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Size 13.5 cm x 8.8 cm

 

Photographs from a purchased fragmented album.

 

Part 13 Loosely inserted in the album. 1916.

 

Other photographs of album 1 can you find there:

www.flickr.com/photos/bw-collector/albums/72157718472015142

 

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Eine Schanzgruppe der 1. Kompanie des 9. Badisches Infanterie-Regiments Nr. 170 (IR170), aufgenommen im März 1916. Gemäß Rückseitenvermerk ist im Hintergrund die "2. Graben-Hackenstellung. Art. Beob. Stelle. 3. Gr. N3." zu sehen. Der Stellungsbereich N3 ist in der unten verlinkten Karten wieder zu finden und gibt eine Vorstellung von der Position der Aufnahme, aber auch vom Grabensystem, an dessen Ausbau die abgebildeten Soldaten wohl ihren Teil beigetragen haben.

 

Zu den Soldaten wurden auf der Rückseite Namen und Schicksale (gefallen am 1. Juli 1916 bzw. verwundet) vermerkt. Die Zuordnung der Namen zu den abgebildeten Personen ist nicht immer eindeutig möglich. Auf Grund der unterschiedlich verwendeten Bleistiftarten, kann angenommen werden, dass die Vermerke auf der Rückseite zu verschiedenen Zeitpunkten gemacht wurden. Auch ist das auf der Rückseite vermerkte Datum 1. Juli 1916 nicht immer mit dem in der Regimentsgeschichte des IR 170 aufgeführten Todesdatum der gefallenen Soldaten identisch.

 

Der auf der Rückseite der Fotografie vermerkte Todestag

1. Juli 1916 kennzeichnet zugleich den Beginn der Somme-Schlacht. Der in der Zeit vom 1. Juli bis zum 25. November 1916 ablaufenden britisch-französischen Offensive fielen insgesamt über eine Million Soldaten zum Opfer. Für das britische Expeditionskoprs war der 1. Juli 1916 der blutigste Tag in der britischen Militärgeschichte (19.240 Tote, 35.493 Verwundete). Das IR170 befand sich zu Beginn der Somme-Schlacht im nördlichen Teil des Offensivgebietes.

 

Entsprechend der dem Datum in der Regimentsgeschichte gewidmeten umfangreichen Darstellung (Regimentskallender und Einzeldarstellung sind unten beigefügt) und der Nennung als Ehrentag, scheint dieser Tag auch für das Selbstverständnis des IR170 eine bedeutende Rolle gespielt zu haben. Dies könnte auch der rückseitige Vermerk auf der Fotografie zum Ausdruck bringen, in dem explizit auf das Datum und die Position der Aufnahme im Gelände verwiesen wird. Man könnte fast denken, der Vermerk wurde zum Teil unter Bezugnahme auf die Regimentsgeschichte vorgenommen. Dies ist auch nicht allzu abwegig, wenn man bedenkt, dass die in der Nachkriegszeit herausgegebenen Regimentsgeschichten bedeutender Teil der Erinnerungs- und Bewältigungskultur waren.

 

Der Regimentsgeschichte lässt sich zu den gefallenen Soldaten das Folgende entnehmen:

 

- Musketier Hugo Schweickardt, geb. 14.11.1894 Hendorf, gestorben an seinen Wunden 27.6.1916 Feldlazarett 1 Favrieuil

 

- Musketier Wilhelm Zürn, geboren 4.12.1895 Baden-Baden,

gefallen 15.5.1916 Essarts

 

- Musketier Walter Meißner, geboren 25.10.1892 Frankfurt/Oder, gefallen 1.7.1916 Gommécourt

 

- Für den Soldat Wagner gibt es keine Meldung mit dem Namen "Joh.". Statt dessen werden für Wagner und Todesdatum 1.7.1916 in Gommécourt vermerkt:

 

Musketier Bruno Wagner, geboren 16.1.1893 Naumburg bzw. Musketier Hermann Wagner, geboren 5.2.1895 Klein-Kladenbach

 

Das Digitalisat der Regimentsgeschichte des IR 170 ist hier zu finden:

 

digital.wlb-stuttgart.de/pdf/urn:nbn🇩🇪bsz:24-digibib-bs...

 

Fundamentalistisch-christlicher „Marsch für das Leben“ stundenlang blockiert

Anhänger der Neuen Rechten, Konservative und Evangelikale marschieren alljährlich neben fanatisierten, christlichen Splittergruppen gegen Abtreibungen, Sterbehilfe und Präimplantationsdiagnostik (PID). Beobachter werfen den im Verband organisierten Gruppen ein nationalistisches, völkisches und antifeministisches Weltbild vor. Dazu gesellen sich jährlich AfD-Politiker und Grußworte von CDU/CSU-Spitzenpolitikern, die den „Marsch“ in der Mitte salonfähig machen.

 

Rund 5.000 Personen zogen am Samstag schweigend durch Berlin. Damit stagnierte die Teilnehmerzahl, die in den Jahren zuvor noch stetig gewachsen war. Nach einer Auftaktkundgebung vor dem Kanzleramt setzte sich der vom Bundesverband Lebensrecht (BVL) veranstaltete Marsch für das Leben in Bewegung, dessen Teilnehmer das Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen, aber auch jeder Form von Sterbehilfe forderten. Das Motto der Veranstaltung lautete »Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie!«. Auf der Kundgebung sprach Weihbischof Matthias Heinrich als Vertreter des Erzbistums Berlin und übermittelte die Grüße des neuen Erzbischofs der Hauptstadt, Heiner Koch, der ebenfalls am Samstag in sein Amt eingeführt wurde.

Über die Teilnahme verschiedener Bischöfe herrschte große Euphorie unter den Besuchern der Veranstaltung, die bereits zum elften Mal stattfand. Die bisherige Abwesenheit des religiösen Führungspersonals war im Vorfeld heftig beklagt worden. Auf mehreren Schildern wurde eine »Willkommenskultur für Ungeborene« gefordert. Die Kopplung der Themen Hilfe für Flüchtlinge und Ablehnung von Abtreibungen war offenkundig auch dem BVL Programm: Dessen Vorsitzender Martin Lohmann erklärte, Deutschland brauche eine »echte und glaubwürdige Willkommenskultur«, die »Flüchtlinge, Alte und Nichtgeborene« einbeziehe.

Beatrix von Storch, Europaabgeordnete der Alternative für Deutschland, die schon in den Vorjahren teilgenommen hatte, lief dieses Mal in der ersten Reihe mit.

 

Der Prozession der Abtreibungsgegner stellten sich zwei Bündnisse entgegen, die zu Demonstrationen aufgerufen hatten. Beide wandten sich gegen ein reaktionäres Frauen- und Familienbild. Laut Polizei nahmen insgesamt etwa 1.700 Menschen an den Gegenprotesten teil.

Das linksradikale und queerfeministische Bündnis "What the fuck" gab an, ihre Demonstration sei am Anhalter Bahnhof mit 2.000 Teilnehmern gestartet. Das linksfeministische "Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung" konnte vom Brandenburger Tor zum Gendarmenmarkt mobilisieren. Dort trafen beide Züge zusammen.

»What the fuck« hatte explizit dazu aufgerufen, den Marsch der Abtreibungsgegner zu blockieren. Dies konnte die Polizei auch mit rund 900 eingesetzten Beamten nicht verhindern. So wurde die Strecke der »Lebensschützer« stark verkürzt. Statt über den Potsdamer Platz und die Leipziger Straße wurden sie nördlich um das Brandenburger Tor herum und Unter den Linden entlanggeführt. Zwischen Charlottenstraße und Humboldt-Universität kam es zu mehreren hartnäckigen Blockaden, die den Marsch für gut zwei Stunden zum Stehen brachten.

Die teils brutalen Straßenräumungen begleiteten die Demonstranten mit lautstarken »Wo wart ihr in Heidenau?«-Rufen. Die Abtreibungsgegner wurden auf den letzten paar hundert Metern von einer Sambaband und Rufen wie »Wir sind die Perversen, wir sind euch auf den Fersen« oder »Wir klatschen laut Applaus, die Deutschen sterben aus« begleitet. Die Polizei ging mit massiven Einsatz von körperlicher Gewalt gegen die Blockierer vor. Bei den Auseinandersetzungen wurden zahlreiche Personen auf beiden Seiten verletzt, mindestens 28 Gegendemonstranten wurden vorläufig festgenommen.

 

Die Teilnehmer der „Marsch für das Leben“ Demo – zogen nach der Auflösung der Blockaden im Regen bis zu ihrem Abschlussort am Lustgarten – begleitet von den „Mittelalter, Mittelalter“-Rufen der Gegendemonstranten. Ein Gottesdienst im Dom wurde auch diesmal nicht ermöglicht. Zeitweise brachten Gegendemonstranten Banner an der Kuppel des Berliner Domes an. Zuvor hatten FEMEN-Aktivisten dort protestiert, wurden allerdings von der Polizei angehalten, diesen Protest zu beenden.

 

hinzugezogene Quellen:

www.vice.com/de/article/av8zze/aktivisten-machen-abtreibu...

web.archive.org/web/20151003034001/http://www.jungewelt.d...

www.sueddeutsche.de/panorama/abtreibungsgegner-marsch-fue...

www.nd-aktuell.de/artikel/985095.reaktionaerer-lebensschu...

www.belltower.news/lebensschutz-vs-anti-choice-samstag-ma...

web.archive.org/web/20180320143550/https://www.bz-berlin....

 

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© Streichphotography

 

Die Bilder sind im Original und in druckbarer Qualität vorhanden.

 

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Vielen Dank!

Stand: September 2015

36. Landessportball des Landessportbund Rheinland-Pfalz am 30. Oktober 2010 in der Rheingoldhalle Mainz

 

Dieses Foto untersteht dem Copyright von Jan-Hendrik Hühne. Verwendung in Beiträgen und Weblogs über den 36. Landessportball des Landessportbund Rheinland-Pfalz sowie persönlicher und nicht kommerzieller Verwendung ist mit expliziter Quellenangabe mit Link zurück zu dieser Seite gestattet. Alle anderen Rechte vorbehalten. Bitte nehmen Sie für jedwede andere Verwendung Kontakt via Email auf.

MAK muestra "SHUNGA. Arte erótico de Japón"

Viena (OTS) - Con su aparente enfoque indiferente de la desnudez y la sexualidad, se dan Shunga del Asia Oriental (imágenes de Primavera) una moral sexual más libre que nos fue inculcado en Europa. La exposición MAK "SHUNGA. Arte erótico de Japón" demuestra la calidad artística de los grabados en madera explícitamente eróticas, a pesar de la prohibición de larga duración por el gobierno Japonés celebrando un fenómeno de masas. Hojas sueltas, álbumes y libros de maestros reconocidos como Suzuki Harunobu, Katsushika Hokusai o Kitagawa Utamaro, en gran parte en préstamo de la colección privada de Leopold dan en el MAK una visión representativa en esta faceta a menudo tabú de la historia del arte japonés. Fotografías de desnudos contemporáneas de Nobuyoshi Araki tienden un arco hasta el presente.

La colección MAK grabados en madera de color japoneses con alrededor de 4 200 hojas es una de las más importantes colecciones de ukiyo-e en Europa. Ukiyo-e (pinturas del mundo flotante), a las que se atribuye la Shunga, ilustran placeres urbanos y así como los fenómenos cotidianos burgueses alrededor del teatro y de ocio de Edo, la actual Tokio. El contenido sexual explícito en la shunga bloqueó los grabados mucho tiempo la entrada en las colecciones europeas. La colección MAK también alberga sólamente un rodillo de imagen de un maestro anónimo de la segunda mitad del siglo 17 - el objeto más antiguo de la exposición mostrado en el MAK.

El manejo formal de los cuerpos desnudos y en ocasiones complejos arreglos de pliegues del kimono se diferencian Shunga significativamente de representaciones naturalistas de hacer el amor. Características son el grado de precisión anatómico, a veces posturas extremas y los genitales presentados de gran tamaño. A menudo Shunga también muestran escenas de humor, como una niña mirando a través de ojo de cerradura de una pareja de amantes y llamando:

"Le diré a mamá".

Un laberinto de paneles lleva a los visitantes (hombres y mujeres!) a través de la exposición cronológicamente estructurado en el MAK Design Lab. El preludio del curso forman series de Shunga tempranas desde el siglo 17, siguiendo el ciclo de los doce meses y - con una página de título - dan trece estampados que constituyen un conjunto. Suzuki Harunobu (ca. 1725-1770), uno de los principales diseñadores de Shunga, profundizó los grabados en madera, inicialmente monocromáticos, en estampados multi-colores y sedujo, por ejemplo, con sus parábolas entre la poesía china y la erótica japonesa entre otros los ricos y educados capas de ciudadanos (hombres y mujeres) de Edo.

Casi todos los conocidos artistas de ukiyo-e también diseñan grabados en madera eróticos, por lo que la calidad artística de Shunga se explicó. Kitagawa Utamaro (1753-1806) transformó las escenas eróticas originalmente soñadores de Harunobus en imágenes más claras. Él da el género más naturalidad y también demuestra escenas domésticas semi-eróticos como la belleza (bijin) con la higiene personal. Los álbumes de Utamaro hoy día en el mercado del arte casi no más disponible son algunos de los trabajos más codiciados del arte japonés. Su serie "Negai sin itoguchi [despertar del deseo]" (1799) es completamente visible en el MAK.

Fantasías eróticas y el mundo de la mitología y fantasmas vincula el no sólo por su serie "36 vistas del monte Fuji" famoso Katsushika Hokusai (1760-1849). Durante la era Meiji (1868-1912) varía la calidad de la Shunga. El enfoque ya no es la belleza (bijin), pero se trata de motivos eróticos, como la joven estudiante o la mujer segura. Debido a las nuevas posibilidades técnicas de la fotografía, la xilografía de color como un medio de masas a partir del último cuarto del siglo 19 perdió en importancia. El artista Hashiguchi Goyo (1880-1921) hizo revivir la tradición de Ukiyo-e como uno de los primeros en "estampados nuevos" (Shin Hanga) y creó una imagen de la mujer moderna, segura de sí misma que recuerda las hojas de Utamaro.

La exposición MAK concluye con fotografías seleccionadas del artista japonés Nobuyoshi Araki (nacido en 1940), que en varios series de fotografía de desnudos hace referencia a la Shunga de la era Edo.

La mayoría de las obras demostradas en "SHUNGA Arte Erótica de Japón" proviene de la colección excepcional de Ukiyo-e de Rudolf Leopold (1925-2010), que ahora es propiedad de su hijo Diethard Leopold, que amplía la colección de manera constante. La representación desinhibida del sexo en los grabados en madera impresionó en Europa y sólo ha sido desarrollado por Schiele Egon en semejante forma directa metódicamente en enteras series de hojas. Los grabados en madera son una parte constitutiva de la colección de Rudolf Leopold, que amasó una visión global de Viena en 1900 alredero del núcleo de Schiele. Parte de la colección completa de Shunga se pudo ver en el Museo Leopold en 2012/2013 coordinada por Diethard Leopold en la exposición de Japón "fragilidad de la existencia".

Mientras Shunga probablemente en el momento de su creación fueron consideradas con pornografía, hoy la importanica historia del arte es en el punto de mira. En la operación de la exposición, hasta ahora, unos grabados en madera eróticos casi nunca aparecían ya que los límites entre el arte erótico y la pornografía a menudo estan difíciles de discernir. El Museo Británico se encontraba con su exposición a gran escala "Shunga: el sexo y el placer en el arte japonés" en 2013 en posición pionera en la presentación en Europa. En el propio Japón en 2015 el fue seguida por la primera gran exposición en el Museo Shunga Eisei Bunko en Tokio.

Con motivo de la exposición se ha publicado un catálogo epónimo, divulgado por el MA, con textos de Susanne Klien, Diethard Leopold y Sepp Linhart, cerca de 200 páginas, 80 ilustraciones. Disponible en el MAK Design Shop.

Esta exposición contiene imágenes eróticas explícitas que pueden ofender los sentimientos morales de las personas menores de 16 años.

 

MAK zeigt "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan"

Wien (OTS) - Mit ihrem scheinbar unbekümmerten Umgang mit Nacktheit und Sexualität vermitteln ostasiatische Shunga (Frühlingsbilder) eine freiere Sexualmoral, als sie uns in Europa anerzogen wurde. Die MAK-Ausstellung "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan" zeigt die künstlerische Qualität der explizit erotischen Farbholzschnitte auf, die trotz langen Verbots durch die japanische Regierung zum Massenphänomen avancierten. Einzelblätter, Alben und Bücher von namhaften Meistern wie Suzuki Harunobu, Katsushika Hokusai oder Kitagawa Utamaro, großteils Leihgaben aus der Leopold Privatsammlung, geben im MAK einen repräsentativen Einblick in diese oft tabuisierte Facette der japanischen Kunstgeschichte. Zeitgenössische Aktfotografien von Nobuyoshi Araki spannen den Bogen bis in die Gegenwart.

Die MAK-Sammlung japanischer Farbholzschnitte zählt mit rund 4 200 Blättern zu den bedeutenden Ukiyo-e-Sammlungen in Europa. Ukiyo-e (Bilder der fließenden Welt), denen die Shunga zuzuordnen sind, illustrieren urbane Vergnügungen sowie bürgerliche Alltagsphänomene rund um die Theater- und Vergnügungsviertel von Edo, dem heutigen Tokio. Die explizite Darstellung von Sexualität in den Shunga versperrte den erotischen Drucken lange Zeit den Eingang in europäische Sammlungen. Auch die MAK-Sammlung beherbergt nur eine Bildrolle eines anonymen Meisters aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhundert – das älteste in der MAK-Ausstellung gezeigte Objekt.

Der formale Umgang mit nackten Körpern und die zum Teil vielschichtigen Anordnungen von Kimonofaltungen heben Shunga deutlich von naturalistischen Darstellungen des Liebesspiels ab. Charakteristisch sind die anatomische Detailgenauigkeit, manchmal extreme Körperstellungen und übergroß dargestellte Genitalien. Oft zeigen Shunga auch humorvolle Szenen, wie beispielsweise ein kleines Mädchen, das durchs Schlüsselloch ein Liebespaar beobachtet und ruft:

„Ich sag’s der Mama“.

Ein Labyrinth aus Panelen leitet die BesucherInnen durch die chronologisch gegliederte Ausstellung im MAK DESIGN LABOR. Den Auftakt zum Parcours bilden frühe Shunga-Serien aus dem 17. Jahrhundert, die dem Zyklus der zwölf Monate folgen und – mit einem Titelblatt – dreizehn zusammengehörige Drucke ergeben. Suzuki Harunobu (ca. 1725–1770), einer der wichtigsten Entwerfer von Shunga, entwickelte die anfangs in schwarz-weiß umgesetzten Holzschnitte zu Vielfarbendrucken weiter und sprach zum Beispiel mit seinen Parabeln zwischen chinesischer Dichtkunst und japanischer Erotik unter anderem die reiche und gebildete BürgerInnenschicht Edos an.

Fast alle bekannten Ukiyo-e-Künstler entwarfen auch erotische Farbholzschnitte, wodurch sich die künstlerische Qualität von Shunga erklärt. Kitagawa Utamaro (1753–1806) wandelte die ursprünglich verträumten erotischen Szenen Harunobus zu eindeutigeren Darstellungen. Er verleiht dem Genre mehr Selbstverständlichkeit und zeigt auch halberotische häusliche Szenen wie die Schönheit (Bijin) bei der Körperpflege. Die heute am Kunstmarkt kaum noch erhältlichen Alben Utamaros zählen zu den begehrtesten Werken der japanischen Kunst. Seine Serie "Negai no itoguchi [Erwachen der Begierde]" (1799) ist im MAK vollständig zu sehen.

Erotische Phantasien und die Welt der Mythologie und der Geister verknüpft der – nicht nur durch seine Serie "36 Ansichten des Berges Fuji" weltberühmte – Katsushika Hokusai (1760–1849). Während der Meiji-Ära (1868–1912) variiert die Qualität der Shunga. Im Zentrum steht nicht länger die Schönheit (Bijin), vielmehr geht es um erotische Motive wie die junge Studentin oder die selbstbewusste Frau. Durch die neuen technischen Möglichkeiten der Fotografie verlor der Farbholzschnitt als Massenmedium ab dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts an Bedeutung. Der Künstler Hashiguchi Goyō (1880–1921) ließ die Tradition der Ukiyo-e als einer der ersten in "neuen Drucken" (Shin hanga) wieder aufleben und schuf ein modernes, selbstbewusstes Frauenbild, das an die Blätter Utamaros erinnert.

Die MAK-Ausstellung schließt mit ausgewählten Fotografien des japanischen Künstlers Nobuyoshi Araki (geb. 1940), der in mehreren Aktfotografie-Serien auf Shunga aus der Edo-Periode Bezug nimmt.

Der Großteil der in "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan" gezeigten Werke stammt aus der herausragenden Ukiyo-e Sammlung Rudolf Leopolds (1925–2010), die sich heute im Eigentum seines Sohnes Diethard Leopold befindet, der die Sammlung stetig erweitert. Die tabulose Darstellung des Geschlechts in den Farbholzschnitten beeindruckte in Europa und wurde erst durch Egon Schiele in ähnlich direkter Form methodisch in ganzen Serien von Blättern umgesetzt. Die Holzschnitte sind ein konstitutiver Bestandteil der Sammlung Rudolf Leopolds, der um den Schiele-Kern eine Gesamtschau von Wien um 1900 zusammentrug. Ein Teil der umfassenden Shunga-Sammlung war in der von Diethard Leopold kuratierten Japan-Ausstellung "Fragilität des Daseins" im Leopold Museum im Jahr 2012/2013 zu sehen.

Während Shunga zur Zeit ihrer Entstehung wahrscheinlich als Pornografie galten, steht heute die kunstgeschichtliche Bedeutung im Fokus. Im Ausstellungsbetrieb kamen erotische Farbholzschnitte bisher kaum vor, da die Grenzen zwischen erotischer Kunst und Pornografie oft verschwimmen. Das British Museum war mit seiner großangelegten Ausstellung "Shunga: sex and pleasure in Japanese art" im Jahr 2013 ein Vorreiter der Präsentation in Europa. In Japan selbst folgte 2015 die erste große Shunga-Ausstellung im Museum Eisei Bunko in Tokio.

Zur Ausstellung erscheint ein gleichnamiger Katalog, herausgegeben vom MAK, mit Textbeiträgen von Susanne Klien, Diethard Leopold und Sepp Linhart, ca.200 Seiten, 80 Abbildungen. Erhältlich im MAK Design Shop.

Diese Ausstellung enthält explizit erotische Darstellungen, die das moralische Empfinden von Personen unter 16 Jahren verletzen könnten.

www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160830_OTS0075/mak-zeig...

 

The history of the Austrian Museum of Applied Art/Contemporary Art

1863 / After many years of efforts by Rudolf Eitelberger decides emperor Franz Joseph I on 7 March on the initiative of his uncle archduke Rainer, following the model of the in 1852 founded South Kensington Museum (now the Victoria and Albert Museum, London) the establishment of the "k.u.k. Austrian Museum for Art and Industry" and appoints Rudolf von Eitelberger, the first professor of art history at the University of Vienna director. The museum should be serving as a specimen collection for artists, industrialists, and public and as a training and education center for designers and craftsmen.

1864/ on 12th of May, opened the museum - provisionally in premises of the ball house next to the Vienna Hofburg, the architect Heinrich von Ferstel for museum purposes had adapted. First exhibited objects are loans and donations from the imperial collections, monasteries, private property and from the k.u.k. Polytechnic in Vienna. Reproductions, masters and plaster casts are standing value-neutral next originals.

1865-1897 / The Museum of Art and Industry publishes the journal Communications of Imperial (k.u.k.) Austrian Museum for Art and Industry .

1866 / Due to the lack of space in the ballroom the erection of an own museum building is accelerated. A first project of Rudolf von Eitelberger and Heinrich von Ferstel provides the integration of the museum in the project of imperial museums in front of the Hofburg Imperial Forum. Only after the failure of this project, the site of the former Exerzierfelds (parade ground) of the defense barracks before Stubentor the museum here is assigned, next to the newly created city park at the still being under development Rind Road.

1867 / Theoretical and practical training are combined with the establishment of the School of Applied Arts. This will initially be housed in the old gun factory, Währinger street 11-13/Schwarzspanier street 17, Vienna 9.

1868 / With the construction of the building at Stubenring is started as soon as it is approved by emperor Franz Joseph I. the second draft of Heinrich Ferstel.

1871 / The opening of the building at Stubering takes place after three years of construction, 15 November. Designed according to plans by Heinrich von Ferstel in the Renaissance style, it is the first built museum building at the Ring. Objects from now on could be placed permanently and arranged according to main materials. / / The School of Arts and Crafts (Kunstgewerbeschule) moves into the house at Stubenring. / / Opening of Austrian arts and crafts exhibition.

1873 / Vienna World Exhibition. / / The Museum of Art and Industry and the Vienna School of Arts and Crafts are exhibiting together at Stubenring. / / Rudolf von Eitelberger organizes in the framework of the World Exhibition the worldwide first international art scientific congress in Vienna, thus emphasizing the orientation of the Museum on teaching and research. / / During the World Exhibition major purchases for the museum from funds of the Ministry are made, eg 60 pages of Indo-Persian Journal Mughal manuscript Hamzanama.

1877 / decision on the establishment of taxes for the award of Hoftiteln (court titels). With the collected amounts the local art industry can be promoted. / / The new building of the School of Arts and Crafts, adjoining the museum, Stubenring 3, also designed by Heinrich von Ferstel, is opened.

1878 / participation of the Museum of Art and Industry as well as of the School of Arts and Crafts at the Paris World Exhibition.

1884 / founding of the Vienna Arts and Crafts Association with seat in the museum. Many well-known companies and workshops (led by J. & L. Lobmeyr), personalities and professors of the School of Arts and Crafts join the Arts and Crafts Association. Undertaking of this association is to further develop all creative and executive powers the arts and craft since the 1860s has obtained. For this reason are organized various times changing, open to the public exhibitions at the Imperial Austrian Museum for Art and Industry. The exhibits can also be purchased. These new, generously carried out exhibitions give the club the necessary national and international resonance.

1885 / After the death of Rudolf von Eitelberger, Jacob von Falke, his longtime deputy, is appointed manager. Falke plans all collection areas al well as publications to develop newly and systematically. With his popular publications he influences significantly the interior design style of the historicism in Vienna.

1888 / The Empress Maria Theresa exhibition revives the contemporary discussion with the high Baroque in the history of art and in applied arts in particular.

1895 / end of directorate of Jacob von Falke. Bruno Bucher, longtime curator of the Museum of metal, ceramic and glass, and since 1885 deputy director, is appointed director.

1896 / The Vienna Congress exhibition launches the confrontation with the Empire and Biedermeier style, the sources of inspiration of Viennese Modernism.

1897 / end of the directorate of Bruno Bucher. Arthur von Scala, director of the Imperial Oriental Museum in Vienna since its founding in 1875 (renamed Imperial Austrian Trade Museum 1887), takes over the management of the Museum of Art and Industry. / / Scala wins Otto Wagner, Felician of Myrbach, Koloman Moser, Josef Hoffmann and Alfred Roller to work at the museum and School of Arts and Crafts. / / The style of the Secession is crucial for the Arts and Crafts School. Scala propagates the example of the Arts and Crafts Movement and makes appropriate acquisitions for the museum's collection.

1898 / Due to differences between Scala and the Arts and Crafts Association, which sees its influence on the Museum wane, archduke Rainer puts down his function as protector. / / New statutes are written.

1898-1921 / The Museum magazine Art and Crafts replaces the Mittheilungen (Communications) and soon gaines international reputation.

1900 / The administration of Museum and Arts and Crafts School is disconnected.

1904 / The Exhibition of Old Vienna porcelain, the to this day most comprehensive presentation on this topic, brings with the by the Museum in 1867 definitely taken over estate of the "k.u.k. Aerarial Porcelain Manufactory" (Vienna Porcelain Manufactory) important pieces of collectors from all parts of the Habsburg monarchy together.

1907 / The Museum of Art and Industry takes over the majority of the inventories of the Imperial Austrian Trade Museum, including the by Arthur von Scala founded Asia collection and the extensive East Asian collection of Heinrich von Siebold .

1908 / Integration of the Museum of Art and Industry in the Imperial and Royal Ministry of Public Works.

1909 / separation of Museum and Arts and Crafts School, the latter remains subordinated to the Ministry of Culture and Education. / / After three years of construction, the according to plans of Ludwig Baumann extension building of the museum (now Weiskirchnerstraße 3, Wien 1) is opened. The museum thereby receives rooms for special and permanent exhibitions. / / Arthur von Scala retires, Eduard Leisching follows him as director. / / Revision of the statutes.

1909 / Archduke Carl exhibition. For the centenary of the Battle of Aspern. / / The Biedermeier style is discussed in exhibitions and art and arts and crafts.

1914 / Exhibition of works by the Austrian Art Industry from 1850 to 1914, a competitive exhibition that highlights, among other things, the role model of the museum for arts and crafts in the fifty years of its existence.

1919 / After the founding of the First Republic it comes to assignments of former imperial possession to the museum, for example, of oriental carpets that are shown in an exhibition in 1920. The Museum now has one of the finest collections of oriental carpets worldwide.

1920 / As part of the reform of museums of the First Republic, the collection areas are delimited. The Antiquities Collection of the Museum of Art and Industry is given away to the Museum of Art History.

1922 / The exhibition of glasses of classicism, the Empire and Biedermeier time offers with precious objects from the museum and private collections an overview of the art of glassmaking from the former Austro-Hungarian Empire. / / Biedermeier glass serves as a model for contemporary glass production and designs, such as of Josef Hoffmann.

1922 / affiliation of the museal inventory of the royal table and silver collection to the museum. Until the institutional separation the former imperial household and table decoration is co-managed by the Museum of Art and Industry and is inventoried for the first time by Richard Ernst.

1925 / After the end of the directorate of Eduard Leisching, Hermann Trenkwald is appointed director.

1926 / The exhibition Gothic in Austria gives a first comprehensive overview of the Austrian panel painting and of arts and crafts of the 12th to 16th Century.

1927 / August Schestag succeeds Hermann Trenkwald as director.

1930 / The Werkbund (artists' organization) Exhibition Vienna, a first comprehensive presentation of the Austrian Werkbund, takes place on the occasion of the meeting of the Deutscher (German) Werkbund in Austria, it is organized by Josef Hoffmann in collaboration with Oskar Strnad, Josef Frank, Ernst Lichtblau and Clemens Holzmeister.

1931 / August Schestag concludes his directorate.

1932 / Richard Ernst is new director.

1936 and 1940 / In exchange with the Kunsthistorisches Museum (Museum of Art History), the museum at Stubenring gives away part of the sculptures and takes over arts and crafts inventories of the collection Albert Figdor and the Kunsthistorisches Museum.

1937 / The Collection of the Museum of Art and Industry is newly set up by Richard Ernst according to periods. / / Oskar Kokoschka exhibition on the 50th birthday of the artist.

1938 / After the "Anschluss" (annexation) of Austria by Nazi Germany, the museum is renamed into "National Museum of Arts and Crafts in Vienna".

1939-1945 / The museums are taking over numerous confiscated private collections. The collection of the "State Museum of Arts and Crafts in Vienna" in this way also is enlarged.

1945 / Partial destruction of the museum building by impact of war. / / War losses on collection objects, even in the places of rescue of objects.

1946 / The return of the outsourced objects of art begins. A portion of the during the Nazi time expropriated objects is returned in the following years.

1947 / The "State Museum of Arts and Crafts in Vienna" is renamed into "Austrian Museum of Applied Arts".

1948 / The "Cathedral and Metropolitan Church of St. Stephen" organizes the exhibition The St. Stephen's Cathedral in the Museum of Applied Arts. History, monuments, reconstruction.

1949 / The Museum is reopened after repair of the war damages.

1950 / As last exhibition under director Richard Ernst takes place Great art from Austria's monasteries (Middle Ages).

1951 / Ignaz Schlosser is appointed manager.

1952 / The exhibition Social home decor, designed by Franz Schuster, makes the development of social housing in Vienna again the topic of the Museum of Applied Arts.

1955 / The comprehensive archive of the Wiener Werkstätte (workshop) is acquired.

1955-1985 / The Museum publishes the periodical ancient and modern art .

1956 / Exhibition New Form from Denmark, modern design from Scandinavia becomes topic of the museum and model.

1957 / On the occasion of the exhibition Venini Murano glass, the first presentation of Venini glass in Austria, there are significant purchases and donations for the collection of glass.

1958 / End of the directorate of Ignaz Schlosser

1959 / Viktor Griesmaier is appointed as new director.

1960 / Exhibition Artistic creation and mass production of Gustavsberg, Sweden. Role model of Swedish design for the Austrian art and crafts.

1963 / For the first time in Europe, in the context of a comprehensive exhibition art treasures from Iran are shown.

1964 / The exhibition Vienna around 1900 (organised by the Cultural Department of the City of Vienna) presents for the frist time after the Second World War, inter alia, arts and crafts of Art Nouveau. / / It is started with the systematic work off of the archive of the Wiener Werkstätte. / / On the occasion of the founding anniversary offers the exhibition 100 years Austrian Museum of Applied Arts using examples of historicism insights into the collection.

1965 / The Geymüllerschlössel (small castle) is as a branch of the Museum angegliedert (annexed). Simultaneously with the building came the important collection of Franz Sobek - old Viennese clocks, made between 1760 and the second half of the 19th Century - and furniture from the years 1800 to 1840 in the possession of the MAK.

1966 / In the exhibition Selection 66 selected items of modern Austrian interior designers (male and female ones) are brought together.

1967 / The Exhibition The Wiener Werkstätte. Modern Arts and Crafts from 1903 to 1932 is founding the boom that continues until today of Austria's most important design project in the 20th Century.

1968 / To Viktor Griesmaier follows Wilhelm Mrazek as director.

1969 / The exhibition Sitting 69 shows at the international modernism oriented positions of Austrian designers, inter alia by Hans Hollein.

1974 / For the first time outside of China Archaeological Finds of the People's Republic of China are shown in a traveling exhibition in the so-called Western world.

1979 / Gerhart Egger is appointed director.

1980 / The exhibition New Living. Viennese interior design 1918-1938 provides the first comprehensive presentation of the spatial art in Vienna during the interwar period.

1981 / Herbert Fux follows Gerhart Egger as director.

1984 / Ludwig Neustift is appointed interim director. / / Exhibition Achille Castiglioni: designer. First exhibition of the Italian designer in Austria

1986 / Peter Noever is appointed director and starts with the building up of the collection contemporary art.

1987 / Josef Hoffmann. Ornament between hope and crime is the first comprehensive exhibition on the work of the architect and designer.

1989-1993 / General renovation of the old buildings and construction of a two-storey underground storeroom and a connecting tract. A generous deposit for the collection and additional exhibit spaces arise.

1989 / Exhibition Carlo Scarpa. The other city, the first comprehensive exhibition on the work of the architect outside Italy.

1990 / exhibition Hidden impressions. Japonisme in Vienna 1870-1930, first exhibition on the theme of the Japanese influence on the Viennese Modernism.

1991 / exhibition Donald Judd Architecture, first major presentation of the artist in Austria.

1992 / Magdalena Jetelová domestication of a pyramid (installation in the MAK portico).

1993 / The permanent collection is newly put up, interventions of internationally recognized artists (Barbara Bloom, Eichinger oder Knechtl, Günther Förg, GANGART, Franz Graf, Jenny Holzer, Donald Judd, Peter Noever, Manfred Wakolbinger and Heimo Zobernig) update the prospects, in the sense of "Tradition and Experiment". The halls on Stubenring accommodate furthermore the study collection and the temporary exhibitions of contemporary artists reserved gallery. The building in the Weiskirchner street is dedicated to changing exhibitions. / / The opening exhibition Vito Acconci. The City Inside Us shows a room installation by New York artist.

1994 / The Gefechtsturm (defence tower) Arenbergpark becomes branch of the MAK. / / Start of the cooperation MAK/MUAR - Schusev State Museum of Architecture Moscow. / / Ilya Kabakov: The Red Wagon (installation on MAK terrace plateau).

1995 / The MAK founds the branch of MAK Center for Art and Architecture in Los Angeles, in the Schindler House and at the Mackey Apartments, MAK Artists and Architects-in-Residence Program starts in October 1995. / / Exhibition Sergei Bugaev Africa: Krimania.

1996 / For the exhibition Philip Johnson: Turning Point designs the American doyen of architectural designing the sculpture "Viennese Trio", which is located since 1998 at the Franz-Josefs-Kai/Schottenring.

1998 / The for the exhibition James Turrell. The other Horizon designed Skyspace today stands in the garden of MAK Expositur Geymüllerschlössel. / / Overcoming the utility. Dagobert Peche and the Wiener Werkstätte, the first comprehensive biography of the work of the designer of Wiener Werkstätte after the Second World War.

1999 / Due to the Restitution Act and the Provenance Research from now on numerous during the Nazi time confiscated objects are returned.

2000 / Outsourcing of Federal Museums, transformation of the museum into a "scientific institution under public law". / / The exhibition Art and Industry. The beginnings of the Austrian Museum of Applied Arts in Vienna is dealing with the founding history of the house and the collection.

2001 / In the course of the exhibition Franz West: No Mercy, for which the sculptor and installation artist developed his hitherto most extensive work, the "Four lemurs heads" are placed at the bridge Stubenbrücke, located next to the MAK. / / Dennis Hopper: A System of Moments.

2001-2002 / The CAT Project - Contemporary Art Tower after New York, Los Angeles, Moscow and Berlin is presented in Vienna.

2002 / Exhibition Nodes. symmetrical-asymmetrical. The historical Oriental Carpets of the MAK presents the extensive rug collection.

2003 / Exhibition Zaha Hadid. Architecture. / / For the anniversary of the artist workshop, takes place the exhibition The Price of Beauty. 100 years Wiener Werkstätte. / / Richard Artschwager: The Hydraulic Door Check. Sculpture, painting, drawing.

2004 / James Turrell's MAKlite is since November 2004 permanently on the facade of the building installed. / / Exhibition Peter Eisenmann. Barefoot on White-Hot Walls, large-scaled architectural installation on the work of the influential American architect and theorist.

2005 / Atelier Van Lieshout: The Disciplinator / / The exhibition Ukiyo-e Reloaded presents for the first time the collection of Japanese woodblock prints of the MAK on a large scale.

2006 / Since the beginning of the year, the birthplace of Josef Hoffmann in Brtnice of the Moravian Gallery in Brno and the MAK Vienna as a joint branch is run and presents annually special exhibitions. / / The exhibition The Price of Beauty. The Wiener Werkstätte and the Stoclet House brings the objects of the Wiener Werkstätte to Brussels. / / Exhibition Jenny Holzer: XX.

2007/2008 / Exhibition Coop Himmelb(l)au. Beyond the Blue, is the hitherto largest and most comprehensive museal presentation of the global team of architects.

2008 / The 1936 according to plans of Rudolph M. Schindler built Fitzpatrick-Leland House, a generous gift from Russ Leland to the MAK Center LA, becomes with the aid of a promotion that granted the Bureau of Educational and Cultural Affairs of the U.S. Department the MAK Center, center of the MAK UFI project - MAK Urban Future Initiative. / / Julian Opie: Recent Works / / The exhibition Recollecting. Looting and Restitution examines the status of efforts to restitute expropriated objects from Jewish property from museums in Vienna.

2009 / The permanent exhibition Josef Hoffmann: Inspiration is in the Josef Hoffmann Museum, Brtnice opened. / / Exhibition Anish Kapoor. Shooting into the Corner / / The museum sees itself as a promoter of Cultural Interchange and discusses in the exhibition Global:lab Art as a message. Asia and Europe 1500-1700 the intercultural as well as the intercontinental cultural exchange based on objects from the MAK and from international collections.

2011 / After Peter Noever's resignation, Martina Kandeler-Fritsch takes over temporarily the management. / /

Since 1 September Christoph Thun-Hohenstein is director of the MAK and declares "change through applied art" as the new theme of the museum.

2012 / With future-oriented examples of mobility, health, education, communication, work and leisure, shows the exhibition MADE4YOU. Designing for Change, the new commitment to positive change in our society through applied art. // Exhibition series MAK DESIGN SALON opens the MAK branch Geymüllerschlössel for contemporary design positions.

2012/2013 / opening of the newly designed MAK Collection Vienna 1900. Design / Decorative Arts from 1890 to 1938 in two stages as a prelude to the gradual transformation of the permanent collection under director Christoph Thun-Hohenstein

2013 / SIGNS, CAUGHT IN WONDER. Looking for Istanbul today shows a unique, current snapshot of contemporary art production in the context of Istanbul. // The potential of East Asian countries as catalysts for a socially and ecologically oriented, visionary architecture explores the architecture exhibition EASTERN PROMISES. Contemporary Architecture and production of space in East Asia. // With a focus on the field of furniture design NOMADIC FURNITURE 3.0. examines new living without bounds? the between subculture and mainstream to locate "do-it-yourself" (DIY) movement for the first time in a historical context.

2014 / Anniversary year 150 years MAK // opening of the permanent exhibition of the MAK Asia. China - Japan - Korea // Opening of the MAK permanent exhibition rugs // As central anniversary project opens the dynamic MAK DESIGN LABORATORY (redesign of the MAK Study Collection) exactly on the 150th anniversary of the museum on May 12, 2014 // Other major projects for the anniversary: ROLE MODELS. MAK 150 years: from arts and crafts to design // // HOLLEIN WAYS OF MODERN AGE. Josef Hoffmann, Adolf Loos and the consequences.

www.mak.at/das_mak/geschichte

MAK muestra "SHUNGA. Arte erótico de Japón"

Viena (OTS) - Con su aparente enfoque indiferente de la desnudez y la sexualidad, se dan Shunga del Asia Oriental (imágenes de Primavera) una moral sexual más libre que nos fue inculcado en Europa. La exposición MAK "SHUNGA. Arte erótico de Japón" demuestra la calidad artística de los grabados en madera explícitamente eróticas, a pesar de la prohibición de larga duración por el gobierno Japonés celebrando un fenómeno de masas. Hojas sueltas, álbumes y libros de maestros reconocidos como Suzuki Harunobu, Katsushika Hokusai o Kitagawa Utamaro, en gran parte en préstamo de la colección privada de Leopold dan en el MAK una visión representativa en esta faceta a menudo tabú de la historia del arte japonés. Fotografías de desnudos contemporáneas de Nobuyoshi Araki tienden un arco hasta el presente.

La colección MAK grabados en madera de color japoneses con alrededor de 4 200 hojas es una de las más importantes colecciones de ukiyo-e en Europa. Ukiyo-e (pinturas del mundo flotante), a las que se atribuye la Shunga, ilustran placeres urbanos y así como los fenómenos cotidianos burgueses alrededor del teatro y de ocio de Edo, la actual Tokio. El contenido sexual explícito en la shunga bloqueó los grabados mucho tiempo la entrada en las colecciones europeas. La colección MAK también alberga sólamente un rodillo de imagen de un maestro anónimo de la segunda mitad del siglo 17 - el objeto más antiguo de la exposición mostrado en el MAK.

El manejo formal de los cuerpos desnudos y en ocasiones complejos arreglos de pliegues del kimono se diferencian Shunga significativamente de representaciones naturalistas de hacer el amor. Características son el grado de precisión anatómico, a veces posturas extremas y los genitales presentados de gran tamaño. A menudo Shunga también muestran escenas de humor, como una niña mirando a través de ojo de cerradura de una pareja de amantes y llamando:

"Le diré a mamá".

Un laberinto de paneles lleva a los visitantes (hombres y mujeres!) a través de la exposición cronológicamente estructurado en el MAK Design Lab. El preludio del curso forman series de Shunga tempranas desde el siglo 17, siguiendo el ciclo de los doce meses y - con una página de título - dan trece estampados que constituyen un conjunto. Suzuki Harunobu (ca. 1725-1770), uno de los principales diseñadores de Shunga, profundizó los grabados en madera, inicialmente monocromáticos, en estampados multi-colores y sedujo, por ejemplo, con sus parábolas entre la poesía china y la erótica japonesa entre otros los ricos y educados capas de ciudadanos (hombres y mujeres) de Edo.

Casi todos los conocidos artistas de ukiyo-e también diseñan grabados en madera eróticos, por lo que la calidad artística de Shunga se explicó. Kitagawa Utamaro (1753-1806) transformó las escenas eróticas originalmente soñadores de Harunobus en imágenes más claras. Él da el género más naturalidad y también demuestra escenas domésticas semi-eróticos como la belleza (bijin) con la higiene personal. Los álbumes de Utamaro hoy día en el mercado del arte casi no más disponible son algunos de los trabajos más codiciados del arte japonés. Su serie "Negai sin itoguchi [despertar del deseo]" (1799) es completamente visible en el MAK.

Fantasías eróticas y el mundo de la mitología y fantasmas vincula el no sólo por su serie "36 vistas del monte Fuji" famoso Katsushika Hokusai (1760-1849). Durante la era Meiji (1868-1912) varía la calidad de la Shunga. El enfoque ya no es la belleza (bijin), pero se trata de motivos eróticos, como la joven estudiante o la mujer segura. Debido a las nuevas posibilidades técnicas de la fotografía, la xilografía de color como un medio de masas a partir del último cuarto del siglo 19 perdió en importancia. El artista Hashiguchi Goyo (1880-1921) hizo revivir la tradición de Ukiyo-e como uno de los primeros en "estampados nuevos" (Shin Hanga) y creó una imagen de la mujer moderna, segura de sí misma que recuerda las hojas de Utamaro.

La exposición MAK concluye con fotografías seleccionadas del artista japonés Nobuyoshi Araki (nacido en 1940), que en varios series de fotografía de desnudos hace referencia a la Shunga de la era Edo.

La mayoría de las obras demostradas en "SHUNGA Arte Erótica de Japón" proviene de la colección excepcional de Ukiyo-e de Rudolf Leopold (1925-2010), que ahora es propiedad de su hijo Diethard Leopold, que amplía la colección de manera constante. La representación desinhibida del sexo en los grabados en madera impresionó en Europa y sólo ha sido desarrollado por Schiele Egon en semejante forma directa metódicamente en enteras series de hojas. Los grabados en madera son una parte constitutiva de la colección de Rudolf Leopold, que amasó una visión global de Viena en 1900 alredero del núcleo de Schiele. Parte de la colección completa de Shunga se pudo ver en el Museo Leopold en 2012/2013 coordinada por Diethard Leopold en la exposición de Japón "fragilidad de la existencia".

Mientras Shunga probablemente en el momento de su creación fueron consideradas con pornografía, hoy la importanica historia del arte es en el punto de mira. En la operación de la exposición, hasta ahora, unos grabados en madera eróticos casi nunca aparecían ya que los límites entre el arte erótico y la pornografía a menudo estan difíciles de discernir. El Museo Británico se encontraba con su exposición a gran escala "Shunga: el sexo y el placer en el arte japonés" en 2013 en posición pionera en la presentación en Europa. En el propio Japón en 2015 el fue seguida por la primera gran exposición en el Museo Shunga Eisei Bunko en Tokio.

Con motivo de la exposición se ha publicado un catálogo epónimo, divulgado por el MA, con textos de Susanne Klien, Diethard Leopold y Sepp Linhart, cerca de 200 páginas, 80 ilustraciones. Disponible en el MAK Design Shop.

Esta exposición contiene imágenes eróticas explícitas que pueden ofender los sentimientos morales de las personas menores de 16 años.

 

MAK zeigt "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan"

Wien (OTS) - Mit ihrem scheinbar unbekümmerten Umgang mit Nacktheit und Sexualität vermitteln ostasiatische Shunga (Frühlingsbilder) eine freiere Sexualmoral, als sie uns in Europa anerzogen wurde. Die MAK-Ausstellung "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan" zeigt die künstlerische Qualität der explizit erotischen Farbholzschnitte auf, die trotz langen Verbots durch die japanische Regierung zum Massenphänomen avancierten. Einzelblätter, Alben und Bücher von namhaften Meistern wie Suzuki Harunobu, Katsushika Hokusai oder Kitagawa Utamaro, großteils Leihgaben aus der Leopold Privatsammlung, geben im MAK einen repräsentativen Einblick in diese oft tabuisierte Facette der japanischen Kunstgeschichte. Zeitgenössische Aktfotografien von Nobuyoshi Araki spannen den Bogen bis in die Gegenwart.

Die MAK-Sammlung japanischer Farbholzschnitte zählt mit rund 4 200 Blättern zu den bedeutenden Ukiyo-e-Sammlungen in Europa. Ukiyo-e (Bilder der fließenden Welt), denen die Shunga zuzuordnen sind, illustrieren urbane Vergnügungen sowie bürgerliche Alltagsphänomene rund um die Theater- und Vergnügungsviertel von Edo, dem heutigen Tokio. Die explizite Darstellung von Sexualität in den Shunga versperrte den erotischen Drucken lange Zeit den Eingang in europäische Sammlungen. Auch die MAK-Sammlung beherbergt nur eine Bildrolle eines anonymen Meisters aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhundert – das älteste in der MAK-Ausstellung gezeigte Objekt.

Der formale Umgang mit nackten Körpern und die zum Teil vielschichtigen Anordnungen von Kimonofaltungen heben Shunga deutlich von naturalistischen Darstellungen des Liebesspiels ab. Charakteristisch sind die anatomische Detailgenauigkeit, manchmal extreme Körperstellungen und übergroß dargestellte Genitalien. Oft zeigen Shunga auch humorvolle Szenen, wie beispielsweise ein kleines Mädchen, das durchs Schlüsselloch ein Liebespaar beobachtet und ruft:

„Ich sag’s der Mama“.

Ein Labyrinth aus Panelen leitet die BesucherInnen durch die chronologisch gegliederte Ausstellung im MAK DESIGN LABOR. Den Auftakt zum Parcours bilden frühe Shunga-Serien aus dem 17. Jahrhundert, die dem Zyklus der zwölf Monate folgen und – mit einem Titelblatt – dreizehn zusammengehörige Drucke ergeben. Suzuki Harunobu (ca. 1725–1770), einer der wichtigsten Entwerfer von Shunga, entwickelte die anfangs in schwarz-weiß umgesetzten Holzschnitte zu Vielfarbendrucken weiter und sprach zum Beispiel mit seinen Parabeln zwischen chinesischer Dichtkunst und japanischer Erotik unter anderem die reiche und gebildete BürgerInnenschicht Edos an.

Fast alle bekannten Ukiyo-e-Künstler entwarfen auch erotische Farbholzschnitte, wodurch sich die künstlerische Qualität von Shunga erklärt. Kitagawa Utamaro (1753–1806) wandelte die ursprünglich verträumten erotischen Szenen Harunobus zu eindeutigeren Darstellungen. Er verleiht dem Genre mehr Selbstverständlichkeit und zeigt auch halberotische häusliche Szenen wie die Schönheit (Bijin) bei der Körperpflege. Die heute am Kunstmarkt kaum noch erhältlichen Alben Utamaros zählen zu den begehrtesten Werken der japanischen Kunst. Seine Serie "Negai no itoguchi [Erwachen der Begierde]" (1799) ist im MAK vollständig zu sehen.

Erotische Phantasien und die Welt der Mythologie und der Geister verknüpft der – nicht nur durch seine Serie "36 Ansichten des Berges Fuji" weltberühmte – Katsushika Hokusai (1760–1849). Während der Meiji-Ära (1868–1912) variiert die Qualität der Shunga. Im Zentrum steht nicht länger die Schönheit (Bijin), vielmehr geht es um erotische Motive wie die junge Studentin oder die selbstbewusste Frau. Durch die neuen technischen Möglichkeiten der Fotografie verlor der Farbholzschnitt als Massenmedium ab dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts an Bedeutung. Der Künstler Hashiguchi Goyō (1880–1921) ließ die Tradition der Ukiyo-e als einer der ersten in "neuen Drucken" (Shin hanga) wieder aufleben und schuf ein modernes, selbstbewusstes Frauenbild, das an die Blätter Utamaros erinnert.

Die MAK-Ausstellung schließt mit ausgewählten Fotografien des japanischen Künstlers Nobuyoshi Araki (geb. 1940), der in mehreren Aktfotografie-Serien auf Shunga aus der Edo-Periode Bezug nimmt.

Der Großteil der in "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan" gezeigten Werke stammt aus der herausragenden Ukiyo-e Sammlung Rudolf Leopolds (1925–2010), die sich heute im Eigentum seines Sohnes Diethard Leopold befindet, der die Sammlung stetig erweitert. Die tabulose Darstellung des Geschlechts in den Farbholzschnitten beeindruckte in Europa und wurde erst durch Egon Schiele in ähnlich direkter Form methodisch in ganzen Serien von Blättern umgesetzt. Die Holzschnitte sind ein konstitutiver Bestandteil der Sammlung Rudolf Leopolds, der um den Schiele-Kern eine Gesamtschau von Wien um 1900 zusammentrug. Ein Teil der umfassenden Shunga-Sammlung war in der von Diethard Leopold kuratierten Japan-Ausstellung "Fragilität des Daseins" im Leopold Museum im Jahr 2012/2013 zu sehen.

Während Shunga zur Zeit ihrer Entstehung wahrscheinlich als Pornografie galten, steht heute die kunstgeschichtliche Bedeutung im Fokus. Im Ausstellungsbetrieb kamen erotische Farbholzschnitte bisher kaum vor, da die Grenzen zwischen erotischer Kunst und Pornografie oft verschwimmen. Das British Museum war mit seiner großangelegten Ausstellung "Shunga: sex and pleasure in Japanese art" im Jahr 2013 ein Vorreiter der Präsentation in Europa. In Japan selbst folgte 2015 die erste große Shunga-Ausstellung im Museum Eisei Bunko in Tokio.

Zur Ausstellung erscheint ein gleichnamiger Katalog, herausgegeben vom MAK, mit Textbeiträgen von Susanne Klien, Diethard Leopold und Sepp Linhart, ca.200 Seiten, 80 Abbildungen. Erhältlich im MAK Design Shop.

Diese Ausstellung enthält explizit erotische Darstellungen, die das moralische Empfinden von Personen unter 16 Jahren verletzen könnten.

www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160830_OTS0075/mak-zeig...

 

The history of the Austrian Museum of Applied Art/Contemporary Art

1863 / After many years of efforts by Rudolf Eitelberger decides emperor Franz Joseph I on 7 March on the initiative of his uncle archduke Rainer, following the model of the in 1852 founded South Kensington Museum (now the Victoria and Albert Museum, London) the establishment of the "k.u.k. Austrian Museum for Art and Industry" and appoints Rudolf von Eitelberger, the first professor of art history at the University of Vienna director. The museum should be serving as a specimen collection for artists, industrialists, and public and as a training and education center for designers and craftsmen.

1864/ on 12th of May, opened the museum - provisionally in premises of the ball house next to the Vienna Hofburg, the architect Heinrich von Ferstel for museum purposes had adapted. First exhibited objects are loans and donations from the imperial collections, monasteries, private property and from the k.u.k. Polytechnic in Vienna. Reproductions, masters and plaster casts are standing value-neutral next originals.

1865-1897 / The Museum of Art and Industry publishes the journal Communications of Imperial (k.u.k.) Austrian Museum for Art and Industry .

1866 / Due to the lack of space in the ballroom the erection of an own museum building is accelerated. A first project of Rudolf von Eitelberger and Heinrich von Ferstel provides the integration of the museum in the project of imperial museums in front of the Hofburg Imperial Forum. Only after the failure of this project, the site of the former Exerzierfelds (parade ground) of the defense barracks before Stubentor the museum here is assigned, next to the newly created city park at the still being under development Rind Road.

1867 / Theoretical and practical training are combined with the establishment of the School of Applied Arts. This will initially be housed in the old gun factory, Währinger street 11-13/Schwarzspanier street 17, Vienna 9.

1868 / With the construction of the building at Stubenring is started as soon as it is approved by emperor Franz Joseph I. the second draft of Heinrich Ferstel.

1871 / The opening of the building at Stubering takes place after three years of construction, 15 November. Designed according to plans by Heinrich von Ferstel in the Renaissance style, it is the first built museum building at the Ring. Objects from now on could be placed permanently and arranged according to main materials. / / The School of Arts and Crafts (Kunstgewerbeschule) moves into the house at Stubenring. / / Opening of Austrian arts and crafts exhibition.

1873 / Vienna World Exhibition. / / The Museum of Art and Industry and the Vienna School of Arts and Crafts are exhibiting together at Stubenring. / / Rudolf von Eitelberger organizes in the framework of the World Exhibition the worldwide first international art scientific congress in Vienna, thus emphasizing the orientation of the Museum on teaching and research. / / During the World Exhibition major purchases for the museum from funds of the Ministry are made, eg 60 pages of Indo-Persian Journal Mughal manuscript Hamzanama.

1877 / decision on the establishment of taxes for the award of Hoftiteln (court titels). With the collected amounts the local art industry can be promoted. / / The new building of the School of Arts and Crafts, adjoining the museum, Stubenring 3, also designed by Heinrich von Ferstel, is opened.

1878 / participation of the Museum of Art and Industry as well as of the School of Arts and Crafts at the Paris World Exhibition.

1884 / founding of the Vienna Arts and Crafts Association with seat in the museum. Many well-known companies and workshops (led by J. & L. Lobmeyr), personalities and professors of the School of Arts and Crafts join the Arts and Crafts Association. Undertaking of this association is to further develop all creative and executive powers the arts and craft since the 1860s has obtained. For this reason are organized various times changing, open to the public exhibitions at the Imperial Austrian Museum for Art and Industry. The exhibits can also be purchased. These new, generously carried out exhibitions give the club the necessary national and international resonance.

1885 / After the death of Rudolf von Eitelberger, Jacob von Falke, his longtime deputy, is appointed manager. Falke plans all collection areas al well as publications to develop newly and systematically. With his popular publications he influences significantly the interior design style of the historicism in Vienna.

1888 / The Empress Maria Theresa exhibition revives the contemporary discussion with the high Baroque in the history of art and in applied arts in particular.

1895 / end of directorate of Jacob von Falke. Bruno Bucher, longtime curator of the Museum of metal, ceramic and glass, and since 1885 deputy director, is appointed director.

1896 / The Vienna Congress exhibition launches the confrontation with the Empire and Biedermeier style, the sources of inspiration of Viennese Modernism.

1897 / end of the directorate of Bruno Bucher. Arthur von Scala, director of the Imperial Oriental Museum in Vienna since its founding in 1875 (renamed Imperial Austrian Trade Museum 1887), takes over the management of the Museum of Art and Industry. / / Scala wins Otto Wagner, Felician of Myrbach, Koloman Moser, Josef Hoffmann and Alfred Roller to work at the museum and School of Arts and Crafts. / / The style of the Secession is crucial for the Arts and Crafts School. Scala propagates the example of the Arts and Crafts Movement and makes appropriate acquisitions for the museum's collection.

1898 / Due to differences between Scala and the Arts and Crafts Association, which sees its influence on the Museum wane, archduke Rainer puts down his function as protector. / / New statutes are written.

1898-1921 / The Museum magazine Art and Crafts replaces the Mittheilungen (Communications) and soon gaines international reputation.

1900 / The administration of Museum and Arts and Crafts School is disconnected.

1904 / The Exhibition of Old Vienna porcelain, the to this day most comprehensive presentation on this topic, brings with the by the Museum in 1867 definitely taken over estate of the "k.u.k. Aerarial Porcelain Manufactory" (Vienna Porcelain Manufactory) important pieces of collectors from all parts of the Habsburg monarchy together.

1907 / The Museum of Art and Industry takes over the majority of the inventories of the Imperial Austrian Trade Museum, including the by Arthur von Scala founded Asia collection and the extensive East Asian collection of Heinrich von Siebold .

1908 / Integration of the Museum of Art and Industry in the Imperial and Royal Ministry of Public Works.

1909 / separation of Museum and Arts and Crafts School, the latter remains subordinated to the Ministry of Culture and Education. / / After three years of construction, the according to plans of Ludwig Baumann extension building of the museum (now Weiskirchnerstraße 3, Wien 1) is opened. The museum thereby receives rooms for special and permanent exhibitions. / / Arthur von Scala retires, Eduard Leisching follows him as director. / / Revision of the statutes.

1909 / Archduke Carl exhibition. For the centenary of the Battle of Aspern. / / The Biedermeier style is discussed in exhibitions and art and arts and crafts.

1914 / Exhibition of works by the Austrian Art Industry from 1850 to 1914, a competitive exhibition that highlights, among other things, the role model of the museum for arts and crafts in the fifty years of its existence.

1919 / After the founding of the First Republic it comes to assignments of former imperial possession to the museum, for example, of oriental carpets that are shown in an exhibition in 1920. The Museum now has one of the finest collections of oriental carpets worldwide.

1920 / As part of the reform of museums of the First Republic, the collection areas are delimited. The Antiquities Collection of the Museum of Art and Industry is given away to the Museum of Art History.

1922 / The exhibition of glasses of classicism, the Empire and Biedermeier time offers with precious objects from the museum and private collections an overview of the art of glassmaking from the former Austro-Hungarian Empire. / / Biedermeier glass serves as a model for contemporary glass production and designs, such as of Josef Hoffmann.

1922 / affiliation of the museal inventory of the royal table and silver collection to the museum. Until the institutional separation the former imperial household and table decoration is co-managed by the Museum of Art and Industry and is inventoried for the first time by Richard Ernst.

1925 / After the end of the directorate of Eduard Leisching, Hermann Trenkwald is appointed director.

1926 / The exhibition Gothic in Austria gives a first comprehensive overview of the Austrian panel painting and of arts and crafts of the 12th to 16th Century.

1927 / August Schestag succeeds Hermann Trenkwald as director.

1930 / The Werkbund (artists' organization) Exhibition Vienna, a first comprehensive presentation of the Austrian Werkbund, takes place on the occasion of the meeting of the Deutscher (German) Werkbund in Austria, it is organized by Josef Hoffmann in collaboration with Oskar Strnad, Josef Frank, Ernst Lichtblau and Clemens Holzmeister.

1931 / August Schestag concludes his directorate.

1932 / Richard Ernst is new director.

1936 and 1940 / In exchange with the Kunsthistorisches Museum (Museum of Art History), the museum at Stubenring gives away part of the sculptures and takes over arts and crafts inventories of the collection Albert Figdor and the Kunsthistorisches Museum.

1937 / The Collection of the Museum of Art and Industry is newly set up by Richard Ernst according to periods. / / Oskar Kokoschka exhibition on the 50th birthday of the artist.

1938 / After the "Anschluss" (annexation) of Austria by Nazi Germany, the museum is renamed into "National Museum of Arts and Crafts in Vienna".

1939-1945 / The museums are taking over numerous confiscated private collections. The collection of the "State Museum of Arts and Crafts in Vienna" in this way also is enlarged.

1945 / Partial destruction of the museum building by impact of war. / / War losses on collection objects, even in the places of rescue of objects.

1946 / The return of the outsourced objects of art begins. A portion of the during the Nazi time expropriated objects is returned in the following years.

1947 / The "State Museum of Arts and Crafts in Vienna" is renamed into "Austrian Museum of Applied Arts".

1948 / The "Cathedral and Metropolitan Church of St. Stephen" organizes the exhibition The St. Stephen's Cathedral in the Museum of Applied Arts. History, monuments, reconstruction.

1949 / The Museum is reopened after repair of the war damages.

1950 / As last exhibition under director Richard Ernst takes place Great art from Austria's monasteries (Middle Ages).

1951 / Ignaz Schlosser is appointed manager.

1952 / The exhibition Social home decor, designed by Franz Schuster, makes the development of social housing in Vienna again the topic of the Museum of Applied Arts.

1955 / The comprehensive archive of the Wiener Werkstätte (workshop) is acquired.

1955-1985 / The Museum publishes the periodical ancient and modern art .

1956 / Exhibition New Form from Denmark, modern design from Scandinavia becomes topic of the museum and model.

1957 / On the occasion of the exhibition Venini Murano glass, the first presentation of Venini glass in Austria, there are significant purchases and donations for the collection of glass.

1958 / End of the directorate of Ignaz Schlosser

1959 / Viktor Griesmaier is appointed as new director.

1960 / Exhibition Artistic creation and mass production of Gustavsberg, Sweden. Role model of Swedish design for the Austrian art and crafts.

1963 / For the first time in Europe, in the context of a comprehensive exhibition art treasures from Iran are shown.

1964 / The exhibition Vienna around 1900 (organised by the Cultural Department of the City of Vienna) presents for the frist time after the Second World War, inter alia, arts and crafts of Art Nouveau. / / It is started with the systematic work off of the archive of the Wiener Werkstätte. / / On the occasion of the founding anniversary offers the exhibition 100 years Austrian Museum of Applied Arts using examples of historicism insights into the collection.

1965 / The Geymüllerschlössel (small castle) is as a branch of the Museum angegliedert (annexed). Simultaneously with the building came the important collection of Franz Sobek - old Viennese clocks, made between 1760 and the second half of the 19th Century - and furniture from the years 1800 to 1840 in the possession of the MAK.

1966 / In the exhibition Selection 66 selected items of modern Austrian interior designers (male and female ones) are brought together.

1967 / The Exhibition The Wiener Werkstätte. Modern Arts and Crafts from 1903 to 1932 is founding the boom that continues until today of Austria's most important design project in the 20th Century.

1968 / To Viktor Griesmaier follows Wilhelm Mrazek as director.

1969 / The exhibition Sitting 69 shows at the international modernism oriented positions of Austrian designers, inter alia by Hans Hollein.

1974 / For the first time outside of China Archaeological Finds of the People's Republic of China are shown in a traveling exhibition in the so-called Western world.

1979 / Gerhart Egger is appointed director.

1980 / The exhibition New Living. Viennese interior design 1918-1938 provides the first comprehensive presentation of the spatial art in Vienna during the interwar period.

1981 / Herbert Fux follows Gerhart Egger as director.

1984 / Ludwig Neustift is appointed interim director. / / Exhibition Achille Castiglioni: designer. First exhibition of the Italian designer in Austria

1986 / Peter Noever is appointed director and starts with the building up of the collection contemporary art.

1987 / Josef Hoffmann. Ornament between hope and crime is the first comprehensive exhibition on the work of the architect and designer.

1989-1993 / General renovation of the old buildings and construction of a two-storey underground storeroom and a connecting tract. A generous deposit for the collection and additional exhibit spaces arise.

1989 / Exhibition Carlo Scarpa. The other city, the first comprehensive exhibition on the work of the architect outside Italy.

1990 / exhibition Hidden impressions. Japonisme in Vienna 1870-1930, first exhibition on the theme of the Japanese influence on the Viennese Modernism.

1991 / exhibition Donald Judd Architecture, first major presentation of the artist in Austria.

1992 / Magdalena Jetelová domestication of a pyramid (installation in the MAK portico).

1993 / The permanent collection is newly put up, interventions of internationally recognized artists (Barbara Bloom, Eichinger oder Knechtl, Günther Förg, GANGART, Franz Graf, Jenny Holzer, Donald Judd, Peter Noever, Manfred Wakolbinger and Heimo Zobernig) update the prospects, in the sense of "Tradition and Experiment". The halls on Stubenring accommodate furthermore the study collection and the temporary exhibitions of contemporary artists reserved gallery. The building in the Weiskirchner street is dedicated to changing exhibitions. / / The opening exhibition Vito Acconci. The City Inside Us shows a room installation by New York artist.

1994 / The Gefechtsturm (defence tower) Arenbergpark becomes branch of the MAK. / / Start of the cooperation MAK/MUAR - Schusev State Museum of Architecture Moscow. / / Ilya Kabakov: The Red Wagon (installation on MAK terrace plateau).

1995 / The MAK founds the branch of MAK Center for Art and Architecture in Los Angeles, in the Schindler House and at the Mackey Apartments, MAK Artists and Architects-in-Residence Program starts in October 1995. / / Exhibition Sergei Bugaev Africa: Krimania.

1996 / For the exhibition Philip Johnson: Turning Point designs the American doyen of architectural designing the sculpture "Viennese Trio", which is located since 1998 at the Franz-Josefs-Kai/Schottenring.

1998 / The for the exhibition James Turrell. The other Horizon designed Skyspace today stands in the garden of MAK Expositur Geymüllerschlössel. / / Overcoming the utility. Dagobert Peche and the Wiener Werkstätte, the first comprehensive biography of the work of the designer of Wiener Werkstätte after the Second World War.

1999 / Due to the Restitution Act and the Provenance Research from now on numerous during the Nazi time confiscated objects are returned.

2000 / Outsourcing of Federal Museums, transformation of the museum into a "scientific institution under public law". / / The exhibition Art and Industry. The beginnings of the Austrian Museum of Applied Arts in Vienna is dealing with the founding history of the house and the collection.

2001 / In the course of the exhibition Franz West: No Mercy, for which the sculptor and installation artist developed his hitherto most extensive work, the "Four lemurs heads" are placed at the bridge Stubenbrücke, located next to the MAK. / / Dennis Hopper: A System of Moments.

