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SS Ordensburg – Wewelsburg 1939 - 1945
Die Wewelsburg ist ein burgähnliches Renaissanceschloss im Stadtteil Wewelsburg der Stadt Büren im Kreis Paderborn, Nordrhein-Westfalen. Die Höhenburg liegt über dem Tal der Alme und ist eine der wenigen Burgen mit dreieckigem Grundriss in Deutschland. 1123 errichtete Graf Friedrich von Arnsberg an diesem Standort eine Burg. Nach seinem Tod wurde die Burganlage von Bauern zerstört. Später besaßen die Grafen von Waldeck und die Fürstbischöfe von Paderborn Burgen an dieser Stelle. Das heutige Gebäude wurde von 1603 bis 1609 errichtet. Von 1934 bis 1945 wurde die Burg von der SS genutzt und teilweise umgestaltet. Heute sind in der Wewelsburg das Historische Museum des Hochstifts Paderborn und eine Jugendherberge untergebracht.
Als leitender Architekt für den Umbau der Wewelsburg zur SS-Burg wurde bereits 1933 Hermann Bartels vom „Reichsführer SS“ Heinrich Himmler ernannt. Im Juni 1934 wurde die Burg zum symbolischen Preis von einer Reichsmark pro Jahr von der NSDAP angemietet. Bis 1938 war Manfred von Knobelsdorff und bis Kriegsende Siegfried Taubert „Burghauptmann“. Himmler, der Ostwestfalen während des lippischen Landtagswahlkampfes im Januar 1933 kennengelernt hatte, wurde durch führende Nationalsozialisten aus der Region, insbesondere Adolf von Oeynhausen, auf die Wewelsburg aufmerksam gemacht. Himmler plante zunächst eine Schulungsstätte für SS-Führer.
Ein kleiner Stab von SS-Wissenschaftlern wurde eingestellt. Ab Kriegsbeginn waren neue Pläne darauf gerichtet, aus der Wewelsburg einen Versammlungsort für die SS-Gruppenführer (Generäle), vor allem bei besonderen Anlässen, zu machen. Überlieferte Vorgaben Himmlers sahen die Aufhängung von Wappen der Gruppenführer (1937), die Durchführung einer jährlichen Gruppenführertagung mit Vereidigung (1938) und die Aufbewahrung der Totenkopfringe von verstorbenen Ringträgern (1938) vor. Die Wappenaktion wurde abgebrochen. Regelmäßige Gruppenführertagungen fanden nicht statt. Lediglich im Juni 1941 rief Himmler eine Gruppe von SS-Funktionsträgern zusammen, um ihnen die Kriegsziele des Russlandfeldzuges zu erläutern. Die Sammlung der Totenkopfringe scheint angelegt worden zu sein. Nach Aussage von Ortsansässigen nahmen amerikanische GIs solche Ringe 1945 mit.
Die baulichen Maßnahmen der SS erreichten – ungeachtet der eher vagen inhaltlichen Vorstellungen – beträchtliche Ausmaße. In den Anfangsjahren erhielt die Wewelsburg eine vollständig neue Inneneinrichtung, die zum Teil mit SS-Ornamentik geschmückt war. Das Äußere der Wewelsburg wurde durch Abnahme des Putzes, Vertiefung der Gräben und Errichtung einer neuen Brücke „burgähnlicher“ gestaltet.
In den Jahren 1936–1937 und 1939–1941 entstanden am Vorplatz zwei große SS-Verwaltungsgebäude. Im Dorf wurden eine Villa für den Chefarchitekten und Wohnhäuser für SS-Personal errichtet. Ab 1940 nahmen die Pläne unter dem Einfluss des von Himmler beauftragten Architekten Hermann Bartels gigantische Ausmaße an. Auf dem Gebiet des Dorfes Wewelsburg sollte eine neue Burganlage in einem Dreiviertelkreis mit einem Radius von 635 Meter um das alte Gebäude herum entstehen. Die Bewohner sollten ausgesiedelt werden.
Um die laufenden und geplanten Bauarbeiten im Krieg verwirklichen zu können, errichtete die SS ein Konzentrationslager in Wewelsburg. Das Lager bestand ab Mai 1939 zunächst aus einem Häftlingskommando, das dem Hauptlager Sachsenhausen unterstand.
Ab 1941 wurde das KZ (am nunmehr dritten Standort am Ortsrand) zum staatlichen Hauptlager KZ Niederhagen erhoben. Es bestand bis zum April 1943. Die verbliebenen Häftlinge wurden organisatorisch dem KZ Buchenwald unterstellt. Von den insgesamt 3.900 nachgewiesenen Häftlingen aus fast allen von der Wehrmacht besetzten Ländern überlebten 1.285 das KZ nicht.
Im März 1945 befahl Himmler die Sprengung der Burganlage und der angrenzenden Verwaltungsgebäude. Die Wewelsburg brannte vollständig aus, ebenso das Wachgebäude; das benachbarte Stabsgebäude wurde vollständig zerstört.[8]
Am 2. April 1945 wurde die zerstörte Burg von Amerikanern eingenommen.
