere

öffentliche B.äder.

 

Ein starkes E.rdbeben zerstörte um das Jahr 250 die Stadt in erheblichem Maße. Hinzu

kamen später weitere Zerstörungen durch Einfälle der A.lamannen und / oder marodierende

römische Truppen in der Zeit des L.imesfalls.

 

In der Folge bildeten sich zwei neue Siedlungen, "die beiden A.ugst": einerseits die er-

heblich verkleinerte Siedlung auf dem Augster K.astellenhügel und andererseits der

wichtigere Stützpunkt am R.hein ( das mit einer S.tadtmauer umgebene C.astrum

R.auracense). Sie beide bilden gewissermaßen den Kern der heutigen Ortschaften

A.ugst und K.aiseraugst.

 

Beide bildeten aber zunächst eine Ortschaft mit dem Namen A.ugst. Im Jahre 1.4.4.2

aber wurde diese Ortschaft entlang der F.lüsse E.rgolz und V.iolenbach geteilt.

Westlich der Grenze verblieb das Gebiet im Herrschaftsbereich von B.asel, das sich

1.5.0.1 als Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft anschloss.

 

Augst wurde 1.8.3.3 schließlich Teil des Kantons B.asel - L.andschaft.

 

Der östlich von E.rgolz und V.iolenbach liegende Teil kam unter habsburgische Herrschaft.

Zur besseren Unterscheidung wurde dieser Ort nun wegen der Zugehörigkeit zum Heiligen

Römischen Reich mit dem Namen K.aiseraugst versehen. Dieser Ort kam erst 1.8.0.3

zur Schweiz, nachdem die habsburgischen Herrschaftsgebiete in den napoleonischen

Kriegen verloren gegangen waren.

 

Das A.mphitheater Augusta Raurica wurde 200 n. Chr. gebaut und bot für 6000 Zuschauer

und Zuschauerinnen Platz. Das A.mphitheater wurde aber nach bereits siebzig Jahren

aufgegeben. Heutzutage dient das verbleibene A.mphitheater ( wurde am gleichen Ort

wiederaufgebaut ) als Fr.eilichtbühne für K.onzerte und V.olksfeste. Außerdem ist heute

eine M.ultimediaschau installiert worden.

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Stand der Ausgrabungen 2.0.1.1

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Viele der römischen Bauten sind durch Ausgrabungen erforscht und konserviert worden,

so vor allem Zeugen, die öffentlich zugänglich sind:

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- T.heater

 

- T.empel auf dem S.chönbühl eine architektonische Einheit bildet

 

- H.auptforum mit J.upitertempel

 

- B.asilica und dem Versammlungsort des S.tadtrates

 

- A.mphitheater, von dem allerdings nur bescheidene Reste erhalten geblieben sind

 

- A.quädukt, der Augusta Raurica von L.iestal her mit T.rinkwasser aus der E.rgolz

. versorgte ( stellenweise zu besichtigen und begehbar im H.eidenloch in L.iestal sowie

. nordöstlich der K.läranlage in F.üllinsdorf ).

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Dazu kommen verschiedene private G.ewerbebauten ( eine T.averne, eine B.äckerei,

eine T.öpferei und Z.iegelbrennöfen ) sowie ein Stück der A.bwasserkanäle. Rund

80 % des überbauten Gebietes ist jedoch bis heute unerforscht.

 

Augusta Raurica gilt als die besterhaltene römische Stadt nördlich der A.lpen, da auf

ihrem Gebiet keine mittelalterliche bzw. neuzeitliche Stadt entstand. In weiten Teilen

der Gemeinde A.ugst gilt ein weitgehendes Bauverbot; Bauten werden nur zurückhaltend

und nur nach sorgfältiger archäologischer Überprüfung genehmigt. Gemäß der Aus-

grabungspolitik sollen Teile von Augusta Raurica bewusst für kommende Generationen

im Boden konserviert erhalten bleiben.

.

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M.useum und R.ömerhaus

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Die wichtigsten Grabungsfunde sind im R.ömermuseum A.ugst, zusammen mit einem

zum Teil rekonstruiertem Gebäude, neben dem T.heater, der Öffentlichkeit zugänglich

gemacht.

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( BeschriebAugustaRaurica AlbumRömerinderSchweiz Römer Römisches Römische

Reich Imperium Romanum Romain Geschichte History Helvetier Helvetien Ruine Ruinen

Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Szwajcaria

Sveits Suíça Suiza )

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B.esuch von A.ugusta R.aurica am Sonntag den 06. November 2011

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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.iestal

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Mit dem F.ahrrad L.iestal - A.ugst - K.aiseraugst - M.uttenz

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Mit dem Z.ug von M.uttenz über B.asel zurück nach B.ern

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Kamera : Canon EOS 5D MarkII

 

Objektiv : Sigma 85 mm

 

Modus : P

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : -

 

B.litz : Nein

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Hurni111106 AlbumZZZZ111106AusflugAugustaRaurica KantonAargau

AlbumRömerinderSchweiz AlbumRömerstadtAugustaRaurica

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 110316

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NIF

Aussicht auf dem Gornergrat ob Zermatt im Kanton Wallis in der Schweiz :

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Dufourspitze (VS / I - 4`634m - Höchster Punkt der Schweiz)

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Monte Rosa

 

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- Höhe : 4'633,9m

 

- Lage : Kanton Wallis / Valais in der Schweiz / Italien

 

- Gebirge Walliser : Alpen

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Der Monte Rosa ist ein ausgedehntes Gebirgsmassiv in den Walliser Alpen, auf der Grenze

zwischen der Schweiz und Italien. Sein höchster G.ipfel, die D.ufourspitze, ist mit 4'633,9m

der höchste Punkt der Schweiz und damit des gesamten d.eutschen S.prachraums.

 

Der G.renzgipfel mit 4`618 m (südlich des 4`515 m hohen S.ilbersattels) ist zugleich

der höchste Gipfel Italiens. Am M.ont B.lanc de C.ourmayeur, dessen Gipfel in F.rankreich

liegt, reicht das i.talienische S.taatsgebiet allerdings noch um einige Meter höher hinauf

( bis 4`750 m ).

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B e s c h r e i b u n g

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Der Monte Rosa gehört zu etwa zwei Dritteln zu Italien und etwa einem Drittel zur Schweiz.

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Vom P.iemont her reichen V.alle A.nzasca und V.alle S.esia hinauf an den O.stfuss des

Massivs. Die riesigen, von den Ausmassen her fast in das H.imalaya passenden 2`200

bzw. 1`500 m hohen O.stwände des Monte Rosa bilden hier jeweils den T.alschluss –

im Falle des A.nzascatals die M.acugnagawand und im Falle des V.alle S.esia die S.esia-

w.and ( P.arete V.alsesiana ).

 

Von S.üden, vom A.ostatal her, reicht das T.al von G.ressoney ( L.ystal ) an den S.üdwestrand

des Monte Rosa, der hier via L.isgletscher am leichtesten zugänglich ist. Im N.ordwesten

führen vom Wallis her die Täler des G.ornergletschers und des zerklüfteten G.renzgletschers

hinauf in die G.ipfelregion des Monte Rosa.

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Insgesamt werden je nach Zählweise ca. zehn Gipfel zum Monte Rosa gerechnet.

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Neben der D.ufourspitze umfasst er mit dem N.ordend (VS / I - 4`609m), der Z.umsteinspitze

(VS / I - 4`563 m), der S.ignalkuppe (VS / I - 4`554 m), der P.arrotspitze (VS / I - 4432 m), der

L.udwigshöhe (VS / I - 4`341 m), dem S.chwarzhorn (I - 4`322 m), der V.incent - P.yramide

(I - 4`215 m), dem B.almenhorn (I - 4`167 m) und der P.unta G.iordani (I - 4`046 m) Gipfel,

welche zu den höchsten der Alpen gehören.

 

Nur das M.ont - B.lanc - M.assiv ist noch höher, besitzt jedoch nur einen statt vier Gipfel über

4`500 m. Das Monte - Rosa - Massiv ist somit – wenn man nur die Region über 4`500 m

betrachtet – das mächtigste Bergmassiv der Alpen.

 

Der Monte Rosa dominiert das ganze w.estliche O.beritalien und hat daher auch seinen Namen.

Dieser rührt laut italienischer W.ikipedia übrigens nicht direkt von der Färbung der G.letscher im

M.orgen- und A.bendlicht her, sondern von dem W.ort r.ouese, das im „P.atois“ (gemeint ist die

f.ranco - p.rovenzalische S.prache des A.ostatals) «G.letscher» bedeutet.

 

Von der Schweiz aus ist der Monte Rosa dagegen kaum sichtbar, ausgenommen von den

Bergen des T.essin und natürlich von den Höhen über Z.ermatt. Die I.taliener zählen zum

Teil auch den L.yskamm noch zum Monte Rosa, da er von Südosten her weniger vom Massiv

getrennt scheint als von N.ordwesten her.

 

Die von der Schweiz am besten sichtbare D.ufourspitze trug früher den Namen G.ornerhorn,

wurde aber zu Ehren des Schweizer G.enerals G.uillaume-H.enri D.ufour umbenannt.

 

Beachtenswert ist die Nomenklatur im Bereich des Monte Rosa. Das Massiv selbst hat einen

italienischen Namen.

 

Ein deutscher Name existiert offenbar nicht. Dagegen haben die Einzelgipfel samt und

sonders deutsche Namen, wobei nur in Einzelfällen italienische Namen existieren, vor

allem nachträgliche Italienisierungen. Das gilt auch für die ganz auf i.talienischem B.oden

liegenden oder von dort erschlossenen und benannten Gipfel Z.umsteinspitze, B.almenhorn

und V.incentpyramide sowie für den L.iskamm, ferner für die A.nhängsel F.illarhorn, J.ägerhorn

und P.unta G.rober.

 

Hintergrund ist offenbar, dass der Monte Rosa seit dem M.ittelalter ringsherum von

deutschsprachigen W.alsern bewohnt war, die den einzelnen Spitzen ihre Namen gaben,

während das Massiv als solches vor allem aus dem i.talienischen U.nterland in Erscheinung

tritt.

 

Die S.ignalkuppe / P.unta G.nifetti trägt die höchstgelegene H.ütte der A.lpen, die C.apanna

R.egina M.argherita (I - 4`554 m). Auf dieser sog. „K.opfwehkiste“ wurden bereits mehrere

höhenmedizinische Forschungsvorhaben realisiert.

 

Die erste dokumentierte Hochtour in die Hochregion des Monte Rosa unternahmen 1778,

1779 und 1780 Walser aus G.ressoney auf der Suche nach dem in ihrem S.agenschatz

beschriebenen «v.erlorenen T.al» (v.erlorus T.äli).

 

Sie gelangten bis auf den obersten L.isgletscher (E.ntdeckerfels / R.occia della S.coperta,

4'178 m). Bestiegen wurde zuerst die den T.älern von G.ressoney und A.lagna nächst-

gelegene P.unta G.iordani durch P.ietro G.iordani 1801.

 

Es folgten die V incent - P.yramide durch u.a. ihren N.amenspatron Johann Nikolaus Vincent

am 5. August 1819 und die Z.umsteinspitze durch u.a. Joseph und Johann Niklaus Vincent,

Joseph Z.umstein, Molinatti und Castel am 1. August 1820, beide über den L.isgletscher.

 

Die übrigen Hochgipfel folgten später: Die S.ignalkuppe erreichte nach drei missglückten

Versuchen der Pfarrer von A.lagna, mit Giovanni Gnifetti, Giuseppe Farinetti, Cristoforo

Ferraris, Cristoforo Grober, den Brüdern Giovanni, Giacobbe Giordani, und zwei Trägern.

 

Die D.ufourspitze wurde von der Schweizer Seite her bestiegen am 1. August 1855 durch

Charles Hudson, John Birbeck und Christopher und James G. Smyth mit Ulrich Lauener

und Johannes und Matthäus Zumtaugwald.

 

Das N.ordend folgte am 26. August 1861, die P.arrotspitze am 16. August 1863. 1893 errichtete

der CAI auf der S.ignalkuppe die C.apanna R.egina M.argherita.

 

Bergsteigerisch (und für S.teilwandskifahrer) ist der Monte Rosa vor allem interessant wegen

seiner O.stwände. Die leicht zugänglichen H.ochgipfel zwischen Z.umsteinspitze und

L.udwigshöhe sind bei gutem Wetter zu Zeiten überlaufen.

 

Der übliche Zugang erfolgt heute, soweit es um die z.entralen und s.üdlichen Gipfel geht,

vom P.asso dei S.alati (2`936 m) am Südende des Massivs her. Auf ihn führt von Alagna im

hintersten V.alle S.esia eine S.eilbahn und von G.ressoney her ein L.ift. Die B.ahn auf die

P.unta I.ndren wurde laut einigen Q.uellen aufgegeben, andere Q.uellen berichten von einer

teilweise Ö.ffnung der S.eilbahn aus den 1960er Jahren.

 

Wenn im W.inter das S.kigebiet geöffnet ist, kann man derzeit mit der S.eilbahn bequem auf die

P.unta I.ndren hinauffahren - diese Möglichkeit wird von F.reeride-S.kifahrern und S.kiberg-

steigern als willkommmene A.ufstiegshilfe auf dem W.eg zur G.nifetti-H.ütte (oder zur M.antova-

H.ütte) gerne genutzt.

 

Vom P.asso dei S.alati führt der Z.ustieg über den mit F.ixseilen versicherten S.tolemberg zum

L.isgletscher, der anstrengender auch direkt von G.ressoney her erreicht werden kann. Die

beiden nördlichen Gipfel, N.ordend und D.ufourspitze, werden ganz überwiegend von Z.ermatt

her bzw. von der S.tation R.otenboden der G.ornergratbahn aus angegangen.

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G e o l o g i e

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Das gesamte Massiv besteht überwiegend aus Graniten und Granitgneisen (ein metamorphes

Gestein mit gebändertem Aussehen und spiegelnder Oberfläche), die wiederum vor allem aus

Quarz, Kalifeldspat, Albit und Hellglimmer bestehen.

 

Da Metamorphosen überwiegend in enormen Tiefen stattfinden, deuten die Gesteine darauf

hin, dass die gesamte Monte - Rosa - Decke früher viel tiefer lag und später an die Oberfläche

befördert wurde.

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E n t s t e h u n g

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Vor etwa 100 Millionen Jahren, in der mittleren K.reidezeit, wurde I.berien durch die Öffnung

des N.ordatlantiks nach S.üdosten verschoben und, losgelöst von Europa, zu einem eigen-

ständigen Mikrokontinent, dessen nördliche Spitze die B.riançonnais-H.albinsel darstellte,

und aus der auch das Monte - Rosa - Massiv schliesslich entstand.

 

Nördlich davon kam es zur Öffnung eines neuen M.eeres, dem Walliser O.zean. Zur gleichen

Zeit begann sich A.pulien nach N.orden zu verschieben – und zwar wesentlich schneller als

sein a.frikanischer Mutterkontinent. Durch die Z.angenbewegung zwischen I.berien und A.pulien

musste sich der P.iemont - O.zean zwangsläufig schliessen: An seinem S.üdrand begann er,

unter den apulischen P.lattenrand zu subduzieren.

 

Nach dem P iemont - Ozean begann auch das B.riançonnais zu subduzieren. Im Eozän

(vor 50–40 Millionen Jahren) begann der Zusammenprall zwischen A.pulien und E.uropa.

Während der Orogenese (Gebirgsbildung), vor 35 Millionen Jahren, verdickte das Abtauchen

von Gesteinen die kontinentale K.ruste und machte sie plastischer.

 

Gesteinsverbände gerieten in Bewegung, überlagerten und verformten sich: Zu diesem

Zeitpunkt entstanden die Decken, so auch die Monte - Rosa - Decke. Vor 40 Millionen Jahren

begann die Erosion der Alpen, vor 20 Millionen Jahren eine starke Verformung des Penninikum

(die Gesamtheit der alpinischen Decken), die zu deren Faltung und Aufschichtung führte.

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( BeschriebMonteRosa KantonWallis KantonValais Alpen Alps Berg vuori Montagne

montagna 山 góra montanha munte гора montaña Alps Alpit Alpes Alpi アルプス山脈

Alpene Alpy Alperna Alpen Alperne Landschaft landskab paysage paesaggio 風景

landschap landskap paisaje maisema Landscape Natur Nature luonto nature natura

自然 natuur naturaleza Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi

Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Ausflug auf den G.ornergrat am Dienstag den 18. Januar 2011

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Mit dem Z.ug von B.ern über V.isp - Z.ermatt auf den G.ornergrat

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S.onnenenuntergang auf dem G.ornergrat

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Mit dem Z.ug vom G.ornergrat über Z.ermatt - V.isp zurück nach B.ern

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Kamera : Canon EOS 550D A

 

Objektiv : -

 

Modus : -

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : -

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Hurni110118 AlbumZZZZ110118AusflugGornergrat KantonWallis KantonValais

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 010416

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NIF

You see a part of my hometown Leoben/Austria, namely the suburb Waasen and the river Mur. I liked the fact that the evening sunbeams gave almost a 3d-view to the dramatic clouds.

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„Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.“ (Konrad Adenauer)

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"365: the 2013 edition", "365:2013", "Day 135/365", "Day 135", "15-May-13"

"Red 1", flown by Staffelkapitän Lieutenant Gerhard Hanf, 2./JG 1, Leck, May 1945

 

Heinkel 162, W.Nr. 120077 originated at Heinkel North (Roststock-Marienehe) production line and was probably completed in April 1945. If this machine was painted according to surface protection list #8 -162 issued on January 9th 1945, cannot be 100% determined. Color photos from the same production run show a green fuselage (RLM 82) and a brownish (RLM 81) engine cowling. I have stuck to these color references in my profile. The lower fuselage, the under wing surfaces as well as the tail plane were painted RLM 76. Upper wings were probably painted RLM 81/82.

 

According to Gerhard Hanf the turbine front cowling was red. Color photos that verify this do not exist. Red are also the arrows on the fuselage as well as the "1". The former "2" was painted over. On both sides of the fuselage the emblem III. /JG 77 is painted on. On the left fuselage side the word "Nervenklau" is neatly painted. The ground crews were responsible for that. On April 29th 1945, Lieutenant Hanf flew his 18th and last time with the He 162. W.Nr. 120077 survived and is part of the collection of the "Planes of Fame" collection in Chino, USA.

 

(source: www.rlm.at/cont/profil17_e.htm)

  

"Rote 1", geflogen von Staffelkapitän Leutnant Gerhard Hanf, 2./JG 1, Leck, Mai 1945

 

Die He 162, W.Nr. 120077 stammt aus der Heinkel Nord (Rostock-Marienehe) Produktion und wurde wahrscheinlich im April 1945 fertig gestellt . Ob die Maschine lt. Oberflächenschultzliste 8-162 vom 09.01.1945 lackiert worden ist, lässt sich nicht zu 100 sagen. Farbaufnahmen von Maschinen aus der gleichen Produktion zeigen einen grünen Rumpf (RLM 82) und eine bräunliche (RLM 81) Treibwerksverkleidung. Ich habe mich bei der Farbwahl an diese Referenzen gehalten. Die Rumpfunterseite, Flügelunterseite und das Seitenleitwerk sind RLM 76 lackiert. Tragflächenoberseiten möglicherweise RLM 81/82. Lt. Angaben von Gerhard Hanf war der Triebwerksseinlauf bei seiner Maschine rot lackiert. Farbaufnahmen die diese Aussage bestätigen gibt es leider nicht.

 

Ebenfalls rot sind die Pfeile auf der Rumpfnase und die Taktische Kennung "1". Dafür wurde die vormalige Kennung "2" übermalt. Auf beiden Rumpfseiten ist das Emblem der III./JG 77 aufgemalt. Auf der linken Rumpfseite ziert der Schriftzug "Nervenklau" den Rumpf. Dieser wurde vom Bodenpersonal aufgemalt. Am 29.4.1945 absolvierte Leutnant Gerhard Hanf seinen 18. und letzten Flug mit dem "Volksjäger". Die W.Nr. 120077 hat überlebt und steht heute im "Planes of Fame" Museum in Chino, USA.

 

(Quelle: www.rlm.at/cont/profil17.htm)

Rinderroulade oder Rindsroulade ist ein traditionelles Sonntagsgericht in Deutschland. Zubereitet wird dieses Gericht fast überall ähnlich und es wird auch fast überall mit den gleichen traditionellen Beilagen gegessen. In Nord- und Westdeutschland gibt man Salzkartoffeln und Rotkohl, in Süd- und Südostdeutschland Knödel oder Kartoffelbrei und Rotkohl dazu.

 

Zubereitet werden Rinderrouladen aus groß geschnittenen Scheiben aus der Rinderkeule, meist aus Oberschale oder Kugel. Diese werden mit Salz, Pfeffer und Senf gewürzt, mit Speck, Zwiebeln und saurer Gurke, manchmal auch mit Mett gefüllt, gerollt, fixiert und geschmort, nachdem sie kurz und heiß angebraten wurden.

 

Mögliche Variationen der Rinderroulade sind abweichende Füllungen, so können anstelle des Specks und der sauren Gurken auch eine Reis-Gemüsefüllung oder, wie in Österreich, Karotten verwendet werden. Senf und Zwiebeln gehören jedoch zu den meisten Rezepten, ebenso wie saure Sahne und der Gurkenfond nach dem Anbraten. Dadurch ergibt sich der typische Rouladen-Geschmack und die würzige Soße.

  

Rouladen (or Rinderroulade) is a German meat roulade consisting of bacon, onions, mustard and pickles wrapped in thinly sliced beef and then cooked. The dish has sometimes minced meat or only bacon and onion filling. Rouladen is traditionally served for dinner. Red wine is served with this dish.

 

The meat is beef, venison, wild boar or pork. Many food scholars agree that the original version was probably venison and pork. The beef rouladen common today has become popular over the last century. Beef shank is used. The thinly sliced meat is prepared with mustard and ground pepper and smoked bacon is placed on top. The bacon is semi-cooked first and the lard is saved for the searing process. The filling varies from region to region. In some areas ground pork and beef with pickles is used, in others only onions. The filling is added and then the meat is rolled up to a traditional elongated shape. A thread (traditional) or toothpick (modern) is used to hold the roll together. The "rouladen" are slowly roasted with carrots, celery and leeks until the meat is tender and nicely caramelized. The most traditional cooking method would include searing. The slow roasting takes between one and two hours depending on the regional preferences. Rouladen is turned once to sear even the opposite side. Red wine and a vegetable stock are added to slow the cooking process. The pan is then covered and placed on a raised iron mount in front of an open fireplace for the slow roasting period. The height of the iron mount and the distance from the fire will determine the temperature of the slow roasting process. The "Rouladen" are then removed and the pan is de-glaced with some red wine or vegetable stock. When the liquid is added, it loosens the flavor from the pan to make a sauce for the meat. This is reduced to a gravy. An easier method is to use a conventional oven at 175 degrees Celsius (350 °F). Rouladen are served with either German potato dumplings or boiled potatoes. Roasted winter vegetables are an other common side dish. In Hungary the dish is known as Szüz tekercsek (so called Virgin rouladen), filled with minced meat. The dish is often considered a food for common people, but this is incorrect. Rouladen is traditionally a celebratory food for the wealthy and upper-middle class. Original rouladen was eaten at the end of hunting season (mid-winter).

Klosterkirche Kloster Leiden Christi Jakobsbad ( Frauenkloster Gründung 1851 - Kirche church église temple chiesa baseglia convent couvent convento ) im Winter mit Schnee im Jakobsbad bei Gonten im Kanton Appenzell Innerrhoden der Schweiz

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Kloster Leiden Christi Jakobsbad

 

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- Gründung : 1851

 

- Erste Erwähnung :

 

- Besonderes :

 

- O.rgel :

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Das Kloster Leiden Christi Jakobsbad steht in Jakobsbad im Kanton Appenzell Innerrhoden

in der Schweiz

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Geschichte des Kloster Leiden Christi

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Junges Kloster – auf historischem Boden

 

Das verhältnismässig junge Kloster steht an einem ursprünglich unwirtlichen Platz –

der aber eine lange religiöse Tradition hat und somit auch fruchtbarer Boden ist.

 

Die Gegend des heutigen Jakobsbads lag im späten M.ittelalter am Pilgerweg der

Ö.sterreicher ( vorab der V.orarlberger und T.iroler ) nach M.aria E.insiedeln.

 

Das Land Appenzell wurde kurz vor 1.6.0.0 aus konfessionellen Gründen in A.usser-

und Innerrhoden geteilt. Im Grenzgebiet zwischen dem katholisch gebliebenen G.onten AI

und dem reformierten H.undwil A.R wurde schon bald darauf der Wunsch nach einer An-

dachtsstätte laut.

 

Daher wurde auf dem heutigen Standort des Klosters, wo damals ein B.auernh.of mit

S.ägerei und M.ühle ( das «S.ägenw.eidli» ) stand, ein B.ilds.tock errichtet: «Passionis

Christi – liden christi»; er enthielt eine barocke P.lastik, ein B.ild der S.chmerzhaften

M.utter Gottes, das bald als G.nadenbild verehrt wurde. Der Name geht also weiter

zurück als «nur» bis zur Gründung 1.8.5.1. Während der B.arockzeit wurde der B.ild-

s.tock zu einer Kapelle erweitert – die älteste und grösste von insgesamt fünf auf dem

Gebiet der Pfarrei G.onten.

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Die Gründung unter Schwester Maria Johanna Rosa Bättig

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1.8.5.1 wurde die Liegenschaft von Schwester Maria Johanna Rosa Bättig aus dem

Kloster W.onnens.tein gekauft. Damit beginnt die eigentliche Geschichte des Klosters

«Leiden Christi».

 

Rosa Bättig, geboren 1.8.2.5, stammte aus einer B.auernfamilie mit 14 K.indern aus

E.ttisw.il im Kanton L.uzern. Sie hatte schon als Kind eine tiefe Verehrung zum kostbaren

Erlöserblut Christi und spürte bereits als junge Frau die Berufung, ein Kloster zu gründen.

 

Doch als Älteste hatte sie vorerst ihre kranke M.utter zu pflegen und nach deren T.od dem

B.auernh.of als H.ausm.utter vorzustehen. Die D.orfs.chule konnte sie lediglich fünf oder

sechs W.inter lang besuchen; sie beherrschte L.esen und S.chreiben nur notdürftig.

 

Mit 23 Jahren durfte sie dann am Schalttag des Jahres 1.8.4.8 im Einverständnis ihres

Vaters in ein Kloster eintreten; sie wählte «W.onnenstein» bei T.eufen. In demselben

Jahr wurde im Kanton S.chwyz das K.loster S.teinerb.erg aufgehoben ( sein Name:

«K.loster der E.wigen A.nbetung des K.ostbaren B.lutes »). Und ebenfalls im gleichen

Jahr wurde die K.apelle im «S.ägenw.eidli» renoviert; mit Erlaubnis des Bischofs durfte

dort fortan die heilige Messe gelesen werden.

 

Maria Rosa Bättigs Verbleib in «W.onnenstein» war allerdings gefährdet, weil sie seit

ihrem 14. Altersjahr oft kränklich war. Zudem gönnte sie sich lediglich drei Stunden

Schlaf und verbrachte den Rest der N.acht betend oder schreibend. Sie hatte Ekstasen,

Begegnungen mit Christus, der ihr zeitweise auch die Wunden seiner Kreuzigung ein-

prägte ( S.tigmatisierung ) als Zeichen ihrer innigen Verbundenheit mit ihm.

 

Die Gründung und der Bau des neuen Klosters verliefen beileibe nicht wie am Schnür-

chen. Es war schon ungewöhnlich genug, dass eine Novizin derart aus dem klösterlichen

Rahmen fiel. Doch im Einverständnis mit den kirchlichen Oberen durfte Sr. M. Johanna

Rosa Bättig an ihr Lebenswerk gehen.

 

Am 3. A.pril 1.8.5.1 konnte sie, zusammen mit e.inigen Mitschwestern, dank der finanziellen

Unterstützung durch ihren V.ater das G.rundstück im Jakobsbad kaufen – es war an sich

unverhältnismässig teuer.

 

Für die Gründung setzten sich Johann Anton Knill, Pfarrer von Appenzell und bischöflicher

Kommissar, und sein G.ontner Amtsbruder Johann Anton Sutter ein. Auch die Behörden

waren dem Vorhaben wohlgesinnt und erteilten den Schwestern die Niederlassung.

 

Als Sr. M. Johanna Bättig und vier Mitschwestern im «Sägenweidli» eintrafen, wurden sie

von den beiden Geistlichen mit Freude, wie es in der Chronik heisst, willkommen ge-

heissen.

 

Bereits am Vorabend des «Schmerzensfreitags» ( Fest der sieben Schmerzen Mariens

am 11. A.pril ), feierten die Schwestern eine festliche Anbetungsstunde. Damit war das

Kloster gegründet.

 

Die Schwestern lebten provisorisch in der Wohnung des B.auernhauses. Ein Jahr später

wurde auch die K.apelle gekauft. Am 28. J.anuar 1.8.5.2 erhielten die Schwestern die

päpstliche Erlaubnis, das A.llerheiligste in der K.apelle aufzubewahren. Die «ewige An-

betung» begann. Die G.ründerin starb bereits im S.eptember 1.8.5.5, erst 30 - jährig.

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K.losterk.irche

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Die K.irche besteht aus einem rechteckigen S.aalbau, dem eigentlichen K.irchenschiff,

und dem C.hor als P.olygon ( Vieleck ). Dem C.hor seitlich angegliedert sind seit der

Renovation von 1.9.8.0 - 1.9.8.1 das B.ethaus der Schwestern ( vom K.irchenschiff

aus gesehen l.inks ) und ihm gegenüber zwei S.akristeien. Dadurch wird im Grundriss

die K.reuzform der K.irche gewahrt – das war ein Anliegen der Stifterin.

 

Schon die erste K.irche, erbaut 1.8.5.4, war in K.reuzform nach S.üden gerichtet. Der

Aufbau des H.ochaltars: verkürzter A.ltartisch, T.abernakelturm, S.chrein mit Kreuzigungs-

gruppe, flankiert von E.ngeln mit L.eidenswerkzeugen und B.ekrönung mit dem hl. Michael,

dem Kirchenpatron. Vorne in der M.itte steht seit der L.iturgiereform der Z.elebrationsaltar.

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( BeschriebKlosterJakobsbad KlosterJakobsbad KantonAppenzellInnerrhoden Appenzell

AlbumKlosterKantonAppenzellInnerrhoden Innerrhoden AlbumKlosterderSchweiz

манастир 修道院 monastery monaĥejo klooster monastère luostari μοναστήρι Mhainistir

monastero 修道院 klooster klasztor mosteiro monasterio วัด Geschiche History Schweiz

Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Szwajcaria

Sveits Suíça Suiza )

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Ausflug ins A.ppenz.ell am Samstag den 28. Dezember 2013

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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich nach G.ossau

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Weiter mit dem A.ppenz.eller B.ahnen G.ossau - A.ppenz.ell - W.asserauen - A.ppenz.ell - G.ais - S.t. G.allen - T.roggen - S.t. G.allen

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Mit dem Z.ug von S.t. G.allen über Z.ürich zurück nach B.ern

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Hurni131228 KantonAppenzellInnerrhoden

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 060222

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NIF

Porträt von Calderon (Serie das Leben ist ein Traum)

 

Calderonův portrét (Série Život je sen), Rytina s barvou

 

Portrait of Calderon (Series Lift is a Dream), Engraving in color, 1970

 

Salvador Dalí, vollständig ausgeschriebener Name, Salvador Domènec Felip Jacint Dalí i Domènech, wurde 1904 im spanischen Dorf Figueres, Katalonien, in eine Mittelklassefamilie hineingeboren. Sein Vater, Dalí i Cusí, war ein Staatsbeamter und seine Mutter, Felipa Domènech Ferres, war früher ein Dienstmädchen für ihren zukünftigen Ehemann. Salvador hatte zwei Geschwister, eine jüngere Schwester, Anna María, und einen älteren Bruder, auch Salvador, der im Alter von zwei Jahren starb. Dalí glaubte, die Reinkarnation seines toten Bruders zu sein.

Dalí zeigte bereits in der Kindheit künstlerische Talente. Im Jahre 1921 wurde er in der Madrider Schule der schönen Künste Academia de San Fernando aufgenommen. Hier machte er Bekanntschaft mit seinen zukünftigen Freunden und Kollegen Luis Buñuel und Federico García Lorca. Seine Werke dieser Periode zeigen Elemente des Futurismus, der metaphysischen Malerei und des Kubismus. 1925 fand seine erste Einzelausstellung in der Dalmauer Galerie in Barcelona statt. Ein Jahr später besuchte der Künstler Paris, wo er Pablo Picasso traf, der ihn den Künstlern der Pariser Avantgarde vorstellte. Beeinflusst von Diego Velázquez (der spanische Maler und führende künstlerische Persönlichkeit des Hofes von König Philip IV), wuchs Dalí sein unverwechselbarer Schnurrbart. Im selben Jahr wurde er aus der Madrider Akademie ausgeschlossen. Im Jahr 1929 arbeitete er mit Luis Buñuel an dem Film "Un Chien Andalou" (An Andalusian Dog), der seine offizielle Akzeptanz in der surrealistischen Gruppe markierte.

