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Seelandtriathlon 2014 in Murten,

13.09.2014

 

Alle Fotos von Michel Bertschy. Die Seelandtriathlon Bilder sind unter der Namensnennung-Nicht kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen-Creative Commons Lizenz gestellt.

Kontakt: www.migu.ch / mb@migu.ch

Diese schöne Mahonie wurde von Ozzie Johnson von ItSaul Plants, Atlanta, GA, in die USA eingeführt und gezüchtet. Im Jahr 1990 brachte von einer Reise nach Japan er einen kleinen Sämling von einer Mahonie mit sehr schmalen und nicht stechenden Blättern mit zurück in die USA. Der japanische Gärtner nannte diese hübsche Pflanze, Nari Hari "(な り 針 - in Deutsch nadelförmig - ein japanischer Begriff für besonders schmal-lanzettlich, filigranes Blattwerk), aber er kannte nicht derren botanischen Namen. Nach einiger Zeit begann dieser Mahonie zu blühen und zu fruchten. Die Samen wurden ausgesät und von diesen Sämlingen wählteOzzie Johnson den Klon mit der schönsten Blatt und dem beste Wachstum, und wurde 'Soft Caress' (zärtliche Berührung) benannt. ItSaul Plants patentierte diese einzigartige Mahonia im Jahr 2001 (US PP # 20183 und # 20183 PP, Karen Reiter Stever) und führte diese in der Baumschul-Handel in den Vereinigten Staaten und Europa ein. Im gleichen Jahr 2001 wurde auch die Erstbeschreibung von Mahonia eurybracteata supsp ganpanensis in der Flora of China veröffentlicht, und daraufhin konnte 'Soft Caress' als zu diesem Taxon gehörend bestimmt werden!

'Soft Caress' war 2013 'Pflanze des Jahres' der berühmten RHS Chelsea Flower Show!

These beautiful Mahonia was introduced and bred by Ozzie Johnson of ItSaul Plants, Atlanta, GA. In 1990 from a trip to Japan he brought back into the USA an small Mahonia seedling with very narrow and not pungent leaves. The Japanese gardener named this pretty Plant ,Nari hari' (なり針 - in English: needle-shaped – an Japanese term for particularly narrow-lanceolate, filigree foliage), but did not know its botanical name. After some time this Mahonie began to bloom and set fruit. The seeds were sown and from these seedlings Ozzie Johnson chose the clone with the most beautiful leaf and the best growth, and this was then named by him ,Soft Caress' (tender touch) .

ItSaul Plants in 2001 patented (U.S. PP # 20183 and # 20183 PP, Karen Reiter Stever) and introduced this unique Mahonia in the nursery trade in the United States and Europe.

In the same year 2001, the first description of Mahonia eurybracteata supsp ganpanensis in the Flora of China was published, and then 'Soft Caress' could be determined belonging to this taxon!

'Soft Caress' was 'Plant of the Year' at the famous RHS Chelsea Flower Show 2013!

Das Uhrwerk im Zytgloggeturm in Bern welches 1530 fertiggestellt wurde und noch heute fast 100% Original

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Der Zytgloggeturm kann mit einer Führung besichtigt werden, siehe auch die Links unten

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Z y t g l o g g e - T u r m

 

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Der Zytgloggeturm ( Zeitglockenturm / Zytglogge ) bildete das alte westliche Stadttor der Stadt /

Altstadt von Bern im Kanton Bern in der Schweiz

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Erbaut im Jahr 1191 war er bis 1256 das erste Westtor und bildete einst den Abschluss

der ersten Stadterweiterung. Er änderte im Laufe der Jahre sein Aussehen sehr stark,

im Zytgloggeturm sind Modelle aus den verschiedenen Epochen ausgestellt

 

Durch die Entwicklung der Stadt rückte der Turm mit jeder Erweiterung immer mehr ins

Zentrum der Stadt.

 

Für einige Zeit ist der Turm gar als Frauengefängnis genutzt worden => Pfaffendirnen-

gefängnis

 

Nach dem grossen Brand von 14. Mai 1405, der nahezu die gesamte Stadt in Schutt

und Asche legte, wurde er zum „ Zytglogge “ umfunktioniert.

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In seiner Chronik schildert der Chronist Conrad Justinger das Ausmass der Katastrophe :

 

Also verbrann die alt kebie, do die zitglogge inne hanget, darinne verbrunnen siben pfaffen-

dirnen. ... Also verbrunnen bi sechshundert hüsern, gros und klein, und gros guot darinne

und me denne hundert mönschen.

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Z y t g l o g g e

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Die Zytglogge, die Glocke, die seither im neuen Turm die Stunden verkündet, wurde noch

im gleichen Jahr durch Johann Reber aus A.arau gegossen. Sie war es, die dem Turm

den heutigen Namen gab : Zytglogge.

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Ihre Inschrift lautet:

 

+ anno d[omi]ni mccccv mense octobris fusa sum a ma[gi]stro ioh[ann]e d[i]c[t]o reber de

arow sum vas et cer[a] et cunctis [...] gero diei horas.

 

( Im Jahre 1405 im Monat Oktober wurde ich von Meister Johannes genannt Reber aus

A.arau gegossen. Ich bin Gefäss und Wachs (?) ...und allen verkünde ich die Stunden

des Tages ).

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Uhrwerk

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Zur Zeitmessung gehörte natürlich auch ein Uhrwerk. Gleichzeitig mit der Glocke, wurde

also auch eine Uhr mit einem Stundenschlagwerk eingebaut. Über den Erbauer und über

die Ausmasse der Uhr ist leider nichts bekannt.

 

Hingegen wissen wir, dass das noch heute vorhandene Astrolabium bereits damals den

Turm zierte. Wie bei andern Kunstuhren diente es vorwiegend als Repräsentationsobjekt.

Es gehörte zum Ansehen einer Stadt, technische Spitzenleistungen öffentlich zur Schau

zu stellen und damit Bewunderung auszulösen.

 

Nebst vielen astronomischen Indikationen konnte man beiläufig auch noch die Zeit ab-

lesen. Dies war aber schwierig und überhaupt nicht das Ziel. Wichtig war die akustische

Zeitangabe durch die Glocke.

 

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts häuften sich die Reparaturen am bereits über 100

jährigen Uhrwerk. Es wurde immer offensichtlicher, dass das Werk ausgedient hatte.

 

1527 erhielt der damalige Waffenschlosser und Zeitglockenrichter, Kaspar Brunner,

den Auftrag, ein neues Uhrwerk zu bauen. Es stand von Anfang an fest, dass die Uhr

grösser, schöner und kunstvoller sein musste als die alte von 1405.

 

1530 präsentierte Brunner den Bernern eine Monumentaluhr mit kunstreichem Figuren-

spiel und einem Räderwerk von gewaltigem Ausmass, wie es bis jetzt noch nicht ge-

baut wurde. Von Brunner sind keine weiteren Uhrwerke bekannt, dieses scheint sein

einziges zu sein.

 

Die Ausmasse, die Robustheit und die kunstvolle Bauweise ( Räder mit einzeln einge-

setzten Zähnen, massive Wellen, die Gewehrläufen ähneln ) zeugen vom Meister, der

sich im Bau von Waffen und Geschützen auskannte, aber auch in der Lage war, eine

aussergewöhnliche Uhr zu realisieren.

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An der Ostseite des Zytgloggeturms ist ein sehr schönes Glockenspiel angebracht, u.a.

mit Bärenfiguren und, hoch oben im Dach des Turms, der Statue von Hans Thann, einem

Ritter in voller Rüstung.

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Das Figurenspiel / Glockenspiel

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Jede volle Stunde läuft das beliebte und vor allem von Touristen viel beachtete Figurenspiel

ab :

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Ca. 3 Minuten vor dem Stundenschlag kräht der Hahn und eröffnet das Spiel.

 

Kurz darauf kreist der Bärenreigen, er symbolisiert die Stadtwache, die pflichtbewusst ihre

Runden dreht. Dazu schlägt der Narr die Stunde an seine zwei Glöcklein. ( Zu früh, aber

das ist Narrenfreiheit )

 

Nun kräht der Hahn zum zweiten Mal.

 

Sobald die volle Stunde erreicht ist, schlägt die Viertelstundenglocke vier Viertel, mitten

im Spielerker auf seinem Thron dreht Chronos, der Gott der Zeit, die Sanduhr; dann hebt

er das Zepter in seiner linken Hand und gibt den Auftakt zum Stundenschlag.

 

Nun schwingt Hans von Thann, der goldene Glockenschläger, seinen Hammer und führt

die erforderliche Anzahl Schläge aus. Chronos hört aufmerksam zu und zählt die Schläge,

indem er seinen Mund öffnet und schliesst.

 

Der Löwe, Symbol des Stadtgründers, Herzog Berchtold V. von Zähringen, quittiert jeden

Schlag mit einer leichten Kopfdrehung. Zum Schluss schlägt der Hahn ein drittes Mal

und kündet damit den Beginn einer neuen Stunde an.

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Es ist ein wahres Meisterwerk der mittelalterlichen Uhrmacherkunst.

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Astronomische Uhr

 

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Unter dem großen Zifferblatt ist eine astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert zu be-

wundern.

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Es handelt sich um ein Astrolabium mit südlicher Projektion, wie sie vorwiegend an

Kunstuhren bis in die erste Hälfte des 15. Jahrhundert gebaut wurden.

 

Der Stundenzeiger zeigt mit der goldenen Hand die modernen Stunden und mit dem

Sonnenemblem den Sonnenstand gegenüber dem aufgemalten Planisphärium, wobei

links der Sonnenaufgang im Osten, oben der Sonnenhöchststand im Süden und rechts

der Sonnenuntergang im Westen dargestellt ist.

 

Die Kugel ( mit einer goldenen und einer schwarzen Hälfte ) zeigt die aktuelle Mondphase

an.

 

Auch der aktuelle Mondstand kann aufgrund der relativen Position zum Sonnenzeiger ab-

gelesen werden. Auf der beweglichen exzentrischen Scheibe der Ekliptik zeigt die Sonne

das aktuelle Tierkreiszeichen an.

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Der Turm und das Urwerk können mit einer Führung besichtigt werden.

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Siehe auch :

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bern-altstadt.ch/htm/zytgloggeturm.htm

 

www.zeitglockenturm.ch

 

www.berninfo.com/de/page.cfm/CityToursAusfluege/Stadtfueh...

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( BeschriebZytglogge BeschriebZeitglocke BeschriebZytgloggeturm BeschriebZeitglockenturm AlbumZytgloggeturm AlbumStadtBern Bern Berne Berna Bärn Stadt City Ville kaupunki città シティ

stad ciudad Stadtturm Turm torre tower torni tour tårn wieża torn Mittelalter Geschichte History

Wehrbau Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa

Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza UNESCO Weltkulturerbe

Unesco World Heritage )

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Besuch der B.erner A.ltstadt mit W.alter, W.alter, C.hrista und M.utter am Mittwoch 29. April 2009

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Mit dem B.us von O.stermundigen zum R.osengarten

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R.osengarten - N.ydeggbrücke - N.ydeggkirche - J.unkergasse - M.ünsterplattform - M.ünster

mit T.urmbesichtigung, um 12.00 Uhr bei den G.locken - R.athaus - B.ellvue mit

K.üchenbesichtigung - K.leine S.chanze - Z.ygloggenturm mit F.ührung (14.30 Uhr) -

B.undeshaus mit B.esichtigung des N.ationalratsaals - B.ern B.ahnhof

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Mit dem Z.ug nach B.ern B.ümpliz N.ord

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Hurni090429 AlbumZZZZ090429StadtwanderungBern KantonBern StadtBern AlbumStadtBern

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 300116

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NIF

Infanteriebunker A2023 Schlucht 2 ( Maschinengewehrstand - MG - Stand - als Schopf getarnter Bunker - Militärbunker ) der Sperre - Sperrstelle Einigen des Reduit aus dem zweiten Weltkrieg der Reduitbrigade 21 am Waldrand ob Einigen im Berner Oberland im Kanton Bern in der Schweiz

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Sperre Einigen

 

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Die Sperrstelle von Einigen befindet sich im Dorf Einigen am T.huners.ee im Berner

Oberland im Kanton Bern in der Schweiz

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Als klassische Sperre der zweiten Generation war der ganze Bereich der Bäuert Einigen

( Gemeinde S.piez ) ausgebaut. Die Sperre nutzte den natürlichen F.luss.lauf der K.ander,

den E.inigenw.ald und die Ü.berb.auungen bestmöglich aus.

 

Das infanteriestarke Gelände mit verb.unkerten W.affen ( I.nfanteriekanonen, Panzerab-

Wehrk.anonen ), den U.nterständen und V.erminungen, den permanenten S.prengo.bjekten

mit T.ankb.arrikaden, P.anzerg.raben und M.auern kanalisierten einen Gegner und schafften

gute Voraussetzungen für einen A.bwehrk.ampf.

 

Befürchtet wurden unter anderem auch a.mphibische Landungen im D.elta der K.ander,

was in Versuchen auch auf R.ealisierbarkeit getestet wurde. Besonders gut sichtbar ist

der riesige P.anzerg.raben entlang der K.ander ( heute weitgehend zugeschüttet ).

 

Die B.unker sind weit herum verstreut und zwischen den N.eubauten kaum mehr sichtbar.

Insgesamt gehören laut ADAB-Inventar 36 Objekte zur Sperrstelle Einigen. Im S.eptember

1940 begann man mit dem Bau des mächtigen G.eländep.anzer – H.indernisses als erstem

Werk der Sperre:

 

Im Auftrag der 3. Division wurden von Zivilunternehmen T.ankg.raben, P.yramiden-

hindernisse, D.ammv.erstärkungen und T.ankm.auern gebaut. Im F.ebruar 1.9.4.3 wurden

die S.tosstrupp - U.nterstände im A.uw.ald als letzte Werke der Sperre in Angriff genommen.

 

Die Sperrstelle ist in ihrer Originalität fast vollständig erhalten. Ihre Bedeutung liegt in ihrer

Lage am Zugang zum Reduit und der grossen Anzahl an B.unkern mit einer Vielfalt an

unterschiedlichen T.arnungen. Das G.eländep.anzerh.indernis am K.anderd.elta als impo-

santes Werk und die Gruppe von 7,5 cm T.anka.bwehrg.eschützen als R.arität in der

Schweiz sowie die typologisch speziellen S.tosstrupp - U.nterstände tragen zur Bedeutung

der Sperre bei. Ergänzt wurde die Sperrstelle durch diverse S.prengo.bjekte.

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Bekannte Objekte

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- T.1.1.8.0 P.anzerg.raben - heute fast vollständig eingedeckt, H.öcker entfernt

 

- A.2.0.0.9 U.nters.tand

 

- A.2.0.1.0 I.nfanterieb.unker Einigen B.ahn

 

- A.2.0.1.1 I.nfanterieb.unker Einigen T.erasse

 

- A.2.0.1.2 U.nterstand

 

- A.2.0.1.3 U.nterstand

 

- A.2.0.1.5 I.nfanterieb.unker S.chulh.aus ( «J.ulia», abgebrochen )

 

- A.2.0.1.6 U.nterstand

 

- A.2.0.1.7 U.nterstand

 

- A.2.0.1.8 I.nfanterieb.unker E.inigen S.trasse

 

- A.2.0.1.9 U.nterstand

 

- A.2.0.2.1 I.nfanterieb.unker E.inigen B.ahnbrücke

 

- A.2.0.2.2 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.3 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.4 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.5 I.nfanterieb.unker K.ander T.errasse

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A.bbruch von «J.ulia»

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Dass der A.bbruch dieses Betonklotzes – mit einer hervorragenden Tarnung als F.erien-

haus – im Jahr 2.0.0.5 nicht nur auf Zustimmung stiess, zeigt der folgende Bericht aus

dem «Berner Oberländer»: «J.ulia» hat nie bewiesen, ob sie ihrer Aufgabe gewachsen

ist. Zum Glück, kann man nur sagen. «J.ulia» ist ein B.etonklotz; rund acht mal acht

Meter im Grundriss; hat zwei Stockwerke, wovon eines in den Hang reicht; ist mit Holz-

verschalungen und Farbe zurechtgemacht wie ein nettes F.erienh.aus.

 

«J.ulia» steht in Einigen, gleich neben dem S.chulhaus R.oggern. Erbaut wurde der

I.nfanterieb.unker «J.ulia» in den Jahren 1941–1943 von einem B.ieler Bauunternehmen –

zusammen mit einem zweiten für insgesamt rund 100’000 Franken. Und jetzt soll er weg,

abgebrochen werden.

 

Die Gemeinde S.piez hat eigens das Grundstück für 10’000 Franken vom Verteidigungs-

departement ( VBS ) gekauft. Nochmals rund 35’000 Franken sind laut Gemeindepräsident

Franz Arnold für den Abbruch nötig. «Julia» ist massiv, hat Wände bis zu drei Metern

Dicke, schliesslich sollte der Bau den Schweizer S.oldaten Schutz gegen eindringende

fremde M.ächte und deren W.affen bieten.

 

Aber nicht alle sind der gleichen Meinung wie der Spiezer Gemeinderat: Roger Siegen-

thaler wohnt etwas versetzt unterhalb der F.erienh.ausa.ttrappe. «Der B.unker gehört ins

Ortsbild von Einigen.» Er verteidigt «J.ulia», will den B.unker retten. Verhandlungen mit

der Gemeinde haben jedoch keinen Erfolg gezeigt.

 

Deshalb gelangt er an die Öffentlichkeit. «Meine Umfrage bei einigen Anwohnern hat

ergeben, dass kaum jemand etwas gegen den B.unker hat, er also nicht stört.» Ob

Siegenthaler den Entscheid des Regierungsstatthalters, der B.unker dürfe abgerissen

werden, weiterzieht, ist «noch nicht entschieden».

 

Auch das VBS hat sich in S.piez gemeldet, der B.unker sei in einem internen Inventar

als schützenswert eingetragen. Doch für Arnold ist klar: «Wäre dies im Kaufvertrag ge-

standen, hätten wir das Grundstück gar nicht gekauft.» Das VBS hat allerdings auch

signalisiert, dass es sich nicht gegen den A.bbruch des B.unkers A.2.0.1.5 wehren wird.

 

Aus Sicht der Gemeinde S.piez ist klar, der B.unker muss weg. Nur so haben die S.chüler

freie Sicht auf den S.ee. «Der B.unker wurde eindeutig mit der Absicht gekauft, ihn abzu-

reissen.» Die Beschwerde ist für die Gemeinde «ärgerlich», da auch Verzögerungen auf-

treten.

 

Doch klar ist: «Wenn die Genehmigung rechtskräftig wird, wird dieser B.etonklotz abge-

rissen.» Dem Schutzgedanken könne keine Beachtung geschenkt werden. Das hätte

vor dem Verkauf des I.nfanteriewerkes eingebracht werden müssen.

 

Einigen mit dem E.inschnitt der K.ander und dem markanten Abwehrgraben gegen P.anzer

unterhalb der S.taatsstrasse war eine wichtige Sperrstelle am Eingang zum Reduit von

G.eneral H.enri G.uisan und der Reduitbrigade.

 

Hier sollte nachhaltig der Vorstoss des Gegners in Richtung S.piez, I.nterlaken und

L.ötschb.ergachse gebremst werden. Die ganze weitläufige Sperrstelle besteht aus

mehreren kleinen B.unkern, die sich in die L.andschaft und Ortschaft Einigen einfügen –

wovon «J.ulia» optisch die originellste T.arnung hat.»

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Siehe auch : www.festung-oberland.ch

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( BeschriebSperreEinigen BeschriebSperrstelleEinigen KantonBern BernerOberland

Berner Oberland AlbumSchweizimzweitenWeltkrieg Festung fortress Stronghold

stronghold linnake roccaforte 牙城 bolwerk twierdza fortaleza fortaleza Zweiter

Weltkrieg Anden verdenskrig Toinen maailmansota Seconde guerre mondiale

Seconda Guerra Mondiale 第二次世界大戦 Tweede wereld oorlog Druga wojna Alps

światowa Segunda guerra mundial Andra världskriget Segunda Guerra Mundial war

Alpit Alpes Alpi アルプス山脈 Alpene Alpy Alperna Alpen Alperne Berg vuori Montagne

montagna 山 góra montanha munte гора montaña Reduit Reduitfestung Alpenfestung

Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland

Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Ausf.lug nach E.inigen am Donnerstag den 07. November 2013

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Mit dem Z.ug von Bern nach T.hun und weiter mit dem B.us bis G.watt Z.entrum

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S.paziergang durch E.inigen

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Mit dem B.us von E.inigen nach T.hun und weiter mit dem Z.ug nach Bern

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Hurni131107 KantonBern AlbumSchweizImZweitenWeltkrieg AlbumKleinesStachelschweizReduitbrigade21

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 221223

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NIF

In der ehemaligen römischen Stadt Augusta Raurica in der heutigen Gemeinde Kaiseraugst im Kanton Aargau in der Schweiz

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Augusta Raurica

 

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Augusta Raurica, auch als Colonia Augusta Rauricorum bekannt, ist eine Siedlung aus

römischer Zeit am S.üdufer des R.heins einige Kilometer östlich von B.asel, die zur

Provinz Gallia Belgica und später zur Provinz Germania superior gehörte.

 

An dieser Stelle liegen heute die G.emeinden A.ugst, welche zu Kanton B.asel - L.and-

schaft gehört, und K.aiseraugst, die auf dem Kantonsgebiet A.argau liegt. Der größte

Teil der erhaltenen Anlagen steht in A.ugst. Die Ausgrabungen und Rekonstruktionen

alter Gebäude sind noch in vollem Gange.

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Koloniegründung

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Gegründet wurde eine Kolonie im Gebiet der Rauriker zum ersten Mal am 21. J.uni wohl

des Jahres 44 v. Chr. durch C.äsars Feldherrn Lucius Munatius Plancus. Allerdings

konnten aus dieser frühen Zeit keine Funde nachgewiesen werden. Es gilt deshalb als

sicher, dass die Kolonie entweder als Folge der Bürgerkriege nach C.äsars Tod über den

formalen Gründungsakt gar nicht hinauskam oder dass Plancus' Kolonie nicht in A.ugst,

sondern in B.asel gegründet wurde.

 

Zu einer dauerhaften Koloniegründung kam es erst im Gefolge der Eroberung der Zentral-

a.lpen unter Kaiser Augustus um 15 v. Chr.. Der bislang älteste bekannte Fund konnte

durch Dendrochronologie auf das Jahr 6 v. Chr. datiert werden.

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Name der Kolonie

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Die Grabinschrift des Munatius Plancus nennt als Namen nur das lapidare Colonia

Raurica. Eine - allerdings nur fragmentarisch erhaltene - Inschrift aus augusteischer Zeit

spricht von der Colonia P[aterna] (?) M[unatia] (?) [Felix] (?) [Apolli]naris [Augusta E]merita

[Raur]ica (Buchstaben zwischen eckigen Klammern ergänzt). Wie das emerita zeigt, hätte

es sich also um eine Veteranenkolonie gehandelt.

 

Abgesehen von diesem verstümmelten Zeugnis findet man die erste sichere Bezeugung

des Beinamens Augusta erst beim Geographen Ptolemäus um 150 n. Chr. in griechischer

Form als Augústa Rauríkon (=lat.: Augusta Rauricorum).

 

Damit fügt sich Augusta Raurica in einen größeren Zusammenhang von augusteischen

Koloniegründungen, denn auch noch zwei andere wichtige Stützpunkte des augusteischen

Eroberungsplanes tragen den Beinamen des ersten Kaisers: Augusta Praetoria am Südfuß

des G.roßen S.t. B.ernhard - P.asses, aus dem heute A.osta geworden ist, und Augusta

V.indelicum, das heutige A.ugsburg als Vorposten gegen die D.onau.

 

Diese drei Augustae bilden die Ecken eines Dreiecks, das sich über die von Augustus

eroberten A.lpen legte und seine breite Basis vom R.heinknie bis zur D.onau gegen das

unbesetzte G.ermanien wandte.

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Geographische Lage der Siedlung

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Es hat sich während den Ausgrabungen gezeigt, dass die Stadt auf einer Hochfläche

ruht, nicht weit vom R.hein entfernt. Die E.rgolz und der V.iolenbach haben aus der

Terrasse ein Dreieck herausgefressen, dessen Basis am nördlichsten Rand des J.uras

liegt und etwa 1 km breit ist.

 

Die "Spitze" des Dreiecks schaut rheinwärts gegen Norden und bildet einen Kopf, der

K.astelen heißt, also an eine B.urg ( K.astell ) gemahnt. Von der Basis bis zum Scheitel

des Dreiecks messen wir ebenfalls rund 1 km. In diese Hochfläche, die nach W.esten,

N.orden und O.sten von steilen Böschungen umgeben ist, wurde die Stadt gebaut.

 

Die Geometer hatten zunächst nach den Angaben des Stadtplanarchitekten, der den

Grundriss und Umfang der neuen Stadt entworfen hatte, auf dem Gelände abgesteckt.

Jedes wichtige öffentliche Gebäude erhielt seinen Platz angewiesen, in erster Linie der

T.empel des obersten H.immelsgottes J.upiter mit dem H.auptaltar vor dem heiligen

Zentralpunkt, von dem aus das Straßennetz einvisiert wurde.

 

Der Architekt, der den Auftrag erhielt, den Plan zu entwerfen, legte zunächst durch das

Dreieck eine Längsachse, die 36° von der Nordrichtung nach Westen abwich und zur

Hauptstraße der Stadt ausgebaut wurde.

 

In Abständen von 55 Meter legte er parallel dazu weitere Längsstraßen. Dann teilte er

die Längsachse in 16 gleiche Teile zu 66 m ( 225 röm. Fuß ) und zog durch die Schnitt-

punkte Querlinien, von denen er 10 zu Querstraßen machte.

 

So erhielt er ein rechtwinkliges Straßennetz und Stadtquartier von rund 50 auf 60 Metern.

Die Straßen wurden mit einem soliden Bett von Kies und beidseitig mit Wassergräben

versehen. Die wichtigeren Straßen säumten gedeckte Fußgängerwege hinter Säulen-

reihen ein.

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Grenzen der Kolonie

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Die Grenzen der Colonia Raurica sind nicht mehr mit absoluter Sicherheit festzustellen.

Man glaubt, sie rückschließend aus dem Umfang des frühmittelalterlichen Augstgaues

ablesen zu können.

 

Demnach hätte die Kolonie von B.asel r.heinaufwärts bis zur A.aremündung gereicht,

dann a.areaufwärts bis zur M.ündung der S.igger unterhalb von S.olothurn, hinüber an

die L.üssel und dann dem Verlauf des F.lüsschens B.irs folgend wieder bis B.asel.

Das scheint aber nur bedingt richtig zu sein.

 

Nach neuesten Forschungen stehen nämlich G.utshöfe mit Z.iegelstempeln der W.ind-

ischer Legionen auch in verwaltungsrechtlicher Abhängigkeit von V.indonissa. Solche

reichen aber über den B.özberg hinüber bis nach F.rick.

 

Also wird der T.hiersteinberg unterhalb F.rick die Kolonie nach O.sten begrenzt haben.

Auf der W.estseite dürfte, wie oben angeführt, in der Nähe der B.irsmündung bei B.asel

eine Grenzstation gelegen haben.

 

Frührömische B.randgräber, die 1.9.3.7 bei der K.irche von N.euallschwil gefunden

worden sind, deuten darauf hin, dass auch an der nördlichen ins E.lsass ( Richtung

B.lotzheim ) führenden L.andstraße ein solcher Posten lag.

 

Im Großen und Ganzen hat damit die Colonia Raurica den K.anton B.asel, das F.rick-

t.al und den östlichen J.urateil des K.antons S.olothurns umschlossen. Dies ergibt ein

Territorium von rund 700 km².

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Weitere Geschichte

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Der Ort entwickelte sich in der Folge zu einer recht ansehnlichen römischen Stadt auf

der N.ordseite der A.lpen mit ca. 10'000 - 15'000 Einwohnern. Zur Zeit der höchsten Blüte

während der langen Friedenszeit vom 1. bis zum 3. Jahrhundert hatte Augusta Raurica

alles, was zum römischen Leben gehört.

 

Das Handwerk blühte: So räucherte man S.chinken und S.peck für den Export in andere

Gegenden des Römischen Reiches. Es gab ein T.heater, ein A.mphitheater, ein Haupt-

f.orum, verschiedene kleinere F.oren, einen A.quädukt, diverse T.empel sowie mehrere

öffentliche B.äder.

 

Ein starkes E.rdbeben zerstörte um das Jahr 250 die Stadt in erheblichem Maße. Hinzu

kamen später weitere Zerstörungen durch Einfälle der A.lamannen und / oder marodierende

römische Truppen in der Zeit des L.imesfalls.

 

In der Folge bildeten sich zwei neue Siedlungen, "die beiden A.ugst": einerseits die er-

heblich verkleinerte Siedlung auf dem Augster K.astellenhügel und andererseits der

wichtigere Stützpunkt am R.hein ( das mit einer S.tadtmauer umgebene C.astrum

R.auracense). Sie beide bilden gewissermaßen den Kern der heutigen Ortschaften

A.ugst und K.aiseraugst.

 

Beide bildeten aber zunächst eine Ortschaft mit dem Namen A.ugst. Im Jahre 1.4.4.2

aber wurde diese Ortschaft entlang der F.lüsse E.rgolz und V.iolenbach geteilt.

Westlich der Grenze verblieb das Gebiet im Herrschaftsbereich von B.asel, das sich

1.5.0.1 als Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft anschloss.

 

Augst wurde 1.8.3.3 schließlich Teil des Kantons B.asel - L.andschaft.

 

Der östlich von E.rgolz und V.iolenbach liegende Teil kam unter habsburgische Herrschaft.

Zur besseren Unterscheidung wurde dieser Ort nun wegen der Zugehörigkeit zum Heiligen

Römischen Reich mit dem Namen K.aiseraugst versehen. Dieser Ort kam erst 1.8.0.3

zur Schweiz, nachdem die habsburgischen Herrschaftsgebiete in den napoleonischen

Kriegen verloren gegangen waren.

 

Das A.mphitheater Augusta Raurica wurde 200 n. Chr. gebaut und bot für 6000 Zuschauer

und Zuschauerinnen Platz. Das A.mphitheater wurde aber nach bereits siebzig Jahren

aufgegeben. Heutzutage dient das verbleibene A.mphitheater ( wurde am gleichen Ort

wiederaufgebaut ) als Fr.eilichtbühne für K.onzerte und V.olksfeste. Außerdem ist heute

eine M.ultimediaschau installiert worden.

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Stand der Ausgrabungen 2.0.1.1

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Viele der römischen Bauten sind durch Ausgrabungen erforscht und konserviert worden,

so vor allem Zeugen, die öffentlich zugänglich sind:

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- T.heater

 

- T.empel auf dem S.chönbühl eine architektonische Einheit bildet

 

- H.auptforum mit J.upitertempel

 

- B.asilica und dem Versammlungsort des S.tadtrates

 

- A.mphitheater, von dem allerdings nur bescheidene Reste erhalten geblieben sind

 

- A.quädukt, der Augusta Raurica von L.iestal her mit T.rinkwasser aus der E.rgolz

. versorgte ( stellenweise zu besichtigen und begehbar im H.eidenloch in L.iestal sowie

. nordöstlich der K.läranlage in F.üllinsdorf ).

.

.

.

Dazu kommen verschiedene private G.ewerbebauten ( eine T.averne, eine B.äckerei,

eine T.öpferei und Z.iegelbrennöfen ) sowie ein Stück der A.bwasserkanäle. Rund

80 % des überbauten Gebietes ist jedoch bis heute unerforscht.

 

Augusta Raurica gilt als die besterhaltene römische Stadt nördlich der A.lpen, da auf

ihrem Gebiet keine mittelalterliche bzw. neuzeitliche Stadt entstand. In weiten Teilen

der Gemeinde A.ugst gilt ein weitgehendes Bauverbot; Bauten werden nur zurückhaltend

und nur nach sorgfältiger archäologischer Überprüfung genehmigt. Gemäß der Aus-

grabungspolitik sollen Teile von Augusta Raurica bewusst für kommende Generationen

im Boden konserviert erhalten bleiben.

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M.useum und R.ömerhaus

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Die wichtigsten Grabungsfunde sind im R.ömermuseum A.ugst, zusammen mit einem

zum Teil rekonstruiertem Gebäude, neben dem T.heater, der Öffentlichkeit zugänglich

gemacht.

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( BeschriebAugustaRaurica AlbumRömerinderSchweiz Römer Römisches Römische

Reich Imperium Romanum Romain Geschichte History Helvetier Helvetien Ruine Ruinen

Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Szwajcaria

Sveits Suíça Suiza )

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B.esuch von A.ugusta R.aurica am Sonntag den 06. November 2011

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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.iestal

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Mit dem F.ahrrad L.iestal - A.ugst - K.aiseraugst - M.uttenz

.

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Mit dem Z.ug von M.uttenz über B.asel zurück nach B.ern

.

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Kamera : Canon EOS 5D MarkII

 

Objektiv : Sigma 85 mm

 

Modus : P

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : -

 

B.litz : Nein

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Hurni111106 AlbumZZZZ111106AusflugAugustaRaurica KantonAargau

AlbumRömerinderSchweiz AlbumRömerstadtAugustaRaurica

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 110316

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NIF

Am 11. August 2023 von St. Stephan via Schmitzenried - Buchsbüel - Rüwlispass - Undere Zwitzeregg - Alp Parwengesattel und den gleichen Weg zurück. Der Wanderweg Parwengesattel - Gandlouene war leider gesperrt. Keiner weiss warum!!

Ca. 850 Höhenmeter; Zeitbedarf etwa 5.5 Stunden; 32K Schritte.

Infanteriebunker ... der Sperre - Sperrstelle in Einigen im Berner Oberland im Kanton Bern in der Schweiz

.

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Sperre Einigen

 

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Die Sperrstelle von Einigen befindet sich im Dorf Einigen am T.huners.ee im Berner

Oberland im Kanton Bern in der Schweiz

.

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.

Als klassische Sperre der zweiten Generation war der ganze Bereich der Bäuert Einigen

( Gemeinde S.piez ) ausgebaut. Die Sperre nutzte den natürlichen F.luss.lauf der K.ander,

den E.inigenw.ald und die Ü.berb.auungen bestmöglich aus.

 

Das infanteriestarke Gelände mit verb.unkerten W.affen ( I.nfanteriekanonen, Panzerab-

Wehrk.anonen ), den U.nterständen und V.erminungen, den permanenten S.prengo.bjekten

mit T.ankb.arrikaden, P.anzerg.raben und M.auern kanalisierten einen Gegner und schafften

gute Voraussetzungen für einen A.bwehrk.ampf.

 

Befürchtet wurden unter anderem auch a.mphibische Landungen im D.elta der K.ander,

was in Versuchen auch auf R.ealisierbarkeit getestet wurde. Besonders gut sichtbar ist

der riesige P.anzerg.raben entlang der K.ander ( heute weitgehend zugeschüttet ).

 

Die B.unker sind weit herum verstreut und zwischen den N.eubauten kaum mehr sichtbar.

Insgesamt gehören laut ADAB-Inventar 36 Objekte zur Sperrstelle Einigen. Im S.eptember

1940 begann man mit dem Bau des mächtigen G.eländep.anzer – H.indernisses als erstem

Werk der Sperre:

 

Im Auftrag der 3. Division wurden von Zivilunternehmen T.ankg.raben, P.yramiden-

hindernisse, D.ammv.erstärkungen und T.ankm.auern gebaut. Im F.ebruar 1.9.4.3 wurden

die S.tosstrupp - U.nterstände im A.uw.ald als letzte Werke der Sperre in Angriff genommen.

 

Die Sperrstelle ist in ihrer Originalität fast vollständig erhalten. Ihre Bedeutung liegt in ihrer

Lage am Zugang zum Reduit und der grossen Anzahl an B.unkern mit einer Vielfalt an

unterschiedlichen T.arnungen. Das G.eländep.anzerh.indernis am K.anderd.elta als impo-

santes Werk und die Gruppe von 7,5 cm T.anka.bwehrg.eschützen als R.arität in der

Schweiz sowie die typologisch speziellen S.tosstrupp - U.nterstände tragen zur Bedeutung

der Sperre bei. Ergänzt wurde die Sperrstelle durch diverse S.prengo.bjekte.

.

.

.

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Bekannte Objekte

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.

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.

- T.1.1.8.0 P.anzerg.raben - heute fast vollständig eingedeckt, H.öcker entfernt

 

- A.2.0.0.9 U.nters.tand

 

- A.2.0.1.0 I.nfanterieb.unker Einigen B.ahn

 

- A.2.0.1.1 I.nfanterieb.unker Einigen T.erasse

 

- A.2.0.1.2 U.nterstand

 

- A.2.0.1.3 U.nterstand

 

- A.2.0.1.5 I.nfanterieb.unker S.chulh.aus ( «J.ulia», abgebrochen )

 

- A.2.0.1.6 U.nterstand

 

- A.2.0.1.7 U.nterstand

 

- A.2.0.1.8 I.nfanterieb.unker E.inigen S.trasse

 

- A.2.0.1.9 U.nterstand

 

- A.2.0.2.1 I.nfanterieb.unker E.inigen B.ahnbrücke

 

- A.2.0.2.2 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.3 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.4 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.5 I.nfanterieb.unker K.ander T.errasse

.

.

.

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A.bbruch von «J.ulia»

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.

.

.

Dass der A.bbruch dieses Betonklotzes – mit einer hervorragenden Tarnung als F.erien-

haus – im Jahr 2.0.0.5 nicht nur auf Zustimmung stiess, zeigt der folgende Bericht aus

dem «Berner Oberländer»: «J.ulia» hat nie bewiesen, ob sie ihrer Aufgabe gewachsen

ist. Zum Glück, kann man nur sagen. «J.ulia» ist ein B.etonklotz; rund acht mal acht

Meter im Grundriss; hat zwei Stockwerke, wovon eines in den Hang reicht; ist mit Holz-

verschalungen und Farbe zurechtgemacht wie ein nettes F.erienh.aus.

 

«J.ulia» steht in Einigen, gleich neben dem S.chulhaus R.oggern. Erbaut wurde der

I.nfanterieb.unker «J.ulia» in den Jahren 1941–1943 von einem B.ieler Bauunternehmen –

zusammen mit einem zweiten für insgesamt rund 100’000 Franken. Und jetzt soll er weg,

abgebrochen werden.

 

Die Gemeinde S.piez hat eigens das Grundstück für 10’000 Franken vom Verteidigungs-

departement ( VBS ) gekauft. Nochmals rund 35’000 Franken sind laut Gemeindepräsident

Franz Arnold für den Abbruch nötig. «Julia» ist massiv, hat Wände bis zu drei Metern

Dicke, schliesslich sollte der Bau den Schweizer S.oldaten Schutz gegen eindringende

fremde M.ächte und deren W.affen bieten.

 

Aber nicht alle sind der gleichen Meinung wie der Spiezer Gemeinderat: Roger Siegen-

thaler wohnt etwas versetzt unterhalb der F.erienh.ausa.ttrappe. «Der B.unker gehört ins

Ortsbild von Einigen.» Er verteidigt «J.ulia», will den B.unker retten. Verhandlungen mit

der Gemeinde haben jedoch keinen Erfolg gezeigt.

 

Deshalb gelangt er an die Öffentlichkeit. «Meine Umfrage bei einigen Anwohnern hat

ergeben, dass kaum jemand etwas gegen den B.unker hat, er also nicht stört.» Ob

Siegenthaler den Entscheid des Regierungsstatthalters, der B.unker dürfe abgerissen

werden, weiterzieht, ist «noch nicht entschieden».

 

Auch das VBS hat sich in S.piez gemeldet, der B.unker sei in einem internen Inventar

als schützenswert eingetragen. Doch für Arnold ist klar: «Wäre dies im Kaufvertrag ge-

standen, hätten wir das Grundstück gar nicht gekauft.» Das VBS hat allerdings auch

signalisiert, dass es sich nicht gegen den A.bbruch des B.unkers A.2.0.1.5 wehren wird.

 

Aus Sicht der Gemeinde S.piez ist klar, der B.unker muss weg. Nur so haben die S.chüler

freie Sicht auf den S.ee. «Der B.unker wurde eindeutig mit der Absicht gekauft, ihn abzu-

reissen.» Die Beschwerde ist für die Gemeinde «ärgerlich», da auch Verzögerungen auf-

treten.

 

Doch klar ist: «Wenn die Genehmigung rechtskräftig wird, wird dieser B.etonklotz abge-

rissen.» Dem Schutzgedanken könne keine Beachtung geschenkt werden. Das hätte

vor dem Verkauf des I.nfanteriewerkes eingebracht werden müssen.

 

Einigen mit dem E.inschnitt der K.ander und dem markanten Abwehrgraben gegen P.anzer

unterhalb der S.taatsstrasse war eine wichtige Sperrstelle am Eingang zum Reduit von

G.eneral H.enri G.uisan und der Reduitbrigade.

 

Hier sollte nachhaltig der Vorstoss des Gegners in Richtung S.piez, I.nterlaken und

L.ötschb.ergachse gebremst werden. Die ganze weitläufige Sperrstelle besteht aus

mehreren kleinen B.unkern, die sich in die L.andschaft und Ortschaft Einigen einfügen –

wovon «J.ulia» optisch die originellste T.arnung hat.»

.

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Siehe auch : www.festung-oberland.ch

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( BeschriebSperreEinigen BeschriebSperrstelleEinigen KantonBern BernerOberland

Berner Oberland AlbumSchweizimzweitenWeltkrieg Festung fortress Stronghold

stronghold linnake roccaforte 牙城 bolwerk twierdza fortaleza fortaleza Zweiter

Weltkrieg Anden verdenskrig Toinen maailmansota Seconde guerre mondiale

Seconda Guerra Mondiale 第二次世界大戦 Tweede wereld oorlog Druga wojna Alps

światowa Segunda guerra mundial Andra världskriget Segunda Guerra Mundial war

Alpit Alpes Alpi アルプス山脈 Alpene Alpy Alperna Alpen Alperne Berg vuori Montagne

montagna 山 góra montanha munte гора montaña Reduit Reduitfestung Alpenfestung

Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland

Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

.

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Ausf.lug nach E.inigen am Donnerstag den 07. November 2013

.

.

Mit dem Z.ug von Bern nach T.hun und weiter mit dem B.us bis G.watt Z.entrum

.

.

S.paziergang durch E.inigen

.

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Mit dem B.us von E.inigen nach T.hun und weiter mit dem Z.ug nach Bern

.

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Hurni131107 KantonBern AlbumSchweizImZweitenWeltkrieg AlbumKleinesStachelschweizReduitbrigade21

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 221223

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NIF

Maschinengewehrstand Schlucht 2 ( Infanteriebunker => als Schopf getarnter Bunker ) der Sperre - Sperrstelle Einigen des Reduit aus dem zweiten Weltkrieg in Einigen im Berner Oberland im Kanton Bern in der Schweiz

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Sperre Einigen

 

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Die Sperrstelle von Einigen befindet sich im Dorf Einigen am T.huners.ee im Berner

Oberland im Kanton Bern in der Schweiz

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Als klassische Sperre der zweiten Generation war der ganze Bereich der Bäuert Einigen

( Gemeinde S.piez ) ausgebaut. Die Sperre nutzte den natürlichen F.luss.lauf der K.ander,

den E.inigenw.ald und die Ü.berb.auungen bestmöglich aus.

 

Das infanteriestarke Gelände mit verb.unkerten W.affen ( I.nfanteriekanonen, Panzerab-

Wehrk.anonen ), den U.nterständen und V.erminungen, den permanenten S.prengo.bjekten

mit T.ankb.arrikaden, P.anzerg.raben und M.auern kanalisierten einen Gegner und schafften

gute Voraussetzungen für einen A.bwehrk.ampf.

 

Befürchtet wurden unter anderem auch a.mphibische Landungen im D.elta der K.ander,

was in Versuchen auch auf R.ealisierbarkeit getestet wurde. Besonders gut sichtbar ist

der riesige P.anzerg.raben entlang der K.ander ( heute weitgehend zugeschüttet ).

 

Die B.unker sind weit herum verstreut und zwischen den N.eubauten kaum mehr sichtbar.

Insgesamt gehören laut ADAB-Inventar 36 Objekte zur Sperrstelle Einigen. Im S.eptember

1940 begann man mit dem Bau des mächtigen G.eländep.anzer – H.indernisses als erstem

Werk der Sperre:

 

Im Auftrag der 3. Division wurden von Zivilunternehmen T.ankg.raben, P.yramiden-

hindernisse, D.ammv.erstärkungen und T.ankm.auern gebaut. Im F.ebruar 1.9.4.3 wurden

die S.tosstrupp - U.nterstände im A.uw.ald als letzte Werke der Sperre in Angriff genommen.

 

Die Sperrstelle ist in ihrer Originalität fast vollständig erhalten. Ihre Bedeutung liegt in ihrer

Lage am Zugang zum Reduit und der grossen Anzahl an B.unkern mit einer Vielfalt an

unterschiedlichen T.arnungen. Das G.eländep.anzerh.indernis am K.anderd.elta als impo-

santes Werk und die Gruppe von 7,5 cm T.anka.bwehrg.eschützen als R.arität in der

Schweiz sowie die typologisch speziellen S.tosstrupp - U.nterstände tragen zur Bedeutung

der Sperre bei. Ergänzt wurde die Sperrstelle durch diverse S.prengo.bjekte.

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Bekannte Objekte

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- T.1.1.8.0 P.anzerg.raben - heute fast vollständig eingedeckt, H.öcker entfernt

 

- A.2.0.0.9 U.nters.tand

 

- A.2.0.1.0 I.nfanterieb.unker Einigen B.ahn

 

- A.2.0.1.1 I.nfanterieb.unker Einigen T.erasse

 

- A.2.0.1.2 U.nterstand

 

- A.2.0.1.3 U.nterstand

 

- A.2.0.1.5 I.nfanterieb.unker S.chulh.aus ( «J.ulia», abgebrochen )

 

- A.2.0.1.6 U.nterstand

 

- A.2.0.1.7 U.nterstand

 

- A.2.0.1.8 I.nfanterieb.unker E.inigen S.trasse

 

- A.2.0.1.9 U.nterstand

 

- A.2.0.2.1 I.nfanterieb.unker E.inigen B.ahnbrücke

 

- A.2.0.2.2 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.3 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.4 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.5 I.nfanterieb.unker K.ander T.errasse

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A.bbruch von «J.ulia»

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Dass der A.bbruch dieses Betonklotzes – mit einer hervorragenden Tarnung als F.erien-

haus – im Jahr 2.0.0.5 nicht nur auf Zustimmung stiess, zeigt der folgende Bericht aus

dem «Berner Oberländer»: «J.ulia» hat nie bewiesen, ob sie ihrer Aufgabe gewachsen

ist. Zum Glück, kann man nur sagen. «J.ulia» ist ein B.etonklotz; rund acht mal acht

Meter im Grundriss; hat zwei Stockwerke, wovon eines in den Hang reicht; ist mit Holz-

verschalungen und Farbe zurechtgemacht wie ein nettes F.erienh.aus.

 

«J.ulia» steht in Einigen, gleich neben dem S.chulhaus R.oggern. Erbaut wurde der

I.nfanterieb.unker «J.ulia» in den Jahren 1941–1943 von einem B.ieler Bauunternehmen –

zusammen mit einem zweiten für insgesamt rund 100’000 Franken. Und jetzt soll er weg,

abgebrochen werden.

 

Die Gemeinde S.piez hat eigens das Grundstück für 10’000 Franken vom Verteidigungs-

departement ( VBS ) gekauft. Nochmals rund 35’000 Franken sind laut Gemeindepräsident

Franz Arnold für den Abbruch nötig. «Julia» ist massiv, hat Wände bis zu drei Metern

Dicke, schliesslich sollte der Bau den Schweizer S.oldaten Schutz gegen eindringende

fremde M.ächte und deren W.affen bieten.

 

Aber nicht alle sind der gleichen Meinung wie der Spiezer Gemeinderat: Roger Siegen-

thaler wohnt etwas versetzt unterhalb der F.erienh.ausa.ttrappe. «Der B.unker gehört ins

Ortsbild von Einigen.» Er verteidigt «J.ulia», will den B.unker retten. Verhandlungen mit

der Gemeinde haben jedoch keinen Erfolg gezeigt.

 

Deshalb gelangt er an die Öffentlichkeit. «Meine Umfrage bei einigen Anwohnern hat

ergeben, dass kaum jemand etwas gegen den B.unker hat, er also nicht stört.» Ob

Siegenthaler den Entscheid des Regierungsstatthalters, der B.unker dürfe abgerissen

werden, weiterzieht, ist «noch nicht entschieden».

 

Auch das VBS hat sich in S.piez gemeldet, der B.unker sei in einem internen Inventar

als schützenswert eingetragen. Doch für Arnold ist klar: «Wäre dies im Kaufvertrag ge-

standen, hätten wir das Grundstück gar nicht gekauft.» Das VBS hat allerdings auch

signalisiert, dass es sich nicht gegen den A.bbruch des B.unkers A.2.0.1.5 wehren wird.

 

Aus Sicht der Gemeinde S.piez ist klar, der B.unker muss weg. Nur so haben die S.chüler

freie Sicht auf den S.ee. «Der B.unker wurde eindeutig mit der Absicht gekauft, ihn abzu-

reissen.» Die Beschwerde ist für die Gemeinde «ärgerlich», da auch Verzögerungen auf-

treten.

 

Doch klar ist: «Wenn die Genehmigung rechtskräftig wird, wird dieser B.etonklotz abge-

rissen.» Dem Schutzgedanken könne keine Beachtung geschenkt werden. Das hätte

vor dem Verkauf des I.nfanteriewerkes eingebracht werden müssen.

 

Einigen mit dem E.inschnitt der K.ander und dem markanten Abwehrgraben gegen P.anzer

unterhalb der S.taatsstrasse war eine wichtige Sperrstelle am Eingang zum Reduit von

G.eneral H.enri G.uisan und der Reduitbrigade.

 

Hier sollte nachhaltig der Vorstoss des Gegners in Richtung S.piez, I.nterlaken und

L.ötschb.ergachse gebremst werden. Die ganze weitläufige Sperrstelle besteht aus

mehreren kleinen B.unkern, die sich in die L.andschaft und Ortschaft Einigen einfügen –

wovon «J.ulia» optisch die originellste T.arnung hat.»

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Siehe auch : www.festung-oberland.ch

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( BeschriebSperreEinigen BeschriebSperrstelleEinigen KantonBern BernerOberland

Berner Oberland AlbumSchweizimzweitenWeltkrieg Festung fortress Stronghold

stronghold linnake roccaforte 牙城 bolwerk twierdza fortaleza fortaleza Zweiter

Weltkrieg Anden verdenskrig Toinen maailmansota Seconde guerre mondiale

Seconda Guerra Mondiale 第二次世界大戦 Tweede wereld oorlog Druga wojna Alps

światowa Segunda guerra mundial Andra världskriget Segunda Guerra Mundial war

Alpit Alpes Alpi アルプス山脈 Alpene Alpy Alperna Alpen Alperne Berg vuori Montagne

montagna 山 góra montanha munte гора montaña Reduit Reduitfestung Alpenfestung

Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland

Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Ausf.lug nach E.inigen am Donnerstag den 07. November 2013

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Mit dem Z.ug von Bern nach T.hun und weiter mit dem B.us bis G.watt Z.entrum

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S.paziergang durch E.inigen

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Mit dem B.us von E.inigen nach T.hun und weiter mit dem Z.ug nach Bern

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Hurni131107 KantonBern AlbumSchweizImZweitenWeltkrieg AlbumKleinesStachelschweizReduitbrigade21

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 221223

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NIF

Maschinengewehrstand Schlucht 2 ( Infanteriebunker => als Schopf getarnter Bunker ) der Sperre - Sperrstelle Einigen des Reduit aus dem zweiten Weltkrieg in Einigen im Berner Oberland im Kanton Bern in der Schweiz

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Sperre Einigen

 

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Die Sperrstelle von Einigen befindet sich im Dorf Einigen am T.huners.ee im Berner

Oberland im Kanton Bern in der Schweiz

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Als klassische Sperre der zweiten Generation war der ganze Bereich der Bäuert Einigen

( Gemeinde S.piez ) ausgebaut. Die Sperre nutzte den natürlichen F.luss.lauf der K.ander,

den E.inigenw.ald und die Ü.berb.auungen bestmöglich aus.

 

Das infanteriestarke Gelände mit verb.unkerten W.affen ( I.nfanteriekanonen, Panzerab-

Wehrk.anonen ), den U.nterständen und V.erminungen, den permanenten S.prengo.bjekten

mit T.ankb.arrikaden, P.anzerg.raben und M.auern kanalisierten einen Gegner und schafften

gute Voraussetzungen für einen A.bwehrk.ampf.

 

Befürchtet wurden unter anderem auch a.mphibische Landungen im D.elta der K.ander,

was in Versuchen auch auf R.ealisierbarkeit getestet wurde. Besonders gut sichtbar ist

der riesige P.anzerg.raben entlang der K.ander ( heute weitgehend zugeschüttet ).

 

Die B.unker sind weit herum verstreut und zwischen den N.eubauten kaum mehr sichtbar.

Insgesamt gehören laut ADAB-Inventar 36 Objekte zur Sperrstelle Einigen. Im S.eptember

1940 begann man mit dem Bau des mächtigen G.eländep.anzer – H.indernisses als erstem

Werk der Sperre:

 

Im Auftrag der 3. Division wurden von Zivilunternehmen T.ankg.raben, P.yramiden-

hindernisse, D.ammv.erstärkungen und T.ankm.auern gebaut. Im F.ebruar 1.9.4.3 wurden

die S.tosstrupp - U.nterstände im A.uw.ald als letzte Werke der Sperre in Angriff genommen.

 

Die Sperrstelle ist in ihrer Originalität fast vollständig erhalten. Ihre Bedeutung liegt in ihrer

Lage am Zugang zum Reduit und der grossen Anzahl an B.unkern mit einer Vielfalt an

unterschiedlichen T.arnungen. Das G.eländep.anzerh.indernis am K.anderd.elta als impo-

santes Werk und die Gruppe von 7,5 cm T.anka.bwehrg.eschützen als R.arität in der

Schweiz sowie die typologisch speziellen S.tosstrupp - U.nterstände tragen zur Bedeutung

der Sperre bei. Ergänzt wurde die Sperrstelle durch diverse S.prengo.bjekte.