2001-2002 / The CAT Project - Contemporary Art Tower after New York, Los Angeles, Moscow and Berlin is presented in Vienna.

2002 / Exhibition Nodes. symmetrical-asymmetrical. The historical Oriental Carpets of the MAK presents the extensive rug collection.

2003 / Exhibition Zaha Hadid. Architecture. / / For the anniversary of the artist workshop, takes place the exhibition The Price of Beauty. 100 years Wiener Werkstätte. / / Richard Artschwager: The Hydraulic Door Check. Sculpture, painting, drawing.

2004 / James Turrell's MAKlite is since November 2004 permanently on the facade of the building installed. / / Exhibition Peter Eisenmann. Barefoot on White-Hot Walls, large-scaled architectural installation on the work of the influential American architect and theorist.

2005 / Atelier Van Lieshout: The Disciplinator / / The exhibition Ukiyo-e Reloaded presents for the first time the collection of Japanese woodblock prints of the MAK on a large scale.

2006 / Since the beginning of the year, the birthplace of Josef Hoffmann in Brtnice of the Moravian Gallery in Brno and the MAK Vienna as a joint branch is run and presents annually special exhibitions. / / The exhibition The Price of Beauty. The Wiener Werkstätte and the Stoclet House brings the objects of the Wiener Werkstätte to Brussels. / / Exhibition Jenny Holzer: XX.

2007/2008 / Exhibition Coop Himmelb(l)au. Beyond the Blue, is the hitherto largest and most comprehensive museal presentation of the global team of architects.

2008 / The 1936 according to plans of Rudolph M. Schindler built Fitzpatrick-Leland House, a generous gift from Russ Leland to the MAK Center LA, becomes with the aid of a promotion that granted the Bureau of Educational and Cultural Affairs of the U.S. Department the MAK Center, center of the MAK UFI project - MAK Urban Future Initiative. / / Julian Opie: Recent Works / / The exhibition Recollecting. Looting and Restitution examines the status of efforts to restitute expropriated objects from Jewish property from museums in Vienna.

2009 / The permanent exhibition Josef Hoffmann: Inspiration is in the Josef Hoffmann Museum, Brtnice opened. / / Exhibition Anish Kapoor. Shooting into the Corner / / The museum sees itself as a promoter of Cultural Interchange and discusses in the exhibition Global:lab Art as a message. Asia and Europe 1500-1700 the intercultural as well as the intercontinental cultural exchange based on objects from the MAK and from international collections.

2011 / After Peter Noever's resignation, Martina Kandeler-Fritsch takes over temporarily the management. / /

Since 1 September Christoph Thun-Hohenstein is director of the MAK and declares "change through applied art" as the new theme of the museum.

2012 / With future-oriented examples of mobility, health, education, communication, work and leisure, shows the exhibition MADE4YOU. Designing for Change, the new commitment to positive change in our society through applied art. // Exhibition series MAK DESIGN SALON opens the MAK branch Geymüllerschlössel for contemporary design positions.

2012/2013 / opening of the newly designed MAK Collection Vienna 1900. Design / Decorative Arts from 1890 to 1938 in two stages as a prelude to the gradual transformation of the permanent collection under director Christoph Thun-Hohenstein

2013 / SIGNS, CAUGHT IN WONDER. Looking for Istanbul today shows a unique, current snapshot of contemporary art production in the context of Istanbul. // The potential of East Asian countries as catalysts for a socially and ecologically oriented, visionary architecture explores the architecture exhibition EASTERN PROMISES. Contemporary Architecture and production of space in East Asia. // With a focus on the field of furniture design NOMADIC FURNITURE 3.0. examines new living without bounds? the between subculture and mainstream to locate "do-it-yourself" (DIY) movement for the first time in a historical context.

2014 / Anniversary year 150 years MAK // opening of the permanent exhibition of the MAK Asia. China - Japan - Korea // Opening of the MAK permanent exhibition rugs // As central anniversary project opens the dynamic MAK DESIGN LABORATORY (redesign of the MAK Study Collection) exactly on the 150th anniversary of the museum on May 12, 2014 // Other major projects for the anniversary: ROLE MODELS. MAK 150 years: from arts and crafts to design // // HOLLEIN WAYS OF MODERN AGE. Josef Hoffmann, Adolf Loos and the consequences.

www.mak.at/das_mak/geschichte

Kodaira Tomi poniendo ropa

Reimpresión, después de 1920

Kodaira Tomi beim Ankleiden

Nachdruck, nach 1950

Kodaira Tomi Dressing Herself

Reprint, after 1950

 

MAK muestra "SHUNGA. Arte erótico de Japón"

Viena (OTS) - Con su aparente enfoque indiferente de la desnudez y la sexualidad, se dan Shunga del Asia Oriental (imágenes de Primavera) una moral sexual más libre que nos fue inculcado en Europa. La exposición MAK "SHUNGA. Arte erótico de Japón" demuestra la calidad artística de los grabados en madera explícitamente eróticas, a pesar de la prohibición de larga duración por el gobierno Japonés celebrando un fenómeno de masas. Hojas sueltas, álbumes y libros de maestros reconocidos como Suzuki Harunobu, Katsushika Hokusai o Kitagawa Utamaro, en gran parte en préstamo de la colección privada de Leopold dan en el MAK una visión representativa en esta faceta a menudo tabú de la historia del arte japonés. Fotografías de desnudos contemporáneas de Nobuyoshi Araki tienden un arco hasta el presente.

La colección MAK grabados en madera de color japoneses con alrededor de 4 200 hojas es una de las más importantes colecciones de ukiyo-e en Europa. Ukiyo-e (pinturas del mundo flotante), a las que se atribuye la Shunga, ilustran placeres urbanos y así como los fenómenos cotidianos burgueses alrededor del teatro y de ocio de Edo, la actual Tokio. El contenido sexual explícito en la shunga bloqueó los grabados mucho tiempo la entrada en las colecciones europeas. La colección MAK también alberga sólamente un rodillo de imagen de un maestro anónimo de la segunda mitad del siglo 17 - el objeto más antiguo de la exposición mostrado en el MAK.

El manejo formal de los cuerpos desnudos y en ocasiones complejos arreglos de pliegues del kimono se diferencian Shunga significativamente de representaciones naturalistas de hacer el amor. Características son el grado de precisión anatómico, a veces posturas extremas y los genitales presentados de gran tamaño. A menudo Shunga también muestran escenas de humor, como una niña mirando a través de ojo de cerradura de una pareja de amantes y llamando:

"Le diré a mamá".

Un laberinto de paneles lleva a los visitantes (hombres y mujeres!) a través de la exposición cronológicamente estructurado en el MAK Design Lab. El preludio del curso forman series de Shunga tempranas desde el siglo 17, siguiendo el ciclo de los doce meses y - con una página de título - dan trece estampados que constituyen un conjunto. Suzuki Harunobu (ca. 1725-1770), uno de los principales diseñadores de Shunga, profundizó los grabados en madera, inicialmente monocromáticos, en estampados multi-colores y sedujo, por ejemplo, con sus parábolas entre la poesía china y la erótica japonesa entre otros los ricos y educados capas de ciudadanos (hombres y mujeres) de Edo.

Casi todos los conocidos artistas de ukiyo-e también diseñan grabados en madera eróticos, por lo que la calidad artística de Shunga se explicó. Kitagawa Utamaro (1753-1806) transformó las escenas eróticas originalmente soñadores de Harunobus en imágenes más claras. Él da el género más naturalidad y también demuestra escenas domésticas semi-eróticos como la belleza (bijin) con la higiene personal. Los álbumes de Utamaro hoy día en el mercado del arte casi no más disponible son algunos de los trabajos más codiciados del arte japonés. Su serie "Negai sin itoguchi [despertar del deseo]" (1799) es completamente visible en el MAK.

Fantasías eróticas y el mundo de la mitología y fantasmas vincula el no sólo por su serie "36 vistas del monte Fuji" famoso Katsushika Hokusai (1760-1849). Durante la era Meiji (1868-1912) varía la calidad de la Shunga. El enfoque ya no es la belleza (bijin), pero se trata de motivos eróticos, como la joven estudiante o la mujer segura. Debido a las nuevas posibilidades técnicas de la fotografía, la xilografía de color como un medio de masas a partir del último cuarto del siglo 19 perdió en importancia. El artista Hashiguchi Goyo (1880-1921) hizo revivir la tradición de Ukiyo-e como uno de los primeros en "estampados nuevos" (Shin Hanga) y creó una imagen de la mujer moderna, segura de sí misma que recuerda las hojas de Utamaro.

La exposición MAK concluye con fotografías seleccionadas del artista japonés Nobuyoshi Araki (nacido en 1940), que en varios series de fotografía de desnudos hace referencia a la Shunga de la era Edo.

La mayoría de las obras demostradas en "SHUNGA Arte Erótica de Japón" proviene de la colección excepcional de Ukiyo-e de Rudolf Leopold (1925-2010), que ahora es propiedad de su hijo Diethard Leopold, que amplía la colección de manera constante. La representación desinhibida del sexo en los grabados en madera impresionó en Europa y sólo ha sido desarrollado por Schiele Egon en semejante forma directa metódicamente en enteras series de hojas. Los grabados en madera son una parte constitutiva de la colección de Rudolf Leopold, que amasó una visión global de Viena en 1900 alredero del núcleo de Schiele. Parte de la colección completa de Shunga se pudo ver en el Museo Leopold en 2012/2013 coordinada por Diethard Leopold en la exposición de Japón "fragilidad de la existencia".

Mientras Shunga probablemente en el momento de su creación fueron consideradas con pornografía, hoy la importanica historia del arte es en el punto de mira. En la operación de la exposición, hasta ahora, unos grabados en madera eróticos casi nunca aparecían ya que los límites entre el arte erótico y la pornografía a menudo estan difíciles de discernir. El Museo Británico se encontraba con su exposición a gran escala "Shunga: el sexo y el placer en el arte japonés" en 2013 en posición pionera en la presentación en Europa. En el propio Japón en 2015 el fue seguida por la primera gran exposición en el Museo Shunga Eisei Bunko en Tokio.

Con motivo de la exposición se ha publicado un catálogo epónimo, divulgado por el MA, con textos de Susanne Klien, Diethard Leopold y Sepp Linhart, cerca de 200 páginas, 80 ilustraciones. Disponible en el MAK Design Shop.

Esta exposición contiene imágenes eróticas explícitas que pueden ofender los sentimientos morales de las personas menores de 16 años.

 

MAK zeigt "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan"

Wien (OTS) - Mit ihrem scheinbar unbekümmerten Umgang mit Nacktheit und Sexualität vermitteln ostasiatische Shunga (Frühlingsbilder) eine freiere Sexualmoral, als sie uns in Europa anerzogen wurde. Die MAK-Ausstellung "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan" zeigt die künstlerische Qualität der explizit erotischen Farbholzschnitte auf, die trotz langen Verbots durch die japanische Regierung zum Massenphänomen avancierten. Einzelblätter, Alben und Bücher von namhaften Meistern wie Suzuki Harunobu, Katsushika Hokusai oder Kitagawa Utamaro, großteils Leihgaben aus der Leopold Privatsammlung, geben im MAK einen repräsentativen Einblick in diese oft tabuisierte Facette der japanischen Kunstgeschichte. Zeitgenössische Aktfotografien von Nobuyoshi Araki spannen den Bogen bis in die Gegenwart.

Die MAK-Sammlung japanischer Farbholzschnitte zählt mit rund 4 200 Blättern zu den bedeutenden Ukiyo-e-Sammlungen in Europa. Ukiyo-e (Bilder der fließenden Welt), denen die Shunga zuzuordnen sind, illustrieren urbane Vergnügungen sowie bürgerliche Alltagsphänomene rund um die Theater- und Vergnügungsviertel von Edo, dem heutigen Tokio. Die explizite Darstellung von Sexualität in den Shunga versperrte den erotischen Drucken lange Zeit den Eingang in europäische Sammlungen. Auch die MAK-Sammlung beherbergt nur eine Bildrolle eines anonymen Meisters aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhundert – das älteste in der MAK-Ausstellung gezeigte Objekt.

Der formale Umgang mit nackten Körpern und die zum Teil vielschichtigen Anordnungen von Kimonofaltungen heben Shunga deutlich von naturalistischen Darstellungen des Liebesspiels ab. Charakteristisch sind die anatomische Detailgenauigkeit, manchmal extreme Körperstellungen und übergroß dargestellte Genitalien. Oft zeigen Shunga auch humorvolle Szenen, wie beispielsweise ein kleines Mädchen, das durchs Schlüsselloch ein Liebespaar beobachtet und ruft:

„Ich sag’s der Mama“.

Ein Labyrinth aus Panelen leitet die BesucherInnen durch die chronologisch gegliederte Ausstellung im MAK DESIGN LABOR. Den Auftakt zum Parcours bilden frühe Shunga-Serien aus dem 17. Jahrhundert, die dem Zyklus der zwölf Monate folgen und – mit einem Titelblatt – dreizehn zusammengehörige Drucke ergeben. Suzuki Harunobu (ca. 1725–1770), einer der wichtigsten Entwerfer von Shunga, entwickelte die anfangs in schwarz-weiß umgesetzten Holzschnitte zu Vielfarbendrucken weiter und sprach zum Beispiel mit seinen Parabeln zwischen chinesischer Dichtkunst und japanischer Erotik unter anderem die reiche und gebildete BürgerInnenschicht Edos an.

Fast alle bekannten Ukiyo-e-Künstler entwarfen auch erotische Farbholzschnitte, wodurch sich die künstlerische Qualität von Shunga erklärt. Kitagawa Utamaro (1753–1806) wandelte die ursprünglich verträumten erotischen Szenen Harunobus zu eindeutigeren Darstellungen. Er verleiht dem Genre mehr Selbstverständlichkeit und zeigt auch halberotische häusliche Szenen wie die Schönheit (Bijin) bei der Körperpflege. Die heute am Kunstmarkt kaum noch erhältlichen Alben Utamaros zählen zu den begehrtesten Werken der japanischen Kunst. Seine Serie "Negai no itoguchi [Erwachen der Begierde]" (1799) ist im MAK vollständig zu sehen.

Erotische Phantasien und die Welt der Mythologie und der Geister verknüpft der – nicht nur durch seine Serie "36 Ansichten des Berges Fuji" weltberühmte – Katsushika Hokusai (1760–1849). Während der Meiji-Ära (1868–1912) variiert die Qualität der Shunga. Im Zentrum steht nicht länger die Schönheit (Bijin), vielmehr geht es um erotische Motive wie die junge Studentin oder die selbstbewusste Frau. Durch die neuen technischen Möglichkeiten der Fotografie verlor der Farbholzschnitt als Massenmedium ab dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts an Bedeutung. Der Künstler Hashiguchi Goyō (1880–1921) ließ die Tradition der Ukiyo-e als einer der ersten in "neuen Drucken" (Shin hanga) wieder aufleben und schuf ein modernes, selbstbewusstes Frauenbild, das an die Blätter Utamaros erinnert.

Die MAK-Ausstellung schließt mit ausgewählten Fotografien des japanischen Künstlers Nobuyoshi Araki (geb. 1940), der in mehreren Aktfotografie-Serien auf Shunga aus der Edo-Periode Bezug nimmt.

Der Großteil der in "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan" gezeigten Werke stammt aus der herausragenden Ukiyo-e Sammlung Rudolf Leopolds (1925–2010), die sich heute im Eigentum seines Sohnes Diethard Leopold befindet, der die Sammlung stetig erweitert. Die tabulose Darstellung des Geschlechts in den Farbholzschnitten beeindruckte in Europa und wurde erst durch Egon Schiele in ähnlich direkter Form methodisch in ganzen Serien von Blättern umgesetzt. Die Holzschnitte sind ein konstitutiver Bestandteil der Sammlung Rudolf Leopolds, der um den Schiele-Kern eine Gesamtschau von Wien um 1900 zusammentrug. Ein Teil der umfassenden Shunga-Sammlung war in der von Diethard Leopold kuratierten Japan-Ausstellung "Fragilität des Daseins" im Leopold Museum im Jahr 2012/2013 zu sehen.

Während Shunga zur Zeit ihrer Entstehung wahrscheinlich als Pornografie galten, steht heute die kunstgeschichtliche Bedeutung im Fokus. Im Ausstellungsbetrieb kamen erotische Farbholzschnitte bisher kaum vor, da die Grenzen zwischen erotischer Kunst und Pornografie oft verschwimmen. Das British Museum war mit seiner großangelegten Ausstellung "Shunga: sex and pleasure in Japanese art" im Jahr 2013 ein Vorreiter der Präsentation in Europa. In Japan selbst folgte 2015 die erste große Shunga-Ausstellung im Museum Eisei Bunko in Tokio.

Zur Ausstellung erscheint ein gleichnamiger Katalog, herausgegeben vom MAK, mit Textbeiträgen von Susanne Klien, Diethard Leopold und Sepp Linhart, ca.200 Seiten, 80 Abbildungen. Erhältlich im MAK Design Shop.

Diese Ausstellung enthält explizit erotische Darstellungen, die das moralische Empfinden von Personen unter 16 Jahren verletzen könnten.

www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160830_OTS0075/mak-zeig...

 

The history of the Austrian Museum of Applied Art/Contemporary Art

1863 / After many years of efforts by Rudolf Eitelberger decides emperor Franz Joseph I on 7 March on the initiative of his uncle archduke Rainer, following the model of the in 1852 founded South Kensington Museum (now the Victoria and Albert Museum, London) the establishment of the "k.u.k. Austrian Museum for Art and Industry" and appoints Rudolf von Eitelberger, the first professor of art history at the University of Vienna director. The museum should be serving as a specimen collection for artists, industrialists, and public and as a training and education center for designers and craftsmen.

1864/ on 12th of May, opened the museum - provisionally in premises of the ball house next to the Vienna Hofburg, the architect Heinrich von Ferstel for museum purposes had adapted. First exhibited objects are loans and donations from the imperial collections, monasteries, private property and from the k.u.k. Polytechnic in Vienna. Reproductions, masters and plaster casts are standing value-neutral next originals.

1865-1897 / The Museum of Art and Industry publishes the journal Communications of Imperial (k.u.k.) Austrian Museum for Art and Industry .

1866 / Due to the lack of space in the ballroom the erection of an own museum building is accelerated. A first project of Rudolf von Eitelberger and Heinrich von Ferstel provides the integration of the museum in the project of imperial museums in front of the Hofburg Imperial Forum. Only after the failure of this project, the site of the former Exerzierfelds (parade ground) of the defense barracks before Stubentor the museum here is assigned, next to the newly created city park at the still being under development Rind Road.

1867 / Theoretical and practical training are combined with the establishment of the School of Applied Arts. This will initially be housed in the old gun factory, Währinger street 11-13/Schwarzspanier street 17, Vienna 9.

1868 / With the construction of the building at Stubenring is started as soon as it is approved by emperor Franz Joseph I. the second draft of Heinrich Ferstel.

1871 / The opening of the building at Stubering takes place after three years of construction, 15 November. Designed according to plans by Heinrich von Ferstel in the Renaissance style, it is the first built museum building at the Ring. Objects from now on could be placed permanently and arranged according to main materials. / / The School of Arts and Crafts (Kunstgewerbeschule) moves into the house at Stubenring. / / Opening of Austrian arts and crafts exhibition.

1873 / Vienna World Exhibition. / / The Museum of Art and Industry and the Vienna School of Arts and Crafts are exhibiting together at Stubenring. / / Rudolf von Eitelberger organizes in the framework of the World Exhibition the worldwide first international art scientific congress in Vienna, thus emphasizing the orientation of the Museum on teaching and research. / / During the World Exhibition major purchases for the museum from funds of the Ministry are made, eg 60 pages of Indo-Persian Journal Mughal manuscript Hamzanama.

1877 / decision on the establishment of taxes for the award of Hoftiteln (court titels). With the collected amounts the local art industry can be promoted. / / The new building of the School of Arts and Crafts, adjoining the museum, Stubenring 3, also designed by Heinrich von Ferstel, is opened.

1878 / participation of the Museum of Art and Industry as well as of the School of Arts and Crafts at the Paris World Exhibition.

1884 / founding of the Vienna Arts and Crafts Association with seat in the museum. Many well-known companies and workshops (led by J. & L. Lobmeyr), personalities and professors of the School of Arts and Crafts join the Arts and Crafts Association. Undertaking of this association is to further develop all creative and executive powers the arts and craft since the 1860s has obtained. For this reason are organized various times changing, open to the public exhibitions at the Imperial Austrian Museum for Art and Industry. The exhibits can also be purchased. These new, generously carried out exhibitions give the club the necessary national and international resonance.

1885 / After the death of Rudolf von Eitelberger, Jacob von Falke, his longtime deputy, is appointed manager. Falke plans all collection areas al well as publications to develop newly and systematically. With his popular publications he influences significantly the interior design style of the historicism in Vienna.

1888 / The Empress Maria Theresa exhibition revives the contemporary discussion with the high Baroque in the history of art and in applied arts in particular.

1895 / end of directorate of Jacob von Falke. Bruno Bucher, longtime curator of the Museum of metal, ceramic and glass, and since 1885 deputy director, is appointed director.

1896 / The Vienna Congress exhibition launches the confrontation with the Empire and Biedermeier style, the sources of inspiration of Viennese Modernism.

1897 / end of the directorate of Bruno Bucher. Arthur von Scala, director of the Imperial Oriental Museum in Vienna since its founding in 1875 (renamed Imperial Austrian Trade Museum 1887), takes over the management of the Museum of Art and Industry. / / Scala wins Otto Wagner, Felician of Myrbach, Koloman Moser, Josef Hoffmann and Alfred Roller to work at the museum and School of Arts and Crafts. / / The style of the Secession is crucial for the Arts and Crafts School. Scala propagates the example of the Arts and Crafts Movement and makes appropriate acquisitions for the museum's collection.

1898 / Due to differences between Scala and the Arts and Crafts Association, which sees its influence on the Museum wane, archduke Rainer puts down his function as protector. / / New statutes are written.

1898-1921 / The Museum magazine Art and Crafts replaces the Mittheilungen (Communications) and soon gaines international reputation.

1900 / The administration of Museum and Arts and Crafts School is disconnected.

1904 / The Exhibition of Old Vienna porcelain, the to this day most comprehensive presentation on this topic, brings with the by the Museum in 1867 definitely taken over estate of the "k.u.k. Aerarial Porcelain Manufactory" (Vienna Porcelain Manufactory) important pieces of collectors from all parts of the Habsburg monarchy together.

1907 / The Museum of Art and Industry takes over the majority of the inventories of the Imperial Austrian Trade Museum, including the by Arthur von Scala founded Asia collection and the extensive East Asian collection of Heinrich von Siebold .

1908 / Integration of the Museum of Art and Industry in the Imperial and Royal Ministry of Public Works.

1909 / separation of Museum and Arts and Crafts School, the latter remains subordinated to the Ministry of Culture and Education. / / After three years of construction, the according to plans of Ludwig Baumann extension building of the museum (now Weiskirchnerstraße 3, Wien 1) is opened. The museum thereby receives rooms for special and permanent exhibitions. / / Arthur von Scala retires, Eduard Leisching follows him as director. / / Revision of the statutes.

1909 / Archduke Carl exhibition. For the centenary of the Battle of Aspern. / / The Biedermeier style is discussed in exhibitions and art and arts and crafts.

1914 / Exhibition of works by the Austrian Art Industry from 1850 to 1914, a competitive exhibition that highlights, among other things, the role model of the museum for arts and crafts in the fifty years of its existence.

1919 / After the founding of the First Republic it comes to assignments of former imperial possession to the museum, for example, of oriental carpets that are shown in an exhibition in 1920. The Museum now has one of the finest collections of oriental carpets worldwide.

1920 / As part of the reform of museums of the First Republic, the collection areas are delimited. The Antiquities Collection of the Museum of Art and Industry is given away to the Museum of Art History.

1922 / The exhibition of glasses of classicism, the Empire and Biedermeier time offers with precious objects from the museum and private collections an overview of the art of glassmaking from the former Austro-Hungarian Empire. / / Biedermeier glass serves as a model for contemporary glass production and designs, such as of Josef Hoffmann.

1922 / affiliation of the museal inventory of the royal table and silver collection to the museum. Until the institutional separation the former imperial household and table decoration is co-managed by the Museum of Art and Industry and is inventoried for the first time by Richard Ernst.

1925 / After the end of the directorate of Eduard Leisching, Hermann Trenkwald is appointed director.

1926 / The exhibition Gothic in Austria gives a first comprehensive overview of the Austrian panel painting and of arts and crafts of the 12th to 16th Century.

1927 / August Schestag succeeds Hermann Trenkwald as director.

1930 / The Werkbund (artists' organization) Exhibition Vienna, a first comprehensive presentation of the Austrian Werkbund, takes place on the occasion of the meeting of the Deutscher (German) Werkbund in Austria, it is organized by Josef Hoffmann in collaboration with Oskar Strnad, Josef Frank, Ernst Lichtblau and Clemens Holzmeister.

1931 / August Schestag concludes his directorate.

1932 / Richard Ernst is new director.

1936 and 1940 / In exchange with the Kunsthistorisches Museum (Museum of Art History), the museum at Stubenring gives away part of the sculptures and takes over arts and crafts inventories of the collection Albert Figdor and the Kunsthistorisches Museum.

1937 / The Collection of the Museum of Art and Industry is newly set up by Richard Ernst according to periods. / / Oskar Kokoschka exhibition on the 50th birthday of the artist.

1938 / After the "Anschluss" (annexation) of Austria by Nazi Germany, the museum is renamed into "National Museum of Arts and Crafts in Vienna".

1939-1945 / The museums are taking over numerous confiscated private collections. The collection of the "State Museum of Arts and Crafts in Vienna" in this way also is enlarged.

1945 / Partial destruction of the museum building by impact of war. / / War losses on collection objects, even in the places of rescue of objects.

1946 / The return of the outsourced objects of art begins. A portion of the during the Nazi time expropriated objects is returned in the following years.

1947 / The "State Museum of Arts and Crafts in Vienna" is renamed into "Austrian Museum of Applied Arts".

1948 / The "Cathedral and Metropolitan Church of St. Stephen" organizes the exhibition The St. Stephen's Cathedral in the Museum of Applied Arts. History, monuments, reconstruction.

1949 / The Museum is reopened after repair of the war damages.

1950 / As last exhibition under director Richard Ernst takes place Great art from Austria's monasteries (Middle Ages).

1951 / Ignaz Schlosser is appointed manager.

1952 / The exhibition Social home decor, designed by Franz Schuster, makes the development of social housing in Vienna again the topic of the Museum of Applied Arts.

1955 / The comprehensive archive of the Wiener Werkstätte (workshop) is acquired.

1955-1985 / The Museum publishes the periodical ancient and modern art .

1956 / Exhibition New Form from Denmark, modern design from Scandinavia becomes topic of the museum and model.

1957 / On the occasion of the exhibition Venini Murano glass, the first presentation of Venini glass in Austria, there are significant purchases and donations for the collection of glass.

1958 / End of the directorate of Ignaz Schlosser

1959 / Viktor Griesmaier is appointed as new director.

1960 / Exhibition Artistic creation and mass production of Gustavsberg, Sweden. Role model of Swedish design for the Austrian art and crafts.

1963 / For the first time in Europe, in the context of a comprehensive exhibition art treasures from Iran are shown.

1964 / The exhibition Vienna around 1900 (organised by the Cultural Department of the City of Vienna) presents for the frist time after the Second World War, inter alia, arts and crafts of Art Nouveau. / / It is started with the systematic work off of the archive of the Wiener Werkstätte. / / On the occasion of the founding anniversary offers the exhibition 100 years Austrian Museum of Applied Arts using examples of historicism insights into the collection.

1965 / The Geymüllerschlössel (small castle) is as a branch of the Museum angegliedert (annexed). Simultaneously with the building came the important collection of Franz Sobek - old Viennese clocks, made between 1760 and the second half of the 19th Century - and furniture from the years 1800 to 1840 in the possession of the MAK.

1966 / In the exhibition Selection 66 selected items of modern Austrian interior designers (male and female ones) are brought together.

1967 / The Exhibition The Wiener Werkstätte. Modern Arts and Crafts from 1903 to 1932 is founding the boom that continues until today of Austria's most important design project in the 20th Century.

1968 / To Viktor Griesmaier follows Wilhelm Mrazek as director.

1969 / The exhibition Sitting 69 shows at the international modernism oriented positions of Austrian designers, inter alia by Hans Hollein.

1974 / For the first time outside of China Archaeological Finds of the People's Republic of China are shown in a traveling exhibition in the so-called Western world.

1979 / Gerhart Egger is appointed director.

1980 / The exhibition New Living. Viennese interior design 1918-1938 provides the first comprehensive presentation of the spatial art in Vienna during the interwar period.

1981 / Herbert Fux follows Gerhart Egger as director.

1984 / Ludwig Neustift is appointed interim director. / / Exhibition Achille Castiglioni: designer. First exhibition of the Italian designer in Austria

1986 / Peter Noever is appointed director and starts with the building up of the collection contemporary art.

1987 / Josef Hoffmann. Ornament between hope and crime is the first comprehensive exhibition on the work of the architect and designer.

1989-1993 / General renovation of the old buildings and construction of a two-storey underground storeroom and a connecting tract. A generous deposit for the collection and additional exhibit spaces arise.

1989 / Exhibition Carlo Scarpa. The other city, the first comprehensive exhibition on the work of the architect outside Italy.

1990 / exhibition Hidden impressions. Japonisme in Vienna 1870-1930, first exhibition on the theme of the Japanese influence on the Viennese Modernism.

1991 / exhibition Donald Judd Architecture, first major presentation of the artist in Austria.

1992 / Magdalena Jetelová domestication of a pyramid (installation in the MAK portico).

1993 / The permanent collection is newly put up, interventions of internationally recognized artists (Barbara Bloom, Eichinger oder Knechtl, Günther Förg, GANGART, Franz Graf, Jenny Holzer, Donald Judd, Peter Noever, Manfred Wakolbinger and Heimo Zobernig) update the prospects, in the sense of "Tradition and Experiment". The halls on Stubenring accommodate furthermore the study collection and the temporary exhibitions of contemporary artists reserved gallery. The building in the Weiskirchner street is dedicated to changing exhibitions. / / The opening exhibition Vito Acconci. The City Inside Us shows a room installation by New York artist.

1994 / The Gefechtsturm (defence tower) Arenbergpark becomes branch of the MAK. / / Start of the cooperation MAK/MUAR - Schusev State Museum of Architecture Moscow. / / Ilya Kabakov: The Red Wagon (installation on MAK terrace plateau).

1995 / The MAK founds the branch of MAK Center for Art and Architecture in Los Angeles, in the Schindler House and at the Mackey Apartments, MAK Artists and Architects-in-Residence Program starts in October 1995. / / Exhibition Sergei Bugaev Africa: Krimania.

1996 / For the exhibition Philip Johnson: Turning Point designs the American doyen of architectural designing the sculpture "Viennese Trio", which is located since 1998 at the Franz-Josefs-Kai/Schottenring.

1998 / The for the exhibition James Turrell. The other Horizon designed Skyspace today stands in the garden of MAK Expositur Geymüllerschlössel. / / Overcoming the utility. Dagobert Peche and the Wiener Werkstätte, the first comprehensive biography of the work of the designer of Wiener Werkstätte after the Second World War.

1999 / Due to the Restitution Act and the Provenance Research from now on numerous during the Nazi time confiscated objects are returned.

2000 / Outsourcing of Federal Museums, transformation of the museum into a "scientific institution under public law". / / The exhibition Art and Industry. The beginnings of the Austrian Museum of Applied Arts in Vienna is dealing with the founding history of the house and the collection.

2001 / In the course of the exhibition Franz West: No Mercy, for which the sculptor and installation artist developed his hitherto most extensive work, the "Four lemurs heads" are placed at the bridge Stubenbrücke, located next to the MAK. / / Dennis Hopper: A System of Moments.

2001-2002 / The CAT Project - Contemporary Art Tower after New York, Los Angeles, Moscow and Berlin is presented in Vienna.

2002 / Exhibition Nodes. symmetrical-asymmetrical. The historical Oriental Carpets of the MAK presents the extensive rug collection.

2003 / Exhibition Zaha Hadid. Architecture. / / For the anniversary of the artist workshop, takes place the exhibition The Price of Beauty. 100 years Wiener Werkstätte. / / Richard Artschwager: The Hydraulic Door Check. Sculpture, painting, drawing.

2004 / James Turrell's MAKlite is since November 2004 permanently on the facade of the building installed. / / Exhibition Peter Eisenmann. Barefoot on White-Hot Walls, large-scaled architectural installation on the work of the influential American architect and theorist.

2005 / Atelier Van Lieshout: The Disciplinator / / The exhibition Ukiyo-e Reloaded presents for the first time the collection of Japanese woodblock prints of the MAK on a large scale.

2006 / Since the beginning of the year, the birthplace of Josef Hoffmann in Brtnice of the Moravian Gallery in Brno and the MAK Vienna as a joint branch is run and presents annually special exhibitions. / / The exhibition The Price of Beauty. The Wiener Werkstätte and the Stoclet House brings the objects of the Wiener Werkstätte to Brussels. / / Exhibition Jenny Holzer: XX.

2007/2008 / Exhibition Coop Himmelb(l)au. Beyond the Blue, is the hitherto largest and most comprehensive museal presentation of the global team of architects.

2008 / The 1936 according to plans of Rudolph M. Schindler built Fitzpatrick-Leland House, a generous gift from Russ Leland to the MAK Center LA, becomes with the aid of a promotion that granted the Bureau of Educational and Cultural Affairs of the U.S. Department the MAK Center, center of the MAK UFI project - MAK Urban Future Initiative. / / Julian Opie: Recent Works / / The exhibition Recollecting. Looting and Restitution examines the status of efforts to restitute expropriated objects from Jewish property from museums in Vienna.

2009 / The permanent exhibition Josef Hoffmann: Inspiration is in the Josef Hoffmann Museum, Brtnice opened. / / Exhibition Anish Kapoor. Shooting into the Corner / / The museum sees itself as a promoter of Cultural Interchange and discusses in the exhibition Global:lab Art as a message. Asia and Europe 1500-1700 the intercultural as well as the intercontinental cultural exchange based on objects from the MAK and from international collections.

2011 / After Peter Noever's resignation, Martina Kandeler-Fritsch takes over temporarily the management. / /

Since 1 September Christoph Thun-Hohenstein is director of the MAK and declares "change through applied art" as the new theme of the museum.

2012 / With future-oriented examples of mobility, health, education, communication, work and leisure, shows the exhibition MADE4YOU. Designing for Change, the new commitment to positive change in our society through applied art. // Exhibition series MAK DESIGN SALON opens the MAK branch Geymüllerschlössel for contemporary design positions.

2012/2013 / opening of the newly designed MAK Collection Vienna 1900. Design / Decorative Arts from 1890 to 1938 in two stages as a prelude to the gradual transformation of the permanent collection under director Christoph Thun-Hohenstein

2013 / SIGNS, CAUGHT IN WONDER. Looking for Istanbul today shows a unique, current snapshot of contemporary art production in the context of Istanbul. // The potential of East Asian countries as catalysts for a socially and ecologically oriented, visionary architecture explores the architecture exhibition EASTERN PROMISES. Contemporary Architecture and production of space in East Asia. // With a focus on the field of furniture design NOMADIC FURNITURE 3.0. examines new living without bounds? the between subculture and mainstream to locate "do-it-yourself" (DIY) movement for the first time in a historical context.

2014 / Anniversary year 150 years MAK // opening of the permanent exhibition of the MAK Asia. China - Japan - Korea // Opening of the MAK permanent exhibition rugs // As central anniversary project opens the dynamic MAK DESIGN LABORATORY (redesign of the MAK Study Collection) exactly on the 150th anniversary of the museum on May 12, 2014 // Other major projects for the anniversary: ROLE MODELS. MAK 150 years: from arts and crafts to design // // HOLLEIN WAYS OF MODERN AGE. Josef Hoffmann, Adolf Loos and the consequences.

www.mak.at/das_mak/geschichte

...sagen die Medien dieser Tage auffällig häufig! Vielleicht ist er ja schon explodiert, schon vor einigen hundert Jahren? Blöd, wenn man gar keinen lebendigen und konsistenten Begriff von Raum, Zeit, Geist, Materie, Wahrnehmung, Bewusstsein, Energie und Leben hat, sondern nur fragmentarische, z.T. widersprüchliche Modelle und wenn man diese nicht in lebendige Beziehung setzen kann. Ich habe für mich persönlich festgestellt, dass ich kein Sinnesorgan für Zeit besitze. Ich existiere einfach im Augenblick, alles andere ist nur Projektion, Befürchtung oder Erwartung, Erinnerung oder Gedanken. Je mehr ich in Gedanken bin, desto ohnmächtiger, korrumpierbarer und verlorener bin ich, je näher ich mit meinem Bewusstsein am Gegenwartspunkt bin, desto näher bin ich an einer universellen, heiteren und weisen Kraft. Ich habe für mich festgestellt, dass Spiritualität ein mächtiges und dankbares, unmittelbares Erfahren einer entsprechenden höheren Ordnung ist und keine abergläubische, verhärmte Frömmelei, wie in der katholischen Kirche üblich. Das Problem dabei ist, dass unsere Sprache unseren Verstandesraum konstituiert und dass Sprache dort gar nicht hinreicht, wo das Sein, die Spiritualität und die Lebendigkeit eigentlich erst beginnen. Wer die Sprache beherrscht, beherrscht, bezwingt und unterwirft die Menschen im Raum und in der Zeit, aber niemals das Lebendige, niemals die Sphäre, auf die es eigentlich ankommt, den Augenblick.

 

Ich habe noch keinen Forscher in seiner sehr speziellen Sprache nach dem Trägermedium des Elektromagnetismus fragen gehört, der die Information von Beteigeuze's Tod irgendwann zu uns herübertragen wird. Wenn etwas nicht formuliert werden kann, dann existiert es in unserer Wahrnehmung nicht. Wir nehmen dessen Nichtvorhandensein einfach hin, so wie wir die FED, den IWF, den Petrodollar oder den Neoliberalismus und die Herrschaft/Obrigkeit wie ihre Vehikel, als auch deren jeweilige Behauptungen hinnehmen. Sollte es Widersprüchlichkeiten mit den Modellen und mit den Postulaten kollidierende Beobachtungen geben, dann erfinden wir einfach irgendwelche Platzhalter wie 'dunkle Materie' und 'dunkle Energie', 'repräsentative Demokratie', 'Hedgefonds', 'Finanzprodukt' etc. pp. und kaschieren die Elefanten im Eck damit. Man kann dazu auch ganz neue Wände in die bürgerliche, wissenschaftlich, wirtschaftlich, medial und politisch geschaffene Realität einziehen oder schlicht einen zynischen, inhumanen Sachverhalt mit einem gegenteiligen Prädikat verschleiern. Da wird aus 'Plünderung des Gemeinbesitzes' und 'Raubtierkapitalismus' ein 'Bürokratieabau' oder 'Flexibilisierung', oder dann wird aus Sozialstaatsdemontage und Ausbeutung eine 'neue soziale Marktwirtschaft', wird aus einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg ein 'humanitärer' oder 'robuster Stabilisierungseinsatz', wird aus einer Umverteilung von unten nach oben, von fleißig nach reich ein 'Rettungs-' oder 'Sparpaket', etc. pp.. Die unmittelbare Wirklichkeit lässt sich nicht stauchen, verzerren und korrumpieren, die vom Menschen an der Hochschule, in der Wirtschaft, den Medien und der Politik zur Konstituierung von Herrschaft und Bevormundung erschaffene Realität entlang der dazu missbrauchten und gerne explizit geschaffenen (Kunst)sprache schon.

 

Die Herrschaft kann dazu mittels ihrer Vehikel (Hoch)schule und Medien nicht nur unsere grimmsche und luthersche Muttersprache in sich auf links drehen oder orwellsch auf den Kopf stellen, oft reicht es schon aus sie nur unnötig mit Worthülsen und Füllwörtern aufzublasen, genau wie wissenschaftliche Modelle unnötig verkompliziert werden, damit bloß keiner mehr merkt, dass wir mit unserem Narrenschiff absolut dumm dastehen, dümmer denn je, so dumm wie die Herrschaft und ihre Gelehrten wie ihre Presstituierten immer dreister, unverschämter, billiger und selbstgerechter werden. Dieser Tage hat ein kleiner Lehrer mit einer Excel-Tabelle herausgefunden, dass das Postulat vom anthropogenen Klimawandel nur aus einer dysfunktionalen, unnötig verkomplizierten Bewertungsschablone der zugrunde liegenden wissenschaftlichen Schriften und Arbeiten 'konstruiert' werden konnte. Die ganze medial verkaufte Ideologie vom anthropogenen Klimawandel gründet also nur auf einem miesen Taschenspielertrick, nämlich der lediglich selektiven bzw. der vorsätzlichen Missinterpretation tausender, neutraler oder sogar kritischer Arbeiten durch nur einen Interpreten. Nicht nur die Bänker und Juristen oder gerade auch die Philosophen und Politiker hatten den faulen Zauber des Sprachmissbrauchs jeweils unabhängig voneinander schon lange für sich entdeckt gehabt, mittlerweile betrifft das also sogar die sog. exakten Wissenschaften. Wickle dein Gegenüber halt in irgendwelche sinnleeren Worthülsen, Schablonen, gefälschte Statistiken, falsch angelegte oder bewusst verzerrte Maßstäbe bzw. Modellvorstellungen, Metaphern und Vergleiche ein, beeindrucke und verunsichere es damit und es wird dergestalt beeindruckt und vl. sogar gedemütigt gar nicht mehr merken, dass du selbst absolut nackt und inkompetent dastehst, nackt wie der Kaiser in Andersen's Märchen, so nackt wie der vulgäre, kulturlose Jazz im Angesicht von Adornos Kritik, so nackt wie der blasierte Hegel vor dem desillusionierten und nüchternen Schopenhauer, so nackt und hohl wie eine ganze Klasse akademisch zugerichteter Eunuchen vor einer viel größeren Wirklichkeit, nackt wie ein BWLer oder Jurist vor jemandem, der einen ehrlichen, einen richtigen Beruf gelernt hat.

 

Deswegen kann ein ungebrochener, ungespaltener und wacher, zumindest erträglich intelligenter Mensch heute eigentlich gar kein Hochschulstudium mehr bestehen, weil er an irgendeiner Stelle den Bullshit doch bemerkt und hinterfragt haben sollte. Etwas Gegenteiliges kann man mir nicht mehr weiß machen. "Moment Mal Herr Professor, wer hat Hitler und seine Braunen in diesen verarmten Zeiten eigentlich von wo her finanziert, ausgerüstet und ideologisch angefüttert? Kam der etwa aus dem Nichts und ist ohne finanziellen Nährboden so groß geworden?" "Wie unterscheidet sich eigentlich der Reichtagsbrand vom 9/11? Will fragen, wie passt ein Airliner durch ein winziges kreisrundes Loch im Pentagon?" "Moment mal Herr Professor, wenn das Geld durch gar nichts substanzielles gedeckt ist und von den Banken nur auf Kreditanfrage aus dem Nichts erschaffen werden kann, dann muss es und kann es auch nicht mit Zinsen zurückgezahlt werden, oder?" "Wie kann es also sein dass das ungedeckte, sich exponentiell vermehrende Geld der einen nur noch die gleichermaßen explodierende Schuld der anderen ist?" '"Herr Professor, halten sie es wirklich für eine gute Idee, den Leuten Quecksilberamalgam in die Zähne zu stopfen und den Kindern Aluminiumadjuvantien in den Muskel zu applizieren?" "Herr Professor, halten sie Anwendung von cancerogenem Stickstofflost wirklich für eine seriöse Krebstherapie?" "Moment mal Herr Professor, das was sie uns da als Rechtswissenschaft verkaufen ist ja nur hanebüchene Wortklauberei, -dreherei und Spitzfinderei, ist Lug und Trug, um die Ungerechtigkeit in der Verteilung der Reichtümer und damit Herrschaft und Unterdrückung zu legitimieren! Pfui Teufel, Herr Professor der Rechts'wissen'schaften!"... Tatsächlich lässt sich von der Höhe des Schmiergeldes eines späteren herrschaftlichen Wasserträgers auf die Unsittlichkeit und Verderbtheit seiner Rolle schließen. Ein Onkologe oder Radiologe wird ob seines kalkulierten, billigend in Kauf genommenen, statistischen Massenmordes ungleich höher an den Profiten der korrespondierenden Industrien beteiligt werden als ein kleiner Hausarzt, der zwar auch viele Leute umbringt und verhunzt, also wirklich fahrlässig oder vielleicht vorsätzlich Dreck am Stecken hat, aber halt nicht ganz sooo. Tatsächlich dürfte in diesem System die Höhe des wirtschaftlichen Erfolges 1:1 mit der ethischen und sittlichen Verwerflichkeit der entspr. Rolle korrelieren, nicht nur an der Hochschule und in den transatlantischen Propagandaorganen, sondern wohl wirklich überall in der Wirtschaft.

 

Eigentlich war ich bei Beteigeuze! Unser aktuelles materielles Weltbild, das keinen Anspruch auf Endgültigkeit hat, wurde mit v. Guericke's evakuierten Halbschalen und Newtons Schwerkraft/Mechanik zumindest im erdnahen Raum halbwegs konsistent, möchte man zumindest annehmen. Vorher sind die Vögel zwar auch in irgendeinem Medium geflogen, vielleicht sogar besser und gesünder als heute, aber keiner wusste worin oder worauf. Kosmologisch fehlt uns dieser Bewusstseinssprung aber noch. So ähnlich es v. Guericke mit der Luft ging, so geht es uns aktuell noch mit der Kosmologie und dem Elektromagnetismus. Die Frage lautet immer noch, was oder woraus unser Äther ist und wie er wechselwirkt. Von frei erfundenen Platzhaltern wie 'dunkler Energie', 'dunker Materie' oder 'schwarzen Löchern' wird auch nichts besser. Wir wissen darüber übrigens immer noch nicht wirklich, warum ein Flugzeug eigentlich fliegt, wenn wir ganz ehrlich sind. Wenn es an die Ursache und die Wirkung geht, dann wird es düster. Trotzdem können wir gute Tragflügel rechnen. Die Modelle und Erklärungen in unseren Physikbüchern sind z.T. hanebüchen, weil Behauptungen einfach an jeder Beobachtung vorbei getätigt werden, die jede neue Generation von kapaunisierten, passivierten, emotional verkrüppelten Auswendiglernstrebern voneinander abschreibt ohne dass überhaupt noch einer etwas hinterfragen oder kapieren möchte. Gute Noten und Unterwürfigkeit prädestinieren zur Karriere, nicht ein wacher, reflexiver, kritischer und freier Geist! Deswegen können wir heute tatsächlich nur noch Beobachtungen beschreiben und das schlecht, ein kreativer, mutiger und beherzter Wissenschaftsbetrieb und der dazu nötige, lebendige Diskurs existieren nicht mehr, wie auch kein ideologiefreier und fördergeldunabhängiger Raum mehr dazu vorhanden ist, siehe das Beispiel mit dem anthropogenen Klimawandel, oder nehmen wir nur den Relotius als Beispiel für des archetypischen Geistes Kind, das sich bei unseren transatlantischen Propagandaorganen erfolgreich durchsetzt und hochschläft.

 

Ich war eigentlich beim Kosmos und Beteigeuze! Wie wir die Rotverschiebung des Lichtes bestimmter Galaxien und die davon abweichende Verschiebung des Lichtes ihrer Quasare erklären wollen? Wie man von dem biblischen Schöpfungsmythos auf einen 'Urknall' kommt, um das ganze mittelalterliche Weltbild von einem 'Anfang' doch noch über die Aufklärung hinaus zu retten, es weiterhin seriös und vernünftig aussehen zu lassen, weil Herrschaft und Macht die Zeit als auch die Spaltung in Religion und Wissenschaft zwingend brauchen, das ist die wahre Geschichte und Motivation unserer sog. Wissenschaft, denn hier wurde das Kind schon mit dem Bade ausgeschüttet! Wenn die Grundannahme und Motivation schon ganz falsch ist, dann ist die Beobachtung bzw. ihre Bewertung entsprechend verzerrt oder entstellt, dann können gar keine richtigen Schlüsse mehr gezogen werden. Am Ende zählt die Motivation, nicht die Handlung oder deren Ergebnisse, die immer nur relativ aber eben nicht absolut wichtig sind. Stört bei uns aber niemanden, die wir auch weiterhin das Erdöl völlig schamfrei als 'fossil' bezeichnen, vl. um die Preise bzw. die Gewinne stabil zu halten oder um noch mehr Schweineteslas mit Drecksbatterien auf Uran und wirklich fossilem und daher begrenzten Braunkohlestrom verkaufen zu können. Der gute Huxley konnte in seiner brave new World vorhergesagt haben, dass darin nichts neues mehr erfunden und produziert werden darf, das nicht mehr Ressourcen und Aufwände verschleißt, als die Vorgängerprodukte. Hier muss ich an die 'Energiespar'lampe denken und höhnisch lachen.

 

Ob unsere sog. Wissenschaft überhaupt noch einmal dran gehen will, sich zu emanzipieren und den menschlichen Geist aus seiner Bedingtheit und von der Knute zu befreien? Ob sie noch einmal beginnen wollen, die Gizeh Pyramiden oder bestimmte Steine in Pumapunku zu erklären? Trotzdem finden sich zu allen Zeiten genügend so hoch stapelnde wie akademisch zugerichtete, so hündisch dem Status Quo ergebene wie unerträglich eitle Unterhaltungskünstler vom Schlage eines Harald Lesch oder Hans-Werner Sinn, von denen wir bestimmt nicht annehmen brauchen, dass sie uns ein valides, stimmiges, funktionales und idealerweise auch humanes Weltbild oder auch nur Wirtschafts- und Geldsystem verkaufen. Na ja, wer das trotzdem glaubt, der glaubt auch dass der Prügelpäderastenpriester im Tempel seine Ministranten wirklich 'liebt', dass Maria jungfräulich empfangen habe bzw. dass es einen Jesus tatsächlich gab. So jemand glaubt bestimmt auch an die Profitmedizin, an die Regierung, an die Medien, an das Geld und an die freiheitliche Grundordnung, die Gewaltenteilung und das Rechtssystem. Infantile und unmündige Geister sind da wie Süchtige. Eigentlich wissen sie intuitiv sehr gut um ihre nicht vorhandene Integrität und Reife, wissen um ihre gelebten Widersprüche und Lügen, aber die narzisstische Kränkung das anzuerkennen und vielleicht auch die Angst vor Karrieresuizid ist gleich so vernichtend, dass diese Leute lieber billigend das Ende der Zivilisation in Kauf nehmen. Harald Lesch darf an der Oberfläche schon ein bisschen populistische Kapitalismuskritik abspulen, weil sich das sogar die Kirche und die Union draufgeschafft haben, etwa so wie das Kabarett als Frustrationsventil und Alibi der Meinungsfreiheit für das eitle Bildungsbürgertum herhalten soll und nach Rügemer in der bürgerlichen Presse sogar mal an den USA rumgemault werden darf (nur im Feuilleton), aber Lesch wird als gut bezahlte Herrschaftsnutte und als Physiker nicht anfangen uns den Einsturz von WTC7 doch noch plausibel zu erklären, da bin ich mir sehr sicher, obwohl dieser Universalgelehrte und Welterklärer sonst alles erklären kann und er einen ganz, ganz sicheren Aluhutdetektor hat, einen fast so guten wie der CCC.

 

Ich wollte eigentlich zu Beteigeuze und unserem Bild davon schreiben! Geist und Bewusstsein schaffen und formen das Sein und die Wirklichkeit erst aus, nicht umgekehrt. Geist und damit Bewusstsein fällt nicht zufällig lokal begrenzt in irgendwelchen Urschlammpfützen darwinistisch in die davon abgespaltene, tote Materie. Das ist schon ob der Komplexität und hochorganisierten Form des Lebens so lächerlich anzunehmen, wie seinen Vaterkomplex zu externalisieren und sich einen personifizierten Schöpfergott mit Bart und eingeborenem Sohn vorzustellen. Schrödingers Katze geht erst Kraft des Beobachters, Kraft des Geistes und seines erwachten Bewusstseins in einen diskreten Zustand über, genau wie der Elektromagnetismus am Doppelspalt Kraft der richtigen, der gerichteten Beobachtung. Der Geist und seine Richtung manipuliert das vorher unbestimmte System, er braucht sich deshalb nicht länger vom Beobachteten getrennt zu begreifen, nirgends im Leben. Motivation und Bewusstsein transformieren, niemals die Handlung selbst. So lernen wir von Heisenberg, dass obwohl wir oder grade weil wir geistig mehr oder weniger bewusst wechselwirken, wir auch dann den Ort und gleichzeitig den Impuls eines Teilchens nicht beliebig genau begreifen können, wenn wir mit unserem Bewusstsein und unseren Messmethoden danach greifen. Dürr konnte seinerzeit über Planck's 'Wirk' philosophierend sagen, dass der dem Geheimnis des Lebens auf der Schliche seiende Forscher ungezählte Hamster oder auch Affen und sogar Menschen aufschneiden und dadurch ermorden könne, das Leben werde ihm so aber immer über die Klinge und vom Tische springen. Der arme Tor wird damit so klug als wie zuvor geblieben sein. So ähnlich ist es mit der Unschärfe, wo ich in der Zeit immer hinter der Karotte herlaufe, die an dem Wagen festgebunden ist, vor den ich gespannt wurde. Ich habe an diesem und am Beispiel des Cern deshalb die Metapher eines geistig behinderten Jungen formuliert gehabt. Der immer kräftiger, jähzorniger, aber auch blöder, gewalttätiger und stumpfer werdende Kretin hat irgendwann wirklich genügend Kraft Opa's teure Taschenuhr an der Wand endgültig zu zerschmeißen. Vor diesem Scherbenhaufen und Zahnradsalat sitzend wird er nie mehr auf des Wesen und die Funktion, auf das innerste Geheimnis des Gerätes schließen können. Vorher hätte er noch eine Chance gehabt, gewaltfrei, so wie indigene Wilde und der Schamanismus einen viel reiferen, intuitiveren Zugang zum Sein haben, als etwa ein verkopfter Wissenschaftler oder der dazu komplementäre Pfaffe im Tempel! Manchmal muss man sich nur umdrehen oder wie bei Momo langsamer werden, um am Ende sogar schneller als das Licht voranzukommen, um im Augenblick und damit der Unendlichkeit anzukommen. Dürr war aber ein guter Physiker, hatte noch ein Lernklima geschaffen gehabt wie zu ihrer Zeit nur Bohr oder Heisenberg. Er war für die Physik das was C.-G. Jung für die Psychologie war. Tatsächlich lassen sich dessen Syncronizitäten mit den Verschränkungen in der Quantenphysik auf dem Weg zu einem holistischen Weltbild versöhnen. Und ist es nicht ausgerechnet das, was wir nach Jahrhunderten der Quantelei und Spaltung, der Hegelei und durch die Institution von jeder Intuition entfremdeten Kopflastigkeit ersehnen, nämlich endlich eine Synthese und Aussöhnung von Geist und Materie und all der Disziplinen in einer höheren Ordnung, die nicht bloß eine zweidimensionale Hegelei sein soll, die jeden Anspruchsvollen oder Aufgeräumten nur beleidigt, und das in einem herrschafts- und deshalb gewalt- wie auch ideologiefreien Raum? Sehnen wir uns nicht alle entfernt nach einem humanen und stimmigen, holistischen, widerspruchsfreien Weltbild, das Harmonie, Liebe, Gemeinschaft und Kameradschaft ohne Aufwände, Reibungen und Konkurrenz oder Hierachien überhaupt erst zuließe, das die Schöpferkräfte und die Kreativität oder lebendige höherdimensionale Synthesen erst möglich macht, schlicht weil es von universeller Liebe und Weisheit durchleuchtet und getragen ist? Diese geistige Revolution, dieses neue Bewusstsein würde die Welt noch retten können. Dafür müssen wir die Zeit besiegen, müssen wir das sich als abgespalten begreifende, verstandesbasierte Ego überwinden und transzendieren. Dafür darf zwischen Beobachter und Beobachteten keine Trennung mehr bestehen, muss die Subjekt-Objekt Grenze aufhören zu existieren, müssen Klassen, Hierachien und Herrschaft sich überlebt haben.

 

Beteigeuze wird sterben, sagen unsere Nullmedien! Diese Nachricht ist so richtig wie überflüssig. Angela Merkel wird sterben, sagen nicht die Medien, sondern sage ich. Vielleicht ist sie schon tot wie möglicherweise Beteigeuze und wir haben es mit einem Roboter zu tun, der von geschickten und versierten Drohnenpiloten der US Airforce aus dem NSA Hauptquartier über die Relaisstation Ramstein ferngesteuert wird? Schäuble ist auch ein heißer Kandidat für einen Roboter, auch weil der einfach nicht stirbt. Denen sind seinerzeit vielleicht nur die mikromechanischen Beschleunigungssensoren abgeraucht, die seine Lage im Raum kontrollierten. Seitdem sitzt er halt im Rollstuhl. Kohl war vielleicht sogar noch ein kreiselstabilisierter Mk I Nachkriegspolitiker, genau wie Strauß, darum mussten sie die frühen Muster auch so voluminös, um nicht fett zu sagen, konstruieren. Bei Stoiber soll seinerzeit die Sprach-Schnittstelle einen Fehler gehabt haben, munkelt man. Deshalb mussten sie seine Bewegungen und sein Gelaber über ein einzelnes, nur wenige Bit breites Reservebus koordinieren. Genau aus dem Grund hat er so viel gestottert und waren seine Bewegungen so eckig wie bei C3PO. Protokolldroiden unter sich! Spahn und Maas müssen Roboter sein, solch dissoziiertem Gewürm schenkt keine menschliche Mutter das Leben. Ach, was wissen wir denn schon? Beteigeuze wird sterben, genau! Schnell noch mal fotografieren. So hell wie heute kommen wir nicht mehr zusammen!

 

Und für die nächsten Jahrzehnte können wir uns warm anziehen. Was uns zukünftig herrschaftlich serviert, aufgebürdet und zugemutet werden wird, was sich mit dem ESM oder dem Polizeiaufgaben- und Netzwerkdurchseuchungsgesetz schon andeutet und seinen dräuenden Schatten voraus wirft, dagegen waren der NS-Terror und der SED-Staat wie die Schrecken beider Weltkriege noch laissez faire! Wir haben leider nicht nur gar nichts gelernt, sondern es in Wahrheit nur immer schlimmer getrieben. Das Wirtschaftswachstum der Nachkriegszeit konnte unsere Gesundheit und die Natur, den ganzen schönen Kontinent so viel schlimmer verwüsten, als die ersten beiden Weltkriege zusammen und trotzdem planen, wirtschaften und herrschen wir auf einen dritten hin. Ob man die Herrschaft dann als Tiefenstaat, Kapital, Illuminaten oder Demokratie bezeichnet, um - den eigenen Schatten darauf projizierend - selbst aus der Verantwortung zu sein, ist völlg egal. Es hat als das Sexualzentral des Universums eh ein jeder Recht, der Wähler und der Nichtwähler, der Spiegelleser und der KenFM Unterstützer, der Arbeiter wie der an diesem parasitierende Jurist und alle anderen Junghegelianer auch. Bald werden wir doch alle gemeinsam den Preis für unsere Ignoranz, für unser Phlegma und unsere eitle Selbstgerechtigkeit zahlen. Um Harald Lesch mache ich mir auch dann keine Sorgen, der kleine Kretin wird auch dann kein Wässerchen trüben können, in seinem weisen Ratschluss von der Welt und ihren Geschicken als auch seiner Rolle darin. Mutti hat sicher auch noch ein blaues FDJ-Hemd im Schrank hängen, als Reserve, falls die Mauer doch noch mal in die andere Richtung umfiele und was eh keinen Unterschied machen würde.

Linsen mit Spätzle und Saiten

Die Saitenwürste in den Linsen erwärmen oder extra im Wasserbad.

 

hier: Kringel- Nudeln* und Bratkartoffeln

Barilla Girandole

Nummer 34 Hartweizengrieß Nudeln

Die Deutsche Übersetzung für Girandole bedeutet Windrad und beschreibt damit diese tolle Pastakreation.

Dank Ihrer geschickt gedrehten Form eignen sich die Barilla Girandole hervorragend, um diese mit einer köstlichen Sauce zu genießen.

 

*Fusilli (von italienisch fuso „Spindel“), im Deutschen häufig Spirelli oder Spiralnudeln genannt, sind Spiralnudeln in Form einer Helix (wendelförmig) mit einer Länge von ca. 4 cm.

 

Sie werden aus Hartweizengrieß, Wasser und Salz hergestellt.

 

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In Europa werden Nudeln vermutlich schon seit der griechischen Antike hergestellt

 

Wahr ist jedoch, dass China tatsächlich das Mutterland der Nudeln ist, da dort in Gräbern 4000 Jahre alte, nudelähnliche Teigwaren entdeckt wurden.

 

Die erste deutsche Nudelfabrik wurde 1793 in Erfurt gegründet und verbreitete die Teiggerichte rasend schnell in deutschen Haushalten.

Die Erfurter Teigwaren GmbH ist die älteste Nudelfabrik Deutschlands. Seit 1793 werden dort Teigwaren hergestellt. Das Unternehmen ist mit einer Produktionsmenge von ca. 50.000 Tonnen pro Jahr aktuell der größte Nudelhersteller in Deutschland und beschäftigt etwa 100 Mitarbeiter.

 

de.wikipedia.org/wiki/Erfurter_Teigwaren

 

Kurioserweise versorgte sie auch Napoleons Truppen, die gerade durch das Land zogen.

 

Erfurt wurde während der Napoleonischen Kriege von 1806 bis 1814 von französischen Truppen besetzt. Johann Peter Belling fertigte in diesem Zeitraum Nudeln explizit für die Soldaten.

 

Großserienproduktion für Handel und Industrie

Klare Strategie: keine eigene Marke

100.000 Tonnen Jahreskapazität

Modernste Produktionsanlagen

 

Seitdem gehören die vielfältigen Form-Allrounder bei uns zu einem festen Bestandteil eines jeden Essens, egal ob mit Soße oder als einfache Beilage.

 

Das Unternehmen erhielt Anfang 1904, auf der Weltausstellung in St. Louis, die Goldmedaille für die herausragende Qualität der Teigwaren aus Erfurt.

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Die Karl-Theodor-Brücke, besser bekannt als Alte Brücke, ist eine Brücke über den Neckar in Heidelberg. Sie verbindet die Altstadt mit dem gegenüberliegenden Neckarufer am östlichen Ende des Stadtteils Neuenheim. Die Alte Brücke aus Neckartäler Sandstein wurde 1788 unter Kurfürst Karl Theodor als insgesamt neunte Brücke an dieser Stelle errichtet. Heute gehört sie zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Heidelbergs.

 

Inhaltsverzeichnis

 

1 Geschichte

1.1 Vorgängerbauten

1.2 Eishochwasser 1784 und Bau der Karl-Theodor-Brücke

1.3 Kämpfe im 19. Jahrhundert

1.4 Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und Wiederaufbau

1.5 Umbau 1969/1970

2 Baubeschreibung

2.1 Brücke

2.2 Brückentor

2.3 Brückenfiguren

2.4 Brückenaffe

2.5 Nepomuk-Statue

3 Die Alte Brücke in der Dichtung

4 Quellen und weiterführende Informationen

4.1 Literatur

4.2 Weblinks

4.3 Einzelnachweise

 

Geschichte

 

Mit einem Alter von kaum mehr als zwei Jahrhunderten ist die 1788 fertiggestellte Alte Brücke tatsächlich vergleichsweise jung. Ihren (inoffiziellen) Namen erhielt die Alte Brücke, nachdem 1877 mit der weiter westlich gelegenen Friedrichsbrücke (heute Theodor-Heuss-Brücke) eine zweite Neckarquerung geschaffen wurde.[1] Allerdings hatten sich an der Stelle der Alten Brücke seit dem 13. Jahrhundert acht Vorgängerbrücken befunden, auf deren Fundamenten die Brücke gebaut ist. Auch das Brückentor am Südende der Brücke existiert seit dem Mittelalter.

Vorgängerbauten

Ansicht von Heidelberg in Sebastian Münsters Calendarium Hebraicum (1527)

 

Die ersten Brücken im Gebiet des heutigen Heidelberg waren bereits in römischer Zeit gebaut worden: Im 1. Jahrhundert n. Chr. errichteten die Römer eine Holzbrücke über den Neckar, die um das Jahr 200 durch eine Steinpfeilerbrücke ersetzt wurde.[2] Diese befand sich aber weiter westlich zwischen den heutigen Stadtteilen Neuenheim und Bergheim. Nachdem die Römerbrücke verfallen war, blieb Heidelberg für fast ein Jahrtausend brückenlos.

 

Erst nach der planmäßigen Stadtgründung Heidelbergs, die Ende des 12. oder Anfang des 13. Jahrhunderts stattfand, entstand wieder eine Brücke über den Neckar. Wann genau diese Brücke gebaut wurde, ist unbekannt, erstmals urkundlich erwähnt wird sie im Jahr 1284. Diese Brücke befand sich an der Stelle der heutigen Alten Brücke. Ihre Lage war genau auf den Stadtgrundriss Heidelbergs mit dem Marktplatz abgepasst. Gründe für den Brückenbau dürften die Verbindung zum rechts des Neckars gelegenen Kloster Schönau sowie wirtschaftliche Interessen gewesen sein, denn man hoffte den bislang an Heidelberg vorbeigegangenen Nord-Süd-Verkehr durch die Stadt umleiten zu können.[3] Es handelte sich bei der Brücke um eine sogenannte Außenbrücke, weil sie nicht zwei Stadtteile miteinander verband, sondern aus der Stadt herausführte. Tatsächlich stellte die Brücke sogar die Außengrenze der Kurpfalz dar, denn bis 1460 gehörte das nördliche Neckarufer zu Kurmainz. Dementsprechend war die Brücke in die Stadtbefestigung Heidelbergs integriert und durch das Brückentor gesichert.

