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Hjörleifshöfði is a 221 m (725 ft)-high inselberg in southern Iceland. It consists of palagonite. The mountain is located on the Mýrdalssandur outwash plain about 15 km (9.3 mi) east of Vík í Mýrdal, and was an island in the Atlantic Ocean.

 

Hjörleifshöfði fór í eyði árið 1936 en áður hafði verið búið á jörðinni með litlum hléum frá því Hjörleifur Hróðmarsson landnámsmaður byggði þar tvo mikla skála.

Fjölskylda núverandi eigenda bjó í Hjörleifshöfða frá árinu 1832 þegar langafi þeirra, Loftur Guðmundsson, flutti þangað og þar til amma þeirra og maður hennar fluttu úr Höfðanum 1920. Leiguliðar voru þar síðan til ársins 1936 að jörðin fór í eyði. "Búskapur takmarkaðist af slægjum sem voru litlar í Höfðanum. Aftur á móti voru mikil hlunnindi, fýll og reki. Löng og rekasæl fjara fylgir Hjörleifshöfða og var hún vel nýtt.

 

Eftir hlaupið 1721 var jörðin Hjörleifshöfði í eyði í um þrjá áratugi en þá var byggður bær uppi á Höfðanum sjálfum. Lengst af var bærinn í stórum grasi vöxnum hvammi sem snýr á móti suðri en 1908 byggði Hallgrímur Bjarnason, sem giftist Áslaugu Skæringsdóttur, ekkju Markúsar Loftssonar, nýjan bæ nokkru neðan við þann gamla. Rústir hans sjást vel, mun betur en tóttir gamla bæjarins því Hallgrímur notaði allt grjótið úr gamla bænum í þann nýja.

 

Fleiri minningar um mannlíf og búskap sjást í Hjörleifshöfða, meðal annars tún við bæinn. Og á hæsta stað Höfðans, í 220 metra hæð yfir sjó, er Hjörleifshaugur. Þar er sagt að Hjörleifur landnámsmaður sé heygður. Þar lét Markús Loftsson hlaða grafreit árið 1899 og hvílir þar ásamt Áslaugu, óskírðu barni þeirra og Sigurði bróður sínum. Afkomendur Markúsar og Áslaugar létu gera grafreitinn upp fyrir nokkrum árum.

 

Hjörleifshöfði ist ein 221 m hoher Inselberg im Süden von Island. Er besteht aus Palagonit.

Bis 1936 befand sich auf dem Berg ein Bauernhof gleichen Namens. Er war nach Ausbrüchen der Katla 1660 oder 1721 hinauf verlegt worden.

Der Hof galt als verhältnismäßig wohlhabend wegen der Nebeneinnahmen aus der Jagd auf Seevögel und dem Eiersammeln.

 

The Consulate General of Germany in Istanbul,

Romanian Cultural Institute in Istanbul Dimitrie Cantemir and SanatOdası/KunstRaum/ArtRoom present:

 

A Dance Performance by Natalia Murariu

 

İÇ DÜNYALARIN ŞİİRSELLİĞİ

Balerin ve koreograf Natalia Murariu bedensel dille iç dünya ve ruh hallerini anlatıyor. Doğal kronolojinin ötesine giden insan yaşam döngüsünün bir yansımasıdır izleyeceğimiz bu dans performansı. Sadece düşünce ve projeksiyon değil, daha çok yaşanmış yoğun anların anılarıdır.

 

POESIE INNERER WELTEN

Die Tänzerin und Choreographin Natalia Murariu erzählt in ihrem körperlichen

Ausdruck von inneren Welten und Seelenzuständen. Es ist eine Reflektion des menschlichen Lebenszyklus, welche sich über natürliche Chronologie hinwegsetzt.

Es sind nicht nur Gedanken und Projektionen, vielmehr Erinnerungen an intensive Augenblicke im Leben.

 

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,

die sich über die Dinge ziehn.

Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,

aber versuchen will ich ihn.

 

Hayatımı genişleyen halkalar içinde yaşıyorum ben.

Nesneler üzerinde açılan halkaların

Sonuncusunu başarmak belki gelmez elimden;

Yine de başarmaya çalışacağım.

 

I live my life in growing rings

That reach across this World of things

Perhaps I’ll never complete the last,

but that’s what I mean to try.

 

Rainer Maria Rilke

 

***

Sponsored by www.villadatatil.com

 

Natalia Murariu hakkında:

Balerin Natalia Murariu Moskova'da doğdu. Bükreş'te 1973 yılında Bale Akademisi’nden mezun olduktan sonra Bükreş Devlet Operası, opera topluluğuna alındı ve operaya kısa sürede solist olarak kabul edildi.

 

1985 yılından beri Köln’ de yaşayan Natalia Murariu Koreograf ve yönetmen olarak tiyatro ve performans alanında çalışmalarını sürdürmektedir.

 

Haydar Zorlu`nun uzun yıllar üzerinde çalışmış olduğu Goethe’nin Faust eseri, uzun denemelerden sonra ancak Natalia Murariu’nun yönetmen olarak uyguladığı sahne teknikleri sayesinde yepyeni bir yorumla gerçekleşebildi. www.faust-istanbul.com

  

Über die Künstlerin Natalia Murariu

Die Ballerina Natalia Murariu wurde in Moskau geboren. Nach dem Abschluss der Ballettakademie 1973 in Bukarest wurde sie ins Opernensemble der Bukarester Staatsoper aufgenommen, wo sie schon nach kurzer Zeit als Solistin auftrat. Gleichzeitig beschäftigte sie sich immer wieder mit neuen Formen des modernen- und Ausdrucktanzes und wurde Mitglied zweier neu gegründeter Modern Dance Gruppen. Anerkennung und Erfolg kamen auch aus dem Ausland, während des Kunstfestivals „Frühling 1978“ in Paris.

 

1979 gewann Natalia Murariu zusammen mit einer Gruppe des Ensembles der Bukarester Staatsoper den 1. Preis auf nationaler Ebene für junge Choreographen und den 1. Preis für tänzerische Darbietung. In der Fachzeitschrift „Ba۸et“ feierte man sie als beste Nachwuchschoreographin. Im gleichen Jahr ging sie auf eine Tournee mit der Staatsoper Bukarest durch mehrere Städte der DDR. Als höchste Ehrung lobte die sowjetische Fachzeitschrift „Бarem“ sie als neue Hoffnung der Tanzwelt.

 

Seit 1985 Aufenthalt in Deutschland. Hier fing sie an, ihr Können und ihre Begeisterung auch dem Nachwuchs zu vermitteln. Seit 1994 lebt Natalia Murariu in Köln. An der Musikschule Ahrweiler unterrichtete sie über viele Jahre Klassisches Ballett, Jazz Tanz und Tanztheater. Seit 2004 widmet sich die Künstlerin der Freien Tanzszene in Köln und gründete 2005 die Tanzgruppe „Espace Danse Cologne“. In ihrer Liebe für die Musik von Bach, Händel und Pergolesi (nur ein Bruchteil ihrer Lieblingskomponisten), die ihre Kreativität beflügeln, kommen noch viele selbst „gedichtete Gedanken“ hinzu, die den Zuschauer in die „Gedankenwelt einer Tänzerin“ einführen sollen. So hieß auch ihr Vortragsabend im November 2005 im Kölner Kunstsalon, mit dem ihre Aufnahme in die GEDOK KÖLN bestätigt wurde.

 

Natalia Murariu hat das Faust-Solo mit Haydar Zorlu inszeniert, welches im März 2009 seine Premiere im Kaisersaal des Deutschen Generalkonsulats in Istanbul hatte. Durch das Zusammentreffen mit der Regisseurin Natalia Murariu fand Haydar Zorlu die Ausdrucksformen, um den Faust in einer völlig neuen Inszenierung auf die Bühne zu bringen, wobei es Murariu gelungen ist, die rasanten Rollenwechsel mit wenigen Mittel zu unterstreichen. Das Ergebnis: Goethes Faust, ganz großes Theater im Taschenformat. www.faust-solo.de

  

POEZIA LUMII INTERIOARE

Dansatoarea si coregrafa Natalia Murariu exprimă, prin limbajul trupului, stări sufletesti si aspecte ale lumii lăuntrice. Este o oglindire a ciclului vietii umane care merge dincolo de cronologia naturală. Nu sunt doar gânduri si poiectii, ci mai degrabă amintiri ale unor momente trăite cu intensitate. Dramaturgia emotionantă a acestui eveniment artistic este redată de subtilitatea ironiei si de absurdul existential inevitabil.

 

Balerina Natalia Murariu (n.Traistaru) s-a nascut la Moscova.

- 1973 absolventa a Liceului de Coregrafie Buc.

-Dupa absolvire membra a ansamlului de balet al Operei Romine Buc.

-La scurt timp devine solista in repertoriul clasic si inscenarile contemporane

ale Operei Romine.

-In paralel activitate artistica in grupurile de expresie moderna/contemporana

conduse de Adina Cezar,Sergiu Anghel si Miriam Raducanu-(Spectacole "NOCTURN 9 1/2")de la teatrul Tandarica si de "POESIE si DANS"la Teatrul National Buc.

- 1978-Paris,Centre Pompidou(Festivalul Primaverii),turneu cu ansamblul Operei

Romine Buc.sub conducerea lui Mihai Brediceanu

- 1979-Berlin,Erfurt,Weimar,deasemenea turneu.

- 1979-Consacrarea ca solista si asistenta coregrafica in spectacolul Operei Romine "Izvoare si Radacini"(Premiul national pt.interpretare) sub conducerea lui Ion Tugearu

- 1984-In revista sovietica"BALET"este numita ca o noua speranta a lumii dansului.

- 2009-Docenta pt. tehnica dansului modern la Universitatea de Teatru,Film si

Coregrafie Buc.(clasa Pr.Pr.Dr.Sergiu Anghel

  

www.sanatodasi.biz

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Romanian Cultural Institute in Istanbul Dimitrie Cantemir and SanatOdası/KunstRaum/ArtRoom present:

 

A Dance Performance by Natalia Murariu

 

İÇ DÜNYALARIN ŞİİRSELLİĞİ

Balerin ve koreograf Natalia Murariu bedensel dille iç dünya ve ruh hallerini anlatıyor. Doğal kronolojinin ötesine giden insan yaşam döngüsünün bir yansımasıdır izleyeceğimiz bu dans performansı. Sadece düşünce ve projeksiyon değil, daha çok yaşanmış yoğun anların anılarıdır.

 

POESIE INNERER WELTEN

Die Tänzerin und Choreographin Natalia Murariu erzählt in ihrem körperlichen

Ausdruck von inneren Welten und Seelenzuständen. Es ist eine Reflektion des menschlichen Lebenszyklus, welche sich über natürliche Chronologie hinwegsetzt.

Es sind nicht nur Gedanken und Projektionen, vielmehr Erinnerungen an intensive Augenblicke im Leben.

 

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,

die sich über die Dinge ziehn.

Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,

aber versuchen will ich ihn.

 

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Perhaps I’ll never complete the last,

but that’s what I mean to try.

 

Rainer Maria Rilke

 

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Natalia Murariu hakkında:

Balerin Natalia Murariu Moskova'da doğdu. Bükreş'te 1973 yılında Bale Akademisi’nden mezun olduktan sonra Bükreş Devlet Operası, opera topluluğuna alındı ve operaya kısa sürede solist olarak kabul edildi.

 

1985 yılından beri Köln’ de yaşayan Natalia Murariu Koreograf ve yönetmen olarak tiyatro ve performans alanında çalışmalarını sürdürmektedir.

 

Haydar Zorlu`nun uzun yıllar üzerinde çalışmış olduğu Goethe’nin Faust eseri, uzun denemelerden sonra ancak Natalia Murariu’nun yönetmen olarak uyguladığı sahne teknikleri sayesinde yepyeni bir yorumla gerçekleşebildi. www.faust-istanbul.com

  

Über die Künstlerin Natalia Murariu

Die Ballerina Natalia Murariu wurde in Moskau geboren. Nach dem Abschluss der Ballettakademie 1973 in Bukarest wurde sie ins Opernensemble der Bukarester Staatsoper aufgenommen, wo sie schon nach kurzer Zeit als Solistin auftrat. Gleichzeitig beschäftigte sie sich immer wieder mit neuen Formen des modernen- und Ausdrucktanzes und wurde Mitglied zweier neu gegründeter Modern Dance Gruppen. Anerkennung und Erfolg kamen auch aus dem Ausland, während des Kunstfestivals „Frühling 1978“ in Paris.

 

1979 gewann Natalia Murariu zusammen mit einer Gruppe des Ensembles der Bukarester Staatsoper den 1. Preis auf nationaler Ebene für junge Choreographen und den 1. Preis für tänzerische Darbietung. In der Fachzeitschrift „Ba۸et“ feierte man sie als beste Nachwuchschoreographin. Im gleichen Jahr ging sie auf eine Tournee mit der Staatsoper Bukarest durch mehrere Städte der DDR. Als höchste Ehrung lobte die sowjetische Fachzeitschrift „Бarem“ sie als neue Hoffnung der Tanzwelt.

 

Seit 1985 Aufenthalt in Deutschland. Hier fing sie an, ihr Können und ihre Begeisterung auch dem Nachwuchs zu vermitteln. Seit 1994 lebt Natalia Murariu in Köln. An der Musikschule Ahrweiler unterrichtete sie über viele Jahre Klassisches Ballett, Jazz Tanz und Tanztheater. Seit 2004 widmet sich die Künstlerin der Freien Tanzszene in Köln und gründete 2005 die Tanzgruppe „Espace Danse Cologne“. In ihrer Liebe für die Musik von Bach, Händel und Pergolesi (nur ein Bruchteil ihrer Lieblingskomponisten), die ihre Kreativität beflügeln, kommen noch viele selbst „gedichtete Gedanken“ hinzu, die den Zuschauer in die „Gedankenwelt einer Tänzerin“ einführen sollen. So hieß auch ihr Vortragsabend im November 2005 im Kölner Kunstsalon, mit dem ihre Aufnahme in die GEDOK KÖLN bestätigt wurde.

 

Natalia Murariu hat das Faust-Solo mit Haydar Zorlu inszeniert, welches im März 2009 seine Premiere im Kaisersaal des Deutschen Generalkonsulats in Istanbul hatte. Durch das Zusammentreffen mit der Regisseurin Natalia Murariu fand Haydar Zorlu die Ausdrucksformen, um den Faust in einer völlig neuen Inszenierung auf die Bühne zu bringen, wobei es Murariu gelungen ist, die rasanten Rollenwechsel mit wenigen Mittel zu unterstreichen. Das Ergebnis: Goethes Faust, ganz großes Theater im Taschenformat. www.faust-solo.de

  

POEZIA LUMII INTERIOARE

Dansatoarea si coregrafa Natalia Murariu exprimă, prin limbajul trupului, stări sufletesti si aspecte ale lumii lăuntrice. Este o oglindire a ciclului vietii umane care merge dincolo de cronologia naturală. Nu sunt doar gânduri si poiectii, ci mai degrabă amintiri ale unor momente trăite cu intensitate. Dramaturgia emotionantă a acestui eveniment artistic este redată de subtilitatea ironiei si de absurdul existential inevitabil.

 

Balerina Natalia Murariu (n.Traistaru) s-a nascut la Moscova.

- 1973 absolventa a Liceului de Coregrafie Buc.

-Dupa absolvire membra a ansamlului de balet al Operei Romine Buc.

-La scurt timp devine solista in repertoriul clasic si inscenarile contemporane

ale Operei Romine.

-In paralel activitate artistica in grupurile de expresie moderna/contemporana

conduse de Adina Cezar,Sergiu Anghel si Miriam Raducanu-(Spectacole "NOCTURN 9 1/2")de la teatrul Tandarica si de "POESIE si DANS"la Teatrul National Buc.

- 1978-Paris,Centre Pompidou(Festivalul Primaverii),turneu cu ansamblul Operei

Romine Buc.sub conducerea lui Mihai Brediceanu

- 1979-Berlin,Erfurt,Weimar,deasemenea turneu.

- 1979-Consacrarea ca solista si asistenta coregrafica in spectacolul Operei Romine "Izvoare si Radacini"(Premiul national pt.interpretare) sub conducerea lui Ion Tugearu

- 1984-In revista sovietica"BALET"este numita ca o noua speranta a lumii dansului.

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Salvador Dalí, vollständig ausgeschriebener Name, Salvador Domènec Felip Jacint Dalí i Domènech, wurde 1904 im spanischen Dorf Figueres, Katalonien, in eine Mittelklassefamilie hineingeboren. Sein Vater, Dalí i Cusí, war ein Staatsbeamter und seine Mutter, Felipa Domènech Ferres, war früher ein Dienstmädchen für ihren zukünftigen Ehemann. Salvador hatte zwei Geschwister, eine jüngere Schwester, Anna María, und einen älteren Bruder, auch Salvador, der im Alter von zwei Jahren starb. Dalí glaubte, die Reinkarnation seines toten Bruders zu sein.

Dalí zeigte bereits in der Kindheit künstlerische Talente. Im Jahre 1921 wurde er in der Madrider Schule der schönen Künste Academia de San Fernando aufgenommen. Hier machte er Bekanntschaft mit seinen zukünftigen Freunden und Kollegen Luis Buñuel und Federico García Lorca. Seine Werke dieser Periode zeigen Elemente des Futurismus, der metaphysischen Malerei und des Kubismus. 1925 fand seine erste Einzelausstellung in der Dalmauer Galerie in Barcelona statt. Ein Jahr später besuchte der Künstler Paris, wo er Pablo Picasso traf, der ihn den Künstlern der Pariser Avantgarde vorstellte. Beeinflusst von Diego Velázquez (der spanische Maler und führende künstlerische Persönlichkeit des Hofes von König Philip IV), wuchs Dalí sein unverwechselbarer Schnurrbart. Im selben Jahr wurde er aus der Madrider Akademie ausgeschlossen. Im Jahr 1929 arbeitete er mit Luis Buñuel an dem Film "Un Chien Andalou" (An Andalusian Dog), der seine offizielle Akzeptanz in der surrealistischen Gruppe markierte.

Im Sommer des gleichen Jahres traf er Gala, seine zukünftige lebenslange Partnerin, die seine Arbeit stark beeinflusste. Während dieser Periode begann Salvador seine "paranoisch-kritische Methode" zu entwickeln, die auf spontanem Zugriff auf das Unterbewusstsein beruhte, was zu solchen charakteristischen Bildern wie dem Lugubrious Game (1929) und The Persistence of Memory (1931) führte. 1932 nahm Dalí an der ersten surrealistischen Ausstellung in den USA teil, was ein triumphierender Erfolg war. Inzwischen brach der spanische Bürgerkrieg aus und Dalí, bekannt für seine extremen Ansichten, machte kein Geheimnis aus seiner Sympathie für die Politik von General Franco, die zu Konflikten mit den anderen Surrealisten führte. 1939 wurde er schließlich aus der surrealistischen Gruppe ausgeschlossen. Ein Jahr später wanderte er mit Gala nach den USA aus, wo er bis 1948 blieb. Dort veröffentlichte er seine Autobiographie "Das geheime Leben von Salvador Dalí" (1942) und arbeitete für die Filmindustrie, beispielsweise für ein Drehbuch für Walt Disney. Nach ihrer Rückkehr nach Spanien ließen sich Dalí und Gala in Katalonien nieder, wo sie den Rest ihres Lebens verbrachten. Zu dieser Zeit begann Dalí in seine Kompositionen mehr religiöse Elemente und optische Täuschungen zu inkludieren, was zu Gemälden wie die Madonna von Port Lligat (1950) und Kreuzigung (1954) führte. Von 1960 bis zur Fertigstellung 1974 arbeitete Dalí an seinem Theater und Museum in Figueres. Er wandte sich auch anderen Projekten zu wie der Werbung (das Logo für Chupa Chups Lutscher) und das Möbeldesign (z. B. ein Sofa in der Form der Lippen der Schauspielerin Mae West). Er schuf auch seine eigene Schmucksammlung und "Dalí" Parfüm.

Dalí benutzte eine breite Palette von Symbolen in seinen surrealistischen Werken, deren bekannteste die schmelzende Uhr ist, die die Relativität der Zeit symbolisiert, wie von Albert Einstein beschrieben. Der Ursprung dieser Idee ist Dalí's Beobachtung eines an einem heißen Sommertag schmelzenden Camembert-Käse zugeschrieben. Andere Symbole beinhalteten einen Elefanten auf schlanken Beinen und kriechenden Ameisen, die, nach Dalí, Tod und Angst symbolisierten. Das waren Empfindungen, die in der Kindheit des Künstlers ihren Ursprung hatten. Als er ein Kind war, hatte er eine Haustier-Fledermaus, die eines Tages starb, und Dalí fand es bedeckt mit Ameisen. Dalís Motive sind aus der Welt der Träume und freien Assoziationen gezogen.

1982 starb Dalís geliebte Frau Gala. Im selben Jahr wurde der Maler Salvador Felipe Jacinto Dalí von König Juan Carlos zum "Marquès de Dalí de Púbol" geadelt.. Im Jahr 1989 starb der zurückgetretene Dalí an Herzversagen in seinem Museum im Galatea Tower. Nach seinen Wünschen wurde er in der Krypta des Museums begraben. In seinem Testament vermachte er sein ganzes Vermögen und seine Werke dem spanischen Staat.

Die oft undurchdringliche Tiefe von Dalís Gemälden steht im Widerspruch zu seinen Skandalen und dem exhibitionistischen öffentlichen Verhalten. Während seines ganzen Lebens weigerte er sich, alle Speisen zu essen, die rot gefärbt waren und trug einen halbrasierten Schnurrbart. Er liebte es, ungewöhnliche Dinge zu tun, nur um die Aufmerksamkeit auf sich selbst zu lenken. Dennoch ist er einer der größten Künstler in Bezug auf die Qualität seiner Werke und wurde zu einem der wichtigsten Pioniere der neuen künstlerischen Trends seiner Zeit.

 

Salvador Dalí, full name Salvador Domènec Felip Jacint Dalí i Domènech, was born in 1904 in the Spanish village of Figueres, Catalonia to a middle class family. His father, Dalí i Cusí, was a state official and his mother, Felipa Domènech Ferres, was formerly a maid to her future husband. Salvador had two siblings, a younger sister, Anna María, and an older brother, also Salvador, who died at the age of two. Dalí believed himself to be the reincarnation of his dead brother.

Dalí already showed signs of artistic talent in childhood. In 1921 he was accepted into the Madrid school of fine arts Academia de San Fernando. Here he made acquaintance with his future friends and colleagues Luis Buñuel and Federico García Lorca. His works of this period display elements of Futurism, metaphysical painting and Cubism. In 1925 his first one-man exhibition took place in the Dalmau Gallery in Barcelona. A year later the artist visited Paris, where he met Pablo Picasso, who introduced him to the artists of the Paris avant-garde. Influenced by Diego Velázquez (the Spanish painter and leading artistic personality of the court of King Philip IV) Dalí grew his distinctive moustache. In the same year he was expelled from the Madrid Academia. In 1929 he collaborated with Luis Buñuel on the film Un Chien Andalou (An Andalusian Dog), which marked his official accepta

nce into the Surrealist Group.

In the summer of the same year he met Gala, his future lifelong partner, who greatly influenced his work. During this period, Salvador began to develop his “paranoiac-critical method” based on spontaneously accessing the subconscious, which resulted in such characteristic paintings as The Lugubrious Game (1929) and The Persistence of Memory (1931). In 1932 Dalí took part in the first Surrealist exhibition in the USA, which was a triumphant success. In the meanwhile, the Spanish Civil War broke out and Dalí, renowned for his extreme views, made no secret of his sympathy for the policies of General Franco, which resulted in conflicts with the other Surrealists. In 1939 he was finally expelled from the Surrealist Group. A year later he left with Gala for the USA, where they remained until 1948. There he published his autobiography The Secret Life of Salvador Dalí (1942) and worked for the film industry, for example drawing a storyboard for Walt Disney. Following their return to Spain, Dalí and Gala settled in Catalonia, where they spent the rest of their lives. At this time, Dalí began to include in his compositions more religious elements and optical illusions, resulting in paintings such as The Madonna of Port Lligat (1950) and Crucifixion (1954). From 1960 until their completion in 1974, Dalí worked on his theatre and museum in Figueres. He also turned his hand to other projects, such as advertising (the logo for Chupa Chups lollipops) and furniture design (for example a sofa in the shape of actress Mae West’s lips). He also created his own jewellery collection and “Dalí” perfume.

Dalí used a wide range of symbols in his surrealistic works, the most familiar of which is the melting watch, symbolising the relativity of time as described by Albert Einstein. The origin of this idea is ascribed to Dalí’s observation of a Camembert cheese melting on a hot summer’s day. Other symbols included an elephant on slender legs and crawling ants, the latter of which symbolised, according to Dalí, death and fear. These were sensations which had an origin in the artist’s childhood. When he was a child he had a pet bat, which died one day, and Dalí found it covered in ants. Dalí’s motifs are drawn from the world of dreams and free associations.

In 1982 Dalí’s beloved wife Gala died. In the same year the painter was knighted. In 1989 the resigned Dalí died of heart failure in his museum in Galatea Tower. In accordance with his wishes he was buried in the crypt of the museum. In his will he bequeathed all his property and works to the Spanish State.

The often impenetrable depth of Dalí’s paintings contrasts with his scandals and exhibitionistic public behaviour. Throughout his life he refused to eat any food that was red in colour and sported a half-shaven moustache. He was fond of doing unusual things just for the sake of drawing attention to himself. Nonetheless, he is one of the greatest artists in terms of the quality of his works and became one of the most important pioneers of the new artistic trends of his time.

www.goap.cz/salvador-dali-en

Aussicht während der Fahrt mit dem Fahrrad von F.tan nach S.cuol im Engadin des Kanton Graubünden der Schweiz :

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Das Schloss Tarasp

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Piz Plattas ( GR - 3`030 m - Berggipfel Berg Gipfel montagne montagna mountain ) der Sesvennagruppe in den Bündner Ostalpen ( Alpen alps ) ob Scuol - Tarasp im Unterengadin - Engadin im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz

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Piz Nair ( GR - 2`951 m - Berggipfel Berg Gipfel montagne montagna mountain ) der Sesvennagruppe in den Bündner Ostalpen ( Alpen alps ) ob Scuol - Tarasp im Unterengadin - Engadin im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz

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Schloss Tarasp

 

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Das Schloss Tarasp steht in Tarasp im Unterengadin / Engadin im Kanton Graubünden

der Schweiz.

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Im Unterengadin berühren sich fast alle alten bewohnten Gegenden an der linken Seite des

Tales. Die H.änge am rechten U.fer des I.nn sind von ausgedehnten W.äldern bedeckt, die

hier und dort durch D.örfer , die auf T.errassen stehen, unterbrochen werden.

 

Auf dieser Seite ist das grösste D.orf dasjenige von Tarasp, heute eine aufgeteilte

G.emeinde, die in ihrem Z.entrum durch die Festung mit demselben Namen beschützt

wird.

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Das Schloss Tarasp, das auf einem felsigen S.teiltablett steht, zählt zu den berühmtesten

Verteidigungswerken R.hätiens. Von allen noch bewohnbaren graubündnerischen Schlössern

ist Tarasp dasjenige, das die meisten Elemente seiner mittelalterlichen Substanz bewahrt hat.

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Gegen 1900 befand es sich in einem so bedauernswerten Z.ustand, dass die zwischen 1910

und 1914 unternommenen R.estaurierungsarbeiten unausweichlich ernste B.eschädigungen

an den verschiedenen G.ebäuden und auch an seinem I.nneren verursachten.

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Dennoch versuchten die Restauratoren das Möglichste, um das äussere Erscheinungsbild

des Schlosses beizubehalten, ausgenommen das eingestürzte D.ach, das sie völlig erneuern

mussten. Von Beginn ihrer Arbeiten an gaben sie sich grosse Mühe, sich an die Z.eichnungen

der Originalkonstruktionen zu halten.

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Die Lage des Schlosses auf einem isolierten felsigen Hügel entspricht nicht den

Geländeformen, die im allgemeinen in Graubünden für Festungskonstruktionen gewählt

wurden.

 

So unterscheidet sich die architektonische Struktur von Tarasp ziemlich stark von den

gängigen rhätischen Grundrissen. Es ist selbstverständlich, dass die Hauptelemente -

Eingang, Vorderschloss, zentrales Schloss und Behausungskörper - bei Tarasp auch

vorhanden sind, doch ist Ihre Anordnung an die Geländeart angepasst worden.

 

Die architektonische Vorstellung entspricht gewissermassen einer Spirale, die sich von

der ersten Tür, die auf halber Höhe an der Flanke des Hügels eingerichtet wurde,

unregelmässig bis zum Wohnungsgebäude führt, das auf dem G.ipfel des felsigen Kaps

errichtet wurde.

 

Das Vorderschloss und das Hauptschloss teilen die Gesamtheit in drei Bereichen, deren

heutiges Erscheinungsbild das Produkt einer Entwicklung von mehreren Jahrhunderte ist.

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Die Befestigungen des Eingangs, die eine äusserliche T.üre, die heute verschwunden ist,

und einen langen G.ang mit S.chiessscharten und von zwei Türmen flankiert, die sich zur

S.chlucht öffnen, datieren vermutlich aus einem späten Zeitalter, wahrscheinlich um das

Jahr 1600.

 

Dieser verstärkte Eingang sollte zweifellos als Hindernis für die damals so häufigen Angriffe

in Rhätien dienen.

 

Das Vorderschloss dehnt sich auf der Terrasse im Norden des Hügels aus. Von der T.alseite

wird es durch einen schroffen felsigen H.ang abgegrenzt, dessen unregelmässige Gräte

durch die U.mfriedungsmauer führen.

 

Wenn man das Schloss durch die Aussentür im Westen des Geländes verlässt, erhebt sich

ein Q.uerbalken, der mit S.chiessscharten für F.euerwaffen ausgestattet wurde, bis zum

K.omplex der Gebäude des zentralen Schlosses.

 

Das Vorderschloss war vermutlich durch eine Mauer im hohen Mittelalter umgeben, doch

die derzeitige architektonische Struktur dieses Bereichs reicht nur bis zum Anfang der

modernen Zeiten: das Schilderhaus, das neben dem Tor steht, stammt aus dem Anfang des

16. Jahrhundert, und das massive P.ulvermagazin um das Jahr 1716.

 

Was die anderen Gebäude betrifft, wurden sie entweder in der heutigen Zeit errichtet oder

umgestaltet.

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Das ist insbesondere der Fall bei der K.apelle, dessen Apsis in die Ringmauern eingefügt

wurde. Obwohl seine innere Einrichtung aus dem 17. Jahrhundert stammt, könnten die

Mauern dem 12. Jahrhundert zugeteilt werden.

 

Die Malereien, die die Wände der Apsis schmückten, und von denen leider nur noch

F.ragmente übrig sind, wurden gegen 1100 ausgeführt. Das Zw.ischentor, das im Westen

des H.eiligtums verschont blieb, verdankt sein derzeitiges Aussehen den Arbeiten, die zu

Beginn des 16. Jahrhunderts durchgeführt wurden.

 

Was den K.irchturm betrifft ist er in seiner Art wirklich einmalig. Mit seinen fünf Stockwerken

und seinem barocken Z.wiebeldach steht er höher als das zentrale Schlosses, an dem er

angebaut wurde.

 

Die Dicke seiner Mauern und die Dimensionen des Grundrisses sind in erstaunlichem

Missverhältnis mit jenen der bescheidenen K.apelle. Vermutlich hat dieser Turm, der wie

die K.appelle wahrscheinlich aus dem 11. Jahrhundert stammt, vom Anfang an als

V.erteidigungs - und K.irchturm gedient.

 

Das zentrale Schloss, das heute wie eine kompakte Masse aussieht, ist von einer hohen

Umfriedungsmauer umgeben, deren Verlauf von der unregelmässigen Gräte des Hügels

bestimmt ist.

 

Wenn man vom Osten durch das Tor schreitet, gelangt man in einen Gang, der von

einem G.ewölbe seit dem Mittelalter bedeckt wurde, zum zentralen inneren H.of, von wo

die der M.auer angeschlossenen Gebäude zugänglich sind.

 

Hier liegen vermutlich die ältesten Elemente der niedrigeren Umfriedungsmauer. Sie könnten

bis ins 11. Jahrhundert zurückdatieren, wie jene von S.agogn und von N.ivagl, deren

Zeitbestimmung dank archäologischen Ausgrabungen möglich war.

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Der Gebäudekomplex, oder das zentrale Schloss, das mehrmals im Laufe des 16. und

17. Jahrhunderts renoviert und vergrössert wurde, stammt vermutlich aus dem 13. und

14. Jahrhundert.

 

Das gilt auch vor allem für die alte Wohnung, die auf dem G.ipfel des Hügels errichtet wurde,

ein massiver und defensiver Behausungskörper, dessen Ursprung aus verschiedenen

Gründen nicht vor dem 13. Jahrhundert festgelegt werden kann.

 

Trotz seines Aussehens ist das bescheidenere und einfachere Schloss als jenes von heute,

das durch seine Grossartigkeit und seine Kompaktheit besticht, ein Werk des

13. Jahrhunderts.

 

Das zentrale Schloss von Tarasp erfuhr zahlreiche Renovationen am Ende des Mittelalters

und anfangs der modernen Zeiten. Erst im Laufe dieser Arbeiten wurden die Säle der

unteren Stockwerke mit Gewölben ausgestattet, die Fenster trichterförmig durchbohrt, und

die H.olztäfelung in den erhöhten Gebäuden aufgerichtet. Nach zwei alten Zeichnungen von

1520 wurden bestimmte Teile der R.ingmauer früher von hervorstehenden Wegen überwunden.

 

Die Versorgung mit Trinkwasser, war ein schwerwiegendes Problem für die Mehrzahl der

Schlösser, die auf Felsen aufgerichtet wurden. In Tarasp wurde dies durch eine Z.isterne

gewährleistet, die sich im zentralen Schloss befand.

 

Im 18. Jahrhundert musste diese ersetzt werden. Eine andere ausserhalb der R.ingmauer

gegrabene Z.isterne am Fuss der Felsen konnte nur in Friedenszeiten ohne Gefahr benutzt

werden.

 

Die weiss verputzten Fassaden wurden früher reichlich mit Wappenmalereien geschmückt.

Was davon im Jahr 1900 noch sichtbar war, datiert vermutlich nicht vor dem Ende des

15. Jahrhunderts. Einige dieser Malereien wurden bei Sanierungsarbeiten restauriert und

verzieren heute glücklicherweise die eher kalten und kahlen Fassaden.

.

.

Im Widerspruch zu anderen rhätischen Schlössern, die auf archäologischer Ebene oder

aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte zu den ältesten Schlössern dieser Art zählen, aber

nur spät in den Texten erscheinen, wurde Tarasp bereits im 11. Jahrhundert erwähnt.

 

Jedoch ist das Konstruktionsdatum noch ungewiss. Es ist nicht unmöglich, dass es bereits im

10. Jahrhundert errichtet wurde.

 

Der Name von Tarasp wird von "terra aspera" (wilde Erde) abgeleitet, was dazu beiträgt

zu glauben, dass das Schloss in einer vor kurzem gerodeten Stelle gebaut wurde. Das

entspricht dem, was wir den ältesten Dokumenten entnehmen können, in denen es heisst,

dass Tarasp von einer reichen aus dem V.enosta-T.al und vielleicht auch aus N.orditalien

stammenden B.aronenlinie gebaut wurde.

 

Der Zeitpunkt, an dem diese F.amilie, deren L.ändereien sich mehrheitlich ursprünglich im

V.enosta - T.al befanden, den Namen der Festung annahmen - gegen das Ende des

11. Jahrhunderts - markiert zweifellos den Beginn ihrer kolonisierenden Aktivität im Engadin.

 

Ihre Absicht war es zweifellos, in dieser wenig bevölkerten Region eine Herrschaft von

gewisser Bedeutung zu erschaffen.

 

Während der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts erreichten die Tarasp ihren Höhepunkt.

Sie verfügten über Ländereien, die sich im V.enosta-T.al und im Rest von S.üdtirol, in M.ittel-

G.raubünden und in V.alteline erstreckten, und besassen sogar einige Ländereien in B.ayern.

 

Um ihre Beherrschung zu konsolidieren, nahmen sie zahlreiche Ministerielle in Anspruch.

Wir finden unter diesen die Barone von M.armels, die später zu den mächtigsten rhätischen

Familien angehörten. Das p.atrimonische K.loster, das gegen 1090 von Eberhard von T.arasp

in der Nähe von S.cuol gegründet wurde, wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts an Marienberg

in der Nähe von B.urgeis (V.enosta-T.al) übertragen.

.

.

Im gleichen Zeitalter wurde die Herrschaft von Tarasp hin und her gerissen in den Kämpfen

der Bischöfe von C.hur, die ihren Einfluss von O.berengadin bis ins Unterengadin zu

vergrössern versuchten, und die Grafen von T.irol, die auch ihre Macht im umgekehrten

Sinne auszudehnen versuchten, ausgehend vom niedrigeren T.al des I.nn.

 

1160, übergab Ulrich de Tarasp, der manches Mal schon seinen Glauben an die K.irche durch

grosszügige Spenden bestätigte, dem Bischof von C.hur seinen Anteil am Schloss von Tarasp.

 

Sein Neffe Gebhard, der dies als Verschwendung der Familiengüter sah, bemächtigte sich

der Festung und liess die Bischofsgarnison abreissen. Der Bischof wurde von Ulrich von

Tarasp und seinem Vetter Egino von Matsch geholfen und belagerte dann das Schloss und

zwang Gebhard, dieses aufzugeben.

 

Schliesslich wurde ein Kompromiss gefunden; das Schloss wurde Gebhard als Lehen

zugestanden, aber dieser musste versprechen, seinen Teil dem Bischof zu hinterlassen,

falls er ohne Kinder sterben würde. Die Rechte des Bischofs blieben allerdings nicht

unumstritten.

.

.

Nach dem Verschwinden der Barone von Tarasp gegen 1170 gelangte das Schloss aus

unklaren Gründen, aber wahrscheinlich gemäss bestimmten erblichen Rechten, an den

Herren von R.eichenberg, die sich damals im V.enosta - T.al etabliert hatten.

 

In Missachtung der Rechte, die dem Bischof zustanden, wurde das Schloss in 1239 an

den Grafen von T.irol übertragen, der es ihnen als Lehen zurückgab. Die R.eichenberg

residierten nur kurz in Tarasp.

 

Auch die Grafen von T.irol konnten nicht lange ihren Erwerb geniessen, denn am Ende des

13. Jahrhunderts, gelangte Tarasp in die Hände der B.arone von M.atsch - wahrscheinlich

infolge eines Ländereienaustausches.

 

Die M.atsch entsprangen einem Seitenzweig des überlieferten Stammes Tarasp, der

zwischenzeitlich ausstarb. Zu Beginn besassen Egino und Ulrich von M.atsch zusammen

ihr patrimonisches Eigentum.

 

Sie installierten einen Schlossherren in Tarasp und beauftragten ihn, die Herrschaft in ihren

Namen zu verwalten. Es wurde auch vereinbart, dass, falls einer der zwei Vetter seinen

Vertrag brechen würde, sein Teil zum anderen zurückfallen würde.

 

Das gegenseitige Misstrauen zwischen Ulrich und Egino, führte allerdings bereits in 1297 zu

einer Teilung. 1625 starb die T.ochter des Schlossherren in einem F.euer. Während des 16.

und 17. Jahrhunderts, hörten die österreichischen Intendanten nicht auf, sich über die

Überalterung der Gebäude zu beklagen. Peinlich genaue Renovierungen und Vergrösserungen

wurden zu Beginn des 13. Jahrhunderts unternommen.

 

1803 wurde Tarasp dem neuen Kanton Graubünden zugeteilt, und das fast zerstörte Schloss

ging in die Hände von Privatperson über. 1856 wurde das Schloss von P.lanta von S.amedan

gekauft für Fr. 1`200. -.

 

Er führte zahlreiche Reparaturen insbesondere am D.ach durch. Im Jahre 1900 wurde das

Schloss vom deutschen Unternehmer Dr. Lingner aus D.resden gekauft. Dieser restaurierte

das Schloss von 1906 bis 1916. Nach seinem Tod ging das Schloss in die Hände des

G.rossherzogs E.rnest L.udwig von H.essen und bei R.hein von D.armstadt über. Das Schloss

gehört immer noch dieser Familie.

.

.

.

Siehe auch : www.schloss-tarasp.ch.

.

.

.

( BeschriebSchlossTarasp SchlossTarasp AlbumSchlösserKantonGraubünden KantonGraubünden Grischun Schloss Castle Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude Building Archidektur AlbumSchweizerSchlössesr,BurgenundRuinen )

.

.

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.

.

Burgentour durch`s E.ngadin am Montag den 26. Oktober 2009

.

.

Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich - L.andquart - K.losters - V.ereinatunnel nach A.rdez

im E.ngadin

.

.

B.esuch der R.uine der B.urg S.teinisberg

.

.

Weiter mit dem F.ahrrad nach F.tan - M.uot P.ednal (GR - 1`770m) - S.cuol - R.amosch

(GR - 1`231m) - B.esuch der R.uine B.urg T.schanüff - S.an N.icla - S.clamischutt P.T.T

(GR - 1`050m) - M.artina P.T.T (GR - 1`035m) - R.uine A.lt F.instermünz ( Ö.stereich ) -

M.artina P.T.T (GR - 1`035m)

.

.

Mit dem P.ostauto über S.cuol T.arasp nach A.rdez und weiter mit dem Z.ug durch den

V.ereinatunnel nach L.andquart und mit der S.B.B über Z.ürich nach B.ern

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Hurni091026 AlbumZZZZ091026BurgentourEngadin AlbumGraubünden KantonGraubünden KantonGrischun

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 161215

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NIF

Schloss Tarasp ( Ursprung Mittelalter um 1040 - Mittelalter - Burg Höhenburg Chastè castello château castle ) bei Tarasp im Unterengadin - Engadin im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz

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Schloss Tarasp

 

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Das Schloss Tarasp steht in Tarasp im Unterengadin - Engadin im Kanton Graubünden –

Grischun in der Schweiz

.

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Im Unterengadin berühren sich fast alle alten bewohnten Gegenden an der linken Seite des

Tales. Die H.änge am rechten U.fer des I.nn sind von ausgedehnten W.äldern bedeckt, die

hier und dort durch D.örfer , die auf T.errassen stehen, unterbrochen werden.

