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Andre Kuipers poseert met een wereldbol voor een greenscreen. 3FM Serious Request draait dit jaar om diarree. Jaarlijks overlijden er wereldwijd 800.000 kinderen aan de gevolgen van diarree en om dat aantal terug te dringen, zetten 3FM en het Rode Kruis zich van 18 t/m 24 december vanuit Leeuwarden in om zoveel mogelijk geld in te zamelen voor deze stille ramp. Details: www.3fm.nl

Caro Emerald treed op tijdens de eindshow van Serious Request. 3FM Serious Request draait dit jaar om diarree. Jaarlijks overlijden er wereldwijd 800.000 kinderen aan de gevolgen van diarree en om dat aantal terug te dringen, zetten 3FM en het Rode Kruis zich van 18 t/m 24 december vanuit Leeuwarden in om zoveel mogelijk geld in te zamelen voor deze stille ramp. Details: www.3fm.nl

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Der vermeintliche Tod des Lazarus und seine Auferweckung durch Jesus Christus sind für das Ostergeschehen von zentraler Bedeutung. Versuch einer Erklärung.

 

„Diese Krankheit führt nicht zum Tode.“

Joh. 11, 4

 

Ostern gibt Gelegenheit, inne zu halten und sich den großen Rätselfragen des Lebens zuzuwenden. Die geheimnisvolle Auferweckung des Lazarus, wie sie das Johannes-Evangelium schildert, gibt dazu eine besondere Gelegenheit. Das Erkenntnisbedürfnis des modernen Menschen will nicht beim bloßen Wunderglauben stehenbleiben, den die erstarrten Kirchen fordern, sondern in die Tiefe dringen, um Klarheit zu erlangen, was diesem Geschehen zugrunde liegt. Zumal es die Passion Christi einleitet, also offensichtlich in einer starken inneren Beziehung zu dem ja noch rätselvolleren Ostergeschehen steht.

 

Die Auferweckung des Lazarus wird von den katholischen und evangelischen Theologen als eine Auferweckung von den Toten aufgefasst und als die siebte und größte der Wundertaten Jesu angesehen, die er nach dem Johannes-Evangelium vollbracht hat. Vordergründig spricht ja auch die Tatsache, dass Lazarus krank wurde, man dann offenbar seinen Tod diagnostizierte und ihn ins Grab legte, für den Eintritt des Todes, aus dem ihn Christus nach über drei Tagen auferweckte.

 

Auferweckung vom Tode?

 

Doch schon der Text lässt eine solche eindeutige Interpretation nicht zu. Denn gleich in Vers 4 des 11. Kapitels antwortet Christus auf die Nachricht der offenbar sehr besorgten Schwestern des Lazarus, dass ihr Bruder krank sei: „Diese Krankheit führt nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes“, wie es in der Übersetzung Luthers heißt; in treffenderer Übersetzung: „sondern zur Erscheinung des Gottes in ihm; die Schöpfermacht des Sohnes Gottes soll sich offenbaren durch sie.“[1]

 

Er blieb ja auch unbesorgt noch zwei weitere Tage an der Taufstelle des Täufers am Jordan, wo er gerade mit den anderen Jüngern weilte. Und als er aufbrechen wollte, sprach er: „Lazarus, unser Freund, schläft; aber ich gehe hin, um ihn aufzuwecken.“ Und die Jünger sagten: „ Herr, wenn er schläft, so wird er wieder gesund.“ (Joh. 11, 11- 12)

 

Da schiebt merkwürdigerweise der Evangelist die Bemerkung ein: „Jesus aber hatte von seinem Tode gesprochen, und sie meinten, er spräche vom Schlafe.“ Und er setzt zur Bestätigung hinzu: „Darauf sprach Jesus in aller Offenheit zu ihnen: Lazarus ist gestorben. Und ich bin froh um euretwillen, dass ich nicht dort war, auf dass euer Glaube erwache. Aber jetzt lasst uns zu ihm gehen.“

 

