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Im Mai 1980 wurde von der Essener Verkehrs-AG der M8C-Wagen 1114 ausgeliehen und im gesamten Netz getestet. Daraufhin fiel die Entscheidung, diesen Typ für Augsburg zu bestellen. Die zwölf Stadtbahnwagen wurden 1985 von Düwag in Zusammenarbeit mit MAN produziert. Die Zweirichtungsfahrzeuge ersetzten zwischen 1985 und 1989 die ersten acht GT5 und sind mit automatischen Schiebetritten ausgestattet. Eine Augsburger Besonderheit sind die zusätzlichen Einstiege im Mittelteil. Ein geplanter Umbau für Traktionsbetrieb wurde wieder verworfen.

 

Am 21. Juli 2010 sind auf der Fuggerstraße der Wagen 8003 südwärts und der Wagen 8004 nordwärts unterwegs. Im Hintergrund befindet sich das Große Haus des Staatstheaters Augsburg.

 

Wagen 8003 wurde 2013 nach Elbing (Elbląg) verkauft und als Wagen 803 modernisiert und mit einem Niederflurmittelteil versehen. Wagen 8004 verschlug es fünf Jahre später dorthin - er wurde allerdings als Ersatzteilspender ein weiteres Jahr später verschrottet.

Der Sachsenstein bietet den wohl spektakulärsten Aufstieg im Bereich des Oberen Bielatals. Schon vor über 150 Jahren war der Felsenturm durch abenteuerliche Holzleitern zugänglich gemacht worden. Heute ist er mittels Stahlleitern erklimmbar, wobei direkt am Einstieg eine beeindruckende Leiter mit 81 Stufen vorhanden ist. Darüber führt der Aufstieg durch eine extrem enge Kluft inmitten des Felsens. Ein Rucksack ist hier bereits kaum mehr hindurch zu bekommen. Alle Mühen werden jedoch belohnt mit einem großartigen Blick vom Gipfel hinüber zu den bizarren Felstürmen auf der Talseite gegenüber sowie weiter hinauf zum Hohen Schneeberg.

Die Leiter. Der Einstieg ins offene Meer. The Ladder. Climbing into the Open sea.

Mein damaliges Unterwegssein in Niederschlesien war eigentlich immer mit Musik verbunden. Erinnerungen an eine ziemlich bekannte Musikshow im Fernsehen sorgten für den gezielten Griff in meine CD-Box im damaligen Auto. Die Show bot nämlich einen starken Kontrast zu den Top-40-Musikvideos, die tagsüber gezeigt wurden (und wurde dadurch berühmt). Bei mir hängengeblieben waren Songs von Bands, vor allem aus Brooklyn NY, die ich bis heute sehr mag. Mit dem Aufstieg von Alternative Rock, Grunge, Pop-Punk und Rap-Musik in den 1990er Jahren wurde die Relevanz von Headbangers Ball jedoch in Frage gestellt und die Show wurde 1995 endgültig abgesetzt, leider.

 

Im Auto mitgesungen (denn das störte ja keinen) wurde auch zu Mucky Pup´s "A Headbanger's Balls & 120 Minutes", für mich ein Ohrwurm und der passende Einstieg zum nächsten Bild.

 

Gefragt war 232 o79, die ihren GM49402 von Wegliniec nach Senftenberg brachte. Dieser Zug fiel selten aus, war immer bunt gemischt und vor allem schwer. Am 23.03.2019 hörte man das ziemlich gut.

 

Frohe Ostern & gute Erholung 💯!

Der DVG-Wagen 1000 hat eine bewegte Geschichte hinter sich: Ursprünglich auf einem 1966 gebauten Einrichtungs-GT6 (Nr. 60) basierend, erfolgte ein späterer Umbau zu einem GT8 (Nr. 1060) und zu einem Fahrschulwagen. Um die technischen Eigenschaften des in der Beschaffung befindlichen Typs GT8-DU schon vorher im täglichen Einsatz testen zu können, wurde das Fahrzeug nach einem Brandschaden mit einer Chopper-Steuerung versehen, 1994/95 folgte der Umbau zum Zweirichtungswagen mit neuen Stirnfronten. 1996 wurde Wagen 1000 mit einem umgebauten GT8-Mittelteil mit Niederflur-Einstieg zum Zehnachser verlängert. Später wurde noch die Frontpartie der Serie angeglichen. Noch mit "runder" Front war er 1996 in Angerhausen zu sehen.

Blick auf den 1913 angelegten Einstieg zum Klammweg am Pfaffenstein in der Sächsischen Schweiz

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Instagram I Homepage

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Bad Tölz - Einstieg in den Schulgraben neben dem Neuen Rathaus (Am Schlossplatz)

 

de.wikipedia.org/wiki/Bad_Tölz

Italien / Belluno - Lagazuoi

 

Lagazuoi is a mountain in the Dolomites of northern Italy, lying at an elevation of 2,835 metres (9,301 ft), about 18 kilometres (11 mi) southwest by road from Cortina d'Ampezzo in the Veneto Region. The mountain is part of the "Natural Park of the Ampezzo Dolomites".

 

It is accessible by cable car and contains the Rifugio Lagazuoi, a mountain refuge situated beyond the northwest corner of Cima del Lago.

 

The mountain range is well known for its wartime tunnels and First World War mine warfare. The extensive tunnels were built by the Italian troops trying to wrest control from Austro-Hungarian troops who also built tunnels. The tunnels are now open as a de facto museum.

 

(Wikipedia)

 

Der Lagazuoi ist ein zweigipfliger Berg in der Fanesgruppe der Dolomiten. Der Große Lagazuoi ist 2835 m s.l.m. hoch, der Kleine Lagazuoi 2778 m. Letzterer ist durch eine Seilbahn erschlossen; etwas westlich steht das Rifugio Lagazuoi. Der Gebirgsstock ist weithin bekannt für seine Stollen aus dem Ersten Weltkrieg.

 

Lage

 

Die beiden Gipfel liegen in der italienischen Provinz Belluno (Region Venetien) wenige Hundert Meter südlich der Südtiroler Grenze. Der Große Lagazuoi, bestehend aus einem Nord- (2804 m) und einem Südgipfel (2835 m), schließt im Süden an die Fanisspitzen (2989 m) an und ist durch die Forcella Lagazuoi (2572 m) vom niedrigeren, aber prominenteren Kleinen Lagazuoi getrennt. Dieser liegt leicht exponiert südwestlich von Fanisspitzen und Tofane. Nach Süden hin fällt der Berg steil ab, die Nordseite ist flach und besitzt Hochflächen-Charakter. Im Folgenden bezieht sich der Artikel aufgrund der größeren Bedeutung auf den Kleinen Lagazuoi.

 

Wichtigster Ausgangspunkt für Besteigungen ist der Passo di Falzarego, den man sowohl von Cortina d’Ampezzo als auch vom Abteital und von Buchenstein aus erreichen kann.

 

Geschichte

 

Im Ersten Weltkrieg war der Lagazuoi ein heiß umkämpfter Berg, lag er doch genau an der Front, an der sich österreichische (k.u.k. Kaiserjäger) und italienische Soldaten einen erbarmungslosen Stellungskrieg lieferten.

 

Um feindlichem Artilleriebeschuss zu entgehen, begannen beide Heere in den Felswänden Stollensysteme anzulegen und verlagerten somit sowohl Stellungen als auch Versorgungsräumlichkeiten in das Berginnere. Später wurden von den Italienern und den Österreichern Minenstollen in den Berg gebohrt und ganze Felsbänder abgesprengt, um die gegnerischen Stellungen zu vernichten. Die hellen Schuttkegel am Kleinen Lagazuoi rühren ursächlich von den Minensprengungen 1915 bis 1917 her.

 

Tourismus

 

Seilbahn

 

Die Lagazuoi-Seilbahn, eine 2-Kabinen-Pendelbahn, fährt vom Passo di Falzarego (2105 m s.l.m.) bis knapp unter den Gipfel des Lagazuoi und überwindet dabei 641 Höhenmeter.

 

Von der Bergstation erreicht man in fünf Minuten das Rifugio Lagazuoi mit Panoramaterrasse, weitere zehn Minuten sind es zum Lagazuoi-Gipfel.

 

Sommer

 

Im Sommer ist der Lagazuoi vor allem bei Wanderern und Bergsteigern beliebt. Vom Falzarego-Pass führen drei Wege und zahlreiche Kletterrouten auf den Gipfel. Der einfachste Weg führt über die Skipiste und wird (nach Auffahrt mit der Seilbahn) oft im Abstieg begangen. Über diesen Weg benötigt man etwa zweieinhalb Stunden auf den Gipfel. Für Abenteuerlustige bietet der Stollen Abwechslung zum Normalweg. Die zwei gewundenen Stollen, in denen sich teilweise Kriegsexponate befinden, sollten allerdings nur mit entsprechender Ausrüstung (Stirn- bzw. Taschenlampe, Helm) begangen werden. Am Ende des Stollens führt ein Grat zur Seilbahn-Bergstation, dessen Begehung Schwindelfreiheit erfordert. Eine weitere Variante ist der Kaiserjäger-Steig, ein leichter Klettersteig. Man hält sich vom Pass nordwestlich, wobei man einige Kriegsstellungen begutachten kann, und gelangt über einen Zickzack-Pfad zum Einstieg. Gleich zu Beginn des Steigs befindet sich eine Hängebrücke.

 

Winter

 

Im Winter wird der Lagazuoi gern von Skisportlern besucht. Von Alta Badia und von Cortina fahren in regelmäßigen Abständen Skibusse zum Falzarego-Pass. Nach Auffahrt mit der Seilbahn bieten sich zwei Abfahrten an: Die eine (schwarz) führt von der Bergstation durch eine Scharte wieder zum Pass (von hier auch Einstieg ins Skigebiet von Cortina möglich), die andere führt über die Rück-(Nord-)seite vorbei am Rifugio Scotoni zum Cap Alpina, von wo aus man per Pferdeschlitten nach Alta Badia (zurück-)pendeln kann.

 

Panorama

 

Der Lagazuoi ist auch wegen seines hervorragenden Rundblicks sehr beliebt. Im Norden zeigen sich die Gipfel der Fanesgruppe, allen voran die Fanisspitzen, im Osten alle drei Gipfel der Tofana, die Sorapiss-Gruppe und der Antelao, im Süden die Cinque Torri, Monte Pelmo, Civetta und Marmolata, und im Westen der Sellastock und die Puezgruppe.

 

(Wikipedia)

1987-05, mein Einstieg, 73x63 cm, Acryl auf Hartplatte.

1987-05, my entrance, 29x25 inch, acrylic on hardboard.

 

Anregung war die Stadtmauer von Jockgrim in der Pfalz, die mich faszinierte. Besonders gefiel mir dabei die Idee darzustellen, wie ich eine hohe Mauer überwinden könnte - eine Geschichte des Lebens.

 

The inspiration was the city wall of Jockgrim in the Palatinate, which fascinated me. I especially liked the idea of how I could overcome a high wall - a history of life.

Italien / Belluno - Kleiner Lagazuoi

 

Lagazuoi is a mountain in the Dolomites of northern Italy, lying at an elevation of 2,835 metres (9,301 ft), about 18 kilometres (11 mi) southwest by road from Cortina d'Ampezzo in the Veneto Region. The mountain is part of the "Natural Park of the Ampezzo Dolomites".

 

It is accessible by cable car and contains the Rifugio Lagazuoi, a mountain refuge situated beyond the northwest corner of Cima del Lago.

 

The mountain range is well known for its wartime tunnels and First World War mine warfare. The extensive tunnels were built by the Italian troops trying to wrest control from Austro-Hungarian troops who also built tunnels. The tunnels are now open as a de facto museum.

 

(Wikipedia)

 

Der Lagazuoi ist ein zweigipfliger Berg in der Fanesgruppe der Dolomiten. Der Große Lagazuoi ist 2835 m s.l.m. hoch, der Kleine Lagazuoi 2778 m. Letzterer ist durch eine Seilbahn erschlossen; etwas westlich steht das Rifugio Lagazuoi. Der Gebirgsstock ist weithin bekannt für seine Stollen aus dem Ersten Weltkrieg.

 

Lage

 

Die beiden Gipfel liegen in der italienischen Provinz Belluno (Region Venetien) wenige Hundert Meter südlich der Südtiroler Grenze. Der Große Lagazuoi, bestehend aus einem Nord- (2804 m) und einem Südgipfel (2835 m), schließt im Süden an die Fanisspitzen (2989 m) an und ist durch die Forcella Lagazuoi (2572 m) vom niedrigeren, aber prominenteren Kleinen Lagazuoi getrennt. Dieser liegt leicht exponiert südwestlich von Fanisspitzen und Tofane. Nach Süden hin fällt der Berg steil ab, die Nordseite ist flach und besitzt Hochflächen-Charakter. Im Folgenden bezieht sich der Artikel aufgrund der größeren Bedeutung auf den Kleinen Lagazuoi.

 

Wichtigster Ausgangspunkt für Besteigungen ist der Passo di Falzarego, den man sowohl von Cortina d’Ampezzo als auch vom Abteital und von Buchenstein aus erreichen kann.

 

Geschichte

 

Im Ersten Weltkrieg war der Lagazuoi ein heiß umkämpfter Berg, lag er doch genau an der Front, an der sich österreichische (k.u.k. Kaiserjäger) und italienische Soldaten einen erbarmungslosen Stellungskrieg lieferten.

 

Um feindlichem Artilleriebeschuss zu entgehen, begannen beide Heere in den Felswänden Stollensysteme anzulegen und verlagerten somit sowohl Stellungen als auch Versorgungsräumlichkeiten in das Berginnere. Später wurden von den Italienern und den Österreichern Minenstollen in den Berg gebohrt und ganze Felsbänder abgesprengt, um die gegnerischen Stellungen zu vernichten. Die hellen Schuttkegel am Kleinen Lagazuoi rühren ursächlich von den Minensprengungen 1915 bis 1917 her.

 

Tourismus

 

Seilbahn

 

Die Lagazuoi-Seilbahn, eine 2-Kabinen-Pendelbahn, fährt vom Passo di Falzarego (2105 m s.l.m.) bis knapp unter den Gipfel des Lagazuoi und überwindet dabei 641 Höhenmeter.

 

Von der Bergstation erreicht man in fünf Minuten das Rifugio Lagazuoi mit Panoramaterrasse, weitere zehn Minuten sind es zum Lagazuoi-Gipfel.

 

Sommer

 

Im Sommer ist der Lagazuoi vor allem bei Wanderern und Bergsteigern beliebt. Vom Falzarego-Pass führen drei Wege und zahlreiche Kletterrouten auf den Gipfel. Der einfachste Weg führt über die Skipiste und wird (nach Auffahrt mit der Seilbahn) oft im Abstieg begangen. Über diesen Weg benötigt man etwa zweieinhalb Stunden auf den Gipfel. Für Abenteuerlustige bietet der Stollen Abwechslung zum Normalweg. Die zwei gewundenen Stollen, in denen sich teilweise Kriegsexponate befinden, sollten allerdings nur mit entsprechender Ausrüstung (Stirn- bzw. Taschenlampe, Helm) begangen werden. Am Ende des Stollens führt ein Grat zur Seilbahn-Bergstation, dessen Begehung Schwindelfreiheit erfordert. Eine weitere Variante ist der Kaiserjäger-Steig, ein leichter Klettersteig. Man hält sich vom Pass nordwestlich, wobei man einige Kriegsstellungen begutachten kann, und gelangt über einen Zickzack-Pfad zum Einstieg. Gleich zu Beginn des Steigs befindet sich eine Hängebrücke.

 

Winter

 

Im Winter wird der Lagazuoi gern von Skisportlern besucht. Von Alta Badia und von Cortina fahren in regelmäßigen Abständen Skibusse zum Falzarego-Pass. Nach Auffahrt mit der Seilbahn bieten sich zwei Abfahrten an: Die eine (schwarz) führt von der Bergstation durch eine Scharte wieder zum Pass (von hier auch Einstieg ins Skigebiet von Cortina möglich), die andere führt über die Rück-(Nord-)seite vorbei am Rifugio Scotoni zum Cap Alpina, von wo aus man per Pferdeschlitten nach Alta Badia (zurück-)pendeln kann.

 

Panorama

 

Der Lagazuoi ist auch wegen seines hervorragenden Rundblicks sehr beliebt. Im Norden zeigen sich die Gipfel der Fanesgruppe, allen voran die Fanisspitzen, im Osten alle drei Gipfel der Tofana, die Sorapiss-Gruppe und der Antelao, im Süden die Cinque Torri, Monte Pelmo, Civetta und Marmolata, und im Westen der Sellastock und die Puezgruppe.

 

(Wikipedia)

Der Sachsenstein bietet den wohl spektakulärsten Aufstieg im Bereich des Oberen Bielatals. Schon vor über 150 Jahren war der Felsenturm durch abenteuerliche Holzleitern zugänglich gemacht worden. Heute ist der Felsen mittels Stahlleitern erklimmbar, wobei direkt am Einstieg eine beeindruckende Leiter mit 81 Stufen vorhanden ist. Darüber führt der Aufstieg durch eine extrem enge Kluft inmitten des Felsens. Ein Rucksack ist hier bereits kaum mehr hindurch zu bekommen. Alle Mühen werden jedoch belohnt mit einem großartigen Blick vom Gipfel hinüber zu den bizarren Felstürmen auf der Talseite gegenüber sowie weiter hinauf zum Hohen Schneeberg.