Im Sommer des gleichen Jahres traf er Gala, seine zukünftige lebenslange Partnerin, die seine Arbeit stark beeinflusste. Während dieser Periode begann Salvador seine "paranoisch-kritische Methode" zu entwickeln, die auf spontanem Zugriff auf das Unterbewusstsein beruhte, was zu solchen charakteristischen Bildern wie dem Lugubrious Game (1929) und The Persistence of Memory (1931) führte. 1932 nahm Dalí an der ersten surrealistischen Ausstellung in den USA teil, was ein triumphierender Erfolg war. Inzwischen brach der spanische Bürgerkrieg aus und Dalí, bekannt für seine extremen Ansichten, machte kein Geheimnis aus seiner Sympathie für die Politik von General Franco, die zu Konflikten mit den anderen Surrealisten führte. 1939 wurde er schließlich aus der surrealistischen Gruppe ausgeschlossen. Ein Jahr später wanderte er mit Gala nach den USA aus, wo er bis 1948 blieb. Dort veröffentlichte er seine Autobiographie "Das geheime Leben von Salvador Dalí" (1942) und arbeitete für die Filmindustrie, beispielsweise für ein Drehbuch für Walt Disney. Nach ihrer Rückkehr nach Spanien ließen sich Dalí und Gala in Katalonien nieder, wo sie den Rest ihres Lebens verbrachten. Zu dieser Zeit begann Dalí in seine Kompositionen mehr religiöse Elemente und optische Täuschungen zu inkludieren, was zu Gemälden wie die Madonna von Port Lligat (1950) und Kreuzigung (1954) führte. Von 1960 bis zur Fertigstellung 1974 arbeitete Dalí an seinem Theater und Museum in Figueres. Er wandte sich auch anderen Projekten zu wie der Werbung (das Logo für Chupa Chups Lutscher) und das Möbeldesign (z. B. ein Sofa in der Form der Lippen der Schauspielerin Mae West). Er schuf auch seine eigene Schmucksammlung und "Dalí" Parfüm.

Dalí benutzte eine breite Palette von Symbolen in seinen surrealistischen Werken, deren bekannteste die schmelzende Uhr ist, die die Relativität der Zeit symbolisiert, wie von Albert Einstein beschrieben. Der Ursprung dieser Idee ist Dalí's Beobachtung eines an einem heißen Sommertag schmelzenden Camembert-Käse zugeschrieben. Andere Symbole beinhalteten einen Elefanten auf schlanken Beinen und kriechenden Ameisen, die, nach Dalí, Tod und Angst symbolisierten. Das waren Empfindungen, die in der Kindheit des Künstlers ihren Ursprung hatten. Als er ein Kind war, hatte er eine Haustier-Fledermaus, die eines Tages starb, und Dalí fand es bedeckt mit Ameisen. Dalís Motive sind aus der Welt der Träume und freien Assoziationen gezogen.

1982 starb Dalís geliebte Frau Gala. Im selben Jahr wurde der Maler Salvador Felipe Jacinto Dalí von König Juan Carlos zum "Marquès de Dalí de Púbol" geadelt.. Im Jahr 1989 starb der zurückgetretene Dalí an Herzversagen in seinem Museum im Galatea Tower. Nach seinen Wünschen wurde er in der Krypta des Museums begraben. In seinem Testament vermachte er sein ganzes Vermögen und seine Werke dem spanischen Staat.

Die oft undurchdringliche Tiefe von Dalís Gemälden steht im Widerspruch zu seinen Skandalen und dem exhibitionistischen öffentlichen Verhalten. Während seines ganzen Lebens weigerte er sich, alle Speisen zu essen, die rot gefärbt waren und trug einen halbrasierten Schnurrbart. Er liebte es, ungewöhnliche Dinge zu tun, nur um die Aufmerksamkeit auf sich selbst zu lenken. Dennoch ist er einer der größten Künstler in Bezug auf die Qualität seiner Werke und wurde zu einem der wichtigsten Pioniere der neuen künstlerischen Trends seiner Zeit.

 

Salvador Dalí, full name Salvador Domènec Felip Jacint Dalí i Domènech, was born in 1904 in the Spanish village of Figueres, Catalonia to a middle class family. His father, Dalí i Cusí, was a state official and his mother, Felipa Domènech Ferres, was formerly a maid to her future husband. Salvador had two siblings, a younger sister, Anna María, and an older brother, also Salvador, who died at the age of two. Dalí believed himself to be the reincarnation of his dead brother.

Dalí already showed signs of artistic talent in childhood. In 1921 he was accepted into the Madrid school of fine arts Academia de San Fernando. Here he made acquaintance with his future friends and colleagues Luis Buñuel and Federico García Lorca. His works of this period display elements of Futurism, metaphysical painting and Cubism. In 1925 his first one-man exhibition took place in the Dalmau Gallery in Barcelona. A year later the artist visited Paris, where he met Pablo Picasso, who introduced him to the artists of the Paris avant-garde. Influenced by Diego Velázquez (the Spanish painter and leading artistic personality of the court of King Philip IV) Dalí grew his distinctive moustache. In the same year he was expelled from the Madrid Academia. In 1929 he collaborated with Luis Buñuel on the film Un Chien Andalou (An Andalusian Dog), which marked his official accepta

nce into the Surrealist Group.

In the summer of the same year he met Gala, his future lifelong partner, who greatly influenced his work. During this period, Salvador began to develop his “paranoiac-critical method” based on spontaneously accessing the subconscious, which resulted in such characteristic paintings as The Lugubrious Game (1929) and The Persistence of Memory (1931). In 1932 Dalí took part in the first Surrealist exhibition in the USA, which was a triumphant success. In the meanwhile, the Spanish Civil War broke out and Dalí, renowned for his extreme views, made no secret of his sympathy for the policies of General Franco, which resulted in conflicts with the other Surrealists. In 1939 he was finally expelled from the Surrealist Group. A year later he left with Gala for the USA, where they remained until 1948. There he published his autobiography The Secret Life of Salvador Dalí (1942) and worked for the film industry, for example drawing a storyboard for Walt Disney. Following their return to Spain, Dalí and Gala settled in Catalonia, where they spent the rest of their lives. At this time, Dalí began to include in his compositions more religious elements and optical illusions, resulting in paintings such as The Madonna of Port Lligat (1950) and Crucifixion (1954). From 1960 until their completion in 1974, Dalí worked on his theatre and museum in Figueres. He also turned his hand to other projects, such as advertising (the logo for Chupa Chups lollipops) and furniture design (for example a sofa in the shape of actress Mae West’s lips). He also created his own jewellery collection and “Dalí” perfume.

Dalí used a wide range of symbols in his surrealistic works, the most familiar of which is the melting watch, symbolising the relativity of time as described by Albert Einstein. The origin of this idea is ascribed to Dalí’s observation of a Camembert cheese melting on a hot summer’s day. Other symbols included an elephant on slender legs and crawling ants, the latter of which symbolised, according to Dalí, death and fear. These were sensations which had an origin in the artist’s childhood. When he was a child he had a pet bat, which died one day, and Dalí found it covered in ants. Dalí’s motifs are drawn from the world of dreams and free associations.

In 1982 Dalí’s beloved wife Gala died. In the same year the painter was knighted. In 1989 the resigned Dalí died of heart failure in his museum in Galatea Tower. In accordance with his wishes he was buried in the crypt of the museum. In his will he bequeathed all his property and works to the Spanish State.

The often impenetrable depth of Dalí’s paintings contrasts with his scandals and exhibitionistic public behaviour. Throughout his life he refused to eat any food that was red in colour and sported a half-shaven moustache. He was fond of doing unusual things just for the sake of drawing attention to himself. Nonetheless, he is one of the greatest artists in terms of the quality of his works and became one of the most important pioneers of the new artistic trends of his time.

www.goap.cz/salvador-dali-en

Artemis (huntress Diana)

Lady Feodora Gleichen (1899) produced this chaste bronze of the huntress Diana in 1899. A private owner donated it to Hyde Park in 1906 (and it now stands in the Rose Garden).

 

Heute erinnert an das elegante Hotel Monopol nur noch ein Café gleichen Namens (russ. Кафе Монополь, auch Café Cranz), das in einem niedrigen, ehemaligen Wirtschaftsgebauede eingerichtet wurde, welches einst hinter dem grossen Hotel stand.

Foto 29.01.2010, uebernommen von www.panoramio.com/photo/31826629

South aisle window by Morris & Co. 1908, designed by Lady Feodora Gleichen, commemorating Georgina Rose McDonald with a theatrical figure, whose features are believed to be based on actress Ellen Terry.

 

St Mary's church at Ingestre is justly famous, one of the finest 17th century churches in the country. There is no village here, it is very much an estate church, standing close to Ingestre Hall, and it's inhabitants, the Chetwynds and Talbots, are well represented by the wealth of monuments within, giving it a touch of a family mausoleum. The church is believed to be the work of Christopher Wren himself, who knew Walter Chetwynd, and quite possibly the best church of it's date outside of London (and unlike Wren's city churches it was spared war damage and therefore didn't need the major reinstatement most of them required).

 

The interior impresses with it's sense of light even on a dull day (and despite some rich stained glass by Morris & Co and other studios). The woodwork is superb, from the chancel panelling to the pulpit and Royal Arms over the chancel screen, all of high quality. The Annunciation behind the altar gives a more Catholic Baroque feel. The monuments add some clutter, particularly in the confined space of the chancel, but are largely of good quality and unusual pieces in their own right.

 

This visit was the crowning glory of an excellent day, it made perfect sense to finish at this church since it would have been an almost impossible act to follow!

 

The church was generally only open at select times, but there is happily now talk of keeping the building open to visitors on a more regular basis.

Schloss Wülflingen ( Château - Castle ) in Winterthur Wülflingen im Kanton Zürich in der Schweiz

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Schloss Wülflingen

 

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Das Schloss Wülflingen ist ein Schloss in der Stadt Winterthur im Kanton Zürich.

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Geschichte

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Das Schloss wurde 1644 von Hans Hartmann Escher vom Luchs gebaut. Er war Besitzer

der Herrschaft Wülflingen - Buch und wohnte seit 1.6.3.4 auf der B.urg A.lt - Wülflingen.

1.6.5.5 zog er in das neue Schloss Wülflingen. 1.6.7.7 verkaufte Hartmann Eschers

Tochter Margareta von Meiss ( 1.6.3.6 – 1.6.7.8 ) das W.irtshaus, die M.etzgerei und die

Z.iegelhütte an den Ziegler Heinrich Ringger von H.auptwil.

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Nach dem Tod der Mutter im Jahre 1.6.8.2 teilen sich die Geschwister das Erbe und Hans

Hartmann Meiss wurde alleiniger Besitzer der Herrschaft Wülflingen - Buch. Von 1.7.1.1

bis 1.7.1.7 amtete er als Landvogt auf der K.yburg. 1.7.3.0 wurde der nördliche Anbau

errichtet. 1.7.3.4 übernahm Brigadier Salomon Hirzel, der Schwiegersohn von Hartmann

Meiss, das Schloss und die Herrschaft durch Auskauf der übrigen Erben.

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Nach dem Tod des Vaters im Jahr 1.7.5.5 erbten die drei Söhne die Herrschaft Wülflingen.

Nach Streitigkeiten übernahm der mittlere Sohn, Oberst Salomon Hirzel ( 1.7.1.9 –

1.7.9.1 ), die Herrschaft und zahlte seine Brüder aus.

 

1.7.6.7 verkaufte Hirzel das Schloss samt B.aumgarten und Z.iegelhütte an Schultheiss

Johannes Sulzer. Im gleichen Jahr wurde das Schloss renoviert. 1.7.9.6 erbte die Enkelin

des Schultheissen, Anna-Maria Sulzer, das Schlossgut.

 

1.8.3.2 wurde David Sulzer im Wirtschaftsverzeichnis erstmals als Betreiber einer W.ein-

s.chenke im Schloss verzeichnet. 1.8.4.6 wurde Heinrich Müller ( 1.5.1.0 – 1.8.7.8 ) Eigen-

tümer des Schlosses. Er war verheiratet mit Helene Sulzer ( 1.8.0.8 – 1.8.7.6 ), der

Tochter von David und Anna-Maria Sulzer. 1.8.8.0 erbte David - Friedrich Müller-Bodmer

das Schloss und führte eine G.aststätte.

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1.9.0.6 erwarb die Zürcher Firma A. Klingler - Huber zu Spekulationszwecken das Schloss

und die Nebengebäude; geplant war ein Verkauf von Teilen der Innenausstattung. Im selben

Jahr wurde das Komitees zur Erhaltung des Schlosses gegründet.

 

Die «Genossenschaft Schloss Wülflingen» kaufte das Schloss zu einem Preis von

Fr. 85'000 zusammen mit der Gottfried - Keller-Stiftung, welche Fr. 35'000 dazu bei-

steuerte. Die Ausstattung der Gerichtsstube, der Herrenstube und der Oberen Gast-

stube ist bis heute im Eigentum der Stiftung.

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1.9.0.7 – 1.9.0.8 wurden die Gerichtsstube, das Herrenzimmer und die Hallen renoviert.

1.9.1.0 erwarb die Stadt Winterthur das Umland, um es vor einer drohenden Überbauung

zu bewahren.

 

Die Genossenschaft trat das Schloss Wülflingen 1.9.1.1 an die Stadt Winterthur ab und

löste sich auf. Die Gottfried Keller - Stiftung blieb Miteigentümerin. 1.9.4.8 wurden die

M.alereien in der G.erichtsstube restauriert. 1.9.5.7 wurde das Schloss erneut renoviert

und die M.alereien in der G.erichtsstube restauriert. Gastwirtschaft und L.andwirtschaft

wurden getrennt.

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Mit Regierungsratsbeschluss des Kantons Zürich vom 30. S.eptember 1.9.8.0 wurde

das Schloss Wülflingen mit W.aschhaus and S.cheunen in die Liste der kunst- und

kulturhistorischen Schutzobjekte von überkommunaler Bedeutung der Stadt Winterthur

aufgenommen.

 

2.0.0.1 und 2.0.0.2 wurden Fassaden und Dach renoviert. Die letzte Renovierung erfolgte

in den Jahren 2.0.0.7 - 2.0.0.8 und kostete 8 Million Franken. Heute ist das Schloss ein

R.estaurant der gehobenen Klasse.

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( BeschriebSchlossWülflingen SchlossWülflingen AlbumSchlösserKantonZürich Züri Zürich

AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen KantonZürich Schloss Castle Château

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter

Geschichte History Gebäude Building Archidektur Schweiz Suisse Switzerland Svizzera

Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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B.urgen + S.chlössertour durch den K.anton Z.ürich am Donnerstag den 03. Dezember 2009

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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich - K.emptthal nach K.yburg

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Von K.yburg zu F.uss zum S.chloss und anschliessend hinunter nach S.eenhof - K.yburg

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Mit dem Z.ug von S.ennhof - K.yburg nach W.interthur und weiter mit dem S.tadtbus bis

W.ülflingen S.chloss

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F.otografieren des S.chlosses und weiter zur R.uine der B.urg A.lt W.ülflingen und weiter

nach W.interthur mit B.esichtigung der A.ltstadt

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Von W.interthur mit dem Z.ug über Z.ürich wieder zurück nach B.ern

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Hurni091203 AlbumZZZZ091203SchlössertourZürich KantonZürich

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 090216

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NIF

Megalithenanlage aus der Bronzezeit im Parc la Mutta Falera ( Megalith Steinsetzungen Steinreihe ) bei Falera in der Surselva im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz

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Parc la Mutta

 

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Der Parc la Mutta ( Mutta = rätoromanisch für «Hügelkuppe» ) ist eine in der Mittleren

Bronzezeit erschaffene S.teinreihe bei Falera in der Surselva im schweizerischen Kanton

Graubünden. Sie ist mit ihren gut 400 m Länge und 36 Menhiren die grösste Anlage dieser

Art in der Schweiz. Neben mehreren astronomisch ausgerichteten S.teinreihen sind auch

S.chalensteine vorhanden.

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Allgemeines

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Die Anlage liegt am südlichen Dorfrand Faleras oberhalb L.aax auf einer Höhe von rund

1250m. Die Mehrzahl der Steine steht auf der E.bene P.lanezzas oberhalb des Park-

platzes beim D.orfeingang nördlich der Mutta, eines markant bewaldeten Hügels. Die

Menhire sind Findlinge aus Granit oder Diorit, der grösste hat eine Höhe von mehr als

zwei Metern.

 

Ein grosser Teil der Steine muss vom Hang oberhalb des Dorfes nach Planezzas herbei-

geschafft worden sein. In unmittelbarer Nähe steht die mehr als 1000 Jahre alte K.irche

St. R.emigius.

 

Mit Hilfe von I.nformationstafeln und zur Verfügung gestellten Plänen können sich Besucher

auf der Anlage informieren. In der S.ommersaison erfolgen Führungen durch die Anlage.

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Entdeckung

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1.9.3.5 machte der K.reisförster W.alo B.urkart, der im selben Jahr schon die Siedlung von

C.restaulta entdeckt hatte, auf «sechs säulenartige Felsblöcke» aufmerksam. Die Ab-

stände zwischen den Steinen gab er mit 19 m oder einem Vielfachen davon an. 1.9.4.8

erkannte J. Maurizio die astronomische Ausrichtung der Hauptlinie.

 

1.9.7.6 beschrieben U.lrich und G.reti B.üchi Steinreihen, aus denen einzelne Steine entfernt

worden waren. Eine dendrochronologische Datierung von H.olzkohlestücken aus dem

Lehmfundament eines Menhirs, durchgeführt von den U.niversitäten Z.ürich und B.ern, ergab

einen Zeitraum zwischen 1500 und 1200 v. Chr., den Übergang zwischen mittlerer Bronze-

zeit und Spätbronzezeit.

 

Nachdem der E.inheimische I.gnaz C.athomen zusammen mit dem Z.ürcher G.eologen U.lrich

B.üchi 1.9.8.6 in Eigeninitiative einige Megalithe wieder aufgerichtet hatte, wurden 1.9.8.8

im A.uftrag der Gemeinde und unter der L.eitung von U.lrich B.üchi durch G.rabungen der ur-

sprüngliche Standort weiterer 27 Steine bestimmt und diese wieder aufgerichtet.

 

Im S.ommer 2.0.0.0 und 2.0.0.1 wurden in Zusammenarbeit mit dem A.rchäologischen

D.ienstes des Kantons Graubünden unter der L.eitung von J.ürg R.ageth weitere neun

Menhire aufgerichtet. Ermöglicht wurde die Arbeit durch die S.tiftung M.argrit B.ohren – H.oerni.

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S.teinsetzung beim P.arkplatz

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Um die Steine verankern zu können, wurde von den Erbauern zuerst eine feste Lehm-

schicht in die Grube eingebracht. Der Menhir wurde in dieses Lehmbett gekippt und in

die gewünschte Lage gedreht.

 

Anschliessend wurde er mit länglichen Steinen verkeilt, dann wurde die Grube mit

Moränenschutt und Humus aufgefüllt. Bei Grabungen zur Lokalisierung der ursprünglichen

Position der Menhire stiess man auf frühgeschichtliche K.eramikfragmente, O.cker,

H.olzkohlereste und Steine, die zur Verkeilung dienten. Bei rund der Hälfte der wieder

aufgerichteten Menhire konnten die ursprünglichen Fundationsgruben gefunden werden,

vor allem auf der Ebene von P.lanezzas. Im S.teilhang zum P.arkplatz war durch Erosion

und kleine Erdrutsche der Boden umgelagert worden und eine Lokalisierung der

Fundationsgruben unmöglich.

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Peilungen

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Die meisten Ausrichtungen der Steinreihen auf Planezzas weisen auf bedeutende S.onnen-

a.uf- und U.ntergangspunkte im Jahreslauf. Die Hauptlinie verläuft in nordöstlicher Richtung

und besteht aus acht Blöcken; zwischen dem siebten und dem letzten Stein besteht eine

Lücke von acht Blöcken, die heute verschwunden sind. Die Linie weist jeweils 30 Tage vor

und nach der S.ommersonnenwende zum Aufgangspunkt der S.onne am T.aminser C.alanda.

 

Die Verlängerung der Steinreihe in der Gegenrichtung weist zum K.irchenareal von L.adir,

wo vor dem Bau des P.farrhauses noch eine S.teinsetzung bestand. Ihre Fortsetzung führt

zum K.irchenareal von R.uschein, wo bronzezeitliche G.rabfunde gemacht wurden. Wenig

westlich davon liegen die S.chalensteine des F.rundsberges, auf deren K.rete ebenfalls

bronzezeitliche S.iedlungsreste ausgegraben wurden.

 

Da die genannten Orte alle auf der gleichen Peillinie liegen, geht für sie die S.onne am

2.1. M.ai und am 2.1. J.uli an der gleichen Stelle auf. In der gleichen Linie werden in der

Gegenrichtung durch die S.onnenuntergangspunkte Beginn und Ende des B.auernwinters

an St. M.artin ( 1.1. N.ovember ) und zu M.ariä L.ichtmess ( 2. F.ebruar ) bezeichnet.

Insgesamt liegen fünf K.irchen auf der gleichen 62°-Achse: S.chnaus, R.uschein, L.adir,

F.alera und das «B.ildstöckli» von L.aax.

 

In der Hauptlinie bilden zwei Menhire zusammen mit einem dritten die Eckpunkte eines

pythagoreischen Dreiecks mit dem Seitenverhältnis 8:15:17. Die Hypotenuse entspricht

der Richtung der Hauptlinie, die Katheten liegen N.ord - S.üd bzw. O.st - W.est.

 

Die Hauptreihe wird von einer weiteren Reihe aus sechs Blöcken geschnitten, deren Be-

deutung vom Archäo – A.strologen G.ion G.ieri C.oray aus L.uven erkannt wurde. In der

mittleren Bronzezeit visierte diese Linie den A.ufgangspunkt des S.ternes C.aph im

S.ternbild C.assiopeia. Infolge der Präzession gelten für die stellaren Bezugspunkte heute

jedoch nicht mehr die gleichen Werte wie zur Bronzezeit.

 

Weitere Peillinien weisen zum S.onnenaufgangspunkt zur Zeit der S.ommersonnenwende,

zum S.onnenuntergangspunkt zur Zeit der W.intersonnenwende und an den Tag - und -

N.acht - Gleichen. Weiter wird der s.üdlichste Punkt am Horizont, an dem der M.ond unter-

geht, angepeilt. Das so genannte S.üdextrem wird alle 18.66 Jahre erreicht.

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Steine

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Um die Mutta liegen neben mehreren S.chalensteinen einige bearbeitete Steine. Nach-

folgend werden die wichtigsten davon erwähnt.

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M.ondpfeil des M.ondstein

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Westlich des Aufgangs zur R.emigiuskirche ist auf einem Stein ein 60 Zentimeter langer

P.feil auf einem gespannten B.ogen eingraviert. Die P.feilspitze zeigt an jene Stelle des

Himmels, wo am 2.5. D.ezember 1.0.8.9 vor Christus um 1017 Uhr eine 96 - prozentige

S.onnenfinsternis zu beobachten war. Die S.onne erschien zum Zeitpunkt ihrer maximalen

Bedeckung durch den M.ond als m.ondförmige S.ichel, was die Darstellung einer M.ond-

sichel an der S.pitze des P.feils erklärt.

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S.onnenstein

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An der S.üdwestseite der Mutta steht am unteren S.pazierweg eine geneigte S.teinplatte

mit einem eingeritzten K.reis von 120 Zentimeter Durchmesser, einem L.och als Mittel-

punkt, einer kleinen kreisförmigen S.chale links oben sowie einer 8 Zentimeter langen,

von O.st nach W.est verlaufenden K.erbe.

  

Seine Neigung entspricht der Neigung der Erdachse. Mit Hilfe eines Gnomons, eines

Stabes, der entweder vor die P.latte oder senkrecht zu ihrer Neigung in die Mitte gestellt

wird, lassen sich unter anderem die genauen Zeitpunkte für die S.ommersonnenwende

sowie für den 1.1. N.ovember ( M.artinstag ) und den 2. F.ebruar ( M.aria L.ichtmess ) be-

stimmen; dann scheint die S.onne genau senkrecht auf den Stein. Die Bestimmung

wurde von W.illiam B.runner vorgenommen, A.stronom in der M.eteorologischen A.nstalt.

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K.reuzstein

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Vor dem Eingang zum F.riedhof der K.irche S.t. R.emigius liegt rechter H.and ein Granit-

block, auf dessen nahezu ebener O.berfläche ein K.reuz mit schalenförmigen V.ertiefungen

an den E.nden der A.rme steht. Sein L.ängsbalken zeigt nach O.sten zum S.onnenaufgangs-

punkt zur Zeit beider Tag - und – N.acht - Gleichen.

 

Vom s.üdlichen K.reuzarm zweigt ein zweites K.reuz ab, das weniger tief ausgebildet ist.

Sein L.ängsbalken zeigt zum M.onduntergang am P.iz M.undaun im S.üdextrem, dem

U.ntergang des M.ondes alle 18.66 Jahre.

 

Es ist jedoch fraglich, ob der Stein immer noch in derselben Lage wie in der Bronzezeit

liegt und ob die genannten Richtungen nicht einem Zufall entspringen. Dass er beim Bau

der F.riedhofsmauer, die im Abstand von wenigen Zentimetern an ihm vorbeiführt, weder

einbezogen oder versetzt wurde, lässt vermuten, dass man dem Stein und seiner Lage

während Jahrhunderten seinen Respekt erwies.

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Der «l.achende M.egalithiker»

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Am 2.3. S.eptember 1.9.8.4 entdeckte der E.inheimische I.gnaz C.athomen an der südwest-

lichen Seite der Mutta auf einem grossen Steinblock aus I.llanzer V.errucano ein F.elsritz-

bild. Es zeigt ein lachendes menschliches Antlitz mit einer A.rt K.rone oder H.a.aren.

 

Neben der S.chulter ist eine L.anzenspitze zu erkennen – oder der obere Teil der

S.cheibennadel, wie sie auf der Mutta ausgegraben wurde. Die Darstellung blickt nach

N.ordwesten zum P.unkt des S.onnenuntergangs zur Zeit der S.ommersonnenwende.

Der Zeitpunkt der Entstehung der Darstellung ist unbekannt.

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H.ügel «La Mutta»

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Die Mutta, ein bewaldeter und von mächtigen V.errucoanoblöcken geprägter Hügel, erhebt

sich rund 50 Meter über die Ebene von Planezzas und ist von mehreren Seiten über kleine

Wege erreichbar. Ausgrabungen um 1.9.3.5 durch den K.reisförster W.alo B.urkart wiesen auf

dem Hügel eine S.iedlungsanlage nach.

 

Bodenfunde ergaben eine Belegungszeit zwischen 1.8.0.0 und 400 vor unserer Zeit-

rechnung, also von der Bronzezeit bis in die spätere Eisenzeit. Es wurden eine eisen-

zeitliche und fünf bronzezeitliche Bodenschichten nachgewiesen.

 

Die besiedelte Fläche belegte rund 1500 Quadratmeter. Vermutlich lebten dort in B.lock-

h.äusern zwischen 60 und 120 Personen. Die Siedlung war von einer mächtigen M.auer

umgeben mit einer F.undamentbreite von zwei Metern und einer Kronenbreite von drei

Metern. Die T.oranlage lag im N.ordnordwesten und ist heute noch erkennbar. Die Mauern

sind heute stark überwachsen und nur noch zu erahnen.

 

Der Fund einer H.erdstelle mit K.eramikresten von F.ehlbränden beweist, dass hier getöpfert

wurde; die V.erzierung der F.undstücke ist verwandt mit derjenigen von C.restaulta. Neben

K.eramikscherben wurden fünf B.ronzesicheln und über fünfzig M.ahlsteine gefunden; ein

Zeichen dafür, dass hier A.ckerbau betrieben wurde. Der bedeutendste Fund ist jedoch der

einer grossen S.cheibennadel aus B.ronze.

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S.cheibennadel

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Die S.cheibennadel wurde im J.uli 1.9.4.3 in der drittuntersten Schicht gefunden und in die

frühe Bronzezeit datiert. Sie ist 83 Zentimeter lang, der ovale Kopf misst 16,5 auf 12,5

Zentimeter.

 

Sie ist aus einem Stück gegossen, der K.opf wurde getrieben und mit B.uckeln unterschied-

licher Tiefe und Deutlichkeit sowie eingravierten Linien versehen. W.illiam B.runner, A.stro-

nom in der M.eteorologischen A.nstalt, interpretierte die B.uckel und S.triche als K.alender,

der die synodische Umlaufzeit der V.enus auf den Tag genau angab. Die Länge der N.adel

von 83 Zentimeter entspricht der so genannten fiktiven megalithischen Elle. Das O.riginal

wird im R.ätischen M.useum in C.hur aufbewahrt.

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Astronomische Interpretation

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Die astronomische Interpretation von Steinreihen und S.chalensteinen ist umstritten.

Skeptiker kritisieren, dass mit gutem Willen für jede gesetzte Steinlinie eine passende

Verbindung zu bestimmten S.onnen-, M.ond- oder S.ternenpunkten gefunden werden

kann.

 

Bei einem Feld mit zahlreichen Menhiren besteht auch die Gefahr, eine Peillinie hineinzu-

interpretieren, die von den Erbauern unter Umständen gar nicht geplant war. Dazu kommt,

dass die Steinsetzungen mit einer mehr oder weniger grossen Genauigkeit errichtet

worden sind und die Peilung zu bestimmten Punkten manchmal recht ungenau ist.

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( BeschriebParclaMutta AlbumParclaMutta AlbumZeitreiseSchweizBronzezeit AlbumGraubünden KantonGraubünden KantonGrischun Stein Stone kivi pierre pietra ストーン steen pedra Findling Erratiker erratic arvaamaton erratique reikull irregolare 常軌を逸した uberegnelig errático oberäkneligt errático Eiszeit istid ice age jääkausi période glaciaire era glaciale 氷河時代 ijstijd istid epoka lodowcowa período glacial istiden época glacial Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Ausflug nach F.alera und Z.illis am Samstag den 25. August 2012

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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich nach C.hur und weiter mit dem P.osta.uto über L.aax, D.orf nach F.alera P.ost

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Besuch des P.arc l.a M.utta

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Mit dem P.osta.uto von F.alera P.ost über L.aax - C.hur nach Z.illis P.ost

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Besuch der K.irche von Z.illis

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Mit dem P.osta.uto von Z.illis P.ost nach T.husis und weiter mit dem Z.ug über C.hur - Z.ürich zurück nach B.ern

  

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Hurni120825 AlbumZZZZ120825AusflugF.aleraZ.illis KantonGraubünden AlbumGraubünden KantonGrischun

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 060223

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NIF

Roter Pfeil Triebwagen RBe 2/4 202 der OeBB Oensingen - Balsthal - Bahn ( Ursprünglich SBB RAe 2/4 1007 - Hersteller SLM Nr. 3634 - Baujahr 1937 - Triebzug ) am Bahnhof Oensingen im Kanton Solothurn der Schweiz

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Roter Pfeil SBB CLe 2/4

 

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Nummerierung : 2.0.1 – 2.0.7 bzw. 6.0.1 – 6.0.7

 

Anzahl : 7 (alle umgebaut)

 

Hersteller : SLM BBC MFO SAAS

 

Baujahr : 1935

 

Ausmusterung : ( ab 1.9.4.4 Umbau )

 

Achsformel : Bo'2

 

Spurweite : 1435 mm

 

Länge über Puffer : 21500 mm

 

Drehzapfenabstand : 16300 mm

 

Drehgestellachsstand : 2500 mm

 

Dienstmasse : 32.6 t

 

Reibungsmasse : 16.2 t

 

Radsatzfahrmasse : 8.5 t

 

Höchstgeschwindigkeit : 125 km/h

 

Stundenleistung : 404 kW

 

Dauerleistung : 315 kW

 

Treibraddurchmesser : 900 mm

 

Laufraddurchmesser : 900 mm

 

Anzahl der Fahrmotoren : 2

 

Sitzplätze : 70

 

Stehplätze : 30

 

Fußbodenhöhe : 710mm

 

Klassen : 3. Klasse

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SBB RCe 2/4 ( RBe 2/4 - nach Umbau mit Puffer )

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Nummerierung : 6.0.1 – 6.0.7 bzw. 1.0.0.3 – 1.0.0.7

 

Anzahl : 7 ( 2 Umbau zu RAe 2/4 )

 

Hersteller : SLM BBC MFO SAAS

 

Baujahr(e): ( Umbau ab 1.9.4.4 )

 

Ausmusterung: 1.9.6.7 – 1.9.8.4

 

Achsformel : Bo'2

 

Spurweite : 1435 mm

 

Länge über Puffer : 22400 mm

 

Drehzapfenabstand : 16300 mm

 

Drehgestellachsstand : 2500 mm

 

Dienstmasse : 38 t

 

Reibungsmasse : 21.2 t

 

Radsatzfahrmasse : 10.6 t

 

Höchstgeschwindigkeit : 125 km/h

 

Stundenleistung : 404 kW

 

Dauerleistung : 315 kW

 

Treibraddurchmesser : 900 mm

 

Laufraddurchmesser : 900 mm

 

Stromsystem : 15000 V 16 2/3 Hz

 

Stromübertragung : Stromabnehmer

 

Anzahl der Fahrmotoren : 2

 

Sitzplätze : 70

 

Stehplätze : 30

 

Fußbodenhöhe : 710 mm

 

Klassen : 3. Klasse ( 2.Klasse )

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SBB RAe 2/4 (Umbau)

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Nummerierung : 1.0.0.1 + 1.0.0.2

 

Anzahl : 2 (1 erhalten)

 

Hersteller : SBB

 

Baujahr(e) : 1.9.5.2 – 1.9.5.3

 

Ausmusterung : 1.9.8.4 ( 1.0.0.2 )

 

Achsformel : Bo'2

 

Spurweite : 1435 mm

 

Länge über Puffer : 25200 mm

 

Drehzapfenabstand : 18000 mm

 

Drehgestellachsstand : 2500 mm

 

Dienstmasse : 41 t

 

Reibungsmasse : 21.2 t

 

Radsatzfahrmasse : 10.6 t

 

Höchstgeschwindigkeit : 125 km/h

 

Stundenleistung : 404 kW

 

Dauerleistung : 315 kW

 

Treibraddurchmesser : 900 mm

 

Laufraddurchmesser : 900 mm

 

Anzahl der Fahrmotoren : 2

 

Sitzplätze : 60

 

Fußbodenhöhe : 710 mm

 

Klassen : 1.Klasse

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Als CLe 2/4 wurden die elektrischen Roten Pfeile der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) bezeichnet, die ab 1.9.3.5 ausgeliefert wurden. Die ersten beiden unterscheiden sich im Aufbau des Drehgestells und deren Aufhängung von den später gelieferten CLe 2/4 2.0.3 – 2.0.7.

