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CBMM staff and volunteers work on the installation of "Exploring the Chesapeake: Mapping the Bay," opening at CBMM on May 17, 2018, and continues through March 2019.

Mapping Mainz. Ein innovatives und interaktives Stadtportrait für Mainz

 

Mainz und seine Anrainer-Vororte werden auf künstlerische und innovativer Weise neu vorgestellt.

 

Wie sehen Mainzer, Besucher und Touristen die Gutenbergstadt Mainz? Fest verankert im Mainzer Leben sind die vielen gut dokumentierten Sehenswürdigkeiten der Stadt und ihrer Geschichte. Aber Mainz hat noch viel mehr zu bieten. Sehenswürdigkeiten ganz anderer Art werden in dem Projekt des Masterstudiengangs Gutenberg Intermedia dem Betrachter und Leser vorgestellt. Zehn wenig bekannte Orte und leise Monumente werden in der Arbeit „Mapping Mainz – ein fragmentarisches Stadtportrait“ individuell auf ihre Geschichte, Eigenheiten und mögliche Zukunft portraitiert.

 

Jeder Ort steht für einen der zehn Stadtteile von Mainz und der AKK-Gemeinden, die direkt am Rhein liegen. So wird das ehemalige Eislager der Mainzer Brauerei in Weisenau, die grüne Brücke der Neustadt einer Streichholzfabrik in Amöneburg gegenüber gestellt. Dabei entstehen detaillierte, mit Bild, Video und Tonaufnahmen kommentierte Stadtportraits, die stille und versunkene Orten zum Strahlen bringen.

 

Basierend auf der situationistischen Idee des Dérives, des ungeplanten Umherschweifens durch urbane Räume und einer künstlerischen Methodik, haben die Studierenden für sie unbekannte Orte in Mainz und Umgebung aufgesucht und sich diese durch intensive Recherche angeeignet. So haben sie Zeit- und kunstgeschichtlichen Merkmale des Ortes erforscht, seine Gegenwart ausgelotet und schließlich ihren gefundenen Ort gestalterisch neu interpretiert und mit Zukunftsvisionen versehen. Ihre jeweiligen ortsspezifischen Analysen haben sie anschließend in zwei medial unterschiedlichen Ausführungen – einer großformatigen Siebdruckarbeit und einer interaktiven Website – zu dem psychogeografischen Stadtportrait „Mapping Mainz“ zusammengeführt. Fragmente aus Geschichte, Gegenwart und Zukunft in Bild und Ton – bilden hier eine einzigartige Sammlung, die sich je nach Sichtweise zu ortsbezogenen Chroniken verdichtet.

 

Während die 7 x 7 m große Siebdruckarbeit dem Betrachter einen ersten Überblick über die gesammelten Ortserkundungen vermittelt, ermöglicht die Website www.mappingmainz.hs-mainz.de dem Betrachter ein interaktives Erleben dieser urbanen Räume und lässt ihn auf eindrucksvolle Weise den Vorgang des Umherschweifen durch interaktives Erforschen nachvollziehen. Überraschende und vielschichtige Informationen und Interpretationen kann der Betrachter in dem Online-Archiv zu jedem Ort nachlesen und sich akustisch auf die Orte und ihre spezifischen Geräusche einlassen. Zu sehen und zu erleben waren die Arbeiten vom 9. – 12. Mai 2015 in der Aula auf dem Campus der Hochschule Mainz, Lucy-Hillebrand-Strasse. Individuelle Fragmente der Installation wurden als limitierte Siebdruckedition zusammengefasst.

