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Der 1. Mai ist im Regelfall kein Tag an dem man gerne an die Bahnstrecke fährt. Die allermeisten Züge sind im Ausfall und auch Sonderleistungen gibt es im Regelfall nur wenige. Ausnahme ist hier der internationale Verkehr, zum Beispiel dieser Getreidezug welcher heute von Osteuropa nach Meppen fuhr. Zuglok für diesen Zug war die relativ junge 186 945. Das gute Wetter lockte mich dann heute kurz raus und somit konnte ich diese Lok endlich von meiner Liste streichen. Hier durchfährt der Zug die Rapsfälder bei Ibbenbüren-Esch. Im Hintergrund ist noch der Schornstein des Ibbenbürener Kohlekraftwerkes zu sehen. Zum Ende diesen Jahres verschwindet das Ibbenbürener Wahrzeichen gänzlich, das Kraftwerk wird gesprengt…

Kurz zur Erklärung des Titels: Schon bald nach dem letztjährigen Fahrplanwechsel stellte sich bei mir für die Silva Nortica Zugpaare auf der FJB der Spitzname "Silvia" ein, da dieser Name doch starke Ähnlichkeiten mit dem Begriff "Silva" aufweist ;)

 

Nachdem die Tage nun wieder rapide kürzer werden und das am Wochenende verkehrende Zugpaar 320/321 nun nicht mehr im schlimmsten Hochlicht verkehrt, sind die Züge in den letzten Tagen wieder vermehrt in meinen fotografischen Fokus gerückt. In die Karten spielen tut mir da sicher auch die Tatsache, dass die Züge ab dem 18.09. bis Anfang November ersatzlos ausfallen sollen aufgrund von Bauarbeiten der ČD zwischen Gmünd und České Velenice.

 

Am ersten Septemberwochenende war die MÁV 470 003 für die Bespannung des Zugpaares 320/321 eingeteilt und konnte mit dem REX41 320 (Wien FJB - Praha hl.n.) nach feinstem Wolkenlotto am bekannten Holzstapel bei Muckendorf erlegt werden.

Endlich! Erst zu früh, dann stark verspätet, dann Ausfall und nun endlich passend unterwegs. Mit leerem Erzer 9173 nach Pitkäjärvi.

Platinum Resots - Insolvenz

Am 01. 03. 2019 sollten die ersten Gäste beherbergt werden.

Seit einem Jahr haben die Bauarbeiter die Baustelle verlassen.

Die Ursachen sind unklar. Wahrscheinlich streitet man sich über die Baukosten. Jetzt haben die Anwälte das sagen.

Der einzigste Lichtblick, die Baustelle wird bewacht.

Wann es hier weitergeht steht in den Sternen. Mit jedem Tag Ausfall steigen die Kosten.

Im Jahre 1984 wurde im oberen Donautal zur Stärkung des Tourismus der NaturParkExpress aus der Traufe gehoben, über 35 Jahre gehörte er zum gewohnten Bild im oberen Donautal.

Quasi mit dazu gehörten auch fast 30 Jahre die drei Ne81 VT 41-43 und manchmal auch der VS16.

 

In klassicher Zusammensetzung mit Packwagen für die Fahrräder traff man ihn meist an. Lediglich bei Ausfall des Packwagen verkehrte er rein mit Ne81.

Im Laufe der Zeit wurden auch einige Fahrten bis Blumberg durchgebunden.

 

Am 11. August 2019 konnte ich just eine dieser Fahrten im Bahnhof Riedöschingen festhalten. VT 43 und VT 42 als HzL 87625 (Sigmaringen - Blumberg Zollhaus) beschleunigen hier gerade nach dem Halt.

 

Nachdem 2020 Coronabedingt nicht viel ging, übernahmen ab 2021 Rs1 vom Ringzug diesen Zug. Ebenso erfolgte eine Umbenennung.

Die hier zusehnden Fahrzeuge wanderten schlußendlich zur SAB.

Während VT41 sein HzL Farbkleid zuerst behalten durfte, musste er es nach einem Unfall leider doch gegen das der SAB eintauschen.

Nachdem der eher unzuverlässige RE78 der Eurobahn zwischen Nienburg (Weser) und Bielefeld Hbf mehrere Monate eingestellt war, gibt es nun seit ca. einem Monat wieder ein Gastspiel der 425er auf dem RE78, welcher von der Centralbahn organisiert wird.

Seitdem der RE78 seit Anfang Oktober wieder Umsteigefrei bis Bielefeld fährt, ist trotz Ersatzverkehr der RE78 von Ausfällen gezeichnet, welche ironischer Weise fast ausschließlich den Umlauf betreffen, welche die Eurobahn selbst mit ihren Flirts fährt.

Ende September war der Takt noch "geteilt", und somit konnte 425 564/064 als RE78 nach Minden (Westf) in Estorf abgelichtet werden.

Nach dem Ausfall der planmäßigen Lok hatte 2159 221-1 D-ELP spontan die Aufgabe erhalten 2 schwere Güterzüge über die Strecke von Hasbergen nach Georgsmarienhütte zu befördern. Unter ordentlicher Geräuschentwicklung wurde die Aufgabe am 05.03.2021 bewältigt. Einen Monat zuvor war die Lok in Dienst gestellt worden.

 

After the scheduled locomotive broke down, 2159 221-1 D-ELP was spontaneously assigned the task of transporting two heavy freight trains along the route from Hasbergen to Georgsmarienhütte. The task was completed on 5 March 2021 amid considerable noise. The locomotive had been put into service one month earlier.

Der heiße Monat Juli war geprägt von Ausfällen der Doppelstockparks, sodass sich endlich auch mal Gelegenheiten ergaben, die Baureihe 245 auch mal mit Flachwagenparks am Bodensee - hier in Gohren geschehen - aufzunehmen.

Die Vorfreude bei Fotografen, aber auch bei vielen Lokführern über die Rückkehr der Baureihe 218 nach Hochfranken war und ist noch immer riesig.

1974 verdrängte sie einst die legendären Schnellzugdampflokomotiven der Baureihe 01, ehe sie 2007 von den damals hochmodernen Baureihen 223 und der Länderbahn abgelöst wurden. Wer hätte damals damit rechnen können, dass 16 Jahre später die mittlerweile doch recht stark in die Jahre gekommene 218 ihren Nachfolger wieder ablösen wird.

