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Das Fachwerkhaus ist die alte Löwenapotheke, welche aus dem 16. Jahrhundert stammt. Das Haus wurde im zweiten Weltkrieg zerstört. 1991 bis 1995 ist es im gleichen Stil rekonstruiert worden. Daneben steht das Stiftsglöcknerhaus von 1750. Er ist ein dreigeschossiger Sandsteinquaderbau. Der Stiftsbrunnen wurde im zweiten Weltkrieg zerstört. 1998 ist er originalgetreu wieder aufgebaut worden. Der Brunnen wurde 1892 zur Erinnerung an das 900-jährige Bestehen der Stiftskirche und das 1000-jährige Jubiläum der Stadt Aschaffenburg gebaut.
The half-timbered house is the old lion pharmacy, which from the 16th Century dates. The house was destroyed in the second world war. 1991-1995 it has been reconstructed in the same style. Next to it is the Stiftsglöcknerhaus of in 1750. He is a three-storey Sandsteinquaderbau. The fountain was destroyed in the second world war. 1998 he has been faithfully reconstructed. The fountain was built in 1892 to commemorate the 900th anniversary of the Collegiate Church and the 1,000 th anniversary of the city of Aschaffenburg.
La vieille maison est l'ancienne pharmacie de lion, qui à partir de la 16e Dates siècle. La maison a été détruite dans la deuxième guerre mondiale. 1991-1995, il a été reconstruit dans le même style. A côté se trouve le Stiftsglöcknerhaus de 1750. Il est Sandsteinquaderbau trois étages. Le fontaine a été détruit dans la deuxième guerre mondiale. 1998, il a été fidèlement reconstitué. La fontaine a été construite en 1892 pour commémorer le 900e anniversaire de la Collégiale et le 1000e anniversaire de la ville de Aschaffenburg.
The Lotus Europa was a two door mid-engined GT coupé built by Lotus Cars from 1966 to 1975. In 2006 Lotus began production of a totally new, Lotus Elise-derived design, a mid-engined GT coupé named Europa S.
The original Europa used Lotus founder Colin Chapman's minimalist steel backbone chassis that was first used in the Lotus Elan, while also relying on its fibreglass moulded body for structural strength. The Europa was based on a prototype built to compete for Henry Ford II's contract to build a Le Mans race car in the early 1960s.
The Europa was designed and built to be an embodiment of Chapman's oft-stated philosophy of automotive design: "Simplify, then add lightness."
(Wikipedia)
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Der Europa, im Dezember 1966 vorgestellt, war ursprünglich nur für die ausländischen (nicht-UK) Märkte bestimmt. Die ersten Fahrzeuge wurden nach Frankreich und in die Schweiz verkauft. Er verfügte über den gleichen Motor wie der Renault 16, jedoch war er hinter der Fahrgastzelle als Mittelmotor eingebaut. Dies verlieh dem Europa eine Straßenlage und Fahreigenschaften die eines Rennwagens würdig waren, auch sein Rahmen war für Motoren mit mehr als nur 1470 cm³ ausgelegt. Die Karosserie aus glasfaserverstärktem Polyester war mit einem Zentralträgerchassis aus Stahlblech zu einem geschlossenem Chassis verklebt. Diese Kombination war Voraussetzung für die hervorragenden Fahreigenschaften. Nur 296 Exemplare des ursprünglichen S1 (auf Basis des Grundgedankens des Lotus Gründers Colin Chapman ) wurden gebaut (Chassis Nummer 460001 bis 460296). Diese Fahrzeuge bestanden aus einer extrem minimalistischen Konstruktion, mit geschlossenen Seitenfenstern, festen Sitzen (nur die Pedale waren verstellbar), kaum Türverkleidungen und einfachen Aluminiuminstrumenten.
Ab 1969, anlässlich des Erscheinens der zweiten Serie (Europa S2), wurden Chassis und Karosserie miteinander verschraubt, was jedoch auch die ursprünglichen Fahreigenschaften änderte. Gleichzeitig wurde für den amerikanischen Markt ein Motor mit 1565 cm³ eingeführt. 1971 wurde der Europa TwinCam vorgestellt, der über einen Motor mit zwei Nockenwellen im Leichtmetallkopf und 1558 cm³ verfügte, wie er bereits im Lotus Elan eingebaut wurde. Ein Jahr später ging man zur leistungsgesteigerten Version „Big Valve“ (ähnlich wie beim Lotus Elan Sprint) über und verband ihn mit einem Renault 5-Gang-Getriebe. Diese neue Ausführung nannte man Europa Special.
(Wikipedia)
Der Beobachtungsposten aus dem ersten Weltkrieg auf der Lauchflue / Lauchfluh im Kanton Basel Landschaft der Schweiz :
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Fortifikation Hauenstein
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In der Region O.lten erinnern an der Felswand längs der B.ölchen - S.üdstrasse heute
noch zahlreiche W.appen der beteiligen Truppen an die in den Jahren 1914 bis 1918
erstellten Bauwerke der Fortifikation Hauenstein.
Diese Fortifikation war von langer Hand vorausgeplant worden: zum Schutze des
E.isenbahnknotenpunktes O.lten, zur Verhinderung eines feindlichen Einbruchs ins
Mittelland, und zur Vermeidung einer «Abkürzung» für die deutsche Armee in die
M.ittelostflanke F.rankreichs beziehungsweise für die f.ranzösische Armee in den
d.eutschen S.üdraum.
Die Strategie gründete auf der Tatsache, dass zwischen A.arau und B.alsthal, auf
einer Strecke von nur dreissig Kilometern, zehn Juraübergänge vorhanden waren.
Unmittelbar nach der Mobilmachung von 1914 wurden die Pläne aus der Schublade
gezogen, und Tausende von Wehrmännern begannen im Gebiet des Hauensteins
im 24 - Stunden - Betrieb vorab mit dem Bau von M.ilitärstrassen, so erstens am
W.isenberg ( W.inznau – W.ilmatt – M.arenacher – F.roburg – W.isen – H.upp –
W.isenberg – R.amsach ) und zweitens am B.ölchen ( N.ord- und S.üdstrasse ab
R.ankbrünneli oberhalb T.rimbach zur G.widemfluh ).
Zudem wurden unter anderem die S.trasse W.angen – R.umpel und S.chmutzberg –
K.allhöhe erstellt sowie zahlreiche S.chützengräben, G.eschützstände, Verbindungs-
g.räben, U.nterstände, B.eobachtungsposten, M.aschinengewehrstellungen, Schein-
w.erferpositionen, K.ommandoposten, T.elefonleitungen, M.unitionslager, G.enie-
depots, R.eservoirs und W.asserleitungen, U.nterkünfte sowie S.tallungen. Rund 500
Tief- und Hochbauarbeiten befanden sich anfänglich im Bau.
Für die O.ltner B.rücken und die E.isenbahntunnel wurden Zerstörungsmassnahmen
vorbereitet. Im besagten Verteidigungsraum bestanden auch schon fertige Evakuations-
pläne für 50 000 Personen.
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48 Kilometer Frontlinie bis 1917
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Wie wir dazu von O.ltens S.tadtarchivar Christoph Rast erfahren, entwickelte sich der
Krieg im W.esten zu einem Graben-und Stellungskrieg, und ab 1915 wurden die Stell-
ungen bis 1918 praktisch gleich gehalten.
Was die Fortifikation Hauenstein anbelangt, wurden 1915 der Schützengraben A.are –
B.oningen – B.ölchen, die B.ölchen - S.üdstrasse und die W.asserversorgung W.isenberg
fertiggestellt.
Im F.rühling 1915 fanden im Raum Hauenstein M.anöver unter den Augen von General
Wille statt. Gegen Jahresende erfolgte der Ausbau der militärischen Stellungen aufgrund
neuer Erkenntnisse nicht mehr planmässig, sondern nach sofortigen Bedürfnissen.
1916, wegen des strengen W.inters in der Region O.lten, verlagerte sich die Hauptarbeit
auf die O.ffenhaltung der M.ilitärstrassen. Weitere S.tellungen und U.nterstände waren
überall im Bau.
Der Aussichtspunkt B.ölchenfluh war als B.eobachtungsposten auf die heutige Form
zurechtgesprengt worden. Ein grosser Teil der Schweizer Armee stand bis zu dieser
Zeit im Einsatz am Hauenstein. Auch 1917 setzte sich der kontinuierliche Baubetrieb
im ganzen Gebiet fort.
Im A.ugust 1917 waren die wichtigsten Arbeiten vollendet: die Gesamtlänge der Front
betrug 48 Kilometer, die Feuerlinie mit Verbindungsgräben war über 27 Kilometer lang,
insgesamt gab es offene und gedeckte Stellungen für 126 Geschütze, acht T.elefon-
z.entralen. Die neu gebauten Bergstrassen hatten eine Länge von 26 Kilometern. Ins-
gesamt waren für all diese Bauobjekte zwei Millionen Arbeitsstunden geleistet worden.
Die Schweizerkolonie in B.rasilien hatte an die Soldatenfürsorge 20 000 Franken über-
wiesen mit dem Auftrag, im Gebiet der Fortifikation Hauenstein ein S.oldatenhaus einzu-
richten. G.eneral W.ille legte den Standort oberhalb von I.fenthal fest.
Das Soldatenhaus konnte am 20. O.ktober 1.9.1.7 eingeweiht werden. ( Das 1.9.5.0
abgebrannte General-Wille-Haus, das der S.tadt O.lten später jahrelang für Ferienkolonien
diente, wurde Mitte der fünfziger Jahre neu aufgebaut. )
1918 stand militärisch im Zeichen des weiteren Ausbaus und des Unterhalts der Fort-
ifikation Hauenstein. Nach Kriegsende im gleichen Jahr wurden einzelne Bauwerke
abgebrochen und die Gräben eingedeckt. Aus finanziellen Gründen entfernte das Militär
nur wirklich Störendes.
Geblieben sind neben der Erschliessung der Region Unterer Hauenstein durch Berg-
strassen unter anderem: das B.ergrestaurant «K.ambersberg», U.nterstände und Stell-
ungen, das erwähnte G.eneral- W.ille - H.aus ( das jetzt im W.inter jeweils durch die
S.A.C - Sektion O.lten bewirtet wird ) sowie die W.appen an der seinerzeit innerhalb
weniger Monate aus dem Fels gesprengten B.ölchen - S.üdstrasse.
Mit diesen H.erkunftswappen hatten sich die an den B.auarbeiten beteiligten T.ruppen
jeweils nach Abschluss ihrer Arbeiten im Fels des B.ölchens verewigt. Die W.appen
werden von der Offiziersgesellschaft O.lten unterhalten und sind letztmals im F.rühjahr
1.9.9.7 vom O.ltner Bildhauer Paul Nünlist fachgerecht restauriert worden.
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( BeschriebFortifikationHauenstein AlbumSchweizimerstenWeltkrieg KantonBaselLand
KantonBaselLandschaft Erster Weltkrieg ErsterWeltkrieg Erster Weltkrieg verdenskrig
Toinen maailmansota first guerre mondiale Guerra Mondiale 第二次世界大戦 wereld
oorlog wojna światowa guerra mundial Andra världskriget Guerra Mundial war Schweiz
Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Suíça
Szwajcaria Suiza Landesverteidung Verteidigung )
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W.anderung mit R.alf von W.aldenburg nach E.ptingen am Dienstag den 15. September 2009
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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.iestal und weiter mit dem T.ram nach W.aldenburg
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W.aldenburg ( BL - 515m ) - W.aldenburg S.chlossruine ( BL - 685m ) - G.erstelflue
( BL - 810m ) - R.ehhag ( BL - 1`010m ) - L.auchflue ( BL - 1`014m ) – B.esichtigung
B.eobachtungsposten L.auchflue aus dem e.rsten W.eltkrieg - G.eissflue ( BL - 1`005m ) –
B.esichtigung der S.tellungen aus dem e.rsten W.eltkrieg auf der G.eissflue -
C.hilchzimmersattel ( BL - 991m ) - O.ber B.elchen ( BL - 890m ) - L.auch ( BL - 820m ) -
B.irch ( BL - 760m ) – B.esichtigung R.uine G.rottenburg R.iedfluh - E.ptingen ( BL - 560m )
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Mit dem B.us von E.ptingen nach S.issach und wieder zurück mit dem Z.ug nach B.ern
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Hurni090915 AlbumZZZZ090915Juratour KantonBaselLandschaft
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 070316
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NIF
Schloss Rietberg ( Château - Castle - Ursprung 13. Jahrhundert ) bei Pratval im Domleschg im Bezirk Hinterrhein im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz
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Schloss Rietberg
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Das Schloss Rietberg steht oberhalb der Gemeinde Pratval im Domleschg im
schweizerischen Kanton Graubünden am Rand des R.ietbach - Tobels an der G.renze
zur N.achbargemeinde R.odels.
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Bau
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Die Erbauungszeit der Burg Rietberg ist nicht bekannt. Der Turm als ältester Teil stammt
wohl aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts; die ganze Anlage entstand in mehreren
Etappen während des 17. und 18. Jahrhunderts.
Belegt wird eine erste Etappe durch die Jahreszahl 1601 am Allianzwappen P.lanta- Jecklin
im 1. Wohngeschoss. Aus der gleichen Zeit stammen wohl die gewölbten Kellerräume und
der Wohnraum im 3. Geschoss.
Zum ursprünglichen Baubestand gehört der rechteckige Turm im Zentrum der Anlage. Die
mit bis 2,5 Meter für Bündner Verhältnisse ungewöhnlich dicken Mauern des Sockels
umschliessen die Fundamente eines älteren Turms, vermutlich aus dem 12. Jahrhundert.
Die grösseren Fenster und Türen wurden in nachmittelalterlicher Zeit ausgebrochen. Der
ursprüngliche Hocheingang lag wohl an der Nordseite des 3. Stockwerks.
Über dem 4. Geschoss lag eine massive Wehrplattform aus massiven Balken. Ein grosser
Umbau, bei dem oben am Turm auch die charakteristischen Ochsenaugen angebracht wurden,
erfolgte im späten 17. Jahrhundert.
Der Zinnenkranz wurde im 18. Jahrhundert auf drei Seiten vermauert.
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In der warmen Jahreszeit ist das oberste Turmgeschoss Lebensraum für unzählige
F.ledermäuse der Art G.rosses M.ausohr, die sich an den starken Balken des ca. fünf Meter
hohen Raumes festkrallen.
Die Grösse der K.olonie schwankt zwischen fünfzig und mehreren hundert T.ieren. Durch
schmale S.chartenfenster können sie ein- und ausfliegen. Im S.pätherbst verlassen die
F.ledermäuse den T.urm und verbringen den W.inter an einem unbekannten O.rt.
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Die T.ankzisterne im Hof stammt vermutlich aus dem Mittelalter. Sie ist vom Keller des
Wohntraktes durch einen unterirdischen Gang zu erreichen.
Der barocke Rundturm über der Z.isterne stammt aus dem 17. Jahrhundert. Auch in den
übrigen Gebäuden dürften noch Mauerreste der ursprünglichen Bausubstanz erhalten sein;
am ehesten in der Aussenmauer der Nordseite.
Die zinnenbewehrte Ringmauer auf der Südseite ist neuzeitlich. Von einem im Nordosten
angelegten Halsgraben ist infolge von späteren Aufschüttungen nichts mehr zu erkennen.
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Geschichte
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Rietberg war der Sitz der Herren von Rietberg, die in einer Urkunde vom 29. Juli 1286
als Vasallen der Herren von S.ax - M.isox erwähnt werden und im 13. und 14. Jahrhundert
mehrere Male bezeugt sind. Im Verlauf des 14. Jahrhunderts werden sie als Ministeriale
des Bischofs von C.hur erwähnt. Sie besassen Güter im Domleschg, im S.chams und in C.hur.
Im Ehevertrag mit seiner Frau Berta von R.häzüns legte Johann von Rietberg 1320 fest,
dass Berta die Burg bis zu ihrem Tod besitzen solle. 1343 überschrieb er seiner Frau
allerdings andere Güter und übergab mine vesti Rieperg und mine vesti die hohen Jufalt
samt seinen Lehen 1348 den mit ihm verwandten Herren von Landenberg. Johann von
Rietberg starb am 5. September 1349.
Hermann von L.andenberg konnte seine Erbansprüche aber nicht durchsetzen und
verzichtete 1352 zu Gunsten des Bistums C.hur.
Im Januar 1354 stellte der Bischof auf der Burg einige Urkunden aus. Die Herren von
R.häzüns und von L.umerins machten jedoch noch weitere Ansprüche geltend; die endgültige
Zahlung erfolgte nach jahrzehntelangen Auseinandersetzungen erst 1388.
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Als Verwalter setzte der Bischof Burggrafen ein; 1384 wird Eglolf von Juvalt erwähnt. In der
Folgezeit brachte eine lange Reihe von Verpfändungen durch stetige Erhöhnung der
Pfandsumme den Bischof schliesslich um den Besitz. Nach mehreren Besitzerwechseln
kam die Burg 1530 in die Hände von Anton von T.ravers, durch dessen Erben 1554 an
Herkules von S.alis (1503 – 1578). 1617 wurde der Besitz geteilt: eine Hälfte verblieb den
S.alis, die andere kam an den mit den S.alis verschwägerten Pompejus Planta, den Anführer
der K.atholiken.
In den Bündner Wirren wurde Planta am 25. Februar 1621 von Georg Jenatsch und seinen Gesinnungsgenossen auf Schloss Rietberg ermordet. Die Tat wurde später von Conrad
Ferdinand Meyer in der Novelle Jürg Jenatsch literarisch verarbeitet.
1664 gelangte Rietberg für 9000 Gulden an Oberst Christoph von R.osenroll aus T.husis,
1670 an die Familie Buol. 1758 kauften die B.uol-S.chauenstein den Anteil der Planta auf,
womit die frühere Teilung aufgehoben wurde.
Weitere Besitzer waren 1798 der C.hurer Fürstbischof Karl Rudolf, der darin ein
P.riesterseminar einrichten wollte. Der Einfall der f.ranzösischen T.ruppen in den
Drei Bünden verhinderten den Plan. Besitzer von Rietberg waren 1802 Gräfin Emilie von
T.ravers, 1803 die Cadonau aus W.altensburg, anschliessend Oberst von B.ergamin aus
O.bervaz und 1822 nochmals die Gräfin von T.ravers.
Im gleichen Jahr erwarb Pfarrer Christian Casparis das Schloss. 1917 gelangte es durch
Heirat an die Familie Rudolf P.lanta - C.asparis.
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Heute
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Heute ist Schloss Rietberg im Besitz von mehreren Familien, alle Nachfahren von Rudolf
Planta-Casparis. Auch die beiden ehemaligen Pächterhäuser und die umgebauten
P.ferdestallungen werden bewohnt, zum Teil als Mietwohnungen.
Als Mitbesitzer Rietbergs betreibt die Familie Hämmerle-Caviezel neben dem Schloss
einen biologisch ausgerichteten L.andwirtschaftsbetrieb mit M.utterkuhhaltung, M.ais- und
O.bstanbau.
Zu früheren Zeiten wurden dem r.ussischen Z.aren Ä.pfel des Gutes als Kostbarkeiten
zugesandt, einzeln verpackt in S.eidenpapier in mit H.olzwolle gepolsterten K.isten.
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( BeschriebSchlossRietberg AlbumSchlösserKantonGraubünden KantonGraubünden
Grischun Schloss Castle Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte
History Gebäude Building Archidektur AlbumSchweizerSchlössesr,BurgenundRuinen )
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B.urgentour im K.anton G.raubünden am Dienstag den 06. Oktober 2009 :
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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich nach C.hur und weiter mit dem P.ostauto
über die L.enzerheide - T.iefencastel auf den J.ulierpass / P.ass d. G.üglia
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Mit dem F.ahrrad die letzten M.eter hoch bis auf den P.ass und anschliessend
hinuntergefahren zum M.armorera - S.tausee und hinüber über den S.taudamm
bis unterhalb die B.urg - R.uine M.armels
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Der erste V.ersuch zur R.uine hochzukommen misslang , war etwa 100 H.öhenmeter
über der B.urg auf einem F.elsband - Beim zweiten V.ersuch dann klappte es , der
" W.eg " oder wohl besser gesagt das richtige F.elsband ist aber sehr schwer zu
finden und auch sehr ausgesetzt
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Mit dem F.ahrrad weiter den P.ass hinunter nach S.ur und B.esichtigung der R.uine
der B.urg S.pliatsch
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Weiter mit dem F.ahrrad gegen S.avognin und im Vorbeigang die R.uine der
B.urg R.ätia A.mpla in R.iom fotografiert
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Über T.iefencastel durch`s A.lbulatal mit zahlreichen recht ungemütlichen T.unnels für
F.ahrradfahrer weiter nach S.ils im D.omleschg
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Besichtigung von B.urgruine C.ampell / C.ampi , B.urg E.hrenfels , B.urgruine H.ohenrätien
und S.chloss B.aldenstein
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Weiter mit dem F.ahrrad und im V.orbeigang S.chloss S.chauenstein - F.ürstenau O.ber
und S.chloss R.ietberg fotografiert R.ichtung P.aspels
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Fotografiert von S.chloss P.aspels und B.esuch der R.uinen von N.eu - S.ins und A.lt - S.ins
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Mit dem F.ahrrad weiter R.ichtung R.othenbrunnen - Während der Fahrt
S.chloss O.rtenstein + S.chloss O.ber J.uvalta fotografiert
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Mit der r.hätischen B.ahn nach C.hur und weiter mit der S.BB über Z.ürich nach B.ern
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Hurni091006 AlbumZZZZ091006BurgentourGraubünden AlbumGraubünden KantonGraubünden
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 011215
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NIF
Neues Schloss Bümpliz ( Baujahr 1742 - château castello castle ) in Bern Bümpliz bei Bern im Kanton Bern der Schweiz
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Neues Schloss Bümpliz
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Das neue Schloss Bümpliz steht in Bern Bümpliz im Kanton Bern der Schweiz
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Auf dem Areal der Herrschaft Bümpliz stand schon seit etlichen Jahrhunderten eine B.urg.
Südlich des «K.efiturmes» dieses alten Schlosses befand sich ein «kleines Schlösschen
mit L.aube», das der damalige Herrschaftsherr J.akob T.illier im Jahre 1.6.8.3 dem Alt -
Landvogt C.hristian D.ürig überliess.
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Das alte Schloss erbte 1.6.8.5 sein 15 jähriger N.effe H.ans R.udolf T.illier, der gleichen Jahres starb,
wodurch die Herrschaft Bümpliz an seinen V.ater N.iklaus T.illier überging. Im Jahre 1.7.0.8 brachte
sie seine T.ochter A.nna K.atharina ihrem E.hemann J.ohannes J.enner zu.
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Dreissig Jahre später kaufte D.aniel T.schiffely, ein S.chwager des F.ranz L.udwig W.urstemberger
von der C.ampagne B.eitenwil, den ganzen Herrschaftsbesitz Bümpliz. J.akob C.hiffelle, der
A.hnherr des aus B.iel stammenden Geschlechtes, war 1.5.9.7 B.urger zu Bern geworden.
D.aniel liess im Jahre 1.7.4.2 in geringer Entfernung vom a.lten, schon b.aufälligen Schloss und
den dazugehörenden Gebäuden ein elegantes Wohnschlösschen errichten, einen einge-
schossigen M.ittelbau mit quadratisehen, zweistöckigen F.lügeln mit stumpfem T.urmdach.
Eine zweiarmige F.reitreppe führt zum Eingang, und vom drei F.enster breiten, durch einen
D.reieckgiebel gekrönten M.ittelsaal auf der H.interfront gelangt man über einige S.tufen in
den P.ark mit seinen grossen B.äumen.
Nach D.aniels T.od brachte dessen schöne T.ochter R.osina E.lisabeth T.schiffely, deren Tempera-
ment nicht immer im Einklang blieb mit den S.itten und der T.radition ihrer Zeit, Bümpliz ihrem
um achtzehn Jahre älteren E.hegatten zu.
Es war dies der reiche P.farrerssohn O.berst K.arl S.türler, der 1.7.7.7 in V.enlo ( H.olland ) starb.
Wenige Monate später veräusserte der V.ormund von K.arls jüngster T.ochter J.eanette die
Herrschaft Bümpliz mit den beiden Schlössern sowie das R.ebgut M.ôtier mit I.nventar und
S.ilbergeschirr an A.braham S.amuel L.ombach.
Dieser hatte als O.ffizier in H.olland gedient und sich nur wenige Wochen vor dem T.ode von
J.eanettes V.ater mit deren älteren S.chwester R.osina D.orothea E.lisabeth vermählt ( sie brachte
die Herrschaft Bümpliz somit nicht in ihre Ehe, wie im Band «Bernische Wohnschlösser»
angegeben worden ist ).
Der neue H.errschaftsherr starb schon im darauffolgenden Jahre, und der grosse Besitz Bümpliz
gelangte 1.7.8.3 durch die zweite E.he der jungen W.itwe an J.ohann R.udolf von G.raffenried.
Ein halbes Jahr vor dem E.inmarsch der F.ranzosen tauschte er das unweit gelegene Schlösschen
B.rünnen gegen sein L.andgut in I.ns ein, das B.ernhard S.cipio C.äsar von L.entulus geerbt und
schon dessen G.rossvater, der G.eneral im S.iebenjährigen K.riege von der C.ampagne «M.onrepos»
im W.eissenstein, besessen hatte.
Unausweichlich nahte das U.nheil, der U.ntergang der nunmehr so morschen R.epublik Bern. Als
sich die zaudernde und uneinige Regierung am 4. M.ärz 1.7.9.8 endlich zum offenen W.iderstand
gegen F.rankreich entschloss, waren die W.ürfel schon gefallen.
Die bernischen M.ilizen hatten nach langer Untätigkeit und angesichts der Zaghaftigkeit,
Planlosigkeit und der widersprüchlichen Befehle kein Vertrauen mehr. Immer wieder
durchkreuzte der K.riegsrat die A.nordnungen des G.enerals von E.rlach, und Verwirrung
und M.euterei griffen um sich.
Als die V.erteidiger der S.ensebrücke von N.euenegg den kurzen K.ampf aufgaben, forderte
J.ohann R.udolf von G.raffenried als B.efehlshaber im Abschnitt L.aupen - N.euenegg von
Bern H.ilfstruppen, griff mit etwa 2300 Mann an und jagte die F.ranzosen G.eneral P.igeons
über die S.ense zurück.
Der feindliche Vormarsch war zum Stillstand gekommen - da brachte ein D.ragoner die
niederschmetternde K.unde von der N.iederlage im G.rauholz und der K.apitulation Berns.
J.ohann R.udolf von G.raffenried kehrte nach B.ümpliz zurück. Das neue Schloss mit etwa 33
J.ucharten L.and verkaufte er 1.7.9.9 dem H.andelsmann und dortigen G.erichtsstatthalter
G.ottlieb H.aag, der später auch das A.lte Schloss erwarb.
Von seiner W.itwe und ihrem S.ohne fielen die Schlösser Bümpliz im Jahre 1.8.2.5 an L.udwig
F.riedrich von S.teiger, dessen S.chwager K.arl L.udwig W.urstemberger, allgemein «W.ürgeli»
genannt, das S.eidenberg - G.ut in M.uri gehörte.
Sein anderer S.chwager K.arl L.udwig von T.scharner war später als Mitglied der «S.iebner» in
die E.rlacherhofverschwörung verwickelt. Nach z.wölf Jahren verkaufte L.udwig F.riedrich von
S.teiger die beiden Schlösser Bümpliz dem damaligen S.chultheissen F.ranz K.arl von T.avel,
der 1.8.2.8 das M.onbijou - G.ut erworben hatte.
Er war nur während zweier Jahre Eigentümer der Schlösser Bümpliz, die 1.8.3.9 durch Kauf an
J.ohann F.riedrich A.lbrecht T.ribolet gelangten, dem sie als A.nstalt für seine G.eisteskranken
dienten.
Von ihm übernahm sie 1.8.4.8 J.akob A.llemann, der nun ein K.nabeninstitut einrichtete. Nach
dem T.ode seiner W.itwe fielen die beiden Schlösser ihren K.indern zu. Es waren dies M.arie
M.üller - A.llemann, vermählt mit einem L.ehrer des I.nstituts; K.aroline S.chlatter - A.llemann,
die W.itwe des F.ürsprechers; die v.erwitwete L.ouise L.euenberger - A.llemann und E.milie E.nz -
A.llemann.
J.akob E.nz, der E.hemann der L.etztgenannten, übernahm den Schlossbesitz, verkaufte ihn aber
im Jahre 1.8.8.2 an N.iklaus L.äuffer, dem früheren W.irt in B.aden und nunmehr H.andelsmann in
der L.änggasse. Schon zwei Jahre später übernahm jedoch eine der früheren M.iterbinnen,
E.milie E.nz, wieder die v.äterlichen Schlösser Bümpliz.
1.8.8.9 gelangte das Neue Schloss an F.ürsprecher P.aul F.riedrich H.ofer, der es 1.8.9.4 seiner
ersten G.attin T.heodora N.eukomm als E.ntschädigung für das von ihr eingebrachte F.rauengut
überschreiben liess.
Wenige Wochen darauf veräusserte sie das Neue Schloss an C.hristian B.urren - N.eukomm,
G.emeindepräsident von N.iederbottigen, von dem es im Jahre 1.9.0.3 der B.uchdrucker L.udwig
W.ilhelm A.lbert B.enteli erwarb. 1.9.4.9 übernahmen dessen vier K.inder das neue Schloss zu je
einem Viertel, nämlich M.aria M.argaritha D.ora M.erz, W.ilhelm A.lbert B.enteli, M.argaritha
V.iola B.ally und E.rika B.erta V.iola M.aria M.eyer.
Im Laufe der Jahre kamen die meisten dieser ideellen Anteile an deren Kinder, und diese grosse
Erbengemeinschaft trat das neue Schloss Bümpliz im Jahre 1.9.7.7 käuflich der Stadt Bern ab.
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( BeschriebNeuesSchlossBümpliz AlbumSchlösserKantonBern SchlossKantonBern
AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen SchlossBern KantonBern AlbumStadtBern
StadtBern Schloss Castle Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Geschichte History
Gebäude Building Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス
Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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Besuch mit M.äme und Ä.te bei L.iliana am Sonntag den 25. September 2011
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Hurni110925 AlbumZZZZ110925W.anderungS.anetschp.ass KantonBern AlbumFamilie AlbumNamachri+
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 070123
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NIF
Neues Schloss Bümpliz ( Baujahr 1742 - château castello castle ) im Winter mit Schnee in Bern Bümpliz bei Bern im Kanton Bern der Schweiz
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Neues Schloss Bümpliz
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Das neue Schloss Bümpliz steht in Bern Bümpliz im Kanton Bern der Schweiz
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Auf dem Areal der Herrschaft Bümpliz stand schon seit etlichen Jahrhunderten eine B.urg.
Südlich des «K.efiturmes» dieses alten Schlosses befand sich ein «kleines Schlösschen
mit L.aube», das der damalige Herrschaftsherr J.akob T.illier im Jahre 1.6.8.3 dem Alt -
Landvogt C.hristian D.ürig überliess.
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Das alte Schloss erbte 1.6.8.5 sein 15 jähriger N.effe H.ans R.udolf T.illier, der gleichen Jahres starb,
wodurch die Herrschaft Bümpliz an seinen V.ater N.iklaus T.illier überging. Im Jahre 1.7.0.8 brachte
sie seine T.ochter A.nna K.atharina ihrem E.hemann J.ohannes J.enner zu.
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Dreissig Jahre später kaufte D.aniel T.schiffely, ein S.chwager des F.ranz L.udwig W.urstemberger
von der C.ampagne B.eitenwil, den ganzen Herrschaftsbesitz Bümpliz. J.akob C.hiffelle, der
A.hnherr des aus B.iel stammenden Geschlechtes, war 1.5.9.7 B.urger zu Bern geworden.
D.aniel liess im Jahre 1.7.4.2 in geringer Entfernung vom a.lten, schon b.aufälligen Schloss und
den dazugehörenden Gebäuden ein elegantes Wohnschlösschen errichten, einen einge-
schossigen M.ittelbau mit quadratisehen, zweistöckigen F.lügeln mit stumpfem T.urmdach.
Eine zweiarmige F.reitreppe führt zum Eingang, und vom drei F.enster breiten, durch einen
D.reieckgiebel gekrönten M.ittelsaal auf der H.interfront gelangt man über einige S.tufen in
den P.ark mit seinen grossen B.äumen.
Nach D.aniels T.od brachte dessen schöne T.ochter R.osina E.lisabeth T.schiffely, deren Tempera-
ment nicht immer im Einklang blieb mit den S.itten und der T.radition ihrer Zeit, Bümpliz ihrem
um achtzehn Jahre älteren E.hegatten zu.
Es war dies der reiche P.farrerssohn O.berst K.arl S.türler, der 1.7.7.7 in V.enlo ( H.olland ) starb.
Wenige Monate später veräusserte der V.ormund von K.arls jüngster T.ochter J.eanette die
Herrschaft Bümpliz mit den beiden Schlössern sowie das R.ebgut M.ôtier mit I.nventar und
S.ilbergeschirr an A.braham S.amuel L.ombach.
Dieser hatte als O.ffizier in H.olland gedient und sich nur wenige Wochen vor dem T.ode von
J.eanettes V.ater mit deren älteren S.chwester R.osina D.orothea E.lisabeth vermählt ( sie brachte
die Herrschaft Bümpliz somit nicht in ihre Ehe, wie im Band «Bernische Wohnschlösser»
angegeben worden ist ).
Der neue H.errschaftsherr starb schon im darauffolgenden Jahre, und der grosse Besitz Bümpliz
gelangte 1.7.8.3 durch die zweite E.he der jungen W.itwe an J.ohann R.udolf von G.raffenried.
Ein halbes Jahr vor dem E.inmarsch der F.ranzosen tauschte er das unweit gelegene Schlösschen
B.rünnen gegen sein L.andgut in I.ns ein, das B.ernhard S.cipio C.äsar von L.entulus geerbt und
schon dessen G.rossvater, der G.eneral im S.iebenjährigen K.riege von der C.ampagne «M.onrepos»
im W.eissenstein, besessen hatte.
Unausweichlich nahte das U.nheil, der U.ntergang der nunmehr so morschen R.epublik Bern. Als
sich die zaudernde und uneinige Regierung am 4. M.ärz 1.7.9.8 endlich zum offenen W.iderstand
gegen F.rankreich entschloss, waren die W.ürfel schon gefallen.
Die bernischen M.ilizen hatten nach langer Untätigkeit und angesichts der Zaghaftigkeit,
Planlosigkeit und der widersprüchlichen Befehle kein Vertrauen mehr. Immer wieder
durchkreuzte der K.riegsrat die A.nordnungen des G.enerals von E.rlach, und Verwirrung
und M.euterei griffen um sich.
Als die V.erteidiger der S.ensebrücke von N.euenegg den kurzen K.ampf aufgaben, forderte
J.ohann R.udolf von G.raffenried als B.efehlshaber im Abschnitt L.aupen - N.euenegg von
Bern H.ilfstruppen, griff mit etwa 2300 Mann an und jagte die F.ranzosen G.eneral P.igeons
über die S.ense zurück.
Der feindliche Vormarsch war zum Stillstand gekommen - da brachte ein D.ragoner die
niederschmetternde K.unde von der N.iederlage im G.rauholz und der K.apitulation Berns.
J.ohann R.udolf von G.raffenried kehrte nach B.ümpliz zurück. Das neue Schloss mit etwa 33
J.ucharten L.and verkaufte er 1.7.9.9 dem H.andelsmann und dortigen G.erichtsstatthalter
G.ottlieb H.aag, der später auch das A.lte Schloss erwarb.
Von seiner W.itwe und ihrem S.ohne fielen die Schlösser Bümpliz im Jahre 1.8.2.5 an L.udwig
F.riedrich von S.teiger, dessen S.chwager K.arl L.udwig W.urstemberger, allgemein «W.ürgeli»
genannt, das S.eidenberg - G.ut in M.uri gehörte.
Sein anderer S.chwager K.arl L.udwig von T.scharner war später als Mitglied der «S.iebner» in
die E.rlacherhofverschwörung verwickelt. Nach z.wölf Jahren verkaufte L.udwig F.riedrich von
S.teiger die beiden Schlösser Bümpliz dem damaligen S.chultheissen F.ranz K.arl von T.avel,
der 1.8.2.8 das M.onbijou - G.ut erworben hatte.
Er war nur während zweier Jahre Eigentümer der Schlösser Bümpliz, die 1.8.3.9 durch Kauf an
J.ohann F.riedrich A.lbrecht T.ribolet gelangten, dem sie als A.nstalt für seine G.eisteskranken
dienten.
Von ihm übernahm sie 1.8.4.8 J.akob A.llemann, der nun ein K.nabeninstitut einrichtete. Nach
dem T.ode seiner W.itwe fielen die beiden Schlösser ihren K.indern zu. Es waren dies M.arie
M.üller - A.llemann, vermählt mit einem L.ehrer des I.nstituts; K.aroline S.chlatter - A.llemann,
die W.itwe des F.ürsprechers; die v.erwitwete L.ouise L.euenberger - A.llemann und E.milie E.nz -
A.llemann.
J.akob E.nz, der E.hemann der L.etztgenannten, übernahm den Schlossbesitz, verkaufte ihn aber
im Jahre 1.8.8.2 an N.iklaus L.äuffer, dem früheren W.irt in B.aden und nunmehr H.andelsmann in
der L.änggasse. Schon zwei Jahre später übernahm jedoch eine der früheren M.iterbinnen,
E.milie E.nz, wieder die v.äterlichen Schlösser Bümpliz.
1.8.8.9 gelangte das Neue Schloss an F.ürsprecher P.aul F.riedrich H.ofer, der es 1.8.9.4 seiner
ersten G.attin T.heodora N.eukomm als E.ntschädigung für das von ihr eingebrachte F.rauengut
überschreiben liess.
Wenige Wochen darauf veräusserte sie das Neue Schloss an C.hristian B.urren - N.eukomm,
G.emeindepräsident von N.iederbottigen, von dem es im Jahre 1.9.0.3 der B.uchdrucker L.udwig
W.ilhelm A.lbert B.enteli erwarb. 1.9.4.9 übernahmen dessen vier K.inder das neue Schloss zu je
einem Viertel, nämlich M.aria M.argaritha D.ora M.erz, W.ilhelm A.lbert B.enteli, M.argaritha
V.iola B.ally und E.rika B.erta V.iola M.aria M.eyer.
Im Laufe der Jahre kamen die meisten dieser ideellen Anteile an deren Kinder, und diese grosse
Erbengemeinschaft trat das neue Schloss Bümpliz im Jahre 1.9.7.7 käuflich der Stadt Bern ab.
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( BeschriebNeuesSchlossBümpliz AlbumSchlösserKantonBern SchlossKantonBern
AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen SchlossBern KantonBern AlbumStadtBern
StadtBern Schloss Castle Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Geschichte History
Gebäude Building Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス
Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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Spazieren durch das verschneite Bümpliz mit M.ese, N.adia und L.iliana am Sonntag den 02. Dezember 2012
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Hurni121202 KantonBern AlbumSchlösserKantonBern BernerMittelland
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 070124
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NIF
Burgruine - Ruine der Burg Castello Serravalle bei Semione im Bezirk Blenio im Bleniotal - Valle di Blenio im Kanton Tessin der Schweiz
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Castello Serravalle ( Burg )
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- Entstehungszeit : 12. Jahrhundert
- Erhaltungszustand : Ruine
- Bauweise : Bruchsteine aus Granit
- Ort : Semione
- Geographische Lage : 46° 24′ 46,1″ N, 8° 58′ 20,8″ O
- Koordinaten : 46° 24′ 46,1″ N, 8° 58′ 20,8″ O; CH1903: 717925 / 141313 (Karte)
- Höhe : 391 m
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Die Ruinen der Burg Serravalle (dt. ‚Talsperre‘) liegen auf einem breiten F.elsrücken nördlich
des Dorfes Semione im Bleniotal im schweizerischen Kanton Tessin. Serravalle war eine der
wichtigsten Burgen des Sopraceneri.
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Anlage
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Von den Mauern der 1. Periode ( ca.900 - ca.1180 ) sind nur noch wenige Teile erhalten.
Es handelt sich ausschliesslich um Teile welche in die Fundamente der 2.Periode mit ein-
bezogen werden konnten.
Die Anlage der Periode 2 ( ca.1224 - 1402 ) ist in eine Haupt- und eine Vorburg gegliedert.
Die Vorburg liegt im südlichen Teil und umfasst auf einer langgestreckten Terrasse eine
Innenfläche von 90 auf 30 Meter. Die mittelalterliche Überbauung des Areals ist weitgehend
verschwunden, allfällige Mauerreste sind unter wucherndem G.estrüpp verborgen. Der Zu-
gang zur Anlage führte von N.orden her durch eine äussere T.oranlage an der O.stseite, nach
einer scharfen Biegung nach rechts gelangte man zu einer Z.ugbrücke.
Den Hof der Hauptburg erreichte man über mehrere T.ore, Z.winger und Z.wischengräben.
Heute erreicht man die Hauptburg über einen Pfad von der Vorburg aus. In der Hauptburg
lassen sich immer noch vier Bereiche unterscheiden: ein Südtrakt mit nicht näher definierten
Räumen, ein weiter Burghof, die Kernburg im Nordteil des Areals und schliesslich, der Anlage
vorgelagert, ein mächtiger Rundturm im N.orden.
Die Reste von drei massiven Säulen im Burghof lassen auf eine geräumige gedeckte Halle
schliessen, aus der eine Treppe ins Innere des eigentlichen zweistöckigen Hauptgebäudes
führte. Im Westen lag ein langer Küchentrakt, erkennbar an einem mächtigen B.ackofen und
einem tiefer liegenden Raum, der wohl als V.orratskeller diente. Die Wohn- und Reprä-
sentationsräume mit geräumigen Sälen lagen im östlichen Teil.
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Der Flankierungsturm an der Westwand des Küchenraumes wurde nachträglich errichtet.
Das stärkste Bauwerk der ganzen Anlage bildete der D.onjon mit seinen gut zwei Meter
dicken Mauern. Er war mit dem Hauptgebäude nicht durch Mauerwerk verbunden, darum
ist anzunehmen, dass vom Nordtrakt her eine H.olzbrücke zu einem seiner oberen Ge-
schosse führte.
1.9.2.8 - 1.9.3.0 wurde das damals völlig verschüttete Areal durch den Schweizerischen
Burgverein ausgegraben. Da archäologischen und baugeschichtlichen Zusammenhängen
wenig Beachtung geschenkt wurde, ist eine architektonische Entwicklung der Burg kaum
mehr zu rekonstruieren. Zahlreiche Mauerfugen zwischen den einzelnen Gebäudeteilen
lassen jedoch auf eine lange Baugeschichte schliessen. Archäologische Informationen
über die Entstehungszeit der Burg gibt es nicht.
Die heute noch sichtbaren Reste dürften aus verschiedenen Bauphasen des 13. und 14.
Jahrhunderts stammen. Der Donjon entstand wahrscheinlich um 1250, der halbrunde
Flankierungsturm im Verlauf des 14. Jahrhunderts. Ob einzelne Elemente bis ins 12.
Jahrhundert zurückreichen, ist unklar; möglicherweise stecken im Wohntrakt der
Kernburg noch Elemente aus der Frühzeit der Burg. Auch über die zeitliche
Zuordnung der Vorburg gibt es keine Angaben.
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Geschichte
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Über die Anfänge der Burg gibt es keinerlei schriftliche Hinweise, aber dank gesicherter
Radiokarbondaten lassen sie sich mindestens bis in die Zeit um 900 zurückdatieren. Dies
bedeutet, dass es einen Vorgängerbau gegeben hat, der um 1180 zerstört wurde und in
Trümmern liegen geblieben ist. Auf dem Areal wurde erst um 1220/30 wieder eine neue
Burg errichtet.
Der Name Serravalle deutet auf eine alte Talsperre hin, ähnlich derjenigen von M.esocco,
doch gibt es keinerlei Hinweise auf eine das Tal querende Mauer.
Eine grosse Rolle spielte Serravalle in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, als unter
K.aiser F.riedrich I B.arbarossa für die Italienpolitik des deutschen Reiches der Übergang
über den L.ukmanierpass wichtig wurde. 1.1.7.6, als er die l.ombardischen .Städte unter-
werfen wollte, soll B.arbarossa vier Tage bei Serravalle auf Verstärkung gewartet haben.
Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1224 : G.uido von T.orre, der Sohn
des späteren Besitzers A.lcherius, berichtet vom Aufenthalt B.arbarossas und «…er liess
die Burg von Serravalle errichten». Ob er damals eine bestehende Burg eroberte und
wieder aufbauen oder ob er eine Burg neu erstellen liess, ist unklar. Jedenfalls übergab
B.arbarossa Serravalle seinem Parteigänger A.lcherius da T.orre; vorher war sie im Besitz
seiner m.ailändischen Gegner. Durch die N.iederlage des K.aisers in der S.chlacht von
L.egnano im gleichen Jahr wurde jedoch die Eroberung der Burg hinfällig; sie soll von
den M.ailändern zerstört worden sein und lag für rund 50 Jahre in Trümmern.
Im Bleniotal übernahm das m.ailändische D.omkapitel, dem die Blenieser Grafschaftsrechte
seit altersher zustanden, wieder die Führung; die T.orre und ihre Anhänger verschwanden
in der Folgezeit aus der Geschichte des Bleniotals. Um 1220/30 wurde die Burg von einem
Zweig der L.ocarneser Familie O.relli vergrössert, die nach dem Verschwinden der T.orre
mit Unterstützung von M.ailand die Macht im Bleniotal übernahmen.
