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Palästinensische "No Peace on a stolen Land" Demonstration durch Kreuzberg
Auch am 11. November zog erneut das Bündnis rund um "Global South United" durch Berlin-Kreuzberg. Die Berliner Zeitung schrieb dazu: "Der Anmelder sei bekannt gewesen".
Die Route führte diesmal vom Oranienplatz, Moritzplatz, Prinzenstraße, Urbanstraße, Zossener Straße, Gneisenaustraße und Mehringdamm bis ursprünglich zum Platz der Luftbrücke, wo die Abschlusskundgebung statt finden sollte. Der Demonstrationszug wurde allerdings bereits schon am Mehringdamm beendet.
Die Demonstrierenden forderten auf ihrer Route unter anderem Freiheit für Palästina und sprachen mit Blick auf das Vorgehen Israels im Gazastreifen von Genozid.
Über das aktuelle "Vorgehen" der palästinensisch-islamistischen Hamas an tausenden Israelis wurde hingegen geschwiegen und war auf diesen Protesten bisher auch nicht erwünscht.
Und genau das ist auch der Kern und springende Punkt, den diese israelfeindliche Bewegung nicht mehr los werden wird.
Auch nicht, wenn man (für Außenstehende eher weniger wissend) z.B. eine Organisation wie die "Jüdische Stimme" oder ähnlich lautende Präsentationen medienwirksam für die Bewerbung von Demonstrationen nutzt.
Denn: am 7. Oktober hatten viele Menschen aus diesem politischen Spektrum die Terrororganisation Hamas mit ihren sadistischen Morden, Folter, Vergewaltigungen und bestialischen Verstümmelungen an zahlreichen Zivilisten in Israel -teils mit Süßigkeiten- in aller Öffentlichkeit gefeiert und dies mit einem "Freiheitskampf" voll gerechtfertigt.
In großen Teilen auch von linken Menschen, bei denen man bis zum 7. Oktober 2023 hätte meinen können, sie würden emanzipatorisch im Leben stehen.
In der Charta von 1988 nennt die Hamas als Ziele die Auslöschung Israels (und das töten aller Juden) sowie die Gründung eines palästinensischen Staates auf Basis der Scharia. D.h. religiös und nicht sakulär.
Von zurück liegenden Veranstaltungen ist mehrfach belegt, das Demonstrierende mit Hamas-Kritik sofort der Demonstration verwiesen und teils körperlich angegangen wurden. Auch islamistische Sprechchöre wurden bisher eher geduldet und nicht unterbunden.
Legitime Kritik an der israelischen Regierung hingegen ist nicht zu finden. Und das die rechtsreligöse Regierung unter Netanjahu sehr kritikwürdig ist, sah man z.B. auch an den vielen Massenprotesten der vergangenen Monate säkularer Israelis, die durch den Terrorangriff nun (erstmal) verstummt sind. Auch dieser wirklich wichtige Aspekt wird vollkommen ignoriert und ausgelassen.
Bei der Demo unter dem Motto "Decolonize Human Rights" kam es laut Medien zu Festnahmen wegen Plakaten mit strafbaren Inhalten. Eine Ordnerin soll einen Pressevertreter bedroht und andere Ordner Medienvertretern an Interviews gehindert haben.
Der linksextreme Kanal interabend auf X (einst Twitter) markierte angebliche "bei Bullen embedded Journalist mit Bodyguards" als vermutliche Springer-Journalisten an der Demospitze und verbreitete dies öffentlich auf dem X-Kanal.
Das ist höchst interessant, denn: mittlerweile gibt es tatsächlich einige "embedded Journalists", die im Gegenzug zu anderen (freien wie auch festen) ungehindert diese Demonstrationen begleiten und alles fotografieren können - um dann im Anschluss entsprechendes Bildmaterial ohne Kritik oder Kontext zu verbreiten.
Dazu gab es Sprechchöre wie: "Deutsche Medien lügen, lasst euch nicht betrügen", es erklangen aber auch: "Deutschland finanziert, Israel bombardiert", "Mörder", "Hoch die Internationale Solidarität" oder "Freiheit für Gaza/Palästina".
Ein Bewohner aus Kreuzberg, der eine israelische Flagge hisste, während der Demonstrationszug auf der Straße vorbei zog, bekam kurz daraufhin "Besuch". In einem Video auf X (vormals Twitter) ist darauf zu hören und zu sehen, wie gegen seine Tür eingeschlagen wurde mit den Worten: "Warte mal ab du Wichser" ("ich wohne hier"), was wohl der Einschüchterung dienen sollte.
Wie das Jüdische Forum berichtete, gab es bei dieser Demonstration erneut das Schild: "Palästina hat es satt, den europäischen Mord an den 6 Mio. Juden zu bezahlen".
Ein ähnliches Schild mit solchem Text hatte ich bereits auf der Kreuzberg-Demo am 28. Oktober festhalten können.
Aber auch sonst ließen sich die Teilnehmer erneut nicht lumpen. So wurde Israel mit der islamistischen Terrorgruppe IS (Daesh) gleichgesetzt, Benjamin Netanjahu wurde grafisch als "Satanyahu" dargestellt, auch "IsraHell" war erneut auf einem Plakat zu finden oder aber auch: "Blut + Boden not in my jewish Name".
Aktivisten der syrischen Opposition mischten sich erneut unter diese Demonstration, genauso wie "Queers for Palestine". Ein Konterfei von Jassir Arafat (Fatah/später PFLP) wurde mitgeführt. Die linksextremen Gruppierungen: Revolution, aber auch ArbeiterInnenmacht (5. Internationale) waren vertreten, aber auch Aktivisten der BDS-Bewegung ("Boycott, Divestment and Sanctions").
Vor allem in der Fürbringerstraße wurden mehrmals Böller und auch Pyrotechnik, teils aus den Häusern heraus gezündet.