 

Die beiden ersten elektrischen Triebwagen wurden zusammen mit beiden D.ieseltriebwagen C.L.m 1935 ausgeliefert.

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Geschichte

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Die SBB beschloss 1.9.3.3, sich neue Schnelltriebwagen anzuschaffen. Diese sollten als Einzelfahrzeug, d.h. ohne normale Zug- und Stossvorrichtung, konstruiert sein. Auch wurde eine Einmannbedienung gefordert. Durch Wegfall des Beimannes war eine erhebliche Einsparung möglich. Zugleich wurden neben den beiden elektrischen Triebwagen auch zwei D.ieseltriebwagen nach dem gleichen Konzept bestellt. Der erste Triebwagen wurde am 1.5. M.ärz 1935 geliefert, der zweite am 6. J.uni 1.9.3.5. Da sofort nach der Inbetriebnahme sich abzeichnete, dass der Triebwagen ein Erfolg werden würde, bestellte man sogleich vier Triebwagen nach, die im F.rühling 1.9.3.6 ausgeliefert wurden. Im Jahr 1.9.3.8 wurde noch ein siebter Triebwagen ausgeliefert.

 

Die Triebwagen wurden zwar für den Fahrplandienst beschafft, aber bald in erster Linie für den Ausflugsverkehr benutzt. Denn für den geplanten Schnellzugsdienst auf schwachfrequentierten Linien und als Zubringer zu Schnellzügen, sogenannten Tramzügen, wurde ihr Erfolg zum Verhängnis. Da sie als Einzelfahrer konzipiert waren, war das entstandene Platzproblem nicht mit Anhängen eines Wagens zu lösen. In der Folge mussten viele Züge, für die eigentlich ein roter Pfeil vorgesehen war, auf L.okomotiv-bespannte Züge umgestellt werden, da ansonsten nicht alle Fahrgäste hätten befördert werden können. Ein weiteres Phänomen war, dass viele Fahrgäste ihre Reisepläne so ausrichteten, dass sie mit dem Roten Pfeil fahren konnten, was die Problematik zusätzlich verschärfte. Auch aus diesem Grund kamen die SBB zur Einsicht, dass Vorführfahrten angeboten werden mussten, um der Bevölkerung die Möglichkeit zu bieten, einmal mit dem Roten Pfeil zu reisen. Bei den Vorführfahrten wurde darauf geachtet, dass alle Landesteile berücksichtigt wurden. Natürlich kamen auch Anfragen von Reisegesellschaften, die den Triebwagen für eine Extrafahrt mieten wollten.

 

Infolge des 2. W.eltkrieges kamen diese Extrafahrten natürlich zum Erliegen, nur um nach dem Krieg umso stärker anzuziehen, so dass neben dem schon 1.9.3.9 ausgelieferten D.oppeltriebwagen ( SBB RAe 4./.8 1.0.2.1 ) 1.9.5.3 noch zwei weitere Doppeltriebwagen ( SBB RAe 4./.8 1.0.2.2 + 1.0.2.3) nur für den Ausflugsverkehr ( sprich Extrafahrten ) angeschafft wurden.

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Bezeichnung und Nummern

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Bezeichnung und Nummern wurden sehr oft geändert und gewechselt. Die ersten Fahrzeuge wurden ab 1935 als CLe 2/4 von der Industrie geliefert. Schon 1 9 3 7 wurden sie zu Re 2/4 umgezeichnet, der Triebwagen 2.0.7 trug ab Werk die Bezeichnung Re 2/4. Ab 1 9 4 7 / 4.8 wurden als RCe bezeichnet und 6.0.1 und 6.0.2 eingereiht. Ab 1.9.5.6 werden alle RCe als RBe 2/4 bezeichnet, ebenfalls wurden die Nummern gewechselt aus 6.0.1 – 6.0.7 wurde 1.0.01 – 1.0.0.7. Die beiden verlängerten Triebfahrzeuge wurden nach dem Umbau als RBe 2/4, ab 1.9.5.6 als RAe 2/4 bezeichnet. Hier ist zu erwähnen, dass die 1.0.0.2 und 1.0.0.6 1.9.5.4 die Nummern gewechselt haben ( Es handelt sich also beim RAe 2/4 1.0.0.2 um den RCe 2/4 6.0.6 von vor 1.9.5.2.).

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Technisches

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Der Wagenkasten ist als tragende Konstruktion ausgeführt. Dieser wird aus einem geschweissten Gerippe aus leichten Stahlprofilen mit eingeschweissten Wandplatten gebildet, das aussen mit Aluminiumblechen verkleidet ist. Ein gekröpfter Träger, der aus zusammengeschweissten Stahlprofilen bestand, stabilisierte den Wagenboden. Dadurch war es möglich, den Wagenboden des Fahrgastraumes auf 720 mm über Schienenoberkante abzusenken. Da ein möglichst geringer Luftwiderstand erreicht werden sollte, wurde das Dach als Doppeldach ausgeführt. Die Widerstände der elektrischen Bremse wurden zwischen den beiden Dächern eingebaut. Die notwendige Kühlluft wurde über Lüftungsschlitze, die oben und auf der Seite des Daches angebracht waren, zu- und abgeführt.

 

Das Fahrzeug besass anfänglich nur Hilfspuffer und unter einer Abdeckung eine Hilfskupplung, in der Form, wie sie heute noch am C.hurchill - Pfeil ( SBB RAe 4./.8 1.0.2.1 ) zu finden sind. Nachträglich wurde bei den 2.0.4 – 2.0.7 unten an der Front eine spezielle Öse, ähnlich wie sie an den Baufahrzeugen zu finden ist, angebracht, um den S.kiwagen anhängen zu können.

 

Die Drehgestellrahmen der ersten beiden Fahrzeuge wurden aus geschweisstem Stahlprofil hergestellt und besassen keinen Wiegebalken. Der Wagenkasten stützte über jeweils vier Blattfedern je Drehgestell auf diese ab. Jeweils zwei waren auf jeder Seite des Drehgestells aufgehängt. Zwischen dem Drehgestell und den Gehäusen der Achslager, die als Rollenlager ausgeführt waren, befanden sich acht Schraubenfedern. Im Inneren dieser Schraubenfeder war eine zylindrische Lagerführung vorhanden, weshalb das Fahrzeug keine Achshalter benötigte. Die Zug- und Bremskräfte wurden nur über den Drehzapfen übertragen, was bei einem Alleinfahrer zu vertreten war.

 

Die Drehgestelle der nachträglich beschafften fünf Fahrzeuge waren in anderer, verbesserter Ausführung. Denn diese besassen schon Hohlträger als Längsträger und waren ebenfalls geschweisst. Diese Längsträger waren abgekröpft, um Platz für die Wiegebalken zu haben. Der Wiegebalken stützte sich beidseitig auf pendelnde, aufgehängte Blattfedern und war mit zwei Mitnehmern mit dem Drehgestellrahmen verbunden. Das Gewicht des Wagenkastens wurde über zwei seitliche Stützlager auf den Wiegebalken übertragen.

 

Beim Antrieb kamen beim CLe 2/4 2.0.1 und 2.0.2 zwei unterschiedliche Bauformen zum Einsatz. Der 2.0.1 wurde noch mit Tatzlager-Antrieb ausgerüstet, der von der M.aschinenfabrik O.erlikon geliefert wurde und sich schon in T.ramfahrzeugen bewährt hatte. Der 2.0.2 erhielt den von der Brown, Boveri & Cie. neuentwickelten Federantrieb mit Hohlwelle. Das neue an diesem Federantrieb war, dass sich die Federtöpfe im Zahnrad selbst befanden. Die Vorteile dieses Federantriebs waren gleich ersichtlich, und die nachfolgenden fünf Fahrzeuge wurden ebenfalls mit diesem Antrieb ausgerüstet. Beim 2.0.1 wurde er nach kurzer Betriebszeit nachträglich eingebaut.

 

Der Stromabnehmer, der als Scherenstromabnehmer ausgeführt ist, ist über dem Führerstand I, d.h. über dem Laufdrehgestell angebracht. In diesem Vorbau befindet sich der Transformator, der über eine einfache Dachsicherung mit dem Stromabnehmer verbunden war. Es gab auf der Hochspannungsseite also keinen Hauptschalter. Der Transformator hatte eine Dauerleistung von 210 kVA und stützte sich auf der Kastenkonstruktion und nicht auf dem Drehgestell ab, denn ansonsten wäre eine flexible Hochspannungszuführung zum ölgekühlten Transformator notwendig gewesen.

 

Die beiden eigenventilierten Treibmotoren hatten eine Leistung von je 2.0.2 kW und waren aus Gewichtsgründen in Serie geschaltet. Um deren Schleuderneigung zu kompensieren, war im Trafokessel ein Spannungsteiler untergebracht.

 

Der Führerstand war für sitzende Bedienung eingerichtet und besaß ein großes Handrad für den Steuerkontroller. Im Fussraum war das Totmannpedal, das immer gedrückt werden musste. Das Bremsventil für die direkte Bremse ist rechts daneben angeordnet, oberhalb dieser wurde beim Umbau das Führerbremsventil angeordnet. Da der Führerstand offen war und nicht gegen den Fahrgastraum abgeschlossen, waren Sicherheitsmassnahmen vorhanden. Bei abgezogenem Fahrzeugschlüssel wurde die Steuerwelle vom Kontroller zum Nockenschalter ausgehängt, und alle elektrischen und pneumatischen Schalter auf der Stellung Aus blockiert.

 

In jedem Führerstand ist ein Steuerkontroller vorhanden, mit dem sowohl die Fahr- wie Bremsstufen eingestellt werden. Dieser war mit einem Nockenschalter verbunden, von dem die Hüpfer angesteuert wurden. Es waren für die Fahrstufen fünf und für die Bremsstufen neun pneumatische Hüpfer vorhanden. Auch die beiden neben dem Steuerkontroller befindlichen pneumatischen Türöffner wurden in der geschlossener Stellung blockiert. Die Lokpfeife wird über ein Seilzug betätigt.

 

Gebremst wurde das Fahrzeug normalerweise elektrisch über die Widerstandsbremse. Die Widerstandsbremse arbeitet von der Oberleitung unabhängig. Der benötigte Erregerstrom wird zuerst von der Batterie geliefert, bis der Bremsstrom mit 200 A so hoch ist, dass er die Motoren selbst erregen kann. Es gab 11 elektrische Bremsstufen. Die ersten acht waren reine elektrische Bremsstufen. Erst ab der neunten Bremsstufe kam automatisch die pneumatische Bremse abgestuft zum Einsatz. Für die pneumatische Bremse ist im Triebgestell an jedem Rad ein, im Laufgestell an jedem Rad zwei Bremssohlen vorhanden. Die Handbremse in jedem Führerstand wirkt nur auf das darunterliegende Drehgestell.

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Umbau (Ausrüstung mit Zug- und Stossvorrichtung)

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Da sich schnell das Fehlen der normalen Zug- und Stossvorrichtung bemerkbar machte, wurde beschlossen, alle Fahrzeuge mit einem leichten Zughaken und Puffern auszurüsten, damit sie zumindest einen Wagen mitnehmen konnten oder an einem Zugschluss eines Zuges mitgegeben werden konnten.

 

Als erstes wurden die beiden ersten Fahrzeuge ( 6.0.1 und 6.0.2 ) 1.9.4.4 umgebaut. Beim Umbau musste das Kastengerippe verstärkt werden, damit die Kräfte der Puffer abgeleitet werden konnten. Die Hilfskupplung wurde gegen einen leichten Zughaken ohne Schraubenkupplung getauscht. Auch musste für die Anhängelast eine normale automatische Bremse eingebaut werden. Im Führerstand wurde ein zusätzliches Führerbremsventil eingebaut. Die Umbauten erhöhten das Gesamtgewicht um rund fünf Tonnen. Nach dem Umbau war es erlaubt, dem Fahrzeug bis zu einer Steigung von 12 ‰ eine Anhängelast von 30 Tonnen mitzugeben. Über 18 ‰ Steigung war das Mitgeben einer Anhängelast verboten.

 

Da der Umbau als erfolgreich bezeichnet werden durfte, wurde er an allen Fahrzeugen vorgenommen.

 

Als Anhängewagen wurden 1.9.4.7 fünf BCF4 ( Später ABDi ) angeschafft, die nur ein Gesamtgewicht von 22 Tonnen hatten.

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Umbau zum RAe 2/4

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1.9.5.2 wurde der 6.0.6 radikal umgebaut. Es war das Ziel, ein Fahrzeug mit gehobenem Komfort zu erhalten. Dafür wurde der Wagenkasten um 2.6 Meter verlängert und auch die Innenausstattung erneuert. Es wurden komfortable Stoffsitze mit größerem Sitzabstand eingebaut. In der Folge wurde er aufklassiert ( bis 1.9.5.6 RBe 2/4, danach RAe 2/4 ). Er wechselte 1.9.5.4 die Nummer mit dem 6.0.2.

 

Als markanteste äußere Änderung ist das zweite seitliche Führerstandsfenster zu erwähnen, das nur die beiden umgebauten RAe 2/4 hatten.

 

1.9.5.3 wurde der verunfallte 6.0.1 in der gleichen Art umgebaut.

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Betriebliches

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Die ersten beiden Triebwagen wurden dem D.epot B.ern zugeteilt. Als alle sieben ausgeliefert waren, waren sie auf die D.epots B.ern, L.ausanne und Z.ürich verteilt. Schon 1.9.3.9 wurden sie alle aus dem fahrplanmässigen Verkehr zurückgezogen, da keine sinnvollen Einsätze mehr möglich waren, denn sobald ein Roter Pfeil einen planmässigen Zug über längere Zeit führte, war dieser hoffnungslos überfüllt. Um zumindest das Platzproblem wegen fehlendem Gepäckraum im Wintersportverkehr zu mildern, wurde 1.9.3.7 ein einachsiger Skianhänger angeschafft, der in eine spezielle Öse bei den Triebwagen 2.0.4 – 2.0.7 eingehängt werden konnte.

 

Der Triebwagen Nummer 2.0.5 wurde zusammen mit dem S.kianhänger an die O.ensingen – B.alsthal- B.ahn vermietet, da diese nach der Notelektrifizierung noch keine eigenen Fahrzeuge besaß. Es ist unklar, ob es mehr als einen Skiwagen gab, da diese keine Nummern trugen, allerdings laut dem B.A.V soll der letzte erst 1.9.5.6 abgebrochen worden sein, was auf mehrere hindeutet. Allerdings ist nur ein Skiwagen von der Industrie geliefert worden, was allerdings nicht ausschliesst, dass in einer SBB – W.erkstätte einer oder mehrere nachgebaut wurden.

 

Mit der Notelektrifizierung von diversen Nebenlinien während des 2. W.eltkrieges tat sich für die Triebwagen ab 1.9.4.3 wieder ein Betätigungsfeld auf. Hier machte sich das Fehlen der Zug- und Stosseinrichtung so stark bemerkbar, dass der Umbau der Triebwagen beschlossen wurde, damit zumindest ein Wagen mitgegeben werden konnte. Anfänglich wurden alte Zweiachser verwendet, danach die neu ausgelieferten L.eichtstahlwagen und ab 1.9.4.7 die speziell dafür angeschafften B.C.F.4 ( später in ABDi umgezeichnet ).

 

Ende 1.9.4.5 waren die Triebwagen den Depots L.ausanne, L.uzern W.interthur und Z.ürich zugeteilt. Nach der Auslieferung der SBB B.D.e 4./.4 wurden von diesen alle übriggebliebenen fahrplanmässigen Züge übernommen. Einzig die B.adezüge Z.ürich – Z.urzach konnte von den RBe 2/4 gehalten werden, die von einem Triebwagen des Depots Z.ürich geführt wurde. Zwischen J.uli und D.ezember 1.9.6.0 verkehrte an Werktagen ein Triebwagen von L.enzburg über M.ellingen nach K.ilchberg, um Arbeiter zu der S.chokoladenfabrik L.indt zu befördern. Während der E.X.P.O 6.4 kamen alle Roten Pfeile wieder zum fahrplanmässigen Einsatz ( eigentlich kam während der E.X.P.O 6.4 alles, was noch fuhr, zum Einsatz ). Der fahrplanmässige Einsatz der Roten Pfeile endete 1.9.6.8 als auch die Leitung als B.adezug wegfiel.

 

Es gab vereinzelte Fahrten nach D.eutschland und Ö.sterreich, wobei an der Grenze das Schleifstück gegen eines der D.B / Ö.B.B Norm getauscht werden musste.

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Unfälle

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Leider blieben die kleinen Roten Pfeile nicht vor einigen teilweise schwerwiegenden Unfällen verschont.

 

Glück im Unglück hatte man am 1.4. M.ai 1.9.3.7, als in B.runnen bei einem CLE 2/4 eine Achse brach. Der Triebwagen entgleiste zwar, aber es waren keine gravierenden Schäden entstanden. Allerdings wurde alle Roten Pfeile stillgelegt, nachdem die EMPA festgestellt hatte, dass mangelnde Stahlqualität für den Bruch verantwortlich war. Die Fahrzeuge wurden erst wieder in Betrieb genommen, als sie mit neuen Achsen aus Siemens – Martin - Stahl ausgerüstet worden waren.

 

Der schwerwiegendste Unfall geschah am 1. M.ai 1.9.5.2 in V.illeneuve. Der RCe 2/4 6.0.6 war mit Angehörigen der F.irma S.andoz aus B.asel als Gesellschaftsfahrt am oberen G.enfersee unterwegs. Der Triebwagen stieß, von L.ausanne herkommend, um 1530 frontal in die dort rangierende A.e 3./.6 I 1.0.6.8.7. Dabei wurde der führende Vorbau komplett eingedrückt, denn die A.e 3./.6 stieg auf den Triebwagen auf. Im Triebwagen starben zwei Menschen; weitere 40 Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Der schwer beschädigte Triebwagen wurde von der H.auptwerkstätte Z.ürich wiederaufgebaut, dabei allerdings gleich zum RAe 2/4 umgebaut.

 

Die Fahrzeuge wurden wie folgt ausrangiert, ( nach der letzten Nummer folgt in Klammern die erste );

 

1.0.0.2 ( 2.0.6 ), 3.1. A.ugust 1.9.8.4 ( A.bbruch )

1.0.0.3 ( 2.0.3 ), J.anuar 1.9.6.8 ( Für das V.erkehrshaus remisiert )

1.0.0.4 ( 2.0.4 ), 3.1. D.ezember 1.9.6.8 ( A.bbruch )

1.0.0.5 ( 2.0.5), 3.0. N.ovember 1.9.6.6 ( A.bbruch )

1.0.0.6 ( 2.0.2 ), 3.1. D.ezember 1.9.6.7 ( A.bbruch )

1.0.0.7 ( 2.0.7 ), J.anuar 1.9.7.4 ( Verkauf an die O.e.B.B )

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Erhaltene Fahrzeuge

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RAe 2/4 1.0.0.1, als h.istorisches Fahrzeug bei der SBB Historic ( fahrfähig, in Reparatur )

 

RBe 2/4 1.0.0.3, als optisch aufgearbeitetes Ausstellungsfahrzeug im V.erkehrshaus in L.uzern ( nicht fahrfähig.)

 

RBe 2/4 1.0.0.7, als historisches Fahrzeug bei der O.ensingen – B.alsthal – B.ahn (fahrfähig)

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Der RAe 2/4 1.0.0.1 ist momentan infolge eines Transformatorschadens, den er 2.0.0.8 erlitten hat, nicht fahrfähig, mit Hilfe des ebenfalls schon beschädigten Transformators des RBe 2/4 1.0.0.3, soll er allerdings wieder fahrfähig hergerichtet werden. Dafür wurde beim 1.0.0.3, im N.ovember im D.epot E.rstfeld der Transformator ausgebau

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( BeschriebRoterPfeil AlbumBahnRotePfeile AlbumBahnenderSchweiz Schweizerische Bundesbahn

Bundesbahnen Eisenbahn Triebwagen Triebzug SBB CFF FFS SLM Zug Train Juna Zoug Trainen Tog

Tren Поезд Lokomotive Паровоз Eisenbahn Railway Rautatie chemin de fer Ferrovia 鉄道 Spoorweg

Железнодорожный Centralstation Ferroviaria Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi

Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Besuch der S.perrs.telle Ä.ussere K.lus am Samstag den 19. September 2015

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Mit dem Z.ug von B.ern über O.lten - L.iest.al - W.aldenb.urg - P.osta.uto - B.alst.hal nach O.ensingen

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Besuch des B.unker in der Ä.usseren K.lus

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Mit dem Z.ug von O.ensingen bis B.annw.il und weiter mit dem B.ahne.rsatzb.us nach L.angent.hal und dem Z.ug nach B.ern

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Hurni150919 AlbumZZZZ150919Ausf.lugÄ.ussereK.lus KantonSolothurn

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 141223

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NIF

Bottakirche Mogno ( Gotteshaus katholisch - Kirche - Geweiht San Giovanni Battista bzw. - church église temple chiesa - Baujahr 1994 - 1996 - Ersatz für die Kapelle an der gleichen Stelle aus dem 17. Jahrhundert die am 22. A.pril 1986 durch eine L.awine zerstört wurde ) des Tessiner Archidekten Mario Botta aus Cristallina - Marmor im Dorf Mogno der Gemeinde Lavizzara im Val Lavizzara im Bezirk Vallemaggia im Kanton Tessin - Ticino der Schweiz

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Kirche San Giovanni Battista in Mogno

 

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San Giovanni Battista ( Hl. Johannes der Täufer ) ist ein modernes römisch - katholisches

Kirchengebäude in dem kleinen Bergdorf Mogno, Gemeinde Lavizzara, im Schweizer Kanton

Tessin. Die Kirche wurde von Mario Botta entworfen und in den Jahren 1992 - 1996 erbaut.

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Vorgeschichte

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Hintergrund des Baus war die vollständige Zerstörung der alten barocken Dorfkirche von

Mogno zusammen mit zahlreichen Häusern durch eine Lawine im Jahr 1986. Nach einer

langen Phase der Planungen und Diskussionen entschied das Komitee für den Wieder-

aufbau, ein auffälliges, zukunftsweisendes Projekt zu wagen und den Plan des renom-

mierten Luganer Architekten Botta zu realisieren. Seit ihrer Fertigstellung hat die Kirche

zahlreiche Besucher angezogen.

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Architektur

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Botta entwarf die Kirche als ein Zusammenspiel vielfältiger naturhafter und spiritueller Symbolik.

Er gab ihr die Form eines turmartigen, oben in 45 - Grad - Neigung abgeschrägten Ovals mit

kreisrundem Glasdach. Als Baumaterial wählte er Marmor und Gneis in lagenweisem Wechsel

und erzeugte dadurch einen reizvollen Hell - Dunkel - Effekt.

 

Der Innenraum ist im Grundriss rechteckig; die Wände vollziehen den Wechsel vom Dachrund

zum orthogonalen Boden in allmählichem Übergang. Der Altar steht vor einer quasi - byzantin-

ischen rundbogigen, abgestuften Durchgangsnische, hinter der sich die Sakristei befindet –

wegen der Hanglage unterirdisch und von aussen unsichtbar.

 

Der Eingang auf der gegenüberliegenden Seite ist aussen unter einem kleinen treppen-

förmigen Aquädukt, innen hinter einer Säule verborgen. Die Wassertreppe, über die bei

Regen das Wasser vom Dach abfliesst, setzt sich innen unter dem Glasdach in einer

bogenförmigen „Himmelsleiter“ fort. Zwei weitere Nischen an den Schmalseiten des

Raumes setzen in dem postmodernen Kontext zusätzliche archaische Akzente.

 

Nur wenige Bankreihen aus hellem Holz verstellen den ebenfalls im Hell - Dunkel - Wechsel

gestalteten Steinboden.

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( BeschriebBottakirche BeschriebBottakircheMogno KantonTessin KantonTicino Kirche

Chiuche Church Iglesia Kirke Kirkko Εκκλησία Chiesa 教会 Kerk Kościół Igreja Церковь )

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Nach F.usio am Donnerstag den 06. September 2012

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Von B.ern mit dem Z.ug über L.uzern nach L.ocarno

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Mit dem F.ahrr.ad zum C.astello di F.erro -C.hiesa di S.an Q.uirico

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Mit dem B.us von L.ocarno über B.ignasco nach F.usio im V.al L.avizzara

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W.anderung F.usio ( TI - 1`280m ) - L.ago S.ambuco ( TI - 1`461m ) und auf der S.trasse

bis halber W.eg Richtung F.usio

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Per A.utos.top ( BE ) nach M.ogno mit B.esichtigung der B.otta - K.irche

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Per A.utos.top von M.ogno ( DE ) nach C.evio

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Mit dem B.us von C.evio nach L.ocarno

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Mit dem F.ahrr.ad durch L.ocarno - C.astello V.isconteo - C.hiesa S.an F.rancesco -

C.hiesa S.ant'A.ntonio A.bate - C.hiesa di S. M.aria A.ssunta

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Mit dem Z.ug von L.ocarno über L.uzern zurück nach B.ern

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Hurni120906 AlbumZZZZ120906A.usf.lugF.usio KantonTessin KantonTicino

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 231223

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NIF

St. Michael's square

Until the 18th century there was no place but only a crossroads of today paths Carbon market-St. Michael's wing thoroughfare and Street of the Lords-Riding school alley. The first one was in the Roman period and even in the Middle Ages only an access road only reaching up to the crossing center (from Peiler gate over the Carbon market), which was after the expansion of the city in the late 12th century continued to the new Widmer gate (afterwards Castle gate) and now lay within the new curtain wall (the beginning of the trade route via the Mariahilf and Linz street towards west; west of the Carbon market arose the suburb At the Long Wall with Wallner street as an axis), the latter during the Roman period a portion of the Limes road. In the first half of the 13th century was founded (as the second parish church next to St. Stephan), the St. Michael's Church; the at the same time laid out Michaelerfreithof (cemetery) lay at the corner of Carbon market-Riding school alley; the other corners were formed by townhouses. In the last third of the 15th century the houses on the corner Riding school alley with (today's passage) through the St. Michael's wing were purchased by the Prince Regnant, on this area arose in the early 16th century as part of the Hofburg the imperial Lustgarten (later called Paradeisgarten - Paradise garden), which is already listed on Wolmuets map (1547). The conversion of the intersection into a square began with the construction of the Winter Riding School on the grounds of "Paradeisgartels - Paradise garden" (1729-1735), the Chancellery tract with the torso of the St. Michael's tract of the Hofburg (1723-30; inclusion of some opposite houses, construction then suspended and only at the end of the 19th century completed) and the Small St. Michael's house (1732-33) on a part of the abandoned cemetery (the "corners" of these buildings being withdrawn semicircularly or diagonally so that the square formation was made possible). The evolving itself from an older Ballhaus/Ballspielhaus (a building for playing ball games) old Burgtheater in the semicircle of the unfinished Michaeler tract of the Hofburg (from 1776 German National Theatre) gave the place a new emphasis. 1766 finds the label "Michaeler Platzl (the small one)", 1795 Michaelerplatz and 1848 (during the revolution) in the short term "Constitution Square". With the completion of the St. Michael's tract (1889-1893) which the old Hofburg Theater as well as some houses of leading over today's Place West line of the Carbon market (which had extended until over Schaufler alley) fell victim to the construction of the Herberstein Palace (1897) and the Loos house (1910), whose construction lines also had been retracted, the Michaelerplatz obtained its present appearance.

Building

Number 1: St. Michael's wing of the (Hofburg)

Number 2 (Schaufler alley 2, Street of the Lords 1-3): Palais Herberstein (Griensteidl)

Number 3: Looshaus, a plaque commemorating the chief pyrotechnician John Pollet, resisting on 13 March 1848 at the risk of his own life the command to fire off guns against the crowd.

Number 4: (Carbon Market 11): Big St. Michael's house, a plaque commemorating Pietro Metastasio (Pietro Antonio Domenico Trapassi, better known by his pseudonym of Pietro Metastasio (Italian pronunciation: [metaˈstaːzjo]; 3 January 1698 – 12 April 1782), was an Italian poet and librettist, considered the most important writer of opera seria libretti.)

Number 5: St. Michael's church

Number 6: Small St. Michael's house

 

Michaelerplatz (1).

Bis ins 18. Jahrhundert gab es hier keinen Platz, sondern nur eine Straßenkreuzung der heutigen Trassen Kohlmarkt-Michaelertraktdurchfahrt und Herrengasse-Reitschulgasse. Erstere war in der Römerzeit und noch im Hochmittelalter eine nur bis zur Kreuzungsmitte reichende Zubringerstraße (vom Peilertor über den Kohlmarkt), die nach der Stadterweiterung am Ende des 12. Jahrhunderts bis zum neuen Widmertor (nachmals Burgtor) fortgesetzt wurde und nun innerhalb der neuen Ringmauer lag (Beginn der Fernhandelsstraße über die Mariahilfer und Linzer Straße nach Westen; westlich des Kohlmarkts entstand die Vorstadt An der langen Mauer mit der Wallnerstraße als Achse), letztere zur Römerzeit ein Teilstück der Limesstraße. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde (als zweite Stadtpfarrkirche neben St. Stephan) die Michaelerkirche gegründet; der zur gleichen Zeit angelegte Michaelerfreithof lag an der Ecke Kohlmarkt-Reitschulgasse; die anderen Ecken wurden durch Bürgerhäuser gebildet. Im letzten Drittel des 15. Jahrhunderts wurden die Häuser an der Ecke der Reitschulgasse mit der (heutigen) Durchfahrt durch den Michaelertrakt vom Landesfürsten käuflich erworben; auf diesem Areal entstand im frühen 16. Jahrhundert als Teil der Hofburg der kaiserliche Lustgarten (später Paradeisgarten genannt), der bereits auf Wolmuets Stadtplan (1547) verzeichnet ist. Die Wandlung der Kreuzung in einen Platz begann mit der Erbauung der Winterreitschule auf dem Areal des "Paradeisgartels" (1729-1735), des Reichskanzleitrakts mit dem Torso des Michaelertrakts der Hofburg (1723-30; Einbeziehung einiger gegenüberliegender Häuser; Bau dann eingestellt und erst am Ende des 19. Jahrhunderts vollendet) und des Kleinen Michaelerhauses (1732-33) auf einem Teil des aufgehobenen Friedhofs (wobei die "Ecken" dieser Gebäude halbkreisförmig beziehungsweise schräg zurückgenommen wurden, sodass die Platzbildung ermöglicht wurde). Das sich aus einem älteren Ballhaus entwickelte (alte) Burgtheater im Halbrund des unfertigen Michaelertrakts der Hofburg (ab 1776 Deutsches Nationaltheater) gab dem Platz einen neuen Akzent. 1766 findet sich die Bezeichnung "Michaelerplatzl", 1795 Michaelerplatz und 1848 (während der Revolution) kurzfristig "Constitutionsplatz". Mit der Vollendung des Michaelertrakts (1889-1893), dem das alte Hofburgtheater sowie einige Häuser der bis über den heutigen Platz führenden Westzeile des Kohlmarkts (die sich bis über die Schauflergasse hingezogen hatte) zum Opfer fielen, dem Bau des Herbersteinpalais (1897) und des Looshauses (1910), deren Baulinien ebenfalls zurückgenommen wurden, erhielt der Michaelerplatz seine heutige Gestalt.

Gebäude

 

Nummer 1: Michaelertrakt der (Hofburg)

Nummer 2 (Schauflergasse 2, Herrengasse 1-3): Herbersteinpalais (Café Griensteidl)

Nummer 3: Looshaus Gedenktafel für den Oberfeuerwerker Johann Pollet, der sich am 13. März 1848 unter Gefahr für sein eigenes Leben dem Befehl, die Kanonen gegen die Volksmenge abzufeuern, widersetzte

Nummer 4: (Kohlmarkt 11): Großes Michaelerhaus Gedenktafel für Pietro Metastasio

Nummer 5: Michaelerkirche

Nummer 6: Kleines Michaelerhaus.

Neues Schloss Bümpliz ( Baujahr 1742 - château castello castle ) im Winter mit Schnee in Bern Bümpliz bei Bern im Kanton Bern der Schweiz

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Neues Schloss Bümpliz

 

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Das neue Schloss Bümpliz steht in Bern Bümpliz im Kanton Bern der Schweiz

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Auf dem Areal der Herrschaft Bümpliz stand schon seit etlichen Jahrhunderten eine B.urg.

Südlich des «K.efiturmes» dieses alten Schlosses befand sich ein «kleines Schlösschen

mit L.aube», das der damalige Herrschaftsherr J.akob T.illier im Jahre 1.6.8.3 dem Alt -

Landvogt C.hristian D.ürig überliess.

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Das alte Schloss erbte 1.6.8.5 sein 15 jähriger N.effe H.ans R.udolf T.illier, der gleichen Jahres starb,

wodurch die Herrschaft Bümpliz an seinen V.ater N.iklaus T.illier überging. Im Jahre 1.7.0.8 brachte

sie seine T.ochter A.nna K.atharina ihrem E.hemann J.ohannes J.enner zu.

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Dreissig Jahre später kaufte D.aniel T.schiffely, ein S.chwager des F.ranz L.udwig W.urstemberger

von der C.ampagne B.eitenwil, den ganzen Herrschaftsbesitz Bümpliz. J.akob C.hiffelle, der

A.hnherr des aus B.iel stammenden Geschlechtes, war 1.5.9.7 B.urger zu Bern geworden.