Als Inhaber der Burg Serravalle und Vögte im Dienst der M.ailänder sind die Orelli für das
Jahr 1.2.3.5 urkundlich bezeugt. Von nun an bildete Serravalle den Herrschaftsmittelpunkt
des Bleniotals, was um 1.3.0.0 durch weitere grosse Um- und Ausbauten bestätigt wurde.
Weitere Bauphasen erfolgten im 14. Jahrhundert. Nach den Orelli residierten die Grafen
von O.leggio auf der Burg, die 1.3.3.5 die Rechte ihrer Vorgänger erworben hatten, später
waren die V.isconti Herren über das Bleniotal.
Ab dem 12. Jahrhundert wurden die Befugnisse der Talherren von den Rechten der Ge-
meinden zunehmend eingeschränkt. Immer wieder kam es im Tal zu Auseinandersetzungen
zwischen F.eudalherren und L.andvolk, wenn sich dieses in seinen Rechten bedroht sah.
1.3.8.0 veräusserten die V.isconti ihre Rechte im Bleniotal an die P.epoli, ein Adelsgeschlecht
aus B.ologna, das mit den Verhältnissen im abgelegenen Tal wenig vertraut war. Immer
wieder gab es Auseinandersetzungen mit der lokalen Bevölkerung. 1.4.0.2, nach dem Tod
des Herzogs G.ian G.aleazzo di V.isconti, kam es zu einem Aufstand gegen die P.epoli, bei
dem die Burg Serravalle geschleift und der verhasste T.addeo d.ei P.epoli erschlagen wurde.
Die M.ailänder H.erzöge verzichteten auf einen Wiederaufbau der Burg Serravalle. Ein
wichtiger Grund dafür mag gewesen sein, dass sich nach dem Ausbau der Talsperre von
B.ellinzona der Unterhalt einer weit nördlich in den Alpenraum vorgeschobenen Festung
kaum mehr lohnte.
2.0.0.2 bis 2.0.0.7 führten das Historische Seminar der U.niversität B.asel und die A.ccademia
di architettura di M.endrisio in Serravalle Ausgrabungen durch. Das reiche Fundmaterial,
vor allem L.uxusgüter wie v.enezianische G.laswaren, M.ajolika, M.ünzen, S.chmuck und
Reste von W.andmalereien aus dem 13. Jahrhundert lassen auf einen gehobenen Lebens-
standard der Bewohner schliessen, der sich am n-orditalienischen L-ebensstil orientierte.
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K.irche S.anta M.aria del Castello
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Am südwestlichen Rand der Vorburg steht die K.apelle S. M.aria del Castello; ihre S.üdwand
bildet einen Teil der R.ingmauer. Eine B.urgkapelle ist 1.3.3.9 urkundlich bezeugt, als sie
dem h.eiligen M.artin geweiht wurde. So wie sie sich mit der offenen Vorhalle heute präsen-
tiert, ist sie ein Werk des 16. und 18. Jahrhunderts, einzelne Mauerteile scheinen jedoch bis
ins Mittelalter zurückzureichen. Die C.horfresken im Innern stammen aus dem Jahr 1.5.8.7
und wurden von G.iovanni B.attista T.arilli aus C.ureglia geschaffen. Das spätgotische
F.resko an der N.ordwand zeigt C.hristophorus, auf der Westfassade ist J.ustitia abgebildet
als Erinnerung an die Zeit, als das Vorgelände als R.ichtplatz diente.
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( BeschriebBurgSerravalle BeschriebCastelloSerravalle BeschriebBurgruineSerravalle
CastelloSerravalle AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen BurgruineSerravalle
BurgSerravalle KantonTessin KantonTicino AlbumBurgruinenKantonTessin Burgruine
Burg Castillo Ruine Ruin Ruïne Руины Rovina Ruina Mittelalter Geschichte History
Wehrbau Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi
Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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Unterwegs im Kanton T.essin - T.icino am Montag den 03. September 2012
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Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern nach F.aido in der L.eventina
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Mit dem F.ahrrad F.aido - C.higgiogna ( V.ergebliche S.uche nach dem C.asa dei P.agani ) -
G.iornico - B.odio - P.ollegio - B.iasca - S.emione - R.uinen d.es C.astello d.i S.eravalle -
L.udiano - M.otto - D.ongio - M.otto - M.alvaglia - C.hiesa - B.rugaio - B.iasca
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Mit dem Z.ug von B.iasca über L.uzern zurück nach B.ern
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Kamera : Canon EOS 550D A Alt
Objektiv : -
Modus : -
Zeit in Sekunden : -
ISO : Auto
B.litz : -
Weissabgleich : -
Bearbeitet : -
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Hurni120903 KantonTessin KantonTicino
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 130316
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NIF
Bottakirche Mogno ( Gotteshaus katholisch - Kirche - Geweiht San Giovanni Battista bzw. - church église temple chiesa - Baujahr 1994 - 1996 - Ersatz für die Kapelle an der gleichen Stelle aus dem 17. Jahrhundert die am 22. A.pril 1986 durch eine L.awine zerstört wurde ) des Tessiner Archidekten Mario Botta aus Cristallina - Marmor im Dorf Mogno der Gemeinde Lavizzara im Val Lavizzara im Bezirk Vallemaggia im Kanton Tessin - Ticino der Schweiz
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Kirche San Giovanni Battista in Mogno
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San Giovanni Battista ( Hl. Johannes der Täufer ) ist ein modernes römisch - katholisches
Kirchengebäude in dem kleinen Bergdorf Mogno, Gemeinde Lavizzara, im Schweizer Kanton
Tessin. Die Kirche wurde von Mario Botta entworfen und in den Jahren 1992 - 1996 erbaut.
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Vorgeschichte
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Hintergrund des Baus war die vollständige Zerstörung der alten barocken Dorfkirche von
Mogno zusammen mit zahlreichen Häusern durch eine Lawine im Jahr 1986. Nach einer
langen Phase der Planungen und Diskussionen entschied das Komitee für den Wieder-
aufbau, ein auffälliges, zukunftsweisendes Projekt zu wagen und den Plan des renom-
mierten Luganer Architekten Botta zu realisieren. Seit ihrer Fertigstellung hat die Kirche
zahlreiche Besucher angezogen.
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Architektur
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Botta entwarf die Kirche als ein Zusammenspiel vielfältiger naturhafter und spiritueller Symbolik.
Er gab ihr die Form eines turmartigen, oben in 45 - Grad - Neigung abgeschrägten Ovals mit
kreisrundem Glasdach. Als Baumaterial wählte er Marmor und Gneis in lagenweisem Wechsel
und erzeugte dadurch einen reizvollen Hell - Dunkel - Effekt.
Der Innenraum ist im Grundriss rechteckig; die Wände vollziehen den Wechsel vom Dachrund
zum orthogonalen Boden in allmählichem Übergang. Der Altar steht vor einer quasi - byzantin-
ischen rundbogigen, abgestuften Durchgangsnische, hinter der sich die Sakristei befindet –
wegen der Hanglage unterirdisch und von aussen unsichtbar.
Der Eingang auf der gegenüberliegenden Seite ist aussen unter einem kleinen treppen-
förmigen Aquädukt, innen hinter einer Säule verborgen. Die Wassertreppe, über die bei
Regen das Wasser vom Dach abfliesst, setzt sich innen unter dem Glasdach in einer
bogenförmigen „Himmelsleiter“ fort. Zwei weitere Nischen an den Schmalseiten des
Raumes setzen in dem postmodernen Kontext zusätzliche archaische Akzente.
Nur wenige Bankreihen aus hellem Holz verstellen den ebenfalls im Hell - Dunkel - Wechsel
gestalteten Steinboden.
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( BeschriebBottakirche BeschriebBottakircheMogno KantonTessin KantonTicino Kirche
Chiuche Church Iglesia Kirke Kirkko Εκκλησία Chiesa 教会 Kerk Kościół Igreja Церковь )
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Nach F.usio am Donnerstag den 06. September 2012
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Von B.ern mit dem Z.ug über L.uzern nach L.ocarno
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Mit dem F.ahrr.ad zum C.astello di F.erro -C.hiesa di S.an Q.uirico
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Mit dem B.us von L.ocarno über B.ignasco nach F.usio im V.al L.avizzara
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W.anderung F.usio ( TI - 1`280m ) - L.ago S.ambuco ( TI - 1`461m ) und auf der S.trasse
bis halber W.eg Richtung F.usio
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Per A.utos.top ( BE ) nach M.ogno mit B.esichtigung der B.otta - K.irche
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Per A.utos.top von M.ogno ( DE ) nach C.evio
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Mit dem B.us von C.evio nach L.ocarno
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Mit dem F.ahrr.ad durch L.ocarno - C.astello V.isconteo - C.hiesa S.an F.rancesco -
C.hiesa S.ant'A.ntonio A.bate - C.hiesa di S. M.aria A.ssunta
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Mit dem Z.ug von L.ocarno über L.uzern zurück nach B.ern
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Hurni120906 AlbumZZZZ120906A.usf.lugF.usio KantonTessin KantonTicino
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 231223
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NIF
Der Beobachtungsposten aus dem ersten Weltkrieg auf der Lauchflue / Lauchfluh im Kanton Basel Landschaft der Schweiz :
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Fortifikation Hauenstein
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In der Region O.lten erinnern an der Felswand längs der B.ölchen - S.üdstrasse heute
noch zahlreiche W.appen der beteiligen Truppen an die in den Jahren 1914 bis 1918
erstellten Bauwerke der Fortifikation Hauenstein.
Diese Fortifikation war von langer Hand vorausgeplant worden: zum Schutze des
E.isenbahnknotenpunktes O.lten, zur Verhinderung eines feindlichen Einbruchs ins
Mittelland, und zur Vermeidung einer «Abkürzung» für die deutsche Armee in die
M.ittelostflanke F.rankreichs beziehungsweise für die f.ranzösische Armee in den
d.eutschen S.üdraum.
Die Strategie gründete auf der Tatsache, dass zwischen A.arau und B.alsthal, auf
einer Strecke von nur dreissig Kilometern, zehn Juraübergänge vorhanden waren.
Unmittelbar nach der Mobilmachung von 1914 wurden die Pläne aus der Schublade
gezogen, und Tausende von Wehrmännern begannen im Gebiet des Hauensteins
im 24 - Stunden - Betrieb vorab mit dem Bau von M.ilitärstrassen, so erstens am
W.isenberg ( W.inznau – W.ilmatt – M.arenacher – F.roburg – W.isen – H.upp –
W.isenberg – R.amsach ) und zweitens am B.ölchen ( N.ord- und S.üdstrasse ab
R.ankbrünneli oberhalb T.rimbach zur G.widemfluh ).
Zudem wurden unter anderem die S.trasse W.angen – R.umpel und S.chmutzberg –
K.allhöhe erstellt sowie zahlreiche S.chützengräben, G.eschützstände, Verbindungs-
g.räben, U.nterstände, B.eobachtungsposten, M.aschinengewehrstellungen, Schein-
w.erferpositionen, K.ommandoposten, T.elefonleitungen, M.unitionslager, G.enie-
depots, R.eservoirs und W.asserleitungen, U.nterkünfte sowie S.tallungen. Rund 500
Tief- und Hochbauarbeiten befanden sich anfänglich im Bau.
Für die O.ltner B.rücken und die E.isenbahntunnel wurden Zerstörungsmassnahmen
vorbereitet. Im besagten Verteidigungsraum bestanden auch schon fertige Evakuations-
pläne für 50 000 Personen.
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48 Kilometer Frontlinie bis 1917
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Wie wir dazu von O.ltens S.tadtarchivar Christoph Rast erfahren, entwickelte sich der
Krieg im W.esten zu einem Graben-und Stellungskrieg, und ab 1915 wurden die Stell-
ungen bis 1918 praktisch gleich gehalten.
Was die Fortifikation Hauenstein anbelangt, wurden 1915 der Schützengraben A.are –
B.oningen – B.ölchen, die B.ölchen - S.üdstrasse und die W.asserversorgung W.isenberg
fertiggestellt.
Im F.rühling 1915 fanden im Raum Hauenstein M.anöver unter den Augen von General
Wille statt. Gegen Jahresende erfolgte der Ausbau der militärischen Stellungen aufgrund
neuer Erkenntnisse nicht mehr planmässig, sondern nach sofortigen Bedürfnissen.
1916, wegen des strengen W.inters in der Region O.lten, verlagerte sich die Hauptarbeit
auf die O.ffenhaltung der M.ilitärstrassen. Weitere S.tellungen und U.nterstände waren
überall im Bau.
Der Aussichtspunkt B.ölchenfluh war als B.eobachtungsposten auf die heutige Form
zurechtgesprengt worden. Ein grosser Teil der Schweizer Armee stand bis zu dieser
Zeit im Einsatz am Hauenstein. Auch 1917 setzte sich der kontinuierliche Baubetrieb
im ganzen Gebiet fort.
Im A.ugust 1917 waren die wichtigsten Arbeiten vollendet: die Gesamtlänge der Front
betrug 48 Kilometer, die Feuerlinie mit Verbindungsgräben war über 27 Kilometer lang,
insgesamt gab es offene und gedeckte Stellungen für 126 Geschütze, acht T.elefon-
z.entralen. Die neu gebauten Bergstrassen hatten eine Länge von 26 Kilometern. Ins-
gesamt waren für all diese Bauobjekte zwei Millionen Arbeitsstunden geleistet worden.
Die Schweizerkolonie in B.rasilien hatte an die Soldatenfürsorge 20 000 Franken über-
wiesen mit dem Auftrag, im Gebiet der Fortifikation Hauenstein ein S.oldatenhaus einzu-
richten. G.eneral W.ille legte den Standort oberhalb von I.fenthal fest.
Das Soldatenhaus konnte am 20. O.ktober 1.9.1.7 eingeweiht werden. ( Das 1.9.5.0
abgebrannte General-Wille-Haus, das der S.tadt O.lten später jahrelang für Ferienkolonien
diente, wurde Mitte der fünfziger Jahre neu aufgebaut. )
1918 stand militärisch im Zeichen des weiteren Ausbaus und des Unterhalts der Fort-
ifikation Hauenstein. Nach Kriegsende im gleichen Jahr wurden einzelne Bauwerke
abgebrochen und die Gräben eingedeckt. Aus finanziellen Gründen entfernte das Militär
nur wirklich Störendes.
Geblieben sind neben der Erschliessung der Region Unterer Hauenstein durch Berg-
strassen unter anderem: das B.ergrestaurant «K.ambersberg», U.nterstände und Stell-
ungen, das erwähnte G.eneral- W.ille - H.aus ( das jetzt im W.inter jeweils durch die
S.A.C - Sektion O.lten bewirtet wird ) sowie die W.appen an der seinerzeit innerhalb
weniger Monate aus dem Fels gesprengten B.ölchen - S.üdstrasse.
Mit diesen H.erkunftswappen hatten sich die an den B.auarbeiten beteiligten T.ruppen
jeweils nach Abschluss ihrer Arbeiten im Fels des B.ölchens verewigt. Die W.appen
werden von der Offiziersgesellschaft O.lten unterhalten und sind letztmals im F.rühjahr
1.9.9.7 vom O.ltner Bildhauer Paul Nünlist fachgerecht restauriert worden.
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( BeschriebFortifikationHauenstein AlbumSchweizimerstenWeltkrieg KantonBaselLand
KantonBaselLandschaft Erster Weltkrieg ErsterWeltkrieg Erster Weltkrieg verdenskrig
Toinen maailmansota first guerre mondiale Guerra Mondiale 第二次世界大戦 wereld
oorlog wojna światowa guerra mundial Andra världskriget Guerra Mundial war Schweiz
Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Suíça
Szwajcaria Suiza Landesverteidung Verteidigung )
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W.anderung mit R.alf von W.aldenburg nach E.ptingen am Dienstag den 15. September 2009
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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.iestal und weiter mit dem T.ram nach W.aldenburg
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W.aldenburg ( BL - 515m ) - W.aldenburg S.chlossruine ( BL - 685m ) - G.erstelflue
( BL - 810m ) - R.ehhag ( BL - 1`010m ) - L.auchflue ( BL - 1`014m ) – B.esichtigung
B.eobachtungsposten L.auchflue aus dem e.rsten W.eltkrieg - G.eissflue ( BL - 1`005m ) –
B.esichtigung der S.tellungen aus dem e.rsten W.eltkrieg auf der G.eissflue -
C.hilchzimmersattel ( BL - 991m ) - O.ber B.elchen ( BL - 890m ) - L.auch ( BL - 820m ) -
B.irch ( BL - 760m ) – B.esichtigung R.uine G.rottenburg R.iedfluh - E.ptingen ( BL - 560m )
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Mit dem B.us von E.ptingen nach S.issach und wieder zurück mit dem Z.ug nach B.ern
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Hurni090915 AlbumZZZZ090915Juratour KantonBaselLandschaft
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 070316
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NIF
Der Bärenreigen, welche die Stadtwache symbolisiert im Zytgloggeturm - Zeitglockenturm in der Stadt - Altstadt von Bern in der Schweiz
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Z y t g l o g g e - T u r m
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Der Zytgloggeturm ( Zeitglockenturm / Zytglogge ) bildete das alte westliche Stadttor der Stadt /
Altstadt von Bern im Kanton Bern in der Schweiz
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Erbaut im Jahr 1191 war er bis 1256 das erste Westtor und bildete einst den Abschluss
der ersten Stadterweiterung. Er änderte im Laufe der Jahre sein Aussehen sehr stark,
im Zytgloggeturm sind Modelle aus den verschiedenen Epochen ausgestellt
Durch die Entwicklung der Stadt rückte der Turm mit jeder Erweiterung immer mehr ins
Zentrum der Stadt.
Für einige Zeit ist der Turm gar als Frauengefängnis genutzt worden => Pfaffendirnen-
gefängnis
Nach dem grossen Brand von 14. Mai 1405, der nahezu die gesamte Stadt in Schutt
und Asche legte, wurde er zum „ Zytglogge “ umfunktioniert.
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In seiner Chronik schildert der Chronist Conrad Justinger das Ausmass der Katastrophe :
Also verbrann die alt kebie, do die zitglogge inne hanget, darinne verbrunnen siben pfaffen-
dirnen. ... Also verbrunnen bi sechshundert hüsern, gros und klein, und gros guot darinne
und me denne hundert mönschen.
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Z y t g l o g g e
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Die Zytglogge, die Glocke, die seither im neuen Turm die Stunden verkündet, wurde noch
im gleichen Jahr durch Johann Reber aus A.arau gegossen. Sie war es, die dem Turm
den heutigen Namen gab : Zytglogge.
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Ihre Inschrift lautet:
+ anno d[omi]ni mccccv mense octobris fusa sum a ma[gi]stro ioh[ann]e d[i]c[t]o reber de
arow sum vas et cer[a] et cunctis [...] gero diei horas.
( Im Jahre 1405 im Monat Oktober wurde ich von Meister Johannes genannt Reber aus
A.arau gegossen. Ich bin Gefäss und Wachs (?) ...und allen verkünde ich die Stunden
des Tages ).
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Uhrwerk
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Zur Zeitmessung gehörte natürlich auch ein Uhrwerk. Gleichzeitig mit der Glocke, wurde
also auch eine Uhr mit einem Stundenschlagwerk eingebaut. Über den Erbauer und über
die Ausmasse der Uhr ist leider nichts bekannt.
Hingegen wissen wir, dass das noch heute vorhandene Astrolabium bereits damals den
Turm zierte. Wie bei andern Kunstuhren diente es vorwiegend als Repräsentationsobjekt.
Es gehörte zum Ansehen einer Stadt, technische Spitzenleistungen öffentlich zur Schau
zu stellen und damit Bewunderung auszulösen.
Nebst vielen astronomischen Indikationen konnte man beiläufig auch noch die Zeit ab-
lesen. Dies war aber schwierig und überhaupt nicht das Ziel. Wichtig war die akustische
Zeitangabe durch die Glocke.
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts häuften sich die Reparaturen am bereits über 100
jährigen Uhrwerk. Es wurde immer offensichtlicher, dass das Werk ausgedient hatte.
1527 erhielt der damalige Waffenschlosser und Zeitglockenrichter, Kaspar Brunner,
den Auftrag, ein neues Uhrwerk zu bauen. Es stand von Anfang an fest, dass die Uhr
grösser, schöner und kunstvoller sein musste als die alte von 1405.
1530 präsentierte Brunner den Bernern eine Monumentaluhr mit kunstreichem Figuren-
spiel und einem Räderwerk von gewaltigem Ausmass, wie es bis jetzt noch nicht ge-
baut wurde. Von Brunner sind keine weiteren Uhrwerke bekannt, dieses scheint sein
einziges zu sein.
Die Ausmasse, die Robustheit und die kunstvolle Bauweise ( Räder mit einzeln einge-
setzten Zähnen, massive Wellen, die Gewehrläufen ähneln ) zeugen vom Meister, der
sich im Bau von Waffen und Geschützen auskannte, aber auch in der Lage war, eine
aussergewöhnliche Uhr zu realisieren.
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An der Ostseite des Zytgloggeturms ist ein sehr schönes Glockenspiel angebracht, u.a.
mit Bärenfiguren und, hoch oben im Dach des Turms, der Statue von Hans Thann, einem
Ritter in voller Rüstung.
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Das Figurenspiel / Glockenspiel
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Jede volle Stunde läuft das beliebte und vor allem von Touristen viel beachtete Figurenspiel
ab :
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Ca. 3 Minuten vor dem Stundenschlag kräht der Hahn und eröffnet das Spiel.
Kurz darauf kreist der Bärenreigen, er symbolisiert die Stadtwache, die pflichtbewusst ihre
Runden dreht. Dazu schlägt der Narr die Stunde an seine zwei Glöcklein. ( Zu früh, aber
das ist Narrenfreiheit )
Nun kräht der Hahn zum zweiten Mal.
Sobald die volle Stunde erreicht ist, schlägt die Viertelstundenglocke vier Viertel, mitten
im Spielerker auf seinem Thron dreht Chronos, der Gott der Zeit, die Sanduhr; dann hebt
er das Zepter in seiner linken Hand und gibt den Auftakt zum Stundenschlag.
Nun schwingt Hans von Thann, der goldene Glockenschläger, seinen Hammer und führt
die erforderliche Anzahl Schläge aus. Chronos hört aufmerksam zu und zählt die Schläge,
indem er seinen Mund öffnet und schliesst.
Der Löwe, Symbol des Stadtgründers, Herzog Berchtold V. von Zähringen, quittiert jeden
Schlag mit einer leichten Kopfdrehung. Zum Schluss schlägt der Hahn ein drittes Mal
und kündet damit den Beginn einer neuen Stunde an.
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Es ist ein wahres Meisterwerk der mittelalterlichen Uhrmacherkunst.
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Astronomische Uhr
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Unter dem großen Zifferblatt ist eine astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert zu be-
wundern.
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Es handelt sich um ein Astrolabium mit südlicher Projektion, wie sie vorwiegend an
Kunstuhren bis in die erste Hälfte des 15. Jahrhundert gebaut wurden.
Der Stundenzeiger zeigt mit der goldenen Hand die modernen Stunden und mit dem
Sonnenemblem den Sonnenstand gegenüber dem aufgemalten Planisphärium, wobei
links der Sonnenaufgang im Osten, oben der Sonnenhöchststand im Süden und rechts
der Sonnenuntergang im Westen dargestellt ist.
Die Kugel ( mit einer goldenen und einer schwarzen Hälfte ) zeigt die aktuelle Mondphase
an.
Auch der aktuelle Mondstand kann aufgrund der relativen Position zum Sonnenzeiger ab-
gelesen werden. Auf der beweglichen exzentrischen Scheibe der Ekliptik zeigt die Sonne
das aktuelle Tierkreiszeichen an.
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Der Turm und das Urwerk können mit einer Führung besichtigt werden.
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Siehe auch :
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bern-altstadt.ch/htm/zytgloggeturm.htm
www.berninfo.com/de/page.cfm/CityToursAusfluege/Stadtfueh...
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( BeschriebZytglogge BeschriebZeitglocke BeschriebZytgloggeturm BeschriebZeitglockenturm AlbumZytgloggeturm AlbumStadtBern Bern Berne Berna Bärn Stadt City Ville kaupunki città シティ
stad ciudad Stadtturm Turm torre tower torni tour tårn wieża torn Mittelalter Geschichte History
Wehrbau Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa
Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza UNESCO Weltkulturerbe
Unesco World Heritage )
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Besichtigung des Zytglogge - Turms in Bern am Dienstag den 20. Mai 2008
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Hurni080520 AlbumZZZZ080520ZytgloggeturmBesichtigung KantonBern StadtBern
AlbumStadtBern
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 140316
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NIF
Schloss Laufen ( Château / Castle ) und der Rheinfall ( Wasserfall / Waterfall ) des Rhein bei Neuhausen am Rheinfall im Kanton Schaffhausen und Zürich in der Schweiz
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Schlössli Wörth
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- Entstehungszeit : 12. Jahrhundert
- Burgentyp : Wasserburg
- Erhaltungszustand : Burg
- Geographische Lage : 688 095 / 281 455 ( Karte )
- Höhe: 359 m ü. M.
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Das Schlösschen Wörth ( Schweizerdeutsch Schlössli Wörth ) ist eine im 12. Jahrhundert
erbaute Burg, welche auf einer kleinen Rheininsel im Becken des R.heinfalls bei Neu-
hausen am R.heinfall im Kanton Schaffhausen in der Schweiz.
Das Schlösschen wird heute als Restaurant genutzt.
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Geschichte
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Der H.ochrhein wurde über viele Jahrhunderte als Transportweg genutzt. Zwischen B.asel
und dem B.odensee wurden Waren aller Art transportiert. Der R.heinfall sowie Strom-
schnellen bei S.chaffhausen bildeten für die Schifffahrt unüberwindbare Hindernisse.
Alle Waren mussten zwischen S.chaffhausen und dem R.heinfallbecken mit Wagen
transportiert werden. Diesem Umstand verdankt die S.tadt Schaffhausen auch ihre
Gründung im 11. Jahrhundert.
Noch heute prägen die Lagerhäuser Güterhof und Schweizerhof das Erscheinungsbild
von Schaffhausen.
Die Burg Werd, wie das Schlösschen Wörth ursprünglich genannt wurde, wurde im
12. Jahrhundert als Zoll und Warenumschlagsplatz erbaut. Im 13. Jahrhundert war sie
Lehe der Herzöge von Ö.sterreich.
Eine Familie Meyer aus J.estetten erschien um diese Zeit als Lehensträgerin. Später
nannte sich die Familie Meyer von Werd. 1291 erwarb die Schaffhauser Familie Schult-
heissen von R.andenburg die Burg.
1429 ging die Burg in den Besitz des B.enediktinerklosters A.llerheiligen in Schaffhausen
über. 1524 trat das K.loster die Burg an die S.tadt Schaffhausen ab. In den Jahren 1621
und 1622 wurde die Burg umgestaltet.
1832 trat die S.tadt die Burg an den Kanton Schaffhausen ab. In den folgenden Jahren
wurde die Burg renoviert und in ein Restaurant umgebaut, welches an Lichtmess 1837
den Betrieb aufnahm.
Auf drei Stockwerken wurde je ein Saal mit unterschiedlichen Höhen (elf, zehn und neun
Schuh) eingebaut. Bis zum heutigen Tag ist das Schlösschen Wörth im Besitz des Kantons
Schaffhausen.
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Anlage
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Das Schlösschen besteht grösstenteils aus einem unregelmässigen sechseckigen
Turm, welcher in seiner Grundform bis in die Erbauungszeit zurückreichen dürfte. Der
Turm ist dreigeschossig und steht auf einem vom R.hein umflossenen Felsen.
Die Insel ist über einen Steg erreichbar. In den 1960er Jahren wurde eine gedeckte
Panoramaterrasse angebaut, welche jedoch das Erscheinungsbild beeinträchtigt. Zur
gleichen Zeit wurde auf der Insel neben dem Schlösschen ein Selbstbedienungs-
restaurant mit Kiosk und Toilettenanlagen in moderner Betonbauweise erstellt. Auch
die Anlegestelle der Ausflugsboote befindet sich dort.
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Tourismus
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Das Schlösschen Wörth wird heute intensiv touristisch genutzt. Viele hunderttausend
Touristen aus aller Welt besuchen jedes Jahr den R.heinfall. Es dürfte somit eines der
meistfotografierten Schlösser der Schweiz sein.
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( BeschriebSchlossWörth BeschriebSchlössli Wörth AlbumSchlösserKantonSchaffhausen
Schloss Castle Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History
Gebäude Building Archidektur SchlossKantonSchaffhausen KantonSchaffhausen
AllbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa
Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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Schloss Laufen
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Das Schloss Laufen ist ein Schloss in der Gemeinde Laufen - Uhwiesen im Aussenamt des
Bezirks A.ndelfingen, dem Zürcher Weinland im Norden des Kantons Zürich in der Schweiz.
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Lage
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Das Schloss thront auf einem Felsen hoch über dem R.heinfall und bieten einen herrlichen
Ausblick über den R.hein und den W.asserfall. Vom Schloss aus führt ein Fussweg führt
zum Känzeli, wo der Besucher den R.heinfall aus nächster Nähe betrachten kann. Direkt
unter dem Schloss befindet sich eine H.altestelle der S.BB, wo die S33 von W.interthur
nach S.chaffhausen im S.ommer hält. Im W.inter wird diese Haltestelle nicht bedient.
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Geschichte
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Die erste urkundliche Erwähnung des Schlosses Laufen datiert aus dem Jahre 858 n. Chr.
Das Schloss war der Stammsitz der Freiherren von Laufen. Dem Schlossherrn oder dessen
Vogt oblag die Vogtei über die benachbarten Gemeinden, während die Grundherrschaft dem
B.ischof von K.onstanz gehörte.
Im Jahre 1544 erwarb die S.tadt Zürich das Schloss. Unter der Zürcher Herrschaft wurden
in den Jahren 1544 bis 1547 grosse bauliche Veränderungen vorgenommen. Während der
Helvetik nahm mit dem Einmarsch der F.ranzosen 1798 die Feudalherrschaft ein jähes Ende.
Das Schloss wurde verpachtet und gelangte 1845 in Privatbesitz. Im Jahre 1941 wurde das
Schloss Laufen Besitz des Kantons Zürich. Heute befindet sich im Schloss ein Restaurant und
eine J.ugendherberge.
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( BeschriebSchlossLaufen AlbumSchlösserKantonZürich Züri Zürich KantonZürich Schloss
Castle Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude
Building Archidektur AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen )
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R h e i n f a l l
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Der Rheinfall ( auf Alemannisch - Schweizerdeutsch: Rhyfall) , früher auch Großer Laufen
genannt ( gegenüber dem K.leinen L.aufen in L.aufenburg ) ist neben dem ( doppelt so hohen,
aber halb so wasserreichen ) D.ettifoss ( in I.sland ) der größte Wasserfall Europas.
Er befindet sich in der Schweiz auf dem Gebiet der Gemeinden Neuhausen am Rheinfall
im Kanton Schaffhausen ( rechtsufrig ) und Laufen - Uhwiesen im Kanton Zürich ( linksufrig ),
rund vier Kilometer westlich unterhalb der S.tadt Schaffhausen.
Auf dem Weg vom B.odensee nach B.asel stellen sich dem Hochrhein mehrfach widerstands-
fähige Gesteine in den Weg, die das Flussbett verengen, und die der Fluss in Stromschnellen
und einem Wasserfall, dem Rheinfall, überwindet.
Der Rheinfall hat eine Höhe von 23 Meter und eine Breite von 150 Meter.
Bei mittlerer Wasserführung des Rheins stürzen im Rheinfall 373 Kubikmeter Wasser pro
Sekunde über die Felsen ( mittlerer Sommerabfluss: etwa 700 m³/s ).
Die höchste Abflussmenge wurde im Jahr 1.9.6.5 mit 1250 Kubikmetern, die geringste Abfluss-
menge im Jahr 1.9.2.1 mit 95 Kubikmetern in der Sekunde gemessen.
Der Rheinfall ist von F.ischen aufwärts nicht zu überwinden, außer vom A.al. Dieser schlängelt
sich seitwärts über die F.elsen hoch.
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E n t s t e h u n g
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Der Felsuntergrund, der viel älter ist als der Rheinfall selbst, wie auch die bedeutend jüngeren
geologischen Vorgänge während des gegenwärtigen Eiszeitalters führten zur Entstehung des
Rheinfalls.
Durch die allgemeinen Temperatursenkungen setzten vor rund 500.000 Jahren die ersten
G.letschervorstösse ins Mittelland ein und gestalteten die heutige Landschaft.
Bis zum Ende der Riss - Eiszeit vor ca. 200.000 Jahren floss der Rhein von Schaffhausen
westlich durch den K.lettgau. Dieses frühere Flussbett wurde wieder mit Alpenschotter aufgefüllt.
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Vor zirka 120.000 Jahren wurde der Fluss dann bei Schaffhausen nach S.üden abgelenkt und
bildete die risszeitliche Rheinrinne.
Der Rheinlauf unterhalb des Fallbeckens heute entspricht dieser Rinne, die wieder mit Schotter
aufgefüllt wurde.
Während der letzten Eiszeit, der sogenannten Würmeiszeit, wurde der Rhein dann in weitem
Bogen gegen S.üden abgedrängt und erreichte oberhalb des Falles sein heutiges Bett auf
hartem Malmkalk ( W.eissjura, O.berer J.ura ).
Beim Übergang von den harten Malmkalken zur leicht abtragbaren risszeitlichen Schotter-
rinne entstand so vor rund 14.000 bis 17.000 Jahren der Rheinfall in seiner heutigen Form.
Die R.heinfallfelsen ( Großer, besteigbarer Felsen und Seelentanzstein ) bilden die Überreste
der ursprünglich steil abfallenden Kalksteinflanke der einstigen Abflussrinne. Die sehr geringe
bisherige erosive Überformung der Fallstrecke erklärt sich durch die geringe Schleppfracht
( Flussgeschiebe ) des Rheins unterhalb des B.odensees.
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Wirtschaftliche Bedeutung
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Seit alters wurden besonders auf der N.ordseite M.ühlen am Rheinfall betrieben, die kleine
Teile der W.asserkraft nutzten.
Im 1.7. Jahrhundert wurde auf der rechten Seite des Falles ein H.ochofen zur V.erhüttung von
B.ohnerzen gebaut und etwa ein Jahrhundert lang und dann noch einmal in der ersten Hälfte
des 1.9. Jahrhunderts betrieben.
Auch heute wird die W.asserkraft des Rheines genutzt. Die im Rhein verbleibende Wasser-
menge lässt dies jedoch kaum spüren. Die derzeit größte ökonomische Bedeutung kommt
jedoch seiner touristischen Attraktivität zu.
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Frühere Planungen zur Nutzung
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1.8.8.7 wurde vom E.isenwerk Laufen ein Konzessionsantrag gestellt, die Hälfte bis ein Fünftel
des Wassers am Rheinfall für die Energiegewinnung abzuzweigen. Dagegen wandten sich im
selben Jahr die S.chweizerische N.aturforschende G.esellschaft, der S.chweizer A.lpen – C.lub
sowie wissenschaftliche Vereinigungen in der Schweiz. 1.9.1.3 wurde ein internationaler Wett-
bewerb zur Planung eines Schiffahrtswegs von B.asel bis zum B.odensee ausgeschrieben.
1.9.1.9 wurde dann vom Baudirektor der N.ordschweizerischen K.raftwerke erklärt, dass der
Bau eines Rheinfall – K.raftwerks den wirtschaftlichen Interessen der Allgemeinheit dienstbar
gemacht werden müssen.
1.9.4.4 bewilligte der Schweizerische B.undesrat die Konzession zum Bau des Kraftwerks mit
Wirkung vom 1. F.ebruar 1.9.4.8, der Baubeginn war für 1.9.5.2 vorgesehen.
1.9.5.1 wurde eine V.olkspetion von über 150.000 Schweizer Bürgern eingereicht, 1.9.5.2 eine
Eingabe der N.euen H.elvetischen G.esellschaft unter Federführung von E.mil E.gli, die von 49
angesehenen Schweizer Bürgern, darunter H.ermann H.esse und C.arl J.acob B.urckhardt,
unterzeichnet wurden.
Durch diese Eingaben wurde der Bau eines Kraftwerks sowie die S.chiffbarmachung des
Hochrheins bis heute verhindert.
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T o u r i s m u s
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Auf gut ausgebauten Wegen erreicht man auf beiden Rheinseiten spektakuläre Aussichts-
plattformen.
Diese ragen teilweise sogar weit über den Rhein aus. Am Rheinfallbecken in Neuhausen am
Rheinfall liegt das S.chlösschen W.örth.
Von hier aus kann man mit Ausflugsbooten dicht an den Rheinfall heranfahren und sich auch
am mittleren Felsen absetzen lassen.
Die Besteigung der Aussichtsplattform mit atemberaubender Sicht auf den Fall erfolgt über
schmale und steile T.reppen.
Außerdem werden kleine und große Rheinfallrundfahrten sowie die Übersetzung zum S.chloss
Laufen angeboten, das in Laufen auf der Zürcher Seite über dem Rheinfall thront und u.a. von
einer J.ugendherberge genutzt wird.
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E r r e i c h b a r k e i t
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Der Rheinfall ist per A.uto, F.ahrrad und ö.ffentlichen V.erkehrsmitteln gut erreichbar.
Beim S.chloss L.aufen befindet sich die S.B.B - B.ahnstation S.chloss L.aufen am R.heinfall
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( BeschriebRheinfall Wasserfall Водопад 瀑布 Vandfald Waterfall Cascade 滝
Cascada Waterval Wodospad Водопад Vattenfall Vodopád Slap AlbumWasserfälle
AlbumWasserfälle/WaterfallsderSchweiz Schweiz Suisse Switzerland Svizzera
Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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Ausflug mit dem A.uto zum R.heinfall mit H.ousi, A.ndre und O.y und den F.eriengästen
aus T.hailand am Sonntag den 25. August 2012
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Mit dem A.uto B.ern - Z.ürich - R.heinfall - K.loster R.heinau - A.arburg - T.rachselwald -
K.irche W.ürzbrunnen - T.hun
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Kamera : Canon EOS 550D A Alt
Objektiv : Canon -
Modus : -
Zeit in Sekunden : -
ISO : Auto
B.litz : Nein
Bearbeitet : -
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Hurni120826 AlbumZZZZ120826AusflugRheinfall KantonZürich KantonSchaffhausen
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 310316
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NIF
Arik Brauer - The articles of the Human Rights [1972-74]
23) Right to work - right to equal pay for equal work
Artikel 23 (Recht auf Arbeit, gleichen Lohn)
Aquatinta-Farbradierung mit 2 Kupferplatten
Blattgröße: 44,4 x 59,2 cm (19,9 x 14 cm)
Above the entrance portal of the Provincial Museum of the Central Rhineland, one of the first established public museums in Germany, the enormous state museum that occupies the old imperial stable buildings of the Electoral Palace just up the street from it
To all who visit and view, and – especially – express support and satisfaction: you are much appreciated!
Bei strahlend blauem Himmel blinkt und blitzt das goldene Ross auf dem Eingangsportal des Gebäudes, das ihm seinen Namen verdankt: die ehemalige „Golden-Ross-Kaserne", dem heutigen Landesmuseum Mainz – ursprünglich aus Kupfer, heute ist das Pferd eine vergoldete Rekonstruktion aus Aluminiumguss; das Landesmuseum Mainz, eines der ältesten Museen Deutschlands, befindet sich im gleichen Gebäudekomplex mit dem Eltzer Hof
The Fiat 1800 and 2100 are six-cylinder saloons produced by Italian automotive manufacturer Fiat between 1959 and 1968. Both six-cylinder models appeared in 1959: in 1963, a four-cylinder 1500 cc version was added to the range. The styling closely resembled that of the Peugeot 404 and BMC's family cars of the same period: all three were designed by Pininfarina of Turin.
The 2100 was a version with a bigger six-cylinder engine. In autumn 1959, the 2100 Speciale was introduced with a lengthened wheelbase and different front grille. The Speciale was used by diplomats. The 2100 was discontinued in Italy during 1961, when the Fiat 2300
(Wikipedia)
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Anfang 1959 erschien der Fiat 2100 mit selbsttragender Karosserie in der damals modernen Trapezform als viertürige Limousine und als fünftüriger Kombi (Familiare). Diese Karosserie wurde auch für die anderen Sechszylindermodelle Fiat 1800 und Fiat 2300, sowie für das Vierzylindermodell Fiat 1500L verwendet.
Der 2100 hatte einen Sechszylinder-Reihenmotor mit 2054 cm³ Hubraum und einer Leistung von 60 kW (82 PS), ein Viergang-Getriebe mit Lenkradschaltung und angetriebene Hinterräder. Seine Höchstgeschwindigkeit betrug, je nach Version, 145–150 km/h. Gleichzeitig wurde der 2100 Special hergestellt. Es hatte die gleiche Motorisierung und den gleichen Radstand, aber etwas größere Außenmaße, einen "edleren" Kühlergrill und eine bessere Ausstattung.
Im Herbst 1961 wurde die Produktion eingestellt. Nachfolger war der Fiat 2300.
(Wikipedia)
*) My own literal translation
Leer, a little town in northern Germany, in 1880: Charlotte Hansen grows up in her grandparents' household after her parents and little brother drowned in a ship accident. Trapped in the house of a strict Protestant family, she dreams of travelling and seeing the world.
As a young girl she falls in love with George Johannsen, a university friend of her uncle. He shares her longings and wishes, but gets married to one of Charlotte's cousins.
When Charlotte is twenty two she marries the respectable merchant Christian Ohlsen. The fact that he sells exotic goods from overseas like tabac, coffee, tea and spices has always fascinated Charlotte.
Their matrimony, however, is not what Charlotte has dreamt of: Christian is unfaithful and his business is financially ruined.
Charlotte decides to emigrate to German East Africa for she has always felt a longing for Mount Kilimanjaro of which she saw a picture when she was a little girl.
While Christian dreams of owning his own plantation Charlotte builds up her own business - a shop where she sells the same goods that Christian sold back in Leer - with the help of Kamal Singh, an Indian business man and owner of the shop next to hers.
One day George, the husband of her cousin, stands on her shop's threshold...
Although I was more into reading thrillers recently I really liked this story about a strong woman who always finds her way and place in life. And the book shows an interesting part of German history.
***
Lesen: Der Himmel über dem Kilimandscharo - Leah Bach
Leer, 1880: Charlotte Hansen wächst bei den Großeltern auf, nachdem ihre Eltern und ihr jüngerer Bruder bei einem Schiffsunglück ertrunken sind. Im Haus einer streng protestantischen Familie gefangen, träumt sie von der weiten Welt.
Als junges Mädchen verliebt sie sich in George Johannsen, einen Studienfreund ihres Onkels. Er teilt die selben Sehnsüchte und Wünsche wie sie, heiratet aber eine von Charlottes Cousinen.
Im Alter von zweiundzwanzig heiratet Charlotte den angesehenen Kaufmann Christian Ohlsen. Die Tatsache, dass er exotische Güter aus Übersee wie Tabak, Kaffee, Tee und Gewürze verkauft, hat Charlotte immer fasziniert.
Ihre Ehe aber ist für Charlotte nicht glücklich: Christian betrügt sie und ist finanziell am Ende.
Charlotte beschließt nach Deutsch-Ostafrika auszuwandern, weil sie immer schon dieses Verlangen nach dem Kilimandscharo hat, den sie als kleines Mädchen auf einem Bild gesehen hat.
Während Christian davon träumt, eine eigene Plantage zu besitzen, baut sich Charlotte mit Hilfe des indischen Geschäftsmanns und Besitzer des benachbarten Ladens Kamal Singh ihr eigenes Geschäft auf - einen Laden, in dem sie annähernd die gleichen Waren verkauft, wie Christian damals in Leer.
Eines Tages steht George, der Mann ihrer Cousine, auf der Schwelle ihres Geschäfts...
Obwohl ich in letzter Zeit eher Thriller lese, hat mir diese Geschichte über eine starke Frau, die immer wieder ihren Weg und Platz im Leben findet, sehr gefallen. Und das Buch zeigt auch noch einen interessanten Teil der deutschen Geschichte.
Photo: Außenkreuz am Gemeindezentrum der evangelischen Erlösergemeinde, Wiesbaden-Dotzheim, OT Sauerland
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Am Kreuz erblasst
1.) Am Kreuz erblasst,
Der Marter Last,
Der Todesqualen müde,
Findet mein Erlöser
Erst im Grabe Friede.
2.) Ein heil'ger Schmerz
Durchdringt mein Herz.
Ach, Herr, was kann ich sagen?
Nur an meine Brust kann ich
Tiefgerühret schlagen.
3.) Du schützest mich
Und über dich
Gehn aller Trübsals Wetter.
Sterben wollest du für mich,
Einziger Erretter!
4.) Du hast's getan,
Dich ruf ich an,
Du König der Erlösten!
Deiner will ich glaubensvoll
Mich im Tode trösten.
5.) Es ist vollbracht,
Riefst du mit Macht.
Du zeigst, dass du dein Leben,
Mein Versöhner, göttlich
Frei hast hingegeben.
6.) Hochsel'ge Tat,
Des Höchsten Rat
Will ich in Demut ehren.
Der Erwerber meines Heils wird
Mir's zuletzt erklären.
7.) Allmächtig rief er,
Der entschlief,
Den Toten: sie erstanden.
Leicht entschwingt des Lebens Fürst
Sich des Todes Banden.
8.) Das finstre Tal
Will ich einmal
Durchwandeln ohne Beben. (a)
Denn durch dich, Erlöser,
Ist's mir der Weg zum Leben.
9.) Ich lass dich nicht.
Süß ist die Pflicht,
Mein Heiland, dir zu leben.
Ewig soll mein dankbar Herz
Deine Lieb' erheben.