 

Auf dieser Seite ist das grösste D.orf dasjenige von Tarasp, heute eine aufgeteilte

G.emeinde, die in ihrem Z.entrum durch die Festung mit demselben Namen beschützt

wird.

.

.

.

Das Schloss Tarasp, das auf einem felsigen S.teiltablett steht, zählt zu den berühmtesten

Verteidigungswerken R.hätiens. Von allen noch bewohnbaren graubündnerischen Schlössern

ist Tarasp dasjenige, das die meisten Elemente seiner mittelalterlichen Substanz bewahrt hat.

.

.

Gegen 1.9.0.0 befand es sich in einem so bedauernswerten Z.ustand, dass die zwischen

1.9.1.0 und 1.9.1.4 unternommenen R.estaurierungsarbeiten unausweichlich ernste B.e-

Schädigungen an den verschiedenen G.ebäuden und auch an seinem I.nneren verursachten.

.

.

.

Dennoch versuchten die Restauratoren das Möglichste, um das äussere Erscheinungsbild

des Schlosses beizubehalten, ausgenommen das eingestürzte D.ach, das sie völlig erneuern

mussten. Von Beginn ihrer Arbeiten an gaben sie sich grosse Mühe, sich an die Z.eichnungen

der Originalkonstruktionen zu halten.

.

.

Die Lage des Schlosses auf einem isolierten felsigen Hügel entspricht nicht den

Geländeformen, die im allgemeinen in Graubünden für Festungskonstruktionen gewählt

wurden.

 

So unterscheidet sich die architektonische Struktur von Tarasp ziemlich stark von den

gängigen rhätischen Grundrissen. Es ist selbstverständlich, dass die Hauptelemente -

Eingang, Vorderschloss, zentrales Schloss und Behausungskörper - bei Tarasp auch

vorhanden sind, doch ist Ihre Anordnung an die Geländeart angepasst worden.

 

Die architektonische Vorstellung entspricht gewissermassen einer Spirale, die sich von

der ersten Tür, die auf halber Höhe an der Flanke des Hügels eingerichtet wurde,

unregelmässig bis zum Wohnungsgebäude führt, das auf dem G.ipfel des felsigen Kaps

errichtet wurde.

 

Das Vorderschloss und das Hauptschloss teilen die Gesamtheit in drei Bereichen, deren

heutiges Erscheinungsbild das Produkt einer Entwicklung von mehreren Jahrhunderte ist.

.

.

Die Befestigungen des Eingangs, die eine äusserliche T.üre, die heute verschwunden ist,

und einen langen G.ang mit S.chiessscharten und von zwei Türmen flankiert, die sich zur

S.chlucht öffnen, datieren vermutlich aus einem späten Zeitalter, wahrscheinlich um das

Jahr 1.6.0.0.

 

Dieser verstärkte Eingang sollte zweifellos als Hindernis für die damals so häufigen Angriffe

in Rhätien dienen.

 

Das Vorderschloss dehnt sich auf der Terrasse im Norden des Hügels aus. Von der T.alseite

wird es durch einen schroffen felsigen H.ang abgegrenzt, dessen unregelmässige Gräte

durch die U.mfriedungsmauer führen.

 

Wenn man das Schloss durch die Aussentür im Westen des Geländes verlässt, erhebt sich

ein Q.uerbalken, der mit S.chiessscharten für F.euerwaffen ausgestattet wurde, bis zum

K.omplex der Gebäude des zentralen Schlosses.

 

Das Vorderschloss war vermutlich durch eine Mauer im hohen Mittelalter umgeben, doch

die derzeitige architektonische Struktur dieses Bereichs reicht nur bis zum Anfang der

modernen Zeiten: das Schilderhaus, das neben dem Tor steht, stammt aus dem Anfang des

16. Jahrhundert, und das massive P.ulvermagazin um das Jahr 1.7.1.6.

 

Was die anderen Gebäude betrifft, wurden sie entweder in der heutigen Zeit errichtet oder

umgestaltet.

.

.

Das ist insbesondere der Fall bei der K.apelle, dessen Apsis in die Ringmauern eingefügt

wurde. Obwohl seine innere Einrichtung aus dem 17. Jahrhundert stammt, könnten die

Mauern dem 12. Jahrhundert zugeteilt werden.

 

Die Malereien, die die Wände der Apsis schmückten, und von denen leider nur noch

F.ragmente übrig sind, wurden gegen 1.1.0.0 ausgeführt. Das Zw.ischentor, das im

W.esten des H.eiligtums verschont blieb, verdankt sein derzeitiges Aussehen den Arbeiten,

die zu Beginn des 16. Jahrhunderts durchgeführt wurden.

 

Was den K.irchturm betrifft ist er in seiner Art wirklich einmalig. Mit seinen fünf Stockwerken

und seinem barocken Z.wiebeldach steht er höher als das zentrale Schlosses, an dem er

angebaut wurde.

 

Die Dicke seiner Mauern und die Dimensionen des Grundrisses sind in erstaunlichem

Missverhältnis mit jenen der bescheidenen K.apelle. Vermutlich hat dieser Turm, der wie

die K.appelle wahrscheinlich aus dem 11. Jahrhundert stammt, vom Anfang an als

V.erteidigungs - und K.irchturm gedient.

 

Das zentrale Schloss, das heute wie eine kompakte Masse aussieht, ist von einer hohen

Umfriedungsmauer umgeben, deren Verlauf von der unregelmässigen Gräte des Hügels

bestimmt ist.

 

Wenn man vom Osten durch das Tor schreitet, gelangt man in einen Gang, der von

einem G.ewölbe seit dem Mittelalter bedeckt wurde, zum zentralen inneren H.of, von wo

die der M.auer angeschlossenen Gebäude zugänglich sind.

 

Hier liegen vermutlich die ältesten Elemente der niedrigeren Umfriedungsmauer. Sie könnten

bis ins 11. Jahrhundert zurückdatieren, wie jene von S.agogn und von N.ivagl, deren

Zeitbestimmung dank archäologischen Ausgrabungen möglich war.

.

.

Der Gebäudekomplex, oder das zentrale Schloss, das mehrmals im Laufe des 16. und

17. Jahrhunderts renoviert und vergrössert wurde, stammt vermutlich aus dem 13. und

14. Jahrhundert.

 

Das gilt auch vor allem für die alte Wohnung, die auf dem G.ipfel des Hügels errichtet wurde,

ein massiver und defensiver Behausungskörper, dessen Ursprung aus verschiedenen

Gründen nicht vor dem 13. Jahrhundert festgelegt werden kann.

 

Trotz seines Aussehens ist das bescheidenere und einfachere Schloss als jenes von heute,

das durch seine Grossartigkeit und seine Kompaktheit besticht, ein Werk des

13. Jahrhunderts.

 

Das zentrale Schloss von Tarasp erfuhr zahlreiche Renovationen am Ende des Mittelalters

und anfangs der modernen Zeiten. Erst im Laufe dieser Arbeiten wurden die Säle der

unteren Stockwerke mit Gewölben ausgestattet, die Fenster trichterförmig durchbohrt, und

die H.olztäfelung in den erhöhten Gebäuden aufgerichtet. Nach zwei alten Zeichnungen von

1.5.2.0 wurden bestimmte Teile der R.ingmauer früher von hervorstehenden Wegen über-

wunden.

 

Die Versorgung mit Trinkwasser, war ein schwerwiegendes Problem für die Mehrzahl der

Schlösser, die auf Felsen aufgerichtet wurden. In Tarasp wurde dies durch eine Z.isterne

gewährleistet, die sich im zentralen Schloss befand.

 

Im 18. Jahrhundert musste diese ersetzt werden. Eine andere ausserhalb der R.ingmauer

gegrabene Z.isterne am Fuss der Felsen konnte nur in Friedenszeiten ohne Gefahr benutzt

werden.

 

Die weiss verputzten Fassaden wurden früher reichlich mit W.appenmalereien geschmückt.

Was davon im Jahr 1.9.0.0 noch sichtbar war, datiert vermutlich nicht vor dem Ende des

15. Jahrhunderts. Einige dieser Malereien wurden bei Sanierungsarbeiten restauriert und

verzieren heute glücklicherweise die eher kalten und kahlen Fassaden.

.

.

.

Im Widerspruch zu anderen rhätischen Schlössern, die auf archäologischer Ebene oder

aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte zu den ältesten Schlössern dieser Art zählen, aber

nur spät in den Texten erscheinen, wurde Tarasp bereits im 11. Jahrhundert erwähnt.

 

Jedoch ist das Konstruktionsdatum noch ungewiss. Es ist nicht unmöglich, dass es bereits im

10. Jahrhundert errichtet wurde.

 

Der Name von Tarasp wird von "terra aspera" (wilde Erde) abgeleitet, was dazu bei-

trägt zu glauben, dass das Schloss in einer vor kurzem gerodeten Stelle gebaut wurde. Das

entspricht dem, was wir den ältesten Dokumenten entnehmen können, in denen es heisst,

dass Tarasp von einer reichen aus dem V.enosta-T.al und vielleicht auch aus N.orditalien

stammenden B.aronenlinie gebaut wurde.

 

Der Zeitpunkt, an dem diese F.amilie, deren L.ändereien sich mehrheitlich ursprünglich im

V.enosta - T.al befanden, den Namen der Festung annahmen - gegen das Ende des

11. Jahrhunderts - markiert zweifellos den Beginn ihrer kolonisierenden Aktivität im Engadin.

 

Ihre Absicht war es zweifellos, in dieser wenig bevölkerten Region eine Herrschaft von

gewisser Bedeutung zu erschaffen.

 

Während der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts erreichten die Tarasp ihren Höhepunkt.

Sie verfügten über Ländereien, die sich im V.enosta-T.al und im Rest von S.üdtirol, in M.ittel-

G.raubünden und in V.alteline erstreckten, und besassen sogar einige Ländereien in B.ayern.

 

Um ihre Beherrschung zu konsolidieren, nahmen sie zahlreiche Ministerielle in Anspruch.

Wir finden unter diesen die Barone von M.armels, die später zu den mächtigsten rhätischen

Familien angehörten. Das p.atrimonische K.loster, das gegen 1.0.9.0 von Eberhard von T.arasp

in der Nähe von S.cuol gegründet wurde, wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts an M.arien-

berg in der Nähe von B.urgeis ( V.enosta-T.al ) übertragen.

.

.

Im gleichen Zeitalter wurde die Herrschaft von Tarasp hin und her gerissen in den Kämpfen

der Bischöfe von C.hur, die ihren Einfluss von O.berengadin bis ins Unterengadin zu

vergrössern versuchten, und die Grafen von T.irol, die auch ihre Macht im umgekehrten

Sinne auszudehnen versuchten, ausgehend vom niedrigeren T.al des I.nn.

 

1.1.6.0, übergab Ulrich de Tarasp, der manches Mal schon seinen Glauben an die K.irche

durch grosszügige Spenden bestätigte, dem B.ischof von C.hur seinen Anteil am Schloss von

Tarasp.

 

Sein Neffe Gebhard, der dies als Verschwendung der Familiengüter sah, bemächtigte sich

der Festung und liess die Bischofsgarnison abreissen. Der Bischof wurde von Ulrich von

Tarasp und seinem Vetter Egino von M.atsch geholfen und belagerte dann das Schloss und

zwang Gebhard, dieses aufzugeben.

 

Schliesslich wurde ein Kompromiss gefunden; das Schloss wurde Gebhard als Lehen

zugestanden, aber dieser musste versprechen, seinen Teil dem B.ischof zu hinterlassen,

falls er ohne Kinder sterben würde. Die Rechte des B.ischofs blieben allerdings nicht

unumstritten.

.

.

.

Nach dem Verschwinden der Barone von Tarasp gegen 1.1.7.0 gelangte das Schloss

aus unklaren Gründen, aber wahrscheinlich gemäss bestimmten erblichen Rechten, an

den Herren von R.eichenberg, die sich damals im V.enosta - T.al etabliert hatten.

 

In Missachtung der Rechte, die dem B.ischof zustanden, wurde das Schloss in 1.2.3.9

an den Grafen von T.irol übertragen, der es ihnen als Lehen zurückgab. Die R.eichenberg

residierten nur kurz in Tarasp.

 

Auch die Grafen von T.irol konnten nicht lange ihren Erwerb geniessen, denn am Ende des

13. Jahrhunderts, gelangte Tarasp in die Hände der B.arone von M.atsch - wahrscheinlich

infolge eines Ländereienaustausches.

 

Die M.atsch entsprangen einem Seitenzweig des überlieferten Stammes Tarasp, der

zwischenzeitlich ausstarb. Zu Beginn besassen Egino und Ulrich von M.atsch zusammen

ihr patrimonisches Eigentum.

 

Sie installierten einen Schlossherren in Tarasp und beauftragten ihn, die Herrschaft in ihren

Namen zu verwalten. Es wurde auch vereinbart, dass, falls einer der zwei Vetter seinen

Vertrag brechen würde, sein Teil zum anderen zurückfallen würde.

 

Das gegenseitige Misstrauen zwischen Ulrich und Egino, führte allerdings bereits in 1.2.9.7

Zu einer Teilung. 1.6.2.5 starb die T.ochter des Schlossherren in einem F.euer. Während

des 16. und 17. Jahrhunderts, hörten die österreichischen Intendanten nicht auf, sich über

die Überalterung der Gebäude zu beklagen. Peinlich genaue Renovierungen und Ver-

grösserungen wurden zu Beginn des 13. Jahrhunderts unternommen.

 

1.8.0.3 wurde Tarasp dem neuen Kanton Graubünden zugeteilt, und das fast zerstörte

Schloss ging in die Hände von Privatperson über. 1.8.5.6 wurde das Schloss von P.lanta

von S.amedan gekauft für Fr. 1`200. -.

 

Er führte zahlreiche Reparaturen insbesondere am D.ach durch. Im Jahre 1.9.0.0 wurde das

Schloss vom deutschen Unternehmer Dr. Lingner aus D.resden gekauft. Dieser restaurierte

das Schloss von 1.9.0.6 bis 1.9.1.6. Nach seinem Tod ging das Schloss in die Hände des

G.rossherzogs E.rnest L.udwig von H.essen und bei R.hein von D.armstadt über. Das

Schloss gehört immer noch dieser Familie.

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Siehe auch : www.schloss-tarasp.ch.

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( BeschriebSchlossTarasp SchlossTarasp AlbumSchlösserKantonGraubünden AlbumGraubünden AlbumSchweizerSchlössesr,BurgenundRuinen AlbumSchweizerSchlössesrBurgenundRuinen AlbumSchlossTarasp KantonGraubünden KantonGrischun Grischun Engadin Schloss Castle

Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude Building

Archidektur Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland

Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Ausflug nach G.uarda und P.osciavo am Freitag den 18. Oktober 2013

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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich - L.andquart nach K.losters

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B.esichtigung der K.irche K.losters

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Mit dem Z.ug von K.losters nach G.uarda und weiter mit dem P.osta.uto bis G.uarda D.orf

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R.undg.ang durch das D.orf G.uarda

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Mit dem P.osta.uto von G.uarda hinunter zum B.ahnh.of und weiter mit dem Z.ug via P.ontresina - B.erninab.ahn nach P.oschiavo

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Besuch des M.useo P.oschiavino ( M.useum ) in P.oschiavo

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Mit dem Z.ug von P.oschiavo via B.erninab.ahn - A.lbulab.ahn - T.husis nach R.häzüns

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Ü.bernachtung bei W.alter und C.hrista in R.häzüns

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Hurni131018 AlbumZZZZ131018AusflugG.uardaP.oschiavo KantonGraubünden KantonGrischun AlbumGraubünden AlbumGraubündenRegionEngadin AlbumEngadin

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 131223

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NIF

SBB Lokomotive Be 4/7 12504 ( Baujahr 1921 ) am Bahnhof Luzern in der Schweiz

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SBB Lokomotive Be 4/7

 

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- Nummerierung : 1 2 5 0 1-1 2 5 0 6

 

- Anzahl : 6

 

- Hersteller : SAAS, SLM

 

- Baujahr(e) : 1921

 

- Ausmusterung : M.ärz 1 9 6 6 - F.rühling 1 9 7 6

 

- Achsformel : (1’Bo1’)(Bo1’)

 

- Länge über Puffer : 16’240 mm

 

- Höhe : 4’540 mm

 

- Dienstmasse : 111 t

 

- Reibungsmasse : 74 t

 

- Höchstgeschwindigkeit : 75 km/h / 80 km/h

 

- Stundenleistung : 1'770 kW ( 2’400 PS ) bei 56 km/h

 

- Dauerleistung : 1’530 kW ( 2’080 PS ) bei 60 km/h

 

- Treibraddurchmesser : 1'610 mm

 

- Laufraddurchmesser : 950 mm

.

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Die Be 4/7 war eine Drehgestelllokomotive für den Einsatz auf der Gotthardstrecke der SBB.

Im Gegensatz zu den anderen Lokomotiven der ersten Stunde hatte die Be 4/7 keinen

Stangenantrieb, sondern einen Einzelachsantrieb mit direkt auf die Triebachsen wirkenden,

abgefederten Antrieben.

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Vorgeschichte

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Als im Juli 1918 die zweite Serie der Be 4/6 1 2 3 0 3 - 1 2 3 4 2 bestellt wurde, entschieden

sich die SBB, zur gleichen Zeit eine neuartige Lokomotive zu bestellen, die in vielfacher Hin-

sicht von den anderen bestellten Lokomotivtypen abwich.

 

Die Firma SAAS hatte zusammen mit der SLM eine Lokomotive offeriert, die keinen Stangen-

antrieb hatte, sondern einen Einzelachsantrieb. Der vorgeschlagene Antrieb stammte von der

Firma Westinghouse in den USA.

 

Für die ausschliessliche Verwendung in der Schweiz hatte die Firma Sécheron die Lizenz

erworben. Anwendungen, insbesondere mit einer Leistung von über 500 kW pro Radsatz

lagen nicht vor. Trotzdem wurde eine Offerte eingereicht.

.

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Pflichtenheft

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Die SBB verlangten von der Industrie die Erfüllung des nachfolgenden Pflichtenheftes:

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- Höchstgeschwindigkeit : 75 km/h

 

- Beförderung von 300 t Anhängelast auf 26 ‰ Steigung bei 50 km/h

 

- Sicheres Anfahren auf 26 ‰ Steigung und Beschleunigen derselben Last auf 50 km/h in

. 4 Minuten

 

- drei Hin- und Rückfahrten L.uzern – C.hiasso innerhalb 24 Stunden (1'360 km)

 

- Elektrische Bremse zur Abbremsung des Lokomotivgewichtes im Gefälle

 

- Möglichkeit der Vielfachsteuerung.

.

.

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Auftragsvergabe und Projektierung

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.

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Der Auftrag für die Personenzuglokomotive wurde wie folgt erteilt:

 

- SAAS/SLM : Projektierung und Bau der Personenzuglokomotive

 

Neben der Einhaltung des Pflichtenheftes gaben die SBB den Konstrukteuren grosse Freiheit

beim Ausarbeiten der Entwürfe.

.

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Inbetriebnahme

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Am 18. Oktober 1921 wurde die Be 4/7 1 2 5 0 1 von den SBB übernommen und für Probe-

fahrten eingesetzt. Anschliessend erfolgten planmässige Einsätze zwischen B.ern und T.hun.

.

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Technik

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.

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Der mechanische Teil

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Fahrwerk

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Das Fahrwerk bestand aus zwei Drehgestellen. Wegen des Einzelachsantriebes waren die

Rahmen als Aussenrahmen ausgestaltet. In jedem Drehgestell befanden sich zwei Triebachsen

und eine als Bisselachse ausgebildete Laufachse.

 

Das Drehgestell auf der Lokomotivseite I besass innen zusätzlich eine als Adamsachse

ausgebildete Laufachse. Diese zusätzliche Achse, die der Lokomotive die asymmetrische

Achsfolge (1’B1’)(B1’) gab, war notwendig, da man die statische Achslast von 18.5 t nicht

überschreiten wollte, um dynamische Lasten vom gefederten Einzelachsantrieb zu kompen-

sieren. Beim Gesamtgewicht der Lokomotive ging man dabei davon aus, dass es nicht kleiner

sein würde als das einer Be 4/6.

 

Die äusseren Laufachsen hatten ein Seitenspiel von 2 x 83 mm, die mittlere Adamsachse ein

solches von 2 x 57 mm gegenüber dem Drehgestellrahmen.

.

.

***************************************************************************************************************

Zugkraftübertragung

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.

.

Die Übertragung der Zug- und Stosskräfte erfolgte von den Triebachsen auf die zwei Dreh-

gestelle. Von dort wurden die Kräfte aussen auf die Zughaken und Puffer weitergeleitet.

Innen waren die Drehgestelle für die Zug- und Druckkraftübertragung über ein mit Kegel-

federn an den Drehgestellen befestigtes Kuppeleisen verbunden. Zusätzlich waren die Dreh-

gestelle noch mit zwei als Notkupplungen dienenden Kuppelstangen verbunden. Eine ge-

lenkige Querkupplung zwischen den Drehgestellen verbesserte den Kurvenlauf der Lokomotive.

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Antrieb

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Zwillings- oder Doppelmotoren waren in den Drehgestellen auf Querbalken abgestützt und

mit Trägern verschraubt. Das Drehmoment jedes Doppelmotors wurde über ein Ritzel auf

ein gemeinsames Grosszahnrad übertragen. Dieses war auf einer Hohlwelle befestigt, die

im gemeinsamen Motorgehäuse gelagert war und die Triebachse umschloss. Diese Hohlwelle

trieb über Mitnehmer und Schraubenfedern die Triebräder an. Die Triebräder waren dabei so

dimensioniert, dass Radreifen der D.ampflokomotiven A 3 / 5 9 0 1 - 9 3 8 der ehemaligen

Gotthardbahn-Gesellschaft verwendet werden konnten. Diese Lokomotiven standen kurz vor

der Ausmusterung.

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Lokomotivkasten

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Der Lokomotivkasten bestand aus einer durchgehenden Brücke mit aufgeschraubtem Kasten-

teilen ohne Vorbauten. Die Lokomotivbrücke stützte sich an drei Punkten auf die zwei Dreh-

gestelle:

 

- Festes Drehzapfenlager zwischen den beiden Triebachsen des Drehgestells I.

 

- Drehzapfenlager mit Längsspiel zwischen der äusseren Triebachse und der Bisselachse

. des Drehgestells II.

 

- gefedertes Rollenstützlager über der inneren Kupplung des Drehgestells II.

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Zug- und Druckkräfte wurden vom Lokomotivkasten nicht übernommen. Der Boden der

Lokomotivbrücke hatte die Form eines Kastens. In diesen ragten die Motoren und Triebräder

hinein. Die Zugänglichkeit der Motoren war durch Deckel von oben und in den Längswänden

gewährleistet. Ein über die ganze Länge des Maschinenraums reichender Kühlluftkanal war

an der Decke des Kastens angeschraubt.

 

Der Lokomotivkasten enthielt die gesamte elektrische Ausrüstung. Der Transformator befand

sich in der Mitte des Kastens.

 

Im Gegensatz zu den meisten Zeitgenossinnen besass die Be 4/7 keine seitlichen

Lüftungsjalousien im Lokomotivkasten, da die ganze Lüftung vom Dach her erfolgte.

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Bremsanlage

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Die automatische Bremse und die Regulierbremse wirkten pro Drehgestell auf die Trieb-

chsen und die innere Laufachse. Die äusseren Laufachsen waren ungebremst. Jeder

Führerstand hatte eine Handbremse, die auf das jeweilige Drehgestell wirkte.

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Höchstgeschwindigkeit

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In der zweiten Hälfte der dreissiger Jahre des letzten Jahrhunderts wurde die Höchst-

eschwindigkeit von 75 km/h auf 80 km/h geändert.

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Der elektrische Teil

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Hauptstromkreis

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Die Hochspannung aus der Fahrleitung wurde mit zwei Stromabnehmern abgenommen.

Von jedem Abnehmer wurde der Strom über ein Trennmesser, eine B.litzschutzspule dem

elektropneumatisch betriebenen Öl - Hauptschalter zugeführt. Von dort gelangt der Strom

zum Transformator. Die Kühlung des Transformatorenöls erfolgte über Rohrbündel, die am

Deckel des Transformators befestigt waren und ins Öl eintauchten. Die Rohrbündel waren

von Ventilationsluft durchströmt. Die B.litzschutzspulen wurden später, weil nicht notwendig,

entfernt.

 

Die vier Zwillingsmotoren waren parallel geschaltet. Sie erhielten den Fahrstrom über eine

Batterie von zweimal neun elektropneumatischen Einzelschaltern ( Hüpfer ). Der Trans-

formator hatte 8 Anzapfungen von 100V bis 864V. Die 28 Fahrstufen entstanden durch die

Zusammenschaltung der Hüpfer mit einem Zusatztransformator und drei Drosselspulen.

 

Jeder Zwillingsmotor hatte einen separaten Wendeschalter. Die zwei Wendeschalter jedes

Drehgestells wurden dabei über je einen gemeinsamen elektropneumatischen Antrieb ange-

steuert. Die Wendeschalter hatten die Stellungen „Vorwärts“, „Rückwärts“ und „Elektrisch

Bremsen“. Durch Blockierung in der Nullstellung konnten einzelne defekte Zwillingsmotoren

abgetrennt werden.

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Hilfsbetriebe

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Auf der Lokomotive befanden sich die nachfolgend beschriebenen, mit 220 V betriebenen

. Hilfsbetriebe :

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- Ein Rotationskompressor.

 

- Zwei Ventilatoren. Diese leiteten die Kühlluft durch Jalousien im Lokomotivdach in den

.Maschinenraum, über den Lüftungskanal zu den Fahrmotoren, durch die Ölkühlrohre

. im Transformator und durch die Widerstandsschächte.

 

- Eine Umformergruppe für die Batterieladung.

 

- Führerstandsheizung und Ölwärmeplatten.

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Die Speisung der Zugsheizung ursprünglich mit den Spannungen 800V, 1’000V und 1’200V

erfolgte über gegenseitig verriegelte Hüpfer vom Transformator. Später wurden die Spannungen

auf 600V, 800V und 1’000V geändert. Zu einem späteren Zeitpunkt wurden die Stufen 600V

und 800V ausgebaut.

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Elektrische Bremse

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Als elektrische Bremse gelangte wie bei den Be 4/6 der zweiten Serie eine fremderregte

Wechselstrom - Widerstandsbremse zur Anwendung. Den Erregerstrom lieferte der oben

erwähnte Zusatztransformator. Die Steuerung erfolgte über die normalen Stufenanzapfungen.

 

Die erzeugte Energie wurde in Bremswiderständen vernichtet, die sich aber, anders als bei

den Be 4./.6, nicht auf dem Lokomotivdach, sondern in Schächten beidseitig neben dem

Haupttransformator befanden. Zur Kühlung dienten automatisch gesteuerte Klappen, die die

Ventilationsluft durch die Schächte leiteten. Die Bremswiderstände wurden im Fahrbetrieb

zum Teil als Wendepol - Shuntwiderstand für die Fahrmotoren verwendet.

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Vielfachsteuerung

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Eine Vielfachsteuerung war bei den Be 4/7 nie vorhanden.

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Wartungsfreundlichkeit

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Verglichen mit der übersichtlichen und wartungsfreundlichen Einrichtung des Lokomotiv-

kastens der Be 4./.6 war der Kasten bei die Be 4/7 schlichtweg „vollgestopft“. Schon die

Kontrolle eines Fahrmotors war durch die vorhandenen Wartungsklappen ein artistisches

Unterfangen.

 

Im Gegensatz zu den Be 4./.6 befanden sich die Batterien im Lokomotivkasten. Am

Lokomotivkasten befand sich seitlich eine abschraubbare Klappe. Am Lokomotivdach waren

Ösen befestigt, die das Einhängen einer Kranbahn mit Laufkatze erlaubten. Dass ein

Batteriewechsel damit nicht so einfach war, ist offensichtlich. Mit dem Auftreten von Hub-

staplern wurden deshalb später die zu tauschenden Batterien meist durch ein Fenster

hineingereicht und im Innern von Hand platziert.

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Betriebseinsatz

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Am 18 Oktober 1921 wurde die Be 4/7 1 2 5 0 1 von den SBB übernommen. Sie wurde

sofort planmässig für Probefahrten zwischen B.ern und T.hun eingesetzt. Ende Dezember

1921 wurde sie für Anfahrversuche auf der G.otthard - N.ordrampe verschoben.

 

Es sollte der Beweis erbracht werden, dass sie inbezug der Leistung den Be 4./.6 ebenbürtig

war. Im Rahmen dieser Versuche beschleunigte sie einen Versuchszug von 300 t Anhänge-

last innerhalb von 2 Minuten aus dem Stand auf 50 km/h.

 

Die Auslieferung aller sechs Lokomotiven war Mitte 1922 abgeschlossen. Zu diesem Zeit-

punkt waren alle Lokomotiven im D.epot B.ern stationiert. Ihre Karriere am G.otthard begann

im Mai 1923 vom D.epot E.rstfeld aus.

 

Alle sechs Maschinen waren von 1923 bis 1928 im Umlaufplan. Bis 1927 erfolgte ihr Einsatz

vom D.epot E.rstfeld aus, anschliessend vom D.epot B.ellinzona. In den Jahren 1926 bis

1929 legten die Lokomotiven durchschnittlich 112’000 -km - 132’000 km jährlich zurück. Bei

den Be 4./.6 war es etwa die Hälfte, was aber insofern zu relativieren ist, dass die plan-

mässigen Tagesleistungen der Be 4./.6 am G.otthard zwischen E.rstfeld und B.ellinzona etwa

die gleichen waren, vor allem die durchgehenden Züge zwischen L.uzern und C.hiasso.

 

Die Lokomotiven waren beim Fahrpersonal sehr beliebt, da sie verglichen mit der holprigen

Be 4./.6 eine ausgezeichnete Laufruhe hatten. Deshalb waren in den Plänen meistens alle

sechs Lokomotiven eingesetzt.

 

Als ab Mai 1928 die ersten A.e 4./.7 am Gotthard auftauchten, wurden die Be - Maschinen

nach und nach verschoben. 1930 kamen die Nummern 1 2 5 0 1-1 2 5 0 3 in den Kreis I

( Westschweiz ) nach L.ausanne. 1931 wurden sie nach B.ern versetzt. In der Fahrplan-

periode 1930 / 1931 waren die Nummern 1 2 5 0 1 - 1 2 5 0 3 vor allem am S.implon im

V.orspann- und S.chiebedienst D.omodossola – I.selle im Einsatz. Sie führten auch

einzelne G.üterzüge D.omodossola – B.rig – D.omodossola.

 

1932 wurden die 1 2 5 0 4 und 1936 die 1 2 5 0 5 und 1 2 5 0 6 nach B.ern versetzt. 1940

erfolgte die Versetzung des Unterhaltes von der H.auptwerkstätte B.ellinzona zur H.aupt-

w.erkstätte Y.verdon. Das D.epot B.ern hatte für die sechs Maschinen einen Umlaufplan,

der B.asel ( über D.elémont, P.orrentruy, La C.haux-de-F.onds, F.ribourg, Th.un und O.lten

umfasste. Dieser beinhaltete auch ein Schnellzugspaar B.asel – D.elémont – B.asel.

 

Die Depotzuteilung änderte sich im Jahr 1966. Obwohl sie schon vorher zusammen mit den

Be 4./.6 des D.epots B.iel in einem gemeinsamen Plan liefen, wurden sie erst in diesem

Jahr B.iel zugeteilt.

 

Für den Unterhalt fuhren die Lokomotiven jeden zweiten Tag nach B.ern und pro Woche

einmal nach B.iel. Sie waren zu dieser Zeit rund um B.ern und B.iel bis T.hun, L.uzern

( über L.angnau ), F.ribourg, T.ravers, Le L.ocle, P.orrentruy und A.arau.

 

Die Be 4/7 1 2 5 0 3 wurde im März 1966 wegen gravierender Fahrmotorschäden als erste

ihrer Serie ausgemustert. Im Mai 1967 wurde für fünf Be 4/7 und drei Be 4./.6 der letzte

Umlaufplan aufgestellt. Sie fuhren im oben beschriebenen Aktionsgebiet und leisteten im

Mittel pro Tag 237 km. Teilweise waren die Be 4/7 schon vorher als stationäre Transformer

für die Lieferung von 220V in Unterwerken im Einsatz. Dies waren die Nummer 1 2 5 0 3 im

Sommer 1965 in C.ourtemaîche und die 1 2 5 0 4 1966 in B.urgdorf und 1969 in E.tzwilen.

 

Die Nummer 1 2 5 0 2 wurde im Juni 1968 nach einem Fahrmotorschaden ausrangiert. Ihr

folgte nach einem Brand die Nummer 1 2 5 0 1.

 

Die restlichen drei Be 4/7 wurden im Frühling 1976 ausser Dienst gestellt. Die Nummer 12504

blieb als weitestgehend in den Ursprungszustand zurückversetztes Exemplar als betriebs-

fähige Lokomotive erhalten. 1 2 5 0 6 wurde nach einem Aufenthalt bis im November 1978 im

V.erkehrshaus der Schweiz in L.uzern ebenfalls abgebrochen.

 

Es bleibt zu hinterfragen, warum die SBB von dieser eigentlich ausgezeichneten Lokomotive

nicht Nachbeschaffungen ausgelöst hatten. Der Entscheid zur Beschaffung weiterer Be 4./.6

war erfolgt, da man unter Zeitdruck stand und der Einzelachsantrieb zum Zeitpunkt der Nach-

bestellung von G.otthardlokomotiven nicht erprobt war.

 

Dass sich die Lokomotiven anschliessend wirklich bewährten, konnte zum Zeitpunkt der Nach-

bestellung also nicht vorhergesehen werden.

 

Neben allen Vorzügen waren die grösste Schwäche der Lokomotiven die Schraubenfedern

des Einzelachsantriebes. Diese brachen häufig. Auf der Lokomotive 1 2 5 01 wurde deshalb

von 1930 bis 1934 mit einem Antrieb der MFO experimentiert. In den fünfziger Jahren des

letzten Jahrhunderts wurden die Schraubenfedern bei allen Lokomotiven durch Gummiklötze

ersetzt. Diese Anpassungen wurden übrigens auch bei den A.e 3./.5 und den A.e 3./.6.I.I.I

vorgenommen.

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( BeschriebBe4/7 Zug Train Juna Zoug Trainen Tog Tren Поезд Lokomotive Паровоз

Locomotora Lok Lokomotiv Locomotief Locomotiva Locomotive Eisenbahn Railway

Rautatie chemin de fer Ferrovia 鉄道 Spoorweg Железнодорожный Centralstation

Ferroviaria AlbumBahnenderSchweiz )

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A.usf.lug an den G.otth.ard am Samstag den 06. Oktober 2012

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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.uzern

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F.otografieren des E.xtraz.uges am B.ahnh.of L.uzern

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Mit dem Z.ug von L.uzern nach F.aido an der G.otth.ard S.üdr.ampe

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F.otografieren des E.xtraz.uges oberhalb F.aido

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Mit dem Z.ug von F.aido nach A.irolo und weiter per A.utos.top ( ? ) auf den G.otth.ardp.ass

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B.esichtigung des S.asso S.an G.ottardo ( F.estung aus dem z.weiten W.eltkrieg )

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Per A.utostop ( A.G ) vom G.otth.ardp.ass nach G.öschenen und weiter mit dem B.us bis W.assen

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F.otografieren des E.xtraz.ug in W.assen bei der K.irche

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Per A.utos.top ( U.R ) von W.assen nach E.rstf.eld und weiter mit dem Z.ug bis L.uzern

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F.otografieren des E.xtraz.ug am B.ahnh.of L.uzern

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Mit dem Z.ug von L.uzern zurück nach B.ern

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Hurni121006 AlbumZZZZ121006A.usf.lugG.otth.ardp.ass KantonLuzern AlbumBahnenDerSchweiz

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 231223

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NIF

Gotische Fresken des Waltensburger Meisters aus der Zeit um 1330 im 14. Jahrhundert des Mittelalter ( Wandbilder Gemälde Malereien Fresko Wandgemälde ) in der ...

 

Kathedrale Chur ( Gotteshaus katholisch - Baujahr 1150 bis 1272 - Geweiht St. Mariä Himmelfahrt - Bischofskirche Bistum Chur - Kirche Chiuche church église temple chiesa ) in der Altstadt - Stadt Chur im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz

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Waltensburger Meister

 

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Der Waltensburger Meister war ein Maler unbekannter Herkunft, der in der ersten Hälfte

des 14. Jahrhunderts verschiedene Kirchen Graubündens mit Bildern ausschmückte

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Seine Werke stehen in geistiger Verwandtschaft mit den um die gleiche Zeit entstandenen

M.iniaturen der M.anessischen H.andschrift sowie den G.lasmalereien von K.önigsfelden.

Er zählt zu den stärksten Malerpersönlichkeiten aus der Zeit der Hochgotik.

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W.altensburg

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Waltensburger Meister wird er genannt, weil er in der N.ordwand der R.eformierten K.irche

W.altensburg in der S.urselva um 1.3.3.0 sein bedeutendstes Werk hinterlassen hat: einen

gut erhaltenen, zeichnerisch hochstehenden P.assionszyklus.

 

Die Malerei in W.altensburg bedeckt die ganze I.nnenseite der N.ordwand, die C.horbogen-

w.and und die angrenzende Fläche der s.üdlichen Wand. Sie zeigt A.postel- und H.eiligen-

f.iguren sowie eine S.zene aus der S.ebastians- und N.ikolauslegende.

 

Weitere Bilder von ihm finden sich an der s.üdlichen A.ussenseite an der n.ordwestlichen

E.cke. Hier sind unter anderem – neben anderen A.postel- und H.eiligenfiguren – M.ichael

mit der S.eelenwaage sowie B.ruchstücke einer A.nbetung der K.önige sowie R.este einer

m.onumentalen C.hristophorusfigur zu sehen.

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Arbeitsweise

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Wie es damals üblich war, wird auch der Waltensburger Meister mit Gesellen gearbeitet

haben, die die einfacheren Arbeiten ausführten. Dem Meister selbst blieben die anspruchs-

volleren Bereiche wie G.esichter vorbehalten. Manches deutet darauf hin, dass der Meister

ein M.usterbuch mit V.orlagen von F.iguren, V.erzierungen und T.ieren benutzt hat.

 

So beruhen zum Beispiel C.hristus an der G.eisselsäule und S.ebastian gleich daneben

auf der gleichen V.orlage und das G.espräch im H.aus von S.imon in D.usch zeigt die

gleiche K.omposition wie das A.bendmahl in W.altensburg.

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Person

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Wer der Meister war, weiss man nicht; es gibt keine Angaben zu seiner Person. Ebenso

wenig weiss man, was ihn nach W.altensburg führte und wer ihn bezahlen konnte; die

einfachen B.auern wohl kaum. Die neuere Forschung vermutet ihn aus dem B.odensee-

r.aum.

 

Eine andere Vermutung ist weiter, dass der Künstler Ö.sterreicher war und von den

H.absburgern an die befreundeten F.reiherren von V.az ausgeliehen worden ist. Das

erste Werk des Meisters findet sich in der Tat im S.chloss B.randis zu M.aienfeld,

welches um 1.3.2.0 für die H.ochzeit des D.onat von V.az mit der mit den Ö.sterreichern

verwandten Guta von O.chsenstein hergerichtet wurde. Neben Darstellungen aus dem

A.lten T.estament malte er hier auch weltliche Szenen aus einem W.irtshaus oder von

der W.einlese.

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Werke

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Weitere Werke des Waltensburger Meisters finden sich :

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- K.irche S.ogn G.ieri R.häzüns

 

- K.irche S.ogn P.aul R.häzüns

 

- R.eformierte K.irche in C.asti im S.chams ( W.ergenstein )

 

- K.athedrale C.hur

 

- K.irche St. M.aria und M.ichael C.hurwalden

 

- R.eformierte K.irche C.lugin

 

- K.apelle St. M.aria M.agdalena ( P.aspels - D.usch )

 

- S.chloss B.randis in M.aienfeld

 

- K.irche S. Z.eno in L.üen im S.chanfigg.

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M.useum

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2.0.1.3 wurde in Waltensburg ein M.useum über das Werk des Waltensburger Meister

eröffnet. Es steht gegenüber der K.irche und gibt Einblick in sein Werk, eine Zeit und

in verwandte Kunst aus dem Hochmittelalter.

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( BeschriebWaltenburgerMeister AlbumWaltensburgerMeister AlbumGraubünden

KantonGraubünden KantonGrischun Graubünden Grischun Hochmittelalter Kunst

Art taide アート Kunst arte Fresken Freske Fresko freske Fresco fresko affresco

フレスコ画 freske Frischmalerei fresco Wandmalerei Gemälde Mittelalter Geschichte

History Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス

Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Kathedrale St. Mariä Himmelfahrt Chur

 

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- Baujahr : 1150 - 1272

 

- Erste Erwähung :

 

- Besonderes :

 

- O.rgel : 2

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Die Kathedrale St. Mariä Himmelfahrt Chur steht in der Stadt Chur im Kanton Graubünden -

Grischun in der Schweiz.

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Die Kathedrale St. Mariä Himmelfahrt ist die nach der Himmelfahrt Mariens benannte

Bischofskirche des Bistums Chur. Die Residenz des Churer Bischofs, das B.ischöfliche

S.chloss, liegt im H.of der Kathedrale direkt gegenüber.

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Geschichte

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Das Bistum Chur entstand im 4. Jahrhundert im Territorium von Churrätien. Ein Bischof

der Diözese Chur wurde erstmals im Jahre 4.5.1 / 4.5.2 urkundlich erwähnt. Man kann

davon ausgehen, dass die erste Kathedrale schon um das Jahr 4.5.0 erbaut wurde. Das

ursprünglich M.ailand unterstellte Bistum wurde 8.3.1 dem Erzbistum M.ainz zugeschlagen,

unter welchem es bis 1.8.0.3 verblieb.

 

Den Churer Bischöfen gelang es bereits bald, ihre feudale Macht zu festigen. Ab dem

1.2. Jahrhundert besassen sie den Rang eines Reichsfürsten. Im Zuge der Reformation

um 1.5.2.4 wurde der bischöfliche Hof konfessionell und politisch zur Enklave.

 

Diese Sonderstellung als von der Stadt unabhängiges, rein bischöfliches Territorium be-

hielt der H.of bis zur K.antonsverfassung von 1.8.5.4 bei. Erst ab 1.8.5.4 wurde der Zu-

z.ug katholischer Bürger möglich, denen fortan die Kathedrale als Volkskirche diente.