Meine Fotodokumentation umfasst den Bergmannkiez von: Blücherstraße, Zossener Straße und Gneisenaustraße in Kreuzberg.
hinzugezogene Quellen
dpa www.tagesspiegel.de/berlin/festnahmen-wegen-plakaten-taus... (archive.ph/IJnlj)
www.rbb24.de/politik/beitrag/2023/10/liveblog-israel-berl... (archive.fo/V9E7D)
www.berliner-zeitung.de/news/nahost-krieg-palaestina-demo... (archive.fo/j396I)
www.nd-aktuell.de/termine/90235.html (archive.ph/ZhiBR)
twitter.com/bildwerkrostock/status/1723336535037071371 (archive.ph/QDhrX)
twitter.com/DemocratiaBLN/status/1723380699976118408 (archive.fo/TLgt2)
twitter.com/EndPutinsWars/status/1723380540345065544 (archive.fo/oBTWR)
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taz.de/Auszuege-aus-der-Charta-der-Hamas/!789899/
taz.de/Geschichte-der-Hamas/!5965057/
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Stand: November 2023
Palästinensische "No Peace on a stolen Land" Demonstration durch Kreuzberg
Auch am 11. November zog erneut das Bündnis rund um "Global South United" durch Berlin-Kreuzberg. Die Berliner Zeitung schrieb dazu: "Der Anmelder sei bekannt gewesen".
Die Route führte diesmal vom Oranienplatz, Moritzplatz, Prinzenstraße, Urbanstraße, Zossener Straße, Gneisenaustraße und Mehringdamm bis ursprünglich zum Platz der Luftbrücke, wo die Abschlusskundgebung statt finden sollte. Der Demonstrationszug wurde allerdings bereits schon am Mehringdamm beendet.
Die Demonstrierenden forderten auf ihrer Route unter anderem Freiheit für Palästina und sprachen mit Blick auf das Vorgehen Israels im Gazastreifen von Genozid.
Über das aktuelle "Vorgehen" der palästinensisch-islamistischen Hamas an tausenden Israelis wurde hingegen geschwiegen und war auf diesen Protesten bisher auch nicht erwünscht.
Und genau das ist auch der Kern und springende Punkt, den diese israelfeindliche Bewegung nicht mehr los werden wird.
Auch nicht, wenn man (für Außenstehende eher weniger wissend) z.B. eine Organisation wie die "Jüdische Stimme" oder ähnlich lautende Präsentationen medienwirksam für die Bewerbung von Demonstrationen nutzt.
Denn: am 7. Oktober hatten viele Menschen aus diesem politischen Spektrum die Terrororganisation Hamas mit ihren sadistischen Morden, Folter, Vergewaltigungen und bestialischen Verstümmelungen an zahlreichen Zivilisten in Israel -teils mit Süßigkeiten- in aller Öffentlichkeit gefeiert und dies mit einem "Freiheitskampf" voll gerechtfertigt.
In großen Teilen auch von linken Menschen, bei denen man bis zum 7. Oktober 2023 hätte meinen können, sie würden emanzipatorisch im Leben stehen.
In der Charta von 1988 nennt die Hamas als Ziele die Auslöschung Israels (und das töten aller Juden) sowie die Gründung eines palästinensischen Staates auf Basis der Scharia. D.h. religiös und nicht sakulär.
Von zurück liegenden Veranstaltungen ist mehrfach belegt, das Demonstrierende mit Hamas-Kritik sofort der Demonstration verwiesen und teils körperlich angegangen wurden. Auch islamistische Sprechchöre wurden bisher eher geduldet und nicht unterbunden.
Legitime Kritik an der israelischen Regierung hingegen ist nicht zu finden. Und das die rechtsreligöse Regierung unter Netanjahu sehr kritikwürdig ist, sah man z.B. auch an den vielen Massenprotesten der vergangenen Monate säkularer Israelis, die durch den Terrorangriff nun (erstmal) verstummt sind. Auch dieser wirklich wichtige Aspekt wird vollkommen ignoriert und ausgelassen.
Bei der Demo unter dem Motto "Decolonize Human Rights" kam es laut Medien zu Festnahmen wegen Plakaten mit strafbaren Inhalten. Eine Ordnerin soll einen Pressevertreter bedroht und andere Ordner Medienvertretern an Interviews gehindert haben.
Der linksextreme Kanal interabend auf X (einst Twitter) markierte angebliche "bei Bullen embedded Journalist mit Bodyguards" als vermutliche Springer-Journalisten an der Demospitze und verbreitete dies öffentlich auf dem X-Kanal.
Das ist höchst interessant, denn: mittlerweile gibt es tatsächlich einige "embedded Journalists", die im Gegenzug zu anderen (freien wie auch festen) ungehindert diese Demonstrationen begleiten und alles fotografieren können - um dann im Anschluss entsprechendes Bildmaterial ohne Kritik oder Kontext zu verbreiten.
Dazu gab es Sprechchöre wie: "Deutsche Medien lügen, lasst euch nicht betrügen", es erklangen aber auch: "Deutschland finanziert, Israel bombardiert", "Mörder", "Hoch die Internationale Solidarität" oder "Freiheit für Gaza/Palästina".
Ein Bewohner aus Kreuzberg, der eine israelische Flagge hisste, während der Demonstrationszug auf der Straße vorbei zog, bekam kurz daraufhin "Besuch". In einem Video auf X (vormals Twitter) ist darauf zu hören und zu sehen, wie gegen seine Tür eingeschlagen wurde mit den Worten: "Warte mal ab du Wichser" ("ich wohne hier"), was wohl der Einschüchterung dienen sollte.
Wie das Jüdische Forum berichtete, gab es bei dieser Demonstration erneut das Schild: "Palästina hat es satt, den europäischen Mord an den 6 Mio. Juden zu bezahlen".
Ein ähnliches Schild mit solchem Text hatte ich bereits auf der Kreuzberg-Demo am 28. Oktober festhalten können.
