View allAll Photos Tagged pathos

Skunk Cabbage (Symplocarpus foetidus) is a fascinating wetland plant found across much of eastern North America as far south as Tennesee, where it is listes as Endnagered, and in parts of eastern Asia. It is quite common in wet soils across Massachusetts and is one of the first plants to emerge in the spring. In fact, Skunk cabbage is notable for its ability to generate temperatures of up to 15-35°C above air temperature by cyanide resistant cellular respiration in order to melt its way through frozen ground, placing it among a small group of plants exhibiting thermogenesis. Although flowering whilst there is still snow and ice on the ground it is successfully pollinated by early insects that also emerge at this time. Some studies suggest that beyond allowing the plant to grow in icy soil, the heat it produces may help to spread its odor in the air attracting Carrion-feeding insects to its scent. Insects may be also encouraged to enter the spathe because it is warmer than the surrounding air, fueling pollination.

 

Eastern Skunk Cabbage has contractile roots which contract after growing into the earth. This pulls the stem of the plant deeper into the mud, so that the plant in effect grows downward, not upward. Each year, the plant grows deeper into the earth, so that older plants are practically impossible to dig up. They reproduce by hard, pea-sized seeds which fall in the mud and are carried away by animals or by floods.

 

This photo shows the early spathe that protrudes from the ground and forms a chamber around the vernal flowers. The large green cabbage-like leaves develop later in the season.

Aluna: Camila Falcone

Foto: Denise Wichmann

Modelo: Reiner de Oliveira

Cabelo/maquiagem: Johnny Left

Tratamento de imagem: Luly Salle

 

Trabalho desenvolvido para o editorial do livro Pathos Projeta-me (disciplina Desenvolvimento de Coleções II, a qual ministro), onde o aluno desfilará a sua coleção no dia 11 de dezembro na Feevale.

Instruction #46

 

"Make a picture that is funny and sad at the same time. A photograph that simultaneously evokes pathos, irony and humour." - Jeff Mermelstein

Elton John - The Red Piano Tour

Hallenstadion Zürich, 16.10.09

 

Tages-Anzeiger, 17.10.09:

 

Und inmitten des Pathos erstrahlt Elton Johns bange Stimme

 

Das Rockkonzert als Rückblick auf ein Rockerleben: Elton John spielte am Freitag im fast ausverkauften Hallenstadion seine grössten Hits.

 

Da hat sich jemand etwas überlegt: Weil Elton John an diesem Abend vor allem über die Liebe singt, und weil die Farbe der Liebe das tiefe Rot ist, ist auch der Flügel rot. Am Ende dürfen sich ausgewählte Zuschauer (das heisst jene auf den ausgewählt teuren Plätzen) um ihn versammeln wie um ein knisterndes Kaminfeuer, und das ist natürlich der Höhepunkt dieser Show, die «The Red Piano» heisst, in Las Vegas von 2004 bis letzten Frühling gelaufen ist, seit zwei Jahren auch um die Welt tourt und am Freitag Abend nun schliesslich in Zürich angekommen ist, bei 10'300 Konzertbesuchern.

 

Verkleidet, aber nicht versteckt

 

Klar, das war und ist bis ins letzte Detail abgekartet, die Titel und die Reihenfolge der Lieder, die der 62-jährige Brite singt, sind seit Jahren unverändert. Wer aber routinierten Glamour erwartete, als weiss livrierte Diener das rote Klavier enthüllten, täuschte sich: Elton John war in seinen Liedern ja schon immer mehr ein Weltumarmer als eine illuster glitzernde Ikone. Da konnten ihn auch seine komischen Verkleidungen nie verstecken, seine strahlend bange Stimme verrät ihn immer; wohl darum, weil er die Umarmungen der Welt mindestens so sehr braucht.

 

So gibt es nach einem beschwingten Auftakt mit «Benny and the Jets» und «Philadelphia Freedom» viele von Elton Johns grossen Balladen zu hören in diesem Best-of-Programm, in dem der neueste Song vierzehn Jahre alt ist – die letzten Platten werden ignoriert. Elton Johns Stimme erweist sich auch an diesem Abend als unverwundbar, selbst wenn rund um sie der Pathos der klebrigen Musik und des Bühnenkitschs steigt wie eine heillose Flut. In «Rocket Man» kämpft der Sänger allerdings einen doppelten Kampf: auf der Bühne gegen die schmierigen Chöre, auf der Videoleinwand gegen die Einsamkeit des Superstars. Es ist, als hätte sich das jemand besonders raffiniert überlegt.

