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Krefeld-Linn, Burg Linn --- Die Burg geht auf einen Wohn- und Wehrturm der Edelherren Otto und seinem Bruder Gerlachus von Lynn zurück, der im 12. Jahrhundert mit einer Größe von ungefähr 8,5 x 14,5 m an dieser Stelle aus Tuffstein und Kiesel errichtet wurde. Bereits um das Jahr 1000 herum gab es an dieser Stelle eine Motte, einen künstlichen von einem Wassergraben umgebenen Hügel mit einem durch Palisaden geschützten Wachturm aus Holz. Der erste Ausbau bestand aus einer heute nicht mehr erhaltenen Schildmauer aus Tuffstein an der Nordseite des Burghügels.
Otto von Linn verkaufte das „Allodium de Linne“ 1188 für 100 Mark, an den Kölner Erzbischof Philipp I. von Heinsberg, behielt die Burg jedoch als Lehen, bevor er selbst als junger Mann am Dritten Kreuzzug teilnahm. Inspiriert von der byzantinischen Festungsbaukunst baute Otto nach seiner Rückkehr die Burg mit den Erlösen aus Köln weiter aus. Die alte Schildmauer wurde zunächst in vier Bauabschnitten mit einer modernen Mauer aus Backsteinziegeln zu einem Ring geschlossen. Nach deren Fertigstellung wurde die schwache Schildmauer abgetragen und die Ringmauer in zwei weiteren Bauabschnitten zu ihrer heutigen sechseckigen Form ergänzt. Die ersten drei Abschnitte bilden genau die Hälfte der geplanten sechseckigen Ringmauer und wurden recht zügig nacheinander zwischen 1195 und 1200 gebaut. Später sollte sich ein exakt spiegelsymmetrisches Sechseck ergeben. Aus unbekannten Gründen wurde die zweite Hälfte der Ringmauer nicht so präzise gebaut. Schon der vierte Bauabschnitt wurde um 1202 kleiner ausgeführt als geplant, was die Form und Größe der restlichen Mauer in den letzten beiden Bauabschnitten beeinflusste. Dann gerieten die Bauarbeiten ins Stocken. Die letzten beiden Abschnitte wurden erst um 1230 und 1250 vollendet. Zum einem verzögerte das Abtragen der alten Schildmauer den Neubau und zum anderem starb Otto von Linn um 1219. Sein Sohn Gerhard von Linn vollendete zwar das Bauwerk, doch vermutlich hatte er nicht die gleiche Vorstellung von einer Burg wie sein Vater. Ende des 13. Jahrhunderts ließ er die Mauer nochmals um 3 Meter erhöhen.
Anfang des 14. Jahrhunderts begann dann der Ausbau zur landesherrlichen Verteidigungsanlage. Die Burg gehörte nun zur Grafschaft Kleve. Heinrich von Strünkede war Amtmann der Mechthild von Kleve auf der Burg. Man betrieb Raubrittertum unter anderem gegen das zur Grafschaft Moers gehörige Krefeld. Dies endete als die vereinten Kurkölner und Klever Truppen die Burg erstürmten. Die Lehenshoheit Kurkölns wurde nun vertraglich garantiert. So glich die Burg Linn vielen Doppelburgen, die aus einem Wohn-Wehrbau als Hauptburg und aus einer landwirtschaftlich genutzten Vorburg bestanden. Beide waren von einem Wassergraben umgeben.
Vulci
[Zwei Männer beim Liebesspiel]
Tuffstein
Relief aus einer Grabanlage
Museum für Kunst und Gewerbe
Hamburg
Nossa Senhora do Monte ist eine katholische Wallfahrtskirche in Monte auf Madeira. Sie wurde ab 1741 erbaut. Da ein Erdbeben den fertiggestellten Neubau 1748 zerstörte, konnte die Kirche erst am 20. Dezember 1818 eingeweiht werden.
Eine Freitreppe führt zu drei Bogengängen, die zum Eingangsportal führen. Das Hauptschiff wird flankiert von zwei Glockentürmen. Die Kanten und Fenster der Kirche zeigen noch den nichtverputzten dunklen Tuffstein. Im Hochaltar steht ein Bild der heiligen Jungfrau. Jeden 15. August zum Fest Mariä Himmelfahrt findet eine große Prozession zu Ehren der Jungfrau statt. Die 68 Stufen der Freitreppe werden dabei auf den Knien zurückgelegt.
Im linken Seitenschiff der Kirche ist der Sarg des letzten Kaisers von Österreich, Karl I., aufgebahrt. Er wurde nach dem Ersten Weltkrieg in die Verbannung geschickt. Am 19. November 1921 kam er nach Funchal, wo er bis zu seinem Tode 1922 mit seiner Familie in dem Herrenhaus Quinta Gordon oberhalb der Kirche lebte.
Quelle: Wikipedia
Kirchenfenster der ...
Kirche Langnau im Emmental ( Gotteshaus reformiert - Erwähnt 1275 - Baujahr Turm 13. Jahrhundert - Neubau Schiff 1673 - 1674 - Chiuche church église temple chiesa ) im Dorf Langnau im Emmental im Kanton Bern der Schweiz
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Reformierte Kirche Langnau im Emmental
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- Baujahr : Neubau 1673
- Erste Erwähung :
- Besonderes :
- O.rgel : 1958
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Die reformierte Kirche Langnau im Emmental steht in Langnau im Emmental im Kanton Bern
in der Schweiz.
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Die heutige Kirche wurde 1673 von Baumeister Abraham Dünz I auf den Grundmauern
von mindestens drei Vorgängerkirchen erbaut. Erst eine G.rabung durch den Archäolo-
gischen Dienst würde die heutigen Vermutungen erhärten, dass das Dorf Langnau be-
reits vor der K.losterg.ründung T.rub ( 1125 ) eine eigene Kirche besass.
Die mittelalterliche Vorgängerkirche war dem heiligen Martin gewidmet. Die Verehrung
dieses Heiligen, der im ersten Jahrtausend sehr populär war, lässt auf das Alter von Dorf
und Kirche schliessen.
Wegen der massiven Zunahme der T.äufer und der aufständischen Landbevölkerung
( B.auernk.rieg 1653 ) ordnete die Regierung in Bern im 17. Jahrhundert den Neu- und
Wiederaufbau von über dreissig Kirchen an. Sie beauftragte ihren M.ünsterbaumeister
Abraham Dünz I mit dem Neubau einer reformierten Kirche in Langnau.
Nach dem Bau von 1673 wurde die Kirche mehrfach renoviert und häufig dem Geschmack
der Zeit angepasst. So verzierten verschiedenartige M.alereien die Wände und die Decke,
einmal als bunt wuchernde P.flanzeng.irlanden, einmal als Vorhangimitationen, einmal als
nüchterne geradlinige Quadereinteilungen.
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Die R.enovation von 1997/1998
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Schäden an T.urm, B.oden und am Mauerverputz machten die Planung einer umfassen-
den R.enovation notwendig. Neben der Behebung der Schäden sollte die Grosszügigkeit
der ursprünglichen Saalkirche von Abraham Dünz I so weit wie möglich wieder hergestellt
werden.
Elemente, die aus der Bauzeit von 1673 stammen und wieder restauriert wurden:
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Die aus T.annenholz gefertigte D.ecke
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Um dem H.olz ein edleres Aussehen zu verleihen, wurde es wie 1673 mit Knochenleim
eingefärbt. Die rauchschwarzen S.chablonenm.alereien, von denen nur noch Farbspuren
gefunden wurden, sind der Decke in der Kirche T.rub nachempfunden.
Die K.anzel ist geschmückt mit dem W.appen des Stifters Samuel Frisching (Widder).
Der A.bendmahlstisch wurde von der Einwohnergemeinde Langnau zur Einweihung
von 1674 gestiftet.
Die zweite Frau des Schultheissen Samuel Frisching liess den T.aufs.tein mit ihrem W.appen
der Familie von B.ons.tetten verzieren.
Die alten G.lasf.enster auf der S.üdseite wurden zur Einweihung von 1674 gespendet.
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Elemente, die aufgrund archäologischer Untersuchungen wieder hergestellt wurden:
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Der S.ands.teinboden im C.hor: Die Ausrichtung und die beeindruckende Grösse der P.latten
entspricht dem ursprünglichen Boden.
Zwei C.horstühle in der C.hormitte: Während den Renovationsarbeiten wurden auf dem
Estrich zwei alte C.horstühle entdeckt. Sie wurden mit über 300-jährigem Holz, das die
Denkmalpflege unserer Kirchgemeinde überliess, restauriert und durch moderne C.hor-
s.tühle ergänzt.
Der H.olzboden: Nachdem der defekte M.uschelk.alkb.oden entfernt worden war, fand
man Überreste eines H.olzbodens - sehr zur Überraschung der Denkmalpflege, da
Abraham Dünz I den Boden der Kirchen normalerweise mit S.ands.tein auslegen liess.
Es wird vermutet, dass die ursprünglichen B.odenbrettern von D.ürsr.ütit.annen stammten.
Die gemalte F.ensterumrahmung: Die F.ensterumrahmung wurde aufgrund von Farbspuren
an der äusseren Südfassade restauriert.
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K.irchenf.enster im C.hor
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Die K.irchenf.enster im C.hor wurden während der Renovation von 1897 - 1898 eingesetzt.
Den Auftrag, für die Pläne und den Kostenvoranschlag der Kirchenrenovation zu sorgen,
erhielt P.farrer Dr. Ernst M.üller.
Seine T.ochter war die bekannte K.inderb.uchs.chriftstellerin E.lisabeth M.üller, deren Gedenk-
stein am P.farrh.aus an der H.aldenstrasse zu sehen ist.
Die K.irchenf.enster wurden von der "Mayer'schen Kgl. Hofkunstanstalt M.ünchen" geschaffen.
Am Basar, dessen Erlös dem Erwerb der K.irchenf.enster diente, wurde unter anderem ein
"Naturalienkabinett" mit R.öntgens.trahlen gezeigt. Die R.öntgens.trahlen kannte man erst wenige Jahre, und man wusste noch nicht, wie gefährlich sie sein können. Man brauchte
sie, um die K.nochen des P.artners zu bestaunen.
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O.rgel
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Die heutige, vierte O.rgel wurde während der Renovation von 1958 von der Firma K.uhn
in M.änned.orf nach einem Konzept des bekannten Berner O.rgelexperten Ernst Schiess
erbaut. Sie umfasst 36 Register und wurde während der letzten Renovation vollständig
zerlegt, revidiert und wieder aufgebaut.
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Der Kircht.urm
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Als 1673 - 1674 nach den Plänen von Abraham Dünz I an Stelle der alten Martinskirche
eine neue Kirche entstand, bezog man den alten Turm, der vermutlich aus Steinen der
Vorgängerkirchen gebaut worden war, mit in den Neubau ein.
Der obere Teil besteht aus Tuffstein, der anlässlich der Renovation von 1997 - 1998
wieder sichtbar gemacht wurde. G.lockens.tube und T.urmh.elm erfuhren im Lauf der
Jahrhunderte mehrere Umbauten.
Das heutige Aussehen erhielt der Turm 1938 unter der Bauleitung des Langnauer
Architekten Mühlemann.
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Die G.locken
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Die älteste und grösste Langnauer G.locke, die 1617 in Bern gegossen worden war,
wurde 1815 durch zwei neue ergänzt. Die drei G.locken klangen im Dur - Dreiklang
D / Fis / A zusammen.
Damit der Klöppel nicht immer auf der gleichen Stelle aufschlug und die G.locke be-
schädigte, musste sie nach e.inigen Jahren gedreht werden. 1922 liess die grösste
G.locke durch ihren Ton erkennen, dass sie gesprungen war.
Da die Kirchgemeinde hohe Ansprüche an die Qualität des Geläutes stellte, wurden
alle G.locken durch neue ersetzt. Heute erklingt das Geläute in C / Es / F / G / B. Die
G.locken läuten je nach Anlass in 23 verschiedenen Kombinationen.
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( BeschriebKircheLangnau KircheLangnau KantonBern Berner KircheKantonBern
AlbumKircheKantonBern AlbumKirchenundKapellenimKantonBern Kirche Church
Eglise Chiuche Chiuchli Iglesia Kirke Kirkko Εκκλησία Chiesa 教会 Kerk Kościół
Igreja Церковь Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss
スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria SuÃça Suiza )
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Wanderung von L.angnau auf die L.üderenalp am Sonntag den 29. August 2010
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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.angnau
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L.angnau - B.ahnhof ( BE - 673m ) - L.angnau ( BE - 688m ) - D.orfberg ( BE - 785m ) -
H.ohgratwald ( BE - 960m ) - C.hammeren ( BE - 990m ) - R.ämis ( BE - 1`095m ) -
O.ber R.afrüti ( BE - 1`180m ) - L.üderenalp ( BE - 1`144m ) - O.ber R.äfrüti ( BE - 1`180m ) -
S.unnberg ( BE - 1`078m ) - F.luehüsli ( BE - 1`007m ) - H.ullerenschür ( BE - 929m ) -
D.ürsrütiwald ( BE - 910m ) - O.ber D.ürsrüti ( BE - 843m )
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Per A.utostop nach L.angnau und mit dem Z.ug wieder zurück nach B.ern
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Hurni100829 AlbumZZZZ100829WanderungDürsrütiwald KantonBern AlbumEmmental
AlbumKantonBernEmmental
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Bearbeitung des Textes : 070216
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NIF
Kirchenfenster der ...
Kirche Langnau im Emmental ( Gotteshaus reformiert - Erwähnt 1275 - Baujahr Turm 13. Jahrhundert - Neubau Schiff 1673 - 1674 - Chiuche church église temple chiesa ) im Dorf Langnau im Emmental im Kanton Bern der Schweiz
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Reformierte Kirche Langnau im Emmental
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- Baujahr : Neubau 1673
- Erste Erwähung :
- Besonderes :
- O.rgel : 1958
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Die reformierte Kirche Langnau im Emmental steht in Langnau im Emmental im Kanton Bern
in der Schweiz.
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Die heutige Kirche wurde 1673 von Baumeister Abraham Dünz I auf den Grundmauern
von mindestens drei Vorgängerkirchen erbaut. Erst eine G.rabung durch den Archäolo-
gischen Dienst würde die heutigen Vermutungen erhärten, dass das Dorf Langnau be-
reits vor der K.losterg.ründung T.rub ( 1125 ) eine eigene Kirche besass.
Die mittelalterliche Vorgängerkirche war dem heiligen Martin gewidmet. Die Verehrung
dieses Heiligen, der im ersten Jahrtausend sehr populär war, lässt auf das Alter von Dorf
und Kirche schliessen.
Wegen der massiven Zunahme der T.äufer und der aufständischen Landbevölkerung
( B.auernk.rieg 1653 ) ordnete die Regierung in Bern im 17. Jahrhundert den Neu- und
Wiederaufbau von über dreissig Kirchen an. Sie beauftragte ihren M.ünsterbaumeister
Abraham Dünz I mit dem Neubau einer reformierten Kirche in Langnau.
Nach dem Bau von 1673 wurde die Kirche mehrfach renoviert und häufig dem Geschmack
der Zeit angepasst. So verzierten verschiedenartige M.alereien die Wände und die Decke,
einmal als bunt wuchernde P.flanzeng.irlanden, einmal als Vorhangimitationen, einmal als
nüchterne geradlinige Quadereinteilungen.
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Die R.enovation von 1997/1998
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Schäden an T.urm, B.oden und am Mauerverputz machten die Planung einer umfassen-
den R.enovation notwendig. Neben der Behebung der Schäden sollte die Grosszügigkeit
der ursprünglichen Saalkirche von Abraham Dünz I so weit wie möglich wieder hergestellt
werden.
Elemente, die aus der Bauzeit von 1673 stammen und wieder restauriert wurden:
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Die aus T.annenholz gefertigte D.ecke
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Um dem H.olz ein edleres Aussehen zu verleihen, wurde es wie 1673 mit Knochenleim
eingefärbt. Die rauchschwarzen S.chablonenm.alereien, von denen nur noch Farbspuren
gefunden wurden, sind der Decke in der Kirche T.rub nachempfunden.
Die K.anzel ist geschmückt mit dem W.appen des Stifters Samuel Frisching (Widder).
Der A.bendmahlstisch wurde von der Einwohnergemeinde Langnau zur Einweihung
von 1674 gestiftet.
Die zweite Frau des Schultheissen Samuel Frisching liess den T.aufs.tein mit ihrem W.appen
der Familie von B.ons.tetten verzieren.
Die alten G.lasf.enster auf der S.üdseite wurden zur Einweihung von 1674 gespendet.
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Elemente, die aufgrund archäologischer Untersuchungen wieder hergestellt wurden:
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Der S.ands.teinboden im C.hor: Die Ausrichtung und die beeindruckende Grösse der P.latten
entspricht dem ursprünglichen Boden.
Zwei C.horstühle in der C.hormitte: Während den Renovationsarbeiten wurden auf dem
Estrich zwei alte C.horstühle entdeckt. Sie wurden mit über 300-jährigem Holz, das die
Denkmalpflege unserer Kirchgemeinde überliess, restauriert und durch moderne C.hor-
s.tühle ergänzt.
Der H.olzboden: Nachdem der defekte M.uschelk.alkb.oden entfernt worden war, fand
man Überreste eines H.olzbodens - sehr zur Überraschung der Denkmalpflege, da
Abraham Dünz I den Boden der Kirchen normalerweise mit S.ands.tein auslegen liess.
Es wird vermutet, dass die ursprünglichen B.odenbrettern von D.ürsr.ütit.annen stammten.
Die gemalte F.ensterumrahmung: Die F.ensterumrahmung wurde aufgrund von Farbspuren
an der äusseren Südfassade restauriert.
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K.irchenf.enster im C.hor
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Die K.irchenf.enster im C.hor wurden während der Renovation von 1897 - 1898 eingesetzt.
Den Auftrag, für die Pläne und den Kostenvoranschlag der Kirchenrenovation zu sorgen,
erhielt P.farrer Dr. Ernst M.üller.
Seine T.ochter war die bekannte K.inderb.uchs.chriftstellerin E.lisabeth M.üller, deren Gedenk-
stein am P.farrh.aus an der H.aldenstrasse zu sehen ist.
Die K.irchenf.enster wurden von der "Mayer'schen Kgl. Hofkunstanstalt M.ünchen" geschaffen.
Am Basar, dessen Erlös dem Erwerb der K.irchenf.enster diente, wurde unter anderem ein
"Naturalienkabinett" mit R.öntgens.trahlen gezeigt. Die R.öntgens.trahlen kannte man erst wenige Jahre, und man wusste noch nicht, wie gefährlich sie sein können. Man brauchte
sie, um die K.nochen des P.artners zu bestaunen.
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O.rgel
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Die heutige, vierte O.rgel wurde während der Renovation von 1958 von der Firma K.uhn
in M.änned.orf nach einem Konzept des bekannten Berner O.rgelexperten Ernst Schiess
erbaut. Sie umfasst 36 Register und wurde während der letzten Renovation vollständig
zerlegt, revidiert und wieder aufgebaut.
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Der Kircht.urm
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Als 1673 - 1674 nach den Plänen von Abraham Dünz I an Stelle der alten Martinskirche
eine neue Kirche entstand, bezog man den alten Turm, der vermutlich aus Steinen der
Vorgängerkirchen gebaut worden war, mit in den Neubau ein.
Der obere Teil besteht aus Tuffstein, der anlässlich der Renovation von 1997 - 1998
wieder sichtbar gemacht wurde. G.lockens.tube und T.urmh.elm erfuhren im Lauf der
Jahrhunderte mehrere Umbauten.
Das heutige Aussehen erhielt der Turm 1938 unter der Bauleitung des Langnauer
Architekten Mühlemann.
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Die G.locken
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Die älteste und grösste Langnauer G.locke, die 1617 in Bern gegossen worden war,
wurde 1815 durch zwei neue ergänzt. Die drei G.locken klangen im Dur - Dreiklang
D / Fis / A zusammen.
Damit der Klöppel nicht immer auf der gleichen Stelle aufschlug und die G.locke be-
schädigte, musste sie nach e.inigen Jahren gedreht werden. 1922 liess die grösste
G.locke durch ihren Ton erkennen, dass sie gesprungen war.
Da die Kirchgemeinde hohe Ansprüche an die Qualität des Geläutes stellte, wurden
alle G.locken durch neue ersetzt. Heute erklingt das Geläute in C / Es / F / G / B. Die
G.locken läuten je nach Anlass in 23 verschiedenen Kombinationen.
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( BeschriebKircheLangnau KircheLangnau KantonBern Berner KircheKantonBern
AlbumKircheKantonBern AlbumKirchenundKapellenimKantonBern Kirche Church
Eglise Chiuche Chiuchli Iglesia Kirke Kirkko Εκκλησία Chiesa 教会 Kerk Kościół
Igreja Церковь Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss
スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria SuÃça Suiza )
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Wanderung von L.angnau auf die L.üderenalp am Sonntag den 29. August 2010
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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.angnau
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L.angnau - B.ahnhof ( BE - 673m ) - L.angnau ( BE - 688m ) - D.orfberg ( BE - 785m ) -
H.ohgratwald ( BE - 960m ) - C.hammeren ( BE - 990m ) - R.ämis ( BE - 1`095m ) -
O.ber R.afrüti ( BE - 1`180m ) - L.üderenalp ( BE - 1`144m ) - O.ber R.äfrüti ( BE - 1`180m ) -
S.unnberg ( BE - 1`078m ) - F.luehüsli ( BE - 1`007m ) - H.ullerenschür ( BE - 929m ) -
D.ürsrütiwald ( BE - 910m ) - O.ber D.ürsrüti ( BE - 843m )
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Per A.utostop nach L.angnau und mit dem Z.ug wieder zurück nach B.ern
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NIF
Rosalie Klaus klettert Benas (6b+) in Torre d'en Beu am Sektor Germany auf Mallorca
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Kirchenfenster der ...
Kirche Langnau im Emmental ( Gotteshaus reformiert - Erwähnt 1275 - Baujahr Turm 13. Jahrhundert - Neubau Schiff 1673 - 1674 - Chiuche church église temple chiesa ) im Dorf Langnau im Emmental im Kanton Bern der Schweiz
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Reformierte Kirche Langnau im Emmental
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- Erste Erwähung :
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- O.rgel : 1958
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Die reformierte Kirche Langnau im Emmental steht in Langnau im Emmental im Kanton Bern
in der Schweiz.
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Die heutige Kirche wurde 1673 von Baumeister Abraham Dünz I auf den Grundmauern
von mindestens drei Vorgängerkirchen erbaut. Erst eine G.rabung durch den Archäolo-
gischen Dienst würde die heutigen Vermutungen erhärten, dass das Dorf Langnau be-
reits vor der K.losterg.ründung T.rub ( 1125 ) eine eigene Kirche besass.
Die mittelalterliche Vorgängerkirche war dem heiligen Martin gewidmet. Die Verehrung
dieses Heiligen, der im ersten Jahrtausend sehr populär war, lässt auf das Alter von Dorf
und Kirche schliessen.
Wegen der massiven Zunahme der T.äufer und der aufständischen Landbevölkerung
( B.auernk.rieg 1653 ) ordnete die Regierung in Bern im 17. Jahrhundert den Neu- und
Wiederaufbau von über dreissig Kirchen an. Sie beauftragte ihren M.ünsterbaumeister
Abraham Dünz I mit dem Neubau einer reformierten Kirche in Langnau.
Nach dem Bau von 1673 wurde die Kirche mehrfach renoviert und häufig dem Geschmack
der Zeit angepasst. So verzierten verschiedenartige M.alereien die Wände und die Decke,
einmal als bunt wuchernde P.flanzeng.irlanden, einmal als Vorhangimitationen, einmal als
nüchterne geradlinige Quadereinteilungen.
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Schäden an T.urm, B.oden und am Mauerverputz machten die Planung einer umfassen-
den R.enovation notwendig. Neben der Behebung der Schäden sollte die Grosszügigkeit
der ursprünglichen Saalkirche von Abraham Dünz I so weit wie möglich wieder hergestellt
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Elemente, die aus der Bauzeit von 1673 stammen und wieder restauriert wurden:
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Um dem H.olz ein edleres Aussehen zu verleihen, wurde es wie 1673 mit Knochenleim
eingefärbt. Die rauchschwarzen S.chablonenm.alereien, von denen nur noch Farbspuren
gefunden wurden, sind der Decke in der Kirche T.rub nachempfunden.
Die K.anzel ist geschmückt mit dem W.appen des Stifters Samuel Frisching (Widder).
Der A.bendmahlstisch wurde von der Einwohnergemeinde Langnau zur Einweihung
von 1674 gestiftet.
Die zweite Frau des Schultheissen Samuel Frisching liess den T.aufs.tein mit ihrem W.appen
der Familie von B.ons.tetten verzieren.
Die alten G.lasf.enster auf der S.üdseite wurden zur Einweihung von 1674 gespendet.
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Der S.ands.teinboden im C.hor: Die Ausrichtung und die beeindruckende Grösse der P.latten
entspricht dem ursprünglichen Boden.
Zwei C.horstühle in der C.hormitte: Während den Renovationsarbeiten wurden auf dem
Estrich zwei alte C.horstühle entdeckt. Sie wurden mit über 300-jährigem Holz, das die
Denkmalpflege unserer Kirchgemeinde überliess, restauriert und durch moderne C.hor-
s.tühle ergänzt.
Der H.olzboden: Nachdem der defekte M.uschelk.alkb.oden entfernt worden war, fand
man Überreste eines H.olzbodens - sehr zur Überraschung der Denkmalpflege, da
Abraham Dünz I den Boden der Kirchen normalerweise mit S.ands.tein auslegen liess.
Es wird vermutet, dass die ursprünglichen B.odenbrettern von D.ürsr.ütit.annen stammten.
Die gemalte F.ensterumrahmung: Die F.ensterumrahmung wurde aufgrund von Farbspuren
an der äusseren Südfassade restauriert.
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K.irchenf.enster im C.hor
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Die K.irchenf.enster im C.hor wurden während der Renovation von 1897 - 1898 eingesetzt.
Den Auftrag, für die Pläne und den Kostenvoranschlag der Kirchenrenovation zu sorgen,
erhielt P.farrer Dr. Ernst M.üller.
Seine T.ochter war die bekannte K.inderb.uchs.chriftstellerin E.lisabeth M.üller, deren Gedenk-
stein am P.farrh.aus an der H.aldenstrasse zu sehen ist.
Die K.irchenf.enster wurden von der "Mayer'schen Kgl. Hofkunstanstalt M.ünchen" geschaffen.
