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Der Schweriner Schlosspark bietet viele romantische Stellen mit den ganzen Bächen und Brücken.
Unsere liebste Stelle haben wir für dieses Foto genutzt.
Da auf Instagram oft die Frage auf kam wie ich das bearbeitet habe, habe ich einen kleinen Blogartkel dazu geschrieben.
Denn ich wollte gerade Anfängern die, so wie ich damals, schnell überfordert sind ein paar Tricks mit geben wie mir der Einstieg besser gelungen ist. Dabei geht es nicht darum zum tausendsten Mal zu erklären was die Blende macht, sondern Wege zu zeigen wo man Infos her bekommt und was den Lernprozess erleichtert.
Denn kein Workshop ersetzt die eigenen Erfahrungen.
Lest den ganzen Artikel auf:
Instagram: hasche_
Italien / Belluno - Lagazuoi
seen from Monte Nuvolau
gesehen vom Monte Nuvolau
Lagazuoi is a mountain in the Dolomites of northern Italy, lying at an elevation of 2,835 metres (9,301 ft), about 18 kilometres (11 mi) southwest by road from Cortina d'Ampezzo in the Veneto Region. The mountain is part of the "Natural Park of the Ampezzo Dolomites".
It is accessible by cable car and contains the Rifugio Lagazuoi, a mountain refuge situated beyond the northwest corner of Cima del Lago.
The mountain range is well known for its wartime tunnels and First World War mine warfare. The extensive tunnels were built by the Italian troops trying to wrest control from Austro-Hungarian troops who also built tunnels. The tunnels are now open as a de facto museum.
(Wikipedia)
Der Lagazuoi ist ein zweigipfliger Berg in der Fanesgruppe der Dolomiten. Der Große Lagazuoi ist 2835 m s.l.m. hoch, der Kleine Lagazuoi 2778 m. Letzterer ist durch eine Seilbahn erschlossen; etwas westlich steht das Rifugio Lagazuoi. Der Gebirgsstock ist weithin bekannt für seine Stollen aus dem Ersten Weltkrieg.
Lage
Die beiden Gipfel liegen in der italienischen Provinz Belluno (Region Venetien) wenige Hundert Meter südlich der Südtiroler Grenze. Der Große Lagazuoi, bestehend aus einem Nord- (2804 m) und einem Südgipfel (2835 m), schließt im Süden an die Fanisspitzen (2989 m) an und ist durch die Forcella Lagazuoi (2572 m) vom niedrigeren, aber prominenteren Kleinen Lagazuoi getrennt. Dieser liegt leicht exponiert südwestlich von Fanisspitzen und Tofane. Nach Süden hin fällt der Berg steil ab, die Nordseite ist flach und besitzt Hochflächen-Charakter. Im Folgenden bezieht sich der Artikel aufgrund der größeren Bedeutung auf den Kleinen Lagazuoi.
Wichtigster Ausgangspunkt für Besteigungen ist der Passo di Falzarego, den man sowohl von Cortina d’Ampezzo als auch vom Abteital und von Buchenstein aus erreichen kann.
Geschichte
Im Ersten Weltkrieg war der Lagazuoi ein heiß umkämpfter Berg, lag er doch genau an der Front, an der sich österreichische (k.u.k. Kaiserjäger) und italienische Soldaten einen erbarmungslosen Stellungskrieg lieferten.
Um feindlichem Artilleriebeschuss zu entgehen, begannen beide Heere in den Felswänden Stollensysteme anzulegen und verlagerten somit sowohl Stellungen als auch Versorgungsräumlichkeiten in das Berginnere. Später wurden von den Italienern und den Österreichern Minenstollen in den Berg gebohrt und ganze Felsbänder abgesprengt, um die gegnerischen Stellungen zu vernichten. Die hellen Schuttkegel am Kleinen Lagazuoi rühren ursächlich von den Minensprengungen 1915 bis 1917 her.
Tourismus
Seilbahn
Die Lagazuoi-Seilbahn, eine 2-Kabinen-Pendelbahn, fährt vom Passo di Falzarego (2105 m s.l.m.) bis knapp unter den Gipfel des Lagazuoi und überwindet dabei 641 Höhenmeter.
Von der Bergstation erreicht man in fünf Minuten das Rifugio Lagazuoi mit Panoramaterrasse, weitere zehn Minuten sind es zum Lagazuoi-Gipfel.
Sommer
Im Sommer ist der Lagazuoi vor allem bei Wanderern und Bergsteigern beliebt. Vom Falzarego-Pass führen drei Wege und zahlreiche Kletterrouten auf den Gipfel. Der einfachste Weg führt über die Skipiste und wird (nach Auffahrt mit der Seilbahn) oft im Abstieg begangen. Über diesen Weg benötigt man etwa zweieinhalb Stunden auf den Gipfel. Für Abenteuerlustige bietet der Stollen Abwechslung zum Normalweg. Die zwei gewundenen Stollen, in denen sich teilweise Kriegsexponate befinden, sollten allerdings nur mit entsprechender Ausrüstung (Stirn- bzw. Taschenlampe, Helm) begangen werden. Am Ende des Stollens führt ein Grat zur Seilbahn-Bergstation, dessen Begehung Schwindelfreiheit erfordert. Eine weitere Variante ist der Kaiserjäger-Steig, ein leichter Klettersteig. Man hält sich vom Pass nordwestlich, wobei man einige Kriegsstellungen begutachten kann, und gelangt über einen Zickzack-Pfad zum Einstieg. Gleich zu Beginn des Steigs befindet sich eine Hängebrücke.
Winter
Im Winter wird der Lagazuoi gern von Skisportlern besucht. Von Alta Badia und von Cortina fahren in regelmäßigen Abständen Skibusse zum Falzarego-Pass. Nach Auffahrt mit der Seilbahn bieten sich zwei Abfahrten an: Die eine (schwarz) führt von der Bergstation durch eine Scharte wieder zum Pass (von hier auch Einstieg ins Skigebiet von Cortina möglich), die andere führt über die Rück-(Nord-)seite vorbei am Rifugio Scotoni zum Cap Alpina, von wo aus man per Pferdeschlitten nach Alta Badia (zurück-)pendeln kann.
Panorama
Der Lagazuoi ist auch wegen seines hervorragenden Rundblicks sehr beliebt. Im Norden zeigen sich die Gipfel der Fanesgruppe, allen voran die Fanisspitzen, im Osten alle drei Gipfel der Tofana, die Sorapiss-Gruppe und der Antelao, im Süden die Cinque Torri, Monte Pelmo, Civetta und Marmolata, und im Westen der Sellastock und die Puezgruppe.
(Wikipedia)
Der Titel wirft vermutlich Fragen auf - nicht zu Unrecht. Hier die Auflösung: Ein Teilunternehmen des japanischen Michkonzerns Hitache beschäftigt sich als Hitachi Transportation Systems mit der Herstellung und Vermarktung von Schienenfahrzeugen. Mit der Übernahme von AnsaldoBreda gelang ab 2015 auch der Einstieg in den europäischen Schienenverkehr.
Unter der Bezeichnung "Hitachi Caravaggio" (Baureihe ETR.421) fertigte das Unternehmen ab 2018 mehrteilige elektrische Doppelstock-Triebzüge, die von italienischen Eisenbahnunternehmen im Regionalverkehr eingesetzt werden.
Ein Abnehmer war und ist TRENORD, welches den Regionalverkehr in der Lombardei rund um Mailand betreibt. Hier werden die bis zu 160km/h schnellen Triebzüge u. a. auf der Strecke Mailand - Domodossola eingesetzt. Das Foto zeigt einen dieser Züge kurz vor der Abfahrt im Bahnhof Domodossola.
Die Triebzugbezeichnung "Caravaggio" geht auf Michelangelo Merisi da Caravaggio zurück, einen bedeutenden italienischen Maler des Frühbarock.
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Class ETR.421 electric railcar (Hitachi Caravaggio) at Domodossola station in northern Italy
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Dieses Foto ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung meinerseits zulässig. Dies gilt auch für die Nutzung auf privaten Homepages.
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Etwa bei km 4,0 der Franz-Joseph-Promenade ab dem Hafen Volosko, schon wieder außerhalb des städtischen Trubels am Rande Opatijas in Richtung Ičići, habe ich beispielhaft diese steile Stiege fotografiert, die trotz der hohen Klippen einen relativ komfortablen Zugang zum Meer darstellt. Viele Villen an der Küste entlang der Franz-Joseph-Promenade haben auf solche Art einen sehr direkten Einstieg ins Meer geschaffen, der, weil zwar öffentlich aber nicht jedermanns Sache, fast privat geblieben ist. Für mich würde diese Stiege allemal taugen !
At around km 4.0 of the Franz Joseph Promenade from Volosko harbour, again outside the urban hustle and bustle on the edge of Opatija in the direction of Ičići, I photographed this steep stairway as an example, which provides relatively comfortable access to the sea despite the high cliffs. Many villas on the coast along the Franz Joseph Promenade have created a very direct access to the sea in this way, which has remained almost private because it is public but not everyone's cup of tea. This stairway would be almost perfect for me !
Hat man den Einstieg in den Reichenauer Kaisersteig erst einmal gefunden, präsentiert sich der weitere Weg wie hier zu sehen ist.
If one have found once the entry to Reichenau's hiking path Kaisersteig. the further path presents himself as one can see here.
Italien / Venetien - Malcesine
Malcesine is a comune (municipality) on the eastern shore of Lake Garda in the Province of Verona in the Italian region Veneto, located about 120 kilometres (75 miles) northwest of Venice and about 40 kilometres (25 miles) northwest of Verona.
Geography and divisions
The comune of Malcesine consists of (from north to south) Navene, Campagnola, Malcesine proper, Val di Sogno and Cassone. It stretches along the Via Gardesana Orientale (Strada Statale 249) and is nestled between Lake Garda and the slopes of Monte Baldo. Malcesine is the northernmost comune on the Veneto shore of the lake, immediately to its north lies Trentino Alto Adige.
Two of the largest islands of Lake Garda are located in Malcesine: The Isola di sogno and the Isola dell'olivo (or Isola degli olivi).
History
The first recorded inhabitants of the area were Etruscans dating to around 500 BC. After 15 BC, with Tiberius' victory over the Rhaetians, the area came under the control of the Roman Empire. After the fall of Rome, the area was ruled in turn by Ostrogoths, Alemanni and then the Langobards.
Between the 5th and 6th centuries the Langobards built a castle on the rock where the Castello Scaligero stands today. It was destroyed in 590 by the Franks. They subsequently rebuilt it and in 806 hosted King Pepin. After attacks by Hungarians the castle became part of the holdings of the Bishop of Verona. In 1277, the castle fell to Alberto della Scala and until 1387 remained in the possession of the della Scala family, whose name it still bears. Over the next centuries, castle and town were ruled in succession by the Visconti of Milan (until 1403) and the Republic of Venice (1405-1797). The control of Venice was only interrupted by a brief period (1506–16), when the area was under Imperial rule during the reign of Emperor Maximilian I.
In 1797-98, the area was occupied by the forces of Napoleon Bonaparte after which the Veneto became part of the Austrian Empire. In 1866, Malcesine became part of the Kingdom of Italy.
Origins of the name
The first appearance of the toponym dates back to 9 September 844, when the term Manessicelles results in the testament of the Archdeacon Pacific with the meaning, according to Borsatti, of the tombs of the dead: this meaning would be corroborated by the discovery of some Etruscan-style burials in the surroundings up area. Over the centuries there are many documentary variants: Manascicines (932), Malesicine (1023), Malesisicis (1154), Malesisinum (1159), Malasilice (1225), Malsexeno (1422), Malsesene (1611) to name but a few of the Maffezzoli. The etymology of the toponym is however uncertain, revolving around the interpretation of Malae silices or Mala silex as "Stone hostile" or "Bad stone", probably referring to the morphology of the territory characterized by steep mountains rising on the lake, or as " Bad paved road "of Roman origin.
Castello Scaligero
(Wikipedia)
Malcesine ist eine norditalienische Gemeinde am Ostufer des Gardasees in der Provinz Verona mit 3689 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019).
Malcesine wird häufig als „Perle des Gardasees“ bezeichnet. Mit diesem Begriff werden jedoch oft auch andere Orte wie Riva del Garda oder Limone sul Garda in Verbindung gebracht. Der Ort ist stark vom Tourismus geprägt.
Neben den Orten Riva del Garda und Nago-Torbole ist Malcesine im Norden des Gardasees bei Windsurfern, Kitesurfern und Seglern aufgrund ihrer Lage teilweise noch für den Einstieg bei den beiden Hauptwinden des nördlichen Gardasees Pelér und Ora beliebt. Von Malcesine aus führt eine Seilbahn zu der auf 1760 Meter gelegenen Bergstation am Passo Tratto Spino im Monte-Baldo-Massiv.
Zur Gemeinde Malcesine (Gemeindesitz) gehören noch die zwei Fraktionen Cassone und Navene.
Geschichte
Der alte Ort ist um den Burgfelsen entstanden. Ein erster Burgbau fand hier um 568 unter den Langobarden statt. Nach der Zerstörung dieser Anlage und Wiederaufbau durch die Franken kam der Ort später an die Scaliger, welche die Burganlage erweiterten. Aus der ersten Zeit stammt noch der Porto Posterno („Hinterer Hafen“), eine als kleiner Strand (Spiagetta) genutzte Bucht direkt unterhalb der Burg♁⊙. Unweit davon, am Ende der Via Posterna, steht ein in den Felsen unter der Burg gebautes Haus, das ein privates Wohnhaus ist, aber vormals vermutlich das Wachpersonal beherbergte, das den Aufgang vom Hafen zur Burg bewachte.
(Wikipedia)
Schweiz / Schwyz - Vierwaldstättersee
View down to Urnersee from Fronalpstock
Blick hinunter zum Urner See vom Fronalpstock
Lake Lucerne (German: Vierwaldstättersee, literally "Lake of the four forested settlements" (in English usually translated as forest cantons), French: lac des Quatre-Cantons, Italian: lago dei Quattro Cantoni) is a lake in central Switzerland and the fourth largest in the country.
Geography
The lake has a complicated shape, with several sharp bends and four arms. It starts in the south–north bound Reuss Valley between steep cliffs above the Urnersee from Flüelen towards Brunnen to the north before it makes a sharp bend to the west where it continues into the Gersauer Becken. Here is also the deepest point of the lake with 214 m (702 ft). Even further west of it is the Buochser Bucht, but the lake sharply turns north again through the narrow opening between the Unter Nas (lower nose) of the Bürgenstock to the west and the Ober Nas (upper nose) of the Rigi to the east to reach the Vitznauer Bucht. In front of Vitznau below the Rigi the lake turns sharply west again to reach the center of a four-arm cross, called the Chrütztrichter (Cross Funnel). Here converge the Vitznauer Bucht with the Küssnachtersee from the north, the Luzernersee from the west, and the Horwer Bucht and the Stanser Trichter to the south, which is to be found right below the northeast side of the Pilatus and the west side of the Bürgenstock. At the very narrow pass between the east dropper of the Pilatus (called Lopper) and Stansstad the lake reaches its southwestern arm at Alpnachstad on the steep southern foothills of the Pilatus, the Alpnachersee. The lake drains its water into the Reuss in Lucerne from its arm called Luzernersee (which literally translates as Lake of Lucerne).
The entire lake has a total area of 114 km² (44 sq mi) at an elevation of 434 m (1,424 ft) a.s.l., and a maximum depth of 214 m (702 ft). Its volume is 11.8 km³. Much of the shoreline rises steeply into mountains up to 1,500 m above the lake, resulting in many picturesque views including those of the mountains Rigi and Pilatus.
The Reuss enters the lake at Flüelen, in the part called Urnersee (Lake of Uri, in the canton of Uri) and exits at Lucerne. The lake also receives the Muota at Brunnen, the Engelberger Aa at Buochs, and the Sarner Aa at Alpnachstad.
It is possible to circumnavigate the lake by train and road, though the railway route circumvents the lake even on the north side of the Rigi via Arth-Goldau. Since 1980, the A2 motorway leads through the Seelisberg Tunnel in order to reach the route to the Gotthard Pass in just half an hour in Altdorf, Uri right south of the beginning of the lake in Flüelen.
Steamers and other passenger boats ply between the different villages and towns on the lake. It is a popular tourist destination, both for native Swiss and foreigners, and there are many hotels and resorts along the shores. In addition, the meadow of the Rütli, traditional site of the founding of the Swiss Confederation, is on the Urnersee shore. A 35 km commemorative walkway, the Swiss Path, was built around the Lake of Uri to celebrate the country's 700th anniversary in 1991.
Archaeologists surveying the lake-bed (during the construction of a pipeline) from 2019 to 2021 found the remains of a Bronze Age village with artifacts dating to around 1000 BC. Later, the new findings indicated that the area was settled 2,000 years earlier than historians previously thought.
Lake Lucerne borders on the three original Swiss cantons of Uri, Schwyz, and Unterwalden (which today is divided into the cantons of Obwalden and Nidwalden), as well as the canton of Lucerne, thus the name Vierwaldstättersee (lit.: Lake of the Four Forested Settlements). Many of the oldest communities of Switzerland are along the shore, including Küssnacht, Weggis, Vitznau, Gersau, Brunnen, Altdorf, Buochs, and Treib.
Lake Lucerne is singularly irregular and appears to lie in four different valleys, all related to the conformation of the adjoining mountains. The central portion of the lake lies in two parallel valleys whose direction is from west to east, the one lying north, the other south of the ridge of the Bürgenstock. These are connected through a narrow strait, scarcely one kilometre wide, between the two rocky promontories called respectively Unter Nas and Ober Nas (Lower and Upper Nose). It is not unlikely that the southern of these two divisions of the lake—called Buochser Bucht—formerly extended to the west over the isthmus whereon stands the town of Stans, thus forming an island of the Bürgenstock. The west end of the main branch of the lake, whence a comparatively shallow bay extends to the town of Lucerne, is intersected obliquely by a deep trench whose south-west end is occupied by the branch called Alpnachersee, while the north-east branch forms the long arm of Küssnacht, Küssnachtersee. These both lie in the direct line of a valley that stretches with scarcely a break in between the Uri Alps and the Emmental Alps. At the eastern end of the Gersauer Becken, where the containing walls of the lake-valley are directed from east to west, it is joined at an acute angle by the arm of Uri, or the Urnersee, lying in the northern prolongation of the deep cleft that gives a passage to the Reuss, between the Uri Alps and the Glarus Alps.
The Urnersee occupies the northernmost and deep portion of the great cleft of the Reuss Valley, which has cut through the Alpine ranges from the St Gotthard Pass to the neighbourhood of Schwyz. From its eastern shore the mountains rise in almost bare walls of rock to a height of from 3,000 to 4,000 ft (910 to 1,220 m) above the water. The two highest summits are the Fronalpstock and the Rophaien (2078 m). Between them the steep glen or ravine of the Riemenstaldener Tal descends to Sisikon, the only village with Flüelen right on the shore on that side of the Urnersee. On the opposite or western shore, the mountains attain still greater dimensions. The Niederbauen Chulm is succeeded by the Oberbauenstock, and farther south, above the ridge of the Scharti, appear the snowy peaks of the Gitschen and the Uri Rotstock (2,928 m). In the centre opens the Reuss Valley, backed by the rugged summits of the Urner and Glarner Alps.
The breadth of these various sections of the lake is very variable, but is usually between one and two miles (3 km). The lake's surface, whose mean height above the sea is 434 metres, is the lowest point of the cantons of Uri, Obwalden and Nidwalden. Originally the lake was susceptible to variations in level and flooding along its shoreline. Between 1859 and 1860, the introduction of a needle dam in the Reuss in the city of Lucerne, just upstream from the Spreuerbrücke, allowed the lake level to be stabilised.
The culminating point of the lake's drainage basin, as well as Central Switzerland, is the Dammastock at 3,630 metres above sea level.
Name
The name of Vierwaldstättersee is first used in the 16th century. Before the 16th century, the entire lake was known as Luzerner See "Lake Lucerne", as remains the English (and partly Italian, as Lago di Lucerna) usage. The (three) "Waldstätte(n)" (lit.: "forested sites/settlements", in English usually translated as forest cantons[6]) since the 14th century were the confederate allies of Uri, Schwyz and Unterwalden. The notion of "Four Waldstätten" (Vier Waldstätten), with the addition of the canton of Lucerne, is first recorded in the 1450s, in an addition to the "Silver Book" of Egloff Etterlin of Lucerne.
The nine different parts of the lake have individual designations:
Urnersee ("Lake of Uri"): The first part of the lake, at the mouth of the Reuss between Flüelen and Brunnen.
Gersauer Becken ("Basin of Gersau") next to Gersau below the Rigi massif is the deepest part of the lake.
Buochser Bucht ("Bay of Buochs"): The bay of Bouchs, where the Engelberger Aa enters the lake.
Vitznauer Bucht ("Bay of Vitznau"): The part between the Bürgenstock and Rigi.
Alpnachersee ("Lake of Alpnach"): the almost separate, southern arm below the southern mountainside of Pilatus near Alpnach.
Stanser Trichter ("Funnel of Stans"): The part north of the Pilatus, west of Bürgenstock, and in front of Hergiswil and Stansstad.
Küssnachtersee ("Lake of Küssnacht"): The most northern arm, west of the Rigi with Küssnacht SZ at its northern end.
Chrütztrichter ("Cross Funnel"): The meeting point of Stanser Trichter, Luzernersee, Küssnachtersee, and Vitznauer Bucht.
Luzernersee ("Lake of Lucerne"): in German usage now limited to the bay at Lucerne as far as Meggenhorn, with its effluence of the Reuss.
Navigation
The lake is navigable, and has formed an important part of Switzerland's transport system for many centuries, and at least since the opening of the first track across the Gotthard Pass in 1230. This trade grew with the opening of a new mail coach road across the pass in 1830. This road had its northern terminus at Flüelen at the extreme eastern end of the lake, and the lake provided the only practical onward link to Lucerne, and hence the cities of northern Switzerland and beyond.
Whilst the development of Switzerland's road and rail networks has relieved the lake of much of its through traffic, it continues to be used by a considerable number of vessels, both private and public. Much of this usage is tourist or leisure oriented, but the lake continues to provide practical public and cargo transport links between the smaller lakeside communities.
Passenger boats of the Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) provide services on the lake, including many run by historic paddle steamers. The SGV serves 32 places along the shore of the lake, with interchange to both main line and mountain railways at various points. Under separate management, the Autofähre Beckenried-Gersau provides a car ferry service between Beckenried, on the south bank of the lake, and Gersau on the north.
Cargo barges, to a local design known as Nauen, are still used on the lake. Some have been converted for use as party boats. Other barges are used by the gravel dredging industry that operates on the lake, using large dredgers to obtain sand and gravel for use in the construction industry.
Cultural references
Beethoven's Moonlight Sonata derives its name from an 1832 description of the first movement by poet and music critic Ludwig Rellstab, who compared it to moonlight shining upon Lake Lucerne.
Gioacchino Rossini uses this in his William Tell Overture Section A: Sunrise over the Alps.
Rowing
Lake Lucerne has twice been used as a venue for the European Rowing Championships: in 1908 and then in 1926. The nearby Rotsee has since 1933 been used for rowing regattas instead.
Tourism
On the way south, the English discovered the mountains of central Switzerland. Several spa and bathing resorts such as Weggis or Gersau were created. In 1871, the very first rack railway in Europe, the Vitznau-Rigi Railway, was opened. In 1889 the steepest cog railway in the world was built from Alpnachstad to Mount Pilatus. Mark Twain described an ascent to the Rigi, which led to the blossoming of Swiss tourism in the United States in the 19th century. One of the largest steamship fleets in Europe operates with five steamships on Lake Lucerne.