Aber auch sonst ließen sich die Teilnehmer erneut nicht lumpen. So wurde Israel mit der islamistischen Terrorgruppe IS (Daesh) gleichgesetzt, Benjamin Netanjahu wurde grafisch als "Satanyahu" dargestellt, auch "IsraHell" war erneut auf einem Plakat zu finden oder aber auch: "Blut + Boden not in my jewish Name".
Aktivisten der syrischen Opposition mischten sich erneut unter diese Demonstration, genauso wie "Queers for Palestine". Ein Konterfei von Jassir Arafat (Fatah/später PFLP) wurde mitgeführt. Die linksextremen Gruppierungen: Revolution, aber auch ArbeiterInnenmacht (5. Internationale) waren vertreten, aber auch Aktivisten der BDS-Bewegung ("Boycott, Divestment and Sanctions").
Vor allem in der Fürbringerstraße wurden mehrmals Böller und auch Pyrotechnik, teils aus den Häusern heraus gezündet.
Meine Fotodokumentation umfasst den Bergmannkiez von: Blücherstraße, Zossener Straße und Gneisenaustraße in Kreuzberg.
hinzugezogene Quellen
dpa www.tagesspiegel.de/berlin/festnahmen-wegen-plakaten-taus... (archive.ph/IJnlj)
www.rbb24.de/politik/beitrag/2023/10/liveblog-israel-berl... (archive.fo/V9E7D)
www.berliner-zeitung.de/news/nahost-krieg-palaestina-demo... (archive.fo/j396I)
www.nd-aktuell.de/termine/90235.html (archive.ph/ZhiBR)
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twitter.com/DemocratiaBLN/status/1723380699976118408 (archive.fo/TLgt2)
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Stand: November 2023
Palästinensische "No Peace on a stolen Land" Demonstration durch Kreuzberg
Auch am 11. November zog erneut das Bündnis rund um "Global South United" durch Berlin-Kreuzberg. Die Berliner Zeitung schrieb dazu: "Der Anmelder sei bekannt gewesen".
Die Route führte diesmal vom Oranienplatz, Moritzplatz, Prinzenstraße, Urbanstraße, Zossener Straße, Gneisenaustraße und Mehringdamm bis ursprünglich zum Platz der Luftbrücke, wo die Abschlusskundgebung statt finden sollte. Der Demonstrationszug wurde allerdings bereits schon am Mehringdamm beendet.
Die Demonstrierenden forderten auf ihrer Route unter anderem Freiheit für Palästina und sprachen mit Blick auf das Vorgehen Israels im Gazastreifen von Genozid.
Über das aktuelle "Vorgehen" der palästinensisch-islamistischen Hamas an tausenden Israelis wurde hingegen geschwiegen und war auf diesen Protesten bisher auch nicht erwünscht.
Und genau das ist auch der Kern und springende Punkt, den diese israelfeindliche Bewegung nicht mehr los werden wird.
Auch nicht, wenn man (für Außenstehende eher weniger wissend) z.B. eine Organisation wie die "Jüdische Stimme" oder ähnlich lautende Präsentationen medienwirksam für die Bewerbung von Demonstrationen nutzt.
Denn: am 7. Oktober hatten viele Menschen aus diesem politischen Spektrum die Terrororganisation Hamas mit ihren sadistischen Morden, Folter, Vergewaltigungen und bestialischen Verstümmelungen an zahlreichen Zivilisten in Israel -teils mit Süßigkeiten- in aller Öffentlichkeit gefeiert und dies mit einem "Freiheitskampf" voll gerechtfertigt.
In großen Teilen auch von linken Menschen, bei denen man bis zum 7. Oktober 2023 hätte meinen können, sie würden emanzipatorisch im Leben stehen.
In der Charta von 1988 nennt die Hamas als Ziele die Auslöschung Israels (und das töten aller Juden) sowie die Gründung eines palästinensischen Staates auf Basis der Scharia. D.h. religiös und nicht sakulär.
Von zurück liegenden Veranstaltungen ist mehrfach belegt, das Demonstrierende mit Hamas-Kritik sofort der Demonstration verwiesen und teils körperlich angegangen wurden. Auch islamistische Sprechchöre wurden bisher eher geduldet und nicht unterbunden.
Legitime Kritik an der israelischen Regierung hingegen ist nicht zu finden. Und das die rechtsreligöse Regierung unter Netanjahu sehr kritikwürdig ist, sah man z.B. auch an den vielen Massenprotesten der vergangenen Monate säkularer Israelis, die durch den Terrorangriff nun (erstmal) verstummt sind. Auch dieser wirklich wichtige Aspekt wird vollkommen ignoriert und ausgelassen.
Bei der Demo unter dem Motto "Decolonize Human Rights" kam es laut Medien zu Festnahmen wegen Plakaten mit strafbaren Inhalten. Eine Ordnerin soll einen Pressevertreter bedroht und andere Ordner Medienvertretern an Interviews gehindert haben.
Der linksextreme Kanal interabend auf X (einst Twitter) markierte angebliche "bei Bullen embedded Journalist mit Bodyguards" als vermutliche Springer-Journalisten an der Demospitze und verbreitete dies öffentlich auf dem X-Kanal.
Das ist höchst interessant, denn: mittlerweile gibt es tatsächlich einige "embedded Journalists", die im Gegenzug zu anderen (freien wie auch festen) ungehindert diese Demonstrationen begleiten und alles fotografieren können - um dann im Anschluss entsprechendes Bildmaterial ohne Kritik oder Kontext zu verbreiten.
Dazu gab es Sprechchöre wie: "Deutsche Medien lügen, lasst euch nicht betrügen", es erklangen aber auch: "Deutschland finanziert, Israel bombardiert", "Mörder", "Hoch die Internationale Solidarität" oder "Freiheit für Gaza/Palästina".