 

«Someone Saved My Life Tonight»

 

Ja, es geht in dieser Show auch um die Fährnisse dieses gefrässig-glamourösen Rockstars, der als Elton John um die Welt tingelt – bis hin zum Selbstmordversuch, den er 1975 in «Someone Saved My Life Tonight» geschildert hat und den er jetzt auch in einem neuen Videoclip nacherzählt. Man muss nur die Augen schliessen, um ihm zu glauben.

 

Aber natürlich sind auch diese alten Songs – drei Viertel des Repertoires stammen aus den Jahren 1970–1976 – längst Oldies, die einen grossen Teil ihrer biografischen Dringlichkeit verloren haben. Und nicht immer gewinnt Elton John im Hallenstadion den Kampf gegen die Routine einer x-tausendsten Wiederholung eines Songs: «Nikita» ist, alleine am Flügel aufgeführt, leer – und auch «Goodbye Yellow Brick Road» klingt verschliffen und alt. «Don’t Let the Sun Go Down on Me» und «Sorry Seems to Be the Hardest Words» sind dann aber wieder von der flehenden Grösse, die sie brauchen.

 

Und bald sitzt Elton John wieder allein am Klavier und singt «Your Song». Der Vorhang fällt, das rote Piano verschwindet in einem Hochsicherheitscontainer, und Zürich ist wieder unumarmt.

FOR MORE IPHONEOGRAPHY: FOLLOW "DIANASAVINA" @ INSTAGRAM

Elton John - The Red Piano Tour

Hallenstadion Zürich, 16.10.09

 

Tages-Anzeiger, 17.10.09:

 

Und inmitten des Pathos erstrahlt Elton Johns bange Stimme

 

Das Rockkonzert als Rückblick auf ein Rockerleben: Elton John spielte am Freitag im fast ausverkauften Hallenstadion seine grössten Hits.

 

Da hat sich jemand etwas überlegt: Weil Elton John an diesem Abend vor allem über die Liebe singt, und weil die Farbe der Liebe das tiefe Rot ist, ist auch der Flügel rot. Am Ende dürfen sich ausgewählte Zuschauer (das heisst jene auf den ausgewählt teuren Plätzen) um ihn versammeln wie um ein knisterndes Kaminfeuer, und das ist natürlich der Höhepunkt dieser Show, die «The Red Piano» heisst, in Las Vegas von 2004 bis letzten Frühling gelaufen ist, seit zwei Jahren auch um die Welt tourt und am Freitag Abend nun schliesslich in Zürich angekommen ist, bei 10'300 Konzertbesuchern.

 

Verkleidet, aber nicht versteckt

 

Klar, das war und ist bis ins letzte Detail abgekartet, die Titel und die Reihenfolge der Lieder, die der 62-jährige Brite singt, sind seit Jahren unverändert. Wer aber routinierten Glamour erwartete, als weiss livrierte Diener das rote Klavier enthüllten, täuschte sich: Elton John war in seinen Liedern ja schon immer mehr ein Weltumarmer als eine illuster glitzernde Ikone. Da konnten ihn auch seine komischen Verkleidungen nie verstecken, seine strahlend bange Stimme verrät ihn immer; wohl darum, weil er die Umarmungen der Welt mindestens so sehr braucht.

 

So gibt es nach einem beschwingten Auftakt mit «Benny and the Jets» und «Philadelphia Freedom» viele von Elton Johns grossen Balladen zu hören in diesem Best-of-Programm, in dem der neueste Song vierzehn Jahre alt ist – die letzten Platten werden ignoriert. Elton Johns Stimme erweist sich auch an diesem Abend als unverwundbar, selbst wenn rund um sie der Pathos der klebrigen Musik und des Bühnenkitschs steigt wie eine heillose Flut. In «Rocket Man» kämpft der Sänger allerdings einen doppelten Kampf: auf der Bühne gegen die schmierigen Chöre, auf der Videoleinwand gegen die Einsamkeit des Superstars. Es ist, als hätte sich das jemand besonders raffiniert überlegt.