Christus äußert sich also vollkommen widersprüchlich. Einmal sagt er, die Krankheit führe nicht zum Tode, also Lazarus werde nicht sterben, um zwei Tage später, physisch weit entfernt von Lazarus, zu erklären, er sei gestorben. Wenn man nicht in die menschliche Plattheit verfällt, der Gottessohn, der von sich sagt, er sei der Herr des Lebens, ja das Leben selbst, habe sich halt anfangs geirrt und Lazarus sei wider Erwarten doch gestorben, muss man sich fragen: Was will Christus damit zum Ausdruck bringen, dass er hier bewusst diesen Widerspruch setzt: zwei Aussagen, die sich für das gewöhnliche Verständnis völlig ausschließen? Offensichtlich fordert er damit zu einer tieferen Erkenntnissuche auf, der wir im Kontext des ganzen beschrieben Vorganges nachgehen sollen.

 

Wenn sich beide Aussagen gegenseitig ausschließen, heben sie sich logisch auf, d.h. keine kann alleinige Geltung beanspruchen, so wie man sie gewöhnlich versteht, sondern es muss ein drittes, eine Synthese gemeint sein, in der beide enthalten, in etwas Mittleres aufgehoben sind. Lazarus muss danach in einem Zustand sein, in dem er nicht wirklich tot ist, sondern sich wie in einem tiefen Schlaf befindet, aber doch gegenüber dem gewöhnlichen Schlaf wie gestorben erscheint. Er muss in einem todähnlichen Schlaf liegen, den Christus offensichtlich in geographischer Entfernung kontrolliert verfolgt, um ihn nach Ablauf von etwas mehr als drei Tagen zu beenden.

 

Wir kennen ja auch heute viele Fälle, wo der Leib eines Menschen nach Unfall oder Krankheit alle Symptome des Todes zeigte und von den Ärzten für tot erklärt wurde, der Geist des Menschen aber unerklärlicherweise nach kurzer Zeit wieder in seinen Leib zurückkehrte.[2] Ich will solche Fälle nicht mit dem des Lazarus auf eine Stufe stellen, sondern damit nur die Richtung andeuten, in die sich unsere Vorstellung bewegen kann. Die Frage entsteht: Knüpft Jesus hier an eine Praxis an, die den Gebildeten, insbesondere den sehr zornig reagierenden Pharisäern und Priestern nicht unbekannt war, die in den Tempeln der alten Welt ausgeübt wurde? Aber zu welchem Ziel?

 

Mysterien-Einweihung

 

Bei allen Völkern des Altertums gab es Mysterien, in denen Auserwählte durch eine jahrelange geheime Schulung danach strebten, die niedere Erkenntnis der Sinneswelt hinter sich zu lassen und erkennend und erlebend in die dahinter wirkende geistige Welt der schöpferischen Götter aufzusteigen. Die lange Vorbereitung gipfelte in dem zentralen Akt der Initiation, der Einweihung, in der ein hoher Eingeweihter den Schüler in einen todähnlichen Schlaf versetzte, in dem dieser seinen Leib wie beim Tode verlassen sollte, um in die göttliche Welt einzutreten. Diese Vorgänge und Erlebnisse mussten bei Strafe des Todes streng geheim gehalten werden, damit nicht Unvorbereitete Unheil damit anrichten konnten.

 

Der Franzose Eduard Schuré versuchte aus seinen Forschungen eine solche Szene in den ägyptischen Mysterien zu beschreiben:

 

„In der Dämmerung begleiteten Priester des Osiris, Fackeln haltend, den neuen Adepten in eine niedrige Krypta, die vier von Sphinxen getragene Pfeiler stützten. In einem Winkel befand sich ein marmorner Sarkophag. ´Kein Mensch`, sagte der Hierophant, ´entgeht dem Tod, und jede lebendige Seele ist zur Auferstehung bestimmt. Der Adept schreitet lebendig durch das Grab, um in diesem Leben schon einzutreten in das Licht des Osiris. Lege dich also hin in diesen Sarg und erwarte das Licht. Diese Nacht wirst du durch das Tor des Schreckens schreiten und die Schwelle der Meisterschaft erreichen.` Der Adept legte sich in den offenen Sarkophag, der Hierophant streckte seine Hand aus, um ihn zu segnen, und der Zug der Eingeweihten entfernte sich schweigend aus dem Grabgewölbe.“[3]

