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Country: Estonia
Location: Tapa
Train: GoRail TEP70 0320 with fast train 30 from Moskau to Tallinn
Wärend in Lettland und Litauen die Staatsbahnen federführend im Bahnverkehr blieben hat Estland den Sektor konsequent privatisiert.
So wurden bereits 2007 die Schnellzüge von und nach Russland von der privaten GoRail in zusammenarbeit mit der RDZ betrieben.
Vor dem Zug aus Moskau zieht TEP70 0320 die paar Wagen auf Tapa zu. Bis nach Tallinn war es dann nur ein "Katzensprung" im Vergleich mit der Strecke welche der Zug bereits hinter sich gebracht hat.
Die Lok hat 1993 das Licht der Welt erblickt, also bereits nach dem Zerfall der UDSSR. Die Loks waren die Schnellzugloks für Strecke ohne Fahrdraht.
Blick von der Westseite des Pfaffensteins in der Sächsischen Schweiz auf die Festung Königstein (links) und den Lilienstein (rechts). Die Sandsteindecke des Elbsandsteins ist hier schon in zahlreiche Türme und Felsnadeln zerfallen, die Kletterfelsen mit Namen wie Einsamer Ritter, Bilch, Ratte, Julikopf und Junggeselle bilden.
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I'll keep it short: snowy Weather, beautiful Forest,
great old Caravan, delicious Food and a relaxed apocalyptic atmosphere. I'm looking forward to telling you everything later
and showing you photos. I hope you are fine, I think of you!
Happy Greetings from Holidays
Zwischen den Fasern des alten Holzes
hat sich die Zeit eingenistet.
Rost, Staub und vertrocknete Blätter
halten fest, was längst vergangen ist.
Und doch – in all dem leisen Zerfall –
glimmt ein Rest von Erinnerung,
beharrlich wie ein letzter Funke im Staub.
Englisch
Between the grain of weathered wood
time has settled into silence.
Rust, dust, and brittle leaves
cling to what has long slipped away.
And still – within this quiet decay –
a trace of memory glows,
persistent as a final ember in the dust.
A quiet study of decay and persistence. Old wood, rust, dry leaves and a fragile thread of memory that still glows in the dust.
Ein stilles Bild über das Festhalten der Zeit: altes Holz, Rost, vertrocknete Blätter – und ein Hauch Erinnerung, der selbst im Staub noch glimmt.
Die zerfallene Kirche
Was weiß die Welt von deiner geheimen Pracht,
Zerfallne Kirche, tief in des Waldes Nacht?
Entzückt sah ich dich vor mir liegen,
Als ich hinunter in's Thal gestiegen.
Andächt'gen Sinnes schritt ich in dein Portal,
Geführt vom sonnengoldigen Abendstral,
Der deine gothisch ernsten Bogen
Prächtig mit Purpur und Gold bezogen.
Zu roten Gluten war der Altar entflammt,
Gehalten ward ein feierlich Seelenamt
Dem Frühling, welcher in die Lüfte
Sterbend verhauchte die letzten Düfte.
Der Wind durchrauschte rings die Gebüsche all',
Das klang wie mächtig brausender Orgelschall!
Und blaue Blumen, tief erschrocken,
Schwangen die zitternden Blütenglocken.
Von Rosenkelchen fielen die Blätter ab,
Wie lichte Thränen auf ein geliebtes Grab,
Und hoch aus den verfallnen Chören
Senkten sich Gräser zu Trauerflören.
Auf allen Halmen glänzte geweihtes Naß,
Die blühnde Linde schwenkte das Weihrauchfaß,
Und Klaggesänge ließ erschallen
Schluchzend die letzte der Nachtigallen.
Allmählich schwand des sinkenden Tages Schein,
Und durch die Fenster glänzte der Mond herein.
Der Lenz war todt; doch durch die Fernen
Schwebte sein Geist zu den lichten Sternen.
Max Kalbeck