 

«Someone Saved My Life Tonight»

 

Ja, es geht in dieser Show auch um die Fährnisse dieses gefrässig-glamourösen Rockstars, der als Elton John um die Welt tingelt – bis hin zum Selbstmordversuch, den er 1975 in «Someone Saved My Life Tonight» geschildert hat und den er jetzt auch in einem neuen Videoclip nacherzählt. Man muss nur die Augen schliessen, um ihm zu glauben.

 

Aber natürlich sind auch diese alten Songs – drei Viertel des Repertoires stammen aus den Jahren 1970–1976 – längst Oldies, die einen grossen Teil ihrer biografischen Dringlichkeit verloren haben. Und nicht immer gewinnt Elton John im Hallenstadion den Kampf gegen die Routine einer x-tausendsten Wiederholung eines Songs: «Nikita» ist, alleine am Flügel aufgeführt, leer – und auch «Goodbye Yellow Brick Road» klingt verschliffen und alt. «Don’t Let the Sun Go Down on Me» und «Sorry Seems to Be the Hardest Words» sind dann aber wieder von der flehenden Grösse, die sie brauchen.

 

Und bald sitzt Elton John wieder allein am Klavier und singt «Your Song». Der Vorhang fällt, das rote Piano verschwindet in einem Hochsicherheitscontainer, und Zürich ist wieder unumarmt.

John Heinz National Wildlife Refuge

Exhibit at the Getty Center, summer-fall 2015.

 

Banner features Seated Boxer, “The Terme Boxer” (detail), 300-200 B.C., bronze and copper. Museo Nazionale Romano—Palazzo Massimo alle Terme, Rome.

Elton John - The Red Piano Tour

Hallenstadion Zürich, 16.10.09

 

Tages-Anzeiger, 17.10.09:

 

Und inmitten des Pathos erstrahlt Elton Johns bange Stimme

 

Das Rockkonzert als Rückblick auf ein Rockerleben: Elton John spielte am Freitag im fast ausverkauften Hallenstadion seine grössten Hits.

 

Da hat sich jemand etwas überlegt: Weil Elton John an diesem Abend vor allem über die Liebe singt, und weil die Farbe der Liebe das tiefe Rot ist, ist auch der Flügel rot. Am Ende dürfen sich ausgewählte Zuschauer (das heisst jene auf den ausgewählt teuren Plätzen) um ihn versammeln wie um ein knisterndes Kaminfeuer, und das ist natürlich der Höhepunkt dieser Show, die «The Red Piano» heisst, in Las Vegas von 2004 bis letzten Frühling gelaufen ist, seit zwei Jahren auch um die Welt tourt und am Freitag Abend nun schliesslich in Zürich angekommen ist, bei 10'300 Konzertbesuchern.

 

Verkleidet, aber nicht versteckt

 

Klar, das war und ist bis ins letzte Detail abgekartet, die Titel und die Reihenfolge der Lieder, die der 62-jährige Brite singt, sind seit Jahren unverändert. Wer aber routinierten Glamour erwartete, als weiss livrierte Diener das rote Klavier enthüllten, täuschte sich: Elton John war in seinen Liedern ja schon immer mehr ein Weltumarmer als eine illuster glitzernde Ikone. Da konnten ihn auch seine komischen Verkleidungen nie verstecken, seine strahlend bange Stimme verrät ihn immer; wohl darum, weil er die Umarmungen der Welt mindestens so sehr braucht.

 

So gibt es nach einem beschwingten Auftakt mit «Benny and the Jets» und «Philadelphia Freedom» viele von Elton Johns grossen Balladen zu hören in diesem Best-of-Programm, in dem der neueste Song vierzehn Jahre alt ist – die letzten Platten werden ignoriert. Elton Johns Stimme erweist sich auch an diesem Abend als unverwundbar, selbst wenn rund um sie der Pathos der klebrigen Musik und des Bühnenkitschs steigt wie eine heillose Flut. In «Rocket Man» kämpft der Sänger allerdings einen doppelten Kampf: auf der Bühne gegen die schmierigen Chöre, auf der Videoleinwand gegen die Einsamkeit des Superstars. Es ist, als hätte sich das jemand besonders raffiniert überlegt.