 

Der britische Schriftsteller Charles William Heckethorn kam noch zu wesentlich detaillierteren Schilderungen und beschrieb auch bei den Einweihungen der keltischen Druiden die Bedeutung des Sarges: „Der Aufnahmebewerber wurde in einen Sarg gelegt, womit der Tod Hu`s – d.h. der Sonne – angedeutet werden sollte, während seine Auferstehung im dritten Grade das Wiederscheinen der Sonne symbolisierte.“[4] Wobei m.E. mit dem Wiedererscheinen der Sonne wohl die Geburt des sonnenhaften höheren Menschen in dem neuen Eingeweihten gemeint ist.

 

Der Ägyptologe Frank Teichmann weist darauf hin, dass die ägyptischen Pyramiden heute nur als riesige Grabstätten gesehen werden. Das seien sie z.T. auch gewesen. Aber aus den von ihm untersuchten Phänomenen lasse sich vermuten, dass sie auch als zentrale Stätten der Einweihung gebaut worden seien. Zwischen Tod und Einweihung bestehe eben ein Zusammenhang. „Weil der Pharao, um in den Weltinnenraum der Isis (die göttliche Welt) eingeführt werden zu können, die Schwelle des Todes überschreiten musste, d.h. sterben musste, so liegt es nahe, dass der Ort dieser Initiation auch äußerlich mit dem Grabe verbunden sein musste.“ [5]

 

Auferweckung des Lazarus / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library, Ikonografie und Malerei: ift.tt/2pVsuyO

 

Die Seele, der „Ba“, des Einzuweihenden stieg aus der zentralen Grabkammer in der sich nach oben zuspitzenden Pyramide empor und ließ immer mehr Materie hinter sich. „Welch schönes Bild für den Aufstieg des Ba, sein Immer-unabhängiger-Werden vom Irdischen haben wir da in der Pyramide vor uns! Je höher der Ba steigt, desto mehr nimmt der quadratische Querschnitt der Pyramide ab, bis er schließlich im obersten Punkt des Pyramidions die Sinnenwelt verlässt.“[6]

 

Die Einweihung bestand also darin, dass Einzelne schon während des Lebens erfuhren, was sie normalerweise erst nach dem Tode erfahren konnten: die unmittelbar erlebte Gemeinschaft mit den höheren, göttlichen Wesen. So deutete noch der nordafrikanische Weise Apuleius im 2. Jahrhundert vom Erlebnis seiner Einweihung an: „Ich kam bis zur Grenze des Todes, ich betrat Proserpinas (Herrscherin über die Toten) Schwelle, und nachdem ich durch alle Elemente gefahren, kehrte ich wieder zurück. Um Mitternacht sah ich die Sonne in hellem Lichte erstrahlen. Ich schaute die unteren und die oberen Götter von Angesicht zu Angersicht und stand anbetend nahe vor ihnen.“[7]

 

Tiefe Vorbereitung

 

Der Grieche Plutarch (45-120 n.Chr.), der sich verschiedentlich als einen Eingeweihten bezeichnete, weist in seiner Schrift „Über das ´EI` (´Du bist`) zu Delphi“ auf die Notwendigkeit einer tiefen Selbst- und Welterkenntnis des Menschen hin, die Voraussetzung für eine Einweihung ist. Der Gott begrüße jeden mit der Inschrift am Tempel von Delphi: „Erkenne dich selbst“. „Wir aber erwidern darauf der Gottheit mit den Worten: Du bist, und bringen ihr damit den Gruß des Seins als den wahren, ursprünglichen und allein ihr zukommenden. – Denn wir haben eigentlich hier keinen Anteil an diesem Sein, sondern eine jede sterbliche Natur, indem sie zwischen Entstehung und Untergang in der Mitte liegt, zeigt bloß eine Erscheinung und ein schwaches und unsicheres Wähnen von sich selbst.“[8]

 

