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Die schönen Schützengräben aus der Zeit des Esten Weltkriegs auf der Geissflue im
Kanton Basel Landschaft der Schweiz :
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Schützengraben der Fortifikation Hauenstein
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Der Schützengraben befindet sich unterhalb der Geissflue im Kanton Basel Landschaft in
der Schweiz
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Als er im H.erbst 1914 erbaut wurde, hörten die Sappeure den Geschützdonner aus dem
E.lsass, mit dem Jahreswechsel begannen die blutigen Kämpfe in den V.ogesen. Das
furchtbare Sterben am H.artmannsweilerkopf und am L.ingenkopf zeigte bald, dass
Grabenlinien am feindseitigen Hang ohne eine zweite Deckungslinie am abgewandten
Hang unter A.rtilleriefeuer zu Todesfallen wurden. Genau so eine Falle wäre der Graben
am Spitzenflüeli geworden.
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Trotz seiner offensichtlichen Mängel blieb der Graben ein Stück der Fortifikation Hauen-
stein. Vom Spitzenflüeli aus mochte Nachts das Licht von der S.cheinwerferstellung
B.ölchenflue gespenstisch gewirkt haben, wenn es suchend über die Talhänge strich.
Tag und Nacht drang vom 11. bis zum 16. O.ktober 1.9.1.5 der Gefechtslärm des
zweiten Manövers am Hauenstein zu den Wachen am S.pitzenflüeli empor.
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Wenige Kilometer südlich probte die 3. Division in der grössten derartigen Übung des
Krieges den Ernstfall am westlichen Ende der Fortifikation. Im N.orden zuckte derweil
wie ein fernes Gewitter das Geschützfeuer deutscher und französischer Artillerie an der
V.ogesenfront. Der Schützengraben ist ein Zeitzeuge jener Tage und verdient es erhalten
zu werden. Er mahnt an jenen A.ugust 1914, als die Völker Europas jubelnd in einen
Krieg zogen, der das Ende einer unbesorgten Epoche werden sollte.
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Beim Spitzenflüeli besteht ein Schützengraben der sich über eine Länge von 288 Metern
Richtung Geissflue erstreckt. Moos, Laub und Humus haben im Laufe von Jahrzehnten
Besitz vom Bauwerk ergriffen. 1914 sprengten Geniesoldaten des Sappeur-Bataillons 22
hier diesen Schützengraben als Teil der Fortifikation Hauenstein in den Fels.
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Das gut erhaltene Bauwerk umfasst im südlichen Teil einen Abschnitt mit zwei nischen-
artigen Unterständen und mehreren Splitterblenden. In diesem Bereich zieht sich der
Graben hangwärts nach S.üden und ist sehr gut erhalten.
Obwohl der Graben bis zur Hälfte seiner einstigen Höhe verschüttet ist, sind seine Mauern
grossteils intakt. Dieser Teil der Fortifikation Hauenstein stellt in der Region eines der am
besten erhaltenen Zeugnisse militärischer Architektur von 1914 dar.
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=> Siehe auch : www.rost-und-gruenspan.ch
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( BeschriebSchützengräbenHauenstein AlbumSchweizimerstenWeltkrieg KantonBaselLand
KantonBaselLandschaft Erster Weltkrieg ErsterWeltkrieg Erster Weltkrieg verdenskrig
Toinen maailmansota first guerre mondiale Guerra Mondiale 第二次世界大戦 wereld
oorlog wojna światowa guerra mundial Andra världskriget Guerra Mundial war Schweiz
Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Suíça
Szwajcaria Suiza Landesverteidung Verteidigung )
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Fortifikation Hauenstein
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In der Region O.lten erinnern an der Felswand längs der B.ölchen - S.üdstrasse heute
noch zahlreiche W.appen der beteiligen Truppen an die in den Jahren 1914 bis 1918
erstellten Bauwerke der Fortifikation Hauenstein.
Diese Fortifikation war von langer Hand vorausgeplant worden: zum Schutze des
E.isenbahnknotenpunktes O.lten, zur Verhinderung eines feindlichen Einbruchs ins
Mittelland, und zur Vermeidung einer «Abkürzung» für die deutsche Armee in die
M.ittelostflanke F.rankreichs beziehungsweise für die f.ranzösische Armee in den
d.eutschen S.üdraum.
Die Strategie gründete auf der Tatsache, dass zwischen A.arau und B.alsthal, auf
einer Strecke von nur dreissig Kilometern, zehn Juraübergänge vorhanden waren.
Unmittelbar nach der Mobilmachung von 1914 wurden die Pläne aus der Schublade
gezogen, und Tausende von Wehrmännern begannen im Gebiet des Hauensteins
im 24 - Stunden - Betrieb vorab mit dem Bau von M.ilitärstrassen, so erstens am
W.isenberg ( W.inznau – W.ilmatt – M.arenacher – F.roburg – W.isen – H.upp –
W.isenberg – R.amsach ) und zweitens am B.ölchen ( N.ord- und S.üdstrasse ab
R.ankbrünneli oberhalb T.rimbach zur G.widemfluh ).
Zudem wurden unter anderem die S.trasse W.angen – R.umpel und S.chmutzberg –
K.allhöhe erstellt sowie zahlreiche S.chützengräben, G.eschützstände, Verbindungs-
g.räben, U.nterstände, B.eobachtungsposten, M.aschinengewehrstellungen, Schein-
w.erferpositionen, K.ommandoposten, T.elefonleitungen, M.unitionslager, G.enie-
depots, R.eservoirs und W.asserleitungen, U.nterkünfte sowie S.tallungen. Rund 500
Tief- und Hochbauarbeiten befanden sich anfänglich im Bau.
Für die O.ltner B.rücken und die E.isenbahntunnel wurden Zerstörungsmassnahmen
vorbereitet. Im besagten Verteidigungsraum bestanden auch schon fertige Evakuations-
pläne für 50 000 Personen.
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48 Kilometer Frontlinie bis 1917
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Wie wir dazu von O.ltens S.tadtarchivar Christoph Rast erfahren, entwickelte sich der
Krieg im W.esten zu einem Graben-und Stellungskrieg, und ab 1915 wurden die Stell-
ungen bis 1918 praktisch gleich gehalten.
Was die Fortifikation Hauenstein anbelangt, wurden 1915 der Schützengraben A.are –
B.oningen – B.ölchen, die B.ölchen - S.üdstrasse und die W.asserversorgung W.isenberg
fertiggestellt.
Im F.rühling 1915 fanden im Raum Hauenstein M.anöver unter den Augen von General
Wille statt. Gegen Jahresende erfolgte der Ausbau der militärischen Stellungen aufgrund
neuer Erkenntnisse nicht mehr planmässig, sondern nach sofortigen Bedürfnissen.
1916, wegen des strengen W.inters in der Region O.lten, verlagerte sich die Hauptarbeit
auf die O.ffenhaltung der M.ilitärstrassen. Weitere S.tellungen und U.nterstände waren
überall im Bau.
Der Aussichtspunkt B.ölchenfluh war als B.eobachtungsposten auf die heutige Form
zurechtgesprengt worden. Ein grosser Teil der Schweizer Armee stand bis zu dieser
Zeit im Einsatz am Hauenstein. Auch 1917 setzte sich der kontinuierliche Baubetrieb
im ganzen Gebiet fort.
Im A.ugust 1917 waren die wichtigsten Arbeiten vollendet: die Gesamtlänge der Front
betrug 48 Kilometer, die Feuerlinie mit Verbindungsgräben war über 27 Kilometer lang,
insgesamt gab es offene und gedeckte Stellungen für 126 Geschütze, acht T.elefon-
z.entralen. Die neu gebauten Bergstrassen hatten eine Länge von 26 Kilometern. Ins-
gesamt waren für all diese Bauobjekte zwei Millionen Arbeitsstunden geleistet worden.
Die Schweizerkolonie in B.rasilien hatte an die Soldatenfürsorge 20 000 Franken über-
wiesen mit dem Auftrag, im Gebiet der Fortifikation Hauenstein ein S.oldatenhaus einzu-
richten. G.eneral W.ille legte den Standort oberhalb von I.fenthal fest.
Das Soldatenhaus konnte am 20. O.ktober 1.9.1.7 eingeweiht werden. ( Das 1.9.5.0
abgebrannte General-Wille-Haus, das der S.tadt O.lten später jahrelang für Ferienkolonien
diente, wurde Mitte der fünfziger Jahre neu aufgebaut. )
1918 stand militärisch im Zeichen des weiteren Ausbaus und des Unterhalts der Fort-
ifikation Hauenstein. Nach Kriegsende im gleichen Jahr wurden einzelne Bauwerke
abgebrochen und die Gräben eingedeckt. Aus finanziellen Gründen entfernte das Militär
nur wirklich Störendes.
Geblieben sind neben der Erschliessung der Region Unterer Hauenstein durch Berg-
strassen unter anderem: das B.ergrestaurant «K.ambersberg», U.nterstände und Stell-
ungen, das erwähnte G.eneral- W.ille - H.aus ( das jetzt im W.inter jeweils durch die
S.A.C - Sektion O.lten bewirtet wird ) sowie die W.appen an der seinerzeit innerhalb
weniger Monate aus dem Fels gesprengten B.ölchen - S.üdstrasse.
Mit diesen H.erkunftswappen hatten sich die an den B.auarbeiten beteiligten T.ruppen
jeweils nach Abschluss ihrer Arbeiten im Fels des B.ölchens verewigt. Die W.appen
werden von der Offiziersgesellschaft O.lten unterhalten und sind letztmals im F.rühjahr
1.9.9.7 vom O.ltner Bildhauer Paul Nünlist fachgerecht restauriert worden.
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( BeschriebFortifikationHauenstein AlbumSchweizimerstenWeltkrieg KantonBaselLand
KantonBaselLandschaft Erster Weltkrieg ErsterWeltkrieg Erster Weltkrieg verdenskrig
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oorlog wojna światowa guerra mundial Andra världskriget Guerra Mundial war Schweiz
Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Suíça
Szwajcaria Suiza Landesverteidung Verteidigung )
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W.anderung mit R.alf von W.aldenburg nach E.ptingen am Dienstag den 15. September 2009
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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.iestal und weiter mit dem T.ram nach W.aldenburg
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W.aldenburg ( BL - 515m ) - W.aldenburg S.chlossruine ( BL - 685m ) - G.erstelflue
( BL - 810m ) - R.ehhag ( BL - 1`010m ) - L.auchflue ( BL - 1`014m ) – B.esichtigung
B.eobachtungsposten L.auchflue aus dem e.rsten W.eltkrieg - G.eissflue ( BL - 1`005m ) –
B.esichtigung der S.tellungen aus dem e.rsten W.eltkrieg auf der G.eissflue -
C.hilchzimmersattel ( BL - 991m ) - O.ber B.elchen ( BL - 890m ) - L.auch ( BL - 820m ) -
B.irch ( BL - 760m ) – B.esichtigung R.uine G.rottenburg R.iedfluh - E.ptingen ( BL - 560m )
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Mit dem B.us von E.ptingen nach S.issach und wieder zurück mit dem Z.ug nach B.ern
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Hurni090915 AlbumZZZZ090915Juratour KantonBaselLandschaft
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 070316
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NIF
Unterirdisches Brunnenhaus im Violenried ( fontaine souterraine - underground well - house - römische Ruinen - Ausgrabung um 2000 ) der ehemaligen Stadt der Römer - Römerstadt Augusta Raurica im heutigen August im Kanton Basel Landschaft der Schweiz
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Augusta Raurica
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Augusta Raurica, auch als Colonia Augusta Rauricorum bekannt, ist eine Siedlung aus
römischer Zeit am S.üdufer des R.heins einige Kilometer östlich von B.asel, die zur
Provinz Gallia Belgica und später zur Provinz Germania superior gehörte.
An dieser Stelle liegen heute die G.emeinden A.ugst, welche zu Kanton B.asel - L.and-
schaft gehört, und K.aiseraugst, die auf dem Kantonsgebiet A.argau liegt. Der größte
Teil der erhaltenen Anlagen steht in A.ugst. Die Ausgrabungen und Rekonstruktionen
alter Gebäude sind noch in vollem Gange.
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Koloniegründung
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Gegründet wurde eine Kolonie im Gebiet der Rauriker zum ersten Mal am 21. J.uni wohl
des Jahres 44 v. Chr. durch C.äsars Feldherrn Lucius Munatius Plancus. Allerdings
konnten aus dieser frühen Zeit keine Funde nachgewiesen werden. Es gilt deshalb als
sicher, dass die Kolonie entweder als Folge der Bürgerkriege nach C.äsars Tod über den
formalen Gründungsakt gar nicht hinauskam oder dass Plancus' Kolonie nicht in A.ugst,
sondern in B.asel gegründet wurde.
Zu einer dauerhaften Koloniegründung kam es erst im Gefolge der Eroberung der Zentral-
a.lpen unter Kaiser Augustus um 15 v. Chr.. Der bislang älteste bekannte Fund konnte
durch Dendrochronologie auf das Jahr 6 v. Chr. datiert werden.
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Name der Kolonie
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Die Grabinschrift des Munatius Plancus nennt als Namen nur das lapidare Colonia
Raurica. Eine - allerdings nur fragmentarisch erhaltene - Inschrift aus augusteischer Zeit
spricht von der Colonia P[aterna] (?) M[unatia] (?) [Felix] (?) [Apolli]naris [Augusta E]merita
[Raur]ica (Buchstaben zwischen eckigen Klammern ergänzt). Wie das emerita zeigt, hätte
es sich also um eine Veteranenkolonie gehandelt.
Abgesehen von diesem verstümmelten Zeugnis findet man die erste sichere Bezeugung
des Beinamens Augusta erst beim Geographen Ptolemäus um 150 n. Chr. in griechischer
Form als Augústa Rauríkon (=lat.: Augusta Rauricorum).
Damit fügt sich Augusta Raurica in einen größeren Zusammenhang von augusteischen
Koloniegründungen, denn auch noch zwei andere wichtige Stützpunkte des augusteischen
Eroberungsplanes tragen den Beinamen des ersten Kaisers: Augusta Praetoria am Südfuß
des G.roßen S.t. B.ernhard - P.asses, aus dem heute A.osta geworden ist, und Augusta
V.indelicum, das heutige A.ugsburg als Vorposten gegen die D.onau.
Diese drei Augustae bilden die Ecken eines Dreiecks, das sich über die von Augustus
eroberten A.lpen legte und seine breite Basis vom R.heinknie bis zur D.onau gegen das
unbesetzte G.ermanien wandte.
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Geographische Lage der Siedlung
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Es hat sich während den Ausgrabungen gezeigt, dass die Stadt auf einer Hochfläche
ruht, nicht weit vom R.hein entfernt. Die E.rgolz und der V.iolenbach haben aus der
Terrasse ein Dreieck herausgefressen, dessen Basis am nördlichsten Rand des J.uras
liegt und etwa 1 km breit ist.
Die "Spitze" des Dreiecks schaut rheinwärts gegen Norden und bildet einen Kopf, der
K.astelen heißt, also an eine B.urg ( K.astell ) gemahnt. Von der Basis bis zum Scheitel
des Dreiecks messen wir ebenfalls rund 1 km. In diese Hochfläche, die nach W.esten,
N.orden und O.sten von steilen Böschungen umgeben ist, wurde die Stadt gebaut.
Die Geometer hatten zunächst nach den Angaben des Stadtplanarchitekten, der den
Grundriss und Umfang der neuen Stadt entworfen hatte, auf dem Gelände abgesteckt.
Jedes wichtige öffentliche Gebäude erhielt seinen Platz angewiesen, in erster Linie der
T.empel des obersten H.immelsgottes J.upiter mit dem H.auptaltar vor dem heiligen
Zentralpunkt, von dem aus das Straßennetz einvisiert wurde.
Der Architekt, der den Auftrag erhielt, den Plan zu entwerfen, legte zunächst durch das
Dreieck eine Längsachse, die 36° von der Nordrichtung nach Westen abwich und zur
Hauptstraße der Stadt ausgebaut wurde.
In Abständen von 55 Meter legte er parallel dazu weitere Längsstraßen. Dann teilte er
die Längsachse in 16 gleiche Teile zu 66 m ( 225 röm. Fuß ) und zog durch die Schnitt-
punkte Querlinien, von denen er 10 zu Querstraßen machte.
So erhielt er ein rechtwinkliges Straßennetz und Stadtquartier von rund 50 auf 60 Metern.
Die Straßen wurden mit einem soliden Bett von Kies und beidseitig mit Wassergräben
versehen. Die wichtigeren Straßen säumten gedeckte Fußgängerwege hinter Säulen-
reihen ein.
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Grenzen der Kolonie
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Die Grenzen der Colonia Raurica sind nicht mehr mit absoluter Sicherheit festzustellen.
Man glaubt, sie rückschließend aus dem Umfang des frühmittelalterlichen Augstgaues
ablesen zu können.
Demnach hätte die Kolonie von B.asel r.heinaufwärts bis zur A.aremündung gereicht,
dann a.areaufwärts bis zur M.ündung der S.igger unterhalb von S.olothurn, hinüber an
die L.üssel und dann dem Verlauf des F.lüsschens B.irs folgend wieder bis B.asel.
Das scheint aber nur bedingt richtig zu sein.
Nach neuesten Forschungen stehen nämlich G.utshöfe mit Z.iegelstempeln der W.ind-
ischer Legionen auch in verwaltungsrechtlicher Abhängigkeit von V.indonissa. Solche
reichen aber über den B.özberg hinüber bis nach F.rick.
Also wird der T.hiersteinberg unterhalb F.rick die Kolonie nach O.sten begrenzt haben.
Auf der W.estseite dürfte, wie oben angeführt, in der Nähe der B.irsmündung bei B.asel
eine Grenzstation gelegen haben.
Frührömische B.randgräber, die 1.9.3.7 bei der K.irche von N.euallschwil gefunden
worden sind, deuten darauf hin, dass auch an der nördlichen ins E.lsass ( Richtung
B.lotzheim ) führenden L.andstraße ein solcher Posten lag.
Im Großen und Ganzen hat damit die Colonia Raurica den K.anton B.asel, das F.rick-
t.al und den östlichen J.urateil des K.antons S.olothurns umschlossen. Dies ergibt ein
Territorium von rund 700 km².
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Weitere Geschichte
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Der Ort entwickelte sich in der Folge zu einer recht ansehnlichen römischen Stadt auf
der N.ordseite der A.lpen mit ca. 10'000 - 15'000 Einwohnern. Zur Zeit der höchsten Blüte
während der langen Friedenszeit vom 1. bis zum 3. Jahrhundert hatte Augusta Raurica
alles, was zum römischen Leben gehört.
Das Handwerk blühte: So räucherte man S.chinken und S.peck für den Export in andere
Gegenden des Römischen Reiches. Es gab ein T.heater, ein A.mphitheater, ein Haupt-
f.orum, verschiedene kleinere F.oren, einen A.quädukt, diverse T.empel sowie mehrere
öffentliche B.äder.
Ein starkes E.rdbeben zerstörte um das Jahr 250 die Stadt in erheblichem Maße. Hinzu
kamen später weitere Zerstörungen durch Einfälle der A.lamannen und / oder marodierende
römische Truppen in der Zeit des L.imesfalls.
In der Folge bildeten sich zwei neue Siedlungen, "die beiden A.ugst": einerseits die er-
heblich verkleinerte Siedlung auf dem Augster K.astellenhügel und andererseits der
wichtigere Stützpunkt am R.hein ( das mit einer S.tadtmauer umgebene C.astrum
R.auracense). Sie beide bilden gewissermaßen den Kern der heutigen Ortschaften
A.ugst und K.aiseraugst.
Beide bildeten aber zunächst eine Ortschaft mit dem Namen A.ugst. Im Jahre 1.4.4.2
aber wurde diese Ortschaft entlang der F.lüsse E.rgolz und V.iolenbach geteilt.
Westlich der Grenze verblieb das Gebiet im Herrschaftsbereich von B.asel, das sich
1.5.0.1 als Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft anschloss.
Augst wurde 1.8.3.3 schließlich Teil des Kantons B.asel - L.andschaft.
Der östlich von E.rgolz und V.iolenbach liegende Teil kam unter habsburgische Herrschaft.
Zur besseren Unterscheidung wurde dieser Ort nun wegen der Zugehörigkeit zum Heiligen
Römischen Reich mit dem Namen K.aiseraugst versehen. Dieser Ort kam erst 1.8.0.3
zur Schweiz, nachdem die habsburgischen Herrschaftsgebiete in den napoleonischen
Kriegen verloren gegangen waren.
Das A.mphitheater Augusta Raurica wurde 200 n. Chr. gebaut und bot für 6000 Zuschauer
und Zuschauerinnen Platz. Das A.mphitheater wurde aber nach bereits siebzig Jahren
aufgegeben. Heutzutage dient das verbleibene A.mphitheater ( wurde am gleichen Ort
wiederaufgebaut ) als Fr.eilichtbühne für K.onzerte und V.olksfeste. Außerdem ist heute
eine M.ultimediaschau installiert worden.
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Stand der Ausgrabungen 2.0.1.1
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Viele der römischen Bauten sind durch Ausgrabungen erforscht und konserviert worden,
so vor allem Zeugen, die öffentlich zugänglich sind:
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- T.heater
- T.empel auf dem S.chönbühl eine architektonische Einheit bildet
- H.auptforum mit J.upitertempel
- B.asilica und dem Versammlungsort des S.tadtrates
- A.mphitheater, von dem allerdings nur bescheidene Reste erhalten geblieben sind
- A.quädukt, der Augusta Raurica von L.iestal her mit T.rinkwasser aus der E.rgolz
. versorgte ( stellenweise zu besichtigen und begehbar im H.eidenloch in L.iestal sowie
. nordöstlich der K.läranlage in F.üllinsdorf ).
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Dazu kommen verschiedene private G.ewerbebauten ( eine T.averne, eine B.äckerei,
eine T.öpferei und Z.iegelbrennöfen ) sowie ein Stück der A.bwasserkanäle. Rund
80 % des überbauten Gebietes ist jedoch bis heute unerforscht.
Augusta Raurica gilt als die besterhaltene römische Stadt nördlich der A.lpen, da auf
ihrem Gebiet keine mittelalterliche bzw. neuzeitliche Stadt entstand. In weiten Teilen
der Gemeinde A.ugst gilt ein weitgehendes Bauverbot; Bauten werden nur zurückhaltend
und nur nach sorgfältiger archäologischer Überprüfung genehmigt. Gemäß der Aus-
grabungspolitik sollen Teile von Augusta Raurica bewusst für kommende Generationen
im Boden konserviert erhalten bleiben.
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M.useum und R.ömerhaus
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Die wichtigsten Grabungsfunde sind im R.ömermuseum A.ugst, zusammen mit einem
zum Teil rekonstruiertem Gebäude, neben dem T.heater, der Öffentlichkeit zugänglich
gemacht.
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( BeschriebAugustaRaurica AlbumRömerinderSchweiz Römer Römisches Römische
Reich Imperium Romanum Romain Geschichte History Helvetier Helvetien Ruine Ruinen
Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Szwajcaria
Sveits Suíça Suiza )
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B.esuch von A.ugusta R.aurica am Sonntag den 06. November 2011
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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.iestal
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Mit dem F.ahrrad L.iestal - A.ugst - K.aiseraugst - M.uttenz
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Mit dem Z.ug von M.uttenz über B.asel zurück nach B.ern
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Kamera : Canon EOS 5D MarkII
Objektiv : Sigma 85 mm
Modus : P
Zeit in Sekunden : -
ISO : -
B.litz : Nein
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Hurni111106 AlbumZZZZ111106AusflugAugustaRaurica KantonBaselLandschaft
AlbumRömerinderSchweiz AlbumRömerstadtAugustaRaurica
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 110316
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Fahrt mit dem S.chiff M.S Z.ug über den Z.ugersee von Z.ug nach A.rth im Kanton Zug der Schweiz :
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Schloss Boanas am U.fer des Z.ugersee im Kanton Zug
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Schloss Buonas
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Das Schloss Buonas steht am U.fer des Z.ugersee im Kanton Zug in der Schweiz
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Geschichte :
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In der Tat treten im frühen 12. Jahrhundert ein erster Ritter "von Bochunna" mit dem Eigen-
namen Immo ( oder Imino ) sowie dessen Sohn Wal(d)fried in einer Urkunde des nicht weit
entfernten K.losters M.uri auf, und zwar als Zeugen in einer Schenkungs - Urkunde vom
22. J.anuar 1.1.3.0. Bei diesem Zunamen handelt es sich um die erste Erwähnung des
Ortsnamens Buonas.
Eine Inschrift über dem Portal des Schlosses wird als die Jahreszahl 1.0.7.1 gelesen,
was auf ein Bestehen des Gebäudes schon im späteren 11. Jahrhundert hinweisen
könnte. Der genannte Immo von Buonas ist aber vor 1.1.4.0 verstorben und fällt damit
als möglicher Bauherr der Burg ausser Betracht.
Erst gegen hundert Jahre später stossen wir wiederum auf Angehörige dieser Adelsfamilie,
und zwar in U.rkunden von 1.2.2.3 ( "Petrus de Buochnase" ), 1.2.4.0 ( "Hermarinus de
Bouch[ennasl" ) sowie 1.2.5.2 und 1.2.5.7 ( "Ulrich von Buonas" ).
Aus diesen Schreibungen des Ortsnamens leitet sich auch dessen Deutung ab : Die
B.uchen - bestandene Nase ( der H.albinsel ).
Ulrichs Tochter Adelheid, u.a. bezeugt durch eine Jahrzeitenstiftung für die K.irche R.isch,
scheint die letzte Vertreterin des Rittergeschlechts von Buonas gewesen zu sein. Ihre
Vermählung um das Jahr 1.2.5.0 herum mit Ulrich von H.ertenstein bringt die Herrschaft
Buonas für die nächsten 400 Jahre in den Besitz dieser adeligen L.uzerner Familie.
Adelheid ist vor dem Jahre 1.2.6.1 verstorben - von da an erscheint die Geschichte des
Schlosses sowie seiner Besitzer als nahezu lückenlos überliefert.
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Die Schlossherren von Buonas waren von Anfang an auch eng mit der St.-V.erena - K.irche
von R.isch verbunden. So wird Ulrichs Sohn Peter 1.3.1.4 mit einer Vergabung an die
K.irche erwähnt, ebenso dessen Bruder Hartmann, der die K.irche am Ende des 13. Jahr-
hunderts vergrössert und sie für den Unterhalt eines Pfarrers reichlich dotiert hatte Peters
Sohn Berchtold wird in dieser Zeit als K.irchherr ( Pfarrer ) von R.isch genannt.
1.3.5.8 erscheint ein weiterer Ulrich von H.ertenstein als Kollator von R.isch. Eine gewisse
Rechtsunsicherheit macht sich seit dem ersten Bund von Zug ( 1.3.5.2 ) mit der 1.2.9.1
begründeten Eidgenossenschaft breit. Ulrich trat zunächst ( 1.3.6.3 ) ins Burgrecht der
S.tadt Z.ürich ( damals noch dem oesterreichischen Hause H.absburg zugeneigt ) ein,
1.3.7.0 jedoch in dasjenige der S.tadt L.uzern, die schon einige Jahrzehnte zuvor einen
ersten Bund mit den drei W.aldstätten geschlossen hatte.
1.3.9.6 gehörte er auch dem Grossen Rat von L.uzern an, doch bis zu seinem Tod anno
1.4.0.0 war es ihm nicht gelungen, seine Herrschaftsrechte in Buonas endgültig zu
sichern. Im Gegenteil: der Streit zwischen dem Stande Zug und dem Hause H.ertenstein
wurde immer heftiger. Dies mag der Grund dafür gewesen sein, dass - trotz misslicher
Finanzverhältnisse der Besitzerfamilie - im Jahre 1.4.1.1 der S.chlossturm um zwei
Geschosse aufgestockt wurde.
Zehn Jahre später drohten die Zuger tatsächlich, Buonas mit Gewalt einzunehmen. Doch
der damalige Besitzer Ulrich, jüngster Sohn des vorgenannten Grossrats von L.uzern, hielt
die Burg mit angeworbenen Kriegsleuten besetzt.
Zug tat nun desgleichen und stellte angeheuerte Truppen zum offenen Kampf gegen
H.ertenstein und die L.uzerner bereit. Doch noch rechtzeitig, wenn auch erst im A.ugust
1.4.2.4, vermittelte die Tagsatzung der Eidgenossenschaft mit einem Schiedsspruch,
welcher die Zuständigkeiten endgültig klärte: Die hohe Gerichtsbarkeit ( der "Blutbann" )
verblieb der S.tadt Zug, die mittlere und niedrige wurde dem Schlossherrn von Buonas
zugesprochen.
So verblieben Ulrich von H.ertenstein noch dreissig Jahre verhältnismässiger Ruhe, um
eine lokale Gerichtsordnung aufzubauen sowie die Lehen auf seinen Besitzungen zu
regeln. Die lokalen Güter wurden ja nicht von der Herrschaft selbst, sondern von den
ansässigen B.auern bewirtschaftet. Einer von ihnen durfte beispielsweise jährlich 5-6
B.ären fangen und zwei F.ischnetze im S.ee setzen.
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Buonaser Schlossherren als Protagonisten der eidgenössischen Grossmachtpolitik
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Nach dem Tode Ulrichs am 15. O.ktober 1.4.5.4 übernahm sein Sohn Kaspar die Herr-
schaft über den Besitz Buonas. Kaspar von H.ertenstein sollte einer der bedeutendsten
L.uzerner und einflussreichsten eidgenössischen Diplomaten des 15. Jahrhunderts werden.
Gleichzeitig wirkte er als hoher Offizier bei den eidgenössischen Truppen, die zur Zeit der
B.urgunder Kriege ( gegen den burgundischen H.erzog K.arl der K.ühne ) höchsten Kriegs_-
ruhm genossen.
Von 1.4.6.4 bis zu seinem Tod am 1. J.anuar 1.4.8.6 vertrat er den Stand L.uzern an allen
wichtigen Tagsatzungen der Eidgenossenschaft. Ab 1.4.6.8 amtete er im Turnus auch als
Schultheiss von L.uzern und 1.4.7.6 als Führer des L.uzerner Truppenkontingents in der
S.chlacht bei M.urten, in welcher das Heer K.arls des K.ühnen die entscheidende Nieder-
lage erlitt.
Ein silberner Kelch, Geschenk Kaspars an die K.irche von R.isch, erinnert dort noch heute
an die berühmte "B.urgunderbeute" der Eidgenossen aus jenem Feldzug. Kaspar von
H.ertenstein hatte 1.4.7.0 auch die neu gestiftete K.aplanei von R.isch unter seinen Schutz
gestellt. Der dortige K.aplan wurde verpflichtet, in der H.auskapelle des Schlosses Buonas
wöchentlich ein bis zwei Messen zu lesen.
In diesem Zusammenhang wird die S.chlosskapelle ( Patrozinium: Hl. Agatha ) zum ersten
Mal erwähnt. Ihrem Stand, Stil und Wirken gemäss können die Exponenten der H.erten-
steins des 15. und beginnenden 16. Jahrhunderts als kleine Renaissancefürsten gelten.
Doch es war ihnen nicht nur Ehre und Reichtum beschert: 1.4.7.8 wurde das Schloss ( es
hiess damals auch "Neu Hertenstein") Opfer einer Feuersbrunst und brannte bis auf die
meterdicken Aussenmauern aus.
Auch viele wertvolle Familienakten wurden ein Raub der Flammen. Und nur drei Jahre
später ging auch der stattliche Patriziersitz der H.ertenstein in der S.tadt L.uzern in
Flammen auf.
So hatten die drei Söhne Kaspars bei dessen Hinschied zu Beginn des Jahres 1.4.8.6 ein
schweres Erbe zu übernehmen. Neuerliche Streitigkeiten mit dem Rat von Zug bezüglich
der Herrschaftsrechte in Buonas und wohl auch Meinungsverschiedenheiten zwischen den
Erben verzögerten einen Wiederaufbau über Jahre. Kaspars Sohn Jakob hatte schon im
Todesjahr des Vaters die Ehe mit der vermögenden Veronika Se(e)vogel aus B.asel ge-
schlossen.
Diese Verbindung mag mitgeholfen haben, dass 1.4.9.4 ein Neubau begonnen und 1.4.9.8
abgeschlossen werden konnte. Dabei ist es auch um ein Stockwerk erhöht worden. Im
Jahre darauf erwarb schliesslich Jakob von Hertenstein, mittlerweile, wie schon sein Vater,
Schultheiss und Seckelmeister zu L.uzern, das neuerrichtete Schloss um 1600 Gulden.
Doch nun galt es auch, einen neuen Familiensitz in der S.tadt L.uzern aufzubauen. Im
Jahre 1.5.1.0 konnte das neue herrschaftliche H.ertensteinhaus mitten in der S.tadt
bezogen werden, und bald darauf ging es darum, den repräsentativen Neubau innen und
aussen in angemessener Qualität zu dekorieren. Diesen Auftrag erteilte die auch kunst-
beflissene Herrschaft den beiden schon damals weit bekannten Hans Holbein (d.Ae. und
d.J., d.h. Vater und Sohn).
Haupterbe Jakobs von Hertenstein, der 1.5.2.7 verstarb, wurde sein Sohn Leodegar. Dieser
hatte 1.5.1.5 als junger Truppenführer in der S.chlacht von M.arignano schwere Verwund-
ungen erlitten. Aus der ihm zugefallenen Herrschaft Buonas verkaufte er vier Hofgüter in
O.berrisch für 8000 Gulden an seine Erblehenleute, was einen lang andauernden Streit
mit seinem Bruder Benedikt zur Folge hatte. Dabei ging es auch um die Erbfolge des
Patronatsrechts der K.irche R.isch. Auch dieser Streitfall wurde von der Tagsatzung der
vier W.aldstätte geschlichtet, und nach Leodegars Tod zu Beginn des Jahres 1.5.5.4
konnte Benedikt die Nachfolge als Patronatsherr der S.t.-V.erena-K.irche antreten.
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Die Herrschaft der Hertensteins bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts
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Beim Tod Leodegars war die Herrschaft Buonas mit Schulden von gegen 10'000 Gulden
belastet, einer für die damalige Zeit beträchtlichen Summe. Die Erbschaft wurde den
Söhnen Erasmus und Hans Kaspar von Hertenstein übertragen, allerdings gegen Be-
zahlung der Summe von 10'000 Gulden. Zwei andere Söhne Leodegars, einer Domherr,
der andere D.eutschordensritter, drohten ihren Brüdern, "das Schloss im Rauch zum
Himmel zu schicken", Vom Rat von L.uzern wurden sie für diese Drohung mit 25 Gulden
gebüsst.
Ruhe und vorbildliche Ordnung hielten in Buonas erst mit dem 21jährigen Nikolaus von
Hertenstein wieder Einkehr, einem Sohn des Erasmus, der die Herrschaft Ende 1.5.8.7
gegen 9'000 Gulden übernahm. Er führte sorgfältig Urbare und Kopiebücher, denen die
Obrigkeit Rechtskraft verlieh. Damit gingen die familiären Händel und die Streitfälle mit
der Obrigkeit für ein halbes Jahrhundert deutlich zurück.
Nikolaus verstarb, fast 80-jährig, am 18. D.ezember 1.6.3.3. Von seinen 16 Kindern aus
drei Ehen waren bei seinem Tod noch neun am Leben, sechs davon hatten ein geistliches
Leben als P.riester oder K.losterfrauen gewählt.
Die Herrschaft ging im Jahre 1.6.3.7 an seine Söhne Heinrich Ludwig und Hans über.
Auch sie gerieten wieder in Streit miteinander, und die Hypothekarbelastung wurde
immer grösser. Es gelang Heinrich Ludwig, seinen Bruder im M.ärz 1.6.4.4 auszukaufen,
er selbst verstarb aber schon drei Jahre später.
Sein Sohn Erasmus überlebte ihn auch nur sieben Jahre, bis zum 10. M.ärz 1.6.5.4. Da-
mit neigt sich die Herrschaft der Hertenstein auf Buonas ihrem Ende zu : Die Schwester
von Erasmus, Anna Katharina von Hertenstein, verehelichte sich im O.ktober desselben
Jahres mit Johann Martin Schwytzer aus L.uzern und übergab Güter und Gerichte von
Buonas ihrem Manne. Lediglich die Kollatur der beiden Pfründe der K.irche R.isch verblieb
bei der Familie der Hertenstein.
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Die weiteren Besitzer der Herrschaft bis zum Ende des 18. Jahrhunderts
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Der neue Herr von Buonas erwies sich als ein kluger und umsichtiger Verwalter, der auch
mit der Obrigkeit von Zug ein möglichst gutes Einvernehmen anstrebte. Während fast
sechzig Jahren führte er ein ruhiges Regiment, wobei er auch Folgen früherer Misswirt-
schaft zu tragen und zu lösen hatte.
Nach seinem Tod im Jahre 1.7.1.3 übernahm sein Sohn Jakob Franz Anton das Erbe. Zur
Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in der Umgegend führte er die S.eidenspinnerei
ein, wozu er seine Verbindungen nach Z.ürich einsetzte und aus dieser S.tadt auch das
nötige technische Wissen bezog.
Jakob Franz Anton Schwytzer verstarb um 1.7.6.0 und hinterliess die Herrschaft seinem
Sohn Josef Leonz Felix, der aber seinerseits schon 1.7.6.5 vom Tode ereilt wurde. Damit
ging die Herrschaft an seinen ältesten Sohn, den B.rigadier und S.alzdirektor Josef Xaver
Thüring Schwytzer über.
Obwohl, nach Quellen aus dem 19. Jahrhundert, von der Einwohnerschaft hoch geschätzt
und verehrt, erfuhr er immer deutlicher den zunehmenden Einfluss der Obrigkeit von Zug auf
die juristischen und verwalterischen Belange seiner Herrschaft. Er vermisste auch zureich-
ende Unterstützung aus seiner Heimatstadt L.uzern, sodass er 1.7.7.5 Verhandlungen mit
einflussreichen Zuger Bürgern aufnahm.
Trotz des nunmehr deutlich einsetzenden Widerstandes aus L.uzern verkaufte schliesslich
Josef Xaver Thüring Schwytzer das Schloss und den grösseren Teil der Herrschaft am 28.
M.ärz 1.7.8.2 für 37'625 Gulden an zwei Zuger Bürger namens Wolfgang Damian Bossard,
Zuger Ratsherr, und Blasius Land(t)wing, Jäger-Hauptmann und Spitalvogt.
Das alte Interesse des Standes Zug an dieser Besitzung zeigte sich nochmals deutlich
darin, dass Zug den Käufern einen Vorschuss von zwei Dritteln der Kaufsumme leistete!
Die restlichen Besitzungen ( W.irtshaus mit Ta.verne, das Fahr, W.eidland und 22
Jucharten W.ald ) wurden gleichzeitig dem bisherigen Gerichts-Ammann Burkhardt Meier
für 20'000 Gulden verkauft.
1.7.8.9 übernahm Bossard den Schlossbesitz einschliesslich der Gerichtshoheit für sich
alleine. Bis 1.7.9.7 hatte er den Spitalvogt Landtwing gänzlich ausgekauft, doch schon ein
Jahr später fielen Herrschaft und Schloss Buonas in die Hand der einziehenden napole-
onischen Truppen.
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Die Besitzerwechsel bis zum Jahre 1.9.9.7
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Erbweise fielen Schloss Buonas mit den noch dazu gehörenden Gebäuden und Park
später an Frau Clara Camenzind geb. Bossard und nach deren Ableben an Melchior
Camenzind-Weber. In den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts wohnten der aus seinem
K.loster verdrängte Abt von W.ettingen und ein Teil des Konvents während längerer Zeit
auf dem Schloss.
Im J.anuar 1.8.5.7 verkaufte es Melchior Camenzind ( Seidenfabrikant in G.ersau ) an den
Landammann Heglin von M.enzigen und Regierungsrat Bossard von Zug, doch noch im
gleichen Jahr wurde es von Pater Bruhin zuhanden einer "Gesellschaft" erworben, welche
auf dem Schlossgut eine Handwerker-Lehrlings- oder Arbeits-Anstalt für bedürftige Knaben
einrichtete.
Dazu gehörten auch eine B.uchdruckerei und -binderei. In diesen Jahrzehnten häufiger
Besitzerwechsel war das ganze verbliebene Anwesen ( G.ärten, B.urgrain, P.arkwald )
immer mehr vernachlässigt worden. Es war deshalb ein Glücksfall, dass im M.ärz 1.8.6.2
der sehr begüterte Graf Mieczislaw de Komar aus P.aris den Besitz erwarb und ihn mit
beträchtlichem Aufwand restaurierte und pflegte. Er kaufte auch manche der inzwischen
veräusserten Grundstücke wieder hinzu.
Auf Ende des Jahres 1.8.7.1 allerdings ging Buonas bereits wieder an einen neuen Be-
sitzer, nämlich Karl von Gonzenbach - Escher von Z.ürich über. Er geht als Erbauer des
sogenannten "Neuen Schlosses" ( 1.8.7.3 - 1.8.7.5 ) in die Geschichte der Besitzung
Buonas ein.
Bis zu seinem Tod im Jahre 1.9.0.5 blieb er also gewissermassen "doppelter Schlossherr"
von Buonas. Er war es auch, der den Landschaftspark in seiner heutigen Gestalt einrichten
liess.
Das Erbe übernahm alsdann seine einzige Tochter Vera, Gattin des Barons Ewald von
Kleist. Vera verstarb früh, anno 1.9.1.8, und schon ein halbes Jahr später verkaufte der
Baron die Besitzung an ein b.ernisches Konsortium. In dieser Zeit nach dem E.rsten W.elt-
krieg standen Grundstück- und Liegenschaftshandel in Hochkonjunktur, und so wurde der
ganze Besitz zum Weiterverkauf neuerdings aufgeteilt.
So erwarb 1.9.1.9 der Z.ürcher Industrielle Carl Abegg - Stockar die beiden Schlösser mit
Umschwung. Die folgenden Jahrzehnte waren für Buonas gekennzeichnet durch sorgfältige
Erhaltung und Pflege.
Seine Tochter, Annie Bodmer-Abegg, übernahm den Besitz Anfang der 60er Jahre, doch
bald zeigte es sich, dass das bald 100 - jährige "Neue Schloss" dem Anspruch auf zeit-
gemässen Wohnkomfort nicht länger genügte. Die neue Besitzerin entschloss sich des-
halb, das stolze Gebäude einem modernen Neubau zu opfern.
Der neugotische Bau wurde 1.9.7.2 abgebrochen und an der gleichen Stelle ein L.andhaus
errichtet, das sehr zurückhaltend in die Gesamtanlage eingebettet ist. Dies blieb die letzte
grössere bauliche Veränderung auf der H.albinsel bis zum Ende des 20. Jahrhunderts.
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Nach dem Hinschied von Frau A. Bodmer-Abegg im Alter von fast 100 Jahren beschloss
die Erbengemeinschaft der Familie, sich von dem stattlichen Besitztum zu trennen. Bald
fanden sie in der Basler Unternehmung F. H.offmann - La R.oche A.G eine ernsthafte
Interessentin, und im Jahre 1.9.9.7, 101 Jahre nach deren Gründung am B.asler R.heinufer,
wurde der Kaufvertrag abgeschlossen.
R.oche liess sich damit nun also auch am U.fer des Z.ugersees nieder. In der politischen
Gemeinde R.isch, zu deren Gebiet Buonas gehört, war das Weltunternehmen allerdings
keine Unbekannte. Mit über 500 Arbeitsplätzen in der Produktionsstätte von Diagnostika-
geräten im benachbarten Industriegebiet R.otkreuz ist R.oche schon seit 1.9.6.7 der
grösste Arbeitgeber der Gemeinde Risch.
Die Firma hat den wunderschönen Landstrich mit dem historischen Baubestand erworben,
um darauf ein internationales Weiterbildungszentrum für das höhere Kader zu errichten.
Dessen Lage ist nicht nur landschaftlich bestechend und äusserst ruhig, sondern auch
verkehrsmässig sehr günstig, d.h. auf S.trasse und S.chiene leicht erreichbar ( G.otthard-
strecke ) und innert einer knappen Stunde auch vom interkontinentalen F.lughafen Z.ürich-
K.loten her.
Mit dem Ankauf hat sich R.oche auch verpflichtet, dieses jahrhunderte alte kulturelle und
landschaftliche Erbe in seinem herkömmlichen Erscheinungsbild der Nachwelt zu erhalten.
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( BeschriebSchlossBuonas KantonZug AlbumSchlösserKantonZug Schloss Castle
AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen SchlossZug SchlossKantonZug Château
AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen Castello Kasteel 城 Замок Castillo
Mittelalter Geschichte History Gebäude Building Archidektur Schweiz Suisse Svizzera
Switzerland Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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Ausflug an den Z.ugers.ee am Donnerstag den 18. Juni 2015
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Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern nach C.ham
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S.paziergang durch C.ham
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Mit dem Z.ug von C.ham nach Z.ug und weiter mit dem S.chiff M.S Z.ug von Z.ug nach A.rth und wieder zurück nach Z.ug
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B.esuch des M.useum in der B.urg Z.ug
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Mit dem Z.ug von Z.ug über L.uzern zurück nach B.ern
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Hurni150618 AlbumZZZZ150618Ausf.lugZ.ugers.ee KantonZug
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 181223
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NIF
Seelandtriathlon 2014 in Murten,
13.09.2014
Alle Fotos von Michel Bertschy. Die Seelandtriathlon Bilder sind unter der Namensnennung-Nicht kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen-Creative Commons Lizenz gestellt.
Kontakt: www.migu.ch / mb@migu.ch
Seelandtriathlon 2014 in Murten,
13.09.2014
Alle Fotos von Michel Bertschy. Die Seelandtriathlon Bilder sind unter der Namensnennung-Nicht kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen-Creative Commons Lizenz gestellt.
Kontakt: www.migu.ch / mb@migu.ch
The Volvo P1800 is a sports car from Volvo Cars. The car was presented to the public for the first time at the Brussels Motor Show in January 1960 and Volvo turned to Jensen Motors whose production lines were under capacity, and they agreed to a contract of 10,000 cars.
As time progressed, Jensen had problems with quality control, so the contract was ended early at 6,000 cars. In 1963 production was moved to Volvo's Lundby Plant in Gothenburg and the car's name was changed to 1800S (the 'S' indicating Swedish assembly).
(Wikipedia)
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Der Volvo P1800 ist ein PKW-Modell des schwedischen Automobilherstellers Volvo und stellt nach dem P1900 Volvos zweiten Versuch dar, in den Sportwagenmarkt einzusteigen.
In der Zeit von 1961 bis 1972 wurden von dem Coupé 39.407 Exemplare in verschiedenen Motorisierungen gebaut.
Das Design wurde 1957 von Pelle Petterson entworfen, damals Mitarbeiter bei Pietro Frua in Italien. Das erste Modell P1800 wurde von 1961 bis 1963 in Großbritannien bei Jensen Motors in West Bromwich montiert. Die Karosserien wurden vom Werk Linwood der Pressed Steel Company per Bahn angeliefert. Ausgestattet war diese Version mit einem 1,8-Liter-Vergasermotor mit 66 kW (90 PS).
Aufgrund von Qualitätsproblemen bei Montage und Lackierung beendete Volvo die Zusammenarbeit mit Jensen 1963 und verlegte die Produktion nach Schweden in das Volvo-Stammwerk Lundby bei Göteborg. Der Modellbezeichnung 1800 wurde ein S für Schweden hinzugefügt. Im gleichen Zug wurde die Leistung auf 71 kW (96 PS) gesteigert.
(Wikipedia)
Almanya İstanbul Başkonsolosluğu,
Dimitrie Cantemir Romen Kültür Merkezi İstanbul ve SanatOdası/KunstRaum sunar:
Natalia Murariu’dan Dans Performansı
İÇ DÜNYALARIN ŞİİRSELLİĞİ
Balerin ve koreograf Natalia Murariu bedensel dille iç dünya ve ruh hallerini anlatıyor. Doğal kronolojinin ötesine giden insan yaşam döngüsünün bir yansımasıdır izleyeceğimiz bu dans performansı. Sadece düşünce ve projeksiyon değil, daha çok yaşanmış yoğun anların anılarıdır.
POESIE INNERER WELTEN
Die Tänzerin und Choreographin Natalia Murariu erzählt in ihrem körperlichen
Ausdruck von inneren Welten und Seelenzuständen. Es ist eine Reflektion des menschlichen Lebenszyklus, welche sich über natürliche Chronologie hinwegsetzt.
Es sind nicht nur Gedanken und Projektionen, vielmehr Erinnerungen an intensive Augenblicke im Leben.
Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn.
Hayatımı genişleyen halkalar içinde yaşıyorum ben.
Nesneler üzerinde açılan halkaların
Sonuncusunu başarmak belki gelmez elimden;
Yine de başarmaya çalışacağım.
I live my life in growing rings
That reach across this World of things
Perhaps I’ll never complete the last,
but that’s what I mean to try.
Rainer Maria Rilke
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Natalia Murariu hakkında:
Balerin Natalia Murariu Moskova'da doğdu. Bükreş'te 1973 yılında Bale Akademisi’nden mezun olduktan sonra Bükreş Devlet Operası, opera topluluğuna alındı ve operaya kısa sürede solist olarak kabul edildi.
1985 yılından beri Köln’ de yaşayan Natalia Murariu Koreograf ve yönetmen olarak tiyatro ve performans alanında çalışmalarını sürdürmektedir.
Haydar Zorlu`nun uzun yıllar üzerinde çalışmış olduğu Goethe’nin Faust eseri, uzun denemelerden sonra ancak Natalia Murariu’nun yönetmen olarak uyguladığı sahne teknikleri sayesinde yepyeni bir yorumla gerçekleşebildi. www.faust-istanbul.com
Über die Künstlerin Natalia Murariu
Die Ballerina Natalia Murariu wurde in Moskau geboren. Nach dem Abschluss der Ballettakademie 1973 in Bukarest wurde sie ins Opernensemble der Bukarester Staatsoper aufgenommen, wo sie schon nach kurzer Zeit als Solistin auftrat. Gleichzeitig beschäftigte sie sich immer wieder mit neuen Formen des modernen- und Ausdrucktanzes und wurde Mitglied zweier neu gegründeter Modern Dance Gruppen. Anerkennung und Erfolg kamen auch aus dem Ausland, während des Kunstfestivals „Frühling 1978“ in Paris.
1979 gewann Natalia Murariu zusammen mit einer Gruppe des Ensembles der Bukarester Staatsoper den 1. Preis auf nationaler Ebene für junge Choreographen und den 1. Preis für tänzerische Darbietung. In der Fachzeitschrift „Ba۸et“ feierte man sie als beste Nachwuchschoreographin. Im gleichen Jahr ging sie auf eine Tournee mit der Staatsoper Bukarest durch mehrere Städte der DDR. Als höchste Ehrung lobte die sowjetische Fachzeitschrift „Бarem“ sie als neue Hoffnung der Tanzwelt.
Seit 1985 Aufenthalt in Deutschland. Hier fing sie an, ihr Können und ihre Begeisterung auch dem Nachwuchs zu vermitteln. Seit 1994 lebt Natalia Murariu in Köln. An der Musikschule Ahrweiler unterrichtete sie über viele Jahre Klassisches Ballett, Jazz Tanz und Tanztheater. Seit 2004 widmet sich die Künstlerin der Freien Tanzszene in Köln und gründete 2005 die Tanzgruppe „Espace Danse Cologne“. In ihrer Liebe für die Musik von Bach, Händel und Pergolesi (nur ein Bruchteil ihrer Lieblingskomponisten), die ihre Kreativität beflügeln, kommen noch viele selbst „gedichtete Gedanken“ hinzu, die den Zuschauer in die „Gedankenwelt einer Tänzerin“ einführen sollen. So hieß auch ihr Vortragsabend im November 2005 im Kölner Kunstsalon, mit dem ihre Aufnahme in die GEDOK KÖLN bestätigt wurde.