(a) ohne Angst und Zittern
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Autor: Johannes Rist
Melodie: ohne Angaben
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gefunden in:
Gesangbuch der evangelisch-lutherischen
Domgemeinde zu Bremen
verlegt bei Carl Schünemann, Bremen, 1812
Liednummer 172
Thema: Passion
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Johannes Rist (* 8. März 1607 in Ottensen (heute Stadtteil von Hamburg); † 31. August 1667 in Wedel (Holstein)) war ein deutscher Dichter, Kirchenlieddichter und evangelisch-lutherischer Prediger.
Rist war der Sohn des aus Nördlingen stammenden evangelischen Pastors in Ottensen Caspar Rist und seiner Ehefrau Margarethe Ringemuth. Nach erstem Unterricht durch den Vater besuchte Rist das Johanneum in Hamburg; später dann das Gymnasium in Bremen.
An der Universität Rinteln studierte Rist Theologie u.a. bei Johannes Gisenius und Josua Stegmann. Um 1626 wechselte er an die Universität Rostock. Nach dem Studium ging Rist nach Hamburg zu seinem Rostocker Kommilitonen Ernst Stapel. Mit diesem schrieb und publizierte er Theaterstücke und trat auch selbst als Darsteller auf.
1633 wurde Rist Hauslehrer beim Landschreiber Heinrich Sager in Heide. Im gleichen Jahr verlobte er sich mit Elisabeth Stapel, der Schwester des früh verstorbenen Freundes Ernst Stapel und des Pinneberger Amtmanns Franz Stapel. Durch Hilfe des letzteren wurde er im Frühjahr 1635 zum Pastor im damals dänischen Wedel an der Unterelbe nahe Hamburg berufen. Kurz nach seinem Amtsantritt heiratete Rist seine Verlobte. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor, von denen zwei früh verstarben.
Beim Einfall der Schweden unter General Lennart Torstensson im Torstenssonkrieg, während des Dreißigjährigen Krieges, verlor Rist durch Plünderungen seine wertvolle Bibliothek. Im Zweiten Nordischen Krieg verlor Rist 1658 noch einmal alles Hab und Gut und musste mit seiner Familie nach Hamburg flüchten. Nachdem 1662 seine Frau Elisabeth gestorben war, heiratete Rist zwei Jahre später Anna Hagedorn, geb. Badenhop, die Witwe seines 1660 verstorbenen Freundes Johann Philipp Hagedorn; sie starb 1680.
Ab 1663 veröffentlichte Rist in lockerer Folge sechs Monatsgespräche, Dialoge über jeweils ein spezielles Thema: Januar – die Tinte; Februar – das Landleben, März – der Stein der Weisen, April – die Malerei, Mai – Lese- und Schreibkunst, Juni – die Todesbetrachtung. Nach Rists Tod wurden die restlichen sechs Monatsgespräche durch Erasmus Finx ergänzt. Johann Rist starb hochgeachtet am 31. August 1667 im Alter von 60 Jahren in Wedel.
Johann Rist gilt neben Paul Gerhardt als der bedeutendste protestantische geistliche Dichter des 17. Jahrhunderts.
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Johann Rist (1607-1667) was a German poet and dramatist best known for the hymns he wrote.
He was born at Ottensen in Holstein (today Hamburg) on 8 March 1607; the son of the Lutheran pastor of that place, Caspar Rist. He received his early training at the Johanneum in Hamburg and the Gymnasium Illustre in Bremen; he then studied theology at the University of Rinteln. Under the influence of Josua Stegman there, his interest in hymn writing began. On leaving Rinteln, he tutored the sons of a Hamburg merchant, accompanying them to the University of Rostock, where he himself studied Hebrew, mathematics, and medicine. During his time at Rostock, the Thirty Years War almost emptied the University, and Rist himself lay there for several weeks, suffering from pestilence.
In 1633 he became tutor in the house of Landschreiber Heinrich Sager at Heide, in Holstein. Two years later (1635) he was appointed pastor of the village of Wedel on the Elbe. The same year he married Elisabeth Stapel, sister of Franz Stapel, bailiff of nearby Pinneberg. They had 5 children, of whom 2 died early; Elisabeth died 1662. In 1664 he married Anna Hagedorn, born Badenhop, widow of his friend Phillipp Hagedorn. He died in Wedel on 31 August 1667
Rist first made his name known to the literary world by a drama, Perseus (1634), which he wrote while at Heide, and in the next succeeding years he produced a number of dramatic works of which the allegory Das friedewünschende Teutschland (1647) and Das friedejauchzende Teutschland (1653) (new ed. of both by H. M. Schletterer, 1864) are the most interesting. Rist soon became the central figure in a school of minor poets. The emperor Ferdinand III crowned him laureate in 1644, ennobled him in 1653, and invested him with the dignity of a Count Palatine, an honor which enabled him to crown, and to gain numerous poets for the Elbschwanen order ("Elbe Swan Order"), a literary and poetical society which he founded in 1660. He had already, in 1645, been admitted, under the name Daphnis aus Cimbrien, to the literary order of Pegnitz, and in 1647 he became, as Der Rüstige, a member of the Fruchtbringende Gesellschaft ("Fruitbearing Society").
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Neues Schloss Bümpliz ( Baujahr 1742 - château castello castle ) im Winter mit Schnee in Bern Bümpliz bei Bern im Kanton Bern der Schweiz
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Neues Schloss Bümpliz
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Das neue Schloss Bümpliz steht in Bern Bümpliz im Kanton Bern der Schweiz
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Auf dem Areal der Herrschaft Bümpliz stand schon seit etlichen Jahrhunderten eine B.urg.
Südlich des «K.efiturmes» dieses alten Schlosses befand sich ein «kleines Schlösschen
mit L.aube», das der damalige Herrschaftsherr J.akob T.illier im Jahre 1.6.8.3 dem Alt -
Landvogt C.hristian D.ürig überliess.
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Das alte Schloss erbte 1.6.8.5 sein 15 jähriger N.effe H.ans R.udolf T.illier, der gleichen Jahres starb,
wodurch die Herrschaft Bümpliz an seinen V.ater N.iklaus T.illier überging. Im Jahre 1.7.0.8 brachte
sie seine T.ochter A.nna K.atharina ihrem E.hemann J.ohannes J.enner zu.
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Dreissig Jahre später kaufte D.aniel T.schiffely, ein S.chwager des F.ranz L.udwig W.urstemberger
von der C.ampagne B.eitenwil, den ganzen Herrschaftsbesitz Bümpliz. J.akob C.hiffelle, der
A.hnherr des aus B.iel stammenden Geschlechtes, war 1.5.9.7 B.urger zu Bern geworden.
D.aniel liess im Jahre 1.7.4.2 in geringer Entfernung vom a.lten, schon b.aufälligen Schloss und
den dazugehörenden Gebäuden ein elegantes Wohnschlösschen errichten, einen einge-
schossigen M.ittelbau mit quadratisehen, zweistöckigen F.lügeln mit stumpfem T.urmdach.
Eine zweiarmige F.reitreppe führt zum Eingang, und vom drei F.enster breiten, durch einen
D.reieckgiebel gekrönten M.ittelsaal auf der H.interfront gelangt man über einige S.tufen in
den P.ark mit seinen grossen B.äumen.
Nach D.aniels T.od brachte dessen schöne T.ochter R.osina E.lisabeth T.schiffely, deren Tempera-
ment nicht immer im Einklang blieb mit den S.itten und der T.radition ihrer Zeit, Bümpliz ihrem
um achtzehn Jahre älteren E.hegatten zu.
Es war dies der reiche P.farrerssohn O.berst K.arl S.türler, der 1.7.7.7 in V.enlo ( H.olland ) starb.
Wenige Monate später veräusserte der V.ormund von K.arls jüngster T.ochter J.eanette die
Herrschaft Bümpliz mit den beiden Schlössern sowie das R.ebgut M.ôtier mit I.nventar und
S.ilbergeschirr an A.braham S.amuel L.ombach.
Dieser hatte als O.ffizier in H.olland gedient und sich nur wenige Wochen vor dem T.ode von
J.eanettes V.ater mit deren älteren S.chwester R.osina D.orothea E.lisabeth vermählt ( sie brachte
die Herrschaft Bümpliz somit nicht in ihre Ehe, wie im Band «Bernische Wohnschlösser»
angegeben worden ist ).
Der neue H.errschaftsherr starb schon im darauffolgenden Jahre, und der grosse Besitz Bümpliz
gelangte 1.7.8.3 durch die zweite E.he der jungen W.itwe an J.ohann R.udolf von G.raffenried.
Ein halbes Jahr vor dem E.inmarsch der F.ranzosen tauschte er das unweit gelegene Schlösschen
B.rünnen gegen sein L.andgut in I.ns ein, das B.ernhard S.cipio C.äsar von L.entulus geerbt und
schon dessen G.rossvater, der G.eneral im S.iebenjährigen K.riege von der C.ampagne «M.onrepos»
im W.eissenstein, besessen hatte.
Unausweichlich nahte das U.nheil, der U.ntergang der nunmehr so morschen R.epublik Bern. Als
sich die zaudernde und uneinige Regierung am 4. M.ärz 1.7.9.8 endlich zum offenen W.iderstand
gegen F.rankreich entschloss, waren die W.ürfel schon gefallen.
Die bernischen M.ilizen hatten nach langer Untätigkeit und angesichts der Zaghaftigkeit,
Planlosigkeit und der widersprüchlichen Befehle kein Vertrauen mehr. Immer wieder
durchkreuzte der K.riegsrat die A.nordnungen des G.enerals von E.rlach, und Verwirrung
und M.euterei griffen um sich.
Als die V.erteidiger der S.ensebrücke von N.euenegg den kurzen K.ampf aufgaben, forderte
J.ohann R.udolf von G.raffenried als B.efehlshaber im Abschnitt L.aupen - N.euenegg von
Bern H.ilfstruppen, griff mit etwa 2300 Mann an und jagte die F.ranzosen G.eneral P.igeons
über die S.ense zurück.
Der feindliche Vormarsch war zum Stillstand gekommen - da brachte ein D.ragoner die
niederschmetternde K.unde von der N.iederlage im G.rauholz und der K.apitulation Berns.
J.ohann R.udolf von G.raffenried kehrte nach B.ümpliz zurück. Das neue Schloss mit etwa 33
J.ucharten L.and verkaufte er 1.7.9.9 dem H.andelsmann und dortigen G.erichtsstatthalter
G.ottlieb H.aag, der später auch das A.lte Schloss erwarb.
Von seiner W.itwe und ihrem S.ohne fielen die Schlösser Bümpliz im Jahre 1.8.2.5 an L.udwig
F.riedrich von S.teiger, dessen S.chwager K.arl L.udwig W.urstemberger, allgemein «W.ürgeli»
genannt, das S.eidenberg - G.ut in M.uri gehörte.
Sein anderer S.chwager K.arl L.udwig von T.scharner war später als Mitglied der «S.iebner» in
die E.rlacherhofverschwörung verwickelt. Nach z.wölf Jahren verkaufte L.udwig F.riedrich von
S.teiger die beiden Schlösser Bümpliz dem damaligen S.chultheissen F.ranz K.arl von T.avel,
der 1.8.2.8 das M.onbijou - G.ut erworben hatte.
Er war nur während zweier Jahre Eigentümer der Schlösser Bümpliz, die 1.8.3.9 durch Kauf an
J.ohann F.riedrich A.lbrecht T.ribolet gelangten, dem sie als A.nstalt für seine G.eisteskranken
dienten.
Von ihm übernahm sie 1.8.4.8 J.akob A.llemann, der nun ein K.nabeninstitut einrichtete. Nach
dem T.ode seiner W.itwe fielen die beiden Schlösser ihren K.indern zu. Es waren dies M.arie
M.üller - A.llemann, vermählt mit einem L.ehrer des I.nstituts; K.aroline S.chlatter - A.llemann,
die W.itwe des F.ürsprechers; die v.erwitwete L.ouise L.euenberger - A.llemann und E.milie E.nz -
A.llemann.
J.akob E.nz, der E.hemann der L.etztgenannten, übernahm den Schlossbesitz, verkaufte ihn aber
im Jahre 1.8.8.2 an N.iklaus L.äuffer, dem früheren W.irt in B.aden und nunmehr H.andelsmann in
der L.änggasse. Schon zwei Jahre später übernahm jedoch eine der früheren M.iterbinnen,
E.milie E.nz, wieder die v.äterlichen Schlösser Bümpliz.
1.8.8.9 gelangte das Neue Schloss an F.ürsprecher P.aul F.riedrich H.ofer, der es 1.8.9.4 seiner
ersten G.attin T.heodora N.eukomm als E.ntschädigung für das von ihr eingebrachte F.rauengut
überschreiben liess.
Wenige Wochen darauf veräusserte sie das Neue Schloss an C.hristian B.urren - N.eukomm,
G.emeindepräsident von N.iederbottigen, von dem es im Jahre 1.9.0.3 der B.uchdrucker L.udwig
W.ilhelm A.lbert B.enteli erwarb. 1.9.4.9 übernahmen dessen vier K.inder das neue Schloss zu je
einem Viertel, nämlich M.aria M.argaritha D.ora M.erz, W.ilhelm A.lbert B.enteli, M.argaritha
V.iola B.ally und E.rika B.erta V.iola M.aria M.eyer.
Im Laufe der Jahre kamen die meisten dieser ideellen Anteile an deren Kinder, und diese grosse
Erbengemeinschaft trat das neue Schloss Bümpliz im Jahre 1.9.7.7 käuflich der Stadt Bern ab.
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( BeschriebNeuesSchlossBümpliz AlbumSchlösserKantonBern SchlossKantonBern
AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen SchlossBern KantonBern AlbumStadtBern
StadtBern Schloss Castle Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Geschichte History
Gebäude Building Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス
Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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Spazieren durch das verschneite Bümpliz mit M.ese, N.adia und L.iliana am Sonntag den 02. Dezember 2012
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Hurni121202 KantonBern AlbumSchlösserKantonBern BernerMittelland
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 070124
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NIF
280 Bild Serie Gotthard Nordrampe der Gotthardbahn zwischen E.rstfeld und G.öschenen im Kanton Uri in der Schweiz :
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Ae 8/14 auf mittlerer Meienreussbrücke
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SBB Doppellokomotive Ae 8/14 11801
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- Baujahr : 1931
- Betriebsnummer : 11801
- Stückzahl : 1
- Stückzahl heute historisch 1 => Zur Zeit im D.epot in E.rstfeld beheimatet
- Ausrangierung aus dem Aktivdienst : 1975
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Technische Daten 11801
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- Fahrzeugtyp Elektro - Lokomotive
- Hersteller SLM W.interthur
- BBC B.aden
- Achsfolge (1A)A1A(A1)+ (1A)A1A(A1)
- Höchstgeschwindigkeit 100 km/h
- Stundenleistung 5'514 kW bei 59 km/h
- Dauerleistung 5'147 kW bei 61 km/h
- Max. Anfahrzugkraft 490 kN
- Stundenzugkraft 336 kN bei 59 km/h
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Masse und Gewicht 11801
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- Länge über Puffer 34'000 mm
- Breite 2'950 mm
- Höhe 4'504 mm
- Triebraddurchmesser neu 1'610 mm
- Laufraddurchmesser neu 950 mm
- Dienstgewicht 240 t
- Reibungsgewicht 160 t
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Sonstiges
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- Besondere Merkmale Buchli - Antrieb
- Vorgänger Ae 4./.7
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Die Ae 8/14 waren elektrische Lokomotiven der SBB, die vor allem am G.otthard ein-
gesetzt wurden. Es wurden nur drei Vorserien - Lokomotiven gebaut, wovon jede
anders konstruiert war.
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Vorgeschichte
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Die Strecke der SBB über den G.otthard stellt, mit ihren Rampen von 27 Promille Steig-
ung, insbesondere an den Güter- und schweren Reisezugbetrieb hohe Ansprüche.
Die SBB waren in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts dabei mit dem Problem
konfrontiert, dass die Leistung und das Reibungsgewicht der Lokomotiven auf den
Rampen nicht mehr genügte und so aufwändige Doppeltraktionen oder Zugteilungen
durchgeführt werden mussten.
Die sogenannte Vielfachsteuerung, also mehrere Lokomotiven durch einen Lokomotiv-
führer steuern zu lassen, war damals noch nicht ausgereift.
Man glaubte deshalb, die Lösung mit einer Doppellokomotive von rund 250 Tonnen
Gewicht und 8 Triebachsen finden zu können.
Diese Lokomotive würde dann bereits in L.uzern oder Z.ürich an den Zug gekuppelt
und würde ihn über den G.otthard und den M.onte C.eneri nach C.hiasso an der
italienischen G.renze führen.
Die zuvor betrieblich notwendigen Halte für das Beistellen der Vorspannmaschine
in E.rstfeld und B.iasca würden somit entfallen und die Reisezeit könnte verkürzt
werden.
Zuerst wurden die Lokomotiven 11801 und 1 1 8 5 1 gebaut mit dem Ziel, den
bestgeeigneten Antrieb zu finden. Einige Jahre später folgte die 1 1 8 5 2. Sie
basierte auf der 1 1 8 5 1, hatte aber eine nochmals erhöhte Antriebsleistung.
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Konstruktion
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Die Ae 8/14 gab es in drei unterschiedlichen Ausführungen mit den Betriebsnummern
11801, 1 1 8 5 1 und 1 1 8 5 2
Alle wurden als Doppellokomotiven mit jeweils acht Trieb- und sechs Laufachsen pro
Lok gebaut. Das Fahrwerk wurde für 100 km/h ausgelegt, damit die Lokomotiven auch
im Reisezugverkehr eingesetzt werden konnten.
Zu Beginn waren alle Lokomotiven mit Adhäsionsvermehrern ausgerüstet - eine Ein-
richtung, welche es erlaubte, die Laufachsen zu entlasten und so das Reibungs-
gewicht der Triebachsen zu erhöhen. Diese Adhäsionsvermehrer wurden in den
1950er Jahren bei allen Lokomotiven stillgelegt.
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Ausführungen
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Die 1931 gebaute Nr. 11801 besitzt pro Achse einen Buchli - Antrieb, der zusammen mit
dem Motor fast baugleich zu denjenigen der SBB Ae 4./.7 ist. Die Antriebe einer Lokhälfte
befinden sich in Richtung des Führerstandes gesehen jeweils auf der rechten Seite.
Die Doppellokomotive hatte ursprünglich eine Stundenleistung von 5'514 kW und stand
bis 1975 im regulären Einsatz. Sie ist bis heute als betriebsfähiges historisches Trieb-
fahrzeug bei den SBB erhalten geblieben. Zur Schonung der Ausrüstung wurde ihre
Leistung aber auf 5'408 kW reduziert.
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1 1 8 5 1
1932 wurde die Nr. 1 1 8 5 1 gebaut. Die Lokomotive hatte zwar den gleichen Kasten
wie die 11801, wies aber kleinere Triebräder mit SLM - Universalantrieben und Doppel-
motoren auf.
Die modernere Technik erlaubte eine leicht höhere Stundenleistung von 6'070 kW zu
installieren. Anlässlich eines Umbaus im Jahr 1961 erhielt die Lokomotive Führer-
stände für sitzende Bedienung ähnlich den Ae 6./.6. Die Lokomotive wurde 1976 aus-
rangiert. Alle noch brauchbaren Bestandteile wurden in der Hauptwerkstätte B.ellinzona
demontiert und die Überreste in B.iasca abgebrochen.
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1 1 8 5 2
Die Nr. 1 1 8 5 2 war eine Weiterentwicklung der Nr. 1 1 8 5 1. Während das Laufwerk
und die Antriebe der 1 1 8 5 1 entsprach, wurden sie mit einem neuen Leichtbaukasten
in für die damaligen Zeit futuristisches Stromliniendesign ausgerüstet.
Die Lokomotive stellte zugleich auch einen Leistungsbeweis der Schweizer Industrie
dar, der von den SBB an der L.andesausstellung 1939 ausgestellt wurde. Von daher
rührt auch der S.pitzname L.andi - Lok.
Mit einer Stundenleistung von 8'170 kW war sie lange Zeit die «stärkste Lokomotive
der Welt» und bis heute die leistungsstärkste Lokomotive bei den SBB.
Im Betrieb stellte sich jedoch bald heraus, dass sich die Zugkraft der Lokomotive
nicht voll ausnutzen liess, weil sonst die Zugvorrichtungen der Wagen rissen
( siehe auch Zughakenlast ).
1971 erlitt die Lokomotive bei einer Fahrt durch den G.otthardtunnel einen K.abel-
brand und wurde dabei so stark beschädigt, dass eine Reparatur nicht mehr in Frage
kam.
Die Lok wurde optisch wieder aufgearbeitet, ist aber nicht betriebsfähig. Sie gehört der
Stiftung SBB Historic. Wenn das V.erkehrshaus L.uzern mit Platzproblemen zu kämpfen
hat, ist diese Ae 8/14 im Freien, neben der Eisenbahnlinie I.mmensee – L.uzern, anzu-
treffen, wo sie auch schon von Unbekannten versprayt wurde. Heute ist sie fest in die
Ausstellung des VHS integriert. Sie ist eines der wenigen Ausstellungsstücke des
VHS, das betreten werden kann.Sie diente seinerzeit auch als «Prototyp» für die SBB
Ae 4./.6.
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( BeschriebAe8/1411801 / Ae8/1411801SBB CFF FFS Schweizerische Bundesbahn
Bundesbahnen Zug Train Juna Zoug Trainen Tog Tren Поезд Lokomotive Паровоз
Locomotora Lok Lokomotiv Locomotief Locomotiva Locomotive Eisenbahn Railway
Rautatie chemin de fer Ferrovia 鉄道 Spoorweg Железнодорожный Centralstation
Ferroviaria AlbumBahnenderSchweiz )
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Nordrampe der Gotthardbahn / Gotthard Nordrampe E.rstfeld - G.öschenen
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B.ahnhof E.rstfeld (Uri - 472m - G.rosses L.okomotivdepot der S.BB und Beginn der 26 Promil -
R.ampe) - B.ahnhof A.msteg - S.ilenen (Uri - 544.4m) - W.indgällentunnel (Länge 183 m) -
K.erstelenbachbrücke / C.härstelenbachbrücke (Länge 127m) - B.ristentunnel (Länge 709m) -
I.ntschireussbrücke (Länge 121m) - I.ntschitunnel (Länge 88m) - E.hemalige H.altestelle
I.ntschi - Z.graggentalbrücke (Länge 89m) - Z.graggentunnel (Länge 68m) - B.reitentunnel
(Länge 57m) - M.eitschligerk.urve - M.eitschlingentunnel (Länge 74 m) - S.äckenviadukt
(Länge 120 m) - M.örschlisbachgalerie (Länge 25 m) - B.ahnhof G.urtnellen (Uri - Höhe 737.6m) - H.äggeribachtunnel (Länge 92m) - P.faffensprungkehrtunnel (S.piraltunnel, Länge 1`476m) -
M.uhrentunnel (Länge 53 m) - M.ühletunnel (Länge 88m) - U.ntere M.eienreussbrücke
(Länge 60m) - K.irchbergtunnel (Länge 300m) - W.attingerkurve - U.nterer W.attingerbrücke - W.attingerkehrtunnel (Länge 1`084m) - O.bere W.attingerbrücke - R.ohrbachtunnel
(Länge 230m) - B.ahnhof W.assen (Uri - Höhe 928.1m) - M.ittlere E.ntschigtal G.alerie
(Länge 185m) - M.ittlere M.eienreussbrücke (Länge 122m) - S.trahllochtunnel (Länge 40m) -
L.eggisteinkehrtunnel (Länge 1`090m) - O.bere M.eienreussbrücke (Länge 54m) -
M.aienkreuztunnel (Länge 78m) - O.bere E.ntschigtal G.alerie (Länge 102m) - K.ellerbachbrücke
(Länge 70m) - R.ohrbachbrücke (Länge 61m) - N.axbergtunnel (Länge 1`570m) - E.ggwald -
B.ahnhof G.öschenen (Uri - 1`105.9 - N.ordportal des G.otthard - B.ahntunnel)
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Parallel dazu die Bilder der entsprechenden Abschnitte der M.odell - A.nlage im V.erkehrshaus
in L.uzern
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The Gotthardrailway go through a small valley from the r.euss and is a important line between G.ermany and I.taly in Switzerland in Europe
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Eine Reise in Bildern auf der Gotthard Nordrampe von E.rstfeld nach G.öschenen
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Fotografieren an der G.otthard N.ordrampe am Sonntag den 29. August 2004
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Mit dem Z.ug von B.ern über O.lten - L.uzern nach E.rstfeld
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Mit B.us und zu F.uss entlang der G.otthard N.ordrampe
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Mit dem Z.ug von E.rstfeld über L.uzern - O.lten zurück nach B.ern
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Kamera : HP Photo Smart
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Hurni040829 AlbumZZZZ040829AusflugGotthardNordrampe AlbumGotthardNordrampe KantonUri
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 200521
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NIF
In der ehemaligen römischen Stadt Augusta Raurica in der heutigen Gemeinde Augst im Kanton Basel Landschaft in der Schweiz
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Augusta Raurica
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Augusta Raurica, auch als Colonia Augusta Rauricorum bekannt, ist eine Siedlung aus
römischer Zeit am S.üdufer des R.heins einige Kilometer östlich von B.asel, die zur
Provinz Gallia Belgica und später zur Provinz Germania superior gehörte.
An dieser Stelle liegen heute die G.emeinden A.ugst, welche zu Kanton B.asel - L.and-
schaft gehört, und K.aiseraugst, die auf dem Kantonsgebiet A.argau liegt. Der größte
Teil der erhaltenen Anlagen steht in A.ugst. Die Ausgrabungen und Rekonstruktionen
alter Gebäude sind noch in vollem Gange.
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Koloniegründung
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Gegründet wurde eine Kolonie im Gebiet der Rauriker zum ersten Mal am 21. J.uni wohl
des Jahres 44 v. Chr. durch C.äsars Feldherrn Lucius Munatius Plancus. Allerdings
konnten aus dieser frühen Zeit keine Funde nachgewiesen werden. Es gilt deshalb als
sicher, dass die Kolonie entweder als Folge der Bürgerkriege nach C.äsars Tod über den
formalen Gründungsakt gar nicht hinauskam oder dass Plancus' Kolonie nicht in A.ugst,
sondern in B.asel gegründet wurde.
Zu einer dauerhaften Koloniegründung kam es erst im Gefolge der Eroberung der Zentral-
a.lpen unter Kaiser Augustus um 15 v. Chr.. Der bislang älteste bekannte Fund konnte
durch Dendrochronologie auf das Jahr 6 v. Chr. datiert werden.
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Name der Kolonie
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Die Grabinschrift des Munatius Plancus nennt als Namen nur das lapidare Colonia
Raurica. Eine - allerdings nur fragmentarisch erhaltene - Inschrift aus augusteischer Zeit
spricht von der Colonia P[aterna] (?) M[unatia] (?) [Felix] (?) [Apolli]naris [Augusta E]merita
[Raur]ica (Buchstaben zwischen eckigen Klammern ergänzt). Wie das emerita zeigt, hätte
es sich also um eine Veteranenkolonie gehandelt.
Abgesehen von diesem verstümmelten Zeugnis findet man die erste sichere Bezeugung
des Beinamens Augusta erst beim Geographen Ptolemäus um 150 n. Chr. in griechischer
Form als Augústa Rauríkon (=lat.: Augusta Rauricorum).
Damit fügt sich Augusta Raurica in einen größeren Zusammenhang von augusteischen
Koloniegründungen, denn auch noch zwei andere wichtige Stützpunkte des augusteischen
Eroberungsplanes tragen den Beinamen des ersten Kaisers: Augusta Praetoria am Südfuß
des G.roßen S.t. B.ernhard - P.asses, aus dem heute A.osta geworden ist, und Augusta
V.indelicum, das heutige A.ugsburg als Vorposten gegen die D.onau.
Diese drei Augustae bilden die Ecken eines Dreiecks, das sich über die von Augustus
eroberten A.lpen legte und seine breite Basis vom R.heinknie bis zur D.onau gegen das
unbesetzte G.ermanien wandte.
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Geographische Lage der Siedlung
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Es hat sich während den Ausgrabungen gezeigt, dass die Stadt auf einer Hochfläche
ruht, nicht weit vom R.hein entfernt. Die E.rgolz und der V.iolenbach haben aus der
Terrasse ein Dreieck herausgefressen, dessen Basis am nördlichsten Rand des J.uras
liegt und etwa 1 km breit ist.
Die "Spitze" des Dreiecks schaut rheinwärts gegen Norden und bildet einen Kopf, der
K.astelen heißt, also an eine B.urg ( K.astell ) gemahnt. Von der Basis bis zum Scheitel
des Dreiecks messen wir ebenfalls rund 1 km. In diese Hochfläche, die nach W.esten,
N.orden und O.sten von steilen Böschungen umgeben ist, wurde die Stadt gebaut.
Die Geometer hatten zunächst nach den Angaben des Stadtplanarchitekten, der den
Grundriss und Umfang der neuen Stadt entworfen hatte, auf dem Gelände abgesteckt.
Jedes wichtige öffentliche Gebäude erhielt seinen Platz angewiesen, in erster Linie der
T.empel des obersten H.immelsgottes J.upiter mit dem H.auptaltar vor dem heiligen
Zentralpunkt, von dem aus das Straßennetz einvisiert wurde.
Der Architekt, der den Auftrag erhielt, den Plan zu entwerfen, legte zunächst durch das
Dreieck eine Längsachse, die 36° von der Nordrichtung nach Westen abwich und zur
Hauptstraße der Stadt ausgebaut wurde.
In Abständen von 55 Meter legte er parallel dazu weitere Längsstraßen. Dann teilte er
die Längsachse in 16 gleiche Teile zu 66 m ( 225 röm. Fuß ) und zog durch die Schnitt-
punkte Querlinien, von denen er 10 zu Querstraßen machte.
So erhielt er ein rechtwinkliges Straßennetz und Stadtquartier von rund 50 auf 60 Metern.
Die Straßen wurden mit einem soliden Bett von Kies und beidseitig mit Wassergräben
versehen. Die wichtigeren Straßen säumten gedeckte Fußgängerwege hinter Säulen-
reihen ein.
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Grenzen der Kolonie
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Die Grenzen der Colonia Raurica sind nicht mehr mit absoluter Sicherheit festzustellen.
Man glaubt, sie rückschließend aus dem Umfang des frühmittelalterlichen Augstgaues
ablesen zu können.
Demnach hätte die Kolonie von B.asel r.heinaufwärts bis zur A.aremündung gereicht,
dann a.areaufwärts bis zur M.ündung der S.igger unterhalb von S.olothurn, hinüber an
die L.üssel und dann dem Verlauf des F.lüsschens B.irs folgend wieder bis B.asel.
Das scheint aber nur bedingt richtig zu sein.
Nach neuesten Forschungen stehen nämlich G.utshöfe mit Z.iegelstempeln der W.ind-
ischer Legionen auch in verwaltungsrechtlicher Abhängigkeit von V.indonissa. Solche
reichen aber über den B.özberg hinüber bis nach F.rick.
Also wird der T.hiersteinberg unterhalb F.rick die Kolonie nach O.sten begrenzt haben.
Auf der W.estseite dürfte, wie oben angeführt, in der Nähe der B.irsmündung bei B.asel
eine Grenzstation gelegen haben.
Frührömische B.randgräber, die 1.9.3.7 bei der K.irche von N.euallschwil gefunden
worden sind, deuten darauf hin, dass auch an der nördlichen ins E.lsass ( Richtung
B.lotzheim ) führenden L.andstraße ein solcher Posten lag.
Im Großen und Ganzen hat damit die Colonia Raurica den K.anton B.asel, das F.rick-
t.al und den östlichen J.urateil des K.antons S.olothurns umschlossen. Dies ergibt ein
Territorium von rund 700 km².
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Weitere Geschichte
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Der Ort entwickelte sich in der Folge zu einer recht ansehnlichen römischen Stadt auf
der N.ordseite der A.lpen mit ca. 10'000 - 15'000 Einwohnern. Zur Zeit der höchsten Blüte
während der langen Friedenszeit vom 1. bis zum 3. Jahrhundert hatte Augusta Raurica
alles, was zum römischen Leben gehört.
Das Handwerk blühte: So räucherte man S.chinken und S.peck für den Export in andere
Gegenden des Römischen Reiches. Es gab ein T.heater, ein A.mphitheater, ein Haupt-
f.orum, verschiedene kleinere F.oren, einen A.quädukt, diverse T.empel sowie mehrere
öffentliche B.äder.
Ein starkes E.rdbeben zerstörte um das Jahr 250 die Stadt in erheblichem Maße. Hinzu
kamen später weitere Zerstörungen durch Einfälle der A.lamannen und / oder marodierende
römische Truppen in der Zeit des L.imesfalls.
In der Folge bildeten sich zwei neue Siedlungen, "die beiden A.ugst": einerseits die er-
heblich verkleinerte Siedlung auf dem Augster K.astellenhügel und andererseits der
wichtigere Stützpunkt am R.hein ( das mit einer S.tadtmauer umgebene C.astrum
R.auracense). Sie beide bilden gewissermaßen den Kern der heutigen Ortschaften
A.ugst und K.aiseraugst.
Beide bildeten aber zunächst eine Ortschaft mit dem Namen A.ugst. Im Jahre 1.4.4.2
aber wurde diese Ortschaft entlang der F.lüsse E.rgolz und V.iolenbach geteilt.
Westlich der Grenze verblieb das Gebiet im Herrschaftsbereich von B.asel, das sich
1.5.0.1 als Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft anschloss.
Augst wurde 1.8.3.3 schließlich Teil des Kantons B.asel - L.andschaft.
Der östlich von E.rgolz und V.iolenbach liegende Teil kam unter habsburgische Herrschaft.
Zur besseren Unterscheidung wurde dieser Ort nun wegen der Zugehörigkeit zum Heiligen
Römischen Reich mit dem Namen K.aiseraugst versehen. Dieser Ort kam erst 1.8.0.3
zur Schweiz, nachdem die habsburgischen Herrschaftsgebiete in den napoleonischen
Kriegen verloren gegangen waren.
Das A.mphitheater Augusta Raurica wurde 200 n. Chr. gebaut und bot für 6000 Zuschauer
und Zuschauerinnen Platz. Das A.mphitheater wurde aber nach bereits siebzig Jahren
aufgegeben. Heutzutage dient das verbleibene A.mphitheater ( wurde am gleichen Ort
wiederaufgebaut ) als Fr.eilichtbühne für K.onzerte und V.olksfeste. Außerdem ist heute
eine M.ultimediaschau installiert worden.
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Stand der Ausgrabungen 2.0.1.1
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Viele der römischen Bauten sind durch Ausgrabungen erforscht und konserviert worden,
so vor allem Zeugen, die öffentlich zugänglich sind:
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- T.heater
- T.empel auf dem S.chönbühl eine architektonische Einheit bildet
- H.auptforum mit J.upitertempel
- B.asilica und dem Versammlungsort des S.tadtrates
- A.mphitheater, von dem allerdings nur bescheidene Reste erhalten geblieben sind
- A.quädukt, der Augusta Raurica von L.iestal her mit T.rinkwasser aus der E.rgolz
. versorgte ( stellenweise zu besichtigen und begehbar im H.eidenloch in L.iestal sowie
. nordöstlich der K.läranlage in F.üllinsdorf ).
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Dazu kommen verschiedene private G.ewerbebauten ( eine T.averne, eine B.äckerei,
eine T.öpferei und Z.iegelbrennöfen ) sowie ein Stück der A.bwasserkanäle. Rund
80 % des überbauten Gebietes ist jedoch bis heute unerforscht.
Augusta Raurica gilt als die besterhaltene römische Stadt nördlich der A.lpen, da auf
ihrem Gebiet keine mittelalterliche bzw. neuzeitliche Stadt entstand. In weiten Teilen
der Gemeinde A.ugst gilt ein weitgehendes Bauverbot; Bauten werden nur zurückhaltend
und nur nach sorgfältiger archäologischer Überprüfung genehmigt. Gemäß der Aus-
grabungspolitik sollen Teile von Augusta Raurica bewusst für kommende Generationen
im Boden konserviert erhalten bleiben.
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M.useum und R.ömerhaus
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Die wichtigsten Grabungsfunde sind im R.ömermuseum A.ugst, zusammen mit einem
zum Teil rekonstruiertem Gebäude, neben dem T.heater, der Öffentlichkeit zugänglich
gemacht.
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( BeschriebAugustaRaurica AlbumRömerinderSchweiz Römer Römisches Römische
Reich Imperium Romanum Romain Geschichte History Helvetier Helvetien Ruine Ruinen
Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Szwajcaria
Sveits Suíça Suiza )
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B.esuch von A.ugusta R.aurica am Sonntag den 06. November 2011
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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.iestal
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Mit dem F.ahrrad L.iestal - A.ugst - K.aiseraugst - M.uttenz
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Mit dem Z.ug von M.uttenz über B.asel zurück nach B.ern
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Kamera : Canon EOS 5D MarkII
Objektiv : Sigma 85 mm
Modus : P
Zeit in Sekunden : -
ISO : -
B.litz : Nein
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Hurni111106 AlbumZZZZ111106AusflugAugustaRaurica KantonBaselLandschaft
AlbumRömerinderSchweiz AlbumRömerstadtAugustaRaurica
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 110316
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NIF
Seelandtriathlon 2014 in Murten,
13.09.2014
Alle Fotos von Michel Bertschy. Die Seelandtriathlon Bilder sind unter der Namensnennung-Nicht kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen-Creative Commons Lizenz gestellt.
Kontakt: www.migu.ch / mb@migu.ch
Seelandtriathlon 2014 in Murten,
13.09.2014
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Seelandtriathlon 2014 in Murten,
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The Volvo P1800 is a sports car from Volvo Cars. The car was presented to the public for the first time at the Brussels Motor Show in January 1960 and Volvo turned to Jensen Motors whose production lines were under capacity, and they agreed to a contract of 10,000 cars.
As time progressed, Jensen had problems with quality control, so the contract was ended early at 6,000 cars. In 1963 production was moved to Volvo's Lundby Plant in Gothenburg and the car's name was changed to 1800S (the 'S' indicating Swedish assembly).
(Wikipedia)
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Der Volvo P1800 ist ein PKW-Modell des schwedischen Automobilherstellers Volvo und stellt nach dem P1900 Volvos zweiten Versuch dar, in den Sportwagenmarkt einzusteigen.
In der Zeit von 1961 bis 1972 wurden von dem Coupé 39.407 Exemplare in verschiedenen Motorisierungen gebaut.
Das Design wurde 1957 von Pelle Petterson entworfen, damals Mitarbeiter bei Pietro Frua in Italien. Das erste Modell P1800 wurde von 1961 bis 1963 in Großbritannien bei Jensen Motors in West Bromwich montiert. Die Karosserien wurden vom Werk Linwood der Pressed Steel Company per Bahn angeliefert. Ausgestattet war diese Version mit einem 1,8-Liter-Vergasermotor mit 66 kW (90 PS).
Aufgrund von Qualitätsproblemen bei Montage und Lackierung beendete Volvo die Zusammenarbeit mit Jensen 1963 und verlegte die Produktion nach Schweden in das Volvo-Stammwerk Lundby bei Göteborg. Der Modellbezeichnung 1800 wurde ein S für Schweden hinzugefügt. Im gleichen Zug wurde die Leistung auf 71 kW (96 PS) gesteigert.
(Wikipedia)
Der Beobachtungsposten aus dem ersten Weltkrieg auf der Lauchflue / Lauchfluh im Kanton Basel Landschaft der Schweiz :
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Fortifikation Hauenstein
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In der Region O.lten erinnern an der Felswand längs der B.ölchen - S.üdstrasse heute
noch zahlreiche W.appen der beteiligen Truppen an die in den Jahren 1914 bis 1918
erstellten Bauwerke der Fortifikation Hauenstein.
Diese Fortifikation war von langer Hand vorausgeplant worden: zum Schutze des
E.isenbahnknotenpunktes O.lten, zur Verhinderung eines feindlichen Einbruchs ins
Mittelland, und zur Vermeidung einer «Abkürzung» für die deutsche Armee in die
M.ittelostflanke F.rankreichs beziehungsweise für die f.ranzösische Armee in den
d.eutschen S.üdraum.
Die Strategie gründete auf der Tatsache, dass zwischen A.arau und B.alsthal, auf
einer Strecke von nur dreissig Kilometern, zehn Juraübergänge vorhanden waren.
Unmittelbar nach der Mobilmachung von 1914 wurden die Pläne aus der Schublade
gezogen, und Tausende von Wehrmännern begannen im Gebiet des Hauensteins
im 24 - Stunden - Betrieb vorab mit dem Bau von M.ilitärstrassen, so erstens am
W.isenberg ( W.inznau – W.ilmatt – M.arenacher – F.roburg – W.isen – H.upp –
W.isenberg – R.amsach ) und zweitens am B.ölchen ( N.ord- und S.üdstrasse ab
R.ankbrünneli oberhalb T.rimbach zur G.widemfluh ).
Zudem wurden unter anderem die S.trasse W.angen – R.umpel und S.chmutzberg –
K.allhöhe erstellt sowie zahlreiche S.chützengräben, G.eschützstände, Verbindungs-
g.räben, U.nterstände, B.eobachtungsposten, M.aschinengewehrstellungen, Schein-
w.erferpositionen, K.ommandoposten, T.elefonleitungen, M.unitionslager, G.enie-
depots, R.eservoirs und W.asserleitungen, U.nterkünfte sowie S.tallungen. Rund 500
Tief- und Hochbauarbeiten befanden sich anfänglich im Bau.
Für die O.ltner B.rücken und die E.isenbahntunnel wurden Zerstörungsmassnahmen
vorbereitet. Im besagten Verteidigungsraum bestanden auch schon fertige Evakuations-
pläne für 50 000 Personen.
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48 Kilometer Frontlinie bis 1917
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Wie wir dazu von O.ltens S.tadtarchivar Christoph Rast erfahren, entwickelte sich der
Krieg im W.esten zu einem Graben-und Stellungskrieg, und ab 1915 wurden die Stell-
ungen bis 1918 praktisch gleich gehalten.
Was die Fortifikation Hauenstein anbelangt, wurden 1915 der Schützengraben A.are –
B.oningen – B.ölchen, die B.ölchen - S.üdstrasse und die W.asserversorgung W.isenberg
fertiggestellt.
Im F.rühling 1915 fanden im Raum Hauenstein M.anöver unter den Augen von General
Wille statt. Gegen Jahresende erfolgte der Ausbau der militärischen Stellungen aufgrund
neuer Erkenntnisse nicht mehr planmässig, sondern nach sofortigen Bedürfnissen.
1916, wegen des strengen W.inters in der Region O.lten, verlagerte sich die Hauptarbeit
auf die O.ffenhaltung der M.ilitärstrassen. Weitere S.tellungen und U.nterstände waren
überall im Bau.
Der Aussichtspunkt B.ölchenfluh war als B.eobachtungsposten auf die heutige Form
zurechtgesprengt worden. Ein grosser Teil der Schweizer Armee stand bis zu dieser
Zeit im Einsatz am Hauenstein. Auch 1917 setzte sich der kontinuierliche Baubetrieb
im ganzen Gebiet fort.
Im A.ugust 1917 waren die wichtigsten Arbeiten vollendet: die Gesamtlänge der Front
betrug 48 Kilometer, die Feuerlinie mit Verbindungsgräben war über 27 Kilometer lang,
insgesamt gab es offene und gedeckte Stellungen für 126 Geschütze, acht T.elefon-
z.entralen. Die neu gebauten Bergstrassen hatten eine Länge von 26 Kilometern. Ins-
gesamt waren für all diese Bauobjekte zwei Millionen Arbeitsstunden geleistet worden.
Die Schweizerkolonie in B.rasilien hatte an die Soldatenfürsorge 20 000 Franken über-
wiesen mit dem Auftrag, im Gebiet der Fortifikation Hauenstein ein S.oldatenhaus einzu-
richten. G.eneral W.ille legte den Standort oberhalb von I.fenthal fest.
Das Soldatenhaus konnte am 20. O.ktober 1.9.1.7 eingeweiht werden. ( Das 1.9.5.0
abgebrannte General-Wille-Haus, das der S.tadt O.lten später jahrelang für Ferienkolonien
diente, wurde Mitte der fünfziger Jahre neu aufgebaut. )
1918 stand militärisch im Zeichen des weiteren Ausbaus und des Unterhalts der Fort-
ifikation Hauenstein. Nach Kriegsende im gleichen Jahr wurden einzelne Bauwerke
abgebrochen und die Gräben eingedeckt. Aus finanziellen Gründen entfernte das Militär
nur wirklich Störendes.
Geblieben sind neben der Erschliessung der Region Unterer Hauenstein durch Berg-
strassen unter anderem: das B.ergrestaurant «K.ambersberg», U.nterstände und Stell-
ungen, das erwähnte G.eneral- W.ille - H.aus ( das jetzt im W.inter jeweils durch die
S.A.C - Sektion O.lten bewirtet wird ) sowie die W.appen an der seinerzeit innerhalb
weniger Monate aus dem Fels gesprengten B.ölchen - S.üdstrasse.
Mit diesen H.erkunftswappen hatten sich die an den B.auarbeiten beteiligten T.ruppen
jeweils nach Abschluss ihrer Arbeiten im Fels des B.ölchens verewigt. Die W.appen
werden von der Offiziersgesellschaft O.lten unterhalten und sind letztmals im F.rühjahr
1.9.9.7 vom O.ltner Bildhauer Paul Nünlist fachgerecht restauriert worden.