 

1.8.8.0 wurde die D.ompfarrei Chur errichtet.

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Baugeschichte

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Der heutige Bau der Kathedrale wurde 1150 bis 1272 als spätromanische Pfeilerbasilika

erbaut, der Entschluss zum N.eubau fällt etwa in die Zeit von Bischof Adalgott ( 1.1.5.1 -

1.1.6.0 ). Dem Stand der Forschungen entsprechend wurde der Bau von O.sten begonnen

und erstreckte sich über mehrere Etappen, in welchem Stück für Stück der Vorgängerbau

dem Neubau wich.

Nach ungefähr 120 - jähriger Bauzeit wurde die nun vollendete Kathedrale am 19. J.uni

1.2.7.2 geweiht.

 

1.8.2.8 - 1.8.2.9 erhielt die Kathedrale infolge des Hofbrandes vom 13. M.ai 1.8.1.1 ihren

heutigen T.urm mit geschwungener Haube, der auf den Fundamenten des vorherigen,

um 1.5.0.0 erbauten Turms neu errichtet wurde.

 

Wie eine Kirchenburg thront die Kathedrale mit dem B.ischöflichen S.chloss und den

D.omherrenhöfen als kirchlicher Bezirk auf einer Felsterrasse über der Altstadt von

Chur.

 

Bei archäologischen Grabungen wurden an diesem Ort Spuren eines s.pätrömischen

K.astells aus dem 4. Jahrhundert gefunden und man nimmt an, dass die R.ömer die

einzigartige Lage des Felsvorsprungs als Sitz für die Führung der Provinz Rätien ge-

nutzt haben.

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Aussenbau

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Der von aussen schlicht wirkende Baukörper der Kathedrale ist kubisch geschlossen.

Das H.auptportal in der Mitte der W.estfassade entstand um 1.2.5.0, es wird von zwölf

schlanken Säulen auf attischen Basen eingerahmt. Im Tympanon befindet sich ein

Gitter von 1.7.3.0, das Maria umgeben von den beiden Bistumspatronen Luzius und

Flurinus darstellt. Darüber befindet sich das grosse romanische W.estfenster.

 

Die auffällige L.öwenskulptur an der äusseren Nordostecke des Chores stammt vom

Anfang des 1.3. Jahrhunderts. An der äusseren O.stwand des C.hores findet sich über

dem hohen romanischen R.undbogenfenster das Bildfragment einer Kreuzigungsszene

aus dem ersten Drittel des 14. Jahrhunderts.

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Innenraum

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Das Langhaus der spätromanischen Pfeilerbasilika gliedert sich in drei grosse, fast qua-

dratische Joche. Der erhöht liegende Chor hat dieselbe Breite wie das M.ittelschiff und

ist über seitliche Treppen zugänglich.

 

Unter dem Chor befindet sich eine zweiteilige K.rypta. In der K.rypta befanden sich die

Familiengruften der adligen Ministerialenfamilien ( von J.uvalt, von C.astelmur, und

andere mehr ).

 

Die Friien von J.uvalt hatten in der K.rypta ein eigenes ( jetzt verschwundene ) A.ltar

Corporis Christi an der rechten Seite dessen, an der Mauer, das um 1.6.1.7 entfernte

J.uvaltische W.appen stand.

 

Dem M.ittelschiff sind zwei S.eitenschiffe zugeordnet, an das südliche S.eitenschiff

schliesst sich im O.sten die L.aurentius - K.apelle an. Ihr folgt noch weiter östlich die

zweigeschössige Sakristei.

 

Bei Betrachtung des Grundrisses fällt eine starke Asymmetrie auf, die vielleicht auf

den schwierigen topographischen Bedingungen beruht, vielleicht aber auch theologisch

erklärbar sein mag: der nach N.orden abknickende Chor könnte im Gesamtkontext des

Grundrisses das geneigte Haupt Christi am K.reuz symbolisieren. Die Architektur der

Kathedrale birgt eine Vielzahl individueller Lösungen, die zu einem besonderen Raum-

eindruck führen.

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Restaurierung

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1.9.2.1 bis 1.9.2.6 erfolgte eine Gesamtrenovation. Von 2.0.0.1 bis 2.0.0.7 wurde die

Kathedrale einer umfassenden Restaurierung unterzogen. Diese hatte die Konservierung

der über die Jahrhunderte gewachsenen Bausubstanz als Schwerpunkt.[

 

Nach siebenjähriger Planungs- und Bauzeit wurde das Bauwerk am 7. O.ktober 2.0.0.7

im Rahmen eines Gottesdienstes unter der Leitung des emeritierten Bischofs Amédée

G.rab und im Beisein von Diözesanbischof Vitus Huonder geweiht und symbolisch der

Kirchgemeinde und Öffentlichkeit übergeben. Das Budget für die Restaurierungsarbeiten

von 22 Millionen Franken konnte dank Beiträgen von Bund, Kantonen und kirchlichen

Körperschaften sowie Spenden von Privaten und Unternehmen eingehalten werden.

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Ausstattung

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Aus der S.pätgotik stammen die K.nospenkapitelle am S.tufenportal und der geschnitzte

H.ochaltar ( Fertigstellung 1.4.9.2 ) von Jakob Russ, ein Sakramentshäuschen sowie ein

F.resko des W.altensburger M.eisters. Die K.apelle des H.eiligen L.aurentius besitzt ein

N.etzgewölbe von 1.4.6.7.

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L.angobardische R.eliefplatten ( 8. Jahrhundert )

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Die älteste erhaltene Plastik der Kathedrale stammt wahrscheinlich aus dem Vorgänger-

bau, der sogenannten T.ello - Kathedrale. Es sind R.eliefplatten aus weissem Laaser

Marmor. Sie stammen aus dem 8. Jahrhundert und gelten als Meisterwerk langobardischer

Plastik. Sie zeigen Flechtwerkornamente mit Tieren ( L.öwen u. a. ) oder S.piralranken mit

Blättern und Trauben. Heute verkleiden die Platten die Mensa des L.aurentius- Altars von

1.5.4.5.

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Die r.omanischen K.apitelle

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Die romanischen S.äulenkapitelle entstanden während der Bauzeit der Kathedrale. So

zeigen die verwendeten Formen verschiedene Entwicklungsstufen: vom romanischen

W.ürfelkapitell in der K.rypta bis zum f.rühgotischen K.nospenkapitell am H.auptportal.

 

Den Höhepunkt bilden die F.igurenkapitelle im C.hor und im östlichen L.anghaus,

Meisterwerke langobardischer Steinmetze, deren Namen nicht überliefert sind.

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Die A.postelsäulen

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Die vier A.postelsäulen zählen zu den herausragenden Bildwerken des Mittelalters.

Zusammen mit dem L.öwenreiter in der V.orkrypta und den beiden W.ächterlöwen am

C.horaufgang entstammen sie wahrscheinlich einem lettnerartigen Aufbau über dem

K.reuzaltar ( um 1.2.2.0 ). Die A.postelsäulen befinden sich heute am Eingang zur

K.rypta, ihr Meister ist nicht namentlich überliefert.

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Das s.pätgotische S.akramentshäuschen

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Der T.abernakel zählt als Meisterwerk der S.pätgotik zu den bedeutendsten Werken dieses

Genres in der Schweiz. Das feingliedrige Kunstwerk trägt die Jahreszahl 1.4.8.4 sowie ein

W.appen des Bischofs Ortlieb von B.randis ( 1.4.5.8 - 1.4.9.1). Das Werk wird Steinmetz

Meister Claus von F.eldkirch zugeschrieben.

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W.andmalereien der G.otik

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Ein bedeutender gotischer Bilderzyklus, aus mehreren Malschichten bestehend, befindet

sich im W.estjoch des nördlichen Seitenschiffes. Der ältere Teil der Malereien aus der Zeit

um 1.3.3.0 - 1.3.4.0 wird dem W.altensburger M.eister zugeschrieben.

 

Die K.reuzigung C.hristi bildet den M.ittelpunkt des B.ogenfeldes, links davon findet sich

das seltene Motiv einer M.arienohnmacht. Die F.resken sind im oberen Viertel nur frag-

m.entarisch erhalten und dort lediglich als Vorzeichnung zu sehen.

 

Der B.ilderzyklus am linken unteren Rand des Bogenfeldes ist weniger aufwändig

gearbeitet und stammt wahrscheinlich vom R.häzünser M.eister ( Wende zum 15. Jh. ).

Das Fragment darüber, ein W.eltgericht, stammt aus nachreformatorischer Zeit

(16./17. Jh.).

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D.eckendekoration des 17. Jahrhunderts

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Die D.eckengemälde der S.eitenschiffe entstammen dem 1.7. Jahrhundert. Die O.stjoche

wurden im ersten Drittel des 1.7. Jahrhunderts in graziler Formensprache der Früh-

renaissance gestaltet, die F.lugi - K.apelle im südlichen W.estjoch ist im Stil des italien-

ischen B.arock ausgestattet. Die beiden mittleren S.eitenschiffjoche erhielten ihre Decken-

dekoration im letzten Viertel des 1.7. Jahrhunderts, wahrscheinlich von Johann Christoph

Guserer ( † 1.7.0.7 ).

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O.rgeln

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Die Kathedrale Chur verfügt über zwei O.rgeln, die beide im Jahr 2.0.0.7 von zwei ver-

schiedenen Schweizer Werkstätten neu erbaut wurden.

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H.auptorgel

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Auf den ersten Blick fällt die H.auptorgel durch ihre besondere architektonische Gestaltung

auf. Ihr Gehäuse besteht aus zwei Türmen, die direkt auf dem Boden des Kirchenschiffs

stehen. In der Umkehrung des herkömmlichen Prinzips wird die E.mpore hier von der

O.rgel getragen.

 

Das prächtige W.estfenster der Kathedrale bleibt dabei vollständig frei. Etwa ein Drittel

der 3.2.4.4 P.feifen stammen aus der ursprünglichen G.oll - O.rgel von 1.8.8.7. Auf den

K.langeigenheiten dieses Materials wurde von der O.rgelbau Kuhn AG das neue

Instrument aufgebaut. Die O.rgel ist in einem Gehäuse aus dunkel gebeiztem Elsbeer-

baum untergebracht. Sie hat eine Gesamthöhe von 11,63 Metern und ein Gesamtgewicht

von 15,2 Tonnen ( ohne Empore ). Das Instrument hat 41 Register ( dazu kommen 2

Transmissionen ) auf 3 Manualen und Pedal. Die Spieltrakturen sind mechanisch, die

Registertrakturen sind als Doppelregistratur ausgestattet. Die grosse O.rgel wurde im

Rahmen der jüngsten Kathedralrenovierung von der E.M.S - C.hemie A.G gestiftet.

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C.hororgel

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Die C.hororgel befindet sich an der S.üdwand im H.ochchor der Kathedrale. Ihr modern

gestalteter Prospekt hebt sich stark vom historischen Hintergrund ab und setzt in seiner

Sachlichkeit einen Akzent auf das musikalische Innenleben des Instrumentes, das von

der S.päth O.rgelbau AG ( R.apperswil ) neu erbaut wurde.

 

Die acht auf zwei Manuale und P.edal verteilten Register der O.rgel vermitteln dank zweier

Vorabzüge und einer Transmission den Eindruck einer elf Register umfassenden O.rgel.

Sie sind barock gehalten und bilden in ihrem Klangideal einen Gegenpol zur H.auptorgel.

Die Trakturen sind mechanisch. Das I.nstrument ist mit einem Tremulanten ausgestattet,

der auf das gesamte Werk wirkt. Das I.nstrument umfasst 624 P.feifen.

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G.locken

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Die heutigen Glocken stammen aus den Jahren 1.8.2.1 und 1.9.7.7.

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Altarbilder

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Mehrere wertvolle, auf Holz gemalte Altarbilder ( spätmittelalterliche Heiligen-Darstell-

ungen ) wurden in der Nacht vom 6. auf den 7. O.ktober 1.9.9.3 aus der Kathedrale ge-

raubt, die Einbrecher beschädigten dabei weitere Kunstwerke. Nach mehr als vier Jahren

internationaler Fahndung stellten C.arabinieri an O.stern 1.9.9.8 das Diebesgut in der

E.milia - R.omagna sicher

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( BeschriebKircheChur BeschriebKathedraleChur AlbumKircheKantonGraubünden Kirche

Kathedrale AlbumKirchenundKapellenimKantonGraubünden KantonGraubünden Grischun

AlbumStadtChur KantonGrischun AlbumGraubünden KircheKantonGraubünden Chiuche

Graubünden KircheKantonGrischun AlbumKircheKantonGraubünden Kirche Church Eglise

Chiuchli Iglesia Kirke Kirkko Εκκλησία Chiesa 教会 Kerk Kościół Igreja Церковь Schweiz

Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Suíça

Szwajcaria Suiza )

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Ausflug nach S.t M.oritz am Sonntag den 01. Dezember 2013

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Mit dem Z.ug von B.ern - Z.ürich - nach C.hur

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Kurzer B.esuch der K.athedrale C.hur

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Mit dem Z.ug von C.hur über die A.lbula - L.inie nach S.t. M.oritz und wieder zurück über die A.lbulal.inie nach C.hur - Z.ürich - B.ern

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H.infahrt zusammen mit M.äme, Ä.te, A.ndre, O.y und H.ousi

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Hurni131201 KantonGraubünden KantonGrischun AlbumGraubünden

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 270222

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NIF

Seelandtriathlon 2014 in Murten,

13.09.2014

 

Alle Fotos von Michel Bertschy. Die Seelandtriathlon Bilder sind unter der Namensnennung-Nicht kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen-Creative Commons Lizenz gestellt.

Kontakt: www.migu.ch / mb@migu.ch

Seelandtriathlon 2014 in Murten,

13.09.2014

 

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Badlands below the Gleichen Castle, Castles Country Drei Gleichen (Three Equals)

 

Ordo: Brassicales Bromhead, Edinburgh New Philos. J. 24: 416. 1838.

Familia: Resedaceae Martinov, Tekhno-Bot. Slovar. 541. 1820.

Genus: Reseda L., Sp. Pl. 1: 448. 1753.

Species: Reseda luteola L Sp. Pl. 1: 448. 1753.

 

Vernacular names:

Dyer's Rocket, Dyer's Weed, Weld, Woold, Yellow Weed, Färber-Wau , Färber-Resede, Echter Wau, Gelb- oder Gilbkraut, Wouw, Farve-Reseda, Farve-Vau, Färgreseda (Vau), Réséda des teinturiers, Réséda jaunâtre, Gualda, Gaude, Grand Réséda, Herbe à jaunir, Herbe jaune, Mignonette jaunâtre, Guaderella, Erba guada, Luteola, Gonda, Gauda, Lírio-dos-tintureiros, Rýt barvířský, Rezeda żółtawa, Barbjerski róžat, Резеда жёлтенькая (ru Rezeda zholten'kaya)

Horika-belar, Melengu, Värireseda

 

Etymology;

 

Genus name: “Reseda“

abgeleitet von / derivated from Latin:

sēdō, sēdāre = beruhigen, stillen, besänftigen, beschwichtigen, hemmen, beseitigen, dämpfen, ausgleichen, legen (sich, Wind) / calm, assuage, soothe, appease, inhibit, remove, allay, settle, still

vergleiche / compare Sanskrit (verbal root) sad = sitzen, lagern, teilen, welken, aufgeben, fallen; sit, lair, divide, wither, pass away, giving up, fall,

Ursprünglich (rekonstruiert) aus dem / primordially (reconstructed) from Proto-Indo-European:

sed = sitzen/ sit; ni-sd-ó = Nest / nest (eigentlich: niedersetzen, niedersitzen / actually sit down, put down)

re = zurück, wieder, in den früheren Zustand; in den richtigen Stand / back, aback, again, in the former state; in the correct stand

re-sēdā - im Sinne von: wieder in den richtigen Zustand (der Gesundheit) / in the sense of: back to the correct state (of health)

Carl von Linné wählte diesen Gattungsnamen, weil verschiedene Arten als Heilmittel oder bei Krankheitsbeschwörungen verwendet wurden.

Carl von Linné chose this generic name, because different species were used as remedies or disease invocations.

 

Specific epithet: from Latin: lūteolus, lūteola, lūteolum (however, was not found in any Latin original text) = gelblich; yellowish; or ru желтоватый (zheltovatyy)

derived from: lūteus, lūtea, lūteum – safrangelb, orangengelb,goldgelb,falb, auch lehmig; saffron yellow, orange yellow, golden yellow, falb, also loamy

 

Ursprünglich in Westasien und dem Mittelmeergebiet beheimatet ist diese seit der Jungsteinzeit als Kulturbegleiter nachgewiesene alte Färberpflanze in weiten Gebieten Europas als Kulturrelikt alteingebürgert (Archäophyt). Als Rohboden-Pionier zerstreut bis selten an offenen trockenen Standorten, oft Ruderalfluren, vorkommend. Inzwischen wurde diese Art auch in Amerika, Australien und Neuseeland eingeschleppt.

Originally native in Western Asia and the Mediterranean area is this ancient dyer's plant has been proven since the Neolithic period as a cultural accompaniment, and long-established in wide areas of Europe as a cultural relic (archaeophyte). As raw ground pioneer this species occurring scattered to rare on open dry locations, often ruderal areas. Meanwhile this was introduced also in America, Australia and New Zealand.

Salvador Dalí, vollständig ausgeschriebener Name, Salvador Domènec Felip Jacint Dalí i Domènech, wurde 1904 im spanischen Dorf Figueres, Katalonien, in eine Mittelklassefamilie hineingeboren. Sein Vater, Dalí i Cusí, war ein Staatsbeamter und seine Mutter, Felipa Domènech Ferres, war früher ein Dienstmädchen für ihren zukünftigen Ehemann. Salvador hatte zwei Geschwister, eine jüngere Schwester, Anna María, und einen älteren Bruder, auch Salvador, der im Alter von zwei Jahren starb. Dalí glaubte, die Reinkarnation seines toten Bruders zu sein.

Dalí zeigte bereits in der Kindheit künstlerische Talente. Im Jahre 1921 wurde er in der Madrider Schule der schönen Künste Academia de San Fernando aufgenommen. Hier machte er Bekanntschaft mit seinen zukünftigen Freunden und Kollegen Luis Buñuel und Federico García Lorca. Seine Werke dieser Periode zeigen Elemente des Futurismus, der metaphysischen Malerei und des Kubismus. 1925 fand seine erste Einzelausstellung in der Dalmauer Galerie in Barcelona statt. Ein Jahr später besuchte der Künstler Paris, wo er Pablo Picasso traf, der ihn den Künstlern der Pariser Avantgarde vorstellte. Beeinflusst von Diego Velázquez (der spanische Maler und führende künstlerische Persönlichkeit des Hofes von König Philip IV), wuchs Dalí sein unverwechselbarer Schnurrbart. Im selben Jahr wurde er aus der Madrider Akademie ausgeschlossen. Im Jahr 1929 arbeitete er mit Luis Buñuel an dem Film "Un Chien Andalou" (An Andalusian Dog), der seine offizielle Akzeptanz in der surrealistischen Gruppe markierte.

Im Sommer des gleichen Jahres traf er Gala, seine zukünftige lebenslange Partnerin, die seine Arbeit stark beeinflusste. Während dieser Periode begann Salvador seine "paranoisch-kritische Methode" zu entwickeln, die auf spontanem Zugriff auf das Unterbewusstsein beruhte, was zu solchen charakteristischen Bildern wie dem Lugubrious Game (1929) und The Persistence of Memory (1931) führte. 1932 nahm Dalí an der ersten surrealistischen Ausstellung in den USA teil, was ein triumphierender Erfolg war. Inzwischen brach der spanische Bürgerkrieg aus und Dalí, bekannt für seine extremen Ansichten, machte kein Geheimnis aus seiner Sympathie für die Politik von General Franco, die zu Konflikten mit den anderen Surrealisten führte. 1939 wurde er schließlich aus der surrealistischen Gruppe ausgeschlossen. Ein Jahr später wanderte er mit Gala nach den USA aus, wo er bis 1948 blieb. Dort veröffentlichte er seine Autobiographie "Das geheime Leben von Salvador Dalí" (1942) und arbeitete für die Filmindustrie, beispielsweise für ein Drehbuch für Walt Disney. Nach ihrer Rückkehr nach Spanien ließen sich Dalí und Gala in Katalonien nieder, wo sie den Rest ihres Lebens verbrachten. Zu dieser Zeit begann Dalí in seine Kompositionen mehr religiöse Elemente und optische Täuschungen zu inkludieren, was zu Gemälden wie die Madonna von Port Lligat (1950) und Kreuzigung (1954) führte. Von 1960 bis zur Fertigstellung 1974 arbeitete Dalí an seinem Theater und Museum in Figueres. Er wandte sich auch anderen Projekten zu wie der Werbung (das Logo für Chupa Chups Lutscher) und das Möbeldesign (z. B. ein Sofa in der Form der Lippen der Schauspielerin Mae West). Er schuf auch seine eigene Schmucksammlung und "Dalí" Parfüm.

Dalí benutzte eine breite Palette von Symbolen in seinen surrealistischen Werken, deren bekannteste die schmelzende Uhr ist, die die Relativität der Zeit symbolisiert, wie von Albert Einstein beschrieben. Der Ursprung dieser Idee ist Dalí's Beobachtung eines an einem heißen Sommertag schmelzenden Camembert-Käse zugeschrieben. Andere Symbole beinhalteten einen Elefanten auf schlanken Beinen und kriechenden Ameisen, die, nach Dalí, Tod und Angst symbolisierten. Das waren Empfindungen, die in der Kindheit des Künstlers ihren Ursprung hatten. Als er ein Kind war, hatte er eine Haustier-Fledermaus, die eines Tages starb, und Dalí fand es bedeckt mit Ameisen. Dalís Motive sind aus der Welt der Träume und freien Assoziationen gezogen.

1982 starb Dalís geliebte Frau Gala. Im selben Jahr wurde der Maler Salvador Felipe Jacinto Dalí von König Juan Carlos zum "Marquès de Dalí de Púbol" geadelt.. Im Jahr 1989 starb der zurückgetretene Dalí an Herzversagen in seinem Museum im Galatea Tower. Nach seinen Wünschen wurde er in der Krypta des Museums begraben. In seinem Testament vermachte er sein ganzes Vermögen und seine Werke dem spanischen Staat.

Die oft undurchdringliche Tiefe von Dalís Gemälden steht im Widerspruch zu seinen Skandalen und dem exhibitionistischen öffentlichen Verhalten. Während seines ganzen Lebens weigerte er sich, alle Speisen zu essen, die rot gefärbt waren und trug einen halbrasierten Schnurrbart. Er liebte es, ungewöhnliche Dinge zu tun, nur um die Aufmerksamkeit auf sich selbst zu lenken. Dennoch ist er einer der größten Künstler in Bezug auf die Qualität seiner Werke und wurde zu einem der wichtigsten Pioniere der neuen künstlerischen Trends seiner Zeit.

 

Salvador Dalí, full name Salvador Domènec Felip Jacint Dalí i Domènech, was born in 1904 in the Spanish village of Figueres, Catalonia to a middle class family. His father, Dalí i Cusí, was a state official and his mother, Felipa Domènech Ferres, was formerly a maid to her future husband. Salvador had two siblings, a younger sister, Anna María, and an older brother, also Salvador, who died at the age of two. Dalí believed himself to be the reincarnation of his dead brother.

Dalí already showed signs of artistic talent in childhood. In 1921 he was accepted into the Madrid school of fine arts Academia de San Fernando. Here he made acquaintance with his future friends and colleagues Luis Buñuel and Federico García Lorca. His works of this period display elements of Futurism, metaphysical painting and Cubism. In 1925 his first one-man exhibition took place in the Dalmau Gallery in Barcelona. A year later the artist visited Paris, where he met Pablo Picasso, who introduced him to the artists of the Paris avant-garde. Influenced by Diego Velázquez (the Spanish painter and leading artistic personality of the court of King Philip IV) Dalí grew his distinctive moustache. In the same year he was expelled from the Madrid Academia. In 1929 he collaborated with Luis Buñuel on the film Un Chien Andalou (An Andalusian Dog), which marked his official accepta

nce into the Surrealist Group.

In the summer of the same year he met Gala, his future lifelong partner, who greatly influenced his work. During this period, Salvador began to develop his “paranoiac-critical method” based on spontaneously accessing the subconscious, which resulted in such characteristic paintings as The Lugubrious Game (1929) and The Persistence of Memory (1931). In 1932 Dalí took part in the first Surrealist exhibition in the USA, which was a triumphant success. In the meanwhile, the Spanish Civil War broke out and Dalí, renowned for his extreme views, made no secret of his sympathy for the policies of General Franco, which resulted in conflicts with the other Surrealists. In 1939 he was finally expelled from the Surrealist Group. A year later he left with Gala for the USA, where they remained until 1948. There he published his autobiography The Secret Life of Salvador Dalí (1942) and worked for the film industry, for example drawing a storyboard for Walt Disney. Following their return to Spain, Dalí and Gala settled in Catalonia, where they spent the rest of their lives. At this time, Dalí began to include in his compositions more religious elements and optical illusions, resulting in paintings such as The Madonna of Port Lligat (1950) and Crucifixion (1954). From 1960 until their completion in 1974, Dalí worked on his theatre and museum in Figueres. He also turned his hand to other projects, such as advertising (the logo for Chupa Chups lollipops) and furniture design (for example a sofa in the shape of actress Mae West’s lips). He also created his own jewellery collection and “Dalí” perfume.

Dalí used a wide range of symbols in his surrealistic works, the most familiar of which is the melting watch, symbolising the relativity of time as described by Albert Einstein. The origin of this idea is ascribed to Dalí’s observation of a Camembert cheese melting on a hot summer’s day. Other symbols included an elephant on slender legs and crawling ants, the latter of which symbolised, according to Dalí, death and fear. These were sensations which had an origin in the artist’s childhood. When he was a child he had a pet bat, which died one day, and Dalí found it covered in ants. Dalí’s motifs are drawn from the world of dreams and free associations.

In 1982 Dalí’s beloved wife Gala died. In the same year the painter was knighted. In 1989 the resigned Dalí died of heart failure in his museum in Galatea Tower. In accordance with his wishes he was buried in the crypt of the museum. In his will he bequeathed all his property and works to the Spanish State.

The often impenetrable depth of Dalí’s paintings contrasts with his scandals and exhibitionistic public behaviour. Throughout his life he refused to eat any food that was red in colour and sported a half-shaven moustache. He was fond of doing unusual things just for the sake of drawing attention to himself. Nonetheless, he is one of the greatest artists in terms of the quality of his works and became one of the most important pioneers of the new artistic trends of his time.

www.goap.cz/salvador-dali-en

In Augusta Raurica in der Gemeinde Augst im Kanton Basel Landschaft in der Schweiz

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Augusta Raurica

 

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Augusta Raurica, auch als Colonia Augusta Rauricorum bekannt, ist eine Siedlung aus

römischer Zeit am S.üdufer des R.heins einige Kilometer östlich von B.asel, die zur

Provinz Gallia Belgica und später zur Provinz Germania superior gehörte.

 

An dieser Stelle liegen heute die G.emeinden A.ugst, welche zu Kanton B.asel - L.and-

schaft gehört, und K.aiseraugst, die auf dem Kantonsgebiet A.argau liegt. Der größte

Teil der erhaltenen Anlagen steht in A.ugst. Die Ausgrabungen und Rekonstruktionen

alter Gebäude sind noch in vollem Gange.

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Koloniegründung

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Gegründet wurde eine Kolonie im Gebiet der Rauriker zum ersten Mal am 21. J.uni wohl

des Jahres 44 v. Chr. durch C.äsars Feldherrn Lucius Munatius Plancus. Allerdings

konnten aus dieser frühen Zeit keine Funde nachgewiesen werden. Es gilt deshalb als

sicher, dass die Kolonie entweder als Folge der Bürgerkriege nach C.äsars Tod über den

formalen Gründungsakt gar nicht hinauskam oder dass Plancus' Kolonie nicht in A.ugst,

sondern in B.asel gegründet wurde.

 

Zu einer dauerhaften Koloniegründung kam es erst im Gefolge der Eroberung der Zentral-

a.lpen unter Kaiser Augustus um 15 v. Chr.. Der bislang älteste bekannte Fund konnte

durch Dendrochronologie auf das Jahr 6 v. Chr. datiert werden.

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Name der Kolonie

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Die Grabinschrift des Munatius Plancus nennt als Namen nur das lapidare Colonia

Raurica. Eine - allerdings nur fragmentarisch erhaltene - Inschrift aus augusteischer Zeit

spricht von der Colonia P[aterna] (?) M[unatia] (?) [Felix] (?) [Apolli]naris [Augusta E]merita

[Raur]ica (Buchstaben zwischen eckigen Klammern ergänzt). Wie das emerita zeigt, hätte

es sich also um eine Veteranenkolonie gehandelt.

 

Abgesehen von diesem verstümmelten Zeugnis findet man die erste sichere Bezeugung

des Beinamens Augusta erst beim Geographen Ptolemäus um 150 n. Chr. in griechischer

Form als Augústa Rauríkon (=lat.: Augusta Rauricorum).

 

Damit fügt sich Augusta Raurica in einen größeren Zusammenhang von augusteischen

Koloniegründungen, denn auch noch zwei andere wichtige Stützpunkte des augusteischen

Eroberungsplanes tragen den Beinamen des ersten Kaisers: Augusta Praetoria am Südfuß

des G.roßen S.t. B.ernhard - P.asses, aus dem heute A.osta geworden ist, und Augusta

V.indelicum, das heutige A.ugsburg als Vorposten gegen die D.onau.

 

Diese drei Augustae bilden die Ecken eines Dreiecks, das sich über die von Augustus

eroberten A.lpen legte und seine breite Basis vom R.heinknie bis zur D.onau gegen das

unbesetzte G.ermanien wandte.

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Geographische Lage der Siedlung

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Es hat sich während den Ausgrabungen gezeigt, dass die Stadt auf einer Hochfläche

ruht, nicht weit vom R.hein entfernt. Die E.rgolz und der V.iolenbach haben aus der

Terrasse ein Dreieck herausgefressen, dessen Basis am nördlichsten Rand des J.uras

liegt und etwa 1 km breit ist.

 

Die "Spitze" des Dreiecks schaut rheinwärts gegen Norden und bildet einen Kopf, der

K.astelen heißt, also an eine B.urg ( K.astell ) gemahnt. Von der Basis bis zum Scheitel

des Dreiecks messen wir ebenfalls rund 1 km. In diese Hochfläche, die nach W.esten,

N.orden und O.sten von steilen Böschungen umgeben ist, wurde die Stadt gebaut.

 

Die Geometer hatten zunächst nach den Angaben des Stadtplanarchitekten, der den

Grundriss und Umfang der neuen Stadt entworfen hatte, auf dem Gelände abgesteckt.

Jedes wichtige öffentliche Gebäude erhielt seinen Platz angewiesen, in erster Linie der

T.empel des obersten H.immelsgottes J.upiter mit dem H.auptaltar vor dem heiligen

Zentralpunkt, von dem aus das Straßennetz einvisiert wurde.

 

Der Architekt, der den Auftrag erhielt, den Plan zu entwerfen, legte zunächst durch das

Dreieck eine Längsachse, die 36° von der Nordrichtung nach Westen abwich und zur

Hauptstraße der Stadt ausgebaut wurde.

 

In Abständen von 55 Meter legte er parallel dazu weitere Längsstraßen. Dann teilte er

die Längsachse in 16 gleiche Teile zu 66 m ( 225 röm. Fuß ) und zog durch die Schnitt-

punkte Querlinien, von denen er 10 zu Querstraßen machte.

 

So erhielt er ein rechtwinkliges Straßennetz und Stadtquartier von rund 50 auf 60 Metern.

Die Straßen wurden mit einem soliden Bett von Kies und beidseitig mit Wassergräben

versehen. Die wichtigeren Straßen säumten gedeckte Fußgängerwege hinter Säulen-

reihen ein.

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Grenzen der Kolonie

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Die Grenzen der Colonia Raurica sind nicht mehr mit absoluter Sicherheit festzustellen.

Man glaubt, sie rückschließend aus dem Umfang des frühmittelalterlichen Augstgaues

ablesen zu können.

 

Demnach hätte die Kolonie von B.asel r.heinaufwärts bis zur A.aremündung gereicht,

dann a.areaufwärts bis zur M.ündung der S.igger unterhalb von S.olothurn, hinüber an

die L.üssel und dann dem Verlauf des F.lüsschens B.irs folgend wieder bis B.asel.

Das scheint aber nur bedingt richtig zu sein.

 

Nach neuesten Forschungen stehen nämlich G.utshöfe mit Z.iegelstempeln der W.ind-

ischer Legionen auch in verwaltungsrechtlicher Abhängigkeit von V.indonissa. Solche

reichen aber über den B.özberg hinüber bis nach F.rick.

 

Also wird der T.hiersteinberg unterhalb F.rick die Kolonie nach O.sten begrenzt haben.

Auf der W.estseite dürfte, wie oben angeführt, in der Nähe der B.irsmündung bei B.asel

eine Grenzstation gelegen haben.

 

Frührömische B.randgräber, die 1.9.3.7 bei der K.irche von N.euallschwil gefunden

worden sind, deuten darauf hin, dass auch an der nördlichen ins E.lsass ( Richtung

B.lotzheim ) führenden L.andstraße ein solcher Posten lag.

 

Im Großen und Ganzen hat damit die Colonia Raurica den K.anton B.asel, das F.rick-

t.al und den östlichen J.urateil des K.antons S.olothurns umschlossen. Dies ergibt ein

Territorium von rund 700 km².

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Weitere Geschichte

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Der Ort entwickelte sich in der Folge zu einer recht ansehnlichen römischen Stadt auf

der N.ordseite der A.lpen mit ca. 10'000 - 15'000 Einwohnern. Zur Zeit der höchsten Blüte

während der langen Friedenszeit vom 1. bis zum 3. Jahrhundert hatte Augusta Raurica

alles, was zum römischen Leben gehört.

 

Das Handwerk blühte: So räucherte man S.chinken und S.peck für den Export in andere

Gegenden des Römischen Reiches. Es gab ein T.heater, ein A.mphitheater, ein Haupt-

f.orum, verschiedene kleinere F.oren, einen A.quädukt, diverse T.empel sowie mehrere

öffentliche B.äder.

 

Ein starkes E.rdbeben zerstörte um das Jahr 250 die Stadt in erheblichem Maße. Hinzu

kamen später weitere Zerstörungen durch Einfälle der A.lamannen und / oder marodierende

römische Truppen in der Zeit des L.imesfalls.

 

In der Folge bildeten sich zwei neue Siedlungen, "die beiden A.ugst": einerseits die er-

heblich verkleinerte Siedlung auf dem Augster K.astellenhügel und andererseits der

wichtigere Stützpunkt am R.hein ( das mit einer S.tadtmauer umgebene C.astrum

R.auracense). Sie beide bilden gewissermaßen den Kern der heutigen Ortschaften

A.ugst und K.aiseraugst.

 

Beide bildeten aber zunächst eine Ortschaft mit dem Namen A.ugst. Im Jahre 1.4.4.2

aber wurde diese Ortschaft entlang der F.lüsse E.rgolz und V.iolenbach geteilt.

Westlich der Grenze verblieb das Gebiet im Herrschaftsbereich von B.asel, das sich

1.5.0.1 als Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft anschloss.

 

Augst wurde 1.8.3.3 schließlich Teil des Kantons B.asel - L.andschaft.

 

Der östlich von E.rgolz und V.iolenbach liegende Teil kam unter habsburgische Herrschaft.

Zur besseren Unterscheidung wurde dieser Ort nun wegen der Zugehörigkeit zum Heiligen

Römischen Reich mit dem Namen K.aiseraugst versehen. Dieser Ort kam erst 1.8.0.3

zur Schweiz, nachdem die habsburgischen Herrschaftsgebiete in den napoleonischen

Kriegen verloren gegangen waren.

 

Das A.mphitheater Augusta Raurica wurde 200 n. Chr. gebaut und bot für 6000 Zuschauer

und Zuschauerinnen Platz. Das A.mphitheater wurde aber nach bereits siebzig Jahren

aufgegeben. Heutzutage dient das verbleibene A.mphitheater ( wurde am gleichen Ort

wiederaufgebaut ) als Fr.eilichtbühne für K.onzerte und V.olksfeste. Außerdem ist heute

eine M.ultimediaschau installiert worden.

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Stand der Ausgrabungen 2.0.1.1

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Viele der römischen Bauten sind durch Ausgrabungen erforscht und konserviert worden,

so vor allem Zeugen, die öffentlich zugänglich sind:

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- T.heater

 

- T.empel auf dem S.chönbühl eine architektonische Einheit bildet

 

- H.auptforum mit J.upitertempel

 

- B.asilica und dem Versammlungsort des S.tadtrates

 

- A.mphitheater, von dem allerdings nur bescheidene Reste erhalten geblieben sind

 

- A.quädukt, der Augusta Raurica von L.iestal her mit T.rinkwasser aus der E.rgolz

. versorgte ( stellenweise zu besichtigen und begehbar im H.eidenloch in L.iestal sowie

. nordöstlich der K.läranlage in F.üllinsdorf ).

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Dazu kommen verschiedene private G.ewerbebauten ( eine T.averne, eine B.äckerei,

eine T.öpferei und Z.iegelbrennöfen ) sowie ein Stück der A.bwasserkanäle. Rund

80 % des überbauten Gebietes ist jedoch bis heute unerforscht.

 

Augusta Raurica gilt als die besterhaltene römische Stadt nördlich der A.lpen, da auf

ihrem Gebiet keine mittelalterliche bzw. neuzeitliche Stadt entstand. In weiten Teilen

der Gemeinde A.ugst gilt ein weitgehendes Bauverbot; Bauten werden nur zurückhaltend

und nur nach sorgfältiger archäologischer Überprüfung genehmigt. Gemäß der Aus-

grabungspolitik sollen Teile von Augusta Raurica bewusst für kommende Generationen

im Boden konserviert erhalten bleiben.

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M.useum und R.ömerhaus

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Die wichtigsten Grabungsfunde sind im R.ömermuseum A.ugst, zusammen mit einem

zum Teil rekonstruiertem Gebäude, neben dem T.heater, der Öffentlichkeit zugänglich

gemacht.

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( BeschriebAugustaRaurica AlbumRömerinderSchweiz Römer Römisches Römische

Reich Imperium Romanum Romain Geschichte History Helvetier Helvetien Ruine Ruinen

Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Szwajcaria

Sveits Suíça Suiza )

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B.esuch von A.ugusta R.aurica am Sonntag den 06. November 2011

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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.iestal

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Mit dem F.ahrrad L.iestal - A.ugst - K.aiseraugst - M.uttenz

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Mit dem Z.ug von M.uttenz über B.asel zurück nach B.ern

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Kamera : Canon EOS 5D MarkII

 

Objektiv : Sigma 85 mm

 

Modus : P

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : -

 

B.litz : Nein

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Hurni111106 AlbumZZZZ111106AusflugAugustaRaurica KantonBaselLandschaft

AlbumRömerinderSchweiz AlbumRömerstadtAugustaRaurica

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 110316

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NIF

Schloss Tarasp ( Ursprung Mittelalter um 1040 - Mittelalter - Burg Höhenburg Chastè castello château castle ) bei Tarasp im Unterengadin - Engadin im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz

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Schloss Tarasp

 

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Das Schloss Tarasp steht in Tarasp im Unterengadin - Engadin im Kanton Graubünden –

Grischun in der Schweiz

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Im Unterengadin berühren sich fast alle alten bewohnten Gegenden an der linken Seite des

Tales. Die H.änge am rechten U.fer des I.nn sind von ausgedehnten W.äldern bedeckt, die

hier und dort durch D.örfer , die auf T.errassen stehen, unterbrochen werden.

 

Auf dieser Seite ist das grösste D.orf dasjenige von Tarasp, heute eine aufgeteilte

G.emeinde, die in ihrem Z.entrum durch die Festung mit demselben Namen beschützt

wird.

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Das Schloss Tarasp, das auf einem felsigen S.teiltablett steht, zählt zu den berühmtesten

Verteidigungswerken R.hätiens. Von allen noch bewohnbaren graubündnerischen Schlössern

ist Tarasp dasjenige, das die meisten Elemente seiner mittelalterlichen Substanz bewahrt hat.

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Gegen 1.9.0.0 befand es sich in einem so bedauernswerten Z.ustand, dass die zwischen

1.9.1.0 und 1.9.1.4 unternommenen R.estaurierungsarbeiten unausweichlich ernste B.e-

Schädigungen an den verschiedenen G.ebäuden und auch an seinem I.nneren verursachten.

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Dennoch versuchten die Restauratoren das Möglichste, um das äussere Erscheinungsbild

des Schlosses beizubehalten, ausgenommen das eingestürzte D.ach, das sie völlig erneuern

mussten. Von Beginn ihrer Arbeiten an gaben sie sich grosse Mühe, sich an die Z.eichnungen

der Originalkonstruktionen zu halten.

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Die Lage des Schlosses auf einem isolierten felsigen Hügel entspricht nicht den

Geländeformen, die im allgemeinen in Graubünden für Festungskonstruktionen gewählt

wurden.

 

So unterscheidet sich die architektonische Struktur von Tarasp ziemlich stark von den

gängigen rhätischen Grundrissen. Es ist selbstverständlich, dass die Hauptelemente -

Eingang, Vorderschloss, zentrales Schloss und Behausungskörper - bei Tarasp auch

vorhanden sind, doch ist Ihre Anordnung an die Geländeart angepasst worden.

 

Die architektonische Vorstellung entspricht gewissermassen einer Spirale, die sich von

der ersten Tür, die auf halber Höhe an der Flanke des Hügels eingerichtet wurde,

unregelmässig bis zum Wohnungsgebäude führt, das auf dem G.ipfel des felsigen Kaps

errichtet wurde.

 

Das Vorderschloss und das Hauptschloss teilen die Gesamtheit in drei Bereichen, deren

heutiges Erscheinungsbild das Produkt einer Entwicklung von mehreren Jahrhunderte ist.

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Die Befestigungen des Eingangs, die eine äusserliche T.üre, die heute verschwunden ist,

und einen langen G.ang mit S.chiessscharten und von zwei Türmen flankiert, die sich zur

S.chlucht öffnen, datieren vermutlich aus einem späten Zeitalter, wahrscheinlich um das

Jahr 1.6.0.0.