Am Basar, dessen Erlös dem Erwerb der K.irchenf.enster diente, wurde unter anderem ein
"Naturalienkabinett" mit R.öntgens.trahlen gezeigt. Die R.öntgens.trahlen kannte man erst wenige Jahre, und man wusste noch nicht, wie gefährlich sie sein können. Man brauchte
sie, um die K.nochen des P.artners zu bestaunen.
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O.rgel
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Die heutige, vierte O.rgel wurde während der Renovation von 1958 von der Firma K.uhn
in M.änned.orf nach einem Konzept des bekannten Berner O.rgelexperten Ernst Schiess
erbaut. Sie umfasst 36 Register und wurde während der letzten Renovation vollständig
zerlegt, revidiert und wieder aufgebaut.
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Der Kircht.urm
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Als 1673 - 1674 nach den Plänen von Abraham Dünz I an Stelle der alten Martinskirche
eine neue Kirche entstand, bezog man den alten Turm, der vermutlich aus Steinen der
Vorgängerkirchen gebaut worden war, mit in den Neubau ein.
Der obere Teil besteht aus Tuffstein, der anlässlich der Renovation von 1997 - 1998
wieder sichtbar gemacht wurde. G.lockens.tube und T.urmh.elm erfuhren im Lauf der
Jahrhunderte mehrere Umbauten.
Das heutige Aussehen erhielt der Turm 1938 unter der Bauleitung des Langnauer
Architekten Mühlemann.
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Die G.locken
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Die älteste und grösste Langnauer G.locke, die 1617 in Bern gegossen worden war,
wurde 1815 durch zwei neue ergänzt. Die drei G.locken klangen im Dur - Dreiklang
D / Fis / A zusammen.
Damit der Klöppel nicht immer auf der gleichen Stelle aufschlug und die G.locke be-
schädigte, musste sie nach e.inigen Jahren gedreht werden. 1922 liess die grösste
G.locke durch ihren Ton erkennen, dass sie gesprungen war.
Da die Kirchgemeinde hohe Ansprüche an die Qualität des Geläutes stellte, wurden
alle G.locken durch neue ersetzt. Heute erklingt das Geläute in C / Es / F / G / B. Die
G.locken läuten je nach Anlass in 23 verschiedenen Kombinationen.
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( BeschriebKircheLangnau KircheLangnau KantonBern Berner KircheKantonBern
AlbumKircheKantonBern AlbumKirchenundKapellenimKantonBern Kirche Church
Eglise Chiuche Chiuchli Iglesia Kirke Kirkko Εκκλησία Chiesa 教会 Kerk Kościół
Igreja Церковь Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss
スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria SuÃça Suiza )
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Wanderung von L.angnau auf die L.üderenalp am Sonntag den 29. August 2010
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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.angnau
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L.angnau - B.ahnhof ( BE - 673m ) - L.angnau ( BE - 688m ) - D.orfberg ( BE - 785m ) -
H.ohgratwald ( BE - 960m ) - C.hammeren ( BE - 990m ) - R.ämis ( BE - 1`095m ) -
O.ber R.afrüti ( BE - 1`180m ) - L.üderenalp ( BE - 1`144m ) - O.ber R.äfrüti ( BE - 1`180m ) -
S.unnberg ( BE - 1`078m ) - F.luehüsli ( BE - 1`007m ) - H.ullerenschür ( BE - 929m ) -
D.ürsrütiwald ( BE - 910m ) - O.ber D.ürsrüti ( BE - 843m )
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Per A.utostop nach L.angnau und mit dem Z.ug wieder zurück nach B.ern
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Hurni100829 AlbumZZZZ100829WanderungDürsrütiwald KantonBern AlbumEmmental
AlbumKantonBernEmmental
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Bearbeitung des Textes : 070216
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NIF
Lorenzo und Giovanni di Pier Francesco de'Medici erwarben 1472 ein Landgut, das in eine Villa umgewandelt wurde. Großherzg Cosimo I. erteilte 1538 dem NiccolòTriboli den Auftrag zur Gestaltung des Gartens mit mehrere Terrassen, Fontänen, Wasserspielen, Grotten und Marmorstatuen. Nach Tribolos Tod im Jahr 1550 führte Bernardo Buontalenti die Arbeiten fort. Der Garten mit seinen drei Terrassen und der geometrischen Form gilt heute als das am besten erhaltene Beispiel eines ""giardino all'italiana" (italienischen Gartens). aus dem 15. Jahrhundert. Die Tiergrotte (Grotta degli Animali ), der Figurenschmuck und die Wasserspiele sind jedoch im Stil des Manierismus. Für diese Villa malte Sandro Botticelli im Auftrag von Lorenzo di Pier Francesco de'Medici seine berühmtesten Gemälde, den "Frühling" und die "Geburt der Venus", die sich heute in den Uffizien befinden.
Beeindruckend ist die Grotta dei Animali (Grotte der Tiere), in der in einem größeren Raum sowie einer kleineren Apsis ein eindrucksvolles Arrangement von Marmorwannen und Tierfiguren zu sehen ist. Die Decke und die Wände sind mit Tuffstein ausgekleidet und mit Muscheln sowie Mosaik- und Flusssteinen besetzt. Ein komplexes Hydrauliksystem speiste einst die im Boden befindlichen Düsen, so dass die Grotte unter Wasser gesetzt werden konnte und daher auch als Grotte der Sintflut bezeichnet wurde.
Die Arbeiten an der Grotte wurden 1538 von Niccolò Triboli begonnen und etwa 40 Jahre später von Giorgio Vasari vollendet. Die beiden eleganten Marmorbecken werden Tribolo zugeschrieben, das dritte seiner Werkstatt. Die Tierskulpturen sind das Werk von Antonio Lorenzi, einem Mitarbeiter Tribolos. Das Einhorn in der zentralen Nische ist eine Allegorie auf die Säuberung des Staates durch Großherzog Cosimo I. Die Bronzevögel von Ammannati und Giambologna, die ursprünglich die Decke und Wände der Grotte zierten, befinden sich heute aus konservatorischen Gründen im Museo del Bargello.
Der (Tuffstein-) Felsen von Orvieto
Orvieto ist eine Stadt in Umbrien, in der Provinz Terni
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Das mittelalterliche Orvieto ist ein Zentrum des Weinbaues
und vor allem für seinen Weißwein bekannt.
Der mit einer Rosette von Orcagna und Skulpturen von Maitani
geschmückte Dom gehört zu den großartigsten Kathedralen Italiens.
Wertvoll sind die Fresken von Gozzoli und Signorelli. Zahlreiche Kirchen sind über der ganzen Stadt verteilt, wie z. B. San Domenico ( 13. Jahrhundert ) mit einer von Arnolfo di Cambio geschaffenen Grabstätte und San Lorenzo, in der sich ein etruskischer Altar neben dem eigentlichen Hochaltar befindet.
Da Sangallo schuf den Renaissance-Brunnen Pozzo di San Patrizio um die Wasserversorgung bei Belagerungen sicherzustellen. Unweit der Stadt befinden sich etruskische Grabstätten. Der frühgotische Dom wurde 1290 auf dem Felsen von Orvieto errichtet. Die Fassade wurde 1310 kunstvoll angelegt und in späteren Jahren noch vervollständigt. Der Innenraum ist einfach und schlicht gestaltet. In der Kapelle befindet sich einer der bedeutendsten Freskenzyklen der italienischen Renaissance, eine Arbeit von Luca Signorellis. Der Reliquienschrein gilt als ein Meisterwerk der mittelalterlichen Goldschmiedekunst.
Der Renaissance-Brunnen Pozzo di San Patrizio wurde 1527 von Antonio da Sangallo dem Jüngeren erbaut. Damit sollte Orvieto in Notzeiten, z. B. im Falle einer Belagerung, mit Wasser versorgt sein. Eine Besonderheit dieses Brunnens sind die zwei Wendeltreppen, die 62 Meter tief unter die Erde führen, so daß die Bewohner des Ortes gleichzeitig hinunter- und heraufgehen konnten. Die Lage auf dem Felsen schützt vor Barbaren. Orvieto gehört zu den interessantesten Städten Umbriens.
Wer in der Nähe ist, sollte die Stadt auf dem Felsen besuchen. Orvieto und der Felsen: seit jeher eins. Die geographische Begrenzung erlaubte der Stadt zum einen, sich auch ohne Stadtmauern frei zu entwickeln; zum anderen führte sie zu einer Überlagerung der einzelnen Wachstumsphasen der Besiedlungen. Bei einem Spaziergang durch Orvieto ist seine Geschichte allgegenwärtig: an jeder Ecke findet man ihre Zeugen, die in ihrer Fülle dem Betrachter bereitwillig von vielen Jahrhunderten und Generationen erzählen. Erste Beweise für Leben auf dem Felsen stammen aus der Eisenzeit. Vom Zauber der Stätte gefangengenommen, ließen sich die Etrusker dauerhaft nieder und verwandelten den Tuffstein in eine Stadt namens,,Velzna", die zwischen dem 7 und 3 Jhd. v. Chr. an Bedeutung gewann. Ihre Blütezeit erlebte sie im 6. und 5. jhr v Chr, darauf weisen Funde sehr reger Bautätigkeit hin. Anfänglich noch von der sozioökonomtschen Krise des 5 Jhr. verschont, fielen die Römer 264 v. Chr schließlich in Velzna ein und machten die Stadt dem Erdboden gleich. Deren Einwohner wurden nach ,,Volsinii Novi", dem heutigen Bolsena umgesiedelt. Bis zum 6.Jahrhundert seiner selbst überlassen, wird der Felsen mit den Barbareninvasionen wieder zum idealen Siedlungsort.
So beginnt im 5. Jahrhundert eine lange Periode des Wiederaufbaus der Stadt, die fortan ,,urbs vetus ,, ( also bereits ,,antike Stadt" ) genannt wird, wovon ,,Orvieto" abgeleitet wurde. Um das jahr 1000 bestehen feudale langobardische Ordungsstruckturen,doch bereits 1137 wird der Stadtstaat ausgerufen, der seine Blüte im 13. und 14. Jahrhundert erlebt. Die Bevölkerung stzte sich aus Handwerkern, Kaufleuten, Kleinbauern mit Grundbesitz und nur wenigen Adligen zusammen. Die Stadtherrschaft Orvietos präsentiert sich dem modernen Zeitalter zum einen durch die Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern des Papstes und den Imperialisten, zum anderen durch die schwarze Pest des Jahres 1348 geschwächt und wird innerhalb kurzer Zeit dem Kirchenstaat angegliedert. Im 14. und 15. Jhr hingegen blüht die Stadt auf und erstrahlt als Papstresidenz wieder in ihrem alten Glanz. Architekten ersten Ranges geben ihr in jener Zeit ein neues Gesicht.
Etwas abgeschwächt hält diese Entwicklung über die folgenden Jahrhunderte an und verstärkt sich noch einmal kurz nach der Annexion durch das italienische Konigreich im Jahre 1860. Die Geschichte Orvietos setzt sich in seinem dunklen, gewundenen, endlosen Untergrund fort: Orvieto, vor fast 3000 Jahren auf dem Felsen erbaut, befindet sich praktisch auf einer unterirdischen Stadt, die in der gleichen Zeit aus dem weichen Tuffsockel gehöhlt wurde.
In Orvieto findet man Kunst nicht nur in den Museen, sondern auch in vielen Werkstätten entlang der historischen Strassen. Entdecken lassen sich da bizarre Fabelwesen in Tischlereien entlang des Weges. Die auf orvietanischem Boden gelegenen Weinberge waren bereits der ganze Stolz der Etrusker. Bis zum heutigen Tag wird in der "Stadt, in der der Wein fliesst" der "Orvieto Classico", ein Weißwein höchster Qualität hergestellt.
Eine Stadt teilst sich nicht zuletzt über seine Bräuche und traditionellen sowie modernen Feierlichkeiten mit. Zu welcher Zeit man auch immer nach Orvieto kommt, es wartet eine Feier: ob auf den Strassen, in den Kirchen, in den Gaststätten oder unter der Bevölkerung. Von Kunsthandwerkermärkten und Weinproben, über Theateraufführungen bis zu allerlei musikalischen Begegnungen. Unzählige Anlässe laden zum Mitmachen ein. So werden auch für sportlich Interessierte Reitturniere und Mountain-Bike-Rennen veranstaltet.
www.hbuchali.de/italien/umbrien/orvieto.html
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Übersetzung google
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Pozzo di San Patrizio
St. Patrick-Brunnen ist ein geheimnisvoller Ausdruck, für die endlose Reserve des Reichtums
Die irische Legende
Bezeugt seit dem Mittelalter ist die Legende einer tiefen Höhle auf der Insel Lough Derg, nord-westlich von Irland gelegen. Der Legende zufolge war die Höhle des St. Patrick von Christus besucht worden, zum Gebet, damit sich die Qualen der Hölle den Ungläubigen zeigen, die sich bis auf ihren Grund gewagt hatten.
Im Gegenzug würden sie erhalten die Vergebung der Sünden und der Zugang zum Paradies.
Die Höhle wurde zu einem Wallfahrtsort, bis zum Jahr 1457. Papst Calixtus III veranlaßte die Schließung der Höhle.
Der Brunnen in Orvieto
Der historische Brunnen des St. Patrick in Orvieto ist von Antonio da Sangallo zwischen 1527 und 1537 gebaut worden, im Auftrag von Papst Clemens VII., ein Veteran der Plünderung Roms und begierig darauf, im Falle einer Belagerung der Stadt, sich schützen zu können. Dises Bauwerk wurde perfekt erichtet, um Wasser im Falle einer Katastrophe oder Belagerung aus der Tiefe zu holen - unter dem Pontifikat von Paul III Farnese ( 1534-1549 ) abgeschlossen.
Der Zugang zum Wasser, ein Meisterwerk der Ingenieurskunst, zwei spiralförmige unabhängige Rampen, die zwei unabhängige Wege darstellen, um Wasser mit Maultieren transportieren zu können, in jeweils getrennten Wegen des Auf- und Abstieges.
53,15 m tief gegraben in ein Tuffstein-Plateau des oberen Tiber-Tales, dort oben, wo sich die Stadt Orvieto befindet. Ein zylindrisches Bauwerk mit einer Grundfläche von 13 m Durchmesser, 248 Stufen und 70 Fenster, die Licht geben.
Der Brunnen hat den Namen St. Patrick, weil er ähnlich dem gleichnamigem Brunnen in Irland sein soll.
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Kirchenfenster der ...
Kirche Langnau im Emmental ( Gotteshaus reformiert - Erwähnt 1275 - Baujahr Turm 13. Jahrhundert - Neubau Schiff 1673 - 1674 - Chiuche church église temple chiesa ) im Dorf Langnau im Emmental im Kanton Bern der Schweiz
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Reformierte Kirche Langnau im Emmental
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- Baujahr : Neubau 1673
- Erste Erwähung :
- Besonderes :
- O.rgel : 1958
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Die reformierte Kirche Langnau im Emmental steht in Langnau im Emmental im Kanton Bern
in der Schweiz.
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Die heutige Kirche wurde 1673 von Baumeister Abraham Dünz I auf den Grundmauern
von mindestens drei Vorgängerkirchen erbaut. Erst eine G.rabung durch den Archäolo-
gischen Dienst würde die heutigen Vermutungen erhärten, dass das Dorf Langnau be-
reits vor der K.losterg.ründung T.rub ( 1125 ) eine eigene Kirche besass.
Die mittelalterliche Vorgängerkirche war dem heiligen Martin gewidmet. Die Verehrung
dieses Heiligen, der im ersten Jahrtausend sehr populär war, lässt auf das Alter von Dorf
und Kirche schliessen.
Wegen der massiven Zunahme der T.äufer und der aufständischen Landbevölkerung
( B.auernk.rieg 1653 ) ordnete die Regierung in Bern im 17. Jahrhundert den Neu- und
Wiederaufbau von über dreissig Kirchen an. Sie beauftragte ihren M.ünsterbaumeister
Abraham Dünz I mit dem Neubau einer reformierten Kirche in Langnau.
Nach dem Bau von 1673 wurde die Kirche mehrfach renoviert und häufig dem Geschmack
der Zeit angepasst. So verzierten verschiedenartige M.alereien die Wände und die Decke,
einmal als bunt wuchernde P.flanzeng.irlanden, einmal als Vorhangimitationen, einmal als
nüchterne geradlinige Quadereinteilungen.
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Die R.enovation von 1997/1998
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Schäden an T.urm, B.oden und am Mauerverputz machten die Planung einer umfassen-
den R.enovation notwendig. Neben der Behebung der Schäden sollte die Grosszügigkeit
der ursprünglichen Saalkirche von Abraham Dünz I so weit wie möglich wieder hergestellt
werden.
Elemente, die aus der Bauzeit von 1673 stammen und wieder restauriert wurden:
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Die aus T.annenholz gefertigte D.ecke
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Um dem H.olz ein edleres Aussehen zu verleihen, wurde es wie 1673 mit Knochenleim
eingefärbt. Die rauchschwarzen S.chablonenm.alereien, von denen nur noch Farbspuren
gefunden wurden, sind der Decke in der Kirche T.rub nachempfunden.
Die K.anzel ist geschmückt mit dem W.appen des Stifters Samuel Frisching (Widder).
Der A.bendmahlstisch wurde von der Einwohnergemeinde Langnau zur Einweihung
von 1674 gestiftet.
Die zweite Frau des Schultheissen Samuel Frisching liess den T.aufs.tein mit ihrem W.appen
der Familie von B.ons.tetten verzieren.
Die alten G.lasf.enster auf der S.üdseite wurden zur Einweihung von 1674 gespendet.
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Elemente, die aufgrund archäologischer Untersuchungen wieder hergestellt wurden:
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Der S.ands.teinboden im C.hor: Die Ausrichtung und die beeindruckende Grösse der P.latten
entspricht dem ursprünglichen Boden.
Zwei C.horstühle in der C.hormitte: Während den Renovationsarbeiten wurden auf dem
Estrich zwei alte C.horstühle entdeckt. Sie wurden mit über 300-jährigem Holz, das die
Denkmalpflege unserer Kirchgemeinde überliess, restauriert und durch moderne C.hor-
s.tühle ergänzt.
Der H.olzboden: Nachdem der defekte M.uschelk.alkb.oden entfernt worden war, fand
man Überreste eines H.olzbodens - sehr zur Überraschung der Denkmalpflege, da
Abraham Dünz I den Boden der Kirchen normalerweise mit S.ands.tein auslegen liess.
Es wird vermutet, dass die ursprünglichen B.odenbrettern von D.ürsr.ütit.annen stammten.
Die gemalte F.ensterumrahmung: Die F.ensterumrahmung wurde aufgrund von Farbspuren
an der äusseren Südfassade restauriert.
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K.irchenf.enster im C.hor
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Die K.irchenf.enster im C.hor wurden während der Renovation von 1897 - 1898 eingesetzt.
Den Auftrag, für die Pläne und den Kostenvoranschlag der Kirchenrenovation zu sorgen,
erhielt P.farrer Dr. Ernst M.üller.
Seine T.ochter war die bekannte K.inderb.uchs.chriftstellerin E.lisabeth M.üller, deren Gedenk-
stein am P.farrh.aus an der H.aldenstrasse zu sehen ist.
Die K.irchenf.enster wurden von der "Mayer'schen Kgl. Hofkunstanstalt M.ünchen" geschaffen.
Am Basar, dessen Erlös dem Erwerb der K.irchenf.enster diente, wurde unter anderem ein
"Naturalienkabinett" mit R.öntgens.trahlen gezeigt. Die R.öntgens.trahlen kannte man erst wenige Jahre, und man wusste noch nicht, wie gefährlich sie sein können. Man brauchte
sie, um die K.nochen des P.artners zu bestaunen.
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O.rgel
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Die heutige, vierte O.rgel wurde während der Renovation von 1958 von der Firma K.uhn
in M.änned.orf nach einem Konzept des bekannten Berner O.rgelexperten Ernst Schiess
erbaut. Sie umfasst 36 Register und wurde während der letzten Renovation vollständig
zerlegt, revidiert und wieder aufgebaut.
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Der Kircht.urm
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Als 1673 - 1674 nach den Plänen von Abraham Dünz I an Stelle der alten Martinskirche
eine neue Kirche entstand, bezog man den alten Turm, der vermutlich aus Steinen der
Vorgängerkirchen gebaut worden war, mit in den Neubau ein.
Der obere Teil besteht aus Tuffstein, der anlässlich der Renovation von 1997 - 1998
wieder sichtbar gemacht wurde. G.lockens.tube und T.urmh.elm erfuhren im Lauf der
Jahrhunderte mehrere Umbauten.
Das heutige Aussehen erhielt der Turm 1938 unter der Bauleitung des Langnauer
Architekten Mühlemann.
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Die G.locken
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Die älteste und grösste Langnauer G.locke, die 1617 in Bern gegossen worden war,
wurde 1815 durch zwei neue ergänzt. Die drei G.locken klangen im Dur - Dreiklang
D / Fis / A zusammen.
Damit der Klöppel nicht immer auf der gleichen Stelle aufschlug und die G.locke be-
schädigte, musste sie nach e.inigen Jahren gedreht werden. 1922 liess die grösste
G.locke durch ihren Ton erkennen, dass sie gesprungen war.
Da die Kirchgemeinde hohe Ansprüche an die Qualität des Geläutes stellte, wurden
alle G.locken durch neue ersetzt. Heute erklingt das Geläute in C / Es / F / G / B. Die
G.locken läuten je nach Anlass in 23 verschiedenen Kombinationen.
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( BeschriebKircheLangnau KircheLangnau KantonBern Berner KircheKantonBern
AlbumKircheKantonBern AlbumKirchenundKapellenimKantonBern Kirche Church
Eglise Chiuche Chiuchli Iglesia Kirke Kirkko Εκκλησία Chiesa 教会 Kerk Kościół
Igreja Церковь Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss
スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria SuÃça Suiza )
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Wanderung von L.angnau auf die L.üderenalp am Sonntag den 29. August 2010
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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.angnau
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L.angnau - B.ahnhof ( BE - 673m ) - L.angnau ( BE - 688m ) - D.orfberg ( BE - 785m ) -
H.ohgratwald ( BE - 960m ) - C.hammeren ( BE - 990m ) - R.ämis ( BE - 1`095m ) -
O.ber R.afrüti ( BE - 1`180m ) - L.üderenalp ( BE - 1`144m ) - O.ber R.äfrüti ( BE - 1`180m ) -
S.unnberg ( BE - 1`078m ) - F.luehüsli ( BE - 1`007m ) - H.ullerenschür ( BE - 929m ) -
D.ürsrütiwald ( BE - 910m ) - O.ber D.ürsrüti ( BE - 843m )
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Per A.utostop nach L.angnau und mit dem Z.ug wieder zurück nach B.ern
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AlbumKantonBernEmmental
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Bearbeitung des Textes : 070216
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NIF
Die 23,83 km lange Schmalspurbahn wurde 1896-1902 gebaut und verband die Orte Brohl am Rhein und Kempenich in der Eifel.
Zu ihren Aufgaben gehörte der Transport von landwirtschaftlichen Erzeugnissen sowie von Trass, Tuffstein, Phonolith, Lava und Basaltschotter aus den diversen Steinbrüchen der Region zum Brohler Hafen. Gleichzeitig diente sie der Versorgung der Industriebetriebe des Brohltals mit Kohle.
Neben der Wangerooger Inselbahn und den Harzer Schmalspurbahnen ist die Brohltalbahn heute die letzte Schmalspurbahn mit Güterverkehr in Deutschland.
Außerdem verkehrt hier heute der Vulkan-Express mit Museumszügen.
Wanderung von Kell nach Wassenach
Diese Wanderung ist Teil des Rhein-Traumpfades "Höhlen- und Schluchtensteig Kell" und führt von Kell zum Schweppenburgblick, dann weiter über die Schöne Aussicht zu den Trasshöhlen im Brohltal, dann zur Ruine Kloster Tönisstein, durch die Wolfsschlucht zur Römerquelle und schließlich nach Wassenach.
Eine Beschreibung des gesamten Traumpfades samt interaktivem Routenplaner gibt es unter www.traumpfade.info/traumpfade-rhein-mosel-eifel/rhein-wa...
größte Kirche Ostfrieslands. berühmt wegen seiner Arp-Schnittger-Orgel.
der kirchturmsteht separat (links) als campanile.
vorbild für die kirche war die Martinikirche in Groningen.
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habe schon gezeigt die
-Granitkirchen, bei denen mühsamst und enorm zeitaufwendig steinquader mit einfachsten werkzeugen aus Findlingen geschlagen wurden.
-Backsteinkirchen, nachdem diese technik 1150 aus Italien kam.
-Tuffsteinkirchen. der tuffstein kommt aus der Eifel und wurde über Rhein und Nordsee in hafenstädte in Ostfriesland gebracht (Norden lag damals noch am Meer). Tuffstein lässt sich einfach verarbeiten, weil er sehr weich ist. hat deswegen aber auch den nachteil, dass er leicht verwittert. (übrigens die Kölner romanischen Kirchen sind auch aus tuffstein)
verabschiede mich für einige tage. bis dann!!!
Lorenzo und Giovanni di Pier Francesco de'Medici erwarben 1472 ein Landgut, das in eine Villa umgewandelt wurde. Großherzg Cosimo I. erteilte 1538 dem NiccolòTriboli den Auftrag zur Gestaltung des Gartens mit mehrere Terrassen, Fontänen, Wasserspielen, Grotten und Marmorstatuen. Nach Tribolos Tod im Jahr 1550 führte Bernardo Buontalenti die Arbeiten fort. Der Garten mit seinen drei Terrassen und der geometrischen Form gilt heute als das am besten erhaltene Beispiel eines ""giardino all'italiana" (italienischen Gartens). aus dem 15. Jahrhundert. Die Tiergrotte (Grotta degli Animali ), der Figurenschmuck und die Wasserspiele sind jedoch im Stil des Manierismus. Für diese Villa malte Sandro Botticelli im Auftrag von Lorenzo di Pier Francesco de'Medici seine berühmtesten Gemälde, den "Frühling" und die "Geburt der Venus", die sich heute in den Uffizien befinden.
Beeindruckend ist die Grotta dei Animali (Grotte der Tiere), in der in einem größeren Raum sowie einer kleineren Apsis ein eindrucksvolles Arrangement von Marmorwannen und Tierfiguren zu sehen ist. Die Decke und die Wände sind mit Tuffstein ausgekleidet und mit Muscheln sowie Mosaik- und Flusssteinen besetzt. Ein komplexes Hydrauliksystem speiste einst die im Boden befindlichen Düsen, so dass die Grotte unter Wasser gesetzt werden konnte und daher auch als Grotte der Sintflut bezeichnet wurde.