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( BeschriebFortifikationHauenstein AlbumSchweizimerstenWeltkrieg KantonBaselLand
KantonBaselLandschaft Erster Weltkrieg ErsterWeltkrieg Erster Weltkrieg verdenskrig
Toinen maailmansota first guerre mondiale Guerra Mondiale 第二次世界大戦 wereld
oorlog wojna światowa guerra mundial Andra världskriget Guerra Mundial war Schweiz
Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Suíça
Szwajcaria Suiza Landesverteidung Verteidigung )
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W.anderung mit R.alf von W.aldenburg nach E.ptingen am Dienstag den 15. September 2009
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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.iestal und weiter mit dem T.ram nach W.aldenburg
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W.aldenburg ( BL - 515m ) - W.aldenburg S.chlossruine ( BL - 685m ) - G.erstelflue
( BL - 810m ) - R.ehhag ( BL - 1`010m ) - L.auchflue ( BL - 1`014m ) – B.esichtigung
B.eobachtungsposten L.auchflue aus dem e.rsten W.eltkrieg - G.eissflue ( BL - 1`005m ) –
B.esichtigung der S.tellungen aus dem e.rsten W.eltkrieg auf der G.eissflue -
C.hilchzimmersattel ( BL - 991m ) - O.ber B.elchen ( BL - 890m ) - L.auch ( BL - 820m ) -
B.irch ( BL - 760m ) – B.esichtigung R.uine G.rottenburg R.iedfluh - E.ptingen ( BL - 560m )
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Mit dem B.us von E.ptingen nach S.issach und wieder zurück mit dem Z.ug nach B.ern
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Hurni090915 AlbumZZZZ090915Juratour KantonBaselLandschaft
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 070316
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NIF
Ausflug zur Gotthard Südrampe am 02.06.07 zum zweiten Dampftag aus Anlass des 125 - Jahr Jubiläums der Gotthardbahn
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Re 460 075 - 5 Alp Transit ir ungerschte Äbeni ir Biascina, chunnt grad usem Travi - Kehrtunnel use u über d`Brügg übere Ticino u wyter Richtig Giornica - Bellinzona - Lugano - Chiasso. Links obe gseht mes Outobahnviadukt u d`Bogebrügg vor Bahn
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SBB Lokomotive Re 460 075 - 5 Schafmatt mit Werbung für AlpTransit ( Stand : 281114 )
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Die Schafmatt ist ein P.assübergang vom s.olothurnischen R.ohr ins b.asellandschaftliche O.ltingen in der Schweiz
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Diese Lokomotive vekehrte bisher als Werbelokomotive für :
- Alp Transit Gotthard II ( 160307 - 120613 )
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( Re460075 - Re460Schafmatt - Re460Werbung - Re460Werbelokomotive -
Re460AlpTransit )
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SBB Re 460 Lokomotive ( Schweizerische Bundesbahnen )
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B e t r i e b
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- Baujahr : 1.9.9.1 – 1.9.9.6
- Betriebsnummern ( UIC ) : Re 460 0.0.0 – Re 460 1.1.8
- Stückzahl : 119
- Einsatzgebiet Universallokomotive, seit 2.0.0.0 ausschliesslich für den P.ersonenverkehr
- W.artungswerk : Y.verdon
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Technische Daten
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- Fahrzeugtyp elektrische Lokomotive in Umrichtertechnik
- Hersteller : SLM W.interthur + ABB Z.ürich
- Achsfolge : Bo'Bo'
- Höchstgeschwindigkeit : 230 km/h
- Reisegeschwindigkeit : 160 km/h ( bis 2.0.0.7 ) => 200 km/h ( ab 2.0.0.7 )
- Leistung : 6100 kW
- Stundenzugkraft : 275 kN
- Anfahrzugkraft : 300 kN
.
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Masse und Gewicht
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- Länge über Puffer : 18'500 mm
- Breite : 3000 mm
- Höhe : 4310 mm
- Dienstgewicht : 84 t
.
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Sonstiges
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- Vorgänger Re 4./.4.I.I, Re 4./.4.I.I.I, Re 4./.4.I.V
- Nachfolger Re 4.8.2 ( G.üterverkehr )
.
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Die Re 460 ist eine vierachsige Vielzwecklokomotive der SBB, im Volksmund als Lok 2.0.0.0
bekannt.
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Geschichte => Politischer Hintergrund
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.
In den 1.9.7.0er Jahren evaluierte die SBB für die Schweiz geeignete Formen des Hochge-
schwindigkeitsverkehrs. Das Projekt Bahn 2.0.0.0 nahm langsam Form an und verschiedene
Kosten - Nutzen - Analysen führten zur Erkenntnis, dass I.nfrastruktur und Rollmaterial für
eine Geschwindigkeit von maximal 200 km/h auszulegen seien.
Trotz verfügbarer ( aber noch nicht erprobter ) neuerer Technik bestellten die SBB die fünfte
und sechste Bauserie ( 45 + 27 Stück ) der bewährten Re 4./.4.I.I, welche zwischen 1.9.8.1
und 1.9.8.5 abgeliefert wurden.
Die Rollmaterial - I.ndustrie, vertreten durch SLM und BBC, baute zur gleichen Zeit die vier
P.rototyp - Lokomotiven Re 4./.4.I.V, welche 1.9.8.2 an die SBB übergeben wurden.
Aufgrund des rückläufigen Verkehrsaufkommens blieb die Serienbestellung der Re 4./.4.I.V
aus, zumal die T.hyristortechnik seit Entwicklung der Drehstrom - Antriebstechnik veraltet
war.
Für die SBB rückte die S-Bahn Z.ürich in den Vordergrund. Eine Machbarkeitsstudie der
SLM über eine schwere Hochgeschwindigkeits - Lokomotive, wie sie von den SBB ge-
wünscht wurde, belegte, dass diese realisierbar war, allerdings wichtige Entwicklungs-
schritte noch fehlten.
Die SBB vergaben darauf 1.9.8.5 erstmals einen Entwicklungsauftrag an das Konsortium
SLM/BBC. Gemeinsam wurde bis 1.9.8.7 ein P.flichtenheft erarbeitet, welches gleichzeitig
die O.fferte der Industrie darstellte.
Die SBB bestellten für den P.ersonenverkehr Ende 1.9.8.7 eine erste Serie von zwölf Loko-
motiven, Mitte 1.9.8.9 eine zweite Serie über weitere zwölf Maschinen. Die ersten zwölf
Stück wurden als Re 4./.4.V.I unter den Betriebsnummern 1.0.7.0.1 - 1.0.7.1.2 bestellt,
welche zu dieser Zeit allerdings noch von der A.e 3./.6I belegt waren.
Im H.erbst 1.9.8.9 beauftragte der B.undesrat die SBB damit, Kapazitäten für den H.uckepack -
Verkehr bereitzustellen. An der durchgeführten Ausschreibung nahm auch das Konsortium
SLM/ABB teil, mit ihrem weiter leistungsoptimierten Konzept Lok 2.0.0.0 und zwei Varianten
davon.
Das Konsortium konnte die Ausschreibung für sich entscheiden und erhielt Mitte 1.9.9.0 den
Zuschlag für weitere 75 Maschinen, welche auch als 'H.upac'-Lokomotiven bekannt wurden.
Damit hatten die SBB erstmals 99 Lokomotiven eines Typen bestellt, den es nur auf dem
Reissbrett gab.
Ebenfalls im H.erbst 1.9.8.9 begannen Gespräche zwischen der B.L.S und dem Konsortium
SLM/ABB, welche schliesslich zur Entwicklung der Re 4.6.5 führten.
Für den G.üterverkehr sollten ursprünglich noch Zwei- oder V.ierstromvarianten der Re 460
bestellt werden. Dieses Vorhaben wurde jedoch zu Gunsten der speziell für den Güterverkehr
konstruierten SBB Re 4.8.2 aufgegeben, da selbst der damalige Preis einer Re 460 deutlich
über demjenigen einer heute erhältlichen vergleichbaren G.üterlokomotive lag.
Die Re 460 ist bis auf Weiteres die letzte Lokomotive, die quasi komplett von schweizerischen
Unternehmen konstruiert wurde; Der Lokomotivbau in der Schweiz musste inzwischen aus
wirtschaftlichen Gründen eingestellt werden.
.
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Entwicklungsgeschichte der Re 460
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.
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.
Ein wichtiger Grundbaustein für die Entwicklung der Re 460 war die von SLM und BBC ent-
wickelte Re 4.5.6, welche ab 1.9.8.7 an P.rivatbahnen geliefert wurde. Die äusserlich der
Re 4./.4.I.V verwandten Lokomotive war die erste Umrichterlok der Schweiz, welche mit
GTO - Thyristoren und D.rehstrom - A.synchronmotoren arbeitete.
Ab 1.9.8.9 kam eine Weiterentwicklung der Re 4.5.6 mit neuer Formgebung auch bei den SBB
zum Einsatz, als Re 4.5.0. Teile der elektrischen Ausrüstung der Re 4.5.6 / 4.5.0 bildeten die
technische Grundlage der Lok 2.0.0.0.
Der Öffentlichkeit wurde die erste Re 4/4 460, wie sie damals noch hiess, Anfang 1.9.9.1 in
nicht fahrtauglichem Zustand vorgestellt. Mitte 1.9.9.1 legte die 460 0.0.0 in O.erlikon ihre ersten
Meter aus eigener Kraft zurück.
Offiziell ausgeliefert wurde die erste Re 460 am 28. J.anuar 1.9.9.2. Bis Anfang 1.9.9.6 wurden
1.1.9 Einheiten der Re 460 gebaut, welche bei den SBB die Betriebsnummern 460 0.0.0 bis
460 1.1.8 erhielten.
.
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.
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Betrieb
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Mit der Inbetriebnahme der Re 460 konnten die aus den 1.9.2.0ern stammenden A.e 3./.6 I
und A.e 4./.7 und die aus den 1.9.4.0er - Jahren stammenden Re .4./.4.I ausrangiert werden.
Im regelmässigen Verkehr waren die Re 460 nach der Beseitigung vieler Kinderkrankheiten ab
1.9.9.4 anzutreffen. Sie degradierten im Personenverkehr die Re 4./.4.I.I in niedrigere Dienste.
Anfänglich wurden die Re 460 im P.ersonen- wie auch G.üterverkehr eingesetzt - teils in Viel-
fachsteuerung. Im Güterverkehr wurden sie weitgehend von der internationalen Baukonstruktion
B.ombardier T.raxx abgelöst. Inzwischen hat die Division Personenverkehr alle Re 460 von
C.argo übernommen.
Die Re 460 wird nun hauptsächlich an IC 2.0.0.0-Zügen oder P.endelzügen bestehend aus
E.W I.V und I.C-B.t - S.teuerwagen eingesetzt.
.
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Variationen der Re 460
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.
Ab 2.0.0.0 wurde einige Re 460 mit Funkfernsteuerung als R.e.f 460 im G.otthard - G.üter-
verkehr eingesetzt.
Die Re 460 wurde in einer etwas leistungsfähigeren Variante als B.L.S Re 4.6.5 für die B.L.S
L.ötschbergbahn A.G bestellt.
Weitere Ableger der Lok 2.0.0.0 - F.amilie findet man auch bei .ausländischen Bahngesell-
schaften, so zum Beispiel für die b.reitspurige V.R - Y.htymä ( F.innische S.taatsbahnen )
als S.r.2 ( 46 Stück ).
22 gingen als E.l 18 an die n.orwegische N.orges S.tatsbaner und zwei an die K.owloon -
C.anton R.ailway C.orporation ( K.C.R ) ( H.ongKong / C.hina) für den Betrieb zwischen
K.owloon ( H.ongkong ) und G.uangzhou.
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( BeschriebRe460 AlbumRe460 AlbumSBBRe460 AlbumSBBLokomotiveRe460 Lokomotive
AlbumBahnenderSchweiz Schweizerische Bundesbahn Bundesbahnen Eisenbahn Lok
SBB CFF FFS SLM Zug Train Juna Zoug Trainen Tog Tren Поезд Lokomotive Паровоз
Locomotora Lok Lokomotiv Locomotief Locomotiva Locomotive Eisenbahn Railway
Rautatie chemin de fer Ferrovia 鉄道 Spoorweg Железнодорожный Centralstation
Ferroviaria Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス
Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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Ausflug an die Gotthard Südrampe zum Fotografieren der Dampfzüge am 02. Juni 2007
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Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern nach B.ellinzona
.
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Weiter per A.utostop bis nach A.irolo am S.üdportal des G.otthardtunnel
.
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Mit dem Z.ug mit Stop in G.öschenen wieder zurück über L.uzern nach B.ern
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Hurni070602 KantonTessin KantonTicino
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letze Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 281221
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NIF
SBB Re 460 020 - 1 Idée Suisse in Langenthal im Kanton Bern der Schweiz
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SBB Lokomotive Re 460 020 - 1 Idée Suisse ( Stand : 241114 )
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Diese Lokomotive verkehrte bisher als W.erbelokomotive für :
- T.ilsiter ( 150995 - 240299 )
- S.R.G S.S.R i.dée s.uisse ( 240399 - 141012 )
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( Re460020 Re460idéesuisse Re460Werbung Re460Werbelokomotive
Re460srgssridéesuisse )
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SBB Re 460 Lokomotive ( Schweizerische Bundesbahnen )
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B e t r i e b
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- Baujahr : 1.9.9.1 – 1.9.9.6
- Betriebsnummern ( UIC ) : Re 460 0.0.0 – Re 460 1.1.8
- Stückzahl : 119
- Einsatzgebiet Universallokomotive, seit 2.0.0.0 ausschliesslich für den P.ersonenverkehr
- W.artungswerk : Y.verdon
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Technische Daten
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- Fahrzeugtyp elektrische Lokomotive in Umrichtertechnik
- Hersteller : SLM W.interthur + ABB Z.ürich
- Achsfolge : Bo'Bo'
- Höchstgeschwindigkeit : 230 km/h
- Reisegeschwindigkeit : 160 km/h ( bis 2.0.0.7 ) => 200 km/h ( ab 2.0.0.7 )
- Leistung : 6100 kW
- Stundenzugkraft : 275 kN
- Anfahrzugkraft : 300 kN
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Masse und Gewicht
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- Länge über Puffer : 18'500 mm
- Breite : 3000 mm
- Höhe : 4310 mm
- Dienstgewicht : 84 t
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Sonstiges
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- Vorgänger Re 4./.4.I.I, Re 4./.4.I.I.I, Re 4./.4.I.V
- Nachfolger Re 4.8.2 ( G.üterverkehr )
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Die Re 460 ist eine vierachsige Vielzwecklokomotive der SBB, im Volksmund als Lok 2.0.0.0
bekannt.
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Geschichte => Politischer Hintergrund
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In den 1.9.7.0er Jahren evaluierte die SBB für die Schweiz geeignete Formen des Hochge-
schwindigkeitsverkehrs. Das Projekt Bahn 2.0.0.0 nahm langsam Form an und verschiedene
Kosten - Nutzen - Analysen führten zur Erkenntnis, dass I.nfrastruktur und Rollmaterial für
eine Geschwindigkeit von maximal 200 km/h auszulegen seien.
Trotz verfügbarer ( aber noch nicht erprobter ) neuerer Technik bestellten die SBB die fünfte
und sechste Bauserie ( 45 + 27 Stück ) der bewährten Re 4./.4.I.I, welche zwischen 1.9.8.1
und 1.9.8.5 abgeliefert wurden.
Die Rollmaterial - I.ndustrie, vertreten durch SLM und BBC, baute zur gleichen Zeit die vier
P.rototyp - Lokomotiven Re 4./.4.I.V, welche 1.9.8.2 an die SBB übergeben wurden.
Aufgrund des rückläufigen Verkehrsaufkommens blieb die Serienbestellung der Re 4./.4.I.V
aus, zumal die T.hyristortechnik seit Entwicklung der Drehstrom - Antriebstechnik veraltet
war.
Für die SBB rückte die S-Bahn Z.ürich in den Vordergrund. Eine Machbarkeitsstudie der
SLM über eine schwere Hochgeschwindigkeits - Lokomotive, wie sie von den SBB ge-
wünscht wurde, belegte, dass diese realisierbar war, allerdings wichtige Entwicklungs-
schritte noch fehlten.
Die SBB vergaben darauf 1.9.8.5 erstmals einen Entwicklungsauftrag an das Konsortium
SLM/BBC. Gemeinsam wurde bis 1.9.8.7 ein P.flichtenheft erarbeitet, welches gleichzeitig
die O.fferte der Industrie darstellte.
Die SBB bestellten für den P.ersonenverkehr Ende 1.9.8.7 eine erste Serie von zwölf Loko-
motiven, Mitte 1.9.8.9 eine zweite Serie über weitere zwölf Maschinen. Die ersten zwölf
Stück wurden als Re 4./.4.V.I unter den Betriebsnummern 1.0.7.0.1 - 1.0.7.1.2 bestellt,
welche zu dieser Zeit allerdings noch von der A.e 3./.6I belegt waren.
Im H.erbst 1.9.8.9 beauftragte der B.undesrat die SBB damit, Kapazitäten für den H.uckepack -
Verkehr bereitzustellen. An der durchgeführten Ausschreibung nahm auch das Konsortium
SLM/ABB teil, mit ihrem weiter leistungsoptimierten Konzept Lok 2.0.0.0 und zwei Varianten
davon.
Das Konsortium konnte die Ausschreibung für sich entscheiden und erhielt Mitte 1.9.9.0 den
Zuschlag für weitere 75 Maschinen, welche auch als 'H.upac'-Lokomotiven bekannt wurden.
Damit hatten die SBB erstmals 99 Lokomotiven eines Typen bestellt, den es nur auf dem
Reissbrett gab.
Ebenfalls im H.erbst 1.9.8.9 begannen Gespräche zwischen der B.L.S und dem Konsortium
SLM/ABB, welche schliesslich zur Entwicklung der Re 4.6.5 führten.
Für den G.üterverkehr sollten ursprünglich noch Zwei- oder V.ierstromvarianten der Re 460
bestellt werden. Dieses Vorhaben wurde jedoch zu Gunsten der speziell für den Güterverkehr
konstruierten SBB Re 4.8.2 aufgegeben, da selbst der damalige Preis einer Re 460 deutlich
über demjenigen einer heute erhältlichen vergleichbaren G.üterlokomotive lag.
Die Re 460 ist bis auf Weiteres die letzte Lokomotive, die quasi komplett von schweizerischen
Unternehmen konstruiert wurde; Der Lokomotivbau in der Schweiz musste inzwischen aus
wirtschaftlichen Gründen eingestellt werden.
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Entwicklungsgeschichte der Re 460
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Ein wichtiger Grundbaustein für die Entwicklung der Re 460 war die von SLM und BBC ent-
wickelte Re 4.5.6, welche ab 1.9.8.7 an P.rivatbahnen geliefert wurde. Die äusserlich der
Re 4./.4.I.V verwandten Lokomotive war die erste Umrichterlok der Schweiz, welche mit
GTO - Thyristoren und D.rehstrom - A.synchronmotoren arbeitete.
Ab 1.9.8.9 kam eine Weiterentwicklung der Re 4.5.6 mit neuer Formgebung auch bei den SBB
zum Einsatz, als Re 4.5.0. Teile der elektrischen Ausrüstung der Re 4.5.6 / 4.5.0 bildeten die
technische Grundlage der Lok 2.0.0.0.
Der Öffentlichkeit wurde die erste Re 4/4 460, wie sie damals noch hiess, Anfang 1.9.9.1 in
nicht fahrtauglichem Zustand vorgestellt. Mitte 1.9.9.1 legte die 460 0.0.0 in O.erlikon ihre ersten
Meter aus eigener Kraft zurück.
Offiziell ausgeliefert wurde die erste Re 460 am 28. J.anuar 1.9.9.2. Bis Anfang 1.9.9.6 wurden
1.1.9 Einheiten der Re 460 gebaut, welche bei den SBB die Betriebsnummern 460 0.0.0 bis
460 1.1.8 erhielten.
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Betrieb
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Mit der Inbetriebnahme der Re 460 konnten die aus den 1.9.2.0ern stammenden A.e 3./.6 I
und A.e 4./.7 und die aus den 1.9.4.0er - Jahren stammenden Re .4./.4.I ausrangiert werden.
Im regelmässigen Verkehr waren die Re 460 nach der Beseitigung vieler Kinderkrankheiten ab
1.9.9.4 anzutreffen. Sie degradierten im Personenverkehr die Re 4./.4.I.I in niedrigere Dienste.
Anfänglich wurden die Re 460 im P.ersonen- wie auch G.üterverkehr eingesetzt - teils in Viel-
fachsteuerung. Im Güterverkehr wurden sie weitgehend von der internationalen Baukonstruktion
B.ombardier T.raxx abgelöst. Inzwischen hat die Division Personenverkehr alle Re 460 von
C.argo übernommen.
Die Re 460 wird nun hauptsächlich an IC 2.0.0.0-Zügen oder P.endelzügen bestehend aus
E.W I.V und I.C-B.t - S.teuerwagen eingesetzt.
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Variationen der Re 460
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Ab 2.0.0.0 wurde einige Re 460 mit Funkfernsteuerung als R.e.f 460 im G.otthard - G.üter-
verkehr eingesetzt.
Die Re 460 wurde in einer etwas leistungsfähigeren Variante als B.L.S Re 4.6.5 für die B.L.S
L.ötschbergbahn A.G bestellt.
Weitere Ableger der Lok 2.0.0.0 - F.amilie findet man auch bei .ausländischen Bahngesell-
schaften, so zum Beispiel für die b.reitspurige V.R - Y.htymä ( F.innische S.taatsbahnen )
als S.r.2 ( 46 Stück ).
22 gingen als E.l 18 an die n.orwegische N.orges S.tatsbaner und zwei an die K.owloon -
C.anton R.ailway C.orporation ( K.C.R ) ( H.ongKong / C.hina) für den Betrieb zwischen
K.owloon ( H.ongkong ) und G.uangzhou.
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( BeschriebRe460 AlbumRe460 AlbumSBBRe460 AlbumSBBLokomotiveRe460 Lokomotive
AlbumBahnenderSchweiz Schweizerische Bundesbahn Bundesbahnen Eisenbahn Lok
SBB CFF FFS SLM Zug Train Juna Zoug Trainen Tog Tren Поезд Lokomotive Паровоз
Locomotora Lok Lokomotiv Locomotief Locomotiva Locomotive Eisenbahn Railway
Rautatie chemin de fer Ferrovia 鉄道 Spoorweg Железнодорожный Centralstation
Ferroviaria Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス
Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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Mit dem F.ahrr.ad von L.yss der A.are entlang nach A.arw.angen - L.angent.hal am Donnerstag den 25. Juni 2009
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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.yss
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L.yss B.ahnh.of ( BE – 444m ) - L.yss - S.chachen ( BE - 438m ) - A.lte A.are ( BE - 438m ) - B.ussw.il - S.tation ( BE - 437m ) - Z.oo S.eet.eufel ( BE - 435m ) - S.tudengrien ( BE - 435m ) - D.otzigen - A.lte A.are ( BE - 432m ) - D.otzigen - S.tation ( BE - 434m ) - B.üren a. A. ( BE - 435m ) - R.üti - A.utstücki ( BE - 429m ) - A.rch - A.arbrügg ( BE - 431m ) - L.euzigen - B.achm.att ( BE - 429m ) - F.ähre A.ltreu ( BE - 429m ) - L.ü.sslingen B.ush.altes.telle ( SO - 439m ) – S.olothurn - E.mmenh.olz ( SO - 432m ) - W.illihofbrücke ( SO - 428m ) - S.chachen ( SO - 423m ) - W.angen an der A.are ( BE - 419m ) - W.allisw.ils.teg ( BE - 422m ) - B.erkenb.rücke ( BE - 424m ) - S.tadö.nz ( BE - 420m ) - B.annw.il - K.raftw.erk ( BE - 419m ) - A.arw.angen - S.chloss ( BE - 412m ) - O.berh.ard ( BE - 460m ) - L.angenthal B.ahnh.of ( BE - 472m)
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Mit dem Z.ug von L.angenthal wieder zurück nach B.ern
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Hurni090625 AlbumZZZZ090625V.elot.ouA.are KantonBern Berner Mittelland BernerMittelland
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 221122
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NIF
Aussicht während der Fahrt mit dem Z.ug von Z.ürich nach C.hur in der Schweiz :
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Dampfschiff Stadt Zürich ( Baujahr 1909 - Bauwerft Escher, Wyss & Cie Zürich - 750 Personen - Zürichsee - Schiffahrtsgesellschaft ZSG - Kursschiff Schiff Schaufelraddampfer Raddampfer ship bateau nave ) unterwegs auf dem Zürichsee - Zürisee in der Schweiz
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Dampfschiff Stadt Zürich
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- Flagge : Schweiz
- Schiffstyp : Raddampfer
- Reederei : Zürichsee - Schiffahrtsgesellschaft
- Bauwerft : Escher, Wyss & Cie., Z.ürich
- Baukosten : 320’000 Franken
- Stapellauf : 8. M.ai 1909
- Indienststellung : 12. J.uni 1909
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Schiffsmaße und Besatzung
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- Länge : 59,1 m (Lüa)
- Breite : 7,0 m über Radkästen: 13,5 m
- Verdrängung : 260
- Besatzung : 6 Mann
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M.aschine
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- M.aschine 2-Zyl.-D.ampfm.aschine
- M.aschinenleistung : 500 PS ( 368 kW )
- Geschwindigkeit : max. 14,5 kn (27 km/h)
- P.ropeller : 2 Seitenräder
- Transportkapazitäten : Zugelassene Passagierzahl 750
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Die Stadt Zürich ist der ältere der beiden Raddampfer der Zürichsee-Schiffahrtsgesellschaft
( ZSG ) und feierte am 12. J.uni 2.0.0.9 ihr 100. Betriebsjahr. Gebaut wurde die Stadt
Zürich im Jahr 1909 von Escher, Wyss & Cie. in Zürich. Sie ist das dienstälteste Schiff der
ZSG auf dem Zürichsee und verkehrt jeweils von A.pril bis N.ovember auf der Route Zürich–
R.apperswil ( S.G ) - Zürich.
Von den meisten anderen Schweizer Raddampfern unterscheiden sie und ihr Schwester-
schiff Stadt R.apperswil ( 1.9.1.4 ) sich durch den kurzen S.chornstein und das grosszügig
bemessene Oberdeck für die 1. Klasse. Bis auf Details sind die beiden Schiffe leicht zu
verwechseln: Die Stadt R.apperswil ist am vorderen K.reuzmast und der abweichenden
Farbe des Sonnendecks zu erkennen. Im Salon der 1. Klasse ist sie zudem luxuriöser als
ihr Schwesterschiff ausgestattet, erkennbar an der M.ahagoni- und B.irnbaumtäfelung und
der kunstvoll gearbeiteten T.reppe zum O.berdeck.
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Geschichte
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Die Stadt Zürich lief nach einer Bauzeit von sechs Monaten am 8. M.ai 1909 vom Stapel
und wurde von der Tochter des Verwaltungsratsmitglied Naville der damaligen Zürcher
D.ampfbootgesellschaft ( Z.D.G ) getauft.
Die Indienststellung des 320.000 Schweizer Franken teuren Schiffs konnte nur mit Sub-
ventionen der öffentlichen Hand ermöglicht werden. Das Dampfschiff besticht durch seine
schlanke und elegante Bauweise, und insbesondere der im Jugendstil gehaltene S.alon
fand in der damaligen Berichterstattung grossen Anklang.
Am S.amstag, 12. J.uni 1909, fuhr die Stadt Zürich um 15 Uhr, unter Böllerschüssen und
bei strömendem R.egen, zu ihrer dreistündigen Jungfernfahrt aus. An Bord waren Mitglieder
kantonaler und städtischer Behörden, Vertreter der Anrainergemeinden, der S.chiffswerft
und weitere prominente Gäste. Im ersten Betriebsjahr legte die Stadt Zürich 12.575
Kilometer zurück und verfeuerte 258,45 Tonnen K.ohle.
Am 4. S.eptember 1912 beförderte die Stadt Zürich ihren bislang berühmtesten Gast, den
deutschen Kaiser Wilhelm II. samt seinem Gefolge und einigen handverlesenen Gästen.
Auf dem mit B.lumen geschmückten Schiff herrschte eine strenge Kleiderordnung, serviert
wurden T.ee und deutsches B.ier. Die Abendrundfahrt des Gastes feierten die umliegenden
Gemeinden mit Feuerwerken, und noch Jahre später wurde die Stadt Zürich im Volks-
mund «Kaiserschiff» genannt, wenn auch bei weitem nicht von allen:
Der aus H.orgen stammende Heizer Jakob Stampfer wurde in letzter Minute seiner «kaiser-
feindlichen Gesinnung» wegen ausgewechselt – Sozialdemokraten waren auf dem «kaiser-
lichen Schiff» unerwünscht.
An P.fingsten 1.9.1.4 wurde das Schwesterschiff S.tadt R.apperswil in Betrieb genommen.
Zusammen mit der Stadt Zürich und der 1.8.7.5 erbauten H.elvetia besass die damalige
Zürcher Dampfbootgesellschaft ( ZDG ) nun drei grosse Schiffe als Rückgrat ihrer Flotte.
Mit Beginn des E.rsten W.eltkriegs wurde der Schiffsbetrieb massiv reduziert. Am
2. D.ezember 1.9.1.8 verfügte der B.undesrat die Einstellung aller mit Dampf betriebenen
Schiffsstrecken, da nicht genügend K.ohle in die Schweiz importiert werden konnte; be-
reits ab 1.9.1.9 waren die Fahrplaneinschränkungen jedoch wieder aufgehoben.
Im W.inter 1.9.1.9 wurde die Stadt Zürich erstmals ins T.rockendock überführt; schwer-
wiegende Mängel wurden nicht festgestellt. Während des Z.weiten W.eltkriegs blieb der
D.ampfkessel den ganzen W.inter mit W.asser gefüllt und der M.aschinenraum geheizt,
um die T.emperatur über dem G.efrierpunkt und den Raddampfer für militärische Zwecke
innert 24 Stunden betriebsbereit zu halten. Der private Schiffahrtsbetrieb kam während
dieser Zeit fast gänzlich zum Erliegen.
Ab 1.9.5.9 wurden die beiden letzten Raddampfer auf dem Zürichsee nach und nach
durch moderne M.otorschiffe ergänzt und kamen praktisch nur noch an den S.onntagen
zum Einsatz – erst ab 1.9.8.6 verkehrten die beiden Salondampfer in der S.ommersaison
wieder häufiger und seit 2.0.0.4 während der S.ommersaison beinahe täglich.
1.9.8.3 beschloss der Verwaltungsrat der ZSG die Erhaltung der beiden letzten Dampf-
schiffe Stadt Zürich und Stadt R.apperswil, nachdem ihre Ausserdienststellung aus Kosten-
gründen kontrovers diskutiert worden war. Zwei Jahre später feierte die ZSG mit ver-
schiedenen Aktivitäten «150 Jahre Dampfschifffahrt auf dem Zürichsee».
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Unterhaltsarbeiten und bauliche Änderungen
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In den Jahren 1.9.2.2 und 1.9.3.9 waren erstmals bauliche Änderungen nötig: Die Stadt
Zürich erhielt neue S.iederohre an den D.ampfkesseln, das Dach des Oberdecks wurde
ersetzt und die S.chaufelräder revidiert.
1.9.3.8 wurde eine elektrische Heizung eingebaut. In den Jahren 1.9.4.1 bis 1.9.5.3
standen grössere Revisionen an: Kesselreparaturen, Verlängerung des Oberdecks bis
zum S.teuerhaus und Ersatz des Sonnenzelts durch ein festes Dach.
1.9.5.1 wurde die K.ohlenfeuerung durch eine S.chwerölfeuerung ersetzt, wodurch im
Betrieb M.aschinenpersonal eingespart und die Besatzung von bisher acht auf sechs
Mitglieder reduziert wurde.
Im F.rühling 1.9.5.6 wurde die Stadt Zürich einer Generalüberholung unterzogen und zum
Teil umgebaut, wobei auch die Jugendstil-Ausstattung des Salons durch eine schlichte
Holzverkleidung ersetzt wurde.
Erst mit den Restaurierungen in den Jahren 1.9.8.9 - 1.9.9.0 und 2.0.0.3 - 2.0.0.4 wurde
der Innenausbau anhand von historischem Quellenmaterial weitgehend in den Original-
zustand zurückgeführt, so dass heute ein ähnliches Raumerlebnis vermittelt wird, wie es
die Passagiere auf der Jungfernfahrt im Jahr 1909 erlebten.
1.9.6.0 und 1.9.6.7 erfolgten Hauptrevisionen im D.ock in Zürich-W.ollishofen, wobei
R.eparaturen an den Decks, an der Heckschanzverkleidung, an den Kesseln und Schaufel-
rädern durchgeführt wurden.
1.9.7.9 bis 1.9.8.1 wurde die Stadt Zürich nochmals einer gründlichen Sanierung unter-
zogen: Die verrosteten Radkästen wurden ersetzt, die Aufenthaltsräume für das Schiffs-
personal ausgebaut und die T.oiletten verlegt, so dass sie leichter zugänglich wurden.
Der Raddampfer erhielt gleichzeitig eine neue Trinkwasseraufbereitungsanlage und Hilfs-
dieselpumpen und im Rumpf eine zusätzliche S.chottwand sowie eine hydraulische Ruder-
steuerung.
Im W.inter 1.9.8.9 - 1.9.9.0 erfolgte der Umbau auf den gleichen technischen Stand wie
das Schwesterschiff Stadt R.apperswil: Ersatz der zwei alten Dampfkessel durch einen
neuen, das H.olzdeck wurde erneuert, ebenso die H.olztreppe zur 1. Klasse; zudem
wurden der Salon und die Rauchkabine in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt.
Die Renovation kostete drei Millionen Franken, finanziert durch die öffentliche Hand, die
«Aktion pro Raddampfer» und mit 200’000 Franken Spenden von Privaten. Am 21. J.uni
1.9.9.0 nahm die runderneuerte Stadt Zürich den Passagierbetrieb wieder auf.
Ende 2.0.0.1 initiierte der Verwaltungsrat der ZSG das Projekt «Mit Volldampf voraus“ mit
dem Ziel, die beiden Zürichseeraddampfer zu erneuern und mit erhöhtem Komfort auszu-
statten.
Am «Tag der Schweizer Schifffahrt» 2.0.0.2 startete eine Spendenaktion, wiederum in Zu-
sammenarbeit mit der «Aktion pro Raddampfer». Ende N.ovember 2.0.0.3 erfolgte die
Auswasserung der Stadt Zürich. Erneuert wurden die Wasser-, Abwasser- und Strom-
versorgung, die Kühlanlagen, die D.ieselaggregate und die Heizung.
Im Rumpf erfolgte der Einbau einer neuen Küche, und auf dem Oberdeck schützt seither
eine verbesserte Verglasung die Passagiere, damit der Einsatz des Dampfers bei jedem
Wetter möglich ist.
Nebst weiteren kleineren Änderungen wurde gleichzeitig im Salon weitgehend der Original-
zustand wiederhergestellt. Am 25. M.ai 2.0.0.4 erfolgte die feierliche Wiederinbetriebnahme
des für 1,7 Millionen Franken renovierten Raddampfers. Bis zu ihrem 100. Jubiläum wird
die Stadt Zürich rund 700'000 Kilometer zurückgelegt haben.
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Zwischenfälle rund um die Stadt Zürich
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In der einhundertjährigen Betriebsgeschichte der Stadt Zürich traten zwei Todesfälle auf:
Am 25. M.ai 1.9.2.2 verunglückte der Untermaschinist bei der Handhabung der Dampf-
m.aschine tödlich; am 7. S.eptember 1.9.2.4 stürzte ein Passagier vom Heck in den See
und konnte trotz sofortiger Suche nicht gerettet werden.
Am 18. O.ktober 1.9.2.6 fuhr die Stadt Zürich bei einer Probefahrt gegen einen Landungs-
steg, wobei die Rumpfhülle starke Beschädigungen erlitt. Beim Ablegen in H.orgen wurde
im S.ommer 1.9.3.9 die Schaufel des Backbordrads beschädigt.
1.9.4.9 erlitt die Stadt Zürich backbordseitig einen S.chaufelradbruch, und im gleichen
Jahr versenkte der Salondampfer unabsichtlich ein P.olizeiboot, welches aufgrund eines
M.aschinenschadens nicht ausweichen konnte.
Am 4. M.ai 1.9.8.5 rammte die Stadt Zürich aufgrund eines technischen Defekts beim
Landesteg am B.ürkliplatz in Z.ürich eine M.auer. Auch bei diesem Unfall wurde niemand
verletzt, aber der Dampfer musste mit einem Loch im Bug oberhalb der Wasserlinie zur
Überholung in die Werft.
Fast auf den Tag genau kam es zwanzig Jahre später bei einem Ausfahrmanöver in
R.apperswil zu einer Grundberührung, und die Stadt Zürich musste für zwei Wochen aus
dem Fahrdienst genommen werden.
2.0.0.8 streifte der Dampfer beim Anlegemanöver in Zürich die Q.uaimauer, konnte den
Fahrdienst aber ungehindert fortsetzen.
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100 Jahre Dampfschiff Stadt Zürich
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Vom 23. bis 25. A.pril 2.0.0.9 wurde das dienstälteste Passagierschiff auf dem Zürichsee
beim B.ürkliplatz im Rahmen einer Jubiläumsausstellung mit seinen geschichtlichen Hinter-
gründen der breiten Öffentlichkeit präsentiert.
Am 12. J.uni 2.0.0.9, exakt einhundert Jahre nach ihrer Jungfernfahrt, hat die Stadt Zürich
ihre Jubiläumsfahrt durchgeführt. Auf der dreistündigen Rundfahrt mit geladenen Gästen
wurde sie von der S.tadt R.apperswil begleitet.
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( BeschriebDampfschiffStadtZürich DampfschiffStadtZürich AlbumSchweizerKursschiffe
AlbumZürichsee AlbumDampfschiffederSchweiz Kursschiff Schiffahrt Kursschiffahrt
Passagierschiffahrt Passagierschiff Skib Ship Alus Bateau Πλοίο 船 Корабль Schip
Fartyg Dampfschiff Schaufelraddampfer Salondampfer Dampfer Vapor Stoomboot
Steamer bateau vapeur Ångaren DS Barco )
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W.anderung F.elsz.eichnungen S.ils im D.omleschg und die V.ia M.ala S.chlucht am Donnerstag den 18. August 2011
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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich - C.hur nach T.husis ( Bis C.hur mit G.rossv.ater und E.ltern ) und weiter mit dem P.osta.uto bis S.ils im D.omleschg
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W.anderung zu den p.rähistorische F.elsz.eichnungen - F.elsb.ilder auf der A.lp C.arschenna und durch die V.ia M.ala S.chlucht
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Mit dem P.osta.uto nach T.husis und mit dem Z.ug über C.hur - Z.ürich zurück nach B.ern
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Hurni110818 AlbumZZZZ110818W.anderungC.arschenna KantonZürich
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 251223
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NIF
Library and ideology
The First World War marked a turning point for the Court library. With the downfall of the Habsburg Empire, the Central Library of the Austrian Empire became the National Library of the First Republic, the invetory of the library passed into the possession of the Austrian State and the former Family Entailed State Library of the House of Habsburg-Lorraine as a "portrait collection" to the National Library affiliated.
In the 1920s, this national library defined itself as a symbolic representative of the German-speaking minorities of the successor states of Austria-Hungary - it should "beyond its framework as the main library of Austria be a collection point for the national literature of those German tribes [...], which now have come under foreign national rule". The integration of the Esperanto Museum into the National Library in 1928 - represented in the exhibition by selected objects on the Esperanto art language - can symbolically be seen as a sign that the library, despite its German nationalist self-positioning, has not completely abandoned its transnational tradition.
With the "Anschluss" of Austria on March 12, 1938, one of the darkest chapters in the history of the Austrian National Library began. Paul Heigl, a convinced National Socialist, was commissioned with the provisional management of the National Library, his predecessor Josef Bick imprisoned. Heigl headed the house until his suicide in April 1945. His good relations with the Gestapo, SS and SD allowed him an aggressive acquisition policy. The confiscated holdings came from Jewish individuals or Jewish institutions, but also from clubs classified as anti-government.
Despite extensive restitution in the post-war years, substantial parts of these looted collections remained in the library after 1945. The Provenance Report 2003 lists more than 52,000 objects that have since been returned to almost all the legal heirs - or the National Fund of the Republic of Austria for Victims of National Socialism. Representative of this period are a letter of Paul Heigl to Adolf Eichmann and a photo of the dismantling of the statue of Charles VI, which was transported in 1943 as a precautionary measure from the State Hall.
The revival of the library after 1945 not only shows the renaming of the house to "Österreichische Nationalbibliothek", but also the founding of the in-house restoration institute, which has been advocating the preservation and restoration of the library's holdings since these days. One of the showcases documents how the valuable inventory is preserved and the historical condition of the original is kept.
The library, the Heroes' Square and the extension around the Hofburg
In the famous handwriting of Emperor Franz Joseph I for the construction of the Ring Road the construction of a new Court library was planned. However, this construction was just as little realized as the plan of the architect Werner Theiss from the 1930s for a central library, which should unite the TU Library (Technical University), the University and National Library - the futuristic design of a library skyscraper is one of the many surprising objects in the exhibition, on the other hand, the extension of the Austrian National Library towards New Castle on Heroes' square was realized with the opening of the reading rooms in 1966. In 1992 the library was "under the earth". The newly built book storage facilities under the Burggarten/Castle garden Terrace houses since then all books published after 1850 on four floors. Further milestones in spatial development are the relocation of the Globe and Esperanto museum as well as two collections in 2005 to the Palais Mollard in street of the Lords and the establishment of the literary museum in the "Grillparzerhaus" 2015 in Johannes alley. Most of the objects of the Museum of Literature come from the Literature Archive of the Austrian National Library, which is represented in the exhibition by the novels of central Austrian works of the 20th century: Robert Musil's The Man Without Qualities, Heimito von Doderer's Die Strudelhofstiege, and Ingeborg Bachmann's "Malina" - as well as a letter on birch bark by Peter Handke.
1368 - 2018 - 2668
The fundamental tasks of the Austrian National Library have remained the same (with different emphases) across history: collecting, preserving, documenting, mediating and researching. What has changed again and again massively, that is the publication media themselves, the organizational shell and the social framework. A look into the past also raises questions about the future: are libraries still needed in the age of the Internet? The big jubilee exhibition "Treasury of Knowledge" answers this question with a clear yes. The library of the future will be a hybrid library that combines the many benefits of the old "analog" library with the benefits of the new virtual library. The exhibition features selected objects that exude the "aura of the original" and can be accessed for free on the website today, such as historical newspapers that are searchable in full text in the ANNO digital newspaper reading room, or 19th-century postcards which interested parties can share from the postcards portal AKON via social media channels. Of course, the library of the future also includes the documentation of the "Austrian Internet", which takes place in the Web Archive Austria so that future generations can even explore this fleeting part of reality. The big jubilee exhibition thus follows the same motto as the jubilee year itself: "Our history lives on".
As a longtime and generous sponsor partner, the Wiener Städtische Versicherungsverein supports the anniversary exhibition. Chairman of the Board Günter Geyer: "During its now 650-year history, the Austrian National Library has developed into a true treasure trove of knowledge. Historic exhibits dating back to the Middle Ages are just as much a part of its treasures as today's digital cultural assets - an invaluable achievement for our society. I am proud that the Wiener Städtische Versicherungsverein has accompanied this commitment for many years as a reliable partner and contributes to ensuring that the Austrian National Library not only receives unique pieces of our history, but also stands out internationally in terms of archiving new media content. "
Bibliothek und Ideologie
Der Erste Weltkrieg bedeutete eine Zäsur für die Hofbibliothek. Mit dem Untergang des Habsburgerreiches wurde aus der zentralen Bibliothek des österreichischen Kaiserreiches die Nationalbibliothek der Ersten Republik, der Bestand der Bibliothek in Staatsbesitz übernommen und die ehemalige Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen als „Porträtsammlung“ der Nationalbibliothek angegliedert.
In den 1920er-Jahren definierte sich diese Nationalbibliothek als symbolische Vertreterin der deutschsprachigen Minderheiten der Nachfolgestaaten Österreich-Ungarns – sie müsse „über ihren Rahmen als Hauptbibliothek Oesterreichs hinaus ein Sammelpunkt für die nationale Literatur jener deutschen Stämme sein […], die jetzt unter fremdnationale Herrschaft gekommen sind“. Die Integration des Esperantomuseums in die Nationalbibliothek 1928 – in der Ausstellung repräsentiert durch ausgewählte Objekte zur Kunstsprache Esperanto – kann symbolisch als Zeichen gesehen werden, dass die Bibliothek trotz ihrer deutschnationalen Selbstpositionierung ihre transnationale Tradition nicht gänzlich aufgegegen hat.
Mit dem „Anschluss“ Österreichs am 12. März 1938 begann eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte der Österreichischen Nationalbibliothek. Paul Heigl, ein überzeugter Nationalsozialist, wurde mit der kommissarischen Leitung der Nationalbibliothek beauftragt, sein Vorgänger Josef Bick inhaftiert. Heigl leitete das Haus bis zu seinem Selbstmord im April 1945. Seine guten Beziehungen zu Gestapo, SS und SD ermöglichten ihm eine aggressive Erwerbungspolitik. Die beschlagnahmten Bestände stammten von jüdischen Privatpersonen bzw. jüdischen Einrichtungen, aber auch von als regimefeindlich eingestuften Vereinen.
Trotz umfangreicher Restitutionen in den Nachkriegsjahren verblieben wesentliche Teile dieser geraubten Sammlungen nach 1945 in der Bibliothek. Im Provenienzbericht 2003 sind über 52.000 Objekte aufgelistet, die mittlerweile nahezu vollständig an die rechtmäßigen ErbInnen – bzw. an den Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus – zurückgegeben werden konnten. Repräsentativ für diese Zeit sind ein Schreiben Paul Heigls an Adolf Eichmann und ein Foto von der Demontage der Statue Karls VI., die 1943 als Vorsichtsmaßnahme aus dem Prunksaal transportiert wurde.