 

Dieser verstärkte Eingang sollte zweifellos als Hindernis für die damals so häufigen Angriffe

in Rhätien dienen.

 

Das Vorderschloss dehnt sich auf der Terrasse im Norden des Hügels aus. Von der T.alseite

wird es durch einen schroffen felsigen H.ang abgegrenzt, dessen unregelmässige Gräte

durch die U.mfriedungsmauer führen.

 

Wenn man das Schloss durch die Aussentür im Westen des Geländes verlässt, erhebt sich

ein Q.uerbalken, der mit S.chiessscharten für F.euerwaffen ausgestattet wurde, bis zum

K.omplex der Gebäude des zentralen Schlosses.

 

Das Vorderschloss war vermutlich durch eine Mauer im hohen Mittelalter umgeben, doch

die derzeitige architektonische Struktur dieses Bereichs reicht nur bis zum Anfang der

modernen Zeiten: das Schilderhaus, das neben dem Tor steht, stammt aus dem Anfang des

16. Jahrhundert, und das massive P.ulvermagazin um das Jahr 1.7.1.6.

 

Was die anderen Gebäude betrifft, wurden sie entweder in der heutigen Zeit errichtet oder

umgestaltet.

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Das ist insbesondere der Fall bei der K.apelle, dessen Apsis in die Ringmauern eingefügt

wurde. Obwohl seine innere Einrichtung aus dem 17. Jahrhundert stammt, könnten die

Mauern dem 12. Jahrhundert zugeteilt werden.

 

Die Malereien, die die Wände der Apsis schmückten, und von denen leider nur noch

F.ragmente übrig sind, wurden gegen 1.1.0.0 ausgeführt. Das Zw.ischentor, das im

W.esten des H.eiligtums verschont blieb, verdankt sein derzeitiges Aussehen den Arbeiten,

die zu Beginn des 16. Jahrhunderts durchgeführt wurden.

 

Was den K.irchturm betrifft ist er in seiner Art wirklich einmalig. Mit seinen fünf Stockwerken

und seinem barocken Z.wiebeldach steht er höher als das zentrale Schlosses, an dem er

angebaut wurde.

 

Die Dicke seiner Mauern und die Dimensionen des Grundrisses sind in erstaunlichem

Missverhältnis mit jenen der bescheidenen K.apelle. Vermutlich hat dieser Turm, der wie

die K.appelle wahrscheinlich aus dem 11. Jahrhundert stammt, vom Anfang an als

V.erteidigungs - und K.irchturm gedient.

 

Das zentrale Schloss, das heute wie eine kompakte Masse aussieht, ist von einer hohen

Umfriedungsmauer umgeben, deren Verlauf von der unregelmässigen Gräte des Hügels

bestimmt ist.

 

Wenn man vom Osten durch das Tor schreitet, gelangt man in einen Gang, der von

einem G.ewölbe seit dem Mittelalter bedeckt wurde, zum zentralen inneren H.of, von wo

die der M.auer angeschlossenen Gebäude zugänglich sind.

 

Hier liegen vermutlich die ältesten Elemente der niedrigeren Umfriedungsmauer. Sie könnten

bis ins 11. Jahrhundert zurückdatieren, wie jene von S.agogn und von N.ivagl, deren

Zeitbestimmung dank archäologischen Ausgrabungen möglich war.

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Der Gebäudekomplex, oder das zentrale Schloss, das mehrmals im Laufe des 16. und

17. Jahrhunderts renoviert und vergrössert wurde, stammt vermutlich aus dem 13. und

14. Jahrhundert.

 

Das gilt auch vor allem für die alte Wohnung, die auf dem G.ipfel des Hügels errichtet wurde,

ein massiver und defensiver Behausungskörper, dessen Ursprung aus verschiedenen

Gründen nicht vor dem 13. Jahrhundert festgelegt werden kann.

 

Trotz seines Aussehens ist das bescheidenere und einfachere Schloss als jenes von heute,

das durch seine Grossartigkeit und seine Kompaktheit besticht, ein Werk des

13. Jahrhunderts.

 

Das zentrale Schloss von Tarasp erfuhr zahlreiche Renovationen am Ende des Mittelalters

und anfangs der modernen Zeiten. Erst im Laufe dieser Arbeiten wurden die Säle der

unteren Stockwerke mit Gewölben ausgestattet, die Fenster trichterförmig durchbohrt, und

die H.olztäfelung in den erhöhten Gebäuden aufgerichtet. Nach zwei alten Zeichnungen von

1.5.2.0 wurden bestimmte Teile der R.ingmauer früher von hervorstehenden Wegen über-

wunden.

 

Die Versorgung mit Trinkwasser, war ein schwerwiegendes Problem für die Mehrzahl der

Schlösser, die auf Felsen aufgerichtet wurden. In Tarasp wurde dies durch eine Z.isterne

gewährleistet, die sich im zentralen Schloss befand.

 

Im 18. Jahrhundert musste diese ersetzt werden. Eine andere ausserhalb der R.ingmauer

gegrabene Z.isterne am Fuss der Felsen konnte nur in Friedenszeiten ohne Gefahr benutzt

werden.

 

Die weiss verputzten Fassaden wurden früher reichlich mit W.appenmalereien geschmückt.

Was davon im Jahr 1.9.0.0 noch sichtbar war, datiert vermutlich nicht vor dem Ende des

15. Jahrhunderts. Einige dieser Malereien wurden bei Sanierungsarbeiten restauriert und

verzieren heute glücklicherweise die eher kalten und kahlen Fassaden.

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Im Widerspruch zu anderen rhätischen Schlössern, die auf archäologischer Ebene oder

aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte zu den ältesten Schlössern dieser Art zählen, aber

nur spät in den Texten erscheinen, wurde Tarasp bereits im 11. Jahrhundert erwähnt.

 

Jedoch ist das Konstruktionsdatum noch ungewiss. Es ist nicht unmöglich, dass es bereits im

10. Jahrhundert errichtet wurde.

 

Der Name von Tarasp wird von "terra aspera" (wilde Erde) abgeleitet, was dazu bei-

trägt zu glauben, dass das Schloss in einer vor kurzem gerodeten Stelle gebaut wurde. Das

entspricht dem, was wir den ältesten Dokumenten entnehmen können, in denen es heisst,

dass Tarasp von einer reichen aus dem V.enosta-T.al und vielleicht auch aus N.orditalien

stammenden B.aronenlinie gebaut wurde.

 

Der Zeitpunkt, an dem diese F.amilie, deren L.ändereien sich mehrheitlich ursprünglich im

V.enosta - T.al befanden, den Namen der Festung annahmen - gegen das Ende des

11. Jahrhunderts - markiert zweifellos den Beginn ihrer kolonisierenden Aktivität im Engadin.

 

Ihre Absicht war es zweifellos, in dieser wenig bevölkerten Region eine Herrschaft von

gewisser Bedeutung zu erschaffen.

 

Während der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts erreichten die Tarasp ihren Höhepunkt.

Sie verfügten über Ländereien, die sich im V.enosta-T.al und im Rest von S.üdtirol, in M.ittel-

G.raubünden und in V.alteline erstreckten, und besassen sogar einige Ländereien in B.ayern.

 

Um ihre Beherrschung zu konsolidieren, nahmen sie zahlreiche Ministerielle in Anspruch.

Wir finden unter diesen die Barone von M.armels, die später zu den mächtigsten rhätischen

Familien angehörten. Das p.atrimonische K.loster, das gegen 1.0.9.0 von Eberhard von T.arasp

in der Nähe von S.cuol gegründet wurde, wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts an M.arien-

berg in der Nähe von B.urgeis ( V.enosta-T.al ) übertragen.

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Im gleichen Zeitalter wurde die Herrschaft von Tarasp hin und her gerissen in den Kämpfen

der Bischöfe von C.hur, die ihren Einfluss von O.berengadin bis ins Unterengadin zu

vergrössern versuchten, und die Grafen von T.irol, die auch ihre Macht im umgekehrten

Sinne auszudehnen versuchten, ausgehend vom niedrigeren T.al des I.nn.

 

1.1.6.0, übergab Ulrich de Tarasp, der manches Mal schon seinen Glauben an die K.irche

durch grosszügige Spenden bestätigte, dem B.ischof von C.hur seinen Anteil am Schloss von

Tarasp.

 

Sein Neffe Gebhard, der dies als Verschwendung der Familiengüter sah, bemächtigte sich

der Festung und liess die Bischofsgarnison abreissen. Der Bischof wurde von Ulrich von

Tarasp und seinem Vetter Egino von M.atsch geholfen und belagerte dann das Schloss und

zwang Gebhard, dieses aufzugeben.

 

Schliesslich wurde ein Kompromiss gefunden; das Schloss wurde Gebhard als Lehen

zugestanden, aber dieser musste versprechen, seinen Teil dem B.ischof zu hinterlassen,

falls er ohne Kinder sterben würde. Die Rechte des B.ischofs blieben allerdings nicht

unumstritten.

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Nach dem Verschwinden der Barone von Tarasp gegen 1.1.7.0 gelangte das Schloss

aus unklaren Gründen, aber wahrscheinlich gemäss bestimmten erblichen Rechten, an

den Herren von R.eichenberg, die sich damals im V.enosta - T.al etabliert hatten.

 

In Missachtung der Rechte, die dem B.ischof zustanden, wurde das Schloss in 1.2.3.9

an den Grafen von T.irol übertragen, der es ihnen als Lehen zurückgab. Die R.eichenberg

residierten nur kurz in Tarasp.

 

Auch die Grafen von T.irol konnten nicht lange ihren Erwerb geniessen, denn am Ende des

13. Jahrhunderts, gelangte Tarasp in die Hände der B.arone von M.atsch - wahrscheinlich

infolge eines Ländereienaustausches.

 

Die M.atsch entsprangen einem Seitenzweig des überlieferten Stammes Tarasp, der

zwischenzeitlich ausstarb. Zu Beginn besassen Egino und Ulrich von M.atsch zusammen

ihr patrimonisches Eigentum.

 

Sie installierten einen Schlossherren in Tarasp und beauftragten ihn, die Herrschaft in ihren

Namen zu verwalten. Es wurde auch vereinbart, dass, falls einer der zwei Vetter seinen

Vertrag brechen würde, sein Teil zum anderen zurückfallen würde.

 

Das gegenseitige Misstrauen zwischen Ulrich und Egino, führte allerdings bereits in 1.2.9.7

Zu einer Teilung. 1.6.2.5 starb die T.ochter des Schlossherren in einem F.euer. Während

des 16. und 17. Jahrhunderts, hörten die österreichischen Intendanten nicht auf, sich über

die Überalterung der Gebäude zu beklagen. Peinlich genaue Renovierungen und Ver-

grösserungen wurden zu Beginn des 13. Jahrhunderts unternommen.

 

1.8.0.3 wurde Tarasp dem neuen Kanton Graubünden zugeteilt, und das fast zerstörte

Schloss ging in die Hände von Privatperson über. 1.8.5.6 wurde das Schloss von P.lanta

von S.amedan gekauft für Fr. 1`200. -.

 

Er führte zahlreiche Reparaturen insbesondere am D.ach durch. Im Jahre 1.9.0.0 wurde das

Schloss vom deutschen Unternehmer Dr. Lingner aus D.resden gekauft. Dieser restaurierte

das Schloss von 1.9.0.6 bis 1.9.1.6. Nach seinem Tod ging das Schloss in die Hände des

G.rossherzogs E.rnest L.udwig von H.essen und bei R.hein von D.armstadt über. Das

Schloss gehört immer noch dieser Familie.

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Siehe auch : www.schloss-tarasp.ch.

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( BeschriebSchlossTarasp SchlossTarasp AlbumSchlösserKantonGraubünden AlbumGraubünden AlbumSchweizerSchlössesr,BurgenundRuinen AlbumSchweizerSchlössesrBurgenundRuinen AlbumSchlossTarasp KantonGraubünden KantonGrischun Grischun Engadin Schloss Castle

Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter Geschichte History Gebäude Building

Archidektur Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland

Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Ausflug nach G.uarda und P.osciavo am Freitag den 18. Oktober 2013

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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich - L.andquart nach K.losters

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B.esichtigung der K.irche K.losters

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Mit dem Z.ug von K.losters nach G.uarda und weiter mit dem P.osta.uto bis G.uarda D.orf

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R.undg.ang durch das D.orf G.uarda

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Mit dem P.osta.uto von G.uarda hinunter zum B.ahnh.of und weiter mit dem Z.ug via P.ontresina - B.erninab.ahn nach P.oschiavo

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Besuch des M.useo P.oschiavino ( M.useum ) in P.oschiavo

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Mit dem Z.ug von P.oschiavo via B.erninab.ahn - A.lbulab.ahn - T.husis nach R.häzüns

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Ü.bernachtung bei W.alter und C.hrista in R.häzüns

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 131223

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NIF

Grabplatte des Grafen von Gleichen

mit seinen beiden Frauen

im Erfurter Dom

  

Der Graf von Gleichen - eine Legende

 

Ein Graf von Gleichen, den viele Leute in Erfurt gekannt haben, hatte mit seiner Gemahlin ein ehrbares Leben geführt. Als er an einem Krieg gegen die Türken teilnahm, wurde er in einem Treffen gefangen genommen und vom Sultan in die Türkei geführt. Nachdem er dort längere Zeit in Gefangenschaft zugebracht hatte und zu anstrengenden ländlichen Arbeiten verwendet worden war, sah ihn die Tochter des Sultans, als sie lustwandelte, trat sogleich an ihn heran und fragte ihn, auf welche Weise er dorthin gekommen wäre? Wie sie sich mit ihm unterhielt, wurde sie von seiner Gestalt und Gewandtheit so eingenommen, dass sie von Liebe ergriffen wurde. Sie machte ihm deshalb den Vorschlag, ihn gegen das Versprechen der Ehe aus der Gefangenschaft zu befreien und mit ihm in seine Heimat zu fliehen. Als der Graf hierauf entgegnete, dass er bereits eine Gemahlin und Kinder in seiner Heimat besäße, antwortete sie ihm, das könnte kein Hindernis sein, weil die türkische Sitte es mit sich brächte, dass ein Mann zwei oder mehrere Frauen hätte. Auf diese Äußerung hin erklärte sich der Graf gern einverstanden und versprach ihr Treue.

Die Sultanstochter bewirkte hierauf sofort seine Befreiung und ging mit ihm davon. In Venedig fand er einen seiner Diener, der ihn schon lange gesucht hatte und von dem er erfuhr, dass es seiner Gemahlin wie den Kindern und der übrigen Familie wohl erginge. Nachdem der Graf das vernommen hatte, begab er sich nach Rom und trug den ganzen Verlauf der Sache dem Papste vor, wie er nämlich der Sultanstochter Treue gelobt hätte, um seinen Leib zu retten, nicht aber aus Begehrlichkeit und Sinneslust. Der Papst erteilte ihm deshalb Freiheit und Vergebung, ließ ihm auch einen Ablassbrief ausfertigen, worauf der Graf in seine Heimat zurückkehrte.

Die Gattin nahm den Heimgekehrten mit Freuden wieder an, ohne sich durch dessen Verhältnis zur türkischen Fürstin verletzt zu fühlen, vielmehr widmete sie dieser, der sie ja den Besitz des teuren Gemahls verdankte, innige Liebe. Die Fürstin fügte sich auch ihrerseits leicht in die Gräfin, sodass beide in der größten Freundschaft und ohne allen Zwiespalt das Leben miteinander verbrachten. Gott aber, der diese Ehe gnädig gestattete, beglückte die wahre oder frühere Gemahlin mit reichem Kindersegen, während der türkischen Fürstin Kinder versagt blieben; doch zog diese gleich einer Dienerin die Kinder der Gräfin auf und pflegte sie mit treuer Liebe.

Die Grabplatte des Grafen von Gleichen mit seinen beiden Frauen, die Fürstin mit einer marmorne Krone geschmückt, die Gräfin mit unbedecktem Haupte und mit ihren Kindern zu ihren Füßen, befindet sich heute im Erfurter Dom.

  

SBB Historic Roter Pfeil RAe 2/4 1001 ( Hersteller SLM Nr. 3581 - Ausgeliefert als CLe 2/4 201 - Baujahr 1935 - Triebwagen ) am Bahnhof Kerzers im Kanton Freiburg der Schweiz

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Roter Pfeil SBB CLe 2/4

 

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Nummerierung : 2.0.1 – 2.0.7 bzw. 6.0.1 – 6.0.7

 

Anzahl : 7 (alle umgebaut)

 

Hersteller : SLM BBC MFO SAAS

 

Baujahr : 1935

 

Ausmusterung : ( ab 1.9.4.4 Umbau )

 

Achsformel : Bo'2

 

Spurweite : 1435 mm

 

Länge über Puffer : 21500 mm

 

Drehzapfenabstand : 16300 mm

 

Drehgestellachsstand : 2500 mm

 

Dienstmasse : 32.6 t

 

Reibungsmasse : 16.2 t

 

Radsatzfahrmasse : 8.5 t

 

Höchstgeschwindigkeit : 125 km/h

 

Stundenleistung : 404 kW

 

Dauerleistung : 315 kW

 

Treibraddurchmesser : 900 mm

 

Laufraddurchmesser : 900 mm

 

Anzahl der Fahrmotoren : 2

 

Sitzplätze : 70

 

Stehplätze : 30

 

Fußbodenhöhe : 710mm

 

Klassen : 3. Klasse

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SBB RCe 2/4 ( RBe 2/4 - nach Umbau mit Puffer )

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Nummerierung : 6.0.1 – 6.0.7 bzw. 1.0.0.3 – 1.0.0.7

 

Anzahl : 7 ( 2 Umbau zu RAe 2/4 )

 

Hersteller : SLM BBC MFO SAAS

 

Baujahr(e): ( Umbau ab 1.9.4.4 )

 

Ausmusterung: 1.9.6.7 – 1.9.8.4

 

Achsformel : Bo'2

 

Spurweite : 1435 mm

 

Länge über Puffer : 22400 mm

 

Drehzapfenabstand : 16300 mm

 

Drehgestellachsstand : 2500 mm

 

Dienstmasse : 38 t

 

Reibungsmasse : 21.2 t

 

Radsatzfahrmasse : 10.6 t

 

Höchstgeschwindigkeit : 125 km/h

 

Stundenleistung : 404 kW

 

Dauerleistung : 315 kW

 

Treibraddurchmesser : 900 mm

 

Laufraddurchmesser : 900 mm

 

Stromsystem : 15000 V 16 2/3 Hz

 

Stromübertragung : Stromabnehmer

 

Anzahl der Fahrmotoren : 2

 

Sitzplätze : 70

 

Stehplätze : 30

 

Fußbodenhöhe : 710 mm

 

Klassen : 3. Klasse ( 2.Klasse )

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SBB RAe 2/4 (Umbau)

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Nummerierung : 1.0.0.1 + 1.0.0.2

 

Anzahl : 2 (1 erhalten)

 

Hersteller : SBB

 

Baujahr(e) : 1.9.5.2 – 1.9.5.3

 

Ausmusterung : 1.9.8.4 ( 1.0.0.2 )

 

Achsformel : Bo'2

 

Spurweite : 1435 mm

 

Länge über Puffer : 25200 mm

 

Drehzapfenabstand : 18000 mm

 

Drehgestellachsstand : 2500 mm

 

Dienstmasse : 41 t

 

Reibungsmasse : 21.2 t

 

Radsatzfahrmasse : 10.6 t

 

Höchstgeschwindigkeit : 125 km/h

 

Stundenleistung : 404 kW

 

Dauerleistung : 315 kW

 

Treibraddurchmesser : 900 mm

 

Laufraddurchmesser : 900 mm

 

Anzahl der Fahrmotoren : 2

 

Sitzplätze : 60

 

Fußbodenhöhe : 710 mm

 

Klassen : 1.Klasse

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Als CLe 2/4 wurden die elektrischen Roten Pfeile der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) bezeichnet, die ab 1.9.3.5 ausgeliefert wurden. Die ersten beiden unterscheiden sich im Aufbau des Drehgestells und deren Aufhängung von den später gelieferten CLe 2/4 2.0.3 – 2.0.7.

 

Die beiden ersten elektrischen Triebwagen wurden zusammen mit beiden D.ieseltriebwagen C.L.m 1935 ausgeliefert.

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Geschichte

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Die SBB beschloss 1.9.3.3, sich neue Schnelltriebwagen anzuschaffen. Diese sollten als Einzelfahrzeug, d.h. ohne normale Zug- und Stossvorrichtung, konstruiert sein. Auch wurde eine Einmannbedienung gefordert. Durch Wegfall des Beimannes war eine erhebliche Einsparung möglich. Zugleich wurden neben den beiden elektrischen Triebwagen auch zwei D.ieseltriebwagen nach dem gleichen Konzept bestellt. Der erste Triebwagen wurde am 1.5. M.ärz 1935 geliefert, der zweite am 6. J.uni 1.9.3.5. Da sofort nach der Inbetriebnahme sich abzeichnete, dass der Triebwagen ein Erfolg werden würde, bestellte man sogleich vier Triebwagen nach, die im F.rühling 1.9.3.6 ausgeliefert wurden. Im Jahr 1.9.3.8 wurde noch ein siebter Triebwagen ausgeliefert.

 

Die Triebwagen wurden zwar für den Fahrplandienst beschafft, aber bald in erster Linie für den Ausflugsverkehr benutzt. Denn für den geplanten Schnellzugsdienst auf schwachfrequentierten Linien und als Zubringer zu Schnellzügen, sogenannten Tramzügen, wurde ihr Erfolg zum Verhängnis. Da sie als Einzelfahrer konzipiert waren, war das entstandene Platzproblem nicht mit Anhängen eines Wagens zu lösen. In der Folge mussten viele Züge, für die eigentlich ein roter Pfeil vorgesehen war, auf L.okomotiv-bespannte Züge umgestellt werden, da ansonsten nicht alle Fahrgäste hätten befördert werden können. Ein weiteres Phänomen war, dass viele Fahrgäste ihre Reisepläne so ausrichteten, dass sie mit dem Roten Pfeil fahren konnten, was die Problematik zusätzlich verschärfte. Auch aus diesem Grund kamen die SBB zur Einsicht, dass Vorführfahrten angeboten werden mussten, um der Bevölkerung die Möglichkeit zu bieten, einmal mit dem Roten Pfeil zu reisen. Bei den Vorführfahrten wurde darauf geachtet, dass alle Landesteile berücksichtigt wurden. Natürlich kamen auch Anfragen von Reisegesellschaften, die den Triebwagen für eine Extrafahrt mieten wollten.

 

Infolge des 2. W.eltkrieges kamen diese Extrafahrten natürlich zum Erliegen, nur um nach dem Krieg umso stärker anzuziehen, so dass neben dem schon 1.9.3.9 ausgelieferten D.oppeltriebwagen ( SBB RAe 4./.8 1.0.2.1 ) 1.9.5.3 noch zwei weitere Doppeltriebwagen ( SBB RAe 4./.8 1.0.2.2 + 1.0.2.3) nur für den Ausflugsverkehr ( sprich Extrafahrten ) angeschafft wurden.

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Bezeichnung und Nummern

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Bezeichnung und Nummern wurden sehr oft geändert und gewechselt. Die ersten Fahrzeuge wurden ab 1935 als CLe 2/4 von der Industrie geliefert. Schon 1 9 3 7 wurden sie zu Re 2/4 umgezeichnet, der Triebwagen 2.0.7 trug ab Werk die Bezeichnung Re 2/4. Ab 1 9 4 7 / 4.8 wurden als RCe bezeichnet und 6.0.1 und 6.0.2 eingereiht. Ab 1.9.5.6 werden alle RCe als RBe 2/4 bezeichnet, ebenfalls wurden die Nummern gewechselt aus 6.0.1 – 6.0.7 wurde 1.0.01 – 1.0.0.7. Die beiden verlängerten Triebfahrzeuge wurden nach dem Umbau als RBe 2/4, ab 1.9.5.6 als RAe 2/4 bezeichnet. Hier ist zu erwähnen, dass die 1.0.0.2 und 1.0.0.6 1.9.5.4 die Nummern gewechselt haben ( Es handelt sich also beim RAe 2/4 1.0.0.2 um den RCe 2/4 6.0.6 von vor 1.9.5.2.).

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Technisches

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Der Wagenkasten ist als tragende Konstruktion ausgeführt. Dieser wird aus einem geschweissten Gerippe aus leichten Stahlprofilen mit eingeschweissten Wandplatten gebildet, das aussen mit Aluminiumblechen verkleidet ist. Ein gekröpfter Träger, der aus zusammengeschweissten Stahlprofilen bestand, stabilisierte den Wagenboden. Dadurch war es möglich, den Wagenboden des Fahrgastraumes auf 720 mm über Schienenoberkante abzusenken. Da ein möglichst geringer Luftwiderstand erreicht werden sollte, wurde das Dach als Doppeldach ausgeführt. Die Widerstände der elektrischen Bremse wurden zwischen den beiden Dächern eingebaut. Die notwendige Kühlluft wurde über Lüftungsschlitze, die oben und auf der Seite des Daches angebracht waren, zu- und abgeführt.

 

Das Fahrzeug besass anfänglich nur Hilfspuffer und unter einer Abdeckung eine Hilfskupplung, in der Form, wie sie heute noch am C.hurchill - Pfeil ( SBB RAe 4./.8 1.0.2.1 ) zu finden sind. Nachträglich wurde bei den 2.0.4 – 2.0.7 unten an der Front eine spezielle Öse, ähnlich wie sie an den Baufahrzeugen zu finden ist, angebracht, um den S.kiwagen anhängen zu können.

 

Die Drehgestellrahmen der ersten beiden Fahrzeuge wurden aus geschweisstem Stahlprofil hergestellt und besassen keinen Wiegebalken. Der Wagenkasten stützte über jeweils vier Blattfedern je Drehgestell auf diese ab. Jeweils zwei waren auf jeder Seite des Drehgestells aufgehängt. Zwischen dem Drehgestell und den Gehäusen der Achslager, die als Rollenlager ausgeführt waren, befanden sich acht Schraubenfedern. Im Inneren dieser Schraubenfeder war eine zylindrische Lagerführung vorhanden, weshalb das Fahrzeug keine Achshalter benötigte. Die Zug- und Bremskräfte wurden nur über den Drehzapfen übertragen, was bei einem Alleinfahrer zu vertreten war.

 

Die Drehgestelle der nachträglich beschafften fünf Fahrzeuge waren in anderer, verbesserter Ausführung. Denn diese besassen schon Hohlträger als Längsträger und waren ebenfalls geschweisst. Diese Längsträger waren abgekröpft, um Platz für die Wiegebalken zu haben. Der Wiegebalken stützte sich beidseitig auf pendelnde, aufgehängte Blattfedern und war mit zwei Mitnehmern mit dem Drehgestellrahmen verbunden. Das Gewicht des Wagenkastens wurde über zwei seitliche Stützlager auf den Wiegebalken übertragen.

 

Beim Antrieb kamen beim CLe 2/4 2.0.1 und 2.0.2 zwei unterschiedliche Bauformen zum Einsatz. Der 2.0.1 wurde noch mit Tatzlager-Antrieb ausgerüstet, der von der M.aschinenfabrik O.erlikon geliefert wurde und sich schon in T.ramfahrzeugen bewährt hatte. Der 2.0.2 erhielt den von der Brown, Boveri & Cie. neuentwickelten Federantrieb mit Hohlwelle. Das neue an diesem Federantrieb war, dass sich die Federtöpfe im Zahnrad selbst befanden. Die Vorteile dieses Federantriebs waren gleich ersichtlich, und die nachfolgenden fünf Fahrzeuge wurden ebenfalls mit diesem Antrieb ausgerüstet. Beim 2.0.1 wurde er nach kurzer Betriebszeit nachträglich eingebaut.

 

Der Stromabnehmer, der als Scherenstromabnehmer ausgeführt ist, ist über dem Führerstand I, d.h. über dem Laufdrehgestell angebracht. In diesem Vorbau befindet sich der Transformator, der über eine einfache Dachsicherung mit dem Stromabnehmer verbunden war. Es gab auf der Hochspannungsseite also keinen Hauptschalter. Der Transformator hatte eine Dauerleistung von 210 kVA und stützte sich auf der Kastenkonstruktion und nicht auf dem Drehgestell ab, denn ansonsten wäre eine flexible Hochspannungszuführung zum ölgekühlten Transformator notwendig gewesen.

 

Die beiden eigenventilierten Treibmotoren hatten eine Leistung von je 2.0.2 kW und waren aus Gewichtsgründen in Serie geschaltet. Um deren Schleuderneigung zu kompensieren, war im Trafokessel ein Spannungsteiler untergebracht.

 

Der Führerstand war für sitzende Bedienung eingerichtet und besaß ein großes Handrad für den Steuerkontroller. Im Fussraum war das Totmannpedal, das immer gedrückt werden musste. Das Bremsventil für die direkte Bremse ist rechts daneben angeordnet, oberhalb dieser wurde beim Umbau das Führerbremsventil angeordnet. Da der Führerstand offen war und nicht gegen den Fahrgastraum abgeschlossen, waren Sicherheitsmassnahmen vorhanden. Bei abgezogenem Fahrzeugschlüssel wurde die Steuerwelle vom Kontroller zum Nockenschalter ausgehängt, und alle elektrischen und pneumatischen Schalter auf der Stellung Aus blockiert.

 

In jedem Führerstand ist ein Steuerkontroller vorhanden, mit dem sowohl die Fahr- wie Bremsstufen eingestellt werden. Dieser war mit einem Nockenschalter verbunden, von dem die Hüpfer angesteuert wurden. Es waren für die Fahrstufen fünf und für die Bremsstufen neun pneumatische Hüpfer vorhanden. Auch die beiden neben dem Steuerkontroller befindlichen pneumatischen Türöffner wurden in der geschlossener Stellung blockiert. Die Lokpfeife wird über ein Seilzug betätigt.

 

Gebremst wurde das Fahrzeug normalerweise elektrisch über die Widerstandsbremse. Die Widerstandsbremse arbeitet von der Oberleitung unabhängig. Der benötigte Erregerstrom wird zuerst von der Batterie geliefert, bis der Bremsstrom mit 200 A so hoch ist, dass er die Motoren selbst erregen kann. Es gab 11 elektrische Bremsstufen. Die ersten acht waren reine elektrische Bremsstufen. Erst ab der neunten Bremsstufe kam automatisch die pneumatische Bremse abgestuft zum Einsatz. Für die pneumatische Bremse ist im Triebgestell an jedem Rad ein, im Laufgestell an jedem Rad zwei Bremssohlen vorhanden. Die Handbremse in jedem Führerstand wirkt nur auf das darunterliegende Drehgestell.

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Umbau (Ausrüstung mit Zug- und Stossvorrichtung)

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Da sich schnell das Fehlen der normalen Zug- und Stossvorrichtung bemerkbar machte, wurde beschlossen, alle Fahrzeuge mit einem leichten Zughaken und Puffern auszurüsten, damit sie zumindest einen Wagen mitnehmen konnten oder an einem Zugschluss eines Zuges mitgegeben werden konnten.

 

Als erstes wurden die beiden ersten Fahrzeuge ( 6.0.1 und 6.0.2 ) 1.9.4.4 umgebaut. Beim Umbau musste das Kastengerippe verstärkt werden, damit die Kräfte der Puffer abgeleitet werden konnten. Die Hilfskupplung wurde gegen einen leichten Zughaken ohne Schraubenkupplung getauscht. Auch musste für die Anhängelast eine normale automatische Bremse eingebaut werden. Im Führerstand wurde ein zusätzliches Führerbremsventil eingebaut. Die Umbauten erhöhten das Gesamtgewicht um rund fünf Tonnen. Nach dem Umbau war es erlaubt, dem Fahrzeug bis zu einer Steigung von 12 ‰ eine Anhängelast von 30 Tonnen mitzugeben. Über 18 ‰ Steigung war das Mitgeben einer Anhängelast verboten.

 

Da der Umbau als erfolgreich bezeichnet werden durfte, wurde er an allen Fahrzeugen vorgenommen.

 

Als Anhängewagen wurden 1.9.4.7 fünf BCF4 ( Später ABDi ) angeschafft, die nur ein Gesamtgewicht von 22 Tonnen hatten.

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Umbau zum RAe 2/4

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1.9.5.2 wurde der 6.0.6 radikal umgebaut. Es war das Ziel, ein Fahrzeug mit gehobenem Komfort zu erhalten. Dafür wurde der Wagenkasten um 2.6 Meter verlängert und auch die Innenausstattung erneuert. Es wurden komfortable Stoffsitze mit größerem Sitzabstand eingebaut. In der Folge wurde er aufklassiert ( bis 1.9.5.6 RBe 2/4, danach RAe 2/4 ). Er wechselte 1.9.5.4 die Nummer mit dem 6.0.2.

 

Als markanteste äußere Änderung ist das zweite seitliche Führerstandsfenster zu erwähnen, das nur die beiden umgebauten RAe 2/4 hatten.

 

1.9.5.3 wurde der verunfallte 6.0.1 in der gleichen Art umgebaut.

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Betriebliches

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Die ersten beiden Triebwagen wurden dem D.epot B.ern zugeteilt. Als alle sieben ausgeliefert waren, waren sie auf die D.epots B.ern, L.ausanne und Z.ürich verteilt. Schon 1.9.3.9 wurden sie alle aus dem fahrplanmässigen Verkehr zurückgezogen, da keine sinnvollen Einsätze mehr möglich waren, denn sobald ein Roter Pfeil einen planmässigen Zug über längere Zeit führte, war dieser hoffnungslos überfüllt. Um zumindest das Platzproblem wegen fehlendem Gepäckraum im Wintersportverkehr zu mildern, wurde 1.9.3.7 ein einachsiger Skianhänger angeschafft, der in eine spezielle Öse bei den Triebwagen 2.0.4 – 2.0.7 eingehängt werden konnte.

 

Der Triebwagen Nummer 2.0.5 wurde zusammen mit dem S.kianhänger an die O.ensingen – B.alsthal- B.ahn vermietet, da diese nach der Notelektrifizierung noch keine eigenen Fahrzeuge besaß. Es ist unklar, ob es mehr als einen Skiwagen gab, da diese keine Nummern trugen, allerdings laut dem B.A.V soll der letzte erst 1.9.5.6 abgebrochen worden sein, was auf mehrere hindeutet. Allerdings ist nur ein Skiwagen von der Industrie geliefert worden, was allerdings nicht ausschliesst, dass in einer SBB – W.erkstätte einer oder mehrere nachgebaut wurden.

 

Mit der Notelektrifizierung von diversen Nebenlinien während des 2. W.eltkrieges tat sich für die Triebwagen ab 1.9.4.3 wieder ein Betätigungsfeld auf. Hier machte sich das Fehlen der Zug- und Stosseinrichtung so stark bemerkbar, dass der Umbau der Triebwagen beschlossen wurde, damit zumindest ein Wagen mitgegeben werden konnte. Anfänglich wurden alte Zweiachser verwendet, danach die neu ausgelieferten L.eichtstahlwagen und ab 1.9.4.7 die speziell dafür angeschafften B.C.F.4 ( später in ABDi umgezeichnet ).

 

Ende 1.9.4.5 waren die Triebwagen den Depots L.ausanne, L.uzern W.interthur und Z.ürich zugeteilt. Nach der Auslieferung der SBB B.D.e 4./.4 wurden von diesen alle übriggebliebenen fahrplanmässigen Züge übernommen. Einzig die B.adezüge Z.ürich – Z.urzach konnte von den RBe 2/4 gehalten werden, die von einem Triebwagen des Depots Z.ürich geführt wurde. Zwischen J.uli und D.ezember 1.9.6.0 verkehrte an Werktagen ein Triebwagen von L.enzburg über M.ellingen nach K.ilchberg, um Arbeiter zu der S.chokoladenfabrik L.indt zu befördern. Während der E.X.P.O 6.4 kamen alle Roten Pfeile wieder zum fahrplanmässigen Einsatz ( eigentlich kam während der E.X.P.O 6.4 alles, was noch fuhr, zum Einsatz ). Der fahrplanmässige Einsatz der Roten Pfeile endete 1.9.6.8 als auch die Leitung als B.adezug wegfiel.

 

Es gab vereinzelte Fahrten nach D.eutschland und Ö.sterreich, wobei an der Grenze das Schleifstück gegen eines der D.B / Ö.B.B Norm getauscht werden musste.

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Unfälle

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Leider blieben die kleinen Roten Pfeile nicht vor einigen teilweise schwerwiegenden Unfällen verschont.

 

Glück im Unglück hatte man am 1.4. M.ai 1.9.3.7, als in B.runnen bei einem CLE 2/4 eine Achse brach. Der Triebwagen entgleiste zwar, aber es waren keine gravierenden Schäden entstanden. Allerdings wurde alle Roten Pfeile stillgelegt, nachdem die EMPA festgestellt hatte, dass mangelnde Stahlqualität für den Bruch verantwortlich war. Die Fahrzeuge wurden erst wieder in Betrieb genommen, als sie mit neuen Achsen aus Siemens – Martin - Stahl ausgerüstet worden waren.

 

Der schwerwiegendste Unfall geschah am 1. M.ai 1.9.5.2 in V.illeneuve. Der RCe 2/4 6.0.6 war mit Angehörigen der F.irma S.andoz aus B.asel als Gesellschaftsfahrt am oberen G.enfersee unterwegs. Der Triebwagen stieß, von L.ausanne herkommend, um 1530 frontal in die dort rangierende A.e 3./.6 I 1.0.6.8.7. Dabei wurde der führende Vorbau komplett eingedrückt, denn die A.e 3./.6 stieg auf den Triebwagen auf. Im Triebwagen starben zwei Menschen; weitere 40 Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Der schwer beschädigte Triebwagen wurde von der H.auptwerkstätte Z.ürich wiederaufgebaut, dabei allerdings gleich zum RAe 2/4 umgebaut.

 

Die Fahrzeuge wurden wie folgt ausrangiert, ( nach der letzten Nummer folgt in Klammern die erste );

 

1.0.0.2 ( 2.0.6 ), 3.1. A.ugust 1.9.8.4 ( A.bbruch )

1.0.0.3 ( 2.0.3 ), J.anuar 1.9.6.8 ( Für das V.erkehrshaus remisiert )

1.0.0.4 ( 2.0.4 ), 3.1. D.ezember 1.9.6.8 ( A.bbruch )

1.0.0.5 ( 2.0.5), 3.0. N.ovember 1.9.6.6 ( A.bbruch )

1.0.0.6 ( 2.0.2 ), 3.1. D.ezember 1.9.6.7 ( A.bbruch )

1.0.0.7 ( 2.0.7 ), J.anuar 1.9.7.4 ( Verkauf an die O.e.B.B )

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Erhaltene Fahrzeuge

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RAe 2/4 1.0.0.1, als h.istorisches Fahrzeug bei der SBB Historic ( fahrfähig, in Reparatur )

 

RBe 2/4 1.0.0.3, als optisch aufgearbeitetes Ausstellungsfahrzeug im V.erkehrshaus in L.uzern ( nicht fahrfähig.)

 

RBe 2/4 1.0.0.7, als historisches Fahrzeug bei der O.ensingen – B.alsthal – B.ahn (fahrfähig)

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Der RAe 2/4 1.0.0.1 ist momentan infolge eines Transformatorschadens, den er 2.0.0.8 erlitten hat, nicht fahrfähig, mit Hilfe des ebenfalls schon beschädigten Transformators des RBe 2/4 1.0.0.3, soll er allerdings wieder fahrfähig hergerichtet werden. Dafür wurde beim 1.0.0.3, im N.ovember im D.epot E.rstfeld der Transformator ausgebau

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( BeschriebRoterPfeil AlbumBahnRotePfeile AlbumBahnenderSchweiz Schweizerische Bundesbahn

Bundesbahnen Eisenbahn Triebwagen Triebzug SBB CFF FFS SLM Zug Train Juna Zoug Trainen Tog

Tren Поезд Lokomotive Паровоз Eisenbahn Railway Rautatie chemin de fer Ferrovia 鉄道 Spoorweg

Железнодорожный Centralstation Ferroviaria Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi

Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Ausflug nach C.larens am Samstag den 14. März 2015

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Mit dem Z.ug von B.ern über L.ausanne nach V.evey

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F.otografieren in V.evey

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Mit dem Z.ug weiter nach C.larens

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Von C.larens über L.ausanne - N.euchâtel nach K.erzers

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F.otografieren in K.erzers

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Mit dem Z.ug von K.erzers nach B.ern

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Hurni150314 KantonFreiburg KantonFribourg

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 081223

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NIF

Seelandtriathlon 2014 in Murten,

13.09.2014

 

Alle Fotos von Michel Bertschy. Die Seelandtriathlon Bilder sind unter der Namensnennung-Nicht kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen-Creative Commons Lizenz gestellt.

Kontakt: www.migu.ch / mb@migu.ch

Seelandtriathlon 2014 in Murten,

13.09.2014

 

Alle Fotos von Michel Bertschy. Die Seelandtriathlon Bilder sind unter der Namensnennung-Nicht kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen-Creative Commons Lizenz gestellt.

Kontakt: www.migu.ch / mb@migu.ch

Seelandtriathlon 2014 in Murten,

13.09.2014

 

Alle Fotos von Michel Bertschy. Die Seelandtriathlon Bilder sind unter der Namensnennung-Nicht kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen-Creative Commons Lizenz gestellt.

Kontakt: www.migu.ch / mb@migu.ch

Aussicht vom Zytglogge Turm über die Altstadt von Bern :

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Unten die Aare und die Monbijoubrücke

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Im Hintergrund der Berner Hausberg, der Gurten

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Z y t g l o g g e - T u r m

 

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Der Zytgloggeturm ( Zeitglockenturm / Zytglogge ) bildete das alte westliche Stadttor der Stadt /

Altstadt von Bern im Kanton Bern in der Schweiz

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Erbaut im Jahr 1191 war er bis 1256 das erste Westtor und bildete einst den Abschluss

der ersten Stadterweiterung. Er änderte im Laufe der Jahre sein Aussehen sehr stark,

im Zytgloggeturm sind Modelle aus den verschiedenen Epochen ausgestellt

 

Durch die Entwicklung der Stadt rückte der Turm mit jeder Erweiterung immer mehr ins

Zentrum der Stadt.

 

Für einige Zeit ist der Turm gar als Frauengefängnis genutzt worden => Pfaffendirnen-

gefängnis

 

Nach dem grossen Brand von 14. Mai 1405, der nahezu die gesamte Stadt in Schutt

und Asche legte, wurde er zum „ Zytglogge “ umfunktioniert.

