View allAll Photos Tagged griffs
Schützenbrunnen in der Marktgasse und im Hintergrund der Zytglogge - Turm in der Stadt Bern
in der Schweiz
.
.
.
***************************************************************************************************************
***************************************************************************************************************
S c h ü t z e n b r u n n e n B e r n
***************************************************************************************************************
***************************************************************************************************************
.
.
.
Der Schützenbrunnen gehört zu den Berner Altstadtbrunnen aus dem 16. Jahrhundert und steht
in der Marktgasse in der Altstadt - Stadt Bern im Kanton Bern der Schweiz
.
.
.
Der Brunnen stammt aus dem Jahre 1527 und erhielt 1543 von Hans Gieng die Brunnenfigur
eines geharnischten Obmanns der Schützen, der in der Rechten das Banner mit dem
Zeichen der Büchsenschützen trägt und mit der Linken den Griff eines langen Schwertes
umfasst. Zwischen seinem Beinen zielt ein Bärenjunges mit einer Büchse auf die Passanten
in der Gasse.
Bis 1.8.8.9 stand er vor dem Haus der Schützengesellschaft (ebenfalls in der Marktgasse ),
wurde dann um einige Häuser verschoben und kam 1.9.3.1 an seinen heutigen Standort.
Der heutige Name des Brunnens taucht im frühen 17. Jahrhundert auf.
.
.
.
***************************************************************************************************************
.
.
.
Der Brunnen von 1527 erhielt 1543 die Schützenfigur von Hans Gieng. Kapitell und Säule
wurden 1.6.7.0 von A.braham D.ünz I. ersetzt. Der früher einröhrige Brunnen hat seit der Mitte
des 18. Jh. vier Röhren. Der Trog wurde 1.7.8.4 ersetzt, das Banner letztmals 1.8.8.9. Der
Name Schützenbrunnen tritt im frühen 17. Jh. auf.
Die Figur blickte bis 1.9.3.1 nach O.sten und wurde 1.9.3.9 westwärts gewendet aufgestellt.
Standort : Vor 1.8.8.9 vor dem Haus der Schützengesellschaft ( Marktgasse 24 / 28); 1.8.8.9
bis 1.9.3.1 an der Schattseite ( vor den Häusern Nr. 27/29 ); seit der Neuaufstellung 1.9.3.9
vor dem Haus Nr. 16
Historisch - topographisches L.exikon der Stadt Bern von B.erchtold W.eber ( 1.9.7.6 )
.
.
Der Schützenbrunnen unten an der Marktgasse hat, im Gegensatz zum S.eilerbrunnen,
den Z.eitglockenturm als H.intergrund.
Dieser Brunnen stand früher an der Stelle des 1527 von Anshelm erwähnten steinernen
Stockbrunnens in der «Nüwenstatt», vor dem Hause Nummer 28 an der Marktgasse, in
welchem die Büchsenschützen ihre Stube hatten.
Auch hier besteht die Möglichkeit einer Stiftung oder eines Kostenbeitrages dieser
Gesellschaft. Vermutlich wurden vorerst nur Säule und Figur zu dem bereits
bestehenden steinernen Brunnen erstellt.
Nach dem Sickingersehen Plan hatte der Brunnen 1.6.0.7 ein sechseckiges Becken.
Die Brunnensäule stand ausserhalb des Troges an einer Sechseckseite.
Vor dem Jahre 1.7.5.4 muss er ein neues achteckiges Becken erhalten haben, aus dessen
Mitte sich die Säule erhob.
Auch wird man ihn damals schon auf vier R.öhren umgebaut haben; denn in der
Brunnenkontrolle von 1.7.5.4 ist er bereits mit vier R.öhren erwähnt.
Auf einem korinthisierenden Kapitäl, das mit zierlichen E.ngelsköpfchen geschmückt ist,
steht auf der runden Deckplatte in meisterhafter Komposition stolz und selbstbewusst
ein geharnischter Schützenobmann.
In der Rechten trägt er das Banner mit dem Zeichen der Büchsenschützen, in Rot zwei
gekreuzte Büchsen, begleitet von drei goldenen Flammen.
Die linke Hand umfasst entschlossen den Griff des langen Schwertes. Das gesträusste
Barett verrät, dass der waffentragende Krieger nicht in den Krieg, sondern ins fröhliche
Waffenspiel auszieht.
Geschickt hat der Künstler ein Bärlein zwischen seine Beine gesetzt, um dem Standbild
die nötige Stütze zu verleihen.
Keck zielt das kleine bewaffnete Wappentier mit einer Büchse auf die Passanten in der
schattseitigen Laube. Am achteckigen Brunnenstock waren früher an vier Seiten
aufrechtstehende Bären angebracht.
Den ebenfalls achteckigen Säulensockel zieren Akanthusblätter, während der
Säulenschaft mit einer Nesselblattverzierung bedeckt ist.
Bis 1.9.3.1 war der Schaft der Säule schwarzbraun bemalt, die Blattränder mit Goldfarbe
betont.
Die barocke, mit Pilasterkonsolen verzierte Brunnenschale datiert aus dem Jahre 1.7.8.4
und wurde in S.olothurn hergestellt. Sie besteht aus zwei Stücken, von denen jedes gegen
acht Tonnen wiegt.