 

Nun zum Bild: der gestrige Montag sollte für die Fotografen kein guter Tag werden. DB Regio lies sämtliche RE 2 Züge zwischen Hof und München ausfallen oder mit einem Ersatzzug (VT 612) fahren, so dass 218 422 mit dem RE 4865 der einzig gut im Licht verkehrende RE werden sollte, der mit einer 218 fuhr.

An der Einfahrt Marktleuthen klickten die Auslöser der vielen Fotografen.

Da der IRE4210 am Morgen Ausfall hatte bzw durch einen VT628 ersetzt wurde, kam am Mittag der Gegenzug mit einer n Wagen Garnitur zudem noch mit der 218 343. Das nimmt man natürlich gerne mit.

EN: This picture could also be titled "The destroyed hunting stand of Pechbrunn". If one takes a look at pictures from this photo spot one Flickr, a nice hunting stand which makes a nice motive can be seen. But to my suprise when I got there, the stand laid there destoyed. I don't know if this was deliberate or some kind of accident, but its still sad. But I still took a picture of 218 433 with a RE 2-service, train no. 4861, going from Hof Hbf to Landshut (Bay) Hbf. Between Landshut and Munich there was a replacement bus service because of track works. The train first was scheduled to leave Hof 20 minutes late, then 40 minutes and then it was cancelled because of a vehicle malfunction. At this point, I left the spot. But some minutes later and to my suprise, the train was back running and left Hof Hbf with a delay of 55 minutes. Luckily, I managed to get back to the spot. To no ones suprise the train was practically empty after these delayed-cancelled-delayed shenanigans.

 

DE: Dieses Bild könnte auch "Der zerstörte Hochstand von Pechbrunn" genannt werden. Wenn man bei Flickr Fotos von dieser Stelle anschaut, sieht man einen schönen motivbereichernden Hochstand. Als ich jedoch ankam wurde ich nur von einem Trümmerhaufen begrüßt. Ich weiß nicht, ob hier mutwillig etwas zerstört wurde oder der Hochstand einfach zusammengefallen ist, schade ist es jedoch allemal. Trotzdem schoss ich hier ein Bild von 218 433 mit RE 2 (4861) Hof Hbf - Landshut (Bay) Hbf (SEV von Landshut bis München), nun mit den Resten des Hochstands im Vordergrund. Der Zug sollte Hof mit einer Verspätung von 20 Minuten verlassen. Erst wurde sie auf 40 Minuten erhöht und dann kam es wie es kommen musste, die Fahrt ging auf Ausfall auf Grund von Fahrzeugschaden. Danach verließ ich die Fotostelle. Einige Minuten später geschah jedoch das Unvorstellbare, der 4861 hat Hof mit rund 55 Minuten Verspätung verlassen. Schnell fuhr ich zurück und konnte so noch ein Bild von dem Zug an dieser Fotostelle machen. Der Zug war fast komplett leer, was nach dem Wechsel von Verspätung auf Ausfall und wieder zurück niemanden wundern sollte.

Die Baureihe DSB EG sind sechsachsige Elektrolokomotiven aus der als EuroSprinter bezeichneten Lok-Familie der Firma Siemens Transportation Systems. Sie wurden für die Danske Statsbaner (DSB) gebaut.

 

Mit dem Bau der Querung des Großen Belt entstand der Bedarf an einer leistungsfähigen elektrischen Lokomotive. Auf der bis zu 15,6 ‰ starken Steigung im Großen-Belt-Tunnel sollte beim Ausfall der halben Traktionsausrüstung die verbleibende Zugkraft zum Verlassen des Tunnels mit einem 2000 Tonnen schweren Güterzug ausreichen. Diese Anforderung führte zum Bau einer sechsachsigen Lokomotive mit zwei dreiachsigen angetriebenen Drehgestellen.

 

Auf Basis der modularen Technik der Güterzuglokomotive der Reihe 152 der Deutschen Bahn kamen bei den Lokomotiven der DSB erprobte Standardkomponenten und Systeme aus der von Siemens gemeinsam mit Krauss Maffei Verkehrstechnik entwickelten EuroSprinter-Familie der zweiten Generation zum Einsatz.

 

Sie wurde 1999 und 2000 in einer Stückzahl von 13 Exemplaren beschafft. (Quelle: Wikipedia)

 

Am Abend des 15.05.2022 war EG 3111 mit einem typischen „Jütland-Mischer“ auf dem Weg von Malmö nach Maschen. Bei Brokstedt wurde der Zug von 2 Fotografen erwartet.

 

WGT in Leipzig muss wegen Corona erneut ausfallen. Einige kleine Veranstaltungen finden aber trotzdem statt. Dennoch ist auch auf der Straße einiges los.

Die erste große 9€-Ticket Tour führte mich am ersten Juni Wochenende an die Vogelfluglinie um den Verkehr vor der drohenden Einstellung zu dokumentieren. Aufgrund einer Baustelle zwischen Flensburg und Padborg, wurden die IC von Hamburg nach Kopenhagen über Puttgarden umgeleitet und somit feierten die DSB-IC3 ein Comeback auf der Vogelfluglinie. Da das alte Eisenbahnterminal in Puttgarden nicht mehr genutzt werden konnte, mussten die Fahrgäste in Puttgarden auf den Bus umsteigen, welcher dann von der Fähre nach Rødby gebracht wurde.

 

Auch wenn die Aussichten mit viel Verkehr und 14h Sonne nach einem perfekten Wochenende schrien, lief es am Ende doch nicht so gut wie erhofft. Am Samstag bildete sich zu Sonnenaufgang hartnäckiger Hochnebel, der sich erst am Mittag auflöste. Dadurch entstand am Nachmittag lediglich ein Bild von einer Gumminase und einem IC-Steuerwagen. Am Sonntagmorgen verweigerten die Gumminasen den Dienst. Daraufhin wurde 218 402 als Ersatz ins Rennen geschickt und der normale IC Umlauf nach Fehmarn auf Ausfall gesetzt. Immerhin spielte das Wetter mit und 218 402 mit IC1 sowie 218 470 mit Doppelstockwagen konnten in Ratekau fotografiert werden. Am Nachmittag ging es nach Puttgarden für eine Gumminase und ein weiteres Bild von 218 470. Jedoch zog am Nachmittag eine dicke Schlonzwand vor die Sonne, dadurch klappte am Ende lediglich die Gumminase im alten Güterbahnhof.