 

Grundlegendes Thema der Master-Projekts war die Ideenfindung für eine Gestaltung der Zukunft. In die Vergangenheit zu blicken bedarf eines bedachten, analytischen Blicks. Sich die Zukunft zu denken, ist weit weniger klar zu definieren. Die Herausforderung für die Projektgruppe in dieser Studienarbeit war es auf den fundierten Kenntnissen und Fakten, die die Trend- und Zukunftsanalysen vorgeben hinaus, individuelle Lösungen für Orte in Mainz zu finden. Dabei wurden gesellschaftliche, sozio-ökonomische, technische und gestalterische Aspekte an den Orten angewandt und durch szenische Dialoge ergänzt. So wurde jedem Ort und Stadtteil am Rhein eine mögliche Zukunft projiziert. Der Blick kann mit Hilfe der Website und der zahlreichen Artefakte, die für das Projekt zusammengetragen wurden, von der Gegenwart und Vergangenheit des Ortes in die Zukunft getragen werden. Über fiktive Monologe und dokumentarische Tonaufnahmen für und von den Orten werden Mainzer Monumente auch auditiv aufbereitet.

 

Intermedial und interdisziplinär manifestiert sich das Projekt als gestalterisches Realisierungsprojekt. Das Zusammenspiel von analogen und digitalen Medien, also von Siebdruck, Grafiken, Zeichnungen und Infografiken mit animierten Grafiken, Video- und Tonaufnahmen auf einer interaktiven Website zusammengefasst, bilden den Kern der Projektinnovation. Die verschiedenen Anforderungen der Medien in einem ganzheitlichen Gefüge zusammen zu bringen, ist bei dem Projekt „Mapping Mainz“ hervorragend gelungen.

 

Mapping Mainz

Ein fragmentarisches Portrait

www.mappingmainz.hs-mainz.de

 

Alexander Bothe

Anna Lena Hänicke

Bahar Hasan

Isa Hartikainen

Isabel Linnemann

Janina Rüsseler

Matthias Dübner

Michael Sherman

Natalia Chekonina

Stefan Valerio Meister

 

Prof. Katja Davar

Prof. Anna-Lisa Schönecker

Prof. Holger Reckter (Programmierung)

Volker Pape (Siebdruck)

Axel Becker (Programmierung)

 

Das Projekt wurde mit dem Gutenbergstipendium 2016 ausgezeichnet.

A project working with schoolchildren from Hyperion Lyceum, Amsterdam, on understanding the internet.

 

For the final presentation, the kids created four games about networks: Wifi (a race for two people based on cracking passwords), Undersea Cables (another race through a network disrupted by spies and sharks), Satellites (using sign language to "bounce" a signal round a building), and CCTV Cameras (sneaking around the area avoiding both real and hand-built cameras).

 

The project was run by the Waag Society, as part of Eclectis.

Get to know the best customer journey mapping tools to identify the experience of your customers with you; see what your customers expect and need from you. Read great articles and studies here at whatisamazingservice.com/

Mapping vidéo « Le Royaume des rêves » sur la façade de l’Hôtel de Ville.

Ojos del Cielo y Laura y los branigan en la sala Zabala Muniz.

Mapping y visuales de Pandilla+Chindogu.

Mapping vidéo « Le Royaume des rêves » sur la façade de l’Hôtel de Ville.

Participants captured at the World Economic Forum on ASEAN in Kuala Lumpur, Malaysia, June 2, 2016. Copyright by World Economic Forum / Sikarin Fon Thanachaiary

Mapping Edinburgh's Self Management Resources - ALISS

Mapping Mainz. Ein innovatives und interaktives Stadtportrait für Mainz

 

Mainz und seine Anrainer-Vororte werden auf künstlerische und innovativer Weise neu vorgestellt.

 

Wie sehen Mainzer, Besucher und Touristen die Gutenbergstadt Mainz? Fest verankert im Mainzer Leben sind die vielen gut dokumentierten Sehenswürdigkeiten der Stadt und ihrer Geschichte. Aber Mainz hat noch viel mehr zu bieten. Sehenswürdigkeiten ganz anderer Art werden in dem Projekt des Masterstudiengangs Gutenberg Intermedia dem Betrachter und Leser vorgestellt. Zehn wenig bekannte Orte und leise Monumente werden in der Arbeit „Mapping Mainz – ein fragmentarisches Stadtportrait“ individuell auf ihre Geschichte, Eigenheiten und mögliche Zukunft portraitiert.