 

1288 wurde die erste Brücke durch Eisgang zerstört. Auch den nächsten Brücken, die allesamt keine allzu lange Lebensdauer erreichten, war das gleiche Schicksal beschieden: Die zweite Brücke wurde 1308, die dritte Brücke 1340, die vierte Brücke um 1400 und die fünfte Brücke 1470 jeweils durch Eisgang zerstört.[4] Von den fünf ersten Brücken sind keine bildlichen Darstellungen überliefert. Anders bei der sechsten: Von dieser kennen wir zwei Darstellungen aus der Feder Sebastian Münsters, weshalb man sie auch als „Münster-Brücke“ bezeichnet. Ein kleiner, runder Holzschnitt in Münsters Calendarium Hebraicum aus dem Jahr 1527 zeigt eine einfache Ansicht von Heidelberg samt der Brücke. Detaillierter ist die Darstellung im Heidelberg-Panorama aus Münsters Cosmographia (1550). Aus diesen bildlichen Überlieferungen wird ersichtlich, dass es sich um eine Brücke mit acht steinernen Pfeilern und einer gedeckten, an den Seiten offenen hölzernen Brückenbahn handelte. Am Südende der Brücke befand sich bereits das Brückentor mit seinen doppelten Türmen, auf dem siebten Pfeiler stand am Nordende der Affenturm mit dem berühmten Brückenaffen.[5]

Matthäus Merian: Große Stadtansicht Heidelbergs, 1620, Ausschnitt

Alte Brücke und Brückentor im Thesaurus Palatinus (1747–1752)

 

Ein Eisgang zerstörte am 2. Februar 1565 den hölzernen Oberbau der Brücke. Auf den erhaltenen Steinpfeilern wurde die siebte Brücke gebaut, die man, weil sie von Matthäus Merian in seiner großen Heidelberger Stadtansicht von 1620 verewigt wurde, auch als „Merian-Brücke“ kennt. Ihr Aussehen entsprach dem ihrer Vorgängerin, außer dass zusätzlich die Brückenbahn zwischen dem Affenturm und dem neu geschaffenen Renaissancetor auf dem letzten Brückenpfeiler am Neuenheimer Ufer überdacht war. Die Eroberung Heidelbergs 1622 durch Tilly im Dreißigjährigen Krieg überstand die Brücke noch unbeschadet, am 2. März 1689 wurde sie aber im Pfälzischen Erbfolgekrieg bei der ersten Verwüstung der Stadt von den Franzosen unter Mélac gesprengt.[6]

 

Zunächst behalf man sich fast zwanzig Jahre mit Schiffsbrücken und Fähren. 1706–1708 wurde schließlich die achte Brücke errichtet. Hierzu setzte man die Pfeiler der Vorgängerbrücke wieder instand und baute auf sie eine gedeckte und seitlich geschlossene Konstruktion, wiederum aus Holz. Der Affenturm wurde ebenso wenig wiedererrichtet wie das Tor am nördlichen Ende. Dafür trugen der zweite und siebte Pfeiler, auf denen heute die Denkmäler Karl Theodors und der Minerva stehen, jeweils ein Wachhäuschen. Der Raum zwischen den Ufern und den Wachhäusern wurde von zwei steinernen Bögen überspannt, die später in die Karl-Theodor-Brücke integriert wurden und so heute noch erhalten sind. Die Türme des Brückentors, das die Zerstörung von 1689 überstanden hatte, wurden 1714 mit welschen Hauben ausgestattet. Am Neuenheimer Ufer stellte man 1738 eine Statue des Heiligen Johannes von Nepomuk auf, dem die achte Brücke auch die Bezeichnung als „Nepomuk-Brücke“ verdankt.[7]

Eishochwasser 1784 und Bau der Karl-Theodor-Brücke

Hochwassermarken am süd-westlichen Brückenpfeiler

Ferdinand Kobell: Die Alte Brücke in Heidelberg nach dem Eisgang, 1784

Pfahlschuh von 1786 (Dritter von links)

 

Den Unmut Kurfürst Karl Philipps, der 1719 im Zerwürfnis mit den Heidelberger Bürgern drohte, die Brücke abzureißen, um die Stadt der Verarmung zu überlassen, überstand die achte Brücke ebenso wie einen Eisgang im Jahr 1724.[8] Sie wurde aber schließlich im katastrophalen Eishochwasser von 27. Februar 1784 zerstört. Der Winter 1783/1784 war außergewöhnlich kalt und schneereich gewesen. Als Ende Februar schließlich Tauwetter einsetzte, führte dies zum schwersten Hochwasser, das Heidelberg in historischer Zeit erlebt hat. Die Folgen der Flut wurden durch den Eisgang verschärft. Weil die Heidelberger Bürger auf das Hochwasser vorbereitet waren und die Katastrophe tagsüber eintrat, hatte die Stadt keine Todesopfer zu beklagen, der Sachschaden war aber enorm: Neben der Brücke wurden 39 Gebäude zerstört und 290 beschädigt.[9]

 

Gerade einmal zwei Wochen nach dem Hochwasser begannen die Planungen für den Wiederaufbau der Brücke. An diesen beteiligten sich alle führenden kurpfälzischen Beamten: Der Heidelberger Baudirektor Johann Andreas von Traitteur schlug in seinem Gutachten vor, die Brücke in Stein zu bauen und die vorhandenen Pfeiler zu erhöhen, um sie weniger anfällig für Hochwasser zu machen.[10] Der kurfürstliche Oberbaudirektor Nicolas de Pigage legte Pläne für eine hölzerne Bogenbrücke auf Steinpfeilern vor.[11] Zwischenzeitlich hatte man sich bereits für den Vorschlag des württembergischen Obristlieutenants von Mylius, der eine hölzerne Brücke auf Steinpfeilern vorsah, festgelegt. Uneinigkeit herrschte noch darüber, ob die Brücke an ihrem alten Ort oder weiter westlich auf Höhe der Haspelgasse wieder aufzubauen sei. Letztlich erteilte der Bauherr und Namensgeber der Brücke, Kurfürst Karl Theodor, am 1. Juli 1785 aber überraschend dem bis dahin eher unbekannten Bauinspektor Mathias Mayer für seinen nachträglich eingereichten Vorschlag, die Brücke auf den vorhandenen Pfeilern aus Stein zu bauen, den Zuschlag.[12]

 

Die Bauarbeiten begannen 1786 unter Aufsicht Mayers und wurden im Oktober oder November 1788 zum Abschluss gebracht. Insgesamt kostete der Brückenbau 165.282 Gulden, damit war die Brücke nach dem Mannheimer Schloss das teuerste Bauwerk in der damaligen Kurpfalz. Das Geld hatte die Stadt Heidelberg aufbringen müssen. Hierzu verschuldete sie sich beim Hoffaktor Aron Elias Seligmann und legte ihren Bürgern eine Sondersteuer auf.[13]

Kämpfe im 19. Jahrhundert

Friedrich Rottmann: Bestürmung der Heidelberger Brücke 1799

 

Zweimal war die Alte Brücke im 19. Jahrhundert Schauplatz von Kämpfen. Das erste Gefecht fand während der Koalitionskriege nach der Französischen Revolution statt: Am 16. Oktober 1799 versuchten die französischen Revolutionstruppen mit mehreren tausend Mann Heidelberg über die Alte Brücke zu erobern. Verteidigt wurde die Brücke von österreichischen Ulanen unter Fürst Schwarzenberg und Tiroler Infanteristen. Nachdem sieben Angriffe fehlgeschlagen waren, zogen sich die Franzosen nach Handschuhsheim zurück. Die österreichischen Verteidiger, nur 300 Mann an der Zahl und mit einer einzigen Kanone ausgestattet, erkannten aber die Aussichtslosigkeit ihrer Lage im Fall, dass die Franzosen mit Verstärkung erneut angreifen sollten, und zogen in der Nacht heimlich ab. Am nächsten Tag rückten die Franzosen kampflos in Heidelberg ein.[14]

 

Zum zweiten Mal wurde die Alte Brücke während der Badischen Revolution von 1848/1849 in Kriegshandlungen verwickelt. Die revolutionären Freischärler hatten sich auf dem Heiligenberg verschanzt, zogen sich aber beim Herannahen der preußischen Truppen nach Heidelberg zurück. Am 21. Juni 1849 bezog eine preußische Abteilung am gegenüberliegenden Neckarufer Stellung. Um deren Einzug nach Heidelberg zu verhindern, verminten die Freischärler die Brücke. Die Heidelberger versuchten, in der Ansicht, der Kampf gegen die Preußen sei aussichtslos, die Revolutionäre dazu zu bewegen, die Brücke zu verschonen. Es gelang sogar einigen Bürgern unter Führung des Feuerwehrhauptmanns Carl Metz, das in die Brücke eingesetzte Sprengfässchen auszugraben und in den Neckar zu werfen, was aber postwendend von den Freischärlern rückgängig gemacht wurde. Schließlich sahen diese aber doch ein, dass Widerstand gegen die preußische Übermacht zwecklos war, und zogen kampflos ab. Am nächsten Morgen zogen die Preußen ungehindert in die Stadt ein.[15]

Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und Wiederaufbau

Die zerstörte Alte Brücke

 

Von den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs blieb Heidelberg weitgehend verschont. Gegen Ende des Krieges wurde aber die Alte Brücke schwer in Mitleidenschaft gezogen: Am 29. März 1945 sprengten Pioniereinheiten der deutschen Wehrmacht bei ihrem Rückzug vor den heranrückenden Amerikanern die Heidelberger Neckarbrücken. Bei der Alten Brücke wurden der fünfte und sechste Pfeiler gesprengt, die drei von ihnen getragenen Bögen stürzten ein. Die Sprengung war sinnlos: Schon am nächsten Tag konnte die 63. US-Infanteriedivision problemlos in Heidelberg einmarschieren.[16]

 

Sofort nach Kriegsende entschieden sich die Heidelberger zur Überraschung der amerikanischen Besatzer, die Alte Brücke vor der verkehrstechnisch zentraleren Friedrichsbrücke (heute Theodor-Heuss-Brücke) wieder aufzubauen. Es wurde eine Spendenaktion eingeleitet, durch die insgesamt 1.580.882,31 Reichsmark zusammenkamen.[17] Am 14. März 1946 begann der Wiederaufbau, und am 26. Juli 1947 konnte die wiederaufgebaute Brücke feierlich eingeweiht werden.

Umbau 1969/1970

Die B 37 unterquert die Alte Brücke (Zustand nach dem Umbau)

 

In den 1960er Jahren entwickelte sich durch den zunehmenden Autoverkehr die Alte Brücke immer mehr zu einem Nadelöhr der Bundesstraße 37, die am Neckarufer entlang unter den beiden Landbögen am südlichen Ende der Brücke hindurchführt. Die noch von der 1708 erbauten Vorgängerbrücke stammenden Bögen waren so niedrig, dass sie nur jeweils einspurig durchfahren werden konnten. Daher entschied der Heidelberger Stadtrat 1966, die Brücke umzubauen, um ein günstigeres Durchfahrtsprofil zu gewährleisten. Die Notwendigkeit des Umbaus wurde 1967 noch einmal deutlich, als ein leerer Tanklastzug mit dem zweiten Landbogen kollidierte. Im Frühjahr 1969 begannen die Bauarbeiten. Die beiden Landbögen wurden mitsamt dem Pfeiler komplett abgetragen und mit einem um 1,70 Meter erhöhten Scheitel wiederaufgebaut. Zugleich wurde die Ufermauer erhöht, um die Hochwassergefahr an der tief gelegenen Brückenunterführung zu mindern. Im Frühsommer 1970 war der Umbau abgeschlossen. Trotz des kritischen Eingriffes in die historische Bausubstanz gilt der Umbau nicht nur für den Verkehr als Gewinn: Durch die höhere Wölbung reichen die beiden Landbögen nun ebenso wie die übrigen Bögen der Brücke bis knapp unter die Fahrbahnhöhe und passen sich so harmonischer in das Bild der Alten Brücke ein.[18]

Baubeschreibung

Brücke

Alte Brücke vom Turm der Heiliggeistkirche aus

Alte Brücke und Schloss

 

Die barocke Alte Brücke führt als Verlängerung der Steingasse aus der Heidelberger Altstadt zur Neuenheimer Landstraße, die am gegenüberliegenden, zum Stadtteil Heidelberg-Neuenheim gehörenden Ufer am Fuße des Heiligenbergs parallel zum Neckar verläuft. Vom Neuenheimer Brückenkopf besteht über den Schlangenweg eine Verbindung zum Philosophenweg. Werktags von 6 bis 10 Uhr ist die Alte Brücke für den Autoverkehr geöffnet, ansonsten dient sie als Fußgängerbrücke. Auf der Altstädter Seite unterquert die Straße Am Hackteufel (Bundesstraße 37) die Landbögen der Alten Brücke.

 

Das Bauwerk hat eine Länge von 200 und eine mittlere Breite von 7 Metern. Es besteht bei einer Höhe von 4,4 bis 10,4 Metern aus neun Tonnengewölben mit Stützweiten von 12,20, 18,80, 5×22,00, 11,72 und 7,98 Metern. Hergestellt ist die Brücke aus Bruchsteinmauerwerk mit einer Werksteinverkleidung aus rotem Sandstein.[19] Der zweite und siebte von acht Pfeilern sind verbreitert und tragen die Standbilder des Karl Theodor und der Minerva. Die mittleren Brückenjoche sind deutlich erhöht, was der Brücke eine geschwungene Silhouette verleiht. Hintergrund dieser Konstruktionsweise war, dass durch den größeren Öffnungsquerschnitt im Falle von Eisgang oder eines Hochwassers die Wassermassen besser fließen können. Die Brüstung bildet in den mittleren drei Brückenjochen eine Horizontale, dadurch wird die Brücke in drei Kompartimente, einen ansteigenden, einen waagerechten, und einen absteigenden Teil gegliedert. Sie ist durch klassizistische Balkone über den Pfeilern geschmückt.

 

Die Alte Brücke ist eines der letzten großen Beispiele für die klassische Brückenbaukunst, ehe im 19. Jahrhundert der neue Baustoff Gusseisen vorherrschend und der Brückenbau zu einer reinen Ingenieursaufgabe wurde.[20] Ihre ästhetische Wirkung beruht neben ihrem Wert als Baudenkmal vor allem auf ihrer landschaftlichen Lage im Neckartal und dem Panorama, das sie mit der Altstadt und dem Schloss im Hintergrund bietet. Im Jahr 2002 wurde die Brücke in die damalige Liste der am meisten gefährdeten Denkmäler der Welt des World Monuments Fund aufgenommen.

Brückentor

Das Brückentor

 

Am Südende der Alten Brücke steht das in seiner Bausubstanz mittelalterliche Brückentor mit seinen 28 Meter hohen flankierenden Doppeltürmen. Ursprünglich war es in die Stadtbefestigung integriert. Am Tor mussten Auswärtige den Brückenzoll entrichten, im Verteidigungsfall konnte es durch ein Falltor verschlossen werden. Der Brückenzoll wurde 1878 aufgehoben, nachdem 1877 die „Neue Brücke“, heute Theodor-Heuss-Brücke, eröffnet war.[21]

 

Die ältesten Bauteile des Brückentores bilden die beiden schlanken Rundtürme, die ursprünglich Bestandteile der spätgotischen Stadtmauer aus dem 15. Jahrhundert waren. 1709/11 wurde die Toranlage barockisiert. Bei der Errichtung der Carl-Theodor-Brücke verlieh Bauinspektor Mathias Maier auch dem Brückentor seine heutige Gestalt, unter anderem setzte er den Türmen die spätbarocken Helme auf.

 

Der westliche Turm (Schuldturm) birgt drei niedrige Kerkerräume, im östlichen Turm führt eine Wendeltreppe hinauf zur über dem Torbogen gelegenen kleinen Wohnung des Brückenwächters. In diese zog nach dem Zweiten Weltkrieg der am Wiederaufbau der Brücke beteiligte Architekt und Kunsthistoriker Rudolf Steinbach ein. Ab 1956 bewohnte der Schriftsteller Gert Kalow die Torwohnung.[22]

Brückenfiguren

 

Auf dem zweiten und siebten Pfeiler der Alten Brücke stehen zwei von dem Bildhauer Franz Conrad Linck entworfene Statuen. Beide Denkmäler sind mittlerweile durch Kopien ersetzt, die Originale werden im Kurpfälzischen Museum aufbewahrt. Am südlichen Ende der Brücke ist es ein Standbild des Bauherren Kurfürst Karl Theodor, die Statue am nördlichen Ende stellt Minerva bzw. Athene dar. Die Statue des Kurfürsten wurde im Jahr der Einweihung der Brücke 1788 aufgestellt. Als Karl Theodor im selben Jahr die Brücke in Augenschein nahm, befand er, dass als Gegenstück auf die andere Seite ebenfalls eine Statue gesetzt werden sollte. 1790 wurde das Standbild der Minerva fertiggestellt.[23]

Karl-Theodor-Denkmal

Minerva-Denkmal

 

Das Karl-Theodor-Denkmal zeigt den Kurfürsten überlebensgroß in imposanter Pose mit Rüstung, Hermelinmantel und Allongeperücke, den Blick über das Brückentor zum Schloss gerichtet. Die Statue steht auf einem Piedestal, das mit Reliefs geschmückt ist. Das Relief auf der Vorderseite zeigt das Wappen von Pfalz-Bayern (seit 1777 wurden diese beiden Wittelsbacher Lande in Personalunion regiert). Die anderen drei Seiten sind mit 1792 nachträglich hinzugefügten Puttenreliefs ausgestattet. Das linke Relief stellt allegorisch die Vereinigung Bayerns und der Pfalz dar, auf dem rechten Relief ist die Minerva als Patronin der Heidelberger Universität dargestellt, das Relief auf der Rückseite schließlich thematisiert das 50-jährige Regierungsjubiläum Karl Theodors. Umkränzt wird das Piedestal durch vier Figuren von Flussgöttern, welche allegorisch die vier Hauptströme Pfalz-Bayerns darstellen. Oft findet man die Angabe, es handle sich um Rhein, Donau, Neckar und Mosel. Weil aber von den Figuren zwei männlich und zwei weiblich sind und von den vier Flüssen nur die Mosel in weiblicher Form dargestellt wird, scheint es wahrscheinlicher, dass statt des Neckars die Isar dargestellt ist.[24]

 

Das Minerva-Denkmal ist eindeutig als Pendant zur Statue des Kurfürsten entworfen. Die Göttin der Weisheit ist antikisierend samt ihren üblichen Attributen – Helm, Lanze, Schild und Eule – dargestellt. Die Minerva spielt im klassizistischen Bilderprogramm Karl Theodors eine große Rolle. So ließ er ihr auch im Schlosspark Schwetzingen einen Tempel errichten. Die Puttenreliefs des Piedestals zeigen allegorisch die Künste und Wissenschaften, als deren Förderer der Kurfürst sich verstand. Ebenso wie das Karl-Theodor-Denkmal ist auch das Minerva-Denkmal von vier allegorischen Figuren umgeben. Diese stellen die Verkörperungen der Gerechtigkeit (Iustitia), der Frömmigkeit (Pietas), des Ackerbaus (Ceres) und des Handels (Mercurius) dar.

Brückenaffe

Der Brückenaffe

 

Am ehemaligen nördlichen Brückenturm war ab dem frühen 17. Jahrhundert das Relief eines Affen angebracht, der sich ans Hinterteil fasste und sich gleichzeitig einen Spiegel vorhielt. Dieses Motiv geht ikonografisch vermutlich auf einen älteren Stadtaffen zurück, der sich an anderer Stelle der Stadt befunden hatte. Martin Zeiller dichtete über den Affen 1632 in seinem Werk Itinerarium Germaniae.[25]

 

Was thustu mich hie angaffen?

Hastu nicht gesehen den alten Affen

Zu Heydelberg / sich dich hin unnd her /

Da findestu wol meines gleichen mehr.

 

Bei der Zerstörung von 1689 wurde der Affenturm gesprengt und der Brückenaffe ging verloren. 1977 schrieb der Verein Alt-Heidelberg einen Wettbewerb für eine moderne Neugestaltung des Brückenaffen aus, der zugunsten eines Entwurfs des Bildhauers Gernot Rumpf entschieden wurde. Die 1979 geschaffene Bronzeskulptur am Südufer greift das Motiv der Selbstreflexion auf, indem sie dem Betrachter einen metaphorisch zu deutenden Spiegel vorhält. Neben dem Affen ist das besagte Spottgedicht angebracht. Zwei kleine Mausfiguren erinnern an das kurfürstliche Kornhaus, das sich ehemals an dieser Stelle neben dem Brückentor befand. Der Kopf des Affen ist hohl gestaltet, so dass man den eigenen Kopf in ihn hineinstecken kann – ein Motiv das gerne von Heidelberg-Touristen als Motiv für Erinnerungsfotos genutzt wird.

Nepomuk-Statue

Die Nepomuk-Statue

Alte Brücke mit Nepomuk von Christian Philipp Koester[26]

 

Die Statue des Johannes von Nepomuk stand, wie es so oft bei Bildnissen dieses Heiligen der Fall ist, ursprünglich auf der Brücke, genauer auf dem achten Pfeiler am Neuenheimer Ufer. Sie wurde 1738, gerade neun Jahre nach der Heiligsprechung Nepomuks, aufgestellt. Der Bildhauer der Statue ist unbekannt, es könnte sich aber um Pieter van den Branden, den Schöpfer der Kornmarkt-Madonna, gehandelt haben.[27] Im 18. Jahrhundert war der Nepomuk-Kult in den deutschsprachigen katholischen Ländern sehr verbreitet. Somit ist seine Statue ebenso wie die Kornmarkt-Madonna ein sichtbares Zeichen der Gegenreformation in der kurz vorher katholisch gewordenen Kurpfalz. Dies wird auch an der lateinischsprachigen Sockelinschrift deutlich, die den Betrachter mit „Bleib stehen, Wanderer!“ (Siste viator!) direkt anspricht und ihm den Heiligen als leuchtendes Vorbild des rechten Glaubens preist, ehe er mit „Gehe, Wanderer!“ (Ito viator!) wieder entlassen wird. Beim Hochwasser von 1784 stürzte die Nepomuk-Statue in den Fluss. Sie konnte geborgen werden, wurde aber, da sie nicht ins antikisierende Bilderprogramm Karl Theodors passte, nicht wieder auf der Brücke aufgestellt. Heute steht sie etwas abseits am Ufer an der Neuenheimer Landstraße. Ebenso wie bei den Brückenfiguren ist die Nepomuk-Statue mittlerweile durch eine Kopie ersetzt worden, das Original befindet sich im Kurpfälzischen Museum.[28]

 

Die Nepomuk-Statue zeigt den Heiligen auf einem Himmelsglobus, der auf einer Wolkensäule ruht und von zwei Engeln gestützt wird. Dadurch wird die Apotheose des Heiligen vorgeführt. Diese Darstellungsweise ist bei Außenplastiken Nepomuks eine Seltenheit.[29]

Die Alte Brücke in der Dichtung

Friedrich Rottmann: Heidelberg vom Neuenheimer Ufer, um 1800

 

Im Zusammenspiel des Flusstals, der Altstadt und des Schlosses prägt die Alte Brücke seit jeher das klassische Heidelberg-Panorama. So nimmt es auch nicht wunder, dass sie zusammen mit dem Schloss zu den am meisten gezeichneten und fotografierten Motiven Heidelbergs gehört. Die Wirkung der Alten Brücke liegt dabei vor allem in der Einbettung in die Landschaft. So beschrieb Johann Wolfgang von Goethe, der insgesamt achtmal Heidelberg besuchte, und sowohl den 1784 zerstörten Vorgängerbau als auch die Karl-Theodor-Brücke kannte, in seinem Tagebucheintrag von 26. August 1797 den Blick vom Karlstor flussabwärts zur Alten Brücke „Die Brücke zeigt sich von hier aus in einer Schönheit, wie vielleicht keine Brücke der Welt. Durch die Bogen sieht man den Neckar nach den flachen Rheingegenden fließen und über ihr die lichtblauen Gebirge jenseits des Reins in der Ferne. An der rechten Seite schließt ein bewachsner Fels mit röthlichen Seiten, der sich mit der Region der Weinberge verbindet, die Aussicht.“[30]

 

Zu den bekanntesten Erwähnungen Heidelbergs in der Dichtung gehört Friedrich Hölderlins Ode Heidelberg (1800). Deren zweite Strophe schildert die Alte Brücke:[31]

 

Wie der Vogel des Walds über die Gipfel fliegt,

Schwingt sich über den Strom, wo er vorbei dir glänzt,

Leicht und kräftig die Brüke,

Die vor Wagen und Menschen tönt.

 

Das bekannteste, explizit der Alte Brücke gewidmete Gedicht wurde indes 1849 von Gottfried Keller, der zwischen Herbst 1848 und Frühjahr 1850 in Heidelberg studierte, verfasst und trägt den Namen Die Brücke. Keller wohnte auf der Altstadtseite, nur wenige Häuser flussabwärts vom Brückenturm. Auf der anderen Seite des Flusses lebte in der Villa Zum Waldhorn die junge Johanna Kapp, die Tochter des Philosophiegelehrten Christian Kapp. Sie war schon 1841 – damals war sie 16 Jahre alt – eine Liebesbeziehung mit Ludwig Feuerbach eingegangen. Feuerbach allerdings war verheiratet und hatte sich 1846 offiziell für seine Familie entschieden. Johanna Kapp sollte Feuerbach aber bis zu ihrem frühen Tod treu bleiben, lehnte so 1847 einen Heiratsantrag des Dichters Hoffmann von Fallersleben ab, und auch Gottfried Keller, der regelmäßig im Kappschen Hause verkehrte, wurde trotz inniger Freundschaft nicht von ihr erhört. Von dieser unerwiderten Liebe handelt das Gedicht.[32]

 

Schöne Brücke, hast mich oft getragen,

Wenn mein Herz erwartungsvoll geschlagen

Und mit dir den Strom ich überschritt.

Und mich dünkte, deine stolzen Bogen

Sind in kühnerm Schwunge mitgezogen,

Und sie fühlten meine Freude mit.

 

Weh der Täuschung, da ich jetzo sehe,

Wenn ich schweren Leids hinübergehe,

Daß der Last kein Joch sich fühlend biegt;

Soll ich einsam in die Berge gehen

Und nach einem schwachen Stege spähen,

Der sich meinem Kummer zitternd fügt?

 

Aber sie, mit anderm Weh und Leiden

Und im Herzen andre Seligkeiten:

Trage leicht die blühende Gestalt!

Schöne Brücke, magst du ewig stehen,

Ewig aber wird es nie geschehen,

Daß ein bessres Weib hinüber wallt!

Quellen und weiterführende Informationen

Literatur

 

Herbert Fritz: Die Baugeschichte der alten Brücke über den Neckar bei Heidelberg. In: Mein Heimatländ, Badische Blätter für Volkskunde, 15. Jahrgang, Heft 5/6, Karlsruhe Juni/Juli 1928, S. 150–163.

J. Ph. A. Kintz: Feste Brücken im Heidelberger Stadtgebiet, Heidelberg 1928.

Helmut Prückner (Hrsg.): Die alte Brücke in Heidelberg. Braus, Heidelberg 1988, ISBN 3-925835-19-9.

Helmut Prückner: Die Alte Brücke. In: Elmar Mittler (Hrsg.): Heidelberg. Geschichte und Gestalt. Universitätsverlag C. Winter, Heidelberg 1996, ISBN 3-921524-46-6. S. 162–171.

Rudolf Steinbach: Die Alte Brücke in Heidelberg und die Problematik des Wiederaufbaus. In: Ulrich Conrads (Hrsg.):Die Städte himmeloffen. Reden und Reflexionen über den Wiederaufbau des Untergegangenen und die Wiederkehr des Neuen Bauens 1948/49. 171ff, Birkhäuser Architektur, Stuttgart 2002.

 

Kriegerische Konflikte 2018

Drei neue und sechs beendete

Redaktion: Universität Hamburg

PRESSEMITTEILUNG

Hamburg/gc. Die Hamburger Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung zieht Bilanz für 2018. Die Zahl der kriegerischen Auseinandersetzungen ist danach weltweit ist 2018 zurückgegangen. Das geht aus Untersuchungen der Hamburger Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) der Universität Hamburg hervor. Demnach wurden 2018 insgesamt 28 Kriege und bewaffnete Konflikte geführt. Gegenüber dem Vorjahr verzeichnete die AKUF damit einen Rückgang von 31 auf 28 kriegerische Konflikte.

 

Insgesamt registrierte die AKUF im Jahr 2018 das Ende von zwei Kriegen und vier bewaffneten Konflikten. Demgegenüber begannen ein Krieg und zwei bewaffnete Konflikte neu. In Russland ging der fast 20 Jahre währende Krieg im Nordkaukasus zu Ende und in der Demokratischen Republik Kongo endete der erst 2016 begonnene Krieg in der Provinz Kasai. Trotz anhaltender Vertreibungen waren bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen der Armee Myanmars und Rohingya-Rebellen nur sporadisch zu verzeichnen. Beendet wurden des Weiteren die bewaffneten Konflikte in Algerien und Tunesien sowie zwischen Armenien und Aserbeidschan. In Kamerun hingegen mündeten die separatistischen Bestrebungen der englischsprachigen Minderheit im Norden des Landes in einen Krieg. Mehr Aufmerksamkeit erhielt der erneut eskalierte bewaffnete Konflikt zwischen Israel und Palästinensern in Gaza. Darüber hinaus eskalierte auch der Konflikt in Burundi erneut.

 

Afrika war mit zehn Kriegen und bewaffneten Konflikten die 2018 von Kämpfen zahlenmäßig am stärksten betroffene Weltregion. Es folgten der Vordere und Mittlere Orient und Asien mit neun bzw. sieben kriegerischen Konflikten. In Lateinamerika und in Europa war jeweils ein Krieg zu verzeichnen (Kolumbien und Ukraine).

 

Am meisten Aufmerksamkeit erhielt 2018 der Krieg in Syrien. Trotz weiterer Erfolge der syrischen Regierungstruppen von Staatspräsident Baschar al-Assad ist ein Ende des Krieges nicht in Sicht. Der Krieg mit dem „Islamischen Staat“ (IS) dauert auch nach dessen territorialen Verlusten in Irak und Syrien noch an.

 

Weitere wesentliche Austragungsorte von Kriegen im Jahr 2018 waren Afghanistan, der Jemen, die Demokratische Republik Kongo, Libyen, Südsudan und die Zentralafrikanische Republik. Die Kriege in Mali, Nigeria und Somalia erstreckten sich auch auf Nachbarländer dieser Staaten.

 

Die AKUF führt die jährliche Erhebung seit 1986 durch. Krieg definiert die AKUF als einen gewaltsamen Massenkonflikt, der sämtliche folgende Merkmale aufweist:

 

An den Kämpfen müssen zwei oder mehr bewaffnete Streitkräfte beteiligt sein, wobei es sich bei einer Seite um reguläre Streitkräfte (Militär, paramilitärische Verbände, Polizeieinheiten) der Regierung handeln muss. Zudem muss auf beiden Seiten ein Mindestmaß an zentralgelenkter Organisation der Kriegführenden und des Kampfes gegeben sein. Dazu zählen beispielsweise auch bewaffnete Verteidigung oder planmäßige Überfälle (Guerillaoperationen, Partisanenkrieg usw.). Zuletzt muss auch das Merkmal einer gewissen Kontinuierlichkeit erfüllt sein. Das heißt, beide Seiten operieren nach einer planmäßigen Strategie, gleichgültig ob die Kämpfe auf dem Gebiet einer oder mehrerer Gesellschaften stattfinden und wie lange sie dauern. Gelegentliche oder spontane Zusammenstöße werden damit für die Definition eines Krieges explizit nicht mit einbezogen.

 

Bewaffnete Konflikte sind gewaltsame Auseinandersetzungen, bei denen die Kriterien der Kriegsdefinition nicht in vollem Umfang erfüllt sind. In der Regel handelt es sich dabei um Fälle, in denen eine hinreichende Kontinuierlichkeit der Kampfhandlungen nicht gegeben ist.

 

Bildunterschrift:

Gestorben, wofür? Ehrenhain des Ersten Weltkriegs bei Verdun. Foto: Heiko Wruck

 

Aussender:

Universität Hamburg

Referat Medien- und Öffentlichkeitsarbeit

Mittelweg 177

20148 Hamburg

www.uni-hamburg.de

 

Birgit Kruse

Telefon: 040-42838-4521

Fax: 040-42838-2449

medien@uni-hamburg.de

The very beginning of sunset during extreme haze.

 

Coucher de soleil

 

Ocaso

Tramonto

 

Günbatımı

 

Закат

Sunset

 

Sonnenuntergang

 

Als Sonnenuntergang bezeichnet man sowohl das Verschwinden (Untergang) der Sonne unter dem Horizont als auch den Zeitpunkt dieses täglichen Phänomens im Sonnenlauf sowie die Himmelserscheinung als solche mit all ihren Phänomenen. Auf den Sonnenuntergang folgt die Zeit der Abenddämmerung, die je nach geografischer Breite unterschiedlich lang ist. Obwohl der Sonnenuntergang in einigen Kulturen, beispielsweise bei den alten Germanen, im Judentum und im Islam, den Tagesbeginn markiert(e), beginnt der bürgerliche Tag (auf internationaler Ebene) um Mitternacht.

 

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Der wahre Sonnenuntergang ist der Moment, an dem die Oberkante der Sonnenscheibe den wahren Horizont unterschreitet. Der wahre Horizont, auch als geozentrische Horizontalebene bekannt, ist die senkrecht zum Lot des Beobachters stehende, durch den Erdmittelpunkt verlaufende Ebene.

In diesem Moment ist zwischen Sonne und Horizont ein Abstand von etwa 2/3 ihres Durchmessers zu sehen.

 

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Sunset, also known as sundown, is the daily disappearance of the Sun below the horizon due to Earth's rotation.

 

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As a ray of white sunlight travels through the atmosphere to an observer, some of the colors are scattered out of the beam by air molecules and airborne particles, changing the final color of the beam the viewer sees. Because the shorter wavelength components, such as blue and green, scatter more strongly, these colors are preferentially removed from the beam.

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en.wikipedia.org/wiki/Sunset

 

Während ein weißer Sonnenstrahl durch die Atmosphäre zum Betrachter gelangt, werden einige Farben durch Luftmoleküle und Partikel aus dem Strahl gestreut, wodurch sich die endgültige Farbe des Strahls ändert, den der Betrachter sieht. The very beginning of sunset

 

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Da die Komponenten mit kürzerer Wellenlänge, wie z. B. Blau und Grün, stärker streuen, werden diese Farben vorzugsweise aus dem Strahl entfernt.

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Sunset colors are typically more brilliant than sunrise colors, because the evening air contains more particles than morning air.

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Sonnenuntergangsfarben sind in der Regel brillanter als Sonnenaufgangsfarben, da die Abendluft mehr Partikel enthält als die Morgenluft.

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edition by Photoshop

Android

 

Canon PowerShot SX70 HS

Date and Time (Digitized) -

2019:08:29

20:07:15

 

ƒ/8.0

188.0 mm aka 100 mm

1/125

ISO 100

 

Dunst entfernt

klarer

schärfer

farbiges Rauschen korrigiert

 

Komischerweise hat die SX60 und SX70 kein eigenes Sonnenuntergang (SCN sunset, sunrise) Szenen-programm mehr.

Schon die SX1 hatte ein fantastisches SZN Programm für Sonnenuntergang.

Es hat etwas gedauert diese Technick der SX70 beizubringen.

 

Zum Glück gibt es das Selfie Programm.

Canon PowerShot SX70 HS

Da kann man wie bei einer DSLR per Info button,

Hintergrundschärfe,

Helligkeit und

Rauschen einstellen.

Die Einstellungen bleiben erhalten.

 

Der Fokus wird per grünen Rechecken eingeblendet.

 

Blenden Erweiterung über F8 bei sehr großer Helligkeit

 

bis F11, F16, .. F22, etc.

  

Leider erwähnt dies Canon nirgends explizit.

 

Canon Powershot SX70 HS

 

www.flickr.com/search/?

Canon Powershot SX70 HS

photos

 

Der äußerst Aufschlussreiche 28er Test hat mich dazu bewogen meine alten 58er zu Vergleichen, es lag nah das moderne 60mm F2.8er Sigma DN gleich mit zu "verwursten", jenes gilt ja als einer der schärfsten (günstigen) Linsen aus dem MFT-Sortiment. Somit umspannen die Vintag Linsen drei Jahrzehnte (50er, 60er, 70er), ...zusätzlich ein Objektiv (Sigma) welches explizit für den Sensor und nicht für Film konstruiert wurde...

 

Bemerkung: Überaschenaderweise liegen alle Objektive abgeblendet bei F8.0 extrem Dicht bei einander. So das eine Platzierungszuweisung kaum sinnvoll erscheint. Ich werde zu jedem Objektiv unter Bemerkung kurz thematisch Eindrücke beschreiben.

 

Bemerkung zum Biotar:

Das fast 70 Jahre alte Objektiv mit einer Einfachvergütung, schlägt dem Fass den Boden aus, es ist ohne Fehl und Tadel bei Tageslicht auf unendlich, abgeblendet löst es bis in die Ecken gestochen Scharf auf, und lässt die Baugleichen Helios Linsen aus den 70ern (minimal) hinter sich! HUT AB vor den Leuten von Carl Zeiss Jena! Auch das Sigma zeichnet abgeblendet nicht detaillierter auf!

MAK muestra "SHUNGA. Arte erótico de Japón"

Viena (OTS) - Con su aparente enfoque indiferente de la desnudez y la sexualidad, se dan Shunga del Asia Oriental (imágenes de Primavera) una moral sexual más libre que nos fue inculcado en Europa. La exposición MAK "SHUNGA. Arte erótico de Japón" demuestra la calidad artística de los grabados en madera explícitamente eróticas, a pesar de la prohibición de larga duración por el gobierno Japonés celebrando un fenómeno de masas. Hojas sueltas, álbumes y libros de maestros reconocidos como Suzuki Harunobu, Katsushika Hokusai o Kitagawa Utamaro, en gran parte en préstamo de la colección privada de Leopold dan en el MAK una visión representativa en esta faceta a menudo tabú de la historia del arte japonés. Fotografías de desnudos contemporáneas de Nobuyoshi Araki tienden un arco hasta el presente.

La colección MAK grabados en madera de color japoneses con alrededor de 4 200 hojas es una de las más importantes colecciones de ukiyo-e en Europa. Ukiyo-e (pinturas del mundo flotante), a las que se atribuye la Shunga, ilustran placeres urbanos y así como los fenómenos cotidianos burgueses alrededor del teatro y de ocio de Edo, la actual Tokio. El contenido sexual explícito en la shunga bloqueó los grabados mucho tiempo la entrada en las colecciones europeas. La colección MAK también alberga sólamente un rodillo de imagen de un maestro anónimo de la segunda mitad del siglo 17 - el objeto más antiguo de la exposición mostrado en el MAK.

El manejo formal de los cuerpos desnudos y en ocasiones complejos arreglos de pliegues del kimono se diferencian Shunga significativamente de representaciones naturalistas de hacer el amor. Características son el grado de precisión anatómico, a veces posturas extremas y los genitales presentados de gran tamaño. A menudo Shunga también muestran escenas de humor, como una niña mirando a través de ojo de cerradura de una pareja de amantes y llamando:

"Le diré a mamá".

Un laberinto de paneles lleva a los visitantes (hombres y mujeres!) a través de la exposición cronológicamente estructurado en el MAK Design Lab. El preludio del curso forman series de Shunga tempranas desde el siglo 17, siguiendo el ciclo de los doce meses y - con una página de título - dan trece estampados que constituyen un conjunto. Suzuki Harunobu (ca. 1725-1770), uno de los principales diseñadores de Shunga, profundizó los grabados en madera, inicialmente monocromáticos, en estampados multi-colores y sedujo, por ejemplo, con sus parábolas entre la poesía china y la erótica japonesa entre otros los ricos y educados capas de ciudadanos (hombres y mujeres) de Edo.

Casi todos los conocidos artistas de ukiyo-e también diseñan grabados en madera eróticos, por lo que la calidad artística de Shunga se explicó. Kitagawa Utamaro (1753-1806) transformó las escenas eróticas originalmente soñadores de Harunobus en imágenes más claras. Él da el género más naturalidad y también demuestra escenas domésticas semi-eróticos como la belleza (bijin) con la higiene personal. Los álbumes de Utamaro hoy día en el mercado del arte casi no más disponible son algunos de los trabajos más codiciados del arte japonés. Su serie "Negai sin itoguchi [despertar del deseo]" (1799) es completamente visible en el MAK.

Fantasías eróticas y el mundo de la mitología y fantasmas vincula el no sólo por su serie "36 vistas del monte Fuji" famoso Katsushika Hokusai (1760-1849). Durante la era Meiji (1868-1912) varía la calidad de la Shunga. El enfoque ya no es la belleza (bijin), pero se trata de motivos eróticos, como la joven estudiante o la mujer segura. Debido a las nuevas posibilidades técnicas de la fotografía, la xilografía de color como un medio de masas a partir del último cuarto del siglo 19 perdió en importancia. El artista Hashiguchi Goyo (1880-1921) hizo revivir la tradición de Ukiyo-e como uno de los primeros en "estampados nuevos" (Shin Hanga) y creó una imagen de la mujer moderna, segura de sí misma que recuerda las hojas de Utamaro.

La exposición MAK concluye con fotografías seleccionadas del artista japonés Nobuyoshi Araki (nacido en 1940), que en varios series de fotografía de desnudos hace referencia a la Shunga de la era Edo.

La mayoría de las obras demostradas en "SHUNGA Arte Erótica de Japón" proviene de la colección excepcional de Ukiyo-e de Rudolf Leopold (1925-2010), que ahora es propiedad de su hijo Diethard Leopold, que amplía la colección de manera constante. La representación desinhibida del sexo en los grabados en madera impresionó en Europa y sólo ha sido desarrollado por Schiele Egon en semejante forma directa metódicamente en enteras series de hojas. Los grabados en madera son una parte constitutiva de la colección de Rudolf Leopold, que amasó una visión global de Viena en 1900 alredero del núcleo de Schiele. Parte de la colección completa de Shunga se pudo ver en el Museo Leopold en 2012/2013 coordinada por Diethard Leopold en la exposición de Japón "fragilidad de la existencia".

Mientras Shunga probablemente en el momento de su creación fueron consideradas con pornografía, hoy la importanica historia del arte es en el punto de mira. En la operación de la exposición, hasta ahora, unos grabados en madera eróticos casi nunca aparecían ya que los límites entre el arte erótico y la pornografía a menudo estan difíciles de discernir. El Museo Británico se encontraba con su exposición a gran escala "Shunga: el sexo y el placer en el arte japonés" en 2013 en posición pionera en la presentación en Europa. En el propio Japón en 2015 el fue seguida por la primera gran exposición en el Museo Shunga Eisei Bunko en Tokio.

Con motivo de la exposición se ha publicado un catálogo epónimo, divulgado por el MA, con textos de Susanne Klien, Diethard Leopold y Sepp Linhart, cerca de 200 páginas, 80 ilustraciones. Disponible en el MAK Design Shop.

Esta exposición contiene imágenes eróticas explícitas que pueden ofender los sentimientos morales de las personas menores de 16 años.

 

MAK zeigt "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan"

Wien (OTS) - Mit ihrem scheinbar unbekümmerten Umgang mit Nacktheit und Sexualität vermitteln ostasiatische Shunga (Frühlingsbilder) eine freiere Sexualmoral, als sie uns in Europa anerzogen wurde. Die MAK-Ausstellung "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan" zeigt die künstlerische Qualität der explizit erotischen Farbholzschnitte auf, die trotz langen Verbots durch die japanische Regierung zum Massenphänomen avancierten. Einzelblätter, Alben und Bücher von namhaften Meistern wie Suzuki Harunobu, Katsushika Hokusai oder Kitagawa Utamaro, großteils Leihgaben aus der Leopold Privatsammlung, geben im MAK einen repräsentativen Einblick in diese oft tabuisierte Facette der japanischen Kunstgeschichte. Zeitgenössische Aktfotografien von Nobuyoshi Araki spannen den Bogen bis in die Gegenwart.

Die MAK-Sammlung japanischer Farbholzschnitte zählt mit rund 4 200 Blättern zu den bedeutenden Ukiyo-e-Sammlungen in Europa. Ukiyo-e (Bilder der fließenden Welt), denen die Shunga zuzuordnen sind, illustrieren urbane Vergnügungen sowie bürgerliche Alltagsphänomene rund um die Theater- und Vergnügungsviertel von Edo, dem heutigen Tokio. Die explizite Darstellung von Sexualität in den Shunga versperrte den erotischen Drucken lange Zeit den Eingang in europäische Sammlungen. Auch die MAK-Sammlung beherbergt nur eine Bildrolle eines anonymen Meisters aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhundert – das älteste in der MAK-Ausstellung gezeigte Objekt.

Der formale Umgang mit nackten Körpern und die zum Teil vielschichtigen Anordnungen von Kimonofaltungen heben Shunga deutlich von naturalistischen Darstellungen des Liebesspiels ab. Charakteristisch sind die anatomische Detailgenauigkeit, manchmal extreme Körperstellungen und übergroß dargestellte Genitalien. Oft zeigen Shunga auch humorvolle Szenen, wie beispielsweise ein kleines Mädchen, das durchs Schlüsselloch ein Liebespaar beobachtet und ruft:

„Ich sag’s der Mama“.

Ein Labyrinth aus Panelen leitet die BesucherInnen durch die chronologisch gegliederte Ausstellung im MAK DESIGN LABOR. Den Auftakt zum Parcours bilden frühe Shunga-Serien aus dem 17. Jahrhundert, die dem Zyklus der zwölf Monate folgen und – mit einem Titelblatt – dreizehn zusammengehörige Drucke ergeben. Suzuki Harunobu (ca. 1725–1770), einer der wichtigsten Entwerfer von Shunga, entwickelte die anfangs in schwarz-weiß umgesetzten Holzschnitte zu Vielfarbendrucken weiter und sprach zum Beispiel mit seinen Parabeln zwischen chinesischer Dichtkunst und japanischer Erotik unter anderem die reiche und gebildete BürgerInnenschicht Edos an.

Fast alle bekannten Ukiyo-e-Künstler entwarfen auch erotische Farbholzschnitte, wodurch sich die künstlerische Qualität von Shunga erklärt. Kitagawa Utamaro (1753–1806) wandelte die ursprünglich verträumten erotischen Szenen Harunobus zu eindeutigeren Darstellungen. Er verleiht dem Genre mehr Selbstverständlichkeit und zeigt auch halberotische häusliche Szenen wie die Schönheit (Bijin) bei der Körperpflege. Die heute am Kunstmarkt kaum noch erhältlichen Alben Utamaros zählen zu den begehrtesten Werken der japanischen Kunst. Seine Serie "Negai no itoguchi [Erwachen der Begierde]" (1799) ist im MAK vollständig zu sehen.

Erotische Phantasien und die Welt der Mythologie und der Geister verknüpft der – nicht nur durch seine Serie "36 Ansichten des Berges Fuji" weltberühmte – Katsushika Hokusai (1760–1849). Während der Meiji-Ära (1868–1912) variiert die Qualität der Shunga. Im Zentrum steht nicht länger die Schönheit (Bijin), vielmehr geht es um erotische Motive wie die junge Studentin oder die selbstbewusste Frau. Durch die neuen technischen Möglichkeiten der Fotografie verlor der Farbholzschnitt als Massenmedium ab dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts an Bedeutung. Der Künstler Hashiguchi Goyō (1880–1921) ließ die Tradition der Ukiyo-e als einer der ersten in "neuen Drucken" (Shin hanga) wieder aufleben und schuf ein modernes, selbstbewusstes Frauenbild, das an die Blätter Utamaros erinnert.

Die MAK-Ausstellung schließt mit ausgewählten Fotografien des japanischen Künstlers Nobuyoshi Araki (geb. 1940), der in mehreren Aktfotografie-Serien auf Shunga aus der Edo-Periode Bezug nimmt.

Der Großteil der in "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan" gezeigten Werke stammt aus der herausragenden Ukiyo-e Sammlung Rudolf Leopolds (1925–2010), die sich heute im Eigentum seines Sohnes Diethard Leopold befindet, der die Sammlung stetig erweitert. Die tabulose Darstellung des Geschlechts in den Farbholzschnitten beeindruckte in Europa und wurde erst durch Egon Schiele in ähnlich direkter Form methodisch in ganzen Serien von Blättern umgesetzt. Die Holzschnitte sind ein konstitutiver Bestandteil der Sammlung Rudolf Leopolds, der um den Schiele-Kern eine Gesamtschau von Wien um 1900 zusammentrug. Ein Teil der umfassenden Shunga-Sammlung war in der von Diethard Leopold kuratierten Japan-Ausstellung "Fragilität des Daseins" im Leopold Museum im Jahr 2012/2013 zu sehen.

Während Shunga zur Zeit ihrer Entstehung wahrscheinlich als Pornografie galten, steht heute die kunstgeschichtliche Bedeutung im Fokus. Im Ausstellungsbetrieb kamen erotische Farbholzschnitte bisher kaum vor, da die Grenzen zwischen erotischer Kunst und Pornografie oft verschwimmen. Das British Museum war mit seiner großangelegten Ausstellung "Shunga: sex and pleasure in Japanese art" im Jahr 2013 ein Vorreiter der Präsentation in Europa. In Japan selbst folgte 2015 die erste große Shunga-Ausstellung im Museum Eisei Bunko in Tokio.

Zur Ausstellung erscheint ein gleichnamiger Katalog, herausgegeben vom MAK, mit Textbeiträgen von Susanne Klien, Diethard Leopold und Sepp Linhart, ca.200 Seiten, 80 Abbildungen. Erhältlich im MAK Design Shop.

Diese Ausstellung enthält explizit erotische Darstellungen, die das moralische Empfinden von Personen unter 16 Jahren verletzen könnten.

www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160830_OTS0075/mak-zeig...

 

The history of the Austrian Museum of Applied Art/Contemporary Art

1863 / After many years of efforts by Rudolf Eitelberger decides emperor Franz Joseph I on 7 March on the initiative of his uncle archduke Rainer, following the model of the in 1852 founded South Kensington Museum (now the Victoria and Albert Museum, London) the establishment of the "k.u.k. Austrian Museum for Art and Industry" and appoints Rudolf von Eitelberger, the first professor of art history at the University of Vienna director. The museum should be serving as a specimen collection for artists, industrialists, and public and as a training and education center for designers and craftsmen.

1864/ on 12th of May, opened the museum - provisionally in premises of the ball house next to the Vienna Hofburg, the architect Heinrich von Ferstel for museum purposes had adapted. First exhibited objects are loans and donations from the imperial collections, monasteries, private property and from the k.u.k. Polytechnic in Vienna. Reproductions, masters and plaster casts are standing value-neutral next originals.

1865-1897 / The Museum of Art and Industry publishes the journal Communications of Imperial (k.u.k.) Austrian Museum for Art and Industry .

1866 / Due to the lack of space in the ballroom the erection of an own museum building is accelerated. A first project of Rudolf von Eitelberger and Heinrich von Ferstel provides the integration of the museum in the project of imperial museums in front of the Hofburg Imperial Forum. Only after the failure of this project, the site of the former Exerzierfelds (parade ground) of the defense barracks before Stubentor the museum here is assigned, next to the newly created city park at the still being under development Rind Road.

1867 / Theoretical and practical training are combined with the establishment of the School of Applied Arts. This will initially be housed in the old gun factory, Währinger street 11-13/Schwarzspanier street 17, Vienna 9.

1868 / With the construction of the building at Stubenring is started as soon as it is approved by emperor Franz Joseph I. the second draft of Heinrich Ferstel.

1871 / The opening of the building at Stubering takes place after three years of construction, 15 November. Designed according to plans by Heinrich von Ferstel in the Renaissance style, it is the first built museum building at the Ring. Objects from now on could be placed permanently and arranged according to main materials. / / The School of Arts and Crafts (Kunstgewerbeschule) moves into the house at Stubenring. / / Opening of Austrian arts and crafts exhibition.

1873 / Vienna World Exhibition. / / The Museum of Art and Industry and the Vienna School of Arts and Crafts are exhibiting together at Stubenring. / / Rudolf von Eitelberger organizes in the framework of the World Exhibition the worldwide first international art scientific congress in Vienna, thus emphasizing the orientation of the Museum on teaching and research. / / During the World Exhibition major purchases for the museum from funds of the Ministry are made, eg 60 pages of Indo-Persian Journal Mughal manuscript Hamzanama.

1877 / decision on the establishment of taxes for the award of Hoftiteln (court titels). With the collected amounts the local art industry can be promoted. / / The new building of the School of Arts and Crafts, adjoining the museum, Stubenring 3, also designed by Heinrich von Ferstel, is opened.

1878 / participation of the Museum of Art and Industry as well as of the School of Arts and Crafts at the Paris World Exhibition.

1884 / founding of the Vienna Arts and Crafts Association with seat in the museum. Many well-known companies and workshops (led by J. & L. Lobmeyr), personalities and professors of the School of Arts and Crafts join the Arts and Crafts Association. Undertaking of this association is to further develop all creative and executive powers the arts and craft since the 1860s has obtained. For this reason are organized various times changing, open to the public exhibitions at the Imperial Austrian Museum for Art and Industry. The exhibits can also be purchased. These new, generously carried out exhibitions give the club the necessary national and international resonance.

1885 / After the death of Rudolf von Eitelberger, Jacob von Falke, his longtime deputy, is appointed manager. Falke plans all collection areas al well as publications to develop newly and systematically. With his popular publications he influences significantly the interior design style of the historicism in Vienna.

1888 / The Empress Maria Theresa exhibition revives the contemporary discussion with the high Baroque in the history of art and in applied arts in particular.

1895 / end of directorate of Jacob von Falke. Bruno Bucher, longtime curator of the Museum of metal, ceramic and glass, and since 1885 deputy director, is appointed director.

1896 / The Vienna Congress exhibition launches the confrontation with the Empire and Biedermeier style, the sources of inspiration of Viennese Modernism.

1897 / end of the directorate of Bruno Bucher. Arthur von Scala, director of the Imperial Oriental Museum in Vienna since its founding in 1875 (renamed Imperial Austrian Trade Museum 1887), takes over the management of the Museum of Art and Industry. / / Scala wins Otto Wagner, Felician of Myrbach, Koloman Moser, Josef Hoffmann and Alfred Roller to work at the museum and School of Arts and Crafts. / / The style of the Secession is crucial for the Arts and Crafts School. Scala propagates the example of the Arts and Crafts Movement and makes appropriate acquisitions for the museum's collection.

1898 / Due to differences between Scala and the Arts and Crafts Association, which sees its influence on the Museum wane, archduke Rainer puts down his function as protector. / / New statutes are written.

1898-1921 / The Museum magazine Art and Crafts replaces the Mittheilungen (Communications) and soon gaines international reputation.

1900 / The administration of Museum and Arts and Crafts School is disconnected.

1904 / The Exhibition of Old Vienna porcelain, the to this day most comprehensive presentation on this topic, brings with the by the Museum in 1867 definitely taken over estate of the "k.u.k. Aerarial Porcelain Manufactory" (Vienna Porcelain Manufactory) important pieces of collectors from all parts of the Habsburg monarchy together.

1907 / The Museum of Art and Industry takes over the majority of the inventories of the Imperial Austrian Trade Museum, including the by Arthur von Scala founded Asia collection and the extensive East Asian collection of Heinrich von Siebold .

1908 / Integration of the Museum of Art and Industry in the Imperial and Royal Ministry of Public Works.

1909 / separation of Museum and Arts and Crafts School, the latter remains subordinated to the Ministry of Culture and Education. / / After three years of construction, the according to plans of Ludwig Baumann extension building of the museum (now Weiskirchnerstraße 3, Wien 1) is opened. The museum thereby receives rooms for special and permanent exhibitions. / / Arthur von Scala retires, Eduard Leisching follows him as director. / / Revision of the statutes.

1909 / Archduke Carl exhibition. For the centenary of the Battle of Aspern. / / The Biedermeier style is discussed in exhibitions and art and arts and crafts.

1914 / Exhibition of works by the Austrian Art Industry from 1850 to 1914, a competitive exhibition that highlights, among other things, the role model of the museum for arts and crafts in the fifty years of its existence.

1919 / After the founding of the First Republic it comes to assignments of former imperial possession to the museum, for example, of oriental carpets that are shown in an exhibition in 1920. The Museum now has one of the finest collections of oriental carpets worldwide.

1920 / As part of the reform of museums of the First Republic, the collection areas are delimited. The Antiquities Collection of the Museum of Art and Industry is given away to the Museum of Art History.

1922 / The exhibition of glasses of classicism, the Empire and Biedermeier time offers with precious objects from the museum and private collections an overview of the art of glassmaking from the former Austro-Hungarian Empire. / / Biedermeier glass serves as a model for contemporary glass production and designs, such as of Josef Hoffmann.

1922 / affiliation of the museal inventory of the royal table and silver collection to the museum. Until the institutional separation the former imperial household and table decoration is co-managed by the Museum of Art and Industry and is inventoried for the first time by Richard Ernst.

1925 / After the end of the directorate of Eduard Leisching, Hermann Trenkwald is appointed director.

1926 / The exhibition Gothic in Austria gives a first comprehensive overview of the Austrian panel painting and of arts and crafts of the 12th to 16th Century.

1927 / August Schestag succeeds Hermann Trenkwald as director.

1930 / The Werkbund (artists' organization) Exhibition Vienna, a first comprehensive presentation of the Austrian Werkbund, takes place on the occasion of the meeting of the Deutscher (German) Werkbund in Austria, it is organized by Josef Hoffmann in collaboration with Oskar Strnad, Josef Frank, Ernst Lichtblau and Clemens Holzmeister.

1931 / August Schestag concludes his directorate.

1932 / Richard Ernst is new director.

1936 and 1940 / In exchange with the Kunsthistorisches Museum (Museum of Art History), the museum at Stubenring gives away part of the sculptures and takes over arts and crafts inventories of the collection Albert Figdor and the Kunsthistorisches Museum.

1937 / The Collection of the Museum of Art and Industry is newly set up by Richard Ernst according to periods. / / Oskar Kokoschka exhibition on the 50th birthday of the artist.

1938 / After the "Anschluss" (annexation) of Austria by Nazi Germany, the museum is renamed into "National Museum of Arts and Crafts in Vienna".

1939-1945 / The museums are taking over numerous confiscated private collections. The collection of the "State Museum of Arts and Crafts in Vienna" in this way also is enlarged.

1945 / Partial destruction of the museum building by impact of war. / / War losses on collection objects, even in the places of rescue of objects.

1946 / The return of the outsourced objects of art begins. A portion of the during the Nazi time expropriated objects is returned in the following years.

1947 / The "State Museum of Arts and Crafts in Vienna" is renamed into "Austrian Museum of Applied Arts".

1948 / The "Cathedral and Metropolitan Church of St. Stephen" organizes the exhibition The St. Stephen's Cathedral in the Museum of Applied Arts. History, monuments, reconstruction.

1949 / The Museum is reopened after repair of the war damages.

1950 / As last exhibition under director Richard Ernst takes place Great art from Austria's monasteries (Middle Ages).

1951 / Ignaz Schlosser is appointed manager.

1952 / The exhibition Social home decor, designed by Franz Schuster, makes the development of social housing in Vienna again the topic of the Museum of Applied Arts.

1955 / The comprehensive archive of the Wiener Werkstätte (workshop) is acquired.

1955-1985 / The Museum publishes the periodical ancient and modern art .

1956 / Exhibition New Form from Denmark, modern design from Scandinavia becomes topic of the museum and model.

1957 / On the occasion of the exhibition Venini Murano glass, the first presentation of Venini glass in Austria, there are significant purchases and donations for the collection of glass.

1958 / End of the directorate of Ignaz Schlosser

1959 / Viktor Griesmaier is appointed as new director.

1960 / Exhibition Artistic creation and mass production of Gustavsberg, Sweden. Role model of Swedish design for the Austrian art and crafts.

1963 / For the first time in Europe, in the context of a comprehensive exhibition art treasures from Iran are shown.

1964 / The exhibition Vienna around 1900 (organised by the Cultural Department of the City of Vienna) presents for the frist time after the Second World War, inter alia, arts and crafts of Art Nouveau. / / It is started with the systematic work off of the archive of the Wiener Werkstätte. / / On the occasion of the founding anniversary offers the exhibition 100 years Austrian Museum of Applied Arts using examples of historicism insights into the collection.

1965 / The Geymüllerschlössel (small castle) is as a branch of the Museum angegliedert (annexed). Simultaneously with the building came the important collection of Franz Sobek - old Viennese clocks, made between 1760 and the second half of the 19th Century - and furniture from the years 1800 to 1840 in the possession of the MAK.

1966 / In the exhibition Selection 66 selected items of modern Austrian interior designers (male and female ones) are brought together.

1967 / The Exhibition The Wiener Werkstätte. Modern Arts and Crafts from 1903 to 1932 is founding the boom that continues until today of Austria's most important design project in the 20th Century.

1968 / To Viktor Griesmaier follows Wilhelm Mrazek as director.

1969 / The exhibition Sitting 69 shows at the international modernism oriented positions of Austrian designers, inter alia by Hans Hollein.

1974 / For the first time outside of China Archaeological Finds of the People's Republic of China are shown in a traveling exhibition in the so-called Western world.

1979 / Gerhart Egger is appointed director.

1980 / The exhibition New Living. Viennese interior design 1918-1938 provides the first comprehensive presentation of the spatial art in Vienna during the interwar period.

1981 / Herbert Fux follows Gerhart Egger as director.

1984 / Ludwig Neustift is appointed interim director. / / Exhibition Achille Castiglioni: designer. First exhibition of the Italian designer in Austria

1986 / Peter Noever is appointed director and starts with the building up of the collection contemporary art.

1987 / Josef Hoffmann. Ornament between hope and crime is the first comprehensive exhibition on the work of the architect and designer.

1989-1993 / General renovation of the old buildings and construction of a two-storey underground storeroom and a connecting tract. A generous deposit for the collection and additional exhibit spaces arise.

1989 / Exhibition Carlo Scarpa. The other city, the first comprehensive exhibition on the work of the architect outside Italy.

1990 / exhibition Hidden impressions. Japonisme in Vienna 1870-1930, first exhibition on the theme of the Japanese influence on the Viennese Modernism.

1991 / exhibition Donald Judd Architecture, first major presentation of the artist in Austria.

1992 / Magdalena Jetelová domestication of a pyramid (installation in the MAK portico).

1993 / The permanent collection is newly put up, interventions of internationally recognized artists (Barbara Bloom, Eichinger oder Knechtl, Günther Förg, GANGART, Franz Graf, Jenny Holzer, Donald Judd, Peter Noever, Manfred Wakolbinger and Heimo Zobernig) update the prospects, in the sense of "Tradition and Experiment". The halls on Stubenring accommodate furthermore the study collection and the temporary exhibitions of contemporary artists reserved gallery. The building in the Weiskirchner street is dedicated to changing exhibitions. / / The opening exhibition Vito Acconci. The City Inside Us shows a room installation by New York artist.

1994 / The Gefechtsturm (defence tower) Arenbergpark becomes branch of the MAK. / / Start of the cooperation MAK/MUAR - Schusev State Museum of Architecture Moscow. / / Ilya Kabakov: The Red Wagon (installation on MAK terrace plateau).

1995 / The MAK founds the branch of MAK Center for Art and Architecture in Los Angeles, in the Schindler House and at the Mackey Apartments, MAK Artists and Architects-in-Residence Program starts in October 1995. / / Exhibition Sergei Bugaev Africa: Krimania.

1996 / For the exhibition Philip Johnson: Turning Point designs the American doyen of architectural designing the sculpture "Viennese Trio", which is located since 1998 at the Franz-Josefs-Kai/Schottenring.

1998 / The for the exhibition James Turrell. The other Horizon designed Skyspace today stands in the garden of MAK Expositur Geymüllerschlössel. / / Overcoming the utility. Dagobert Peche and the Wiener Werkstätte, the first comprehensive biography of the work of the designer of Wiener Werkstätte after the Second World War.

1999 / Due to the Restitution Act and the Provenance Research from now on numerous during the Nazi time confiscated objects are returned.

2000 / Outsourcing of Federal Museums, transformation of the museum into a "scientific institution under public law". / / The exhibition Art and Industry. The beginnings of the Austrian Museum of Applied Arts in Vienna is dealing with the founding history of the house and the collection.

2001 / In the course of the exhibition Franz West: No Mercy, for which the sculptor and installation artist developed his hitherto most extensive work, the "Four lemurs heads" are placed at the bridge Stubenbrücke, located next to the MAK. / / Dennis Hopper: A System of Moments.

2001-2002 / The CAT Project - Contemporary Art Tower after New York, Los Angeles, Moscow and Berlin is presented in Vienna.

2002 / Exhibition Nodes. symmetrical-asymmetrical. The historical Oriental Carpets of the MAK presents the extensive rug collection.

2003 / Exhibition Zaha Hadid. Architecture. / / For the anniversary of the artist workshop, takes place the exhibition The Price of Beauty. 100 years Wiener Werkstätte. / / Richard Artschwager: The Hydraulic Door Check. Sculpture, painting, drawing.

2004 / James Turrell's MAKlite is since November 2004 permanently on the facade of the building installed. / / Exhibition Peter Eisenmann. Barefoot on White-Hot Walls, large-scaled architectural installation on the work of the influential American architect and theorist.

2005 / Atelier Van Lieshout: The Disciplinator / / The exhibition Ukiyo-e Reloaded presents for the first time the collection of Japanese woodblock prints of the MAK on a large scale.

2006 / Since the beginning of the year, the birthplace of Josef Hoffmann in Brtnice of the Moravian Gallery in Brno and the MAK Vienna as a joint branch is run and presents annually special exhibitions. / / The exhibition The Price of Beauty. The Wiener Werkstätte and the Stoclet House brings the objects of the Wiener Werkstätte to Brussels. / / Exhibition Jenny Holzer: XX.

2007/2008 / Exhibition Coop Himmelb(l)au. Beyond the Blue, is the hitherto largest and most comprehensive museal presentation of the global team of architects.

2008 / The 1936 according to plans of Rudolph M. Schindler built Fitzpatrick-Leland House, a generous gift from Russ Leland to the MAK Center LA, becomes with the aid of a promotion that granted the Bureau of Educational and Cultural Affairs of the U.S. Department the MAK Center, center of the MAK UFI project - MAK Urban Future Initiative. / / Julian Opie: Recent Works / / The exhibition Recollecting. Looting and Restitution examines the status of efforts to restitute expropriated objects from Jewish property from museums in Vienna.

2009 / The permanent exhibition Josef Hoffmann: Inspiration is in the Josef Hoffmann Museum, Brtnice opened. / / Exhibition Anish Kapoor. Shooting into the Corner / / The museum sees itself as a promoter of Cultural Interchange and discusses in the exhibition Global:lab Art as a message. Asia and Europe 1500-1700 the intercultural as well as the intercontinental cultural exchange based on objects from the MAK and from international collections.

2011 / After Peter Noever's resignation, Martina Kandeler-Fritsch takes over temporarily the management. / /

Since 1 September Christoph Thun-Hohenstein is director of the MAK and declares "change through applied art" as the new theme of the museum.

2012 / With future-oriented examples of mobility, health, education, communication, work and leisure, shows the exhibition MADE4YOU. Designing for Change, the new commitment to positive change in our society through applied art. // Exhibition series MAK DESIGN SALON opens the MAK branch Geymüllerschlössel for contemporary design positions.

2012/2013 / opening of the newly designed MAK Collection Vienna 1900. Design / Decorative Arts from 1890 to 1938 in two stages as a prelude to the gradual transformation of the permanent collection under director Christoph Thun-Hohenstein

2013 / SIGNS, CAUGHT IN WONDER. Looking for Istanbul today shows a unique, current snapshot of contemporary art production in the context of Istanbul. // The potential of East Asian countries as catalysts for a socially and ecologically oriented, visionary architecture explores the architecture exhibition EASTERN PROMISES. Contemporary Architecture and production of space in East Asia. // With a focus on the field of furniture design NOMADIC FURNITURE 3.0. examines new living without bounds? the between subculture and mainstream to locate "do-it-yourself" (DIY) movement for the first time in a historical context.

2014 / Anniversary year 150 years MAK // opening of the permanent exhibition of the MAK Asia. China - Japan - Korea // Opening of the MAK permanent exhibition rugs // As central anniversary project opens the dynamic MAK DESIGN LABORATORY (redesign of the MAK Study Collection) exactly on the 150th anniversary of the museum on May 12, 2014 // Other major projects for the anniversary: ROLE MODELS. MAK 150 years: from arts and crafts to design // // HOLLEIN WAYS OF MODERN AGE. Josef Hoffmann, Adolf Loos and the consequences.

www.mak.at/das_mak/geschichte

Fundamentalistisch-christlicher „Marsch für das Leben“ stundenlang blockiert

Anhänger der Neuen Rechten, Konservative und Evangelikale marschieren alljährlich neben fanatisierten, christlichen Splittergruppen gegen Abtreibungen, Sterbehilfe und Präimplantationsdiagnostik (PID). Beobachter werfen den im Verband organisierten Gruppen ein nationalistisches, völkisches und antifeministisches Weltbild vor. Dazu gesellen sich jährlich AfD-Politiker und Grußworte von CDU/CSU-Spitzenpolitikern, die den „Marsch“ in der Mitte salonfähig machen.

 

Rund 5.000 Personen zogen am Samstag schweigend durch Berlin. Damit stagnierte die Teilnehmerzahl, die in den Jahren zuvor noch stetig gewachsen war. Nach einer Auftaktkundgebung vor dem Kanzleramt setzte sich der vom Bundesverband Lebensrecht (BVL) veranstaltete Marsch für das Leben in Bewegung, dessen Teilnehmer das Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen, aber auch jeder Form von Sterbehilfe forderten. Das Motto der Veranstaltung lautete »Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie!«. Auf der Kundgebung sprach Weihbischof Matthias Heinrich als Vertreter des Erzbistums Berlin und übermittelte die Grüße des neuen Erzbischofs der Hauptstadt, Heiner Koch, der ebenfalls am Samstag in sein Amt eingeführt wurde.

Über die Teilnahme verschiedener Bischöfe herrschte große Euphorie unter den Besuchern der Veranstaltung, die bereits zum elften Mal stattfand. Die bisherige Abwesenheit des religiösen Führungspersonals war im Vorfeld heftig beklagt worden. Auf mehreren Schildern wurde eine »Willkommenskultur für Ungeborene« gefordert. Die Kopplung der Themen Hilfe für Flüchtlinge und Ablehnung von Abtreibungen war offenkundig auch dem BVL Programm: Dessen Vorsitzender Martin Lohmann erklärte, Deutschland brauche eine »echte und glaubwürdige Willkommenskultur«, die »Flüchtlinge, Alte und Nichtgeborene« einbeziehe.

Beatrix von Storch, Europaabgeordnete der Alternative für Deutschland, die schon in den Vorjahren teilgenommen hatte, lief dieses Mal in der ersten Reihe mit.

 

Der Prozession der Abtreibungsgegner stellten sich zwei Bündnisse entgegen, die zu Demonstrationen aufgerufen hatten. Beide wandten sich gegen ein reaktionäres Frauen- und Familienbild. Laut Polizei nahmen insgesamt etwa 1.700 Menschen an den Gegenprotesten teil.

Das linksradikale und queerfeministische Bündnis "What the fuck" gab an, ihre Demonstration sei am Anhalter Bahnhof mit 2.000 Teilnehmern gestartet. Das linksfeministische "Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung" konnte vom Brandenburger Tor zum Gendarmenmarkt mobilisieren. Dort trafen beide Züge zusammen.