Natalia Murariu hat das Faust-Solo mit Haydar Zorlu inszeniert, welches im März 2009 seine Premiere im Kaisersaal des Deutschen Generalkonsulats in Istanbul hatte. Durch das Zusammentreffen mit der Regisseurin Natalia Murariu fand Haydar Zorlu die Ausdrucksformen, um den Faust in einer völlig neuen Inszenierung auf die Bühne zu bringen, wobei es Murariu gelungen ist, die rasanten Rollenwechsel mit wenigen Mittel zu unterstreichen. Das Ergebnis: Goethes Faust, ganz großes Theater im Taschenformat. www.faust-solo.de
POEZIA LUMII INTERIOARE
Dansatoarea si coregrafa Natalia Murariu exprimă, prin limbajul trupului, stări sufletesti si aspecte ale lumii lăuntrice. Este o oglindire a ciclului vietii umane care merge dincolo de cronologia naturală. Nu sunt doar gânduri si poiectii, ci mai degrabă amintiri ale unor momente trăite cu intensitate. Dramaturgia emotionantă a acestui eveniment artistic este redată de subtilitatea ironiei si de absurdul existential inevitabil.
Balerina Natalia Murariu (n.Traistaru) s-a nascut la Moscova.
- 1973 absolventa a Liceului de Coregrafie Buc.
-Dupa absolvire membra a ansamlului de balet al Operei Romine Buc.
-La scurt timp devine solista in repertoriul clasic si inscenarile contemporane
ale Operei Romine.
-In paralel activitate artistica in grupurile de expresie moderna/contemporana
conduse de Adina Cezar,Sergiu Anghel si Miriam Raducanu-(Spectacole "NOCTURN 9 1/2")de la teatrul Tandarica si de "POESIE si DANS"la Teatrul National Buc.
- 1978-Paris,Centre Pompidou(Festivalul Primaverii),turneu cu ansamblul Operei
Romine Buc.sub conducerea lui Mihai Brediceanu
- 1979-Berlin,Erfurt,Weimar,deasemenea turneu.
- 1979-Consacrarea ca solista si asistenta coregrafica in spectacolul Operei Romine "Izvoare si Radacini"(Premiul national pt.interpretare) sub conducerea lui Ion Tugearu
- 1984-In revista sovietica"BALET"este numita ca o noua speranta a lumii dansului.
- 2009-Docenta pt. tehnica dansului modern la Universitatea de Teatru,Film si
Coregrafie Buc.(clasa Pr.Pr.Dr.Sergiu Anghel
Hier sieht man warum der Hahn kräht
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Ein Mechanismus lässt den Stein am Blasbalg fallen und lässt so den Hahn krähen
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Z y t g l o g g e - T u r m
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Der Zytgloggeturm ( Zeitglockenturm / Zytglogge ) bildete das alte westliche Stadttor der Stadt /
Altstadt von Bern im Kanton Bern in der Schweiz
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Erbaut im Jahr 1191 war er bis 1256 das erste Westtor und bildete einst den Abschluss
der ersten Stadterweiterung. Er änderte im Laufe der Jahre sein Aussehen sehr stark,
im Zytgloggeturm sind Modelle aus den verschiedenen Epochen ausgestellt
Durch die Entwicklung der Stadt rückte der Turm mit jeder Erweiterung immer mehr ins
Zentrum der Stadt.
Für einige Zeit ist der Turm gar als Frauengefängnis genutzt worden => Pfaffendirnen-
gefängnis
Nach dem grossen Brand von 14. Mai 1405, der nahezu die gesamte Stadt in Schutt
und Asche legte, wurde er zum „ Zytglogge “ umfunktioniert.
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In seiner Chronik schildert der Chronist Conrad Justinger das Ausmass der Katastrophe :
Also verbrann die alt kebie, do die zitglogge inne hanget, darinne verbrunnen siben pfaffen-
dirnen. ... Also verbrunnen bi sechshundert hüsern, gros und klein, und gros guot darinne
und me denne hundert mönschen.
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Z y t g l o g g e
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Die Zytglogge, die Glocke, die seither im neuen Turm die Stunden verkündet, wurde noch
im gleichen Jahr durch Johann Reber aus A.arau gegossen. Sie war es, die dem Turm
den heutigen Namen gab : Zytglogge.
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Ihre Inschrift lautet:
+ anno d[omi]ni mccccv mense octobris fusa sum a ma[gi]stro ioh[ann]e d[i]c[t]o reber de
arow sum vas et cer[a] et cunctis [...] gero diei horas.
( Im Jahre 1405 im Monat Oktober wurde ich von Meister Johannes genannt Reber aus
A.arau gegossen. Ich bin Gefäss und Wachs (?) ...und allen verkünde ich die Stunden
des Tages ).
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Uhrwerk
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Zur Zeitmessung gehörte natürlich auch ein Uhrwerk. Gleichzeitig mit der Glocke, wurde
also auch eine Uhr mit einem Stundenschlagwerk eingebaut. Über den Erbauer und über
die Ausmasse der Uhr ist leider nichts bekannt.
Hingegen wissen wir, dass das noch heute vorhandene Astrolabium bereits damals den
Turm zierte. Wie bei andern Kunstuhren diente es vorwiegend als Repräsentationsobjekt.
Es gehörte zum Ansehen einer Stadt, technische Spitzenleistungen öffentlich zur Schau
zu stellen und damit Bewunderung auszulösen.
Nebst vielen astronomischen Indikationen konnte man beiläufig auch noch die Zeit ab-
lesen. Dies war aber schwierig und überhaupt nicht das Ziel. Wichtig war die akustische
Zeitangabe durch die Glocke.
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts häuften sich die Reparaturen am bereits über 100
jährigen Uhrwerk. Es wurde immer offensichtlicher, dass das Werk ausgedient hatte.
1527 erhielt der damalige Waffenschlosser und Zeitglockenrichter, Kaspar Brunner,
den Auftrag, ein neues Uhrwerk zu bauen. Es stand von Anfang an fest, dass die Uhr
grösser, schöner und kunstvoller sein musste als die alte von 1405.
1530 präsentierte Brunner den Bernern eine Monumentaluhr mit kunstreichem Figuren-
spiel und einem Räderwerk von gewaltigem Ausmass, wie es bis jetzt noch nicht ge-
baut wurde. Von Brunner sind keine weiteren Uhrwerke bekannt, dieses scheint sein
einziges zu sein.
Die Ausmasse, die Robustheit und die kunstvolle Bauweise ( Räder mit einzeln einge-
setzten Zähnen, massive Wellen, die Gewehrläufen ähneln ) zeugen vom Meister, der
sich im Bau von Waffen und Geschützen auskannte, aber auch in der Lage war, eine
aussergewöhnliche Uhr zu realisieren.
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An der Ostseite des Zytgloggeturms ist ein sehr schönes Glockenspiel angebracht, u.a.
mit Bärenfiguren und, hoch oben im Dach des Turms, der Statue von Hans Thann, einem
Ritter in voller Rüstung.
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Das Figurenspiel / Glockenspiel
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Jede volle Stunde läuft das beliebte und vor allem von Touristen viel beachtete Figurenspiel
ab :
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Ca. 3 Minuten vor dem Stundenschlag kräht der Hahn und eröffnet das Spiel.
Kurz darauf kreist der Bärenreigen, er symbolisiert die Stadtwache, die pflichtbewusst ihre
Runden dreht. Dazu schlägt der Narr die Stunde an seine zwei Glöcklein. ( Zu früh, aber
das ist Narrenfreiheit )
Nun kräht der Hahn zum zweiten Mal.
Sobald die volle Stunde erreicht ist, schlägt die Viertelstundenglocke vier Viertel, mitten
im Spielerker auf seinem Thron dreht Chronos, der Gott der Zeit, die Sanduhr; dann hebt
er das Zepter in seiner linken Hand und gibt den Auftakt zum Stundenschlag.
Nun schwingt Hans von Thann, der goldene Glockenschläger, seinen Hammer und führt
die erforderliche Anzahl Schläge aus. Chronos hört aufmerksam zu und zählt die Schläge,
indem er seinen Mund öffnet und schliesst.
Der Löwe, Symbol des Stadtgründers, Herzog Berchtold V. von Zähringen, quittiert jeden
Schlag mit einer leichten Kopfdrehung. Zum Schluss schlägt der Hahn ein drittes Mal
und kündet damit den Beginn einer neuen Stunde an.
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Es ist ein wahres Meisterwerk der mittelalterlichen Uhrmacherkunst.
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Astronomische Uhr
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Unter dem großen Zifferblatt ist eine astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert zu be-
wundern.
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Es handelt sich um ein Astrolabium mit südlicher Projektion, wie sie vorwiegend an
Kunstuhren bis in die erste Hälfte des 15. Jahrhundert gebaut wurden.
Der Stundenzeiger zeigt mit der goldenen Hand die modernen Stunden und mit dem
Sonnenemblem den Sonnenstand gegenüber dem aufgemalten Planisphärium, wobei
links der Sonnenaufgang im Osten, oben der Sonnenhöchststand im Süden und rechts
der Sonnenuntergang im Westen dargestellt ist.
Die Kugel ( mit einer goldenen und einer schwarzen Hälfte ) zeigt die aktuelle Mondphase
an.
Auch der aktuelle Mondstand kann aufgrund der relativen Position zum Sonnenzeiger ab-
gelesen werden. Auf der beweglichen exzentrischen Scheibe der Ekliptik zeigt die Sonne
das aktuelle Tierkreiszeichen an.
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Der Turm und das Urwerk können mit einer Führung besichtigt werden.
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Siehe auch :
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bern-altstadt.ch/htm/zytgloggeturm.htm
www.berninfo.com/de/page.cfm/CityToursAusfluege/Stadtfueh...
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( BeschriebZytglogge BeschriebZeitglocke BeschriebZytgloggeturm BeschriebZeitglockenturm AlbumZytgloggeturm AlbumStadtBern Bern Berne Berna Bärn Stadt City Ville kaupunki città シティ
stad ciudad Stadtturm Turm torre tower torni tour tårn wieża torn Mittelalter Geschichte History
Wehrbau Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa
Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza UNESCO Weltkulturerbe
Unesco World Heritage )
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Hurni080520 KantonBern
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 040122
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21 / NIF
Schloss Haldenstein ( Baujahr 1544 – 1548 - château castle castello ) im Dorf Haldenstein im Rheintal im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz
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Schloss Haldenstein
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Das Schloss Haldenstein ist ein Schloss mit burgartigem Charakter in der Gemeinde
Haldenstein im schweizerischen Kanton Graubünden.
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Anlage
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Der grosszügige Bau wird im Osten durch eine einem Bering ähnliche Terrassenmauer
begrenzt. An den beiden Gartenecken stehen zwei M.auertürme, zwei T.reppentürme
grenzen an den Nord- und an den Südflügel.
Im Wesentlichen besteht die Anlage aus vier zu einem Viereck gruppierten dreigeschossigen
Gebäudeteilen. Im Hof steht ein B.runnen aus den 1890er Jahren. Vom Südtrakt ragen zwei
kurze Gebäudeflügel gegen Osten und Westen vor.
Der Prunk im Inneren lässt sich nur noch erahnen. Der Chronist Baron Rudolf von S.alis
berichtet, man habe «neunzig Zimmer gezählt, die nach dem schönsten Geschmack
eingerichtet waren, G.alerien mit G.old ausgearbeitet und mit den lebhaftesten Farben
geziert, welche J.agden und L.andschaften und alles, was das Auge ergötzen mag,
vorstellen».
Im Erdgeschoss liegen heute noch gewölbte Räume sowie einige gotische Fenstergewände.
Der gewölbte Saal im südlichen Anbau mit einem grossen K.amin aus dem Jahr 1545 gehört
zu den ältesten Teilen der Anlage. Eine marmorierte Türfassung im ersten Obergeschoss
des Südtraktes stammt aus dem gleichen Jahr und die prächtigen Intarsien der Tür
könnten ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert stammen.
Die grösste Kostbarkeit des Schlosses ist wohl das Prunkzimmer im ersten Obergeschoss
des Südtraktes. Das Getäfer mit dem O.fen 1884 wurde an das D.eutsche G.ewerbemuseum
(später K.unstgewerbemuseum B.erlin) verkauft. Heute ist das Täfer im Schloss K.öpenick in
B.erlin zu besichtigen.
Trotzdem gehört der Raum im Stil der deutschen Renaissance immer noch zu den
wertvollsten dieser Art in Graubünden. Einige Kunstgegenstände wie etwa eine Rundscheibe
von 1587 mit dem Wappen der S.chauenstein sowie Familienbilder der von S.alis sind heute
im R.ätischen M.useum in C.hur.
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Geschichte
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Die Geschichte des Schlosses hat ihren Ursprung in der B.urg Haldenstein oberhalb des
Dorfes. Im Jahr 1509 war der Besitzer der B.urg und Herr von R.häzüns, Conradin von
M.armels, einer der mächtigsten Feudalherren R.ätiens im ausgehenden Mittelalter.
Durch die Hochzeit der Witwe seines verstorbenen Sohnes Jakob von Marmels kam
Haldenstein an den M.ailänder E.delmann Jean Jacques de Castion, den französischen
Gesandten bei den Drei Bünden in C.hur.
Der neue Eigentümer fand sich wohl mit der wilden R.omantik Haldensteins nicht ganz
zurecht und liess von 1544–48 anstelle eines älteren Steinhauses ein neues Schloss im
Dorf errichten. Wie nirgends in Graubünden zeigt Haldenstein hier den Übergang von der
Burg zum Schloss: Das repräsentierende Gebäude ohne Verteidigungscharakter hatte den Wehrcharakter grösstenteils verloren und glich mehr einem Herrenhaus oder Schloss.
1545 war der Rohbau vollendet, bis die prunkvolle Innenausstattung fertig war, dauerte
es noch drei Jahre. Auch nach dem Tod des Erbauers von Castion im Jahr 1553 blieb
die französische Gesandtschaft mit einigen Unterbrüchen weiterhin bis 1622 im Schloss.
1608 kam durch eine Erbschaft seiner Frau Thomas von S.chauenstein in den Besitz
des Schlosses, fünf Jahre später erwarb er von Franz Carli von H.ohenbalken auch die
Herrschaft. Dadurch wurden die S.chauensteins zu einer der reichsten Familien
Graubündens. 1656 teilen die beiden Brüder Thomas und Julius Otto von Schauenstein
den Besitz durch Losentscheid: die Trennlinie ging durch die Längsachse des Schlosses
und Thomas erhielt die talseitige, Julius Otto die bergseitige Hälfte.
Die Linie von Julius endete um 1700 im Konkurs. Die Erbin der Linie von Thomas brachte
1703 die ihr gehörende Hälfte in den Besitz der Familie von S.alis. 1729 konnte Gubert
von S.alis die zwei Hälften wieder vereinen.
1731 setzte er ein Geschoss auf und baute das Innere aufwändig aus. Am 27. Juni 1732
wurde Haldenstein durch einen B.rand weitgehend zerstört, doch bereits ein Jahr später
war die Anlage wieder hergestellt.
Von dieser Bauetappe ist im zweiten Obergeschoss des Nordflügels eine Decke mit
Stuckaturen übrig geblieben. Nach Guberts Tod 1737 ging die südliche Hälfte des
Schlosses an seinen Bruder Thomas, Guberts Tochter Barbara Cleophea verkaufte
1763 ihre nördliche Hälfte an die Professoren Martin Planta und Johann Peter
Nesemann, die darin das bündnerische Seminar mit zeitweise bis zu hundert Schülern
betrieben, das sie vor zwei Jahren im Saluzischen Haus eröffnet hatten.
1771 wurde das Seminar ins Schloss M.arschlins bei I.gis verlegt. Neben weiteren
Umbauten wurde 1775 der T.heatersaal dekoriert.
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1780 erwarb Major Rudolf von Salis beide Schlosshälften, später kam das Schloss an
die S.alis-H.aldenstein von M.aienfeld, 1832 an die Salis-Soglio, die es um 1900 umbauen
liessen.
1922 kam es in den Besitz des C.hurers Leonhard Batänjer, dessen Erben sie es 1966
einer Stiftung verkauften. 1986–1999 wurde es restauriert. Heute sind darin die
Gemeindeverwaltung Haldenstein, der Archäologische Dienst Graubündens und ein
Café untergebracht.
Im Innenhof, im Schloss sowie im Schlossgarten finden regelmässig kulturelle
Veranstaltungen statt. Die Räume können von der Stiftung für die Anlässe gemietet werden.
Das Schloss Haldenstein ist im Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte von
nationaler Bedeutung aufgenommen.
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Bündner Münzwirren
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1612 erhielt Thomas von S.chauenstein vom Kaiser Mathias das Recht, M.ünzen zu prägen,
was er auch ausgiebig tat. Da seine M.ünzen allerdings von minderer Qualität waren, kam
es zu erbosten Reaktionen von Z.ürich und S.üddeutschland.
Auch die Bündner Behörden wurden mehrere Male vorstellig, allerdings mit geringem Erfolg.
Weil das kaiserliche Münzrecht Schauenstein zugesprochen worden war, machten auch die
von Salis davon Gebrauch. Die Münzstätte lag im Schloss selbst. Das Silber für die früheren
Münzen stammte aus den eigenen B.ergwerken im S.chams und im R.heinwald.
Noch 1718 berief sich Rudolf von S.chauenstein-R.eichenau auf das alte kaiserliche Recht,
was zu unschönen Streitigkeiten zwischen denen von Salis und denen von Schauenstein
führte, bis schliesslich die Drei Bünde die Münzherstellung verboten.
Bereits zwei Jahre später erhielt Gubert von Haldenstein das Münzrecht erneut unter der
Bedingung, eine vorschriftgemässe Legierung zu verwenden. Weil er sich nicht daran hielt,
wurde ihm das Recht nach einem Jahr wieder entzogen.
Nach dem Brand von 1731 erhielt Gubert als Entschädigung das Recht zur einmaligen
Prägung von 5000 Gulden. Gubert prägte jedoch 25'000 Gulden, worauf er zu einer Busse
von 5000 Gulden verknurrt wurde. Ob und mit welchen Münzen er sie bezahlte, ist nicht
bekannt. 1766 erhielt sein Bruder das Reichsmünzprivileg, von dem er aber kaum je
Gebrauch machte. Die letzte Haldensteiner Münze stammt aus dem Jahr 1766.
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( BeschriebSchlossHaldenstein AlbumSchlösserKantonGraubünden KantonGraubünden
Grischun Schloss Castle Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter
Geschichte History Gebäude Building Archidektur SchlossHaldenstein
AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen )
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B.urgentour im K.anton G.raubünden am Donnerstag den 08. Oktober 2009 :
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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich nach C.hur
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Weiter mit dem F.ahrrad nach H.aldenstein und B.esuch von S.chloss H.aldenstein ,
der R.uinen H.aldenstein , R.uine L.ichtenstein und G.rottenstein
Weiter mit dem F.ahrrad am linken R.heinufer entlang ( nicht sehr e.mpfehlenswert ,
s.chmaler und zum T.eil sehr steiler W.eg ) nach U.ntervaz
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B.esichtigung der R.uinen N.euburg und der w.underschönen H.öhlenburg R.appenstein
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Weiter nach I.gis mit B.esichtigung von S.chloss M.arschlins
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Im zweiten V.ersuch die R.uine der B.urg F.alkenstein bei I.gis doch noch gefunden.
Sie ist sehr gut versteckt auf einem F.elssporn und nur sehr schwer zugänglich.
Bei der R.ückkehr hatte das F.ahrrad die L.uft verloren und so ging es halb fahrend und
halb stossend nach L.andquart
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Mit dem Z.ug von L.andquart über Z.ürich nach B.ern
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Hurni091008 AlbumZZZZ091008BurgentourGraubünden KantonGraubünden KantonGrischun
AlbumGraubünden
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 050216
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NIF
VorlageSchlossHaldenstein Vorlage
Die schönen Schützengräben aus der Zeit des Esten Weltkriegs auf der Geissflue im
Kanton Basel Landschaft der Schweiz :
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x
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Schützengraben der Fortifikation Hauenstein
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Der Schützengraben befindet sich unterhalb der Geissflue im Kanton Basel Landschaft in
der Schweiz
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Als er im H.erbst 1914 erbaut wurde, hörten die Sappeure den Geschützdonner aus dem
E.lsass, mit dem Jahreswechsel begannen die blutigen Kämpfe in den V.ogesen. Das
furchtbare Sterben am H.artmannsweilerkopf und am L.ingenkopf zeigte bald, dass
Grabenlinien am feindseitigen Hang ohne eine zweite Deckungslinie am abgewandten
Hang unter A.rtilleriefeuer zu Todesfallen wurden. Genau so eine Falle wäre der Graben
am Spitzenflüeli geworden.
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Trotz seiner offensichtlichen Mängel blieb der Graben ein Stück der Fortifikation Hauen-
stein. Vom Spitzenflüeli aus mochte Nachts das Licht von der S.cheinwerferstellung
B.ölchenflue gespenstisch gewirkt haben, wenn es suchend über die Talhänge strich.
Tag und Nacht drang vom 11. bis zum 16. O.ktober 1.9.1.5 der Gefechtslärm des
zweiten Manövers am Hauenstein zu den Wachen am S.pitzenflüeli empor.
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Wenige Kilometer südlich probte die 3. Division in der grössten derartigen Übung des
Krieges den Ernstfall am westlichen Ende der Fortifikation. Im N.orden zuckte derweil
wie ein fernes Gewitter das Geschützfeuer deutscher und französischer Artillerie an der
V.ogesenfront. Der Schützengraben ist ein Zeitzeuge jener Tage und verdient es erhalten
zu werden. Er mahnt an jenen A.ugust 1914, als die Völker Europas jubelnd in einen
Krieg zogen, der das Ende einer unbesorgten Epoche werden sollte.
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Beim Spitzenflüeli besteht ein Schützengraben der sich über eine Länge von 288 Metern
Richtung Geissflue erstreckt. Moos, Laub und Humus haben im Laufe von Jahrzehnten
Besitz vom Bauwerk ergriffen. 1914 sprengten Geniesoldaten des Sappeur-Bataillons 22
hier diesen Schützengraben als Teil der Fortifikation Hauenstein in den Fels.
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Das gut erhaltene Bauwerk umfasst im südlichen Teil einen Abschnitt mit zwei nischen-
artigen Unterständen und mehreren Splitterblenden. In diesem Bereich zieht sich der
Graben hangwärts nach S.üden und ist sehr gut erhalten.
Obwohl der Graben bis zur Hälfte seiner einstigen Höhe verschüttet ist, sind seine Mauern
grossteils intakt. Dieser Teil der Fortifikation Hauenstein stellt in der Region eines der am
besten erhaltenen Zeugnisse militärischer Architektur von 1914 dar.
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=> Siehe auch : www.rost-und-gruenspan.ch
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( BeschriebSchützengräbenHauenstein AlbumSchweizimerstenWeltkrieg KantonBaselLand
KantonBaselLandschaft Erster Weltkrieg ErsterWeltkrieg Erster Weltkrieg verdenskrig
Toinen maailmansota first guerre mondiale Guerra Mondiale 第二次世界大戦 wereld
oorlog wojna światowa guerra mundial Andra världskriget Guerra Mundial war Schweiz
Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Suíça
Szwajcaria Suiza Landesverteidung Verteidigung )
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Fortifikation Hauenstein
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In der Region O.lten erinnern an der Felswand längs der B.ölchen - S.üdstrasse heute
noch zahlreiche W.appen der beteiligen Truppen an die in den Jahren 1914 bis 1918
erstellten Bauwerke der Fortifikation Hauenstein.
Diese Fortifikation war von langer Hand vorausgeplant worden: zum Schutze des
E.isenbahnknotenpunktes O.lten, zur Verhinderung eines feindlichen Einbruchs ins
Mittelland, und zur Vermeidung einer «Abkürzung» für die deutsche Armee in die
M.ittelostflanke F.rankreichs beziehungsweise für die f.ranzösische Armee in den
d.eutschen S.üdraum.
Die Strategie gründete auf der Tatsache, dass zwischen A.arau und B.alsthal, auf
einer Strecke von nur dreissig Kilometern, zehn Juraübergänge vorhanden waren.
Unmittelbar nach der Mobilmachung von 1914 wurden die Pläne aus der Schublade
gezogen, und Tausende von Wehrmännern begannen im Gebiet des Hauensteins
im 24 - Stunden - Betrieb vorab mit dem Bau von M.ilitärstrassen, so erstens am
W.isenberg ( W.inznau – W.ilmatt – M.arenacher – F.roburg – W.isen – H.upp –
W.isenberg – R.amsach ) und zweitens am B.ölchen ( N.ord- und S.üdstrasse ab
R.ankbrünneli oberhalb T.rimbach zur G.widemfluh ).
Zudem wurden unter anderem die S.trasse W.angen – R.umpel und S.chmutzberg –
K.allhöhe erstellt sowie zahlreiche S.chützengräben, G.eschützstände, Verbindungs-
g.räben, U.nterstände, B.eobachtungsposten, M.aschinengewehrstellungen, Schein-
w.erferpositionen, K.ommandoposten, T.elefonleitungen, M.unitionslager, G.enie-
depots, R.eservoirs und W.asserleitungen, U.nterkünfte sowie S.tallungen. Rund 500
Tief- und Hochbauarbeiten befanden sich anfänglich im Bau.
Für die O.ltner B.rücken und die E.isenbahntunnel wurden Zerstörungsmassnahmen
vorbereitet. Im besagten Verteidigungsraum bestanden auch schon fertige Evakuations-
pläne für 50 000 Personen.
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48 Kilometer Frontlinie bis 1917
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Wie wir dazu von O.ltens S.tadtarchivar Christoph Rast erfahren, entwickelte sich der
Krieg im W.esten zu einem Graben-und Stellungskrieg, und ab 1915 wurden die Stell-
ungen bis 1918 praktisch gleich gehalten.
Was die Fortifikation Hauenstein anbelangt, wurden 1915 der Schützengraben A.are –
B.oningen – B.ölchen, die B.ölchen - S.üdstrasse und die W.asserversorgung W.isenberg
fertiggestellt.
Im F.rühling 1915 fanden im Raum Hauenstein M.anöver unter den Augen von General
Wille statt. Gegen Jahresende erfolgte der Ausbau der militärischen Stellungen aufgrund
neuer Erkenntnisse nicht mehr planmässig, sondern nach sofortigen Bedürfnissen.
1916, wegen des strengen W.inters in der Region O.lten, verlagerte sich die Hauptarbeit
auf die O.ffenhaltung der M.ilitärstrassen. Weitere S.tellungen und U.nterstände waren
überall im Bau.
Der Aussichtspunkt B.ölchenfluh war als B.eobachtungsposten auf die heutige Form
zurechtgesprengt worden. Ein grosser Teil der Schweizer Armee stand bis zu dieser
Zeit im Einsatz am Hauenstein. Auch 1917 setzte sich der kontinuierliche Baubetrieb
im ganzen Gebiet fort.
Im A.ugust 1917 waren die wichtigsten Arbeiten vollendet: die Gesamtlänge der Front
betrug 48 Kilometer, die Feuerlinie mit Verbindungsgräben war über 27 Kilometer lang,
insgesamt gab es offene und gedeckte Stellungen für 126 Geschütze, acht T.elefon-
z.entralen. Die neu gebauten Bergstrassen hatten eine Länge von 26 Kilometern. Ins-
gesamt waren für all diese Bauobjekte zwei Millionen Arbeitsstunden geleistet worden.
Die Schweizerkolonie in B.rasilien hatte an die Soldatenfürsorge 20 000 Franken über-
wiesen mit dem Auftrag, im Gebiet der Fortifikation Hauenstein ein S.oldatenhaus einzu-
richten. G.eneral W.ille legte den Standort oberhalb von I.fenthal fest.
Das Soldatenhaus konnte am 20. O.ktober 1.9.1.7 eingeweiht werden. ( Das 1.9.5.0
abgebrannte General-Wille-Haus, das der S.tadt O.lten später jahrelang für Ferienkolonien
diente, wurde Mitte der fünfziger Jahre neu aufgebaut. )
1918 stand militärisch im Zeichen des weiteren Ausbaus und des Unterhalts der Fort-
ifikation Hauenstein. Nach Kriegsende im gleichen Jahr wurden einzelne Bauwerke
abgebrochen und die Gräben eingedeckt. Aus finanziellen Gründen entfernte das Militär
nur wirklich Störendes.
Geblieben sind neben der Erschliessung der Region Unterer Hauenstein durch Berg-
strassen unter anderem: das B.ergrestaurant «K.ambersberg», U.nterstände und Stell-
ungen, das erwähnte G.eneral- W.ille - H.aus ( das jetzt im W.inter jeweils durch die
S.A.C - Sektion O.lten bewirtet wird ) sowie die W.appen an der seinerzeit innerhalb
weniger Monate aus dem Fels gesprengten B.ölchen - S.üdstrasse.
Mit diesen H.erkunftswappen hatten sich die an den B.auarbeiten beteiligten T.ruppen
jeweils nach Abschluss ihrer Arbeiten im Fels des B.ölchens verewigt. Die W.appen
werden von der Offiziersgesellschaft O.lten unterhalten und sind letztmals im F.rühjahr
1.9.9.7 vom O.ltner Bildhauer Paul Nünlist fachgerecht restauriert worden.
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( BeschriebFortifikationHauenstein AlbumSchweizimerstenWeltkrieg KantonBaselLand
KantonBaselLandschaft Erster Weltkrieg ErsterWeltkrieg Erster Weltkrieg verdenskrig
Toinen maailmansota first guerre mondiale Guerra Mondiale 第二次世界大戦 wereld
oorlog wojna światowa guerra mundial Andra världskriget Guerra Mundial war Schweiz
Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Suíça
Szwajcaria Suiza Landesverteidung Verteidigung )
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W.anderung mit R.alf von W.aldenburg nach E.ptingen am Dienstag den 15. September 2009
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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.iestal und weiter mit dem T.ram nach W.aldenburg
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W.aldenburg ( BL - 515m ) - W.aldenburg S.chlossruine ( BL - 685m ) - G.erstelflue
( BL - 810m ) - R.ehhag ( BL - 1`010m ) - L.auchflue ( BL - 1`014m ) – B.esichtigung
B.eobachtungsposten L.auchflue aus dem e.rsten W.eltkrieg - G.eissflue ( BL - 1`005m ) –
B.esichtigung der S.tellungen aus dem e.rsten W.eltkrieg auf der G.eissflue -
C.hilchzimmersattel ( BL - 991m ) - O.ber B.elchen ( BL - 890m ) - L.auch ( BL - 820m ) -
B.irch ( BL - 760m ) – B.esichtigung R.uine G.rottenburg R.iedfluh - E.ptingen ( BL - 560m )
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Mit dem B.us von E.ptingen nach S.issach und wieder zurück mit dem Z.ug nach B.ern
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Hurni090915 AlbumZZZZ090915Juratour KantonBaselLandschaft
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 070316
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NIF
SBB Historic Roter Pfeil RAe 2/4 1001 ( Hersteller SLM Nr. 3581 - Ausgeliefert als CLe 2/4 201 - Baujahr 1935 - Triebwagen ) am Bahnhof Kerzers im Kanton Freiburg der Schweiz
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Roter Pfeil SBB CLe 2/4
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Nummerierung : 2.0.1 – 2.0.7 bzw. 6.0.1 – 6.0.7
Anzahl : 7 (alle umgebaut)
Hersteller : SLM BBC MFO SAAS
Baujahr : 1935
Ausmusterung : ( ab 1.9.4.4 Umbau )
Achsformel : Bo'2
Spurweite : 1435 mm
Länge über Puffer : 21500 mm
Drehzapfenabstand : 16300 mm
Drehgestellachsstand : 2500 mm
Dienstmasse : 32.6 t
Reibungsmasse : 16.2 t
Radsatzfahrmasse : 8.5 t
Höchstgeschwindigkeit : 125 km/h
Stundenleistung : 404 kW
Dauerleistung : 315 kW
Treibraddurchmesser : 900 mm
Laufraddurchmesser : 900 mm
Anzahl der Fahrmotoren : 2
Sitzplätze : 70
Stehplätze : 30
Fußbodenhöhe : 710mm
Klassen : 3. Klasse
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SBB RCe 2/4 ( RBe 2/4 - nach Umbau mit Puffer )
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Nummerierung : 6.0.1 – 6.0.7 bzw. 1.0.0.3 – 1.0.0.7
Anzahl : 7 ( 2 Umbau zu RAe 2/4 )
Hersteller : SLM BBC MFO SAAS
Baujahr(e): ( Umbau ab 1.9.4.4 )
Ausmusterung: 1.9.6.7 – 1.9.8.4
Achsformel : Bo'2
Spurweite : 1435 mm
Länge über Puffer : 22400 mm
Drehzapfenabstand : 16300 mm
Drehgestellachsstand : 2500 mm
Dienstmasse : 38 t
Reibungsmasse : 21.2 t
Radsatzfahrmasse : 10.6 t
Höchstgeschwindigkeit : 125 km/h
Stundenleistung : 404 kW
Dauerleistung : 315 kW
Treibraddurchmesser : 900 mm
Laufraddurchmesser : 900 mm
Stromsystem : 15000 V 16 2/3 Hz
Stromübertragung : Stromabnehmer
Anzahl der Fahrmotoren : 2
Sitzplätze : 70
Stehplätze : 30
Fußbodenhöhe : 710 mm
Klassen : 3. Klasse ( 2.Klasse )
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SBB RAe 2/4 (Umbau)
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Nummerierung : 1.0.0.1 + 1.0.0.2
Anzahl : 2 (1 erhalten)
Hersteller : SBB
Baujahr(e) : 1.9.5.2 – 1.9.5.3
Ausmusterung : 1.9.8.4 ( 1.0.0.2 )
Achsformel : Bo'2
Spurweite : 1435 mm
Länge über Puffer : 25200 mm
Drehzapfenabstand : 18000 mm
Drehgestellachsstand : 2500 mm
Dienstmasse : 41 t
Reibungsmasse : 21.2 t
Radsatzfahrmasse : 10.6 t
Höchstgeschwindigkeit : 125 km/h
Stundenleistung : 404 kW
Dauerleistung : 315 kW
Treibraddurchmesser : 900 mm
Laufraddurchmesser : 900 mm
Anzahl der Fahrmotoren : 2
Sitzplätze : 60
Fußbodenhöhe : 710 mm
Klassen : 1.Klasse
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Als CLe 2/4 wurden die elektrischen Roten Pfeile der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) bezeichnet, die ab 1.9.3.5 ausgeliefert wurden. Die ersten beiden unterscheiden sich im Aufbau des Drehgestells und deren Aufhängung von den später gelieferten CLe 2/4 2.0.3 – 2.0.7.
Die beiden ersten elektrischen Triebwagen wurden zusammen mit beiden D.ieseltriebwagen C.L.m 1935 ausgeliefert.
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Geschichte
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Die SBB beschloss 1.9.3.3, sich neue Schnelltriebwagen anzuschaffen. Diese sollten als Einzelfahrzeug, d.h. ohne normale Zug- und Stossvorrichtung, konstruiert sein. Auch wurde eine Einmannbedienung gefordert. Durch Wegfall des Beimannes war eine erhebliche Einsparung möglich. Zugleich wurden neben den beiden elektrischen Triebwagen auch zwei D.ieseltriebwagen nach dem gleichen Konzept bestellt. Der erste Triebwagen wurde am 1.5. M.ärz 1935 geliefert, der zweite am 6. J.uni 1.9.3.5. Da sofort nach der Inbetriebnahme sich abzeichnete, dass der Triebwagen ein Erfolg werden würde, bestellte man sogleich vier Triebwagen nach, die im F.rühling 1.9.3.6 ausgeliefert wurden. Im Jahr 1.9.3.8 wurde noch ein siebter Triebwagen ausgeliefert.
Die Triebwagen wurden zwar für den Fahrplandienst beschafft, aber bald in erster Linie für den Ausflugsverkehr benutzt. Denn für den geplanten Schnellzugsdienst auf schwachfrequentierten Linien und als Zubringer zu Schnellzügen, sogenannten Tramzügen, wurde ihr Erfolg zum Verhängnis. Da sie als Einzelfahrer konzipiert waren, war das entstandene Platzproblem nicht mit Anhängen eines Wagens zu lösen. In der Folge mussten viele Züge, für die eigentlich ein roter Pfeil vorgesehen war, auf L.okomotiv-bespannte Züge umgestellt werden, da ansonsten nicht alle Fahrgäste hätten befördert werden können. Ein weiteres Phänomen war, dass viele Fahrgäste ihre Reisepläne so ausrichteten, dass sie mit dem Roten Pfeil fahren konnten, was die Problematik zusätzlich verschärfte. Auch aus diesem Grund kamen die SBB zur Einsicht, dass Vorführfahrten angeboten werden mussten, um der Bevölkerung die Möglichkeit zu bieten, einmal mit dem Roten Pfeil zu reisen. Bei den Vorführfahrten wurde darauf geachtet, dass alle Landesteile berücksichtigt wurden. Natürlich kamen auch Anfragen von Reisegesellschaften, die den Triebwagen für eine Extrafahrt mieten wollten.
Infolge des 2. W.eltkrieges kamen diese Extrafahrten natürlich zum Erliegen, nur um nach dem Krieg umso stärker anzuziehen, so dass neben dem schon 1.9.3.9 ausgelieferten D.oppeltriebwagen ( SBB RAe 4./.8 1.0.2.1 ) 1.9.5.3 noch zwei weitere Doppeltriebwagen ( SBB RAe 4./.8 1.0.2.2 + 1.0.2.3) nur für den Ausflugsverkehr ( sprich Extrafahrten ) angeschafft wurden.
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Bezeichnung und Nummern
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Bezeichnung und Nummern wurden sehr oft geändert und gewechselt. Die ersten Fahrzeuge wurden ab 1935 als CLe 2/4 von der Industrie geliefert. Schon 1 9 3 7 wurden sie zu Re 2/4 umgezeichnet, der Triebwagen 2.0.7 trug ab Werk die Bezeichnung Re 2/4. Ab 1 9 4 7 / 4.8 wurden als RCe bezeichnet und 6.0.1 und 6.0.2 eingereiht. Ab 1.9.5.6 werden alle RCe als RBe 2/4 bezeichnet, ebenfalls wurden die Nummern gewechselt aus 6.0.1 – 6.0.7 wurde 1.0.01 – 1.0.0.7. Die beiden verlängerten Triebfahrzeuge wurden nach dem Umbau als RBe 2/4, ab 1.9.5.6 als RAe 2/4 bezeichnet. Hier ist zu erwähnen, dass die 1.0.0.2 und 1.0.0.6 1.9.5.4 die Nummern gewechselt haben ( Es handelt sich also beim RAe 2/4 1.0.0.2 um den RCe 2/4 6.0.6 von vor 1.9.5.2.).
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Technisches
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Der Wagenkasten ist als tragende Konstruktion ausgeführt. Dieser wird aus einem geschweissten Gerippe aus leichten Stahlprofilen mit eingeschweissten Wandplatten gebildet, das aussen mit Aluminiumblechen verkleidet ist. Ein gekröpfter Träger, der aus zusammengeschweissten Stahlprofilen bestand, stabilisierte den Wagenboden. Dadurch war es möglich, den Wagenboden des Fahrgastraumes auf 720 mm über Schienenoberkante abzusenken. Da ein möglichst geringer Luftwiderstand erreicht werden sollte, wurde das Dach als Doppeldach ausgeführt. Die Widerstände der elektrischen Bremse wurden zwischen den beiden Dächern eingebaut. Die notwendige Kühlluft wurde über Lüftungsschlitze, die oben und auf der Seite des Daches angebracht waren, zu- und abgeführt.
Das Fahrzeug besass anfänglich nur Hilfspuffer und unter einer Abdeckung eine Hilfskupplung, in der Form, wie sie heute noch am C.hurchill - Pfeil ( SBB RAe 4./.8 1.0.2.1 ) zu finden sind. Nachträglich wurde bei den 2.0.4 – 2.0.7 unten an der Front eine spezielle Öse, ähnlich wie sie an den Baufahrzeugen zu finden ist, angebracht, um den S.kiwagen anhängen zu können.
Die Drehgestellrahmen der ersten beiden Fahrzeuge wurden aus geschweisstem Stahlprofil hergestellt und besassen keinen Wiegebalken. Der Wagenkasten stützte über jeweils vier Blattfedern je Drehgestell auf diese ab. Jeweils zwei waren auf jeder Seite des Drehgestells aufgehängt. Zwischen dem Drehgestell und den Gehäusen der Achslager, die als Rollenlager ausgeführt waren, befanden sich acht Schraubenfedern. Im Inneren dieser Schraubenfeder war eine zylindrische Lagerführung vorhanden, weshalb das Fahrzeug keine Achshalter benötigte. Die Zug- und Bremskräfte wurden nur über den Drehzapfen übertragen, was bei einem Alleinfahrer zu vertreten war.
Die Drehgestelle der nachträglich beschafften fünf Fahrzeuge waren in anderer, verbesserter Ausführung. Denn diese besassen schon Hohlträger als Längsträger und waren ebenfalls geschweisst. Diese Längsträger waren abgekröpft, um Platz für die Wiegebalken zu haben. Der Wiegebalken stützte sich beidseitig auf pendelnde, aufgehängte Blattfedern und war mit zwei Mitnehmern mit dem Drehgestellrahmen verbunden. Das Gewicht des Wagenkastens wurde über zwei seitliche Stützlager auf den Wiegebalken übertragen.
Beim Antrieb kamen beim CLe 2/4 2.0.1 und 2.0.2 zwei unterschiedliche Bauformen zum Einsatz. Der 2.0.1 wurde noch mit Tatzlager-Antrieb ausgerüstet, der von der M.aschinenfabrik O.erlikon geliefert wurde und sich schon in T.ramfahrzeugen bewährt hatte. Der 2.0.2 erhielt den von der Brown, Boveri & Cie. neuentwickelten Federantrieb mit Hohlwelle. Das neue an diesem Federantrieb war, dass sich die Federtöpfe im Zahnrad selbst befanden. Die Vorteile dieses Federantriebs waren gleich ersichtlich, und die nachfolgenden fünf Fahrzeuge wurden ebenfalls mit diesem Antrieb ausgerüstet. Beim 2.0.1 wurde er nach kurzer Betriebszeit nachträglich eingebaut.
Der Stromabnehmer, der als Scherenstromabnehmer ausgeführt ist, ist über dem Führerstand I, d.h. über dem Laufdrehgestell angebracht. In diesem Vorbau befindet sich der Transformator, der über eine einfache Dachsicherung mit dem Stromabnehmer verbunden war. Es gab auf der Hochspannungsseite also keinen Hauptschalter. Der Transformator hatte eine Dauerleistung von 210 kVA und stützte sich auf der Kastenkonstruktion und nicht auf dem Drehgestell ab, denn ansonsten wäre eine flexible Hochspannungszuführung zum ölgekühlten Transformator notwendig gewesen.
Die beiden eigenventilierten Treibmotoren hatten eine Leistung von je 2.0.2 kW und waren aus Gewichtsgründen in Serie geschaltet. Um deren Schleuderneigung zu kompensieren, war im Trafokessel ein Spannungsteiler untergebracht.
Der Führerstand war für sitzende Bedienung eingerichtet und besaß ein großes Handrad für den Steuerkontroller. Im Fussraum war das Totmannpedal, das immer gedrückt werden musste. Das Bremsventil für die direkte Bremse ist rechts daneben angeordnet, oberhalb dieser wurde beim Umbau das Führerbremsventil angeordnet. Da der Führerstand offen war und nicht gegen den Fahrgastraum abgeschlossen, waren Sicherheitsmassnahmen vorhanden. Bei abgezogenem Fahrzeugschlüssel wurde die Steuerwelle vom Kontroller zum Nockenschalter ausgehängt, und alle elektrischen und pneumatischen Schalter auf der Stellung Aus blockiert.
In jedem Führerstand ist ein Steuerkontroller vorhanden, mit dem sowohl die Fahr- wie Bremsstufen eingestellt werden. Dieser war mit einem Nockenschalter verbunden, von dem die Hüpfer angesteuert wurden. Es waren für die Fahrstufen fünf und für die Bremsstufen neun pneumatische Hüpfer vorhanden. Auch die beiden neben dem Steuerkontroller befindlichen pneumatischen Türöffner wurden in der geschlossener Stellung blockiert. Die Lokpfeife wird über ein Seilzug betätigt.
Gebremst wurde das Fahrzeug normalerweise elektrisch über die Widerstandsbremse. Die Widerstandsbremse arbeitet von der Oberleitung unabhängig. Der benötigte Erregerstrom wird zuerst von der Batterie geliefert, bis der Bremsstrom mit 200 A so hoch ist, dass er die Motoren selbst erregen kann. Es gab 11 elektrische Bremsstufen. Die ersten acht waren reine elektrische Bremsstufen. Erst ab der neunten Bremsstufe kam automatisch die pneumatische Bremse abgestuft zum Einsatz. Für die pneumatische Bremse ist im Triebgestell an jedem Rad ein, im Laufgestell an jedem Rad zwei Bremssohlen vorhanden. Die Handbremse in jedem Führerstand wirkt nur auf das darunterliegende Drehgestell.
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Umbau (Ausrüstung mit Zug- und Stossvorrichtung)
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Da sich schnell das Fehlen der normalen Zug- und Stossvorrichtung bemerkbar machte, wurde beschlossen, alle Fahrzeuge mit einem leichten Zughaken und Puffern auszurüsten, damit sie zumindest einen Wagen mitnehmen konnten oder an einem Zugschluss eines Zuges mitgegeben werden konnten.
Als erstes wurden die beiden ersten Fahrzeuge ( 6.0.1 und 6.0.2 ) 1.9.4.4 umgebaut. Beim Umbau musste das Kastengerippe verstärkt werden, damit die Kräfte der Puffer abgeleitet werden konnten. Die Hilfskupplung wurde gegen einen leichten Zughaken ohne Schraubenkupplung getauscht. Auch musste für die Anhängelast eine normale automatische Bremse eingebaut werden. Im Führerstand wurde ein zusätzliches Führerbremsventil eingebaut. Die Umbauten erhöhten das Gesamtgewicht um rund fünf Tonnen. Nach dem Umbau war es erlaubt, dem Fahrzeug bis zu einer Steigung von 12 ‰ eine Anhängelast von 30 Tonnen mitzugeben. Über 18 ‰ Steigung war das Mitgeben einer Anhängelast verboten.
Da der Umbau als erfolgreich bezeichnet werden durfte, wurde er an allen Fahrzeugen vorgenommen.
Als Anhängewagen wurden 1.9.4.7 fünf BCF4 ( Später ABDi ) angeschafft, die nur ein Gesamtgewicht von 22 Tonnen hatten.
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Umbau zum RAe 2/4
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1.9.5.2 wurde der 6.0.6 radikal umgebaut. Es war das Ziel, ein Fahrzeug mit gehobenem Komfort zu erhalten. Dafür wurde der Wagenkasten um 2.6 Meter verlängert und auch die Innenausstattung erneuert. Es wurden komfortable Stoffsitze mit größerem Sitzabstand eingebaut. In der Folge wurde er aufklassiert ( bis 1.9.5.6 RBe 2/4, danach RAe 2/4 ). Er wechselte 1.9.5.4 die Nummer mit dem 6.0.2.
Als markanteste äußere Änderung ist das zweite seitliche Führerstandsfenster zu erwähnen, das nur die beiden umgebauten RAe 2/4 hatten.
1.9.5.3 wurde der verunfallte 6.0.1 in der gleichen Art umgebaut.
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Betriebliches
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Die ersten beiden Triebwagen wurden dem D.epot B.ern zugeteilt. Als alle sieben ausgeliefert waren, waren sie auf die D.epots B.ern, L.ausanne und Z.ürich verteilt. Schon 1.9.3.9 wurden sie alle aus dem fahrplanmässigen Verkehr zurückgezogen, da keine sinnvollen Einsätze mehr möglich waren, denn sobald ein Roter Pfeil einen planmässigen Zug über längere Zeit führte, war dieser hoffnungslos überfüllt. Um zumindest das Platzproblem wegen fehlendem Gepäckraum im Wintersportverkehr zu mildern, wurde 1.9.3.7 ein einachsiger Skianhänger angeschafft, der in eine spezielle Öse bei den Triebwagen 2.0.4 – 2.0.7 eingehängt werden konnte.
Der Triebwagen Nummer 2.0.5 wurde zusammen mit dem S.kianhänger an die O.ensingen – B.alsthal- B.ahn vermietet, da diese nach der Notelektrifizierung noch keine eigenen Fahrzeuge besaß. Es ist unklar, ob es mehr als einen Skiwagen gab, da diese keine Nummern trugen, allerdings laut dem B.A.V soll der letzte erst 1.9.5.6 abgebrochen worden sein, was auf mehrere hindeutet. Allerdings ist nur ein Skiwagen von der Industrie geliefert worden, was allerdings nicht ausschliesst, dass in einer SBB – W.erkstätte einer oder mehrere nachgebaut wurden.
Mit der Notelektrifizierung von diversen Nebenlinien während des 2. W.eltkrieges tat sich für die Triebwagen ab 1.9.4.3 wieder ein Betätigungsfeld auf. Hier machte sich das Fehlen der Zug- und Stosseinrichtung so stark bemerkbar, dass der Umbau der Triebwagen beschlossen wurde, damit zumindest ein Wagen mitgegeben werden konnte. Anfänglich wurden alte Zweiachser verwendet, danach die neu ausgelieferten L.eichtstahlwagen und ab 1.9.4.7 die speziell dafür angeschafften B.C.F.4 ( später in ABDi umgezeichnet ).
Ende 1.9.4.5 waren die Triebwagen den Depots L.ausanne, L.uzern W.interthur und Z.ürich zugeteilt. Nach der Auslieferung der SBB B.D.e 4./.4 wurden von diesen alle übriggebliebenen fahrplanmässigen Züge übernommen. Einzig die B.adezüge Z.ürich – Z.urzach konnte von den RBe 2/4 gehalten werden, die von einem Triebwagen des Depots Z.ürich geführt wurde. Zwischen J.uli und D.ezember 1.9.6.0 verkehrte an Werktagen ein Triebwagen von L.enzburg über M.ellingen nach K.ilchberg, um Arbeiter zu der S.chokoladenfabrik L.indt zu befördern. Während der E.X.P.O 6.4 kamen alle Roten Pfeile wieder zum fahrplanmässigen Einsatz ( eigentlich kam während der E.X.P.O 6.4 alles, was noch fuhr, zum Einsatz ). Der fahrplanmässige Einsatz der Roten Pfeile endete 1.9.6.8 als auch die Leitung als B.adezug wegfiel.
Es gab vereinzelte Fahrten nach D.eutschland und Ö.sterreich, wobei an der Grenze das Schleifstück gegen eines der D.B / Ö.B.B Norm getauscht werden musste.
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Unfälle
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Leider blieben die kleinen Roten Pfeile nicht vor einigen teilweise schwerwiegenden Unfällen verschont.
Glück im Unglück hatte man am 1.4. M.ai 1.9.3.7, als in B.runnen bei einem CLE 2/4 eine Achse brach. Der Triebwagen entgleiste zwar, aber es waren keine gravierenden Schäden entstanden. Allerdings wurde alle Roten Pfeile stillgelegt, nachdem die EMPA festgestellt hatte, dass mangelnde Stahlqualität für den Bruch verantwortlich war. Die Fahrzeuge wurden erst wieder in Betrieb genommen, als sie mit neuen Achsen aus Siemens – Martin - Stahl ausgerüstet worden waren.
Der schwerwiegendste Unfall geschah am 1. M.ai 1.9.5.2 in V.illeneuve. Der RCe 2/4 6.0.6 war mit Angehörigen der F.irma S.andoz aus B.asel als Gesellschaftsfahrt am oberen G.enfersee unterwegs. Der Triebwagen stieß, von L.ausanne herkommend, um 1530 frontal in die dort rangierende A.e 3./.6 I 1.0.6.8.7. Dabei wurde der führende Vorbau komplett eingedrückt, denn die A.e 3./.6 stieg auf den Triebwagen auf. Im Triebwagen starben zwei Menschen; weitere 40 Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Der schwer beschädigte Triebwagen wurde von der H.auptwerkstätte Z.ürich wiederaufgebaut, dabei allerdings gleich zum RAe 2/4 umgebaut.