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Bekannte Objekte

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- T.1.1.8.0 P.anzerg.raben - heute fast vollständig eingedeckt, H.öcker entfernt

 

- A.2.0.0.9 U.nters.tand

 

- A.2.0.1.0 I.nfanterieb.unker Einigen B.ahn

 

- A.2.0.1.1 I.nfanterieb.unker Einigen T.erasse

 

- A.2.0.1.2 U.nterstand

 

- A.2.0.1.3 U.nterstand

 

- A.2.0.1.5 I.nfanterieb.unker S.chulh.aus ( «J.ulia», abgebrochen )

 

- A.2.0.1.6 U.nterstand

 

- A.2.0.1.7 U.nterstand

 

- A.2.0.1.8 I.nfanterieb.unker E.inigen S.trasse

 

- A.2.0.1.9 U.nterstand

 

- A.2.0.2.1 I.nfanterieb.unker E.inigen B.ahnbrücke

 

- A.2.0.2.2 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.3 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.4 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.5 I.nfanterieb.unker K.ander T.errasse

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A.bbruch von «J.ulia»

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Dass der A.bbruch dieses Betonklotzes – mit einer hervorragenden Tarnung als F.erien-

haus – im Jahr 2.0.0.5 nicht nur auf Zustimmung stiess, zeigt der folgende Bericht aus

dem «Berner Oberländer»: «J.ulia» hat nie bewiesen, ob sie ihrer Aufgabe gewachsen

ist. Zum Glück, kann man nur sagen. «J.ulia» ist ein B.etonklotz; rund acht mal acht

Meter im Grundriss; hat zwei Stockwerke, wovon eines in den Hang reicht; ist mit Holz-

verschalungen und Farbe zurechtgemacht wie ein nettes F.erienh.aus.

 

«J.ulia» steht in Einigen, gleich neben dem S.chulhaus R.oggern. Erbaut wurde der

I.nfanterieb.unker «J.ulia» in den Jahren 1941–1943 von einem B.ieler Bauunternehmen –

zusammen mit einem zweiten für insgesamt rund 100’000 Franken. Und jetzt soll er weg,

abgebrochen werden.

 

Die Gemeinde S.piez hat eigens das Grundstück für 10’000 Franken vom Verteidigungs-

departement ( VBS ) gekauft. Nochmals rund 35’000 Franken sind laut Gemeindepräsident

Franz Arnold für den Abbruch nötig. «Julia» ist massiv, hat Wände bis zu drei Metern

Dicke, schliesslich sollte der Bau den Schweizer S.oldaten Schutz gegen eindringende

fremde M.ächte und deren W.affen bieten.

 

Aber nicht alle sind der gleichen Meinung wie der Spiezer Gemeinderat: Roger Siegen-

thaler wohnt etwas versetzt unterhalb der F.erienh.ausa.ttrappe. «Der B.unker gehört ins

Ortsbild von Einigen.» Er verteidigt «J.ulia», will den B.unker retten. Verhandlungen mit

der Gemeinde haben jedoch keinen Erfolg gezeigt.

 

Deshalb gelangt er an die Öffentlichkeit. «Meine Umfrage bei einigen Anwohnern hat

ergeben, dass kaum jemand etwas gegen den B.unker hat, er also nicht stört.» Ob

Siegenthaler den Entscheid des Regierungsstatthalters, der B.unker dürfe abgerissen

werden, weiterzieht, ist «noch nicht entschieden».

 

Auch das VBS hat sich in S.piez gemeldet, der B.unker sei in einem internen Inventar

als schützenswert eingetragen. Doch für Arnold ist klar: «Wäre dies im Kaufvertrag ge-

standen, hätten wir das Grundstück gar nicht gekauft.» Das VBS hat allerdings auch

signalisiert, dass es sich nicht gegen den A.bbruch des B.unkers A.2.0.1.5 wehren wird.

 

Aus Sicht der Gemeinde S.piez ist klar, der B.unker muss weg. Nur so haben die S.chüler

freie Sicht auf den S.ee. «Der B.unker wurde eindeutig mit der Absicht gekauft, ihn abzu-

reissen.» Die Beschwerde ist für die Gemeinde «ärgerlich», da auch Verzögerungen auf-

treten.

 

Doch klar ist: «Wenn die Genehmigung rechtskräftig wird, wird dieser B.etonklotz abge-

rissen.» Dem Schutzgedanken könne keine Beachtung geschenkt werden. Das hätte

vor dem Verkauf des I.nfanteriewerkes eingebracht werden müssen.

 

Einigen mit dem E.inschnitt der K.ander und dem markanten Abwehrgraben gegen P.anzer

unterhalb der S.taatsstrasse war eine wichtige Sperrstelle am Eingang zum Reduit von

G.eneral H.enri G.uisan und der Reduitbrigade.

 

Hier sollte nachhaltig der Vorstoss des Gegners in Richtung S.piez, I.nterlaken und

L.ötschb.ergachse gebremst werden. Die ganze weitläufige Sperrstelle besteht aus

mehreren kleinen B.unkern, die sich in die L.andschaft und Ortschaft Einigen einfügen –

wovon «J.ulia» optisch die originellste T.arnung hat.»

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Siehe auch : www.festung-oberland.ch

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( BeschriebSperreEinigen BeschriebSperrstelleEinigen KantonBern BernerOberland

Berner Oberland AlbumSchweizimzweitenWeltkrieg Festung fortress Stronghold

stronghold linnake roccaforte 牙城 bolwerk twierdza fortaleza fortaleza Zweiter

Weltkrieg Anden verdenskrig Toinen maailmansota Seconde guerre mondiale

Seconda Guerra Mondiale 第二次世界大戦 Tweede wereld oorlog Druga wojna Alps

światowa Segunda guerra mundial Andra världskriget Segunda Guerra Mundial war

Alpit Alpes Alpi アルプス山脈 Alpene Alpy Alperna Alpen Alperne Berg vuori Montagne

montagna 山 góra montanha munte гора montaña Reduit Reduitfestung Alpenfestung

Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland

Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Ausf.lug nach E.inigen am Donnerstag den 07. November 2013

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Mit dem Z.ug von Bern nach T.hun und weiter mit dem B.us bis G.watt Z.entrum

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S.paziergang durch E.inigen

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Mit dem B.us von E.inigen nach T.hun und weiter mit dem Z.ug nach Bern

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Hurni131107 KantonBern AlbumSchweizImZweitenWeltkrieg AlbumKleinesStachelschweizReduitbrigade21

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 221223

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NIF

Güterzug Ambrogio Intermodal Only mit BLS Lokomotive Re 4/4 braun 178 Schwarzenburg +

BLS Re 4/4 braun 180 Ville de Neuchâtel bei Zollikofen im Kanton Bern in der Schweiz

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Dieses Foto entstand während der Parallelfahrt mit dem Zug der R.B.S

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Speziell an diesem Zug ist das sich zwei ehemalige Nebenbahn - Lokomotiven (Ville

de Neuchâtel => BN / Schwarzenburg => GBS) zusammen am gleichen Zug befinden

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( BLSRe4/4178 / BLSRe4/4180 )

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BLS Lokomotive Re 4/4

 

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- Nummerierung : 1.6.1 - 1.9.5 ( -1989 ) bzw. neu Re 425 1.6.1 - 1.9.5

 

- Hersteller : SLM W.interthur / BBC B.aden

 

- Baujahr(e) : 1964 – 1983

 

- Achsformel : Bo'Bo'

 

- Länge über Puffer : 15'470 mm

 

- Höhe : 4`500 mm

 

- Breite : 2`950 mm

 

- Dienstmasse : 80 t

 

- Höchstgeschwindigkeit : 140 km/h

 

- Dauerleistung : 4`980 kW ( 6`770 PS )

 

- Anfahrzugkraft : 314 kN

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Die Re 4/4 ( neue UIC - Bezeichnung Re 425 ) ist die elektrische Universallokomotive der

ehemaligen Bern - Lötschberg - Simplon - Bahn ( BLS ), die zeitgleich mit der S.B.B Re 4/4 I.I

in Betrieb genommen wurde. Seit der Unternehmensfusion von 1996 stehen die Lokomotiven

bei der BLS Lötschbergbahn ( heute BLS AG ) im Einsatz.

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Geschichte

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Sie wurde als Universallokomotive mit guter Bergleistung beschafft, um die Züge mit höheren

Geschwindigkeiten befördern zu können und um die Lokomotiven der Gründungsjahre

abzulösen.

 

Aufgrund der sehr erfolgreichen Konstruktion der A.e 4/4 der BLS, der ersten laufachslosen

Hochleistungslokomotive der Welt, leiteten die BLS und SLM die Neuentwicklung von dieser

Reihe ab. Das ist auch an der Kastenform eindeutig zu erkennen.

 

Das Fahrgestell ist ähnlich demjenigen der S.BB Re 4/4 I.I. Doch schon da hören die Gemein-

samkeiten zu dieser auch sehr erfolgreichen Baureihe auf. So wird die Kraft mit einer anders

konstruierten Tiefzuganlenkung und Seilzug auf die Schienen gebracht.

 

Statt Sandereinrichtungen besitzt die Lok Schienendüsen. Bei vielen Versuchen mit z. T.

ausländischen Lokomotiven stellt die Re 4/4 noch heute ihre enorme Leistungsfähigkeit

am Berg unter Beweis.

 

Einen 630 - Tonnen-Zug kann die Lok auf einer 26-‰-Steigung mit 80 km/h befördern. Die

Stundenzugkraft beträgt 226 kN bei 77.5 km/h. So wurde damals, aufgrund der mit der

Thyristorsteuerung ausgerüsteten Re 4/4 2.6.1 absolvierten Vorführungs- und Probefahrten

am S.emmering die heute noch sehr erfolgreiche Ö.B.B 1.044 entwickelt.

 

Die Ansteuerung der Fahrmotoren erfolgt über den BBC-Trafo, Stufenschalter mit Luftmotor

auf den Diodengleichrichter. Die elektrische Bremse, bis 800 A Bremsstrom, wirkt mithilfe

der Dachwiderstände.

 

Die Lokomotive kann mit allen vielfachsteuerbaren Loktypen der BLS in Vielfachsteuerung

verkehren. Zuerst wurde sie also im schweren Schnellzugsdienst verwendet. Nach und nach

begann man, die älteren Loks der Typen BLS A.e 6./.8, BLS A.e 8./.8 und BLS A.e 4/4 durch

die Re 4/4 abzulösen. So sind sie heute im Transitgüterverkehr, in Pendelzügen und im

Autoverlad anzutreffen.

 

Die Re 4/4 werden zusammen mit den Re 4.6.5 und Re 4.8.5 im Güterverkehr eingesetzt,

ausserdem verkehren sie mit S.teuerwagen auf der S11 ( S-Bahn Bern), zwischen I.nterlaken

und Z.weisimmen sowie in den A.utozügen K.andersteg - G.oppenstein und I.selle.

 

Früher zogen sie auch Züge des Personenfernverkehrs. Die Loks 1.6.1 bis 1.8.0 gehören

buchmässig BLS Cargo, werden aber mit den anderen 15 Loks gemeinsam eingesetzt.

1.7.0 bis 1.8.9 sind mit ETCS ausgerüstet und können somit (als führendes Triebfahrzeug)

den Lötschbergbasistunnel und die N.eubaustrecke M.attstetten - R.othrist befahren.

 

1.9.1 bis 1.9.5 sind für den Personenverkehr mit Railvox - Geräten ausgerüstet.

 

Da die Vielfachsteuerung der Re 425 nicht mit dem System IIId kompatibel ist, mit dem die

von der S.B.B übernommenen E.W III ( für RE B.ern - L.uzern und N.euchâtel ) ausgerüstet

sind, wurden inzwischen 12 Re 4/4I.I ( und weitere 5 S.teuerwagen ) der S.B.B für den

Personenverkehr ( S-Bahn Bern ) übernommen und als Re 4.2.0.5 eingereiht.

 

Am 4. August 2007 wurden die Re 4/4 1.7.0, 1.7.5, 1.8.4 und 1.8.7 bei einem Unfall im

R.angierbahnhof B.iel schwer beschädigt. Die 1.8.7 wurde anschließend verschrottet, die

anderen Loks werden wieder aufgebaut.

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Loknummern und Wappen

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Alle Lokomotiven tragen das Wappen einer Gemeinde, durch die eine Strecke der ehemaligen

BLS - Gruppe führt. Die ursprüngliche BLS bildete bis 1996 zusammen mit drei weiteren

Privatbahn - Gesellschaften die BLS - Gruppe, eine Betriebsgemeinschaft.

 

Das Rollmaterial wurde schon damals in einem gemeinsamen Nummernschema eingereiht,

die formellen Besitzer der Lokomotiven waren dagegen die einzelnen Gesellschaften. Vier

Lokomotiven waren daher nicht mit BLS, sondern mit den Initialen der damaligen

Eigentümerbahn angeschrieben.

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Probemaschinen 1964 ( 2 ) und 1967 ( 3 ) als A.e 4/4 I.I ausgeliefert:

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BLS Re 4/4 1.6.1 “ D.omodossola ”

BLS Re 4/4 1.6.2 “ C.ourt ”

BLS Re 4/4 1.6.3 “ G.renchen ”

BLS Re 4/4 1.6.4 “ L.engnau ”

BLS Re 4/4 1.6.5 “ M.outier ”

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Serienmaschinen ab 1970 ausgeliefert:

 

BLS Re 4/4 1.6.6 “ A.eschi ”

BLS Re 4/4 1.6.7 “ A.usserberg ”

BLS Re 4/4 1.6.8 “ B.altschieder ”

BLS Re 4/4 1.6.9 “ B.önigen ”

BLS Re 4/4 1.7.0 “ B.rig - G.lis ” => Unfall B.iel

BLS Re 4/4 1.7.1 “ D.ärligen ”

BLS Re 4/4 1.7.2 “ E.ggerberg ”

BLS Re 4/4 1.7.3 “ L.ötschental ”

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Serienmaschinen ab 1972 ausgeliefert:

 

BLS Re 4/4 1.7.4 “ F.rutigen ”

BLS Re 4/4 1.7.5 “ G.ampel ” => Unfall B.iel

BLS Re 4/4 1.7.6 “ H.ohtenn ”

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Maschinen der weiteren Privatbahnen BLS - Gruppe:

 

S.E.Z Re 4/4 1.7.7 “ Z.weisimmen ”

G.B.S Re 4/4 1.7.8 “ S.chwarzenburg ”

B.N Re 4/4 1.7.9 “ B.ern ”

B.N Re 4/4 1.8.0 “ N.euchâtel ”

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Serienmaschinen ab 1974 ausgeliefert:

 

BLS Re 4/4 1.8.1 “ I.nterlaken ”

BLS Re 4/4 1.8.2 “ K.andergrund ”

BLS Re 4/4 1.8.3 “ K.andersteg ” *

BLS Re 4/4 1.8.4 “ K.rattigen ” => Unfall B.iel

BLS Re 4/4 1.8.5 “ L.alden ”

BLS Re 4/4 1.8.6 “ L.eissigen ”

BLS Re 4/4 1.8.7 “ M.und ” => wurde nach einem Unfall in B.iel abgebrochen

BLS Re 4/4 1.8.8 “ N.aters ”

BLS Re 4/4 1.8.9 “ N.iedergesteln ”

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Serienmaschinen ab 1982 ausgeliefert:

 

BLS Re 4/4 1.9.0 “ R.aron ”

BLS Re 4/4 1.9.1 “ R.eichenbach ”

BLS Re 4/4 1.9.2 “ S.piez ”

BLS Re 4/4 1.9.3 “ S.teg ”

BLS Re 4/4 1.9.4 “ T.hun ”

BLS Re 4/4 1.9.5 “ U.nterseen ”

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Die Maschinen der letzten Serie ( 1.9.0 – 1.9.5 ) besitzen E.inholmstromabnehmer

 

* Lok 1 8 3 “K.andersteg” erhielt aufgrund einer Kollision mit einer L.awine im J.ollibach-

tobel einen neuen Kasten mit der Fabriknummer SLM 5153 und andere Dachwiderstände

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( BeschriebBLSRe4/4 BeschriebBLSRe4/4braun BeschriebBLSRe4/4 BeschriebBLSRe425

Zug Train Juna Zoug Trainen Tog Tren Поезд Lokomotive Паровоз Locomotora Lok Lokomotiv

Locomotief Locomotiva Locomotive Eisenbahn Railway Rautatie chemin de fer Ferrovia 鉄道

Spoorweg Железнодорожный Centralstation Ferroviaria AlbumBLSLötschbergbahn BLS Lötschbergbahn Bern Lötschberg AG BLSRe4/4 BLSRe4/4braun braun BLSRe425 )

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Ausflug zum ehemaligen K.loster St. U.rban mit M.utter am Freitag den 15. Oktober 2010

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Mit dem Z.ug von B.ern über L.angenthal nach St. U.rban

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B.esichtigung des ehemaligen K.losters

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Mit dem Z.ug von St. U.rban über L.angenthal nach B.annwil. Mit dem B.ahnersatzbus

weiter nach O.berbipp ( inklusive U.nfall in einem K.reisel mit zwei beschädigten

G.elenkbussen ) Von O.berbipp mit der B.ahn weiter nach S.olothurn

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Kurzer S.paziergang durch die A.ltstadt von S.olothurn

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Von S.olthurn mit dem R.B.S weiter nach B.ern mit Z.wischenhalt im S.hoppyland

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Hurni101015 AlbumZZZZ101015AusflugStUrban

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 160115

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NIF

 

VorlageBLSRe4/4 VorlageRe4/4BLS Vorlage VorlageBLSRe4/4braun

Aussicht vom Gornergrat bei Zermatt (VS - 3`130m - 9x) im Kanton Wallis in der Schweiz :

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Monte Rosa mit Nordend (VS - 4`609m) und Dufourspitze (VS / I - 4`634m - Höchster

Punkt der Schweiz)

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Monte Rosa

 

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- Höhe : 4'633,9m

 

- Lage : Kanton Wallis / Valais in der Schweiz / Italien

 

- Gebirge Walliser : Alpen

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Der Monte Rosa ist ein ausgedehntes Gebirgsmassiv in den Walliser Alpen, auf der Grenze

zwischen der Schweiz und Italien. Sein höchster G.ipfel, die D.ufourspitze, ist mit 4'633,9m

der höchste Punkt der Schweiz und damit des gesamten d.eutschen S.prachraums.

 

Der G.renzgipfel mit 4`618 m (südlich des 4`515 m hohen S.ilbersattels) ist zugleich

der höchste Gipfel Italiens. Am M.ont B.lanc de C.ourmayeur, dessen Gipfel in F.rankreich

liegt, reicht das i.talienische S.taatsgebiet allerdings noch um einige Meter höher hinauf

( bis 4`750 m ).

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B e s c h r e i b u n g

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Der Monte Rosa gehört zu etwa zwei Dritteln zu Italien und etwa einem Drittel zur Schweiz.

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Vom P.iemont her reichen V.alle A.nzasca und V.alle S.esia hinauf an den O.stfuss des

Massivs. Die riesigen, von den Ausmassen her fast in das H.imalaya passenden 2`200

bzw. 1`500 m hohen O.stwände des Monte Rosa bilden hier jeweils den T.alschluss –

im Falle des A.nzascatals die M.acugnagawand und im Falle des V.alle S.esia die S.esia-

w.and ( P.arete V.alsesiana ).

 

Von S.üden, vom A.ostatal her, reicht das T.al von G.ressoney ( L.ystal ) an den S.üdwestrand

des Monte Rosa, der hier via L.isgletscher am leichtesten zugänglich ist. Im N.ordwesten

führen vom Wallis her die Täler des G.ornergletschers und des zerklüfteten G.renzgletschers

hinauf in die G.ipfelregion des Monte Rosa.

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Insgesamt werden je nach Zählweise ca. zehn Gipfel zum Monte Rosa gerechnet.

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Neben der D.ufourspitze umfasst er mit dem N.ordend (VS / I - 4`609m), der Z.umsteinspitze

(VS / I - 4`563 m), der S.ignalkuppe (VS / I - 4`554 m), der P.arrotspitze (VS / I - 4432 m), der

L.udwigshöhe (VS / I - 4`341 m), dem S.chwarzhorn (I - 4`322 m), der V.incent - P.yramide

(I - 4`215 m), dem B.almenhorn (I - 4`167 m) und der P.unta G.iordani (I - 4`046 m) Gipfel,

welche zu den höchsten der Alpen gehören.

 

Nur das M.ont - B.lanc - M.assiv ist noch höher, besitzt jedoch nur einen statt vier Gipfel über

4`500 m. Das Monte - Rosa - Massiv ist somit – wenn man nur die Region über 4`500 m

betrachtet – das mächtigste Bergmassiv der Alpen.

 

Der Monte Rosa dominiert das ganze w.estliche O.beritalien und hat daher auch seinen Namen.

Dieser rührt laut italienischer W.ikipedia übrigens nicht direkt von der Färbung der G.letscher im

M.orgen- und A.bendlicht her, sondern von dem W.ort r.ouese, das im „P.atois“ (gemeint ist die

f.ranco - p.rovenzalische S.prache des A.ostatals) «G.letscher» bedeutet.

 

Von der Schweiz aus ist der Monte Rosa dagegen kaum sichtbar, ausgenommen von den

Bergen des T.essin und natürlich von den Höhen über Z.ermatt. Die I.taliener zählen zum

Teil auch den L.yskamm noch zum Monte Rosa, da er von Südosten her weniger vom Massiv

getrennt scheint als von N.ordwesten her.

 

Die von der Schweiz am besten sichtbare D.ufourspitze trug früher den Namen G.ornerhorn,

wurde aber zu Ehren des Schweizer G.enerals G.uillaume-H.enri D.ufour umbenannt.

 

Beachtenswert ist die Nomenklatur im Bereich des Monte Rosa. Das Massiv selbst hat einen

italienischen Namen.

 

Ein deutscher Name existiert offenbar nicht. Dagegen haben die Einzelgipfel samt und

sonders deutsche Namen, wobei nur in Einzelfällen italienische Namen existieren, vor

allem nachträgliche Italienisierungen. Das gilt auch für die ganz auf i.talienischem B.oden

liegenden oder von dort erschlossenen und benannten Gipfel Z.umsteinspitze, B.almenhorn

und V.incentpyramide sowie für den L.iskamm, ferner für die A.nhängsel F.illarhorn, J.ägerhorn

und P.unta G.rober.

 

Hintergrund ist offenbar, dass der Monte Rosa seit dem M.ittelalter ringsherum von

deutschsprachigen W.alsern bewohnt war, die den einzelnen Spitzen ihre Namen gaben,

während das Massiv als solches vor allem aus dem i.talienischen U.nterland in Erscheinung

tritt.

 

Die S.ignalkuppe / P.unta G.nifetti trägt die höchstgelegene H.ütte der A.lpen, die C.apanna

R.egina M.argherita (I - 4`554 m). Auf dieser sog. „K.opfwehkiste“ wurden bereits mehrere

höhenmedizinische Forschungsvorhaben realisiert.

 

Die erste dokumentierte Hochtour in die Hochregion des Monte Rosa unternahmen 1778,

1779 und 1780 Walser aus G.ressoney auf der Suche nach dem in ihrem S.agenschatz

beschriebenen «v.erlorenen T.al» (v.erlorus T.äli).

 

Sie gelangten bis auf den obersten L.isgletscher (E.ntdeckerfels / R.occia della S.coperta,

4'178 m). Bestiegen wurde zuerst die den T.älern von G.ressoney und A.lagna nächst-

gelegene P.unta G.iordani durch P.ietro G.iordani 1801.

 

Es folgten die V incent - P.yramide durch u.a. ihren N.amenspatron Johann Nikolaus Vincent

am 5. August 1819 und die Z.umsteinspitze durch u.a. Joseph und Johann Niklaus Vincent,

Joseph Z.umstein, Molinatti und Castel am 1. August 1820, beide über den L.isgletscher.

 

Die übrigen Hochgipfel folgten später: Die S.ignalkuppe erreichte nach drei missglückten

Versuchen der Pfarrer von A.lagna, mit Giovanni Gnifetti, Giuseppe Farinetti, Cristoforo

Ferraris, Cristoforo Grober, den Brüdern Giovanni, Giacobbe Giordani, und zwei Trägern.

 

Die D.ufourspitze wurde von der Schweizer Seite her bestiegen am 1. August 1855 durch

Charles Hudson, John Birbeck und Christopher und James G. Smyth mit Ulrich Lauener

und Johannes und Matthäus Zumtaugwald.

 

Das N.ordend folgte am 26. August 1861, die P.arrotspitze am 16. August 1863. 1893 errichtete

der CAI auf der S.ignalkuppe die C.apanna R.egina M.argherita.

 

Bergsteigerisch (und für S.teilwandskifahrer) ist der Monte Rosa vor allem interessant wegen

seiner O.stwände. Die leicht zugänglichen H.ochgipfel zwischen Z.umsteinspitze und

L.udwigshöhe sind bei gutem Wetter zu Zeiten überlaufen.

 

Der übliche Zugang erfolgt heute, soweit es um die z.entralen und s.üdlichen Gipfel geht,

vom P.asso dei S.alati (2`936 m) am Südende des Massivs her. Auf ihn führt von Alagna im

hintersten V.alle S.esia eine S.eilbahn und von G.ressoney her ein L.ift. Die B.ahn auf die

P.unta I.ndren wurde laut einigen Q.uellen aufgegeben, andere Q.uellen berichten von einer

teilweise Ö.ffnung der S.eilbahn aus den 1960er Jahren.

 

Wenn im W.inter das S.kigebiet geöffnet ist, kann man derzeit mit der S.eilbahn bequem auf die

P.unta I.ndren hinauffahren - diese Möglichkeit wird von F.reeride-S.kifahrern und S.kiberg-

steigern als willkommmene A.ufstiegshilfe auf dem W.eg zur G.nifetti-H.ütte (oder zur M.antova-

H.ütte) gerne genutzt.

 

Vom P.asso dei S.alati führt der Z.ustieg über den mit F.ixseilen versicherten S.tolemberg zum

L.isgletscher, der anstrengender auch direkt von G.ressoney her erreicht werden kann. Die

beiden nördlichen Gipfel, N.ordend und D.ufourspitze, werden ganz überwiegend von Z.ermatt

her bzw. von der S.tation R.otenboden der G.ornergratbahn aus angegangen.

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G e o l o g i e

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Das gesamte Massiv besteht überwiegend aus Graniten und Granitgneisen (ein metamorphes

Gestein mit gebändertem Aussehen und spiegelnder Oberfläche), die wiederum vor allem aus

Quarz, Kalifeldspat, Albit und Hellglimmer bestehen.

 

Da Metamorphosen überwiegend in enormen Tiefen stattfinden, deuten die Gesteine darauf

hin, dass die gesamte Monte - Rosa - Decke früher viel tiefer lag und später an die Oberfläche

befördert wurde.

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E n t s t e h u n g

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Vor etwa 100 Millionen Jahren, in der mittleren K.reidezeit, wurde I.berien durch die Öffnung

des N.ordatlantiks nach S.üdosten verschoben und, losgelöst von Europa, zu einem eigen-

ständigen Mikrokontinent, dessen nördliche Spitze die B.riançonnais-H.albinsel darstellte,

und aus der auch das Monte - Rosa - Massiv schliesslich entstand.

 

Nördlich davon kam es zur Öffnung eines neuen M.eeres, dem Walliser O.zean. Zur gleichen

Zeit begann sich A.pulien nach N.orden zu verschieben – und zwar wesentlich schneller als

sein a.frikanischer Mutterkontinent. Durch die Z.angenbewegung zwischen I.berien und A.pulien

musste sich der P.iemont - O.zean zwangsläufig schliessen: An seinem S.üdrand begann er,

unter den apulischen P.lattenrand zu subduzieren.

 

Nach dem P iemont - Ozean begann auch das B.riançonnais zu subduzieren. Im Eozän

(vor 50–40 Millionen Jahren) begann der Zusammenprall zwischen A.pulien und E.uropa.

Während der Orogenese (Gebirgsbildung), vor 35 Millionen Jahren, verdickte das Abtauchen

von Gesteinen die kontinentale K.ruste und machte sie plastischer.

 

Gesteinsverbände gerieten in Bewegung, überlagerten und verformten sich: Zu diesem

Zeitpunkt entstanden die Decken, so auch die Monte - Rosa - Decke. Vor 40 Millionen Jahren

begann die Erosion der Alpen, vor 20 Millionen Jahren eine starke Verformung des Penninikum

(die Gesamtheit der alpinischen Decken), die zu deren Faltung und Aufschichtung führte.

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( BeschriebMonteRosa KantonWallis KantonValais Alpen Alps Berg vuori Montagne

montagna 山 góra montanha munte гора montaña )

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The Gornergrat is a mountain ridge near Zermatt (Where the famous Matterhorn is) in the Alps in the Kanton Wallis in Switzerland, Europe

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Ausflug auf den Gornergrat am 05. Dezember2006

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Hurni061205 KantonWallis KantonValais

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 040122

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7 / 125

Aussicht auf dem Gornergrat ob Zermatt im Kanton Wallis in der Schweiz :

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- Gornergletscher

 

- Monte Rosa Gruppe mit Nordend ( VS - I - 4`609 m - Erstbesteigung 1861 - 124 ° - 7.99 km )

 

- Monte Rosa Gletscher

 

- Dufourspitze ( VS - 4`634 m - Alter Name Gornerhorn - Höchster Punkt der Schweiz - Erstbesteigung 1855 - 128 ° - 8.13 km )

 

- Grenzgletscher

 

- Parrotspitze ( VS - 4`432 m - Erstbesteigung 1863 - 128 ° - 8.13 km )

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Monte Rosa

 

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- Höhe : 4'633,9m

 

- Lage : Kanton Wallis / Valais in der Schweiz / Italien

 

- Gebirge Walliser : Alpen

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Der Monte Rosa ist ein ausgedehntes Gebirgsmassiv in den Walliser Alpen, auf der Grenze

zwischen der Schweiz und Italien. Sein höchster G.ipfel, die D.ufourspitze, ist mit 4'633,9m

der höchste Punkt der Schweiz und damit des gesamten d.eutschen S.prachraums.

 

Der G.renzgipfel mit 4`618 m (südlich des 4`515 m hohen S.ilbersattels) ist zugleich

der höchste Gipfel Italiens. Am M.ont B.lanc de C.ourmayeur, dessen Gipfel in F.rankreich

liegt, reicht das i.talienische S.taatsgebiet allerdings noch um einige Meter höher hinauf

( bis 4`750 m ).

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B e s c h r e i b u n g

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Der Monte Rosa gehört zu etwa zwei Dritteln zu Italien und etwa einem Drittel zur Schweiz.

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Vom P.iemont her reichen V.alle A.nzasca und V.alle S.esia hinauf an den O.stfuss des

Massivs. Die riesigen, von den Ausmassen her fast in das H.imalaya passenden 2`200

bzw. 1`500 m hohen O.stwände des Monte Rosa bilden hier jeweils den T.alschluss –

im Falle des A.nzascatals die M.acugnagawand und im Falle des V.alle S.esia die S.esia-

w.and ( P.arete V.alsesiana ).

 

Von S.üden, vom A.ostatal her, reicht das T.al von G.ressoney ( L.ystal ) an den S.üdwestrand

des Monte Rosa, der hier via L.isgletscher am leichtesten zugänglich ist. Im N.ordwesten

führen vom Wallis her die Täler des G.ornergletschers und des zerklüfteten G.renzgletschers

hinauf in die G.ipfelregion des Monte Rosa.

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Insgesamt werden je nach Zählweise ca. zehn Gipfel zum Monte Rosa gerechnet.

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Neben der D.ufourspitze umfasst er mit dem N.ordend (VS / I - 4`609m), der Z.umsteinspitze

(VS / I - 4`563 m), der S.ignalkuppe (VS / I - 4`554 m), der P.arrotspitze (VS / I - 4432 m), der

L.udwigshöhe (VS / I - 4`341 m), dem S.chwarzhorn (I - 4`322 m), der V.incent - P.yramide

(I - 4`215 m), dem B.almenhorn (I - 4`167 m) und der P.unta G.iordani (I - 4`046 m) Gipfel,

welche zu den höchsten der Alpen gehören.

 

Nur das M.ont - B.lanc - M.assiv ist noch höher, besitzt jedoch nur einen statt vier Gipfel über

4`500 m. Das Monte - Rosa - Massiv ist somit – wenn man nur die Region über 4`500 m

betrachtet – das mächtigste Bergmassiv der Alpen.

 

Der Monte Rosa dominiert das ganze w.estliche O.beritalien und hat daher auch seinen Namen.

Dieser rührt laut italienischer W.ikipedia übrigens nicht direkt von der Färbung der G.letscher im

M.orgen- und A.bendlicht her, sondern von dem W.ort r.ouese, das im „P.atois“ (gemeint ist die

f.ranco - p.rovenzalische S.prache des A.ostatals) «G.letscher» bedeutet.

 

Von der Schweiz aus ist der Monte Rosa dagegen kaum sichtbar, ausgenommen von den

Bergen des T.essin und natürlich von den Höhen über Z.ermatt. Die I.taliener zählen zum

Teil auch den L.yskamm noch zum Monte Rosa, da er von Südosten her weniger vom Massiv

getrennt scheint als von N.ordwesten her.

 

Die von der Schweiz am besten sichtbare D.ufourspitze trug früher den Namen G.ornerhorn,

wurde aber zu Ehren des Schweizer G.enerals G.uillaume-H.enri D.ufour umbenannt.

 

Beachtenswert ist die Nomenklatur im Bereich des Monte Rosa. Das Massiv selbst hat einen

italienischen Namen.

 

Ein deutscher Name existiert offenbar nicht. Dagegen haben die Einzelgipfel samt und

sonders deutsche Namen, wobei nur in Einzelfällen italienische Namen existieren, vor

allem nachträgliche Italienisierungen. Das gilt auch für die ganz auf i.talienischem B.oden

liegenden oder von dort erschlossenen und benannten Gipfel Z.umsteinspitze, B.almenhorn

und V.incentpyramide sowie für den L.iskamm, ferner für die A.nhängsel F.illarhorn, J.ägerhorn

und P.unta G.rober.

 

Hintergrund ist offenbar, dass der Monte Rosa seit dem M.ittelalter ringsherum von

deutschsprachigen W.alsern bewohnt war, die den einzelnen Spitzen ihre Namen gaben,

während das Massiv als solches vor allem aus dem i.talienischen U.nterland in Erscheinung

tritt.

 

Die S.ignalkuppe / P.unta G.nifetti trägt die höchstgelegene H.ütte der A.lpen, die C.apanna

R.egina M.argherita (I - 4`554 m). Auf dieser sog. „K.opfwehkiste“ wurden bereits mehrere

höhenmedizinische Forschungsvorhaben realisiert.

 

Die erste dokumentierte Hochtour in die Hochregion des Monte Rosa unternahmen 1778,

1779 und 1780 Walser aus G.ressoney auf der Suche nach dem in ihrem S.agenschatz

beschriebenen «v.erlorenen T.al» (v.erlorus T.äli).

 

Sie gelangten bis auf den obersten L.isgletscher (E.ntdeckerfels / R.occia della S.coperta,

4'178 m). Bestiegen wurde zuerst die den T.älern von G.ressoney und A.lagna nächst-

gelegene P.unta G.iordani durch P.ietro G.iordani 1801.

 

Es folgten die V incent - P.yramide durch u.a. ihren N.amenspatron Johann Nikolaus Vincent

am 5. August 1819 und die Z.umsteinspitze durch u.a. Joseph und Johann Niklaus Vincent,

Joseph Z.umstein, Molinatti und Castel am 1. August 1820, beide über den L.isgletscher.

 

Die übrigen Hochgipfel folgten später: Die S.ignalkuppe erreichte nach drei missglückten

Versuchen der Pfarrer von A.lagna, mit Giovanni Gnifetti, Giuseppe Farinetti, Cristoforo

Ferraris, Cristoforo Grober, den Brüdern Giovanni, Giacobbe Giordani, und zwei Trägern.

 

Die D.ufourspitze wurde von der Schweizer Seite her bestiegen am 1. August 1855 durch

Charles Hudson, John Birbeck und Christopher und James G. Smyth mit Ulrich Lauener

und Johannes und Matthäus Zumtaugwald.

 

Das N.ordend folgte am 26. August 1861, die P.arrotspitze am 16. August 1863. 1893 errichtete

der CAI auf der S.ignalkuppe die C.apanna R.egina M.argherita.

 

Bergsteigerisch (und für S.teilwandskifahrer) ist der Monte Rosa vor allem interessant wegen

seiner O.stwände. Die leicht zugänglichen H.ochgipfel zwischen Z.umsteinspitze und

L.udwigshöhe sind bei gutem Wetter zu Zeiten überlaufen.

 

Der übliche Zugang erfolgt heute, soweit es um die z.entralen und s.üdlichen Gipfel geht,

vom P.asso dei S.alati (2`936 m) am Südende des Massivs her. Auf ihn führt von Alagna im

hintersten V.alle S.esia eine S.eilbahn und von G.ressoney her ein L.ift. Die B.ahn auf die

P.unta I.ndren wurde laut einigen Q.uellen aufgegeben, andere Q.uellen berichten von einer

teilweise Ö.ffnung der S.eilbahn aus den 1960er Jahren.

 

Wenn im W.inter das S.kigebiet geöffnet ist, kann man derzeit mit der S.eilbahn bequem auf die

P.unta I.ndren hinauffahren - diese Möglichkeit wird von F.reeride-S.kifahrern und S.kiberg-

steigern als willkommmene A.ufstiegshilfe auf dem W.eg zur G.nifetti-H.ütte (oder zur M.antova-

H.ütte) gerne genutzt.

 

Vom P.asso dei S.alati führt der Z.ustieg über den mit F.ixseilen versicherten S.tolemberg zum

L.isgletscher, der anstrengender auch direkt von G.ressoney her erreicht werden kann. Die

beiden nördlichen Gipfel, N.ordend und D.ufourspitze, werden ganz überwiegend von Z.ermatt

her bzw. von der S.tation R.otenboden der G.ornergratbahn aus angegangen.

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G e o l o g i e

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Das gesamte Massiv besteht überwiegend aus Graniten und Granitgneisen (ein metamorphes

Gestein mit gebändertem Aussehen und spiegelnder Oberfläche), die wiederum vor allem aus

Quarz, Kalifeldspat, Albit und Hellglimmer bestehen.

 

Da Metamorphosen überwiegend in enormen Tiefen stattfinden, deuten die Gesteine darauf

hin, dass die gesamte Monte - Rosa - Decke früher viel tiefer lag und später an die Oberfläche

befördert wurde.

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E n t s t e h u n g

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Vor etwa 100 Millionen Jahren, in der mittleren K.reidezeit, wurde I.berien durch die Öffnung

des N.ordatlantiks nach S.üdosten verschoben und, losgelöst von Europa, zu einem eigen-

ständigen Mikrokontinent, dessen nördliche Spitze die B.riançonnais-H.albinsel darstellte,

und aus der auch das Monte - Rosa - Massiv schliesslich entstand.

 

Nördlich davon kam es zur Öffnung eines neuen M.eeres, dem Walliser O.zean. Zur gleichen

Zeit begann sich A.pulien nach N.orden zu verschieben – und zwar wesentlich schneller als

sein a.frikanischer Mutterkontinent. Durch die Z.angenbewegung zwischen I.berien und A.pulien

musste sich der P.iemont - O.zean zwangsläufig schliessen: An seinem S.üdrand begann er,

unter den apulischen P.lattenrand zu subduzieren.

 

Nach dem P iemont - Ozean begann auch das B.riançonnais zu subduzieren. Im Eozän

(vor 50–40 Millionen Jahren) begann der Zusammenprall zwischen A.pulien und E.uropa.

Während der Orogenese (Gebirgsbildung), vor 35 Millionen Jahren, verdickte das Abtauchen

von Gesteinen die kontinentale K.ruste und machte sie plastischer.

 

Gesteinsverbände gerieten in Bewegung, überlagerten und verformten sich: Zu diesem

Zeitpunkt entstanden die Decken, so auch die Monte - Rosa - Decke. Vor 40 Millionen Jahren

begann die Erosion der Alpen, vor 20 Millionen Jahren eine starke Verformung des Penninikum

(die Gesamtheit der alpinischen Decken), die zu deren Faltung und Aufschichtung führte.

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( BeschriebMonteRosa KantonWallis KantonValais Alpen Alps Berg vuori Montagne

montagna 山 góra montanha munte гора montaña )

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Ausflug auf den G.ornergrat am Dienstag den 01. Februar 2011

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Mit dem Z.ug von B.ern über V.isp - Z.ermatt auf den G.ornergrat

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S.onnenuntergang und N.acht auf dem G.ornergrat

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Mit dem Z.ug vom G.ornergrat über Z.ermatt - V.isp zurück nach B.ern

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Kamera : Canon EOS 550D N

 

Objektiv : -

 

Modus : -

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : -

 

B.litz : Nein

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Hurni110201 AlbumZZZZ110201AusflugGornergrat KantonWallis KantonValais

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 070316

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NIF

July demonstration. The verdict in the Schattendorf trial led on July 15, 1927 to mass demonstrations in Vienna and finally to the fire of the Justice Palace.

Barricades in Auersperg street, corner Trautson alley.

Schattendorf

On 30 January 1927, there were clashes between Schutzbündlern (members of the Republican Defense League) and front fighters in Burgenland Schattendorf. At around 4 pm, the front fighters Hieronimus and Josef Tscharmann and Johann Pinter shot into a group of Schutzbündler marching by for no apparent reason, severely injuring five people and killing eight-year-old Josef Grössing and 40-year-old war veteran Matthias Csmarits. The jury trial took place in Vienna in the first half of July 1927 and ended with an acquittal of the perpetrators, who were heavily burdened by circumstantial evidence.

The tense domestic political situation was followed by a politically motivated trial in the USA, where a few months earlier the anarchists Nicola Sacco and Bartolomeo Vanzetti had been sentenced to death after a yearlong trial for double robbery. Despite questionable evidence and exonerating testimonies, the judiciary adhered to its verdict. Due to the apparent partisanship of the judge, there were violent international protests, which also found their echo in Vienna. As late as July 11, the Arbeiterzeitung reported at length on the case. The verdict in the Schattendorf trial reinforced the impression of a politically motivated class justice system directed against the working class.

Demonstrations

The editor-in-chief of the Arbeiterzeitung wrote an editorial against the obvious misjudgment in the Schattendorf trial for the morning issue of July 15 and warned against the "serious disaster" that resulted from the continued failure of the judiciary and the permanent violation of fundamental legal sensibilities that must arise from it. The employees of the Municipal Electricity Works went on strike at 8 o'clock. At the same time, thousands of demonstrators were already on their way to the city center. The spontaneous, disorderly and without steward assistance from the companies approaching masses carried improvised banners with slogans such as "protest against the shame verdict" or "we take measures to help ourselves" with them.

Demonstrators with slats and a mounted security guard on a rearing horse in Auersperg street, corner Schmerling square.

At about 9.30 am, the surprised and completely overburdened head of the police a first rider attack against the protesters had undertaken. By 11 clock, the now immense crowd of armed with stones, wooden slats and iron bars people got into serious clashes with the haphazard police units. The clashes centered around the town hall and the Palace of Justice (Schmerling square). The Social Democratic Labor Party mobilized the Schutzbund (Republican Defense League) without arming, whereby this one got in the crossfire and could not fulfill its intended role as a steward.

Palace of Justice fire

Individual protesters stormed the Palace of Justice, the hated symbol of class justice. At 12.28, the fire department was notified of the fire. Rumors that these were conscious members of anarchist groups have never been verified by research. Only excited interventions by the Social Democratic Party leadership, including Mayor Karl Seitz and Dr. Ing. Julius Deutsch, allowed the fire brigade a slow passage through the raging crowd. The units mobilized by police chief Johann Schober panicked and proceeded with utmost brutality, whereas a unit of the Republican Defense League under Theodor Körner managed to rescue judges, civil servants and police officers from lynching.

At 2.30 pm Schober issued a shooting order, whereupon the surroundings of the Palace of Justice were "cleaned up" with unimaginable cruelty. The balance of the riots were 89 dead, four of them among the security guard. Over 1,000 demonstrators and 120 police were seriously injured. Austria stood on the threshold of civil war. The Social Democratic Workers' Party and the unions agreed in special sessions to proclaim a one-day traffic strike on July 16, which, however, could be quickly broken (especially in the countries) by the use of paramilitary Heimwehren (right-wing para-military organization). On July 17, the executive proclaimed that in Vienna calm was prevailing.

Consequences

Extinguishing work at the burned-out Palace of Justice (Museum street 12, People's Garden street 2, Schmerling square 10).

The consequences of the July demonstrations were fatal for the further fate of the First Republic. Although Karl Kraus, who published the shattering documentation of the events, had publicly asked Schober to step down on posters, the victory of the bourgeois government was obvious.

A wave of denunciations and arrests affected around 400 people, against whom, in a veritable process avalanche, the toughest deterrent convicitions were taken until February 1928.

In their power position in Vienna, the Social Democrats had to accept a grassroots disciplinary breach and a political defeat that logically led to the militarization and depoliticization of the Schutzbund. In the special session of the National Council of July 26, 1927, in which the government majority rejected a parliamentary investigation of the incidents, Chancellor Seipel said that they would show "any kind of leniency" with the demonstrators. As a result, there was an increase in Heimwehr fascism and the emergence of a latent civil war situation in Austria.

Commemoration

On July 11, 2007, a commemorative plaque was unveiled in the hall of the Palace of Justice by Federal President Heinz Fischer: "Two innocent people were killed in violent clashes between supporters of the Republican Schutzbund and the Combatant Union in Schattendorf in Burgenland on 30 January 1927. The perpetrators were acquitted. In the course of a violent demonstration against this verdict, the Palace of Justice was set on fire, the police were given a firing order, and 89 persons were killed, and the events of that period, which culminated in the Civil War of 1934, should be a warning for all time."

 

Julidemonstration. Das Urteil im Schattendorfer Prozess führte am 15. Juli 1927 zu Massendemonstrationen in Wien und schließlich zum Justizpalastbrand.

Barrikaden in der Auerspergstraße, Ecke Trautsongasse.

Schattendorf

Am 30. Jänner 1927 kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Schutzbündlern und Frontkämpfern im burgenländischen Schattendorf. Gegen 16 Uhr schossen die Frontkämpfer Hieronimus und Josef Tscharmann sowie Johann Pinter ohne ersichtlichen Grund in eine Gruppe vorbeimarschierender Schutzbündler, verletzten fünf Personen schwer und töteten den achtjährigen Josef Grössing und den 40-jährigen Kriegsinvaliden Matthias Csmarits. Der Schwurgerichtsprozess fand in der ersten Julihälfte 1927 in Wien statt und endete mit einem Freispruch der durch Indizien schwerst belasteten Täter.

Zur angespannten innenpolitischen Situation kam ein politisch motivierter Prozess in den USA, wo wenige Monate zuvor die Anarchisten Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti nach einem jahrelangen Prozess wegen doppelten Raubmordes zum Tode verurteilt worden waren. Trotz fragwürdiger Indizien und entlastenden Zeugenaussagen hielt die Justiz an ihrem Urteil fest. Aufgrund der offensichtlichen Parteilichkeit des Richters kam es zu heftigen internationalen Protesten, die auch in Wien ihren Widerhall fanden. Noch am 11. Juli berichtete die Arbeiterzeitung ausführlich über den Fall. Das Urteil im Schattendorfer Prozess verstärkte den Eindruck einer politisch motivierten Klassenjustiz, die sich gegen die Arbeiterschaft richtete.

Demonstrationen

Der Chefredakteur der Arbeiterzeitung verfasste für die Morgenausgabe des 15. Juli einen in aller Deutlichkeit und schärfsten Worten gehaltenen Leitartikel gegen das offensichtliche Fehlurteil im Schattendorfer Prozess und warnte vor dem "schweren Unheil", das aus dem fortgesetzten Versagen der Justiz und der permanenten Verletzung fundamentalsten Rechtsempfindens entstehen müsse. Die Bediensteten der Städtischen Elektrizitätswerke traten um 8 Uhr in den Streik. Zur gleichen Zeit befanden sich bereits Tausende Demonstranten auf dem Anmarsch ins Stadtzentrum. Die spontan, ungeordnet und ohne Ordnerassistenz aus den Betrieben heranziehenden Massen trugen improvisierte Transparente mit Parolen wie "Protest dem Schandurteil" oder "Wir greifen zur Selbsthilfe" mit sich.

Demonstranten mit Latten und ein berittener Sicherheitswachebeamter auf einem sich aufbäumenden Pferd in der Auerspergstraße, Ecke Schmerlingplatz.

Gegen 9.30 Uhr ließ der überraschte und völlig überforderte Leiter des Polizeieinsatzes eine erste Reiterattacke gegen die Demonstranten unternehmen. Bis 11 Uhr hatte sich die mittlerweile unübersehbare Menge mit Steinen, Holzlatten und Eisenstangen bewaffnet und geriet in schwere Auseinandersetzungen mit den planlos vorgehenden Polizeieinheiten. Die Auseinandersetzungen konzentrierten sich um das Rathaus und den Justizpalast (Schmerlingplatz). Die Sozialdemokratische Arbeiterpartei mobilisierte den Schutzbund ohne Bewaffnung, wodurch dieser zwischen die Fronten geriet und die ihm zugedachte Ordnerfunktion in keiner Weise erfüllen konnte.

Justizpalastbrand

Einzelne Demonstranten erstürmten den Justizpalast, das verhasste Symbol der Klassenjustiz. Um 12.28 Uhr wurde die Feuerwehr von der Brandlegung verständigt. Gerüchte, wonach es sich dabei um bewusst agierende Mitglieder anarchistischer Gruppen gehandelt habe, konnten von der Forschung niemals verifiziert werden. Erst aufgeregte Interventionen seitens der sozialdemokratischen Parteiführung, darunter Bürgermeister Karl Seitz und Dr. Julius Deutsch, ermöglichten den Löschzügen ein langsames Durchkommen durch die tobende Menge. Die von Polizeipräsident Johann Schober mobilisierten Einheiten gingen in Panik und mit äußerster Brutalität vor, wogegen es einer Schutzbundeinheit unter Theodor Körner gelang, Richter, Beamte und Polizisten vor der Lynchjustiz zu retten.

Um 14.30 Uhr gab Schober Schießbefehl, worauf die Umgebung des Justizpalastes mit unvorstellbarer Grausamkeit "gesäubert" wurde. Die Bilanz der Unruhen waren 89 Tote, davon vier bei der Sicherheitswache. Über 1.000 Demonstranten und 120 Polizisten wurden schwer verletzt. Österreich stand an der Schwelle zum Bürgerkrieg. Die Sozialdemokratische Arbeiterpartei und die Gewerkschaften kamen in Sondersitzungen überein, für den 16. Juli einen eintägigen Verkehrsstreik zu proklamieren, der allerdings (vor allem in den Ländern) durch den Einsatz der paramilitärischen Heimwehren schnell gebrochen werden konnte. Am 17. Juli verkündete die Exekutive, in ganz Wien herrsche wieder Ruhe.

Folgen

Löscharbeiten am ausgebrannten Justizpalast (Museumstraße 12, Volksgartenstraße 2, Schmerlingplatz 10).

Die Folgen der Julidemonstrationen waren für das weitere Schicksal der ersten Republik fatal. Zwar hatte Karl Kraus, der die erschütternde Dokumentation der Ereignisse publizierte, Schober auf Plakaten öffentlich zum Rücktritt aufgefordert, der Sieg der bürgerlichen Regierung war allerdings offensichtlich. Eine Denunziations- und Verhaftungswelle erfasste rund 400 Personen, gegen die in einer wahren Prozesslawine bis Februar 1928 härteste Abschreckungsurteile gefällt wurden.

Die Sozialdemokraten hatten in ihrer Machtstellung Wien einen Disziplinbruch der Basis und eine politische Niederlage hinnehmen müssen, die in logischer Konsequenz zur Militarisierung und Entpolitisierung des Schutzbunds führte. In der Sondersitzung des Nationalrats von 26. Juli 1927, in der von der Regierungsmehrheit eine Parlamentarische Untersuchung der Vorfälle abgelehnt wurde, äußerte sich Bundeskanzler Seipel dahingehend, man werde bei den Demonstranten "keine Milde" walten lassen. In der Folge kam es zum verstärkten Anwachsen des Heimwehrfaschismus und zur Herausbildung einer latenten Bürgerkriegssituation in Österreich.

Gedenken

Am 11. Juli 2007 wurde von Bundespräsident Heinz Fischer eine Gedenktafel in der Halle des Justizpalastes enthüllt: "Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern des Republikanischen Schutzbundes und der Frontkämpfervereinigung im burgenländischen Ort Schattendorf am 30. Jänner 1927 wurden zwei unschuldige Menschen getötet. Die Täter wurden freigesprochen. Im Zuge einer gewaltsamen Demonstration gegen dieses Urteil wurde der Justizpalast in Brand gesetzt. Die Polizei erhielt Schießbefehl, und 89 Personen kamen ums Leben. Die Ereignisse dieser Zeit, die schließlich im Bürgerkrieg des Jahres 1934 mündeten, sollen für alle Zeiten Mahnung sein."

www.wien.gv.at/wiki/index.php?title=Julidemonstration

Gotische Fresken des Waltensburger Meisters aus der Zeit um 1330 im 14. Jahrhundert des Mittelalter ( Wandbilder Gemälde Malereien Fresko Wandgemälde ) in der ...

 

Kathedrale Chur ( Gotteshaus katholisch - Baujahr 1150 bis 1272 - Geweiht St. Mariä Himmelfahrt - Bischofskirche Bistum Chur - Kirche Chiuche church église temple chiesa ) in der Altstadt - Stadt Chur im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz

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Waltensburger Meister

 

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Der Waltensburger Meister war ein Maler unbekannter Herkunft, der in der ersten Hälfte

des 14. Jahrhunderts verschiedene Kirchen Graubündens mit Bildern ausschmückte

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Seine Werke stehen in geistiger Verwandtschaft mit den um die gleiche Zeit entstandenen

M.iniaturen der M.anessischen H.andschrift sowie den G.lasmalereien von K.önigsfelden.