Den bibliothekarischen Aufbruch nach 1945 zeigt nicht nur die Umbenennung des Hauses in „Österreichische Nationalbibliothek“, sondern auch die Gründung des hauseigenen Instituts für Restaurierung, das sich seit diesen Tagen für die Konservierung und Restaurierung der Bibliotheksbestände einsetzt. Eine der Vitrinen dokumentiert, wie der wertvolle Bestand erhalten und der historische Zustand des Originals bewahrt wird.
Die Bibliothek, der Heldenplatz und die Erweiterung rund um die Hofburg
Im berühmten Handschreiben Kaiser Franz Josephs I. zur Errichtung der Ringstraße war der Bau einer neuen Hofbibliothek vorgesehen. Dieser Bau wurde allerdings genauso wenig realisiert wie der Plan des Architekten Werner Theiss aus den 1930er Jahren für eine Zentralbibliothek, die die TU-Bibliothek, die Universitäts- und Nationalbibliothek vereinen sollte – der futuristische Entwurf eines Bibliothekswolkenkratzers ist eines der vielen überraschenden Objekte in der Ausstellung. Realisiert wurde hingegen die Erweiterung der Österreichischen Nationalbibliothek in Richtung Neue Burg am Heldenplatz mit der Eröffnung der Lesesäle 1966. 1992 ging die Bibliothek „unter die Erde“, der neu errichtete Bücherspeicher unter der Burggartenterrasse beherbergt seitdem auf vier Etagen alle Bücher, die nach 1850 erschienen sind. Weitere Meilensteine in der räumlichen Entwicklung sind die Übersiedlung des Globen- und des Esperantomuseums sowie zweier Sammlungen 2005 in das Palais Mollard in der Herrengasse sowie die Einrichtung des Literaturmuseums im „Grillparzerhaus“ 2015 in der Johannesgasse. Die Objekte des Literaturmuseums stammen dabei großteils aus dem Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek, das in der Ausstellung durch die Romananfänge von zentralen österreichischen Werken des 20. Jahrhunderts vertreten ist: Robert Musils „Der Mann ohne Eigenschaften“, Heimito von Doderers „Die Strudelhofstiege“ und Ingeborg Bachmanns „Malina“ – sowie durch einen auf Birkenrinde geschriebenen Brief von Peter Handke.
1368 – 2018 – 2668
Die grundsätzlichen Aufgaben der Österreichischen Nationalbibliothek sind (mit unterschiedlichen Schwerpunkten) über die Geschichte hinweg gleich geblieben: Sammeln, Bewahren, Dokumentieren, Vermitteln und Forschen. Was sich immer wieder massiv geändert hat, das sind die Publikationsmedien selbst, die organisatorische Hülle und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Der Blick in die Vergangenheit wirft daher auch Fragen zur Zukunft auf: Werden Bibliotheken im Zeitalter des Internets überhaupt noch gebraucht? Die große Jubiläumsausstellung „Schatzkammer des Wissens“ beantwortet diese Frage mit einem klaren Ja. Die Bibliothek der Zukunft wird eine Hybrid-Bibliothek sein, die die vielen Vorteile der alten „analogen“ Bibliothek mit den Vorteilen der neuen virtuellen Bibliothek verbindet. Dafür stehen in der Ausstellung ausgewählte Objekte, die die „Aura des Originals“ verströmen und heute kostenlos über die Website abgerufen werden können, etwa historische Zeitungen, die im Volltext im digitalen Zeitungslesesaal ANNO durchsuchbar sind, oder Ansichtskarten aus dem 19. Jahrhundert, die alle Interessierten vom Ansichtskartenportal AKON aus über Social-Media-Kanäle teilen können. Zur Bibliothek der Zukunft gehört natürlich auch die Dokumentation des „österreichischen Internets“, die im Webarchiv Austria erfolgt, damit zukünftige Generationen selbst diesen flüchtigen Teil der Wirklichkeit noch erkunden können. Die große Jubiläumsausstellung steht damit unter dem gleichen Motto wie das Jubiläumsjahr selbst: „Unsere Geschichte lebt“.
Als langjähriger und großzügiger Sponsorpartner unterstützt der Wiener Städtische Versicherungsverein die Jubiläumsausstellung. Vorstandsvorsitzender Dr. Günter Geyer: „Während ihrer mittlerweile 650-jährigen Geschichte hat sich die Österreichische Nationalbibliothek zu einer wahren Schatzkammer des Wissens entwickelt. Historische Exponate bis zurück ins Mittelalter zählen ebenso zu ihren Kostbarkeiten wie digitales Kulturgut von heute – eine unschätzbare Leistung, die für unsere Gesellschaft erbracht wird. Ich bin stolz, dass der Wiener Städtische Versicherungsverein dieses Engagement seit vielen Jahren als verlässlicher Partner begleitet und einen Beitrag dazu leistet, dass die Österreichische Nationalbibliothek nicht nur einzigartige Stücke unserer Geschichte erhält, sondern auch hinsichtlich der Archivierung von Inhalten neuer Medien international herausragt.“
Pressekontakt:
Mag. Thomas Zauner
Kommunikation und Marketing
Josefsplatz 1
1015 Wien
Tel.: +43 (1) 534 10-270
Fax: +43 (1) 534 10-257
thomas.zauner@onb.ac.at
Venedig - Canal Grande
Sunrise seen from Rialto Bridge
Sonnenaufgang gesehen von der Rialtobrücke
The Grand Canal (Italian: Canal Grande [kaˌnal ˈɡrande]; Venetian: Canal Grando, anciently Canałasso [kanaˈɰaso]) is a channel in Venice, Italy. It forms one of the major water-traffic corridors in the city.
One end of the canal leads into the lagoon near the Santa Lucia railway station and the other end leads into the basin at San Marco; in between, it makes a large reverse-S shape through the central districts (sestieri) of Venice. It is 3.8 km (2.4 mi) long, and 30 to 90 m (98 to 295 ft) wide, with an average depth of 5 metres (16 feet).
Description
The banks of the Grand Canal are lined with more than 170 buildings, most of which date from the 13th to the 18th century, and demonstrate the welfare and art created by the Republic of Venice. The noble Venetian families faced huge expenses to show off their richness in suitable palazzos; this contest reveals the citizens’ pride and the deep bond with the lagoon. Amongst the many are the Palazzi Barbaro, Ca' Rezzonico, Ca' d'Oro, Palazzo Dario, Ca' Foscari, Palazzo Barbarigo and to Palazzo Venier dei Leoni, housing the Peggy Guggenheim Collection. The churches along the canal include the basilica of Santa Maria della Salute. Centuries-old traditions, such as the Historical Regatta [it], are perpetuated every year along the Canal.
Because most of the city's traffic goes along the Canal rather than across it, only one bridge crossed the canal until the 19th century, the Rialto Bridge. There are currently three more bridges, the Ponte degli Scalzi, the Ponte dell'Accademia, and the controversial Ponte della Costituzione from 2008, designed by Santiago Calatrava, connecting the train station to Piazzale Roma, one of the few places in Venice where buses and cars can enter. As was usual in the past, people can still take a ferry ride across the canal at several points by standing up on the deck of a simple gondola called a traghetto, although this service is less common than even a decade ago.
Most of the palaces emerge from water without pavement. Consequently, one can only tour past the fronts of the buildings on the grand canal by boat.
History
The first settlements
The Grand Canal probably follows the course of an ancient river (possibly a branch of the Brenta) flowing into the lagoon. Adriatic Veneti groups already lived beside the formerly-named "Rio Businiacus" before the Roman age. They lived in stilt houses and relied on fishing and commerce (mainly salt). Under the rule of the Roman empire and later of the Byzantine empire the lagoon became populated and important, and in the early 9th century the doge moved his seat from Malamocco to the safer "Rivoaltus".[clarification needed]
Increasing trade followed the doge and found in the deep Grand Canal a safe and ship accessible canal-port. Drainage reveals that the city became more compact over time: at that time the Canal was wider and flowed between small, tide-subjected islands connected by wooden bridges.
"Fondaco" houses
Along the Canal, the number of "fondaco" houses increased, buildings combining the warehouse and the merchant's residence.
A portico (the curia) covers the bank and facilitates the ships' unloading. From the portico a corridor flanked by storerooms reaches a posterior courtyard. Similarly, on the first floor a loggia as large as the portico illuminates the hall into which open the merchant's rooms. The façade is thereby divided into an airy central part and two more solid sides. A low mezzanine with offices divides the two floors.
The fondaco house often had lateral defensive towers (torreselle), as in the Fondaco dei Turchi (13th century, heavily restored in the 19th). With the German warehouse, the Fondaco dei Tedeschi (which is also situated on the Grand Canal), it reflects the high number of foreign merchants working in Venice, where the republic supplied them with storerooms and lodging and simultaneously controlled their trading activity.
More public buildings were built along the Canal at Rialto: palaces for commercial and financial Benches (Palazzo dei Camerlenghi and Palazzo dei Dieci Savi, rebuilt after 1514 fire) and a mint. In 1181 Nicolò Barattieri constructed a pontoon bridge connecting Rialto to Mercerie area, which was later replaced by a wooden bridge with shops on it. Warehouses for flour and salt were more peripheral.
The Venetian-Byzantine style
From the Byzantine empire, goods arrived together with sculptures, friezes, columns and capitals to decorate the fondaco houses of patrician families. The Byzantine art merged with previous elements resulting in a Venetian-Byzantine style; in architecture, it was characterized by large loggias with round or elongated arches and by polychrome marbles abundance.
Along the Grand Canal, these elements are well preserved in Ca' Farsetti, Ca' Loredan (both municipal seats) and Ca' da Mosto, all dating back to the 12th or 13th century. During this period Rialto had an intense building development, determining the conformation of the Canal and surrounding areas. As a matter of fact, in Venice building materials are precious and foundations are usually kept: in the subsequent restorations, existing elements will be used again, mixing the Venetian-Byzantine and the new styles (Ca' Sagredo, Palazzo Bembo). Polychromy, three-partitioned façades, loggias, diffuse openings, and rooms disposition formed a particular architectural taste that continued in the future.
The Fourth Crusade, with the loot obtained from the sack of Constantinople (1204), and other historical situations, gave Venice an Eastern influence until the late 14th century.
Venetian Gothic
Venetian Gothic architecture found favor quite late, as a splendid flamboyant Gothic ("gotico fiorito") beginning with the southern façade of the Doge's Palace. The verticality and the illumination characterizing the Gothic style are found in the porticos and loggias of fondaco houses: columns get thinner, elongated arches are replaced by pointed or ogee or lobed ones. Porticos rise gently intertwining and drawing open marbles in quatrefoils or similar figures. Façades were plastered in brilliant colors.
The open marble fascias, often called "laces", quickly diffused along the Grand Canal. Among the 15th-century palaces still showing the original appearance are Ca' d'Oro, Palazzo Bernardo a San Polo, Ca' Foscari (now housing the University of Venice), Palazzo Pisani Moretta, Palazzi Barbaro, Palazzo Cavalli-Franchetti.
Renaissance
By the start of the 15th century, Renaissance architecture motifs appear in such buildings as the Palazzo Dario and the Palazzo Corner Spinelli; the latter was designed by Mauro Codussi, pioneer of this style in Venice. Ca' Vendramin Calergi, another of his projects (now hosting the Casino), reveals a completed transition: the numerous and large windows with open marbles are round-arched and have columns in the three classical orders.
Classical architecture is more evident in Jacopo Sansovino's projects, who arrived from Rome in 1527. Along the Canal, he designed Palazzo Corner and Palazzo Dolfin Manin, known for grandiosity, for the horizontal layout of the white façades and for the development around a central courtyard. Other Renaissance buildings are Palazzo Papadopoli and Palazzo Grimani di San Luca. Several palaces of this period had façades with frescoes by painters such as Il Pordenone, Tintoretto, Paolo Veronese, all of them unfortunately lost. Particularly noteworthy were the frescoes by Veronese and Zelotti on Ca Cappello, overlooking the Grand Canal at the intersection with the Rio de S. Polo.
Venetian Baroque
In 1582, Alessandro Vittoria began the construction of Palazzo Balbi (now housing the Government of Veneto), in which Baroque elements can be recognized: fashioned cornices, broken pediments, ornamental motifs.
The major Baroque architect in Venice was Baldassarre Longhena. In 1631 he began to build the magnificent Santa Maria della Salute basilica, one of the most beautiful churches in Venice and a symbol of Grand Canal. The classical layout of the façade features decorations and by many statues, the latter crowning also the refined volutes surrounding the major dome.
Longhena later designed two majestic palaces, Ca' Pesaro and Ca' Rezzonico (with many carvings and chiaroscuro effects), and Santa Maria di Nazareth church (Chiesa degli Scalzi). For various reasons the great architect did not see any of these buildings finished, and the designs for all but Santa Maria Della Salute were modified after his death.
Longhena's themes recur in the two older façades of Palazzo Labia, containing a famous fresco cycle by Giambattista Tiepolo. In the Longhenian school grew Domenico Rossi (San Stae's façade, Ca' Corner della Regina) and Giorgio Massari, who later completed Ca' Rezzonico.
The 16th and 17th centuries mark the beginning of the Republic's decline, but nevertheless, they saw the highest building activity on the Grand Canal. This can be partially explained by the increasing number of families (like the Labia) becoming patrician by the payment of an enormous sum to the Republic, which was then facing financial difficulties. Once these families had achieved this new status, they built themselves with impressive residences on the Canal, often inducing other families to renew theirs.
Neoclassical architecture
Neoclassical architectures along the Canal date to the 18th century: during the first half was built San Simeone Piccolo, with an impressive corinthian portico, central plan and a high copper-covered dome ending in a cupola shaped as a temple. Date to the second half Massari's Palazzo Grassi.
Modern era
After the fall of the Republic of Venice in 1797, much of the palatial construction in Venice was suspended, as symbolized by the unfinished San Marcuola and Palazzo Venier dei Leoni (housing the Peggy Guggenheim Collection). The Patrician families, bereft of their hereditary role in governance and sometimes persecuted by revolutionary forces, sought other residences. Several historical palaces were pulled down, but many found other uses, and some restorations have saved their 18th-century appearance. By the late 20th century, most of the more prominent palaces were owned by the city, state, or civic institutions.
During the era of the Napoleonic Kingdom of Italy, the Napoleonic suppression of the monastic religious orders vacated large sectors of real estate in the city. It also freed large amounts of furnishings and works of art into the antiquarian market or into the possession of the state. Large monasteries changed functions: the Santa Maria della Carità complex became a museum, the Gallerie dell'Accademia); the Santa Croce complex, was converted into the Papadopoli Gardens area; and the Santa Lucia complex (partially designed by Palladio) was razed for the establishment of the Santa Lucia Station.
The Kingdom of Italy accession restored serenity in the city and stimulated construction along the Grand Canal respecting its beauty, often reproduced in Gothic Revival architectures like the Pescaria at Rialto.
Events
Historical Regatta
On the first Sunday of September the Historical Regatta ("Regata Storica") takes place, a competition between Venetian boats watched by thousands of people from the banks or from floating stands. Competitions are preceded by a historical procession ("Corteo Storico") remembering the entrance of the Queen of Cyprus Catherine Cornaro after abdication in 1489: gondoliers in costumes sail in typical 16th century boats following the Bucentaur, doge's state galley.
The Feast-day of the Madonna della Salute
On November 21, Venetians thank the Virgin Mary for salvation from the plague epidemic in 1630-38 with a pilgrimage to Santa Maria della Salute. Pilgrims cross Grand Canal on a temporary pontoon bridge from Campo Santa Maria del Giglio, and enjoy stalls and traditional dishes.
(Wikipedia)
Der Canal Grande, im Venezianischen Canałazzo, ist eine knapp vier Kilometer lange, zwischen 30 und 70 Meter breite und bis zu fünf Meter tiefe Hauptwasserstraße in der Lagunenstadt Venedig. Die erste Biegung des S-förmigen Kanals wird als Volta di Canal bezeichnet.
Er ist das letzte Stück des nördlichen Armes des Flusses Brenta, der durch die Lagune zieht, weshalb das Wasser hier im Gegensatz zu den übrigen venezianischen Kanälen immer fließt. Rund 45 kleinere Kanäle (italienisch Rii) münden in den Canal Grande ein.
Lage
Der Canal Grande trennt die citra (diesseits)-Stadtsechstel (Sestieri) San Marco, Cannaregio und Castello von den auf der rechten Kanalseite gelegenen ultra (jenseits)-Stadtteilen Dorsoduro, San Polo und Santa Croce.
Brücken und Gondeln
Derzeit überspannen vier Brücken den Kanal, deren älteste die Rialtobrücke ist. Es handelt sich dabei um eine gegen Ende des 16. Jahrhunderts anstelle einer Holzbrücke errichtete, gedeckte Brücke in Kalkstein.
Bis zur Errichtung der Scalzi-Brücke und der Accademia-Brücke im 19. Jahrhundert (beide erneuert im 20. Jahrhundert) war die Rialtobrücke die einzige feste Verbindung über den Kanal.
Im Sommer 2007 wurde mit dem Bau einer vierten Brücke nach Entwürfen des spanischen Architekten Santiago Calatrava begonnen. Am 11. August 2007 wurde das Mittelstück der tragenden Konstruktion eingesetzt. Dazu wurde der Canal Grande für mehrere Stunden gesperrt. Am 11. September 2008 wurde die Brücke als „Ponte della Costituzione“ eingeweiht. Die 94 Meter lange Brücke mit Treppenstufen ermöglicht Pendlern und Busreisenden, ohne Umweg von den Parkplätzen und dem Busbahnhof am Piazzale Roma zum Bahnhof Santa Lucia zu gelangen.
Neben den Brücken und den städtischen Vaporetti ermöglichen Gondeln (italienisch Traghetti) an acht Stellen ein Übersetzen über den Canal Grande. Die Gondeln verkehren ausschließlich tagsüber.
Verluste an historischer Bebauung, darunter die Kirche Santa Lucia, mussten im 19. Jahrhundert durch die Errichtung des Bahnhofs am westlichen Ende des Kanals verzeichnet werden. In Erinnerung an die abgerissene Kirche wurde der Bahnhof Stazione Ferroviaria Santa Lucia genannt.
Im Canal Grande besteht ein bußgeldbewehrtes Badeverbot, das streng durchgesetzt wird.
Paläste
Der Canal Grande wird von über 200 prächtigen Adelspalästen gesäumt. In Venedig war die Höhe der Paläste von zahlreichen Vorschriften der Stadtrepublik vorgegeben und jeder akzeptierte das. Auch hier herrschte im Vergleich zu anderen italienischen Städten ein starker gemeinsamer Geist, der Einzelinteressen überlagerte. Das Gegenbeispiel sind die Geschlechtertürme in anderen Städten, mit denen sich die einzelnen Familien gegenseitig zu übertrumpfen suchten.
Nach dem großen Vierten Kreuzzug von 1204, in dessen Verlauf die Venezianer reiche Beute gemacht hatten, waren die ehemals hölzernen Häuser zunächst durch Steinbauten im byzantinischen Stil abgelöst worden. Vom 15. Jahrhundert an wurden sie nach und nach durch prunkvolle Paläste ersetzt – im Stil der Gotik, der Renaissance und auch des Barock. Byzantinische Elemente blieben in wenigen Gebäuden erhalten, sind jedoch noch in den Maßwerkformen der gotischen Fenster zu sehen.
Der Abstand der Paläste zum Canal Grande war im frühen und hohen Mittelalter teilweise größer. Erst im 13. Jahrhundert begann man, die Bauten, die auf vielen kleinen Inseln errichtet waren, zum Kanal hin zu erweitern und den Hof nach hinten zu verlagern. Gleichzeitig wurde die Hauptfassade zum Wasser hin verlegt, die zuvor zur Landseite wies. Entgegen einer weitverbreiteten Meinung standen die Paläste der berühmtesten Familien nicht am Canal Grande, sondern an größeren und kleineren Plätzen oder an Seitenkanälen.
Die Steine für diese Paläste wurden hauptsächlich vom Festland herbeitransportiert, besonders aus Verona (roter Marmor) und aus Istrien (weißer Kalkmarmor). Alles Baumaterial, auch Ziegel für Mauern und Dächer sowie erhebliche Mengen von Holz musste von außerhalb, zum Teil über hunderte von Kilometern, herangeschafft werden, da in der Stadt Venedig nichts davon vorhanden war.
Die Paläste sind zwar in ihrer Größe oft sehr unterschiedlich, aber alle nach dem gleichen Bauprinzip – einem dominierenden Mittelteil und seitlich untergeordneten Flügeln – angelegt. Die durch große Fenster geöffnete Fassade und die Bevorzugung der leichten vor der festen Bauweise ergibt sich auch durch die Notwendigkeit, auf unsicherem, oft sandigem Grund mitten im Wasser der Lagune keine allzu schweren Häuser bauen zu können. So sind alle Gebäude Venedigs auf einem Gerüst aus tausenden von Eichenpfählen, die viele Meter tief in den Untergrund getrieben wurden, errichtet. Die innere Anordnung der Räume ist meist an der Fassade abzulesen. Hier zeigt sich die jahrhundertelange Erfahrung der Baumeister, dass das fundamentale Element Venedigs das Wasser ist, dessen Lichtreflexionen in die Räume hineinspiegeln sollten.
Das untere Geschoss, das Wassergeschoss, war schon deshalb offen, um die Waren aufnehmen zu können, die von den Schiffen gebracht wurden. Dieses ganze Geschoss, das Piantereno, war auch auf der Hofseite seit dem 14. Jahrhundert dem Handel vorbehalten, also der wirtschaftlichen und finanziellen Grundlage der meisten venezianischen Familien, die solche Paläste bewohnten. Hier legten vor dem Portal die Boote an, wurden be- und entladen und die Waren unmittelbar in den angrenzenden Räumen und Magazinen eingelagert. Vor den Palästen stehen die berühmt gewordenen Pali, die bunten Pfähle zum Anbinden der Schiffe. Sie bezeichnen mit ihren individuellen Farben auch den jeweiligen Hausherrn.
Das erste Obergeschoss, das Piano nobile, und oft noch ein weiteres, war der Familie vorbehalten. Hier gab es den großen Saal, den Portego, der in der Mitte die ganze Tiefe des Hauses einnahm. Dieser Mitteltrakt war meist zu beiden Seiten von kleineren Räumen umgeben. Die Dienstboten wohnten ganz oben im Mezzanin. Die Küchen lagen ebenfalls meist unter den Dächern – aus gutem Grund. Wenn es hier zu einem Brand kam, wurde nicht das ganze Haus in Mitleidenschaft gezogen.
Innenhöfe fehlen fast immer. Dafür hatte jeder Palast im nach hinten offenen Hof seinen eigenen Brunnen. Die weniger Begüterten holten ihr Wasser aus öffentlichen Zisternen, die auf den Campi standen. Über jeder Zisterne war ein Brunnen eingerichtet.
Das Wasser für die Zisternen kam zum Teil von den Dächern. Rund um das Dach verlief nämlich die so genannte Gorne, eine steinerne Regenrinne, die über senkrechte Abflussrohre mit den Zisternen verbunden war. Die Dächer der Paläste sind relativ flach, und zwar – der Sage nach – weil die Venezianerinnen dort ihre Haare von der Sonne so lange bleichen lassen konnten, bis sie jenen Farbton des goldenen rötlichen Blonds erreicht hatten, für den sie schon zu Tizians Zeiten berühmt waren. Nur das Haar wurde gebleicht, nicht die Haut gebräunt. Das galt als vulgär. Braune Haut hatten nur die Leute, die im Freien arbeiten mussten. Die Dächer der venezianischen Palazzi waren aber entgegen einer weit verbreiteten Meinung nur selten wirklich begehbar, jedoch gab und gibt es in Venedig zahlreiche Altanen, hölzerne, balkonartige Aufbauten über den Dächern.
Viele Paläste waren trotz ihrer luftig-lichten Bauweise im Inneren sehr dunkel, vor allem im hinteren Bereich, wenn das Haus, wie meist in Venedig, eingekeilt zwischen Nachbargebäuden stand, mit oft nur wenig oder gar keinem Platz für einen Innenhof. Vor allem die Treppenhäuser und Erdgeschosse ließen an Licht und Luft zu wünschen übrig. Deswegen kam es im 16. Jahrhundert zu einer Aufwertung dieser Bereiche.
Kirchen
Direkt dem Canal Grande zugewandt, nur durch kleine Plätze oder gepflasterten Uferbereich von ihm getrennt, sind auch einige Kirchen: die Santa Maria di Nazareth (Scalzi), San Simeone Piccolo, San Geremia, San Marcuola, San Stae, San Samuele und Santa Maria della Salute. Als Teil der Accademia, dem größten Museum für Venezianische Kunst, ist auch noch das Langhaus der ehemaligen Kirche Santa Maria della Carità zu sehen. Für die Errichtung des Bahnhofs am nordwestlichen Ende des Canal Grande war im 19. Jahrhundert die Kirche Santa Lucia abgebrochen worden.
(Wikipedia)
The XK120 was launched in roadster form at the 1948 London Motor Show as a testbed and show car for the new Jaguar XK engine. It caused a sensation, which persuaded Jaguar founder and design boss William Lyons to put it into production.
The "120" in its name referred to its 120 mph (193 km/h) top speed (faster with the windscreen removed), which made the XK120 the world's fastest standard production car at the time of its launch.
It was available in two open versions, first as the roadster (designated OTS, for open two-seater, in America), then also as a drophead coupé (DHC) from 1953 – and also as a closed, or "fixed-head" coupé (FHC) from 1951. The DHC was a more deluxe open model, with wind-up windows, and wood-veneer dashboard and interior door caps, as on the FHC.
The roadster was successful in racing.
(Wikipedia)
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Der Jaguar XK 120 war ein zweisitziger Roadster, den Jaguar 1948 als Nachfolger des S.S.100 auf den Markt brachte.
Der Jaguar XK 120 OTS (Open Two Seater, so die etwas umständliche Bezeichnung für den Roadster) besaß einen Sechszylinder-Reihenmotor mit 3442 cm³ Hubraum und 160 bhp.
Ab 1951 gab es den Jaguar XK 120 FHC (Fixed Head Coupé), ein Coupé mit gleicher Motorisierung und 194 km/h Höchstgeschwindigkeit. Bis zur Einstellung 1954 wurden 2678 Stück gebaut.
1953 kam der Jaguar XK 120 DHC (Drop Head Coupé), ein Cabriolet mit gefüttertem Stoffdach und der gleichen Motorisierung, auch als SE, dazu. Es wurde allerdings nur ein Jahr lang angeboten und erreichte in diesem Zeitraum die Stückzahl von 1767 Exemplaren.
(Wikipedia)
The XK120 was launched in roadster form at the 1948 London Motor Show as a testbed and show car for the new Jaguar XK engine. It caused a sensation, which persuaded Jaguar founder and design boss William Lyons to put it into production.
The "120" in its name referred to its 120 mph (193 km/h) top speed (faster with the windscreen removed), which made the XK120 the world's fastest standard production car at the time of its launch.
It was available in two open versions, first as the roadster (designated OTS, for open two-seater, in America), then also as a drophead coupé (DHC) from 1953 – and also as a closed, or "fixed-head" coupé (FHC) from 1951. The DHC was a more deluxe open model, with wind-up windows, and wood-veneer dashboard and interior door caps, as on the FHC.
The roadster was successful in racing.
(Wikipedia)
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Der Jaguar XK 120 war ein zweisitziger Roadster, den Jaguar 1948 als Nachfolger des S.S.100 auf den Markt brachte.
Der Jaguar XK 120 OTS (Open Two Seater, so die etwas umständliche Bezeichnung für den Roadster) besaß einen Sechszylinder-Reihenmotor mit 3442 cm³ Hubraum und 160 bhp.
Ab 1951 gab es den Jaguar XK 120 FHC (Fixed Head Coupé), ein Coupé mit gleicher Motorisierung und 194 km/h Höchstgeschwindigkeit. Bis zur Einstellung 1954 wurden 2678 Stück gebaut.
1953 kam der Jaguar XK 120 DHC (Drop Head Coupé), ein Cabriolet mit gefüttertem Stoffdach und der gleichen Motorisierung, auch als SE, dazu. Es wurde allerdings nur ein Jahr lang angeboten und erreichte in diesem Zeitraum die Stückzahl von 1767 Exemplaren.
(Wikipedia)
95 Bild Serie E.rstfeld - G.öschenen:
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SBB Diesellokomotive Bm 4/4 18403 ( Rangierlokomotive - Lokomotive Hersteller SLM - SAAS => Baujahre1960 - 1970 ) mit Hilfswagen auf der Gotthard Nordrampe ob Erstfeld im Kanton Uri der Schweiz
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Das Foto wurde aufgenommen zwischen Erstfeld und Amsteg - Silenen an der Gotthard Nordrampe in der Schweiz, Europa
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SBB Diesellokomotive Bm 4/4
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Die Bm 4/4 ist eine Diesellokomotive der SBB in der Schweiz
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1957 wurde die Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik W.interthur SLM und
die Société Anonym des Atelier de Sécheron SAAS in G.enève mit dem Bau von vor-
erst 6 Prototypen beauftragt. Eine weitere Lieferung einer 20 Maschinen umfassenden
Serie Lokomotiven der gleichen Bauart erfolgte dann 1.9.6.0.
Eine weitere Bestellung über 20 Lokomotiven führte schliesslich zu einer Serie von 46
Maschinen mit der Baureihenbezeichnung Bm 4/4 und den Nummern 1.8.4.0.1 –
1.8..4.4.6. Durch die Bestellung in zwei Baulosen erstreckte sich die Lieferung der
Lokomotiven auf über 10 Jahre, so dass die letzte Lok 1.9.7.0 abgeliefert wurde.
Die Bm 4/4 Nummer 1.8.4.1.4 wurde für den Einsatz auf dem D.reischienengleis des
R.egionalverkehrs B.ern S.olothurn R.B.S mit dem auf dieser Strecke verwendeten
Zugsicherungssystem ausgerüstet. Sie blieb die einzige Bm 4/4, die über eine später
eingebaute zusätzliche Sicherheitseinrichtung verfügte.
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Technische Daten :
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- Nummerierung : Bm 4/4 1.8.4.0.1 - 1.8.4.4.6
- Anzahl : 46
- Hersteller : SLM, SAAS
- Baujahr(e) : 1.9.6.0 - 1.9.7.0
- Ausmusterung : ab 2.0.0.6
- Achsformel : Bo'Bo
- Länge über Puffer : 12.650-13.710 mm
- Dienstmasse: 72 t
- Radsatzfahrmasse : 16 t
- Höchstgeschwindigkeit : 75 km/h
- Installierte Leistung : 620 kW
- Leistungsübertragung : diesel - elektrisch
- Anzahl der Fahrmotoren : 4 Fahrmotoren
- Bremse : elektrische Widerstandsbremse + pneumatische Bremse + Handspindelbremse
- Zugsicherung : Integra
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( BeschriebBm4/4 AlbumSBBDiesellokomotiveBM4/4 AlbumBahnenderSchweiz Bm4/4
Schweizerische Bundesbahn Bundesbahnen Eisenbahn Lokomotive Lok SBB CFF FFS
SLM Zug Train Juna Zoug Trainen Tog Tren Поезд Lokomotive Паровоз Locomotora Lok
Lokomotiv Locomotief Locomotiva Locomotive Eisenbahn Railway Rautatie chemin de fer
Ferrovia 鉄道 Spoorweg Железнодорожный Centralstation Ferroviaria Diesellokomotive
Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits
Szwajcaria Suíça Suiza )
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Nordrampe der Gotthardbahn / Gotthard Nordrampe E.rstfeld - G.öschenen
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B.ahnhof E.rstfeld (Uri - 472m - G.rosses L.okomotivdepot der S.BB und Beginn der 26 Promil -
R.ampe) - B.ahnhof A.msteg - S.ilenen (Uri - 544.4m) - W.indgällentunnel (Länge 183 m) -
K.erstelenbachbrücke / C.härstelenbachbrücke (Länge 127m) - B.ristentunnel (Länge 709m) -
I.ntschireussbrücke (Länge 121m) - I.ntschitunnel (Länge 88m) - E.hemalige H.altestelle
I.ntschi - Z.graggentalbrücke (Länge 89m) - Z.graggentunnel (Länge 68m) - B.reitentunnel
(Länge 57m) - M.eitschligerk.urve - M.eitschlingentunnel (Länge 74 m) - S.äckenviadukt
(Länge 120 m) - M.örschlisbachgalerie (Länge 25 m) - B.ahnhof G.urtnellen (Uri - Höhe 737.6m) - H.äggeribachtunnel (Länge 92m) - P.faffensprungkehrtunnel (S.piraltunnel, Länge 1`476m) -
M.uhrentunnel (Länge 53 m) - M.ühletunnel (Länge 88m) - U.ntere M.eienreussbrücke
(Länge 60m) - K.irchbergtunnel (Länge 300m) - W.attingerkurve - U.nterer W.attingerbrücke - W.attingerkehrtunnel (Länge 1`084m) - O.bere W.attingerbrücke - R.ohrbachtunnel
(Länge 230m) - B.ahnhof W.assen (Uri - Höhe 928.1m) - M.ittlere E.ntschigtal G.alerie
(Länge 185m) - M.ittlere M.eienreussbrücke (Länge 122m) - S.trahllochtunnel (Länge 40m) -
L.eggisteinkehrtunnel (Länge 1`090m) - O.bere M.eienreussbrücke (Länge 54m) -
M.aienkreuztunnel (Länge 78m) - O.bere E.ntschigtal G.alerie (Länge 102m) - K.ellerbachbrücke
(Länge 70m) - R.ohrbachbrücke (Länge 61m) - N.axbergtunnel (Länge 1`570m) - E.ggwald -
B.ahnhof G.öschenen (Uri - 1`105.9 - N.ordportal des G.otthard - B.ahntunnel)
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Parallel dazu die Bilder der entsprechenden Abschnitte der M.odell - A.nlage im V.erkehrshaus
in L.uzern
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The Gotthardrailway go through a small valley from the r.euss and is a important line between G.ermany and I.taly in Switzerland in Europe
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Eine Reise in Bildern auf der Gotthard Nordrampe von E.rstfeld nach G.öschenen
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Fotografieren an der G.otthard N.ordrampe am Montag den 12. Juli 2004
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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich nach E.rstfeld
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Mit B.us und zu F.uss entlang der G.otthard N.ordrampe
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Mit dem Z.ug von E.rstfeld über L.uzern - O.lten zurück nach B.ern
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Kamera : HP Photo Smart
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Hurni040712 AlbumZZZZ040712AusflugGotthardNordrampe AlbumGotthardNordrampe KantonUri
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 200521
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NIF
Photo: Grabstein in der evangelischen St.-Johannis-Kirche in Nieblum, Föhr, Schleswig-Holstein
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Komm, Jesu, teurer Schatz
- Bußaria -
1.) Komm, Jesu, teurer Schatz!
Mein Geist der macht dir Platz.
Hier seufzet dein Erlöster:
Erhöre mich, mein Tröster;
Ach, teure Gnadenkerze,
Bestrahle Seel' und Herze!
2.) Erneu'r in mir den Bund,
Da deines Dieners Mund
Mich in dem teuren Bade
Der süßen Jesusgnade
Von Sünden losgezählet
Und dir mich anvermählet.
3.) Ich habe zwar, mein Gott,
Durch längst verdienten Tod
Schon oft den Bund gebrochen,
So dass des Herzens Pochen
Mich heißt mit Angst und Schrecken
Vor deinem Zorn verstecken.
4.) Ach, aber wo soll mir
Auch wohl ein Ort vor dir
G'nug Schutz und Hilfe geben?
Wer kann dir widerstreben,
Dir, der du Held und Waffen,
Ja alles hast geschaffen?
5.) Ich muss vor deiner Macht
In meiner Sündennacht
Erzittern und erbeben;
Mein schwer verschuld'tes Leben
Vergehet im Gedränge
Der großen Sündenmenge.
6.) Ach, ach, wo lass ich mich?
Jedoch ich hoff auf dich.
Du sagest, dass vor allen
Dir der wird wohl gefallen,
Den bei zerknirschtem Herzen
Begangne Sünden schmerzen.
7.) Nun, Jesu, mein Gewinn,
Nimm Herz und Seele hin.
Du weißt es zu ergründen:
Erforsche, wie die Sünden
Dies mit dem schwersten Drücken
In Reu' und Leid verstricken.
8.) Komm, gib mir deinen Geist,
Den, welchen du verheißt
Demselben auszuteilen,
Wer bei bedrängtem Heulen
Mit rechten Herzenszähren (a)
Zu dir sich wird bekehren.
9.) Ach, nimm dich meiner an
Auf der verwirrten Bahn;
Führ mich vom Höllenwege
Zu deinem Himmelsstege!
Ich seufze nach Erbarmen,
Nimm mich in deine Armen!
10.) Hilf mir die kurze Zeit
Hier in der Eitelkeit, (b)
Stets deines Vaters Willen
In allem recht erfüllen;
Lass mich so leben wollen,
Wie wahre Christen sollen.
(a) Tränen
(b) den flüchtigen Freuden der Welt
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Autor: Johann Christian Günther
Melodie: Eigene Melodie/ohne Angaben
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Johann Christian Günther (* 8. April 1695 in Striegau/Schlesien; † 15. März 1723 in Jena/Thüringen) war ein bedeutender deutscher Lyriker.
Der Sohn eines Arztes besuchte 1710 bis 1715 das Gymnasium in Schweidnitz, wo sein Jugenddrama 'Die von Theodosio bereute Eifersucht' aufgeführt wurde. Er verlobte sich mit Magdalena Eleonore Jachmann, der 'Leonore' seiner späteren Gedichte.
1715 nahm er, dem Wunsch des Vaters folgend, ein Medizinstudium in Wittenberg auf. Es kam zum Zerwürfnis mit dem Vater, da dieser ihm dessen Absicht, seinen Lebensunterhalt als Dichter zu bestreiten, strikt verwehrte. 1716 ließ sich Günther zum 'Poeta laureatus Caesareus' krönen. Infolge der damit verbundenen finanziellen Aufwendungen landete er 1717 im Schuldgefängnis.
Im gleichen Jahr ging er nach Leipzig, wo er sich an der Universität einschrieb. Er wurde von dem Schriftsteller und Historiker Johann Burckhardt Mencke gefördert, der von seiner bedeutenden Begabung überzeugt war, dem es aber 1719 nicht gelang, ihm eine Stelle als Hofdichter Augusts des Starken in Dresden zu beschaffen. Ein Versuch, sich 1720 als Arzt in Kreuzburg niederzulassen misslang, ebenso die Bemühung um eine Aussöhnung mit dem Vater. In der Folge lebte Johann Christian Günther als Gast bei den Familien verschiedener Studienfreunde. Er kehrte 1723, bereits krank, nach Jena zurück, wo er siebenundzwanzigjährig an Tuberkulose starb.
Günther gilt als bedeutendster deutscher Lyriker des frühen 18. Jahrhunderts. Formal dem Zeitalter des Barocks zuzuordnen, ist er wegen der starken inneren Bewegtheit und ausgesprochener individueller Prägung seiner Literatur als Vorläufer des Sturm und Drang zu bezeichnen. Die Encylopaedia Britannica nennt Günther 'einen der allerwichtigsten deutschen Vers-Dichter zwischen dem Mittelalter und der frühen Goethe-Zeit. Viele seiner Lieder haben starken religiösen Bezug, wobei er oft seiner Trauer Ausdruck gibt, dass die göttliche Vorsehung und die Gnadenerweise ausgerechnet ihn nicht erreichen.
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Johann Christian Günther (April 8, 1695 - March 15, 1723) was a German poet from Striegau in Lower Silesia. After attending the gymnasium at Schweidnitz, he was sent in 1715 by his father, a country doctor, to study medicine at Wittenberg; but he was idle and dissipated, had no taste for the profession chosen for him, and came to a complete rupture with his family. In 1717 he went to Leipzig, where he was befriended by Johann Burkhard Mencke (1674-1732), who recognized his genius; and there he published a poem on the peace of Passarowitz (concluded between the German emperor and the Porte in 1718) which acquired him reputation. A recommendation from Mencke to Frederick Augustus II of Saxony, king of Poland, proved worse than useless, as Günther appeared at the audience drunk. From that time he led an unsettled and dissipated life, sinking ever deeper into the slough of misery, until he died at Jena on March 15, 1723, when only in his 28th year. Goethe pronounces Günther to have been a poet in the fullest sense of the term. His lyric poems as a whole give evidence of deep and lively sensibility, fine imagination, clever wit, and a true ear for melody and rhythm; but an air of cynicism is more or less present in most of them, and dull or vulgar witticisms are not infrequently found side by side with the purest inspirations of his genius.
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Infanteriebunker => als Schopf getarnter Bunker der Sperre - Sperrstelle Einigen des Reduit aus dem zweiten Weltkrieg in Einigen im Berner Oberland im Kanton Bern in der Schweiz
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Sperre Einigen
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Die Sperrstelle von Einigen befindet sich im Dorf Einigen am T.huners.ee im Berner
Oberland im Kanton Bern in der Schweiz
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Als klassische Sperre der zweiten Generation war der ganze Bereich der Bäuert Einigen
( Gemeinde S.piez ) ausgebaut. Die Sperre nutzte den natürlichen F.luss.lauf der K.ander,
den E.inigenw.ald und die Ü.berb.auungen bestmöglich aus.
Das infanteriestarke Gelände mit verb.unkerten W.affen ( I.nfanteriekanonen, Panzerab-
Wehrk.anonen ), den U.nterständen und V.erminungen, den permanenten S.prengo.bjekten
mit T.ankb.arrikaden, P.anzerg.raben und M.auern kanalisierten einen Gegner und schafften
gute Voraussetzungen für einen A.bwehrk.ampf.
Befürchtet wurden unter anderem auch a.mphibische Landungen im D.elta der K.ander,
was in Versuchen auch auf R.ealisierbarkeit getestet wurde. Besonders gut sichtbar ist
der riesige P.anzerg.raben entlang der K.ander ( heute weitgehend zugeschüttet ).
Die B.unker sind weit herum verstreut und zwischen den N.eubauten kaum mehr sichtbar.
Insgesamt gehören laut ADAB-Inventar 36 Objekte zur Sperrstelle Einigen. Im S.eptember
1940 begann man mit dem Bau des mächtigen G.eländep.anzer – H.indernisses als erstem
Werk der Sperre:
Im Auftrag der 3. Division wurden von Zivilunternehmen T.ankg.raben, P.yramiden-
hindernisse, D.ammv.erstärkungen und T.ankm.auern gebaut. Im F.ebruar 1.9.4.3 wurden
die S.tosstrupp - U.nterstände im A.uw.ald als letzte Werke der Sperre in Angriff genommen.
Die Sperrstelle ist in ihrer Originalität fast vollständig erhalten. Ihre Bedeutung liegt in ihrer
Lage am Zugang zum Reduit und der grossen Anzahl an B.unkern mit einer Vielfalt an
unterschiedlichen T.arnungen. Das G.eländep.anzerh.indernis am K.anderd.elta als impo-
santes Werk und die Gruppe von 7,5 cm T.anka.bwehrg.eschützen als R.arität in der
Schweiz sowie die typologisch speziellen S.tosstrupp - U.nterstände tragen zur Bedeutung
der Sperre bei. Ergänzt wurde die Sperrstelle durch diverse S.prengo.bjekte.
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Bekannte Objekte
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- T.1.1.8.0 P.anzerg.raben - heute fast vollständig eingedeckt, H.öcker entfernt
- A.2.0.0.9 U.nters.tand
- A.2.0.1.0 I.nfanterieb.unker Einigen B.ahn
- A.2.0.1.1 I.nfanterieb.unker Einigen T.erasse
- A.2.0.1.2 U.nterstand
- A.2.0.1.3 U.nterstand
- A.2.0.1.5 I.nfanterieb.unker S.chulh.aus ( «J.ulia», abgebrochen )
- A.2.0.1.6 U.nterstand
- A.2.0.1.7 U.nterstand
- A.2.0.1.8 I.nfanterieb.unker E.inigen S.trasse
- A.2.0.1.9 U.nterstand
- A.2.0.2.1 I.nfanterieb.unker E.inigen B.ahnbrücke
- A.2.0.2.2 I.nfanterieb.unker
- A.2.0.2.3 I.nfanterieb.unker
- A.2.0.2.4 I.nfanterieb.unker
- A.2.0.2.5 I.nfanterieb.unker K.ander T.errasse
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A.bbruch von «J.ulia»
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Dass der A.bbruch dieses Betonklotzes – mit einer hervorragenden Tarnung als F.erien-
haus – im Jahr 2.0.0.5 nicht nur auf Zustimmung stiess, zeigt der folgende Bericht aus
dem «Berner Oberländer»: «J.ulia» hat nie bewiesen, ob sie ihrer Aufgabe gewachsen
ist. Zum Glück, kann man nur sagen. «J.ulia» ist ein B.etonklotz; rund acht mal acht
Meter im Grundriss; hat zwei Stockwerke, wovon eines in den Hang reicht; ist mit Holz-
verschalungen und Farbe zurechtgemacht wie ein nettes F.erienh.aus.
«J.ulia» steht in Einigen, gleich neben dem S.chulhaus R.oggern. Erbaut wurde der
I.nfanterieb.unker «J.ulia» in den Jahren 1941–1943 von einem B.ieler Bauunternehmen –
zusammen mit einem zweiten für insgesamt rund 100’000 Franken. Und jetzt soll er weg,
abgebrochen werden.
Die Gemeinde S.piez hat eigens das Grundstück für 10’000 Franken vom Verteidigungs-
departement ( VBS ) gekauft. Nochmals rund 35’000 Franken sind laut Gemeindepräsident
Franz Arnold für den Abbruch nötig. «Julia» ist massiv, hat Wände bis zu drei Metern
Dicke, schliesslich sollte der Bau den Schweizer S.oldaten Schutz gegen eindringende
fremde M.ächte und deren W.affen bieten.