Die Fahrzeuge wurden wie folgt ausrangiert, ( nach der letzten Nummer folgt in Klammern die erste );
1.0.0.2 ( 2.0.6 ), 3.1. A.ugust 1.9.8.4 ( A.bbruch )
1.0.0.3 ( 2.0.3 ), J.anuar 1.9.6.8 ( Für das V.erkehrshaus remisiert )
1.0.0.4 ( 2.0.4 ), 3.1. D.ezember 1.9.6.8 ( A.bbruch )
1.0.0.5 ( 2.0.5), 3.0. N.ovember 1.9.6.6 ( A.bbruch )
1.0.0.6 ( 2.0.2 ), 3.1. D.ezember 1.9.6.7 ( A.bbruch )
1.0.0.7 ( 2.0.7 ), J.anuar 1.9.7.4 ( Verkauf an die O.e.B.B )
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Erhaltene Fahrzeuge
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RAe 2/4 1.0.0.1, als h.istorisches Fahrzeug bei der SBB Historic ( fahrfähig, in Reparatur )
RBe 2/4 1.0.0.3, als optisch aufgearbeitetes Ausstellungsfahrzeug im V.erkehrshaus in L.uzern ( nicht fahrfähig.)
RBe 2/4 1.0.0.7, als historisches Fahrzeug bei der O.ensingen – B.alsthal – B.ahn (fahrfähig)
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Der RAe 2/4 1.0.0.1 ist momentan infolge eines Transformatorschadens, den er 2.0.0.8 erlitten hat, nicht fahrfähig, mit Hilfe des ebenfalls schon beschädigten Transformators des RBe 2/4 1.0.0.3, soll er allerdings wieder fahrfähig hergerichtet werden. Dafür wurde beim 1.0.0.3, im N.ovember im D.epot E.rstfeld der Transformator ausgebau
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( BeschriebRoterPfeil AlbumBahnRotePfeile AlbumBahnenderSchweiz Schweizerische Bundesbahn
Bundesbahnen Eisenbahn Triebwagen Triebzug SBB CFF FFS SLM Zug Train Juna Zoug Trainen Tog
Tren Поезд Lokomotive Паровоз Eisenbahn Railway Rautatie chemin de fer Ferrovia 鉄道 Spoorweg
Железнодорожный Centralstation Ferroviaria Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi
Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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Ausflug nach C.larens am Samstag den 14. März 2015
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Mit dem Z.ug von B.ern über L.ausanne nach V.evey
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F.otografieren in V.evey
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Mit dem Z.ug weiter nach C.larens
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Von C.larens über L.ausanne - N.euchâtel nach K.erzers
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F.otografieren in K.erzers
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Mit dem Z.ug von K.erzers nach B.ern
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Hurni150314 KantonFreiburg KantonFribourg
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 081223
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NIF
Seelandtriathlon 2014 in Murten,
13.09.2014
Alle Fotos von Michel Bertschy. Die Seelandtriathlon Bilder sind unter der Namensnennung-Nicht kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen-Creative Commons Lizenz gestellt.
Kontakt: www.migu.ch / mb@migu.ch
Conny Choise / Die Körperlosen
Leihbuch / Zukunftsroman
cover: Mö / OvMö
(nach einem Filmfoto aus "Conquest of Space" von 1955 (USA). In Deutschland als "Die Eroberung des Weltalls" im gleichen Jahr gelaufen.)
Andra-Verlag
(Ratingen/Deutschland; 1958)
ex libris MTP
Bottakirche Mogno ( Gotteshaus katholisch - Kirche - Geweiht San Giovanni Battista bzw. - church église temple chiesa - Baujahr 1994 - 1996 - Ersatz für die Kapelle an der gleichen Stelle aus dem 17. Jahrhundert die am 22. A.pril 1986 durch eine L.awine zerstört wurde ) des Tessiner Archidekten Mario Botta aus Cristallina - Marmor im Dorf Mogno der Gemeinde Lavizzara im Val Lavizzara im Bezirk Vallemaggia im Kanton Tessin - Ticino der Schweiz
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Kirche San Giovanni Battista in Mogno
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San Giovanni Battista ( Hl. Johannes der Täufer ) ist ein modernes römisch - katholisches
Kirchengebäude in dem kleinen Bergdorf Mogno, Gemeinde Lavizzara, im Schweizer Kanton
Tessin. Die Kirche wurde von Mario Botta entworfen und in den Jahren 1992 - 1996 erbaut.
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Vorgeschichte
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Hintergrund des Baus war die vollständige Zerstörung der alten barocken Dorfkirche von
Mogno zusammen mit zahlreichen Häusern durch eine Lawine im Jahr 1986. Nach einer
langen Phase der Planungen und Diskussionen entschied das Komitee für den Wieder-
aufbau, ein auffälliges, zukunftsweisendes Projekt zu wagen und den Plan des renom-
mierten Luganer Architekten Botta zu realisieren. Seit ihrer Fertigstellung hat die Kirche
zahlreiche Besucher angezogen.
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Architektur
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Botta entwarf die Kirche als ein Zusammenspiel vielfältiger naturhafter und spiritueller Symbolik.
Er gab ihr die Form eines turmartigen, oben in 45 - Grad - Neigung abgeschrägten Ovals mit
kreisrundem Glasdach. Als Baumaterial wählte er Marmor und Gneis in lagenweisem Wechsel
und erzeugte dadurch einen reizvollen Hell - Dunkel - Effekt.
Der Innenraum ist im Grundriss rechteckig; die Wände vollziehen den Wechsel vom Dachrund
zum orthogonalen Boden in allmählichem Übergang. Der Altar steht vor einer quasi - byzantin-
ischen rundbogigen, abgestuften Durchgangsnische, hinter der sich die Sakristei befindet –
wegen der Hanglage unterirdisch und von aussen unsichtbar.
Der Eingang auf der gegenüberliegenden Seite ist aussen unter einem kleinen treppen-
förmigen Aquädukt, innen hinter einer Säule verborgen. Die Wassertreppe, über die bei
Regen das Wasser vom Dach abfliesst, setzt sich innen unter dem Glasdach in einer
bogenförmigen „Himmelsleiter“ fort. Zwei weitere Nischen an den Schmalseiten des
Raumes setzen in dem postmodernen Kontext zusätzliche archaische Akzente.
Nur wenige Bankreihen aus hellem Holz verstellen den ebenfalls im Hell - Dunkel - Wechsel
gestalteten Steinboden.
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( BeschriebBottakirche BeschriebBottakircheMogno KantonTessin KantonTicino Kirche
Chiuche Church Iglesia Kirke Kirkko Εκκλησία Chiesa 教会 Kerk Kościół Igreja Церковь )
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Nach F.usio am Donnerstag den 06. September 2012
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Von B.ern mit dem Z.ug über L.uzern nach L.ocarno
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Mit dem F.ahrr.ad zum C.astello di F.erro -C.hiesa di S.an Q.uirico
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Mit dem B.us von L.ocarno über B.ignasco nach F.usio im V.al L.avizzara
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W.anderung F.usio ( TI - 1`280m ) - L.ago S.ambuco ( TI - 1`461m ) und auf der S.trasse
bis halber W.eg Richtung F.usio
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Per A.utos.top ( BE ) nach M.ogno mit B.esichtigung der B.otta - K.irche
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Per A.utos.top von M.ogno ( DE ) nach C.evio
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Mit dem B.us von C.evio nach L.ocarno
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Mit dem F.ahrr.ad durch L.ocarno - C.astello V.isconteo - C.hiesa S.an F.rancesco -
C.hiesa S.ant'A.ntonio A.bate - C.hiesa di S. M.aria A.ssunta
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Mit dem Z.ug von L.ocarno über L.uzern zurück nach B.ern
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Hurni120906 AlbumZZZZ120906A.usf.lugF.usio KantonTessin KantonTicino
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 231223
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NIF
Schloss Hofgut ( Baujahr um 1741 - Berner Landsitz - Herrensitz château castle castello ) im Dorf Gümligen im Berner Mittelland im Kanton Bern der Schweiz
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Hofgut Gümligen
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Das Schloss Hofgut steht in der Gemeinde Gümligen im Kanton Bern in der Schweiz
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Das langgestreckte Areal des Hofgutes gehörte zum Besitz des reichen Gabriel von
W.attenwyl, der es am 20. Dezember 1623 zusammen mit dem M.elchenbühl - Gut von
Ulrich Krieg erworben hatte.
Gabriel war ein Sohn des Berner Schultheissen Johann von W.attenwyl aus dessen
vierter Ehe mit Magdalena Nägeli, der Witwe des Schultheissen Hans Steiger.
Über Hans Franz von W.attenwyl gelangte es an dessen Sohn gleichen Namens, der
den Besitz vor 1730 käuflich seinem Stiefbruder Gabriel von W.attenwyl abtrat. Letzterer
war auch Eigentümer des B.runnadern - Gutes ( später E.lfenau genannt).
Anna Margaretha, eine seiner Töchter, Witwe des Franz Ludwig von Werdt, verkaufte das
Gut im Jahre 1741 an Beat F.ischer, bis 1738 Herrschaftsherr zu R.eichenbach und seit
sechs Jahren schon Eigentümer des benachbarten Grundstücks, wo er das vornehme
Schloss Gümligen erbauen liess. Das Geschlecht F.ischer stammt ursprünglich aus
T.hun und erhielt 1562 das bernische Burgerrecht. Die Nachkommen des Postherrn
Beat F.ischer tragen das «von» vor ihrem Namen.
Der reiche Schlossherr zu R.eichenbach errichtete nun auf dem Hofgut den prächtigen
Herrensitz, oft das « kleine Trianon » genannt, ein drei Fenster breites Wohngebäude
mit zwei Geschossen und einem breiten Mansardendach. Seine etwas abgesetzten,
niedrigeren Seitenflügel mit gewinkeltem Dach umrahmen einen lieblichen Hof mit
bemalten Fassaden und Säulenhallen. Die wiedergegebene Ansicht zeigt die kunstvoll
angelegte Parkanlage mit Terrassen und S.pringbrunnen.
Im Jahre 1754 verkaufte er das architektonische Kleinod seinem jüngeren Bruder
Emanuel F.ischer, der zwei Töchter hinterliess. Johanna Margarethe hatte sich 1764
mit Karl Albrecht von Frisching vermählt, dem letzten Deutschseckelmeister des «Ancien
Régime» und späteren Haupt der provisorischen Marionettenregierung.
Die jüngere Tochter Elisabetha wurde 1771 die Gattin des Isaak Albrecht Steiger, des
prunksüchtigen Herrschaftsherrn zu W.ichtrach, und erhielt das Hofgut als Erbe.
Die nun auch Steiger - Gut genannte Besitzung mit Herrenhaus, Scheuer und Blumenhaus,
34 Jucharten Land und grossen Waldungen in der Umgebung wurde im Jahre 1801 von
Steigers Witwe, der Frau Alt - Landvögtin Lisette, an Hans Jakob Gerwer verkauft, Pfarrer
zu V.inelz und Dekan des Capitels N.idau.
Die Schwester der Pfarrherrin Elisabeth Mutach hatte sich mit Gottlieb Fischer vom O.berried
in B.elp vermählt, verliess jedoch ihre Familie nach sechzehn Jahren mit ihrem Liebhaber
Samuel Rudolf von Frisching von R.ümligen.
Im Jahre 1812 übernahm der Sohn des Pfarrers, Johann Friedrich Gerwer, das schöne
Hofgut als Erbe von seiner Mutter. Sein Schwiegervater Josef Daniel Stürler, gestorben
als Pfarrer zu K.irchdorf, war ein Sohn des Architekten Daniel Stürler, der das Schloss
H.indelbank erbaute.
Johann Friedrich veräusserte die Campagne Gümligen aber schon nach vier Jahren an
den begüterten David Schwab für 4700 Louisdor, den Vater des bekannten Pfahlbau-
forschers und Stifters des « S.chwab - M.useums » in B.iel.
Davids Witwe hinterliess 1839 das Hofgut ihren fünf Kindern David, Friedrich, Emanuel,
Elise Bridel - Schwab und Louise RisoldSchwab. Bei der Erbteilung von 1842 übernahmen
die Letztgenannte und ihr Gatte, der Oberrichter und Oberst Karl Emanuel Risold vom
S.ommerleist, die schöne Campagne allein.
Drei Jahre später starb der neue Besitzer, und dessen Witwe Louise verkaufte sie 1846
den Brüdern Ulrich und Andreas Beck von S.umiswald. Andreas wurde später die ideelle
Hälfte seines Bruders übertragen, und 1855 erwarb der Arzt Friedrich Bühlmann in Bern
von ihm das Hofgut.
Nach seinem Tode wurde es 1869 seinen minderjährigen Kindern Constance und Carl
William Bühlmann übertragen, doch kaufte Letzterer seine Schwester aus. Als Bankier in
L.ondon trat er das Landgut im Jahre 1893 Karl Eugen Ludwig Viktor von Tschann ab,
dessen Vater in S.olothurn 1858 Burger zu Bern geworden war. Seine Mutter war die
Tochter des Berner Stadtpräsidenten und Historikers Karl Zeerleder.
Ein Jahr später starb der neue Eigentümer des Hofgutes unverheiratet und vermachte
die prächtige Campagne in Gümligen dem Sohne seiner Schwester, Viktor Adalbert
Edmund von Grenus.
Im Jahre 1916 ging sie käuflich an Dr. Wilhelm Muehlon von den deutschen K.rupp -
W.erken, und sechs Jahre später wurde der Kaufmann Edgar Adolf Welti in Gümligen
ihr Besitzer.
Die neu gegründete Immobiliengesellschaft Hofgut AG erwarb 1930 den prächtigen Sitz,
und drei Jahre später übernahm Hans Rufener, Präsident der Carba AG, die Hofgut -
Aktien und das schöne Landgut. Zwecks Erhaltung der einzigartigen Campagne als
solche errichtete er 1977 die Hans-Rufener-von-Camp-Stiftung.
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( BeschriebSchlossHofgut BeschriebSchlossGümligen SchlossHofgut SchlossGümligen
AlbumSchlösserKantonBern Schloss Castle Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo
Geschichte History Gebäude Building Archidektur SchlossBern SchlossKantonBern
AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen KantonBern Schweiz Suisse Switzerland
Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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Unterwegs in der Region Bern am Donnerstag den 21. März 2013
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Mit dem F.ahrrad O.stermundigen - W.aldau - I.ttigen - B.olligen - S.tettlen - V.echigen W.orb - G.ümligen - O.stermundigen
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Hurni130321 KantonBern
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 210521
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NIF
Zeitglockenturm Bern ( Baujahr Ursprung um 1191 - Erstes Westtor - Zytglogge Zytgloggeturm Turm Wehrturm Stadttor tower tour torre ) bei Nacht in der Altstadt - Stadt Bern im Berner Mittelland im Kanton Bern der Schweiz
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Z y t g l o g g e - T u r m
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Der Zytgloggeturm ( Zeitglockenturm - Zytglogge - Zeitglocke ) bildete das alte westliche
Stadttor der Berner Altstadt in der Stadt Bern im Kanton Bern in der Schweiz
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Erbaut im Jahr 1191 war er bis 1.2.5.6 das erste Westtor und bildete einst den Abschluss
der ersten Stadterweiterung. Er änderte im Laufe der Jahre sein Aussehen sehr stark,
im Zytgloggeturm sind M.odelle aus den verschiedenen Epochen ausgestellt
Durch die Entwicklung der Stadt rückte der Turm mit jeder Erweiterung immer mehr ins
Zentrum der Stadt.
Für einige Zeit ist der Turm gar als F.rauengefängnis genutzt worden - Pfaffendirnen-
gefängnis
Nach dem grossen B.rand von 1.4. M.ai 1.4.0.5, der nahezu die gesamte Stadt in S.chutt
und A.sche legte, wurde er zum „ Zytglogge “ umfunktioniert.
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In seiner Chronik schildert der C.hronist C.onrad J.ustinger das Ausmass der K.atastrophe :
Also verbrann die alt kebie, do die zitglogge inne hanget, darinne verbrunnen siben pfaffen-
dirnen. ... Also verbrunnen bi sechshundert hüsern, gros und klein, und gros guot darinne
und me denne hundert mönschen.
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Z y t g l o g g e
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Die Zytglogge, die G.locke, die seither im neuen Turm die Stunden verkündet, wurde noch
im gleichen Jahr durch J.ohann R.eber aus A.arau gegossen. Sie war es, die dem Turm
den heutigen Namen gab : Zytglogge.
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Ihre Inschrift lautet:
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+ anno d[omi]ni mccccv mense octobris fusa sum a ma[gi]stro ioh[ann]e d[i]c[t]o reber de
arow sum vas et cer[a] et cunctis [...] gero diei horas.
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( Im Jahre 1.4.0.5 im Monat O.ktober wurde ich von M.eister J.ohannes genannt R.eber aus
A.arau gegossen. Ich bin G.efäss und W.achs (?) ...und allen verkünde ich die Stunden
des Tages ).
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U.hrwerk
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Zur Zeitmessung gehörte natürlich auch ein U.hrwerk. Gleichzeitig mit der G.locke, wurde
also auch eine U.hr mit einem Stundenschlagwerk eingebaut. Über den Erbauer und über
die Ausmasse der U.hr ist leider nichts bekannt.
Hingegen wissen wir, dass das noch heute vorhandene A.strolabium bereits damals den
Turm zierte. Wie bei andern K.unstuhren diente es vorwiegend als Repräsentationsobjekt.
Es gehörte zum Ansehen einer Stadt, technische Spitzenleistungen öffentlich zur Schau
zu stellen und damit Bewunderung auszulösen.
Nebst vielen astronomischen Indikationen konnte man beiläufig auch noch die Zeit ab-
lesen. Dies war aber schwierig und überhaupt nicht das Ziel. Wichtig war die akustische
Zeitangabe durch die G.locke.
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts häuften sich die Reparaturen am bereits über 100
jährigen Uhrwerk. Es wurde immer offensichtlicher, dass das Werk ausgedient hatte.
1.5.2.7 erhielt der damalige W.affenschlosser und Zeitglockenrichter, K.aspar B.runner,
den Auftrag, ein neues U.hrwerk zu bauen. Es stand von Anfang an fest, dass die Uhr
grösser, schöner und kunstvoller sein musste als die alte von 1.4.0.5.
1.5.3.0 präsentierte B.runner den Bernern eine M.onumentaluhr mit kunstreichem Figuren-
spiel und einem R.äderwerk von gewaltigem Ausmass, wie es bis jetzt noch nicht ge-
baut wurde. Von Brunner sind keine weiteren Uhrwerke bekannt, dieses scheint sein
einziges zu sein.
Die Ausmasse, die Robustheit und die kunstvolle Bauweise ( Räder mit einzeln einge-
setzten Zähnen, massive Wellen, die Gewehrläufen ähneln ) zeugen vom Meister, der
sich im Bau von Waffen und Geschützen auskannte, aber auch in der Lage war, eine
aussergewöhnliche Uhr zu realisieren.
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An der O.stseite des Zytgloggeturms ist ein sehr schönes G.lockenspiel angebracht, unter
anderem mit B.ärenfiguren und, hoch oben im D.ach des Turms, der S.tatue von H.ans
T.hann, einem R.itter in voller R.üstung.
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Das F.igurenspiel - G.lockenspiel
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Jede volle Stunde läuft das beliebte und vor allem von T.ouristen viel beachtete F.igurenspiel
ab :
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Ca. 3 Minuten vor dem Stundenschlag kräht der H.ahn und eröffnet das Spiel.
Kurz darauf kreist der B.ärenreigen, er symbolisiert die S.tadtwache, die pflichtbewusst ihre
Runden dreht. Dazu schlägt der N.arr die Stunde an seine zwei G.löcklein. ( Zu früh, aber
das ist Narrenfreiheit )
Nun kräht der H.ahn zum zweiten Mal.
Sobald die volle Stunde erreicht ist, schlägt die Viertelstundenglocke vier Viertel, mitten
im Spielerker auf seinem T.hron dreht C.hronos, der G.ott der Zeit, die S.anduhr; dann
hebt er das Z.epter in seiner linken H.and und gibt den Auftakt zum Stundenschlag.
Nun schwingt H.ans von T.hann, der goldene G.lockenschläger, seinen H.ammer und führt
die erforderliche Anzahl Schläge aus. C.hronos hört aufmerksam zu und zählt die Schläge,
indem er seinen M.und öffnet und schliesst.
Der L.öwe, Symbol des Stadtgründers, H.erzog B.erchtold V. von Z.ähringen, quittiert jeden
Schlag mit einer leichten Kopfdrehung. Zum Schluss schlägt der H.ahn ein drittes Mal
und kündet damit den Beginn einer neuen Stunde an.
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Es ist ein wahres Meisterwerk der mittelalterlichen Uhrmacherkunst.
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A.stronomische U.hr
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Unter dem großen Z.ifferblatt ist eine astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert zu be-
wundern.
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Es handelt sich um ein A.strolabium mit südlicher Projektion, wie sie vorwiegend an
Kunstuhren bis in die erste Hälfte des 15. Jahrhundert gebaut wurden.
Der S.tundenzeiger zeigt mit der g.oldenen H.and die modernen Stunden und mit dem
S.onnenemblem den S.onnenstand gegenüber dem aufgemalten P.lanisphärium, wobei
links der S.onnenaufgang im O.sten, oben der S.onnenhöchststand im S.üden und rechts
der S.onnenuntergang im W.esten dargestellt ist.
Die K.ugel ( mit einer goldenen und einer schwarzen Hälfte ) zeigt die aktuelle M.ondphase
an.
Auch der aktuelle M.ondstand kann aufgrund der relativen Position zum S.onnenzeiger ab-
gelesen werden. Auf der beweglichen exzentrischen S.cheibe der E.kliptik zeigt die S.onne
das aktuelle T.ierkreiszeichen an.
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Der Turm und das U.hrwerk können mit einer Führung besichtigt werden.
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Siehe auch :
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bern-altstadt.ch/htm/zytgloggeturm.htm
www.berninfo.com/de/page.cfm/CityToursAusfluege/Stadtfueh...
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( BeschriebZytglogge BeschriebZeitglocke BeschriebZytgloggeturm BeschriebZeitglockenturm AlbumZytgloggeturm AlbumStadtBern Bern Berne Berna Bärn Stadt City Ville kaupunki città シティ
stad ciudad Stadtturm Turm torre tower torni tour tårn wieża torn Mittelalter Geschichte History
Wehrbau Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa
Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza UNESCO Weltkulturerbe
Unesco World Heritage )
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Ausflug nach S.aas F.ee und auf den G.ornergrat am Samstag den 08. Dezember 2007
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Mit dem Z.ug von B.ern über K.andersteg nach B.rig und dem P.ostauto nach S.aas F.ee
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Anschliessend mit dem P.ostauto von S.aas F.ee nach S.talden und dem Z.ug auf den
G.ornergrat bei Z.ermatt
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R.ückreise mit dem Z.ug vom G.ornergrat über Z.ermatt nach B.rig und zum e.rsten M.al
durch den neuen N.eat - T.unnel zurück nach B.ern
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Mit dem V.elo durch B.ern um die W.eihnachtsbeleuchtung zu fotografieren
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Hurni071208 AlbumZZZZ071208AusflugSaasFee KantonBern AlbumStadtBern StadtBern
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 100216
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19 / 140
Anlässlich der Feier 125 Jahre Gotthardbahn ganz in rot eingekleidet die Kirche Wassen ( Gotteshaus katholisch - Pfarrkirche St. Gallus - Barockkirche Chiuche Chileli Kirchlein church église temple chiesa - Baujahr 1734 - Stil Barock ) im Dorf Wassen im Urner Reusstal im Kanton Uri der Zentralschweiz - Innerschweiz der Schweiz
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Wassen wurde durch den Bau der Gotthardbahn (1872-1882) weltberühmt.
Die Kirche, welche bei einer Fahrt mit dem Zug mehrfach aus verschiedenen Richtungen zu sehen ist, wurde zum Wahrzeichen dieser Bahnlinie.
Von der Kirche aus hat man einen wunderschönen Panoramablick auf das Gotthard-Tal.
Mittels zweier Kehrtunnels (Wattinger Tunnel und Leggisteintunnel) wechselt die Bahnstrecke zweimal die Richtung, durchfährt Wassen dreimal und überquert ebenso oft die Reuss.
Wassen ist Ausgangspunkt der Strasse durch das M.eiental über den S.ustenpass ins Berner Oberland
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Ausflug am 08. September 2007 zum 125 Jahre Jubiläum der Gotthardbahn!
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SBB Re 460 Lokomotive ( Schweizerische Bundesbahnen )
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B e t r i e b
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- Baujahr : 1.9.9.1 – 1.9.9.6
- Betriebsnummern ( UIC ) : Re 460 0.0.0 – Re 460 1.1.8
- Stückzahl : 119
- Einsatzgebiet Universallokomotive, seit 2.0.0.0 ausschliesslich für den P.ersonenverkehr
- W.artungswerk : Y.verdon
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Technische Daten
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- Fahrzeugtyp elektrische Lokomotive in Umrichtertechnik
- Hersteller : SLM W.interthur + ABB Z.ürich
- Achsfolge : Bo'Bo'
- Höchstgeschwindigkeit : 230 km/h
- Reisegeschwindigkeit : 160 km/h ( bis 2.0.0.7 ) => 200 km/h ( ab 2.0.0.7 )
- Leistung : 6100 kW
- Stundenzugkraft : 275 kN
- Anfahrzugkraft : 300 kN
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Masse und Gewicht
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- Länge über Puffer : 18'500 mm
- Breite : 3000 mm
- Höhe : 4310 mm
- Dienstgewicht : 84 t
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Sonstiges
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- Vorgänger Re 4./.4.I.I, Re 4./.4.I.I.I, Re 4./.4.I.V
- Nachfolger Re 4.8.2 ( G.üterverkehr )
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Die Re 460 ist eine vierachsige Vielzwecklokomotive der SBB, im Volksmund als Lok 2.0.0.0
bekannt.
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Geschichte => Politischer Hintergrund
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In den 1.9.7.0er Jahren evaluierte die SBB für die Schweiz geeignete Formen des Hochge-
schwindigkeitsverkehrs. Das Projekt Bahn 2.0.0.0 nahm langsam Form an und verschiedene
Kosten - Nutzen - Analysen führten zur Erkenntnis, dass I.nfrastruktur und Rollmaterial für
eine Geschwindigkeit von maximal 200 km/h auszulegen seien.
Trotz verfügbarer ( aber noch nicht erprobter ) neuerer Technik bestellten die SBB die fünfte
und sechste Bauserie ( 45 + 27 Stück ) der bewährten Re 4./.4.I.I, welche zwischen 1.9.8.1
und 1.9.8.5 abgeliefert wurden.
Die Rollmaterial - I.ndustrie, vertreten durch SLM und BBC, baute zur gleichen Zeit die vier
P.rototyp - Lokomotiven Re 4./.4.I.V, welche 1.9.8.2 an die SBB übergeben wurden.
Aufgrund des rückläufigen Verkehrsaufkommens blieb die Serienbestellung der Re 4./.4.I.V
aus, zumal die T.hyristortechnik seit Entwicklung der Drehstrom - Antriebstechnik veraltet
war.
Für die SBB rückte die S-Bahn Z.ürich in den Vordergrund. Eine Machbarkeitsstudie der
SLM über eine schwere Hochgeschwindigkeits - Lokomotive, wie sie von den SBB ge-
wünscht wurde, belegte, dass diese realisierbar war, allerdings wichtige Entwicklungs-
schritte noch fehlten.
Die SBB vergaben darauf 1.9.8.5 erstmals einen Entwicklungsauftrag an das Konsortium
SLM/BBC. Gemeinsam wurde bis 1.9.8.7 ein P.flichtenheft erarbeitet, welches gleichzeitig
die O.fferte der Industrie darstellte.
Die SBB bestellten für den P.ersonenverkehr Ende 1.9.8.7 eine erste Serie von zwölf Loko-
motiven, Mitte 1.9.8.9 eine zweite Serie über weitere zwölf Maschinen. Die ersten zwölf
Stück wurden als Re 4./.4.V.I unter den Betriebsnummern 1.0.7.0.1 - 1.0.7.1.2 bestellt,
welche zu dieser Zeit allerdings noch von der A.e 3./.6I belegt waren.
Im H.erbst 1.9.8.9 beauftragte der B.undesrat die SBB damit, Kapazitäten für den H.uckepack -
Verkehr bereitzustellen. An der durchgeführten Ausschreibung nahm auch das Konsortium
SLM/ABB teil, mit ihrem weiter leistungsoptimierten Konzept Lok 2.0.0.0 und zwei Varianten
davon.
Das Konsortium konnte die Ausschreibung für sich entscheiden und erhielt Mitte 1.9.9.0 den
Zuschlag für weitere 75 Maschinen, welche auch als 'H.upac'-Lokomotiven bekannt wurden.
Damit hatten die SBB erstmals 99 Lokomotiven eines Typen bestellt, den es nur auf dem
Reissbrett gab.
Ebenfalls im H.erbst 1.9.8.9 begannen Gespräche zwischen der B.L.S und dem Konsortium
SLM/ABB, welche schliesslich zur Entwicklung der Re 4.6.5 führten.
Für den G.üterverkehr sollten ursprünglich noch Zwei- oder V.ierstromvarianten der Re 460
bestellt werden. Dieses Vorhaben wurde jedoch zu Gunsten der speziell für den Güterverkehr
konstruierten SBB Re 4.8.2 aufgegeben, da selbst der damalige Preis einer Re 460 deutlich
über demjenigen einer heute erhältlichen vergleichbaren G.üterlokomotive lag.
Die Re 460 ist bis auf Weiteres die letzte Lokomotive, die quasi komplett von schweizerischen
Unternehmen konstruiert wurde; Der Lokomotivbau in der Schweiz musste inzwischen aus
wirtschaftlichen Gründen eingestellt werden.
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Entwicklungsgeschichte der Re 460
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Ein wichtiger Grundbaustein für die Entwicklung der Re 460 war die von SLM und BBC ent-
wickelte Re 4.5.6, welche ab 1.9.8.7 an P.rivatbahnen geliefert wurde. Die äusserlich der
Re 4./.4.I.V verwandten Lokomotive war die erste Umrichterlok der Schweiz, welche mit
GTO - Thyristoren und D.rehstrom - A.synchronmotoren arbeitete.
Ab 1.9.8.9 kam eine Weiterentwicklung der Re 4.5.6 mit neuer Formgebung auch bei den SBB
zum Einsatz, als Re 4.5.0. Teile der elektrischen Ausrüstung der Re 4.5.6 / 4.5.0 bildeten die
technische Grundlage der Lok 2.0.0.0.
Der Öffentlichkeit wurde die erste Re 4/4 460, wie sie damals noch hiess, Anfang 1.9.9.1 in
nicht fahrtauglichem Zustand vorgestellt. Mitte 1.9.9.1 legte die 460 0.0.0 in O.erlikon ihre ersten
Meter aus eigener Kraft zurück.
Offiziell ausgeliefert wurde die erste Re 460 am 28. J.anuar 1.9.9.2. Bis Anfang 1.9.9.6 wurden
1.1.9 Einheiten der Re 460 gebaut, welche bei den SBB die Betriebsnummern 460 0.0.0 bis
460 1.1.8 erhielten.
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Betrieb
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Mit der Inbetriebnahme der Re 460 konnten die aus den 1.9.2.0ern stammenden A.e 3./.6 I
und A.e 4./.7 und die aus den 1.9.4.0er - Jahren stammenden Re .4./.4.I ausrangiert werden.
Im regelmässigen Verkehr waren die Re 460 nach der Beseitigung vieler Kinderkrankheiten ab
1.9.9.4 anzutreffen. Sie degradierten im Personenverkehr die Re 4./.4.I.I in niedrigere Dienste.
Anfänglich wurden die Re 460 im P.ersonen- wie auch G.üterverkehr eingesetzt - teils in Viel-
fachsteuerung. Im Güterverkehr wurden sie weitgehend von der internationalen Baukonstruktion
B.ombardier T.raxx abgelöst. Inzwischen hat die Division Personenverkehr alle Re 460 von
C.argo übernommen.
Die Re 460 wird nun hauptsächlich an IC 2.0.0.0-Zügen oder P.endelzügen bestehend aus
E.W I.V und I.C-B.t - S.teuerwagen eingesetzt.
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Variationen der Re 460
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Ab 2.0.0.0 wurde einige Re 460 mit Funkfernsteuerung als R.e.f 460 im G.otthard - G.üter-
verkehr eingesetzt.
Die Re 460 wurde in einer etwas leistungsfähigeren Variante als B.L.S Re 4.6.5 für die B.L.S
L.ötschbergbahn A.G bestellt.
Weitere Ableger der Lok 2.0.0.0 - F.amilie findet man auch bei .ausländischen Bahngesell-
schaften, so zum Beispiel für die b.reitspurige V.R - Y.htymä ( F.innische S.taatsbahnen )
als S.r.2 ( 46 Stück ).
22 gingen als E.l 18 an die n.orwegische N.orges S.tatsbaner und zwei an die K.owloon -
C.anton R.ailway C.orporation ( K.C.R ) ( H.ongKong / C.hina) für den Betrieb zwischen
K.owloon ( H.ongkong ) und G.uangzhou.
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( BeschriebRe460 AlbumRe460 AlbumSBBRe460 AlbumSBBLokomotiveRe460 Lokomotive
AlbumBahnenderSchweiz Schweizerische Bundesbahn Bundesbahnen Eisenbahn Lok
SBB CFF FFS SLM Zug Train Juna Zoug Trainen Tog Tren Поезд Lokomotive Паровоз
Locomotora Lok Lokomotiv Locomotief Locomotiva Locomotive Eisenbahn Railway
Rautatie chemin de fer Ferrovia 鉄道 Spoorweg Железнодорожный Centralstation
Ferroviaria Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス
Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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Die schönen Schützengräben aus der Zeit des Esten Weltkriegs auf der Geissflue im
Kanton Basel Landschaft der Schweiz :
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Schützengraben der Fortifikation Hauenstein
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Der Schützengraben befindet sich unterhalb der Geissflue im Kanton Basel Landschaft in
der Schweiz
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Als er im H.erbst 1914 erbaut wurde, hörten die Sappeure den Geschützdonner aus dem
E.lsass, mit dem Jahreswechsel begannen die blutigen Kämpfe in den V.ogesen. Das
furchtbare Sterben am H.artmannsweilerkopf und am L.ingenkopf zeigte bald, dass
Grabenlinien am feindseitigen Hang ohne eine zweite Deckungslinie am abgewandten
Hang unter A.rtilleriefeuer zu Todesfallen wurden. Genau so eine Falle wäre der Graben
am Spitzenflüeli geworden.
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Trotz seiner offensichtlichen Mängel blieb der Graben ein Stück der Fortifikation Hauen-
stein. Vom Spitzenflüeli aus mochte Nachts das Licht von der S.cheinwerferstellung
B.ölchenflue gespenstisch gewirkt haben, wenn es suchend über die Talhänge strich.
Tag und Nacht drang vom 11. bis zum 16. O.ktober 1.9.1.5 der Gefechtslärm des
zweiten Manövers am Hauenstein zu den Wachen am S.pitzenflüeli empor.
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Wenige Kilometer südlich probte die 3. Division in der grössten derartigen Übung des
Krieges den Ernstfall am westlichen Ende der Fortifikation. Im N.orden zuckte derweil
wie ein fernes Gewitter das Geschützfeuer deutscher und französischer Artillerie an der
V.ogesenfront. Der Schützengraben ist ein Zeitzeuge jener Tage und verdient es erhalten
zu werden. Er mahnt an jenen A.ugust 1914, als die Völker Europas jubelnd in einen
Krieg zogen, der das Ende einer unbesorgten Epoche werden sollte.
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Beim Spitzenflüeli besteht ein Schützengraben der sich über eine Länge von 288 Metern
Richtung Geissflue erstreckt. Moos, Laub und Humus haben im Laufe von Jahrzehnten
Besitz vom Bauwerk ergriffen. 1914 sprengten Geniesoldaten des Sappeur-Bataillons 22
hier diesen Schützengraben als Teil der Fortifikation Hauenstein in den Fels.
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Das gut erhaltene Bauwerk umfasst im südlichen Teil einen Abschnitt mit zwei nischen-
artigen Unterständen und mehreren Splitterblenden. In diesem Bereich zieht sich der
Graben hangwärts nach S.üden und ist sehr gut erhalten.
Obwohl der Graben bis zur Hälfte seiner einstigen Höhe verschüttet ist, sind seine Mauern
grossteils intakt. Dieser Teil der Fortifikation Hauenstein stellt in der Region eines der am
besten erhaltenen Zeugnisse militärischer Architektur von 1914 dar.
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=> Siehe auch : www.rost-und-gruenspan.ch
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( BeschriebSchützengräbenHauenstein AlbumSchweizimerstenWeltkrieg KantonBaselLand
KantonBaselLandschaft Erster Weltkrieg ErsterWeltkrieg Erster Weltkrieg verdenskrig
Toinen maailmansota first guerre mondiale Guerra Mondiale 第二次世界大戦 wereld
oorlog wojna światowa guerra mundial Andra världskriget Guerra Mundial war Schweiz
Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Suíça
Szwajcaria Suiza Landesverteidung Verteidigung )
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Fortifikation Hauenstein
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In der Region O.lten erinnern an der Felswand längs der B.ölchen - S.üdstrasse heute
noch zahlreiche W.appen der beteiligen Truppen an die in den Jahren 1914 bis 1918
erstellten Bauwerke der Fortifikation Hauenstein.
Diese Fortifikation war von langer Hand vorausgeplant worden: zum Schutze des
E.isenbahnknotenpunktes O.lten, zur Verhinderung eines feindlichen Einbruchs ins
Mittelland, und zur Vermeidung einer «Abkürzung» für die deutsche Armee in die
M.ittelostflanke F.rankreichs beziehungsweise für die f.ranzösische Armee in den
d.eutschen S.üdraum.
Die Strategie gründete auf der Tatsache, dass zwischen A.arau und B.alsthal, auf
einer Strecke von nur dreissig Kilometern, zehn Juraübergänge vorhanden waren.
Unmittelbar nach der Mobilmachung von 1914 wurden die Pläne aus der Schublade
gezogen, und Tausende von Wehrmännern begannen im Gebiet des Hauensteins
im 24 - Stunden - Betrieb vorab mit dem Bau von M.ilitärstrassen, so erstens am
W.isenberg ( W.inznau – W.ilmatt – M.arenacher – F.roburg – W.isen – H.upp –
W.isenberg – R.amsach ) und zweitens am B.ölchen ( N.ord- und S.üdstrasse ab
R.ankbrünneli oberhalb T.rimbach zur G.widemfluh ).
Zudem wurden unter anderem die S.trasse W.angen – R.umpel und S.chmutzberg –
K.allhöhe erstellt sowie zahlreiche S.chützengräben, G.eschützstände, Verbindungs-
g.räben, U.nterstände, B.eobachtungsposten, M.aschinengewehrstellungen, Schein-
w.erferpositionen, K.ommandoposten, T.elefonleitungen, M.unitionslager, G.enie-
depots, R.eservoirs und W.asserleitungen, U.nterkünfte sowie S.tallungen. Rund 500
Tief- und Hochbauarbeiten befanden sich anfänglich im Bau.
Für die O.ltner B.rücken und die E.isenbahntunnel wurden Zerstörungsmassnahmen
vorbereitet. Im besagten Verteidigungsraum bestanden auch schon fertige Evakuations-
pläne für 50 000 Personen.
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48 Kilometer Frontlinie bis 1917
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Wie wir dazu von O.ltens S.tadtarchivar Christoph Rast erfahren, entwickelte sich der
Krieg im W.esten zu einem Graben-und Stellungskrieg, und ab 1915 wurden die Stell-
ungen bis 1918 praktisch gleich gehalten.
Was die Fortifikation Hauenstein anbelangt, wurden 1915 der Schützengraben A.are –
B.oningen – B.ölchen, die B.ölchen - S.üdstrasse und die W.asserversorgung W.isenberg
fertiggestellt.
Im F.rühling 1915 fanden im Raum Hauenstein M.anöver unter den Augen von General
Wille statt. Gegen Jahresende erfolgte der Ausbau der militärischen Stellungen aufgrund
neuer Erkenntnisse nicht mehr planmässig, sondern nach sofortigen Bedürfnissen.
1916, wegen des strengen W.inters in der Region O.lten, verlagerte sich die Hauptarbeit
auf die O.ffenhaltung der M.ilitärstrassen. Weitere S.tellungen und U.nterstände waren
überall im Bau.
Der Aussichtspunkt B.ölchenfluh war als B.eobachtungsposten auf die heutige Form
zurechtgesprengt worden. Ein grosser Teil der Schweizer Armee stand bis zu dieser
Zeit im Einsatz am Hauenstein. Auch 1917 setzte sich der kontinuierliche Baubetrieb
im ganzen Gebiet fort.
Im A.ugust 1917 waren die wichtigsten Arbeiten vollendet: die Gesamtlänge der Front
betrug 48 Kilometer, die Feuerlinie mit Verbindungsgräben war über 27 Kilometer lang,
insgesamt gab es offene und gedeckte Stellungen für 126 Geschütze, acht T.elefon-
z.entralen. Die neu gebauten Bergstrassen hatten eine Länge von 26 Kilometern. Ins-
gesamt waren für all diese Bauobjekte zwei Millionen Arbeitsstunden geleistet worden.
Die Schweizerkolonie in B.rasilien hatte an die Soldatenfürsorge 20 000 Franken über-
wiesen mit dem Auftrag, im Gebiet der Fortifikation Hauenstein ein S.oldatenhaus einzu-
richten. G.eneral W.ille legte den Standort oberhalb von I.fenthal fest.
Das Soldatenhaus konnte am 20. O.ktober 1.9.1.7 eingeweiht werden. ( Das 1.9.5.0
abgebrannte General-Wille-Haus, das der S.tadt O.lten später jahrelang für Ferienkolonien
diente, wurde Mitte der fünfziger Jahre neu aufgebaut. )
1918 stand militärisch im Zeichen des weiteren Ausbaus und des Unterhalts der Fort-
ifikation Hauenstein. Nach Kriegsende im gleichen Jahr wurden einzelne Bauwerke
abgebrochen und die Gräben eingedeckt. Aus finanziellen Gründen entfernte das Militär
nur wirklich Störendes.
Geblieben sind neben der Erschliessung der Region Unterer Hauenstein durch Berg-
strassen unter anderem: das B.ergrestaurant «K.ambersberg», U.nterstände und Stell-
ungen, das erwähnte G.eneral- W.ille - H.aus ( das jetzt im W.inter jeweils durch die
S.A.C - Sektion O.lten bewirtet wird ) sowie die W.appen an der seinerzeit innerhalb
weniger Monate aus dem Fels gesprengten B.ölchen - S.üdstrasse.
Mit diesen H.erkunftswappen hatten sich die an den B.auarbeiten beteiligten T.ruppen
jeweils nach Abschluss ihrer Arbeiten im Fels des B.ölchens verewigt. Die W.appen
werden von der Offiziersgesellschaft O.lten unterhalten und sind letztmals im F.rühjahr
1.9.9.7 vom O.ltner Bildhauer Paul Nünlist fachgerecht restauriert worden.
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( BeschriebFortifikationHauenstein AlbumSchweizimerstenWeltkrieg KantonBaselLand
KantonBaselLandschaft Erster Weltkrieg ErsterWeltkrieg Erster Weltkrieg verdenskrig
Toinen maailmansota first guerre mondiale Guerra Mondiale 第二次世界大戦 wereld
oorlog wojna światowa guerra mundial Andra världskriget Guerra Mundial war Schweiz
Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Suíça
Szwajcaria Suiza Landesverteidung Verteidigung )
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W.anderung mit R.alf von W.aldenburg nach E.ptingen am Dienstag den 15. September 2009
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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.iestal und weiter mit dem T.ram nach W.aldenburg
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W.aldenburg ( BL - 515m ) - W.aldenburg S.chlossruine ( BL - 685m ) - G.erstelflue
( BL - 810m ) - R.ehhag ( BL - 1`010m ) - L.auchflue ( BL - 1`014m ) – B.esichtigung
B.eobachtungsposten L.auchflue aus dem e.rsten W.eltkrieg - G.eissflue ( BL - 1`005m ) –
B.esichtigung der S.tellungen aus dem e.rsten W.eltkrieg auf der G.eissflue -
C.hilchzimmersattel ( BL - 991m ) - O.ber B.elchen ( BL - 890m ) - L.auch ( BL - 820m ) -
B.irch ( BL - 760m ) – B.esichtigung R.uine G.rottenburg R.iedfluh - E.ptingen ( BL - 560m )
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Mit dem B.us von E.ptingen nach S.issach und wieder zurück mit dem Z.ug nach B.ern
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Hurni090915 AlbumZZZZ090915Juratour KantonBaselLandschaft
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 070316
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NIF
Im römischen Museum in der Gemeinde Augst im Kanton Basel Landschaft in der Schweiz
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Augusta Raurica
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Augusta Raurica, auch als Colonia Augusta Rauricorum bekannt, ist eine Siedlung aus
römischer Zeit am S.üdufer des R.heins einige Kilometer östlich von B.asel, die zur
Provinz Gallia Belgica und später zur Provinz Germania superior gehörte.
An dieser Stelle liegen heute die G.emeinden A.ugst, welche zu Kanton B.asel - L.and-
schaft gehört, und K.aiseraugst, die auf dem Kantonsgebiet A.argau liegt. Der größte
Teil der erhaltenen Anlagen steht in A.ugst. Die Ausgrabungen und Rekonstruktionen
alter Gebäude sind noch in vollem Gange.
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Koloniegründung
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Gegründet wurde eine Kolonie im Gebiet der Rauriker zum ersten Mal am 21. J.uni wohl
des Jahres 44 v. Chr. durch C.äsars Feldherrn Lucius Munatius Plancus. Allerdings
konnten aus dieser frühen Zeit keine Funde nachgewiesen werden. Es gilt deshalb als
sicher, dass die Kolonie entweder als Folge der Bürgerkriege nach C.äsars Tod über den
formalen Gründungsakt gar nicht hinauskam oder dass Plancus' Kolonie nicht in A.ugst,
sondern in B.asel gegründet wurde.
Zu einer dauerhaften Koloniegründung kam es erst im Gefolge der Eroberung der Zentral-
a.lpen unter Kaiser Augustus um 15 v. Chr.. Der bislang älteste bekannte Fund konnte
durch Dendrochronologie auf das Jahr 6 v. Chr. datiert werden.
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Name der Kolonie
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Die Grabinschrift des Munatius Plancus nennt als Namen nur das lapidare Colonia
Raurica. Eine - allerdings nur fragmentarisch erhaltene - Inschrift aus augusteischer Zeit
spricht von der Colonia P[aterna] (?) M[unatia] (?) [Felix] (?) [Apolli]naris [Augusta E]merita
[Raur]ica (Buchstaben zwischen eckigen Klammern ergänzt). Wie das emerita zeigt, hätte
es sich also um eine Veteranenkolonie gehandelt.
Abgesehen von diesem verstümmelten Zeugnis findet man die erste sichere Bezeugung
des Beinamens Augusta erst beim Geographen Ptolemäus um 150 n. Chr. in griechischer
Form als Augústa Rauríkon (=lat.: Augusta Rauricorum).
Damit fügt sich Augusta Raurica in einen größeren Zusammenhang von augusteischen
Koloniegründungen, denn auch noch zwei andere wichtige Stützpunkte des augusteischen
Eroberungsplanes tragen den Beinamen des ersten Kaisers: Augusta Praetoria am Südfuß
des G.roßen S.t. B.ernhard - P.asses, aus dem heute A.osta geworden ist, und Augusta
V.indelicum, das heutige A.ugsburg als Vorposten gegen die D.onau.
Diese drei Augustae bilden die Ecken eines Dreiecks, das sich über die von Augustus
eroberten A.lpen legte und seine breite Basis vom R.heinknie bis zur D.onau gegen das
unbesetzte G.ermanien wandte.
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Geographische Lage der Siedlung
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Es hat sich während den Ausgrabungen gezeigt, dass die Stadt auf einer Hochfläche
ruht, nicht weit vom R.hein entfernt. Die E.rgolz und der V.iolenbach haben aus der
Terrasse ein Dreieck herausgefressen, dessen Basis am nördlichsten Rand des J.uras
liegt und etwa 1 km breit ist.
Die "Spitze" des Dreiecks schaut rheinwärts gegen Norden und bildet einen Kopf, der
K.astelen heißt, also an eine B.urg ( K.astell ) gemahnt. Von der Basis bis zum Scheitel
des Dreiecks messen wir ebenfalls rund 1 km. In diese Hochfläche, die nach W.esten,
N.orden und O.sten von steilen Böschungen umgeben ist, wurde die Stadt gebaut.
Die Geometer hatten zunächst nach den Angaben des Stadtplanarchitekten, der den
Grundriss und Umfang der neuen Stadt entworfen hatte, auf dem Gelände abgesteckt.
Jedes wichtige öffentliche Gebäude erhielt seinen Platz angewiesen, in erster Linie der
T.empel des obersten H.immelsgottes J.upiter mit dem H.auptaltar vor dem heiligen
Zentralpunkt, von dem aus das Straßennetz einvisiert wurde.
Der Architekt, der den Auftrag erhielt, den Plan zu entwerfen, legte zunächst durch das
Dreieck eine Längsachse, die 36° von der Nordrichtung nach Westen abwich und zur
Hauptstraße der Stadt ausgebaut wurde.
In Abständen von 55 Meter legte er parallel dazu weitere Längsstraßen. Dann teilte er
die Längsachse in 16 gleiche Teile zu 66 m ( 225 röm. Fuß ) und zog durch die Schnitt-
punkte Querlinien, von denen er 10 zu Querstraßen machte.
So erhielt er ein rechtwinkliges Straßennetz und Stadtquartier von rund 50 auf 60 Metern.
Die Straßen wurden mit einem soliden Bett von Kies und beidseitig mit Wassergräben
versehen. Die wichtigeren Straßen säumten gedeckte Fußgängerwege hinter Säulen-
reihen ein.
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Grenzen der Kolonie
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Die Grenzen der Colonia Raurica sind nicht mehr mit absoluter Sicherheit festzustellen.
Man glaubt, sie rückschließend aus dem Umfang des frühmittelalterlichen Augstgaues
ablesen zu können.
Demnach hätte die Kolonie von B.asel r.heinaufwärts bis zur A.aremündung gereicht,
dann a.areaufwärts bis zur M.ündung der S.igger unterhalb von S.olothurn, hinüber an
die L.üssel und dann dem Verlauf des F.lüsschens B.irs folgend wieder bis B.asel.
Das scheint aber nur bedingt richtig zu sein.
Nach neuesten Forschungen stehen nämlich G.utshöfe mit Z.iegelstempeln der W.ind-
ischer Legionen auch in verwaltungsrechtlicher Abhängigkeit von V.indonissa. Solche
reichen aber über den B.özberg hinüber bis nach F.rick.
Also wird der T.hiersteinberg unterhalb F.rick die Kolonie nach O.sten begrenzt haben.
Auf der W.estseite dürfte, wie oben angeführt, in der Nähe der B.irsmündung bei B.asel
eine Grenzstation gelegen haben.
Frührömische B.randgräber, die 1.9.3.7 bei der K.irche von N.euallschwil gefunden
worden sind, deuten darauf hin, dass auch an der nördlichen ins E.lsass ( Richtung
B.lotzheim ) führenden L.andstraße ein solcher Posten lag.
Im Großen und Ganzen hat damit die Colonia Raurica den K.anton B.asel, das F.rick-
t.al und den östlichen J.urateil des K.antons S.olothurns umschlossen. Dies ergibt ein
Territorium von rund 700 km².
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Weitere Geschichte
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Der Ort entwickelte sich in der Folge zu einer recht ansehnlichen römischen Stadt auf
der N.ordseite der A.lpen mit ca. 10'000 - 15'000 Einwohnern. Zur Zeit der höchsten Blüte
während der langen Friedenszeit vom 1. bis zum 3. Jahrhundert hatte Augusta Raurica
alles, was zum römischen Leben gehört.
Das Handwerk blühte: So räucherte man S.chinken und S.peck für den Export in andere
Gegenden des Römischen Reiches. Es gab ein T.heater, ein A.mphitheater, ein Haupt-
f.orum, verschiedene kleinere F.oren, einen A.quädukt, diverse T.empel sowie mehrere
öffentliche B.äder.
Ein starkes E.rdbeben zerstörte um das Jahr 250 die Stadt in erheblichem Maße. Hinzu
kamen später weitere Zerstörungen durch Einfälle der A.lamannen und / oder marodierende
römische Truppen in der Zeit des L.imesfalls.