In the area surrounding the lake and on terraces at medium height (for example Morschach and Seelisberg) there are numerous places for tourists. The Rigi, Pilatus, the Bürgenstock, the Stanserhorn, the Buochserhorn, and the two legends, the Urirotstock and the Fronalpstock are attractive panoramic mountains near Lake Lucerne. Most of them can be reached by mountain railways, some of which have their valley station near boat stations on the lake.
There are numerous locations on the lake that are important in Swiss cultural and tourism history: Rütli, Tellsplatte, Tell Chapel, Carving Tower of Stansstad, Neu-Habsburg, Schillerstein, Treib, Astrid Chapel (Küssnacht) and Meggenhorn Castle.
Watersports
Different sports are possible in some separate areas due to the water and wind conditions. The lake is accessible from boat and yacht harbors, to lake resorts and pools (e.g. the Lido pool in Lucerne, built in 1929 by Arnold Berger). Therefore, the lake can be easily accessible from both shores. The See-Club Luzern was founded in 1881, which is now Switzerland's largest rowing club, as well as the Reuss Luzern rowing club (Ruderclub Reuss Luzern) in 1904. The Lucerne Yacht Club (Yachtclub Luzern) has existed since 1941 and has been running since 1966 a boathouse and buoy field on Churchill-Quai in Lucerne.
The Brunnen water sports club (Wassersportclub Brunnen), founded in 1958, held on Lake Lucerne in the first years of its existence international motorboat races and water ski championships. In 1965 the association chose a new name for the club: Lake Lucerne Water Sports Club (Wassersport-Club Vierwaldstättersee). The Central Switzerland Motorboat Club (Motorbootclub Zentralschweiz) was established in 1980 and the Hergiswil Water Sports Club (Wassersportclub Hergiswil) in 1986. SchweizMobil has created a canoe tour across Lake Lucerne between Brunnen and Gersau. Due to the wind in the Reuss Valley, the southern part of Lake Uri between the campground at Gruonbachstrand in Flüelen and Isleten is a center of windsurfing.
Diving
There are about ten places where you can dive without a boat in Lake Lucerne. The water is rather chilly all year round and therefore mostly very clear. In Lake Uri, at Sisikon, one can dive to a fragmented steep vertical wall, at the northern portal of the Schieferneggtunnel. The Lediwrack Bruno lies in front of Brunnen at a depth of 15 meters. Other well-known diving spots are in front of Vitznau, Weggis, Gersau and Hergiswil.
(Wikipedia)
The Fronalpstock is a mountain in Switzerland, in the Schwyzer Alps and the canton of Schwyz. It has an elevation of 1,921 metres (6,302 ft) above sea level. The summit is accessible by a chair lift from the village of Stoos.
(Wikipedia)
Der Vierwaldstättersee (französisch Lac des Quatre-Cantons; italienisch Lago dei Quattro Cantoni, Lago di Lucerna; rätoromanisch Lai dals Quatter Chantuns) ist ein von Bergen der Voralpen umgebener Alpenrandsee in der Zentralschweiz. Er liegt auf dem Gebiet der Kantone Uri, Schwyz, Unterwalden (d. h. Nid- und Obwalden) und Luzern. Die grössten Orte am Ufer sind Luzern, Küssnacht, Horw und Brunnen. Der See ist 114 km² gross, liegt auf einer Höhe von 433 m ü. M. und ist 214 m tief. Da es sich um einen charakteristischen Zungenbeckensee mit mehreren Zweigbecken handelt, ist die Uferlänge im Bezug zur Seefläche mit etwa 150 km relativ gross.
Name
Seinen Namen hat der Vierwaldstättersee von den vier an ihn angrenzenden Waldstätten (heutige Kantone). Bis ins 16. Jahrhundert wurde die Bezeichnung Luzerner See verwendet.
Entstehung
Der Vierwaldstättersee entstand in den Eiszeiten, u. a. der letzten Eiszeit, durch Erosion des Reussgletschers. Der See bildete sich als Gletscherrandsee am Ende der Eiszeit vor rund 12'000 Jahren. Im Gletschergarten Luzern zeigt eine Dokumentation die Geschichte der Alpen, der Eiszeiten und der Gletscher in den Zentralalpen.
Geographie
Zufluss
Die Hauptzuflüsse des Vierwaldstättersees sind die Reuss mit der Einmündung bei Flüelen und Seedorf, die Engelberger Aa bei Buochs, die Sarner Aa bei Alpnachstad und die Muota bei Brunnen. Die Reuss fliesst mit einem starken Gefälle aus dem Gotthardmassiv und führt grosse Mengen Geschiebe mit sich, so dass sich das Reussdelta im Laufe der Zeit um 10 km nach Norden in den Urnersee hinein erweitert hat.
Im Urnersee im Bereich des Reussdeltas zwischen Flüelen und Seedorf wurde von 2001 bis 2005 mit dem Ausbruchmaterial des Umfahrungstunnels Flüelen und des Gotthard-Basistunnels der Seegrund teilweise wieder aufgeschüttet. Es entstanden Flachwasserzonen, die durch den Kiesabbau verschwunden waren, und einige neue Inseln: die Neptuninseln und die Inselgruppe Lorelei. Einige der Inseln sind Vogelschutzgebiet. Im Naturschutzgebiet erlaubt der Reussdeltaturm die Beobachtung der Fauna.
Kleinere in den Vierwaldstättersee einmündende Gewässer sind der Gruonbach, der Isitaler Bach, der Riemenstaldnerbach, der Cholbach von Emmetten, der Lielibach bei Beckenried, der Teuffibach, der Melbach, die Kleine Schliere bei Alpnachstad, zehn Bäche am Ostabhang des Pilatus (darunter Mülibach, Steinibach bei Horw, Widenbach, Fridbach, Feldbach und Steinibach bei Hergiswil) und der Würzenbach in Luzern.
Gliederung
Der Vierwaldstättersee besteht aus mehreren Seebecken und Buchten:
Der Urnersee erstreckt sich von der Einmündung der Reuss bei Seedorf 11 km in nördlicher Richtung bis nach Brunnen
Der Gersauer See (auch Gersauer Becken oder Gersauerbecken) führt 14 km von Ost nach West von Brunnen nach Ennetbürgen, wo die Engelberger Aa in den See mündet. In der Mitte zwischen Beckenried und Gersau erreicht der See mit 214 m Tiefe seine tiefste Stelle.
Der Chrüztrichter (Kreuztrichter) bildet im Westen des Weggiser Beckens das eigentliche Zentrum des nördlichen Seeteils. Von ihm zweigen vier Hauptarme (Trichter) ab:
Das Weggiserbecken (östlicher Arm des Kreuztrichters) liegt südlich von Weggis und verläuft von Ost nach West. Es führt zwischen Hertenstein im Norden und dem Bürgenstock im Süden hin zur Seemitte. Es wird auch Vitznauerbecken genannt.
Der Stanser Trichter (südwestlicher Arm des Kreuztrichters). Im Südwesten davon liegen
die Horwerbucht und
der Alpnachersee, der zwischen Acheregg und Stansstad durch eine nur 100 Meter breite Engstelle, über die eine Brücke führt, vom restlichen See abgetrennt wird und am Südfuss des Pilatus liegt.
der Küssnachtersee (nordöstlicher Arm aus dem Kreuztrichter) zweigt zwischen Hertenstein und Meggenhorn in nordöstlicher Richtung nach Küssnacht, am Nordrand des Rigimassivs gelegen, ab.
der relativ kurze Luzernersee (auch Luzerner Bucht) ist zugleich nordwestlicher Arm des Kreuztrichters und Schlussteil des Sees. Er verläuft nach Nordwesten nach Luzern.
Abfluss
In Luzern verlässt die Reuss den See, kontrolliert mit einem Regulierwehr, und fliesst durch das Mittelland zur Aare.
Strömungen
Durch das verhältnismässig warme Wasser der Reuss und den Föhn, der das Wasser ständig umschichtet, ist der Urnersee am Grund wärmer und leichter als das Wasser im Gersauer Becken. Durch diesen Temperaturunterschied strömen jeden Frühling gewaltige Wassermassen vom Gersauer Becken in die Tiefen des Urnersees. Ähnliche Tiefenwasserströmungen bestehen auch vom Alpnachersee in das Gersauer Becken.
Wasserqualität und Temperaturen
Das Wasser bleibt durchschnittlich dreieinhalb Jahre im Seebecken und hat Trinkwasserqualität. Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Limnologie der Eawag überwacht die Wasserqualität. Im Sommer erreicht der See eine Temperatur von 22 °C. 1929 und 1963 froren der Alpnachersee und die Luzerner Bucht zu. Aus dem 17. und 19. Jahrhundert sind Vereisungen des ganzen Vierwaldstättersees dokumentiert. 1684 und 1685 konnte das Gersauer Becken auf dem Eis überquert werden.
Klima und Vegetation
Das Klima rund um den föhnbegünstigten und von Bergen geschützten Vierwaldstättersee ist im Vergleich zu anderen Regionen der deutschsprachigen Schweiz relativ mild; die Vegetation gleicht zum Teil derjenigen des Kantons Tessin. Die mittlere Tageshöchst-/-tiefsttemperatur beträgt in Luzern 2,6 °C (Januar) und 23,5 °C (Juli). In Altdorf südlich des Sees liegen die Werte bei 3,9 °C (Januar) und 23,0 °C im Juli (Klimamittel der Jahre 1961–1990). An den Seeufern wachsen Hanfpalmen, Feigen, Yuccas, Zypressen, Opuntien, Edelkastanien und andere südländische Pflanzenarten.
Die Edelkastanien wurden bis ins 19. Jahrhundert wirtschaftlich als Nahrungsmittel genutzt. Mit der Verbreitung der Kartoffel nahm die Bedeutung der Kastanie jedoch ab. Noch heute findet in Greppen regelmässig ein Kastanienmarkt, die sogenannte Chestene-Chilbi statt. An den Marktständen werden Kastanienprodukte und regionale Spezialitäten angeboten.
Naturgefahren
Hochwasser in Luzern August 2005
Nach dem Erdbeben vom 18. September 1601 entstanden Tsunamis im Vierwaldstättersee mit vermutlich bis zu 4 Meter hohen Flutwellen. Ein weiteres solches Ereignis soll im Jahr 1687 stattgefunden haben. Auch vom Genfersee ist ein Binnentsunami-Ereignis aus dem Jahr 563 bekannt, und vom Lauerzersee aus dem Jahr 1806.
Die Folgen der allgemeinen Erderwärmung in den Alpen werden auch für den Vierwaldstättersee und seine Umgebung diskutiert. Das Hochwasser 2005 mit diversen Muren und Erdrutschen könnte als Warnsymptom verstanden werden.
Seit 1861 wird der Wasserspiegel des Vierwaldstättersees durch die Reusswehranlage in Luzern etwa zwei bis drei Meter über dem natürlichen mittleren Wasserstand gehalten.
Verkehr
Schifffahrt
Auf dem See verkehren die Schiffe der Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) zu den zahlreichen Schiffstationen. Bis zum Bau der Axenstrasse in den Jahren 1863 bis 1865 war der Wasserweg die einzige aus dem Norden mögliche Verbindung zum Kanton Uri, zum Gotthardpass und damit auch der einzige Weg von den Städten im Nordwesten Europas nach Mailand und zu den italienischen Häfen am Mittelmeer. Das gilt auch für die Pilgerwege des Mittelalters nach Rom. Noch heute verkehren auf dieser Strecke die grossen Raddampfer der SGV Stadt Luzern (das Flaggschiff der SGV) Uri, Unterwalden, Gallia und Schiller.
Autofähre Beckenried–Gersau
Zwischen Beckenried und Gersau verkehrt die Autofähre Beckenried–Gersau. Auf dem See fahren ausserdem Lastschiffe privater Transportunternehmen.
Beim Zusammenstoss des Nauens Schwalmis mit dem Motorschiff Schwalbe vor Horw starben am 12. Oktober 1944 zwanzig Gäste einer 33-köpfigen Hochzeitsgesellschaft aus der Region Entlebuch. Die Unfallursache konnte nicht restlos geklärt werden. Es war das bislang grösste Unglück der Schweiz mit einem motorisierten Schiff.
Strasse und Schiene
Seit dem Bau der Gotthardstrasse, der Gotthardbahn (Eröffnung 1882), der Gotthardautobahn (1982) und der Eisenbahnschnellfahrstrecken von AlpTransit (NEAT) zum Gotthard-Basistunnel (2016) tangieren grosse internationale Verkehrswege die Gegend um den Vierwaldstättersee. In Flüelen wechselten vor dem Bau der Eisenbahn die Reisenden von den Bergpässen vom Maultier oder der Postkutsche auf das Schiff. Am östlichen Ufer führt die Axenstrasse mit vielen Tunnels und Galerien von Flüelen über Sisikon nach Brunnen. Sie ist Bestandteil der A4. Die Bahnlinie führt mehrheitlich unterirdisch von Flüelen nach Brunnen. Auf dem Weg nach Küssnacht erinnern alte, restaurierte Hotelbauten an die Zeit des frühen Tourismus im 19. Jahrhundert.
Zwischen Hergiswil und Stansstad führen Strassenbrücken (Kantonsstrasse und Autobahn A2) und eine Eisenbahnbrücke der Luzern-Stans-Engelberg-Bahn bei der Lopper-Halbinsel über eine Landenge im See.
Der 1991 auf alten Verkehrswegen angelegte Wanderweg mit der Bezeichnung Weg der Schweiz führt rund um den südlichsten Teil des Sees, den Urnersee.
Luftverkehr
Zwischen Buochs und Ennetbürgen bei Stans liegt der Flugplatz Buochs, der früher fast nur von der Schweizer Armee und den Pilatus-Flugzeugwerken benutzt wurde. Heute steht der Flugplatz dem zivilen Flugverkehr offen. Der Militärflugplatz Alpnach wird von der Schweizer Armee als Helikopterbasis genutzt.
Hängegleiter und Gleitschirme nutzen bei geeignetem Wetter die Thermik der Felswände über den steilen Ufern des Sees. Die beliebtesten Fluggebiete für Gleitschirme um den Vierwaldstättersee sind der Pilatus, die Rigi, das Gebiet von Emmetten, das Stanserhorn und das ganze Engelbergertal. Beim Fliegen sind die Kontrollzonen der Flugplätze Alpnach, Buochs und Emmen zu beachten.
Geschichte
Zu den frühesten menschlichen Spuren am See gehörten die neolithischen Seeufersiedlungen aus dem 5. bis 4. Jahrtausend v. Chr. bei Stansstad-Kehrsiten. Zahlreiche Ortsnamen weisen auf eine keltische, später gallorömische Besiedlung hin. In Alpnach fand sich eine römische Villa. Spätestens im 7. Jahrhundert liessen sich Alemannen nieder.
Am Ausfluss der Reuss entstand im 12. und 13. Jahrhundert die Stadt Luzern, rund um den See die Länderorte Uri, Schwyz und Unterwalden. Diese erlangten die Hoheit über das sie verbindende Gewässer bis hin zur Seemitte, sieht man von der Fläche in der Verlängerung des Bürgenbergs bis vor Hertenstein ab. Diese gelangte 1378 zusammen mit dessen Nordflanke an Luzern. Dennoch kam es bis 1967 – zwischen Nidwalden und Luzern – zu Auseinandersetzungen um Fischereirechte und Grenzstreitigkeiten. Da es extrem schwierig war, Strassen um den See zu bauen, war das Gewässer zugleich eine Hauptverkehrsader.
Kirchlich bildete der Raum vom Hochmittelalter bis 1821 das Dekanat Luzern bzw. das Vierwaldstätterkapitel im Bistum Konstanz. Danach wurde der Raum auf die Bistümer Chur und Basel aufgeteilt. Über den See oder an ihm entlang führten früher Pilgerwege nach Rom. Auch der westwärts nach Santiago de Compostela führende Jakobsweg führt von Einsiedeln nach Brunnen. Von hier führt er weiter westlich mit dem Schiff nach Luzern oder über den Alpnachersee nach Süden zum Brünigpass.
Im Gegensatz zum offenen See, auf dem frei gefischt werden durfte, gehörten die Uferstreifen zur Gemeinmarch der Siedlungsgenossen. Nur ihre Fischer durften dort ausfahren. Daneben bestanden herrschaftliche Rechte wie die Fischämter von St. Leodegar in Luzern. Aus derlei Organisationsformen gingen etwa 1465 die Luzerner Rohrgesellen oder 1607 die St.-Niklausen-Bruderschaft von Stansstad hervor. Auch hier konnten Fischereirechte zu heftigen Auseinandersetzungen führen, wie 1655 zwischen Luzern und Nidwalden. Statuten für den Fischmarkt finden sich in Luzern schon im ältesten Ratsbüchlein (um 1318).
Nach der Helvetik wurde die Fischerei in allen Orten zu einem Hoheitsrecht der Kantone. 1890 schlossen sich die Kantone zum Fischereikonkordat Vierwaldstättersee zusammen. Noch Ende des 20. Jahrhunderts beschäftigten 27 Betriebe rund 40 Vollzeitarbeitskräfte.
Der regionale Markt mit Luzern als Mittelpunkt und der Verkehr über den Gotthard führten zum Aufbau eines Transportwesens. In Flüelen wurde 1313 ein Reichszoll erwähnt, Anfang des 14. Jahrhunderts sind in Luzern Lagerhäuser bezeugt, ähnlich wie in anderen Orten.
Im 17. Jahrhundert bestanden in Alpnach fünf Fahrrechte, in Brunnen arbeiteten 60 Schiffsleute. 1687 kam es zum Abschluss eines Schifffahrtsvertrags, der bis ins 19. Jahrhundert Bestand hatte. 1837 begann die Dampfschifffahrt, 1870 entstand die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees. Sie verdrängte die lokalen Schifffahrtsgenossenschaften. Ab 1859 entstand im Einzugsgebiet des Sees ein Eisenbahn-, Bergbahn- und Strassennetz, was den Tourismus stark anwachsen liess und eine entsprechende Infrastruktur hervorbrachte. Ab Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Sand- und Kiesgewinnung zu einem expandierenden Industriezweig.
1859–1860 wurde mit dem Bau des Luzerner Nadelwehrs die Basis für eine Regulierung des Wasserpegels gelegt. Zugleich belasteten Kiesabbau, das Wachstum der Orte und der unkontrollierte Häuserbau, dazu Gewässerverschmutzung und Wassersport den See. Daher entstand 1916 das Hydrobiologische Laboratorium (1960 in die ETH Zürich integriert), das im Bereich des Gewässerschutzes tätig wurde und bis heute die Kantone berät. 1953 wurde der Gewässerschutz in der Bundesverfassung verankert, aber erst das revidierte Gewässerschutzgesetz von 1971 ermöglichte es schliesslich die Sanierung des Sees bis 1987 voranzutreiben. Bereits ab 1980 versorgten sich Luzern, Bürgenstock sowie Küssnacht, Horw und Weggis mit Trinkwasser aus dem See. 1973 setzten die Uferkantone einen Landschaftsschutzplan in Kraft, dessen Umsetzung der 1984 gegründete Landschaftsschutzverband Vierwaldstättersee vorantreibt.
Kulturelle und historische Eigenheiten des Seegebietes sind der Kommunalismus, die eigenständige Rezeption der italienischen Renaissance und des Barock oder der Einfluss der Gegenreformation, aber auch die Kleinräumigkeit des lokalen Brauchtums und der Mundarten.
Tourismus
Fremdenverkehr
Auf dem Weg in den Süden entdeckten Engländer die Bergwelt der Innerschweiz. Es entstanden mehrere Kur- und Badeorte wie Weggis oder Gersau. 1871 eröffnete man die allererste Zahnradbahn Europas, die Vitznau-Rigi-Bahn. 1889 baute man von Alpnachstad auf den Pilatus die heute immer noch steilste Zahnradbahn der Welt. Einen Aufstieg auf die Rigi beschrieb Mark Twain, was in den USA des 19. Jahrhunderts zum Aufblühen des Schweizer Tourismus führte. Auf dem Vierwaldstättersee verkehrt mit fünf Dampfschiffen eine der grössten Dampfschiffflotten Europas.
In der Umgebung des Sees und auf Terrassen in mittlerer Höhe (wie z. B. Morschach und Seelisberg) liegen zahlreiche Tourismusorte. Attraktive Aussichtsberge nahe am Vierwaldstättersee sind die Rigi, der Pilatus, der Bürgenstock, das Stanserhorn, das Buochserhorn, die beiden Mythen, der Uri Rotstock und der Fronalpstock. Die meisten davon sind mit Bergbahnen erreichbar, die teilweise ihre Talstation in der Nähe von Schiffstationen am See haben.
Am See befinden sich zahlreiche Örtlichkeiten mit Bedeutung in der Schweizer Kultur- und Tourismusgeschichte: Rütli, Tellsplatte, Tellskapelle, Schnitzturm von Stansstad, Neu-Habsburg, Schillerstein, Treib, Astrid-Kapelle (Küssnacht) und Schloss Meggenhorn.
Wassersport
In den einzelnen Seebereichen sind wegen den Wasser- und den Windverhältnissen verschiedene Sportarten möglich.Von Boots- und Yachthäfen, See- und Strandbädern (z. B. das 1929 von Arnold Berger gebaute Strandbad Lido in Luzern) und von andern Uferabschnitten aus ist der See zugänglich. 1881 wurde der See-Club Luzern gegründet, der heute der grösste Ruderclub der Schweiz ist, 1904 der Ruderclub Reuss Luzern. Seit 1941 besteht der Yachtclub Luzern, der am Churchill-Quai in Luzern seit 1966 ein Bootshaus und ein Bojenfeld betreibt. Der im Jahr 1958 gebildete Wassersportclub Brunnen führte in den ersten Jahren seines Bestehens auf dem Vierwaldstättersee internationale Motorbootrennen und Wasserskimeisterschaften durch. 1965 wählte der Verein den neuen Namen Wassersport-Club Vierwaldstättersee. 1980 entstand der Motorbootclub Zentralschweiz, 1986 der Wassersportclub Hergiswil. SchweizMobil hat eine Kanutour über den Vierwaldstättersee zwischen Brunnen und Gersau beschrieben. Der südliche Teil des Urnersees zwischen dem Campingplatz am Gruonbachstrand in Flüelen und Isleten ist wegen des Windes im Reusstal ein Zentrum des Windsurfens.
Tauchsport
Es gibt etwa zehn Plätze, an denen man ohne Boot im Vierwaldstättersee tauchen kann. Das Wasser ist ganzjährig eher kühl und deshalb meist sehr klar. Die zerklüftete Steilwand bei Sisikon, am nördlichen Portal des Schieferneggtunnels, kann man seit einem Erdrutsch und dem Verschütten eines Parkplatzes, der auch als Einstieg genutzt wurde, nicht mehr von Land aus betauchen. Vor Brunnen liegt das Lediwrack Bruno auf 15 Meter Tiefe. Weiter bekannte Tauchplätze liegen vor Vitznau, Weggis, Gersau und Hergiswil.