 

«Someone Saved My Life Tonight»

 

Ja, es geht in dieser Show auch um die Fährnisse dieses gefrässig-glamourösen Rockstars, der als Elton John um die Welt tingelt – bis hin zum Selbstmordversuch, den er 1975 in «Someone Saved My Life Tonight» geschildert hat und den er jetzt auch in einem neuen Videoclip nacherzählt. Man muss nur die Augen schliessen, um ihm zu glauben.

 

Aber natürlich sind auch diese alten Songs – drei Viertel des Repertoires stammen aus den Jahren 1970–1976 – längst Oldies, die einen grossen Teil ihrer biografischen Dringlichkeit verloren haben. Und nicht immer gewinnt Elton John im Hallenstadion den Kampf gegen die Routine einer x-tausendsten Wiederholung eines Songs: «Nikita» ist, alleine am Flügel aufgeführt, leer – und auch «Goodbye Yellow Brick Road» klingt verschliffen und alt. «Don’t Let the Sun Go Down on Me» und «Sorry Seems to Be the Hardest Words» sind dann aber wieder von der flehenden Grösse, die sie brauchen.

 

Und bald sitzt Elton John wieder allein am Klavier und singt «Your Song». Der Vorhang fällt, das rote Piano verschwindet in einem Hochsicherheitscontainer, und Zürich ist wieder unumarmt.

New Dollpire Kid Girl - Ash Pathos Shiloh. So me.

So ordered!

 

(photo by Dollmore)

Pathos Tales LuoNa

One of my favorite public art events in Austin is the annual Creek Show, which is presented by the Waller Street Conservancy. The event runs for a week and a half and features a series of illuminated art installations and family-friendly activities at several locations along Waller Creek.

 

Our fourth stop of the 2017 Creek Show was this work that uses lights to mimic rainfall and evaporation. The lights dangled from the arch of the 7th Street bridge, and this video clip captures their color and movement. A nearby informational placard provided a few details on the work, which was titled EPHEMERAL SUSPENSION and created by Pathos and Touch To.

 

EPHEMERAL SUSPENSION

PATHOS + Touch To

Francisca Aroso (co-lead)

Brandon Cuffy (co-lead)

Aaron Upshaw

Matthew Camden

W2MacFab (collaborator)

 

Light and shadow, moist and dry, below and above; these are a few of the many dispositions of Waller Creek. The creek is a critical vein through the fabric of Austin, connecting people, places, and wildlife, presenting itself not only as a natural connector, but a social hub, as well. With revitalized amenities, landscape, and waterscapes, Waller Creek provides a series of rich experiences connected to the life and culture of the city. The vitality of the promenade along the creekside can be extended further, down into the lower creek level, rendering a new datum of experience in the city. The character of the creek is that of a civic nexus of urban energies, bringing people together around a restored environment. Bringing nutrients from upstream, the creek plays an important role in a large ecosystem of plants and animals. The atmosphere created by the processes of evaporation, rainfall, and flow contribute to the microclimate in the vicinity of the creek. It is from these natural processes that Ephemeral Suspension takes its inspiration, intangible processes caught in midair.

. . . . .

 

Friday, November 10, 2017

 

"Sacred to the Memory of Emily Georgiana the beloved wife of George William, Earl of Winchilsea and Nottingham, who died July the 10th 1848 aged 39 and was buried int he Chancel of Ewerby Church Lincolnshire"

 

This monument, fro the ruined church of St. Mary, Eastwell, Kent, shows Lady Winchilsea (1809-1848) in an elegant classical pose. She died prematurely and the inscription evokes the pathos of her early death.

 

marble, 1850

Lawrence Macdonald (1799-1879)

 

Live @ Pirinas, Athens, Greece 2010

View On Black

About Lathos Pathos

 

354 Aerospatiale SA342-L1 Gazelle (2197) Cyprus Air Force - Andreas Papandreou Airbase , Pathos International Airport Cyprus 08-11-2019

Exhibit at the Getty Center, summer-fall 2015. Close-up of Portrait of Seuthes III, about 310-300 B.C., bronze, copper, calcite, alabaster, and glass. National Institute of Archaeology with Museum, BAS.

Elton John - The Red Piano Tour

Hallenstadion Zürich, 16.10.09

 

Tages-Anzeiger, 17.10.09:

 

Und inmitten des Pathos erstrahlt Elton Johns bange Stimme

 

Das Rockkonzert als Rückblick auf ein Rockerleben: Elton John spielte am Freitag im fast ausverkauften Hallenstadion seine grössten Hits.