Die Arbeiten an der Grotte wurden 1538 von Niccolò Triboli begonnen und etwa 40 Jahre später von Giorgio Vasari vollendet. Die beiden eleganten Marmorbecken werden Tribolo zugeschrieben, das dritte seiner Werkstatt. Die Tierskulpturen sind das Werk von Antonio Lorenzi, einem Mitarbeiter Tribolos. Das Einhorn in der zentralen Nische ist eine Allegorie auf die Säuberung des Staates durch Großherzog Cosimo I. Die Bronzevögel von Ammannati und Giambologna, die ursprünglich die Decke und Wände der Grotte zierten, befinden sich heute aus konservatorischen Gründen im Museo del Bargello.
Orgel - Kirchenorgel der ...
Kirche Langnau im Emmental ( Gotteshaus reformiert - Erwähnt 1275 - Baujahr Turm 13. Jahrhundert - Neubau Schiff 1673 - 1674 - Chiuche church église temple chiesa ) im Dorf Langnau im Emmental im Kanton Bern der Schweiz
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Reformierte Kirche Langnau im Emmental
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- Baujahr : Neubau 1673
- Erste Erwähung :
- Besonderes :
- O.rgel : 1958
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Die reformierte Kirche Langnau im Emmental steht in Langnau im Emmental im Kanton Bern
in der Schweiz.
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Die heutige Kirche wurde 1673 von Baumeister Abraham Dünz I auf den Grundmauern
von mindestens drei Vorgängerkirchen erbaut. Erst eine G.rabung durch den Archäolo-
gischen Dienst würde die heutigen Vermutungen erhärten, dass das Dorf Langnau be-
reits vor der K.losterg.ründung T.rub ( 1125 ) eine eigene Kirche besass.
Die mittelalterliche Vorgängerkirche war dem heiligen Martin gewidmet. Die Verehrung
dieses Heiligen, der im ersten Jahrtausend sehr populär war, lässt auf das Alter von Dorf
und Kirche schliessen.
Wegen der massiven Zunahme der T.äufer und der aufständischen Landbevölkerung
( B.auernk.rieg 1653 ) ordnete die Regierung in Bern im 17. Jahrhundert den Neu- und
Wiederaufbau von über dreissig Kirchen an. Sie beauftragte ihren M.ünsterbaumeister
Abraham Dünz I mit dem Neubau einer reformierten Kirche in Langnau.
Nach dem Bau von 1673 wurde die Kirche mehrfach renoviert und häufig dem Geschmack
der Zeit angepasst. So verzierten verschiedenartige M.alereien die Wände und die Decke,
einmal als bunt wuchernde P.flanzeng.irlanden, einmal als Vorhangimitationen, einmal als
nüchterne geradlinige Quadereinteilungen.
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Die R.enovation von 1997/1998
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Schäden an T.urm, B.oden und am Mauerverputz machten die Planung einer umfassen-
den R.enovation notwendig. Neben der Behebung der Schäden sollte die Grosszügigkeit
der ursprünglichen Saalkirche von Abraham Dünz I so weit wie möglich wieder hergestellt
werden.
Elemente, die aus der Bauzeit von 1673 stammen und wieder restauriert wurden:
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Die aus T.annenholz gefertigte D.ecke
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Um dem H.olz ein edleres Aussehen zu verleihen, wurde es wie 1673 mit Knochenleim
eingefärbt. Die rauchschwarzen S.chablonenm.alereien, von denen nur noch Farbspuren
gefunden wurden, sind der Decke in der Kirche T.rub nachempfunden.
Die K.anzel ist geschmückt mit dem W.appen des Stifters Samuel Frisching (Widder).
Der A.bendmahlstisch wurde von der Einwohnergemeinde Langnau zur Einweihung
von 1674 gestiftet.
Die zweite Frau des Schultheissen Samuel Frisching liess den T.aufs.tein mit ihrem W.appen
der Familie von B.ons.tetten verzieren.
Die alten G.lasf.enster auf der S.üdseite wurden zur Einweihung von 1674 gespendet.
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Elemente, die aufgrund archäologischer Untersuchungen wieder hergestellt wurden:
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Der S.ands.teinboden im C.hor: Die Ausrichtung und die beeindruckende Grösse der P.latten
entspricht dem ursprünglichen Boden.
Zwei C.horstühle in der C.hormitte: Während den Renovationsarbeiten wurden auf dem
Estrich zwei alte C.horstühle entdeckt. Sie wurden mit über 300-jährigem Holz, das die
Denkmalpflege unserer Kirchgemeinde überliess, restauriert und durch moderne C.hor-
s.tühle ergänzt.
Der H.olzboden: Nachdem der defekte M.uschelk.alkb.oden entfernt worden war, fand
man Überreste eines H.olzbodens - sehr zur Überraschung der Denkmalpflege, da
Abraham Dünz I den Boden der Kirchen normalerweise mit S.ands.tein auslegen liess.
Es wird vermutet, dass die ursprünglichen B.odenbrettern von D.ürsr.ütit.annen stammten.
Die gemalte F.ensterumrahmung: Die F.ensterumrahmung wurde aufgrund von Farbspuren
an der äusseren Südfassade restauriert.
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K.irchenf.enster im C.hor
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Die K.irchenf.enster im C.hor wurden während der Renovation von 1897 - 1898 eingesetzt.
Den Auftrag, für die Pläne und den Kostenvoranschlag der Kirchenrenovation zu sorgen,
erhielt P.farrer Dr. Ernst M.üller.
Seine T.ochter war die bekannte K.inderb.uchs.chriftstellerin E.lisabeth M.üller, deren Gedenk-
stein am P.farrh.aus an der H.aldenstrasse zu sehen ist.
Die K.irchenf.enster wurden von der "Mayer'schen Kgl. Hofkunstanstalt M.ünchen" geschaffen.
Am Basar, dessen Erlös dem Erwerb der K.irchenf.enster diente, wurde unter anderem ein
"Naturalienkabinett" mit R.öntgens.trahlen gezeigt. Die R.öntgens.trahlen kannte man erst wenige Jahre, und man wusste noch nicht, wie gefährlich sie sein können. Man brauchte
sie, um die K.nochen des P.artners zu bestaunen.
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O.rgel
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Die heutige, vierte O.rgel wurde während der Renovation von 1958 von der Firma K.uhn
in M.änned.orf nach einem Konzept des bekannten Berner O.rgelexperten Ernst Schiess
erbaut. Sie umfasst 36 Register und wurde während der letzten Renovation vollständig
zerlegt, revidiert und wieder aufgebaut.
.
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Der Kircht.urm
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Als 1673 - 1674 nach den Plänen von Abraham Dünz I an Stelle der alten Martinskirche
eine neue Kirche entstand, bezog man den alten Turm, der vermutlich aus Steinen der
Vorgängerkirchen gebaut worden war, mit in den Neubau ein.
Der obere Teil besteht aus Tuffstein, der anlässlich der Renovation von 1997 - 1998
wieder sichtbar gemacht wurde. G.lockens.tube und T.urmh.elm erfuhren im Lauf der
Jahrhunderte mehrere Umbauten.
Das heutige Aussehen erhielt der Turm 1938 unter der Bauleitung des Langnauer
Architekten Mühlemann.
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Die G.locken
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Die älteste und grösste Langnauer G.locke, die 1617 in Bern gegossen worden war,
wurde 1815 durch zwei neue ergänzt. Die drei G.locken klangen im Dur - Dreiklang
D / Fis / A zusammen.
Damit der Klöppel nicht immer auf der gleichen Stelle aufschlug und die G.locke be-
schädigte, musste sie nach e.inigen Jahren gedreht werden. 1922 liess die grösste
G.locke durch ihren Ton erkennen, dass sie gesprungen war.
Da die Kirchgemeinde hohe Ansprüche an die Qualität des Geläutes stellte, wurden
alle G.locken durch neue ersetzt. Heute erklingt das Geläute in C / Es / F / G / B. Die
G.locken läuten je nach Anlass in 23 verschiedenen Kombinationen.
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( BeschriebKircheLangnau KircheLangnau KantonBern Berner KircheKantonBern
AlbumKircheKantonBern AlbumKirchenundKapellenimKantonBern Kirche Church
Eglise Chiuche Chiuchli Iglesia Kirke Kirkko Εκκλησία Chiesa 教会 Kerk Kościół
Igreja Церковь Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss
スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria SuÃça Suiza )
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Wanderung von L.angnau auf die L.üderenalp am Sonntag den 29. August 2010
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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.angnau
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L.angnau - B.ahnhof ( BE - 673m ) - L.angnau ( BE - 688m ) - D.orfberg ( BE - 785m ) -
H.ohgratwald ( BE - 960m ) - C.hammeren ( BE - 990m ) - R.ämis ( BE - 1`095m ) -
O.ber R.afrüti ( BE - 1`180m ) - L.üderenalp ( BE - 1`144m ) - O.ber R.äfrüti ( BE - 1`180m ) -
S.unnberg ( BE - 1`078m ) - F.luehüsli ( BE - 1`007m ) - H.ullerenschür ( BE - 929m ) -
D.ürsrütiwald ( BE - 910m ) - O.ber D.ürsrüti ( BE - 843m )
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Per A.utostop nach L.angnau und mit dem Z.ug wieder zurück nach B.ern
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Hurni100829 AlbumZZZZ100829WanderungDürsrütiwald KantonBern AlbumEmmental
AlbumKantonBernEmmental
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Bearbeitung des Textes : 070216
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NIF
Lorenzo und Giovanni di Pier Francesco de'Medici erwarben 1472 ein Landgut, das in eine Villa umgewandelt wurde. Großherzg Cosimo I. erteilte 1538 dem NiccolòTriboli den Auftrag zur Gestaltung des Gartens mit mehrere Terrassen, Fontänen, Wasserspielen, Grotten und Marmorstatuen. Nach Tribolos Tod im Jahr 1550 führte Bernardo Buontalenti die Arbeiten fort. Der Garten mit seinen drei Terrassen und der geometrischen Form gilt heute als das am besten erhaltene Beispiel eines ""giardino all'italiana" (italienischen Gartens). aus dem 15. Jahrhundert. Die Tiergrotte (Grotta degli Animali ), der Figurenschmuck und die Wasserspiele sind jedoch im Stil des Manierismus. Für diese Villa malte Sandro Botticelli im Auftrag von Lorenzo di Pier Francesco de'Medici seine berühmtesten Gemälde, den "Frühling" und die "Geburt der Venus", die sich heute in den Uffizien befinden.
Beeindruckend ist die Grotta dei Animali (Grotte der Tiere), in der in einem größeren Raum sowie einer kleineren Apsis ein eindrucksvolles Arrangement von Marmorwannen und Tierfiguren zu sehen ist. Die Decke und die Wände sind mit Tuffstein ausgekleidet und mit Muscheln sowie Mosaik- und Flusssteinen besetzt. Ein komplexes Hydrauliksystem speiste einst die im Boden befindlichen Düsen, so dass die Grotte unter Wasser gesetzt werden konnte und daher auch als Grotte der Sintflut bezeichnet wurde.
Die Arbeiten an der Grotte wurden 1538 von Niccolò Triboli begonnen und etwa 40 Jahre später von Giorgio Vasari vollendet. Die beiden eleganten Marmorbecken werden Tribolo zugeschrieben, das dritte seiner Werkstatt. Die Tierskulpturen sind das Werk von Antonio Lorenzi, einem Mitarbeiter Tribolos. Das Einhorn in der zentralen Nische ist eine Allegorie auf die Säuberung des Staates durch Großherzog Cosimo I. Die Bronzevögel von Ammannati und Giambologna, die ursprünglich die Decke und Wände der Grotte zierten, befinden sich heute aus konservatorischen Gründen im Museo del Bargello.
Durch dieses alte Tor, das früher Kornpforte genannt wurde, geht man auch heute noch vom Rheinufer aus in die Stadt. Das um 1200 erbaute Rheintor zeugt als eines der beiden erhaltenen Doppeltore von "moderner" mittelalterlicher Verteidigungsstrategie. Im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut, blieb es 1820, als die nördliche Stadtmauer niedergelegt wurde, nur durch eine neue Umbaumaßnahme erhalten.
Wegen der Anhebung des Straßenniveaus musste aus dem inneren Tor ein höherer Bogen ausgebrochen werden, der vordere Teil wurde ganz abgetragen und nach Plänen des 17. Jh. wiederaufgebaut. Am inneren Tor stehen noch immer romanische Krieger aus Tuffstein Wache, die im Volksmund liebevoll "die Andernacher Bäckerjungen" genannt werden, nach der im 19. Jh. aufgezeichneten Sage.
Die 23,83 km lange Schmalspurbahn wurde 1896-1902 gebaut und verband die Orte Brohl am Rhein und Kempenich in der Eifel.
Zu ihren Aufgaben gehörte der Transport von landwirtschaftlichen Erzeugnissen sowie von Trass, Tuffstein, Phonolith, Lava und Basaltschotter aus den diversen Steinbrüchen der Region zum Brohler Hafen. Gleichzeitig diente sie der Versorgung der Industriebetriebe des Brohltals mit Kohle.
Neben der Wangerooger Inselbahn und den Harzer Schmalspurbahnen ist die Brohltalbahn heute die letzte Schmalspurbahn mit Güterverkehr in Deutschland.
Außerdem verkehrt hier heute der Vulkan-Express mit Museumszügen.
Wanderung von Kell nach Wassenach
Diese Wanderung ist Teil des Rhein-Traumpfades "Höhlen- und Schluchtensteig Kell" und führt von Kell zum Schweppenburgblick, dann weiter über die Schöne Aussicht zu den Trasshöhlen im Brohltal, dann zur Ruine Kloster Tönisstein, durch die Wolfsschlucht zur Römerquelle und schließlich nach Wassenach.
Eine Beschreibung des gesamten Traumpfades samt interaktivem Routenplaner gibt es unter www.traumpfade.info/traumpfade-rhein-mosel-eifel/rhein-wa...
Kirchenfenster der ...
Kirche Langnau im Emmental ( Gotteshaus reformiert - Erwähnt 1275 - Baujahr Turm 13. Jahrhundert - Neubau Schiff 1673 - 1674 - Chiuche church église temple chiesa ) im Dorf Langnau im Emmental im Kanton Bern der Schweiz
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Reformierte Kirche Langnau im Emmental
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- Baujahr : Neubau 1673
- Erste Erwähung :
- Besonderes :
- O.rgel : 1958
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Die reformierte Kirche Langnau im Emmental steht in Langnau im Emmental im Kanton Bern
in der Schweiz.
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Die heutige Kirche wurde 1673 von Baumeister Abraham Dünz I auf den Grundmauern
von mindestens drei Vorgängerkirchen erbaut. Erst eine G.rabung durch den Archäolo-
gischen Dienst würde die heutigen Vermutungen erhärten, dass das Dorf Langnau be-
reits vor der K.losterg.ründung T.rub ( 1125 ) eine eigene Kirche besass.
Die mittelalterliche Vorgängerkirche war dem heiligen Martin gewidmet. Die Verehrung
dieses Heiligen, der im ersten Jahrtausend sehr populär war, lässt auf das Alter von Dorf
und Kirche schliessen.
Wegen der massiven Zunahme der T.äufer und der aufständischen Landbevölkerung
( B.auernk.rieg 1653 ) ordnete die Regierung in Bern im 17. Jahrhundert den Neu- und
Wiederaufbau von über dreissig Kirchen an. Sie beauftragte ihren M.ünsterbaumeister
Abraham Dünz I mit dem Neubau einer reformierten Kirche in Langnau.
Nach dem Bau von 1673 wurde die Kirche mehrfach renoviert und häufig dem Geschmack
der Zeit angepasst. So verzierten verschiedenartige M.alereien die Wände und die Decke,
einmal als bunt wuchernde P.flanzeng.irlanden, einmal als Vorhangimitationen, einmal als
nüchterne geradlinige Quadereinteilungen.
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Die R.enovation von 1997/1998
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Schäden an T.urm, B.oden und am Mauerverputz machten die Planung einer umfassen-
den R.enovation notwendig. Neben der Behebung der Schäden sollte die Grosszügigkeit
der ursprünglichen Saalkirche von Abraham Dünz I so weit wie möglich wieder hergestellt
werden.
Elemente, die aus der Bauzeit von 1673 stammen und wieder restauriert wurden:
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Die aus T.annenholz gefertigte D.ecke
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Um dem H.olz ein edleres Aussehen zu verleihen, wurde es wie 1673 mit Knochenleim
eingefärbt. Die rauchschwarzen S.chablonenm.alereien, von denen nur noch Farbspuren
gefunden wurden, sind der Decke in der Kirche T.rub nachempfunden.
Die K.anzel ist geschmückt mit dem W.appen des Stifters Samuel Frisching (Widder).
Der A.bendmahlstisch wurde von der Einwohnergemeinde Langnau zur Einweihung
von 1674 gestiftet.
Die zweite Frau des Schultheissen Samuel Frisching liess den T.aufs.tein mit ihrem W.appen
der Familie von B.ons.tetten verzieren.
Die alten G.lasf.enster auf der S.üdseite wurden zur Einweihung von 1674 gespendet.
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Elemente, die aufgrund archäologischer Untersuchungen wieder hergestellt wurden:
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Der S.ands.teinboden im C.hor: Die Ausrichtung und die beeindruckende Grösse der P.latten
entspricht dem ursprünglichen Boden.
Zwei C.horstühle in der C.hormitte: Während den Renovationsarbeiten wurden auf dem
Estrich zwei alte C.horstühle entdeckt. Sie wurden mit über 300-jährigem Holz, das die
Denkmalpflege unserer Kirchgemeinde überliess, restauriert und durch moderne C.hor-
s.tühle ergänzt.
Der H.olzboden: Nachdem der defekte M.uschelk.alkb.oden entfernt worden war, fand
man Überreste eines H.olzbodens - sehr zur Überraschung der Denkmalpflege, da
Abraham Dünz I den Boden der Kirchen normalerweise mit S.ands.tein auslegen liess.
Es wird vermutet, dass die ursprünglichen B.odenbrettern von D.ürsr.ütit.annen stammten.
Die gemalte F.ensterumrahmung: Die F.ensterumrahmung wurde aufgrund von Farbspuren
an der äusseren Südfassade restauriert.
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K.irchenf.enster im C.hor
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Die K.irchenf.enster im C.hor wurden während der Renovation von 1897 - 1898 eingesetzt.
Den Auftrag, für die Pläne und den Kostenvoranschlag der Kirchenrenovation zu sorgen,
erhielt P.farrer Dr. Ernst M.üller.
Seine T.ochter war die bekannte K.inderb.uchs.chriftstellerin E.lisabeth M.üller, deren Gedenk-
stein am P.farrh.aus an der H.aldenstrasse zu sehen ist.
Die K.irchenf.enster wurden von der "Mayer'schen Kgl. Hofkunstanstalt M.ünchen" geschaffen.
Am Basar, dessen Erlös dem Erwerb der K.irchenf.enster diente, wurde unter anderem ein
"Naturalienkabinett" mit R.öntgens.trahlen gezeigt. Die R.öntgens.trahlen kannte man erst wenige Jahre, und man wusste noch nicht, wie gefährlich sie sein können. Man brauchte
sie, um die K.nochen des P.artners zu bestaunen.
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O.rgel
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Die heutige, vierte O.rgel wurde während der Renovation von 1958 von der Firma K.uhn
in M.änned.orf nach einem Konzept des bekannten Berner O.rgelexperten Ernst Schiess
erbaut. Sie umfasst 36 Register und wurde während der letzten Renovation vollständig
zerlegt, revidiert und wieder aufgebaut.
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Der Kircht.urm
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Als 1673 - 1674 nach den Plänen von Abraham Dünz I an Stelle der alten Martinskirche
eine neue Kirche entstand, bezog man den alten Turm, der vermutlich aus Steinen der
Vorgängerkirchen gebaut worden war, mit in den Neubau ein.
Der obere Teil besteht aus Tuffstein, der anlässlich der Renovation von 1997 - 1998
wieder sichtbar gemacht wurde. G.lockens.tube und T.urmh.elm erfuhren im Lauf der
Jahrhunderte mehrere Umbauten.
Das heutige Aussehen erhielt der Turm 1938 unter der Bauleitung des Langnauer
Architekten Mühlemann.
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Die G.locken
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Die älteste und grösste Langnauer G.locke, die 1617 in Bern gegossen worden war,
wurde 1815 durch zwei neue ergänzt. Die drei G.locken klangen im Dur - Dreiklang
D / Fis / A zusammen.
Damit der Klöppel nicht immer auf der gleichen Stelle aufschlug und die G.locke be-
schädigte, musste sie nach e.inigen Jahren gedreht werden. 1922 liess die grösste
G.locke durch ihren Ton erkennen, dass sie gesprungen war.
Da die Kirchgemeinde hohe Ansprüche an die Qualität des Geläutes stellte, wurden
alle G.locken durch neue ersetzt. Heute erklingt das Geläute in C / Es / F / G / B. Die
G.locken läuten je nach Anlass in 23 verschiedenen Kombinationen.
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( BeschriebKircheLangnau KircheLangnau KantonBern Berner KircheKantonBern
AlbumKircheKantonBern AlbumKirchenundKapellenimKantonBern Kirche Church
Eglise Chiuche Chiuchli Iglesia Kirke Kirkko Εκκλησία Chiesa 教会 Kerk Kościół
Igreja Церковь Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss
スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria SuÃça Suiza )
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Wanderung von L.angnau auf die L.üderenalp am Sonntag den 29. August 2010
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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.angnau
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L.angnau - B.ahnhof ( BE - 673m ) - L.angnau ( BE - 688m ) - D.orfberg ( BE - 785m ) -
H.ohgratwald ( BE - 960m ) - C.hammeren ( BE - 990m ) - R.ämis ( BE - 1`095m ) -
O.ber R.afrüti ( BE - 1`180m ) - L.üderenalp ( BE - 1`144m ) - O.ber R.äfrüti ( BE - 1`180m ) -
S.unnberg ( BE - 1`078m ) - F.luehüsli ( BE - 1`007m ) - H.ullerenschür ( BE - 929m ) -
D.ürsrütiwald ( BE - 910m ) - O.ber D.ürsrüti ( BE - 843m )
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Per A.utostop nach L.angnau und mit dem Z.ug wieder zurück nach B.ern
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Hurni100829 AlbumZZZZ100829WanderungDürsrütiwald KantonBern AlbumEmmental
AlbumKantonBernEmmental
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Bearbeitung des Textes : 070216
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NIF
Lorenzo und Giovanni di Pier Francesco de'Medici erwarben 1472 ein Landgut, das in eine Villa umgewandelt wurde. Großherzg Cosimo I. erteilte 1538 dem NiccolòTriboli den Auftrag zur Gestaltung des Gartens mit mehrere Terrassen, Fontänen, Wasserspielen, Grotten und Marmorstatuen. Nach Tribolos Tod im Jahr 1550 führte Bernardo Buontalenti die Arbeiten fort. Der Garten mit seinen drei Terrassen und der geometrischen Form gilt heute als das am besten erhaltene Beispiel eines ""giardino all'italiana" (italienischen Gartens). aus dem 15. Jahrhundert. Die Tiergrotte (Grotta degli Animali ), der Figurenschmuck und die Wasserspiele sind jedoch im Stil des Manierismus. Für diese Villa malte Sandro Botticelli im Auftrag von Lorenzo di Pier Francesco de'Medici seine berühmtesten Gemälde, den "Frühling" und die "Geburt der Venus", die sich heute in den Uffizien befinden.
Beeindruckend ist die Grotta dei Animali (Grotte der Tiere), in der in einem größeren Raum sowie einer kleineren Apsis ein eindrucksvolles Arrangement von Marmorwannen und Tierfiguren zu sehen ist. Die Decke und die Wände sind mit Tuffstein ausgekleidet und mit Muscheln sowie Mosaik- und Flusssteinen besetzt. Ein komplexes Hydrauliksystem speiste einst die im Boden befindlichen Düsen, so dass die Grotte unter Wasser gesetzt werden konnte und daher auch als Grotte der Sintflut bezeichnet wurde.
Die Arbeiten an der Grotte wurden 1538 von Niccolò Triboli begonnen und etwa 40 Jahre später von Giorgio Vasari vollendet. Die beiden eleganten Marmorbecken werden Tribolo zugeschrieben, das dritte seiner Werkstatt. Die Tierskulpturen sind das Werk von Antonio Lorenzi, einem Mitarbeiter Tribolos. Das Einhorn in der zentralen Nische ist eine Allegorie auf die Säuberung des Staates durch Großherzog Cosimo I. Die Bronzevögel von Ammannati und Giambologna, die ursprünglich die Decke und Wände der Grotte zierten, befinden sich heute aus konservatorischen Gründen im Museo del Bargello.
Sehenswert ist die sogenannte karolingische Torhalle aus der Frühzeit des Klosters. Es ist ein rechteckiges Gebäude aus Tuffstein mit einem quadratischen Anbau an der Ostseite. Dessen Erdgeschoss beherbergte einst eine kleine Nikolauskapelle, sein Obergeschoss war die Apsis der Michaelskapelle. Bei Restaurierungsarbeiten legte man hier fast lebensgroße Engelsdarstellungen frei. Von diesen in ihrer Schlichtheit beeindruckenden, ursprünglich wohl sechs roten Umrisszeichnungen sind zwei noch fast vollständig erhalten. Man datierte sie früher ins 9. Jahrhundert, heute aber später. Durch die Torhalle zieht sich in der Mitte des Erdgeschosses eine große, tonnengewölbte Durchfahrt, die beidseitig von einer offenen Arkadenreihe mit jeweils drei Bögen begrenzt wird. Nach Westen schließt das barocke Vikarshaus an (Wikipedia).
de.wikipedia.org/wiki/Frauenchiemsee
Panorama 3 Aufnahmen Hochformat f=28mm 40% der Originalgröße
Lorenzo und Giovanni di Pier Francesco de'Medici erwarben 1472 ein Landgut, das in eine Villa umgewandelt wurde. Großherzg Cosimo I. erteilte 1538 dem NiccolòTriboli den Auftrag zur Gestaltung des Gartens mit mehrere Terrassen, Fontänen, Wasserspielen, Grotten und Marmorstatuen. Nach Tribolos Tod im Jahr 1550 führte Bernardo Buontalenti die Arbeiten fort. Der Garten mit seinen drei Terrassen und der geometrischen Form gilt heute als das am besten erhaltene Beispiel eines ""giardino all'italiana" (italienischen Gartens). aus dem 15. Jahrhundert. Die Tiergrotte (Grotta degli Animali ), der Figurenschmuck und die Wasserspiele sind jedoch im Stil des Manierismus. Für diese Villa malte Sandro Botticelli im Auftrag von Lorenzo di Pier Francesco de'Medici seine berühmtesten Gemälde, den "Frühling" und die "Geburt der Venus", die sich heute in den Uffizien befinden.