 

Jeder Ort steht für einen der zehn Stadtteile von Mainz und der AKK-Gemeinden, die direkt am Rhein liegen. So wird das ehemalige Eislager der Mainzer Brauerei in Weisenau, die grüne Brücke der Neustadt einer Streichholzfabrik in Amöneburg gegenüber gestellt. Dabei entstehen detaillierte, mit Bild, Video und Tonaufnahmen kommentierte Stadtportraits, die stille und versunkene Orten zum Strahlen bringen.

 

Basierend auf der situationistischen Idee des Dérives, des ungeplanten Umherschweifens durch urbane Räume und einer künstlerischen Methodik, haben die Studierenden für sie unbekannte Orte in Mainz und Umgebung aufgesucht und sich diese durch intensive Recherche angeeignet. So haben sie Zeit- und kunstgeschichtlichen Merkmale des Ortes erforscht, seine Gegenwart ausgelotet und schließlich ihren gefundenen Ort gestalterisch neu interpretiert und mit Zukunftsvisionen versehen. Ihre jeweiligen ortsspezifischen Analysen haben sie anschließend in zwei medial unterschiedlichen Ausführungen – einer großformatigen Siebdruckarbeit und einer interaktiven Website – zu dem psychogeografischen Stadtportrait „Mapping Mainz“ zusammengeführt. Fragmente aus Geschichte, Gegenwart und Zukunft in Bild und Ton – bilden hier eine einzigartige Sammlung, die sich je nach Sichtweise zu ortsbezogenen Chroniken verdichtet.

 

Während die 7 x 7 m große Siebdruckarbeit dem Betrachter einen ersten Überblick über die gesammelten Ortserkundungen vermittelt, ermöglicht die Website www.mappingmainz.hs-mainz.de dem Betrachter ein interaktives Erleben dieser urbanen Räume und lässt ihn auf eindrucksvolle Weise den Vorgang des Umherschweifen durch interaktives Erforschen nachvollziehen. Überraschende und vielschichtige Informationen und Interpretationen kann der Betrachter in dem Online-Archiv zu jedem Ort nachlesen und sich akustisch auf die Orte und ihre spezifischen Geräusche einlassen. Zu sehen und zu erleben waren die Arbeiten vom 9. – 12. Mai 2015 in der Aula auf dem Campus der Hochschule Mainz, Lucy-Hillebrand-Strasse. Individuelle Fragmente der Installation wurden als limitierte Siebdruckedition zusammengefasst.

 

Grundlegendes Thema der Master-Projekts war die Ideenfindung für eine Gestaltung der Zukunft. In die Vergangenheit zu blicken bedarf eines bedachten, analytischen Blicks. Sich die Zukunft zu denken, ist weit weniger klar zu definieren. Die Herausforderung für die Projektgruppe in dieser Studienarbeit war es auf den fundierten Kenntnissen und Fakten, die die Trend- und Zukunftsanalysen vorgeben hinaus, individuelle Lösungen für Orte in Mainz zu finden. Dabei wurden gesellschaftliche, sozio-ökonomische, technische und gestalterische Aspekte an den Orten angewandt und durch szenische Dialoge ergänzt. So wurde jedem Ort und Stadtteil am Rhein eine mögliche Zukunft projiziert. Der Blick kann mit Hilfe der Website und der zahlreichen Artefakte, die für das Projekt zusammengetragen wurden, von der Gegenwart und Vergangenheit des Ortes in die Zukunft getragen werden. Über fiktive Monologe und dokumentarische Tonaufnahmen für und von den Orten werden Mainzer Monumente auch auditiv aufbereitet.

 

Intermedial und interdisziplinär manifestiert sich das Projekt als gestalterisches Realisierungsprojekt. Das Zusammenspiel von analogen und digitalen Medien, also von Siebdruck, Grafiken, Zeichnungen und Infografiken mit animierten Grafiken, Video- und Tonaufnahmen auf einer interaktiven Website zusammengefasst, bilden den Kern der Projektinnovation. Die verschiedenen Anforderungen der Medien in einem ganzheitlichen Gefüge zusammen zu bringen, ist bei dem Projekt „Mapping Mainz“ hervorragend gelungen.