Er zählt zu den stärksten Malerpersönlichkeiten aus der Zeit der Hochgotik.

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W.altensburg

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Waltensburger Meister wird er genannt, weil er in der N.ordwand der R.eformierten K.irche

W.altensburg in der S.urselva um 1.3.3.0 sein bedeutendstes Werk hinterlassen hat: einen

gut erhaltenen, zeichnerisch hochstehenden P.assionszyklus.

 

Die Malerei in W.altensburg bedeckt die ganze I.nnenseite der N.ordwand, die C.horbogen-

w.and und die angrenzende Fläche der s.üdlichen Wand. Sie zeigt A.postel- und H.eiligen-

f.iguren sowie eine S.zene aus der S.ebastians- und N.ikolauslegende.

 

Weitere Bilder von ihm finden sich an der s.üdlichen A.ussenseite an der n.ordwestlichen

E.cke. Hier sind unter anderem – neben anderen A.postel- und H.eiligenfiguren – M.ichael

mit der S.eelenwaage sowie B.ruchstücke einer A.nbetung der K.önige sowie R.este einer

m.onumentalen C.hristophorusfigur zu sehen.

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Arbeitsweise

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Wie es damals üblich war, wird auch der Waltensburger Meister mit Gesellen gearbeitet

haben, die die einfacheren Arbeiten ausführten. Dem Meister selbst blieben die anspruchs-

volleren Bereiche wie G.esichter vorbehalten. Manches deutet darauf hin, dass der Meister

ein M.usterbuch mit V.orlagen von F.iguren, V.erzierungen und T.ieren benutzt hat.

 

So beruhen zum Beispiel C.hristus an der G.eisselsäule und S.ebastian gleich daneben

auf der gleichen V.orlage und das G.espräch im H.aus von S.imon in D.usch zeigt die

gleiche K.omposition wie das A.bendmahl in W.altensburg.

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Person

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Wer der Meister war, weiss man nicht; es gibt keine Angaben zu seiner Person. Ebenso

wenig weiss man, was ihn nach W.altensburg führte und wer ihn bezahlen konnte; die

einfachen B.auern wohl kaum. Die neuere Forschung vermutet ihn aus dem B.odensee-

r.aum.

 

Eine andere Vermutung ist weiter, dass der Künstler Ö.sterreicher war und von den

H.absburgern an die befreundeten F.reiherren von V.az ausgeliehen worden ist. Das

erste Werk des Meisters findet sich in der Tat im S.chloss B.randis zu M.aienfeld,

welches um 1.3.2.0 für die H.ochzeit des D.onat von V.az mit der mit den Ö.sterreichern

verwandten Guta von O.chsenstein hergerichtet wurde. Neben Darstellungen aus dem

A.lten T.estament malte er hier auch weltliche Szenen aus einem W.irtshaus oder von

der W.einlese.

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Werke

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Weitere Werke des Waltensburger Meisters finden sich :

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- K.irche S.ogn G.ieri R.häzüns

 

- K.irche S.ogn P.aul R.häzüns

 

- R.eformierte K.irche in C.asti im S.chams ( W.ergenstein )

 

- K.athedrale C.hur

 

- K.irche St. M.aria und M.ichael C.hurwalden

 

- R.eformierte K.irche C.lugin

 

- K.apelle St. M.aria M.agdalena ( P.aspels - D.usch )

 

- S.chloss B.randis in M.aienfeld

 

- K.irche S. Z.eno in L.üen im S.chanfigg.

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M.useum

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2.0.1.3 wurde in Waltensburg ein M.useum über das Werk des Waltensburger Meister

eröffnet. Es steht gegenüber der K.irche und gibt Einblick in sein Werk, eine Zeit und

in verwandte Kunst aus dem Hochmittelalter.

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( BeschriebWaltenburgerMeister AlbumWaltensburgerMeister AlbumGraubünden

KantonGraubünden KantonGrischun Graubünden Grischun Hochmittelalter Kunst

Art taide アート Kunst arte Fresken Freske Fresko freske Fresco fresko affresco

フレスコ画 freske Frischmalerei fresco Wandmalerei Gemälde Mittelalter Geschichte

History Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス

Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Kathedrale St. Mariä Himmelfahrt Chur

 

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- Baujahr : 1150 - 1272

 

- Erste Erwähung :

 

- Besonderes :

 

- O.rgel : 2

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Die Kathedrale St. Mariä Himmelfahrt Chur steht in der Stadt Chur im Kanton Graubünden -

Grischun in der Schweiz.

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Die Kathedrale St. Mariä Himmelfahrt ist die nach der Himmelfahrt Mariens benannte

Bischofskirche des Bistums Chur. Die Residenz des Churer Bischofs, das B.ischöfliche

S.chloss, liegt im H.of der Kathedrale direkt gegenüber.

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Geschichte

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Das Bistum Chur entstand im 4. Jahrhundert im Territorium von Churrätien. Ein Bischof

der Diözese Chur wurde erstmals im Jahre 4.5.1 / 4.5.2 urkundlich erwähnt. Man kann

davon ausgehen, dass die erste Kathedrale schon um das Jahr 4.5.0 erbaut wurde. Das

ursprünglich M.ailand unterstellte Bistum wurde 8.3.1 dem Erzbistum M.ainz zugeschlagen,

unter welchem es bis 1.8.0.3 verblieb.

 

Den Churer Bischöfen gelang es bereits bald, ihre feudale Macht zu festigen. Ab dem

1.2. Jahrhundert besassen sie den Rang eines Reichsfürsten. Im Zuge der Reformation

um 1.5.2.4 wurde der bischöfliche Hof konfessionell und politisch zur Enklave.

 

Diese Sonderstellung als von der Stadt unabhängiges, rein bischöfliches Territorium be-

hielt der H.of bis zur K.antonsverfassung von 1.8.5.4 bei. Erst ab 1.8.5.4 wurde der Zu-

z.ug katholischer Bürger möglich, denen fortan die Kathedrale als Volkskirche diente.

 

1.8.8.0 wurde die D.ompfarrei Chur errichtet.

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Baugeschichte

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Der heutige Bau der Kathedrale wurde 1150 bis 1272 als spätromanische Pfeilerbasilika

erbaut, der Entschluss zum N.eubau fällt etwa in die Zeit von Bischof Adalgott ( 1.1.5.1 -

1.1.6.0 ). Dem Stand der Forschungen entsprechend wurde der Bau von O.sten begonnen

und erstreckte sich über mehrere Etappen, in welchem Stück für Stück der Vorgängerbau

dem Neubau wich.

Nach ungefähr 120 - jähriger Bauzeit wurde die nun vollendete Kathedrale am 19. J.uni

1.2.7.2 geweiht.

 

1.8.2.8 - 1.8.2.9 erhielt die Kathedrale infolge des Hofbrandes vom 13. M.ai 1.8.1.1 ihren

heutigen T.urm mit geschwungener Haube, der auf den Fundamenten des vorherigen,

um 1.5.0.0 erbauten Turms neu errichtet wurde.

 

Wie eine Kirchenburg thront die Kathedrale mit dem B.ischöflichen S.chloss und den

D.omherrenhöfen als kirchlicher Bezirk auf einer Felsterrasse über der Altstadt von

Chur.

 

Bei archäologischen Grabungen wurden an diesem Ort Spuren eines s.pätrömischen

K.astells aus dem 4. Jahrhundert gefunden und man nimmt an, dass die R.ömer die

einzigartige Lage des Felsvorsprungs als Sitz für die Führung der Provinz Rätien ge-

nutzt haben.

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Aussenbau

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Der von aussen schlicht wirkende Baukörper der Kathedrale ist kubisch geschlossen.

Das H.auptportal in der Mitte der W.estfassade entstand um 1.2.5.0, es wird von zwölf

schlanken Säulen auf attischen Basen eingerahmt. Im Tympanon befindet sich ein

Gitter von 1.7.3.0, das Maria umgeben von den beiden Bistumspatronen Luzius und

Flurinus darstellt. Darüber befindet sich das grosse romanische W.estfenster.

 

Die auffällige L.öwenskulptur an der äusseren Nordostecke des Chores stammt vom

Anfang des 1.3. Jahrhunderts. An der äusseren O.stwand des C.hores findet sich über

dem hohen romanischen R.undbogenfenster das Bildfragment einer Kreuzigungsszene

aus dem ersten Drittel des 14. Jahrhunderts.

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Innenraum

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Das Langhaus der spätromanischen Pfeilerbasilika gliedert sich in drei grosse, fast qua-

dratische Joche. Der erhöht liegende Chor hat dieselbe Breite wie das M.ittelschiff und

ist über seitliche Treppen zugänglich.

 

Unter dem Chor befindet sich eine zweiteilige K.rypta. In der K.rypta befanden sich die

Familiengruften der adligen Ministerialenfamilien ( von J.uvalt, von C.astelmur, und

andere mehr ).

 

Die Friien von J.uvalt hatten in der K.rypta ein eigenes ( jetzt verschwundene ) A.ltar

Corporis Christi an der rechten Seite dessen, an der Mauer, das um 1.6.1.7 entfernte

J.uvaltische W.appen stand.

 

Dem M.ittelschiff sind zwei S.eitenschiffe zugeordnet, an das südliche S.eitenschiff

schliesst sich im O.sten die L.aurentius - K.apelle an. Ihr folgt noch weiter östlich die

zweigeschössige Sakristei.

 

Bei Betrachtung des Grundrisses fällt eine starke Asymmetrie auf, die vielleicht auf

den schwierigen topographischen Bedingungen beruht, vielleicht aber auch theologisch

erklärbar sein mag: der nach N.orden abknickende Chor könnte im Gesamtkontext des

Grundrisses das geneigte Haupt Christi am K.reuz symbolisieren. Die Architektur der

Kathedrale birgt eine Vielzahl individueller Lösungen, die zu einem besonderen Raum-

eindruck führen.

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Restaurierung

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1.9.2.1 bis 1.9.2.6 erfolgte eine Gesamtrenovation. Von 2.0.0.1 bis 2.0.0.7 wurde die

Kathedrale einer umfassenden Restaurierung unterzogen. Diese hatte die Konservierung

der über die Jahrhunderte gewachsenen Bausubstanz als Schwerpunkt.[

 

Nach siebenjähriger Planungs- und Bauzeit wurde das Bauwerk am 7. O.ktober 2.0.0.7

im Rahmen eines Gottesdienstes unter der Leitung des emeritierten Bischofs Amédée

G.rab und im Beisein von Diözesanbischof Vitus Huonder geweiht und symbolisch der

Kirchgemeinde und Öffentlichkeit übergeben. Das Budget für die Restaurierungsarbeiten

von 22 Millionen Franken konnte dank Beiträgen von Bund, Kantonen und kirchlichen

Körperschaften sowie Spenden von Privaten und Unternehmen eingehalten werden.

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Ausstattung

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Aus der S.pätgotik stammen die K.nospenkapitelle am S.tufenportal und der geschnitzte

H.ochaltar ( Fertigstellung 1.4.9.2 ) von Jakob Russ, ein Sakramentshäuschen sowie ein

F.resko des W.altensburger M.eisters. Die K.apelle des H.eiligen L.aurentius besitzt ein

N.etzgewölbe von 1.4.6.7.

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L.angobardische R.eliefplatten ( 8. Jahrhundert )

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Die älteste erhaltene Plastik der Kathedrale stammt wahrscheinlich aus dem Vorgänger-

bau, der sogenannten T.ello - Kathedrale. Es sind R.eliefplatten aus weissem Laaser

Marmor. Sie stammen aus dem 8. Jahrhundert und gelten als Meisterwerk langobardischer

Plastik. Sie zeigen Flechtwerkornamente mit Tieren ( L.öwen u. a. ) oder S.piralranken mit

Blättern und Trauben. Heute verkleiden die Platten die Mensa des L.aurentius- Altars von

1.5.4.5.

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Die r.omanischen K.apitelle

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Die romanischen S.äulenkapitelle entstanden während der Bauzeit der Kathedrale. So

zeigen die verwendeten Formen verschiedene Entwicklungsstufen: vom romanischen

W.ürfelkapitell in der K.rypta bis zum f.rühgotischen K.nospenkapitell am H.auptportal.

 

Den Höhepunkt bilden die F.igurenkapitelle im C.hor und im östlichen L.anghaus,

Meisterwerke langobardischer Steinmetze, deren Namen nicht überliefert sind.

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Die A.postelsäulen

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Die vier A.postelsäulen zählen zu den herausragenden Bildwerken des Mittelalters.

Zusammen mit dem L.öwenreiter in der V.orkrypta und den beiden W.ächterlöwen am

C.horaufgang entstammen sie wahrscheinlich einem lettnerartigen Aufbau über dem

K.reuzaltar ( um 1.2.2.0 ). Die A.postelsäulen befinden sich heute am Eingang zur

K.rypta, ihr Meister ist nicht namentlich überliefert.

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Das s.pätgotische S.akramentshäuschen

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Der T.abernakel zählt als Meisterwerk der S.pätgotik zu den bedeutendsten Werken dieses

Genres in der Schweiz. Das feingliedrige Kunstwerk trägt die Jahreszahl 1.4.8.4 sowie ein

W.appen des Bischofs Ortlieb von B.randis ( 1.4.5.8 - 1.4.9.1). Das Werk wird Steinmetz

Meister Claus von F.eldkirch zugeschrieben.

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W.andmalereien der G.otik

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Ein bedeutender gotischer Bilderzyklus, aus mehreren Malschichten bestehend, befindet

sich im W.estjoch des nördlichen Seitenschiffes. Der ältere Teil der Malereien aus der Zeit

um 1.3.3.0 - 1.3.4.0 wird dem W.altensburger M.eister zugeschrieben.

 

Die K.reuzigung C.hristi bildet den M.ittelpunkt des B.ogenfeldes, links davon findet sich

das seltene Motiv einer M.arienohnmacht. Die F.resken sind im oberen Viertel nur frag-

m.entarisch erhalten und dort lediglich als Vorzeichnung zu sehen.

 

Der B.ilderzyklus am linken unteren Rand des Bogenfeldes ist weniger aufwändig

gearbeitet und stammt wahrscheinlich vom R.häzünser M.eister ( Wende zum 15. Jh. ).

Das Fragment darüber, ein W.eltgericht, stammt aus nachreformatorischer Zeit

(16./17. Jh.).

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D.eckendekoration des 17. Jahrhunderts

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Die D.eckengemälde der S.eitenschiffe entstammen dem 1.7. Jahrhundert. Die O.stjoche

wurden im ersten Drittel des 1.7. Jahrhunderts in graziler Formensprache der Früh-

renaissance gestaltet, die F.lugi - K.apelle im südlichen W.estjoch ist im Stil des italien-

ischen B.arock ausgestattet. Die beiden mittleren S.eitenschiffjoche erhielten ihre Decken-

dekoration im letzten Viertel des 1.7. Jahrhunderts, wahrscheinlich von Johann Christoph

Guserer ( † 1.7.0.7 ).

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O.rgeln

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Die Kathedrale Chur verfügt über zwei O.rgeln, die beide im Jahr 2.0.0.7 von zwei ver-

schiedenen Schweizer Werkstätten neu erbaut wurden.

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H.auptorgel

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Auf den ersten Blick fällt die H.auptorgel durch ihre besondere architektonische Gestaltung

auf. Ihr Gehäuse besteht aus zwei Türmen, die direkt auf dem Boden des Kirchenschiffs

stehen. In der Umkehrung des herkömmlichen Prinzips wird die E.mpore hier von der

O.rgel getragen.

 

Das prächtige W.estfenster der Kathedrale bleibt dabei vollständig frei. Etwa ein Drittel

der 3.2.4.4 P.feifen stammen aus der ursprünglichen G.oll - O.rgel von 1.8.8.7. Auf den

K.langeigenheiten dieses Materials wurde von der O.rgelbau Kuhn AG das neue

Instrument aufgebaut. Die O.rgel ist in einem Gehäuse aus dunkel gebeiztem Elsbeer-

baum untergebracht. Sie hat eine Gesamthöhe von 11,63 Metern und ein Gesamtgewicht

von 15,2 Tonnen ( ohne Empore ). Das Instrument hat 41 Register ( dazu kommen 2

Transmissionen ) auf 3 Manualen und Pedal. Die Spieltrakturen sind mechanisch, die

Registertrakturen sind als Doppelregistratur ausgestattet. Die grosse O.rgel wurde im

Rahmen der jüngsten Kathedralrenovierung von der E.M.S - C.hemie A.G gestiftet.

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C.hororgel

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Die C.hororgel befindet sich an der S.üdwand im H.ochchor der Kathedrale. Ihr modern

gestalteter Prospekt hebt sich stark vom historischen Hintergrund ab und setzt in seiner

Sachlichkeit einen Akzent auf das musikalische Innenleben des Instrumentes, das von

der S.päth O.rgelbau AG ( R.apperswil ) neu erbaut wurde.

 

Die acht auf zwei Manuale und P.edal verteilten Register der O.rgel vermitteln dank zweier

Vorabzüge und einer Transmission den Eindruck einer elf Register umfassenden O.rgel.

Sie sind barock gehalten und bilden in ihrem Klangideal einen Gegenpol zur H.auptorgel.

Die Trakturen sind mechanisch. Das I.nstrument ist mit einem Tremulanten ausgestattet,

der auf das gesamte Werk wirkt. Das I.nstrument umfasst 624 P.feifen.

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G.locken

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Die heutigen Glocken stammen aus den Jahren 1.8.2.1 und 1.9.7.7.

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Altarbilder

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Mehrere wertvolle, auf Holz gemalte Altarbilder ( spätmittelalterliche Heiligen-Darstell-

ungen ) wurden in der Nacht vom 6. auf den 7. O.ktober 1.9.9.3 aus der Kathedrale ge-

raubt, die Einbrecher beschädigten dabei weitere Kunstwerke. Nach mehr als vier Jahren

internationaler Fahndung stellten C.arabinieri an O.stern 1.9.9.8 das Diebesgut in der

E.milia - R.omagna sicher

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Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Suíça

Szwajcaria Suiza )

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Ausflug nach S.t M.oritz am Sonntag den 01. Dezember 2013

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Mit dem Z.ug von B.ern - Z.ürich - nach C.hur

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Kurzer B.esuch der K.athedrale C.hur

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Mit dem Z.ug von C.hur über die A.lbula - L.inie nach S.t. M.oritz und wieder zurück über die A.lbulal.inie nach C.hur - Z.ürich - B.ern

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H.infahrt zusammen mit M.äme, Ä.te, A.ndre, O.y und H.ousi

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Hurni131201 KantonGraubünden KantonGrischun AlbumGraubünden

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 270222

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NIF

Pisa - Baptisterium und Dom

 

seen from Leaning Tower

 

gesehen vom Schiefen Turm

 

The Pisa Baptistery of St. John (Italian: Battistero di San Giovanni) is a Roman Catholic ecclesiastical building in Pisa, Italy. Construction started in 1152 to replace an older baptistery, and when it was completed in 1363, it became the second building, in chronological order, in the Piazza dei Miracoli, near the Duomo di Pisa and the cathedral's free-standing campanile, the famous Leaning Tower of Pisa. The baptistery was designed by Diotisalvi, whose signature can be read on two pillars inside the building, with the date 1153.

 

Description

 

The largest baptistery in Italy, it is 54.86 m high, with a diameter of 34.13 m. The Pisa Baptistery is an example of the transition from the Romanesque style to the Gothic style: the lower section is in the Romanesque style, with rounded arches, while the upper sections are in the Gothic style, with pointed wimpergs and a rich figurative program. Like the cathedral and the campanile the Baptistery is built of bichromatic Carrara marble, white with recurring horizontal lines in blueish-grey stone, also used for abstract floral and graphic decoration, a unique trait of some of the most important religious buildings in Tuscany (In the neighboring Florence and Pistoia the dark marmo verde from Prato was used).

 

The east portal from probably around 1200 is facing the facade of the cathedral. The door is flanked by two columns with foliage decoration, a direct copy of a classical model. Engaged with the portal frame are two smaller three-quarter columns with a simpler, less deep floral ornamentation. The inner jambs between each pair of columns are decorated each with eleven figurative reliefs executed in Byzantine style. On the left there are depictions of the months (with September and October combined in one panel), beginning with January at the bottom. On the right it begins at the top with the Ascension of Christ, then angels, Mary with lifted hands, then the Apostels depicted in pairs looking up, and second to the bottom the Harrowing of Hell; the lowermost relief shows King David. The tripartite form is conveyed in the arch with three retreating archivolts with the Twenty-Four Elders in medaillons and the Lamb as the keystone.

 

The architrave is divided in two tiers. The upper one is slightly tilted and shows Christ between the Mary and St. John the Baptist, flanked by angels and the evangelists. The lower tier depicts several episodes in the life of St. John the Baptist, the natural patron of the baptistery: his sermon, the baptism of Christ, his imprisonment on behalf of Herod, Salome dances before Herod, his subsequent beheading and his burial. The architraves are probably by the same artists who also did the foiled columns and the reliefs on the jambs.

 

Only the north portal has also figurative decoration on its architrave, picturing the Annunciation to Zechariah and St. Elizabeth, the parents of St. John, flanked by two prophets and two angels in light armour with swords.

 

The interior

 

The interior is overwhelming and lacks decoration. The octagonal font at the centre dates from 1246 and was made by Guido Bigarelli da Como. The bronze sculpture of St. John the Baptist at the centre of the font is a work by Italo Griselli.

 

The famous pulpit was sculpted between 1255-1260 by Nicola Pisano, father of Giovanni, the artist who produced the pulpit in the Duomo. The scenes on the pulpit, and especially the classical form of the nude Hercules, show Nicola Pisano's qualities as the most important precursor of Italian Renaissance sculpture by reinstating antique representations: surveys of the Italian Renaissance often begin with the year 1260, the year that Nicola Pisano dated this pulpit.

 

Constructed on the same unstable sand as the tower and cathedral, the Baptistery leans 0.6 degrees toward the cathedral. Originally the shape of the Baptistery, according to the project by Diotisalvi, was different. It was perhaps similar to the church of Holy Sepulchre in Pisa, with its pyramidal roof. After the death of the architect, Nicola Pisano continued the work, changing the style to the more modern Gothic one. Also, an external roof was added giving the shape of a cupola. As a side effect of the two roofs, the pyramidal inner one and the domed external one, the interior is acoustically perfect, making of that space a resonating chamber.

 

The exterior of the dome is clad with lead sheets on its east side (facing the cathedral) and red tiles on its west side (facing the sea), giving a half grey and half red appearance from the south.

 

An inscription, currently undeciphered, is located to the left of the door jamb of the Baptistery.

 

(Wikipedia)

 

Pisa Cathedral (Italian: Cattedrale Metropolitana Primaziale di Santa Maria Assunta; Duomo di Pisa) is a medieval Roman Catholic cathedral dedicated to the Assumption of the Virgin Mary, in the Piazza dei Miracoli in Pisa, Italy, the oldest of the three structures in the plaza followed by the Pisa Baptistry and the Campanile known as the Leaning Tower of Pisa. The cathedral is a notable example of Romanesque architecture, in particular the style known as Pisan Romanesque. Consecrated in 1118, it is the seat of the Archbishop of Pisa. Construction began in 1063 and was completed in 1092. Additional enlargements and a new facade were built in the 12th century and the roof was replaced after damage from a fire in 1595.

 

History

 

Construction on the cathedral began in 1063 (1064 according to the Pisan calendar of the time) by the architect Buscheto, and expenses were paid using the spoils received fighting against the Muslims in Sicily in 1063. It includes various stylistic elements: classical, Lombard-Emilian, Byzantine, and Islamic, drawing upon the international presence of Pisan merchants at that time. In the same year, St. Mark's Basilica began its reconstruction in Venice, evidence of a strong rivalry between the two maritime republics to see which could create the most beautiful and luxurious place of worship.

 

The church was erected outside Pisa's early medieval walls, to show that Pisa had no fear of being attacked.[citation needed] The chosen area had already been used in the Lombard era as a necropolis and at the beginning of the 11th century a church had been erected here, but never finished, that was to be named Santa Maria.[citation needed] Buscheto's grand new church was initially called Santa Maria Maggiore until it was officially named Santa Maria Assunta.

 

In 1092 the cathedral was declared primatial church, archbishop Dagobert having been given the title of Primate by Pope Urban II. The cathedral was consecrated in 1118 by Pope Gelasius II, who belonged to the Caetani family which was powerful both in Pisa and in Rome.

 

In the early 12th century the cathedral was enlarged under the direction of architect Rainaldo, who increased the length of the nave by adding three bays consistent with the original style of Buscheto, enlarged the transept, and planned a new facade which was completed by workers under the direction of the sculptors Guglielmo and Biduino. The exact date of the work is unclear: according to some, the work was done right after the death of Buscheto about the year 1100, though others say it was done closer to 1140. In any case, work was finished in 1180, as documented by the date written on the bronze knockers made by Bonanno Pisano found on the main door.

 

The structure's present appearance is the result of numerous restoration campaigns that were carried out in different eras. The first radical interventions occurred after the fire of 1595, following which the roof was replaced and sculptors from the workshop of Giambologna, among whom were Gasparo Mola and Pietro Tacca, created the three bronze doors of the facade. In the early 18th century began the redecoration of the inside walls of the cathedral with large paintings, the "quadroni", depicting stories of the blesseds and saints of Pisa. These works were made by the principal artists of the era, and a group of citizens arranged for the special financing of the project. Successive interventions occurred in the 19th century and included both internal and external modifications; among the latter was the removal of the original facade statues (presently in the cathedral museum) and their replacement with copies.

 

Other notable interventions include: the dismantling of Giovanni Pisano's pulpit between 1599 and 1601 that only in 1926 was reassembled and returned to the cathedral (with some original pieces missing, including the staircase); and the dismantling of the monument to Henry VII made by Lupo di Francesco that was found in front of the door of San Ranieri and later substituted by a simpler, symbolic version.

 

Description

 

The original building plan was a Greek cross with a grand cupola at the crossing, but today the plan is a Latin cross with a central nave flanked by two side aisles on each side, with the apse and transepts having three naves. The inside offers a spatial effect similar to that of the great mosques thanks to the use of raised lancet arches, the alternating layers of black and white marble, and the elliptical dome, inspired by the Moors. The presence of two raised matronea in the nave, with their solid, monolithic columns of granite, is a clear sign of Byzantine influence. Buscheto welcomed Islamic and Armenian influence.

 

Exterior

 

The rich exterior decoration contains multicolored marble, mosaic, and numerous bronze objects from the spoils of war, among which is the griffin. The arrival of the griffin in Pisa has been attributed to numerous Pisan military victories of the 11th and 12th centuries, including the 1087 Mahdia Campaign and the 1113-1115 Balearic Expedition. The griffin was placed on a platform atop a column rising from the gable above the apse at the east end of the roof, probably as continuation of the original construction that started in 1064. In the early 19th century the original sculpture, which can now be seen in the cathedral museum, was removed from the roof and replaced with a copy. The high arches show Islamic and southern Italian influence.Ref? The blind arches with lozenge shapes recall similar structures in Armenia. The facade of grey and white marble, decorated with colored marble inserts, was built by Master Rainaldo. Above the three doorways are four levels of loggia divided by cornices with marble intarsia, behind which open single, double, and triple windows.

 

The cathedral was heavily damaged by a fire in 1595. The heavy bronze doors of the façade were newly designed, executed and completed in 1602 by sculptors around Giambologna on the expense of Ferdinando I de' Medici, the Grand Duke of Tuscany. At the top there is a Madonna and Child and, in the angles, the four evangelists. The tomb of Buscheto is found to the left of the north door of the facade.

 

Contrary to what might be thought, from the beginning the faithful entered the cathedral through the Gate of Saint Rainerius, found in the south transept of the same name, which faces the bell tower. For townsfolk approaching by via Santa Maria it was the shortest way to enter the cathedral. The door wings were cast about 1180 by Bonanno Pisano, and it is the only door not destroyed in 1595. The 24 bronze reliefs show stories of the New Testament. This bronze portal is one of the first produced in Italy during the Middle Ages, and is a forerunner of the bronze doors created by Andrea Pisano for the Baptistery in Florence (1329–1336).

 

Of further interest

 

At the end of the 10th century Pisa established March 25 as the beginning of its new year. This date was considered very important because it is both the Feast of the Annunciation (occurring nine months before Christ's birth on December 25) and it falls very close to the spring equinox. To mark the beginning of the Pisan new year a system was devised in the cathedral whereby a beam of light shines through a round window on the south side of the nave and, precisely at noon on March 25, lands on the same spot every year: on top of a shelf affixed to a pylon on the opposite side of the church. This shelf rests on a marble egg, a symbol of birth and new life. In 1750 the first day of the new year was officially changed to January 1, but this event is still celebrated every year accompanied by solemn religious and civic celebrations.

The lamp at the center of the nave is called Galileo's lamp, because a legend says that the great scientist formulated his theory of isochronism of the pendulum while watching its oscillations from the roof of the nave. The original, however, smaller and very different than this one, is found today in the Camposanto.

On the north side, to the left side of the facade in front of the Camposanto at about eye level, is an original piece of Roman marble (as testified to by its decoration that can still in part be seen), on which are a series of small black marks. Legend says that these marks were left by the devil when he climbed up to the dome attempting to stop its construction, and so they are referred to as the scratches of the devil. (The legend also says that out of spite the number of scratches always changes when counted.)

Legend has it that the amphora placed on a small column on the right side of the apse was used by Christ at the wedding feast of Cana when he turned water into wine.

Pope Gregory VIII is buried in the cathedral.

 

(Wikipedia)

 

Der frei auf der Piazza dei Miracoli stehende Bau wurde 1152 von Diotisalvi als Ergänzung zum Dom im romanischen Stil auf kreisförmigem Grundriss nach dem Vorbild der Anastasis Rotunde des Heiligen Grabes in Jerusalem begonnen. Es ist die mit insgesamt 54 Meter Höhe und einem Umfang von 107 Meter größte Taufkirche in der christlichen Geschichte.

 

Architektur

 

Nach einem finanziell bedingten Baustopp am Ende des 12. Jahrhunderts wurde die Außenverkleidung erst 1270 von Niccolò Pisano und nach dessen Tod 1278 von seinem Sohn Giovanni Pisano fortgeführt. Während die Fassade der ersten Etage noch mit rundbogigen Blendarkaden im Stil des Doms ausgeführt wurde, gestaltete man die zweite Etage zwar auch mit einer Galerie, wie sie vielstöckig die Domfassade prägt, setzte dieser jedoch gotische Fialen und Ziergiebel, sogenannte Wimperge, aus Maßwerk auf und stattete diese mit einem bis dahin auf Außenwänden seltenen und erstmals so reichen Figurenprogramm aus. Je drei Bögen entsprechen dem Abstand zwischen zwei Säulen der Blendarkade. Wie am Dom liegt dem Kapitellkelch jeweils ein aus der Wand ragender Gebälkblock auf, auf dem wiederum ein kleiner Kämpfer den Brustteil für die kleinen Frauen- und Männerköpfe bildet, die zwischen den Bogenanfängern liegen, 60 an der Zahl und 45–50 cm groß. Die 60 Schlusssteine der Bögen sind mit etwas kleineren Männer- und Tiermasken verziert. Über jeweils zwei Säulen der Galerie stehen die Wimperge, die mit Krabbenkämmen dekoriert und von insgesamt 30 eineinhalb Meter hohen Skulpturen bekrönt werden, 27 ganzfigurigen Heiligen und über dem Hauptportal drei Halbfiguren von Christus, Maria und Johannes dem Täufer. Die Giebel fassen Dreipassbögen auf stilisierten ionischen Säulchen ein, die als Rahmen für die immensen, 160–180 cm großen, Halbfiguren dienen. Die Skulpturen stellen Heilige mit ihren Attributen dar und stehen, wie auch die viergliedrigen Fialen, auf dekorativen Konsolen. Der Stil der Halbfiguren ist heterogen. Zum Teil weisen sie starke klassische Züge auf, andere wirken französisch (speziell Reims). Man ist sich weitestgehend einig, dass die meisten Köpfe von Nicolà Pisano stammen, wenn auch nur teilweise von ihm ausgeführt, so doch zumindest im Entwurf. Auch John Pope-Hennessy sieht Nicolà als Autor mindestens der zentralen großen Halbfiguren der Jungfrau mit Kind, des Johannes und der sich ihm anschließenden vier Evangelisten. Allgemein jedoch werden die Halbfiguren in den Giebeln seinem Sohn Giovanni und dessen Werkstatt zugeschrieben und auf die Zeit datiert, nachdem dieser mit der Arbeit an der Fontana Maggiore in Perugia fertig war, also nach 1278.

 

Der Bau hat innen einen zweigeschossigen Stützenkranz aus 12 Pfeilern und Säulen, der einen kreuzgratgewölbten Umgang vom Mittelbereich unter der Innenkuppel trennt. Diese Innenkuppel besteht aus einem Kegelstumpf, der zunächst oben offen blieb. Die äußere Segmentkuppel, die die Innenkuppel teils überdeckt, wurde erst 1358 von Cellino di Nese und von Zibellinus, einem Baumeister aus Bologna, errichtet. Dabei fügte man dem Bau ein drittes Außengeschoss hinzu. 1394 schloss man die offene Mitte der alten Kegelkuppel mit einem kleinen Gewölbe, was den Bau auf seine heutige Gesamthöhe brachte.

 

Auf der Spitze der Kirche steht eine drei Meter hohe Bronzestatue von Johannes dem Täufer, die am Anfang des 15. Jahrhunderts dort befestigt wurde. Das Hauptportal ist von zwei mit Reliefs verzierten Säulen eingerahmt. Zwei Architrave liegen über dem Portal, das obere, leicht geneigte zeigt Jesus flankiert von Maria und Evangelisten alternierend mit Engeln. Der untere gibt Szenen aus der Lebensgeschichte von Johannes dem Täufer wieder. Im Giebelfeld steht eine Kopie der Maria mit Kind von Giovanni Pisano (um 1295).

 

Ausstattung im Innenraum

 

In der Mitte des Kirchenraums steht ein achteckiges Taufbecken, das von Guidobono Bigarelli da Como 1246 vollendet wurde. 1929 wurde eine Statue von Johannes dem Täufer durch Italo Griselli hinzugefügt.

 

Die Marmorkanzel Niccolò Pisanos

 

Die freistehende Marmorkanzel im Baptisterium stammt von Niccolò Pisano und ist von ihm mit dem Jahr 1260 signiert. Toskanischer Stil vereinigt sich hier erstmalig mit französischer Gotik und antiken Einflüssen aus Süditalien, wo Niccolò vermutlich herkam und am Hof Friedrichs II. mit französischer wie antiker Skulptur vertraut wurde. Die Kanzel gilt mit ihrer Verwendung dieser antiker Vorbilder in der Kunstgeschichte als früher Markstein auf dem Weg zur Renaissance (siehe auch Protorenaissance).

 

Sieben Säulen tragen das sechseckige Kanzelbecken, auf dem das Lesepult von einem Adler getragen wird. Die Kapitelle sind mit gotischem Blattwerk verziert, drei der Säulen sind verkürzt und werden von naturalistisch gehauenen Löwen getragen, während die Basis der Mittelsäule von grotesken Figuren und Tieren gesäumt wird. An der Brüstung der Kanzel befinden sich fünf Reliefs mit den neutestamentarischen Szenen Maria Verkündung/Geburt Jesu/Verkündung an die Schäfer, Anbetung der heiligen drei Könige, Darstellung im Tempel, Kreuzigung und Jüngstes Gericht. In den Zwickeln sind gepaart Propheten zu sehen, unter der Kreuzigung und dem Jüngsten Gericht sind es Evangelisten. Über den Kapitellen sind die fünf Tugenden und unter dem Pult Johannes der Täufer dargestellt. Die Stärke findet ihr Vorbild in einem nackten Herkules.

 

Über Treppen kann man sowohl auf den Emporen-Umgang als auch unter das Kuppeldach gelangen. Auf dem Umgang sind Skizzen der größtenteils zerstörten Fresken aus dem Camposanto ausgestellt.

 

Das Baptisterium hat durch seine zylindrische Bauweise ein besonderes Echoverhalten. Gelegentlich stimmt einer der Wächter mehrere verschiedene Gesangstöne an, die in Kombination miteinander durch das Echo im Gebäude zu einem Klangerlebnis werden.

 

Wie in vielen mittelalterlichen Sakralgebäuden wird auch im Pisaner Baptisterium der Zahlensymbolik bezüglich der Zahl von Architekturelementen (zum Beispiel Säulen, Stützen usw.) eine besondere Bedeutung beigemessen und ihre Anzahl mit Zahlen, die in der Bibel vorkommen, in Zusammenhang gebracht. Im Baptisterium sind besonders die Vier, die Acht und die Zwölf vertreten.

 

(Wikipedia)

 

Der Dom Santa Maria Assunta (italienisch Cattedrale Metropolitana Primaziale di Santa Maria Assunta) ist eine Kirche in Pisa, zu der der weltweit berühmte Schiefe Turm von Pisa gehört. Sie ist die Kathedrale des Erzbistums Pisa.

 

Der Dom steht auf dem weitläufigen Rasenplatz der Piazza del Duomo, auf dem sich auch die drei dazugehörenden Bauwerke Baptisterium, Camposanto Monumentale und der Campanile („Der Schiefe Turm von Pisa“) befinden. Dieser Platz wurde vom Dichter D’Annunzio als Piazza dei Miracoli (Platz der Wunder) bezeichnet und wird noch heute so genannt. Trotz einer Bauzeit von über 200 Jahren wurde durch den gleichbleibenden Baustoff Carrara-Marmor und die einheitliche Fassadengestaltung ein zusammenhängendes Bild geschaffen. Der Dom wurde zum Vorbild für spätere Dombauten wie z. B. in Florenz und Siena und galt jahrhundertelang als monumentalster Bau der christlichen Geschichte.

 

Papst Gelasius II. weihte 1118 den damals noch unvollendeten Dom ein. Er trägt das Patrozinium der Himmelfahrt Mariens.

 

Baugeschichte

 

Buscheto di Giovanni Giudice begann mit dem Bau des Doms im Jahre 1063 auf dem Schwemmboden vor der alten Stadtmauer. Finanziert wurde das Bauwerk mit den im gleichen Jahr von den Sarazenen vor Palermo eroberten Schätzen. Durch den weichen Untergrund sank auch der Dom im Osten leicht ein. Die kreuzförmige Grundfläche des Doms war zu diesem Zeitpunkt in Italien neu. Über der Vierung der fünfschiffigen Basilika mit dem dreischiffigen Querhaus erhebt sich eine elliptische Kuppel mit einem oktogonalen Ansatz. Sie wurde erst 1380 durch Lupo di Gante und Puccio di Gadduccio im gotischen Stil nachträglich hinzugefügt.

 

Die Fassade wurde am Ende des 12. Jahrhunderts von Rainaldo geschaffen und wurde als Pisaner Romanik in der gesamten Toskana zum Vorbild. Bei der westlichen Fassade erheben sich über den sieben Blendarkadenbögen im Erdgeschoss mit seinen drei Portalen vier Galerien mit insgesamt 52 Säulen. Auf dem Giebel der 35,5 m breiten und 34,2 m hohen Fassade steht eine Madonna mit Kind von Andrea Pisano. An ihrer Seite stehen Engel, die zusammen mit den beiden Evangelisten auf der ersten Galerie durch Schüler von Giovanni Pisano entstanden. Das mittlere Portal ist dem Leben Marias gewidmet. Im linken Bogen der Fassade ist das Grab des ersten Dombaumeisters Buscheto mit einer antiken Sarkophagspolie und einer langen Huldigung in die Wand eingefasst.

 

Die drei Bronzetore aus dem 17. Jahrhundert ersetzen die von Bonanno Pisano geschaffenen Tore von 1180, die bei einem schweren Feuer 1595 zerstört wurden. Die neuen Türen mit umfangreichen Reliefszenen wurden bis 1602 durch Schüler Giambolognas, Francavilla, Mocchi und Tacca, in loser Anlehnung an das alte Vorbild gegossen. Die Porta di San Ranieri am südlichen Seitenschiff ist dem Campanile zugewandt. Hier ist das restaurierte Original des Meisters Bonanno Pisano von 1186 noch erhalten. Es ist nach dem Schutzpatron Pisas benannt und stellt u. a. Szenen aus dem Leben Christi dar.

 

Am gesamten Gebäude findet man vielfach zusammenhanglose Zeichen auf den Außenwänden. Der Grund dafür liegt darin, dass man antike Baumaterialien wiederverwendete oder Materialien aus eroberten Städten holte.

 

Datierungsprobleme

 

Im Hinblick auf die Datierung des Baus und die historische Herleitung ihrer einzelnen Bauformen gibt es in der Forschung seit langem unterschiedliche Ansichten. Eine verbreitete Theorie nennt konkrete Zahlen und die Namen verschiedener Baumeister. Andere Kunsthistoriker halten diese Geschichten für bereits im Mittelalter erfundene Legenden.

 

Nach der ersten Theorie war der Seesieg bei Palermo über die damals im Mittelmeer herrschenden Sarazenen im Jahr 1063 Anlass zum Bau der Gesamtanlage. In Venedig spielten diese sarazenischen Seeräuber ebenfalls eine Rolle. Auch dort war die Abwendung dieser Gefahr Anlass gewesen, den Markusdom neu zu bauen, und zwar im selben Jahr 1063, in dem die Anlage in Pisa möglicherweise begonnen wurde. Auch die Pisaner hatten durch diesen Seesieg reiche Beute gemacht und den Ertrag zur Glorifizierung ihrer Stadt genutzt; Pisa war im 11. Jahrhundert die mächtigste Stadt der Toskana.

 

Nach der zweiten Ansicht ist lediglich erwiesen, dass im Jahr 1118 die Kathedrale im Bau befindlich war. Das sei das einzige zuverlässige Datum. Man habe damals die eher zufällige Anwesenheit des Papstes Gelasius II. genutzt, um eine angemessene Weihe zu vollziehen. Der Bau musste für diesen Fall schon weit genug fortgeschritten gewesen sein, so dass sich die angesetzten Entstehungszeiten der beiden Theorien nicht wesentlich unterscheiden.

 

Die Kathedrale gehört zusammen mit dem Markusdom in Venedig zu den ersten Monumentalbauten des mittelalterlichen Italiens. Daher stellt sich die Frage, auf wen die entscheidenden Bauideen zurückgehen. Die Stadt Pisa popularisierte schon sehr früh eine eigene lokalpatriotische Version, die dem Baumeister die gesamte Anlage als geniale, völlig eigenständige Idee zuschrieb, ohne dass fremde Einflüsse eine Rolle spielten. Demzufolge soll der erste Baumeister der Kathedrale Buscheto gewesen sein, über den nur sehr wenig bekannt ist. Vasari berichtet in seinen Vite, "Busketos" sei griechischer Herkunft gewesen – also kein geborener Pisaner. Dies wird mancherorts bestritten und vor allem lokal dadurch unterstrichen, dass man ihn „Buscheto Pisano“ nennt. Belegt ist seine Eigenschaft als Prokurator der Pfarre und als Mitglied der Dombauhütte.

 

Keine Einigkeit besteht in der Forschung, wer die Idee zu der Kathedrale hatte und was seine stilistischen Vorbilder waren. Pisa hatte – wie Venedig – als Seemacht intensive Handelsbeziehungen im östlichen Mittelmeer. Deshalb liegt es nahe, dass die östliche Baukunst hier Einfluss ausüben konnte. Auf jeden Fall war der Baumeister mit dem byzantinischen Kulturraum vertraut. Seine Baukunst nimmt Anleihen auf bei persischen Moscheen und bei frühchristlichen Kirchen in Armenien und Georgien. Zudem vereint sie Elemente der italienischen Romanik mit Motiven aus der Stadtmauer von Kairouan. Inschriften im Dom belegen die Mitarbeit von Heiden: Türken, Afrikanern, Persern und Chaldäern.

 

Auch wenn sich die Bauzeit des Pisaner Doms lange hinzog, ist der Gesamteindruck einheitlich. Der ersten Theorie zufolge verlief die weitere Entwicklung folgendermaßen: Vor Fertigstellung des Doms habe der neue Baumeister Rainaldus um 1100 den ursprünglichen Grundriss geändert. Er ließ das Langhaus verlängern, den Obergaden erhöhen – die ursprüngliche Höhe ist noch am Querhaus erkennbar – und das untere Geschoss der Fassade errichten. Vollendet worden soll der Bau bis 1160 durch den Innsbrucker Meister Wilhelm gen. Guglielmus (auch Guilielmus)., der um diese Zeit auch die erste Kanzel für den Dom schuf.

 

Rechts über dem mittleren Portal der Westfassade sind zwei Inschriften in die Wand eingelassen, deren erste Rainaldo als Bauherrn rühmen. Als demütige Replik folgt ein Bibelzitat aus der Vulgata (Psalm 21, Vers 22):

 

Hoc opus eximium tam mirum tam pretiosum

Rainaldus prudens operator et ipse magister

constituit mire sollerter et ingeniose

De ore leonis libera me domine et

a cornibus unicornium humilitatem meam

Dieses hervorragende Werk, ebenso wunderbar wie kostspielig,

errichtete Rainald, der kluge Erbauer und selbst [Bau]meister,

in wundervoller, kunstvoller und erfinderischer Weise.

Aus dem Rachen des Löwen befreie mich, o Herr,

und von den Hörnern der Einhörner meine Niedrigkeit.

 

Bedeutung der Fassade für die Datierung

 

Die Westfassade des Doms stellt für die abendländische Architekturgeschichte eine entscheidende Neuerung dar, den Übergang von der glatten Wand zur plastisch gestalteten Schaufläche. Daher ist auch die Frage ihrer genauen Datierung wichtig, denn ähnlich gestaltete Fassaden wurden auch andernorts gebaut, etwa in Lucca an der Kathedrale San Martino, dessen Baumeister Guidetto da Como, der auch in Pisa tätig war, auf der Fassade mit dem Datum 1204 verewigt wurde.

 

Die kritischere zweite Theorie akzeptiert lediglich, dass in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts im Westen des Hauptschiffes drei Joche angefügt und die heutige Fassade begonnen wurden. Namen werden in dieser Theorie nicht genannt. Demnach könnte die gesamte Fassade auch erst um 1200 fertig und möglicherweise von Anfang an in ihrer heutigen Form geplant gewesen sein. Andere Schätzungen nehmen sogar erst die Mitte des 13. Jahrhunderts an – also hundert Jahre nach dem Datierungszeitraum der ersten Theorie.

 

Trotzdem spricht viel dafür, dass man zwei verschiedene Phasen in der Entwicklung des Dekorationssystems unterscheiden kann. Die ursprüngliche Konzeption hätte demnach vorgesehen, die Außenmauern im Erdgeschoss durch folgende Elemente zu gliedern: erstens durch Blendbögen, sodann durch waagerechte Streifen aus farbigem Marmor – nach dem Vorbild des Baptisteriums in Florenz – und durch eingelegte Ornamente und Medaillons. Dieses Schema gilt für das ganze Kathedraläußere, an den Seitenwänden auch für die oberen Geschosse. Doch in den über dem Erdgeschoß liegenden Etagen der Westfassade übertraf man diesen Formenreichtum noch um ein Vielfaches. Statt flächiger Aufblendung ließ man in vier Galerien übereinander eine plastische Dekorationsschicht aus Säulen und verzierten Bögen vor der eigentlichen Kirchenmauer deutlich hervortreten.

 

Legenden

 

Im Hauptschiff hängt ein bronzener Leuchter von Vincenzo Possenti aus dem Jahre 1587, der Entwurf stammt aber von Giovanni Battista Lorenzi. Es gibt die Geschichte, dass an dem Leuchter Galileo Galilei die Gesetze der Pendelschwingung gefunden haben soll. Sollte es ein Leuchter in dieser Kirche gewesen sein, der ihn auf das Gesetz brachte, kann es allerdings nicht dieser Leuchter gewesen sein, da Galileo Galilei das Gesetz um 1584 veröffentlicht hat.

 

Zwischen dem nördlichen Seitenschiff und der westlichen Fassade findet man an der Außenwand des Doms an einem Pfeiler einen Stein mit vielen schwarzen Punkten. Von diesem Stein erzählt man sich, dass er vom Teufel sei. Zählt man zweimal hintereinander die Punkte nach, so kommt man jeweils auf ein anderes Ergebnis.

 

(Wikipedia)

Seelandtriathlon 2014 in Murten,

13.09.2014

 

Alle Fotos von Michel Bertschy. Die Seelandtriathlon Bilder sind unter der Namensnennung-Nicht kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen-Creative Commons Lizenz gestellt.

Kontakt: www.migu.ch / mb@migu.ch

The XK120 was launched in roadster form at the 1948 London Motor Show as a testbed and show car for the new Jaguar XK engine. It caused a sensation, which persuaded Jaguar founder and design boss William Lyons to put it into production.

 

The "120" in its name referred to its 120 mph (193 km/h) top speed (faster with the windscreen removed), which made the XK120 the world's fastest standard production car at the time of its launch.[4]

 

It was available in two open versions, first as the roadster (designated OTS, for open two-seater, in America), then also as a drophead coupé (DHC) from 1953 – and also as a closed, or "fixed-head" coupé (FHC) from 1951. The DHC was a more deluxe open model, with wind-up windows, and wood-veneer dashboard and interior door caps, as on the FHC.

 

The roadster was successful in racing.

 

(Wikipedia)

 

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Der Jaguar XK 120 war ein zweisitziger Roadster, den Jaguar 1948 als Nachfolger des S.S.100 auf den Markt brachte.

 

Der Jaguar XK 120 OTS (Open Two Seater, so die etwas umständliche Bezeichnung für den Roadster) besaß einen Sechszylinder-Reihenmotor mit 3442 cm³ Hubraum und 160 bhp.

 

Ab 1951 gab es den Jaguar XK 120 FHC (Fixed Head Coupé), ein Coupé mit gleicher Motorisierung und 194 km/h Höchstgeschwindigkeit. Bis zur Einstellung 1954 wurden 2678 Stück gebaut.

 

1953 kam der Jaguar XK 120 DHC (Drop Head Coupé), ein Cabriolet mit gefüttertem Stoffdach und der gleichen Motorisierung, auch als SE, dazu. Es wurde allerdings nur ein Jahr lang angeboten und erreichte in diesem Zeitraum die Stückzahl von 1767 Exemplaren.

 

(Wikipedia)

  

Der Beobachtungsposten aus dem ersten Weltkrieg auf der Lauchflue / Lauchfluh im Kanton Basel Landschaft der Schweiz :

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Fortifikation Hauenstein

 

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In der Region O.lten erinnern an der Felswand längs der B.ölchen - S.üdstrasse heute

noch zahlreiche W.appen der beteiligen Truppen an die in den Jahren 1914 bis 1918

erstellten Bauwerke der Fortifikation Hauenstein.

 

Diese Fortifikation war von langer Hand vorausgeplant worden: zum Schutze des

E.isenbahnknotenpunktes O.lten, zur Verhinderung eines feindlichen Einbruchs ins

Mittelland, und zur Vermeidung einer «Abkürzung» für die deutsche Armee in die

M.ittelostflanke F.rankreichs beziehungsweise für die f.ranzösische Armee in den

d.eutschen S.üdraum.

 

Die Strategie gründete auf der Tatsache, dass zwischen A.arau und B.alsthal, auf

einer Strecke von nur dreissig Kilometern, zehn Juraübergänge vorhanden waren.

 

Unmittelbar nach der Mobilmachung von 1914 wurden die Pläne aus der Schublade

gezogen, und Tausende von Wehrmännern begannen im Gebiet des Hauensteins

im 24 - Stunden - Betrieb vorab mit dem Bau von M.ilitärstrassen, so erstens am

W.isenberg ( W.inznau – W.ilmatt – M.arenacher – F.roburg – W.isen – H.upp –

W.isenberg – R.amsach ) und zweitens am B.ölchen ( N.ord- und S.üdstrasse ab

R.ankbrünneli oberhalb T.rimbach zur G.widemfluh ).

 

Zudem wurden unter anderem die S.trasse W.angen – R.umpel und S.chmutzberg –

K.allhöhe erstellt sowie zahlreiche S.chützengräben, G.eschützstände, Verbindungs-

g.räben, U.nterstände, B.eobachtungsposten, M.aschinengewehrstellungen, Schein-

w.erferpositionen, K.ommandoposten, T.elefonleitungen, M.unitionslager, G.enie-

depots, R.eservoirs und W.asserleitungen, U.nterkünfte sowie S.tallungen. Rund 500

Tief- und Hochbauarbeiten befanden sich anfänglich im Bau.

 

Für die O.ltner B.rücken und die E.isenbahntunnel wurden Zerstörungsmassnahmen

vorbereitet. Im besagten Verteidigungsraum bestanden auch schon fertige Evakuations-

pläne für 50 000 Personen.

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48 Kilometer Frontlinie bis 1917

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Wie wir dazu von O.ltens S.tadtarchivar Christoph Rast erfahren, entwickelte sich der

Krieg im W.esten zu einem Graben-und Stellungskrieg, und ab 1915 wurden die Stell-

ungen bis 1918 praktisch gleich gehalten.

 

Was die Fortifikation Hauenstein anbelangt, wurden 1915 der Schützengraben A.are –

B.oningen – B.ölchen, die B.ölchen - S.üdstrasse und die W.asserversorgung W.isenberg

fertiggestellt.

 

Im F.rühling 1915 fanden im Raum Hauenstein M.anöver unter den Augen von General

Wille statt. Gegen Jahresende erfolgte der Ausbau der militärischen Stellungen aufgrund

neuer Erkenntnisse nicht mehr planmässig, sondern nach sofortigen Bedürfnissen.

 

1916, wegen des strengen W.inters in der Region O.lten, verlagerte sich die Hauptarbeit

auf die O.ffenhaltung der M.ilitärstrassen. Weitere S.tellungen und U.nterstände waren

überall im Bau.