»What the fuck« hatte explizit dazu aufgerufen, den Marsch der Abtreibungsgegner zu blockieren. Dies konnte die Polizei auch mit rund 900 eingesetzten Beamten nicht verhindern. So wurde die Strecke der »Lebensschützer« stark verkürzt. Statt über den Potsdamer Platz und die Leipziger Straße wurden sie nördlich um das Brandenburger Tor herum und Unter den Linden entlanggeführt. Zwischen Charlottenstraße und Humboldt-Universität kam es zu mehreren hartnäckigen Blockaden, die den Marsch für gut zwei Stunden zum Stehen brachten.

Die teils brutalen Straßenräumungen begleiteten die Demonstranten mit lautstarken »Wo wart ihr in Heidenau?«-Rufen. Die Abtreibungsgegner wurden auf den letzten paar hundert Metern von einer Sambaband und Rufen wie »Wir sind die Perversen, wir sind euch auf den Fersen« oder »Wir klatschen laut Applaus, die Deutschen sterben aus« begleitet. Die Polizei ging mit massiven Einsatz von körperlicher Gewalt gegen die Blockierer vor. Bei den Auseinandersetzungen wurden zahlreiche Personen auf beiden Seiten verletzt, mindestens 28 Gegendemonstranten wurden vorläufig festgenommen.

 

Die Teilnehmer der „Marsch für das Leben“ Demo – zogen nach der Auflösung der Blockaden im Regen bis zu ihrem Abschlussort am Lustgarten – begleitet von den „Mittelalter, Mittelalter“-Rufen der Gegendemonstranten. Ein Gottesdienst im Dom wurde auch diesmal nicht ermöglicht. Zeitweise brachten Gegendemonstranten Banner an der Kuppel des Berliner Domes an. Zuvor hatten FEMEN-Aktivisten dort protestiert, wurden allerdings von der Polizei angehalten, diesen Protest zu beenden.

 

hinzugezogene Quellen:

www.vice.com/de/article/av8zze/aktivisten-machen-abtreibu...

web.archive.org/web/20151003034001/http://www.jungewelt.d...

www.sueddeutsche.de/panorama/abtreibungsgegner-marsch-fue...

www.nd-aktuell.de/artikel/985095.reaktionaerer-lebensschu...

www.belltower.news/lebensschutz-vs-anti-choice-samstag-ma...

web.archive.org/web/20180320143550/https://www.bz-berlin....

 

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Die Bilder sind im Original und in druckbarer Qualität vorhanden.

 

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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: September 2015

Ishikawa Toraji (1875-1964)

Kuroi Neko (Gato Negro)

De la serie Rajo jisshu no uchi

(Diez tipos de desnudez femenina), 1934

Farbholzschnitt

Leopold Colección privada

 

Kuroi neko (Schwarze Katze)

Aus der Serie Rajo jisshu no uchi

(Zehn Arten weiblicher Nacktheit), 1934

Farbholzschnitt

Leopold Privatsammlung

 

Kuroi neko (Black Cat)

From the series Rajo jisshu no uchi

(Ten Types of female Nudity), 1934

Color woodblock print

Leopold Private Collection

 

MAK muestra "SHUNGA. Arte erótico de Japón"

Viena (OTS) - Con su aparente enfoque indiferente de la desnudez y la sexualidad, se dan Shunga del Asia Oriental (imágenes de Primavera) una moral sexual más libre que nos fue inculcado en Europa. La exposición MAK "SHUNGA. Arte erótico de Japón" demuestra la calidad artística de los grabados en madera explícitamente eróticas, a pesar de la prohibición de larga duración por el gobierno Japonés celebrando un fenómeno de masas. Hojas sueltas, álbumes y libros de maestros reconocidos como Suzuki Harunobu, Katsushika Hokusai o Kitagawa Utamaro, en gran parte en préstamo de la colección privada de Leopold dan en el MAK una visión representativa en esta faceta a menudo tabú de la historia del arte japonés. Fotografías de desnudos contemporáneas de Nobuyoshi Araki tienden un arco hasta el presente.

La colección MAK grabados en madera de color japoneses con alrededor de 4 200 hojas es una de las más importantes colecciones de ukiyo-e en Europa. Ukiyo-e (pinturas del mundo flotante), a las que se atribuye la Shunga, ilustran placeres urbanos y así como los fenómenos cotidianos burgueses alrededor del teatro y de ocio de Edo, la actual Tokio. El contenido sexual explícito en la shunga bloqueó los grabados mucho tiempo la entrada en las colecciones europeas. La colección MAK también alberga sólamente un rodillo de imagen de un maestro anónimo de la segunda mitad del siglo 17 - el objeto más antiguo de la exposición mostrado en el MAK.

El manejo formal de los cuerpos desnudos y en ocasiones complejos arreglos de pliegues del kimono se diferencian Shunga significativamente de representaciones naturalistas de hacer el amor. Características son el grado de precisión anatómico, a veces posturas extremas y los genitales presentados de gran tamaño. A menudo Shunga también muestran escenas de humor, como una niña mirando a través de ojo de cerradura de una pareja de amantes y llamando:

"Le diré a mamá".

Un laberinto de paneles lleva a los visitantes (hombres y mujeres!) a través de la exposición cronológicamente estructurado en el MAK Design Lab. El preludio del curso forman series de Shunga tempranas desde el siglo 17, siguiendo el ciclo de los doce meses y - con una página de título - dan trece estampados que constituyen un conjunto. Suzuki Harunobu (ca. 1725-1770), uno de los principales diseñadores de Shunga, profundizó los grabados en madera, inicialmente monocromáticos, en estampados multi-colores y sedujo, por ejemplo, con sus parábolas entre la poesía china y la erótica japonesa entre otros los ricos y educados capas de ciudadanos (hombres y mujeres) de Edo.

Casi todos los conocidos artistas de ukiyo-e también diseñan grabados en madera eróticos, por lo que la calidad artística de Shunga se explicó. Kitagawa Utamaro (1753-1806) transformó las escenas eróticas originalmente soñadores de Harunobus en imágenes más claras. Él da el género más naturalidad y también demuestra escenas domésticas semi-eróticos como la belleza (bijin) con la higiene personal. Los álbumes de Utamaro hoy día en el mercado del arte casi no más disponible son algunos de los trabajos más codiciados del arte japonés. Su serie "Negai sin itoguchi [despertar del deseo]" (1799) es completamente visible en el MAK.

Fantasías eróticas y el mundo de la mitología y fantasmas vincula el no sólo por su serie "36 vistas del monte Fuji" famoso Katsushika Hokusai (1760-1849). Durante la era Meiji (1868-1912) varía la calidad de la Shunga. El enfoque ya no es la belleza (bijin), pero se trata de motivos eróticos, como la joven estudiante o la mujer segura. Debido a las nuevas posibilidades técnicas de la fotografía, la xilografía de color como un medio de masas a partir del último cuarto del siglo 19 perdió en importancia. El artista Hashiguchi Goyo (1880-1921) hizo revivir la tradición de Ukiyo-e como uno de los primeros en "estampados nuevos" (Shin Hanga) y creó una imagen de la mujer moderna, segura de sí misma que recuerda las hojas de Utamaro.

La exposición MAK concluye con fotografías seleccionadas del artista japonés Nobuyoshi Araki (nacido en 1940), que en varios series de fotografía de desnudos hace referencia a la Shunga de la era Edo.

La mayoría de las obras demostradas en "SHUNGA Arte Erótica de Japón" proviene de la colección excepcional de Ukiyo-e de Rudolf Leopold (1925-2010), que ahora es propiedad de su hijo Diethard Leopold, que amplía la colección de manera constante. La representación desinhibida del sexo en los grabados en madera impresionó en Europa y sólo ha sido desarrollado por Schiele Egon en semejante forma directa metódicamente en enteras series de hojas. Los grabados en madera son una parte constitutiva de la colección de Rudolf Leopold, que amasó una visión global de Viena en 1900 alredero del núcleo de Schiele. Parte de la colección completa de Shunga se pudo ver en el Museo Leopold en 2012/2013 coordinada por Diethard Leopold en la exposición de Japón "fragilidad de la existencia".

Mientras Shunga probablemente en el momento de su creación fueron consideradas con pornografía, hoy la importanica historia del arte es en el punto de mira. En la operación de la exposición, hasta ahora, unos grabados en madera eróticos casi nunca aparecían ya que los límites entre el arte erótico y la pornografía a menudo estan difíciles de discernir. El Museo Británico se encontraba con su exposición a gran escala "Shunga: el sexo y el placer en el arte japonés" en 2013 en posición pionera en la presentación en Europa. En el propio Japón en 2015 el fue seguida por la primera gran exposición en el Museo Shunga Eisei Bunko en Tokio.

Con motivo de la exposición se ha publicado un catálogo epónimo, divulgado por el MA, con textos de Susanne Klien, Diethard Leopold y Sepp Linhart, cerca de 200 páginas, 80 ilustraciones. Disponible en el MAK Design Shop.

Esta exposición contiene imágenes eróticas explícitas que pueden ofender los sentimientos morales de las personas menores de 16 años.

 

MAK zeigt "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan"

Wien (OTS) - Mit ihrem scheinbar unbekümmerten Umgang mit Nacktheit und Sexualität vermitteln ostasiatische Shunga (Frühlingsbilder) eine freiere Sexualmoral, als sie uns in Europa anerzogen wurde. Die MAK-Ausstellung "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan" zeigt die künstlerische Qualität der explizit erotischen Farbholzschnitte auf, die trotz langen Verbots durch die japanische Regierung zum Massenphänomen avancierten. Einzelblätter, Alben und Bücher von namhaften Meistern wie Suzuki Harunobu, Katsushika Hokusai oder Kitagawa Utamaro, großteils Leihgaben aus der Leopold Privatsammlung, geben im MAK einen repräsentativen Einblick in diese oft tabuisierte Facette der japanischen Kunstgeschichte. Zeitgenössische Aktfotografien von Nobuyoshi Araki spannen den Bogen bis in die Gegenwart.

Die MAK-Sammlung japanischer Farbholzschnitte zählt mit rund 4 200 Blättern zu den bedeutenden Ukiyo-e-Sammlungen in Europa. Ukiyo-e (Bilder der fließenden Welt), denen die Shunga zuzuordnen sind, illustrieren urbane Vergnügungen sowie bürgerliche Alltagsphänomene rund um die Theater- und Vergnügungsviertel von Edo, dem heutigen Tokio. Die explizite Darstellung von Sexualität in den Shunga versperrte den erotischen Drucken lange Zeit den Eingang in europäische Sammlungen. Auch die MAK-Sammlung beherbergt nur eine Bildrolle eines anonymen Meisters aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhundert – das älteste in der MAK-Ausstellung gezeigte Objekt.

Der formale Umgang mit nackten Körpern und die zum Teil vielschichtigen Anordnungen von Kimonofaltungen heben Shunga deutlich von naturalistischen Darstellungen des Liebesspiels ab. Charakteristisch sind die anatomische Detailgenauigkeit, manchmal extreme Körperstellungen und übergroß dargestellte Genitalien. Oft zeigen Shunga auch humorvolle Szenen, wie beispielsweise ein kleines Mädchen, das durchs Schlüsselloch ein Liebespaar beobachtet und ruft:

„Ich sag’s der Mama“.

Ein Labyrinth aus Panelen leitet die BesucherInnen durch die chronologisch gegliederte Ausstellung im MAK DESIGN LABOR. Den Auftakt zum Parcours bilden frühe Shunga-Serien aus dem 17. Jahrhundert, die dem Zyklus der zwölf Monate folgen und – mit einem Titelblatt – dreizehn zusammengehörige Drucke ergeben. Suzuki Harunobu (ca. 1725–1770), einer der wichtigsten Entwerfer von Shunga, entwickelte die anfangs in schwarz-weiß umgesetzten Holzschnitte zu Vielfarbendrucken weiter und sprach zum Beispiel mit seinen Parabeln zwischen chinesischer Dichtkunst und japanischer Erotik unter anderem die reiche und gebildete BürgerInnenschicht Edos an.

Fast alle bekannten Ukiyo-e-Künstler entwarfen auch erotische Farbholzschnitte, wodurch sich die künstlerische Qualität von Shunga erklärt. Kitagawa Utamaro (1753–1806) wandelte die ursprünglich verträumten erotischen Szenen Harunobus zu eindeutigeren Darstellungen. Er verleiht dem Genre mehr Selbstverständlichkeit und zeigt auch halberotische häusliche Szenen wie die Schönheit (Bijin) bei der Körperpflege. Die heute am Kunstmarkt kaum noch erhältlichen Alben Utamaros zählen zu den begehrtesten Werken der japanischen Kunst. Seine Serie "Negai no itoguchi [Erwachen der Begierde]" (1799) ist im MAK vollständig zu sehen.

Erotische Phantasien und die Welt der Mythologie und der Geister verknüpft der – nicht nur durch seine Serie "36 Ansichten des Berges Fuji" weltberühmte – Katsushika Hokusai (1760–1849). Während der Meiji-Ära (1868–1912) variiert die Qualität der Shunga. Im Zentrum steht nicht länger die Schönheit (Bijin), vielmehr geht es um erotische Motive wie die junge Studentin oder die selbstbewusste Frau. Durch die neuen technischen Möglichkeiten der Fotografie verlor der Farbholzschnitt als Massenmedium ab dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts an Bedeutung. Der Künstler Hashiguchi Goyō (1880–1921) ließ die Tradition der Ukiyo-e als einer der ersten in "neuen Drucken" (Shin hanga) wieder aufleben und schuf ein modernes, selbstbewusstes Frauenbild, das an die Blätter Utamaros erinnert.

Die MAK-Ausstellung schließt mit ausgewählten Fotografien des japanischen Künstlers Nobuyoshi Araki (geb. 1940), der in mehreren Aktfotografie-Serien auf Shunga aus der Edo-Periode Bezug nimmt.

Der Großteil der in "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan" gezeigten Werke stammt aus der herausragenden Ukiyo-e Sammlung Rudolf Leopolds (1925–2010), die sich heute im Eigentum seines Sohnes Diethard Leopold befindet, der die Sammlung stetig erweitert. Die tabulose Darstellung des Geschlechts in den Farbholzschnitten beeindruckte in Europa und wurde erst durch Egon Schiele in ähnlich direkter Form methodisch in ganzen Serien von Blättern umgesetzt. Die Holzschnitte sind ein konstitutiver Bestandteil der Sammlung Rudolf Leopolds, der um den Schiele-Kern eine Gesamtschau von Wien um 1900 zusammentrug. Ein Teil der umfassenden Shunga-Sammlung war in der von Diethard Leopold kuratierten Japan-Ausstellung "Fragilität des Daseins" im Leopold Museum im Jahr 2012/2013 zu sehen.

Während Shunga zur Zeit ihrer Entstehung wahrscheinlich als Pornografie galten, steht heute die kunstgeschichtliche Bedeutung im Fokus. Im Ausstellungsbetrieb kamen erotische Farbholzschnitte bisher kaum vor, da die Grenzen zwischen erotischer Kunst und Pornografie oft verschwimmen. Das British Museum war mit seiner großangelegten Ausstellung "Shunga: sex and pleasure in Japanese art" im Jahr 2013 ein Vorreiter der Präsentation in Europa. In Japan selbst folgte 2015 die erste große Shunga-Ausstellung im Museum Eisei Bunko in Tokio.

Zur Ausstellung erscheint ein gleichnamiger Katalog, herausgegeben vom MAK, mit Textbeiträgen von Susanne Klien, Diethard Leopold und Sepp Linhart, ca.200 Seiten, 80 Abbildungen. Erhältlich im MAK Design Shop.

Diese Ausstellung enthält explizit erotische Darstellungen, die das moralische Empfinden von Personen unter 16 Jahren verletzen könnten.

www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160830_OTS0075/mak-zeig...

 

The history of the Austrian Museum of Applied Art/Contemporary Art

1863 / After many years of efforts by Rudolf Eitelberger decides emperor Franz Joseph I on 7 March on the initiative of his uncle archduke Rainer, following the model of the in 1852 founded South Kensington Museum (now the Victoria and Albert Museum, London) the establishment of the "k.u.k. Austrian Museum for Art and Industry" and appoints Rudolf von Eitelberger, the first professor of art history at the University of Vienna director. The museum should be serving as a specimen collection for artists, industrialists, and public and as a training and education center for designers and craftsmen.

1864/ on 12th of May, opened the museum - provisionally in premises of the ball house next to the Vienna Hofburg, the architect Heinrich von Ferstel for museum purposes had adapted. First exhibited objects are loans and donations from the imperial collections, monasteries, private property and from the k.u.k. Polytechnic in Vienna. Reproductions, masters and plaster casts are standing value-neutral next originals.

1865-1897 / The Museum of Art and Industry publishes the journal Communications of Imperial (k.u.k.) Austrian Museum for Art and Industry .

1866 / Due to the lack of space in the ballroom the erection of an own museum building is accelerated. A first project of Rudolf von Eitelberger and Heinrich von Ferstel provides the integration of the museum in the project of imperial museums in front of the Hofburg Imperial Forum. Only after the failure of this project, the site of the former Exerzierfelds (parade ground) of the defense barracks before Stubentor the museum here is assigned, next to the newly created city park at the still being under development Rind Road.

1867 / Theoretical and practical training are combined with the establishment of the School of Applied Arts. This will initially be housed in the old gun factory, Währinger street 11-13/Schwarzspanier street 17, Vienna 9.

1868 / With the construction of the building at Stubenring is started as soon as it is approved by emperor Franz Joseph I. the second draft of Heinrich Ferstel.

1871 / The opening of the building at Stubering takes place after three years of construction, 15 November. Designed according to plans by Heinrich von Ferstel in the Renaissance style, it is the first built museum building at the Ring. Objects from now on could be placed permanently and arranged according to main materials. / / The School of Arts and Crafts (Kunstgewerbeschule) moves into the house at Stubenring. / / Opening of Austrian arts and crafts exhibition.

1873 / Vienna World Exhibition. / / The Museum of Art and Industry and the Vienna School of Arts and Crafts are exhibiting together at Stubenring. / / Rudolf von Eitelberger organizes in the framework of the World Exhibition the worldwide first international art scientific congress in Vienna, thus emphasizing the orientation of the Museum on teaching and research. / / During the World Exhibition major purchases for the museum from funds of the Ministry are made, eg 60 pages of Indo-Persian Journal Mughal manuscript Hamzanama.

1877 / decision on the establishment of taxes for the award of Hoftiteln (court titels). With the collected amounts the local art industry can be promoted. / / The new building of the School of Arts and Crafts, adjoining the museum, Stubenring 3, also designed by Heinrich von Ferstel, is opened.

1878 / participation of the Museum of Art and Industry as well as of the School of Arts and Crafts at the Paris World Exhibition.

1884 / founding of the Vienna Arts and Crafts Association with seat in the museum. Many well-known companies and workshops (led by J. & L. Lobmeyr), personalities and professors of the School of Arts and Crafts join the Arts and Crafts Association. Undertaking of this association is to further develop all creative and executive powers the arts and craft since the 1860s has obtained. For this reason are organized various times changing, open to the public exhibitions at the Imperial Austrian Museum for Art and Industry. The exhibits can also be purchased. These new, generously carried out exhibitions give the club the necessary national and international resonance.

1885 / After the death of Rudolf von Eitelberger, Jacob von Falke, his longtime deputy, is appointed manager. Falke plans all collection areas al well as publications to develop newly and systematically. With his popular publications he influences significantly the interior design style of the historicism in Vienna.

1888 / The Empress Maria Theresa exhibition revives the contemporary discussion with the high Baroque in the history of art and in applied arts in particular.

1895 / end of directorate of Jacob von Falke. Bruno Bucher, longtime curator of the Museum of metal, ceramic and glass, and since 1885 deputy director, is appointed director.

1896 / The Vienna Congress exhibition launches the confrontation with the Empire and Biedermeier style, the sources of inspiration of Viennese Modernism.

1897 / end of the directorate of Bruno Bucher. Arthur von Scala, director of the Imperial Oriental Museum in Vienna since its founding in 1875 (renamed Imperial Austrian Trade Museum 1887), takes over the management of the Museum of Art and Industry. / / Scala wins Otto Wagner, Felician of Myrbach, Koloman Moser, Josef Hoffmann and Alfred Roller to work at the museum and School of Arts and Crafts. / / The style of the Secession is crucial for the Arts and Crafts School. Scala propagates the example of the Arts and Crafts Movement and makes appropriate acquisitions for the museum's collection.

1898 / Due to differences between Scala and the Arts and Crafts Association, which sees its influence on the Museum wane, archduke Rainer puts down his function as protector. / / New statutes are written.

1898-1921 / The Museum magazine Art and Crafts replaces the Mittheilungen (Communications) and soon gaines international reputation.

1900 / The administration of Museum and Arts and Crafts School is disconnected.

1904 / The Exhibition of Old Vienna porcelain, the to this day most comprehensive presentation on this topic, brings with the by the Museum in 1867 definitely taken over estate of the "k.u.k. Aerarial Porcelain Manufactory" (Vienna Porcelain Manufactory) important pieces of collectors from all parts of the Habsburg monarchy together.

1907 / The Museum of Art and Industry takes over the majority of the inventories of the Imperial Austrian Trade Museum, including the by Arthur von Scala founded Asia collection and the extensive East Asian collection of Heinrich von Siebold .

1908 / Integration of the Museum of Art and Industry in the Imperial and Royal Ministry of Public Works.

1909 / separation of Museum and Arts and Crafts School, the latter remains subordinated to the Ministry of Culture and Education. / / After three years of construction, the according to plans of Ludwig Baumann extension building of the museum (now Weiskirchnerstraße 3, Wien 1) is opened. The museum thereby receives rooms for special and permanent exhibitions. / / Arthur von Scala retires, Eduard Leisching follows him as director. / / Revision of the statutes.

1909 / Archduke Carl exhibition. For the centenary of the Battle of Aspern. / / The Biedermeier style is discussed in exhibitions and art and arts and crafts.

1914 / Exhibition of works by the Austrian Art Industry from 1850 to 1914, a competitive exhibition that highlights, among other things, the role model of the museum for arts and crafts in the fifty years of its existence.

1919 / After the founding of the First Republic it comes to assignments of former imperial possession to the museum, for example, of oriental carpets that are shown in an exhibition in 1920. The Museum now has one of the finest collections of oriental carpets worldwide.

1920 / As part of the reform of museums of the First Republic, the collection areas are delimited. The Antiquities Collection of the Museum of Art and Industry is given away to the Museum of Art History.

1922 / The exhibition of glasses of classicism, the Empire and Biedermeier time offers with precious objects from the museum and private collections an overview of the art of glassmaking from the former Austro-Hungarian Empire. / / Biedermeier glass serves as a model for contemporary glass production and designs, such as of Josef Hoffmann.

1922 / affiliation of the museal inventory of the royal table and silver collection to the museum. Until the institutional separation the former imperial household and table decoration is co-managed by the Museum of Art and Industry and is inventoried for the first time by Richard Ernst.

1925 / After the end of the directorate of Eduard Leisching, Hermann Trenkwald is appointed director.

1926 / The exhibition Gothic in Austria gives a first comprehensive overview of the Austrian panel painting and of arts and crafts of the 12th to 16th Century.

1927 / August Schestag succeeds Hermann Trenkwald as director.

1930 / The Werkbund (artists' organization) Exhibition Vienna, a first comprehensive presentation of the Austrian Werkbund, takes place on the occasion of the meeting of the Deutscher (German) Werkbund in Austria, it is organized by Josef Hoffmann in collaboration with Oskar Strnad, Josef Frank, Ernst Lichtblau and Clemens Holzmeister.

1931 / August Schestag concludes his directorate.

1932 / Richard Ernst is new director.

1936 and 1940 / In exchange with the Kunsthistorisches Museum (Museum of Art History), the museum at Stubenring gives away part of the sculptures and takes over arts and crafts inventories of the collection Albert Figdor and the Kunsthistorisches Museum.

1937 / The Collection of the Museum of Art and Industry is newly set up by Richard Ernst according to periods. / / Oskar Kokoschka exhibition on the 50th birthday of the artist.

1938 / After the "Anschluss" (annexation) of Austria by Nazi Germany, the museum is renamed into "National Museum of Arts and Crafts in Vienna".

1939-1945 / The museums are taking over numerous confiscated private collections. The collection of the "State Museum of Arts and Crafts in Vienna" in this way also is enlarged.

1945 / Partial destruction of the museum building by impact of war. / / War losses on collection objects, even in the places of rescue of objects.

1946 / The return of the outsourced objects of art begins. A portion of the during the Nazi time expropriated objects is returned in the following years.

1947 / The "State Museum of Arts and Crafts in Vienna" is renamed into "Austrian Museum of Applied Arts".

1948 / The "Cathedral and Metropolitan Church of St. Stephen" organizes the exhibition The St. Stephen's Cathedral in the Museum of Applied Arts. History, monuments, reconstruction.

1949 / The Museum is reopened after repair of the war damages.

1950 / As last exhibition under director Richard Ernst takes place Great art from Austria's monasteries (Middle Ages).

1951 / Ignaz Schlosser is appointed manager.

1952 / The exhibition Social home decor, designed by Franz Schuster, makes the development of social housing in Vienna again the topic of the Museum of Applied Arts.

1955 / The comprehensive archive of the Wiener Werkstätte (workshop) is acquired.

1955-1985 / The Museum publishes the periodical ancient and modern art .

1956 / Exhibition New Form from Denmark, modern design from Scandinavia becomes topic of the museum and model.

1957 / On the occasion of the exhibition Venini Murano glass, the first presentation of Venini glass in Austria, there are significant purchases and donations for the collection of glass.

1958 / End of the directorate of Ignaz Schlosser

1959 / Viktor Griesmaier is appointed as new director.

1960 / Exhibition Artistic creation and mass production of Gustavsberg, Sweden. Role model of Swedish design for the Austrian art and crafts.

1963 / For the first time in Europe, in the context of a comprehensive exhibition art treasures from Iran are shown.

1964 / The exhibition Vienna around 1900 (organised by the Cultural Department of the City of Vienna) presents for the frist time after the Second World War, inter alia, arts and crafts of Art Nouveau. / / It is started with the systematic work off of the archive of the Wiener Werkstätte. / / On the occasion of the founding anniversary offers the exhibition 100 years Austrian Museum of Applied Arts using examples of historicism insights into the collection.

1965 / The Geymüllerschlössel (small castle) is as a branch of the Museum angegliedert (annexed). Simultaneously with the building came the important collection of Franz Sobek - old Viennese clocks, made between 1760 and the second half of the 19th Century - and furniture from the years 1800 to 1840 in the possession of the MAK.

1966 / In the exhibition Selection 66 selected items of modern Austrian interior designers (male and female ones) are brought together.

1967 / The Exhibition The Wiener Werkstätte. Modern Arts and Crafts from 1903 to 1932 is founding the boom that continues until today of Austria's most important design project in the 20th Century.

1968 / To Viktor Griesmaier follows Wilhelm Mrazek as director.

1969 / The exhibition Sitting 69 shows at the international modernism oriented positions of Austrian designers, inter alia by Hans Hollein.

1974 / For the first time outside of China Archaeological Finds of the People's Republic of China are shown in a traveling exhibition in the so-called Western world.

1979 / Gerhart Egger is appointed director.

1980 / The exhibition New Living. Viennese interior design 1918-1938 provides the first comprehensive presentation of the spatial art in Vienna during the interwar period.

1981 / Herbert Fux follows Gerhart Egger as director.

1984 / Ludwig Neustift is appointed interim director. / / Exhibition Achille Castiglioni: designer. First exhibition of the Italian designer in Austria

1986 / Peter Noever is appointed director and starts with the building up of the collection contemporary art.

1987 / Josef Hoffmann. Ornament between hope and crime is the first comprehensive exhibition on the work of the architect and designer.

1989-1993 / General renovation of the old buildings and construction of a two-storey underground storeroom and a connecting tract. A generous deposit for the collection and additional exhibit spaces arise.

1989 / Exhibition Carlo Scarpa. The other city, the first comprehensive exhibition on the work of the architect outside Italy.

1990 / exhibition Hidden impressions. Japonisme in Vienna 1870-1930, first exhibition on the theme of the Japanese influence on the Viennese Modernism.

1991 / exhibition Donald Judd Architecture, first major presentation of the artist in Austria.

1992 / Magdalena Jetelová domestication of a pyramid (installation in the MAK portico).

1993 / The permanent collection is newly put up, interventions of internationally recognized artists (Barbara Bloom, Eichinger oder Knechtl, Günther Förg, GANGART, Franz Graf, Jenny Holzer, Donald Judd, Peter Noever, Manfred Wakolbinger and Heimo Zobernig) update the prospects, in the sense of "Tradition and Experiment". The halls on Stubenring accommodate furthermore the study collection and the temporary exhibitions of contemporary artists reserved gallery. The building in the Weiskirchner street is dedicated to changing exhibitions. / / The opening exhibition Vito Acconci. The City Inside Us shows a room installation by New York artist.

1994 / The Gefechtsturm (defence tower) Arenbergpark becomes branch of the MAK. / / Start of the cooperation MAK/MUAR - Schusev State Museum of Architecture Moscow. / / Ilya Kabakov: The Red Wagon (installation on MAK terrace plateau).

1995 / The MAK founds the branch of MAK Center for Art and Architecture in Los Angeles, in the Schindler House and at the Mackey Apartments, MAK Artists and Architects-in-Residence Program starts in October 1995. / / Exhibition Sergei Bugaev Africa: Krimania.

1996 / For the exhibition Philip Johnson: Turning Point designs the American doyen of architectural designing the sculpture "Viennese Trio", which is located since 1998 at the Franz-Josefs-Kai/Schottenring.

1998 / The for the exhibition James Turrell. The other Horizon designed Skyspace today stands in the garden of MAK Expositur Geymüllerschlössel. / / Overcoming the utility. Dagobert Peche and the Wiener Werkstätte, the first comprehensive biography of the work of the designer of Wiener Werkstätte after the Second World War.

1999 / Due to the Restitution Act and the Provenance Research from now on numerous during the Nazi time confiscated objects are returned.

2000 / Outsourcing of Federal Museums, transformation of the museum into a "scientific institution under public law". / / The exhibition Art and Industry. The beginnings of the Austrian Museum of Applied Arts in Vienna is dealing with the founding history of the house and the collection.

2001 / In the course of the exhibition Franz West: No Mercy, for which the sculptor and installation artist developed his hitherto most extensive work, the "Four lemurs heads" are placed at the bridge Stubenbrücke, located next to the MAK. / / Dennis Hopper: A System of Moments.

2001-2002 / The CAT Project - Contemporary Art Tower after New York, Los Angeles, Moscow and Berlin is presented in Vienna.

2002 / Exhibition Nodes. symmetrical-asymmetrical. The historical Oriental Carpets of the MAK presents the extensive rug collection.

2003 / Exhibition Zaha Hadid. Architecture. / / For the anniversary of the artist workshop, takes place the exhibition The Price of Beauty. 100 years Wiener Werkstätte. / / Richard Artschwager: The Hydraulic Door Check. Sculpture, painting, drawing.

2004 / James Turrell's MAKlite is since November 2004 permanently on the facade of the building installed. / / Exhibition Peter Eisenmann. Barefoot on White-Hot Walls, large-scaled architectural installation on the work of the influential American architect and theorist.

2005 / Atelier Van Lieshout: The Disciplinator / / The exhibition Ukiyo-e Reloaded presents for the first time the collection of Japanese woodblock prints of the MAK on a large scale.

2006 / Since the beginning of the year, the birthplace of Josef Hoffmann in Brtnice of the Moravian Gallery in Brno and the MAK Vienna as a joint branch is run and presents annually special exhibitions. / / The exhibition The Price of Beauty. The Wiener Werkstätte and the Stoclet House brings the objects of the Wiener Werkstätte to Brussels. / / Exhibition Jenny Holzer: XX.

2007/2008 / Exhibition Coop Himmelb(l)au. Beyond the Blue, is the hitherto largest and most comprehensive museal presentation of the global team of architects.

2008 / The 1936 according to plans of Rudolph M. Schindler built Fitzpatrick-Leland House, a generous gift from Russ Leland to the MAK Center LA, becomes with the aid of a promotion that granted the Bureau of Educational and Cultural Affairs of the U.S. Department the MAK Center, center of the MAK UFI project - MAK Urban Future Initiative. / / Julian Opie: Recent Works / / The exhibition Recollecting. Looting and Restitution examines the status of efforts to restitute expropriated objects from Jewish property from museums in Vienna.

2009 / The permanent exhibition Josef Hoffmann: Inspiration is in the Josef Hoffmann Museum, Brtnice opened. / / Exhibition Anish Kapoor. Shooting into the Corner / / The museum sees itself as a promoter of Cultural Interchange and discusses in the exhibition Global:lab Art as a message. Asia and Europe 1500-1700 the intercultural as well as the intercontinental cultural exchange based on objects from the MAK and from international collections.

2011 / After Peter Noever's resignation, Martina Kandeler-Fritsch takes over temporarily the management. / /

Since 1 September Christoph Thun-Hohenstein is director of the MAK and declares "change through applied art" as the new theme of the museum.

2012 / With future-oriented examples of mobility, health, education, communication, work and leisure, shows the exhibition MADE4YOU. Designing for Change, the new commitment to positive change in our society through applied art. // Exhibition series MAK DESIGN SALON opens the MAK branch Geymüllerschlössel for contemporary design positions.

2012/2013 / opening of the newly designed MAK Collection Vienna 1900. Design / Decorative Arts from 1890 to 1938 in two stages as a prelude to the gradual transformation of the permanent collection under director Christoph Thun-Hohenstein

2013 / SIGNS, CAUGHT IN WONDER. Looking for Istanbul today shows a unique, current snapshot of contemporary art production in the context of Istanbul. // The potential of East Asian countries as catalysts for a socially and ecologically oriented, visionary architecture explores the architecture exhibition EASTERN PROMISES. Contemporary Architecture and production of space in East Asia. // With a focus on the field of furniture design NOMADIC FURNITURE 3.0. examines new living without bounds? the between subculture and mainstream to locate "do-it-yourself" (DIY) movement for the first time in a historical context.

2014 / Anniversary year 150 years MAK // opening of the permanent exhibition of the MAK Asia. China - Japan - Korea // Opening of the MAK permanent exhibition rugs // As central anniversary project opens the dynamic MAK DESIGN LABORATORY (redesign of the MAK Study Collection) exactly on the 150th anniversary of the museum on May 12, 2014 // Other major projects for the anniversary: ROLE MODELS. MAK 150 years: from arts and crafts to design // // HOLLEIN WAYS OF MODERN AGE. Josef Hoffmann, Adolf Loos and the consequences.

www.mak.at/das_mak/geschichte

Fundamentalistisch-christlicher „Marsch für das Leben“ stundenlang blockiert

Anhänger der Neuen Rechten, Konservative und Evangelikale marschieren alljährlich neben fanatisierten, christlichen Splittergruppen gegen Abtreibungen, Sterbehilfe und Präimplantationsdiagnostik (PID). Beobachter werfen den im Verband organisierten Gruppen ein nationalistisches, völkisches und antifeministisches Weltbild vor. Dazu gesellen sich jährlich AfD-Politiker und Grußworte von CDU/CSU-Spitzenpolitikern, die den „Marsch“ in der Mitte salonfähig machen.

 

Rund 5.000 Personen zogen am Samstag schweigend durch Berlin. Damit stagnierte die Teilnehmerzahl, die in den Jahren zuvor noch stetig gewachsen war. Nach einer Auftaktkundgebung vor dem Kanzleramt setzte sich der vom Bundesverband Lebensrecht (BVL) veranstaltete Marsch für das Leben in Bewegung, dessen Teilnehmer das Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen, aber auch jeder Form von Sterbehilfe forderten. Das Motto der Veranstaltung lautete »Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie!«. Auf der Kundgebung sprach Weihbischof Matthias Heinrich als Vertreter des Erzbistums Berlin und übermittelte die Grüße des neuen Erzbischofs der Hauptstadt, Heiner Koch, der ebenfalls am Samstag in sein Amt eingeführt wurde.

Über die Teilnahme verschiedener Bischöfe herrschte große Euphorie unter den Besuchern der Veranstaltung, die bereits zum elften Mal stattfand. Die bisherige Abwesenheit des religiösen Führungspersonals war im Vorfeld heftig beklagt worden. Auf mehreren Schildern wurde eine »Willkommenskultur für Ungeborene« gefordert. Die Kopplung der Themen Hilfe für Flüchtlinge und Ablehnung von Abtreibungen war offenkundig auch dem BVL Programm: Dessen Vorsitzender Martin Lohmann erklärte, Deutschland brauche eine »echte und glaubwürdige Willkommenskultur«, die »Flüchtlinge, Alte und Nichtgeborene« einbeziehe.

Beatrix von Storch, Europaabgeordnete der Alternative für Deutschland, die schon in den Vorjahren teilgenommen hatte, lief dieses Mal in der ersten Reihe mit.

 

Der Prozession der Abtreibungsgegner stellten sich zwei Bündnisse entgegen, die zu Demonstrationen aufgerufen hatten. Beide wandten sich gegen ein reaktionäres Frauen- und Familienbild. Laut Polizei nahmen insgesamt etwa 1.700 Menschen an den Gegenprotesten teil.

Das linksradikale und queerfeministische Bündnis "What the fuck" gab an, ihre Demonstration sei am Anhalter Bahnhof mit 2.000 Teilnehmern gestartet. Das linksfeministische "Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung" konnte vom Brandenburger Tor zum Gendarmenmarkt mobilisieren. Dort trafen beide Züge zusammen.

»What the fuck« hatte explizit dazu aufgerufen, den Marsch der Abtreibungsgegner zu blockieren. Dies konnte die Polizei auch mit rund 900 eingesetzten Beamten nicht verhindern. So wurde die Strecke der »Lebensschützer« stark verkürzt. Statt über den Potsdamer Platz und die Leipziger Straße wurden sie nördlich um das Brandenburger Tor herum und Unter den Linden entlanggeführt. Zwischen Charlottenstraße und Humboldt-Universität kam es zu mehreren hartnäckigen Blockaden, die den Marsch für gut zwei Stunden zum Stehen brachten.

Die teils brutalen Straßenräumungen begleiteten die Demonstranten mit lautstarken »Wo wart ihr in Heidenau?«-Rufen. Die Abtreibungsgegner wurden auf den letzten paar hundert Metern von einer Sambaband und Rufen wie »Wir sind die Perversen, wir sind euch auf den Fersen« oder »Wir klatschen laut Applaus, die Deutschen sterben aus« begleitet. Die Polizei ging mit massiven Einsatz von körperlicher Gewalt gegen die Blockierer vor. Bei den Auseinandersetzungen wurden zahlreiche Personen auf beiden Seiten verletzt, mindestens 28 Gegendemonstranten wurden vorläufig festgenommen.

 

Die Teilnehmer der „Marsch für das Leben“ Demo – zogen nach der Auflösung der Blockaden im Regen bis zu ihrem Abschlussort am Lustgarten – begleitet von den „Mittelalter, Mittelalter“-Rufen der Gegendemonstranten. Ein Gottesdienst im Dom wurde auch diesmal nicht ermöglicht. Zeitweise brachten Gegendemonstranten Banner an der Kuppel des Berliner Domes an. Zuvor hatten FEMEN-Aktivisten dort protestiert, wurden allerdings von der Polizei angehalten, diesen Protest zu beenden.

 

hinzugezogene Quellen:

www.vice.com/de/article/av8zze/aktivisten-machen-abtreibu...

web.archive.org/web/20151003034001/http://www.jungewelt.d...

www.sueddeutsche.de/panorama/abtreibungsgegner-marsch-fue...

www.nd-aktuell.de/artikel/985095.reaktionaerer-lebensschu...

www.belltower.news/lebensschutz-vs-anti-choice-samstag-ma...

web.archive.org/web/20180320143550/https://www.bz-berlin....

 

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© Streichphotography

 

Die Bilder sind im Original und in druckbarer Qualität vorhanden.

 

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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: September 2015

("99 problems but the bitch ain't one")

Gestern hat bei Idrawalot die Ausstellung „Diggin’ in the Crates“ der Künstlerin Chula eröffnet. Die auf Strassen-Treibgut handgemalten und zum Teil vergoldeten Typo-Arbeiten kreisen um eine Auswahl von recht expliziten HipHop-Textstellen wie etwa „Biatch, get off the wood, you're no good“. Indem Chula die Passagen aus den Songs in ihre Bilder überträgt, provoziert sie beim Publikum eine Auseinandersetzung mit den Zitaten und hinterfragt das Verhältnis von Musik und den dazugehörigen, häufig überhörten Texten.

36. Landessportball des Landessportbund Rheinland-Pfalz am 30. Oktober 2010 in der Rheingoldhalle Mainz

 

Dieses Foto untersteht dem Copyright von Jan-Hendrik Hühne. Verwendung in Beiträgen und Weblogs über den 36. Landessportball des Landessportbund Rheinland-Pfalz sowie persönlicher und nicht kommerzieller Verwendung ist mit expliziter Quellenangabe mit Link zurück zu dieser Seite gestattet. Alle anderen Rechte vorbehalten. Bitte nehmen Sie für jedwede andere Verwendung Kontakt via Email auf.

Nachdem die Schneiderin das Maßnehmen beendet hatte, durften beide Mädchen ihre Sachen von heute morgen natürlich nicht wieder anziehen, sondern wurden umgehend in die neuen Kleider gesteckt, die sie für den Rest des Tages und auch am folgenden Tag selbstverständlich zu ihrem Leidwesen anbehalten mussten. Franzi traute sich zunächst nicht zu murren, als ihr die vielen Knöpfe im Rücken geschlossen wurden - nur als die Schneiderin an den beiden Knöpfe am hohen, festen Kragen angekommen war, würgte sie etwas und stöhnte, ob der offensichtlichen Enge des festen und hohen Stehkragens. Der Schneiderin tat es offensichtlich sehr leid, sie sagte Franzi, dass ihre Mutter diesen fürchterlich strengen Kragen leider explizit so geordert hat und sie es genau so umzusetzen musste. Dies bestätigte meine Frau auch sofort und forderte die Schneiderin dabei gleich auf, jetzt endlich auch die Kragenknöpfe zu schließen, weil Franzi sich sogleich an das enge Gefühl um ihren Hals gewöhnen soll. Als diese dem sofort nachkam, musste sie kräftig am Kragen ziehen , um die Knöpfe sicher in die vorgesehenen Knopflöcher zu bekommen. Dabei erklärte sie der jammernden Franzi noch, dass sich der Kragen, wegen der festen Materialien und Einlagen, die sie verarbeiten musste, auch beim Tragen leider keinen Millimeter weiten werde. Sie konnte ihr nur wünschen, dass sie sich vielleicht mit der Zeit ein wenig daran gewöhnen könnte. Ich bemerkte später noch, dass die arme Franzi Schwierigkeiten hatte, ihren Kopf zu bewegen und anfangs immer versuchte, mit ihren Fingern den Kragen etwas zu weiten , was aber unmöglich war, wie ihr die Schneiderin schon prophezeit hatte. Die gute Verarbeitung des Kleides sorgte auch dafür, dass dies auch in der Zukunft so blieb.

Von diesem lichtstarken 35er für das Canon-FD-Bajonett gab es sechs Versionen. Die ersten drei hatten die konkave Frontlinse, thoriumhaltiges Glas, das Gewicht (420 g) und den verchromten Bajonettring gemeinsam. Ihre kleinste Blende war die 16 und die Vergütung war nicht explizit angegeben.

Ab 1973 wurde bei gleicher optischer Konstruktion (9 Elemente, 8 Gruppen) das Gewicht auf 370 g reduziert und die Verütung S.S.C. (Super Spectra Coating) rot eingraviert.

 

Ab 1976 wurde das Objektiv innen etwas umkonstruiert: Die Frontlinse war jetzt konvex (nach außen gewölbt) und es wurde kein Thorium mehr verwendet. Außerdem war die kleinste Blende jetzt 22.

 

Auch andere Objektivhersteller stellten in den 70er Jahren auf thoriumfreie Bauweisen um, denn die Verarbeitung dieses radioaktiven Materials war bei der Objektivproduktion nicht ungefährlich und sorgte im Lauf der Zeit für eine Gelbfärbung der Linse.

 

1979 erschien dann als letztes FD-35er das FDn 35/2. Innen saßen 10 LInsen in 8 Gruppen, thoriumfrei, die Frontlinse konvex und es wog nur noch 245 g.

 

Das abgebildete Exemplar gehört laut Seriennummer zur 4. Version: etwas leichter als die Vorgänger und S.S.C. eingraviert.

   

In den Kisseln ist ein landeseigener Friedhof im Berliner Bezirk Spandau. Er liegt im Ortsteil Falkenhagener Feld auf einem annähernd rechteckigen Areal zwischen der Pionierstraße, der Radelandstraße, der Kisselnallee und der Bötzowbahn. Mit einer Gesamtfläche von knapp 62 Hektar ist diese Begräbnisstätte die größte auf dem Stadtgebiet Berlins. Der Friedhof wurde am 17. November 1886 eröffnet. Die damals eigenständige Stadt Spandau benötigte einen neuen Platz für Begräbnisse. Diese waren zuvor ausschließlich auf mehreren kleinen Kirchhöfen der Stadt vorgenommen worden. Hinzu kam, dass die Leichenzüge durch die Hauptstraßen von Spandau ziehen mussten. Im Jahr 1886 hatte die Ortspolizei bestimmt, dass der kürzeste Weg durch die Stadt zu nehmen sei. Deshalb war ein Friedhof weit vor den Stadttoren gewünscht. Außerhalb der Stadtgrenzen Spandaus gab es einen kirchlichen, einen kommunalen und einen jüdischen Friedhof. Der etwa 20 Jahre zuvor von der Stadt angelegte Kommunalfriedhof war zunehmend überfüllt. So erwarb die Stadt ein anfänglich 5,2 Hektar großes Gelände im Bereich nördlich des Falkenhagener Weges (seit 1896 Pionierstraße) für einen städtischen Großfriedhof. Das neue Friedhofsgelände war eine überwiegend mit Kiefern – im Spandauer Messtischblatt jener Zeit als Kisseln (Küsseln) bezeichnet – bewaldete hügelige Dünenlandschaft, deren sandige, grundwasserfreie Böden eigneten sich sehr gut für die Nutzung als Begräbnisstätte. Die mit Kiefern bewachsene Hügellandschaft prägt diesen Friedhof bis heute und macht ihn zu einer der landschaftlich schönsten Begräbnisstätten der deutschen Hauptstadt. Trotz des reichhaltigen Waldbestandes war die Anlage jedoch seinerzeit nicht explizit als Waldfriedhof konzipiert worden; die damals finanzschwache Stadtverwaltung Spandaus beschränkte sich bei der Planung der Anlage auf die Erfüllung ihres primären Zwecks als Entlastungsfriedhof, landschaftliche Gestaltung wurde dagegen weitgehend außer Acht gelassen. Einige der Kiefern mussten abgeholzt werden, um Flächen für Anlage der Gräberfelder zu erschließen. (Wikipedia)

Fundamentalistisch-christlicher „Marsch für das Leben“ stundenlang blockiert

Anhänger der Neuen Rechten, Konservative und Evangelikale marschieren alljährlich neben fanatisierten, christlichen Splittergruppen gegen Abtreibungen, Sterbehilfe und Präimplantationsdiagnostik (PID). Beobachter werfen den im Verband organisierten Gruppen ein nationalistisches, völkisches und antifeministisches Weltbild vor. Dazu gesellen sich jährlich AfD-Politiker und Grußworte von CDU/CSU-Spitzenpolitikern, die den „Marsch“ in der Mitte salonfähig machen.

 

Rund 5.000 Personen zogen am Samstag schweigend durch Berlin. Damit stagnierte die Teilnehmerzahl, die in den Jahren zuvor noch stetig gewachsen war. Nach einer Auftaktkundgebung vor dem Kanzleramt setzte sich der vom Bundesverband Lebensrecht (BVL) veranstaltete Marsch für das Leben in Bewegung, dessen Teilnehmer das Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen, aber auch jeder Form von Sterbehilfe forderten. Das Motto der Veranstaltung lautete »Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie!«. Auf der Kundgebung sprach Weihbischof Matthias Heinrich als Vertreter des Erzbistums Berlin und übermittelte die Grüße des neuen Erzbischofs der Hauptstadt, Heiner Koch, der ebenfalls am Samstag in sein Amt eingeführt wurde.

Über die Teilnahme verschiedener Bischöfe herrschte große Euphorie unter den Besuchern der Veranstaltung, die bereits zum elften Mal stattfand. Die bisherige Abwesenheit des religiösen Führungspersonals war im Vorfeld heftig beklagt worden. Auf mehreren Schildern wurde eine »Willkommenskultur für Ungeborene« gefordert. Die Kopplung der Themen Hilfe für Flüchtlinge und Ablehnung von Abtreibungen war offenkundig auch dem BVL Programm: Dessen Vorsitzender Martin Lohmann erklärte, Deutschland brauche eine »echte und glaubwürdige Willkommenskultur«, die »Flüchtlinge, Alte und Nichtgeborene« einbeziehe.

Beatrix von Storch, Europaabgeordnete der Alternative für Deutschland, die schon in den Vorjahren teilgenommen hatte, lief dieses Mal in der ersten Reihe mit.

 

Der Prozession der Abtreibungsgegner stellten sich zwei Bündnisse entgegen, die zu Demonstrationen aufgerufen hatten. Beide wandten sich gegen ein reaktionäres Frauen- und Familienbild. Laut Polizei nahmen insgesamt etwa 1.700 Menschen an den Gegenprotesten teil.

Das linksradikale und queerfeministische Bündnis "What the fuck" gab an, ihre Demonstration sei am Anhalter Bahnhof mit 2.000 Teilnehmern gestartet. Das linksfeministische "Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung" konnte vom Brandenburger Tor zum Gendarmenmarkt mobilisieren. Dort trafen beide Züge zusammen.

»What the fuck« hatte explizit dazu aufgerufen, den Marsch der Abtreibungsgegner zu blockieren. Dies konnte die Polizei auch mit rund 900 eingesetzten Beamten nicht verhindern. So wurde die Strecke der »Lebensschützer« stark verkürzt. Statt über den Potsdamer Platz und die Leipziger Straße wurden sie nördlich um das Brandenburger Tor herum und Unter den Linden entlanggeführt. Zwischen Charlottenstraße und Humboldt-Universität kam es zu mehreren hartnäckigen Blockaden, die den Marsch für gut zwei Stunden zum Stehen brachten.

Die teils brutalen Straßenräumungen begleiteten die Demonstranten mit lautstarken »Wo wart ihr in Heidenau?«-Rufen. Die Abtreibungsgegner wurden auf den letzten paar hundert Metern von einer Sambaband und Rufen wie »Wir sind die Perversen, wir sind euch auf den Fersen« oder »Wir klatschen laut Applaus, die Deutschen sterben aus« begleitet. Die Polizei ging mit massiven Einsatz von körperlicher Gewalt gegen die Blockierer vor. Bei den Auseinandersetzungen wurden zahlreiche Personen auf beiden Seiten verletzt, mindestens 28 Gegendemonstranten wurden vorläufig festgenommen.

 

Die Teilnehmer der „Marsch für das Leben“ Demo – zogen nach der Auflösung der Blockaden im Regen bis zu ihrem Abschlussort am Lustgarten – begleitet von den „Mittelalter, Mittelalter“-Rufen der Gegendemonstranten. Ein Gottesdienst im Dom wurde auch diesmal nicht ermöglicht. Zeitweise brachten Gegendemonstranten Banner an der Kuppel des Berliner Domes an. Zuvor hatten FEMEN-Aktivisten dort protestiert, wurden allerdings von der Polizei angehalten, diesen Protest zu beenden.

 

hinzugezogene Quellen:

www.vice.com/de/article/av8zze/aktivisten-machen-abtreibu...

web.archive.org/web/20151003034001/http://www.jungewelt.d...

www.sueddeutsche.de/panorama/abtreibungsgegner-marsch-fue...

www.nd-aktuell.de/artikel/985095.reaktionaerer-lebensschu...

www.belltower.news/lebensschutz-vs-anti-choice-samstag-ma...

web.archive.org/web/20180320143550/https://www.bz-berlin....

 

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Die Bilder sind im Original und in druckbarer Qualität vorhanden.

 

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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: September 2015

Meine neueste Errungenschaft ist das Modell im Vordergrund.

Die dahinterliegende Seiko ist schon älter.

 

Es gibt eine kleine Geschichte dazu (wie meistens bei meinen Käufen).

 

Vor geraumer Zeit stach mir eine extravagante Seiko beim Internetsurfen ins Auge.

 

Im Grunde ist sie ein typischer Alarmchronograph der Marke, den es in den verschiedensten Gehäusen gibt. Was ich auch versuchte, kurz vor dem Ende der Bestellprozedur hieß es stets, nach Deutschland nicht lieferbar. Mir gefiel aber diese Flechtoptik des Armbandes, das Gehäuse erinnerte mich an die 1990er Jahre, wo diese Form bei TagHeuer und Ebel vorkam. .

Neben meinem Bicolor gibt es sie noch in Edelstahl und Gunmetal bzw. Schwarz.

 

Nun gelang mir endlich eine erfolgreiche Bestellung. Das gute Stück kam aus Ohio.

Einfuhrformalitäten erledigte DPD, ich bekam den Endpreis inklusive dieser Einfuhrabgaben berechnet, so dass mir der Weg zum Zoll erspart blieb.

Der Stückpreis änderte sich immer wieder bei den Seitenbesuchen, und kurz nach meinem Kauf stieg er gleich um fast 100 €. Warten lohnt also.

 

Die Gehäuseabmessungen sind 43 mm x 12 mm (ohne Krone und Stege). Gewicht ca. 190 g (laut meiner 1-Euro-Küchenwaage aus Plastik.)

Man hat also "ganz schön was am Arm".

 

Zu den Daten:

 

Werk Kal. V172 (steinlos), 4 Schrittmotore

Gangwerte lt. Spezifikation: +/- 15 sec/Monat

Stromversorgung: nicht näher bezeichnete Mangan-Titan-Lithium-Zelle

Dunkelgangreserve bei Vollaufladung: 6 Monate, Überladungsschutz und Reserveanzeige

Wasserdichtigkeit: 100 m (10 bar)

 

Meine Seiko Flightmaster (inzwischen verkauft) flic.kr/p/Vu4NjD war auf 200 mm ausgelegt, da stand es aber explizit auf dem Zifferblatt und sie hatte verschraubte Kronen.

Bei der neuen Uhr ist nur eine Gravur in der Bodenplatte, die auf die Dichtigkeitsklasse hinweist.

Da ich aber ohnehin kein Wassersportler bin, tut das in dem Fall auch nichts zur Sache.

Das war kein Kaufkriterium für mich.

 

Seiko Excelsior Kal. V172 und Seiko Kal. 7T32

 

Meine neueste Errungenschaft ist das Modell im Vordergrund.

 

Die dahinterliegende Seiko ist schon älter.

   

Seiko Excelsior Kal. V172 and Seiko Kal. 7T32

 

My latest achievement is the model in the foreground.

 

The Seiko behind it is already older.

   

There is a little story about it (like most of my purchases).

   

Some time ago I noticed an extravagant Seiko surfing the internet.

   

In fact, it is a typical alarm chronograph of the brand, which is available in a variety of cases. What I also tried, just before the end of the order procedure, it was always, not available to Germany. But I liked this braided look of the bracelet, the case reminded me of the 1990s.

 

In addition to my Bicolor, they are still available in stainless steel and gunmetal or black.

   

Now I finally managed a successful order. The good piece came from Ohio.

 

Import formalities done DPD, I got the final price including these import duties calculated, so I was spared the way to customs.

 

The unit price changed again and again on the page visits, and shortly after my purchase, he rose to almost 100 ¬. So it's worth the wait.

   

The housing dimensions are 43 mm x 12 mm (without crown and bars). Weight approx. 190 g (according to my 1 Euro kitchen scale made of plastic.)

 

So you have "something on your arm".

   

To the dates:

   

Movement Kal. V172 (stone-free), 4 step motor pieces

 

Gear values ​​according to specification: +/- 15 sec / month

 

Power supply: unspecified manganese titanium lithium cell

 

Dark power reserve at full charge: 6 months, overcharge protection and reserve indicator

 

water resistant 100 m (10 bar)

 

My Seiko Flightmaster (sold in the meantime) flic.kr/p/Vu4NjD was designed for 200 mm, but it was explicitly on the dial and it had screw-down crowns.

MAK muestra "SHUNGA. Arte erótico de Japón"

Viena (OTS) - Con su aparente enfoque indiferente de la desnudez y la sexualidad, se dan Shunga del Asia Oriental (imágenes de Primavera) una moral sexual más libre que nos fue inculcado en Europa. La exposición MAK "SHUNGA. Arte erótico de Japón" demuestra la calidad artística de los grabados en madera explícitamente eróticas, a pesar de la prohibición de larga duración por el gobierno Japonés celebrando un fenómeno de masas. Hojas sueltas, álbumes y libros de maestros reconocidos como Suzuki Harunobu, Katsushika Hokusai o Kitagawa Utamaro, en gran parte en préstamo de la colección privada de Leopold dan en el MAK una visión representativa en esta faceta a menudo tabú de la historia del arte japonés. Fotografías de desnudos contemporáneas de Nobuyoshi Araki tienden un arco hasta el presente.

La colección MAK grabados en madera de color japoneses con alrededor de 4 200 hojas es una de las más importantes colecciones de ukiyo-e en Europa. Ukiyo-e (pinturas del mundo flotante), a las que se atribuye la Shunga, ilustran placeres urbanos y así como los fenómenos cotidianos burgueses alrededor del teatro y de ocio de Edo, la actual Tokio. El contenido sexual explícito en la shunga bloqueó los grabados mucho tiempo la entrada en las colecciones europeas. La colección MAK también alberga sólamente un rodillo de imagen de un maestro anónimo de la segunda mitad del siglo 17 - el objeto más antiguo de la exposición mostrado en el MAK.

El manejo formal de los cuerpos desnudos y en ocasiones complejos arreglos de pliegues del kimono se diferencian Shunga significativamente de representaciones naturalistas de hacer el amor. Características son el grado de precisión anatómico, a veces posturas extremas y los genitales presentados de gran tamaño. A menudo Shunga también muestran escenas de humor, como una niña mirando a través de ojo de cerradura de una pareja de amantes y llamando:

"Le diré a mamá".

Un laberinto de paneles lleva a los visitantes (hombres y mujeres!) a través de la exposición cronológicamente estructurado en el MAK Design Lab. El preludio del curso forman series de Shunga tempranas desde el siglo 17, siguiendo el ciclo de los doce meses y - con una página de título - dan trece estampados que constituyen un conjunto. Suzuki Harunobu (ca. 1725-1770), uno de los principales diseñadores de Shunga, profundizó los grabados en madera, inicialmente monocromáticos, en estampados multi-colores y sedujo, por ejemplo, con sus parábolas entre la poesía china y la erótica japonesa entre otros los ricos y educados capas de ciudadanos (hombres y mujeres) de Edo.

Casi todos los conocidos artistas de ukiyo-e también diseñan grabados en madera eróticos, por lo que la calidad artística de Shunga se explicó. Kitagawa Utamaro (1753-1806) transformó las escenas eróticas originalmente soñadores de Harunobus en imágenes más claras. Él da el género más naturalidad y también demuestra escenas domésticas semi-eróticos como la belleza (bijin) con la higiene personal. Los álbumes de Utamaro hoy día en el mercado del arte casi no más disponible son algunos de los trabajos más codiciados del arte japonés. Su serie "Negai sin itoguchi [despertar del deseo]" (1799) es completamente visible en el MAK.

Fantasías eróticas y el mundo de la mitología y fantasmas vincula el no sólo por su serie "36 vistas del monte Fuji" famoso Katsushika Hokusai (1760-1849). Durante la era Meiji (1868-1912) varía la calidad de la Shunga. El enfoque ya no es la belleza (bijin), pero se trata de motivos eróticos, como la joven estudiante o la mujer segura. Debido a las nuevas posibilidades técnicas de la fotografía, la xilografía de color como un medio de masas a partir del último cuarto del siglo 19 perdió en importancia. El artista Hashiguchi Goyo (1880-1921) hizo revivir la tradición de Ukiyo-e como uno de los primeros en "estampados nuevos" (Shin Hanga) y creó una imagen de la mujer moderna, segura de sí misma que recuerda las hojas de Utamaro.

La exposición MAK concluye con fotografías seleccionadas del artista japonés Nobuyoshi Araki (nacido en 1940), que en varios series de fotografía de desnudos hace referencia a la Shunga de la era Edo.

La mayoría de las obras demostradas en "SHUNGA Arte Erótica de Japón" proviene de la colección excepcional de Ukiyo-e de Rudolf Leopold (1925-2010), que ahora es propiedad de su hijo Diethard Leopold, que amplía la colección de manera constante. La representación desinhibida del sexo en los grabados en madera impresionó en Europa y sólo ha sido desarrollado por Schiele Egon en semejante forma directa metódicamente en enteras series de hojas. Los grabados en madera son una parte constitutiva de la colección de Rudolf Leopold, que amasó una visión global de Viena en 1900 alredero del núcleo de Schiele. Parte de la colección completa de Shunga se pudo ver en el Museo Leopold en 2012/2013 coordinada por Diethard Leopold en la exposición de Japón "fragilidad de la existencia".

Mientras Shunga probablemente en el momento de su creación fueron consideradas con pornografía, hoy la importanica historia del arte es en el punto de mira. En la operación de la exposición, hasta ahora, unos grabados en madera eróticos casi nunca aparecían ya que los límites entre el arte erótico y la pornografía a menudo estan difíciles de discernir. El Museo Británico se encontraba con su exposición a gran escala "Shunga: el sexo y el placer en el arte japonés" en 2013 en posición pionera en la presentación en Europa. En el propio Japón en 2015 el fue seguida por la primera gran exposición en el Museo Shunga Eisei Bunko en Tokio.

Con motivo de la exposición se ha publicado un catálogo epónimo, divulgado por el MA, con textos de Susanne Klien, Diethard Leopold y Sepp Linhart, cerca de 200 páginas, 80 ilustraciones. Disponible en el MAK Design Shop.

Esta exposición contiene imágenes eróticas explícitas que pueden ofender los sentimientos morales de las personas menores de 16 años.

 

MAK zeigt "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan"

Wien (OTS) - Mit ihrem scheinbar unbekümmerten Umgang mit Nacktheit und Sexualität vermitteln ostasiatische Shunga (Frühlingsbilder) eine freiere Sexualmoral, als sie uns in Europa anerzogen wurde. Die MAK-Ausstellung "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan" zeigt die künstlerische Qualität der explizit erotischen Farbholzschnitte auf, die trotz langen Verbots durch die japanische Regierung zum Massenphänomen avancierten. Einzelblätter, Alben und Bücher von namhaften Meistern wie Suzuki Harunobu, Katsushika Hokusai oder Kitagawa Utamaro, großteils Leihgaben aus der Leopold Privatsammlung, geben im MAK einen repräsentativen Einblick in diese oft tabuisierte Facette der japanischen Kunstgeschichte. Zeitgenössische Aktfotografien von Nobuyoshi Araki spannen den Bogen bis in die Gegenwart.

Die MAK-Sammlung japanischer Farbholzschnitte zählt mit rund 4 200 Blättern zu den bedeutenden Ukiyo-e-Sammlungen in Europa. Ukiyo-e (Bilder der fließenden Welt), denen die Shunga zuzuordnen sind, illustrieren urbane Vergnügungen sowie bürgerliche Alltagsphänomene rund um die Theater- und Vergnügungsviertel von Edo, dem heutigen Tokio. Die explizite Darstellung von Sexualität in den Shunga versperrte den erotischen Drucken lange Zeit den Eingang in europäische Sammlungen. Auch die MAK-Sammlung beherbergt nur eine Bildrolle eines anonymen Meisters aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhundert – das älteste in der MAK-Ausstellung gezeigte Objekt.

Der formale Umgang mit nackten Körpern und die zum Teil vielschichtigen Anordnungen von Kimonofaltungen heben Shunga deutlich von naturalistischen Darstellungen des Liebesspiels ab. Charakteristisch sind die anatomische Detailgenauigkeit, manchmal extreme Körperstellungen und übergroß dargestellte Genitalien. Oft zeigen Shunga auch humorvolle Szenen, wie beispielsweise ein kleines Mädchen, das durchs Schlüsselloch ein Liebespaar beobachtet und ruft:

„Ich sag’s der Mama“.

Ein Labyrinth aus Panelen leitet die BesucherInnen durch die chronologisch gegliederte Ausstellung im MAK DESIGN LABOR. Den Auftakt zum Parcours bilden frühe Shunga-Serien aus dem 17. Jahrhundert, die dem Zyklus der zwölf Monate folgen und – mit einem Titelblatt – dreizehn zusammengehörige Drucke ergeben. Suzuki Harunobu (ca. 1725–1770), einer der wichtigsten Entwerfer von Shunga, entwickelte die anfangs in schwarz-weiß umgesetzten Holzschnitte zu Vielfarbendrucken weiter und sprach zum Beispiel mit seinen Parabeln zwischen chinesischer Dichtkunst und japanischer Erotik unter anderem die reiche und gebildete BürgerInnenschicht Edos an.

Fast alle bekannten Ukiyo-e-Künstler entwarfen auch erotische Farbholzschnitte, wodurch sich die künstlerische Qualität von Shunga erklärt. Kitagawa Utamaro (1753–1806) wandelte die ursprünglich verträumten erotischen Szenen Harunobus zu eindeutigeren Darstellungen. Er verleiht dem Genre mehr Selbstverständlichkeit und zeigt auch halberotische häusliche Szenen wie die Schönheit (Bijin) bei der Körperpflege. Die heute am Kunstmarkt kaum noch erhältlichen Alben Utamaros zählen zu den begehrtesten Werken der japanischen Kunst. Seine Serie "Negai no itoguchi [Erwachen der Begierde]" (1799) ist im MAK vollständig zu sehen.

Erotische Phantasien und die Welt der Mythologie und der Geister verknüpft der – nicht nur durch seine Serie "36 Ansichten des Berges Fuji" weltberühmte – Katsushika Hokusai (1760–1849). Während der Meiji-Ära (1868–1912) variiert die Qualität der Shunga. Im Zentrum steht nicht länger die Schönheit (Bijin), vielmehr geht es um erotische Motive wie die junge Studentin oder die selbstbewusste Frau. Durch die neuen technischen Möglichkeiten der Fotografie verlor der Farbholzschnitt als Massenmedium ab dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts an Bedeutung. Der Künstler Hashiguchi Goyō (1880–1921) ließ die Tradition der Ukiyo-e als einer der ersten in "neuen Drucken" (Shin hanga) wieder aufleben und schuf ein modernes, selbstbewusstes Frauenbild, das an die Blätter Utamaros erinnert.

Die MAK-Ausstellung schließt mit ausgewählten Fotografien des japanischen Künstlers Nobuyoshi Araki (geb. 1940), der in mehreren Aktfotografie-Serien auf Shunga aus der Edo-Periode Bezug nimmt.

Der Großteil der in "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan" gezeigten Werke stammt aus der herausragenden Ukiyo-e Sammlung Rudolf Leopolds (1925–2010), die sich heute im Eigentum seines Sohnes Diethard Leopold befindet, der die Sammlung stetig erweitert. Die tabulose Darstellung des Geschlechts in den Farbholzschnitten beeindruckte in Europa und wurde erst durch Egon Schiele in ähnlich direkter Form methodisch in ganzen Serien von Blättern umgesetzt. Die Holzschnitte sind ein konstitutiver Bestandteil der Sammlung Rudolf Leopolds, der um den Schiele-Kern eine Gesamtschau von Wien um 1900 zusammentrug. Ein Teil der umfassenden Shunga-Sammlung war in der von Diethard Leopold kuratierten Japan-Ausstellung "Fragilität des Daseins" im Leopold Museum im Jahr 2012/2013 zu sehen.

Während Shunga zur Zeit ihrer Entstehung wahrscheinlich als Pornografie galten, steht heute die kunstgeschichtliche Bedeutung im Fokus. Im Ausstellungsbetrieb kamen erotische Farbholzschnitte bisher kaum vor, da die Grenzen zwischen erotischer Kunst und Pornografie oft verschwimmen. Das British Museum war mit seiner großangelegten Ausstellung "Shunga: sex and pleasure in Japanese art" im Jahr 2013 ein Vorreiter der Präsentation in Europa. In Japan selbst folgte 2015 die erste große Shunga-Ausstellung im Museum Eisei Bunko in Tokio.

Zur Ausstellung erscheint ein gleichnamiger Katalog, herausgegeben vom MAK, mit Textbeiträgen von Susanne Klien, Diethard Leopold und Sepp Linhart, ca.200 Seiten, 80 Abbildungen. Erhältlich im MAK Design Shop.

Diese Ausstellung enthält explizit erotische Darstellungen, die das moralische Empfinden von Personen unter 16 Jahren verletzen könnten.

www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160830_OTS0075/mak-zeig...