Ein Bewohner aus Kreuzberg, der eine israelische Flagge hisste, während der Demonstrationszug auf der Straße vorbei zog, bekam kurz daraufhin "Besuch". In einem Video auf X (vormals Twitter) ist darauf zu hören und zu sehen, wie gegen seine Tür eingeschlagen wurde mit den Worten: "Warte mal ab du Wichser" ("ich wohne hier"), was wohl der Einschüchterung dienen sollte.
Wie das Jüdische Forum berichtete, gab es bei dieser Demonstration erneut das Schild: "Palästina hat es satt, den europäischen Mord an den 6 Mio. Juden zu bezahlen".
Ein ähnliches Schild mit solchem Text hatte ich bereits auf der Kreuzberg-Demo am 28. Oktober festhalten können.
Aber auch sonst ließen sich die Teilnehmer erneut nicht lumpen. So wurde Israel mit der islamistischen Terrorgruppe IS (Daesh) gleichgesetzt, Benjamin Netanjahu wurde grafisch als "Satanyahu" dargestellt, auch "IsraHell" war erneut auf einem Plakat zu finden oder aber auch: "Blut + Boden not in my jewish Name".
Aktivisten der syrischen Opposition mischten sich erneut unter diese Demonstration, genauso wie "Queers for Palestine". Ein Konterfei von Jassir Arafat (Fatah/später PFLP) wurde mitgeführt. Die linksextremen Gruppierungen: Revolution, aber auch ArbeiterInnenmacht (5. Internationale) waren vertreten, aber auch Aktivisten der BDS-Bewegung ("Boycott, Divestment and Sanctions").
Vor allem in der Fürbringerstraße wurden mehrmals Böller und auch Pyrotechnik, teils aus den Häusern heraus gezündet.
Meine Fotodokumentation umfasst den Bergmannkiez von: Blücherstraße, Zossener Straße und Gneisenaustraße in Kreuzberg.
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Auch am 11. November zog erneut das Bündnis rund um "Global South United" durch Berlin-Kreuzberg. Die Berliner Zeitung schrieb dazu: "Der Anmelder sei bekannt gewesen".
Die Route führte diesmal vom Oranienplatz, Moritzplatz, Prinzenstraße, Urbanstraße, Zossener Straße, Gneisenaustraße und Mehringdamm bis ursprünglich zum Platz der Luftbrücke, wo die Abschlusskundgebung statt finden sollte. Der Demonstrationszug wurde allerdings bereits schon am Mehringdamm beendet.
Die Demonstrierenden forderten auf ihrer Route unter anderem Freiheit für Palästina und sprachen mit Blick auf das Vorgehen Israels im Gazastreifen von Genozid.
Über das aktuelle "Vorgehen" der palästinensisch-islamistischen Hamas an tausenden Israelis wurde hingegen geschwiegen und war auf diesen Protesten bisher auch nicht erwünscht.
Und genau das ist auch der Kern und springende Punkt, den diese israelfeindliche Bewegung nicht mehr los werden wird.
Auch nicht, wenn man (für Außenstehende eher weniger wissend) z.B. eine Organisation wie die "Jüdische Stimme" oder ähnlich lautende Präsentationen medienwirksam für die Bewerbung von Demonstrationen nutzt.
Denn: am 7. Oktober hatten viele Menschen aus diesem politischen Spektrum die Terrororganisation Hamas mit ihren sadistischen Morden, Folter, Vergewaltigungen und bestialischen Verstümmelungen an zahlreichen Zivilisten in Israel -teils mit Süßigkeiten- in aller Öffentlichkeit gefeiert und dies mit einem "Freiheitskampf" voll gerechtfertigt.
In großen Teilen auch von linken Menschen, bei denen man bis zum 7. Oktober 2023 hätte meinen können, sie würden emanzipatorisch im Leben stehen.
In der Charta von 1988 nennt die Hamas als Ziele die Auslöschung Israels (und das töten aller Juden) sowie die Gründung eines palästinensischen Staates auf Basis der Scharia. D.h. religiös und nicht sakulär.
Von zurück liegenden Veranstaltungen ist mehrfach belegt, das Demonstrierende mit Hamas-Kritik sofort der Demonstration verwiesen und teils körperlich angegangen wurden. Auch islamistische Sprechchöre wurden bisher eher geduldet und nicht unterbunden.
Legitime Kritik an der israelischen Regierung hingegen ist nicht zu finden. Und das die rechtsreligöse Regierung unter Netanjahu sehr kritikwürdig ist, sah man z.B. auch an den vielen Massenprotesten der vergangenen Monate säkularer Israelis, die durch den Terrorangriff nun (erstmal) verstummt sind. Auch dieser wirklich wichtige Aspekt wird vollkommen ignoriert und ausgelassen.
Bei der Demo unter dem Motto "Decolonize Human Rights" kam es laut Medien zu Festnahmen wegen Plakaten mit strafbaren Inhalten. Eine Ordnerin soll einen Pressevertreter bedroht und andere Ordner Medienvertretern an Interviews gehindert haben.
Der linksextreme Kanal interabend auf X (einst Twitter) markierte angebliche "bei Bullen embedded Journalist mit Bodyguards" als vermutliche Springer-Journalisten an der Demospitze und verbreitete dies öffentlich auf dem X-Kanal.
Das ist höchst interessant, denn: mittlerweile gibt es tatsächlich einige "embedded Journalists", die im Gegenzug zu anderen (freien wie auch festen) ungehindert diese Demonstrationen begleiten und alles fotografieren können - um dann im Anschluss entsprechendes Bildmaterial ohne Kritik oder Kontext zu verbreiten.
Dazu gab es Sprechchöre wie: "Deutsche Medien lügen, lasst euch nicht betrügen", es erklangen aber auch: "Deutschland finanziert, Israel bombardiert", "Mörder", "Hoch die Internationale Solidarität" oder "Freiheit für Gaza/Palästina".