Verschiedene Autoren sehen in der Figur den Schützenobmann A.nton B.ischoff, andere
gar den S.eckelmeister J.ohann F.rischherz.
Diese Deutungen dürfen ruhig in das Gebiet der Fabel verwiesen werden; denn B.ischoff
wurde bereits sieben Jahre vor Errichtung des Brunnens e.nthauptet, und als F.rischherz
das B.lutgerüst besteigen musste, schrieb man bereits 1.6.4.0.
Der Brunnen aber wurde 1543 errichtet. Dieses Datum ist am oberen Rand am
Harnischrücken gleichsam als Verzierung erhaben ausgemeisselt.
Nach den Stadtrechnungen von 1.5.5.8 und 1.5.5.9 erhielt die Figur ein neues Schwert,
das vermutlich schon aus Eisen war, denn es kostete 2 Pfund.
Die Rechnungen enthalten folgende Angaben: «1.5.5.9 Franz Güder geben um das sehwert
uf dem brunnen von den schützen 2 Pfund 13 S. 4 xer», und «1.5.5.8 Hanns Rudolf Vögeli
geben von dem sehwert ze malen uffen Brunnen vor den Schützen.»
Das Renovationsdatum von 1.7.8.4 ist am Abakus eingemeisselt. Bei dieser Gelegenheit
erhielt der Brunnen das oben bereits erwähnte, neue Becken.
Als im Jahre 1.8.9.0 der Brunnen nach den Zeichnungen B.ühlers renoviert und etwas
versetzt wurde, erhielt das Banner sein heutiges Zeichen. Es ist identisch mit der Fahne
der Reismusketen-Gesellschaft. Vorher hatte es in den 40er Jahren in Rot zwei gekreuzte
Musketen, den Rand mit goldenen Flammen belegt. Nach einer Darstellung bei Streit war
das Banner mit goldenen Flammen belegt, in der Mitte eine Schildkontur und zwei
gekreuzte Musketen, während nach einer andern Darstellung das Zeichen der
Flitzbogengesellschaft angebracht war.
Das viereckige Banner entstand wahrscheinlich bei der Renovation von 1.7.8.4; denn vorher
wird die Figur ein dreieckiges Fähnlein getragen haben.
Das Fähnlein der Schützen war stets dreieckig; die viereckige Form dem Banner
vorbehalten. Auf diese heraldischen Gesetze wurde früher sehr streng geachtet.
Bis ins Jahr 1.9.3.1 befand sich der Schützenbrunnen ungefähr hundert Meter weiter oben
in der Gasse. Der Blick der Figur war gassabwärts gerichtet. Er stand auch nicht in der
Achse der Gasse, so dass die S.trassenbahn den Brunnen in beiden Richtungen auf der
Sonnseite umfahren musste. Das bedingte, dass die T.ramführer die Kreuzung ober- oder
unterhalb des «Verkehrshindernisses» abwarten mussten, das sie dann beim N.eubau
eines G.eschäftshauses gerne verschwinden sahen. Durch das B.augerüst war beim
Brunnen ein wirklich hinderlicher Engpass entstanden, so dass der Brunnen abgebrochen
werden musste.
Fast hätte man diesen schönen Brunnen vergessen. Anlässlich der Neupflästerung der
Gasse wurden Stimmen zur Wiederaufstellung des Brunnens laut, und als im H.erbst
1.9.3.9 ein mit B.lachen geschütztes B.augerüst den neuen Platz des Brunnens
kennzeichnete, näherte sich dem A.rchitekten des B.auamtes ein biederer Bürger und redete
ihn an: «So, muess jitz scho wieder eine vo dene schöne Brünnen abprotzet sy.» Eines
Tages im S.pätherbst stand der Schützenvenner renoviert an seinem neuen Platz, den
Blick gassaufwärts gerichtet, und von neuem erfreuten sich der Berner wie die fremden
Besucher an diesem künstlerisch beachtenswerten Standbild aus dem 16. Jahrhundert.
.
.
.
.
( BeschriebSchützenbrunnen StadtBern AlbumStadtBern AlbumBernerBrunnen Stadt City
AlbumBrunnenmitBrunnenfigurinderSchweiz Ville fountain springvand suihkulähde fontaine
fontana 噴水 fontein fontene fontanna fonte fontän fuente UNESCO Weltkulturerbe Welterbe
Unesco World Heritage Berner Brunnen fountain springvand suihkulähde fontaine fontana
噴水 fontein fontene fontanna fonte fontän fuente fountain Schweiz Suisse Switzerland Suissa
Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Svizzera Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )
.
.
.
.
***************************************************************************************************************
***************************************************************************************************************
Z y t g l o g g e - T u r m
***************************************************************************************************************
***************************************************************************************************************
.
.
.
Der Zytgloggeturm ( Zeitglockenturm - Zytglogge - Zeitglocke ) bildete das alte westliche
Stadttor der Berner Altstadt in der Stadt Bern im Kanton Bern in der Schweiz
.
.
.
Erbaut im Jahr 1191 war er bis 1.2.5.6 das erste Westtor und bildete einst den Abschluss
der ersten Stadterweiterung. Er änderte im Laufe der Jahre sein Aussehen sehr stark,
im Zytgloggeturm sind M.odelle aus den verschiedenen Epochen ausgestellt
Durch die Entwicklung der Stadt rückte der Turm mit jeder Erweiterung immer mehr ins
Zentrum der Stadt.