 

The history of the Austrian Museum of Applied Art/Contemporary Art

1863 / After many years of efforts by Rudolf Eitelberger decides emperor Franz Joseph I on 7 March on the initiative of his uncle archduke Rainer, following the model of the in 1852 founded South Kensington Museum (now the Victoria and Albert Museum, London) the establishment of the "k.u.k. Austrian Museum for Art and Industry" and appoints Rudolf von Eitelberger, the first professor of art history at the University of Vienna director. The museum should be serving as a specimen collection for artists, industrialists, and public and as a training and education center for designers and craftsmen.

1864/ on 12th of May, opened the museum - provisionally in premises of the ball house next to the Vienna Hofburg, the architect Heinrich von Ferstel for museum purposes had adapted. First exhibited objects are loans and donations from the imperial collections, monasteries, private property and from the k.u.k. Polytechnic in Vienna. Reproductions, masters and plaster casts are standing value-neutral next originals.

1865-1897 / The Museum of Art and Industry publishes the journal Communications of Imperial (k.u.k.) Austrian Museum for Art and Industry .

1866 / Due to the lack of space in the ballroom the erection of an own museum building is accelerated. A first project of Rudolf von Eitelberger and Heinrich von Ferstel provides the integration of the museum in the project of imperial museums in front of the Hofburg Imperial Forum. Only after the failure of this project, the site of the former Exerzierfelds (parade ground) of the defense barracks before Stubentor the museum here is assigned, next to the newly created city park at the still being under development Rind Road.

1867 / Theoretical and practical training are combined with the establishment of the School of Applied Arts. This will initially be housed in the old gun factory, Währinger street 11-13/Schwarzspanier street 17, Vienna 9.

1868 / With the construction of the building at Stubenring is started as soon as it is approved by emperor Franz Joseph I. the second draft of Heinrich Ferstel.

1871 / The opening of the building at Stubering takes place after three years of construction, 15 November. Designed according to plans by Heinrich von Ferstel in the Renaissance style, it is the first built museum building at the Ring. Objects from now on could be placed permanently and arranged according to main materials. / / The School of Arts and Crafts (Kunstgewerbeschule) moves into the house at Stubenring. / / Opening of Austrian arts and crafts exhibition.

1873 / Vienna World Exhibition. / / The Museum of Art and Industry and the Vienna School of Arts and Crafts are exhibiting together at Stubenring. / / Rudolf von Eitelberger organizes in the framework of the World Exhibition the worldwide first international art scientific congress in Vienna, thus emphasizing the orientation of the Museum on teaching and research. / / During the World Exhibition major purchases for the museum from funds of the Ministry are made, eg 60 pages of Indo-Persian Journal Mughal manuscript Hamzanama.

1877 / decision on the establishment of taxes for the award of Hoftiteln (court titels). With the collected amounts the local art industry can be promoted. / / The new building of the School of Arts and Crafts, adjoining the museum, Stubenring 3, also designed by Heinrich von Ferstel, is opened.

1878 / participation of the Museum of Art and Industry as well as of the School of Arts and Crafts at the Paris World Exhibition.

1884 / founding of the Vienna Arts and Crafts Association with seat in the museum. Many well-known companies and workshops (led by J. & L. Lobmeyr), personalities and professors of the School of Arts and Crafts join the Arts and Crafts Association. Undertaking of this association is to further develop all creative and executive powers the arts and craft since the 1860s has obtained. For this reason are organized various times changing, open to the public exhibitions at the Imperial Austrian Museum for Art and Industry. The exhibits can also be purchased. These new, generously carried out exhibitions give the club the necessary national and international resonance.

1885 / After the death of Rudolf von Eitelberger, Jacob von Falke, his longtime deputy, is appointed manager. Falke plans all collection areas al well as publications to develop newly and systematically. With his popular publications he influences significantly the interior design style of the historicism in Vienna.

1888 / The Empress Maria Theresa exhibition revives the contemporary discussion with the high Baroque in the history of art and in applied arts in particular.

1895 / end of directorate of Jacob von Falke. Bruno Bucher, longtime curator of the Museum of metal, ceramic and glass, and since 1885 deputy director, is appointed director.

1896 / The Vienna Congress exhibition launches the confrontation with the Empire and Biedermeier style, the sources of inspiration of Viennese Modernism.

1897 / end of the directorate of Bruno Bucher. Arthur von Scala, director of the Imperial Oriental Museum in Vienna since its founding in 1875 (renamed Imperial Austrian Trade Museum 1887), takes over the management of the Museum of Art and Industry. / / Scala wins Otto Wagner, Felician of Myrbach, Koloman Moser, Josef Hoffmann and Alfred Roller to work at the museum and School of Arts and Crafts. / / The style of the Secession is crucial for the Arts and Crafts School. Scala propagates the example of the Arts and Crafts Movement and makes appropriate acquisitions for the museum's collection.

1898 / Due to differences between Scala and the Arts and Crafts Association, which sees its influence on the Museum wane, archduke Rainer puts down his function as protector. / / New statutes are written.

1898-1921 / The Museum magazine Art and Crafts replaces the Mittheilungen (Communications) and soon gaines international reputation.

1900 / The administration of Museum and Arts and Crafts School is disconnected.

1904 / The Exhibition of Old Vienna porcelain, the to this day most comprehensive presentation on this topic, brings with the by the Museum in 1867 definitely taken over estate of the "k.u.k. Aerarial Porcelain Manufactory" (Vienna Porcelain Manufactory) important pieces of collectors from all parts of the Habsburg monarchy together.

1907 / The Museum of Art and Industry takes over the majority of the inventories of the Imperial Austrian Trade Museum, including the by Arthur von Scala founded Asia collection and the extensive East Asian collection of Heinrich von Siebold .

1908 / Integration of the Museum of Art and Industry in the Imperial and Royal Ministry of Public Works.

1909 / separation of Museum and Arts and Crafts School, the latter remains subordinated to the Ministry of Culture and Education. / / After three years of construction, the according to plans of Ludwig Baumann extension building of the museum (now Weiskirchnerstraße 3, Wien 1) is opened. The museum thereby receives rooms for special and permanent exhibitions. / / Arthur von Scala retires, Eduard Leisching follows him as director. / / Revision of the statutes.

1909 / Archduke Carl exhibition. For the centenary of the Battle of Aspern. / / The Biedermeier style is discussed in exhibitions and art and arts and crafts.

1914 / Exhibition of works by the Austrian Art Industry from 1850 to 1914, a competitive exhibition that highlights, among other things, the role model of the museum for arts and crafts in the fifty years of its existence.

1919 / After the founding of the First Republic it comes to assignments of former imperial possession to the museum, for example, of oriental carpets that are shown in an exhibition in 1920. The Museum now has one of the finest collections of oriental carpets worldwide.

1920 / As part of the reform of museums of the First Republic, the collection areas are delimited. The Antiquities Collection of the Museum of Art and Industry is given away to the Museum of Art History.

1922 / The exhibition of glasses of classicism, the Empire and Biedermeier time offers with precious objects from the museum and private collections an overview of the art of glassmaking from the former Austro-Hungarian Empire. / / Biedermeier glass serves as a model for contemporary glass production and designs, such as of Josef Hoffmann.

1922 / affiliation of the museal inventory of the royal table and silver collection to the museum. Until the institutional separation the former imperial household and table decoration is co-managed by the Museum of Art and Industry and is inventoried for the first time by Richard Ernst.

1925 / After the end of the directorate of Eduard Leisching, Hermann Trenkwald is appointed director.

1926 / The exhibition Gothic in Austria gives a first comprehensive overview of the Austrian panel painting and of arts and crafts of the 12th to 16th Century.

1927 / August Schestag succeeds Hermann Trenkwald as director.

1930 / The Werkbund (artists' organization) Exhibition Vienna, a first comprehensive presentation of the Austrian Werkbund, takes place on the occasion of the meeting of the Deutscher (German) Werkbund in Austria, it is organized by Josef Hoffmann in collaboration with Oskar Strnad, Josef Frank, Ernst Lichtblau and Clemens Holzmeister.

1931 / August Schestag concludes his directorate.

1932 / Richard Ernst is new director.

1936 and 1940 / In exchange with the Kunsthistorisches Museum (Museum of Art History), the museum at Stubenring gives away part of the sculptures and takes over arts and crafts inventories of the collection Albert Figdor and the Kunsthistorisches Museum.

1937 / The Collection of the Museum of Art and Industry is newly set up by Richard Ernst according to periods. / / Oskar Kokoschka exhibition on the 50th birthday of the artist.

1938 / After the "Anschluss" (annexation) of Austria by Nazi Germany, the museum is renamed into "National Museum of Arts and Crafts in Vienna".

1939-1945 / The museums are taking over numerous confiscated private collections. The collection of the "State Museum of Arts and Crafts in Vienna" in this way also is enlarged.

1945 / Partial destruction of the museum building by impact of war. / / War losses on collection objects, even in the places of rescue of objects.

1946 / The return of the outsourced objects of art begins. A portion of the during the Nazi time expropriated objects is returned in the following years.

1947 / The "State Museum of Arts and Crafts in Vienna" is renamed into "Austrian Museum of Applied Arts".

1948 / The "Cathedral and Metropolitan Church of St. Stephen" organizes the exhibition The St. Stephen's Cathedral in the Museum of Applied Arts. History, monuments, reconstruction.

1949 / The Museum is reopened after repair of the war damages.

1950 / As last exhibition under director Richard Ernst takes place Great art from Austria's monasteries (Middle Ages).

1951 / Ignaz Schlosser is appointed manager.

1952 / The exhibition Social home decor, designed by Franz Schuster, makes the development of social housing in Vienna again the topic of the Museum of Applied Arts.

1955 / The comprehensive archive of the Wiener Werkstätte (workshop) is acquired.

1955-1985 / The Museum publishes the periodical ancient and modern art .

1956 / Exhibition New Form from Denmark, modern design from Scandinavia becomes topic of the museum and model.

1957 / On the occasion of the exhibition Venini Murano glass, the first presentation of Venini glass in Austria, there are significant purchases and donations for the collection of glass.

1958 / End of the directorate of Ignaz Schlosser

1959 / Viktor Griesmaier is appointed as new director.

1960 / Exhibition Artistic creation and mass production of Gustavsberg, Sweden. Role model of Swedish design for the Austrian art and crafts.

1963 / For the first time in Europe, in the context of a comprehensive exhibition art treasures from Iran are shown.

1964 / The exhibition Vienna around 1900 (organised by the Cultural Department of the City of Vienna) presents for the frist time after the Second World War, inter alia, arts and crafts of Art Nouveau. / / It is started with the systematic work off of the archive of the Wiener Werkstätte. / / On the occasion of the founding anniversary offers the exhibition 100 years Austrian Museum of Applied Arts using examples of historicism insights into the collection.

1965 / The Geymüllerschlössel (small castle) is as a branch of the Museum angegliedert (annexed). Simultaneously with the building came the important collection of Franz Sobek - old Viennese clocks, made between 1760 and the second half of the 19th Century - and furniture from the years 1800 to 1840 in the possession of the MAK.

1966 / In the exhibition Selection 66 selected items of modern Austrian interior designers (male and female ones) are brought together.

1967 / The Exhibition The Wiener Werkstätte. Modern Arts and Crafts from 1903 to 1932 is founding the boom that continues until today of Austria's most important design project in the 20th Century.

1968 / To Viktor Griesmaier follows Wilhelm Mrazek as director.

1969 / The exhibition Sitting 69 shows at the international modernism oriented positions of Austrian designers, inter alia by Hans Hollein.

1974 / For the first time outside of China Archaeological Finds of the People's Republic of China are shown in a traveling exhibition in the so-called Western world.

1979 / Gerhart Egger is appointed director.

1980 / The exhibition New Living. Viennese interior design 1918-1938 provides the first comprehensive presentation of the spatial art in Vienna during the interwar period.

1981 / Herbert Fux follows Gerhart Egger as director.

1984 / Ludwig Neustift is appointed interim director. / / Exhibition Achille Castiglioni: designer. First exhibition of the Italian designer in Austria

1986 / Peter Noever is appointed director and starts with the building up of the collection contemporary art.

1987 / Josef Hoffmann. Ornament between hope and crime is the first comprehensive exhibition on the work of the architect and designer.

1989-1993 / General renovation of the old buildings and construction of a two-storey underground storeroom and a connecting tract. A generous deposit for the collection and additional exhibit spaces arise.

1989 / Exhibition Carlo Scarpa. The other city, the first comprehensive exhibition on the work of the architect outside Italy.

1990 / exhibition Hidden impressions. Japonisme in Vienna 1870-1930, first exhibition on the theme of the Japanese influence on the Viennese Modernism.

1991 / exhibition Donald Judd Architecture, first major presentation of the artist in Austria.

1992 / Magdalena Jetelová domestication of a pyramid (installation in the MAK portico).

1993 / The permanent collection is newly put up, interventions of internationally recognized artists (Barbara Bloom, Eichinger oder Knechtl, Günther Förg, GANGART, Franz Graf, Jenny Holzer, Donald Judd, Peter Noever, Manfred Wakolbinger and Heimo Zobernig) update the prospects, in the sense of "Tradition and Experiment". The halls on Stubenring accommodate furthermore the study collection and the temporary exhibitions of contemporary artists reserved gallery. The building in the Weiskirchner street is dedicated to changing exhibitions. / / The opening exhibition Vito Acconci. The City Inside Us shows a room installation by New York artist.

1994 / The Gefechtsturm (defence tower) Arenbergpark becomes branch of the MAK. / / Start of the cooperation MAK/MUAR - Schusev State Museum of Architecture Moscow. / / Ilya Kabakov: The Red Wagon (installation on MAK terrace plateau).

1995 / The MAK founds the branch of MAK Center for Art and Architecture in Los Angeles, in the Schindler House and at the Mackey Apartments, MAK Artists and Architects-in-Residence Program starts in October 1995. / / Exhibition Sergei Bugaev Africa: Krimania.

1996 / For the exhibition Philip Johnson: Turning Point designs the American doyen of architectural designing the sculpture "Viennese Trio", which is located since 1998 at the Franz-Josefs-Kai/Schottenring.

1998 / The for the exhibition James Turrell. The other Horizon designed Skyspace today stands in the garden of MAK Expositur Geymüllerschlössel. / / Overcoming the utility. Dagobert Peche and the Wiener Werkstätte, the first comprehensive biography of the work of the designer of Wiener Werkstätte after the Second World War.

1999 / Due to the Restitution Act and the Provenance Research from now on numerous during the Nazi time confiscated objects are returned.

2000 / Outsourcing of Federal Museums, transformation of the museum into a "scientific institution under public law". / / The exhibition Art and Industry. The beginnings of the Austrian Museum of Applied Arts in Vienna is dealing with the founding history of the house and the collection.

2001 / In the course of the exhibition Franz West: No Mercy, for which the sculptor and installation artist developed his hitherto most extensive work, the "Four lemurs heads" are placed at the bridge Stubenbrücke, located next to the MAK. / / Dennis Hopper: A System of Moments.

2001-2002 / The CAT Project - Contemporary Art Tower after New York, Los Angeles, Moscow and Berlin is presented in Vienna.

2002 / Exhibition Nodes. symmetrical-asymmetrical. The historical Oriental Carpets of the MAK presents the extensive rug collection.

2003 / Exhibition Zaha Hadid. Architecture. / / For the anniversary of the artist workshop, takes place the exhibition The Price of Beauty. 100 years Wiener Werkstätte. / / Richard Artschwager: The Hydraulic Door Check. Sculpture, painting, drawing.

2004 / James Turrell's MAKlite is since November 2004 permanently on the facade of the building installed. / / Exhibition Peter Eisenmann. Barefoot on White-Hot Walls, large-scaled architectural installation on the work of the influential American architect and theorist.

2005 / Atelier Van Lieshout: The Disciplinator / / The exhibition Ukiyo-e Reloaded presents for the first time the collection of Japanese woodblock prints of the MAK on a large scale.

2006 / Since the beginning of the year, the birthplace of Josef Hoffmann in Brtnice of the Moravian Gallery in Brno and the MAK Vienna as a joint branch is run and presents annually special exhibitions. / / The exhibition The Price of Beauty. The Wiener Werkstätte and the Stoclet House brings the objects of the Wiener Werkstätte to Brussels. / / Exhibition Jenny Holzer: XX.

2007/2008 / Exhibition Coop Himmelb(l)au. Beyond the Blue, is the hitherto largest and most comprehensive museal presentation of the global team of architects.

2008 / The 1936 according to plans of Rudolph M. Schindler built Fitzpatrick-Leland House, a generous gift from Russ Leland to the MAK Center LA, becomes with the aid of a promotion that granted the Bureau of Educational and Cultural Affairs of the U.S. Department the MAK Center, center of the MAK UFI project - MAK Urban Future Initiative. / / Julian Opie: Recent Works / / The exhibition Recollecting. Looting and Restitution examines the status of efforts to restitute expropriated objects from Jewish property from museums in Vienna.

2009 / The permanent exhibition Josef Hoffmann: Inspiration is in the Josef Hoffmann Museum, Brtnice opened. / / Exhibition Anish Kapoor. Shooting into the Corner / / The museum sees itself as a promoter of Cultural Interchange and discusses in the exhibition Global:lab Art as a message. Asia and Europe 1500-1700 the intercultural as well as the intercontinental cultural exchange based on objects from the MAK and from international collections.

2011 / After Peter Noever's resignation, Martina Kandeler-Fritsch takes over temporarily the management. / /

Since 1 September Christoph Thun-Hohenstein is director of the MAK and declares "change through applied art" as the new theme of the museum.

2012 / With future-oriented examples of mobility, health, education, communication, work and leisure, shows the exhibition MADE4YOU. Designing for Change, the new commitment to positive change in our society through applied art. // Exhibition series MAK DESIGN SALON opens the MAK branch Geymüllerschlössel for contemporary design positions.

2012/2013 / opening of the newly designed MAK Collection Vienna 1900. Design / Decorative Arts from 1890 to 1938 in two stages as a prelude to the gradual transformation of the permanent collection under director Christoph Thun-Hohenstein

2013 / SIGNS, CAUGHT IN WONDER. Looking for Istanbul today shows a unique, current snapshot of contemporary art production in the context of Istanbul. // The potential of East Asian countries as catalysts for a socially and ecologically oriented, visionary architecture explores the architecture exhibition EASTERN PROMISES. Contemporary Architecture and production of space in East Asia. // With a focus on the field of furniture design NOMADIC FURNITURE 3.0. examines new living without bounds? the between subculture and mainstream to locate "do-it-yourself" (DIY) movement for the first time in a historical context.

2014 / Anniversary year 150 years MAK // opening of the permanent exhibition of the MAK Asia. China - Japan - Korea // Opening of the MAK permanent exhibition rugs // As central anniversary project opens the dynamic MAK DESIGN LABORATORY (redesign of the MAK Study Collection) exactly on the 150th anniversary of the museum on May 12, 2014 // Other major projects for the anniversary: ROLE MODELS. MAK 150 years: from arts and crafts to design // // HOLLEIN WAYS OF MODERN AGE. Josef Hoffmann, Adolf Loos and the consequences.

www.mak.at/das_mak/geschichte

MAK muestra "SHUNGA. Arte erótico de Japón"

Viena (OTS) - Con su aparente enfoque indiferente de la desnudez y la sexualidad, se dan Shunga del Asia Oriental (imágenes de Primavera) una moral sexual más libre que nos fue inculcado en Europa. La exposición MAK "SHUNGA. Arte erótico de Japón" demuestra la calidad artística de los grabados en madera explícitamente eróticas, a pesar de la prohibición de larga duración por el gobierno Japonés celebrando un fenómeno de masas. Hojas sueltas, álbumes y libros de maestros reconocidos como Suzuki Harunobu, Katsushika Hokusai o Kitagawa Utamaro, en gran parte en préstamo de la colección privada de Leopold dan en el MAK una visión representativa en esta faceta a menudo tabú de la historia del arte japonés. Fotografías de desnudos contemporáneas de Nobuyoshi Araki tienden un arco hasta el presente.

La colección MAK grabados en madera de color japoneses con alrededor de 4 200 hojas es una de las más importantes colecciones de ukiyo-e en Europa. Ukiyo-e (pinturas del mundo flotante), a las que se atribuye la Shunga, ilustran placeres urbanos y así como los fenómenos cotidianos burgueses alrededor del teatro y de ocio de Edo, la actual Tokio. El contenido sexual explícito en la shunga bloqueó los grabados mucho tiempo la entrada en las colecciones europeas. La colección MAK también alberga sólamente un rodillo de imagen de un maestro anónimo de la segunda mitad del siglo 17 - el objeto más antiguo de la exposición mostrado en el MAK.

El manejo formal de los cuerpos desnudos y en ocasiones complejos arreglos de pliegues del kimono se diferencian Shunga significativamente de representaciones naturalistas de hacer el amor. Características son el grado de precisión anatómico, a veces posturas extremas y los genitales presentados de gran tamaño. A menudo Shunga también muestran escenas de humor, como una niña mirando a través de ojo de cerradura de una pareja de amantes y llamando:

"Le diré a mamá".

Un laberinto de paneles lleva a los visitantes (hombres y mujeres!) a través de la exposición cronológicamente estructurado en el MAK Design Lab. El preludio del curso forman series de Shunga tempranas desde el siglo 17, siguiendo el ciclo de los doce meses y - con una página de título - dan trece estampados que constituyen un conjunto. Suzuki Harunobu (ca. 1725-1770), uno de los principales diseñadores de Shunga, profundizó los grabados en madera, inicialmente monocromáticos, en estampados multi-colores y sedujo, por ejemplo, con sus parábolas entre la poesía china y la erótica japonesa entre otros los ricos y educados capas de ciudadanos (hombres y mujeres) de Edo.

Casi todos los conocidos artistas de ukiyo-e también diseñan grabados en madera eróticos, por lo que la calidad artística de Shunga se explicó. Kitagawa Utamaro (1753-1806) transformó las escenas eróticas originalmente soñadores de Harunobus en imágenes más claras. Él da el género más naturalidad y también demuestra escenas domésticas semi-eróticos como la belleza (bijin) con la higiene personal. Los álbumes de Utamaro hoy día en el mercado del arte casi no más disponible son algunos de los trabajos más codiciados del arte japonés. Su serie "Negai sin itoguchi [despertar del deseo]" (1799) es completamente visible en el MAK.

Fantasías eróticas y el mundo de la mitología y fantasmas vincula el no sólo por su serie "36 vistas del monte Fuji" famoso Katsushika Hokusai (1760-1849). Durante la era Meiji (1868-1912) varía la calidad de la Shunga. El enfoque ya no es la belleza (bijin), pero se trata de motivos eróticos, como la joven estudiante o la mujer segura. Debido a las nuevas posibilidades técnicas de la fotografía, la xilografía de color como un medio de masas a partir del último cuarto del siglo 19 perdió en importancia. El artista Hashiguchi Goyo (1880-1921) hizo revivir la tradición de Ukiyo-e como uno de los primeros en "estampados nuevos" (Shin Hanga) y creó una imagen de la mujer moderna, segura de sí misma que recuerda las hojas de Utamaro.

La exposición MAK concluye con fotografías seleccionadas del artista japonés Nobuyoshi Araki (nacido en 1940), que en varios series de fotografía de desnudos hace referencia a la Shunga de la era Edo.

La mayoría de las obras demostradas en "SHUNGA Arte Erótica de Japón" proviene de la colección excepcional de Ukiyo-e de Rudolf Leopold (1925-2010), que ahora es propiedad de su hijo Diethard Leopold, que amplía la colección de manera constante. La representación desinhibida del sexo en los grabados en madera impresionó en Europa y sólo ha sido desarrollado por Schiele Egon en semejante forma directa metódicamente en enteras series de hojas. Los grabados en madera son una parte constitutiva de la colección de Rudolf Leopold, que amasó una visión global de Viena en 1900 alredero del núcleo de Schiele. Parte de la colección completa de Shunga se pudo ver en el Museo Leopold en 2012/2013 coordinada por Diethard Leopold en la exposición de Japón "fragilidad de la existencia".

Mientras Shunga probablemente en el momento de su creación fueron consideradas con pornografía, hoy la importanica historia del arte es en el punto de mira. En la operación de la exposición, hasta ahora, unos grabados en madera eróticos casi nunca aparecían ya que los límites entre el arte erótico y la pornografía a menudo estan difíciles de discernir. El Museo Británico se encontraba con su exposición a gran escala "Shunga: el sexo y el placer en el arte japonés" en 2013 en posición pionera en la presentación en Europa. En el propio Japón en 2015 el fue seguida por la primera gran exposición en el Museo Shunga Eisei Bunko en Tokio.

Con motivo de la exposición se ha publicado un catálogo epónimo, divulgado por el MA, con textos de Susanne Klien, Diethard Leopold y Sepp Linhart, cerca de 200 páginas, 80 ilustraciones. Disponible en el MAK Design Shop.

Esta exposición contiene imágenes eróticas explícitas que pueden ofender los sentimientos morales de las personas menores de 16 años.

 

MAK zeigt "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan"

Wien (OTS) - Mit ihrem scheinbar unbekümmerten Umgang mit Nacktheit und Sexualität vermitteln ostasiatische Shunga (Frühlingsbilder) eine freiere Sexualmoral, als sie uns in Europa anerzogen wurde. Die MAK-Ausstellung "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan" zeigt die künstlerische Qualität der explizit erotischen Farbholzschnitte auf, die trotz langen Verbots durch die japanische Regierung zum Massenphänomen avancierten. Einzelblätter, Alben und Bücher von namhaften Meistern wie Suzuki Harunobu, Katsushika Hokusai oder Kitagawa Utamaro, großteils Leihgaben aus der Leopold Privatsammlung, geben im MAK einen repräsentativen Einblick in diese oft tabuisierte Facette der japanischen Kunstgeschichte. Zeitgenössische Aktfotografien von Nobuyoshi Araki spannen den Bogen bis in die Gegenwart.

Die MAK-Sammlung japanischer Farbholzschnitte zählt mit rund 4 200 Blättern zu den bedeutenden Ukiyo-e-Sammlungen in Europa. Ukiyo-e (Bilder der fließenden Welt), denen die Shunga zuzuordnen sind, illustrieren urbane Vergnügungen sowie bürgerliche Alltagsphänomene rund um die Theater- und Vergnügungsviertel von Edo, dem heutigen Tokio. Die explizite Darstellung von Sexualität in den Shunga versperrte den erotischen Drucken lange Zeit den Eingang in europäische Sammlungen. Auch die MAK-Sammlung beherbergt nur eine Bildrolle eines anonymen Meisters aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhundert – das älteste in der MAK-Ausstellung gezeigte Objekt.

Der formale Umgang mit nackten Körpern und die zum Teil vielschichtigen Anordnungen von Kimonofaltungen heben Shunga deutlich von naturalistischen Darstellungen des Liebesspiels ab. Charakteristisch sind die anatomische Detailgenauigkeit, manchmal extreme Körperstellungen und übergroß dargestellte Genitalien. Oft zeigen Shunga auch humorvolle Szenen, wie beispielsweise ein kleines Mädchen, das durchs Schlüsselloch ein Liebespaar beobachtet und ruft:

„Ich sag’s der Mama“.

Ein Labyrinth aus Panelen leitet die BesucherInnen durch die chronologisch gegliederte Ausstellung im MAK DESIGN LABOR. Den Auftakt zum Parcours bilden frühe Shunga-Serien aus dem 17. Jahrhundert, die dem Zyklus der zwölf Monate folgen und – mit einem Titelblatt – dreizehn zusammengehörige Drucke ergeben. Suzuki Harunobu (ca. 1725–1770), einer der wichtigsten Entwerfer von Shunga, entwickelte die anfangs in schwarz-weiß umgesetzten Holzschnitte zu Vielfarbendrucken weiter und sprach zum Beispiel mit seinen Parabeln zwischen chinesischer Dichtkunst und japanischer Erotik unter anderem die reiche und gebildete BürgerInnenschicht Edos an.

Fast alle bekannten Ukiyo-e-Künstler entwarfen auch erotische Farbholzschnitte, wodurch sich die künstlerische Qualität von Shunga erklärt. Kitagawa Utamaro (1753–1806) wandelte die ursprünglich verträumten erotischen Szenen Harunobus zu eindeutigeren Darstellungen. Er verleiht dem Genre mehr Selbstverständlichkeit und zeigt auch halberotische häusliche Szenen wie die Schönheit (Bijin) bei der Körperpflege. Die heute am Kunstmarkt kaum noch erhältlichen Alben Utamaros zählen zu den begehrtesten Werken der japanischen Kunst. Seine Serie "Negai no itoguchi [Erwachen der Begierde]" (1799) ist im MAK vollständig zu sehen.

Erotische Phantasien und die Welt der Mythologie und der Geister verknüpft der – nicht nur durch seine Serie "36 Ansichten des Berges Fuji" weltberühmte – Katsushika Hokusai (1760–1849). Während der Meiji-Ära (1868–1912) variiert die Qualität der Shunga. Im Zentrum steht nicht länger die Schönheit (Bijin), vielmehr geht es um erotische Motive wie die junge Studentin oder die selbstbewusste Frau. Durch die neuen technischen Möglichkeiten der Fotografie verlor der Farbholzschnitt als Massenmedium ab dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts an Bedeutung. Der Künstler Hashiguchi Goyō (1880–1921) ließ die Tradition der Ukiyo-e als einer der ersten in "neuen Drucken" (Shin hanga) wieder aufleben und schuf ein modernes, selbstbewusstes Frauenbild, das an die Blätter Utamaros erinnert.

Die MAK-Ausstellung schließt mit ausgewählten Fotografien des japanischen Künstlers Nobuyoshi Araki (geb. 1940), der in mehreren Aktfotografie-Serien auf Shunga aus der Edo-Periode Bezug nimmt.

Der Großteil der in "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan" gezeigten Werke stammt aus der herausragenden Ukiyo-e Sammlung Rudolf Leopolds (1925–2010), die sich heute im Eigentum seines Sohnes Diethard Leopold befindet, der die Sammlung stetig erweitert. Die tabulose Darstellung des Geschlechts in den Farbholzschnitten beeindruckte in Europa und wurde erst durch Egon Schiele in ähnlich direkter Form methodisch in ganzen Serien von Blättern umgesetzt. Die Holzschnitte sind ein konstitutiver Bestandteil der Sammlung Rudolf Leopolds, der um den Schiele-Kern eine Gesamtschau von Wien um 1900 zusammentrug. Ein Teil der umfassenden Shunga-Sammlung war in der von Diethard Leopold kuratierten Japan-Ausstellung "Fragilität des Daseins" im Leopold Museum im Jahr 2012/2013 zu sehen.

Während Shunga zur Zeit ihrer Entstehung wahrscheinlich als Pornografie galten, steht heute die kunstgeschichtliche Bedeutung im Fokus. Im Ausstellungsbetrieb kamen erotische Farbholzschnitte bisher kaum vor, da die Grenzen zwischen erotischer Kunst und Pornografie oft verschwimmen. Das British Museum war mit seiner großangelegten Ausstellung "Shunga: sex and pleasure in Japanese art" im Jahr 2013 ein Vorreiter der Präsentation in Europa. In Japan selbst folgte 2015 die erste große Shunga-Ausstellung im Museum Eisei Bunko in Tokio.

Zur Ausstellung erscheint ein gleichnamiger Katalog, herausgegeben vom MAK, mit Textbeiträgen von Susanne Klien, Diethard Leopold und Sepp Linhart, ca.200 Seiten, 80 Abbildungen. Erhältlich im MAK Design Shop.

Diese Ausstellung enthält explizit erotische Darstellungen, die das moralische Empfinden von Personen unter 16 Jahren verletzen könnten.

www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160830_OTS0075/mak-zeig...

 

The history of the Austrian Museum of Applied Art/Contemporary Art

1863 / After many years of efforts by Rudolf Eitelberger decides emperor Franz Joseph I on 7 March on the initiative of his uncle archduke Rainer, following the model of the in 1852 founded South Kensington Museum (now the Victoria and Albert Museum, London) the establishment of the "k.u.k. Austrian Museum for Art and Industry" and appoints Rudolf von Eitelberger, the first professor of art history at the University of Vienna director. The museum should be serving as a specimen collection for artists, industrialists, and public and as a training and education center for designers and craftsmen.

1864/ on 12th of May, opened the museum - provisionally in premises of the ball house next to the Vienna Hofburg, the architect Heinrich von Ferstel for museum purposes had adapted. First exhibited objects are loans and donations from the imperial collections, monasteries, private property and from the k.u.k. Polytechnic in Vienna. Reproductions, masters and plaster casts are standing value-neutral next originals.

1865-1897 / The Museum of Art and Industry publishes the journal Communications of Imperial (k.u.k.) Austrian Museum for Art and Industry .

1866 / Due to the lack of space in the ballroom the erection of an own museum building is accelerated. A first project of Rudolf von Eitelberger and Heinrich von Ferstel provides the integration of the museum in the project of imperial museums in front of the Hofburg Imperial Forum. Only after the failure of this project, the site of the former Exerzierfelds (parade ground) of the defense barracks before Stubentor the museum here is assigned, next to the newly created city park at the still being under development Rind Road.

1867 / Theoretical and practical training are combined with the establishment of the School of Applied Arts. This will initially be housed in the old gun factory, Währinger street 11-13/Schwarzspanier street 17, Vienna 9.

1868 / With the construction of the building at Stubenring is started as soon as it is approved by emperor Franz Joseph I. the second draft of Heinrich Ferstel.

1871 / The opening of the building at Stubering takes place after three years of construction, 15 November. Designed according to plans by Heinrich von Ferstel in the Renaissance style, it is the first built museum building at the Ring. Objects from now on could be placed permanently and arranged according to main materials. / / The School of Arts and Crafts (Kunstgewerbeschule) moves into the house at Stubenring. / / Opening of Austrian arts and crafts exhibition.

1873 / Vienna World Exhibition. / / The Museum of Art and Industry and the Vienna School of Arts and Crafts are exhibiting together at Stubenring. / / Rudolf von Eitelberger organizes in the framework of the World Exhibition the worldwide first international art scientific congress in Vienna, thus emphasizing the orientation of the Museum on teaching and research. / / During the World Exhibition major purchases for the museum from funds of the Ministry are made, eg 60 pages of Indo-Persian Journal Mughal manuscript Hamzanama.

1877 / decision on the establishment of taxes for the award of Hoftiteln (court titels). With the collected amounts the local art industry can be promoted. / / The new building of the School of Arts and Crafts, adjoining the museum, Stubenring 3, also designed by Heinrich von Ferstel, is opened.

1878 / participation of the Museum of Art and Industry as well as of the School of Arts and Crafts at the Paris World Exhibition.

1884 / founding of the Vienna Arts and Crafts Association with seat in the museum. Many well-known companies and workshops (led by J. & L. Lobmeyr), personalities and professors of the School of Arts and Crafts join the Arts and Crafts Association. Undertaking of this association is to further develop all creative and executive powers the arts and craft since the 1860s has obtained. For this reason are organized various times changing, open to the public exhibitions at the Imperial Austrian Museum for Art and Industry. The exhibits can also be purchased. These new, generously carried out exhibitions give the club the necessary national and international resonance.

1885 / After the death of Rudolf von Eitelberger, Jacob von Falke, his longtime deputy, is appointed manager. Falke plans all collection areas al well as publications to develop newly and systematically. With his popular publications he influences significantly the interior design style of the historicism in Vienna.

1888 / The Empress Maria Theresa exhibition revives the contemporary discussion with the high Baroque in the history of art and in applied arts in particular.

1895 / end of directorate of Jacob von Falke. Bruno Bucher, longtime curator of the Museum of metal, ceramic and glass, and since 1885 deputy director, is appointed director.

1896 / The Vienna Congress exhibition launches the confrontation with the Empire and Biedermeier style, the sources of inspiration of Viennese Modernism.

1897 / end of the directorate of Bruno Bucher. Arthur von Scala, director of the Imperial Oriental Museum in Vienna since its founding in 1875 (renamed Imperial Austrian Trade Museum 1887), takes over the management of the Museum of Art and Industry. / / Scala wins Otto Wagner, Felician of Myrbach, Koloman Moser, Josef Hoffmann and Alfred Roller to work at the museum and School of Arts and Crafts. / / The style of the Secession is crucial for the Arts and Crafts School. Scala propagates the example of the Arts and Crafts Movement and makes appropriate acquisitions for the museum's collection.

1898 / Due to differences between Scala and the Arts and Crafts Association, which sees its influence on the Museum wane, archduke Rainer puts down his function as protector. / / New statutes are written.

1898-1921 / The Museum magazine Art and Crafts replaces the Mittheilungen (Communications) and soon gaines international reputation.

1900 / The administration of Museum and Arts and Crafts School is disconnected.

1904 / The Exhibition of Old Vienna porcelain, the to this day most comprehensive presentation on this topic, brings with the by the Museum in 1867 definitely taken over estate of the "k.u.k. Aerarial Porcelain Manufactory" (Vienna Porcelain Manufactory) important pieces of collectors from all parts of the Habsburg monarchy together.

1907 / The Museum of Art and Industry takes over the majority of the inventories of the Imperial Austrian Trade Museum, including the by Arthur von Scala founded Asia collection and the extensive East Asian collection of Heinrich von Siebold .

1908 / Integration of the Museum of Art and Industry in the Imperial and Royal Ministry of Public Works.

1909 / separation of Museum and Arts and Crafts School, the latter remains subordinated to the Ministry of Culture and Education. / / After three years of construction, the according to plans of Ludwig Baumann extension building of the museum (now Weiskirchnerstraße 3, Wien 1) is opened. The museum thereby receives rooms for special and permanent exhibitions. / / Arthur von Scala retires, Eduard Leisching follows him as director. / / Revision of the statutes.

1909 / Archduke Carl exhibition. For the centenary of the Battle of Aspern. / / The Biedermeier style is discussed in exhibitions and art and arts and crafts.

1914 / Exhibition of works by the Austrian Art Industry from 1850 to 1914, a competitive exhibition that highlights, among other things, the role model of the museum for arts and crafts in the fifty years of its existence.

1919 / After the founding of the First Republic it comes to assignments of former imperial possession to the museum, for example, of oriental carpets that are shown in an exhibition in 1920. The Museum now has one of the finest collections of oriental carpets worldwide.

1920 / As part of the reform of museums of the First Republic, the collection areas are delimited. The Antiquities Collection of the Museum of Art and Industry is given away to the Museum of Art History.

1922 / The exhibition of glasses of classicism, the Empire and Biedermeier time offers with precious objects from the museum and private collections an overview of the art of glassmaking from the former Austro-Hungarian Empire. / / Biedermeier glass serves as a model for contemporary glass production and designs, such as of Josef Hoffmann.

1922 / affiliation of the museal inventory of the royal table and silver collection to the museum. Until the institutional separation the former imperial household and table decoration is co-managed by the Museum of Art and Industry and is inventoried for the first time by Richard Ernst.

1925 / After the end of the directorate of Eduard Leisching, Hermann Trenkwald is appointed director.

1926 / The exhibition Gothic in Austria gives a first comprehensive overview of the Austrian panel painting and of arts and crafts of the 12th to 16th Century.

1927 / August Schestag succeeds Hermann Trenkwald as director.

1930 / The Werkbund (artists' organization) Exhibition Vienna, a first comprehensive presentation of the Austrian Werkbund, takes place on the occasion of the meeting of the Deutscher (German) Werkbund in Austria, it is organized by Josef Hoffmann in collaboration with Oskar Strnad, Josef Frank, Ernst Lichtblau and Clemens Holzmeister.

1931 / August Schestag concludes his directorate.

1932 / Richard Ernst is new director.

1936 and 1940 / In exchange with the Kunsthistorisches Museum (Museum of Art History), the museum at Stubenring gives away part of the sculptures and takes over arts and crafts inventories of the collection Albert Figdor and the Kunsthistorisches Museum.

1937 / The Collection of the Museum of Art and Industry is newly set up by Richard Ernst according to periods. / / Oskar Kokoschka exhibition on the 50th birthday of the artist.

1938 / After the "Anschluss" (annexation) of Austria by Nazi Germany, the museum is renamed into "National Museum of Arts and Crafts in Vienna".

1939-1945 / The museums are taking over numerous confiscated private collections. The collection of the "State Museum of Arts and Crafts in Vienna" in this way also is enlarged.

1945 / Partial destruction of the museum building by impact of war. / / War losses on collection objects, even in the places of rescue of objects.

1946 / The return of the outsourced objects of art begins. A portion of the during the Nazi time expropriated objects is returned in the following years.

1947 / The "State Museum of Arts and Crafts in Vienna" is renamed into "Austrian Museum of Applied Arts".

1948 / The "Cathedral and Metropolitan Church of St. Stephen" organizes the exhibition The St. Stephen's Cathedral in the Museum of Applied Arts. History, monuments, reconstruction.

1949 / The Museum is reopened after repair of the war damages.

1950 / As last exhibition under director Richard Ernst takes place Great art from Austria's monasteries (Middle Ages).

1951 / Ignaz Schlosser is appointed manager.

1952 / The exhibition Social home decor, designed by Franz Schuster, makes the development of social housing in Vienna again the topic of the Museum of Applied Arts.

1955 / The comprehensive archive of the Wiener Werkstätte (workshop) is acquired.

1955-1985 / The Museum publishes the periodical ancient and modern art .

1956 / Exhibition New Form from Denmark, modern design from Scandinavia becomes topic of the museum and model.

1957 / On the occasion of the exhibition Venini Murano glass, the first presentation of Venini glass in Austria, there are significant purchases and donations for the collection of glass.

1958 / End of the directorate of Ignaz Schlosser

1959 / Viktor Griesmaier is appointed as new director.

1960 / Exhibition Artistic creation and mass production of Gustavsberg, Sweden. Role model of Swedish design for the Austrian art and crafts.

1963 / For the first time in Europe, in the context of a comprehensive exhibition art treasures from Iran are shown.

1964 / The exhibition Vienna around 1900 (organised by the Cultural Department of the City of Vienna) presents for the frist time after the Second World War, inter alia, arts and crafts of Art Nouveau. / / It is started with the systematic work off of the archive of the Wiener Werkstätte. / / On the occasion of the founding anniversary offers the exhibition 100 years Austrian Museum of Applied Arts using examples of historicism insights into the collection.

1965 / The Geymüllerschlössel (small castle) is as a branch of the Museum angegliedert (annexed). Simultaneously with the building came the important collection of Franz Sobek - old Viennese clocks, made between 1760 and the second half of the 19th Century - and furniture from the years 1800 to 1840 in the possession of the MAK.

1966 / In the exhibition Selection 66 selected items of modern Austrian interior designers (male and female ones) are brought together.

1967 / The Exhibition The Wiener Werkstätte. Modern Arts and Crafts from 1903 to 1932 is founding the boom that continues until today of Austria's most important design project in the 20th Century.

1968 / To Viktor Griesmaier follows Wilhelm Mrazek as director.

1969 / The exhibition Sitting 69 shows at the international modernism oriented positions of Austrian designers, inter alia by Hans Hollein.

1974 / For the first time outside of China Archaeological Finds of the People's Republic of China are shown in a traveling exhibition in the so-called Western world.

1979 / Gerhart Egger is appointed director.

1980 / The exhibition New Living. Viennese interior design 1918-1938 provides the first comprehensive presentation of the spatial art in Vienna during the interwar period.

1981 / Herbert Fux follows Gerhart Egger as director.

1984 / Ludwig Neustift is appointed interim director. / / Exhibition Achille Castiglioni: designer. First exhibition of the Italian designer in Austria

1986 / Peter Noever is appointed director and starts with the building up of the collection contemporary art.

1987 / Josef Hoffmann. Ornament between hope and crime is the first comprehensive exhibition on the work of the architect and designer.

1989-1993 / General renovation of the old buildings and construction of a two-storey underground storeroom and a connecting tract. A generous deposit for the collection and additional exhibit spaces arise.

1989 / Exhibition Carlo Scarpa. The other city, the first comprehensive exhibition on the work of the architect outside Italy.

1990 / exhibition Hidden impressions. Japonisme in Vienna 1870-1930, first exhibition on the theme of the Japanese influence on the Viennese Modernism.

1991 / exhibition Donald Judd Architecture, first major presentation of the artist in Austria.

1992 / Magdalena Jetelová domestication of a pyramid (installation in the MAK portico).

1993 / The permanent collection is newly put up, interventions of internationally recognized artists (Barbara Bloom, Eichinger oder Knechtl, Günther Förg, GANGART, Franz Graf, Jenny Holzer, Donald Judd, Peter Noever, Manfred Wakolbinger and Heimo Zobernig) update the prospects, in the sense of "Tradition and Experiment". The halls on Stubenring accommodate furthermore the study collection and the temporary exhibitions of contemporary artists reserved gallery. The building in the Weiskirchner street is dedicated to changing exhibitions. / / The opening exhibition Vito Acconci. The City Inside Us shows a room installation by New York artist.

1994 / The Gefechtsturm (defence tower) Arenbergpark becomes branch of the MAK. / / Start of the cooperation MAK/MUAR - Schusev State Museum of Architecture Moscow. / / Ilya Kabakov: The Red Wagon (installation on MAK terrace plateau).

1995 / The MAK founds the branch of MAK Center for Art and Architecture in Los Angeles, in the Schindler House and at the Mackey Apartments, MAK Artists and Architects-in-Residence Program starts in October 1995. / / Exhibition Sergei Bugaev Africa: Krimania.

1996 / For the exhibition Philip Johnson: Turning Point designs the American doyen of architectural designing the sculpture "Viennese Trio", which is located since 1998 at the Franz-Josefs-Kai/Schottenring.

1998 / The for the exhibition James Turrell. The other Horizon designed Skyspace today stands in the garden of MAK Expositur Geymüllerschlössel. / / Overcoming the utility. Dagobert Peche and the Wiener Werkstätte, the first comprehensive biography of the work of the designer of Wiener Werkstätte after the Second World War.

1999 / Due to the Restitution Act and the Provenance Research from now on numerous during the Nazi time confiscated objects are returned.

2000 / Outsourcing of Federal Museums, transformation of the museum into a "scientific institution under public law". / / The exhibition Art and Industry. The beginnings of the Austrian Museum of Applied Arts in Vienna is dealing with the founding history of the house and the collection.

2001 / In the course of the exhibition Franz West: No Mercy, for which the sculptor and installation artist developed his hitherto most extensive work, the "Four lemurs heads" are placed at the bridge Stubenbrücke, located next to the MAK. / / Dennis Hopper: A System of Moments.

2001-2002 / The CAT Project - Contemporary Art Tower after New York, Los Angeles, Moscow and Berlin is presented in Vienna.

2002 / Exhibition Nodes. symmetrical-asymmetrical. The historical Oriental Carpets of the MAK presents the extensive rug collection.

2003 / Exhibition Zaha Hadid. Architecture. / / For the anniversary of the artist workshop, takes place the exhibition The Price of Beauty. 100 years Wiener Werkstätte. / / Richard Artschwager: The Hydraulic Door Check. Sculpture, painting, drawing.

2004 / James Turrell's MAKlite is since November 2004 permanently on the facade of the building installed. / / Exhibition Peter Eisenmann. Barefoot on White-Hot Walls, large-scaled architectural installation on the work of the influential American architect and theorist.

2005 / Atelier Van Lieshout: The Disciplinator / / The exhibition Ukiyo-e Reloaded presents for the first time the collection of Japanese woodblock prints of the MAK on a large scale.

2006 / Since the beginning of the year, the birthplace of Josef Hoffmann in Brtnice of the Moravian Gallery in Brno and the MAK Vienna as a joint branch is run and presents annually special exhibitions. / / The exhibition The Price of Beauty. The Wiener Werkstätte and the Stoclet House brings the objects of the Wiener Werkstätte to Brussels. / / Exhibition Jenny Holzer: XX.

2007/2008 / Exhibition Coop Himmelb(l)au. Beyond the Blue, is the hitherto largest and most comprehensive museal presentation of the global team of architects.

2008 / The 1936 according to plans of Rudolph M. Schindler built Fitzpatrick-Leland House, a generous gift from Russ Leland to the MAK Center LA, becomes with the aid of a promotion that granted the Bureau of Educational and Cultural Affairs of the U.S. Department the MAK Center, center of the MAK UFI project - MAK Urban Future Initiative. / / Julian Opie: Recent Works / / The exhibition Recollecting. Looting and Restitution examines the status of efforts to restitute expropriated objects from Jewish property from museums in Vienna.

2009 / The permanent exhibition Josef Hoffmann: Inspiration is in the Josef Hoffmann Museum, Brtnice opened. / / Exhibition Anish Kapoor. Shooting into the Corner / / The museum sees itself as a promoter of Cultural Interchange and discusses in the exhibition Global:lab Art as a message. Asia and Europe 1500-1700 the intercultural as well as the intercontinental cultural exchange based on objects from the MAK and from international collections.

2011 / After Peter Noever's resignation, Martina Kandeler-Fritsch takes over temporarily the management. / /

Since 1 September Christoph Thun-Hohenstein is director of the MAK and declares "change through applied art" as the new theme of the museum.

2012 / With future-oriented examples of mobility, health, education, communication, work and leisure, shows the exhibition MADE4YOU. Designing for Change, the new commitment to positive change in our society through applied art. // Exhibition series MAK DESIGN SALON opens the MAK branch Geymüllerschlössel for contemporary design positions.

2012/2013 / opening of the newly designed MAK Collection Vienna 1900. Design / Decorative Arts from 1890 to 1938 in two stages as a prelude to the gradual transformation of the permanent collection under director Christoph Thun-Hohenstein

2013 / SIGNS, CAUGHT IN WONDER. Looking for Istanbul today shows a unique, current snapshot of contemporary art production in the context of Istanbul. // The potential of East Asian countries as catalysts for a socially and ecologically oriented, visionary architecture explores the architecture exhibition EASTERN PROMISES. Contemporary Architecture and production of space in East Asia. // With a focus on the field of furniture design NOMADIC FURNITURE 3.0. examines new living without bounds? the between subculture and mainstream to locate "do-it-yourself" (DIY) movement for the first time in a historical context.

2014 / Anniversary year 150 years MAK // opening of the permanent exhibition of the MAK Asia. China - Japan - Korea // Opening of the MAK permanent exhibition rugs // As central anniversary project opens the dynamic MAK DESIGN LABORATORY (redesign of the MAK Study Collection) exactly on the 150th anniversary of the museum on May 12, 2014 // Other major projects for the anniversary: ROLE MODELS. MAK 150 years: from arts and crafts to design // // HOLLEIN WAYS OF MODERN AGE. Josef Hoffmann, Adolf Loos and the consequences.

www.mak.at/das_mak/geschichte

Fundamentalistisch-christlicher „Marsch für das Leben“ stundenlang blockiert

Anhänger der Neuen Rechten, Konservative und Evangelikale marschieren alljährlich neben fanatisierten, christlichen Splittergruppen gegen Abtreibungen, Sterbehilfe und Präimplantationsdiagnostik (PID). Beobachter werfen den im Verband organisierten Gruppen ein nationalistisches, völkisches und antifeministisches Weltbild vor. Dazu gesellen sich jährlich AfD-Politiker und Grußworte von CDU/CSU-Spitzenpolitikern, die den „Marsch“ in der Mitte salonfähig machen.

 

Rund 5.000 Personen zogen am Samstag schweigend durch Berlin. Damit stagnierte die Teilnehmerzahl, die in den Jahren zuvor noch stetig gewachsen war. Nach einer Auftaktkundgebung vor dem Kanzleramt setzte sich der vom Bundesverband Lebensrecht (BVL) veranstaltete Marsch für das Leben in Bewegung, dessen Teilnehmer das Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen, aber auch jeder Form von Sterbehilfe forderten. Das Motto der Veranstaltung lautete »Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie!«. Auf der Kundgebung sprach Weihbischof Matthias Heinrich als Vertreter des Erzbistums Berlin und übermittelte die Grüße des neuen Erzbischofs der Hauptstadt, Heiner Koch, der ebenfalls am Samstag in sein Amt eingeführt wurde.

Über die Teilnahme verschiedener Bischöfe herrschte große Euphorie unter den Besuchern der Veranstaltung, die bereits zum elften Mal stattfand. Die bisherige Abwesenheit des religiösen Führungspersonals war im Vorfeld heftig beklagt worden. Auf mehreren Schildern wurde eine »Willkommenskultur für Ungeborene« gefordert. Die Kopplung der Themen Hilfe für Flüchtlinge und Ablehnung von Abtreibungen war offenkundig auch dem BVL Programm: Dessen Vorsitzender Martin Lohmann erklärte, Deutschland brauche eine »echte und glaubwürdige Willkommenskultur«, die »Flüchtlinge, Alte und Nichtgeborene« einbeziehe.

Beatrix von Storch, Europaabgeordnete der Alternative für Deutschland, die schon in den Vorjahren teilgenommen hatte, lief dieses Mal in der ersten Reihe mit.

 

Der Prozession der Abtreibungsgegner stellten sich zwei Bündnisse entgegen, die zu Demonstrationen aufgerufen hatten. Beide wandten sich gegen ein reaktionäres Frauen- und Familienbild. Laut Polizei nahmen insgesamt etwa 1.700 Menschen an den Gegenprotesten teil.

Das linksradikale und queerfeministische Bündnis "What the fuck" gab an, ihre Demonstration sei am Anhalter Bahnhof mit 2.000 Teilnehmern gestartet. Das linksfeministische "Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung" konnte vom Brandenburger Tor zum Gendarmenmarkt mobilisieren. Dort trafen beide Züge zusammen.

»What the fuck« hatte explizit dazu aufgerufen, den Marsch der Abtreibungsgegner zu blockieren. Dies konnte die Polizei auch mit rund 900 eingesetzten Beamten nicht verhindern. So wurde die Strecke der »Lebensschützer« stark verkürzt. Statt über den Potsdamer Platz und die Leipziger Straße wurden sie nördlich um das Brandenburger Tor herum und Unter den Linden entlanggeführt. Zwischen Charlottenstraße und Humboldt-Universität kam es zu mehreren hartnäckigen Blockaden, die den Marsch für gut zwei Stunden zum Stehen brachten.

Die teils brutalen Straßenräumungen begleiteten die Demonstranten mit lautstarken »Wo wart ihr in Heidenau?«-Rufen. Die Abtreibungsgegner wurden auf den letzten paar hundert Metern von einer Sambaband und Rufen wie »Wir sind die Perversen, wir sind euch auf den Fersen« oder »Wir klatschen laut Applaus, die Deutschen sterben aus« begleitet. Die Polizei ging mit massiven Einsatz von körperlicher Gewalt gegen die Blockierer vor. Bei den Auseinandersetzungen wurden zahlreiche Personen auf beiden Seiten verletzt, mindestens 28 Gegendemonstranten wurden vorläufig festgenommen.

 

Die Teilnehmer der „Marsch für das Leben“ Demo – zogen nach der Auflösung der Blockaden im Regen bis zu ihrem Abschlussort am Lustgarten – begleitet von den „Mittelalter, Mittelalter“-Rufen der Gegendemonstranten. Ein Gottesdienst im Dom wurde auch diesmal nicht ermöglicht. Zeitweise brachten Gegendemonstranten Banner an der Kuppel des Berliner Domes an. Zuvor hatten FEMEN-Aktivisten dort protestiert, wurden allerdings von der Polizei angehalten, diesen Protest zu beenden.

 

hinzugezogene Quellen:

www.vice.com/de/article/av8zze/aktivisten-machen-abtreibu...

web.archive.org/web/20151003034001/http://www.jungewelt.d...

www.sueddeutsche.de/panorama/abtreibungsgegner-marsch-fue...

www.nd-aktuell.de/artikel/985095.reaktionaerer-lebensschu...

www.belltower.news/lebensschutz-vs-anti-choice-samstag-ma...

web.archive.org/web/20180320143550/https://www.bz-berlin....

 

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© Streichphotography

 

Die Bilder sind im Original und in druckbarer Qualität vorhanden.

 

Rechtlicher Hinweis:

Copyright:

Denken Sie bitte daran, alle hier abrufbaren Medien sind durch das Urheberrecht (§ 2 Abs. 2 UrhG) geschützt und sind Eigentum des Urhebers.

Nutzungsrecht:

Wenn Sie ein Foto für gewerbliche Zwecke verwenden möchten, kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail.

Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!

Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: September 2015

Fundamentalistisch-christlicher „Marsch für das Leben“ stundenlang blockiert

Anhänger der Neuen Rechten, Konservative und Evangelikale marschieren alljährlich neben fanatisierten, christlichen Splittergruppen gegen Abtreibungen, Sterbehilfe und Präimplantationsdiagnostik (PID). Beobachter werfen den im Verband organisierten Gruppen ein nationalistisches, völkisches und antifeministisches Weltbild vor. Dazu gesellen sich jährlich AfD-Politiker und Grußworte von CDU/CSU-Spitzenpolitikern, die den „Marsch“ in der Mitte salonfähig machen.

 

Rund 5.000 Personen zogen am Samstag schweigend durch Berlin. Damit stagnierte die Teilnehmerzahl, die in den Jahren zuvor noch stetig gewachsen war. Nach einer Auftaktkundgebung vor dem Kanzleramt setzte sich der vom Bundesverband Lebensrecht (BVL) veranstaltete Marsch für das Leben in Bewegung, dessen Teilnehmer das Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen, aber auch jeder Form von Sterbehilfe forderten. Das Motto der Veranstaltung lautete »Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie!«. Auf der Kundgebung sprach Weihbischof Matthias Heinrich als Vertreter des Erzbistums Berlin und übermittelte die Grüße des neuen Erzbischofs der Hauptstadt, Heiner Koch, der ebenfalls am Samstag in sein Amt eingeführt wurde.

Über die Teilnahme verschiedener Bischöfe herrschte große Euphorie unter den Besuchern der Veranstaltung, die bereits zum elften Mal stattfand. Die bisherige Abwesenheit des religiösen Führungspersonals war im Vorfeld heftig beklagt worden. Auf mehreren Schildern wurde eine »Willkommenskultur für Ungeborene« gefordert. Die Kopplung der Themen Hilfe für Flüchtlinge und Ablehnung von Abtreibungen war offenkundig auch dem BVL Programm: Dessen Vorsitzender Martin Lohmann erklärte, Deutschland brauche eine »echte und glaubwürdige Willkommenskultur«, die »Flüchtlinge, Alte und Nichtgeborene« einbeziehe.

Beatrix von Storch, Europaabgeordnete der Alternative für Deutschland, die schon in den Vorjahren teilgenommen hatte, lief dieses Mal in der ersten Reihe mit.

 

Der Prozession der Abtreibungsgegner stellten sich zwei Bündnisse entgegen, die zu Demonstrationen aufgerufen hatten. Beide wandten sich gegen ein reaktionäres Frauen- und Familienbild. Laut Polizei nahmen insgesamt etwa 1.700 Menschen an den Gegenprotesten teil.

Das linksradikale und queerfeministische Bündnis "What the fuck" gab an, ihre Demonstration sei am Anhalter Bahnhof mit 2.000 Teilnehmern gestartet. Das linksfeministische "Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung" konnte vom Brandenburger Tor zum Gendarmenmarkt mobilisieren. Dort trafen beide Züge zusammen.

»What the fuck« hatte explizit dazu aufgerufen, den Marsch der Abtreibungsgegner zu blockieren. Dies konnte die Polizei auch mit rund 900 eingesetzten Beamten nicht verhindern. So wurde die Strecke der »Lebensschützer« stark verkürzt. Statt über den Potsdamer Platz und die Leipziger Straße wurden sie nördlich um das Brandenburger Tor herum und Unter den Linden entlanggeführt. Zwischen Charlottenstraße und Humboldt-Universität kam es zu mehreren hartnäckigen Blockaden, die den Marsch für gut zwei Stunden zum Stehen brachten.

Die teils brutalen Straßenräumungen begleiteten die Demonstranten mit lautstarken »Wo wart ihr in Heidenau?«-Rufen. Die Abtreibungsgegner wurden auf den letzten paar hundert Metern von einer Sambaband und Rufen wie »Wir sind die Perversen, wir sind euch auf den Fersen« oder »Wir klatschen laut Applaus, die Deutschen sterben aus« begleitet. Die Polizei ging mit massiven Einsatz von körperlicher Gewalt gegen die Blockierer vor. Bei den Auseinandersetzungen wurden zahlreiche Personen auf beiden Seiten verletzt, mindestens 28 Gegendemonstranten wurden vorläufig festgenommen.

 

Die Teilnehmer der „Marsch für das Leben“ Demo – zogen nach der Auflösung der Blockaden im Regen bis zu ihrem Abschlussort am Lustgarten – begleitet von den „Mittelalter, Mittelalter“-Rufen der Gegendemonstranten. Ein Gottesdienst im Dom wurde auch diesmal nicht ermöglicht. Zeitweise brachten Gegendemonstranten Banner an der Kuppel des Berliner Domes an. Zuvor hatten FEMEN-Aktivisten dort protestiert, wurden allerdings von der Polizei angehalten, diesen Protest zu beenden.

 

hinzugezogene Quellen:

www.vice.com/de/article/av8zze/aktivisten-machen-abtreibu...

web.archive.org/web/20151003034001/http://www.jungewelt.d...

www.sueddeutsche.de/panorama/abtreibungsgegner-marsch-fue...

www.nd-aktuell.de/artikel/985095.reaktionaerer-lebensschu...

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Die Bilder sind im Original und in druckbarer Qualität vorhanden.

 

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Stand: September 2015

Das illustrierte Buch "A Gold Book" (1957) stellte eine von Warhols frühsten Druckserien dar Das Buch war für den Versand an potenzielle Auftragnehmer*innen, wie Mode-Magazine, gedacht. Die Seiten sind gefüllt mit romantischen Darstellungen verträumt blickender Männer und fragilen, zart koloriereten Blumen.

 

This illustrated volume titled "A Gold Book" (1957) was one of Warhol's first print series. It was intended to be sent out to potential clients such as fashion magazines. The pages are filled with romantic drawings of dreamy-looking men and fragile, delcately colored flowers.

 

Andy Warhol zählt zu den bekanntesten und meistdiskutierten Künstler*innen des 20. Jahrhunderts. Während seine Werke von Konsumgütern und berühmten Persönlichkeiten weite Verbreitung fanden, bekam ein Thema, das sich bereits seit den späten 1940er-Jahren und bis zu seinem frühen Tod in 1987 wiederfindet, wenig Beachtung: Warhols kontinuierliche Suche nach einer Bildfindung für sein (meist männliches) Schönheitsideal und Begehren. Die Neue Nationalgalerie stellt nun zum ersten Mal einen großen Überblick zusammen, der sich thematisch auf diesen zentralen Aspekt in Warhols verschiedenen Schaffensphasen konzentriert. Mit mehr als 300 Werken, Gemälden, Drucken, Zeichnungen, Fotografien, Polaroids, Filmen und Collagen ermöglicht die Ausstellung in der oberen Halle ein umfassendes und inklusives Verständnis des Künstlers Andy Warhol, der zu Lebzeiten nie ein wirkliches „Coming-out“ hatte.

Von Warhols frühen Zeichnungen über die Screen-Tests und Filme der 1960er-Jahre, die Torso Gemälde der 1970er-Jahre bis hin zu seiner künstlerischen Zusammenarbeit mit Jean-Michel Basquiat in den 1980er-Jahren, und unzähligen Fotografien, erforscht er auf herausfordernde Weise körperliche Schönheit und Schwächen, Zerbrechlichkeit und Stärke sowie seine eigene Vielfalt und Fluidität in Form von vielen Selbstporträts. Zu seinen Lebzeiten wurden seine expliziten Körperdarstellungen teils als unmoralisch, pervers oder sogar als pornografisch und illegal angesehen. Daher erhielten viele dieser Werke wenig Sichtbarkeit in der Kunstwelt und wurden nie einer größeren Öffentlichkeit bekannt.

Der Titel der Ausstellung „Andy Warhol: Velvet Rage and Beauty“ ist eine Hommage an das Buch The Velvet Rage (2005), in dem der Autor Alan Downs das Gefühl beschreibt, als homosexueller Mann in einer heterosexuell dominierten Welt aufzuwachsen und zu leben. Warhol starb 1987 im Alter von nur 58 Jahren. Er hinterließ ein komplexes Werk, das nachfolgende Generationen von Künstler*innen beeinflusste, erfuhr aber zu Lebzeiten nie die offene Akzeptanz um sich diesem spezifischen Aspekt seines Werks zu widmen. Während diese Queerness heute wieder in zahlreichen Gesellschaften gefährdet scheint, nimmt die Ausstellung in Berlin im Jahr 2024 die Chance wahr, diese ausdrucksstarken Werke zum ersten und hoffentlich nicht zum letzten Mal zu versammeln.

 

Hinweis: Die Ausstellung zeigt sehr explizit Nacktheit und Sexualität sowie vielfältige Darstellungen von Gender und Körpern. (Entsprechend den Flickr-Regeln werde ich solche expliziten Bilder nicht posten können - riesebusch).

 

www.smb.museum/museen-einrichtungen/neue-nationalgalerie/...

Andy Warhol is arguably one of the most widely known and discussed artists of the twentieth century. While his depictions of consumer products and celebrities became household famous, there is a newly identified red thread through his career, starting in the late 1940s until his untimely death in the 1980s: a continuous searching to visualize his ideal of beauty, mostly male beauty, finding form and creating lasting images of what Warhol desired. Neue Nationalgalerie is for the first time putting together a large survey focused on Warhol’s search for a certain ideal beauty and shows that it is a central aspect and red thread throughout the artist’s different production phases and stages of career, from the 1940s to the 1980s. Bringing together more than 300 works, paintings, prints, drawings, photographs, Polaroids, films and collages, the exhibition allows an expansive and inclusive insight into a Warhol, that during his lifetime never had a real “coming-out”.

 

From the early drawings to his screen tests and films in 1960s, the torso paintings in the 1970s, through his collaborations with Jean-Michel Basquiat in 1980s, and countless photographs throughout all periods, there is a constant exploration to express this ideal and quest for beauty. When one looks closely and deeply at Warhol’s work, it becomes apparent that his artistic practice is intimately engaged with the body. In all mediums, he provocatively explores the body’s beauty and flaws, fragility and strength, as well as his own insecurities and torments in many self-portraits. During his lifetime many of these works on the human body were either considered inappropriate, immoral, deviant – or even pornographic or illegal. As a result, many of these works received little exposure in the art world and never became known to a wider public.

 

The exhibition Andy Warhol: Velvet Rage and Beauty takes its title as an homage to the book The Velvet Rage (2005) by Alan Downs that describes how it feels to grow up and live as a gay man in a predominantly straight world. Warhol died in 1987 at the age of only fifty-eight. He left an incredibly complex and influential body of work, but during his lifetime never experienced the open acceptance that we now have to look at these specific bodies of work. As this openness to queerness seems at risk again today through changes in so many societies, the exhibition takes on Berlin in 2024 as a window of opportunity, to bring these works together for the first and hopefully not for the last time.

 

Note: This exhibition features very explicit nudity, sexual content, and diverse representations of gender and the body.

(According to Flickr rules, I won't be able to post such explicit pictures - riesebusch).

www.smb.museum/en/museums-institutions/neue-nationalgaler...

36. Landessportball des Landessportbund Rheinland-Pfalz am 30. Oktober 2010 in der Rheingoldhalle Mainz

 

Dieses Foto untersteht dem Copyright von Jan-Hendrik Hühne. Verwendung in Beiträgen und Weblogs über den 36. Landessportball des Landessportbund Rheinland-Pfalz sowie persönlicher und nicht kommerzieller Verwendung ist mit expliziter Quellenangabe mit Link zurück zu dieser Seite gestattet. Alle anderen Rechte vorbehalten. Bitte nehmen Sie für jedwede andere Verwendung Kontakt via Email auf.

Berlin, New National Gallery, Andy Warhol Exposition: "The Velvet Underground and Nico", offset photograph on coated record cover stock, metal and fabric

 

Leihgabe einer Privatsammlung, Berlin

 

On loan from a private collection, Berlin

Andy Warhol zählt zu den bekanntesten und meistdiskutierten Künstler*innen des 20. Jahrhunderts. Während seine Werke von Konsumgütern und berühmten Persönlichkeiten weite Verbreitung fanden, bekam ein Thema, das sich bereits seit den späten 1940er-Jahren und bis zu seinem frühen Tod in 1987 wiederfindet, wenig Beachtung: Warhols kontinuierliche Suche nach einer Bildfindung für sein (meist männliches) Schönheitsideal und Begehren. Die Neue Nationalgalerie stellt nun zum ersten Mal einen großen Überblick zusammen, der sich thematisch auf diesen zentralen Aspekt in Warhols verschiedenen Schaffensphasen konzentriert. Mit mehr als 300 Werken, Gemälden, Drucken, Zeichnungen, Fotografien, Polaroids, Filmen und Collagen ermöglicht die Ausstellung in der oberen Halle ein umfassendes und inklusives Verständnis des Künstlers Andy Warhol, der zu Lebzeiten nie ein wirkliches „Coming-out“ hatte.