Ein Bewohner aus Kreuzberg, der eine israelische Flagge hisste, während der Demonstrationszug auf der Straße vorbei zog, bekam kurz daraufhin "Besuch". In einem Video auf X (vormals Twitter) ist darauf zu hören und zu sehen, wie gegen seine Tür eingeschlagen wurde mit den Worten: "Warte mal ab du Wichser" ("ich wohne hier"), was wohl der Einschüchterung dienen sollte.
Wie das Jüdische Forum berichtete, gab es bei dieser Demonstration erneut das Schild: "Palästina hat es satt, den europäischen Mord an den 6 Mio. Juden zu bezahlen".
Ein ähnliches Schild mit solchem Text hatte ich bereits auf der Kreuzberg-Demo am 28. Oktober festhalten können.
Aber auch sonst ließen sich die Teilnehmer erneut nicht lumpen. So wurde Israel mit der islamistischen Terrorgruppe IS (Daesh) gleichgesetzt, Benjamin Netanjahu wurde grafisch als "Satanyahu" dargestellt, auch "IsraHell" war erneut auf einem Plakat zu finden oder aber auch: "Blut + Boden not in my jewish Name".
Aktivisten der syrischen Opposition mischten sich erneut unter diese Demonstration, genauso wie "Queers for Palestine". Ein Konterfei von Jassir Arafat (Fatah/später PFLP) wurde mitgeführt. Die linksextremen Gruppierungen: Revolution, aber auch ArbeiterInnenmacht (5. Internationale) waren vertreten, aber auch Aktivisten der BDS-Bewegung ("Boycott, Divestment and Sanctions").
Vor allem in der Fürbringerstraße wurden mehrmals Böller und auch Pyrotechnik, teils aus den Häusern heraus gezündet.
Meine Fotodokumentation umfasst den Bergmannkiez von: Blücherstraße, Zossener Straße und Gneisenaustraße in Kreuzberg.
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taz.de/Auszuege-aus-der-Charta-der-Hamas/!789899/
taz.de/Geschichte-der-Hamas/!5965057/
Empfohlen:
taz.de/Moshe-Zimmermann-ueber-den-Nahost-Krieg/!5966884/
www.ardmediathek.de/video/weltspiegel/israel-auf-dem-weg-...
www.zeit.de/2023/47/palaestina-navid-kermani-solidaritaet... (archive.fo/DQwHC)
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Denken Sie bitte daran, alle hier abrufbaren Medien sind durch das Urheberrecht (§ 2 Abs. 2 UrhG) geschützt und sind Eigentum des Urhebers.
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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!
Vielen Dank!
Stand: November 2023
Decolonizing Gender & Sexuality with T. Clearwater in the Bubbler Room at Central Library on November 20, 2023.
Mx T Clearwater offered perspectives on rethinking gender and sexuality through Indigenous cultural lenses, introducing key terminology and exploring history between colonizers and Indigenous peoples.
Part of the Teejop & Beyond: Celebrating Native Nations series in partnership with Ho-Chunk Gaming Madison. Visit madpl.org/teejopandbeyond for more info.
International Routes: De-occupation, Decolonization, and the U.N. Declaration on the Rights of Indigenous Peoples
“Celebrating Columbus Day is celebrating settler colonialism.” Week in Review is a weekly collection of news, developments, and stirrings in the art world. Subscribe to receive these posts as a weekly newsletter. A crowd of hundreds participated in an Anti-Columbus Day Tour organized by the activist group Decolonize This Place (DTP) together with a coalition of prison abolition, […]
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Hadrien Coumans, founding co-director of Lenape Center - Our Water, Ourselves: Perspectives on Local Water Protection Efforts. (Photo by Erik McGregor)
Palästinensische "No Peace on a stolen Land" Demonstration durch Kreuzberg
Auch am 11. November zog erneut das Bündnis rund um "Global South United" durch Berlin-Kreuzberg. Die Berliner Zeitung schrieb dazu: "Der Anmelder sei bekannt gewesen".
Die Route führte diesmal vom Oranienplatz, Moritzplatz, Prinzenstraße, Urbanstraße, Zossener Straße, Gneisenaustraße und Mehringdamm bis ursprünglich zum Platz der Luftbrücke, wo die Abschlusskundgebung statt finden sollte. Der Demonstrationszug wurde allerdings bereits schon am Mehringdamm beendet.
Die Demonstrierenden forderten auf ihrer Route unter anderem Freiheit für Palästina und sprachen mit Blick auf das Vorgehen Israels im Gazastreifen von Genozid.
Über das aktuelle "Vorgehen" der palästinensisch-islamistischen Hamas an tausenden Israelis wurde hingegen geschwiegen und war auf diesen Protesten bisher auch nicht erwünscht.
Und genau das ist auch der Kern und springende Punkt, den diese israelfeindliche Bewegung nicht mehr los werden wird.
Auch nicht, wenn man (für Außenstehende eher weniger wissend) z.B. eine Organisation wie die "Jüdische Stimme" oder ähnlich lautende Präsentationen medienwirksam für die Bewerbung von Demonstrationen nutzt.
Denn: am 7. Oktober hatten viele Menschen aus diesem politischen Spektrum die Terrororganisation Hamas mit ihren sadistischen Morden, Folter, Vergewaltigungen und bestialischen Verstümmelungen an zahlreichen Zivilisten in Israel -teils mit Süßigkeiten- in aller Öffentlichkeit gefeiert und dies mit einem "Freiheitskampf" voll gerechtfertigt.
In großen Teilen auch von linken Menschen, bei denen man bis zum 7. Oktober 2023 hätte meinen können, sie würden emanzipatorisch im Leben stehen.
In der Charta von 1988 nennt die Hamas als Ziele die Auslöschung Israels (und das töten aller Juden) sowie die Gründung eines palästinensischen Staates auf Basis der Scharia. D.h. religiös und nicht sakulär.