In der Folge bildeten sich zwei neue Siedlungen, "die beiden A.ugst": einerseits die er-
heblich verkleinerte Siedlung auf dem Augster K.astellenhügel und andererseits der
wichtigere Stützpunkt am R.hein ( das mit einer S.tadtmauer umgebene C.astrum
R.auracense). Sie beide bilden gewissermaßen den Kern der heutigen Ortschaften
A.ugst und K.aiseraugst.
Beide bildeten aber zunächst eine Ortschaft mit dem Namen A.ugst. Im Jahre 1.4.4.2
aber wurde diese Ortschaft entlang der F.lüsse E.rgolz und V.iolenbach geteilt.
Westlich der Grenze verblieb das Gebiet im Herrschaftsbereich von B.asel, das sich
1.5.0.1 als Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft anschloss.
Augst wurde 1.8.3.3 schließlich Teil des Kantons B.asel - L.andschaft.
Der östlich von E.rgolz und V.iolenbach liegende Teil kam unter habsburgische Herrschaft.
Zur besseren Unterscheidung wurde dieser Ort nun wegen der Zugehörigkeit zum Heiligen
Römischen Reich mit dem Namen K.aiseraugst versehen. Dieser Ort kam erst 1.8.0.3
zur Schweiz, nachdem die habsburgischen Herrschaftsgebiete in den napoleonischen
Kriegen verloren gegangen waren.
Das A.mphitheater Augusta Raurica wurde 200 n. Chr. gebaut und bot für 6000 Zuschauer
und Zuschauerinnen Platz. Das A.mphitheater wurde aber nach bereits siebzig Jahren
aufgegeben. Heutzutage dient das verbleibene A.mphitheater ( wurde am gleichen Ort
wiederaufgebaut ) als Fr.eilichtbühne für K.onzerte und V.olksfeste. Außerdem ist heute
eine M.ultimediaschau installiert worden.
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Stand der Ausgrabungen 2.0.1.1
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Viele der römischen Bauten sind durch Ausgrabungen erforscht und konserviert worden,
so vor allem Zeugen, die öffentlich zugänglich sind:
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- T.heater
- T.empel auf dem S.chönbühl eine architektonische Einheit bildet
- H.auptforum mit J.upitertempel
- B.asilica und dem Versammlungsort des S.tadtrates
- A.mphitheater, von dem allerdings nur bescheidene Reste erhalten geblieben sind
- A.quädukt, der Augusta Raurica von L.iestal her mit T.rinkwasser aus der E.rgolz
. versorgte ( stellenweise zu besichtigen und begehbar im H.eidenloch in L.iestal sowie
. nordöstlich der K.läranlage in F.üllinsdorf ).
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Dazu kommen verschiedene private G.ewerbebauten ( eine T.averne, eine B.äckerei,
eine T.öpferei und Z.iegelbrennöfen ) sowie ein Stück der A.bwasserkanäle. Rund
80 % des überbauten Gebietes ist jedoch bis heute unerforscht.
Augusta Raurica gilt als die besterhaltene römische Stadt nördlich der A.lpen, da auf
ihrem Gebiet keine mittelalterliche bzw. neuzeitliche Stadt entstand. In weiten Teilen
der Gemeinde A.ugst gilt ein weitgehendes Bauverbot; Bauten werden nur zurückhaltend
und nur nach sorgfältiger archäologischer Überprüfung genehmigt. Gemäß der Aus-
grabungspolitik sollen Teile von Augusta Raurica bewusst für kommende Generationen
im Boden konserviert erhalten bleiben.
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M.useum und R.ömerhaus
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Die wichtigsten Grabungsfunde sind im R.ömermuseum A.ugst, zusammen mit einem
zum Teil rekonstruiertem Gebäude, neben dem T.heater, der Öffentlichkeit zugänglich
gemacht.
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( BeschriebAugustaRaurica AlbumRömerinderSchweiz Römer Römisches Römische
Reich Imperium Romanum Romain Geschichte History Helvetier Helvetien Ruine Ruinen
Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Szwajcaria
Sveits Suíça Suiza )
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B.esuch von A.ugusta R.aurica am Sonntag den 06. November 2011
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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.iestal
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Mit dem F.ahrrad L.iestal - A.ugst - K.aiseraugst - M.uttenz
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Mit dem Z.ug von M.uttenz über B.asel zurück nach B.ern
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Kamera : Canon EOS 5D MarkII
Objektiv : Sigma 85 mm
Modus : P
Zeit in Sekunden : -
ISO : -
B.litz : Nein
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Hurni111106 AlbumZZZZ111106AusflugAugustaRaurica KantonBaselLandschaft
AlbumRömerinderSchweiz AlbumRömerstadtAugustaRaurica
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 110316
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NIF
Aussicht während der Fahrt mit dem F.ahrrad von F.tan nach S.cuol im Engadin des Kanton Graubünden der Schweiz :
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Schloss Tarasp ( Ursprung Mittelalter um 1040 - Mittelalter - Burg Höhenburg Chastè castello château castle ) bei Tarasp im Unterengadin - Engadin im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz
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Schloss Tarasp
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Das Schloss Tarasp steht in Tarasp im Unterengadin / Engadin im Kanton Graubünden
der Schweiz.
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Im Unterengadin berühren sich fast alle alten bewohnten Gegenden an der linken Seite des
Tales. Die H.änge am rechten U.fer des I.nn sind von ausgedehnten W.äldern bedeckt, die
hier und dort durch D.örfer , die auf T.errassen stehen, unterbrochen werden.
Auf dieser Seite ist das grösste D.orf dasjenige von Tarasp, heute eine aufgeteilte
G.emeinde, die in ihrem Z.entrum durch die Festung mit demselben Namen beschützt
wird.
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Das Schloss Tarasp, das auf einem felsigen S.teiltablett steht, zählt zu den berühmtesten
Verteidigungswerken R.hätiens. Von allen noch bewohnbaren graubündnerischen Schlössern
ist Tarasp dasjenige, das die meisten Elemente seiner mittelalterlichen Substanz bewahrt hat.
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Gegen 1900 befand es sich in einem so bedauernswerten Z.ustand, dass die zwischen 1910
und 1914 unternommenen R.estaurierungsarbeiten unausweichlich ernste B.eschädigungen
an den verschiedenen G.ebäuden und auch an seinem I.nneren verursachten.
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Dennoch versuchten die Restauratoren das Möglichste, um das äussere Erscheinungsbild
des Schlosses beizubehalten, ausgenommen das eingestürzte D.ach, das sie völlig erneuern
mussten. Von Beginn ihrer Arbeiten an gaben sie sich grosse Mühe, sich an die Z.eichnungen
der Originalkonstruktionen zu halten.
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Die Lage des Schlosses auf einem isolierten felsigen Hügel entspricht nicht den
Geländeformen, die im allgemeinen in Graubünden für Festungskonstruktionen gewählt
wurden.
So unterscheidet sich die architektonische Struktur von Tarasp ziemlich stark von den
gängigen rhätischen Grundrissen. Es ist selbstverständlich, dass die Hauptelemente -
Eingang, Vorderschloss, zentrales Schloss und Behausungskörper - bei Tarasp auch
vorhanden sind, doch ist Ihre Anordnung an die Geländeart angepasst worden.
Die architektonische Vorstellung entspricht gewissermassen einer Spirale, die sich von
der ersten Tür, die auf halber Höhe an der Flanke des Hügels eingerichtet wurde,
unregelmässig bis zum Wohnungsgebäude führt, das auf dem G.ipfel des felsigen Kaps
errichtet wurde.
Das Vorderschloss und das Hauptschloss teilen die Gesamtheit in drei Bereichen, deren
heutiges Erscheinungsbild das Produkt einer Entwicklung von mehreren Jahrhunderte ist.
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Die Befestigungen des Eingangs, die eine äusserliche T.üre, die heute verschwunden ist,
und einen langen G.ang mit S.chiessscharten und von zwei Türmen flankiert, die sich zur
S.chlucht öffnen, datieren vermutlich aus einem späten Zeitalter, wahrscheinlich um das
Jahr 1600.
Dieser verstärkte Eingang sollte zweifellos als Hindernis für die damals so häufigen Angriffe
in Rhätien dienen.
Das Vorderschloss dehnt sich auf der Terrasse im Norden des Hügels aus. Von der T.alseite
wird es durch einen schroffen felsigen H.ang abgegrenzt, dessen unregelmässige Gräte
durch die U.mfriedungsmauer führen.
Wenn man das Schloss durch die Aussentür im Westen des Geländes verlässt, erhebt sich
ein Q.uerbalken, der mit S.chiessscharten für F.euerwaffen ausgestattet wurde, bis zum
K.omplex der Gebäude des zentralen Schlosses.
Das Vorderschloss war vermutlich durch eine Mauer im hohen Mittelalter umgeben, doch
die derzeitige architektonische Struktur dieses Bereichs reicht nur bis zum Anfang der
modernen Zeiten: das Schilderhaus, das neben dem Tor steht, stammt aus dem Anfang des
16. Jahrhundert, und das massive P.ulvermagazin um das Jahr 1716.
Was die anderen Gebäude betrifft, wurden sie entweder in der heutigen Zeit errichtet oder
umgestaltet.
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Das ist insbesondere der Fall bei der K.apelle, dessen Apsis in die Ringmauern eingefügt
wurde. Obwohl seine innere Einrichtung aus dem 17. Jahrhundert stammt, könnten die
Mauern dem 12. Jahrhundert zugeteilt werden.
Die Malereien, die die Wände der Apsis schmückten, und von denen leider nur noch
F.ragmente übrig sind, wurden gegen 1100 ausgeführt. Das Zw.ischentor, das im Westen
des H.eiligtums verschont blieb, verdankt sein derzeitiges Aussehen den Arbeiten, die zu
Beginn des 16. Jahrhunderts durchgeführt wurden.
Was den K.irchturm betrifft ist er in seiner Art wirklich einmalig. Mit seinen fünf Stockwerken
und seinem barocken Z.wiebeldach steht er höher als das zentrale Schlosses, an dem er
angebaut wurde.
Die Dicke seiner Mauern und die Dimensionen des Grundrisses sind in erstaunlichem
Missverhältnis mit jenen der bescheidenen K.apelle. Vermutlich hat dieser Turm, der wie
die K.appelle wahrscheinlich aus dem 11. Jahrhundert stammt, vom Anfang an als
V.erteidigungs - und K.irchturm gedient.
Das zentrale Schloss, das heute wie eine kompakte Masse aussieht, ist von einer hohen
Umfriedungsmauer umgeben, deren Verlauf von der unregelmässigen Gräte des Hügels
bestimmt ist.
Wenn man vom Osten durch das Tor schreitet, gelangt man in einen Gang, der von
einem G.ewölbe seit dem Mittelalter bedeckt wurde, zum zentralen inneren H.of, von wo
die der M.auer angeschlossenen Gebäude zugänglich sind.
Hier liegen vermutlich die ältesten Elemente der niedrigeren Umfriedungsmauer. Sie könnten
bis ins 11. Jahrhundert zurückdatieren, wie jene von S.agogn und von N.ivagl, deren
Zeitbestimmung dank archäologischen Ausgrabungen möglich war.
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Der Gebäudekomplex, oder das zentrale Schloss, das mehrmals im Laufe des 16. und
17. Jahrhunderts renoviert und vergrössert wurde, stammt vermutlich aus dem 13. und
14. Jahrhundert.
Das gilt auch vor allem für die alte Wohnung, die auf dem G.ipfel des Hügels errichtet wurde,
ein massiver und defensiver Behausungskörper, dessen Ursprung aus verschiedenen
Gründen nicht vor dem 13. Jahrhundert festgelegt werden kann.
Trotz seines Aussehens ist das bescheidenere und einfachere Schloss als jenes von heute,
das durch seine Grossartigkeit und seine Kompaktheit besticht, ein Werk des
13. Jahrhunderts.
Das zentrale Schloss von Tarasp erfuhr zahlreiche Renovationen am Ende des Mittelalters
und anfangs der modernen Zeiten. Erst im Laufe dieser Arbeiten wurden die Säle der
unteren Stockwerke mit Gewölben ausgestattet, die Fenster trichterförmig durchbohrt, und
die H.olztäfelung in den erhöhten Gebäuden aufgerichtet. Nach zwei alten Zeichnungen von
1520 wurden bestimmte Teile der R.ingmauer früher von hervorstehenden Wegen überwunden.
Die Versorgung mit Trinkwasser, war ein schwerwiegendes Problem für die Mehrzahl der
Schlösser, die auf Felsen aufgerichtet wurden. In Tarasp wurde dies durch eine Z.isterne
gewährleistet, die sich im zentralen Schloss befand.
Im 18. Jahrhundert musste diese ersetzt werden. Eine andere ausserhalb der R.ingmauer
gegrabene Z.isterne am Fuss der Felsen konnte nur in Friedenszeiten ohne Gefahr benutzt
werden.
Die weiss verputzten Fassaden wurden früher reichlich mit Wappenmalereien geschmückt.
Was davon im Jahr 1900 noch sichtbar war, datiert vermutlich nicht vor dem Ende des
15. Jahrhunderts. Einige dieser Malereien wurden bei Sanierungsarbeiten restauriert und
verzieren heute glücklicherweise die eher kalten und kahlen Fassaden.
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Im Widerspruch zu anderen rhätischen Schlössern, die auf archäologischer Ebene oder
aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte zu den ältesten Schlössern dieser Art zählen, aber
nur spät in den Texten erscheinen, wurde Tarasp bereits im 11. Jahrhundert erwähnt.
Jedoch ist das Konstruktionsdatum noch ungewiss. Es ist nicht unmöglich, dass es bereits im
10. Jahrhundert errichtet wurde.
Der Name von Tarasp wird von "terra aspera" (wilde Erde) abgeleitet, was dazu beiträgt
zu glauben, dass das Schloss in einer vor kurzem gerodeten Stelle gebaut wurde. Das
entspricht dem, was wir den ältesten Dokumenten entnehmen können, in denen es heisst,
dass Tarasp von einer reichen aus dem V.enosta-T.al und vielleicht auch aus N.orditalien
stammenden B.aronenlinie gebaut wurde.
Der Zeitpunkt, an dem diese F.amilie, deren L.ändereien sich mehrheitlich ursprünglich im
V.enosta - T.al befanden, den Namen der Festung annahmen - gegen das Ende des
11. Jahrhunderts - markiert zweifellos den Beginn ihrer kolonisierenden Aktivität im Engadin.
Ihre Absicht war es zweifellos, in dieser wenig bevölkerten Region eine Herrschaft von
gewisser Bedeutung zu erschaffen.
Während der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts erreichten die Tarasp ihren Höhepunkt.
Sie verfügten über Ländereien, die sich im V.enosta-T.al und im Rest von S.üdtirol, in M.ittel-
G.raubünden und in V.alteline erstreckten, und besassen sogar einige Ländereien in B.ayern.
Um ihre Beherrschung zu konsolidieren, nahmen sie zahlreiche Ministerielle in Anspruch.
Wir finden unter diesen die Barone von M.armels, die später zu den mächtigsten rhätischen
Familien angehörten. Das p.atrimonische K.loster, das gegen 1090 von Eberhard von T.arasp
in der Nähe von S.cuol gegründet wurde, wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts an Marienberg
in der Nähe von B.urgeis (V.enosta-T.al) übertragen.
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Im gleichen Zeitalter wurde die Herrschaft von Tarasp hin und her gerissen in den Kämpfen
der Bischöfe von C.hur, die ihren Einfluss von O.berengadin bis ins Unterengadin zu
vergrössern versuchten, und die Grafen von T.irol, die auch ihre Macht im umgekehrten
Sinne auszudehnen versuchten, ausgehend vom niedrigeren T.al des I.nn.
1160, übergab Ulrich de Tarasp, der manches Mal schon seinen Glauben an die K.irche durch
grosszügige Spenden bestätigte, dem Bischof von C.hur seinen Anteil am Schloss von Tarasp.
Sein Neffe Gebhard, der dies als Verschwendung der Familiengüter sah, bemächtigte sich
der Festung und liess die Bischofsgarnison abreissen. Der Bischof wurde von Ulrich von
Tarasp und seinem Vetter Egino von Matsch geholfen und belagerte dann das Schloss und
zwang Gebhard, dieses aufzugeben.
Schliesslich wurde ein Kompromiss gefunden; das Schloss wurde Gebhard als Lehen
zugestanden, aber dieser musste versprechen, seinen Teil dem Bischof zu hinterlassen,
falls er ohne Kinder sterben würde. Die Rechte des Bischofs blieben allerdings nicht
unumstritten.
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Nach dem Verschwinden der Barone von Tarasp gegen 1170 gelangte das Schloss aus
unklaren Gründen, aber wahrscheinlich gemäss bestimmten erblichen Rechten, an den
Herren von R.eichenberg, die sich damals im V.enosta - T.al etabliert hatten.
In Missachtung der Rechte, die dem Bischof zustanden, wurde das Schloss in 1239 an
den Grafen von T.irol übertragen, der es ihnen als Lehen zurückgab. Die R.eichenberg
residierten nur kurz in Tarasp.
Auch die Grafen von T.irol konnten nicht lange ihren Erwerb geniessen, denn am Ende des
13. Jahrhunderts, gelangte Tarasp in die Hände der B.arone von M.atsch - wahrscheinlich
infolge eines Ländereienaustausches.
Die M.atsch entsprangen einem Seitenzweig des überlieferten Stammes Tarasp, der
zwischenzeitlich ausstarb. Zu Beginn besassen Egino und Ulrich von M.atsch zusammen
ihr patrimonisches Eigentum.
Sie installierten einen Schlossherren in Tarasp und beauftragten ihn, die Herrschaft in ihren
Namen zu verwalten. Es wurde auch vereinbart, dass, falls einer der zwei Vetter seinen
Vertrag brechen würde, sein Teil zum anderen zurückfallen würde.
Das gegenseitige Misstrauen zwischen Ulrich und Egino, führte allerdings bereits in 1297 zu
einer Teilung. 1625 starb die T.ochter des Schlossherren in einem F.euer. Während des 16.
und 17. Jahrhunderts, hörten die österreichischen Intendanten nicht auf, sich über die
Überalterung der Gebäude zu beklagen. Peinlich genaue Renovierungen und Vergrösserungen
wurden zu Beginn des 13. Jahrhunderts unternommen.
1803 wurde Tarasp dem neuen Kanton Graubünden zugeteilt, und das fast zerstörte Schloss
ging in die Hände von Privatperson über. 1856 wurde das Schloss von P.lanta von S.amedan
gekauft für Fr. 1`200. -.
Er führte zahlreiche Reparaturen insbesondere am D.ach durch. Im Jahre 1900 wurde das
Schloss vom deutschen Unternehmer Dr. Lingner aus D.resden gekauft. Dieser restaurierte
das Schloss von 1906 bis 1916. Nach seinem Tod ging das Schloss in die Hände des
G.rossherzogs E.rnest L.udwig von H.essen und bei R.hein von D.armstadt über. Das Schloss
gehört immer noch dieser Familie.
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Siehe auch : www.schloss-tarasp.ch.
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( BeschriebSchlossTarasp SchlossTarasp AlbumSchlösserKantonGraubünden KantonGraubünden Grischun Schloss Castle Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude Building Archidektur AlbumSchweizerSchlössesr,BurgenundRuinen )
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Burgentour durch`s E.ngadin am Montag den 26. Oktober 2009
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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich - L.andquart - K.losters - V.ereinatunnel nach A.rdez
im E.ngadin
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B.esuch der R.uine der B.urg S.teinisberg
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Weiter mit dem F.ahrrad nach F.tan - M.uot P.ednal (GR - 1`770m) - S.cuol - R.amosch
(GR - 1`231m) - B.esuch der R.uine B.urg T.schanüff - S.an N.icla - S.clamischutt P.T.T
(GR - 1`050m) - M.artina P.T.T (GR - 1`035m) - R.uine A.lt F.instermünz ( Ö.stereich ) -
M.artina P.T.T (GR - 1`035m)
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Mit dem P.ostauto über S.cuol T.arasp nach A.rdez und weiter mit dem Z.ug durch den
V.ereinatunnel nach L.andquart und mit der S.B.B über Z.ürich nach B.ern
.
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Hurni091026 AlbumZZZZ091026BurgentourEngadin AlbumGraubünden KantonGraubünden KantonGrischun
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 161215
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NIF
Italien / Lombardei - Sirmione
Scaligero Castle
Scaligerburg
Sirmione (Brescian: Sirmiù; Venetian: Sirmion) is a comune in the province of Brescia, in Lombardy (northern Italy). It is bounded by Desenzano del Garda (Lombardy) and Peschiera del Garda in the province of Verona and the region of Veneto. It has a historical centre which is located on the Sirmio peninsula that divides the lower part of Lake Garda.
History
The first traces of human presence in the area of Sirmione date from the 6th–5th millennia BC. Settlements on palafitte existed in the 3rd and 2nd millennia BC.
Starting from the 1st century BC, the area of the Garda, including what is now Sirmione, became a favourite resort for rich families coming from Verona, then the main Roman city in north-eastern Italy. The poet Catullus praised the beauties of the city and spoke of a villa he had in the area.
In the late Roman era (4th–5th centuries AD) the city became a fortified strongpoint defending the southern shore of the lake. A settlement existed also after the Lombard conquest of northern Italy: in the late years of the Lombard kingdom, the city was capital of a judiciary district directly subordinated to the king. Ansa, wife of King Desiderius, founded a monastery and a church in the city.
Around the year 1000, Sirmione was probably a free comune, but fell into the hands of the Scaliger in the early 13th century. Mastino I della Scala was probably the founder of the castle. In the same period, Sirmione was refuge for Patarines hereticals. The military role of the city continued until the 16th century, but a garrison remained in the castle until the 19th century.
Sirmione was a possession of the Venetian Republic from 1405 until 1797, when it was acquired by the Habsburg Empire. It became part of the Kingdom of Italy in 1860.
World heritage site
The prehistoric settlement at Lugana Vecchia is part of the Prehistoric Pile dwellings around the Alps a UNESCO World Heritage Site.
Notable people
The poet Gaius Valerius Catullus lived in the 1st century BC. His family owned a villa in Sirmione.
Alfred Tennyson described his impressions of Sirmione in the summer of 1880 in his poem Frater Ave atque Vale.
Italian writers who wrote about Sirmione include Giosuè Carducci, Antonio Fogazzaro and Gabriele D'Annunzio.
Ezra Pound and James Joyce met in the city in 1920.
Maria Callas had a villa in Sirmione.
English writer Naomi Jacob lived in Sirmione until her death in 1964. A small plaque in Sirmione commemorates her.
Blessed Benedetta Bianchi Porro lived in Sirmione, when her family moved in the 1940s, where her father, Guido was in charge of the hot spring aqueducts. She died on January 23, 1964, and a small plaque is placed in the town to commemorate her presence, especially that she is now closer to becoming a Saint of the Catholic Church.
(Wikipedia)
The Scaligero Castle is a fortress from the Scaliger era, access point to the historical centre of Sirmione, on Lake Garda. It's one of Italy's best preserved castles. In 2019 it was the 22nd most visited attraction in Italy, with 308,459 visitors.
History
Built in the latter half of the 14th Century on the southernmost part of Lake Garda in Northern Italy. Construction was initiated on behalf of the Della Scala family of Verona, who are known as the Scaligeri from which it takes it name. The family ruled Verona and a large part of the Venetian area from the years 1259 to 1387.
The castle was later controlled by the Republic of Venice from the 15th Century after the Della Scala family submitted to Venice in 1405. It continued to be an important fortification in the area. Its decline in importance began with the completion of the nearby fortress in Perchiera del Garda in the 16th Century.
It continued to be used as an armory and fortification until the Unification of Italy when it became the office of the local government of Sirmione.[4] Restoration began after World War I in 1919, when it became a museum and tourist attraction. However it was not fully restored until 2018 when the internal waters of the castle were cleared. The internal docks are the only surviving example of a 14th Century fortified port.
(Wikipedia)
Sirmione ist eine italienische Gemeinde (comune) mit 8336 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019) in der Provinz Brescia, Region Lombardei.
Geografie
Lage
Sirmione liegt am Südufer des Gardasees etwa 31 km südöstlich von Brescia und etwa 30 km nordwestlich von Verona auf einer Halbinsel, die etwa vier Kilometer in den See hineinragt. Der historische Ortskern erstreckt sich an der schmalsten Stelle der Halbinsel etwa drei Kilometer vom Südufer entfernt. In diesem oberen Bereich hat die Landzunge die Form eines Dreiecks mit der größten Seitenlänge von 1250 m und einer Breite von 750 m und besteht aus drei Hügeln: „Cortine“, „San Pietro in Mavino“ und den „Grotten des Catull“. Im Altertum war das Südufer des Gardasees von einem dichten Wald bewachsen. Heute ist die Vegetation mediterran geprägt und besteht zu großen Teilen aus Olivenbäumen.
Zur Gemeinde Sirmione gehören auch die Ortsteile Colombare di Sirmione, Lugana und Rovizza. Das Gemeindegebiet grenzt an die Region Venetien mit den zur Provinz Verona gehörenden Gemeinden Castelnuovo del Garda, Lazise und Peschiera del Garda sowie an die lombardischen Gemeinden Desenzano del Garda und Padenghe sul Garda.
Geschichte
Die Geschichte der Halbinsel reicht bis in die Steinzeit im 2. Jahrtausend v. Chr. zurück. Bereits im 17. Jahrhundert v. Chr. entstanden im flachen Wasser Ansiedlungen von Pfahlbauten, die sich von Salò bis Garda ausdehnten. Nach und nach wurde auch das Festland besiedelt, wenngleich keine Dokumentation über die Besiedlung vor der Zeit der Römer existiert. Es wird vermutet, dass auf der Halbinsel dank ihrer einzigartigen, Schutz bietenden Form schon sehr früh Ansiedlungen entstanden sind.
Zur Zeit der Römer war die Halbinsel ein Ferienort höhergestellter Familien. Von den in dieser Zeit entstandenen drei Villen sind heute nur die „Grotten des Catull“ auf dem letzten der drei Hügel erhalten. Der Poet Gaius Valerius Catullus, der im 1. Jahrhundert v. Chr. in Rom gelebt hat, hat diesen Ort gelegentlich besucht und so der Villa ihren Namen gegeben.
Sirmione erlangte große Bedeutung durch seine Lage an wichtigen Verkehrswegen. Im „Itinerarium Antonini“, einem Verzeichnis der Römischen Reichsstraßen aus dem 3. Jahrhundert, wird bereits die Existenz eines Ortes erwähnt, wo die Reisenden anhalten konnten, dem „mansino Sermione“, der in der Mitte der Straße zwischen Brescia und Verona lag.
Unter der Herrschaft der Langobarden, die sich im Jahre 568 in Oberitalien verbreiteten, entstanden verschiedene Klöster und Kirchen, von denen heute fast nichts erhalten ist.
Nach den Geschehnissen der Inquisition in den 1250er Jahren in Südfrankreich zogen sich die überlebenden Katharer und Patariner nach Norditalien zurück. Sie konnten die Festung Sirmione als letzte Zufluchtsstätte halten. Im 13. Jahrhundert dehnte die Familie della Scala ihr Herrschaftsgebiet bis zum Gardasee aus und übernahm 1262 in Verona und Sirmione die Regierungsgeschäfte. 1276 ging Mastino I. della Scala gegen die tiefreligiösen Patariner vor, die sich über den Reichtum und die Macht der Kirche empörten. Die Burg wurde eingenommen und von denen, die auch schon 1244 in Montségur gelitten hatten, blieben 200 übrig, die zwei Jahre später als Ketzer auf dem Scheiterhaufen in der Arena von Verona verbrannt wurden.
Unter den Scaligern und während der Herrschaft der Venezianer wurden die römischen Befestigungsanlagen um- und ausgebaut.
Wirtschaft und Tourismus
Heute hat Sirmione besonders als gehobener Ferienort mit seinen zahlreichen Hotels und sonstigen Ferienunterkünften, gastronomischen Einrichtungen und Geschäften mit weit gefächertem Angebot Bedeutung erlangt. Der Ausflugstourismus, in Form von tausenden von Tagesausflüglern, hat den Ort das ganze Jahr tagsüber fest im Griff. Mit seinen hochmodernen Kureinrichtungen verfügt Sirmione über das größte private Thermalzentrum Italiens.
Persönlichkeiten
Maria Callas (1923–1977) lebte mit Giovanni Battista Meneghini (1896–1981) zwischen 1950 und 1959 in Sirmione
Catull – Die Grotte di Catullo in Sirmione hielt man lange für die Villa des Catull, sie entstanden aber wohl erst nach seinem Tod
Kurt von Koseritz (1838–1916), anhaltischer Staatsmann und Erbauer der Villa von Koseritz (enteignet 1915), heute das Hotel Villa Cortine, auf einem der drei Hügel der Halbinsel
Hellmut Wolff (1906–1986), deutscher Astrologe und Mystiker, wurde hier geboren
(Wikpedia)
Die Scaligerburg (italienisch Castello Scaligero) in Sirmione ist eine Wasserburg in der gleichnamigen italienischen Gemeinde am Südufer des Gardasees in der Provinz Brescia. Sie ist eine der außergewöhnlichsten militärarchitektonischen Anlagen des 14. Jahrhunderts in Italien, die relativ unverändert erhalten geblieben ist.
Lage
Die Burg liegt auf der etwa vier Kilometer in den Gardasee ragenden Halbinsel von Sirmione an einer leicht zu verteidigenden Stelle. Sie wurde an einer etwas mehr als 200 m breiten Stelle an der Ostseite der Halbinsel errichtet und liegt, vom Südufer des Sees kommend, am Beginn des historischen Ortskerns von Sirmione. Die Lage am Ortsrand wurde dabei bewusst gewählt und ist Charakteristikum für Burgen, die unter den verschiedenen Signorie in Ober- und Mittelitalien im 14. Jahrhundert errichtet wurden. Die Randlage unterstreicht das Misstrauen des herrschenden Adels vor dem einfachen Volk, so dass der Burg in Sirmione die doppelte Aufgabe zukam, ihre Burgherrn vor Angriffen von außen und zugleich vor Übergriffen aus der Bevölkerung zu schützen.
Geschichte
Die Burg wurde 1409 erstmals als roche Sirmione urkundlich erwähnt, als der Doge Michele Steno die Einwohner Sirmiones aufforderte zum finanziellen Unterhalt der Burg mit beizutragen. Der Begriff Rocca bezeichnet im Italienischen eine auf einem Felsvorsprung errichtete Höhenburg. Auch wenn die Bezeichnung für die in Sirmione errichtete Anlage nicht zutreffend ist, wurde sie insbesondere zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert als Rocca scaligera bezeichnet.
Über die Entstehungszeit der Burg liegen keine historischen Dokumente vor. Das im Frühmittelalter im 8. Jahrhundert urkundlich erwähnte Castrum Sermioni bezieht sich, wie es damals üblich war, auf den befestigten Ort und beweist nicht die Existenz einer schon zu dieser Zeit bestehenden Burganlage. Umstritten ist, ob die Burg auf den Resten des römischen Hafens von Sirmione errichtet wurde oder nicht.
Die Entstehung wird je nach Autor unterschiedlich datiert. Einige führen die Errichtung der Burg infolge des von Mastino I. della Scala unterstützten und von seinem Bruder Alberto I. della Scala 1276 angeführten Feldzuges gegen die in Sirmione ansässigen Mitglieder der Katharer zurück und legen die Grundsteinlegung auf das Jahr 1277 zurück. Die gängigste Annahme ist, dass die Burg zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert entstanden ist. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Burg in mehreren Bauphasen beginnend unter Mastino I. und mit dem abschließenden Bau des Hafens im späten 14. Jahrhundert, womöglich bereits unter venezianischer Herrschaft, entstanden ist.
Die glaubhafteste Hypothese ist, dass die Burg in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts entstanden ist, was anhand der Bauelemente und der Bautechnik den größten Rückhalt findet. So sind beispielsweise die in der Scaligerburg eingesetzten Zugbrücken in Italien erst seit dem 14. Jahrhundert geläufig. Der Bau des Burghafens kann zwischen 1351 und 1375 angesiedelt werden. In diesem Zeitrahmen erhielten die Scaliger das Reichsvikariat über den Gardasee (1351) und kann das fast baugleiche Hafenbecken der Scaligerburg in Lazise (1375) datiert werden, was den Schluss zulässt, dass der Hafen unter der Herrschaft von Cansignorio della Scala oder seinem Nachfolger Antonio della Scala errichtet wurde. Auf Letzteren weisen auch die unkenntlich gemachten Steinwappen hin, die an den beiden Burgtoren, am Bergfried und an einigen Wehrtürmen angebracht sind. Das einzige eindeutig leserliche Wappen am westlichen Burgtor ist eine 1890 entstandene Nachbildung, wie sie im Original noch an der Scaligerburg in Torri del Benaco zu sehen ist. Dementsprechend kann davon ausgegangen werden, dass mit dem Bau der Bau möglicherweise bereits unter Cansignorio della Scala († 1375) begonnen, sie aber sicherlich unter Antonio della Scala (1363–1388) fertiggestellt wurde, wie es für die Scaligerburgen in Torri del Benaco, Lazise und Valeggio sul Mincio dokumentiert ist. Dabei kann nicht ausgeschlossen werden, dass innerhalb des in Frage kommenden Zeitraums der Bau in mehreren Bauphasen und unter verschiedener Bauleitung ausgeführt wurde.
Wenige Jahre nach Fertigstellung gelangte die Scaligerburg in den Besitz der Visconti, nachdem Gian Galeazzo Visconti 1387 die Herrschaft über Verona an sich gerissen und Antonio della Scala vertrieben hatte. Aber bereits 1405 wechselte die Burg, nach einem kurzen Restaurationsversuch der Scaliger durch Guglielmo della Scala 1404, erneut den Besitzer und wurde Teil der Serenissima Repubblica di Venezia. Nach der Niederlage Venedigs in der Schlacht von Agnadello 1509 fiel Sirmione für einige Jahre unter die Herrschaft der Gonzaga. Bis zu diesem Zeitpunkt dürfte die Scaligerburg keine wesentlichen baulichen Veränderungen erlitten haben. Erst unter den Gonzaga fanden Arbeiten an Zinnen und Mauern statt. Überliefert ist der Besuch von Isabella d’Este 1514 auf der Burg, die aber aufgrund der spartanischen Ausstattung eine Übernachtung außerhalb der Scaligerburg vorzog.
Bereits 1515 kehrten die Venezianer nach Sirmione zurück und bestimmten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts das Geschehen. Mit der Rückkehr Venedigs verlor die Scaligerburg endgültig ihre militärische Bedeutung, da die Serenissima Peschiera del Garda als militärischen Stützpunkt ausbaute. In der Folge wurde die Burg vor allem als Lager genutzt. Ein Dokument von 1600 zählt zwölf Büchsen, zwölf Hakenbüchsen und eine Kanone sowie eine Besatzung von 20 Soldaten auf.
Der Dornröschenschlaf in den die Burg verfiel, bewahrte sie vor wesentlichen baulichen Veränderungen und Anpassungen. Infolge des Friedens von Lunéville 1801 gelangte Sirmione zur Provinz Brescia, so dass die Scaligerburg in Sirmione heute die einzige Scaligerburg ist, die in der Provinz Brescia liegt. Während der napoleonischen Epoche wurde der Zwinger überdacht, der in den 1860er Jahren noch mit zwei Fenstern durchbrochen wurde, und unter den ab 1815 herrschenden Habsburgern der Palas aufgestockt. Nach dem Zweiten Italienischen Unabhängigkeitskrieges und dem Fall der Lombardei an das im Entstehen begriffene Königreich Italien 1859 wurde die Burg als Stützpunkt der italienischen Gardaseeflottille genutzt. Zwischen 1861 und 1917 wechselten sich Gemeinde und Staat mehrmals als Besitzer ab, da die Gemeinde zwar das Bauwerk nutzen wollte, aber immer Schwierigkeiten mit dem finanziellen Unterhalt hatte. Der verwahrloste Zustand und die von der Gemeinde unter anderem als Postamt, Gefängnis sowie als Unterkunft, der in Sirmione stationierten Carabinieri genutzten Anlage, ließen bei den staatlichen Denkmalschutzbehörden den Entschluss reifen, die Burg zu enteignen. Bestärkt wurden sie dabei auch von dem kommunalen Plan, das mittlerweile verlandete Hafenbecken der Burg in einen Garten zu verwandeln. Die 1911 eingeleitete Enteignung konnte 1917 abgeschlossen werden. Nach dem Ersten Weltkrieg begannen die ersten bedeutenden Restaurierungsarbeiten. Dabei wurde die in den 1860er Jahren vorgenommenen baulichen Änderungen wieder rückgängig gemacht, das Hafenbecken erneut ausgehoben und geflutet sowie die Brustwehren und Zinnen rekonstruiert.
Im Zweiten Weltkrieg wurde sie nach der deutschen Besetzung Italiens im September 1943 von deutschen Truppen beschlagnahmt. Nach dem Krieg diente sie erneut verschiedenen Zwecken. Zeitweise waren in der Burg das Gemeindearchiv und die Gemeindebibliothek untergebracht. 1975 fanden weitere umfangreiche Restaurierungsarbeiten statt, bei denen unter anderem die Zugbrücke am südlichen Burgeingang rekonstruiert wurde. 1976 übernahm die Soprintendenza in Brescia die Leitung der Burg. Ende der 1990er Jahre wurde die Westfassade restauriert, wobei die neue Verputzung auch Kritik hervorrief. 2015 übernahm der neu eingerichtete regionale Museumsverbund der Lombardei (it. Polo Museale Regionale della Lombardia) die Leitung der Scaligerburg. Unter dem Museumsverbund wurde die Scaligerburg umfangreich restauriert, so dass 2018 das Hafenbecken der Burg erstmals für Besucher zugänglich gemacht werden konnte.
Beschreibung
Die von einem unbekannt gebliebenen Festungsbauingenieur im 14. Jahrhundert errichtete Scaligerburg besteht aus zwei Hauptelementen, der Hauptburg mit dem Bergfried und dem Hafen. Sie ist auf drei Seiten von einem mit Wasser gefüllten Burggraben umgeben, der mit dem Gardasee verbunden ist. An der Ostseite grenzt die Burg mit dem Hafenbecken direkt an den See. Die Burg war Eckpunkt des von den Scaligern um Sirmione angelegten Verteidigungssystems, bestehend aus der Stadtmauer, Wehrtürmen und Stadttoren. Im Gegensatz zur Burg ist der Großteil dieser Befestigung nicht mehr vorhanden. Erhalten geblieben ist das neben der Burg liegende Stadttor, das den Zugang von Süden abriegelte und eine ähnliche Bauweise aufweist, wie das nur wenige Meter weiter östlich gelegene südliche Burgtor. Das Stadttor wurde später abgeflacht und in Richtung Ortskern verlängert, die Zugbrücke 1876 durch eine Steinbrücke ersetzt. Ein anderes nach Norden hinausführende Stadttor ist baulich so verändert worden, dass es im Ortsbild fast nicht mehr auffällt. Die auffälligsten Reste der Scaliger-Mauer mit einem erhaltenen Wehrturm liegen an der Ostküste der Halbinsel, etwas nördlich der Burg in der Nähe der Pfarrkirche Santa Maria Maggiore, die selbst zum Teil in die Stadtmauer eingebettet ist.
Die Burg weist ohne den ummauerten Hafen eine Fläche von 4172 m² auf. Der westliche und nördliche Wassergraben ist zwischen 12 und 15 m breit, während er im Süden eine Weite von bis zu 25 m aufweist.
Burgtore und Zwinger
Die Scaligerburg von Sirmione besitzt zwei Eingänge. Das westliche Burgtor an der Piazza Castello liegt hinter der Stadtmauer und bildet heute den einzigen Zugang zur Burg. An der Südseite liegt das besser erhalten aber für Besucher geschlossene Südtor. Hier ist der Zugbrückenvorbau an dem die Zugbrücke aufliegt ebenso noch vorhanden, wie auch die Zugbrücke, die nicht durch eine Steinbrücke, wie am Westtor ersetzt worden ist. Geschützt werden beide Eingänge von einem etwa 15 m hohen Ravelin, wobei das Ravelin am Südtor noch zusätzlich überdacht ist. An den Außenwänden der beiden Ravelins sind einige Steinwappen angebracht. Am Westtor findet sich das einzige noch erkennbare Wappen von Antonio della Scala, das allerdings eine Nachbildung von 1890 ist. Im gleichen Jahr wurde auch die steinerne Figur des Markuslöwen am Westtor angebracht.
Beide Eingänge verfügen über einen kleineren Nebeneingang mit einer eigenen Zugbrückenkonstruktion, der Fußgängern vorbehalten war. Da das Stadttor über keinen separaten Eingang für Fußgänger verfügt, kann davon ausgegangen werden, dass Fußgänger über die Burg in den Ort geführt wurden.
Während der westliche Ravelin direkt an die Hauptburg anschließt und von zwei der insgesamt drei Wehrtürme flankiert wird, liegt zwischen dem Ravelin am Südtor und der Hauptburg der Zwinger. Letzterer kann noch in eine Burg- und einen Hafenzwinger untergliedert werden, da der größere, östlich des Südtors liegende Zwinger, die Hauptburg vom ummauerten Hafen der Burg trennt. Die Außenmauern des Zwingers sind zwischen 7 und 8 m hoch und haben im Schnitt eine Stärke von 1,3 m. Sie sind von Brustwehren mit flachen sogenannten Guelfenzinnen umgeben. Zwischen dem Ravelin des Südtors und der Hauptburg trennt ein relativ schmaler und mit hohen Mauern umgebener Durchgang die beiden Zwinger ab, die über jeweils einen Durchgang links und rechts zu erreichen sind. Vor der Hauptburg liegt ein zweites Ravelin mit einem Haupt- und Nebendurchgang, die wiederum mit Zugbrücken abgeriegelt werden können.
Hafen
Der Hafen der Burg hat einen trapezförmigen Grundriss und ist 2050 m² groß. Er ist ein in Italien einzigartiges Beispiel für einen im Mittelalter entstandenen militärisch genutzten Hafen, der in seiner ursprünglichen Form erhalten geblieben ist. Der bau- und in etwa zeitgleich errichtete Hafen der Scaligerburg in Lazise ist dagegen nur noch in Teilen als solcher zu erkennen. Unklar ist, wie der Hafen entstanden ist. Entweder wurde das Becken ausgegraben und dann geflutet oder der Bereich lag bereits im Wasser und Mauern und Türme wurde in Pfahlbauweise errichtet. Archäologische Sondierungen konnten bislang keinen Aufschluss darüber geben.
Der Hafen ist mit dem östlichen der beiden Zwinger mit der Hauptburg verbunden. Zwei getrennte Durchgänge vom Zwinger führen jeweils zur nördlichen und südlichen Hafenmauer. Die 8 m hohen und 90 cm starken Hafenmauern können auf drei Seiten auf Brustwehren oder auf den auf Seehöhe gelegenen Anlegestellen begangen werden. Lediglich die am Zwinger gelegene Westseite ist nicht begehbar. Ob dies auf eine später erfolgte bauliche Veränderung zurückzuführen ist oder bereits von Anfang so geplant war, lässt sich nicht sagen. Die 9 m breite Hafenöffnung liegt am südwestlichen Eckpunkt und ist durch einen Wehrturm geschützt. Letzterer ist der einzige Turm der gesamten Burg, der nicht als Schalenturm errichtet wurde. Weitere Türme zum Schutz des Hafens befinden sich am nordwestlichen Eck sowie in der Mitte der nördlichen und südlichen Hafenmauer. Die flachen Guelfenzinnen auf den Kurtinen weisen zum Teil Schießscharten für Bogenschützen auf.
Der Hafen hat im Laufe der Jahrhunderte keine größeren baulichen Veränderungen erfahren, verlandete allerdings und wurde 1919 wieder freigelegt. Im 20. Jahrhundert wurde er mehrmals restauriert. Seit 2018 ist er auch für Besucher wieder geöffnet und kann im Rahmen der Burgbesichtigung besichtigt werden.
(Wikipedia)
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The Jaguar SS100 is a British 2-seat sports car built between 1936 and 1940 by SS Cars Ltd of Coventry, England. The last one is thought to have been delivered in 1941.
The SS Cars Ltd Model 100 "Jaguar" was so named as the '100' reflected the capability of the 3.5-litre model to exceed 100 mph - then a remarkable speed for a production vehicle. In common with many products of the thirties, the adoption of an animal name was deemed appropriate, and once approved by Bill Lyons the name "Jaguar" was given to a new saloon car in 1936, and from that point to all the cars. .
Following the Second World War, because of the connotations then attached to the initials ""SS", the company was renamed Jaguar in 1945.
(Wikipedia)
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Der S.S. 100 wurde im Herbst 1935 parallel zum S.S. Jaguar 2 ½ Litre von der S.S. Cars Ltd auf den Markt gebracht, und zwar, wie sein Vorgänger S.S.90, als zweisitziger Roadster. Es ist das erste Fahrzeug, das den Namen Jaguar trägt. Im März 1945 wurde der Firmenname auf Jaguar umgeändert, da der Nationalsozialismus dem Kürzel SS ein negatives Image bescherte.
Der S.S. 100 hatte den gleichen Sechszylinder-Reihenmotor mit 2663 cm³ Hubraum und 102 bhp wie der S.S. Jaguar 2 ½ Litre, der von der Standard Motor Company mitsamt fertig montiertem Fahrwerk zugeliefert wurde. Über ein Viergang-Getriebe mit Mittelschaltung wurden die Hinterräder angetrieben. Der Roadster erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 160 km/h - ca. 100 mph, daher die Ziffernbezeichnung im Namen.
(Wikipedia)
Zurich Main Station, the starting point of the Uetlibergbahn
The S 10 - a very special line of the Zurich transport network. The Uetlibergbahn brings commuters to their place of work and back again. Under the City Center it runs as an "underground railway". However, the S10 also brings tourists and hikers to the top of the Uetliberg (813 m above sea). With gradients of up to 7%, it is the steepest standard gauge adhesion railway in Europe.
In the city area the Uetlibergbahn (S10) and the Sihltalbahn (S4) are sharing the tracks. Due to the different electric systems (15000 V AC and 1200 V DC) the Sihltalbahn has located its overhead wire centrally over the track and the Uetlibergbahn 130 centimetres off to one side. So the DC trains of the Uetlibergbahn have off-centre pantographs!
More pictures and video / weitere Bilder und Video:
www.youtube.com/watch?v=Kigl7zX4E6Q
500px.com/photo/205056935/uetlibergbahn-zurich-switzerlan...
Die S10 des Zürcher Verkehrsverbundes - eine sehr spezielle S-Bahn Linie. Sie fährt im 10-Minuten-Takt und bietet so den den Pendlern eine schnelle Verbindung von den Aussenquartieren in die City. Zwischen den Haltestellen Selnau und Zürich Hauptbahnhof verkehrt sie als U-Bahn. Benutzt wird sie aber auch von den Touristen, welche auf den Uetliberg gelangen wollen. Ab der Station Triemli wird die S10 zur "Bergbahn". Sie ist mit 79 Promille Steigung die steilste Adhäsionsbahn Europas.
Noch eine weitere Besonderheit: Die Fahrleitung der Uetlibergbahn (S10) ist um 130 cm seitwärts verschoben, ist also nicht mittig über dem Gleis angeordnet. Dies wurde notwendig, damit die Uetlibergbahn (1200 V Gleichstrom) und die Sihltalbahn (15000 V Wechselstrom) im Citybereich die gleichen Gleise verwenden können.
Schloss Hofgut ( Baujahr um 1741 - Berner Landsitz - Herrensitz château castle castello ) im Dorf Gümligen im Berner Mittelland im Kanton Bern der Schweiz
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Hofgut Gümligen
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Das Schloss Hofgut steht in der Gemeinde Gümligen im Kanton Bern in der Schweiz
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Das langgestreckte Areal des Hofgutes gehörte zum Besitz des reichen Gabriel von
W.attenwyl, der es am 20. Dezember 1623 zusammen mit dem M.elchenbühl - Gut von
Ulrich Krieg erworben hatte.
Gabriel war ein Sohn des Berner Schultheissen Johann von W.attenwyl aus dessen
vierter Ehe mit Magdalena Nägeli, der Witwe des Schultheissen Hans Steiger.
Über Hans Franz von W.attenwyl gelangte es an dessen Sohn gleichen Namens, der
den Besitz vor 1730 käuflich seinem Stiefbruder Gabriel von W.attenwyl abtrat. Letzterer
war auch Eigentümer des B.runnadern - Gutes ( später E.lfenau genannt).
Anna Margaretha, eine seiner Töchter, Witwe des Franz Ludwig von Werdt, verkaufte das
Gut im Jahre 1741 an Beat F.ischer, bis 1738 Herrschaftsherr zu R.eichenbach und seit
sechs Jahren schon Eigentümer des benachbarten Grundstücks, wo er das vornehme
Schloss Gümligen erbauen liess. Das Geschlecht F.ischer stammt ursprünglich aus
T.hun und erhielt 1562 das bernische Burgerrecht. Die Nachkommen des Postherrn
Beat F.ischer tragen das «von» vor ihrem Namen.
Der reiche Schlossherr zu R.eichenbach errichtete nun auf dem Hofgut den prächtigen
Herrensitz, oft das « kleine Trianon » genannt, ein drei Fenster breites Wohngebäude
mit zwei Geschossen und einem breiten Mansardendach. Seine etwas abgesetzten,
niedrigeren Seitenflügel mit gewinkeltem Dach umrahmen einen lieblichen Hof mit
bemalten Fassaden und Säulenhallen. Die wiedergegebene Ansicht zeigt die kunstvoll
angelegte Parkanlage mit Terrassen und S.pringbrunnen.
Im Jahre 1754 verkaufte er das architektonische Kleinod seinem jüngeren Bruder
Emanuel F.ischer, der zwei Töchter hinterliess. Johanna Margarethe hatte sich 1764
mit Karl Albrecht von Frisching vermählt, dem letzten Deutschseckelmeister des «Ancien
Régime» und späteren Haupt der provisorischen Marionettenregierung.
Die jüngere Tochter Elisabetha wurde 1771 die Gattin des Isaak Albrecht Steiger, des
prunksüchtigen Herrschaftsherrn zu W.ichtrach, und erhielt das Hofgut als Erbe.
Die nun auch Steiger - Gut genannte Besitzung mit Herrenhaus, Scheuer und Blumenhaus,
34 Jucharten Land und grossen Waldungen in der Umgebung wurde im Jahre 1801 von
Steigers Witwe, der Frau Alt - Landvögtin Lisette, an Hans Jakob Gerwer verkauft, Pfarrer
zu V.inelz und Dekan des Capitels N.idau.
Die Schwester der Pfarrherrin Elisabeth Mutach hatte sich mit Gottlieb Fischer vom O.berried
in B.elp vermählt, verliess jedoch ihre Familie nach sechzehn Jahren mit ihrem Liebhaber
Samuel Rudolf von Frisching von R.ümligen.
Im Jahre 1812 übernahm der Sohn des Pfarrers, Johann Friedrich Gerwer, das schöne
Hofgut als Erbe von seiner Mutter. Sein Schwiegervater Josef Daniel Stürler, gestorben
als Pfarrer zu K.irchdorf, war ein Sohn des Architekten Daniel Stürler, der das Schloss
H.indelbank erbaute.
Johann Friedrich veräusserte die Campagne Gümligen aber schon nach vier Jahren an
den begüterten David Schwab für 4700 Louisdor, den Vater des bekannten Pfahlbau-
forschers und Stifters des « S.chwab - M.useums » in B.iel.
Davids Witwe hinterliess 1839 das Hofgut ihren fünf Kindern David, Friedrich, Emanuel,
Elise Bridel - Schwab und Louise RisoldSchwab. Bei der Erbteilung von 1842 übernahmen
die Letztgenannte und ihr Gatte, der Oberrichter und Oberst Karl Emanuel Risold vom
S.ommerleist, die schöne Campagne allein.
Drei Jahre später starb der neue Besitzer, und dessen Witwe Louise verkaufte sie 1846
den Brüdern Ulrich und Andreas Beck von S.umiswald. Andreas wurde später die ideelle
Hälfte seines Bruders übertragen, und 1855 erwarb der Arzt Friedrich Bühlmann in Bern
von ihm das Hofgut.