Der Mensch müsse zu einer Weisheit kommen, durch die er die Scheinhaftigkeit des sinnlichen Lebens durchschaut, das immer nur in einem unaufhörlichen Fluss der Veränderung, des Entstehens und Vergehens, bestehe, nirgends aber zu einem in sich ruhenden Sein gelange. Weil wir das wahre Sein nicht kennen, verführe uns die sinnliche Wahrnehmung dazu, sie, die bloß scheint, für das Sein zu halten. Geburt und Tod verlören für eine höhere Erkenntnis ihre Bedeutung, da sie auch nur Augenblicke temporären Entstehens und Vergehens sind, wie alles, was sonst geschieht.

 

Der Geist aber schaue zurück auf das Vergangene und voraus auf das Zukünftige. Er stehe über dem Vergänglichen, in und an dem er sich nur offenbart. Im Geiste leben die schöpferischen Kräfte, aus denen alles Sinnliche geboren ist, so auch im Geiste des Menschen. Es lebe mehr in ihm, als was er sinnlich wahrnimmt. Es leuchte in ihm etwas auf, was alles geschaffen habe, auch seine physische Erscheinung, was vor dieser da war und nach ihr sein wird. Er fühle so das Ewige, das Göttliche in sich als ein höheres „Ich“, das hinausreiche über die Grenzen seines sinnlichen Werdens, das vor seiner Geburt war und nach seinem Tode sein werde. Er erkenne, dass seine sinnliche Persönlichkeit ein Geschöpf dieses höheren „Ich“ sei.[9]

 

Nach jahrelanger Vorbereitung kam dann der Zeitpunkt, um zum Schauen dieses höheren „Ich“ und zum Eintritt in die Welt der Götter geführt zu werden. Dazu mussten eben an einem abgeschlossenen Ort alle Sinneseindrücke zum Schweigen und die Seele zum Verlassen des physischen Leibes gebracht werden, jedoch ohne die letzte Verbindung zu lösen. Die Mysterienschüler wurden „durch dreieinhalb Tage der Welt entrückt und dazu an einen Ort gebracht …, wo ihr Körper in einem todähnlichen Zustand war, und nach dreieinhalb Tagen wurden sie wieder auferweckt; da wurde ihre Seele in den Körper zurückgerufen. Dann waren solche Menschen fähig, sich an das, was sie als Anschauung der höheren Welten empfangen hatten, zu erinnern und selber von den geistigen Welten zu künden.“[10]

 

Einweihung des Lazarus durch Christus

 

Christus versetzte seinen Schüler Lazarus in einen todähnlichen Schlaf, aus dem er ihn nach über drei Tagen wieder erweckte. Es ist offensichtlich, dass Christus gleichsam als höchster göttlicher Eingeweihter an Lazarus die Initiation vollzog, die bis dahin nur in den geheimnisvollen Tiefen der Mysterien vorgenommen wurde. Die beiden Schwestern des Lazarus konnten das Geschehen nicht durchschauen. Sie hielten ihren Bruder für tot. Als Christus in Bethanien ankam, sagte er zur klagenden Martha: „Dein Bruder wird auferstehen.“ Sie aber glaubte, er meine die Auferstehung am Ende der Zeit. Doch Christus antwortete: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer sich glaubend mit meiner Kraft erfüllt, wird leben, auch wenn er stirbt. …“

 

Damit weist er darauf hin, dass in ihm die Kraft der Auferstehung, des schöpferischen göttlichen Lebens, anwesend ist, die auch in den Mysterien den Schüler während seines Lebens in der göttlichen Welt durchdrang, so dass er als ein verwandelter, höherer Mensch aus dem „Tode“ zurückkam. In Jesus ist das göttliche Leben, aus dem alles entstanden ist, das Ewige, das im Urbeginne war, der „Logos“, das schöpferische Wort, „Fleisch“ geworden, wie es im Prolog des Evangeliums heißt.[11] Das Ewige, zu dem man sich in den Mysterien erheben musste, um von ihm die Kraft aufzunehmen, mit der man dann wieder auferweckt werden konnte, war auf die Erde herunter gekommen und in Jesus-Christus Mensch geworden. In ihm stand der Geist der Auferstehung und des Lebens unmittelbar vor den Menschen. Wer sich mit seiner Kraft erfüllt, kann dasselbe erreichen, was in den Mysterien nur wenige Auserwählte erreichten.