Beeindruckend ist die Grotta dei Animali (Grotte der Tiere), in der in einem größeren Raum sowie einer kleineren Apsis ein eindrucksvolles Arrangement von Marmorwannen und Tierfiguren zu sehen ist. Die Decke und die Wände sind mit Tuffstein ausgekleidet und mit Muscheln sowie Mosaik- und Flusssteinen besetzt. Ein komplexes Hydrauliksystem speiste einst die im Boden befindlichen Düsen, so dass die Grotte unter Wasser gesetzt werden konnte und daher auch als Grotte der Sintflut bezeichnet wurde.
Die Arbeiten an der Grotte wurden 1538 von Niccolò Triboli begonnen und etwa 40 Jahre später von Giorgio Vasari vollendet. Die beiden eleganten Marmorbecken werden Tribolo zugeschrieben, das dritte seiner Werkstatt. Die Tierskulpturen sind das Werk von Antonio Lorenzi, einem Mitarbeiter Tribolos. Das Einhorn in der zentralen Nische ist eine Allegorie auf die Säuberung des Staates durch Großherzog Cosimo I. Die Bronzevögel von Ammannati und Giambologna, die ursprünglich die Decke und Wände der Grotte zierten, befinden sich heute aus konservatorischen Gründen im Museo del Bargello.
Lorenzo und Giovanni di Pier Francesco de'Medici erwarben 1472 ein Landgut, das in eine Villa umgewandelt wurde. Großherzg Cosimo I. erteilte 1538 dem NiccolòTriboli den Auftrag zur Gestaltung des Gartens mit mehrere Terrassen, Fontänen, Wasserspielen, Grotten und Marmorstatuen. Nach Tribolos Tod im Jahr 1550 führte Bernardo Buontalenti die Arbeiten fort. Der Garten mit seinen drei Terrassen und der geometrischen Form gilt heute als das am besten erhaltene Beispiel eines ""giardino all'italiana" (italienischen Gartens). aus dem 15. Jahrhundert. Die Tiergrotte (Grotta degli Animali ), der Figurenschmuck und die Wasserspiele sind jedoch im Stil des Manierismus. Für diese Villa malte Sandro Botticelli im Auftrag von Lorenzo di Pier Francesco de'Medici seine berühmtesten Gemälde, den "Frühling" und die "Geburt der Venus", die sich heute in den Uffizien befinden.
Beeindruckend ist die Grotta dei Animali (Grotte der Tiere), in der in einem größeren Raum sowie einer kleineren Apsis ein eindrucksvolles Arrangement von Marmorwannen und Tierfiguren zu sehen ist. Die Decke und die Wände sind mit Tuffstein ausgekleidet und mit Muscheln sowie Mosaik- und Flusssteinen besetzt. Ein komplexes Hydrauliksystem speiste einst die im Boden befindlichen Düsen, so dass die Grotte unter Wasser gesetzt werden konnte und daher auch als Grotte der Sintflut bezeichnet wurde.
Die Arbeiten an der Grotte wurden 1538 von Niccolò Triboli begonnen und etwa 40 Jahre später von Giorgio Vasari vollendet. Die beiden eleganten Marmorbecken werden Tribolo zugeschrieben, das dritte seiner Werkstatt. Die Tierskulpturen sind das Werk von Antonio Lorenzi, einem Mitarbeiter Tribolos. Das Einhorn in der zentralen Nische ist eine Allegorie auf die Säuberung des Staates durch Großherzog Cosimo I. Die Bronzevögel von Ammannati und Giambologna, die ursprünglich die Decke und Wände der Grotte zierten, befinden sich heute aus konservatorischen Gründen im Museo del Bargello.
Lorenzo und Giovanni di Pier Francesco de'Medici erwarben 1472 ein Landgut, das in eine Villa umgewandelt wurde. Großherzg Cosimo I. erteilte 1538 dem NiccolòTriboli den Auftrag zur Gestaltung des Gartens mit mehrere Terrassen, Fontänen, Wasserspielen, Grotten und Marmorstatuen. Nach Tribolos Tod im Jahr 1550 führte Bernardo Buontalenti die Arbeiten fort. Der Garten mit seinen drei Terrassen und der geometrischen Form gilt heute als das am besten erhaltene Beispiel eines ""giardino all'italiana" (italienischen Gartens). aus dem 15. Jahrhundert. Die Tiergrotte (Grotta degli Animali ), der Figurenschmuck und die Wasserspiele sind jedoch im Stil des Manierismus. Für diese Villa malte Sandro Botticelli im Auftrag von Lorenzo di Pier Francesco de'Medici seine berühmtesten Gemälde, den "Frühling" und die "Geburt der Venus", die sich heute in den Uffizien befinden.
Beeindruckend ist die Grotta dei Animali (Grotte der Tiere), in der in einem größeren Raum sowie einer kleineren Apsis ein eindrucksvolles Arrangement von Marmorwannen und Tierfiguren zu sehen ist. Die Decke und die Wände sind mit Tuffstein ausgekleidet und mit Muscheln sowie Mosaik- und Flusssteinen besetzt. Ein komplexes Hydrauliksystem speiste einst die im Boden befindlichen Düsen, so dass die Grotte unter Wasser gesetzt werden konnte und daher auch als Grotte der Sintflut bezeichnet wurde.
Die Arbeiten an der Grotte wurden 1538 von Niccolò Triboli begonnen und etwa 40 Jahre später von Giorgio Vasari vollendet. Die beiden eleganten Marmorbecken werden Tribolo zugeschrieben, das dritte seiner Werkstatt. Die Tierskulpturen sind das Werk von Antonio Lorenzi, einem Mitarbeiter Tribolos. Das Einhorn in der zentralen Nische ist eine Allegorie auf die Säuberung des Staates durch Großherzog Cosimo I. Die Bronzevögel von Ammannati und Giambologna, die ursprünglich die Decke und Wände der Grotte zierten, befinden sich heute aus konservatorischen Gründen im Museo del Bargello.
Kirchturm der Kirche Langnau im Emmental ( Gotteshaus reformiert - Erwähnt 1275 - Baujahr Turm 13. Jahrhundert - Neubau Schiff 1673 - 1674 - Chiuche church église temple chiesa ) im Dorf Langnau im Emmental im Kanton Bern der Schweiz
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Reformierte Kirche Langnau im Emmental
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- Baujahr : Neubau 1673
- Erste Erwähung :
- Besonderes :
- O.rgel : 1958
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Die reformierte Kirche Langnau im Emmental steht in Langnau im Emmental im Kanton Bern
in der Schweiz.
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Die heutige Kirche wurde 1673 von Baumeister Abraham Dünz I auf den Grundmauern
von mindestens drei Vorgängerkirchen erbaut. Erst eine G.rabung durch den Archäolo-
gischen Dienst würde die heutigen Vermutungen erhärten, dass das Dorf Langnau be-
reits vor der K.losterg.ründung T.rub ( 1125 ) eine eigene Kirche besass.
Die mittelalterliche Vorgängerkirche war dem heiligen Martin gewidmet. Die Verehrung
dieses Heiligen, der im ersten Jahrtausend sehr populär war, lässt auf das Alter von Dorf
und Kirche schliessen.
Wegen der massiven Zunahme der T.äufer und der aufständischen Landbevölkerung
( B.auernk.rieg 1653 ) ordnete die Regierung in Bern im 17. Jahrhundert den Neu- und
Wiederaufbau von über dreissig Kirchen an. Sie beauftragte ihren M.ünsterbaumeister
Abraham Dünz I mit dem Neubau einer reformierten Kirche in Langnau.
Nach dem Bau von 1673 wurde die Kirche mehrfach renoviert und häufig dem Geschmack
der Zeit angepasst. So verzierten verschiedenartige M.alereien die Wände und die Decke,
einmal als bunt wuchernde P.flanzeng.irlanden, einmal als Vorhangimitationen, einmal als
nüchterne geradlinige Quadereinteilungen.
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Die R.enovation von 1997/1998
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Schäden an T.urm, B.oden und am Mauerverputz machten die Planung einer umfassen-
den R.enovation notwendig. Neben der Behebung der Schäden sollte die Grosszügigkeit
der ursprünglichen Saalkirche von Abraham Dünz I so weit wie möglich wieder hergestellt
werden.
Elemente, die aus der Bauzeit von 1673 stammen und wieder restauriert wurden:
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Die aus T.annenholz gefertigte D.ecke
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Um dem H.olz ein edleres Aussehen zu verleihen, wurde es wie 1673 mit Knochenleim
eingefärbt. Die rauchschwarzen S.chablonenm.alereien, von denen nur noch Farbspuren
gefunden wurden, sind der Decke in der Kirche T.rub nachempfunden.
Die K.anzel ist geschmückt mit dem W.appen des Stifters Samuel Frisching (Widder).
Der A.bendmahlstisch wurde von der Einwohnergemeinde Langnau zur Einweihung
von 1674 gestiftet.
Die zweite Frau des Schultheissen Samuel Frisching liess den T.aufs.tein mit ihrem W.appen
der Familie von B.ons.tetten verzieren.
Die alten G.lasf.enster auf der S.üdseite wurden zur Einweihung von 1674 gespendet.
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Elemente, die aufgrund archäologischer Untersuchungen wieder hergestellt wurden:
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Der S.ands.teinboden im C.hor: Die Ausrichtung und die beeindruckende Grösse der P.latten
entspricht dem ursprünglichen Boden.
Zwei C.horstühle in der C.hormitte: Während den Renovationsarbeiten wurden auf dem
Estrich zwei alte C.horstühle entdeckt. Sie wurden mit über 300-jährigem Holz, das die
Denkmalpflege unserer Kirchgemeinde überliess, restauriert und durch moderne C.hor-
s.tühle ergänzt.
Der H.olzboden: Nachdem der defekte M.uschelk.alkb.oden entfernt worden war, fand
man Überreste eines H.olzbodens - sehr zur Überraschung der Denkmalpflege, da
Abraham Dünz I den Boden der Kirchen normalerweise mit S.ands.tein auslegen liess.
Es wird vermutet, dass die ursprünglichen B.odenbrettern von D.ürsr.ütit.annen stammten.
Die gemalte F.ensterumrahmung: Die F.ensterumrahmung wurde aufgrund von Farbspuren
an der äusseren Südfassade restauriert.
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K.irchenf.enster im C.hor
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Die K.irchenf.enster im C.hor wurden während der Renovation von 1897 - 1898 eingesetzt.
Den Auftrag, für die Pläne und den Kostenvoranschlag der Kirchenrenovation zu sorgen,
erhielt P.farrer Dr. Ernst M.üller.
Seine T.ochter war die bekannte K.inderb.uchs.chriftstellerin E.lisabeth M.üller, deren Gedenk-
stein am P.farrh.aus an der H.aldenstrasse zu sehen ist.
Die K.irchenf.enster wurden von der "Mayer'schen Kgl. Hofkunstanstalt M.ünchen" geschaffen.
Am Basar, dessen Erlös dem Erwerb der K.irchenf.enster diente, wurde unter anderem ein
"Naturalienkabinett" mit R.öntgens.trahlen gezeigt. Die R.öntgens.trahlen kannte man erst wenige Jahre, und man wusste noch nicht, wie gefährlich sie sein können. Man brauchte
sie, um die K.nochen des P.artners zu bestaunen.
.
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O.rgel
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.
.
Die heutige, vierte O.rgel wurde während der Renovation von 1958 von der Firma K.uhn
in M.änned.orf nach einem Konzept des bekannten Berner O.rgelexperten Ernst Schiess
erbaut. Sie umfasst 36 Register und wurde während der letzten Renovation vollständig
zerlegt, revidiert und wieder aufgebaut.
.
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Der Kircht.urm
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.
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.
Als 1673 - 1674 nach den Plänen von Abraham Dünz I an Stelle der alten Martinskirche
eine neue Kirche entstand, bezog man den alten Turm, der vermutlich aus Steinen der
Vorgängerkirchen gebaut worden war, mit in den Neubau ein.
Der obere Teil besteht aus Tuffstein, der anlässlich der Renovation von 1997 - 1998
wieder sichtbar gemacht wurde. G.lockens.tube und T.urmh.elm erfuhren im Lauf der
Jahrhunderte mehrere Umbauten.
Das heutige Aussehen erhielt der Turm 1938 unter der Bauleitung des Langnauer
Architekten Mühlemann.
.
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Die G.locken
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.
Die älteste und grösste Langnauer G.locke, die 1617 in Bern gegossen worden war,
wurde 1815 durch zwei neue ergänzt. Die drei G.locken klangen im Dur - Dreiklang
D / Fis / A zusammen.
Damit der Klöppel nicht immer auf der gleichen Stelle aufschlug und die G.locke be-
schädigte, musste sie nach e.inigen Jahren gedreht werden. 1922 liess die grösste
G.locke durch ihren Ton erkennen, dass sie gesprungen war.
Da die Kirchgemeinde hohe Ansprüche an die Qualität des Geläutes stellte, wurden
alle G.locken durch neue ersetzt. Heute erklingt das Geläute in C / Es / F / G / B. Die
G.locken läuten je nach Anlass in 23 verschiedenen Kombinationen.
.
.
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( BeschriebKircheLangnau KircheLangnau KantonBern Berner KircheKantonBern
AlbumKircheKantonBern AlbumKirchenundKapellenimKantonBern Kirche Church
Eglise Chiuche Chiuchli Iglesia Kirke Kirkko Εκκλησία Chiesa 教会 Kerk Kościół
Igreja Церковь Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss
スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria SuÃça Suiza )
.
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Wanderung von L.angnau auf die L.üderenalp am Sonntag den 29. August 2010
.
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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.angnau
.
.
L.angnau - B.ahnhof ( BE - 673m ) - L.angnau ( BE - 688m ) - D.orfberg ( BE - 785m ) -
H.ohgratwald ( BE - 960m ) - C.hammeren ( BE - 990m ) - R.ämis ( BE - 1`095m ) -
O.ber R.afrüti ( BE - 1`180m ) - L.üderenalp ( BE - 1`144m ) - O.ber R.äfrüti ( BE - 1`180m ) -
S.unnberg ( BE - 1`078m ) - F.luehüsli ( BE - 1`007m ) - H.ullerenschür ( BE - 929m ) -
D.ürsrütiwald ( BE - 910m ) - O.ber D.ürsrüti ( BE - 843m )
.
.
Per A.utostop nach L.angnau und mit dem Z.ug wieder zurück nach B.ern
.
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Hurni100829 AlbumZZZZ100829WanderungDürsrütiwald KantonBern AlbumEmmental
AlbumKantonBernEmmental
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Bearbeitung des Textes : 070216
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NIF
Kirchenfenster der ...
Kirche Langnau im Emmental ( Gotteshaus reformiert - Erwähnt 1275 - Baujahr Turm 13. Jahrhundert - Neubau Schiff 1673 - 1674 - Chiuche church église temple chiesa ) im Dorf Langnau im Emmental im Kanton Bern der Schweiz
.
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Reformierte Kirche Langnau im Emmental
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- Baujahr : Neubau 1673
- Erste Erwähung :
- Besonderes :
- O.rgel : 1958
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Die reformierte Kirche Langnau im Emmental steht in Langnau im Emmental im Kanton Bern
in der Schweiz.
.
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.
Die heutige Kirche wurde 1673 von Baumeister Abraham Dünz I auf den Grundmauern
von mindestens drei Vorgängerkirchen erbaut. Erst eine G.rabung durch den Archäolo-
gischen Dienst würde die heutigen Vermutungen erhärten, dass das Dorf Langnau be-
reits vor der K.losterg.ründung T.rub ( 1125 ) eine eigene Kirche besass.
Die mittelalterliche Vorgängerkirche war dem heiligen Martin gewidmet. Die Verehrung
dieses Heiligen, der im ersten Jahrtausend sehr populär war, lässt auf das Alter von Dorf
und Kirche schliessen.
Wegen der massiven Zunahme der T.äufer und der aufständischen Landbevölkerung
( B.auernk.rieg 1653 ) ordnete die Regierung in Bern im 17. Jahrhundert den Neu- und
Wiederaufbau von über dreissig Kirchen an. Sie beauftragte ihren M.ünsterbaumeister
Abraham Dünz I mit dem Neubau einer reformierten Kirche in Langnau.
Nach dem Bau von 1673 wurde die Kirche mehrfach renoviert und häufig dem Geschmack
der Zeit angepasst. So verzierten verschiedenartige M.alereien die Wände und die Decke,
einmal als bunt wuchernde P.flanzeng.irlanden, einmal als Vorhangimitationen, einmal als
nüchterne geradlinige Quadereinteilungen.
.
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Die R.enovation von 1997/1998
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Schäden an T.urm, B.oden und am Mauerverputz machten die Planung einer umfassen-
den R.enovation notwendig. Neben der Behebung der Schäden sollte die Grosszügigkeit
der ursprünglichen Saalkirche von Abraham Dünz I so weit wie möglich wieder hergestellt
werden.
Elemente, die aus der Bauzeit von 1673 stammen und wieder restauriert wurden:
.
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Die aus T.annenholz gefertigte D.ecke
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Um dem H.olz ein edleres Aussehen zu verleihen, wurde es wie 1673 mit Knochenleim
eingefärbt. Die rauchschwarzen S.chablonenm.alereien, von denen nur noch Farbspuren
gefunden wurden, sind der Decke in der Kirche T.rub nachempfunden.
Die K.anzel ist geschmückt mit dem W.appen des Stifters Samuel Frisching (Widder).
Der A.bendmahlstisch wurde von der Einwohnergemeinde Langnau zur Einweihung
von 1674 gestiftet.
Die zweite Frau des Schultheissen Samuel Frisching liess den T.aufs.tein mit ihrem W.appen
der Familie von B.ons.tetten verzieren.
Die alten G.lasf.enster auf der S.üdseite wurden zur Einweihung von 1674 gespendet.
.
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Elemente, die aufgrund archäologischer Untersuchungen wieder hergestellt wurden:
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Der S.ands.teinboden im C.hor: Die Ausrichtung und die beeindruckende Grösse der P.latten
entspricht dem ursprünglichen Boden.
Zwei C.horstühle in der C.hormitte: Während den Renovationsarbeiten wurden auf dem
Estrich zwei alte C.horstühle entdeckt. Sie wurden mit über 300-jährigem Holz, das die
Denkmalpflege unserer Kirchgemeinde überliess, restauriert und durch moderne C.hor-
s.tühle ergänzt.
Der H.olzboden: Nachdem der defekte M.uschelk.alkb.oden entfernt worden war, fand
man Überreste eines H.olzbodens - sehr zur Überraschung der Denkmalpflege, da
Abraham Dünz I den Boden der Kirchen normalerweise mit S.ands.tein auslegen liess.
Es wird vermutet, dass die ursprünglichen B.odenbrettern von D.ürsr.ütit.annen stammten.
Die gemalte F.ensterumrahmung: Die F.ensterumrahmung wurde aufgrund von Farbspuren
an der äusseren Südfassade restauriert.
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K.irchenf.enster im C.hor
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Die K.irchenf.enster im C.hor wurden während der Renovation von 1897 - 1898 eingesetzt.
Den Auftrag, für die Pläne und den Kostenvoranschlag der Kirchenrenovation zu sorgen,
erhielt P.farrer Dr. Ernst M.üller.
Seine T.ochter war die bekannte K.inderb.uchs.chriftstellerin E.lisabeth M.üller, deren Gedenk-
stein am P.farrh.aus an der H.aldenstrasse zu sehen ist.
Die K.irchenf.enster wurden von der "Mayer'schen Kgl. Hofkunstanstalt M.ünchen" geschaffen.
Am Basar, dessen Erlös dem Erwerb der K.irchenf.enster diente, wurde unter anderem ein
"Naturalienkabinett" mit R.öntgens.trahlen gezeigt. Die R.öntgens.trahlen kannte man erst wenige Jahre, und man wusste noch nicht, wie gefährlich sie sein können. Man brauchte
sie, um die K.nochen des P.artners zu bestaunen.
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O.rgel
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Die heutige, vierte O.rgel wurde während der Renovation von 1958 von der Firma K.uhn
in M.änned.orf nach einem Konzept des bekannten Berner O.rgelexperten Ernst Schiess
erbaut. Sie umfasst 36 Register und wurde während der letzten Renovation vollständig
zerlegt, revidiert und wieder aufgebaut.
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Der Kircht.urm
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Als 1673 - 1674 nach den Plänen von Abraham Dünz I an Stelle der alten Martinskirche
eine neue Kirche entstand, bezog man den alten Turm, der vermutlich aus Steinen der
Vorgängerkirchen gebaut worden war, mit in den Neubau ein.
Der obere Teil besteht aus Tuffstein, der anlässlich der Renovation von 1997 - 1998
wieder sichtbar gemacht wurde. G.lockens.tube und T.urmh.elm erfuhren im Lauf der
Jahrhunderte mehrere Umbauten.
Das heutige Aussehen erhielt der Turm 1938 unter der Bauleitung des Langnauer
Architekten Mühlemann.
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Die G.locken
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Die älteste und grösste Langnauer G.locke, die 1617 in Bern gegossen worden war,
wurde 1815 durch zwei neue ergänzt. Die drei G.locken klangen im Dur - Dreiklang
D / Fis / A zusammen.
Damit der Klöppel nicht immer auf der gleichen Stelle aufschlug und die G.locke be-
schädigte, musste sie nach e.inigen Jahren gedreht werden. 1922 liess die grösste
G.locke durch ihren Ton erkennen, dass sie gesprungen war.
Da die Kirchgemeinde hohe Ansprüche an die Qualität des Geläutes stellte, wurden
alle G.locken durch neue ersetzt. Heute erklingt das Geläute in C / Es / F / G / B. Die
G.locken läuten je nach Anlass in 23 verschiedenen Kombinationen.
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( BeschriebKircheLangnau KircheLangnau KantonBern Berner KircheKantonBern
AlbumKircheKantonBern AlbumKirchenundKapellenimKantonBern Kirche Church
Eglise Chiuche Chiuchli Iglesia Kirke Kirkko Εκκλησία Chiesa 教会 Kerk Kościół
Igreja Церковь Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss
スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria SuÃça Suiza )
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Wanderung von L.angnau auf die L.üderenalp am Sonntag den 29. August 2010
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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.angnau
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L.angnau - B.ahnhof ( BE - 673m ) - L.angnau ( BE - 688m ) - D.orfberg ( BE - 785m ) -
H.ohgratwald ( BE - 960m ) - C.hammeren ( BE - 990m ) - R.ämis ( BE - 1`095m ) -
O.ber R.afrüti ( BE - 1`180m ) - L.üderenalp ( BE - 1`144m ) - O.ber R.äfrüti ( BE - 1`180m ) -
S.unnberg ( BE - 1`078m ) - F.luehüsli ( BE - 1`007m ) - H.ullerenschür ( BE - 929m ) -
D.ürsrütiwald ( BE - 910m ) - O.ber D.ürsrüti ( BE - 843m )
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Per A.utostop nach L.angnau und mit dem Z.ug wieder zurück nach B.ern
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Hurni100829 AlbumZZZZ100829WanderungDürsrütiwald KantonBern AlbumEmmental
AlbumKantonBernEmmental
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Bearbeitung des Textes : 070216
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NIF
Kirchenfenster der ...
Kirche Langnau im Emmental ( Gotteshaus reformiert - Erwähnt 1275 - Baujahr Turm 13. Jahrhundert - Neubau Schiff 1673 - 1674 - Chiuche church église temple chiesa ) im Dorf Langnau im Emmental im Kanton Bern der Schweiz
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Reformierte Kirche Langnau im Emmental
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- Baujahr : Neubau 1673
- Erste Erwähung :
- Besonderes :
- O.rgel : 1958
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Die reformierte Kirche Langnau im Emmental steht in Langnau im Emmental im Kanton Bern
in der Schweiz.
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Die heutige Kirche wurde 1673 von Baumeister Abraham Dünz I auf den Grundmauern
von mindestens drei Vorgängerkirchen erbaut. Erst eine G.rabung durch den Archäolo-
gischen Dienst würde die heutigen Vermutungen erhärten, dass das Dorf Langnau be-
reits vor der K.losterg.ründung T.rub ( 1125 ) eine eigene Kirche besass.
Die mittelalterliche Vorgängerkirche war dem heiligen Martin gewidmet. Die Verehrung
dieses Heiligen, der im ersten Jahrtausend sehr populär war, lässt auf das Alter von Dorf
und Kirche schliessen.
Wegen der massiven Zunahme der T.äufer und der aufständischen Landbevölkerung
( B.auernk.rieg 1653 ) ordnete die Regierung in Bern im 17. Jahrhundert den Neu- und
Wiederaufbau von über dreissig Kirchen an. Sie beauftragte ihren M.ünsterbaumeister
Abraham Dünz I mit dem Neubau einer reformierten Kirche in Langnau.
Nach dem Bau von 1673 wurde die Kirche mehrfach renoviert und häufig dem Geschmack
der Zeit angepasst. So verzierten verschiedenartige M.alereien die Wände und die Decke,
einmal als bunt wuchernde P.flanzeng.irlanden, einmal als Vorhangimitationen, einmal als
nüchterne geradlinige Quadereinteilungen.
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Die R.enovation von 1997/1998
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Schäden an T.urm, B.oden und am Mauerverputz machten die Planung einer umfassen-
den R.enovation notwendig. Neben der Behebung der Schäden sollte die Grosszügigkeit
der ursprünglichen Saalkirche von Abraham Dünz I so weit wie möglich wieder hergestellt
werden.
Elemente, die aus der Bauzeit von 1673 stammen und wieder restauriert wurden:
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Die aus T.annenholz gefertigte D.ecke
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Um dem H.olz ein edleres Aussehen zu verleihen, wurde es wie 1673 mit Knochenleim
eingefärbt. Die rauchschwarzen S.chablonenm.alereien, von denen nur noch Farbspuren
gefunden wurden, sind der Decke in der Kirche T.rub nachempfunden.
Die K.anzel ist geschmückt mit dem W.appen des Stifters Samuel Frisching (Widder).
Der A.bendmahlstisch wurde von der Einwohnergemeinde Langnau zur Einweihung
von 1674 gestiftet.
Die zweite Frau des Schultheissen Samuel Frisching liess den T.aufs.tein mit ihrem W.appen
der Familie von B.ons.tetten verzieren.
Die alten G.lasf.enster auf der S.üdseite wurden zur Einweihung von 1674 gespendet.
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Elemente, die aufgrund archäologischer Untersuchungen wieder hergestellt wurden:
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Der S.ands.teinboden im C.hor: Die Ausrichtung und die beeindruckende Grösse der P.latten
entspricht dem ursprünglichen Boden.
Zwei C.horstühle in der C.hormitte: Während den Renovationsarbeiten wurden auf dem
Estrich zwei alte C.horstühle entdeckt. Sie wurden mit über 300-jährigem Holz, das die
Denkmalpflege unserer Kirchgemeinde überliess, restauriert und durch moderne C.hor-
s.tühle ergänzt.