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In seiner Chronik schildert der Chronist Conrad Justinger das Ausmass der Katastrophe :

 

Also verbrann die alt kebie, do die zitglogge inne hanget, darinne verbrunnen siben pfaffen-

dirnen. ... Also verbrunnen bi sechshundert hüsern, gros und klein, und gros guot darinne

und me denne hundert mönschen.

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Z y t g l o g g e

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Die Zytglogge, die Glocke, die seither im neuen Turm die Stunden verkündet, wurde noch

im gleichen Jahr durch Johann Reber aus A.arau gegossen. Sie war es, die dem Turm

den heutigen Namen gab : Zytglogge.

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Ihre Inschrift lautet:

 

+ anno d[omi]ni mccccv mense octobris fusa sum a ma[gi]stro ioh[ann]e d[i]c[t]o reber de

arow sum vas et cer[a] et cunctis [...] gero diei horas.

 

( Im Jahre 1405 im Monat Oktober wurde ich von Meister Johannes genannt Reber aus

A.arau gegossen. Ich bin Gefäss und Wachs (?) ...und allen verkünde ich die Stunden

des Tages ).

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Uhrwerk

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Zur Zeitmessung gehörte natürlich auch ein Uhrwerk. Gleichzeitig mit der Glocke, wurde

also auch eine Uhr mit einem Stundenschlagwerk eingebaut. Über den Erbauer und über

die Ausmasse der Uhr ist leider nichts bekannt.

 

Hingegen wissen wir, dass das noch heute vorhandene Astrolabium bereits damals den

Turm zierte. Wie bei andern Kunstuhren diente es vorwiegend als Repräsentationsobjekt.

Es gehörte zum Ansehen einer Stadt, technische Spitzenleistungen öffentlich zur Schau

zu stellen und damit Bewunderung auszulösen.

 

Nebst vielen astronomischen Indikationen konnte man beiläufig auch noch die Zeit ab-

lesen. Dies war aber schwierig und überhaupt nicht das Ziel. Wichtig war die akustische

Zeitangabe durch die Glocke.

 

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts häuften sich die Reparaturen am bereits über 100

jährigen Uhrwerk. Es wurde immer offensichtlicher, dass das Werk ausgedient hatte.

 

1527 erhielt der damalige Waffenschlosser und Zeitglockenrichter, Kaspar Brunner,

den Auftrag, ein neues Uhrwerk zu bauen. Es stand von Anfang an fest, dass die Uhr

grösser, schöner und kunstvoller sein musste als die alte von 1405.

 

1530 präsentierte Brunner den Bernern eine Monumentaluhr mit kunstreichem Figuren-

spiel und einem Räderwerk von gewaltigem Ausmass, wie es bis jetzt noch nicht ge-

baut wurde. Von Brunner sind keine weiteren Uhrwerke bekannt, dieses scheint sein

einziges zu sein.

 

Die Ausmasse, die Robustheit und die kunstvolle Bauweise ( Räder mit einzeln einge-

setzten Zähnen, massive Wellen, die Gewehrläufen ähneln ) zeugen vom Meister, der

sich im Bau von Waffen und Geschützen auskannte, aber auch in der Lage war, eine

aussergewöhnliche Uhr zu realisieren.

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An der Ostseite des Zytgloggeturms ist ein sehr schönes Glockenspiel angebracht, u.a.

mit Bärenfiguren und, hoch oben im Dach des Turms, der Statue von Hans Thann, einem

Ritter in voller Rüstung.

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Das Figurenspiel / Glockenspiel

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Jede volle Stunde läuft das beliebte und vor allem von Touristen viel beachtete Figurenspiel

ab :

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Ca. 3 Minuten vor dem Stundenschlag kräht der Hahn und eröffnet das Spiel.

 

Kurz darauf kreist der Bärenreigen, er symbolisiert die Stadtwache, die pflichtbewusst ihre

Runden dreht. Dazu schlägt der Narr die Stunde an seine zwei Glöcklein. ( Zu früh, aber

das ist Narrenfreiheit )

 

Nun kräht der Hahn zum zweiten Mal.

 

Sobald die volle Stunde erreicht ist, schlägt die Viertelstundenglocke vier Viertel, mitten

im Spielerker auf seinem Thron dreht Chronos, der Gott der Zeit, die Sanduhr; dann hebt

er das Zepter in seiner linken Hand und gibt den Auftakt zum Stundenschlag.

 

Nun schwingt Hans von Thann, der goldene Glockenschläger, seinen Hammer und führt

die erforderliche Anzahl Schläge aus. Chronos hört aufmerksam zu und zählt die Schläge,

indem er seinen Mund öffnet und schliesst.

 

Der Löwe, Symbol des Stadtgründers, Herzog Berchtold V. von Zähringen, quittiert jeden

Schlag mit einer leichten Kopfdrehung. Zum Schluss schlägt der Hahn ein drittes Mal

und kündet damit den Beginn einer neuen Stunde an.

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Es ist ein wahres Meisterwerk der mittelalterlichen Uhrmacherkunst.

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Astronomische Uhr

 

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Unter dem großen Zifferblatt ist eine astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert zu be-

wundern.

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Es handelt sich um ein Astrolabium mit südlicher Projektion, wie sie vorwiegend an

Kunstuhren bis in die erste Hälfte des 15. Jahrhundert gebaut wurden.

 

Der Stundenzeiger zeigt mit der goldenen Hand die modernen Stunden und mit dem

Sonnenemblem den Sonnenstand gegenüber dem aufgemalten Planisphärium, wobei

links der Sonnenaufgang im Osten, oben der Sonnenhöchststand im Süden und rechts

der Sonnenuntergang im Westen dargestellt ist.

 

Die Kugel ( mit einer goldenen und einer schwarzen Hälfte ) zeigt die aktuelle Mondphase

an.

 

Auch der aktuelle Mondstand kann aufgrund der relativen Position zum Sonnenzeiger ab-

gelesen werden. Auf der beweglichen exzentrischen Scheibe der Ekliptik zeigt die Sonne

das aktuelle Tierkreiszeichen an.

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Der Turm und das Urwerk können mit einer Führung besichtigt werden.

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Siehe auch :

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bern-altstadt.ch/htm/zytgloggeturm.htm

 

www.zeitglockenturm.ch

 

www.berninfo.com/de/page.cfm/CityToursAusfluege/Stadtfueh...

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( BeschriebZytglogge BeschriebZeitglocke BeschriebZytgloggeturm BeschriebZeitglockenturm AlbumZytgloggeturm AlbumStadtBern Bern Berne Berna Bärn Stadt City Ville kaupunki città シティ

stad ciudad Stadtturm Turm torre tower torni tour tårn wieża torn Mittelalter Geschichte History

Wehrbau Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa

Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza UNESCO Weltkulturerbe

Unesco World Heritage )

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Besichtigung des Zytglogge - Turms in Bern am 20. Mai 2008

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Letzte Aktualisierung - Bearbeitung des Textes : 280222

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NIF

Stadtmauerstück der inneren Grabenmauer der grossen Schanze ( Mauerrest Ruine der Mauer der barocken Schanzenanlage des 17. Jahrhundert - Baujahr zwischen 1622 und 1634 ) im Parking Sidlerstrasse - Bahnhofparking in der Stadt Bern im Kanton Bern der Schweiz

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Grosse Schanze Bern

 

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Die Schanzen, bestehend aus der Grossen und der Kleinen Schanze, sind Teile der letzten

Berner Stadtbefestigung im Westen der Altstadt aus dem 17. Jahrhundert in der Stadt Bern

in der Schweiz.

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Grosse Schanze

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Die Grosse Schanze ( Karte 1166 599.887 / 199.855 ) geht auf Pläne des Hugenottenführers

und Festungsbaumeisters Théodore Agrippa d’Aubigné zurück, die in reduzierter Form um-

gesetzt wurden.

 

Der Bau der Schanze wurde am 30. März 1622 beschlossen und im April gleichen Jahres in

Angriff genommen. 1634 wurden die Arbeiten abgeschlossen. Zwischen 1834 und 1846

wurde die Anlage grösstenteils eingeebnet; auf ihren letzten Überresten steht heute das 1903

eingeweihte Hauptgebäude der Universität Bern.

 

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts fand auf der Grossen Schanze jährlich am Ostermontag

ein Wettkampf im S.chwingen statt. Um die Preise eines S.chafes und den Titel eines

S.chwingerkönigs eiferten die besten S.chwinger des Kantons und Männer aus U.nterwalden

und L.uzern.

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Mauerresten sind noch in der B.ibliothek der U.niversität an der H.ochschulstrasse und im

K.eller unter einer G.lasscheibe der U.ni S an der S.chanzeneckstrasse und im P.arking

S.idlerstrasse / B.ahnhofparking sichtbar.

 

Und auch diverse Strassennahmen erinnern an das grosse Bauwerk. Ein schönes Modell

von Bern mit seinen Schanzen steht im historischen M.useum in der Stadt Bern.

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Stadtmauerstück in der Juristischen Bibliothek im Hauptgebäude der Universität

 

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Die 1622–1634 angelegte sternförmige Befestigungsanlage stellt den vierten Befestigungs-

gürtel der Stadt Bern dar. Sie wurde durch den Hugenotten und Kriegsingenieur Théodore

Agrippa d'Aubigné errichtet. Ihr Zweck war die Befestigung der protestantischen Stadt im

Dreissigjährigen Krieg.

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Bern besass im Mittelalter eine Stadtbefestigung, die aus starken – auf der Feldseite mit

Gräben versehenen – Ringmauern sowie hochragenden, zinnenbekrönten Türmen und

Toren bestand.

 

Spätestens seit dem 16. Jahrhundert war diese Befestigung durch die Entwicklung der

Kriegstechnik hoffnungslos veraltet. Der Ausbruch des Dreissigjährigen Krieges war für

den Bernischen Kriegsrat ein willkommener Anlass, die mittelalterlichen Ummauerungen

endlich durch eine zeitgemässe Schanzenanlage zu ersetzen.

 

Statt hoher Türme und Mauern, die jedes Geschütz innert kurzer Zeit in Stücke schiessen

konnte, wurden nun niedrige Erdwälle aufgeschüttet, deren Körper den Schock von

Kanonenkugeln absorbierten, statt langer, gerader Mauerabschnitte gab es abgewinkelte

Schanzen mit vorspringenden Bastionen, so dass es keine toten Winkel mehr gab, in denen

sich Angreifer formieren konnten.

 

Jeder Bereich der Befestigung konnte von den Verteidigern eingesehen werden. Das vom

Hugenottenführer und Ingenieur Théodore Agrippa d’Aubigné ausgearbeitete Projekt sah

ursprünglich einen gewaltigen Schanzenstern mit 21 Bastionen vor, der die gesamte Stadt

beiderseits der A.are umgeben sollte.

  

Die Bauarbeiten setzten auf der besonders gefährdeten Westseite ein, da dort wenig aus-

serhalb der mittelalterlichen Mauern Anhöhen lagen, von denen aus die Stadt im Belager-

ungsfall hätte sturmreif geschossen werden können.

 

Zwischen 1622 und 1634 entstand die Befestigungsanlage, bestehend aus der «Grossen

Schanze» im Norden mit den Bastionen «Hohliebe», «Grosser Bär», «Meyenburg» und

«Kleiner Bär» sowie der «K.leinen Schanze» im Süden mit den beiden Bastionen «Christoffel»

und «Wächter».

 

Drei niedrige Tore öffneten sich in dieser Befestigungslinie: das Ä.ussere A.arbergertor, das

O.bertor und das O.bere oder N.eue M.arzilitor. In einer zweiten Phase wurde von 1639 bis

1641 die nördliche Aareflanke mit dem Bau der sogenannten Längmauer zwischen dem

mittelalterlichen P.redigerturm und der U.ntertorbrücke gesichert. Die weitere Realisierung

des Befestigungsprojektes wurde aus Kostengründen verschoben und danach schliesslich

stillschweigend eingestellt.

 

Die Befestigung blieb damit ein Fragment, das seine Tauglichkeit nie unter Beweis stellen

musste.

 

Bald nach dem Untergang des Alten Bern im Jahr 1798 wurden Rufe laut, die Schanzen

zu schleifen. Nicht nur, dass sie sich bei der französischen Invasion als militärisch zwecklos

erwiesen hatten, sondern sie galten als sichtbares Symbol der eben beendeten Herrschaft

der Stadt über das Land.

 

Erste Abtragungsarbeiten begannen bereits 1807. Der Grosse Rat beschloss 1835 die voll-

ständige Schleifung der Schanzen und die Auffüllung der Gräben, abgeschlossen wurden

die Arbeiten in den 1860er Jahren.

  

1846 war die Grosse Schanze eingeebnet, aber obwohl bereits 1844 erste Villen am Falken-

platz entstanden waren, wurde die vordere L.änggasse erst ab 1870 im Zusammenhang mit

der Anlage eines Strassennetzes systematisch bebaut.

 

Weitere, bei früheren archäologischen Ausgrabungen erfasste und konservierte Befestigungs-

reste finden sich in der Uni S und im B.ahnhofparking.

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Hinweistafel im Parking Sidlerstrasse / Bahnhofparking

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Ein Rest der barocken Schanzenmauer konnte 2002 in den Verbindungsbau zwischen

Bahnhof- und Sidlerparking integriert werden, allerdings mit einer gefrästen Lücke, um

die Durchfahrt für Autos zu gewährleisten.

 

Das nebenstehende Stadtmauerstück ist Rest der letzten Befestigung Berns.

 

Die mit Quadern verschalte Kieselmauer gehört zur inneren Grabenmauer ( escarpe )

welche den Infanterie - Laufgang ( fausse braye ) hoch über dem Graben stützte.

 

Das Mauerstück gehört zur 1622 - 1634 angelegten sternförmigen Befestigungsanlage

dem sogenannten fünften Westgürtel Berns, errichtet Hugenotten Kriegsingenieur

Théodore Agrippa d`Aubigné zur Befestigung der protestantischen Städte im Dreissig-

jährigen Krieg.

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Einige Angaben zum Bau :

 

- 1622 Baubeginn beim G.olattenmattor

 

- Materialbelieferung durch praktisch alle bernischen Mittellandgemeinden sowie N.euenburg.

 

- Gesammtlänge der Befestigung : 1.8 Kilometer

 

- Arbeiterbestand 224 Männer - 82 Frauen - 100 Kinder

 

- Abschluss der Bauarbeiten 1634 beim W.ächter ( Heute K.leine Schanze / W.eltpostdenkmal )

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K.leine S.chanze

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Die K.leine S.chanze ( Karte 1166 600.140 / 199.399 ) besteht aus der 1623 fertiggestellten

B.astion W.ächter, wurde im 19. Jahrhundert in eine P.arkanlage umgewandelt und ist heute

S.tandort des W.eltpost - D.enkmals.

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( BeschriebGrosseSchanzeHauptgebäudeUniversität KantonBern StadtBern AlbumStadtBern

UNESCO Weltkulturerbe Unesco World Heritage Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa

Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza Stadt City Ville シティ By

城市 Città Город Stad Ruine Ruin Ruïne Руины Rovina Ruina Mittelalter Geschichte History

Frühgeschichte Festung Wehrbau )

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W.anderung am Montag den 10. Juli 2017

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Mit dem Z.ug von B.ern über B.iel-B.ienne - O.ensingen nach B.alsthal

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B.alsthal - R.uine N.eu F.alkenstein - B.alsthal

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Mit dem Z.ug von B.alsthal über O.ensingen - L.angenthal zurück nach B.ern

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Hurni170710 AlbumZZZZ170710W.anderungB.alsthal KantonBern AlbumStadtBern StadtBern

 

E- Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 110717

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NIF

Schloss Haldenstein ( Baujahr 1544 – 1548 - château castle castello ) im Dorf Haldenstein im Rheintal im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz

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Im Hintergrund sieht man noch die Burgruine - Ruine der Burg Haldenstein ( Baujahr zwischen 1100 bis 1299 - Höhenburg Felslage castello rovina castle ruin château ) ob dem Dorf Haldenstein im Rheintal im Kanton Graubünden - Grischun der Schweiz

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Schloss Haldenstein

 

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Das Schloss Haldenstein ist ein Schloss mit burgartigem Charakter in der Gemeinde

Haldenstein im schweizerischen Kanton Graubünden.

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Anlage

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Der grosszügige Bau wird im Osten durch eine einem Bering ähnliche Terrassenmauer

begrenzt. An den beiden Gartenecken stehen zwei M.auertürme, zwei T.reppentürme

grenzen an den Nord- und an den Südflügel.

 

Im Wesentlichen besteht die Anlage aus vier zu einem Viereck gruppierten dreigeschossigen

Gebäudeteilen. Im Hof steht ein B.runnen aus den 1890er Jahren. Vom Südtrakt ragen zwei

kurze Gebäudeflügel gegen Osten und Westen vor.

 

Der Prunk im Inneren lässt sich nur noch erahnen. Der Chronist Baron Rudolf von S.alis

berichtet, man habe «neunzig Zimmer gezählt, die nach dem schönsten Geschmack

eingerichtet waren, G.alerien mit G.old ausgearbeitet und mit den lebhaftesten Farben

geziert, welche J.agden und L.andschaften und alles, was das Auge ergötzen mag,

vorstellen».

 

Im Erdgeschoss liegen heute noch gewölbte Räume sowie einige gotische Fenstergewände.

Der gewölbte Saal im südlichen Anbau mit einem grossen K.amin aus dem Jahr 1545 gehört

zu den ältesten Teilen der Anlage. Eine marmorierte Türfassung im ersten Obergeschoss

des Südtraktes stammt aus dem gleichen Jahr und die prächtigen Intarsien der Tür

könnten ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert stammen.

 

Die grösste Kostbarkeit des Schlosses ist wohl das Prunkzimmer im ersten Obergeschoss

des Südtraktes. Das Getäfer mit dem O.fen 1884 wurde an das D.eutsche G.ewerbemuseum

(später K.unstgewerbemuseum B.erlin) verkauft. Heute ist das Täfer im Schloss K.öpenick in

B.erlin zu besichtigen.

 

Trotzdem gehört der Raum im Stil der deutschen Renaissance immer noch zu den

wertvollsten dieser Art in Graubünden. Einige Kunstgegenstände wie etwa eine Rundscheibe

von 1587 mit dem Wappen der S.chauenstein sowie Familienbilder der von S.alis sind heute

im R.ätischen M.useum in C.hur.

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Geschichte

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Die Geschichte des Schlosses hat ihren Ursprung in der B.urg Haldenstein oberhalb des

Dorfes. Im Jahr 1509 war der Besitzer der B.urg und Herr von R.häzüns, Conradin von

M.armels, einer der mächtigsten Feudalherren R.ätiens im ausgehenden Mittelalter.

 

Durch die Hochzeit der Witwe seines verstorbenen Sohnes Jakob von Marmels kam

Haldenstein an den M.ailänder E.delmann Jean Jacques de Castion, den französischen

Gesandten bei den Drei Bünden in C.hur.

 

Der neue Eigentümer fand sich wohl mit der wilden R.omantik Haldensteins nicht ganz

zurecht und liess von 1544–48 anstelle eines älteren Steinhauses ein neues Schloss im

Dorf errichten. Wie nirgends in Graubünden zeigt Haldenstein hier den Übergang von der

Burg zum Schloss: Das repräsentierende Gebäude ohne Verteidigungscharakter hatte den Wehrcharakter grösstenteils verloren und glich mehr einem Herrenhaus oder Schloss.

 

1545 war der Rohbau vollendet, bis die prunkvolle Innenausstattung fertig war, dauerte

es noch drei Jahre. Auch nach dem Tod des Erbauers von Castion im Jahr 1553 blieb

die französische Gesandtschaft mit einigen Unterbrüchen weiterhin bis 1622 im Schloss.

 

1608 kam durch eine Erbschaft seiner Frau Thomas von S.chauenstein in den Besitz

des Schlosses, fünf Jahre später erwarb er von Franz Carli von H.ohenbalken auch die

Herrschaft. Dadurch wurden die S.chauensteins zu einer der reichsten Familien

Graubündens. 1656 teilen die beiden Brüder Thomas und Julius Otto von Schauenstein

den Besitz durch Losentscheid: die Trennlinie ging durch die Längsachse des Schlosses

und Thomas erhielt die talseitige, Julius Otto die bergseitige Hälfte.

 

Die Linie von Julius endete um 1700 im Konkurs. Die Erbin der Linie von Thomas brachte

1703 die ihr gehörende Hälfte in den Besitz der Familie von S.alis. 1729 konnte Gubert

von S.alis die zwei Hälften wieder vereinen.

 

1731 setzte er ein Geschoss auf und baute das Innere aufwändig aus. Am 27. Juni 1732

wurde Haldenstein durch einen B.rand weitgehend zerstört, doch bereits ein Jahr später

war die Anlage wieder hergestellt.

 

Von dieser Bauetappe ist im zweiten Obergeschoss des Nordflügels eine Decke mit

Stuckaturen übrig geblieben. Nach Guberts Tod 1737 ging die südliche Hälfte des

Schlosses an seinen Bruder Thomas, Guberts Tochter Barbara Cleophea verkaufte

1763 ihre nördliche Hälfte an die Professoren Martin Planta und Johann Peter

Nesemann, die darin das bündnerische Seminar mit zeitweise bis zu hundert Schülern

betrieben, das sie vor zwei Jahren im Saluzischen Haus eröffnet hatten.

 

1771 wurde das Seminar ins Schloss M.arschlins bei I.gis verlegt. Neben weiteren

Umbauten wurde 1775 der T.heatersaal dekoriert.

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1780 erwarb Major Rudolf von Salis beide Schlosshälften, später kam das Schloss an

die S.alis-H.aldenstein von M.aienfeld, 1832 an die Salis-Soglio, die es um 1900 umbauen

liessen.

 

1922 kam es in den Besitz des C.hurers Leonhard Batänjer, dessen Erben sie es 1966

einer Stiftung verkauften. 1986–1999 wurde es restauriert. Heute sind darin die

Gemeindeverwaltung Haldenstein, der Archäologische Dienst Graubündens und ein

Café untergebracht.

 

Im Innenhof, im Schloss sowie im Schlossgarten finden regelmässig kulturelle

Veranstaltungen statt. Die Räume können von der Stiftung für die Anlässe gemietet werden.

Das Schloss Haldenstein ist im Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte von

nationaler Bedeutung aufgenommen.

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Bündner Münzwirren

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1612 erhielt Thomas von S.chauenstein vom Kaiser Mathias das Recht, M.ünzen zu prägen,

was er auch ausgiebig tat. Da seine M.ünzen allerdings von minderer Qualität waren, kam

es zu erbosten Reaktionen von Z.ürich und S.üddeutschland.

 

Auch die Bündner Behörden wurden mehrere Male vorstellig, allerdings mit geringem Erfolg.

Weil das kaiserliche Münzrecht Schauenstein zugesprochen worden war, machten auch die

von Salis davon Gebrauch. Die Münzstätte lag im Schloss selbst. Das Silber für die früheren

Münzen stammte aus den eigenen B.ergwerken im S.chams und im R.heinwald.

 

Noch 1718 berief sich Rudolf von S.chauenstein-R.eichenau auf das alte kaiserliche Recht,

was zu unschönen Streitigkeiten zwischen denen von Salis und denen von Schauenstein

führte, bis schliesslich die Drei Bünde die Münzherstellung verboten.

 

Bereits zwei Jahre später erhielt Gubert von Haldenstein das Münzrecht erneut unter der

Bedingung, eine vorschriftgemässe Legierung zu verwenden. Weil er sich nicht daran hielt,

wurde ihm das Recht nach einem Jahr wieder entzogen.

 

Nach dem Brand von 1731 erhielt Gubert als Entschädigung das Recht zur einmaligen

Prägung von 5000 Gulden. Gubert prägte jedoch 25'000 Gulden, worauf er zu einer Busse

von 5000 Gulden verknurrt wurde. Ob und mit welchen Münzen er sie bezahlte, ist nicht

bekannt. 1766 erhielt sein Bruder das Reichsmünzprivileg, von dem er aber kaum je

Gebrauch machte. Die letzte Haldensteiner Münze stammt aus dem Jahr 1766.

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( BeschriebSchlossHaldenstein AlbumSchlösserKantonGraubünden KantonGraubünden

Grischun Schloss Castle Château Castello Kasteel 城 Замок Castillo Mittelalter

Geschichte History Gebäude Building Archidektur SchlossHaldenstein

AlbumSchweizerSchlösser,BurgenundRuinen )

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B.urgentour im K.anton G.raubünden am Donnerstag den 08. Oktober 2009 :

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Mit dem Z.ug von B.ern über Z.ürich nach C.hur

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Weiter mit dem F.ahrrad nach H.aldenstein und B.esuch von S.chloss H.aldenstein ,

der R.uinen H.aldenstein , R.uine L.ichtenstein und G.rottenstein

 

Weiter mit dem F.ahrrad am linken R.heinufer entlang ( nicht sehr e.mpfehlenswert ,

s.chmaler und zum T.eil sehr steiler W.eg ) nach U.ntervaz

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B.esichtigung der R.uinen N.euburg und der w.underschönen H.öhlenburg R.appenstein

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Weiter nach I.gis mit B.esichtigung von S.chloss M.arschlins

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Im zweiten V.ersuch die R.uine der B.urg F.alkenstein bei I.gis doch noch gefunden.

Sie ist sehr gut versteckt auf einem F.elssporn und nur sehr schwer zugänglich.

  

Bei der R.ückkehr hatte das F.ahrrad die L.uft verloren und so ging es halb fahrend und

halb stossend nach L.andquart

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Mit dem Z.ug von L.andquart über Z.ürich nach B.ern

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Hurni091008 AlbumZZZZ091008BurgentourGraubünden KantonGraubünden KantonGrischun

AlbumGraubünden

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 050216

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NIF

Photo: Nassauer Wappen am Schloss Biebrich, Wiesbaden-Biebrich

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Nun ist die längst begehrte Zeit

 

Herzliches Lob- und Danklied nach erlangetem güldenen Friede und geendigtem blutgierigem Kriegswesen

 

1.) Nun ist die längst begehrte Zeit

Des Dankens einmal kommen,

Da wir mit höchster Fröhlichkeit

Die gute Mär vernommen,

Dass Friede, der gewünschte Schatz,

Soll wiedrum treten auf den Platz

Zum Nutz und Trost der Frommen.

 

2.) O großer Gott, nun wollen wir

Dich unaufhörlich loben,

Dass du die güldne Friedenszier

Uns wieder gibst von oben.

Wir rühmen billig (a) deine Macht,

Welch' uns so gnädig hat bewacht

Vor aller Feinde Toben.

 

3.) Ihr Völker, danket unserm Gott,

Frohlocket ihm mit Händen,

Lobsingt dem Herren Zebaoth

An allem Ort und Enden:

Luft, Erd' und Wasser überall

Erheben ihn mit süßem Schall',

Er kann den Frieden senden.

 

4.) Des Herren Aug' hat angesehn

Das Elend der Verjagten:

Im Friede will er lassen stehn

Nun wiedrum die Geplagten.

Der schnöde Krieg ist schon dahin,

Nur Friede bleibt uns zum Gewinn,

Seid freudig, ihr Verzagten!

 

5.) Ach Gott, wenn wir bedenken nur

Den ausgestand'nen Jammer,

Der uns fast täglich widerfuhr,

Als uns des Krieges Hammer

Zermalmete schier alle Stund',

Als denn so zittert uns der Mund

Mit traurigem Gestammer.

 

6.) Mein Herz, das bricht mit Seufzen aus,

Die Lippen sind voll Klagen,

Ich beb', als müsst' ich einen Strauß (b)

Aufs neue gleichsam wagen,

Ja meine Glieder zittern sehr,

Das Elend könnten sie nicht mehr

Aus Mattigkeit ertragen.

 

7.) Voll Jammers hast du uns gemacht,

Mit Gallenwein getränket,

Dein Grimm hat in der Kriegesnacht

Uns gänzlich schier versenket,

Demnach der Waffen Zwang und List,

Die schwerlich zu beschreiben ist,

So grausam uns gekränket.

 

8.) Der Feind verzehrt uns ganz und gar

Das hochbemühte Leben,

Dass anders nichts als Seufzen war,

Ja mit dem Tod umgeben.

Der Krieg gebahr uns Hungersnot,

Schenkt uns die Waffen statt dem Brot,

Auch Pestilenz daneben.

 

9.) Nun aber geht uns wiedrum auf

Das Sonnenlicht der Freuden,

Es muss der Krieg mit schnellem Lauf'

Aus unsern Grenzen scheiden:

Nun wandeln wir den Friedenssteg,

Des Himmels Güte nimmt hinweg

Das lang gehegte Leiden.

 

10.) Nun heben wir mit Herzenslust

Zu dir, Herr, unser Augen,

Wir, die wir an der süßen Brust

Des güldnen Friedens saugen.

Ach möchten wir, du großer Gott,

Gehorsamlich auch dein Gebot

Dafür zu halten taugen!

 

11.) Wie gnädig ward doch unser Bitt',

O Vater, angenommen!

Die Not, welch' uns das Herz zerschnitt,

Ist bald vor dich gekommen.

Das Retten war dir nicht zu schwer,

Du hast gestillt das Kriegesmeer,

In welchem wir geschwommen.

 

12.) Nun soll mein Mund verschweigen nicht,

Was du für Hilf' erwiesen,

Als uns, o Gott, auf dein Gericht

Die Kriegeswind' anbliesen.

Den nun ist hin die böse Zeit,

Wir leben jetzt in Sicherheit.

Mein Gott, sei hoch gepriesen.

 

13.) Einst aber hätt' ich herzlich gern,

Das lass' auch dir gefallen,

Dass ja der Fried hinfort nicht fern

Zum Lande mög auswallen.

Den Fried ist lauter Freud und Lust,

Ergötzlichkeit, Gut, Ehr und Rust, (c)

Der höchste Schatz von allen.

 

14.) Ach Herr, wir wollen unser Brot

Im Schweiß ja gern erwerben,

Lass aber durch die Kriegesnot

Hinfort uns nicht verderben.

Du bist ja selbst der Friedensmann,

Drum schau auch uns mit Frieden an,

Uns, deine Friedens Erben.

 

15.) Gib sichern Fried', erhalt ihn auch,

O Gott, in deinem Lande,

Doch dass man seiner auch gebrauch'

Ohn' Ärgernis und Schande,

Dass jedermann zur Friedenszeit

Zu dienen dir stets sei bereit

In seinem Lauf' und Stande.

 

(a) passend, recht

(b) Kampf

(c) Schmuck, Putz, schöne Kleidung

 

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Text: Johann Rist

Melodie: Nun freuet euch, liebe Christen, gemein

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gefunden in:

A. Fischer / W. Tümpel:

Das deutsche evangelische Kirchenlied des 17. Jahrhunderts,

Band 2, Hildesheim 1964.

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Der Text wurde von mir behutsam, soweit

es die Strophenform und der Endreim zu-

ließen, in heutiges Hochdeutsch übertragen

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Johann Rist (* 8. März 1607 in Ottensen (heute Stadtteil von Hamburg); † 31. August 1667 in Wedel (Holstein)) war ein deutscher Dichter, Kirchenlieddichter und evangelisch-lutherischer Prediger.

Rist war der Sohn des aus Nördlingen stammenden evangelischen Pastors in Ottensen Caspar Rist und seiner Ehefrau Margarethe Ringemuth. Nach erstem Unterricht durch den Vater besuchte Rist das Johanneum in Hamburg; später dann das Gymnasium in Bremen.

An der Universität Rinteln studierte Rist Theologie u.a. bei Johannes Gisenius und Josua Stegmann. Um 1626 wechselte er an die Universität Rostock. Nach dem Studium ging Rist nach Hamburg zu seinem Rostocker Kommilitonen Ernst Stapel. Mit diesem schrieb und publizierte er Theaterstücke und trat auch selbst als Darsteller auf.

1633 wurde Rist Hauslehrer beim Landschreiber Heinrich Sager in Heide. Im gleichen Jahr verlobte er sich mit Elisabeth Stapel, der Schwester des früh verstorbenen Freundes Ernst Stapel und des Pinneberger Amtmanns Franz Stapel. Durch Hilfe des letzteren wurde er im Frühjahr 1635 zum Pastor im damals dänischen Wedel an der Unterelbe nahe Hamburg berufen. Kurz nach seinem Amtsantritt heiratete Rist seine Verlobte. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor, von denen zwei früh verstarben.

Beim Einfall der Schweden unter General Lennart Torstensson im Torstenssonkrieg, während des Dreißigjährigen Krieges, verlor Rist durch Plünderungen seine wertvolle Bibliothek. Im Zweiten Nordischen Krieg verlor Rist 1658 noch einmal alles Hab und Gut und musste mit seiner Familie nach Hamburg flüchten. Nachdem 1662 seine Frau Elisabeth gestorben war, heiratete Rist zwei Jahre später Anna Hagedorn, geb. Badenhop, die Witwe seines 1660 verstorbenen Freundes Johann Philipp Hagedorn; sie starb 1680.

Ab 1663 veröffentlichte Rist in lockerer Folge sechs Monatsgespräche, Dialoge über jeweils ein spezielles Thema: Januar – die Tinte; Februar – das Landleben, März – der Stein der Weisen, April – die Malerei, Mai – Lese- und Schreibkunst, Juni – die Todesbetrachtung. Nach Rists Tod wurden die restlichen sechs Monatsgespräche durch Erasmus Finx ergänzt. Johann Rist starb hochgeachtet am 31. August 1667 im Alter von 60 Jahren in Wedel.

Johann Rist gilt neben Paul Gerhardt als der bedeutendste protestantische geistliche Dichter des 17. Jahrhunderts.

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Johann von Rist (1607-1667) was a German poet and dramatist best known for the hymns he wrote. He was born at Ottensen in Holstein (today Hamburg) on 8 March 1607; the son of the Lutheran pastor of that place, Caspar Rist. He received his early training at the Johanneum in Hamburg and the Gymnasium Illustre in Bremen; he then studied theology at the University of Rinteln. Under the influence of Josua Stegman there, his interest in hymn writing began. On leaving Rinteln, he tutored the sons of a Hamburg merchant, accompanying them to the University of Rostock, where he himself studied Hebrew, mathematics, and medicine. During his time at Rostock, the Thirty Years War almost emptied the University, and Rist himself lay there for several weeks, suffering from pestilence.

In 1633 he became tutor in the house of Landschreiber Heinrich Sager at Heide, in Holstein. Two years later (1635) he was appointed pastor of the village of Wedel on the Elbe. The same year he married Elisabeth Stapel, sister of Franz Stapel, bailiff of nearby Pinneberg. They had 5 children, of whom 2 died early; Elisabeth died 1662. In 1664 he married Anna Hagedorn, born Badenhop, widow of his friend Phillipp Hagedorn. He died in Wedel on 31 August 1667.

Rist first made his name known to the literary world by a drama, Perseus (1634), which he wrote while at Heide, and in the next succeeding years he produced a number of dramatic works of which the allegory Das friedewünschende Teutschland (1647) and Das friedejauchzende Teutschland (1653) (new ed. of both by H. M. Schletterer, 1864) are the most interesting. Rist soon became the central figure in a school of minor poets. The emperor Ferdinand III crowned him laureate in 1644, ennobled him in 1653, and invested him with the dignity of a Count Palatine, an honor which enabled him to crown, and to gain numerous poets for the Elbschwanen order ("Elbe Swan Order"), a literary and poetical society which he founded in 1660. He had already, in 1645, been admitted, under the name Daphnis aus Cimbrien, to the literary order of Pegnitz, and in 1647 he became, as Der Rüstige, a member of the Fruchtbringende Gesellschaft ("Fruitbearing Society").

Salvador Dalí, vollständig ausgeschriebener Name, Salvador Domènec Felip Jacint Dalí i Domènech, wurde 1904 im spanischen Dorf Figueres, Katalonien, in eine Mittelklassefamilie hineingeboren. Sein Vater, Dalí i Cusí, war ein Staatsbeamter und seine Mutter, Felipa Domènech Ferres, war früher ein Dienstmädchen für ihren zukünftigen Ehemann. Salvador hatte zwei Geschwister, eine jüngere Schwester, Anna María, und einen älteren Bruder, auch Salvador, der im Alter von zwei Jahren starb. Dalí glaubte, die Reinkarnation seines toten Bruders zu sein.

Dalí zeigte bereits in der Kindheit künstlerische Talente. Im Jahre 1921 wurde er in der Madrider Schule der schönen Künste Academia de San Fernando aufgenommen. Hier machte er Bekanntschaft mit seinen zukünftigen Freunden und Kollegen Luis Buñuel und Federico García Lorca. Seine Werke dieser Periode zeigen Elemente des Futurismus, der metaphysischen Malerei und des Kubismus. 1925 fand seine erste Einzelausstellung in der Dalmauer Galerie in Barcelona statt. Ein Jahr später besuchte der Künstler Paris, wo er Pablo Picasso traf, der ihn den Künstlern der Pariser Avantgarde vorstellte. Beeinflusst von Diego Velázquez (der spanische Maler und führende künstlerische Persönlichkeit des Hofes von König Philip IV), wuchs Dalí sein unverwechselbarer Schnurrbart. Im selben Jahr wurde er aus der Madrider Akademie ausgeschlossen. Im Jahr 1929 arbeitete er mit Luis Buñuel an dem Film "Un Chien Andalou" (An Andalusian Dog), der seine offizielle Akzeptanz in der surrealistischen Gruppe markierte.

Im Sommer des gleichen Jahres traf er Gala, seine zukünftige lebenslange Partnerin, die seine Arbeit stark beeinflusste. Während dieser Periode begann Salvador seine "paranoisch-kritische Methode" zu entwickeln, die auf spontanem Zugriff auf das Unterbewusstsein beruhte, was zu solchen charakteristischen Bildern wie dem Lugubrious Game (1929) und The Persistence of Memory (1931) führte. 1932 nahm Dalí an der ersten surrealistischen Ausstellung in den USA teil, was ein triumphierender Erfolg war. Inzwischen brach der spanische Bürgerkrieg aus und Dalí, bekannt für seine extremen Ansichten, machte kein Geheimnis aus seiner Sympathie für die Politik von General Franco, die zu Konflikten mit den anderen Surrealisten führte. 1939 wurde er schließlich aus der surrealistischen Gruppe ausgeschlossen. Ein Jahr später wanderte er mit Gala nach den USA aus, wo er bis 1948 blieb. Dort veröffentlichte er seine Autobiographie "Das geheime Leben von Salvador Dalí" (1942) und arbeitete für die Filmindustrie, beispielsweise für ein Drehbuch für Walt Disney. Nach ihrer Rückkehr nach Spanien ließen sich Dalí und Gala in Katalonien nieder, wo sie den Rest ihres Lebens verbrachten. Zu dieser Zeit begann Dalí in seine Kompositionen mehr religiöse Elemente und optische Täuschungen zu inkludieren, was zu Gemälden wie die Madonna von Port Lligat (1950) und Kreuzigung (1954) führte. Von 1960 bis zur Fertigstellung 1974 arbeitete Dalí an seinem Theater und Museum in Figueres. Er wandte sich auch anderen Projekten zu wie der Werbung (das Logo für Chupa Chups Lutscher) und das Möbeldesign (z. B. ein Sofa in der Form der Lippen der Schauspielerin Mae West). Er schuf auch seine eigene Schmucksammlung und "Dalí" Parfüm.

Dalí benutzte eine breite Palette von Symbolen in seinen surrealistischen Werken, deren bekannteste die schmelzende Uhr ist, die die Relativität der Zeit symbolisiert, wie von Albert Einstein beschrieben. Der Ursprung dieser Idee ist Dalí's Beobachtung eines an einem heißen Sommertag schmelzenden Camembert-Käse zugeschrieben. Andere Symbole beinhalteten einen Elefanten auf schlanken Beinen und kriechenden Ameisen, die, nach Dalí, Tod und Angst symbolisierten. Das waren Empfindungen, die in der Kindheit des Künstlers ihren Ursprung hatten. Als er ein Kind war, hatte er eine Haustier-Fledermaus, die eines Tages starb, und Dalí fand es bedeckt mit Ameisen. Dalís Motive sind aus der Welt der Träume und freien Assoziationen gezogen.

1982 starb Dalís geliebte Frau Gala. Im selben Jahr wurde der Maler Salvador Felipe Jacinto Dalí von König Juan Carlos zum "Marquès de Dalí de Púbol" geadelt.. Im Jahr 1989 starb der zurückgetretene Dalí an Herzversagen in seinem Museum im Galatea Tower. Nach seinen Wünschen wurde er in der Krypta des Museums begraben. In seinem Testament vermachte er sein ganzes Vermögen und seine Werke dem spanischen Staat.

Die oft undurchdringliche Tiefe von Dalís Gemälden steht im Widerspruch zu seinen Skandalen und dem exhibitionistischen öffentlichen Verhalten. Während seines ganzen Lebens weigerte er sich, alle Speisen zu essen, die rot gefärbt waren und trug einen halbrasierten Schnurrbart. Er liebte es, ungewöhnliche Dinge zu tun, nur um die Aufmerksamkeit auf sich selbst zu lenken. Dennoch ist er einer der größten Künstler in Bezug auf die Qualität seiner Werke und wurde zu einem der wichtigsten Pioniere der neuen künstlerischen Trends seiner Zeit.

 

Salvador Dalí, full name Salvador Domènec Felip Jacint Dalí i Domènech, was born in 1904 in the Spanish village of Figueres, Catalonia to a middle class family. His father, Dalí i Cusí, was a state official and his mother, Felipa Domènech Ferres, was formerly a maid to her future husband. Salvador had two siblings, a younger sister, Anna María, and an older brother, also Salvador, who died at the age of two. Dalí believed himself to be the reincarnation of his dead brother.

Dalí already showed signs of artistic talent in childhood. In 1921 he was accepted into the Madrid school of fine arts Academia de San Fernando. Here he made acquaintance with his future friends and colleagues Luis Buñuel and Federico García Lorca. His works of this period display elements of Futurism, metaphysical painting and Cubism. In 1925 his first one-man exhibition took place in the Dalmau Gallery in Barcelona. A year later the artist visited Paris, where he met Pablo Picasso, who introduced him to the artists of the Paris avant-garde. Influenced by Diego Velázquez (the Spanish painter and leading artistic personality of the court of King Philip IV) Dalí grew his distinctive moustache. In the same year he was expelled from the Madrid Academia. In 1929 he collaborated with Luis Buñuel on the film Un Chien Andalou (An Andalusian Dog), which marked his official accepta

nce into the Surrealist Group.