Für einige Zeit ist der Turm gar als F.rauengefängnis genutzt worden - Pfaffendirnen-
gefängnis
Nach dem grossen B.rand von 1.4. M.ai 1.4.0.5, der nahezu die gesamte Stadt in S.chutt
und A.sche legte, wurde er zum „ Zytglogge “ umfunktioniert.
.
.
.
In seiner Chronik schildert der C.hronist C.onrad J.ustinger das Ausmass der K.atastrophe :
Also verbrann die alt kebie, do die zitglogge inne hanget, darinne verbrunnen siben pfaffen-
dirnen. ... Also verbrunnen bi sechshundert hüsern, gros und klein, und gros guot darinne
und me denne hundert mönschen.
.
.
.
***************************************************************************************************************
Z y t g l o g g e
***************************************************************************************************************
.
.
.
Die Zytglogge, die G.locke, die seither im neuen Turm die Stunden verkündet, wurde noch
im gleichen Jahr durch J.ohann R.eber aus A.arau gegossen. Sie war es, die dem Turm
den heutigen Namen gab : Zytglogge.
.
.
.
Ihre Inschrift lautet:
.
.
.
+ anno d[omi]ni mccccv mense octobris fusa sum a ma[gi]stro ioh[ann]e d[i]c[t]o reber de
arow sum vas et cer[a] et cunctis [...] gero diei horas.
.
.
.
( Im Jahre 1.4.0.5 im Monat O.ktober wurde ich von M.eister J.ohannes genannt R.eber aus
A.arau gegossen. Ich bin G.efäss und W.achs (?) ...und allen verkünde ich die Stunden
des Tages ).
.
.
.
***************************************************************************************************************
U.hrwerk
***************************************************************************************************************
.
.
.
Zur Zeitmessung gehörte natürlich auch ein U.hrwerk. Gleichzeitig mit der G.locke, wurde
also auch eine U.hr mit einem Stundenschlagwerk eingebaut. Über den Erbauer und über
die Ausmasse der U.hr ist leider nichts bekannt.
Hingegen wissen wir, dass das noch heute vorhandene A.strolabium bereits damals den
Turm zierte. Wie bei andern K.unstuhren diente es vorwiegend als Repräsentationsobjekt.
Es gehörte zum Ansehen einer Stadt, technische Spitzenleistungen öffentlich zur Schau
zu stellen und damit Bewunderung auszulösen.
Nebst vielen astronomischen Indikationen konnte man beiläufig auch noch die Zeit ab-
lesen. Dies war aber schwierig und überhaupt nicht das Ziel. Wichtig war die akustische
Zeitangabe durch die G.locke.
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts häuften sich die Reparaturen am bereits über 100
jährigen Uhrwerk. Es wurde immer offensichtlicher, dass das Werk ausgedient hatte.
1.5.2.7 erhielt der damalige W.affenschlosser und Zeitglockenrichter, K.aspar B.runner,
den Auftrag, ein neues U.hrwerk zu bauen. Es stand von Anfang an fest, dass die Uhr
grösser, schöner und kunstvoller sein musste als die alte von 1.4.0.5.
1.5.3.0 präsentierte B.runner den Bernern eine M.onumentaluhr mit kunstreichem Figuren-
spiel und einem R.äderwerk von gewaltigem Ausmass, wie es bis jetzt noch nicht ge-
baut wurde. Von Brunner sind keine weiteren Uhrwerke bekannt, dieses scheint sein
einziges zu sein.
Die Ausmasse, die Robustheit und die kunstvolle Bauweise ( Räder mit einzeln einge-
setzten Zähnen, massive Wellen, die Gewehrläufen ähneln ) zeugen vom Meister, der
sich im Bau von Waffen und Geschützen auskannte, aber auch in der Lage war, eine
aussergewöhnliche Uhr zu realisieren.
.
.
An der O.stseite des Zytgloggeturms ist ein sehr schönes G.lockenspiel angebracht, unter
anderem mit B.ärenfiguren und, hoch oben im D.ach des Turms, der S.tatue von H.ans
T.hann, einem R.itter in voller R.üstung.
.
.
.
***************************************************************************************************************
Das F.igurenspiel - G.lockenspiel
***************************************************************************************************************
.
.
.
Jede volle Stunde läuft das beliebte und vor allem von T.ouristen viel beachtete F.igurenspiel
ab :
.
.
.
Ca. 3 Minuten vor dem Stundenschlag kräht der H.ahn und eröffnet das Spiel.
Kurz darauf kreist der B.ärenreigen, er symbolisiert die S.tadtwache, die pflichtbewusst ihre
Runden dreht. Dazu schlägt der N.arr die Stunde an seine zwei G.löcklein. ( Zu früh, aber
das ist Narrenfreiheit )
Nun kräht der H.ahn zum zweiten Mal.
Sobald die volle Stunde erreicht ist, schlägt die Viertelstundenglocke vier Viertel, mitten
im Spielerker auf seinem T.hron dreht C.hronos, der G.ott der Zeit, die S.anduhr; dann
hebt er das Z.epter in seiner linken H.and und gibt den Auftakt zum Stundenschlag.