Der H.olzboden: Nachdem der defekte M.uschelk.alkb.oden entfernt worden war, fand
man Überreste eines H.olzbodens - sehr zur Überraschung der Denkmalpflege, da
Abraham Dünz I den Boden der Kirchen normalerweise mit S.ands.tein auslegen liess.
Es wird vermutet, dass die ursprünglichen B.odenbrettern von D.ürsr.ütit.annen stammten.
Die gemalte F.ensterumrahmung: Die F.ensterumrahmung wurde aufgrund von Farbspuren
an der äusseren Südfassade restauriert.
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K.irchenf.enster im C.hor
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Die K.irchenf.enster im C.hor wurden während der Renovation von 1897 - 1898 eingesetzt.
Den Auftrag, für die Pläne und den Kostenvoranschlag der Kirchenrenovation zu sorgen,
erhielt P.farrer Dr. Ernst M.üller.
Seine T.ochter war die bekannte K.inderb.uchs.chriftstellerin E.lisabeth M.üller, deren Gedenk-
stein am P.farrh.aus an der H.aldenstrasse zu sehen ist.
Die K.irchenf.enster wurden von der "Mayer'schen Kgl. Hofkunstanstalt M.ünchen" geschaffen.
Am Basar, dessen Erlös dem Erwerb der K.irchenf.enster diente, wurde unter anderem ein
"Naturalienkabinett" mit R.öntgens.trahlen gezeigt. Die R.öntgens.trahlen kannte man erst wenige Jahre, und man wusste noch nicht, wie gefährlich sie sein können. Man brauchte
sie, um die K.nochen des P.artners zu bestaunen.
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O.rgel
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Die heutige, vierte O.rgel wurde während der Renovation von 1958 von der Firma K.uhn
in M.änned.orf nach einem Konzept des bekannten Berner O.rgelexperten Ernst Schiess
erbaut. Sie umfasst 36 Register und wurde während der letzten Renovation vollständig
zerlegt, revidiert und wieder aufgebaut.
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Der Kircht.urm
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Als 1673 - 1674 nach den Plänen von Abraham Dünz I an Stelle der alten Martinskirche
eine neue Kirche entstand, bezog man den alten Turm, der vermutlich aus Steinen der
Vorgängerkirchen gebaut worden war, mit in den Neubau ein.
Der obere Teil besteht aus Tuffstein, der anlässlich der Renovation von 1997 - 1998
wieder sichtbar gemacht wurde. G.lockens.tube und T.urmh.elm erfuhren im Lauf der
Jahrhunderte mehrere Umbauten.
Das heutige Aussehen erhielt der Turm 1938 unter der Bauleitung des Langnauer
Architekten Mühlemann.
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Die G.locken
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Die älteste und grösste Langnauer G.locke, die 1617 in Bern gegossen worden war,
wurde 1815 durch zwei neue ergänzt. Die drei G.locken klangen im Dur - Dreiklang
D / Fis / A zusammen.
Damit der Klöppel nicht immer auf der gleichen Stelle aufschlug und die G.locke be-
schädigte, musste sie nach e.inigen Jahren gedreht werden. 1922 liess die grösste
G.locke durch ihren Ton erkennen, dass sie gesprungen war.
Da die Kirchgemeinde hohe Ansprüche an die Qualität des Geläutes stellte, wurden
alle G.locken durch neue ersetzt. Heute erklingt das Geläute in C / Es / F / G / B. Die
G.locken läuten je nach Anlass in 23 verschiedenen Kombinationen.
.
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( BeschriebKircheLangnau KircheLangnau KantonBern Berner KircheKantonBern
AlbumKircheKantonBern AlbumKirchenundKapellenimKantonBern Kirche Church
Eglise Chiuche Chiuchli Iglesia Kirke Kirkko Εκκλησία Chiesa 教会 Kerk Kościół
Igreja Церковь Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss
スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria SuÃça Suiza )
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Wanderung von L.angnau auf die L.üderenalp am Sonntag den 29. August 2010
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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.angnau
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L.angnau - B.ahnhof ( BE - 673m ) - L.angnau ( BE - 688m ) - D.orfberg ( BE - 785m ) -
H.ohgratwald ( BE - 960m ) - C.hammeren ( BE - 990m ) - R.ämis ( BE - 1`095m ) -
O.ber R.afrüti ( BE - 1`180m ) - L.üderenalp ( BE - 1`144m ) - O.ber R.äfrüti ( BE - 1`180m ) -
S.unnberg ( BE - 1`078m ) - F.luehüsli ( BE - 1`007m ) - H.ullerenschür ( BE - 929m ) -
D.ürsrütiwald ( BE - 910m ) - O.ber D.ürsrüti ( BE - 843m )
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Per A.utostop nach L.angnau und mit dem Z.ug wieder zurück nach B.ern
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Hurni100829 AlbumZZZZ100829WanderungDürsrütiwald KantonBern AlbumEmmental
AlbumKantonBernEmmental
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Bearbeitung des Textes : 070216
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Kirchturm der Kirche Langnau im Emmental ( Gotteshaus reformiert - Erwähnt 1275 - Baujahr Turm 13. Jahrhundert - Neubau Schiff 1673 - 1674 - Chiuche church église temple chiesa ) im Dorf Langnau im Emmental im Kanton Bern der Schweiz
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Reformierte Kirche Langnau im Emmental
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- Baujahr : Neubau 1673
- Erste Erwähung :
- Besonderes :
- O.rgel : 1958
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Die reformierte Kirche Langnau im Emmental steht in Langnau im Emmental im Kanton Bern
in der Schweiz.
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Die heutige Kirche wurde 1673 von Baumeister Abraham Dünz I auf den Grundmauern
von mindestens drei Vorgängerkirchen erbaut. Erst eine G.rabung durch den Archäolo-
gischen Dienst würde die heutigen Vermutungen erhärten, dass das Dorf Langnau be-
reits vor der K.losterg.ründung T.rub ( 1125 ) eine eigene Kirche besass.
Die mittelalterliche Vorgängerkirche war dem heiligen Martin gewidmet. Die Verehrung
dieses Heiligen, der im ersten Jahrtausend sehr populär war, lässt auf das Alter von Dorf
und Kirche schliessen.
Wegen der massiven Zunahme der T.äufer und der aufständischen Landbevölkerung
( B.auernk.rieg 1653 ) ordnete die Regierung in Bern im 17. Jahrhundert den Neu- und
Wiederaufbau von über dreissig Kirchen an. Sie beauftragte ihren M.ünsterbaumeister
Abraham Dünz I mit dem Neubau einer reformierten Kirche in Langnau.
Nach dem Bau von 1673 wurde die Kirche mehrfach renoviert und häufig dem Geschmack
der Zeit angepasst. So verzierten verschiedenartige M.alereien die Wände und die Decke,
einmal als bunt wuchernde P.flanzeng.irlanden, einmal als Vorhangimitationen, einmal als
nüchterne geradlinige Quadereinteilungen.
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Die R.enovation von 1997/1998
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Schäden an T.urm, B.oden und am Mauerverputz machten die Planung einer umfassen-
den R.enovation notwendig. Neben der Behebung der Schäden sollte die Grosszügigkeit
der ursprünglichen Saalkirche von Abraham Dünz I so weit wie möglich wieder hergestellt
werden.
Elemente, die aus der Bauzeit von 1673 stammen und wieder restauriert wurden:
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Die aus T.annenholz gefertigte D.ecke
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Um dem H.olz ein edleres Aussehen zu verleihen, wurde es wie 1673 mit Knochenleim
eingefärbt. Die rauchschwarzen S.chablonenm.alereien, von denen nur noch Farbspuren
gefunden wurden, sind der Decke in der Kirche T.rub nachempfunden.
Die K.anzel ist geschmückt mit dem W.appen des Stifters Samuel Frisching (Widder).
Der A.bendmahlstisch wurde von der Einwohnergemeinde Langnau zur Einweihung
von 1674 gestiftet.
Die zweite Frau des Schultheissen Samuel Frisching liess den T.aufs.tein mit ihrem W.appen
der Familie von B.ons.tetten verzieren.
Die alten G.lasf.enster auf der S.üdseite wurden zur Einweihung von 1674 gespendet.
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Elemente, die aufgrund archäologischer Untersuchungen wieder hergestellt wurden:
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Der S.ands.teinboden im C.hor: Die Ausrichtung und die beeindruckende Grösse der P.latten
entspricht dem ursprünglichen Boden.
Zwei C.horstühle in der C.hormitte: Während den Renovationsarbeiten wurden auf dem
Estrich zwei alte C.horstühle entdeckt. Sie wurden mit über 300-jährigem Holz, das die
Denkmalpflege unserer Kirchgemeinde überliess, restauriert und durch moderne C.hor-
s.tühle ergänzt.
Der H.olzboden: Nachdem der defekte M.uschelk.alkb.oden entfernt worden war, fand
man Überreste eines H.olzbodens - sehr zur Überraschung der Denkmalpflege, da
Abraham Dünz I den Boden der Kirchen normalerweise mit S.ands.tein auslegen liess.
Es wird vermutet, dass die ursprünglichen B.odenbrettern von D.ürsr.ütit.annen stammten.
Die gemalte F.ensterumrahmung: Die F.ensterumrahmung wurde aufgrund von Farbspuren
an der äusseren Südfassade restauriert.
.
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K.irchenf.enster im C.hor
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.
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.
Die K.irchenf.enster im C.hor wurden während der Renovation von 1897 - 1898 eingesetzt.
Den Auftrag, für die Pläne und den Kostenvoranschlag der Kirchenrenovation zu sorgen,
erhielt P.farrer Dr. Ernst M.üller.
Seine T.ochter war die bekannte K.inderb.uchs.chriftstellerin E.lisabeth M.üller, deren Gedenk-
stein am P.farrh.aus an der H.aldenstrasse zu sehen ist.
Die K.irchenf.enster wurden von der "Mayer'schen Kgl. Hofkunstanstalt M.ünchen" geschaffen.
Am Basar, dessen Erlös dem Erwerb der K.irchenf.enster diente, wurde unter anderem ein
"Naturalienkabinett" mit R.öntgens.trahlen gezeigt. Die R.öntgens.trahlen kannte man erst wenige Jahre, und man wusste noch nicht, wie gefährlich sie sein können. Man brauchte
sie, um die K.nochen des P.artners zu bestaunen.
.
.
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O.rgel
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.
.
.
Die heutige, vierte O.rgel wurde während der Renovation von 1958 von der Firma K.uhn
in M.änned.orf nach einem Konzept des bekannten Berner O.rgelexperten Ernst Schiess
erbaut. Sie umfasst 36 Register und wurde während der letzten Renovation vollständig
zerlegt, revidiert und wieder aufgebaut.
.
.
.
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Der Kircht.urm
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.
.
.
Als 1673 - 1674 nach den Plänen von Abraham Dünz I an Stelle der alten Martinskirche
eine neue Kirche entstand, bezog man den alten Turm, der vermutlich aus Steinen der
Vorgängerkirchen gebaut worden war, mit in den Neubau ein.
Der obere Teil besteht aus Tuffstein, der anlässlich der Renovation von 1997 - 1998
wieder sichtbar gemacht wurde. G.lockens.tube und T.urmh.elm erfuhren im Lauf der
Jahrhunderte mehrere Umbauten.
Das heutige Aussehen erhielt der Turm 1938 unter der Bauleitung des Langnauer
Architekten Mühlemann.
.
.
.
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Die G.locken
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.
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.
Die älteste und grösste Langnauer G.locke, die 1617 in Bern gegossen worden war,
wurde 1815 durch zwei neue ergänzt. Die drei G.locken klangen im Dur - Dreiklang
D / Fis / A zusammen.
Damit der Klöppel nicht immer auf der gleichen Stelle aufschlug und die G.locke be-
schädigte, musste sie nach e.inigen Jahren gedreht werden. 1922 liess die grösste
G.locke durch ihren Ton erkennen, dass sie gesprungen war.
Da die Kirchgemeinde hohe Ansprüche an die Qualität des Geläutes stellte, wurden
alle G.locken durch neue ersetzt. Heute erklingt das Geläute in C / Es / F / G / B. Die
G.locken läuten je nach Anlass in 23 verschiedenen Kombinationen.
.
.
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.
( BeschriebKircheLangnau KircheLangnau KantonBern Berner KircheKantonBern
AlbumKircheKantonBern AlbumKirchenundKapellenimKantonBern Kirche Church
Eglise Chiuche Chiuchli Iglesia Kirke Kirkko Εκκλησία Chiesa 教会 Kerk Kościół
Igreja Церковь Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss
スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria SuÃça Suiza )
.
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Wanderung von L.angnau auf die L.üderenalp am Sonntag den 29. August 2010
.
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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.angnau
.
.
L.angnau - B.ahnhof ( BE - 673m ) - L.angnau ( BE - 688m ) - D.orfberg ( BE - 785m ) -
H.ohgratwald ( BE - 960m ) - C.hammeren ( BE - 990m ) - R.ämis ( BE - 1`095m ) -
O.ber R.afrüti ( BE - 1`180m ) - L.üderenalp ( BE - 1`144m ) - O.ber R.äfrüti ( BE - 1`180m ) -
S.unnberg ( BE - 1`078m ) - F.luehüsli ( BE - 1`007m ) - H.ullerenschür ( BE - 929m ) -
D.ürsrütiwald ( BE - 910m ) - O.ber D.ürsrüti ( BE - 843m )
.
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Per A.utostop nach L.angnau und mit dem Z.ug wieder zurück nach B.ern
.
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Hurni100829 AlbumZZZZ100829WanderungDürsrütiwald KantonBern AlbumEmmental
AlbumKantonBernEmmental
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Bearbeitung des Textes : 070216
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NIF
VorlageKircheLangnau Vorlage
Kirchenfenster der ...
Kirche Langnau im Emmental ( Gotteshaus reformiert - Erwähnt 1275 - Baujahr Turm 13. Jahrhundert - Neubau Schiff 1673 - 1674 - Chiuche church église temple chiesa ) im Dorf Langnau im Emmental im Kanton Bern der Schweiz
.
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Reformierte Kirche Langnau im Emmental
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- Baujahr : Neubau 1673
- Erste Erwähung :
- Besonderes :
- O.rgel : 1958
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Die reformierte Kirche Langnau im Emmental steht in Langnau im Emmental im Kanton Bern
in der Schweiz.
.
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.
Die heutige Kirche wurde 1673 von Baumeister Abraham Dünz I auf den Grundmauern
von mindestens drei Vorgängerkirchen erbaut. Erst eine G.rabung durch den Archäolo-
gischen Dienst würde die heutigen Vermutungen erhärten, dass das Dorf Langnau be-
reits vor der K.losterg.ründung T.rub ( 1125 ) eine eigene Kirche besass.
Die mittelalterliche Vorgängerkirche war dem heiligen Martin gewidmet. Die Verehrung
dieses Heiligen, der im ersten Jahrtausend sehr populär war, lässt auf das Alter von Dorf
und Kirche schliessen.
Wegen der massiven Zunahme der T.äufer und der aufständischen Landbevölkerung
( B.auernk.rieg 1653 ) ordnete die Regierung in Bern im 17. Jahrhundert den Neu- und
Wiederaufbau von über dreissig Kirchen an. Sie beauftragte ihren M.ünsterbaumeister
Abraham Dünz I mit dem Neubau einer reformierten Kirche in Langnau.
Nach dem Bau von 1673 wurde die Kirche mehrfach renoviert und häufig dem Geschmack
der Zeit angepasst. So verzierten verschiedenartige M.alereien die Wände und die Decke,
einmal als bunt wuchernde P.flanzeng.irlanden, einmal als Vorhangimitationen, einmal als
nüchterne geradlinige Quadereinteilungen.
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Die R.enovation von 1997/1998
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Schäden an T.urm, B.oden und am Mauerverputz machten die Planung einer umfassen-
den R.enovation notwendig. Neben der Behebung der Schäden sollte die Grosszügigkeit
der ursprünglichen Saalkirche von Abraham Dünz I so weit wie möglich wieder hergestellt
werden.
Elemente, die aus der Bauzeit von 1673 stammen und wieder restauriert wurden:
.
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Die aus T.annenholz gefertigte D.ecke
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Um dem H.olz ein edleres Aussehen zu verleihen, wurde es wie 1673 mit Knochenleim
eingefärbt. Die rauchschwarzen S.chablonenm.alereien, von denen nur noch Farbspuren
gefunden wurden, sind der Decke in der Kirche T.rub nachempfunden.
Die K.anzel ist geschmückt mit dem W.appen des Stifters Samuel Frisching (Widder).
Der A.bendmahlstisch wurde von der Einwohnergemeinde Langnau zur Einweihung
von 1674 gestiftet.
Die zweite Frau des Schultheissen Samuel Frisching liess den T.aufs.tein mit ihrem W.appen
der Familie von B.ons.tetten verzieren.
Die alten G.lasf.enster auf der S.üdseite wurden zur Einweihung von 1674 gespendet.
.
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Elemente, die aufgrund archäologischer Untersuchungen wieder hergestellt wurden:
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Der S.ands.teinboden im C.hor: Die Ausrichtung und die beeindruckende Grösse der P.latten
entspricht dem ursprünglichen Boden.
Zwei C.horstühle in der C.hormitte: Während den Renovationsarbeiten wurden auf dem
Estrich zwei alte C.horstühle entdeckt. Sie wurden mit über 300-jährigem Holz, das die
Denkmalpflege unserer Kirchgemeinde überliess, restauriert und durch moderne C.hor-
s.tühle ergänzt.
Der H.olzboden: Nachdem der defekte M.uschelk.alkb.oden entfernt worden war, fand
man Überreste eines H.olzbodens - sehr zur Überraschung der Denkmalpflege, da
Abraham Dünz I den Boden der Kirchen normalerweise mit S.ands.tein auslegen liess.
Es wird vermutet, dass die ursprünglichen B.odenbrettern von D.ürsr.ütit.annen stammten.
Die gemalte F.ensterumrahmung: Die F.ensterumrahmung wurde aufgrund von Farbspuren
an der äusseren Südfassade restauriert.
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K.irchenf.enster im C.hor
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Die K.irchenf.enster im C.hor wurden während der Renovation von 1897 - 1898 eingesetzt.
Den Auftrag, für die Pläne und den Kostenvoranschlag der Kirchenrenovation zu sorgen,
erhielt P.farrer Dr. Ernst M.üller.
Seine T.ochter war die bekannte K.inderb.uchs.chriftstellerin E.lisabeth M.üller, deren Gedenk-
stein am P.farrh.aus an der H.aldenstrasse zu sehen ist.
Die K.irchenf.enster wurden von der "Mayer'schen Kgl. Hofkunstanstalt M.ünchen" geschaffen.
Am Basar, dessen Erlös dem Erwerb der K.irchenf.enster diente, wurde unter anderem ein
"Naturalienkabinett" mit R.öntgens.trahlen gezeigt. Die R.öntgens.trahlen kannte man erst wenige Jahre, und man wusste noch nicht, wie gefährlich sie sein können. Man brauchte
sie, um die K.nochen des P.artners zu bestaunen.
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O.rgel
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Die heutige, vierte O.rgel wurde während der Renovation von 1958 von der Firma K.uhn
in M.änned.orf nach einem Konzept des bekannten Berner O.rgelexperten Ernst Schiess
erbaut. Sie umfasst 36 Register und wurde während der letzten Renovation vollständig
zerlegt, revidiert und wieder aufgebaut.
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Der Kircht.urm
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Als 1673 - 1674 nach den Plänen von Abraham Dünz I an Stelle der alten Martinskirche
eine neue Kirche entstand, bezog man den alten Turm, der vermutlich aus Steinen der
Vorgängerkirchen gebaut worden war, mit in den Neubau ein.
Der obere Teil besteht aus Tuffstein, der anlässlich der Renovation von 1997 - 1998
wieder sichtbar gemacht wurde. G.lockens.tube und T.urmh.elm erfuhren im Lauf der
Jahrhunderte mehrere Umbauten.
Das heutige Aussehen erhielt der Turm 1938 unter der Bauleitung des Langnauer
Architekten Mühlemann.
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Die G.locken
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Die älteste und grösste Langnauer G.locke, die 1617 in Bern gegossen worden war,
wurde 1815 durch zwei neue ergänzt. Die drei G.locken klangen im Dur - Dreiklang
D / Fis / A zusammen.
Damit der Klöppel nicht immer auf der gleichen Stelle aufschlug und die G.locke be-
schädigte, musste sie nach e.inigen Jahren gedreht werden. 1922 liess die grösste
G.locke durch ihren Ton erkennen, dass sie gesprungen war.
Da die Kirchgemeinde hohe Ansprüche an die Qualität des Geläutes stellte, wurden
alle G.locken durch neue ersetzt. Heute erklingt das Geläute in C / Es / F / G / B. Die
G.locken läuten je nach Anlass in 23 verschiedenen Kombinationen.
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( BeschriebKircheLangnau KircheLangnau KantonBern Berner KircheKantonBern
AlbumKircheKantonBern AlbumKirchenundKapellenimKantonBern Kirche Church
Eglise Chiuche Chiuchli Iglesia Kirke Kirkko Εκκλησία Chiesa 教会 Kerk Kościół
Igreja Церковь Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss
スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria SuÃça Suiza )
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Wanderung von L.angnau auf die L.üderenalp am Sonntag den 29. August 2010
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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.angnau
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L.angnau - B.ahnhof ( BE - 673m ) - L.angnau ( BE - 688m ) - D.orfberg ( BE - 785m ) -
H.ohgratwald ( BE - 960m ) - C.hammeren ( BE - 990m ) - R.ämis ( BE - 1`095m ) -
O.ber R.afrüti ( BE - 1`180m ) - L.üderenalp ( BE - 1`144m ) - O.ber R.äfrüti ( BE - 1`180m ) -
S.unnberg ( BE - 1`078m ) - F.luehüsli ( BE - 1`007m ) - H.ullerenschür ( BE - 929m ) -
D.ürsrütiwald ( BE - 910m ) - O.ber D.ürsrüti ( BE - 843m )
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Per A.utostop nach L.angnau und mit dem Z.ug wieder zurück nach B.ern
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Letzte Aktualisierung - Bearbeitung des Textes : 070216
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NIF
Bremen Cathedral (German: Bremer Dom or St. Petri Dom zu Bremen), dedicated to St. Peter, is a church situated in the market square in the center of Bremen. The cathedral belongs to the Bremian Evangelical Church, a member of the Protestant umbrella organization named Evangelical Church in Germany. It is the previous cathedral of the former Prince-Archbishopric of Bremen. Since 1973, it is protected by the monument protection act.
Der St.-Petri-Dom in Bremen wurde über den Fundamenten älterer Vorgängerbauten vom 11. Jahrhundert an in romanischem Stil errichtet und seit dem 13. Jahrhundert in gotischem Stil umgebaut und erweitert. Gemauert ist dieser Kirchenbau aus Sandstein, an verborgenen Stellen der älteren Teile auch Tuffstein. Von dem seit der Gotik eingesetzten Backstein ist nur ein Teil sichtbar. Im 14. Jahrhundert gab es Erweiterungen um seitliche Kapellen. 1502 begann die Umgestaltung in eine spätgotische Hallenkirche, die aber über ein neues Nordseitenschiff nicht hinauskam, als die Reformation weitere Ausbauten stoppte. Im späten 19. Jahrhundert erfolgte eine umfangreiche Renovierung des innen durchaus gepflegten, äußerlich aber schäbig wirkenden Baus, dessen einer Turm von zweien eingestürzt war. Die Gestaltung orientierte sich überwiegend am Vorhandenen und an alten Darstellungen, jedoch gestaltete man auch einige Neuerungen wie den neoromanischen Vierungsturm. Das Gotteshaus gehört heute zur evangelisch-lutherischen Domgemeinde St. Petri.
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Fujifilm X-S10
SIGMA 56mm F1.4 DC DN | Contemporary 018
Kirchenfenster der ....
Kirche Langnau im Emmental ( Gotteshaus reformiert - Erwähnt 1275 - Baujahr Turm 13. Jahrhundert - Neubau Schiff 1673 - 1674 - Chiuche church église temple chiesa ) im Dorf Langnau im Emmental im Kanton Bern der Schweiz
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Reformierte Kirche Langnau im Emmental
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- Baujahr : Neubau 1673
- Erste Erwähung :
- Besonderes :
- O.rgel : 1958
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Die reformierte Kirche Langnau im Emmental steht in Langnau im Emmental im Kanton Bern
in der Schweiz.
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Die heutige Kirche wurde 1673 von Baumeister Abraham Dünz I auf den Grundmauern
von mindestens drei Vorgängerkirchen erbaut. Erst eine G.rabung durch den Archäolo-
gischen Dienst würde die heutigen Vermutungen erhärten, dass das Dorf Langnau be-
reits vor der K.losterg.ründung T.rub ( 1125 ) eine eigene Kirche besass.
Die mittelalterliche Vorgängerkirche war dem heiligen Martin gewidmet. Die Verehrung
dieses Heiligen, der im ersten Jahrtausend sehr populär war, lässt auf das Alter von Dorf
und Kirche schliessen.
Wegen der massiven Zunahme der T.äufer und der aufständischen Landbevölkerung
( B.auernk.rieg 1653 ) ordnete die Regierung in Bern im 17. Jahrhundert den Neu- und
Wiederaufbau von über dreissig Kirchen an. Sie beauftragte ihren M.ünsterbaumeister
Abraham Dünz I mit dem Neubau einer reformierten Kirche in Langnau.
Nach dem Bau von 1673 wurde die Kirche mehrfach renoviert und häufig dem Geschmack
der Zeit angepasst. So verzierten verschiedenartige M.alereien die Wände und die Decke,
einmal als bunt wuchernde P.flanzeng.irlanden, einmal als Vorhangimitationen, einmal als
nüchterne geradlinige Quadereinteilungen.
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Die R.enovation von 1997/1998
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Schäden an T.urm, B.oden und am Mauerverputz machten die Planung einer umfassen-
den R.enovation notwendig. Neben der Behebung der Schäden sollte die Grosszügigkeit
der ursprünglichen Saalkirche von Abraham Dünz I so weit wie möglich wieder hergestellt
werden.
Elemente, die aus der Bauzeit von 1673 stammen und wieder restauriert wurden:
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Die aus T.annenholz gefertigte D.ecke
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Um dem H.olz ein edleres Aussehen zu verleihen, wurde es wie 1673 mit Knochenleim
eingefärbt. Die rauchschwarzen S.chablonenm.alereien, von denen nur noch Farbspuren
gefunden wurden, sind der Decke in der Kirche T.rub nachempfunden.