 

Der Aussichtspunkt B.ölchenfluh war als B.eobachtungsposten auf die heutige Form

zurechtgesprengt worden. Ein grosser Teil der Schweizer Armee stand bis zu dieser

Zeit im Einsatz am Hauenstein. Auch 1917 setzte sich der kontinuierliche Baubetrieb

im ganzen Gebiet fort.

 

Im A.ugust 1917 waren die wichtigsten Arbeiten vollendet: die Gesamtlänge der Front

betrug 48 Kilometer, die Feuerlinie mit Verbindungsgräben war über 27 Kilometer lang,

insgesamt gab es offene und gedeckte Stellungen für 126 Geschütze, acht T.elefon-

z.entralen. Die neu gebauten Bergstrassen hatten eine Länge von 26 Kilometern. Ins-

gesamt waren für all diese Bauobjekte zwei Millionen Arbeitsstunden geleistet worden.

 

Die Schweizerkolonie in B.rasilien hatte an die Soldatenfürsorge 20 000 Franken über-

wiesen mit dem Auftrag, im Gebiet der Fortifikation Hauenstein ein S.oldatenhaus einzu-

richten. G.eneral W.ille legte den Standort oberhalb von I.fenthal fest.

 

Das Soldatenhaus konnte am 20. O.ktober 1.9.1.7 eingeweiht werden. ( Das 1.9.5.0

abgebrannte General-Wille-Haus, das der S.tadt O.lten später jahrelang für Ferienkolonien

diente, wurde Mitte der fünfziger Jahre neu aufgebaut. )

 

1918 stand militärisch im Zeichen des weiteren Ausbaus und des Unterhalts der Fort-

ifikation Hauenstein. Nach Kriegsende im gleichen Jahr wurden einzelne Bauwerke

abgebrochen und die Gräben eingedeckt. Aus finanziellen Gründen entfernte das Militär

nur wirklich Störendes.

 

Geblieben sind neben der Erschliessung der Region Unterer Hauenstein durch Berg-

strassen unter anderem: das B.ergrestaurant «K.ambersberg», U.nterstände und Stell-

ungen, das erwähnte G.eneral- W.ille - H.aus ( das jetzt im W.inter jeweils durch die

S.A.C - Sektion O.lten bewirtet wird ) sowie die W.appen an der seinerzeit innerhalb

weniger Monate aus dem Fels gesprengten B.ölchen - S.üdstrasse.

 

Mit diesen H.erkunftswappen hatten sich die an den B.auarbeiten beteiligten T.ruppen

jeweils nach Abschluss ihrer Arbeiten im Fels des B.ölchens verewigt. Die W.appen

werden von der Offiziersgesellschaft O.lten unterhalten und sind letztmals im F.rühjahr

1.9.9.7 vom O.ltner Bildhauer Paul Nünlist fachgerecht restauriert worden.

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( BeschriebFortifikationHauenstein AlbumSchweizimerstenWeltkrieg KantonBaselLand

KantonBaselLandschaft Erster Weltkrieg ErsterWeltkrieg Erster Weltkrieg verdenskrig

Toinen maailmansota first guerre mondiale Guerra Mondiale 第二次世界大戦 wereld

oorlog wojna światowa guerra mundial Andra världskriget Guerra Mundial war Schweiz

Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Suíça

Szwajcaria Suiza Landesverteidung Verteidigung )

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W.anderung mit R.alf von W.aldenburg nach E.ptingen am Dienstag den 15. September 2009

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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.iestal und weiter mit dem T.ram nach W.aldenburg

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W.aldenburg ( BL - 515m ) - W.aldenburg S.chlossruine ( BL - 685m ) - G.erstelflue

( BL - 810m ) - R.ehhag ( BL - 1`010m ) - L.auchflue ( BL - 1`014m ) – B.esichtigung

B.eobachtungsposten L.auchflue aus dem e.rsten W.eltkrieg - G.eissflue ( BL - 1`005m ) –

B.esichtigung der S.tellungen aus dem e.rsten W.eltkrieg auf der G.eissflue -

C.hilchzimmersattel ( BL - 991m ) - O.ber B.elchen ( BL - 890m ) - L.auch ( BL - 820m ) -

B.irch ( BL - 760m ) – B.esichtigung R.uine G.rottenburg R.iedfluh - E.ptingen ( BL - 560m )

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Mit dem B.us von E.ptingen nach S.issach und wieder zurück mit dem Z.ug nach B.ern

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Hurni090915 AlbumZZZZ090915Juratour KantonBaselLandschaft

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 070316

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NIF

Infanteriebunker - Panzerabwehrstand Einigen Bahn ( A2010 => Getarnter Bunker ) der Sperre - Sperrstelle Einigen des Reduit aus dem zweiten Weltkrieg an der B.ahnlinie in der Nähe des Bahnhof Einigen im Berner Obreland im Kanton Bern in der Schweiz

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Sperre Einigen

 

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Die Sperrstelle von Einigen befindet sich im Dorf Einigen am T.huners.ee im Berner

Oberland im Kanton Bern in der Schweiz

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Als klassische Sperre der zweiten Generation war der ganze Bereich der Bäuert Einigen

( Gemeinde S.piez ) ausgebaut. Die Sperre nutzte den natürlichen F.luss.lauf der K.ander,

den E.inigenw.ald und die Ü.berb.auungen bestmöglich aus.

 

Das infanteriestarke Gelände mit verb.unkerten W.affen ( I.nfanteriekanonen, Panzerab-

Wehrk.anonen ), den U.nterständen und V.erminungen, den permanenten S.prengo.bjekten

mit T.ankb.arrikaden, P.anzerg.raben und M.auern kanalisierten einen Gegner und schafften

gute Voraussetzungen für einen A.bwehrk.ampf.

 

Befürchtet wurden unter anderem auch a.mphibische Landungen im D.elta der K.ander,

was in Versuchen auch auf R.ealisierbarkeit getestet wurde. Besonders gut sichtbar ist

der riesige P.anzerg.raben entlang der K.ander ( heute weitgehend zugeschüttet ).

 

Die B.unker sind weit herum verstreut und zwischen den N.eubauten kaum mehr sichtbar.

Insgesamt gehören laut ADAB-Inventar 36 Objekte zur Sperrstelle Einigen. Im S.eptember

1940 begann man mit dem Bau des mächtigen G.eländep.anzer – H.indernisses als erstem

Werk der Sperre:

 

Im Auftrag der 3. Division wurden von Zivilunternehmen T.ankg.raben, P.yramiden-

hindernisse, D.ammv.erstärkungen und T.ankm.auern gebaut. Im F.ebruar 1.9.4.3 wurden

die S.tosstrupp - U.nterstände im A.uw.ald als letzte Werke der Sperre in Angriff genommen.

 

Die Sperrstelle ist in ihrer Originalität fast vollständig erhalten. Ihre Bedeutung liegt in ihrer

Lage am Zugang zum Reduit und der grossen Anzahl an B.unkern mit einer Vielfalt an

unterschiedlichen T.arnungen. Das G.eländep.anzerh.indernis am K.anderd.elta als impo-

santes Werk und die Gruppe von 7,5 cm T.anka.bwehrg.eschützen als R.arität in der

Schweiz sowie die typologisch speziellen S.tosstrupp - U.nterstände tragen zur Bedeutung

der Sperre bei. Ergänzt wurde die Sperrstelle durch diverse S.prengo.bjekte.

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Bekannte Objekte

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- T.1.1.8.0 P.anzerg.raben - heute fast vollständig eingedeckt, H.öcker entfernt

 

- A.2.0.0.9 U.nters.tand

 

- A.2.0.1.0 I.nfanterieb.unker Einigen B.ahn

 

- A.2.0.1.1 I.nfanterieb.unker Einigen T.erasse

 

- A.2.0.1.2 U.nterstand

 

- A.2.0.1.3 U.nterstand

 

- A.2.0.1.5 I.nfanterieb.unker S.chulh.aus ( «J.ulia», abgebrochen )

 

- A.2.0.1.6 U.nterstand

 

- A.2.0.1.7 U.nterstand

 

- A.2.0.1.8 I.nfanterieb.unker E.inigen S.trasse

 

- A.2.0.1.9 U.nterstand

 

- A.2.0.2.1 I.nfanterieb.unker E.inigen B.ahnbrücke

 

- A.2.0.2.2 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.3 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.4 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.5 I.nfanterieb.unker K.ander T.errasse

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A.bbruch von «J.ulia»

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Dass der A.bbruch dieses Betonklotzes – mit einer hervorragenden Tarnung als F.erien-

haus – im Jahr 2.0.0.5 nicht nur auf Zustimmung stiess, zeigt der folgende Bericht aus

dem «Berner Oberländer»: «J.ulia» hat nie bewiesen, ob sie ihrer Aufgabe gewachsen

ist. Zum Glück, kann man nur sagen. «J.ulia» ist ein B.etonklotz; rund acht mal acht

Meter im Grundriss; hat zwei Stockwerke, wovon eines in den Hang reicht; ist mit Holz-

verschalungen und Farbe zurechtgemacht wie ein nettes F.erienh.aus.

 

«J.ulia» steht in Einigen, gleich neben dem S.chulhaus R.oggern. Erbaut wurde der

I.nfanterieb.unker «J.ulia» in den Jahren 1941–1943 von einem B.ieler Bauunternehmen –

zusammen mit einem zweiten für insgesamt rund 100’000 Franken. Und jetzt soll er weg,

abgebrochen werden.

 

Die Gemeinde S.piez hat eigens das Grundstück für 10’000 Franken vom Verteidigungs-

departement ( VBS ) gekauft. Nochmals rund 35’000 Franken sind laut Gemeindepräsident

Franz Arnold für den Abbruch nötig. «Julia» ist massiv, hat Wände bis zu drei Metern

Dicke, schliesslich sollte der Bau den Schweizer S.oldaten Schutz gegen eindringende

fremde M.ächte und deren W.affen bieten.

 

Aber nicht alle sind der gleichen Meinung wie der Spiezer Gemeinderat: Roger Siegen-

thaler wohnt etwas versetzt unterhalb der F.erienh.ausa.ttrappe. «Der B.unker gehört ins

Ortsbild von Einigen.» Er verteidigt «J.ulia», will den B.unker retten. Verhandlungen mit

der Gemeinde haben jedoch keinen Erfolg gezeigt.

 

Deshalb gelangt er an die Öffentlichkeit. «Meine Umfrage bei einigen Anwohnern hat

ergeben, dass kaum jemand etwas gegen den B.unker hat, er also nicht stört.» Ob

Siegenthaler den Entscheid des Regierungsstatthalters, der B.unker dürfe abgerissen

werden, weiterzieht, ist «noch nicht entschieden».

 

Auch das VBS hat sich in S.piez gemeldet, der B.unker sei in einem internen Inventar

als schützenswert eingetragen. Doch für Arnold ist klar: «Wäre dies im Kaufvertrag ge-

standen, hätten wir das Grundstück gar nicht gekauft.» Das VBS hat allerdings auch

signalisiert, dass es sich nicht gegen den A.bbruch des B.unkers A.2.0.1.5 wehren wird.

 

Aus Sicht der Gemeinde S.piez ist klar, der B.unker muss weg. Nur so haben die S.chüler

freie Sicht auf den S.ee. «Der B.unker wurde eindeutig mit der Absicht gekauft, ihn abzu-

reissen.» Die Beschwerde ist für die Gemeinde «ärgerlich», da auch Verzögerungen auf-

treten.

 

Doch klar ist: «Wenn die Genehmigung rechtskräftig wird, wird dieser B.etonklotz abge-

rissen.» Dem Schutzgedanken könne keine Beachtung geschenkt werden. Das hätte

vor dem Verkauf des I.nfanteriewerkes eingebracht werden müssen.

 

Einigen mit dem E.inschnitt der K.ander und dem markanten Abwehrgraben gegen P.anzer

unterhalb der S.taatsstrasse war eine wichtige Sperrstelle am Eingang zum Reduit von

G.eneral H.enri G.uisan und der Reduitbrigade.

 

Hier sollte nachhaltig der Vorstoss des Gegners in Richtung S.piez, I.nterlaken und

L.ötschb.ergachse gebremst werden. Die ganze weitläufige Sperrstelle besteht aus

mehreren kleinen B.unkern, die sich in die L.andschaft und Ortschaft Einigen einfügen –

wovon «J.ulia» optisch die originellste T.arnung hat.»

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Siehe auch : www.festung-oberland.ch

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( BeschriebSperreEinigen BeschriebSperrstelleEinigen KantonBern BernerOberland

Berner Oberland AlbumSchweizimzweitenWeltkrieg Festung fortress Stronghold

stronghold linnake roccaforte 牙城 bolwerk twierdza fortaleza fortaleza Zweiter

Weltkrieg Anden verdenskrig Toinen maailmansota Seconde guerre mondiale

Seconda Guerra Mondiale 第二次世界大戦 Tweede wereld oorlog Druga wojna Alps

światowa Segunda guerra mundial Andra världskriget Segunda Guerra Mundial war

Alpit Alpes Alpi アルプス山脈 Alpene Alpy Alperna Alpen Alperne Berg vuori Montagne

montagna 山 góra montanha munte гора montaña Reduit Reduitfestung Alpenfestung

Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland

Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Ausf.lug nach E.inigen am Donnerstag den 07. November 2013

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Mit dem Z.ug von Bern nach T.hun und weiter mit dem B.us bis G.watt Z.entrum

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S.paziergang durch E.inigen

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Mit dem B.us von E.inigen nach T.hun und weiter mit dem Z.ug nach Bern

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Hurni131107 KantonBern AlbumSchweizImZweitenWeltkrieg AlbumKleinesStachelschweizReduitbrigade21

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 221223

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NIF

Neues Schloss Bümpliz ( Baujahr 1742 - château castello castle ) im Winter mit Schnee in Bern Bümpliz bei Bern im Kanton Bern der Schweiz

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Neues Schloss Bümpliz

 

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Das neue Schloss Bümpliz steht in Bern Bümpliz im Kanton Bern der Schweiz

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Auf dem Areal der Herrschaft Bümpliz stand schon seit etlichen Jahrhunderten eine B.urg.

Südlich des «K.efiturmes» dieses alten Schlosses befand sich ein «kleines Schlösschen

mit L.aube», das der damalige Herrschaftsherr J.akob T.illier im Jahre 1.6.8.3 dem Alt -

Landvogt C.hristian D.ürig überliess.

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Das alte Schloss erbte 1.6.8.5 sein 15 jähriger N.effe H.ans R.udolf T.illier, der gleichen Jahres starb,

wodurch die Herrschaft Bümpliz an seinen V.ater N.iklaus T.illier überging. Im Jahre 1.7.0.8 brachte

sie seine T.ochter A.nna K.atharina ihrem E.hemann J.ohannes J.enner zu.

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Dreissig Jahre später kaufte D.aniel T.schiffely, ein S.chwager des F.ranz L.udwig W.urstemberger

von der C.ampagne B.eitenwil, den ganzen Herrschaftsbesitz Bümpliz. J.akob C.hiffelle, der

A.hnherr des aus B.iel stammenden Geschlechtes, war 1.5.9.7 B.urger zu Bern geworden.

 

D.aniel liess im Jahre 1.7.4.2 in geringer Entfernung vom a.lten, schon b.aufälligen Schloss und

den dazugehörenden Gebäuden ein elegantes Wohnschlösschen errichten, einen einge-

schossigen M.ittelbau mit quadratisehen, zweistöckigen F.lügeln mit stumpfem T.urmdach.

 

Eine zweiarmige F.reitreppe führt zum Eingang, und vom drei F.enster breiten, durch einen

D.reieckgiebel gekrönten M.ittelsaal auf der H.interfront gelangt man über einige S.tufen in

den P.ark mit seinen grossen B.äumen.

 

Nach D.aniels T.od brachte dessen schöne T.ochter R.osina E.lisabeth T.schiffely, deren Tempera-

ment nicht immer im Einklang blieb mit den S.itten und der T.radition ihrer Zeit, Bümpliz ihrem

um achtzehn Jahre älteren E.hegatten zu.

 

Es war dies der reiche P.farrerssohn O.berst K.arl S.türler, der 1.7.7.7 in V.enlo ( H.olland ) starb.

Wenige Monate später veräusserte der V.ormund von K.arls jüngster T.ochter J.eanette die

Herrschaft Bümpliz mit den beiden Schlössern sowie das R.ebgut M.ôtier mit I.nventar und

S.ilbergeschirr an A.braham S.amuel L.ombach.

 

Dieser hatte als O.ffizier in H.olland gedient und sich nur wenige Wochen vor dem T.ode von

J.eanettes V.ater mit deren älteren S.chwester R.osina D.orothea E.lisabeth vermählt ( sie brachte

die Herrschaft Bümpliz somit nicht in ihre Ehe, wie im Band «Bernische Wohnschlösser»

angegeben worden ist ).

 

Der neue H.errschaftsherr starb schon im darauffolgenden Jahre, und der grosse Besitz Bümpliz

gelangte 1.7.8.3 durch die zweite E.he der jungen W.itwe an J.ohann R.udolf von G.raffenried.

 

Ein halbes Jahr vor dem E.inmarsch der F.ranzosen tauschte er das unweit gelegene Schlösschen

B.rünnen gegen sein L.andgut in I.ns ein, das B.ernhard S.cipio C.äsar von L.entulus geerbt und

schon dessen G.rossvater, der G.eneral im S.iebenjährigen K.riege von der C.ampagne «M.onrepos»

im W.eissenstein, besessen hatte.

 

Unausweichlich nahte das U.nheil, der U.ntergang der nunmehr so morschen R.epublik Bern. Als

sich die zaudernde und uneinige Regierung am 4. M.ärz 1.7.9.8 endlich zum offenen W.iderstand

gegen F.rankreich entschloss, waren die W.ürfel schon gefallen.

 

Die bernischen M.ilizen hatten nach langer Untätigkeit und angesichts der Zaghaftigkeit,

Planlosigkeit und der widersprüchlichen Befehle kein Vertrauen mehr. Immer wieder

durchkreuzte der K.riegsrat die A.nordnungen des G.enerals von E.rlach, und Verwirrung

und M.euterei griffen um sich.

 

Als die V.erteidiger der S.ensebrücke von N.euenegg den kurzen K.ampf aufgaben, forderte

J.ohann R.udolf von G.raffenried als B.efehlshaber im Abschnitt L.aupen - N.euenegg von

Bern H.ilfstruppen, griff mit etwa 2300 Mann an und jagte die F.ranzosen G.eneral P.igeons

über die S.ense zurück.

 

Der feindliche Vormarsch war zum Stillstand gekommen - da brachte ein D.ragoner die

niederschmetternde K.unde von der N.iederlage im G.rauholz und der K.apitulation Berns.

 

J.ohann R.udolf von G.raffenried kehrte nach B.ümpliz zurück. Das neue Schloss mit etwa 33

J.ucharten L.and verkaufte er 1.7.9.9 dem H.andelsmann und dortigen G.erichtsstatthalter

G.ottlieb H.aag, der später auch das A.lte Schloss erwarb.

 

Von seiner W.itwe und ihrem S.ohne fielen die Schlösser Bümpliz im Jahre 1.8.2.5 an L.udwig

F.riedrich von S.teiger, dessen S.chwager K.arl L.udwig W.urstemberger, allgemein «W.ürgeli»

genannt, das S.eidenberg - G.ut in M.uri gehörte.

 

Sein anderer S.chwager K.arl L.udwig von T.scharner war später als Mitglied der «S.iebner» in

die E.rlacherhofverschwörung verwickelt. Nach z.wölf Jahren verkaufte L.udwig F.riedrich von

S.teiger die beiden Schlösser Bümpliz dem damaligen S.chultheissen F.ranz K.arl von T.avel,

der 1.8.2.8 das M.onbijou - G.ut erworben hatte.

 

Er war nur während zweier Jahre Eigentümer der Schlösser Bümpliz, die 1.8.3.9 durch Kauf an

J.ohann F.riedrich A.lbrecht T.ribolet gelangten, dem sie als A.nstalt für seine G.eisteskranken

dienten.

 

Von ihm übernahm sie 1.8.4.8 J.akob A.llemann, der nun ein K.nabeninstitut einrichtete. Nach

dem T.ode seiner W.itwe fielen die beiden Schlösser ihren K.indern zu. Es waren dies M.arie

M.üller - A.llemann, vermählt mit einem L.ehrer des I.nstituts; K.aroline S.chlatter - A.llemann,

die W.itwe des F.ürsprechers; die v.erwitwete L.ouise L.euenberger - A.llemann und E.milie E.nz -

A.llemann.

 

J.akob E.nz, der E.hemann der L.etztgenannten, übernahm den Schlossbesitz, verkaufte ihn aber

im Jahre 1.8.8.2 an N.iklaus L.äuffer, dem früheren W.irt in B.aden und nunmehr H.andelsmann in

der L.änggasse. Schon zwei Jahre später übernahm jedoch eine der früheren M.iterbinnen,

E.milie E.nz, wieder die v.äterlichen Schlösser Bümpliz.

 

1.8.8.9 gelangte das Neue Schloss an F.ürsprecher P.aul F.riedrich H.ofer, der es 1.8.9.4 seiner

ersten G.attin T.heodora N.eukomm als E.ntschädigung für das von ihr eingebrachte F.rauengut

überschreiben liess.

 

Wenige Wochen darauf veräusserte sie das Neue Schloss an C.hristian B.urren - N.eukomm,

G.emeindepräsident von N.iederbottigen, von dem es im Jahre 1.9.0.3 der B.uchdrucker L.udwig

W.ilhelm A.lbert B.enteli erwarb. 1.9.4.9 übernahmen dessen vier K.inder das neue Schloss zu je

einem Viertel, nämlich M.aria M.argaritha D.ora M.erz, W.ilhelm A.lbert B.enteli, M.argaritha

V.iola B.ally und E.rika B.erta V.iola M.aria M.eyer.

 

Im Laufe der Jahre kamen die meisten dieser ideellen Anteile an deren Kinder, und diese grosse

Erbengemeinschaft trat das neue Schloss Bümpliz im Jahre 1.9.7.7 käuflich der Stadt Bern ab.

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( BeschriebNeuesSchlossBümpliz AlbumSchlösserKantonBern SchlossKantonBern

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen SchlossBern KantonBern AlbumStadtBern

StadtBern Schloss Castle Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Geschichte History

Gebäude Building Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス

Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Mit L.iliana, M.ese, N.adia, M.äme und Ä.te zum Samichlausentag ins W.estside am Donnerstag den 06. Dezember 2012

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Hurni121206 KantonBern

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes: 070124

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NIF

Seelandtriathlon 2014 in Murten,

13.09.2014

 

Alle Fotos von Michel Bertschy. Die Seelandtriathlon Bilder sind unter der Namensnennung-Nicht kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen-Creative Commons Lizenz gestellt.

Kontakt: www.migu.ch / mb@migu.ch

Seelandtriathlon 2014 in Murten,

13.09.2014

 

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Bottakirche Mogno ( Gotteshaus katholisch - Kirche - Geweiht San Giovanni Battista bzw. - church église temple chiesa - Baujahr 1994 - 1996 - Ersatz für die Kapelle an der gleichen Stelle aus dem 17. Jahrhundert die am 22. A.pril 1986 durch eine L.awine zerstört wurde ) des Tessiner Archidekten Mario Botta aus Cristallina - Marmor im Dorf Mogno der Gemeinde Lavizzara im Val Lavizzara im Bezirk Vallemaggia im Kanton Tessin - Ticino der Schweiz

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Kirche San Giovanni Battista in Mogno

 

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San Giovanni Battista ( Hl. Johannes der Täufer ) ist ein modernes römisch - katholisches

Kirchengebäude in dem kleinen Bergdorf Mogno, Gemeinde Lavizzara, im Schweizer Kanton

Tessin. Die Kirche wurde von Mario Botta entworfen und in den Jahren 1992 - 1996 erbaut.

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Vorgeschichte

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Hintergrund des Baus war die vollständige Zerstörung der alten barocken Dorfkirche von

Mogno zusammen mit zahlreichen Häusern durch eine Lawine im Jahr 1986. Nach einer

langen Phase der Planungen und Diskussionen entschied das Komitee für den Wieder-

aufbau, ein auffälliges, zukunftsweisendes Projekt zu wagen und den Plan des renom-

mierten Luganer Architekten Botta zu realisieren. Seit ihrer Fertigstellung hat die Kirche

zahlreiche Besucher angezogen.

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Architektur

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Botta entwarf die Kirche als ein Zusammenspiel vielfältiger naturhafter und spiritueller Symbolik.

Er gab ihr die Form eines turmartigen, oben in 45 - Grad - Neigung abgeschrägten Ovals mit

kreisrundem Glasdach. Als Baumaterial wählte er Marmor und Gneis in lagenweisem Wechsel

und erzeugte dadurch einen reizvollen Hell - Dunkel - Effekt.

 

Der Innenraum ist im Grundriss rechteckig; die Wände vollziehen den Wechsel vom Dachrund

zum orthogonalen Boden in allmählichem Übergang. Der Altar steht vor einer quasi - byzantin-

ischen rundbogigen, abgestuften Durchgangsnische, hinter der sich die Sakristei befindet –

wegen der Hanglage unterirdisch und von aussen unsichtbar.

 

Der Eingang auf der gegenüberliegenden Seite ist aussen unter einem kleinen treppen-

förmigen Aquädukt, innen hinter einer Säule verborgen. Die Wassertreppe, über die bei

Regen das Wasser vom Dach abfliesst, setzt sich innen unter dem Glasdach in einer

bogenförmigen „Himmelsleiter“ fort. Zwei weitere Nischen an den Schmalseiten des

Raumes setzen in dem postmodernen Kontext zusätzliche archaische Akzente.

 

Nur wenige Bankreihen aus hellem Holz verstellen den ebenfalls im Hell - Dunkel - Wechsel

gestalteten Steinboden.

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( BeschriebBottakirche BeschriebBottakircheMogno KantonTessin KantonTicino Kirche

Chiuche Church Iglesia Kirke Kirkko Εκκλησία Chiesa 教会 Kerk Kościół Igreja Церковь )

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Nach F.usio am Donnerstag den 06. September 2012

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Von B.ern mit dem Z.ug über L.uzern nach L.ocarno

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Mit dem F.ahrr.ad zum C.astello di F.erro -C.hiesa di S.an Q.uirico

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Mit dem B.us von L.ocarno über B.ignasco nach F.usio im V.al L.avizzara

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W.anderung F.usio ( TI - 1`280m ) - L.ago S.ambuco ( TI - 1`461m ) und auf der S.trasse

bis halber W.eg Richtung F.usio

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Per A.utos.top ( BE ) nach M.ogno mit B.esichtigung der B.otta - K.irche

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Per A.utos.top von M.ogno ( DE ) nach C.evio

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Mit dem B.us von C.evio nach L.ocarno

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Mit dem F.ahrr.ad durch L.ocarno - C.astello V.isconteo - C.hiesa S.an F.rancesco -

C.hiesa S.ant'A.ntonio A.bate - C.hiesa di S. M.aria A.ssunta

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Mit dem Z.ug von L.ocarno über L.uzern zurück nach B.ern

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Hurni120906 AlbumZZZZ120906A.usf.lugF.usio KantonTessin KantonTicino

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 231223

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NIF

Im Zytglogge - Turm hat es eine ganze Anzahl von Modellen wie der Zytglogge - Turm früher ausgesehen hatte

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Modell aus den Anfängen um 1218 - 1220

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Z y t g l o g g e - T u r m

 

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Der Zytgloggeturm ( Zeitglockenturm / Zytglogge ) bildete das alte westliche Stadttor der Stadt /

Altstadt von Bern im Kanton Bern in der Schweiz

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Erbaut im Jahr 1191 war er bis 1256 das erste Westtor und bildete einst den Abschluss

der ersten Stadterweiterung. Er änderte im Laufe der Jahre sein Aussehen sehr stark,

im Zytgloggeturm sind Modelle aus den verschiedenen Epochen ausgestellt

 

Durch die Entwicklung der Stadt rückte der Turm mit jeder Erweiterung immer mehr ins

Zentrum der Stadt.

 

Für einige Zeit ist der Turm gar als Frauengefängnis genutzt worden => Pfaffendirnen-

gefängnis

 

Nach dem grossen Brand von 14. Mai 1405, der nahezu die gesamte Stadt in Schutt

und Asche legte, wurde er zum „ Zytglogge “ umfunktioniert.

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In seiner Chronik schildert der Chronist Conrad Justinger das Ausmass der Katastrophe :

 

Also verbrann die alt kebie, do die zitglogge inne hanget, darinne verbrunnen siben pfaffen-

dirnen. ... Also verbrunnen bi sechshundert hüsern, gros und klein, und gros guot darinne

und me denne hundert mönschen.

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Z y t g l o g g e

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Die Zytglogge, die Glocke, die seither im neuen Turm die Stunden verkündet, wurde noch

im gleichen Jahr durch Johann Reber aus A.arau gegossen. Sie war es, die dem Turm

den heutigen Namen gab : Zytglogge.

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Ihre Inschrift lautet:

 

+ anno d[omi]ni mccccv mense octobris fusa sum a ma[gi]stro ioh[ann]e d[i]c[t]o reber de

arow sum vas et cer[a] et cunctis [...] gero diei horas.

 

( Im Jahre 1405 im Monat Oktober wurde ich von Meister Johannes genannt Reber aus

A.arau gegossen. Ich bin Gefäss und Wachs (?) ...und allen verkünde ich die Stunden

des Tages ).

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Uhrwerk

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Zur Zeitmessung gehörte natürlich auch ein Uhrwerk. Gleichzeitig mit der Glocke, wurde

also auch eine Uhr mit einem Stundenschlagwerk eingebaut. Über den Erbauer und über

die Ausmasse der Uhr ist leider nichts bekannt.

 

Hingegen wissen wir, dass das noch heute vorhandene Astrolabium bereits damals den

Turm zierte. Wie bei andern Kunstuhren diente es vorwiegend als Repräsentationsobjekt.

Es gehörte zum Ansehen einer Stadt, technische Spitzenleistungen öffentlich zur Schau

zu stellen und damit Bewunderung auszulösen.

 

Nebst vielen astronomischen Indikationen konnte man beiläufig auch noch die Zeit ab-

lesen. Dies war aber schwierig und überhaupt nicht das Ziel. Wichtig war die akustische

Zeitangabe durch die Glocke.

 

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts häuften sich die Reparaturen am bereits über 100

jährigen Uhrwerk. Es wurde immer offensichtlicher, dass das Werk ausgedient hatte.

 

1527 erhielt der damalige Waffenschlosser und Zeitglockenrichter, Kaspar Brunner,

den Auftrag, ein neues Uhrwerk zu bauen. Es stand von Anfang an fest, dass die Uhr

grösser, schöner und kunstvoller sein musste als die alte von 1405.

 

1530 präsentierte Brunner den Bernern eine Monumentaluhr mit kunstreichem Figuren-

spiel und einem Räderwerk von gewaltigem Ausmass, wie es bis jetzt noch nicht ge-

baut wurde. Von Brunner sind keine weiteren Uhrwerke bekannt, dieses scheint sein

einziges zu sein.

 

Die Ausmasse, die Robustheit und die kunstvolle Bauweise ( Räder mit einzeln einge-

setzten Zähnen, massive Wellen, die Gewehrläufen ähneln ) zeugen vom Meister, der

sich im Bau von Waffen und Geschützen auskannte, aber auch in der Lage war, eine

aussergewöhnliche Uhr zu realisieren.

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An der Ostseite des Zytgloggeturms ist ein sehr schönes Glockenspiel angebracht, u.a.

mit Bärenfiguren und, hoch oben im Dach des Turms, der Statue von Hans Thann, einem

Ritter in voller Rüstung.

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Das Figurenspiel / Glockenspiel

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Jede volle Stunde läuft das beliebte und vor allem von Touristen viel beachtete Figurenspiel

ab :

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Ca. 3 Minuten vor dem Stundenschlag kräht der Hahn und eröffnet das Spiel.

 

Kurz darauf kreist der Bärenreigen, er symbolisiert die Stadtwache, die pflichtbewusst ihre

Runden dreht. Dazu schlägt der Narr die Stunde an seine zwei Glöcklein. ( Zu früh, aber

das ist Narrenfreiheit )

 

Nun kräht der Hahn zum zweiten Mal.

 

Sobald die volle Stunde erreicht ist, schlägt die Viertelstundenglocke vier Viertel, mitten

im Spielerker auf seinem Thron dreht Chronos, der Gott der Zeit, die Sanduhr; dann hebt

er das Zepter in seiner linken Hand und gibt den Auftakt zum Stundenschlag.

 

Nun schwingt Hans von Thann, der goldene Glockenschläger, seinen Hammer und führt

die erforderliche Anzahl Schläge aus. Chronos hört aufmerksam zu und zählt die Schläge,

indem er seinen Mund öffnet und schliesst.

 

Der Löwe, Symbol des Stadtgründers, Herzog Berchtold V. von Zähringen, quittiert jeden

Schlag mit einer leichten Kopfdrehung. Zum Schluss schlägt der Hahn ein drittes Mal

und kündet damit den Beginn einer neuen Stunde an.

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Es ist ein wahres Meisterwerk der mittelalterlichen Uhrmacherkunst.

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Astronomische Uhr

 

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Unter dem großen Zifferblatt ist eine astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert zu be-

wundern.

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Es handelt sich um ein Astrolabium mit südlicher Projektion, wie sie vorwiegend an

Kunstuhren bis in die erste Hälfte des 15. Jahrhundert gebaut wurden.

 

Der Stundenzeiger zeigt mit der goldenen Hand die modernen Stunden und mit dem

Sonnenemblem den Sonnenstand gegenüber dem aufgemalten Planisphärium, wobei

links der Sonnenaufgang im Osten, oben der Sonnenhöchststand im Süden und rechts

der Sonnenuntergang im Westen dargestellt ist.

 

Die Kugel ( mit einer goldenen und einer schwarzen Hälfte ) zeigt die aktuelle Mondphase

an.

 

Auch der aktuelle Mondstand kann aufgrund der relativen Position zum Sonnenzeiger ab-

gelesen werden. Auf der beweglichen exzentrischen Scheibe der Ekliptik zeigt die Sonne

das aktuelle Tierkreiszeichen an.

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Der Turm und das Urwerk können mit einer Führung besichtigt werden.

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Siehe auch :

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bern-altstadt.ch/htm/zytgloggeturm.htm

 

www.zeitglockenturm.ch

 

www.berninfo.com/de/page.cfm/CityToursAusfluege/Stadtfueh...

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( BeschriebZytglogge BeschriebZeitglocke BeschriebZytgloggeturm BeschriebZeitglockenturm AlbumZytgloggeturm AlbumStadtBern Bern Berne Berna Bärn Stadt City Ville kaupunki città シティ

stad ciudad Stadtturm Turm torre tower torni tour tårn wieża torn Mittelalter Geschichte History

Wehrbau Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa

Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza UNESCO Weltkulturerbe

Unesco World Heritage )

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Besichtigung des Zytglogge - Turms in Bern am Dienstag den 20. Mai 2008

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Hurni080520 AlbumZZZZ080520ZytgloggeturmBesichtigung KantonBern StadtBern

AlbumStadtBern

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 140316

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NIF

Aussicht während der Fahrt mit dem P.ostauto von L.enzerheide nach C.hur im Kanton Graubünden der Schweiz :

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Burgruine - Ruine der Burg Strassberg ( Baujahr um 1200 - Höhenburg castello rovina castle ruin château ) bei Malix bei Churwalden im Bezirk Plessur im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz

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Burg Strassberg

 

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- Entstehungszeit : um 1200

 

- Burgentyp : Höhenburg

 

- Erhaltungszustand : Ruine

 

- Ständische Stellung : Ministeriale

 

- Bauweise : Bruchstein, Naturstein

 

- Ort : Malix

 

- Höhe : 1'100 m

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Die Ruine der Burg Strassberg liegt in Malix im schweizerischen Kanton Graubünden.

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Lage

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Die Ruine liegt auf einem kleinen Hügel etwas unterhalb der Strasse von C.hur nach L.enzer-

h.eide und kann vom Dorf aus gut erreicht werden. Der Zutritt in die Ruine selber ist wegen

Baufälligkeit nicht gestattet.

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Name

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Der Name erscheint im 13. Jahrhundert in mehreren Schreibweisen: so wird etwa 1253

O. de Strazperc genannt, 1259 de Straceberch und 1260 de Strasberch. Schon 1275

erscheint der Name der Burg: …castrum dictum Strasceberch.

 

Dass der Name mit der seit ältester Zeit wichtigen Verbindungsstrasse zwischen R.om

und D.eutschland zusammenhängt, ist nicht zu bezweifeln. Auch wird die Burg wiederholt

im Zusammenhang mit Strassenzoll genannt, so 1413 …ainen zol under dem huse ze

Strasberch.

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Anlage

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Auf der Terrasse unterhalb der Hauptburg lag eine geräumige Vorburg mit Umfassungsmauer,

von der allerdings kaum noch Reste vorhanden sind. Unter dem heutigen Weg ist eine äussere

Toranlage zu vermuten.

 

Die Hauptburg auf dem Hügel wurde in zwei Etappen errichtet. Aus älterer Zeit stammen die

Reste einer unregelmässig verlaufenden Umfassungsmauer aus lagenhaftem Mauerwerk

aus Bruchsteinen und Findlingen.

 

Im bergseitigen Mauerwinkel weisen Schartenfenster mit schräger Durchbruchsrichtung zur

Strasse hin. Zum ursprünglichen Baubestand gehören auch die Fensteröffnungen. Sitzbänke

in der Mauer und Reste eines Aborterkers deuten auf einen wohl nachträglich innen ange-

bauten Wohntrakt hin.

 

In einer späteren Ausbauphase wurde in den bergseitigen Mauerwinkel ein viereckiger

Turm gestellt, dessen Aussenmauern auf die Flucht der Ringmauer aufgesetzt wurden.

Anhand der Balkenlöcher sind vier Geschosse sowie Dachraum und Zwischenstock zu

erkennen.

 

Der Hocheingang lag auf der Südseite im zweiten Geschoss oberhalb der nachträglich

ausgebrochenen grossen Bresche. Die Wohnräume lagen im dritten und vierten Geschoss.

 

In der Nordwestecke ist ein Abort mit schräg durch die Mauer gezogenem Abfluss zu er-

kennen. Im vierten Geschoss führte ein Ausgang auf eine Laube. Den oberen Abschluss

bildete ein Zinnenkranz mit aufgesetztem Zeltdach.

 

Im Zuge dieser Ausbauten wurde die östlich anschliessende Ringmauer um ein Stockwerk

erhöht, die vermauerten Zinnen sind deutlich erkennbar. In Turmnähe lag ein gemauerter

Aborterker auf Holzkonsolen.

 

Von den übrigen Partien der Hauptburg sind kaum noch Spuren sichtbar. Um die bergseitige

Ringmauer zog sich eine schmale Zwingeranlage, die wohl einem nachträglichen Ausbau

zuzuschreiben ist. Die baulichen Verbindungen zwischen Haupt- und Vorburg sind unklar.

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Geschichte

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Über die Entstehung der Burg gibt es keine gesicherten Unterlagen. Die älteste Bauteile

stammen wohl aus der Zeit um 1200. Der Umbau und der Bau des Turmes erfolgte im

13. Jahrhundert. Die Burg Strassberg war der Sitz der Herren von Strassberg, die 1253

mit Otto erstmals bezeugt sind.

 

1275 gehörte die Burg den Freiherren von Vaz, denn Walter V. von Vaz nahm sie von den

Besitzungen aus, die er für den Fall erbenlosen Todes ans Hochstift C.hurwalden übertrug.

Er hatte die Burg seiner Gemahlin Liutgard von Kirchberg als Morgengabe geschenkt.

 

Wann und wie die Feste in die Hände der Vazer gelangt ist, bleibt ungewiss. Denkbar ist,

dass die Burg ursprünglich Zentrum einer kleinen selbständigen Herrschaft war und erst

nachträglich vazisch wurde.

 

Sie kann aber auch von den Vazern errichtet und später einem Ministerialengeschlecht

übertragen worden sein, das sich nach der Festung Strassberg nannte. 1295 traten die

Herren von Strassberg jedenfalls als vazische Ministeriale auf. Wegen der Lage an den

Passrouten und wegen des nahen K.losters C.hurwalden, wo die Vazer ihre Grablege

hatten, spielte Strassberg für sie eine wichtige Rolle.

 

Wie lange die Herren von Strassberg auf der Burg sassen, ist ungewiss. Nach dem Aussterben

der Vazer gegen 1339 gelangte die Burg durch Erbschaft über Kunigunde von Vaz an ihren

Gemahl Friedrich V. von T.oggenburg.

 

Unterhalb der Burg lag eine Zollstation, die wohl die T.oggenburger errichtet hatten und sich

gegen den Willen des Churer Bischofs von Kaiser Karl IV. am 30. April 1348 übertragen

liessen. Doch noch im gleichen Jahr erfolgte der Widerruf.

 

Nach dem Tod des letzten Toggenburgers im Jahr 1436 gelangte Strassberg an Graf Wilhelm

IV. von M.ontfort - T.ettnang. Wie schon die T.oggenburger liessen auch die Montfort die Burg

durch Vögte aus der bäuerlichen Oberschicht der Umgebung verwalten.

 

Nach dem M.ontforter Freiheitsbrief für das Gericht C.hurwalden von 1441 musste Strassberg

dem Land offenn und gewertig sein, ebenso nach dem Freiheitsbrief des Gaudenz von Matsch

von 1471. Zudem durfte das Schloss nur mit Willen und Rat des Landes besetzt und bevogtet

werden. Nach einem Einkünfteverzeichnis von 1451 zinste der buw ze Strassberg (Burg und

Güter) 30 Scheffel Korn.

 

Später kam die Burg aus Geldnot an das Haus Ö.sterreich, bis es 1471 von Herzog Sigismund

an den Vogt Ulrich von Matsch verkauft wurde. Bereits sechs Jahre später kaufte er es von ihm

zurück.

 

1491 war das Schloss Strassberg etwas pawuellig und sollte durch den Vogt wieder instandge-

stellt werden. Der letzte ö.sterreichische Vogt sass während des Schwabenkriegs auf Strass-

berg. Weil die Bündner einen ö.sterreichischen militärischen Stützpunkt auf ihrem Gebiet ver-

hindern wollten, wurde die Festung am 5. März 1499 von ihnen gestürmt und ausgebrannt.

 

Im 16. Jahrhundert war die Burg bereits eine Ruine, deren Zerfall durch Ausbeutung als Stein-

bruch beschleunigt wurde. Zur Zeit ( Sommer 2008 ) werden an der Ruine umfassende Rest-

aurierungsarbeiten vorgenommen.

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( BeschriebRuineStrassberg BeschriebBurgStrassberg AlbumGraubünden Schweiz

Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria

Suiza AlbumBurgruinenGraubünden AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen

KantonGraubünden Burg Burgruine Castillo Ruine Ruin Ruïne Руины Rovina Ruina

Mittelalter Geschichte History Wehrbau Burganlage Festung Graubünden Grischun

Grigioni Grisons Bündner Suíça Suisse )

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Ausf.lug zu den G.letscherm.ühlen von C.avaglia am B.erninap.ass am Mittwoch den 30. August 2013

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Mit dem Z.ug von B.ern - Z.ürich - C.hur - S.amedan - P.ontresina und im o.ffenen W.agen nach C.avaglia

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B.esuch der G.letscherm.ühlen von C.avaglia

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Mit dem Z.ug von C.avaglia nach B.ernina O.spizio

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B.esuch der B.leiglanzg.rube C.amino

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Mit dem Z.ug von B.ernina O.spizio nach S.t M.oritz und dem P.osta.uto über den J.ulierp.ass und die L.enzerh.eide nach C.hur und weiter mit dem Z.ug über Z.ürich nach B.ern

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Hurni130830 AlbumZZZZ130830Ausf.lugG.letscherm.ühlenC.avaglia KantonGraubünden KantonGrischun AlbumGraubünden

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 221223

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NIF

Infanteriebunker Einigen Bahn ( A2010 - Getarnter Bunker - Miltärbunker ) der Sperre - Sperrstelle Einigen des Reduit der Reduitbrigade 21 aus dem zweiten Weltkrieg an der B.ahnlinie beim Bahnhof Einigen im Berner Oberland im Kanton Bern in der Schweiz

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Sperre Einigen

 

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Die Sperrstelle von Einigen befindet sich im Dorf Einigen am T.huners.ee im Berner

Oberland im Kanton Bern in der Schweiz

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Als klassische Sperre der zweiten Generation war der ganze Bereich der Bäuert Einigen

( Gemeinde S.piez ) ausgebaut. Die Sperre nutzte den natürlichen F.luss.lauf der K.ander,

den E.inigenw.ald und die Ü.berb.auungen bestmöglich aus.

 

Das infanteriestarke Gelände mit verb.unkerten W.affen ( I.nfanteriekanonen, Panzerab-

Wehrk.anonen ), den U.nterständen und V.erminungen, den permanenten S.prengo.bjekten

mit T.ankb.arrikaden, P.anzerg.raben und M.auern kanalisierten einen Gegner und schafften

gute Voraussetzungen für einen A.bwehrk.ampf.

 

Befürchtet wurden unter anderem auch a.mphibische Landungen im D.elta der K.ander,

was in Versuchen auch auf R.ealisierbarkeit getestet wurde. Besonders gut sichtbar ist

der riesige P.anzerg.raben entlang der K.ander ( heute weitgehend zugeschüttet ).

 

Die B.unker sind weit herum verstreut und zwischen den N.eubauten kaum mehr sichtbar.

Insgesamt gehören laut ADAB-Inventar 36 Objekte zur Sperrstelle Einigen. Im S.eptember

1940 begann man mit dem Bau des mächtigen G.eländep.anzer – H.indernisses als erstem

Werk der Sperre:

 

Im Auftrag der 3. Division wurden von Zivilunternehmen T.ankg.raben, P.yramiden-

hindernisse, D.ammv.erstärkungen und T.ankm.auern gebaut. Im F.ebruar 1.9.4.3 wurden

die S.tosstrupp - U.nterstände im A.uw.ald als letzte Werke der Sperre in Angriff genommen.

 

Die Sperrstelle ist in ihrer Originalität fast vollständig erhalten. Ihre Bedeutung liegt in ihrer

Lage am Zugang zum Reduit und der grossen Anzahl an B.unkern mit einer Vielfalt an

unterschiedlichen T.arnungen. Das G.eländep.anzerh.indernis am K.anderd.elta als impo-

santes Werk und die Gruppe von 7,5 cm T.anka.bwehrg.eschützen als R.arität in der

Schweiz sowie die typologisch speziellen S.tosstrupp - U.nterstände tragen zur Bedeutung

der Sperre bei. Ergänzt wurde die Sperrstelle durch diverse S.prengo.bjekte.

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Bekannte Objekte

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- T.1.1.8.0 P.anzerg.raben - heute fast vollständig eingedeckt, H.öcker entfernt

 

- A.2.0.0.9 U.nters.tand

 

- A.2.0.1.0 I.nfanterieb.unker Einigen B.ahn

 

- A.2.0.1.1 I.nfanterieb.unker Einigen T.erasse

 

- A.2.0.1.2 U.nterstand

 

- A.2.0.1.3 U.nterstand

 

- A.2.0.1.5 I.nfanterieb.unker S.chulh.aus ( «J.ulia», abgebrochen )

 

- A.2.0.1.6 U.nterstand

 

- A.2.0.1.7 U.nterstand

 

- A.2.0.1.8 I.nfanterieb.unker E.inigen S.trasse

 

- A.2.0.1.9 U.nterstand

 

- A.2.0.2.1 I.nfanterieb.unker E.inigen B.ahnbrücke

 

- A.2.0.2.2 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.3 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.4 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.5 I.nfanterieb.unker K.ander T.errasse

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A.bbruch von «J.ulia»

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Dass der A.bbruch dieses Betonklotzes – mit einer hervorragenden Tarnung als F.erien-

haus – im Jahr 2.0.0.5 nicht nur auf Zustimmung stiess, zeigt der folgende Bericht aus

dem «Berner Oberländer»: «J.ulia» hat nie bewiesen, ob sie ihrer Aufgabe gewachsen

ist. Zum Glück, kann man nur sagen. «J.ulia» ist ein B.etonklotz; rund acht mal acht

Meter im Grundriss; hat zwei Stockwerke, wovon eines in den Hang reicht; ist mit Holz-

verschalungen und Farbe zurechtgemacht wie ein nettes F.erienh.aus.

 

«J.ulia» steht in Einigen, gleich neben dem S.chulhaus R.oggern. Erbaut wurde der

I.nfanterieb.unker «J.ulia» in den Jahren 1941–1943 von einem B.ieler Bauunternehmen –

zusammen mit einem zweiten für insgesamt rund 100’000 Franken. Und jetzt soll er weg,

abgebrochen werden.

 

Die Gemeinde S.piez hat eigens das Grundstück für 10’000 Franken vom Verteidigungs-

departement ( VBS ) gekauft. Nochmals rund 35’000 Franken sind laut Gemeindepräsident

Franz Arnold für den Abbruch nötig. «Julia» ist massiv, hat Wände bis zu drei Metern

Dicke, schliesslich sollte der Bau den Schweizer S.oldaten Schutz gegen eindringende

fremde M.ächte und deren W.affen bieten.

 

Aber nicht alle sind der gleichen Meinung wie der Spiezer Gemeinderat: Roger Siegen-

thaler wohnt etwas versetzt unterhalb der F.erienh.ausa.ttrappe. «Der B.unker gehört ins

Ortsbild von Einigen.» Er verteidigt «J.ulia», will den B.unker retten. Verhandlungen mit

der Gemeinde haben jedoch keinen Erfolg gezeigt.

 

Deshalb gelangt er an die Öffentlichkeit. «Meine Umfrage bei einigen Anwohnern hat

ergeben, dass kaum jemand etwas gegen den B.unker hat, er also nicht stört.» Ob

Siegenthaler den Entscheid des Regierungsstatthalters, der B.unker dürfe abgerissen

werden, weiterzieht, ist «noch nicht entschieden».

 

Auch das VBS hat sich in S.piez gemeldet, der B.unker sei in einem internen Inventar

als schützenswert eingetragen. Doch für Arnold ist klar: «Wäre dies im Kaufvertrag ge-

standen, hätten wir das Grundstück gar nicht gekauft.» Das VBS hat allerdings auch

signalisiert, dass es sich nicht gegen den A.bbruch des B.unkers A.2.0.1.5 wehren wird.

 

Aus Sicht der Gemeinde S.piez ist klar, der B.unker muss weg. Nur so haben die S.chüler

freie Sicht auf den S.ee. «Der B.unker wurde eindeutig mit der Absicht gekauft, ihn abzu-

reissen.» Die Beschwerde ist für die Gemeinde «ärgerlich», da auch Verzögerungen auf-

treten.

 

Doch klar ist: «Wenn die Genehmigung rechtskräftig wird, wird dieser B.etonklotz abge-

rissen.» Dem Schutzgedanken könne keine Beachtung geschenkt werden. Das hätte

vor dem Verkauf des I.nfanteriewerkes eingebracht werden müssen.

 

Einigen mit dem E.inschnitt der K.ander und dem markanten Abwehrgraben gegen P.anzer

unterhalb der S.taatsstrasse war eine wichtige Sperrstelle am Eingang zum Reduit von

G.eneral H.enri G.uisan und der Reduitbrigade.

 

Hier sollte nachhaltig der Vorstoss des Gegners in Richtung S.piez, I.nterlaken und

L.ötschb.ergachse gebremst werden. Die ganze weitläufige Sperrstelle besteht aus

mehreren kleinen B.unkern, die sich in die L.andschaft und Ortschaft Einigen einfügen –

wovon «J.ulia» optisch die originellste T.arnung hat.»

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Siehe auch : www.festung-oberland.ch

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( BeschriebSperreEinigen BeschriebSperrstelleEinigen KantonBern BernerOberland

Berner Oberland AlbumSchweizimzweitenWeltkrieg Festung fortress Stronghold

stronghold linnake roccaforte 牙城 bolwerk twierdza fortaleza fortaleza Zweiter

Weltkrieg Anden verdenskrig Toinen maailmansota Seconde guerre mondiale

Seconda Guerra Mondiale 第二次世界大戦 Tweede wereld oorlog Druga wojna Alps

światowa Segunda guerra mundial Andra världskriget Segunda Guerra Mundial war

Alpit Alpes Alpi アルプス山脈 Alpene Alpy Alperna Alpen Alperne Berg vuori Montagne

montagna 山 góra montanha munte гора montaña Reduit Reduitfestung Alpenfestung

Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland

Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Ausf.lug nach E.inigen am Donnerstag den 07. November 2013

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Mit dem Z.ug von Bern nach T.hun und weiter mit dem B.us bis G.watt Z.entrum

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S.paziergang durch E.inigen

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Mit dem B.us von E.inigen nach T.hun und weiter mit dem Z.ug nach Bern

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Hurni131107 KantonBern AlbumSchweizImZweitenWeltkrieg AlbumKleinesStachelschweizReduitbrigade21

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 221223

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NIF

(Serie das Leben ist ein Traum)

 

Portál (Série Život je sen), Rytina s barvou

 

(Series Lift is a Dream), Engraving in color, 1970

 

Salvador Dalí, vollständig ausgeschriebener Name, Salvador Domènec Felip Jacint Dalí i Domènech, wurde 1904 im spanischen Dorf Figueres, Katalonien, in eine Mittelklassefamilie hineingeboren. Sein Vater, Dalí i Cusí, war ein Staatsbeamter und seine Mutter, Felipa Domènech Ferres, war früher ein Dienstmädchen für ihren zukünftigen Ehemann. Salvador hatte zwei Geschwister, eine jüngere Schwester, Anna María, und einen älteren Bruder, auch Salvador, der im Alter von zwei Jahren starb. Dalí glaubte, die Reinkarnation seines toten Bruders zu sein.