Wirtschaft
In mehreren Gemeinden am Vierwaldstättersee befinden sich an den leicht zugänglichen Bergflanken im Uferbereich seit Jahrhunderten Steinbrüche, die teilweise noch heute genutzt werden. Das Gestein gelangt auf dem Seeweg kostengünstig zu Verbrauchern oder Bahnhöfen. Die auffälligen Eingriffe in die Naturlandschaft stiessen schon früh auf Kritik seitens der Landschaftschutzorganisationen. 1930 wies ein Bericht auf die Zunahme der Grossanlagen hin: «Zwei Steinbrüche [liegen] im Urner See zwischen Seedorf und Isleten, vier zwischen Beckenried und Treib, einer in der Matt unter dem Bürgenstock, einer zwischen Kehrsiten und Stansstad, fünf im Alpnachersee, einer am Lopperberg zwischen Stansstad und Hergiswil, einer bei Greppen, einer zwischen Vitznau und Gersau, zwei zwischen Gersau und Brunnen». Bei Kehrsiten am Bürgenstock baut die Holcim in einem Schotterwerk harten Kieselkalk ab, der auch in den Brüchen Schwibogen und Rotzloch gewonnen wird, während vier andere Nidwaldner Steinbrüche im Uferbereich aufgelassen sind. Der Landschaftschutzverband Vierwaldstättersee begleitet die Entwicklung einzelner Steinbruchprojekte.
Seit 1891 baut das Unternehmen Arnold & Co. Sand- und Kieswerk AG bei Flüelen mit Schwimmbaggern Kies aus dem Schwemmfächer vor dem Delta der Reuss ab, wofür sie dem Kanton Uri Konzessionsgebühren entrichtet. Heute sind nur noch der vierte und fünfte Schwimmbagger aus den 1950er und 1960er Jahren in umgebautem Zustand im Einsatz. Die Flotte der Arnold + Co. AG umfasst etwa fünfzehn Nauen. Zwischen 2001 und 2005 legte das Unternehmen im Urnersee mit Schutt aus dem NEAT-Stollen Amsteg und der Umfahrung Flüelen sechs Inseln an.
Auch bei Beckenried und anderen Stellen wird vor den Flussmündungen Kies abgebaut.
Mitte April 1957 wurde ein Telefonkabel von Spissenegg nach Stansstad im See verlegt. Die Teilverkabelung des Vierwaldstättersees hatte zwei Gründe: Die damalige Bezirkskabelanlage war durch den Bau des neuen Autobahnabschnittes Horw-Stans erheblich gefährdet. Der Schutz der Kabel hätte aber zu kostspieligen Sicherungsmassnahmen geführt. Da die Seekabellegung in diesem Fall preiswerter und der Bedarf an zusätzlichen Leitungen gross war, bewilligte die Telefondirektion in Bern das Projekt.
100 Jahre zuvor, 1854, wurde exakt auf dieser Strecke das erste, in den Telegrafenwerkstätten in Bern eigens hergestellte Seetelefonkabel verlegt. Es diente zur Verbindung der anschliessenden oberirdischen Telegrafenlinien Luzern-Brünig-Interlaken.
Belastung mit Munition
Zwischen 1918 und 1967 entsorgten Schweizer Munitionsfabriken ihre Produktionsabfälle im Vierwaldstätter-, Brienzer- sowie Thunersee. Die Gesamtmenge, welche in bis zu 200 Metern Tiefe im Vierwaldstättersee versenkt wurde, wird auf 3'300 Tonnen geschätzt, 2'800 Tonnen im Urnersee sowie 500 Tonnen im Gersauer Becken.
Namensverwandtschaften
Der Jacobiweiher im Stadtwald von Frankfurt am Main wird im Volksmund seiner Form wegen Vierwaldstättersee genannt.
Auch ein künstlicher See im Zoo Berlin wird aus dem gleichen Grund Vierwaldstättersee genannt.
(Wikipedia)
Der Fronalpstock ist ein 1921 m ü. M. hoher Berg der Schwyzer Alpen im Kanton Schwyz auf Morschacher Gemeindegebiet. Der Westhang des Fronalpstocks endet am Vierwaldstättersee (Urnersee). Entlang dieses Hanges verläuft ein Teil des „Wegs der Schweiz“ und in Ufernähe die Axenstrasse. Die Bahnverbindung Arth-Goldau – Erstfeld schlängelt sich ebenfalls durch viele Tunnels durch den Fels des Fronalpstocks.
Einen Berg gleichen Namens gibt es auch in den Glarner Alpen im benachbarten Kanton Glarus.
Tourismus
Der Fronalpstock wird wegen seiner Aussicht auf den Vierwaldstättersee oft besucht. Er ist vom autofreien Dorf Stoos aus erschlossen. Im Sommer ist der Fronalpstock ein Wander- sowie Bikerevier und im Winter ein Skigebiet mit einer Standseilbahn, zwei Sesselliften und fünf Skiliften.
Der Fronalpstock ist Endpunkt des Gratwanderwegs Stoos vom Chlingenstock entlang der Fronalpstock-Kette. Nebst dem Wanderweg vom Stoos wird der Fronalpstock auch durch einen Alpinwanderweg (T4 auf der SAC-Wanderskala) vom Gebiet Schwyzerhöhe aus erschlossen.
Trivia
Auf dem Fronalpstock ist der weltweit höchstgelegene Amateurfunkrelais für das 10-Meter-Band installiert.
(Wikipedia)
Italien / Südtirol - Rosszähne
seen from Schlern. Entry to the Touristensteig.
gesehen vom Schlern. Einstieg in den Touristensteig.
The Schlern (German pronunciation: [ʃlɛrn]; Italian: Sciliar [ʃiˈljar]; Ladin: Sciliër; 2,563 m) is a mountain of the Dolomites in South Tyrol, Italy. The peak at the north west end of the mountain (left, in the image at right) was first ascended in July 1880 by Johann Santner. It is named the Santner Spitze in his honour.
The Schlern dominates the villages of Seis am Schlern and Völs am Schlern, and the summit can be reached following the circular route marked with the number 1 from both villages.
At 1,700 metres (5,577 ft), there is the Schlernboden inn and on the summit plateau is the Schlernhaus inn 2,457 metres (8,061 ft), both open from 1 June to 15 October. The highest summit is the Petz with 2,564 metres (8,412 ft).
The Schlern is sung of in the Bozner Bergsteigerlied as one of South Tyrol's landmarks. Its characteristic profile appears on the Der Schlern - Zeitschrift für Südtiroler Landeskunde (Magazine for South Tyrolean Regional Studies) and the logo pressed into Loacker's wafer biscuits.
(Wikipedia)
Die Rosszähne (italienisch Denti di Terrarossa) sind eine durch kleine Einschartungen eingeschnittene Gipfelreihe in der Schlerngruppe in den Dolomiten. Ihr höchster Punkt ist der etwa in der Mitte der Kette aufragende Große Rosszahn mit 2653 m s.l.m.
Lage und Umgebung
Die in Ost-West-Richtung verlaufenden Rosszähne befinden sich im Grenzgebiet zwischen Südtirol und dem Trentino in den westlichen Dolomiten. Der Südtiroler Anteil ist im Naturpark Schlern-Rosengarten unter Schutz gestellt. Die nach Norden zur Seiser Alm hin abbrechenden Flanken befinden sich auf dem Gemeindegebiet von Kastelruth. Die Südflanken gehören westlich ab dem Gipfel des Großen Rosszahns zu Tiers, östlich ab dem Gipfel zu Campitello di Fassa. Während die Gipfelreihe nach Osten hin in einer Hügelkette zwischen der Seiser Alm und dem Val Duron ausläuft, erhebt sich an ihrem westlichen Ende die Roterdspitze, mit 2655 m der höchste Punkt der Schlerngruppe. Südlich genau unterhalb des Großen Rosszahns liegt der Gebirgssattel des Tierser Alpls, der die Schlerngruppe vom Rosengarten trennt und der Tierser-Alpl-Hütte Platz bietet.
Anstiege
Den Rosszähnen wurde früher von alpinistischer Seite nur wenig Beachtung geschenkt. Erst in den 1960er Jahren wurden sie durch den Maximilian-Klettersteig erschlossen. Der Klettersteig nimmt an der Tierser-Alpl-Hütte seinen Anfang, überschreitet den Großen Rosszahn und folgt dem Kammverlauf weiter bis zur Roterdspitze.
(Wikipedia)
Der 2563 m hohe Schlern (italienisch Sciliar, ladinisch Sciliër) ist ein Berg in den Südtiroler Dolomiten in Italien. Trotz seiner verhältnismäßig geringen Höhe gilt der stockartige Westpfeiler der Dolomiten aufgrund seiner charakteristischen Form als Wahrzeichen Südtirols.
Der Berg ist der Namensgeber der umliegenden Gebirgsgruppe, der Schlerngruppe. Der Schlern trägt selbst eine Hochfläche, deren frühe weidewirtschaftliche Nutzung durch urgeschichtliche Funde bezeugt ist, und überragt die Seiser Alm, die größte Hochweide Europas, sowie die Mittelgebirgsterrassen des Schlerngebiets um Kastelruth und Völs. 1974 wurde der Schlern mit einigen angrenzenden Flächen in einem Naturpark unter Schutz gestellt, der seit 2003 zum Naturpark Schlern-Rosengarten erweitert ist.
In der Südtiroler Sagenwelt gilt er als Heimat der Schlernhexen. Die seit 1920 publizierte landeskundliche Zeitschrift Der Schlern ist nach dem Berg benannt.
Topographie
Der Burgstall (2515 m) bildet den Nordrand des Berges, seine höchste Erhebung ist der Petz (2563 m), der den Gabels Mull (2390 m) und den Jungschlern (2280 m) überragt. Hinter dem Petz erhebt sich mit dem Mahlknechtstein (2550 m) eine markante Kleinformation. Vorgelagert befinden sich die beiden Türme der Santnerspitze (2413 m) und der Euringerspitze (2394 m). Diese auch einfach Santner und Euringer genannten Gipfel waren früher als Schlernzacken, Paarlspitzen oder Badlspitzen bekannt. Der Santner führte zudem noch den Namen Tuiflspitz, ladinisch Piza dl Malang.
Schutzhütten
Auf dem Schlern eröffnete die Sektion Bozen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins am 22. August 1885 ein Schutzhaus, das 1903 mit dem daneben stehenden Gasthaus zu den Schlernhäusern vereinigt wurde (heute im Besitz des Club Alpino Italiano). 1969 errichtete die Sektion Bozen des Alpenvereins Südtirol die Schlernbödelehütte.
Etymologie
Der im 16. Jahrhundert als Schlernkhofl bzw. auf dem Schalern bezeugte Bergname ist sicher vordeutschen und vorrömischen Ursprungs.
Eine Deutung führt ihn auf das Etym *sala mit der Bedeutung „Bach, Graben, Kanal“ zurück. Bei der mittelalterlichen Eindeutschung des Namens wurde die Grundform mit dem Suffix -en verbunden, dessen e im Bairischen schon früh ausfiel, so dass die Lautung Salérn entstand (Oswald von Wolkenstein schreibt noch Saleren). Wegen Bewahrung der vordeutschen Betonung schrumpfte die erste Silbe schließlich zu Sl-, was durch Palatalisierung zur Lautung Schl- führte. Ursprünglich galt der Name wohl für den Schlerngraben und den Schlernbach; nach ihnen dürfte der Gebirgsstock zunächst Schlernkofel (siehe die Schreibung aus dem 16. Jahrhundert.), dann Schlern genannt worden sein.
Eine andere Theorie postuliert einen Zusammenhang mit der indogermanischen Wurzel *skel mit der Bedeutung „schneiden“. Der Name Schlern nimmt demnach auf die charakteristischen, senkrecht abgeschnitten erscheinenden Felswände des Bergmassivs Bezug.
Geologie
Das Schlern-Massiv besteht vorwiegend aus Sedimentgesteinen der Mittleren Trias. Die gebankten Dolomite der Rosengarten-Formation und Rosszähne-Formation entstanden zu einem großen Teil an etwa 30 Grad steilen Abhängen einer Karbonatplattform, im zentralen Plattformbereich auch als flachliegende Sedimente. Zwischen der Rosengarten-Formation und der Rosszähne-Formation finden sich Vulkanite, die im Ladinium entstanden sind. Überlagert werden diese Formationen von der Schlernplateau-Formation, die unter anderen von Dolomit- und Kalkbänken gebildet wird. Die höchsten Teile des Schlernplateaus werden von Gesteinen des Hauptdolomits der Oberen Trias aufgebaut.
Erstbesteigungen
1880 Santnerspitze (Ostseite, Schwierigkeitsgrad III.) – Johann Santner allein
1884 Euringerspitze (Südwand, III.) – Gustav Euringer und G. Battista Bernhard
1908 Jungschlern (Nordkante, III.) – Paul Mayr und Ernst Hofer
1912 Burgstall (Ostwanddurchquerung, III.) – Max Reinstaller, Heindl Tomasi
1912 Mull (Nordostflanke, II.) – Paul Mayr, Hermann Kofler, Hans Kiene und Pius Wachtler
1929 Schlernkind (IV.) – Fidel Bernard, Hans Leitgeb, Georg Harm, Edi Hermann und Luis Gasser
(Wikipedia)
Peek-a-Boo Gulch
Peek-a-boo Gulch is a short slot canyon in the Dry Fork area of the Grand Staircase- Escalante area, located on the Hole-in-the-Rock Road, 26 miles south of the town of Escalante. Peek-a-boo is not very long, or physically demanding, but it requires some navigational and rock-scrambling skill in order to get through its twists and chutes.
In order to reach Peek-a-boo Gulch, visitors should drive the 26 miles down the Hole-in-the-Rock Road off of Highway 12, until they find the Dry Fork Road, heading northeast into the desert. The Dry Fork turnoff branches after only a few hundred yards, and visitors need to stay left in order to reach the Dry Fork overlook.
Peek-a-boo can be combined with Spooky Gulch to make a fun loop hike. The recommended route is to actually take Peek-a-boo Gulch first, scrambling north up through its depths, and upon exiting, hiking overland to the east for half a mile until the wide streambed above Spooky Gulch is reached. From there, follow Spooky back down to Dry Fork, and then hike back to the overlook. The total loop route is about 3.5 miles long.
(utah.com)
Peek-A-Boo und Spooky, zwei Slot Canyons der Extraklasse, bieten nicht nur tolle Fotomotive in Hülle und Fülle, sondern auch Abenteuer, Kletterspaß und Nervenkitzel - vorausgesetzt, man ist körperlich einigermaßen fit und hat keine Angst davor, sich durch extrem schmale Ritzen und Felsspalten zu zwängen. Wer die Wanderung noch etwas verlängern möchte, kann sich vor oder nach der Besichtigung von Peek-A-Boo und Spooky auch noch die beiden anderen Canyons ansehen, die zur Dry Fork Coyote Gulch gehören. Dies sind zum einen die Dry Fork Narrows, die ein wenig breiter und nicht ganz so spektakulär sind wie die beiden anderen Slots sowie der weiter südlich liegende Brimstone Canyon, den man aufgrund einiger schwieriger Passagen allerdings nur mit entsprechender Ausrüstung und Erfahrung im technischen Canyoneering auf ganzer Länge erkunden kann.
Wanderung Peekaboo Slot Canyon
Distanz: 1,3 Meilen one-way
Höhenunterschied: 83 Meter
Vom Ende des Parkplatzes folgt man nun dem schmalen, gut erkennbaren Fußpfad in Serpentinen steil bergab, zunächst über Erde und Sand, später über leicht abschüssige Felsplatten, auf denen man aber mit entsprechendem Schuhwerk gut Halt findet. Unten angekommen, wandert man noch ein kurzes Stück in einem Wash, bis man schließlich das breite, ausgetrocknete Bachbett der Coyote Gulch erreicht, von dem aus die verschiedenen Seitencanyons abzweigen.
Geht man in der Coyote Gulch angekommen nicht nach links, sondern etwa 100 Meter nach rechts in Richtung der gegenüberliegenden Felswand, gelangt man zum Einstieg des Pekaboo. Hier muss man zunächst einen etwa 4 Meter hohen, etwas abschüssigen Felsabsatz überwinden, was durch einige in den Stein gehauene Trittstufen erleichtert wird. Dahinter folgen mehrere übereinander liegende rund ausgewaschene Felsbecken, die von einer ganzen Reihe wunderschöner Felsbögen überragt werden.
Hier sollte man ruhig ein wenig verweilen, denn dies ist der interessanteste und fotogenste Abschnitt des Pekaboo. Es folgen unzählige schmale Windungen und Spitzkehren - ein Streckenabschnitt, der besonders Kindern viel Spaß macht, denn hinter jeder Biegung, hinter jedem Felsvorsprung wartet wieder eine neue, interessante Entdeckung. Gegen Ende wird der Canyon dann langsam flacher und geht schließlich in einen Wash über.
(usafotos.de)
Jugendhaus Tübingen
-
Richard Epple (* 2. August 1954 in Ammerbuch-Breitenholz, Landkreis Tübingen; † 1. März 1972 in Affstätt) wurde von der Polizei irrtümlicherweise für einen RAF-Terroristen gehalten und im Laufe einer Verfolgungsjagd erschossen.
"Der Name Epple-Haus wurde in Erinnerung an Richard Epple (┼1972 )
verwendet, und am Haus oben verwewigt."
www.epplehaus.de/EPPLEHAUS/einstieg.htm
Jugendzentrum e. V.
EPPLE HAUS
Karlstr. 13
72007 Tübingen
Postfach 1765
phon +49 7071 32743
fax +49 7071 37028
mailto:verein(at)epplehaus.de
en
Richard Epple (* August 2, 1954 Ammerbuch in Breitenholz, Landkreis Tübingen; † 1 March, 1972 in Affstätt) was in error by the police for an RAF terrorists and held in the course of a chase shot.
"The name Epple House was in memory of Richard Epple (+1972)
used, and written in big letters on top of the house . "
source
WIKI
de.wikipedia.org/wiki/Richard_Epple
- und
Italien / Venetien - Malcesine
Sunset seen from Castello Scaligero
Sonnenuntergang gesehen vom Castello Scaligero
Malcesine is a comune (municipality) on the eastern shore of Lake Garda in the Province of Verona in the Italian region Veneto, located about 120 kilometres (75 miles) northwest of Venice and about 40 kilometres (25 miles) northwest of Verona.
Geography and divisions
The comune of Malcesine consists of (from north to south) Navene, Campagnola, Malcesine proper, Val di Sogno and Cassone. It stretches along the Via Gardesana Orientale (Strada Statale 249) and is nestled between Lake Garda and the slopes of Monte Baldo. Malcesine is the northernmost comune on the Veneto shore of the lake, immediately to its north lies Trentino Alto Adige.
Two of the largest islands of Lake Garda are located in Malcesine: The Isola di sogno and the Isola dell'olivo (or Isola degli olivi).
History
The first recorded inhabitants of the area were Etruscans dating to around 500 BC. After 15 BC, with Tiberius' victory over the Rhaetians, the area came under the control of the Roman Empire. After the fall of Rome, the area was ruled in turn by Ostrogoths, Alemanni and then the Langobards.
Between the 5th and 6th centuries the Langobards built a castle on the rock where the Castello Scaligero stands today. It was destroyed in 590 by the Franks. They subsequently rebuilt it and in 806 hosted King Pepin. After attacks by Hungarians the castle became part of the holdings of the Bishop of Verona. In 1277, the castle fell to Alberto della Scala and until 1387 remained in the possession of the della Scala family, whose name it still bears. Over the next centuries, castle and town were ruled in succession by the Visconti of Milan (until 1403) and the Republic of Venice (1405-1797). The control of Venice was only interrupted by a brief period (1506–16), when the area was under Imperial rule during the reign of Emperor Maximilian I.
In 1797-98, the area was occupied by the forces of Napoleon Bonaparte after which the Veneto became part of the Austrian Empire. In 1866, Malcesine became part of the Kingdom of Italy.
Origins of the name
The first appearance of the toponym dates back to 9 September 844, when the term Manessicelles results in the testament of the Archdeacon Pacific with the meaning, according to Borsatti, of the tombs of the dead: this meaning would be corroborated by the discovery of some Etruscan-style burials in the surroundings up area. Over the centuries there are many documentary variants: Manascicines (932), Malesicine (1023), Malesisicis (1154), Malesisinum (1159), Malasilice (1225), Malsexeno (1422), Malsesene (1611) to name but a few of the Maffezzoli. The etymology of the toponym is however uncertain, revolving around the interpretation of Malae silices or Mala silex as "Stone hostile" or "Bad stone", probably referring to the morphology of the territory characterized by steep mountains rising on the lake, or as " Bad paved road "of Roman origin.
Castello Scaligero
(Wikipedia)
Malcesine ist eine norditalienische Gemeinde am Ostufer des Gardasees in der Provinz Verona mit 3689 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019).
Malcesine wird häufig als „Perle des Gardasees“ bezeichnet. Mit diesem Begriff werden jedoch oft auch andere Orte wie Riva del Garda oder Limone sul Garda in Verbindung gebracht. Der Ort ist stark vom Tourismus geprägt.
Neben den Orten Riva del Garda und Nago-Torbole ist Malcesine im Norden des Gardasees bei Windsurfern, Kitesurfern und Seglern aufgrund ihrer Lage teilweise noch für den Einstieg bei den beiden Hauptwinden des nördlichen Gardasees Pelér und Ora beliebt. Von Malcesine aus führt eine Seilbahn zu der auf 1760 Meter gelegenen Bergstation am Passo Tratto Spino im Monte-Baldo-Massiv.
Zur Gemeinde Malcesine (Gemeindesitz) gehören noch die zwei Fraktionen Cassone und Navene.
Geschichte
Der alte Ort ist um den Burgfelsen entstanden. Ein erster Burgbau fand hier um 568 unter den Langobarden statt. Nach der Zerstörung dieser Anlage und Wiederaufbau durch die Franken kam der Ort später an die Scaliger, welche die Burganlage erweiterten. Aus der ersten Zeit stammt noch der Porto Posterno („Hinterer Hafen“), eine als kleiner Strand (Spiagetta) genutzte Bucht direkt unterhalb der Burg♁⊙. Unweit davon, am Ende der Via Posterna, steht ein in den Felsen unter der Burg gebautes Haus, das ein privates Wohnhaus ist, aber vormals vermutlich das Wachpersonal beherbergte, das den Aufgang vom Hafen zur Burg bewachte.
(Wikipedia)
Einstieg ins Boot bei Starkregen. Dieses Boot bringt uns von Buchwalde nach Neu Kußfeld. Die Fahrt dauert 2 Stunden und führt uns über den interessantesten Teil der Kanalstrecke.
Schweiz / Nidwalden - Vierwaldstättersee
seen from Pilatus Esel
gesehen vom Pilatus Esel
Lake Lucerne (German: Vierwaldstättersee, literally "Lake of the four forested settlements" (in English usually translated as forest cantons), French: lac des Quatre-Cantons, Italian: lago dei Quattro Cantoni) is a lake in central Switzerland and the fourth largest in the country.
Geography
The lake has a complicated shape, with several sharp bends and four arms. It starts in the south–north bound Reuss Valley between steep cliffs above the Urnersee from Flüelen towards Brunnen to the north before it makes a sharp bend to the west where it continues into the Gersauer Becken. Here is also the deepest point of the lake with 214 m (702 ft). Even further west of it is the Buochser Bucht, but the lake sharply turns north again through the narrow opening between the Unter Nas (lower nose) of the Bürgenstock to the west and the Ober Nas (upper nose) of the Rigi to the east to reach the Vitznauer Bucht. In front of Vitznau below the Rigi the lake turns sharply west again to reach the center of a four-arm cross, called the Chrütztrichter (Cross Funnel). Here converge the Vitznauer Bucht with the Küssnachtersee from the north, the Luzernersee from the west, and the Horwer Bucht and the Stanser Trichter to the south, which is to be found right below the northeast side of the Pilatus and the west side of the Bürgenstock. At the very narrow pass between the east dropper of the Pilatus (called Lopper) and Stansstad the lake reaches its southwestern arm at Alpnachstad on the steep southern foothills of the Pilatus, the Alpnachersee. The lake drains its water into the Reuss in Lucerne from its arm called Luzernersee (which literally translates as Lake of Lucerne).