Die K.anzel ist geschmückt mit dem W.appen des Stifters Samuel Frisching (Widder).
Der A.bendmahlstisch wurde von der Einwohnergemeinde Langnau zur Einweihung
von 1674 gestiftet.
Die zweite Frau des Schultheissen Samuel Frisching liess den T.aufs.tein mit ihrem W.appen
der Familie von B.ons.tetten verzieren.
Die alten G.lasf.enster auf der S.üdseite wurden zur Einweihung von 1674 gespendet.
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Elemente, die aufgrund archäologischer Untersuchungen wieder hergestellt wurden:
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Der S.ands.teinboden im C.hor: Die Ausrichtung und die beeindruckende Grösse der P.latten
entspricht dem ursprünglichen Boden.
Zwei C.horstühle in der C.hormitte: Während den Renovationsarbeiten wurden auf dem
Estrich zwei alte C.horstühle entdeckt. Sie wurden mit über 300-jährigem Holz, das die
Denkmalpflege unserer Kirchgemeinde überliess, restauriert und durch moderne C.hor-
s.tühle ergänzt.
Der H.olzboden: Nachdem der defekte M.uschelk.alkb.oden entfernt worden war, fand
man Überreste eines H.olzbodens - sehr zur Überraschung der Denkmalpflege, da
Abraham Dünz I den Boden der Kirchen normalerweise mit S.ands.tein auslegen liess.
Es wird vermutet, dass die ursprünglichen B.odenbrettern von D.ürsr.ütit.annen stammten.
Die gemalte F.ensterumrahmung: Die F.ensterumrahmung wurde aufgrund von Farbspuren
an der äusseren Südfassade restauriert.
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K.irchenf.enster im C.hor
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Die K.irchenf.enster im C.hor wurden während der Renovation von 1897 - 1898 eingesetzt.
Den Auftrag, für die Pläne und den Kostenvoranschlag der Kirchenrenovation zu sorgen,
erhielt P.farrer Dr. Ernst M.üller.
Seine T.ochter war die bekannte K.inderb.uchs.chriftstellerin E.lisabeth M.üller, deren Gedenk-
stein am P.farrh.aus an der H.aldenstrasse zu sehen ist.
Die K.irchenf.enster wurden von der "Mayer'schen Kgl. Hofkunstanstalt M.ünchen" geschaffen.
Am Basar, dessen Erlös dem Erwerb der K.irchenf.enster diente, wurde unter anderem ein
"Naturalienkabinett" mit R.öntgens.trahlen gezeigt. Die R.öntgens.trahlen kannte man erst wenige Jahre, und man wusste noch nicht, wie gefährlich sie sein können. Man brauchte
sie, um die K.nochen des P.artners zu bestaunen.
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O.rgel
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Die heutige, vierte O.rgel wurde während der Renovation von 1958 von der Firma K.uhn
in M.änned.orf nach einem Konzept des bekannten Berner O.rgelexperten Ernst Schiess
erbaut. Sie umfasst 36 Register und wurde während der letzten Renovation vollständig
zerlegt, revidiert und wieder aufgebaut.
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Der Kircht.urm
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Als 1673 - 1674 nach den Plänen von Abraham Dünz I an Stelle der alten Martinskirche
eine neue Kirche entstand, bezog man den alten Turm, der vermutlich aus Steinen der
Vorgängerkirchen gebaut worden war, mit in den Neubau ein.
Der obere Teil besteht aus Tuffstein, der anlässlich der Renovation von 1997 - 1998
wieder sichtbar gemacht wurde. G.lockens.tube und T.urmh.elm erfuhren im Lauf der
Jahrhunderte mehrere Umbauten.
Das heutige Aussehen erhielt der Turm 1938 unter der Bauleitung des Langnauer
Architekten Mühlemann.
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Die G.locken
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Die älteste und grösste Langnauer G.locke, die 1617 in Bern gegossen worden war,
wurde 1815 durch zwei neue ergänzt. Die drei G.locken klangen im Dur - Dreiklang
D / Fis / A zusammen.
Damit der Klöppel nicht immer auf der gleichen Stelle aufschlug und die G.locke be-
schädigte, musste sie nach e.inigen Jahren gedreht werden. 1922 liess die grösste
G.locke durch ihren Ton erkennen, dass sie gesprungen war.
Da die Kirchgemeinde hohe Ansprüche an die Qualität des Geläutes stellte, wurden
alle G.locken durch neue ersetzt. Heute erklingt das Geläute in C / Es / F / G / B. Die
G.locken läuten je nach Anlass in 23 verschiedenen Kombinationen.
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( BeschriebKircheLangnau KircheLangnau KantonBern Berner KircheKantonBern
AlbumKircheKantonBern AlbumKirchenundKapellenimKantonBern Kirche Church
Eglise Chiuche Chiuchli Iglesia Kirke Kirkko Εκκλησία Chiesa 教会 Kerk Kościół
Igreja Церковь Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss
スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria SuÃça Suiza )
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Wanderung von L.angnau auf die L.üderenalp am Sonntag den 29. August 2010
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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.angnau
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L.angnau - B.ahnhof ( BE - 673m ) - L.angnau ( BE - 688m ) - D.orfberg ( BE - 785m ) -
H.ohgratwald ( BE - 960m ) - C.hammeren ( BE - 990m ) - R.ämis ( BE - 1`095m ) -
O.ber R.afrüti ( BE - 1`180m ) - L.üderenalp ( BE - 1`144m ) - O.ber R.äfrüti ( BE - 1`180m ) -
S.unnberg ( BE - 1`078m ) - F.luehüsli ( BE - 1`007m ) - H.ullerenschür ( BE - 929m ) -
D.ürsrütiwald ( BE - 910m ) - O.ber D.ürsrüti ( BE - 843m )
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Per A.utostop nach L.angnau und mit dem Z.ug wieder zurück nach B.ern
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Hurni100829 AlbumZZZZ100829WanderungDürsrütiwald KantonBern AlbumEmmental
AlbumKantonBernEmmental
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Bearbeitung des Textes : 070216
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NIF
Aussicht während der Fahrt mit dem P.ostauto von I.lanz durch`s Val Lumnezia nach V.rin
in der Surselva im Kanton Graubünden / Grischun in der Schweiz
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Katholische Kirche Pleif ( Church / Eglise / Chiesa ) in Pleiv bei Vella
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Katholische Kirche Pleif
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- Baujahr :
- Erste Erwähung : 840
- Besonderes :
- O.rgel :
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Die katholische Kirche Pleif steht in Pleiv bei Vella im Val Lumnezia in der Surselva im
Kanton Graubünden / Grischun in der Schweiz.
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Die katholische Pfarrkirche S. Vintschegn in Pleif in der Gemeinde Lumnezia im Kanton
Graubünden in der Schweiz ist die älteste Kirche des Val Lumnezia. Sie ist Vinzenz von
Agen geweiht.
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Geschichte
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Urkundlich erwähnt wird die Kirche in Pleif erstmals einem karolingischen Urbar von ca.
840 als ecclesia plebeia ad San Vincentium. ( Von Plebs leitet sich auch der Name Pleif
ab; im Rätoromanischen hat Pleiv die Bedeutung von Kirchgemeinde. )
In einem Ablassbriefen von 1322 und 1345 wird die Kirche ecclesia St. Vincentii in Burge
genannt. Der Name Pleif taucht erstmals 1643 in einem bischöflichen Visitationsbericht
auf.
Im 9. Jahrhundert war die Kirche von Pleif noch Reichslehengut, hundert Jahre später
war sie zuerst im Besitz der Welfen, dann kam sie zum Vermögen des Konstanzer Dom-
kapitels, das in Churrätien umfangreiche Grundstücke besass.
Im 14. Jahrhundert erscheint Pleif im Besitz der Freiherren von Belmont, 1371 ging sie
durch Erbschaft an die Freiherren von S.ax und 1483 an den Bischof von C.hur.
1913 - 1914 erhielt die Kirche ein neues Dach. 1930 - 1931 wurde die Kirche im Innern
restauriert. Bei der letzten Renovation 1982 wurde auch die Empore neu errichtet.
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Baugeschichte => Karolingische Dreiapsidenkirche
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Wie Grabungen von 1982 - 1983 zeigten, stand hier um 800 eine Dreiapsidenkirche. Heute
steht die Eingangsfassade an der Stelle, wo die Apsiden standen. Das Fundament der
Westmauer lag unter den heutigen Chorstufen. Ihre Ausdehnung betrug 12.5 auf 22.5 Meter.
Ein noch früherer Vorgängerbau ist nicht bestätigt, wird aber auch nicht ausgeschlossen.
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Baugeschichte => Romanischer Bau
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Im Verlaufe des 12. Jahrhunderts entstand auf den Fundamenten der karolingischen Kirche
ein romanischer Neubau. Apsiden und die seitlichen Schiffsmauern wurden übernommen.
Gleichzeitig wurde der Turm gebaut; Erwin Poeschel datiert ihn auf eine Zeit um 1100. Er
wurde aus statischen Gründen von der Kirche abgerückt und war mit dem Kirchenchor durch
einen Gang verbunden. Östlich davon lag eine kleine Sakristei.
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Baugeschichte => Gotischer Bau
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Um 1500 wurde der Dreiapsidenchor im Osten abgebrochen und an ihrer Stelle eine
gerade Mauer erstellt. Gleichzeitig wurde im Westen ein geräumiger Polygonalchor mit
einem Sterngewölbe errichtet.
Das steil abfallende Gelände im Osten verhinderte eine Vergrösserung des Chors; dies
erklärt, warum die Kirche nicht geostet ist. Die romanische Chorschranke und die zwei
Chorstufen wurden beibehalten. Der so abgetrennte Teil diente als Grablege.
Aus gotischer Zeit stammen auch die Stipides des Hoch- und der beiden Seitenaltäre.
Der Eingang lag im Osten der Südwand.
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Baugeschichte => Barockbau
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1661 - 1662 erfolgte eine zurückhaltende Barockisierung. Die Ostwand wurde um eine
Mauerbreite nach Osten versetzt und die früher wohl gotischen Fenster im Schiff wurden
durch barocke Halbrundfenster ersetzt.
Der Eingang wurde zugemauert und durch eine Türe in der Mitte der Wand ersetzt. Das
Hauptportal kam an die Ostwand zu liegen. Aus dem Jahr 1661 stammt die in Rechtecke
und Rhomben eingeteilte bemalte Decke.
Am 8. September 1662 fand eine Neuweihe der Kirche und eines neuen Rosenkranzaltars
auf der Evangelienseite durch Bischof Ulrich IV. de Mont aus Vella statt. Später wurde die
Sakristei nach Süden verlegt.
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Ausstattung
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Der hölzerne zweigeschossige Hochaltar mit Pilastern und gewundenen Säulen und üppigem
Rankenwerk wurde 1726 von Johannes Ritz geschaffen. Vor den unteren Pilastern stehen die
Heiligen Petrus und Paulus, im Giebel St. Vinzenz. In den Altar integriert ist der tempelartige
Tabernakel mit zwei Leuchtengeln, der 1643 schon vorhanden war.
Die hölzernen Seitenaltäre, rechts der St. Konrad-Altar von 1743, links der Rosenkranzaltar
von 1694, stammen aus der Spätrenaissance. An der Nordwand steht ein St. Anna - Altar,
erbaut 1763 von Johannes Trubmann. An der nördlichen Chorwand hängt ein Renaissance-
Flügelaltar von 1630, der Hans Jakob Greutter aus B.rixen zugeschrieben wird, der auch in
anderen Dörfern der Surselva tätig war.
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Übrige Ausstattung
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Das grosse Gemälde an der Nordwand in Öl auf Leinwand misst 4 auf 9 Meter und wurde
1630 im Auftrag der Rosenkranzbruderschaft von Giovanni Battista Macholino gemalt.
Dargestellt ist die Seeschlacht von Lepanto, in der die christlichen Alliierten die osmanischen
Truppen besiegten.
Der gotische Wandtabernakel besteht aus Tuffstein. Er ist mit seiner Höhe von 3.10 Metern
neben dem Tabernakel der Churer Kathedrale der grösste des Kantons.
Das lebensgrosse spätgotische Kruzifix im Chorbogen stammt wie der Tabernakel aus der
Zeit um 1500.
Die polygonale Kanzel ist mit Freisäulen besetzt und datiert aus dem Jahr 1674.
Das Chorgestühl mit Pilastern datiert in die Zeit um 1650; die Bekrönung mit ausgesägten
Drachen stammen aus dem Jahr 1694.
Der aus einem Stück gemeisselte Taufstein stammt aus dem Ende des 13. Jahrhunderts.
Ursprünglich war der fussförmige Vorsprung in den Boden eingegraben. Er war 1661 vor
den neu gestalteten Eingang versestzt worden. Seit 1984 steht er wieder in der Kirche.
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Sonstiges
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Die Frauen dürfen in der Kirche zu Pleif rechts sitzen und zuerst zur Kommunion gehen.
Nach der Überlieferung ist dies die Anerkennung dafür, dass sich die Lugnezer Frauen
1352 während der Belmonter Fehde bei der Porclas Cumbel heldenhaft am Kampf beteiligt
und den Feind in die Flucht geschlagen haben sollen.
Historiker erklären die ungewohnte Sitzordnung hingegen mit der Verlagerung des Kirchen-
chors von Ost nach West um 1500. Demnach behielten die Frauen auch nach dieser
Kehrtwendung ihre Seite und sitzen deshalb rechts statt wie üblich links.
Dank der ausgezeichneten Akustik ist die Kirche St. Vinzenz in Pleif als Konzertraum
gefragt.
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( BeschriebKirchePleif KirchePleif KantonGraubünden KantonGrischun Graubünden
KircheKantonGraubünden KircheKantonGrischun AlbumKircheKantonGraubünden
Kirche Church Eglise Chiuche Chiuchli Iglesia Kirke Kirkko Εκκλησία Chiesa 教会
Kerk Kościół Igreja Церковь Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi
Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria SuÃça Suiza AlbumGraubünden Grischun )
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Ausflug ins V.al L.umnezia am Freitag den 22. Febraur 2013
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Mit dem Z.ug B.ern - T.hun - B.rig - A.nderm.att - D.iesentis nach I.lanz
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Mit dem P.osta.uto von I.lanz nach V.rin im V.al L.umnezia und zurück nach I.lanz
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Mit dem Z.ug von I.lanz über C.hur - Z.ürich zurück nach B.ern
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Hurni130222 KantonGraubünden AlbumGraubünden KantonGrischun
E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch
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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 140222
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NIF
VorlageKirchePleif VorlageKirchePleiv VorlageKircheVella Vorlage
Werkstatt Hans Backoffen, gestiftet 1519
Mainz, St. Ignaz, Friedhof
Sand- und Tuffstein, farbig gefasst
Die vielfigurige Kreuzigungsgruppe beeindruckt durch ihre Monumentalität, ihre Fülle naturnah ausgebildeter Details sowie einen spannungsreichen Aufbau. So setzt das ausschwingende, stark bewegte Lendentuch Christi ebenso einen Kontrapunkt zu dem extrem gespannten Körper wie die Putten, die ihn umflattern und sein Blut in ihren Kelchen sammeln. Rechts und links sind die Schächer Dismas und Gesmas zu sehen, am Fuße des Kreuzes trauern still und versunken Maria und Johannes sowie, in prächtig wiedergegebener Kleidung, Maria Magdalena. Der Gewandsaum Mariens trägt eine fragmentierte Inschrift, ebenso das Lendentuch Christi, welches den Bibelvers Hosea 13,14 zeigt. Die Kreuzigungsgruppe befand sich bis 1995 an der Kirche St. Ignaz.
Italien / Toskana - Volterra
Porta Florentina
Volterra (Italian pronunciation: [volˈtɛrra]; Latin: Volaterrae) is a walled mountaintop town in the Tuscany region of Italy. Its history dates from before the 8th century BC and it has substantial structures from the Etruscan, Roman, and Medieval periods.
History
Volterra, known to the ancient Etruscans as Velathri or Vlathri and to the Romans as Volaterrae, is a town and comune in the Tuscany region of Italy. The town was a Bronze Age settlement of the Proto-Villanovan culture, and an important Etruscan center (Velà thre, Velathri or Felathri in Etruscan, Volaterrae in Latin language), one of the "twelve cities" of the Etruscan League.
The site is believed to have been continuously inhabited as a city since at least the end of the 8th century BC. It became a municipium allied to Rome at the end of the 3rd century BC. The city was a bishop's residence in the 5th century, and its episcopal power was affirmed during the 12th century. With the decline of the episcopate and the discovery of local alum deposits, Volterra became a place of interest of the Republic of Florence, whose forces conquered Volterra. Florentine rule was not always popular, and opposition occasionally broke into rebellion. These rebellions were put down by Florence.
When the Republic of Florence fell in 1530, Volterra came under the control of the Medici family and later followed the history of the Grand Duchy of Tuscany.
Culture
The main events that take place during the year in Volterra are
Volterra gusto
Volterra arte
Volterra teatro
Main sights
Roman Theatre of Volterra, 1st century BC, excavated in the 1950s
the Roman amphitheatre was discovered in 2015 and has been excavated over the succeeding years
Piazza dei Priori, the main square, a fine example of medieval Tuscan town squares
Palazzo dei Priori, the town hall located on Piazza dei Priori, construction begun in 1208 and finished in 1257
Pinacoteca e museo civico di Volterra (Art Gallery) in Palazzo Minucci-Solaini. Founded in 1905, the gallery consists mostly of works by Tuscan artists from 14th to 17th centuries. Includes a Deposition by Rosso Fiorentino.
Etruscan Acropolis and Roman Cistern. The acropolis on the citadel dates to the 8th century B.C., while the impressive cistern is from the 1st century B.C.
Volterra Cathedral. It was enlarged in the 13th century after an earthquake. It houses a ciborium and some angels by Mino da Fiesole, a notable wood Deposition (1228), a masterwork of Romanesque sculpture and the Sacrament Chapel, with paintings by Santi di Tito, Giovanni Balducci and Agostino Veracini. In the center of the vault are fragments of an Eternal Father by Niccolò Circignani. Also noteworthy is the Addolorata Chapel, with a terracotta group attributed to Andrea della Robbia and a fresco of Riding Magi by Benozzo Gozzoli. In the nearby chapel, dedicated to the Most Holy Name of Jesus, is a table with Christ's monogram, allegedly painted by Bernardino of Siena. The rectangular bell tower is from 1493.
Volterra Baptistery of San Giovanni, built in the second half of the 13th century.
Fortezza Medicea (Medicean Fortress), built in the 1470s, now a prison housing the noted restaurant, Fortezza Medicea restaurant.
Guarnacci Etruscan Museum, with thousands of funeral urns dating back to the Hellenistic and Archaic periods. Main attractions are the bronze statuette "Ombra della sera" (lit. '"Shadow of the Night"'), and the sculpted effigy, "Urna degli Sposi" (lit. '"Urn of the Spouses"') of an Etruscan couple in terra cotta.
The Etruscan Walls of Volterra, including the well-preserved Walls of Volterra (3rd-2nd centuries BC), and Porta Diana gates.
The Medici Villa di Spedaletto, outside the city, in direction of Lajatico
There are excavations of Etruscan tombs in the Valle Bona area.
Volterra Psychiatric Hospital, Founded in 1888 until 1978, it was reopened for public and will be once more used for psychiatric purposes.
In popular culture
Volterra features in Horatius, a poem by Lord Macaulay.
Linda Proud's A Tabernacle for the Sun (2005), the first volume of The Botticelli Trilogy, begins with the sack of Volterra in 1472. Volterra is the ancestral home of the Maffei family and the events of 1472 lead directly to the Pazzi Conspiracy of 1478. The protagonist of the novel is Tommaso de' Maffei, half brother of one of the conspirators.
Volterra is an important location in Stephenie Meyer's Twilight series. In the books, Volterra is home to the Volturi, a clan of rich, regal, powerful ancient vampires, who essentially act as the rulers of the world's vampire population. (However, the relevant scenes from the movie were shot in Montepulciano.)
Volterra is the site of Stendhal's famously disastrous encounter in 1819 with his beloved Countess Mathilde Dembowska: she recognised him there, despite his disguise of new clothes and green glasses, and was furious. This is the central incident in his book On Love
Volterra is mentioned repeatedly in British author Dudley Pope's Captain Nicholas Ramage historical nautical series. Gianna, the Marchesa of Volterra and the fictional ruler of the area, features in the first twelve books of the eighteen-book series. The books chart the progress and career of Ramage during the Napoleonic wars of the late eighteenth and early nineteenth century, providing readers with well-scripted articulate details of life aboard sailing vessels and conditions at sea of that time.
Volterra is the site where the novel Chimaira by the Italian author Valerio Massimo Manfredi takes place.
Valerio Massimo Manfredi's The Ancient Curse is also set in Volterra, where a statue called 'The Shade of Twilight' is stolen from the Volterra museum.
Volterra is featured in Jhumpa Lahiri's 2008 collection of short stories Unaccustomed Earth. It is where Hema and Kaushik, the protagonists of the final short story "Going Ashore," travel before they part.
Volterra is featured in Luchino Visconti's 1965 film Vaghe stelle dell'Orsa, released as Sandra (Of a Thousand Delights) in the United States and as Of These Thousand Pleasures in the UK.
Volterra's scenery is used for Central City in the 2017 film Fullmetal Alchemist (film) directed by Fumihiko Sori.
The 2016 video game The Town of Light is set in a fictionalized version of the notorious Volterra Psychiatric Hospital.
"Volaterrae" is the name given by Dan and Una to their secret place in Far Wood in Rudyard Kipling's Puck of Pook's Hill. They named it from the verse in Lord Macaulay's Lays of Ancient Rome:
From lordly Volaterrae,
Where scowls the far-famed hold
Piled by the hands of giants
For Godlike Kings of old.
Volterra and its relationship with Medici Florence features in the 2018 second season of Medici: Masters of Florence.
(Wikipedia)
Volterra, lateinisch Volaterrae, ist eine italienische Stadt mit 9980 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019) in der Provinz Pisa in der Region Toskana.
Geographie
Volterra liegt etwa 50 Kilometer südlich von Pisa und 30 Kilometer vom Mittelmeer entfernt. Die Stadt gilt mit ihrem spektakulären landschaftlichen Umfeld als eine der schönsten in der Toskana.
Der Kern der heutigen Stadt liegt abgeschieden auf einem 550 m hohen Bergrücken über dem Tal der Cecina (Val di Cecina) inmitten einer kargen, zerfurchten Hügellandschaft. Die Felsabbrüche und Geröllhalden sind das Produkt jahrhundertelanger Erosion. Das Gebiet Le Balze im Nordwesten Volterras vermittelt einen beispielhaften Eindruck dieses Phänomens.
Die Stadt wird beherrscht von einer heute als Staatsgefängnis benutzten Festung der Medici, der Fortezza Medicea. Volterra ist ein Zentrum der Alabasterverarbeitung.
Zu den Ortsteilen (Frazioni) zählen Mazzolla, Montemiccioli, Saline di Volterra und Villamagna.
Die Nachbargemeinden sind Casole d’Elsa (SI), Colle di Val d’Elsa (SI), Gambassi Terme (FI), Lajatico, Montaione (FI), Montecatini Val di Cecina, Peccioli, Pomarance und San Gimignano (SI).
Geschichte
Volterra kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. entstand der Ort aus der Verbindung mehrerer kleiner etruskischer Ansiedlungen, deren Bestand bis ins 7. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgt werden kann. Zu dieser Zeit bauten die Etrusker eine sieben Kilometer lange Ringmauer und nannten die nunmehr vereinigte Stadt Velathri.
Volterra war eine der ältesten und größten der zwölf Bundesstädte Etruriens. Später war es eine römische Stadt mit den Rechten eines Municipiums. Ihre hohe Lage machte sie zu einer starken Festung, die Sulla im ersten Bürgerkrieg erst nach zweijähriger Belagerung 79 v. Chr. einnehmen konnte.
Im 12. und 13. Jahrhundert war Volterra eine Republik; im 14. Jahrhundert fiel es an Florenz.
Sehenswürdigkeiten
Architektonische und künstlerische Zeugnisse der verschiedenen Epochen zeugen von der wechselvollen Existenz und Bedeutung der Stadt. Einige der etruskischen Nekropolen und mittelalterlichen Kirchenmauern sind jedoch in der Vergangenheit der Erosion zum Opfer gefallen.
Am Hauptplatz der Stadt, der Piazza dei Priori, steht der älteste erhaltene Kommunalpalast der Toskana, der Palazzo dei Priori.
Von der etruskischen Stadtmauer ist als einziges Tor die Porta all’Arco gut erhalten. Es stammt aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. Im äußeren Bogen sind drei verwitterte Köpfe zu erkennen, deren Bedeutung aber umstritten ist.
Außerhalb der mittelalterlichen Porta Fiorentina liegt das Teatro Romano, erbaut zur Zeit des Kaisers Augustus. Von der Zuschauertribüne für etwa 2000 Personen blickt man auf die teilweise rekonstruierte Bühnenwand. Die unterhalb des Theaters liegenden Thermenanlagen stammen aus späterer Zeit.
Andere historische öffentliche Gebäude sind der Dom Santa Maria Assunta aus dem frühen 12. Jahrhundert mit einer Kassettendecke und mit Granit vortäuschender Stuckverkleidung der Säulen sowie etlichen künstlerisch hochrangigen Ausstattungsstücken, das oktogonale Baptisterium mit einem Taufbecken von Andrea Sansovino, der auf Privatpaläste und Wohntürme aus dem 12. und 13. Jahrhundert zurückgehende Palazzo Pretorio sowie der als Gefängnis dienende Torre del Porcellino. Schließlich gehört der Palazzo Incontri-Viti zu den prachtvollsten Gebäuden Volterras.
Unter den Kirchen sind zu nennen: die spätromanische S. Michele sowie die Kirchen von S. Francesco, S. Lino und S. Girolamo mit Bildern und Skulpturen aus der Schule von Florenz.
Museen
Von besonderer Bedeutung ist das archäologische Museo Etrusco Guarnacci im Palazzo Desideri Tangassi. Mario Guarnacci (1701–1785), ein vielseitig interessierter Gelehrter, widmete seine Studien der antiken Geschichte. Dabei konnte er durch Ankäufe und Ausgrabungen eine ansehnliche Menge Belegmaterial über die etruskische Zivilisation sammeln.
Ein bedeutender Teil der Sammlung umfasst Ascheurnen sowie Stücke aus Bronze und Keramik. Die Urnen bestehen aus Tuffstein, Alabaster und Tonerde. Eine der bekanntesten ganz Etruriens ist die Urna degli Sposi (dt. Urne der Brautleute), auf deren Deckel ein Paar beim Festmahl liegend dargestellt ist.