 

Die Rückfahrt erwies sich ebenfalls als eine Challenge. Glücklicherweise sind wir an der Starthaltestelle in Puttgarden eingestiegen und konnten dadurch einen Sitzplatz ergattern. Bereits eine Station später in Fehmarn (Burg) waren die 4 Doppelstockwagen bereits komplett voll und ab Oldenburg ähnelte der Zug eher einer Sardinenbüchse. An den überfüllten Bahnsteig in Timmendorfer Strand und die enttäuschten Gesichter der Fahrgäste erinnere ich mich bis heute. Der Rest der Fahrt verlief deutlich besser, abgesehen von einem (erwartbar) vollem Twindexx zwischen Güstrow und Berlin, sowie einer Stunde Aufenthalt in Langhagen, weil eine Person im Zug ärztliche Hilfe benötigte.

- Retro-Wochenende am Balaton -

 

Kommen wir nun zum nachmittäglichen Höhepunkt am Sonntag.

Innerhalb von gut einer Stunde verlassen 3 Züge Tapolca in Richtung Balatonnordufer. Dafür wurde an der Einfahrt von Badaconytördemic-Szigliget Position bezogen.

Heute im Programm stehen M62-194 vor einer M41 mit dem IC 19703, 424 247 mit dem Ex 1973 und M62 187 mit dem Sz 19783.

Durch den Ausfall mehrerer M62 an diesem Wochenende war bei dem Trommeln mit abweichender Bespannung zu rechnen.

 

Bild 3/ 3:

Als Ersatz für die ausgefallene 628 187 wurde der Sz 19783 von Tapolca nach Balatonfüred von M62-194 befördert.

Der Zug besteht aus 3 von 4 Wagen des Retro-Wendezuges und aus einem Speise-, sowie Packwagen.

 

In der Göppinger Fabrikstraße (heute umbenannt in Leonhard-Weiß-Straße) begann vor über 35 Jahren meine fotografische "Sozialisation". Mit dem Radl ging es kurz an die Hausstrecke, um dort grün-rostigen Sechsachsern aufzulauern. Ab und an kam dabei auch die besondere blau-beige 194 178 vor die Linse des Kurzen.

Ganz so spektakulär ist alles beim zehnminütigen Radl-Ausflug am 29 Januar 2024 dorthin natürlich nicht mehr. Aber wieder freue ich mich über eine besondere blau-beige 218 446 vor der wunderbar herausgeputzten 218 415. Und all dies wo doch der IC 2012 "Allgäu" nach wochenlangem fast durchgängigem Ausfall endlich mal wieder bei Sonne durch das Filstal brummt.

Seit einigen Jahren gibt es auf der Rhodopenbahn einen mittäglichen Verstärker, der den sonst ungefähren Vierstundentakt durchbricht und von Septemvri durch die Cepino-Schlucht nach Velingrad und durch das Tal des Ablanitza weiter bis Avramovo zum höchsten Punkt der Strecke und zurück verkehrt.

Bei absehbarem Fahrzeugmangel ist dies meist die erste Leistung, die in den Ausfall geht. Am 8. Februar 2024 hatten wir Glück und es standen die für den Regelfahrplan benötigten vier Maschinen zur Verfügung, sodass wir nicht vergebens am Hang des lauschigen Ablanitsa-Tal, etwa einen Kilometer vor dem Haltepunkt Ostrez auf die Durchfahrt des Maritsa warteten. Die noch recht frisch neu aufgebaute 77 109 hatte mit den nur zwei Wägelchen des Zwischenkurses leichtes Spiel.

 

Auch wenn die Piste in dieses entlegene Tal vor einigen Jahren asphaltiert wurde, sind außer Waldarbeitern und den wenigen Einwohnern des kleinen Dorfes Ablanitza kaum Fahrzeuge auf der anderen Seite des Bergflusses unterwegs. Auf die Seite der Rhodopenbahn gelangt man derweil nur über wenige kleine Brücken oder Furten, zu den Motiven oftmals nur mittels längerer Streckenwanderungen. Unsere erkletterte Fotostelle dürfte bei Laub auf den Bäumen recht aussichtslos, bei mehr als den im Februar 2024 minimalen Schneeresten derweil nur schwer zu erreichen sein, sodass sich für diese Ansicht nur wenige Wochen im Jahr anbieten.

Eher ungeplant wir am 23. Juni 2020 das Hochstativ an der (vom Zug verdeckten) Günzachquelle gehisst, um den IC 2085 "Nebelhorn" mit der vorgespannten Ulmer 218 434 abzulichten.

Leider hat der Zug in Kürze für längere Zeit auf diesem Streckenabschnitt "Ausfall". Eine weniger hochlichtige Aufnahme von dieser Stelle vielleicht sogar mit herbstlich buntem Baum bleibt somit vorerst ein Traum ...

 

Wenn SRS bei RDC Aushilft...

 

Auf Grund dessen, dass beide Wummen von RDC defekt in der Werkstatt stehen musste schnellst möglich Ersatz her um nicht 50% aller Züge ausfallen lassen zu müssen. So zog SRS 232 088 Dienstag Abend gegen 19:40 den letzten blauen Autozug des Tags in Richtung Insel in Form von DPF-K 91632 vom Damm runter Richtung Morsum.

Auf den sich noch im Betrieb befindlichen Resten des Sulinger Kreuzes ist auch 2024 weiterhin der „Barenburger Kesselzug“ unterwegs. Zwar wird seit Jahren das Ende befürchtet, doch eingetreten ist es bisher nicht. Dafür wurden die Planfahrtage reduziert, sodass 2024 nur noch planmäßig montagsmittags voll nach Holthausen und mittwochsmorgens leer nach Barenburg gefahren wird, wobei dennoch Ausfälle zu verzeichnen sind. Zudem sind die Züge nicht mehr sicher mit V90 bespannt, auch Gravita (261/265) waren in der Vergangenheit anzutreffen.

 

Auch wenn die Strecke von mir aus nicht weit entfernt ist, schaffe ich es nur äußerst selten zum Fotos machen dorthin. Schließlich fahren die Züge zu den üblichen Schul- und Arbeitszeiten, sodass sich mir selten eine Möglichkeit ergibt. Zu Anfang machte ich mich mangels Auto und Volljährigkeit per Zug und Fahrrad auf den Weg an die Strecke. So auch im Dezember 2021, als sich ausnahmsweise ein schulfreier und zugleich sonniger Montag noch kurz vor den Weihnachtsferien fand.