The entire lake has a total area of 114 km² (44 sq mi) at an elevation of 434 m (1,424 ft) a.s.l., and a maximum depth of 214 m (702 ft). Its volume is 11.8 km³. Much of the shoreline rises steeply into mountains up to 1,500 m above the lake, resulting in many picturesque views including those of the mountains Rigi and Pilatus.
The Reuss enters the lake at Flüelen, in the part called Urnersee (Lake of Uri, in the canton of Uri) and exits at Lucerne. The lake also receives the Muota at Brunnen, the Engelberger Aa at Buochs, and the Sarner Aa at Alpnachstad.
It is possible to circumnavigate the lake by train and road, though the railway route circumvents the lake even on the north side of the Rigi via Arth-Goldau. Since 1980, the A2 motorway leads through the Seelisberg Tunnel in order to reach the route to the Gotthard Pass in just half an hour in Altdorf, Uri right south of the beginning of the lake in Flüelen.
Steamers and other passenger boats ply between the different villages and towns on the lake. It is a popular tourist destination, both for native Swiss and foreigners, and there are many hotels and resorts along the shores. In addition, the meadow of the Rütli, traditional site of the founding of the Swiss Confederation, is on the Urnersee shore. A 35 km commemorative walkway, the Swiss Path, was built around the Lake of Uri to celebrate the country's 700th anniversary in 1991.
Archaeologists surveying the lake-bed (during the construction of a pipeline) from 2019 to 2021 found the remains of a Bronze Age village with artifacts dating to around 1000 BC. Later, the new findings indicated that the area was settled 2,000 years earlier than historians previously thought.
Lake Lucerne borders on the three original Swiss cantons of Uri, Schwyz, and Unterwalden (which today is divided into the cantons of Obwalden and Nidwalden), as well as the canton of Lucerne, thus the name Vierwaldstättersee (lit.: Lake of the Four Forested Settlements). Many of the oldest communities of Switzerland are along the shore, including Küssnacht, Weggis, Vitznau, Gersau, Brunnen, Altdorf, Buochs, and Treib.
Lake Lucerne is singularly irregular and appears to lie in four different valleys, all related to the conformation of the adjoining mountains. The central portion of the lake lies in two parallel valleys whose direction is from west to east, the one lying north, the other south of the ridge of the Bürgenstock. These are connected through a narrow strait, scarcely one kilometre wide, between the two rocky promontories called respectively Unter Nas and Ober Nas (Lower and Upper Nose). It is not unlikely that the southern of these two divisions of the lake—called Buochser Bucht—formerly extended to the west over the isthmus whereon stands the town of Stans, thus forming an island of the Bürgenstock. The west end of the main branch of the lake, whence a comparatively shallow bay extends to the town of Lucerne, is intersected obliquely by a deep trench whose south-west end is occupied by the branch called Alpnachersee, while the north-east branch forms the long arm of Küssnacht, Küssnachtersee. These both lie in the direct line of a valley that stretches with scarcely a break in between the Uri Alps and the Emmental Alps. At the eastern end of the Gersauer Becken, where the containing walls of the lake-valley are directed from east to west, it is joined at an acute angle by the arm of Uri, or the Urnersee, lying in the northern prolongation of the deep cleft that gives a passage to the Reuss, between the Uri Alps and the Glarus Alps.
The Urnersee occupies the northernmost and deep portion of the great cleft of the Reuss Valley, which has cut through the Alpine ranges from the St Gotthard Pass to the neighbourhood of Schwyz. From its eastern shore the mountains rise in almost bare walls of rock to a height of from 3,000 to 4,000 ft (910 to 1,220 m) above the water. The two highest summits are the Fronalpstock and the Rophaien (2078 m). Between them the steep glen or ravine of the Riemenstaldener Tal descends to Sisikon, the only village with Flüelen right on the shore on that side of the Urnersee. On the opposite or western shore, the mountains attain still greater dimensions. The Niederbauen Chulm is succeeded by the Oberbauenstock, and farther south, above the ridge of the Scharti, appear the snowy peaks of the Gitschen and the Uri Rotstock (2,928 m). In the centre opens the Reuss Valley, backed by the rugged summits of the Urner and Glarner Alps.
The breadth of these various sections of the lake is very variable, but is usually between one and two miles (3 km). The lake's surface, whose mean height above the sea is 434 metres, is the lowest point of the cantons of Uri, Obwalden and Nidwalden. Originally the lake was susceptible to variations in level and flooding along its shoreline. Between 1859 and 1860, the introduction of a needle dam in the Reuss in the city of Lucerne, just upstream from the Spreuerbrücke, allowed the lake level to be stabilised.
The culminating point of the lake's drainage basin, as well as Central Switzerland, is the Dammastock at 3,630 metres above sea level.
Name
The name of Vierwaldstättersee is first used in the 16th century. Before the 16th century, the entire lake was known as Luzerner See "Lake Lucerne", as remains the English (and partly Italian, as Lago di Lucerna) usage. The (three) "Waldstätte(n)" (lit.: "forested sites/settlements", in English usually translated as forest cantons[6]) since the 14th century were the confederate allies of Uri, Schwyz and Unterwalden. The notion of "Four Waldstätten" (Vier Waldstätten), with the addition of the canton of Lucerne, is first recorded in the 1450s, in an addition to the "Silver Book" of Egloff Etterlin of Lucerne.
The nine different parts of the lake have individual designations:
Urnersee ("Lake of Uri"): The first part of the lake, at the mouth of the Reuss between Flüelen and Brunnen.
Gersauer Becken ("Basin of Gersau") next to Gersau below the Rigi massif is the deepest part of the lake.
Buochser Bucht ("Bay of Buochs"): The bay of Bouchs, where the Engelberger Aa enters the lake.
Vitznauer Bucht ("Bay of Vitznau"): The part between the Bürgenstock and Rigi.
Alpnachersee ("Lake of Alpnach"): the almost separate, southern arm below the southern mountainside of Pilatus near Alpnach.
Stanser Trichter ("Funnel of Stans"): The part north of the Pilatus, west of Bürgenstock, and in front of Hergiswil and Stansstad.
Küssnachtersee ("Lake of Küssnacht"): The most northern arm, west of the Rigi with Küssnacht SZ at its northern end.
Chrütztrichter ("Cross Funnel"): The meeting point of Stanser Trichter, Luzernersee, Küssnachtersee, and Vitznauer Bucht.
Luzernersee ("Lake of Lucerne"): in German usage now limited to the bay at Lucerne as far as Meggenhorn, with its effluence of the Reuss.
Navigation
The lake is navigable, and has formed an important part of Switzerland's transport system for many centuries, and at least since the opening of the first track across the Gotthard Pass in 1230. This trade grew with the opening of a new mail coach road across the pass in 1830. This road had its northern terminus at Flüelen at the extreme eastern end of the lake, and the lake provided the only practical onward link to Lucerne, and hence the cities of northern Switzerland and beyond.
Whilst the development of Switzerland's road and rail networks has relieved the lake of much of its through traffic, it continues to be used by a considerable number of vessels, both private and public. Much of this usage is tourist or leisure oriented, but the lake continues to provide practical public and cargo transport links between the smaller lakeside communities.
Passenger boats of the Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) provide services on the lake, including many run by historic paddle steamers. The SGV serves 32 places along the shore of the lake, with interchange to both main line and mountain railways at various points. Under separate management, the Autofähre Beckenried-Gersau provides a car ferry service between Beckenried, on the south bank of the lake, and Gersau on the north.
Cargo barges, to a local design known as Nauen, are still used on the lake. Some have been converted for use as party boats. Other barges are used by the gravel dredging industry that operates on the lake, using large dredgers to obtain sand and gravel for use in the construction industry.
Cultural references
Beethoven's Moonlight Sonata derives its name from an 1832 description of the first movement by poet and music critic Ludwig Rellstab, who compared it to moonlight shining upon Lake Lucerne.
Gioacchino Rossini uses this in his William Tell Overture Section A: Sunrise over the Alps.
Rowing
Lake Lucerne has twice been used as a venue for the European Rowing Championships: in 1908 and then in 1926. The nearby Rotsee has since 1933 been used for rowing regattas instead.
Tourism
On the way south, the English discovered the mountains of central Switzerland. Several spa and bathing resorts such as Weggis or Gersau were created. In 1871, the very first rack railway in Europe, the Vitznau-Rigi Railway, was opened. In 1889 the steepest cog railway in the world was built from Alpnachstad to Mount Pilatus. Mark Twain described an ascent to the Rigi, which led to the blossoming of Swiss tourism in the United States in the 19th century. One of the largest steamship fleets in Europe operates with five steamships on Lake Lucerne.
In the area surrounding the lake and on terraces at medium height (for example Morschach and Seelisberg) there are numerous places for tourists. The Rigi, Pilatus, the Bürgenstock, the Stanserhorn, the Buochserhorn, and the two legends, the Urirotstock and the Fronalpstock are attractive panoramic mountains near Lake Lucerne. Most of them can be reached by mountain railways, some of which have their valley station near boat stations on the lake.
There are numerous locations on the lake that are important in Swiss cultural and tourism history: Rütli, Tellsplatte, Tell Chapel, Carving Tower of Stansstad, Neu-Habsburg, Schillerstein, Treib, Astrid Chapel (Küssnacht) and Meggenhorn Castle.
Watersports
Different sports are possible in some separate areas due to the water and wind conditions. The lake is accessible from boat and yacht harbors, to lake resorts and pools (e.g. the Lido pool in Lucerne, built in 1929 by Arnold Berger). Therefore, the lake can be easily accessible from both shores. The See-Club Luzern was founded in 1881, which is now Switzerland's largest rowing club, as well as the Reuss Luzern rowing club (Ruderclub Reuss Luzern) in 1904. The Lucerne Yacht Club (Yachtclub Luzern) has existed since 1941 and has been running since 1966 a boathouse and buoy field on Churchill-Quai in Lucerne.
The Brunnen water sports club (Wassersportclub Brunnen), founded in 1958, held on Lake Lucerne in the first years of its existence international motorboat races and water ski championships. In 1965 the association chose a new name for the club: Lake Lucerne Water Sports Club (Wassersport-Club Vierwaldstättersee). The Central Switzerland Motorboat Club (Motorbootclub Zentralschweiz) was established in 1980 and the Hergiswil Water Sports Club (Wassersportclub Hergiswil) in 1986. SchweizMobil has created a canoe tour across Lake Lucerne between Brunnen and Gersau. Due to the wind in the Reuss Valley, the southern part of Lake Uri between the campground at Gruonbachstrand in Flüelen and Isleten is a center of windsurfing.
Diving
There are about ten places where you can dive without a boat in Lake Lucerne. The water is rather chilly all year round and therefore mostly very clear. In Lake Uri, at Sisikon, one can dive to a fragmented steep vertical wall, at the northern portal of the Schieferneggtunnel. The Lediwrack Bruno lies in front of Brunnen at a depth of 15 meters. Other well-known diving spots are in front of Vitznau, Weggis, Gersau and Hergiswil.
(Wikipedia)
Der Vierwaldstättersee (französisch Lac des Quatre-Cantons; italienisch Lago dei Quattro Cantoni, Lago di Lucerna; rätoromanisch Lai dals Quatter Chantuns) ist ein von Bergen der Voralpen umgebener Alpenrandsee in der Zentralschweiz. Er liegt auf dem Gebiet der Kantone Uri, Schwyz, Unterwalden (d. h. Nid- und Obwalden) und Luzern. Die grössten Orte am Ufer sind Luzern, Küssnacht, Horw und Brunnen. Der See ist 114 km² gross, liegt auf einer Höhe von 433 m ü. M. und ist 214 m tief. Da es sich um einen charakteristischen Zungenbeckensee mit mehreren Zweigbecken handelt, ist die Uferlänge im Bezug zur Seefläche mit etwa 150 km relativ gross.
Name
Seinen Namen hat der Vierwaldstättersee von den vier an ihn angrenzenden Waldstätten (heutige Kantone). Bis ins 16. Jahrhundert wurde die Bezeichnung Luzerner See verwendet.
Entstehung
Der Vierwaldstättersee entstand in den Eiszeiten, u. a. der letzten Eiszeit, durch Erosion des Reussgletschers. Der See bildete sich als Gletscherrandsee am Ende der Eiszeit vor rund 12'000 Jahren. Im Gletschergarten Luzern zeigt eine Dokumentation die Geschichte der Alpen, der Eiszeiten und der Gletscher in den Zentralalpen.
Geographie
Zufluss
Die Hauptzuflüsse des Vierwaldstättersees sind die Reuss mit der Einmündung bei Flüelen und Seedorf, die Engelberger Aa bei Buochs, die Sarner Aa bei Alpnachstad und die Muota bei Brunnen. Die Reuss fliesst mit einem starken Gefälle aus dem Gotthardmassiv und führt grosse Mengen Geschiebe mit sich, so dass sich das Reussdelta im Laufe der Zeit um 10 km nach Norden in den Urnersee hinein erweitert hat.
Im Urnersee im Bereich des Reussdeltas zwischen Flüelen und Seedorf wurde von 2001 bis 2005 mit dem Ausbruchmaterial des Umfahrungstunnels Flüelen und des Gotthard-Basistunnels der Seegrund teilweise wieder aufgeschüttet. Es entstanden Flachwasserzonen, die durch den Kiesabbau verschwunden waren, und einige neue Inseln: die Neptuninseln und die Inselgruppe Lorelei. Einige der Inseln sind Vogelschutzgebiet. Im Naturschutzgebiet erlaubt der Reussdeltaturm die Beobachtung der Fauna.
Kleinere in den Vierwaldstättersee einmündende Gewässer sind der Gruonbach, der Isitaler Bach, der Riemenstaldnerbach, der Cholbach von Emmetten, der Lielibach bei Beckenried, der Teuffibach, der Melbach, die Kleine Schliere bei Alpnachstad, zehn Bäche am Ostabhang des Pilatus (darunter Mülibach, Steinibach bei Horw, Widenbach, Fridbach, Feldbach und Steinibach bei Hergiswil) und der Würzenbach in Luzern.
Gliederung
Der Vierwaldstättersee besteht aus mehreren Seebecken und Buchten:
Der Urnersee erstreckt sich von der Einmündung der Reuss bei Seedorf 11 km in nördlicher Richtung bis nach Brunnen
Der Gersauer See (auch Gersauer Becken oder Gersauerbecken) führt 14 km von Ost nach West von Brunnen nach Ennetbürgen, wo die Engelberger Aa in den See mündet. In der Mitte zwischen Beckenried und Gersau erreicht der See mit 214 m Tiefe seine tiefste Stelle.
Der Chrüztrichter (Kreuztrichter) bildet im Westen des Weggiser Beckens das eigentliche Zentrum des nördlichen Seeteils. Von ihm zweigen vier Hauptarme (Trichter) ab:
Das Weggiserbecken (östlicher Arm des Kreuztrichters) liegt südlich von Weggis und verläuft von Ost nach West. Es führt zwischen Hertenstein im Norden und dem Bürgenstock im Süden hin zur Seemitte. Es wird auch Vitznauerbecken genannt.
Der Stanser Trichter (südwestlicher Arm des Kreuztrichters). Im Südwesten davon liegen
die Horwerbucht und
der Alpnachersee, der zwischen Acheregg und Stansstad durch eine nur 100 Meter breite Engstelle, über die eine Brücke führt, vom restlichen See abgetrennt wird und am Südfuss des Pilatus liegt.
der Küssnachtersee (nordöstlicher Arm aus dem Kreuztrichter) zweigt zwischen Hertenstein und Meggenhorn in nordöstlicher Richtung nach Küssnacht, am Nordrand des Rigimassivs gelegen, ab.
der relativ kurze Luzernersee (auch Luzerner Bucht) ist zugleich nordwestlicher Arm des Kreuztrichters und Schlussteil des Sees. Er verläuft nach Nordwesten nach Luzern.
Abfluss
In Luzern verlässt die Reuss den See, kontrolliert mit einem Regulierwehr, und fliesst durch das Mittelland zur Aare.
Strömungen
Durch das verhältnismässig warme Wasser der Reuss und den Föhn, der das Wasser ständig umschichtet, ist der Urnersee am Grund wärmer und leichter als das Wasser im Gersauer Becken. Durch diesen Temperaturunterschied strömen jeden Frühling gewaltige Wassermassen vom Gersauer Becken in die Tiefen des Urnersees. Ähnliche Tiefenwasserströmungen bestehen auch vom Alpnachersee in das Gersauer Becken.
Wasserqualität und Temperaturen
Das Wasser bleibt durchschnittlich dreieinhalb Jahre im Seebecken und hat Trinkwasserqualität. Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Limnologie der Eawag überwacht die Wasserqualität. Im Sommer erreicht der See eine Temperatur von 22 °C. 1929 und 1963 froren der Alpnachersee und die Luzerner Bucht zu. Aus dem 17. und 19. Jahrhundert sind Vereisungen des ganzen Vierwaldstättersees dokumentiert. 1684 und 1685 konnte das Gersauer Becken auf dem Eis überquert werden.
Klima und Vegetation
Das Klima rund um den föhnbegünstigten und von Bergen geschützten Vierwaldstättersee ist im Vergleich zu anderen Regionen der deutschsprachigen Schweiz relativ mild; die Vegetation gleicht zum Teil derjenigen des Kantons Tessin. Die mittlere Tageshöchst-/-tiefsttemperatur beträgt in Luzern 2,6 °C (Januar) und 23,5 °C (Juli). In Altdorf südlich des Sees liegen die Werte bei 3,9 °C (Januar) und 23,0 °C im Juli (Klimamittel der Jahre 1961–1990). An den Seeufern wachsen Hanfpalmen, Feigen, Yuccas, Zypressen, Opuntien, Edelkastanien und andere südländische Pflanzenarten.
Die Edelkastanien wurden bis ins 19. Jahrhundert wirtschaftlich als Nahrungsmittel genutzt. Mit der Verbreitung der Kartoffel nahm die Bedeutung der Kastanie jedoch ab. Noch heute findet in Greppen regelmässig ein Kastanienmarkt, die sogenannte Chestene-Chilbi statt. An den Marktständen werden Kastanienprodukte und regionale Spezialitäten angeboten.
Naturgefahren
Hochwasser in Luzern August 2005
Nach dem Erdbeben vom 18. September 1601 entstanden Tsunamis im Vierwaldstättersee mit vermutlich bis zu 4 Meter hohen Flutwellen. Ein weiteres solches Ereignis soll im Jahr 1687 stattgefunden haben. Auch vom Genfersee ist ein Binnentsunami-Ereignis aus dem Jahr 563 bekannt, und vom Lauerzersee aus dem Jahr 1806.
Die Folgen der allgemeinen Erderwärmung in den Alpen werden auch für den Vierwaldstättersee und seine Umgebung diskutiert. Das Hochwasser 2005 mit diversen Muren und Erdrutschen könnte als Warnsymptom verstanden werden.
Seit 1861 wird der Wasserspiegel des Vierwaldstättersees durch die Reusswehranlage in Luzern etwa zwei bis drei Meter über dem natürlichen mittleren Wasserstand gehalten.
Verkehr
Schifffahrt
Auf dem See verkehren die Schiffe der Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) zu den zahlreichen Schiffstationen. Bis zum Bau der Axenstrasse in den Jahren 1863 bis 1865 war der Wasserweg die einzige aus dem Norden mögliche Verbindung zum Kanton Uri, zum Gotthardpass und damit auch der einzige Weg von den Städten im Nordwesten Europas nach Mailand und zu den italienischen Häfen am Mittelmeer. Das gilt auch für die Pilgerwege des Mittelalters nach Rom. Noch heute verkehren auf dieser Strecke die grossen Raddampfer der SGV Stadt Luzern (das Flaggschiff der SGV) Uri, Unterwalden, Gallia und Schiller.
Autofähre Beckenried–Gersau
Zwischen Beckenried und Gersau verkehrt die Autofähre Beckenried–Gersau. Auf dem See fahren ausserdem Lastschiffe privater Transportunternehmen.
Beim Zusammenstoss des Nauens Schwalmis mit dem Motorschiff Schwalbe vor Horw starben am 12. Oktober 1944 zwanzig Gäste einer 33-köpfigen Hochzeitsgesellschaft aus der Region Entlebuch. Die Unfallursache konnte nicht restlos geklärt werden. Es war das bislang grösste Unglück der Schweiz mit einem motorisierten Schiff.
Strasse und Schiene
Seit dem Bau der Gotthardstrasse, der Gotthardbahn (Eröffnung 1882), der Gotthardautobahn (1982) und der Eisenbahnschnellfahrstrecken von AlpTransit (NEAT) zum Gotthard-Basistunnel (2016) tangieren grosse internationale Verkehrswege die Gegend um den Vierwaldstättersee. In Flüelen wechselten vor dem Bau der Eisenbahn die Reisenden von den Bergpässen vom Maultier oder der Postkutsche auf das Schiff. Am östlichen Ufer führt die Axenstrasse mit vielen Tunnels und Galerien von Flüelen über Sisikon nach Brunnen. Sie ist Bestandteil der A4. Die Bahnlinie führt mehrheitlich unterirdisch von Flüelen nach Brunnen. Auf dem Weg nach Küssnacht erinnern alte, restaurierte Hotelbauten an die Zeit des frühen Tourismus im 19. Jahrhundert.
Zwischen Hergiswil und Stansstad führen Strassenbrücken (Kantonsstrasse und Autobahn A2) und eine Eisenbahnbrücke der Luzern-Stans-Engelberg-Bahn bei der Lopper-Halbinsel über eine Landenge im See.
Der 1991 auf alten Verkehrswegen angelegte Wanderweg mit der Bezeichnung Weg der Schweiz führt rund um den südlichsten Teil des Sees, den Urnersee.
Luftverkehr
Zwischen Buochs und Ennetbürgen bei Stans liegt der Flugplatz Buochs, der früher fast nur von der Schweizer Armee und den Pilatus-Flugzeugwerken benutzt wurde. Heute steht der Flugplatz dem zivilen Flugverkehr offen. Der Militärflugplatz Alpnach wird von der Schweizer Armee als Helikopterbasis genutzt.
Hängegleiter und Gleitschirme nutzen bei geeignetem Wetter die Thermik der Felswände über den steilen Ufern des Sees. Die beliebtesten Fluggebiete für Gleitschirme um den Vierwaldstättersee sind der Pilatus, die Rigi, das Gebiet von Emmetten, das Stanserhorn und das ganze Engelbergertal. Beim Fliegen sind die Kontrollzonen der Flugplätze Alpnach, Buochs und Emmen zu beachten.
Geschichte
Zu den frühesten menschlichen Spuren am See gehörten die neolithischen Seeufersiedlungen aus dem 5. bis 4. Jahrtausend v. Chr. bei Stansstad-Kehrsiten. Zahlreiche Ortsnamen weisen auf eine keltische, später gallorömische Besiedlung hin. In Alpnach fand sich eine römische Villa. Spätestens im 7. Jahrhundert liessen sich Alemannen nieder.
Am Ausfluss der Reuss entstand im 12. und 13. Jahrhundert die Stadt Luzern, rund um den See die Länderorte Uri, Schwyz und Unterwalden. Diese erlangten die Hoheit über das sie verbindende Gewässer bis hin zur Seemitte, sieht man von der Fläche in der Verlängerung des Bürgenbergs bis vor Hertenstein ab. Diese gelangte 1378 zusammen mit dessen Nordflanke an Luzern. Dennoch kam es bis 1967 – zwischen Nidwalden und Luzern – zu Auseinandersetzungen um Fischereirechte und Grenzstreitigkeiten. Da es extrem schwierig war, Strassen um den See zu bauen, war das Gewässer zugleich eine Hauptverkehrsader.