In the summer of the same year he met Gala, his future lifelong partner, who greatly influenced his work. During this period, Salvador began to develop his “paranoiac-critical method” based on spontaneously accessing the subconscious, which resulted in such characteristic paintings as The Lugubrious Game (1929) and The Persistence of Memory (1931). In 1932 Dalí took part in the first Surrealist exhibition in the USA, which was a triumphant success. In the meanwhile, the Spanish Civil War broke out and Dalí, renowned for his extreme views, made no secret of his sympathy for the policies of General Franco, which resulted in conflicts with the other Surrealists. In 1939 he was finally expelled from the Surrealist Group. A year later he left with Gala for the USA, where they remained until 1948. There he published his autobiography The Secret Life of Salvador Dalí (1942) and worked for the film industry, for example drawing a storyboard for Walt Disney. Following their return to Spain, Dalí and Gala settled in Catalonia, where they spent the rest of their lives. At this time, Dalí began to include in his compositions more religious elements and optical illusions, resulting in paintings such as The Madonna of Port Lligat (1950) and Crucifixion (1954). From 1960 until their completion in 1974, Dalí worked on his theatre and museum in Figueres. He also turned his hand to other projects, such as advertising (the logo for Chupa Chups lollipops) and furniture design (for example a sofa in the shape of actress Mae West’s lips). He also created his own jewellery collection and “Dalí” perfume.

Dalí used a wide range of symbols in his surrealistic works, the most familiar of which is the melting watch, symbolising the relativity of time as described by Albert Einstein. The origin of this idea is ascribed to Dalí’s observation of a Camembert cheese melting on a hot summer’s day. Other symbols included an elephant on slender legs and crawling ants, the latter of which symbolised, according to Dalí, death and fear. These were sensations which had an origin in the artist’s childhood. When he was a child he had a pet bat, which died one day, and Dalí found it covered in ants. Dalí’s motifs are drawn from the world of dreams and free associations.

In 1982 Dalí’s beloved wife Gala died. In the same year the painter was knighted. In 1989 the resigned Dalí died of heart failure in his museum in Galatea Tower. In accordance with his wishes he was buried in the crypt of the museum. In his will he bequeathed all his property and works to the Spanish State.

The often impenetrable depth of Dalí’s paintings contrasts with his scandals and exhibitionistic public behaviour. Throughout his life he refused to eat any food that was red in colour and sported a half-shaven moustache. He was fond of doing unusual things just for the sake of drawing attention to himself. Nonetheless, he is one of the greatest artists in terms of the quality of his works and became one of the most important pioneers of the new artistic trends of his time.

www.goap.cz/salvador-dali-en

Badlands below the Gleichen Castle, Castles Country Drei Gleichen (Three Equals)

 

Ordo Asterales Link, Handbuch 1: 731. 1829.

Familia Asteraceae Bercht. & J. Presl, Prirozenosti Rostlin 254. 1820.

Subfamilia Carduoideae Cass. ex Sweet, Hort. Brit. 213. 1826.

Tribu Cynareae Less., Linnaea 5: 128. 1830

Genus Onopordum L., Sp. Pl. 2: 827. 1753

Species

Onopordum acanthium L., Sp. Pl. 2: 827. 1753

Eselsdistel, Krebsdistel, Wolldistel, Krampfdistel, Wegdistel

Cotton Thistle, Scotch Thistle, Cardo Borriquero, Toba, Chardon aux ânes, Onopordon à feuilles d'acanthe, Cardo asinino, Ostropes trubil

 

The Jaguar SS100 is a British 2-seat sports car built between 1936 and 1940 by SS Cars Ltd of Coventry, England. The last one is thought to have been delivered in 1941.

 

The SS Cars Ltd Model 100 "Jaguar" was so named as the '100' reflected the capability of the 3.5-litre model to exceed 100 mph - then a remarkable speed for a production vehicle. In common with many products of the thirties, the adoption of an animal name was deemed appropriate, and once approved by Bill Lyons the name "Jaguar" was given to a new saloon car in 1936, and from that point to all the cars. .

 

Following the Second World War, because of the connotations then attached to the initials ""SS", the company was renamed Jaguar in 1945.

 

(Wikipedia)

 

- - -

 

Der S.S. 100 wurde im Herbst 1935 parallel zum S.S. Jaguar 2 ½ Litre von der S.S. Cars Ltd auf den Markt gebracht, und zwar, wie sein Vorgänger S.S.90, als zweisitziger Roadster. Es ist das erste Fahrzeug, das den Namen Jaguar trägt. Im März 1945 wurde der Firmenname auf Jaguar umgeändert, da der Nationalsozialismus dem Kürzel SS ein negatives Image bescherte.

 

Der S.S. 100 hatte den gleichen Sechszylinder-Reihenmotor mit 2663 cm³ Hubraum und 102 bhp wie der S.S. Jaguar 2 ½ Litre, der von der Standard Motor Company mitsamt fertig montiertem Fahrwerk zugeliefert wurde. Über ein Viergang-Getriebe mit Mittelschaltung wurden die Hinterräder angetrieben. Der Roadster erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 160 km/h - ca. 100 mph, daher die Ziffernbezeichnung im Namen.

 

(Wikipedia)

The Consulate General of Germany in Istanbul,

The Rumanian Arts Center Dimitrie Cantemir and SanatOdası/KunstRaum/ArtRoom present:

 

A Dance Performance by Natalia Murariu

 

İÇ DÜNYALARIN ŞİİRSELLİĞİ

Balerin ve koreograf Natalia Murariu bedensel dille iç dünya ve ruh hallerini anlatıyor. Doğal kronolojinin ötesine giden insan yaşam döngüsünün bir yansımasıdır izleyeceğimiz bu dans performansı. Sadece düşünce ve projeksiyon değil, daha çok yaşanmış yoğun anların anılarıdır.

 

POESIE INNERER WELTEN

Die Tänzerin und Choreographin Natalia Murariu erzählt in ihrem körperlichen

Ausdruck von inneren Welten und Seelenzuständen. Es ist eine Reflektion des menschlichen Lebenszyklus, welche sich über natürliche Chronologie hinwegsetzt.

Es sind nicht nur Gedanken und Projektionen, vielmehr Erinnerungen an intensive Augenblicke im Leben.

 

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,

die sich über die Dinge ziehn.

Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,

aber versuchen will ich ihn.

 

Hayatımı genişleyen halkalar içinde yaşıyorum ben.

Nesneler üzerinde açılan halkaların

Sonuncusunu başarmak belki gelmez elimden;

Yine de başarmaya çalışacağım.

 

I live my life in growing rings

That reach across this World of things

Perhaps I’ll never complete the last,

but that’s what I mean to try.

 

Rainer Maria Rilke

 

***

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Natalia Murariu hakkında:

Balerin Natalia Murariu Moskova'da doğdu. Bükreş'te 1973 yılında Bale Akademisi’nden mezun olduktan sonra Bükreş Devlet Operası, opera topluluğuna alındı ve operaya kısa sürede solist olarak kabul edildi.

 

1985 yılından beri Köln’ de yaşayan Natalia Murariu Koreograf ve yönetmen olarak tiyatro ve performans alanında çalışmalarını sürdürmektedir.

 

Haydar Zorlu`nun uzun yıllar üzerinde çalışmış olduğu Goethe’nin Faust eseri, uzun denemelerden sonra ancak Natalia Murariu’nun yönetmen olarak uyguladığı sahne teknikleri sayesinde yepyeni bir yorumla gerçekleşebildi. www.faust-istanbul.com

  

Über die Künstlerin Natalia Murariu

Die Ballerina Natalia Murariu wurde in Moskau geboren. Nach dem Abschluss der Ballettakademie 1973 in Bukarest wurde sie ins Opernensemble der Bukarester Staatsoper aufgenommen, wo sie schon nach kurzer Zeit als Solistin auftrat. Gleichzeitig beschäftigte sie sich immer wieder mit neuen Formen des modernen- und Ausdrucktanzes und wurde Mitglied zweier neu gegründeter Modern Dance Gruppen. Anerkennung und Erfolg kamen auch aus dem Ausland, während des Kunstfestivals „Frühling 1978“ in Paris.

 

1979 gewann Natalia Murariu zusammen mit einer Gruppe des Ensembles der Bukarester Staatsoper den 1. Preis auf nationaler Ebene für junge Choreographen und den 1. Preis für tänzerische Darbietung. In der Fachzeitschrift „Ba۸et“ feierte man sie als beste Nachwuchschoreographin. Im gleichen Jahr ging sie auf eine Tournee mit der Staatsoper Bukarest durch mehrere Städte der DDR. Als höchste Ehrung lobte die sowjetische Fachzeitschrift „Бarem“ sie als neue Hoffnung der Tanzwelt.

 

Seit 1985 Aufenthalt in Deutschland. Hier fing sie an, ihr Können und ihre Begeisterung auch dem Nachwuchs zu vermitteln. Seit 1994 lebt Natalia Murariu in Köln. An der Musikschule Ahrweiler unterrichtete sie über viele Jahre Klassisches Ballett, Jazz Tanz und Tanztheater. Seit 2004 widmet sich die Künstlerin der Freien Tanzszene in Köln und gründete 2005 die Tanzgruppe „Espace Danse Cologne“. In ihrer Liebe für die Musik von Bach, Händel und Pergolesi (nur ein Bruchteil ihrer Lieblingskomponisten), die ihre Kreativität beflügeln, kommen noch viele selbst „gedichtete Gedanken“ hinzu, die den Zuschauer in die „Gedankenwelt einer Tänzerin“ einführen sollen. So hieß auch ihr Vortragsabend im November 2005 im Kölner Kunstsalon, mit dem ihre Aufnahme in die GEDOK KÖLN bestätigt wurde.

 

Natalia Murariu hat das Faust-Solo mit Haydar Zorlu inszeniert, welches im März 2009 seine Premiere im Kaisersaal des Deutschen Generalkonsulats in Istanbul hatte. Durch das Zusammentreffen mit der Regisseurin Natalia Murariu fand Haydar Zorlu die Ausdrucksformen, um den Faust in einer völlig neuen Inszenierung auf die Bühne zu bringen, wobei es Murariu gelungen ist, die rasanten Rollenwechsel mit wenigen Mittel zu unterstreichen. Das Ergebnis: Goethes Faust, ganz großes Theater im Taschenformat. www.faust-solo.de

  

POEZIA LUMII INTERIOARE

Dansatoarea si coregrafa Natalia Murariu exprimă, prin limbajul trupului, stări sufletesti si aspecte ale lumii lăuntrice. Este o oglindire a ciclului vietii umane care merge dincolo de cronologia naturală. Nu sunt doar gânduri si poiectii, ci mai degrabă amintiri ale unor momente trăite cu intensitate. Dramaturgia emotionantă a acestui eveniment artistic este redată de subtilitatea ironiei si de absurdul existential inevitabil.

 

Balerina Natalia Murariu (n.Traistaru) s-a nascut la Moscova.

- 1973 absolventa a Liceului de Coregrafie Buc.

-Dupa absolvire membra a ansamlului de balet al Operei Romine Buc.

-La scurt timp devine solista in repertoriul clasic si inscenarile contemporane

ale Operei Romine.

-In paralel activitate artistica in grupurile de expresie moderna/contemporana

conduse de Adina Cezar,Sergiu Anghel si Miriam Raducanu-(Spectacole "NOCTURN 9 1/2")de la teatrul Tandarica si de "POESIE si DANS"la Teatrul National Buc.

- 1978-Paris,Centre Pompidou(Festivalul Primaverii),turneu cu ansamblul Operei

Romine Buc.sub conducerea lui Mihai Brediceanu

- 1979-Berlin,Erfurt,Weimar,deasemenea turneu.

- 1979-Consacrarea ca solista si asistenta coregrafica in spectacolul Operei Romine "Izvoare si Radacini"(Premiul national pt.interpretare) sub conducerea lui Ion Tugearu

- 1984-In revista sovietica"BALET"este numita ca o noua speranta a lumii dansului.

- 2009-Docenta pt. tehnica dansului modern la Universitatea de Teatru,Film si

Coregrafie Buc.(clasa Pr.Pr.Dr.Sergiu Anghel

 

www.sanatodasi.biz

Leuchter in der Evangelischen St.-Johannis-Kirche in Nieblum, Föhr, Schleswig-Holstein

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O Gott, durch deine Hand

 

1.) O Gott, durch deine Hand

Führ mich in meinem Stand,

Darein du mich bestellet,

Damit, was dir gefället,

Mit gutem Fleiß und Willen

Ich möge stets erfüllen.

 

2.) Verleihe, dass ich nicht

Vergesse meine Pflicht.

Lass ohne Widerbellen

Mein Werk mich wohl bestellen.

Lass mich doch tun in allen

Nach deinem Wohlgefallen.

 

3.) Hilf, dass ich lasterfrei

Und stets gehorsam sei

Dem Herren und der Frauen,

Die mir ihr Tun vertrauen.

Lass mich zu ihrem Frommen (a)

Sein in den Dienst genommen.

 

4.) Gib Gnade, dass ich treu,

Fromm, keusch und fredlich sei

Und lasse nichts geschehen,

D'raus Schade kann entstehen.

Lass mich ja nichts begehren,

So mein Herz kann beschweren.

 

5.) Gesundheit, Kraft und Stärk'

Gib mir, dass ich mein Werk

Kann nach Gebühr vollbringen.

Lass mich nach Tugend ringen

Und nebst andern Gaben

Auch Witz und Klugheit haben.

 

6.) Dem allen, was ich tu

Gib deine Gnade zu.

Auf allen meinen Wegen

Verleih mir deinen Segen,

Dass alle meine Taten

Mir mögen wohl geraten.

 

7.) Ach, Gott, eins bitt ich noch,

Ein allzu schweres Joch

Wollst du mir nicht zusenden.

Dass ich noch kann anwenden

Ein Stündlein dir zu Ehren,

Gott, du wirst mich erhören.

 

(a) Nutzen

 

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Text: Johann Rist

Melodie: Auf meinen lieben Gott trau ich

oder: Mein erst Gefühl sei Preis und Dank

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gefunden in:

Geistliches neuvermehrtes

Altenburgisches Gesang- und Gebetbuch,

Altenburg, 1778. Liednummer 632

Kapitel: Von den drei Hauptständen

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Der Text wurde von mir behutsam, soweit

es die Strophenform und der Endreim zu-

ließen, in heutiges Hochdeutsch übertragen

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Johannes Rist (* 8. März 1607 in Ottensen (heute Stadtteil von Hamburg); † 31. August 1667 in Wedel (Holstein)) war ein deutscher Dichter, Kirchenlieddichter und evangelisch-lutherischer Prediger.

Rist war der Sohn des aus Nördlingen stammenden evangelischen Pastors in Ottensen Caspar Rist und seiner Ehefrau Margarethe Ringemuth. Nach erstem Unterricht durch den Vater besuchte Rist das Johanneum in Hamburg; später dann das Gymnasium in Bremen.

An der Universität Rinteln studierte Rist Theologie u.a. bei Johannes Gisenius und Josua Stegmann. Um 1626 wechselte er an die Universität Rostock. Nach dem Studium ging Rist nach Hamburg zu seinem Rostocker Kommilitonen Ernst Stapel. Mit diesem schrieb und publizierte er Theaterstücke und trat auch selbst als Darsteller auf.

1633 wurde Rist Hauslehrer beim Landschreiber Heinrich Sager in Heide. Im gleichen Jahr verlobte er sich mit Elisabeth Stapel, der Schwester des früh verstorbenen Freundes Ernst Stapel und des Pinneberger Amtmanns Franz Stapel. Durch Hilfe des letzteren wurde er im Frühjahr 1635 zum Pastor im damals dänischen Wedel an der Unterelbe nahe Hamburg berufen. Kurz nach seinem Amtsantritt heiratete Rist seine Verlobte. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor, von denen zwei früh verstarben.

Beim Einfall der Schweden unter General Lennart Torstensson im Torstenssonkrieg, während des Dreißigjährigen Krieges, verlor Rist durch Plünderungen seine wertvolle Bibliothek. Im Zweiten Nordischen Krieg verlor Rist 1658 noch einmal alles Hab und Gut und musste mit seiner Familie nach Hamburg flüchten. Nachdem 1662 seine Frau Elisabeth gestorben war, heiratete Rist zwei Jahre später Anna Hagedorn, geb. Badenhop, die Witwe seines 1660 verstorbenen Freundes Johann Philipp Hagedorn; sie starb 1680.

Ab 1663 veröffentlichte Rist in lockerer Folge sechs Monatsgespräche, Dialoge über jeweils ein spezielles Thema: Januar – die Tinte; Februar – das Landleben, März – der Stein der Weisen, April – die Malerei, Mai – Lese- und Schreibkunst, Juni – die Todesbetrachtung. Nach Rists Tod wurden die restlichen sechs Monatsgespräche durch Erasmus Finx ergänzt. Johann Rist starb hochgeachtet am 31. August 1667 im Alter von 60 Jahren in Wedel.

Johann Rist gilt neben Paul Gerhardt als der bedeutendste protestantische geistliche Dichter des 17. Jahrhunderts.

 

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Johann von Rist (1607-1667) was a German poet and dramatist best known for the hymns he wrote.

He was born at Ottensen in Holstein (today Hamburg) on 8 March 1607; the son of the Lutheran pastor of that place, Caspar Rist. He received his early training at the Johanneum in Hamburg and the Gymnasium Illustre in Bremen; he then studied theology at the University of Rinteln. Under the influence of Josua Stegman there, his interest in hymn writing began. On leaving Rinteln, he tutored the sons of a Hamburg merchant, accompanying them to the University of Rostock, where he himself studied Hebrew, mathematics, and medicine. During his time at Rostock, the Thirty Years War almost emptied the University, and Rist himself lay there for several weeks, suffering from pestilence.

In 1633 he became tutor in the house of Landschreiber Heinrich Sager at Heide, in Holstein. Two years later (1635) he was appointed pastor of the village of Wedel on the Elbe. The same year he married Elisabeth Stapel, sister of Franz Stapel, bailiff of nearby Pinneberg. They had 5 children, of whom 2 died early; Elisabeth died 1662. In 1664 he married Anna Hagedorn, born Badenhop, widow of his friend Phillipp Hagedorn. He died in Wedel on 31 August 1667

 

Rist first made his name known to the literary world by a drama, Perseus (1634), which he wrote while at Heide, and in the next succeeding years he produced a number of dramatic works of which the allegory Das friedewünschende Teutschland (1647) and Das friedejauchzende Teutschland (1653) (new ed. of both by H. M. Schletterer, 1864) are the most interesting. Rist soon became the central figure in a school of minor poets. The emperor Ferdinand III crowned him laureate in 1644, ennobled him in 1653, and invested him with the dignity of a Count Palatine, an honor which enabled him to crown, and to gain numerous poets for the Elbschwanen order ("Elbe Swan Order"), a literary and poetical society which he founded in 1660. He had already, in 1645, been admitted, under the name Daphnis aus Cimbrien, to the literary order of Pegnitz, and in 1647 he became, as Der Rüstige, a member of the Fruchtbringende Gesellschaft ("Fruitbearing Society").

Salvador Dalí, vollständig ausgeschriebener Name, Salvador Domènec Felip Jacint Dalí i Domènech, wurde 1904 im spanischen Dorf Figueres, Katalonien, in eine Mittelklassefamilie hineingeboren. Sein Vater, Dalí i Cusí, war ein Staatsbeamter und seine Mutter, Felipa Domènech Ferres, war früher ein Dienstmädchen für ihren zukünftigen Ehemann. Salvador hatte zwei Geschwister, eine jüngere Schwester, Anna María, und einen älteren Bruder, auch Salvador, der im Alter von zwei Jahren starb. Dalí glaubte, die Reinkarnation seines toten Bruders zu sein.

Dalí zeigte bereits in der Kindheit künstlerische Talente. Im Jahre 1921 wurde er in der Madrider Schule der schönen Künste Academia de San Fernando aufgenommen. Hier machte er Bekanntschaft mit seinen zukünftigen Freunden und Kollegen Luis Buñuel und Federico García Lorca. Seine Werke dieser Periode zeigen Elemente des Futurismus, der metaphysischen Malerei und des Kubismus. 1925 fand seine erste Einzelausstellung in der Dalmauer Galerie in Barcelona statt. Ein Jahr später besuchte der Künstler Paris, wo er Pablo Picasso traf, der ihn den Künstlern der Pariser Avantgarde vorstellte. Beeinflusst von Diego Velázquez (der spanische Maler und führende künstlerische Persönlichkeit des Hofes von König Philip IV), wuchs Dalí sein unverwechselbarer Schnurrbart. Im selben Jahr wurde er aus der Madrider Akademie ausgeschlossen. Im Jahr 1929 arbeitete er mit Luis Buñuel an dem Film "Un Chien Andalou" (An Andalusian Dog), der seine offizielle Akzeptanz in der surrealistischen Gruppe markierte.

Im Sommer des gleichen Jahres traf er Gala, seine zukünftige lebenslange Partnerin, die seine Arbeit stark beeinflusste. Während dieser Periode begann Salvador seine "paranoisch-kritische Methode" zu entwickeln, die auf spontanem Zugriff auf das Unterbewusstsein beruhte, was zu solchen charakteristischen Bildern wie dem Lugubrious Game (1929) und The Persistence of Memory (1931) führte. 1932 nahm Dalí an der ersten surrealistischen Ausstellung in den USA teil, was ein triumphierender Erfolg war. Inzwischen brach der spanische Bürgerkrieg aus und Dalí, bekannt für seine extremen Ansichten, machte kein Geheimnis aus seiner Sympathie für die Politik von General Franco, die zu Konflikten mit den anderen Surrealisten führte. 1939 wurde er schließlich aus der surrealistischen Gruppe ausgeschlossen. Ein Jahr später wanderte er mit Gala nach den USA aus, wo er bis 1948 blieb. Dort veröffentlichte er seine Autobiographie "Das geheime Leben von Salvador Dalí" (1942) und arbeitete für die Filmindustrie, beispielsweise für ein Drehbuch für Walt Disney. Nach ihrer Rückkehr nach Spanien ließen sich Dalí und Gala in Katalonien nieder, wo sie den Rest ihres Lebens verbrachten. Zu dieser Zeit begann Dalí in seine Kompositionen mehr religiöse Elemente und optische Täuschungen zu inkludieren, was zu Gemälden wie die Madonna von Port Lligat (1950) und Kreuzigung (1954) führte. Von 1960 bis zur Fertigstellung 1974 arbeitete Dalí an seinem Theater und Museum in Figueres. Er wandte sich auch anderen Projekten zu wie der Werbung (das Logo für Chupa Chups Lutscher) und das Möbeldesign (z. B. ein Sofa in der Form der Lippen der Schauspielerin Mae West). Er schuf auch seine eigene Schmucksammlung und "Dalí" Parfüm.

Dalí benutzte eine breite Palette von Symbolen in seinen surrealistischen Werken, deren bekannteste die schmelzende Uhr ist, die die Relativität der Zeit symbolisiert, wie von Albert Einstein beschrieben. Der Ursprung dieser Idee ist Dalí's Beobachtung eines an einem heißen Sommertag schmelzenden Camembert-Käse zugeschrieben. Andere Symbole beinhalteten einen Elefanten auf schlanken Beinen und kriechenden Ameisen, die, nach Dalí, Tod und Angst symbolisierten. Das waren Empfindungen, die in der Kindheit des Künstlers ihren Ursprung hatten. Als er ein Kind war, hatte er eine Haustier-Fledermaus, die eines Tages starb, und Dalí fand es bedeckt mit Ameisen. Dalís Motive sind aus der Welt der Träume und freien Assoziationen gezogen.

1982 starb Dalís geliebte Frau Gala. Im selben Jahr wurde der Maler Salvador Felipe Jacinto Dalí von König Juan Carlos zum "Marquès de Dalí de Púbol" geadelt.. Im Jahr 1989 starb der zurückgetretene Dalí an Herzversagen in seinem Museum im Galatea Tower. Nach seinen Wünschen wurde er in der Krypta des Museums begraben. In seinem Testament vermachte er sein ganzes Vermögen und seine Werke dem spanischen Staat.

Die oft undurchdringliche Tiefe von Dalís Gemälden steht im Widerspruch zu seinen Skandalen und dem exhibitionistischen öffentlichen Verhalten. Während seines ganzen Lebens weigerte er sich, alle Speisen zu essen, die rot gefärbt waren und trug einen halbrasierten Schnurrbart. Er liebte es, ungewöhnliche Dinge zu tun, nur um die Aufmerksamkeit auf sich selbst zu lenken. Dennoch ist er einer der größten Künstler in Bezug auf die Qualität seiner Werke und wurde zu einem der wichtigsten Pioniere der neuen künstlerischen Trends seiner Zeit.

 

Salvador Dalí, full name Salvador Domènec Felip Jacint Dalí i Domènech, was born in 1904 in the Spanish village of Figueres, Catalonia to a middle class family. His father, Dalí i Cusí, was a state official and his mother, Felipa Domènech Ferres, was formerly a maid to her future husband. Salvador had two siblings, a younger sister, Anna María, and an older brother, also Salvador, who died at the age of two. Dalí believed himself to be the reincarnation of his dead brother.

Dalí already showed signs of artistic talent in childhood. In 1921 he was accepted into the Madrid school of fine arts Academia de San Fernando. Here he made acquaintance with his future friends and colleagues Luis Buñuel and Federico García Lorca. His works of this period display elements of Futurism, metaphysical painting and Cubism. In 1925 his first one-man exhibition took place in the Dalmau Gallery in Barcelona. A year later the artist visited Paris, where he met Pablo Picasso, who introduced him to the artists of the Paris avant-garde. Influenced by Diego Velázquez (the Spanish painter and leading artistic personality of the court of King Philip IV) Dalí grew his distinctive moustache. In the same year he was expelled from the Madrid Academia. In 1929 he collaborated with Luis Buñuel on the film Un Chien Andalou (An Andalusian Dog), which marked his official accepta

nce into the Surrealist Group.

In the summer of the same year he met Gala, his future lifelong partner, who greatly influenced his work. During this period, Salvador began to develop his “paranoiac-critical method” based on spontaneously accessing the subconscious, which resulted in such characteristic paintings as The Lugubrious Game (1929) and The Persistence of Memory (1931). In 1932 Dalí took part in the first Surrealist exhibition in the USA, which was a triumphant success. In the meanwhile, the Spanish Civil War broke out and Dalí, renowned for his extreme views, made no secret of his sympathy for the policies of General Franco, which resulted in conflicts with the other Surrealists. In 1939 he was finally expelled from the Surrealist Group. A year later he left with Gala for the USA, where they remained until 1948. There he published his autobiography The Secret Life of Salvador Dalí (1942) and worked for the film industry, for example drawing a storyboard for Walt Disney. Following their return to Spain, Dalí and Gala settled in Catalonia, where they spent the rest of their lives. At this time, Dalí began to include in his compositions more religious elements and optical illusions, resulting in paintings such as The Madonna of Port Lligat (1950) and Crucifixion (1954). From 1960 until their completion in 1974, Dalí worked on his theatre and museum in Figueres. He also turned his hand to other projects, such as advertising (the logo for Chupa Chups lollipops) and furniture design (for example a sofa in the shape of actress Mae West’s lips). He also created his own jewellery collection and “Dalí” perfume.

Dalí used a wide range of symbols in his surrealistic works, the most familiar of which is the melting watch, symbolising the relativity of time as described by Albert Einstein. The origin of this idea is ascribed to Dalí’s observation of a Camembert cheese melting on a hot summer’s day. Other symbols included an elephant on slender legs and crawling ants, the latter of which symbolised, according to Dalí, death and fear. These were sensations which had an origin in the artist’s childhood. When he was a child he had a pet bat, which died one day, and Dalí found it covered in ants. Dalí’s motifs are drawn from the world of dreams and free associations.

In 1982 Dalí’s beloved wife Gala died. In the same year the painter was knighted. In 1989 the resigned Dalí died of heart failure in his museum in Galatea Tower. In accordance with his wishes he was buried in the crypt of the museum. In his will he bequeathed all his property and works to the Spanish State.

The often impenetrable depth of Dalí’s paintings contrasts with his scandals and exhibitionistic public behaviour. Throughout his life he refused to eat any food that was red in colour and sported a half-shaven moustache. He was fond of doing unusual things just for the sake of drawing attention to himself. Nonetheless, he is one of the greatest artists in terms of the quality of his works and became one of the most important pioneers of the new artistic trends of his time.

www.goap.cz/salvador-dali-en

Im römischen Museum in der Gemeinde Augst im Kanton Basel Landschaft in der Schweiz

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Augusta Raurica

 

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Augusta Raurica, auch als Colonia Augusta Rauricorum bekannt, ist eine Siedlung aus

römischer Zeit am S.üdufer des R.heins einige Kilometer östlich von B.asel, die zur

Provinz Gallia Belgica und später zur Provinz Germania superior gehörte.

 

An dieser Stelle liegen heute die G.emeinden A.ugst, welche zu Kanton B.asel - L.and-

schaft gehört, und K.aiseraugst, die auf dem Kantonsgebiet A.argau liegt. Der größte

Teil der erhaltenen Anlagen steht in A.ugst. Die Ausgrabungen und Rekonstruktionen

alter Gebäude sind noch in vollem Gange.

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Koloniegründung

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Gegründet wurde eine Kolonie im Gebiet der Rauriker zum ersten Mal am 21. J.uni wohl

des Jahres 44 v. Chr. durch C.äsars Feldherrn Lucius Munatius Plancus. Allerdings

konnten aus dieser frühen Zeit keine Funde nachgewiesen werden. Es gilt deshalb als

sicher, dass die Kolonie entweder als Folge der Bürgerkriege nach C.äsars Tod über den

formalen Gründungsakt gar nicht hinauskam oder dass Plancus' Kolonie nicht in A.ugst,

sondern in B.asel gegründet wurde.

 

Zu einer dauerhaften Koloniegründung kam es erst im Gefolge der Eroberung der Zentral-

a.lpen unter Kaiser Augustus um 15 v. Chr.. Der bislang älteste bekannte Fund konnte

durch Dendrochronologie auf das Jahr 6 v. Chr. datiert werden.

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Name der Kolonie

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Die Grabinschrift des Munatius Plancus nennt als Namen nur das lapidare Colonia

Raurica. Eine - allerdings nur fragmentarisch erhaltene - Inschrift aus augusteischer Zeit

spricht von der Colonia P[aterna] (?) M[unatia] (?) [Felix] (?) [Apolli]naris [Augusta E]merita

[Raur]ica (Buchstaben zwischen eckigen Klammern ergänzt). Wie das emerita zeigt, hätte

es sich also um eine Veteranenkolonie gehandelt.

 

Abgesehen von diesem verstümmelten Zeugnis findet man die erste sichere Bezeugung

des Beinamens Augusta erst beim Geographen Ptolemäus um 150 n. Chr. in griechischer

Form als Augústa Rauríkon (=lat.: Augusta Rauricorum).

 

Damit fügt sich Augusta Raurica in einen größeren Zusammenhang von augusteischen

Koloniegründungen, denn auch noch zwei andere wichtige Stützpunkte des augusteischen

Eroberungsplanes tragen den Beinamen des ersten Kaisers: Augusta Praetoria am Südfuß

des G.roßen S.t. B.ernhard - P.asses, aus dem heute A.osta geworden ist, und Augusta

V.indelicum, das heutige A.ugsburg als Vorposten gegen die D.onau.

 

Diese drei Augustae bilden die Ecken eines Dreiecks, das sich über die von Augustus

eroberten A.lpen legte und seine breite Basis vom R.heinknie bis zur D.onau gegen das

unbesetzte G.ermanien wandte.

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Geographische Lage der Siedlung

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Es hat sich während den Ausgrabungen gezeigt, dass die Stadt auf einer Hochfläche

ruht, nicht weit vom R.hein entfernt. Die E.rgolz und der V.iolenbach haben aus der

Terrasse ein Dreieck herausgefressen, dessen Basis am nördlichsten Rand des J.uras

liegt und etwa 1 km breit ist.

 

Die "Spitze" des Dreiecks schaut rheinwärts gegen Norden und bildet einen Kopf, der

K.astelen heißt, also an eine B.urg ( K.astell ) gemahnt. Von der Basis bis zum Scheitel

des Dreiecks messen wir ebenfalls rund 1 km. In diese Hochfläche, die nach W.esten,

N.orden und O.sten von steilen Böschungen umgeben ist, wurde die Stadt gebaut.

 

Die Geometer hatten zunächst nach den Angaben des Stadtplanarchitekten, der den

Grundriss und Umfang der neuen Stadt entworfen hatte, auf dem Gelände abgesteckt.

Jedes wichtige öffentliche Gebäude erhielt seinen Platz angewiesen, in erster Linie der

T.empel des obersten H.immelsgottes J.upiter mit dem H.auptaltar vor dem heiligen

Zentralpunkt, von dem aus das Straßennetz einvisiert wurde.

 

Der Architekt, der den Auftrag erhielt, den Plan zu entwerfen, legte zunächst durch das

Dreieck eine Längsachse, die 36° von der Nordrichtung nach Westen abwich und zur

Hauptstraße der Stadt ausgebaut wurde.

 

In Abständen von 55 Meter legte er parallel dazu weitere Längsstraßen. Dann teilte er

die Längsachse in 16 gleiche Teile zu 66 m ( 225 röm. Fuß ) und zog durch die Schnitt-

punkte Querlinien, von denen er 10 zu Querstraßen machte.

 

So erhielt er ein rechtwinkliges Straßennetz und Stadtquartier von rund 50 auf 60 Metern.

Die Straßen wurden mit einem soliden Bett von Kies und beidseitig mit Wassergräben

versehen. Die wichtigeren Straßen säumten gedeckte Fußgängerwege hinter Säulen-

reihen ein.

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Grenzen der Kolonie

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Die Grenzen der Colonia Raurica sind nicht mehr mit absoluter Sicherheit festzustellen.

Man glaubt, sie rückschließend aus dem Umfang des frühmittelalterlichen Augstgaues

ablesen zu können.

 

Demnach hätte die Kolonie von B.asel r.heinaufwärts bis zur A.aremündung gereicht,

dann a.areaufwärts bis zur M.ündung der S.igger unterhalb von S.olothurn, hinüber an

die L.üssel und dann dem Verlauf des F.lüsschens B.irs folgend wieder bis B.asel.

Das scheint aber nur bedingt richtig zu sein.

 

Nach neuesten Forschungen stehen nämlich G.utshöfe mit Z.iegelstempeln der W.ind-

ischer Legionen auch in verwaltungsrechtlicher Abhängigkeit von V.indonissa. Solche

reichen aber über den B.özberg hinüber bis nach F.rick.

 

Also wird der T.hiersteinberg unterhalb F.rick die Kolonie nach O.sten begrenzt haben.

Auf der W.estseite dürfte, wie oben angeführt, in der Nähe der B.irsmündung bei B.asel

eine Grenzstation gelegen haben.

 

Frührömische B.randgräber, die 1.9.3.7 bei der K.irche von N.euallschwil gefunden

worden sind, deuten darauf hin, dass auch an der nördlichen ins E.lsass ( Richtung

B.lotzheim ) führenden L.andstraße ein solcher Posten lag.

 

Im Großen und Ganzen hat damit die Colonia Raurica den K.anton B.asel, das F.rick-

t.al und den östlichen J.urateil des K.antons S.olothurns umschlossen. Dies ergibt ein

Territorium von rund 700 km².

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Weitere Geschichte

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Der Ort entwickelte sich in der Folge zu einer recht ansehnlichen römischen Stadt auf

der N.ordseite der A.lpen mit ca. 10'000 - 15'000 Einwohnern. Zur Zeit der höchsten Blüte

während der langen Friedenszeit vom 1. bis zum 3. Jahrhundert hatte Augusta Raurica

alles, was zum römischen Leben gehört.

 

Das Handwerk blühte: So räucherte man S.chinken und S.peck für den Export in andere

Gegenden des Römischen Reiches. Es gab ein T.heater, ein A.mphitheater, ein Haupt-

f.orum, verschiedene kleinere F.oren, einen A.quädukt, diverse T.empel sowie mehrere

öffentliche B.äder.

 

Ein starkes E.rdbeben zerstörte um das Jahr 250 die Stadt in erheblichem Maße. Hinzu

kamen später weitere Zerstörungen durch Einfälle der A.lamannen und / oder marodierende

römische Truppen in der Zeit des L.imesfalls.

 

In der Folge bildeten sich zwei neue Siedlungen, "die beiden A.ugst": einerseits die er-

heblich verkleinerte Siedlung auf dem Augster K.astellenhügel und andererseits der

wichtigere Stützpunkt am R.hein ( das mit einer S.tadtmauer umgebene C.astrum

R.auracense). Sie beide bilden gewissermaßen den Kern der heutigen Ortschaften

A.ugst und K.aiseraugst.

 

Beide bildeten aber zunächst eine Ortschaft mit dem Namen A.ugst. Im Jahre 1.4.4.2

aber wurde diese Ortschaft entlang der F.lüsse E.rgolz und V.iolenbach geteilt.

Westlich der Grenze verblieb das Gebiet im Herrschaftsbereich von B.asel, das sich

1.5.0.1 als Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft anschloss.

 

Augst wurde 1.8.3.3 schließlich Teil des Kantons B.asel - L.andschaft.

 

Der östlich von E.rgolz und V.iolenbach liegende Teil kam unter habsburgische Herrschaft.

Zur besseren Unterscheidung wurde dieser Ort nun wegen der Zugehörigkeit zum Heiligen

Römischen Reich mit dem Namen K.aiseraugst versehen. Dieser Ort kam erst 1.8.0.3

zur Schweiz, nachdem die habsburgischen Herrschaftsgebiete in den napoleonischen

Kriegen verloren gegangen waren.

 

Das A.mphitheater Augusta Raurica wurde 200 n. Chr. gebaut und bot für 6000 Zuschauer

und Zuschauerinnen Platz. Das A.mphitheater wurde aber nach bereits siebzig Jahren

aufgegeben. Heutzutage dient das verbleibene A.mphitheater ( wurde am gleichen Ort

wiederaufgebaut ) als Fr.eilichtbühne für K.onzerte und V.olksfeste. Außerdem ist heute

eine M.ultimediaschau installiert worden.

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Stand der Ausgrabungen 2.0.1.1

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Viele der römischen Bauten sind durch Ausgrabungen erforscht und konserviert worden,

so vor allem Zeugen, die öffentlich zugänglich sind:

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- T.heater

 

- T.empel auf dem S.chönbühl eine architektonische Einheit bildet

 

- H.auptforum mit J.upitertempel

 

- B.asilica und dem Versammlungsort des S.tadtrates

 

- A.mphitheater, von dem allerdings nur bescheidene Reste erhalten geblieben sind

 

- A.quädukt, der Augusta Raurica von L.iestal her mit T.rinkwasser aus der E.rgolz

. versorgte ( stellenweise zu besichtigen und begehbar im H.eidenloch in L.iestal sowie

. nordöstlich der K.läranlage in F.üllinsdorf ).

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Dazu kommen verschiedene private G.ewerbebauten ( eine T.averne, eine B.äckerei,

eine T.öpferei und Z.iegelbrennöfen ) sowie ein Stück der A.bwasserkanäle. Rund

80 % des überbauten Gebietes ist jedoch bis heute unerforscht.

 

Augusta Raurica gilt als die besterhaltene römische Stadt nördlich der A.lpen, da auf

ihrem Gebiet keine mittelalterliche bzw. neuzeitliche Stadt entstand. In weiten Teilen

der Gemeinde A.ugst gilt ein weitgehendes Bauverbot; Bauten werden nur zurückhaltend

und nur nach sorgfältiger archäologischer Überprüfung genehmigt. Gemäß der Aus-

grabungspolitik sollen Teile von Augusta Raurica bewusst für kommende Generationen

im Boden konserviert erhalten bleiben.

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M.useum und R.ömerhaus

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Die wichtigsten Grabungsfunde sind im R.ömermuseum A.ugst, zusammen mit einem

zum Teil rekonstruiertem Gebäude, neben dem T.heater, der Öffentlichkeit zugänglich

gemacht.

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( BeschriebAugustaRaurica AlbumRömerinderSchweiz Römer Römisches Römische

Reich Imperium Romanum Romain Geschichte History Helvetier Helvetien Ruine Ruinen

Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Szwajcaria

Sveits Suíça Suiza )

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B.esuch von A.ugusta R.aurica am Sonntag den 06. November 2011

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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.iestal

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Mit dem F.ahrrad L.iestal - A.ugst - K.aiseraugst - M.uttenz

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Mit dem Z.ug von M.uttenz über B.asel zurück nach B.ern

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Kamera : Canon EOS 5D MarkII

 

Objektiv : Sigma 85 mm

 

Modus : P

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : -

 

B.litz : Nein

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Hurni111106 AlbumZZZZ111106AusflugAugustaRaurica KantonBaselLandschaft

AlbumRömerinderSchweiz AlbumRömerstadtAugustaRaurica

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 110316

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NIF

SBB Lokomotive Be 4/7 12504 ( Baujahr 1921 ) am Bahnhof Luzern in der Schweiz

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SBB Lokomotive Be 4/7

 

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- Nummerierung : 1 2 5 0 1-1 2 5 0 6

 

- Anzahl : 6

 

- Hersteller : SAAS, SLM

 

- Baujahr(e) : 1921

 

- Ausmusterung : M.ärz 1 9 6 6 - F.rühling 1 9 7 6

 

- Achsformel : (1’Bo1’)(Bo1’)

 

- Länge über Puffer : 16’240 mm

 

- Höhe : 4’540 mm

 

- Dienstmasse : 111 t

 

- Reibungsmasse : 74 t

 

- Höchstgeschwindigkeit : 75 km/h / 80 km/h

 

- Stundenleistung : 1'770 kW ( 2’400 PS ) bei 56 km/h

 

- Dauerleistung : 1’530 kW ( 2’080 PS ) bei 60 km/h

 

- Treibraddurchmesser : 1'610 mm

 

- Laufraddurchmesser : 950 mm

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Die Be 4/7 war eine Drehgestelllokomotive für den Einsatz auf der Gotthardstrecke der SBB.

Im Gegensatz zu den anderen Lokomotiven der ersten Stunde hatte die Be 4/7 keinen

Stangenantrieb, sondern einen Einzelachsantrieb mit direkt auf die Triebachsen wirkenden,

abgefederten Antrieben.