Nun schwingt H.ans von T.hann, der goldene G.lockenschläger, seinen H.ammer und führt
die erforderliche Anzahl Schläge aus. C.hronos hört aufmerksam zu und zählt die Schläge,
indem er seinen M.und öffnet und schliesst.
Der L.öwe, Symbol des Stadtgründers, H.erzog B.erchtold V. von Z.ähringen, quittiert jeden
Schlag mit einer leichten Kopfdrehung. Zum Schluss schlägt der H.ahn ein drittes Mal
und kündet damit den Beginn einer neuen Stunde an.
.
.
.
Es ist ein wahres Meisterwerk der mittelalterlichen Uhrmacherkunst.
.
.
.
***************************************************************************************************************
A.stronomische U.hr
***************************************************************************************************************
.
.
.
Unter dem großen Z.ifferblatt ist eine astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert zu be-
wundern.
.
.
.
Es handelt sich um ein A.strolabium mit südlicher Projektion, wie sie vorwiegend an
Kunstuhren bis in die erste Hälfte des 15. Jahrhundert gebaut wurden.
Der S.tundenzeiger zeigt mit der g.oldenen H.and die modernen Stunden und mit dem
S.onnenemblem den S.onnenstand gegenüber dem aufgemalten P.lanisphärium, wobei
links der S.onnenaufgang im O.sten, oben der S.onnenhöchststand im S.üden und rechts
der S.onnenuntergang im W.esten dargestellt ist.
Die K.ugel ( mit einer goldenen und einer schwarzen Hälfte ) zeigt die aktuelle M.ondphase
an.
Auch der aktuelle M.ondstand kann aufgrund der relativen Position zum S.onnenzeiger ab-
gelesen werden. Auf der beweglichen exzentrischen S.cheibe der E.kliptik zeigt die S.onne
das aktuelle T.ierkreiszeichen an.
.
.
.
Der Turm und das U.hrwerk können mit einer Führung besichtigt werden.
.
.
.
.
***************************************************************************************************************
Siehe auch :
***************************************************************************************************************
.
.
.
.
bern-altstadt.ch/htm/zytgloggeturm.htm
www.berninfo.com/de/page.cfm/CityToursAusfluege/Stadtfueh...
.
.
.
.
( BeschriebZytglogge BeschriebZeitglocke BeschriebZytgloggeturm BeschriebZeitglockenturm AlbumZytgloggeturm AlbumStadtBern Bern Berne Berna Bärn Stadt City Ville kaupunki città シティ
stad ciudad Stadtturm Turm torre tower torni tour tårn wieża torn Mittelalter Geschichte History
Wehrbau Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa
Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza UNESCO Weltkulturerbe
Unesco World Heritage Stand090416W )
.
.
.
.
******************************************************************************************************************
.
.
Spaziergang durch Bern am Donnerstag den 23. Dezember 2010
.
.
******************************************************************************************************************
Hurni101223 KantonBern
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
******************************************************************************************************************
Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 070222
******************************************************************************************************************
NIF
En février 1983, la marque Peugeot renoue avec la série des 200. "Le constructeur sort ses griffes" et la 205 devient le "sacré numéro" qui, comme la 201 des années 1930, a un effet salvateur pour le constructeur dans une période économiquement difficile. Son succès est conforté par celui de la mythique GTi et les deux titres de championne du monde des rallyes de la Turbo 16.
Ses lignes originales, dues au centre de style Peugeot, son rapport dimensions/habitabilité et ses prestations, séduisent d'emblée ses utilisateurs.
La série spéciale "Junior" est présentée en 1986 en version 3 portes (puis 5 portes en 1989) avec une motorisation essence de 945 cm3 de 45 ch ou diesel 1769 cm3 de 60 ch. La Junior est intégrée au catalogue général comme entrée de gamme en 1987.
Elle est destinée à une clientèle jeune qui, bien que disposant d'un budget limité, peut ainsi accéder aux charmes et à l'agrément de conduite de la 205. Elle est d'abord proposée en 3 teintes : blanche, gris futura métal et rouge, agrémentées d'une décoration extérieure et d'enjoliveurs de roues spécifiques. Le garnissage intérieur façon jean accentue son côté fun. Son charme élargira la base de sa clientèle à une clientèle à la recherche d'une seconde voiture destinée à un usage urbain.
Avec une production (toutes versions confondues) de 5.278.054 exemplaires, la 205 s'octroie plusieurs fois les titres de "voiture la plus vendue en France" et "voiture française la plus exportée". La vogue des Youngtimers lui assure une nouvelle carrière !
winner of 2004's Restoration on the BBC, as presented by Griff Rhys Jones
It was a nice Spring afternoon on St Georges Day 2009 in Kings Norton Village.
It is a Grade II* listed building.