Kirchlich bildete der Raum vom Hochmittelalter bis 1821 das Dekanat Luzern bzw. das Vierwaldstätterkapitel im Bistum Konstanz. Danach wurde der Raum auf die Bistümer Chur und Basel aufgeteilt. Über den See oder an ihm entlang führten früher Pilgerwege nach Rom. Auch der westwärts nach Santiago de Compostela führende Jakobsweg führt von Einsiedeln nach Brunnen. Von hier führt er weiter westlich mit dem Schiff nach Luzern oder über den Alpnachersee nach Süden zum Brünigpass.
Im Gegensatz zum offenen See, auf dem frei gefischt werden durfte, gehörten die Uferstreifen zur Gemeinmarch der Siedlungsgenossen. Nur ihre Fischer durften dort ausfahren. Daneben bestanden herrschaftliche Rechte wie die Fischämter von St. Leodegar in Luzern. Aus derlei Organisationsformen gingen etwa 1465 die Luzerner Rohrgesellen oder 1607 die St.-Niklausen-Bruderschaft von Stansstad hervor. Auch hier konnten Fischereirechte zu heftigen Auseinandersetzungen führen, wie 1655 zwischen Luzern und Nidwalden. Statuten für den Fischmarkt finden sich in Luzern schon im ältesten Ratsbüchlein (um 1318).
Nach der Helvetik wurde die Fischerei in allen Orten zu einem Hoheitsrecht der Kantone. 1890 schlossen sich die Kantone zum Fischereikonkordat Vierwaldstättersee zusammen. Noch Ende des 20. Jahrhunderts beschäftigten 27 Betriebe rund 40 Vollzeitarbeitskräfte.
Der regionale Markt mit Luzern als Mittelpunkt und der Verkehr über den Gotthard führten zum Aufbau eines Transportwesens. In Flüelen wurde 1313 ein Reichszoll erwähnt, Anfang des 14. Jahrhunderts sind in Luzern Lagerhäuser bezeugt, ähnlich wie in anderen Orten.
Im 17. Jahrhundert bestanden in Alpnach fünf Fahrrechte, in Brunnen arbeiteten 60 Schiffsleute. 1687 kam es zum Abschluss eines Schifffahrtsvertrags, der bis ins 19. Jahrhundert Bestand hatte. 1837 begann die Dampfschifffahrt, 1870 entstand die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees. Sie verdrängte die lokalen Schifffahrtsgenossenschaften. Ab 1859 entstand im Einzugsgebiet des Sees ein Eisenbahn-, Bergbahn- und Strassennetz, was den Tourismus stark anwachsen liess und eine entsprechende Infrastruktur hervorbrachte. Ab Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Sand- und Kiesgewinnung zu einem expandierenden Industriezweig.
1859–1860 wurde mit dem Bau des Luzerner Nadelwehrs die Basis für eine Regulierung des Wasserpegels gelegt. Zugleich belasteten Kiesabbau, das Wachstum der Orte und der unkontrollierte Häuserbau, dazu Gewässerverschmutzung und Wassersport den See. Daher entstand 1916 das Hydrobiologische Laboratorium (1960 in die ETH Zürich integriert), das im Bereich des Gewässerschutzes tätig wurde und bis heute die Kantone berät. 1953 wurde der Gewässerschutz in der Bundesverfassung verankert, aber erst das revidierte Gewässerschutzgesetz von 1971 ermöglichte es schliesslich die Sanierung des Sees bis 1987 voranzutreiben. Bereits ab 1980 versorgten sich Luzern, Bürgenstock sowie Küssnacht, Horw und Weggis mit Trinkwasser aus dem See. 1973 setzten die Uferkantone einen Landschaftsschutzplan in Kraft, dessen Umsetzung der 1984 gegründete Landschaftsschutzverband Vierwaldstättersee vorantreibt.
Kulturelle und historische Eigenheiten des Seegebietes sind der Kommunalismus, die eigenständige Rezeption der italienischen Renaissance und des Barock oder der Einfluss der Gegenreformation, aber auch die Kleinräumigkeit des lokalen Brauchtums und der Mundarten.
Tourismus
Fremdenverkehr
Auf dem Weg in den Süden entdeckten Engländer die Bergwelt der Innerschweiz. Es entstanden mehrere Kur- und Badeorte wie Weggis oder Gersau. 1871 eröffnete man die allererste Zahnradbahn Europas, die Vitznau-Rigi-Bahn. 1889 baute man von Alpnachstad auf den Pilatus die heute immer noch steilste Zahnradbahn der Welt. Einen Aufstieg auf die Rigi beschrieb Mark Twain, was in den USA des 19. Jahrhunderts zum Aufblühen des Schweizer Tourismus führte. Auf dem Vierwaldstättersee verkehrt mit fünf Dampfschiffen eine der grössten Dampfschiffflotten Europas.
In der Umgebung des Sees und auf Terrassen in mittlerer Höhe (wie z. B. Morschach und Seelisberg) liegen zahlreiche Tourismusorte. Attraktive Aussichtsberge nahe am Vierwaldstättersee sind die Rigi, der Pilatus, der Bürgenstock, das Stanserhorn, das Buochserhorn, die beiden Mythen, der Uri Rotstock und der Fronalpstock. Die meisten davon sind mit Bergbahnen erreichbar, die teilweise ihre Talstation in der Nähe von Schiffstationen am See haben.
Am See befinden sich zahlreiche Örtlichkeiten mit Bedeutung in der Schweizer Kultur- und Tourismusgeschichte: Rütli, Tellsplatte, Tellskapelle, Schnitzturm von Stansstad, Neu-Habsburg, Schillerstein, Treib, Astrid-Kapelle (Küssnacht) und Schloss Meggenhorn.
Wassersport
In den einzelnen Seebereichen sind wegen den Wasser- und den Windverhältnissen verschiedene Sportarten möglich.Von Boots- und Yachthäfen, See- und Strandbädern (z. B. das 1929 von Arnold Berger gebaute Strandbad Lido in Luzern) und von andern Uferabschnitten aus ist der See zugänglich. 1881 wurde der See-Club Luzern gegründet, der heute der grösste Ruderclub der Schweiz ist, 1904 der Ruderclub Reuss Luzern. Seit 1941 besteht der Yachtclub Luzern, der am Churchill-Quai in Luzern seit 1966 ein Bootshaus und ein Bojenfeld betreibt. Der im Jahr 1958 gebildete Wassersportclub Brunnen führte in den ersten Jahren seines Bestehens auf dem Vierwaldstättersee internationale Motorbootrennen und Wasserskimeisterschaften durch. 1965 wählte der Verein den neuen Namen Wassersport-Club Vierwaldstättersee. 1980 entstand der Motorbootclub Zentralschweiz, 1986 der Wassersportclub Hergiswil. SchweizMobil hat eine Kanutour über den Vierwaldstättersee zwischen Brunnen und Gersau beschrieben. Der südliche Teil des Urnersees zwischen dem Campingplatz am Gruonbachstrand in Flüelen und Isleten ist wegen des Windes im Reusstal ein Zentrum des Windsurfens.
Tauchsport
Es gibt etwa zehn Plätze, an denen man ohne Boot im Vierwaldstättersee tauchen kann. Das Wasser ist ganzjährig eher kühl und deshalb meist sehr klar. Die zerklüftete Steilwand bei Sisikon, am nördlichen Portal des Schieferneggtunnels, kann man seit einem Erdrutsch und dem Verschütten eines Parkplatzes, der auch als Einstieg genutzt wurde, nicht mehr von Land aus betauchen. Vor Brunnen liegt das Lediwrack Bruno auf 15 Meter Tiefe. Weiter bekannte Tauchplätze liegen vor Vitznau, Weggis, Gersau und Hergiswil.
Wirtschaft
In mehreren Gemeinden am Vierwaldstättersee befinden sich an den leicht zugänglichen Bergflanken im Uferbereich seit Jahrhunderten Steinbrüche, die teilweise noch heute genutzt werden. Das Gestein gelangt auf dem Seeweg kostengünstig zu Verbrauchern oder Bahnhöfen. Die auffälligen Eingriffe in die Naturlandschaft stiessen schon früh auf Kritik seitens der Landschaftschutzorganisationen. 1930 wies ein Bericht auf die Zunahme der Grossanlagen hin: «Zwei Steinbrüche [liegen] im Urner See zwischen Seedorf und Isleten, vier zwischen Beckenried und Treib, einer in der Matt unter dem Bürgenstock, einer zwischen Kehrsiten und Stansstad, fünf im Alpnachersee, einer am Lopperberg zwischen Stansstad und Hergiswil, einer bei Greppen, einer zwischen Vitznau und Gersau, zwei zwischen Gersau und Brunnen». Bei Kehrsiten am Bürgenstock baut die Holcim in einem Schotterwerk harten Kieselkalk ab, der auch in den Brüchen Schwibogen und Rotzloch gewonnen wird, während vier andere Nidwaldner Steinbrüche im Uferbereich aufgelassen sind. Der Landschaftschutzverband Vierwaldstättersee begleitet die Entwicklung einzelner Steinbruchprojekte.
Seit 1891 baut das Unternehmen Arnold & Co. Sand- und Kieswerk AG bei Flüelen mit Schwimmbaggern Kies aus dem Schwemmfächer vor dem Delta der Reuss ab, wofür sie dem Kanton Uri Konzessionsgebühren entrichtet. Heute sind nur noch der vierte und fünfte Schwimmbagger aus den 1950er und 1960er Jahren in umgebautem Zustand im Einsatz. Die Flotte der Arnold + Co. AG umfasst etwa fünfzehn Nauen. Zwischen 2001 und 2005 legte das Unternehmen im Urnersee mit Schutt aus dem NEAT-Stollen Amsteg und der Umfahrung Flüelen sechs Inseln an.
Auch bei Beckenried und anderen Stellen wird vor den Flussmündungen Kies abgebaut.
Mitte April 1957 wurde ein Telefonkabel von Spissenegg nach Stansstad im See verlegt. Die Teilverkabelung des Vierwaldstättersees hatte zwei Gründe: Die damalige Bezirkskabelanlage war durch den Bau des neuen Autobahnabschnittes Horw-Stans erheblich gefährdet. Der Schutz der Kabel hätte aber zu kostspieligen Sicherungsmassnahmen geführt. Da die Seekabellegung in diesem Fall preiswerter und der Bedarf an zusätzlichen Leitungen gross war, bewilligte die Telefondirektion in Bern das Projekt.
100 Jahre zuvor, 1854, wurde exakt auf dieser Strecke das erste, in den Telegrafenwerkstätten in Bern eigens hergestellte Seetelefonkabel verlegt. Es diente zur Verbindung der anschliessenden oberirdischen Telegrafenlinien Luzern-Brünig-Interlaken.
Belastung mit Munition
Zwischen 1918 und 1967 entsorgten Schweizer Munitionsfabriken ihre Produktionsabfälle im Vierwaldstätter-, Brienzer- sowie Thunersee. Die Gesamtmenge, welche in bis zu 200 Metern Tiefe im Vierwaldstättersee versenkt wurde, wird auf 3'300 Tonnen geschätzt, 2'800 Tonnen im Urnersee sowie 500 Tonnen im Gersauer Becken.
Namensverwandtschaften
Der Jacobiweiher im Stadtwald von Frankfurt am Main wird im Volksmund seiner Form wegen Vierwaldstättersee genannt.
Auch ein künstlicher See im Zoo Berlin wird aus dem gleichen Grund Vierwaldstättersee genannt.
(Wikipedia)
Zum Einstieg in die Fotoveranstaltung "Bundesbahnklassiker und Formsignale" des Bayerischen Eisenbahnmuseums wurde am Abend des 15. August 2024 im Bahnhof Nördlingen eine Aufstellung einiger beteiligter Lokomotiven mit passenden Garnituren organisiert.
So präsentierten sich 363 661, 151 001, 139 314 und 151 038 auf den Gleisen - leider war das Licht durch eine mächtige Fotowolke recht wechselhaft.
Deutschland / Bayern / Oberallgäu - Iseler
Iseler is a mountain of Bavaria, Germany, near Bad Hindelang and Oberjoch.
There is a chair lift (Iselerbahn) from Oberjoch up to an elevation of 1,580 m (5,180 ft). The summit is accessible via hiking paths and the Salewa-Klettersteig, a via ferrata which starts at the upper station of the lift.
(Wikipedia)
Der Iseler ist ein 1.876 Meter hoher Berg im Allgäu. Er ist der Hausberg von Oberjoch und Bad Hindelang. Er gehört zur Kühgundgruppe, deren höchster Berg der 1.907 Meter hohe Kühgundkopf ist, und bildet zusammen mit dieser den nördlichen Abschluss des Rauhhorn-Zugs. Die Schartenhöhe des Iseler beträgt mindestens 56 Meter, seine Dominanz 600 Meter, wobei jeweils der Kühgundkopf Referenzberg ist.
Beim Iseler handelt es sich um einen Hauptdolomit-Gipfel auf einem Sockel aus Lias-Fleckenmergel und Kössener Schichten (d. h. wechsellagernd feinblättrige Mergel mit dunklen, dichten und gut gebankten Kalken).
Auf den Iseler führte bis vor einigen Jahren ein Einzelsessellift. Dieser wurde umgebaut zu einer Sechser-Sesselbahn. Im Winter ist dort ein Skigebiet. Auf den Gipfel des Iseler führen folgende Wege:
Von Oberjoch (1136 m) über Ochsenalpe und Iselerplatzhütte (ca. 2 Std.)
Von Oberjoch über Gundalpe und Wiedhaghütte (ca. 2 Std.)
Von Oberjoch über hintere Wiedhagalpe, Kühgundkopf und Iselergrat (ca. 4 Std.)
Von Bad Oberdorf (822 m) über Ochsenberg (ca. 3 Std.)
Von Hinterstein (866 m) über die Zipfelsalpe (ca. 3 Std.)
Von Schattwald (1072 m) durchs Stuibental (ca. 2,5 Std.)
Von der Bergstation der Iselerbahn (Oberjoch) (ca. 45 min.)
Von der Bergstation der Wannenjochbahn (Schattwald) über Stuibensattel und Zipfelsalpe (ca. 1,5 Std.)
Von der Bergstation der Wannenjochbahn (Schattwald) über Kühgundkopf und Iselergrat (ca. 2 Std.)
Seit Juli 2008 führt oberhalb der Bergstation der Iseler-Bergbahn ein Klettersteig auf den Iselergipfel und von dort weiter zum Kühgundkopf. Der erste Teil vom Einstieg zum Iselergipfel hat eine Länge von 800 Metern und hat an der Schlüsselstelle Bergführerplatte eine Schwierigkeit von C. Im übrigen ersten Teil liegt die Schwierigkeit bei B. Vom Gipfel wird ein kleines Stück zurückgeklettert, bevor der zweite Teil über eine glatte Platte hinabführt. Er führt durch die Flanke unter dem Iselergipfel zur Iselerscharte, hier ein Stück auf dem Normalweg entlang und wieder hinab in die Flanke und durch Gras- sowie Schrofengelände zum Kühgundkopf. Schlüsselstelle des zweiten Teils ist die Schusterplatte, wiederum mit Schwierigkeit um C. Aus Naturschutzgründen ist der Klettersteig zwischen November und Juni für Begehungen gesperrt. Die Erbauung des Klettersteigs wurde unterstützt von der Outdoor-Firma Salewa, weshalb der Steig auch Salewa-Klettersteig heißt.
Vom Iseler führt ein Höhenweg über Bschießer (2000 m) und Ponten (2044 m) zum Zirleseck (1872 m). Von dort erreicht man die Willersalpe, von wo aus man entweder ins Tal absteigen, eine Unterbrechung einlegen oder die Bergwanderung über den Jubiläumsweg fortsetzen kann. Ab der Bergstation der Iselerbahn bis zur Willersalpe werden ca. dreieinhalb Stunden benötigt. Dabei können mit entsprechendem zeitlichen Mehraufwand die Rohnenspitze (1990 m) und das Gaishorn (2247 m) bestiegen werden.
(Wikipedia)
Österreich / Vorarlberg / Kleinwalsertal - Hoher Ifen (2.229 m)
seen from Fellhorn
gesehen vom Fellhorn
The Hoher Ifen (also Hochifen) is a 2,230 metre (according to German survey: 2,229 m) high mountain in the Allgäu Alps, west of the Kleinwalsertal valley. In winter it forms the backdrop for a small ski area. It lies on the border between Germany and Austria. The summit is the highest point on the gently, tilted Ifen plateau.
Northeast of the Ifen plateau is the Gottesacker plateau, a karst landscape which has been designated a nature reserve and which has numerous caves and rare mountain plants. The most important caves are the Hölloch im Mahdtal and the Schneckenloch Cave near Schönenbach. On the eastern slopes of the massif a Stone Age dwelling site was discovered on the mountain pasture of Schneiderkürenalpe at a height of about 1,500 m.
On the southern side of the mountain an undisturbed wildlife area has been declared by the Bregenz district commission at the instigation of the Walser Hunting Club (Walser Jägerschaft), that has restricted the usual Austrian freedom of passage in accordance with § 33 of the Forestry Act. Mountaineering clubs, in particular the German Alpine Club, the Austrian Alpine Club and Allgäu Climbing Group (IG Klettern Allgäu) have criticised the regulation by the Bregenz district commission, because, within its boundaries, on the southern edge of the plateau and at Bärenköpfe is one of the best sport climbing areas in the Alps. The south faces are called the Céüse of the Allgäu, a comparison to the most famous climbing area in Europe.
At the beginning of the 1970s the first ski lifts appeared on the Ifen, from which today's company, the Ifen-Bergbahn-Gesellschaft, emerged. For a long time it was mostly owned by Ruth Merckle, the wife of the pharmaceutical businessman Adolf Merckle. By taking over the Merckle family's 82% share and the 18% share of the family of Kleinwalsertal tourism pioneer, Alfons Herz, on 1 July 2009, the Ifen Bergbahn GmbH u. Co gained full ownership of the Kleinwalsertaler Bergbahn (KBB), Riezlern, whose main shareholders are the Allgäuer Überlandwerk and the Raiffeisen Holding Kleinwalsertal. The Kleinwalsertaler Bergbahn AG plans to build a link lift to the Walmendinger Horn The expansion plans were sharply criticised by several associations because they were viewed as damaging to the environment and would promote mass tourism. The Austrian Alpine Club section in the Kleinwalsertal criticised the plans as follows: The construction of this lift cannot be done in harmony with nature as we would wish to remind those launching such an initiative!
The Kleinwalsertal Landscape Protection Society (Landschaftsschutz Kleinwalsertal) expressed similar views. On October 21, 2012 a referendum was held. About 55% of the voters rejected the proposal to build the lift.
(Wikipedia)
Der Hohe Ifen (auch Hochifen) ist ein 2230 m ü. A. bzw. 2229 m ü. NHN hoher Berg in den Allgäuer Alpen, westlich des Kleinwalsertals. Im Winter bildet er die Kulisse für ein kleines Skigebiet. Er liegt an der Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Der Gipfel stellt den höchsten Punkt des leicht geneigten Ifenplateaus dar. Auf ihm treffen die Gemeindegrenzen von Egg, Mittelberg (beide Vorarlberg) und Oberstdorf (Allgäu/Schwaben/Bayern) zusammen.
Nordöstlich des Ifenplateaus befindet sich das Gottesackerplateau, eine unter Naturschutz stehende Karstlandschaft mit zahlreichen Höhlen und seltenen Gebirgspflanzen. Die bedeutendsten Höhlen sind das Hölloch im Mahdtal und die Schneckenlochhöhle bei Schönenbach. Am östlichen Abhang des Bergstocks wurde 1998 auf der Schneiderkürenalpe in etwa 1500 m Höhe vom Amateurarchäologen Detlef Willand eine steinzeitliche Wohnstätte entdeckt und mit fachlicher Begleitung durch die Universität Innsbruck freigelegt.
Auf der Südseite des Berges befindet sich ein Wildruhegebiet, dessen Errichtung von Bergsteigerverbänden wie dem IG Klettern Allgäu heftig kritisiert wurde, da es auch zuvor beliebte Sportklettergebiete umfasst. Trotz einer späteren Aufweichung des Kletterverbotes hält die Kritik an. Auch bei der Planung von Skitouren ist das Wildruhegebiet zu berücksichtigen.
Anfang der 1970er Jahre entstanden erste Skilifte am Ifen, aus denen die heutige Ifen-Bergbahn-Gesellschaft entstand. Sie war lange Zeit mehrheitlich im Besitz von Ruth Merckle, der Ehefrau des Pharmaunternehmers Adolf Merckle. Durch die Übernahme des 82-%-Anteils der Familie Merckle und des 18-%-Anteils der Familie des Kleinwalsertaler Tourismuspioniers Alfons Herz gehört die Ifen Bergbahn GmbH u. Co seit 1. Juli 2009 vollständig der Kleinwalsertaler Bergbahn (KBB), Riezlern, deren Hauptaktionäre das Allgäuer Überlandwerk und die Raiffeisen Holding Kleinwalsertal sind.
Im Jahr 1961 wurde der Olympialift als Schlepplift/Hotellift errichtet. In den Jahren 1971/1972 folgten die Doppelsesselbahn Ifenhütte zwischen Auenhütte und Ifenhütte und der Schlepplift Ifen, der von der Ifenhütte weiter bergaufwärts führte. Seit 1976 besteht der Tellerlift/Übungslift Gaisbühl, der eine Übungswiese zugänglich macht. Die kuppelbare Doppelsesselbahn Hahnenköpflebahn, deren Talstation sich nordöstlich der Ifenhütte befand, wurde im Jahr 1978 gebaut. Die beiden Doppelsesselbahnen wurden in den Jahren 1991/1992 modernisiert.
Der Ifenlift musste im Jahr 2016 dem kuppelbaren 6er-Sessellift Olympiabahn weichen, die vom Tal bis zur Mitte des Schleppliftes führte. In der Sommersaison 2017 wurden die beiden Sessellifte abgebaut, dadurch war keine Liftbeförderung von Personen zur Ifenhütte möglich. Zur Wintersaison 2017/2018 ersetzte die 10er-Gondelbahn Ifen (System D-Line von Doppelmayr) in zwei Sektionen die alte Ifenbahn und Hahnenköpflebahn.
Den Skifahrern stehen etwa 22 Pistenkilometer in allen Schwierigkeitsgraden zur Verfügung, wobei der Anteil schwarz markierter Pisten verglichen mit den Nachbarskigebieten hoch ist. Wegen der Länge und geringen Anzahl der Lifte sind auch die Abfahrten überdurchschnittlich lang.
Die Talstation der Ifenbahn stellt den Einstieg in das Skigebiet dar. Dieser ist über eine durch das Schwarzwassertal führende Straße von Hirschegg aus erreichbar. Auf dieser Straße verkehrt auch ein Linienbus; außerdem besteht eine Busverbindung zwischen der Talstation und der benachbarten Heuberg-Arena.
Eine Anfang der 2010er Jahre geplante Verbindungsbahn über das Schwarzwassertal zum Walmendinger Horn wurde von verschiedenen Verbänden als umweltzerstörend und den Massentourismus fördernd scharf kritisiert.