Dalí zeigte bereits in der Kindheit künstlerische Talente. Im Jahre 1921 wurde er in der Madrider Schule der schönen Künste Academia de San Fernando aufgenommen. Hier machte er Bekanntschaft mit seinen zukünftigen Freunden und Kollegen Luis Buñuel und Federico García Lorca. Seine Werke dieser Periode zeigen Elemente des Futurismus, der metaphysischen Malerei und des Kubismus. 1925 fand seine erste Einzelausstellung in der Dalmauer Galerie in Barcelona statt. Ein Jahr später besuchte der Künstler Paris, wo er Pablo Picasso traf, der ihn den Künstlern der Pariser Avantgarde vorstellte. Beeinflusst von Diego Velázquez (der spanische Maler und führende künstlerische Persönlichkeit des Hofes von König Philip IV), wuchs Dalí sein unverwechselbarer Schnurrbart. Im selben Jahr wurde er aus der Madrider Akademie ausgeschlossen. Im Jahr 1929 arbeitete er mit Luis Buñuel an dem Film "Un Chien Andalou" (An Andalusian Dog), der seine offizielle Akzeptanz in der surrealistischen Gruppe markierte.

Im Sommer des gleichen Jahres traf er Gala, seine zukünftige lebenslange Partnerin, die seine Arbeit stark beeinflusste. Während dieser Periode begann Salvador seine "paranoisch-kritische Methode" zu entwickeln, die auf spontanem Zugriff auf das Unterbewusstsein beruhte, was zu solchen charakteristischen Bildern wie dem Lugubrious Game (1929) und The Persistence of Memory (1931) führte. 1932 nahm Dalí an der ersten surrealistischen Ausstellung in den USA teil, was ein triumphierender Erfolg war. Inzwischen brach der spanische Bürgerkrieg aus und Dalí, bekannt für seine extremen Ansichten, machte kein Geheimnis aus seiner Sympathie für die Politik von General Franco, die zu Konflikten mit den anderen Surrealisten führte. 1939 wurde er schließlich aus der surrealistischen Gruppe ausgeschlossen. Ein Jahr später wanderte er mit Gala nach den USA aus, wo er bis 1948 blieb. Dort veröffentlichte er seine Autobiographie "Das geheime Leben von Salvador Dalí" (1942) und arbeitete für die Filmindustrie, beispielsweise für ein Drehbuch für Walt Disney. Nach ihrer Rückkehr nach Spanien ließen sich Dalí und Gala in Katalonien nieder, wo sie den Rest ihres Lebens verbrachten. Zu dieser Zeit begann Dalí in seine Kompositionen mehr religiöse Elemente und optische Täuschungen zu inkludieren, was zu Gemälden wie die Madonna von Port Lligat (1950) und Kreuzigung (1954) führte. Von 1960 bis zur Fertigstellung 1974 arbeitete Dalí an seinem Theater und Museum in Figueres. Er wandte sich auch anderen Projekten zu wie der Werbung (das Logo für Chupa Chups Lutscher) und das Möbeldesign (z. B. ein Sofa in der Form der Lippen der Schauspielerin Mae West). Er schuf auch seine eigene Schmucksammlung und "Dalí" Parfüm.

Dalí benutzte eine breite Palette von Symbolen in seinen surrealistischen Werken, deren bekannteste die schmelzende Uhr ist, die die Relativität der Zeit symbolisiert, wie von Albert Einstein beschrieben. Der Ursprung dieser Idee ist Dalí's Beobachtung eines an einem heißen Sommertag schmelzenden Camembert-Käse zugeschrieben. Andere Symbole beinhalteten einen Elefanten auf schlanken Beinen und kriechenden Ameisen, die, nach Dalí, Tod und Angst symbolisierten. Das waren Empfindungen, die in der Kindheit des Künstlers ihren Ursprung hatten. Als er ein Kind war, hatte er eine Haustier-Fledermaus, die eines Tages starb, und Dalí fand es bedeckt mit Ameisen. Dalís Motive sind aus der Welt der Träume und freien Assoziationen gezogen.

1982 starb Dalís geliebte Frau Gala. Im selben Jahr wurde der Maler Salvador Felipe Jacinto Dalí von König Juan Carlos zum "Marquès de Dalí de Púbol" geadelt.. Im Jahr 1989 starb der zurückgetretene Dalí an Herzversagen in seinem Museum im Galatea Tower. Nach seinen Wünschen wurde er in der Krypta des Museums begraben. In seinem Testament vermachte er sein ganzes Vermögen und seine Werke dem spanischen Staat.

Die oft undurchdringliche Tiefe von Dalís Gemälden steht im Widerspruch zu seinen Skandalen und dem exhibitionistischen öffentlichen Verhalten. Während seines ganzen Lebens weigerte er sich, alle Speisen zu essen, die rot gefärbt waren und trug einen halbrasierten Schnurrbart. Er liebte es, ungewöhnliche Dinge zu tun, nur um die Aufmerksamkeit auf sich selbst zu lenken. Dennoch ist er einer der größten Künstler in Bezug auf die Qualität seiner Werke und wurde zu einem der wichtigsten Pioniere der neuen künstlerischen Trends seiner Zeit.

 

Salvador Dalí, full name Salvador Domènec Felip Jacint Dalí i Domènech, was born in 1904 in the Spanish village of Figueres, Catalonia to a middle class family. His father, Dalí i Cusí, was a state official and his mother, Felipa Domènech Ferres, was formerly a maid to her future husband. Salvador had two siblings, a younger sister, Anna María, and an older brother, also Salvador, who died at the age of two. Dalí believed himself to be the reincarnation of his dead brother.

Dalí already showed signs of artistic talent in childhood. In 1921 he was accepted into the Madrid school of fine arts Academia de San Fernando. Here he made acquaintance with his future friends and colleagues Luis Buñuel and Federico García Lorca. His works of this period display elements of Futurism, metaphysical painting and Cubism. In 1925 his first one-man exhibition took place in the Dalmau Gallery in Barcelona. A year later the artist visited Paris, where he met Pablo Picasso, who introduced him to the artists of the Paris avant-garde. Influenced by Diego Velázquez (the Spanish painter and leading artistic personality of the court of King Philip IV) Dalí grew his distinctive moustache. In the same year he was expelled from the Madrid Academia. In 1929 he collaborated with Luis Buñuel on the film Un Chien Andalou (An Andalusian Dog), which marked his official accepta

nce into the Surrealist Group.

In the summer of the same year he met Gala, his future lifelong partner, who greatly influenced his work. During this period, Salvador began to develop his “paranoiac-critical method” based on spontaneously accessing the subconscious, which resulted in such characteristic paintings as The Lugubrious Game (1929) and The Persistence of Memory (1931). In 1932 Dalí took part in the first Surrealist exhibition in the USA, which was a triumphant success. In the meanwhile, the Spanish Civil War broke out and Dalí, renowned for his extreme views, made no secret of his sympathy for the policies of General Franco, which resulted in conflicts with the other Surrealists. In 1939 he was finally expelled from the Surrealist Group. A year later he left with Gala for the USA, where they remained until 1948. There he published his autobiography The Secret Life of Salvador Dalí (1942) and worked for the film industry, for example drawing a storyboard for Walt Disney. Following their return to Spain, Dalí and Gala settled in Catalonia, where they spent the rest of their lives. At this time, Dalí began to include in his compositions more religious elements and optical illusions, resulting in paintings such as The Madonna of Port Lligat (1950) and Crucifixion (1954). From 1960 until their completion in 1974, Dalí worked on his theatre and museum in Figueres. He also turned his hand to other projects, such as advertising (the logo for Chupa Chups lollipops) and furniture design (for example a sofa in the shape of actress Mae West’s lips). He also created his own jewellery collection and “Dalí” perfume.

Dalí used a wide range of symbols in his surrealistic works, the most familiar of which is the melting watch, symbolising the relativity of time as described by Albert Einstein. The origin of this idea is ascribed to Dalí’s observation of a Camembert cheese melting on a hot summer’s day. Other symbols included an elephant on slender legs and crawling ants, the latter of which symbolised, according to Dalí, death and fear. These were sensations which had an origin in the artist’s childhood. When he was a child he had a pet bat, which died one day, and Dalí found it covered in ants. Dalí’s motifs are drawn from the world of dreams and free associations.

In 1982 Dalí’s beloved wife Gala died. In the same year the painter was knighted. In 1989 the resigned Dalí died of heart failure in his museum in Galatea Tower. In accordance with his wishes he was buried in the crypt of the museum. In his will he bequeathed all his property and works to the Spanish State.

The often impenetrable depth of Dalí’s paintings contrasts with his scandals and exhibitionistic public behaviour. Throughout his life he refused to eat any food that was red in colour and sported a half-shaven moustache. He was fond of doing unusual things just for the sake of drawing attention to himself. Nonetheless, he is one of the greatest artists in terms of the quality of his works and became one of the most important pioneers of the new artistic trends of his time.

www.goap.cz/salvador-dali-en

Aussicht auf dem Gornergrat oberhalb von Z.ermatt im Kanton Wallis / Valais in der Schweiz :

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Dufourspitze (VS / I - 4`634m - Höchster Punkt der Schweiz)

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Monte Rosa

 

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- Höhe : 4'633,9m

 

- Lage : Kanton Wallis / Valais in der Schweiz / Italien

 

- Gebirge Walliser : Alpen

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Der Monte Rosa ist ein ausgedehntes Gebirgsmassiv in den Walliser Alpen, auf der Grenze

zwischen der Schweiz und Italien. Sein höchster G.ipfel, die D.ufourspitze, ist mit 4'633,9m

der höchste Punkt der Schweiz und damit des gesamten d.eutschen S.prachraums.

 

Der G.renzgipfel mit 4`618 m (südlich des 4`515 m hohen S.ilbersattels) ist zugleich

der höchste Gipfel Italiens. Am M.ont B.lanc de C.ourmayeur, dessen Gipfel in F.rankreich

liegt, reicht das i.talienische S.taatsgebiet allerdings noch um einige Meter höher hinauf

( bis 4`750 m ).

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B e s c h r e i b u n g

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Der Monte Rosa gehört zu etwa zwei Dritteln zu Italien und etwa einem Drittel zur Schweiz.

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Vom P.iemont her reichen V.alle A.nzasca und V.alle S.esia hinauf an den O.stfuss des

Massivs. Die riesigen, von den Ausmassen her fast in das H.imalaya passenden 2`200

bzw. 1`500 m hohen O.stwände des Monte Rosa bilden hier jeweils den T.alschluss –

im Falle des A.nzascatals die M.acugnagawand und im Falle des V.alle S.esia die S.esia-

w.and ( P.arete V.alsesiana ).

 

Von S.üden, vom A.ostatal her, reicht das T.al von G.ressoney ( L.ystal ) an den S.üdwestrand

des Monte Rosa, der hier via L.isgletscher am leichtesten zugänglich ist. Im N.ordwesten

führen vom Wallis her die Täler des G.ornergletschers und des zerklüfteten G.renzgletschers

hinauf in die G.ipfelregion des Monte Rosa.

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Insgesamt werden je nach Zählweise ca. zehn Gipfel zum Monte Rosa gerechnet.

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Neben der D.ufourspitze umfasst er mit dem N.ordend (VS / I - 4`609m), der Z.umsteinspitze

(VS / I - 4`563 m), der S.ignalkuppe (VS / I - 4`554 m), der P.arrotspitze (VS / I - 4432 m), der

L.udwigshöhe (VS / I - 4`341 m), dem S.chwarzhorn (I - 4`322 m), der V.incent - P.yramide

(I - 4`215 m), dem B.almenhorn (I - 4`167 m) und der P.unta G.iordani (I - 4`046 m) Gipfel,

welche zu den höchsten der Alpen gehören.

 

Nur das M.ont - B.lanc - M.assiv ist noch höher, besitzt jedoch nur einen statt vier Gipfel über

4`500 m. Das Monte - Rosa - Massiv ist somit – wenn man nur die Region über 4`500 m

betrachtet – das mächtigste Bergmassiv der Alpen.

 

Der Monte Rosa dominiert das ganze w.estliche O.beritalien und hat daher auch seinen Namen.

Dieser rührt laut italienischer W.ikipedia übrigens nicht direkt von der Färbung der G.letscher im

M.orgen- und A.bendlicht her, sondern von dem W.ort r.ouese, das im „P.atois“ (gemeint ist die

f.ranco - p.rovenzalische S.prache des A.ostatals) «G.letscher» bedeutet.

 

Von der Schweiz aus ist der Monte Rosa dagegen kaum sichtbar, ausgenommen von den

Bergen des T.essin und natürlich von den Höhen über Z.ermatt. Die I.taliener zählen zum

Teil auch den L.yskamm noch zum Monte Rosa, da er von Südosten her weniger vom Massiv

getrennt scheint als von N.ordwesten her.

 

Die von der Schweiz am besten sichtbare D.ufourspitze trug früher den Namen G.ornerhorn,

wurde aber zu Ehren des Schweizer G.enerals G.uillaume-H.enri D.ufour umbenannt.

 

Beachtenswert ist die Nomenklatur im Bereich des Monte Rosa. Das Massiv selbst hat einen

italienischen Namen.

 

Ein deutscher Name existiert offenbar nicht. Dagegen haben die Einzelgipfel samt und

sonders deutsche Namen, wobei nur in Einzelfällen italienische Namen existieren, vor

allem nachträgliche Italienisierungen. Das gilt auch für die ganz auf i.talienischem B.oden

liegenden oder von dort erschlossenen und benannten Gipfel Z.umsteinspitze, B.almenhorn

und V.incentpyramide sowie für den L.iskamm, ferner für die A.nhängsel F.illarhorn, J.ägerhorn

und P.unta G.rober.

 

Hintergrund ist offenbar, dass der Monte Rosa seit dem M.ittelalter ringsherum von

deutschsprachigen W.alsern bewohnt war, die den einzelnen Spitzen ihre Namen gaben,

während das Massiv als solches vor allem aus dem i.talienischen U.nterland in Erscheinung

tritt.

 

Die S.ignalkuppe / P.unta G.nifetti trägt die höchstgelegene H.ütte der A.lpen, die C.apanna

R.egina M.argherita (I - 4`554 m). Auf dieser sog. „K.opfwehkiste“ wurden bereits mehrere

höhenmedizinische Forschungsvorhaben realisiert.

 

Die erste dokumentierte Hochtour in die Hochregion des Monte Rosa unternahmen 1778,

1779 und 1780 Walser aus G.ressoney auf der Suche nach dem in ihrem S.agenschatz

beschriebenen «v.erlorenen T.al» (v.erlorus T.äli).

 

Sie gelangten bis auf den obersten L.isgletscher (E.ntdeckerfels / R.occia della S.coperta,

4'178 m). Bestiegen wurde zuerst die den T.älern von G.ressoney und A.lagna nächst-

gelegene P.unta G.iordani durch P.ietro G.iordani 1801.

 

Es folgten die V incent - P.yramide durch u.a. ihren N.amenspatron Johann Nikolaus Vincent

am 5. August 1819 und die Z.umsteinspitze durch u.a. Joseph und Johann Niklaus Vincent,

Joseph Z.umstein, Molinatti und Castel am 1. August 1820, beide über den L.isgletscher.

 

Die übrigen Hochgipfel folgten später: Die S.ignalkuppe erreichte nach drei missglückten

Versuchen der Pfarrer von A.lagna, mit Giovanni Gnifetti, Giuseppe Farinetti, Cristoforo

Ferraris, Cristoforo Grober, den Brüdern Giovanni, Giacobbe Giordani, und zwei Trägern.

 

Die D.ufourspitze wurde von der Schweizer Seite her bestiegen am 1. August 1855 durch

Charles Hudson, John Birbeck und Christopher und James G. Smyth mit Ulrich Lauener

und Johannes und Matthäus Zumtaugwald.

 

Das N.ordend folgte am 26. August 1861, die P.arrotspitze am 16. August 1863. 1893 errichtete

der CAI auf der S.ignalkuppe die C.apanna R.egina M.argherita.

 

Bergsteigerisch (und für S.teilwandskifahrer) ist der Monte Rosa vor allem interessant wegen

seiner O.stwände. Die leicht zugänglichen H.ochgipfel zwischen Z.umsteinspitze und

L.udwigshöhe sind bei gutem Wetter zu Zeiten überlaufen.

 

Der übliche Zugang erfolgt heute, soweit es um die z.entralen und s.üdlichen Gipfel geht,

vom P.asso dei S.alati (2`936 m) am Südende des Massivs her. Auf ihn führt von Alagna im

hintersten V.alle S.esia eine S.eilbahn und von G.ressoney her ein L.ift. Die B.ahn auf die

P.unta I.ndren wurde laut einigen Q.uellen aufgegeben, andere Q.uellen berichten von einer

teilweise Ö.ffnung der S.eilbahn aus den 1960er Jahren.

 

Wenn im W.inter das S.kigebiet geöffnet ist, kann man derzeit mit der S.eilbahn bequem auf die

P.unta I.ndren hinauffahren - diese Möglichkeit wird von F.reeride-S.kifahrern und S.kiberg-

steigern als willkommmene A.ufstiegshilfe auf dem W.eg zur G.nifetti-H.ütte (oder zur M.antova-

H.ütte) gerne genutzt.

 

Vom P.asso dei S.alati führt der Z.ustieg über den mit F.ixseilen versicherten S.tolemberg zum

L.isgletscher, der anstrengender auch direkt von G.ressoney her erreicht werden kann. Die

beiden nördlichen Gipfel, N.ordend und D.ufourspitze, werden ganz überwiegend von Z.ermatt

her bzw. von der S.tation R.otenboden der G.ornergratbahn aus angegangen.

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G e o l o g i e

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Das gesamte Massiv besteht überwiegend aus Graniten und Granitgneisen (ein metamorphes

Gestein mit gebändertem Aussehen und spiegelnder Oberfläche), die wiederum vor allem aus

Quarz, Kalifeldspat, Albit und Hellglimmer bestehen.

 

Da Metamorphosen überwiegend in enormen Tiefen stattfinden, deuten die Gesteine darauf

hin, dass die gesamte Monte - Rosa - Decke früher viel tiefer lag und später an die Oberfläche

befördert wurde.

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E n t s t e h u n g

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Vor etwa 100 Millionen Jahren, in der mittleren K.reidezeit, wurde I.berien durch die Öffnung

des N.ordatlantiks nach S.üdosten verschoben und, losgelöst von Europa, zu einem eigen-

ständigen Mikrokontinent, dessen nördliche Spitze die B.riançonnais-H.albinsel darstellte,

und aus der auch das Monte - Rosa - Massiv schliesslich entstand.

 

Nördlich davon kam es zur Öffnung eines neuen M.eeres, dem Walliser O.zean. Zur gleichen

Zeit begann sich A.pulien nach N.orden zu verschieben – und zwar wesentlich schneller als

sein a.frikanischer Mutterkontinent. Durch die Z.angenbewegung zwischen I.berien und A.pulien

musste sich der P.iemont - O.zean zwangsläufig schliessen: An seinem S.üdrand begann er,

unter den apulischen P.lattenrand zu subduzieren.

 

Nach dem P iemont - Ozean begann auch das B.riançonnais zu subduzieren. Im Eozän

(vor 50–40 Millionen Jahren) begann der Zusammenprall zwischen A.pulien und E.uropa.

Während der Orogenese (Gebirgsbildung), vor 35 Millionen Jahren, verdickte das Abtauchen

von Gesteinen die kontinentale K.ruste und machte sie plastischer.

 

Gesteinsverbände gerieten in Bewegung, überlagerten und verformten sich: Zu diesem

Zeitpunkt entstanden die Decken, so auch die Monte - Rosa - Decke. Vor 40 Millionen Jahren

begann die Erosion der Alpen, vor 20 Millionen Jahren eine starke Verformung des Penninikum

(die Gesamtheit der alpinischen Decken), die zu deren Faltung und Aufschichtung führte.

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( BeschriebMonteRosa KantonWallis KantonValais Alpen Alps Berg vuori Montagne

montagna 山 góra montanha munte гора montaña Alps Alpit Alpes Alpi アルプス山脈

Alpene Alpy Alperna Alpen Alperne Landschaft landskab paysage paesaggio 風景

landschap landskap paisaje maisema Landscape Natur Nature luonto nature natura

自然 natuur naturaleza Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi

Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Ausflug auf den G.ornergrat bei Z.ermatt am Sonntag den 21. Dezember 2008

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Mit dem Z.ug von B.ern über V.isp - Z.ermatt auf den G.ornergrat

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Mit dem Z.ug vom G.ornergrat über Z.ermatt - V.isp wieder zurück nach B.ern

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Hurni081221 AlbumZZZZ081221AusflugGornergrat AlbumUnterwegsindenWalliserAlpen

KantonWallis KantonValais

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 250216

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NIF

Amphitheater Augusta Raurica ( Spätes 2. Jahrhundert - ca. 13 000 Plätze - Ruinen entdeckt 1959 ) am südwestl. Stadtrand der ehemaligen Stadt der Römer - Römerstadt Augusta Raurica im Sichelengraben im heutigen Augst im Kanton Basel Landschaft der Schweiz

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Augusta Raurica

 

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Augusta Raurica, auch als Colonia Augusta Rauricorum bekannt, ist eine Siedlung aus

römischer Zeit am S.üdufer des R.heins einige Kilometer östlich von B.asel, die zur

Provinz Gallia Belgica und später zur Provinz Germania superior gehörte.

 

An dieser Stelle liegen heute die G.emeinden A.ugst, welche zu Kanton B.asel - L.and-

schaft gehört, und K.aiseraugst, die auf dem Kantonsgebiet A.argau liegt. Der größte

Teil der erhaltenen Anlagen steht in A.ugst. Die Ausgrabungen und Rekonstruktionen

alter Gebäude sind noch in vollem Gange.

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Koloniegründung

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Gegründet wurde eine Kolonie im Gebiet der Rauriker zum ersten Mal am 21. J.uni wohl

des Jahres 44 v. Chr. durch C.äsars Feldherrn Lucius Munatius Plancus. Allerdings

konnten aus dieser frühen Zeit keine Funde nachgewiesen werden. Es gilt deshalb als

sicher, dass die Kolonie entweder als Folge der Bürgerkriege nach C.äsars Tod über den

formalen Gründungsakt gar nicht hinauskam oder dass Plancus' Kolonie nicht in A.ugst,

sondern in B.asel gegründet wurde.

 

Zu einer dauerhaften Koloniegründung kam es erst im Gefolge der Eroberung der Zentral-

a.lpen unter Kaiser Augustus um 15 v. Chr.. Der bislang älteste bekannte Fund konnte

durch Dendrochronologie auf das Jahr 6 v. Chr. datiert werden.

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Name der Kolonie

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Die Grabinschrift des Munatius Plancus nennt als Namen nur das lapidare Colonia

Raurica. Eine - allerdings nur fragmentarisch erhaltene - Inschrift aus augusteischer Zeit

spricht von der Colonia P[aterna] (?) M[unatia] (?) [Felix] (?) [Apolli]naris [Augusta E]merita

[Raur]ica (Buchstaben zwischen eckigen Klammern ergänzt). Wie das emerita zeigt, hätte

es sich also um eine Veteranenkolonie gehandelt.

 

Abgesehen von diesem verstümmelten Zeugnis findet man die erste sichere Bezeugung

des Beinamens Augusta erst beim Geographen Ptolemäus um 150 n. Chr. in griechischer

Form als Augústa Rauríkon (=lat.: Augusta Rauricorum).

 

Damit fügt sich Augusta Raurica in einen größeren Zusammenhang von augusteischen

Koloniegründungen, denn auch noch zwei andere wichtige Stützpunkte des augusteischen

Eroberungsplanes tragen den Beinamen des ersten Kaisers: Augusta Praetoria am Südfuß

des G.roßen S.t. B.ernhard - P.asses, aus dem heute A.osta geworden ist, und Augusta

V.indelicum, das heutige A.ugsburg als Vorposten gegen die D.onau.

 

Diese drei Augustae bilden die Ecken eines Dreiecks, das sich über die von Augustus

eroberten A.lpen legte und seine breite Basis vom R.heinknie bis zur D.onau gegen das

unbesetzte G.ermanien wandte.

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Geographische Lage der Siedlung

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Es hat sich während den Ausgrabungen gezeigt, dass die Stadt auf einer Hochfläche

ruht, nicht weit vom R.hein entfernt. Die E.rgolz und der V.iolenbach haben aus der

Terrasse ein Dreieck herausgefressen, dessen Basis am nördlichsten Rand des J.uras

liegt und etwa 1 km breit ist.

 

Die "Spitze" des Dreiecks schaut rheinwärts gegen Norden und bildet einen Kopf, der

K.astelen heißt, also an eine B.urg ( K.astell ) gemahnt. Von der Basis bis zum Scheitel

des Dreiecks messen wir ebenfalls rund 1 km. In diese Hochfläche, die nach W.esten,

N.orden und O.sten von steilen Böschungen umgeben ist, wurde die Stadt gebaut.

 

Die Geometer hatten zunächst nach den Angaben des Stadtplanarchitekten, der den

Grundriss und Umfang der neuen Stadt entworfen hatte, auf dem Gelände abgesteckt.

Jedes wichtige öffentliche Gebäude erhielt seinen Platz angewiesen, in erster Linie der

T.empel des obersten H.immelsgottes J.upiter mit dem H.auptaltar vor dem heiligen

Zentralpunkt, von dem aus das Straßennetz einvisiert wurde.

 

Der Architekt, der den Auftrag erhielt, den Plan zu entwerfen, legte zunächst durch das

Dreieck eine Längsachse, die 36° von der Nordrichtung nach Westen abwich und zur

Hauptstraße der Stadt ausgebaut wurde.

 

In Abständen von 55 Meter legte er parallel dazu weitere Längsstraßen. Dann teilte er

die Längsachse in 16 gleiche Teile zu 66 m ( 225 röm. Fuß ) und zog durch die Schnitt-

punkte Querlinien, von denen er 10 zu Querstraßen machte.

 

So erhielt er ein rechtwinkliges Straßennetz und Stadtquartier von rund 50 auf 60 Metern.

Die Straßen wurden mit einem soliden Bett von Kies und beidseitig mit Wassergräben

versehen. Die wichtigeren Straßen säumten gedeckte Fußgängerwege hinter Säulen-

reihen ein.

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Grenzen der Kolonie

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Die Grenzen der Colonia Raurica sind nicht mehr mit absoluter Sicherheit festzustellen.

Man glaubt, sie rückschließend aus dem Umfang des frühmittelalterlichen Augstgaues

ablesen zu können.

 

Demnach hätte die Kolonie von B.asel r.heinaufwärts bis zur A.aremündung gereicht,

dann a.areaufwärts bis zur M.ündung der S.igger unterhalb von S.olothurn, hinüber an

die L.üssel und dann dem Verlauf des F.lüsschens B.irs folgend wieder bis B.asel.

Das scheint aber nur bedingt richtig zu sein.

 

Nach neuesten Forschungen stehen nämlich G.utshöfe mit Z.iegelstempeln der W.ind-

ischer Legionen auch in verwaltungsrechtlicher Abhängigkeit von V.indonissa. Solche

reichen aber über den B.özberg hinüber bis nach F.rick.

 

Also wird der T.hiersteinberg unterhalb F.rick die Kolonie nach O.sten begrenzt haben.

Auf der W.estseite dürfte, wie oben angeführt, in der Nähe der B.irsmündung bei B.asel

eine Grenzstation gelegen haben.

 

Frührömische B.randgräber, die 1.9.3.7 bei der K.irche von N.euallschwil gefunden

worden sind, deuten darauf hin, dass auch an der nördlichen ins E.lsass ( Richtung

B.lotzheim ) führenden L.andstraße ein solcher Posten lag.

 

Im Großen und Ganzen hat damit die Colonia Raurica den K.anton B.asel, das F.rick-

t.al und den östlichen J.urateil des K.antons S.olothurns umschlossen. Dies ergibt ein

Territorium von rund 700 km².

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Weitere Geschichte

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Der Ort entwickelte sich in der Folge zu einer recht ansehnlichen römischen Stadt auf

der N.ordseite der A.lpen mit ca. 10'000 - 15'000 Einwohnern. Zur Zeit der höchsten Blüte

während der langen Friedenszeit vom 1. bis zum 3. Jahrhundert hatte Augusta Raurica

alles, was zum römischen Leben gehört.

 

Das Handwerk blühte: So räucherte man S.chinken und S.peck für den Export in andere

Gegenden des Römischen Reiches. Es gab ein T.heater, ein A.mphitheater, ein Haupt-

f.orum, verschiedene kleinere F.oren, einen A.quädukt, diverse T.empel sowie mehrere

öffentliche B.äder.

 

Ein starkes E.rdbeben zerstörte um das Jahr 250 die Stadt in erheblichem Maße. Hinzu

kamen später weitere Zerstörungen durch Einfälle der A.lamannen und / oder marodierende

römische Truppen in der Zeit des L.imesfalls.

 

In der Folge bildeten sich zwei neue Siedlungen, "die beiden A.ugst": einerseits die er-

heblich verkleinerte Siedlung auf dem Augster K.astellenhügel und andererseits der

wichtigere Stützpunkt am R.hein ( das mit einer S.tadtmauer umgebene C.astrum

R.auracense). Sie beide bilden gewissermaßen den Kern der heutigen Ortschaften

A.ugst und K.aiseraugst.

 

Beide bildeten aber zunächst eine Ortschaft mit dem Namen A.ugst. Im Jahre 1.4.4.2

aber wurde diese Ortschaft entlang der F.lüsse E.rgolz und V.iolenbach geteilt.

Westlich der Grenze verblieb das Gebiet im Herrschaftsbereich von B.asel, das sich

1.5.0.1 als Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft anschloss.

 

Augst wurde 1.8.3.3 schließlich Teil des Kantons B.asel - L.andschaft.

 

Der östlich von E.rgolz und V.iolenbach liegende Teil kam unter habsburgische Herrschaft.

Zur besseren Unterscheidung wurde dieser Ort nun wegen der Zugehörigkeit zum Heiligen

Römischen Reich mit dem Namen K.aiseraugst versehen. Dieser Ort kam erst 1.8.0.3

zur Schweiz, nachdem die habsburgischen Herrschaftsgebiete in den napoleonischen

Kriegen verloren gegangen waren.

 

Das A.mphitheater Augusta Raurica wurde 200 n. Chr. gebaut und bot für 6000 Zuschauer

und Zuschauerinnen Platz. Das A.mphitheater wurde aber nach bereits siebzig Jahren

aufgegeben. Heutzutage dient das verbleibene A.mphitheater ( wurde am gleichen Ort

wiederaufgebaut ) als Fr.eilichtbühne für K.onzerte und V.olksfeste. Außerdem ist heute

eine M.ultimediaschau installiert worden.

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Stand der Ausgrabungen 2.0.1.1

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Viele der römischen Bauten sind durch Ausgrabungen erforscht und konserviert worden,

so vor allem Zeugen, die öffentlich zugänglich sind:

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- T.heater

 

- T.empel auf dem S.chönbühl eine architektonische Einheit bildet

 

- H.auptforum mit J.upitertempel

 

- B.asilica und dem Versammlungsort des S.tadtrates

 

- A.mphitheater, von dem allerdings nur bescheidene Reste erhalten geblieben sind

 

- A.quädukt, der Augusta Raurica von L.iestal her mit T.rinkwasser aus der E.rgolz

. versorgte ( stellenweise zu besichtigen und begehbar im H.eidenloch in L.iestal sowie

. nordöstlich der K.läranlage in F.üllinsdorf ).

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Dazu kommen verschiedene private G.ewerbebauten ( eine T.averne, eine B.äckerei,

eine T.öpferei und Z.iegelbrennöfen ) sowie ein Stück der A.bwasserkanäle. Rund

80 % des überbauten Gebietes ist jedoch bis heute unerforscht.

 

Augusta Raurica gilt als die besterhaltene römische Stadt nördlich der A.lpen, da auf

ihrem Gebiet keine mittelalterliche bzw. neuzeitliche Stadt entstand. In weiten Teilen

der Gemeinde A.ugst gilt ein weitgehendes Bauverbot; Bauten werden nur zurückhaltend

und nur nach sorgfältiger archäologischer Überprüfung genehmigt. Gemäß der Aus-

grabungspolitik sollen Teile von Augusta Raurica bewusst für kommende Generationen

im Boden konserviert erhalten bleiben.

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M.useum und R.ömerhaus

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Die wichtigsten Grabungsfunde sind im R.ömermuseum A.ugst, zusammen mit einem

zum Teil rekonstruiertem Gebäude, neben dem T.heater, der Öffentlichkeit zugänglich

gemacht.

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( BeschriebAugustaRaurica AlbumRömerinderSchweiz Römer Römisches Römische

Reich Imperium Romanum Romain Geschichte History Helvetier Helvetien Ruine Ruinen

Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Szwajcaria

Sveits Suíça Suiza )

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B.esuch von A.ugusta R.aurica am Sonntag den 06. November 2011

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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.iestal

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Mit dem F.ahrrad L.iestal - A.ugst - K.aiseraugst - M.uttenz

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Mit dem Z.ug von M.uttenz über B.asel zurück nach B.ern

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Kamera : Canon EOS 5D MarkII

 

Objektiv : Sigma 85 mm

 

Modus : P

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : -

 

B.litz : Nein

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AlbumRömerinderSchweiz AlbumRömerstadtAugustaRaurica

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 110316

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+++++ FROM WIKIPEDIA ++++++++

 

The peony or paeony[2] is a flowering plant in the genus Paeonia, the only genus in the family Paeoniaceae. They are native to Asia, Europe and Western North America. Scientists differ on the number of species that can be distinguished ranging from 25 to 40,[3][4] although the current consensus is 33 known species.[5] The relationships between the species need to be further clarified.[6]

 

Most are herbaceous perennial plants 0.25–1 metre (0.82–3.28 ft) tall, but some are woody shrubs 0.25–3.5 metres (0.82–11.48 ft) tall. They have compound, deeply lobed leaves and large, often fragrant flowers, in colors ranging from purple red to white or yellow, in late spring and early summer.

 

Peonies are among the most popular garden plants in temperate regions. Herbaceous peonies are also sold as cut flower on a large scale, although generally only available in late spring and early summer.[7]

 

Description

Morphology

 

All Paeoniaceae are deciduous perennial herbs or shrubs, with thick storage roots and thin roots for gathering water and minerals. Some species are caespitose, because the crown produces adventitous buds, while others have stolons. They have rather large compound leaves without glands and stipules, and with anomocytic stomata. In the woody species the new growth emerges from scaly buds on the previous flush or from the crown of the rootstock. The large bisexual flowers are mostly single at the end of the stem. In P. emodi, P. lactiflora, P. veitchii and many of the cultivars these contributed to, few additional flowers develop in the axils of the leaves. Flowers close at night or when the sky is overcast. Each flower is subtended by a number of bracts, that may form a sort of involucre, has 3-7 tough free sepals and mostly 5-8, but occasionally up to 13 free petals. These categories however are intergrading, making it difficult to assign some of them, and the number of these parts may vary. Within are numerous (50–160) free stamens, with anthers fixed at their base to the filaments, and are sagittate in shape, open with longitudal slits at the outer side and free pollen grains which have three slits or pores and consist of two cells. Within the circle of stamens is a more or less prominent, lobed disc, which is presumed not to excrete nectar. Within the disk is a varying number (1-15) of separate carpels, which have a very short style and a decurrent stigma. Each of these develops into a dry fruit (which is called a follicle), which opens with a lengthwise suture and each of which contains one or a few large fleshy seeds. The annual growth is predetermined: if the growing tip of a shoot is removed, no new buds will develop that season.[7][8][9]

 

Taxonomy

The family name "Paeoniaceae" was first used by Friedrich K.L. Rudolphi in 1830, following a suggestion by Friedrich Gottlieb Bartling that same year.[3] The family had been given other names a few years earlier.[10] The composition of the family has varied, but it has always consisted of Paeonia and one or more genera that are now placed in Ranunculales.[4] It has been widely believed that Paeonia is closest to Glaucidium, and this idea has been followed in some recent works.[3][11] Molecular phylogenetic studies, however, have demonstrated conclusively that Glaucidium belongs in the Ranunculaceae family, Ranunculales order,[12] but that Paeonia belongs in the unrelated order Saxifragales.[13] The genus Paeonia consists of about 35 species, assigned to three sections: Moutan, Onaepia and Paeoniae. The section Onaepia only includes P. brownii and P. californicum. The section Moutan is divided into P. delavayi and P. ludlowii, together making up the subsection Delavayanae, and P. catayana, P. decomposita, P. jishanensis, P. osti, P. qiui and P. rockii which constitute the subsection Vaginatae. P. suffruticosa is a cultivated hybrid swarm, not a naturally occurring species.[14]

2017-06-25 1655 Peony

Distribution

 

The genus Paeonia naturally occurs in the temperate and cold areas of the Northern Hemisphere. The section Moutan, which includes all woody species, is restricted in the wild to Central and Southern China, including Tibet. The section Onaepia consist of two herbaceous species and is present in the West of North-America, P. brownii between southern British Columbia and the Sierra Nevada in California and eastward to Wyoming and Utah, while P. californica is limited to the coastal mountains of Southern and Central California.

 

The section Paeonia, which comprises all other herbaceous species, occurs in a band stretching roughly from Morocco to Japan. One species of the section Paeonia, P. anomala, has by far the largest distribution, which is also north of the distribution of the other species: from the Kola peninsula in North-West Russia, to Lake Baikal in Siberia and South to the Tien Shan Mountains of Kazakhstan. The rest of the section concentrates around the Mediterranean, and in Asia.

 

The species around the Mediterranean include Paeonia algeriensis that is an endemic of the coastal mountains of Algeria, P. coriacea in the Rif Mountains and Andalucia, P. cambessedesii on Majorca, P. russoi on Corsica, Sardinia and Sicilly, P. corsica on Corsica, Sardinia, the Ionian islands and in western Greece, P. clusii subsp. clusii on Crete and Karpathos, and subsp. rhodia on Rhodes, P. kesrouanensis in the Western Taurus Mountains, P. arietina from the Middle Taurus Mountains, P. broteri in Andalucia, P. humilis from Andalucia to the Provence, P. officinalis from the South of France, through Switzerland to the Middle of Italy, P. banatica in western Romania, northern Serbia and Slovenia and in southern Hungary, P. peregrina in Albania, western Bulgaria, northern Greece, western Romania, Serbia, Montenegro and Bosnia, while P. mascula has a large distribution from Catalonia and southern France to Israel and Turkey.

 

Between the two concentrations, the subspecies of Paeonia daurica occur, with subspecies velebitensis in Croatia, and daurica in the Balkans and Crimea, while the other subspecies coriifolia, macrophylla, mlokosewitschii, tomentosa and wittmanniana are known from the Caucasus, Kaçkar and Alborz Mountains.

 

Paeonia emodi occurs in the western Himalayas between Pakistan and western Nepal, P. sterniana is an endemic of southeastern Tibet, P. veitchii grows in Central China (Qinghai, Ningxia, Gansu, Shaanxi, Shanxi, Sichuan and the eastern rim of Tibet), like P. mairei (Gansu, Guizhou, Hubei, Shaanxi, Sichuan, and Yunnan), while P. obovata grows in warm-temperate to cold China, including Manchuria, Korea, Japan, Far Eastern Russia (Primorsky Krai) and on Sakhalin, and P. lactiflora occurs in Northern China, including Manchuria, Japan, Korea, Mongolia, Russia (Far East and Siberia).[15]

Distributional history

 

The species of the section Paeonia have a disjunct distribution, with most of the species occurring in the Mediterranean, while many others occur in eastern Asia. Genetic analysis has shown that all Mediterranean species are either diploid or tetraploid hybrids that resulted from the crossbreeding of species currently limited to eastern Asia. The large distance between the ranges of the parent species and the nothospecies suggest that hybridisation already occurred relatively long ago. It is likely that the parent species occurred in the same region when the hybrids arose, and were later exterminated by successive Pleistocene glaciations, while the nothospecies remained in refugia to the South of Europe. During their retreat P. lactiflora and P. mairei likely became sympatric and so produced the Himalayan nothospecies P. emodi and P. sterniana.[15]

Chemistry and biological activity

 

Over 262 compounds have been obtained so far from the plants of Paeoniaceae. These include monoterpenoid glucosides, flavonoids, tannins, stilbenoids, triterpenoids, steroids, paeonols, and phenols. In vitro biological activities include antioxidant, antitumor, antipathogenic, immune-system-modulation activities, cardiovascular-system-protective activities and central-nervous-system activities.[19]

Cultivation

 

Paeonia 'Sarah Bernhardt'

 

Ancient Chinese texts mention the peony was used for flavoring food. Confucius (551–479 BC) is quoted to have said: "I eat nothing without its sauce. I enjoy it very much, because of its flavor."[20] Peonies have been used and cultivated in China since early history. Ornamental cultivars were created from plants cultivated for medicine in China as of the sixth and seventh century. Peonies became particularly popular during the Tang dynasty, when they were grown in the imperial gardens. In the tenth century the cultivation of peonies spread through China, and the seat of the Sung dynasty, Luoyang, was the centre for its cultivation, a position it still holds today. A second centre for peony cultivation developed during the Qing dynasty in Cáozhōu, now known as He Ze. Both cities still host annual peony exhibitions and state-funded peony research facilities. Before the tenth century, P. lactiflora was introduced in Japan, and over time many varieties were developed both by self fertilisation and crossbreeding, particularly during the eightienth to twentieth centuries (middle Edo to early Shōwa periods). During the 1940s Toichi Itoh succeeded in crossing tree peonies and herbaceous peonies and so created a new class of so-called intersectional hybrids. Although P. officinalis and its cultivars were grown in Europe from the fifteenth century on, originally also for medicinal purposes, intensive breeding started only in the nineteenth century when P. lactiflora was introduced from its native China to Europe. The tree peony was introduced in Europe and planted in Kew Gardens in 1789. The main centre of peony breeding in Europe has been in the United Kingdom, and particularly France. Here, breeders like Victor Lemoine and François Félix Crousse selected many new varieties, mainly with P. lactiflora, such as "Avant Garde" and "Le Printemps". The Netherlands is the largest peony cut flower producing country with about 50 million stems each year, with "Sarah Bernardt" dominating the sales with over 20 million stems.[7]

 

Plant growth habits

 

Peony species come in two distinct growth habits, while hybrid cultivars in addition may occupy an intermediate habit.

 

herbaceous: During summer, renewal buds develop on the underground stem (the "crown"), particularly at the foot of the current season's annual shoots. These renewal buds come in various sizes. Large buds will grow into stems the following growing season, but smaller buds remain dormant. The primordia for the leaves can already be found in June, but the flower only starts differentiating in October, as the annual shoots die down, completing its development in December, when sepals, petals, stamens and pistils are all recognisable.[7]

tree: During the summer, large buds develop at the tip of the annual growth and near its foot. In the autumn, the leaves are shed, and the new stems become woody and are perennial.

Itoh (or "Intersectional"): In 1948 horticulturist Toichi Itoh from Tokyo used pollen from the yellow tree peony "Alice Harding" to fertilize the herbaceous P. lactiflora "Katoden", which resulted in a new category of peonies, the Itoh or intersectional cultivars. These are herbaceous, have leaves like tree peonies, with many large flowers from late spring to early autumn, and good peony wilt resistance. Some of the early Itoh cultivars are "Yellow Crown", "Yellow Dream", "Yellow Emperor" and "Yellow Heaven".[21]

 

Flower types

 

Six types of flower are generally distinguished in cultivars of herbaceous peonies.

 

single: a single or double row of broad petals encircle fertile stamens, carpels visible.

Japanese: a single or double row of broad petals encircle somewhat broadened staminodes, may carry pollen along the edges, carpels visible.

anemone: a single or double row of broad petals encircle narrow incurved petal-like staminodes; fertile stamens are absent, carpels visible.

semi-double: a single or double row of broad petals encircles further broad petals intermingled with stamens.

bomb: a single row of broad petals encircles a shorter dense pompon of narrower petals.

double: the flower consists of many broad petals only, including those which likely are altered stamens and carpels.[7]

 

Propagation

 

Herbaceous and Itoh peonies are propagated by root division, and sometimes by seed. Tree peonies can be propagated by grafting, division, seed, and from cuttings, although root grafting is most common commercially.[22][23]

 

Herbaceous peonies such as Paeonia lactiflora, will die back to ground level each autumn. Their stems will reappear the following spring. However tree peonies, such as Paeonia suffruticosa, are shrubbier. They produce permanent woody stems that will lose their leaves in winter but the stem itself remains intact above ground level.[24]

Uses

 

The herb known as Paeonia, in particular the root of P. lactiflora (Bai Shao, Radix Paeoniae Lactiflorae), has been used frequently in traditional medicines of Korea, China and Japan. In Japan, Paeonia lactiflora used to be called ebisugusuri ("foreign medicine"). Pronunciation of 牡丹 (peony) in Japan is "botan." In kampo (the Japanese adaptation of Chinese medicine), its root was used as a treatment for convulsions. It is also cultivated as a garden plant. In Japan Paeonia suffruticosa is called the "King of Flowers" and Paeonia lactiflora is called the "Prime Minister of Flowers."[25]

 

In China, the fallen petals of Paeonia lactiflora are parboiled and sweetened as a tea-time delicacy. Peony water, an infusion of peony petals, was used for drinking in the Middle Ages. The petals may be added to salads or to punches and lemonades.[26]

 

Peonies are also extensively grown as ornamental plants for their very large, often scented flowers.

Culture

In this gold-engraved lacquerware food tray from the Song dynasty (960–1279), the two long-tailed birds represent longevity, and the peony seen at the top center represents prosperity

Peony, by Chinese artist Wang Qian, Yuan dynasty (1271–1368)

Portrait of a peony by Chinese artist Yun Shouping, 17th century

 

The peony is among the longest-used flowers in Eastern culture. Along with the plum blossom, it is a traditional floral symbol of China, where the Paeonia suffruticosa is called 牡丹 (mǔdān). It is also known as 富貴花 (fùguìhuā) "flower of riches and honour" or 花王 (huawang) "king of the flowers", and is used symbolically in Chinese art.[27] In 1903, the Qing dynasty declared the peony as the national flower. Currently, the Republic of China government in Taiwan designates the plum blossom as the national flower, while the People's Republic of China government has no legally designated national flower. In 1994, the peony was proposed as the national flower after a nationwide poll, but the National People's Congress failed to ratify the selection. In 2003, another selection process has begun, but to date, no choice has been made.

 

The ancient Chinese city Luoyang has a reputation as a cultivation centre for the peonies. Throughout Chinese history, peonies in Luoyang have been said to be the finest in the country. Dozens of peony exhibitions and shows are still held there annually.

 

In the Middle Ages, peonies were often painted with their ripe seed-capsules, since it was the seeds, not the flowers, which were medically significant.[1] Ancient superstition dictated that great care be taken not to be seen by a woodpecker while picking the plant's fruit, or the bird might peck out one's eyes.[28]

 

In 1957, the Indiana General Assembly passed a law to make the peony the state flower of Indiana, a title which it holds to this day. It replaced the zinnia, which had been the state flower since 1931.

 

Mischievous nymphs were said to hide in the petals of the Peony, giving it the meaning of Shame or Bashfulness in the Language of Flowers. While the peony takes several years to re-establish itself when moved, it blooms annually for decades once it has done so.[29]

 

Peonies tend to attract ants to the flower buds. This is due to the nectar that forms on the outside of the flower buds, and is not required for the plants' own pollination or other growth.[30]

 

Peonies are a common subject in tattoos, often used along with koi-fish. The popular use of peonies in Japanese tattoo was inspired by the ukiyo-e artist Utagawa Kuniyoshi's illustrations of Suikoden, a classical Chinese novel. His paintings of warrior-heroes covered in pictorial tattoos included lions, tigers, dragons, koi fish, and peonies, among other symbols. The peony became a masculine motif, associated with a devil-may-care attitude and disregard for consequence.

 

Famous painters of peonies have included Conrad Gessner (ca. 1550) and Auguste Renoir in 1879. Paeonia officinalis can be found in the altar picture of Maria im Rosenhag by Schongauer in the former Dominican Church in Colmar.[31] The Italian Jesuit, painter and architect Giuseppe Castiglione (1688-1766), who worked at the court of the Qianlong Emperor in the Qing dynasty, painted peonies.

 

Die Pfingstrosen (Paeonia), auch Päonien genannt, sind die einzige Pflanzengattung der Familie der Pfingstrosengewächse (Paeoniaceae). Diese Gattung umfasst 32 Arten. Die bekanntesten Sorten sind Stauden, also ausdauernde krautige Pflanzen, deren oberirdische Sprossen im Winter absterben; daneben gibt es auch verholzende Arten und Sorten, die meistens als Halbsträucher, seltener als Sträucher wachsen. Ausgangsformen der Kultursorten sind fast immer gärtnerische Züchtungen der Gemeinen Pfingstrose und der Milchweißen Pfingstrose.[1] Wenige Gartenformen basieren dagegen auf interspezifischen Hybriden.

 

Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind zumeist relativ groß und gestielt. Die zusammengesetzte Blattspreite ist mit Ausnahme der vorhergehend genannten beiden Arten zumeist doppelt dreizählig. Die Zahl der Abschnitte der unteren Blätter variieren bei den staudigen Arten zwischen 9 (Paeonia daurica),[3] 10 bis 22 (Paeonia mascula),[3] 78 bis 91 (Paeonia intermedia)[4] und 134 bis 340 (Paeonia tenuifolia).[4] Bei Paeonia intermedia und Paeonia tenuifolia sind die Blätter dabei federartig mit zahlreichen linealischen Blattabschnitten.[5] Die Blattfiedern besitzen normalerweise einen gezähnten Rand oder sind gelappt. Nebenblätter fehlen.

Blüten, Früchte und Samen

 

Die endständigen Blüten stehen über ein bis sechs Hochblättern (Brakteen). Sie sind groß und sehen Rosenblüten etwas ähnlich. Die zwittrigen Blüten variieren stark in der Anzahl ihrer Blütenorgane. Es sind zwei bis neun Kelchblätter und vier bis dreizehn Kronblätter vorhanden. Die Kronblätter besitzen meist Rosa- oder Rottöne, es existieren jedoch auch Arten mit weißen und gelben Kronblättern. In der Mitte der Blüte befinden sich viele (bis zu 230), zentrifugal vermehrte, kurze Staubblätter. Die Staubblätter verdecken beinahe die zwei bis fünf (bis acht) großen, freien Fruchtblätter, welche am Grunde eine als Nektarium dienende Scheibe, den „Diskus“, bilden. Die Blüten der Pfingstrosen verbreiten einen intensiven Duft.

 

Die Sorten der Strauch- und Baumpäonien tragen die größten und prächtigsten Blüten aller Pfingstrosen. Sie sind zumeist gefüllt, manchmal bis über 20 Zentimeter groß und besitzen gerüschte oder gekräuselte Kronblätter.

 

Es werden Sammelbalgfrüchte gebildet. Die dunklen Samen sind relativ groß mit einem Durchmesser von bis zu 1,3 Zentimetern.

Mikroskopische Merkmale, Inhaltsstoffe und Chromosomenzahl

 

Vorkommen

 

Bis auf zwei an der Westküste Nordamerikas heimische Arten sind alle Pfingstrosen aus den gemäßigten Klimazonen und subtropischen Klimazonen Eurasiens verbreitet. Einige Arten gedeihen aber auch in stärker kontinentalen Gebieten Sibiriens und Ostasiens (Paeonia anomala, Paeonia lactiflora, Paeonia obovata). Verbreitungsschwerpunkt sind aber die subtropischen Bergregionen in Südeuropa, Kleinasien, Kaukasien und Ostasien.

 

Um Blütenknospen ausbilden zu können, benötigen die meisten Pfingstrosen-Arten eine kalte Ruhezeit im Winter. Junge Blätter und Blütenknospen können dagegen durch Spätfröste geschädigt werden. Dies gilt insbesondere für die Strauch-Päonien, die besonders früh austreiben.

 

Pfingstrosen wachsen überwiegend in Bergwäldern, einige Arten kommen auch in den Steppenregionen Osteuropas sowie Asiens vor (beispielsweise Paeonia tenuifolia). Die europäischen Pfingstrosen finden sich überwiegend auf kalkhaltigen Böden und wachsen zumeist in wenig geschlossenen Wäldern und Buschwaldregionen. Die Gemeine Pfingstrose (Paeonia officinalis) kommt aber auch häufiger in subalpinen Rasengesellschaften der Südalpen vor.

 

Die Gemeine Pfingstrose, die aus den Bergregionen Südeuropas stammt, gilt in Bayern und zwar vor allem in Franken als stellenweise eingebürgert. Aufgrund ihrer langen Kultivierungsgeschichte in Mitteleuropa würde man sie den ethelochor verschleppten Archäophyten zurechnen.

 

Die meisten europäischen Pfingstrosenarten sind nur von wenigen Fundorten bekannt und gehören daher zu den gefährdeten Arten.

Systematik

Namensherkunft

 

Die Gattung Paeonia wurde 1753 von Carl von Linné in Species Plantarum erstveröffentlicht.[6] Der botanische Gattungsname Paeonia ist auf das griechische Wort „paionia“ zurückzuführen, das für den Götterarzt Paian steht. Der griechischen Sage nach heilte er mit Hilfe dieser Pflanze Pluton, den Gott der Unterwelt, nachdem Herakles diesen im Krieg um Pylos verwundet hatte. Auch die antiken römischen Dichter wissen Ähnliches von der Pflanze zu berichten. Vergil sagt im 7. Gesang der Äneis, dass die Göttin Artemis den Virbios, der von den Pferden seines Vaters Theseus getötet worden war, mit Hilfe einer Pfingstrose wieder zum Leben erweckte.

 

Äußere Systematik

 

Die Pfingstrosengewächse wurden im Laufe der Zeit an verschiedenen Stellen im Stammbaum der Bedecktsamer angesiedelt: Cronquist stellte sie unter anderem wegen der zentrifugalen Vermehrung (Dédoublement) der Staubblätter in die basale Ordnung Dilleniales der Dilleniidae (siehe Systematik nach Schmeil-Fitschen); Tachtadschjan sah eine enge Verwandtschaft mit Glaucidium palmatum, das von APG II zu den Hahnenfußgewächsen gestellt wird, stellte Paeonia und Glaucidium jeweils in eine eigene Ordnung Paeoniales bzw. Glaucidiales und ordnete beide der Unterklasse Hahnenfußähnliche (Ranunculidae) zu[7][8] (siehe Systematik der Bedecktsamer nach Tachtadschjan).