Aber nicht alle sind der gleichen Meinung wie der Spiezer Gemeinderat: Roger Siegen-
thaler wohnt etwas versetzt unterhalb der F.erienh.ausa.ttrappe. «Der B.unker gehört ins
Ortsbild von Einigen.» Er verteidigt «J.ulia», will den B.unker retten. Verhandlungen mit
der Gemeinde haben jedoch keinen Erfolg gezeigt.
Deshalb gelangt er an die Öffentlichkeit. «Meine Umfrage bei einigen Anwohnern hat
ergeben, dass kaum jemand etwas gegen den B.unker hat, er also nicht stört.» Ob
Siegenthaler den Entscheid des Regierungsstatthalters, der B.unker dürfe abgerissen
werden, weiterzieht, ist «noch nicht entschieden».
Auch das VBS hat sich in S.piez gemeldet, der B.unker sei in einem internen Inventar
als schützenswert eingetragen. Doch für Arnold ist klar: «Wäre dies im Kaufvertrag ge-
standen, hätten wir das Grundstück gar nicht gekauft.» Das VBS hat allerdings auch
signalisiert, dass es sich nicht gegen den A.bbruch des B.unkers A.2.0.1.5 wehren wird.
Aus Sicht der Gemeinde S.piez ist klar, der B.unker muss weg. Nur so haben die S.chüler
freie Sicht auf den S.ee. «Der B.unker wurde eindeutig mit der Absicht gekauft, ihn abzu-
reissen.» Die Beschwerde ist für die Gemeinde «ärgerlich», da auch Verzögerungen auf-
treten.
Doch klar ist: «Wenn die Genehmigung rechtskräftig wird, wird dieser B.etonklotz abge-
rissen.» Dem Schutzgedanken könne keine Beachtung geschenkt werden. Das hätte
vor dem Verkauf des I.nfanteriewerkes eingebracht werden müssen.
Einigen mit dem E.inschnitt der K.ander und dem markanten Abwehrgraben gegen P.anzer
unterhalb der S.taatsstrasse war eine wichtige Sperrstelle am Eingang zum Reduit von
G.eneral H.enri G.uisan und der Reduitbrigade.
Hier sollte nachhaltig der Vorstoss des Gegners in Richtung S.piez, I.nterlaken und
L.ötschb.ergachse gebremst werden. Die ganze weitläufige Sperrstelle besteht aus
mehreren kleinen B.unkern, die sich in die L.andschaft und Ortschaft Einigen einfügen –
wovon «J.ulia» optisch die originellste T.arnung hat.»
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Siehe auch : www.festung-oberland.ch
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( BeschriebSperreEinigen BeschriebSperrstelleEinigen KantonBern BernerOberland
Berner Oberland AlbumSchweizimzweitenWeltkrieg Festung fortress Stronghold
stronghold linnake roccaforte 牙城 bolwerk twierdza fortaleza fortaleza Zweiter
Weltkrieg Anden verdenskrig Toinen maailmansota Seconde guerre mondiale
Seconda Guerra Mondiale 第二次世界大戦 Tweede wereld oorlog Druga wojna Alps
światowa Segunda guerra mundial Andra världskriget Segunda Guerra Mundial war
Alpit Alpes Alpi アルプス山脈 Alpene Alpy Alperna Alpen Alperne Berg vuori Montagne
montagna 山 góra montanha munte гора montaña Reduit Reduitfestung Alpenfestung
Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland
Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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Ausf.lug nach E.inigen am Donnerstag den 07. November 2013
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Mit dem Z.ug von Bern nach T.hun und weiter mit dem B.us bis G.watt Z.entrum
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S.paziergang durch E.inigen
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Mit dem B.us von E.inigen nach T.hun und weiter mit dem Z.ug nach Bern
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Hurni131107 KantonBern AlbumSchweizImZweitenWeltkrieg AlbumKleinesStachelschweizReduitbrigade21
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 221223
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NIF
Neues Schloss Bümpliz ( Baujahr 1742 - château castello castle ) in Bern Bümpliz bei Bern im Kanton Bern der Schweiz
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Neues Schloss Bümpliz
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Das neue Schloss Bümpliz steht in Bern Bümpliz im Kanton Bern der Schweiz
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Auf dem Areal der Herrschaft Bümpliz stand schon seit etlichen Jahrhunderten eine B.urg.
Südlich des «K.efiturmes» dieses alten Schlosses befand sich ein «kleines Schlösschen
mit L.aube», das der damalige Herrschaftsherr J.akob T.illier im Jahre 1.6.8.3 dem Alt -
Landvogt C.hristian D.ürig überliess.
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Das alte Schloss erbte 1.6.8.5 sein 15 jähriger N.effe H.ans R.udolf T.illier, der gleichen Jahres starb,
wodurch die Herrschaft Bümpliz an seinen V.ater N.iklaus T.illier überging. Im Jahre 1.7.0.8 brachte
sie seine T.ochter A.nna K.atharina ihrem E.hemann J.ohannes J.enner zu.
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Dreissig Jahre später kaufte D.aniel T.schiffely, ein S.chwager des F.ranz L.udwig W.urstemberger
von der C.ampagne B.eitenwil, den ganzen Herrschaftsbesitz Bümpliz. J.akob C.hiffelle, der
A.hnherr des aus B.iel stammenden Geschlechtes, war 1.5.9.7 B.urger zu Bern geworden.
D.aniel liess im Jahre 1.7.4.2 in geringer Entfernung vom a.lten, schon b.aufälligen Schloss und
den dazugehörenden Gebäuden ein elegantes Wohnschlösschen errichten, einen einge-
schossigen M.ittelbau mit quadratisehen, zweistöckigen F.lügeln mit stumpfem T.urmdach.
Eine zweiarmige F.reitreppe führt zum Eingang, und vom drei F.enster breiten, durch einen
D.reieckgiebel gekrönten M.ittelsaal auf der H.interfront gelangt man über einige S.tufen in
den P.ark mit seinen grossen B.äumen.
Nach D.aniels T.od brachte dessen schöne T.ochter R.osina E.lisabeth T.schiffely, deren Tempera-
ment nicht immer im Einklang blieb mit den S.itten und der T.radition ihrer Zeit, Bümpliz ihrem
um achtzehn Jahre älteren E.hegatten zu.
Es war dies der reiche P.farrerssohn O.berst K.arl S.türler, der 1.7.7.7 in V.enlo ( H.olland ) starb.
Wenige Monate später veräusserte der V.ormund von K.arls jüngster T.ochter J.eanette die
Herrschaft Bümpliz mit den beiden Schlössern sowie das R.ebgut M.ôtier mit I.nventar und
S.ilbergeschirr an A.braham S.amuel L.ombach.
Dieser hatte als O.ffizier in H.olland gedient und sich nur wenige Wochen vor dem T.ode von
J.eanettes V.ater mit deren älteren S.chwester R.osina D.orothea E.lisabeth vermählt ( sie brachte
die Herrschaft Bümpliz somit nicht in ihre Ehe, wie im Band «Bernische Wohnschlösser»
angegeben worden ist ).
Der neue H.errschaftsherr starb schon im darauffolgenden Jahre, und der grosse Besitz Bümpliz
gelangte 1.7.8.3 durch die zweite E.he der jungen W.itwe an J.ohann R.udolf von G.raffenried.
Ein halbes Jahr vor dem E.inmarsch der F.ranzosen tauschte er das unweit gelegene Schlösschen
B.rünnen gegen sein L.andgut in I.ns ein, das B.ernhard S.cipio C.äsar von L.entulus geerbt und
schon dessen G.rossvater, der G.eneral im S.iebenjährigen K.riege von der C.ampagne «M.onrepos»
im W.eissenstein, besessen hatte.
Unausweichlich nahte das U.nheil, der U.ntergang der nunmehr so morschen R.epublik Bern. Als
sich die zaudernde und uneinige Regierung am 4. M.ärz 1.7.9.8 endlich zum offenen W.iderstand
gegen F.rankreich entschloss, waren die W.ürfel schon gefallen.
Die bernischen M.ilizen hatten nach langer Untätigkeit und angesichts der Zaghaftigkeit,
Planlosigkeit und der widersprüchlichen Befehle kein Vertrauen mehr. Immer wieder
durchkreuzte der K.riegsrat die A.nordnungen des G.enerals von E.rlach, und Verwirrung
und M.euterei griffen um sich.
Als die V.erteidiger der S.ensebrücke von N.euenegg den kurzen K.ampf aufgaben, forderte
J.ohann R.udolf von G.raffenried als B.efehlshaber im Abschnitt L.aupen - N.euenegg von
Bern H.ilfstruppen, griff mit etwa 2300 Mann an und jagte die F.ranzosen G.eneral P.igeons
über die S.ense zurück.
Der feindliche Vormarsch war zum Stillstand gekommen - da brachte ein D.ragoner die
niederschmetternde K.unde von der N.iederlage im G.rauholz und der K.apitulation Berns.
J.ohann R.udolf von G.raffenried kehrte nach B.ümpliz zurück. Das neue Schloss mit etwa 33
J.ucharten L.and verkaufte er 1.7.9.9 dem H.andelsmann und dortigen G.erichtsstatthalter
G.ottlieb H.aag, der später auch das A.lte Schloss erwarb.
Von seiner W.itwe und ihrem S.ohne fielen die Schlösser Bümpliz im Jahre 1.8.2.5 an L.udwig
F.riedrich von S.teiger, dessen S.chwager K.arl L.udwig W.urstemberger, allgemein «W.ürgeli»
genannt, das S.eidenberg - G.ut in M.uri gehörte.
Sein anderer S.chwager K.arl L.udwig von T.scharner war später als Mitglied der «S.iebner» in
die E.rlacherhofverschwörung verwickelt. Nach z.wölf Jahren verkaufte L.udwig F.riedrich von
S.teiger die beiden Schlösser Bümpliz dem damaligen S.chultheissen F.ranz K.arl von T.avel,
der 1.8.2.8 das M.onbijou - G.ut erworben hatte.
Er war nur während zweier Jahre Eigentümer der Schlösser Bümpliz, die 1.8.3.9 durch Kauf an
J.ohann F.riedrich A.lbrecht T.ribolet gelangten, dem sie als A.nstalt für seine G.eisteskranken
dienten.
Von ihm übernahm sie 1.8.4.8 J.akob A.llemann, der nun ein K.nabeninstitut einrichtete. Nach
dem T.ode seiner W.itwe fielen die beiden Schlösser ihren K.indern zu. Es waren dies M.arie
M.üller - A.llemann, vermählt mit einem L.ehrer des I.nstituts; K.aroline S.chlatter - A.llemann,
die W.itwe des F.ürsprechers; die v.erwitwete L.ouise L.euenberger - A.llemann und E.milie E.nz -
A.llemann.
J.akob E.nz, der E.hemann der L.etztgenannten, übernahm den Schlossbesitz, verkaufte ihn aber
im Jahre 1.8.8.2 an N.iklaus L.äuffer, dem früheren W.irt in B.aden und nunmehr H.andelsmann in
der L.änggasse. Schon zwei Jahre später übernahm jedoch eine der früheren M.iterbinnen,
E.milie E.nz, wieder die v.äterlichen Schlösser Bümpliz.
1.8.8.9 gelangte das Neue Schloss an F.ürsprecher P.aul F.riedrich H.ofer, der es 1.8.9.4 seiner
ersten G.attin T.heodora N.eukomm als E.ntschädigung für das von ihr eingebrachte F.rauengut
überschreiben liess.
Wenige Wochen darauf veräusserte sie das Neue Schloss an C.hristian B.urren - N.eukomm,
G.emeindepräsident von N.iederbottigen, von dem es im Jahre 1.9.0.3 der B.uchdrucker L.udwig
W.ilhelm A.lbert B.enteli erwarb. 1.9.4.9 übernahmen dessen vier K.inder das neue Schloss zu je
einem Viertel, nämlich M.aria M.argaritha D.ora M.erz, W.ilhelm A.lbert B.enteli, M.argaritha
V.iola B.ally und E.rika B.erta V.iola M.aria M.eyer.
Im Laufe der Jahre kamen die meisten dieser ideellen Anteile an deren Kinder, und diese grosse
Erbengemeinschaft trat das neue Schloss Bümpliz im Jahre 1.9.7.7 käuflich der Stadt Bern ab.
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( BeschriebNeuesSchlossBümpliz AlbumSchlösserKantonBern SchlossKantonBern
AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen SchlossBern KantonBern AlbumStadtBern
StadtBern Schloss Castle Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Geschichte History
Gebäude Building Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス
Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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Besichtigung des neuen Hauses von El M.ese, N.adia und L.iliana mit M.äme und Ä.te am Samstag den 17. November 2012
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Hurni121117 KantonBern
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 070124
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NIF
Der Caduceus des Mars ernährt durch die Feuerkugel des Jupiter (Serie Eroberung des Kosmos)
Kaltnadelradierung auf Chromolithographie, geprägt, 1974
Caduceus z Marsu žlveny Jupitervou ohnivou koulí (série Dobytí Kosmu)
Lept, suchá jehla na chromolitografii, reliéfní, 1974
The Caduceus of Mars Nourished by the Ball of Fire of Jupiter (Series Conquest of Cosmos)
Drypoint etching on chromolitography, embossed, 1974
Salvador Dalí, vollständig ausgeschriebener Name, Salvador Domènec Felip Jacint Dalí i Domènech, wurde 1904 im spanischen Dorf Figueres, Katalonien, in eine Mittelklassefamilie hineingeboren. Sein Vater, Dalí i Cusí, war ein Staatsbeamter und seine Mutter, Felipa Domènech Ferres, war früher ein Dienstmädchen für ihren zukünftigen Ehemann. Salvador hatte zwei Geschwister, eine jüngere Schwester, Anna María, und einen älteren Bruder, auch Salvador, der im Alter von zwei Jahren starb. Dalí glaubte, die Reinkarnation seines toten Bruders zu sein.
Dalí zeigte bereits in der Kindheit künstlerische Talente. Im Jahre 1921 wurde er in der Madrider Schule der schönen Künste Academia de San Fernando aufgenommen. Hier machte er Bekanntschaft mit seinen zukünftigen Freunden und Kollegen Luis Buñuel und Federico García Lorca. Seine Werke dieser Periode zeigen Elemente des Futurismus, der metaphysischen Malerei und des Kubismus. 1925 fand seine erste Einzelausstellung in der Dalmauer Galerie in Barcelona statt. Ein Jahr später besuchte der Künstler Paris, wo er Pablo Picasso traf, der ihn den Künstlern der Pariser Avantgarde vorstellte. Beeinflusst von Diego Velázquez (der spanische Maler und führende künstlerische Persönlichkeit des Hofes von König Philip IV), wuchs Dalí sein unverwechselbarer Schnurrbart. Im selben Jahr wurde er aus der Madrider Akademie ausgeschlossen. Im Jahr 1929 arbeitete er mit Luis Buñuel an dem Film "Un Chien Andalou" (An Andalusian Dog), der seine offizielle Akzeptanz in der surrealistischen Gruppe markierte.
Im Sommer des gleichen Jahres traf er Gala, seine zukünftige lebenslange Partnerin, die seine Arbeit stark beeinflusste. Während dieser Periode begann Salvador seine "paranoisch-kritische Methode" zu entwickeln, die auf spontanem Zugriff auf das Unterbewusstsein beruhte, was zu solchen charakteristischen Bildern wie dem Lugubrious Game (1929) und The Persistence of Memory (1931) führte. 1932 nahm Dalí an der ersten surrealistischen Ausstellung in den USA teil, was ein triumphierender Erfolg war. Inzwischen brach der spanische Bürgerkrieg aus und Dalí, bekannt für seine extremen Ansichten, machte kein Geheimnis aus seiner Sympathie für die Politik von General Franco, die zu Konflikten mit den anderen Surrealisten führte. 1939 wurde er schließlich aus der surrealistischen Gruppe ausgeschlossen. Ein Jahr später wanderte er mit Gala nach den USA aus, wo er bis 1948 blieb. Dort veröffentlichte er seine Autobiographie "Das geheime Leben von Salvador Dalí" (1942) und arbeitete für die Filmindustrie, beispielsweise für ein Drehbuch für Walt Disney. Nach ihrer Rückkehr nach Spanien ließen sich Dalí und Gala in Katalonien nieder, wo sie den Rest ihres Lebens verbrachten. Zu dieser Zeit begann Dalí in seine Kompositionen mehr religiöse Elemente und optische Täuschungen zu inkludieren, was zu Gemälden wie die Madonna von Port Lligat (1950) und Kreuzigung (1954) führte. Von 1960 bis zur Fertigstellung 1974 arbeitete Dalí an seinem Theater und Museum in Figueres. Er wandte sich auch anderen Projekten zu wie der Werbung (das Logo für Chupa Chups Lutscher) und das Möbeldesign (z. B. ein Sofa in der Form der Lippen der Schauspielerin Mae West). Er schuf auch seine eigene Schmucksammlung und "Dalí" Parfüm.
Dalí benutzte eine breite Palette von Symbolen in seinen surrealistischen Werken, deren bekannteste die schmelzende Uhr ist, die die Relativität der Zeit symbolisiert, wie von Albert Einstein beschrieben. Der Ursprung dieser Idee ist Dalí's Beobachtung eines an einem heißen Sommertag schmelzenden Camembert-Käse zugeschrieben. Andere Symbole beinhalteten einen Elefanten auf schlanken Beinen und kriechenden Ameisen, die, nach Dalí, Tod und Angst symbolisierten. Das waren Empfindungen, die in der Kindheit des Künstlers ihren Ursprung hatten. Als er ein Kind war, hatte er eine Haustier-Fledermaus, die eines Tages starb, und Dalí fand es bedeckt mit Ameisen. Dalís Motive sind aus der Welt der Träume und freien Assoziationen gezogen.
1982 starb Dalís geliebte Frau Gala. Im selben Jahr wurde der Maler Salvador Felipe Jacinto Dalí von König Juan Carlos zum "Marquès de Dalí de Púbol" geadelt.. Im Jahr 1989 starb der zurückgetretene Dalí an Herzversagen in seinem Museum im Galatea Tower. Nach seinen Wünschen wurde er in der Krypta des Museums begraben. In seinem Testament vermachte er sein ganzes Vermögen und seine Werke dem spanischen Staat.
Die oft undurchdringliche Tiefe von Dalís Gemälden steht im Widerspruch zu seinen Skandalen und dem exhibitionistischen öffentlichen Verhalten. Während seines ganzen Lebens weigerte er sich, alle Speisen zu essen, die rot gefärbt waren und trug einen halbrasierten Schnurrbart. Er liebte es, ungewöhnliche Dinge zu tun, nur um die Aufmerksamkeit auf sich selbst zu lenken. Dennoch ist er einer der größten Künstler in Bezug auf die Qualität seiner Werke und wurde zu einem der wichtigsten Pioniere der neuen künstlerischen Trends seiner Zeit.
Salvador Dalí, full name Salvador Domènec Felip Jacint Dalí i Domènech, was born in 1904 in the Spanish village of Figueres, Catalonia to a middle class family. His father, Dalí i Cusí, was a state official and his mother, Felipa Domènech Ferres, was formerly a maid to her future husband. Salvador had two siblings, a younger sister, Anna María, and an older brother, also Salvador, who died at the age of two. Dalí believed himself to be the reincarnation of his dead brother.
Dalí already showed signs of artistic talent in childhood. In 1921 he was accepted into the Madrid school of fine arts Academia de San Fernando. Here he made acquaintance with his future friends and colleagues Luis Buñuel and Federico García Lorca. His works of this period display elements of Futurism, metaphysical painting and Cubism. In 1925 his first one-man exhibition took place in the Dalmau Gallery in Barcelona. A year later the artist visited Paris, where he met Pablo Picasso, who introduced him to the artists of the Paris avant-garde. Influenced by Diego Velázquez (the Spanish painter and leading artistic personality of the court of King Philip IV) Dalí grew his distinctive moustache. In the same year he was expelled from the Madrid Academia. In 1929 he collaborated with Luis Buñuel on the film Un Chien Andalou (An Andalusian Dog), which marked his official accepta
nce into the Surrealist Group.
In the summer of the same year he met Gala, his future lifelong partner, who greatly influenced his work. During this period, Salvador began to develop his “paranoiac-critical method” based on spontaneously accessing the subconscious, which resulted in such characteristic paintings as The Lugubrious Game (1929) and The Persistence of Memory (1931). In 1932 Dalí took part in the first Surrealist exhibition in the USA, which was a triumphant success. In the meanwhile, the Spanish Civil War broke out and Dalí, renowned for his extreme views, made no secret of his sympathy for the policies of General Franco, which resulted in conflicts with the other Surrealists. In 1939 he was finally expelled from the Surrealist Group. A year later he left with Gala for the USA, where they remained until 1948. There he published his autobiography The Secret Life of Salvador Dalí (1942) and worked for the film industry, for example drawing a storyboard for Walt Disney. Following their return to Spain, Dalí and Gala settled in Catalonia, where they spent the rest of their lives. At this time, Dalí began to include in his compositions more religious elements and optical illusions, resulting in paintings such as The Madonna of Port Lligat (1950) and Crucifixion (1954). From 1960 until their completion in 1974, Dalí worked on his theatre and museum in Figueres. He also turned his hand to other projects, such as advertising (the logo for Chupa Chups lollipops) and furniture design (for example a sofa in the shape of actress Mae West’s lips). He also created his own jewellery collection and “Dalí” perfume.
Dalí used a wide range of symbols in his surrealistic works, the most familiar of which is the melting watch, symbolising the relativity of time as described by Albert Einstein. The origin of this idea is ascribed to Dalí’s observation of a Camembert cheese melting on a hot summer’s day. Other symbols included an elephant on slender legs and crawling ants, the latter of which symbolised, according to Dalí, death and fear. These were sensations which had an origin in the artist’s childhood. When he was a child he had a pet bat, which died one day, and Dalí found it covered in ants. Dalí’s motifs are drawn from the world of dreams and free associations.
In 1982 Dalí’s beloved wife Gala died. In the same year the painter was knighted. In 1989 the resigned Dalí died of heart failure in his museum in Galatea Tower. In accordance with his wishes he was buried in the crypt of the museum. In his will he bequeathed all his property and works to the Spanish State.
The often impenetrable depth of Dalí’s paintings contrasts with his scandals and exhibitionistic public behaviour. Throughout his life he refused to eat any food that was red in colour and sported a half-shaven moustache. He was fond of doing unusual things just for the sake of drawing attention to himself. Nonetheless, he is one of the greatest artists in terms of the quality of his works and became one of the most important pioneers of the new artistic trends of his time.
Aussicht während der Fahrt mit dem Fahrrad von Ftan nach Scuol im Engadin des Kanton Graubünden der Schweiz :
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Schloss Tarasp ( Ursprung Mittelalter um 1040 - Mittelalter - Burg Höhenburg Chastè castello château castle ) bei Tarasp im Unterengadin - Engadin im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz
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Schloss Tarasp
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Das Schloss Tarasp steht in Tarasp im Unterengadin / Engadin im Kanton Graubünden
der Schweiz.
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Im Unterengadin berühren sich fast alle alten bewohnten Gegenden an der linken Seite des
Tales. Die H.änge am rechten U.fer des I.nn sind von ausgedehnten W.äldern bedeckt, die
hier und dort durch D.örfer , die auf T.errassen stehen, unterbrochen werden.
Auf dieser Seite ist das grösste D.orf dasjenige von Tarasp, heute eine aufgeteilte
G.emeinde, die in ihrem Z.entrum durch die Festung mit demselben Namen beschützt
wird.
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Das Schloss Tarasp, das auf einem felsigen S.teiltablett steht, zählt zu den berühmtesten
Verteidigungswerken R.hätiens. Von allen noch bewohnbaren graubündnerischen Schlössern
ist Tarasp dasjenige, das die meisten Elemente seiner mittelalterlichen Substanz bewahrt hat.
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Gegen 1900 befand es sich in einem so bedauernswerten Z.ustand, dass die zwischen 1910
und 1914 unternommenen R.estaurierungsarbeiten unausweichlich ernste B.eschädigungen
an den verschiedenen G.ebäuden und auch an seinem I.nneren verursachten.
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Dennoch versuchten die Restauratoren das Möglichste, um das äussere Erscheinungsbild
des Schlosses beizubehalten, ausgenommen das eingestürzte D.ach, das sie völlig erneuern
mussten. Von Beginn ihrer Arbeiten an gaben sie sich grosse Mühe, sich an die Z.eichnungen
der Originalkonstruktionen zu halten.
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Die Lage des Schlosses auf einem isolierten felsigen Hügel entspricht nicht den
Geländeformen, die im allgemeinen in Graubünden für Festungskonstruktionen gewählt
wurden.
So unterscheidet sich die architektonische Struktur von Tarasp ziemlich stark von den
gängigen rhätischen Grundrissen. Es ist selbstverständlich, dass die Hauptelemente -
Eingang, Vorderschloss, zentrales Schloss und Behausungskörper - bei Tarasp auch
vorhanden sind, doch ist Ihre Anordnung an die Geländeart angepasst worden.
Die architektonische Vorstellung entspricht gewissermassen einer Spirale, die sich von
der ersten Tür, die auf halber Höhe an der Flanke des Hügels eingerichtet wurde,
unregelmässig bis zum Wohnungsgebäude führt, das auf dem G.ipfel des felsigen Kaps
errichtet wurde.
Das Vorderschloss und das Hauptschloss teilen die Gesamtheit in drei Bereichen, deren
heutiges Erscheinungsbild das Produkt einer Entwicklung von mehreren Jahrhunderte ist.
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Die Befestigungen des Eingangs, die eine äusserliche T.üre, die heute verschwunden ist,
und einen langen G.ang mit S.chiessscharten und von zwei Türmen flankiert, die sich zur
S.chlucht öffnen, datieren vermutlich aus einem späten Zeitalter, wahrscheinlich um das
Jahr 1600.
Dieser verstärkte Eingang sollte zweifellos als Hindernis für die damals so häufigen Angriffe
in Rhätien dienen.
Das Vorderschloss dehnt sich auf der Terrasse im Norden des Hügels aus. Von der T.alseite
wird es durch einen schroffen felsigen H.ang abgegrenzt, dessen unregelmässige Gräte
durch die U.mfriedungsmauer führen.
Wenn man das Schloss durch die Aussentür im Westen des Geländes verlässt, erhebt sich
ein Q.uerbalken, der mit S.chiessscharten für F.euerwaffen ausgestattet wurde, bis zum
K.omplex der Gebäude des zentralen Schlosses.
Das Vorderschloss war vermutlich durch eine Mauer im hohen Mittelalter umgeben, doch
die derzeitige architektonische Struktur dieses Bereichs reicht nur bis zum Anfang der
modernen Zeiten: das Schilderhaus, das neben dem Tor steht, stammt aus dem Anfang des
16. Jahrhundert, und das massive P.ulvermagazin um das Jahr 1716.
Was die anderen Gebäude betrifft, wurden sie entweder in der heutigen Zeit errichtet oder
umgestaltet.
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Das ist insbesondere der Fall bei der K.apelle, dessen Apsis in die Ringmauern eingefügt
wurde. Obwohl seine innere Einrichtung aus dem 17. Jahrhundert stammt, könnten die
Mauern dem 12. Jahrhundert zugeteilt werden.
Die Malereien, die die Wände der Apsis schmückten, und von denen leider nur noch
F.ragmente übrig sind, wurden gegen 1100 ausgeführt. Das Zw.ischentor, das im Westen
des H.eiligtums verschont blieb, verdankt sein derzeitiges Aussehen den Arbeiten, die zu
Beginn des 16. Jahrhunderts durchgeführt wurden.
Was den K.irchturm betrifft ist er in seiner Art wirklich einmalig. Mit seinen fünf Stockwerken
und seinem barocken Z.wiebeldach steht er höher als das zentrale Schlosses, an dem er
angebaut wurde.
Die Dicke seiner Mauern und die Dimensionen des Grundrisses sind in erstaunlichem
Missverhältnis mit jenen der bescheidenen K.apelle. Vermutlich hat dieser Turm, der wie
die K.appelle wahrscheinlich aus dem 11. Jahrhundert stammt, vom Anfang an als
V.erteidigungs - und K.irchturm gedient.
Das zentrale Schloss, das heute wie eine kompakte Masse aussieht, ist von einer hohen
Umfriedungsmauer umgeben, deren Verlauf von der unregelmässigen Gräte des Hügels
bestimmt ist.
Wenn man vom Osten durch das Tor schreitet, gelangt man in einen Gang, der von
einem G.ewölbe seit dem Mittelalter bedeckt wurde, zum zentralen inneren H.of, von wo
die der M.auer angeschlossenen Gebäude zugänglich sind.
Hier liegen vermutlich die ältesten Elemente der niedrigeren Umfriedungsmauer. Sie könnten
bis ins 11. Jahrhundert zurückdatieren, wie jene von S.agogn und von N.ivagl, deren
Zeitbestimmung dank archäologischen Ausgrabungen möglich war.
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Der Gebäudekomplex, oder das zentrale Schloss, das mehrmals im Laufe des 16. und
17. Jahrhunderts renoviert und vergrössert wurde, stammt vermutlich aus dem 13. und
14. Jahrhundert.
Das gilt auch vor allem für die alte Wohnung, die auf dem G.ipfel des Hügels errichtet wurde,
ein massiver und defensiver Behausungskörper, dessen Ursprung aus verschiedenen
Gründen nicht vor dem 13. Jahrhundert festgelegt werden kann.
Trotz seines Aussehens ist das bescheidenere und einfachere Schloss als jenes von heute,
das durch seine Grossartigkeit und seine Kompaktheit besticht, ein Werk des
13. Jahrhunderts.
Das zentrale Schloss von Tarasp erfuhr zahlreiche Renovationen am Ende des Mittelalters
und anfangs der modernen Zeiten. Erst im Laufe dieser Arbeiten wurden die Säle der
unteren Stockwerke mit Gewölben ausgestattet, die Fenster trichterförmig durchbohrt, und
die H.olztäfelung in den erhöhten Gebäuden aufgerichtet. Nach zwei alten Zeichnungen von
1520 wurden bestimmte Teile der R.ingmauer früher von hervorstehenden Wegen überwunden.
Die Versorgung mit Trinkwasser, war ein schwerwiegendes Problem für die Mehrzahl der
Schlösser, die auf Felsen aufgerichtet wurden. In Tarasp wurde dies durch eine Z.isterne
gewährleistet, die sich im zentralen Schloss befand.
Im 18. Jahrhundert musste diese ersetzt werden. Eine andere ausserhalb der R.ingmauer
gegrabene Z.isterne am Fuss der Felsen konnte nur in Friedenszeiten ohne Gefahr benutzt
werden.
Die weiss verputzten Fassaden wurden früher reichlich mit Wappenmalereien geschmückt.
Was davon im Jahr 1900 noch sichtbar war, datiert vermutlich nicht vor dem Ende des
15. Jahrhunderts. Einige dieser Malereien wurden bei Sanierungsarbeiten restauriert und
verzieren heute glücklicherweise die eher kalten und kahlen Fassaden.
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Im Widerspruch zu anderen rhätischen Schlössern, die auf archäologischer Ebene oder
aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte zu den ältesten Schlössern dieser Art zählen, aber
nur spät in den Texten erscheinen, wurde Tarasp bereits im 11. Jahrhundert erwähnt.
Jedoch ist das Konstruktionsdatum noch ungewiss. Es ist nicht unmöglich, dass es bereits im
10. Jahrhundert errichtet wurde.
Der Name von Tarasp wird von "terra aspera" (wilde Erde) abgeleitet, was dazu beiträgt
zu glauben, dass das Schloss in einer vor kurzem gerodeten Stelle gebaut wurde. Das
entspricht dem, was wir den ältesten Dokumenten entnehmen können, in denen es heisst,
dass Tarasp von einer reichen aus dem V.enosta-T.al und vielleicht auch aus N.orditalien
stammenden B.aronenlinie gebaut wurde.
Der Zeitpunkt, an dem diese F.amilie, deren L.ändereien sich mehrheitlich ursprünglich im
V.enosta - T.al befanden, den Namen der Festung annahmen - gegen das Ende des
11. Jahrhunderts - markiert zweifellos den Beginn ihrer kolonisierenden Aktivität im Engadin.
Ihre Absicht war es zweifellos, in dieser wenig bevölkerten Region eine Herrschaft von
gewisser Bedeutung zu erschaffen.
Während der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts erreichten die Tarasp ihren Höhepunkt.
Sie verfügten über Ländereien, die sich im V.enosta-T.al und im Rest von S.üdtirol, in M.ittel-
G.raubünden und in V.alteline erstreckten, und besassen sogar einige Ländereien in B.ayern.
Um ihre Beherrschung zu konsolidieren, nahmen sie zahlreiche Ministerielle in Anspruch.
Wir finden unter diesen die Barone von M.armels, die später zu den mächtigsten rhätischen
Familien angehörten. Das p.atrimonische K.loster, das gegen 1090 von Eberhard von T.arasp
in der Nähe von S.cuol gegründet wurde, wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts an Marienberg
in der Nähe von B.urgeis (V.enosta-T.al) übertragen.
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Im gleichen Zeitalter wurde die Herrschaft von Tarasp hin und her gerissen in den Kämpfen
der Bischöfe von C.hur, die ihren Einfluss von O.berengadin bis ins Unterengadin zu
vergrössern versuchten, und die Grafen von T.irol, die auch ihre Macht im umgekehrten
Sinne auszudehnen versuchten, ausgehend vom niedrigeren T.al des I.nn.
1160, übergab Ulrich de Tarasp, der manches Mal schon seinen Glauben an die K.irche durch
grosszügige Spenden bestätigte, dem Bischof von C.hur seinen Anteil am Schloss von Tarasp.
Sein Neffe Gebhard, der dies als Verschwendung der Familiengüter sah, bemächtigte sich
der Festung und liess die Bischofsgarnison abreissen. Der Bischof wurde von Ulrich von
Tarasp und seinem Vetter Egino von Matsch geholfen und belagerte dann das Schloss und
zwang Gebhard, dieses aufzugeben.
Schliesslich wurde ein Kompromiss gefunden; das Schloss wurde Gebhard als Lehen
zugestanden, aber dieser musste versprechen, seinen Teil dem Bischof zu hinterlassen,
falls er ohne Kinder sterben würde. Die Rechte des Bischofs blieben allerdings nicht
unumstritten.
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Nach dem Verschwinden der Barone von Tarasp gegen 1170 gelangte das Schloss aus
unklaren Gründen, aber wahrscheinlich gemäss bestimmten erblichen Rechten, an den
Herren von R.eichenberg, die sich damals im V.enosta - T.al etabliert hatten.
In Missachtung der Rechte, die dem Bischof zustanden, wurde das Schloss in 1239 an
den Grafen von T.irol übertragen, der es ihnen als Lehen zurückgab. Die R.eichenberg
residierten nur kurz in Tarasp.
Auch die Grafen von T.irol konnten nicht lange ihren Erwerb geniessen, denn am Ende des
13. Jahrhunderts, gelangte Tarasp in die Hände der B.arone von M.atsch - wahrscheinlich
infolge eines Ländereienaustausches.
Die M.atsch entsprangen einem Seitenzweig des überlieferten Stammes Tarasp, der
zwischenzeitlich ausstarb. Zu Beginn besassen Egino und Ulrich von M.atsch zusammen
ihr patrimonisches Eigentum.
Sie installierten einen Schlossherren in Tarasp und beauftragten ihn, die Herrschaft in ihren
Namen zu verwalten. Es wurde auch vereinbart, dass, falls einer der zwei Vetter seinen
Vertrag brechen würde, sein Teil zum anderen zurückfallen würde.
Das gegenseitige Misstrauen zwischen Ulrich und Egino, führte allerdings bereits in 1297 zu
einer Teilung. 1625 starb die T.ochter des Schlossherren in einem F.euer. Während des 16.
und 17. Jahrhunderts, hörten die österreichischen Intendanten nicht auf, sich über die
Überalterung der Gebäude zu beklagen. Peinlich genaue Renovierungen und Vergrösserungen
wurden zu Beginn des 13. Jahrhunderts unternommen.
1803 wurde Tarasp dem neuen Kanton Graubünden zugeteilt, und das fast zerstörte Schloss
ging in die Hände von Privatperson über. 1856 wurde das Schloss von P.lanta von S.amedan
gekauft für Fr. 1`200. -.
Er führte zahlreiche Reparaturen insbesondere am D.ach durch. Im Jahre 1900 wurde das
Schloss vom deutschen Unternehmer Dr. Lingner aus D.resden gekauft. Dieser restaurierte
das Schloss von 1906 bis 1916. Nach seinem Tod ging das Schloss in die Hände des
G.rossherzogs E.rnest L.udwig von H.essen und bei R.hein von D.armstadt über. Das Schloss
gehört immer noch dieser Familie.
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Siehe auch : www.schloss-tarasp.ch.
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( BeschriebSchlossTarasp SchlossTarasp AlbumSchlösserKantonGraubünden KantonGraubünden Grischun Schloss Castle Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude Building Archidektur AlbumSchweizerSchlössesr,BurgenundRuinen )
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Burgentour durch`s E.ngadin am Montag den 26. Oktober 2009
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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich - L.andquart - K.losters - V.ereinatunnel nach A.rdez
im E.ngadin
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B.esuch der R.uine der B.urg S.teinisberg
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Weiter mit dem F.ahrrad nach F.tan - M.uot P.ednal (GR - 1`770m) - S.cuol - R.amosch
(GR - 1`231m) - B.esuch der R.uine B.urg T.schanüff - S.an N.icla - S.clamischutt P.T.T
(GR - 1`050m) - M.artina P.T.T (GR - 1`035m) - R.uine A.lt F.instermünz ( Ö.stereich ) -
M.artina P.T.T (GR - 1`035m)
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Mit dem P.ostauto über S.cuol T.arasp nach A.rdez und weiter mit dem Z.ug durch den
V.ereinatunnel nach L.andquart und mit der S.B.B über Z.ürich nach B.ern
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Hurni091026 AlbumZZZZ091026BurgentourEngadin AlbumGraubünden KantonGraubünden KantonGrischun
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 161215
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NIF
The XK120 was launched in roadster form at the 1948 London Motor Show as a testbed and show car for the new Jaguar XK engine. It caused a sensation, which persuaded Jaguar founder and design boss William Lyons to put it into production.
The "120" in its name referred to its 120 mph (193 km/h) top speed (faster with the windscreen removed), which made the XK120 the world's fastest standard production car at the time of its launch.[4]
It was available in two open versions, first as the roadster (designated OTS, for open two-seater, in America), then also as a drophead coupé (DHC) from 1953 – and also as a closed, or "fixed-head" coupé (FHC) from 1951. The DHC was a more deluxe open model, with wind-up windows, and wood-veneer dashboard and interior door caps, as on the FHC.
The roadster was successful in racing.
(Wikipedia)
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Der Jaguar XK 120 war ein zweisitziger Roadster, den Jaguar 1948 als Nachfolger des S.S.100 auf den Markt brachte.
Der Jaguar XK 120 OTS (Open Two Seater, so die etwas umständliche Bezeichnung für den Roadster) besaß einen Sechszylinder-Reihenmotor mit 3442 cm³ Hubraum und 160 bhp.
Ab 1951 gab es den Jaguar XK 120 FHC (Fixed Head Coupé), ein Coupé mit gleicher Motorisierung und 194 km/h Höchstgeschwindigkeit. Bis zur Einstellung 1954 wurden 2678 Stück gebaut.
1953 kam der Jaguar XK 120 DHC (Drop Head Coupé), ein Cabriolet mit gefüttertem Stoffdach und der gleichen Motorisierung, auch als SE, dazu. Es wurde allerdings nur ein Jahr lang angeboten und erreichte in diesem Zeitraum die Stückzahl von 1767 Exemplaren.
(Wikipedia)
Stadtmauerstück der inneren Grabenmauer der grossen Schanze ( Mauerrest Ruine der Mauer der barocken Schanzenanlage des 17. Jahrhundert - Baujahr zwischen 1622 und 1634 ) im Parking Sidlerstrasse - Bahnhofparking in der Stadt Bern im Kanton Bern der Schweiz
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Grosse Schanze Bern
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Die Schanzen, bestehend aus der Grossen und der Kleinen Schanze, sind Teile der letzten
Berner Stadtbefestigung im Westen der Altstadt aus dem 17. Jahrhundert in der Stadt Bern
in der Schweiz.
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Grosse Schanze
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Die Grosse Schanze ( Karte 1166 599.887 / 199.855 ) geht auf Pläne des Hugenottenführers
und Festungsbaumeisters Théodore Agrippa d’Aubigné zurück, die in reduzierter Form um-
gesetzt wurden.
Der Bau der Schanze wurde am 30. März 1622 beschlossen und im April gleichen Jahres in
Angriff genommen. 1634 wurden die Arbeiten abgeschlossen. Zwischen 1834 und 1846
wurde die Anlage grösstenteils eingeebnet; auf ihren letzten Überresten steht heute das 1903
eingeweihte Hauptgebäude der Universität Bern.
Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts fand auf der Grossen Schanze jährlich am Ostermontag
ein Wettkampf im S.chwingen statt. Um die Preise eines S.chafes und den Titel eines
S.chwingerkönigs eiferten die besten S.chwinger des Kantons und Männer aus U.nterwalden
und L.uzern.
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Mauerresten sind noch in der B.ibliothek der U.niversität an der H.ochschulstrasse und im
K.eller unter einer G.lasscheibe der U.ni S an der S.chanzeneckstrasse und im P.arking
S.idlerstrasse / B.ahnhofparking sichtbar.
Und auch diverse Strassennahmen erinnern an das grosse Bauwerk. Ein schönes Modell
von Bern mit seinen Schanzen steht im historischen M.useum in der Stadt Bern.
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Stadtmauerstück in der Juristischen Bibliothek im Hauptgebäude der Universität
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Die 1622–1634 angelegte sternförmige Befestigungsanlage stellt den vierten Befestigungs-
gürtel der Stadt Bern dar. Sie wurde durch den Hugenotten und Kriegsingenieur Théodore
Agrippa d'Aubigné errichtet. Ihr Zweck war die Befestigung der protestantischen Stadt im
Dreissigjährigen Krieg.
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Bern besass im Mittelalter eine Stadtbefestigung, die aus starken – auf der Feldseite mit
Gräben versehenen – Ringmauern sowie hochragenden, zinnenbekrönten Türmen und
Toren bestand.
Spätestens seit dem 16. Jahrhundert war diese Befestigung durch die Entwicklung der
Kriegstechnik hoffnungslos veraltet. Der Ausbruch des Dreissigjährigen Krieges war für
den Bernischen Kriegsrat ein willkommener Anlass, die mittelalterlichen Ummauerungen
endlich durch eine zeitgemässe Schanzenanlage zu ersetzen.
Statt hoher Türme und Mauern, die jedes Geschütz innert kurzer Zeit in Stücke schiessen
konnte, wurden nun niedrige Erdwälle aufgeschüttet, deren Körper den Schock von
Kanonenkugeln absorbierten, statt langer, gerader Mauerabschnitte gab es abgewinkelte
Schanzen mit vorspringenden Bastionen, so dass es keine toten Winkel mehr gab, in denen
sich Angreifer formieren konnten.
Jeder Bereich der Befestigung konnte von den Verteidigern eingesehen werden. Das vom
Hugenottenführer und Ingenieur Théodore Agrippa d’Aubigné ausgearbeitete Projekt sah
ursprünglich einen gewaltigen Schanzenstern mit 21 Bastionen vor, der die gesamte Stadt
beiderseits der A.are umgeben sollte.
Die Bauarbeiten setzten auf der besonders gefährdeten Westseite ein, da dort wenig aus-
serhalb der mittelalterlichen Mauern Anhöhen lagen, von denen aus die Stadt im Belager-
ungsfall hätte sturmreif geschossen werden können.
Zwischen 1622 und 1634 entstand die Befestigungsanlage, bestehend aus der «Grossen
Schanze» im Norden mit den Bastionen «Hohliebe», «Grosser Bär», «Meyenburg» und
«Kleiner Bär» sowie der «K.leinen Schanze» im Süden mit den beiden Bastionen «Christoffel»
und «Wächter».
Drei niedrige Tore öffneten sich in dieser Befestigungslinie: das Ä.ussere A.arbergertor, das
O.bertor und das O.bere oder N.eue M.arzilitor. In einer zweiten Phase wurde von 1639 bis
1641 die nördliche Aareflanke mit dem Bau der sogenannten Längmauer zwischen dem
mittelalterlichen P.redigerturm und der U.ntertorbrücke gesichert. Die weitere Realisierung
des Befestigungsprojektes wurde aus Kostengründen verschoben und danach schliesslich
stillschweigend eingestellt.
Die Befestigung blieb damit ein Fragment, das seine Tauglichkeit nie unter Beweis stellen
musste.
Bald nach dem Untergang des Alten Bern im Jahr 1798 wurden Rufe laut, die Schanzen
zu schleifen. Nicht nur, dass sie sich bei der französischen Invasion als militärisch zwecklos
erwiesen hatten, sondern sie galten als sichtbares Symbol der eben beendeten Herrschaft
der Stadt über das Land.
Erste Abtragungsarbeiten begannen bereits 1807. Der Grosse Rat beschloss 1835 die voll-
ständige Schleifung der Schanzen und die Auffüllung der Gräben, abgeschlossen wurden
die Arbeiten in den 1860er Jahren.
1846 war die Grosse Schanze eingeebnet, aber obwohl bereits 1844 erste Villen am Falken-
platz entstanden waren, wurde die vordere L.änggasse erst ab 1870 im Zusammenhang mit
der Anlage eines Strassennetzes systematisch bebaut.
Weitere, bei früheren archäologischen Ausgrabungen erfasste und konservierte Befestigungs-
reste finden sich in der Uni S und im B.ahnhofparking.