Probably built as the priest's house to St Nicholas's Church. Early C15 altered. Stone plinth; ground floor brick with stone quoins; first floor half-timbered. Two storeys; 3 bays, the centre one advanced, gabled and containing the porch. Ground floor apparently underbuilt when the porch was added probably in the late C16. All windows mullioned, in stone on the ground floor and in wood on the first. On the right hand return, a window with rusticated tracery. To the left, a modern staircase of C1910. Inside, some simple C17 panelling and the roof of 3 trusses forming 2 centred arches.
aw-REN-guh -- Latinized form of areng, the Malayan name for palm ... Dave's Botanary
WIGHT-ee-eye -- named for Robert Wight, Scottish surgeon and botanist in India ... Dave's Botanary
commonly known as: Wight's sago palm, wild coconut • Kannada: ಬೆಟ್ಟ ತೆಂಗು betta thengu, ಕಾಡು ಈಚಲು kaadu eechalu, ಕಾಡು ತೆಂಗು kaadu thengu, ದಡಿಸೆ dadise, ಡಡ್ಸಾಲ dadsal • Malayalam: അലട്ടിത്തേങ്ങ alattiltenna, കാരംപനൈ karampanai, കാട്ടുതേങ്ങ് kattuthengu, മലന്തെങ്ങ് malanthengu, ഞെട്ടിപ്പന njettippana • Marathi: धूडसाल dhudsal • Tamil: ஆலம்பனை alampanai, காட்டுதேங்காய் kattuthengai • Tulu: ಕಾಟ್ ತಾರೆ kaatu thare
botanical names: Arenga wightii Griff. ... synonyms: Saguerus wightii (Griff.) H.Wendl. & Drude ... POWO
The BMW 633CSi is a model of BMW built between 1976 and 1989.
In 2015, Griff Tannen owned a heavily modified hover-converted version of the car, which was a convertible orange and black model waxed for him (two coats, naturally) by his grandfather Biff Tannen. Griff accidentally smashed his left taillight with his bat while swinging furiously at Marty McFly.
Actuality
Anyone expecting to see in 2015 a futuristic, flying BMW of the make and model featured in Back to the Future Part II is going to be disappointed, as the BMW 633CSi is no longer being produced.
As far as is known, BMW have no plans to produce a flying model in the foreseeable future. But maybe one day...!
[Text from backtothe future.wikia.com]
backtothefuture.wikia.com/wiki/BMW_633CSi
The flying customised BMW 633 CSi from 'Back to the Future II' was the ride of Griff Tannen, the grandson of Biff (from BTTF I & II). Other than landing outside the Cafe 80's and being whacked by Griff's baseball bat, the car does not get to play much role in the movie.
Am 1.Mai finden in Deutschland traditionell Neonaziaufmärsche statt. In Norddeutschland war die Anlaufstelle die Hansestadt Rostock. Traditionell sind die Demonstrationen in Mecklenburg-Vorpommern völkisch aufgeladen.
Einen Monat vor dem Aufmarsch hieß es noch die Neonazis wollen durch Rostocks Osten, Dierkow und Toitenwinkel laufen. Vor zehn Jahren, am 25.02.2004 ermordete die Neonaziterrorgruppe NSU hier Mehmet Turgut. Das Aufmarschgebiet wurden dann auf Groß-Klein geändert.
Da bereits frühzeitig etwa 700 Antifaschisten am Bahnhof Lichtenhagen mit Blockaden begannen und ein Holz-Güterzug auf der S-Bahn-Linie brannte entschied sich die Polizeiführung den Aufmarsch doch wieder nach Dierkow zu verlegen. Da bereits morgens Wasserwerfer und Räumpanzer in Dierkow standen und in Lichtenhagen maximal eine Hundertschaft vor Ort war, scheint Groß-Klein eher ein Ablenkungsmanöver gewesen zu sein, dem die Antifa auf den Leim ging.
Während einige das Glück hatten mit Taxis in die Innenstadt zu kommen, kam es an der Zugangsbrücke zum S-Bahnhof Lichtenhagen zu kurzen Auseinandersetzungen zwischen Polizeikräften und Gegendemonstranten, wobei erstere Pfefferspray einsetzten.
Antifaschisten, welche mit der Straßenbahn unterwegs nach Dierkow waren, wurden mit Schlagstöcken aus der Tram getrieben.
Die Neonazis sollten dann mit etwa 300 Personen aus gesamt Nord und Nord-Ost Deutschland loslaufen, doch bereits nach 300 Meter gab es den ersten Stopp. Etwa 60 Personen hatten an der nächsten Kreuzung eine Sitzblockade eingerichtet. Andere nutzten die Gelegenheit und griffen die Neonazis von einem Parkplatz aus mit Steinen an, dabei soll auch ein Journalist getroffen worden sein. Nach drei Aufforderungen wurde die Sitzblockade relativ unspektakulär geräumt. Hierbei wurden Pressevertreter in ihrer Arbeit immer wieder behindert. Einem Journalisten wurden gezielt auf die Kamera geschlagen.
Die Neonazis konnten weiter laufen und jegliche Versuch einer Sitzblockade wurde kurz und schmerzlos von den etwa 200 Beamten vor Ort verhindert. Mittlerweile sammelten sich um den Neonaziaufmarsch etwa 150 Personen und konnten so protestierend den Neonaziaufmarsch begleiten. Nach insgesamt fast drei km durch Einfamilienhausgebiet und auf einer Bundesstraße stoppten die Neonazis unvermittelt. Eine Zwischenkundgebung nutzte der Neonazianwalt Wolfram Nahrat für eine biologistische, rassistisch-völkische Rede. Danach löste der Versammlungsleiter die Demonstration auf, aufgrund von Blockaden. Die Blockaden wurden zwar angezweifelt, aber in Richtung der Innenstadt waren mehrere hundert Menschen von vier Wasserwerfern aufgehalten worden.