Das bedeutendste Stück der Sammlung ist jedoch die Bronzefigur Ombra della sera (dt. Abendschatten). Es ist mit der Zeit zu einer „Ikone“ für das Museum und die Stadt Volterra geworden. Seine Berühmtheit verdankt es hauptsächlich seiner einzigartigen Form, die den italienischen Dichter Gabriele D’Annunzio an den Schatten einer menschlichen Figur in der Abendsonne erinnert haben soll. Es ist ein Meisterwerk etruskischer Bronzegießer aus der hellenistischen Periode. Ein weiteres bedeutendes Exponat ist die Stele des Avile Tite aus dem 6. Jahrhundert v. Chr.
Weitere Ausstellungsstücke sind verschiedene Mosaikböden aus der römischen Kaiserzeit, die aus Volterra und Segalari stammen. Hinzu kommt eine Münzsammlung mit seltenen etruskischen Münzen aus Gold, Silber und Bronze. Schließlich sind noch mit Edelsteinen verzierte etruskische und römische Schmuckstücke zu sehen.
Wichtig ist die Sammlung der seit 1982 im Minucci-Solaini-Palast untergebrachten „Pinacoteca“ mit der berühmten Kreuzesabnahme (1521), dem Meisterwerk des Malers Rosso Fiorentino, und den bedeutendsten Arbeiten von Taddeo di Bartolo, Domenico Ghirlandaio und Luca Signorelli, welche die künstlerischen Einflüsse aus Pisa, Florenz und Siena anschaulich machen.
Im April 2003 wurde im Turmhaus des Palazzo Minucci-Solaini das Ecomuseo dell’Alabastro eröffnet, in dem die Geschichte der Gewinnung und der Verarbeitung von Alabaster seit der Antike bis zur Gegenwart dargestellt ist.
Volterra in der Literatur
Volterra ist eine wichtige Stadt in Stephenie Meyers „Biss“-Serie. Dort ist Volterra die Heimatstadt der Volturi, einer königlichen Vampirfamilie.
Volterra spielt auch in der von Dudley Pope geschriebenen Romanreihe um den britischen Marineoffizier Nicolas Ramage eine Rolle. Im ersten Band rettet er während der Napoleonischen Kriege die Marchesa von Volterra vor den französischen Besatzungstruppen. Er verliebt sich in sie, und ihre Herrschaft über Volterra spielt in den weiteren Bänden eine wichtige Rolle. Auch ihr Neffe, Paolo Orsini, nächster in der Erbreihenfolge der Regentschaft, kommt in den meisten Romanen vor, da er als Fähnrich unter Ramages Kommando segelt.
(Wikipedia)
Der Yellowstone ist ein Supervulkan unter dem gleichnamigen Nationalpark im US-Bundesstaat Wyoming.
Calderen im Yellowstone-GebietDer Yellowstone-Vulkan liegt über einem geologischen „Hot Spot“, einem stationären Punkt unter der Erdkruste (ähnlich wie unter Island oder Hawaii), an dem durch Hitze verflüssigtes Gestein (Magma) aus dem Erdmantel aufsteigt und sich besonders dicht unter der Erdoberfläche befindet. Das durch den Hot Spot aufsteigende Magma wird bei der Bewegung in Richtung Erdoberfläche durch die harten Gesteinsschichten der Rocky Mountains aufgehalten. So entsteht eine ständig wachsende unterirdische Kammer. Unter dem hohen Druck der sich dort aufstauenden Magmamassen hebt sich das darüberliegende Gestein, was schließlich zu Rissen im Oberflächengestein führt. Durch diese Schwachstellen in der Erdkruste entweicht das unter hohem Druck stehende Magma explosiv, während das Dach der Magmakammer einsinkt und eine Caldera zurückbleibt. Dabei werden Staub, Asche und Gase in die Atmosphäre geschleudert und verteilen sich rund um den Globus.
Bis zu 2.000 meist schwache Erdbeben werden jährlich durch den Vulkanismus der Region bedingt.
Bisher belegte Ausbrüche
Scheinbare Bewegung des Yellowstone-Hotspots seit 17 Millionen Jahren
Ausbreitung der Aschedecken im Vergleich zu anderen AusbrüchenDurch die sich über den Hot-Spot schiebende Kontinentalplatte ergeben sich über die Jahrmillionen erkennbare Spuren der vulkanischen Tätigkeit, eine Kette von Calderen auf dem nordamerikanischen Kontinent. Seine in ca. 8 km Tiefe liegende Magmakammer ist rund 60 km lang, 40 km breit und 10 km mächtig und erwärmt unterirdische Wasservorkommen, die teilweise als Geysire, wie dem Old Faithful, an die Oberfläche treten.
Geologische Untersuchungen zeigten, dass der Yellowstone-Hotspot seit 17 Millionen Jahren aktiv ist und in dieser Zeit durch die Kontinentaldrift scheinbar rund 700 km vom heutigen nördlichen Nevada über das südliche Idaho zu seinem heutigen Ort gewandert ist. Dabei schuf er das Grundgestein der Snake River Plain und hinterließ eine Magma-Tasche, aus der die Ebene des Snake Rivers seitdem mit basaltischer Lava überflutet wurde.
Die drei letzten größeren Ausbrüche fanden im heutigen Nationalpark beziehungsweise seinem unmittelbaren Umfeld vor 2,1 Millionen (Huckleberry-Ridge-Ausbruch), 1,3 Millionen (Mesa-Falls-Ausbruch) und 0,64 Millionen Jahren (Lava-Creek-Ausbruch) statt.[1] Es wird daher vermutet, dass etwa alle 700.000–900.000 Jahre ein Ausbruch der VEI-Stärke 7 oder 8 erfolgt. Allerdings ist diese Schätzung auf Grund der wenigen Ausbrüche unsicher. Dazwischen gibt es kleinere Ausbrüche.
Basalt-Felsen beim Tower Fall im Yellowstone-NationalparkDie letzten Eruptionen verwüsteten die Landschaft im Umkreis von 250 km und verdunkelten weltweit den Himmel für ungefähr drei Jahre. In Europa sank die durchschnittliche Temperatur durch die niedrigere Sonneneinstrahlung merklich. Im Yellowstone-Gebiet hinterließen die letzten Ausbrüche eine überlappende Gesamt-Caldera von 80 km Länge und 55 km Breite, wobei alleine die Caldera des letzten Ausbruchs ungefähr 40 km lang und 25 km breit ist und ca. ein Viertel des gesamten Nationalparks ausmacht. Der letzte Ausbruch schleuderte rund 1000 km³ Material wie Asche und Steine in die Atmosphäre. Die zusammengeschweißte Tuffstein-Formation (Ignimbrit), die dabei entstanden ist, wird Lava Creek Tuff genannt. Heute bedecken Rhyolith- und Basalt-Steine im Yellowstone-Gebiet rund 340 km².
Wesentlich stärker war der erste der drei erwähnten Ausbrüche vor rund 2,1 Millionen Jahren. Dabei entstand eine Caldera von ca. 80 × 50 km. Rund 2500 km³ Material wurden ausgeworfen. Die zweite Eruption vor rund 1,3 Millionen Jahren war die kleinste der drei; nur 280 km³ Material wurden ausgeworfen.
Ablauf möglicher Eruptionen in der Zukunft [Bearbeiten]
Auch heute besitzt der Yellowstone noch eine große Magmakammer, so dass ein ähnlich großer Ausbruch weiterhin möglich erscheint. Geologische Veränderungen, beispielsweise das Anheben der Calderastruktur in den letzten Jahrzehnten, lassen einen Ausbruch in geologisch naher Zeit, also innerhalb der nächsten Jahrtausende, auch als wahrscheinlich erscheinen. Allerdings ist es gut möglich, dass es nicht zu einem großen Ausbruch, sondern zu einem oder mehreren deutlich kleineren Ausbrüchen kommt.
Seit 1995 trat ein neues Muster der seismischen Aktivitäten auf. Das US Geological Survey (USGS) berichtete, dass sich der nördliche Kraterrand hob, während die Basis sich senkte. Diese gegenläufigen Bewegungen nahmen stetig zu, kamen im Jahr 2003 aber wieder annähernd zum Stillstand. Um den Jahreswechsel 2008/2009 wurde ein Schwarm kleiner und kleinster Erdbeben beobachtet,[2] bis März 2009 war die seismische Aktivität wieder auf dem langjährigen Niveau angekommen.
Diese Bewegungen werden vermutlich durch geschmolzenen Basalt verursacht, der in den unterirdischen Lavagängen strömt. In den 1990er Jahren wurden diese vermutlich dadurch verstärkt, dass ein Lava-Schub aus einem Reservoir im oberen Erdmantel in das Yellowstone-Vulkansystem strömte. Da anscheinend nur wenig Lava wieder abfloss, erhöhte sich der Druck, wodurch neue Gesteinsklüfte entstanden, die wiederum eine bessere Verbindung zum tiefer liegenden Lava-Reservoir schufen. Die Bewegungen führten zu vermehrten geothermischen Aktivitäten in diesem Gebiet.
Solche Phasen „thermischer Unruhe“ haben laut den Wissenschaftlern der USGS bereits wiederholt stattgefunden, bislang ohne Folgen in der jüngeren Vergangenheit.
Kommt es zu einem großen Ausbruch, entstehen typischerweise an der Peripherie der Caldera mehrere Magmendurchbrüche, während das Zentrum der Caldera einsinkt. Dabei werden große Mengen an Lava und Staub bis in die obersten Schichten der Atmosphäre geschleudert und ein großer Teil Nordamerikas wird von einer Ascheschicht bedeckt werden. Als Auswirkung wird für die Erde ein vulkanischer Winter von mehreren Jahren Dauer erwartet. Der Yellowstone-Vulkan ist daher der größte zurzeit bekannte potenzielle Auslöser einer globalen Naturkatastrophe. Kleinere Ausbrüche dürften hingegen keine globalen Folgen haben.
Filme [Bearbeiten]
2005 ließ BBC eine Mischung aus Dokudrama und fiktivem Katastrophenfilm drehen, die sich mit einem Ausbruch des Yellowstone beschäftigt. Der Film lief unter dem Titel Supervolcano (dt. Supervulkan).
Am 12. November 2009 erschien Roland Emmerichs Film 2012, der unter anderem vom Ausbruch des Supervulkans handelt.
Weblinks [Bearbeiten]
Yellowstone Volcano Observatory (engl.)
Yellowstone Hotspot und Vulkanismus
U.S. Geological Survey: Steam Explosions, Earthquakes, and Volcanic Eruptions – What’s in Yellowstone’s Future? (engl.)
Supervulkan Yellowstone bei naturgewalten.de
Italien / Toskana - Pitigliano
Vie Cave
The Vie Cave (in English excavated roads), also known in Italian as Cavoni, is a road network in southern Europe, found in Spain, Italy, Turkey and as far east as Jordan. In Italy they partly link an Etruscan necropolis and several settlements in the area between Sovana, Sorano and Pitigliano. They consist mainly of trenches of variable width and length, excavated as nearly vertical cliffs in different types of bedrock, sometimes over sixty feet high, possibly serving as a defense system against invaders, wild animals or forces of nature. Although often dated as being carved by pre-Roman civilisations in the first or second millennium BC, the builders and purpose of the road system are largely unclear, and there are indications that they are much older than assumed.
In Italy they are sometimes narrow, sometimes wider cuttings often running deeply through hills and bedrock, and are thought to have changed little since Etruscan times. Their construction is said to have resulted from the wearing through soft tuff but also harder bedrock by iron-rimmed wheels, creating deep ruts that required the road to be frequently recut to a smooth surface. Their dating is mainly deduced from the settlements they pass between, and objects from tombs beside them. This dating is deemed uncertain by those pointing out the extent of petrifaction of the so-called cart ruts.
In Roman times segments of the Vie Cave became part of a road system that was connected to the main trunk of the Via Clodia, an ancient road linking Rome and Manciano, through the city of Tuscania, which branched off from the Cassia road in Lazio territory. Wider segments are even included in the modern road system.
Vie Cave of Sovana
Around Sovana, the Vie Cave wind around and towards the archaeological area of that town, then reconnecting with those from Sorano and Pitigliano.
Vie Cave in Sorano
Around Sorano the Vie Cave begin coming out of the Porta dei Merli, and descending into the valley of the river Lente.
The Via Cava (singular for Vie Cave) of San Rocco was on the opposite side of the Sorano county, along the ruins of the church of San Rocco, religious building of the romanesque art that retains parts of the original wall of the via. Behind the ruins of the church there is a vast Etruscan necropolis with tombs hewn into the tuff.
Near Poggio San Rocco and Poggio Croce there are also numerous Etruscan tombs and a columbarium, which are as rock-cut cells arranged in several rows one above the other. From Middle Ages on these ancient tombs became a shelter for pigeons.
Vie Cave of Pitigliano
Around Pitigliano there are several Vie Cave, including the one directed towards the archaeological area of Sovana.
(Wikipedia)
Die Vie Cave (italienisch auch Cavoni) sind teils tief gegrabene Straßen in der heutigen Gegend zwischen Sovana, Sorano und Pitigliano in der Provinz Grosseto in der Toskana. Sie bestehen hauptsächlich aus Gräben unterschiedlicher Breite und Länge, die als fast senkrechte Schluchten in verschiedene Arten von Grundgestein gegraben wurden, manchmal über 20 Meter tief, und möglicherweise als Verteidigungssystem gegen Eindringlinge, wilde Tiere oder Naturgewalten dienten.
Obwohl oft angenommen wird, dass sie von vorrömischen Zivilisationen im 1. oder 2. Jahrtausend v. Chr. angelegt wurden, sind die Erbauer und der Zweck des Straßensystems weitgehend unklar, und es gibt Hinweise darauf, dass sie viel älter sind als angenommen. Solche Straßennetze sind auch anderorts in Südeuropa, in Spanien, der Türkei und im Osten bis nach Jordanien bekannt.
In Italien sind sie manchmal schmale, manchmal breitere Einschnitte, die oft tief durch Hügel und Grundgestein verlaufen, und es wird angenommen, dass sie sich seit der Zeit der Etrusker kaum verändert haben. Sie sollen entstanden sein durch das Einwirken eisenbeschlagener Räder auf den weichen Tuffstein, aber auch auf härteres Grundgestein, deren tiefe Spurrillen es erforderlich machten, die Straße immer wieder auf eine ebene Oberfläche zu schleifen. Ihre Datierung leitet sich hauptsächlich aus den Siedlungen ab, zwischen denen sie hindurchgehen, und Gegenständen aus Gräbern neben ihnen. Diese Datierung wird von denjenigen als unsicher angesehen, die auf das Ausmaß der Versteinerung der sogenannten Karrenspuren hinweisen.
In der Römerzeit wurden Teile der Via Cave Teil des Straßensystems, das mit der Hauptstraße der Via Clodia verbunden war, einer alten Straße, die Rom und Manciano durch die Stadt Tuscania verband, die von der Cassia-Straße im Gebiet von Latium abzweigte. Breitere Abschnitte sind sogar im modernen Straßensystem enthalten.
(Wikipedia)
Italien / Toskana - Volterra
Volterra (Italian pronunciation: [volˈtɛrra]; Latin: Volaterrae) is a walled mountaintop town in the Tuscany region of Italy. Its history dates from before the 8th century BC and it has substantial structures from the Etruscan, Roman, and Medieval periods.
History
Volterra, known to the ancient Etruscans as Velathri or Vlathri and to the Romans as Volaterrae, is a town and comune in the Tuscany region of Italy. The town was a Bronze Age settlement of the Proto-Villanovan culture, and an important Etruscan center (Velà thre, Velathri or Felathri in Etruscan, Volaterrae in Latin language), one of the "twelve cities" of the Etruscan League.
The site is believed to have been continuously inhabited as a city since at least the end of the 8th century BC. It became a municipium allied to Rome at the end of the 3rd century BC. The city was a bishop's residence in the 5th century, and its episcopal power was affirmed during the 12th century. With the decline of the episcopate and the discovery of local alum deposits, Volterra became a place of interest of the Republic of Florence, whose forces conquered Volterra. Florentine rule was not always popular, and opposition occasionally broke into rebellion. These rebellions were put down by Florence.
When the Republic of Florence fell in 1530, Volterra came under the control of the Medici family and later followed the history of the Grand Duchy of Tuscany.
Culture
The main events that take place during the year in Volterra are
Volterra gusto
Volterra arte
Volterra teatro
Main sights
Roman Theatre of Volterra, 1st century BC, excavated in the 1950s
the Roman amphitheatre was discovered in 2015 and has been excavated over the succeeding years
Piazza dei Priori, the main square, a fine example of medieval Tuscan town squares
Palazzo dei Priori, the town hall located on Piazza dei Priori, construction begun in 1208 and finished in 1257
Pinacoteca e museo civico di Volterra (Art Gallery) in Palazzo Minucci-Solaini. Founded in 1905, the gallery consists mostly of works by Tuscan artists from 14th to 17th centuries. Includes a Deposition by Rosso Fiorentino.
Etruscan Acropolis and Roman Cistern. The acropolis on the citadel dates to the 8th century B.C., while the impressive cistern is from the 1st century B.C.
Volterra Cathedral. It was enlarged in the 13th century after an earthquake. It houses a ciborium and some angels by Mino da Fiesole, a notable wood Deposition (1228), a masterwork of Romanesque sculpture and the Sacrament Chapel, with paintings by Santi di Tito, Giovanni Balducci and Agostino Veracini. In the center of the vault are fragments of an Eternal Father by Niccolò Circignani. Also noteworthy is the Addolorata Chapel, with a terracotta group attributed to Andrea della Robbia and a fresco of Riding Magi by Benozzo Gozzoli. In the nearby chapel, dedicated to the Most Holy Name of Jesus, is a table with Christ's monogram, allegedly painted by Bernardino of Siena. The rectangular bell tower is from 1493.
Volterra Baptistery of San Giovanni, built in the second half of the 13th century.
Fortezza Medicea (Medicean Fortress), built in the 1470s, now a prison housing the noted restaurant, Fortezza Medicea restaurant.
Guarnacci Etruscan Museum, with thousands of funeral urns dating back to the Hellenistic and Archaic periods. Main attractions are the bronze statuette "Ombra della sera" (lit. '"Shadow of the Night"'), and the sculpted effigy, "Urna degli Sposi" (lit. '"Urn of the Spouses"') of an Etruscan couple in terra cotta.
The Etruscan Walls of Volterra, including the well-preserved Walls of Volterra (3rd-2nd centuries BC), and Porta Diana gates.
The Medici Villa di Spedaletto, outside the city, in direction of Lajatico
There are excavations of Etruscan tombs in the Valle Bona area.
Volterra Psychiatric Hospital, Founded in 1888 until 1978, it was reopened for public and will be once more used for psychiatric purposes.
In popular culture
Volterra features in Horatius, a poem by Lord Macaulay.
Linda Proud's A Tabernacle for the Sun (2005), the first volume of The Botticelli Trilogy, begins with the sack of Volterra in 1472. Volterra is the ancestral home of the Maffei family and the events of 1472 lead directly to the Pazzi Conspiracy of 1478. The protagonist of the novel is Tommaso de' Maffei, half brother of one of the conspirators.
Volterra is an important location in Stephenie Meyer's Twilight series. In the books, Volterra is home to the Volturi, a clan of rich, regal, powerful ancient vampires, who essentially act as the rulers of the world's vampire population. (However, the relevant scenes from the movie were shot in Montepulciano.)
Volterra is the site of Stendhal's famously disastrous encounter in 1819 with his beloved Countess Mathilde Dembowska: she recognised him there, despite his disguise of new clothes and green glasses, and was furious. This is the central incident in his book On Love
Volterra is mentioned repeatedly in British author Dudley Pope's Captain Nicholas Ramage historical nautical series. Gianna, the Marchesa of Volterra and the fictional ruler of the area, features in the first twelve books of the eighteen-book series. The books chart the progress and career of Ramage during the Napoleonic wars of the late eighteenth and early nineteenth century, providing readers with well-scripted articulate details of life aboard sailing vessels and conditions at sea of that time.
Volterra is the site where the novel Chimaira by the Italian author Valerio Massimo Manfredi takes place.
Valerio Massimo Manfredi's The Ancient Curse is also set in Volterra, where a statue called 'The Shade of Twilight' is stolen from the Volterra museum.
Volterra is featured in Jhumpa Lahiri's 2008 collection of short stories Unaccustomed Earth. It is where Hema and Kaushik, the protagonists of the final short story "Going Ashore," travel before they part.
Volterra is featured in Luchino Visconti's 1965 film Vaghe stelle dell'Orsa, released as Sandra (Of a Thousand Delights) in the United States and as Of These Thousand Pleasures in the UK.
Volterra's scenery is used for Central City in the 2017 film Fullmetal Alchemist (film) directed by Fumihiko Sori.
The 2016 video game The Town of Light is set in a fictionalized version of the notorious Volterra Psychiatric Hospital.
"Volaterrae" is the name given by Dan and Una to their secret place in Far Wood in Rudyard Kipling's Puck of Pook's Hill. They named it from the verse in Lord Macaulay's Lays of Ancient Rome:
From lordly Volaterrae,
Where scowls the far-famed hold
Piled by the hands of giants
For Godlike Kings of old.
Volterra and its relationship with Medici Florence features in the 2018 second season of Medici: Masters of Florence.
(Wikipedia)
Volterra, lateinisch Volaterrae, ist eine italienische Stadt mit 9980 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019) in der Provinz Pisa in der Region Toskana.
Geographie
Volterra liegt etwa 50 Kilometer südlich von Pisa und 30 Kilometer vom Mittelmeer entfernt. Die Stadt gilt mit ihrem spektakulären landschaftlichen Umfeld als eine der schönsten in der Toskana.
Der Kern der heutigen Stadt liegt abgeschieden auf einem 550 m hohen Bergrücken über dem Tal der Cecina (Val di Cecina) inmitten einer kargen, zerfurchten Hügellandschaft. Die Felsabbrüche und Geröllhalden sind das Produkt jahrhundertelanger Erosion. Das Gebiet Le Balze im Nordwesten Volterras vermittelt einen beispielhaften Eindruck dieses Phänomens.
Die Stadt wird beherrscht von einer heute als Staatsgefängnis benutzten Festung der Medici, der Fortezza Medicea. Volterra ist ein Zentrum der Alabasterverarbeitung.
Zu den Ortsteilen (Frazioni) zählen Mazzolla, Montemiccioli, Saline di Volterra und Villamagna.
Die Nachbargemeinden sind Casole d’Elsa (SI), Colle di Val d’Elsa (SI), Gambassi Terme (FI), Lajatico, Montaione (FI), Montecatini Val di Cecina, Peccioli, Pomarance und San Gimignano (SI).
Geschichte
Volterra kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. entstand der Ort aus der Verbindung mehrerer kleiner etruskischer Ansiedlungen, deren Bestand bis ins 7. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgt werden kann. Zu dieser Zeit bauten die Etrusker eine sieben Kilometer lange Ringmauer und nannten die nunmehr vereinigte Stadt Velathri.
Volterra war eine der ältesten und größten der zwölf Bundesstädte Etruriens. Später war es eine römische Stadt mit den Rechten eines Municipiums. Ihre hohe Lage machte sie zu einer starken Festung, die Sulla im ersten Bürgerkrieg erst nach zweijähriger Belagerung 79 v. Chr. einnehmen konnte.
Im 12. und 13. Jahrhundert war Volterra eine Republik; im 14. Jahrhundert fiel es an Florenz.
Sehenswürdigkeiten
Architektonische und künstlerische Zeugnisse der verschiedenen Epochen zeugen von der wechselvollen Existenz und Bedeutung der Stadt. Einige der etruskischen Nekropolen und mittelalterlichen Kirchenmauern sind jedoch in der Vergangenheit der Erosion zum Opfer gefallen.
Am Hauptplatz der Stadt, der Piazza dei Priori, steht der älteste erhaltene Kommunalpalast der Toskana, der Palazzo dei Priori.
Von der etruskischen Stadtmauer ist als einziges Tor die Porta all’Arco gut erhalten. Es stammt aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. Im äußeren Bogen sind drei verwitterte Köpfe zu erkennen, deren Bedeutung aber umstritten ist.
Außerhalb der mittelalterlichen Porta Fiorentina liegt das Teatro Romano, erbaut zur Zeit des Kaisers Augustus. Von der Zuschauertribüne für etwa 2000 Personen blickt man auf die teilweise rekonstruierte Bühnenwand. Die unterhalb des Theaters liegenden Thermenanlagen stammen aus späterer Zeit.
Andere historische öffentliche Gebäude sind der Dom Santa Maria Assunta aus dem frühen 12. Jahrhundert mit einer Kassettendecke und mit Granit vortäuschender Stuckverkleidung der Säulen sowie etlichen künstlerisch hochrangigen Ausstattungsstücken, das oktogonale Baptisterium mit einem Taufbecken von Andrea Sansovino, der auf Privatpaläste und Wohntürme aus dem 12. und 13. Jahrhundert zurückgehende Palazzo Pretorio sowie der als Gefängnis dienende Torre del Porcellino. Schließlich gehört der Palazzo Incontri-Viti zu den prachtvollsten Gebäuden Volterras.
Unter den Kirchen sind zu nennen: die spätromanische S. Michele sowie die Kirchen von S. Francesco, S. Lino und S. Girolamo mit Bildern und Skulpturen aus der Schule von Florenz.
Museen
Von besonderer Bedeutung ist das archäologische Museo Etrusco Guarnacci im Palazzo Desideri Tangassi. Mario Guarnacci (1701–1785), ein vielseitig interessierter Gelehrter, widmete seine Studien der antiken Geschichte. Dabei konnte er durch Ankäufe und Ausgrabungen eine ansehnliche Menge Belegmaterial über die etruskische Zivilisation sammeln.
Ein bedeutender Teil der Sammlung umfasst Ascheurnen sowie Stücke aus Bronze und Keramik. Die Urnen bestehen aus Tuffstein, Alabaster und Tonerde. Eine der bekanntesten ganz Etruriens ist die Urna degli Sposi (dt. Urne der Brautleute), auf deren Deckel ein Paar beim Festmahl liegend dargestellt ist.
Das bedeutendste Stück der Sammlung ist jedoch die Bronzefigur Ombra della sera (dt. Abendschatten). Es ist mit der Zeit zu einer „Ikone“ für das Museum und die Stadt Volterra geworden. Seine Berühmtheit verdankt es hauptsächlich seiner einzigartigen Form, die den italienischen Dichter Gabriele D’Annunzio an den Schatten einer menschlichen Figur in der Abendsonne erinnert haben soll. Es ist ein Meisterwerk etruskischer Bronzegießer aus der hellenistischen Periode. Ein weiteres bedeutendes Exponat ist die Stele des Avile Tite aus dem 6. Jahrhundert v. Chr.