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Hinweistafel im Parking Sidlerstrasse / Bahnhofparking
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Ein Rest der barocken Schanzenmauer konnte 2002 in den Verbindungsbau zwischen
Bahnhof- und Sidlerparking integriert werden, allerdings mit einer gefrästen Lücke, um
die Durchfahrt für Autos zu gewährleisten.
Das nebenstehende Stadtmauerstück ist Rest der letzten Befestigung Berns.
Die mit Quadern verschalte Kieselmauer gehört zur inneren Grabenmauer ( escarpe )
welche den Infanterie - Laufgang ( fausse braye ) hoch über dem Graben stützte.
Das Mauerstück gehört zur 1622 - 1634 angelegten sternförmigen Befestigungsanlage
dem sogenannten fünften Westgürtel Berns, errichtet Hugenotten Kriegsingenieur
Théodore Agrippa d`Aubigné zur Befestigung der protestantischen Städte im Dreissig-
jährigen Krieg.
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Einige Angaben zum Bau :
- 1622 Baubeginn beim G.olattenmattor
- Materialbelieferung durch praktisch alle bernischen Mittellandgemeinden sowie N.euenburg.
- Gesammtlänge der Befestigung : 1.8 Kilometer
- Arbeiterbestand 224 Männer - 82 Frauen - 100 Kinder
- Abschluss der Bauarbeiten 1634 beim W.ächter ( Heute K.leine Schanze / W.eltpostdenkmal )
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K.leine S.chanze
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Die K.leine S.chanze ( Karte 1166 600.140 / 199.399 ) besteht aus der 1623 fertiggestellten
B.astion W.ächter, wurde im 19. Jahrhundert in eine P.arkanlage umgewandelt und ist heute
S.tandort des W.eltpost - D.enkmals.
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( BeschriebGrosseSchanzeHauptgebäudeUniversität KantonBern StadtBern AlbumStadtBern
UNESCO Weltkulturerbe Unesco World Heritage Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa
Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Stadt City Ville シティ By
城市 Città Город Stad Ruine Ruin Ruïne Руины Rovina Ruina Mittelalter Geschichte History
Frühgeschichte Festung Wehrbau )
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Besuch der Mauerreste der grossen Schanze im Bahnhofparking am Dienstag den 15. Januar 2013
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Hurni130115 KantonBern AlbumStadtBern StadtBern
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 110717
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NIF
Modell des Zytgloggeturm von Bern 1467 - 1483 ausgestellt im Zeitglockenturm - Zytgloggeturm in der Stadt - Altstadt von Bern in der Schweiz
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Auffällig die vier Ecktürme am Dach, welche heute nicht mehr vorhanden sind
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Z y t g l o g g e - T u r m
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Der Zytgloggeturm ( Zeitglockenturm / Zytglogge ) bildete das alte westliche Stadttor der Stadt /
Altstadt von Bern im Kanton Bern in der Schweiz
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Erbaut im Jahr 1191 war er bis 1256 das erste Westtor und bildete einst den Abschluss
der ersten Stadterweiterung. Er änderte im Laufe der Jahre sein Aussehen sehr stark,
im Zytgloggeturm sind Modelle aus den verschiedenen Epochen ausgestellt
Durch die Entwicklung der Stadt rückte der Turm mit jeder Erweiterung immer mehr ins
Zentrum der Stadt.
Für einige Zeit ist der Turm gar als Frauengefängnis genutzt worden => Pfaffendirnen-
gefängnis
Nach dem grossen Brand von 14. Mai 1405, der nahezu die gesamte Stadt in Schutt
und Asche legte, wurde er zum „ Zytglogge “ umfunktioniert.
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In seiner Chronik schildert der Chronist Conrad Justinger das Ausmass der Katastrophe :
Also verbrann die alt kebie, do die zitglogge inne hanget, darinne verbrunnen siben pfaffen-
dirnen. ... Also verbrunnen bi sechshundert hüsern, gros und klein, und gros guot darinne
und me denne hundert mönschen.
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Z y t g l o g g e
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Die Zytglogge, die Glocke, die seither im neuen Turm die Stunden verkündet, wurde noch
im gleichen Jahr durch Johann Reber aus A.arau gegossen. Sie war es, die dem Turm
den heutigen Namen gab : Zytglogge.
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Ihre Inschrift lautet:
+ anno d[omi]ni mccccv mense octobris fusa sum a ma[gi]stro ioh[ann]e d[i]c[t]o reber de
arow sum vas et cer[a] et cunctis [...] gero diei horas.
( Im Jahre 1405 im Monat Oktober wurde ich von Meister Johannes genannt Reber aus
A.arau gegossen. Ich bin Gefäss und Wachs (?) ...und allen verkünde ich die Stunden
des Tages ).
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Uhrwerk
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Zur Zeitmessung gehörte natürlich auch ein Uhrwerk. Gleichzeitig mit der Glocke, wurde
also auch eine Uhr mit einem Stundenschlagwerk eingebaut. Über den Erbauer und über
die Ausmasse der Uhr ist leider nichts bekannt.
Hingegen wissen wir, dass das noch heute vorhandene Astrolabium bereits damals den
Turm zierte. Wie bei andern Kunstuhren diente es vorwiegend als Repräsentationsobjekt.
Es gehörte zum Ansehen einer Stadt, technische Spitzenleistungen öffentlich zur Schau
zu stellen und damit Bewunderung auszulösen.
Nebst vielen astronomischen Indikationen konnte man beiläufig auch noch die Zeit ab-
lesen. Dies war aber schwierig und überhaupt nicht das Ziel. Wichtig war die akustische
Zeitangabe durch die Glocke.
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts häuften sich die Reparaturen am bereits über 100
jährigen Uhrwerk. Es wurde immer offensichtlicher, dass das Werk ausgedient hatte.
1527 erhielt der damalige Waffenschlosser und Zeitglockenrichter, Kaspar Brunner,
den Auftrag, ein neues Uhrwerk zu bauen. Es stand von Anfang an fest, dass die Uhr
grösser, schöner und kunstvoller sein musste als die alte von 1405.
1530 präsentierte Brunner den Bernern eine Monumentaluhr mit kunstreichem Figuren-
spiel und einem Räderwerk von gewaltigem Ausmass, wie es bis jetzt noch nicht ge-
baut wurde. Von Brunner sind keine weiteren Uhrwerke bekannt, dieses scheint sein
einziges zu sein.
Die Ausmasse, die Robustheit und die kunstvolle Bauweise ( Räder mit einzeln einge-
setzten Zähnen, massive Wellen, die Gewehrläufen ähneln ) zeugen vom Meister, der
sich im Bau von Waffen und Geschützen auskannte, aber auch in der Lage war, eine
aussergewöhnliche Uhr zu realisieren.
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An der Ostseite des Zytgloggeturms ist ein sehr schönes Glockenspiel angebracht, u.a.
mit Bärenfiguren und, hoch oben im Dach des Turms, der Statue von Hans Thann, einem
Ritter in voller Rüstung.
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Das Figurenspiel / Glockenspiel
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Jede volle Stunde läuft das beliebte und vor allem von Touristen viel beachtete Figurenspiel
ab :
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Ca. 3 Minuten vor dem Stundenschlag kräht der Hahn und eröffnet das Spiel.
Kurz darauf kreist der Bärenreigen, er symbolisiert die Stadtwache, die pflichtbewusst ihre
Runden dreht. Dazu schlägt der Narr die Stunde an seine zwei Glöcklein. ( Zu früh, aber
das ist Narrenfreiheit )
Nun kräht der Hahn zum zweiten Mal.
Sobald die volle Stunde erreicht ist, schlägt die Viertelstundenglocke vier Viertel, mitten
im Spielerker auf seinem Thron dreht Chronos, der Gott der Zeit, die Sanduhr; dann hebt
er das Zepter in seiner linken Hand und gibt den Auftakt zum Stundenschlag.
Nun schwingt Hans von Thann, der goldene Glockenschläger, seinen Hammer und führt
die erforderliche Anzahl Schläge aus. Chronos hört aufmerksam zu und zählt die Schläge,
indem er seinen Mund öffnet und schliesst.
Der Löwe, Symbol des Stadtgründers, Herzog Berchtold V. von Zähringen, quittiert jeden
Schlag mit einer leichten Kopfdrehung. Zum Schluss schlägt der Hahn ein drittes Mal
und kündet damit den Beginn einer neuen Stunde an.
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Es ist ein wahres Meisterwerk der mittelalterlichen Uhrmacherkunst.
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Astronomische Uhr
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Unter dem großen Zifferblatt ist eine astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert zu be-
wundern.
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Es handelt sich um ein Astrolabium mit südlicher Projektion, wie sie vorwiegend an
Kunstuhren bis in die erste Hälfte des 15. Jahrhundert gebaut wurden.
Der Stundenzeiger zeigt mit der goldenen Hand die modernen Stunden und mit dem
Sonnenemblem den Sonnenstand gegenüber dem aufgemalten Planisphärium, wobei
links der Sonnenaufgang im Osten, oben der Sonnenhöchststand im Süden und rechts
der Sonnenuntergang im Westen dargestellt ist.
Die Kugel ( mit einer goldenen und einer schwarzen Hälfte ) zeigt die aktuelle Mondphase
an.
Auch der aktuelle Mondstand kann aufgrund der relativen Position zum Sonnenzeiger ab-
gelesen werden. Auf der beweglichen exzentrischen Scheibe der Ekliptik zeigt die Sonne
das aktuelle Tierkreiszeichen an.
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Der Turm und das Urwerk können mit einer Führung besichtigt werden.
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Siehe auch :
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bern-altstadt.ch/htm/zytgloggeturm.htm
www.berninfo.com/de/page.cfm/CityToursAusfluege/Stadtfueh...
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( BeschriebZytglogge BeschriebZeitglocke BeschriebZytgloggeturm BeschriebZeitglockenturm AlbumZytgloggeturm AlbumStadtBern Bern Berne Berna Bärn Stadt City Ville kaupunki città シティ
stad ciudad Stadtturm Turm torre tower torni tour tårn wieża torn Mittelalter Geschichte History
Wehrbau Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa
Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza UNESCO Weltkulturerbe
Unesco World Heritage )
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Besichtigung des Zytglogge - Turms in Bern am Dienstag den 20. Mai 2008
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Hurni080520 AlbumZZZZ080520ZytgloggeturmBesichtigung KantonBern StadtBern
AlbumStadtBern
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 140316
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NIF
Detail des Zytgloggeturm / Zeitglockenturm in Bern in der Schweiz :
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Chronos - der Hahn und der Bärenreigen welcher die Stadtwoche symbolisiert
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Z y t g l o g g e - T u r m
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Der Zytgloggeturm ( Zeitglockenturm - Zytglogge - Zeitglocke ) bildete das alte westliche
Stadttor der Berner Altstadt in der Stadt Bern im Kanton Bern in der Schweiz
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Erbaut im Jahr 1191 war er bis 1.2.5.6 das erste Westtor und bildete einst den Abschluss
der ersten Stadterweiterung. Er änderte im Laufe der Jahre sein Aussehen sehr stark,
im Zytgloggeturm sind M.odelle aus den verschiedenen Epochen ausgestellt
Durch die Entwicklung der Stadt rückte der Turm mit jeder Erweiterung immer mehr ins
Zentrum der Stadt.
Für einige Zeit ist der Turm gar als F.rauengefängnis genutzt worden - Pfaffendirnen-
gefängnis
Nach dem grossen B.rand von 1.4. M.ai 1.4.0.5, der nahezu die gesamte Stadt in S.chutt
und A.sche legte, wurde er zum „ Zytglogge “ umfunktioniert.
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In seiner Chronik schildert der C.hronist C.onrad J.ustinger das Ausmass der K.atastrophe :
Also verbrann die alt kebie, do die zitglogge inne hanget, darinne verbrunnen siben pfaffen-
dirnen. ... Also verbrunnen bi sechshundert hüsern, gros und klein, und gros guot darinne
und me denne hundert mönschen.
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Z y t g l o g g e
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Die Zytglogge, die G.locke, die seither im neuen Turm die Stunden verkündet, wurde noch
im gleichen Jahr durch J.ohann R.eber aus A.arau gegossen. Sie war es, die dem Turm
den heutigen Namen gab : Zytglogge.
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Ihre Inschrift lautet:
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+ anno d[omi]ni mccccv mense octobris fusa sum a ma[gi]stro ioh[ann]e d[i]c[t]o reber de
arow sum vas et cer[a] et cunctis [...] gero diei horas.
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( Im Jahre 1.4.0.5 im Monat O.ktober wurde ich von M.eister J.ohannes genannt R.eber aus
A.arau gegossen. Ich bin G.efäss und W.achs (?) ...und allen verkünde ich die Stunden
des Tages ).
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U.hrwerk
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Zur Zeitmessung gehörte natürlich auch ein U.hrwerk. Gleichzeitig mit der G.locke, wurde
also auch eine U.hr mit einem Stundenschlagwerk eingebaut. Über den Erbauer und über
die Ausmasse der U.hr ist leider nichts bekannt.
Hingegen wissen wir, dass das noch heute vorhandene A.strolabium bereits damals den
Turm zierte. Wie bei andern K.unstuhren diente es vorwiegend als Repräsentationsobjekt.
Es gehörte zum Ansehen einer Stadt, technische Spitzenleistungen öffentlich zur Schau
zu stellen und damit Bewunderung auszulösen.
Nebst vielen astronomischen Indikationen konnte man beiläufig auch noch die Zeit ab-
lesen. Dies war aber schwierig und überhaupt nicht das Ziel. Wichtig war die akustische
Zeitangabe durch die G.locke.
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts häuften sich die Reparaturen am bereits über 100
jährigen Uhrwerk. Es wurde immer offensichtlicher, dass das Werk ausgedient hatte.
1.5.2.7 erhielt der damalige W.affenschlosser und Zeitglockenrichter, K.aspar B.runner,
den Auftrag, ein neues U.hrwerk zu bauen. Es stand von Anfang an fest, dass die Uhr
grösser, schöner und kunstvoller sein musste als die alte von 1.4.0.5.
1.5.3.0 präsentierte B.runner den Bernern eine M.onumentaluhr mit kunstreichem Figuren-
spiel und einem R.äderwerk von gewaltigem Ausmass, wie es bis jetzt noch nicht ge-
baut wurde. Von Brunner sind keine weiteren Uhrwerke bekannt, dieses scheint sein
einziges zu sein.
Die Ausmasse, die Robustheit und die kunstvolle Bauweise ( Räder mit einzeln einge-
setzten Zähnen, massive Wellen, die Gewehrläufen ähneln ) zeugen vom Meister, der
sich im Bau von Waffen und Geschützen auskannte, aber auch in der Lage war, eine
aussergewöhnliche Uhr zu realisieren.
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An der O.stseite des Zytgloggeturms ist ein sehr schönes G.lockenspiel angebracht, unter
anderem mit B.ärenfiguren und, hoch oben im D.ach des Turms, der S.tatue von H.ans
T.hann, einem R.itter in voller R.üstung.
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Das F.igurenspiel - G.lockenspiel
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Jede volle Stunde läuft das beliebte und vor allem von T.ouristen viel beachtete F.igurenspiel
ab :
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Ca. 3 Minuten vor dem Stundenschlag kräht der H.ahn und eröffnet das Spiel.
Kurz darauf kreist der B.ärenreigen, er symbolisiert die S.tadtwache, die pflichtbewusst ihre
Runden dreht. Dazu schlägt der N.arr die Stunde an seine zwei G.löcklein. ( Zu früh, aber
das ist Narrenfreiheit )
Nun kräht der H.ahn zum zweiten Mal.
Sobald die volle Stunde erreicht ist, schlägt die Viertelstundenglocke vier Viertel, mitten
im Spielerker auf seinem T.hron dreht C.hronos, der G.ott der Zeit, die S.anduhr; dann
hebt er das Z.epter in seiner linken H.and und gibt den Auftakt zum Stundenschlag.
Nun schwingt H.ans von T.hann, der goldene G.lockenschläger, seinen H.ammer und führt
die erforderliche Anzahl Schläge aus. C.hronos hört aufmerksam zu und zählt die Schläge,
indem er seinen M.und öffnet und schliesst.
Der L.öwe, Symbol des Stadtgründers, H.erzog B.erchtold V. von Z.ähringen, quittiert jeden
Schlag mit einer leichten Kopfdrehung. Zum Schluss schlägt der H.ahn ein drittes Mal
und kündet damit den Beginn einer neuen Stunde an.
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Es ist ein wahres Meisterwerk der mittelalterlichen Uhrmacherkunst.
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A.stronomische U.hr
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Unter dem großen Z.ifferblatt ist eine astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert zu be-
wundern.
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Es handelt sich um ein A.strolabium mit südlicher Projektion, wie sie vorwiegend an
Kunstuhren bis in die erste Hälfte des 15. Jahrhundert gebaut wurden.
Der S.tundenzeiger zeigt mit der g.oldenen H.and die modernen Stunden und mit dem
S.onnenemblem den S.onnenstand gegenüber dem aufgemalten P.lanisphärium, wobei
links der S.onnenaufgang im O.sten, oben der S.onnenhöchststand im S.üden und rechts
der S.onnenuntergang im W.esten dargestellt ist.
Die K.ugel ( mit einer goldenen und einer schwarzen Hälfte ) zeigt die aktuelle M.ondphase
an.
Auch der aktuelle M.ondstand kann aufgrund der relativen Position zum S.onnenzeiger ab-
gelesen werden. Auf der beweglichen exzentrischen S.cheibe der E.kliptik zeigt die S.onne
das aktuelle T.ierkreiszeichen an.
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Der Turm und das U.hrwerk können mit einer Führung besichtigt werden.
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Siehe auch :
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bern-altstadt.ch/htm/zytgloggeturm.htm
www.berninfo.com/de/page.cfm/CityToursAusfluege/Stadtfueh...
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( BeschriebZytglogge BeschriebZeitglocke BeschriebZytgloggeturm BeschriebZeitglockenturm AlbumZytgloggeturm AlbumStadtBern Bern Berne Berna Bärn Stadt City Ville kaupunki città シティ
stad ciudad Stadtturm Turm torre tower torni tour tårn wieża torn Mittelalter Geschichte History
Wehrbau Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa
Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza UNESCO Weltkulturerbe
Unesco World Heritage Stand090416W )
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Spaziergang durch Bern am Donnerstag den 23. Dezember 2010
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Hurni101223 KantonBern StadtBern AlbumStadtBern
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 270322
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NIF
Portrét s podpisy (Série Život je sen), Rytina s barvou
Porträt mit Unterschriften (Serie das Leben ist ein Traum)
Portrait with Signatures (Series Life is a Dream), Engraving in color, 1970
Salvador Dalí, vollständig ausgeschriebener Name, Salvador Domènec Felip Jacint Dalí i Domènech, wurde 1904 im spanischen Dorf Figueres, Katalonien, in eine Mittelklassefamilie hineingeboren. Sein Vater, Dalí i Cusí, war ein Staatsbeamter und seine Mutter, Felipa Domènech Ferres, war früher ein Dienstmädchen für ihren zukünftigen Ehemann. Salvador hatte zwei Geschwister, eine jüngere Schwester, Anna María, und einen älteren Bruder, auch Salvador, der im Alter von zwei Jahren starb. Dalí glaubte, die Reinkarnation seines toten Bruders zu sein.
Dalí zeigte bereits in der Kindheit künstlerische Talente. Im Jahre 1921 wurde er in der Madrider Schule der schönen Künste Academia de San Fernando aufgenommen. Hier machte er Bekanntschaft mit seinen zukünftigen Freunden und Kollegen Luis Buñuel und Federico García Lorca. Seine Werke dieser Periode zeigen Elemente des Futurismus, der metaphysischen Malerei und des Kubismus. 1925 fand seine erste Einzelausstellung in der Dalmauer Galerie in Barcelona statt. Ein Jahr später besuchte der Künstler Paris, wo er Pablo Picasso traf, der ihn den Künstlern der Pariser Avantgarde vorstellte. Beeinflusst von Diego Velázquez (der spanische Maler und führende künstlerische Persönlichkeit des Hofes von König Philip IV), wuchs Dalí sein unverwechselbarer Schnurrbart. Im selben Jahr wurde er aus der Madrider Akademie ausgeschlossen. Im Jahr 1929 arbeitete er mit Luis Buñuel an dem Film "Un Chien Andalou" (An Andalusian Dog), der seine offizielle Akzeptanz in der surrealistischen Gruppe markierte.
Im Sommer des gleichen Jahres traf er Gala, seine zukünftige lebenslange Partnerin, die seine Arbeit stark beeinflusste. Während dieser Periode begann Salvador seine "paranoisch-kritische Methode" zu entwickeln, die auf spontanem Zugriff auf das Unterbewusstsein beruhte, was zu solchen charakteristischen Bildern wie dem Lugubrious Game (1929) und The Persistence of Memory (1931) führte. 1932 nahm Dalí an der ersten surrealistischen Ausstellung in den USA teil, was ein triumphierender Erfolg war. Inzwischen brach der spanische Bürgerkrieg aus und Dalí, bekannt für seine extremen Ansichten, machte kein Geheimnis aus seiner Sympathie für die Politik von General Franco, die zu Konflikten mit den anderen Surrealisten führte. 1939 wurde er schließlich aus der surrealistischen Gruppe ausgeschlossen. Ein Jahr später wanderte er mit Gala nach den USA aus, wo er bis 1948 blieb. Dort veröffentlichte er seine Autobiographie "Das geheime Leben von Salvador Dalí" (1942) und arbeitete für die Filmindustrie, beispielsweise für ein Drehbuch für Walt Disney. Nach ihrer Rückkehr nach Spanien ließen sich Dalí und Gala in Katalonien nieder, wo sie den Rest ihres Lebens verbrachten. Zu dieser Zeit begann Dalí in seine Kompositionen mehr religiöse Elemente und optische Täuschungen zu inkludieren, was zu Gemälden wie die Madonna von Port Lligat (1950) und Kreuzigung (1954) führte. Von 1960 bis zur Fertigstellung 1974 arbeitete Dalí an seinem Theater und Museum in Figueres. Er wandte sich auch anderen Projekten zu wie der Werbung (das Logo für Chupa Chups Lutscher) und das Möbeldesign (z. B. ein Sofa in der Form der Lippen der Schauspielerin Mae West). Er schuf auch seine eigene Schmucksammlung und "Dalí" Parfüm.
Dalí benutzte eine breite Palette von Symbolen in seinen surrealistischen Werken, deren bekannteste die schmelzende Uhr ist, die die Relativität der Zeit symbolisiert, wie von Albert Einstein beschrieben. Der Ursprung dieser Idee ist Dalí's Beobachtung eines an einem heißen Sommertag schmelzenden Camembert-Käse zugeschrieben. Andere Symbole beinhalteten einen Elefanten auf schlanken Beinen und kriechenden Ameisen, die, nach Dalí, Tod und Angst symbolisierten. Das waren Empfindungen, die in der Kindheit des Künstlers ihren Ursprung hatten. Als er ein Kind war, hatte er eine Haustier-Fledermaus, die eines Tages starb, und Dalí fand es bedeckt mit Ameisen. Dalís Motive sind aus der Welt der Träume und freien Assoziationen gezogen.
1982 starb Dalís geliebte Frau Gala. Im selben Jahr wurde der Maler Salvador Felipe Jacinto Dalí von König Juan Carlos zum "Marquès de Dalí de Púbol" geadelt.. Im Jahr 1989 starb der zurückgetretene Dalí an Herzversagen in seinem Museum im Galatea Tower. Nach seinen Wünschen wurde er in der Krypta des Museums begraben. In seinem Testament vermachte er sein ganzes Vermögen und seine Werke dem spanischen Staat.
Die oft undurchdringliche Tiefe von Dalís Gemälden steht im Widerspruch zu seinen Skandalen und dem exhibitionistischen öffentlichen Verhalten. Während seines ganzen Lebens weigerte er sich, alle Speisen zu essen, die rot gefärbt waren und trug einen halbrasierten Schnurrbart. Er liebte es, ungewöhnliche Dinge zu tun, nur um die Aufmerksamkeit auf sich selbst zu lenken. Dennoch ist er einer der größten Künstler in Bezug auf die Qualität seiner Werke und wurde zu einem der wichtigsten Pioniere der neuen künstlerischen Trends seiner Zeit.
Salvador Dalí, full name Salvador Domènec Felip Jacint Dalí i Domènech, was born in 1904 in the Spanish village of Figueres, Catalonia to a middle class family. His father, Dalí i Cusí, was a state official and his mother, Felipa Domènech Ferres, was formerly a maid to her future husband. Salvador had two siblings, a younger sister, Anna María, and an older brother, also Salvador, who died at the age of two. Dalí believed himself to be the reincarnation of his dead brother.
Dalí already showed signs of artistic talent in childhood. In 1921 he was accepted into the Madrid school of fine arts Academia de San Fernando. Here he made acquaintance with his future friends and colleagues Luis Buñuel and Federico García Lorca. His works of this period display elements of Futurism, metaphysical painting and Cubism. In 1925 his first one-man exhibition took place in the Dalmau Gallery in Barcelona. A year later the artist visited Paris, where he met Pablo Picasso, who introduced him to the artists of the Paris avant-garde. Influenced by Diego Velázquez (the Spanish painter and leading artistic personality of the court of King Philip IV) Dalí grew his distinctive moustache. In the same year he was expelled from the Madrid Academia. In 1929 he collaborated with Luis Buñuel on the film Un Chien Andalou (An Andalusian Dog), which marked his official accepta
nce into the Surrealist Group.
In the summer of the same year he met Gala, his future lifelong partner, who greatly influenced his work. During this period, Salvador began to develop his “paranoiac-critical method” based on spontaneously accessing the subconscious, which resulted in such characteristic paintings as The Lugubrious Game (1929) and The Persistence of Memory (1931). In 1932 Dalí took part in the first Surrealist exhibition in the USA, which was a triumphant success. In the meanwhile, the Spanish Civil War broke out and Dalí, renowned for his extreme views, made no secret of his sympathy for the policies of General Franco, which resulted in conflicts with the other Surrealists. In 1939 he was finally expelled from the Surrealist Group. A year later he left with Gala for the USA, where they remained until 1948. There he published his autobiography The Secret Life of Salvador Dalí (1942) and worked for the film industry, for example drawing a storyboard for Walt Disney. Following their return to Spain, Dalí and Gala settled in Catalonia, where they spent the rest of their lives. At this time, Dalí began to include in his compositions more religious elements and optical illusions, resulting in paintings such as The Madonna of Port Lligat (1950) and Crucifixion (1954). From 1960 until their completion in 1974, Dalí worked on his theatre and museum in Figueres. He also turned his hand to other projects, such as advertising (the logo for Chupa Chups lollipops) and furniture design (for example a sofa in the shape of actress Mae West’s lips). He also created his own jewellery collection and “Dalí” perfume.
Dalí used a wide range of symbols in his surrealistic works, the most familiar of which is the melting watch, symbolising the relativity of time as described by Albert Einstein. The origin of this idea is ascribed to Dalí’s observation of a Camembert cheese melting on a hot summer’s day. Other symbols included an elephant on slender legs and crawling ants, the latter of which symbolised, according to Dalí, death and fear. These were sensations which had an origin in the artist’s childhood. When he was a child he had a pet bat, which died one day, and Dalí found it covered in ants. Dalí’s motifs are drawn from the world of dreams and free associations.
In 1982 Dalí’s beloved wife Gala died. In the same year the painter was knighted. In 1989 the resigned Dalí died of heart failure in his museum in Galatea Tower. In accordance with his wishes he was buried in the crypt of the museum. In his will he bequeathed all his property and works to the Spanish State.
The often impenetrable depth of Dalí’s paintings contrasts with his scandals and exhibitionistic public behaviour. Throughout his life he refused to eat any food that was red in colour and sported a half-shaven moustache. He was fond of doing unusual things just for the sake of drawing attention to himself. Nonetheless, he is one of the greatest artists in terms of the quality of his works and became one of the most important pioneers of the new artistic trends of his time.
Aussicht vom Gornergrat bei Zermatt (VS - 3`130m - 9x) im Kanton Wallis - Valais der Schweiz
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Die Monte Rosa Gruppe mit Nordend (VS - 4`609m) und Dufourspitze (VS / I - 4`634m - Höchster Punkt der Schweiz) und rechts davon der Lyskamm (VS / I - 4`527m)
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Sah man die Berge am Morgen noch recht gut so waren nun alle in Wolken gehüllt!
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Monte Rosa
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- Höhe : 4'633,9m
- Lage : Kanton Wallis / Valais in der Schweiz / Italien
- Gebirge Walliser : Alpen
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Der Monte Rosa ist ein ausgedehntes Gebirgsmassiv in den Walliser Alpen, auf der Grenze
zwischen der Schweiz und Italien. Sein höchster G.ipfel, die D.ufourspitze, ist mit 4'633,9m
der höchste Punkt der Schweiz und damit des gesamten d.eutschen S.prachraums.
Der G.renzgipfel mit 4`618 m (südlich des 4`515 m hohen S.ilbersattels) ist zugleich
der höchste Gipfel Italiens. Am M.ont B.lanc de C.ourmayeur, dessen Gipfel in F.rankreich
liegt, reicht das i.talienische S.taatsgebiet allerdings noch um einige Meter höher hinauf
( bis 4`750 m ).
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B e s c h r e i b u n g
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Der Monte Rosa gehört zu etwa zwei Dritteln zu Italien und etwa einem Drittel zur Schweiz.
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Vom P.iemont her reichen V.alle A.nzasca und V.alle S.esia hinauf an den O.stfuss des
Massivs. Die riesigen, von den Ausmassen her fast in das H.imalaya passenden 2`200
bzw. 1`500 m hohen O.stwände des Monte Rosa bilden hier jeweils den T.alschluss –
im Falle des A.nzascatals die M.acugnagawand und im Falle des V.alle S.esia die S.esia-
w.and ( P.arete V.alsesiana ).
Von S.üden, vom A.ostatal her, reicht das T.al von G.ressoney ( L.ystal ) an den S.üdwestrand
des Monte Rosa, der hier via L.isgletscher am leichtesten zugänglich ist. Im N.ordwesten
führen vom Wallis her die Täler des G.ornergletschers und des zerklüfteten G.renzgletschers
hinauf in die G.ipfelregion des Monte Rosa.
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Insgesamt werden je nach Zählweise ca. zehn Gipfel zum Monte Rosa gerechnet.
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Neben der D.ufourspitze umfasst er mit dem N.ordend (VS / I - 4`609m), der Z.umsteinspitze
(VS / I - 4`563 m), der S.ignalkuppe (VS / I - 4`554 m), der P.arrotspitze (VS / I - 4432 m), der
L.udwigshöhe (VS / I - 4`341 m), dem S.chwarzhorn (I - 4`322 m), der V.incent - P.yramide
(I - 4`215 m), dem B.almenhorn (I - 4`167 m) und der P.unta G.iordani (I - 4`046 m) Gipfel,
welche zu den höchsten der Alpen gehören.
Nur das M.ont - B.lanc - M.assiv ist noch höher, besitzt jedoch nur einen statt vier Gipfel über
4`500 m. Das Monte - Rosa - Massiv ist somit – wenn man nur die Region über 4`500 m
betrachtet – das mächtigste Bergmassiv der Alpen.
Der Monte Rosa dominiert das ganze w.estliche O.beritalien und hat daher auch seinen Namen.
Dieser rührt laut italienischer W.ikipedia übrigens nicht direkt von der Färbung der G.letscher im
M.orgen- und A.bendlicht her, sondern von dem W.ort r.ouese, das im „P.atois“ (gemeint ist die
f.ranco - p.rovenzalische S.prache des A.ostatals) «G.letscher» bedeutet.
Von der Schweiz aus ist der Monte Rosa dagegen kaum sichtbar, ausgenommen von den
Bergen des T.essin und natürlich von den Höhen über Z.ermatt. Die I.taliener zählen zum
Teil auch den L.yskamm noch zum Monte Rosa, da er von Südosten her weniger vom Massiv
getrennt scheint als von N.ordwesten her.
Die von der Schweiz am besten sichtbare D.ufourspitze trug früher den Namen G.ornerhorn,
wurde aber zu Ehren des Schweizer G.enerals G.uillaume-H.enri D.ufour umbenannt.
Beachtenswert ist die Nomenklatur im Bereich des Monte Rosa. Das Massiv selbst hat einen
italienischen Namen.
Ein deutscher Name existiert offenbar nicht. Dagegen haben die Einzelgipfel samt und
sonders deutsche Namen, wobei nur in Einzelfällen italienische Namen existieren, vor
allem nachträgliche Italienisierungen. Das gilt auch für die ganz auf i.talienischem B.oden
liegenden oder von dort erschlossenen und benannten Gipfel Z.umsteinspitze, B.almenhorn
und V.incentpyramide sowie für den L.iskamm, ferner für die A.nhängsel F.illarhorn, J.ägerhorn
und P.unta G.rober.
Hintergrund ist offenbar, dass der Monte Rosa seit dem M.ittelalter ringsherum von
deutschsprachigen W.alsern bewohnt war, die den einzelnen Spitzen ihre Namen gaben,
während das Massiv als solches vor allem aus dem i.talienischen U.nterland in Erscheinung
tritt.
Die S.ignalkuppe / P.unta G.nifetti trägt die höchstgelegene H.ütte der A.lpen, die C.apanna
R.egina M.argherita (I - 4`554 m). Auf dieser sog. „K.opfwehkiste“ wurden bereits mehrere
höhenmedizinische Forschungsvorhaben realisiert.
Die erste dokumentierte Hochtour in die Hochregion des Monte Rosa unternahmen 1778,
1779 und 1780 Walser aus G.ressoney auf der Suche nach dem in ihrem S.agenschatz
beschriebenen «v.erlorenen T.al» (v.erlorus T.äli).
Sie gelangten bis auf den obersten L.isgletscher (E.ntdeckerfels / R.occia della S.coperta,
4'178 m). Bestiegen wurde zuerst die den T.älern von G.ressoney und A.lagna nächst-
gelegene P.unta G.iordani durch P.ietro G.iordani 1801.
Es folgten die V incent - P.yramide durch u.a. ihren N.amenspatron Johann Nikolaus Vincent
am 5. August 1819 und die Z.umsteinspitze durch u.a. Joseph und Johann Niklaus Vincent,
Joseph Z.umstein, Molinatti und Castel am 1. August 1820, beide über den L.isgletscher.
Die übrigen Hochgipfel folgten später: Die S.ignalkuppe erreichte nach drei missglückten
Versuchen der Pfarrer von A.lagna, mit Giovanni Gnifetti, Giuseppe Farinetti, Cristoforo
Ferraris, Cristoforo Grober, den Brüdern Giovanni, Giacobbe Giordani, und zwei Trägern.
Die D.ufourspitze wurde von der Schweizer Seite her bestiegen am 1. August 1855 durch
Charles Hudson, John Birbeck und Christopher und James G. Smyth mit Ulrich Lauener
und Johannes und Matthäus Zumtaugwald.
Das N.ordend folgte am 26. August 1861, die P.arrotspitze am 16. August 1863. 1893 errichtete
der CAI auf der S.ignalkuppe die C.apanna R.egina M.argherita.
Bergsteigerisch (und für S.teilwandskifahrer) ist der Monte Rosa vor allem interessant wegen
seiner O.stwände. Die leicht zugänglichen H.ochgipfel zwischen Z.umsteinspitze und
L.udwigshöhe sind bei gutem Wetter zu Zeiten überlaufen.
Der übliche Zugang erfolgt heute, soweit es um die z.entralen und s.üdlichen Gipfel geht,
vom P.asso dei S.alati (2`936 m) am Südende des Massivs her. Auf ihn führt von Alagna im
hintersten V.alle S.esia eine S.eilbahn und von G.ressoney her ein L.ift. Die B.ahn auf die
P.unta I.ndren wurde laut einigen Q.uellen aufgegeben, andere Q.uellen berichten von einer
teilweise Ö.ffnung der S.eilbahn aus den 1960er Jahren.
Wenn im W.inter das S.kigebiet geöffnet ist, kann man derzeit mit der S.eilbahn bequem auf die
P.unta I.ndren hinauffahren - diese Möglichkeit wird von F.reeride-S.kifahrern und S.kiberg-
steigern als willkommmene A.ufstiegshilfe auf dem W.eg zur G.nifetti-H.ütte (oder zur M.antova-
H.ütte) gerne genutzt.
Vom P.asso dei S.alati führt der Z.ustieg über den mit F.ixseilen versicherten S.tolemberg zum
L.isgletscher, der anstrengender auch direkt von G.ressoney her erreicht werden kann. Die
beiden nördlichen Gipfel, N.ordend und D.ufourspitze, werden ganz überwiegend von Z.ermatt
her bzw. von der S.tation R.otenboden der G.ornergratbahn aus angegangen.
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G e o l o g i e
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Das gesamte Massiv besteht überwiegend aus Graniten und Granitgneisen (ein metamorphes
Gestein mit gebändertem Aussehen und spiegelnder Oberfläche), die wiederum vor allem aus
Quarz, Kalifeldspat, Albit und Hellglimmer bestehen.
Da Metamorphosen überwiegend in enormen Tiefen stattfinden, deuten die Gesteine darauf
hin, dass die gesamte Monte - Rosa - Decke früher viel tiefer lag und später an die Oberfläche
befördert wurde.
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E n t s t e h u n g
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Vor etwa 100 Millionen Jahren, in der mittleren K.reidezeit, wurde I.berien durch die Öffnung
des N.ordatlantiks nach S.üdosten verschoben und, losgelöst von Europa, zu einem eigen-
ständigen Mikrokontinent, dessen nördliche Spitze die B.riançonnais-H.albinsel darstellte,
und aus der auch das Monte - Rosa - Massiv schliesslich entstand.
Nördlich davon kam es zur Öffnung eines neuen M.eeres, dem Walliser O.zean. Zur gleichen
Zeit begann sich A.pulien nach N.orden zu verschieben – und zwar wesentlich schneller als
sein a.frikanischer Mutterkontinent. Durch die Z.angenbewegung zwischen I.berien und A.pulien
musste sich der P.iemont - O.zean zwangsläufig schliessen: An seinem S.üdrand begann er,
unter den apulischen P.lattenrand zu subduzieren.
Nach dem P iemont - Ozean begann auch das B.riançonnais zu subduzieren. Im Eozän
(vor 50–40 Millionen Jahren) begann der Zusammenprall zwischen A.pulien und E.uropa.
Während der Orogenese (Gebirgsbildung), vor 35 Millionen Jahren, verdickte das Abtauchen
von Gesteinen die kontinentale K.ruste und machte sie plastischer.
Gesteinsverbände gerieten in Bewegung, überlagerten und verformten sich: Zu diesem
Zeitpunkt entstanden die Decken, so auch die Monte - Rosa - Decke. Vor 40 Millionen Jahren
begann die Erosion der Alpen, vor 20 Millionen Jahren eine starke Verformung des Penninikum
(die Gesamtheit der alpinischen Decken), die zu deren Faltung und Aufschichtung führte.
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( BeschriebMonteRosa KantonWallis KantonValais Alpen Alps Berg vuori Montagne
montagna 山 góra montanha munte гора montaña Alps Alpit Alpes Alpi アルプス山脈
Alpene Alpy Alperna Alpen Alperne Landschaft landskab paysage paesaggio 風景
landschap landskap paisaje maisema Landscape Natur Nature luonto nature natura
自然 natuur naturaleza Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi
Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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S.kifahren auf dem G.ornergrat bei Z.ermatt am Samstag den 14. März 2009
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Hurni090314 AlbumZZZZ090314SkifahrenGornergrat KantonWallis KantonValais
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 070316
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NIF
Aussicht auf dem Gornergrat in den Walliser Alpen - Alps ob Zermatt im Kanton Wallis - Valais der Schweiz
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- Gornergletscher
- Monte Rosa Gruppe mit Nordend ( VS - I - 4`609 m - Erstbesteigung 1861 - 124 ° - 7.99 km )
- Monte Rosa Gletscher
- Dufourspitze ( VS - 4`634 m - Alter Name Gornerhorn - Höchster Punkt der Schweiz - Erstbesteigung 1855 - 128 ° - 8.13 km )
- Grenzgletscher
- Parrotspitze ( VS - 4`432 m - Erstbesteigung 1863 - 128 ° - 8.13 km )
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Monte Rosa
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- Höhe : 4'633,9m
- Lage : Kanton Wallis / Valais in der Schweiz / Italien
- Gebirge Walliser : Alpen
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Der Monte Rosa ist ein ausgedehntes Gebirgsmassiv in den Walliser Alpen, auf der Grenze
zwischen der Schweiz und Italien. Sein höchster G.ipfel, die D.ufourspitze, ist mit 4'633,9m
der höchste Punkt der Schweiz und damit des gesamten d.eutschen S.prachraums.
Der G.renzgipfel mit 4`618 m (südlich des 4`515 m hohen S.ilbersattels) ist zugleich
der höchste Gipfel Italiens. Am M.ont B.lanc de C.ourmayeur, dessen Gipfel in F.rankreich
liegt, reicht das i.talienische S.taatsgebiet allerdings noch um einige Meter höher hinauf
( bis 4`750 m ).
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B e s c h r e i b u n g
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Der Monte Rosa gehört zu etwa zwei Dritteln zu Italien und etwa einem Drittel zur Schweiz.
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Vom P.iemont her reichen V.alle A.nzasca und V.alle S.esia hinauf an den O.stfuss des
Massivs. Die riesigen, von den Ausmassen her fast in das H.imalaya passenden 2`200
bzw. 1`500 m hohen O.stwände des Monte Rosa bilden hier jeweils den T.alschluss –
im Falle des A.nzascatals die M.acugnagawand und im Falle des V.alle S.esia die S.esia-
w.and ( P.arete V.alsesiana ).
Von S.üden, vom A.ostatal her, reicht das T.al von G.ressoney ( L.ystal ) an den S.üdwestrand
des Monte Rosa, der hier via L.isgletscher am leichtesten zugänglich ist. Im N.ordwesten
führen vom Wallis her die Täler des G.ornergletschers und des zerklüfteten G.renzgletschers
hinauf in die G.ipfelregion des Monte Rosa.
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Insgesamt werden je nach Zählweise ca. zehn Gipfel zum Monte Rosa gerechnet.
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Neben der D.ufourspitze umfasst er mit dem N.ordend (VS / I - 4`609m), der Z.umsteinspitze
(VS / I - 4`563 m), der S.ignalkuppe (VS / I - 4`554 m), der P.arrotspitze (VS / I - 4432 m), der
L.udwigshöhe (VS / I - 4`341 m), dem S.chwarzhorn (I - 4`322 m), der V.incent - P.yramide
(I - 4`215 m), dem B.almenhorn (I - 4`167 m) und der P.unta G.iordani (I - 4`046 m) Gipfel,
welche zu den höchsten der Alpen gehören.
Nur das M.ont - B.lanc - M.assiv ist noch höher, besitzt jedoch nur einen statt vier Gipfel über
4`500 m. Das Monte - Rosa - Massiv ist somit – wenn man nur die Region über 4`500 m
betrachtet – das mächtigste Bergmassiv der Alpen.
Der Monte Rosa dominiert das ganze w.estliche O.beritalien und hat daher auch seinen Namen.
Dieser rührt laut italienischer W.ikipedia übrigens nicht direkt von der Färbung der G.letscher im
M.orgen- und A.bendlicht her, sondern von dem W.ort r.ouese, das im „P.atois“ (gemeint ist die
f.ranco - p.rovenzalische S.prache des A.ostatals) «G.letscher» bedeutet.
Von der Schweiz aus ist der Monte Rosa dagegen kaum sichtbar, ausgenommen von den
Bergen des T.essin und natürlich von den Höhen über Z.ermatt. Die I.taliener zählen zum
Teil auch den L.yskamm noch zum Monte Rosa, da er von Südosten her weniger vom Massiv
getrennt scheint als von N.ordwesten her.
Die von der Schweiz am besten sichtbare D.ufourspitze trug früher den Namen G.ornerhorn,
wurde aber zu Ehren des Schweizer G.enerals G.uillaume-H.enri D.ufour umbenannt.
Beachtenswert ist die Nomenklatur im Bereich des Monte Rosa. Das Massiv selbst hat einen
italienischen Namen.
Ein deutscher Name existiert offenbar nicht. Dagegen haben die Einzelgipfel samt und
sonders deutsche Namen, wobei nur in Einzelfällen italienische Namen existieren, vor
allem nachträgliche Italienisierungen. Das gilt auch für die ganz auf i.talienischem B.oden
liegenden oder von dort erschlossenen und benannten Gipfel Z.umsteinspitze, B.almenhorn
und V.incentpyramide sowie für den L.iskamm, ferner für die A.nhängsel F.illarhorn, J.ägerhorn
und P.unta G.rober.
Hintergrund ist offenbar, dass der Monte Rosa seit dem M.ittelalter ringsherum von
deutschsprachigen W.alsern bewohnt war, die den einzelnen Spitzen ihre Namen gaben,
während das Massiv als solches vor allem aus dem i.talienischen U.nterland in Erscheinung
tritt.
Die S.ignalkuppe / P.unta G.nifetti trägt die höchstgelegene H.ütte der A.lpen, die C.apanna
R.egina M.argherita (I - 4`554 m). Auf dieser sog. „K.opfwehkiste“ wurden bereits mehrere
höhenmedizinische Forschungsvorhaben realisiert.
Die erste dokumentierte Hochtour in die Hochregion des Monte Rosa unternahmen 1778,
1779 und 1780 Walser aus G.ressoney auf der Suche nach dem in ihrem S.agenschatz
beschriebenen «v.erlorenen T.al» (v.erlorus T.äli).
Sie gelangten bis auf den obersten L.isgletscher (E.ntdeckerfels / R.occia della S.coperta,
4'178 m). Bestiegen wurde zuerst die den T.älern von G.ressoney und A.lagna nächst-
gelegene P.unta G.iordani durch P.ietro G.iordani 1801.