 

Die Angiosperm Phylogeny Group (APG) schließlich, nach deren Systematik sich die deutschsprachige Wikipedia richtet, rechnet die Pfingstrosengewächse zur Ordnung der Steinbrechartigen (Saxifragales) (siehe Systematik der Bedecktsamer).

Balearen-Pfingstrose (Paeonia cambessedesii)

West-Kaukasische Pfingstrose (Paeonia daurica subsp. coriifolia)

Gelbe Kaukasus-Pfingstrose (Paeonia daurica subsp. mlokosewitschii)

Korallen-Pfingstrose (Paeonia mascula)

Gemeine Pfingstrose (Paeonia officinalis)

Die Feinblättrige Pfingstrose (Paeonia tenuifolia) zählt bis heute nicht zu den häufigen Gartenpflanzen in Mitteleuropa.

Innere Systematik

 

Die Gattung Paeonia enthält 32 Arten, die sich in drei Sektionen einteilen lassen:[9]

 

Sect. Moutan DC. (Strauchige Pfingstrosen)

Paeonia cathayana D.Y.Hong & K.Y.Pan: Sie kommt in den chinesischen Provinzen Henan und Hubei vor.[10]

Paeonia decomposita Hand.-Mazz.: Die zwei Unterarten kommen nur im nordwestlichen Sichuan vor:[10]

Paeonia decomposita Hand.-Mazz. subsp. decomposita: Dieser Endemit gedeiht nur im Dadu He Tal in Höhenlagen von 2000 bis 3100 Metern im nordwestlichen Sichuan.[10]

Paeonia decomposita subsp. rotundiloba D.Y.Hong: Dieser Endemit gedeiht nur im Ming Jiang Tal in Höhenlagen von 2000 bis 3100 Metern im nordwestlichen Sichuan.[10]

Delavays Strauch-Pfingstrose[11] (Paeonia delavayi Franch., Syn.: Paeonia lutea Delavay ex Franch.): Sie kommt im südöstlichen Tibet und in den chinesischen Provinzen westliches Sichuan und zentralen sowie nördlichen Yunnan vor.[10]

Paeonia jishanensis T.Hong & W.Z.Zhao: Sie kommt in den chinesischen Provinzen Henan, Shaanxi und Shanxi vor.[10]

Paeonia ludlowii (Stern & G.Taylor) D.Y.Hong: Sie kommt im südöstlichen Tibet in Höhenlagen von 2900 bis 3500 Metern vor.[10]

Paeonia ostii T.Hong & J.X.Zhang (Syn.: Paeonia suffruticosa subsp. yinpingmudan D.Y.Hong, K.Y.Pan & Zhang W.Xie): Die Heimat ist das westliche Henan.[10]

Paeonia qiui Y.L.Pei & D.Y.Hong: Die Heimat ist das westliche Henan und das westliche Hubei.[10]

Paeonia rockii (S.G.Haw & L.A.Lauener) T.Hong & J.J.Li ex D.Y.HongSie kommt in den chinesischen Provinzen Gansu, Henan, Hubei und Shaanxi vor.[10] Mit den Unterarten:

Paeonia rockii subsp. atava (Brühl) D.Y.Hong & K.Y.Pan (Syn.: Paeonia rockii subsp. taibaishanica D.Y.Hong)

Paeonia rockii subsp. rockii (Syn.: Paeonia rockii subsp. linyanshanii (Halda) T.Hong & G.L.Osti)

 

Zu dieser Sektion gehört auch die Kulturhybride

 

Strauch-Pfingstrose[11] (Paeonia ×suffruticosa Andrews), die die kultivierten, von Kreuzungen mehrerer wilder Arten abstammenden Strauchpäonien umfasst.[9]

 

Sect. Onaepia Lindl. (Nordamerikanische Stauden-Pfingstrosen)

Paeonia brownii Douglas: Sie kommt in den westlichen US-Bundesstaaten Washington, Oregon, Wyoming, Montana, Utah, Nevada, Idaho und Kalifornien vor.[12]

Kalifornische Pfingstrose (Paeonia californica Nutt.): Sie kommt in Kalifornien und im mexikanischen Bundesstaat Baja California vor.[12]

 

Sect. Paeonia DC. (Eurasische Stauden-Pfingstrosen)

Paeonia algeriensis Chabert (Syn.: Paeonia mascula subsp. atlantica (Coss.) Greuter & Burdet): Sie kommt in Algerien vor.[13]

Paeonia anomala L., Heimat: China, Russland (auch im europäischen Teil), Sibirien, Zentralasien, Mongolei; mit den Unterarten:

Paeonia anomala L. subsp. anomala

Veitchs Pfingstrose[11] (Paeonia anomala subsp. veitchii (Lynch) D.Y.Hong & K.Y.Pan; Syn.: Paeonia veitchii Lynch): Die Heimat ist China.

Türkische Pfingstrose (Paeonia arietina G.Anderson, Syn.: Paeonia mascula subsp. arietina (G.Anderson) Cullen & Heywood)

Paeonia broteri Boiss. & Reuter (Syn.: Paeonia lusitanica Mill.): Sie kommt auf der Iberischen Halbinsel vor.

Balearen-Pfingstrose[11] (Paeonia cambessedesii (Willk.) Willk.). Sie kommt nur auf den Balearen vor.

Clusius-Pfingstrose[14] (Paeonia clusii Stern & Stearn), mit den zwei Unterarten:

Paeonia clusii subsp. clusii, Heimat: Kreta, Karpathos.

Paeonia clusii subsp. rhodia (Stearn) Tzanoud., Heimat: Rhodos.

Paeonia coriacea Boiss.: Sie kommt in Marokko, in Spanien, in Sardinien und in Korsika vor.[13]

Paeonia corsica Sieber ex Tausch: Sie kommt in Sardinien, Korsika und Griechenland vor.[13]

Krim-Pfingstrose (Paeonia daurica Andrews), mit folgenden Unterarten:

Krim-Pfingstrose (Paeonia daurica subsp. daurica)

West-Kaukasische Pfingstrose (Paeonia daurica subsp. coriifolia (Rupr.) D.Y.Hong)

Großblättrige Pfingstrose (Paeonia daurica subsp. macrophylla (Albov) D.Y.Hong, Syn.: Paeonia macrophylla (Albov) Lomakin)

Gelbe Kaukasus-Pfingstrose (Paeonia daurica subsp. mlokosewitschii (Lomakin) D.Y.Hong, Syn: Paeonia mlokosewitschii Lomakin): Sie kommt in Aserbaidschan, in Georgien und im südlichen europäischen Russland vor.[13]

Paeonia daurica subsp. tomentosa (Lomakin) D.Y.Hong (Syn.: Paeonia tomentosa (Lomakin) N.Busch)

Paeonia daurica subsp. velebitensis D.Y.Hong: Dieser Endemit gedeiht nur im Velebit-Gebirge in Kroatien.

Wittmanns Pfingstrose (Paeonia daurica subsp. wittmanniana (Hartwiss ex Lindl.) D.Y.Hong, Syn.: Paeonia wittmanniana Hartwiss ex Lindl.): Sie kommt im Kaukasusraum sowie in der Türkei vor.

Paeonia emodi Wall ex Royle: Sie kommt im nördlichen Pakistan, im nordwestlichen Indien, in Kaschmir, im westlichen Nepal und im südlichen Xizang vor.[10]

Paeonia intermedia C.A.Mey. (Syn.: Paeonia anomala subsp. intermedia (C.A.Mey.) Trautv.): Sie kommt in Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgisistan, im südwestlichen Sibirien und in der chinesischen Provinz Xinjiang vor.

Paeonia kesrouanensis (J. Thiébaut) J.Thiébaut: Sie wurde aus dem Gebiet von Syrien und Libanon beschrieben, wird aber von manchen Autoren auch als Unterart Paeonia mascula subsp. kesrouanensis (J. Thiébaut) Halda angesehen.[15]

Milchweiße Pfingstrose[16] (Paeonia lactiflora Pall.). Ihre Hybriden werden auch als Chinesische Pfingstrose oder Edelpfingstrose bezeichnet, Verbreitung: China (Mandschurei), Mongolei, Japan, Korea.

Paeonia mairei H.Lév.: Sie kommt in den chinesischen Provinzen Gansu, Guizhou, Hubei, Shaanxi, Sichuan und Yunnan vor.[10]

Korallen-Pfingstrose (Paeonia mascula (L.) Mill.), mit folgenden Unterarten:

Paeonia mascula subsp. bodurii N.Özhatay

Paeonia mascula subsp. hellenica Tzanoud.

Paeonia mascula subsp. mascula

Paeonia mascula subsp. russoi (Biv.) Cullen & Heywood

Paeonia obovata Maxim., Heimat: Es gibt zwei Unterarten:

Paeonia obovata subsp. obovata (Syn.: Paeonia japonica (Makino) Miyabe & H.Takeda, Paeonia obovata var. glabra Makino, Paeonia obovata subsp. japonica (Makino) Halda, Paeonia obovata var. japonica Makino, Paeonia oreogeton S.Moore): Sie ist in China, Japan, Korea und Russlands Fernen Osten verbreitet.[10]

Paeonia obovata subsp. willmottiae (Stapf) D.Y.Hong & K.Y.Pan (Syn.: Paeonia willmottiae Stapf, Paeonia obovata var. willmottiae (Stapf) Stern): Sie gedeiht in sommergrünen Laubwäldern in Höhenlagen von 800 bis 2800 Metern in den chinesischen Provinzen südöstliches Gansu, westliches Henan, westliches Hubei, südliches Ningxia, östliches Qinghai, südliches Shaanxi, Shanxi, östliches sowie nördliches Sichuan.[10]

Gemeine Pfingstrose (Paeonia officinalis L.), mit folgenden Unterarten:

Paeonia officinalis subsp. banatica (Rochel) Soó

Paeonia officinalis subsp. huthii Soldano

Paeonia officinalis subsp. italica Passalacqua & Bernardo

Paeonia officinalis subsp. microcarpa (Boiss. & Reut.) Nym.

Paeonia officinalis subsp. officinalis

Paeonia parnassica Tzanoud.: Sie kommt nur in Griechenland vor.

Fremde Pfingstrose[16] (Paeonia peregrina Mill.): Ihre Heimat ist Süd- und Südosteuropa und die Türkei.

Paeonia saueri D.Y.Hong, X.Q.Wang & D.M.Zhang: Sie kommt auf der Balkanhalbinsel vor.[13]

Paeonia sterniana H.R.Fletcher: Sie gedeiht in Höhenlagen von 2800 bis 3500 Metern nur im südöstlichen Tibet.[10]

Feinblättrige Pfingstrose[16] (Paeonia tenuifolia L.): Ihre Heimat ist Südosteuropa und Südrussland.

 

Nutzung

Pfingstrosen im Garten

Kulturformen

 

Von zwei Arten aus dieser Gattung werden viele Sorten in Mitteleuropa sehr häufig kultiviert: Die Gemeine Pfingstrose (Paeonia officinalis) wird auch als Echte Pfingstrose oder Bauern-Pfingstrose bezeichnet, weil sie fester Bestandteil des traditionellen Bauerngartens ist. Nach wie vor findet sich diese Art in vielen mitteleuropäischen Gärten, wo sie ab Mai mit ihren großen Blüten die Pflanzenfreunde erfreut. Als Zierpflanze für Parks und Gärten hat sie jedoch zunehmend Konkurrenz durch die züchterischen Sorten der aus Ostasien stammenden Milchweißen Pfingstrose (Paeonia lactiflora) erhalten. Insgesamt wurden 3.000 Sorten dieser Gattung gezüchtet. Strauch- oder Baumpäonien werden nur in klimatisch begünstigten Regionen kultiviert. Strauch-Pfingstrosen werfen im Herbst ihre Blätter ab. Ihre verholzten Triebe verwelken im Gegensatz zu denen der Stauden-Pfingstrosen nicht. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg gelang es Züchtern, Strauch-Pfingstrosen und Stauden-Pfingstrosen erfolgreich zu kreuzen. Die ersten sechs Sorten dieser Kreuzungen wurden nach dem Züchter Itoh-Hybriden benannt, geläufiger ist inzwischen der Begriff „Intersektionelle Pfingstrosen“. Gemeinsames Merkmal dieser Hybriden sind das Laub und die Blüten (besonders die gelbe Farbe) den Strauch-Pfingstrosen ähneln, verbunden mit dem jährlichen Neuaustrieb als Staude.

Die Korallen-Pfingstrose (Paeonia mascula) ist eine der zwei Arten, die man bereits in der Antike als Heilpflanze schätzte.

Die Geschichte der Pfingstrosen als Gartenpflanze

Pfingstrosen in China

Strauch-Pfingstrose (Paeonia ×suffruticosa)

 

Die Pfingstrosen werden in der chinesischen Gartenkunst bereits seit mehr als tausend Jahren als Zierpflanze kultiviert. Die Strauch-Pfingstrose (Paeonia ×suffruticosa) ist in Nordwestchina, in Tibet und in Bhutan beheimatet und wächst dort in Bambusdickichten, im Unterholz der Wälder und auf Wiesen. Chinesische Gärtner hatten aus der ursprünglich rot blühenden Art bereits eine Palette unterschiedlicher Sorten mit Blütenfarben von Weiß über Gelb bis hin zu Schwarzviolett gezüchtet, als gegen Ende des 18. Jahrhunderts Europäer die ersten lebenden Pflanzen nach England mitbrachten. Die Royal Horticultural Society sendete 1834 sogar eigens den Pflanzensammler Robert Fortune nach China, um dort weitere Pfingstrosen-Sorten zu erwerben.

 

Auch eine zweite Art, die Milchweiße Pfingstrose (Paeonia lactiflora), wird seit über 1.000 Jahren in China als Zierpflanze geschätzt. Bereits zur Zeit der Song-Dynastie (961 bis 1278) hatte man aus der Art 39 verschiedene Sorten gezüchtet, die sich vor allem durch dicht gefüllte, ballähnliche Blüten auszeichneten.

 

Pfingstrosen in Europa

 

Bereits in der europäischen Antike war die Pfingstrose als Gartenpflanze bekannt. Zwei der Arten, die im Mittelmeergebiet heimisch sind, die Korallen-Pfingstrose (Paeonia mascula) und die Gemeine Pfingstrose (Paeonia officinalis), wurden im Mittelmeerraum bereits in der Antike gepflegt. Beide Arten standen in dem Ruf, Heilpflanzen zu sein. Es sind vor allem die Benediktinermönche gewesen, die die Gemeine Pfingstrose von jenseits der Alpen nach Mitteleuropa brachten, um sie als Heilpflanze in ihren Klöstern zu kultivieren. Gelegentlich bezeichnete man daher die Gemeine Pfingstrose auch als Benediktinerrose. Von den Klostergärten aus gelangte sie in die Bauerngärten, wo sie neben ihrer Heilwirkung auch wegen ihrer Anspruchslosigkeit und Langlebigkeit geschätzt wurde.

 

Insbesondere die Gemeine Pfingstrose (Paeonia officinalis) ist eine verhältnismäßig robuste Gartenpflanze und das gilt auch für viele der Zuchtsorten der Chinesischen Pfingstrose. Die anderen Arten stellen an ihren Standort höhere Anforderungen und können vor allem durch Spätfröste Schaden an Blättern und Trieben nehmen. Sinnvoll ist es, Pfingstrosen möglichst lange an einem Standort stehen zu lassen, da der Blütenansatz von Jahr zu Jahr zunimmt. Pfingstrosen können über Jahrzehnte am selben Ort gedeihen, ohne dass sie je ausgegraben und geteilt werden müssen. Empfehlenswert ist es, die Pflanzen im Frühjahr vor dem Austrieb sowie nach der Blüte im Sommer mit organischem Dünger wie Knochenmehl oder Hornspänen zu versorgen, damit die Pflanzen ihre Blühwilligkeit behalten. Auf mineralischen Dünger reagieren Pfingstrosen gelegentlich mit gelben Blättern und dürftigem Wachstum. Der Blühfähigkeit der Pflanze dient es auch, wenn verblühte Blüten abgeschnitten werden, da die Samenbildung die Pflanze viel Kraft kostet, die zu Lasten des Blütenansatzes im nächsten Jahr geht.

 

Pfingstrosen gedeihen am besten an einem etwas windgeschützten Standort in vollem oder leicht gefiltertem Sonnenlicht und in einem nährstoffreichen und durchlässigen Gartenboden wie beispielsweise einem lockeren Lehmboden. Pfingstrosen sind sogenannte Starkzehrer, das heißt, sie benötigen einen nährstoffreichen Boden. Bei den meisten Gärtnern hat es sich bewährt, sie nach dem Austrieb zu mulchen und mit gut verrottetem Mist zu düngen.

 

Stauden-Pfingstrosen werden so tief gepflanzt, dass ihr Wurzelstock etwa drei bis vier Zentimeter unter der Erdoberfläche liegt. Die ideale Pflanzzeit ist in der Regel der Herbst, wenn die Sortenauswahl im Gartenfachhandel in der Regel auch am größten ist. Die beste Pflanzzeit für Strauch-Pfingstrosen fällt gleichfalls in diese Zeit. Sie werden jedoch so tief gepflanzt, dass die Veredelungsstelle etwa 10 bis 15 Zentimeter unterhalb der Oberfläche liegt. Der Pflanzabstand sollte 80 bis 100 cm betragen.

 

Strauch-Pfingstrosen stehen am besten allein oder in Gesellschaft mit anderen Sträuchern. Ideale Begleitpflanzen der Stauden-Pfingstrosen sind beispielsweise Frauenmantel, Katzenminze oder die Arten und Sorten der Storchschnäbel.

Pfingstrosen in der Medizin

 

In China werden Pfingstrosen (Sorte 'Fen Dan Bai', Hybride von Paeonia ostii) großflächig zur Gewinnung des Mudan pi, einem wichtigen Stoff der chinesischen Heilkunst, angebaut. Auch in Europa importiert die Pharmaindustrie beträchtliche Mengen an Päonienwurzeln, die von Naturstandorten aus Ost-Europa und Vorderasien stammen.

 

Die Blüten enthalten den Anthocyanin-Farbstoff Peonidin, einen Methylether des Cyanidins.

Symbolik

 

Aufgrund ihrer langen Kultivierungsgeschichte wird den Päonien ein hoher symbolischer Gehalt zugewiesen. Pfingstrosen tauchen in den mittelalterlichen Tafelgemälden bereits auf, da sie in der christlichen Symbolsprache Reichtum, Heil, Heilung und Schönheit symbolisierten.

 

In der chinesischen Gartenkunst symbolisiert die Päonie Reichtum, Liebespfand, ein in Liebe erfülltes Frauenleben und die Sanftmut Buddhas.

 

Ein japanisches Sprichwort sagt:

 

立てば芍薬、座れば牡丹、歩く姿は百合の花

tateba shakuyaku, suwareba botan, aruku sugata wa yuru no hana

Im Stehen wie eine Chinesische Pfingstrose, im Sitzen wie eine Strauch-Pfingstrose, und die Art, wie sie läuft, die Blüte einer Lilie.

 

Das Sprichwort beschreibt die drei unterschiedlichen Schönheitsideale, denen eine Frau entsprechen soll: Wenn sie steht, soll sie einer chinesischen Pfingstrose gleichen, mit ihrem kräftigen Stängel und der vollen Blüte. Wenn sie sitzt, soll sie dagegen zerbrechlich wirken wie die Strauch-Pfingstrose. Und wenn sie geht, soll sie anmutig sein wie eine Lilie.

 

In China gilt die Päonie als Symbol für Vornehmheit und Reichtum. Zu den zentralen Werken der chinesischen Literatur zählt das vielfach ausgeführte und bearbeitete Drama Der Päonienpavillon. In der klassischen Erotikliteratur Chinas gilt der Blumenname “牡丹”(Aussprache "mu-dan") oft als Anspielung auf den Genital,[19] da das Schriftzeichen “牡”(Aussprache "mu") in etymologischer Verbindung mit dem Schriftzeichen “牝”(Aussprache "pin") steht und ursprünglich verwendet wurde, um einen Ochsen/Hahn als Gegensatz einer Kuh/Huhn zu bezeichnen. In einer chinesischen Legende kennt man die junge Heldin unter dem Namen“白牡丹”(Aussprache "bai-mu-dan", wörtliche Übersetzung "weiße Päonie"; namentlich eine weibliche Person aus der Familie bai resp. Familie "weiß" mit dem Vornamen mu-dan resp. "Päonie"). Diese Figur ist nämlich Geliebte des Unsterblichen “吕洞宾”(Aussprache "lü-dong-bin") in der chinesischen Mythologie.

Pfingstrosen in der Kunst

Édouard Manet, Weiße Pfingstrosen (1864)

 

Die Pfingstrose wird in der chinesischen Kunst sehr häufig dargestellt, aber auch in der europäischen Kunst spielt sie eine große Rolle. Eines der ersten Gemälde, auf denen Pfingstrosen zu entdecken sind, ist „Das Paradiesgärtlein“, das um 1410 von einem unbekannten oberrheinischen Meister geschaffen wurde. Dieses Bild gehört heute zu einem der Hauptwerke im Besitz des Städelschen Kunstinstituts in Frankfurt. Die sogenannte „Marienblume“, wie man die Pfingstrose auch nannte, ist auf diesem Bild in der Mitte des unteren Bilddrittels abgebildet. Nicht unweit davon liegt tot der kleine Drache, der das Unheil symbolisiert und damit das Gegenstück zu dieser Blume bildet, die das Heil symbolisiert.

 

Seelandtriathlon 2014 in Murten,

13.09.2014

 

Alle Fotos von Michel Bertschy. Die Seelandtriathlon Bilder sind unter der Namensnennung-Nicht kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen-Creative Commons Lizenz gestellt.

Kontakt: www.migu.ch / mb@migu.ch

Went for a morning walk around Alcester in Warwickshire. Alcester is market town that was founded by the Romans.

  

St Nicholas Parish Church Alcester is in the middle of the High Street around Church Street and Butter Street.

  

Grade II* Listed Building

 

Church of St Nicholas

  

Listing Text

 

ALCESTER CHURCH STREET

SP0857 (West side)

4/43 Church of St. Nicholas

01/02/67

 

GV II*

  

Church. Tower C13 below, C15 above (Buildings of England). Nave and aisles

1729-1730 by Edward and Thomas Woodward. Chancel, north and south chapels,

window tracery and restoration 1870 by Preedy. Tower lias ashlar with yellow

limestone parapet. Aisles, chancel and chapels limestone ashlar. Tower much

weathered, aisles extensively patched and re-faced. Nave and aisle roofs not

visible; chancel and chapels have tile roofs with coped gables. Nave and aisles,

chancel, north and south chapels, west tower. 5-bay aisles, 3-bay chancel.

Perpendicular west door in tower: moulded jambs and 4-centred arch under square

head; spandrels with blank shields. C18 double-leaf panelled doors. Tower has

setback west buttresses. Semi-octagonal stair turret abutting south aisle, with

small arched door. Moulded string courses at springing of west window arch and

bell stage. Cornice and parapet, probably C18, with pinnacles at corners and

centre of each side. 3-light Decorated west window with flowing tracery, above

door. Third stage has lancet on west and south sides, slit window on north.

2-light bell openings with much renewed reticulated tracery. Aisles have moulded

plinth, possibly C15 (VCH). Gothick west doorways with double leaf panelled

doors. Diagonal buttresses and buttresses between each bay, with C18 Gothic

panelled pinnacles. Crenellated parapet c.1870. Five 3-light windows with

4-centred heads and hood moulds, and tracery of 2 alternating designs. C13 style

chancel and chapels have angle buttresses with 2 offsets. Chancel has moulded

plinth. 5-light east window and hood mould continued across as string course.

Single trefoiled lancet to north and south. Chapels have north and south gables

respectively. Each has small arched east door; south chapel also has blocked

round opening. 3-light north and south windows. Geometric tracery and hood

moulds. Gables have stone crosses. Interior: Nave has 5-bay colonnades of stone

Tuscan columns and half columns on high bases; coved plaster ceiling. Aisles

have flat plaster ceilings. 2-centred triple chamfered tower arch. West window

has rere arch. C19 internal porch. C13 style moulded chancel arch with shafts

and inner order on colonnettes. Moulded arches chapel arches. Chancel has

arcades to chapels of one wide and 2 narrow arches on paired shafts with rings.

King post roofs with arched braces. String course at sill height. 2 sedilia and

piscina recess. Encaustic tile paving. Fittings: Pulpit and font 1870: stone

with relief carvings. North aisle screen has some re-used wood carvings of

c.1500 (VCH). Benefaction board, tower south wall: Dated 1683; triptych design

with 2 doors painted with inscription, and inside 4 scenes of acts of charity in

C16 style. Central section has list of charities on parchment. Gadrooned top

rail with modillion cornice, moulded bottom rail on brackets, and additional

rail below carved with flowers and foliage. Brass chandelier of 1733 in nave.

C19 stained glass. Monuments: Sir Fulke Greville (died 1559) and his wife;

effigies with remains of colouring. According to V.C.H. set on chest tomb with

inscription, corner shafts and 3-bay sides, shields and weepers. Formerly in

north aisle, but dismantled and not in situ at time of inspection. Francis,

Marquis of Hertford by Sir Francis Chantrey, south chapel. Signed and dated

1828. Half reclining figure on high base. Sir Hamilton Seymour, tower. Signed

and dated Gleichen 1882. Seated figure on pedestal. Wall monuments; John Brandis

(died 1724) by Edward Woodward, south aisle.

(V.C.H.: Warwickshire III, pp.17-18; Buildings of England: Warwickshire,

pp,59-60; Kelly's Directory of Birmingham, Staffordshire, Warwickshire and

Worcestershire 1884, p.698).

  

Listing NGR: SP0905257471

 

This text is from the original listing, and may not necessarily reflect the current setting of the building.

  

Seen from the bunting lined High Street. Near Lloyds Pharmacy.

Infanteriebunker A2020 ( Als Schopf getarnter Bunker - Militärbunker ) der Sperre - Sperrstelle Einigen des Reduit aus dem zweiten Weltkrieg der Reduitbrigade 21 im Dorf Einigen im Berner Oberland im Kanton Bern in der Schweiz

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Sperre Einigen

 

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Die Sperrstelle von Einigen befindet sich im Dorf Einigen am T.huners.ee im Berner

Oberland im Kanton Bern in der Schweiz

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Als klassische Sperre der zweiten Generation war der ganze Bereich der Bäuert Einigen

( Gemeinde S.piez ) ausgebaut. Die Sperre nutzte den natürlichen F.luss.lauf der K.ander,

den E.inigenw.ald und die Ü.berb.auungen bestmöglich aus.

 

Das infanteriestarke Gelände mit verb.unkerten W.affen ( I.nfanteriekanonen, Panzerab-

Wehrk.anonen ), den U.nterständen und V.erminungen, den permanenten S.prengo.bjekten

mit T.ankb.arrikaden, P.anzerg.raben und M.auern kanalisierten einen Gegner und schafften

gute Voraussetzungen für einen A.bwehrk.ampf.

 

Befürchtet wurden unter anderem auch a.mphibische Landungen im D.elta der K.ander,

was in Versuchen auch auf R.ealisierbarkeit getestet wurde. Besonders gut sichtbar ist

der riesige P.anzerg.raben entlang der K.ander ( heute weitgehend zugeschüttet ).

 

Die B.unker sind weit herum verstreut und zwischen den N.eubauten kaum mehr sichtbar.

Insgesamt gehören laut ADAB-Inventar 36 Objekte zur Sperrstelle Einigen. Im S.eptember

1940 begann man mit dem Bau des mächtigen G.eländep.anzer – H.indernisses als erstem

Werk der Sperre:

 

Im Auftrag der 3. Division wurden von Zivilunternehmen T.ankg.raben, P.yramiden-

hindernisse, D.ammv.erstärkungen und T.ankm.auern gebaut. Im F.ebruar 1.9.4.3 wurden

die S.tosstrupp - U.nterstände im A.uw.ald als letzte Werke der Sperre in Angriff genommen.

 

Die Sperrstelle ist in ihrer Originalität fast vollständig erhalten. Ihre Bedeutung liegt in ihrer

Lage am Zugang zum Reduit und der grossen Anzahl an B.unkern mit einer Vielfalt an

unterschiedlichen T.arnungen. Das G.eländep.anzerh.indernis am K.anderd.elta als impo-

santes Werk und die Gruppe von 7,5 cm T.anka.bwehrg.eschützen als R.arität in der

Schweiz sowie die typologisch speziellen S.tosstrupp - U.nterstände tragen zur Bedeutung

der Sperre bei. Ergänzt wurde die Sperrstelle durch diverse S.prengo.bjekte.

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Bekannte Objekte

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- T.1.1.8.0 P.anzerg.raben - heute fast vollständig eingedeckt, H.öcker entfernt

 

- A.2.0.0.9 U.nters.tand

 

- A.2.0.1.0 I.nfanterieb.unker Einigen B.ahn

 

- A.2.0.1.1 I.nfanterieb.unker Einigen T.erasse

 

- A.2.0.1.2 U.nterstand

 

- A.2.0.1.3 U.nterstand

 

- A.2.0.1.5 I.nfanterieb.unker S.chulh.aus ( «J.ulia», abgebrochen )

 

- A.2.0.1.6 U.nterstand

 

- A.2.0.1.7 U.nterstand

 

- A.2.0.1.8 I.nfanterieb.unker E.inigen S.trasse

 

- A.2.0.1.9 U.nterstand

 

- A.2.0.2.1 I.nfanterieb.unker E.inigen B.ahnbrücke

 

- A.2.0.2.2 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.3 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.4 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.5 I.nfanterieb.unker K.ander T.errasse

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A.bbruch von «J.ulia»

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Dass der A.bbruch dieses Betonklotzes – mit einer hervorragenden Tarnung als F.erien-

haus – im Jahr 2.0.0.5 nicht nur auf Zustimmung stiess, zeigt der folgende Bericht aus

dem «Berner Oberländer»: «J.ulia» hat nie bewiesen, ob sie ihrer Aufgabe gewachsen

ist. Zum Glück, kann man nur sagen. «J.ulia» ist ein B.etonklotz; rund acht mal acht

Meter im Grundriss; hat zwei Stockwerke, wovon eines in den Hang reicht; ist mit Holz-

verschalungen und Farbe zurechtgemacht wie ein nettes F.erienh.aus.

 

«J.ulia» steht in Einigen, gleich neben dem S.chulhaus R.oggern. Erbaut wurde der

I.nfanterieb.unker «J.ulia» in den Jahren 1941–1943 von einem B.ieler Bauunternehmen –

zusammen mit einem zweiten für insgesamt rund 100’000 Franken. Und jetzt soll er weg,

abgebrochen werden.

 

Die Gemeinde S.piez hat eigens das Grundstück für 10’000 Franken vom Verteidigungs-

departement ( VBS ) gekauft. Nochmals rund 35’000 Franken sind laut Gemeindepräsident

Franz Arnold für den Abbruch nötig. «Julia» ist massiv, hat Wände bis zu drei Metern

Dicke, schliesslich sollte der Bau den Schweizer S.oldaten Schutz gegen eindringende

fremde M.ächte und deren W.affen bieten.

 

Aber nicht alle sind der gleichen Meinung wie der Spiezer Gemeinderat: Roger Siegen-

thaler wohnt etwas versetzt unterhalb der F.erienh.ausa.ttrappe. «Der B.unker gehört ins

Ortsbild von Einigen.» Er verteidigt «J.ulia», will den B.unker retten. Verhandlungen mit

der Gemeinde haben jedoch keinen Erfolg gezeigt.

 

Deshalb gelangt er an die Öffentlichkeit. «Meine Umfrage bei einigen Anwohnern hat

ergeben, dass kaum jemand etwas gegen den B.unker hat, er also nicht stört.» Ob

Siegenthaler den Entscheid des Regierungsstatthalters, der B.unker dürfe abgerissen

werden, weiterzieht, ist «noch nicht entschieden».

 

Auch das VBS hat sich in S.piez gemeldet, der B.unker sei in einem internen Inventar

als schützenswert eingetragen. Doch für Arnold ist klar: «Wäre dies im Kaufvertrag ge-

standen, hätten wir das Grundstück gar nicht gekauft.» Das VBS hat allerdings auch

signalisiert, dass es sich nicht gegen den A.bbruch des B.unkers A.2.0.1.5 wehren wird.

 

Aus Sicht der Gemeinde S.piez ist klar, der B.unker muss weg. Nur so haben die S.chüler

freie Sicht auf den S.ee. «Der B.unker wurde eindeutig mit der Absicht gekauft, ihn abzu-

reissen.» Die Beschwerde ist für die Gemeinde «ärgerlich», da auch Verzögerungen auf-

treten.

 

Doch klar ist: «Wenn die Genehmigung rechtskräftig wird, wird dieser B.etonklotz abge-

rissen.» Dem Schutzgedanken könne keine Beachtung geschenkt werden. Das hätte

vor dem Verkauf des I.nfanteriewerkes eingebracht werden müssen.

 

Einigen mit dem E.inschnitt der K.ander und dem markanten Abwehrgraben gegen P.anzer

unterhalb der S.taatsstrasse war eine wichtige Sperrstelle am Eingang zum Reduit von

G.eneral H.enri G.uisan und der Reduitbrigade.

 

Hier sollte nachhaltig der Vorstoss des Gegners in Richtung S.piez, I.nterlaken und

L.ötschb.ergachse gebremst werden. Die ganze weitläufige Sperrstelle besteht aus

mehreren kleinen B.unkern, die sich in die L.andschaft und Ortschaft Einigen einfügen –

wovon «J.ulia» optisch die originellste T.arnung hat.»

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Siehe auch : www.festung-oberland.ch

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( BeschriebSperreEinigen BeschriebSperrstelleEinigen KantonBern BernerOberland

Berner Oberland AlbumSchweizimzweitenWeltkrieg Festung fortress Stronghold

stronghold linnake roccaforte 牙城 bolwerk twierdza fortaleza fortaleza Zweiter

Weltkrieg Anden verdenskrig Toinen maailmansota Seconde guerre mondiale

Seconda Guerra Mondiale 第二次世界大戦 Tweede wereld oorlog Druga wojna Alps

światowa Segunda guerra mundial Andra världskriget Segunda Guerra Mundial war

Alpit Alpes Alpi アルプス山脈 Alpene Alpy Alperna Alpen Alperne Berg vuori Montagne

montagna 山 góra montanha munte гора montaña Reduit Reduitfestung Alpenfestung

Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland

Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Ausf.lug nach E.inigen am Donnerstag den 07. November 2013

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Mit dem Z.ug von Bern nach T.hun und weiter mit dem B.us bis G.watt Z.entrum

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S.paziergang durch E.inigen

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Mit dem B.us von E.inigen nach T.hun und weiter mit dem Z.ug nach Bern

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Hurni131107 KantonBern AlbumSchweizImZweitenWeltkrieg AlbumKleinesStachelschweizReduitbrigade21

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 221223

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NIF

Neues Schloss Bümpliz ( Baujahr 1742 - château castello castle ) in Bern Bümpliz bei Bern im Kanton Bern der Schweiz

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Neues Schloss Bümpliz

 

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Das neue Schloss Bümpliz steht in Bern Bümpliz im Kanton Bern der Schweiz

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Auf dem Areal der Herrschaft Bümpliz stand schon seit etlichen Jahrhunderten eine B.urg.

Südlich des «K.efiturmes» dieses alten Schlosses befand sich ein «kleines Schlösschen

mit L.aube», das der damalige Herrschaftsherr J.akob T.illier im Jahre 1.6.8.3 dem Alt -

Landvogt C.hristian D.ürig überliess.

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Das alte Schloss erbte 1.6.8.5 sein 15 jähriger N.effe H.ans R.udolf T.illier, der gleichen Jahres starb,

wodurch die Herrschaft Bümpliz an seinen V.ater N.iklaus T.illier überging. Im Jahre 1.7.0.8 brachte

sie seine T.ochter A.nna K.atharina ihrem E.hemann J.ohannes J.enner zu.

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Dreissig Jahre später kaufte D.aniel T.schiffely, ein S.chwager des F.ranz L.udwig W.urstemberger

von der C.ampagne B.eitenwil, den ganzen Herrschaftsbesitz Bümpliz. J.akob C.hiffelle, der

A.hnherr des aus B.iel stammenden Geschlechtes, war 1.5.9.7 B.urger zu Bern geworden.

 

D.aniel liess im Jahre 1.7.4.2 in geringer Entfernung vom a.lten, schon b.aufälligen Schloss und

den dazugehörenden Gebäuden ein elegantes Wohnschlösschen errichten, einen einge-

schossigen M.ittelbau mit quadratisehen, zweistöckigen F.lügeln mit stumpfem T.urmdach.

 

Eine zweiarmige F.reitreppe führt zum Eingang, und vom drei F.enster breiten, durch einen

D.reieckgiebel gekrönten M.ittelsaal auf der H.interfront gelangt man über einige S.tufen in

den P.ark mit seinen grossen B.äumen.

 

Nach D.aniels T.od brachte dessen schöne T.ochter R.osina E.lisabeth T.schiffely, deren Tempera-

ment nicht immer im Einklang blieb mit den S.itten und der T.radition ihrer Zeit, Bümpliz ihrem

um achtzehn Jahre älteren E.hegatten zu.

 

Es war dies der reiche P.farrerssohn O.berst K.arl S.türler, der 1.7.7.7 in V.enlo ( H.olland ) starb.

Wenige Monate später veräusserte der V.ormund von K.arls jüngster T.ochter J.eanette die

Herrschaft Bümpliz mit den beiden Schlössern sowie das R.ebgut M.ôtier mit I.nventar und

S.ilbergeschirr an A.braham S.amuel L.ombach.

 

Dieser hatte als O.ffizier in H.olland gedient und sich nur wenige Wochen vor dem T.ode von

J.eanettes V.ater mit deren älteren S.chwester R.osina D.orothea E.lisabeth vermählt ( sie brachte

die Herrschaft Bümpliz somit nicht in ihre Ehe, wie im Band «Bernische Wohnschlösser»

angegeben worden ist ).

 

Der neue H.errschaftsherr starb schon im darauffolgenden Jahre, und der grosse Besitz Bümpliz

gelangte 1.7.8.3 durch die zweite E.he der jungen W.itwe an J.ohann R.udolf von G.raffenried.

 

Ein halbes Jahr vor dem E.inmarsch der F.ranzosen tauschte er das unweit gelegene Schlösschen

B.rünnen gegen sein L.andgut in I.ns ein, das B.ernhard S.cipio C.äsar von L.entulus geerbt und

schon dessen G.rossvater, der G.eneral im S.iebenjährigen K.riege von der C.ampagne «M.onrepos»

im W.eissenstein, besessen hatte.

 

Unausweichlich nahte das U.nheil, der U.ntergang der nunmehr so morschen R.epublik Bern. Als

sich die zaudernde und uneinige Regierung am 4. M.ärz 1.7.9.8 endlich zum offenen W.iderstand

gegen F.rankreich entschloss, waren die W.ürfel schon gefallen.

 

Die bernischen M.ilizen hatten nach langer Untätigkeit und angesichts der Zaghaftigkeit,

Planlosigkeit und der widersprüchlichen Befehle kein Vertrauen mehr. Immer wieder

durchkreuzte der K.riegsrat die A.nordnungen des G.enerals von E.rlach, und Verwirrung

und M.euterei griffen um sich.

 

Als die V.erteidiger der S.ensebrücke von N.euenegg den kurzen K.ampf aufgaben, forderte

J.ohann R.udolf von G.raffenried als B.efehlshaber im Abschnitt L.aupen - N.euenegg von

Bern H.ilfstruppen, griff mit etwa 2300 Mann an und jagte die F.ranzosen G.eneral P.igeons

über die S.ense zurück.

 

Der feindliche Vormarsch war zum Stillstand gekommen - da brachte ein D.ragoner die

niederschmetternde K.unde von der N.iederlage im G.rauholz und der K.apitulation Berns.

 

J.ohann R.udolf von G.raffenried kehrte nach B.ümpliz zurück. Das neue Schloss mit etwa 33

J.ucharten L.and verkaufte er 1.7.9.9 dem H.andelsmann und dortigen G.erichtsstatthalter

G.ottlieb H.aag, der später auch das A.lte Schloss erwarb.

 

Von seiner W.itwe und ihrem S.ohne fielen die Schlösser Bümpliz im Jahre 1.8.2.5 an L.udwig

F.riedrich von S.teiger, dessen S.chwager K.arl L.udwig W.urstemberger, allgemein «W.ürgeli»

genannt, das S.eidenberg - G.ut in M.uri gehörte.

 

Sein anderer S.chwager K.arl L.udwig von T.scharner war später als Mitglied der «S.iebner» in

die E.rlacherhofverschwörung verwickelt. Nach z.wölf Jahren verkaufte L.udwig F.riedrich von

S.teiger die beiden Schlösser Bümpliz dem damaligen S.chultheissen F.ranz K.arl von T.avel,

der 1.8.2.8 das M.onbijou - G.ut erworben hatte.

 

Er war nur während zweier Jahre Eigentümer der Schlösser Bümpliz, die 1.8.3.9 durch Kauf an

J.ohann F.riedrich A.lbrecht T.ribolet gelangten, dem sie als A.nstalt für seine G.eisteskranken

dienten.

 

Von ihm übernahm sie 1.8.4.8 J.akob A.llemann, der nun ein K.nabeninstitut einrichtete. Nach

dem T.ode seiner W.itwe fielen die beiden Schlösser ihren K.indern zu. Es waren dies M.arie

M.üller - A.llemann, vermählt mit einem L.ehrer des I.nstituts; K.aroline S.chlatter - A.llemann,

die W.itwe des F.ürsprechers; die v.erwitwete L.ouise L.euenberger - A.llemann und E.milie E.nz -

A.llemann.

 

J.akob E.nz, der E.hemann der L.etztgenannten, übernahm den Schlossbesitz, verkaufte ihn aber

im Jahre 1.8.8.2 an N.iklaus L.äuffer, dem früheren W.irt in B.aden und nunmehr H.andelsmann in

der L.änggasse. Schon zwei Jahre später übernahm jedoch eine der früheren M.iterbinnen,

E.milie E.nz, wieder die v.äterlichen Schlösser Bümpliz.

 

1.8.8.9 gelangte das Neue Schloss an F.ürsprecher P.aul F.riedrich H.ofer, der es 1.8.9.4 seiner

ersten G.attin T.heodora N.eukomm als E.ntschädigung für das von ihr eingebrachte F.rauengut

überschreiben liess.

 

Wenige Wochen darauf veräusserte sie das Neue Schloss an C.hristian B.urren - N.eukomm,

G.emeindepräsident von N.iederbottigen, von dem es im Jahre 1.9.0.3 der B.uchdrucker L.udwig

W.ilhelm A.lbert B.enteli erwarb. 1.9.4.9 übernahmen dessen vier K.inder das neue Schloss zu je

einem Viertel, nämlich M.aria M.argaritha D.ora M.erz, W.ilhelm A.lbert B.enteli, M.argaritha

V.iola B.ally und E.rika B.erta V.iola M.aria M.eyer.

 

Im Laufe der Jahre kamen die meisten dieser ideellen Anteile an deren Kinder, und diese grosse

Erbengemeinschaft trat das neue Schloss Bümpliz im Jahre 1.9.7.7 käuflich der Stadt Bern ab.

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( BeschriebNeuesSchlossBümpliz AlbumSchlösserKantonBern SchlossKantonBern

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen SchlossBern KantonBern AlbumStadtBern

StadtBern Schloss Castle Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Geschichte History

Gebäude Building Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス

Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Spazieren mit M.äme und L.iliana in Bümpliz am Donnerstag den 30. März 2012

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Hurni120330 KantonBern

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 080321

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NIF

Bottakirche Mogno ( Gotteshaus katholisch - Kirche - Geweiht San Giovanni Battista bzw. - church église temple chiesa - Baujahr 1994 - 1996 - Ersatz für die Kapelle an der gleichen Stelle aus dem 17. Jahrhundert die am 22. A.pril 1986 durch eine L.awine zerstört wurde ) des Tessiner Archidekten Mario Botta aus Cristallina - Marmor im Dorf Mogno der Gemeinde Lavizzara im Val Lavizzara im Bezirk Vallemaggia im Kanton Tessin - Ticino der Schweiz

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Kirche San Giovanni Battista in Mogno

 

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San Giovanni Battista ( Hl. Johannes der Täufer ) ist ein modernes römisch - katholisches

Kirchengebäude in dem kleinen Bergdorf Mogno, Gemeinde Lavizzara, im Schweizer Kanton

Tessin. Die Kirche wurde von Mario Botta entworfen und in den Jahren 1992 - 1996 erbaut.

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Vorgeschichte

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Hintergrund des Baus war die vollständige Zerstörung der alten barocken Dorfkirche von

Mogno zusammen mit zahlreichen Häusern durch eine Lawine im Jahr 1986. Nach einer

langen Phase der Planungen und Diskussionen entschied das Komitee für den Wieder-

aufbau, ein auffälliges, zukunftsweisendes Projekt zu wagen und den Plan des renom-

mierten Luganer Architekten Botta zu realisieren. Seit ihrer Fertigstellung hat die Kirche

zahlreiche Besucher angezogen.

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Architektur

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Botta entwarf die Kirche als ein Zusammenspiel vielfältiger naturhafter und spiritueller Symbolik.

Er gab ihr die Form eines turmartigen, oben in 45 - Grad - Neigung abgeschrägten Ovals mit

kreisrundem Glasdach. Als Baumaterial wählte er Marmor und Gneis in lagenweisem Wechsel

und erzeugte dadurch einen reizvollen Hell - Dunkel - Effekt.

 

Der Innenraum ist im Grundriss rechteckig; die Wände vollziehen den Wechsel vom Dachrund

zum orthogonalen Boden in allmählichem Übergang. Der Altar steht vor einer quasi - byzantin-

ischen rundbogigen, abgestuften Durchgangsnische, hinter der sich die Sakristei befindet –

wegen der Hanglage unterirdisch und von aussen unsichtbar.

 

Der Eingang auf der gegenüberliegenden Seite ist aussen unter einem kleinen treppen-

förmigen Aquädukt, innen hinter einer Säule verborgen. Die Wassertreppe, über die bei

Regen das Wasser vom Dach abfliesst, setzt sich innen unter dem Glasdach in einer

bogenförmigen „Himmelsleiter“ fort. Zwei weitere Nischen an den Schmalseiten des

Raumes setzen in dem postmodernen Kontext zusätzliche archaische Akzente.

 

Nur wenige Bankreihen aus hellem Holz verstellen den ebenfalls im Hell - Dunkel - Wechsel

gestalteten Steinboden.

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( BeschriebBottakirche BeschriebBottakircheMogno KantonTessin KantonTicino Kirche

Chiuche Church Iglesia Kirke Kirkko Εκκλησία Chiesa 教会 Kerk Kościół Igreja Церковь )

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Nach F.usio am Donnerstag den 06. September 2012

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Von B.ern mit dem Z.ug über L.uzern nach L.ocarno

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Mit dem F.ahrr.ad zum C.astello di F.erro -C.hiesa di S.an Q.uirico

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Mit dem B.us von L.ocarno über B.ignasco nach F.usio im V.al L.avizzara

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W.anderung F.usio ( TI - 1`280m ) - L.ago S.ambuco ( TI - 1`461m ) und auf der S.trasse

bis halber W.eg Richtung F.usio

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Per A.utos.top ( BE ) nach M.ogno mit B.esichtigung der B.otta - K.irche

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Per A.utos.top von M.ogno ( DE ) nach C.evio

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Mit dem B.us von C.evio nach L.ocarno

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Mit dem F.ahrr.ad durch L.ocarno - C.astello V.isconteo - C.hiesa S.an F.rancesco -

C.hiesa S.ant'A.ntonio A.bate - C.hiesa di S. M.aria A.ssunta

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Mit dem Z.ug von L.ocarno über L.uzern zurück nach B.ern

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Hurni120906 AlbumZZZZ120906A.usf.lugF.usio KantonTessin KantonTicino

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 231223

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NIF

Coronavirus update, 13 March 2020: it has reached Alberta, including Calgary and Edmonton, starting off with four cases in four days. Another three new cases were found, bringing the total to seven and then, later, that number doubled to 14 confirmed cases. Later, it was reported that there are five new cases, all of them tied to individuals who had recently travelled, bringing the total to 19. Apparently, 44 Albertans returned to the province Feb. 21 after travelling aboard the cruise ship. The AHS Calgary Zone extends west to Banff, east to Gleichen, north to Didsbury and south to Claresholm. The World Health Organization has officially declared COVID-19 a pandemic. Even later, report says that there have been four more cases of COVID-19 confirmed in Alberta, bringing the province’s total number of confirmed coronavirus cases to 23.

 

globalnews.ca/news/6668699/alberta-coronavirus-covid19-de...

 

The day before yesterday, I had to run a few errands, including food shopping. Thought I would buy some hand sanitizer as I discovered that the small bottle I had was a year past date - I don't normally use it. Everywhere I tried, they were completely out of stock, except for one store where the check-out lady said she did have several tiny bottles. Toilet rolls are disappearing fast, too. I guess a lot of people have been doing panic shopping! Interesting to watch all this develop. Feel so bad for everyone in Italy, especially, with the whole country in lock-down! Now, everything seems to be shutting down elsewhere, too. As of today, 13 March 2020, there are now 29 confirmed cases in Alberta (158 in Canada).

 

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Friday, 13 March 2020: winter returns with a vengeance! Our temperature late this afternoon is -18C (windchill -30C). Has become overcast this afternoon, and snow flurries are forecast for this afternoon and this evening. We had snow overnight and we are still under a Snowfall Warning. Sunrise is at 7:52 am, and sunset is at 7:39 pm.

 

The six photos posted today were all taken on Day 11 of our 13-day birding trip to South Texas, in March 2019. I am still working out exactly where we went on Day 11, but I know the first place we went to was the Birding and Nature Centre, on South Padre Island. The afternoon before, we had spent two hours there, but our "proper" visit was for three hours in the morning of Day 11. Such a great place!

 

We had our lunch at the nearby Convention Centre and then looked for a Yellow-throated Warbler near the Centre. Amazingly, we did see it, along with a Black and white Warbler and a Wilson's Warbler. Not easy trying to photograph these fast-moving little birds.

 

A short drive south from the Centre took us to around W Sheepshead St and Laguna Blvd, where we saw a Ruby-throated Hummingbird, Monarch butterflies, and a Green Anole (lizard).

 

Driving north again, we called in at a beach that was part of the Laguna Atascosa National Wildlife Refuge, where we could enjoy seeing the ocean waves and Laughing Gulls. This was our last stop before returning to our hotel, the Holiday Inn Express & Suites, Brownsville.

 

The next day, 30 March 2019, we had to drive from Brownsville to Houston, where we stayed for one night at La Quinta Inn & Suites Houston. The following day, we flew from Bush Intl Airport back to Calgary. What a fantastic holiday!

Went for a morning walk around Alcester in Warwickshire. Alcester is market town that was founded by the Romans.

  

St Nicholas Parish Church Alcester is in the middle of the High Street around Church Street and Butter Street.

  

Grade II* Listed Building

 

Church of St Nicholas

  

Listing Text

 

ALCESTER CHURCH STREET

SP0857 (West side)

4/43 Church of St. Nicholas

01/02/67

 

GV II*

  

Church. Tower C13 below, C15 above (Buildings of England). Nave and aisles

1729-1730 by Edward and Thomas Woodward. Chancel, north and south chapels,

window tracery and restoration 1870 by Preedy. Tower lias ashlar with yellow

limestone parapet. Aisles, chancel and chapels limestone ashlar. Tower much

weathered, aisles extensively patched and re-faced. Nave and aisle roofs not

visible; chancel and chapels have tile roofs with coped gables. Nave and aisles,

chancel, north and south chapels, west tower. 5-bay aisles, 3-bay chancel.

Perpendicular west door in tower: moulded jambs and 4-centred arch under square

head; spandrels with blank shields. C18 double-leaf panelled doors. Tower has

setback west buttresses. Semi-octagonal stair turret abutting south aisle, with

small arched door. Moulded string courses at springing of west window arch and

bell stage. Cornice and parapet, probably C18, with pinnacles at corners and

centre of each side. 3-light Decorated west window with flowing tracery, above

door. Third stage has lancet on west and south sides, slit window on north.

2-light bell openings with much renewed reticulated tracery. Aisles have moulded

plinth, possibly C15 (VCH). Gothick west doorways with double leaf panelled

doors. Diagonal buttresses and buttresses between each bay, with C18 Gothic

panelled pinnacles. Crenellated parapet c.1870. Five 3-light windows with

4-centred heads and hood moulds, and tracery of 2 alternating designs. C13 style

chancel and chapels have angle buttresses with 2 offsets. Chancel has moulded

plinth. 5-light east window and hood mould continued across as string course.

Single trefoiled lancet to north and south. Chapels have north and south gables

respectively. Each has small arched east door; south chapel also has blocked

round opening. 3-light north and south windows. Geometric tracery and hood

moulds. Gables have stone crosses. Interior: Nave has 5-bay colonnades of stone

Tuscan columns and half columns on high bases; coved plaster ceiling. Aisles

have flat plaster ceilings. 2-centred triple chamfered tower arch. West window

has rere arch. C19 internal porch. C13 style moulded chancel arch with shafts

and inner order on colonnettes. Moulded arches chapel arches. Chancel has

arcades to chapels of one wide and 2 narrow arches on paired shafts with rings.

King post roofs with arched braces. String course at sill height. 2 sedilia and

piscina recess. Encaustic tile paving. Fittings: Pulpit and font 1870: stone

with relief carvings. North aisle screen has some re-used wood carvings of

c.1500 (VCH). Benefaction board, tower south wall: Dated 1683; triptych design

with 2 doors painted with inscription, and inside 4 scenes of acts of charity in

C16 style. Central section has list of charities on parchment. Gadrooned top

rail with modillion cornice, moulded bottom rail on brackets, and additional

rail below carved with flowers and foliage. Brass chandelier of 1733 in nave.