Die Kleinwalsertaler Bergbahn AG hielt dagegen, dass diese Infrastrukturmaßnahme dazu beitragen würde, den touristischen Abwärtstrend der Region zu stoppen, da durch die neue Bahn ein zusammenhängendes Skigebiet geschaffen würde. Die Mehrheit der Mittelberger Gemeindevertreter sprach sich für den Bau der Bahn aus, für die auch rund 1.600 Unterschriften gesammelt und dem Bürgermeister übergeben wurden. Da auch die Gegner des Projekts mehr als 1.200 Unterstützungsunterschriften sammeln konnten, kam es am 21. Oktober 2012 schließlich zu einer Volksabstimmung. Bei einer Wahlbeteiligung von 74,4 % sprachen sich dabei 55 % der Stimmberechtigten gegen den Bau der geplanten Panoramabahn aus und verhinderten damit eine Umsetzung der Pläne.
(Wikipedia)
Kanaldeckel an der Stelle, von der aus 1961 550 Menschen unentdeckt durch einen Fluchttunnel von Ost- nach Westberlin flohen. Berlin 2018.
Entrance to a tunnel, through which 550 persons esaped 1961 from East to West Berlin. Berlin 2018.
Italien / Belluno - Tofane
Seen during the descent from the small Lagazuoi.
Gesehen beim Abstieg vom kleinen Lagazuoi.
Tofane is a mountain group in the Dolomites of northern Italy, west of Cortina d'Ampezzo in the province of Belluno, Veneto. Most of the Tofane lies within Parco naturale delle Dolomiti d'Ampezzo, a nature park.
Peaks
The highest peaks of the Tofane group are Tofana di Mezzo (3,244 m (10,643 ft)), Tofana di Dentro (3,238 m (10,623 ft)), and Tofana di Rozes (3,225 m (10,581 ft)). Tofana di Mezzo is the third highest peak in the Dolomites, after Marmolada (3,343 m (10,968 ft)) and Antelao (3,262 m (10,702 ft)). All three peaks were first climbed by Paul Grohmann along with local mountain guides, in 1863 (Tofana di Mezzo - with Francesco Lacedelli), 1864 (Tofana di Rozes - with Francesco Lacedelli, Angelo Dimai and Santo Siorpaes) and 1865 (Tofana di Dentro - with Angelo Dimai).
Geology
The Dolomites were formed during the Cretaceous Period, approximately 60 million years ago, due to the collision of the African and European continents. The Tofane is largely formed from the Upper Triassic rock Dolomia principale. The strata are perceptibly folded, and the mountains are finally formed by wind, rain, glaciers and rivers.
Tourism
Access
A cable lift system (Freccia nel Cielo, "Arrow in the sky") goes from Cortina almost to the top of Tofane di Mezzo. There is only a short walk from the top cable car to the summit. Alternatively the via ferratas VF Punta Anna and VF Gianna Aglio can be used to reach Tofane di Mezzo.
Cabins (rifugi)
Some of the cabins in the Tofane are the Rifugio Angelo Dibona (2,083 m (6,834 ft)), the Rifugio Giussani (2,580 m (8,465 ft)), the Rifugio Duca d'Aosta (2,098 m (6,883 ft)), and the Rifugio Pomedes (2,303 m (7,556 ft)).
Via ferratas
The via ferratas of Tofane are VF Punta Anna and VF Gianna Aglio on Tofana di Mezzo, VF Lamon and VF Formenton on Tofana di Dentro, and VF Giovanni Lipella on Tofana di Rozes, where there also are tunnel systems from World War I.
History
During the First World War, the Tofane was a battlefield of the Italian Front for clashes between the Italian and Austro-Hungarian forces. The front lines went through the mountains.
At the 1956 Winter Olympics, Mount Tofane hosted five of the six alpine skiing events. It regularly hosts women's speed events on the World Cup circuit, and hosted the World Championships in 2021. The men's 1956 downhill and the current women's World Cup races are on the Olimpia delle Tofane ski race course (often referred to as “Tofana” for short); it is famous for the Tofana Schuss, where athletes can reach speeds over 130 kilometres per hour (81 mph).
(Wikipedia)
Lagazuoi is a mountain in the Dolomites of northern Italy, lying at an elevation of 2,835 metres (9,301 ft), about 18 kilometres (11 mi) southwest by road from Cortina d'Ampezzo in the Veneto Region. The mountain is part of the "Natural Park of the Ampezzo Dolomites".
It is accessible by cable car and contains the Rifugio Lagazuoi, a mountain refuge situated beyond the northwest corner of Cima del Lago.
The mountain range is well known for its wartime tunnels and First World War mine warfare. The extensive tunnels were built by the Italian troops trying to wrest control from Austro-Hungarian troops who also built tunnels. The tunnels are now open as a de facto museum.
(Wikipedia)
Das Dreigestirn der Tofane (italienisch Tofane, deutsch auch Tofana) gehört zu den bekanntesten und markantesten Dolomitenmassiven. Die Tofane liegen westlich von Cortina d’Ampezzo und überragen das Valle del Boite (Boitetal). Eine gewisse Bekanntheit erlangte der Name durch die Skirennstrecke Olimpia delle Tofane, 1956 Austragungsort der olympischen Herrenabfahrt.
Lage und Umgebung
Das Tofane-Massiv liegt westlich von Cortina d’Ampezzo über dem oberen Valle del Boite und ist Teil des Parco Naturale delle Dolomiti d’Ampezzo. Während die beiden höheren Gipfel Tofana di Mezzo und Tofana di Dentro ein kompaktes Massiv bilden, wirkt die südliche Tofana di Rozes einigermaßen eigenständig. Zwischen diesen Felsgiganten schneidet sich die Forcella Fontananegra (2561 m) ein. Im Westen und Norden trennt das Val Travenanzes das Gebirgsmassiv von der Fanesgruppe, im Osten das obere Valle del Boite vom Pomagnonzug (und der Cristallogruppe) und im Süden das Falzaregotal von der Nuvolaugruppe. Von Cortina gesehen ist den beiden höheren Tofane eine Wandstufe vorgelagert, die mit dem Südostgrat der mittleren Tofana eine Art „Felsenring“ bildet.
Gipfel
Das Massiv besteht im Wesentlichen aus den drei Dreitausender-Gipfeln, die allesamt beliebte Tourenziele darstellen. Alle drei rangieren unter den zehn höchsten Gipfeln der Dolomiten.
Die in der Mitte gelegene Tofana di Mezzo (auch Tofana II) ist mit einer Höhe von 3244 m s.l.m. die höchste der drei Tofane und zugleich nach der Marmolata (3343 m) und dem Antelao (3264 m) der dritthöchste Dolomitenberg.
Die Tofana di Dentro (hintere Tofana, auch Tofana III) hat eine Gipfelhöhe von 3238 m s.l.m. und bildet den nördlichsten der drei Felsriesen.
Die Tofana di Rozes (vordere Tofana, auch Tofana I) ist 3225 m s.l.m. hoch und vor allem für ihre imposante Südwand (Tofana Sud) bekannt.
Geologie
Bereits 1873 setzte sich Hermann Loretz geologisch mit dem Gebiet um die Tofane auseinander. Edmund Mojsisovics von Mojsvár lieferte mit seiner Arbeit zu den Dolomit-Riffen (1879) weitere wichtige Aufschlüsse, die Leopold Kober 1908 vertiefte.
Die Tofane werden aus mächtigem triassischem Hauptdolomit (Dachsteindolomit) aufgebaut, der leicht Richtung Norden einfällt. In den Gipfelbereichen wird er von jurassischen Kalken (früher als Lias bezeichnet) überlagert. Der Grat zwischen Tofana II und III gewährt gute Einblicke in die Schichtfolge und lässt Neokom und Oberjura erkennen, während in den untersten Bereichen ältere Gesteine wie Sandsteine, Kalkmergel und Tuffe zu Tage treten, die ein auffälliges grünes Band formen. Der Komplex von Tofana II und III wird außerdem von einer nach Westen überschlagenen Falte geprägt, deren Mächtigkeit allerdings nur die obersten 200 Meter umfasst. Nach Süden hin setzt sich diese tektonische Störung fort. Am Südgrat der Tofana II befindet sich mit dem Bus de Tofana eines der größten Felsenfenster der Alpen.
Geschichte
Die Erstbegehungen der drei Gipfel erfolgten nacheinander in den Jahren 1863 bis 1865. Paul Grohmann bestieg mit verschiedenen Führern zuerst die Tofana di Mezzo (1863), dann die Tofana di Rozes (1864) und schließlich die Tofana di Fuori (1865), allesamt von Cortina aus. Alpinistisch war in der Folge vor allem die Südwand der Tofana di Rozes von Interesse, die 1901 durch Ilona und Rolanda von Eötvös mit Führern erstmals durchstiegen wurde.
Während des Ersten Weltkriegs bildeten die Tofane eines der Zentren der Ersten Dolomitenoffensive. Die italienischen Alpini besetzten im Juli 1915 die Gipfel von Tofana II und Tofana III und versuchten von dort aus die österreich-ungarische Sperre im Travenanzestal zu erobern. Die Tofana I wurde wiederum kurzzeitig von Jägern des Deutschen Alpenkorps eingenommen. Kriegsrelikte wie Stollen und verfallene Stellungen zeugen heute noch von den erbitterten Kämpfen.
Mit den Olympischen Winterspielen 1956 in Cortina d’Ampezzo hielt der Massentourismus erstmals Einzug in die Gegend. Während die Skigebiete mit der heute noch als Weltcupstrecke genutzten Olimpia delle Tofane am Osthang von Tofana di Mezzo/Dentro entstanden, blieb die Spitze bis zum Bau der Seilbahn Freccia nel cielo (deutsch: Himmelspfeil) 1971 verschont. Davor waren bereits mehrere Klettersteige angelegt worden, die sich heute großer Beliebtheit erfreuen, darunter die Via ferrata Giuseppe Olivieri auf die mittlere Tofana (1957), die Via ferrata Giovanni Lipella auf die Tofana di Rozes (1967) und die Via ferrata Formenton auf die Tofana di Dentro.
(Wikipedia)
Der Lagazuoi ist ein zweigipfliger Berg in der Fanesgruppe der Dolomiten. Der Große Lagazuoi ist 2835 m s.l.m. hoch, der Kleine Lagazuoi 2778 m. Letzterer ist durch eine Seilbahn erschlossen; etwas westlich steht das Rifugio Lagazuoi. Der Gebirgsstock ist weithin bekannt für seine Stollen aus dem Ersten Weltkrieg.
Lage
Die beiden Gipfel liegen in der italienischen Provinz Belluno (Region Venetien) wenige Hundert Meter südlich der Südtiroler Grenze. Der Große Lagazuoi, bestehend aus einem Nord- (2804 m) und einem Südgipfel (2835 m), schließt im Süden an die Fanisspitzen (2989 m) an und ist durch die Forcella Lagazuoi (2572 m) vom niedrigeren, aber prominenteren Kleinen Lagazuoi getrennt. Dieser liegt leicht exponiert südwestlich von Fanisspitzen und Tofane. Nach Süden hin fällt der Berg steil ab, die Nordseite ist flach und besitzt Hochflächen-Charakter. Im Folgenden bezieht sich der Artikel aufgrund der größeren Bedeutung auf den Kleinen Lagazuoi.
Wichtigster Ausgangspunkt für Besteigungen ist der Passo di Falzarego, den man sowohl von Cortina d’Ampezzo als auch vom Abteital und von Buchenstein aus erreichen kann.
Geschichte
Im Ersten Weltkrieg war der Lagazuoi ein heiß umkämpfter Berg, lag er doch genau an der Front, an der sich österreichische (k.u.k. Kaiserjäger) und italienische Soldaten einen erbarmungslosen Stellungskrieg lieferten.
Um feindlichem Artilleriebeschuss zu entgehen, begannen beide Heere in den Felswänden Stollensysteme anzulegen und verlagerten somit sowohl Stellungen als auch Versorgungsräumlichkeiten in das Berginnere. Später wurden von den Italienern und den Österreichern Minenstollen in den Berg gebohrt und ganze Felsbänder abgesprengt, um die gegnerischen Stellungen zu vernichten. Die hellen Schuttkegel am Kleinen Lagazuoi rühren ursächlich von den Minensprengungen 1915 bis 1917 her.
Tourismus
Seilbahn
Die Lagazuoi-Seilbahn, eine 2-Kabinen-Pendelbahn, fährt vom Passo di Falzarego (2105 m s.l.m.) bis knapp unter den Gipfel des Lagazuoi und überwindet dabei 641 Höhenmeter.
Von der Bergstation erreicht man in fünf Minuten das Rifugio Lagazuoi mit Panoramaterrasse, weitere zehn Minuten sind es zum Lagazuoi-Gipfel.
Sommer
Im Sommer ist der Lagazuoi vor allem bei Wanderern und Bergsteigern beliebt. Vom Falzarego-Pass führen drei Wege und zahlreiche Kletterrouten auf den Gipfel. Der einfachste Weg führt über die Skipiste und wird (nach Auffahrt mit der Seilbahn) oft im Abstieg begangen. Über diesen Weg benötigt man etwa zweieinhalb Stunden auf den Gipfel. Für Abenteuerlustige bietet der Stollen Abwechslung zum Normalweg. Die zwei gewundenen Stollen, in denen sich teilweise Kriegsexponate befinden, sollten allerdings nur mit entsprechender Ausrüstung (Stirn- bzw. Taschenlampe, Helm) begangen werden. Am Ende des Stollens führt ein Grat zur Seilbahn-Bergstation, dessen Begehung Schwindelfreiheit erfordert. Eine weitere Variante ist der Kaiserjäger-Steig, ein leichter Klettersteig. Man hält sich vom Pass nordwestlich, wobei man einige Kriegsstellungen begutachten kann, und gelangt über einen Zickzack-Pfad zum Einstieg. Gleich zu Beginn des Steigs befindet sich eine Hängebrücke.
Winter
Im Winter wird der Lagazuoi gern von Skisportlern besucht. Von Alta Badia und von Cortina fahren in regelmäßigen Abständen Skibusse zum Falzarego-Pass. Nach Auffahrt mit der Seilbahn bieten sich zwei Abfahrten an: Die eine (schwarz) führt von der Bergstation durch eine Scharte wieder zum Pass (von hier auch Einstieg ins Skigebiet von Cortina möglich), die andere führt über die Rück-(Nord-)seite vorbei am Rifugio Scotoni zum Cap Alpina, von wo aus man per Pferdeschlitten nach Alta Badia (zurück-)pendeln kann.
Panorama
Der Lagazuoi ist auch wegen seines hervorragenden Rundblicks sehr beliebt. Im Norden zeigen sich die Gipfel der Fanesgruppe, allen voran die Fanisspitzen, im Osten alle drei Gipfel der Tofana, die Sorapiss-Gruppe und der Antelao, im Süden die Cinque Torri, Monte Pelmo, Civetta und Marmolata, und im Westen der Sellastock und die Puezgruppe.
(Wikipedia)
Auch das Tablet, das wir in den Urlaub mitgenommen hatten, hielt mich nicht von meiner Insel-Urlaubslektüre ab.
Zuerst war Memoiren, gefunden in der Badewanne von Stanislaw Lem dran, der ja im September seinen 100sten Geburtstag hätte feiern können. Das Buch ist aber schon sehr speziell, als Einstieg in Lems Werk nicht unbedingt zu empfehlen.
Dann hätte ich nicht geglaubt, dass ich die über 900 Seiten von Dostojewskis Bösen Geistern (besser bekannt als die Dämonen) schaffen würde. Hab's aber durchgezogen, die Lektüre lässt einen einfach nicht mehr los.
Sogar für ein drittes Buch hat's noch gereicht: Mist, die versteht mich ja! Aus dem Leben einer Schwarzen Deutschen von Florence Brokowski-Shekete. Frau Brokowski-Shekete ist die erste deutsche schwarze Schulamtsdirektorin. In ihrer Autobiografie beschreibt sie ihren Lebenweg als schwarze Deutsche, auf schmalem Grat zwischen humorvoll erzählten Anekdoten und unschönem Alltagsrassismus. Sehr berührend.
Auf der Heimfahrt hab ich noch im Zug Blackbird von Matthias Brandt zur Hälfte (und zu Hause fertig) gelesen. Hat mir auch sehr gut gefallen.
Mein traditionelles Foto hab ich diesmal aufgenommen mit der Leica R7 und dem Summicron-R 1:2/50 auf einem Fuji Superia X-tra 400 (2014.06).
Einen weiteren Blick in die Ausstellungshalle des HSM offenbart uns den Freiburger Triebwagen 34. Auf Grund der Spurweite von 1000 mm leider nicht einsetzbar hat dieses wunderschöne Fahrzeug seinen Platz gefunden.
Im Jahre 1909 beschaffte die Freiburger Straßenbahn 10 Triebwagen (31 - 40) bei MAN. Die Fahrzeuge waren mit Einachsdrehgestellen von Böker ausgerüstet. Die 1907 bei Rastatt gebauten Vorgängerwagen (28 - 30) hatten auch Einachsdrehgestelle, diese aber von Hildebrandt. Weil sich die einachsigen Lenkgestelle nicht bewährten wurden die Fahrzeuge 1939/40 mit normalen Fahrgestellen ausgerüstet. Auch die ab 1914 baugleichen Fahrzuege (41 - 47) hatten normale Fahrgestelle.
Die anfänglich offenen Plattformen wurden ab 1910/11 rundum geschlossen und die Einstiege erhielten Schiebetüren aus dunklem Holz.
Die Triebwagen waren bis 1960 im Planbetrieb eingestezt, danach im Verstärkungs- und Rangierdienst. Zwischen 1960 und 1972 wurden die Fahrzeuge ausgemustert, fünf von ihnen kamen in vier verschiedene Straßenbahnmuseen.
Wagen 34 und 43 kamen 1971 in das Deutsche Straßenbahn-Museum (DSM) nach Sehnde-Wehmingen.
Wagen 38 und 45 kamen 1972 erst nach Klagenfurt (Verkehrsmuseum) und 1978 dann ebenfalls zum DSM.
Wagen 42 kam 1972 ins Fahrzeugmusem nach Marxell.
1992 wurden dann Wagen 38 und 45 nach Freiburg verkauft, wo sie als Museumsfahrzeuge erhalten werden. Wagen 45 war nach erfolgreicher Restaurierung auch betriebsfähig, erlitt bedauerlicherweise 2010 eine Motorschaden.
Die 9,34 m langen Triebwagen waren 13 t schwer und die Fahrmotoren leisteten 74 kW. Sitzplätze: 20.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Am 19. Juli 2016 habe ich diese Modellbahnplatte für den N-Maßstab (1:160) am Straßenrand beim Besuch von Freunden gefunden.
Dies ist der Einstieg in ein Umbauprojekt in einer neuen Baugröße.
Weitere Gebäude wurden für diese Baugröße über eine bekannte Verkaufsplattform erworben.
Italien / Belluno - Punta Sorapiss (3.205 m) (rechts in den Wolken)
seen from Croda da Lago
gesehen von der Croda da Lago
Sorapiss, also referred to as Sorapis or Punta Sorapiss, is a mountain in the Dolomites within the Veneto region of northern Italy. Situated in the comune of Cortina d'Ampezzo, it has an elevation of 3,205 metres (10,515 ft). In its vicinity is a mountain pass of the same name, as well as Sorapiss Lake (Lago di Sorapiss), at the foot of the mountain. The mountain range is part of the "Natural Park of the Ampezzo Dolomites".
Description
Sorapiss, with its huge perpendicular faces, forms part of the mountainous backdrop to the resort town of Cortina, situated roughly 9 kilometres (5.6 mi) to the southeast of the town. The limestone dolomite formations, which are irregular, rugged and sharp-edged peaks, are part of the Eastern Alps. The Cristallo group lies to the north past the Passo Tre Croci, and its southern neighbour is the Antelao. A path to Sorapiss starts at Passo Tre Croci and continues along an easy slope, reaching the refuge at the base of the Sorapiss range, close to Lago di Sorapiss, which is at an elevation of 1,923 metres (6,309 ft).
The elevation of Sorapiss is 3,205 metres (10,515 ft). The mountain has three ridges: a central ridge, a southern ridge, which is the part of the mountain that can be seen from Cortina, and, beyond a high pass and little to the west, a northern ridge that culminates in the skiing area of Mount Faloria. There are three glaciers on the mountain's slopes, although these have been melting considerably in recent years. Lago Sorapiss, at the foot of the mountain, is a glacial lake at an elevation 1,925 metres (6,316 ft).
History
There are three refuges in the vicinity: Rifugio Tondi di Faloria at 2,327 metres (7,635 ft), Rifugio Alfonso Vandelli at 1,926 metres (6,319 ft) and Rifugio San Marco. Rifugio Alfonso Vandelli was built by Austrians in 1891 on the banks of Lago di Sorapiss. In 1895 it was destroyed by an avalanche, but was rebuilt the following year in a more sheltered spot. At the end of World War I in 1918, Cortina d'Ampezzo became part of the Kingdom of Italy (1918) and the refuge became the property of the CAI (Club Alpino Italiano) of Venice. In 1924, thanks to a donation by Cesare Luigi Luzzati, a new refuge was built. A fire destroyed it completely in 1959, and it was again reconstructed; the current shelter was opened on 18 September 1966 and was named after the president of the CAI of Venice, Alfonso Vandelli.
Paul Grohmann made the first ascent of the mountain in September 1864, taking 8 hours and 30 minutes. There are at least two routes to the summit: the Grohmann-Weg, which crosses the mountain's west flank, joining the S. Vito route near the summit, and the Muller-Weg, which traverses the east glacier and ascends direct over the precipices on the northeast side.
Flora
The flora on Sorapiss includes Festucetum pulchellae (slopes), Euphrasio-Globularietum (base), and Drabetum hoppeanae (on the range).
Legend
There is a legend associated with the name of Sorapiss, which in local dialect means "above the waterfall". A "peace-loving" king named Sorapiss turned himself into a rocky mountain during a course of unexpected events. A witch had bewitched the king's impulsive daughter Misurina by promising her a magical mirror as a reward for providing shade to her house. This was honoured by her doting father, who turned himself into a mountain. At a later date, Misurina, demonstrating a sense of gratitude towards her father, cried and shed tears which formed the Lago di Sorapiss at the foot of the large cliff of Sorapiss, the immobilized form of her father.
(Wikipedia)
Sorapiss (ladinisch Sorapísc) ist eine Berggruppe in den italienischen Dolomiten südöstlich von Cortina d’Ampezzo. Die Gruppe überragt das Valle del Boite (Boitetal). Höchster Gipfel ist die Punta Sorapiss mit 3205 m s.l.m. Als Teil der von der UNESCO unter „Nördliche Dolomiten“ zusammengefassten Dolomitengruppen, gehört die Sorapiss-Gruppe mit allen Untergruppen seit dem 26. Juni 2009 zum UNESCO Welterbe Dolomiten.
Weitere bekannte Gipfel sind die Croda Marcora (3154 m) und der Dito di Dio (2603 m).
Durch das Massiv führen die Dolomiten-Höhenwege Nummer 3 und 4. Im von der Gruppe eingeschlossenen Kessel liegt der Sorapisssee neben der Sorapisshütte (Rifugio Vandelli) (1928 m).
(Wikipedia)
Die Punta Sorapiss (ladinisch Sorapìs) ist ein 3205 m s.l.m. hoher Berg in den Dolomiten in der italienischen Provinz Belluno. Sie bildet die höchste Erhebung der gleichnamigen Gebirgsgruppe südöstlich von Cortina d’Ampezzo.