Es folgten die V incent - P.yramide durch u.a. ihren N.amenspatron Johann Nikolaus Vincent
am 5. August 1819 und die Z.umsteinspitze durch u.a. Joseph und Johann Niklaus Vincent,
Joseph Z.umstein, Molinatti und Castel am 1. August 1820, beide über den L.isgletscher.
Die übrigen Hochgipfel folgten später: Die S.ignalkuppe erreichte nach drei missglückten
Versuchen der Pfarrer von A.lagna, mit Giovanni Gnifetti, Giuseppe Farinetti, Cristoforo
Ferraris, Cristoforo Grober, den Brüdern Giovanni, Giacobbe Giordani, und zwei Trägern.
Die D.ufourspitze wurde von der Schweizer Seite her bestiegen am 1. August 1855 durch
Charles Hudson, John Birbeck und Christopher und James G. Smyth mit Ulrich Lauener
und Johannes und Matthäus Zumtaugwald.
Das N.ordend folgte am 26. August 1861, die P.arrotspitze am 16. August 1863. 1893 errichtete
der CAI auf der S.ignalkuppe die C.apanna R.egina M.argherita.
Bergsteigerisch (und für S.teilwandskifahrer) ist der Monte Rosa vor allem interessant wegen
seiner O.stwände. Die leicht zugänglichen H.ochgipfel zwischen Z.umsteinspitze und
L.udwigshöhe sind bei gutem Wetter zu Zeiten überlaufen.
Der übliche Zugang erfolgt heute, soweit es um die z.entralen und s.üdlichen Gipfel geht,
vom P.asso dei S.alati (2`936 m) am Südende des Massivs her. Auf ihn führt von Alagna im
hintersten V.alle S.esia eine S.eilbahn und von G.ressoney her ein L.ift. Die B.ahn auf die
P.unta I.ndren wurde laut einigen Q.uellen aufgegeben, andere Q.uellen berichten von einer
teilweise Ö.ffnung der S.eilbahn aus den 1960er Jahren.
Wenn im W.inter das S.kigebiet geöffnet ist, kann man derzeit mit der S.eilbahn bequem auf die
P.unta I.ndren hinauffahren - diese Möglichkeit wird von F.reeride-S.kifahrern und S.kiberg-
steigern als willkommmene A.ufstiegshilfe auf dem W.eg zur G.nifetti-H.ütte (oder zur M.antova-
H.ütte) gerne genutzt.
Vom P.asso dei S.alati führt der Z.ustieg über den mit F.ixseilen versicherten S.tolemberg zum
L.isgletscher, der anstrengender auch direkt von G.ressoney her erreicht werden kann. Die
beiden nördlichen Gipfel, N.ordend und D.ufourspitze, werden ganz überwiegend von Z.ermatt
her bzw. von der S.tation R.otenboden der G.ornergratbahn aus angegangen.
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G e o l o g i e
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Das gesamte Massiv besteht überwiegend aus Graniten und Granitgneisen (ein metamorphes
Gestein mit gebändertem Aussehen und spiegelnder Oberfläche), die wiederum vor allem aus
Quarz, Kalifeldspat, Albit und Hellglimmer bestehen.
Da Metamorphosen überwiegend in enormen Tiefen stattfinden, deuten die Gesteine darauf
hin, dass die gesamte Monte - Rosa - Decke früher viel tiefer lag und später an die Oberfläche
befördert wurde.
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E n t s t e h u n g
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Vor etwa 100 Millionen Jahren, in der mittleren K.reidezeit, wurde I.berien durch die Öffnung
des N.ordatlantiks nach S.üdosten verschoben und, losgelöst von Europa, zu einem eigen-
ständigen Mikrokontinent, dessen nördliche Spitze die B.riançonnais-H.albinsel darstellte,
und aus der auch das Monte - Rosa - Massiv schliesslich entstand.
Nördlich davon kam es zur Öffnung eines neuen M.eeres, dem Walliser O.zean. Zur gleichen
Zeit begann sich A.pulien nach N.orden zu verschieben – und zwar wesentlich schneller als
sein a.frikanischer Mutterkontinent. Durch die Z.angenbewegung zwischen I.berien und A.pulien
musste sich der P.iemont - O.zean zwangsläufig schliessen: An seinem S.üdrand begann er,
unter den apulischen P.lattenrand zu subduzieren.
Nach dem P iemont - Ozean begann auch das B.riançonnais zu subduzieren. Im Eozän
(vor 50–40 Millionen Jahren) begann der Zusammenprall zwischen A.pulien und E.uropa.
Während der Orogenese (Gebirgsbildung), vor 35 Millionen Jahren, verdickte das Abtauchen
von Gesteinen die kontinentale K.ruste und machte sie plastischer.
Gesteinsverbände gerieten in Bewegung, überlagerten und verformten sich: Zu diesem
Zeitpunkt entstanden die Decken, so auch die Monte - Rosa - Decke. Vor 40 Millionen Jahren
begann die Erosion der Alpen, vor 20 Millionen Jahren eine starke Verformung des Penninikum
(die Gesamtheit der alpinischen Decken), die zu deren Faltung und Aufschichtung führte.
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( BeschriebMonteRosa KantonWallis KantonValais Alpen Alps Berg vuori Montagne
montagna 山 góra montanha munte гора montaña )
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K.lettersteig Z.ermatt + W.anderung G.ornergrat mit R.alf B.reidenbach am 31. Oktober 2007 :
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Mit dem Z.ug von B.ern nach Z.ermatt
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K.lettersteig Z.ermatt
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Mit der G.ornergratbahn von Z.ermatt bis R.otenboden
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Wanderung von R.otenboden via R.iffelsee - M.onte - R.osa - H.üttenweg - G.ornergrat
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Mit dem Z.ug vom G.ornergrat über Z.ermatt zurück nach B.ern
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Genauer Beschrieb der Tour auf:
Gipfelbuch => Stichwort: chrigu.hurni
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Hurni071031 AlbumZZZZ071031KlettersteigZermatt KantonWallis KantonValais
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Ergänzung - Aktualisierung des Textes : 220215
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19 / 29
Aussicht bei der B.ahnstation G.ornergrat (VS - 3`089m - 9x) oberhalb von Z.ermatt im Kanton Wallis / Valais in der Schweiz :
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Das Monte Rosa Massiv mit Nordend (VS - 4`609m) - Dufourspitze (VS / I - 4`634m -
Höchster Punkt der Schweiz)
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Unten von links kommend der Gornergletscher , rechts der Grenzgletscher ( Gletscher / Glacier )
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Monte Rosa
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- Höhe : 4'633,9m
- Lage : Kanton Wallis / Valais in der Schweiz / Italien
- Gebirge Walliser : Alpen
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Der Monte Rosa ist ein ausgedehntes Gebirgsmassiv in den Walliser Alpen, auf der Grenze
zwischen der Schweiz und Italien. Sein höchster G.ipfel, die D.ufourspitze, ist mit 4'633,9m
der höchste Punkt der Schweiz und damit des gesamten d.eutschen S.prachraums.
Der G.renzgipfel mit 4`618 m (südlich des 4`515 m hohen S.ilbersattels) ist zugleich
der höchste Gipfel Italiens. Am M.ont B.lanc de C.ourmayeur, dessen Gipfel in F.rankreich
liegt, reicht das i.talienische S.taatsgebiet allerdings noch um einige Meter höher hinauf
( bis 4`750 m ).
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B e s c h r e i b u n g
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Der Monte Rosa gehört zu etwa zwei Dritteln zu Italien und etwa einem Drittel zur Schweiz.
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Vom P.iemont her reichen V.alle A.nzasca und V.alle S.esia hinauf an den O.stfuss des
Massivs. Die riesigen, von den Ausmassen her fast in das H.imalaya passenden 2`200
bzw. 1`500 m hohen O.stwände des Monte Rosa bilden hier jeweils den T.alschluss –
im Falle des A.nzascatals die M.acugnagawand und im Falle des V.alle S.esia die S.esia-
w.and ( P.arete V.alsesiana ).
Von S.üden, vom A.ostatal her, reicht das T.al von G.ressoney ( L.ystal ) an den S.üdwestrand
des Monte Rosa, der hier via L.isgletscher am leichtesten zugänglich ist. Im N.ordwesten
führen vom Wallis her die Täler des G.ornergletschers und des zerklüfteten G.renzgletschers
hinauf in die G.ipfelregion des Monte Rosa.
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Insgesamt werden je nach Zählweise ca. zehn Gipfel zum Monte Rosa gerechnet.
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Neben der D.ufourspitze umfasst er mit dem N.ordend (VS / I - 4`609m), der Z.umsteinspitze
(VS / I - 4`563 m), der S.ignalkuppe (VS / I - 4`554 m), der P.arrotspitze (VS / I - 4432 m), der
L.udwigshöhe (VS / I - 4`341 m), dem S.chwarzhorn (I - 4`322 m), der V.incent - P.yramide
(I - 4`215 m), dem B.almenhorn (I - 4`167 m) und der P.unta G.iordani (I - 4`046 m) Gipfel,
welche zu den höchsten der Alpen gehören.
Nur das M.ont - B.lanc - M.assiv ist noch höher, besitzt jedoch nur einen statt vier Gipfel über
4`500 m. Das Monte - Rosa - Massiv ist somit – wenn man nur die Region über 4`500 m
betrachtet – das mächtigste Bergmassiv der Alpen.
Der Monte Rosa dominiert das ganze w.estliche O.beritalien und hat daher auch seinen Namen.
Dieser rührt laut italienischer W.ikipedia übrigens nicht direkt von der Färbung der G.letscher im
M.orgen- und A.bendlicht her, sondern von dem W.ort r.ouese, das im „P.atois“ (gemeint ist die
f.ranco - p.rovenzalische S.prache des A.ostatals) «G.letscher» bedeutet.
Von der Schweiz aus ist der Monte Rosa dagegen kaum sichtbar, ausgenommen von den
Bergen des T.essin und natürlich von den Höhen über Z.ermatt. Die I.taliener zählen zum
Teil auch den L.yskamm noch zum Monte Rosa, da er von Südosten her weniger vom Massiv
getrennt scheint als von N.ordwesten her.
Die von der Schweiz am besten sichtbare D.ufourspitze trug früher den Namen G.ornerhorn,
wurde aber zu Ehren des Schweizer G.enerals G.uillaume-H.enri D.ufour umbenannt.
Beachtenswert ist die Nomenklatur im Bereich des Monte Rosa. Das Massiv selbst hat einen
italienischen Namen.
Ein deutscher Name existiert offenbar nicht. Dagegen haben die Einzelgipfel samt und
sonders deutsche Namen, wobei nur in Einzelfällen italienische Namen existieren, vor
allem nachträgliche Italienisierungen. Das gilt auch für die ganz auf i.talienischem B.oden
liegenden oder von dort erschlossenen und benannten Gipfel Z.umsteinspitze, B.almenhorn
und V.incentpyramide sowie für den L.iskamm, ferner für die A.nhängsel F.illarhorn, J.ägerhorn
und P.unta G.rober.
Hintergrund ist offenbar, dass der Monte Rosa seit dem M.ittelalter ringsherum von
deutschsprachigen W.alsern bewohnt war, die den einzelnen Spitzen ihre Namen gaben,
während das Massiv als solches vor allem aus dem i.talienischen U.nterland in Erscheinung
tritt.
Die S.ignalkuppe / P.unta G.nifetti trägt die höchstgelegene H.ütte der A.lpen, die C.apanna
R.egina M.argherita (I - 4`554 m). Auf dieser sog. „K.opfwehkiste“ wurden bereits mehrere
höhenmedizinische Forschungsvorhaben realisiert.
Die erste dokumentierte Hochtour in die Hochregion des Monte Rosa unternahmen 1778,
1779 und 1780 Walser aus G.ressoney auf der Suche nach dem in ihrem S.agenschatz
beschriebenen «v.erlorenen T.al» (v.erlorus T.äli).
Sie gelangten bis auf den obersten L.isgletscher (E.ntdeckerfels / R.occia della S.coperta,
4'178 m). Bestiegen wurde zuerst die den T.älern von G.ressoney und A.lagna nächst-
gelegene P.unta G.iordani durch P.ietro G.iordani 1801.
Es folgten die V incent - P.yramide durch u.a. ihren N.amenspatron Johann Nikolaus Vincent
am 5. August 1819 und die Z.umsteinspitze durch u.a. Joseph und Johann Niklaus Vincent,
Joseph Z.umstein, Molinatti und Castel am 1. August 1820, beide über den L.isgletscher.
Die übrigen Hochgipfel folgten später: Die S.ignalkuppe erreichte nach drei missglückten
Versuchen der Pfarrer von A.lagna, mit Giovanni Gnifetti, Giuseppe Farinetti, Cristoforo
Ferraris, Cristoforo Grober, den Brüdern Giovanni, Giacobbe Giordani, und zwei Trägern.
Die D.ufourspitze wurde von der Schweizer Seite her bestiegen am 1. August 1855 durch
Charles Hudson, John Birbeck und Christopher und James G. Smyth mit Ulrich Lauener
und Johannes und Matthäus Zumtaugwald.
Das N.ordend folgte am 26. August 1861, die P.arrotspitze am 16. August 1863. 1893 errichtete
der CAI auf der S.ignalkuppe die C.apanna R.egina M.argherita.
Bergsteigerisch (und für S.teilwandskifahrer) ist der Monte Rosa vor allem interessant wegen
seiner O.stwände. Die leicht zugänglichen H.ochgipfel zwischen Z.umsteinspitze und
L.udwigshöhe sind bei gutem Wetter zu Zeiten überlaufen.
Der übliche Zugang erfolgt heute, soweit es um die z.entralen und s.üdlichen Gipfel geht,
vom P.asso dei S.alati (2`936 m) am Südende des Massivs her. Auf ihn führt von Alagna im
hintersten V.alle S.esia eine S.eilbahn und von G.ressoney her ein L.ift. Die B.ahn auf die
P.unta I.ndren wurde laut einigen Q.uellen aufgegeben, andere Q.uellen berichten von einer
teilweise Ö.ffnung der S.eilbahn aus den 1960er Jahren.
Wenn im W.inter das S.kigebiet geöffnet ist, kann man derzeit mit der S.eilbahn bequem auf die
P.unta I.ndren hinauffahren - diese Möglichkeit wird von F.reeride-S.kifahrern und S.kiberg-
steigern als willkommmene A.ufstiegshilfe auf dem W.eg zur G.nifetti-H.ütte (oder zur M.antova-
H.ütte) gerne genutzt.
Vom P.asso dei S.alati führt der Z.ustieg über den mit F.ixseilen versicherten S.tolemberg zum
L.isgletscher, der anstrengender auch direkt von G.ressoney her erreicht werden kann. Die
beiden nördlichen Gipfel, N.ordend und D.ufourspitze, werden ganz überwiegend von Z.ermatt
her bzw. von der S.tation R.otenboden der G.ornergratbahn aus angegangen.
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G e o l o g i e
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Das gesamte Massiv besteht überwiegend aus Graniten und Granitgneisen (ein metamorphes
Gestein mit gebändertem Aussehen und spiegelnder Oberfläche), die wiederum vor allem aus
Quarz, Kalifeldspat, Albit und Hellglimmer bestehen.
Da Metamorphosen überwiegend in enormen Tiefen stattfinden, deuten die Gesteine darauf
hin, dass die gesamte Monte - Rosa - Decke früher viel tiefer lag und später an die Oberfläche
befördert wurde.
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E n t s t e h u n g
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Vor etwa 100 Millionen Jahren, in der mittleren K.reidezeit, wurde I.berien durch die Öffnung
des N.ordatlantiks nach S.üdosten verschoben und, losgelöst von Europa, zu einem eigen-
ständigen Mikrokontinent, dessen nördliche Spitze die B.riançonnais-H.albinsel darstellte,
und aus der auch das Monte - Rosa - Massiv schliesslich entstand.
Nördlich davon kam es zur Öffnung eines neuen M.eeres, dem Walliser O.zean. Zur gleichen
Zeit begann sich A.pulien nach N.orden zu verschieben – und zwar wesentlich schneller als
sein a.frikanischer Mutterkontinent. Durch die Z.angenbewegung zwischen I.berien und A.pulien
musste sich der P.iemont - O.zean zwangsläufig schliessen: An seinem S.üdrand begann er,
unter den apulischen P.lattenrand zu subduzieren.
Nach dem P iemont - Ozean begann auch das B.riançonnais zu subduzieren. Im Eozän
(vor 50–40 Millionen Jahren) begann der Zusammenprall zwischen A.pulien und E.uropa.
Während der Orogenese (Gebirgsbildung), vor 35 Millionen Jahren, verdickte das Abtauchen
von Gesteinen die kontinentale K.ruste und machte sie plastischer.
Gesteinsverbände gerieten in Bewegung, überlagerten und verformten sich: Zu diesem
Zeitpunkt entstanden die Decken, so auch die Monte - Rosa - Decke. Vor 40 Millionen Jahren
begann die Erosion der Alpen, vor 20 Millionen Jahren eine starke Verformung des Penninikum
(die Gesamtheit der alpinischen Decken), die zu deren Faltung und Aufschichtung führte.
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( BeschriebMonteRosa KantonWallis KantonValais Alpen Alps Berg vuori Montagne
montagna 山 góra montanha munte гора montaña )
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S.kitour mit R.alf im G.ebiet G.ornergrat bei Z.ermatt am Dienstag den 03. März 2009
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Mit dem Z.ug von B.ern über V.isp nach Z.ermatt und weiter mit der Z.ahnradbahn auf
den G.ornergrat
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G.ornergrat A.bfahrt bis R.iffelberg, anschliessend A.ufstieg mit den Fellen bis H.öhe
R.otenboden
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Anschliessend A.bfahrt nach R.iffelalp und F.ahrt mit der B.ahn zurück auf den G.ornergrat
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A.bfahrt nach R.iffelberg und wieder mit der B.ahn hoch auf den G.ornergrat
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A.bfahrt nach Z.ermatt und noch einmal hoch auf den G.ornergrat um den
S.onnenuntergang anzusehen
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Anschliessend mit dem Z.ug über Z.ermatt - V.isp wieder zurück nach B.ern
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Hurni090303 AlbumZZZZ090303SkitourGornergrat AlbumUnterwegsindenWalliserAlpen
KantonWallis KantonValais
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 070316
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NIF
Pisa - Dom
Pisa Cathedral (Italian: Cattedrale Metropolitana Primaziale di Santa Maria Assunta; Duomo di Pisa) is a medieval Roman Catholic cathedral dedicated to the Assumption of the Virgin Mary, in the Piazza dei Miracoli in Pisa, Italy, the oldest of the three structures in the plaza followed by the Pisa Baptistry and the Campanile known as the Leaning Tower of Pisa. The cathedral is a notable example of Romanesque architecture, in particular the style known as Pisan Romanesque. Consecrated in 1118, it is the seat of the Archbishop of Pisa. Construction began in 1063 and was completed in 1092. Additional enlargements and a new facade were built in the 12th century and the roof was replaced after damage from a fire in 1595.
History
Construction on the cathedral began in 1063 (1064 according to the Pisan calendar of the time) by the architect Buscheto, and expenses were paid using the spoils received fighting against the Muslims in Sicily in 1063. It includes various stylistic elements: classical, Lombard-Emilian, Byzantine, and Islamic, drawing upon the international presence of Pisan merchants at that time. In the same year, St. Mark's Basilica began its reconstruction in Venice, evidence of a strong rivalry between the two maritime republics to see which could create the most beautiful and luxurious place of worship.
The church was erected outside Pisa's early medieval walls, to show that Pisa had no fear of being attacked.[citation needed] The chosen area had already been used in the Lombard era as a necropolis and at the beginning of the 11th century a church had been erected here, but never finished, that was to be named Santa Maria.[citation needed] Buscheto's grand new church was initially called Santa Maria Maggiore until it was officially named Santa Maria Assunta.
In 1092 the cathedral was declared primatial church, archbishop Dagobert having been given the title of Primate by Pope Urban II. The cathedral was consecrated in 1118 by Pope Gelasius II, who belonged to the Caetani family which was powerful both in Pisa and in Rome.
In the early 12th century the cathedral was enlarged under the direction of architect Rainaldo, who increased the length of the nave by adding three bays consistent with the original style of Buscheto, enlarged the transept, and planned a new facade which was completed by workers under the direction of the sculptors Guglielmo and Biduino. The exact date of the work is unclear: according to some, the work was done right after the death of Buscheto about the year 1100, though others say it was done closer to 1140. In any case, work was finished in 1180, as documented by the date written on the bronze knockers made by Bonanno Pisano found on the main door.
The structure's present appearance is the result of numerous restoration campaigns that were carried out in different eras. The first radical interventions occurred after the fire of 1595, following which the roof was replaced and sculptors from the workshop of Giambologna, among whom were Gasparo Mola and Pietro Tacca, created the three bronze doors of the facade. In the early 18th century began the redecoration of the inside walls of the cathedral with large paintings, the "quadroni", depicting stories of the blesseds and saints of Pisa. These works were made by the principal artists of the era, and a group of citizens arranged for the special financing of the project. Successive interventions occurred in the 19th century and included both internal and external modifications; among the latter was the removal of the original facade statues (presently in the cathedral museum) and their replacement with copies.
Other notable interventions include: the dismantling of Giovanni Pisano's pulpit between 1599 and 1601 that only in 1926 was reassembled and returned to the cathedral (with some original pieces missing, including the staircase); and the dismantling of the monument to Henry VII made by Lupo di Francesco that was found in front of the door of San Ranieri and later substituted by a simpler, symbolic version.
Description
The original building plan was a Greek cross with a grand cupola at the crossing, but today the plan is a Latin cross with a central nave flanked by two side aisles on each side, with the apse and transepts having three naves. The inside offers a spatial effect similar to that of the great mosques thanks to the use of raised lancet arches, the alternating layers of black and white marble, and the elliptical dome, inspired by the Moors. The presence of two raised matronea in the nave, with their solid, monolithic columns of granite, is a clear sign of Byzantine influence. Buscheto welcomed Islamic and Armenian influence.
Exterior
The rich exterior decoration contains multicolored marble, mosaic, and numerous bronze objects from the spoils of war, among which is the griffin. The arrival of the griffin in Pisa has been attributed to numerous Pisan military victories of the 11th and 12th centuries, including the 1087 Mahdia Campaign and the 1113-1115 Balearic Expedition. The griffin was placed on a platform atop a column rising from the gable above the apse at the east end of the roof, probably as continuation of the original construction that started in 1064. In the early 19th century the original sculpture, which can now be seen in the cathedral museum, was removed from the roof and replaced with a copy. The high arches show Islamic and southern Italian influence.Ref? The blind arches with lozenge shapes recall similar structures in Armenia. The facade of grey and white marble, decorated with colored marble inserts, was built by Master Rainaldo. Above the three doorways are four levels of loggia divided by cornices with marble intarsia, behind which open single, double, and triple windows.
The cathedral was heavily damaged by a fire in 1595. The heavy bronze doors of the façade were newly designed, executed and completed in 1602 by sculptors around Giambologna on the expense of Ferdinando I de' Medici, the Grand Duke of Tuscany. At the top there is a Madonna and Child and, in the angles, the four evangelists. The tomb of Buscheto is found to the left of the north door of the facade.
Contrary to what might be thought, from the beginning the faithful entered the cathedral through the Gate of Saint Rainerius, found in the south transept of the same name, which faces the bell tower. For townsfolk approaching by via Santa Maria it was the shortest way to enter the cathedral. The door wings were cast about 1180 by Bonanno Pisano, and it is the only door not destroyed in 1595. The 24 bronze reliefs show stories of the New Testament. This bronze portal is one of the first produced in Italy during the Middle Ages, and is a forerunner of the bronze doors created by Andrea Pisano for the Baptistery in Florence (1329–1336).
Interior
The interior, subdivided at the front into a central nave flanked by two side aisles on either side and with the transept and apse in three naves, is covered with white and black marble, with monolithic grey marble columns having corinthian capitals. It has a wooden 17th-century coffered ceiling, painted and decorated with gold leaf, made by Domenico and Bartolomeo Atticciati; it bears the Medici coat of arms. Presumably the earlier ceiling was a structure with wooden trusses.
The inside of the dome, found where the central nave and the transepts cross, is decorated using a rare painting technique called encaustic and depicts the Virgin in glory with saints by the Pisan artists Orazio and Girolamo Riminaldi (1627–1631). Restoration of the dome began in 2015 and was concluded in 2018.
The granite Corinthian columns between the nave and the apse come from the mosque of Palermo, and are Pisan spoils retained in 1063 after a successful joint attack with the Normans on the Muslims in that city.
The large mosaic in the apse of Christ enthroned between the Virgin and Saint John is famous for the face of Saint John, painted by Cimabue in 1302, which miraculously survived the fire of 1595. This is the last work painted by Cimabue and the only work of his for which we have certified documentation. The work evokes the mosaics of the Byzantine and Norman churches found in Cefalù and Monreale in Sicily. The mosaic, in large part made by Francesco da Pisa, was brought to completion by Vincino da Pistoia with the Madonna on the left side (1320).
Among the medieval works that avoided destruction during the fire of 1595 are the fresco of the Madonna with Child in the triumphal arch by the Pisan artist Maestro di San Torpè, as well as the cosmati pavement, work rarely found outside of Lazio. It was made using inlaid marble to create geometric patterns (mid-12th century). Other fresco fragments from the late medieval period have survived, among which is Saint Jerome on one of the four central pylons, as well as Saint John the Bapstist, a Crucifixion, and Saints Cosmas and Damian on one of the pylons near the entrance, partially hidden by the entry way.
The pulpit
The pulpit, a masterpiece made by Giovanni Pisano (1302–1310), survived the fire but was dismantled during the work of restoration and was not reassembled until 1926. With its intricate architecture and its complex sculptural decoration the work presents one of the most sweeping narratives of the 13th-century imagination which reflects the religious renewal and fervor of the era. On the slightly curved panels are sculpted with an expressive language the episodes of the life of Christ. The structure is polygonal (as in similar pulpits in the pulpit in the Pisa Baptistery by Giovanni's father Nicola Pisano (1260), in the Siena Cathedral Pulpit, and in Giovanni's pulpit of Sant' Andrea, Pistoia; but this is the first example in a work of this type in which the panels are slightly curved. Other features include:
the presence of caryatids, sculpted figures in place of simple columns, that symbolize the Virtues; the use of scrolled 'shelving' in place of arches to support the raised platform; the sense of movement given by the numerous figures that fill up every empty space. For these qualities united to the skillful narrative art of the nine scenes the pulpit is generally considered to be a masterpiece, but more broadly it is considered a masterpiece of Italian gothic sculpture. This pulpit substituted the previous one made by Guglielmo (1157–1162) that was sent to the Cagliari Cathedral. Given the lack of documentation prior to its dismantling, the pulpit was placed in a location different from its original spot, and without doubt, its parts are not in their original positions either. It is unknown if the original work possessed a marble staircase.
Works of art
The church also houses the relics of Saint Rainerius, patron saint of Pisa, and the fragmentary tomb of Henry VII, Holy Roman Emperor, who died at Buonconvento while holding Florence, in vain, under siege. The tomb, sculpted by Tino da Camaino between 1313 and 1315, was also dismantled then reconstructed and today sits in the right transept, while its original position was in the center of the apse as a sign of the city's ghibbeline adherence. Moved several times for political reasons, it eventually was separated into many parts (some inside the church, some on the facade, others in the Camposanto, and yet others in the cathedral museum).
The 27 paintings that cover the galleries behind the main altar, depicting Stories of the Old Testament and Stories of the Life of Christ, were made between the 16th and 17th centuries mostly by Tuscan artists, among whom are Andrea del Sarto (three works: Saint Agnes, Saints Catherine and Margaret, and Saints Peter and John the Baptist), il Sodoma, and Domenico Beccafumi (Stories of Moses and the Evangelists).
Numerous and prestigious are the sacred furnishings of the church, including the bronze crucifix found on the main altar, and the angel candleholders placed at the ends of the rich marble transenna, made by Giambologna, as well as the large ciborium in silver designed by Giovanni Battista Foggini (1678–86) on the altar of the Blessed Sacrament chapel. On the numerous side altars are located 16th and 17th century paintings. Among these works are the Our Lady of Graces with Saints, by the Florentine Mannerist Andrea del Sarto, and the Madonna Enthroned with Saints in the right transept, by Perin del Vaga, a student of Raphael, both finished by Giovanni Antonio Sogliani. In the Baroque style are: the Disputation of the Holy Sacrament by the Sienese painter Francesco Vanni, and the Cross with Saints by Genoan Giovanni Battista Paggi. Particularly well-loved is the 13th century image of a Madonna and Child, called the Madonna Under the Organ, attributed to Berlinghiero Berlinghieri of Volterra.
The cathedral, like the leaning bell tower, is sinking perceptibly into the ground, and a few indications of this instability are visible. For example, the difference in the floor levels of the original nave of Buscheto and the bays which were added later by Rainaldo.
The cathedral's original gràdule, constructed by Giovanni Pisano and dating from the late 13th century, were replaced in 1865 by the present parvise. These marble panels, decorated with carved animal figures and faces, were used to create a low wall which was placed close to the outer perimeter of the cathedral and which created an enclosure that provided space for the numerous sarcophagi from the Roman period. During the Middle Ages, these panels were reused for burials of nobles (among them Beatrice of Lorraine) and other well known persons, such as the architect Buscheto himself, who is buried under the outer left arch of the west facade. Some fragments are still visible in the cathedral museum, while the sarcophagi were all moved inside the fence of the Camposanto.
Organs
Inside the cathedral are found the Serassi organ made between 1831 and 1835, as well as an organ made in 1977 by the company Mascioni of Cuvio.
Main artists who worked in the cathedral
Buscheto (architect)
Rainaldo (elongation of nave, bays, and facade)
Guglielmo (original pulpit and marble decoration)
The three artists listed above are buried in the cathedral.
Cimabue (mosaic in the apse)
Tino da Camaino (funeral monument of Henry VII)
Bonanno Pisano (original bronze doors)
Giambologna and his school (bronze doors of the facade)
Giovanni Pisano (pulpit)
Nicola Pisano e Giovanni Pisano (crown around the dome)Ref?
Pietro Tacca (crucifix and angel candle bearers)
Andrea del Sarto (various paintings)
Il Sodoma (various paintings)
Giovanni Battista Tempesti (various paintings)
Biduino (marble decoration)
Giuliano Vangi (pulpit and main altar)
Orazio Riminaldi and Girolamo Riminaldi (fresco in the dome)
Vincenzo Possenti (chandelier)
Of further interest
At the end of the 10th century Pisa established March 25 as the beginning of its new year. This date was considered very important because it is both the Feast of the Annunciation (occurring nine months before Christ's birth on December 25) and it falls very close to the spring equinox. To mark the beginning of the Pisan new year a system was devised in the cathedral whereby a beam of light shines through a round window on the south side of the nave and, precisely at noon on March 25, lands on the same spot every year: on top of a shelf affixed to a pylon on the opposite side of the church. This shelf rests on a marble egg, a symbol of birth and new life. In 1750 the first day of the new year was officially changed to January 1, but this event is still celebrated every year accompanied by solemn religious and civic celebrations.
The lamp at the center of the nave is called Galileo's lamp, because a legend says that the great scientist formulated his theory of isochronism of the pendulum while watching its oscillations from the roof of the nave. The original, however, smaller and very different than this one, is found today in the Camposanto.
On the north side, to the left side of the facade in front of the Camposanto at about eye level, is an original piece of Roman marble (as testified to by its decoration that can still in part be seen), on which are a series of small black marks. Legend says that these marks were left by the devil when he climbed up to the dome attempting to stop its construction, and so they are referred to as the scratches of the devil. (The legend also says that out of spite the number of scratches always changes when counted.)
Legend has it that the amphora placed on a small column on the right side of the apse was used by Christ at the wedding feast of Cana when he turned water into wine.
Pope Gregory VIII is buried in the cathedral.
(Wikipedia)
Der Dom Santa Maria Assunta (italienisch Cattedrale Metropolitana Primaziale di Santa Maria Assunta) ist eine Kirche in Pisa, zu der der weltweit berühmte Schiefe Turm von Pisa gehört. Sie ist die Kathedrale des Erzbistums Pisa.
Der Dom steht auf dem weitläufigen Rasenplatz der Piazza del Duomo, auf dem sich auch die drei dazugehörenden Bauwerke Baptisterium, Camposanto Monumentale und der Campanile („Der Schiefe Turm von Pisa“) befinden. Dieser Platz wurde vom Dichter D’Annunzio als Piazza dei Miracoli (Platz der Wunder) bezeichnet und wird noch heute so genannt. Trotz einer Bauzeit von über 200 Jahren wurde durch den gleichbleibenden Baustoff Carrara-Marmor und die einheitliche Fassadengestaltung ein zusammenhängendes Bild geschaffen. Der Dom wurde zum Vorbild für spätere Dombauten wie z. B. in Florenz und Siena und galt jahrhundertelang als monumentalster Bau der christlichen Geschichte.
Papst Gelasius II. weihte 1118 den damals noch unvollendeten Dom ein. Er trägt das Patrozinium der Himmelfahrt Mariens.
Baugeschichte
Buscheto di Giovanni Giudice begann mit dem Bau des Doms im Jahre 1063 auf dem Schwemmboden vor der alten Stadtmauer. Finanziert wurde das Bauwerk mit den im gleichen Jahr von den Sarazenen vor Palermo eroberten Schätzen. Durch den weichen Untergrund sank auch der Dom im Osten leicht ein. Die kreuzförmige Grundfläche des Doms war zu diesem Zeitpunkt in Italien neu. Über der Vierung der fünfschiffigen Basilika mit dem dreischiffigen Querhaus erhebt sich eine elliptische Kuppel mit einem oktogonalen Ansatz. Sie wurde erst 1380 durch Lupo di Gante und Puccio di Gadduccio im gotischen Stil nachträglich hinzugefügt.
Die Fassade wurde am Ende des 12. Jahrhunderts von Rainaldo geschaffen und wurde als Pisaner Romanik in der gesamten Toskana zum Vorbild. Bei der westlichen Fassade erheben sich über den sieben Blendarkadenbögen im Erdgeschoss mit seinen drei Portalen vier Galerien mit insgesamt 52 Säulen. Auf dem Giebel der 35,5 m breiten und 34,2 m hohen Fassade steht eine Madonna mit Kind von Andrea Pisano. An ihrer Seite stehen Engel, die zusammen mit den beiden Evangelisten auf der ersten Galerie durch Schüler von Giovanni Pisano entstanden. Das mittlere Portal ist dem Leben Marias gewidmet. Im linken Bogen der Fassade ist das Grab des ersten Dombaumeisters Buscheto mit einer antiken Sarkophagspolie und einer langen Huldigung in die Wand eingefasst.
Die drei Bronzetore aus dem 17. Jahrhundert ersetzen die von Bonanno Pisano geschaffenen Tore von 1180, die bei einem schweren Feuer 1595 zerstört wurden. Die neuen Türen mit umfangreichen Reliefszenen wurden bis 1602 durch Schüler Giambolognas, Francavilla, Mocchi und Tacca, in loser Anlehnung an das alte Vorbild gegossen. Die Porta di San Ranieri am südlichen Seitenschiff ist dem Campanile zugewandt. Hier ist das restaurierte Original des Meisters Bonanno Pisano von 1186 noch erhalten. Es ist nach dem Schutzpatron Pisas benannt und stellt u. a. Szenen aus dem Leben Christi dar.
Am gesamten Gebäude findet man vielfach zusammenhanglose Zeichen auf den Außenwänden. Der Grund dafür liegt darin, dass man antike Baumaterialien wiederverwendete oder Materialien aus eroberten Städten holte.
Datierungsprobleme
Im Hinblick auf die Datierung des Baus und die historische Herleitung ihrer einzelnen Bauformen gibt es in der Forschung seit langem unterschiedliche Ansichten. Eine verbreitete Theorie nennt konkrete Zahlen und die Namen verschiedener Baumeister. Andere Kunsthistoriker halten diese Geschichten für bereits im Mittelalter erfundene Legenden.
Nach der ersten Theorie war der Seesieg bei Palermo über die damals im Mittelmeer herrschenden Sarazenen im Jahr 1063 Anlass zum Bau der Gesamtanlage. In Venedig spielten diese sarazenischen Seeräuber ebenfalls eine Rolle. Auch dort war die Abwendung dieser Gefahr Anlass gewesen, den Markusdom neu zu bauen, und zwar im selben Jahr 1063, in dem die Anlage in Pisa möglicherweise begonnen wurde. Auch die Pisaner hatten durch diesen Seesieg reiche Beute gemacht und den Ertrag zur Glorifizierung ihrer Stadt genutzt; Pisa war im 11. Jahrhundert die mächtigste Stadt der Toskana.
Nach der zweiten Ansicht ist lediglich erwiesen, dass im Jahr 1118 die Kathedrale im Bau befindlich war. Das sei das einzige zuverlässige Datum. Man habe damals die eher zufällige Anwesenheit des Papstes Gelasius II. genutzt, um eine angemessene Weihe zu vollziehen. Der Bau musste für diesen Fall schon weit genug fortgeschritten gewesen sein, so dass sich die angesetzten Entstehungszeiten der beiden Theorien nicht wesentlich unterscheiden.
Die Kathedrale gehört zusammen mit dem Markusdom in Venedig zu den ersten Monumentalbauten des mittelalterlichen Italiens. Daher stellt sich die Frage, auf wen die entscheidenden Bauideen zurückgehen. Die Stadt Pisa popularisierte schon sehr früh eine eigene lokalpatriotische Version, die dem Baumeister die gesamte Anlage als geniale, völlig eigenständige Idee zuschrieb, ohne dass fremde Einflüsse eine Rolle spielten. Demzufolge soll der erste Baumeister der Kathedrale Buscheto gewesen sein, über den nur sehr wenig bekannt ist. Vasari berichtet in seinen Vite, "Busketos" sei griechischer Herkunft gewesen – also kein geborener Pisaner. Dies wird mancherorts bestritten und vor allem lokal dadurch unterstrichen, dass man ihn „Buscheto Pisano“ nennt. Belegt ist seine Eigenschaft als Prokurator der Pfarre und als Mitglied der Dombauhütte.
Keine Einigkeit besteht in der Forschung, wer die Idee zu der Kathedrale hatte und was seine stilistischen Vorbilder waren. Pisa hatte – wie Venedig – als Seemacht intensive Handelsbeziehungen im östlichen Mittelmeer. Deshalb liegt es nahe, dass die östliche Baukunst hier Einfluss ausüben konnte. Auf jeden Fall war der Baumeister mit dem byzantinischen Kulturraum vertraut. Seine Baukunst nimmt Anleihen auf bei persischen Moscheen und bei frühchristlichen Kirchen in Armenien und Georgien. Zudem vereint sie Elemente der italienischen Romanik mit Motiven aus der Stadtmauer von Kairouan. Inschriften im Dom belegen die Mitarbeit von Heiden: Türken, Afrikanern, Persern und Chaldäern.
Auch wenn sich die Bauzeit des Pisaner Doms lange hinzog, ist der Gesamteindruck einheitlich. Der ersten Theorie zufolge verlief die weitere Entwicklung folgendermaßen: Vor Fertigstellung des Doms habe der neue Baumeister Rainaldus um 1100 den ursprünglichen Grundriss geändert. Er ließ das Langhaus verlängern, den Obergaden erhöhen – die ursprüngliche Höhe ist noch am Querhaus erkennbar – und das untere Geschoss der Fassade errichten. Vollendet worden soll der Bau bis 1160 durch den Innsbrucker Meister Wilhelm gen. Guglielmus (auch Guilielmus)., der um diese Zeit auch die erste Kanzel für den Dom schuf.
Rechts über dem mittleren Portal der Westfassade sind zwei Inschriften in die Wand eingelassen, deren erste Rainaldo als Bauherrn rühmen. Als demütige Replik folgt ein Bibelzitat aus der Vulgata (Psalm 21, Vers 22):
Hoc opus eximium tam mirum tam pretiosum
Rainaldus prudens operator et ipse magister
constituit mire sollerter et ingeniose
De ore leonis libera me domine et
a cornibus unicornium humilitatem meam
Dieses hervorragende Werk, ebenso wunderbar wie kostspielig,
errichtete Rainald, der kluge Erbauer und selbst [Bau]meister,
in wundervoller, kunstvoller und erfinderischer Weise.
Aus dem Rachen des Löwen befreie mich, o Herr,
und von den Hörnern der Einhörner meine Niedrigkeit.
Bedeutung der Fassade für die Datierung
Die Westfassade des Doms stellt für die abendländische Architekturgeschichte eine entscheidende Neuerung dar, den Übergang von der glatten Wand zur plastisch gestalteten Schaufläche. Daher ist auch die Frage ihrer genauen Datierung wichtig, denn ähnlich gestaltete Fassaden wurden auch andernorts gebaut, etwa in Lucca an der Kathedrale San Martino, dessen Baumeister Guidetto da Como, der auch in Pisa tätig war, auf der Fassade mit dem Datum 1204 verewigt wurde.
Die kritischere zweite Theorie akzeptiert lediglich, dass in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts im Westen des Hauptschiffes drei Joche angefügt und die heutige Fassade begonnen wurden. Namen werden in dieser Theorie nicht genannt. Demnach könnte die gesamte Fassade auch erst um 1200 fertig und möglicherweise von Anfang an in ihrer heutigen Form geplant gewesen sein. Andere Schätzungen nehmen sogar erst die Mitte des 13. Jahrhunderts an – also hundert Jahre nach dem Datierungszeitraum der ersten Theorie.
Trotzdem spricht viel dafür, dass man zwei verschiedene Phasen in der Entwicklung des Dekorationssystems unterscheiden kann. Die ursprüngliche Konzeption hätte demnach vorgesehen, die Außenmauern im Erdgeschoss durch folgende Elemente zu gliedern: erstens durch Blendbögen, sodann durch waagerechte Streifen aus farbigem Marmor – nach dem Vorbild des Baptisteriums in Florenz – und durch eingelegte Ornamente und Medaillons. Dieses Schema gilt für das ganze Kathedraläußere, an den Seitenwänden auch für die oberen Geschosse. Doch in den über dem Erdgeschoß liegenden Etagen der Westfassade übertraf man diesen Formenreichtum noch um ein Vielfaches. Statt flächiger Aufblendung ließ man in vier Galerien übereinander eine plastische Dekorationsschicht aus Säulen und verzierten Bögen vor der eigentlichen Kirchenmauer deutlich hervortreten.
Ausstattung
Beim großen Brand 1595 wurde im Innenraum des Doms vieles zerstört. Es folgte eine aufwendige Restaurierung. Die vergoldete Kassettendecke stammt aus dem 17. Jahrhundert.
Dominant ist die Doppelsäulenreihe in der Mitte des Gebäudes, die aus massiven Granitsäulen besteht, mit Kapitellabschlüssen. Darüber befinden sich abwechselnd schwarz-weiße byzantinische Arkaden, die stark an eine Moschee erinnern.
Die Kanzel ist ein Werk von Giovanni Pisano, entstanden in der Zeit von 1302 bis 1311. Die Kanzel ist sechseckig und ruht auf 11 Stützen. Auf der Basis der Mittelstützen befinden sich Allegorien der sieben Artes liberales und die drei christlichen Tugenden. Zwei der Außenstützen sind auf Löwen ruhende Säulen, zwei weitere Stützen sind viereckig, eine trägt den Erzengel Michael, die andere den antiken Helden Hercules. Die übrigen tragen Allegorien der Ecclesia, die vier Kardinaltugenden und die vier Evangelisten. Die neun bilderreichen Reliefplatten werden jeweils durch Propheten- und Heiligenfiguren untergliedert und von einem reich verzierten Gesims zusammengefasst. Dem Gesims liegt ein Lesepult in Gestalt eines Adlers mit ausgebreiteten Flügeln auf.
Das Mosaik in der Apsiskalotte wurde von Francesco di Simone begonnen und 1302 von Cimabue vollendet. Dargestellt ist der Thronende Christus in Gesellschaft von Maria und Johannes. Die Apsis ist vollständig mit Fresken von Beccafumi, Sogliano und Sodoma ausgemalt. Über dem Hochaltar hängt ein Bronzekruzifix von Giambologna, dekoriert ist er mit sechs Engeln, die Kandelaber tragen.
Unter den Altarbildern der Seitenaltäre sind eine „Madonna mit Kind“ von Antonia Sogliani (1492–1544) und Sant' Agnes von Andrea del Sarto. Das Grabmal Kaiser Heinrichs VII. ist ein Werk Tino di Camainos aus dem Jahr 1315.
Orgel
Die Orgeln im Dom von Pisa wurden 1980 von der Orgelbaufirma Mascioni (Azzio, Va.) erbaut. Die Hauptorgel hat insgesamt 74 Register und zwei Glockenspiele, verteilt auf vier Manualwerke und Pedal. Das Pedal ist auf zwei verschiedene Pedalwerke verteilt: Das Positivpedal und das Hauptpedal, welches etliche Transmissionen, Extensionen und extendierte Transmissionen enthält. Die Trakturen sind elektrisch.
Legenden
Im Hauptschiff hängt ein bronzener Leuchter von Vincenzo Possenti aus dem Jahre 1587, der Entwurf stammt aber von Giovanni Battista Lorenzi. Es gibt die Geschichte, dass an dem Leuchter Galileo Galilei die Gesetze der Pendelschwingung gefunden haben soll. Sollte es ein Leuchter in dieser Kirche gewesen sein, der ihn auf das Gesetz brachte, kann es allerdings nicht dieser Leuchter gewesen sein, da Galileo Galilei das Gesetz um 1584 veröffentlicht hat.
Zwischen dem nördlichen Seitenschiff und der westlichen Fassade findet man an der Außenwand des Doms an einem Pfeiler einen Stein mit vielen schwarzen Punkten. Von diesem Stein erzählt man sich, dass er vom Teufel sei. Zählt man zweimal hintereinander die Punkte nach, so kommt man jeweils auf ein anderes Ergebnis.
(Wikipedia)