Am Einstieg des Widauer Steigs auf den "Scheffauer" im Kaisergebirge

Italien / Belluno - Sellagruppe

 

seen from Small Lagazuoi

 

gesehen vom kleinen Lagazuoi

 

Lagazuoi is a mountain in the Dolomites of northern Italy, lying at an elevation of 2,835 metres (9,301 ft), about 18 kilometres (11 mi) southwest by road from Cortina d'Ampezzo in the Veneto Region. The mountain is part of the "Natural Park of the Ampezzo Dolomites".

 

It is accessible by cable car and contains the Rifugio Lagazuoi, a mountain refuge situated beyond the northwest corner of Cima del Lago.

 

The mountain range is well known for its wartime tunnels and First World War mine warfare. The extensive tunnels were built by the Italian troops trying to wrest control from Austro-Hungarian troops who also built tunnels. The tunnels are now open as a de facto museum.

 

(Wikipedia)

 

The Sella group (German: Sellagruppe, Ladin: Mëisules or L Sela) is a plateau-shaped massif in the Dolomites mountains of northern Italy. The Sella lies north of the Marmolada and to the east of the Langkofel. The highest peak is Piz Boè at 3,151 m (10,338 ft) above sea level.

 

The Sella lies between the four Ladin valleys of Badia, Gherdëina, Fascia, and Fodom and is divided between the provinces of South Tyrol, Trentino and Belluno. It can be driven around by car crossing the Campolongo Pass, Pordoi Pass, Sella Pass, and Gardena Pass. In winter it is possible to ski around the entire massif by using the Sella Ronda ski lift carousel. Also each winter the alpine touring ski Sellaronda Skimarathon race is held, which leads around the entire Sella and covers 42 km of mountain trails. The same trails can be mastered by Mountain bike during the summer.

 

Other peaks in the massif are the Piz Pisciadù 2,985 m (9,793 ft), the Boèseekofel 2,910 m (9,550 ft), the four Sellatürme 2,696 m (8,845 ft), Sass Pordoi 2,952 m (9,685 ft), whose summit can be reached by funicular from Pordoi Pass, and Brunecker Turm 2,495 m (8,186 ft). During winter the summit is the starting point for many alpine ski tours, of which the most famous are the descent through the Val Mesdì and the descent from the Pordoischarte.

 

(Wikipedia)

 

Die Sellagruppe oder einfach Sella (ladinisch l Sela, italienisch il Sella) ist ein plateauförmiger Bergstock in den Dolomiten in Italien. Sie befindet sich zu Teilen in Südtirol, im Trentino und in Venetien. Höchster Gipfel der Gruppe ist der Piz Boè mit 3152 m s.l.m.

 

Rund um die Sellagruppe sind die Täler des ladinischen Sprachgebiets gruppiert, was den Gebirgsstock zum geographischen Zentrum Ladiniens macht.

 

Namen

 

Neben Sella und Sellagruppe existieren im Deutschen mit Sellastock, Sellamassiv und Sellaberg weitere Bezeichnungen für die Gebirgsgruppe. Im Atlas Tyrolensis (von 1760 bis etwa 1770 erstellt) von Peter Anich und Blasius Hueber wird für das Gebiet die Bezeichnung Sallei verwendet.

 

Der Name Sella für den Bergstock ist vom Sellajoch aufgewandert und entstammt dem ladinischen Wort sela mit der Bedeutung „Sattel“.

 

Daneben besteht noch ein weiterer ladinischer Name für einen Teil der Gebirgsgruppe, in der Grödner Varietät Mëisules, in der Gadertaler Varietät Mësores. Dieser wird speziell für den nördlichen Teil des Massivs verwendet. Abgeleitet ist dieser Name vom lateinischen mensa bzw. alpenromanischen *mesula, womit ein „Tisch“ bzw. in der übertragenen Bedeutung eine „Felsterrasse“ gemeint ist. Diese Bezeichnung bezieht sich auf die waagrechten, geologischen Raibler Schichten, die das Massiv stellenweise in zwei Stockwerke teilen.

 

Geographie

 

Lage und Umgebung

 

In der Sellagruppe treffen am Piz Boè drei italienische Provinzen zusammen: Südtirol, Belluno und das Trentino. Nordwestlich der Sella befindet sich Wolkenstein, nordöstlich Corvara, südöstlich Arabba und südwestlich Canazei. Die Luftlinien-Entfernung nach Cortina d’Ampezzo beträgt rund 24 Kilometer und nach Bozen etwa 36 Kilometer.

 

Umgeben wird der Sellastock von vier Gebirgspässen: Im Norden liegt das Grödner Joch (2125 m) zwischen Gröden und Gadertal, im Osten der Campolongopass (1875 m) zwischen Gadertal und Buchenstein, im Süden das Pordoijoch (2239 m) zwischen Buchenstein und Fassatal und im Westen das Sellajoch (2218 m) zwischen Fassatal und Gröden. An der breitesten Stelle misst das Sellamassiv vom Grödner Joch im Norden ins obere Ende des Buchensteiner Tals im Süden etwas mehr als sieben Kilometer. Vom Sellajoch im Westen nach Transrüs im Osten beträgt die Distanz etwas mehr als 9,5 Kilometer.

 

Über das Grödner Joch geht das Sellamassiv nach Norden in die Puezgruppe über. Nach Nordosten und Osten schließt sich die Fanesgruppe an. Im Süden folgen der Höhenzug um den Sasso del Cappello sowie das höchste Massiv der Dolomiten, die Marmolada (3343 m). Im Westen befindet sich die Langkofelgruppe.

 

Gliederung und Gipfel

 

Der Sellastock kann in vier Untergruppen gegliedert werden. Den gesamten östlichen Teil bildet die Boègruppe mit dem höchsten Berg der Sella, dem Piz Boè (3152 m). Diese Untergruppe umfasst daneben unter anderem noch Piz- (2827 m) und Boèseekofel (2913 m), Zehner (2916 m), Neuner (2904 m), Vallonspitze (2906 m), Col Turond (2927 m), Col Alton (2882 m) sowie die Pordoispitze (2950 m), auf die eine Seilbahn vom Pordoijoch führt.

 

Getrennt durch das Val Lastiës, dessen Namen vom ladinischen Wort für Felsplatten kommt und aus der Umgebung der Boèhütte (2871 m) nach Süden ins Fassatal führt, schließt im Nordwesten die Mëisulesgruppe an. Sie wird vom Mëisules-Plateau, einer Hochfläche, beherrscht. Dessen Ränder stellen Gipfel wie Piz Lastiës (2875 m), Piz Sëlva (2941 m), Piz Gralba (2972 m), Piz Miara (2964 m) und Piz Beguz (2974 m) dar. Außerdem gehören zu dieser Untergruppe noch die Gipfel des Le Mëisules (bis zu 2999 m), der Piz Ciavazes (2831 m) und die bekannten Sellatürme (bis zu 2696 m).

 

Dem Val Lastiës entgegen führt das Mittagstal nach Norden auf Kolfuschg und das obere Abteital zu. Es trennt damit die Pisciadùgruppe von der Boègruppe. Das Vallun de Pisciadù und das Val de Tita bilden die Grenze zwischen Mëisules- und Pisciadùgruppe. Wichtige Gipfel innerhalb der letzteren Gruppe sind Pisciadùspitze (2985 m), Dent de Mesdì (2881 m), Sas de Mesdì (2978 m), Bergerturm (2861 m) und der Zwischenkofel (2907 m).

 

Nördlichste Untergruppe ist die Murfreidgruppe, die durch das Val Gralba von der Mëisulesgruppe unterschieden wird. Gipfel hier sind die Murfreidtürme (bis zu 2724 m), die Murfreidspitze (2634 m) und Rodelheilspitze (2615 m).

 

(Wikipedia)

 

Der Lagazuoi ist ein zweigipfliger Berg in der Fanesgruppe der Dolomiten. Der Große Lagazuoi ist 2835 m s.l.m. hoch, der Kleine Lagazuoi 2778 m. Letzterer ist durch eine Seilbahn erschlossen; etwas westlich steht das Rifugio Lagazuoi. Der Gebirgsstock ist weithin bekannt für seine Stollen aus dem Ersten Weltkrieg.

 

Lage

 

Die beiden Gipfel liegen in der italienischen Provinz Belluno (Region Venetien) wenige Hundert Meter südlich der Südtiroler Grenze. Der Große Lagazuoi, bestehend aus einem Nord- (2804 m) und einem Südgipfel (2835 m), schließt im Süden an die Fanisspitzen (2989 m) an und ist durch die Forcella Lagazuoi (2572 m) vom niedrigeren, aber prominenteren Kleinen Lagazuoi getrennt. Dieser liegt leicht exponiert südwestlich von Fanisspitzen und Tofane. Nach Süden hin fällt der Berg steil ab, die Nordseite ist flach und besitzt Hochflächen-Charakter. Im Folgenden bezieht sich der Artikel aufgrund der größeren Bedeutung auf den Kleinen Lagazuoi.

 

Wichtigster Ausgangspunkt für Besteigungen ist der Passo di Falzarego, den man sowohl von Cortina d’Ampezzo als auch vom Abteital und von Buchenstein aus erreichen kann.

 

Geschichte

 

Im Ersten Weltkrieg war der Lagazuoi ein heiß umkämpfter Berg, lag er doch genau an der Front, an der sich österreichische (k.u.k. Kaiserjäger) und italienische Soldaten einen erbarmungslosen Stellungskrieg lieferten.

 

Um feindlichem Artilleriebeschuss zu entgehen, begannen beide Heere in den Felswänden Stollensysteme anzulegen und verlagerten somit sowohl Stellungen als auch Versorgungsräumlichkeiten in das Berginnere. Später wurden von den Italienern und den Österreichern Minenstollen in den Berg gebohrt und ganze Felsbänder abgesprengt, um die gegnerischen Stellungen zu vernichten. Die hellen Schuttkegel am Kleinen Lagazuoi rühren ursächlich von den Minensprengungen 1915 bis 1917 her.

 

Tourismus

 

Seilbahn

 

Die Lagazuoi-Seilbahn, eine 2-Kabinen-Pendelbahn, fährt vom Passo di Falzarego (2105 m s.l.m.) bis knapp unter den Gipfel des Lagazuoi und überwindet dabei 641 Höhenmeter.

 

Von der Bergstation erreicht man in fünf Minuten das Rifugio Lagazuoi mit Panoramaterrasse, weitere zehn Minuten sind es zum Lagazuoi-Gipfel.

 

Sommer

 

Im Sommer ist der Lagazuoi vor allem bei Wanderern und Bergsteigern beliebt. Vom Falzarego-Pass führen drei Wege und zahlreiche Kletterrouten auf den Gipfel. Der einfachste Weg führt über die Skipiste und wird (nach Auffahrt mit der Seilbahn) oft im Abstieg begangen. Über diesen Weg benötigt man etwa zweieinhalb Stunden auf den Gipfel. Für Abenteuerlustige bietet der Stollen Abwechslung zum Normalweg. Die zwei gewundenen Stollen, in denen sich teilweise Kriegsexponate befinden, sollten allerdings nur mit entsprechender Ausrüstung (Stirn- bzw. Taschenlampe, Helm) begangen werden. Am Ende des Stollens führt ein Grat zur Seilbahn-Bergstation, dessen Begehung Schwindelfreiheit erfordert. Eine weitere Variante ist der Kaiserjäger-Steig, ein leichter Klettersteig. Man hält sich vom Pass nordwestlich, wobei man einige Kriegsstellungen begutachten kann, und gelangt über einen Zickzack-Pfad zum Einstieg. Gleich zu Beginn des Steigs befindet sich eine Hängebrücke.

 

Winter

 

Im Winter wird der Lagazuoi gern von Skisportlern besucht. Von Alta Badia und von Cortina fahren in regelmäßigen Abständen Skibusse zum Falzarego-Pass. Nach Auffahrt mit der Seilbahn bieten sich zwei Abfahrten an: Die eine (schwarz) führt von der Bergstation durch eine Scharte wieder zum Pass (von hier auch Einstieg ins Skigebiet von Cortina möglich), die andere führt über die Rück-(Nord-)seite vorbei am Rifugio Scotoni zum Cap Alpina, von wo aus man per Pferdeschlitten nach Alta Badia (zurück-)pendeln kann.

 

Panorama

 

Der Lagazuoi ist auch wegen seines hervorragenden Rundblicks sehr beliebt. Im Norden zeigen sich die Gipfel der Fanesgruppe, allen voran die Fanisspitzen, im Osten alle drei Gipfel der Tofana, die Sorapiss-Gruppe und der Antelao, im Süden die Cinque Torri, Monte Pelmo, Civetta und Marmolata, und im Westen der Sellastock und die Puezgruppe.

 

(Wikipedia)

Neulich waren wir auf der Alb, sind über Asch nach Krebstein, Schopfloch gelatscht und dann die Pfulb hinab nach Gutenberg und wieder heim nach Oberlenningen. Knapp 15 km bei strahlendstem Spätherbstwetter.

 

„Manchmal muss man etwas auseinander nehmen, um die Ruhe zu finden, die man sucht.“– Yusuf / Cat Stevens

 

“Sometimes you have to take something apart, to find the peace you’re looking for.”– Yusuf / Cat Stevens

 

Der abschließende Track „Take The World Apart“ eröffnet einen entzückenden Einstieg in das kraftvoll kindliche Thema des Albums.

Take The World Apart -- Yusuf / Cat Stevens

 

Do-do, do-do-do-do-do-do

 

I’ll take the world apart

To find a place for a peaceful heart

I know I’ve got to find it, although

I break down the Walls of China

 

I shake the world around

Until my little mellow home is found

I look ‘til I find my beauty

I would jump right over Mount Fuji

 

La, la, la la, la, la, la, la

 

I’ll cross the ocean wide

If I knew it’s on the other side

I’ll find some boat to sail

Or might have to swim all the way

 

I’ll make the world give up

Until it leads me to the land of love

I’ll go any length to see it

Tunnel under the Colosseum, I will

 

La, la, la la, la, la, la, la

 

I’ll take the world apart

To find a place for a peaceful heart

I know I’ve got to find it although

I break down the Walls of China, I will ....

 

The Cabane of Schönbielhut and The Dent d'Hérens (4,174 m). Zermatt. . Canton of Valais . Switzerland.No. 9631.

  

The Schönbielhut is located on an elevation in the far end of the Zmutt valley, slightly above the Zmutt glacier. It is attended by the host in spring and summer. the path to the refuge does not require alpinism experience, but you should be an experienced hiker.

 

You can reach the refuge by the following paths:

 

in 4h starting in Zermatt, going up to Blatten, Zum See on the Matterhorn Trail (Number 29 on the hiking map of the Zermatt tourism office)

in 4h going up to Zmutt, along the valley side passing through Chalbermatten

in 3 and a half hours from furi through Stafel

in 2 and a half hours from Schwarzsee (using the cable car „Matterhorn Express“)

  

Die Schönbielhütte liegt auf einem Bielti (Buckel) im hinteren Zmutttal, leicht oberhalb des Zmuttgletschers. Sie ist im Frühjahr sowie im Sommer bewartet. Der Weg zur Hütte erfordert keine aussergewöhnlichen Erfahrungen im Hochalpinismus. Man sollte sich jedoch vorab mit den Wanderregeln vertraut machen. Man erreicht die Hütte auf folgenden Wegen:

 

in vier Stunden, ausgehend von Zermatt über Blatten, Zum See auf dem Matterhorn-Trail (Wanderweg Nr. 29 auf der Wanderkarte von Zermatt Tourismus)

in vier Stunden über den Weiler Z'Mutt, der Talseite entlang über die Chalbermatten

in dreieinhalb Stunden über Furi und Stafel

in zweieinhalb Stunden von Schwarzsee (Einstieg Talstation Matterhorn Express) auf dem Matterhorn-Trail

 

La cabane de Schönbiel se trouve sur une bosse rocheuse au fond de la vallée de Zmutt, au-dessus du glacier du Zmutt. Elle est ouverte au printemps et pendant l‘été. Le chemin amenant à la cabane n‘exige pas des expériences d‘alpinisme mais on devrait étre un randonneur expérimenté. Vous accédez la cabane par les chemins suivants:

 

en 4h, partant depuis Zermatt, passant par Blatten et Zum See sur le „Matterhorn-Trail

en 4h depuis Zermatt, passnat par Zmutt, le long de la vallée passan „Chalbermatten“

en 3h et demie par Furi et Stafel

en 2h et demie depuis Schwarzsee (utilistation du Matterhorn Express)

Am Einstieg zur Höllbachgspreng, dem wohl schönsten Anstieg im Bayerischen Wald

Italien / Belluno - Lagazuoi

 

seen on the way to Monte Nuvolau

 

gesehen auf dem Weg zum Monte Nuvolau

 

Lagazuoi is a mountain in the Dolomites of northern Italy, lying at an elevation of 2,835 metres (9,301 ft), about 18 kilometres (11 mi) southwest by road from Cortina d'Ampezzo in the Veneto Region. The mountain is part of the "Natural Park of the Ampezzo Dolomites".