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Vorgeschichte

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Als im Juli 1918 die zweite Serie der Be 4/6 1 2 3 0 3 - 1 2 3 4 2 bestellt wurde, entschieden

sich die SBB, zur gleichen Zeit eine neuartige Lokomotive zu bestellen, die in vielfacher Hin-

sicht von den anderen bestellten Lokomotivtypen abwich.

 

Die Firma SAAS hatte zusammen mit der SLM eine Lokomotive offeriert, die keinen Stangen-

antrieb hatte, sondern einen Einzelachsantrieb. Der vorgeschlagene Antrieb stammte von der

Firma Westinghouse in den USA.

 

Für die ausschliessliche Verwendung in der Schweiz hatte die Firma Sécheron die Lizenz

erworben. Anwendungen, insbesondere mit einer Leistung von über 500 kW pro Radsatz

lagen nicht vor. Trotzdem wurde eine Offerte eingereicht.

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Pflichtenheft

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Die SBB verlangten von der Industrie die Erfüllung des nachfolgenden Pflichtenheftes:

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- Höchstgeschwindigkeit : 75 km/h

 

- Beförderung von 300 t Anhängelast auf 26 ‰ Steigung bei 50 km/h

 

- Sicheres Anfahren auf 26 ‰ Steigung und Beschleunigen derselben Last auf 50 km/h in

. 4 Minuten

 

- drei Hin- und Rückfahrten L.uzern – C.hiasso innerhalb 24 Stunden (1'360 km)

 

- Elektrische Bremse zur Abbremsung des Lokomotivgewichtes im Gefälle

 

- Möglichkeit der Vielfachsteuerung.

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Auftragsvergabe und Projektierung

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Der Auftrag für die Personenzuglokomotive wurde wie folgt erteilt:

 

- SAAS/SLM : Projektierung und Bau der Personenzuglokomotive

 

Neben der Einhaltung des Pflichtenheftes gaben die SBB den Konstrukteuren grosse Freiheit

beim Ausarbeiten der Entwürfe.

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Inbetriebnahme

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Am 18. Oktober 1921 wurde die Be 4/7 1 2 5 0 1 von den SBB übernommen und für Probe-

fahrten eingesetzt. Anschliessend erfolgten planmässige Einsätze zwischen B.ern und T.hun.

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Technik

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Der mechanische Teil

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Fahrwerk

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Das Fahrwerk bestand aus zwei Drehgestellen. Wegen des Einzelachsantriebes waren die

Rahmen als Aussenrahmen ausgestaltet. In jedem Drehgestell befanden sich zwei Triebachsen

und eine als Bisselachse ausgebildete Laufachse.

 

Das Drehgestell auf der Lokomotivseite I besass innen zusätzlich eine als Adamsachse

ausgebildete Laufachse. Diese zusätzliche Achse, die der Lokomotive die asymmetrische

Achsfolge (1’B1’)(B1’) gab, war notwendig, da man die statische Achslast von 18.5 t nicht

überschreiten wollte, um dynamische Lasten vom gefederten Einzelachsantrieb zu kompen-

sieren. Beim Gesamtgewicht der Lokomotive ging man dabei davon aus, dass es nicht kleiner

sein würde als das einer Be 4/6.

 

Die äusseren Laufachsen hatten ein Seitenspiel von 2 x 83 mm, die mittlere Adamsachse ein

solches von 2 x 57 mm gegenüber dem Drehgestellrahmen.

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Zugkraftübertragung

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Die Übertragung der Zug- und Stosskräfte erfolgte von den Triebachsen auf die zwei Dreh-

gestelle. Von dort wurden die Kräfte aussen auf die Zughaken und Puffer weitergeleitet.

Innen waren die Drehgestelle für die Zug- und Druckkraftübertragung über ein mit Kegel-

federn an den Drehgestellen befestigtes Kuppeleisen verbunden. Zusätzlich waren die Dreh-

gestelle noch mit zwei als Notkupplungen dienenden Kuppelstangen verbunden. Eine ge-

lenkige Querkupplung zwischen den Drehgestellen verbesserte den Kurvenlauf der Lokomotive.

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Antrieb

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Zwillings- oder Doppelmotoren waren in den Drehgestellen auf Querbalken abgestützt und

mit Trägern verschraubt. Das Drehmoment jedes Doppelmotors wurde über ein Ritzel auf

ein gemeinsames Grosszahnrad übertragen. Dieses war auf einer Hohlwelle befestigt, die

im gemeinsamen Motorgehäuse gelagert war und die Triebachse umschloss. Diese Hohlwelle

trieb über Mitnehmer und Schraubenfedern die Triebräder an. Die Triebräder waren dabei so

dimensioniert, dass Radreifen der D.ampflokomotiven A 3 / 5 9 0 1 - 9 3 8 der ehemaligen

Gotthardbahn-Gesellschaft verwendet werden konnten. Diese Lokomotiven standen kurz vor

der Ausmusterung.

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Lokomotivkasten

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Der Lokomotivkasten bestand aus einer durchgehenden Brücke mit aufgeschraubtem Kasten-

teilen ohne Vorbauten. Die Lokomotivbrücke stützte sich an drei Punkten auf die zwei Dreh-

gestelle:

 

- Festes Drehzapfenlager zwischen den beiden Triebachsen des Drehgestells I.

 

- Drehzapfenlager mit Längsspiel zwischen der äusseren Triebachse und der Bisselachse

. des Drehgestells II.

 

- gefedertes Rollenstützlager über der inneren Kupplung des Drehgestells II.

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Zug- und Druckkräfte wurden vom Lokomotivkasten nicht übernommen. Der Boden der

Lokomotivbrücke hatte die Form eines Kastens. In diesen ragten die Motoren und Triebräder

hinein. Die Zugänglichkeit der Motoren war durch Deckel von oben und in den Längswänden

gewährleistet. Ein über die ganze Länge des Maschinenraums reichender Kühlluftkanal war

an der Decke des Kastens angeschraubt.

 

Der Lokomotivkasten enthielt die gesamte elektrische Ausrüstung. Der Transformator befand

sich in der Mitte des Kastens.

 

Im Gegensatz zu den meisten Zeitgenossinnen besass die Be 4/7 keine seitlichen

Lüftungsjalousien im Lokomotivkasten, da die ganze Lüftung vom Dach her erfolgte.

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Bremsanlage

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Die automatische Bremse und die Regulierbremse wirkten pro Drehgestell auf die Trieb-

chsen und die innere Laufachse. Die äusseren Laufachsen waren ungebremst. Jeder

Führerstand hatte eine Handbremse, die auf das jeweilige Drehgestell wirkte.

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Höchstgeschwindigkeit

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In der zweiten Hälfte der dreissiger Jahre des letzten Jahrhunderts wurde die Höchst-

eschwindigkeit von 75 km/h auf 80 km/h geändert.

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Der elektrische Teil

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Hauptstromkreis

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Die Hochspannung aus der Fahrleitung wurde mit zwei Stromabnehmern abgenommen.

Von jedem Abnehmer wurde der Strom über ein Trennmesser, eine B.litzschutzspule dem

elektropneumatisch betriebenen Öl - Hauptschalter zugeführt. Von dort gelangt der Strom

zum Transformator. Die Kühlung des Transformatorenöls erfolgte über Rohrbündel, die am

Deckel des Transformators befestigt waren und ins Öl eintauchten. Die Rohrbündel waren

von Ventilationsluft durchströmt. Die B.litzschutzspulen wurden später, weil nicht notwendig,

entfernt.

 

Die vier Zwillingsmotoren waren parallel geschaltet. Sie erhielten den Fahrstrom über eine

Batterie von zweimal neun elektropneumatischen Einzelschaltern ( Hüpfer ). Der Trans-

formator hatte 8 Anzapfungen von 100V bis 864V. Die 28 Fahrstufen entstanden durch die

Zusammenschaltung der Hüpfer mit einem Zusatztransformator und drei Drosselspulen.

 

Jeder Zwillingsmotor hatte einen separaten Wendeschalter. Die zwei Wendeschalter jedes

Drehgestells wurden dabei über je einen gemeinsamen elektropneumatischen Antrieb ange-

steuert. Die Wendeschalter hatten die Stellungen „Vorwärts“, „Rückwärts“ und „Elektrisch

Bremsen“. Durch Blockierung in der Nullstellung konnten einzelne defekte Zwillingsmotoren

abgetrennt werden.

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Hilfsbetriebe

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Auf der Lokomotive befanden sich die nachfolgend beschriebenen, mit 220 V betriebenen

. Hilfsbetriebe :

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- Ein Rotationskompressor.

 

- Zwei Ventilatoren. Diese leiteten die Kühlluft durch Jalousien im Lokomotivdach in den

.Maschinenraum, über den Lüftungskanal zu den Fahrmotoren, durch die Ölkühlrohre

. im Transformator und durch die Widerstandsschächte.

 

- Eine Umformergruppe für die Batterieladung.

 

- Führerstandsheizung und Ölwärmeplatten.

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Die Speisung der Zugsheizung ursprünglich mit den Spannungen 800V, 1’000V und 1’200V

erfolgte über gegenseitig verriegelte Hüpfer vom Transformator. Später wurden die Spannungen

auf 600V, 800V und 1’000V geändert. Zu einem späteren Zeitpunkt wurden die Stufen 600V

und 800V ausgebaut.

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Elektrische Bremse

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Als elektrische Bremse gelangte wie bei den Be 4/6 der zweiten Serie eine fremderregte

Wechselstrom - Widerstandsbremse zur Anwendung. Den Erregerstrom lieferte der oben

erwähnte Zusatztransformator. Die Steuerung erfolgte über die normalen Stufenanzapfungen.

 

Die erzeugte Energie wurde in Bremswiderständen vernichtet, die sich aber, anders als bei

den Be 4./.6, nicht auf dem Lokomotivdach, sondern in Schächten beidseitig neben dem

Haupttransformator befanden. Zur Kühlung dienten automatisch gesteuerte Klappen, die die

Ventilationsluft durch die Schächte leiteten. Die Bremswiderstände wurden im Fahrbetrieb

zum Teil als Wendepol - Shuntwiderstand für die Fahrmotoren verwendet.

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Vielfachsteuerung

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Eine Vielfachsteuerung war bei den Be 4/7 nie vorhanden.

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Wartungsfreundlichkeit

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Verglichen mit der übersichtlichen und wartungsfreundlichen Einrichtung des Lokomotiv-

kastens der Be 4./.6 war der Kasten bei die Be 4/7 schlichtweg „vollgestopft“. Schon die

Kontrolle eines Fahrmotors war durch die vorhandenen Wartungsklappen ein artistisches

Unterfangen.

 

Im Gegensatz zu den Be 4./.6 befanden sich die Batterien im Lokomotivkasten. Am

Lokomotivkasten befand sich seitlich eine abschraubbare Klappe. Am Lokomotivdach waren

Ösen befestigt, die das Einhängen einer Kranbahn mit Laufkatze erlaubten. Dass ein

Batteriewechsel damit nicht so einfach war, ist offensichtlich. Mit dem Auftreten von Hub-

staplern wurden deshalb später die zu tauschenden Batterien meist durch ein Fenster

hineingereicht und im Innern von Hand platziert.

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Betriebseinsatz

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Am 18 Oktober 1921 wurde die Be 4/7 1 2 5 0 1 von den SBB übernommen. Sie wurde

sofort planmässig für Probefahrten zwischen B.ern und T.hun eingesetzt. Ende Dezember

1921 wurde sie für Anfahrversuche auf der G.otthard - N.ordrampe verschoben.

 

Es sollte der Beweis erbracht werden, dass sie inbezug der Leistung den Be 4./.6 ebenbürtig

war. Im Rahmen dieser Versuche beschleunigte sie einen Versuchszug von 300 t Anhänge-

last innerhalb von 2 Minuten aus dem Stand auf 50 km/h.

 

Die Auslieferung aller sechs Lokomotiven war Mitte 1922 abgeschlossen. Zu diesem Zeit-

punkt waren alle Lokomotiven im D.epot B.ern stationiert. Ihre Karriere am G.otthard begann

im Mai 1923 vom D.epot E.rstfeld aus.

 

Alle sechs Maschinen waren von 1923 bis 1928 im Umlaufplan. Bis 1927 erfolgte ihr Einsatz

vom D.epot E.rstfeld aus, anschliessend vom D.epot B.ellinzona. In den Jahren 1926 bis

1929 legten die Lokomotiven durchschnittlich 112’000 -km - 132’000 km jährlich zurück. Bei

den Be 4./.6 war es etwa die Hälfte, was aber insofern zu relativieren ist, dass die plan-

mässigen Tagesleistungen der Be 4./.6 am G.otthard zwischen E.rstfeld und B.ellinzona etwa

die gleichen waren, vor allem die durchgehenden Züge zwischen L.uzern und C.hiasso.

 

Die Lokomotiven waren beim Fahrpersonal sehr beliebt, da sie verglichen mit der holprigen

Be 4./.6 eine ausgezeichnete Laufruhe hatten. Deshalb waren in den Plänen meistens alle

sechs Lokomotiven eingesetzt.

 

Als ab Mai 1928 die ersten A.e 4./.7 am Gotthard auftauchten, wurden die Be - Maschinen

nach und nach verschoben. 1930 kamen die Nummern 1 2 5 0 1-1 2 5 0 3 in den Kreis I

( Westschweiz ) nach L.ausanne. 1931 wurden sie nach B.ern versetzt. In der Fahrplan-

periode 1930 / 1931 waren die Nummern 1 2 5 0 1 - 1 2 5 0 3 vor allem am S.implon im

V.orspann- und S.chiebedienst D.omodossola – I.selle im Einsatz. Sie führten auch

einzelne G.üterzüge D.omodossola – B.rig – D.omodossola.

 

1932 wurden die 1 2 5 0 4 und 1936 die 1 2 5 0 5 und 1 2 5 0 6 nach B.ern versetzt. 1940

erfolgte die Versetzung des Unterhaltes von der H.auptwerkstätte B.ellinzona zur H.aupt-

w.erkstätte Y.verdon. Das D.epot B.ern hatte für die sechs Maschinen einen Umlaufplan,

der B.asel ( über D.elémont, P.orrentruy, La C.haux-de-F.onds, F.ribourg, Th.un und O.lten

umfasste. Dieser beinhaltete auch ein Schnellzugspaar B.asel – D.elémont – B.asel.

 

Die Depotzuteilung änderte sich im Jahr 1966. Obwohl sie schon vorher zusammen mit den

Be 4./.6 des D.epots B.iel in einem gemeinsamen Plan liefen, wurden sie erst in diesem

Jahr B.iel zugeteilt.

 

Für den Unterhalt fuhren die Lokomotiven jeden zweiten Tag nach B.ern und pro Woche

einmal nach B.iel. Sie waren zu dieser Zeit rund um B.ern und B.iel bis T.hun, L.uzern

( über L.angnau ), F.ribourg, T.ravers, Le L.ocle, P.orrentruy und A.arau.

 

Die Be 4/7 1 2 5 0 3 wurde im März 1966 wegen gravierender Fahrmotorschäden als erste

ihrer Serie ausgemustert. Im Mai 1967 wurde für fünf Be 4/7 und drei Be 4./.6 der letzte

Umlaufplan aufgestellt. Sie fuhren im oben beschriebenen Aktionsgebiet und leisteten im

Mittel pro Tag 237 km. Teilweise waren die Be 4/7 schon vorher als stationäre Transformer

für die Lieferung von 220V in Unterwerken im Einsatz. Dies waren die Nummer 1 2 5 0 3 im

Sommer 1965 in C.ourtemaîche und die 1 2 5 0 4 1966 in B.urgdorf und 1969 in E.tzwilen.

 

Die Nummer 1 2 5 0 2 wurde im Juni 1968 nach einem Fahrmotorschaden ausrangiert. Ihr

folgte nach einem Brand die Nummer 1 2 5 0 1.

 

Die restlichen drei Be 4/7 wurden im Frühling 1976 ausser Dienst gestellt. Die Nummer 12504

blieb als weitestgehend in den Ursprungszustand zurückversetztes Exemplar als betriebs-

fähige Lokomotive erhalten. 1 2 5 0 6 wurde nach einem Aufenthalt bis im November 1978 im

V.erkehrshaus der Schweiz in L.uzern ebenfalls abgebrochen.

 

Es bleibt zu hinterfragen, warum die SBB von dieser eigentlich ausgezeichneten Lokomotive

nicht Nachbeschaffungen ausgelöst hatten. Der Entscheid zur Beschaffung weiterer Be 4./.6

war erfolgt, da man unter Zeitdruck stand und der Einzelachsantrieb zum Zeitpunkt der Nach-

bestellung von G.otthardlokomotiven nicht erprobt war.

 

Dass sich die Lokomotiven anschliessend wirklich bewährten, konnte zum Zeitpunkt der Nach-

bestellung also nicht vorhergesehen werden.

 

Neben allen Vorzügen waren die grösste Schwäche der Lokomotiven die Schraubenfedern

des Einzelachsantriebes. Diese brachen häufig. Auf der Lokomotive 1 2 5 01 wurde deshalb

von 1930 bis 1934 mit einem Antrieb der MFO experimentiert. In den fünfziger Jahren des

letzten Jahrhunderts wurden die Schraubenfedern bei allen Lokomotiven durch Gummiklötze

ersetzt. Diese Anpassungen wurden übrigens auch bei den A.e 3./.5 und den A.e 3./.6.I.I.I

vorgenommen.

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( BeschriebBe4/7 Zug Train Juna Zoug Trainen Tog Tren Поезд Lokomotive Паровоз

Locomotora Lok Lokomotiv Locomotief Locomotiva Locomotive Eisenbahn Railway

Rautatie chemin de fer Ferrovia 鉄道 Spoorweg Железнодорожный Centralstation

Ferroviaria AlbumBahnenderSchweiz )

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A.usf.lug an den G.otth.ard am Samstag den 06. Oktober 2012

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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.uzern

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F.otografieren des E.xtraz.uges am B.ahnh.of L.uzern

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Mit dem Z.ug von L.uzern nach F.aido an der G.otth.ard S.üdr.ampe

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F.otografieren des E.xtraz.uges oberhalb F.aido

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Mit dem Z.ug von F.aido nach A.irolo und weiter per A.utos.top ( ? ) auf den G.otth.ardp.ass

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B.esichtigung des S.asso S.an G.ottardo ( F.estung aus dem z.weiten W.eltkrieg )

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Per A.utostop ( A.G ) vom G.otth.ardp.ass nach G.öschenen und weiter mit dem B.us bis W.assen

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F.otografieren des E.xtraz.ug in W.assen bei der K.irche

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Per A.utos.top ( U.R ) von W.assen nach E.rstf.eld und weiter mit dem Z.ug bis L.uzern

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F.otografieren des E.xtraz.ug am B.ahnh.of L.uzern

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Mit dem Z.ug von L.uzern zurück nach B.ern

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Hurni121006 AlbumZZZZ121006A.usf.lugG.otth.ardp.ass KantonLuzern AlbumBahnenDerSchweiz

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 231223

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NIF

Seelandtriathlon 2014 in Murten,

13.09.2014

 

Alle Fotos von Michel Bertschy. Die Seelandtriathlon Bilder sind unter der Namensnennung-Nicht kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen-Creative Commons Lizenz gestellt.

Kontakt: www.migu.ch / mb@migu.ch

Seelandtriathlon 2014 in Murten,

13.09.2014

 

Alle Fotos von Michel Bertschy. Die Seelandtriathlon Bilder sind unter der Namensnennung-Nicht kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen-Creative Commons Lizenz gestellt.

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Seelandtriathlon 2014 in Murten,

13.09.2014

 

Alle Fotos von Michel Bertschy. Die Seelandtriathlon Bilder sind unter der Namensnennung-Nicht kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen-Creative Commons Lizenz gestellt.

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Der Furkapass, von der gleichen Stelle aus wie das Bild "furka", aber erst am folgenden Morgen aufgenommen. Bei etwas anderen Lichtverhältnissen, wobei ich das Bild farblich etwas anders bearbeitet habe wie das erste Bild.

 

Soundtrack: Neil Young - Trans Am

www.youtube.com/watch?v=ZfYa9mXEIpE

 

Wünsche euch allen eine gute Woche!

The Fiat 1800 and 2100 are six-cylinder saloons produced by Italian automotive manufacturer Fiat between 1959 and 1968. Both six-cylinder models appeared in 1959: in 1963, a four-cylinder 1500 cc version was added to the range. The styling closely resembled that of the Peugeot 404 and BMC's family cars of the same period: all three were designed by Pininfarina of Turin.

 

The 2100 was a version with a bigger six-cylinder engine. In autumn 1959, the 2100 Speciale was introduced with a lengthened wheelbase and different front grille. The Speciale was used by diplomats. The 2100 was discontinued in Italy during 1961, when the Fiat 2300

 

(Wikipedia)

 

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Anfang 1959 erschien der Fiat 2100 mit selbsttragender Karosserie in der damals modernen Trapezform als viertürige Limousine und als fünftüriger Kombi (Familiare). Diese Karosserie wurde auch für die anderen Sechszylindermodelle Fiat 1800 und Fiat 2300, sowie für das Vierzylindermodell Fiat 1500L verwendet.

 

Der 2100 hatte einen Sechszylinder-Reihenmotor mit 2054 cm³ Hubraum und einer Leistung von 60 kW (82 PS), ein Viergang-Getriebe mit Lenkradschaltung und angetriebene Hinterräder. Seine Höchstgeschwindigkeit betrug, je nach Version, 145–150 km/h. Gleichzeitig wurde der 2100 Special hergestellt. Es hatte die gleiche Motorisierung und den gleichen Radstand, aber etwas größere Außenmaße, einen "edleren" Kühlergrill und eine bessere Ausstattung.

 

Im Herbst 1961 wurde die Produktion eingestellt. Nachfolger war der Fiat 2300.

 

(Wikipedia)

Coronavirus update, 12 March 2020: it has reached Alberta, including Calgary and Edmonton, starting off with four cases in four days. Another three new cases were found, bringing the total to seven and then, later, that number doubled to 14 confirmed cases. Later yesterday, it was reported that there are five new cases, all of them tied to individuals who had recently travelled, bringing the total to 19. Apparently, 44 Albertans returned to the province Feb. 21 after travelling aboard the cruise ship. The AHS Calgary Zone extends west to Banff, east to Gleichen, north to Didsbury and south to Claresholm. The World Health Organization has officially declared COVID-19 a pandemic. Later today, report says that there have been four more cases of COVID-19 confirmed in Alberta, bringing the province’s total number of confirmed coronavirus cases to 23.

 

globalnews.ca/news/6668699/alberta-coronavirus-covid19-de...

 

Yesterday afternoon, I had to run a few errands, including food shopping. Thought I would buy some hand sanitizer as I discovered that the small bottle I had was a year past date - I don't normally use it. Everywhere I tried, they were completely out of stock, except for one store where the check-out lady said she did have several tiny bottles. Toilet rolls are disappearing fast, too. I guess a lot of people have been doing panic shopping! Interesting to watch all this develop. Feel so bad for everyone in Italy, especially, with the whole country in lock-down!

 

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Thursday, 12 March 2020: our temperature late this morning is -1C (windchill -5C). Beautifully sunny this morning, but snow flurries are forecast for this afternoon. Actually, we are under a Snowfall Warning. Sunrise is at 7:54 am, and sunset is at 7:37 pm.

 

Yesterday morning, 11 March 2020, I decided to join a group of friends for a two and a half hour birding walk in South Glenmore Park. I knew that we were in for snow over the next few days, so I thought I had better make the most of yesterday. The main path was bare in many places, but there were still areas of treacherous ice. The paths off the main one were really bad and I was very thankful that I had ice grips on my winter boots.

 

The group split in half for the morning and the total number of bird species between the two groups was only 11. The little Mountain Chickadees were appreciated so much.

The Consulate General of Germany in Istanbul,

The Rumanian Arts Center Dimitrie Cantemir and SanatOdası/KunstRaum/ArtRoom present:

 

A Dance Performance by Natalia Murariu

 

İÇ DÜNYALARIN ŞİİRSELLİĞİ

Balerin ve koreograf Natalia Murariu bedensel dille iç dünya ve ruh hallerini anlatıyor. Doğal kronolojinin ötesine giden insan yaşam döngüsünün bir yansımasıdır izleyeceğimiz bu dans performansı. Sadece düşünce ve projeksiyon değil, daha çok yaşanmış yoğun anların anılarıdır.

 

POESIE INNERER WELTEN

Die Tänzerin und Choreographin Natalia Murariu erzählt in ihrem körperlichen

Ausdruck von inneren Welten und Seelenzuständen. Es ist eine Reflektion des menschlichen Lebenszyklus, welche sich über natürliche Chronologie hinwegsetzt.

Es sind nicht nur Gedanken und Projektionen, vielmehr Erinnerungen an intensive Augenblicke im Leben.

 

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,

die sich über die Dinge ziehn.

Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,

aber versuchen will ich ihn.

 

Hayatımı genişleyen halkalar içinde yaşıyorum ben.

Nesneler üzerinde açılan halkaların

Sonuncusunu başarmak belki gelmez elimden;

Yine de başarmaya çalışacağım.

 

I live my life in growing rings

That reach across this World of things

Perhaps I’ll never complete the last,

but that’s what I mean to try.

 

Rainer Maria Rilke

 

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Sponsored by www.villadatatil.com

 

Natalia Murariu hakkında:

Balerin Natalia Murariu Moskova'da doğdu. Bükreş'te 1973 yılında Bale Akademisi’nden mezun olduktan sonra Bükreş Devlet Operası, opera topluluğuna alındı ve operaya kısa sürede solist olarak kabul edildi.

 

1985 yılından beri Köln’ de yaşayan Natalia Murariu Koreograf ve yönetmen olarak tiyatro ve performans alanında çalışmalarını sürdürmektedir.

 

Haydar Zorlu`nun uzun yıllar üzerinde çalışmış olduğu Goethe’nin Faust eseri, uzun denemelerden sonra ancak Natalia Murariu’nun yönetmen olarak uyguladığı sahne teknikleri sayesinde yepyeni bir yorumla gerçekleşebildi. www.faust-istanbul.com

  

Über die Künstlerin Natalia Murariu

Die Ballerina Natalia Murariu wurde in Moskau geboren. Nach dem Abschluss der Ballettakademie 1973 in Bukarest wurde sie ins Opernensemble der Bukarester Staatsoper aufgenommen, wo sie schon nach kurzer Zeit als Solistin auftrat. Gleichzeitig beschäftigte sie sich immer wieder mit neuen Formen des modernen- und Ausdrucktanzes und wurde Mitglied zweier neu gegründeter Modern Dance Gruppen. Anerkennung und Erfolg kamen auch aus dem Ausland, während des Kunstfestivals „Frühling 1978“ in Paris.

 

1979 gewann Natalia Murariu zusammen mit einer Gruppe des Ensembles der Bukarester Staatsoper den 1. Preis auf nationaler Ebene für junge Choreographen und den 1. Preis für tänzerische Darbietung. In der Fachzeitschrift „Ba۸et“ feierte man sie als beste Nachwuchschoreographin. Im gleichen Jahr ging sie auf eine Tournee mit der Staatsoper Bukarest durch mehrere Städte der DDR. Als höchste Ehrung lobte die sowjetische Fachzeitschrift „Бarem“ sie als neue Hoffnung der Tanzwelt.

 

Seit 1985 Aufenthalt in Deutschland. Hier fing sie an, ihr Können und ihre Begeisterung auch dem Nachwuchs zu vermitteln. Seit 1994 lebt Natalia Murariu in Köln. An der Musikschule Ahrweiler unterrichtete sie über viele Jahre Klassisches Ballett, Jazz Tanz und Tanztheater. Seit 2004 widmet sich die Künstlerin der Freien Tanzszene in Köln und gründete 2005 die Tanzgruppe „Espace Danse Cologne“. In ihrer Liebe für die Musik von Bach, Händel und Pergolesi (nur ein Bruchteil ihrer Lieblingskomponisten), die ihre Kreativität beflügeln, kommen noch viele selbst „gedichtete Gedanken“ hinzu, die den Zuschauer in die „Gedankenwelt einer Tänzerin“ einführen sollen. So hieß auch ihr Vortragsabend im November 2005 im Kölner Kunstsalon, mit dem ihre Aufnahme in die GEDOK KÖLN bestätigt wurde.

 

Natalia Murariu hat das Faust-Solo mit Haydar Zorlu inszeniert, welches im März 2009 seine Premiere im Kaisersaal des Deutschen Generalkonsulats in Istanbul hatte. Durch das Zusammentreffen mit der Regisseurin Natalia Murariu fand Haydar Zorlu die Ausdrucksformen, um den Faust in einer völlig neuen Inszenierung auf die Bühne zu bringen, wobei es Murariu gelungen ist, die rasanten Rollenwechsel mit wenigen Mittel zu unterstreichen. Das Ergebnis: Goethes Faust, ganz großes Theater im Taschenformat. www.faust-solo.de

  

POEZIA LUMII INTERIOARE

Dansatoarea si coregrafa Natalia Murariu exprimă, prin limbajul trupului, stări sufletesti si aspecte ale lumii lăuntrice. Este o oglindire a ciclului vietii umane care merge dincolo de cronologia naturală. Nu sunt doar gânduri si poiectii, ci mai degrabă amintiri ale unor momente trăite cu intensitate. Dramaturgia emotionantă a acestui eveniment artistic este redată de subtilitatea ironiei si de absurdul existential inevitabil.

 

Balerina Natalia Murariu (n.Traistaru) s-a nascut la Moscova.

- 1973 absolventa a Liceului de Coregrafie Buc.

-Dupa absolvire membra a ansamlului de balet al Operei Romine Buc.

-La scurt timp devine solista in repertoriul clasic si inscenarile contemporane

ale Operei Romine.

-In paralel activitate artistica in grupurile de expresie moderna/contemporana

conduse de Adina Cezar,Sergiu Anghel si Miriam Raducanu-(Spectacole "NOCTURN 9 1/2")de la teatrul Tandarica si de "POESIE si DANS"la Teatrul National Buc.

- 1978-Paris,Centre Pompidou(Festivalul Primaverii),turneu cu ansamblul Operei

Romine Buc.sub conducerea lui Mihai Brediceanu

- 1979-Berlin,Erfurt,Weimar,deasemenea turneu.

- 1979-Consacrarea ca solista si asistenta coregrafica in spectacolul Operei Romine "Izvoare si Radacini"(Premiul national pt.interpretare) sub conducerea lui Ion Tugearu

- 1984-In revista sovietica"BALET"este numita ca o noua speranta a lumii dansului.

- 2009-Docenta pt. tehnica dansului modern la Universitatea de Teatru,Film si

Coregrafie Buc.(clasa Pr.Pr.Dr.Sergiu Anghel

 

www.sanatodasi.biz

Zytglogge Turm in der Altstadt von Bern im Kanton Bern in der Schweiz

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Chronos mit der Sanduhr, der Bärenreigen und der Hahn

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Z y t g l o g g e - T u r m

 

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Der Zytgloggeturm ( Zeitglockenturm / Zytglogge ) bildete das alte westliche Stadttor der Stadt /

Altstadt von Bern im Kanton Bern in der Schweiz

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Erbaut im Jahr 1191 war er bis 1256 das erste Westtor und bildete einst den Abschluss

der ersten Stadterweiterung. Er änderte im Laufe der Jahre sein Aussehen sehr stark,

im Zytgloggeturm sind Modelle aus den verschiedenen Epochen ausgestellt

 

Durch die Entwicklung der Stadt rückte der Turm mit jeder Erweiterung immer mehr ins

Zentrum der Stadt.

 

Für einige Zeit ist der Turm gar als Frauengefängnis genutzt worden => Pfaffendirnen-

gefängnis

 

Nach dem grossen Brand von 14. Mai 1405, der nahezu die gesamte Stadt in Schutt

und Asche legte, wurde er zum „ Zytglogge “ umfunktioniert.

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In seiner Chronik schildert der Chronist Conrad Justinger das Ausmass der Katastrophe :

 

Also verbrann die alt kebie, do die zitglogge inne hanget, darinne verbrunnen siben pfaffen-

dirnen. ... Also verbrunnen bi sechshundert hüsern, gros und klein, und gros guot darinne

und me denne hundert mönschen.

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Z y t g l o g g e

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Die Zytglogge, die Glocke, die seither im neuen Turm die Stunden verkündet, wurde noch

im gleichen Jahr durch Johann Reber aus A.arau gegossen. Sie war es, die dem Turm

den heutigen Namen gab : Zytglogge.

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Ihre Inschrift lautet:

 

+ anno d[omi]ni mccccv mense octobris fusa sum a ma[gi]stro ioh[ann]e d[i]c[t]o reber de

arow sum vas et cer[a] et cunctis [...] gero diei horas.

 

( Im Jahre 1405 im Monat Oktober wurde ich von Meister Johannes genannt Reber aus

A.arau gegossen. Ich bin Gefäss und Wachs (?) ...und allen verkünde ich die Stunden

des Tages ).

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Uhrwerk

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Zur Zeitmessung gehörte natürlich auch ein Uhrwerk. Gleichzeitig mit der Glocke, wurde

also auch eine Uhr mit einem Stundenschlagwerk eingebaut. Über den Erbauer und über

die Ausmasse der Uhr ist leider nichts bekannt.

 

Hingegen wissen wir, dass das noch heute vorhandene Astrolabium bereits damals den

Turm zierte. Wie bei andern Kunstuhren diente es vorwiegend als Repräsentationsobjekt.

Es gehörte zum Ansehen einer Stadt, technische Spitzenleistungen öffentlich zur Schau

zu stellen und damit Bewunderung auszulösen.

 

Nebst vielen astronomischen Indikationen konnte man beiläufig auch noch die Zeit ab-

lesen. Dies war aber schwierig und überhaupt nicht das Ziel. Wichtig war die akustische

Zeitangabe durch die Glocke.

 

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts häuften sich die Reparaturen am bereits über 100

jährigen Uhrwerk. Es wurde immer offensichtlicher, dass das Werk ausgedient hatte.

 

1527 erhielt der damalige Waffenschlosser und Zeitglockenrichter, Kaspar Brunner,

den Auftrag, ein neues Uhrwerk zu bauen. Es stand von Anfang an fest, dass die Uhr

grösser, schöner und kunstvoller sein musste als die alte von 1405.

 

1530 präsentierte Brunner den Bernern eine Monumentaluhr mit kunstreichem Figuren-

spiel und einem Räderwerk von gewaltigem Ausmass, wie es bis jetzt noch nicht ge-

baut wurde. Von Brunner sind keine weiteren Uhrwerke bekannt, dieses scheint sein

einziges zu sein.

 

Die Ausmasse, die Robustheit und die kunstvolle Bauweise ( Räder mit einzeln einge-

setzten Zähnen, massive Wellen, die Gewehrläufen ähneln ) zeugen vom Meister, der

sich im Bau von Waffen und Geschützen auskannte, aber auch in der Lage war, eine

aussergewöhnliche Uhr zu realisieren.

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An der Ostseite des Zytgloggeturms ist ein sehr schönes Glockenspiel angebracht, u.a.

mit Bärenfiguren und, hoch oben im Dach des Turms, der Statue von Hans Thann, einem

Ritter in voller Rüstung.

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Das Figurenspiel / Glockenspiel

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Jede volle Stunde läuft das beliebte und vor allem von Touristen viel beachtete Figurenspiel

ab :

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Ca. 3 Minuten vor dem Stundenschlag kräht der Hahn und eröffnet das Spiel.

 

Kurz darauf kreist der Bärenreigen, er symbolisiert die Stadtwache, die pflichtbewusst ihre

Runden dreht. Dazu schlägt der Narr die Stunde an seine zwei Glöcklein. ( Zu früh, aber

das ist Narrenfreiheit )

 

Nun kräht der Hahn zum zweiten Mal.

 

Sobald die volle Stunde erreicht ist, schlägt die Viertelstundenglocke vier Viertel, mitten

im Spielerker auf seinem Thron dreht Chronos, der Gott der Zeit, die Sanduhr; dann hebt

er das Zepter in seiner linken Hand und gibt den Auftakt zum Stundenschlag.

 

Nun schwingt Hans von Thann, der goldene Glockenschläger, seinen Hammer und führt

die erforderliche Anzahl Schläge aus. Chronos hört aufmerksam zu und zählt die Schläge,

indem er seinen Mund öffnet und schliesst.

 

Der Löwe, Symbol des Stadtgründers, Herzog Berchtold V. von Zähringen, quittiert jeden

Schlag mit einer leichten Kopfdrehung. Zum Schluss schlägt der Hahn ein drittes Mal

und kündet damit den Beginn einer neuen Stunde an.

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Es ist ein wahres Meisterwerk der mittelalterlichen Uhrmacherkunst.

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Astronomische Uhr

 

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Unter dem großen Zifferblatt ist eine astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert zu be-

wundern.

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Es handelt sich um ein Astrolabium mit südlicher Projektion, wie sie vorwiegend an

Kunstuhren bis in die erste Hälfte des 15. Jahrhundert gebaut wurden.

 

Der Stundenzeiger zeigt mit der goldenen Hand die modernen Stunden und mit dem

Sonnenemblem den Sonnenstand gegenüber dem aufgemalten Planisphärium, wobei

links der Sonnenaufgang im Osten, oben der Sonnenhöchststand im Süden und rechts

der Sonnenuntergang im Westen dargestellt ist.

 

Die Kugel ( mit einer goldenen und einer schwarzen Hälfte ) zeigt die aktuelle Mondphase

an.

 

Auch der aktuelle Mondstand kann aufgrund der relativen Position zum Sonnenzeiger ab-

gelesen werden. Auf der beweglichen exzentrischen Scheibe der Ekliptik zeigt die Sonne

das aktuelle Tierkreiszeichen an.

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Der Turm und das Urwerk können mit einer Führung besichtigt werden.

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Siehe auch :

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bern-altstadt.ch/htm/zytgloggeturm.htm

 

www.zeitglockenturm.ch

 

www.berninfo.com/de/page.cfm/CityToursAusfluege/Stadtfueh...

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( BeschriebZytglogge BeschriebZeitglocke BeschriebZytgloggeturm BeschriebZeitglockenturm AlbumZytgloggeturm AlbumStadtBern Bern Berne Berna Bärn Stadt City Ville kaupunki città シティ

stad ciudad Stadtturm Turm torre tower torni tour tårn wieża torn Mittelalter Geschichte History

Wehrbau Frühgeschichte Burganlage Festung Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa

Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza UNESCO Weltkulturerbe

Unesco World Heritage )

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Mit dem F.ahrrad durch die Stadt Bern am Freitag den 01. Mai 2009

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Hurni090501 AlbumZZZZVelotourStadtBern KantonBern AlbumStadtBern StadtBern

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 150216

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NIF

Re 460 Strate Go! mit Eurocity - Zug auf der mittleren Meienreussbrücke bei Wassen im Kanton Uri der Schweiz

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SBB Re 460 Lokomotive ( Schweizerische Bundesbahnen )

 

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B e t r i e b

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- Baujahr : 1.9.9.1 – 1.9.9.6

 

- Betriebsnummern ( UIC ) : Re 460 0.0.0 – Re 460 1.1.8

 

- Stückzahl : 119

 

- Einsatzgebiet Universallokomotive, seit 2.0.0.0 ausschliesslich für den P.ersonenverkehr

 

- W.artungswerk : Y.verdon

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Technische Daten

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- Fahrzeugtyp elektrische Lokomotive in Umrichtertechnik

 

- Hersteller : SLM W.interthur + ABB Z.ürich

 

- Achsfolge : Bo'Bo'

 

- Höchstgeschwindigkeit : 230 km/h

 

- Reisegeschwindigkeit : 160 km/h ( bis 2.0.0.7 ) => 200 km/h ( ab 2.0.0.7 )

 

- Leistung : 6100 kW

 

- Stundenzugkraft : 275 kN

 

- Anfahrzugkraft : 300 kN

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Masse und Gewicht

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- Länge über Puffer : 18'500 mm

 

- Breite : 3000 mm

 

- Höhe : 4310 mm

 

- Dienstgewicht : 84 t

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Sonstiges

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- Vorgänger Re 4./.4.I.I, Re 4./.4.I.I.I, Re 4./.4.I.V

 

- Nachfolger Re 4.8.2 ( G.üterverkehr )

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Die Re 460 ist eine vierachsige Vielzwecklokomotive der SBB, im Volksmund als Lok 2.0.0.0

bekannt.

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Geschichte => Politischer Hintergrund

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In den 1.9.7.0er Jahren evaluierte die SBB für die Schweiz geeignete Formen des Hochge-

schwindigkeitsverkehrs. Das Projekt Bahn 2.0.0.0 nahm langsam Form an und verschiedene

Kosten - Nutzen - Analysen führten zur Erkenntnis, dass I.nfrastruktur und Rollmaterial für

eine Geschwindigkeit von maximal 200 km/h auszulegen seien.

 

Trotz verfügbarer ( aber noch nicht erprobter ) neuerer Technik bestellten die SBB die fünfte

und sechste Bauserie ( 45 + 27 Stück ) der bewährten Re 4./.4.I.I, welche zwischen 1.9.8.1

und 1.9.8.5 abgeliefert wurden.

 

Die Rollmaterial - I.ndustrie, vertreten durch SLM und BBC, baute zur gleichen Zeit die vier

P.rototyp - Lokomotiven Re 4./.4.I.V, welche 1.9.8.2 an die SBB übergeben wurden.

 

Aufgrund des rückläufigen Verkehrsaufkommens blieb die Serienbestellung der Re 4./.4.I.V

aus, zumal die T.hyristortechnik seit Entwicklung der Drehstrom - Antriebstechnik veraltet

war.

 

Für die SBB rückte die S-Bahn Z.ürich in den Vordergrund. Eine Machbarkeitsstudie der

SLM über eine schwere Hochgeschwindigkeits - Lokomotive, wie sie von den SBB ge-

wünscht wurde, belegte, dass diese realisierbar war, allerdings wichtige Entwicklungs-

schritte noch fehlten.

 

Die SBB vergaben darauf 1.9.8.5 erstmals einen Entwicklungsauftrag an das Konsortium

SLM/BBC. Gemeinsam wurde bis 1.9.8.7 ein P.flichtenheft erarbeitet, welches gleichzeitig

die O.fferte der Industrie darstellte.

 

Die SBB bestellten für den P.ersonenverkehr Ende 1.9.8.7 eine erste Serie von zwölf Loko-

motiven, Mitte 1.9.8.9 eine zweite Serie über weitere zwölf Maschinen. Die ersten zwölf

Stück wurden als Re 4./.4.V.I unter den Betriebsnummern 1.0.7.0.1 - 1.0.7.1.2 bestellt,

welche zu dieser Zeit allerdings noch von der A.e 3./.6I belegt waren.