 

EZK 50760 Barenburg – Holthausen (Ems) (heute als GAGC 60338)

Während man im vergangenen Fahrplanjahr (2013/2014) sonntagmittags den IC 118 auf der Filsbahn im Regelfall mit einer Frankfurter 103 beobachten konnte, ist seit Fahrplanwechsel im Dezember ein 218-Doppel vom Betriebshof Ulm mit dieser Aufgabe betraut. Für Freunde der Baureihe 218, zu denen ich mich gerne zähle, eine durchaus positive Entwicklung.

 

Am 06. Januar 2015 konnte so nämlich gleich ein kleines Highlight aufgenommen werden: Vermutlich aufgrund des kurzfristigen Ausfalls einer Ulmer 218 griff man am Vortag auf die in Stuttgart hinterstellte 218 830-8 zurück und schickte diese kurzerhand Richtung Bodensee. Damit war klar, dass sie am darauffolgenden Feiertag führend wieder in Richtung Landeshauptstadt unterwegs sein würde. Beim Passieren der Kläranlage von Reichenbach betätigte ich den Auslöser.

Letztens war ich mit meiner Kamera im Turock. Dort finden ja im Moment keine Veranstaltungen statt. Der Backlineverleiher "GateToHell" hat dort das vermutlich größte Schlagzeug der Welt aufgebaut. Der Ausfall der Liveshows macht das erst möglich. Normalerweise wären in dieser Jahreszeit die vielen Einzelteile auf den Bühne unterwegs. Einige bekannte Schlagzeuger/innen durften auch drauf spielen. Im Netz sind einige Videos zu finden.

- EIII/5 am 3. Adventswochenende 1/ 2 -

 

Am 3. Adventswochenende schickten die BVG und die AG U-Bahn nach langer Zeit wieder einmal den historischen EIII/5-Zug auf die U5. Lange gehörten diese Fahrzeuge zum täglichen Bild auf der U-Bahnlinie E (heute U5) zwischen Alexanderplatz und Hönow.

Entstanden sind die U-Bahnfahrzeuge des Typs EIII mit Teilen aus überzähligen S-Bahnwagen. Es gab 5 Lieferserien (EIII/1-5), wobei die 5. Lieferserie aufgrund gravierender technischer Änderungen mit den 4 älteren Serien nicht zusammen einsetzbar war.

Gebaut wurden die Fahrzeuge im Raw Schöneweide. Dabei entstanden die U-Bahnwagenkästen komplett neu und von den S-Bahnwagen wurden Apparate und die Drehgestelle übernommen. Somit ist jedem U-Bahnwagen buchmäßig ein S-Bahnwagen zugeordnet.

Ich hatte mir für die ersten beiden Fahrten 2 Wunschmotive herausgesucht, denn ich konnte mir vorstellen, daß der Hype in den sozialen Netzwerken hier ähnlich zuschlagen würde, wie beim Abschied der BR 485! Dazu kam, daß die BVG-Tochter BT, die die Fahrer für die U5 stellt, wie viele andere Verkehrsunternehmen, mit vielen krankeitsbedingten Ausfällen zu kämpfen hatte. So gab es mehrere Taktlücken von bis zu 40 Minuten, so daß der EIII/5-Zug einen der ausgefallenen Takte "ersetzen" mußte und der Fahrplan Makulatur wurde.

Doch, bei den ersten beiden Fahrten war er noch pünktlich ...

 

Herausgesucht hatte ich mir für die 1. Fahrt von Friedrichsfelde nach Hauptbahnhof den Bahnhof Samariterstraße, denn dieser besitzt noch die typischen Wandliesen und verbreitet eher den alten BVB-Charme aus vergangenen Tagen.

Pünktlich war das bekannte Rauschen des Führerbremsventils St 128 zu vernehmen und der 4-Wagenzug rollte in den Bahnhof ein ...

 

(Durch den Ausfall des Taktes direkt davor, räumte ich den Bahnsteig etwas digital auf.)

Eine fototechnisch schwierige Zeit liegt hinter mir. Mein alter Monitor hat's nicht mehr gebracht: ich konnte die Farben nicht wirklich steuern, deshalb fielen meine Bilder teilweise etwas zu gelb und zu dunkel aus. Ein neuer Monitor musste her. Damit hoffte ich alle Probleme zu lösen. Aber wie das Leben so spielt, ohne neue Grafikkarte ging natürlich nichts. Die Auflösung meiner alten Onboard-Karte war Schrott. Also hieß es noch einmal blechen. Nun bin ich zusätzlich stolze Besitzerin einer neuen Grafikkarte. Damit hoffte ich alle Probleme zu lösen ... aber nee, ohne Kalibrierung lief schon wieder nix. Also ein Eyeone besorgt und gestern zusammen mit meinem Mann den Monitor und die Grafikarte kalibriert und uns angestellt wie die Neandertaler. Naja, ich sollte ein bisschen gnädiger mit mir sein, es war die erste Kalibrierung in meinem Leben.

Ich hoffe, das die Ergebnisse nun auch wirklich so ausfallen, wie sie schön und richtig sind.

Das alles ist eine Wissenschaft für sich und stellt die Nerven auf die Probe. Also: immer cool bleiben

  

2015 Grafing 8460

Im Dezember kam es zu einem Farbwechsel auf der Linie RB 72 Saarbrücken - Lebach-Jabach. Pünktlich zum Fahrplanwechsel übernahm Vlexx den Betrieb von DB Regio Mitte. Dabei werden unter anderem auch vom Trilex geliehene Desiros eingesetzt. Aktuell wird jedoch noch ein Ersatzkonzept gefahren, wobei auf der RB 72 nur einzelne Zugleistungen ausfallen. Die an diesem Betriebstag eingeteilten Triebfahrzeugführer waren auf jeden Fall sehr motiviert und allesamt dem Fotografen gegenüber sehr freundlich eingestellt. Grüße an dieser Stelle und weiterhin gute Fahrt.

 

Im Rahmen eines Umzuges blieb die Zeit, 642 320 bei seinem kurzen Stopp am Haltepunkt Dirmingen auf dem Weg nach Saarbrücken festzuhalten.