 

It is accessible by cable car and contains the Rifugio Lagazuoi, a mountain refuge situated beyond the northwest corner of Cima del Lago.

 

The mountain range is well known for its wartime tunnels and First World War mine warfare. The extensive tunnels were built by the Italian troops trying to wrest control from Austro-Hungarian troops who also built tunnels. The tunnels are now open as a de facto museum.

 

(Wikipedia)

 

Der Lagazuoi ist ein zweigipfliger Berg in der Fanesgruppe der Dolomiten. Der Große Lagazuoi ist 2835 m s.l.m. hoch, der Kleine Lagazuoi 2778 m. Letzterer ist durch eine Seilbahn erschlossen; etwas westlich steht das Rifugio Lagazuoi. Der Gebirgsstock ist weithin bekannt für seine Stollen aus dem Ersten Weltkrieg.

 

Lage

 

Die beiden Gipfel liegen in der italienischen Provinz Belluno (Region Venetien) wenige Hundert Meter südlich der Südtiroler Grenze. Der Große Lagazuoi, bestehend aus einem Nord- (2804 m) und einem Südgipfel (2835 m), schließt im Süden an die Fanisspitzen (2989 m) an und ist durch die Forcella Lagazuoi (2572 m) vom niedrigeren, aber prominenteren Kleinen Lagazuoi getrennt. Dieser liegt leicht exponiert südwestlich von Fanisspitzen und Tofane. Nach Süden hin fällt der Berg steil ab, die Nordseite ist flach und besitzt Hochflächen-Charakter. Im Folgenden bezieht sich der Artikel aufgrund der größeren Bedeutung auf den Kleinen Lagazuoi.

 

Wichtigster Ausgangspunkt für Besteigungen ist der Passo di Falzarego, den man sowohl von Cortina d’Ampezzo als auch vom Abteital und von Buchenstein aus erreichen kann.

 

Geschichte

 

Im Ersten Weltkrieg war der Lagazuoi ein heiß umkämpfter Berg, lag er doch genau an der Front, an der sich österreichische (k.u.k. Kaiserjäger) und italienische Soldaten einen erbarmungslosen Stellungskrieg lieferten.

 

Um feindlichem Artilleriebeschuss zu entgehen, begannen beide Heere in den Felswänden Stollensysteme anzulegen und verlagerten somit sowohl Stellungen als auch Versorgungsräumlichkeiten in das Berginnere. Später wurden von den Italienern und den Österreichern Minenstollen in den Berg gebohrt und ganze Felsbänder abgesprengt, um die gegnerischen Stellungen zu vernichten. Die hellen Schuttkegel am Kleinen Lagazuoi rühren ursächlich von den Minensprengungen 1915 bis 1917 her.

 

Tourismus

 

Seilbahn

 

Die Lagazuoi-Seilbahn, eine 2-Kabinen-Pendelbahn, fährt vom Passo di Falzarego (2105 m s.l.m.) bis knapp unter den Gipfel des Lagazuoi und überwindet dabei 641 Höhenmeter.

 

Von der Bergstation erreicht man in fünf Minuten das Rifugio Lagazuoi mit Panoramaterrasse, weitere zehn Minuten sind es zum Lagazuoi-Gipfel.

 

Sommer

 

Im Sommer ist der Lagazuoi vor allem bei Wanderern und Bergsteigern beliebt. Vom Falzarego-Pass führen drei Wege und zahlreiche Kletterrouten auf den Gipfel. Der einfachste Weg führt über die Skipiste und wird (nach Auffahrt mit der Seilbahn) oft im Abstieg begangen. Über diesen Weg benötigt man etwa zweieinhalb Stunden auf den Gipfel. Für Abenteuerlustige bietet der Stollen Abwechslung zum Normalweg. Die zwei gewundenen Stollen, in denen sich teilweise Kriegsexponate befinden, sollten allerdings nur mit entsprechender Ausrüstung (Stirn- bzw. Taschenlampe, Helm) begangen werden. Am Ende des Stollens führt ein Grat zur Seilbahn-Bergstation, dessen Begehung Schwindelfreiheit erfordert. Eine weitere Variante ist der Kaiserjäger-Steig, ein leichter Klettersteig. Man hält sich vom Pass nordwestlich, wobei man einige Kriegsstellungen begutachten kann, und gelangt über einen Zickzack-Pfad zum Einstieg. Gleich zu Beginn des Steigs befindet sich eine Hängebrücke.

 

Winter

 

Im Winter wird der Lagazuoi gern von Skisportlern besucht. Von Alta Badia und von Cortina fahren in regelmäßigen Abständen Skibusse zum Falzarego-Pass. Nach Auffahrt mit der Seilbahn bieten sich zwei Abfahrten an: Die eine (schwarz) führt von der Bergstation durch eine Scharte wieder zum Pass (von hier auch Einstieg ins Skigebiet von Cortina möglich), die andere führt über die Rück-(Nord-)seite vorbei am Rifugio Scotoni zum Cap Alpina, von wo aus man per Pferdeschlitten nach Alta Badia (zurück-)pendeln kann.

 

Panorama

 

Der Lagazuoi ist auch wegen seines hervorragenden Rundblicks sehr beliebt. Im Norden zeigen sich die Gipfel der Fanesgruppe, allen voran die Fanisspitzen, im Osten alle drei Gipfel der Tofana, die Sorapiss-Gruppe und der Antelao, im Süden die Cinque Torri, Monte Pelmo, Civetta und Marmolata, und im Westen der Sellastock und die Puezgruppe.

 

(Wikipedia)

… und die Passat spiegelt sich

• 14. explore 2017 02 •

 

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1987-05, mein Einstieg, 73x63 cm, Acryl auf Hartplatte, Detail.

1987-05, my entrance, 29x25 inch, acrylic on hardboard, detail.

Nachdem der Entschluss gefasst war, wegen des angekündigten Messzuges an die Marschbahn zu fahren, wurde noch etwas Rahmenprogramm drumherum herausgesucht. Da das Wetter gemäß Vorhersage vom Vorabend erst im Laufe des Vormittags sonnig werden sollte, wurde als Einstieg der IC 2074 (Berlin-Südkreuz - Westerland / Sylt) gewählt, welcher mit 218 832 bei St. Michaelisdonn zwischen abgeernteten Maisfeldern aufgenommen werden konnte. Anschließend wurde für den Messzug an die Nebenbahn gewechselt. Das weitere Programm nach dem Messzug wurde dann aber leider durch massiv aufziehende Bewölkung von der Nordsee her vereitelt, so dass es dann doch bei einem Kurzausflug blieb (Aufnahme vom Hochstativ).

Schweiz / Luzern - Vierwaldstättersee

 

seen from Weggis

 

gesehen von Weggis

 

Lake Lucerne (German: Vierwaldstättersee, literally "Lake of the four forested settlements" (in English usually translated as forest cantons), French: lac des Quatre-Cantons, Italian: lago dei Quattro Cantoni) is a lake in central Switzerland and the fourth largest in the country.

 

Geography

 

The lake has a complicated shape, with several sharp bends and four arms. It starts in the south–north bound Reuss Valley between steep cliffs above the Urnersee from Flüelen towards Brunnen to the north before it makes a sharp bend to the west where it continues into the Gersauer Becken. Here is also the deepest point of the lake with 214 m (702 ft). Even further west of it is the Buochser Bucht, but the lake sharply turns north again through the narrow opening between the Unter Nas (lower nose) of the Bürgenstock to the west and the Ober Nas (upper nose) of the Rigi to the east to reach the Vitznauer Bucht. In front of Vitznau below the Rigi the lake turns sharply west again to reach the center of a four-arm cross, called the Chrütztrichter (Cross Funnel). Here converge the Vitznauer Bucht with the Küssnachtersee from the north, the Luzernersee from the west, and the Horwer Bucht and the Stanser Trichter to the south, which is to be found right below the northeast side of the Pilatus and the west side of the Bürgenstock. At the very narrow pass between the east dropper of the Pilatus (called Lopper) and Stansstad the lake reaches its southwestern arm at Alpnachstad on the steep southern foothills of the Pilatus, the Alpnachersee. The lake drains its water into the Reuss in Lucerne from its arm called Luzernersee (which literally translates as Lake of Lucerne).

 

The entire lake has a total area of 114 km² (44 sq mi) at an elevation of 434 m (1,424 ft) a.s.l., and a maximum depth of 214 m (702 ft). Its volume is 11.8 km³. Much of the shoreline rises steeply into mountains up to 1,500 m above the lake, resulting in many picturesque views including those of the mountains Rigi and Pilatus.

 

The Reuss enters the lake at Flüelen, in the part called Urnersee (Lake of Uri, in the canton of Uri) and exits at Lucerne. The lake also receives the Muota at Brunnen, the Engelberger Aa at Buochs, and the Sarner Aa at Alpnachstad.

 

It is possible to circumnavigate the lake by train and road, though the railway route circumvents the lake even on the north side of the Rigi via Arth-Goldau. Since 1980, the A2 motorway leads through the Seelisberg Tunnel in order to reach the route to the Gotthard Pass in just half an hour in Altdorf, Uri right south of the beginning of the lake in Flüelen.

 

Steamers and other passenger boats ply between the different villages and towns on the lake. It is a popular tourist destination, both for native Swiss and foreigners, and there are many hotels and resorts along the shores. In addition, the meadow of the Rütli, traditional site of the founding of the Swiss Confederation, is on the Urnersee shore. A 35 km commemorative walkway, the Swiss Path, was built around the Lake of Uri to celebrate the country's 700th anniversary in 1991.

 

Archaeologists surveying the lake-bed (during the construction of a pipeline) from 2019 to 2021 found the remains of a Bronze Age village with artifacts dating to around 1000 BC. Later, the new findings indicated that the area was settled 2,000 years earlier than historians previously thought.

 

Lake Lucerne borders on the three original Swiss cantons of Uri, Schwyz, and Unterwalden (which today is divided into the cantons of Obwalden and Nidwalden), as well as the canton of Lucerne, thus the name Vierwaldstättersee (lit.: Lake of the Four Forested Settlements). Many of the oldest communities of Switzerland are along the shore, including Küssnacht, Weggis, Vitznau, Gersau, Brunnen, Altdorf, Buochs, and Treib.

 

Lake Lucerne is singularly irregular and appears to lie in four different valleys, all related to the conformation of the adjoining mountains. The central portion of the lake lies in two parallel valleys whose direction is from west to east, the one lying north, the other south of the ridge of the Bürgenstock. These are connected through a narrow strait, scarcely one kilometre wide, between the two rocky promontories called respectively Unter Nas and Ober Nas (Lower and Upper Nose). It is not unlikely that the southern of these two divisions of the lake—called Buochser Bucht—formerly extended to the west over the isthmus whereon stands the town of Stans, thus forming an island of the Bürgenstock. The west end of the main branch of the lake, whence a comparatively shallow bay extends to the town of Lucerne, is intersected obliquely by a deep trench whose south-west end is occupied by the branch called Alpnachersee, while the north-east branch forms the long arm of Küssnacht, Küssnachtersee. These both lie in the direct line of a valley that stretches with scarcely a break in between the Uri Alps and the Emmental Alps. At the eastern end of the Gersauer Becken, where the containing walls of the lake-valley are directed from east to west, it is joined at an acute angle by the arm of Uri, or the Urnersee, lying in the northern prolongation of the deep cleft that gives a passage to the Reuss, between the Uri Alps and the Glarus Alps.

 

The Urnersee occupies the northernmost and deep portion of the great cleft of the Reuss Valley, which has cut through the Alpine ranges from the St Gotthard Pass to the neighbourhood of Schwyz. From its eastern shore the mountains rise in almost bare walls of rock to a height of from 3,000 to 4,000 ft (910 to 1,220 m) above the water. The two highest summits are the Fronalpstock and the Rophaien (2078 m). Between them the steep glen or ravine of the Riemenstaldener Tal descends to Sisikon, the only village with Flüelen right on the shore on that side of the Urnersee. On the opposite or western shore, the mountains attain still greater dimensions. The Niederbauen Chulm is succeeded by the Oberbauenstock, and farther south, above the ridge of the Scharti, appear the snowy peaks of the Gitschen and the Uri Rotstock (2,928 m). In the centre opens the Reuss Valley, backed by the rugged summits of the Urner and Glarner Alps.

 

The breadth of these various sections of the lake is very variable, but is usually between one and two miles (3 km). The lake's surface, whose mean height above the sea is 434 metres, is the lowest point of the cantons of Uri, Obwalden and Nidwalden. Originally the lake was susceptible to variations in level and flooding along its shoreline. Between 1859 and 1860, the introduction of a needle dam in the Reuss in the city of Lucerne, just upstream from the Spreuerbrücke, allowed the lake level to be stabilised.

 

The culminating point of the lake's drainage basin, as well as Central Switzerland, is the Dammastock at 3,630 metres above sea level.

 

Name

 

The name of Vierwaldstättersee is first used in the 16th century. Before the 16th century, the entire lake was known as Luzerner See "Lake Lucerne", as remains the English (and partly Italian, as Lago di Lucerna) usage. The (three) "Waldstätte(n)" (lit.: "forested sites/settlements", in English usually translated as forest cantons[6]) since the 14th century were the confederate allies of Uri, Schwyz and Unterwalden. The notion of "Four Waldstätten" (Vier Waldstätten), with the addition of the canton of Lucerne, is first recorded in the 1450s, in an addition to the "Silver Book" of Egloff Etterlin of Lucerne.

 

The nine different parts of the lake have individual designations:

 

Urnersee ("Lake of Uri"): The first part of the lake, at the mouth of the Reuss between Flüelen and Brunnen.

Gersauer Becken ("Basin of Gersau") next to Gersau below the Rigi massif is the deepest part of the lake.

Buochser Bucht ("Bay of Buochs"): The bay of Bouchs, where the Engelberger Aa enters the lake.

Vitznauer Bucht ("Bay of Vitznau"): The part between the Bürgenstock and Rigi.

Alpnachersee ("Lake of Alpnach"): the almost separate, southern arm below the southern mountainside of Pilatus near Alpnach.

Stanser Trichter ("Funnel of Stans"): The part north of the Pilatus, west of Bürgenstock, and in front of Hergiswil and Stansstad.

Küssnachtersee ("Lake of Küssnacht"): The most northern arm, west of the Rigi with Küssnacht SZ at its northern end.

Chrütztrichter ("Cross Funnel"): The meeting point of Stanser Trichter, Luzernersee, Küssnachtersee, and Vitznauer Bucht.

Luzernersee ("Lake of Lucerne"): in German usage now limited to the bay at Lucerne as far as Meggenhorn, with its effluence of the Reuss.

 

Navigation

 

The lake is navigable, and has formed an important part of Switzerland's transport system for many centuries, and at least since the opening of the first track across the Gotthard Pass in 1230. This trade grew with the opening of a new mail coach road across the pass in 1830. This road had its northern terminus at Flüelen at the extreme eastern end of the lake, and the lake provided the only practical onward link to Lucerne, and hence the cities of northern Switzerland and beyond.

 

Whilst the development of Switzerland's road and rail networks has relieved the lake of much of its through traffic, it continues to be used by a considerable number of vessels, both private and public. Much of this usage is tourist or leisure oriented, but the lake continues to provide practical public and cargo transport links between the smaller lakeside communities.

 

Passenger boats of the Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) provide services on the lake, including many run by historic paddle steamers. The SGV serves 32 places along the shore of the lake, with interchange to both main line and mountain railways at various points. Under separate management, the Autofähre Beckenried-Gersau provides a car ferry service between Beckenried, on the south bank of the lake, and Gersau on the north.

 

Cargo barges, to a local design known as Nauen, are still used on the lake. Some have been converted for use as party boats. Other barges are used by the gravel dredging industry that operates on the lake, using large dredgers to obtain sand and gravel for use in the construction industry.

 

Cultural references

 

Beethoven's Moonlight Sonata derives its name from an 1832 description of the first movement by poet and music critic Ludwig Rellstab, who compared it to moonlight shining upon Lake Lucerne.

 

Gioacchino Rossini uses this in his William Tell Overture Section A: Sunrise over the Alps.

 

Rowing

 

Lake Lucerne has twice been used as a venue for the European Rowing Championships: in 1908 and then in 1926. The nearby Rotsee has since 1933 been used for rowing regattas instead.

 

Tourism

 

On the way south, the English discovered the mountains of central Switzerland. Several spa and bathing resorts such as Weggis or Gersau were created. In 1871, the very first rack railway in Europe, the Vitznau-Rigi Railway, was opened. In 1889 the steepest cog railway in the world was built from Alpnachstad to Mount Pilatus. Mark Twain described an ascent to the Rigi, which led to the blossoming of Swiss tourism in the United States in the 19th century. One of the largest steamship fleets in Europe operates with five steamships on Lake Lucerne.