 

Mapping Mainz

Ein fragmentarisches Portrait

www.mappingmainz.hs-mainz.de

 

Alexander Bothe

Anna Lena Hänicke

Bahar Hasan

Isa Hartikainen

Isabel Linnemann

Janina Rüsseler

Matthias Dübner

Michael Sherman

Natalia Chekonina

Stefan Valerio Meister

 

Prof. Katja Davar

Prof. Anna-Lisa Schönecker

Prof. Holger Reckter (Programmierung)

Volker Pape (Siebdruck)

Axel Becker (Programmierung)

 

Das Projekt wurde mit dem Gutenbergstipendium 2016 ausgezeichnet.

texture from marmota

 

reworking an old shot.

Mapping Mainz. Ein innovatives und interaktives Stadtportrait für Mainz

 

Mainz und seine Anrainer-Vororte werden auf künstlerische und innovativer Weise neu vorgestellt.

 

Wie sehen Mainzer, Besucher und Touristen die Gutenbergstadt Mainz? Fest verankert im Mainzer Leben sind die vielen gut dokumentierten Sehenswürdigkeiten der Stadt und ihrer Geschichte. Aber Mainz hat noch viel mehr zu bieten. Sehenswürdigkeiten ganz anderer Art werden in dem Projekt des Masterstudiengangs Gutenberg Intermedia dem Betrachter und Leser vorgestellt. Zehn wenig bekannte Orte und leise Monumente werden in der Arbeit „Mapping Mainz – ein fragmentarisches Stadtportrait“ individuell auf ihre Geschichte, Eigenheiten und mögliche Zukunft portraitiert.

 

Jeder Ort steht für einen der zehn Stadtteile von Mainz und der AKK-Gemeinden, die direkt am Rhein liegen. So wird das ehemalige Eislager der Mainzer Brauerei in Weisenau, die grüne Brücke der Neustadt einer Streichholzfabrik in Amöneburg gegenüber gestellt. Dabei entstehen detaillierte, mit Bild, Video und Tonaufnahmen kommentierte Stadtportraits, die stille und versunkene Orten zum Strahlen bringen.

 

Basierend auf der situationistischen Idee des Dérives, des ungeplanten Umherschweifens durch urbane Räume und einer künstlerischen Methodik, haben die Studierenden für sie unbekannte Orte in Mainz und Umgebung aufgesucht und sich diese durch intensive Recherche angeeignet. So haben sie Zeit- und kunstgeschichtlichen Merkmale des Ortes erforscht, seine Gegenwart ausgelotet und schließlich ihren gefundenen Ort gestalterisch neu interpretiert und mit Zukunftsvisionen versehen. Ihre jeweiligen ortsspezifischen Analysen haben sie anschließend in zwei medial unterschiedlichen Ausführungen – einer großformatigen Siebdruckarbeit und einer interaktiven Website – zu dem psychogeografischen Stadtportrait „Mapping Mainz“ zusammengeführt. Fragmente aus Geschichte, Gegenwart und Zukunft in Bild und Ton – bilden hier eine einzigartige Sammlung, die sich je nach Sichtweise zu ortsbezogenen Chroniken verdichtet.

 

Während die 7 x 7 m große Siebdruckarbeit dem Betrachter einen ersten Überblick über die gesammelten Ortserkundungen vermittelt, ermöglicht die Website www.mappingmainz.hs-mainz.de dem Betrachter ein interaktives Erleben dieser urbanen Räume und lässt ihn auf eindrucksvolle Weise den Vorgang des Umherschweifen durch interaktives Erforschen nachvollziehen. Überraschende und vielschichtige Informationen und Interpretationen kann der Betrachter in dem Online-Archiv zu jedem Ort nachlesen und sich akustisch auf die Orte und ihre spezifischen Geräusche einlassen. Zu sehen und zu erleben waren die Arbeiten vom 9. – 12. Mai 2015 in der Aula auf dem Campus der Hochschule Mainz, Lucy-Hillebrand-Strasse. Individuelle Fragmente der Installation wurden als limitierte Siebdruckedition zusammengefasst.