 

Da hat sich jemand etwas überlegt: Weil Elton John an diesem Abend vor allem über die Liebe singt, und weil die Farbe der Liebe das tiefe Rot ist, ist auch der Flügel rot. Am Ende dürfen sich ausgewählte Zuschauer (das heisst jene auf den ausgewählt teuren Plätzen) um ihn versammeln wie um ein knisterndes Kaminfeuer, und das ist natürlich der Höhepunkt dieser Show, die «The Red Piano» heisst, in Las Vegas von 2004 bis letzten Frühling gelaufen ist, seit zwei Jahren auch um die Welt tourt und am Freitag Abend nun schliesslich in Zürich angekommen ist, bei 10'300 Konzertbesuchern.

 

Verkleidet, aber nicht versteckt

 

Klar, das war und ist bis ins letzte Detail abgekartet, die Titel und die Reihenfolge der Lieder, die der 62-jährige Brite singt, sind seit Jahren unverändert. Wer aber routinierten Glamour erwartete, als weiss livrierte Diener das rote Klavier enthüllten, täuschte sich: Elton John war in seinen Liedern ja schon immer mehr ein Weltumarmer als eine illuster glitzernde Ikone. Da konnten ihn auch seine komischen Verkleidungen nie verstecken, seine strahlend bange Stimme verrät ihn immer; wohl darum, weil er die Umarmungen der Welt mindestens so sehr braucht.

 

So gibt es nach einem beschwingten Auftakt mit «Benny and the Jets» und «Philadelphia Freedom» viele von Elton Johns grossen Balladen zu hören in diesem Best-of-Programm, in dem der neueste Song vierzehn Jahre alt ist – die letzten Platten werden ignoriert. Elton Johns Stimme erweist sich auch an diesem Abend als unverwundbar, selbst wenn rund um sie der Pathos der klebrigen Musik und des Bühnenkitschs steigt wie eine heillose Flut. In «Rocket Man» kämpft der Sänger allerdings einen doppelten Kampf: auf der Bühne gegen die schmierigen Chöre, auf der Videoleinwand gegen die Einsamkeit des Superstars. Es ist, als hätte sich das jemand besonders raffiniert überlegt.

 

«Someone Saved My Life Tonight»

 

Ja, es geht in dieser Show auch um die Fährnisse dieses gefrässig-glamourösen Rockstars, der als Elton John um die Welt tingelt – bis hin zum Selbstmordversuch, den er 1975 in «Someone Saved My Life Tonight» geschildert hat und den er jetzt auch in einem neuen Videoclip nacherzählt. Man muss nur die Augen schliessen, um ihm zu glauben.

 

Aber natürlich sind auch diese alten Songs – drei Viertel des Repertoires stammen aus den Jahren 1970–1976 – längst Oldies, die einen grossen Teil ihrer biografischen Dringlichkeit verloren haben. Und nicht immer gewinnt Elton John im Hallenstadion den Kampf gegen die Routine einer x-tausendsten Wiederholung eines Songs: «Nikita» ist, alleine am Flügel aufgeführt, leer – und auch «Goodbye Yellow Brick Road» klingt verschliffen und alt. «Don’t Let the Sun Go Down on Me» und «Sorry Seems to Be the Hardest Words» sind dann aber wieder von der flehenden Grösse, die sie brauchen.

 

Und bald sitzt Elton John wieder allein am Klavier und singt «Your Song». Der Vorhang fällt, das rote Piano verschwindet in einem Hochsicherheitscontainer, und Zürich ist wieder unumarmt.

Elton John - The Red Piano Tour

Hallenstadion Zürich, 16.10.09

 

Tages-Anzeiger, 17.10.09:

 

Und inmitten des Pathos erstrahlt Elton Johns bange Stimme

 

Das Rockkonzert als Rückblick auf ein Rockerleben: Elton John spielte am Freitag im fast ausverkauften Hallenstadion seine grössten Hits.