Die Polizeibeamten waren nicht vorbereitet und es kam zu einer gefährlichen Durchmischung von Neonazis und Neonazigegnern.
Die Neonazis wurden nach einigen Orga-Probleme in einem Wanderkessel zum nächsten S-Bahnhof gebracht. Dort soll es zu einem Ausbruchsversuch und dem Versuch einer Spontananmeldung gekommen sein. Im Hauptbahnhof soll es zu Auseinandersetzungen zwischen Linken und Rechten Hamburgern gekommen sein – ansonsten war der Tag Verhältnismäßig ruhig.
Ein detaillierter Bericht folgt.
Die Fotos unterstehen dem Copyright. Die Bilder sind auch in druckbarer also hochauflösender Qualität vorhanden und können erfragt werden.
Griff's Hamburgers located at 4224 East Lancaster Ave. in Fort Worth,TX. By the late 1960's the chain had more than 60 locations, by June 2016 only 12 restaurants remain in operation.
Mount Baldy.
When I hike with Jason, these two words creep into the void that is sometimes considered my brain.
I get an e-mail from The Big Lug on Saturday. He wants me to join him for a hike in the Olympics---for which I am always game. The trip, Griff Creek Trail. I then go to my handy dandy hiking book that describes these self torture experiences......I mean "fun" walks in nature!
I quickly go over a few facts regarding the hike. Elwha Valley, check. Elevation gain 1500', check. High point 1875', check.
Well all of this was true, except for one small detail. The Mount Baldy Wanderer, Elliot Haybaler, good fir, the many named man that goes by the name Jason in real life, had other plans.
"We'll hike up to another viewpoint that I think you might like".
Hmmmmm, Jason is the guy that "likes" to climb insane hikes like that of Baldy, a pulse pounding adventure that no human should ever attempt. There are steepish climbs in the Olympics fit for mountain goats. He may be related.
At any rate, we move through a beautiful lush green forest and start climbing. We come to the first viewpoint and I see the makeshift sign that says we are at 1875'. Jason then mentioned that there is another good viewpoint up a little bit further. Hello---the carrot is dangling and I must follow!
We get to another sign that says "End of Trail". I forgot what the exact elevation was. My legs were trying to suggest it was higher than I needed to be. Jason then says, "we need to head up a little bit more, are you okay?"
I nodded and mumbled a meek "yes" and we continued.
So we climb some more and it is steepish. My left calf is beginning to revolt on me a bit and my steps become more halting as I stare ever up at Jason carving out his sure steps on the trail (trail?) above me. "A little bit further......". I have so heard this before. I do the same thing with my son Cole to keep him going!
After a steep climb we get to a great viewpoint area. The one in the photograph you see here. I am ready to sling my pack to the ground and call it good. Being so early in the hiking season, my "climbing" legs are not strong yet. Jason's legs resemble tree trunks and his pace is that of a turbine. I liken my hiking ability in January to, The Little Engine That Could; c1.staticflickr.com/5/4076/4740329647_949d10056d_z.jpg
Jason then said that there is an even better viewpoint up a little bit more. Huh?!? I started to wonder why I had come on this hike. I was working on three hours of sleep from the night previous. Too much beer and a great celebration for friends that will soon be moving. Now I was pounding my old man body into the ground.
Not wanting to give up, I looked at Jason's you can do it face and said, "okay". We then proceeded to climb an even steeper grade of loose gravel to the base of a pointed rock feature that went nearly vertical. "we just have to head up here and we are done climbing", he said. We started the rock scramble to the pinnacle of completion and well.......I made it!
My goodness. This was the most fatigued my legs had ever been while hiking. I seriously wondered if I was going to make it back down to the parking area without having a severe case of "rubber legs".
Well I made it down just fine.
It was a wonderful day hike and it taught me that with effort it is possible to conquer aches and pains. Having a friends encouragement was important for me as well. I would not have tackled this climb had I been hiking alone. So, thanks for the great hike Jason!
3500' feet elevation gain in only three miles.
Then a descent back down again......YIKES!!!!
Baldy---don't ever bring it up!
Comedian, writer and actor Griff Rhys Jones was interviewed by Colin Murray for Five Live on 27 July 2007.
After spot one was demolished we made our way to the "Sagona" ledge but found the found we this dirty down ledge next that really got a good session going on it but before we left Griff said something about a back UFO and being the trend twat I am I got him to bash one out.
Body \\ Nikon D7000
Lens \\ Sigma Fisheye 10mm
Strobe \\ Canon 540EZ @ 1/8th power left & 35mm
Strobe \\ Canon 540EZ @ 1/16th power right & 30mm
Triggers \\ CyberSync Gear
[Yakushima Is., Kagoshima, Japan / 鹿児島県屋久島]
Japanese Name: チケイラン, 竹蕙蘭
Chinese Name: 鐮翅羊耳蒜, 摺疊羊耳蒜, 一葉羊耳蒜
Distribution: C. Himalaya to S. Japan and Malesia (36 CHC CHH CHS CHT 38 JAP NNS TAI 40 ASS EHM NEP 41 CBD LAO MYA THA VIE 42 BOR JAW LSI MLY PHI SUM)
Lifeform: Pseudobulb epiphyte or lithophyte
Homotypic Names:
Leptorkis bootanensis (Griff.) Kuntze, Revis. Gen. Pl. 2: 671 (1891).