Ein Großteil der Rheintalumleiter über die Bienwaldbahn wird mit BB 75000, auch als Prima DE33 B AC bekannt, von SNCF FRET bespannt. Am Vormittag des 14.08.2024 konnte ich 475124 mit einer unerkannt gebliebenen SBB Cargo TRAXX im Bahnhof Lauterbourg fotografieren. Doch so schön diese Umleiter für Fotografen auch sein mögen, hat das ganze für Pendler einen Haken: Die RB 52 fährt nicht mehr Stündlich sondern oftmals nur noch im Zwei-Stunden-Takt, da die Zugdichte und das Fehlen von Ausweichmöglichkeiten zwischen Wörth und Lauterbourg das stündliche Pendeln nicht möglich macht. Stattdessen werden diese Ausfallenden Züge durch einen SEV ersetzt.

I took this picture at the main station in Stuttgart.

Here is the original picture!!

 

© Andreas Mezger

 

Nikon D90 with Tokina 12-24mm/f4: 16mm - ISO200 - 8s (!) - f14

Im Winter 16/17 gab es reihenweise Ausfälle von Triebwagen der MRB auf der Relation Dresden/ Riesa- Hof. Umgehend wurden von verschiedenen EVU Wagen und Loks zusammengewürfelt.

Als Ersatz für die ausfallenden 650er Garnituren auf der Württembergischen Allgäubahn, da diese gerade zu Revision sind, Kommen die Zwillingsgeschwister "Anna" und "Maria" zu Einsatz und regeln den Pendelverkehr zwischen Aulendorf und Kißlegg. Hier konnte VT 628 486 "Maria" kurz hinter der Ausfahrt nach Wolfegg festgehalten werden, wie sie sich durch die Vorgärten des kleinen Dörfchen schleicht.

Der obligatorische abendliche Blick auf den Wetterbericht stellte am 24. Dezember die zweite schöne Bescherung da. Also der Übergang in Planungsphase Nummer zwei, was gäbe es noch abzuhaken. Besonders der Süden Deutschlands konnte durch den dort vorhandenen Schnee bestechen.

 

So fiel die Entscheidung auf die Strecke zwischen Aulendorf und Kißlegg, zum Datum der Aufnahme war die Zukunft der letzten Ulmer 628 Anna und Maria ungewiss, Fristabläufe dies das, das übliche eben. Mit jenem Triebwagen bestehend aus 628 673 und 628 486 machte ich bereits 2023 Bekanntschaft, als das Fahrzeug leihweise bei der Südostbayernbahn Auslauf bekam, dort leider mit eher geringer ausfallendem Erfolg.

 

Eigentlich ist die Einheit bestehend aus 628 673 und 628 486 aufgrund der zwei Motorwägen ein 629. Wieso es zu keiner Umnummerierung kam ist mir nicht bekannt, vielleicht gibt es eine ganz simple Erklärung hierfür.

 

Folglich groß war der Hunger auf brauchbare Bilder des mittlerweile historischem Anblick. Der noch am Vorabend zusammengewürfelte Plan saß, jetzt musste nur noch die Theorie in die Praxis umgesetzt werden. Alle 2 Stunden verkehrte das Fahrzeug von Aulendorf in Richtung Kißlegg, so klickten die Kameraauslöser das 1. Mal um 10:20 an einem der kürzesten Tage des Jahres. Bild 1/3 glückte also schon einmal, zu meiner Erleichterung reichte die Hochnebelfront auch nicht weit südlich genug um das Scheitern des Plans zu besiegeln.

 

Wie jeden Winter bestünde die Möglichkeit Bilder im Schnee anzufertigen, leider jedoch keine 628 mehr im württembergischen Allgäu. In dem Sinne, nutzt das rare gute Wetter mit Schnee!

Anfang März war eine Fototour in den Osten vorgesehen. Ziel war eigentlich die bekannte Übergabe von Leipzig Engelsdorf nach Zeitz, die angeblich an dem Tag zum letzten Mal mit Ludmilla (es kam anders) und dann sogar mit der altroten 232 618 fahren sollte. Das klang zu gut, um wahr zu werden. Und da hier keine Ludmilla zu sehen ist, hat es natürlich nicht geklappt. Kurz nach meiner Ankunft in Leipzig erfuhr ich vom Ausfall des Zuges und der starken Verspätung eines möglichen zweiten Zuges – na toll!

 

Also musste Alternativprogramm her, was sich schnell in Form des RE 6 fand. Am entsprechenden Bahnsteig angekommen zeigten sich aber direkt die nächsten Probleme: Anscheinend war unterwegs auf freier, eingleisiger Strecke ein RE 6 liegengeblieben, sodass erstmal vorsorglich keine weiteren Züge abgefahren wurden. Irgendwann hatte der Liegenbleiber endlich die Strecke geräumt und ich fuhr mit dem „Geithainer“ Walfisch (BR 641) u.a. nach Leipzig-Mölkau, wo mir ein gutes Stück freigeschnittene Strecke sowie Strohballen auffielen.

 

RE 6 Leipzig Hbf -> Chemnitz Hbf (Kooperation MRB & WFL)

Während die "Corona-Zusatzfahrten" auf der M8 aktuell eher ausfallen oder teils mit kurzen Flexity besetzt sind, fahren werktags mehrere Kurse mit Tatra KT4D auf der normalen M8E (und sogar M6E). Dies führt dazu, dass die Tatras auch den nördlichsten Abschnitt der M8 bedienen. Die Traktion überquert hier die Wuhle auf dem Weg zur Ringbahn.

Der Czorneboh ist mit 556 m über NN der höchste Punkt des langgestreckten Bergrückens, der das Lausitzer Altsiedelland um Bautzen nach Süden hin mauerartig abschließt. Um gut 250 m erhebt sich der Berg dabei über das flache Land im Norden, wobei seine schattige Bergflanke Anlass bot, ihn als dereinst neben Schleifberg auch Finsterwald zu nennen. Der heutige Name Czorneboh entstand hingegen erst im 19. Jahrhundert, als man im Geiste der Romantik hier den Ort eines "schwarzen Gottes" sah. Gleichsam verlieh man damals dem etwas weiter südlich gelegenen Berg Bieleboh (= Weißer Gott) einen dem Sorbischen entlehnten Namen. Der gesamte Bergrücken des Czorneboh ist von interessanten Felsklippen gesäumt, die allerdings auf den westlich und östlich angrenzenden Gipfeln Hromadnik / Döhlener Berg sowie Hochstein durchaus beeindruckender ausfallen. Überall beeindrucken jedoch die Verwitterungsformen des feinkörnigen Granodiorits mit ihren scheinbar waagerecht übereinander gestapelten Blöcken. Zudem gaben Löcher- und Beckenstrukturen Anlass zur romantischen Ausdeutung als „Opferbecken“, „Teufelsfuß“ oder „Frageloch“ bzw. „Teufelsfenster“.