 

„Ist er wirklich die Auferstehung: dann ist das ´Ewige, Anfängliche` in Lazarus auferstanden. Man hat es also mit einer Auferweckung des ewigen ´Wortes` zu tun. Und dieses ´Wort` ist das Leben, zu dem Lazarus auferweckt worden ist. (…) Ist in Lazarus das ´ewige Wort` auferstanden, dann dient wirklich der ganze Vorgang dazu, den Gott in Lazarus erscheinen zu lassen. Denn Lazarus ist durch den ganzen Vorgang ein anderer geworden. Vorher lebte nicht das ´Wort`, der Geist, in ihm; jetzt lebt dieser Geist in ihm. (…) Gewiss ist doch mit jeder Geburt eine Krankheit, die Krankheit der Mutter, verknüpft. Aber diese Krankheit führt nicht zum Tode, sondern zu neuem Leben. Bei Lazarus wird dasjenige ´krank`, aus dem der ´neue Mensch`, der vom ´Wort` durchdrungene Mensch, geboren wird. (…) Es ist der Geist in ihm lebendig geworden. Er ist des Lebens teilhaftig geworden, das ewig ist.“[12]

 

Das christliche Mysterium

 

Lazarus ist im Sinne der Mysterien ein Initiierter, ein Eingeweihter, geworden. Er wurde fähig, sich in die höheren Welten zu erheben. Jesus vollzog in aller Öffentlichkeit eine Einweihung, die bis dahin nur verborgen in den Mysterien stattfand. Auf den Verrat von Einzelheiten, erst recht die vollkommen öffentliche Vollziehung – ein ungeheurer, noch nie dagewesener Vorgang – stand die Todesstrafe. Als daher die Hohenpriester und die Pharisäer davon erfuhren, beriefen sie eine Versammlung des Hohen Rates ein und beschlossen, ihn zu töten. (Joh. 11, 45-53)

 

Ganz offensichtlich erklärte Christus mit dieser Tat die Zeit der alten Einweihung der Mysterien für abgelaufen. Mit der Einweihung des Lazarus zog er das Geschehen in die volle Öffentlichkeit. Sie bildete einen Übergang in die Einweihung durch die Kräfte des Christus, mit denen von nun an sich jeder Mensch auf Erden verbinden kann. Der Schöpfergott, der Logos, der von den alten Eingeweihten in den Mysterien als das Höchste gesucht wurde, war zur Erde gekommen, so dass nicht nur wenige Auserwählte, sondern alle Menschen sich wieder erkennend in die göttliche Welt, die Welt des Vaters, erheben können.

 

„Niemand kommt zum Vater, denn durch mich.“

 

An die Stelle der vielen Mysterien sollte sozusagen das eine christliche Urmysterium treten. Christus, der Fleisch gewordene Logos, wurde zum Initiator der ganzen Menschheit. Nicht Absonderung und Heil einiger Auserwählter sollte mehr stattfinden, sondern der allmähliche Zusammenschluss aller Menschen. Nicht nur jene sollen selig werden, die sich in den exklusiven Mysterientempeln zum Schauen der höheren Welten erheben können, sondern: „Selig sind, die nicht schauen und doch glauben.“ Auch wenn sie zunächst noch im Dunkeln tappen, das Licht des Logos, mit dem sie sich vertrauenden Herzens verbinden, wird in ihnen zu leuchten beginnen.[13]

 

Das Ostergeschehen

 

Mit dem Beschluss des Hohen Rates, Jesus zu töten, wurde seine Passion und das Ostergeschehen eingeleitet. Was spielte sich nun vor aller Welt in Jerusalem ab? Jesus ließ zu, dass er ans Kreuz geschlagen wurde, was er selbstverständlich hätte verhindern können. Verbot er doch bei seiner Gefangennahme Petrus den Widerstand und sagte: „Oder meinst du, ich könnte nicht meinen Vater um Hilfe bitten? Er kann mir auf der Stelle mehr als zwölf Legionen von Engeln zur Seite stellen. Aber wie könnte sich dann das Schriftwort erfüllen, dass alles so geschehen muss?“ (Mt. 26, 53-54) Er durchlitt den Tod und vollbrachte am dritten Tage die Auferstehung von den Toten.