Lage und Umgebung
Die Punta Sorapiss bildet das Herzstück der Sorapissgruppe. Vom Gipfel ziehen Grate in drei Himmelsrichtungen. Nach Norden erstreckt sich der Grat zum Dito di Dio (italienisch für Finger Gottes), einer markanten Felsnadel, die mit dem Lago di Sorapiss im Vordergrund das bekannteste Fotomotiv der Sorapiss darstellt. Nach Osten verläuft der Grat über die Monti della Caccia Grande (3023 m) und die gleichnamige Scharte weiter zum Nachbargipfel der Tre Sorelle (3005 m). Westlich bzw. südwestlich der Punta Sorapiss liegen mit der Fopa di Matia (3155 m) und der Croda Marcora (3154 m) zwei weitere bekannte Nebengipfel. Das Massiv zeigt nach allen Seiten hin imposante Wandbildungen. In den nördlichen Karen liegen die drei Gletscherreste Ghiaccaiao Occidentale, G. Centrale und G. Orientale.
Alpinismus
Die Erstbesteigung der Punta Sorapiss erfolgte am 16. September 1864 durch Paul Grohmann und die Cortineser Bergführer Francesco Lacedelli und Angelo Dimai. Nach zwei wetterbedingt vergeblichen Anläufen wählten sie den Anstieg von Westen über die Fopa di Matia und stiegen über den heutigen Normalweg ab. Zu jener Zeit wurde die Gipfelhöhe mit 3310 m angegeben, womit die Punta Sorapiss nach der Marmolata, dem ebenfalls falsch eingeschätzten Cimon della Pala und dem Antelao als vierthöchster Berg der Dolomiten galt.
Aufstieg
Der Aufstieg erfolgt üblicherweise vom Rifugio San Marco (1823 m) oberhalb von San Vito di Cadore. In 2¼ Stunden erreicht man durch die Forcella Grande mit dem Bivacco G. Slataper (CAI, ca. 2600 m) den letzten Stützpunkt vor einer Gipfelbesteigung. Danach folgt man Steigspuren durch den Schutt zum Einstieg auf 2760 m. Kletterei im I. und II. Grad führt über gut gestuften Fels und Bänder zum Gipfel, den man schließlich nach insgesamt fünf Stunden nach kurzem Abstieg in eine enge Scharte erklettert. Ein Kamin mit Klemmblock in der ersten Hälfte der Route bildet die Schlüsselstelle (III). Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute. Trotz südlicher Exposition ist Firn speziell im Einstiegsbereich keine Seltenheit. Zudem gilt die Route als steinschlaggefährdet.
Der Gipfel selbst wurde bis heute nicht durch Klettersteige erschlossen, kann aber im Rahmen einer ausgiebigen Tour umrundet werden. Als Ausgangspunkt empfiehlt sich das Rifugio Vandelli am Lago di Sorapiss (1928 m), von wo aus das Massiv in elf bis 12 Stunden auf drei Klettersteigen umrundet wird (gegen den Uhrzeigersinn: Sentiero ferrato Francesco Berti, Sentiero Carlo Minazio und Via ferrata Alfonso Vandelli, Schwierigkeit D). Zwei Biwakschachteln dienen auf dem Weg als Stützpunkte.
(Wikipedia)
Heute gibt es mal was von Oben. Am traumhaften Stand von Moliets-et-Maa, Jonas Pollmann steht am Strand und sucht den perfekten Einstieg ins Wasser. Was haltet ihr von der Aufnahme? Wollt ihr vieleicht mehr Aufnahmen aus der Luft sehen? schreibt ein Kommentar!
Und nicht vergessen Morgen ist Videozeit um 10:00 Uhr gibt es ein neues Video auf meinem Youtube Kanal.
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Vielleicht addieren sie den Mild Hybrid hinzu.
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Auch ohne Allrad kommt er mit Frontantrieb auch im Schnee
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Da er
18 cm Bodenfreiheit hat und gegen Durchschlagen der Federung bis zum Endpunkt optimiert wurde, ist er in Indien und Südafrika sehr beliebt.
Das merken fast alle Tester, die den Vorgänger auch kennen.
○
Offizielle
Höchstgeschwindigkeit 165 km/h
laut Tacho marschiert der Ignis über 170 km/ bis 180 km/h.
GPS bereinigt sind 180 km/h Tempo 172.
Gut eingefahren und ein leistungsfähiges Super Benzin vorausgesetzt!
Normal Benzin verträgt er auch, dann sind die Fahrleistungen allerdings reduziert.
Abgasnorm Euro 6d-ISC-FCM
Was gibt es schöneres, als wenn die Anreise zum eigentlichen Ziel schon viele schöne Momente bereithält. Bei unserer Reise nach Schottland war die Überfahrt mit der King Seaways von Amsterdam nach Newcastle ein toller Einstieg in einen tollen Urlaub in einem unglaublich tollen Land. Dreimal toll: Stilistisch nicht so toll, aber unbedingt gerechtfertigt;-)
Das Kai-Center befindet sich in der Kaistraße 20 im Medienhafen, Düsseldorf. Es handelt sich um ein Bürogebäude mit fünf oberirdischen Stockwerken, fertiggestellt 1996.
Der von Professor Döring und Partner entworfene Baukörper hat an der Kaistraße eine vorgehängte etwa 25 Meter weit gespannte, frei schwingende Scheibe aus Leichtbeton, die die Straßenbiegung nachzeichnet.
An der Wasserseite ist die Fassade sieben Grad nach unten geneigt und ermöglicht dadurch reflexionsfreie Ein- und Ausblicke.
Es war eines der ersten Neubauten in der Umstrukturierung des ehemaligen Rheinhafens hin zum modernen Medienquartier.
Der Zugang erfolgt über eine 1,60 m breite Brücke über ein Wasserbecken, was einen eindrucksvollen Einstieg schafft.
An der Südseite schützt eine frei schwingende Leichtbeton-Scheibe den Baukörper. Sie folgt der Straßenkurve präzise und ist teils geschlitzt zur Belichtung..
Die Fassade besteht aus einer geklebten Glaskonstruktion, deren 7° Neigung Reflexion vermeidet und so spiegelarm bleibt. Das Rastermaß liegt bei 1,35 m.
Das architektonische Konzept basiert auf klaren euklidischen Formen, die den Raum und das Detail prägen.
Architekten:
Döring Dahmen Joeressen
Bruttogeschossfläche:
Haus A: ca. 9.600 qm
Nutzung:
Büros
Baubeginn:
November 1994
Fertigstellung:
März 1996
Italien / Belluno - Lagazuoi
Seespitze and Lago Laguzoi
Seespitze und Lagazuoisee
Lagazuoi is a mountain in the Dolomites of northern Italy, lying at an elevation of 2,835 metres (9,301 ft), about 18 kilometres (11 mi) southwest by road from Cortina d'Ampezzo in the Veneto Region. The mountain is part of the "Natural Park of the Ampezzo Dolomites".
It is accessible by cable car and contains the Rifugio Lagazuoi, a mountain refuge situated beyond the northwest corner of Cima del Lago.
The mountain range is well known for its wartime tunnels and First World War mine warfare. The extensive tunnels were built by the Italian troops trying to wrest control from Austro-Hungarian troops who also built tunnels. The tunnels are now open as a de facto museum.
(Wikipedia)
Der Lagazuoi ist ein zweigipfliger Berg in der Fanesgruppe der Dolomiten. Der Große Lagazuoi ist 2835 m s.l.m. hoch, der Kleine Lagazuoi 2778 m. Letzterer ist durch eine Seilbahn erschlossen; etwas westlich steht das Rifugio Lagazuoi. Der Gebirgsstock ist weithin bekannt für seine Stollen aus dem Ersten Weltkrieg.
Lage
Die beiden Gipfel liegen in der italienischen Provinz Belluno (Region Venetien) wenige Hundert Meter südlich der Südtiroler Grenze. Der Große Lagazuoi, bestehend aus einem Nord- (2804 m) und einem Südgipfel (2835 m), schließt im Süden an die Fanisspitzen (2989 m) an und ist durch die Forcella Lagazuoi (2572 m) vom niedrigeren, aber prominenteren Kleinen Lagazuoi getrennt. Dieser liegt leicht exponiert südwestlich von Fanisspitzen und Tofane. Nach Süden hin fällt der Berg steil ab, die Nordseite ist flach und besitzt Hochflächen-Charakter. Im Folgenden bezieht sich der Artikel aufgrund der größeren Bedeutung auf den Kleinen Lagazuoi.
Wichtigster Ausgangspunkt für Besteigungen ist der Passo di Falzarego, den man sowohl von Cortina d’Ampezzo als auch vom Abteital und von Buchenstein aus erreichen kann.
Geschichte
Im Ersten Weltkrieg war der Lagazuoi ein heiß umkämpfter Berg, lag er doch genau an der Front, an der sich österreichische (k.u.k. Kaiserjäger) und italienische Soldaten einen erbarmungslosen Stellungskrieg lieferten.
Um feindlichem Artilleriebeschuss zu entgehen, begannen beide Heere in den Felswänden Stollensysteme anzulegen und verlagerten somit sowohl Stellungen als auch Versorgungsräumlichkeiten in das Berginnere. Später wurden von den Italienern und den Österreichern Minenstollen in den Berg gebohrt und ganze Felsbänder abgesprengt, um die gegnerischen Stellungen zu vernichten. Die hellen Schuttkegel am Kleinen Lagazuoi rühren ursächlich von den Minensprengungen 1915 bis 1917 her.
Tourismus
Seilbahn
Die Lagazuoi-Seilbahn, eine 2-Kabinen-Pendelbahn, fährt vom Passo di Falzarego (2105 m s.l.m.) bis knapp unter den Gipfel des Lagazuoi und überwindet dabei 641 Höhenmeter.
Von der Bergstation erreicht man in fünf Minuten das Rifugio Lagazuoi mit Panoramaterrasse, weitere zehn Minuten sind es zum Lagazuoi-Gipfel.
Sommer
Im Sommer ist der Lagazuoi vor allem bei Wanderern und Bergsteigern beliebt. Vom Falzarego-Pass führen drei Wege und zahlreiche Kletterrouten auf den Gipfel. Der einfachste Weg führt über die Skipiste und wird (nach Auffahrt mit der Seilbahn) oft im Abstieg begangen. Über diesen Weg benötigt man etwa zweieinhalb Stunden auf den Gipfel. Für Abenteuerlustige bietet der Stollen Abwechslung zum Normalweg. Die zwei gewundenen Stollen, in denen sich teilweise Kriegsexponate befinden, sollten allerdings nur mit entsprechender Ausrüstung (Stirn- bzw. Taschenlampe, Helm) begangen werden. Am Ende des Stollens führt ein Grat zur Seilbahn-Bergstation, dessen Begehung Schwindelfreiheit erfordert. Eine weitere Variante ist der Kaiserjäger-Steig, ein leichter Klettersteig. Man hält sich vom Pass nordwestlich, wobei man einige Kriegsstellungen begutachten kann, und gelangt über einen Zickzack-Pfad zum Einstieg. Gleich zu Beginn des Steigs befindet sich eine Hängebrücke.
Winter
Im Winter wird der Lagazuoi gern von Skisportlern besucht. Von Alta Badia und von Cortina fahren in regelmäßigen Abständen Skibusse zum Falzarego-Pass. Nach Auffahrt mit der Seilbahn bieten sich zwei Abfahrten an: Die eine (schwarz) führt von der Bergstation durch eine Scharte wieder zum Pass (von hier auch Einstieg ins Skigebiet von Cortina möglich), die andere führt über die Rück-(Nord-)seite vorbei am Rifugio Scotoni zum Cap Alpina, von wo aus man per Pferdeschlitten nach Alta Badia (zurück-)pendeln kann.
Panorama
Der Lagazuoi ist auch wegen seines hervorragenden Rundblicks sehr beliebt. Im Norden zeigen sich die Gipfel der Fanesgruppe, allen voran die Fanisspitzen, im Osten alle drei Gipfel der Tofana, die Sorapiss-Gruppe und der Antelao, im Süden die Cinque Torri, Monte Pelmo, Civetta und Marmolata, und im Westen der Sellastock und die Puezgruppe.
(Wikipedia)
Der Lagazuoisee oder Lagazuoi-See (italienisch Lago Lagazuoi, ladinisch Lech de Lagació) ist ein Gebirgssee in den Dolomiten in Südtirol, Italien. Er ist ein geschütztes Naturdenkmal und Teil des Naturparks Fanes-Sennes-Prags.
Der See liegt rund Kilometer ostsüdöstlich von St. Kassian, und 500 Meter Luftlinie ostsüdöstlich der Scotonihütte in Abtei am Dolomitenhöhenweg Nr. 1 und am Wanderweg Nr. 20, der von der Capanna Alpina über die Scotonihütte zum namensgebenden Lagazuoi führt. Oberhalb des Sees erhebt sich die markante Felswand der 2650 m hohen Seespitze. Der kleine fischreiche See 550 Meter westlich der Grenze von Südtirol zur Provinz Belluno ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Bergsteiger.
(Wikipedia)
Einen Tag nach dem Einsatzende der Berkhof Premier AT 18 nahmen am 01.02.2023 die neuen BOB mit den Nummern 873, 875 und 876 ihren Dienst auf. Wagen 874 ist ebenfalls bereits in Solingen, wurde aber bisher noch nicht eingesetzt. Die vier weiteren Neuwagen 877 bis 880 wurden noch nicht ausgeliefert. Zeitgleich endete am 01.02.2023 auch die Maskenpflicht und der kontrollierte Einstieg vorne wurde wieder eingeführt.
Auf dem Bild ist der neue Wagen 873 auf der Wuppertaler Straße Richtung Vohwinkel unterwegs. (20.02.2023)
Italien / Venetien - Malcesine
Malcesine is a comune (municipality) on the eastern shore of Lake Garda in the Province of Verona in the Italian region Veneto, located about 120 kilometres (75 miles) northwest of Venice and about 40 kilometres (25 miles) northwest of Verona.
Geography and divisions
The comune of Malcesine consists of (from north to south) Navene, Campagnola, Malcesine proper, Val di Sogno and Cassone. It stretches along the Via Gardesana Orientale (Strada Statale 249) and is nestled between Lake Garda and the slopes of Monte Baldo. Malcesine is the northernmost comune on the Veneto shore of the lake, immediately to its north lies Trentino Alto Adige.
Two of the largest islands of Lake Garda are located in Malcesine: The Isola di sogno and the Isola dell'olivo (or Isola degli olivi).
History
The first recorded inhabitants of the area were Etruscans dating to around 500 BC. After 15 BC, with Tiberius' victory over the Rhaetians, the area came under the control of the Roman Empire. After the fall of Rome, the area was ruled in turn by Ostrogoths, Alemanni and then the Langobards.
Between the 5th and 6th centuries the Langobards built a castle on the rock where the Castello Scaligero stands today. It was destroyed in 590 by the Franks. They subsequently rebuilt it and in 806 hosted King Pepin. After attacks by Hungarians the castle became part of the holdings of the Bishop of Verona. In 1277, the castle fell to Alberto della Scala and until 1387 remained in the possession of the della Scala family, whose name it still bears. Over the next centuries, castle and town were ruled in succession by the Visconti of Milan (until 1403) and the Republic of Venice (1405-1797). The control of Venice was only interrupted by a brief period (1506–16), when the area was under Imperial rule during the reign of Emperor Maximilian I.
In 1797-98, the area was occupied by the forces of Napoleon Bonaparte after which the Veneto became part of the Austrian Empire. In 1866, Malcesine became part of the Kingdom of Italy.
Origins of the name
The first appearance of the toponym dates back to 9 September 844, when the term Manessicelles results in the testament of the Archdeacon Pacific with the meaning, according to Borsatti, of the tombs of the dead: this meaning would be corroborated by the discovery of some Etruscan-style burials in the surroundings up area. Over the centuries there are many documentary variants: Manascicines (932), Malesicine (1023), Malesisicis (1154), Malesisinum (1159), Malasilice (1225), Malsexeno (1422), Malsesene (1611) to name but a few of the Maffezzoli. The etymology of the toponym is however uncertain, revolving around the interpretation of Malae silices or Mala silex as "Stone hostile" or "Bad stone", probably referring to the morphology of the territory characterized by steep mountains rising on the lake, or as " Bad paved road "of Roman origin.
Castello Scaligero
(Wikipedia)
Malcesine ist eine norditalienische Gemeinde am Ostufer des Gardasees in der Provinz Verona mit 3689 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019).
Malcesine wird häufig als „Perle des Gardasees“ bezeichnet. Mit diesem Begriff werden jedoch oft auch andere Orte wie Riva del Garda oder Limone sul Garda in Verbindung gebracht. Der Ort ist stark vom Tourismus geprägt.
Neben den Orten Riva del Garda und Nago-Torbole ist Malcesine im Norden des Gardasees bei Windsurfern, Kitesurfern und Seglern aufgrund ihrer Lage teilweise noch für den Einstieg bei den beiden Hauptwinden des nördlichen Gardasees Pelér und Ora beliebt. Von Malcesine aus führt eine Seilbahn zu der auf 1760 Meter gelegenen Bergstation am Passo Tratto Spino im Monte-Baldo-Massiv.
Zur Gemeinde Malcesine (Gemeindesitz) gehören noch die zwei Fraktionen Cassone und Navene.
Geschichte
Der alte Ort ist um den Burgfelsen entstanden. Ein erster Burgbau fand hier um 568 unter den Langobarden statt. Nach der Zerstörung dieser Anlage und Wiederaufbau durch die Franken kam der Ort später an die Scaliger, welche die Burganlage erweiterten. Aus der ersten Zeit stammt noch der Porto Posterno („Hinterer Hafen“), eine als kleiner Strand (Spiagetta) genutzte Bucht direkt unterhalb der Burg♁⊙. Unweit davon, am Ende der Via Posterna, steht ein in den Felsen unter der Burg gebautes Haus, das ein privates Wohnhaus ist, aber vormals vermutlich das Wachpersonal beherbergte, das den Aufgang vom Hafen zur Burg bewachte.
(Wikipedia)
Unterwegs auf den Spuren der Bergleute tief im böhmischen Erzgebirge.
Unweit des heute nur noch aus drei Häusern bestehenden Ortes Bludna (Irrgang) wurde über Jahrhunderte hinweg Zinn gewonnen. Eines dieser "wäldischen Bergwerke" war die am Sněžná hůrka (Schneebergel) gelegene Grube "Susanne". Hier wurde im 16./17. Jahrhundert auf einer Länge von wenigstens 150 Metern und bis in eine Tiefe von etwa 30 Metern eine schmale Zinnerz-Gangstruktur abgebaut, dabei wurde teilweise bis zur Erdoberfläche durchgebaut. Im Ergebnis entstand eine schmale, von steilen Wänden begrenzte Pinge, die für mich zu den beeindruckendendsten Bergbauzeugnissen in diesem Revier zählt.
Der Einstieg (oder besser gesagt Abstieg) in diese tiefe und dunkle Kluft erinnerte mich an die griechischen Mythologie, in welcher der dreiköpfige Höllenhund Zerberus den Eingang zur Unterwelt bewacht und dafür sorgt, dass kein Lebender den Hades betritt und kein Toter ihn verlässt. Wie hatten an dem Tag aber Glück - und kamen heil hinunter und auch heil wieder hinauf...
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abandoned tin mine in the Ore Mountains
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Fototour mit Christoph Bieberstein
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Dieses Foto ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung meinerseits zulässig. Dies gilt auch für die Nutzung auf privaten Homepages.
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Please Note: This photo ist (C) Copyrighted & All Rights Reserved. Do not use this image in any form without my written permission.
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Eine Zeile aus "Salt of the Earth" von den Rolling Stones.Wünsche einen guten Einstieg in die Arbeitswoche. ansteht
Italien / Belluno - Lagazuoi
Lagazuoi is a mountain in the Dolomites of northern Italy, lying at an elevation of 2,835 metres (9,301 ft), about 18 kilometres (11 mi) southwest by road from Cortina d'Ampezzo in the Veneto Region. The mountain is part of the "Natural Park of the Ampezzo Dolomites".
It is accessible by cable car and contains the Rifugio Lagazuoi, a mountain refuge situated beyond the northwest corner of Cima del Lago.
The mountain range is well known for its wartime tunnels and First World War mine warfare. The extensive tunnels were built by the Italian troops trying to wrest control from Austro-Hungarian troops who also built tunnels. The tunnels are now open as a de facto museum.
(Wikipedia)
Der Lagazuoi ist ein zweigipfliger Berg in der Fanesgruppe der Dolomiten. Der Große Lagazuoi ist 2835 m s.l.m. hoch, der Kleine Lagazuoi 2778 m. Letzterer ist durch eine Seilbahn erschlossen; etwas westlich steht das Rifugio Lagazuoi. Der Gebirgsstock ist weithin bekannt für seine Stollen aus dem Ersten Weltkrieg.
Lage
Die beiden Gipfel liegen in der italienischen Provinz Belluno (Region Venetien) wenige Hundert Meter südlich der Südtiroler Grenze. Der Große Lagazuoi, bestehend aus einem Nord- (2804 m) und einem Südgipfel (2835 m), schließt im Süden an die Fanisspitzen (2989 m) an und ist durch die Forcella Lagazuoi (2572 m) vom niedrigeren, aber prominenteren Kleinen Lagazuoi getrennt. Dieser liegt leicht exponiert südwestlich von Fanisspitzen und Tofane. Nach Süden hin fällt der Berg steil ab, die Nordseite ist flach und besitzt Hochflächen-Charakter. Im Folgenden bezieht sich der Artikel aufgrund der größeren Bedeutung auf den Kleinen Lagazuoi.
Wichtigster Ausgangspunkt für Besteigungen ist der Passo di Falzarego, den man sowohl von Cortina d’Ampezzo als auch vom Abteital und von Buchenstein aus erreichen kann.
Geschichte
Im Ersten Weltkrieg war der Lagazuoi ein heiß umkämpfter Berg, lag er doch genau an der Front, an der sich österreichische (k.u.k. Kaiserjäger) und italienische Soldaten einen erbarmungslosen Stellungskrieg lieferten.
Um feindlichem Artilleriebeschuss zu entgehen, begannen beide Heere in den Felswänden Stollensysteme anzulegen und verlagerten somit sowohl Stellungen als auch Versorgungsräumlichkeiten in das Berginnere. Später wurden von den Italienern und den Österreichern Minenstollen in den Berg gebohrt und ganze Felsbänder abgesprengt, um die gegnerischen Stellungen zu vernichten. Die hellen Schuttkegel am Kleinen Lagazuoi rühren ursächlich von den Minensprengungen 1915 bis 1917 her.
Tourismus
Seilbahn
Die Lagazuoi-Seilbahn, eine 2-Kabinen-Pendelbahn, fährt vom Passo di Falzarego (2105 m s.l.m.) bis knapp unter den Gipfel des Lagazuoi und überwindet dabei 641 Höhenmeter.
Von der Bergstation erreicht man in fünf Minuten das Rifugio Lagazuoi mit Panoramaterrasse, weitere zehn Minuten sind es zum Lagazuoi-Gipfel.
Sommer
Im Sommer ist der Lagazuoi vor allem bei Wanderern und Bergsteigern beliebt. Vom Falzarego-Pass führen drei Wege und zahlreiche Kletterrouten auf den Gipfel. Der einfachste Weg führt über die Skipiste und wird (nach Auffahrt mit der Seilbahn) oft im Abstieg begangen. Über diesen Weg benötigt man etwa zweieinhalb Stunden auf den Gipfel. Für Abenteuerlustige bietet der Stollen Abwechslung zum Normalweg. Die zwei gewundenen Stollen, in denen sich teilweise Kriegsexponate befinden, sollten allerdings nur mit entsprechender Ausrüstung (Stirn- bzw. Taschenlampe, Helm) begangen werden. Am Ende des Stollens führt ein Grat zur Seilbahn-Bergstation, dessen Begehung Schwindelfreiheit erfordert. Eine weitere Variante ist der Kaiserjäger-Steig, ein leichter Klettersteig. Man hält sich vom Pass nordwestlich, wobei man einige Kriegsstellungen begutachten kann, und gelangt über einen Zickzack-Pfad zum Einstieg. Gleich zu Beginn des Steigs befindet sich eine Hängebrücke.