Die touristische Erschließung des Czorneboh Begann mit der Errichtung eines Turmes im Jahr 1851. Der von Traugott Hobjan auf Initiative des Bautzner Stadtrats errichtete 23 m hohe Turm gilt somit als ältester Bergturm des Lausitzer Berglandes. Daneben entstand ein Jahr später die Bergbaude, welche nach der Sanierung 2016 noch immer für Gäste geöffnet ist. Die Aussicht vom Turm ist heute jedoch wegen der hochgewachsenen Bäume eingeschränkt, obwohl große Teile des Fichtenwaldes nach der Borkenkäferplage kahlgeschlagen worden sind.

 

location: Czorneboh (556 m); Germany / Saxony / Lusatian Highlands - Geology: Granodiorite; Nunatak with a unique mould called "Teufelsfenster" (devil's window) -= eroded rocks of Greywacke that resisted the transformation into Granodiorite

in Braunschweig.

Die Frühjahrsmesse musste dieses Jahr ausfallen. Dafür gibt es jetzt im August das Stadtsommervergnügen. Hier sind Fahrgeschäfte und Imbissbuden nicht auf einem Platz konzentriert, sondern über die Innenstadt verteilt, um Menschenballungen zu vermeiden.

- EIII/5 am 3. Adventswochenende 2/ 2 -

 

Am 3. Adventswochenende schickten die BVG und die AG U-Bahn nach langer Zeit wieder einmal den historischen EIII/5-Zug auf die U5. Lange gehörten diese Fahrzeuge zum täglichen Bild auf der U-Bahnlinie E (heute U5) zwischen Alexanderplatz und Hönow.

Entstanden sind die U-Bahnfahrzeuge des Typs EIII mit Teilen aus überzähligen S-Bahnwagen. Es gab 5 Lieferserien (EIII/1-5), wobei die 5. Lieferserie aufgrund gravierender technischer Änderungen mit den 4 älteren Serien nicht zusammen einsetzbar war.

Gebaut wurden die Fahrzeuge im Raw Schöneweide. Dabei entstanden die U-Bahnwagenkästen komplett neu und von den S-Bahnwagen wurden Apparate und die Drehgestelle übernommen. Somit ist jedem U-Bahnwagen buchmäßig ein S-Bahnwagen zugeordnet.

Ich hatte mir für die ersten beiden Fahrten 2 Wunschmotive herausgesucht, denn ich konnte mir vorstellen, daß der Hype in den sozialen Netzwerken hier ähnlich zuschlagen würde, wie beim Abschied der BR 485! Dazu kam, daß die BVG-Tochter BT, die die Fahrer für die U5 stellt, wie viele andere Verkehrsunternehmen, mit vielen krankeitsbedingten Ausfällen zu kämpfen hatte. So gab es mehrere Taktlücken von bis zu 40 Minuten, so daß der EIII/5-Zug einen der ausgefallenen Takte "ersetzen" mußte und der Fahrplan Makulatur wurde.

Doch, bei den ersten beiden Fahrten war er noch pünktlich ...

 

Für die 2. Fahrt, die vom Hauptbahnhof nach Hönow stattfand, wählte ich den wohl schönsten Bahnhof im Berliner U-Bahnnetz aus - den Bahnhof Museumsinsel mit seinem Sternenhimmel aus tausenden LEDs.

Mit etlichen Fotografen wartete ich vor dem Abfertigungsspiegel auf die Einfahrt des EIII/5. Zu sehen war er noch nicht, aber die Abfahrt in Unter den Linden war deutlich zu hören! Die lauten rumänischen Luftverdichter kündigten den Zug bereits an, bevor der Lichtschein der Spitzenlichter sich in den Schienenköpfen spiegelte.

Das Bild nun zeigt den Zug bei der Abfahrt nach Hönow. Leider war auch hier kein Ziel geschildert.

 

(Durch den Ausfall des Taktes direkt davor, räumte ich den Bahnsteig etwas digital auf.)

Ausgeliehen an München ist Stand der Aufnahme des Bildes 111 132. Dort erhielt sie eine IS930, weswegen sie folglich noch ein paar Jährchen verkehren dürfte. Trotz dessen durfte sie ihre "bwegt" Logos behalten, wobei sich auch ein Neulack an der Maschine gut gemacht hätte. 1980 von der Bundesbahn abgenommen durchlief die Lok einige Farbschemas, wobei sie sich mit der Zeit aus dem bekannten Verkehrsrot eher ein pastelles Verkehrspink entwickelt hat. Besonders gegenübergestellt mit passabel aussehenden Münchner Doppelstockwagen wird der farbliche Kontrast deutlich erkennbarer. Unabhängig davon scheint die Lok wenigstens einigermaßen ihren Dienst ohne weitere größere Beschwerden zu verrichten.

 

Nun gut, was tuen, wenn um 14:00 Schule aus hat? Das schränkt die Stellenwahl erheblich ein, jedoch als klar war, dass 111 132 den RE 4863 ab Regensburg übernehmen würde, war der Plan bereits finalisiert. Doch wenige Minuten vor der zeitlich planmäßigen Durchfahrt des Gespanns war es eine Wolkenfront, die das scheitern des Bildes verkündete. Nach einem kurzen Blick auf die geringe Verspätung -es waren 30 Minuten- des Zuges wurde klar, dass noch keine Hoffnung verloren war. Letztendlich gelang eine sonnige Aufnahme des Bundesbahn-Klassiker. Dafür ist es mal angemessen, eine Mittagsmahlzeit ausfallen zu lassen.

 

Zur Aufnahme des Bildes seien noch einige Informationen hinzuzufügen. Zu sehen ist 111 132 mit dem RE 4863, welcher von Hof Hbf. bis München Hbf. verkehrt. Die Aufnahme entstand hier bei München-Feldmoching, wobei als Erhöhung ein Baum diente.