 

D.aniel liess im Jahre 1.7.4.2 in geringer Entfernung vom a.lten, schon b.aufälligen Schloss und

den dazugehörenden Gebäuden ein elegantes Wohnschlösschen errichten, einen einge-

schossigen M.ittelbau mit quadratisehen, zweistöckigen F.lügeln mit stumpfem T.urmdach.

 

Eine zweiarmige F.reitreppe führt zum Eingang, und vom drei F.enster breiten, durch einen

D.reieckgiebel gekrönten M.ittelsaal auf der H.interfront gelangt man über einige S.tufen in

den P.ark mit seinen grossen B.äumen.

 

Nach D.aniels T.od brachte dessen schöne T.ochter R.osina E.lisabeth T.schiffely, deren Tempera-

ment nicht immer im Einklang blieb mit den S.itten und der T.radition ihrer Zeit, Bümpliz ihrem

um achtzehn Jahre älteren E.hegatten zu.

 

Es war dies der reiche P.farrerssohn O.berst K.arl S.türler, der 1.7.7.7 in V.enlo ( H.olland ) starb.

Wenige Monate später veräusserte der V.ormund von K.arls jüngster T.ochter J.eanette die

Herrschaft Bümpliz mit den beiden Schlössern sowie das R.ebgut M.ôtier mit I.nventar und

S.ilbergeschirr an A.braham S.amuel L.ombach.

 

Dieser hatte als O.ffizier in H.olland gedient und sich nur wenige Wochen vor dem T.ode von

J.eanettes V.ater mit deren älteren S.chwester R.osina D.orothea E.lisabeth vermählt ( sie brachte

die Herrschaft Bümpliz somit nicht in ihre Ehe, wie im Band «Bernische Wohnschlösser»

angegeben worden ist ).

 

Der neue H.errschaftsherr starb schon im darauffolgenden Jahre, und der grosse Besitz Bümpliz

gelangte 1.7.8.3 durch die zweite E.he der jungen W.itwe an J.ohann R.udolf von G.raffenried.

 

Ein halbes Jahr vor dem E.inmarsch der F.ranzosen tauschte er das unweit gelegene Schlösschen

B.rünnen gegen sein L.andgut in I.ns ein, das B.ernhard S.cipio C.äsar von L.entulus geerbt und

schon dessen G.rossvater, der G.eneral im S.iebenjährigen K.riege von der C.ampagne «M.onrepos»

im W.eissenstein, besessen hatte.

 

Unausweichlich nahte das U.nheil, der U.ntergang der nunmehr so morschen R.epublik Bern. Als

sich die zaudernde und uneinige Regierung am 4. M.ärz 1.7.9.8 endlich zum offenen W.iderstand

gegen F.rankreich entschloss, waren die W.ürfel schon gefallen.

 

Die bernischen M.ilizen hatten nach langer Untätigkeit und angesichts der Zaghaftigkeit,

Planlosigkeit und der widersprüchlichen Befehle kein Vertrauen mehr. Immer wieder

durchkreuzte der K.riegsrat die A.nordnungen des G.enerals von E.rlach, und Verwirrung

und M.euterei griffen um sich.

 

Als die V.erteidiger der S.ensebrücke von N.euenegg den kurzen K.ampf aufgaben, forderte

J.ohann R.udolf von G.raffenried als B.efehlshaber im Abschnitt L.aupen - N.euenegg von

Bern H.ilfstruppen, griff mit etwa 2300 Mann an und jagte die F.ranzosen G.eneral P.igeons

über die S.ense zurück.

 

Der feindliche Vormarsch war zum Stillstand gekommen - da brachte ein D.ragoner die

niederschmetternde K.unde von der N.iederlage im G.rauholz und der K.apitulation Berns.

 

J.ohann R.udolf von G.raffenried kehrte nach B.ümpliz zurück. Das neue Schloss mit etwa 33

J.ucharten L.and verkaufte er 1.7.9.9 dem H.andelsmann und dortigen G.erichtsstatthalter

G.ottlieb H.aag, der später auch das A.lte Schloss erwarb.

 

Von seiner W.itwe und ihrem S.ohne fielen die Schlösser Bümpliz im Jahre 1.8.2.5 an L.udwig

F.riedrich von S.teiger, dessen S.chwager K.arl L.udwig W.urstemberger, allgemein «W.ürgeli»

genannt, das S.eidenberg - G.ut in M.uri gehörte.

 

Sein anderer S.chwager K.arl L.udwig von T.scharner war später als Mitglied der «S.iebner» in

die E.rlacherhofverschwörung verwickelt. Nach z.wölf Jahren verkaufte L.udwig F.riedrich von

S.teiger die beiden Schlösser Bümpliz dem damaligen S.chultheissen F.ranz K.arl von T.avel,

der 1.8.2.8 das M.onbijou - G.ut erworben hatte.

 

Er war nur während zweier Jahre Eigentümer der Schlösser Bümpliz, die 1.8.3.9 durch Kauf an

J.ohann F.riedrich A.lbrecht T.ribolet gelangten, dem sie als A.nstalt für seine G.eisteskranken

dienten.

 

Von ihm übernahm sie 1.8.4.8 J.akob A.llemann, der nun ein K.nabeninstitut einrichtete. Nach

dem T.ode seiner W.itwe fielen die beiden Schlösser ihren K.indern zu. Es waren dies M.arie

M.üller - A.llemann, vermählt mit einem L.ehrer des I.nstituts; K.aroline S.chlatter - A.llemann,

die W.itwe des F.ürsprechers; die v.erwitwete L.ouise L.euenberger - A.llemann und E.milie E.nz -

A.llemann.

 

J.akob E.nz, der E.hemann der L.etztgenannten, übernahm den Schlossbesitz, verkaufte ihn aber

im Jahre 1.8.8.2 an N.iklaus L.äuffer, dem früheren W.irt in B.aden und nunmehr H.andelsmann in

der L.änggasse. Schon zwei Jahre später übernahm jedoch eine der früheren M.iterbinnen,

E.milie E.nz, wieder die v.äterlichen Schlösser Bümpliz.

 

1.8.8.9 gelangte das Neue Schloss an F.ürsprecher P.aul F.riedrich H.ofer, der es 1.8.9.4 seiner

ersten G.attin T.heodora N.eukomm als E.ntschädigung für das von ihr eingebrachte F.rauengut

überschreiben liess.

 

Wenige Wochen darauf veräusserte sie das Neue Schloss an C.hristian B.urren - N.eukomm,

G.emeindepräsident von N.iederbottigen, von dem es im Jahre 1.9.0.3 der B.uchdrucker L.udwig

W.ilhelm A.lbert B.enteli erwarb. 1.9.4.9 übernahmen dessen vier K.inder das neue Schloss zu je

einem Viertel, nämlich M.aria M.argaritha D.ora M.erz, W.ilhelm A.lbert B.enteli, M.argaritha

V.iola B.ally und E.rika B.erta V.iola M.aria M.eyer.

 

Im Laufe der Jahre kamen die meisten dieser ideellen Anteile an deren Kinder, und diese grosse

Erbengemeinschaft trat das neue Schloss Bümpliz im Jahre 1.9.7.7 käuflich der Stadt Bern ab.

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( BeschriebNeuesSchlossBümpliz AlbumSchlösserKantonBern SchlossKantonBern

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen SchlossBern KantonBern AlbumStadtBern

StadtBern Schloss Castle Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Geschichte History

Gebäude Building Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス

Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Mit L.iliana, M.ese, N.adia, M.äme und Ä.te zum Samichlausentag ins W.estside am Donnerstag den 06. Dezember 2012

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Hurni121206 KantonBern

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes: 070124

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NIF

Kirche St. Peter Mistail ( Baselgia S. Peder e conturn - Gotteshaus - Baujahr um 800 - Erwähnt 823 - Stil karolingisch - einzige unverbaute Dreiapsidenkirche der Schweiz - Chiuche church église temple chiesa ) an der Curt da Mistail 50 bei Alvaschein im Bezirk Albula im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz

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Kirche St. Peter Mistail

 

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- Baujahr : um 800

 

- Erste Erwähung : 823

 

- Besonderes : einzige unverbaute Dreiapsidenkirche der Schweiz

 

- O.rgel : Nicht vorhanden

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Die Kirche St. Peter Mistail steht auf dem Gebiet der Gemeinde Alvaschein im Kanton

Graubünden - Grischun in der Schweiz.

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Die Kirche St. Peter Mistail ist eine karolingische Dreiapsidenkirche in der Gemeinde

Alvaschein im schweizerischen Kanton Graubünden. Mistail wird auch unter der Flur-

bezeichnung Prada sowie den Namen der Gemeinden Alfosen ( Alvaschein ) und

Wapitines ( Tiefencastel ) urkundlich erwähnt.

 

Der Name Mistail leitet sich ab von monasterium, dem lateinischen Wort für Kloster.

St. Peter von Mistail ist die einzige unverbaute Dreiapsidenkirche der Schweiz. Die

zweite erhaltene Anlage, das B.enediktinerkloster St. J.ohann in M.üstair, wurde

durch s.pätgotische U.mbauten stark v.erändert.

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Lage

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Die Kirche und das ehemalige N.onnenkloster St. Peter in Mistail liegen abgeschieden

auf einem kleinen Felsplateau am Eingang zur S.chinschlucht. Sie ist von einem P.ark-

p.latz nahe der H.auptstrasse bei der Abzweigung nach Alvaschein über einen Wald-

weg oder vom B.ahnhof T.iefencastel aus in gut zehn Minuten erreichbar.

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Geschichte

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Die genaue Entstehungszeit ist nicht bekannt, vermutet wird eine Zeit um das Jahr 800.

Indirekt erwähnt wird Mistail im Jahr 823 in einem Klagebrief des Bischofs Victor von

C.hur an Ludwig den Frommen. Erstmals urkundlich erwähnt wird das K.loster 926 in

einer S.chenkungsurkunde Heinrichs I. an Bischof Walde.

 

Eine gemeinsame Nennung und gleiches Patrozinium mit dem F.rauenkloster in C.azis

lässt die Vermutung zu, dass die Gründung von Mistail vom K.loster C.azis ausging.

 

Nach dem Zerfall des karolingischen Reiches scheint ein Niedergang eingetreten zu sein,

der zur Vertreibung der Nonnen durch Bischof Wido kurz nach 1.1.0.0 führte. Endgültig

aufgehoben wurde Mistail im Jahr 1.1.5.4 durch Bischof Adalgott, die Güter wurden dem

K.loster St. L.uzi in C.hur geschenkt.

 

1.2.8.2 gelangte Mistail tauschweise an Bischof Konrad von B.elmont, im 14. Jahrhundert

kam es in den Besitz der Gemeinde Alvaschein. Am Gallustag 1.3.9.7 fand eine Neuweihe

der Kirche statt, P.farrkirche war jedoch immer noch die Kirche von T.iefencastel.

 

1.7.3.9 wurde die Kirche von Alvaschein zur P.farrkirche erhoben und damit Mistail von

T.iefencastel abgelöst. Bis 1.6.7.9 war Mistail Bestattungskirche von Alvaschein.

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Baugeschichte

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Da zur Baugeschichte keine schriftlichen Unterlagen vorliegen, können nur archäologische

Untersuchungen Aufschluss geben. Solche wurden 1.9.6.8 - 1.9.6.9 und 1.9.8.3 - 1.9.8.4

durchgeführt.

 

Aufgefundene Reste k.arolingischer M.alerei zeigen, dass der bestehende Dreiapsiden-

saal um das Jahr 800 auf den Grundmauern eines Vorgängerbaus errichtet wurde; unter

den heutigen N.ordmauern wurden Fundamentreste gefunden.

 

Im S.üden der Kirche lag ein weiteres Sakralgebäude, dessen Grundmauern zwei Bau-

etappen zeigen. Aus Vergleichen mit ähnlichen Bauformen in O.bervaz und R.omans-

h.orn kann man eine Entstehungszeit aus der Jahrhundertwende vom 7. zum 8. Jahr-

hundert annehmen.

 

Der Zeitpunkt des Abbruchs dieser V.orgängerbauten ist nicht bekannt. An seiner Stelle

wurde im 12. oder 13. Jahrhundert ein P.rofangebäude, von dem Fundamente aufge-

funden wurden. Im S.üden der Anlage lag ein kleines M.ausoleum, bei dem es sich

möglicherweise um das Grab einer Ä.btissin oder eines S.tifters handelt.

 

Die K.onventsgebäude lagen im N.orden und N.ordwesten der Anlage. Aufgefunden

wurde ein in vier Räume unterteiltes Gebäude mit mehreren Anbauten und Bruch-

stücken karolingischer M.alerei sowie ein Hof, der der Viehhaltung gedient haben

könnte.

 

Die Entstehungszeit von G.lockenturm und S.akristei ist nicht bekannt, liegt jedoch vor

1.3.9.7. Wann das B.einhaus angebaut wurde ist unklar.

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Bau => Äusseres

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An ein hohes, mit einem S.atteldach gedecktes S.chiff fügen sich im O.sten drei mitein-

ander verbundene A.psiden mit S.teindächern an. Die m.ittlere A.psis ist etwas breiter

und höher.

 

Ab O.stgiebel erkennt man den ehemals flacheren Verlauf des Daches und den ur-

sprünglichen steinernen G.lockenträger. Der mit einem S.teinpyramidendach gedeckte

G.lockenturm mit rundbogigen S.challöffnungen steht an der S.üdwestecke.

 

Belichtet wird die Kirche durch je zwei hochliegende k.arolingische R.undbogenfenster

im W.esten und S.üden. Zwei weitere F.enster im N.orden wurden vermauert. Die

ganze heutige Anlage wird von einer gut meterhohen M.auer umschlossen.

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Bau => Inneres

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Das Innere ist ein rechteckiger Saal von etwa 14 Metern Länge und 12 Metern Breite.

Durch R.este einer S.chrankenmauer wird der Raum unterteilt. Ostwärts schliessen

sich etwas erhöht die drei hufeisenförmigen A.psiden an, von denen die mittlere etwas

höher und breiter ist. Sie enthalten je einen k.arolingischen B.lockaltar und werden je

von einem F.enster im S.cheitel der R.undung erhellt.

 

Die flache H.olzdecke wird von einem Hängewerk getragen und zeigt die Jahreszahl

1.6.4.2. Sie liegt anstelle einer frühere Decke, die jedoch etwa 80 Zentimeter höher

lag.

 

Der I.nnenraum von St. Peter zu Mustail steht immer noch so da wie vor zwölf Jahr-

hunderten: Er erscheint uns in seinem gelassenen Zusammenspiel mit drei sphärischen

R.aumkörpern als ein in seiner Art vollkommenes, ausgeglichen in sich ruhendes Raum-

gebilde. ( Zitat von Erwin Poeschel )

Holzdecke

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W.andmalereien und A.usstattung

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Die W.andmalereien stammen aus drei Epochen:

 

K.arolingische Z.eit: Einige Jahrzehnte nach ihrer Erbauung wurde die Kirche in F.resko-

technik ausgemalt, Reste davon sind an den W.änden sowie in der südlichen A.psis sicht-

bar. Aus diesere Zeit stammen auch die B.lockaltäre in den A.psiden.

 

G.otische M.alereien: Der Hauptteil der heute sichtbaren M.alereien in der mittleren A.psis

und an der N.ordwand entstanden um 1.4.0.0 bis 1.4.1.0 und sind in K.alksecco - T.echnik

ausgeführt.

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Apsis

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Von den k.arolingischen M.alereien sind nur spärliche Reste erhalten geblieben. Gut

sichtbar sind zwei K.öpfe: der eine rechts in der s.üdlichen A.psis, der andere unter

dem linken F.enster der W.estwand. Rechts davon erkennt man einen E.ngelsflügel

und eine zur M.itte zeigende Hand. Beide S.eitenwände zeigen szenische Darstell-

ungen, die in drei F.riesen übereinander angeordnet sind.

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G.otische M.alereien

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Zu Beginn des 14. Jahrhunderts wurde die m.ittlere A.psis neu ausgemalt. In der K.alotte

t.hront C.hristus in der M.andorla, umgeben von den vier E.vangelisten in M.edaillons. Als

Besonderheit erscheint hier C.hristus nicht mit einem Buch, sondern mit einem Reichs-

a.pfel: Der Herrscher tritt an die Stelle des Lehrers.

 

Die E.vangelisten erscheinen als E.ngel, ähnlich wie in der Kirche S.ogn G.ieri in R.häzüns.

Darunter stehen in einem F.ries die zwölf A.postel, alternierend vor rotbraunem und

grünem H.intergrund. In der untersten Zone sind links F.ragmente des K.ampfes des

heiligen G.eorg zu erkennen. In der Mitte steht ein H.eiliger mit R.üstung, S.child und

Fahne, bei dem es sich ebenfalls um den heiligen G.eorg handeln dürfte. So wird

G.eorg sowohl als Verkörperung ritterlicher Tapferkeit als auch des jugendlichen Adels

gezeigt.

 

Rechts davon eine Darstellung der Anbetung der heiligen drei K.önige mit M.aria als

H.immelskönigin in der Mitte. Das Motiv des S.tern - E.ngels, der die K.önige führt,

entstammt der b.yzantinischen T.radition und findet sich auch in S.ogn G.ieri in

R.häzüns.

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Barocke Dekorationsmalerei

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Im 1.7. Jahrhundert erhielt der I.nnenraum abgesehen von der m.ittleren A.psis einen

Kalkanstrich. Reste der damals angebrachten D.ekorationsmalerei davon sind an den

S.tirnwänden der M.ittelapsis zu sehen. Zu erkennen sind G.irlanden und A.bbildung

von P.etrus.

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N.ordwand

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Die N.ordwand wird dominiert von der gegen sieben Meter hohen Darstellung des H.eiligen

C.hristophorus aus der Zeit um 1.4.0.0; das K.ännchen und die I.nschrift am oberen Bild-

rand stammen aus dem 1.7. Jahrhundert. C.hristophorus ist der Schutzpatron der Reisen-

den und wurde oft an A.ussenwände von Kirchen gemalt, so etwa in W.altensburg und

S.ogn P.aul in R.häzüns. Eine Darstellung im I.nnern der Kirche ist in dieser Region eher

ungewöhnlich.

 

Die drei Szenen über dem seitlichen Portal liegen auf der gleichen Verputzschicht wie

das C.hristophorusbild daneben. Sie sind möglicherweise in Zusammenhang mit der

Weihe von 1.3.9.7 von der Hand eines lokalen Malers entstanden. Sie zeigen links den

h.eiligen G.allus, der in Mistail als Gründer des K.losters St. G.allen verehrt wurde, in

der M.itte die D.arstellung einer Kirchweihe, in der P.etrus die Kirche von Mistail weiht

und rechts eine C.hristusdarstellung; ein Mahnbild, in dem eine strenge Sonntagsheili-

gung gefordert wird. Die Werkzeuge sind nicht Leidenswerkzeuge, sondern bäuerliche

G.eräte, bei deren Anblick am S.onntag C.hristus stets von neuem verwundet würde.

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Untersuchunge

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Durch Anlegen kleiner P.utzfenster im 1.6.4.6 aufgetragenen Kalkputz konnten die origi-

nalen W.andbilder lokalisiert werden. Unter der Leitung von Oskar Emmenegger von der

E.T.H Z.ürich aus Z.izers GR wurden sie von 1.9.6.6 bis 1.9.7.9 freigelegt. Retuschen

wurden nur sparsam angebracht, so zum Beispiel bei der unteren Mantelpartie des

C.hristophorus oder beim R.ahmen der drei Bilder links davon.

 

Die hohen barocken A.ltarretablen aus dem 1.7. Jahrhundert in den A.psiden und mehrere

L.einwandbilder an den Seiten wurden entfernt.

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( BeschriebKircheSt.PeterMistail KircheSt.PeterMistail KantonGraubünden Graubünden

KircheKantonGraubünden KircheKantonGrischun AlbumKircheKantonGraubünden Kirche

KantonGrischun GrischunChurch Eglise Chiuche Chiuchli Iglesia Kirke Kirkko Εκκλησία

Chiesa 教会 Kerk Kościół Igreja Церковь Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa

Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza AlbumGraubünden )

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Mit dem F.ahrr.ad von D.avos nach T.iefenc.astel am Donnerstag den 03. Oktober 2013

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Mit dem Z.ug von B.ern - Z.ürich - L.andq.uart nach D.avos D.orf

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Mit dem F.ahrr.ad D.avos ( B.esuch K.irchnerm.useum und H.eimatm.useum ) F.rauenk.irch - nach D.avos G.laris

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Mit dem P.osta.uto von D.avos G.laris nach D.avos M.ons.tein

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Mit dem F.ahhr.ad D.avos M.ons.tein - a.lte Z.ügers.trasse - D.avos W.iesen - S.chmitten A.lvanau - T.iefenc.astel - K.irche S.t. P.eter in M.istail - T.iefenc.astel

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Mit dem Z.ug von T.iefenc.astel über C.hur - Z.ürich nach B.ern

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Hurni131003 KantonGraubünden KantonGrischun AlbumGraubünden

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 090322

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NIF

Megalithenanlage aus der Bronzezeit im Parc la Mutta Falera ( Megalith Steinsetzungen Steinreihe ) bei Falera in der Surselva im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz

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Parc la Mutta

 

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Der Parc la Mutta ( Mutta = rätoromanisch für «Hügelkuppe» ) ist eine in der Mittleren

Bronzezeit erschaffene S.teinreihe bei Falera in der Surselva im schweizerischen Kanton

Graubünden. Sie ist mit ihren gut 400 m Länge und 36 Menhiren die grösste Anlage dieser

Art in der Schweiz. Neben mehreren astronomisch ausgerichteten S.teinreihen sind auch

S.chalensteine vorhanden.

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Allgemeines

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Die Anlage liegt am südlichen Dorfrand Faleras oberhalb L.aax auf einer Höhe von rund

1250m. Die Mehrzahl der Steine steht auf der E.bene P.lanezzas oberhalb des Park-

platzes beim D.orfeingang nördlich der Mutta, eines markant bewaldeten Hügels. Die

Menhire sind Findlinge aus Granit oder Diorit, der grösste hat eine Höhe von mehr als

zwei Metern.

 

Ein grosser Teil der Steine muss vom Hang oberhalb des Dorfes nach Planezzas herbei-

geschafft worden sein. In unmittelbarer Nähe steht die mehr als 1000 Jahre alte K.irche

St. R.emigius.

 

Mit Hilfe von I.nformationstafeln und zur Verfügung gestellten Plänen können sich Besucher

auf der Anlage informieren. In der S.ommersaison erfolgen Führungen durch die Anlage.

.

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Entdeckung

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1.9.3.5 machte der K.reisförster W.alo B.urkart, der im selben Jahr schon die Siedlung von

C.restaulta entdeckt hatte, auf «sechs säulenartige Felsblöcke» aufmerksam. Die Ab-

stände zwischen den Steinen gab er mit 19 m oder einem Vielfachen davon an. 1.9.4.8

erkannte J. Maurizio die astronomische Ausrichtung der Hauptlinie.

 

1.9.7.6 beschrieben U.lrich und G.reti B.üchi Steinreihen, aus denen einzelne Steine entfernt

worden waren. Eine dendrochronologische Datierung von H.olzkohlestücken aus dem

Lehmfundament eines Menhirs, durchgeführt von den U.niversitäten Z.ürich und B.ern, ergab

einen Zeitraum zwischen 1500 und 1200 v. Chr., den Übergang zwischen mittlerer Bronze-

zeit und Spätbronzezeit.

 

Nachdem der E.inheimische I.gnaz C.athomen zusammen mit dem Z.ürcher G.eologen U.lrich

B.üchi 1.9.8.6 in Eigeninitiative einige Megalithe wieder aufgerichtet hatte, wurden 1.9.8.8

im A.uftrag der Gemeinde und unter der L.eitung von U.lrich B.üchi durch G.rabungen der ur-

sprüngliche Standort weiterer 27 Steine bestimmt und diese wieder aufgerichtet.

 

Im S.ommer 2.0.0.0 und 2.0.0.1 wurden in Zusammenarbeit mit dem A.rchäologischen

D.ienstes des Kantons Graubünden unter der L.eitung von J.ürg R.ageth weitere neun

Menhire aufgerichtet. Ermöglicht wurde die Arbeit durch die S.tiftung M.argrit B.ohren – H.oerni.

.

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S.teinsetzung beim P.arkplatz

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Um die Steine verankern zu können, wurde von den Erbauern zuerst eine feste Lehm-

schicht in die Grube eingebracht. Der Menhir wurde in dieses Lehmbett gekippt und in

die gewünschte Lage gedreht.

 

Anschliessend wurde er mit länglichen Steinen verkeilt, dann wurde die Grube mit

Moränenschutt und Humus aufgefüllt. Bei Grabungen zur Lokalisierung der ursprünglichen

Position der Menhire stiess man auf frühgeschichtliche K.eramikfragmente, O.cker,

H.olzkohlereste und Steine, die zur Verkeilung dienten. Bei rund der Hälfte der wieder

aufgerichteten Menhire konnten die ursprünglichen Fundationsgruben gefunden werden,

vor allem auf der Ebene von P.lanezzas. Im S.teilhang zum P.arkplatz war durch Erosion

und kleine Erdrutsche der Boden umgelagert worden und eine Lokalisierung der

Fundationsgruben unmöglich.

.

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Peilungen

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Die meisten Ausrichtungen der Steinreihen auf Planezzas weisen auf bedeutende S.onnen-

a.uf- und U.ntergangspunkte im Jahreslauf. Die Hauptlinie verläuft in nordöstlicher Richtung

und besteht aus acht Blöcken; zwischen dem siebten und dem letzten Stein besteht eine

Lücke von acht Blöcken, die heute verschwunden sind. Die Linie weist jeweils 30 Tage vor

und nach der S.ommersonnenwende zum Aufgangspunkt der S.onne am T.aminser C.alanda.

 

Die Verlängerung der Steinreihe in der Gegenrichtung weist zum K.irchenareal von L.adir,

wo vor dem Bau des P.farrhauses noch eine S.teinsetzung bestand. Ihre Fortsetzung führt

zum K.irchenareal von R.uschein, wo bronzezeitliche G.rabfunde gemacht wurden. Wenig

westlich davon liegen die S.chalensteine des F.rundsberges, auf deren K.rete ebenfalls

bronzezeitliche S.iedlungsreste ausgegraben wurden.

 

Da die genannten Orte alle auf der gleichen Peillinie liegen, geht für sie die S.onne am

2.1. M.ai und am 2.1. J.uli an der gleichen Stelle auf. In der gleichen Linie werden in der

Gegenrichtung durch die S.onnenuntergangspunkte Beginn und Ende des B.auernwinters

an St. M.artin ( 1.1. N.ovember ) und zu M.ariä L.ichtmess ( 2. F.ebruar ) bezeichnet.

Insgesamt liegen fünf K.irchen auf der gleichen 62°-Achse: S.chnaus, R.uschein, L.adir,

F.alera und das «B.ildstöckli» von L.aax.

 

In der Hauptlinie bilden zwei Menhire zusammen mit einem dritten die Eckpunkte eines

pythagoreischen Dreiecks mit dem Seitenverhältnis 8:15:17. Die Hypotenuse entspricht

der Richtung der Hauptlinie, die Katheten liegen N.ord - S.üd bzw. O.st - W.est.

 

Die Hauptreihe wird von einer weiteren Reihe aus sechs Blöcken geschnitten, deren Be-

deutung vom Archäo – A.strologen G.ion G.ieri C.oray aus L.uven erkannt wurde. In der

mittleren Bronzezeit visierte diese Linie den A.ufgangspunkt des S.ternes C.aph im

S.ternbild C.assiopeia. Infolge der Präzession gelten für die stellaren Bezugspunkte heute

jedoch nicht mehr die gleichen Werte wie zur Bronzezeit.

 

Weitere Peillinien weisen zum S.onnenaufgangspunkt zur Zeit der S.ommersonnenwende,

zum S.onnenuntergangspunkt zur Zeit der W.intersonnenwende und an den Tag - und -

N.acht - Gleichen. Weiter wird der s.üdlichste Punkt am Horizont, an dem der M.ond unter-

geht, angepeilt. Das so genannte S.üdextrem wird alle 18.66 Jahre erreicht.

.

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Steine

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Um die Mutta liegen neben mehreren S.chalensteinen einige bearbeitete Steine. Nach-

folgend werden die wichtigsten davon erwähnt.

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M.ondpfeil des M.ondstein

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Westlich des Aufgangs zur R.emigiuskirche ist auf einem Stein ein 60 Zentimeter langer

P.feil auf einem gespannten B.ogen eingraviert. Die P.feilspitze zeigt an jene Stelle des

Himmels, wo am 2.5. D.ezember 1.0.8.9 vor Christus um 1017 Uhr eine 96 - prozentige

S.onnenfinsternis zu beobachten war. Die S.onne erschien zum Zeitpunkt ihrer maximalen

Bedeckung durch den M.ond als m.ondförmige S.ichel, was die Darstellung einer M.ond-

sichel an der S.pitze des P.feils erklärt.

.

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S.onnenstein

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An der S.üdwestseite der Mutta steht am unteren S.pazierweg eine geneigte S.teinplatte

mit einem eingeritzten K.reis von 120 Zentimeter Durchmesser, einem L.och als Mittel-

punkt, einer kleinen kreisförmigen S.chale links oben sowie einer 8 Zentimeter langen,

von O.st nach W.est verlaufenden K.erbe.

  

Seine Neigung entspricht der Neigung der Erdachse. Mit Hilfe eines Gnomons, eines

Stabes, der entweder vor die P.latte oder senkrecht zu ihrer Neigung in die Mitte gestellt

wird, lassen sich unter anderem die genauen Zeitpunkte für die S.ommersonnenwende

sowie für den 1.1. N.ovember ( M.artinstag ) und den 2. F.ebruar ( M.aria L.ichtmess ) be-

stimmen; dann scheint die S.onne genau senkrecht auf den Stein. Die Bestimmung

wurde von W.illiam B.runner vorgenommen, A.stronom in der M.eteorologischen A.nstalt.

.

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K.reuzstein

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Vor dem Eingang zum F.riedhof der K.irche S.t. R.emigius liegt rechter H.and ein Granit-

block, auf dessen nahezu ebener O.berfläche ein K.reuz mit schalenförmigen V.ertiefungen

an den E.nden der A.rme steht. Sein L.ängsbalken zeigt nach O.sten zum S.onnenaufgangs-

punkt zur Zeit beider Tag - und – N.acht - Gleichen.

 

Vom s.üdlichen K.reuzarm zweigt ein zweites K.reuz ab, das weniger tief ausgebildet ist.

Sein L.ängsbalken zeigt zum M.onduntergang am P.iz M.undaun im S.üdextrem, dem

U.ntergang des M.ondes alle 18.66 Jahre.

 

Es ist jedoch fraglich, ob der Stein immer noch in derselben Lage wie in der Bronzezeit

liegt und ob die genannten Richtungen nicht einem Zufall entspringen. Dass er beim Bau

der F.riedhofsmauer, die im Abstand von wenigen Zentimetern an ihm vorbeiführt, weder

einbezogen oder versetzt wurde, lässt vermuten, dass man dem Stein und seiner Lage

während Jahrhunderten seinen Respekt erwies.

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Der «l.achende M.egalithiker»

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Am 2.3. S.eptember 1.9.8.4 entdeckte der E.inheimische I.gnaz C.athomen an der südwest-

lichen Seite der Mutta auf einem grossen Steinblock aus I.llanzer V.errucano ein F.elsritz-

bild. Es zeigt ein lachendes menschliches Antlitz mit einer A.rt K.rone oder H.a.aren.

 

Neben der S.chulter ist eine L.anzenspitze zu erkennen – oder der obere Teil der

S.cheibennadel, wie sie auf der Mutta ausgegraben wurde. Die Darstellung blickt nach

N.ordwesten zum P.unkt des S.onnenuntergangs zur Zeit der S.ommersonnenwende.

Der Zeitpunkt der Entstehung der Darstellung ist unbekannt.

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H.ügel «La Mutta»

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Die Mutta, ein bewaldeter und von mächtigen V.errucoanoblöcken geprägter Hügel, erhebt

sich rund 50 Meter über die Ebene von Planezzas und ist von mehreren Seiten über kleine

Wege erreichbar. Ausgrabungen um 1.9.3.5 durch den K.reisförster W.alo B.urkart wiesen auf

dem Hügel eine S.iedlungsanlage nach.

 

Bodenfunde ergaben eine Belegungszeit zwischen 1.8.0.0 und 400 vor unserer Zeit-

rechnung, also von der Bronzezeit bis in die spätere Eisenzeit. Es wurden eine eisen-

zeitliche und fünf bronzezeitliche Bodenschichten nachgewiesen.

 

Die besiedelte Fläche belegte rund 1500 Quadratmeter. Vermutlich lebten dort in B.lock-

h.äusern zwischen 60 und 120 Personen. Die Siedlung war von einer mächtigen M.auer

umgeben mit einer F.undamentbreite von zwei Metern und einer Kronenbreite von drei

Metern. Die T.oranlage lag im N.ordnordwesten und ist heute noch erkennbar. Die Mauern

sind heute stark überwachsen und nur noch zu erahnen.

 

Der Fund einer H.erdstelle mit K.eramikresten von F.ehlbränden beweist, dass hier getöpfert

wurde; die V.erzierung der F.undstücke ist verwandt mit derjenigen von C.restaulta. Neben

K.eramikscherben wurden fünf B.ronzesicheln und über fünfzig M.ahlsteine gefunden; ein

Zeichen dafür, dass hier A.ckerbau betrieben wurde. Der bedeutendste Fund ist jedoch der

einer grossen S.cheibennadel aus B.ronze.

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S.cheibennadel

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Die S.cheibennadel wurde im J.uli 1.9.4.3 in der drittuntersten Schicht gefunden und in die

frühe Bronzezeit datiert. Sie ist 83 Zentimeter lang, der ovale Kopf misst 16,5 auf 12,5

Zentimeter.