Von zurück liegenden Veranstaltungen ist mehrfach belegt, das Demonstrierende mit Hamas-Kritik sofort der Demonstration verwiesen und teils körperlich angegangen wurden. Auch islamistische Sprechchöre wurden bisher eher geduldet und nicht unterbunden.
Legitime Kritik an der israelischen Regierung hingegen ist nicht zu finden. Und das die rechtsreligöse Regierung unter Netanjahu sehr kritikwürdig ist, sah man z.B. auch an den vielen Massenprotesten der vergangenen Monate säkularer Israelis, die durch den Terrorangriff nun (erstmal) verstummt sind. Auch dieser wirklich wichtige Aspekt wird vollkommen ignoriert und ausgelassen.
Bei der Demo unter dem Motto "Decolonize Human Rights" kam es laut Medien zu Festnahmen wegen Plakaten mit strafbaren Inhalten. Eine Ordnerin soll einen Pressevertreter bedroht und andere Ordner Medienvertretern an Interviews gehindert haben.
Der linksextreme Kanal interabend auf X (einst Twitter) markierte angebliche "bei Bullen embedded Journalist mit Bodyguards" als vermutliche Springer-Journalisten an der Demospitze und verbreitete dies öffentlich auf dem X-Kanal.
Das ist höchst interessant, denn: mittlerweile gibt es tatsächlich einige "embedded Journalists", die im Gegenzug zu anderen (freien wie auch festen) ungehindert diese Demonstrationen begleiten und alles fotografieren können - um dann im Anschluss entsprechendes Bildmaterial ohne Kritik oder Kontext zu verbreiten.
Dazu gab es Sprechchöre wie: "Deutsche Medien lügen, lasst euch nicht betrügen", es erklangen aber auch: "Deutschland finanziert, Israel bombardiert", "Mörder", "Hoch die Internationale Solidarität" oder "Freiheit für Gaza/Palästina".
Ein Bewohner aus Kreuzberg, der eine israelische Flagge hisste, während der Demonstrationszug auf der Straße vorbei zog, bekam kurz daraufhin "Besuch". In einem Video auf X (vormals Twitter) ist darauf zu hören und zu sehen, wie gegen seine Tür eingeschlagen wurde mit den Worten: "Warte mal ab du Wichser" ("ich wohne hier"), was wohl der Einschüchterung dienen sollte.
Wie das Jüdische Forum berichtete, gab es bei dieser Demonstration erneut das Schild: "Palästina hat es satt, den europäischen Mord an den 6 Mio. Juden zu bezahlen".
Ein ähnliches Schild mit solchem Text hatte ich bereits auf der Kreuzberg-Demo am 28. Oktober festhalten können.
Aber auch sonst ließen sich die Teilnehmer erneut nicht lumpen. So wurde Israel mit der islamistischen Terrorgruppe IS (Daesh) gleichgesetzt, Benjamin Netanjahu wurde grafisch als "Satanyahu" dargestellt, auch "IsraHell" war erneut auf einem Plakat zu finden oder aber auch: "Blut + Boden not in my jewish Name".
Aktivisten der syrischen Opposition mischten sich erneut unter diese Demonstration, genauso wie "Queers for Palestine". Ein Konterfei von Jassir Arafat (Fatah/später PFLP) wurde mitgeführt. Die linksextremen Gruppierungen: Revolution, aber auch ArbeiterInnenmacht (5. Internationale) waren vertreten, aber auch Aktivisten der BDS-Bewegung ("Boycott, Divestment and Sanctions").
Vor allem in der Fürbringerstraße wurden mehrmals Böller und auch Pyrotechnik, teils aus den Häusern heraus gezündet.
Meine Fotodokumentation umfasst den Bergmannkiez von: Blücherstraße, Zossener Straße und Gneisenaustraße in Kreuzberg.
hinzugezogene Quellen
dpa www.tagesspiegel.de/berlin/festnahmen-wegen-plakaten-taus... (archive.ph/IJnlj)
www.rbb24.de/politik/beitrag/2023/10/liveblog-israel-berl... (archive.fo/V9E7D)
www.berliner-zeitung.de/news/nahost-krieg-palaestina-demo... (archive.fo/j396I)
www.nd-aktuell.de/termine/90235.html (archive.ph/ZhiBR)
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Decolonizing Gender & Sexuality with T. Clearwater in the Bubbler Room at Central Library on November 20, 2023.
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Palästinensische "No Peace on a stolen Land" Demonstration durch Kreuzberg
Auch am 11. November zog erneut das Bündnis rund um "Global South United" durch Berlin-Kreuzberg. Die Berliner Zeitung schrieb dazu: "Der Anmelder sei bekannt gewesen".
Die Route führte diesmal vom Oranienplatz, Moritzplatz, Prinzenstraße, Urbanstraße, Zossener Straße, Gneisenaustraße und Mehringdamm bis ursprünglich zum Platz der Luftbrücke, wo die Abschlusskundgebung statt finden sollte. Der Demonstrationszug wurde allerdings bereits schon am Mehringdamm beendet.
Die Demonstrierenden forderten auf ihrer Route unter anderem Freiheit für Palästina und sprachen mit Blick auf das Vorgehen Israels im Gazastreifen von Genozid.
Über das aktuelle "Vorgehen" der palästinensisch-islamistischen Hamas an tausenden Israelis wurde hingegen geschwiegen und war auf diesen Protesten bisher auch nicht erwünscht.
Und genau das ist auch der Kern und springende Punkt, den diese israelfeindliche Bewegung nicht mehr los werden wird.
Auch nicht, wenn man (für Außenstehende eher weniger wissend) z.B. eine Organisation wie die "Jüdische Stimme" oder ähnlich lautende Präsentationen medienwirksam für die Bewerbung von Demonstrationen nutzt.