Von Warhols frühen Zeichnungen über die Screen-Tests und Filme der 1960er-Jahre, die Torso Gemälde der 1970er-Jahre bis hin zu seiner künstlerischen Zusammenarbeit mit Jean-Michel Basquiat in den 1980er-Jahren, und unzähligen Fotografien, erforscht er auf herausfordernde Weise körperliche Schönheit und Schwächen, Zerbrechlichkeit und Stärke sowie seine eigene Vielfalt und Fluidität in Form von vielen Selbstporträts. Zu seinen Lebzeiten wurden seine expliziten Körperdarstellungen teils als unmoralisch, pervers oder sogar als pornografisch und illegal angesehen. Daher erhielten viele dieser Werke wenig Sichtbarkeit in der Kunstwelt und wurden nie einer größeren Öffentlichkeit bekannt.

Der Titel der Ausstellung „Andy Warhol: Velvet Rage and Beauty“ ist eine Hommage an das Buch The Velvet Rage (2005), in dem der Autor Alan Downs das Gefühl beschreibt, als homosexueller Mann in einer heterosexuell dominierten Welt aufzuwachsen und zu leben. Warhol starb 1987 im Alter von nur 58 Jahren. Er hinterließ ein komplexes Werk, das nachfolgende Generationen von Künstler*innen beeinflusste, erfuhr aber zu Lebzeiten nie die offene Akzeptanz um sich diesem spezifischen Aspekt seines Werks zu widmen. Während diese Queerness heute wieder in zahlreichen Gesellschaften gefährdet scheint, nimmt die Ausstellung in Berlin im Jahr 2024 die Chance wahr, diese ausdrucksstarken Werke zum ersten und hoffentlich nicht zum letzten Mal zu versammeln.

 

Hinweis: Die Ausstellung zeigt sehr explizit Nacktheit und Sexualität sowie vielfältige Darstellungen von Gender und Körpern. (Entsprechend den Flickr-Regeln werde ich solche expliziten Bilder nicht posten können - riesebusch).

 

www.smb.museum/museen-einrichtungen/neue-nationalgalerie/...

Andy Warhol is arguably one of the most widely known and discussed artists of the twentieth century. While his depictions of consumer products and celebrities became household famous, there is a newly identified red thread through his career, starting in the late 1940s until his untimely death in the 1980s: a continuous searching to visualize his ideal of beauty, mostly male beauty, finding form and creating lasting images of what Warhol desired. Neue Nationalgalerie is for the first time putting together a large survey focused on Warhol’s search for a certain ideal beauty and shows that it is a central aspect and red thread throughout the artist’s different production phases and stages of career, from the 1940s to the 1980s. Bringing together more than 300 works, paintings, prints, drawings, photographs, Polaroids, films and collages, the exhibition allows an expansive and inclusive insight into a Warhol, that during his lifetime never had a real “coming-out”.

 

From the early drawings to his screen tests and films in 1960s, the torso paintings in the 1970s, through his collaborations with Jean-Michel Basquiat in 1980s, and countless photographs throughout all periods, there is a constant exploration to express this ideal and quest for beauty. When one looks closely and deeply at Warhol’s work, it becomes apparent that his artistic practice is intimately engaged with the body. In all mediums, he provocatively explores the body’s beauty and flaws, fragility and strength, as well as his own insecurities and torments in many self-portraits. During his lifetime many of these works on the human body were either considered inappropriate, immoral, deviant – or even pornographic or illegal. As a result, many of these works received little exposure in the art world and never became known to a wider public.

 

The exhibition "Andy Warhol: Velvet Rage and Beauty" takes its title as an homage to the book The Velvet Rage (2005) by Alan Downs that describes how it feels to grow up and live as a gay man in a predominantly straight world. Warhol died in 1987 at the age of only fifty-eight. He left an incredibly complex and influential body of work, but during his lifetime never experienced the open acceptance that we now have to look at these specific bodies of work. As this openness to queerness seems at risk again today through changes in so many societies, the exhibition takes on Berlin in 2024 as a window of opportunity, to bring these works together for the first and hopefully not for the last time.

 

Note: This exhibition features very explicit nudity, sexual content, and diverse representations of gender and the body.

(According to Flickr rules, I won't be able to post such explicit pictures - riesebusch).

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Kamisuki se está peinando

Kamisuki (Haare kämmen)

Kamisuki (Combing Her Hair)

 

MAK muestra "SHUNGA. Arte erótico de Japón"

Viena (OTS) - Con su aparente enfoque indiferente de la desnudez y la sexualidad, se dan Shunga del Asia Oriental (imágenes de Primavera) una moral sexual más libre que nos fue inculcado en Europa. La exposición MAK "SHUNGA. Arte erótico de Japón" demuestra la calidad artística de los grabados en madera explícitamente eróticas, a pesar de la prohibición de larga duración por el gobierno Japonés celebrando un fenómeno de masas. Hojas sueltas, álbumes y libros de maestros reconocidos como Suzuki Harunobu, Katsushika Hokusai o Kitagawa Utamaro, en gran parte en préstamo de la colección privada de Leopold dan en el MAK una visión representativa en esta faceta a menudo tabú de la historia del arte japonés. Fotografías de desnudos contemporáneas de Nobuyoshi Araki tienden un arco hasta el presente.

La colección MAK grabados en madera de color japoneses con alrededor de 4 200 hojas es una de las más importantes colecciones de ukiyo-e en Europa. Ukiyo-e (pinturas del mundo flotante), a las que se atribuye la Shunga, ilustran placeres urbanos y así como los fenómenos cotidianos burgueses alrededor del teatro y de ocio de Edo, la actual Tokio. El contenido sexual explícito en la shunga bloqueó los grabados mucho tiempo la entrada en las colecciones europeas. La colección MAK también alberga sólamente un rodillo de imagen de un maestro anónimo de la segunda mitad del siglo 17 - el objeto más antiguo de la exposición mostrado en el MAK.

El manejo formal de los cuerpos desnudos y en ocasiones complejos arreglos de pliegues del kimono se diferencian Shunga significativamente de representaciones naturalistas de hacer el amor. Características son el grado de precisión anatómico, a veces posturas extremas y los genitales presentados de gran tamaño. A menudo Shunga también muestran escenas de humor, como una niña mirando a través de ojo de cerradura de una pareja de amantes y llamando:

"Le diré a mamá".

Un laberinto de paneles lleva a los visitantes (hombres y mujeres!) a través de la exposición cronológicamente estructurado en el MAK Design Lab. El preludio del curso forman series de Shunga tempranas desde el siglo 17, siguiendo el ciclo de los doce meses y - con una página de título - dan trece estampados que constituyen un conjunto. Suzuki Harunobu (ca. 1725-1770), uno de los principales diseñadores de Shunga, profundizó los grabados en madera, inicialmente monocromáticos, en estampados multi-colores y sedujo, por ejemplo, con sus parábolas entre la poesía china y la erótica japonesa entre otros los ricos y educados capas de ciudadanos (hombres y mujeres) de Edo.

Casi todos los conocidos artistas de ukiyo-e también diseñan grabados en madera eróticos, por lo que la calidad artística de Shunga se explicó. Kitagawa Utamaro (1753-1806) transformó las escenas eróticas originalmente soñadores de Harunobus en imágenes más claras. Él da el género más naturalidad y también demuestra escenas domésticas semi-eróticos como la belleza (bijin) con la higiene personal. Los álbumes de Utamaro hoy día en el mercado del arte casi no más disponible son algunos de los trabajos más codiciados del arte japonés. Su serie "Negai sin itoguchi [despertar del deseo]" (1799) es completamente visible en el MAK.

Fantasías eróticas y el mundo de la mitología y fantasmas vincula el no sólo por su serie "36 vistas del monte Fuji" famoso Katsushika Hokusai (1760-1849). Durante la era Meiji (1868-1912) varía la calidad de la Shunga. El enfoque ya no es la belleza (bijin), pero se trata de motivos eróticos, como la joven estudiante o la mujer segura. Debido a las nuevas posibilidades técnicas de la fotografía, la xilografía de color como un medio de masas a partir del último cuarto del siglo 19 perdió en importancia. El artista Hashiguchi Goyo (1880-1921) hizo revivir la tradición de Ukiyo-e como uno de los primeros en "estampados nuevos" (Shin Hanga) y creó una imagen de la mujer moderna, segura de sí misma que recuerda las hojas de Utamaro.

La exposición MAK concluye con fotografías seleccionadas del artista japonés Nobuyoshi Araki (nacido en 1940), que en varios series de fotografía de desnudos hace referencia a la Shunga de la era Edo.

La mayoría de las obras demostradas en "SHUNGA Arte Erótica de Japón" proviene de la colección excepcional de Ukiyo-e de Rudolf Leopold (1925-2010), que ahora es propiedad de su hijo Diethard Leopold, que amplía la colección de manera constante. La representación desinhibida del sexo en los grabados en madera impresionó en Europa y sólo ha sido desarrollado por Schiele Egon en semejante forma directa metódicamente en enteras series de hojas. Los grabados en madera son una parte constitutiva de la colección de Rudolf Leopold, que amasó una visión global de Viena en 1900 alredero del núcleo de Schiele. Parte de la colección completa de Shunga se pudo ver en el Museo Leopold en 2012/2013 coordinada por Diethard Leopold en la exposición de Japón "fragilidad de la existencia".

Mientras Shunga probablemente en el momento de su creación fueron consideradas con pornografía, hoy la importanica historia del arte es en el punto de mira. En la operación de la exposición, hasta ahora, unos grabados en madera eróticos casi nunca aparecían ya que los límites entre el arte erótico y la pornografía a menudo estan difíciles de discernir. El Museo Británico se encontraba con su exposición a gran escala "Shunga: el sexo y el placer en el arte japonés" en 2013 en posición pionera en la presentación en Europa. En el propio Japón en 2015 el fue seguida por la primera gran exposición en el Museo Shunga Eisei Bunko en Tokio.

Con motivo de la exposición se ha publicado un catálogo epónimo, divulgado por el MA, con textos de Susanne Klien, Diethard Leopold y Sepp Linhart, cerca de 200 páginas, 80 ilustraciones. Disponible en el MAK Design Shop.

Esta exposición contiene imágenes eróticas explícitas que pueden ofender los sentimientos morales de las personas menores de 16 años.

 

MAK zeigt "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan"

Wien (OTS) - Mit ihrem scheinbar unbekümmerten Umgang mit Nacktheit und Sexualität vermitteln ostasiatische Shunga (Frühlingsbilder) eine freiere Sexualmoral, als sie uns in Europa anerzogen wurde. Die MAK-Ausstellung "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan" zeigt die künstlerische Qualität der explizit erotischen Farbholzschnitte auf, die trotz langen Verbots durch die japanische Regierung zum Massenphänomen avancierten. Einzelblätter, Alben und Bücher von namhaften Meistern wie Suzuki Harunobu, Katsushika Hokusai oder Kitagawa Utamaro, großteils Leihgaben aus der Leopold Privatsammlung, geben im MAK einen repräsentativen Einblick in diese oft tabuisierte Facette der japanischen Kunstgeschichte. Zeitgenössische Aktfotografien von Nobuyoshi Araki spannen den Bogen bis in die Gegenwart.

Die MAK-Sammlung japanischer Farbholzschnitte zählt mit rund 4 200 Blättern zu den bedeutenden Ukiyo-e-Sammlungen in Europa. Ukiyo-e (Bilder der fließenden Welt), denen die Shunga zuzuordnen sind, illustrieren urbane Vergnügungen sowie bürgerliche Alltagsphänomene rund um die Theater- und Vergnügungsviertel von Edo, dem heutigen Tokio. Die explizite Darstellung von Sexualität in den Shunga versperrte den erotischen Drucken lange Zeit den Eingang in europäische Sammlungen. Auch die MAK-Sammlung beherbergt nur eine Bildrolle eines anonymen Meisters aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhundert – das älteste in der MAK-Ausstellung gezeigte Objekt.

Der formale Umgang mit nackten Körpern und die zum Teil vielschichtigen Anordnungen von Kimonofaltungen heben Shunga deutlich von naturalistischen Darstellungen des Liebesspiels ab. Charakteristisch sind die anatomische Detailgenauigkeit, manchmal extreme Körperstellungen und übergroß dargestellte Genitalien. Oft zeigen Shunga auch humorvolle Szenen, wie beispielsweise ein kleines Mädchen, das durchs Schlüsselloch ein Liebespaar beobachtet und ruft:

„Ich sag’s der Mama“.

Ein Labyrinth aus Panelen leitet die BesucherInnen durch die chronologisch gegliederte Ausstellung im MAK DESIGN LABOR. Den Auftakt zum Parcours bilden frühe Shunga-Serien aus dem 17. Jahrhundert, die dem Zyklus der zwölf Monate folgen und – mit einem Titelblatt – dreizehn zusammengehörige Drucke ergeben. Suzuki Harunobu (ca. 1725–1770), einer der wichtigsten Entwerfer von Shunga, entwickelte die anfangs in schwarz-weiß umgesetzten Holzschnitte zu Vielfarbendrucken weiter und sprach zum Beispiel mit seinen Parabeln zwischen chinesischer Dichtkunst und japanischer Erotik unter anderem die reiche und gebildete BürgerInnenschicht Edos an.

Fast alle bekannten Ukiyo-e-Künstler entwarfen auch erotische Farbholzschnitte, wodurch sich die künstlerische Qualität von Shunga erklärt. Kitagawa Utamaro (1753–1806) wandelte die ursprünglich verträumten erotischen Szenen Harunobus zu eindeutigeren Darstellungen. Er verleiht dem Genre mehr Selbstverständlichkeit und zeigt auch halberotische häusliche Szenen wie die Schönheit (Bijin) bei der Körperpflege. Die heute am Kunstmarkt kaum noch erhältlichen Alben Utamaros zählen zu den begehrtesten Werken der japanischen Kunst. Seine Serie "Negai no itoguchi [Erwachen der Begierde]" (1799) ist im MAK vollständig zu sehen.

Erotische Phantasien und die Welt der Mythologie und der Geister verknüpft der – nicht nur durch seine Serie "36 Ansichten des Berges Fuji" weltberühmte – Katsushika Hokusai (1760–1849). Während der Meiji-Ära (1868–1912) variiert die Qualität der Shunga. Im Zentrum steht nicht länger die Schönheit (Bijin), vielmehr geht es um erotische Motive wie die junge Studentin oder die selbstbewusste Frau. Durch die neuen technischen Möglichkeiten der Fotografie verlor der Farbholzschnitt als Massenmedium ab dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts an Bedeutung. Der Künstler Hashiguchi Goyō (1880–1921) ließ die Tradition der Ukiyo-e als einer der ersten in "neuen Drucken" (Shin hanga) wieder aufleben und schuf ein modernes, selbstbewusstes Frauenbild, das an die Blätter Utamaros erinnert.

Die MAK-Ausstellung schließt mit ausgewählten Fotografien des japanischen Künstlers Nobuyoshi Araki (geb. 1940), der in mehreren Aktfotografie-Serien auf Shunga aus der Edo-Periode Bezug nimmt.

Der Großteil der in "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan" gezeigten Werke stammt aus der herausragenden Ukiyo-e Sammlung Rudolf Leopolds (1925–2010), die sich heute im Eigentum seines Sohnes Diethard Leopold befindet, der die Sammlung stetig erweitert. Die tabulose Darstellung des Geschlechts in den Farbholzschnitten beeindruckte in Europa und wurde erst durch Egon Schiele in ähnlich direkter Form methodisch in ganzen Serien von Blättern umgesetzt. Die Holzschnitte sind ein konstitutiver Bestandteil der Sammlung Rudolf Leopolds, der um den Schiele-Kern eine Gesamtschau von Wien um 1900 zusammentrug. Ein Teil der umfassenden Shunga-Sammlung war in der von Diethard Leopold kuratierten Japan-Ausstellung "Fragilität des Daseins" im Leopold Museum im Jahr 2012/2013 zu sehen.

Während Shunga zur Zeit ihrer Entstehung wahrscheinlich als Pornografie galten, steht heute die kunstgeschichtliche Bedeutung im Fokus. Im Ausstellungsbetrieb kamen erotische Farbholzschnitte bisher kaum vor, da die Grenzen zwischen erotischer Kunst und Pornografie oft verschwimmen. Das British Museum war mit seiner großangelegten Ausstellung "Shunga: sex and pleasure in Japanese art" im Jahr 2013 ein Vorreiter der Präsentation in Europa. In Japan selbst folgte 2015 die erste große Shunga-Ausstellung im Museum Eisei Bunko in Tokio.

Zur Ausstellung erscheint ein gleichnamiger Katalog, herausgegeben vom MAK, mit Textbeiträgen von Susanne Klien, Diethard Leopold und Sepp Linhart, ca.200 Seiten, 80 Abbildungen. Erhältlich im MAK Design Shop.

Diese Ausstellung enthält explizit erotische Darstellungen, die das moralische Empfinden von Personen unter 16 Jahren verletzen könnten.

www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160830_OTS0075/mak-zeig...

 

The history of the Austrian Museum of Applied Art/Contemporary Art

1863 / After many years of efforts by Rudolf Eitelberger decides emperor Franz Joseph I on 7 March on the initiative of his uncle archduke Rainer, following the model of the in 1852 founded South Kensington Museum (now the Victoria and Albert Museum, London) the establishment of the "k.u.k. Austrian Museum for Art and Industry" and appoints Rudolf von Eitelberger, the first professor of art history at the University of Vienna director. The museum should be serving as a specimen collection for artists, industrialists, and public and as a training and education center for designers and craftsmen.

1864/ on 12th of May, opened the museum - provisionally in premises of the ball house next to the Vienna Hofburg, the architect Heinrich von Ferstel for museum purposes had adapted. First exhibited objects are loans and donations from the imperial collections, monasteries, private property and from the k.u.k. Polytechnic in Vienna. Reproductions, masters and plaster casts are standing value-neutral next originals.

1865-1897 / The Museum of Art and Industry publishes the journal Communications of Imperial (k.u.k.) Austrian Museum for Art and Industry .

1866 / Due to the lack of space in the ballroom the erection of an own museum building is accelerated. A first project of Rudolf von Eitelberger and Heinrich von Ferstel provides the integration of the museum in the project of imperial museums in front of the Hofburg Imperial Forum. Only after the failure of this project, the site of the former Exerzierfelds (parade ground) of the defense barracks before Stubentor the museum here is assigned, next to the newly created city park at the still being under development Rind Road.

1867 / Theoretical and practical training are combined with the establishment of the School of Applied Arts. This will initially be housed in the old gun factory, Währinger street 11-13/Schwarzspanier street 17, Vienna 9.

1868 / With the construction of the building at Stubenring is started as soon as it is approved by emperor Franz Joseph I. the second draft of Heinrich Ferstel.

1871 / The opening of the building at Stubering takes place after three years of construction, 15 November. Designed according to plans by Heinrich von Ferstel in the Renaissance style, it is the first built museum building at the Ring. Objects from now on could be placed permanently and arranged according to main materials. / / The School of Arts and Crafts (Kunstgewerbeschule) moves into the house at Stubenring. / / Opening of Austrian arts and crafts exhibition.

1873 / Vienna World Exhibition. / / The Museum of Art and Industry and the Vienna School of Arts and Crafts are exhibiting together at Stubenring. / / Rudolf von Eitelberger organizes in the framework of the World Exhibition the worldwide first international art scientific congress in Vienna, thus emphasizing the orientation of the Museum on teaching and research. / / During the World Exhibition major purchases for the museum from funds of the Ministry are made, eg 60 pages of Indo-Persian Journal Mughal manuscript Hamzanama.

1877 / decision on the establishment of taxes for the award of Hoftiteln (court titels). With the collected amounts the local art industry can be promoted. / / The new building of the School of Arts and Crafts, adjoining the museum, Stubenring 3, also designed by Heinrich von Ferstel, is opened.

1878 / participation of the Museum of Art and Industry as well as of the School of Arts and Crafts at the Paris World Exhibition.

1884 / founding of the Vienna Arts and Crafts Association with seat in the museum. Many well-known companies and workshops (led by J. & L. Lobmeyr), personalities and professors of the School of Arts and Crafts join the Arts and Crafts Association. Undertaking of this association is to further develop all creative and executive powers the arts and craft since the 1860s has obtained. For this reason are organized various times changing, open to the public exhibitions at the Imperial Austrian Museum for Art and Industry. The exhibits can also be purchased. These new, generously carried out exhibitions give the club the necessary national and international resonance.

1885 / After the death of Rudolf von Eitelberger, Jacob von Falke, his longtime deputy, is appointed manager. Falke plans all collection areas al well as publications to develop newly and systematically. With his popular publications he influences significantly the interior design style of the historicism in Vienna.

1888 / The Empress Maria Theresa exhibition revives the contemporary discussion with the high Baroque in the history of art and in applied arts in particular.

1895 / end of directorate of Jacob von Falke. Bruno Bucher, longtime curator of the Museum of metal, ceramic and glass, and since 1885 deputy director, is appointed director.

1896 / The Vienna Congress exhibition launches the confrontation with the Empire and Biedermeier style, the sources of inspiration of Viennese Modernism.

1897 / end of the directorate of Bruno Bucher. Arthur von Scala, director of the Imperial Oriental Museum in Vienna since its founding in 1875 (renamed Imperial Austrian Trade Museum 1887), takes over the management of the Museum of Art and Industry. / / Scala wins Otto Wagner, Felician of Myrbach, Koloman Moser, Josef Hoffmann and Alfred Roller to work at the museum and School of Arts and Crafts. / / The style of the Secession is crucial for the Arts and Crafts School. Scala propagates the example of the Arts and Crafts Movement and makes appropriate acquisitions for the museum's collection.

1898 / Due to differences between Scala and the Arts and Crafts Association, which sees its influence on the Museum wane, archduke Rainer puts down his function as protector. / / New statutes are written.

1898-1921 / The Museum magazine Art and Crafts replaces the Mittheilungen (Communications) and soon gaines international reputation.

1900 / The administration of Museum and Arts and Crafts School is disconnected.

1904 / The Exhibition of Old Vienna porcelain, the to this day most comprehensive presentation on this topic, brings with the by the Museum in 1867 definitely taken over estate of the "k.u.k. Aerarial Porcelain Manufactory" (Vienna Porcelain Manufactory) important pieces of collectors from all parts of the Habsburg monarchy together.

1907 / The Museum of Art and Industry takes over the majority of the inventories of the Imperial Austrian Trade Museum, including the by Arthur von Scala founded Asia collection and the extensive East Asian collection of Heinrich von Siebold .

1908 / Integration of the Museum of Art and Industry in the Imperial and Royal Ministry of Public Works.

1909 / separation of Museum and Arts and Crafts School, the latter remains subordinated to the Ministry of Culture and Education. / / After three years of construction, the according to plans of Ludwig Baumann extension building of the museum (now Weiskirchnerstraße 3, Wien 1) is opened. The museum thereby receives rooms for special and permanent exhibitions. / / Arthur von Scala retires, Eduard Leisching follows him as director. / / Revision of the statutes.

1909 / Archduke Carl exhibition. For the centenary of the Battle of Aspern. / / The Biedermeier style is discussed in exhibitions and art and arts and crafts.

1914 / Exhibition of works by the Austrian Art Industry from 1850 to 1914, a competitive exhibition that highlights, among other things, the role model of the museum for arts and crafts in the fifty years of its existence.

1919 / After the founding of the First Republic it comes to assignments of former imperial possession to the museum, for example, of oriental carpets that are shown in an exhibition in 1920. The Museum now has one of the finest collections of oriental carpets worldwide.

1920 / As part of the reform of museums of the First Republic, the collection areas are delimited. The Antiquities Collection of the Museum of Art and Industry is given away to the Museum of Art History.

1922 / The exhibition of glasses of classicism, the Empire and Biedermeier time offers with precious objects from the museum and private collections an overview of the art of glassmaking from the former Austro-Hungarian Empire. / / Biedermeier glass serves as a model for contemporary glass production and designs, such as of Josef Hoffmann.

1922 / affiliation of the museal inventory of the royal table and silver collection to the museum. Until the institutional separation the former imperial household and table decoration is co-managed by the Museum of Art and Industry and is inventoried for the first time by Richard Ernst.

1925 / After the end of the directorate of Eduard Leisching, Hermann Trenkwald is appointed director.

1926 / The exhibition Gothic in Austria gives a first comprehensive overview of the Austrian panel painting and of arts and crafts of the 12th to 16th Century.

1927 / August Schestag succeeds Hermann Trenkwald as director.

1930 / The Werkbund (artists' organization) Exhibition Vienna, a first comprehensive presentation of the Austrian Werkbund, takes place on the occasion of the meeting of the Deutscher (German) Werkbund in Austria, it is organized by Josef Hoffmann in collaboration with Oskar Strnad, Josef Frank, Ernst Lichtblau and Clemens Holzmeister.

1931 / August Schestag concludes his directorate.

1932 / Richard Ernst is new director.

1936 and 1940 / In exchange with the Kunsthistorisches Museum (Museum of Art History), the museum at Stubenring gives away part of the sculptures and takes over arts and crafts inventories of the collection Albert Figdor and the Kunsthistorisches Museum.

1937 / The Collection of the Museum of Art and Industry is newly set up by Richard Ernst according to periods. / / Oskar Kokoschka exhibition on the 50th birthday of the artist.

1938 / After the "Anschluss" (annexation) of Austria by Nazi Germany, the museum is renamed into "National Museum of Arts and Crafts in Vienna".

1939-1945 / The museums are taking over numerous confiscated private collections. The collection of the "State Museum of Arts and Crafts in Vienna" in this way also is enlarged.

1945 / Partial destruction of the museum building by impact of war. / / War losses on collection objects, even in the places of rescue of objects.

1946 / The return of the outsourced objects of art begins. A portion of the during the Nazi time expropriated objects is returned in the following years.

1947 / The "State Museum of Arts and Crafts in Vienna" is renamed into "Austrian Museum of Applied Arts".

1948 / The "Cathedral and Metropolitan Church of St. Stephen" organizes the exhibition The St. Stephen's Cathedral in the Museum of Applied Arts. History, monuments, reconstruction.

1949 / The Museum is reopened after repair of the war damages.

1950 / As last exhibition under director Richard Ernst takes place Great art from Austria's monasteries (Middle Ages).

1951 / Ignaz Schlosser is appointed manager.

1952 / The exhibition Social home decor, designed by Franz Schuster, makes the development of social housing in Vienna again the topic of the Museum of Applied Arts.

1955 / The comprehensive archive of the Wiener Werkstätte (workshop) is acquired.

1955-1985 / The Museum publishes the periodical ancient and modern art .

1956 / Exhibition New Form from Denmark, modern design from Scandinavia becomes topic of the museum and model.

1957 / On the occasion of the exhibition Venini Murano glass, the first presentation of Venini glass in Austria, there are significant purchases and donations for the collection of glass.

1958 / End of the directorate of Ignaz Schlosser

1959 / Viktor Griesmaier is appointed as new director.

1960 / Exhibition Artistic creation and mass production of Gustavsberg, Sweden. Role model of Swedish design for the Austrian art and crafts.

1963 / For the first time in Europe, in the context of a comprehensive exhibition art treasures from Iran are shown.

1964 / The exhibition Vienna around 1900 (organised by the Cultural Department of the City of Vienna) presents for the frist time after the Second World War, inter alia, arts and crafts of Art Nouveau. / / It is started with the systematic work off of the archive of the Wiener Werkstätte. / / On the occasion of the founding anniversary offers the exhibition 100 years Austrian Museum of Applied Arts using examples of historicism insights into the collection.

1965 / The Geymüllerschlössel (small castle) is as a branch of the Museum angegliedert (annexed). Simultaneously with the building came the important collection of Franz Sobek - old Viennese clocks, made between 1760 and the second half of the 19th Century - and furniture from the years 1800 to 1840 in the possession of the MAK.

1966 / In the exhibition Selection 66 selected items of modern Austrian interior designers (male and female ones) are brought together.

1967 / The Exhibition The Wiener Werkstätte. Modern Arts and Crafts from 1903 to 1932 is founding the boom that continues until today of Austria's most important design project in the 20th Century.

1968 / To Viktor Griesmaier follows Wilhelm Mrazek as director.

1969 / The exhibition Sitting 69 shows at the international modernism oriented positions of Austrian designers, inter alia by Hans Hollein.

1974 / For the first time outside of China Archaeological Finds of the People's Republic of China are shown in a traveling exhibition in the so-called Western world.

1979 / Gerhart Egger is appointed director.

1980 / The exhibition New Living. Viennese interior design 1918-1938 provides the first comprehensive presentation of the spatial art in Vienna during the interwar period.

1981 / Herbert Fux follows Gerhart Egger as director.

1984 / Ludwig Neustift is appointed interim director. / / Exhibition Achille Castiglioni: designer. First exhibition of the Italian designer in Austria

1986 / Peter Noever is appointed director and starts with the building up of the collection contemporary art.

1987 / Josef Hoffmann. Ornament between hope and crime is the first comprehensive exhibition on the work of the architect and designer.

1989-1993 / General renovation of the old buildings and construction of a two-storey underground storeroom and a connecting tract. A generous deposit for the collection and additional exhibit spaces arise.

1989 / Exhibition Carlo Scarpa. The other city, the first comprehensive exhibition on the work of the architect outside Italy.

1990 / exhibition Hidden impressions. Japonisme in Vienna 1870-1930, first exhibition on the theme of the Japanese influence on the Viennese Modernism.

1991 / exhibition Donald Judd Architecture, first major presentation of the artist in Austria.

1992 / Magdalena Jetelová domestication of a pyramid (installation in the MAK portico).

1993 / The permanent collection is newly put up, interventions of internationally recognized artists (Barbara Bloom, Eichinger oder Knechtl, Günther Förg, GANGART, Franz Graf, Jenny Holzer, Donald Judd, Peter Noever, Manfred Wakolbinger and Heimo Zobernig) update the prospects, in the sense of "Tradition and Experiment". The halls on Stubenring accommodate furthermore the study collection and the temporary exhibitions of contemporary artists reserved gallery. The building in the Weiskirchner street is dedicated to changing exhibitions. / / The opening exhibition Vito Acconci. The City Inside Us shows a room installation by New York artist.

1994 / The Gefechtsturm (defence tower) Arenbergpark becomes branch of the MAK. / / Start of the cooperation MAK/MUAR - Schusev State Museum of Architecture Moscow. / / Ilya Kabakov: The Red Wagon (installation on MAK terrace plateau).

1995 / The MAK founds the branch of MAK Center for Art and Architecture in Los Angeles, in the Schindler House and at the Mackey Apartments, MAK Artists and Architects-in-Residence Program starts in October 1995. / / Exhibition Sergei Bugaev Africa: Krimania.

1996 / For the exhibition Philip Johnson: Turning Point designs the American doyen of architectural designing the sculpture "Viennese Trio", which is located since 1998 at the Franz-Josefs-Kai/Schottenring.

1998 / The for the exhibition James Turrell. The other Horizon designed Skyspace today stands in the garden of MAK Expositur Geymüllerschlössel. / / Overcoming the utility. Dagobert Peche and the Wiener Werkstätte, the first comprehensive biography of the work of the designer of Wiener Werkstätte after the Second World War.

1999 / Due to the Restitution Act and the Provenance Research from now on numerous during the Nazi time confiscated objects are returned.

2000 / Outsourcing of Federal Museums, transformation of the museum into a "scientific institution under public law". / / The exhibition Art and Industry. The beginnings of the Austrian Museum of Applied Arts in Vienna is dealing with the founding history of the house and the collection.

2001 / In the course of the exhibition Franz West: No Mercy, for which the sculptor and installation artist developed his hitherto most extensive work, the "Four lemurs heads" are placed at the bridge Stubenbrücke, located next to the MAK. / / Dennis Hopper: A System of Moments.

2001-2002 / The CAT Project - Contemporary Art Tower after New York, Los Angeles, Moscow and Berlin is presented in Vienna.

2002 / Exhibition Nodes. symmetrical-asymmetrical. The historical Oriental Carpets of the MAK presents the extensive rug collection.

2003 / Exhibition Zaha Hadid. Architecture. / / For the anniversary of the artist workshop, takes place the exhibition The Price of Beauty. 100 years Wiener Werkstätte. / / Richard Artschwager: The Hydraulic Door Check. Sculpture, painting, drawing.

2004 / James Turrell's MAKlite is since November 2004 permanently on the facade of the building installed. / / Exhibition Peter Eisenmann. Barefoot on White-Hot Walls, large-scaled architectural installation on the work of the influential American architect and theorist.

2005 / Atelier Van Lieshout: The Disciplinator / / The exhibition Ukiyo-e Reloaded presents for the first time the collection of Japanese woodblock prints of the MAK on a large scale.

2006 / Since the beginning of the year, the birthplace of Josef Hoffmann in Brtnice of the Moravian Gallery in Brno and the MAK Vienna as a joint branch is run and presents annually special exhibitions. / / The exhibition The Price of Beauty. The Wiener Werkstätte and the Stoclet House brings the objects of the Wiener Werkstätte to Brussels. / / Exhibition Jenny Holzer: XX.

2007/2008 / Exhibition Coop Himmelb(l)au. Beyond the Blue, is the hitherto largest and most comprehensive museal presentation of the global team of architects.

2008 / The 1936 according to plans of Rudolph M. Schindler built Fitzpatrick-Leland House, a generous gift from Russ Leland to the MAK Center LA, becomes with the aid of a promotion that granted the Bureau of Educational and Cultural Affairs of the U.S. Department the MAK Center, center of the MAK UFI project - MAK Urban Future Initiative. / / Julian Opie: Recent Works / / The exhibition Recollecting. Looting and Restitution examines the status of efforts to restitute expropriated objects from Jewish property from museums in Vienna.

2009 / The permanent exhibition Josef Hoffmann: Inspiration is in the Josef Hoffmann Museum, Brtnice opened. / / Exhibition Anish Kapoor. Shooting into the Corner / / The museum sees itself as a promoter of Cultural Interchange and discusses in the exhibition Global:lab Art as a message. Asia and Europe 1500-1700 the intercultural as well as the intercontinental cultural exchange based on objects from the MAK and from international collections.

2011 / After Peter Noever's resignation, Martina Kandeler-Fritsch takes over temporarily the management. / /

Since 1 September Christoph Thun-Hohenstein is director of the MAK and declares "change through applied art" as the new theme of the museum.

2012 / With future-oriented examples of mobility, health, education, communication, work and leisure, shows the exhibition MADE4YOU. Designing for Change, the new commitment to positive change in our society through applied art. // Exhibition series MAK DESIGN SALON opens the MAK branch Geymüllerschlössel for contemporary design positions.

2012/2013 / opening of the newly designed MAK Collection Vienna 1900. Design / Decorative Arts from 1890 to 1938 in two stages as a prelude to the gradual transformation of the permanent collection under director Christoph Thun-Hohenstein

2013 / SIGNS, CAUGHT IN WONDER. Looking for Istanbul today shows a unique, current snapshot of contemporary art production in the context of Istanbul. // The potential of East Asian countries as catalysts for a socially and ecologically oriented, visionary architecture explores the architecture exhibition EASTERN PROMISES. Contemporary Architecture and production of space in East Asia. // With a focus on the field of furniture design NOMADIC FURNITURE 3.0. examines new living without bounds? the between subculture and mainstream to locate "do-it-yourself" (DIY) movement for the first time in a historical context.

2014 / Anniversary year 150 years MAK // opening of the permanent exhibition of the MAK Asia. China - Japan - Korea // Opening of the MAK permanent exhibition rugs // As central anniversary project opens the dynamic MAK DESIGN LABORATORY (redesign of the MAK Study Collection) exactly on the 150th anniversary of the museum on May 12, 2014 // Other major projects for the anniversary: ROLE MODELS. MAK 150 years: from arts and crafts to design // // HOLLEIN WAYS OF MODERN AGE. Josef Hoffmann, Adolf Loos and the consequences.

www.mak.at/das_mak/geschichte

Nachdem die Schneiderin das Maßnehmen beendet hatte, durften beide Mädchen ihre Sachen von heute morgen natürlich nicht wieder anziehen, sondern wurden umgehend in die neuen Kleider gesteckt, die sie für den Rest des Tages und auch am folgenden Tag selbstverständlich zu ihrem Leidwesen anbehalten mussten. Franzi traute sich zunächst nicht zu murren, als ihr die vielen Knöpfe im Rücken geschlossen wurden - nur als die Schneiderin an den beiden Knöpfe am hohen, festen Kragen angekommen war, würgte sie etwas und stöhnte, ob der offensichtlichen Enge des festen und hohen Stehkragens. Der Schneiderin tat es offensichtlich sehr leid, sie sagte Franzi, dass ihre Mutter diesen fürchterlich strengen Kragen leider explizit so geordert hat und sie es genau so umzusetzen musste. Dies bestätigte meine Frau auch sofort und forderte die Schneiderin dabei gleich auf, jetzt endlich auch die Kragenknöpfe zu schließen, weil Franzi sich sogleich an das enge Gefühl um ihren Hals gewöhnen soll. Als diese dem sofort nachkam, musste sie kräftig am Kragen ziehen , um die Knöpfe sicher in die vorgesehenen Knopflöcher zu bekommen. Dabei erklärte sie der jammernden Franzi noch, dass sich der Kragen, wegen der festen Materialien und Einlagen, die sie verarbeiten musste, auch beim Tragen leider keinen Millimeter weiten werde. Sie konnte ihr nur wünschen, dass sie sich vielleicht mit der Zeit ein wenig daran gewöhnen könnte. Ich bemerkte später noch, dass die arme Franzi Schwierigkeiten hatte, ihren Kopf zu bewegen und anfangs immer versuchte, mit ihren Fingern den Kragen etwas zu weiten , was aber unmöglich war, wie ihr die Schneiderin schon prophezeit hatte. Die gute Verarbeitung des Kleides sorgte auch dafür, dass dies auch in der Zukunft so blieb.

MAK muestra "SHUNGA. Arte erótico de Japón"

Viena (OTS) - Con su aparente enfoque indiferente de la desnudez y la sexualidad, se dan Shunga del Asia Oriental (imágenes de Primavera) una moral sexual más libre que nos fue inculcado en Europa. La exposición MAK "SHUNGA. Arte erótico de Japón" demuestra la calidad artística de los grabados en madera explícitamente eróticas, a pesar de la prohibición de larga duración por el gobierno Japonés celebrando un fenómeno de masas. Hojas sueltas, álbumes y libros de maestros reconocidos como Suzuki Harunobu, Katsushika Hokusai o Kitagawa Utamaro, en gran parte en préstamo de la colección privada de Leopold dan en el MAK una visión representativa en esta faceta a menudo tabú de la historia del arte japonés. Fotografías de desnudos contemporáneas de Nobuyoshi Araki tienden un arco hasta el presente.

La colección MAK grabados en madera de color japoneses con alrededor de 4 200 hojas es una de las más importantes colecciones de ukiyo-e en Europa. Ukiyo-e (pinturas del mundo flotante), a las que se atribuye la Shunga, ilustran placeres urbanos y así como los fenómenos cotidianos burgueses alrededor del teatro y de ocio de Edo, la actual Tokio. El contenido sexual explícito en la shunga bloqueó los grabados mucho tiempo la entrada en las colecciones europeas. La colección MAK también alberga sólamente un rodillo de imagen de un maestro anónimo de la segunda mitad del siglo 17 - el objeto más antiguo de la exposición mostrado en el MAK.

El manejo formal de los cuerpos desnudos y en ocasiones complejos arreglos de pliegues del kimono se diferencian Shunga significativamente de representaciones naturalistas de hacer el amor. Características son el grado de precisión anatómico, a veces posturas extremas y los genitales presentados de gran tamaño. A menudo Shunga también muestran escenas de humor, como una niña mirando a través de ojo de cerradura de una pareja de amantes y llamando:

"Le diré a mamá".

Un laberinto de paneles lleva a los visitantes (hombres y mujeres!) a través de la exposición cronológicamente estructurado en el MAK Design Lab. El preludio del curso forman series de Shunga tempranas desde el siglo 17, siguiendo el ciclo de los doce meses y - con una página de título - dan trece estampados que constituyen un conjunto. Suzuki Harunobu (ca. 1725-1770), uno de los principales diseñadores de Shunga, profundizó los grabados en madera, inicialmente monocromáticos, en estampados multi-colores y sedujo, por ejemplo, con sus parábolas entre la poesía china y la erótica japonesa entre otros los ricos y educados capas de ciudadanos (hombres y mujeres) de Edo.

Casi todos los conocidos artistas de ukiyo-e también diseñan grabados en madera eróticos, por lo que la calidad artística de Shunga se explicó. Kitagawa Utamaro (1753-1806) transformó las escenas eróticas originalmente soñadores de Harunobus en imágenes más claras. Él da el género más naturalidad y también demuestra escenas domésticas semi-eróticos como la belleza (bijin) con la higiene personal. Los álbumes de Utamaro hoy día en el mercado del arte casi no más disponible son algunos de los trabajos más codiciados del arte japonés. Su serie "Negai sin itoguchi [despertar del deseo]" (1799) es completamente visible en el MAK.

Fantasías eróticas y el mundo de la mitología y fantasmas vincula el no sólo por su serie "36 vistas del monte Fuji" famoso Katsushika Hokusai (1760-1849). Durante la era Meiji (1868-1912) varía la calidad de la Shunga. El enfoque ya no es la belleza (bijin), pero se trata de motivos eróticos, como la joven estudiante o la mujer segura. Debido a las nuevas posibilidades técnicas de la fotografía, la xilografía de color como un medio de masas a partir del último cuarto del siglo 19 perdió en importancia. El artista Hashiguchi Goyo (1880-1921) hizo revivir la tradición de Ukiyo-e como uno de los primeros en "estampados nuevos" (Shin Hanga) y creó una imagen de la mujer moderna, segura de sí misma que recuerda las hojas de Utamaro.

La exposición MAK concluye con fotografías seleccionadas del artista japonés Nobuyoshi Araki (nacido en 1940), que en varios series de fotografía de desnudos hace referencia a la Shunga de la era Edo.

La mayoría de las obras demostradas en "SHUNGA Arte Erótica de Japón" proviene de la colección excepcional de Ukiyo-e de Rudolf Leopold (1925-2010), que ahora es propiedad de su hijo Diethard Leopold, que amplía la colección de manera constante. La representación desinhibida del sexo en los grabados en madera impresionó en Europa y sólo ha sido desarrollado por Schiele Egon en semejante forma directa metódicamente en enteras series de hojas. Los grabados en madera son una parte constitutiva de la colección de Rudolf Leopold, que amasó una visión global de Viena en 1900 alredero del núcleo de Schiele. Parte de la colección completa de Shunga se pudo ver en el Museo Leopold en 2012/2013 coordinada por Diethard Leopold en la exposición de Japón "fragilidad de la existencia".

Mientras Shunga probablemente en el momento de su creación fueron consideradas con pornografía, hoy la importanica historia del arte es en el punto de mira. En la operación de la exposición, hasta ahora, unos grabados en madera eróticos casi nunca aparecían ya que los límites entre el arte erótico y la pornografía a menudo estan difíciles de discernir. El Museo Británico se encontraba con su exposición a gran escala "Shunga: el sexo y el placer en el arte japonés" en 2013 en posición pionera en la presentación en Europa. En el propio Japón en 2015 el fue seguida por la primera gran exposición en el Museo Shunga Eisei Bunko en Tokio.

Con motivo de la exposición se ha publicado un catálogo epónimo, divulgado por el MA, con textos de Susanne Klien, Diethard Leopold y Sepp Linhart, cerca de 200 páginas, 80 ilustraciones. Disponible en el MAK Design Shop.

Esta exposición contiene imágenes eróticas explícitas que pueden ofender los sentimientos morales de las personas menores de 16 años.

 

MAK zeigt "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan"

Wien (OTS) - Mit ihrem scheinbar unbekümmerten Umgang mit Nacktheit und Sexualität vermitteln ostasiatische Shunga (Frühlingsbilder) eine freiere Sexualmoral, als sie uns in Europa anerzogen wurde. Die MAK-Ausstellung "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan" zeigt die künstlerische Qualität der explizit erotischen Farbholzschnitte auf, die trotz langen Verbots durch die japanische Regierung zum Massenphänomen avancierten. Einzelblätter, Alben und Bücher von namhaften Meistern wie Suzuki Harunobu, Katsushika Hokusai oder Kitagawa Utamaro, großteils Leihgaben aus der Leopold Privatsammlung, geben im MAK einen repräsentativen Einblick in diese oft tabuisierte Facette der japanischen Kunstgeschichte. Zeitgenössische Aktfotografien von Nobuyoshi Araki spannen den Bogen bis in die Gegenwart.

Die MAK-Sammlung japanischer Farbholzschnitte zählt mit rund 4 200 Blättern zu den bedeutenden Ukiyo-e-Sammlungen in Europa. Ukiyo-e (Bilder der fließenden Welt), denen die Shunga zuzuordnen sind, illustrieren urbane Vergnügungen sowie bürgerliche Alltagsphänomene rund um die Theater- und Vergnügungsviertel von Edo, dem heutigen Tokio. Die explizite Darstellung von Sexualität in den Shunga versperrte den erotischen Drucken lange Zeit den Eingang in europäische Sammlungen. Auch die MAK-Sammlung beherbergt nur eine Bildrolle eines anonymen Meisters aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhundert – das älteste in der MAK-Ausstellung gezeigte Objekt.

Der formale Umgang mit nackten Körpern und die zum Teil vielschichtigen Anordnungen von Kimonofaltungen heben Shunga deutlich von naturalistischen Darstellungen des Liebesspiels ab. Charakteristisch sind die anatomische Detailgenauigkeit, manchmal extreme Körperstellungen und übergroß dargestellte Genitalien. Oft zeigen Shunga auch humorvolle Szenen, wie beispielsweise ein kleines Mädchen, das durchs Schlüsselloch ein Liebespaar beobachtet und ruft:

„Ich sag’s der Mama“.

Ein Labyrinth aus Panelen leitet die BesucherInnen durch die chronologisch gegliederte Ausstellung im MAK DESIGN LABOR. Den Auftakt zum Parcours bilden frühe Shunga-Serien aus dem 17. Jahrhundert, die dem Zyklus der zwölf Monate folgen und – mit einem Titelblatt – dreizehn zusammengehörige Drucke ergeben. Suzuki Harunobu (ca. 1725–1770), einer der wichtigsten Entwerfer von Shunga, entwickelte die anfangs in schwarz-weiß umgesetzten Holzschnitte zu Vielfarbendrucken weiter und sprach zum Beispiel mit seinen Parabeln zwischen chinesischer Dichtkunst und japanischer Erotik unter anderem die reiche und gebildete BürgerInnenschicht Edos an.

Fast alle bekannten Ukiyo-e-Künstler entwarfen auch erotische Farbholzschnitte, wodurch sich die künstlerische Qualität von Shunga erklärt. Kitagawa Utamaro (1753–1806) wandelte die ursprünglich verträumten erotischen Szenen Harunobus zu eindeutigeren Darstellungen. Er verleiht dem Genre mehr Selbstverständlichkeit und zeigt auch halberotische häusliche Szenen wie die Schönheit (Bijin) bei der Körperpflege. Die heute am Kunstmarkt kaum noch erhältlichen Alben Utamaros zählen zu den begehrtesten Werken der japanischen Kunst. Seine Serie "Negai no itoguchi [Erwachen der Begierde]" (1799) ist im MAK vollständig zu sehen.

Erotische Phantasien und die Welt der Mythologie und der Geister verknüpft der – nicht nur durch seine Serie "36 Ansichten des Berges Fuji" weltberühmte – Katsushika Hokusai (1760–1849). Während der Meiji-Ära (1868–1912) variiert die Qualität der Shunga. Im Zentrum steht nicht länger die Schönheit (Bijin), vielmehr geht es um erotische Motive wie die junge Studentin oder die selbstbewusste Frau. Durch die neuen technischen Möglichkeiten der Fotografie verlor der Farbholzschnitt als Massenmedium ab dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts an Bedeutung. Der Künstler Hashiguchi Goyō (1880–1921) ließ die Tradition der Ukiyo-e als einer der ersten in "neuen Drucken" (Shin hanga) wieder aufleben und schuf ein modernes, selbstbewusstes Frauenbild, das an die Blätter Utamaros erinnert.

Die MAK-Ausstellung schließt mit ausgewählten Fotografien des japanischen Künstlers Nobuyoshi Araki (geb. 1940), der in mehreren Aktfotografie-Serien auf Shunga aus der Edo-Periode Bezug nimmt.

Der Großteil der in "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan" gezeigten Werke stammt aus der herausragenden Ukiyo-e Sammlung Rudolf Leopolds (1925–2010), die sich heute im Eigentum seines Sohnes Diethard Leopold befindet, der die Sammlung stetig erweitert. Die tabulose Darstellung des Geschlechts in den Farbholzschnitten beeindruckte in Europa und wurde erst durch Egon Schiele in ähnlich direkter Form methodisch in ganzen Serien von Blättern umgesetzt. Die Holzschnitte sind ein konstitutiver Bestandteil der Sammlung Rudolf Leopolds, der um den Schiele-Kern eine Gesamtschau von Wien um 1900 zusammentrug. Ein Teil der umfassenden Shunga-Sammlung war in der von Diethard Leopold kuratierten Japan-Ausstellung "Fragilität des Daseins" im Leopold Museum im Jahr 2012/2013 zu sehen.

Während Shunga zur Zeit ihrer Entstehung wahrscheinlich als Pornografie galten, steht heute die kunstgeschichtliche Bedeutung im Fokus. Im Ausstellungsbetrieb kamen erotische Farbholzschnitte bisher kaum vor, da die Grenzen zwischen erotischer Kunst und Pornografie oft verschwimmen. Das British Museum war mit seiner großangelegten Ausstellung "Shunga: sex and pleasure in Japanese art" im Jahr 2013 ein Vorreiter der Präsentation in Europa. In Japan selbst folgte 2015 die erste große Shunga-Ausstellung im Museum Eisei Bunko in Tokio.

Zur Ausstellung erscheint ein gleichnamiger Katalog, herausgegeben vom MAK, mit Textbeiträgen von Susanne Klien, Diethard Leopold und Sepp Linhart, ca.200 Seiten, 80 Abbildungen. Erhältlich im MAK Design Shop.

Diese Ausstellung enthält explizit erotische Darstellungen, die das moralische Empfinden von Personen unter 16 Jahren verletzen könnten.

www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160830_OTS0075/mak-zeig...

 

The history of the Austrian Museum of Applied Art/Contemporary Art

1863 / After many years of efforts by Rudolf Eitelberger decides emperor Franz Joseph I on 7 March on the initiative of his uncle archduke Rainer, following the model of the in 1852 founded South Kensington Museum (now the Victoria and Albert Museum, London) the establishment of the "k.u.k. Austrian Museum for Art and Industry" and appoints Rudolf von Eitelberger, the first professor of art history at the University of Vienna director. The museum should be serving as a specimen collection for artists, industrialists, and public and as a training and education center for designers and craftsmen.

1864/ on 12th of May, opened the museum - provisionally in premises of the ball house next to the Vienna Hofburg, the architect Heinrich von Ferstel for museum purposes had adapted. First exhibited objects are loans and donations from the imperial collections, monasteries, private property and from the k.u.k. Polytechnic in Vienna. Reproductions, masters and plaster casts are standing value-neutral next originals.

1865-1897 / The Museum of Art and Industry publishes the journal Communications of Imperial (k.u.k.) Austrian Museum for Art and Industry .

1866 / Due to the lack of space in the ballroom the erection of an own museum building is accelerated. A first project of Rudolf von Eitelberger and Heinrich von Ferstel provides the integration of the museum in the project of imperial museums in front of the Hofburg Imperial Forum. Only after the failure of this project, the site of the former Exerzierfelds (parade ground) of the defense barracks before Stubentor the museum here is assigned, next to the newly created city park at the still being under development Rind Road.

1867 / Theoretical and practical training are combined with the establishment of the School of Applied Arts. This will initially be housed in the old gun factory, Währinger street 11-13/Schwarzspanier street 17, Vienna 9.

1868 / With the construction of the building at Stubenring is started as soon as it is approved by emperor Franz Joseph I. the second draft of Heinrich Ferstel.

1871 / The opening of the building at Stubering takes place after three years of construction, 15 November. Designed according to plans by Heinrich von Ferstel in the Renaissance style, it is the first built museum building at the Ring. Objects from now on could be placed permanently and arranged according to main materials. / / The School of Arts and Crafts (Kunstgewerbeschule) moves into the house at Stubenring. / / Opening of Austrian arts and crafts exhibition.

1873 / Vienna World Exhibition. / / The Museum of Art and Industry and the Vienna School of Arts and Crafts are exhibiting together at Stubenring. / / Rudolf von Eitelberger organizes in the framework of the World Exhibition the worldwide first international art scientific congress in Vienna, thus emphasizing the orientation of the Museum on teaching and research. / / During the World Exhibition major purchases for the museum from funds of the Ministry are made, eg 60 pages of Indo-Persian Journal Mughal manuscript Hamzanama.

1877 / decision on the establishment of taxes for the award of Hoftiteln (court titels). With the collected amounts the local art industry can be promoted. / / The new building of the School of Arts and Crafts, adjoining the museum, Stubenring 3, also designed by Heinrich von Ferstel, is opened.

1878 / participation of the Museum of Art and Industry as well as of the School of Arts and Crafts at the Paris World Exhibition.

1884 / founding of the Vienna Arts and Crafts Association with seat in the museum. Many well-known companies and workshops (led by J. & L. Lobmeyr), personalities and professors of the School of Arts and Crafts join the Arts and Crafts Association. Undertaking of this association is to further develop all creative and executive powers the arts and craft since the 1860s has obtained. For this reason are organized various times changing, open to the public exhibitions at the Imperial Austrian Museum for Art and Industry. The exhibits can also be purchased. These new, generously carried out exhibitions give the club the necessary national and international resonance.

1885 / After the death of Rudolf von Eitelberger, Jacob von Falke, his longtime deputy, is appointed manager. Falke plans all collection areas al well as publications to develop newly and systematically. With his popular publications he influences significantly the interior design style of the historicism in Vienna.

1888 / The Empress Maria Theresa exhibition revives the contemporary discussion with the high Baroque in the history of art and in applied arts in particular.

1895 / end of directorate of Jacob von Falke. Bruno Bucher, longtime curator of the Museum of metal, ceramic and glass, and since 1885 deputy director, is appointed director.

1896 / The Vienna Congress exhibition launches the confrontation with the Empire and Biedermeier style, the sources of inspiration of Viennese Modernism.

1897 / end of the directorate of Bruno Bucher. Arthur von Scala, director of the Imperial Oriental Museum in Vienna since its founding in 1875 (renamed Imperial Austrian Trade Museum 1887), takes over the management of the Museum of Art and Industry. / / Scala wins Otto Wagner, Felician of Myrbach, Koloman Moser, Josef Hoffmann and Alfred Roller to work at the museum and School of Arts and Crafts. / / The style of the Secession is crucial for the Arts and Crafts School. Scala propagates the example of the Arts and Crafts Movement and makes appropriate acquisitions for the museum's collection.

1898 / Due to differences between Scala and the Arts and Crafts Association, which sees its influence on the Museum wane, archduke Rainer puts down his function as protector. / / New statutes are written.

1898-1921 / The Museum magazine Art and Crafts replaces the Mittheilungen (Communications) and soon gaines international reputation.

1900 / The administration of Museum and Arts and Crafts School is disconnected.

1904 / The Exhibition of Old Vienna porcelain, the to this day most comprehensive presentation on this topic, brings with the by the Museum in 1867 definitely taken over estate of the "k.u.k. Aerarial Porcelain Manufactory" (Vienna Porcelain Manufactory) important pieces of collectors from all parts of the Habsburg monarchy together.

1907 / The Museum of Art and Industry takes over the majority of the inventories of the Imperial Austrian Trade Museum, including the by Arthur von Scala founded Asia collection and the extensive East Asian collection of Heinrich von Siebold .

1908 / Integration of the Museum of Art and Industry in the Imperial and Royal Ministry of Public Works.

1909 / separation of Museum and Arts and Crafts School, the latter remains subordinated to the Ministry of Culture and Education. / / After three years of construction, the according to plans of Ludwig Baumann extension building of the museum (now Weiskirchnerstraße 3, Wien 1) is opened. The museum thereby receives rooms for special and permanent exhibitions. / / Arthur von Scala retires, Eduard Leisching follows him as director. / / Revision of the statutes.

1909 / Archduke Carl exhibition. For the centenary of the Battle of Aspern. / / The Biedermeier style is discussed in exhibitions and art and arts and crafts.

1914 / Exhibition of works by the Austrian Art Industry from 1850 to 1914, a competitive exhibition that highlights, among other things, the role model of the museum for arts and crafts in the fifty years of its existence.

1919 / After the founding of the First Republic it comes to assignments of former imperial possession to the museum, for example, of oriental carpets that are shown in an exhibition in 1920. The Museum now has one of the finest collections of oriental carpets worldwide.

1920 / As part of the reform of museums of the First Republic, the collection areas are delimited. The Antiquities Collection of the Museum of Art and Industry is given away to the Museum of Art History.

1922 / The exhibition of glasses of classicism, the Empire and Biedermeier time offers with precious objects from the museum and private collections an overview of the art of glassmaking from the former Austro-Hungarian Empire. / / Biedermeier glass serves as a model for contemporary glass production and designs, such as of Josef Hoffmann.

1922 / affiliation of the museal inventory of the royal table and silver collection to the museum. Until the institutional separation the former imperial household and table decoration is co-managed by the Museum of Art and Industry and is inventoried for the first time by Richard Ernst.

1925 / After the end of the directorate of Eduard Leisching, Hermann Trenkwald is appointed director.

1926 / The exhibition Gothic in Austria gives a first comprehensive overview of the Austrian panel painting and of arts and crafts of the 12th to 16th Century.

1927 / August Schestag succeeds Hermann Trenkwald as director.

1930 / The Werkbund (artists' organization) Exhibition Vienna, a first comprehensive presentation of the Austrian Werkbund, takes place on the occasion of the meeting of the Deutscher (German) Werkbund in Austria, it is organized by Josef Hoffmann in collaboration with Oskar Strnad, Josef Frank, Ernst Lichtblau and Clemens Holzmeister.

1931 / August Schestag concludes his directorate.

1932 / Richard Ernst is new director.

1936 and 1940 / In exchange with the Kunsthistorisches Museum (Museum of Art History), the museum at Stubenring gives away part of the sculptures and takes over arts and crafts inventories of the collection Albert Figdor and the Kunsthistorisches Museum.

1937 / The Collection of the Museum of Art and Industry is newly set up by Richard Ernst according to periods. / / Oskar Kokoschka exhibition on the 50th birthday of the artist.

1938 / After the "Anschluss" (annexation) of Austria by Nazi Germany, the museum is renamed into "National Museum of Arts and Crafts in Vienna".

1939-1945 / The museums are taking over numerous confiscated private collections. The collection of the "State Museum of Arts and Crafts in Vienna" in this way also is enlarged.

1945 / Partial destruction of the museum building by impact of war. / / War losses on collection objects, even in the places of rescue of objects.

1946 / The return of the outsourced objects of art begins. A portion of the during the Nazi time expropriated objects is returned in the following years.

1947 / The "State Museum of Arts and Crafts in Vienna" is renamed into "Austrian Museum of Applied Arts".

1948 / The "Cathedral and Metropolitan Church of St. Stephen" organizes the exhibition The St. Stephen's Cathedral in the Museum of Applied Arts. History, monuments, reconstruction.

1949 / The Museum is reopened after repair of the war damages.

1950 / As last exhibition under director Richard Ernst takes place Great art from Austria's monasteries (Middle Ages).

1951 / Ignaz Schlosser is appointed manager.

1952 / The exhibition Social home decor, designed by Franz Schuster, makes the development of social housing in Vienna again the topic of the Museum of Applied Arts.

1955 / The comprehensive archive of the Wiener Werkstätte (workshop) is acquired.

1955-1985 / The Museum publishes the periodical ancient and modern art .

1956 / Exhibition New Form from Denmark, modern design from Scandinavia becomes topic of the museum and model.

1957 / On the occasion of the exhibition Venini Murano glass, the first presentation of Venini glass in Austria, there are significant purchases and donations for the collection of glass.

1958 / End of the directorate of Ignaz Schlosser

1959 / Viktor Griesmaier is appointed as new director.

1960 / Exhibition Artistic creation and mass production of Gustavsberg, Sweden. Role model of Swedish design for the Austrian art and crafts.

1963 / For the first time in Europe, in the context of a comprehensive exhibition art treasures from Iran are shown.

1964 / The exhibition Vienna around 1900 (organised by the Cultural Department of the City of Vienna) presents for the frist time after the Second World War, inter alia, arts and crafts of Art Nouveau. / / It is started with the systematic work off of the archive of the Wiener Werkstätte. / / On the occasion of the founding anniversary offers the exhibition 100 years Austrian Museum of Applied Arts using examples of historicism insights into the collection.

1965 / The Geymüllerschlössel (small castle) is as a branch of the Museum angegliedert (annexed). Simultaneously with the building came the important collection of Franz Sobek - old Viennese clocks, made between 1760 and the second half of the 19th Century - and furniture from the years 1800 to 1840 in the possession of the MAK.

1966 / In the exhibition Selection 66 selected items of modern Austrian interior designers (male and female ones) are brought together.

1967 / The Exhibition The Wiener Werkstätte. Modern Arts and Crafts from 1903 to 1932 is founding the boom that continues until today of Austria's most important design project in the 20th Century.

1968 / To Viktor Griesmaier follows Wilhelm Mrazek as director.

1969 / The exhibition Sitting 69 shows at the international modernism oriented positions of Austrian designers, inter alia by Hans Hollein.

1974 / For the first time outside of China Archaeological Finds of the People's Republic of China are shown in a traveling exhibition in the so-called Western world.

1979 / Gerhart Egger is appointed director.

1980 / The exhibition New Living. Viennese interior design 1918-1938 provides the first comprehensive presentation of the spatial art in Vienna during the interwar period.

1981 / Herbert Fux follows Gerhart Egger as director.

1984 / Ludwig Neustift is appointed interim director. / / Exhibition Achille Castiglioni: designer. First exhibition of the Italian designer in Austria

1986 / Peter Noever is appointed director and starts with the building up of the collection contemporary art.

1987 / Josef Hoffmann. Ornament between hope and crime is the first comprehensive exhibition on the work of the architect and designer.

1989-1993 / General renovation of the old buildings and construction of a two-storey underground storeroom and a connecting tract. A generous deposit for the collection and additional exhibit spaces arise.

1989 / Exhibition Carlo Scarpa. The other city, the first comprehensive exhibition on the work of the architect outside Italy.

1990 / exhibition Hidden impressions. Japonisme in Vienna 1870-1930, first exhibition on the theme of the Japanese influence on the Viennese Modernism.

1991 / exhibition Donald Judd Architecture, first major presentation of the artist in Austria.

1992 / Magdalena Jetelová domestication of a pyramid (installation in the MAK portico).

1993 / The permanent collection is newly put up, interventions of internationally recognized artists (Barbara Bloom, Eichinger oder Knechtl, Günther Förg, GANGART, Franz Graf, Jenny Holzer, Donald Judd, Peter Noever, Manfred Wakolbinger and Heimo Zobernig) update the prospects, in the sense of "Tradition and Experiment". The halls on Stubenring accommodate furthermore the study collection and the temporary exhibitions of contemporary artists reserved gallery. The building in the Weiskirchner street is dedicated to changing exhibitions. / / The opening exhibition Vito Acconci. The City Inside Us shows a room installation by New York artist.

1994 / The Gefechtsturm (defence tower) Arenbergpark becomes branch of the MAK. / / Start of the cooperation MAK/MUAR - Schusev State Museum of Architecture Moscow. / / Ilya Kabakov: The Red Wagon (installation on MAK terrace plateau).

1995 / The MAK founds the branch of MAK Center for Art and Architecture in Los Angeles, in the Schindler House and at the Mackey Apartments, MAK Artists and Architects-in-Residence Program starts in October 1995. / / Exhibition Sergei Bugaev Africa: Krimania.

1996 / For the exhibition Philip Johnson: Turning Point designs the American doyen of architectural designing the sculpture "Viennese Trio", which is located since 1998 at the Franz-Josefs-Kai/Schottenring.

1998 / The for the exhibition James Turrell. The other Horizon designed Skyspace today stands in the garden of MAK Expositur Geymüllerschlössel. / / Overcoming the utility. Dagobert Peche and the Wiener Werkstätte, the first comprehensive biography of the work of the designer of Wiener Werkstätte after the Second World War.

1999 / Due to the Restitution Act and the Provenance Research from now on numerous during the Nazi time confiscated objects are returned.

2000 / Outsourcing of Federal Museums, transformation of the museum into a "scientific institution under public law". / / The exhibition Art and Industry. The beginnings of the Austrian Museum of Applied Arts in Vienna is dealing with the founding history of the house and the collection.

2001 / In the course of the exhibition Franz West: No Mercy, for which the sculptor and installation artist developed his hitherto most extensive work, the "Four lemurs heads" are placed at the bridge Stubenbrücke, located next to the MAK. / / Dennis Hopper: A System of Moments.

2001-2002 / The CAT Project - Contemporary Art Tower after New York, Los Angeles, Moscow and Berlin is presented in Vienna.

2002 / Exhibition Nodes. symmetrical-asymmetrical. The historical Oriental Carpets of the MAK presents the extensive rug collection.

2003 / Exhibition Zaha Hadid. Architecture. / / For the anniversary of the artist workshop, takes place the exhibition The Price of Beauty. 100 years Wiener Werkstätte. / / Richard Artschwager: The Hydraulic Door Check. Sculpture, painting, drawing.

2004 / James Turrell's MAKlite is since November 2004 permanently on the facade of the building installed. / / Exhibition Peter Eisenmann. Barefoot on White-Hot Walls, large-scaled architectural installation on the work of the influential American architect and theorist.

2005 / Atelier Van Lieshout: The Disciplinator / / The exhibition Ukiyo-e Reloaded presents for the first time the collection of Japanese woodblock prints of the MAK on a large scale.

2006 / Since the beginning of the year, the birthplace of Josef Hoffmann in Brtnice of the Moravian Gallery in Brno and the MAK Vienna as a joint branch is run and presents annually special exhibitions. / / The exhibition The Price of Beauty. The Wiener Werkstätte and the Stoclet House brings the objects of the Wiener Werkstätte to Brussels. / / Exhibition Jenny Holzer: XX.

2007/2008 / Exhibition Coop Himmelb(l)au. Beyond the Blue, is the hitherto largest and most comprehensive museal presentation of the global team of architects.

2008 / The 1936 according to plans of Rudolph M. Schindler built Fitzpatrick-Leland House, a generous gift from Russ Leland to the MAK Center LA, becomes with the aid of a promotion that granted the Bureau of Educational and Cultural Affairs of the U.S. Department the MAK Center, center of the MAK UFI project - MAK Urban Future Initiative. / / Julian Opie: Recent Works / / The exhibition Recollecting. Looting and Restitution examines the status of efforts to restitute expropriated objects from Jewish property from museums in Vienna.

2009 / The permanent exhibition Josef Hoffmann: Inspiration is in the Josef Hoffmann Museum, Brtnice opened. / / Exhibition Anish Kapoor. Shooting into the Corner / / The museum sees itself as a promoter of Cultural Interchange and discusses in the exhibition Global:lab Art as a message. Asia and Europe 1500-1700 the intercultural as well as the intercontinental cultural exchange based on objects from the MAK and from international collections.

2011 / After Peter Noever's resignation, Martina Kandeler-Fritsch takes over temporarily the management. / /

Since 1 September Christoph Thun-Hohenstein is director of the MAK and declares "change through applied art" as the new theme of the museum.

2012 / With future-oriented examples of mobility, health, education, communication, work and leisure, shows the exhibition MADE4YOU. Designing for Change, the new commitment to positive change in our society through applied art. // Exhibition series MAK DESIGN SALON opens the MAK branch Geymüllerschlössel for contemporary design positions.

2012/2013 / opening of the newly designed MAK Collection Vienna 1900. Design / Decorative Arts from 1890 to 1938 in two stages as a prelude to the gradual transformation of the permanent collection under director Christoph Thun-Hohenstein

2013 / SIGNS, CAUGHT IN WONDER. Looking for Istanbul today shows a unique, current snapshot of contemporary art production in the context of Istanbul. // The potential of East Asian countries as catalysts for a socially and ecologically oriented, visionary architecture explores the architecture exhibition EASTERN PROMISES. Contemporary Architecture and production of space in East Asia. // With a focus on the field of furniture design NOMADIC FURNITURE 3.0. examines new living without bounds? the between subculture and mainstream to locate "do-it-yourself" (DIY) movement for the first time in a historical context.