 

In the area surrounding the lake and on terraces at medium height (for example Morschach and Seelisberg) there are numerous places for tourists. The Rigi, Pilatus, the Bürgenstock, the Stanserhorn, the Buochserhorn, and the two legends, the Urirotstock and the Fronalpstock are attractive panoramic mountains near Lake Lucerne. Most of them can be reached by mountain railways, some of which have their valley station near boat stations on the lake.

 

There are numerous locations on the lake that are important in Swiss cultural and tourism history: Rütli, Tellsplatte, Tell Chapel, Carving Tower of Stansstad, Neu-Habsburg, Schillerstein, Treib, Astrid Chapel (Küssnacht) and Meggenhorn Castle.

 

Watersports

 

Different sports are possible in some separate areas due to the water and wind conditions. The lake is accessible from boat and yacht harbors, to lake resorts and pools (e.g. the Lido pool in Lucerne, built in 1929 by Arnold Berger). Therefore, the lake can be easily accessible from both shores. The See-Club Luzern was founded in 1881, which is now Switzerland's largest rowing club, as well as the Reuss Luzern rowing club (Ruderclub Reuss Luzern) in 1904. The Lucerne Yacht Club (Yachtclub Luzern) has existed since 1941 and has been running since 1966 a boathouse and buoy field on Churchill-Quai in Lucerne.

 

The Brunnen water sports club (Wassersportclub Brunnen), founded in 1958, held on Lake Lucerne in the first years of its existence international motorboat races and water ski championships. In 1965 the association chose a new name for the club: Lake Lucerne Water Sports Club (Wassersport-Club Vierwaldstättersee). The Central Switzerland Motorboat Club (Motorbootclub Zentralschweiz) was established in 1980 and the Hergiswil Water Sports Club (Wassersportclub Hergiswil) in 1986. SchweizMobil has created a canoe tour across Lake Lucerne between Brunnen and Gersau. Due to the wind in the Reuss Valley, the southern part of Lake Uri between the campground at Gruonbachstrand in Flüelen and Isleten is a center of windsurfing.

 

Diving

 

There are about ten places where you can dive without a boat in Lake Lucerne. The water is rather chilly all year round and therefore mostly very clear. In Lake Uri, at Sisikon, one can dive to a fragmented steep vertical wall, at the northern portal of the Schieferneggtunnel. The Lediwrack Bruno lies in front of Brunnen at a depth of 15 meters. Other well-known diving spots are in front of Vitznau, Weggis, Gersau and Hergiswil.

 

(Wikipedia)

 

Der Vierwaldstättersee (französisch Lac des Quatre-Cantons; italienisch Lago dei Quattro Cantoni, Lago di Lucerna; rätoromanisch Lai dals Quatter Chantuns) ist ein von Bergen der Voralpen umgebener Alpenrandsee in der Zentralschweiz. Er liegt auf dem Gebiet der Kantone Uri, Schwyz, Unterwalden (d. h. Nid- und Obwalden) und Luzern. Die grössten Orte am Ufer sind Luzern, Küssnacht, Horw und Brunnen. Der See ist 114 km² gross, liegt auf einer Höhe von 433 m ü. M. und ist 214 m tief. Da es sich um einen charakteristischen Zungenbeckensee mit mehreren Zweigbecken handelt, ist die Uferlänge im Bezug zur Seefläche mit etwa 150 km relativ gross.

 

Name

 

Seinen Namen hat der Vierwaldstättersee von den vier an ihn angrenzenden Waldstätten (heutige Kantone). Bis ins 16. Jahrhundert wurde die Bezeichnung Luzerner See verwendet.

 

Entstehung

 

Der Vierwaldstättersee entstand in den Eiszeiten, u. a. der letzten Eiszeit, durch Erosion des Reussgletschers. Der See bildete sich als Gletscherrandsee am Ende der Eiszeit vor rund 12'000 Jahren. Im Gletschergarten Luzern zeigt eine Dokumentation die Geschichte der Alpen, der Eiszeiten und der Gletscher in den Zentralalpen.

 

Geographie

 

Zufluss

 

Die Hauptzuflüsse des Vierwaldstättersees sind die Reuss mit der Einmündung bei Flüelen und Seedorf, die Engelberger Aa bei Buochs, die Sarner Aa bei Alpnachstad und die Muota bei Brunnen. Die Reuss fliesst mit einem starken Gefälle aus dem Gotthardmassiv und führt grosse Mengen Geschiebe mit sich, so dass sich das Reussdelta im Laufe der Zeit um 10 km nach Norden in den Urnersee hinein erweitert hat.

 

Im Urnersee im Bereich des Reussdeltas zwischen Flüelen und Seedorf wurde von 2001 bis 2005 mit dem Ausbruchmaterial des Umfahrungstunnels Flüelen und des Gotthard-Basistunnels der Seegrund teilweise wieder aufgeschüttet. Es entstanden Flachwasserzonen, die durch den Kiesabbau verschwunden waren, und einige neue Inseln: die Neptuninseln und die Inselgruppe Lorelei. Einige der Inseln sind Vogelschutzgebiet. Im Naturschutzgebiet erlaubt der Reussdeltaturm die Beobachtung der Fauna.

 

Kleinere in den Vierwaldstättersee einmündende Gewässer sind der Gruonbach, der Isitaler Bach, der Riemenstaldnerbach, der Cholbach von Emmetten, der Lielibach bei Beckenried, der Teuffibach, der Melbach, die Kleine Schliere bei Alpnachstad, zehn Bäche am Ostabhang des Pilatus (darunter Mülibach, Steinibach bei Horw, Widenbach, Fridbach, Feldbach und Steinibach bei Hergiswil) und der Würzenbach in Luzern.

 

Gliederung

 

Der Vierwaldstättersee besteht aus mehreren Seebecken und Buchten:

 

Der Urnersee erstreckt sich von der Einmündung der Reuss bei Seedorf 11 km in nördlicher Richtung bis nach Brunnen

Der Gersauer See (auch Gersauer Becken oder Gersauerbecken) führt 14 km von Ost nach West von Brunnen nach Ennetbürgen, wo die Engelberger Aa in den See mündet. In der Mitte zwischen Beckenried und Gersau erreicht der See mit 214 m Tiefe seine tiefste Stelle.

Der Chrüztrichter (Kreuztrichter) bildet im Westen des Weggiser Beckens das eigentliche Zentrum des nördlichen Seeteils. Von ihm zweigen vier Hauptarme (Trichter) ab:

Das Weggiserbecken (östlicher Arm des Kreuztrichters) liegt südlich von Weggis und verläuft von Ost nach West. Es führt zwischen Hertenstein im Norden und dem Bürgenstock im Süden hin zur Seemitte. Es wird auch Vitznauerbecken genannt.

Der Stanser Trichter (südwestlicher Arm des Kreuztrichters). Im Südwesten davon liegen

die Horwerbucht und

der Alpnachersee, der zwischen Acheregg und Stansstad durch eine nur 100 Meter breite Engstelle, über die eine Brücke führt, vom restlichen See abgetrennt wird und am Südfuss des Pilatus liegt.

der Küssnachtersee (nordöstlicher Arm aus dem Kreuztrichter) zweigt zwischen Hertenstein und Meggenhorn in nordöstlicher Richtung nach Küssnacht, am Nordrand des Rigimassivs gelegen, ab.

der relativ kurze Luzernersee (auch Luzerner Bucht) ist zugleich nordwestlicher Arm des Kreuztrichters und Schlussteil des Sees. Er verläuft nach Nordwesten nach Luzern.

Abfluss

In Luzern verlässt die Reuss den See, kontrolliert mit einem Regulierwehr, und fliesst durch das Mittelland zur Aare.

 

Strömungen

 

Durch das verhältnismässig warme Wasser der Reuss und den Föhn, der das Wasser ständig umschichtet, ist der Urnersee am Grund wärmer und leichter als das Wasser im Gersauer Becken. Durch diesen Temperaturunterschied strömen jeden Frühling gewaltige Wassermassen vom Gersauer Becken in die Tiefen des Urnersees. Ähnliche Tiefenwasserströmungen bestehen auch vom Alpnachersee in das Gersauer Becken.

 

Wasserqualität und Temperaturen

 

Das Wasser bleibt durchschnittlich dreieinhalb Jahre im Seebecken und hat Trinkwasserqualität. Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Limnologie der Eawag überwacht die Wasserqualität. Im Sommer erreicht der See eine Temperatur von 22 °C. 1929 und 1963 froren der Alpnachersee und die Luzerner Bucht zu. Aus dem 17. und 19. Jahrhundert sind Vereisungen des ganzen Vierwaldstättersees dokumentiert. 1684 und 1685 konnte das Gersauer Becken auf dem Eis überquert werden.

 

Klima und Vegetation

 

Das Klima rund um den föhnbegünstigten und von Bergen geschützten Vierwaldstättersee ist im Vergleich zu anderen Regionen der deutschsprachigen Schweiz relativ mild; die Vegetation gleicht zum Teil derjenigen des Kantons Tessin. Die mittlere Tageshöchst-/-tiefsttemperatur beträgt in Luzern 2,6 °C (Januar) und 23,5 °C (Juli). In Altdorf südlich des Sees liegen die Werte bei 3,9 °C (Januar) und 23,0 °C im Juli (Klimamittel der Jahre 1961–1990). An den Seeufern wachsen Hanfpalmen, Feigen, Yuccas, Zypressen, Opuntien, Edelkastanien und andere südländische Pflanzenarten.

 

Die Edelkastanien wurden bis ins 19. Jahrhundert wirtschaftlich als Nahrungsmittel genutzt. Mit der Verbreitung der Kartoffel nahm die Bedeutung der Kastanie jedoch ab. Noch heute findet in Greppen regelmässig ein Kastanienmarkt, die sogenannte Chestene-Chilbi statt. An den Marktständen werden Kastanienprodukte und regionale Spezialitäten angeboten.

 

Naturgefahren

 

Hochwasser in Luzern August 2005

 

Nach dem Erdbeben vom 18. September 1601 entstanden Tsunamis im Vierwaldstättersee mit vermutlich bis zu 4 Meter hohen Flutwellen. Ein weiteres solches Ereignis soll im Jahr 1687 stattgefunden haben. Auch vom Genfersee ist ein Binnentsunami-Ereignis aus dem Jahr 563 bekannt, und vom Lauerzersee aus dem Jahr 1806.

 

Die Folgen der allgemeinen Erderwärmung in den Alpen werden auch für den Vierwaldstättersee und seine Umgebung diskutiert. Das Hochwasser 2005 mit diversen Muren und Erdrutschen könnte als Warnsymptom verstanden werden.

 

Seit 1861 wird der Wasserspiegel des Vierwaldstättersees durch die Reusswehranlage in Luzern etwa zwei bis drei Meter über dem natürlichen mittleren Wasserstand gehalten.

 

Verkehr

 

Schifffahrt

 

Auf dem See verkehren die Schiffe der Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) zu den zahlreichen Schiffstationen. Bis zum Bau der Axenstrasse in den Jahren 1863 bis 1865 war der Wasserweg die einzige aus dem Norden mögliche Verbindung zum Kanton Uri, zum Gotthardpass und damit auch der einzige Weg von den Städten im Nordwesten Europas nach Mailand und zu den italienischen Häfen am Mittelmeer. Das gilt auch für die Pilgerwege des Mittelalters nach Rom. Noch heute verkehren auf dieser Strecke die grossen Raddampfer der SGV Stadt Luzern (das Flaggschiff der SGV) Uri, Unterwalden, Gallia und Schiller.

 

Autofähre Beckenried–Gersau

 

Zwischen Beckenried und Gersau verkehrt die Autofähre Beckenried–Gersau. Auf dem See fahren ausserdem Lastschiffe privater Transportunternehmen.

 

Beim Zusammenstoss des Nauens Schwalmis mit dem Motorschiff Schwalbe vor Horw starben am 12. Oktober 1944 zwanzig Gäste einer 33-köpfigen Hochzeitsgesellschaft aus der Region Entlebuch. Die Unfallursache konnte nicht restlos geklärt werden. Es war das bislang grösste Unglück der Schweiz mit einem motorisierten Schiff.

 

Strasse und Schiene

 

Seit dem Bau der Gotthardstrasse, der Gotthardbahn (Eröffnung 1882), der Gotthardautobahn (1982) und der Eisenbahnschnellfahrstrecken von AlpTransit (NEAT) zum Gotthard-Basistunnel (2016) tangieren grosse internationale Verkehrswege die Gegend um den Vierwaldstättersee. In Flüelen wechselten vor dem Bau der Eisenbahn die Reisenden von den Bergpässen vom Maultier oder der Postkutsche auf das Schiff. Am östlichen Ufer führt die Axenstrasse mit vielen Tunnels und Galerien von Flüelen über Sisikon nach Brunnen. Sie ist Bestandteil der A4. Die Bahnlinie führt mehrheitlich unterirdisch von Flüelen nach Brunnen. Auf dem Weg nach Küssnacht erinnern alte, restaurierte Hotelbauten an die Zeit des frühen Tourismus im 19. Jahrhundert.

 

Zwischen Hergiswil und Stansstad führen Strassenbrücken (Kantonsstrasse und Autobahn A2) und eine Eisenbahnbrücke der Luzern-Stans-Engelberg-Bahn bei der Lopper-Halbinsel über eine Landenge im See.

 

Der 1991 auf alten Verkehrswegen angelegte Wanderweg mit der Bezeichnung Weg der Schweiz führt rund um den südlichsten Teil des Sees, den Urnersee.

 

Luftverkehr

 

Zwischen Buochs und Ennetbürgen bei Stans liegt der Flugplatz Buochs, der früher fast nur von der Schweizer Armee und den Pilatus-Flugzeugwerken benutzt wurde. Heute steht der Flugplatz dem zivilen Flugverkehr offen. Der Militärflugplatz Alpnach wird von der Schweizer Armee als Helikopterbasis genutzt.

 

Hängegleiter und Gleitschirme nutzen bei geeignetem Wetter die Thermik der Felswände über den steilen Ufern des Sees. Die beliebtesten Fluggebiete für Gleitschirme um den Vierwaldstättersee sind der Pilatus, die Rigi, das Gebiet von Emmetten, das Stanserhorn und das ganze Engelbergertal. Beim Fliegen sind die Kontrollzonen der Flugplätze Alpnach, Buochs und Emmen zu beachten.

 

Geschichte

 

Zu den frühesten menschlichen Spuren am See gehörten die neolithischen Seeufersiedlungen aus dem 5. bis 4. Jahrtausend v. Chr. bei Stansstad-Kehrsiten. Zahlreiche Ortsnamen weisen auf eine keltische, später gallorömische Besiedlung hin. In Alpnach fand sich eine römische Villa. Spätestens im 7. Jahrhundert liessen sich Alemannen nieder.

 

Am Ausfluss der Reuss entstand im 12. und 13. Jahrhundert die Stadt Luzern, rund um den See die Länderorte Uri, Schwyz und Unterwalden. Diese erlangten die Hoheit über das sie verbindende Gewässer bis hin zur Seemitte, sieht man von der Fläche in der Verlängerung des Bürgenbergs bis vor Hertenstein ab. Diese gelangte 1378 zusammen mit dessen Nordflanke an Luzern. Dennoch kam es bis 1967 – zwischen Nidwalden und Luzern – zu Auseinandersetzungen um Fischereirechte und Grenzstreitigkeiten. Da es extrem schwierig war, Strassen um den See zu bauen, war das Gewässer zugleich eine Hauptverkehrsader.

 

Kirchlich bildete der Raum vom Hochmittelalter bis 1821 das Dekanat Luzern bzw. das Vierwaldstätterkapitel im Bistum Konstanz. Danach wurde der Raum auf die Bistümer Chur und Basel aufgeteilt. Über den See oder an ihm entlang führten früher Pilgerwege nach Rom. Auch der westwärts nach Santiago de Compostela führende Jakobsweg führt von Einsiedeln nach Brunnen. Von hier führt er weiter westlich mit dem Schiff nach Luzern oder über den Alpnachersee nach Süden zum Brünigpass.

 

Im Gegensatz zum offenen See, auf dem frei gefischt werden durfte, gehörten die Uferstreifen zur Gemeinmarch der Siedlungsgenossen. Nur ihre Fischer durften dort ausfahren. Daneben bestanden herrschaftliche Rechte wie die Fischämter von St. Leodegar in Luzern. Aus derlei Organisationsformen gingen etwa 1465 die Luzerner Rohrgesellen oder 1607 die St.-Niklausen-Bruderschaft von Stansstad hervor. Auch hier konnten Fischereirechte zu heftigen Auseinandersetzungen führen, wie 1655 zwischen Luzern und Nidwalden. Statuten für den Fischmarkt finden sich in Luzern schon im ältesten Ratsbüchlein (um 1318).

 

Nach der Helvetik wurde die Fischerei in allen Orten zu einem Hoheitsrecht der Kantone. 1890 schlossen sich die Kantone zum Fischereikonkordat Vierwaldstättersee zusammen. Noch Ende des 20. Jahrhunderts beschäftigten 27 Betriebe rund 40 Vollzeitarbeitskräfte.