 

Sie ist aus einem Stück gegossen, der K.opf wurde getrieben und mit B.uckeln unterschied-

licher Tiefe und Deutlichkeit sowie eingravierten Linien versehen. W.illiam B.runner, A.stro-

nom in der M.eteorologischen A.nstalt, interpretierte die B.uckel und S.triche als K.alender,

der die synodische Umlaufzeit der V.enus auf den Tag genau angab. Die Länge der N.adel

von 83 Zentimeter entspricht der so genannten fiktiven megalithischen Elle. Das O.riginal

wird im R.ätischen M.useum in C.hur aufbewahrt.

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Astronomische Interpretation

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Die astronomische Interpretation von Steinreihen und S.chalensteinen ist umstritten.

Skeptiker kritisieren, dass mit gutem Willen für jede gesetzte Steinlinie eine passende

Verbindung zu bestimmten S.onnen-, M.ond- oder S.ternenpunkten gefunden werden

kann.

 

Bei einem Feld mit zahlreichen Menhiren besteht auch die Gefahr, eine Peillinie hineinzu-

interpretieren, die von den Erbauern unter Umständen gar nicht geplant war. Dazu kommt,

dass die Steinsetzungen mit einer mehr oder weniger grossen Genauigkeit errichtet

worden sind und die Peilung zu bestimmten Punkten manchmal recht ungenau ist.

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( BeschriebParclaMutta AlbumParclaMutta AlbumZeitreiseSchweizBronzezeit AlbumGraubünden KantonGraubünden KantonGrischun Stein Stone kivi pierre pietra ストーン steen pedra Findling Erratiker erratic arvaamaton erratique reikull irregolare 常軌を逸した uberegnelig errático oberäkneligt errático Eiszeit istid ice age jääkausi période glaciaire era glaciale 氷河時代 ijstijd istid epoka lodowcowa período glacial istiden época glacial Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Ausflug nach F.alera und Z.illis am Samstag den 25. August 2012

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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich nach C.hur und weiter mit dem P.osta.uto über L.aax, D.orf nach F.alera P.ost

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Besuch des P.arc l.a M.utta

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Mit dem P.osta.uto von F.alera P.ost über L.aax - C.hur nach Z.illis P.ost

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Besuch der K.irche von Z.illis

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Mit dem P.osta.uto von Z.illis P.ost nach T.husis und weiter mit dem Z.ug über C.hur - Z.ürich zurück nach B.ern

  

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Hurni120825 AlbumZZZZ120825AusflugF.aleraZ.illis KantonGraubünden AlbumGraubünden KantonGrischun

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 060223

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NIF

Megalithenanlage aus der Bronzezeit im Parc la Mutta Falera ( Megalith Steinsetzungen Steinreihe ) bei Falera in der Surselva im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz

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Parc la Mutta

 

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Der Parc la Mutta ( Mutta = rätoromanisch für «Hügelkuppe» ) ist eine in der Mittleren

Bronzezeit erschaffene S.teinreihe bei Falera in der Surselva im schweizerischen Kanton

Graubünden. Sie ist mit ihren gut 400 m Länge und 36 Menhiren die grösste Anlage dieser

Art in der Schweiz. Neben mehreren astronomisch ausgerichteten S.teinreihen sind auch

S.chalensteine vorhanden.

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Allgemeines

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Die Anlage liegt am südlichen Dorfrand Faleras oberhalb L.aax auf einer Höhe von rund

1250m. Die Mehrzahl der Steine steht auf der E.bene P.lanezzas oberhalb des Park-

platzes beim D.orfeingang nördlich der Mutta, eines markant bewaldeten Hügels. Die

Menhire sind Findlinge aus Granit oder Diorit, der grösste hat eine Höhe von mehr als

zwei Metern.

 

Ein grosser Teil der Steine muss vom Hang oberhalb des Dorfes nach Planezzas herbei-

geschafft worden sein. In unmittelbarer Nähe steht die mehr als 1000 Jahre alte K.irche

St. R.emigius.

 

Mit Hilfe von I.nformationstafeln und zur Verfügung gestellten Plänen können sich Besucher

auf der Anlage informieren. In der S.ommersaison erfolgen Führungen durch die Anlage.

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Entdeckung

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1.9.3.5 machte der K.reisförster W.alo B.urkart, der im selben Jahr schon die Siedlung von

C.restaulta entdeckt hatte, auf «sechs säulenartige Felsblöcke» aufmerksam. Die Ab-

stände zwischen den Steinen gab er mit 19 m oder einem Vielfachen davon an. 1.9.4.8

erkannte J. Maurizio die astronomische Ausrichtung der Hauptlinie.

 

1.9.7.6 beschrieben U.lrich und G.reti B.üchi Steinreihen, aus denen einzelne Steine entfernt

worden waren. Eine dendrochronologische Datierung von H.olzkohlestücken aus dem

Lehmfundament eines Menhirs, durchgeführt von den U.niversitäten Z.ürich und B.ern, ergab

einen Zeitraum zwischen 1500 und 1200 v. Chr., den Übergang zwischen mittlerer Bronze-

zeit und Spätbronzezeit.

 

Nachdem der E.inheimische I.gnaz C.athomen zusammen mit dem Z.ürcher G.eologen U.lrich

B.üchi 1.9.8.6 in Eigeninitiative einige Megalithe wieder aufgerichtet hatte, wurden 1.9.8.8

im A.uftrag der Gemeinde und unter der L.eitung von U.lrich B.üchi durch G.rabungen der ur-

sprüngliche Standort weiterer 27 Steine bestimmt und diese wieder aufgerichtet.

 

Im S.ommer 2.0.0.0 und 2.0.0.1 wurden in Zusammenarbeit mit dem A.rchäologischen

D.ienstes des Kantons Graubünden unter der L.eitung von J.ürg R.ageth weitere neun

Menhire aufgerichtet. Ermöglicht wurde die Arbeit durch die S.tiftung M.argrit B.ohren – H.oerni.

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S.teinsetzung beim P.arkplatz

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Um die Steine verankern zu können, wurde von den Erbauern zuerst eine feste Lehm-

schicht in die Grube eingebracht. Der Menhir wurde in dieses Lehmbett gekippt und in

die gewünschte Lage gedreht.

 

Anschliessend wurde er mit länglichen Steinen verkeilt, dann wurde die Grube mit

Moränenschutt und Humus aufgefüllt. Bei Grabungen zur Lokalisierung der ursprünglichen

Position der Menhire stiess man auf frühgeschichtliche K.eramikfragmente, O.cker,

H.olzkohlereste und Steine, die zur Verkeilung dienten. Bei rund der Hälfte der wieder

aufgerichteten Menhire konnten die ursprünglichen Fundationsgruben gefunden werden,

vor allem auf der Ebene von P.lanezzas. Im S.teilhang zum P.arkplatz war durch Erosion

und kleine Erdrutsche der Boden umgelagert worden und eine Lokalisierung der

Fundationsgruben unmöglich.

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Peilungen

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Die meisten Ausrichtungen der Steinreihen auf Planezzas weisen auf bedeutende S.onnen-

a.uf- und U.ntergangspunkte im Jahreslauf. Die Hauptlinie verläuft in nordöstlicher Richtung

und besteht aus acht Blöcken; zwischen dem siebten und dem letzten Stein besteht eine

Lücke von acht Blöcken, die heute verschwunden sind. Die Linie weist jeweils 30 Tage vor

und nach der S.ommersonnenwende zum Aufgangspunkt der S.onne am T.aminser C.alanda.

 

Die Verlängerung der Steinreihe in der Gegenrichtung weist zum K.irchenareal von L.adir,

wo vor dem Bau des P.farrhauses noch eine S.teinsetzung bestand. Ihre Fortsetzung führt

zum K.irchenareal von R.uschein, wo bronzezeitliche G.rabfunde gemacht wurden. Wenig

westlich davon liegen die S.chalensteine des F.rundsberges, auf deren K.rete ebenfalls

bronzezeitliche S.iedlungsreste ausgegraben wurden.

 

Da die genannten Orte alle auf der gleichen Peillinie liegen, geht für sie die S.onne am

2.1. M.ai und am 2.1. J.uli an der gleichen Stelle auf. In der gleichen Linie werden in der

Gegenrichtung durch die S.onnenuntergangspunkte Beginn und Ende des B.auernwinters

an St. M.artin ( 1.1. N.ovember ) und zu M.ariä L.ichtmess ( 2. F.ebruar ) bezeichnet.

Insgesamt liegen fünf K.irchen auf der gleichen 62°-Achse: S.chnaus, R.uschein, L.adir,

F.alera und das «B.ildstöckli» von L.aax.

 

In der Hauptlinie bilden zwei Menhire zusammen mit einem dritten die Eckpunkte eines

pythagoreischen Dreiecks mit dem Seitenverhältnis 8:15:17. Die Hypotenuse entspricht

der Richtung der Hauptlinie, die Katheten liegen N.ord - S.üd bzw. O.st - W.est.

 

Die Hauptreihe wird von einer weiteren Reihe aus sechs Blöcken geschnitten, deren Be-

deutung vom Archäo – A.strologen G.ion G.ieri C.oray aus L.uven erkannt wurde. In der

mittleren Bronzezeit visierte diese Linie den A.ufgangspunkt des S.ternes C.aph im

S.ternbild C.assiopeia. Infolge der Präzession gelten für die stellaren Bezugspunkte heute

jedoch nicht mehr die gleichen Werte wie zur Bronzezeit.

 

Weitere Peillinien weisen zum S.onnenaufgangspunkt zur Zeit der S.ommersonnenwende,

zum S.onnenuntergangspunkt zur Zeit der W.intersonnenwende und an den Tag - und -

N.acht - Gleichen. Weiter wird der s.üdlichste Punkt am Horizont, an dem der M.ond unter-

geht, angepeilt. Das so genannte S.üdextrem wird alle 18.66 Jahre erreicht.

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Steine

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Um die Mutta liegen neben mehreren S.chalensteinen einige bearbeitete Steine. Nach-

folgend werden die wichtigsten davon erwähnt.

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M.ondpfeil des M.ondstein

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Westlich des Aufgangs zur R.emigiuskirche ist auf einem Stein ein 60 Zentimeter langer

P.feil auf einem gespannten B.ogen eingraviert. Die P.feilspitze zeigt an jene Stelle des

Himmels, wo am 2.5. D.ezember 1.0.8.9 vor Christus um 1017 Uhr eine 96 - prozentige

S.onnenfinsternis zu beobachten war. Die S.onne erschien zum Zeitpunkt ihrer maximalen

Bedeckung durch den M.ond als m.ondförmige S.ichel, was die Darstellung einer M.ond-

sichel an der S.pitze des P.feils erklärt.

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S.onnenstein

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An der S.üdwestseite der Mutta steht am unteren S.pazierweg eine geneigte S.teinplatte

mit einem eingeritzten K.reis von 120 Zentimeter Durchmesser, einem L.och als Mittel-

punkt, einer kleinen kreisförmigen S.chale links oben sowie einer 8 Zentimeter langen,

von O.st nach W.est verlaufenden K.erbe.

  

Seine Neigung entspricht der Neigung der Erdachse. Mit Hilfe eines Gnomons, eines

Stabes, der entweder vor die P.latte oder senkrecht zu ihrer Neigung in die Mitte gestellt

wird, lassen sich unter anderem die genauen Zeitpunkte für die S.ommersonnenwende

sowie für den 1.1. N.ovember ( M.artinstag ) und den 2. F.ebruar ( M.aria L.ichtmess ) be-

stimmen; dann scheint die S.onne genau senkrecht auf den Stein. Die Bestimmung

wurde von W.illiam B.runner vorgenommen, A.stronom in der M.eteorologischen A.nstalt.

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K.reuzstein

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Vor dem Eingang zum F.riedhof der K.irche S.t. R.emigius liegt rechter H.and ein Granit-

block, auf dessen nahezu ebener O.berfläche ein K.reuz mit schalenförmigen V.ertiefungen

an den E.nden der A.rme steht. Sein L.ängsbalken zeigt nach O.sten zum S.onnenaufgangs-

punkt zur Zeit beider Tag - und – N.acht - Gleichen.

 

Vom s.üdlichen K.reuzarm zweigt ein zweites K.reuz ab, das weniger tief ausgebildet ist.

Sein L.ängsbalken zeigt zum M.onduntergang am P.iz M.undaun im S.üdextrem, dem

U.ntergang des M.ondes alle 18.66 Jahre.

 

Es ist jedoch fraglich, ob der Stein immer noch in derselben Lage wie in der Bronzezeit

liegt und ob die genannten Richtungen nicht einem Zufall entspringen. Dass er beim Bau

der F.riedhofsmauer, die im Abstand von wenigen Zentimetern an ihm vorbeiführt, weder

einbezogen oder versetzt wurde, lässt vermuten, dass man dem Stein und seiner Lage

während Jahrhunderten seinen Respekt erwies.

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Der «l.achende M.egalithiker»

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Am 2.3. S.eptember 1.9.8.4 entdeckte der E.inheimische I.gnaz C.athomen an der südwest-

lichen Seite der Mutta auf einem grossen Steinblock aus I.llanzer V.errucano ein F.elsritz-

bild. Es zeigt ein lachendes menschliches Antlitz mit einer A.rt K.rone oder H.a.aren.

 

Neben der S.chulter ist eine L.anzenspitze zu erkennen – oder der obere Teil der

S.cheibennadel, wie sie auf der Mutta ausgegraben wurde. Die Darstellung blickt nach

N.ordwesten zum P.unkt des S.onnenuntergangs zur Zeit der S.ommersonnenwende.

Der Zeitpunkt der Entstehung der Darstellung ist unbekannt.

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H.ügel «La Mutta»

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Die Mutta, ein bewaldeter und von mächtigen V.errucoanoblöcken geprägter Hügel, erhebt

sich rund 50 Meter über die Ebene von Planezzas und ist von mehreren Seiten über kleine

Wege erreichbar. Ausgrabungen um 1.9.3.5 durch den K.reisförster W.alo B.urkart wiesen auf

dem Hügel eine S.iedlungsanlage nach.

 

Bodenfunde ergaben eine Belegungszeit zwischen 1.8.0.0 und 400 vor unserer Zeit-

rechnung, also von der Bronzezeit bis in die spätere Eisenzeit. Es wurden eine eisen-

zeitliche und fünf bronzezeitliche Bodenschichten nachgewiesen.

 

Die besiedelte Fläche belegte rund 1500 Quadratmeter. Vermutlich lebten dort in B.lock-

h.äusern zwischen 60 und 120 Personen. Die Siedlung war von einer mächtigen M.auer

umgeben mit einer F.undamentbreite von zwei Metern und einer Kronenbreite von drei

Metern. Die T.oranlage lag im N.ordnordwesten und ist heute noch erkennbar. Die Mauern

sind heute stark überwachsen und nur noch zu erahnen.

 

Der Fund einer H.erdstelle mit K.eramikresten von F.ehlbränden beweist, dass hier getöpfert

wurde; die V.erzierung der F.undstücke ist verwandt mit derjenigen von C.restaulta. Neben

K.eramikscherben wurden fünf B.ronzesicheln und über fünfzig M.ahlsteine gefunden; ein

Zeichen dafür, dass hier A.ckerbau betrieben wurde. Der bedeutendste Fund ist jedoch der

einer grossen S.cheibennadel aus B.ronze.

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S.cheibennadel

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Die S.cheibennadel wurde im J.uli 1.9.4.3 in der drittuntersten Schicht gefunden und in die

frühe Bronzezeit datiert. Sie ist 83 Zentimeter lang, der ovale Kopf misst 16,5 auf 12,5

Zentimeter.

 

Sie ist aus einem Stück gegossen, der K.opf wurde getrieben und mit B.uckeln unterschied-

licher Tiefe und Deutlichkeit sowie eingravierten Linien versehen. W.illiam B.runner, A.stro-

nom in der M.eteorologischen A.nstalt, interpretierte die B.uckel und S.triche als K.alender,

der die synodische Umlaufzeit der V.enus auf den Tag genau angab. Die Länge der N.adel

von 83 Zentimeter entspricht der so genannten fiktiven megalithischen Elle. Das O.riginal

wird im R.ätischen M.useum in C.hur aufbewahrt.

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Astronomische Interpretation

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Die astronomische Interpretation von Steinreihen und S.chalensteinen ist umstritten.

Skeptiker kritisieren, dass mit gutem Willen für jede gesetzte Steinlinie eine passende

Verbindung zu bestimmten S.onnen-, M.ond- oder S.ternenpunkten gefunden werden

kann.

 

Bei einem Feld mit zahlreichen Menhiren besteht auch die Gefahr, eine Peillinie hineinzu-

interpretieren, die von den Erbauern unter Umständen gar nicht geplant war. Dazu kommt,

dass die Steinsetzungen mit einer mehr oder weniger grossen Genauigkeit errichtet

worden sind und die Peilung zu bestimmten Punkten manchmal recht ungenau ist.

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( BeschriebParclaMutta AlbumParclaMutta AlbumZeitreiseSchweizBronzezeit AlbumGraubünden KantonGraubünden KantonGrischun Stein Stone kivi pierre pietra ストーン steen pedra Findling Erratiker erratic arvaamaton erratique reikull irregolare 常軌を逸した uberegnelig errático oberäkneligt errático Eiszeit istid ice age jääkausi période glaciaire era glaciale 氷河時代 ijstijd istid epoka lodowcowa período glacial istiden época glacial Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Ausflug nach F.alera und Z.illis am Samstag den 25. August 2012

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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich nach C.hur und weiter mit dem P.osta.uto über L.aax, D.orf nach F.alera P.ost

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Besuch des P.arc l.a M.utta

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Mit dem P.osta.uto von F.alera P.ost über L.aax - C.hur nach Z.illis P.ost

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Besuch der K.irche von Z.illis

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Mit dem P.osta.uto von Z.illis P.ost nach T.husis und weiter mit dem Z.ug über C.hur - Z.ürich zurück nach B.ern

  

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Hurni120825 AlbumZZZZ120825AusflugF.aleraZ.illis KantonGraubünden AlbumGraubünden KantonGrischun

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 060223

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NIF

Aussicht während der Fahrt mit dem Zug von S.cuol - T.arasp nach Z.ernez im Engadin im Kanton Graubünden in der Schweiz :

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Schloss Tarasp ( Ursprung Mittelalter um 1040 - Mittelalter - Burg Höhenburg Chastè castello château castle ) bei Tarasp im Unterengadin - Engadin im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz

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Piz Nair ( GR - 2`951 m - Berggipfel Berg Gipfel montagne montagna mountain ) der Sesvennagruppe in den Bündner Ostalpen ( Alpen alps ) ob Scuol - Tarasp im Unterengadin - Engadin im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz

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Schloss Tarasp

 

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Das Schloss Tarasp steht in Tarasp im Unterengadin / Engadin im Kanton Graubünden

der Schweiz.

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Im Unterengadin berühren sich fast alle alten bewohnten Gegenden an der linken Seite des

Tales. Die H.änge am rechten U.fer des I.nn sind von ausgedehnten W.äldern bedeckt, die

hier und dort durch D.örfer , die auf T.errassen stehen, unterbrochen werden.

 

Auf dieser Seite ist das grösste D.orf dasjenige von Tarasp, heute eine aufgeteilte

G.emeinde, die in ihrem Z.entrum durch die Festung mit demselben Namen beschützt

wird.

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Das Schloss Tarasp, das auf einem felsigen S.teiltablett steht, zählt zu den berühmtesten

Verteidigungswerken R.hätiens. Von allen noch bewohnbaren graubündnerischen Schlössern

ist Tarasp dasjenige, das die meisten Elemente seiner mittelalterlichen Substanz bewahrt hat.

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Gegen 1900 befand es sich in einem so bedauernswerten Z.ustand, dass die zwischen 1910

und 1914 unternommenen R.estaurierungsarbeiten unausweichlich ernste B.eschädigungen

an den verschiedenen G.ebäuden und auch an seinem I.nneren verursachten.

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Dennoch versuchten die Restauratoren das Möglichste, um das äussere Erscheinungsbild

des Schlosses beizubehalten, ausgenommen das eingestürzte D.ach, das sie völlig erneuern

mussten. Von Beginn ihrer Arbeiten an gaben sie sich grosse Mühe, sich an die Z.eichnungen

der Originalkonstruktionen zu halten.

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Die Lage des Schlosses auf einem isolierten felsigen Hügel entspricht nicht den

Geländeformen, die im allgemeinen in Graubünden für Festungskonstruktionen gewählt

wurden.

 

So unterscheidet sich die architektonische Struktur von Tarasp ziemlich stark von den

gängigen rhätischen Grundrissen. Es ist selbstverständlich, dass die Hauptelemente -

Eingang, Vorderschloss, zentrales Schloss und Behausungskörper - bei Tarasp auch

vorhanden sind, doch ist Ihre Anordnung an die Geländeart angepasst worden.

 

Die architektonische Vorstellung entspricht gewissermassen einer Spirale, die sich von

der ersten Tür, die auf halber Höhe an der Flanke des Hügels eingerichtet wurde,

unregelmässig bis zum Wohnungsgebäude führt, das auf dem G.ipfel des felsigen Kaps

errichtet wurde.

 

Das Vorderschloss und das Hauptschloss teilen die Gesamtheit in drei Bereichen, deren

heutiges Erscheinungsbild das Produkt einer Entwicklung von mehreren Jahrhunderte ist.

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Die Befestigungen des Eingangs, die eine äusserliche T.üre, die heute verschwunden ist,

und einen langen G.ang mit S.chiessscharten und von zwei Türmen flankiert, die sich zur

S.chlucht öffnen, datieren vermutlich aus einem späten Zeitalter, wahrscheinlich um das

Jahr 1600.

 

Dieser verstärkte Eingang sollte zweifellos als Hindernis für die damals so häufigen Angriffe

in Rhätien dienen.

 

Das Vorderschloss dehnt sich auf der Terrasse im Norden des Hügels aus. Von der T.alseite

wird es durch einen schroffen felsigen H.ang abgegrenzt, dessen unregelmässige Gräte

durch die U.mfriedungsmauer führen.

 

Wenn man das Schloss durch die Aussentür im Westen des Geländes verlässt, erhebt sich

ein Q.uerbalken, der mit S.chiessscharten für F.euerwaffen ausgestattet wurde, bis zum

K.omplex der Gebäude des zentralen Schlosses.

 

Das Vorderschloss war vermutlich durch eine Mauer im hohen Mittelalter umgeben, doch

die derzeitige architektonische Struktur dieses Bereichs reicht nur bis zum Anfang der

modernen Zeiten: das Schilderhaus, das neben dem Tor steht, stammt aus dem Anfang des

16. Jahrhundert, und das massive P.ulvermagazin um das Jahr 1716.

 

Was die anderen Gebäude betrifft, wurden sie entweder in der heutigen Zeit errichtet oder

umgestaltet.

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Das ist insbesondere der Fall bei der K.apelle, dessen Apsis in die Ringmauern eingefügt

wurde. Obwohl seine innere Einrichtung aus dem 17. Jahrhundert stammt, könnten die

Mauern dem 12. Jahrhundert zugeteilt werden.

 

Die Malereien, die die Wände der Apsis schmückten, und von denen leider nur noch

F.ragmente übrig sind, wurden gegen 1100 ausgeführt. Das Zw.ischentor, das im Westen

des H.eiligtums verschont blieb, verdankt sein derzeitiges Aussehen den Arbeiten, die zu

Beginn des 16. Jahrhunderts durchgeführt wurden.

 

Was den K.irchturm betrifft ist er in seiner Art wirklich einmalig. Mit seinen fünf Stockwerken

und seinem barocken Z.wiebeldach steht er höher als das zentrale Schlosses, an dem er

angebaut wurde.

 

Die Dicke seiner Mauern und die Dimensionen des Grundrisses sind in erstaunlichem

Missverhältnis mit jenen der bescheidenen K.apelle. Vermutlich hat dieser Turm, der wie

die K.appelle wahrscheinlich aus dem 11. Jahrhundert stammt, vom Anfang an als

V.erteidigungs - und K.irchturm gedient.

 

Das zentrale Schloss, das heute wie eine kompakte Masse aussieht, ist von einer hohen

Umfriedungsmauer umgeben, deren Verlauf von der unregelmässigen Gräte des Hügels

bestimmt ist.

 

Wenn man vom Osten durch das Tor schreitet, gelangt man in einen Gang, der von

einem G.ewölbe seit dem Mittelalter bedeckt wurde, zum zentralen inneren H.of, von wo

die der M.auer angeschlossenen Gebäude zugänglich sind.

 

Hier liegen vermutlich die ältesten Elemente der niedrigeren Umfriedungsmauer. Sie könnten

bis ins 11. Jahrhundert zurückdatieren, wie jene von S.agogn und von N.ivagl, deren

Zeitbestimmung dank archäologischen Ausgrabungen möglich war.

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Der Gebäudekomplex, oder das zentrale Schloss, das mehrmals im Laufe des 16. und

17. Jahrhunderts renoviert und vergrössert wurde, stammt vermutlich aus dem 13. und

14. Jahrhundert.

 

Das gilt auch vor allem für die alte Wohnung, die auf dem G.ipfel des Hügels errichtet wurde,

ein massiver und defensiver Behausungskörper, dessen Ursprung aus verschiedenen

Gründen nicht vor dem 13. Jahrhundert festgelegt werden kann.

 

Trotz seines Aussehens ist das bescheidenere und einfachere Schloss als jenes von heute,

das durch seine Grossartigkeit und seine Kompaktheit besticht, ein Werk des

13. Jahrhunderts.

 

Das zentrale Schloss von Tarasp erfuhr zahlreiche Renovationen am Ende des Mittelalters

und anfangs der modernen Zeiten. Erst im Laufe dieser Arbeiten wurden die Säle der

unteren Stockwerke mit Gewölben ausgestattet, die Fenster trichterförmig durchbohrt, und

die H.olztäfelung in den erhöhten Gebäuden aufgerichtet. Nach zwei alten Zeichnungen von

1520 wurden bestimmte Teile der R.ingmauer früher von hervorstehenden Wegen überwunden.

 

Die Versorgung mit Trinkwasser, war ein schwerwiegendes Problem für die Mehrzahl der

Schlösser, die auf Felsen aufgerichtet wurden. In Tarasp wurde dies durch eine Z.isterne

gewährleistet, die sich im zentralen Schloss befand.

 

Im 18. Jahrhundert musste diese ersetzt werden. Eine andere ausserhalb der R.ingmauer

gegrabene Z.isterne am Fuss der Felsen konnte nur in Friedenszeiten ohne Gefahr benutzt

werden.

 

Die weiss verputzten Fassaden wurden früher reichlich mit Wappenmalereien geschmückt.

Was davon im Jahr 1900 noch sichtbar war, datiert vermutlich nicht vor dem Ende des

15. Jahrhunderts. Einige dieser Malereien wurden bei Sanierungsarbeiten restauriert und

verzieren heute glücklicherweise die eher kalten und kahlen Fassaden.

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Im Widerspruch zu anderen rhätischen Schlössern, die auf archäologischer Ebene oder

aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte zu den ältesten Schlössern dieser Art zählen, aber

nur spät in den Texten erscheinen, wurde Tarasp bereits im 11. Jahrhundert erwähnt.

 

Jedoch ist das Konstruktionsdatum noch ungewiss. Es ist nicht unmöglich, dass es bereits im

10. Jahrhundert errichtet wurde.

 

Der Name von Tarasp wird von "terra aspera" (wilde Erde) abgeleitet, was dazu beiträgt

zu glauben, dass das Schloss in einer vor kurzem gerodeten Stelle gebaut wurde. Das

entspricht dem, was wir den ältesten Dokumenten entnehmen können, in denen es heisst,

dass Tarasp von einer reichen aus dem V.enosta-T.al und vielleicht auch aus N.orditalien

stammenden B.aronenlinie gebaut wurde.

 

Der Zeitpunkt, an dem diese F.amilie, deren L.ändereien sich mehrheitlich ursprünglich im

V.enosta - T.al befanden, den Namen der Festung annahmen - gegen das Ende des

11. Jahrhunderts - markiert zweifellos den Beginn ihrer kolonisierenden Aktivität im Engadin.

 

Ihre Absicht war es zweifellos, in dieser wenig bevölkerten Region eine Herrschaft von

gewisser Bedeutung zu erschaffen.

 

Während der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts erreichten die Tarasp ihren Höhepunkt.

Sie verfügten über Ländereien, die sich im V.enosta-T.al und im Rest von S.üdtirol, in M.ittel-

G.raubünden und in V.alteline erstreckten, und besassen sogar einige Ländereien in B.ayern.

 

Um ihre Beherrschung zu konsolidieren, nahmen sie zahlreiche Ministerielle in Anspruch.

Wir finden unter diesen die Barone von M.armels, die später zu den mächtigsten rhätischen

Familien angehörten. Das p.atrimonische K.loster, das gegen 1090 von Eberhard von T.arasp

in der Nähe von S.cuol gegründet wurde, wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts an Marienberg

in der Nähe von B.urgeis (V.enosta-T.al) übertragen.

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Im gleichen Zeitalter wurde die Herrschaft von Tarasp hin und her gerissen in den Kämpfen

der Bischöfe von C.hur, die ihren Einfluss von O.berengadin bis ins Unterengadin zu

vergrössern versuchten, und die Grafen von T.irol, die auch ihre Macht im umgekehrten

Sinne auszudehnen versuchten, ausgehend vom niedrigeren T.al des I.nn.

 

1160, übergab Ulrich de Tarasp, der manches Mal schon seinen Glauben an die K.irche durch

grosszügige Spenden bestätigte, dem Bischof von C.hur seinen Anteil am Schloss von Tarasp.

 

Sein Neffe Gebhard, der dies als Verschwendung der Familiengüter sah, bemächtigte sich

der Festung und liess die Bischofsgarnison abreissen. Der Bischof wurde von Ulrich von

Tarasp und seinem Vetter Egino von Matsch geholfen und belagerte dann das Schloss und

zwang Gebhard, dieses aufzugeben.

 

Schliesslich wurde ein Kompromiss gefunden; das Schloss wurde Gebhard als Lehen

zugestanden, aber dieser musste versprechen, seinen Teil dem Bischof zu hinterlassen,

falls er ohne Kinder sterben würde. Die Rechte des Bischofs blieben allerdings nicht

unumstritten.

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Nach dem Verschwinden der Barone von Tarasp gegen 1170 gelangte das Schloss aus

unklaren Gründen, aber wahrscheinlich gemäss bestimmten erblichen Rechten, an den

Herren von R.eichenberg, die sich damals im V.enosta - T.al etabliert hatten.

 

In Missachtung der Rechte, die dem Bischof zustanden, wurde das Schloss in 1239 an

den Grafen von T.irol übertragen, der es ihnen als Lehen zurückgab. Die R.eichenberg

residierten nur kurz in Tarasp.

 

Auch die Grafen von T.irol konnten nicht lange ihren Erwerb geniessen, denn am Ende des

13. Jahrhunderts, gelangte Tarasp in die Hände der B.arone von M.atsch - wahrscheinlich

infolge eines Ländereienaustausches.

 

Die M.atsch entsprangen einem Seitenzweig des überlieferten Stammes Tarasp, der

zwischenzeitlich ausstarb. Zu Beginn besassen Egino und Ulrich von M.atsch zusammen

ihr patrimonisches Eigentum.

 

Sie installierten einen Schlossherren in Tarasp und beauftragten ihn, die Herrschaft in ihren

Namen zu verwalten. Es wurde auch vereinbart, dass, falls einer der zwei Vetter seinen

Vertrag brechen würde, sein Teil zum anderen zurückfallen würde.

 

Das gegenseitige Misstrauen zwischen Ulrich und Egino, führte allerdings bereits in 1297 zu

einer Teilung. 1625 starb die T.ochter des Schlossherren in einem F.euer. Während des 16.

und 17. Jahrhunderts, hörten die österreichischen Intendanten nicht auf, sich über die

Überalterung der Gebäude zu beklagen. Peinlich genaue Renovierungen und Vergrösserungen

wurden zu Beginn des 13. Jahrhunderts unternommen.

 

1803 wurde Tarasp dem neuen Kanton Graubünden zugeteilt, und das fast zerstörte Schloss

ging in die Hände von Privatperson über. 1856 wurde das Schloss von P.lanta von S.amedan

gekauft für Fr. 1`200. -.

 

Er führte zahlreiche Reparaturen insbesondere am D.ach durch. Im Jahre 1900 wurde das

Schloss vom deutschen Unternehmer Dr. Lingner aus D.resden gekauft. Dieser restaurierte

das Schloss von 1906 bis 1916. Nach seinem Tod ging das Schloss in die Hände des

G.rossherzogs E.rnest L.udwig von H.essen und bei R.hein von D.armstadt über. Das Schloss

gehört immer noch dieser Familie.

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Siehe auch : www.schloss-tarasp.ch.