Nach seinem Tode wurde es 1869 seinen minderjährigen Kindern Constance und Carl
William Bühlmann übertragen, doch kaufte Letzterer seine Schwester aus. Als Bankier in
L.ondon trat er das Landgut im Jahre 1893 Karl Eugen Ludwig Viktor von Tschann ab,
dessen Vater in S.olothurn 1858 Burger zu Bern geworden war. Seine Mutter war die
Tochter des Berner Stadtpräsidenten und Historikers Karl Zeerleder.
Ein Jahr später starb der neue Eigentümer des Hofgutes unverheiratet und vermachte
die prächtige Campagne in Gümligen dem Sohne seiner Schwester, Viktor Adalbert
Edmund von Grenus.
Im Jahre 1916 ging sie käuflich an Dr. Wilhelm Muehlon von den deutschen K.rupp -
W.erken, und sechs Jahre später wurde der Kaufmann Edgar Adolf Welti in Gümligen
ihr Besitzer.
Die neu gegründete Immobiliengesellschaft Hofgut AG erwarb 1930 den prächtigen Sitz,
und drei Jahre später übernahm Hans Rufener, Präsident der Carba AG, die Hofgut -
Aktien und das schöne Landgut. Zwecks Erhaltung der einzigartigen Campagne als
solche errichtete er 1977 die Hans-Rufener-von-Camp-Stiftung.
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( BeschriebSchlossHofgut BeschriebSchlossGümligen SchlossHofgut SchlossGümligen
AlbumSchlösserKantonBern Schloss Castle Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo
Geschichte History Gebäude Building Archidektur SchlossBern SchlossKantonBern
AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen KantonBern Schweiz Suisse Switzerland
Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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Unterwegs in der Region Bern am Donnerstag den 21. März 2013
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Mit dem F.ahrrad O.stermundigen - W.aldau - I.ttigen - B.olligen - S.tettlen - V.echigen W.orb - G.ümligen - O.stermundigen
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Hurni130321 KantonBern
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 210521
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NIF
Der Beobachtungsposten aus dem ersten Weltkrieg auf der Lauchflue / Lauchfluh im Kanton Basel Landschaft der Schweiz :
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Fortifikation Hauenstein
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In der Region O.lten erinnern an der Felswand längs der B.ölchen - S.üdstrasse heute
noch zahlreiche W.appen der beteiligen Truppen an die in den Jahren 1914 bis 1918
erstellten Bauwerke der Fortifikation Hauenstein.
Diese Fortifikation war von langer Hand vorausgeplant worden: zum Schutze des
E.isenbahnknotenpunktes O.lten, zur Verhinderung eines feindlichen Einbruchs ins
Mittelland, und zur Vermeidung einer «Abkürzung» für die deutsche Armee in die
M.ittelostflanke F.rankreichs beziehungsweise für die f.ranzösische Armee in den
d.eutschen S.üdraum.
Die Strategie gründete auf der Tatsache, dass zwischen A.arau und B.alsthal, auf
einer Strecke von nur dreissig Kilometern, zehn Juraübergänge vorhanden waren.
Unmittelbar nach der Mobilmachung von 1914 wurden die Pläne aus der Schublade
gezogen, und Tausende von Wehrmännern begannen im Gebiet des Hauensteins
im 24 - Stunden - Betrieb vorab mit dem Bau von M.ilitärstrassen, so erstens am
W.isenberg ( W.inznau – W.ilmatt – M.arenacher – F.roburg – W.isen – H.upp –
W.isenberg – R.amsach ) und zweitens am B.ölchen ( N.ord- und S.üdstrasse ab
R.ankbrünneli oberhalb T.rimbach zur G.widemfluh ).
Zudem wurden unter anderem die S.trasse W.angen – R.umpel und S.chmutzberg –
K.allhöhe erstellt sowie zahlreiche S.chützengräben, G.eschützstände, Verbindungs-
g.räben, U.nterstände, B.eobachtungsposten, M.aschinengewehrstellungen, Schein-
w.erferpositionen, K.ommandoposten, T.elefonleitungen, M.unitionslager, G.enie-
depots, R.eservoirs und W.asserleitungen, U.nterkünfte sowie S.tallungen. Rund 500
Tief- und Hochbauarbeiten befanden sich anfänglich im Bau.
Für die O.ltner B.rücken und die E.isenbahntunnel wurden Zerstörungsmassnahmen
vorbereitet. Im besagten Verteidigungsraum bestanden auch schon fertige Evakuations-
pläne für 50 000 Personen.
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48 Kilometer Frontlinie bis 1917
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Wie wir dazu von O.ltens S.tadtarchivar Christoph Rast erfahren, entwickelte sich der
Krieg im W.esten zu einem Graben-und Stellungskrieg, und ab 1915 wurden die Stell-
ungen bis 1918 praktisch gleich gehalten.
Was die Fortifikation Hauenstein anbelangt, wurden 1915 der Schützengraben A.are –
B.oningen – B.ölchen, die B.ölchen - S.üdstrasse und die W.asserversorgung W.isenberg
fertiggestellt.
Im F.rühling 1915 fanden im Raum Hauenstein M.anöver unter den Augen von General
Wille statt. Gegen Jahresende erfolgte der Ausbau der militärischen Stellungen aufgrund
neuer Erkenntnisse nicht mehr planmässig, sondern nach sofortigen Bedürfnissen.
1916, wegen des strengen W.inters in der Region O.lten, verlagerte sich die Hauptarbeit
auf die O.ffenhaltung der M.ilitärstrassen. Weitere S.tellungen und U.nterstände waren
überall im Bau.
Der Aussichtspunkt B.ölchenfluh war als B.eobachtungsposten auf die heutige Form
zurechtgesprengt worden. Ein grosser Teil der Schweizer Armee stand bis zu dieser
Zeit im Einsatz am Hauenstein. Auch 1917 setzte sich der kontinuierliche Baubetrieb
im ganzen Gebiet fort.
Im A.ugust 1917 waren die wichtigsten Arbeiten vollendet: die Gesamtlänge der Front
betrug 48 Kilometer, die Feuerlinie mit Verbindungsgräben war über 27 Kilometer lang,
insgesamt gab es offene und gedeckte Stellungen für 126 Geschütze, acht T.elefon-
z.entralen. Die neu gebauten Bergstrassen hatten eine Länge von 26 Kilometern. Ins-
gesamt waren für all diese Bauobjekte zwei Millionen Arbeitsstunden geleistet worden.
Die Schweizerkolonie in B.rasilien hatte an die Soldatenfürsorge 20 000 Franken über-
wiesen mit dem Auftrag, im Gebiet der Fortifikation Hauenstein ein S.oldatenhaus einzu-
richten. G.eneral W.ille legte den Standort oberhalb von I.fenthal fest.
Das Soldatenhaus konnte am 20. O.ktober 1.9.1.7 eingeweiht werden. ( Das 1.9.5.0
abgebrannte General-Wille-Haus, das der S.tadt O.lten später jahrelang für Ferienkolonien
diente, wurde Mitte der fünfziger Jahre neu aufgebaut. )
1918 stand militärisch im Zeichen des weiteren Ausbaus und des Unterhalts der Fort-
ifikation Hauenstein. Nach Kriegsende im gleichen Jahr wurden einzelne Bauwerke
abgebrochen und die Gräben eingedeckt. Aus finanziellen Gründen entfernte das Militär
nur wirklich Störendes.
Geblieben sind neben der Erschliessung der Region Unterer Hauenstein durch Berg-
strassen unter anderem: das B.ergrestaurant «K.ambersberg», U.nterstände und Stell-
ungen, das erwähnte G.eneral- W.ille - H.aus ( das jetzt im W.inter jeweils durch die
S.A.C - Sektion O.lten bewirtet wird ) sowie die W.appen an der seinerzeit innerhalb
weniger Monate aus dem Fels gesprengten B.ölchen - S.üdstrasse.
Mit diesen H.erkunftswappen hatten sich die an den B.auarbeiten beteiligten T.ruppen
jeweils nach Abschluss ihrer Arbeiten im Fels des B.ölchens verewigt. Die W.appen
werden von der Offiziersgesellschaft O.lten unterhalten und sind letztmals im F.rühjahr
1.9.9.7 vom O.ltner Bildhauer Paul Nünlist fachgerecht restauriert worden.
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( BeschriebFortifikationHauenstein AlbumSchweizimerstenWeltkrieg KantonBaselLand
KantonBaselLandschaft Erster Weltkrieg ErsterWeltkrieg Erster Weltkrieg verdenskrig
Toinen maailmansota first guerre mondiale Guerra Mondiale 第二次世界大戦 wereld
oorlog wojna światowa guerra mundial Andra världskriget Guerra Mundial war Schweiz
Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Suíça
Szwajcaria Suiza Landesverteidung Verteidigung )
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W.anderung mit R.alf von W.aldenburg nach E.ptingen am Dienstag den 15. September 2009
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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.iestal und weiter mit dem T.ram nach W.aldenburg
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W.aldenburg ( BL - 515m ) - W.aldenburg S.chlossruine ( BL - 685m ) - G.erstelflue
( BL - 810m ) - R.ehhag ( BL - 1`010m ) - L.auchflue ( BL - 1`014m ) – B.esichtigung
B.eobachtungsposten L.auchflue aus dem e.rsten W.eltkrieg - G.eissflue ( BL - 1`005m ) –
B.esichtigung der S.tellungen aus dem e.rsten W.eltkrieg auf der G.eissflue -
C.hilchzimmersattel ( BL - 991m ) - O.ber B.elchen ( BL - 890m ) - L.auch ( BL - 820m ) -
B.irch ( BL - 760m ) – B.esichtigung R.uine G.rottenburg R.iedfluh - E.ptingen ( BL - 560m )
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Mit dem B.us von E.ptingen nach S.issach und wieder zurück mit dem Z.ug nach B.ern
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Hurni090915 AlbumZZZZ090915Juratour KantonBaselLandschaft
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 070316
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NIF
SBB Lokomotive Ae 8/14 11801 ( Hersteller SLM Nr. 3501 - BBC - Baujahr 1931 - Länge über Puffer 34'000 mm - Gewicht 240 t - Doppellokomotive Elektrolokomotive Triebfahrzeug ) vor dem Depot Erstfeld an der Gotthard Nordrampe der Gotthardbahn im Kanton Uri der Schweiz
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( Ae8/1411801 )
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SBB Doppellokomotive Ae 8/14 11801
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- Baujahr : 1931
- Betriebsnummer : 11801
- Stückzahl : 1
- Stückzahl heute historisch 1 => Zur Zeit im D.epot in E.rstfeld beheimatet
- Ausrangierung aus dem Aktivdienst : 1975
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Technische Daten 11801
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- Fahrzeugtyp Elektro - Lokomotive
- Hersteller SLM W.interthur
- BBC B.aden
- Achsfolge (1A)A1A(A1)+ (1A)A1A(A1)
- Höchstgeschwindigkeit 100 km/h
- Stundenleistung 5'514 kW bei 59 km/h
- Dauerleistung 5'147 kW bei 61 km/h
- Max. Anfahrzugkraft 490 kN
- Stundenzugkraft 336 kN bei 59 km/h
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Masse und Gewicht 11801
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- Länge über Puffer 34'000 mm
- Breite 2'950 mm
- Höhe 4'504 mm
- Triebraddurchmesser neu 1'610 mm
- Laufraddurchmesser neu 950 mm
- Dienstgewicht 240 t
- Reibungsgewicht 160 t
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Sonstiges
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- Besondere Merkmale Buchli - Antrieb
- Vorgänger Ae 4./.7
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Die Ae 8/14 waren elektrische Lokomotiven der SBB, die vor allem am G.otthard ein-
gesetzt wurden. Es wurden nur drei Vorserien - Lokomotiven gebaut, wovon jede
anders konstruiert war.
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Vorgeschichte
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Die Strecke der SBB über den G.otthard stellt, mit ihren Rampen von 27 Promille Steig-
ung, insbesondere an den Güter- und schweren Reisezugbetrieb hohe Ansprüche.
Die SBB waren in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts dabei mit dem Problem
konfrontiert, dass die Leistung und das Reibungsgewicht der Lokomotiven auf den
Rampen nicht mehr genügte und so aufwändige Doppeltraktionen oder Zugteilungen
durchgeführt werden mussten.
Die sogenannte Vielfachsteuerung, also mehrere Lokomotiven durch einen Lokomotiv-
führer steuern zu lassen, war damals noch nicht ausgereift.
Man glaubte deshalb, die Lösung mit einer Doppellokomotive von rund 250 Tonnen
Gewicht und 8 Triebachsen finden zu können.
Diese Lokomotive würde dann bereits in L.uzern oder Z.ürich an den Zug gekuppelt
und würde ihn über den G.otthard und den M.onte C.eneri nach C.hiasso an der
italienischen G.renze führen.
Die zuvor betrieblich notwendigen Halte für das Beistellen der Vorspannmaschine
in E.rstfeld und B.iasca würden somit entfallen und die Reisezeit könnte verkürzt
werden.
Zuerst wurden die Lokomotiven 11801 und 1 1 8 5 1 gebaut mit dem Ziel, den
bestgeeigneten Antrieb zu finden. Einige Jahre später folgte die 1 1 8 5 2. Sie
basierte auf der 1 1 8 5 1, hatte aber eine nochmals erhöhte Antriebsleistung.
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Konstruktion
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Die Ae 8/14 gab es in drei unterschiedlichen Ausführungen mit den Betriebsnummern
11801, 1 1 8 5 1 und 1 1 8 5 2
Alle wurden als Doppellokomotiven mit jeweils acht Trieb- und sechs Laufachsen pro
Lok gebaut. Das Fahrwerk wurde für 100 km/h ausgelegt, damit die Lokomotiven auch
im Reisezugverkehr eingesetzt werden konnten.
Zu Beginn waren alle Lokomotiven mit Adhäsionsvermehrern ausgerüstet - eine Ein-
richtung, welche es erlaubte, die Laufachsen zu entlasten und so das Reibungs-
gewicht der Triebachsen zu erhöhen. Diese Adhäsionsvermehrer wurden in den
1950er Jahren bei allen Lokomotiven stillgelegt.
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Ausführungen
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Die 1931 gebaute Nr. 11801 besitzt pro Achse einen Buchli - Antrieb, der zusammen mit
dem Motor fast baugleich zu denjenigen der SBB Ae 4./.7 ist. Die Antriebe einer Lokhälfte
befinden sich in Richtung des Führerstandes gesehen jeweils auf der rechten Seite.
Die Doppellokomotive hatte ursprünglich eine Stundenleistung von 5'514 kW und stand
bis 1975 im regulären Einsatz. Sie ist bis heute als betriebsfähiges historisches Trieb-
fahrzeug bei den SBB erhalten geblieben. Zur Schonung der Ausrüstung wurde ihre
Leistung aber auf 5'408 kW reduziert.
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1 1 8 5 1
1932 wurde die Nr. 1 1 8 5 1 gebaut. Die Lokomotive hatte zwar den gleichen Kasten
wie die 11801, wies aber kleinere Triebräder mit SLM - Universalantrieben und Doppel-
motoren auf.
Die modernere Technik erlaubte eine leicht höhere Stundenleistung von 6'070 kW zu
installieren. Anlässlich eines Umbaus im Jahr 1961 erhielt die Lokomotive Führer-
stände für sitzende Bedienung ähnlich den Ae 6./.6. Die Lokomotive wurde 1976 aus-
rangiert. Alle noch brauchbaren Bestandteile wurden in der Hauptwerkstätte B.ellinzona
demontiert und die Überreste in B.iasca abgebrochen.
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1 1 8 5 2
Die Nr. 1 1 8 5 2 war eine Weiterentwicklung der Nr. 1 1 8 5 1. Während das Laufwerk
und die Antriebe der 1 1 8 5 1 entsprach, wurden sie mit einem neuen Leichtbaukasten
in für die damaligen Zeit futuristisches Stromliniendesign ausgerüstet.
Die Lokomotive stellte zugleich auch einen Leistungsbeweis der Schweizer Industrie
dar, der von den SBB an der L.andesausstellung 1939 ausgestellt wurde. Von daher
rührt auch der S.pitzname L.andi - Lok.
Mit einer Stundenleistung von 8'170 kW war sie lange Zeit die «stärkste Lokomotive
der Welt» und bis heute die leistungsstärkste Lokomotive bei den SBB.
Im Betrieb stellte sich jedoch bald heraus, dass sich die Zugkraft der Lokomotive
nicht voll ausnutzen liess, weil sonst die Zugvorrichtungen der Wagen rissen
( siehe auch Zughakenlast ).
1971 erlitt die Lokomotive bei einer Fahrt durch den G.otthardtunnel einen K.abel-
brand und wurde dabei so stark beschädigt, dass eine Reparatur nicht mehr in Frage
kam.
Die Lok wurde optisch wieder aufgearbeitet, ist aber nicht betriebsfähig. Sie gehört der
Stiftung SBB Historic. Wenn das V.erkehrshaus L.uzern mit Platzproblemen zu kämpfen
hat, ist diese Ae 8/14 im Freien, neben der Eisenbahnlinie I.mmensee – L.uzern, anzu-
treffen, wo sie auch schon von Unbekannten versprayt wurde. Heute ist sie fest in die
Ausstellung des VHS integriert. Sie ist eines der wenigen Ausstellungsstücke des
VHS, das betreten werden kann.Sie diente seinerzeit auch als «Prototyp» für die SBB
Ae 4./.6.
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( BeschriebAe8/1411801 / Ae8/1411801SBB CFF FFS Schweizerische Bundesbahn
Bundesbahnen Zug Train Juna Zoug Trainen Tog Tren Поезд Lokomotive Паровоз
Locomotora Lok Lokomotiv Locomotief Locomotiva Locomotive Eisenbahn Railway
Rautatie chemin de fer Ferrovia 鉄道 Spoorweg Железнодорожный Centralstation
Ferroviaria AlbumBahnenderSchweiz Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa
Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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Hurni040829
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 270521
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NIF
VorlageAe8/1411801 Vorlage
Schlossruine - Ruine Schloss Dorneck ( Entstehungszeit um 1050 - Beschädigt 1798 - Höhenburg château castle castello Burgruine Burg mittelalterlichen Festung ) am Hang des Gempenplateau ob Dornach im Kanton Solothurn der Schweiz
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Ruine Schloss Dorneck
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- Entstehungszeit : um 1050
- Burgentyp : Höhenburg
- Erhaltungszustand : Ruine
- Ort : Dornach
- Höhe : 490 m ü. M.
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Das Schloss Dorneck ist die Ruine einer mittelalterlichen Festung und liegt in der Nähe
von Dornach im Kanton Solothurn in der Schweiz.
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Lage
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Die Ruine Dorneck befindet sich im solothurnischen Dornach im Nordwesten der Schweiz.
Sie steht auf einer grossen Felsrippe östlich des D.orfes Dornach, zwischen dem T.al-
boden der B.irs und dem H.ang des G.empenplateaus.
Durch die Wahl dieses Standortes mit seinen steilen Hängen, ist der Zugang von O.sten,
S.üden und W.esten erschwert: Entsprechend erfolgte und erfolgt der Zutritt zur Anlage
nur von N.orden her und zwar aus der Richtung des S.chlosshofes.
Für W.anderer ist die grosse und weitherum sichtbare Festung aus allen Himmelsricht-
ungen über gut ausgebaute und beschilderte W.anderwege einfach zu erreichen.
Die Anfahrt kann aus dem Zentrum des D.orfes Dornach ( W.egweiser ) erfolgen und ist
mit normalen P.ersonenwagen ohne weiteres möglich. Zugleich mit der Burg kann auch
der S.chlosshof ( heute ein R.estaurant ), das W.irtschaftsgut der Festung Dorneck, das
als Teil der Anlage entstand, besucht werden. Sowohl von der Ruine als auch vom
S.chlosshof aus besteht eine herrliche Aussicht über die Region.
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Anlage
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Im N.orden der Anlage wurde ein Platz ausgeebnet, auf dem wohl O.ekonomiegebäude
standen. Es kann auch angenommen werden, dass mit der Einebnung dieses Platzes
Baumaterial für die Errichtung der Festung gewonnen wurde. Die Burganlage selbst ist
rund 100 Meter lang und 50 Meter breit, was für diese Region als sehr gross gelten kann.
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Der Zugang zur Burg erfolgt über das äussere T.or und den davor liegenden, in den F.els
geschlagenen T.orgraben mit F.allbrücke. Damit ist aber erst die Z.wingeranlage erreicht,
von der aus durch das zweite T.or mit T.orhaus der äussere H.of der V.orburg erreicht
werden konnte. An diesen äusseren H.of angegliedert ist das kleine B.ollwerk als Teil der
V.orburg. Der K.ern der Festung kann erst durch das innere T.or erreicht werden. Die
steinernen K.anonenkugeln, die heute das innere T.or schmücken, stammen aus dem
Schutt der Festung.
Darin sind um einen zentralen H.of mehrere Gebäudeteile angeordnet: W.ohngebäude ,
K.üche , K.apelle und diverse T.ürme. Die ganze Anlage wird vom grossen B.ollwerk
dominiert. Dieses steht auf dem obersten Felszacken, ist massiv ( ohne Räume ) gebaut
und war für grosse G.eschütze vorgesehen. Heute ist das grosse Bollwerk aus dem
zentralen Hof über eine E.isentreppe erreichbar und bietet einen herrlichen Ausblick.
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Geschichte
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Zwar wird die Burg Dorneck erst ab Mitte des 14. Jahrhunderts schriftlich erwähnt, aber
B.odenfunde zeigen auf, dass die Festung bereits ab etwa Mitte des 1.1. Jahrhunderts
bestanden hat.
Zu dieser Zeit gehörte diese Gegend den Freien von P.feffingen , die damit vermutlich als
Gründer der Burg gelten können. Die Festung geht danach über verwandtschaftliche
Beziehungen an die Grafen von S.augern über und bereits um 1.2.0.0 dann an die Grafen
von T.hierstein.
Beim Basler E.rdbeben 1.3.5.6 wurde die Burg zwar beschädigt, aber dann rasch wieder
instandgesetzt und sogar ausgebaut. 1.3.6.0 wurde die Dorneck an Herzog Rudolf IV. von
H.absburg verkauft.
Die T.hiersteiner erhielten die Festung von Rudolf aber sofort als Lehen wieder zurück:
Dies war im damaligen Rechtssystem ( Fehdewesen ) ein üblicher Vorgang, um sich unter
den Schutz eines mächtigeren Patrons zu stellen.
Zur Burg gehörten das halbe D.orf Dornach und G.empen : Wie zu dieser Zeit üblich, ge-
hörten die Bewohner von Dörfern und Land gleich mit zum Güterkomplex und wurden zu-
sammen mit diesem gehandelt. Auch dieses Lehen wurde dann aber 1.3.8.4 an Ö.sterreich
verkauft, wobei aber das halbe D.orf Dornach noch thiersteinischer Besitz bleibt..
Nach der N.iederlage in der S.chlacht bei S.empach hatten die H.absburger eine gigant-
ische Schuldenlast zu tragen und waren gezwungen, mehrere Güter zu verpfänden um
ihre Finanzen zu sanieren.
So wurde das Schloss 1.3.9.4 vom B.asler Bürger Henmann von E.fringen als Pfand ge-
nommen, wobei sich Ö.sterreich allerdings das Öffnungsrecht vorbehielt, um im Kriegs-
falle die Festung nutzen zu können.
1.4.6.2 übernehmen die E.fringer dann auch das halbe D.orf Dornach. Auch diese Familie
geriet im 1.5. Jahrhundert in finanzielle Schwierigkeiten, hatte familieninternen Streit und
musste Dorneck an Konrad von H.allwil verpfänden. Im Jahr 1.4.8.5 kaufte die S.tadt
S.olothurn -- deren Politik auf eine Expansion im N.orden ausgelegt war -- die Burg.
Die Festung war zu dem Zeitpunkt schon in einem schlechten Zustand, denn oft waren die
Rechte ( Steuern und Abgaben, Rechtsprechung etc. ), die an die Burg -- auch als Ruine --
gebunden waren, für den Käufer interessanter, als das Bauwerk selbst.
Trotzdem gelang es 1.4.9.9 der Burgbesatzung mit Glück im Verlauf des Schwabenkrieges
bei der S.chlacht bei Dornach einen Angriff der kaiserlich - d.eutschen Truppen abzu-
wehren, denn rechtzeitig trafen die eidgenössischen Truppen ein und schlugen den
Gegner.
Darauf setzen noch im gleichen Jahr Reparatur- und Ausbauarbeiten ein und während der
folgenden 300 Jahre wurde das Schloss zu einer Festung ausgebaut. Die Dorneck ist eine
der wenigen mittelalterlichen Burgen, in die die erheblichen Finanzmittel investiert wurden,
um sie der Kriegsführung mittels A.rtillerie anzupassen.
Rund sechzig solothurner Vögte residierten nacheinander auf Dorneck. Im Dreissigjährigen
Krieg blieb die Festung dank starker Truppen und guter Bewaffnung unbehelligt. Beim Ein-
fall der F.ranzosen 1.7.9.8 wurde die Burg durch schweres A.rtilleriefeuer beschädigt und
dann erobert.
Im 1.9. Jahrhundert wurde die Anlage als S.teinbruch benutzt. 1.9.0.2 schenkten die Dorn-
acher Bürger, in deren Besitz sich die Ruine befand, die Reste dem Kanton Solothurn, der
sie dann bis 1.9.0.6 säubern und konservieren liess. Seit 1.9.7.0 kümmert sich die solo-
thurnische Denkmalpflege um den Komplex.
Die imposante Burgruine ist frei zugänglich und zeigt mit B.ergfried, P.alas und T.urm aus
dem 13. Jahrhundert, Z.winger, F.lankenturm und K.apellenturm von 1.5.0.0, seinem
grossen und kleinen B.ollwerk, dem P.ulverturm von 1.5.4.3, der R.ingmauer und ver-
schiedenen Gebäuden noch heute seine ehemalige mächtige Ausdehnung.
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( BeschriebRuineDorneck BeschriebSchlossDorneck BeschriebBurgruineDorneck
BeschriebBurgDorneck AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen Burg Burgruine
AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen RuineDorneck BurgruineDorneck
AlbumBurgruinenKantonSolothurn BurgDorneck SchlossDorneck Ruine Ruin Ruïne
Руины Rovina Ruina Mittelalter Geschichte History Wehrbau Frühgeschichte Antike
Burganlage Festung KantonSolothurn Schweiz Suisse Svizzera Switzerland Suissa
Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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B.urgentour durch den .Kanton B.asel L.andschaft und S.olothurn am Donnerstag den
22. Oktober 2009
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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.iestal im K.anton B.asel L.and
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L.iestal ( B.L - 327m ) - B.esichtigung A.ltstadt + K.irche - B.intal ( B.L - 347m ) - R.ömer
V.illa ( B.L - 338m ) - B.esichtigung der r.ömischen R.uinen in M.unzach bei L.iestal -
B.ad S.chauenberg ( B.L - 480m ) - S.chauensburg W.eid ( B.L - 568m ) - S.chauenburg -
W.eid ( B.L - 580m ) - B.esuch R.uine N.eu S.chauenburg - B.esuch R.uine A.lt
S.chauenburg - G.meinacher ( S.O - 600m ) - S.chartenmatt ( S.O - 600m ) - S.chartenflue
( S.O - 759m ) - B.esuch des A.ussichtsturm auf der S.chartenflue - B.esuch der R.uinen
von S.chloss D.orneck ( S.O - 497m ) - G.stüd R.änggerschatt ( S.O - 525m ) - B.urg
R.eichenstein ( B.L - 460m ) - B.urg B.irseck - B.ahnhof D.ornach-A.rlesheim ( B.L - 294m )
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R.ückfahrt mit dem Z.ug über B.asel nach B.ern
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Hurni091022 AlbumZZZZ091022BurgentourBaselSolothurn KantonSolothurn
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 100216
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NIF
Neues Schloss Bümpliz ( Baujahr 1742 - château castello castle ) im Winter mit Schnee in Bern Bümpliz bei Bern im Kanton Bern der Schweiz
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Neues Schloss Bümpliz
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Das neue Schloss Bümpliz steht in Bern Bümpliz im Kanton Bern der Schweiz
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Auf dem Areal der Herrschaft Bümpliz stand schon seit etlichen Jahrhunderten eine B.urg.
Südlich des «K.efiturmes» dieses alten Schlosses befand sich ein «kleines Schlösschen
mit L.aube», das der damalige Herrschaftsherr J.akob T.illier im Jahre 1.6.8.3 dem Alt -
Landvogt C.hristian D.ürig überliess.
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Das alte Schloss erbte 1.6.8.5 sein 15 jähriger N.effe H.ans R.udolf T.illier, der gleichen Jahres starb,
wodurch die Herrschaft Bümpliz an seinen V.ater N.iklaus T.illier überging. Im Jahre 1.7.0.8 brachte
sie seine T.ochter A.nna K.atharina ihrem E.hemann J.ohannes J.enner zu.
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Dreissig Jahre später kaufte D.aniel T.schiffely, ein S.chwager des F.ranz L.udwig W.urstemberger
von der C.ampagne B.eitenwil, den ganzen Herrschaftsbesitz Bümpliz. J.akob C.hiffelle, der
A.hnherr des aus B.iel stammenden Geschlechtes, war 1.5.9.7 B.urger zu Bern geworden.
D.aniel liess im Jahre 1.7.4.2 in geringer Entfernung vom a.lten, schon b.aufälligen Schloss und
den dazugehörenden Gebäuden ein elegantes Wohnschlösschen errichten, einen einge-
schossigen M.ittelbau mit quadratisehen, zweistöckigen F.lügeln mit stumpfem T.urmdach.
Eine zweiarmige F.reitreppe führt zum Eingang, und vom drei F.enster breiten, durch einen
D.reieckgiebel gekrönten M.ittelsaal auf der H.interfront gelangt man über einige S.tufen in
den P.ark mit seinen grossen B.äumen.
Nach D.aniels T.od brachte dessen schöne T.ochter R.osina E.lisabeth T.schiffely, deren Tempera-
ment nicht immer im Einklang blieb mit den S.itten und der T.radition ihrer Zeit, Bümpliz ihrem
um achtzehn Jahre älteren E.hegatten zu.
Es war dies der reiche P.farrerssohn O.berst K.arl S.türler, der 1.7.7.7 in V.enlo ( H.olland ) starb.
Wenige Monate später veräusserte der V.ormund von K.arls jüngster T.ochter J.eanette die
Herrschaft Bümpliz mit den beiden Schlössern sowie das R.ebgut M.ôtier mit I.nventar und
S.ilbergeschirr an A.braham S.amuel L.ombach.
Dieser hatte als O.ffizier in H.olland gedient und sich nur wenige Wochen vor dem T.ode von
J.eanettes V.ater mit deren älteren S.chwester R.osina D.orothea E.lisabeth vermählt ( sie brachte
die Herrschaft Bümpliz somit nicht in ihre Ehe, wie im Band «Bernische Wohnschlösser»
angegeben worden ist ).
Der neue H.errschaftsherr starb schon im darauffolgenden Jahre, und der grosse Besitz Bümpliz
gelangte 1.7.8.3 durch die zweite E.he der jungen W.itwe an J.ohann R.udolf von G.raffenried.
Ein halbes Jahr vor dem E.inmarsch der F.ranzosen tauschte er das unweit gelegene Schlösschen
B.rünnen gegen sein L.andgut in I.ns ein, das B.ernhard S.cipio C.äsar von L.entulus geerbt und
schon dessen G.rossvater, der G.eneral im S.iebenjährigen K.riege von der C.ampagne «M.onrepos»
im W.eissenstein, besessen hatte.
Unausweichlich nahte das U.nheil, der U.ntergang der nunmehr so morschen R.epublik Bern. Als
sich die zaudernde und uneinige Regierung am 4. M.ärz 1.7.9.8 endlich zum offenen W.iderstand
gegen F.rankreich entschloss, waren die W.ürfel schon gefallen.
Die bernischen M.ilizen hatten nach langer Untätigkeit und angesichts der Zaghaftigkeit,
Planlosigkeit und der widersprüchlichen Befehle kein Vertrauen mehr. Immer wieder
durchkreuzte der K.riegsrat die A.nordnungen des G.enerals von E.rlach, und Verwirrung
und M.euterei griffen um sich.
Als die V.erteidiger der S.ensebrücke von N.euenegg den kurzen K.ampf aufgaben, forderte
J.ohann R.udolf von G.raffenried als B.efehlshaber im Abschnitt L.aupen - N.euenegg von
Bern H.ilfstruppen, griff mit etwa 2300 Mann an und jagte die F.ranzosen G.eneral P.igeons
über die S.ense zurück.
Der feindliche Vormarsch war zum Stillstand gekommen - da brachte ein D.ragoner die
niederschmetternde K.unde von der N.iederlage im G.rauholz und der K.apitulation Berns.
J.ohann R.udolf von G.raffenried kehrte nach B.ümpliz zurück. Das neue Schloss mit etwa 33
J.ucharten L.and verkaufte er 1.7.9.9 dem H.andelsmann und dortigen G.erichtsstatthalter
G.ottlieb H.aag, der später auch das A.lte Schloss erwarb.
Von seiner W.itwe und ihrem S.ohne fielen die Schlösser Bümpliz im Jahre 1.8.2.5 an L.udwig
F.riedrich von S.teiger, dessen S.chwager K.arl L.udwig W.urstemberger, allgemein «W.ürgeli»
genannt, das S.eidenberg - G.ut in M.uri gehörte.
Sein anderer S.chwager K.arl L.udwig von T.scharner war später als Mitglied der «S.iebner» in
die E.rlacherhofverschwörung verwickelt. Nach z.wölf Jahren verkaufte L.udwig F.riedrich von
S.teiger die beiden Schlösser Bümpliz dem damaligen S.chultheissen F.ranz K.arl von T.avel,
der 1.8.2.8 das M.onbijou - G.ut erworben hatte.
Er war nur während zweier Jahre Eigentümer der Schlösser Bümpliz, die 1.8.3.9 durch Kauf an
J.ohann F.riedrich A.lbrecht T.ribolet gelangten, dem sie als A.nstalt für seine G.eisteskranken
dienten.
Von ihm übernahm sie 1.8.4.8 J.akob A.llemann, der nun ein K.nabeninstitut einrichtete. Nach
dem T.ode seiner W.itwe fielen die beiden Schlösser ihren K.indern zu. Es waren dies M.arie
M.üller - A.llemann, vermählt mit einem L.ehrer des I.nstituts; K.aroline S.chlatter - A.llemann,
die W.itwe des F.ürsprechers; die v.erwitwete L.ouise L.euenberger - A.llemann und E.milie E.nz -
A.llemann.
J.akob E.nz, der E.hemann der L.etztgenannten, übernahm den Schlossbesitz, verkaufte ihn aber
im Jahre 1.8.8.2 an N.iklaus L.äuffer, dem früheren W.irt in B.aden und nunmehr H.andelsmann in
der L.änggasse. Schon zwei Jahre später übernahm jedoch eine der früheren M.iterbinnen,
E.milie E.nz, wieder die v.äterlichen Schlösser Bümpliz.
1.8.8.9 gelangte das Neue Schloss an F.ürsprecher P.aul F.riedrich H.ofer, der es 1.8.9.4 seiner
ersten G.attin T.heodora N.eukomm als E.ntschädigung für das von ihr eingebrachte F.rauengut
überschreiben liess.
Wenige Wochen darauf veräusserte sie das Neue Schloss an C.hristian B.urren - N.eukomm,
G.emeindepräsident von N.iederbottigen, von dem es im Jahre 1.9.0.3 der B.uchdrucker L.udwig
W.ilhelm A.lbert B.enteli erwarb. 1.9.4.9 übernahmen dessen vier K.inder das neue Schloss zu je
einem Viertel, nämlich M.aria M.argaritha D.ora M.erz, W.ilhelm A.lbert B.enteli, M.argaritha
V.iola B.ally und E.rika B.erta V.iola M.aria M.eyer.
Im Laufe der Jahre kamen die meisten dieser ideellen Anteile an deren Kinder, und diese grosse
Erbengemeinschaft trat das neue Schloss Bümpliz im Jahre 1.9.7.7 käuflich der Stadt Bern ab.
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( BeschriebNeuesSchlossBümpliz AlbumSchlösserKantonBern SchlossKantonBern
AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen SchlossBern KantonBern AlbumStadtBern
StadtBern Schloss Castle Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Geschichte History
Gebäude Building Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス
Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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S.chlössertour durch den Kanton Bern am Dienstag den 22. Dezember 2009
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B.esuch der v.erschneiten S.chlösser in B.ern B.ümpliz
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Mit dem Z.ug von B.ern B.ümpliz N.ord über B.ern nach J.egenstorf
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R.undgang durch den v.erschneiten P.ark des S.chlosses J.egenstorf
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Weiter mit dem Z.ug von J.egenstorf nach B.ätterkinden
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Kurze Wanderung von B.ätterkinden zum S.chloss L.andshut bei U.tzenstorf und weiter zum
B.ahnhof U.tzenstorf
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Mit dem Z.ug von U.tzenstorf über B.urgdorf nach K.onolfingen und mit dem T.angento B.us
nach M.ünsingen und mit dem Z.ug wieder zurück nach B.ern
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Hurni091222 AlbumZZZZ091222SchlössertourBern KantonBern
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes: 080115
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NIF
In Augusta Raurica in der Gemeinde Augst im Kanton Basel Landschaft in der Schweiz
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Teil des
Gladiatorenmosaik der Insula 30 ( Mosaik - mosaïque - mosaico - mosaic ) ausgestellt im K.eller der C.uria der ehemaligen Stadt der Römer - Römerstadt Augusta Raurica im heutigen Augst im Kanton Basel Landschaft der Schweiz
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Augusta Raurica
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Augusta Raurica, auch als Colonia Augusta Rauricorum bekannt, ist eine Siedlung aus
römischer Zeit am S.üdufer des R.heins einige Kilometer östlich von B.asel, die zur
Provinz Gallia Belgica und später zur Provinz Germania superior gehörte.
An dieser Stelle liegen heute die G.emeinden A.ugst, welche zu Kanton B.asel - L.and-
schaft gehört, und K.aiseraugst, die auf dem Kantonsgebiet A.argau liegt. Der größte
Teil der erhaltenen Anlagen steht in A.ugst. Die Ausgrabungen und Rekonstruktionen
alter Gebäude sind noch in vollem Gange.
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Koloniegründung
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Gegründet wurde eine Kolonie im Gebiet der Rauriker zum ersten Mal am 21. J.uni wohl
des Jahres 44 v. Chr. durch C.äsars Feldherrn Lucius Munatius Plancus. Allerdings
konnten aus dieser frühen Zeit keine Funde nachgewiesen werden. Es gilt deshalb als
sicher, dass die Kolonie entweder als Folge der Bürgerkriege nach C.äsars Tod über den
formalen Gründungsakt gar nicht hinauskam oder dass Plancus' Kolonie nicht in A.ugst,
sondern in B.asel gegründet wurde.
Zu einer dauerhaften Koloniegründung kam es erst im Gefolge der Eroberung der Zentral-
a.lpen unter Kaiser Augustus um 15 v. Chr.. Der bislang älteste bekannte Fund konnte
durch Dendrochronologie auf das Jahr 6 v. Chr. datiert werden.
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Name der Kolonie
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Die Grabinschrift des Munatius Plancus nennt als Namen nur das lapidare Colonia
Raurica. Eine - allerdings nur fragmentarisch erhaltene - Inschrift aus augusteischer Zeit
spricht von der Colonia P[aterna] (?) M[unatia] (?) [Felix] (?) [Apolli]naris [Augusta E]merita
[Raur]ica (Buchstaben zwischen eckigen Klammern ergänzt). Wie das emerita zeigt, hätte
es sich also um eine Veteranenkolonie gehandelt.
Abgesehen von diesem verstümmelten Zeugnis findet man die erste sichere Bezeugung
des Beinamens Augusta erst beim Geographen Ptolemäus um 150 n. Chr. in griechischer
Form als Augústa Rauríkon (=lat.: Augusta Rauricorum).
Damit fügt sich Augusta Raurica in einen größeren Zusammenhang von augusteischen
Koloniegründungen, denn auch noch zwei andere wichtige Stützpunkte des augusteischen
Eroberungsplanes tragen den Beinamen des ersten Kaisers: Augusta Praetoria am Südfuß
des G.roßen S.t. B.ernhard - P.asses, aus dem heute A.osta geworden ist, und Augusta
V.indelicum, das heutige A.ugsburg als Vorposten gegen die D.onau.
Diese drei Augustae bilden die Ecken eines Dreiecks, das sich über die von Augustus
eroberten A.lpen legte und seine breite Basis vom R.heinknie bis zur D.onau gegen das
unbesetzte G.ermanien wandte.
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Geographische Lage der Siedlung
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Es hat sich während den Ausgrabungen gezeigt, dass die Stadt auf einer Hochfläche
ruht, nicht weit vom R.hein entfernt. Die E.rgolz und der V.iolenbach haben aus der
Terrasse ein Dreieck herausgefressen, dessen Basis am nördlichsten Rand des J.uras
liegt und etwa 1 km breit ist.
Die "Spitze" des Dreiecks schaut rheinwärts gegen Norden und bildet einen Kopf, der
K.astelen heißt, also an eine B.urg ( K.astell ) gemahnt. Von der Basis bis zum Scheitel
des Dreiecks messen wir ebenfalls rund 1 km. In diese Hochfläche, die nach W.esten,
N.orden und O.sten von steilen Böschungen umgeben ist, wurde die Stadt gebaut.
Die Geometer hatten zunächst nach den Angaben des Stadtplanarchitekten, der den
Grundriss und Umfang der neuen Stadt entworfen hatte, auf dem Gelände abgesteckt.
Jedes wichtige öffentliche Gebäude erhielt seinen Platz angewiesen, in erster Linie der
T.empel des obersten H.immelsgottes J.upiter mit dem H.auptaltar vor dem heiligen
Zentralpunkt, von dem aus das Straßennetz einvisiert wurde.
Der Architekt, der den Auftrag erhielt, den Plan zu entwerfen, legte zunächst durch das
Dreieck eine Längsachse, die 36° von der Nordrichtung nach Westen abwich und zur
Hauptstraße der Stadt ausgebaut wurde.
In Abständen von 55 Meter legte er parallel dazu weitere Längsstraßen. Dann teilte er
die Längsachse in 16 gleiche Teile zu 66 m ( 225 röm. Fuß ) und zog durch die Schnitt-
punkte Querlinien, von denen er 10 zu Querstraßen machte.
So erhielt er ein rechtwinkliges Straßennetz und Stadtquartier von rund 50 auf 60 Metern.
Die Straßen wurden mit einem soliden Bett von Kies und beidseitig mit Wassergräben
versehen. Die wichtigeren Straßen säumten gedeckte Fußgängerwege hinter Säulen-
reihen ein.
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Grenzen der Kolonie
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Die Grenzen der Colonia Raurica sind nicht mehr mit absoluter Sicherheit festzustellen.
Man glaubt, sie rückschließend aus dem Umfang des frühmittelalterlichen Augstgaues
ablesen zu können.
Demnach hätte die Kolonie von B.asel r.heinaufwärts bis zur A.aremündung gereicht,
dann a.areaufwärts bis zur M.ündung der S.igger unterhalb von S.olothurn, hinüber an
die L.üssel und dann dem Verlauf des F.lüsschens B.irs folgend wieder bis B.asel.
Das scheint aber nur bedingt richtig zu sein.
Nach neuesten Forschungen stehen nämlich G.utshöfe mit Z.iegelstempeln der W.ind-
ischer Legionen auch in verwaltungsrechtlicher Abhängigkeit von V.indonissa. Solche
reichen aber über den B.özberg hinüber bis nach F.rick.
Also wird der T.hiersteinberg unterhalb F.rick die Kolonie nach O.sten begrenzt haben.
Auf der W.estseite dürfte, wie oben angeführt, in der Nähe der B.irsmündung bei B.asel
eine Grenzstation gelegen haben.
Frührömische B.randgräber, die 1.9.3.7 bei der K.irche von N.euallschwil gefunden
worden sind, deuten darauf hin, dass auch an der nördlichen ins E.lsass ( Richtung
B.lotzheim ) führenden L.andstraße ein solcher Posten lag.
Im Großen und Ganzen hat damit die Colonia Raurica den K.anton B.asel, das F.rick-
t.al und den östlichen J.urateil des K.antons S.olothurns umschlossen. Dies ergibt ein
Territorium von rund 700 km².
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Weitere Geschichte
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Der Ort entwickelte sich in der Folge zu einer recht ansehnlichen römischen Stadt auf
der N.ordseite der A.lpen mit ca. 10'000 - 15'000 Einwohnern. Zur Zeit der höchsten Blüte
während der langen Friedenszeit vom 1. bis zum 3. Jahrhundert hatte Augusta Raurica
alles, was zum römischen Leben gehört.
Das Handwerk blühte: So räucherte man S.chinken und S.peck für den Export in andere
Gegenden des Römischen Reiches. Es gab ein T.heater, ein A.mphitheater, ein Haupt-
f.orum, verschiedene kleinere F.oren, einen A.quädukt, diverse T.empel sowie mehrere
öffentliche B.äder.
Ein starkes E.rdbeben zerstörte um das Jahr 250 die Stadt in erheblichem Maße. Hinzu
kamen später weitere Zerstörungen durch Einfälle der A.lamannen und / oder marodierende
römische Truppen in der Zeit des L.imesfalls.
In der Folge bildeten sich zwei neue Siedlungen, "die beiden A.ugst": einerseits die er-
heblich verkleinerte Siedlung auf dem Augster K.astellenhügel und andererseits der
wichtigere Stützpunkt am R.hein ( das mit einer S.tadtmauer umgebene C.astrum
R.auracense). Sie beide bilden gewissermaßen den Kern der heutigen Ortschaften
A.ugst und K.aiseraugst.
Beide bildeten aber zunächst eine Ortschaft mit dem Namen A.ugst. Im Jahre 1.4.4.2
aber wurde diese Ortschaft entlang der F.lüsse E.rgolz und V.iolenbach geteilt.
Westlich der Grenze verblieb das Gebiet im Herrschaftsbereich von B.asel, das sich
1.5.0.1 als Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft anschloss.
Augst wurde 1.8.3.3 schließlich Teil des Kantons B.asel - L.andschaft.
Der östlich von E.rgolz und V.iolenbach liegende Teil kam unter habsburgische Herrschaft.
Zur besseren Unterscheidung wurde dieser Ort nun wegen der Zugehörigkeit zum Heiligen
Römischen Reich mit dem Namen K.aiseraugst versehen. Dieser Ort kam erst 1.8.0.3
zur Schweiz, nachdem die habsburgischen Herrschaftsgebiete in den napoleonischen
Kriegen verloren gegangen waren.
Das A.mphitheater Augusta Raurica wurde 200 n. Chr. gebaut und bot für 6000 Zuschauer
und Zuschauerinnen Platz. Das A.mphitheater wurde aber nach bereits siebzig Jahren
aufgegeben. Heutzutage dient das verbleibene A.mphitheater ( wurde am gleichen Ort
wiederaufgebaut ) als Fr.eilichtbühne für K.onzerte und V.olksfeste. Außerdem ist heute
eine M.ultimediaschau installiert worden.
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Stand der Ausgrabungen 2.0.1.1
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Viele der römischen Bauten sind durch Ausgrabungen erforscht und konserviert worden,
so vor allem Zeugen, die öffentlich zugänglich sind:
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- T.heater
- T.empel auf dem S.chönbühl eine architektonische Einheit bildet
- H.auptforum mit J.upitertempel
- B.asilica und dem Versammlungsort des S.tadtrates
- A.mphitheater, von dem allerdings nur bescheidene Reste erhalten geblieben sind
- A.quädukt, der Augusta Raurica von L.iestal her mit T.rinkwasser aus der E.rgolz
. versorgte ( stellenweise zu besichtigen und begehbar im H.eidenloch in L.iestal sowie
. nordöstlich der K.läranlage in F.üllinsdorf ).
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Dazu kommen verschiedene private G.ewerbebauten ( eine T.averne, eine B.äckerei,
eine T.öpferei und Z.iegelbrennöfen ) sowie ein Stück der A.bwasserkanäle. Rund
80 % des überbauten Gebietes ist jedoch bis heute unerforscht.
Augusta Raurica gilt als die besterhaltene römische Stadt nördlich der A.lpen, da auf
ihrem Gebiet keine mittelalterliche bzw. neuzeitliche Stadt entstand. In weiten Teilen
der Gemeinde A.ugst gilt ein weitgehendes Bauverbot; Bauten werden nur zurückhaltend
und nur nach sorgfältiger archäologischer Überprüfung genehmigt. Gemäß der Aus-
grabungspolitik sollen Teile von Augusta Raurica bewusst für kommende Generationen
im Boden konserviert erhalten bleiben.
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M.useum und R.ömerhaus
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Die wichtigsten Grabungsfunde sind im R.ömermuseum A.ugst, zusammen mit einem
zum Teil rekonstruiertem Gebäude, neben dem T.heater, der Öffentlichkeit zugänglich
gemacht.
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( BeschriebAugustaRaurica AlbumRömerinderSchweiz Römer Römisches Römische
Reich Imperium Romanum Romain Geschichte History Helvetier Helvetien Ruine Ruinen
Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Szwajcaria
Sveits Suíça Suiza )
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B.esuch von A.ugusta R.aurica am Sonntag den 06. November 2011
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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.iestal
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Mit dem F.ahrrad L.iestal - A.ugst - K.aiseraugst - M.uttenz
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Mit dem Z.ug von M.uttenz über B.asel zurück nach B.ern
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Kamera : Canon EOS 5D MarkII
Objektiv : Sigma 85 mm
Modus : P
Zeit in Sekunden : -
ISO : -
B.litz : Nein
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Hurni111106 AlbumZZZZ111106AusflugAugustaRaurica KantonBaselLandschaft
AlbumRömerinderSchweiz AlbumRömerstadtAugustaRaurica
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 110316
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NIF
Die Monte Rosa Gruppe, aufgenommen um ca. 17.15 Uhr aus dem Zug bei der Talfahrt nach Zermatt.
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- Monte Rosa Gruppe mit Nordend ( VS - I - 4`609 m - Erstbesteigung 1861 - 124 ° - 7.99 km )
- Monte Rosa Gletscher
- Dufourspitze ( VS - 4`634 m - Alter Name Gornerhorn - Höchster Punkt der Schweiz - Erstbesteigung 1855 - 128 ° - 8.13 km ) -
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Monte Rosa
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- Höhe : 4'633,9m
- Lage : Kanton Wallis / Valais in der Schweiz / Italien
- Gebirge Walliser : Alpen
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Der Monte Rosa ist ein ausgedehntes Gebirgsmassiv in den Walliser Alpen, auf der Grenze
zwischen der Schweiz und Italien. Sein höchster G.ipfel, die D.ufourspitze, ist mit 4'633,9m
der höchste Punkt der Schweiz und damit des gesamten d.eutschen S.prachraums.
Der G.renzgipfel mit 4`618 m (südlich des 4`515 m hohen S.ilbersattels) ist zugleich
der höchste Gipfel Italiens. Am M.ont B.lanc de C.ourmayeur, dessen Gipfel in F.rankreich
liegt, reicht das i.talienische S.taatsgebiet allerdings noch um einige Meter höher hinauf
( bis 4`750 m ).
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B e s c h r e i b u n g
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Der Monte Rosa gehört zu etwa zwei Dritteln zu Italien und etwa einem Drittel zur Schweiz.
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Vom P.iemont her reichen V.alle A.nzasca und V.alle S.esia hinauf an den O.stfuss des
Massivs. Die riesigen, von den Ausmassen her fast in das H.imalaya passenden 2`200
bzw. 1`500 m hohen O.stwände des Monte Rosa bilden hier jeweils den T.alschluss –
im Falle des A.nzascatals die M.acugnagawand und im Falle des V.alle S.esia die S.esia-
w.and ( P.arete V.alsesiana ).
Von S.üden, vom A.ostatal her, reicht das T.al von G.ressoney ( L.ystal ) an den S.üdwestrand
des Monte Rosa, der hier via L.isgletscher am leichtesten zugänglich ist. Im N.ordwesten
führen vom Wallis her die Täler des G.ornergletschers und des zerklüfteten G.renzgletschers
hinauf in die G.ipfelregion des Monte Rosa.
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Insgesamt werden je nach Zählweise ca. zehn Gipfel zum Monte Rosa gerechnet.