 

Der regionale Markt mit Luzern als Mittelpunkt und der Verkehr über den Gotthard führten zum Aufbau eines Transportwesens. In Flüelen wurde 1313 ein Reichszoll erwähnt, Anfang des 14. Jahrhunderts sind in Luzern Lagerhäuser bezeugt, ähnlich wie in anderen Orten.

 

Im 17. Jahrhundert bestanden in Alpnach fünf Fahrrechte, in Brunnen arbeiteten 60 Schiffsleute. 1687 kam es zum Abschluss eines Schifffahrtsvertrags, der bis ins 19. Jahrhundert Bestand hatte. 1837 begann die Dampfschifffahrt, 1870 entstand die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees. Sie verdrängte die lokalen Schifffahrtsgenossenschaften. Ab 1859 entstand im Einzugsgebiet des Sees ein Eisenbahn-, Bergbahn- und Strassennetz, was den Tourismus stark anwachsen liess und eine entsprechende Infrastruktur hervorbrachte. Ab Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Sand- und Kiesgewinnung zu einem expandierenden Industriezweig.

 

1859–1860 wurde mit dem Bau des Luzerner Nadelwehrs die Basis für eine Regulierung des Wasserpegels gelegt. Zugleich belasteten Kiesabbau, das Wachstum der Orte und der unkontrollierte Häuserbau, dazu Gewässerverschmutzung und Wassersport den See. Daher entstand 1916 das Hydrobiologische Laboratorium (1960 in die ETH Zürich integriert), das im Bereich des Gewässerschutzes tätig wurde und bis heute die Kantone berät. 1953 wurde der Gewässerschutz in der Bundesverfassung verankert, aber erst das revidierte Gewässerschutzgesetz von 1971 ermöglichte es schliesslich die Sanierung des Sees bis 1987 voranzutreiben. Bereits ab 1980 versorgten sich Luzern, Bürgenstock sowie Küssnacht, Horw und Weggis mit Trinkwasser aus dem See. 1973 setzten die Uferkantone einen Landschaftsschutzplan in Kraft, dessen Umsetzung der 1984 gegründete Landschaftsschutzverband Vierwaldstättersee vorantreibt.

 

Kulturelle und historische Eigenheiten des Seegebietes sind der Kommunalismus, die eigenständige Rezeption der italienischen Renaissance und des Barock oder der Einfluss der Gegenreformation, aber auch die Kleinräumigkeit des lokalen Brauchtums und der Mundarten.

 

Tourismus

 

Fremdenverkehr

 

Auf dem Weg in den Süden entdeckten Engländer die Bergwelt der Innerschweiz. Es entstanden mehrere Kur- und Badeorte wie Weggis oder Gersau. 1871 eröffnete man die allererste Zahnradbahn Europas, die Vitznau-Rigi-Bahn. 1889 baute man von Alpnachstad auf den Pilatus die heute immer noch steilste Zahnradbahn der Welt. Einen Aufstieg auf die Rigi beschrieb Mark Twain, was in den USA des 19. Jahrhunderts zum Aufblühen des Schweizer Tourismus führte. Auf dem Vierwaldstättersee verkehrt mit fünf Dampfschiffen eine der grössten Dampfschiffflotten Europas.

 

In der Umgebung des Sees und auf Terrassen in mittlerer Höhe (wie z. B. Morschach und Seelisberg) liegen zahlreiche Tourismusorte. Attraktive Aussichtsberge nahe am Vierwaldstättersee sind die Rigi, der Pilatus, der Bürgenstock, das Stanserhorn, das Buochserhorn, die beiden Mythen, der Uri Rotstock und der Fronalpstock. Die meisten davon sind mit Bergbahnen erreichbar, die teilweise ihre Talstation in der Nähe von Schiffstationen am See haben.

 

Am See befinden sich zahlreiche Örtlichkeiten mit Bedeutung in der Schweizer Kultur- und Tourismusgeschichte: Rütli, Tellsplatte, Tellskapelle, Schnitzturm von Stansstad, Neu-Habsburg, Schillerstein, Treib, Astrid-Kapelle (Küssnacht) und Schloss Meggenhorn.

 

Wassersport

 

In den einzelnen Seebereichen sind wegen den Wasser- und den Windverhältnissen verschiedene Sportarten möglich.Von Boots- und Yachthäfen, See- und Strandbädern (z. B. das 1929 von Arnold Berger gebaute Strandbad Lido in Luzern) und von andern Uferabschnitten aus ist der See zugänglich. 1881 wurde der See-Club Luzern gegründet, der heute der grösste Ruderclub der Schweiz ist, 1904 der Ruderclub Reuss Luzern. Seit 1941 besteht der Yachtclub Luzern, der am Churchill-Quai in Luzern seit 1966 ein Bootshaus und ein Bojenfeld betreibt. Der im Jahr 1958 gebildete Wassersportclub Brunnen führte in den ersten Jahren seines Bestehens auf dem Vierwaldstättersee internationale Motorbootrennen und Wasserskimeisterschaften durch. 1965 wählte der Verein den neuen Namen Wassersport-Club Vierwaldstättersee. 1980 entstand der Motorbootclub Zentralschweiz, 1986 der Wassersportclub Hergiswil. SchweizMobil hat eine Kanutour über den Vierwaldstättersee zwischen Brunnen und Gersau beschrieben. Der südliche Teil des Urnersees zwischen dem Campingplatz am Gruonbachstrand in Flüelen und Isleten ist wegen des Windes im Reusstal ein Zentrum des Windsurfens.

 

Tauchsport

 

Es gibt etwa zehn Plätze, an denen man ohne Boot im Vierwaldstättersee tauchen kann. Das Wasser ist ganzjährig eher kühl und deshalb meist sehr klar. Die zerklüftete Steilwand bei Sisikon, am nördlichen Portal des Schieferneggtunnels, kann man seit einem Erdrutsch und dem Verschütten eines Parkplatzes, der auch als Einstieg genutzt wurde, nicht mehr von Land aus betauchen. Vor Brunnen liegt das Lediwrack Bruno auf 15 Meter Tiefe. Weiter bekannte Tauchplätze liegen vor Vitznau, Weggis, Gersau und Hergiswil.

 

Wirtschaft

 

In mehreren Gemeinden am Vierwaldstättersee befinden sich an den leicht zugänglichen Bergflanken im Uferbereich seit Jahrhunderten Steinbrüche, die teilweise noch heute genutzt werden. Das Gestein gelangt auf dem Seeweg kostengünstig zu Verbrauchern oder Bahnhöfen. Die auffälligen Eingriffe in die Naturlandschaft stiessen schon früh auf Kritik seitens der Landschaftschutzorganisationen. 1930 wies ein Bericht auf die Zunahme der Grossanlagen hin: «Zwei Steinbrüche [liegen] im Urner See zwischen Seedorf und Isleten, vier zwischen Beckenried und Treib, einer in der Matt unter dem Bürgenstock, einer zwischen Kehrsiten und Stansstad, fünf im Alpnachersee, einer am Lopperberg zwischen Stansstad und Hergiswil, einer bei Greppen, einer zwischen Vitznau und Gersau, zwei zwischen Gersau und Brunnen». Bei Kehrsiten am Bürgenstock baut die Holcim in einem Schotterwerk harten Kieselkalk ab, der auch in den Brüchen Schwibogen und Rotzloch gewonnen wird, während vier andere Nidwaldner Steinbrüche im Uferbereich aufgelassen sind. Der Landschaftschutzverband Vierwaldstättersee begleitet die Entwicklung einzelner Steinbruchprojekte.

 

Seit 1891 baut das Unternehmen Arnold & Co. Sand- und Kieswerk AG bei Flüelen mit Schwimmbaggern Kies aus dem Schwemmfächer vor dem Delta der Reuss ab, wofür sie dem Kanton Uri Konzessionsgebühren entrichtet. Heute sind nur noch der vierte und fünfte Schwimmbagger aus den 1950er und 1960er Jahren in umgebautem Zustand im Einsatz. Die Flotte der Arnold + Co. AG umfasst etwa fünfzehn Nauen. Zwischen 2001 und 2005 legte das Unternehmen im Urnersee mit Schutt aus dem NEAT-Stollen Amsteg und der Umfahrung Flüelen sechs Inseln an.

 

Auch bei Beckenried und anderen Stellen wird vor den Flussmündungen Kies abgebaut.

 

Mitte April 1957 wurde ein Telefonkabel von Spissenegg nach Stansstad im See verlegt. Die Teilverkabelung des Vierwaldstättersees hatte zwei Gründe: Die damalige Bezirkskabelanlage war durch den Bau des neuen Autobahnabschnittes Horw-Stans erheblich gefährdet. Der Schutz der Kabel hätte aber zu kostspieligen Sicherungsmassnahmen geführt. Da die Seekabellegung in diesem Fall preiswerter und der Bedarf an zusätzlichen Leitungen gross war, bewilligte die Telefondirektion in Bern das Projekt.

 

100 Jahre zuvor, 1854, wurde exakt auf dieser Strecke das erste, in den Telegrafenwerkstätten in Bern eigens hergestellte Seetelefonkabel verlegt. Es diente zur Verbindung der anschliessenden oberirdischen Telegrafenlinien Luzern-Brünig-Interlaken.

 

Belastung mit Munition

 

Zwischen 1918 und 1967 entsorgten Schweizer Munitionsfabriken ihre Produktionsabfälle im Vierwaldstätter-, Brienzer- sowie Thunersee. Die Gesamtmenge, welche in bis zu 200 Metern Tiefe im Vierwaldstättersee versenkt wurde, wird auf 3'300 Tonnen geschätzt, 2'800 Tonnen im Urnersee sowie 500 Tonnen im Gersauer Becken.

 

Namensverwandtschaften

 

Der Jacobiweiher im Stadtwald von Frankfurt am Main wird im Volksmund seiner Form wegen Vierwaldstättersee genannt.

Auch ein künstlicher See im Zoo Berlin wird aus dem gleichen Grund Vierwaldstättersee genannt.

 

(Wikipedia)

ALLOHEIM - NEUBRANDENBURG

Wem gehört Alloheim?

ab 2018: Zum Jahresende 2017 verkaufte ab 2018: The Carlyle Group das Unternehmen für 1,1 Milliarden Euro an den schwedischen Private-Equity-Investor Nordic Capital.

In Deutschland ist Private Equity als Form der Beteiligungsfinanzierung in die öffentliche Kritik geraten. Ende 2004 wurde die Bezeichnung „Heuschrecken“ als Metapher stark genutzt. Im April 2005 stellte der damalige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering einen Vergleich mit „Heuschreckenschwärmen“ an; Hintergrund der Äußerung war der zu jenem Zeitpunkt stattfindende Verkauf der Firma Grohe von einem Londoner Beteiligungsunternehmen.

 

Nach dem TOD von Alois Molik Wechselte ALLOHEIM mehrfach

2008–2013: Star Capital Partners[13]

2013–2017 The Caryle Group: Im August 2013 wurde das Unternehmen an den US-Finanzinvestor Carlyle veräußert und in eine Europäische Aktiengesellschaft (SE) umgewandelt. Der Einstieg von Carlyle wurde über den Fonds „Carlyle Europe Partners III“ finanziert.[14]

ab 2018: Zum Jahresende 2017 verkaufte The Carlyle Group das Unternehmen für 1,1 Milliarden Euro an den schwedischen Private-Equity-Investor Nordic Capital.[15]

 

12.März 2021

Schlimmer als das Fallen ist das Liegenbleiben.

Also stehe ich in der Früh auf und mache mir Frühstück. Marmorkuchen mit dick Kalbsleberwurst, Quinoa-Brötchen, Vogelkirschenkonfitüre, Fasanenfüßchen in Aspik, getoastetes Knäckebrot und ein Schälchen Seitenbacher-Dill-Müsli versüßen mir den Einstieg in den Tag. Was sich nicht

schlucken lässt, spüle ich mit einem Boonekamp hinunter.

 

Den Vormittag verbringe ich damit, in meiner Wortschatzkiste zu wühlen und mir ein paar der gesammelten Kleinodien näher zu betrachten: GAMASCHEN, PARAPLUIE, BAUCHPINSELN, POUSSIEREN, SAUMSELIG und FRACKSAUSEN sind mir zur Stunde Lieblingsstücke.

ÖFFNUNGSSTRATEGIE, SCHNELLTESTBESTELLUNGSANKÜDIGUNG,

PANDEMIEMANAGEMENT, IMPFSTAU & MINISTERPRÄSIDENTENKOMPETENZ hingegen fallen heute durch und werden aussortiert. Dafür habe ich mir mal eine mit witzigen und bunten Stickern beklebte XLL-Camembert-Dünnholz-Schachtel bereitgestellt, die ich, wenn sie mit doofen oder bösen Wörtern zu zwei Dritteln befüllt ist, für achtundvierzig Stunden in die Tiefkühltruhe packe, wo sie von einem dort ebenfalls gelagerten, bei Astro-TV erworbenen „Schamanen-Würfel“ aus tibetanischer Birke multisphärisch so bestrahlt wird, dass ihr „negativer Inhalt“ quasi erfriert und sich in Eisdampf auflöst.

 

Als ich ins Atelier will, rattert das Faxgerät und spuckt mir eine Tapetenrolle voller Text aus, der sich als Nachricht von Brandt aus Köln entpuppt. Es würde den Rahmen des kleinen Diariums sprengen, ihn hier eins zu eins in die Seiten zu quetschen, drum will ich zusammenfassend nur zwei Dinge berichten:

a. Brandt geht jetzt ein paar Tage in die Wälder. Er möchte ein wenig wandern, in Baumkronen schlafen und Ruhe haben. Die Veröffentlichung meiner Tagebuchauszüge entfalle bis auf

weiteres…

b. In einer aktuellen Verlautbarung des Vatikans wird untersagt, gleichgeschlechtliche Paare zu segnen. Das führt zu folgendem: In Köln dürfen nach wie vor Motorräder, Waffen der Schützenbruderschaften St. Grünrock und die Eisengitter, die an den Treppen vor dem Dom angebracht sind, von Priestern, Weih- und Erzbischöfen tatsächlich GESEGNET werden. Homosexuelle Menschen, die als Paar daherkommen, allerdings nicht!

 

Empört arbeite ich mein Erstaunen im Atelier ab. DER STIEFEL (s. Foto), den man den klerikalen Verfassern des Segnungsverbotes gezielt in den Arsch treten könnte, bevor man sie im nächsten Wildfreigehege aussetzt, ist schön spitz geraten.

 

Zur guten Nacht blättere ich noch ein wenig in Alban Stolz’ „Erziehungskunst“: „Das Turnen ist nicht ohne Gefahren des Leibes und der Seele. Das heftige Recken der Glieder kann die Bänder schwächen, statt sie zu stärken, nicht selten entstehen Bruch, Blutspeien oder sonstige Krankheiten … Für die Sittlichkeit hat aber das Turnen seine besondere heillose Gefahr. Das Klettern und Rutschen bewirkt zuweilen beim anpressen des Leibes einen angenehmen Reiz. Diese zufällige Entdeckung einer neuen Quelle sinnlicher Lust veranlasst dann manchen Knaben, solchen Reiz absichtlich zu erwecken.“

Ich rolle die Gymnastikmatte gar nicht erst aus und gehe sicherheitshalber kalt duschen.

Mit einer Werbebeilage der Tageszeitung statt mit ordentlicher Nachtlektüre trolle ich mich ins Bett. Ich jage die fette Werbebotschaft LÄSSIGE T-SHIRTS MIT GROßEM STYLE-APPEAL : ENTDECKE JETZT DIE NEW-ARRIVALS durch den Google-Translator. Heraus kommt: LÄSSIGE T-SHIRTS MIT GROßEM STIL-APPELL : ENTDECKE JETZT DIE NEUANKÖMMLINGE

 

Erheitert lösche ich das Licht.

Italien / Belluno - Sellagruppe

 

seen from Small Lagazuoi

 

gesehen vom kleinen Lagazuoi

 

Lagazuoi is a mountain in the Dolomites of northern Italy, lying at an elevation of 2,835 metres (9,301 ft), about 18 kilometres (11 mi) southwest by road from Cortina d'Ampezzo in the Veneto Region. The mountain is part of the "Natural Park of the Ampezzo Dolomites".

 

It is accessible by cable car and contains the Rifugio Lagazuoi, a mountain refuge situated beyond the northwest corner of Cima del Lago.

 

The mountain range is well known for its wartime tunnels and First World War mine warfare. The extensive tunnels were built by the Italian troops trying to wrest control from Austro-Hungarian troops who also built tunnels. The tunnels are now open as a de facto museum.

 

(Wikipedia)

 

The Sella group (German: Sellagruppe, Ladin: Mëisules or L Sela) is a plateau-shaped massif in the Dolomites mountains of northern Italy. The Sella lies north of the Marmolada and to the east of the Langkofel. The highest peak is Piz Boè at 3,151 m (10,338 ft) above sea level.