An diejenigen, die den kompletten Text über sich ergehen lassen haben spreche ich hier mal bei Gelegenheit meinen Dank aus. :D

 

-20.5.2025, 16:42

-111 132, RE 4863

-München-Feldmoching (MFE)

Nach der Anmeldung im Lademeisterbüro durfte ich von Lok 3 der Deuna Zement GmbH (LEW FNr. 13822/1973) ein Bild machen. Mir wurde der freundliche Hinweis mitgegeben ich solle doch am 6.9.2025 wiederkommen. Der jährliche Tag der offenen Tür würde wohl heuer zum 50. Jahrestag der Inbetriebnahme des Zementwerkes etwas größer ausfallen. Den Termin sollten sich Werkbahnfans merken.....

Um Weihnachten und Neujahr 2019/2020 wurde das IC-Zugpaar 118/119, das ja aktuell wieder in aller Munde ist, über die Illertalbahn umgeleitet.

 

Aufgrund des hohen Schadbestandes an Loks der Br 218 wurden einige private Maschinen angemietet, darunter auch 218 381 (RPRS) sowie 218 458 bzw. 218 055 der Pressnitztalbahn.

Aber auch die Privaten waren nicht von Ausfällen verschont.

Die hier zu sehende 218 381 hatte schon ab Stuttgart keine Heizleistung und die 218 055 verlor ab Geislingen (Steige) Öl.

 

Die anwesenden Fotografen mussten zudem wegen der aufziehenden Wolkenfront bangen, da der Zug aber trotz gestellter Durchfahrt in Gerlenhofen zum Halten kam und somit immer langsamer wurde, gab es ein paar Sonnenstrahlen für den Zug.

Die 218 055 wurde abgeschaltet und der Zug fuhr ohne Heizung bis Lindau weiter.

 

218 381 und 218 458 (055) mit IC 119 Stuttgart Hbf - Innsbruck in Gerlenhofen am 28.12.2019.

 

Dies soll auch mein Abschiedsbild der Baureihe 218 am IC-Zugpaar 118/119 sein. Ab kommenden Sonntag werden die Züge elektrisch zwischen Lindau und Stuttgart traktioniert, das Ende der Baureihe 218 in Ulm.

Zugegebenermaßen, die Gäubahn als Schleichweg zu bezeichnen, wird der einst durchgängig zweigleisigen Hauptstrecke zwischen Stuttgart und Singen nicht gerecht. Zudem stellt die Strecke im Falle einer Sperrung der Magistrale Rheintalbahn eine nennenswerte Umleitungsstrecke dar, sodass somit zumindest ein Teil des Güterverkehrs aus dem Rheintal in die Schweiz umgeleitet werden kann.

Eher gemächlich sind hierbei die sich aufgrund der Trassierung, Streckenhöchstgeschwindigkeit sowie notwendiger Kreuzungshalte ergebenden Fahrzeiten zwischen dem Stuttgarter Raum und Singen - zumindest wörtlich genommen trifft die Bezeichnung "Schleichweg" im Vergleich zur Rheintalbahn dann doch durchaus zu ;-)

Als einzige Personenzüge wurden während der vergangenen Rheintalsperrungen zudem Nachtzüge von und nach Zürich aus dem Rheintal via Gäubahn umgeleitet. Während der aktuell zu Ende gehenden Sperrung im April 2025 nur der Hamburger Nachtzug umgeleitet wird und mit einem ÖBB-Taurus bespannt die Gäubahn beehrt, sind die Züge aus Berlin/Amsterdam im Ausfall.

 

Anders dagegen im Spätsommer 2024, als alle Nachtzüge umgeleitet wurden, darunter auch ein Zugpaar mit Dieselbespannung via Freudenstadt. Den "normalen" Schleichweg über die komplette Gäubahn mit anschließender Weiterfahrt nach Singen nahm dagegen NJ 471 aus Hamburg. Am Dunstigen Morgen des 30.08. bespannte die 101 013 in IC-Lackierung diesen Zug und konnte bei Rietheim dokumentiert werden.

Im Sommer 2020 standen die Ersatzfahrzeuge der ASm fast täglich zwischen Langenthal und St.Urban im Einsatz, dies wegen unfallbedingten Ausfällen an den modernen Fahrzeugen Be 4/8. Der ehemalige Pendelzug der FWB (Frauenfeld Wil Bahn) bestehend aus Bt 11 und Be 4/4 14 stand am 08.08.2020 im Einsatz und verlässt soeben die Station Roggwil Schmitten

Häufig bilden sich über dem Nordschwarzwald Gewitterzellen, die teils auch kräftiger ausfallen. Eine solche zog auch am Abend des 25. Juli über dem Schwarzwald nordwärts und konnte vom Schönbuchturm aus dokumentiert werden.

Seit Ende 2015 wurden die Züge der NOB planmäßig mit den neuen Lokomotiven der Baureihe 245.2 (Typ Bomdardier Traxx P160 DE ME) bespannt. Bei Ausfall einer 245 kam gelegentlich noch mal eine DE2700 zum Einsatz. So hatte ich am 16.3.2016 „Fotografenglück“, als die NOB81798 mit der DE2700 08 (alias 251 008) bespannt war. Fotografiert bei der Einfahrt in Keitum.

 

www.die-zugfolgestelle.de

Direkt unter uns eines der Dächer des Senkoji Schreins. Rechts im Bild ein großer Felsen, der auch bestiegen werden kann. Er ist Teil des Schreins.

 

Erläuterungen zur Ropeway-Fahrt:

Trotz trübem, diesigem Wetter sind wir mit der Seilbahn auf den "Hausberg" von Onomichi gefahren, den Senkoji. Von dort oben sollte man einen sensationellen Blick über den Ort haben, wunderbare Kirschblüten sehen und einen Schrein besichtigen können. Bei dem Wetter bezweifelten wir, dort oben einen schönen Blick zu haben und genossen deshalb die Fahrt hinauf mit Blick auf die Dächer und Häuser entlang der Ropeway.

 

Je höher wir kamen, je weiter ging unser Blick. Bei klarem Wetter wäre es natürlich schöner gewesen. Aber wir hatten damit gerechnet, dass die Sicht schlechter ausfallen würde.

Die Bedienung der Papierfabrik im norditalienischen Verzuolo liegt zu einigen Teilen in Händen von Mercitalia, der Gütersparte des italienischen Staatsbahnkonzerns FS. Doch macht das Unternehmen derzeit mit beharrlicher Unzuverlässigkeit von sich reden. So ist es am 19. April 2017 keinesfalls selbstverständlich, dass der Kesselwagenzug MRV 50612 (Verzuolo – Massa Zona Industriale) überhaupt verkehrt, geschweige denn mit einer klassischen D 445 bespannt ist. Der hohe Schadbestand führt oft zu Ausfällen oder zum Einsatz der moderneren D 146. Mit der D 445 1013 haben die Disponenten in Turin an diesem Tag aber den für fotografische Zwecke perfekten Griff gelandet und sogar eine Maschine der ersten Bauserie mit alten Lampen ins Rennen geschickt.