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Neben der D.ufourspitze umfasst er mit dem N.ordend (VS / I - 4`609m), der Z.umsteinspitze
(VS / I - 4`563 m), der S.ignalkuppe (VS / I - 4`554 m), der P.arrotspitze (VS / I - 4432 m), der
L.udwigshöhe (VS / I - 4`341 m), dem S.chwarzhorn (I - 4`322 m), der V.incent - P.yramide
(I - 4`215 m), dem B.almenhorn (I - 4`167 m) und der P.unta G.iordani (I - 4`046 m) Gipfel,
welche zu den höchsten der Alpen gehören.
Nur das M.ont - B.lanc - M.assiv ist noch höher, besitzt jedoch nur einen statt vier Gipfel über
4`500 m. Das Monte - Rosa - Massiv ist somit – wenn man nur die Region über 4`500 m
betrachtet – das mächtigste Bergmassiv der Alpen.
Der Monte Rosa dominiert das ganze w.estliche O.beritalien und hat daher auch seinen Namen.
Dieser rührt laut italienischer W.ikipedia übrigens nicht direkt von der Färbung der G.letscher im
M.orgen- und A.bendlicht her, sondern von dem W.ort r.ouese, das im „P.atois“ (gemeint ist die
f.ranco - p.rovenzalische S.prache des A.ostatals) «G.letscher» bedeutet.
Von der Schweiz aus ist der Monte Rosa dagegen kaum sichtbar, ausgenommen von den
Bergen des T.essin und natürlich von den Höhen über Z.ermatt. Die I.taliener zählen zum
Teil auch den L.yskamm noch zum Monte Rosa, da er von Südosten her weniger vom Massiv
getrennt scheint als von N.ordwesten her.
Die von der Schweiz am besten sichtbare D.ufourspitze trug früher den Namen G.ornerhorn,
wurde aber zu Ehren des Schweizer G.enerals G.uillaume-H.enri D.ufour umbenannt.
Beachtenswert ist die Nomenklatur im Bereich des Monte Rosa. Das Massiv selbst hat einen
italienischen Namen.
Ein deutscher Name existiert offenbar nicht. Dagegen haben die Einzelgipfel samt und
sonders deutsche Namen, wobei nur in Einzelfällen italienische Namen existieren, vor
allem nachträgliche Italienisierungen. Das gilt auch für die ganz auf i.talienischem B.oden
liegenden oder von dort erschlossenen und benannten Gipfel Z.umsteinspitze, B.almenhorn
und V.incentpyramide sowie für den L.iskamm, ferner für die A.nhängsel F.illarhorn, J.ägerhorn
und P.unta G.rober.
Hintergrund ist offenbar, dass der Monte Rosa seit dem M.ittelalter ringsherum von
deutschsprachigen W.alsern bewohnt war, die den einzelnen Spitzen ihre Namen gaben,
während das Massiv als solches vor allem aus dem i.talienischen U.nterland in Erscheinung
tritt.
Die S.ignalkuppe / P.unta G.nifetti trägt die höchstgelegene H.ütte der A.lpen, die C.apanna
R.egina M.argherita (I - 4`554 m). Auf dieser sog. „K.opfwehkiste“ wurden bereits mehrere
höhenmedizinische Forschungsvorhaben realisiert.
Die erste dokumentierte Hochtour in die Hochregion des Monte Rosa unternahmen 1778,
1779 und 1780 Walser aus G.ressoney auf der Suche nach dem in ihrem S.agenschatz
beschriebenen «v.erlorenen T.al» (v.erlorus T.äli).
Sie gelangten bis auf den obersten L.isgletscher (E.ntdeckerfels / R.occia della S.coperta,
4'178 m). Bestiegen wurde zuerst die den T.älern von G.ressoney und A.lagna nächst-
gelegene P.unta G.iordani durch P.ietro G.iordani 1801.
Es folgten die V incent - P.yramide durch u.a. ihren N.amenspatron Johann Nikolaus Vincent
am 5. August 1819 und die Z.umsteinspitze durch u.a. Joseph und Johann Niklaus Vincent,
Joseph Z.umstein, Molinatti und Castel am 1. August 1820, beide über den L.isgletscher.
Die übrigen Hochgipfel folgten später: Die S.ignalkuppe erreichte nach drei missglückten
Versuchen der Pfarrer von A.lagna, mit Giovanni Gnifetti, Giuseppe Farinetti, Cristoforo
Ferraris, Cristoforo Grober, den Brüdern Giovanni, Giacobbe Giordani, und zwei Trägern.
Die D.ufourspitze wurde von der Schweizer Seite her bestiegen am 1. August 1855 durch
Charles Hudson, John Birbeck und Christopher und James G. Smyth mit Ulrich Lauener
und Johannes und Matthäus Zumtaugwald.
Das N.ordend folgte am 26. August 1861, die P.arrotspitze am 16. August 1863. 1893 errichtete
der CAI auf der S.ignalkuppe die C.apanna R.egina M.argherita.
Bergsteigerisch (und für S.teilwandskifahrer) ist der Monte Rosa vor allem interessant wegen
seiner O.stwände. Die leicht zugänglichen H.ochgipfel zwischen Z.umsteinspitze und
L.udwigshöhe sind bei gutem Wetter zu Zeiten überlaufen.
Der übliche Zugang erfolgt heute, soweit es um die z.entralen und s.üdlichen Gipfel geht,
vom P.asso dei S.alati (2`936 m) am Südende des Massivs her. Auf ihn führt von Alagna im
hintersten V.alle S.esia eine S.eilbahn und von G.ressoney her ein L.ift. Die B.ahn auf die
P.unta I.ndren wurde laut einigen Q.uellen aufgegeben, andere Q.uellen berichten von einer
teilweise Ö.ffnung der S.eilbahn aus den 1960er Jahren.
Wenn im W.inter das S.kigebiet geöffnet ist, kann man derzeit mit der S.eilbahn bequem auf die
P.unta I.ndren hinauffahren - diese Möglichkeit wird von F.reeride-S.kifahrern und S.kiberg-
steigern als willkommmene A.ufstiegshilfe auf dem W.eg zur G.nifetti-H.ütte (oder zur M.antova-
H.ütte) gerne genutzt.
Vom P.asso dei S.alati führt der Z.ustieg über den mit F.ixseilen versicherten S.tolemberg zum
L.isgletscher, der anstrengender auch direkt von G.ressoney her erreicht werden kann. Die
beiden nördlichen Gipfel, N.ordend und D.ufourspitze, werden ganz überwiegend von Z.ermatt
her bzw. von der S.tation R.otenboden der G.ornergratbahn aus angegangen.
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G e o l o g i e
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Das gesamte Massiv besteht überwiegend aus Graniten und Granitgneisen (ein metamorphes
Gestein mit gebändertem Aussehen und spiegelnder Oberfläche), die wiederum vor allem aus
Quarz, Kalifeldspat, Albit und Hellglimmer bestehen.
Da Metamorphosen überwiegend in enormen Tiefen stattfinden, deuten die Gesteine darauf
hin, dass die gesamte Monte - Rosa - Decke früher viel tiefer lag und später an die Oberfläche
befördert wurde.
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E n t s t e h u n g
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Vor etwa 100 Millionen Jahren, in der mittleren K.reidezeit, wurde I.berien durch die Öffnung
des N.ordatlantiks nach S.üdosten verschoben und, losgelöst von Europa, zu einem eigen-
ständigen Mikrokontinent, dessen nördliche Spitze die B.riançonnais-H.albinsel darstellte,
und aus der auch das Monte - Rosa - Massiv schliesslich entstand.
Nördlich davon kam es zur Öffnung eines neuen M.eeres, dem Walliser O.zean. Zur gleichen
Zeit begann sich A.pulien nach N.orden zu verschieben – und zwar wesentlich schneller als
sein a.frikanischer Mutterkontinent. Durch die Z.angenbewegung zwischen I.berien und A.pulien
musste sich der P.iemont - O.zean zwangsläufig schliessen: An seinem S.üdrand begann er,
unter den apulischen P.lattenrand zu subduzieren.
Nach dem P iemont - Ozean begann auch das B.riançonnais zu subduzieren. Im Eozän
(vor 50–40 Millionen Jahren) begann der Zusammenprall zwischen A.pulien und E.uropa.
Während der Orogenese (Gebirgsbildung), vor 35 Millionen Jahren, verdickte das Abtauchen
von Gesteinen die kontinentale K.ruste und machte sie plastischer.
Gesteinsverbände gerieten in Bewegung, überlagerten und verformten sich: Zu diesem
Zeitpunkt entstanden die Decken, so auch die Monte - Rosa - Decke. Vor 40 Millionen Jahren
begann die Erosion der Alpen, vor 20 Millionen Jahren eine starke Verformung des Penninikum
(die Gesamtheit der alpinischen Decken), die zu deren Faltung und Aufschichtung führte.
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( BeschriebMonteRosa KantonWallis KantonValais Alpen Alps Berg vuori Montagne
montagna 山 góra montanha munte гора montaña Alps Alpit Alpes Alpi アルプス山脈
Alpene Alpy Alperna Alpen Alperne Landschaft landskab paysage paesaggio 風景
landschap landskap paisaje maisema Landscape Natur Nature luonto nature natura
自然 natuur naturaleza Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi
Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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K.lettersteig Z.ermatt + W.anderung G.ornergrat mit R.alf B.reidenbach am 31. Oktober 2007 :
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Mit dem Z.ug von B.ern nach Z.ermatt
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K.lettersteig Z.ermatt
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Mit der G.ornergratbahn von Z.ermatt bis R.otenboden
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Wanderung von R.otenboden via R.iffelsee - M.onte - R.osa - H.üttenweg - G.ornergrat
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Mit dem Z.ug vom G.ornergrat über Z.ermatt zurück nach B.ern
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Hurni071031 AlbumZZZZ071031KlettersteigZermatt KantonWallis KantonValais
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Ergänzung - Aktualisierung des Textes : 220215
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NIF
Beleuchteter Zytgloggeturm / Zeitglockenturm / Zytglogge an der Museumsnacht 2011 in
Bern in der Schweiz :
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Davor der Schützenbrunnen
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S c h ü t z e n b r u n n e n B e r n
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Der Schützenbrunnen gehört zu den Berner Altstadtbrunnen aus dem 16. Jahrhundert und steht
in der Marktgasse in der Altstadt - Stadt Bern im Kanton Bern der Schweiz
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Der Brunnen stammt aus dem Jahre 1527 und erhielt 1543 von Hans Gieng die Brunnenfigur
eines geharnischten Obmanns der Schützen, der in der Rechten das Banner mit dem
Zeichen der Büchsenschützen trägt und mit der Linken den Griff eines langen Schwertes
umfasst. Zwischen seinem Beinen zielt ein Bärenjunges mit einer Büchse auf die Passanten
in der Gasse.
Bis 1.8.8.9 stand er vor dem Haus der Schützengesellschaft (ebenfalls in der Marktgasse ),
wurde dann um einige Häuser verschoben und kam 1.9.3.1 an seinen heutigen Standort.
Der heutige Name des Brunnens taucht im frühen 17. Jahrhundert auf.
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Der Brunnen von 1527 erhielt 1543 die Schützenfigur von Hans Gieng. Kapitell und Säule
wurden 1.6.7.0 von A.braham D.ünz I. ersetzt. Der früher einröhrige Brunnen hat seit der Mitte
des 18. Jh. vier Röhren. Der Trog wurde 1.7.8.4 ersetzt, das Banner letztmals 1.8.8.9. Der
Name Schützenbrunnen tritt im frühen 17. Jh. auf.
Die Figur blickte bis 1.9.3.1 nach O.sten und wurde 1.9.3.9 westwärts gewendet aufgestellt.
Standort : Vor 1.8.8.9 vor dem Haus der Schützengesellschaft ( Marktgasse 24 / 28); 1.8.8.9
bis 1.9.3.1 an der Schattseite ( vor den Häusern Nr. 27/29 ); seit der Neuaufstellung 1.9.3.9
vor dem Haus Nr. 16
Historisch - topographisches L.exikon der Stadt Bern von B.erchtold W.eber ( 1.9.7.6 )
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Der Schützenbrunnen unten an der Marktgasse hat, im Gegensatz zum S.eilerbrunnen,
den Z.eitglockenturm als H.intergrund.
Dieser Brunnen stand früher an der Stelle des 1527 von Anshelm erwähnten steinernen
Stockbrunnens in der «Nüwenstatt», vor dem Hause Nummer 28 an der Marktgasse, in
welchem die Büchsenschützen ihre Stube hatten.
Auch hier besteht die Möglichkeit einer Stiftung oder eines Kostenbeitrages dieser
Gesellschaft. Vermutlich wurden vorerst nur Säule und Figur zu dem bereits
bestehenden steinernen Brunnen erstellt.
Nach dem Sickingersehen Plan hatte der Brunnen 1.6.0.7 ein sechseckiges Becken.
Die Brunnensäule stand ausserhalb des Troges an einer Sechseckseite.
Vor dem Jahre 1.7.5.4 muss er ein neues achteckiges Becken erhalten haben, aus dessen
Mitte sich die Säule erhob.
Auch wird man ihn damals schon auf vier R.öhren umgebaut haben; denn in der
Brunnenkontrolle von 1.7.5.4 ist er bereits mit vier R.öhren erwähnt.
Auf einem korinthisierenden Kapitäl, das mit zierlichen E.ngelsköpfchen geschmückt ist,
steht auf der runden Deckplatte in meisterhafter Komposition stolz und selbstbewusst
ein geharnischter Schützenobmann.
In der Rechten trägt er das Banner mit dem Zeichen der Büchsenschützen, in Rot zwei
gekreuzte Büchsen, begleitet von drei goldenen Flammen.
Die linke Hand umfasst entschlossen den Griff des langen Schwertes. Das gesträusste
Barett verrät, dass der waffentragende Krieger nicht in den Krieg, sondern ins fröhliche
Waffenspiel auszieht.
Geschickt hat der Künstler ein Bärlein zwischen seine Beine gesetzt, um dem Standbild
die nötige Stütze zu verleihen.
Keck zielt das kleine bewaffnete Wappentier mit einer Büchse auf die Passanten in der
schattseitigen Laube. Am achteckigen Brunnenstock waren früher an vier Seiten
aufrechtstehende Bären angebracht.
Den ebenfalls achteckigen Säulensockel zieren Akanthusblätter, während der
Säulenschaft mit einer Nesselblattverzierung bedeckt ist.
Bis 1.9.3.1 war der Schaft der Säule schwarzbraun bemalt, die Blattränder mit Goldfarbe
betont.
Die barocke, mit Pilasterkonsolen verzierte Brunnenschale datiert aus dem Jahre 1.7.8.4
und wurde in S.olothurn hergestellt. Sie besteht aus zwei Stücken, von denen jedes gegen
acht Tonnen wiegt.
Verschiedene Autoren sehen in der Figur den Schützenobmann A.nton B.ischoff, andere
gar den S.eckelmeister J.ohann F.rischherz.
Diese Deutungen dürfen ruhig in das Gebiet der Fabel verwiesen werden; denn B.ischoff
wurde bereits sieben Jahre vor Errichtung des Brunnens e.nthauptet, und als F.rischherz
das B.lutgerüst besteigen musste, schrieb man bereits 1.6.4.0.
Der Brunnen aber wurde 1543 errichtet. Dieses Datum ist am oberen Rand am
Harnischrücken gleichsam als Verzierung erhaben ausgemeisselt.
Nach den Stadtrechnungen von 1.5.5.8 und 1.5.5.9 erhielt die Figur ein neues Schwert,
das vermutlich schon aus Eisen war, denn es kostete 2 Pfund.
Die Rechnungen enthalten folgende Angaben: «1.5.5.9 Franz Güder geben um das sehwert
uf dem brunnen von den schützen 2 Pfund 13 S. 4 xer», und «1.5.5.8 Hanns Rudolf Vögeli
geben von dem sehwert ze malen uffen Brunnen vor den Schützen.»
Das Renovationsdatum von 1.7.8.4 ist am Abakus eingemeisselt. Bei dieser Gelegenheit
erhielt der Brunnen das oben bereits erwähnte, neue Becken.
Als im Jahre 1.8.9.0 der Brunnen nach den Zeichnungen B.ühlers renoviert und etwas
versetzt wurde, erhielt das Banner sein heutiges Zeichen. Es ist identisch mit der Fahne
der Reismusketen-Gesellschaft. Vorher hatte es in den 40er Jahren in Rot zwei gekreuzte
Musketen, den Rand mit goldenen Flammen belegt. Nach einer Darstellung bei Streit war
das Banner mit goldenen Flammen belegt, in der Mitte eine Schildkontur und zwei
gekreuzte Musketen, während nach einer andern Darstellung das Zeichen der
Flitzbogengesellschaft angebracht war.
Das viereckige Banner entstand wahrscheinlich bei der Renovation von 1.7.8.4; denn vorher
wird die Figur ein dreieckiges Fähnlein getragen haben.
Das Fähnlein der Schützen war stets dreieckig; die viereckige Form dem Banner
vorbehalten. Auf diese heraldischen Gesetze wurde früher sehr streng geachtet.
Bis ins Jahr 1.9.3.1 befand sich der Schützenbrunnen ungefähr hundert Meter weiter oben
in der Gasse. Der Blick der Figur war gassabwärts gerichtet. Er stand auch nicht in der
Achse der Gasse, so dass die S.trassenbahn den Brunnen in beiden Richtungen auf der
Sonnseite umfahren musste. Das bedingte, dass die T.ramführer die Kreuzung ober- oder
unterhalb des «Verkehrshindernisses» abwarten mussten, das sie dann beim N.eubau
eines G.eschäftshauses gerne verschwinden sahen. Durch das B.augerüst war beim
Brunnen ein wirklich hinderlicher Engpass entstanden, so dass der Brunnen abgebrochen
werden musste.
Fast hätte man diesen schönen Brunnen vergessen. Anlässlich der Neupflästerung der
Gasse wurden Stimmen zur Wiederaufstellung des Brunnens laut, und als im H.erbst
1.9.3.9 ein mit B.lachen geschütztes B.augerüst den neuen Platz des Brunnens
kennzeichnete, näherte sich dem A.rchitekten des B.auamtes ein biederer Bürger und redete
ihn an: «So, muess jitz scho wieder eine vo dene schöne Brünnen abprotzet sy.» Eines
Tages im S.pätherbst stand der Schützenvenner renoviert an seinem neuen Platz, den
Blick gassaufwärts gerichtet, und von neuem erfreuten sich der Berner wie die fremden
Besucher an diesem künstlerisch beachtenswerten Standbild aus dem 16. Jahrhundert.
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( BeschriebSchützenbrunnen StadtBern AlbumStadtBern AlbumBernerBrunnen Stadt City
AlbumBrunnenmitBrunnenfigurinderSchweiz Ville fountain springvand suihkulähde fontaine
fontana 噴水 fontein fontene fontanna fonte fontän fuente UNESCO Weltkulturerbe Welterbe
Unesco World Heritage Berner Brunnen fountain springvand suihkulähde fontaine fontana
噴水 fontein fontene fontanna fonte fontän fuente fountain Schweiz Suisse Switzerland Suissa
Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Svizzera Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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Z y t g l o g g e - T u r m
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Der Zytgloggeturm ( Zeitglockenturm / Zytglogge ) bildete das alte westliche Stadttor der Stadt /
Altstadt von Bern im Kanton Bern in der Schweiz
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Erbaut im Jahr 1191 war er bis 1256 das erste Westtor und bildete einst den Abschluss
der ersten Stadterweiterung. Er änderte im Laufe der Jahre sein Aussehen sehr stark,
im Zytgloggeturm sind Modelle aus den verschiedenen Epochen ausgestellt
Durch die Entwicklung der Stadt rückte der Turm mit jeder Erweiterung immer mehr ins
Zentrum der Stadt.
Für einige Zeit ist der Turm gar als Frauengefängnis genutzt worden => Pfaffendirnen-
gefängnis
Nach dem grossen Brand von 14. Mai 1405, der nahezu die gesamte Stadt in Schutt
und Asche legte, wurde er zum „ Zytglogge “ umfunktioniert.
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In seiner Chronik schildert der Chronist Conrad Justinger das Ausmass der Katastrophe :
Also verbrann die alt kebie, do die zitglogge inne hanget, darinne verbrunnen siben pfaffen-
dirnen. ... Also verbrunnen bi sechshundert hüsern, gros und klein, und gros guot darinne
und me denne hundert mönschen.
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Z y t g l o g g e
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Die Zytglogge, die Glocke, die seither im neuen Turm die Stunden verkündet, wurde noch
im gleichen Jahr durch Johann Reber aus A.arau gegossen. Sie war es, die dem Turm
den heutigen Namen gab : Zytglogge.
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Ihre Inschrift lautet:
+ anno d[omi]ni mccccv mense octobris fusa sum a ma[gi]stro ioh[ann]e d[i]c[t]o reber de
arow sum vas et cer[a] et cunctis [...] gero diei horas.
( Im Jahre 1405 im Monat Oktober wurde ich von Meister Johannes genannt Reber aus
A.arau gegossen. Ich bin Gefäss und Wachs (?) ...und allen verkünde ich die Stunden
des Tages ).
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Uhrwerk
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Zur Zeitmessung gehörte natürlich auch ein Uhrwerk. Gleichzeitig mit der Glocke, wurde
also auch eine Uhr mit einem Stundenschlagwerk eingebaut. Über den Erbauer und über
die Ausmasse der Uhr ist leider nichts bekannt.
Hingegen wissen wir, dass das noch heute vorhandene Astrolabium bereits damals den
Turm zierte. Wie bei andern Kunstuhren diente es vorwiegend als Repräsentationsobjekt.
Es gehörte zum Ansehen einer Stadt, technische Spitzenleistungen öffentlich zur Schau
zu stellen und damit Bewunderung auszulösen.
Nebst vielen astronomischen Indikationen konnte man beiläufig auch noch die Zeit ab-
lesen. Dies war aber schwierig und überhaupt nicht das Ziel. Wichtig war die akustische
Zeitangabe durch die Glocke.
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts häuften sich die Reparaturen am bereits über 100
jährigen Uhrwerk. Es wurde immer offensichtlicher, dass das Werk ausgedient hatte.
1527 erhielt der damalige Waffenschlosser und Zeitglockenrichter, Kaspar Brunner,
den Auftrag, ein neues Uhrwerk zu bauen. Es stand von Anfang an fest, dass die Uhr
grösser, schöner und kunstvoller sein musste als die alte von 1405.
1530 präsentierte Brunner den Bernern eine Monumentaluhr mit kunstreichem Figuren-
spiel und einem Räderwerk von gewaltigem Ausmass, wie es bis jetzt noch nicht ge-
baut wurde. Von Brunner sind keine weiteren Uhrwerke bekannt, dieses scheint sein
einziges zu sein.
Die Ausmasse, die Robustheit und die kunstvolle Bauweise ( Räder mit einzeln einge-
setzten Zähnen, massive Wellen, die Gewehrläufen ähneln ) zeugen vom Meister, der
sich im Bau von Waffen und Geschützen auskannte, aber auch in der Lage war, eine
aussergewöhnliche Uhr zu realisieren.
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An der Ostseite des Zytgloggeturms ist ein sehr schönes Glockenspiel angebracht, u.a.
mit Bärenfiguren und, hoch oben im Dach des Turms, der Statue von Hans Thann, einem
Ritter in voller Rüstung.
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Das Figurenspiel / Glockenspiel
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Jede volle Stunde läuft das beliebte und vor allem von Touristen viel beachtete Figurenspiel
ab :
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Ca. 3 Minuten vor dem Stundenschlag kräht der Hahn und eröffnet das Spiel.
Kurz darauf kreist der Bärenreigen, er symbolisiert die Stadtwache, die pflichtbewusst ihre
Runden dreht. Dazu schlägt der Narr die Stunde an seine zwei Glöcklein. ( Zu früh, aber
das ist Narrenfreiheit )
Nun kräht der Hahn zum zweiten Mal.
Sobald die volle Stunde erreicht ist, schlägt die Viertelstundenglocke vier Viertel, mitten
im Spielerker auf seinem Thron dreht Chronos, der Gott der Zeit, die Sanduhr; dann hebt
er das Zepter in seiner linken Hand und gibt den Auftakt zum Stundenschlag.
Nun schwingt Hans von Thann, der goldene Glockenschläger, seinen Hammer und führt
die erforderliche Anzahl Schläge aus. Chronos hört aufmerksam zu und zählt die Schläge,
indem er seinen Mund öffnet und schliesst.
Der Löwe, Symbol des Stadtgründers, Herzog Berchtold V. von Zähringen, quittiert jeden
Schlag mit einer leichten Kopfdrehung. Zum Schluss schlägt der Hahn ein drittes Mal
und kündet damit den Beginn einer neuen Stunde an.
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Es ist ein wahres Meisterwerk der mittelalterlichen Uhrmacherkunst.
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Astronomische Uhr
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Unter dem großen Zifferblatt ist eine astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert zu be-
wundern.
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Es handelt sich um ein Astrolabium mit südlicher Projektion, wie sie vorwiegend an
Kunstuhren bis in die erste Hälfte des 15. Jahrhundert gebaut wurden.
Der Stundenzeiger zeigt mit der goldenen Hand die modernen Stunden und mit dem
Sonnenemblem den Sonnenstand gegenüber dem aufgemalten Planisphärium, wobei
links der Sonnenaufgang im Osten, oben der Sonnenhöchststand im Süden und rechts
der Sonnenuntergang im Westen dargestellt ist.
Die Kugel ( mit einer goldenen und einer schwarzen Hälfte ) zeigt die aktuelle Mondphase
an.
Auch der aktuelle Mondstand kann aufgrund der relativen Position zum Sonnenzeiger ab-
gelesen werden. Auf der beweglichen exzentrischen Scheibe der Ekliptik zeigt die Sonne
das aktuelle Tierkreiszeichen an.
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Der Turm und das Urwerk können mit einer Führung besichtigt werden.
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Siehe auch :
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bern-altstadt.ch/htm/zytgloggeturm.htm
www.berninfo.com/de/page.cfm/CityToursAusfluege/Stadtfueh...
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( BeschriebZytglogge BeschriebZeitglocke BeschriebZytgloggeturm BeschriebZeitglockenturm AlbumZytgloggeturm AlbumStadtBern Bern Berne Berna Bärn Stadt City Ville kaupunki città シティ
stad ciudad Stadtturm Turm torre tower torni tour tårn wieża torn Mittelalter Geschichte History
Wehrbau Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa
Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza UNESCO Weltkulturerbe
Unesco World Heritage )
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Museumsnacht 2011 in der Stadt Bern am Freitag den 18 März 2011
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Kamera : Canon EOS 550D N
Objektiv : -
Modus : -
Zeit in Sekunden : -
ISO : -
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Hurni110318 AlbumZZZZ110318MusemumsnachtBern KantonBern AlbumStadtBern StadtBern AlbumStadtBernNacht
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 230316
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NIF
Fahrt mit dem S.chiff M.S Z.ug über den Z.ugersee von Z.ug nach A.rth im Kanton Zug der Schweiz :
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Schloss Boanas am U.fer des Z.ugersee im Kanton Zug
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Schloss Buonas
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Das Schloss Buonas steht am U.fer des Z.ugersee im Kanton Zug in der Schweiz
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Geschichte :
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In der Tat treten im frühen 12. Jahrhundert ein erster Ritter "von Bochunna" mit dem Eigen-
namen Immo ( oder Imino ) sowie dessen Sohn Wal(d)fried in einer Urkunde des nicht weit
entfernten K.losters M.uri auf, und zwar als Zeugen in einer Schenkungs - Urkunde vom
22. J.anuar 1.1.3.0. Bei diesem Zunamen handelt es sich um die erste Erwähnung des
Ortsnamens Buonas.
Eine Inschrift über dem Portal des Schlosses wird als die Jahreszahl 1.0.7.1 gelesen,
was auf ein Bestehen des Gebäudes schon im späteren 11. Jahrhundert hinweisen
könnte. Der genannte Immo von Buonas ist aber vor 1.1.4.0 verstorben und fällt damit
als möglicher Bauherr der Burg ausser Betracht.
Erst gegen hundert Jahre später stossen wir wiederum auf Angehörige dieser Adelsfamilie,
und zwar in U.rkunden von 1.2.2.3 ( "Petrus de Buochnase" ), 1.2.4.0 ( "Hermarinus de
Bouch[ennasl" ) sowie 1.2.5.2 und 1.2.5.7 ( "Ulrich von Buonas" ).
Aus diesen Schreibungen des Ortsnamens leitet sich auch dessen Deutung ab : Die
B.uchen - bestandene Nase ( der H.albinsel ).
Ulrichs Tochter Adelheid, u.a. bezeugt durch eine Jahrzeitenstiftung für die K.irche R.isch,
scheint die letzte Vertreterin des Rittergeschlechts von Buonas gewesen zu sein. Ihre
Vermählung um das Jahr 1.2.5.0 herum mit Ulrich von H.ertenstein bringt die Herrschaft
Buonas für die nächsten 400 Jahre in den Besitz dieser adeligen L.uzerner Familie.
Adelheid ist vor dem Jahre 1.2.6.1 verstorben - von da an erscheint die Geschichte des
Schlosses sowie seiner Besitzer als nahezu lückenlos überliefert.
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Die Schlossherren von Buonas waren von Anfang an auch eng mit der St.-V.erena - K.irche
von R.isch verbunden. So wird Ulrichs Sohn Peter 1.3.1.4 mit einer Vergabung an die
K.irche erwähnt, ebenso dessen Bruder Hartmann, der die K.irche am Ende des 13. Jahr-
hunderts vergrössert und sie für den Unterhalt eines Pfarrers reichlich dotiert hatte Peters
Sohn Berchtold wird in dieser Zeit als K.irchherr ( Pfarrer ) von R.isch genannt.
1.3.5.8 erscheint ein weiterer Ulrich von H.ertenstein als Kollator von R.isch. Eine gewisse
Rechtsunsicherheit macht sich seit dem ersten Bund von Zug ( 1.3.5.2 ) mit der 1.2.9.1
begründeten Eidgenossenschaft breit. Ulrich trat zunächst ( 1.3.6.3 ) ins Burgrecht der
S.tadt Z.ürich ( damals noch dem oesterreichischen Hause H.absburg zugeneigt ) ein,
1.3.7.0 jedoch in dasjenige der S.tadt L.uzern, die schon einige Jahrzehnte zuvor einen
ersten Bund mit den drei W.aldstätten geschlossen hatte.
1.3.9.6 gehörte er auch dem Grossen Rat von L.uzern an, doch bis zu seinem Tod anno
1.4.0.0 war es ihm nicht gelungen, seine Herrschaftsrechte in Buonas endgültig zu
sichern. Im Gegenteil: der Streit zwischen dem Stande Zug und dem Hause H.ertenstein
wurde immer heftiger. Dies mag der Grund dafür gewesen sein, dass - trotz misslicher
Finanzverhältnisse der Besitzerfamilie - im Jahre 1.4.1.1 der S.chlossturm um zwei
Geschosse aufgestockt wurde.
Zehn Jahre später drohten die Zuger tatsächlich, Buonas mit Gewalt einzunehmen. Doch
der damalige Besitzer Ulrich, jüngster Sohn des vorgenannten Grossrats von L.uzern, hielt
die Burg mit angeworbenen Kriegsleuten besetzt.
Zug tat nun desgleichen und stellte angeheuerte Truppen zum offenen Kampf gegen
H.ertenstein und die L.uzerner bereit. Doch noch rechtzeitig, wenn auch erst im A.ugust
1.4.2.4, vermittelte die Tagsatzung der Eidgenossenschaft mit einem Schiedsspruch,
welcher die Zuständigkeiten endgültig klärte: Die hohe Gerichtsbarkeit ( der "Blutbann" )
verblieb der S.tadt Zug, die mittlere und niedrige wurde dem Schlossherrn von Buonas
zugesprochen.
So verblieben Ulrich von H.ertenstein noch dreissig Jahre verhältnismässiger Ruhe, um
eine lokale Gerichtsordnung aufzubauen sowie die Lehen auf seinen Besitzungen zu
regeln. Die lokalen Güter wurden ja nicht von der Herrschaft selbst, sondern von den
ansässigen B.auern bewirtschaftet. Einer von ihnen durfte beispielsweise jährlich 5-6
B.ären fangen und zwei F.ischnetze im S.ee setzen.
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Buonaser Schlossherren als Protagonisten der eidgenössischen Grossmachtpolitik
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Nach dem Tode Ulrichs am 15. O.ktober 1.4.5.4 übernahm sein Sohn Kaspar die Herr-
schaft über den Besitz Buonas. Kaspar von H.ertenstein sollte einer der bedeutendsten
L.uzerner und einflussreichsten eidgenössischen Diplomaten des 15. Jahrhunderts werden.
Gleichzeitig wirkte er als hoher Offizier bei den eidgenössischen Truppen, die zur Zeit der
B.urgunder Kriege ( gegen den burgundischen H.erzog K.arl der K.ühne ) höchsten Kriegs_-
ruhm genossen.
Von 1.4.6.4 bis zu seinem Tod am 1. J.anuar 1.4.8.6 vertrat er den Stand L.uzern an allen
wichtigen Tagsatzungen der Eidgenossenschaft. Ab 1.4.6.8 amtete er im Turnus auch als
Schultheiss von L.uzern und 1.4.7.6 als Führer des L.uzerner Truppenkontingents in der
S.chlacht bei M.urten, in welcher das Heer K.arls des K.ühnen die entscheidende Nieder-
lage erlitt.
Ein silberner Kelch, Geschenk Kaspars an die K.irche von R.isch, erinnert dort noch heute
an die berühmte "B.urgunderbeute" der Eidgenossen aus jenem Feldzug. Kaspar von
H.ertenstein hatte 1.4.7.0 auch die neu gestiftete K.aplanei von R.isch unter seinen Schutz
gestellt. Der dortige K.aplan wurde verpflichtet, in der H.auskapelle des Schlosses Buonas
wöchentlich ein bis zwei Messen zu lesen.
In diesem Zusammenhang wird die S.chlosskapelle ( Patrozinium: Hl. Agatha ) zum ersten
Mal erwähnt. Ihrem Stand, Stil und Wirken gemäss können die Exponenten der H.erten-
steins des 15. und beginnenden 16. Jahrhunderts als kleine Renaissancefürsten gelten.
Doch es war ihnen nicht nur Ehre und Reichtum beschert: 1.4.7.8 wurde das Schloss ( es
hiess damals auch "Neu Hertenstein") Opfer einer Feuersbrunst und brannte bis auf die
meterdicken Aussenmauern aus.
Auch viele wertvolle Familienakten wurden ein Raub der Flammen. Und nur drei Jahre
später ging auch der stattliche Patriziersitz der H.ertenstein in der S.tadt L.uzern in
Flammen auf.
So hatten die drei Söhne Kaspars bei dessen Hinschied zu Beginn des Jahres 1.4.8.6 ein
schweres Erbe zu übernehmen. Neuerliche Streitigkeiten mit dem Rat von Zug bezüglich
der Herrschaftsrechte in Buonas und wohl auch Meinungsverschiedenheiten zwischen den
Erben verzögerten einen Wiederaufbau über Jahre. Kaspars Sohn Jakob hatte schon im
Todesjahr des Vaters die Ehe mit der vermögenden Veronika Se(e)vogel aus B.asel ge-
schlossen.
Diese Verbindung mag mitgeholfen haben, dass 1.4.9.4 ein Neubau begonnen und 1.4.9.8
abgeschlossen werden konnte. Dabei ist es auch um ein Stockwerk erhöht worden. Im
Jahre darauf erwarb schliesslich Jakob von Hertenstein, mittlerweile, wie schon sein Vater,
Schultheiss und Seckelmeister zu L.uzern, das neuerrichtete Schloss um 1600 Gulden.
Doch nun galt es auch, einen neuen Familiensitz in der S.tadt L.uzern aufzubauen. Im
Jahre 1.5.1.0 konnte das neue herrschaftliche H.ertensteinhaus mitten in der S.tadt
bezogen werden, und bald darauf ging es darum, den repräsentativen Neubau innen und
aussen in angemessener Qualität zu dekorieren. Diesen Auftrag erteilte die auch kunst-
beflissene Herrschaft den beiden schon damals weit bekannten Hans Holbein (d.Ae. und
d.J., d.h. Vater und Sohn).
Haupterbe Jakobs von Hertenstein, der 1.5.2.7 verstarb, wurde sein Sohn Leodegar. Dieser
hatte 1.5.1.5 als junger Truppenführer in der S.chlacht von M.arignano schwere Verwund-
ungen erlitten. Aus der ihm zugefallenen Herrschaft Buonas verkaufte er vier Hofgüter in
O.berrisch für 8000 Gulden an seine Erblehenleute, was einen lang andauernden Streit
mit seinem Bruder Benedikt zur Folge hatte. Dabei ging es auch um die Erbfolge des
Patronatsrechts der K.irche R.isch. Auch dieser Streitfall wurde von der Tagsatzung der
vier W.aldstätte geschlichtet, und nach Leodegars Tod zu Beginn des Jahres 1.5.5.4
konnte Benedikt die Nachfolge als Patronatsherr der S.t.-V.erena-K.irche antreten.
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Die Herrschaft der Hertensteins bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts
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Beim Tod Leodegars war die Herrschaft Buonas mit Schulden von gegen 10'000 Gulden
belastet, einer für die damalige Zeit beträchtlichen Summe. Die Erbschaft wurde den
Söhnen Erasmus und Hans Kaspar von Hertenstein übertragen, allerdings gegen Be-
zahlung der Summe von 10'000 Gulden. Zwei andere Söhne Leodegars, einer Domherr,
der andere D.eutschordensritter, drohten ihren Brüdern, "das Schloss im Rauch zum
Himmel zu schicken", Vom Rat von L.uzern wurden sie für diese Drohung mit 25 Gulden
gebüsst.
Ruhe und vorbildliche Ordnung hielten in Buonas erst mit dem 21jährigen Nikolaus von
Hertenstein wieder Einkehr, einem Sohn des Erasmus, der die Herrschaft Ende 1.5.8.7
gegen 9'000 Gulden übernahm. Er führte sorgfältig Urbare und Kopiebücher, denen die
Obrigkeit Rechtskraft verlieh. Damit gingen die familiären Händel und die Streitfälle mit
der Obrigkeit für ein halbes Jahrhundert deutlich zurück.
Nikolaus verstarb, fast 80-jährig, am 18. D.ezember 1.6.3.3. Von seinen 16 Kindern aus
drei Ehen waren bei seinem Tod noch neun am Leben, sechs davon hatten ein geistliches
Leben als P.riester oder K.losterfrauen gewählt.
Die Herrschaft ging im Jahre 1.6.3.7 an seine Söhne Heinrich Ludwig und Hans über.
Auch sie gerieten wieder in Streit miteinander, und die Hypothekarbelastung wurde
immer grösser. Es gelang Heinrich Ludwig, seinen Bruder im M.ärz 1.6.4.4 auszukaufen,
er selbst verstarb aber schon drei Jahre später.
Sein Sohn Erasmus überlebte ihn auch nur sieben Jahre, bis zum 10. M.ärz 1.6.5.4. Da-
mit neigt sich die Herrschaft der Hertenstein auf Buonas ihrem Ende zu : Die Schwester
von Erasmus, Anna Katharina von Hertenstein, verehelichte sich im O.ktober desselben
Jahres mit Johann Martin Schwytzer aus L.uzern und übergab Güter und Gerichte von
Buonas ihrem Manne. Lediglich die Kollatur der beiden Pfründe der K.irche R.isch verblieb
bei der Familie der Hertenstein.
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Die weiteren Besitzer der Herrschaft bis zum Ende des 18. Jahrhunderts
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Der neue Herr von Buonas erwies sich als ein kluger und umsichtiger Verwalter, der auch
mit der Obrigkeit von Zug ein möglichst gutes Einvernehmen anstrebte. Während fast
sechzig Jahren führte er ein ruhiges Regiment, wobei er auch Folgen früherer Misswirt-
schaft zu tragen und zu lösen hatte.
Nach seinem Tod im Jahre 1.7.1.3 übernahm sein Sohn Jakob Franz Anton das Erbe. Zur
Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in der Umgegend führte er die S.eidenspinnerei
ein, wozu er seine Verbindungen nach Z.ürich einsetzte und aus dieser S.tadt auch das
nötige technische Wissen bezog.
Jakob Franz Anton Schwytzer verstarb um 1.7.6.0 und hinterliess die Herrschaft seinem
Sohn Josef Leonz Felix, der aber seinerseits schon 1.7.6.5 vom Tode ereilt wurde. Damit
ging die Herrschaft an seinen ältesten Sohn, den B.rigadier und S.alzdirektor Josef Xaver
Thüring Schwytzer über.
Obwohl, nach Quellen aus dem 19. Jahrhundert, von der Einwohnerschaft hoch geschätzt
und verehrt, erfuhr er immer deutlicher den zunehmenden Einfluss der Obrigkeit von Zug auf
die juristischen und verwalterischen Belange seiner Herrschaft. Er vermisste auch zureich-
ende Unterstützung aus seiner Heimatstadt L.uzern, sodass er 1.7.7.5 Verhandlungen mit
einflussreichen Zuger Bürgern aufnahm.
Trotz des nunmehr deutlich einsetzenden Widerstandes aus L.uzern verkaufte schliesslich
Josef Xaver Thüring Schwytzer das Schloss und den grösseren Teil der Herrschaft am 28.
M.ärz 1.7.8.2 für 37'625 Gulden an zwei Zuger Bürger namens Wolfgang Damian Bossard,
Zuger Ratsherr, und Blasius Land(t)wing, Jäger-Hauptmann und Spitalvogt.
Das alte Interesse des Standes Zug an dieser Besitzung zeigte sich nochmals deutlich
darin, dass Zug den Käufern einen Vorschuss von zwei Dritteln der Kaufsumme leistete!
Die restlichen Besitzungen ( W.irtshaus mit Ta.verne, das Fahr, W.eidland und 22
Jucharten W.ald ) wurden gleichzeitig dem bisherigen Gerichts-Ammann Burkhardt Meier
für 20'000 Gulden verkauft.
1.7.8.9 übernahm Bossard den Schlossbesitz einschliesslich der Gerichtshoheit für sich
alleine. Bis 1.7.9.7 hatte er den Spitalvogt Landtwing gänzlich ausgekauft, doch schon ein
Jahr später fielen Herrschaft und Schloss Buonas in die Hand der einziehenden napole-
onischen Truppen.
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Die Besitzerwechsel bis zum Jahre 1.9.9.7
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Erbweise fielen Schloss Buonas mit den noch dazu gehörenden Gebäuden und Park
später an Frau Clara Camenzind geb. Bossard und nach deren Ableben an Melchior
Camenzind-Weber. In den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts wohnten der aus seinem
K.loster verdrängte Abt von W.ettingen und ein Teil des Konvents während längerer Zeit
auf dem Schloss.
Im J.anuar 1.8.5.7 verkaufte es Melchior Camenzind ( Seidenfabrikant in G.ersau ) an den
Landammann Heglin von M.enzigen und Regierungsrat Bossard von Zug, doch noch im
gleichen Jahr wurde es von Pater Bruhin zuhanden einer "Gesellschaft" erworben, welche
auf dem Schlossgut eine Handwerker-Lehrlings- oder Arbeits-Anstalt für bedürftige Knaben
einrichtete.
Dazu gehörten auch eine B.uchdruckerei und -binderei. In diesen Jahrzehnten häufiger
Besitzerwechsel war das ganze verbliebene Anwesen ( G.ärten, B.urgrain, P.arkwald )
immer mehr vernachlässigt worden. Es war deshalb ein Glücksfall, dass im M.ärz 1.8.6.2
der sehr begüterte Graf Mieczislaw de Komar aus P.aris den Besitz erwarb und ihn mit
beträchtlichem Aufwand restaurierte und pflegte. Er kaufte auch manche der inzwischen
veräusserten Grundstücke wieder hinzu.
Auf Ende des Jahres 1.8.7.1 allerdings ging Buonas bereits wieder an einen neuen Be-
sitzer, nämlich Karl von Gonzenbach - Escher von Z.ürich über. Er geht als Erbauer des
sogenannten "Neuen Schlosses" ( 1.8.7.3 - 1.8.7.5 ) in die Geschichte der Besitzung
Buonas ein.
Bis zu seinem Tod im Jahre 1.9.0.5 blieb er also gewissermassen "doppelter Schlossherr"
von Buonas. Er war es auch, der den Landschaftspark in seiner heutigen Gestalt einrichten
liess.
Das Erbe übernahm alsdann seine einzige Tochter Vera, Gattin des Barons Ewald von
Kleist. Vera verstarb früh, anno 1.9.1.8, und schon ein halbes Jahr später verkaufte der
Baron die Besitzung an ein b.ernisches Konsortium. In dieser Zeit nach dem E.rsten W.elt-
krieg standen Grundstück- und Liegenschaftshandel in Hochkonjunktur, und so wurde der
ganze Besitz zum Weiterverkauf neuerdings aufgeteilt.
So erwarb 1.9.1.9 der Z.ürcher Industrielle Carl Abegg - Stockar die beiden Schlösser mit
Umschwung. Die folgenden Jahrzehnte waren für Buonas gekennzeichnet durch sorgfältige
Erhaltung und Pflege.
Seine Tochter, Annie Bodmer-Abegg, übernahm den Besitz Anfang der 60er Jahre, doch
bald zeigte es sich, dass das bald 100 - jährige "Neue Schloss" dem Anspruch auf zeit-
gemässen Wohnkomfort nicht länger genügte. Die neue Besitzerin entschloss sich des-
halb, das stolze Gebäude einem modernen Neubau zu opfern.
Der neugotische Bau wurde 1.9.7.2 abgebrochen und an der gleichen Stelle ein L.andhaus
errichtet, das sehr zurückhaltend in die Gesamtanlage eingebettet ist. Dies blieb die letzte
grössere bauliche Veränderung auf der H.albinsel bis zum Ende des 20. Jahrhunderts.
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Nach dem Hinschied von Frau A. Bodmer-Abegg im Alter von fast 100 Jahren beschloss
die Erbengemeinschaft der Familie, sich von dem stattlichen Besitztum zu trennen. Bald
fanden sie in der Basler Unternehmung F. H.offmann - La R.oche A.G eine ernsthafte
Interessentin, und im Jahre 1.9.9.7, 101 Jahre nach deren Gründung am B.asler R.heinufer,
wurde der Kaufvertrag abgeschlossen.
R.oche liess sich damit nun also auch am U.fer des Z.ugersees nieder. In der politischen
Gemeinde R.isch, zu deren Gebiet Buonas gehört, war das Weltunternehmen allerdings
keine Unbekannte. Mit über 500 Arbeitsplätzen in der Produktionsstätte von Diagnostika-
geräten im benachbarten Industriegebiet R.otkreuz ist R.oche schon seit 1.9.6.7 der
grösste Arbeitgeber der Gemeinde Risch.
Die Firma hat den wunderschönen Landstrich mit dem historischen Baubestand erworben,
um darauf ein internationales Weiterbildungszentrum für das höhere Kader zu errichten.
Dessen Lage ist nicht nur landschaftlich bestechend und äusserst ruhig, sondern auch
verkehrsmässig sehr günstig, d.h. auf S.trasse und S.chiene leicht erreichbar ( G.otthard-
strecke ) und innert einer knappen Stunde auch vom interkontinentalen F.lughafen Z.ürich-
K.loten her.
Mit dem Ankauf hat sich R.oche auch verpflichtet, dieses jahrhunderte alte kulturelle und
landschaftliche Erbe in seinem herkömmlichen Erscheinungsbild der Nachwelt zu erhalten.
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( BeschriebSchlossBuonas KantonZug AlbumSchlösserKantonZug Schloss Castle
AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen SchlossZug SchlossKantonZug Château
AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen Castello Kasteel 城 Замок Castillo
Mittelalter Geschichte History Gebäude Building Archidektur Schweiz Suisse Svizzera
Switzerland Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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Ausflug an den Z.ugers.ee am Donnerstag den 18. Juni 2015
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Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern nach C.ham
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S.paziergang durch C.ham
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Mit dem Z.ug von C.ham nach Z.ug und weiter mit dem S.chiff M.S Z.ug von Z.ug nach A.rth und wieder zurück nach Z.ug
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B.esuch des M.useum in der B.urg Z.ug
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Mit dem Z.ug von Z.ug über L.uzern zurück nach B.ern
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Hurni150618 AlbumZZZZ150618Ausf.lugZ.ugers.ee KantonZug
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 181223
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NIF
Prince Henry of Battenberg (1858-1896) signed & dated 1896 by Lady Feodora Gleichen, daughter of Victor, Count Gleichen(1861-1922)
Queen's Lift Corridor, Osborne House
"Description; Prince Henry of Battenberg married Princess Beatrice, Queen Victoria's youngest daughter, in 1885. He is depicted standing, with his hands resting on the hilt of his sword and wearing military uniform and a pith helmet. This is probably a posthumous commission made after the Prince's early death in Africa in January 1896.
Provenance; Possibly acquired by Princess Beatrice
People involved; Creator(s) Lady Feodora Gleichen, daughter of Victor, Count Gleichen (1861-1922) (bronze maker)
Acquirer(s) Princess Beatrice, wife of Prince Henry of Battenberg (1857-1944)" Royal Collection Trust website.
Seelandtriathlon 2014 in Murten,
13.09.2014
Alle Fotos von Michel Bertschy. Die Seelandtriathlon Bilder sind unter der Namensnennung-Nicht kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen-Creative Commons Lizenz gestellt.
Kontakt: www.migu.ch / mb@migu.ch
Das sich noch im Bau befindende Kunsthaus, ebenfalls auf dem Gelände der Kuchelbauer Brauerei Abensberg, wurde von Peter Pelikan einem Wiener Architekten geschaffen. Es handelt sich dabei um den gleichen Architekten, der den Hundertwasser Turm vollendet hat. Wenn das Kunsthaus fertig ist, soll es ein Museum, ein Wiener Kaffe und Räumlichkeiten für Ausstellungen beherbergen.
The still under construction art house, also on the grounds of the brewery Kuchelbauer Abensberg, was created by a Viennese architect Peter Pelikan. It is by the same architect who has completed the Hundertwasserturm. If the art house is finished, it will house a museum, a Viennese coffee and space for exhibitions.
Skoda Popular Sport Monte Carlo Coupe is a sporty version of the Skoda Popular, mid-range family car.The Sport Coupe Monte Carlo was named in honor of the arrival of Skoda Popular competition 2nd in class at the Rally Monte Carlo in 1936.It is powered by a 4-cylinder side-valve 1,385 cm3 36 ch. The top speed is 120 km / h.
www.guide-automobiles-anciennes.com/VOITURE/skoda-popular...
Skoda Popular belongs to our family from time immemorial. I drove in it even in the prenatal state. Over time there were several Populars in my family. They were given their names depending on their colour - there was „The White“, „The Blue“, „The Green“... During the week they served as ordinary cars, on weekends they turned into historic cars and we went somewhere for a veteran rallye. Truly, we are talking about the seventies, when these cars were a bit underrated. Dad remembers mostly „majle“, i.e. „Mille Miglia of Czechoslovakia“, still organized according to non-stop speed race Prague - Brno - Prague from thirties of last century. Strictly speaking, on the halfway, in the years 1933 - 1935 racers had to make this distance twice.
Welches Auto ist das? Kleine Hilfe: Ist von einem tschechischen Hersteller und wurde ungefähr zur gleichen Zeit gebaut wie der Aero 30 Loch Ness, hatte 1386 cm3 Hubraum und 31 PS. Kleiner Hinweis: Es ist kein Tatra, obwohl Tatra zu den Stromlinienpionieren zählte. Jedenfalls ist es unglaublich, wie sehr die Karosseriedesigner jener Tage voneinander abgeschaut haben. Bei der Technik waren die Unterschiede allerdings groß. Auflösung: Es ist Skoda Popular Sport Monte Carlo Coupe 1936 hier auch in schwarz.
Neues Schloss Bümpliz ( Baujahr 1742 - château castello castle ) in Bern Bümpliz bei Bern im Kanton Bern der Schweiz
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Neues Schloss Bümpliz
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Das neue Schloss Bümpliz steht in Bern Bümpliz im Kanton Bern der Schweiz
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Auf dem Areal der Herrschaft Bümpliz stand schon seit etlichen Jahrhunderten eine B.urg.
Südlich des «K.efiturmes» dieses alten Schlosses befand sich ein «kleines Schlösschen
mit L.aube», das der damalige Herrschaftsherr J.akob T.illier im Jahre 1.6.8.3 dem Alt -
Landvogt C.hristian D.ürig überliess.