 

Grundlegendes Thema der Master-Projekts war die Ideenfindung für eine Gestaltung der Zukunft. In die Vergangenheit zu blicken bedarf eines bedachten, analytischen Blicks. Sich die Zukunft zu denken, ist weit weniger klar zu definieren. Die Herausforderung für die Projektgruppe in dieser Studienarbeit war es auf den fundierten Kenntnissen und Fakten, die die Trend- und Zukunftsanalysen vorgeben hinaus, individuelle Lösungen für Orte in Mainz zu finden. Dabei wurden gesellschaftliche, sozio-ökonomische, technische und gestalterische Aspekte an den Orten angewandt und durch szenische Dialoge ergänzt. So wurde jedem Ort und Stadtteil am Rhein eine mögliche Zukunft projiziert. Der Blick kann mit Hilfe der Website und der zahlreichen Artefakte, die für das Projekt zusammengetragen wurden, von der Gegenwart und Vergangenheit des Ortes in die Zukunft getragen werden. Über fiktive Monologe und dokumentarische Tonaufnahmen für und von den Orten werden Mainzer Monumente auch auditiv aufbereitet.

 

Intermedial und interdisziplinär manifestiert sich das Projekt als gestalterisches Realisierungsprojekt. Das Zusammenspiel von analogen und digitalen Medien, also von Siebdruck, Grafiken, Zeichnungen und Infografiken mit animierten Grafiken, Video- und Tonaufnahmen auf einer interaktiven Website zusammengefasst, bilden den Kern der Projektinnovation. Die verschiedenen Anforderungen der Medien in einem ganzheitlichen Gefüge zusammen zu bringen, ist bei dem Projekt „Mapping Mainz“ hervorragend gelungen.

 

Mapping Mainz

Ein fragmentarisches Portrait

www.mappingmainz.hs-mainz.de

 

Alexander Bothe

Anna Lena Hänicke

Bahar Hasan

Isa Hartikainen

Isabel Linnemann

Janina Rüsseler

Matthias Dübner

Michael Sherman

Natalia Chekonina

Stefan Valerio Meister

 

Prof. Katja Davar

Prof. Anna-Lisa Schönecker

Prof. Holger Reckter (Programmierung)

Volker Pape (Siebdruck)

Axel Becker (Programmierung)

 

Das Projekt wurde mit dem Gutenbergstipendium 2016 ausgezeichnet.

Mapping Mainz. Ein innovatives und interaktives Stadtportrait für Mainz

 

Mainz und seine Anrainer-Vororte werden auf künstlerische und innovativer Weise neu vorgestellt.

 

Wie sehen Mainzer, Besucher und Touristen die Gutenbergstadt Mainz? Fest verankert im Mainzer Leben sind die vielen gut dokumentierten Sehenswürdigkeiten der Stadt und ihrer Geschichte. Aber Mainz hat noch viel mehr zu bieten. Sehenswürdigkeiten ganz anderer Art werden in dem Projekt des Masterstudiengangs Gutenberg Intermedia dem Betrachter und Leser vorgestellt. Zehn wenig bekannte Orte und leise Monumente werden in der Arbeit „Mapping Mainz – ein fragmentarisches Stadtportrait“ individuell auf ihre Geschichte, Eigenheiten und mögliche Zukunft portraitiert.

 

Jeder Ort steht für einen der zehn Stadtteile von Mainz und der AKK-Gemeinden, die direkt am Rhein liegen. So wird das ehemalige Eislager der Mainzer Brauerei in Weisenau, die grüne Brücke der Neustadt einer Streichholzfabrik in Amöneburg gegenüber gestellt. Dabei entstehen detaillierte, mit Bild, Video und Tonaufnahmen kommentierte Stadtportraits, die stille und versunkene Orten zum Strahlen bringen.