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( BeschriebSchlossTarasp SchlossTarasp AlbumSchlösserKantonGraubünden KantonGraubünden Grischun Schloss Castle Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude Building Archidektur AlbumSchweizerSchlössesr,BurgenundRuinen )

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Durch`s verschneite E.ngadin nach M.ünster - M.ustair im K.anton G.raubünden am

Dienstag den 17. Januar 2012

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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich - L.andquart - K.losters - V.ereinatunnel - S.agliains

nach S.cuol - T.arasp und weiter mit dem P.ostauto bis T.arasp F.ontana, p.osta

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S.paziergang bis zum E.ingang des S.chloss T.arasp

  

Mit dem P.ostauto von T.arasp F.ontana, p.osta nach S.cuol - T.arasp und weiter

mit dem Z.ug nach Z.ernez

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S.paziergang durch Z.ernez mit B.esuch der e.vangelischen K.irche

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Mit dem P.ostauto von Z.ernez über den O.fenpass ( r.ätoroman. P.ass d.al F.uorn ) und

durch den s.chweizerischen N.ationalpark nach M.ünster - M.üstair, C.lostra S.on J.on

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Besuch des B.enediktinerinnenkloster und K.irche St. J.ohann in M.ünster - M.üstair

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R.ückfahrt mit dem P.ostauto von M.üstair, C.lostra S.on J.on über den O.fenpass

( r.ätoroman. P.ass d.al F.uorn ) und d.urch den N.ationalpark nach Z.ernez und weiter

mit dem Z.ug der r.hätischen B.ahn über S.agliains - V.ereinatunnel - K.losters - L.andquart -

und weiter mit der S.B.B über Z.ürich zurück nach B.ern

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Hurni120117 AlbumZZZZ120117AusflugMüstair AlbumGraubünden KantonGraubünden KantonGrischun

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 161215

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NIF

SBB Historic Roter Pfeil RAe 2/4 1001 ( Hersteller SLM Nr. 3581 - Ausgeliefert als CLe 2/4 201 - Baujahr 1935 - Triebwagen ) am Bahnhof Kerzers im Kanton Freiburg der Schweiz

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Roter Pfeil SBB CLe 2/4

 

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Nummerierung : 2.0.1 – 2.0.7 bzw. 6.0.1 – 6.0.7

 

Anzahl : 7 (alle umgebaut)

 

Hersteller : SLM BBC MFO SAAS

 

Baujahr : 1935

 

Ausmusterung : ( ab 1.9.4.4 Umbau )

 

Achsformel : Bo'2

 

Spurweite : 1435 mm

 

Länge über Puffer : 21500 mm

 

Drehzapfenabstand : 16300 mm

 

Drehgestellachsstand : 2500 mm

 

Dienstmasse : 32.6 t

 

Reibungsmasse : 16.2 t

 

Radsatzfahrmasse : 8.5 t

 

Höchstgeschwindigkeit : 125 km/h

 

Stundenleistung : 404 kW

 

Dauerleistung : 315 kW

 

Treibraddurchmesser : 900 mm

 

Laufraddurchmesser : 900 mm

 

Anzahl der Fahrmotoren : 2

 

Sitzplätze : 70

 

Stehplätze : 30

 

Fußbodenhöhe : 710mm

 

Klassen : 3. Klasse

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SBB RCe 2/4 ( RBe 2/4 - nach Umbau mit Puffer )

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Nummerierung : 6.0.1 – 6.0.7 bzw. 1.0.0.3 – 1.0.0.7

 

Anzahl : 7 ( 2 Umbau zu RAe 2/4 )

 

Hersteller : SLM BBC MFO SAAS

 

Baujahr(e): ( Umbau ab 1.9.4.4 )

 

Ausmusterung: 1.9.6.7 – 1.9.8.4

 

Achsformel : Bo'2

 

Spurweite : 1435 mm

 

Länge über Puffer : 22400 mm

 

Drehzapfenabstand : 16300 mm

 

Drehgestellachsstand : 2500 mm

 

Dienstmasse : 38 t

 

Reibungsmasse : 21.2 t

 

Radsatzfahrmasse : 10.6 t

 

Höchstgeschwindigkeit : 125 km/h

 

Stundenleistung : 404 kW

 

Dauerleistung : 315 kW

 

Treibraddurchmesser : 900 mm

 

Laufraddurchmesser : 900 mm

 

Stromsystem : 15000 V 16 2/3 Hz

 

Stromübertragung : Stromabnehmer

 

Anzahl der Fahrmotoren : 2

 

Sitzplätze : 70

 

Stehplätze : 30

 

Fußbodenhöhe : 710 mm

 

Klassen : 3. Klasse ( 2.Klasse )

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SBB RAe 2/4 (Umbau)

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Nummerierung : 1.0.0.1 + 1.0.0.2

 

Anzahl : 2 (1 erhalten)

 

Hersteller : SBB

 

Baujahr(e) : 1.9.5.2 – 1.9.5.3

 

Ausmusterung : 1.9.8.4 ( 1.0.0.2 )

 

Achsformel : Bo'2

 

Spurweite : 1435 mm

 

Länge über Puffer : 25200 mm

 

Drehzapfenabstand : 18000 mm

 

Drehgestellachsstand : 2500 mm

 

Dienstmasse : 41 t

 

Reibungsmasse : 21.2 t

 

Radsatzfahrmasse : 10.6 t

 

Höchstgeschwindigkeit : 125 km/h

 

Stundenleistung : 404 kW

 

Dauerleistung : 315 kW

 

Treibraddurchmesser : 900 mm

 

Laufraddurchmesser : 900 mm

 

Anzahl der Fahrmotoren : 2

 

Sitzplätze : 60

 

Fußbodenhöhe : 710 mm

 

Klassen : 1.Klasse

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Als CLe 2/4 wurden die elektrischen Roten Pfeile der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) bezeichnet, die ab 1.9.3.5 ausgeliefert wurden. Die ersten beiden unterscheiden sich im Aufbau des Drehgestells und deren Aufhängung von den später gelieferten CLe 2/4 2.0.3 – 2.0.7.

 

Die beiden ersten elektrischen Triebwagen wurden zusammen mit beiden D.ieseltriebwagen C.L.m 1935 ausgeliefert.

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Geschichte

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Die SBB beschloss 1.9.3.3, sich neue Schnelltriebwagen anzuschaffen. Diese sollten als Einzelfahrzeug, d.h. ohne normale Zug- und Stossvorrichtung, konstruiert sein. Auch wurde eine Einmannbedienung gefordert. Durch Wegfall des Beimannes war eine erhebliche Einsparung möglich. Zugleich wurden neben den beiden elektrischen Triebwagen auch zwei D.ieseltriebwagen nach dem gleichen Konzept bestellt. Der erste Triebwagen wurde am 1.5. M.ärz 1935 geliefert, der zweite am 6. J.uni 1.9.3.5. Da sofort nach der Inbetriebnahme sich abzeichnete, dass der Triebwagen ein Erfolg werden würde, bestellte man sogleich vier Triebwagen nach, die im F.rühling 1.9.3.6 ausgeliefert wurden. Im Jahr 1.9.3.8 wurde noch ein siebter Triebwagen ausgeliefert.

 

Die Triebwagen wurden zwar für den Fahrplandienst beschafft, aber bald in erster Linie für den Ausflugsverkehr benutzt. Denn für den geplanten Schnellzugsdienst auf schwachfrequentierten Linien und als Zubringer zu Schnellzügen, sogenannten Tramzügen, wurde ihr Erfolg zum Verhängnis. Da sie als Einzelfahrer konzipiert waren, war das entstandene Platzproblem nicht mit Anhängen eines Wagens zu lösen. In der Folge mussten viele Züge, für die eigentlich ein roter Pfeil vorgesehen war, auf L.okomotiv-bespannte Züge umgestellt werden, da ansonsten nicht alle Fahrgäste hätten befördert werden können. Ein weiteres Phänomen war, dass viele Fahrgäste ihre Reisepläne so ausrichteten, dass sie mit dem Roten Pfeil fahren konnten, was die Problematik zusätzlich verschärfte. Auch aus diesem Grund kamen die SBB zur Einsicht, dass Vorführfahrten angeboten werden mussten, um der Bevölkerung die Möglichkeit zu bieten, einmal mit dem Roten Pfeil zu reisen. Bei den Vorführfahrten wurde darauf geachtet, dass alle Landesteile berücksichtigt wurden. Natürlich kamen auch Anfragen von Reisegesellschaften, die den Triebwagen für eine Extrafahrt mieten wollten.

 

Infolge des 2. W.eltkrieges kamen diese Extrafahrten natürlich zum Erliegen, nur um nach dem Krieg umso stärker anzuziehen, so dass neben dem schon 1.9.3.9 ausgelieferten D.oppeltriebwagen ( SBB RAe 4./.8 1.0.2.1 ) 1.9.5.3 noch zwei weitere Doppeltriebwagen ( SBB RAe 4./.8 1.0.2.2 + 1.0.2.3) nur für den Ausflugsverkehr ( sprich Extrafahrten ) angeschafft wurden.

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Bezeichnung und Nummern

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Bezeichnung und Nummern wurden sehr oft geändert und gewechselt. Die ersten Fahrzeuge wurden ab 1935 als CLe 2/4 von der Industrie geliefert. Schon 1 9 3 7 wurden sie zu Re 2/4 umgezeichnet, der Triebwagen 2.0.7 trug ab Werk die Bezeichnung Re 2/4. Ab 1 9 4 7 / 4.8 wurden als RCe bezeichnet und 6.0.1 und 6.0.2 eingereiht. Ab 1.9.5.6 werden alle RCe als RBe 2/4 bezeichnet, ebenfalls wurden die Nummern gewechselt aus 6.0.1 – 6.0.7 wurde 1.0.01 – 1.0.0.7. Die beiden verlängerten Triebfahrzeuge wurden nach dem Umbau als RBe 2/4, ab 1.9.5.6 als RAe 2/4 bezeichnet. Hier ist zu erwähnen, dass die 1.0.0.2 und 1.0.0.6 1.9.5.4 die Nummern gewechselt haben ( Es handelt sich also beim RAe 2/4 1.0.0.2 um den RCe 2/4 6.0.6 von vor 1.9.5.2.).

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Technisches

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Der Wagenkasten ist als tragende Konstruktion ausgeführt. Dieser wird aus einem geschweissten Gerippe aus leichten Stahlprofilen mit eingeschweissten Wandplatten gebildet, das aussen mit Aluminiumblechen verkleidet ist. Ein gekröpfter Träger, der aus zusammengeschweissten Stahlprofilen bestand, stabilisierte den Wagenboden. Dadurch war es möglich, den Wagenboden des Fahrgastraumes auf 720 mm über Schienenoberkante abzusenken. Da ein möglichst geringer Luftwiderstand erreicht werden sollte, wurde das Dach als Doppeldach ausgeführt. Die Widerstände der elektrischen Bremse wurden zwischen den beiden Dächern eingebaut. Die notwendige Kühlluft wurde über Lüftungsschlitze, die oben und auf der Seite des Daches angebracht waren, zu- und abgeführt.

 

Das Fahrzeug besass anfänglich nur Hilfspuffer und unter einer Abdeckung eine Hilfskupplung, in der Form, wie sie heute noch am C.hurchill - Pfeil ( SBB RAe 4./.8 1.0.2.1 ) zu finden sind. Nachträglich wurde bei den 2.0.4 – 2.0.7 unten an der Front eine spezielle Öse, ähnlich wie sie an den Baufahrzeugen zu finden ist, angebracht, um den S.kiwagen anhängen zu können.

 

Die Drehgestellrahmen der ersten beiden Fahrzeuge wurden aus geschweisstem Stahlprofil hergestellt und besassen keinen Wiegebalken. Der Wagenkasten stützte über jeweils vier Blattfedern je Drehgestell auf diese ab. Jeweils zwei waren auf jeder Seite des Drehgestells aufgehängt. Zwischen dem Drehgestell und den Gehäusen der Achslager, die als Rollenlager ausgeführt waren, befanden sich acht Schraubenfedern. Im Inneren dieser Schraubenfeder war eine zylindrische Lagerführung vorhanden, weshalb das Fahrzeug keine Achshalter benötigte. Die Zug- und Bremskräfte wurden nur über den Drehzapfen übertragen, was bei einem Alleinfahrer zu vertreten war.

 

Die Drehgestelle der nachträglich beschafften fünf Fahrzeuge waren in anderer, verbesserter Ausführung. Denn diese besassen schon Hohlträger als Längsträger und waren ebenfalls geschweisst. Diese Längsträger waren abgekröpft, um Platz für die Wiegebalken zu haben. Der Wiegebalken stützte sich beidseitig auf pendelnde, aufgehängte Blattfedern und war mit zwei Mitnehmern mit dem Drehgestellrahmen verbunden. Das Gewicht des Wagenkastens wurde über zwei seitliche Stützlager auf den Wiegebalken übertragen.

 

Beim Antrieb kamen beim CLe 2/4 2.0.1 und 2.0.2 zwei unterschiedliche Bauformen zum Einsatz. Der 2.0.1 wurde noch mit Tatzlager-Antrieb ausgerüstet, der von der M.aschinenfabrik O.erlikon geliefert wurde und sich schon in T.ramfahrzeugen bewährt hatte. Der 2.0.2 erhielt den von der Brown, Boveri & Cie. neuentwickelten Federantrieb mit Hohlwelle. Das neue an diesem Federantrieb war, dass sich die Federtöpfe im Zahnrad selbst befanden. Die Vorteile dieses Federantriebs waren gleich ersichtlich, und die nachfolgenden fünf Fahrzeuge wurden ebenfalls mit diesem Antrieb ausgerüstet. Beim 2.0.1 wurde er nach kurzer Betriebszeit nachträglich eingebaut.

 

Der Stromabnehmer, der als Scherenstromabnehmer ausgeführt ist, ist über dem Führerstand I, d.h. über dem Laufdrehgestell angebracht. In diesem Vorbau befindet sich der Transformator, der über eine einfache Dachsicherung mit dem Stromabnehmer verbunden war. Es gab auf der Hochspannungsseite also keinen Hauptschalter. Der Transformator hatte eine Dauerleistung von 210 kVA und stützte sich auf der Kastenkonstruktion und nicht auf dem Drehgestell ab, denn ansonsten wäre eine flexible Hochspannungszuführung zum ölgekühlten Transformator notwendig gewesen.

 

Die beiden eigenventilierten Treibmotoren hatten eine Leistung von je 2.0.2 kW und waren aus Gewichtsgründen in Serie geschaltet. Um deren Schleuderneigung zu kompensieren, war im Trafokessel ein Spannungsteiler untergebracht.

 

Der Führerstand war für sitzende Bedienung eingerichtet und besaß ein großes Handrad für den Steuerkontroller. Im Fussraum war das Totmannpedal, das immer gedrückt werden musste. Das Bremsventil für die direkte Bremse ist rechts daneben angeordnet, oberhalb dieser wurde beim Umbau das Führerbremsventil angeordnet. Da der Führerstand offen war und nicht gegen den Fahrgastraum abgeschlossen, waren Sicherheitsmassnahmen vorhanden. Bei abgezogenem Fahrzeugschlüssel wurde die Steuerwelle vom Kontroller zum Nockenschalter ausgehängt, und alle elektrischen und pneumatischen Schalter auf der Stellung Aus blockiert.

 

In jedem Führerstand ist ein Steuerkontroller vorhanden, mit dem sowohl die Fahr- wie Bremsstufen eingestellt werden. Dieser war mit einem Nockenschalter verbunden, von dem die Hüpfer angesteuert wurden. Es waren für die Fahrstufen fünf und für die Bremsstufen neun pneumatische Hüpfer vorhanden. Auch die beiden neben dem Steuerkontroller befindlichen pneumatischen Türöffner wurden in der geschlossener Stellung blockiert. Die Lokpfeife wird über ein Seilzug betätigt.

 

Gebremst wurde das Fahrzeug normalerweise elektrisch über die Widerstandsbremse. Die Widerstandsbremse arbeitet von der Oberleitung unabhängig. Der benötigte Erregerstrom wird zuerst von der Batterie geliefert, bis der Bremsstrom mit 200 A so hoch ist, dass er die Motoren selbst erregen kann. Es gab 11 elektrische Bremsstufen. Die ersten acht waren reine elektrische Bremsstufen. Erst ab der neunten Bremsstufe kam automatisch die pneumatische Bremse abgestuft zum Einsatz. Für die pneumatische Bremse ist im Triebgestell an jedem Rad ein, im Laufgestell an jedem Rad zwei Bremssohlen vorhanden. Die Handbremse in jedem Führerstand wirkt nur auf das darunterliegende Drehgestell.

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Umbau (Ausrüstung mit Zug- und Stossvorrichtung)

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Da sich schnell das Fehlen der normalen Zug- und Stossvorrichtung bemerkbar machte, wurde beschlossen, alle Fahrzeuge mit einem leichten Zughaken und Puffern auszurüsten, damit sie zumindest einen Wagen mitnehmen konnten oder an einem Zugschluss eines Zuges mitgegeben werden konnten.

 

Als erstes wurden die beiden ersten Fahrzeuge ( 6.0.1 und 6.0.2 ) 1.9.4.4 umgebaut. Beim Umbau musste das Kastengerippe verstärkt werden, damit die Kräfte der Puffer abgeleitet werden konnten. Die Hilfskupplung wurde gegen einen leichten Zughaken ohne Schraubenkupplung getauscht. Auch musste für die Anhängelast eine normale automatische Bremse eingebaut werden. Im Führerstand wurde ein zusätzliches Führerbremsventil eingebaut. Die Umbauten erhöhten das Gesamtgewicht um rund fünf Tonnen. Nach dem Umbau war es erlaubt, dem Fahrzeug bis zu einer Steigung von 12 ‰ eine Anhängelast von 30 Tonnen mitzugeben. Über 18 ‰ Steigung war das Mitgeben einer Anhängelast verboten.

 

Da der Umbau als erfolgreich bezeichnet werden durfte, wurde er an allen Fahrzeugen vorgenommen.

 

Als Anhängewagen wurden 1.9.4.7 fünf BCF4 ( Später ABDi ) angeschafft, die nur ein Gesamtgewicht von 22 Tonnen hatten.

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Umbau zum RAe 2/4

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1.9.5.2 wurde der 6.0.6 radikal umgebaut. Es war das Ziel, ein Fahrzeug mit gehobenem Komfort zu erhalten. Dafür wurde der Wagenkasten um 2.6 Meter verlängert und auch die Innenausstattung erneuert. Es wurden komfortable Stoffsitze mit größerem Sitzabstand eingebaut. In der Folge wurde er aufklassiert ( bis 1.9.5.6 RBe 2/4, danach RAe 2/4 ). Er wechselte 1.9.5.4 die Nummer mit dem 6.0.2.

 

Als markanteste äußere Änderung ist das zweite seitliche Führerstandsfenster zu erwähnen, das nur die beiden umgebauten RAe 2/4 hatten.

 

1.9.5.3 wurde der verunfallte 6.0.1 in der gleichen Art umgebaut.

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Betriebliches

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Die ersten beiden Triebwagen wurden dem D.epot B.ern zugeteilt. Als alle sieben ausgeliefert waren, waren sie auf die D.epots B.ern, L.ausanne und Z.ürich verteilt. Schon 1.9.3.9 wurden sie alle aus dem fahrplanmässigen Verkehr zurückgezogen, da keine sinnvollen Einsätze mehr möglich waren, denn sobald ein Roter Pfeil einen planmässigen Zug über längere Zeit führte, war dieser hoffnungslos überfüllt. Um zumindest das Platzproblem wegen fehlendem Gepäckraum im Wintersportverkehr zu mildern, wurde 1.9.3.7 ein einachsiger Skianhänger angeschafft, der in eine spezielle Öse bei den Triebwagen 2.0.4 – 2.0.7 eingehängt werden konnte.

 

Der Triebwagen Nummer 2.0.5 wurde zusammen mit dem S.kianhänger an die O.ensingen – B.alsthal- B.ahn vermietet, da diese nach der Notelektrifizierung noch keine eigenen Fahrzeuge besaß. Es ist unklar, ob es mehr als einen Skiwagen gab, da diese keine Nummern trugen, allerdings laut dem B.A.V soll der letzte erst 1.9.5.6 abgebrochen worden sein, was auf mehrere hindeutet. Allerdings ist nur ein Skiwagen von der Industrie geliefert worden, was allerdings nicht ausschliesst, dass in einer SBB – W.erkstätte einer oder mehrere nachgebaut wurden.

 

Mit der Notelektrifizierung von diversen Nebenlinien während des 2. W.eltkrieges tat sich für die Triebwagen ab 1.9.4.3 wieder ein Betätigungsfeld auf. Hier machte sich das Fehlen der Zug- und Stosseinrichtung so stark bemerkbar, dass der Umbau der Triebwagen beschlossen wurde, damit zumindest ein Wagen mitgegeben werden konnte. Anfänglich wurden alte Zweiachser verwendet, danach die neu ausgelieferten L.eichtstahlwagen und ab 1.9.4.7 die speziell dafür angeschafften B.C.F.4 ( später in ABDi umgezeichnet ).

 

Ende 1.9.4.5 waren die Triebwagen den Depots L.ausanne, L.uzern W.interthur und Z.ürich zugeteilt. Nach der Auslieferung der SBB B.D.e 4./.4 wurden von diesen alle übriggebliebenen fahrplanmässigen Züge übernommen. Einzig die B.adezüge Z.ürich – Z.urzach konnte von den RBe 2/4 gehalten werden, die von einem Triebwagen des Depots Z.ürich geführt wurde. Zwischen J.uli und D.ezember 1.9.6.0 verkehrte an Werktagen ein Triebwagen von L.enzburg über M.ellingen nach K.ilchberg, um Arbeiter zu der S.chokoladenfabrik L.indt zu befördern. Während der E.X.P.O 6.4 kamen alle Roten Pfeile wieder zum fahrplanmässigen Einsatz ( eigentlich kam während der E.X.P.O 6.4 alles, was noch fuhr, zum Einsatz ). Der fahrplanmässige Einsatz der Roten Pfeile endete 1.9.6.8 als auch die Leitung als B.adezug wegfiel.

 

Es gab vereinzelte Fahrten nach D.eutschland und Ö.sterreich, wobei an der Grenze das Schleifstück gegen eines der D.B / Ö.B.B Norm getauscht werden musste.

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Unfälle

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Leider blieben die kleinen Roten Pfeile nicht vor einigen teilweise schwerwiegenden Unfällen verschont.

 

Glück im Unglück hatte man am 1.4. M.ai 1.9.3.7, als in B.runnen bei einem CLE 2/4 eine Achse brach. Der Triebwagen entgleiste zwar, aber es waren keine gravierenden Schäden entstanden. Allerdings wurde alle Roten Pfeile stillgelegt, nachdem die EMPA festgestellt hatte, dass mangelnde Stahlqualität für den Bruch verantwortlich war. Die Fahrzeuge wurden erst wieder in Betrieb genommen, als sie mit neuen Achsen aus Siemens – Martin - Stahl ausgerüstet worden waren.

 

Der schwerwiegendste Unfall geschah am 1. M.ai 1.9.5.2 in V.illeneuve. Der RCe 2/4 6.0.6 war mit Angehörigen der F.irma S.andoz aus B.asel als Gesellschaftsfahrt am oberen G.enfersee unterwegs. Der Triebwagen stieß, von L.ausanne herkommend, um 1530 frontal in die dort rangierende A.e 3./.6 I 1.0.6.8.7. Dabei wurde der führende Vorbau komplett eingedrückt, denn die A.e 3./.6 stieg auf den Triebwagen auf. Im Triebwagen starben zwei Menschen; weitere 40 Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Der schwer beschädigte Triebwagen wurde von der H.auptwerkstätte Z.ürich wiederaufgebaut, dabei allerdings gleich zum RAe 2/4 umgebaut.

 

Die Fahrzeuge wurden wie folgt ausrangiert, ( nach der letzten Nummer folgt in Klammern die erste );

 

1.0.0.2 ( 2.0.6 ), 3.1. A.ugust 1.9.8.4 ( A.bbruch )

1.0.0.3 ( 2.0.3 ), J.anuar 1.9.6.8 ( Für das V.erkehrshaus remisiert )

1.0.0.4 ( 2.0.4 ), 3.1. D.ezember 1.9.6.8 ( A.bbruch )

1.0.0.5 ( 2.0.5), 3.0. N.ovember 1.9.6.6 ( A.bbruch )

1.0.0.6 ( 2.0.2 ), 3.1. D.ezember 1.9.6.7 ( A.bbruch )

1.0.0.7 ( 2.0.7 ), J.anuar 1.9.7.4 ( Verkauf an die O.e.B.B )

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Erhaltene Fahrzeuge

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RAe 2/4 1.0.0.1, als h.istorisches Fahrzeug bei der SBB Historic ( fahrfähig, in Reparatur )

 

RBe 2/4 1.0.0.3, als optisch aufgearbeitetes Ausstellungsfahrzeug im V.erkehrshaus in L.uzern ( nicht fahrfähig.)

 

RBe 2/4 1.0.0.7, als historisches Fahrzeug bei der O.ensingen – B.alsthal – B.ahn (fahrfähig)

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Der RAe 2/4 1.0.0.1 ist momentan infolge eines Transformatorschadens, den er 2.0.0.8 erlitten hat, nicht fahrfähig, mit Hilfe des ebenfalls schon beschädigten Transformators des RBe 2/4 1.0.0.3, soll er allerdings wieder fahrfähig hergerichtet werden. Dafür wurde beim 1.0.0.3, im N.ovember im D.epot E.rstfeld der Transformator ausgebau

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( BeschriebRoterPfeil AlbumBahnRotePfeile AlbumBahnenderSchweiz Schweizerische Bundesbahn

Bundesbahnen Eisenbahn Triebwagen Triebzug SBB CFF FFS SLM Zug Train Juna Zoug Trainen Tog

Tren Поезд Lokomotive Паровоз Eisenbahn Railway Rautatie chemin de fer Ferrovia 鉄道 Spoorweg

Железнодорожный Centralstation Ferroviaria Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi

Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Ausflug nach C.larens am Samstag den 14. März 2015

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Mit dem Z.ug von B.ern über L.ausanne nach V.evey

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F.otografieren in V.evey

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Mit dem Z.ug weiter nach C.larens

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Von C.larens über L.ausanne - N.euchâtel nach K.erzers

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F.otografieren in K.erzers

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Mit dem Z.ug von K.erzers nach B.ern

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Hurni150314 KantonFreiburg KantonFribourg

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 081223

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NIF

Old prairie buildings seen during a rainstorm. The sign on this building says "Buffalo Jump Arts & Crafts".

Taken besides the Trans-Canada Highway near Gleichen, Alberta, Canada in June 2010.

Aussicht während der Fahrt mit dem Zug von Landquart nach Klosters im Kanton Graubünden in der Schweiz :

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RhB Lokomotive Ge 4/4 II 622 mit Taufname Arosa mit Werbung für die

Hakone Tozan Railway , einer Bergbahn in J.apan

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RhB Lokomotive Ge 4/4 II

 

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- Nummerierung: 6.11-6.33

 

- Anzahl: 23

 

- Baujahr(e): 1973 und 1984

 

- Achsformel: Bo'Bo'

 

- Spurweite: 1`000 mm

 

- Länge über Puffer: 12`940 mm

 

- Dienstmasse: 50 t

 

- Reibungsmasse: 50 t

 

- Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h

 

- Stundenleistung: 2`300 PS / 1`700 kW

 

- Stromsystem: 11 kV 16,7 Hz

 

- Stromübertragung: 2 Stromabnehmer

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Die RhB Ge 4/4 II ist eine Elektrolokomotive der Rhätischen Bahn (RhB) mit der Baubezeichnung

Ge 4/4. Die 23 Loks mit den Nummern 6.11 bis 6.33 wurden 1973 (erste Serie) und 1984

(zweite Serie) in Betrieb genommen. Die letzte Lok der zweiten Serie mit dem Namen Z.uoz

und der N.ummer 6.33 wurde erst 1985 ausgeliefert. Sie lösten die Ge 6 / 6 I (K.rokodile) ab,

die immer störungsanfälliger wurden.

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Im äusseren Erscheinungsbild erinnern die von SLM und BBC gelieferten Lokomotiven an die

Re 4/4II der S.BB. Der elektrische Teil unterscheidet sich allerdings deutlich: Aus Thyristoren

und Dioden aufgebaute gesteuerte Gleichrichter (Phasenanschnittsteuerung) versorgen die

Fahrmotoren mit welligem Gleichstrom.

 

Die Bo'Bo'-Loks sind 90 km/h schnell und 50 Tonnen schwer. Die Stundenleistung beträgt

1`700 kW bei 52 km/h. Als Anhängelast sind 185 t auf 45 Promille Steigung und 245 t auf

35 Promille zulässig, bei D.oppeltraktion maximal 400 t.

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Die zweite Serie 6.21-6.33 wurde bereits in der seither gebräuchlichen roten Farbgebung

abgeliefert, die ursprünglich grünen 6.11-6.20 später angeglichen. Ab 1999 erhielten einige

Maschinen anlässlich von Revisionen neue r.echteckige S.cheinwerfer, blieben aber

ansonsten unverändert. Seit 2004 werden alle 23 Lokomotiven im Rahmen eines

Refit-Programms umfassend modernisiert, wobei unter anderem eine moderne

computergestützte Leittechnik die analoge Steuerelektronik ablösen wird.

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Seit ihrer Ablieferung sind die Lokomotiven auf dem gesamten Stammnetz vor P.ersonen- und

G.üterzügen im Einsatz, seit 1997 auch auf der A.rosabahn. Die Maschinen können

vielfachgesteuert in D.oppeltraktion verkehren. Mit den im Jahre 1999 beschafften S.teuerwagen

der Serie B.Dt 1751-58 können P.endelzüge gebildet werden.

 

Die Lokomotiven sind nach Ortschaften entlang des RhB-Netzes in Graubünden benannt. Die

Namen stehen in weisser Schrift auf rechter und linker Seite im oberen Bereich des Fahrzeuges,

die Betriebsnummern 6.11-6.33 auf den beiden Stirnseiten, sowie seitlich unten. Neben dem

N.amen trägt jede Lok das W.appen der P.atengemeinde.

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Liste der Ge 4/4 II der Rhätischen Bahn

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Betriebsnr ...... Taufname ........................... Inbetriebnahme .... Bemerkung

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6.11 ............... L.andquart.............................. 30.05.1973 ........ W.erbung L.ogin

 

6.12 ............... T.husis ................................... 20.07.1973

 

6.13 ............... D.omat / E.ms ....................... 31.07.1973

 

6.14 ............... S.chiers ................................. 14.08.1973

 

6.15 ............... K.losters ................................ 03.09.1973 ......... RE - P.ower ( R.hätia E.nergie )

 

6.16 ............... F.ilisur ................................... 28.09.1973 ......... W.erbung S.iemens

 

6.17 ............... I.lanz ..................................... 05.10.1973 ......... RE - P.ower ( R.hätia E.nergie)

 

6.18 ............... B.ergün / B.ravuogn .............. 05.11.1973

 

6.19 ............... S.amedan .............................. 03.12.1973 ......... W.erbung 100 J.ahre B.ernina

 

6.20 ............... Z.ernez .................................. 19.12.1973

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6.21 ............... F.elsberg ............................... 09.02.1984

 

6.22 ............... A.rosa .................................... 08.03.1984 ........ W.erbung H.akone T.ozan R.ailway

 

6.23 ............... B.onaduz ............................... 05.04.1984

 

6.24 ............... C.elerina / S.chlarigna ........... 10.05.1984

 

6.25 ............... K.üblis ................................... 01.06.1984

 

6.26 ............... M.alans ................................. 28.06.1984

 

6.27 ............... R.eichenau-T.amins .............. 02.08.1984

 

6.28 ............... S-c.hanf ................................. 30.08.1984

 

6.29 ............... T.iefencastel .......................... 04.10.1984

 

6.30 ............... T.run ...................................... 31.10.1984

 

6.31 ............... U.ntervaz. ............................... 30.11.1984

 

6.32 ................ Z.izers .................................... 12.12.1984

 

6.33 ................ Z.uoz ...................................... 30.01.1985 ......... W.erbung R.TR R.adiotelevisiun

........................................................................................................................ S.vizra R.umantscha

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* Am 5. Januar 2007 wurde Lokomotive 6.32 ( Z.izers ) durch einen F.elssturz auf der Strecke

C.hur - I.lanz schwer beschädigt, nachdem sie in der Nähe des B.ahnhofs V.alendas entgleist

war und Teile einer G.alerie mitgerissen hatte. Laut einer Stellungnahme der Abteilung

Rollmaterial der Rhätischen Bahn wird die Maschine auf dem alten Unterbau mit einem neuen

Kasten wiederhergestellt.

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( BeschriebGe4/4II AlbumRhätischeBahn AlbumGraubünden AlbumBahnenderSchweiz

Zug Train Juna Zoug Trainen Tog Tren Поезд Lokomotive Паровоз Locomotora Lok Lokomotiv

Locomotief Lokomotive Locomotiva Locomotive Eisenbahn Railway Rautatie chemin de fer

Ferrovia 鉄道 Spoorweg Железнодорожный Centralstation Ferroviaria Kanton Graubünden Grischun RhB Rhätische Bahn Bahnen Meterspur Schmalspur Bergbahn Ferrovia retica

Viafier retica KantonGraubünden AlbumGraubünden )

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A.usflug auf dem O.fenpass mit E.l M.ese und N.adia am Freitag den 30. September 2010

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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich - L.andquart nach K.losters

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Weiter im E.rnesto mit E.l M.ese und N.adia über den F.lüelapass nach S.usch

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Kurze W.anderung zur R.uine F.ortezza

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Weiter nach Z.ernez und auf den O.fenpass / P.ass dal F.uorn durch den N.ationalpark der S.chweiz

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R.ückfahrt auf dem gleichen W.eg zurück nach K.losters ins H.otel S.port

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Ü.bernachtung im H.otel S.port in K.losters

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( Hurni100930 AlbumZZZZ100930AusflugFlüelapass KantonGraubünden AlbumGraubünden KantonGrischun

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 221215

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NIF

Kapelle Muttergotteskapelle im Ritzinger Feld ( Gotteshaus kathholisch - Ritzingerfeldkapelle - Wallfahrtskapelle - chapelle - chapel - Chiuche - Kirche - church - église - temple - chiesa - erwähnt 1592 - Baujahr Neubau 1687 ) im Fäld bei Ritzingen im Goms im Kanton Wallis - Valais der Schweiz

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Wallfahrtskapelle - Kapelle Muttergotteskapelle Ritzinger Feld - Ritzingerfeldkapelle

 

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- Baujahr : Neubau 1687

 

- Erste Erwähung : 1592

 

- Besonderes :

 

- O.rgel : Ja => ( Baujahr 1.8.1.0 - 1.8.1.3 )

 

- Schutz der Kulturgüter Kategorie : B

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Die Kirche Wallfahrtskapelle - Kapelle Muttergotteskapelle Ritzinger Feld - Ritzingerfeld-

kapelle steht ausserhalb des D.orf Ritzingen im Goms im Kanton Wallis - Valais in der

Schweiz.