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Das alte Schloss erbte 1.6.8.5 sein 15 jähriger N.effe H.ans R.udolf T.illier, der gleichen Jahres starb,
wodurch die Herrschaft Bümpliz an seinen V.ater N.iklaus T.illier überging. Im Jahre 1.7.0.8 brachte
sie seine T.ochter A.nna K.atharina ihrem E.hemann J.ohannes J.enner zu.
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Dreissig Jahre später kaufte D.aniel T.schiffely, ein S.chwager des F.ranz L.udwig W.urstemberger
von der C.ampagne B.eitenwil, den ganzen Herrschaftsbesitz Bümpliz. J.akob C.hiffelle, der
A.hnherr des aus B.iel stammenden Geschlechtes, war 1.5.9.7 B.urger zu Bern geworden.
D.aniel liess im Jahre 1.7.4.2 in geringer Entfernung vom a.lten, schon b.aufälligen Schloss und
den dazugehörenden Gebäuden ein elegantes Wohnschlösschen errichten, einen einge-
schossigen M.ittelbau mit quadratisehen, zweistöckigen F.lügeln mit stumpfem T.urmdach.
Eine zweiarmige F.reitreppe führt zum Eingang, und vom drei F.enster breiten, durch einen
D.reieckgiebel gekrönten M.ittelsaal auf der H.interfront gelangt man über einige S.tufen in
den P.ark mit seinen grossen B.äumen.
Nach D.aniels T.od brachte dessen schöne T.ochter R.osina E.lisabeth T.schiffely, deren Tempera-
ment nicht immer im Einklang blieb mit den S.itten und der T.radition ihrer Zeit, Bümpliz ihrem
um achtzehn Jahre älteren E.hegatten zu.
Es war dies der reiche P.farrerssohn O.berst K.arl S.türler, der 1.7.7.7 in V.enlo ( H.olland ) starb.
Wenige Monate später veräusserte der V.ormund von K.arls jüngster T.ochter J.eanette die
Herrschaft Bümpliz mit den beiden Schlössern sowie das R.ebgut M.ôtier mit I.nventar und
S.ilbergeschirr an A.braham S.amuel L.ombach.
Dieser hatte als O.ffizier in H.olland gedient und sich nur wenige Wochen vor dem T.ode von
J.eanettes V.ater mit deren älteren S.chwester R.osina D.orothea E.lisabeth vermählt ( sie brachte
die Herrschaft Bümpliz somit nicht in ihre Ehe, wie im Band «Bernische Wohnschlösser»
angegeben worden ist ).
Der neue H.errschaftsherr starb schon im darauffolgenden Jahre, und der grosse Besitz Bümpliz
gelangte 1.7.8.3 durch die zweite E.he der jungen W.itwe an J.ohann R.udolf von G.raffenried.
Ein halbes Jahr vor dem E.inmarsch der F.ranzosen tauschte er das unweit gelegene Schlösschen
B.rünnen gegen sein L.andgut in I.ns ein, das B.ernhard S.cipio C.äsar von L.entulus geerbt und
schon dessen G.rossvater, der G.eneral im S.iebenjährigen K.riege von der C.ampagne «M.onrepos»
im W.eissenstein, besessen hatte.
Unausweichlich nahte das U.nheil, der U.ntergang der nunmehr so morschen R.epublik Bern. Als
sich die zaudernde und uneinige Regierung am 4. M.ärz 1.7.9.8 endlich zum offenen W.iderstand
gegen F.rankreich entschloss, waren die W.ürfel schon gefallen.
Die bernischen M.ilizen hatten nach langer Untätigkeit und angesichts der Zaghaftigkeit,
Planlosigkeit und der widersprüchlichen Befehle kein Vertrauen mehr. Immer wieder
durchkreuzte der K.riegsrat die A.nordnungen des G.enerals von E.rlach, und Verwirrung
und M.euterei griffen um sich.
Als die V.erteidiger der S.ensebrücke von N.euenegg den kurzen K.ampf aufgaben, forderte
J.ohann R.udolf von G.raffenried als B.efehlshaber im Abschnitt L.aupen - N.euenegg von
Bern H.ilfstruppen, griff mit etwa 2300 Mann an und jagte die F.ranzosen G.eneral P.igeons
über die S.ense zurück.
Der feindliche Vormarsch war zum Stillstand gekommen - da brachte ein D.ragoner die
niederschmetternde K.unde von der N.iederlage im G.rauholz und der K.apitulation Berns.
J.ohann R.udolf von G.raffenried kehrte nach B.ümpliz zurück. Das neue Schloss mit etwa 33
J.ucharten L.and verkaufte er 1.7.9.9 dem H.andelsmann und dortigen G.erichtsstatthalter
G.ottlieb H.aag, der später auch das A.lte Schloss erwarb.
Von seiner W.itwe und ihrem S.ohne fielen die Schlösser Bümpliz im Jahre 1.8.2.5 an L.udwig
F.riedrich von S.teiger, dessen S.chwager K.arl L.udwig W.urstemberger, allgemein «W.ürgeli»
genannt, das S.eidenberg - G.ut in M.uri gehörte.
Sein anderer S.chwager K.arl L.udwig von T.scharner war später als Mitglied der «S.iebner» in
die E.rlacherhofverschwörung verwickelt. Nach z.wölf Jahren verkaufte L.udwig F.riedrich von
S.teiger die beiden Schlösser Bümpliz dem damaligen S.chultheissen F.ranz K.arl von T.avel,
der 1.8.2.8 das M.onbijou - G.ut erworben hatte.
Er war nur während zweier Jahre Eigentümer der Schlösser Bümpliz, die 1.8.3.9 durch Kauf an
J.ohann F.riedrich A.lbrecht T.ribolet gelangten, dem sie als A.nstalt für seine G.eisteskranken
dienten.
Von ihm übernahm sie 1.8.4.8 J.akob A.llemann, der nun ein K.nabeninstitut einrichtete. Nach
dem T.ode seiner W.itwe fielen die beiden Schlösser ihren K.indern zu. Es waren dies M.arie
M.üller - A.llemann, vermählt mit einem L.ehrer des I.nstituts; K.aroline S.chlatter - A.llemann,
die W.itwe des F.ürsprechers; die v.erwitwete L.ouise L.euenberger - A.llemann und E.milie E.nz -
A.llemann.
J.akob E.nz, der E.hemann der L.etztgenannten, übernahm den Schlossbesitz, verkaufte ihn aber
im Jahre 1.8.8.2 an N.iklaus L.äuffer, dem früheren W.irt in B.aden und nunmehr H.andelsmann in
der L.änggasse. Schon zwei Jahre später übernahm jedoch eine der früheren M.iterbinnen,
E.milie E.nz, wieder die v.äterlichen Schlösser Bümpliz.
1.8.8.9 gelangte das Neue Schloss an F.ürsprecher P.aul F.riedrich H.ofer, der es 1.8.9.4 seiner
ersten G.attin T.heodora N.eukomm als E.ntschädigung für das von ihr eingebrachte F.rauengut
überschreiben liess.
Wenige Wochen darauf veräusserte sie das Neue Schloss an C.hristian B.urren - N.eukomm,
G.emeindepräsident von N.iederbottigen, von dem es im Jahre 1.9.0.3 der B.uchdrucker L.udwig
W.ilhelm A.lbert B.enteli erwarb. 1.9.4.9 übernahmen dessen vier K.inder das neue Schloss zu je
einem Viertel, nämlich M.aria M.argaritha D.ora M.erz, W.ilhelm A.lbert B.enteli, M.argaritha
V.iola B.ally und E.rika B.erta V.iola M.aria M.eyer.
Im Laufe der Jahre kamen die meisten dieser ideellen Anteile an deren Kinder, und diese grosse
Erbengemeinschaft trat das neue Schloss Bümpliz im Jahre 1.9.7.7 käuflich der Stadt Bern ab.
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( BeschriebNeuesSchlossBümpliz AlbumSchlösserKantonBern SchlossKantonBern
AlbumSchweizerSchlösserBurgenundRuinen SchlossBern KantonBern AlbumStadtBern
StadtBern Schloss Castle Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Geschichte History
Gebäude Building Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス
Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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Besuch mit M.äme und Ä.te bei L.iliana am Sonntag den 25. September 2011
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Hurni110925 AlbumZZZZ110925W.anderungS.anetschp.ass KantonBern AlbumFamilie AlbumNamachri+
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 070123
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NIF
Aussicht auf dem Gornergrat ob Zermatt im Kanton Wallis in der Schweiz :
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- Monte Rosa Gruppe mit Nordend ( VS - I - 4`609 m - Erstbesteigung 1861 - 124 ° - 7.99 km )
- Monte Rosa Gletscher
- Dufourspitze ( VS - 4`634 m - Alter Name Gornerhorn - Höchster Punkt der Schweiz - Erstbesteigung 1855 - 128 ° - 8.13 km )
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Monte Rosa
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- Höhe : 4'633,9m
- Lage : Kanton Wallis / Valais in der Schweiz / Italien
- Gebirge Walliser : Alpen
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Der Monte Rosa ist ein ausgedehntes Gebirgsmassiv in den Walliser Alpen, auf der Grenze
zwischen der Schweiz und Italien. Sein höchster G.ipfel, die D.ufourspitze, ist mit 4'633,9m
der höchste Punkt der Schweiz und damit des gesamten d.eutschen S.prachraums.
Der G.renzgipfel mit 4`618 m (südlich des 4`515 m hohen S.ilbersattels) ist zugleich
der höchste Gipfel Italiens. Am M.ont B.lanc de C.ourmayeur, dessen Gipfel in F.rankreich
liegt, reicht das i.talienische S.taatsgebiet allerdings noch um einige Meter höher hinauf
( bis 4`750 m ).
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B e s c h r e i b u n g
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Der Monte Rosa gehört zu etwa zwei Dritteln zu Italien und etwa einem Drittel zur Schweiz.
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Vom P.iemont her reichen V.alle A.nzasca und V.alle S.esia hinauf an den O.stfuss des
Massivs. Die riesigen, von den Ausmassen her fast in das H.imalaya passenden 2`200
bzw. 1`500 m hohen O.stwände des Monte Rosa bilden hier jeweils den T.alschluss –
im Falle des A.nzascatals die M.acugnagawand und im Falle des V.alle S.esia die S.esia-
w.and ( P.arete V.alsesiana ).
Von S.üden, vom A.ostatal her, reicht das T.al von G.ressoney ( L.ystal ) an den S.üdwestrand
des Monte Rosa, der hier via L.isgletscher am leichtesten zugänglich ist. Im N.ordwesten
führen vom Wallis her die Täler des G.ornergletschers und des zerklüfteten G.renzgletschers
hinauf in die G.ipfelregion des Monte Rosa.
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Insgesamt werden je nach Zählweise ca. zehn Gipfel zum Monte Rosa gerechnet.
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Neben der D.ufourspitze umfasst er mit dem N.ordend (VS / I - 4`609m), der Z.umsteinspitze
(VS / I - 4`563 m), der S.ignalkuppe (VS / I - 4`554 m), der P.arrotspitze (VS / I - 4432 m), der
L.udwigshöhe (VS / I - 4`341 m), dem S.chwarzhorn (I - 4`322 m), der V.incent - P.yramide
(I - 4`215 m), dem B.almenhorn (I - 4`167 m) und der P.unta G.iordani (I - 4`046 m) Gipfel,
welche zu den höchsten der Alpen gehören.
Nur das M.ont - B.lanc - M.assiv ist noch höher, besitzt jedoch nur einen statt vier Gipfel über
4`500 m. Das Monte - Rosa - Massiv ist somit – wenn man nur die Region über 4`500 m
betrachtet – das mächtigste Bergmassiv der Alpen.
Der Monte Rosa dominiert das ganze w.estliche O.beritalien und hat daher auch seinen Namen.
Dieser rührt laut italienischer W.ikipedia übrigens nicht direkt von der Färbung der G.letscher im
M.orgen- und A.bendlicht her, sondern von dem W.ort r.ouese, das im „P.atois“ (gemeint ist die
f.ranco - p.rovenzalische S.prache des A.ostatals) «G.letscher» bedeutet.
Von der Schweiz aus ist der Monte Rosa dagegen kaum sichtbar, ausgenommen von den
Bergen des T.essin und natürlich von den Höhen über Z.ermatt. Die I.taliener zählen zum
Teil auch den L.yskamm noch zum Monte Rosa, da er von Südosten her weniger vom Massiv
getrennt scheint als von N.ordwesten her.
Die von der Schweiz am besten sichtbare D.ufourspitze trug früher den Namen G.ornerhorn,
wurde aber zu Ehren des Schweizer G.enerals G.uillaume-H.enri D.ufour umbenannt.
Beachtenswert ist die Nomenklatur im Bereich des Monte Rosa. Das Massiv selbst hat einen
italienischen Namen.
Ein deutscher Name existiert offenbar nicht. Dagegen haben die Einzelgipfel samt und
sonders deutsche Namen, wobei nur in Einzelfällen italienische Namen existieren, vor
allem nachträgliche Italienisierungen. Das gilt auch für die ganz auf i.talienischem B.oden
liegenden oder von dort erschlossenen und benannten Gipfel Z.umsteinspitze, B.almenhorn
und V.incentpyramide sowie für den L.iskamm, ferner für die A.nhängsel F.illarhorn, J.ägerhorn
und P.unta G.rober.
Hintergrund ist offenbar, dass der Monte Rosa seit dem M.ittelalter ringsherum von
deutschsprachigen W.alsern bewohnt war, die den einzelnen Spitzen ihre Namen gaben,
während das Massiv als solches vor allem aus dem i.talienischen U.nterland in Erscheinung
tritt.
Die S.ignalkuppe / P.unta G.nifetti trägt die höchstgelegene H.ütte der A.lpen, die C.apanna
R.egina M.argherita (I - 4`554 m). Auf dieser sog. „K.opfwehkiste“ wurden bereits mehrere
höhenmedizinische Forschungsvorhaben realisiert.
Die erste dokumentierte Hochtour in die Hochregion des Monte Rosa unternahmen 1778,
1779 und 1780 Walser aus G.ressoney auf der Suche nach dem in ihrem S.agenschatz
beschriebenen «v.erlorenen T.al» (v.erlorus T.äli).
Sie gelangten bis auf den obersten L.isgletscher (E.ntdeckerfels / R.occia della S.coperta,
4'178 m). Bestiegen wurde zuerst die den T.älern von G.ressoney und A.lagna nächst-
gelegene P.unta G.iordani durch P.ietro G.iordani 1801.
Es folgten die V incent - P.yramide durch u.a. ihren N.amenspatron Johann Nikolaus Vincent
am 5. August 1819 und die Z.umsteinspitze durch u.a. Joseph und Johann Niklaus Vincent,
Joseph Z.umstein, Molinatti und Castel am 1. August 1820, beide über den L.isgletscher.
Die übrigen Hochgipfel folgten später: Die S.ignalkuppe erreichte nach drei missglückten
Versuchen der Pfarrer von A.lagna, mit Giovanni Gnifetti, Giuseppe Farinetti, Cristoforo
Ferraris, Cristoforo Grober, den Brüdern Giovanni, Giacobbe Giordani, und zwei Trägern.
Die D.ufourspitze wurde von der Schweizer Seite her bestiegen am 1. August 1855 durch
Charles Hudson, John Birbeck und Christopher und James G. Smyth mit Ulrich Lauener
und Johannes und Matthäus Zumtaugwald.
Das N.ordend folgte am 26. August 1861, die P.arrotspitze am 16. August 1863. 1893 errichtete
der CAI auf der S.ignalkuppe die C.apanna R.egina M.argherita.
Bergsteigerisch (und für S.teilwandskifahrer) ist der Monte Rosa vor allem interessant wegen
seiner O.stwände. Die leicht zugänglichen H.ochgipfel zwischen Z.umsteinspitze und
L.udwigshöhe sind bei gutem Wetter zu Zeiten überlaufen.
Der übliche Zugang erfolgt heute, soweit es um die z.entralen und s.üdlichen Gipfel geht,
vom P.asso dei S.alati (2`936 m) am Südende des Massivs her. Auf ihn führt von Alagna im
hintersten V.alle S.esia eine S.eilbahn und von G.ressoney her ein L.ift. Die B.ahn auf die
P.unta I.ndren wurde laut einigen Q.uellen aufgegeben, andere Q.uellen berichten von einer
teilweise Ö.ffnung der S.eilbahn aus den 1960er Jahren.
Wenn im W.inter das S.kigebiet geöffnet ist, kann man derzeit mit der S.eilbahn bequem auf die
P.unta I.ndren hinauffahren - diese Möglichkeit wird von F.reeride-S.kifahrern und S.kiberg-
steigern als willkommmene A.ufstiegshilfe auf dem W.eg zur G.nifetti-H.ütte (oder zur M.antova-
H.ütte) gerne genutzt.
Vom P.asso dei S.alati führt der Z.ustieg über den mit F.ixseilen versicherten S.tolemberg zum
L.isgletscher, der anstrengender auch direkt von G.ressoney her erreicht werden kann. Die
beiden nördlichen Gipfel, N.ordend und D.ufourspitze, werden ganz überwiegend von Z.ermatt
her bzw. von der S.tation R.otenboden der G.ornergratbahn aus angegangen.
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G e o l o g i e
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Das gesamte Massiv besteht überwiegend aus Graniten und Granitgneisen (ein metamorphes
Gestein mit gebändertem Aussehen und spiegelnder Oberfläche), die wiederum vor allem aus
Quarz, Kalifeldspat, Albit und Hellglimmer bestehen.
Da Metamorphosen überwiegend in enormen Tiefen stattfinden, deuten die Gesteine darauf
hin, dass die gesamte Monte - Rosa - Decke früher viel tiefer lag und später an die Oberfläche
befördert wurde.
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E n t s t e h u n g
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Vor etwa 100 Millionen Jahren, in der mittleren K.reidezeit, wurde I.berien durch die Öffnung
des N.ordatlantiks nach S.üdosten verschoben und, losgelöst von Europa, zu einem eigen-
ständigen Mikrokontinent, dessen nördliche Spitze die B.riançonnais-H.albinsel darstellte,
und aus der auch das Monte - Rosa - Massiv schliesslich entstand.
Nördlich davon kam es zur Öffnung eines neuen M.eeres, dem Walliser O.zean. Zur gleichen
Zeit begann sich A.pulien nach N.orden zu verschieben – und zwar wesentlich schneller als
sein a.frikanischer Mutterkontinent. Durch die Z.angenbewegung zwischen I.berien und A.pulien
musste sich der P.iemont - O.zean zwangsläufig schliessen: An seinem S.üdrand begann er,
unter den apulischen P.lattenrand zu subduzieren.
Nach dem P iemont - Ozean begann auch das B.riançonnais zu subduzieren. Im Eozän
(vor 50–40 Millionen Jahren) begann der Zusammenprall zwischen A.pulien und E.uropa.
Während der Orogenese (Gebirgsbildung), vor 35 Millionen Jahren, verdickte das Abtauchen
von Gesteinen die kontinentale K.ruste und machte sie plastischer.
Gesteinsverbände gerieten in Bewegung, überlagerten und verformten sich: Zu diesem
Zeitpunkt entstanden die Decken, so auch die Monte - Rosa - Decke. Vor 40 Millionen Jahren
begann die Erosion der Alpen, vor 20 Millionen Jahren eine starke Verformung des Penninikum
(die Gesamtheit der alpinischen Decken), die zu deren Faltung und Aufschichtung führte.
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( BeschriebMonteRosa KantonWallis KantonValais Alpen Alps Berg vuori Montagne
montagna 山 góra montanha munte гора montaña )
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Ausflug auf den G.ornergrat am Dienstag den 01. Februar 2011
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Mit dem Z.ug von B.ern über V.isp - Z.ermatt auf den G.ornergrat
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S.onnenuntergang und N.acht auf dem G.ornergrat
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Mit dem Z.ug vom G.ornergrat über Z.ermatt - V.isp zurück nach B.ern
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Kamera : Canon EOS 550D N
Objektiv : Canon 100mm
Modus : BULB / Standart
Blendezahl : F/2.8
Zeit in Sekunden : 1`288 Sekunden
Zeit Ende : 19.30Uhr
ISO : 100
M.ondstand : Kein M.ond
Ausrichtung vom Standort : Südost
Nachträgliche Änderung : -
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Hurni110201 AlbumZZZZ110201AusflugGornergrat KantonWallis KantonValais
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 070316
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NIF
Aussicht auf dem Gornergrat oberhalb von Z.ermatt im Kanton Wallis / Valais in der Schweiz :
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Monte Rosa Westseite mit Gornergletscher, Nordend (VS - 4`609m) und Dufourspitze (VS / I - 4`634m - Höchster Punkt der Schweiz)
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So sieht er also aus, der höchste Punkt unseres Landes, irgendwann ein Tourenziel, so hoffe ich!
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Monte Rosa
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- Höhe : 4'633,9m
- Lage : Kanton Wallis / Valais in der Schweiz / Italien
- Gebirge Walliser : Alpen
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Der Monte Rosa ist ein ausgedehntes Gebirgsmassiv in den Walliser Alpen, auf der Grenze
zwischen der Schweiz und Italien. Sein höchster G.ipfel, die D.ufourspitze, ist mit 4'633,9m
der höchste Punkt der Schweiz und damit des gesamten d.eutschen S.prachraums.
Der G.renzgipfel mit 4`618 m (südlich des 4`515 m hohen S.ilbersattels) ist zugleich
der höchste Gipfel Italiens. Am M.ont B.lanc de C.ourmayeur, dessen Gipfel in F.rankreich
liegt, reicht das i.talienische S.taatsgebiet allerdings noch um einige Meter höher hinauf
( bis 4`750 m ).
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B e s c h r e i b u n g
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Der Monte Rosa gehört zu etwa zwei Dritteln zu Italien und etwa einem Drittel zur Schweiz.
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Vom P.iemont her reichen V.alle A.nzasca und V.alle S.esia hinauf an den O.stfuss des
Massivs. Die riesigen, von den Ausmassen her fast in das H.imalaya passenden 2`200
bzw. 1`500 m hohen O.stwände des Monte Rosa bilden hier jeweils den T.alschluss –
im Falle des A.nzascatals die M.acugnagawand und im Falle des V.alle S.esia die S.esia-
w.and ( P.arete V.alsesiana ).
Von S.üden, vom A.ostatal her, reicht das T.al von G.ressoney ( L.ystal ) an den S.üdwestrand
des Monte Rosa, der hier via L.isgletscher am leichtesten zugänglich ist. Im N.ordwesten
führen vom Wallis her die Täler des G.ornergletschers und des zerklüfteten G.renzgletschers
hinauf in die G.ipfelregion des Monte Rosa.
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Insgesamt werden je nach Zählweise ca. zehn Gipfel zum Monte Rosa gerechnet.
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Neben der D.ufourspitze umfasst er mit dem N.ordend (VS / I - 4`609m), der Z.umsteinspitze
(VS / I - 4`563 m), der S.ignalkuppe (VS / I - 4`554 m), der P.arrotspitze (VS / I - 4432 m), der
L.udwigshöhe (VS / I - 4`341 m), dem S.chwarzhorn (I - 4`322 m), der V.incent - P.yramide
(I - 4`215 m), dem B.almenhorn (I - 4`167 m) und der P.unta G.iordani (I - 4`046 m) Gipfel,
welche zu den höchsten der Alpen gehören.
Nur das M.ont - B.lanc - M.assiv ist noch höher, besitzt jedoch nur einen statt vier Gipfel über
4`500 m. Das Monte - Rosa - Massiv ist somit – wenn man nur die Region über 4`500 m
betrachtet – das mächtigste Bergmassiv der Alpen.
Der Monte Rosa dominiert das ganze w.estliche O.beritalien und hat daher auch seinen Namen.
Dieser rührt laut italienischer W.ikipedia übrigens nicht direkt von der Färbung der G.letscher im
M.orgen- und A.bendlicht her, sondern von dem W.ort r.ouese, das im „P.atois“ (gemeint ist die
f.ranco - p.rovenzalische S.prache des A.ostatals) «G.letscher» bedeutet.
Von der Schweiz aus ist der Monte Rosa dagegen kaum sichtbar, ausgenommen von den
Bergen des T.essin und natürlich von den Höhen über Z.ermatt. Die I.taliener zählen zum
Teil auch den L.yskamm noch zum Monte Rosa, da er von Südosten her weniger vom Massiv
getrennt scheint als von N.ordwesten her.
Die von der Schweiz am besten sichtbare D.ufourspitze trug früher den Namen G.ornerhorn,
wurde aber zu Ehren des Schweizer G.enerals G.uillaume-H.enri D.ufour umbenannt.
Beachtenswert ist die Nomenklatur im Bereich des Monte Rosa. Das Massiv selbst hat einen
italienischen Namen.
Ein deutscher Name existiert offenbar nicht. Dagegen haben die Einzelgipfel samt und
sonders deutsche Namen, wobei nur in Einzelfällen italienische Namen existieren, vor
allem nachträgliche Italienisierungen. Das gilt auch für die ganz auf i.talienischem B.oden
liegenden oder von dort erschlossenen und benannten Gipfel Z.umsteinspitze, B.almenhorn
und V.incentpyramide sowie für den L.iskamm, ferner für die A.nhängsel F.illarhorn, J.ägerhorn
und P.unta G.rober.
Hintergrund ist offenbar, dass der Monte Rosa seit dem M.ittelalter ringsherum von
deutschsprachigen W.alsern bewohnt war, die den einzelnen Spitzen ihre Namen gaben,
während das Massiv als solches vor allem aus dem i.talienischen U.nterland in Erscheinung
tritt.
Die S.ignalkuppe / P.unta G.nifetti trägt die höchstgelegene H.ütte der A.lpen, die C.apanna
R.egina M.argherita (I - 4`554 m). Auf dieser sog. „K.opfwehkiste“ wurden bereits mehrere
höhenmedizinische Forschungsvorhaben realisiert.
Die erste dokumentierte Hochtour in die Hochregion des Monte Rosa unternahmen 1778,
1779 und 1780 Walser aus G.ressoney auf der Suche nach dem in ihrem S.agenschatz
beschriebenen «v.erlorenen T.al» (v.erlorus T.äli).
Sie gelangten bis auf den obersten L.isgletscher (E.ntdeckerfels / R.occia della S.coperta,
4'178 m). Bestiegen wurde zuerst die den T.älern von G.ressoney und A.lagna nächst-
gelegene P.unta G.iordani durch P.ietro G.iordani 1801.
Es folgten die V incent - P.yramide durch u.a. ihren N.amenspatron Johann Nikolaus Vincent
am 5. August 1819 und die Z.umsteinspitze durch u.a. Joseph und Johann Niklaus Vincent,
Joseph Z.umstein, Molinatti und Castel am 1. August 1820, beide über den L.isgletscher.
Die übrigen Hochgipfel folgten später: Die S.ignalkuppe erreichte nach drei missglückten
Versuchen der Pfarrer von A.lagna, mit Giovanni Gnifetti, Giuseppe Farinetti, Cristoforo
Ferraris, Cristoforo Grober, den Brüdern Giovanni, Giacobbe Giordani, und zwei Trägern.
Die D.ufourspitze wurde von der Schweizer Seite her bestiegen am 1. August 1855 durch
Charles Hudson, John Birbeck und Christopher und James G. Smyth mit Ulrich Lauener
und Johannes und Matthäus Zumtaugwald.
Das N.ordend folgte am 26. August 1861, die P.arrotspitze am 16. August 1863. 1893 errichtete
der CAI auf der S.ignalkuppe die C.apanna R.egina M.argherita.
Bergsteigerisch (und für S.teilwandskifahrer) ist der Monte Rosa vor allem interessant wegen
seiner O.stwände. Die leicht zugänglichen H.ochgipfel zwischen Z.umsteinspitze und
L.udwigshöhe sind bei gutem Wetter zu Zeiten überlaufen.
Der übliche Zugang erfolgt heute, soweit es um die z.entralen und s.üdlichen Gipfel geht,
vom P.asso dei S.alati (2`936 m) am Südende des Massivs her. Auf ihn führt von Alagna im
hintersten V.alle S.esia eine S.eilbahn und von G.ressoney her ein L.ift. Die B.ahn auf die
P.unta I.ndren wurde laut einigen Q.uellen aufgegeben, andere Q.uellen berichten von einer
teilweise Ö.ffnung der S.eilbahn aus den 1960er Jahren.
Wenn im W.inter das S.kigebiet geöffnet ist, kann man derzeit mit der S.eilbahn bequem auf die
P.unta I.ndren hinauffahren - diese Möglichkeit wird von F.reeride-S.kifahrern und S.kiberg-
steigern als willkommmene A.ufstiegshilfe auf dem W.eg zur G.nifetti-H.ütte (oder zur M.antova-
H.ütte) gerne genutzt.
Vom P.asso dei S.alati führt der Z.ustieg über den mit F.ixseilen versicherten S.tolemberg zum
L.isgletscher, der anstrengender auch direkt von G.ressoney her erreicht werden kann. Die
beiden nördlichen Gipfel, N.ordend und D.ufourspitze, werden ganz überwiegend von Z.ermatt
her bzw. von der S.tation R.otenboden der G.ornergratbahn aus angegangen.
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G e o l o g i e
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Das gesamte Massiv besteht überwiegend aus Graniten und Granitgneisen (ein metamorphes
Gestein mit gebändertem Aussehen und spiegelnder Oberfläche), die wiederum vor allem aus
Quarz, Kalifeldspat, Albit und Hellglimmer bestehen.
Da Metamorphosen überwiegend in enormen Tiefen stattfinden, deuten die Gesteine darauf
hin, dass die gesamte Monte - Rosa - Decke früher viel tiefer lag und später an die Oberfläche
befördert wurde.
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E n t s t e h u n g
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Vor etwa 100 Millionen Jahren, in der mittleren K.reidezeit, wurde I.berien durch die Öffnung
des N.ordatlantiks nach S.üdosten verschoben und, losgelöst von Europa, zu einem eigen-
ständigen Mikrokontinent, dessen nördliche Spitze die B.riançonnais-H.albinsel darstellte,
und aus der auch das Monte - Rosa - Massiv schliesslich entstand.
Nördlich davon kam es zur Öffnung eines neuen M.eeres, dem Walliser O.zean. Zur gleichen
Zeit begann sich A.pulien nach N.orden zu verschieben – und zwar wesentlich schneller als
sein a.frikanischer Mutterkontinent. Durch die Z.angenbewegung zwischen I.berien und A.pulien
musste sich der P.iemont - O.zean zwangsläufig schliessen: An seinem S.üdrand begann er,
unter den apulischen P.lattenrand zu subduzieren.
Nach dem P iemont - Ozean begann auch das B.riançonnais zu subduzieren. Im Eozän
(vor 50–40 Millionen Jahren) begann der Zusammenprall zwischen A.pulien und E.uropa.
Während der Orogenese (Gebirgsbildung), vor 35 Millionen Jahren, verdickte das Abtauchen
von Gesteinen die kontinentale K.ruste und machte sie plastischer.
Gesteinsverbände gerieten in Bewegung, überlagerten und verformten sich: Zu diesem
Zeitpunkt entstanden die Decken, so auch die Monte - Rosa - Decke. Vor 40 Millionen Jahren
begann die Erosion der Alpen, vor 20 Millionen Jahren eine starke Verformung des Penninikum
(die Gesamtheit der alpinischen Decken), die zu deren Faltung und Aufschichtung führte.
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( BeschriebMonteRosa KantonWallis KantonValais Alpen Alps Berg vuori Montagne
montagna 山 góra montanha munte гора montaña Alps Alpit Alpes Alpi アルプス山脈
Alpene Alpy Alperna Alpen Alperne Landschaft landskab paysage paesaggio 風景
landschap landskap paisaje maisema Landscape Natur Nature luonto nature natura
自然 natuur naturaleza Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi
Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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Ausflug auf den G.ornergrat bei Z.ermatt am Sonntag den 21. Dezember 2008
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Mit dem Z.ug von B.ern über V.isp - Z.ermatt auf den G.ornergrat
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Mit dem Z.ug vom G.ornergrat über Z.ermatt - V.isp wieder zurück nach B.ern
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Hurni081221 AlbumZZZZ081221AusflugGornergrat AlbumUnterwegsindenWalliserAlpen
KantonWallis KantonValais
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 250216
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NIF
Aussicht während der Fahrt mit dem Z.ug von Z.ürich nach C.hur in der Schweiz :
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Dampfschiff Stadt Zürich ( Kursschiff - Schiff - Schaufelraddampfer - Raddampfer - Baujahr 1909 - 750 Personen - Zürichsee - Schiffahrtsgesellschaft ZSG ) auf dem Zürichsee
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Dampfschiff Stadt Zürich
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- Flagge : Schweiz
- Schiffstyp : Raddampfer
- Reederei : Zürichsee - Schiffahrtsgesellschaft
- Bauwerft : Escher, Wyss & Cie., Z.ürich
- Baukosten : 320’000 Franken
- Stapellauf : 8. M.ai 1909
- Indienststellung : 12. J.uni 1909
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Schiffsmaße und Besatzung
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- Länge : 59,1 m (Lüa)
- Breite : 7,0 m über Radkästen: 13,5 m
- Verdrängung : 260
- Besatzung : 6 Mann
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M.aschine
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- M.aschine 2-Zyl.-D.ampfm.aschine
- M.aschinenleistung : 500 PS ( 368 kW )
- Geschwindigkeit : max. 14,5 kn (27 km/h)
- P.ropeller : 2 Seitenräder
- Transportkapazitäten : Zugelassene Passagierzahl 750
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Die Stadt Zürich ist der ältere der beiden Raddampfer der Zürichsee-Schiffahrtsgesellschaft
( ZSG ) und feierte am 12. J.uni 2.0.0.9 ihr 100. Betriebsjahr. Gebaut wurde die Stadt
Zürich im Jahr 1909 von Escher, Wyss & Cie. in Zürich. Sie ist das dienstälteste Schiff der
ZSG auf dem Zürichsee und verkehrt jeweils von A.pril bis N.ovember auf der Route Zürich–
R.apperswil ( S.G ) - Zürich.
Von den meisten anderen Schweizer Raddampfern unterscheiden sie und ihr Schwester-
schiff Stadt R.apperswil ( 1.9.1.4 ) sich durch den kurzen S.chornstein und das grosszügig
bemessene Oberdeck für die 1. Klasse. Bis auf Details sind die beiden Schiffe leicht zu
verwechseln: Die Stadt R.apperswil ist am vorderen K.reuzmast und der abweichenden
Farbe des Sonnendecks zu erkennen. Im Salon der 1. Klasse ist sie zudem luxuriöser als
ihr Schwesterschiff ausgestattet, erkennbar an der M.ahagoni- und B.irnbaumtäfelung und
der kunstvoll gearbeiteten T.reppe zum O.berdeck.
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Geschichte
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Die Stadt Zürich lief nach einer Bauzeit von sechs Monaten am 8. M.ai 1909 vom Stapel
und wurde von der Tochter des Verwaltungsratsmitglied Naville der damaligen Zürcher
D.ampfbootgesellschaft ( Z.D.G ) getauft.
Die Indienststellung des 320.000 Schweizer Franken teuren Schiffs konnte nur mit Sub-
ventionen der öffentlichen Hand ermöglicht werden. Das Dampfschiff besticht durch seine
schlanke und elegante Bauweise, und insbesondere der im Jugendstil gehaltene S.alon
fand in der damaligen Berichterstattung grossen Anklang.
Am S.amstag, 12. J.uni 1909, fuhr die Stadt Zürich um 15 Uhr, unter Böllerschüssen und
bei strömendem R.egen, zu ihrer dreistündigen Jungfernfahrt aus. An Bord waren Mitglieder
kantonaler und städtischer Behörden, Vertreter der Anrainergemeinden, der S.chiffswerft
und weitere prominente Gäste. Im ersten Betriebsjahr legte die Stadt Zürich 12.575
Kilometer zurück und verfeuerte 258,45 Tonnen K.ohle.
Am 4. S.eptember 1912 beförderte die Stadt Zürich ihren bislang berühmtesten Gast, den
deutschen Kaiser Wilhelm II. samt seinem Gefolge und einigen handverlesenen Gästen.
Auf dem mit B.lumen geschmückten Schiff herrschte eine strenge Kleiderordnung, serviert
wurden T.ee und deutsches B.ier. Die Abendrundfahrt des Gastes feierten die umliegenden
Gemeinden mit Feuerwerken, und noch Jahre später wurde die Stadt Zürich im Volks-
mund «Kaiserschiff» genannt, wenn auch bei weitem nicht von allen:
Der aus H.orgen stammende Heizer Jakob Stampfer wurde in letzter Minute seiner «kaiser-
feindlichen Gesinnung» wegen ausgewechselt – Sozialdemokraten waren auf dem «kaiser-
lichen Schiff» unerwünscht.
An P.fingsten 1.9.1.4 wurde das Schwesterschiff S.tadt R.apperswil in Betrieb genommen.
Zusammen mit der Stadt Zürich und der 1.8.7.5 erbauten H.elvetia besass die damalige
Zürcher Dampfbootgesellschaft ( ZDG ) nun drei grosse Schiffe als Rückgrat ihrer Flotte.
Mit Beginn des E.rsten W.eltkriegs wurde der Schiffsbetrieb massiv reduziert. Am
2. D.ezember 1.9.1.8 verfügte der B.undesrat die Einstellung aller mit Dampf betriebenen
Schiffsstrecken, da nicht genügend K.ohle in die Schweiz importiert werden konnte; be-
reits ab 1.9.1.9 waren die Fahrplaneinschränkungen jedoch wieder aufgehoben.
Im W.inter 1.9.1.9 wurde die Stadt Zürich erstmals ins T.rockendock überführt; schwer-
wiegende Mängel wurden nicht festgestellt. Während des Z.weiten W.eltkriegs blieb der
D.ampfkessel den ganzen W.inter mit W.asser gefüllt und der M.aschinenraum geheizt,
um die T.emperatur über dem G.efrierpunkt und den Raddampfer für militärische Zwecke
innert 24 Stunden betriebsbereit zu halten. Der private Schiffahrtsbetrieb kam während
dieser Zeit fast gänzlich zum Erliegen.
Ab 1.9.5.9 wurden die beiden letzten Raddampfer auf dem Zürichsee nach und nach
durch moderne M.otorschiffe ergänzt und kamen praktisch nur noch an den S.onntagen
zum Einsatz – erst ab 1.9.8.6 verkehrten die beiden Salondampfer in der S.ommersaison
wieder häufiger und seit 2.0.0.4 während der S.ommersaison beinahe täglich.
1.9.8.3 beschloss der Verwaltungsrat der ZSG die Erhaltung der beiden letzten Dampf-
schiffe Stadt Zürich und Stadt R.apperswil, nachdem ihre Ausserdienststellung aus Kosten-
gründen kontrovers diskutiert worden war. Zwei Jahre später feierte die ZSG mit ver-
schiedenen Aktivitäten «150 Jahre Dampfschifffahrt auf dem Zürichsee».
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Unterhaltsarbeiten und bauliche Änderungen
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In den Jahren 1.9.2.2 und 1.9.3.9 waren erstmals bauliche Änderungen nötig: Die Stadt
Zürich erhielt neue S.iederohre an den D.ampfkesseln, das Dach des Oberdecks wurde
ersetzt und die S.chaufelräder revidiert.
1.9.3.8 wurde eine elektrische Heizung eingebaut. In den Jahren 1.9.4.1 bis 1.9.5.3
standen grössere Revisionen an: Kesselreparaturen, Verlängerung des Oberdecks bis
zum S.teuerhaus und Ersatz des Sonnenzelts durch ein festes Dach.
1.9.5.1 wurde die K.ohlenfeuerung durch eine S.chwerölfeuerung ersetzt, wodurch im
Betrieb M.aschinenpersonal eingespart und die Besatzung von bisher acht auf sechs
Mitglieder reduziert wurde.
Im F.rühling 1.9.5.6 wurde die Stadt Zürich einer Generalüberholung unterzogen und zum
Teil umgebaut, wobei auch die Jugendstil-Ausstattung des Salons durch eine schlichte
Holzverkleidung ersetzt wurde.
Erst mit den Restaurierungen in den Jahren 1.9.8.9 - 1.9.9.0 und 2.0.0.3 - 2.0.0.4 wurde
der Innenausbau anhand von historischem Quellenmaterial weitgehend in den Original-
zustand zurückgeführt, so dass heute ein ähnliches Raumerlebnis vermittelt wird, wie es
die Passagiere auf der Jungfernfahrt im Jahr 1909 erlebten.
1.9.6.0 und 1.9.6.7 erfolgten Hauptrevisionen im D.ock in Zürich-W.ollishofen, wobei
R.eparaturen an den Decks, an der Heckschanzverkleidung, an den Kesseln und Schaufel-
rädern durchgeführt wurden.
1.9.7.9 bis 1.9.8.1 wurde die Stadt Zürich nochmals einer gründlichen Sanierung unter-
zogen: Die verrosteten Radkästen wurden ersetzt, die Aufenthaltsräume für das Schiffs-
personal ausgebaut und die T.oiletten verlegt, so dass sie leichter zugänglich wurden.
Der Raddampfer erhielt gleichzeitig eine neue Trinkwasseraufbereitungsanlage und Hilfs-
dieselpumpen und im Rumpf eine zusätzliche S.chottwand sowie eine hydraulische Ruder-
steuerung.
Im W.inter 1.9.8.9 - 1.9.9.0 erfolgte der Umbau auf den gleichen technischen Stand wie
das Schwesterschiff Stadt R.apperswil: Ersatz der zwei alten Dampfkessel durch einen
neuen, das H.olzdeck wurde erneuert, ebenso die H.olztreppe zur 1. Klasse; zudem
wurden der Salon und die Rauchkabine in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt.
Die Renovation kostete drei Millionen Franken, finanziert durch die öffentliche Hand, die
«Aktion pro Raddampfer» und mit 200’000 Franken Spenden von Privaten. Am 21. J.uni
1.9.9.0 nahm die runderneuerte Stadt Zürich den Passagierbetrieb wieder auf.
Ende 2.0.0.1 initiierte der Verwaltungsrat der ZSG das Projekt «Mit Volldampf voraus“ mit
dem Ziel, die beiden Zürichseeraddampfer zu erneuern und mit erhöhtem Komfort auszu-
statten.
Am «Tag der Schweizer Schifffahrt» 2.0.0.2 startete eine Spendenaktion, wiederum in Zu-
sammenarbeit mit der «Aktion pro Raddampfer». Ende N.ovember 2.0.0.3 erfolgte die
Auswasserung der Stadt Zürich. Erneuert wurden die Wasser-, Abwasser- und Strom-
versorgung, die Kühlanlagen, die D.ieselaggregate und die Heizung.
Im Rumpf erfolgte der Einbau einer neuen Küche, und auf dem Oberdeck schützt seither
eine verbesserte Verglasung die Passagiere, damit der Einsatz des Dampfers bei jedem
Wetter möglich ist.
Nebst weiteren kleineren Änderungen wurde gleichzeitig im Salon weitgehend der Original-
zustand wiederhergestellt. Am 25. M.ai 2.0.0.4 erfolgte die feierliche Wiederinbetriebnahme
des für 1,7 Millionen Franken renovierten Raddampfers. Bis zu ihrem 100. Jubiläum wird
die Stadt Zürich rund 700'000 Kilometer zurückgelegt haben.
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Zwischenfälle rund um die Stadt Zürich
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In der einhundertjährigen Betriebsgeschichte der Stadt Zürich traten zwei Todesfälle auf:
Am 25. M.ai 1.9.2.2 verunglückte der Untermaschinist bei der Handhabung der Dampf-
m.aschine tödlich; am 7. S.eptember 1.9.2.4 stürzte ein Passagier vom Heck in den See
und konnte trotz sofortiger Suche nicht gerettet werden.
Am 18. O.ktober 1.9.2.6 fuhr die Stadt Zürich bei einer Probefahrt gegen einen Landungs-
steg, wobei die Rumpfhülle starke Beschädigungen erlitt. Beim Ablegen in H.orgen wurde
im S.ommer 1.9.3.9 die Schaufel des Backbordrads beschädigt.
1.9.4.9 erlitt die Stadt Zürich backbordseitig einen S.chaufelradbruch, und im gleichen
Jahr versenkte der Salondampfer unabsichtlich ein P.olizeiboot, welches aufgrund eines
M.aschinenschadens nicht ausweichen konnte.
Am 4. M.ai 1.9.8.5 rammte die Stadt Zürich aufgrund eines technischen Defekts beim
Landesteg am B.ürkliplatz in Z.ürich eine M.auer. Auch bei diesem Unfall wurde niemand
verletzt, aber der Dampfer musste mit einem Loch im Bug oberhalb der Wasserlinie zur
Überholung in die Werft.
Fast auf den Tag genau kam es zwanzig Jahre später bei einem Ausfahrmanöver in
R.apperswil zu einer Grundberührung, und die Stadt Zürich musste für zwei Wochen aus
dem Fahrdienst genommen werden.
2.0.0.8 streifte der Dampfer beim Anlegemanöver in Zürich die Q.uaimauer, konnte den
Fahrdienst aber ungehindert fortsetzen.
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100 Jahre Dampfschiff Stadt Zürich
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Vom 23. bis 25. A.pril 2.0.0.9 wurde das dienstälteste Passagierschiff auf dem Zürichsee
beim B.ürkliplatz im Rahmen einer Jubiläumsausstellung mit seinen geschichtlichen Hinter-
gründen der breiten Öffentlichkeit präsentiert.
Am 12. J.uni 2.0.0.9, exakt einhundert Jahre nach ihrer Jungfernfahrt, hat die Stadt Zürich
ihre Jubiläumsfahrt durchgeführt. Auf der dreistündigen Rundfahrt mit geladenen Gästen
wurde sie von der S.tadt R.apperswil begleitet.
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( BeschriebDampfschiffStadtZürich DampfschiffStadtZürich AlbumSchweizerKursschiffe
AlbumZürichsee AlbumDampfschiffederSchweiz Kursschiff Schiffahrt Kursschiffahrt
Passagierschiffahrt Passagierschiff Skib Ship Alus Bateau Πλοίο 船 Корабль Schip
Fartyg Dampfschiff Schaufelraddampfer Salondampfer Dampfer Vapor Stoomboot
Steamer bateau vapeur Ångaren DS Barco )
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W.anderung F.elsz.eichnungen S.ils im D.omleschg und die V.ia M.ala S.chlucht am Donnerstag den 18. August 2011
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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich - C.hur nach T.husis ( Bis C.hur mit G.rossv.ater und E.ltern ) und weiter mit dem P.osta.uto bis S.ils im D.omleschg
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W.anderung zu den p.rähistorische F.elsz.eichnungen - F.elsb.ilder auf der A.lp C.arschenna und durch die V.ia M.ala S.chlucht
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Mit dem P.osta.uto nach T.husis und mit dem Z.ug über C.hur - Z.ürich zurück nach B.ern
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Hurni110818 AlbumZZZZ110818W.anderungC.arschenna KantonZürich
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 251223
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NIF
SBB Lokomotive Be 4/7 12504 ( Baujahr 1921 ) am Bahnhof Luzern in der Schweiz
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SBB Lokomotive Be 4/7
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- Nummerierung : 1 2 5 0 1-1 2 5 0 6
- Anzahl : 6
- Hersteller : SAAS, SLM
- Baujahr(e) : 1921
- Ausmusterung : M.ärz 1 9 6 6 - F.rühling 1 9 7 6
- Achsformel : (1’Bo1’)(Bo1’)
- Länge über Puffer : 16’240 mm
- Höhe : 4’540 mm
- Dienstmasse : 111 t
- Reibungsmasse : 74 t
- Höchstgeschwindigkeit : 75 km/h / 80 km/h
- Stundenleistung : 1'770 kW ( 2’400 PS ) bei 56 km/h
- Dauerleistung : 1’530 kW ( 2’080 PS ) bei 60 km/h
- Treibraddurchmesser : 1'610 mm
- Laufraddurchmesser : 950 mm
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Die Be 4/7 war eine Drehgestelllokomotive für den Einsatz auf der Gotthardstrecke der SBB.
Im Gegensatz zu den anderen Lokomotiven der ersten Stunde hatte die Be 4/7 keinen
Stangenantrieb, sondern einen Einzelachsantrieb mit direkt auf die Triebachsen wirkenden,
abgefederten Antrieben.
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Vorgeschichte
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Als im Juli 1918 die zweite Serie der Be 4/6 1 2 3 0 3 - 1 2 3 4 2 bestellt wurde, entschieden
sich die SBB, zur gleichen Zeit eine neuartige Lokomotive zu bestellen, die in vielfacher Hin-
sicht von den anderen bestellten Lokomotivtypen abwich.
Die Firma SAAS hatte zusammen mit der SLM eine Lokomotive offeriert, die keinen Stangen-
antrieb hatte, sondern einen Einzelachsantrieb. Der vorgeschlagene Antrieb stammte von der
Firma Westinghouse in den USA.
Für die ausschliessliche Verwendung in der Schweiz hatte die Firma Sécheron die Lizenz
erworben. Anwendungen, insbesondere mit einer Leistung von über 500 kW pro Radsatz
lagen nicht vor. Trotzdem wurde eine Offerte eingereicht.
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Pflichtenheft
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Die SBB verlangten von der Industrie die Erfüllung des nachfolgenden Pflichtenheftes:
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- Höchstgeschwindigkeit : 75 km/h
- Beförderung von 300 t Anhängelast auf 26 ‰ Steigung bei 50 km/h
- Sicheres Anfahren auf 26 ‰ Steigung und Beschleunigen derselben Last auf 50 km/h in
. 4 Minuten
- drei Hin- und Rückfahrten L.uzern – C.hiasso innerhalb 24 Stunden (1'360 km)
- Elektrische Bremse zur Abbremsung des Lokomotivgewichtes im Gefälle
- Möglichkeit der Vielfachsteuerung.
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Auftragsvergabe und Projektierung
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Der Auftrag für die Personenzuglokomotive wurde wie folgt erteilt:
- SAAS/SLM : Projektierung und Bau der Personenzuglokomotive
Neben der Einhaltung des Pflichtenheftes gaben die SBB den Konstrukteuren grosse Freiheit
beim Ausarbeiten der Entwürfe.
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Inbetriebnahme
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Am 18. Oktober 1921 wurde die Be 4/7 1 2 5 0 1 von den SBB übernommen und für Probe-
fahrten eingesetzt. Anschliessend erfolgten planmässige Einsätze zwischen B.ern und T.hun.
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Technik
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Der mechanische Teil
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Fahrwerk
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Das Fahrwerk bestand aus zwei Drehgestellen. Wegen des Einzelachsantriebes waren die
Rahmen als Aussenrahmen ausgestaltet. In jedem Drehgestell befanden sich zwei Triebachsen
und eine als Bisselachse ausgebildete Laufachse.
Das Drehgestell auf der Lokomotivseite I besass innen zusätzlich eine als Adamsachse
ausgebildete Laufachse. Diese zusätzliche Achse, die der Lokomotive die asymmetrische
Achsfolge (1’B1’)(B1’) gab, war notwendig, da man die statische Achslast von 18.5 t nicht
überschreiten wollte, um dynamische Lasten vom gefederten Einzelachsantrieb zu kompen-
sieren. Beim Gesamtgewicht der Lokomotive ging man dabei davon aus, dass es nicht kleiner
sein würde als das einer Be 4/6.
Die äusseren Laufachsen hatten ein Seitenspiel von 2 x 83 mm, die mittlere Adamsachse ein
solches von 2 x 57 mm gegenüber dem Drehgestellrahmen.
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Zugkraftübertragung
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Die Übertragung der Zug- und Stosskräfte erfolgte von den Triebachsen auf die zwei Dreh-
gestelle. Von dort wurden die Kräfte aussen auf die Zughaken und Puffer weitergeleitet.
Innen waren die Drehgestelle für die Zug- und Druckkraftübertragung über ein mit Kegel-
federn an den Drehgestellen befestigtes Kuppeleisen verbunden. Zusätzlich waren die Dreh-
gestelle noch mit zwei als Notkupplungen dienenden Kuppelstangen verbunden. Eine ge-
lenkige Querkupplung zwischen den Drehgestellen verbesserte den Kurvenlauf der Lokomotive.