 

The Sella lies between the four Ladin valleys of Badia, Gherdëina, Fascia, and Fodom and is divided between the provinces of South Tyrol, Trentino and Belluno. It can be driven around by car crossing the Campolongo Pass, Pordoi Pass, Sella Pass, and Gardena Pass. In winter it is possible to ski around the entire massif by using the Sella Ronda ski lift carousel. Also each winter the alpine touring ski Sellaronda Skimarathon race is held, which leads around the entire Sella and covers 42 km of mountain trails. The same trails can be mastered by Mountain bike during the summer.

 

Other peaks in the massif are the Piz Pisciadù 2,985 m (9,793 ft), the Boèseekofel 2,910 m (9,550 ft), the four Sellatürme 2,696 m (8,845 ft), Sass Pordoi 2,952 m (9,685 ft), whose summit can be reached by funicular from Pordoi Pass, and Brunecker Turm 2,495 m (8,186 ft). During winter the summit is the starting point for many alpine ski tours, of which the most famous are the descent through the Val Mesdì and the descent from the Pordoischarte.

 

(Wikipedia)

 

Die Sellagruppe oder einfach Sella (ladinisch l Sela, italienisch il Sella) ist ein plateauförmiger Bergstock in den Dolomiten in Italien. Sie befindet sich zu Teilen in Südtirol, im Trentino und in Venetien. Höchster Gipfel der Gruppe ist der Piz Boè mit 3152 m s.l.m.

 

Rund um die Sellagruppe sind die Täler des ladinischen Sprachgebiets gruppiert, was den Gebirgsstock zum geographischen Zentrum Ladiniens macht.

 

Namen

 

Neben Sella und Sellagruppe existieren im Deutschen mit Sellastock, Sellamassiv und Sellaberg weitere Bezeichnungen für die Gebirgsgruppe. Im Atlas Tyrolensis (von 1760 bis etwa 1770 erstellt) von Peter Anich und Blasius Hueber wird für das Gebiet die Bezeichnung Sallei verwendet.

 

Der Name Sella für den Bergstock ist vom Sellajoch aufgewandert und entstammt dem ladinischen Wort sela mit der Bedeutung „Sattel“.

 

Daneben besteht noch ein weiterer ladinischer Name für einen Teil der Gebirgsgruppe, in der Grödner Varietät Mëisules, in der Gadertaler Varietät Mësores. Dieser wird speziell für den nördlichen Teil des Massivs verwendet. Abgeleitet ist dieser Name vom lateinischen mensa bzw. alpenromanischen *mesula, womit ein „Tisch“ bzw. in der übertragenen Bedeutung eine „Felsterrasse“ gemeint ist. Diese Bezeichnung bezieht sich auf die waagrechten, geologischen Raibler Schichten, die das Massiv stellenweise in zwei Stockwerke teilen.

 

Geographie

 

Lage und Umgebung

 

In der Sellagruppe treffen am Piz Boè drei italienische Provinzen zusammen: Südtirol, Belluno und das Trentino. Nordwestlich der Sella befindet sich Wolkenstein, nordöstlich Corvara, südöstlich Arabba und südwestlich Canazei. Die Luftlinien-Entfernung nach Cortina d’Ampezzo beträgt rund 24 Kilometer und nach Bozen etwa 36 Kilometer.

 

Umgeben wird der Sellastock von vier Gebirgspässen: Im Norden liegt das Grödner Joch (2125 m) zwischen Gröden und Gadertal, im Osten der Campolongopass (1875 m) zwischen Gadertal und Buchenstein, im Süden das Pordoijoch (2239 m) zwischen Buchenstein und Fassatal und im Westen das Sellajoch (2218 m) zwischen Fassatal und Gröden. An der breitesten Stelle misst das Sellamassiv vom Grödner Joch im Norden ins obere Ende des Buchensteiner Tals im Süden etwas mehr als sieben Kilometer. Vom Sellajoch im Westen nach Transrüs im Osten beträgt die Distanz etwas mehr als 9,5 Kilometer.

 

Über das Grödner Joch geht das Sellamassiv nach Norden in die Puezgruppe über. Nach Nordosten und Osten schließt sich die Fanesgruppe an. Im Süden folgen der Höhenzug um den Sasso del Cappello sowie das höchste Massiv der Dolomiten, die Marmolada (3343 m). Im Westen befindet sich die Langkofelgruppe.

 

Gliederung und Gipfel

 

Der Sellastock kann in vier Untergruppen gegliedert werden. Den gesamten östlichen Teil bildet die Boègruppe mit dem höchsten Berg der Sella, dem Piz Boè (3152 m). Diese Untergruppe umfasst daneben unter anderem noch Piz- (2827 m) und Boèseekofel (2913 m), Zehner (2916 m), Neuner (2904 m), Vallonspitze (2906 m), Col Turond (2927 m), Col Alton (2882 m) sowie die Pordoispitze (2950 m), auf die eine Seilbahn vom Pordoijoch führt.

 

Getrennt durch das Val Lastiës, dessen Namen vom ladinischen Wort für Felsplatten kommt und aus der Umgebung der Boèhütte (2871 m) nach Süden ins Fassatal führt, schließt im Nordwesten die Mëisulesgruppe an. Sie wird vom Mëisules-Plateau, einer Hochfläche, beherrscht. Dessen Ränder stellen Gipfel wie Piz Lastiës (2875 m), Piz Sëlva (2941 m), Piz Gralba (2972 m), Piz Miara (2964 m) und Piz Beguz (2974 m) dar. Außerdem gehören zu dieser Untergruppe noch die Gipfel des Le Mëisules (bis zu 2999 m), der Piz Ciavazes (2831 m) und die bekannten Sellatürme (bis zu 2696 m).

 

Dem Val Lastiës entgegen führt das Mittagstal nach Norden auf Kolfuschg und das obere Abteital zu. Es trennt damit die Pisciadùgruppe von der Boègruppe. Das Vallun de Pisciadù und das Val de Tita bilden die Grenze zwischen Mëisules- und Pisciadùgruppe. Wichtige Gipfel innerhalb der letzteren Gruppe sind Pisciadùspitze (2985 m), Dent de Mesdì (2881 m), Sas de Mesdì (2978 m), Bergerturm (2861 m) und der Zwischenkofel (2907 m).

 

Nördlichste Untergruppe ist die Murfreidgruppe, die durch das Val Gralba von der Mëisulesgruppe unterschieden wird. Gipfel hier sind die Murfreidtürme (bis zu 2724 m), die Murfreidspitze (2634 m) und Rodelheilspitze (2615 m).

 

(Wikipedia)

 

Der Lagazuoi ist ein zweigipfliger Berg in der Fanesgruppe der Dolomiten. Der Große Lagazuoi ist 2835 m s.l.m. hoch, der Kleine Lagazuoi 2778 m. Letzterer ist durch eine Seilbahn erschlossen; etwas westlich steht das Rifugio Lagazuoi. Der Gebirgsstock ist weithin bekannt für seine Stollen aus dem Ersten Weltkrieg.

 

Lage

 

Die beiden Gipfel liegen in der italienischen Provinz Belluno (Region Venetien) wenige Hundert Meter südlich der Südtiroler Grenze. Der Große Lagazuoi, bestehend aus einem Nord- (2804 m) und einem Südgipfel (2835 m), schließt im Süden an die Fanisspitzen (2989 m) an und ist durch die Forcella Lagazuoi (2572 m) vom niedrigeren, aber prominenteren Kleinen Lagazuoi getrennt. Dieser liegt leicht exponiert südwestlich von Fanisspitzen und Tofane. Nach Süden hin fällt der Berg steil ab, die Nordseite ist flach und besitzt Hochflächen-Charakter. Im Folgenden bezieht sich der Artikel aufgrund der größeren Bedeutung auf den Kleinen Lagazuoi.

 

Wichtigster Ausgangspunkt für Besteigungen ist der Passo di Falzarego, den man sowohl von Cortina d’Ampezzo als auch vom Abteital und von Buchenstein aus erreichen kann.

 

Geschichte

 

Im Ersten Weltkrieg war der Lagazuoi ein heiß umkämpfter Berg, lag er doch genau an der Front, an der sich österreichische (k.u.k. Kaiserjäger) und italienische Soldaten einen erbarmungslosen Stellungskrieg lieferten.

 

Um feindlichem Artilleriebeschuss zu entgehen, begannen beide Heere in den Felswänden Stollensysteme anzulegen und verlagerten somit sowohl Stellungen als auch Versorgungsräumlichkeiten in das Berginnere. Später wurden von den Italienern und den Österreichern Minenstollen in den Berg gebohrt und ganze Felsbänder abgesprengt, um die gegnerischen Stellungen zu vernichten. Die hellen Schuttkegel am Kleinen Lagazuoi rühren ursächlich von den Minensprengungen 1915 bis 1917 her.

 

Tourismus

 

Seilbahn

 

Die Lagazuoi-Seilbahn, eine 2-Kabinen-Pendelbahn, fährt vom Passo di Falzarego (2105 m s.l.m.) bis knapp unter den Gipfel des Lagazuoi und überwindet dabei 641 Höhenmeter.

 

Von der Bergstation erreicht man in fünf Minuten das Rifugio Lagazuoi mit Panoramaterrasse, weitere zehn Minuten sind es zum Lagazuoi-Gipfel.

 

Sommer

 

Im Sommer ist der Lagazuoi vor allem bei Wanderern und Bergsteigern beliebt. Vom Falzarego-Pass führen drei Wege und zahlreiche Kletterrouten auf den Gipfel. Der einfachste Weg führt über die Skipiste und wird (nach Auffahrt mit der Seilbahn) oft im Abstieg begangen. Über diesen Weg benötigt man etwa zweieinhalb Stunden auf den Gipfel. Für Abenteuerlustige bietet der Stollen Abwechslung zum Normalweg. Die zwei gewundenen Stollen, in denen sich teilweise Kriegsexponate befinden, sollten allerdings nur mit entsprechender Ausrüstung (Stirn- bzw. Taschenlampe, Helm) begangen werden. Am Ende des Stollens führt ein Grat zur Seilbahn-Bergstation, dessen Begehung Schwindelfreiheit erfordert. Eine weitere Variante ist der Kaiserjäger-Steig, ein leichter Klettersteig. Man hält sich vom Pass nordwestlich, wobei man einige Kriegsstellungen begutachten kann, und gelangt über einen Zickzack-Pfad zum Einstieg. Gleich zu Beginn des Steigs befindet sich eine Hängebrücke.

 

Winter

 

Im Winter wird der Lagazuoi gern von Skisportlern besucht. Von Alta Badia und von Cortina fahren in regelmäßigen Abständen Skibusse zum Falzarego-Pass. Nach Auffahrt mit der Seilbahn bieten sich zwei Abfahrten an: Die eine (schwarz) führt von der Bergstation durch eine Scharte wieder zum Pass (von hier auch Einstieg ins Skigebiet von Cortina möglich), die andere führt über die Rück-(Nord-)seite vorbei am Rifugio Scotoni zum Cap Alpina, von wo aus man per Pferdeschlitten nach Alta Badia (zurück-)pendeln kann.

 

Panorama

 

Der Lagazuoi ist auch wegen seines hervorragenden Rundblicks sehr beliebt. Im Norden zeigen sich die Gipfel der Fanesgruppe, allen voran die Fanisspitzen, im Osten alle drei Gipfel der Tofana, die Sorapiss-Gruppe und der Antelao, im Süden die Cinque Torri, Monte Pelmo, Civetta und Marmolata, und im Westen der Sellastock und die Puezgruppe.

 

(Wikipedia)

Januar - Einstieg in die Aare

Februar - dunkle Wolken über dem Murtensee

März - Leberblümchen

April - Magnolienblüte

Mai - Vercasca-Stausee TI

Juni - Brotgetreide

Juli - Wohleibrücke-Wohlensee

Heute ist der letzte offizielle Einsatztag der in die Jahre gekommenen "Mandarindli", welche stolze 45 Jahre das Bild der RBS geprägt haben. Das Bild der hier gezeigten Be 4/12 Nr. 45 entstand am 15.01.2012 kurz nach dem Bahnhof Stettlen. "Auch wenn dies heute auf Grund des technischen Wandels schwer vorstellbar sein mag, so galten die Mandarinli bei der Einführung im Frühling 1974 als wahre Pioniere im Bahnverkehr. Das Mandarinli wurde bekannt als das erste S-Bahn-Fahrzeug der Schweiz, mit seiner zur damaligen Zeit raschen Beschleunigung und in Kombination mit der Einführung des Taktfahrplans (damals in der Schweiz ebenfalls noch wegweisend).

Das Mandarinli stellte aber auch in anderer Hinsicht ein Novum dar. Mussten bei den bisherigen Zügen beispielsweise jeweils zwei Türen passiert werden, bevor der Sitzbereich erreicht wird, so galt der direkte Einstieg in den Fahrgastbereich der einzelnen Wagen seinerzeit als Neuheit. Mit der Ergänzung der Kompositionen um den Mittelwagen in den Jahren 2001/2002 und der gleichzeitigen Erhöhung der entsprechenden Perronbereiche wurde der ebenerdige Einstieg gewährleistet. Auch diesbezüglich galt der RBS als Vorreiter im Bahnverkehr." (Text: www.rbs.ch)

So erst mal allen Überlebenden der kriegsgleichen Handlung, "Frohes Neues!"

 

Ich hoffe, ihr seid alle gut reingekommen und wünsche euch allen einen guten Start.

 

Auf das Thema Vorsätze geh ich mal nicht weiter drauf ein. Jeder weiß ja, dass es eine Liste ist die man schnell abarbeitet und als erledigt deklariert.

 

Zum Einstieg in das Jahr 2019 gibt es auch direkt mal ein neues Album.

Leider ist dieser Spot im Sommer lichterloh in Flammen aufgegangen. Vor Ort findet man leider nur noch eine Brandruine.

  

Ihr dürft natürlich gerne Teilen, kommentieren, konstruktiv kritisieren und Folgen.

 

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Freies anarchisches Jugendhaus Tübingen am Bahnhof

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______________________ www ___________Epplehaus___

 

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Richard Epple (* 2. August 1954 in Ammerbuch-Breitenholz, Landkreis Tübingen; † 1. März 1972 in Affstätt) wurde von der Polizei irrtümlicherweise für einen RAF-Terroristen gehalten und im Laufe einer Verfolgungsjagd erschossen.

 

de.wikipedia.org/wiki/Richard_Epple

 

www.epplehaus.de/EPPLEHAUS/einstieg.htm

Jugendzentrum e. V.

EPPLE HAUS

Karlstr. 13

72007 Tübingen

Postfach 1765

phon +49 7071 32743

fax +49 7071 37028

mailto:verein(at)epplehaus.de

 

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1987-05, mein Einstieg, 73x63 cm, Acryl auf Hartplatte, Detail.

1987-05, my entrance, 29x25 inch, acrylic on hardboard, detail.

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Richard Epple (* 2. August 1954 in Ammerbuch-Breitenholz, Landkreis Tübingen; † 1. März 1972 in Affstätt) wurde von der Polizei irrtümlicherweise für einen RAF-Terroristen gehalten und im Laufe einer Verfolgungsjagd erschossen.

"Der Name Epple-Haus wurde in Erinnerung an Richard Epple (┼1972 )

verwendet, und am Haus oben verwewigt."

 

www.epplehaus.de/EPPLEHAUS/einstieg.htm

 

Jugendzentrum e. V.

EPPLE HAUS

Karlstr. 13

72007 Tübingen

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phon +49 7071 32743

fax +49 7071 37028

mailto:verein(at)epplehaus.de

 

en

 

Richard Epple (* August 2, 1954 Ammerbuch in Breitenholz, Landkreis Tübingen; † 1 March, 1972 in Affstätt) was in error by the police for an RAF terrorists and held in the course of a chase shot.

"The name Epple House was in memory of Richard Epple (+1972)

used, and written in big letters on top of the house . "

 

source

WIKI

de.wikipedia.org/wiki/Richard_Epple

 

- und

www.spiegel.de/wikipedia/Richard_Epple.html

Postcard-Portrait of Kumari.

 

Die bekannteste Kumari lebt in einem Tempel-Palast am Durbar-Platz in Kathmandu, der Hauptstadt des Landes. Im Kleinkindalter zwischen zwei und vier Jahren wird sie aus der buddhistischen Newar-Ethnie ausgewählt und bis zu ihrer ersten Menstruation als „lebende Göttin“ verehrt.

 

Einmal im Jahr, im Rahmen eines großen religiösen Festes, Dasain, suchte der König Nepals sie auf und küsste ihr die Füße. Er ließ sich durch die Kumari segnen, indem er sich von ihr ein Tika, ein Segenszeichen, auf die Stirn tupfen ließ. Wie sich das göttliche Kind dabei dem König gegenüber verhielt, wurde von vielen Nepalis als Omen für die Geschicke des Landes und der Monarchie interpretiert. Seit Abschaffung der Monarchie 2008 besucht sie auch der maoistische Premierminister.