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Die Muttergotteskapelle im Ritzinger Feld wird auch als Ritzingerfeldkapelle bezeichnet.

Die Wallfahrtskapelle liegt auf dem Grund der Gemeinde Grafschaft VS, zwischen den

Ortschaften Ritzingen und G.luringen, beide in der Schweiz.

 

Sie befindet sich oberhalb der heutigen H.auptstrasse im Ritzinger Feld, an der alten Ver-

bindungsstrasse zwischen den beiden Ortschaften auf einer Höhe von 1.3.5.7 Meter über

M.eer. Die Kapelle ist denkmalgeschützt, und zwar als Denkmal der mittlerer Schutzstufe

( B - Objekt ).

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Geschichte

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Erstmals wird die Kapelle im Jahr 1592 erwähnt, als eine „vnser frown“ geweihte Kapelle

im Ritzinger Feld erwähnt wird. Die Kapelle steht allerdings an einem Ort, wo es naheliegt

zu vermuten, dass sich hier seit dem Mittelalter eine Kapelle befand, wurde doch der

Ammann der Grafschaft hier im Ritzingerfeld gewählt.

 

Im Jahr 1.6.3.8 ersuchte der Domherr Caspar Imboden im Namen der Grafschaft beim

Bischof Bartholomäus Supersaxo um die Wiederherstellung und Erweiterung der Kapelle.

Bekannt sind Erneuerungen in den Jahren 1.6.4.1 und 1.6.5.0 - 1.6.5.1. Im Jahr 1.6.7.9

gelangte man erneut an den Nuntius Cybo und klagte über den drohenden Verfall der

Kapelle. In der Folge entschloss man sich, die Kapelle neu aufzurichten.

 

Das Kapellenbuch beginnt im Jahr 1.6.8.7, was auch mit den Jahreszahlen am Portal-

scheitel und in der Archivolte der S.akristeitüre übereinstimmt. Der Bau wurde mit grösster

Wahrscheinlichkeit am 14. J.uli 1.6.9.3 eingesegnet.

 

Die Kapelle wurde in der Nacht des 9. F.ebruar 1.8.0.7 von einer L.awine erfasst. Die

L.awine riss die N.ordmauer der Kapelle ein und verwüstete den Innenraum. Der T.urm

und der C.hor wurden nicht beschädigt. Noch im gleichen Jahr begann man mit dem

Wiederaufbau.

 

Renovationen und Reparaturen sind aus den Jahren 1.8.5.1, 1.8.6.3, 1.8.6.7 - 1.8.6.9

und 1.8.7.3 bekannt. Die letzte Renovation wurde 1.9.6.8 durchgeführt, wobei das

schadhafte Relief am Stirnfassadenportal 1.9.7.3 erneuert werden musste.

 

Als 1.9.2.0 die Pfarrei Gluringen gegründet wurde, wurde die Kapelle der Kirchgemeinde

B.iel zugesprochen. Mit dem Recht, dass der Pfarrer von G.luringen jederzeit in der

Kapelle die heilige Messe feiern darf.

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Bauwerk

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Das Bauwerk ist geostet. Das S.chiff ist rechteckig, während der C.hor ein wenig einge-

zogenes Rechteck ist. Der T.urm stösst an das N.ordostende des S.chiffes. Westlich da-

von schließt mit einem S.chleppdach die S.akristei an.

 

Das D.ach hat einen gemeinsamen F.irst über C.hor und S.chiff. Die Satteldachhaube ist

auf der Chorseite kräftig gewalmt, auf der Fassadenseite nur leicht. Das Bauwerk wurde

anlässlich der Renovation 1.9.6.8 mit A.sbestzement ( E.ternit ) gedeckt.

 

Das F.undament besteht aus einer gefugten B.ruchsteinmauer. Neben dem giltsteinge-

rahmten H.auptportal in der westwärtsgerichteten Fassadenseite gibt es an der S.üdwand

des Schiffes noch ein der S.trasse zugewandtes S.eitenportal. Dieses S.eitenportal ist über

eine dreiseitige T.reppe erreichbar.

 

Das S.chiff ist von einer Stichkappentonne überwölbt und in drei V.olljoche und je einen

schmalen J.ochabschnitt an den Enden unterteilt.

 

Die symmetrisch angeordneten, ungleichen Kappen des Chores sammeln sich in einer

S.tuckrosette.

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Innenausstattung

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Der H.ochaltar wurde 1.6.9.0 von zwei unbekannten Meistern geschaffen. Der H.ochaltar

wird dem manieristischen F.rühbarock zugeordnet. Die Akanthusranken und andere nach-

träglich angefügte Teile wurden von Johann Ritz geschaffen.

 

Der rechte S.eitenaltar ist der Altar der Heiligen Familie. Er wurde vom Pfarrer von B.iel,

Christian Huser ( † 1.7.0.1 ) gestiftet. Er wurde 1.6.9.1 fertiggestellt und ist ein frühes Werk

von Johann Ritz ( 1.6.6.6 - 1.7.2.9 ). Gemäss der Kartusche der P.redella wurde der A.ltar

1.7.0.9 geweiht.

 

Der linke S.eitenaltar ist der K.atharinenaltar. Er wurde von den Gebrüdern Johann und

Andreas Ritz im Jahr 1.7.1.3 gestiftet und in deren Werkstatt geschnitzt. Der A.ltar wurde

beim L.awinenniedergang 1.8.0.7 beschädigt, so dass er vom Bildhauer Anton Lagger

zwischen 1.8.0.8 und 1.8.0.9 ausgebessert wurde. Die Fassarbeiten wurden durch Johann

Joseph Pfefferle ausgeführt.

 

Die K.anzel wurde beim E.insturz der K.apellennordwand beim L.awinenniedergang

1.8.0.7 zerstört. Von der um 1.7.0.0 vermutlich von Johann Sigristen erbauten K.anzel

sind die S.tatuen erhalten geblieben. Denn bei der neuen K.anzel, die von Anton Lagger

1.8.0.8 errichtet wurde, hat dieser die noch verwendbaren Teile wiederverwendet, darunter

auch die S.tatuen von Johann Sigristen. Die K.anzelfassung stammt von Johann Joseph

Pfefferle.

 

Die ursprüngliche O.rgel auf der K.anzel wurde ebenfalls 1.8.0.7 zerstört. Für den Neu-

bau wurde 1.8.1.0 ein O.rgelbauer Walpen erwähnt. Die O.rgel selber stellten aber Anton

und Felix Carlen aus G.luringen 1.8.1.3 fertig. Sie befindet sich auf einer hölzernen, mit

G.ips verkleideten E.mpore. Diese wurde beim Wiederaufbau 1.8.0.7 - 1.8.0.8 von Johann

Joseph Pfefferle nach dem Vorbild der A.ntoniuskapelle von M.ünster bemalt.

 

Im T.urm hängt eine G.locke mit 54 cm Durchmesser.

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Abgewanderte Kunstgegenstände

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1.9.0.2 wurde in der Kapelle ein Fragment von einem beidseitig bemalten Retabel ge-

funden. Vermutlich im 2. Viertel des 14. Jahrhunderts entstanden, befindet es sich heute

im Besitz des S.chweizerischen L.andesmuseums in Z.ürich.

 

Ebenfalls 1.9.0.2 wurde eine sitzende M.uttergottes entdeckt, deren Entstehung um

1.4.0.0 geschätzt wird. Es könnte sich um die 1.6.9.0 ersetzte Statue des H.auptaltars

handeln. Auch sie befindet sich heute im Besitz des L.andesmuseums in Z.ürich.

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( BeschriebKircheRitzingen KircheRitzingen KantonWallis KantonValais Wallis Valais

KircheKantonWallis AlbumKirchenundKapellenimKantonWallis KircheKantonValais

AlbumKircheKantonWallis Kirche Church Eglise Chiuche Chiuchli Iglesia Kirke Kirkko

Εκκλησία Chiesa 教会 Kerk Kościół Igreja Церковь Schweiz Switzerland Suisse Swiss

Svizzera Suissa Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza

AlbumGoms )

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Wanderung durch`s G.oms mit R.alf am Montag den 13. Januar 2014

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Mit dem Z.ug von B.ern über B.rig nach O.berw.ald

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W.anderung O.berw.ald - O.berg.esteln - U.lrichen - G.eschinen - M.ünster ( V.S - 1`330m ) - R.eckingen ( V.S - 1`326m ) - G.luringen B.ahnh.of ( V.S - 1`303m ) - G.luringen ( V.S - 1`334m ) - R.itzingen ( V.S - 1`346m ) - S.elkingen - B.litzingen

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Mit dem Z.ug von B.litzingen über B.rig nach B.ern

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Hurni140113 KantonWallis AlbumZZZZ140113Goms AlbumGoms

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 250222

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NIF

Maschinengewehrstand Schlucht 2 ( Infanteriebunker => als Schopf getarnter Bunker ) der Sperre - Sperrstelle Einigen des Reduit aus dem zweiten Weltkrieg in Einigen im Berner Oberland im Kanton Bern in der Schweiz

.

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Sperre Einigen

 

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Die Sperrstelle von Einigen befindet sich im Dorf Einigen am T.huners.ee im Berner

Oberland im Kanton Bern in der Schweiz

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.

Als klassische Sperre der zweiten Generation war der ganze Bereich der Bäuert Einigen

( Gemeinde S.piez ) ausgebaut. Die Sperre nutzte den natürlichen F.luss.lauf der K.ander,

den E.inigenw.ald und die Ü.berb.auungen bestmöglich aus.

 

Das infanteriestarke Gelände mit verb.unkerten W.affen ( I.nfanteriekanonen, Panzerab-

Wehrk.anonen ), den U.nterständen und V.erminungen, den permanenten S.prengo.bjekten

mit T.ankb.arrikaden, P.anzerg.raben und M.auern kanalisierten einen Gegner und schafften

gute Voraussetzungen für einen A.bwehrk.ampf.

 

Befürchtet wurden unter anderem auch a.mphibische Landungen im D.elta der K.ander,

was in Versuchen auch auf R.ealisierbarkeit getestet wurde. Besonders gut sichtbar ist

der riesige P.anzerg.raben entlang der K.ander ( heute weitgehend zugeschüttet ).

 

Die B.unker sind weit herum verstreut und zwischen den N.eubauten kaum mehr sichtbar.

Insgesamt gehören laut ADAB-Inventar 36 Objekte zur Sperrstelle Einigen. Im S.eptember

1940 begann man mit dem Bau des mächtigen G.eländep.anzer – H.indernisses als erstem

Werk der Sperre:

 

Im Auftrag der 3. Division wurden von Zivilunternehmen T.ankg.raben, P.yramiden-

hindernisse, D.ammv.erstärkungen und T.ankm.auern gebaut. Im F.ebruar 1.9.4.3 wurden

die S.tosstrupp - U.nterstände im A.uw.ald als letzte Werke der Sperre in Angriff genommen.

 

Die Sperrstelle ist in ihrer Originalität fast vollständig erhalten. Ihre Bedeutung liegt in ihrer

Lage am Zugang zum Reduit und der grossen Anzahl an B.unkern mit einer Vielfalt an

unterschiedlichen T.arnungen. Das G.eländep.anzerh.indernis am K.anderd.elta als impo-

santes Werk und die Gruppe von 7,5 cm T.anka.bwehrg.eschützen als R.arität in der

Schweiz sowie die typologisch speziellen S.tosstrupp - U.nterstände tragen zur Bedeutung

der Sperre bei. Ergänzt wurde die Sperrstelle durch diverse S.prengo.bjekte.

.

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Bekannte Objekte

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- T.1.1.8.0 P.anzerg.raben - heute fast vollständig eingedeckt, H.öcker entfernt

 

- A.2.0.0.9 U.nters.tand

 

- A.2.0.1.0 I.nfanterieb.unker Einigen B.ahn

 

- A.2.0.1.1 I.nfanterieb.unker Einigen T.erasse

 

- A.2.0.1.2 U.nterstand

 

- A.2.0.1.3 U.nterstand

 

- A.2.0.1.5 I.nfanterieb.unker S.chulh.aus ( «J.ulia», abgebrochen )

 

- A.2.0.1.6 U.nterstand

 

- A.2.0.1.7 U.nterstand

 

- A.2.0.1.8 I.nfanterieb.unker E.inigen S.trasse

 

- A.2.0.1.9 U.nterstand

 

- A.2.0.2.1 I.nfanterieb.unker E.inigen B.ahnbrücke

 

- A.2.0.2.2 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.3 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.4 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.5 I.nfanterieb.unker K.ander T.errasse

.

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A.bbruch von «J.ulia»

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Dass der A.bbruch dieses Betonklotzes – mit einer hervorragenden Tarnung als F.erien-

haus – im Jahr 2.0.0.5 nicht nur auf Zustimmung stiess, zeigt der folgende Bericht aus

dem «Berner Oberländer»: «J.ulia» hat nie bewiesen, ob sie ihrer Aufgabe gewachsen

ist. Zum Glück, kann man nur sagen. «J.ulia» ist ein B.etonklotz; rund acht mal acht

Meter im Grundriss; hat zwei Stockwerke, wovon eines in den Hang reicht; ist mit Holz-

verschalungen und Farbe zurechtgemacht wie ein nettes F.erienh.aus.

 

«J.ulia» steht in Einigen, gleich neben dem S.chulhaus R.oggern. Erbaut wurde der

I.nfanterieb.unker «J.ulia» in den Jahren 1941–1943 von einem B.ieler Bauunternehmen –

zusammen mit einem zweiten für insgesamt rund 100’000 Franken. Und jetzt soll er weg,

abgebrochen werden.

 

Die Gemeinde S.piez hat eigens das Grundstück für 10’000 Franken vom Verteidigungs-

departement ( VBS ) gekauft. Nochmals rund 35’000 Franken sind laut Gemeindepräsident

Franz Arnold für den Abbruch nötig. «Julia» ist massiv, hat Wände bis zu drei Metern

Dicke, schliesslich sollte der Bau den Schweizer S.oldaten Schutz gegen eindringende

fremde M.ächte und deren W.affen bieten.

 

Aber nicht alle sind der gleichen Meinung wie der Spiezer Gemeinderat: Roger Siegen-

thaler wohnt etwas versetzt unterhalb der F.erienh.ausa.ttrappe. «Der B.unker gehört ins

Ortsbild von Einigen.» Er verteidigt «J.ulia», will den B.unker retten. Verhandlungen mit

der Gemeinde haben jedoch keinen Erfolg gezeigt.

 

Deshalb gelangt er an die Öffentlichkeit. «Meine Umfrage bei einigen Anwohnern hat

ergeben, dass kaum jemand etwas gegen den B.unker hat, er also nicht stört.» Ob

Siegenthaler den Entscheid des Regierungsstatthalters, der B.unker dürfe abgerissen

werden, weiterzieht, ist «noch nicht entschieden».

 

Auch das VBS hat sich in S.piez gemeldet, der B.unker sei in einem internen Inventar

als schützenswert eingetragen. Doch für Arnold ist klar: «Wäre dies im Kaufvertrag ge-

standen, hätten wir das Grundstück gar nicht gekauft.» Das VBS hat allerdings auch

signalisiert, dass es sich nicht gegen den A.bbruch des B.unkers A.2.0.1.5 wehren wird.

 

Aus Sicht der Gemeinde S.piez ist klar, der B.unker muss weg. Nur so haben die S.chüler

freie Sicht auf den S.ee. «Der B.unker wurde eindeutig mit der Absicht gekauft, ihn abzu-

reissen.» Die Beschwerde ist für die Gemeinde «ärgerlich», da auch Verzögerungen auf-

treten.

 

Doch klar ist: «Wenn die Genehmigung rechtskräftig wird, wird dieser B.etonklotz abge-

rissen.» Dem Schutzgedanken könne keine Beachtung geschenkt werden. Das hätte

vor dem Verkauf des I.nfanteriewerkes eingebracht werden müssen.

 

Einigen mit dem E.inschnitt der K.ander und dem markanten Abwehrgraben gegen P.anzer

unterhalb der S.taatsstrasse war eine wichtige Sperrstelle am Eingang zum Reduit von

G.eneral H.enri G.uisan und der Reduitbrigade.

 

Hier sollte nachhaltig der Vorstoss des Gegners in Richtung S.piez, I.nterlaken und

L.ötschb.ergachse gebremst werden. Die ganze weitläufige Sperrstelle besteht aus

mehreren kleinen B.unkern, die sich in die L.andschaft und Ortschaft Einigen einfügen –

wovon «J.ulia» optisch die originellste T.arnung hat.»

.

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Siehe auch : www.festung-oberland.ch

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( BeschriebSperreEinigen BeschriebSperrstelleEinigen KantonBern BernerOberland

Berner Oberland AlbumSchweizimzweitenWeltkrieg Festung fortress Stronghold

stronghold linnake roccaforte 牙城 bolwerk twierdza fortaleza fortaleza Zweiter

Weltkrieg Anden verdenskrig Toinen maailmansota Seconde guerre mondiale

Seconda Guerra Mondiale 第二次世界大戦 Tweede wereld oorlog Druga wojna Alps

światowa Segunda guerra mundial Andra världskriget Segunda Guerra Mundial war

Alpit Alpes Alpi アルプス山脈 Alpene Alpy Alperna Alpen Alperne Berg vuori Montagne

montagna 山 góra montanha munte гора montaña Reduit Reduitfestung Alpenfestung

Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland

Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Ausf.lug nach E.inigen am Donnerstag den 07. November 2013

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Mit dem Z.ug von Bern nach T.hun und weiter mit dem B.us bis G.watt Z.entrum

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S.paziergang durch E.inigen

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Mit dem B.us von E.inigen nach T.hun und weiter mit dem Z.ug nach Bern

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Hurni131107 KantonBern AlbumSchweizImZweitenWeltkrieg AlbumKleinesStachelschweizReduitbrigade21

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 221223

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NIF

Maschinengewehrstand Schlucht 2 ( Infanteriebunker => als Schopf getarnter Bunker ) der Sperre - Sperrstelle Einigen des Reduit aus dem zweiten Weltkrieg in Einigen im Berner Oberland im Kanton Bern in der Schweiz

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Sperre Einigen

 

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Die Sperrstelle von Einigen befindet sich im Dorf Einigen am T.huners.ee im Berner

Oberland im Kanton Bern in der Schweiz

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Als klassische Sperre der zweiten Generation war der ganze Bereich der Bäuert Einigen

( Gemeinde S.piez ) ausgebaut. Die Sperre nutzte den natürlichen F.luss.lauf der K.ander,

den E.inigenw.ald und die Ü.berb.auungen bestmöglich aus.

 

Das infanteriestarke Gelände mit verb.unkerten W.affen ( I.nfanteriekanonen, Panzerab-

Wehrk.anonen ), den U.nterständen und V.erminungen, den permanenten S.prengo.bjekten

mit T.ankb.arrikaden, P.anzerg.raben und M.auern kanalisierten einen Gegner und schafften

gute Voraussetzungen für einen A.bwehrk.ampf.

 

Befürchtet wurden unter anderem auch a.mphibische Landungen im D.elta der K.ander,

was in Versuchen auch auf R.ealisierbarkeit getestet wurde. Besonders gut sichtbar ist

der riesige P.anzerg.raben entlang der K.ander ( heute weitgehend zugeschüttet ).

 

Die B.unker sind weit herum verstreut und zwischen den N.eubauten kaum mehr sichtbar.

Insgesamt gehören laut ADAB-Inventar 36 Objekte zur Sperrstelle Einigen. Im S.eptember

1940 begann man mit dem Bau des mächtigen G.eländep.anzer – H.indernisses als erstem

Werk der Sperre:

 

Im Auftrag der 3. Division wurden von Zivilunternehmen T.ankg.raben, P.yramiden-

hindernisse, D.ammv.erstärkungen und T.ankm.auern gebaut. Im F.ebruar 1.9.4.3 wurden

die S.tosstrupp - U.nterstände im A.uw.ald als letzte Werke der Sperre in Angriff genommen.

 

Die Sperrstelle ist in ihrer Originalität fast vollständig erhalten. Ihre Bedeutung liegt in ihrer

Lage am Zugang zum Reduit und der grossen Anzahl an B.unkern mit einer Vielfalt an

unterschiedlichen T.arnungen. Das G.eländep.anzerh.indernis am K.anderd.elta als impo-

santes Werk und die Gruppe von 7,5 cm T.anka.bwehrg.eschützen als R.arität in der

Schweiz sowie die typologisch speziellen S.tosstrupp - U.nterstände tragen zur Bedeutung

der Sperre bei. Ergänzt wurde die Sperrstelle durch diverse S.prengo.bjekte.

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Bekannte Objekte

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- T.1.1.8.0 P.anzerg.raben - heute fast vollständig eingedeckt, H.öcker entfernt

 

- A.2.0.0.9 U.nters.tand

 

- A.2.0.1.0 I.nfanterieb.unker Einigen B.ahn

 

- A.2.0.1.1 I.nfanterieb.unker Einigen T.erasse

 

- A.2.0.1.2 U.nterstand

 

- A.2.0.1.3 U.nterstand

 

- A.2.0.1.5 I.nfanterieb.unker S.chulh.aus ( «J.ulia», abgebrochen )

 

- A.2.0.1.6 U.nterstand

 

- A.2.0.1.7 U.nterstand

 

- A.2.0.1.8 I.nfanterieb.unker E.inigen S.trasse

 

- A.2.0.1.9 U.nterstand

 

- A.2.0.2.1 I.nfanterieb.unker E.inigen B.ahnbrücke

 

- A.2.0.2.2 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.3 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.4 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.5 I.nfanterieb.unker K.ander T.errasse

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A.bbruch von «J.ulia»

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Dass der A.bbruch dieses Betonklotzes – mit einer hervorragenden Tarnung als F.erien-

haus – im Jahr 2.0.0.5 nicht nur auf Zustimmung stiess, zeigt der folgende Bericht aus

dem «Berner Oberländer»: «J.ulia» hat nie bewiesen, ob sie ihrer Aufgabe gewachsen

ist. Zum Glück, kann man nur sagen. «J.ulia» ist ein B.etonklotz; rund acht mal acht

Meter im Grundriss; hat zwei Stockwerke, wovon eines in den Hang reicht; ist mit Holz-

verschalungen und Farbe zurechtgemacht wie ein nettes F.erienh.aus.

 

«J.ulia» steht in Einigen, gleich neben dem S.chulhaus R.oggern. Erbaut wurde der

I.nfanterieb.unker «J.ulia» in den Jahren 1941–1943 von einem B.ieler Bauunternehmen –

zusammen mit einem zweiten für insgesamt rund 100’000 Franken. Und jetzt soll er weg,

abgebrochen werden.

 

Die Gemeinde S.piez hat eigens das Grundstück für 10’000 Franken vom Verteidigungs-

departement ( VBS ) gekauft. Nochmals rund 35’000 Franken sind laut Gemeindepräsident

Franz Arnold für den Abbruch nötig. «Julia» ist massiv, hat Wände bis zu drei Metern

Dicke, schliesslich sollte der Bau den Schweizer S.oldaten Schutz gegen eindringende

fremde M.ächte und deren W.affen bieten.

 

Aber nicht alle sind der gleichen Meinung wie der Spiezer Gemeinderat: Roger Siegen-

thaler wohnt etwas versetzt unterhalb der F.erienh.ausa.ttrappe. «Der B.unker gehört ins

Ortsbild von Einigen.» Er verteidigt «J.ulia», will den B.unker retten. Verhandlungen mit

der Gemeinde haben jedoch keinen Erfolg gezeigt.

 

Deshalb gelangt er an die Öffentlichkeit. «Meine Umfrage bei einigen Anwohnern hat

ergeben, dass kaum jemand etwas gegen den B.unker hat, er also nicht stört.» Ob

Siegenthaler den Entscheid des Regierungsstatthalters, der B.unker dürfe abgerissen

werden, weiterzieht, ist «noch nicht entschieden».

 

Auch das VBS hat sich in S.piez gemeldet, der B.unker sei in einem internen Inventar

als schützenswert eingetragen. Doch für Arnold ist klar: «Wäre dies im Kaufvertrag ge-

standen, hätten wir das Grundstück gar nicht gekauft.» Das VBS hat allerdings auch

signalisiert, dass es sich nicht gegen den A.bbruch des B.unkers A.2.0.1.5 wehren wird.

 

Aus Sicht der Gemeinde S.piez ist klar, der B.unker muss weg. Nur so haben die S.chüler

freie Sicht auf den S.ee. «Der B.unker wurde eindeutig mit der Absicht gekauft, ihn abzu-

reissen.» Die Beschwerde ist für die Gemeinde «ärgerlich», da auch Verzögerungen auf-

treten.

 

Doch klar ist: «Wenn die Genehmigung rechtskräftig wird, wird dieser B.etonklotz abge-

rissen.» Dem Schutzgedanken könne keine Beachtung geschenkt werden. Das hätte

vor dem Verkauf des I.nfanteriewerkes eingebracht werden müssen.

 

Einigen mit dem E.inschnitt der K.ander und dem markanten Abwehrgraben gegen P.anzer

unterhalb der S.taatsstrasse war eine wichtige Sperrstelle am Eingang zum Reduit von

G.eneral H.enri G.uisan und der Reduitbrigade.

 

Hier sollte nachhaltig der Vorstoss des Gegners in Richtung S.piez, I.nterlaken und

L.ötschb.ergachse gebremst werden. Die ganze weitläufige Sperrstelle besteht aus

mehreren kleinen B.unkern, die sich in die L.andschaft und Ortschaft Einigen einfügen –

wovon «J.ulia» optisch die originellste T.arnung hat.»

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Siehe auch : www.festung-oberland.ch

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( BeschriebSperreEinigen BeschriebSperrstelleEinigen KantonBern BernerOberland

Berner Oberland AlbumSchweizimzweitenWeltkrieg Festung fortress Stronghold

stronghold linnake roccaforte 牙城 bolwerk twierdza fortaleza fortaleza Zweiter

Weltkrieg Anden verdenskrig Toinen maailmansota Seconde guerre mondiale

Seconda Guerra Mondiale 第二次世界大戦 Tweede wereld oorlog Druga wojna Alps

światowa Segunda guerra mundial Andra världskriget Segunda Guerra Mundial war

Alpit Alpes Alpi アルプス山脈 Alpene Alpy Alperna Alpen Alperne Berg vuori Montagne

montagna 山 góra montanha munte гора montaña Reduit Reduitfestung Alpenfestung

Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland

Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Ausf.lug nach E.inigen am Donnerstag den 07. November 2013

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Mit dem Z.ug von Bern nach T.hun und weiter mit dem B.us bis G.watt Z.entrum

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S.paziergang durch E.inigen

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Mit dem B.us von E.inigen nach T.hun und weiter mit dem Z.ug nach Bern

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Hurni131107 KantonBern AlbumSchweizImZweitenWeltkrieg AlbumKleinesStachelschweizReduitbrigade21

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 221223

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NIF

Heilige Georg ( Ritter - † 23. April um 303 - Christlicher Märtyrer - zählt zu den 14 Nothelfern - Drachentöter - Töter des Drachen Drachenlegende ) in der ...

 

Kirche Sogn Gieri Rhäzüns ( Gotteshaus katholisch - Ursprung um 750 - 850 - Erwähnt 960 - Fresken W.altensb.urger M.eister um 1330-40 - Geweiht St. Georg - Chiuche church église temple chiesa ) bei Rhäzüns im Bezirk Imboden im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz

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Kirche Sogn Gieri Rhäzüns

 

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- Baujahr : 10. Jahrhundert

 

- Erste Erwähung : 960

 

- Besonderes : F.resken des W.altensburger M.eisters

 

- O.rgel : Nicht vorhanden

 

- Schutzkategorie und Nr. : A => 3168

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Die Kirche Sogn Gieri steht ausserhalb des D.orf Rhäzüns im Kanton Graubünden -

Grischun in der Schweiz.

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Die Kirche Sogn Gieri ( rätoromanisch im Idiom Sursilvan für St. Georg ) ist eine kleine

Kirche ausserhalb des D.orfes Rhäzüns im schweizerischen Kanton Graubünden. Sie

stammt aus dem 10. Jahrhundert und ist Eigentum der Kirchgemeinden B.onaduz und

Rhäzüns. Ihr Patrozinium ist der 23. A.pril. Besondere Bedeutung bekommt Sogn Gieri

als ein seltenes Beispiel einer vollständig ausgemalten mittelalterlichen Saalkirche

nördlich der A.lpen.

 

Gemäss einer Legende soll der heilige Georg im 4. Jahrhundert auf der F.lucht vor Wider-

sachern mit einem gewaltigen Sprung zu P.ferd den R.hein überquert haben. Als Dank

für den himmlischen Beistand liess der R.itter an dieser Stelle die Kirche erbauen.

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Lage

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Sogn Gieri steht auf einem kleinen bewaldeten H.ügel, der sich auf dem H.ochplateau

direkt am S.teilufer des H.interrheins erhebt. Die Kirche ist vom D.orf in etwa zehn

Minuten zu F.uss erreichbar. Eine Zufahrt mit dem A.uto ist nicht möglich.

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Bau

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Die Kirche stammt aus dem 10. Jahrhundert und wird in der ersten Hälfte des 1.2. Jahr-

hunderts erstmals erwähnt. Sie besteht aus grob verputztem Bruchsteinmauerwerk, die

Ecken sind verstärkt durch T.uffsteine.

 

Kirchenschiff und Chor sind unter einem S.atteldach zusammengefasst. Unter dem

östlichen Giebel führt eine überdachte, doppelläufige T.reppe zum Eingang. An der

N.ordseite des Langhauses finden sich zwei r.omanische R.undbogenfenster, an der

S.üdseite drei S.egmentbogenfenster und das vermauerte ursprüngliche H.auptportal.

 

Das F.ragment einer W.andmalerei stammt aus der ersten Hälfte des 1.4. Jahrhunderts.

Es zeigt den D.rachenkampf des h.eiligen G.eorg und stammt vom W.altensburger

M.eister. Der im Grundriss fast quadratische T.urm ist mit einem S.pitzhelm bedeckt. An

der s.üdlichen C.horwand finden sich R.este einer grossen C.hristophorus - D.arstellung,

ebenfalls vom W.altensburger M.eister.

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Baugeschichte

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Die erste urkundliche Erwähnung von Sogn Gieri stammt aus dem Jahr 960. Hier wird

sie als Kastellkirche erwähnt: aecclesiam videlicet in castello Beneduces et Ruzunnes

( B.onaduz und Rhäzüns ). Eine zweite Nennung ( ecclesia S. Georgii ) stammt aus der

ersten Hälfte des 1.2. Jahrhunderts.

 

Grabungen aus den Jahren 1.9.6.1 und 1.9.6.2 weisen auf eine Saalkirche aus der Zeit

von 750 bis 850 mit A.psis und ummauertem V.orhof hin. Noch im 1. Jahrtausend wurde

die A.psis weiter nach O.sten hin verlegt. Im 12. und 13. Jahrhundert wurde das S.chiff

gegen W.esten hin verlängert.

 

Zu Beginn des 1.4. Jahrhunderts wurde ein spätgotischer C.hor eingefügt. Der T.urm

wurde erst im 1.4. oder 1.5. Jahrhundert angebaut. Dies belegt ein F.enster im Innern

der Kirche, das heute in den T.urm führt.

 

Im 1.6. Jahrhundert wurde die Kirche erhöht und der Eingang von der S.üd- an die

W.estseite verlegt. Die letzten grösseren baulichen Veränderungen stammen aus dem

1.8. Jahrhundert: 1.7.3.1 wurde die K.irchendecke erneuert.

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G.locken

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Sogn Gieri trägt zwei G.locken. Die erste G.locke hat einen Durchmesser von 89.5 cm

und ein Gewicht von ca. 440 kg und ist in c" gestimmt. Sie trägt die Inschrift ( als

Trennungszeichen werden G.lockenbilder verwendet) :

 

«o - REX - GLORIE - VENI - CUM - PACE. LUCAS - MÄRCUS - MATHEUS - IOHS - ET -

VERBUM - CARO - FEM - E(S)T - ANO - DNI - MCCCCLXV ( 1.4.6.5 )».

 

Die zweite G.locke stammt aus der Zeit um 1.3.5.0. Sie hat einen Durchmesser von 72.5

cm, wiegt ca. 240 kg und ist auf dis" gestimmt. Auf ihr abgebildet sind H.albfiguren von

E.ngeln. Sie trägt die Inschrift:

 

«LUCAS -MARCUS - MATEUS - JOHANES - GEORGIUS».

 

Wer die G.locken gegossen hat ist nicht bekannt.

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Das Innere - Raum

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Der Raum über einem unregelmässigen Rechteck wird von hoch sitzenden romanischen

L.ichtschlitzen erhellt, von denen der nördliche original erhalten ist. Die flache L.eisten-

d.ecke ist von J.akob M.oron und stammt aus dem Jahr 1.7.3.1 ( Inschrift: M.I.Mor

1.7.3.1 )

 

Im Mittelfeld ist der K.ampf des h.eiligen G.eorg gegen den D.rachen dargestellt. Die

ursprünglich mit S.ternen bedeckte blaue D.ecke wurde bei der Restaurierung 1.9.6.1 -

1.9.6.2 abgelaugt. Der C.hor hinter dem C.horbogen hat ein Kreuzgewölbe mit scheiben-

förmigem S.chlussstein.

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Das Innere - M.alereien

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Sogn Gieri ist nördlich der A.lpen ein seltenes Beispiel einer vollständig ausgemalten

mittelalterlichen Saalkirche.