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Antrieb
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Zwillings- oder Doppelmotoren waren in den Drehgestellen auf Querbalken abgestützt und
mit Trägern verschraubt. Das Drehmoment jedes Doppelmotors wurde über ein Ritzel auf
ein gemeinsames Grosszahnrad übertragen. Dieses war auf einer Hohlwelle befestigt, die
im gemeinsamen Motorgehäuse gelagert war und die Triebachse umschloss. Diese Hohlwelle
trieb über Mitnehmer und Schraubenfedern die Triebräder an. Die Triebräder waren dabei so
dimensioniert, dass Radreifen der D.ampflokomotiven A 3 / 5 9 0 1 - 9 3 8 der ehemaligen
Gotthardbahn-Gesellschaft verwendet werden konnten. Diese Lokomotiven standen kurz vor
der Ausmusterung.
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Lokomotivkasten
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Der Lokomotivkasten bestand aus einer durchgehenden Brücke mit aufgeschraubtem Kasten-
teilen ohne Vorbauten. Die Lokomotivbrücke stützte sich an drei Punkten auf die zwei Dreh-
gestelle:
- Festes Drehzapfenlager zwischen den beiden Triebachsen des Drehgestells I.
- Drehzapfenlager mit Längsspiel zwischen der äusseren Triebachse und der Bisselachse
. des Drehgestells II.
- gefedertes Rollenstützlager über der inneren Kupplung des Drehgestells II.
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Zug- und Druckkräfte wurden vom Lokomotivkasten nicht übernommen. Der Boden der
Lokomotivbrücke hatte die Form eines Kastens. In diesen ragten die Motoren und Triebräder
hinein. Die Zugänglichkeit der Motoren war durch Deckel von oben und in den Längswänden
gewährleistet. Ein über die ganze Länge des Maschinenraums reichender Kühlluftkanal war
an der Decke des Kastens angeschraubt.
Der Lokomotivkasten enthielt die gesamte elektrische Ausrüstung. Der Transformator befand
sich in der Mitte des Kastens.
Im Gegensatz zu den meisten Zeitgenossinnen besass die Be 4/7 keine seitlichen
Lüftungsjalousien im Lokomotivkasten, da die ganze Lüftung vom Dach her erfolgte.
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Bremsanlage
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Die automatische Bremse und die Regulierbremse wirkten pro Drehgestell auf die Trieb-
chsen und die innere Laufachse. Die äusseren Laufachsen waren ungebremst. Jeder
Führerstand hatte eine Handbremse, die auf das jeweilige Drehgestell wirkte.
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Höchstgeschwindigkeit
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In der zweiten Hälfte der dreissiger Jahre des letzten Jahrhunderts wurde die Höchst-
eschwindigkeit von 75 km/h auf 80 km/h geändert.
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Der elektrische Teil
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Hauptstromkreis
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Die Hochspannung aus der Fahrleitung wurde mit zwei Stromabnehmern abgenommen.
Von jedem Abnehmer wurde der Strom über ein Trennmesser, eine B.litzschutzspule dem
elektropneumatisch betriebenen Öl - Hauptschalter zugeführt. Von dort gelangt der Strom
zum Transformator. Die Kühlung des Transformatorenöls erfolgte über Rohrbündel, die am
Deckel des Transformators befestigt waren und ins Öl eintauchten. Die Rohrbündel waren
von Ventilationsluft durchströmt. Die B.litzschutzspulen wurden später, weil nicht notwendig,
entfernt.
Die vier Zwillingsmotoren waren parallel geschaltet. Sie erhielten den Fahrstrom über eine
Batterie von zweimal neun elektropneumatischen Einzelschaltern ( Hüpfer ). Der Trans-
formator hatte 8 Anzapfungen von 100V bis 864V. Die 28 Fahrstufen entstanden durch die
Zusammenschaltung der Hüpfer mit einem Zusatztransformator und drei Drosselspulen.
Jeder Zwillingsmotor hatte einen separaten Wendeschalter. Die zwei Wendeschalter jedes
Drehgestells wurden dabei über je einen gemeinsamen elektropneumatischen Antrieb ange-
steuert. Die Wendeschalter hatten die Stellungen „Vorwärts“, „Rückwärts“ und „Elektrisch
Bremsen“. Durch Blockierung in der Nullstellung konnten einzelne defekte Zwillingsmotoren
abgetrennt werden.
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Hilfsbetriebe
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Auf der Lokomotive befanden sich die nachfolgend beschriebenen, mit 220 V betriebenen
. Hilfsbetriebe :
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- Ein Rotationskompressor.
- Zwei Ventilatoren. Diese leiteten die Kühlluft durch Jalousien im Lokomotivdach in den
.Maschinenraum, über den Lüftungskanal zu den Fahrmotoren, durch die Ölkühlrohre
. im Transformator und durch die Widerstandsschächte.
- Eine Umformergruppe für die Batterieladung.
- Führerstandsheizung und Ölwärmeplatten.
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Die Speisung der Zugsheizung ursprünglich mit den Spannungen 800V, 1’000V und 1’200V
erfolgte über gegenseitig verriegelte Hüpfer vom Transformator. Später wurden die Spannungen
auf 600V, 800V und 1’000V geändert. Zu einem späteren Zeitpunkt wurden die Stufen 600V
und 800V ausgebaut.
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Elektrische Bremse
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Als elektrische Bremse gelangte wie bei den Be 4/6 der zweiten Serie eine fremderregte
Wechselstrom - Widerstandsbremse zur Anwendung. Den Erregerstrom lieferte der oben
erwähnte Zusatztransformator. Die Steuerung erfolgte über die normalen Stufenanzapfungen.
Die erzeugte Energie wurde in Bremswiderständen vernichtet, die sich aber, anders als bei
den Be 4./.6, nicht auf dem Lokomotivdach, sondern in Schächten beidseitig neben dem
Haupttransformator befanden. Zur Kühlung dienten automatisch gesteuerte Klappen, die die
Ventilationsluft durch die Schächte leiteten. Die Bremswiderstände wurden im Fahrbetrieb
zum Teil als Wendepol - Shuntwiderstand für die Fahrmotoren verwendet.
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Vielfachsteuerung
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Eine Vielfachsteuerung war bei den Be 4/7 nie vorhanden.
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Wartungsfreundlichkeit
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Verglichen mit der übersichtlichen und wartungsfreundlichen Einrichtung des Lokomotiv-
kastens der Be 4./.6 war der Kasten bei die Be 4/7 schlichtweg „vollgestopft“. Schon die
Kontrolle eines Fahrmotors war durch die vorhandenen Wartungsklappen ein artistisches
Unterfangen.
Im Gegensatz zu den Be 4./.6 befanden sich die Batterien im Lokomotivkasten. Am
Lokomotivkasten befand sich seitlich eine abschraubbare Klappe. Am Lokomotivdach waren
Ösen befestigt, die das Einhängen einer Kranbahn mit Laufkatze erlaubten. Dass ein
Batteriewechsel damit nicht so einfach war, ist offensichtlich. Mit dem Auftreten von Hub-
staplern wurden deshalb später die zu tauschenden Batterien meist durch ein Fenster
hineingereicht und im Innern von Hand platziert.
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Betriebseinsatz
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Am 18 Oktober 1921 wurde die Be 4/7 1 2 5 0 1 von den SBB übernommen. Sie wurde
sofort planmässig für Probefahrten zwischen B.ern und T.hun eingesetzt. Ende Dezember
1921 wurde sie für Anfahrversuche auf der G.otthard - N.ordrampe verschoben.
Es sollte der Beweis erbracht werden, dass sie inbezug der Leistung den Be 4./.6 ebenbürtig
war. Im Rahmen dieser Versuche beschleunigte sie einen Versuchszug von 300 t Anhänge-
last innerhalb von 2 Minuten aus dem Stand auf 50 km/h.
Die Auslieferung aller sechs Lokomotiven war Mitte 1922 abgeschlossen. Zu diesem Zeit-
punkt waren alle Lokomotiven im D.epot B.ern stationiert. Ihre Karriere am G.otthard begann
im Mai 1923 vom D.epot E.rstfeld aus.
Alle sechs Maschinen waren von 1923 bis 1928 im Umlaufplan. Bis 1927 erfolgte ihr Einsatz
vom D.epot E.rstfeld aus, anschliessend vom D.epot B.ellinzona. In den Jahren 1926 bis
1929 legten die Lokomotiven durchschnittlich 112’000 -km - 132’000 km jährlich zurück. Bei
den Be 4./.6 war es etwa die Hälfte, was aber insofern zu relativieren ist, dass die plan-
mässigen Tagesleistungen der Be 4./.6 am G.otthard zwischen E.rstfeld und B.ellinzona etwa
die gleichen waren, vor allem die durchgehenden Züge zwischen L.uzern und C.hiasso.
Die Lokomotiven waren beim Fahrpersonal sehr beliebt, da sie verglichen mit der holprigen
Be 4./.6 eine ausgezeichnete Laufruhe hatten. Deshalb waren in den Plänen meistens alle
sechs Lokomotiven eingesetzt.
Als ab Mai 1928 die ersten A.e 4./.7 am Gotthard auftauchten, wurden die Be - Maschinen
nach und nach verschoben. 1930 kamen die Nummern 1 2 5 0 1-1 2 5 0 3 in den Kreis I
( Westschweiz ) nach L.ausanne. 1931 wurden sie nach B.ern versetzt. In der Fahrplan-
periode 1930 / 1931 waren die Nummern 1 2 5 0 1 - 1 2 5 0 3 vor allem am S.implon im
V.orspann- und S.chiebedienst D.omodossola – I.selle im Einsatz. Sie führten auch
einzelne G.üterzüge D.omodossola – B.rig – D.omodossola.
1932 wurden die 1 2 5 0 4 und 1936 die 1 2 5 0 5 und 1 2 5 0 6 nach B.ern versetzt. 1940
erfolgte die Versetzung des Unterhaltes von der H.auptwerkstätte B.ellinzona zur H.aupt-
w.erkstätte Y.verdon. Das D.epot B.ern hatte für die sechs Maschinen einen Umlaufplan,
der B.asel ( über D.elémont, P.orrentruy, La C.haux-de-F.onds, F.ribourg, Th.un und O.lten
umfasste. Dieser beinhaltete auch ein Schnellzugspaar B.asel – D.elémont – B.asel.
Die Depotzuteilung änderte sich im Jahr 1966. Obwohl sie schon vorher zusammen mit den
Be 4./.6 des D.epots B.iel in einem gemeinsamen Plan liefen, wurden sie erst in diesem
Jahr B.iel zugeteilt.
Für den Unterhalt fuhren die Lokomotiven jeden zweiten Tag nach B.ern und pro Woche
einmal nach B.iel. Sie waren zu dieser Zeit rund um B.ern und B.iel bis T.hun, L.uzern
( über L.angnau ), F.ribourg, T.ravers, Le L.ocle, P.orrentruy und A.arau.
Die Be 4/7 1 2 5 0 3 wurde im März 1966 wegen gravierender Fahrmotorschäden als erste
ihrer Serie ausgemustert. Im Mai 1967 wurde für fünf Be 4/7 und drei Be 4./.6 der letzte
Umlaufplan aufgestellt. Sie fuhren im oben beschriebenen Aktionsgebiet und leisteten im
Mittel pro Tag 237 km. Teilweise waren die Be 4/7 schon vorher als stationäre Transformer
für die Lieferung von 220V in Unterwerken im Einsatz. Dies waren die Nummer 1 2 5 0 3 im
Sommer 1965 in C.ourtemaîche und die 1 2 5 0 4 1966 in B.urgdorf und 1969 in E.tzwilen.
Die Nummer 1 2 5 0 2 wurde im Juni 1968 nach einem Fahrmotorschaden ausrangiert. Ihr
folgte nach einem Brand die Nummer 1 2 5 0 1.
Die restlichen drei Be 4/7 wurden im Frühling 1976 ausser Dienst gestellt. Die Nummer 12504
blieb als weitestgehend in den Ursprungszustand zurückversetztes Exemplar als betriebs-
fähige Lokomotive erhalten. 1 2 5 0 6 wurde nach einem Aufenthalt bis im November 1978 im
V.erkehrshaus der Schweiz in L.uzern ebenfalls abgebrochen.
Es bleibt zu hinterfragen, warum die SBB von dieser eigentlich ausgezeichneten Lokomotive
nicht Nachbeschaffungen ausgelöst hatten. Der Entscheid zur Beschaffung weiterer Be 4./.6
war erfolgt, da man unter Zeitdruck stand und der Einzelachsantrieb zum Zeitpunkt der Nach-
bestellung von G.otthardlokomotiven nicht erprobt war.
Dass sich die Lokomotiven anschliessend wirklich bewährten, konnte zum Zeitpunkt der Nach-
bestellung also nicht vorhergesehen werden.
Neben allen Vorzügen waren die grösste Schwäche der Lokomotiven die Schraubenfedern
des Einzelachsantriebes. Diese brachen häufig. Auf der Lokomotive 1 2 5 01 wurde deshalb
von 1930 bis 1934 mit einem Antrieb der MFO experimentiert. In den fünfziger Jahren des
letzten Jahrhunderts wurden die Schraubenfedern bei allen Lokomotiven durch Gummiklötze
ersetzt. Diese Anpassungen wurden übrigens auch bei den A.e 3./.5 und den A.e 3./.6.I.I.I
vorgenommen.
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( BeschriebBe4/7 Zug Train Juna Zoug Trainen Tog Tren Поезд Lokomotive Паровоз
Locomotora Lok Lokomotiv Locomotief Locomotiva Locomotive Eisenbahn Railway
Rautatie chemin de fer Ferrovia 鉄道 Spoorweg Железнодорожный Centralstation
Ferroviaria AlbumBahnenderSchweiz )
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A.usf.lug an den G.otth.ard am Samstag den 06. Oktober 2012
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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.uzern
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F.otografieren des E.xtraz.uges am B.ahnh.of L.uzern
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Mit dem Z.ug von L.uzern nach F.aido an der G.otth.ard S.üdr.ampe
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F.otografieren des E.xtraz.uges oberhalb F.aido
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Mit dem Z.ug von F.aido nach A.irolo und weiter per A.utos.top ( ? ) auf den G.otth.ardp.ass
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B.esichtigung des S.asso S.an G.ottardo ( F.estung aus dem z.weiten W.eltkrieg )
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Per A.utostop ( A.G ) vom G.otth.ardp.ass nach G.öschenen und weiter mit dem B.us bis W.assen
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F.otografieren des E.xtraz.ug in W.assen bei der K.irche
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Per A.utos.top ( U.R ) von W.assen nach E.rstf.eld und weiter mit dem Z.ug bis L.uzern
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F.otografieren des E.xtraz.ug am B.ahnh.of L.uzern
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Mit dem Z.ug von L.uzern zurück nach B.ern
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Hurni121006 AlbumZZZZ121006A.usf.lugG.otth.ardp.ass KantonLuzern AlbumBahnenDerSchweiz
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 231223
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NIF
Fahrt mit dem S.chiff M.S Z.ug über den Z.ugersee von Z.ug nach A.rth im Kanton Zug der Schweiz :
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Schloss Boanas am U.fer des Z.ugersee im Kanton Zug
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Schloss Buonas
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Das Schloss Buonas steht am U.fer des Z.ugersee im Kanton Zug in der Schweiz
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Geschichte :
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In der Tat treten im frühen 12. Jahrhundert ein erster Ritter "von Bochunna" mit dem Eigen-
namen Immo ( oder Imino ) sowie dessen Sohn Wal(d)fried in einer Urkunde des nicht weit
entfernten K.losters M.uri auf, und zwar als Zeugen in einer Schenkungs - Urkunde vom
22. J.anuar 1.1.3.0. Bei diesem Zunamen handelt es sich um die erste Erwähnung des
Ortsnamens Buonas.
Eine Inschrift über dem Portal des Schlosses wird als die Jahreszahl 1.0.7.1 gelesen,
was auf ein Bestehen des Gebäudes schon im späteren 11. Jahrhundert hinweisen
könnte. Der genannte Immo von Buonas ist aber vor 1.1.4.0 verstorben und fällt damit
als möglicher Bauherr der Burg ausser Betracht.
Erst gegen hundert Jahre später stossen wir wiederum auf Angehörige dieser Adelsfamilie,
und zwar in U.rkunden von 1.2.2.3 ( "Petrus de Buochnase" ), 1.2.4.0 ( "Hermarinus de
Bouch[ennasl" ) sowie 1.2.5.2 und 1.2.5.7 ( "Ulrich von Buonas" ).
Aus diesen Schreibungen des Ortsnamens leitet sich auch dessen Deutung ab : Die
B.uchen - bestandene Nase ( der H.albinsel ).
Ulrichs Tochter Adelheid, u.a. bezeugt durch eine Jahrzeitenstiftung für die K.irche R.isch,
scheint die letzte Vertreterin des Rittergeschlechts von Buonas gewesen zu sein. Ihre
Vermählung um das Jahr 1.2.5.0 herum mit Ulrich von H.ertenstein bringt die Herrschaft
Buonas für die nächsten 400 Jahre in den Besitz dieser adeligen L.uzerner Familie.
Adelheid ist vor dem Jahre 1.2.6.1 verstorben - von da an erscheint die Geschichte des
Schlosses sowie seiner Besitzer als nahezu lückenlos überliefert.
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Die Schlossherren von Buonas waren von Anfang an auch eng mit der St.-V.erena - K.irche
von R.isch verbunden. So wird Ulrichs Sohn Peter 1.3.1.4 mit einer Vergabung an die
K.irche erwähnt, ebenso dessen Bruder Hartmann, der die K.irche am Ende des 13. Jahr-
hunderts vergrössert und sie für den Unterhalt eines Pfarrers reichlich dotiert hatte Peters
Sohn Berchtold wird in dieser Zeit als K.irchherr ( Pfarrer ) von R.isch genannt.
1.3.5.8 erscheint ein weiterer Ulrich von H.ertenstein als Kollator von R.isch. Eine gewisse
Rechtsunsicherheit macht sich seit dem ersten Bund von Zug ( 1.3.5.2 ) mit der 1.2.9.1
begründeten Eidgenossenschaft breit. Ulrich trat zunächst ( 1.3.6.3 ) ins Burgrecht der
S.tadt Z.ürich ( damals noch dem oesterreichischen Hause H.absburg zugeneigt ) ein,
1.3.7.0 jedoch in dasjenige der S.tadt L.uzern, die schon einige Jahrzehnte zuvor einen
ersten Bund mit den drei W.aldstätten geschlossen hatte.
1.3.9.6 gehörte er auch dem Grossen Rat von L.uzern an, doch bis zu seinem Tod anno
1.4.0.0 war es ihm nicht gelungen, seine Herrschaftsrechte in Buonas endgültig zu
sichern. Im Gegenteil: der Streit zwischen dem Stande Zug und dem Hause H.ertenstein
wurde immer heftiger. Dies mag der Grund dafür gewesen sein, dass - trotz misslicher
Finanzverhältnisse der Besitzerfamilie - im Jahre 1.4.1.1 der S.chlossturm um zwei
Geschosse aufgestockt wurde.
Zehn Jahre später drohten die Zuger tatsächlich, Buonas mit Gewalt einzunehmen. Doch
der damalige Besitzer Ulrich, jüngster Sohn des vorgenannten Grossrats von L.uzern, hielt
die Burg mit angeworbenen Kriegsleuten besetzt.
Zug tat nun desgleichen und stellte angeheuerte Truppen zum offenen Kampf gegen
H.ertenstein und die L.uzerner bereit. Doch noch rechtzeitig, wenn auch erst im A.ugust
1.4.2.4, vermittelte die Tagsatzung der Eidgenossenschaft mit einem Schiedsspruch,
welcher die Zuständigkeiten endgültig klärte: Die hohe Gerichtsbarkeit ( der "Blutbann" )
verblieb der S.tadt Zug, die mittlere und niedrige wurde dem Schlossherrn von Buonas
zugesprochen.
So verblieben Ulrich von H.ertenstein noch dreissig Jahre verhältnismässiger Ruhe, um
eine lokale Gerichtsordnung aufzubauen sowie die Lehen auf seinen Besitzungen zu
regeln. Die lokalen Güter wurden ja nicht von der Herrschaft selbst, sondern von den
ansässigen B.auern bewirtschaftet. Einer von ihnen durfte beispielsweise jährlich 5-6
B.ären fangen und zwei F.ischnetze im S.ee setzen.
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Buonaser Schlossherren als Protagonisten der eidgenössischen Grossmachtpolitik
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Nach dem Tode Ulrichs am 15. O.ktober 1.4.5.4 übernahm sein Sohn Kaspar die Herr-
schaft über den Besitz Buonas. Kaspar von H.ertenstein sollte einer der bedeutendsten
L.uzerner und einflussreichsten eidgenössischen Diplomaten des 15. Jahrhunderts werden.
Gleichzeitig wirkte er als hoher Offizier bei den eidgenössischen Truppen, die zur Zeit der
B.urgunder Kriege ( gegen den burgundischen H.erzog K.arl der K.ühne ) höchsten Kriegs_-
ruhm genossen.
Von 1.4.6.4 bis zu seinem Tod am 1. J.anuar 1.4.8.6 vertrat er den Stand L.uzern an allen
wichtigen Tagsatzungen der Eidgenossenschaft. Ab 1.4.6.8 amtete er im Turnus auch als
Schultheiss von L.uzern und 1.4.7.6 als Führer des L.uzerner Truppenkontingents in der
S.chlacht bei M.urten, in welcher das Heer K.arls des K.ühnen die entscheidende Nieder-
lage erlitt.
Ein silberner Kelch, Geschenk Kaspars an die K.irche von R.isch, erinnert dort noch heute
an die berühmte "B.urgunderbeute" der Eidgenossen aus jenem Feldzug. Kaspar von
H.ertenstein hatte 1.4.7.0 auch die neu gestiftete K.aplanei von R.isch unter seinen Schutz
gestellt. Der dortige K.aplan wurde verpflichtet, in der H.auskapelle des Schlosses Buonas
wöchentlich ein bis zwei Messen zu lesen.
In diesem Zusammenhang wird die S.chlosskapelle ( Patrozinium: Hl. Agatha ) zum ersten
Mal erwähnt. Ihrem Stand, Stil und Wirken gemäss können die Exponenten der H.erten-
steins des 15. und beginnenden 16. Jahrhunderts als kleine Renaissancefürsten gelten.
Doch es war ihnen nicht nur Ehre und Reichtum beschert: 1.4.7.8 wurde das Schloss ( es
hiess damals auch "Neu Hertenstein") Opfer einer Feuersbrunst und brannte bis auf die
meterdicken Aussenmauern aus.
Auch viele wertvolle Familienakten wurden ein Raub der Flammen. Und nur drei Jahre
später ging auch der stattliche Patriziersitz der H.ertenstein in der S.tadt L.uzern in
Flammen auf.
So hatten die drei Söhne Kaspars bei dessen Hinschied zu Beginn des Jahres 1.4.8.6 ein
schweres Erbe zu übernehmen. Neuerliche Streitigkeiten mit dem Rat von Zug bezüglich
der Herrschaftsrechte in Buonas und wohl auch Meinungsverschiedenheiten zwischen den
Erben verzögerten einen Wiederaufbau über Jahre. Kaspars Sohn Jakob hatte schon im
Todesjahr des Vaters die Ehe mit der vermögenden Veronika Se(e)vogel aus B.asel ge-
schlossen.
Diese Verbindung mag mitgeholfen haben, dass 1.4.9.4 ein Neubau begonnen und 1.4.9.8
abgeschlossen werden konnte. Dabei ist es auch um ein Stockwerk erhöht worden. Im
Jahre darauf erwarb schliesslich Jakob von Hertenstein, mittlerweile, wie schon sein Vater,
Schultheiss und Seckelmeister zu L.uzern, das neuerrichtete Schloss um 1600 Gulden.
Doch nun galt es auch, einen neuen Familiensitz in der S.tadt L.uzern aufzubauen. Im
Jahre 1.5.1.0 konnte das neue herrschaftliche H.ertensteinhaus mitten in der S.tadt
bezogen werden, und bald darauf ging es darum, den repräsentativen Neubau innen und
aussen in angemessener Qualität zu dekorieren. Diesen Auftrag erteilte die auch kunst-
beflissene Herrschaft den beiden schon damals weit bekannten Hans Holbein (d.Ae. und
d.J., d.h. Vater und Sohn).
Haupterbe Jakobs von Hertenstein, der 1.5.2.7 verstarb, wurde sein Sohn Leodegar. Dieser
hatte 1.5.1.5 als junger Truppenführer in der S.chlacht von M.arignano schwere Verwund-
ungen erlitten. Aus der ihm zugefallenen Herrschaft Buonas verkaufte er vier Hofgüter in
O.berrisch für 8000 Gulden an seine Erblehenleute, was einen lang andauernden Streit
mit seinem Bruder Benedikt zur Folge hatte. Dabei ging es auch um die Erbfolge des
Patronatsrechts der K.irche R.isch. Auch dieser Streitfall wurde von der Tagsatzung der
vier W.aldstätte geschlichtet, und nach Leodegars Tod zu Beginn des Jahres 1.5.5.4
konnte Benedikt die Nachfolge als Patronatsherr der S.t.-V.erena-K.irche antreten.
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Die Herrschaft der Hertensteins bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts
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Beim Tod Leodegars war die Herrschaft Buonas mit Schulden von gegen 10'000 Gulden
belastet, einer für die damalige Zeit beträchtlichen Summe. Die Erbschaft wurde den
Söhnen Erasmus und Hans Kaspar von Hertenstein übertragen, allerdings gegen Be-
zahlung der Summe von 10'000 Gulden. Zwei andere Söhne Leodegars, einer Domherr,
der andere D.eutschordensritter, drohten ihren Brüdern, "das Schloss im Rauch zum
Himmel zu schicken", Vom Rat von L.uzern wurden sie für diese Drohung mit 25 Gulden
gebüsst.
Ruhe und vorbildliche Ordnung hielten in Buonas erst mit dem 21jährigen Nikolaus von
Hertenstein wieder Einkehr, einem Sohn des Erasmus, der die Herrschaft Ende 1.5.8.7
gegen 9'000 Gulden übernahm. Er führte sorgfältig Urbare und Kopiebücher, denen die
Obrigkeit Rechtskraft verlieh. Damit gingen die familiären Händel und die Streitfälle mit
der Obrigkeit für ein halbes Jahrhundert deutlich zurück.
Nikolaus verstarb, fast 80-jährig, am 18. D.ezember 1.6.3.3. Von seinen 16 Kindern aus
drei Ehen waren bei seinem Tod noch neun am Leben, sechs davon hatten ein geistliches
Leben als P.riester oder K.losterfrauen gewählt.
Die Herrschaft ging im Jahre 1.6.3.7 an seine Söhne Heinrich Ludwig und Hans über.
Auch sie gerieten wieder in Streit miteinander, und die Hypothekarbelastung wurde
immer grösser. Es gelang Heinrich Ludwig, seinen Bruder im M.ärz 1.6.4.4 auszukaufen,
er selbst verstarb aber schon drei Jahre später.
Sein Sohn Erasmus überlebte ihn auch nur sieben Jahre, bis zum 10. M.ärz 1.6.5.4. Da-
mit neigt sich die Herrschaft der Hertenstein auf Buonas ihrem Ende zu : Die Schwester
von Erasmus, Anna Katharina von Hertenstein, verehelichte sich im O.ktober desselben
Jahres mit Johann Martin Schwytzer aus L.uzern und übergab Güter und Gerichte von
Buonas ihrem Manne. Lediglich die Kollatur der beiden Pfründe der K.irche R.isch verblieb
bei der Familie der Hertenstein.
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Die weiteren Besitzer der Herrschaft bis zum Ende des 18. Jahrhunderts
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Der neue Herr von Buonas erwies sich als ein kluger und umsichtiger Verwalter, der auch
mit der Obrigkeit von Zug ein möglichst gutes Einvernehmen anstrebte. Während fast
sechzig Jahren führte er ein ruhiges Regiment, wobei er auch Folgen früherer Misswirt-
schaft zu tragen und zu lösen hatte.
Nach seinem Tod im Jahre 1.7.1.3 übernahm sein Sohn Jakob Franz Anton das Erbe. Zur
Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in der Umgegend führte er die S.eidenspinnerei
ein, wozu er seine Verbindungen nach Z.ürich einsetzte und aus dieser S.tadt auch das
nötige technische Wissen bezog.
Jakob Franz Anton Schwytzer verstarb um 1.7.6.0 und hinterliess die Herrschaft seinem
Sohn Josef Leonz Felix, der aber seinerseits schon 1.7.6.5 vom Tode ereilt wurde. Damit
ging die Herrschaft an seinen ältesten Sohn, den B.rigadier und S.alzdirektor Josef Xaver
Thüring Schwytzer über.
Obwohl, nach Quellen aus dem 19. Jahrhundert, von der Einwohnerschaft hoch geschätzt
und verehrt, erfuhr er immer deutlicher den zunehmenden Einfluss der Obrigkeit von Zug auf
die juristischen und verwalterischen Belange seiner Herrschaft. Er vermisste auch zureich-
ende Unterstützung aus seiner Heimatstadt L.uzern, sodass er 1.7.7.5 Verhandlungen mit
einflussreichen Zuger Bürgern aufnahm.
Trotz des nunmehr deutlich einsetzenden Widerstandes aus L.uzern verkaufte schliesslich
Josef Xaver Thüring Schwytzer das Schloss und den grösseren Teil der Herrschaft am 28.
M.ärz 1.7.8.2 für 37'625 Gulden an zwei Zuger Bürger namens Wolfgang Damian Bossard,
Zuger Ratsherr, und Blasius Land(t)wing, Jäger-Hauptmann und Spitalvogt.
Das alte Interesse des Standes Zug an dieser Besitzung zeigte sich nochmals deutlich
darin, dass Zug den Käufern einen Vorschuss von zwei Dritteln der Kaufsumme leistete!
Die restlichen Besitzungen ( W.irtshaus mit Ta.verne, das Fahr, W.eidland und 22
Jucharten W.ald ) wurden gleichzeitig dem bisherigen Gerichts-Ammann Burkhardt Meier
für 20'000 Gulden verkauft.
1.7.8.9 übernahm Bossard den Schlossbesitz einschliesslich der Gerichtshoheit für sich
alleine. Bis 1.7.9.7 hatte er den Spitalvogt Landtwing gänzlich ausgekauft, doch schon ein
Jahr später fielen Herrschaft und Schloss Buonas in die Hand der einziehenden napole-
onischen Truppen.
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Die Besitzerwechsel bis zum Jahre 1.9.9.7
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Erbweise fielen Schloss Buonas mit den noch dazu gehörenden Gebäuden und Park
später an Frau Clara Camenzind geb. Bossard und nach deren Ableben an Melchior
Camenzind-Weber. In den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts wohnten der aus seinem
K.loster verdrängte Abt von W.ettingen und ein Teil des Konvents während längerer Zeit
auf dem Schloss.
Im J.anuar 1.8.5.7 verkaufte es Melchior Camenzind ( Seidenfabrikant in G.ersau ) an den
Landammann Heglin von M.enzigen und Regierungsrat Bossard von Zug, doch noch im
gleichen Jahr wurde es von Pater Bruhin zuhanden einer "Gesellschaft" erworben, welche
auf dem Schlossgut eine Handwerker-Lehrlings- oder Arbeits-Anstalt für bedürftige Knaben
einrichtete.
Dazu gehörten auch eine B.uchdruckerei und -binderei. In diesen Jahrzehnten häufiger
Besitzerwechsel war das ganze verbliebene Anwesen ( G.ärten, B.urgrain, P.arkwald )
immer mehr vernachlässigt worden. Es war deshalb ein Glücksfall, dass im M.ärz 1.8.6.2
der sehr begüterte Graf Mieczislaw de Komar aus P.aris den Besitz erwarb und ihn mit
beträchtlichem Aufwand restaurierte und pflegte. Er kaufte auch manche der inzwischen
veräusserten Grundstücke wieder hinzu.
Auf Ende des Jahres 1.8.7.1 allerdings ging Buonas bereits wieder an einen neuen Be-
sitzer, nämlich Karl von Gonzenbach - Escher von Z.ürich über. Er geht als Erbauer des
sogenannten "Neuen Schlosses" ( 1.8.7.3 - 1.8.7.5 ) in die Geschichte der Besitzung
Buonas ein.
Bis zu seinem Tod im Jahre 1.9.0.5 blieb er also gewissermassen "doppelter Schlossherr"
von Buonas. Er war es auch, der den Landschaftspark in seiner heutigen Gestalt einrichten
liess.
Das Erbe übernahm alsdann seine einzige Tochter Vera, Gattin des Barons Ewald von
Kleist. Vera verstarb früh, anno 1.9.1.8, und schon ein halbes Jahr später verkaufte der
Baron die Besitzung an ein b.ernisches Konsortium. In dieser Zeit nach dem E.rsten W.elt-
krieg standen Grundstück- und Liegenschaftshandel in Hochkonjunktur, und so wurde der
ganze Besitz zum Weiterverkauf neuerdings aufgeteilt.
So erwarb 1.9.1.9 der Z.ürcher Industrielle Carl Abegg - Stockar die beiden Schlösser mit
Umschwung. Die folgenden Jahrzehnte waren für Buonas gekennzeichnet durch sorgfältige
Erhaltung und Pflege.
Seine Tochter, Annie Bodmer-Abegg, übernahm den Besitz Anfang der 60er Jahre, doch
bald zeigte es sich, dass das bald 100 - jährige "Neue Schloss" dem Anspruch auf zeit-
gemässen Wohnkomfort nicht länger genügte. Die neue Besitzerin entschloss sich des-
halb, das stolze Gebäude einem modernen Neubau zu opfern.
Der neugotische Bau wurde 1.9.7.2 abgebrochen und an der gleichen Stelle ein L.andhaus
errichtet, das sehr zurückhaltend in die Gesamtanlage eingebettet ist. Dies blieb die letzte
grössere bauliche Veränderung auf der H.albinsel bis zum Ende des 20. Jahrhunderts.
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Nach dem Hinschied von Frau A. Bodmer-Abegg im Alter von fast 100 Jahren beschloss
die Erbengemeinschaft der Familie, sich von dem stattlichen Besitztum zu trennen. Bald
fanden sie in der Basler Unternehmung F. H.offmann - La R.oche A.G eine ernsthafte
Interessentin, und im Jahre 1.9.9.7, 101 Jahre nach deren Gründung am B.asler R.heinufer,
wurde der Kaufvertrag abgeschlossen.
R.oche liess sich damit nun also auch am U.fer des Z.ugersees nieder. In der politischen
Gemeinde R.isch, zu deren Gebiet Buonas gehört, war das Weltunternehmen allerdings
keine Unbekannte. Mit über 500 Arbeitsplätzen in der Produktionsstätte von Diagnostika-
geräten im benachbarten Industriegebiet R.otkreuz ist R.oche schon seit 1.9.6.7 der
grösste Arbeitgeber der Gemeinde Risch.
Die Firma hat den wunderschönen Landstrich mit dem historischen Baubestand erworben,
um darauf ein internationales Weiterbildungszentrum für das höhere Kader zu errichten.
Dessen Lage ist nicht nur landschaftlich bestechend und äusserst ruhig, sondern auch
verkehrsmässig sehr günstig, d.h. auf S.trasse und S.chiene leicht erreichbar ( G.otthard-
strecke ) und innert einer knappen Stunde auch vom interkontinentalen F.lughafen Z.ürich-
K.loten her.
Mit dem Ankauf hat sich R.oche auch verpflichtet, dieses jahrhunderte alte kulturelle und
landschaftliche Erbe in seinem herkömmlichen Erscheinungsbild der Nachwelt zu erhalten.
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( BeschriebSchlossBuonas KantonZug AlbumSchlösserKantonZug Schloss Castle
AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen SchlossZug SchlossKantonZug Château
AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen Castello Kasteel 城 Замок Castillo
Mittelalter Geschichte History Gebäude Building Archidektur Schweiz Suisse Svizzera
Switzerland Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
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Ausflug an den Z.ugers.ee am Donnerstag den 18. Juni 2015
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Mit dem Z.ug von B.ern über L.uzern nach C.ham
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S.paziergang durch C.ham
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Mit dem Z.ug von C.ham nach Z.ug und weiter mit dem S.chiff M.S Z.ug von Z.ug nach A.rth und wieder zurück nach Z.ug
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B.esuch des M.useum in der B.urg Z.ug
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Mit dem Z.ug von Z.ug über L.uzern zurück nach B.ern
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Hurni150618 AlbumZZZZ150618Ausf.lugZ.ugers.ee KantonZug
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 181223
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NIF
Seelandtriathlon 2014 in Murten,
13.09.2014
Alle Fotos von Michel Bertschy. Die Seelandtriathlon Bilder sind unter der Namensnennung-Nicht kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen-Creative Commons Lizenz gestellt.
Kontakt: www.migu.ch / mb@migu.ch
Seelandtriathlon 2014 in Murten,
13.09.2014
Alle Fotos von Michel Bertschy. Die Seelandtriathlon Bilder sind unter der Namensnennung-Nicht kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen-Creative Commons Lizenz gestellt.
Kontakt: www.migu.ch / mb@migu.ch
Seelandtriathlon 2014 in Murten,
13.09.2014
Alle Fotos von Michel Bertschy. Die Seelandtriathlon Bilder sind unter der Namensnennung-Nicht kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen-Creative Commons Lizenz gestellt.
Kontakt: www.migu.ch / mb@migu.ch
The Consulate General of Germany in Istanbul,
Romanian Cultural Institute in Istanbul Dimitrie Cantemir and SanatOdası/KunstRaum/ArtRoom present:
A Dance Performance by Natalia Murariu
İÇ DÜNYALARIN ŞİİRSELLİĞİ
Balerin ve koreograf Natalia Murariu bedensel dille iç dünya ve ruh hallerini anlatıyor. Doğal kronolojinin ötesine giden insan yaşam döngüsünün bir yansımasıdır izleyeceğimiz bu dans performansı. Sadece düşünce ve projeksiyon değil, daha çok yaşanmış yoğun anların anılarıdır.
POESIE INNERER WELTEN
Die Tänzerin und Choreographin Natalia Murariu erzählt in ihrem körperlichen
Ausdruck von inneren Welten und Seelenzuständen. Es ist eine Reflektion des menschlichen Lebenszyklus, welche sich über natürliche Chronologie hinwegsetzt.
Es sind nicht nur Gedanken und Projektionen, vielmehr Erinnerungen an intensive Augenblicke im Leben.
Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn.
Hayatımı genişleyen halkalar içinde yaşıyorum ben.
Nesneler üzerinde açılan halkaların
Sonuncusunu başarmak belki gelmez elimden;
Yine de başarmaya çalışacağım.
I live my life in growing rings
That reach across this World of things
Perhaps I’ll never complete the last,
but that’s what I mean to try.
Rainer Maria Rilke
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Sponsored by www.villadatatil.com
Natalia Murariu hakkında:
Balerin Natalia Murariu Moskova'da doğdu. Bükreş'te 1973 yılında Bale Akademisi’nden mezun olduktan sonra Bükreş Devlet Operası, opera topluluğuna alındı ve operaya kısa sürede solist olarak kabul edildi.
1985 yılından beri Köln’ de yaşayan Natalia Murariu Koreograf ve yönetmen olarak tiyatro ve performans alanında çalışmalarını sürdürmektedir.
Haydar Zorlu`nun uzun yıllar üzerinde çalışmış olduğu Goethe’nin Faust eseri, uzun denemelerden sonra ancak Natalia Murariu’nun yönetmen olarak uyguladığı sahne teknikleri sayesinde yepyeni bir yorumla gerçekleşebildi. www.faust-istanbul.com
Über die Künstlerin Natalia Murariu
Die Ballerina Natalia Murariu wurde in Moskau geboren. Nach dem Abschluss der Ballettakademie 1973 in Bukarest wurde sie ins Opernensemble der Bukarester Staatsoper aufgenommen, wo sie schon nach kurzer Zeit als Solistin auftrat. Gleichzeitig beschäftigte sie sich immer wieder mit neuen Formen des modernen- und Ausdrucktanzes und wurde Mitglied zweier neu gegründeter Modern Dance Gruppen. Anerkennung und Erfolg kamen auch aus dem Ausland, während des Kunstfestivals „Frühling 1978“ in Paris.
1979 gewann Natalia Murariu zusammen mit einer Gruppe des Ensembles der Bukarester Staatsoper den 1. Preis auf nationaler Ebene für junge Choreographen und den 1. Preis für tänzerische Darbietung. In der Fachzeitschrift „Ba۸et“ feierte man sie als beste Nachwuchschoreographin. Im gleichen Jahr ging sie auf eine Tournee mit der Staatsoper Bukarest durch mehrere Städte der DDR. Als höchste Ehrung lobte die sowjetische Fachzeitschrift „Бarem“ sie als neue Hoffnung der Tanzwelt.
Seit 1985 Aufenthalt in Deutschland. Hier fing sie an, ihr Können und ihre Begeisterung auch dem Nachwuchs zu vermitteln. Seit 1994 lebt Natalia Murariu in Köln. An der Musikschule Ahrweiler unterrichtete sie über viele Jahre Klassisches Ballett, Jazz Tanz und Tanztheater. Seit 2004 widmet sich die Künstlerin der Freien Tanzszene in Köln und gründete 2005 die Tanzgruppe „Espace Danse Cologne“. In ihrer Liebe für die Musik von Bach, Händel und Pergolesi (nur ein Bruchteil ihrer Lieblingskomponisten), die ihre Kreativität beflügeln, kommen noch viele selbst „gedichtete Gedanken“ hinzu, die den Zuschauer in die „Gedankenwelt einer Tänzerin“ einführen sollen. So hieß auch ihr Vortragsabend im November 2005 im Kölner Kunstsalon, mit dem ihre Aufnahme in die GEDOK KÖLN bestätigt wurde.
Natalia Murariu hat das Faust-Solo mit Haydar Zorlu inszeniert, welches im März 2009 seine Premiere im Kaisersaal des Deutschen Generalkonsulats in Istanbul hatte. Durch das Zusammentreffen mit der Regisseurin Natalia Murariu fand Haydar Zorlu die Ausdrucksformen, um den Faust in einer völlig neuen Inszenierung auf die Bühne zu bringen, wobei es Murariu gelungen ist, die rasanten Rollenwechsel mit wenigen Mittel zu unterstreichen. Das Ergebnis: Goethes Faust, ganz großes Theater im Taschenformat. www.faust-solo.de
POEZIA LUMII INTERIOARE
Dansatoarea si coregrafa Natalia Murariu exprimă, prin limbajul trupului, stări sufletesti si aspecte ale lumii lăuntrice. Este o oglindire a ciclului vietii umane care merge dincolo de cronologia naturală. Nu sunt doar gânduri si poiectii, ci mai degrabă amintiri ale unor momente trăite cu intensitate. Dramaturgia emotionantă a acestui eveniment artistic este redată de subtilitatea ironiei si de absurdul existential inevitabil.
Balerina Natalia Murariu (n.Traistaru) s-a nascut la Moscova.
- 1973 absolventa a Liceului de Coregrafie Buc.
-Dupa absolvire membra a ansamlului de balet al Operei Romine Buc.
-La scurt timp devine solista in repertoriul clasic si inscenarile contemporane
ale Operei Romine.
-In paralel activitate artistica in grupurile de expresie moderna/contemporana
conduse de Adina Cezar,Sergiu Anghel si Miriam Raducanu-(Spectacole "NOCTURN 9 1/2")de la teatrul Tandarica si de "POESIE si DANS"la Teatrul National Buc.
- 1978-Paris,Centre Pompidou(Festivalul Primaverii),turneu cu ansamblul Operei
Romine Buc.sub conducerea lui Mihai Brediceanu
- 1979-Berlin,Erfurt,Weimar,deasemenea turneu.
- 1979-Consacrarea ca solista si asistenta coregrafica in spectacolul Operei Romine "Izvoare si Radacini"(Premiul national pt.interpretare) sub conducerea lui Ion Tugearu
- 1984-In revista sovietica"BALET"este numita ca o noua speranta a lumii dansului.
- 2009-Docenta pt. tehnica dansului modern la Universitatea de Teatru,Film si
Coregrafie Buc.(clasa Pr.Pr.Dr.Sergiu Anghel
Aussicht / View vom Turm des B.erner M.ünster in der Altstadt von Bern in der Schweiz
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Z y t g l o g g e - T u r m
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Der Zytgloggeturm ( Zeitglockenturm - Zytglogge - Zeitglocke ) bildete das alte westliche
Stadttor der Berner Altstadt in der Stadt Bern im Kanton Bern in der Schweiz
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Erbaut im Jahr 1191 war er bis 1.2.5.6 das erste Westtor und bildete einst den Abschluss
der ersten Stadterweiterung. Er änderte im Laufe der Jahre sein Aussehen sehr stark,
im Zytgloggeturm sind M.odelle aus den verschiedenen Epochen ausgestellt
Durch die Entwicklung der Stadt rückte der Turm mit jeder Erweiterung immer mehr ins
Zentrum der Stadt.
Für einige Zeit ist der Turm gar als F.rauengefängnis genutzt worden - Pfaffendirnen-
gefängnis
Nach dem grossen B.rand von 1.4. M.ai 1.4.0.5, der nahezu die gesamte Stadt in S.chutt
und A.sche legte, wurde er zum „ Zytglogge “ umfunktioniert.
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In seiner Chronik schildert der C.hronist C.onrad J.ustinger das Ausmass der K.atastrophe :
Also verbrann die alt kebie, do die zitglogge inne hanget, darinne verbrunnen siben pfaffen-
dirnen. ... Also verbrunnen bi sechshundert hüsern, gros und klein, und gros guot darinne
und me denne hundert mönschen.
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Z y t g l o g g e
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Die Zytglogge, die G.locke, die seither im neuen Turm die Stunden verkündet, wurde noch
im gleichen Jahr durch J.ohann R.eber aus A.arau gegossen. Sie war es, die dem Turm
den heutigen Namen gab : Zytglogge.
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Ihre Inschrift lautet:
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+ anno d[omi]ni mccccv mense octobris fusa sum a ma[gi]stro ioh[ann]e d[i]c[t]o reber de
arow sum vas et cer[a] et cunctis [...] gero diei horas.
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( Im Jahre 1.4.0.5 im Monat O.ktober wurde ich von M.eister J.ohannes genannt R.eber aus
A.arau gegossen. Ich bin G.efäss und W.achs (?) ...und allen verkünde ich die Stunden
des Tages ).
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U.hrwerk
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Zur Zeitmessung gehörte natürlich auch ein U.hrwerk. Gleichzeitig mit der G.locke, wurde
also auch eine U.hr mit einem Stundenschlagwerk eingebaut. Über den Erbauer und über
die Ausmasse der U.hr ist leider nichts bekannt.
Hingegen wissen wir, dass das noch heute vorhandene A.strolabium bereits damals den
Turm zierte. Wie bei andern K.unstuhren diente es vorwiegend als Repräsentationsobjekt.
Es gehörte zum Ansehen einer Stadt, technische Spitzenleistungen öffentlich zur Schau
zu stellen und damit Bewunderung auszulösen.
Nebst vielen astronomischen Indikationen konnte man beiläufig auch noch die Zeit ab-
lesen. Dies war aber schwierig und überhaupt nicht das Ziel. Wichtig war die akustische
Zeitangabe durch die G.locke.
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts häuften sich die Reparaturen am bereits über 100
jährigen Uhrwerk. Es wurde immer offensichtlicher, dass das Werk ausgedient hatte.
1.5.2.7 erhielt der damalige W.affenschlosser und Zeitglockenrichter, K.aspar B.runner,
den Auftrag, ein neues U.hrwerk zu bauen. Es stand von Anfang an fest, dass die Uhr
grösser, schöner und kunstvoller sein musste als die alte von 1.4.0.5.
1.5.3.0 präsentierte B.runner den Bernern eine M.onumentaluhr mit kunstreichem Figuren-
spiel und einem R.äderwerk von gewaltigem Ausmass, wie es bis jetzt noch nicht ge-
baut wurde. Von Brunner sind keine weiteren Uhrwerke bekannt, dieses scheint sein
einziges zu sein.
Die Ausmasse, die Robustheit und die kunstvolle Bauweise ( Räder mit einzeln einge-
setzten Zähnen, massive Wellen, die Gewehrläufen ähneln ) zeugen vom Meister, der
sich im Bau von Waffen und Geschützen auskannte, aber auch in der Lage war, eine
aussergewöhnliche Uhr zu realisieren.
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An der O.stseite des Zytgloggeturms ist ein sehr schönes G.lockenspiel angebracht, unter
anderem mit B.ärenfiguren und, hoch oben im D.ach des Turms, der S.tatue von H.ans
T.hann, einem R.itter in voller R.üstung.
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Das F.igurenspiel - G.lockenspiel
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Jede volle Stunde läuft das beliebte und vor allem von T.ouristen viel beachtete F.igurenspiel
ab :
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Ca. 3 Minuten vor dem Stundenschlag kräht der H.ahn und eröffnet das Spiel.
Kurz darauf kreist der B.ärenreigen, er symbolisiert die S.tadtwache, die pflichtbewusst ihre
Runden dreht. Dazu schlägt der N.arr die Stunde an seine zwei G.löcklein. ( Zu früh, aber
das ist Narrenfreiheit )
Nun kräht der H.ahn zum zweiten Mal.
Sobald die volle Stunde erreicht ist, schlägt die Viertelstundenglocke vier Viertel, mitten
im Spielerker auf seinem T.hron dreht C.hronos, der G.ott der Zeit, die S.anduhr; dann
hebt er das Z.epter in seiner linken H.and und gibt den Auftakt zum Stundenschlag.
Nun schwingt H.ans von T.hann, der goldene G.lockenschläger, seinen H.ammer und führt
die erforderliche Anzahl Schläge aus. C.hronos hört aufmerksam zu und zählt die Schläge,
indem er seinen M.und öffnet und schliesst.
Der L.öwe, Symbol des Stadtgründers, H.erzog B.erchtold V. von Z.ähringen, quittiert jeden
Schlag mit einer leichten Kopfdrehung. Zum Schluss schlägt der H.ahn ein drittes Mal
und kündet damit den Beginn einer neuen Stunde an.
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Es ist ein wahres Meisterwerk der mittelalterlichen Uhrmacherkunst.
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A.stronomische U.hr
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Unter dem großen Z.ifferblatt ist eine astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert zu be-
wundern.
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Es handelt sich um ein A.strolabium mit südlicher Projektion, wie sie vorwiegend an
Kunstuhren bis in die erste Hälfte des 15. Jahrhundert gebaut wurden.
Der S.tundenzeiger zeigt mit der g.oldenen H.and die modernen Stunden und mit dem
S.onnenemblem den S.onnenstand gegenüber dem aufgemalten P.lanisphärium, wobei
links der S.onnenaufgang im O.sten, oben der S.onnenhöchststand im S.üden und rechts
der S.onnenuntergang im W.esten dargestellt ist.
Die K.ugel ( mit einer goldenen und einer schwarzen Hälfte ) zeigt die aktuelle M.ondphase
an.
Auch der aktuelle M.ondstand kann aufgrund der relativen Position zum S.onnenzeiger ab-
gelesen werden. Auf der beweglichen exzentrischen S.cheibe der E.kliptik zeigt die S.onne
das aktuelle T.ierkreiszeichen an.
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Der Turm und das U.hrwerk können mit einer Führung besichtigt werden.
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Siehe auch :
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bern-altstadt.ch/htm/zytgloggeturm.htm
www.berninfo.com/de/page.cfm/CityToursAusfluege/Stadtfueh...
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( BeschriebZytglogge BeschriebZeitglocke BeschriebZytgloggeturm BeschriebZeitglockenturm AlbumZytgloggeturm AlbumStadtBern Bern Berne Berna Bärn Stadt City Ville kaupunki città シティ
stad ciudad Stadtturm Turm torre tower torni tour tårn wieża torn Mittelalter Geschichte History
Wehrbau Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa
Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza UNESCO Weltkulturerbe
Unesco World Heritage Stand090416W )
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Unterwegs durch die A.ltstadt von Bern am Sonntag den 26. Dezember 2010
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Kamera : Canon EOS 550D Alt
Objektiv : -
Modus : P
Zeit in Sekunden : -
ISO : -
B.litz : -
Weissabgleich : -
Bearbeitung : -
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Hurni101226 AlbumZZZZ101226WintertagBern KantonBern StadtBern AlbumStadtBern AlbumStadtBernimWinter
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 140326
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