2014 / Anniversary year 150 years MAK // opening of the permanent exhibition of the MAK Asia. China - Japan - Korea // Opening of the MAK permanent exhibition rugs // As central anniversary project opens the dynamic MAK DESIGN LABORATORY (redesign of the MAK Study Collection) exactly on the 150th anniversary of the museum on May 12, 2014 // Other major projects for the anniversary: ROLE MODELS. MAK 150 years: from arts and crafts to design // // HOLLEIN WAYS OF MODERN AGE. Josef Hoffmann, Adolf Loos and the consequences.

www.mak.at/das_mak/geschichte

MAK muestra "SHUNGA. Arte erótico de Japón"

Viena (OTS) - Con su aparente enfoque indiferente de la desnudez y la sexualidad, se dan Shunga del Asia Oriental (imágenes de Primavera) una moral sexual más libre que nos fue inculcado en Europa. La exposición MAK "SHUNGA. Arte erótico de Japón" demuestra la calidad artística de los grabados en madera explícitamente eróticas, a pesar de la prohibición de larga duración por el gobierno Japonés celebrando un fenómeno de masas. Hojas sueltas, álbumes y libros de maestros reconocidos como Suzuki Harunobu, Katsushika Hokusai o Kitagawa Utamaro, en gran parte en préstamo de la colección privada de Leopold dan en el MAK una visión representativa en esta faceta a menudo tabú de la historia del arte japonés. Fotografías de desnudos contemporáneas de Nobuyoshi Araki tienden un arco hasta el presente.

La colección MAK grabados en madera de color japoneses con alrededor de 4 200 hojas es una de las más importantes colecciones de ukiyo-e en Europa. Ukiyo-e (pinturas del mundo flotante), a las que se atribuye la Shunga, ilustran placeres urbanos y así como los fenómenos cotidianos burgueses alrededor del teatro y de ocio de Edo, la actual Tokio. El contenido sexual explícito en la shunga bloqueó los grabados mucho tiempo la entrada en las colecciones europeas. La colección MAK también alberga sólamente un rodillo de imagen de un maestro anónimo de la segunda mitad del siglo 17 - el objeto más antiguo de la exposición mostrado en el MAK.

El manejo formal de los cuerpos desnudos y en ocasiones complejos arreglos de pliegues del kimono se diferencian Shunga significativamente de representaciones naturalistas de hacer el amor. Características son el grado de precisión anatómico, a veces posturas extremas y los genitales presentados de gran tamaño. A menudo Shunga también muestran escenas de humor, como una niña mirando a través de ojo de cerradura de una pareja de amantes y llamando:

"Le diré a mamá".

Un laberinto de paneles lleva a los visitantes (hombres y mujeres!) a través de la exposición cronológicamente estructurado en el MAK Design Lab. El preludio del curso forman series de Shunga tempranas desde el siglo 17, siguiendo el ciclo de los doce meses y - con una página de título - dan trece estampados que constituyen un conjunto. Suzuki Harunobu (ca. 1725-1770), uno de los principales diseñadores de Shunga, profundizó los grabados en madera, inicialmente monocromáticos, en estampados multi-colores y sedujo, por ejemplo, con sus parábolas entre la poesía china y la erótica japonesa entre otros los ricos y educados capas de ciudadanos (hombres y mujeres) de Edo.

Casi todos los conocidos artistas de ukiyo-e también diseñan grabados en madera eróticos, por lo que la calidad artística de Shunga se explicó. Kitagawa Utamaro (1753-1806) transformó las escenas eróticas originalmente soñadores de Harunobus en imágenes más claras. Él da el género más naturalidad y también demuestra escenas domésticas semi-eróticos como la belleza (bijin) con la higiene personal. Los álbumes de Utamaro hoy día en el mercado del arte casi no más disponible son algunos de los trabajos más codiciados del arte japonés. Su serie "Negai sin itoguchi [despertar del deseo]" (1799) es completamente visible en el MAK.

Fantasías eróticas y el mundo de la mitología y fantasmas vincula el no sólo por su serie "36 vistas del monte Fuji" famoso Katsushika Hokusai (1760-1849). Durante la era Meiji (1868-1912) varía la calidad de la Shunga. El enfoque ya no es la belleza (bijin), pero se trata de motivos eróticos, como la joven estudiante o la mujer segura. Debido a las nuevas posibilidades técnicas de la fotografía, la xilografía de color como un medio de masas a partir del último cuarto del siglo 19 perdió en importancia. El artista Hashiguchi Goyo (1880-1921) hizo revivir la tradición de Ukiyo-e como uno de los primeros en "estampados nuevos" (Shin Hanga) y creó una imagen de la mujer moderna, segura de sí misma que recuerda las hojas de Utamaro.

La exposición MAK concluye con fotografías seleccionadas del artista japonés Nobuyoshi Araki (nacido en 1940), que en varios series de fotografía de desnudos hace referencia a la Shunga de la era Edo.

La mayoría de las obras demostradas en "SHUNGA Arte Erótica de Japón" proviene de la colección excepcional de Ukiyo-e de Rudolf Leopold (1925-2010), que ahora es propiedad de su hijo Diethard Leopold, que amplía la colección de manera constante. La representación desinhibida del sexo en los grabados en madera impresionó en Europa y sólo ha sido desarrollado por Schiele Egon en semejante forma directa metódicamente en enteras series de hojas. Los grabados en madera son una parte constitutiva de la colección de Rudolf Leopold, que amasó una visión global de Viena en 1900 alredero del núcleo de Schiele. Parte de la colección completa de Shunga se pudo ver en el Museo Leopold en 2012/2013 coordinada por Diethard Leopold en la exposición de Japón "fragilidad de la existencia".

Mientras Shunga probablemente en el momento de su creación fueron consideradas con pornografía, hoy la importanica historia del arte es en el punto de mira. En la operación de la exposición, hasta ahora, unos grabados en madera eróticos casi nunca aparecían ya que los límites entre el arte erótico y la pornografía a menudo estan difíciles de discernir. El Museo Británico se encontraba con su exposición a gran escala "Shunga: el sexo y el placer en el arte japonés" en 2013 en posición pionera en la presentación en Europa. En el propio Japón en 2015 el fue seguida por la primera gran exposición en el Museo Shunga Eisei Bunko en Tokio.

Con motivo de la exposición se ha publicado un catálogo epónimo, divulgado por el MA, con textos de Susanne Klien, Diethard Leopold y Sepp Linhart, cerca de 200 páginas, 80 ilustraciones. Disponible en el MAK Design Shop.

Esta exposición contiene imágenes eróticas explícitas que pueden ofender los sentimientos morales de las personas menores de 16 años.

 

MAK zeigt "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan"

Wien (OTS) - Mit ihrem scheinbar unbekümmerten Umgang mit Nacktheit und Sexualität vermitteln ostasiatische Shunga (Frühlingsbilder) eine freiere Sexualmoral, als sie uns in Europa anerzogen wurde. Die MAK-Ausstellung "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan" zeigt die künstlerische Qualität der explizit erotischen Farbholzschnitte auf, die trotz langen Verbots durch die japanische Regierung zum Massenphänomen avancierten. Einzelblätter, Alben und Bücher von namhaften Meistern wie Suzuki Harunobu, Katsushika Hokusai oder Kitagawa Utamaro, großteils Leihgaben aus der Leopold Privatsammlung, geben im MAK einen repräsentativen Einblick in diese oft tabuisierte Facette der japanischen Kunstgeschichte. Zeitgenössische Aktfotografien von Nobuyoshi Araki spannen den Bogen bis in die Gegenwart.

Die MAK-Sammlung japanischer Farbholzschnitte zählt mit rund 4 200 Blättern zu den bedeutenden Ukiyo-e-Sammlungen in Europa. Ukiyo-e (Bilder der fließenden Welt), denen die Shunga zuzuordnen sind, illustrieren urbane Vergnügungen sowie bürgerliche Alltagsphänomene rund um die Theater- und Vergnügungsviertel von Edo, dem heutigen Tokio. Die explizite Darstellung von Sexualität in den Shunga versperrte den erotischen Drucken lange Zeit den Eingang in europäische Sammlungen. Auch die MAK-Sammlung beherbergt nur eine Bildrolle eines anonymen Meisters aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhundert – das älteste in der MAK-Ausstellung gezeigte Objekt.

Der formale Umgang mit nackten Körpern und die zum Teil vielschichtigen Anordnungen von Kimonofaltungen heben Shunga deutlich von naturalistischen Darstellungen des Liebesspiels ab. Charakteristisch sind die anatomische Detailgenauigkeit, manchmal extreme Körperstellungen und übergroß dargestellte Genitalien. Oft zeigen Shunga auch humorvolle Szenen, wie beispielsweise ein kleines Mädchen, das durchs Schlüsselloch ein Liebespaar beobachtet und ruft:

„Ich sag’s der Mama“.

Ein Labyrinth aus Panelen leitet die BesucherInnen durch die chronologisch gegliederte Ausstellung im MAK DESIGN LABOR. Den Auftakt zum Parcours bilden frühe Shunga-Serien aus dem 17. Jahrhundert, die dem Zyklus der zwölf Monate folgen und – mit einem Titelblatt – dreizehn zusammengehörige Drucke ergeben. Suzuki Harunobu (ca. 1725–1770), einer der wichtigsten Entwerfer von Shunga, entwickelte die anfangs in schwarz-weiß umgesetzten Holzschnitte zu Vielfarbendrucken weiter und sprach zum Beispiel mit seinen Parabeln zwischen chinesischer Dichtkunst und japanischer Erotik unter anderem die reiche und gebildete BürgerInnenschicht Edos an.

Fast alle bekannten Ukiyo-e-Künstler entwarfen auch erotische Farbholzschnitte, wodurch sich die künstlerische Qualität von Shunga erklärt. Kitagawa Utamaro (1753–1806) wandelte die ursprünglich verträumten erotischen Szenen Harunobus zu eindeutigeren Darstellungen. Er verleiht dem Genre mehr Selbstverständlichkeit und zeigt auch halberotische häusliche Szenen wie die Schönheit (Bijin) bei der Körperpflege. Die heute am Kunstmarkt kaum noch erhältlichen Alben Utamaros zählen zu den begehrtesten Werken der japanischen Kunst. Seine Serie "Negai no itoguchi [Erwachen der Begierde]" (1799) ist im MAK vollständig zu sehen.

Erotische Phantasien und die Welt der Mythologie und der Geister verknüpft der – nicht nur durch seine Serie "36 Ansichten des Berges Fuji" weltberühmte – Katsushika Hokusai (1760–1849). Während der Meiji-Ära (1868–1912) variiert die Qualität der Shunga. Im Zentrum steht nicht länger die Schönheit (Bijin), vielmehr geht es um erotische Motive wie die junge Studentin oder die selbstbewusste Frau. Durch die neuen technischen Möglichkeiten der Fotografie verlor der Farbholzschnitt als Massenmedium ab dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts an Bedeutung. Der Künstler Hashiguchi Goyō (1880–1921) ließ die Tradition der Ukiyo-e als einer der ersten in "neuen Drucken" (Shin hanga) wieder aufleben und schuf ein modernes, selbstbewusstes Frauenbild, das an die Blätter Utamaros erinnert.

Die MAK-Ausstellung schließt mit ausgewählten Fotografien des japanischen Künstlers Nobuyoshi Araki (geb. 1940), der in mehreren Aktfotografie-Serien auf Shunga aus der Edo-Periode Bezug nimmt.

Der Großteil der in "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan" gezeigten Werke stammt aus der herausragenden Ukiyo-e Sammlung Rudolf Leopolds (1925–2010), die sich heute im Eigentum seines Sohnes Diethard Leopold befindet, der die Sammlung stetig erweitert. Die tabulose Darstellung des Geschlechts in den Farbholzschnitten beeindruckte in Europa und wurde erst durch Egon Schiele in ähnlich direkter Form methodisch in ganzen Serien von Blättern umgesetzt. Die Holzschnitte sind ein konstitutiver Bestandteil der Sammlung Rudolf Leopolds, der um den Schiele-Kern eine Gesamtschau von Wien um 1900 zusammentrug. Ein Teil der umfassenden Shunga-Sammlung war in der von Diethard Leopold kuratierten Japan-Ausstellung "Fragilität des Daseins" im Leopold Museum im Jahr 2012/2013 zu sehen.

Während Shunga zur Zeit ihrer Entstehung wahrscheinlich als Pornografie galten, steht heute die kunstgeschichtliche Bedeutung im Fokus. Im Ausstellungsbetrieb kamen erotische Farbholzschnitte bisher kaum vor, da die Grenzen zwischen erotischer Kunst und Pornografie oft verschwimmen. Das British Museum war mit seiner großangelegten Ausstellung "Shunga: sex and pleasure in Japanese art" im Jahr 2013 ein Vorreiter der Präsentation in Europa. In Japan selbst folgte 2015 die erste große Shunga-Ausstellung im Museum Eisei Bunko in Tokio.

Zur Ausstellung erscheint ein gleichnamiger Katalog, herausgegeben vom MAK, mit Textbeiträgen von Susanne Klien, Diethard Leopold und Sepp Linhart, ca.200 Seiten, 80 Abbildungen. Erhältlich im MAK Design Shop.

Diese Ausstellung enthält explizit erotische Darstellungen, die das moralische Empfinden von Personen unter 16 Jahren verletzen könnten.

www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160830_OTS0075/mak-zeig...

 

The history of the Austrian Museum of Applied Art/Contemporary Art

1863 / After many years of efforts by Rudolf Eitelberger decides emperor Franz Joseph I on 7 March on the initiative of his uncle archduke Rainer, following the model of the in 1852 founded South Kensington Museum (now the Victoria and Albert Museum, London) the establishment of the "k.u.k. Austrian Museum for Art and Industry" and appoints Rudolf von Eitelberger, the first professor of art history at the University of Vienna director. The museum should be serving as a specimen collection for artists, industrialists, and public and as a training and education center for designers and craftsmen.

1864/ on 12th of May, opened the museum - provisionally in premises of the ball house next to the Vienna Hofburg, the architect Heinrich von Ferstel for museum purposes had adapted. First exhibited objects are loans and donations from the imperial collections, monasteries, private property and from the k.u.k. Polytechnic in Vienna. Reproductions, masters and plaster casts are standing value-neutral next originals.

1865-1897 / The Museum of Art and Industry publishes the journal Communications of Imperial (k.u.k.) Austrian Museum for Art and Industry .

1866 / Due to the lack of space in the ballroom the erection of an own museum building is accelerated. A first project of Rudolf von Eitelberger and Heinrich von Ferstel provides the integration of the museum in the project of imperial museums in front of the Hofburg Imperial Forum. Only after the failure of this project, the site of the former Exerzierfelds (parade ground) of the defense barracks before Stubentor the museum here is assigned, next to the newly created city park at the still being under development Rind Road.

1867 / Theoretical and practical training are combined with the establishment of the School of Applied Arts. This will initially be housed in the old gun factory, Währinger street 11-13/Schwarzspanier street 17, Vienna 9.

1868 / With the construction of the building at Stubenring is started as soon as it is approved by emperor Franz Joseph I. the second draft of Heinrich Ferstel.

1871 / The opening of the building at Stubering takes place after three years of construction, 15 November. Designed according to plans by Heinrich von Ferstel in the Renaissance style, it is the first built museum building at the Ring. Objects from now on could be placed permanently and arranged according to main materials. / / The School of Arts and Crafts (Kunstgewerbeschule) moves into the house at Stubenring. / / Opening of Austrian arts and crafts exhibition.

1873 / Vienna World Exhibition. / / The Museum of Art and Industry and the Vienna School of Arts and Crafts are exhibiting together at Stubenring. / / Rudolf von Eitelberger organizes in the framework of the World Exhibition the worldwide first international art scientific congress in Vienna, thus emphasizing the orientation of the Museum on teaching and research. / / During the World Exhibition major purchases for the museum from funds of the Ministry are made, eg 60 pages of Indo-Persian Journal Mughal manuscript Hamzanama.

1877 / decision on the establishment of taxes for the award of Hoftiteln (court titels). With the collected amounts the local art industry can be promoted. / / The new building of the School of Arts and Crafts, adjoining the museum, Stubenring 3, also designed by Heinrich von Ferstel, is opened.

1878 / participation of the Museum of Art and Industry as well as of the School of Arts and Crafts at the Paris World Exhibition.

1884 / founding of the Vienna Arts and Crafts Association with seat in the museum. Many well-known companies and workshops (led by J. & L. Lobmeyr), personalities and professors of the School of Arts and Crafts join the Arts and Crafts Association. Undertaking of this association is to further develop all creative and executive powers the arts and craft since the 1860s has obtained. For this reason are organized various times changing, open to the public exhibitions at the Imperial Austrian Museum for Art and Industry. The exhibits can also be purchased. These new, generously carried out exhibitions give the club the necessary national and international resonance.

1885 / After the death of Rudolf von Eitelberger, Jacob von Falke, his longtime deputy, is appointed manager. Falke plans all collection areas al well as publications to develop newly and systematically. With his popular publications he influences significantly the interior design style of the historicism in Vienna.

1888 / The Empress Maria Theresa exhibition revives the contemporary discussion with the high Baroque in the history of art and in applied arts in particular.

1895 / end of directorate of Jacob von Falke. Bruno Bucher, longtime curator of the Museum of metal, ceramic and glass, and since 1885 deputy director, is appointed director.

1896 / The Vienna Congress exhibition launches the confrontation with the Empire and Biedermeier style, the sources of inspiration of Viennese Modernism.

1897 / end of the directorate of Bruno Bucher. Arthur von Scala, director of the Imperial Oriental Museum in Vienna since its founding in 1875 (renamed Imperial Austrian Trade Museum 1887), takes over the management of the Museum of Art and Industry. / / Scala wins Otto Wagner, Felician of Myrbach, Koloman Moser, Josef Hoffmann and Alfred Roller to work at the museum and School of Arts and Crafts. / / The style of the Secession is crucial for the Arts and Crafts School. Scala propagates the example of the Arts and Crafts Movement and makes appropriate acquisitions for the museum's collection.

1898 / Due to differences between Scala and the Arts and Crafts Association, which sees its influence on the Museum wane, archduke Rainer puts down his function as protector. / / New statutes are written.

1898-1921 / The Museum magazine Art and Crafts replaces the Mittheilungen (Communications) and soon gaines international reputation.

1900 / The administration of Museum and Arts and Crafts School is disconnected.

1904 / The Exhibition of Old Vienna porcelain, the to this day most comprehensive presentation on this topic, brings with the by the Museum in 1867 definitely taken over estate of the "k.u.k. Aerarial Porcelain Manufactory" (Vienna Porcelain Manufactory) important pieces of collectors from all parts of the Habsburg monarchy together.

1907 / The Museum of Art and Industry takes over the majority of the inventories of the Imperial Austrian Trade Museum, including the by Arthur von Scala founded Asia collection and the extensive East Asian collection of Heinrich von Siebold .

1908 / Integration of the Museum of Art and Industry in the Imperial and Royal Ministry of Public Works.

1909 / separation of Museum and Arts and Crafts School, the latter remains subordinated to the Ministry of Culture and Education. / / After three years of construction, the according to plans of Ludwig Baumann extension building of the museum (now Weiskirchnerstraße 3, Wien 1) is opened. The museum thereby receives rooms for special and permanent exhibitions. / / Arthur von Scala retires, Eduard Leisching follows him as director. / / Revision of the statutes.

1909 / Archduke Carl exhibition. For the centenary of the Battle of Aspern. / / The Biedermeier style is discussed in exhibitions and art and arts and crafts.

1914 / Exhibition of works by the Austrian Art Industry from 1850 to 1914, a competitive exhibition that highlights, among other things, the role model of the museum for arts and crafts in the fifty years of its existence.

1919 / After the founding of the First Republic it comes to assignments of former imperial possession to the museum, for example, of oriental carpets that are shown in an exhibition in 1920. The Museum now has one of the finest collections of oriental carpets worldwide.

1920 / As part of the reform of museums of the First Republic, the collection areas are delimited. The Antiquities Collection of the Museum of Art and Industry is given away to the Museum of Art History.

1922 / The exhibition of glasses of classicism, the Empire and Biedermeier time offers with precious objects from the museum and private collections an overview of the art of glassmaking from the former Austro-Hungarian Empire. / / Biedermeier glass serves as a model for contemporary glass production and designs, such as of Josef Hoffmann.

1922 / affiliation of the museal inventory of the royal table and silver collection to the museum. Until the institutional separation the former imperial household and table decoration is co-managed by the Museum of Art and Industry and is inventoried for the first time by Richard Ernst.

1925 / After the end of the directorate of Eduard Leisching, Hermann Trenkwald is appointed director.

1926 / The exhibition Gothic in Austria gives a first comprehensive overview of the Austrian panel painting and of arts and crafts of the 12th to 16th Century.

1927 / August Schestag succeeds Hermann Trenkwald as director.

1930 / The Werkbund (artists' organization) Exhibition Vienna, a first comprehensive presentation of the Austrian Werkbund, takes place on the occasion of the meeting of the Deutscher (German) Werkbund in Austria, it is organized by Josef Hoffmann in collaboration with Oskar Strnad, Josef Frank, Ernst Lichtblau and Clemens Holzmeister.

1931 / August Schestag concludes his directorate.

1932 / Richard Ernst is new director.

1936 and 1940 / In exchange with the Kunsthistorisches Museum (Museum of Art History), the museum at Stubenring gives away part of the sculptures and takes over arts and crafts inventories of the collection Albert Figdor and the Kunsthistorisches Museum.

1937 / The Collection of the Museum of Art and Industry is newly set up by Richard Ernst according to periods. / / Oskar Kokoschka exhibition on the 50th birthday of the artist.

1938 / After the "Anschluss" (annexation) of Austria by Nazi Germany, the museum is renamed into "National Museum of Arts and Crafts in Vienna".

1939-1945 / The museums are taking over numerous confiscated private collections. The collection of the "State Museum of Arts and Crafts in Vienna" in this way also is enlarged.

1945 / Partial destruction of the museum building by impact of war. / / War losses on collection objects, even in the places of rescue of objects.

1946 / The return of the outsourced objects of art begins. A portion of the during the Nazi time expropriated objects is returned in the following years.

1947 / The "State Museum of Arts and Crafts in Vienna" is renamed into "Austrian Museum of Applied Arts".

1948 / The "Cathedral and Metropolitan Church of St. Stephen" organizes the exhibition The St. Stephen's Cathedral in the Museum of Applied Arts. History, monuments, reconstruction.

1949 / The Museum is reopened after repair of the war damages.

1950 / As last exhibition under director Richard Ernst takes place Great art from Austria's monasteries (Middle Ages).

1951 / Ignaz Schlosser is appointed manager.

1952 / The exhibition Social home decor, designed by Franz Schuster, makes the development of social housing in Vienna again the topic of the Museum of Applied Arts.

1955 / The comprehensive archive of the Wiener Werkstätte (workshop) is acquired.

1955-1985 / The Museum publishes the periodical ancient and modern art .

1956 / Exhibition New Form from Denmark, modern design from Scandinavia becomes topic of the museum and model.

1957 / On the occasion of the exhibition Venini Murano glass, the first presentation of Venini glass in Austria, there are significant purchases and donations for the collection of glass.

1958 / End of the directorate of Ignaz Schlosser

1959 / Viktor Griesmaier is appointed as new director.

1960 / Exhibition Artistic creation and mass production of Gustavsberg, Sweden. Role model of Swedish design for the Austrian art and crafts.

1963 / For the first time in Europe, in the context of a comprehensive exhibition art treasures from Iran are shown.

1964 / The exhibition Vienna around 1900 (organised by the Cultural Department of the City of Vienna) presents for the frist time after the Second World War, inter alia, arts and crafts of Art Nouveau. / / It is started with the systematic work off of the archive of the Wiener Werkstätte. / / On the occasion of the founding anniversary offers the exhibition 100 years Austrian Museum of Applied Arts using examples of historicism insights into the collection.

1965 / The Geymüllerschlössel (small castle) is as a branch of the Museum angegliedert (annexed). Simultaneously with the building came the important collection of Franz Sobek - old Viennese clocks, made between 1760 and the second half of the 19th Century - and furniture from the years 1800 to 1840 in the possession of the MAK.

1966 / In the exhibition Selection 66 selected items of modern Austrian interior designers (male and female ones) are brought together.

1967 / The Exhibition The Wiener Werkstätte. Modern Arts and Crafts from 1903 to 1932 is founding the boom that continues until today of Austria's most important design project in the 20th Century.

1968 / To Viktor Griesmaier follows Wilhelm Mrazek as director.

1969 / The exhibition Sitting 69 shows at the international modernism oriented positions of Austrian designers, inter alia by Hans Hollein.

1974 / For the first time outside of China Archaeological Finds of the People's Republic of China are shown in a traveling exhibition in the so-called Western world.

1979 / Gerhart Egger is appointed director.

1980 / The exhibition New Living. Viennese interior design 1918-1938 provides the first comprehensive presentation of the spatial art in Vienna during the interwar period.

1981 / Herbert Fux follows Gerhart Egger as director.

1984 / Ludwig Neustift is appointed interim director. / / Exhibition Achille Castiglioni: designer. First exhibition of the Italian designer in Austria

1986 / Peter Noever is appointed director and starts with the building up of the collection contemporary art.

1987 / Josef Hoffmann. Ornament between hope and crime is the first comprehensive exhibition on the work of the architect and designer.

1989-1993 / General renovation of the old buildings and construction of a two-storey underground storeroom and a connecting tract. A generous deposit for the collection and additional exhibit spaces arise.

1989 / Exhibition Carlo Scarpa. The other city, the first comprehensive exhibition on the work of the architect outside Italy.

1990 / exhibition Hidden impressions. Japonisme in Vienna 1870-1930, first exhibition on the theme of the Japanese influence on the Viennese Modernism.

1991 / exhibition Donald Judd Architecture, first major presentation of the artist in Austria.

1992 / Magdalena Jetelová domestication of a pyramid (installation in the MAK portico).

1993 / The permanent collection is newly put up, interventions of internationally recognized artists (Barbara Bloom, Eichinger oder Knechtl, Günther Förg, GANGART, Franz Graf, Jenny Holzer, Donald Judd, Peter Noever, Manfred Wakolbinger and Heimo Zobernig) update the prospects, in the sense of "Tradition and Experiment". The halls on Stubenring accommodate furthermore the study collection and the temporary exhibitions of contemporary artists reserved gallery. The building in the Weiskirchner street is dedicated to changing exhibitions. / / The opening exhibition Vito Acconci. The City Inside Us shows a room installation by New York artist.

1994 / The Gefechtsturm (defence tower) Arenbergpark becomes branch of the MAK. / / Start of the cooperation MAK/MUAR - Schusev State Museum of Architecture Moscow. / / Ilya Kabakov: The Red Wagon (installation on MAK terrace plateau).

1995 / The MAK founds the branch of MAK Center for Art and Architecture in Los Angeles, in the Schindler House and at the Mackey Apartments, MAK Artists and Architects-in-Residence Program starts in October 1995. / / Exhibition Sergei Bugaev Africa: Krimania.

1996 / For the exhibition Philip Johnson: Turning Point designs the American doyen of architectural designing the sculpture "Viennese Trio", which is located since 1998 at the Franz-Josefs-Kai/Schottenring.

1998 / The for the exhibition James Turrell. The other Horizon designed Skyspace today stands in the garden of MAK Expositur Geymüllerschlössel. / / Overcoming the utility. Dagobert Peche and the Wiener Werkstätte, the first comprehensive biography of the work of the designer of Wiener Werkstätte after the Second World War.

1999 / Due to the Restitution Act and the Provenance Research from now on numerous during the Nazi time confiscated objects are returned.

2000 / Outsourcing of Federal Museums, transformation of the museum into a "scientific institution under public law". / / The exhibition Art and Industry. The beginnings of the Austrian Museum of Applied Arts in Vienna is dealing with the founding history of the house and the collection.

2001 / In the course of the exhibition Franz West: No Mercy, for which the sculptor and installation artist developed his hitherto most extensive work, the "Four lemurs heads" are placed at the bridge Stubenbrücke, located next to the MAK. / / Dennis Hopper: A System of Moments.

2001-2002 / The CAT Project - Contemporary Art Tower after New York, Los Angeles, Moscow and Berlin is presented in Vienna.

2002 / Exhibition Nodes. symmetrical-asymmetrical. The historical Oriental Carpets of the MAK presents the extensive rug collection.

2003 / Exhibition Zaha Hadid. Architecture. / / For the anniversary of the artist workshop, takes place the exhibition The Price of Beauty. 100 years Wiener Werkstätte. / / Richard Artschwager: The Hydraulic Door Check. Sculpture, painting, drawing.

2004 / James Turrell's MAKlite is since November 2004 permanently on the facade of the building installed. / / Exhibition Peter Eisenmann. Barefoot on White-Hot Walls, large-scaled architectural installation on the work of the influential American architect and theorist.

2005 / Atelier Van Lieshout: The Disciplinator / / The exhibition Ukiyo-e Reloaded presents for the first time the collection of Japanese woodblock prints of the MAK on a large scale.

2006 / Since the beginning of the year, the birthplace of Josef Hoffmann in Brtnice of the Moravian Gallery in Brno and the MAK Vienna as a joint branch is run and presents annually special exhibitions. / / The exhibition The Price of Beauty. The Wiener Werkstätte and the Stoclet House brings the objects of the Wiener Werkstätte to Brussels. / / Exhibition Jenny Holzer: XX.

2007/2008 / Exhibition Coop Himmelb(l)au. Beyond the Blue, is the hitherto largest and most comprehensive museal presentation of the global team of architects.

2008 / The 1936 according to plans of Rudolph M. Schindler built Fitzpatrick-Leland House, a generous gift from Russ Leland to the MAK Center LA, becomes with the aid of a promotion that granted the Bureau of Educational and Cultural Affairs of the U.S. Department the MAK Center, center of the MAK UFI project - MAK Urban Future Initiative. / / Julian Opie: Recent Works / / The exhibition Recollecting. Looting and Restitution examines the status of efforts to restitute expropriated objects from Jewish property from museums in Vienna.

2009 / The permanent exhibition Josef Hoffmann: Inspiration is in the Josef Hoffmann Museum, Brtnice opened. / / Exhibition Anish Kapoor. Shooting into the Corner / / The museum sees itself as a promoter of Cultural Interchange and discusses in the exhibition Global:lab Art as a message. Asia and Europe 1500-1700 the intercultural as well as the intercontinental cultural exchange based on objects from the MAK and from international collections.

2011 / After Peter Noever's resignation, Martina Kandeler-Fritsch takes over temporarily the management. / /

Since 1 September Christoph Thun-Hohenstein is director of the MAK and declares "change through applied art" as the new theme of the museum.

2012 / With future-oriented examples of mobility, health, education, communication, work and leisure, shows the exhibition MADE4YOU. Designing for Change, the new commitment to positive change in our society through applied art. // Exhibition series MAK DESIGN SALON opens the MAK branch Geymüllerschlössel for contemporary design positions.

2012/2013 / opening of the newly designed MAK Collection Vienna 1900. Design / Decorative Arts from 1890 to 1938 in two stages as a prelude to the gradual transformation of the permanent collection under director Christoph Thun-Hohenstein

2013 / SIGNS, CAUGHT IN WONDER. Looking for Istanbul today shows a unique, current snapshot of contemporary art production in the context of Istanbul. // The potential of East Asian countries as catalysts for a socially and ecologically oriented, visionary architecture explores the architecture exhibition EASTERN PROMISES. Contemporary Architecture and production of space in East Asia. // With a focus on the field of furniture design NOMADIC FURNITURE 3.0. examines new living without bounds? the between subculture and mainstream to locate "do-it-yourself" (DIY) movement for the first time in a historical context.

2014 / Anniversary year 150 years MAK // opening of the permanent exhibition of the MAK Asia. China - Japan - Korea // Opening of the MAK permanent exhibition rugs // As central anniversary project opens the dynamic MAK DESIGN LABORATORY (redesign of the MAK Study Collection) exactly on the 150th anniversary of the museum on May 12, 2014 // Other major projects for the anniversary: ROLE MODELS. MAK 150 years: from arts and crafts to design // // HOLLEIN WAYS OF MODERN AGE. Josef Hoffmann, Adolf Loos and the consequences.

www.mak.at/das_mak/geschichte

Okumura Masanobu (1686-1764)

Pareja en la conversación de amor

Hoja de un álbum con 12 fotos eróticas, alrededor de 1711

Xilografía

 

Texto en la imagen (poema): "Mutsugoto ni tabako nomikiru aki no yo wa" (Durante la escaramuza de amor fumar tabaco, en una noche de otoño)

Una pareja se encuentra frente a una pantalla fumando una pipa. La bandeja con accesorios para fumadores y una jarra de sake así como el cuenco de agua y el poema explicativa parecen flotar en el espacio. El hombre y la mujer son vestidos con kimonos pesados, ricamente ornamentados, la muestra de bambú y pino con las flores del ciruelo representadas en la pantalla plegable resulta en los llamados "tres amigos del invierno" que anuncian el comienzo del nuevo año.

 

Okumura Masanobu (1686-1764)

Paar beim Liebesgeplauder

Blatt aus einem Album mit 12 erotischen Darstellungen, um 1711

Holzschnitt

 

Text im Bild (Gedicht): "Mutsugoto ni tabako nomikiru aki no yo wa" (Beim Liebesgeplänkel in Ruhe Tabak rauchen, in einer herbstlichen Nacht)

Ein Liebespaar liegt vor einem Wandschirm beim Pfeiferauchen. Das Tablett mit Rauchzubehör und eine Sakekanne sowie die Trinkschale und das erklärende Gedicht scheinen im Raum zu schweben. Der Mann und die Frau sind mit schweren, reich ornamentierten Kimonos bekleidet, das Muster aus Bambus und Pinie ergibt mit den auf dem Paravent dargestellten Pflaumenblüten die sogenannten "Drei Freunde des Winters", die den Beginn des neuen Jahres ankündigen.

 

Couple in Amorous Chitchat

Sheet from an album with 12 erotic pictures, ca. 1711

Woodcut

MAK KI 10328

 

Text in the picture (poem): "Mutsugoto ni tabako nomikiru aki no yo wa" (During loving banter calmly smoking tobacco in an autumnal night)

A pair of lovers lie in front of a screen smoking a pipe. The tray with smoking accessories and a sake can as well as the drinking cup and the explanatory poem seem to float in the room. The man and the woman are dressed in heavy, richly ornamented kimonos, the pattern of bamboo and pine with the plum blossoms depicted on the screen result in the so-called "Three friends of the winter", which announce the beginning of the new year.

 

MAK muestra "SHUNGA. Arte erótico de Japón"

Viena (OTS) - Con su aparente enfoque indiferente de la desnudez y la sexualidad, se dan Shunga del Asia Oriental (imágenes de Primavera) una moral sexual más libre que nos fue inculcado en Europa. La exposición MAK "SHUNGA. Arte erótico de Japón" demuestra la calidad artística de los grabados en madera explícitamente eróticas, a pesar de la prohibición de larga duración por el gobierno Japonés celebrando un fenómeno de masas. Hojas sueltas, álbumes y libros de maestros reconocidos como Suzuki Harunobu, Katsushika Hokusai o Kitagawa Utamaro, en gran parte en préstamo de la colección privada de Leopold dan en el MAK una visión representativa en esta faceta a menudo tabú de la historia del arte japonés. Fotografías de desnudos contemporáneas de Nobuyoshi Araki tienden un arco hasta el presente.

La colección MAK grabados en madera de color japoneses con alrededor de 4 200 hojas es una de las más importantes colecciones de ukiyo-e en Europa. Ukiyo-e (pinturas del mundo flotante), a las que se atribuye la Shunga, ilustran placeres urbanos y así como los fenómenos cotidianos burgueses alrededor del teatro y de ocio de Edo, la actual Tokio. El contenido sexual explícito en la shunga bloqueó los grabados mucho tiempo la entrada en las colecciones europeas. La colección MAK también alberga sólamente un rodillo de imagen de un maestro anónimo de la segunda mitad del siglo 17 - el objeto más antiguo de la exposición mostrado en el MAK.

El manejo formal de los cuerpos desnudos y en ocasiones complejos arreglos de pliegues del kimono se diferencian Shunga significativamente de representaciones naturalistas de hacer el amor. Características son el grado de precisión anatómico, a veces posturas extremas y los genitales presentados de gran tamaño. A menudo Shunga también muestran escenas de humor, como una niña mirando a través de ojo de cerradura de una pareja de amantes y llamando:

"Le diré a mamá".

Un laberinto de paneles lleva a los visitantes (hombres y mujeres!) a través de la exposición cronológicamente estructurado en el MAK Design Lab. El preludio del curso forman series de Shunga tempranas desde el siglo 17, siguiendo el ciclo de los doce meses y - con una página de título - dan trece estampados que constituyen un conjunto. Suzuki Harunobu (ca. 1725-1770), uno de los principales diseñadores de Shunga, profundizó los grabados en madera, inicialmente monocromáticos, en estampados multi-colores y sedujo, por ejemplo, con sus parábolas entre la poesía china y la erótica japonesa entre otros los ricos y educados capas de ciudadanos (hombres y mujeres) de Edo.

Casi todos los conocidos artistas de ukiyo-e también diseñan grabados en madera eróticos, por lo que la calidad artística de Shunga se explicó. Kitagawa Utamaro (1753-1806) transformó las escenas eróticas originalmente soñadores de Harunobus en imágenes más claras. Él da el género más naturalidad y también demuestra escenas domésticas semi-eróticos como la belleza (bijin) con la higiene personal. Los álbumes de Utamaro hoy día en el mercado del arte casi no más disponible son algunos de los trabajos más codiciados del arte japonés. Su serie "Negai sin itoguchi [despertar del deseo]" (1799) es completamente visible en el MAK.

Fantasías eróticas y el mundo de la mitología y fantasmas vincula el no sólo por su serie "36 vistas del monte Fuji" famoso Katsushika Hokusai (1760-1849). Durante la era Meiji (1868-1912) varía la calidad de la Shunga. El enfoque ya no es la belleza (bijin), pero se trata de motivos eróticos, como la joven estudiante o la mujer segura. Debido a las nuevas posibilidades técnicas de la fotografía, la xilografía de color como un medio de masas a partir del último cuarto del siglo 19 perdió en importancia. El artista Hashiguchi Goyo (1880-1921) hizo revivir la tradición de Ukiyo-e como uno de los primeros en "estampados nuevos" (Shin Hanga) y creó una imagen de la mujer moderna, segura de sí misma que recuerda las hojas de Utamaro.

La exposición MAK concluye con fotografías seleccionadas del artista japonés Nobuyoshi Araki (nacido en 1940), que en varios series de fotografía de desnudos hace referencia a la Shunga de la era Edo.

La mayoría de las obras demostradas en "SHUNGA Arte Erótica de Japón" proviene de la colección excepcional de Ukiyo-e de Rudolf Leopold (1925-2010), que ahora es propiedad de su hijo Diethard Leopold, que amplía la colección de manera constante. La representación desinhibida del sexo en los grabados en madera impresionó en Europa y sólo ha sido desarrollado por Schiele Egon en semejante forma directa metódicamente en enteras series de hojas. Los grabados en madera son una parte constitutiva de la colección de Rudolf Leopold, que amasó una visión global de Viena en 1900 alredero del núcleo de Schiele. Parte de la colección completa de Shunga se pudo ver en el Museo Leopold en 2012/2013 coordinada por Diethard Leopold en la exposición de Japón "fragilidad de la existencia".

Mientras Shunga probablemente en el momento de su creación fueron consideradas con pornografía, hoy la importanica historia del arte es en el punto de mira. En la operación de la exposición, hasta ahora, unos grabados en madera eróticos casi nunca aparecían ya que los límites entre el arte erótico y la pornografía a menudo estan difíciles de discernir. El Museo Británico se encontraba con su exposición a gran escala "Shunga: el sexo y el placer en el arte japonés" en 2013 en posición pionera en la presentación en Europa. En el propio Japón en 2015 el fue seguida por la primera gran exposición en el Museo Shunga Eisei Bunko en Tokio.

Con motivo de la exposición se ha publicado un catálogo epónimo, divulgado por el MA, con textos de Susanne Klien, Diethard Leopold y Sepp Linhart, cerca de 200 páginas, 80 ilustraciones. Disponible en el MAK Design Shop.

Esta exposición contiene imágenes eróticas explícitas que pueden ofender los sentimientos morales de las personas menores de 16 años.

 

MAK zeigt "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan"

Wien (OTS) - Mit ihrem scheinbar unbekümmerten Umgang mit Nacktheit und Sexualität vermitteln ostasiatische Shunga (Frühlingsbilder) eine freiere Sexualmoral, als sie uns in Europa anerzogen wurde. Die MAK-Ausstellung "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan" zeigt die künstlerische Qualität der explizit erotischen Farbholzschnitte auf, die trotz langen Verbots durch die japanische Regierung zum Massenphänomen avancierten. Einzelblätter, Alben und Bücher von namhaften Meistern wie Suzuki Harunobu, Katsushika Hokusai oder Kitagawa Utamaro, großteils Leihgaben aus der Leopold Privatsammlung, geben im MAK einen repräsentativen Einblick in diese oft tabuisierte Facette der japanischen Kunstgeschichte. Zeitgenössische Aktfotografien von Nobuyoshi Araki spannen den Bogen bis in die Gegenwart.

Die MAK-Sammlung japanischer Farbholzschnitte zählt mit rund 4 200 Blättern zu den bedeutenden Ukiyo-e-Sammlungen in Europa. Ukiyo-e (Bilder der fließenden Welt), denen die Shunga zuzuordnen sind, illustrieren urbane Vergnügungen sowie bürgerliche Alltagsphänomene rund um die Theater- und Vergnügungsviertel von Edo, dem heutigen Tokio. Die explizite Darstellung von Sexualität in den Shunga versperrte den erotischen Drucken lange Zeit den Eingang in europäische Sammlungen. Auch die MAK-Sammlung beherbergt nur eine Bildrolle eines anonymen Meisters aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhundert – das älteste in der MAK-Ausstellung gezeigte Objekt.

Der formale Umgang mit nackten Körpern und die zum Teil vielschichtigen Anordnungen von Kimonofaltungen heben Shunga deutlich von naturalistischen Darstellungen des Liebesspiels ab. Charakteristisch sind die anatomische Detailgenauigkeit, manchmal extreme Körperstellungen und übergroß dargestellte Genitalien. Oft zeigen Shunga auch humorvolle Szenen, wie beispielsweise ein kleines Mädchen, das durchs Schlüsselloch ein Liebespaar beobachtet und ruft:

„Ich sag’s der Mama“.

Ein Labyrinth aus Panelen leitet die BesucherInnen durch die chronologisch gegliederte Ausstellung im MAK DESIGN LABOR. Den Auftakt zum Parcours bilden frühe Shunga-Serien aus dem 17. Jahrhundert, die dem Zyklus der zwölf Monate folgen und – mit einem Titelblatt – dreizehn zusammengehörige Drucke ergeben. Suzuki Harunobu (ca. 1725–1770), einer der wichtigsten Entwerfer von Shunga, entwickelte die anfangs in schwarz-weiß umgesetzten Holzschnitte zu Vielfarbendrucken weiter und sprach zum Beispiel mit seinen Parabeln zwischen chinesischer Dichtkunst und japanischer Erotik unter anderem die reiche und gebildete BürgerInnenschicht Edos an.

Fast alle bekannten Ukiyo-e-Künstler entwarfen auch erotische Farbholzschnitte, wodurch sich die künstlerische Qualität von Shunga erklärt. Kitagawa Utamaro (1753–1806) wandelte die ursprünglich verträumten erotischen Szenen Harunobus zu eindeutigeren Darstellungen. Er verleiht dem Genre mehr Selbstverständlichkeit und zeigt auch halberotische häusliche Szenen wie die Schönheit (Bijin) bei der Körperpflege. Die heute am Kunstmarkt kaum noch erhältlichen Alben Utamaros zählen zu den begehrtesten Werken der japanischen Kunst. Seine Serie "Negai no itoguchi [Erwachen der Begierde]" (1799) ist im MAK vollständig zu sehen.

Erotische Phantasien und die Welt der Mythologie und der Geister verknüpft der – nicht nur durch seine Serie "36 Ansichten des Berges Fuji" weltberühmte – Katsushika Hokusai (1760–1849). Während der Meiji-Ära (1868–1912) variiert die Qualität der Shunga. Im Zentrum steht nicht länger die Schönheit (Bijin), vielmehr geht es um erotische Motive wie die junge Studentin oder die selbstbewusste Frau. Durch die neuen technischen Möglichkeiten der Fotografie verlor der Farbholzschnitt als Massenmedium ab dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts an Bedeutung. Der Künstler Hashiguchi Goyō (1880–1921) ließ die Tradition der Ukiyo-e als einer der ersten in "neuen Drucken" (Shin hanga) wieder aufleben und schuf ein modernes, selbstbewusstes Frauenbild, das an die Blätter Utamaros erinnert.

Die MAK-Ausstellung schließt mit ausgewählten Fotografien des japanischen Künstlers Nobuyoshi Araki (geb. 1940), der in mehreren Aktfotografie-Serien auf Shunga aus der Edo-Periode Bezug nimmt.

Der Großteil der in "SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan" gezeigten Werke stammt aus der herausragenden Ukiyo-e Sammlung Rudolf Leopolds (1925–2010), die sich heute im Eigentum seines Sohnes Diethard Leopold befindet, der die Sammlung stetig erweitert. Die tabulose Darstellung des Geschlechts in den Farbholzschnitten beeindruckte in Europa und wurde erst durch Egon Schiele in ähnlich direkter Form methodisch in ganzen Serien von Blättern umgesetzt. Die Holzschnitte sind ein konstitutiver Bestandteil der Sammlung Rudolf Leopolds, der um den Schiele-Kern eine Gesamtschau von Wien um 1900 zusammentrug. Ein Teil der umfassenden Shunga-Sammlung war in der von Diethard Leopold kuratierten Japan-Ausstellung "Fragilität des Daseins" im Leopold Museum im Jahr 2012/2013 zu sehen.

Während Shunga zur Zeit ihrer Entstehung wahrscheinlich als Pornografie galten, steht heute die kunstgeschichtliche Bedeutung im Fokus. Im Ausstellungsbetrieb kamen erotische Farbholzschnitte bisher kaum vor, da die Grenzen zwischen erotischer Kunst und Pornografie oft verschwimmen. Das British Museum war mit seiner großangelegten Ausstellung "Shunga: sex and pleasure in Japanese art" im Jahr 2013 ein Vorreiter der Präsentation in Europa. In Japan selbst folgte 2015 die erste große Shunga-Ausstellung im Museum Eisei Bunko in Tokio.

Zur Ausstellung erscheint ein gleichnamiger Katalog, herausgegeben vom MAK, mit Textbeiträgen von Susanne Klien, Diethard Leopold und Sepp Linhart, ca.200 Seiten, 80 Abbildungen. Erhältlich im MAK Design Shop.

Diese Ausstellung enthält explizit erotische Darstellungen, die das moralische Empfinden von Personen unter 16 Jahren verletzen könnten.

www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160830_OTS0075/mak-zeig...

 

The history of the Austrian Museum of Applied Art/Contemporary Art

1863 / After many years of efforts by Rudolf Eitelberger decides emperor Franz Joseph I on 7 March on the initiative of his uncle archduke Rainer, following the model of the in 1852 founded South Kensington Museum (now the Victoria and Albert Museum, London) the establishment of the "k.u.k. Austrian Museum for Art and Industry" and appoints Rudolf von Eitelberger, the first professor of art history at the University of Vienna director. The museum should be serving as a specimen collection for artists, industrialists, and public and as a training and education center for designers and craftsmen.

1864/ on 12th of May, opened the museum - provisionally in premises of the ball house next to the Vienna Hofburg, the architect Heinrich von Ferstel for museum purposes had adapted. First exhibited objects are loans and donations from the imperial collections, monasteries, private property and from the k.u.k. Polytechnic in Vienna. Reproductions, masters and plaster casts are standing value-neutral next originals.

1865-1897 / The Museum of Art and Industry publishes the journal Communications of Imperial (k.u.k.) Austrian Museum for Art and Industry .

1866 / Due to the lack of space in the ballroom the erection of an own museum building is accelerated. A first project of Rudolf von Eitelberger and Heinrich von Ferstel provides the integration of the museum in the project of imperial museums in front of the Hofburg Imperial Forum. Only after the failure of this project, the site of the former Exerzierfelds (parade ground) of the defense barracks before Stubentor the museum here is assigned, next to the newly created city park at the still being under development Rind Road.

1867 / Theoretical and practical training are combined with the establishment of the School of Applied Arts. This will initially be housed in the old gun factory, Währinger street 11-13/Schwarzspanier street 17, Vienna 9.

1868 / With the construction of the building at Stubenring is started as soon as it is approved by emperor Franz Joseph I. the second draft of Heinrich Ferstel.

1871 / The opening of the building at Stubering takes place after three years of construction, 15 November. Designed according to plans by Heinrich von Ferstel in the Renaissance style, it is the first built museum building at the Ring. Objects from now on could be placed permanently and arranged according to main materials. / / The School of Arts and Crafts (Kunstgewerbeschule) moves into the house at Stubenring. / / Opening of Austrian arts and crafts exhibition.

1873 / Vienna World Exhibition. / / The Museum of Art and Industry and the Vienna School of Arts and Crafts are exhibiting together at Stubenring. / / Rudolf von Eitelberger organizes in the framework of the World Exhibition the worldwide first international art scientific congress in Vienna, thus emphasizing the orientation of the Museum on teaching and research. / / During the World Exhibition major purchases for the museum from funds of the Ministry are made, eg 60 pages of Indo-Persian Journal Mughal manuscript Hamzanama.

1877 / decision on the establishment of taxes for the award of Hoftiteln (court titels). With the collected amounts the local art industry can be promoted. / / The new building of the School of Arts and Crafts, adjoining the museum, Stubenring 3, also designed by Heinrich von Ferstel, is opened.

1878 / participation of the Museum of Art and Industry as well as of the School of Arts and Crafts at the Paris World Exhibition.

1884 / founding of the Vienna Arts and Crafts Association with seat in the museum. Many well-known companies and workshops (led by J. & L. Lobmeyr), personalities and professors of the School of Arts and Crafts join the Arts and Crafts Association. Undertaking of this association is to further develop all creative and executive powers the arts and craft since the 1860s has obtained. For this reason are organized various times changing, open to the public exhibitions at the Imperial Austrian Museum for Art and Industry. The exhibits can also be purchased. These new, generously carried out exhibitions give the club the necessary national and international resonance.

1885 / After the death of Rudolf von Eitelberger, Jacob von Falke, his longtime deputy, is appointed manager. Falke plans all collection areas al well as publications to develop newly and systematically. With his popular publications he influences significantly the interior design style of the historicism in Vienna.

1888 / The Empress Maria Theresa exhibition revives the contemporary discussion with the high Baroque in the history of art and in applied arts in particular.

1895 / end of directorate of Jacob von Falke. Bruno Bucher, longtime curator of the Museum of metal, ceramic and glass, and since 1885 deputy director, is appointed director.

1896 / The Vienna Congress exhibition launches the confrontation with the Empire and Biedermeier style, the sources of inspiration of Viennese Modernism.

1897 / end of the directorate of Bruno Bucher. Arthur von Scala, director of the Imperial Oriental Museum in Vienna since its founding in 1875 (renamed Imperial Austrian Trade Museum 1887), takes over the management of the Museum of Art and Industry. / / Scala wins Otto Wagner, Felician of Myrbach, Koloman Moser, Josef Hoffmann and Alfred Roller to work at the museum and School of Arts and Crafts. / / The style of the Secession is crucial for the Arts and Crafts School. Scala propagates the example of the Arts and Crafts Movement and makes appropriate acquisitions for the museum's collection.

1898 / Due to differences between Scala and the Arts and Crafts Association, which sees its influence on the Museum wane, archduke Rainer puts down his function as protector. / / New statutes are written.

1898-1921 / The Museum magazine Art and Crafts replaces the Mittheilungen (Communications) and soon gaines international reputation.

1900 / The administration of Museum and Arts and Crafts School is disconnected.

1904 / The Exhibition of Old Vienna porcelain, the to this day most comprehensive presentation on this topic, brings with the by the Museum in 1867 definitely taken over estate of the "k.u.k. Aerarial Porcelain Manufactory" (Vienna Porcelain Manufactory) important pieces of collectors from all parts of the Habsburg monarchy together.

1907 / The Museum of Art and Industry takes over the majority of the inventories of the Imperial Austrian Trade Museum, including the by Arthur von Scala founded Asia collection and the extensive East Asian collection of Heinrich von Siebold .

1908 / Integration of the Museum of Art and Industry in the Imperial and Royal Ministry of Public Works.

1909 / separation of Museum and Arts and Crafts School, the latter remains subordinated to the Ministry of Culture and Education. / / After three years of construction, the according to plans of Ludwig Baumann extension building of the museum (now Weiskirchnerstraße 3, Wien 1) is opened. The museum thereby receives rooms for special and permanent exhibitions. / / Arthur von Scala retires, Eduard Leisching follows him as director. / / Revision of the statutes.

1909 / Archduke Carl exhibition. For the centenary of the Battle of Aspern. / / The Biedermeier style is discussed in exhibitions and art and arts and crafts.

1914 / Exhibition of works by the Austrian Art Industry from 1850 to 1914, a competitive exhibition that highlights, among other things, the role model of the museum for arts and crafts in the fifty years of its existence.

1919 / After the founding of the First Republic it comes to assignments of former imperial possession to the museum, for example, of oriental carpets that are shown in an exhibition in 1920. The Museum now has one of the finest collections of oriental carpets worldwide.

1920 / As part of the reform of museums of the First Republic, the collection areas are delimited. The Antiquities Collection of the Museum of Art and Industry is given away to the Museum of Art History.

1922 / The exhibition of glasses of classicism, the Empire and Biedermeier time offers with precious objects from the museum and private collections an overview of the art of glassmaking from the former Austro-Hungarian Empire. / / Biedermeier glass serves as a model for contemporary glass production and designs, such as of Josef Hoffmann.

1922 / affiliation of the museal inventory of the royal table and silver collection to the museum. Until the institutional separation the former imperial household and table decoration is co-managed by the Museum of Art and Industry and is inventoried for the first time by Richard Ernst.

1925 / After the end of the directorate of Eduard Leisching, Hermann Trenkwald is appointed director.

1926 / The exhibition Gothic in Austria gives a first comprehensive overview of the Austrian panel painting and of arts and crafts of the 12th to 16th Century.

1927 / August Schestag succeeds Hermann Trenkwald as director.

1930 / The Werkbund (artists' organization) Exhibition Vienna, a first comprehensive presentation of the Austrian Werkbund, takes place on the occasion of the meeting of the Deutscher (German) Werkbund in Austria, it is organized by Josef Hoffmann in collaboration with Oskar Strnad, Josef Frank, Ernst Lichtblau and Clemens Holzmeister.

1931 / August Schestag concludes his directorate.

1932 / Richard Ernst is new director.

1936 and 1940 / In exchange with the Kunsthistorisches Museum (Museum of Art History), the museum at Stubenring gives away part of the sculptures and takes over arts and crafts inventories of the collection Albert Figdor and the Kunsthistorisches Museum.

1937 / The Collection of the Museum of Art and Industry is newly set up by Richard Ernst according to periods. / / Oskar Kokoschka exhibition on the 50th birthday of the artist.

1938 / After the "Anschluss" (annexation) of Austria by Nazi Germany, the museum is renamed into "National Museum of Arts and Crafts in Vienna".

1939-1945 / The museums are taking over numerous confiscated private collections. The collection of the "State Museum of Arts and Crafts in Vienna" in this way also is enlarged.

1945 / Partial destruction of the museum building by impact of war. / / War losses on collection objects, even in the places of rescue of objects.

1946 / The return of the outsourced objects of art begins. A portion of the during the Nazi time expropriated objects is returned in the following years.

1947 / The "State Museum of Arts and Crafts in Vienna" is renamed into "Austrian Museum of Applied Arts".

1948 / The "Cathedral and Metropolitan Church of St. Stephen" organizes the exhibition The St. Stephen's Cathedral in the Museum of Applied Arts. History, monuments, reconstruction.

1949 / The Museum is reopened after repair of the war damages.

1950 / As last exhibition under director Richard Ernst takes place Great art from Austria's monasteries (Middle Ages).

1951 / Ignaz Schlosser is appointed manager.

1952 / The exhibition Social home decor, designed by Franz Schuster, makes the development of social housing in Vienna again the topic of the Museum of Applied Arts.

1955 / The comprehensive archive of the Wiener Werkstätte (workshop) is acquired.

1955-1985 / The Museum publishes the periodical ancient and modern art .

1956 / Exhibition New Form from Denmark, modern design from Scandinavia becomes topic of the museum and model.

1957 / On the occasion of the exhibition Venini Murano glass, the first presentation of Venini glass in Austria, there are significant purchases and donations for the collection of glass.

1958 / End of the directorate of Ignaz Schlosser

1959 / Viktor Griesmaier is appointed as new director.

1960 / Exhibition Artistic creation and mass production of Gustavsberg, Sweden. Role model of Swedish design for the Austrian art and crafts.

1963 / For the first time in Europe, in the context of a comprehensive exhibition art treasures from Iran are shown.

1964 / The exhibition Vienna around 1900 (organised by the Cultural Department of the City of Vienna) presents for the frist time after the Second World War, inter alia, arts and crafts of Art Nouveau. / / It is started with the systematic work off of the archive of the Wiener Werkstätte. / / On the occasion of the founding anniversary offers the exhibition 100 years Austrian Museum of Applied Arts using examples of historicism insights into the collection.

1965 / The Geymüllerschlössel (small castle) is as a branch of the Museum angegliedert (annexed). Simultaneously with the building came the important collection of Franz Sobek - old Viennese clocks, made between 1760 and the second half of the 19th Century - and furniture from the years 1800 to 1840 in the possession of the MAK.

1966 / In the exhibition Selection 66 selected items of modern Austrian interior designers (male and female ones) are brought together.

1967 / The Exhibition The Wiener Werkstätte. Modern Arts and Crafts from 1903 to 1932 is founding the boom that continues until today of Austria's most important design project in the 20th Century.

1968 / To Viktor Griesmaier follows Wilhelm Mrazek as director.

1969 / The exhibition Sitting 69 shows at the international modernism oriented positions of Austrian designers, inter alia by Hans Hollein.

1974 / For the first time outside of China Archaeological Finds of the People's Republic of China are shown in a traveling exhibition in the so-called Western world.

1979 / Gerhart Egger is appointed director.

1980 / The exhibition New Living. Viennese interior design 1918-1938 provides the first comprehensive presentation of the spatial art in Vienna during the interwar period.

1981 / Herbert Fux follows Gerhart Egger as director.

1984 / Ludwig Neustift is appointed interim director. / / Exhibition Achille Castiglioni: designer. First exhibition of the Italian designer in Austria

1986 / Peter Noever is appointed director and starts with the building up of the collection contemporary art.

1987 / Josef Hoffmann. Ornament between hope and crime is the first comprehensive exhibition on the work of the architect and designer.

1989-1993 / General renovation of the old buildings and construction of a two-storey underground storeroom and a connecting tract. A generous deposit for the collection and additional exhibit spaces arise.

1989 / Exhibition Carlo Scarpa. The other city, the first comprehensive exhibition on the work of the architect outside Italy.

1990 / exhibition Hidden impressions. Japonisme in Vienna 1870-1930, first exhibition on the theme of the Japanese influence on the Viennese Modernism.

1991 / exhibition Donald Judd Architecture, first major presentation of the artist in Austria.

1992 / Magdalena Jetelová domestication of a pyramid (installation in the MAK portico).

1993 / The permanent collection is newly put up, interventions of internationally recognized artists (Barbara Bloom, Eichinger oder Knechtl, Günther Förg, GANGART, Franz Graf, Jenny Holzer, Donald Judd, Peter Noever, Manfred Wakolbinger and Heimo Zobernig) update the prospects, in the sense of "Tradition and Experiment". The halls on Stubenring accommodate furthermore the study collection and the temporary exhibitions of contemporary artists reserved gallery. The building in the Weiskirchner street is dedicated to changing exhibitions. / / The opening exhibition Vito Acconci. The City Inside Us shows a room installation by New York artist.

1994 / The Gefechtsturm (defence tower) Arenbergpark becomes branch of the MAK. / / Start of the cooperation MAK/MUAR - Schusev State Museum of Architecture Moscow. / / Ilya Kabakov: The Red Wagon (installation on MAK terrace plateau).

1995 / The MAK founds the branch of MAK Center for Art and Architecture in Los Angeles, in the Schindler House and at the Mackey Apartments, MAK Artists and Architects-in-Residence Program starts in October 1995. / / Exhibition Sergei Bugaev Africa: Krimania.

1996 / For the exhibition Philip Johnson: Turning Point designs the American doyen of architectural designing the sculpture "Viennese Trio", which is located since 1998 at the Franz-Josefs-Kai/Schottenring.

1998 / The for the exhibition James Turrell. The other Horizon designed Skyspace today stands in the garden of MAK Expositur Geymüllerschlössel. / / Overcoming the utility. Dagobert Peche and the Wiener Werkstätte, the first comprehensive biography of the work of the designer of Wiener Werkstätte after the Second World War.

1999 / Due to the Restitution Act and the Provenance Research from now on numerous during the Nazi time confiscated objects are returned.

2000 / Outsourcing of Federal Museums, transformation of the museum into a "scientific institution under public law". / / The exhibition Art and Industry. The beginnings of the Austrian Museum of Applied Arts in Vienna is dealing with the founding history of the house and the collection.

2001 / In the course of the exhibition Franz West: No Mercy, for which the sculptor and installation artist developed his hitherto most extensive work, the "Four lemurs heads" are placed at the bridge Stubenbrücke, located next to the MAK. / / Dennis Hopper: A System of Moments.

2001-2002 / The CAT Project - Contemporary Art Tower after New York, Los Angeles, Moscow and Berlin is presented in Vienna.

2002 / Exhibition Nodes. symmetrical-asymmetrical. The historical Oriental Carpets of the MAK presents the extensive rug collection.

2003 / Exhibition Zaha Hadid. Architecture. / / For the anniversary of the artist workshop, takes place the exhibition The Price of Beauty. 100 years Wiener Werkstätte. / / Richard Artschwager: The Hydraulic Door Check. Sculpture, painting, drawing.

2004 / James Turrell's MAKlite is since November 2004 permanently on the facade of the building installed. / / Exhibition Peter Eisenmann. Barefoot on White-Hot Walls, large-scaled architectural installation on the work of the influential American architect and theorist.

2005 / Atelier Van Lieshout: The Disciplinator / / The exhibition Ukiyo-e Reloaded presents for the first time the collection of Japanese woodblock prints of the MAK on a large scale.

2006 / Since the beginning of the year, the birthplace of Josef Hoffmann in Brtnice of the Moravian Gallery in Brno and the MAK Vienna as a joint branch is run and presents annually special exhibitions. / / The exhibition The Price of Beauty. The Wiener Werkstätte and the Stoclet House brings the objects of the Wiener Werkstätte to Brussels. / / Exhibition Jenny Holzer: XX.

2007/2008 / Exhibition Coop Himmelb(l)au. Beyond the Blue, is the hitherto largest and most comprehensive museal presentation of the global team of architects.

2008 / The 1936 according to plans of Rudolph M. Schindler built Fitzpatrick-Leland House, a generous gift from Russ Leland to the MAK Center LA, becomes with the aid of a promotion that granted the Bureau of Educational and Cultural Affairs of the U.S. Department the MAK Center, center of the MAK UFI project - MAK Urban Future Initiative. / / Julian Opie: Recent Works / / The exhibition Recollecting. Looting and Restitution examines the status of efforts to restitute expropriated objects from Jewish property from museums in Vienna.

2009 / The permanent exhibition Josef Hoffmann: Inspiration is in the Josef Hoffmann Museum, Brtnice opened. / / Exhibition Anish Kapoor. Shooting into the Corner / / The museum sees itself as a promoter of Cultural Interchange and discusses in the exhibition Global:lab Art as a message. Asia and Europe 1500-1700 the intercultural as well as the intercontinental cultural exchange based on objects from the MAK and from international collections.

2011 / After Peter Noever's resignation, Martina Kandeler-Fritsch takes over temporarily the management. / /

Since 1 September Christoph Thun-Hohenstein is director of the MAK and declares "change through applied art" as the new theme of the museum.

2012 / With future-oriented examples of mobility, health, education, communication, work and leisure, shows the exhibition MADE4YOU. Designing for Change, the new commitment to positive change in our society through applied art. // Exhibition series MAK DESIGN SALON opens the MAK branch Geymüllerschlössel for contemporary design positions.

2012/2013 / opening of the newly designed MAK Collection Vienna 1900. Design / Decorative Arts from 1890 to 1938 in two stages as a prelude to the gradual transformation of the permanent collection under director Christoph Thun-Hohenstein

2013 / SIGNS, CAUGHT IN WONDER. Looking for Istanbul today shows a unique, current snapshot of contemporary art production in the context of Istanbul. // The potential of East Asian countries as catalysts for a socially and ecologically oriented, visionary architecture explores the architecture exhibition EASTERN PROMISES. Contemporary Architecture and production of space in East Asia. // With a focus on the field of furniture design NOMADIC FURNITURE 3.0. examines new living without bounds? the between subculture and mainstream to locate "do-it-yourself" (DIY) movement for the first time in a historical context.

2014 / Anniversary year 150 years MAK // opening of the permanent exhibition of the MAK Asia. China - Japan - Korea // Opening of the MAK permanent exhibition rugs // As central anniversary project opens the dynamic MAK DESIGN LABORATORY (redesign of the MAK Study Collection) exactly on the 150th anniversary of the museum on May 12, 2014 // Other major projects for the anniversary: ROLE MODELS. MAK 150 years: from arts and crafts to design // // HOLLEIN WAYS OF MODERN AGE. Josef Hoffmann, Adolf Loos and the consequences.

www.mak.at/das_mak/geschichte

Das Fest Umhlanga („Schilftanz“ "Reed Dance") wird Ende August oder Anfang September von rund 20.000 ledigen, kinderlosen jungen Frauen am Wohnort der Ndlovukati gefeiert. Sie schneiden Schilf und bringen es der Ndlovukati ( Königsmutter) und dem König, der sich dabei gelegentlich eine Frau aussucht. Das Fest dauert jeweils acht Tage.

  

Swasiland (deutsch [ˈsvaːzilant], englisch [ˈswɑːzɪlænd]) ist ein kleiner Binnenstaat im südlichen Afrika mit ca. 1.4 Millionen Einwohnern. Er grenzt an Südafrika und Mosambik. Nationalfeiertag ist der 6. September, der Jahrestag der Unabhängigkeit 1968. Die Staatsform ist eine absolute Monarchie. Ursprünglich sollte Swasiland nach der Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich Ngwana heißen. Im Human Development Index 2012 steht Swasiland auf dem 141. von 187 Plätzen.

Das Königreich Swasiland ist mit einer Fläche von 17.363 Quadratkilometern der zweitkleinste Staat auf dem afrikanischen Kontinent. Die Nachbarländer des Binnenstaates sind Mosambik im Osten und die südafrikanischen Provinzen Mpumalanga im Norden und Westen sowie KwaZulu-Natal im Süden. Die Länge der Staatsgrenze beträgt insgesamt 535 Kilometer, wovon 105 Kilometer mit Mosambik und 430 Kilometer mit Südafrika geteilt werden. Der Lusutfu, auch Great Usutu River und im weiteren Verlauf Maputo genannt, ist der längste Fluss des Landes. Swasiland ist in die vier Distrikte Hhohho (im Norden und Nordwesten), Manzini im Westen und in der Mitte, Shiselweni im Süden und Lubombo im Osten aufgeteilt.

Swasiland gliedert sich von West nach Ost in vier Landschaftszonen. Im Westen des Landes liegt das Highveld (Hochland), das eine mittlere Höhe von 1.300 Metern aufweist und nach Westen in die südafrikanischen Drakensberge übergeht. Die höchste Erhebung innerhalb Swasilands ist der 1.862 Meter hohe Emlembe nahe der Westgrenze. Etwa ein Sechstel des Highvelds ist von Wäldern bedeckt. Die Hauptstadt Mbabane liegt in dieser Region (im Ezulwini Tal). Das Middleveld (Mittelland) liegt durchschnittlich etwa 700 Meter hoch und besteht aus fruchtbarem Hügelland. Hier liegt auch mit Manzini die größte Stadt Swasilands. Nach Osten hin schließt sich das Lowveld (Tiefland) an, das vor allem aus Buschland besteht und dessen niedrigster Punkt 21 Meter über dem Meeresspiegel am Lusutfu liegt. Das Lowfeld wird vor allem zum Zuckerrohr-Anbau genutzt. Entlang der Ostgrenze Swasilands liegt der südliche Teil der Lubombo-Berge (auch Lebombo-Berge), die dort bis 776 Meter hoch sind.