 

Da hat sich jemand etwas überlegt: Weil Elton John an diesem Abend vor allem über die Liebe singt, und weil die Farbe der Liebe das tiefe Rot ist, ist auch der Flügel rot. Am Ende dürfen sich ausgewählte Zuschauer (das heisst jene auf den ausgewählt teuren Plätzen) um ihn versammeln wie um ein knisterndes Kaminfeuer, und das ist natürlich der Höhepunkt dieser Show, die «The Red Piano» heisst, in Las Vegas von 2004 bis letzten Frühling gelaufen ist, seit zwei Jahren auch um die Welt tourt und am Freitag Abend nun schliesslich in Zürich angekommen ist, bei 10'300 Konzertbesuchern.

 

Verkleidet, aber nicht versteckt

 

Klar, das war und ist bis ins letzte Detail abgekartet, die Titel und die Reihenfolge der Lieder, die der 62-jährige Brite singt, sind seit Jahren unverändert. Wer aber routinierten Glamour erwartete, als weiss livrierte Diener das rote Klavier enthüllten, täuschte sich: Elton John war in seinen Liedern ja schon immer mehr ein Weltumarmer als eine illuster glitzernde Ikone. Da konnten ihn auch seine komischen Verkleidungen nie verstecken, seine strahlend bange Stimme verrät ihn immer; wohl darum, weil er die Umarmungen der Welt mindestens so sehr braucht.

 

So gibt es nach einem beschwingten Auftakt mit «Benny and the Jets» und «Philadelphia Freedom» viele von Elton Johns grossen Balladen zu hören in diesem Best-of-Programm, in dem der neueste Song vierzehn Jahre alt ist – die letzten Platten werden ignoriert. Elton Johns Stimme erweist sich auch an diesem Abend als unverwundbar, selbst wenn rund um sie der Pathos der klebrigen Musik und des Bühnenkitschs steigt wie eine heillose Flut. In «Rocket Man» kämpft der Sänger allerdings einen doppelten Kampf: auf der Bühne gegen die schmierigen Chöre, auf der Videoleinwand gegen die Einsamkeit des Superstars. Es ist, als hätte sich das jemand besonders raffiniert überlegt.

 

«Someone Saved My Life Tonight»

 

Ja, es geht in dieser Show auch um die Fährnisse dieses gefrässig-glamourösen Rockstars, der als Elton John um die Welt tingelt – bis hin zum Selbstmordversuch, den er 1975 in «Someone Saved My Life Tonight» geschildert hat und den er jetzt auch in einem neuen Videoclip nacherzählt. Man muss nur die Augen schliessen, um ihm zu glauben.

 

Aber natürlich sind auch diese alten Songs – drei Viertel des Repertoires stammen aus den Jahren 1970–1976 – längst Oldies, die einen grossen Teil ihrer biografischen Dringlichkeit verloren haben. Und nicht immer gewinnt Elton John im Hallenstadion den Kampf gegen die Routine einer x-tausendsten Wiederholung eines Songs: «Nikita» ist, alleine am Flügel aufgeführt, leer – und auch «Goodbye Yellow Brick Road» klingt verschliffen und alt. «Don’t Let the Sun Go Down on Me» und «Sorry Seems to Be the Hardest Words» sind dann aber wieder von der flehenden Grösse, die sie brauchen.

 

Und bald sitzt Elton John wieder allein am Klavier und singt «Your Song». Der Vorhang fällt, das rote Piano verschwindet in einem Hochsicherheitscontainer, und Zürich ist wieder unumarmt.

How long did it take someone to do this?

Peaks woods vampire Hucky and Trinity doll Elysia persona pathos

Elton John - The Red Piano Tour

Hallenstadion Zürich, 16.10.09

 

Tages-Anzeiger, 17.10.09:

 

Und inmitten des Pathos erstrahlt Elton Johns bange Stimme

 

Das Rockkonzert als Rückblick auf ein Rockerleben: Elton John spielte am Freitag im fast ausverkauften Hallenstadion seine grössten Hits.

 

Da hat sich jemand etwas überlegt: Weil Elton John an diesem Abend vor allem über die Liebe singt, und weil die Farbe der Liebe das tiefe Rot ist, ist auch der Flügel rot. Am Ende dürfen sich ausgewählte Zuschauer (das heisst jene auf den ausgewählt teuren Plätzen) um ihn versammeln wie um ein knisterndes Kaminfeuer, und das ist natürlich der Höhepunkt dieser Show, die «The Red Piano» heisst, in Las Vegas von 2004 bis letzten Frühling gelaufen ist, seit zwei Jahren auch um die Welt tourt und am Freitag Abend nun schliesslich in Zürich angekommen ist, bei 10'300 Konzertbesuchern.