Stichorkis bootanensis (Griff.) Marg., Szlach. & Kulak, Acta Soc. Bot. Poloniae 77: 37 (2008).
Heterotypic Synonyms:
Liparis pachypus C.S.P.Parish & Rchb.f., Trans. Linn. Soc. London 30: 155 (1874).
Liparis plicata Franch. & Sav., Enum. Pl. Jap. 2: 509 (1878).
Liparis forbesii Ridl., J. Linn. Soc., Bot. 22: 283 (1886).
Liparis lancifolia Hook.f., Hooker's Icon. Pl. 19: t. 1855 (1889).
Leptorkis forbesii (Ridl.) Kuntze, Revis. Gen. Pl. 2: 671 (1891).
Leptorkis lancifolia (Hook.f.) Kuntze, Revis. Gen. Pl. 2: 671 (1891).
Leptorkis pachypus (C.S.P.Parish & Rchb.f.) Kuntze, Revis. Gen. Pl. 2: 671 (1891).
Leptorkis plicata (Franch. & Sav.) Kuntze, Revis. Gen. Pl. 2: 671 (1891).
Liparis uchiyamae Schltr., Bull. Herb. Boissier, sér. 2, 6: 308 (1906).
Cestichis forbesii (Ridl.) Ames, Orchidaceae 2: 135 (1908).
Cestichis plicata (Franch. & Sav.) Maek., Iconogr. Pl. Asiae Orient. 2: 102 (1937).
Liparis amphibius Gagnep., Bull. Mus. Natl. Hist. Nat., sér. 2, 21: 737 (1950).
Liparis subplicata Tang & F.T.Wang, Acta Phytotax. Sin. 12: 40 (1974).
Liparis ruybarrettoi S.Y.Hu & Barretto, Chung Chi J. 13(2): 22 (1976).
Liparis bootanensis var. uchiyamae (Schltr.) S.S.Ying, Coloured Illustr. Orchid Fl. Taiwan 2: 238 (1990).
Liparis pterostyloides Szlach., Fragm. Florist. Geobot. 38: 454 (1993).
winner of 2004's Restoration on the BBC, as presented by Griff Rhys Jones
The Saracen's Head is the name usually given to a group of late medieval buildings in Kings Norton, Birmingham. The buildings along with the Old Grammar School won the BBC Restoration series in 2004. Following the restoration project, the Old Grammar School, Saint Nicholas Church and the Tudor Merchant's House (formerlt the Saracen's Head) were given the collective name Saint Nicholas Place.
The building dates from the 15th century. The oldest part, the Tudor Merchant's House dates from 1492. It was built by a wealthy merchant, Humphrey Rotsey and is now know as the north range. The building was expanded in the early 1500's, with a range of buildings facing The Green in about 1510 (now known as the east range).
The Tudor Merchant's House is Grade II* listed and is owned by Kings Norton Parish Church. They were unable to restore it properly until they won BBC Restoration.
In 1643 Queen Henrietta Maria of France may have stayed here. By the 18th century, the east range had been covnverted into a public house called the Saracen's Head and it had been remodelled. In the 19th century a further wing, the south range was added. By the 20th century the Saracen's Head was owned by Mitchells & Butlers, who also owned the Bull's Head next door. The north range was used a residence with a shop. In 1930 Mitchell & Butlers donated the Saracen's Head to Kings Norton Parish Church, for use as a Parish Hall.
This is not one of my pics. June Appleby (sitting first on the right) sent me this. She was married to the late Les Bennetts, he of Lonnie Donegan fame(sitting next to Diana). Also in the shot are Miki & Griff, who were a successful singing double act, who also occasionally did backing vocals for Lonnie. And of course, second from the left, sitting next to Griff is the wonderful Di Dors.
Konzert Robbie Williams
23. August 2006, Stade De Suisse, Bern
Tages-Anzeiger 25.8.06
Das Brandmal des ewigen Boysängers
Seine Kondition schwächelt, die Songs sind manchmal Mittelmass. Und doch hatte Robbie Williams im Berner Stade de Suisse die Menge im Griff. Warum eigentlich?
Wir sparen uns die genaue Anzahl Sattelschlepper, die Tonnen mechanischen und menschlichen Arbeitsmaterials. Es waren jeweils viele. Auch im Stadion selbst: 40 000 am Mittwoch (vgl. Kurzkritik im TA vom 24. August, Kehrseite), 40 000 gestern Donnerstag. Am Mittwoch blieb es mild. Bierwetter, Bratwurstwetter, Begeisterungswetter. Aber weil Robbie Williams im Wankdorf spielte, wars auch recht prekäres WC-Riesenschlangenwetter. Es kamen zu viele Frauen, um den Mann mit der grössten Annäherung zwischen Oberarm und Seitenbauch zu verehren (beides ist ansehnlich breit).
Popkardinal Robert Peter Williams aus Stoke-On-Trent wird der nächste Papst, sollte das mit dem medialisierten Sterben mal zur Tradition gerinnen. So sehr er lacht, so sehr ist sein exzessives Leiden an der Welt öffentlich, auch in den Songs. Am Schluss gabs viel weissen Rauch. Heutzutage ist es auch so, dass ein Megakonzert die Voraussehbarkeit des vatikanischen Ostersegens besitzt. Man klickt auf youtube.com die unzähligen Amateurvideos an, informiert sich in kürzester Zeit über die Songliste und kennt bald jeden Witz.