 

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International sieht die Rechte auf freie Meinungsäußerung, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit in Swasiland auch 2009 als nach wie vor unterdrückt an. Sicherheitsgesetze werden laut dem Jahresbericht von 2010 dazu benutzt, die Rechte der Menschen zu verletzen. Die Polizei wandte exzessive Gewalt gegen friedliche Protestteilnehmer an. Auch gab es Berichte über Folter und den ungerechtfertigten Einsatz von Gewalt mit Todesfolge durch Polizeikräfte. Fast 70 % der Bevölkerung von Swasiland lebten 2009 in Armut, mehr als ein Viertel benötigte Nahrungshilfe. Frauen und Mädchen litten weiterhin überdurchschnittlich stark unter sexueller Gewalt, Armut und der grassierenden HIV-Pandemie. Laut UNICEF ist Swasiland das Land mit der höchsten Aidsrate weltweit. Das Kinderhilfswerk schätzt die Zahl der Aidswaisen auf rund 100.000. Die Rechte der Frau sind in vielen Bereichen stark beschnitten. Beispielsweise lehnen Banken weiterhin Kreditanträge von Frauen ab, wenn diese keinen männlichen Bürgen nennen können. Gesellschaftliche Diskriminierung von sowohl ethnischen als auch sexuellen Minderheiten (LGBT) sind nach wie vor weit verbreitet. Homosexualität unter Männern wird explizit kriminalisiert und als Straftat mit bis zu zwei Jahren Gefängnis bestraft. Eine Neuregelung wird angestrebt, die das Strafmaß auf mindestens zwei Jahre erhöhen soll.

(Quelle: Wikipedia)

Fundamentalistisch-christlicher „Marsch für das Leben“ stundenlang blockiert

Anhänger der Neuen Rechten, Konservative und Evangelikale marschieren alljährlich neben fanatisierten, christlichen Splittergruppen gegen Abtreibungen, Sterbehilfe und Präimplantationsdiagnostik (PID). Beobachter werfen den im Verband organisierten Gruppen ein nationalistisches, völkisches und antifeministisches Weltbild vor. Dazu gesellen sich jährlich AfD-Politiker und Grußworte von CDU/CSU-Spitzenpolitikern, die den „Marsch“ in der Mitte salonfähig machen.

 

Rund 5.000 Personen zogen am Samstag schweigend durch Berlin. Damit stagnierte die Teilnehmerzahl, die in den Jahren zuvor noch stetig gewachsen war. Nach einer Auftaktkundgebung vor dem Kanzleramt setzte sich der vom Bundesverband Lebensrecht (BVL) veranstaltete Marsch für das Leben in Bewegung, dessen Teilnehmer das Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen, aber auch jeder Form von Sterbehilfe forderten. Das Motto der Veranstaltung lautete »Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie!«. Auf der Kundgebung sprach Weihbischof Matthias Heinrich als Vertreter des Erzbistums Berlin und übermittelte die Grüße des neuen Erzbischofs der Hauptstadt, Heiner Koch, der ebenfalls am Samstag in sein Amt eingeführt wurde.

Über die Teilnahme verschiedener Bischöfe herrschte große Euphorie unter den Besuchern der Veranstaltung, die bereits zum elften Mal stattfand. Die bisherige Abwesenheit des religiösen Führungspersonals war im Vorfeld heftig beklagt worden. Auf mehreren Schildern wurde eine »Willkommenskultur für Ungeborene« gefordert. Die Kopplung der Themen Hilfe für Flüchtlinge und Ablehnung von Abtreibungen war offenkundig auch dem BVL Programm: Dessen Vorsitzender Martin Lohmann erklärte, Deutschland brauche eine »echte und glaubwürdige Willkommenskultur«, die »Flüchtlinge, Alte und Nichtgeborene« einbeziehe.

Beatrix von Storch, Europaabgeordnete der Alternative für Deutschland, die schon in den Vorjahren teilgenommen hatte, lief dieses Mal in der ersten Reihe mit.

 

Der Prozession der Abtreibungsgegner stellten sich zwei Bündnisse entgegen, die zu Demonstrationen aufgerufen hatten. Beide wandten sich gegen ein reaktionäres Frauen- und Familienbild. Laut Polizei nahmen insgesamt etwa 1.700 Menschen an den Gegenprotesten teil.

Das linksradikale und queerfeministische Bündnis "What the fuck" gab an, ihre Demonstration sei am Anhalter Bahnhof mit 2.000 Teilnehmern gestartet. Das linksfeministische "Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung" konnte vom Brandenburger Tor zum Gendarmenmarkt mobilisieren. Dort trafen beide Züge zusammen.

»What the fuck« hatte explizit dazu aufgerufen, den Marsch der Abtreibungsgegner zu blockieren. Dies konnte die Polizei auch mit rund 900 eingesetzten Beamten nicht verhindern. So wurde die Strecke der »Lebensschützer« stark verkürzt. Statt über den Potsdamer Platz und die Leipziger Straße wurden sie nördlich um das Brandenburger Tor herum und Unter den Linden entlanggeführt. Zwischen Charlottenstraße und Humboldt-Universität kam es zu mehreren hartnäckigen Blockaden, die den Marsch für gut zwei Stunden zum Stehen brachten.

Die teils brutalen Straßenräumungen begleiteten die Demonstranten mit lautstarken »Wo wart ihr in Heidenau?«-Rufen. Die Abtreibungsgegner wurden auf den letzten paar hundert Metern von einer Sambaband und Rufen wie »Wir sind die Perversen, wir sind euch auf den Fersen« oder »Wir klatschen laut Applaus, die Deutschen sterben aus« begleitet. Die Polizei ging mit massiven Einsatz von körperlicher Gewalt gegen die Blockierer vor. Bei den Auseinandersetzungen wurden zahlreiche Personen auf beiden Seiten verletzt, mindestens 28 Gegendemonstranten wurden vorläufig festgenommen.

 

Die Teilnehmer der „Marsch für das Leben“ Demo – zogen nach der Auflösung der Blockaden im Regen bis zu ihrem Abschlussort am Lustgarten – begleitet von den „Mittelalter, Mittelalter“-Rufen der Gegendemonstranten. Ein Gottesdienst im Dom wurde auch diesmal nicht ermöglicht. Zeitweise brachten Gegendemonstranten Banner an der Kuppel des Berliner Domes an. Zuvor hatten FEMEN-Aktivisten dort protestiert, wurden allerdings von der Polizei angehalten, diesen Protest zu beenden.

 

hinzugezogene Quellen:

www.vice.com/de/article/av8zze/aktivisten-machen-abtreibu...

web.archive.org/web/20151003034001/http://www.jungewelt.d...

www.sueddeutsche.de/panorama/abtreibungsgegner-marsch-fue...

www.nd-aktuell.de/artikel/985095.reaktionaerer-lebensschu...

www.belltower.news/lebensschutz-vs-anti-choice-samstag-ma...

web.archive.org/web/20180320143550/https://www.bz-berlin....

 

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Stand: September 2015

Am Abend des 16.08.2017 haben in Berlin über 200 Menschen an einer Kundgebung zur Erinnerung an Heather Heyer beteiligt. Die 32 Jahre alte Heather wurde am vergangenen Samstag in Charlottesville, Virgina von einem Neonazi ermordet, nachdem dieser mit seinem Fahrzeug absichtlich in eine Menschenmenge gerast ist. Während 19 Menschen zum Teil lebensbedrohliche Verletzungen erlitten, starb Heather an den Folgen ihrer schweren Verletzungen. Der 20jährige Täter soll mit der sogenannten rechten Alt-Right-Bewegung sympathisiert haben und zuvor an der gewaltsamen neonazistischen „Unite the Right“ Aufmarsch teilgenommen haben. Dementsprechend richtete sich der Protest gegen Neonazis, Rassismus, Rechtspopulismus und Intoleranz. Die Veranstaltung verlief friedlich und ohne Zwischenfälle.

 

Über 200 Menschen sind am 16. August 2017 in Berlin auf die Straße gegangen, um gegen Rassismus, Neonazis und Intoleranz zu demonstrieren. Anlass für den Protest sind brutalen Übergriffe und Attacken auf antirassistische Demonstranten am vergangenen Wochenende in Charlottesville, Virgina. Dabei fuhr ein Neonazi mit seinem Auto absichtlich mit hoher Geschwindigkeit in eine Gruppe von Gegendemonstranten und tötete dabei die 32jährige Heather Heyer. 19 weitere Personen erlitten zum Teil lebensbedrohliche Verletzungen. Anschließend floh der Täter vom Tatort, jedoch konnte die Polizei das Fahrzeug mehrere Blocks entfernt stoppen und den Fahrer festnehmen. Es soll sich um den 20-jährigen James Alex Fields, Jr. aus Maumee (Ohio) handeln. Ihm wird „Mord mit bedingtem Vorsatz, vorsätzliche Körperverletzung und Flucht von einem Unfall mit Todesfolge“ vorgeworfen.

 

Die 32 Jahre alte Heather hatte als Anwaltsgehilfin für die Kanzlei Miller Law in Virgina gearbeitet. An der Demonstration habe sie teilgenommen, um eine klare Botschaft an Neo-Nazis und Ku-Klux-Klan-Sympathisanten zu senden. Freunde starteten nach Heyers tragischem Tod eine Crowdfunding Kampagne, um Geld für ihre Familie zu sammeln. Innerhalb weniger Stunden spendeten fast 3.000 Menschen insgesamt 225.000 Dollar und hinterließen unterstützende Kommentare. Nicht wenige bezeichneten Heyer dabei als „Heldin, die nicht umsonst starb“.

 

In mehreren Redebeiträgen wurden die Aussagen des US-Präsident Donald Trump heftig kritisiert. Insbesondere deswegen, weil er die Neonazis der White-Supremacy-Bewegung nicht explizit verurteilte. Er hatte zunächst allgemein Hass und Fanatismus auf "vielen Seiten" angeprangert. Erst am Montag distanzierte Trump sich dann doch ausdrücklich von Neonazis und kritisierte konkret Gruppen wie den Ku-Klux-Klan (KKK) sowie Neonazis, um jedoch zwei Tage später wieder zurück zu rudern. So forderte Trump stärker zu differenzieren, denn „nicht Teilnehmer des Marsches waren Neonazis und nicht alle von ihnen Vertreter der Überzeugung einer weißen Vorherrschaft". Trumps Aussagen waren die Fortsetzung seines Zickzackkurses, den er nach den Ausschreitungen von Charlottesville eingeschlagen hat.

 

Zu dem heutigen Protest heutigen unter dem Motto „Berlin Stands with Charlottesville“ hatte unter anderem das Aktionsbündnis „The Coalition“ aufgerufen. Hierbei handelt es sich um ein Zusammenschluss diverser Gruppen, zu denen unter anderem auch die „American Voices Abroad Berlin“, die Linke Internationals“, Women United, die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V., Pussy Grabs Back!, RAZEM Berlin sowie die Salaam-Schalom Initiative gehören. Die Demonstranten versammelten sich am frühen Abend auf dem Pariser Platz zur Gedenkkundgebung. Die Veranstaltung verlief friedlich und ohne Zwischenfälle.

 

Hintergrund:

Zu dem Aufmarsch am vergangenen Wochenende aufgerufen hatte neben dem Ku Klux Klan (KKK) auch die sogenannte Alt-Right-Bewegung, die neonazistisches Gedankengut vertritt und Amerikas Präsident Donald Trump unterstützt. Anlass für die Kundgebung unter dem Motto "Unite the Right" (dt. „Vereinigt die Rechte“) war ein Stadtratsbeschluss, eine Statue des Konföderierten-General Robert E. Lee aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg (1861 bis 1865) zu entfernen. Die Konföderierten kämpften unter anderem für den Fortbestand der Sklaverei. Die Stadt Charlottesville ist heute überwiegend demokratisch geprägt.

 

Wohl deshalb war die Universitätsstadt ein besonderes Ziel der rechten Demonstranten, denn bereits in der Nacht zu Samstag sind mehrere hundert rechte Demonstranten mit Fackeln durch die Stadt marschiert. An beiden Protesttagen kam es immer wieder zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen den schwerbewaffneten Neonazis und Gegendemonstranten. Dabei wurden rund 40 Menschen verletzt. Bei einem Absturz eines Polizeihubschraubers, aus dem die Proteste aus der Luft beobachtet worden waren, starben zwei Polizisten. Die Absturzursache ist bisher nicht bekannt.

  

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PM Cheung Photography

 

Stand: Juli 2016

 

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In March 1848, the law student Volk became an active participant in the Baden Revolution. He commanded a Fähnlein (The "Fähnlein" (in Swedish: Fänika) was a military unit approximately equivalent to the company or battalion which was used in parts of Europe during the Middle Ages) of the vigilante group, held several political offices and represented in 1849 as a deputy the administrative district of Offenburg in the Constituent Assembly in Karlsruhe. After the failure of the revolution, Volk fled to France and then to Switzerland. Sentenced in absentia, he was pardoned in 1857, graduated in Heidelberg from his now begun medical studies and then settled in Offenburg. From 1875 until his death in 1890 he was mayor and was affectionately called "Papa Volk" by the people of Offenburg.

 

Im März 1848 wurde der Jurastudent Volk aktiver Mitstreiter für die Badische Revolution. Er kommandierte ein Fähnlein der Bürgerwehr, bekleidete mehrere politische Ämter und vertrat 1849 als Abgeordneter den Amtsbezirk Offenburg in der Verfassungsgebenden Versammlung in Karlsruhe. Nach dem Scheitern der Revolution floh Volk nach Frankreich und dann in die Schweiz. In Abwesenheit verurteilt, wurde er 1857 begnadigt, schloss in Heidelberg sein inzwischen begonnenes Medizinstudium ab und ließ sich dann in Offenburg nieder. Von 1875 bis zu seinem Tod 1890 war er Bürgermeister und wurde von den Offenburgern liebevoll "Papa Volk" genannt.

 

Main work

Witches in the bailiwick Ortenau and imperial city Offenburg - An investigation of witchcraft in the Ortenau and imperial city of Offenburg. A contribution to the moral history; Publisher Moritz Schauenburg; Lahr 1882 (reprint Offenburg 1978)

The author examines the witch trials in the Ortenau (1557-1630) and the imperial city of Offenburg (1586-1631) with the help of oath of truces from the Ortenau and the Offenburg Council protocols. The aim of his investigation was above all the "personal circumstances and characters of those affected as well as the spiritual climate", in which the witch hunts were created.

Based on his in-depth study of the processes, he believes that the living conditions and morale of the population, as well as the devil and spell faith promoted by the church formed the basis of the witch hunt. They prevented defendants and claimants alike from recognizing the natural causes behind the alleged sorceries. In torture, he sees the main driving force of witch panics. The tortured defendants either voluntarily or at the insistence of the investigating judges, accused others who were also arrested and tortured to once again incriminate others. Most were women in Offenburg and Ortenau.

Volk stressed the economic inferiority of these women and their dependence on often ruthless and brutal husbands and employers. In the Council minutes, he found numerous lawsuits for violation of honour and brawls, alcoholism, adultery and domestic violence. He concluded from the case files on a genre picture of the time and saw this as the basis of witch fantasies. Prosecutors and judges alike combined their experiences and ideas derived from immorality and brutality with the devilish and demonic beliefs of their time and urged the defendants to confess to unfulfilled facts.

In contrast to other researchers of his time, Volk did not assume that the stories told by alleged witches actually sprang from existing witches' associations, or even from antiquity and Germanism traditional and lived ideas. He attributed some of the witch's own experiences to mental illness or delusion under torture because of his experience as a physician.

Volk can be attributed with his results and assessments to the liberal, rooted in the tradition of the Enlightenment, branch of the witch research of the 19th century. He explicitly turned against the thesis, which was championing in his time and popular in the Kulturkampf, that especially the churches had been active and driving forces of the witch-hunt. The aim of his research was the Enlightenment fight against superstition of all kinds and the modern occultism of the late 19th century.

 

Hauptwerk

Hexen in der Landvogtei Ortenau und Reichsstadt Offenburg - Eine Untersuchung des Hexenwahns in der Ortenau und Reichsstadt Offenburg. Ein Beitrag zur Sittengeschichte; Verlag Moritz Schauenburg; Lahr 1882 (Nachdruck Offenburg 1978)

Der Autor untersucht die Hexenprozesse in der Ortenau (1557–1630) und der Reichsstadt Offenburg (1586–1631) mit Hilfe von Urfehden aus der Ortenau und den Offenburger Ratsprotokollen. Ziel seiner Untersuchung waren vor allem die "persönlichen Verhältnisse und Charaktere der Betroffenen sowie das geistige Klima", in dem die Hexenverfolgungen entstanden.

Aufgrund seiner eingehenden Untersuchung der Prozesse kommt er zu der Auffassung, dass die Lebensverhältnissen und die Moral der Bevölkerung sowie der durch die Kirche geförderte Teufels- und Zauberglauben die Grundlagen der Hexenverfolgung bildeten. Sie hinderten Beklagte wie Kläger gleichermaßen, die natürlichen Ursachen hinter den angeblichen Zaubereien zu erkennen. In der Folter sieht er die wesentliche Triebkraft der Hexenpaniken. Die gefolterten Angeklagten bezichtigten freiwillig oder auf Drängen der untersuchenden Richter weitere Personen, die ebenfalls verhaftet und gefoltert wurden, um erneut andere zu belasteten. Angeklagt wurden in Offenburg und der Ortenau vorwiegend Frauen.

Volk betonte die wirtschaftliche Unterlegenheit dieser Frauen und ihre Abhängigkeit von oftmals rücksichtslosen und brutalen Ehemännern und Dienstherren. In den Ratsprotokollen fand er zahlreiche Prozesse wegen Schmach- und Raufhändeln, Trunksucht, Ehebruch und innerehelicher Gewalt. Er schloss aus den Prozessakten auf ein Sittenbild der Zeit und sah hierin die Basis der Hexenphantasien. Ankläger wie Richter gleichermaßen verbanden ihre aus Unmoral und Brutalität gewonnenen Erfahrungen und Vorstellungen mit dem Teufels- und Dämonenglauben ihrer Zeit und drängten die Angeklagten zu Geständnissen nicht geschehener Tatbestände.

Im Gegensatz zu anderen Forschern seiner Zeit nahm Volk nicht an, dass die von angeblichen Hexen vorgetragenen Geschichten tatsächlich existierenden Hexenbünden, oder noch aus der Antike und dem Germanentum überlieferten und gelebten Vorstellungen entsprangen. Einige der von den Hexen selbst vorgetragenen Erlebnisse führte er aufgrund seiner Erfahrungen als Arzt auf psychische Erkrankungen oder Wahnvorstellungen unter der Folter zurück.

Volk kann mit seinen Ergebnissen und Bewertungen dem liberalen, in der Tradition der Aufklärung stehenden, Zweig der Hexenforschung des 19. Jahrhunderts zugerechnet werden. Er wendete sich explizit gegen die zu seiner Zeit verfochtene und im Kulturkampf gern eingesetzte These, vor allem die Kirchen seien aktive und treibende Kräfte der Hexenverfolgung gewesen. Ziel seiner Forschungen war der aufklärerische Kampf gegen Aberglauben jeder Art und den modernen Okkultismus des späten 19. Jahrhunderts.

de.wikipedia.org/wiki/Franz_Volk

Wider den Opportunisten und Antidemokraten - gegen die Vereinnahmung der Gethsemanekirche durch Anti-Corona-Proteste

Zum wiederholten Male versammelte sich am 10. Januar 2022 vor der Gethesemanekirche im Prenzlauer Berg das Bündnis Gethsemanekiez samt Anwohnern und Sympathisanten, um gegen Geschichtsrevisionismus: die Vereinnahmung der Gethsemane Kirche, gegen Wissenschaftsfeindlichkeit, Verschwörungsmythen, rechte Umtriebe und gegen Antidemokraten Haltung zu zeigen.

Angefangen hatte die Aktion, als Gegner der Corona-Maßnahmen in unangemeldeten Aufzügen vor der Kirche aufgetaucht waren. Generell gibt es seit dem 20. Dezember 2021 vermehrt Proteste von Anwohnern, Initiativen und Bündnissen gegen die verschwörungsideologischen „Montagsdemonstrationen“ in Berlin, die die Querdenker als „Spaziergänge“ deklarien. Letztendlich sind es aber unangemeldet abgehaltene Demonstrationsaufzüge.

 

Aljona Hofmann, die sechs Jahren lang als Pfarrerin in Russland tätig war und die seit Herbst 2021 in der Gethsemanekirche arbeitet, sagte gegenüber der Berliner Zeitung: „Sie kamen einfach rein und brüllten dazwischen“. Sie sagte, dass die Störer draußen vor der Kirche von ihren Freunden empfangen wurden. Dabei habe auch ein Mann den rechten Arm zum Hitler-Gruß erhoben. Später habe eine Frau vor die Kirchentür uriniert.

Die heftigsten Auseinandersetzungen gab es am 13. Dezember 2021. Andere Teilnehmer erzählten am Rande der Kundgebung am Montag, dass die Stimmung damals sehr aggressiv und einschüchternd gewesen sei: Teilnehmern wurden ihre Masken vom Gesicht gerissen, einer Frau wurde vor die Füße gespuckt, Männer bauten sich demonstrativ vor den Kirchenleuten auf.

Die Gethsemanekirche verdankt ihre Bedeutung nicht zuletzt ihrer Rolle während der friedlichen Revolution in der DDR im Herbst 1989. Während der 1980er Jahre war die Gethsemanegemeinde, ebenso wie andere Berliner Gemeinden, ein Sammelpunkt für Oppositionelle und die DDR-Friedensbewegung. Unter verschiedenen bürgerrechtlichen Gruppierungen unter dem Dach der Gethsemanegemeinde befand sich seit 1983/1984 eine der wenigen explizit lesbischen Gruppierungen in der DDR, der Arbeitskreis Homosexuelle Selbsthilfe – Lesben in der Kirche. Noch bis heute trifft sich eine Aktionsgruppe täglich vor der Gethsemanekirche, um für Menschen, die politisch verfolgt und unterdrückt werden, Andacht zu halten. Ferner finden diesbezüglich auch aktuell immer wieder Veranstaltungen statt.

 

So schreibt Publizist und Journalist Andreas Vogt auf seinem Blog:

Selten bekommt man eine so klar politisch orientierte Kirche zu sehen. Hier ist das Engagement für Menschenrechte nicht Nebensache, sondern steht mindestens gleichberechtigt neben der Verkündung der christlichen Botschaft.

Am Zaum hängen Biografien politische Verfolgter, in der Kirche liegen Unterschriftenblätter für Solidaritätsbekundungen aus – gegen politische Verfolgung in China, der Türkei oder Belarus, für das Volksbegehren zur Enteignung der Deutschen Wohnen, für eine Schließung der menschenunwürdigen Lager an den EU-Außengrenzen. Jeden Tag um sechs finden sich in der Kirche Gläubige zu einer „Politischen Andacht“ zusammen.

Diese Kirche ist ein unbequemer Ort, ein lauter Schrei für mehr Engagement gegen das Unrecht auf dieser Welt. Und das war sie auch in der Zeit des Nationalsozialismus, als die Pfarrersfrau hier Juden versteckte, und in den letzten Monaten der DDR, als sich im Schutz dieser Kirche die friedliche Umwälzung formierte.

In einer kleinen Ausstellung sind die Bilder von 1989 zu sehen; dichtgedrängt saßen die Menschen im schönen, weiten, damals prall gefüllten Kirchenraum, hörten dem Pfarrer zu, der Staat und Demonstranten auffordert: „Keine Gewalt!“. Von vollgefüllten Bänken kann jetzt keine Rede mehr sein bei der politischen Andacht.

Wird Kirche von heute noch einmal so relevant werden für die Gesellschaft wie in diesen Zeiten? Die Gethsemanekirche ist der richtige Ort, genau darüber nachzudenken

 

Anti-Impfgegnerstanding mit Posaunenchor

Gegen Verschwörungen, versuchte Vereinnahmung und gegen Rechts wurde Dank der Initiative Gethsemane Kiez auch am 10. Januar 2022 wieder laut geblasen. Als es um 17.30 Uhr los ging, standen schon etwa 150 Leute vor der Kirche. Später wurden es noch ein paar mehr. Alle mit Maske, alle mit Abstand. Ganz demonstrativ.

Und es waren auch wieder ihre Gegner gekommen. Sie standen auf der anderen Straßenseite und waren in etwa halb so viele. Sie trugen alle keine Masken. Ganz demonstrativ.

Ein russisches Medium interviewte einen alternativen Streamer und umgekehrt. Ein Teilnehmer aus dem Spektrum der Querdenken-Bewegung versuchte sich in Akkordeon, um den Posaunenchor zu übertönen. Er ging klä(n)glich unter.

Immer wieder versuchten einzelne Aktivisten aus dem Lager der Coronaleugner rund um die Freedom-Parade: den Protest der Anwohner des Gethsemane-Kiezes zu stören, diesen abzufilmen oder ihre Propaganda unter die Leuten zu tragen.

Dank zivilgesellschaftlichem Protest vor Ort, den Ordnern der Initiative und der breit aufgestellten Polizei wurde dies aber immer wieder unterbunden.

 

Die meisten Coronaleugner leugnen nur deswegen und unter Vorwand die Pandemie, weil sie damit staatliche Maßnahmen und Gesetze (Infektionsschutzgesetz) mit Framing, Fake-News, Verschwörungsmythen und Geschichtsrevisionismus in Diskurs bringen, die Grenzen des Sagbaren verschieben und um sabotieren zu können. Es ist antidemokratisch.

Es geht ihnen nicht um ein friedvolles und freiheitliches Miteinander. Sie wollen ihre kruden und teils menschenfeindliche Meinungen und ebensolche Weltanschauungen anderen Mitmenschen aufdrängen, egal mit welchen Mitteln.

Bedrängung und Nötigung ist aber keine Freiheit sondern autoritäres Denken und Handeln, was mit einer freien Selbstbestimmung eben nicht zu verhandeln oder gar auszutauschen, geschweige denn, zu tolerieren ist. Keine Toleranz den Intoleranten!

 

hinzugezogene Quellen:

Instagram: Gethsemane Kiez www.instagram.com/gethsemane_kiez/

Wikipedia: Gethsemanekirche de.wikipedia.org/wiki/Gethsemanekirche_(Berlin)

Wikipedia: Gegner der Corona-Maßnahmen de.wikipedia.org/wiki/Proteste_gegen_Schutzmaßnahmen_zur...

BZ Berlin: Wir wollen diese Corona-Protestler nicht an unserer Gethsemane-Kirche www.bz-berlin.de/berlin/pankow/wir--wollen-diese-corona-p...

Tagesspiegel: Querdenker sehen sich im „Bürgerkrieg“ www.tagesspiegel.de/politik/querdenker-sehen-sich-im-buer...

Berliner Zeitung: Corona-Proteste an der Gethsemanekirche: Konfliktparteien treffen aufeinander www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/corona-protest-a...

Revolution89: Gethsemanekirche Berlin revolution89.de/revolution/gethsemanekirche-berlin/

Vogtpost: Die Politische vogtpost.de/die-politische-0012/12/07/2021/

 

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Vielen Dank!

Stand: Januar 2022

Der äußerst Aufschlussreiche 28er Test hat mich dazu bewogen meine alten 58er zu Vergleichen, es lag nah das moderne 60mm F2.8er Sigma DN gleich mit zu "verwursten", jenes gilt ja als einer der schärfsten (günstigen) Linsen aus dem MFT-Sortiment. Somit umspannen die Vintag Linsen drei Jahrzehnte (50er, 60er, 70er), ...zusätzlich ein Objektiv (Sigma) welches explizit für den Sensor und nicht für Film konstruiert wurde...

 

Bemerkung: Überaschenaderweise liegen alle Objektive abgeblendet bei F8.0 extrem Dicht bei einander. So das eine Platzierungszuweisung kaum sinnvoll erscheint. Ich werde zu jedem Objektiv unter Bemerkung kurz thematisch Eindrücke beschreiben.

 

Bemerkung zum Rokkor (MC1 + MC2):

Beide Rokkor Objektive (...gelten als Fehlkonstruktion, wegen 1.4er Lichtstärke mit nur 6 Linsen konstruiert) geben sich abgeblendet keinerlei Blöße, Zentral und Randschärfe sind auf der Höhe des Sigma 60mm, bei Blende F8 bilden beide Rokkor Linsen "Tupfengleich" ab.

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Graffiti –Jargon (Wikipedia):

 

de.wikipedia.org/wiki/Graffiti-Jargon

 

Wholecar

Bezeichnung für einen einzelnen Zugwaggon, dessen komplette Höhe und Länge mit Graffiti in einer Aktion bemalt wurde. In den meisten Fällen wird nur eine Waggonseite besprüht. Meistens teilen sich mehrere Writer die Arbeit an einem Zug; besprüht jedoch ein Writer einen Waggon allein, so spricht man von einem One-Man-Wholecar. Wholecars finden in der Writing-Szene hohes Ansehen. Für Fahrgäste und Verkehrsbetriebe ist diese Art von Besprühung auf Zügen sehr unangenehm, da durch die komplette Lackierung der Waggon verdunkelt wird.

 

Wholetrain

Bezeichnung für einen Zug, dessen Waggons von oben bis unten in einer Aktion bemalt wurden. Im Gegensatz zum Wholecar, besteht ein Wholetrain aus mehreren einzelnen Wholecars. Bei einem Wholetrain müssen wirklich alle Waggons (zumindest auf einer Seite) bemalt sein.

 

Bombing

Schnelles, auf Quantität ausgelegtes, illegales Sprühen; auch Bezeichnung für ein wenig aufwändiges (meistens chrom-schwarz) Piece (siehe auch Quickpiece, Silverpiece, Throw-up)

 

Trainbombing / Trainwriting

Allgemeine Bezeichnung für das Besprühen von Zügen.

 

Boss

Sicherheitsbeauftragter von Nahverkehrsbetrieben.

 

Botten

Schnelles Verlassen des Spots beim Sprühen.

 

Bust / gebustet werden

Das Auffassen eines Writers durch die Polizei.

 

Checker

Sicherheitsbeauftragte privater Firmen; auch Bezeichnung für eine Person, die vor dem Malen für andere Writer überprüft, ob eben solche, oder auch Polizei oder Putzer zugegen sind, die einen beim Besprühen diverser Objekte stören könnten.

 

Comment

Ein Comment ist ein neben oder in das Bild gesprühtes Statement oder ein Gruß (Fuck Police, One Love World Wide etc.).

 

Crew

Zusammenschluss von Writern die zusammen sprühen. Die Namen der Crews werden meistens mit mehreren Buchstaben abgekürzt z. B. SUK (Stick up Kids), UA (United Artists). Es finden auch Zahlen Verwendung als Gruppeninitial, z. B. der Postleitzahl des bewohnten oder repräsentierten Gebiets entnommen. Die Mitglieder einer Crew erhöhen deren Bekanntheitsgrad, indem sie das Crewkürzel ähnlich wie ihr eigenes Pseudonym in Bildern verarbeiten. Da mehrere Personen das gleiche Kürzel malen, kann ein höherer Bekanntheitsgrad erreicht werden.

 

End to End (auch „end2end“ oder „e2e“)

Zugbild, das sich über die Gesamtlänge eines Waggons erstreckt, aber nicht über die komplette Höhe (s. Wholetrain).

 

scouten Für einen anderen Writer "Wache halten".

 

Spot (Platz/Stelle)

Explizit ausgewählte Orte, die zum Malen eines Bildes geeignet sind/wären.

 

Tag [tæg] (engl. tag ‚Markierung‘, ‚Etikett‘, ‚Schild‘)

Signaturkürzel, welches das Pseudonym eines Writers darstellt. Gilt als die Urform des sich daraus entwickelten Piece. Häufig als "Unterschrift" unter gesprühten Bildern zu finden, gilt aber auch in der jugendlichen Gang-Kultur als territoriale Markierung. Zum Anbringen der Tags werden neben der Sprühdose oft auch wasserfeste Stifte benutzt. Tags können allerdings auch genauso gut mit Malerrollen oder anderen Utensilien angebracht werden. Auch das Einritzen des Pseudonyms, was der Urform von Graffiti entspricht, ist üblich (siehe Scratching). Vorrangiges Ziel ist es, einen guten und innovativen Style zu haben, sekundäres Ziel, in einer Stadt, einem Bezirk oder einer Gegend, möglichst präsent zu sein. Dadurch entsteht eine Art von Wettkampfkultur. Das Übersprühen fremder Tags – auch Crossen genannt – wird als Beleidigung angesehen. Besonders in der Bandensubkultur der Vereinigten Staaten dienen Tags zur Markierung des Territoriums einer Straßengang. Sprüher der Writing-Bewegung versuchen in der Regel hingegen, ihren Namen überall zu verbreiten, nicht nur in einem begrenzten Gebiet. Auch Ultras markieren manchmal Orte auf ähnliche Weise. Vorläufer von Tags gab es, wie das Beispiel des Beamten Joseph Kyselak zeigt, bereits im Biedermeier.

 

taggen Die Ausführung eines Tags.

 

Yard/Train-Yard

Gelände, auf dem Züge oder U-/S-Bahnen abgestellt werden, meistens zur Reinigung und Wartung...

 

Graffiti Art ΚΑΛΟ ΠΑΣΧΑ Frohe Ostern ÖBB Austria (c) Bernard Egger :: rumoto images 8341

La batalla por una voz política

1848-1918

Austriacas, luchando por los derechos de la mujer

Con el establecimiento de las primeras asociaciones de mujeres comenzó en 1867 una lucha aún en curso por la igualdad de las mujeres. Para obtener los derechos de la mujer en materia educativa y el voto femenino lucharon personalidades como Marianne Hainisch y Adelheid Popp.

Los primeros enfoques del movimiento de las mujeres austriacas surgieron del movimiento 1848: La asociación política-democrática de mujeres protestó contra los salarios más bajos para las mujeres. Ridiculizado por muchos hombres y como el derecho de asociaciones y de reunión de 1867 las mujeres prohibió la participación en asociaciones explícitamente políticos, pronto abandonada, se continuó en unas asociaciones benéficas y educativas.

El movimiento por los derechos femeninos defendió especialmente para más derechos y oportunidades para las mujeres en la educación. Con el Ley Nacional sobre la Educación Primaria de 1869, un primer paso se ha hecho: Las niñas de todos los sectores de la población ahora también pueden matricularse en las escuelas secundarias.

Con la educación escolar, las mujeres podrían operar en nuevos campos de ocupación. Principalmente se hicieron maestros y educadores. En el sector público, la proporción de mujeres, sin embargo, permaneció muy baja (tres por ciento) hasta 1890. El objetivo de los clubes de mujeres burguesas como la "Asociación Austriaca para maestros y educadores", fundada en 1869 por Marianne Hainisch, fue hacer posible a las mujeres el acceso a la educación superior. Debido a su compromiso, fue establecida en 1892 la primera escuela para niñas en Viena y en 1897 por la primera vez concedido a las mujeres el acceso a la Universidad de Viena. El acceso a la universidad pero se limitaba inicialmente a la Facultad de Letras y en 1900 se extendió a la Facultad de Medicina. En 1919, finalmente, las mujeres tuvieron acceso a todas las disciplinas universitarias.

Asociaciones de mujeres proletarias defendieran por trabajadoras y las asistentes hogar que fueron socialmente y legalmente desfavorecidos y excluidos del sufragio censitario válido. Una figura destacada de la "Asociación para la Educación de las Trabajadoras" (fundado en 1890) fue Adelheid Popp. Como editora del "Diario de las Trabajadoras", que fue publicado en 1893 como un complemento de la Social Democrática "Arbeiter-Zeitung (Diario de los Trabajadores)" creó una voz pública para las mujeres. Más tarde, estas asociaciones se incorporaron en el Partido Socialdemócrata, que continuó defender como un partido de masas para el sufragio de las mujeres en general. Una participación política igualitaria no se impuso hasta 1918 con el sufragio universal, directo, igual y secreto de todos las muchachas austriacas.

Anita Winkler

 

Der Kampf um die politische Mitsprache

1848–1918

Österreicherinnen, die für Frauenrechte kämpfen

Mit der Gründung der ersten Frauenvereine begann 1867 ein noch immer andauernder Kampf um die Gleichberechtigung der Frauen. Für Frauenrechte im Bildungsbereich und das Frauenwahlrecht kämpften Persönlichkeiten wie Marianne Hainisch und Adelheid Popp.

Erste Ansätze der österreichischen Frauenbewegung gingen aus der 1848er-Bewegung hervor: Der politisch-demokratische Frauenverein protestierte gegen die geringeren Löhne für Frauen. Von vielen Männern belächelt und da das Vereins- und Versammlungsrecht von 1867 Frauen die Mitgliedschaft in explizit politischen Vereinen untersagte, bald wieder aufgelassen, fand er seine Fortsetzung in karitativen und Bildungsvereinen.

Die Frauenrechtsbewegung setzte sich vor allem für mehr Rechte und Chancen von Frauen im Bildungsbereich ein. Mit dem Reichsvolkschulgesetz 1869 wurde ein erster Schritt getan: Mädchen aller Bevölkerungsschichten durften nun auch Mittelschulen besuchen.

Mit der schulischen Ausbildung konnten sich Frauen in neuen Berufsfeldern betätigen. Vorrangig wurden sie Lehrerinnen und Erzieherinnen. Im öffentlichen Sektor blieb der Frauenanteil bis 1890 allerdings sehr gering (drei Prozent). Ziel der bürgerlichen Frauenvereine wie des „Österreichische Vereins für Lehrerinnen und Erzieherinnen“, 1869 von Marianne Hainisch gegründet, war es, Frauen auch Zugang zur höheren Bildung zu ermöglichen. Aufgrund ihres Engagements wurde 1892 in Wien das erste Gymnasium für Mädchen eingerichtet und 1897 erstmals Frauen der Zugang zur Wiener Universität gewährt. Der Hochschulzugang beschränkte sich allerdings zunächst auf die Philosophische Fakultät und wurde 1900 auf die medizinische Fakultät ausgeweitet. 1919 schließlich erhielten Frauen Zugang zu allen Universitätsfächern.

Proletarische Frauenvereine traten für Arbeiterinnen und Hausgehilfinnen ein, welche sozial und rechtlich unterprivilegiert und vom gültigen Zensuswahlrecht ausgeschlossen waren. Eine führende Persönlichkeit des „Arbeiterinnen-Bildungsvereins“ (1890 gegründet) war Adelheid Popp. Als Redakteurin der „Arbeiterinnen-Zeitung“, die seit 1893 als Beilage der sozialdemokratischen „Arbeiter-Zeitung“ herausgegeben wurde, schuf sie für Frauen ein öffentliches Sprachrohr. Später wurden diese Vereine in die Sozialdemokratische Partei eingegliedert, die als Massenpartei weiterhin für das allgemeine Frauenwahlrecht eintrat. Eine gleichberechtigte politische Mitsprache konnte erst 1918 mit dem allgemeinen, direkten, gleichen und geheimen Wahlrecht für alle ÖsterreicherInnen durchgesetzt werden.

Anita Winkler

www.habsburger.net/de/kapitel/oesterreicherinnen-die-fuer...

Fundamentalistisch-christlicher „Marsch für das Leben“ stundenlang blockiert

Anhänger der Neuen Rechten, Konservative und Evangelikale marschieren alljährlich neben fanatisierten, christlichen Splittergruppen gegen Abtreibungen, Sterbehilfe und Präimplantationsdiagnostik (PID). Beobachter werfen den im Verband organisierten Gruppen ein nationalistisches, völkisches und antifeministisches Weltbild vor. Dazu gesellen sich jährlich AfD-Politiker und Grußworte von CDU/CSU-Spitzenpolitikern, die den „Marsch“ in der Mitte salonfähig machen.

 

Rund 5.000 Personen zogen am Samstag schweigend durch Berlin. Damit stagnierte die Teilnehmerzahl, die in den Jahren zuvor noch stetig gewachsen war. Nach einer Auftaktkundgebung vor dem Kanzleramt setzte sich der vom Bundesverband Lebensrecht (BVL) veranstaltete Marsch für das Leben in Bewegung, dessen Teilnehmer das Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen, aber auch jeder Form von Sterbehilfe forderten. Das Motto der Veranstaltung lautete »Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie!«. Auf der Kundgebung sprach Weihbischof Matthias Heinrich als Vertreter des Erzbistums Berlin und übermittelte die Grüße des neuen Erzbischofs der Hauptstadt, Heiner Koch, der ebenfalls am Samstag in sein Amt eingeführt wurde.

Über die Teilnahme verschiedener Bischöfe herrschte große Euphorie unter den Besuchern der Veranstaltung, die bereits zum elften Mal stattfand. Die bisherige Abwesenheit des religiösen Führungspersonals war im Vorfeld heftig beklagt worden. Auf mehreren Schildern wurde eine »Willkommenskultur für Ungeborene« gefordert. Die Kopplung der Themen Hilfe für Flüchtlinge und Ablehnung von Abtreibungen war offenkundig auch dem BVL Programm: Dessen Vorsitzender Martin Lohmann erklärte, Deutschland brauche eine »echte und glaubwürdige Willkommenskultur«, die »Flüchtlinge, Alte und Nichtgeborene« einbeziehe.

Beatrix von Storch, Europaabgeordnete der Alternative für Deutschland, die schon in den Vorjahren teilgenommen hatte, lief dieses Mal in der ersten Reihe mit.

 

Der Prozession der Abtreibungsgegner stellten sich zwei Bündnisse entgegen, die zu Demonstrationen aufgerufen hatten. Beide wandten sich gegen ein reaktionäres Frauen- und Familienbild. Laut Polizei nahmen insgesamt etwa 1.700 Menschen an den Gegenprotesten teil.

Das linksradikale und queerfeministische Bündnis "What the fuck" gab an, ihre Demonstration sei am Anhalter Bahnhof mit 2.000 Teilnehmern gestartet. Das linksfeministische "Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung" konnte vom Brandenburger Tor zum Gendarmenmarkt mobilisieren. Dort trafen beide Züge zusammen.

»What the fuck« hatte explizit dazu aufgerufen, den Marsch der Abtreibungsgegner zu blockieren. Dies konnte die Polizei auch mit rund 900 eingesetzten Beamten nicht verhindern. So wurde die Strecke der »Lebensschützer« stark verkürzt. Statt über den Potsdamer Platz und die Leipziger Straße wurden sie nördlich um das Brandenburger Tor herum und Unter den Linden entlanggeführt. Zwischen Charlottenstraße und Humboldt-Universität kam es zu mehreren hartnäckigen Blockaden, die den Marsch für gut zwei Stunden zum Stehen brachten.

Die teils brutalen Straßenräumungen begleiteten die Demonstranten mit lautstarken »Wo wart ihr in Heidenau?«-Rufen. Die Abtreibungsgegner wurden auf den letzten paar hundert Metern von einer Sambaband und Rufen wie »Wir sind die Perversen, wir sind euch auf den Fersen« oder »Wir klatschen laut Applaus, die Deutschen sterben aus« begleitet. Die Polizei ging mit massiven Einsatz von körperlicher Gewalt gegen die Blockierer vor. Bei den Auseinandersetzungen wurden zahlreiche Personen auf beiden Seiten verletzt, mindestens 28 Gegendemonstranten wurden vorläufig festgenommen.

 

Die Teilnehmer der „Marsch für das Leben“ Demo – zogen nach der Auflösung der Blockaden im Regen bis zu ihrem Abschlussort am Lustgarten – begleitet von den „Mittelalter, Mittelalter“-Rufen der Gegendemonstranten. Ein Gottesdienst im Dom wurde auch diesmal nicht ermöglicht. Zeitweise brachten Gegendemonstranten Banner an der Kuppel des Berliner Domes an. Zuvor hatten FEMEN-Aktivisten dort protestiert, wurden allerdings von der Polizei angehalten, diesen Protest zu beenden.

 

hinzugezogene Quellen:

www.vice.com/de/article/av8zze/aktivisten-machen-abtreibu...

web.archive.org/web/20151003034001/http://www.jungewelt.d...

www.sueddeutsche.de/panorama/abtreibungsgegner-marsch-fue...

www.nd-aktuell.de/artikel/985095.reaktionaerer-lebensschu...

www.belltower.news/lebensschutz-vs-anti-choice-samstag-ma...

web.archive.org/web/20180320143550/https://www.bz-berlin....

 

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Vielen Dank!

Stand: September 2015

Nachdem die Schneiderin das Maßnehmen beendet hatte, durften beide Mädchen ihre Sachen von heute morgen natürlich nicht wieder anziehen, sondern wurden umgehend in die neuen Kleider gesteckt, die sie für den Rest des Tages und auch am folgenden Tag selbstverständlich zu ihrem Leidwesen anbehalten mussten. Franzi traute sich zunächst nicht zu murren, als ihr die vielen Knöpfe im Rücken geschlossen wurden - nur als die Schneiderin an den beiden Knöpfe am hohen, festen Kragen angekommen war, würgte sie etwas und stöhnte, ob der offensichtlichen Enge des festen und hohen Stehkragens. Der Schneiderin tat es offensichtlich sehr leid, sie sagte Franzi, dass ihre Mutter diesen fürchterlich strengen Kragen leider explizit so geordert hat und sie es genau so umzusetzen musste. Dies bestätigte meine Frau auch sofort und forderte die Schneiderin dabei gleich auf, jetzt endlich auch die Kragenknöpfe zu schließen, weil Franzi sich sogleich an das enge Gefühl um ihren Hals gewöhnen soll. Als diese dem sofort nachkam, musste sie kräftig am Kragen ziehen , um die Knöpfe sicher in die vorgesehenen Knopflöcher zu bekommen. Dabei erklärte sie der jammernden Franzi noch, dass sich der Kragen, wegen der festen Materialien und Einlagen, die sie verarbeiten musste, auch beim Tragen leider keinen Millimeter weiten werde. Sie konnte ihr nur wünschen, dass sie sich vielleicht mit der Zeit ein wenig daran gewöhnen könnte. Ich bemerkte später noch, dass die arme Franzi Schwierigkeiten hatte, ihren Kopf zu bewegen und anfangs immer versuchte, mit ihren Fingern den Kragen etwas zu weiten , was aber unmöglich war, wie ihr die Schneiderin schon prophezeit hatte. Die gute Verarbeitung des Kleides sorgte auch dafür, dass dies auch in der Zukunft so blieb.

Am Abend des 16.08.2017 haben in Berlin über 200 Menschen an einer Kundgebung zur Erinnerung an Heather Heyer beteiligt. Die 32 Jahre alte Heather wurde am vergangenen Samstag in Charlottesville, Virgina von einem Neonazi ermordet, nachdem dieser mit seinem Fahrzeug absichtlich in eine Menschenmenge gerast ist. Während 19 Menschen zum Teil lebensbedrohliche Verletzungen erlitten, starb Heather an den Folgen ihrer schweren Verletzungen. Der 20jährige Täter soll mit der sogenannten rechten Alt-Right-Bewegung sympathisiert haben und zuvor an der gewaltsamen neonazistischen „Unite the Right“ Aufmarsch teilgenommen haben. Dementsprechend richtete sich der Protest gegen Neonazis, Rassismus, Rechtspopulismus und Intoleranz. Die Veranstaltung verlief friedlich und ohne Zwischenfälle.

 

Über 200 Menschen sind am 16. August 2017 in Berlin auf die Straße gegangen, um gegen Rassismus, Neonazis und Intoleranz zu demonstrieren. Anlass für den Protest sind brutalen Übergriffe und Attacken auf antirassistische Demonstranten am vergangenen Wochenende in Charlottesville, Virgina. Dabei fuhr ein Neonazi mit seinem Auto absichtlich mit hoher Geschwindigkeit in eine Gruppe von Gegendemonstranten und tötete dabei die 32jährige Heather Heyer. 19 weitere Personen erlitten zum Teil lebensbedrohliche Verletzungen. Anschließend floh der Täter vom Tatort, jedoch konnte die Polizei das Fahrzeug mehrere Blocks entfernt stoppen und den Fahrer festnehmen. Es soll sich um den 20-jährigen James Alex Fields, Jr. aus Maumee (Ohio) handeln. Ihm wird „Mord mit bedingtem Vorsatz, vorsätzliche Körperverletzung und Flucht von einem Unfall mit Todesfolge“ vorgeworfen.

 

Die 32 Jahre alte Heather hatte als Anwaltsgehilfin für die Kanzlei Miller Law in Virgina gearbeitet. An der Demonstration habe sie teilgenommen, um eine klare Botschaft an Neo-Nazis und Ku-Klux-Klan-Sympathisanten zu senden. Freunde starteten nach Heyers tragischem Tod eine Crowdfunding Kampagne, um Geld für ihre Familie zu sammeln. Innerhalb weniger Stunden spendeten fast 3.000 Menschen insgesamt 225.000 Dollar und hinterließen unterstützende Kommentare. Nicht wenige bezeichneten Heyer dabei als „Heldin, die nicht umsonst starb“.

 

In mehreren Redebeiträgen wurden die Aussagen des US-Präsident Donald Trump heftig kritisiert. Insbesondere deswegen, weil er die Neonazis der White-Supremacy-Bewegung nicht explizit verurteilte. Er hatte zunächst allgemein Hass und Fanatismus auf "vielen Seiten" angeprangert. Erst am Montag distanzierte Trump sich dann doch ausdrücklich von Neonazis und kritisierte konkret Gruppen wie den Ku-Klux-Klan (KKK) sowie Neonazis, um jedoch zwei Tage später wieder zurück zu rudern. So forderte Trump stärker zu differenzieren, denn „nicht Teilnehmer des Marsches waren Neonazis und nicht alle von ihnen Vertreter der Überzeugung einer weißen Vorherrschaft". Trumps Aussagen waren die Fortsetzung seines Zickzackkurses, den er nach den Ausschreitungen von Charlottesville eingeschlagen hat.

 

Zu dem heutigen Protest heutigen unter dem Motto „Berlin Stands with Charlottesville“ hatte unter anderem das Aktionsbündnis „The Coalition“ aufgerufen. Hierbei handelt es sich um ein Zusammenschluss diverser Gruppen, zu denen unter anderem auch die „American Voices Abroad Berlin“, die Linke Internationals“, Women United, die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V., Pussy Grabs Back!, RAZEM Berlin sowie die Salaam-Schalom Initiative gehören. Die Demonstranten versammelten sich am frühen Abend auf dem Pariser Platz zur Gedenkkundgebung. Die Veranstaltung verlief friedlich und ohne Zwischenfälle.

 

Hintergrund:

Zu dem Aufmarsch am vergangenen Wochenende aufgerufen hatte neben dem Ku Klux Klan (KKK) auch die sogenannte Alt-Right-Bewegung, die neonazistisches Gedankengut vertritt und Amerikas Präsident Donald Trump unterstützt. Anlass für die Kundgebung unter dem Motto "Unite the Right" (dt. „Vereinigt die Rechte“) war ein Stadtratsbeschluss, eine Statue des Konföderierten-General Robert E. Lee aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg (1861 bis 1865) zu entfernen. Die Konföderierten kämpften unter anderem für den Fortbestand der Sklaverei. Die Stadt Charlottesville ist heute überwiegend demokratisch geprägt.

 

Wohl deshalb war die Universitätsstadt ein besonderes Ziel der rechten Demonstranten, denn bereits in der Nacht zu Samstag sind mehrere hundert rechte Demonstranten mit Fackeln durch die Stadt marschiert. An beiden Protesttagen kam es immer wieder zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen den schwerbewaffneten Neonazis und Gegendemonstranten. Dabei wurden rund 40 Menschen verletzt. Bei einem Absturz eines Polizeihubschraubers, aus dem die Proteste aus der Luft beobachtet worden waren, starben zwei Polizisten. Die Absturzursache ist bisher nicht bekannt.

  

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PM Cheung Photography

 

Stand: Juli 2016

 

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Nach offiziellen Statistiken sind beinahe 99 % der türkischen Bevölkerung Muslime. Davon sind etwa 80 bis 85 % Sunniten, die restlichen 15 bis 20 % Aleviten. Außerdem leben in der Türkei 0,2 % Christen (125.000) und 0,04 % Juden (23.000). Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebten jedoch noch etwa 20 % Christen (insbesondere christliche Armenier und Griechen) auf dem Gebiet der heutigen Türkei und 1923 wurden 100.000 Juden in der Türkei gezählt. Auch eine kleine Anzahl von Jesiden lebt in der Türkei.

 

Die offiziellen Zahlen sind jedoch irreführend, weil jeder Einwohner der Türkei, wenn er nicht explizit als einer anderen Religion zugehörig erklärt wird, automatisch als Muslim erfasst wird. Ein Gegenstück zum Kirchenaustritt gibt es nicht, so dass auch Atheisten und Agnostiker offiziell als Muslime geführt werden. Die Zahl der nicht religiösen Einwohner der Türkei ist daher nicht bekannt.

 

Die Türkei ist offiziell kein islamischer Staat; hierbei gilt das Land neben Aserbaidschan als Vorreiter in der islamischen Welt. Der Islam als Staatsreligion wurde bereits 1928 unter Atatürk abgeschafft und die entsprechende Regelung aus der Verfassung gestrichen.Die Türkei sieht sich seither als laizistischen Staat an, der keine religiösen Präferenzen hat. Die sunnitisch-islamischen Einrichtungen werden allerdings vom staatlichen Diyanet İşleri Başkanlığı (DİB), dem Präsidium für Religionsangelegenheiten, verwaltet.

 

Im Jahr 2007 beschäftigte das DİB 84.195 Menschen, darunter waren 60.641 Imame. Es ist für 79.096(2007) Moscheen im Lande verantwortlich und für diejenigen Moscheen im Ausland, die zur Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB) gehören. Außerhalb der Türkei ist das DİB für 1805 Moscheen zuständig. Es regelt die Ausbildung der Imame und Muezzine, bezahlt und erhält die Moscheen und gibt landesweit den Inhalt der zu haltenden Predigten vor. Das Diyanet ist auch für die Ausrichtung der Koran-Kurse zuständig. Es entsendet Prediger, Imame und Muezzine an die Moscheen und unterhält die Gotteshäuser. Das Amt entsendet ebenfalls Räte (müşavir) und Attachés an Botschaften und Konsulate, insbesondere in der Bundesrepublik.

  

Fundamentalistisch-christlicher „Marsch für das Leben“ stundenlang blockiert

Anhänger der Neuen Rechten, Konservative und Evangelikale marschieren alljährlich neben fanatisierten, christlichen Splittergruppen gegen Abtreibungen, Sterbehilfe und Präimplantationsdiagnostik (PID). Beobachter werfen den im Verband organisierten Gruppen ein nationalistisches, völkisches und antifeministisches Weltbild vor. Dazu gesellen sich jährlich AfD-Politiker und Grußworte von CDU/CSU-Spitzenpolitikern, die den „Marsch“ in der Mitte salonfähig machen.

 

Rund 5.000 Personen zogen am Samstag schweigend durch Berlin. Damit stagnierte die Teilnehmerzahl, die in den Jahren zuvor noch stetig gewachsen war. Nach einer Auftaktkundgebung vor dem Kanzleramt setzte sich der vom Bundesverband Lebensrecht (BVL) veranstaltete Marsch für das Leben in Bewegung, dessen Teilnehmer das Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen, aber auch jeder Form von Sterbehilfe forderten. Das Motto der Veranstaltung lautete »Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie!«. Auf der Kundgebung sprach Weihbischof Matthias Heinrich als Vertreter des Erzbistums Berlin und übermittelte die Grüße des neuen Erzbischofs der Hauptstadt, Heiner Koch, der ebenfalls am Samstag in sein Amt eingeführt wurde.

Über die Teilnahme verschiedener Bischöfe herrschte große Euphorie unter den Besuchern der Veranstaltung, die bereits zum elften Mal stattfand. Die bisherige Abwesenheit des religiösen Führungspersonals war im Vorfeld heftig beklagt worden. Auf mehreren Schildern wurde eine »Willkommenskultur für Ungeborene« gefordert. Die Kopplung der Themen Hilfe für Flüchtlinge und Ablehnung von Abtreibungen war offenkundig auch dem BVL Programm: Dessen Vorsitzender Martin Lohmann erklärte, Deutschland brauche eine »echte und glaubwürdige Willkommenskultur«, die »Flüchtlinge, Alte und Nichtgeborene« einbeziehe.

Beatrix von Storch, Europaabgeordnete der Alternative für Deutschland, die schon in den Vorjahren teilgenommen hatte, lief dieses Mal in der ersten Reihe mit.

 

Der Prozession der Abtreibungsgegner stellten sich zwei Bündnisse entgegen, die zu Demonstrationen aufgerufen hatten. Beide wandten sich gegen ein reaktionäres Frauen- und Familienbild. Laut Polizei nahmen insgesamt etwa 1.700 Menschen an den Gegenprotesten teil.

Das linksradikale und queerfeministische Bündnis "What the fuck" gab an, ihre Demonstration sei am Anhalter Bahnhof mit 2.000 Teilnehmern gestartet. Das linksfeministische "Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung" konnte vom Brandenburger Tor zum Gendarmenmarkt mobilisieren. Dort trafen beide Züge zusammen.

»What the fuck« hatte explizit dazu aufgerufen, den Marsch der Abtreibungsgegner zu blockieren. Dies konnte die Polizei auch mit rund 900 eingesetzten Beamten nicht verhindern. So wurde die Strecke der »Lebensschützer« stark verkürzt. Statt über den Potsdamer Platz und die Leipziger Straße wurden sie nördlich um das Brandenburger Tor herum und Unter den Linden entlanggeführt. Zwischen Charlottenstraße und Humboldt-Universität kam es zu mehreren hartnäckigen Blockaden, die den Marsch für gut zwei Stunden zum Stehen brachten.

Die teils brutalen Straßenräumungen begleiteten die Demonstranten mit lautstarken »Wo wart ihr in Heidenau?«-Rufen. Die Abtreibungsgegner wurden auf den letzten paar hundert Metern von einer Sambaband und Rufen wie »Wir sind die Perversen, wir sind euch auf den Fersen« oder »Wir klatschen laut Applaus, die Deutschen sterben aus« begleitet. Die Polizei ging mit massiven Einsatz von körperlicher Gewalt gegen die Blockierer vor. Bei den Auseinandersetzungen wurden zahlreiche Personen auf beiden Seiten verletzt, mindestens 28 Gegendemonstranten wurden vorläufig festgenommen.

 

Die Teilnehmer der „Marsch für das Leben“ Demo – zogen nach der Auflösung der Blockaden im Regen bis zu ihrem Abschlussort am Lustgarten – begleitet von den „Mittelalter, Mittelalter“-Rufen der Gegendemonstranten. Ein Gottesdienst im Dom wurde auch diesmal nicht ermöglicht. Zeitweise brachten Gegendemonstranten Banner an der Kuppel des Berliner Domes an. Zuvor hatten FEMEN-Aktivisten dort protestiert, wurden allerdings von der Polizei angehalten, diesen Protest zu beenden.

 

hinzugezogene Quellen:

www.vice.com/de/article/av8zze/aktivisten-machen-abtreibu...

web.archive.org/web/20151003034001/http://www.jungewelt.d...

www.sueddeutsche.de/panorama/abtreibungsgegner-marsch-fue...

www.nd-aktuell.de/artikel/985095.reaktionaerer-lebensschu...

www.belltower.news/lebensschutz-vs-anti-choice-samstag-ma...

web.archive.org/web/20180320143550/https://www.bz-berlin....

 

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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: September 2015

Fundamentalistisch-christlicher „Marsch für das Leben“ stundenlang blockiert

Anhänger der Neuen Rechten, Konservative und Evangelikale marschieren alljährlich neben fanatisierten, christlichen Splittergruppen gegen Abtreibungen, Sterbehilfe und Präimplantationsdiagnostik (PID). Beobachter werfen den im Verband organisierten Gruppen ein nationalistisches, völkisches und antifeministisches Weltbild vor. Dazu gesellen sich jährlich AfD-Politiker und Grußworte von CDU/CSU-Spitzenpolitikern, die den „Marsch“ in der Mitte salonfähig machen.

 

Rund 5.000 Personen zogen am Samstag schweigend durch Berlin. Damit stagnierte die Teilnehmerzahl, die in den Jahren zuvor noch stetig gewachsen war. Nach einer Auftaktkundgebung vor dem Kanzleramt setzte sich der vom Bundesverband Lebensrecht (BVL) veranstaltete Marsch für das Leben in Bewegung, dessen Teilnehmer das Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen, aber auch jeder Form von Sterbehilfe forderten. Das Motto der Veranstaltung lautete »Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie!«. Auf der Kundgebung sprach Weihbischof Matthias Heinrich als Vertreter des Erzbistums Berlin und übermittelte die Grüße des neuen Erzbischofs der Hauptstadt, Heiner Koch, der ebenfalls am Samstag in sein Amt eingeführt wurde.

Über die Teilnahme verschiedener Bischöfe herrschte große Euphorie unter den Besuchern der Veranstaltung, die bereits zum elften Mal stattfand. Die bisherige Abwesenheit des religiösen Führungspersonals war im Vorfeld heftig beklagt worden. Auf mehreren Schildern wurde eine »Willkommenskultur für Ungeborene« gefordert. Die Kopplung der Themen Hilfe für Flüchtlinge und Ablehnung von Abtreibungen war offenkundig auch dem BVL Programm: Dessen Vorsitzender Martin Lohmann erklärte, Deutschland brauche eine »echte und glaubwürdige Willkommenskultur«, die »Flüchtlinge, Alte und Nichtgeborene« einbeziehe.

Beatrix von Storch, Europaabgeordnete der Alternative für Deutschland, die schon in den Vorjahren teilgenommen hatte, lief dieses Mal in der ersten Reihe mit.

 

Der Prozession der Abtreibungsgegner stellten sich zwei Bündnisse entgegen, die zu Demonstrationen aufgerufen hatten. Beide wandten sich gegen ein reaktionäres Frauen- und Familienbild. Laut Polizei nahmen insgesamt etwa 1.700 Menschen an den Gegenprotesten teil.

Das linksradikale und queerfeministische Bündnis "What the fuck" gab an, ihre Demonstration sei am Anhalter Bahnhof mit 2.000 Teilnehmern gestartet. Das linksfeministische "Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung" konnte vom Brandenburger Tor zum Gendarmenmarkt mobilisieren. Dort trafen beide Züge zusammen.

»What the fuck« hatte explizit dazu aufgerufen, den Marsch der Abtreibungsgegner zu blockieren. Dies konnte die Polizei auch mit rund 900 eingesetzten Beamten nicht verhindern. So wurde die Strecke der »Lebensschützer« stark verkürzt. Statt über den Potsdamer Platz und die Leipziger Straße wurden sie nördlich um das Brandenburger Tor herum und Unter den Linden entlanggeführt. Zwischen Charlottenstraße und Humboldt-Universität kam es zu mehreren hartnäckigen Blockaden, die den Marsch für gut zwei Stunden zum Stehen brachten.

Die teils brutalen Straßenräumungen begleiteten die Demonstranten mit lautstarken »Wo wart ihr in Heidenau?«-Rufen. Die Abtreibungsgegner wurden auf den letzten paar hundert Metern von einer Sambaband und Rufen wie »Wir sind die Perversen, wir sind euch auf den Fersen« oder »Wir klatschen laut Applaus, die Deutschen sterben aus« begleitet. Die Polizei ging mit massiven Einsatz von körperlicher Gewalt gegen die Blockierer vor. Bei den Auseinandersetzungen wurden zahlreiche Personen auf beiden Seiten verletzt, mindestens 28 Gegendemonstranten wurden vorläufig festgenommen.

 

Die Teilnehmer der „Marsch für das Leben“ Demo – zogen nach der Auflösung der Blockaden im Regen bis zu ihrem Abschlussort am Lustgarten – begleitet von den „Mittelalter, Mittelalter“-Rufen der Gegendemonstranten. Ein Gottesdienst im Dom wurde auch diesmal nicht ermöglicht. Zeitweise brachten Gegendemonstranten Banner an der Kuppel des Berliner Domes an. Zuvor hatten FEMEN-Aktivisten dort protestiert, wurden allerdings von der Polizei angehalten, diesen Protest zu beenden.

 

hinzugezogene Quellen:

www.vice.com/de/article/av8zze/aktivisten-machen-abtreibu...

web.archive.org/web/20151003034001/http://www.jungewelt.d...

www.sueddeutsche.de/panorama/abtreibungsgegner-marsch-fue...

www.nd-aktuell.de/artikel/985095.reaktionaerer-lebensschu...

www.belltower.news/lebensschutz-vs-anti-choice-samstag-ma...

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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

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Stand: September 2015

Fundamentalistisch-christlicher „Marsch für das Leben“ stundenlang blockiert

Anhänger der Neuen Rechten, Konservative und Evangelikale marschieren alljährlich neben fanatisierten, christlichen Splittergruppen gegen Abtreibungen, Sterbehilfe und Präimplantationsdiagnostik (PID). Beobachter werfen den im Verband organisierten Gruppen ein nationalistisches, völkisches und antifeministisches Weltbild vor. Dazu gesellen sich jährlich AfD-Politiker und Grußworte von CDU/CSU-Spitzenpolitikern, die den „Marsch“ in der Mitte salonfähig machen.

 

Rund 5.000 Personen zogen am Samstag schweigend durch Berlin. Damit stagnierte die Teilnehmerzahl, die in den Jahren zuvor noch stetig gewachsen war. Nach einer Auftaktkundgebung vor dem Kanzleramt setzte sich der vom Bundesverband Lebensrecht (BVL) veranstaltete Marsch für das Leben in Bewegung, dessen Teilnehmer das Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen, aber auch jeder Form von Sterbehilfe forderten. Das Motto der Veranstaltung lautete »Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie!«. Auf der Kundgebung sprach Weihbischof Matthias Heinrich als Vertreter des Erzbistums Berlin und übermittelte die Grüße des neuen Erzbischofs der Hauptstadt, Heiner Koch, der ebenfalls am Samstag in sein Amt eingeführt wurde.

Über die Teilnahme verschiedener Bischöfe herrschte große Euphorie unter den Besuchern der Veranstaltung, die bereits zum elften Mal stattfand. Die bisherige Abwesenheit des religiösen Führungspersonals war im Vorfeld heftig beklagt worden. Auf mehreren Schildern wurde eine »Willkommenskultur für Ungeborene« gefordert. Die Kopplung der Themen Hilfe für Flüchtlinge und Ablehnung von Abtreibungen war offenkundig auch dem BVL Programm: Dessen Vorsitzender Martin Lohmann erklärte, Deutschland brauche eine »echte und glaubwürdige Willkommenskultur«, die »Flüchtlinge, Alte und Nichtgeborene« einbeziehe.

Beatrix von Storch, Europaabgeordnete der Alternative für Deutschland, die schon in den Vorjahren teilgenommen hatte, lief dieses Mal in der ersten Reihe mit.

 

Der Prozession der Abtreibungsgegner stellten sich zwei Bündnisse entgegen, die zu Demonstrationen aufgerufen hatten. Beide wandten sich gegen ein reaktionäres Frauen- und Familienbild. Laut Polizei nahmen insgesamt etwa 1.700 Menschen an den Gegenprotesten teil.

Das linksradikale und queerfeministische Bündnis "What the fuck" gab an, ihre Demonstration sei am Anhalter Bahnhof mit 2.000 Teilnehmern gestartet. Das linksfeministische "Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung" konnte vom Brandenburger Tor zum Gendarmenmarkt mobilisieren. Dort trafen beide Züge zusammen.

»What the fuck« hatte explizit dazu aufgerufen, den Marsch der Abtreibungsgegner zu blockieren. Dies konnte die Polizei auch mit rund 900 eingesetzten Beamten nicht verhindern. So wurde die Strecke der »Lebensschützer« stark verkürzt. Statt über den Potsdamer Platz und die Leipziger Straße wurden sie nördlich um das Brandenburger Tor herum und Unter den Linden entlanggeführt. Zwischen Charlottenstraße und Humboldt-Universität kam es zu mehreren hartnäckigen Blockaden, die den Marsch für gut zwei Stunden zum Stehen brachten.

Die teils brutalen Straßenräumungen begleiteten die Demonstranten mit lautstarken »Wo wart ihr in Heidenau?«-Rufen. Die Abtreibungsgegner wurden auf den letzten paar hundert Metern von einer Sambaband und Rufen wie »Wir sind die Perversen, wir sind euch auf den Fersen« oder »Wir klatschen laut Applaus, die Deutschen sterben aus« begleitet. Die Polizei ging mit massiven Einsatz von körperlicher Gewalt gegen die Blockierer vor. Bei den Auseinandersetzungen wurden zahlreiche Personen auf beiden Seiten verletzt, mindestens 28 Gegendemonstranten wurden vorläufig festgenommen.

 

Die Teilnehmer der „Marsch für das Leben“ Demo – zogen nach der Auflösung der Blockaden im Regen bis zu ihrem Abschlussort am Lustgarten – begleitet von den „Mittelalter, Mittelalter“-Rufen der Gegendemonstranten. Ein Gottesdienst im Dom wurde auch diesmal nicht ermöglicht. Zeitweise brachten Gegendemonstranten Banner an der Kuppel des Berliner Domes an. Zuvor hatten FEMEN-Aktivisten dort protestiert, wurden allerdings von der Polizei angehalten, diesen Protest zu beenden.

 

hinzugezogene Quellen:

www.vice.com/de/article/av8zze/aktivisten-machen-abtreibu...

web.archive.org/web/20151003034001/http://www.jungewelt.d...

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Stand: September 2015

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