C19 stained glass. Monuments: Sir Fulke Greville (died 1559) and his wife;

effigies with remains of colouring. According to V.C.H. set on chest tomb with

inscription, corner shafts and 3-bay sides, shields and weepers. Formerly in

north aisle, but dismantled and not in situ at time of inspection. Francis,

Marquis of Hertford by Sir Francis Chantrey, south chapel. Signed and dated

1828. Half reclining figure on high base. Sir Hamilton Seymour, tower. Signed

and dated Gleichen 1882. Seated figure on pedestal. Wall monuments; John Brandis

(died 1724) by Edward Woodward, south aisle.

(V.C.H.: Warwickshire III, pp.17-18; Buildings of England: Warwickshire,

pp,59-60; Kelly's Directory of Birmingham, Staffordshire, Warwickshire and

Worcestershire 1884, p.698).

  

Listing NGR: SP0905257471

 

This text is from the original listing, and may not necessarily reflect the current setting of the building.

  

Seen from Butter Street.

Teil des Uhrwerks des Zytgloggeturms von Bern

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Einmal im Tag gibt es eine offizielle Fühurng durch den Turm mit Besichtigung des Uhrwerks, siehe auch die Links unten

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Z y t g l o g g e - T u r m

 

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Der Zytgloggeturm ( Zeitglockenturm / Zytglogge ) bildete das alte westliche Stadttor der Stadt /

Altstadt von Bern im Kanton Bern in der Schweiz

.

.

.

Erbaut im Jahr 1191 war er bis 1256 das erste Westtor und bildete einst den Abschluss

der ersten Stadterweiterung. Er änderte im Laufe der Jahre sein Aussehen sehr stark,

im Zytgloggeturm sind Modelle aus den verschiedenen Epochen ausgestellt

 

Durch die Entwicklung der Stadt rückte der Turm mit jeder Erweiterung immer mehr ins

Zentrum der Stadt.

 

Für einige Zeit ist der Turm gar als Frauengefängnis genutzt worden => Pfaffendirnen-

gefängnis

 

Nach dem grossen Brand von 14. Mai 1405, der nahezu die gesamte Stadt in Schutt

und Asche legte, wurde er zum „ Zytglogge “ umfunktioniert.

.

.

.

In seiner Chronik schildert der Chronist Conrad Justinger das Ausmass der Katastrophe :

 

Also verbrann die alt kebie, do die zitglogge inne hanget, darinne verbrunnen siben pfaffen-

dirnen. ... Also verbrunnen bi sechshundert hüsern, gros und klein, und gros guot darinne

und me denne hundert mönschen.

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Z y t g l o g g e

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Die Zytglogge, die Glocke, die seither im neuen Turm die Stunden verkündet, wurde noch

im gleichen Jahr durch Johann Reber aus A.arau gegossen. Sie war es, die dem Turm

den heutigen Namen gab : Zytglogge.

.

.

.

Ihre Inschrift lautet:

 

+ anno d[omi]ni mccccv mense octobris fusa sum a ma[gi]stro ioh[ann]e d[i]c[t]o reber de

arow sum vas et cer[a] et cunctis [...] gero diei horas.

 

( Im Jahre 1405 im Monat Oktober wurde ich von Meister Johannes genannt Reber aus

A.arau gegossen. Ich bin Gefäss und Wachs (?) ...und allen verkünde ich die Stunden

des Tages ).

.

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Uhrwerk

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Zur Zeitmessung gehörte natürlich auch ein Uhrwerk. Gleichzeitig mit der Glocke, wurde

also auch eine Uhr mit einem Stundenschlagwerk eingebaut. Über den Erbauer und über

die Ausmasse der Uhr ist leider nichts bekannt.

 

Hingegen wissen wir, dass das noch heute vorhandene Astrolabium bereits damals den

Turm zierte. Wie bei andern Kunstuhren diente es vorwiegend als Repräsentationsobjekt.

Es gehörte zum Ansehen einer Stadt, technische Spitzenleistungen öffentlich zur Schau

zu stellen und damit Bewunderung auszulösen.

 

Nebst vielen astronomischen Indikationen konnte man beiläufig auch noch die Zeit ab-

lesen. Dies war aber schwierig und überhaupt nicht das Ziel. Wichtig war die akustische

Zeitangabe durch die Glocke.

 

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts häuften sich die Reparaturen am bereits über 100

jährigen Uhrwerk. Es wurde immer offensichtlicher, dass das Werk ausgedient hatte.

 

1527 erhielt der damalige Waffenschlosser und Zeitglockenrichter, Kaspar Brunner,

den Auftrag, ein neues Uhrwerk zu bauen. Es stand von Anfang an fest, dass die Uhr

grösser, schöner und kunstvoller sein musste als die alte von 1405.

 

1530 präsentierte Brunner den Bernern eine Monumentaluhr mit kunstreichem Figuren-

spiel und einem Räderwerk von gewaltigem Ausmass, wie es bis jetzt noch nicht ge-

baut wurde. Von Brunner sind keine weiteren Uhrwerke bekannt, dieses scheint sein

einziges zu sein.

 

Die Ausmasse, die Robustheit und die kunstvolle Bauweise ( Räder mit einzeln einge-

setzten Zähnen, massive Wellen, die Gewehrläufen ähneln ) zeugen vom Meister, der

sich im Bau von Waffen und Geschützen auskannte, aber auch in der Lage war, eine

aussergewöhnliche Uhr zu realisieren.

.

.

An der Ostseite des Zytgloggeturms ist ein sehr schönes Glockenspiel angebracht, u.a.

mit Bärenfiguren und, hoch oben im Dach des Turms, der Statue von Hans Thann, einem

Ritter in voller Rüstung.

.

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Das Figurenspiel / Glockenspiel

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Jede volle Stunde läuft das beliebte und vor allem von Touristen viel beachtete Figurenspiel

ab :

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Ca. 3 Minuten vor dem Stundenschlag kräht der Hahn und eröffnet das Spiel.

 

Kurz darauf kreist der Bärenreigen, er symbolisiert die Stadtwache, die pflichtbewusst ihre

Runden dreht. Dazu schlägt der Narr die Stunde an seine zwei Glöcklein. ( Zu früh, aber

das ist Narrenfreiheit )

 

Nun kräht der Hahn zum zweiten Mal.

 

Sobald die volle Stunde erreicht ist, schlägt die Viertelstundenglocke vier Viertel, mitten

im Spielerker auf seinem Thron dreht Chronos, der Gott der Zeit, die Sanduhr; dann hebt

er das Zepter in seiner linken Hand und gibt den Auftakt zum Stundenschlag.

 

Nun schwingt Hans von Thann, der goldene Glockenschläger, seinen Hammer und führt

die erforderliche Anzahl Schläge aus. Chronos hört aufmerksam zu und zählt die Schläge,

indem er seinen Mund öffnet und schliesst.

 

Der Löwe, Symbol des Stadtgründers, Herzog Berchtold V. von Zähringen, quittiert jeden

Schlag mit einer leichten Kopfdrehung. Zum Schluss schlägt der Hahn ein drittes Mal

und kündet damit den Beginn einer neuen Stunde an.

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Es ist ein wahres Meisterwerk der mittelalterlichen Uhrmacherkunst.

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Astronomische Uhr

 

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Unter dem großen Zifferblatt ist eine astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert zu be-

wundern.

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Es handelt sich um ein Astrolabium mit südlicher Projektion, wie sie vorwiegend an

Kunstuhren bis in die erste Hälfte des 15. Jahrhundert gebaut wurden.

 

Der Stundenzeiger zeigt mit der goldenen Hand die modernen Stunden und mit dem

Sonnenemblem den Sonnenstand gegenüber dem aufgemalten Planisphärium, wobei

links der Sonnenaufgang im Osten, oben der Sonnenhöchststand im Süden und rechts

der Sonnenuntergang im Westen dargestellt ist.

 

Die Kugel ( mit einer goldenen und einer schwarzen Hälfte ) zeigt die aktuelle Mondphase

an.

 

Auch der aktuelle Mondstand kann aufgrund der relativen Position zum Sonnenzeiger ab-

gelesen werden. Auf der beweglichen exzentrischen Scheibe der Ekliptik zeigt die Sonne

das aktuelle Tierkreiszeichen an.

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Der Turm und das Urwerk können mit einer Führung besichtigt werden.

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Siehe auch :

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bern-altstadt.ch/htm/zytgloggeturm.htm

 

www.zeitglockenturm.ch

 

www.berninfo.com/de/page.cfm/CityToursAusfluege/Stadtfueh...

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( BeschriebZytglogge BeschriebZeitglocke BeschriebZytgloggeturm BeschriebZeitglockenturm AlbumZytgloggeturm AlbumStadtBern Bern Berne Berna Bärn Stadt City Ville kaupunki città シティ

stad ciudad Stadtturm Turm torre tower torni tour tårn wieża torn Mittelalter Geschichte History

Wehrbau Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa

Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza UNESCO Weltkulturerbe

Unesco World Heritage )

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Hurni080520 KantonBern

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 040122

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21 / 104

Im Zytglogge - Turm hat es eine ganze Anzahl von Modellen wie der Zytglogge - Turm früher ausgesehen hatte

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Modell der Jahre 1467 - 1483

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Der Turm sieht schon recht ähnlich aus wie heute, jedoch hat er auf allen vier Seiten des Daches kleine Türme

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Z y t g l o g g e - T u r m

 

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Der Zytgloggeturm ( Zeitglockenturm / Zytglogge ) bildete das alte westliche Stadttor der Stadt /

Altstadt von Bern im Kanton Bern in der Schweiz

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Erbaut im Jahr 1191 war er bis 1256 das erste Westtor und bildete einst den Abschluss

der ersten Stadterweiterung. Er änderte im Laufe der Jahre sein Aussehen sehr stark,

im Zytgloggeturm sind Modelle aus den verschiedenen Epochen ausgestellt

 

Durch die Entwicklung der Stadt rückte der Turm mit jeder Erweiterung immer mehr ins

Zentrum der Stadt.

 

Für einige Zeit ist der Turm gar als Frauengefängnis genutzt worden => Pfaffendirnen-

gefängnis

 

Nach dem grossen Brand von 14. Mai 1405, der nahezu die gesamte Stadt in Schutt

und Asche legte, wurde er zum „ Zytglogge “ umfunktioniert.

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In seiner Chronik schildert der Chronist Conrad Justinger das Ausmass der Katastrophe :

 

Also verbrann die alt kebie, do die zitglogge inne hanget, darinne verbrunnen siben pfaffen-

dirnen. ... Also verbrunnen bi sechshundert hüsern, gros und klein, und gros guot darinne

und me denne hundert mönschen.

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Z y t g l o g g e

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Die Zytglogge, die Glocke, die seither im neuen Turm die Stunden verkündet, wurde noch

im gleichen Jahr durch Johann Reber aus A.arau gegossen. Sie war es, die dem Turm

den heutigen Namen gab : Zytglogge.

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Ihre Inschrift lautet:

 

+ anno d[omi]ni mccccv mense octobris fusa sum a ma[gi]stro ioh[ann]e d[i]c[t]o reber de

arow sum vas et cer[a] et cunctis [...] gero diei horas.

 

( Im Jahre 1405 im Monat Oktober wurde ich von Meister Johannes genannt Reber aus

A.arau gegossen. Ich bin Gefäss und Wachs (?) ...und allen verkünde ich die Stunden

des Tages ).

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Uhrwerk

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Zur Zeitmessung gehörte natürlich auch ein Uhrwerk. Gleichzeitig mit der Glocke, wurde

also auch eine Uhr mit einem Stundenschlagwerk eingebaut. Über den Erbauer und über

die Ausmasse der Uhr ist leider nichts bekannt.

 

Hingegen wissen wir, dass das noch heute vorhandene Astrolabium bereits damals den

Turm zierte. Wie bei andern Kunstuhren diente es vorwiegend als Repräsentationsobjekt.

Es gehörte zum Ansehen einer Stadt, technische Spitzenleistungen öffentlich zur Schau

zu stellen und damit Bewunderung auszulösen.

 

Nebst vielen astronomischen Indikationen konnte man beiläufig auch noch die Zeit ab-

lesen. Dies war aber schwierig und überhaupt nicht das Ziel. Wichtig war die akustische

Zeitangabe durch die Glocke.

 

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts häuften sich die Reparaturen am bereits über 100

jährigen Uhrwerk. Es wurde immer offensichtlicher, dass das Werk ausgedient hatte.

 

1527 erhielt der damalige Waffenschlosser und Zeitglockenrichter, Kaspar Brunner,

den Auftrag, ein neues Uhrwerk zu bauen. Es stand von Anfang an fest, dass die Uhr

grösser, schöner und kunstvoller sein musste als die alte von 1405.

 

1530 präsentierte Brunner den Bernern eine Monumentaluhr mit kunstreichem Figuren-

spiel und einem Räderwerk von gewaltigem Ausmass, wie es bis jetzt noch nicht ge-

baut wurde. Von Brunner sind keine weiteren Uhrwerke bekannt, dieses scheint sein

einziges zu sein.

 

Die Ausmasse, die Robustheit und die kunstvolle Bauweise ( Räder mit einzeln einge-

setzten Zähnen, massive Wellen, die Gewehrläufen ähneln ) zeugen vom Meister, der

sich im Bau von Waffen und Geschützen auskannte, aber auch in der Lage war, eine

aussergewöhnliche Uhr zu realisieren.

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An der Ostseite des Zytgloggeturms ist ein sehr schönes Glockenspiel angebracht, u.a.

mit Bärenfiguren und, hoch oben im Dach des Turms, der Statue von Hans Thann, einem

Ritter in voller Rüstung.

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Das Figurenspiel / Glockenspiel

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Jede volle Stunde läuft das beliebte und vor allem von Touristen viel beachtete Figurenspiel

ab :

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Ca. 3 Minuten vor dem Stundenschlag kräht der Hahn und eröffnet das Spiel.

 

Kurz darauf kreist der Bärenreigen, er symbolisiert die Stadtwache, die pflichtbewusst ihre

Runden dreht. Dazu schlägt der Narr die Stunde an seine zwei Glöcklein. ( Zu früh, aber

das ist Narrenfreiheit )

 

Nun kräht der Hahn zum zweiten Mal.

 

Sobald die volle Stunde erreicht ist, schlägt die Viertelstundenglocke vier Viertel, mitten

im Spielerker auf seinem Thron dreht Chronos, der Gott der Zeit, die Sanduhr; dann hebt

er das Zepter in seiner linken Hand und gibt den Auftakt zum Stundenschlag.

 

Nun schwingt Hans von Thann, der goldene Glockenschläger, seinen Hammer und führt

die erforderliche Anzahl Schläge aus. Chronos hört aufmerksam zu und zählt die Schläge,

indem er seinen Mund öffnet und schliesst.

 

Der Löwe, Symbol des Stadtgründers, Herzog Berchtold V. von Zähringen, quittiert jeden

Schlag mit einer leichten Kopfdrehung. Zum Schluss schlägt der Hahn ein drittes Mal

und kündet damit den Beginn einer neuen Stunde an.

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Es ist ein wahres Meisterwerk der mittelalterlichen Uhrmacherkunst.

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Astronomische Uhr

 

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Unter dem großen Zifferblatt ist eine astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert zu be-

wundern.

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Es handelt sich um ein Astrolabium mit südlicher Projektion, wie sie vorwiegend an

Kunstuhren bis in die erste Hälfte des 15. Jahrhundert gebaut wurden.

 

Der Stundenzeiger zeigt mit der goldenen Hand die modernen Stunden und mit dem

Sonnenemblem den Sonnenstand gegenüber dem aufgemalten Planisphärium, wobei

links der Sonnenaufgang im Osten, oben der Sonnenhöchststand im Süden und rechts

der Sonnenuntergang im Westen dargestellt ist.

 

Die Kugel ( mit einer goldenen und einer schwarzen Hälfte ) zeigt die aktuelle Mondphase

an.

 

Auch der aktuelle Mondstand kann aufgrund der relativen Position zum Sonnenzeiger ab-

gelesen werden. Auf der beweglichen exzentrischen Scheibe der Ekliptik zeigt die Sonne

das aktuelle Tierkreiszeichen an.

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Der Turm und das Urwerk können mit einer Führung besichtigt werden.

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Siehe auch :

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bern-altstadt.ch/htm/zytgloggeturm.htm

 

www.zeitglockenturm.ch

 

www.berninfo.com/de/page.cfm/CityToursAusfluege/Stadtfueh...

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( BeschriebZytglogge BeschriebZeitglocke BeschriebZytgloggeturm BeschriebZeitglockenturm AlbumZytgloggeturm AlbumStadtBern Bern Berne Berna Bärn Stadt City Ville kaupunki città シティ

stad ciudad Stadtturm Turm torre tower torni tour tårn wieża torn Mittelalter Geschichte History

Wehrbau Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa

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Unesco World Heritage )

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Besichtigung des Zytglogge - Turms in Bern am Dienstag den 20. Mai 2008

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Hurni080520 AlbumZZZZ080520ZytgloggeturmBesichtigung KantonBern StadtBern

AlbumStadtBern

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 140316

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NIF

Neues Schloss Bümpliz ( Baujahr 1742 - château castello castle ) in Bern Bümpliz bei Bern im Kanton Bern der Schweiz

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Neues Schloss Bümpliz

 

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Das neue Schloss Bümpliz steht in Bern Bümpliz im Kanton Bern der Schweiz

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Auf dem Areal der Herrschaft Bümpliz stand schon seit etlichen Jahrhunderten eine B.urg.

Südlich des «K.efiturmes» dieses alten Schlosses befand sich ein «kleines Schlösschen

mit L.aube», das der damalige Herrschaftsherr J.akob T.illier im Jahre 1.6.8.3 dem Alt -

Landvogt C.hristian D.ürig überliess.

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Das alte Schloss erbte 1.6.8.5 sein 15 jähriger N.effe H.ans R.udolf T.illier, der gleichen Jahres starb,

wodurch die Herrschaft Bümpliz an seinen V.ater N.iklaus T.illier überging. Im Jahre 1.7.0.8 brachte

sie seine T.ochter A.nna K.atharina ihrem E.hemann J.ohannes J.enner zu.

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Dreissig Jahre später kaufte D.aniel T.schiffely, ein S.chwager des F.ranz L.udwig W.urstemberger

von der C.ampagne B.eitenwil, den ganzen Herrschaftsbesitz Bümpliz. J.akob C.hiffelle, der

A.hnherr des aus B.iel stammenden Geschlechtes, war 1.5.9.7 B.urger zu Bern geworden.

 

D.aniel liess im Jahre 1.7.4.2 in geringer Entfernung vom a.lten, schon b.aufälligen Schloss und

den dazugehörenden Gebäuden ein elegantes Wohnschlösschen errichten, einen einge-

schossigen M.ittelbau mit quadratisehen, zweistöckigen F.lügeln mit stumpfem T.urmdach.

 

Eine zweiarmige F.reitreppe führt zum Eingang, und vom drei F.enster breiten, durch einen

D.reieckgiebel gekrönten M.ittelsaal auf der H.interfront gelangt man über einige S.tufen in

den P.ark mit seinen grossen B.äumen.

 

Nach D.aniels T.od brachte dessen schöne T.ochter R.osina E.lisabeth T.schiffely, deren Tempera-

ment nicht immer im Einklang blieb mit den S.itten und der T.radition ihrer Zeit, Bümpliz ihrem

um achtzehn Jahre älteren E.hegatten zu.

 

Es war dies der reiche P.farrerssohn O.berst K.arl S.türler, der 1.7.7.7 in V.enlo ( H.olland ) starb.

Wenige Monate später veräusserte der V.ormund von K.arls jüngster T.ochter J.eanette die

Herrschaft Bümpliz mit den beiden Schlössern sowie das R.ebgut M.ôtier mit I.nventar und

S.ilbergeschirr an A.braham S.amuel L.ombach.

 

Dieser hatte als O.ffizier in H.olland gedient und sich nur wenige Wochen vor dem T.ode von

J.eanettes V.ater mit deren älteren S.chwester R.osina D.orothea E.lisabeth vermählt ( sie brachte

die Herrschaft Bümpliz somit nicht in ihre Ehe, wie im Band «Bernische Wohnschlösser»

angegeben worden ist ).

 

Der neue H.errschaftsherr starb schon im darauffolgenden Jahre, und der grosse Besitz Bümpliz

gelangte 1.7.8.3 durch die zweite E.he der jungen W.itwe an J.ohann R.udolf von G.raffenried.

 

Ein halbes Jahr vor dem E.inmarsch der F.ranzosen tauschte er das unweit gelegene Schlösschen

B.rünnen gegen sein L.andgut in I.ns ein, das B.ernhard S.cipio C.äsar von L.entulus geerbt und

schon dessen G.rossvater, der G.eneral im S.iebenjährigen K.riege von der C.ampagne «M.onrepos»

im W.eissenstein, besessen hatte.

 

Unausweichlich nahte das U.nheil, der U.ntergang der nunmehr so morschen R.epublik Bern. Als

sich die zaudernde und uneinige Regierung am 4. M.ärz 1.7.9.8 endlich zum offenen W.iderstand

gegen F.rankreich entschloss, waren die W.ürfel schon gefallen.

 

Die bernischen M.ilizen hatten nach langer Untätigkeit und angesichts der Zaghaftigkeit,

Planlosigkeit und der widersprüchlichen Befehle kein Vertrauen mehr. Immer wieder

durchkreuzte der K.riegsrat die A.nordnungen des G.enerals von E.rlach, und Verwirrung

und M.euterei griffen um sich.

 

Als die V.erteidiger der S.ensebrücke von N.euenegg den kurzen K.ampf aufgaben, forderte

J.ohann R.udolf von G.raffenried als B.efehlshaber im Abschnitt L.aupen - N.euenegg von

Bern H.ilfstruppen, griff mit etwa 2300 Mann an und jagte die F.ranzosen G.eneral P.igeons

über die S.ense zurück.

 

Der feindliche Vormarsch war zum Stillstand gekommen - da brachte ein D.ragoner die

niederschmetternde K.unde von der N.iederlage im G.rauholz und der K.apitulation Berns.

 

J.ohann R.udolf von G.raffenried kehrte nach B.ümpliz zurück. Das neue Schloss mit etwa 33

J.ucharten L.and verkaufte er 1.7.9.9 dem H.andelsmann und dortigen G.erichtsstatthalter

G.ottlieb H.aag, der später auch das A.lte Schloss erwarb.

 

Von seiner W.itwe und ihrem S.ohne fielen die Schlösser Bümpliz im Jahre 1.8.2.5 an L.udwig

F.riedrich von S.teiger, dessen S.chwager K.arl L.udwig W.urstemberger, allgemein «W.ürgeli»

genannt, das S.eidenberg - G.ut in M.uri gehörte.

 

Sein anderer S.chwager K.arl L.udwig von T.scharner war später als Mitglied der «S.iebner» in

die E.rlacherhofverschwörung verwickelt. Nach z.wölf Jahren verkaufte L.udwig F.riedrich von

S.teiger die beiden Schlösser Bümpliz dem damaligen S.chultheissen F.ranz K.arl von T.avel,

der 1.8.2.8 das M.onbijou - G.ut erworben hatte.

 

Er war nur während zweier Jahre Eigentümer der Schlösser Bümpliz, die 1.8.3.9 durch Kauf an

J.ohann F.riedrich A.lbrecht T.ribolet gelangten, dem sie als A.nstalt für seine G.eisteskranken

dienten.

 

Von ihm übernahm sie 1.8.4.8 J.akob A.llemann, der nun ein K.nabeninstitut einrichtete. Nach

dem T.ode seiner W.itwe fielen die beiden Schlösser ihren K.indern zu. Es waren dies M.arie

M.üller - A.llemann, vermählt mit einem L.ehrer des I.nstituts; K.aroline S.chlatter - A.llemann,

die W.itwe des F.ürsprechers; die v.erwitwete L.ouise L.euenberger - A.llemann und E.milie E.nz -

A.llemann.

 

J.akob E.nz, der E.hemann der L.etztgenannten, übernahm den Schlossbesitz, verkaufte ihn aber

im Jahre 1.8.8.2 an N.iklaus L.äuffer, dem früheren W.irt in B.aden und nunmehr H.andelsmann in

der L.änggasse. Schon zwei Jahre später übernahm jedoch eine der früheren M.iterbinnen,

E.milie E.nz, wieder die v.äterlichen Schlösser Bümpliz.

 

1.8.8.9 gelangte das Neue Schloss an F.ürsprecher P.aul F.riedrich H.ofer, der es 1.8.9.4 seiner

ersten G.attin T.heodora N.eukomm als E.ntschädigung für das von ihr eingebrachte F.rauengut

überschreiben liess.

 

Wenige Wochen darauf veräusserte sie das Neue Schloss an C.hristian B.urren - N.eukomm,

G.emeindepräsident von N.iederbottigen, von dem es im Jahre 1.9.0.3 der B.uchdrucker L.udwig

W.ilhelm A.lbert B.enteli erwarb. 1.9.4.9 übernahmen dessen vier K.inder das neue Schloss zu je

einem Viertel, nämlich M.aria M.argaritha D.ora M.erz, W.ilhelm A.lbert B.enteli, M.argaritha

V.iola B.ally und E.rika B.erta V.iola M.aria M.eyer.

 

Im Laufe der Jahre kamen die meisten dieser ideellen Anteile an deren Kinder, und diese grosse

Erbengemeinschaft trat das neue Schloss Bümpliz im Jahre 1.9.7.7 käuflich der Stadt Bern ab.

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( BeschriebNeuesSchlossBümpliz AlbumSchlösserKantonBern SchlossKantonBern

AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen SchlossBern KantonBern AlbumStadtBern

StadtBern Schloss Castle Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Geschichte History

Gebäude Building Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス

Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Besichtigung des neuen Hauses von El M.ese, N.adia und L.iliana mit M.äme und Ä.te am Samstag den 17. November 2012

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Hurni121117 KantonBern

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 070124

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NIF

Spaziergang von T.arasp F.ontana, p.osta hinauf zum S.chloss Tarasp im Engadin - Unterengadin im Kanton Graubünden- Grischun der Schweiz :

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Das Schloss Tarasp

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Schloss Tarasp

 

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Das Schloss Tarasp steht in Tarasp im Unterengadin / Engadin im Kanton Graubünden

der Schweiz.

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Im Unterengadin berühren sich fast alle alten bewohnten Gegenden an der linken Seite des

Tales. Die H.änge am rechten U.fer des I.nn sind von ausgedehnten W.äldern bedeckt, die

hier und dort durch D.örfer , die auf T.errassen stehen, unterbrochen werden.

 

Auf dieser Seite ist das grösste D.orf dasjenige von Tarasp, heute eine aufgeteilte

G.emeinde, die in ihrem Z.entrum durch die Festung mit demselben Namen beschützt

wird.

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Das Schloss Tarasp, das auf einem felsigen S.teiltablett steht, zählt zu den berühmtesten

Verteidigungswerken R.hätiens. Von allen noch bewohnbaren graubündnerischen Schlössern

ist Tarasp dasjenige, das die meisten Elemente seiner mittelalterlichen Substanz bewahrt hat.

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Gegen 1900 befand es sich in einem so bedauernswerten Z.ustand, dass die zwischen 1910

und 1914 unternommenen R.estaurierungsarbeiten unausweichlich ernste B.eschädigungen

an den verschiedenen G.ebäuden und auch an seinem I.nneren verursachten.

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Dennoch versuchten die Restauratoren das Möglichste, um das äussere Erscheinungsbild

des Schlosses beizubehalten, ausgenommen das eingestürzte D.ach, das sie völlig erneuern

mussten. Von Beginn ihrer Arbeiten an gaben sie sich grosse Mühe, sich an die Z.eichnungen

der Originalkonstruktionen zu halten.

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Die Lage des Schlosses auf einem isolierten felsigen Hügel entspricht nicht den

Geländeformen, die im allgemeinen in Graubünden für Festungskonstruktionen gewählt

wurden.

 

So unterscheidet sich die architektonische Struktur von Tarasp ziemlich stark von den

gängigen rhätischen Grundrissen. Es ist selbstverständlich, dass die Hauptelemente -

Eingang, Vorderschloss, zentrales Schloss und Behausungskörper - bei Tarasp auch

vorhanden sind, doch ist Ihre Anordnung an die Geländeart angepasst worden.

 

Die architektonische Vorstellung entspricht gewissermassen einer Spirale, die sich von

der ersten Tür, die auf halber Höhe an der Flanke des Hügels eingerichtet wurde,

unregelmässig bis zum Wohnungsgebäude führt, das auf dem G.ipfel des felsigen Kaps

errichtet wurde.

 

Das Vorderschloss und das Hauptschloss teilen die Gesamtheit in drei Bereichen, deren

heutiges Erscheinungsbild das Produkt einer Entwicklung von mehreren Jahrhunderte ist.

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Die Befestigungen des Eingangs, die eine äusserliche T.üre, die heute verschwunden ist,

und einen langen G.ang mit S.chiessscharten und von zwei Türmen flankiert, die sich zur

S.chlucht öffnen, datieren vermutlich aus einem späten Zeitalter, wahrscheinlich um das

Jahr 1600.

 

Dieser verstärkte Eingang sollte zweifellos als Hindernis für die damals so häufigen Angriffe

in Rhätien dienen.

 

Das Vorderschloss dehnt sich auf der Terrasse im Norden des Hügels aus. Von der T.alseite

wird es durch einen schroffen felsigen H.ang abgegrenzt, dessen unregelmässige Gräte

durch die U.mfriedungsmauer führen.

 

Wenn man das Schloss durch die Aussentür im Westen des Geländes verlässt, erhebt sich

ein Q.uerbalken, der mit S.chiessscharten für F.euerwaffen ausgestattet wurde, bis zum

K.omplex der Gebäude des zentralen Schlosses.

 

Das Vorderschloss war vermutlich durch eine Mauer im hohen Mittelalter umgeben, doch

die derzeitige architektonische Struktur dieses Bereichs reicht nur bis zum Anfang der

modernen Zeiten: das Schilderhaus, das neben dem Tor steht, stammt aus dem Anfang des

16. Jahrhundert, und das massive P.ulvermagazin um das Jahr 1716.

 

Was die anderen Gebäude betrifft, wurden sie entweder in der heutigen Zeit errichtet oder

umgestaltet.

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Das ist insbesondere der Fall bei der K.apelle, dessen Apsis in die Ringmauern eingefügt

wurde. Obwohl seine innere Einrichtung aus dem 17. Jahrhundert stammt, könnten die

Mauern dem 12. Jahrhundert zugeteilt werden.

 

Die Malereien, die die Wände der Apsis schmückten, und von denen leider nur noch

F.ragmente übrig sind, wurden gegen 1100 ausgeführt. Das Zw.ischentor, das im Westen

des H.eiligtums verschont blieb, verdankt sein derzeitiges Aussehen den Arbeiten, die zu

Beginn des 16. Jahrhunderts durchgeführt wurden.

 

Was den K.irchturm betrifft ist er in seiner Art wirklich einmalig. Mit seinen fünf Stockwerken

und seinem barocken Z.wiebeldach steht er höher als das zentrale Schlosses, an dem er

angebaut wurde.

 

Die Dicke seiner Mauern und die Dimensionen des Grundrisses sind in erstaunlichem

Missverhältnis mit jenen der bescheidenen K.apelle. Vermutlich hat dieser Turm, der wie

die K.appelle wahrscheinlich aus dem 11. Jahrhundert stammt, vom Anfang an als

V.erteidigungs - und K.irchturm gedient.

 

Das zentrale Schloss, das heute wie eine kompakte Masse aussieht, ist von einer hohen

Umfriedungsmauer umgeben, deren Verlauf von der unregelmässigen Gräte des Hügels

bestimmt ist.

 

Wenn man vom Osten durch das Tor schreitet, gelangt man in einen Gang, der von

einem G.ewölbe seit dem Mittelalter bedeckt wurde, zum zentralen inneren H.of, von wo

die der M.auer angeschlossenen Gebäude zugänglich sind.

 

Hier liegen vermutlich die ältesten Elemente der niedrigeren Umfriedungsmauer. Sie könnten

bis ins 11. Jahrhundert zurückdatieren, wie jene von S.agogn und von N.ivagl, deren

Zeitbestimmung dank archäologischen Ausgrabungen möglich war.

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Der Gebäudekomplex, oder das zentrale Schloss, das mehrmals im Laufe des 16. und

17. Jahrhunderts renoviert und vergrössert wurde, stammt vermutlich aus dem 13. und

14. Jahrhundert.

 

Das gilt auch vor allem für die alte Wohnung, die auf dem G.ipfel des Hügels errichtet wurde,

ein massiver und defensiver Behausungskörper, dessen Ursprung aus verschiedenen

Gründen nicht vor dem 13. Jahrhundert festgelegt werden kann.

 

Trotz seines Aussehens ist das bescheidenere und einfachere Schloss als jenes von heute,

das durch seine Grossartigkeit und seine Kompaktheit besticht, ein Werk des

13. Jahrhunderts.

 

Das zentrale Schloss von Tarasp erfuhr zahlreiche Renovationen am Ende des Mittelalters

und anfangs der modernen Zeiten. Erst im Laufe dieser Arbeiten wurden die Säle der

unteren Stockwerke mit Gewölben ausgestattet, die Fenster trichterförmig durchbohrt, und

die H.olztäfelung in den erhöhten Gebäuden aufgerichtet. Nach zwei alten Zeichnungen von

1520 wurden bestimmte Teile der R.ingmauer früher von hervorstehenden Wegen überwunden.

 

Die Versorgung mit Trinkwasser, war ein schwerwiegendes Problem für die Mehrzahl der

Schlösser, die auf Felsen aufgerichtet wurden. In Tarasp wurde dies durch eine Z.isterne

gewährleistet, die sich im zentralen Schloss befand.

 

Im 18. Jahrhundert musste diese ersetzt werden. Eine andere ausserhalb der R.ingmauer

gegrabene Z.isterne am Fuss der Felsen konnte nur in Friedenszeiten ohne Gefahr benutzt

werden.

 

Die weiss verputzten Fassaden wurden früher reichlich mit Wappenmalereien geschmückt.

Was davon im Jahr 1900 noch sichtbar war, datiert vermutlich nicht vor dem Ende des

15. Jahrhunderts. Einige dieser Malereien wurden bei Sanierungsarbeiten restauriert und

verzieren heute glücklicherweise die eher kalten und kahlen Fassaden.

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Im Widerspruch zu anderen rhätischen Schlössern, die auf archäologischer Ebene oder

aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte zu den ältesten Schlössern dieser Art zählen, aber

nur spät in den Texten erscheinen, wurde Tarasp bereits im 11. Jahrhundert erwähnt.

 

Jedoch ist das Konstruktionsdatum noch ungewiss. Es ist nicht unmöglich, dass es bereits im

10. Jahrhundert errichtet wurde.

 

Der Name von Tarasp wird von "terra aspera" (wilde Erde) abgeleitet, was dazu beiträgt

zu glauben, dass das Schloss in einer vor kurzem gerodeten Stelle gebaut wurde. Das

entspricht dem, was wir den ältesten Dokumenten entnehmen können, in denen es heisst,

dass Tarasp von einer reichen aus dem V.enosta-T.al und vielleicht auch aus N.orditalien

stammenden B.aronenlinie gebaut wurde.

 

Der Zeitpunkt, an dem diese F.amilie, deren L.ändereien sich mehrheitlich ursprünglich im

V.enosta - T.al befanden, den Namen der Festung annahmen - gegen das Ende des

11. Jahrhunderts - markiert zweifellos den Beginn ihrer kolonisierenden Aktivität im Engadin.

 

Ihre Absicht war es zweifellos, in dieser wenig bevölkerten Region eine Herrschaft von

gewisser Bedeutung zu erschaffen.

 

Während der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts erreichten die Tarasp ihren Höhepunkt.

Sie verfügten über Ländereien, die sich im V.enosta-T.al und im Rest von S.üdtirol, in M.ittel-

G.raubünden und in V.alteline erstreckten, und besassen sogar einige Ländereien in B.ayern.

 

Um ihre Beherrschung zu konsolidieren, nahmen sie zahlreiche Ministerielle in Anspruch.

Wir finden unter diesen die Barone von M.armels, die später zu den mächtigsten rhätischen

Familien angehörten. Das p.atrimonische K.loster, das gegen 1090 von Eberhard von T.arasp

in der Nähe von S.cuol gegründet wurde, wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts an Marienberg

in der Nähe von B.urgeis (V.enosta-T.al) übertragen.

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Im gleichen Zeitalter wurde die Herrschaft von Tarasp hin und her gerissen in den Kämpfen

der Bischöfe von C.hur, die ihren Einfluss von O.berengadin bis ins Unterengadin zu

vergrössern versuchten, und die Grafen von T.irol, die auch ihre Macht im umgekehrten

Sinne auszudehnen versuchten, ausgehend vom niedrigeren T.al des I.nn.

 

1160, übergab Ulrich de Tarasp, der manches Mal schon seinen Glauben an die K.irche durch

grosszügige Spenden bestätigte, dem Bischof von C.hur seinen Anteil am Schloss von Tarasp.

 

Sein Neffe Gebhard, der dies als Verschwendung der Familiengüter sah, bemächtigte sich

der Festung und liess die Bischofsgarnison abreissen. Der Bischof wurde von Ulrich von

Tarasp und seinem Vetter Egino von Matsch geholfen und belagerte dann das Schloss und

zwang Gebhard, dieses aufzugeben.

 

Schliesslich wurde ein Kompromiss gefunden; das Schloss wurde Gebhard als Lehen

zugestanden, aber dieser musste versprechen, seinen Teil dem Bischof zu hinterlassen,

falls er ohne Kinder sterben würde. Die Rechte des Bischofs blieben allerdings nicht

unumstritten.

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Nach dem Verschwinden der Barone von Tarasp gegen 1170 gelangte das Schloss aus

unklaren Gründen, aber wahrscheinlich gemäss bestimmten erblichen Rechten, an den

Herren von R.eichenberg, die sich damals im V.enosta - T.al etabliert hatten.

 

In Missachtung der Rechte, die dem Bischof zustanden, wurde das Schloss in 1239 an

den Grafen von T.irol übertragen, der es ihnen als Lehen zurückgab. Die R.eichenberg

residierten nur kurz in Tarasp.

 

Auch die Grafen von T.irol konnten nicht lange ihren Erwerb geniessen, denn am Ende des

13. Jahrhunderts, gelangte Tarasp in die Hände der B.arone von M.atsch - wahrscheinlich

infolge eines Ländereienaustausches.

 

Die M.atsch entsprangen einem Seitenzweig des überlieferten Stammes Tarasp, der

zwischenzeitlich ausstarb. Zu Beginn besassen Egino und Ulrich von M.atsch zusammen

ihr patrimonisches Eigentum.

 

Sie installierten einen Schlossherren in Tarasp und beauftragten ihn, die Herrschaft in ihren

Namen zu verwalten. Es wurde auch vereinbart, dass, falls einer der zwei Vetter seinen

Vertrag brechen würde, sein Teil zum anderen zurückfallen würde.

 

Das gegenseitige Misstrauen zwischen Ulrich und Egino, führte allerdings bereits in 1297 zu

einer Teilung. 1625 starb die T.ochter des Schlossherren in einem F.euer. Während des 16.

und 17. Jahrhunderts, hörten die österreichischen Intendanten nicht auf, sich über die

Überalterung der Gebäude zu beklagen. Peinlich genaue Renovierungen und Vergrösserungen

wurden zu Beginn des 13. Jahrhunderts unternommen.

 

1803 wurde Tarasp dem neuen Kanton Graubünden zugeteilt, und das fast zerstörte Schloss

ging in die Hände von Privatperson über. 1856 wurde das Schloss von P.lanta von S.amedan

gekauft für Fr. 1`200. -.

 

Er führte zahlreiche Reparaturen insbesondere am D.ach durch. Im Jahre 1900 wurde das

Schloss vom deutschen Unternehmer Dr. Lingner aus D.resden gekauft. Dieser restaurierte

das Schloss von 1906 bis 1916. Nach seinem Tod ging das Schloss in die Hände des

G.rossherzogs E.rnest L.udwig von H.essen und bei R.hein von D.armstadt über. Das Schloss

gehört immer noch dieser Familie.

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Siehe auch : www.schloss-tarasp.ch.

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( BeschriebSchlossTarasp SchlossTarasp AlbumSchlösserKantonGraubünden KantonGraubünden Grischun Schloss Castle Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude Building Archidektur AlbumSchweizerSchlössesr,BurgenundRuinen )

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Durch`s verschneite E.ngadin nach M.ünster - M.ustair im K.anton G.raubünden am

Dienstag den 17. Januar 2012

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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich - L.andquart - K.losters - V.ereinatunnel - S.agliains

nach S.cuol - T.arasp und weiter mit dem P.ostauto bis T.arasp F.ontana, p.osta

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S.paziergang bis zum E.ingang des S.chloss T.arasp

  

Mit dem P.ostauto von T.arasp F.ontana, p.osta nach S.cuol - T.arasp und weiter

mit dem Z.ug nach Z.ernez

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S.paziergang durch Z.ernez mit B.esuch der e.vangelischen K.irche

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Mit dem P.ostauto von Z.ernez über den O.fenpass ( r.ätoroman. P.ass d.al F.uorn ) und

durch den s.chweizerischen N.ationalpark nach M.ünster - M.üstair, C.lostra S.on J.on

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Besuch des B.enediktinerinnenkloster und K.irche St. J.ohann in M.ünster - M.üstair

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R.ückfahrt mit dem P.ostauto von M.üstair, C.lostra S.on J.on über den O.fenpass

( r.ätoroman. P.ass d.al F.uorn ) und d.urch den N.ationalpark nach Z.ernez und weiter

mit dem Z.ug der r.hätischen B.ahn über S.agliains - V.ereinatunnel - K.losters - L.andquart -

und weiter mit der S.B.B über Z.ürich zurück nach B.ern

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Hurni120117 AlbumZZZZ120117AusflugMüstair AlbumGraubünden KantonGraubünden KantonGrischun

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 161215

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NIF

Bottakirche Mogno ( Gotteshaus katholisch - Kirche - Geweiht San Giovanni Battista bzw. - church église temple chiesa - Baujahr 1994 - 1996 - Ersatz für die Kapelle an der gleichen Stelle aus dem 17. Jahrhundert die am 22. A.pril 1986 durch eine L.awine zerstört wurde ) des Tessiner Archidekten Mario Botta aus Cristallina - Marmor im Dorf Mogno der Gemeinde Lavizzara im Val Lavizzara im Bezirk Vallemaggia im Kanton Tessin - Ticino der Schweiz

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Kirche San Giovanni Battista in Mogno

 

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San Giovanni Battista ( Hl. Johannes der Täufer ) ist ein modernes römisch - katholisches

Kirchengebäude in dem kleinen Bergdorf Mogno, Gemeinde Lavizzara, im Schweizer Kanton

Tessin. Die Kirche wurde von Mario Botta entworfen und in den Jahren 1992 - 1996 erbaut.

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Vorgeschichte

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Hintergrund des Baus war die vollständige Zerstörung der alten barocken Dorfkirche von

Mogno zusammen mit zahlreichen Häusern durch eine Lawine im Jahr 1986. Nach einer

langen Phase der Planungen und Diskussionen entschied das Komitee für den Wieder-

aufbau, ein auffälliges, zukunftsweisendes Projekt zu wagen und den Plan des renom-

mierten Luganer Architekten Botta zu realisieren. Seit ihrer Fertigstellung hat die Kirche

zahlreiche Besucher angezogen.

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Architektur

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Botta entwarf die Kirche als ein Zusammenspiel vielfältiger naturhafter und spiritueller Symbolik.

Er gab ihr die Form eines turmartigen, oben in 45 - Grad - Neigung abgeschrägten Ovals mit

kreisrundem Glasdach. Als Baumaterial wählte er Marmor und Gneis in lagenweisem Wechsel

und erzeugte dadurch einen reizvollen Hell - Dunkel - Effekt.

 

Der Innenraum ist im Grundriss rechteckig; die Wände vollziehen den Wechsel vom Dachrund

zum orthogonalen Boden in allmählichem Übergang. Der Altar steht vor einer quasi - byzantin-

ischen rundbogigen, abgestuften Durchgangsnische, hinter der sich die Sakristei befindet –

wegen der Hanglage unterirdisch und von aussen unsichtbar.

 

Der Eingang auf der gegenüberliegenden Seite ist aussen unter einem kleinen treppen-

förmigen Aquädukt, innen hinter einer Säule verborgen. Die Wassertreppe, über die bei

Regen das Wasser vom Dach abfliesst, setzt sich innen unter dem Glasdach in einer

bogenförmigen „Himmelsleiter“ fort. Zwei weitere Nischen an den Schmalseiten des

Raumes setzen in dem postmodernen Kontext zusätzliche archaische Akzente.

 

Nur wenige Bankreihen aus hellem Holz verstellen den ebenfalls im Hell - Dunkel - Wechsel

gestalteten Steinboden.

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( BeschriebBottakirche BeschriebBottakircheMogno KantonTessin KantonTicino Kirche

Chiuche Church Iglesia Kirke Kirkko Εκκλησία Chiesa 教会 Kerk Kościół Igreja Церковь )

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Nach F.usio am Donnerstag den 06. September 2012

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Von B.ern mit dem Z.ug über L.uzern nach L.ocarno

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Mit dem F.ahrr.ad zum C.astello di F.erro -C.hiesa di S.an Q.uirico

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Mit dem B.us von L.ocarno über B.ignasco nach F.usio im V.al L.avizzara

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W.anderung F.usio ( TI - 1`280m ) - L.ago S.ambuco ( TI - 1`461m ) und auf der S.trasse

bis halber W.eg Richtung F.usio

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Per A.utos.top ( BE ) nach M.ogno mit B.esichtigung der B.otta - K.irche

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Per A.utos.top von M.ogno ( DE ) nach C.evio

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Mit dem B.us von C.evio nach L.ocarno

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Mit dem F.ahrr.ad durch L.ocarno - C.astello V.isconteo - C.hiesa S.an F.rancesco -

C.hiesa S.ant'A.ntonio A.bate - C.hiesa di S. M.aria A.ssunta

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Mit dem Z.ug von L.ocarno über L.uzern zurück nach B.ern

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Hurni120906 AlbumZZZZ120906A.usf.lugF.usio KantonTessin KantonTicino

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 231223

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NIF

Maschinengewehrstand Schlucht 2 ( Infanteriebunker => als Schopf getarnter Bunker ) der Sperre - Sperrstelle Einigen des Reduit aus dem zweiten Weltkrieg in Einigen im Berner Oberland im Kanton Bern in der Schweiz

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Sperre Einigen

 

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Die Sperrstelle von Einigen befindet sich im Dorf Einigen am T.huners.ee im Berner

Oberland im Kanton Bern in der Schweiz

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Als klassische Sperre der zweiten Generation war der ganze Bereich der Bäuert Einigen

( Gemeinde S.piez ) ausgebaut. Die Sperre nutzte den natürlichen F.luss.lauf der K.ander,

den E.inigenw.ald und die Ü.berb.auungen bestmöglich aus.

 

Das infanteriestarke Gelände mit verb.unkerten W.affen ( I.nfanteriekanonen, Panzerab-

Wehrk.anonen ), den U.nterständen und V.erminungen, den permanenten S.prengo.bjekten

mit T.ankb.arrikaden, P.anzerg.raben und M.auern kanalisierten einen Gegner und schafften

gute Voraussetzungen für einen A.bwehrk.ampf.

 

Befürchtet wurden unter anderem auch a.mphibische Landungen im D.elta der K.ander,

was in Versuchen auch auf R.ealisierbarkeit getestet wurde. Besonders gut sichtbar ist

der riesige P.anzerg.raben entlang der K.ander ( heute weitgehend zugeschüttet ).

 

Die B.unker sind weit herum verstreut und zwischen den N.eubauten kaum mehr sichtbar.

Insgesamt gehören laut ADAB-Inventar 36 Objekte zur Sperrstelle Einigen. Im S.eptember

1940 begann man mit dem Bau des mächtigen G.eländep.anzer – H.indernisses als erstem

Werk der Sperre:

 

Im Auftrag der 3. Division wurden von Zivilunternehmen T.ankg.raben, P.yramiden-

hindernisse, D.ammv.erstärkungen und T.ankm.auern gebaut. Im F.ebruar 1.9.4.3 wurden

die S.tosstrupp - U.nterstände im A.uw.ald als letzte Werke der Sperre in Angriff genommen.

 

Die Sperrstelle ist in ihrer Originalität fast vollständig erhalten. Ihre Bedeutung liegt in ihrer

Lage am Zugang zum Reduit und der grossen Anzahl an B.unkern mit einer Vielfalt an

unterschiedlichen T.arnungen. Das G.eländep.anzerh.indernis am K.anderd.elta als impo-

santes Werk und die Gruppe von 7,5 cm T.anka.bwehrg.eschützen als R.arität in der

Schweiz sowie die typologisch speziellen S.tosstrupp - U.nterstände tragen zur Bedeutung

der Sperre bei. Ergänzt wurde die Sperrstelle durch diverse S.prengo.bjekte.

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Bekannte Objekte

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- T.1.1.8.0 P.anzerg.raben - heute fast vollständig eingedeckt, H.öcker entfernt

 

- A.2.0.0.9 U.nters.tand

 

- A.2.0.1.0 I.nfanterieb.unker Einigen B.ahn

 

- A.2.0.1.1 I.nfanterieb.unker Einigen T.erasse

 

- A.2.0.1.2 U.nterstand

 

- A.2.0.1.3 U.nterstand

 

- A.2.0.1.5 I.nfanterieb.unker S.chulh.aus ( «J.ulia», abgebrochen )

 

- A.2.0.1.6 U.nterstand

 

- A.2.0.1.7 U.nterstand

 

- A.2.0.1.8 I.nfanterieb.unker E.inigen S.trasse

 

- A.2.0.1.9 U.nterstand

 

- A.2.0.2.1 I.nfanterieb.unker E.inigen B.ahnbrücke

 

- A.2.0.2.2 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.3 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.4 I.nfanterieb.unker

 

- A.2.0.2.5 I.nfanterieb.unker K.ander T.errasse

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A.bbruch von «J.ulia»

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Dass der A.bbruch dieses Betonklotzes – mit einer hervorragenden Tarnung als F.erien-

haus – im Jahr 2.0.0.5 nicht nur auf Zustimmung stiess, zeigt der folgende Bericht aus

dem «Berner Oberländer»: «J.ulia» hat nie bewiesen, ob sie ihrer Aufgabe gewachsen

ist. Zum Glück, kann man nur sagen. «J.ulia» ist ein B.etonklotz; rund acht mal acht

Meter im Grundriss; hat zwei Stockwerke, wovon eines in den Hang reicht; ist mit Holz-

verschalungen und Farbe zurechtgemacht wie ein nettes F.erienh.aus.

 

«J.ulia» steht in Einigen, gleich neben dem S.chulhaus R.oggern. Erbaut wurde der

I.nfanterieb.unker «J.ulia» in den Jahren 1941–1943 von einem B.ieler Bauunternehmen –

zusammen mit einem zweiten für insgesamt rund 100’000 Franken. Und jetzt soll er weg,

abgebrochen werden.

 

Die Gemeinde S.piez hat eigens das Grundstück für 10’000 Franken vom Verteidigungs-

departement ( VBS ) gekauft. Nochmals rund 35’000 Franken sind laut Gemeindepräsident

Franz Arnold für den Abbruch nötig. «Julia» ist massiv, hat Wände bis zu drei Metern

Dicke, schliesslich sollte der Bau den Schweizer S.oldaten Schutz gegen eindringende

fremde M.ächte und deren W.affen bieten.

 

Aber nicht alle sind der gleichen Meinung wie der Spiezer Gemeinderat: Roger Siegen-

thaler wohnt etwas versetzt unterhalb der F.erienh.ausa.ttrappe. «Der B.unker gehört ins

Ortsbild von Einigen.» Er verteidigt «J.ulia», will den B.unker retten. Verhandlungen mit

der Gemeinde haben jedoch keinen Erfolg gezeigt.

 

Deshalb gelangt er an die Öffentlichkeit. «Meine Umfrage bei einigen Anwohnern hat

ergeben, dass kaum jemand etwas gegen den B.unker hat, er also nicht stört.» Ob

Siegenthaler den Entscheid des Regierungsstatthalters, der B.unker dürfe abgerissen

werden, weiterzieht, ist «noch nicht entschieden».

 

Auch das VBS hat sich in S.piez gemeldet, der B.unker sei in einem internen Inventar

als schützenswert eingetragen. Doch für Arnold ist klar: «Wäre dies im Kaufvertrag ge-

standen, hätten wir das Grundstück gar nicht gekauft.» Das VBS hat allerdings auch

signalisiert, dass es sich nicht gegen den A.bbruch des B.unkers A.2.0.1.5 wehren wird.

 

Aus Sicht der Gemeinde S.piez ist klar, der B.unker muss weg. Nur so haben die S.chüler

freie Sicht auf den S.ee. «Der B.unker wurde eindeutig mit der Absicht gekauft, ihn abzu-

reissen.» Die Beschwerde ist für die Gemeinde «ärgerlich», da auch Verzögerungen auf-

treten.

 

Doch klar ist: «Wenn die Genehmigung rechtskräftig wird, wird dieser B.etonklotz abge-

rissen.» Dem Schutzgedanken könne keine Beachtung geschenkt werden. Das hätte

vor dem Verkauf des I.nfanteriewerkes eingebracht werden müssen.

 

Einigen mit dem E.inschnitt der K.ander und dem markanten Abwehrgraben gegen P.anzer

unterhalb der S.taatsstrasse war eine wichtige Sperrstelle am Eingang zum Reduit von

G.eneral H.enri G.uisan und der Reduitbrigade.

 

Hier sollte nachhaltig der Vorstoss des Gegners in Richtung S.piez, I.nterlaken und

L.ötschb.ergachse gebremst werden. Die ganze weitläufige Sperrstelle besteht aus

mehreren kleinen B.unkern, die sich in die L.andschaft und Ortschaft Einigen einfügen –

wovon «J.ulia» optisch die originellste T.arnung hat.»