 

Früher erhielten die Kumaris keinerlei Schulbildung, da eine Göttin als allwissend gilt. Heute werden die Kumaris von Privatlehrern unterrichtet und ihr Wissensstand geprüft. Da der Mädchengöttin nicht widersprochen werden darf, gestaltet sich der Unterricht schwierig. Ehemalige Kumaris erhalten, nachdem sie ihren göttlichen Status verloren haben, inzwischen eine Pension vom Staat (monatlich ca. 30,- €) und werden weiterhin betreut, um ihnen den Einstieg in ein normales Leben zu erleichtern.

 

Mehrmals im Jahr verlässt die Kumari den Palast und nimmt an religiösen Festen teil. Das größte dieser Feste ist Indra Jatra Dabei wird die Kumari in einem Tempelwagen (Ratha) durch die Straßen von Kathmandu gefahren und von den Gläubigen verehrt. Zu diesem einwöchigen Jahresfest gehören auch Aufführungen von Tanzdramen. Beim Mahakali pyakhan genannten Tanzdrama kämpfen Mahakali, Mahalakshmi und Kumari, drei Inkarnationen Durgas, gegen eine Reihe von Dämonen.

 

Kajakfahrt auf der Steyr

Einstieg Stromboding

Italien / Belluno - Lagazuoi

 

Lagazuoi is a mountain in the Dolomites of northern Italy, lying at an elevation of 2,835 metres (9,301 ft), about 18 kilometres (11 mi) southwest by road from Cortina d'Ampezzo in the Veneto Region. The mountain is part of the "Natural Park of the Ampezzo Dolomites".

 

It is accessible by cable car and contains the Rifugio Lagazuoi, a mountain refuge situated beyond the northwest corner of Cima del Lago.

 

The mountain range is well known for its wartime tunnels and First World War mine warfare. The extensive tunnels were built by the Italian troops trying to wrest control from Austro-Hungarian troops who also built tunnels. The tunnels are now open as a de facto museum.

 

(Wikipedia)

 

Der Lagazuoi ist ein zweigipfliger Berg in der Fanesgruppe der Dolomiten. Der Große Lagazuoi ist 2835 m s.l.m. hoch, der Kleine Lagazuoi 2778 m. Letzterer ist durch eine Seilbahn erschlossen; etwas westlich steht das Rifugio Lagazuoi. Der Gebirgsstock ist weithin bekannt für seine Stollen aus dem Ersten Weltkrieg.

 

Lage

 

Die beiden Gipfel liegen in der italienischen Provinz Belluno (Region Venetien) wenige Hundert Meter südlich der Südtiroler Grenze. Der Große Lagazuoi, bestehend aus einem Nord- (2804 m) und einem Südgipfel (2835 m), schließt im Süden an die Fanisspitzen (2989 m) an und ist durch die Forcella Lagazuoi (2572 m) vom niedrigeren, aber prominenteren Kleinen Lagazuoi getrennt. Dieser liegt leicht exponiert südwestlich von Fanisspitzen und Tofane. Nach Süden hin fällt der Berg steil ab, die Nordseite ist flach und besitzt Hochflächen-Charakter. Im Folgenden bezieht sich der Artikel aufgrund der größeren Bedeutung auf den Kleinen Lagazuoi.

 

Wichtigster Ausgangspunkt für Besteigungen ist der Passo di Falzarego, den man sowohl von Cortina d’Ampezzo als auch vom Abteital und von Buchenstein aus erreichen kann.

 

Geschichte

 

Im Ersten Weltkrieg war der Lagazuoi ein heiß umkämpfter Berg, lag er doch genau an der Front, an der sich österreichische (k.u.k. Kaiserjäger) und italienische Soldaten einen erbarmungslosen Stellungskrieg lieferten.

 

Um feindlichem Artilleriebeschuss zu entgehen, begannen beide Heere in den Felswänden Stollensysteme anzulegen und verlagerten somit sowohl Stellungen als auch Versorgungsräumlichkeiten in das Berginnere. Später wurden von den Italienern und den Österreichern Minenstollen in den Berg gebohrt und ganze Felsbänder abgesprengt, um die gegnerischen Stellungen zu vernichten. Die hellen Schuttkegel am Kleinen Lagazuoi rühren ursächlich von den Minensprengungen 1915 bis 1917 her.

 

Tourismus

 

Seilbahn

 

Die Lagazuoi-Seilbahn, eine 2-Kabinen-Pendelbahn, fährt vom Passo di Falzarego (2105 m s.l.m.) bis knapp unter den Gipfel des Lagazuoi und überwindet dabei 641 Höhenmeter.

 

Von der Bergstation erreicht man in fünf Minuten das Rifugio Lagazuoi mit Panoramaterrasse, weitere zehn Minuten sind es zum Lagazuoi-Gipfel.

 

Sommer

 

Im Sommer ist der Lagazuoi vor allem bei Wanderern und Bergsteigern beliebt. Vom Falzarego-Pass führen drei Wege und zahlreiche Kletterrouten auf den Gipfel. Der einfachste Weg führt über die Skipiste und wird (nach Auffahrt mit der Seilbahn) oft im Abstieg begangen. Über diesen Weg benötigt man etwa zweieinhalb Stunden auf den Gipfel. Für Abenteuerlustige bietet der Stollen Abwechslung zum Normalweg. Die zwei gewundenen Stollen, in denen sich teilweise Kriegsexponate befinden, sollten allerdings nur mit entsprechender Ausrüstung (Stirn- bzw. Taschenlampe, Helm) begangen werden. Am Ende des Stollens führt ein Grat zur Seilbahn-Bergstation, dessen Begehung Schwindelfreiheit erfordert. Eine weitere Variante ist der Kaiserjäger-Steig, ein leichter Klettersteig. Man hält sich vom Pass nordwestlich, wobei man einige Kriegsstellungen begutachten kann, und gelangt über einen Zickzack-Pfad zum Einstieg. Gleich zu Beginn des Steigs befindet sich eine Hängebrücke.

 

Winter

 

Im Winter wird der Lagazuoi gern von Skisportlern besucht. Von Alta Badia und von Cortina fahren in regelmäßigen Abständen Skibusse zum Falzarego-Pass. Nach Auffahrt mit der Seilbahn bieten sich zwei Abfahrten an: Die eine (schwarz) führt von der Bergstation durch eine Scharte wieder zum Pass (von hier auch Einstieg ins Skigebiet von Cortina möglich), die andere führt über die Rück-(Nord-)seite vorbei am Rifugio Scotoni zum Cap Alpina, von wo aus man per Pferdeschlitten nach Alta Badia (zurück-)pendeln kann.

 

Panorama

 

Der Lagazuoi ist auch wegen seines hervorragenden Rundblicks sehr beliebt. Im Norden zeigen sich die Gipfel der Fanesgruppe, allen voran die Fanisspitzen, im Osten alle drei Gipfel der Tofana, die Sorapiss-Gruppe und der Antelao, im Süden die Cinque Torri, Monte Pelmo, Civetta und Marmolata, und im Westen der Sellastock und die Puezgruppe.

 

(Wikipedia)

Der perfekte Einstieg in die Tour könnte so aussehen. ?!? Ach was, es gibt keinen besseren Anfang und er sah für uns so aus: Mit dem Zug nach Zittau, Übernachtung im Hotel 'Drausendorfer Krone'. Zittau anschauen. Am Tag danach mit dem freundlichen und kompetenten Herrn Sperling und seinem Kleinbus nach Tschechien zur Neisse Quelle. Auf der Fahrt zur Quelle klasse Hinweise zum Radweg und 'ne Menge Informationen zur Gegend und dies alles im Fahrpreis inklusive. Ohne Gepäck - das blieb ja im Hotel - und bei strahlendem Wetter und kaum Regenwolken und blendender Laune über die tschechischen Berge und Hügel zurück zum Hotel.

Einstieg U - Bahnhof Potsdamer Platz auf dem Leipziger Platz

Der perfekte Einstieg in die Tour könnte so aussehen. ?!? Ach was, es gibt keinen besseren Anfang und er sah für uns so aus: Mit dem Zug nach Zittau, Übernachtung im Hotel 'Drausendorfer Krone'. Zittau anschauen. Am Tag danach mit dem freundlichen und kompetenten Herrn Sperling und seinem Kleinbus nach Tschechien zur Neisse Quelle. Auf der Fahrt zur Quelle klasse Hinweise zum Radweg und 'ne Menge Informationen zur Gegend und dies alles im Fahrpreis inklusive. Ohne Gepäck - das blieb ja im Hotel - und bei strahlendem Wetter und kaum Regenwolken und blendender Laune über die tschechischen Berge und Hügel zurück zum Hotel.

Italien / Belluno - Lagazuoi

 

Lagazuoi is a mountain in the Dolomites of northern Italy, lying at an elevation of 2,835 metres (9,301 ft), about 18 kilometres (11 mi) southwest by road from Cortina d'Ampezzo in the Veneto Region. The mountain is part of the "Natural Park of the Ampezzo Dolomites".

 

It is accessible by cable car and contains the Rifugio Lagazuoi, a mountain refuge situated beyond the northwest corner of Cima del Lago.

 

The mountain range is well known for its wartime tunnels and First World War mine warfare. The extensive tunnels were built by the Italian troops trying to wrest control from Austro-Hungarian troops who also built tunnels. The tunnels are now open as a de facto museum.

 

(Wikipedia)

 

Der Lagazuoi ist ein zweigipfliger Berg in der Fanesgruppe der Dolomiten. Der Große Lagazuoi ist 2835 m s.l.m. hoch, der Kleine Lagazuoi 2778 m. Letzterer ist durch eine Seilbahn erschlossen; etwas westlich steht das Rifugio Lagazuoi. Der Gebirgsstock ist weithin bekannt für seine Stollen aus dem Ersten Weltkrieg.

 

Lage

 

Die beiden Gipfel liegen in der italienischen Provinz Belluno (Region Venetien) wenige Hundert Meter südlich der Südtiroler Grenze. Der Große Lagazuoi, bestehend aus einem Nord- (2804 m) und einem Südgipfel (2835 m), schließt im Süden an die Fanisspitzen (2989 m) an und ist durch die Forcella Lagazuoi (2572 m) vom niedrigeren, aber prominenteren Kleinen Lagazuoi getrennt. Dieser liegt leicht exponiert südwestlich von Fanisspitzen und Tofane. Nach Süden hin fällt der Berg steil ab, die Nordseite ist flach und besitzt Hochflächen-Charakter. Im Folgenden bezieht sich der Artikel aufgrund der größeren Bedeutung auf den Kleinen Lagazuoi.

 

Wichtigster Ausgangspunkt für Besteigungen ist der Passo di Falzarego, den man sowohl von Cortina d’Ampezzo als auch vom Abteital und von Buchenstein aus erreichen kann.

 

Geschichte

 

Im Ersten Weltkrieg war der Lagazuoi ein heiß umkämpfter Berg, lag er doch genau an der Front, an der sich österreichische (k.u.k. Kaiserjäger) und italienische Soldaten einen erbarmungslosen Stellungskrieg lieferten.

 

Um feindlichem Artilleriebeschuss zu entgehen, begannen beide Heere in den Felswänden Stollensysteme anzulegen und verlagerten somit sowohl Stellungen als auch Versorgungsräumlichkeiten in das Berginnere. Später wurden von den Italienern und den Österreichern Minenstollen in den Berg gebohrt und ganze Felsbänder abgesprengt, um die gegnerischen Stellungen zu vernichten. Die hellen Schuttkegel am Kleinen Lagazuoi rühren ursächlich von den Minensprengungen 1915 bis 1917 her.

 

Tourismus

 

Seilbahn

 

Die Lagazuoi-Seilbahn, eine 2-Kabinen-Pendelbahn, fährt vom Passo di Falzarego (2105 m s.l.m.) bis knapp unter den Gipfel des Lagazuoi und überwindet dabei 641 Höhenmeter.

 

Von der Bergstation erreicht man in fünf Minuten das Rifugio Lagazuoi mit Panoramaterrasse, weitere zehn Minuten sind es zum Lagazuoi-Gipfel.

 

Sommer

 

Im Sommer ist der Lagazuoi vor allem bei Wanderern und Bergsteigern beliebt. Vom Falzarego-Pass führen drei Wege und zahlreiche Kletterrouten auf den Gipfel. Der einfachste Weg führt über die Skipiste und wird (nach Auffahrt mit der Seilbahn) oft im Abstieg begangen. Über diesen Weg benötigt man etwa zweieinhalb Stunden auf den Gipfel. Für Abenteuerlustige bietet der Stollen Abwechslung zum Normalweg. Die zwei gewundenen Stollen, in denen sich teilweise Kriegsexponate befinden, sollten allerdings nur mit entsprechender Ausrüstung (Stirn- bzw. Taschenlampe, Helm) begangen werden. Am Ende des Stollens führt ein Grat zur Seilbahn-Bergstation, dessen Begehung Schwindelfreiheit erfordert. Eine weitere Variante ist der Kaiserjäger-Steig, ein leichter Klettersteig. Man hält sich vom Pass nordwestlich, wobei man einige Kriegsstellungen begutachten kann, und gelangt über einen Zickzack-Pfad zum Einstieg. Gleich zu Beginn des Steigs befindet sich eine Hängebrücke.

 

Winter

 

Im Winter wird der Lagazuoi gern von Skisportlern besucht. Von Alta Badia und von Cortina fahren in regelmäßigen Abständen Skibusse zum Falzarego-Pass. Nach Auffahrt mit der Seilbahn bieten sich zwei Abfahrten an: Die eine (schwarz) führt von der Bergstation durch eine Scharte wieder zum Pass (von hier auch Einstieg ins Skigebiet von Cortina möglich), die andere führt über die Rück-(Nord-)seite vorbei am Rifugio Scotoni zum Cap Alpina, von wo aus man per Pferdeschlitten nach Alta Badia (zurück-)pendeln kann.

 

Panorama

 

Der Lagazuoi ist auch wegen seines hervorragenden Rundblicks sehr beliebt. Im Norden zeigen sich die Gipfel der Fanesgruppe, allen voran die Fanisspitzen, im Osten alle drei Gipfel der Tofana, die Sorapiss-Gruppe und der Antelao, im Süden die Cinque Torri, Monte Pelmo, Civetta und Marmolata, und im Westen der Sellastock und die Puezgruppe.

 

(Wikipedia)

Mehr oder weniger zufällig hat es uns in diesen Ferien noch kurzfristig in die Sächsische Schweiz verschlagen. Die Sonntagswanderung führte uns von Pfaffendorf auf den Pfaffenstein und zur Barbarine.

Hier geht's schon wieder bergab, durchs Nadelöhr wieder nach Pfaffendorf

Italien / Südtirol - Rosengartengruppe

 

Rosengartenspitze

 

The Rosengarten group (Italian: Catinaccio [katiˈnattʃo], Ladin: Ciadenac, Ciadenáze) is a massif in the Dolomites of northern Italy. It is located between the Tierser Tal and Eggental in South Tyrol and the Fassa Valley in Trentino.

 

One peculiarity of the Rosengarten is the pink shade, owing to the presence of the mineral dolomite, which takes in the sunset and "glows", as celebrated in the Bozner Bergsteigerlied. Meaning "Rose garden" in German, the name refers to the legend of King Laurin and his Rose Garden, a traditional story explaining the outer appearance of the mountain range.

 

The highest peak is the Kesselkogel at 3,002 m (9,849 ft) above sea level. Other peaks include:

 

Rosengartenspitze - 2,981 m (9,780 ft)

Vajolet-Türme - 2,813 m (9,229 ft)

Laurinswand (Croda di Re Laurino) - 2,813 m (9,229 ft)

Tscheiner-Spitze (Cima Sforcella) - 2,813 m (9,229 ft)

Rotwand (Roda di Vaèl) - 2,806 m (9,206 ft)

Teufelswand (Croda Davoi) - 2,727 m (8,947 ft)

 

(Wikipedia)

 

Die Rosengartengruppe, meist schlicht Rosengarten (italienisch Catinaccio, ladinisch Ciadenac, Ciadenáze), ist ein Bergmassiv der Dolomiten in Südtirol und im Trentino (Italien). Berühmt ist der Rosengarten für seine von Bozen aus gut sichtbare, markante Gipfelsilhouette und die mit ihm verknüpfte Laurinsage. Seit 2003 gehört der Südtiroler Teil mehrheitlich zum Naturpark Schlern-Rosengarten; seit 2009 ist die Rosengartengruppe neben acht weiteren Gebieten Teil des Welterbes Dolomiten.

 

Der wenig alpin klingende Name Rosengarten, der sowohl für die Rosengartenspitze als auch das gesamte Massiv verwendet wird, ist seit der Frühen Neuzeit belegt (etwa 1506 Kofl am Rosengarten); er ist weder von einem Garten voller Rosen abgeleitet, wie dies ätiologisch in der Laurinsage berichtet wird, noch von den in der Abenddämmerung bei Sonnenuntergang feuerrot zu glühen scheinenden Felsen, auch wenn diese Motive die Namensgebung nachträglich überformt haben. Sprachforscher vermuten, dass der in Südtirol mehrfach erscheinende Flurname auf das alte Wort ruza zurückgeht, womit eine Geröllhalde bezeichnet wurde. Auch der italienische Name Catinaccio für das Bergmassiv soll nicht, wie meist vermutet, gleichbedeutend sein mit „große, wilde (Berg-)Kette“, sondern vom ladinischen Wort ciadenac stammen, das Berg- oder Geröllkessel bedeutet.