 

Basierend auf der situationistischen Idee des Dérives, des ungeplanten Umherschweifens durch urbane Räume und einer künstlerischen Methodik, haben die Studierenden für sie unbekannte Orte in Mainz und Umgebung aufgesucht und sich diese durch intensive Recherche angeeignet. So haben sie Zeit- und kunstgeschichtlichen Merkmale des Ortes erforscht, seine Gegenwart ausgelotet und schließlich ihren gefundenen Ort gestalterisch neu interpretiert und mit Zukunftsvisionen versehen. Ihre jeweiligen ortsspezifischen Analysen haben sie anschließend in zwei medial unterschiedlichen Ausführungen – einer großformatigen Siebdruckarbeit und einer interaktiven Website – zu dem psychogeografischen Stadtportrait „Mapping Mainz“ zusammengeführt. Fragmente aus Geschichte, Gegenwart und Zukunft in Bild und Ton – bilden hier eine einzigartige Sammlung, die sich je nach Sichtweise zu ortsbezogenen Chroniken verdichtet.

 

Während die 7 x 7 m große Siebdruckarbeit dem Betrachter einen ersten Überblick über die gesammelten Ortserkundungen vermittelt, ermöglicht die Website www.mappingmainz.hs-mainz.de dem Betrachter ein interaktives Erleben dieser urbanen Räume und lässt ihn auf eindrucksvolle Weise den Vorgang des Umherschweifen durch interaktives Erforschen nachvollziehen. Überraschende und vielschichtige Informationen und Interpretationen kann der Betrachter in dem Online-Archiv zu jedem Ort nachlesen und sich akustisch auf die Orte und ihre spezifischen Geräusche einlassen. Zu sehen und zu erleben waren die Arbeiten vom 9. – 12. Mai 2015 in der Aula auf dem Campus der Hochschule Mainz, Lucy-Hillebrand-Strasse. Individuelle Fragmente der Installation wurden als limitierte Siebdruckedition zusammengefasst.

 

Grundlegendes Thema der Master-Projekts war die Ideenfindung für eine Gestaltung der Zukunft. In die Vergangenheit zu blicken bedarf eines bedachten, analytischen Blicks. Sich die Zukunft zu denken, ist weit weniger klar zu definieren. Die Herausforderung für die Projektgruppe in dieser Studienarbeit war es auf den fundierten Kenntnissen und Fakten, die die Trend- und Zukunftsanalysen vorgeben hinaus, individuelle Lösungen für Orte in Mainz zu finden. Dabei wurden gesellschaftliche, sozio-ökonomische, technische und gestalterische Aspekte an den Orten angewandt und durch szenische Dialoge ergänzt. So wurde jedem Ort und Stadtteil am Rhein eine mögliche Zukunft projiziert. Der Blick kann mit Hilfe der Website und der zahlreichen Artefakte, die für das Projekt zusammengetragen wurden, von der Gegenwart und Vergangenheit des Ortes in die Zukunft getragen werden. Über fiktive Monologe und dokumentarische Tonaufnahmen für und von den Orten werden Mainzer Monumente auch auditiv aufbereitet.

 

Intermedial und interdisziplinär manifestiert sich das Projekt als gestalterisches Realisierungsprojekt. Das Zusammenspiel von analogen und digitalen Medien, also von Siebdruck, Grafiken, Zeichnungen und Infografiken mit animierten Grafiken, Video- und Tonaufnahmen auf einer interaktiven Website zusammengefasst, bilden den Kern der Projektinnovation. Die verschiedenen Anforderungen der Medien in einem ganzheitlichen Gefüge zusammen zu bringen, ist bei dem Projekt „Mapping Mainz“ hervorragend gelungen.