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Siehe auch : www.festung-oberland.ch

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( BeschriebSperreEinigen BeschriebSperrstelleEinigen KantonBern BernerOberland

Berner Oberland AlbumSchweizimzweitenWeltkrieg Festung fortress Stronghold

stronghold linnake roccaforte 牙城 bolwerk twierdza fortaleza fortaleza Zweiter

Weltkrieg Anden verdenskrig Toinen maailmansota Seconde guerre mondiale

Seconda Guerra Mondiale 第二次世界大戦 Tweede wereld oorlog Druga wojna Alps

światowa Segunda guerra mundial Andra världskriget Segunda Guerra Mundial war

Alpit Alpes Alpi アルプス山脈 Alpene Alpy Alperna Alpen Alperne Berg vuori Montagne

montagna 山 góra montanha munte гора montaña Reduit Reduitfestung Alpenfestung

Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland

Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Ausf.lug nach E.inigen am Donnerstag den 07. November 2013

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Mit dem Z.ug von Bern nach T.hun und weiter mit dem B.us bis G.watt Z.entrum

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S.paziergang durch E.inigen

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Mit dem B.us von E.inigen nach T.hun und weiter mit dem Z.ug nach Bern

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Hurni131107 KantonBern AlbumSchweizImZweitenWeltkrieg AlbumKleinesStachelschweizReduitbrigade21

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 221223

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NIF

Im römischen Museum in der Gemeinde Augst im Kanton Basel Landschaft in der Schweiz

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Augusta Raurica

 

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Augusta Raurica, auch als Colonia Augusta Rauricorum bekannt, ist eine Siedlung aus

römischer Zeit am S.üdufer des R.heins einige Kilometer östlich von B.asel, die zur

Provinz Gallia Belgica und später zur Provinz Germania superior gehörte.

 

An dieser Stelle liegen heute die G.emeinden A.ugst, welche zu Kanton B.asel - L.and-

schaft gehört, und K.aiseraugst, die auf dem Kantonsgebiet A.argau liegt. Der größte

Teil der erhaltenen Anlagen steht in A.ugst. Die Ausgrabungen und Rekonstruktionen

alter Gebäude sind noch in vollem Gange.

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Koloniegründung

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Gegründet wurde eine Kolonie im Gebiet der Rauriker zum ersten Mal am 21. J.uni wohl

des Jahres 44 v. Chr. durch C.äsars Feldherrn Lucius Munatius Plancus. Allerdings

konnten aus dieser frühen Zeit keine Funde nachgewiesen werden. Es gilt deshalb als

sicher, dass die Kolonie entweder als Folge der Bürgerkriege nach C.äsars Tod über den

formalen Gründungsakt gar nicht hinauskam oder dass Plancus' Kolonie nicht in A.ugst,

sondern in B.asel gegründet wurde.

 

Zu einer dauerhaften Koloniegründung kam es erst im Gefolge der Eroberung der Zentral-

a.lpen unter Kaiser Augustus um 15 v. Chr.. Der bislang älteste bekannte Fund konnte

durch Dendrochronologie auf das Jahr 6 v. Chr. datiert werden.

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Name der Kolonie

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Die Grabinschrift des Munatius Plancus nennt als Namen nur das lapidare Colonia

Raurica. Eine - allerdings nur fragmentarisch erhaltene - Inschrift aus augusteischer Zeit

spricht von der Colonia P[aterna] (?) M[unatia] (?) [Felix] (?) [Apolli]naris [Augusta E]merita

[Raur]ica (Buchstaben zwischen eckigen Klammern ergänzt). Wie das emerita zeigt, hätte

es sich also um eine Veteranenkolonie gehandelt.

 

Abgesehen von diesem verstümmelten Zeugnis findet man die erste sichere Bezeugung

des Beinamens Augusta erst beim Geographen Ptolemäus um 150 n. Chr. in griechischer

Form als Augústa Rauríkon (=lat.: Augusta Rauricorum).

 

Damit fügt sich Augusta Raurica in einen größeren Zusammenhang von augusteischen

Koloniegründungen, denn auch noch zwei andere wichtige Stützpunkte des augusteischen

Eroberungsplanes tragen den Beinamen des ersten Kaisers: Augusta Praetoria am Südfuß

des G.roßen S.t. B.ernhard - P.asses, aus dem heute A.osta geworden ist, und Augusta

V.indelicum, das heutige A.ugsburg als Vorposten gegen die D.onau.

 

Diese drei Augustae bilden die Ecken eines Dreiecks, das sich über die von Augustus

eroberten A.lpen legte und seine breite Basis vom R.heinknie bis zur D.onau gegen das

unbesetzte G.ermanien wandte.

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Geographische Lage der Siedlung

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Es hat sich während den Ausgrabungen gezeigt, dass die Stadt auf einer Hochfläche

ruht, nicht weit vom R.hein entfernt. Die E.rgolz und der V.iolenbach haben aus der

Terrasse ein Dreieck herausgefressen, dessen Basis am nördlichsten Rand des J.uras

liegt und etwa 1 km breit ist.

 

Die "Spitze" des Dreiecks schaut rheinwärts gegen Norden und bildet einen Kopf, der

K.astelen heißt, also an eine B.urg ( K.astell ) gemahnt. Von der Basis bis zum Scheitel

des Dreiecks messen wir ebenfalls rund 1 km. In diese Hochfläche, die nach W.esten,

N.orden und O.sten von steilen Böschungen umgeben ist, wurde die Stadt gebaut.

 

Die Geometer hatten zunächst nach den Angaben des Stadtplanarchitekten, der den

Grundriss und Umfang der neuen Stadt entworfen hatte, auf dem Gelände abgesteckt.

Jedes wichtige öffentliche Gebäude erhielt seinen Platz angewiesen, in erster Linie der

T.empel des obersten H.immelsgottes J.upiter mit dem H.auptaltar vor dem heiligen

Zentralpunkt, von dem aus das Straßennetz einvisiert wurde.

 

Der Architekt, der den Auftrag erhielt, den Plan zu entwerfen, legte zunächst durch das

Dreieck eine Längsachse, die 36° von der Nordrichtung nach Westen abwich und zur

Hauptstraße der Stadt ausgebaut wurde.

 

In Abständen von 55 Meter legte er parallel dazu weitere Längsstraßen. Dann teilte er

die Längsachse in 16 gleiche Teile zu 66 m ( 225 röm. Fuß ) und zog durch die Schnitt-

punkte Querlinien, von denen er 10 zu Querstraßen machte.

 

So erhielt er ein rechtwinkliges Straßennetz und Stadtquartier von rund 50 auf 60 Metern.

Die Straßen wurden mit einem soliden Bett von Kies und beidseitig mit Wassergräben

versehen. Die wichtigeren Straßen säumten gedeckte Fußgängerwege hinter Säulen-

reihen ein.

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Grenzen der Kolonie

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Die Grenzen der Colonia Raurica sind nicht mehr mit absoluter Sicherheit festzustellen.

Man glaubt, sie rückschließend aus dem Umfang des frühmittelalterlichen Augstgaues

ablesen zu können.

 

Demnach hätte die Kolonie von B.asel r.heinaufwärts bis zur A.aremündung gereicht,

dann a.areaufwärts bis zur M.ündung der S.igger unterhalb von S.olothurn, hinüber an

die L.üssel und dann dem Verlauf des F.lüsschens B.irs folgend wieder bis B.asel.

Das scheint aber nur bedingt richtig zu sein.

 

Nach neuesten Forschungen stehen nämlich G.utshöfe mit Z.iegelstempeln der W.ind-

ischer Legionen auch in verwaltungsrechtlicher Abhängigkeit von V.indonissa. Solche

reichen aber über den B.özberg hinüber bis nach F.rick.

 

Also wird der T.hiersteinberg unterhalb F.rick die Kolonie nach O.sten begrenzt haben.

Auf der W.estseite dürfte, wie oben angeführt, in der Nähe der B.irsmündung bei B.asel

eine Grenzstation gelegen haben.

 

Frührömische B.randgräber, die 1.9.3.7 bei der K.irche von N.euallschwil gefunden

worden sind, deuten darauf hin, dass auch an der nördlichen ins E.lsass ( Richtung

B.lotzheim ) führenden L.andstraße ein solcher Posten lag.

 

Im Großen und Ganzen hat damit die Colonia Raurica den K.anton B.asel, das F.rick-

t.al und den östlichen J.urateil des K.antons S.olothurns umschlossen. Dies ergibt ein

Territorium von rund 700 km².

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Weitere Geschichte

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Der Ort entwickelte sich in der Folge zu einer recht ansehnlichen römischen Stadt auf

der N.ordseite der A.lpen mit ca. 10'000 - 15'000 Einwohnern. Zur Zeit der höchsten Blüte

während der langen Friedenszeit vom 1. bis zum 3. Jahrhundert hatte Augusta Raurica

alles, was zum römischen Leben gehört.

 

Das Handwerk blühte: So räucherte man S.chinken und S.peck für den Export in andere

Gegenden des Römischen Reiches. Es gab ein T.heater, ein A.mphitheater, ein Haupt-

f.orum, verschiedene kleinere F.oren, einen A.quädukt, diverse T.empel sowie mehrere

öffentliche B.äder.

 

Ein starkes E.rdbeben zerstörte um das Jahr 250 die Stadt in erheblichem Maße. Hinzu

kamen später weitere Zerstörungen durch Einfälle der A.lamannen und / oder marodierende

römische Truppen in der Zeit des L.imesfalls.

 

In der Folge bildeten sich zwei neue Siedlungen, "die beiden A.ugst": einerseits die er-

heblich verkleinerte Siedlung auf dem Augster K.astellenhügel und andererseits der

wichtigere Stützpunkt am R.hein ( das mit einer S.tadtmauer umgebene C.astrum

R.auracense). Sie beide bilden gewissermaßen den Kern der heutigen Ortschaften

A.ugst und K.aiseraugst.

 

Beide bildeten aber zunächst eine Ortschaft mit dem Namen A.ugst. Im Jahre 1.4.4.2

aber wurde diese Ortschaft entlang der F.lüsse E.rgolz und V.iolenbach geteilt.

Westlich der Grenze verblieb das Gebiet im Herrschaftsbereich von B.asel, das sich

1.5.0.1 als Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft anschloss.

 

Augst wurde 1.8.3.3 schließlich Teil des Kantons B.asel - L.andschaft.

 

Der östlich von E.rgolz und V.iolenbach liegende Teil kam unter habsburgische Herrschaft.

Zur besseren Unterscheidung wurde dieser Ort nun wegen der Zugehörigkeit zum Heiligen

Römischen Reich mit dem Namen K.aiseraugst versehen. Dieser Ort kam erst 1.8.0.3

zur Schweiz, nachdem die habsburgischen Herrschaftsgebiete in den napoleonischen

Kriegen verloren gegangen waren.

 

Das A.mphitheater Augusta Raurica wurde 200 n. Chr. gebaut und bot für 6000 Zuschauer

und Zuschauerinnen Platz. Das A.mphitheater wurde aber nach bereits siebzig Jahren

aufgegeben. Heutzutage dient das verbleibene A.mphitheater ( wurde am gleichen Ort

wiederaufgebaut ) als Fr.eilichtbühne für K.onzerte und V.olksfeste. Außerdem ist heute

eine M.ultimediaschau installiert worden.

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Stand der Ausgrabungen 2.0.1.1

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Viele der römischen Bauten sind durch Ausgrabungen erforscht und konserviert worden,

so vor allem Zeugen, die öffentlich zugänglich sind:

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- T.heater

 

- T.empel auf dem S.chönbühl eine architektonische Einheit bildet

 

- H.auptforum mit J.upitertempel

 

- B.asilica und dem Versammlungsort des S.tadtrates

 

- A.mphitheater, von dem allerdings nur bescheidene Reste erhalten geblieben sind

 

- A.quädukt, der Augusta Raurica von L.iestal her mit T.rinkwasser aus der E.rgolz

. versorgte ( stellenweise zu besichtigen und begehbar im H.eidenloch in L.iestal sowie

. nordöstlich der K.läranlage in F.üllinsdorf ).

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Dazu kommen verschiedene private G.ewerbebauten ( eine T.averne, eine B.äckerei,

eine T.öpferei und Z.iegelbrennöfen ) sowie ein Stück der A.bwasserkanäle. Rund

80 % des überbauten Gebietes ist jedoch bis heute unerforscht.

 

Augusta Raurica gilt als die besterhaltene römische Stadt nördlich der A.lpen, da auf

ihrem Gebiet keine mittelalterliche bzw. neuzeitliche Stadt entstand. In weiten Teilen

der Gemeinde A.ugst gilt ein weitgehendes Bauverbot; Bauten werden nur zurückhaltend

und nur nach sorgfältiger archäologischer Überprüfung genehmigt. Gemäß der Aus-

grabungspolitik sollen Teile von Augusta Raurica bewusst für kommende Generationen

im Boden konserviert erhalten bleiben.

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M.useum und R.ömerhaus

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Die wichtigsten Grabungsfunde sind im R.ömermuseum A.ugst, zusammen mit einem

zum Teil rekonstruiertem Gebäude, neben dem T.heater, der Öffentlichkeit zugänglich

gemacht.

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( BeschriebAugustaRaurica AlbumRömerinderSchweiz Römer Römisches Römische

Reich Imperium Romanum Romain Geschichte History Helvetier Helvetien Ruine Ruinen

Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Szwajcaria

Sveits Suíça Suiza )

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B.esuch von A.ugusta R.aurica am Sonntag den 06. November 2011

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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.iestal

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Mit dem F.ahrrad L.iestal - A.ugst - K.aiseraugst - M.uttenz

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Mit dem Z.ug von M.uttenz über B.asel zurück nach B.ern

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Kamera : Canon EOS 5D MarkII

 

Objektiv : Sigma 85 mm

 

Modus : P

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : -

 

B.litz : Nein

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Hurni111106 AlbumZZZZ111106AusflugAugustaRaurica KantonBaselLandschaft

AlbumRömerinderSchweiz AlbumRömerstadtAugustaRaurica

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 110316

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NIF

Unterwegs in der Altstadt der Stadt Bern im Kanton Bern in der Schweiz

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Zähringerdenkmal Bern ( Baujahr 1847 - Zu Ehren von Stadtgründer Herzog Berchtold V. von Zähringen - 1160 - 1218 - Denkmal Skulptur ) im Nydegghöfli bei der Nydeggkirche in der Altstadt - Stadt Bern im Kanton Bern der Schweiz

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Z ä h r i n g e r - D e n k m a l

 

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Das Zähringerdenkmal steht bei der N.ydeggkirche in der Stadt Bern im Kanton Bern in der

Schweiz

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Das Standbild des Stadtgründers Berchtold von Zähringen († 1218) wurde auf der P.lattform

im M.ai 1847 enthüllt.

 

Karl Emanuel Tscharner vom L.ohn schuf nachher auch die vier Bronzetafeln, die am P.ost-

ament ( entworfen von Friedrich Studer ) befestigt wurden.

 

Ende 1961 verschwindet das Zähringer - Denkmal von der P.lattform und wird 1968 mit

neuem Sockel im Nydegghöfli aufgestellt.

 

Die vier Bronzetafeln werden später an der Stützmauer der Nydeggasse befestigt.

 

Standort: im Nydegg-Höfli

 

Historisch-topographisches Lexikon der Stadt Bern von Berchtold Weber (1976)

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Der Stadtgründer Berchtold V. von Zähringen

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«Im Jahre des Herrn 1191 ist die Stadt Bern gegründet worden von Herzog Berchtold von

Zähringen», so steht es - allerdings in lateinischer Sprache - in der frühesten, 1323 ange-

fangenen Sammlung historischer Notizen über die Stadt Bern.

 

Das süddeutsche Herzogengeschlecht der Zähringer begann seit dem letzten Jahrzehnt

des 11. Jahrhunderts im Raum der heutigen Schweiz politischen Einfluss auszuüben.

 

Dieser Einfluss wurde ab 1127, dem Jahr der Übertragung der Reichsstatthalterschaft

( Rektorat ) über B.urgund, in der W.estschweiz und besonders im A.areraum verstärkt,

allerdings stets nur soweit, als die Zähringer ihre Politik gegen den Widerstand der

lokalen Dynasten mit eigenen Machtmitteln auch durchzusetzen vermochten.

 

Dieser machtpolitischen Verankerung diente insbesondere der Städtebau der Zähringer

( unter anderem Stadterweiterung in Z.ürich, S.olothurn; Stadtgründung von F.reiburg im

U.echtland, T.hun, M.urten, Bern und B.urgdorf ).

 

Zu Beginn des 13. Jahrhunderts hatte Berchtold V. mit harter Hand den Aufbau eines zähr-

ingischen Territorialfürstentums beidseits des R.heines weit vorangetrieben, da starb er

am 18. F.ebruar 1218 als letzter seines Stammes - vermutlich in seinem 57. Altersjahr -

kinderlos und wurde in F.reiburg im B.reisgau begraben.

 

Während von seinen Feinden, nicht zuletzt aus dem geistlichen Lager, sein Ableben mit

schlimmen Schauermähren kommentiert wurde, ging in Bern das Gerücht um, seine zwei

Kinder seien von seinen Feinden vergiftet worden.

 

Nach Justinger, dem ersten Berner Chronisten, soll Herzog Berchtold V. dazu gesagt

haben: «Nun denn, da sie meine Kinder vergiftet haben, um meinem Stamme ein Ende

zu setzen, so will ich ihnen und ihren Nachkommen die Zukunft auch vergiften mit meiner

Stadt Bern, die mich und meine Kinder rächen soll an ihnen und allen ihren Nachkommen.»

 

Beim Aufbau ihres Stadtstaates fühlten sich demnach die Berner als Vollender und Voll-

strecker zähringischer Staatsbildungsideen; um so grösser war daher - durch die Jahr-

hunderte hindurch - die Verehrung, die Bern seinem Stadtgründer entgegenbrachte.

 

Zur Ehre des Stadtgründers

 

In vorreformatorischer Zeit wurden in Bern am Todestag Herzog Berchtolds V. Seelen-

messen gelesen, und zwar nicht nur in der L.eutkirche, sondern zusätzlich noch an fünf

andern Orten

 

Im R.athaus erinnerte seit 1449 eine Wappenmalerei ( mit dem in Bern üblichen Zähringer-

wappen: ein goldener aufrechter Löwe in rotem Feld ) an den Stadtgründer, dem dann auch

eine B.runnenfigur an der K.ramgasse ( 1535 in Auftrag gegeben, seit 1757 als «Berchtolds-

brunnstock» bezeugt, heute «Z.ähringerbrunnen» genannt ) gewidmet wurde.

 

Seit 1601 prangt im M.ünster an der östlichen Stirnwand des südlichen S.eitenschiffs ein

m.onumentales Denkmal für Berchtold V., geschaffen vom M.ünsterbaumeister Hans Thüring.

 

Auch am Z.eitglockenturm wurde in vielfältiger Weise die Erinnerung an Herzog Berchtold

V. wachgehalten.

 

Es verwundert daher nicht, dass die erste B.ronzestatue, die in Bern errichtet wurde, den

Stadtgründer darstellt.

 

Der Bernburger Karl Emanuel von Tscharner vom L.ohn ( 1791 - 1873 ), von dem wir

bereits hörten, hatte Gelegenheit, sein natürliches Talent durch sorgfältige Kunst-

studien bei Valentin S.onnenschein in Bern sowie in R.om, F.lorenz, N.eapel und

P.aris zu entwickeln.

 

1840 stellte er an der Kunstausstellung in Bern das rund 45 cm hohe Tonmodell einer

Zähringerstatue vor. Die Reaktion im Publikum war sehr positiv, Kenner der Geschichte

regten noch Korrekturen am Kostüm an, im M.ärz 1844 konnte von Tscharner ein ver-

bessertes, rund 220 cm hohes Gipsmodell präsentieren, das der Burgerrat im südlichen

S.eitenschiff des M.ünsters provisorisch aufstellen liess, «und allgemein sprach sich der

Wunsch aus, es möchte das der Stadt Bern bestimmte Ehrengeschenk in M.armor oder

Erz dargestellt, eine öffentliche Zierde Berns werden».

 

Eine Geldsammlung in der Bevölkerung überstieg rasch die für einen Erzguss budge-

tierten Kosten um das Doppelte, so dass der königlichen G.iesserei in M.ünchen ( Direktor

Miller ) der Gussauftrag erteilt werden konnte.

 

Viel schwieriger war es, einen definitiven Standort für das Denkmal zu finden

 

Da der M.ünsterplatz inzwischen für das künftige E.rlach - Denkmal bestimmt worden

war, kristallisierten sich schliesslich drei Standortvarianten heraus: beim stadtseitigen

B.rückenkopf der neuen N.ydeggbrücke in Verbindung mit einer « Luxus - Fontaine»,

auf der M.ünsterplattform und in der Nähe der S.trassenkreuzung Hauptachse der S.tadt /

K.reuzgasse.

 

Während die bernische Künstlergesellschaft sich vehement für die Plattformvariante ein-

setzte, entschloss sich der Burgerrat am 30. M.ärz 1846, den Entscheid späteren Gene-

rationen vorzubehalten und die Statue vorläufig wiederum im S.eitenschiff des M.ünsters

aufzustellen.

 

Da stellte Alfred von Ernst, Präsident der Künstlergesellschaft, in der Burgergemeinde-

versammlung vom 27. M.ai 1846 den Antrag, die Statue auf der P.lattform aufzustellen,

und erhielt dafür die «einhellige Zustimmung» der Versammlung: Das Zähringerdenkmal

ist damit wohl das einzige Denkmal in Bern, dessen Standort durch einen Volksbeschluss

festgelegt wurde

 

Nun handelte der Burgerrat zielstrebig: Er liess einen entsprechenden Sockel anfertigen

( Gestaltung Architekt Friedrich Studer, Ausführung in Kalkstein bei Bargetzi in S.olothurn ),

wozu von Tscharner noch drei Bildtafeln ( B.ärenjagd, T.reueschwur der B.urgerschaft, Er-

bauung der Stadt mit je einer lateinischen Legende ) sowie eine Inschrifttafel beisteuerte.

 

Die Mehrkosten von rund 5000 Franken ( Gesamtkosten 15'472.59; Sammelergebnis

10'200 Franken ) übernahm die Stadt.

 

Nachdem am 6. M.ai der acht Tonnen schwere Sockel - gezogen von zwölf P.ferden - in

Bern angelangt war, konnte bereits am 8. M.ai 1847 die Denkmalenthüllung stattfinden.

 

Da man erst am 7. M.ai feststellte, dass die Aufstellungsarbeiten schon am folgenden

Tag beendet werden konnten, fand die Feier im engsten Kreise statt, sehr zum Leid-

wesen vieler Mitbürger, die ihren Beitrag an die Denkmalskosten geleistet hatten.

 

ln seiner Rede wies Professor Carl Brunner, Präsident der Künstlergesellschaft, auf

die Verdienste von Tscharners hin, der auf ein Honorar verzichtete: «Wir wollen stolz

darauf seyn, das schöne Werk, das wir heute einweihen, einem edlen Mitbürger zu

verdanken, dessen kunstreiche Hand uns den Gründer unserer Vaterstadt durch

dasselbe vor die Augen stellt. Gerne wollen wir annehmen, dass das Bild getreu sey.»

 

Diese Frage hat 1899 O.berst Arnold Keller in einem Vortrag vor der Kunstgesellschaft

in Bern untersucht; in bezug auf die Gestalt des Herzogs kam er zu einem günstigen

Urteil, bei der Bekleidung und der Waffenausrüstung fand er dagegen grosse Mängel,

weil von Tscharner den Herzog gleichzeitig als Krieger ( mit Rüstungsteilen ) und Fürsten

( im zivilen Ornat ) habe darstellen wollen: «damit überschritt er [ der Künstler ] die

Grenzen der bildenden Kunst».

 

Die Zeitgenossen urteilten nicht so kritisch. Als der Regierungsrat vom Akademischen

Kunst-Comité ein Urteil über den künstlerischen Wert des neuen Denkmals verlangte,

führte dieses in einem Schreiben vom 17. M.ai 1847 aus: «so können wir nicht umhin,

uns in jeder Hinsicht als vollkommen befriedigt zu erklären».

 

Dennoch beschloss der Regierungsrat, «von dem Erlass eines Anerkennungsschreibens

an Herrn Tscharner zu abstrahieren». Dafür erhielt der Künstler vorn Burgerrat eine Dankes-

urkunde mit dem Stadtsiegel in s.ilberner K.apsel. Die radikale Kantonsregierung und die

burgerlichen Stadtbehörden von Bern hatten damals eben das H.eu nicht auf der gleichen

Bühne.

 

Das Zähringerdenkmal aber hatte nun auf der Plattform seinen Platz, erfreute die Besucher

Berns und stand ein Jahrhundert lang weder den Müttern noch ihren spielenden Kindern

im Weg.

 

Da wurde es um 1960 in den Strudel mit hineingezogen, der eine ganze Reihe von altver-

trauten Berner Denkmälern erfasste. Nach der Entfernung des E.rlach - Denkmals vom

M.ünsterplatz suchte man für dieses einen neuen Standort, unter anderem auch auf der

P.lattform.

 

Nun stand das Zähringer - Denkmal im Weg, das - so wurde argumentiert - ohnehin nicht

auf die Plattform gehöre, weil diese zur Zeit der Stadtgründung noch gar nicht existiert habe.

So wurde denn Herzog Berchtolcl V. von Zähringen am 22. A.ugust 1961 von seinem P.ost-

ament weggehoben - und verschwand auf einem städtischen Abstellplatz an der F.reiburg-

strasse; immerhin sorgsam in eine Zeltblache verpackt

 

Denkmäler sind rascher abgebrochen als neu aufgestellt. Es vergingen Jahre, bis - auf

vielfältiges Drängen im Publikum und in den Räten hin - der städtische Hochbaudirektor

Ende D.ezember 1966 eine « Denkmal - Kommission » einberief. Und siehe, «das grau-

same Spiel der Denkmalversetzung » - so bezeichnet von einem verdienten Freund des

Berner Altstadtbildes - nahm dank der konsequenten Arbeit der Kommission ein

rasches Ende.

 

Am 3. M.ai 1969 beschloss der Gemeinderat die Neuaufstellung des Zähringer Denkmals

im Nydegghöfli, also in der Nähe der ehemaligen Feste des zähringischen Stadtherrn.

Mitte August konnte die Statue des Stadtgründers auf einen neu hergestellten Sockel ge-

stellt werden, die Bronzetafeln wurden in die rückwärts gelegene Stützmauer des Zugangs

zur N.ydeggbrücke eingelassen. Diesem Standort hätte seinerzeit schon der Schöpfer des

Denkmals den Vorzug gegeben, und aus den Protokollen des Burgerrates von 1846 geht

hervor, dass man schon damals an die Möglichkeit gedacht hatte, die Bronzetafeln nicht

am Denkmalsockel anzubringen. So dürfen wir denn feststellen, dass Herzog Berchtold V.

von Zähringen heute dort steht, wo er schon seit 1847 hätte stehen können.

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Herzog Berchtold V. von Zähringen

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1191 gründet Herzog Berchtold V. von Zähringen die Stadt Bern als Bollwerk seines

Reiches gegen W.esten.

 

Die Zähringer entstammen einem schwäbischen Adelsgeschlecht, das seit dem 11. Jh.

die Grafschaft B.reisgau ( heute D.eutschland; Gebiet nördlich des R.heins an die Schweiz

angrenzend ) besass.

 

Bei einer Jagd soll Berchtold befohlen haben, die neue Siedlung nach dem ersten T.ier

zu benennen, das erlegt würde, so kam Bern zu seinem B.ären.

 

Noch heute erinnert der kreisrunde B.ärengraben an das städtische W.appentier; hier

werden seit dem 16. Jahrhundert die zottigen Gesellen sogar gezüchtet.

 

Die Zähringer waren grosse Städtebauer, neben Bern erbauten sie zahlreiche weitere

Städte, die heute teilweise in der Schweiz (u.a. F.reiburg im U.echtland, T.hun, S.olothurn

und R.heinfelden ) und teilweise in D.eutschland liegen (u.a. B.räunlingen, F.reiburg im

B.reisgau, N.euenburg und V.illingen - S.chwenningen ).

 

Die Altstadt von Bern wurde auf der A.are – H.albi.nsel errichtet, welche natürlichen Schutz

von drei Seiten bot, auf der vierten Seite wurden eine M.auer und ein W.ehrturm ( heute

Z.eitglocken ) sowie vorgelagert ein S.tadtgraben errichtet. Berchtold V. baute die Stadt

nach einem klaren Plan: Beginn am niedrigsten Eck ( N.ydegg ) und Bau in Richtung

Westen.

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( BeschriebZähringerdenkmal KantonBern StadtBern AlbumStadtBern Bern Berne Berna

Bärn Stadt City Ville シティ By 城市 Città Город Stad Schweiz Suisse Switzerland Svizzera

Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Unterwegs durch Bern mit A.ndre am Donnerstag den 25. April 2013

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Kamera : Canon EOS 550D N Neu

 

Objektiv : -

 

Modus : -

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : Auto

 

Weissabgleich : -

 

Bearbeitung : -

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Hurni130425 KantonBern

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 140517

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NIF

SBB Historic Roter Pfeil RAe 2/4 1001 ( Hersteller SLM Nr. 3581 - Ausgeliefert als CLe 2/4 201 - Baujahr 1935 - Triebwagen ) am Bahnhof Kerzers im Kanton Freiburg der Schweiz

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Roter Pfeil SBB CLe 2/4

 

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Nummerierung : 2.0.1 – 2.0.7 bzw. 6.0.1 – 6.0.7

 

Anzahl : 7 (alle umgebaut)

 

Hersteller : SLM BBC MFO SAAS

 

Baujahr : 1935

 

Ausmusterung : ( ab 1.9.4.4 Umbau )

 

Achsformel : Bo'2

 

Spurweite : 1435 mm

 

Länge über Puffer : 21500 mm

 

Drehzapfenabstand : 16300 mm

 

Drehgestellachsstand : 2500 mm

 

Dienstmasse : 32.6 t

 

Reibungsmasse : 16.2 t

 

Radsatzfahrmasse : 8.5 t

 

Höchstgeschwindigkeit : 125 km/h

 

Stundenleistung : 404 kW

 

Dauerleistung : 315 kW

 

Treibraddurchmesser : 900 mm

 

Laufraddurchmesser : 900 mm

 

Anzahl der Fahrmotoren : 2

 

Sitzplätze : 70

 

Stehplätze : 30

 

Fußbodenhöhe : 710mm

 

Klassen : 3. Klasse

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SBB RCe 2/4 ( RBe 2/4 - nach Umbau mit Puffer )

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Nummerierung : 6.0.1 – 6.0.7 bzw. 1.0.0.3 – 1.0.0.7

 

Anzahl : 7 ( 2 Umbau zu RAe 2/4 )

 

Hersteller : SLM BBC MFO SAAS

 

Baujahr(e): ( Umbau ab 1.9.4.4 )

 

Ausmusterung: 1.9.6.7 – 1.9.8.4

 

Achsformel : Bo'2

 

Spurweite : 1435 mm

 

Länge über Puffer : 22400 mm

 

Drehzapfenabstand : 16300 mm

 

Drehgestellachsstand : 2500 mm

 

Dienstmasse : 38 t

 

Reibungsmasse : 21.2 t

 

Radsatzfahrmasse : 10.6 t

 

Höchstgeschwindigkeit : 125 km/h

 

Stundenleistung : 404 kW

 

Dauerleistung : 315 kW

 

Treibraddurchmesser : 900 mm

 

Laufraddurchmesser : 900 mm

 

Stromsystem : 15000 V 16 2/3 Hz

 

Stromübertragung : Stromabnehmer

 

Anzahl der Fahrmotoren : 2

 

Sitzplätze : 70

 

Stehplätze : 30

 

Fußbodenhöhe : 710 mm

 

Klassen : 3. Klasse ( 2.Klasse )

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SBB RAe 2/4 (Umbau)

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Nummerierung : 1.0.0.1 + 1.0.0.2

 

Anzahl : 2 (1 erhalten)

 

Hersteller : SBB

 

Baujahr(e) : 1.9.5.2 – 1.9.5.3

 

Ausmusterung : 1.9.8.4 ( 1.0.0.2 )

 

Achsformel : Bo'2

 

Spurweite : 1435 mm

 

Länge über Puffer : 25200 mm

 

Drehzapfenabstand : 18000 mm

 

Drehgestellachsstand : 2500 mm

 

Dienstmasse : 41 t

 

Reibungsmasse : 21.2 t

 

Radsatzfahrmasse : 10.6 t

 

Höchstgeschwindigkeit : 125 km/h

 

Stundenleistung : 404 kW

 

Dauerleistung : 315 kW

 

Treibraddurchmesser : 900 mm

 

Laufraddurchmesser : 900 mm

 

Anzahl der Fahrmotoren : 2

 

Sitzplätze : 60

 

Fußbodenhöhe : 710 mm

 

Klassen : 1.Klasse

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Als CLe 2/4 wurden die elektrischen Roten Pfeile der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) bezeichnet, die ab 1.9.3.5 ausgeliefert wurden. Die ersten beiden unterscheiden sich im Aufbau des Drehgestells und deren Aufhängung von den später gelieferten CLe 2/4 2.0.3 – 2.0.7.

 

Die beiden ersten elektrischen Triebwagen wurden zusammen mit beiden D.ieseltriebwagen C.L.m 1935 ausgeliefert.

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Geschichte

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Die SBB beschloss 1.9.3.3, sich neue Schnelltriebwagen anzuschaffen. Diese sollten als Einzelfahrzeug, d.h. ohne normale Zug- und Stossvorrichtung, konstruiert sein. Auch wurde eine Einmannbedienung gefordert. Durch Wegfall des Beimannes war eine erhebliche Einsparung möglich. Zugleich wurden neben den beiden elektrischen Triebwagen auch zwei D.ieseltriebwagen nach dem gleichen Konzept bestellt. Der erste Triebwagen wurde am 1.5. M.ärz 1935 geliefert, der zweite am 6. J.uni 1.9.3.5. Da sofort nach der Inbetriebnahme sich abzeichnete, dass der Triebwagen ein Erfolg werden würde, bestellte man sogleich vier Triebwagen nach, die im F.rühling 1.9.3.6 ausgeliefert wurden. Im Jahr 1.9.3.8 wurde noch ein siebter Triebwagen ausgeliefert.

 

Die Triebwagen wurden zwar für den Fahrplandienst beschafft, aber bald in erster Linie für den Ausflugsverkehr benutzt. Denn für den geplanten Schnellzugsdienst auf schwachfrequentierten Linien und als Zubringer zu Schnellzügen, sogenannten Tramzügen, wurde ihr Erfolg zum Verhängnis. Da sie als Einzelfahrer konzipiert waren, war das entstandene Platzproblem nicht mit Anhängen eines Wagens zu lösen. In der Folge mussten viele Züge, für die eigentlich ein roter Pfeil vorgesehen war, auf L.okomotiv-bespannte Züge umgestellt werden, da ansonsten nicht alle Fahrgäste hätten befördert werden können. Ein weiteres Phänomen war, dass viele Fahrgäste ihre Reisepläne so ausrichteten, dass sie mit dem Roten Pfeil fahren konnten, was die Problematik zusätzlich verschärfte. Auch aus diesem Grund kamen die SBB zur Einsicht, dass Vorführfahrten angeboten werden mussten, um der Bevölkerung die Möglichkeit zu bieten, einmal mit dem Roten Pfeil zu reisen. Bei den Vorführfahrten wurde darauf geachtet, dass alle Landesteile berücksichtigt wurden. Natürlich kamen auch Anfragen von Reisegesellschaften, die den Triebwagen für eine Extrafahrt mieten wollten.

 

Infolge des 2. W.eltkrieges kamen diese Extrafahrten natürlich zum Erliegen, nur um nach dem Krieg umso stärker anzuziehen, so dass neben dem schon 1.9.3.9 ausgelieferten D.oppeltriebwagen ( SBB RAe 4./.8 1.0.2.1 ) 1.9.5.3 noch zwei weitere Doppeltriebwagen ( SBB RAe 4./.8 1.0.2.2 + 1.0.2.3) nur für den Ausflugsverkehr ( sprich Extrafahrten ) angeschafft wurden.

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Bezeichnung und Nummern

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Bezeichnung und Nummern wurden sehr oft geändert und gewechselt. Die ersten Fahrzeuge wurden ab 1935 als CLe 2/4 von der Industrie geliefert. Schon 1 9 3 7 wurden sie zu Re 2/4 umgezeichnet, der Triebwagen 2.0.7 trug ab Werk die Bezeichnung Re 2/4. Ab 1 9 4 7 / 4.8 wurden als RCe bezeichnet und 6.0.1 und 6.0.2 eingereiht. Ab 1.9.5.6 werden alle RCe als RBe 2/4 bezeichnet, ebenfalls wurden die Nummern gewechselt aus 6.0.1 – 6.0.7 wurde 1.0.01 – 1.0.0.7. Die beiden verlängerten Triebfahrzeuge wurden nach dem Umbau als RBe 2/4, ab 1.9.5.6 als RAe 2/4 bezeichnet. Hier ist zu erwähnen, dass die 1.0.0.2 und 1.0.0.6 1.9.5.4 die Nummern gewechselt haben ( Es handelt sich also beim RAe 2/4 1.0.0.2 um den RCe 2/4 6.0.6 von vor 1.9.5.2.).

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Technisches

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Der Wagenkasten ist als tragende Konstruktion ausgeführt. Dieser wird aus einem geschweissten Gerippe aus leichten Stahlprofilen mit eingeschweissten Wandplatten gebildet, das aussen mit Aluminiumblechen verkleidet ist. Ein gekröpfter Träger, der aus zusammengeschweissten Stahlprofilen bestand, stabilisierte den Wagenboden. Dadurch war es möglich, den Wagenboden des Fahrgastraumes auf 720 mm über Schienenoberkante abzusenken. Da ein möglichst geringer Luftwiderstand erreicht werden sollte, wurde das Dach als Doppeldach ausgeführt. Die Widerstände der elektrischen Bremse wurden zwischen den beiden Dächern eingebaut. Die notwendige Kühlluft wurde über Lüftungsschlitze, die oben und auf der Seite des Daches angebracht waren, zu- und abgeführt.

 

Das Fahrzeug besass anfänglich nur Hilfspuffer und unter einer Abdeckung eine Hilfskupplung, in der Form, wie sie heute noch am C.hurchill - Pfeil ( SBB RAe 4./.8 1.0.2.1 ) zu finden sind. Nachträglich wurde bei den 2.0.4 – 2.0.7 unten an der Front eine spezielle Öse, ähnlich wie sie an den Baufahrzeugen zu finden ist, angebracht, um den S.kiwagen anhängen zu können.

 

Die Drehgestellrahmen der ersten beiden Fahrzeuge wurden aus geschweisstem Stahlprofil hergestellt und besassen keinen Wiegebalken. Der Wagenkasten stützte über jeweils vier Blattfedern je Drehgestell auf diese ab. Jeweils zwei waren auf jeder Seite des Drehgestells aufgehängt. Zwischen dem Drehgestell und den Gehäusen der Achslager, die als Rollenlager ausgeführt waren, befanden sich acht Schraubenfedern. Im Inneren dieser Schraubenfeder war eine zylindrische Lagerführung vorhanden, weshalb das Fahrzeug keine Achshalter benötigte. Die Zug- und Bremskräfte wurden nur über den Drehzapfen übertragen, was bei einem Alleinfahrer zu vertreten war.

 

Die Drehgestelle der nachträglich beschafften fünf Fahrzeuge waren in anderer, verbesserter Ausführung. Denn diese besassen schon Hohlträger als Längsträger und waren ebenfalls geschweisst. Diese Längsträger waren abgekröpft, um Platz für die Wiegebalken zu haben. Der Wiegebalken stützte sich beidseitig auf pendelnde, aufgehängte Blattfedern und war mit zwei Mitnehmern mit dem Drehgestellrahmen verbunden. Das Gewicht des Wagenkastens wurde über zwei seitliche Stützlager auf den Wiegebalken übertragen.

 

Beim Antrieb kamen beim CLe 2/4 2.0.1 und 2.0.2 zwei unterschiedliche Bauformen zum Einsatz. Der 2.0.1 wurde noch mit Tatzlager-Antrieb ausgerüstet, der von der M.aschinenfabrik O.erlikon geliefert wurde und sich schon in T.ramfahrzeugen bewährt hatte. Der 2.0.2 erhielt den von der Brown, Boveri & Cie. neuentwickelten Federantrieb mit Hohlwelle. Das neue an diesem Federantrieb war, dass sich die Federtöpfe im Zahnrad selbst befanden. Die Vorteile dieses Federantriebs waren gleich ersichtlich, und die nachfolgenden fünf Fahrzeuge wurden ebenfalls mit diesem Antrieb ausgerüstet. Beim 2.0.1 wurde er nach kurzer Betriebszeit nachträglich eingebaut.

 

Der Stromabnehmer, der als Scherenstromabnehmer ausgeführt ist, ist über dem Führerstand I, d.h. über dem Laufdrehgestell angebracht. In diesem Vorbau befindet sich der Transformator, der über eine einfache Dachsicherung mit dem Stromabnehmer verbunden war. Es gab auf der Hochspannungsseite also keinen Hauptschalter. Der Transformator hatte eine Dauerleistung von 210 kVA und stützte sich auf der Kastenkonstruktion und nicht auf dem Drehgestell ab, denn ansonsten wäre eine flexible Hochspannungszuführung zum ölgekühlten Transformator notwendig gewesen.

 

Die beiden eigenventilierten Treibmotoren hatten eine Leistung von je 2.0.2 kW und waren aus Gewichtsgründen in Serie geschaltet. Um deren Schleuderneigung zu kompensieren, war im Trafokessel ein Spannungsteiler untergebracht.

 

Der Führerstand war für sitzende Bedienung eingerichtet und besaß ein großes Handrad für den Steuerkontroller. Im Fussraum war das Totmannpedal, das immer gedrückt werden musste. Das Bremsventil für die direkte Bremse ist rechts daneben angeordnet, oberhalb dieser wurde beim Umbau das Führerbremsventil angeordnet. Da der Führerstand offen war und nicht gegen den Fahrgastraum abgeschlossen, waren Sicherheitsmassnahmen vorhanden. Bei abgezogenem Fahrzeugschlüssel wurde die Steuerwelle vom Kontroller zum Nockenschalter ausgehängt, und alle elektrischen und pneumatischen Schalter auf der Stellung Aus blockiert.

 

In jedem Führerstand ist ein Steuerkontroller vorhanden, mit dem sowohl die Fahr- wie Bremsstufen eingestellt werden. Dieser war mit einem Nockenschalter verbunden, von dem die Hüpfer angesteuert wurden. Es waren für die Fahrstufen fünf und für die Bremsstufen neun pneumatische Hüpfer vorhanden. Auch die beiden neben dem Steuerkontroller befindlichen pneumatischen Türöffner wurden in der geschlossener Stellung blockiert. Die Lokpfeife wird über ein Seilzug betätigt.

 

Gebremst wurde das Fahrzeug normalerweise elektrisch über die Widerstandsbremse. Die Widerstandsbremse arbeitet von der Oberleitung unabhängig. Der benötigte Erregerstrom wird zuerst von der Batterie geliefert, bis der Bremsstrom mit 200 A so hoch ist, dass er die Motoren selbst erregen kann. Es gab 11 elektrische Bremsstufen. Die ersten acht waren reine elektrische Bremsstufen. Erst ab der neunten Bremsstufe kam automatisch die pneumatische Bremse abgestuft zum Einsatz. Für die pneumatische Bremse ist im Triebgestell an jedem Rad ein, im Laufgestell an jedem Rad zwei Bremssohlen vorhanden. Die Handbremse in jedem Führerstand wirkt nur auf das darunterliegende Drehgestell.

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Umbau (Ausrüstung mit Zug- und Stossvorrichtung)

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Da sich schnell das Fehlen der normalen Zug- und Stossvorrichtung bemerkbar machte, wurde beschlossen, alle Fahrzeuge mit einem leichten Zughaken und Puffern auszurüsten, damit sie zumindest einen Wagen mitnehmen konnten oder an einem Zugschluss eines Zuges mitgegeben werden konnten.

 

Als erstes wurden die beiden ersten Fahrzeuge ( 6.0.1 und 6.0.2 ) 1.9.4.4 umgebaut. Beim Umbau musste das Kastengerippe verstärkt werden, damit die Kräfte der Puffer abgeleitet werden konnten. Die Hilfskupplung wurde gegen einen leichten Zughaken ohne Schraubenkupplung getauscht. Auch musste für die Anhängelast eine normale automatische Bremse eingebaut werden. Im Führerstand wurde ein zusätzliches Führerbremsventil eingebaut. Die Umbauten erhöhten das Gesamtgewicht um rund fünf Tonnen. Nach dem Umbau war es erlaubt, dem Fahrzeug bis zu einer Steigung von 12 ‰ eine Anhängelast von 30 Tonnen mitzugeben. Über 18 ‰ Steigung war das Mitgeben einer Anhängelast verboten.

 

Da der Umbau als erfolgreich bezeichnet werden durfte, wurde er an allen Fahrzeugen vorgenommen.

 

Als Anhängewagen wurden 1.9.4.7 fünf BCF4 ( Später ABDi ) angeschafft, die nur ein Gesamtgewicht von 22 Tonnen hatten.

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Umbau zum RAe 2/4

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1.9.5.2 wurde der 6.0.6 radikal umgebaut. Es war das Ziel, ein Fahrzeug mit gehobenem Komfort zu erhalten. Dafür wurde der Wagenkasten um 2.6 Meter verlängert und auch die Innenausstattung erneuert. Es wurden komfortable Stoffsitze mit größerem Sitzabstand eingebaut. In der Folge wurde er aufklassiert ( bis 1.9.5.6 RBe 2/4, danach RAe 2/4 ). Er wechselte 1.9.5.4 die Nummer mit dem 6.0.2.

 

Als markanteste äußere Änderung ist das zweite seitliche Führerstandsfenster zu erwähnen, das nur die beiden umgebauten RAe 2/4 hatten.

 

1.9.5.3 wurde der verunfallte 6.0.1 in der gleichen Art umgebaut.

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Betriebliches

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Die ersten beiden Triebwagen wurden dem D.epot B.ern zugeteilt. Als alle sieben ausgeliefert waren, waren sie auf die D.epots B.ern, L.ausanne und Z.ürich verteilt. Schon 1.9.3.9 wurden sie alle aus dem fahrplanmässigen Verkehr zurückgezogen, da keine sinnvollen Einsätze mehr möglich waren, denn sobald ein Roter Pfeil einen planmässigen Zug über längere Zeit führte, war dieser hoffnungslos überfüllt. Um zumindest das Platzproblem wegen fehlendem Gepäckraum im Wintersportverkehr zu mildern, wurde 1.9.3.7 ein einachsiger Skianhänger angeschafft, der in eine spezielle Öse bei den Triebwagen 2.0.4 – 2.0.7 eingehängt werden konnte.

 

Der Triebwagen Nummer 2.0.5 wurde zusammen mit dem S.kianhänger an die O.ensingen – B.alsthal- B.ahn vermietet, da diese nach der Notelektrifizierung noch keine eigenen Fahrzeuge besaß. Es ist unklar, ob es mehr als einen Skiwagen gab, da diese keine Nummern trugen, allerdings laut dem B.A.V soll der letzte erst 1.9.5.6 abgebrochen worden sein, was auf mehrere hindeutet. Allerdings ist nur ein Skiwagen von der Industrie geliefert worden, was allerdings nicht ausschliesst, dass in einer SBB – W.erkstätte einer oder mehrere nachgebaut wurden.

 

Mit der Notelektrifizierung von diversen Nebenlinien während des 2. W.eltkrieges tat sich für die Triebwagen ab 1.9.4.3 wieder ein Betätigungsfeld auf. Hier machte sich das Fehlen der Zug- und Stosseinrichtung so stark bemerkbar, dass der Umbau der Triebwagen beschlossen wurde, damit zumindest ein Wagen mitgegeben werden konnte. Anfänglich wurden alte Zweiachser verwendet, danach die neu ausgelieferten L.eichtstahlwagen und ab 1.9.4.7 die speziell dafür angeschafften B.C.F.4 ( später in ABDi umgezeichnet ).

 

Ende 1.9.4.5 waren die Triebwagen den Depots L.ausanne, L.uzern W.interthur und Z.ürich zugeteilt. Nach der Auslieferung der SBB B.D.e 4./.4 wurden von diesen alle übriggebliebenen fahrplanmässigen Züge übernommen. Einzig die B.adezüge Z.ürich – Z.urzach konnte von den RBe 2/4 gehalten werden, die von einem Triebwagen des Depots Z.ürich geführt wurde. Zwischen J.uli und D.ezember 1.9.6.0 verkehrte an Werktagen ein Triebwagen von L.enzburg über M.ellingen nach K.ilchberg, um Arbeiter zu der S.chokoladenfabrik L.indt zu befördern. Während der E.X.P.O 6.4 kamen alle Roten Pfeile wieder zum fahrplanmässigen Einsatz ( eigentlich kam während der E.X.P.O 6.4 alles, was noch fuhr, zum Einsatz ). Der fahrplanmässige Einsatz der Roten Pfeile endete 1.9.6.8 als auch die Leitung als B.adezug wegfiel.

 

Es gab vereinzelte Fahrten nach D.eutschland und Ö.sterreich, wobei an der Grenze das Schleifstück gegen eines der D.B / Ö.B.B Norm getauscht werden musste.

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Unfälle

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Leider blieben die kleinen Roten Pfeile nicht vor einigen teilweise schwerwiegenden Unfällen verschont.

 

Glück im Unglück hatte man am 1.4. M.ai 1.9.3.7, als in B.runnen bei einem CLE 2/4 eine Achse brach. Der Triebwagen entgleiste zwar, aber es waren keine gravierenden Schäden entstanden. Allerdings wurde alle Roten Pfeile stillgelegt, nachdem die EMPA festgestellt hatte, dass mangelnde Stahlqualität für den Bruch verantwortlich war. Die Fahrzeuge wurden erst wieder in Betrieb genommen, als sie mit neuen Achsen aus Siemens – Martin - Stahl ausgerüstet worden waren.

 

Der schwerwiegendste Unfall geschah am 1. M.ai 1.9.5.2 in V.illeneuve. Der RCe 2/4 6.0.6 war mit Angehörigen der F.irma S.andoz aus B.asel als Gesellschaftsfahrt am oberen G.enfersee unterwegs. Der Triebwagen stieß, von L.ausanne herkommend, um 1530 frontal in die dort rangierende A.e 3./.6 I 1.0.6.8.7. Dabei wurde der führende Vorbau komplett eingedrückt, denn die A.e 3./.6 stieg auf den Triebwagen auf. Im Triebwagen starben zwei Menschen; weitere 40 Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Der schwer beschädigte Triebwagen wurde von der H.auptwerkstätte Z.ürich wiederaufgebaut, dabei allerdings gleich zum RAe 2/4 umgebaut.

 

Die Fahrzeuge wurden wie folgt ausrangiert, ( nach der letzten Nummer folgt in Klammern die erste );

 

1.0.0.2 ( 2.0.6 ), 3.1. A.ugust 1.9.8.4 ( A.bbruch )

1.0.0.3 ( 2.0.3 ), J.anuar 1.9.6.8 ( Für das V.erkehrshaus remisiert )

1.0.0.4 ( 2.0.4 ), 3.1. D.ezember 1.9.6.8 ( A.bbruch )

1.0.0.5 ( 2.0.5), 3.0. N.ovember 1.9.6.6 ( A.bbruch )

1.0.0.6 ( 2.0.2 ), 3.1. D.ezember 1.9.6.7 ( A.bbruch )

1.0.0.7 ( 2.0.7 ), J.anuar 1.9.7.4 ( Verkauf an die O.e.B.B )

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Erhaltene Fahrzeuge

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RAe 2/4 1.0.0.1, als h.istorisches Fahrzeug bei der SBB Historic ( fahrfähig, in Reparatur )

 

RBe 2/4 1.0.0.3, als optisch aufgearbeitetes Ausstellungsfahrzeug im V.erkehrshaus in L.uzern ( nicht fahrfähig.)

 

RBe 2/4 1.0.0.7, als historisches Fahrzeug bei der O.ensingen – B.alsthal – B.ahn (fahrfähig)

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Der RAe 2/4 1.0.0.1 ist momentan infolge eines Transformatorschadens, den er 2.0.0.8 erlitten hat, nicht fahrfähig, mit Hilfe des ebenfalls schon beschädigten Transformators des RBe 2/4 1.0.0.3, soll er allerdings wieder fahrfähig hergerichtet werden. Dafür wurde beim 1.0.0.3, im N.ovember im D.epot E.rstfeld der Transformator ausgebau

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( BeschriebRoterPfeil AlbumBahnRotePfeile AlbumBahnenderSchweiz Schweizerische Bundesbahn

Bundesbahnen Eisenbahn Triebwagen Triebzug SBB CFF FFS SLM Zug Train Juna Zoug Trainen Tog

Tren Поезд Lokomotive Паровоз Eisenbahn Railway Rautatie chemin de fer Ferrovia 鉄道 Spoorweg

Железнодорожный Centralstation Ferroviaria Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi

Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Ausflug nach C.larens am Samstag den 14. März 2015

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Mit dem Z.ug von B.ern über L.ausanne nach V.evey

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F.otografieren in V.evey

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Mit dem Z.ug weiter nach C.larens

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Von C.larens über L.ausanne - N.euchâtel nach K.erzers

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F.otografieren in K.erzers

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Mit dem Z.ug von K.erzers nach B.ern

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Hurni150314 KantonFreiburg KantonFribourg

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 081223

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NIF

Seelandtriathlon 2014 in Murten,

13.09.2014

 

Alle Fotos von Michel Bertschy. Die Seelandtriathlon Bilder sind unter der Namensnennung-Nicht kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen-Creative Commons Lizenz gestellt.

Kontakt: www.migu.ch / mb@migu.ch

-Highstreet in Niederkirchen; a little village in the "Pfalz"-

 

Jahreszeiten ist ein Projekt, bei dem ich an einem Tag, am gleichen Ort, fotografiere und 4 Bilder auswähle, die die Zeit, den Ort oder meine Stimmung beschreiben.

 

My project "seasons": I photograph on one day at the same place and select 4 pictures, that show the time, the place or my own mood.

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