 

Die gut erhaltenen gotischen F.resken im C.hor mit ihren kräftigen Farben sind zum

Teil vom F.lügelaltar verdeckt. Sie werden dem W.altensburger M.eister zugeschrieben

und stammen aus der Zeit um 1.3.3.0 bis 1.3.4.0.

 

Die etwas blasseren F.resken der S.eitenwände stammen von einem anderen unbekannten

M.aler des 1.4. oder 1.5. Jahrhunderts, dem sogenannten R.häzünser M.eister. Alle

F.resken zeigen Szenen aus dem Alten und Neuen Testament. Diese „biblia paupera“, die

Bibel für die Armen, brachte den des Lesens unkundigen Menschen die biblischen Ge-

schichten auf diese Art und Weise nah.

 

Eines der auffälligsten G.emälde ist der D.rachenkampf des h.eiligen G.eorg vom W.altens-

burger M.eister an der N.ordwand, die an die Darstellungen in der M.anessischen L.ieder-

handschrift erinnert. Darunter hat der R.häzünser M.eister den S.prung G.eorgs über die

R.heinschlucht abgebildet. Rechts darunter das W.appen der Herren von Rhäzüns.

 

Die F.resken des W.altensburgers zeugen von der gleichen höfischen Kultur, wie sie auch

in den R.itterepen und im M.innesang erscheint. Die drastisch geschilderten F.olterqualen

des h.eiligen G.eorg stehen im Kontrast zu den eleganten H.eiligen und den edlen R.ittern.

 

Eine Besonderheit sind die als E.ngel dargestellten E.vangelisten in den Hauptfeldern des

K.reuzgewölbes.

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Das Innere - Ausstattung

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Der spätgotische F.lügelaltar von 1.5.2.2 stammt aus dem s.üddeutschen R.aum. In ge-

s.chlossenem Zustand zeigt er eine Anbetung der K.önige, in geöffnetem Zustand die

heilige K.atharina und D.orothea, rechts die heiligen L.aurentius und J.akobus der Ä.ltere.

 

Im Innern sind eine M.adonna, zu ihrer Linken J.ohannes der T.äufer und der heilige

G.eorg, rechts der heilige M.artin und F.elix. Die ursprüngliche F.elixfigur ist durch eine

ebenfalls s.pätgotische kleinere F.igur ersetzt worden. Über den F.iguren ist um 1.5.5.0

der S.chreinhimmel mit dem W.appen der L.ugnezer Stifterfamilie S.olèr bemalt worden,

flankiert vom gemalten h.eiligen G.eorg links und vom heiligen L.uzius rechts.

 

Die truhenförmige K.anzel ist ein Werk von H.einrich und G.eorg M.oron und stammt aus

dem Jahr 1.6.5.9. Die aus einfachen Balken bestehenden K.niebänke auf dem K.alkmörtel-

b.oden stehen seit 1.6.6.1.

 

In der Kirche Sogn Gieri ist ein einmaliges Beispiel einer B.iblia P.auperum erhalten, einer

vollständigen B.ibelillustration, die bei der S.chöpfung ansetzt und mit dem W.eltgericht

endet.

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( BeschriebKircheRhäzüns KircheRhäzüns KantonGraubünden KantonGrischun Grischun

AlbumKircheKantonGraubünden KircheKantonGraubünden KircheKantonGrischun Kirche

Graubünden AlbumGraubünden Church Eglise Chiuche Chiuchli Iglesia Kirke Εκκλησία

Kirkko Chiesa 教会 Kerk Kościół Igreja Церковь Schweiz Suisse Switzerland Svizzera

Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Reise durch die Schweiz mit E.ltern und W.ieland`s am Samstag den 22. Februar 2014

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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich nach C.hur und weiter mit dem B.us bis R.häzüns

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Kurzer S.paziergang zur K.irche S.ogn G.ieri R.häzüns

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Mit dem Z.ug von R.häzüns nach T.husis und weiter mit dem P.ostauto bis S.an B.ernadino

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M.ittagessen in S.an B.ernadino

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Mit dem B.us weiter nach B.ellinzona

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S.paziergang durch die S.tadt B.ellinzona

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Mit dem Z.ug von B.ellinzona über L.uzern - E.ntlebuch zurück nach B.ern

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Kamera : Canon EOS 550D Neu

 

Objektiv : -

 

Modus : -

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : A.uto

 

B.litz : Nein

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Hurni140222 AlbumZZZZ140222ReisedurchdieSchweiz KantonGraubünden AlbumGraubünden

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 040218

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NIF

Gotische Fresken aus der Zeit zwischen 1400 bis 1410 ( 15. Jahrhundert - Mittelalter - Wandmalerei Malereien Bilderzyklus Gemälde Bilder Fresco ) in der mittleren Apsis der ...

 

Kirche St. Peter Mistail ( Baselgia S. Peder e conturn - Gotteshaus - Baujahr um 800 - Erwähnt 823 - Stil karolingisch - einzige unverbaute Dreiapsidenkirche der Schweiz - Chiuche church église temple chiesa ) an der Curt da Mistail 50 bei Alvaschein im Bezirk Albula im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz

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Kirche St. Peter Mistail

 

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- Baujahr : um 800

 

- Erste Erwähung : 823

 

- Besonderes : einzige unverbaute Dreiapsidenkirche der Schweiz

 

- O.rgel : Nicht vorhanden

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Die Kirche St. Peter Mistail steht auf dem Gebiet der Gemeinde Alvaschein im Kanton

Graubünden - Grischun in der Schweiz.

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Die Kirche St. Peter Mistail ist eine karolingische Dreiapsidenkirche in der Gemeinde

Alvaschein im schweizerischen Kanton Graubünden. Mistail wird auch unter der Flur-

bezeichnung Prada sowie den Namen der Gemeinden Alfosen ( Alvaschein ) und

Wapitines ( Tiefencastel ) urkundlich erwähnt.

 

Der Name Mistail leitet sich ab von monasterium, dem lateinischen Wort für Kloster.

St. Peter von Mistail ist die einzige unverbaute Dreiapsidenkirche der Schweiz. Die

zweite erhaltene Anlage, das B.enediktinerkloster St. J.ohann in M.üstair, wurde

durch s.pätgotische U.mbauten stark v.erändert.

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Lage

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Die Kirche und das ehemalige N.onnenkloster St. Peter in Mistail liegen abgeschieden

auf einem kleinen Felsplateau am Eingang zur S.chinschlucht. Sie ist von einem P.ark-

p.latz nahe der H.auptstrasse bei der Abzweigung nach Alvaschein über einen Wald-

weg oder vom B.ahnhof T.iefencastel aus in gut zehn Minuten erreichbar.

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Geschichte

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Die genaue Entstehungszeit ist nicht bekannt, vermutet wird eine Zeit um das Jahr 800.

Indirekt erwähnt wird Mistail im Jahr 823 in einem Klagebrief des Bischofs Victor von

C.hur an Ludwig den Frommen. Erstmals urkundlich erwähnt wird das K.loster 926 in

einer S.chenkungsurkunde Heinrichs I. an Bischof Walde.

 

Eine gemeinsame Nennung und gleiches Patrozinium mit dem F.rauenkloster in C.azis

lässt die Vermutung zu, dass die Gründung von Mistail vom K.loster C.azis ausging.

 

Nach dem Zerfall des karolingischen Reiches scheint ein Niedergang eingetreten zu sein,

der zur Vertreibung der Nonnen durch Bischof Wido kurz nach 1.1.0.0 führte. Endgültig

aufgehoben wurde Mistail im Jahr 1.1.5.4 durch Bischof Adalgott, die Güter wurden dem

K.loster St. L.uzi in C.hur geschenkt.

 

1.2.8.2 gelangte Mistail tauschweise an Bischof Konrad von B.elmont, im 14. Jahrhundert

kam es in den Besitz der Gemeinde Alvaschein. Am Gallustag 1.3.9.7 fand eine Neuweihe

der Kirche statt, P.farrkirche war jedoch immer noch die Kirche von T.iefencastel.

 

1.7.3.9 wurde die Kirche von Alvaschein zur P.farrkirche erhoben und damit Mistail von

T.iefencastel abgelöst. Bis 1.6.7.9 war Mistail Bestattungskirche von Alvaschein.

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Baugeschichte

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Da zur Baugeschichte keine schriftlichen Unterlagen vorliegen, können nur archäologische

Untersuchungen Aufschluss geben. Solche wurden 1.9.6.8 - 1.9.6.9 und 1.9.8.3 - 1.9.8.4

durchgeführt.

 

Aufgefundene Reste k.arolingischer M.alerei zeigen, dass der bestehende Dreiapsiden-

saal um das Jahr 800 auf den Grundmauern eines Vorgängerbaus errichtet wurde; unter

den heutigen N.ordmauern wurden Fundamentreste gefunden.

 

Im S.üden der Kirche lag ein weiteres Sakralgebäude, dessen Grundmauern zwei Bau-

etappen zeigen. Aus Vergleichen mit ähnlichen Bauformen in O.bervaz und R.omans-

h.orn kann man eine Entstehungszeit aus der Jahrhundertwende vom 7. zum 8. Jahr-

hundert annehmen.

 

Der Zeitpunkt des Abbruchs dieser V.orgängerbauten ist nicht bekannt. An seiner Stelle

wurde im 12. oder 13. Jahrhundert ein P.rofangebäude, von dem Fundamente aufge-

funden wurden. Im S.üden der Anlage lag ein kleines M.ausoleum, bei dem es sich

möglicherweise um das Grab einer Ä.btissin oder eines S.tifters handelt.

 

Die K.onventsgebäude lagen im N.orden und N.ordwesten der Anlage. Aufgefunden

wurde ein in vier Räume unterteiltes Gebäude mit mehreren Anbauten und Bruch-

stücken karolingischer M.alerei sowie ein Hof, der der Viehhaltung gedient haben

könnte.

 

Die Entstehungszeit von G.lockenturm und S.akristei ist nicht bekannt, liegt jedoch vor

1.3.9.7. Wann das B.einhaus angebaut wurde ist unklar.

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Bau => Äusseres

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An ein hohes, mit einem S.atteldach gedecktes S.chiff fügen sich im O.sten drei mitein-

ander verbundene A.psiden mit S.teindächern an. Die m.ittlere A.psis ist etwas breiter

und höher.

 

Ab O.stgiebel erkennt man den ehemals flacheren Verlauf des Daches und den ur-

sprünglichen steinernen G.lockenträger. Der mit einem S.teinpyramidendach gedeckte

G.lockenturm mit rundbogigen S.challöffnungen steht an der S.üdwestecke.

 

Belichtet wird die Kirche durch je zwei hochliegende k.arolingische R.undbogenfenster

im W.esten und S.üden. Zwei weitere F.enster im N.orden wurden vermauert. Die

ganze heutige Anlage wird von einer gut meterhohen M.auer umschlossen.

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Bau => Inneres

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Das Innere ist ein rechteckiger Saal von etwa 14 Metern Länge und 12 Metern Breite.

Durch R.este einer S.chrankenmauer wird der Raum unterteilt. Ostwärts schliessen

sich etwas erhöht die drei hufeisenförmigen A.psiden an, von denen die mittlere etwas

höher und breiter ist. Sie enthalten je einen k.arolingischen B.lockaltar und werden je

von einem F.enster im S.cheitel der R.undung erhellt.

 

Die flache H.olzdecke wird von einem Hängewerk getragen und zeigt die Jahreszahl

1.6.4.2. Sie liegt anstelle einer frühere Decke, die jedoch etwa 80 Zentimeter höher

lag.

 

Der I.nnenraum von St. Peter zu Mustail steht immer noch so da wie vor zwölf Jahr-

hunderten: Er erscheint uns in seinem gelassenen Zusammenspiel mit drei sphärischen

R.aumkörpern als ein in seiner Art vollkommenes, ausgeglichen in sich ruhendes Raum-

gebilde. ( Zitat von Erwin Poeschel )

Holzdecke

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W.andmalereien und A.usstattung

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Die W.andmalereien stammen aus drei Epochen:

 

K.arolingische Z.eit: Einige Jahrzehnte nach ihrer Erbauung wurde die Kirche in F.resko-

technik ausgemalt, Reste davon sind an den W.änden sowie in der südlichen A.psis sicht-

bar. Aus diesere Zeit stammen auch die B.lockaltäre in den A.psiden.

 

G.otische M.alereien: Der Hauptteil der heute sichtbaren M.alereien in der mittleren A.psis

und an der N.ordwand entstanden um 1.4.0.0 bis 1.4.1.0 und sind in K.alksecco - T.echnik

ausgeführt.

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Apsis

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Von den k.arolingischen M.alereien sind nur spärliche Reste erhalten geblieben. Gut

sichtbar sind zwei K.öpfe: der eine rechts in der s.üdlichen A.psis, der andere unter

dem linken F.enster der W.estwand. Rechts davon erkennt man einen E.ngelsflügel

und eine zur M.itte zeigende Hand. Beide S.eitenwände zeigen szenische Darstell-

ungen, die in drei F.riesen übereinander angeordnet sind.

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G.otische M.alereien

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Zu Beginn des 14. Jahrhunderts wurde die m.ittlere A.psis neu ausgemalt. In der K.alotte

t.hront C.hristus in der M.andorla, umgeben von den vier E.vangelisten in M.edaillons. Als

Besonderheit erscheint hier C.hristus nicht mit einem Buch, sondern mit einem Reichs-

a.pfel: Der Herrscher tritt an die Stelle des Lehrers.

 

Die E.vangelisten erscheinen als E.ngel, ähnlich wie in der Kirche S.ogn G.ieri in R.häzüns.

Darunter stehen in einem F.ries die zwölf A.postel, alternierend vor rotbraunem und

grünem H.intergrund. In der untersten Zone sind links F.ragmente des K.ampfes des

heiligen G.eorg zu erkennen. In der Mitte steht ein H.eiliger mit R.üstung, S.child und

Fahne, bei dem es sich ebenfalls um den heiligen G.eorg handeln dürfte. So wird

G.eorg sowohl als Verkörperung ritterlicher Tapferkeit als auch des jugendlichen Adels

gezeigt.

 

Rechts davon eine Darstellung der Anbetung der heiligen drei K.önige mit M.aria als

H.immelskönigin in der Mitte. Das Motiv des S.tern - E.ngels, der die K.önige führt,

entstammt der b.yzantinischen T.radition und findet sich auch in S.ogn G.ieri in

R.häzüns.

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Barocke Dekorationsmalerei

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Im 1.7. Jahrhundert erhielt der I.nnenraum abgesehen von der m.ittleren A.psis einen

Kalkanstrich. Reste der damals angebrachten D.ekorationsmalerei davon sind an den

S.tirnwänden der M.ittelapsis zu sehen. Zu erkennen sind G.irlanden und A.bbildung

von P.etrus.

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N.ordwand

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Die N.ordwand wird dominiert von der gegen sieben Meter hohen Darstellung des H.eiligen

C.hristophorus aus der Zeit um 1.4.0.0; das K.ännchen und die I.nschrift am oberen Bild-

rand stammen aus dem 1.7. Jahrhundert. C.hristophorus ist der Schutzpatron der Reisen-

den und wurde oft an A.ussenwände von Kirchen gemalt, so etwa in W.altensburg und

S.ogn P.aul in R.häzüns. Eine Darstellung im I.nnern der Kirche ist in dieser Region eher

ungewöhnlich.

 

Die drei Szenen über dem seitlichen Portal liegen auf der gleichen Verputzschicht wie

das C.hristophorusbild daneben. Sie sind möglicherweise in Zusammenhang mit der

Weihe von 1.3.9.7 von der Hand eines lokalen Malers entstanden. Sie zeigen links den

h.eiligen G.allus, der in Mistail als Gründer des K.losters St. G.allen verehrt wurde, in

der M.itte die D.arstellung einer Kirchweihe, in der P.etrus die Kirche von Mistail weiht

und rechts eine C.hristusdarstellung; ein Mahnbild, in dem eine strenge Sonntagsheili-

gung gefordert wird. Die Werkzeuge sind nicht Leidenswerkzeuge, sondern bäuerliche

G.eräte, bei deren Anblick am S.onntag C.hristus stets von neuem verwundet würde.

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Untersuchunge

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Durch Anlegen kleiner P.utzfenster im 1.6.4.6 aufgetragenen Kalkputz konnten die origi-

nalen W.andbilder lokalisiert werden. Unter der Leitung von Oskar Emmenegger von der

E.T.H Z.ürich aus Z.izers GR wurden sie von 1.9.6.6 bis 1.9.7.9 freigelegt. Retuschen

wurden nur sparsam angebracht, so zum Beispiel bei der unteren Mantelpartie des

C.hristophorus oder beim R.ahmen der drei Bilder links davon.

 

Die hohen barocken A.ltarretablen aus dem 1.7. Jahrhundert in den A.psiden und mehrere

L.einwandbilder an den Seiten wurden entfernt.

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( BeschriebKircheSt.PeterMistail KircheSt.PeterMistail KantonGraubünden Graubünden

KircheKantonGraubünden KircheKantonGrischun AlbumKircheKantonGraubünden Kirche

KantonGrischun GrischunChurch Eglise Chiuche Chiuchli Iglesia Kirke Kirkko Εκκλησία

Chiesa 教会 Kerk Kościół Igreja Церковь Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa

Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza AlbumGraubünden )

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Mit dem F.ahrr.ad von D.avos nach T.iefenc.astel am Donnerstag den 03. Oktober 2013

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Mit dem Z.ug von B.ern - Z.ürich - L.andq.uart nach D.avos D.orf

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Mit dem F.ahrr.ad D.avos ( B.esuch K.irchnerm.useum und H.eimatm.useum ) F.rauenk.irch - nach D.avos G.laris

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Mit dem P.osta.uto von D.avos G.laris nach D.avos M.ons.tein

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Mit dem F.ahhr.ad D.avos M.ons.tein - a.lte Z.ügers.trasse - D.avos W.iesen - S.chmitten A.lvanau - T.iefenc.astel - K.irche S.t. P.eter in M.istail - T.iefenc.astel

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Mit dem Z.ug von T.iefenc.astel über C.hur - Z.ürich nach B.ern

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Hurni131003 KantonGraubünden KantonGrischun AlbumGraubünden

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 090322

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NIF

Kirche St. Remigius Falera ( Gotteshaus katholisch - Baujahr 13. Jahrhundert - Remigiuskirche Chiuche church église temple chiesa ) ob dem Dorf Falera in der Surselva im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz

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Megalithenanlage aus der Bronzezeit im Parc la Mutta Falera ( Megalith Steinsetzungen Steinreihe ) bei Falera in der Surselva im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz

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Parc la Mutta

 

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Der Parc la Mutta ( Mutta = rätoromanisch für «Hügelkuppe» ) ist eine in der Mittleren

Bronzezeit erschaffene S.teinreihe bei Falera in der Surselva im schweizerischen Kanton

Graubünden. Sie ist mit ihren gut 400 m Länge und 36 Menhiren die grösste Anlage dieser

Art in der Schweiz. Neben mehreren astronomisch ausgerichteten S.teinreihen sind auch

S.chalensteine vorhanden.

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Allgemeines

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Die Anlage liegt am südlichen Dorfrand Faleras oberhalb L.aax auf einer Höhe von rund

1250m. Die Mehrzahl der Steine steht auf der E.bene P.lanezzas oberhalb des Park-

platzes beim D.orfeingang nördlich der Mutta, eines markant bewaldeten Hügels. Die

Menhire sind Findlinge aus Granit oder Diorit, der grösste hat eine Höhe von mehr als

zwei Metern.

 

Ein grosser Teil der Steine muss vom Hang oberhalb des Dorfes nach Planezzas herbei-

geschafft worden sein. In unmittelbarer Nähe steht die mehr als 1000 Jahre alte K.irche

St. R.emigius.

 

Mit Hilfe von I.nformationstafeln und zur Verfügung gestellten Plänen können sich Besucher

auf der Anlage informieren. In der S.ommersaison erfolgen Führungen durch die Anlage.

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Entdeckung

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1.9.3.5 machte der K.reisförster W.alo B.urkart, der im selben Jahr schon die Siedlung von

C.restaulta entdeckt hatte, auf «sechs säulenartige Felsblöcke» aufmerksam. Die Ab-

stände zwischen den Steinen gab er mit 19 m oder einem Vielfachen davon an. 1.9.4.8

erkannte J. Maurizio die astronomische Ausrichtung der Hauptlinie.

 

1.9.7.6 beschrieben U.lrich und G.reti B.üchi Steinreihen, aus denen einzelne Steine entfernt

worden waren. Eine dendrochronologische Datierung von H.olzkohlestücken aus dem

Lehmfundament eines Menhirs, durchgeführt von den U.niversitäten Z.ürich und B.ern, ergab

einen Zeitraum zwischen 1500 und 1200 v. Chr., den Übergang zwischen mittlerer Bronze-

zeit und Spätbronzezeit.

 

Nachdem der E.inheimische I.gnaz C.athomen zusammen mit dem Z.ürcher G.eologen U.lrich

B.üchi 1.9.8.6 in Eigeninitiative einige Megalithe wieder aufgerichtet hatte, wurden 1.9.8.8

im A.uftrag der Gemeinde und unter der L.eitung von U.lrich B.üchi durch G.rabungen der ur-

sprüngliche Standort weiterer 27 Steine bestimmt und diese wieder aufgerichtet.

 

Im S.ommer 2.0.0.0 und 2.0.0.1 wurden in Zusammenarbeit mit dem A.rchäologischen

D.ienstes des Kantons Graubünden unter der L.eitung von J.ürg R.ageth weitere neun

Menhire aufgerichtet. Ermöglicht wurde die Arbeit durch die S.tiftung M.argrit B.ohren – H.oerni.

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S.teinsetzung beim P.arkplatz

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Um die Steine verankern zu können, wurde von den Erbauern zuerst eine feste Lehm-

schicht in die Grube eingebracht. Der Menhir wurde in dieses Lehmbett gekippt und in

die gewünschte Lage gedreht.

 

Anschliessend wurde er mit länglichen Steinen verkeilt, dann wurde die Grube mit

Moränenschutt und Humus aufgefüllt. Bei Grabungen zur Lokalisierung der ursprünglichen

Position der Menhire stiess man auf frühgeschichtliche K.eramikfragmente, O.cker,

H.olzkohlereste und Steine, die zur Verkeilung dienten. Bei rund der Hälfte der wieder

aufgerichteten Menhire konnten die ursprünglichen Fundationsgruben gefunden werden,

vor allem auf der Ebene von P.lanezzas. Im S.teilhang zum P.arkplatz war durch Erosion

und kleine Erdrutsche der Boden umgelagert worden und eine Lokalisierung der

Fundationsgruben unmöglich.

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Peilungen

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Die meisten Ausrichtungen der Steinreihen auf Planezzas weisen auf bedeutende S.onnen-

a.uf- und U.ntergangspunkte im Jahreslauf. Die Hauptlinie verläuft in nordöstlicher Richtung

und besteht aus acht Blöcken; zwischen dem siebten und dem letzten Stein besteht eine

Lücke von acht Blöcken, die heute verschwunden sind. Die Linie weist jeweils 30 Tage vor

und nach der S.ommersonnenwende zum Aufgangspunkt der S.onne am T.aminser C.alanda.

 

Die Verlängerung der Steinreihe in der Gegenrichtung weist zum K.irchenareal von L.adir,

wo vor dem Bau des P.farrhauses noch eine S.teinsetzung bestand. Ihre Fortsetzung führt

zum K.irchenareal von R.uschein, wo bronzezeitliche G.rabfunde gemacht wurden. Wenig

westlich davon liegen die S.chalensteine des F.rundsberges, auf deren K.rete ebenfalls

bronzezeitliche S.iedlungsreste ausgegraben wurden.

 

Da die genannten Orte alle auf der gleichen Peillinie liegen, geht für sie die S.onne am

2.1. M.ai und am 2.1. J.uli an der gleichen Stelle auf. In der gleichen Linie werden in der

Gegenrichtung durch die S.onnenuntergangspunkte Beginn und Ende des B.auernwinters

an St. M.artin ( 1.1. N.ovember ) und zu M.ariä L.ichtmess ( 2. F.ebruar ) bezeichnet.

Insgesamt liegen fünf K.irchen auf der gleichen 62°-Achse: S.chnaus, R.uschein, L.adir,

F.alera und das «B.ildstöckli» von L.aax.

 

In der Hauptlinie bilden zwei Menhire zusammen mit einem dritten die Eckpunkte eines

pythagoreischen Dreiecks mit dem Seitenverhältnis 8:15:17. Die Hypotenuse entspricht

der Richtung der Hauptlinie, die Katheten liegen N.ord - S.üd bzw. O.st - W.est.

 

Die Hauptreihe wird von einer weiteren Reihe aus sechs Blöcken geschnitten, deren Be-

deutung vom Archäo – A.strologen G.ion G.ieri C.oray aus L.uven erkannt wurde. In der

mittleren Bronzezeit visierte diese Linie den A.ufgangspunkt des S.ternes C.aph im

S.ternbild C.assiopeia. Infolge der Präzession gelten für die stellaren Bezugspunkte heute

jedoch nicht mehr die gleichen Werte wie zur Bronzezeit.

 

Weitere Peillinien weisen zum S.onnenaufgangspunkt zur Zeit der S.ommersonnenwende,

zum S.onnenuntergangspunkt zur Zeit der W.intersonnenwende und an den Tag - und -

N.acht - Gleichen. Weiter wird der s.üdlichste Punkt am Horizont, an dem der M.ond unter-

geht, angepeilt. Das so genannte S.üdextrem wird alle 18.66 Jahre erreicht.

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Steine

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Um die Mutta liegen neben mehreren S.chalensteinen einige bearbeitete Steine. Nach-

folgend werden die wichtigsten davon erwähnt.

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M.ondpfeil des M.ondstein

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Westlich des Aufgangs zur R.emigiuskirche ist auf einem Stein ein 60 Zentimeter langer

P.feil auf einem gespannten B.ogen eingraviert. Die P.feilspitze zeigt an jene Stelle des

Himmels, wo am 2.5. D.ezember 1.0.8.9 vor Christus um 1017 Uhr eine 96 - prozentige

S.onnenfinsternis zu beobachten war. Die S.onne erschien zum Zeitpunkt ihrer maximalen

Bedeckung durch den M.ond als m.ondförmige S.ichel, was die Darstellung einer M.ond-

sichel an der S.pitze des P.feils erklärt.

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S.onnenstein

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An der S.üdwestseite der Mutta steht am unteren S.pazierweg eine geneigte S.teinplatte

mit einem eingeritzten K.reis von 120 Zentimeter Durchmesser, einem L.och als Mittel-

punkt, einer kleinen kreisförmigen S.chale links oben sowie einer 8 Zentimeter langen,

von O.st nach W.est verlaufenden K.erbe.

  

Seine Neigung entspricht der Neigung der Erdachse. Mit Hilfe eines Gnomons, eines

Stabes, der entweder vor die P.latte oder senkrecht zu ihrer Neigung in die Mitte gestellt

wird, lassen sich unter anderem die genauen Zeitpunkte für die S.ommersonnenwende

sowie für den 1.1. N.ovember ( M.artinstag ) und den 2. F.ebruar ( M.aria L.ichtmess ) be-

stimmen; dann scheint die S.onne genau senkrecht auf den Stein. Die Bestimmung

wurde von W.illiam B.runner vorgenommen, A.stronom in der M.eteorologischen A.nstalt.

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K.reuzstein

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Vor dem Eingang zum F.riedhof der K.irche S.t. R.emigius liegt rechter H.and ein Granit-

block, auf dessen nahezu ebener O.berfläche ein K.reuz mit schalenförmigen V.ertiefungen

an den E.nden der A.rme steht. Sein L.ängsbalken zeigt nach O.sten zum S.onnenaufgangs-

punkt zur Zeit beider Tag - und – N.acht - Gleichen.

 

Vom s.üdlichen K.reuzarm zweigt ein zweites K.reuz ab, das weniger tief ausgebildet ist.

Sein L.ängsbalken zeigt zum M.onduntergang am P.iz M.undaun im S.üdextrem, dem

U.ntergang des M.ondes alle 18.66 Jahre.

 

Es ist jedoch fraglich, ob der Stein immer noch in derselben Lage wie in der Bronzezeit

liegt und ob die genannten Richtungen nicht einem Zufall entspringen. Dass er beim Bau

der F.riedhofsmauer, die im Abstand von wenigen Zentimetern an ihm vorbeiführt, weder

einbezogen oder versetzt wurde, lässt vermuten, dass man dem Stein und seiner Lage

während Jahrhunderten seinen Respekt erwies.

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Der «l.achende M.egalithiker»

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Am 2.3. S.eptember 1.9.8.4 entdeckte der E.inheimische I.gnaz C.athomen an der südwest-

lichen Seite der Mutta auf einem grossen Steinblock aus I.llanzer V.errucano ein F.elsritz-

bild. Es zeigt ein lachendes menschliches Antlitz mit einer A.rt K.rone oder H.a.aren.

 

Neben der S.chulter ist eine L.anzenspitze zu erkennen – oder der obere Teil der

S.cheibennadel, wie sie auf der Mutta ausgegraben wurde. Die Darstellung blickt nach

N.ordwesten zum P.unkt des S.onnenuntergangs zur Zeit der S.ommersonnenwende.

Der Zeitpunkt der Entstehung der Darstellung ist unbekannt.

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H.ügel «La Mutta»

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Die Mutta, ein bewaldeter und von mächtigen V.errucoanoblöcken geprägter Hügel, erhebt

sich rund 50 Meter über die Ebene von Planezzas und ist von mehreren Seiten über kleine

Wege erreichbar. Ausgrabungen um 1.9.3.5 durch den K.reisförster W.alo B.urkart wiesen auf

dem Hügel eine S.iedlungsanlage nach.

 

Bodenfunde ergaben eine Belegungszeit zwischen 1.8.0.0 und 400 vor unserer Zeit-

rechnung, also von der Bronzezeit bis in die spätere Eisenzeit. Es wurden eine eisen-

zeitliche und fünf bronzezeitliche Bodenschichten nachgewiesen.

 

Die besiedelte Fläche belegte rund 1500 Quadratmeter. Vermutlich lebten dort in B.lock-

h.äusern zwischen 60 und 120 Personen. Die Siedlung war von einer mächtigen M.auer

umgeben mit einer F.undamentbreite von zwei Metern und einer Kronenbreite von drei

Metern. Die T.oranlage lag im N.ordnordwesten und ist heute noch erkennbar. Die Mauern

sind heute stark überwachsen und nur noch zu erahnen.

 

Der Fund einer H.erdstelle mit K.eramikresten von F.ehlbränden beweist, dass hier getöpfert

wurde; die V.erzierung der F.undstücke ist verwandt mit derjenigen von C.restaulta. Neben

K.eramikscherben wurden fünf B.ronzesicheln und über fünfzig M.ahlsteine gefunden; ein

Zeichen dafür, dass hier A.ckerbau betrieben wurde. Der bedeutendste Fund ist jedoch der

einer grossen S.cheibennadel aus B.ronze.

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S.cheibennadel

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Die S.cheibennadel wurde im J.uli 1.9.4.3 in der drittuntersten Schicht gefunden und in die

frühe Bronzezeit datiert. Sie ist 83 Zentimeter lang, der ovale Kopf misst 16,5 auf 12,5

Zentimeter.

 

Sie ist aus einem Stück gegossen, der K.opf wurde getrieben und mit B.uckeln unterschied-

licher Tiefe und Deutlichkeit sowie eingravierten Linien versehen. W.illiam B.runner, A.stro-

nom in der M.eteorologischen A.nstalt, interpretierte die B.uckel und S.triche als K.alender,

der die synodische Umlaufzeit der V.enus auf den Tag genau angab. Die Länge der N.adel

von 83 Zentimeter entspricht der so genannten fiktiven megalithischen Elle. Das O.riginal

wird im R.ätischen M.useum in C.hur aufbewahrt.

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Astronomische Interpretation

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Die astronomische Interpretation von Steinreihen und S.chalensteinen ist umstritten.

Skeptiker kritisieren, dass mit gutem Willen für jede gesetzte Steinlinie eine passende

Verbindung zu bestimmten S.onnen-, M.ond- oder S.ternenpunkten gefunden werden

kann.

 

Bei einem Feld mit zahlreichen Menhiren besteht auch die Gefahr, eine Peillinie hineinzu-

interpretieren, die von den Erbauern unter Umständen gar nicht geplant war. Dazu kommt,

dass die Steinsetzungen mit einer mehr oder weniger grossen Genauigkeit errichtet

worden sind und die Peilung zu bestimmten Punkten manchmal recht ungenau ist.

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( BeschriebParclaMutta AlbumParclaMutta AlbumZeitreiseSchweizBronzezeit AlbumGraubünden KantonGraubünden KantonGrischun Stein Stone kivi pierre pietra ストーン steen pedra Findling Erratiker erratic arvaamaton erratique reikull irregolare 常軌を逸した uberegnelig errático oberäkneligt errático Eiszeit istid ice age jääkausi période glaciaire era glaciale 氷河時代 ijstijd istid epoka lodowcowa período glacial istiden época glacial Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Ausflug nach F.alera und Z.illis am Samstag den 25. August 2012

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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich nach C.hur und weiter mit dem P.osta.uto über L.aax, D.orf nach F.alera P.ost

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Besuch des P.arc l.a M.utta

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Mit dem P.osta.uto von F.alera P.ost über L.aax - C.hur nach Z.illis P.ost

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Besuch der K.irche von Z.illis

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Mit dem P.osta.uto von Z.illis P.ost nach T.husis und weiter mit dem Z.ug über C.hur - Z.ürich zurück nach B.ern

  

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Hurni120825 AlbumZZZZ120825AusflugF.aleraZ.illis KantonGraubünden AlbumGraubünden KantonGrischun

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 060223

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