Winter
Im Winter wird der Lagazuoi gern von Skisportlern besucht. Von Alta Badia und von Cortina fahren in regelmäßigen Abständen Skibusse zum Falzarego-Pass. Nach Auffahrt mit der Seilbahn bieten sich zwei Abfahrten an: Die eine (schwarz) führt von der Bergstation durch eine Scharte wieder zum Pass (von hier auch Einstieg ins Skigebiet von Cortina möglich), die andere führt über die Rück-(Nord-)seite vorbei am Rifugio Scotoni zum Cap Alpina, von wo aus man per Pferdeschlitten nach Alta Badia (zurück-)pendeln kann.
Panorama
Der Lagazuoi ist auch wegen seines hervorragenden Rundblicks sehr beliebt. Im Norden zeigen sich die Gipfel der Fanesgruppe, allen voran die Fanisspitzen, im Osten alle drei Gipfel der Tofana, die Sorapiss-Gruppe und der Antelao, im Süden die Cinque Torri, Monte Pelmo, Civetta und Marmolata, und im Westen der Sellastock und die Puezgruppe.
(Wikipedia)
Den Sinn diess Mosaiks mit 3 Kronen habe ich nicht ergründen können. Darunter befindet sich eine gerahmte Tafel mit der Inschrift "Einladung - 3 Kaiserinnen zu Gast bei Königin Luise von Preußen - Luisenplatz - Potsdam". Allerdings hat es in Potsdam kein Treffen dreier Kaiserinnen mit Königin Luise gegeben. Und beim alljährlichen Luisenfest auf dem Luisenplatz waren - es gibt nur einen Bericht von 2014, sodass ich nichtd weiß, ob so ein Treffen auch stets dazugehört - tatsächlich "Königinn4n" zu Gast. Es waren die damals amtierende Werderaner Baumblütenkönigin , die Glindower Kirschkönigin , die Flämingkönigin und die Brücker .Erntekönigin. Aber Kaiserinnen waren sie auf jeden Fall nicht.
I have not been able to fathom the meaning of this mosaic with 3 crowns. Below it is a framed plaque with the inscription "Invitation - 3 empresses as guests of Queen Louise of Prussia - Luisenplatz - Potsdam". However, there was never a meeting between three empresses and Queen Louise in Potsdam. And at the annual Luisenfest on Luisenplatz - there is only a report from 2014, so I don't know whether such a meeting is always part of it - there were indeed "queens" as guests. They were the then reigning Werder Tree Blossom Queen, the Glindow Cherry Queen, the Flaeming Queen and the Brück Harvest Queen. But they were definitely not empresses.
Urban Micro-SUV.
Four Seater
Wie geht Hyper-miling?
Sparen beim Fahren ist also angesagt. In besonderem Maße wird das beim sogenannten Hypermiling betrieben.
"Hyper" bedeutet so viel wie "übermäßig",
Miling steht für die zurückzulegende Strecke.
Im Klartext: Es geht darum, mit einer Tankfüllung so weit wie möglich zu kommen.
--> 745 km
4.3 l Verbrauch
32 l Tank
theoretisch
Cruising 80 km/h bis 100 km/h
Schwung holen und Segeln
===========
--> 1030 km
3.1 l Verbrauch
32 l Tank
theoretische Reichweite über 1000km
Tempomat: 80 km/h
-----------------------------------
3.1 l Verbrauch ist möglich
PS
Das Hybrid-System hilft zwischen 1.800 und 3.900 rpm.
3.1 PS extra und 50 Nm Boost.
Im fünften Gang also bis 147 km/h beim Beschleunigen auf der Autobahn.
Mit einem sanften Ruckeln klinkt es aus.
Die Batterie muss beim Hypermiling vollständig geladen sein!
DEU Es gibt sie - die Begriffe, die im Deutschen kürzer sind als im Englischen. Mark Twain hätte seine Freude dran, sich nicht an vaccination-train einen abbrechen zu müssen. Impfzug - so einfach geht's....
Heute Vormittag fuhr ein Halbzug gebildet aus einem Zug der Baureihe 484 drei Runden auf dem Ring, um eine Vaccination-2-Go (Impfung uffn Sprung) anzubieten. Zustieg war an jedem Ringbahnhof möglich, Einstieg war im ersten Wagen, der medizinische Part war anscheinend im zweiten bis vierten Wagen untergebracht, die Türen des zweiten und dritten Wagens waren gesperrt.
Einfahrt im strömenden Regen am S Halensee.
ENG: Surprisingly there are terms that are shorter in German than in English. Mark Twain - "The Awful German Language" - would have been delighted. "Impfzug" - just like that.
This morning, a half-train made up of a class 484 train ran three rounds on the circle line to offer a Vaccination-2-Go. Boarding was possible at every station in the first car, the medical part was apparently located in the second to fourth car.
Driving in at station Halensee in the pouring rain.
[Kopie von 21-08-30 (11) 1]
Diese große Säbelschrecke sieht man auch nicht alle Tage, dieses weibliche Exemplar haben wir heute auf einer kleinen Weißtanne entdeckt. Der Name paßt jetzt nicht so richtig. Eine Nadelholz-Säbelschrecke gibt es auch, die kommt aber weiter östlich von uns vor. Franz hat mir den Einstieg in diesen schönen Wald gezeigt, danke Dir.
Italien / Belluno - Kleiner Lagazuoi
Rifugio Lagzuoi
Lagazuoi is a mountain in the Dolomites of northern Italy, lying at an elevation of 2,835 metres (9,301 ft), about 18 kilometres (11 mi) southwest by road from Cortina d'Ampezzo in the Veneto Region. The mountain is part of the "Natural Park of the Ampezzo Dolomites".
It is accessible by cable car and contains the Rifugio Lagazuoi, a mountain refuge situated beyond the northwest corner of Cima del Lago.
The mountain range is well known for its wartime tunnels and First World War mine warfare. The extensive tunnels were built by the Italian troops trying to wrest control from Austro-Hungarian troops who also built tunnels. The tunnels are now open as a de facto museum.
(Wikipedia)
Der Lagazuoi ist ein zweigipfliger Berg in der Fanesgruppe der Dolomiten. Der Große Lagazuoi ist 2835 m s.l.m. hoch, der Kleine Lagazuoi 2778 m. Letzterer ist durch eine Seilbahn erschlossen; etwas westlich steht das Rifugio Lagazuoi. Der Gebirgsstock ist weithin bekannt für seine Stollen aus dem Ersten Weltkrieg.
Lage
Die beiden Gipfel liegen in der italienischen Provinz Belluno (Region Venetien) wenige Hundert Meter südlich der Südtiroler Grenze. Der Große Lagazuoi, bestehend aus einem Nord- (2804 m) und einem Südgipfel (2835 m), schließt im Süden an die Fanisspitzen (2989 m) an und ist durch die Forcella Lagazuoi (2572 m) vom niedrigeren, aber prominenteren Kleinen Lagazuoi getrennt. Dieser liegt leicht exponiert südwestlich von Fanisspitzen und Tofane. Nach Süden hin fällt der Berg steil ab, die Nordseite ist flach und besitzt Hochflächen-Charakter. Im Folgenden bezieht sich der Artikel aufgrund der größeren Bedeutung auf den Kleinen Lagazuoi.
Wichtigster Ausgangspunkt für Besteigungen ist der Passo di Falzarego, den man sowohl von Cortina d’Ampezzo als auch vom Abteital und von Buchenstein aus erreichen kann.
Geschichte
Im Ersten Weltkrieg war der Lagazuoi ein heiß umkämpfter Berg, lag er doch genau an der Front, an der sich österreichische (k.u.k. Kaiserjäger) und italienische Soldaten einen erbarmungslosen Stellungskrieg lieferten.
Um feindlichem Artilleriebeschuss zu entgehen, begannen beide Heere in den Felswänden Stollensysteme anzulegen und verlagerten somit sowohl Stellungen als auch Versorgungsräumlichkeiten in das Berginnere. Später wurden von den Italienern und den Österreichern Minenstollen in den Berg gebohrt und ganze Felsbänder abgesprengt, um die gegnerischen Stellungen zu vernichten. Die hellen Schuttkegel am Kleinen Lagazuoi rühren ursächlich von den Minensprengungen 1915 bis 1917 her.
Tourismus
Seilbahn
Die Lagazuoi-Seilbahn, eine 2-Kabinen-Pendelbahn, fährt vom Passo di Falzarego (2105 m s.l.m.) bis knapp unter den Gipfel des Lagazuoi und überwindet dabei 641 Höhenmeter.
Von der Bergstation erreicht man in fünf Minuten das Rifugio Lagazuoi mit Panoramaterrasse, weitere zehn Minuten sind es zum Lagazuoi-Gipfel.
Sommer
Im Sommer ist der Lagazuoi vor allem bei Wanderern und Bergsteigern beliebt. Vom Falzarego-Pass führen drei Wege und zahlreiche Kletterrouten auf den Gipfel. Der einfachste Weg führt über die Skipiste und wird (nach Auffahrt mit der Seilbahn) oft im Abstieg begangen. Über diesen Weg benötigt man etwa zweieinhalb Stunden auf den Gipfel. Für Abenteuerlustige bietet der Stollen Abwechslung zum Normalweg. Die zwei gewundenen Stollen, in denen sich teilweise Kriegsexponate befinden, sollten allerdings nur mit entsprechender Ausrüstung (Stirn- bzw. Taschenlampe, Helm) begangen werden. Am Ende des Stollens führt ein Grat zur Seilbahn-Bergstation, dessen Begehung Schwindelfreiheit erfordert. Eine weitere Variante ist der Kaiserjäger-Steig, ein leichter Klettersteig. Man hält sich vom Pass nordwestlich, wobei man einige Kriegsstellungen begutachten kann, und gelangt über einen Zickzack-Pfad zum Einstieg. Gleich zu Beginn des Steigs befindet sich eine Hängebrücke.
Winter
Im Winter wird der Lagazuoi gern von Skisportlern besucht. Von Alta Badia und von Cortina fahren in regelmäßigen Abständen Skibusse zum Falzarego-Pass. Nach Auffahrt mit der Seilbahn bieten sich zwei Abfahrten an: Die eine (schwarz) führt von der Bergstation durch eine Scharte wieder zum Pass (von hier auch Einstieg ins Skigebiet von Cortina möglich), die andere führt über die Rück-(Nord-)seite vorbei am Rifugio Scotoni zum Cap Alpina, von wo aus man per Pferdeschlitten nach Alta Badia (zurück-)pendeln kann.
Panorama
Der Lagazuoi ist auch wegen seines hervorragenden Rundblicks sehr beliebt. Im Norden zeigen sich die Gipfel der Fanesgruppe, allen voran die Fanisspitzen, im Osten alle drei Gipfel der Tofana, die Sorapiss-Gruppe und der Antelao, im Süden die Cinque Torri, Monte Pelmo, Civetta und Marmolata, und im Westen der Sellastock und die Puezgruppe.
(Wikipedia)
Das Rifugio Lagazuoi (deutsch Lagazuoihütte) ist eine privat geführte Schutzhütte in der Fanesgruppe in der Provinz Belluno. Die in der Regel von Mitte Juni bis Mitte Oktober sowie Mitte Dezember bis Ende März geöffnete Hütte verfügt über 74 Schlafplätze.
Lage
Die 1965 nach einjähriger Bauzeit eröffnete Schutzhütte liegt auf 2752 m s.l.m. und ist damit eine der höchstgelegenen in den Dolomiten. Sie liegt unmittelbar neben der Bergstation der Lagazuoi-Seilbahn und nur wenige hundert Meter südöstlich des Gipfels des Kleinen Lagazuoi (2778 m). An der Hütte enden oder beginnen die Klettersteige Tomaselli und Lipella, die beide entlang ehemaliger Stellungsanlagen aus dem Gebirgskrieg 1915–1918 entlangführen. Nur wenige hundert Meter östlich der Schutzhütte endet der etwa 1000 Meter lange italienische Minenstollen, der vom Wandfuß bis zum Vorgipfel des Kleinen Lagazuoi hinaufführt und vollständig begehbar ist. Am Rifugio Lagazuoi führt der Dolomiten-Höhenweg 1 vorbei.
Zustiege
Vom Passo di Falzarego, 2105 m auf Weg 402, 401 in 2 ¼ Stunden oder auf Weg 402 und Minenstollen in 2 ½ Stunden
Vom Rifugio Scotoni, 1985 m auf Weg 20, 401 in 2 ½ Stunden
Vom Werk Tre Sassi, 2107 m auf Kaiserjäger Steig (Klettersteig) in 3 ¼ Stunden
Von Fiàmes – Pian de Lòa, 1314 m auf Weg 10, 401 in 6 bis 6 ½ Stunden
Nachbarhütten
Zum Rifugio Camillo Giussani, 2580 m auf Weg 401, 402, 404, 403 in 3 bis 3 ½ Stunden
Zum Rifugio Dibona, 2083 m auf Weg 401, 402, 404, 403 in 2 ½ Stunden
Zur Faneshütte, 2060 m auf Dolomiten-Höhenweg 1 in 4 Stunden
(Wikipedia)
Am 23. April 2023 stand der Schienenbus 798 522 des Bayerischen Eisenbahnmuseums in Nördlingen für eine Sonderfahrt nach Tapfheim bereit.
Die neu gebauten Bahnsteige sind für den Einstieg der Reisenden eine Verbesserung, optisch aber das Gegenteil. Neben dem lieblosen Standard-Baukasten von DB Station&Service war angeblich kein Platz für die Erhaltung des Bahnsteigdaches am Empfangsgebäude, damit ist das bis 2022 intakt gebliebene Ensemble des Bahnhofs dahin. Der nächste Schritt der Modernisierung ist der bereits begonnene Bau eines elektronischen Stellwerks, mit dem die mechanischen Stellwerke und Formsignale ersetzt werden. Ob das 2023 noch klappt wird man sehen.
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Am 19. Juli 2016 habe ich diese Modellbahnplatte für den N-Maßstab (1:160) am Straßenrand beim Besuch von Freunden gefunden.
Dies ist der Einstieg in ein Umbauprojekt in einer neuen Baugröße.
Die neue Burg wird später auf dem Berg aufgestellt!
Österreich / Vorarlberg / Kleinwalsertal - Hoher Ifen
The Hoher Ifen (also Hochifen) is a 2,230 metre (according to German survey: 2,229 m) high mountain in the Allgäu Alps, west of the Kleinwalsertal valley. In winter it forms the backdrop for a small ski area. It lies on the border between Germany and Austria. The summit is the highest point on the gently, tilted Ifen plateau.
Northeast of the Ifen plateau is the Gottesacker plateau, a karst landscape which has been designated a nature reserve and which has numerous caves and rare mountain plants. The most important caves are the Hölloch im Mahdtal and the Schneckenloch Cave near Schönenbach. On the eastern slopes of the massif a Stone Age dwelling site was discovered on the mountain pasture of Schneiderkürenalpe at a height of about 1,500 m.
On the southern side of the mountain an undisturbed wildlife area has been declared by the Bregenz district commission at the instigation of the Walser Hunting Club (Walser Jägerschaft), that has restricted the usual Austrian freedom of passage in accordance with § 33 of the Forestry Act. Mountaineering clubs, in particular the German Alpine Club, the Austrian Alpine Club and Allgäu Climbing Group (IG Klettern Allgäu) have criticised the regulation by the Bregenz district commission, because, within its boundaries, on the southern edge of the plateau and at Bärenköpfe is one of the best sport climbing areas in the Alps. The south faces are called the Céüse of the Allgäu, a comparison to the most famous climbing area in Europe.
At the beginning of the 1970s the first ski lifts appeared on the Ifen, from which today's company, the Ifen-Bergbahn-Gesellschaft, emerged. For a long time it was mostly owned by Ruth Merckle, the wife of the pharmaceutical businessman Adolf Merckle. By taking over the Merckle family's 82% share and the 18% share of the family of Kleinwalsertal tourism pioneer, Alfons Herz, on 1 July 2009, the Ifen Bergbahn GmbH u. Co gained full ownership of the Kleinwalsertaler Bergbahn (KBB), Riezlern, whose main shareholders are the Allgäuer Überlandwerk and the Raiffeisen Holding Kleinwalsertal. The Kleinwalsertaler Bergbahn AG plans to build a link lift to the Walmendinger Horn The expansion plans were sharply criticised by several associations because they were viewed as damaging to the environment and would promote mass tourism. The Austrian Alpine Club section in the Kleinwalsertal criticised the plans as follows: The construction of this lift cannot be done in harmony with nature as we would wish to remind those launching such an initiative!
The Kleinwalsertal Landscape Protection Society (Landschaftsschutz Kleinwalsertal) expressed similar views. On October 21, 2012 a referendum was held. About 55% of the voters rejected the proposal to build the lift.
(Wikipedia)
Der Hohe Ifen (auch Hochifen) ist ein 2230 m ü. A. bzw. 2229 m ü. NHN hoher Berg in den Allgäuer Alpen, westlich des Kleinwalsertals. Im Winter bildet er die Kulisse für ein kleines Skigebiet. Er liegt an der Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Der Gipfel stellt den höchsten Punkt des leicht geneigten Ifenplateaus dar. Auf ihm treffen die Gemeindegrenzen von Egg, Mittelberg (beide Vorarlberg) und Oberstdorf (Allgäu/Schwaben/Bayern) zusammen.
Nordöstlich des Ifenplateaus befindet sich das Gottesackerplateau, eine unter Naturschutz stehende Karstlandschaft mit zahlreichen Höhlen und seltenen Gebirgspflanzen. Die bedeutendsten Höhlen sind das Hölloch im Mahdtal und die Schneckenlochhöhle bei Schönenbach. Am östlichen Abhang des Bergstocks wurde 1998 auf der Schneiderkürenalpe in etwa 1500 m Höhe vom Amateurarchäologen Detlef Willand eine steinzeitliche Wohnstätte entdeckt und mit fachlicher Begleitung durch die Universität Innsbruck freigelegt.
Auf der Südseite des Berges befindet sich ein Wildruhegebiet, dessen Errichtung von Bergsteigerverbänden wie dem IG Klettern Allgäu heftig kritisiert wurde, da es auch zuvor beliebte Sportklettergebiete umfasst. Trotz einer späteren Aufweichung des Kletterverbotes hält die Kritik an. Auch bei der Planung von Skitouren ist das Wildruhegebiet zu berücksichtigen.
Anfang der 1970er Jahre entstanden erste Skilifte am Ifen, aus denen die heutige Ifen-Bergbahn-Gesellschaft entstand. Sie war lange Zeit mehrheitlich im Besitz von Ruth Merckle, der Ehefrau des Pharmaunternehmers Adolf Merckle. Durch die Übernahme des 82-%-Anteils der Familie Merckle und des 18-%-Anteils der Familie des Kleinwalsertaler Tourismuspioniers Alfons Herz gehört die Ifen Bergbahn GmbH u. Co seit 1. Juli 2009 vollständig der Kleinwalsertaler Bergbahn (KBB), Riezlern, deren Hauptaktionäre das Allgäuer Überlandwerk und die Raiffeisen Holding Kleinwalsertal sind.
Im Jahr 1961 wurde der Olympialift als Schlepplift/Hotellift errichtet. In den Jahren 1971/1972 folgten die Doppelsesselbahn Ifenhütte zwischen Auenhütte und Ifenhütte und der Schlepplift Ifen, der von der Ifenhütte weiter bergaufwärts führte. Seit 1976 besteht der Tellerlift/Übungslift Gaisbühl, der eine Übungswiese zugänglich macht. Die kuppelbare Doppelsesselbahn Hahnenköpflebahn, deren Talstation sich nordöstlich der Ifenhütte befand, wurde im Jahr 1978 gebaut. Die beiden Doppelsesselbahnen wurden in den Jahren 1991/1992 modernisiert.
Der Ifenlift musste im Jahr 2016 dem kuppelbaren 6er-Sessellift Olympiabahn weichen, die vom Tal bis zur Mitte des Schleppliftes führte. In der Sommersaison 2017 wurden die beiden Sessellifte abgebaut, dadurch war keine Liftbeförderung von Personen zur Ifenhütte möglich. Zur Wintersaison 2017/2018 ersetzte die 10er-Gondelbahn Ifen (System D-Line von Doppelmayr) in zwei Sektionen die alte Ifenbahn und Hahnenköpflebahn.
Den Skifahrern stehen etwa 22 Pistenkilometer in allen Schwierigkeitsgraden zur Verfügung, wobei der Anteil schwarz markierter Pisten verglichen mit den Nachbarskigebieten hoch ist. Wegen der Länge und geringen Anzahl der Lifte sind auch die Abfahrten überdurchschnittlich lang.
Die Talstation der Ifenbahn stellt den Einstieg in das Skigebiet dar. Dieser ist über eine durch das Schwarzwassertal führende Straße von Hirschegg aus erreichbar. Auf dieser Straße verkehrt auch ein Linienbus; außerdem besteht eine Busverbindung zwischen der Talstation und der benachbarten Heuberg-Arena.
Eine Anfang der 2010er Jahre geplante Verbindungsbahn über das Schwarzwassertal zum Walmendinger Horn wurde von verschiedenen Verbänden als umweltzerstörend und den Massentourismus fördernd scharf kritisiert.
Die Kleinwalsertaler Bergbahn AG hielt dagegen, dass diese Infrastrukturmaßnahme dazu beitragen würde, den touristischen Abwärtstrend der Region zu stoppen, da durch die neue Bahn ein zusammenhängendes Skigebiet geschaffen würde. Die Mehrheit der Mittelberger Gemeindevertreter sprach sich für den Bau der Bahn aus, für die auch rund 1.600 Unterschriften gesammelt und dem Bürgermeister übergeben wurden. Da auch die Gegner des Projekts mehr als 1.200 Unterstützungsunterschriften sammeln konnten, kam es am 21. Oktober 2012 schließlich zu einer Volksabstimmung. Bei einer Wahlbeteiligung von 74,4 % sprachen sich dabei 55 % der Stimmberechtigten gegen den Bau der geplanten Panoramabahn aus und verhinderten damit eine Umsetzung der Pläne.
(Wikipedia)
Nicht mehr lange bis die Tage der M8C der Ruhrbahn in Essen gezählt sind. Sie kommen nun nur noch auf der Linie 108 von Altenessen Bf. nach Bredeney und auf einzelnen Umläufen der 107 vom Viehofer Platz nach Bredeney zum Einsatz. Grund für ihren Einsatz ist die Haltestelle Florastraße. Sie ist die Letzte Hochflurige Tram Haltestelle auf der Linie 108/107 weshalb hier nur die Bahnen vom Typ M8C mit Klapptritten und Hocheinstieg halten können. Wenn diese Haltestelle im Stadtteil Bredeney auch modernisiert wurde gibt es kein einsatzzweck für die M8C der Ruhrbahn.
Neben diesen M8C mit Hocheinstieg können auf Allen Tram Linien im Essener Stadtgebiet klassische M8C ohne Klappstufen zum Einsatz kommen. Diese sind aber auch schon Stark dezimiert.
Insgesamt hat die Ruhrbahn Essen noch 21 M8C mit Hocheinstieg und 4 M8C mit Klassischem Einstieg.
Am 29.07.2022 konnte ich den 1982 gebauten M8C der Ruhrbahn auf der Linie 108 an der noch Hochflurige Haltestelle Florastraße ablichten. Bis zur endstelle Bredeney sind es noch ungefähr 6 Minuten fahrt.