«Do you feel Wankdorf tonight?»
Zum Glück sind wir nicht so wirklich intelligent und finden den Witz beim zweiten Mal meistens noch lustiger. Oder auch beim dritten. Einen neuen hatte er noch, der war ortsspezifisch: Wankdorf, Ha! Ein Wanker ist im britischen Englisch ein Wichser, Robbie hat das für uns gestisch übersetzt. «Do you feel Wankdorf tonight?», röhrt Williams zum letzten Mal ins Oval. «Ich auch. Come on, lasst uns zusammen "Angels singen und get the fuck out of here.» Robbie war dann weg, wir standen noch anderthalb Stunden in der Parkplatzschlange. Wetter und Frisuren hielten.
Trotz Voraussehbarkeit, Vulgarität und oft nur mittelmässigen und gewöhnlich arrangierten Songs packt Robbie Williams die Masse. Sein Produzent Stephen Duffy führt die Band und zwei weitere Gitarristen solid an, fünf Soulsängerinnen und sänger erübrigen virtuose Gesangsleistungen des Stars, die Licht- und Videoshow bietet kaum Auffälliges. Und wenn Kumpel John Wilkes mit Robbie eine Swingnummer singt («Me and my Shadow»), mit Fussballkickereien die «dicksten Balls» eruieren will und kurz die Bee Gees veräppelt, gibts auch keinen Grund zur Ekstase. Es gibt nur eines, und dies trotz angeblicher und schon in andern Städten erzählten Fitspritze: ein Es namens Robbie Williams, sein triebhaftes Charisma, seine schillernde Bühnenfigur.
Und es gibt drei-, viermal ganz smarte, mal schön primitive kleine Popstücke, klar. «Rock DJ» pumpt früh den Klubbeat - das berühmte Video bringts aber doch mehr; «Advertising Space» vom aktuellen Album zeigt auch live, wie dieser Song jede Sekunde halten kann; «Feel» ist ein perfider Ohrwurm, das Wankdorf ganz in Rot getaucht. Der Rest reisst musikalisch nicht aus den Socken, ausser «Angels». Aber das ist ein Überhit, die Top Ten der Beerdigungsmusik können nicht lügen.
Warum dieser Ausnahmewicht trotzdem packt, hat vielleicht mehr mit seiner Vergangenheit zu tun, als ihm lieb ist. Für seine Zeit in der britischen Boygroup Take That hat Robbie Williams meistens nur ätzende Ironie übrig. Oder gar Hass. Williams war dort ab 1990 fünf Jahre lang bestenfalls die Nummer 2, wurde im Rampenlicht erst recht nicht erwachsen und wachte mit 21 bereits als körperliches wie seelisches Wrack aus dem Alptraum auf. Robbie Williams, das sei doch dieser fette Tänzer von Take That, unkten die Kollegen von Oasis.
Niemand hatte ihm die Solokarriere zugetraut. Doch trotz dem Erfolg des begnadeten Alleinunterhalters liegen keine Welten zwischen der bübischen Synthetik von Take That und dem jungenhaften Charme Marke Robbie Williams. Gerade in der forschen Abgrenzung von der Vergangenheit erscheint diese umso klarer in der Gegenwart. Auch am Mittwoch in Bern. Robbie ist ein Boysänger geblieben. Er tanzt bloss weniger. Und er ist viel, viel besser als seine alten Kollegen.
Ein bisschen Ironie
Der Star scheint diese biografische Wahrheit neuerdings anzupacken, wie er alles andere auch anpackt: mit Ironie, zumindest ein bisschen. Nachdem er, wie immer auf seiner Tournee, zwei junge Schönheiten an der Bühnenrampe anflirtet, fragt er sie: «Kennt ihr Take That? Wisst ihr, wer ich bin?» Dann äfft er affige Tanzschritte nach, singt ohne Begleitung ein paar alte Refrains. Und bringt dann doch mit Band und Bombast «Back for Good» zur Aufführung, den Take-That-Hit von einst.
Die Pauschaldiagnose, Ironie sei von gestern, Innerlichkeit und Engagement aber wieder von heute, fällt beim grössten Popprodukt Grossbritanniens in sich zusammen. Robbie sagts sinngemäss, jeweils mit einem fiesen Lächeln und Mitleid erheischenden Augen: Scheisse, ich bin ein Popstar, kein Seelentherapeut und auch kein Leistungsprediger. Die erste Zugabe am Ende von knapp zwei Stunden Robbie-Revue liess daran noch nie einen Zweifel: «Let me Entertain You».
Für die Zugaben stand der Popheld im Adidas-Kostüm auf der Bühne. Madonna trägt jeweils Gaultier oder Westwood, aber das steht nicht auf den Dingern drauf und wirkt deshalb weniger marktobszön. Die drei Streifen, auch Zeichen von Elektro und Hiphop der Achtzigerjahre, werben für Robbies neues Video zu «Rudebox». Das Album erscheint im Oktober, die streetsmarte Single klingt einfallsloser als mancher Take-That-Track. Es war, kurz vor «Angels», wie eine böse Ahnung vom Ende. Wär da nur nicht dieses Grinsen, das immer dasselbe sagt. Fuck you, ich liebe euch.