 

Er vollzog also an sich selbst in aller Öffentlichkeit, was zuvor nur verborgen in den Mysterien stattfand – aber mit einem wesentlichen Unterschied. Er ging nicht in einen todähnlichen Schlaf, sondern in den wirklichen, realen Tod. Die Mysten in den Mysterien kehrten wieder in ihren unverändert intakten physischen Leib zurück. Ihr seelisch-geistiges Wesen hatte eine große Umwandlung erfahren, ihr Leib aber war derselbe sterbliche Leib geblieben. Jesus dagegen starb wirklich, sein Leib war tot. Und er führte ihn zur Auferstehung, indem er ihn zu einem neuen, höheren Leben erweckte, das vom Tod nicht mehr zerstört werden kann. Dies ist in einem Artikel vor einem Jahr hier genauer betrachtet worden.[14]

 

Die Einweihung in den Mysterien war gleichsam so etwas wie eine Vorbereitung zu dem Geschehen auf Golgatha, in dem Christus sie als offenes historisches Ereignis auf eine noch höhere Stufe hob und in Jesus die Vergeistigung bis in den physischen Leib vollzog – als Vorbild und Same für die ganze Menschheit. Von da an strömt das, was sich früher in den Mysterien auf wenige Auserwählte ausgegossen hatte, von dem „Mysterium von Golgatha“ auf diejenigen, die sich mit ihm verbinden und seine Kraft in sich aufnehmen wollen.

 

Das Christentum ist mehr als eine Religion und Jesus Christus mehr als ein Religionsstifter. Das Zentrale ist nicht die Lehre, sondern die nur anfänglich zu begreifende Tat, die er als Opfer für die ganze Menschheit vollbracht hat. Man kann sich ja nur langsam der Dimension dieses Mysteriums nähern und ahnend versuchen, es in Worte zu fassen.

 

„Die Welt ist tief und tiefer als der Tag gedacht.“[15]

   

Anmerkungen

 

[1] Vgl. Rudolf Steiner: Das Christentum als mystische Tatsache. TB 2002, S. 123

 

[2] Vergl. GEOLITICO, Herbert Ludwig: „Reise zur anderen Seite des Lebens“

 

[3] Eduard Schuré: Die großen Eingeweihten, 1979, S. 130

 

[4] in: Geheime Gesellschaften, Geheimbünde und Geheime Lehren, 1900, S. 33 ff., obiges Zitat S. 60, ift.tt/2GvcQQI

 

[5] Frank Teichmann: Der Mensch und sein Tempel – Ägypten, Stuttg. 1978, S. 90

 

[6] a.a.O. S. 92 und zdf.de/dokumentation

 

[7] zitiert nach Albrecht Meyer: Gavr´inis, Stuttg. 1974, S. 195

 

[8] zitiert nach Rudolf Steiner: Das Christentum als mystische Tatsache und die Mysterien des Altertums, Dornach 2002, TB, S. 27 f.

 

[9] Vgl. Rudolf Steiner a.a.O. S. 29 f.

 

[10] Rudolf Steiner im Vortrag vom 26.9.1909 in GA 114, S. 202

 

[11] Vergl. GEOLITICO, Herbert Ludwig, „Der Verlust des Weltenlogos“

 

[12] Rudolf Steiner s. Anm. 8, S. 123-124, 125

 

[13] Vgl. Rudolf Steiner a.a.O., S. 143

 

[14] Vergl. GEOLITICO, Herbert Ludwig, „Der Gekreuzigte unter uns“

 

[15] Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra

 

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Quelle

 

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Der Beitrag Das Rätsel der Auferstehung | GEOLITICO erschien zuerst auf melby.

 

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