Denn: am 7. Oktober hatten viele Menschen aus diesem politischen Spektrum die Terrororganisation Hamas mit ihren sadistischen Morden, Folter, Vergewaltigungen und bestialischen Verstümmelungen an zahlreichen Zivilisten in Israel -teils mit Süßigkeiten- in aller Öffentlichkeit gefeiert und dies mit einem "Freiheitskampf" voll gerechtfertigt.
In großen Teilen auch von linken Menschen, bei denen man bis zum 7. Oktober 2023 hätte meinen können, sie würden emanzipatorisch im Leben stehen.
In der Charta von 1988 nennt die Hamas als Ziele die Auslöschung Israels (und das töten aller Juden) sowie die Gründung eines palästinensischen Staates auf Basis der Scharia. D.h. religiös und nicht sakulär.
Von zurück liegenden Veranstaltungen ist mehrfach belegt, das Demonstrierende mit Hamas-Kritik sofort der Demonstration verwiesen und teils körperlich angegangen wurden. Auch islamistische Sprechchöre wurden bisher eher geduldet und nicht unterbunden.
Legitime Kritik an der israelischen Regierung hingegen ist nicht zu finden. Und das die rechtsreligöse Regierung unter Netanjahu sehr kritikwürdig ist, sah man z.B. auch an den vielen Massenprotesten der vergangenen Monate säkularer Israelis, die durch den Terrorangriff nun (erstmal) verstummt sind. Auch dieser wirklich wichtige Aspekt wird vollkommen ignoriert und ausgelassen.
Bei der Demo unter dem Motto "Decolonize Human Rights" kam es laut Medien zu Festnahmen wegen Plakaten mit strafbaren Inhalten. Eine Ordnerin soll einen Pressevertreter bedroht und andere Ordner Medienvertretern an Interviews gehindert haben.
Der linksextreme Kanal interabend auf X (einst Twitter) markierte angebliche "bei Bullen embedded Journalist mit Bodyguards" als vermutliche Springer-Journalisten an der Demospitze und verbreitete dies öffentlich auf dem X-Kanal.
Das ist höchst interessant, denn: mittlerweile gibt es tatsächlich einige "embedded Journalists", die im Gegenzug zu anderen (freien wie auch festen) ungehindert diese Demonstrationen begleiten und alles fotografieren können - um dann im Anschluss entsprechendes Bildmaterial ohne Kritik oder Kontext zu verbreiten.
Dazu gab es Sprechchöre wie: "Deutsche Medien lügen, lasst euch nicht betrügen", es erklangen aber auch: "Deutschland finanziert, Israel bombardiert", "Mörder", "Hoch die Internationale Solidarität" oder "Freiheit für Gaza/Palästina".
Ein Bewohner aus Kreuzberg, der eine israelische Flagge hisste, während der Demonstrationszug auf der Straße vorbei zog, bekam kurz daraufhin "Besuch". In einem Video auf X (vormals Twitter) ist darauf zu hören und zu sehen, wie gegen seine Tür eingeschlagen wurde mit den Worten: "Warte mal ab du Wichser" ("ich wohne hier"), was wohl der Einschüchterung dienen sollte.
Wie das Jüdische Forum berichtete, gab es bei dieser Demonstration erneut das Schild: "Palästina hat es satt, den europäischen Mord an den 6 Mio. Juden zu bezahlen".
Ein ähnliches Schild mit solchem Text hatte ich bereits auf der Kreuzberg-Demo am 28. Oktober festhalten können.
Aber auch sonst ließen sich die Teilnehmer erneut nicht lumpen. So wurde Israel mit der islamistischen Terrorgruppe IS (Daesh) gleichgesetzt, Benjamin Netanjahu wurde grafisch als "Satanyahu" dargestellt, auch "IsraHell" war erneut auf einem Plakat zu finden oder aber auch: "Blut + Boden not in my jewish Name".
Aktivisten der syrischen Opposition mischten sich erneut unter diese Demonstration, genauso wie "Queers for Palestine". Ein Konterfei von Jassir Arafat (Fatah/später PFLP) wurde mitgeführt. Die linksextremen Gruppierungen: Revolution, aber auch ArbeiterInnenmacht (5. Internationale) waren vertreten, aber auch Aktivisten der BDS-Bewegung ("Boycott, Divestment and Sanctions").
Vor allem in der Fürbringerstraße wurden mehrmals Böller und auch Pyrotechnik, teils aus den Häusern heraus gezündet.
Meine Fotodokumentation umfasst den Bergmannkiez von: Blücherstraße, Zossener Straße und Gneisenaustraße in Kreuzberg.
hinzugezogene Quellen
dpa www.tagesspiegel.de/berlin/festnahmen-wegen-plakaten-taus... (archive.ph/IJnlj)
www.rbb24.de/politik/beitrag/2023/10/liveblog-israel-berl... (archive.fo/V9E7D)
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Stand: November 2023
European Security in the Era of Decolonization: France-Italy-Germany (FIG) Nuclear Cooperation as an Alternative Vision of Transatlantic Order 1957-1959. A “Europe in the World” talk by Leyla Tiglay. At the Center for the Study of Europe. Tuesday, March 14, 2023.
Palästinensische "No Peace on a stolen Land" Demonstration durch Kreuzberg
Auch am 11. November zog erneut das Bündnis rund um "Global South United" durch Berlin-Kreuzberg. Die Berliner Zeitung schrieb dazu: "Der Anmelder sei bekannt gewesen".
Die Route führte diesmal vom Oranienplatz, Moritzplatz, Prinzenstraße, Urbanstraße, Zossener Straße, Gneisenaustraße und Mehringdamm bis ursprünglich zum Platz der Luftbrücke, wo die Abschlusskundgebung statt finden sollte. Der Demonstrationszug wurde allerdings bereits schon am Mehringdamm beendet.
Die Demonstrierenden forderten auf ihrer Route unter anderem Freiheit für Palästina und sprachen mit Blick auf das Vorgehen Israels im Gazastreifen von Genozid.