 

Mapping Mainz

Ein fragmentarisches Portrait

www.mappingmainz.hs-mainz.de

 

Alexander Bothe

Anna Lena Hänicke

Bahar Hasan

Isa Hartikainen

Isabel Linnemann

Janina Rüsseler

Matthias Dübner

Michael Sherman

Natalia Chekonina

Stefan Valerio Meister

 

Prof. Katja Davar

Prof. Anna-Lisa Schönecker

Prof. Holger Reckter (Programmierung)

Volker Pape (Siebdruck)

Axel Becker (Programmierung)

 

Das Projekt wurde mit dem Gutenbergstipendium 2016 ausgezeichnet.

Setting up paper lanterns for projection mapping. Lots of fishing line and nerve needed here. That ladder was high!

Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe

Mapping Edinburgh's Self Management Resources - ALISS

Video mapping on logo (polystyrene) and rough wooden structure.

Directed by: Barthélemy Antoine-Loeff & Alexandra Petracchi

with some precious help of Philippe Chaurand

Production: iduun / studio gühmes for Rinck

 

Made with MapMapMap module for Modul8 by iduun

 

See more: blog.guhmes.com/2010/09/08/rinck-installation-video-et-ma...

 

© iduun - studio guhmes and right reserved Rinck 2010

Participants captured at the World Economic Forum on East Asia in Kualla Lumpur, Malaysia, June 2, 2016. Copyright by World Economic Forum / Sikarin Fon Thanachaiary

A paddler reads a map by headlamp at a backcountry campsite at Isle Royale National Park.

On May 17, 2011 I was honored to present an Idea Mapping webinar for IIBA (International Institute of Business Analysis). I was invited to be a guest presenter because my Idea Mapping book is one of the best sellers in their library of recommended reading. This webinar is now archived and available to view. IIBA has graciously given permission for non-IIBA members of the Idea Mapping audience to view this archived webinar.

The masters students of Institute of Crisis Management are learning to use field papers to navigate themselves and OSMTracker to collect GPX track.

Mapping vidéo « Le Royaume des rêves » sur la façade de l’Hôtel de Ville.

Making a plan to walk the centre of Tijuana, Mexico.

In a participatory manner, we mapped out existing skills in the field of technology, curriculum design and content creation.

Mapping Mainz. Ein innovatives und interaktives Stadtportrait für Mainz

 

Mainz und seine Anrainer-Vororte werden auf künstlerische und innovativer Weise neu vorgestellt.

 

Wie sehen Mainzer, Besucher und Touristen die Gutenbergstadt Mainz? Fest verankert im Mainzer Leben sind die vielen gut dokumentierten Sehenswürdigkeiten der Stadt und ihrer Geschichte. Aber Mainz hat noch viel mehr zu bieten. Sehenswürdigkeiten ganz anderer Art werden in dem Projekt des Masterstudiengangs Gutenberg Intermedia dem Betrachter und Leser vorgestellt. Zehn wenig bekannte Orte und leise Monumente werden in der Arbeit „Mapping Mainz – ein fragmentarisches Stadtportrait“ individuell auf ihre Geschichte, Eigenheiten und mögliche Zukunft portraitiert.

 

Jeder Ort steht für einen der zehn Stadtteile von Mainz und der AKK-Gemeinden, die direkt am Rhein liegen. So wird das ehemalige Eislager der Mainzer Brauerei in Weisenau, die grüne Brücke der Neustadt einer Streichholzfabrik in Amöneburg gegenüber gestellt. Dabei entstehen detaillierte, mit Bild, Video und Tonaufnahmen kommentierte Stadtportraits, die stille und versunkene Orten zum Strahlen bringen.