 

Zum großen Fotografenglück trägt auch ein von daheim wohlbekanntes Wetterphänomen bei: Der Föhn. Während ein später Wintereinbruch auf der Alpennordseite Schneemengen niedergehen lässt, die sämtliche April-Rekorde der letzten Jahre brechen, pfeift der Föhn mit kristallklarer Luft durch das Piemont und sorgt für eine fantastische Fernsicht. Die Cottischen Alpen, die hier am Fotostandort bei Lagnasco etwa 40 bis 50 Kilometer entfernt sind und die Grenze zu Frankreich markieren, scheinen zum Greifen nah. Dominiert wird die Szene vom 3841 Meter hohen Monte Viso, der aus der rund 300 Meter hoch gelegenen Ebene in den blauen Himmel ragt.

 

// An dieser Stelle einen herzlichen Dank an den befreundeten Fotografenkollegen für die Unterstützung. Giovanni, grazie 1000 per tutte le informazioni e per tanti consigli!)

Im August und September kam es an der Dieselpiste Lübeck – Bad Kleinen zu einem ungewohnten Ansturm an Fotografen. Grund war ein mit 218 bespanntes IC-Zugpaar, welches die durch die Sperrung der Strecke Hamburg-Berlin ausfallenden Fernzüge nach Binz ersetzen sollte. Während der 6 Wochen kamen immer wieder andere 218 in verschiedensten Farbgebungen zum Einsatz. An unserem Fototag war einer der Schlümpfe von PRESS (218 412 / 218 058) eingeteilt.

 

Hier fährt der IC gerade in den Bahnhof Grevesmühlen zum Kreuzungshalt mit einem überbesetzten und verspäteten RE 4 ein. Daher begaben sich die Fotografen unmittelbar nach dem Foto zur Straßenbrücke direkt am Ausfahrsignal, von wo aus ein weiteres Foto geschossen werden konnte.

 

IC 2268 Hamburg-Hbf -> Ostseebad Binz

Der Czorneboh ist mit 556 m über NN der höchste Punkt des langgestreckten Bergrückens, der das Lausitzer Altsiedelland um Bautzen nach Süden hin mauerartig abschließt. Um gut 250 m erhebt sich der Berg dabei über das flache Land im Norden, wobei seine schattige Bergflanke Anlass bot, ihn als dereinst neben Schleifberg auch Finsterwald zu nennen. Der heutige Name Czorneboh entstand hingegen erst im 19. Jahrhundert, als man im Geiste der Romantik hier den Ort eines "schwarzen Gottes" sah. Gleichsam verlieh man damals dem etwas weiter südlich gelegenen Berg Bieleboh (= Weißer Gott) einen dem Sorbischen entlehnten Namen. Der gesamte Bergrücken des Czorneboh ist von interessanten Felsklippen gesäumt, die allerdings auf den westlich und östlich angrenzenden Gipfeln Hromadnik / Döhlener Berg sowie Hochstein durchaus beeindruckender ausfallen. Überall beeindrucken jedoch die Verwitterungsformen des feinkörnigen Granodiorits mit ihren scheinbar waagerecht übereinander gestapelten Blöcken. Zudem gaben Löcher- und Beckenstrukturen Anlass zur romantischen Ausdeutung als „Opferbecken“, „Teufelsfuß“ oder „Frageloch“ bzw. „Teufelsfenster“.

Die touristische Erschließung des Czorneboh Begann mit der Errichtung eines Turmes im Jahr 1851. Der von Traugott Hobjan auf Initiative des Bautzner Stadtrats errichtete 23 m hohe Turm gilt somit als ältester Bergturm des Lausitzer Berglandes. Daneben entstand ein Jahr später die Bergbaude, welche nach der Sanierung 2016 noch immer für Gäste geöffnet ist. Die Aussicht vom Turm ist heute jedoch wegen der hochgewachsenen Bäume eingeschränkt, obwohl große Teile des Fichtenwaldes nach der Borkenkäferplage kahlgeschlagen worden sind.

reminaisaince an den Sommer im Juni 2025...

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Eine Wildblumenwiese passt im Renaissance-Stil nicht zu den geometrischen Gärten dieser Epoche. Für eine Sommerwiese bietet sich eine Aussaat im Spätsommer (August/September) oder Frühjahr (März-Juni) an. Der Schlüssel für eine blühende Wiese ist eine jährliche Mahd im Spätsommer oder Frühherbst.

Aussaat

Idealer Zeitpunkt: Frühjahr (März bis Juni) oder Spätsommer (Ende August bis Anfang September), um die Samen von kühleren Temperaturen und Feuchtigkeit profitieren zu lassen.

Vermeiden Sie: Das einfache Streuen von Blumensamen, da dies nicht zum Erfolg führt.

Pflege

Mähen: Die Pflege ist meist einfach; ein- oder zweimaliges Mähen pro Jahr reicht in der Regel aus.

Mähzeitpunkt: Das erste Mähen sollte ca. 10 Wochen nach der Aussaat erfolgen. Ein zweites Mal kann im Spätsommer oder Ende September durchgeführt werden, um Konkurrenzpflanzen in Schach zu halten.

Keine Düngung: Eine Wildblumenwiese benötigt keinen Dünger.

  

Kurze Zeit nach dem ich selber auf der BR 152 ausgebildet war, stand für mich der erste Lehrgang als Ausbilder für die Kollegen des BW Mannheim an.

Die erste Ausbildungsfahrt war von Mannheim Rbf nach Saarbrücken Rbf und zurück geplant. Da der Rückzug aber im Ausfall war, schickte uns die Disposition zur Grube Göttelborn, um von dort KC 71 812 nach Mannheim-Rheinau zu bespannen.

So ist das Foto unter dem markanten Förderturm wohl in mehrfacher Hinsicht historisch:

Aus Göttelborn wird schon lange keine Kohle mehr abgefahren, das Großkraftwerk Mannheim bezieht seine Kohle normalerweise ausschließlich auf dem Wasserweg.

Und laut Disposition Saarbrücken war 152 009 die erste Lok dieser Baureihe im Saarland.

 

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