Über das aktuelle "Vorgehen" der palästinensisch-islamistischen Hamas an tausenden Israelis wurde hingegen geschwiegen und war auf diesen Protesten bisher auch nicht erwünscht.
Und genau das ist auch der Kern und springende Punkt, den diese israelfeindliche Bewegung nicht mehr los werden wird.
Auch nicht, wenn man (für Außenstehende eher weniger wissend) z.B. eine Organisation wie die "Jüdische Stimme" oder ähnlich lautende Präsentationen medienwirksam für die Bewerbung von Demonstrationen nutzt.
Denn: am 7. Oktober hatten viele Menschen aus diesem politischen Spektrum die Terrororganisation Hamas mit ihren sadistischen Morden, Folter, Vergewaltigungen und bestialischen Verstümmelungen an zahlreichen Zivilisten in Israel -teils mit Süßigkeiten- in aller Öffentlichkeit gefeiert und dies mit einem "Freiheitskampf" voll gerechtfertigt.
In großen Teilen auch von linken Menschen, bei denen man bis zum 7. Oktober 2023 hätte meinen können, sie würden emanzipatorisch im Leben stehen.
In der Charta von 1988 nennt die Hamas als Ziele die Auslöschung Israels (und das töten aller Juden) sowie die Gründung eines palästinensischen Staates auf Basis der Scharia. D.h. religiös und nicht sakulär.
Von zurück liegenden Veranstaltungen ist mehrfach belegt, das Demonstrierende mit Hamas-Kritik sofort der Demonstration verwiesen und teils körperlich angegangen wurden. Auch islamistische Sprechchöre wurden bisher eher geduldet und nicht unterbunden.
Legitime Kritik an der israelischen Regierung hingegen ist nicht zu finden. Und das die rechtsreligöse Regierung unter Netanjahu sehr kritikwürdig ist, sah man z.B. auch an den vielen Massenprotesten der vergangenen Monate säkularer Israelis, die durch den Terrorangriff nun (erstmal) verstummt sind. Auch dieser wirklich wichtige Aspekt wird vollkommen ignoriert und ausgelassen.
Bei der Demo unter dem Motto "Decolonize Human Rights" kam es laut Medien zu Festnahmen wegen Plakaten mit strafbaren Inhalten. Eine Ordnerin soll einen Pressevertreter bedroht und andere Ordner Medienvertretern an Interviews gehindert haben.
Der linksextreme Kanal interabend auf X (einst Twitter) markierte angebliche "bei Bullen embedded Journalist mit Bodyguards" als vermutliche Springer-Journalisten an der Demospitze und verbreitete dies öffentlich auf dem X-Kanal.
Das ist höchst interessant, denn: mittlerweile gibt es tatsächlich einige "embedded Journalists", die im Gegenzug zu anderen (freien wie auch festen) ungehindert diese Demonstrationen begleiten und alles fotografieren können - um dann im Anschluss entsprechendes Bildmaterial ohne Kritik oder Kontext zu verbreiten.
Dazu gab es Sprechchöre wie: "Deutsche Medien lügen, lasst euch nicht betrügen", es erklangen aber auch: "Deutschland finanziert, Israel bombardiert", "Mörder", "Hoch die Internationale Solidarität" oder "Freiheit für Gaza/Palästina".
Ein Bewohner aus Kreuzberg, der eine israelische Flagge hisste, während der Demonstrationszug auf der Straße vorbei zog, bekam kurz daraufhin "Besuch". In einem Video auf X (vormals Twitter) ist darauf zu hören und zu sehen, wie gegen seine Tür eingeschlagen wurde mit den Worten: "Warte mal ab du Wichser" ("ich wohne hier"), was wohl der Einschüchterung dienen sollte.
Wie das Jüdische Forum berichtete, gab es bei dieser Demonstration erneut das Schild: "Palästina hat es satt, den europäischen Mord an den 6 Mio. Juden zu bezahlen".
Ein ähnliches Schild mit solchem Text hatte ich bereits auf der Kreuzberg-Demo am 28. Oktober festhalten können.
Aber auch sonst ließen sich die Teilnehmer erneut nicht lumpen. So wurde Israel mit der islamistischen Terrorgruppe IS (Daesh) gleichgesetzt, Benjamin Netanjahu wurde grafisch als "Satanyahu" dargestellt, auch "IsraHell" war erneut auf einem Plakat zu finden oder aber auch: "Blut + Boden not in my jewish Name".
Aktivisten der syrischen Opposition mischten sich erneut unter diese Demonstration, genauso wie "Queers for Palestine". Ein Konterfei von Jassir Arafat (Fatah/später PFLP) wurde mitgeführt. Die linksextremen Gruppierungen: Revolution, aber auch ArbeiterInnenmacht (5. Internationale) waren vertreten, aber auch Aktivisten der BDS-Bewegung ("Boycott, Divestment and Sanctions").
Vor allem in der Fürbringerstraße wurden mehrmals Böller und auch Pyrotechnik, teils aus den Häusern heraus gezündet.
Meine Fotodokumentation umfasst den Bergmannkiez von: Blücherstraße, Zossener Straße und Gneisenaustraße in Kreuzberg.
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dpa www.tagesspiegel.de/berlin/festnahmen-wegen-plakaten-taus... (archive.ph/IJnlj)
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Stand: November 2023
CDA: from land to stage, National Dance Conference 2017
Calgary, AB
Ingrid Diaz Cespedes, Susan Chalmers, Kevin Ormsby, Usha Gupta, Kate Cornell
Cooking demonstration participants actively participate enjoying dishes featured as part of the demonstration. Here Ariel is enjoying sunbutter cookie dough. The demonstration is part of the Decolonizing Diet Project.
On April 8, 2013, Judson hosted the Lakota Grandmothers' "Indigenous Solidarity & Decolonization Training". Learn more about their work at www.lakotagrandmothers.org/