Infos: www.wewelsburg.de/de/wewelsburg-1933-1945/historischer-hi...
Noch einige Meter rollt 99 2324 mit ihrem Zug die von Lindenbäumen gesäumte prächtige Dammchaussee hinab, bevor der Ortseingang von Bad Doberan passiert wird.
Momentan strahlen die Linden in den schönsten Herbstfarben.
Danach geht es in langsamer Fahrt auf der Goethestr. stadteinwärts, wo sich Molli die Straße mit anderen Verkehrsteilnehmern teilt.
25.Oktober 2011
Wenn die Sonnenblumen blühen,steht mein Geburtstag vor der Türe….die Sonnenblumen 🌻 stehen für die #Löwen# geborenen…und wieder ist man ein Jahr älter….
Duineser Elegien - Die Achte Elegie
Mit allen Augen sieht die Kreatur
das Offene. Nur unsre Augen sind
wie umgekehrt und ganz um sie gestellt
als Fallen, rings um ihren freien Ausgang.
Was draußen ist, wir wissens aus des Tiers
Antlitz allein; denn schon das frühe Kind
wenden wir um und zwingens, daß es rückwärts
Gestaltung sehe, nicht das Offne, das
im Tiergesicht so tief ist. Frei von Tod.
Ihn sehen wir allein; das freie Tier
hat seinen Untergang stets hinter sich
und vor sich Gott, und wenn es geht, so gehts
in Ewigkeit, so wie die Brunnen gehen.
Rainer Maria Rilke
The Duino Elegies
The Eighth Elegy
The creature gazes into openness with all
its eyes. But our eyes are
as if they were reversed, and surround it,
everywhere, like barriers against its free passage.
We know what is outside us from the animal’s
face alone: since we already turn
the young child round and make it look
backwards at what is settled, not that openness
that is so deep in the animal’s vision. Free from death.
We alone see that: the free creature
has its progress always behind it,
and God before it, and when it moves, it moves
in eternity, as streams do.
Translated by A. S. Kline
Das Ziel der Leonhardifahrt von Bad Tölz, die immer am 6. November stattfindet, außer wenn dieser auf einen Sonntag fällt - dann wird sie am Samstag davor durchgeführt. Im Jahr 2011 fand sie aber ausnahmsweise am darauffolgenden Montag, d.h. am 7. November 2011, statt. Sie ist mit etwa 80 Vierergespannen, zahlreichen Reitern und jährlich rund 25.000 Besuchern wohl die größte Leonhardifahrt, geht auf das 17. Jahrhundert zurück und findet seit 1855 jährlich statt (von wenigen Ausnahmen, wie etwa zu Kriegszeiten, abgesehen). Gelobt wird auch die Authentizität der Tölzer Leonhardifahrt. So dürfen beispielsweise die Wagen keine Gummireifen verwenden, wie mancherorts, sondern nur mit Eisen beschlagene Räder.
In Bad Tölz bildet den Abschluss der Wallfahrt das Leonhardidreschen (Goaßlschnalzen) in der berühmten Tölzer Marktstraße.
Es flattert um die Quelle
Die wechselnde Libelle,
Mich freut sie lange schon;
Bald dunkel und bald helle,
Wie der Chamäleon,
Bald rot, bald blau,
Bald blau, bald grün;
O daß ich in der Nähe
Doch ihre Farben sähe!
In einer Woche geht es wieder nach Sylt, hier schonmal ein Vorgeschmack vom letzten Jahr. Zu sehen die RP 218 489 und 218 307 mit ihrem voll gepackten Sylt- Shuttle am Vorsignal von Klanxbüll. (9.8.20)
Bauarbeiten in Saarmund zwingen die Dreibein-Übergabe von Birkengrund/ Großbeeren nach Seddin zu einer riesigen Stadtrundfahrt. Anstelle des Katzensprunges über Nudow und Saarmund geht es für das Züglein mit einem Wagen Metallschrott vom LKW-Werk in Birkengrund/ Ludwigsfelde über Schönefeld, das Biesdorfer Kreuz, über den nördlichen Innenring und durch den Grunewald und Düppeler Forst Richtung Potsdam- Medienstadt und weiter nach Seddin.
HMM... the macromonday theme for today, 4/8, is circle. of the 150+ shots i did of various circles, this is probably the most dramatic, but i liked the napkin ring one the best. so no dithering today :)
MIt dem Osterwochenende beginnt auch wieder die Saison des Radlzuges von München nach Lindau. Während im letzten Jahr allerdings noch drei Triebwagen der Baureihe 642 zum Einsatz kamen übernimmt heuer eine Kemptener 245 mit fünf Dosto diese Aufgabe. Mit RE 57392 München Hbf - Lindau Hbf überquert 245 001 soeben die bekannte Brücke bei Maria Thann.