 

Der Rosengarten liegt zwischen dem Tierser Tal und dem Eggental auf der westlichen und dem Fassatal auf der östlichen Seite. Er verläuft in Nord-Süd-Richtung von der Schlerngruppe, mit der er gelegentlich zur Schlern-Rosengarten-Gruppe zusammengefasst wird, bis zum Karerpass und hat eine Länge von etwa 8 km.

 

Die höchste Erhebung ist der Kesselkogel (ital. Catinaccio d’Antermoia) mit einer Höhe von 3004 Metern. Er ist vom Grasleitenpass oder aus dem Antermoia-Tal über einen leichten Klettersteig besteigbar. Die Erstbesteigung erfolgte 1873 durch die Briten C. Comyn Tucker und T. H. Carson mit dem Führer A. Bernard.

 

Der zweithöchste Gipfel der Rosengartengruppe ist die Rosengartenspitze. Sie ist 2981 Meter hoch und liegt in der Mitte des Rosengartenmassivs, der Normalweg hat den zweiten Schwierigkeitsgrad. Über diesen wurde sie erstmals am 31. August 1874 ebenfalls durch C. Comyn Tucker und T. H. Carson mit dem Führer Francois Devouassoud bestiegen.

 

Weitere Gipfel sind unter anderem:

 

Vajolet-Türme (2821 m)

Laurinswand (2813 m)

Tscheiner Spitze (2810 m)

Rotwand (Roda di Vaèl, 2806 m)

Vajoletspitze (2749 m)

Teufelswand (2727 m)

Masarégrat (2611 m)

Fensterlturm (2670 m)

 

Die Laurin-Sage erklärt das Alpenglühen des Rosengartens (hier Rosadira genannt) als Folge eines Fluchs, bei dem der besiegte Zwergenkönig Laurin den Übergang zwischen Tag und Nacht vergaß (siehe König Laurins Rosengarten).

 

(Wikipedia)

 

Die Rosengartenspitze (auch einfach Rosengarten, italienisch Cima Catinaccio, ladinisch Ciadenac) ist mit ihren 2981 m s.l.m. zwar nur der zweithöchste, aber der bei weitem prominenteste Gipfel der Rosengartengruppe in den Dolomiten. Sie befindet sich an der Grenze zwischen Südtirol und dem Trentino, wobei der Gipfel knapp auf Südtiroler Seite liegt. Die Südtiroler Anteile des Berges sind im Naturpark Schlern-Rosengarten unter Schutz gestellt.

 

Die Rosengartenspitze erreicht eine Länge von etwa 1 km, verläuft von NNO nach SSW und trägt auf dem schönen Grat den Nordgipfel (2919 m s.l.m.), den Hauptgipfel (2981 m s.l.m.) und den Südgipfel (2913 m s.l.m.). Den eindrucksvollsten Wandabbruch bildet die bis zu 600 m hohe Ostwand.

 

Die Erstbesteigung der Rosengartenspitze erfolgte am 31. August 1874, nach anderen Quellen bereits ein Jahr davor, durch die Briten Charles Comyns Tucker und T. H. Carson mit dem Führer Francois Devouassoud über den heutigen Normalweg über Westflanke und Nordgrat. Der Einstieg zum Normalweg ist von Westen über die Kölner Hütte, den Santnerpass-Klettersteig und die Santnerpasshütte erreichbar, oder von Osten in einem vergleichsweise langen Aufstieg aus dem Vajolet-Tal.

 

Die 600 Meter hohe, glatte Ostwand der Rosengartenspitze wurde im Sommer 1886 (nach anderen Quellen am 28. August 1896, also 10 Jahre später, was plausibler klingt) von den Briten A.G.S. Raynor und J.S. Phillimore mit den Führern Antonio Dimai und Luigi Rizzi durchklettert.

 

(Wikipedia)

  

Italien / Belluno - Lagazuoi

 

Lagazuoi is a mountain in the Dolomites of northern Italy, lying at an elevation of 2,835 metres (9,301 ft), about 18 kilometres (11 mi) southwest by road from Cortina d'Ampezzo in the Veneto Region. The mountain is part of the "Natural Park of the Ampezzo Dolomites".

 

It is accessible by cable car and contains the Rifugio Lagazuoi, a mountain refuge situated beyond the northwest corner of Cima del Lago.

 

The mountain range is well known for its wartime tunnels and First World War mine warfare. The extensive tunnels were built by the Italian troops trying to wrest control from Austro-Hungarian troops who also built tunnels. The tunnels are now open as a de facto museum.

 

(Wikipedia)

 

Der Lagazuoi ist ein zweigipfliger Berg in der Fanesgruppe der Dolomiten. Der Große Lagazuoi ist 2835 m s.l.m. hoch, der Kleine Lagazuoi 2778 m. Letzterer ist durch eine Seilbahn erschlossen; etwas westlich steht das Rifugio Lagazuoi. Der Gebirgsstock ist weithin bekannt für seine Stollen aus dem Ersten Weltkrieg.

 

Lage

 

Die beiden Gipfel liegen in der italienischen Provinz Belluno (Region Venetien) wenige Hundert Meter südlich der Südtiroler Grenze. Der Große Lagazuoi, bestehend aus einem Nord- (2804 m) und einem Südgipfel (2835 m), schließt im Süden an die Fanisspitzen (2989 m) an und ist durch die Forcella Lagazuoi (2572 m) vom niedrigeren, aber prominenteren Kleinen Lagazuoi getrennt. Dieser liegt leicht exponiert südwestlich von Fanisspitzen und Tofane. Nach Süden hin fällt der Berg steil ab, die Nordseite ist flach und besitzt Hochflächen-Charakter. Im Folgenden bezieht sich der Artikel aufgrund der größeren Bedeutung auf den Kleinen Lagazuoi.

 

Wichtigster Ausgangspunkt für Besteigungen ist der Passo di Falzarego, den man sowohl von Cortina d’Ampezzo als auch vom Abteital und von Buchenstein aus erreichen kann.

 

Geschichte

 

Im Ersten Weltkrieg war der Lagazuoi ein heiß umkämpfter Berg, lag er doch genau an der Front, an der sich österreichische (k.u.k. Kaiserjäger) und italienische Soldaten einen erbarmungslosen Stellungskrieg lieferten.

 

Um feindlichem Artilleriebeschuss zu entgehen, begannen beide Heere in den Felswänden Stollensysteme anzulegen und verlagerten somit sowohl Stellungen als auch Versorgungsräumlichkeiten in das Berginnere. Später wurden von den Italienern und den Österreichern Minenstollen in den Berg gebohrt und ganze Felsbänder abgesprengt, um die gegnerischen Stellungen zu vernichten. Die hellen Schuttkegel am Kleinen Lagazuoi rühren ursächlich von den Minensprengungen 1915 bis 1917 her.

 

Tourismus

 

Seilbahn

 

Die Lagazuoi-Seilbahn, eine 2-Kabinen-Pendelbahn, fährt vom Passo di Falzarego (2105 m s.l.m.) bis knapp unter den Gipfel des Lagazuoi und überwindet dabei 641 Höhenmeter.

 

Von der Bergstation erreicht man in fünf Minuten das Rifugio Lagazuoi mit Panoramaterrasse, weitere zehn Minuten sind es zum Lagazuoi-Gipfel.

 

Sommer

 

Im Sommer ist der Lagazuoi vor allem bei Wanderern und Bergsteigern beliebt. Vom Falzarego-Pass führen drei Wege und zahlreiche Kletterrouten auf den Gipfel. Der einfachste Weg führt über die Skipiste und wird (nach Auffahrt mit der Seilbahn) oft im Abstieg begangen. Über diesen Weg benötigt man etwa zweieinhalb Stunden auf den Gipfel. Für Abenteuerlustige bietet der Stollen Abwechslung zum Normalweg. Die zwei gewundenen Stollen, in denen sich teilweise Kriegsexponate befinden, sollten allerdings nur mit entsprechender Ausrüstung (Stirn- bzw. Taschenlampe, Helm) begangen werden. Am Ende des Stollens führt ein Grat zur Seilbahn-Bergstation, dessen Begehung Schwindelfreiheit erfordert. Eine weitere Variante ist der Kaiserjäger-Steig, ein leichter Klettersteig. Man hält sich vom Pass nordwestlich, wobei man einige Kriegsstellungen begutachten kann, und gelangt über einen Zickzack-Pfad zum Einstieg. Gleich zu Beginn des Steigs befindet sich eine Hängebrücke.

 

Winter

 

Im Winter wird der Lagazuoi gern von Skisportlern besucht. Von Alta Badia und von Cortina fahren in regelmäßigen Abständen Skibusse zum Falzarego-Pass. Nach Auffahrt mit der Seilbahn bieten sich zwei Abfahrten an: Die eine (schwarz) führt von der Bergstation durch eine Scharte wieder zum Pass (von hier auch Einstieg ins Skigebiet von Cortina möglich), die andere führt über die Rück-(Nord-)seite vorbei am Rifugio Scotoni zum Cap Alpina, von wo aus man per Pferdeschlitten nach Alta Badia (zurück-)pendeln kann.

 

Panorama

 

Der Lagazuoi ist auch wegen seines hervorragenden Rundblicks sehr beliebt. Im Norden zeigen sich die Gipfel der Fanesgruppe, allen voran die Fanisspitzen, im Osten alle drei Gipfel der Tofana, die Sorapiss-Gruppe und der Antelao, im Süden die Cinque Torri, Monte Pelmo, Civetta und Marmolata, und im Westen der Sellastock und die Puezgruppe.

 

(Wikipedia)

1987-05, mein Einstieg, 73x63 cm, Acryl auf Hartplatte, Detail.

1987-05, my entrance, 29x25 inch, acrylic on hardboard, detail.

Karl-Martin Hartmann, The Ladybird, the Innocence and the Cars

– Der Marienkäfer, die Unschuld und die Autos –

 

Bei Ihrem Rundgang durchs Foyer entdecken Sie das rosé-golden schimmernde Werk des Wiesbadener Künstlers Karl-Martin Hartmann. Es ist als Auftragsarbeit eigens für das Museum Reinhard Ernst entstanden. Die Installation befindet sich in der nordöstlichen Ecke des Museumsfoyers. Sie kann aus dem Erdgeschoss und dem ersten Obergeschoss betrachtet werden.

 

„Reinhard Ernst bat mich um ein Gespräch“, erinnert sich Karl-Martin Hartmann. „Da erzählte er mir von seinem Wunsch, junge Menschen für abstrakte Kunst zu begeistern: Er wolle ihnen eine Brücke anbieten, ihnen den Einstieg ins Museum erleichtern und sie neugierig machen auf die anderen Kunstwerke im mre“. Reinhard Ernsts erste Idee sah ein Kunstwerk vor, das sich hinter einer gläsernen Trennwand befand, so Karl-Martin Hartmann. Erst durch unterschiedliche Blickwinkel, die sich durch Bewegung und Standortveränderung der Betrachter:innen ergeben, sollte sich die Arbeit in ihrer Ganzheit erfassen lassen. „Diese seine Vorstellung hat mich berührt, weil ich dies auch als Anteil seiner persönlichen Haltung, der Öffentlichkeit mit dem Museum etwas zu schenken, verstand“, so Karl-Martin Hartmann.

 

Über zwei Stockwerke erstrecken sich schmale Glasscheiben, die wie Stoffbahnen den Blick verhängen und zugleich neugierig machen auf das dahinter Verborgene. Hinter dem durchscheinenden Vorhang enthüllt sich eine Lichtung im Wald. Dafür hat der Künstler in einem aufwendigen Verfahren Fotografien von Bäumen auf Glas übertragen. Aus Glas ist auch das Laub. Hunderte verschiedene Blätter in zahllosen Grüntönen scheinen zu Boden gefallen. Alles wird überspannt von einem Himmel aus mundgeblasenen Spiegeln.

 

In The Ladybird, The Innocence And The Cars gelingt es Hartmann, Reinhard Ernsts Leidenschaft für die Kunst mit dessen Liebe zu außergewöhnlichen Automobilen zu vereinen. Denn in der Mitte der Lichtung steht ein roter Sportwagen.

 

Speziell dieses Auto ist ein Symbol für die Ideenwelt der 1980er und 1990er Jahre. Seine Motorleistung machten ihn zum Inbegriff des Straßen-Rennwagens und künden von der seinerzeit unangefochtenen Vorherrschaft des Verbrennungsmotors und dem weitgehend unerschütterten Glauben an die fossilen Energien.

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Italien / Venetien - Malcesine

 

seen from Castello Scaligero

 

gesehen vom Castello Scaligero

 

Malcesine is a comune (municipality) on the eastern shore of Lake Garda in the Province of Verona in the Italian region Veneto, located about 120 kilometres (75 miles) northwest of Venice and about 40 kilometres (25 miles) northwest of Verona.

 

Geography and divisions

 

The comune of Malcesine consists of (from north to south) Navene, Campagnola, Malcesine proper, Val di Sogno and Cassone. It stretches along the Via Gardesana Orientale (Strada Statale 249) and is nestled between Lake Garda and the slopes of Monte Baldo. Malcesine is the northernmost comune on the Veneto shore of the lake, immediately to its north lies Trentino Alto Adige.

 

Two of the largest islands of Lake Garda are located in Malcesine: The Isola di sogno and the Isola dell'olivo (or Isola degli olivi).

 

History

 

The first recorded inhabitants of the area were Etruscans dating to around 500 BC. After 15 BC, with Tiberius' victory over the Rhaetians, the area came under the control of the Roman Empire. After the fall of Rome, the area was ruled in turn by Ostrogoths, Alemanni and then the Langobards.

 

Between the 5th and 6th centuries the Langobards built a castle on the rock where the Castello Scaligero stands today. It was destroyed in 590 by the Franks. They subsequently rebuilt it and in 806 hosted King Pepin. After attacks by Hungarians the castle became part of the holdings of the Bishop of Verona. In 1277, the castle fell to Alberto della Scala and until 1387 remained in the possession of the della Scala family, whose name it still bears. Over the next centuries, castle and town were ruled in succession by the Visconti of Milan (until 1403) and the Republic of Venice (1405-1797). The control of Venice was only interrupted by a brief period (1506–16), when the area was under Imperial rule during the reign of Emperor Maximilian I.

 

In 1797-98, the area was occupied by the forces of Napoleon Bonaparte after which the Veneto became part of the Austrian Empire. In 1866, Malcesine became part of the Kingdom of Italy.

 

Origins of the name

 

The first appearance of the toponym dates back to 9 September 844, when the term Manessicelles results in the testament of the Archdeacon Pacific with the meaning, according to Borsatti, of the tombs of the dead: this meaning would be corroborated by the discovery of some Etruscan-style burials in the surroundings up area. Over the centuries there are many documentary variants: Manascicines (932), Malesicine (1023), Malesisicis (1154), Malesisinum (1159), Malasilice (1225), Malsexeno (1422), Malsesene (1611) to name but a few of the Maffezzoli. The etymology of the toponym is however uncertain, revolving around the interpretation of Malae silices or Mala silex as "Stone hostile" or "Bad stone", probably referring to the morphology of the territory characterized by steep mountains rising on the lake, or as " Bad paved road "of Roman origin.

 

Castello Scaligero

 

(Wikipedia)

 

Malcesine ist eine norditalienische Gemeinde am Ostufer des Gardasees in der Provinz Verona mit 3689 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019).

 

Malcesine wird häufig als „Perle des Gardasees“ bezeichnet. Mit diesem Begriff werden jedoch oft auch andere Orte wie Riva del Garda oder Limone sul Garda in Verbindung gebracht. Der Ort ist stark vom Tourismus geprägt.

 

Neben den Orten Riva del Garda und Nago-Torbole ist Malcesine im Norden des Gardasees bei Windsurfern, Kitesurfern und Seglern aufgrund ihrer Lage teilweise noch für den Einstieg bei den beiden Hauptwinden des nördlichen Gardasees Pelér und Ora beliebt. Von Malcesine aus führt eine Seilbahn zu der auf 1760 Meter gelegenen Bergstation am Passo Tratto Spino im Monte-Baldo-Massiv.

 

Zur Gemeinde Malcesine (Gemeindesitz) gehören noch die zwei Fraktionen Cassone und Navene.

 

Geschichte

 

Der alte Ort ist um den Burgfelsen entstanden. Ein erster Burgbau fand hier um 568 unter den Langobarden statt. Nach der Zerstörung dieser Anlage und Wiederaufbau durch die Franken kam der Ort später an die Scaliger, welche die Burganlage erweiterten. Aus der ersten Zeit stammt noch der Porto Posterno („Hinterer Hafen“), eine als kleiner Strand (Spiagetta) genutzte Bucht direkt unterhalb der Burg♁⊙. Unweit davon, am Ende der Via Posterna, steht ein in den Felsen unter der Burg gebautes Haus, das ein privates Wohnhaus ist, aber vormals vermutlich das Wachpersonal beherbergte, das den Aufgang vom Hafen zur Burg bewachte.

 

(Wikipedia)

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