 

Verkleidet, aber nicht versteckt

 

Klar, das war und ist bis ins letzte Detail abgekartet, die Titel und die Reihenfolge der Lieder, die der 62-jährige Brite singt, sind seit Jahren unverändert. Wer aber routinierten Glamour erwartete, als weiss livrierte Diener das rote Klavier enthüllten, täuschte sich: Elton John war in seinen Liedern ja schon immer mehr ein Weltumarmer als eine illuster glitzernde Ikone. Da konnten ihn auch seine komischen Verkleidungen nie verstecken, seine strahlend bange Stimme verrät ihn immer; wohl darum, weil er die Umarmungen der Welt mindestens so sehr braucht.

 

So gibt es nach einem beschwingten Auftakt mit «Benny and the Jets» und «Philadelphia Freedom» viele von Elton Johns grossen Balladen zu hören in diesem Best-of-Programm, in dem der neueste Song vierzehn Jahre alt ist – die letzten Platten werden ignoriert. Elton Johns Stimme erweist sich auch an diesem Abend als unverwundbar, selbst wenn rund um sie der Pathos der klebrigen Musik und des Bühnenkitschs steigt wie eine heillose Flut. In «Rocket Man» kämpft der Sänger allerdings einen doppelten Kampf: auf der Bühne gegen die schmierigen Chöre, auf der Videoleinwand gegen die Einsamkeit des Superstars. Es ist, als hätte sich das jemand besonders raffiniert überlegt.

 

«Someone Saved My Life Tonight»

 

Ja, es geht in dieser Show auch um die Fährnisse dieses gefrässig-glamourösen Rockstars, der als Elton John um die Welt tingelt – bis hin zum Selbstmordversuch, den er 1975 in «Someone Saved My Life Tonight» geschildert hat und den er jetzt auch in einem neuen Videoclip nacherzählt. Man muss nur die Augen schliessen, um ihm zu glauben.

 

Aber natürlich sind auch diese alten Songs – drei Viertel des Repertoires stammen aus den Jahren 1970–1976 – längst Oldies, die einen grossen Teil ihrer biografischen Dringlichkeit verloren haben. Und nicht immer gewinnt Elton John im Hallenstadion den Kampf gegen die Routine einer x-tausendsten Wiederholung eines Songs: «Nikita» ist, alleine am Flügel aufgeführt, leer – und auch «Goodbye Yellow Brick Road» klingt verschliffen und alt. «Don’t Let the Sun Go Down on Me» und «Sorry Seems to Be the Hardest Words» sind dann aber wieder von der flehenden Grösse, die sie brauchen.

 

Und bald sitzt Elton John wieder allein am Klavier und singt «Your Song». Der Vorhang fällt, das rote Piano verschwindet in einem Hochsicherheitscontainer, und Zürich ist wieder unumarmt.

By DT Strain. "This is an acrylic painting, about 3 x 4 feet or so I painted on Feb 14, 2010. There are four forms of mental pathology according to the Stoics: distress (an irrational judgment that something in the present is bad - see the figure being held), fear (an irrational judgment that something in the future is bad - see the figure on its knees), lust (an irrational desire for something in the future - see the figure carrying the other), and delight (an irrational desire for something in the present - see the figure taking in the events as if a sunbather). The gold nude figures also represent sex, while the pyramid and green background represent money or greed. These people represent us - all slaves of our passions according to Epictetus."

Photo by Norman Wexler, Santa Monica City College

le foto dal gabinetto forse sono quelle migliori, i momenti di raccoglimento rendono a pieno, il pathos è trasmesso nel migliore dei modi!

2017-01-15 Fukuoka,Japan

 

Agfa Flexilette | Color Apotar 2.8/45mm | Arista Edu Ultra 100 | SPD(stock) 20 degree-c , 4'25"

"Woman who ate mermaid". Author: Yoko Yamazaki

 

Of the man and the woman who ate the flesh of a mermaid, the world of pathos. I had been taken entwined life to the woman that was supposed to live while 25-year-old without dying 300 years. Or run away from the world colored by madness and this strange? . Novels of the surprise.

1 2 ••• 37 38 40 42 43 ••• 79 80