 

Basierend auf der situationistischen Idee des Dérives, des ungeplanten Umherschweifens durch urbane Räume und einer künstlerischen Methodik, haben die Studierenden für sie unbekannte Orte in Mainz und Umgebung aufgesucht und sich diese durch intensive Recherche angeeignet. So haben sie Zeit- und kunstgeschichtlichen Merkmale des Ortes erforscht, seine Gegenwart ausgelotet und schließlich ihren gefundenen Ort gestalterisch neu interpretiert und mit Zukunftsvisionen versehen. Ihre jeweiligen ortsspezifischen Analysen haben sie anschließend in zwei medial unterschiedlichen Ausführungen – einer großformatigen Siebdruckarbeit und einer interaktiven Website – zu dem psychogeografischen Stadtportrait „Mapping Mainz“ zusammengeführt. Fragmente aus Geschichte, Gegenwart und Zukunft in Bild und Ton – bilden hier eine einzigartige Sammlung, die sich je nach Sichtweise zu ortsbezogenen Chroniken verdichtet.

 

Während die 7 x 7 m große Siebdruckarbeit dem Betrachter einen ersten Überblick über die gesammelten Ortserkundungen vermittelt, ermöglicht die Website www.mappingmainz.hs-mainz.de dem Betrachter ein interaktives Erleben dieser urbanen Räume und lässt ihn auf eindrucksvolle Weise den Vorgang des Umherschweifen durch interaktives Erforschen nachvollziehen. Überraschende und vielschichtige Informationen und Interpretationen kann der Betrachter in dem Online-Archiv zu jedem Ort nachlesen und sich akustisch auf die Orte und ihre spezifischen Geräusche einlassen. Zu sehen und zu erleben waren die Arbeiten vom 9. – 12. Mai 2015 in der Aula auf dem Campus der Hochschule Mainz, Lucy-Hillebrand-Strasse. Individuelle Fragmente der Installation wurden als limitierte Siebdruckedition zusammengefasst.

 

Grundlegendes Thema der Master-Projekts war die Ideenfindung für eine Gestaltung der Zukunft. In die Vergangenheit zu blicken bedarf eines bedachten, analytischen Blicks. Sich die Zukunft zu denken, ist weit weniger klar zu definieren. Die Herausforderung für die Projektgruppe in dieser Studienarbeit war es auf den fundierten Kenntnissen und Fakten, die die Trend- und Zukunftsanalysen vorgeben hinaus, individuelle Lösungen für Orte in Mainz zu finden. Dabei wurden gesellschaftliche, sozio-ökonomische, technische und gestalterische Aspekte an den Orten angewandt und durch szenische Dialoge ergänzt. So wurde jedem Ort und Stadtteil am Rhein eine mögliche Zukunft projiziert. Der Blick kann mit Hilfe der Website und der zahlreichen Artefakte, die für das Projekt zusammengetragen wurden, von der Gegenwart und Vergangenheit des Ortes in die Zukunft getragen werden. Über fiktive Monologe und dokumentarische Tonaufnahmen für und von den Orten werden Mainzer Monumente auch auditiv aufbereitet.

 

Intermedial und interdisziplinär manifestiert sich das Projekt als gestalterisches Realisierungsprojekt. Das Zusammenspiel von analogen und digitalen Medien, also von Siebdruck, Grafiken, Zeichnungen und Infografiken mit animierten Grafiken, Video- und Tonaufnahmen auf einer interaktiven Website zusammengefasst, bilden den Kern der Projektinnovation. Die verschiedenen Anforderungen der Medien in einem ganzheitlichen Gefüge zusammen zu bringen, ist bei dem Projekt „Mapping Mainz“ hervorragend gelungen.

 

Mapping Mainz

Ein fragmentarisches Portrait

www.mappingmainz.hs-mainz.de

 

Alexander Bothe

Anna Lena Hänicke

Bahar Hasan

Isa Hartikainen

Isabel Linnemann

Janina Rüsseler

Matthias Dübner

Michael Sherman

Natalia Chekonina

Stefan Valerio Meister

 

Prof. Katja Davar

Prof. Anna-Lisa Schönecker

Prof. Holger Reckter (Programmierung)

Volker Pape (Siebdruck)

Axel Becker (Programmierung)

 

Das Projekt wurde mit dem Gutenbergstipendium 2016 ausgezeichnet.

Annotated map of Aberystwyth produced during memory/storytelling session of Applied Theatre course I'm running this semester.

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