Weitere Ausstellungsstücke sind verschiedene Mosaikböden aus der römischen Kaiserzeit, die aus Volterra und Segalari stammen. Hinzu kommt eine Münzsammlung mit seltenen etruskischen Münzen aus Gold, Silber und Bronze. Schließlich sind noch mit Edelsteinen verzierte etruskische und römische Schmuckstücke zu sehen.
Wichtig ist die Sammlung der seit 1982 im Minucci-Solaini-Palast untergebrachten „Pinacoteca“ mit der berühmten Kreuzesabnahme (1521), dem Meisterwerk des Malers Rosso Fiorentino, und den bedeutendsten Arbeiten von Taddeo di Bartolo, Domenico Ghirlandaio und Luca Signorelli, welche die künstlerischen Einflüsse aus Pisa, Florenz und Siena anschaulich machen.
Im April 2003 wurde im Turmhaus des Palazzo Minucci-Solaini das Ecomuseo dell’Alabastro eröffnet, in dem die Geschichte der Gewinnung und der Verarbeitung von Alabaster seit der Antike bis zur Gegenwart dargestellt ist.
Volterra in der Literatur
Volterra ist eine wichtige Stadt in Stephenie Meyers „Biss“-Serie. Dort ist Volterra die Heimatstadt der Volturi, einer königlichen Vampirfamilie.
Volterra spielt auch in der von Dudley Pope geschriebenen Romanreihe um den britischen Marineoffizier Nicolas Ramage eine Rolle. Im ersten Band rettet er während der Napoleonischen Kriege die Marchesa von Volterra vor den französischen Besatzungstruppen. Er verliebt sich in sie, und ihre Herrschaft über Volterra spielt in den weiteren Bänden eine wichtige Rolle. Auch ihr Neffe, Paolo Orsini, nächster in der Erbreihenfolge der Regentschaft, kommt in den meisten Romanen vor, da er als Fähnrich unter Ramages Kommando segelt.
(Wikipedia)
Pitigliano's fame stems primarily from its spectacular location: the medieval town center is enthroned on a massive tufa base that cannot be overlooked. It is no coincidence that the place looks like an oversized sandcastle: Most of the buildings were built from this same brown-grey rock, some even simply carved out of the base.
Kölner Dom, Innenraum
Tuffstein-Skulptur des Heiligen Christophorus (um 1470)
Köln, Nordrhein-Westfalen, April 2015
Die 3,73 Meter große, farbig gefasste Skulptur ist am Übergang des südlichen Querhauses in den Chorumgang auf einer Konsole mit wappentragenden Engeln aufgestellt.
Sie stammt aus der Werkstatt des MeisterTilman, der bis in die 1970er Jahre als der Steinmetz Tilman van der Burch identifiziert wurde, inzwischen jedoch überwiegend mit Tilman Heysacker in Verbindung gebracht wird.
Der Christophorus war nach älteren Quellen in früheren Zeiten polychrom gefasst, mit einem „goldgeblümten Rocke“, dann aber mehrfach übermalt worden. Im 19. Jahrhundert wurde die Skulptur abgelaugt und mit der heutigen dünnen farbigen Fassung versehen.
Christophorusfiguren aus mittelalterlicher Zeit wurden üblicherweise am Eingang von Kirchen oder Toren aufgestellt. Das gilt auch für diese Statue, denn der Pilgerweg durch den unvollendeten Kölner Dom, der mit einer Trennwand zum Langhaus hin abgeschlossen war, begann am Südportal und führte die Gläubigen durch den Chorumgang zum Dreikönigenschrein, danach zum Nordportal wieder hinaus. So war die Statue die erste Heiligenskulptur im Dom, der ein Pilger beim Eintritt begegnete. Auch heute führt zu bestimmten Anlässen, etwa der Domwallfahrt, der Weg der Pilger durch das normalerweise verschlossene Südportal in die Kathedrale.
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Statue_des_St._Christophorus_im_K%C3%B6lner_Dom
Italien / Toskana - Volterra
Volterra (Italian pronunciation: [volˈtɛrra]; Latin: Volaterrae) is a walled mountaintop town in the Tuscany region of Italy. Its history dates from before the 8th century BC and it has substantial structures from the Etruscan, Roman, and Medieval periods.
History
Volterra, known to the ancient Etruscans as Velathri or Vlathri and to the Romans as Volaterrae, is a town and comune in the Tuscany region of Italy. The town was a Bronze Age settlement of the Proto-Villanovan culture, and an important Etruscan center (Velà thre, Velathri or Felathri in Etruscan, Volaterrae in Latin language), one of the "twelve cities" of the Etruscan League.
The site is believed to have been continuously inhabited as a city since at least the end of the 8th century BC. It became a municipium allied to Rome at the end of the 3rd century BC. The city was a bishop's residence in the 5th century, and its episcopal power was affirmed during the 12th century. With the decline of the episcopate and the discovery of local alum deposits, Volterra became a place of interest of the Republic of Florence, whose forces conquered Volterra. Florentine rule was not always popular, and opposition occasionally broke into rebellion. These rebellions were put down by Florence.
When the Republic of Florence fell in 1530, Volterra came under the control of the Medici family and later followed the history of the Grand Duchy of Tuscany.
Culture
The main events that take place during the year in Volterra are
Volterra gusto
Volterra arte
Volterra teatro
Main sights
Roman Theatre of Volterra, 1st century BC, excavated in the 1950s
the Roman amphitheatre was discovered in 2015 and has been excavated over the succeeding years
Piazza dei Priori, the main square, a fine example of medieval Tuscan town squares
Palazzo dei Priori, the town hall located on Piazza dei Priori, construction begun in 1208 and finished in 1257
Pinacoteca e museo civico di Volterra (Art Gallery) in Palazzo Minucci-Solaini. Founded in 1905, the gallery consists mostly of works by Tuscan artists from 14th to 17th centuries. Includes a Deposition by Rosso Fiorentino.
Etruscan Acropolis and Roman Cistern. The acropolis on the citadel dates to the 8th century B.C., while the impressive cistern is from the 1st century B.C.
Volterra Cathedral. It was enlarged in the 13th century after an earthquake. It houses a ciborium and some angels by Mino da Fiesole, a notable wood Deposition (1228), a masterwork of Romanesque sculpture and the Sacrament Chapel, with paintings by Santi di Tito, Giovanni Balducci and Agostino Veracini. In the center of the vault are fragments of an Eternal Father by Niccolò Circignani. Also noteworthy is the Addolorata Chapel, with a terracotta group attributed to Andrea della Robbia and a fresco of Riding Magi by Benozzo Gozzoli. In the nearby chapel, dedicated to the Most Holy Name of Jesus, is a table with Christ's monogram, allegedly painted by Bernardino of Siena. The rectangular bell tower is from 1493.
Volterra Baptistery of San Giovanni, built in the second half of the 13th century.
Fortezza Medicea (Medicean Fortress), built in the 1470s, now a prison housing the noted restaurant, Fortezza Medicea restaurant.
Guarnacci Etruscan Museum, with thousands of funeral urns dating back to the Hellenistic and Archaic periods. Main attractions are the bronze statuette "Ombra della sera" (lit. '"Shadow of the Night"'), and the sculpted effigy, "Urna degli Sposi" (lit. '"Urn of the Spouses"') of an Etruscan couple in terra cotta.
The Etruscan Walls of Volterra, including the well-preserved Walls of Volterra (3rd-2nd centuries BC), and Porta Diana gates.
The Medici Villa di Spedaletto, outside the city, in direction of Lajatico
There are excavations of Etruscan tombs in the Valle Bona area.
Volterra Psychiatric Hospital, Founded in 1888 until 1978, it was reopened for public and will be once more used for psychiatric purposes.
In popular culture
Volterra features in Horatius, a poem by Lord Macaulay.
Linda Proud's A Tabernacle for the Sun (2005), the first volume of The Botticelli Trilogy, begins with the sack of Volterra in 1472. Volterra is the ancestral home of the Maffei family and the events of 1472 lead directly to the Pazzi Conspiracy of 1478. The protagonist of the novel is Tommaso de' Maffei, half brother of one of the conspirators.
Volterra is an important location in Stephenie Meyer's Twilight series. In the books, Volterra is home to the Volturi, a clan of rich, regal, powerful ancient vampires, who essentially act as the rulers of the world's vampire population. (However, the relevant scenes from the movie were shot in Montepulciano.)
Volterra is the site of Stendhal's famously disastrous encounter in 1819 with his beloved Countess Mathilde Dembowska: she recognised him there, despite his disguise of new clothes and green glasses, and was furious. This is the central incident in his book On Love
Volterra is mentioned repeatedly in British author Dudley Pope's Captain Nicholas Ramage historical nautical series. Gianna, the Marchesa of Volterra and the fictional ruler of the area, features in the first twelve books of the eighteen-book series. The books chart the progress and career of Ramage during the Napoleonic wars of the late eighteenth and early nineteenth century, providing readers with well-scripted articulate details of life aboard sailing vessels and conditions at sea of that time.
Volterra is the site where the novel Chimaira by the Italian author Valerio Massimo Manfredi takes place.
Valerio Massimo Manfredi's The Ancient Curse is also set in Volterra, where a statue called 'The Shade of Twilight' is stolen from the Volterra museum.
Volterra is featured in Jhumpa Lahiri's 2008 collection of short stories Unaccustomed Earth. It is where Hema and Kaushik, the protagonists of the final short story "Going Ashore," travel before they part.
Volterra is featured in Luchino Visconti's 1965 film Vaghe stelle dell'Orsa, released as Sandra (Of a Thousand Delights) in the United States and as Of These Thousand Pleasures in the UK.
Volterra's scenery is used for Central City in the 2017 film Fullmetal Alchemist (film) directed by Fumihiko Sori.
The 2016 video game The Town of Light is set in a fictionalized version of the notorious Volterra Psychiatric Hospital.
"Volaterrae" is the name given by Dan and Una to their secret place in Far Wood in Rudyard Kipling's Puck of Pook's Hill. They named it from the verse in Lord Macaulay's Lays of Ancient Rome:
From lordly Volaterrae,
Where scowls the far-famed hold
Piled by the hands of giants
For Godlike Kings of old.
Volterra and its relationship with Medici Florence features in the 2018 second season of Medici: Masters of Florence.
(Wikipedia)
Volterra, lateinisch Volaterrae, ist eine italienische Stadt mit 9980 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019) in der Provinz Pisa in der Region Toskana.
Geographie
Volterra liegt etwa 50 Kilometer südlich von Pisa und 30 Kilometer vom Mittelmeer entfernt. Die Stadt gilt mit ihrem spektakulären landschaftlichen Umfeld als eine der schönsten in der Toskana.
Der Kern der heutigen Stadt liegt abgeschieden auf einem 550 m hohen Bergrücken über dem Tal der Cecina (Val di Cecina) inmitten einer kargen, zerfurchten Hügellandschaft. Die Felsabbrüche und Geröllhalden sind das Produkt jahrhundertelanger Erosion. Das Gebiet Le Balze im Nordwesten Volterras vermittelt einen beispielhaften Eindruck dieses Phänomens.
Die Stadt wird beherrscht von einer heute als Staatsgefängnis benutzten Festung der Medici, der Fortezza Medicea. Volterra ist ein Zentrum der Alabasterverarbeitung.
Zu den Ortsteilen (Frazioni) zählen Mazzolla, Montemiccioli, Saline di Volterra und Villamagna.
Die Nachbargemeinden sind Casole d’Elsa (SI), Colle di Val d’Elsa (SI), Gambassi Terme (FI), Lajatico, Montaione (FI), Montecatini Val di Cecina, Peccioli, Pomarance und San Gimignano (SI).
Geschichte
Volterra kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. entstand der Ort aus der Verbindung mehrerer kleiner etruskischer Ansiedlungen, deren Bestand bis ins 7. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgt werden kann. Zu dieser Zeit bauten die Etrusker eine sieben Kilometer lange Ringmauer und nannten die nunmehr vereinigte Stadt Velathri.
Volterra war eine der ältesten und größten der zwölf Bundesstädte Etruriens. Später war es eine römische Stadt mit den Rechten eines Municipiums. Ihre hohe Lage machte sie zu einer starken Festung, die Sulla im ersten Bürgerkrieg erst nach zweijähriger Belagerung 79 v. Chr. einnehmen konnte.
Im 12. und 13. Jahrhundert war Volterra eine Republik; im 14. Jahrhundert fiel es an Florenz.
Sehenswürdigkeiten
Architektonische und künstlerische Zeugnisse der verschiedenen Epochen zeugen von der wechselvollen Existenz und Bedeutung der Stadt. Einige der etruskischen Nekropolen und mittelalterlichen Kirchenmauern sind jedoch in der Vergangenheit der Erosion zum Opfer gefallen.
Am Hauptplatz der Stadt, der Piazza dei Priori, steht der älteste erhaltene Kommunalpalast der Toskana, der Palazzo dei Priori.
Von der etruskischen Stadtmauer ist als einziges Tor die Porta all’Arco gut erhalten. Es stammt aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. Im äußeren Bogen sind drei verwitterte Köpfe zu erkennen, deren Bedeutung aber umstritten ist.
Außerhalb der mittelalterlichen Porta Fiorentina liegt das Teatro Romano, erbaut zur Zeit des Kaisers Augustus. Von der Zuschauertribüne für etwa 2000 Personen blickt man auf die teilweise rekonstruierte Bühnenwand. Die unterhalb des Theaters liegenden Thermenanlagen stammen aus späterer Zeit.
Andere historische öffentliche Gebäude sind der Dom Santa Maria Assunta aus dem frühen 12. Jahrhundert mit einer Kassettendecke und mit Granit vortäuschender Stuckverkleidung der Säulen sowie etlichen künstlerisch hochrangigen Ausstattungsstücken, das oktogonale Baptisterium mit einem Taufbecken von Andrea Sansovino, der auf Privatpaläste und Wohntürme aus dem 12. und 13. Jahrhundert zurückgehende Palazzo Pretorio sowie der als Gefängnis dienende Torre del Porcellino. Schließlich gehört der Palazzo Incontri-Viti zu den prachtvollsten Gebäuden Volterras.
Unter den Kirchen sind zu nennen: die spätromanische S. Michele sowie die Kirchen von S. Francesco, S. Lino und S. Girolamo mit Bildern und Skulpturen aus der Schule von Florenz.
Museen
Von besonderer Bedeutung ist das archäologische Museo Etrusco Guarnacci im Palazzo Desideri Tangassi. Mario Guarnacci (1701–1785), ein vielseitig interessierter Gelehrter, widmete seine Studien der antiken Geschichte. Dabei konnte er durch Ankäufe und Ausgrabungen eine ansehnliche Menge Belegmaterial über die etruskische Zivilisation sammeln.
Ein bedeutender Teil der Sammlung umfasst Ascheurnen sowie Stücke aus Bronze und Keramik. Die Urnen bestehen aus Tuffstein, Alabaster und Tonerde. Eine der bekanntesten ganz Etruriens ist die Urna degli Sposi (dt. Urne der Brautleute), auf deren Deckel ein Paar beim Festmahl liegend dargestellt ist.
Das bedeutendste Stück der Sammlung ist jedoch die Bronzefigur Ombra della sera (dt. Abendschatten). Es ist mit der Zeit zu einer „Ikone“ für das Museum und die Stadt Volterra geworden. Seine Berühmtheit verdankt es hauptsächlich seiner einzigartigen Form, die den italienischen Dichter Gabriele D’Annunzio an den Schatten einer menschlichen Figur in der Abendsonne erinnert haben soll. Es ist ein Meisterwerk etruskischer Bronzegießer aus der hellenistischen Periode. Ein weiteres bedeutendes Exponat ist die Stele des Avile Tite aus dem 6. Jahrhundert v. Chr.
Weitere Ausstellungsstücke sind verschiedene Mosaikböden aus der römischen Kaiserzeit, die aus Volterra und Segalari stammen. Hinzu kommt eine Münzsammlung mit seltenen etruskischen Münzen aus Gold, Silber und Bronze. Schließlich sind noch mit Edelsteinen verzierte etruskische und römische Schmuckstücke zu sehen.
Wichtig ist die Sammlung der seit 1982 im Minucci-Solaini-Palast untergebrachten „Pinacoteca“ mit der berühmten Kreuzesabnahme (1521), dem Meisterwerk des Malers Rosso Fiorentino, und den bedeutendsten Arbeiten von Taddeo di Bartolo, Domenico Ghirlandaio und Luca Signorelli, welche die künstlerischen Einflüsse aus Pisa, Florenz und Siena anschaulich machen.
Im April 2003 wurde im Turmhaus des Palazzo Minucci-Solaini das Ecomuseo dell’Alabastro eröffnet, in dem die Geschichte der Gewinnung und der Verarbeitung von Alabaster seit der Antike bis zur Gegenwart dargestellt ist.
Volterra in der Literatur
Volterra ist eine wichtige Stadt in Stephenie Meyers „Biss“-Serie. Dort ist Volterra die Heimatstadt der Volturi, einer königlichen Vampirfamilie.
Volterra spielt auch in der von Dudley Pope geschriebenen Romanreihe um den britischen Marineoffizier Nicolas Ramage eine Rolle. Im ersten Band rettet er während der Napoleonischen Kriege die Marchesa von Volterra vor den französischen Besatzungstruppen. Er verliebt sich in sie, und ihre Herrschaft über Volterra spielt in den weiteren Bänden eine wichtige Rolle. Auch ihr Neffe, Paolo Orsini, nächster in der Erbreihenfolge der Regentschaft, kommt in den meisten Romanen vor, da er als Fähnrich unter Ramages Kommando segelt.
(Wikipedia)
Europas größte Mumiensammlung befindet sich in Palermo im Kapuziener Kloster.
Die hier abgebildeten Leichen sind teilweise verwest. Haare sind immer noch nach langer Zeit vorhanden.
Die Kapuzinergruft von Palermo (ital.: Le Catacombe dei Cappuccini) ist eine weitläufige Gruftanlage unter dem Kapuzinerkloster in Palermo und mit ihren natürlichen Mumien eine der bekanntesten Mumiengrablegen der Welt.
Im Jahr 1534 bauten die Kapuziner, ein erst kurz zuvor gegründeter Reformzweig des Franziskanerordens, vor den Toren der Stadt Palermo ihr erstes Kloster auf sizilianischem Boden.
1599 entschloss man sich, unterhalb des Hochaltars ein größeres Grabgewölbe auszuheben, weil der Raum für die wachsende Zahl der Mönche nicht mehr ausreichte. Als die Ordensbrüder hinunterstiegen, um die 40 Leichname aus der alten in die neue Gruft zu überführen, entdeckten sie, dass sie es nicht wie erwartet mit Skeletten, sondern mit Trockenmumien zu tun hatten. Der Abt veranlasste, den ungewöhnlichen Fund entlang der Wände aufzustellen, zur Mahnung an die Mönche, sich auf ihr eigenes Sterben sorgfältig vorzubereiten. Der älteste noch erhaltene Leichnam ist der von Fra Silvestro da Gubbio (†1599).
Bis 1670 diente die neue Kapuzinergruft vornehmlich den Mönchen als Grabstätte. Im Laufe der Zeit aber wurde der Druck der Gläubigen auf das Kloster nach Bestattungen in der Gruft größer. Vor allem Angehörige der palermitanischen Oberschicht wollten in der Nähe der Ordensleute beigesetzt werden. Diesem Verlangen konnten sich die Ordensbrüder auf Dauer nicht verschließen, zumal sich unter den Bewerbern viele Wohltäter des Klosters befanden. Die Erlaubnis zum Begräbnis in der Gruft erteilten bis 1739 das Generalkapitel und die Superioren der Kapuziner und erst ab dann die Prioren des Klosters.
Augrund besonderer klimatischer Bedingungen - ständiger Luftzug und Wände aus Tuffstein, die Feuchtigkeit absorbieren - verwesen die Toten weniger als dass sie vertrocknen.
These excavations take place during the building of the new metro lines.
Haus zum Golde
The Haus zum Golde (house to the gold) as well as the street name Unter Goldschmide (under goldsmith) point to the fact that numerous goldsmiths carried out trade here in the Middle Ages. Around 1300 a woman, Maria Goltslegerrsa, operated a gold-foil-producing business here.
In the 15th century the property was separated into the Kleines Haus zum Golde (small house of the gold) and the Großes Haus zum Golde (big house of the gold). A big part of the house today lies under the street Unter Goldschmied (under goldsmith).
Haus Nichols
Goldsmith Theoderich von Metz is one of the most know owners in the middle of the 12th century. In the middle of the 13th century the goldsmith Nichols, after whom the house is named, lives here. In 1288 it is bought by the Jewish community, they sell the front building to Franco de Cornu in 1295. The community, however, keeps the rear building and opens the Jewish bakery that exists until the pogrom of 1349. During the pogrom almost the complete Jewish population of Cologne was murdered.
The blocked round arch door is probably an evidence of the house's separation in 1295. This house is not completely excavated yet. On the right side rooms of the 19th century are still visible. Their floors are clearly higher than those of the other houses.
Haus Koppe
Above all the cellar of the Haus Koppe is impressive with its Romanesque arches made of tufa (12th century; on the right) and the pillar of trachyte from the Drachenfels (one of the hills of the Siebengebirge; 14th century). This pillar was conserved in an inside wall later whereas the other pillars that carried the two-span vault were removed during a modification.
Haus Koppe was one of the large Romanesque middle-class houses of Cologne. It is comparable with the Overstolzenhaus (Overstolz was a very rich and renowned patrician family) and existed until the middle of the 19th century. Then Haus Koppe was knocked down and replaced by a new building. The vault is being renovated and the building will be made accessible subterraneously later.
Haus Bardowick
Before 1200 this house possibly served as the first guild house of the goldsmiths. Around 1200 it was bought by Johannes de Bardewich, after whom the house was then named.
In the 14th and 15th century the house is called "big store" or "yarn house".
In the backyard the privy with two seats is mentioned. It was also used by the inhabitants of the Haus zur Trappen in the Judengasse (jews alley). The cleaning costs were parted by both houses.
Especially mentionable are the Latin remains here: on the left large tufa ashlars of a first century architecture can be seen. In the background a large brick architecture can be identified after which lies a floor with a Latin hot-air heating. In the centre it is observable that there is a walled-up Latin arch. It is covered by Latin floor screed over which the remains of another storey with a octagonal water basin is still identifiable.
Haus Nussia
This house is named after Gottfried de Nussia (Latin name of the town Neuss). The first mentioning in the sources occur between 1170 and 1182. At that time the house was already parted, the cellar that is separated by a wall is especially mentioned. One part of the house belongs to Gottfried's wife Elisabeth, the other part is acquired by Gottfried and Elisabeth from the Jew Mannus and his wife between 1189 and 1200. This house is still under the street to a large extent, too. In the Judengasse (jews alley) more, mainly Latin remains can be seen.
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Archäologische Ausgrabung in Köln
Diese Ausgrabungen finden im Rahmen des Baus der neuen Kölner U-Bahn statt.
Haus zum Golde
Das Haus zum Golde deutet genau wie der Straßenname „Unter Goldschmied" auf die zahlreichen Goldschmiede hin, die hier im Mittelalter ihr Gewerbe ausübten. Um 1300 führte hier eine Frau, Maria goltslegerrsa, einen Betrieb zur Blattgoldherstellung.
Im 15. Jahrhundert war das Grundstück geteilt in das Kleine Haus zum Golde und das Große Haus zum Golde. Ein großer Teil des Hauses liegt heute unter der Straße „Unter Goldschmied".
Haus Nichols
Der Goldschmied Theoderich von Metz ist in der Mitte des 12. Jahrhunderts einer der ersten bekannten Besitzer. Mitte des 13. wohnt hier der Goldschmied Nichols, nach dem das Haus dann genannt ist. 1288 wird es von der jüdischen Gemeinde erworben, die 1295 das Vorderhaus an Franco de Cornu verkauft, das Hinterhaus aber behält und hier das jüdische Backhaus einrichtet, das bis zum Pogrom von 1349 bestand. Damals wurde fast die gesamte jüdische Bevölkerung Kölns ermordet.
Die zugemauerte Rundbogentür ist wahrscheinlich ein Zeugnis der Hausteilung von 1295. Dieses Haus ist derzeit noch nicht vollständig ergraben. Auf der rechten Seite sieht man noch Räume des 19. Jahrhunderts, deren Böden deutlich höher liegen, als die der anderen Häuser.
Haus Koppe
Eindrucksvoll präsentiert sich vor allem der Keller des Hauses Koppe mit seinen romanischen Bögen aus Tuffstein (12. Jahrhundert rechts) und dem Pfeiler aus Drachenfels-Trachyt (14. Jahrhundert). Dieser Pfeiler ist in einer späteren Trennmauer erhalten geblieben, die weiteren Pfeiler, die das zweischiffige Gewölbe trugen, wurden bei einem Umbau entfernt.
Das Haus Koppe war eines der großen romanischen Bürgerhäuser Köln, fast vergleichbar dem Overstolzenhaus, und bestand bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Dann wurde es abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Das Gewölbe wird wieder hergestellt und der Bau wird später unterirdisch erschlossen.
Haus Bardowick
Vor 1200 diente dieses Haus vielleicht als erstes Zunfthaus der Goldschmiede. Um 1200 kauft es Johannes de Bardewich, nach dem das Haus dann genannt wurde.
Im 14. und 15. Jahrhunderts wird es als Kaufhaus oder Garnhaus bezeichnet.
Im Hinterhof ist der Abtritt mit 2 Sitzen erwähnt, der auch von dem Haus zur Trappen in der Judengasse genutzt wird. Die Reinigungskosten teilen sich beide Häuser.
Besonders bemerkenswert sind hier die römischen Reste: von links sieht man große Tuffquader einer Architektur des ersten Jahrhunderts, im Hintergrund ist eine große Ziegelarchitektur zu erkennen, hinter der ein Boden mit einer römischen Warmluftheizung liegt. In der Mitte kann man erkennen, dass links ein vermauert römischer Bogen liegt, über dem ein römischer Estrich liegt, worauf die Reste eines weiteren Geschosses mit einem achteckigen Wasserbecken noch zu erkennen sind.
Haus Nussia
Dieses Haus ist genannt nach Gottfried de Nussia (von Neuss). Die erste Erwähnung in den Quellen erfolgt zwischen 1170 und 1182; damals ist das Haus bereits geteilt, der durch eine Mauer geteilte Keller ist besonders erwähnt. Eine Hälfte gehört Gottfrieds Frau Elisabeth, die andere Hälfte erwerben Gottfried und Elisabeth zwischen 1189 und 1200 von dem Juden Mannus und seiner Frau. Auch dieses Haus befindet sich noch weitgehend unter der Straße. Im Verlauf der Judengasse kann man weitere, großenteils römische Reste erkennen.
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