 

Im H.erbst 1.9.8.9 beauftragte der B.undesrat die SBB damit, Kapazitäten für den H.uckepack -

Verkehr bereitzustellen. An der durchgeführten Ausschreibung nahm auch das Konsortium

SLM/ABB teil, mit ihrem weiter leistungsoptimierten Konzept Lok 2.0.0.0 und zwei Varianten

davon.

 

Das Konsortium konnte die Ausschreibung für sich entscheiden und erhielt Mitte 1.9.9.0 den

Zuschlag für weitere 75 Maschinen, welche auch als 'H.upac'-Lokomotiven bekannt wurden.

Damit hatten die SBB erstmals 99 Lokomotiven eines Typen bestellt, den es nur auf dem

Reissbrett gab.

 

Ebenfalls im H.erbst 1.9.8.9 begannen Gespräche zwischen der B.L.S und dem Konsortium

SLM/ABB, welche schliesslich zur Entwicklung der Re 4.6.5 führten.

 

Für den G.üterverkehr sollten ursprünglich noch Zwei- oder V.ierstromvarianten der Re 460

bestellt werden. Dieses Vorhaben wurde jedoch zu Gunsten der speziell für den Güterverkehr

konstruierten SBB Re 4.8.2 aufgegeben, da selbst der damalige Preis einer Re 460 deutlich

über demjenigen einer heute erhältlichen vergleichbaren G.üterlokomotive lag.

 

Die Re 460 ist bis auf Weiteres die letzte Lokomotive, die quasi komplett von schweizerischen

Unternehmen konstruiert wurde; Der Lokomotivbau in der Schweiz musste inzwischen aus

wirtschaftlichen Gründen eingestellt werden.

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Entwicklungsgeschichte der Re 460

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Ein wichtiger Grundbaustein für die Entwicklung der Re 460 war die von SLM und BBC ent-

wickelte Re 4.5.6, welche ab 1.9.8.7 an P.rivatbahnen geliefert wurde. Die äusserlich der

Re 4./.4.I.V verwandten Lokomotive war die erste Umrichterlok der Schweiz, welche mit

GTO - Thyristoren und D.rehstrom - A.synchronmotoren arbeitete.

 

Ab 1.9.8.9 kam eine Weiterentwicklung der Re 4.5.6 mit neuer Formgebung auch bei den SBB

zum Einsatz, als Re 4.5.0. Teile der elektrischen Ausrüstung der Re 4.5.6 / 4.5.0 bildeten die

technische Grundlage der Lok 2.0.0.0.

 

Der Öffentlichkeit wurde die erste Re 4/4 460, wie sie damals noch hiess, Anfang 1.9.9.1 in

nicht fahrtauglichem Zustand vorgestellt. Mitte 1.9.9.1 legte die 460 0.0.0 in O.erlikon ihre ersten

Meter aus eigener Kraft zurück.

 

Offiziell ausgeliefert wurde die erste Re 460 am 28. J.anuar 1.9.9.2. Bis Anfang 1.9.9.6 wurden

1.1.9 Einheiten der Re 460 gebaut, welche bei den SBB die Betriebsnummern 460 0.0.0 bis

460 1.1.8 erhielten.

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Betrieb

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Mit der Inbetriebnahme der Re 460 konnten die aus den 1.9.2.0ern stammenden A.e 3./.6 I

und A.e 4./.7 und die aus den 1.9.4.0er - Jahren stammenden Re .4./.4.I ausrangiert werden.

 

Im regelmässigen Verkehr waren die Re 460 nach der Beseitigung vieler Kinderkrankheiten ab

1.9.9.4 anzutreffen. Sie degradierten im Personenverkehr die Re 4./.4.I.I in niedrigere Dienste.

 

Anfänglich wurden die Re 460 im P.ersonen- wie auch G.üterverkehr eingesetzt - teils in Viel-

fachsteuerung. Im Güterverkehr wurden sie weitgehend von der internationalen Baukonstruktion

B.ombardier T.raxx abgelöst. Inzwischen hat die Division Personenverkehr alle Re 460 von

C.argo übernommen.

 

Die Re 460 wird nun hauptsächlich an IC 2.0.0.0-Zügen oder P.endelzügen bestehend aus

E.W I.V und I.C-B.t - S.teuerwagen eingesetzt.

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Variationen der Re 460

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Ab 2.0.0.0 wurde einige Re 460 mit Funkfernsteuerung als R.e.f 460 im G.otthard - G.üter-

verkehr eingesetzt.

 

Die Re 460 wurde in einer etwas leistungsfähigeren Variante als B.L.S Re 4.6.5 für die B.L.S

L.ötschbergbahn A.G bestellt.

 

Weitere Ableger der Lok 2.0.0.0 - F.amilie findet man auch bei .ausländischen Bahngesell-

schaften, so zum Beispiel für die b.reitspurige V.R - Y.htymä ( F.innische S.taatsbahnen )

als S.r.2 ( 46 Stück ).

 

22 gingen als E.l 18 an die n.orwegische N.orges S.tatsbaner und zwei an die K.owloon -

C.anton R.ailway C.orporation ( K.C.R ) ( H.ongKong / C.hina) für den Betrieb zwischen

K.owloon ( H.ongkong ) und G.uangzhou.

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( BeschriebRe460 AlbumRe460 AlbumSBBRe460 AlbumSBBLokomotiveRe460 Lokomotive

AlbumBahnenderSchweiz Schweizerische Bundesbahn Bundesbahnen Eisenbahn Lok

SBB CFF FFS SLM Zug Train Juna Zoug Trainen Tog Tren Поезд Lokomotive Паровоз

Locomotora Lok Lokomotiv Locomotief Locomotiva Locomotive Eisenbahn Railway

Rautatie chemin de fer Ferrovia 鉄道 Spoorweg Железнодорожный Centralstation

Ferroviaria Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス

Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Ausflug mit D.ave und S.everin am 30. Juni 2004 :

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Mit dem Z.ug von B.ern über G.oppenstein nach H.ohtenn

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Wanderung der L.ötschberg S.üdrampe von H.ohtenn nach A.usserberg

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Mit dem Z.ug von A.usserberg nach B.rig und weiter mit dem Z.ug über O.berwald nach

A.ndermatt

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Wanderung von A.ndermatt nach G.öschenen und zur K.irche von W.assen

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Von W.assen mit dem B.us nach E.rstfeld und mit dem Z.ug über A.rth - G.oldau - L.uzern

zurück nach B.ern

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Hurni040630 AlbumZZZZ040630SüdrampeSchöllenen KantonUri AlbumGotthardNordrampe

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 200521

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NIF

SBB Lokomotive Ae 8/14 mit historischem Personenzug in der obersten Ebene bei Wassen auf der Gottthard Nordrampe der Gotthardbahn im Kanton Uri in der Schweiz

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( Ae8/1411801 )

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SBB Doppellokomotive Ae 8/14 11801

 

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- Baujahr : 1931

 

- Betriebsnummer : 11801

 

- Stückzahl : 1

 

- Stückzahl heute historisch 1 => Zur Zeit im D.epot in E.rstfeld beheimatet

 

- Ausrangierung aus dem Aktivdienst : 1975

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Technische Daten 11801

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- Fahrzeugtyp Elektro - Lokomotive

 

- Hersteller SLM W.interthur

 

- BBC B.aden

 

- Achsfolge (1A)A1A(A1)+ (1A)A1A(A1)

 

- Höchstgeschwindigkeit 100 km/h

 

- Stundenleistung 5'514 kW bei 59 km/h

 

- Dauerleistung 5'147 kW bei 61 km/h

 

- Max. Anfahrzugkraft 490 kN

 

- Stundenzugkraft 336 kN bei 59 km/h

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Masse und Gewicht 11801

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- Länge über Puffer 34'000 mm

 

- Breite 2'950 mm

 

- Höhe 4'504 mm

 

- Triebraddurchmesser neu 1'610 mm

 

- Laufraddurchmesser neu 950 mm

 

- Dienstgewicht 240 t

 

- Reibungsgewicht 160 t

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Sonstiges

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- Besondere Merkmale Buchli - Antrieb

 

- Vorgänger Ae 4./.7

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Die Ae 8/14 waren elektrische Lokomotiven der SBB, die vor allem am G.otthard ein-

gesetzt wurden. Es wurden nur drei Vorserien - Lokomotiven gebaut, wovon jede

anders konstruiert war.

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Vorgeschichte

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Die Strecke der SBB über den G.otthard stellt, mit ihren Rampen von 27 Promille Steig-

ung, insbesondere an den Güter- und schweren Reisezugbetrieb hohe Ansprüche.

 

Die SBB waren in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts dabei mit dem Problem

konfrontiert, dass die Leistung und das Reibungsgewicht der Lokomotiven auf den

Rampen nicht mehr genügte und so aufwändige Doppeltraktionen oder Zugteilungen

durchgeführt werden mussten.

 

Die sogenannte Vielfachsteuerung, also mehrere Lokomotiven durch einen Lokomotiv-

führer steuern zu lassen, war damals noch nicht ausgereift.

 

Man glaubte deshalb, die Lösung mit einer Doppellokomotive von rund 250 Tonnen

Gewicht und 8 Triebachsen finden zu können.

 

Diese Lokomotive würde dann bereits in L.uzern oder Z.ürich an den Zug gekuppelt

und würde ihn über den G.otthard und den M.onte C.eneri nach C.hiasso an der

italienischen G.renze führen.

 

Die zuvor betrieblich notwendigen Halte für das Beistellen der Vorspannmaschine

in E.rstfeld und B.iasca würden somit entfallen und die Reisezeit könnte verkürzt

werden.

 

Zuerst wurden die Lokomotiven 11801 und 1 1 8 5 1 gebaut mit dem Ziel, den

bestgeeigneten Antrieb zu finden. Einige Jahre später folgte die 1 1 8 5 2. Sie

basierte auf der 1 1 8 5 1, hatte aber eine nochmals erhöhte Antriebsleistung.

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Konstruktion

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Die Ae 8/14 gab es in drei unterschiedlichen Ausführungen mit den Betriebsnummern

11801, 1 1 8 5 1 und 1 1 8 5 2

 

Alle wurden als Doppellokomotiven mit jeweils acht Trieb- und sechs Laufachsen pro

Lok gebaut. Das Fahrwerk wurde für 100 km/h ausgelegt, damit die Lokomotiven auch

im Reisezugverkehr eingesetzt werden konnten.

 

Zu Beginn waren alle Lokomotiven mit Adhäsionsvermehrern ausgerüstet - eine Ein-

richtung, welche es erlaubte, die Laufachsen zu entlasten und so das Reibungs-

gewicht der Triebachsen zu erhöhen. Diese Adhäsionsvermehrer wurden in den

1950er Jahren bei allen Lokomotiven stillgelegt.

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Ausführungen

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Die 1931 gebaute Nr. 11801 besitzt pro Achse einen Buchli - Antrieb, der zusammen mit

dem Motor fast baugleich zu denjenigen der SBB Ae 4./.7 ist. Die Antriebe einer Lokhälfte

befinden sich in Richtung des Führerstandes gesehen jeweils auf der rechten Seite.

 

Die Doppellokomotive hatte ursprünglich eine Stundenleistung von 5'514 kW und stand

bis 1975 im regulären Einsatz. Sie ist bis heute als betriebsfähiges historisches Trieb-

fahrzeug bei den SBB erhalten geblieben. Zur Schonung der Ausrüstung wurde ihre

Leistung aber auf 5'408 kW reduziert.

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1 1 8 5 1

 

1932 wurde die Nr. 1 1 8 5 1 gebaut. Die Lokomotive hatte zwar den gleichen Kasten

wie die 11801, wies aber kleinere Triebräder mit SLM - Universalantrieben und Doppel-

motoren auf.

 

Die modernere Technik erlaubte eine leicht höhere Stundenleistung von 6'070 kW zu

installieren. Anlässlich eines Umbaus im Jahr 1961 erhielt die Lokomotive Führer-

stände für sitzende Bedienung ähnlich den Ae 6./.6. Die Lokomotive wurde 1976 aus-

rangiert. Alle noch brauchbaren Bestandteile wurden in der Hauptwerkstätte B.ellinzona

demontiert und die Überreste in B.iasca abgebrochen.

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1 1 8 5 2

 

Die Nr. 1 1 8 5 2 war eine Weiterentwicklung der Nr. 1 1 8 5 1. Während das Laufwerk

und die Antriebe der 1 1 8 5 1 entsprach, wurden sie mit einem neuen Leichtbaukasten

in für die damaligen Zeit futuristisches Stromliniendesign ausgerüstet.

 

Die Lokomotive stellte zugleich auch einen Leistungsbeweis der Schweizer Industrie

dar, der von den SBB an der L.andesausstellung 1939 ausgestellt wurde. Von daher

rührt auch der S.pitzname L.andi - Lok.

 

Mit einer Stundenleistung von 8'170 kW war sie lange Zeit die «stärkste Lokomotive

der Welt» und bis heute die leistungsstärkste Lokomotive bei den SBB.

 

Im Betrieb stellte sich jedoch bald heraus, dass sich die Zugkraft der Lokomotive

nicht voll ausnutzen liess, weil sonst die Zugvorrichtungen der Wagen rissen

( siehe auch Zughakenlast ).

 

1971 erlitt die Lokomotive bei einer Fahrt durch den G.otthardtunnel einen K.abel-

brand und wurde dabei so stark beschädigt, dass eine Reparatur nicht mehr in Frage

kam.

 

Die Lok wurde optisch wieder aufgearbeitet, ist aber nicht betriebsfähig. Sie gehört der

Stiftung SBB Historic. Wenn das V.erkehrshaus L.uzern mit Platzproblemen zu kämpfen

hat, ist diese Ae 8/14 im Freien, neben der Eisenbahnlinie I.mmensee – L.uzern, anzu-

treffen, wo sie auch schon von Unbekannten versprayt wurde. Heute ist sie fest in die

Ausstellung des VHS integriert. Sie ist eines der wenigen Ausstellungsstücke des

VHS, das betreten werden kann.Sie diente seinerzeit auch als «Prototyp» für die SBB

Ae 4./.6.

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( BeschriebAe8/1411801 / Ae8/1411801SBB CFF FFS Schweizerische Bundesbahn

Bundesbahnen Zug Train Juna Zoug Trainen Tog Tren Поезд Lokomotive Паровоз

Locomotora Lok Lokomotiv Locomotief Locomotiva Locomotive Eisenbahn Railway

Rautatie chemin de fer Ferrovia 鉄道 Spoorweg Железнодорожный Centralstation

Ferroviaria AlbumBahnenderSchweiz )

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Nordrampe der Gotthardbahn / Gotthard Nordrampe E.rstfeld - G.öschenen

 

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B.ahnhof E.rstfeld (Uri - 472m - G.rosses L.okomotivdepot der S.BB und Beginn der 26 Promil -

R.ampe) - B.ahnhof A.msteg - S.ilenen (Uri - 544.4m) - W.indgällentunnel (Länge 183 m) -

K.erstelenbachbrücke / C.härstelenbachbrücke (Länge 127m) - B.ristentunnel (Länge 709m) -

I.ntschireussbrücke (Länge 121m) - I.ntschitunnel (Länge 88m) - E.hemalige H.altestelle

I.ntschi - Z.graggentalbrücke (Länge 89m) - Z.graggentunnel (Länge 68m) - B.reitentunnel

(Länge 57m) - M.eitschligerk.urve - M.eitschlingentunnel (Länge 74 m) - S.äckenviadukt

(Länge 120 m) - M.örschlisbachgalerie (Länge 25 m) - B.ahnhof G.urtnellen (Uri - Höhe 737.6m) - H.äggeribachtunnel (Länge 92m) - P.faffensprungkehrtunnel (S.piraltunnel, Länge 1`476m) -

M.uhrentunnel (Länge 53 m) - M.ühletunnel (Länge 88m) - U.ntere M.eienreussbrücke

(Länge 60m) - K.irchbergtunnel (Länge 300m) - W.attingerkurve - U.nterer W.attingerbrücke - W.attingerkehrtunnel (Länge 1`084m) - O.bere W.attingerbrücke - R.ohrbachtunnel

(Länge 230m) - B.ahnhof W.assen (Uri - Höhe 928.1m) - M.ittlere E.ntschigtal G.alerie

(Länge 185m) - M.ittlere M.eienreussbrücke (Länge 122m) - S.trahllochtunnel (Länge 40m) -

L.eggisteinkehrtunnel (Länge 1`090m) - O.bere M.eienreussbrücke (Länge 54m) -

M.aienkreuztunnel (Länge 78m) - O.bere E.ntschigtal G.alerie (Länge 102m) - K.ellerbachbrücke

(Länge 70m) - R.ohrbachbrücke (Länge 61m) - N.axbergtunnel (Länge 1`570m) - E.ggwald -

B.ahnhof G.öschenen (Uri - 1`105.9 - N.ordportal des G.otthard - B.ahntunnel)

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Parallel dazu die Bilder der entsprechenden Abschnitte der M.odell - A.nlage im V.erkehrshaus

in L.uzern

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The Gotthardrailway go through a small valley from the r.euss and is a important line between G.ermany and I.taly in Switzerland in Europe

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Eine Reise in Bildern auf der Gotthard Nordrampe von E.rstfeld nach G.öschenen

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Fotografieren an der G.otthard N.ordrampe am Sonntag den 29. August 2004

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Mit dem Z.ug von B.ern über O.lten - L.uzern nach E.rstfeld

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Mit B.us und zu F.uss entlang der G.otthard N.ordrampe

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Mit dem Z.ug von E.rstfeld über L.uzern - O.lten zurück nach B.ern

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Kamera : HP Photo Smart

 

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Hurni040829 AlbumZZZZ040829AusflugGotthardNordrampe AlbumGotthardNordrampe KantonUri

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 200521

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NIF

In der ehemaligen römischen Stadt Augusta Raurica in der heutigen Gemeinde Kaiseraugst im Kanton Aargau in der Schweiz

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Augusta Raurica

 

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Augusta Raurica, auch als Colonia Augusta Rauricorum bekannt, ist eine Siedlung aus

römischer Zeit am S.üdufer des R.heins einige Kilometer östlich von B.asel, die zur

Provinz Gallia Belgica und später zur Provinz Germania superior gehörte.

 

An dieser Stelle liegen heute die G.emeinden A.ugst, welche zu Kanton B.asel - L.and-

schaft gehört, und K.aiseraugst, die auf dem Kantonsgebiet A.argau liegt. Der größte

Teil der erhaltenen Anlagen steht in A.ugst. Die Ausgrabungen und Rekonstruktionen

alter Gebäude sind noch in vollem Gange.

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Koloniegründung

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Gegründet wurde eine Kolonie im Gebiet der Rauriker zum ersten Mal am 21. J.uni wohl

des Jahres 44 v. Chr. durch C.äsars Feldherrn Lucius Munatius Plancus. Allerdings

konnten aus dieser frühen Zeit keine Funde nachgewiesen werden. Es gilt deshalb als

sicher, dass die Kolonie entweder als Folge der Bürgerkriege nach C.äsars Tod über den

formalen Gründungsakt gar nicht hinauskam oder dass Plancus' Kolonie nicht in A.ugst,

sondern in B.asel gegründet wurde.

 

Zu einer dauerhaften Koloniegründung kam es erst im Gefolge der Eroberung der Zentral-

a.lpen unter Kaiser Augustus um 15 v. Chr.. Der bislang älteste bekannte Fund konnte

durch Dendrochronologie auf das Jahr 6 v. Chr. datiert werden.

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Name der Kolonie

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Die Grabinschrift des Munatius Plancus nennt als Namen nur das lapidare Colonia

Raurica. Eine - allerdings nur fragmentarisch erhaltene - Inschrift aus augusteischer Zeit

spricht von der Colonia P[aterna] (?) M[unatia] (?) [Felix] (?) [Apolli]naris [Augusta E]merita

[Raur]ica (Buchstaben zwischen eckigen Klammern ergänzt). Wie das emerita zeigt, hätte

es sich also um eine Veteranenkolonie gehandelt.

 

Abgesehen von diesem verstümmelten Zeugnis findet man die erste sichere Bezeugung

des Beinamens Augusta erst beim Geographen Ptolemäus um 150 n. Chr. in griechischer

Form als Augústa Rauríkon (=lat.: Augusta Rauricorum).

 

Damit fügt sich Augusta Raurica in einen größeren Zusammenhang von augusteischen

Koloniegründungen, denn auch noch zwei andere wichtige Stützpunkte des augusteischen

Eroberungsplanes tragen den Beinamen des ersten Kaisers: Augusta Praetoria am Südfuß

des G.roßen S.t. B.ernhard - P.asses, aus dem heute A.osta geworden ist, und Augusta

V.indelicum, das heutige A.ugsburg als Vorposten gegen die D.onau.

 

Diese drei Augustae bilden die Ecken eines Dreiecks, das sich über die von Augustus

eroberten A.lpen legte und seine breite Basis vom R.heinknie bis zur D.onau gegen das

unbesetzte G.ermanien wandte.

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Geographische Lage der Siedlung

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Es hat sich während den Ausgrabungen gezeigt, dass die Stadt auf einer Hochfläche

ruht, nicht weit vom R.hein entfernt. Die E.rgolz und der V.iolenbach haben aus der

Terrasse ein Dreieck herausgefressen, dessen Basis am nördlichsten Rand des J.uras

liegt und etwa 1 km breit ist.

 

Die "Spitze" des Dreiecks schaut rheinwärts gegen Norden und bildet einen Kopf, der

K.astelen heißt, also an eine B.urg ( K.astell ) gemahnt. Von der Basis bis zum Scheitel

des Dreiecks messen wir ebenfalls rund 1 km. In diese Hochfläche, die nach W.esten,

N.orden und O.sten von steilen Böschungen umgeben ist, wurde die Stadt gebaut.

 

Die Geometer hatten zunächst nach den Angaben des Stadtplanarchitekten, der den

Grundriss und Umfang der neuen Stadt entworfen hatte, auf dem Gelände abgesteckt.

Jedes wichtige öffentliche Gebäude erhielt seinen Platz angewiesen, in erster Linie der

T.empel des obersten H.immelsgottes J.upiter mit dem H.auptaltar vor dem heiligen

Zentralpunkt, von dem aus das Straßennetz einvisiert wurde.

 

Der Architekt, der den Auftrag erhielt, den Plan zu entwerfen, legte zunächst durch das

Dreieck eine Längsachse, die 36° von der Nordrichtung nach Westen abwich und zur

Hauptstraße der Stadt ausgebaut wurde.

 

In Abständen von 55 Meter legte er parallel dazu weitere Längsstraßen. Dann teilte er

die Längsachse in 16 gleiche Teile zu 66 m ( 225 röm. Fuß ) und zog durch die Schnitt-

punkte Querlinien, von denen er 10 zu Querstraßen machte.

 

So erhielt er ein rechtwinkliges Straßennetz und Stadtquartier von rund 50 auf 60 Metern.

Die Straßen wurden mit einem soliden Bett von Kies und beidseitig mit Wassergräben

versehen. Die wichtigeren Straßen säumten gedeckte Fußgängerwege hinter Säulen-

reihen ein.

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Grenzen der Kolonie

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Die Grenzen der Colonia Raurica sind nicht mehr mit absoluter Sicherheit festzustellen.

Man glaubt, sie rückschließend aus dem Umfang des frühmittelalterlichen Augstgaues

ablesen zu können.

 

Demnach hätte die Kolonie von B.asel r.heinaufwärts bis zur A.aremündung gereicht,

dann a.areaufwärts bis zur M.ündung der S.igger unterhalb von S.olothurn, hinüber an

die L.üssel und dann dem Verlauf des F.lüsschens B.irs folgend wieder bis B.asel.

Das scheint aber nur bedingt richtig zu sein.

 

Nach neuesten Forschungen stehen nämlich G.utshöfe mit Z.iegelstempeln der W.ind-

ischer Legionen auch in verwaltungsrechtlicher Abhängigkeit von V.indonissa. Solche

reichen aber über den B.özberg hinüber bis nach F.rick.

 

Also wird der T.hiersteinberg unterhalb F.rick die Kolonie nach O.sten begrenzt haben.

Auf der W.estseite dürfte, wie oben angeführt, in der Nähe der B.irsmündung bei B.asel

eine Grenzstation gelegen haben.

 

Frührömische B.randgräber, die 1.9.3.7 bei der K.irche von N.euallschwil gefunden

worden sind, deuten darauf hin, dass auch an der nördlichen ins E.lsass ( Richtung

B.lotzheim ) führenden L.andstraße ein solcher Posten lag.

 

Im Großen und Ganzen hat damit die Colonia Raurica den K.anton B.asel, das F.rick-

t.al und den östlichen J.urateil des K.antons S.olothurns umschlossen. Dies ergibt ein

Territorium von rund 700 km².

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Weitere Geschichte

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Der Ort entwickelte sich in der Folge zu einer recht ansehnlichen römischen Stadt auf

der N.ordseite der A.lpen mit ca. 10'000 - 15'000 Einwohnern. Zur Zeit der höchsten Blüte

während der langen Friedenszeit vom 1. bis zum 3. Jahrhundert hatte Augusta Raurica

alles, was zum römischen Leben gehört.

 

Das Handwerk blühte: So räucherte man S.chinken und S.peck für den Export in andere

Gegenden des Römischen Reiches. Es gab ein T.heater, ein A.mphitheater, ein Haupt-

f.orum, verschiedene kleinere F.oren, einen A.quädukt, diverse T.empel sowie mehrere

öffentliche B.äder.

 

Ein starkes E.rdbeben zerstörte um das Jahr 250 die Stadt in erheblichem Maße. Hinzu

kamen später weitere Zerstörungen durch Einfälle der A.lamannen und / oder marodierende

römische Truppen in der Zeit des L.imesfalls.

 

In der Folge bildeten sich zwei neue Siedlungen, "die beiden A.ugst": einerseits die er-

heblich verkleinerte Siedlung auf dem Augster K.astellenhügel und andererseits der

wichtigere Stützpunkt am R.hein ( das mit einer S.tadtmauer umgebene C.astrum

R.auracense). Sie beide bilden gewissermaßen den Kern der heutigen Ortschaften

A.ugst und K.aiseraugst.

 

Beide bildeten aber zunächst eine Ortschaft mit dem Namen A.ugst. Im Jahre 1.4.4.2

aber wurde diese Ortschaft entlang der F.lüsse E.rgolz und V.iolenbach geteilt.

Westlich der Grenze verblieb das Gebiet im Herrschaftsbereich von B.asel, das sich

1.5.0.1 als Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft anschloss.

 

Augst wurde 1.8.3.3 schließlich Teil des Kantons B.asel - L.andschaft.

 

Der östlich von E.rgolz und V.iolenbach liegende Teil kam unter habsburgische Herrschaft.

Zur besseren Unterscheidung wurde dieser Ort nun wegen der Zugehörigkeit zum Heiligen

Römischen Reich mit dem Namen K.aiseraugst versehen. Dieser Ort kam erst 1.8.0.3

zur Schweiz, nachdem die habsburgischen Herrschaftsgebiete in den napoleonischen

Kriegen verloren gegangen waren.

 

Das A.mphitheater Augusta Raurica wurde 200 n. Chr. gebaut und bot für 6000 Zuschauer

und Zuschauerinnen Platz. Das A.mphitheater wurde aber nach bereits siebzig Jahren

aufgegeben. Heutzutage dient das verbleibene A.mphitheater ( wurde am gleichen Ort

wiederaufgebaut ) als Fr.eilichtbühne für K.onzerte und V.olksfeste. Außerdem ist heute

eine M.ultimediaschau installiert worden.

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Stand der Ausgrabungen 2.0.1.1

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Viele der römischen Bauten sind durch Ausgrabungen erforscht und konserviert worden,

so vor allem Zeugen, die öffentlich zugänglich sind:

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- T.heater

 

- T.empel auf dem S.chönbühl eine architektonische Einheit bildet

 

- H.auptforum mit J.upitertempel

 

- B.asilica und dem Versammlungsort des S.tadtrates

 

- A.mphitheater, von dem allerdings nur bescheidene Reste erhalten geblieben sind

 

- A.quädukt, der Augusta Raurica von L.iestal her mit T.rinkwasser aus der E.rgolz

. versorgte ( stellenweise zu besichtigen und begehbar im H.eidenloch in L.iestal sowie

. nordöstlich der K.läranlage in F.üllinsdorf ).

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Dazu kommen verschiedene private G.ewerbebauten ( eine T.averne, eine B.äckerei,

eine T.öpferei und Z.iegelbrennöfen ) sowie ein Stück der A.bwasserkanäle. Rund

80 % des überbauten Gebietes ist jedoch bis heute unerforscht.

 

Augusta Raurica gilt als die besterhaltene römische Stadt nördlich der A.lpen, da auf

ihrem Gebiet keine mittelalterliche bzw. neuzeitliche Stadt entstand. In weiten Teilen

der Gemeinde A.ugst gilt ein weitgehendes Bauverbot; Bauten werden nur zurückhaltend

und nur nach sorgfältiger archäologischer Überprüfung genehmigt. Gemäß der Aus-

grabungspolitik sollen Teile von Augusta Raurica bewusst für kommende Generationen

im Boden konserviert erhalten bleiben.

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M.useum und R.ömerhaus

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Die wichtigsten Grabungsfunde sind im R.ömermuseum A.ugst, zusammen mit einem

zum Teil rekonstruiertem Gebäude, neben dem T.heater, der Öffentlichkeit zugänglich

gemacht.

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( BeschriebAugustaRaurica AlbumRömerinderSchweiz Römer Römisches Römische

Reich Imperium Romanum Romain Geschichte History Helvetier Helvetien Ruine Ruinen

Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi Sviss スイス Zwitserland Szwajcaria

Sveits Suíça Suiza )

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B.esuch von A.ugusta R.aurica am Sonntag den 06. November 2011

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Mit dem Z.ug von B.ern nach L.iestal

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Mit dem F.ahrrad L.iestal - A.ugst - K.aiseraugst - M.uttenz

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Mit dem Z.ug von M.uttenz über B.asel zurück nach B.ern

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Kamera : Canon EOS 5D MarkII

 

Objektiv : Sigma 85 mm

 

Modus : P

 

Zeit in Sekunden : -

 

ISO : -

 

B.litz : Nein

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Hurni111106 AlbumZZZZ111106AusflugAugustaRaurica KantonAargau

AlbumRömerinderSchweiz AlbumRömerstadtAugustaRaurica

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 110316

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NIF

Aussicht bei der B.ahnstation Gornergrat (VS - 3`089m - 9x) oberhalb von Z.ermatt in den

Alpen - Alps im Kanton Wallis - Valais in der Schweiz :

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Das Monte Rosa Massiv mit Nordend (VS - 4`609m) - Dufourspitze (VS / I - 4`634m -

Höchster Punkt der Schweiz)

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Monte Rosa

 

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- Höhe : 4'633,9m

 

- Lage : Kanton Wallis / Valais in der Schweiz / Italien

 

- Gebirge Walliser : Alpen

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Der Monte Rosa ist ein ausgedehntes Gebirgsmassiv in den Walliser Alpen, auf der Grenze

zwischen der Schweiz und Italien. Sein höchster G.ipfel, die D.ufourspitze, ist mit 4'633,9m

der höchste Punkt der Schweiz und damit des gesamten d.eutschen S.prachraums.

 

Der G.renzgipfel mit 4`618 m (südlich des 4`515 m hohen S.ilbersattels) ist zugleich

der höchste Gipfel Italiens. Am M.ont B.lanc de C.ourmayeur, dessen Gipfel in F.rankreich

liegt, reicht das i.talienische S.taatsgebiet allerdings noch um einige Meter höher hinauf

( bis 4`750 m ).

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B e s c h r e i b u n g

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Der Monte Rosa gehört zu etwa zwei Dritteln zu Italien und etwa einem Drittel zur Schweiz.

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Vom P.iemont her reichen V.alle A.nzasca und V.alle S.esia hinauf an den O.stfuss des

Massivs. Die riesigen, von den Ausmassen her fast in das H.imalaya passenden 2`200

bzw. 1`500 m hohen O.stwände des Monte Rosa bilden hier jeweils den T.alschluss –

im Falle des A.nzascatals die M.acugnagawand und im Falle des V.alle S.esia die S.esia-

w.and ( P.arete V.alsesiana ).

 

Von S.üden, vom A.ostatal her, reicht das T.al von G.ressoney ( L.ystal ) an den S.üdwestrand

des Monte Rosa, der hier via L.isgletscher am leichtesten zugänglich ist. Im N.ordwesten

führen vom Wallis her die Täler des G.ornergletschers und des zerklüfteten G.renzgletschers

hinauf in die G.ipfelregion des Monte Rosa.

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Insgesamt werden je nach Zählweise ca. zehn Gipfel zum Monte Rosa gerechnet.

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Neben der D.ufourspitze umfasst er mit dem N.ordend (VS / I - 4`609m), der Z.umsteinspitze

(VS / I - 4`563 m), der S.ignalkuppe (VS / I - 4`554 m), der P.arrotspitze (VS / I - 4432 m), der

L.udwigshöhe (VS / I - 4`341 m), dem S.chwarzhorn (I - 4`322 m), der V.incent - P.yramide

(I - 4`215 m), dem B.almenhorn (I - 4`167 m) und der P.unta G.iordani (I - 4`046 m) Gipfel,

welche zu den höchsten der Alpen gehören.

 

Nur das M.ont - B.lanc - M.assiv ist noch höher, besitzt jedoch nur einen statt vier Gipfel über

4`500 m. Das Monte - Rosa - Massiv ist somit – wenn man nur die Region über 4`500 m

betrachtet – das mächtigste Bergmassiv der Alpen.

 

Der Monte Rosa dominiert das ganze w.estliche O.beritalien und hat daher auch seinen Namen.

Dieser rührt laut italienischer W.ikipedia übrigens nicht direkt von der Färbung der G.letscher im

M.orgen- und A.bendlicht her, sondern von dem W.ort r.ouese, das im „P.atois“ (gemeint ist die

f.ranco - p.rovenzalische S.prache des A.ostatals) «G.letscher» bedeutet.

 

Von der Schweiz aus ist der Monte Rosa dagegen kaum sichtbar, ausgenommen von den

Bergen des T.essin und natürlich von den Höhen über Z.ermatt. Die I.taliener zählen zum

Teil auch den L.yskamm noch zum Monte Rosa, da er von Südosten her weniger vom Massiv

getrennt scheint als von N.ordwesten her.

 

Die von der Schweiz am besten sichtbare D.ufourspitze trug früher den Namen G.ornerhorn,

wurde aber zu Ehren des Schweizer G.enerals G.uillaume-H.enri D.ufour umbenannt.

 

Beachtenswert ist die Nomenklatur im Bereich des Monte Rosa. Das Massiv selbst hat einen

italienischen Namen.

 

Ein deutscher Name existiert offenbar nicht. Dagegen haben die Einzelgipfel samt und

sonders deutsche Namen, wobei nur in Einzelfällen italienische Namen existieren, vor

allem nachträgliche Italienisierungen. Das gilt auch für die ganz auf i.talienischem B.oden

liegenden oder von dort erschlossenen und benannten Gipfel Z.umsteinspitze, B.almenhorn

und V.incentpyramide sowie für den L.iskamm, ferner für die A.nhängsel F.illarhorn, J.ägerhorn

und P.unta G.rober.

 

Hintergrund ist offenbar, dass der Monte Rosa seit dem M.ittelalter ringsherum von

deutschsprachigen W.alsern bewohnt war, die den einzelnen Spitzen ihre Namen gaben,

während das Massiv als solches vor allem aus dem i.talienischen U.nterland in Erscheinung

tritt.

 

Die S.ignalkuppe / P.unta G.nifetti trägt die höchstgelegene H.ütte der A.lpen, die C.apanna

R.egina M.argherita (I - 4`554 m). Auf dieser sog. „K.opfwehkiste“ wurden bereits mehrere

höhenmedizinische Forschungsvorhaben realisiert.

 

Die erste dokumentierte Hochtour in die Hochregion des Monte Rosa unternahmen 1778,

1779 und 1780 Walser aus G.ressoney auf der Suche nach dem in ihrem S.agenschatz

beschriebenen «v.erlorenen T.al» (v.erlorus T.äli).

 

Sie gelangten bis auf den obersten L.isgletscher (E.ntdeckerfels / R.occia della S.coperta,

4'178 m). Bestiegen wurde zuerst die den T.älern von G.ressoney und A.lagna nächst-

gelegene P.unta G.iordani durch P.ietro G.iordani 1801.

 

Es folgten die V incent - P.yramide durch u.a. ihren N.amenspatron Johann Nikolaus Vincent

am 5. August 1819 und die Z.umsteinspitze durch u.a. Joseph und Johann Niklaus Vincent,

Joseph Z.umstein, Molinatti und Castel am 1. August 1820, beide über den L.isgletscher.

 

Die übrigen Hochgipfel folgten später: Die S.ignalkuppe erreichte nach drei missglückten

Versuchen der Pfarrer von A.lagna, mit Giovanni Gnifetti, Giuseppe Farinetti, Cristoforo

Ferraris, Cristoforo Grober, den Brüdern Giovanni, Giacobbe Giordani, und zwei Trägern.

 

Die D.ufourspitze wurde von der Schweizer Seite her bestiegen am 1. August 1855 durch

Charles Hudson, John Birbeck und Christopher und James G. Smyth mit Ulrich Lauener

und Johannes und Matthäus Zumtaugwald.

 

Das N.ordend folgte am 26. August 1861, die P.arrotspitze am 16. August 1863. 1893 errichtete

der CAI auf der S.ignalkuppe die C.apanna R.egina M.argherita.

 

Bergsteigerisch (und für S.teilwandskifahrer) ist der Monte Rosa vor allem interessant wegen

seiner O.stwände. Die leicht zugänglichen H.ochgipfel zwischen Z.umsteinspitze und

L.udwigshöhe sind bei gutem Wetter zu Zeiten überlaufen.

 

Der übliche Zugang erfolgt heute, soweit es um die z.entralen und s.üdlichen Gipfel geht,

vom P.asso dei S.alati (2`936 m) am Südende des Massivs her. Auf ihn führt von Alagna im

hintersten V.alle S.esia eine S.eilbahn und von G.ressoney her ein L.ift. Die B.ahn auf die

P.unta I.ndren wurde laut einigen Q.uellen aufgegeben, andere Q.uellen berichten von einer

teilweise Ö.ffnung der S.eilbahn aus den 1960er Jahren.

 

Wenn im W.inter das S.kigebiet geöffnet ist, kann man derzeit mit der S.eilbahn bequem auf die

P.unta I.ndren hinauffahren - diese Möglichkeit wird von F.reeride-S.kifahrern und S.kiberg-

steigern als willkommmene A.ufstiegshilfe auf dem W.eg zur G.nifetti-H.ütte (oder zur M.antova-

H.ütte) gerne genutzt.

 

Vom P.asso dei S.alati führt der Z.ustieg über den mit F.ixseilen versicherten S.tolemberg zum

L.isgletscher, der anstrengender auch direkt von G.ressoney her erreicht werden kann. Die

beiden nördlichen Gipfel, N.ordend und D.ufourspitze, werden ganz überwiegend von Z.ermatt

her bzw. von der S.tation R.otenboden der G.ornergratbahn aus angegangen.

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G e o l o g i e

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Das gesamte Massiv besteht überwiegend aus Graniten und Granitgneisen (ein metamorphes

Gestein mit gebändertem Aussehen und spiegelnder Oberfläche), die wiederum vor allem aus

Quarz, Kalifeldspat, Albit und Hellglimmer bestehen.

 

Da Metamorphosen überwiegend in enormen Tiefen stattfinden, deuten die Gesteine darauf

hin, dass die gesamte Monte - Rosa - Decke früher viel tiefer lag und später an die Oberfläche

befördert wurde.

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E n t s t e h u n g

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Vor etwa 100 Millionen Jahren, in der mittleren K.reidezeit, wurde I.berien durch die Öffnung

des N.ordatlantiks nach S.üdosten verschoben und, losgelöst von Europa, zu einem eigen-

ständigen Mikrokontinent, dessen nördliche Spitze die B.riançonnais-H.albinsel darstellte,

und aus der auch das Monte - Rosa - Massiv schliesslich entstand.

 

Nördlich davon kam es zur Öffnung eines neuen M.eeres, dem Walliser O.zean. Zur gleichen

Zeit begann sich A.pulien nach N.orden zu verschieben – und zwar wesentlich schneller als

sein a.frikanischer Mutterkontinent. Durch die Z.angenbewegung zwischen I.berien und A.pulien

musste sich der P.iemont - O.zean zwangsläufig schliessen: An seinem S.üdrand begann er,

unter den apulischen P.lattenrand zu subduzieren.

 

Nach dem P iemont - Ozean begann auch das B.riançonnais zu subduzieren. Im Eozän

(vor 50–40 Millionen Jahren) begann der Zusammenprall zwischen A.pulien und E.uropa.

Während der Orogenese (Gebirgsbildung), vor 35 Millionen Jahren, verdickte das Abtauchen

von Gesteinen die kontinentale K.ruste und machte sie plastischer.

 

Gesteinsverbände gerieten in Bewegung, überlagerten und verformten sich: Zu diesem

Zeitpunkt entstanden die Decken, so auch die Monte - Rosa - Decke. Vor 40 Millionen Jahren

begann die Erosion der Alpen, vor 20 Millionen Jahren eine starke Verformung des Penninikum

(die Gesamtheit der alpinischen Decken), die zu deren Faltung und Aufschichtung führte.

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( BeschriebMonteRosa KantonWallis KantonValais Alpen Alps Berg vuori Montagne

montagna 山 góra montanha munte гора montaña Alps Alpit Alpes Alpi アルプス山脈

Alpene Alpy Alperna Alpen Alperne Landschaft landskab paysage paesaggio 風景

landschap landskap paisaje maisema Landscape Natur Nature luonto nature natura

自然 natuur naturaleza Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi

Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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S.kitour mit R.alf im G.ebiet G.ornergrat bei Z.ermatt am Dienstag den 03. März 2009

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Mit dem Z.ug von B.ern über V.isp nach Z.ermatt und weiter mit der Z.ahnradbahn auf

den G.ornergrat

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G.ornergrat A.bfahrt bis R.iffelberg, anschliessend A.ufstieg mit den Fellen bis H.öhe

R.otenboden

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Anschliessend A.bfahrt nach R.iffelalp und F.ahrt mit der B.ahn zurück auf den G.ornergrat

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A.bfahrt nach R.iffelberg und wieder mit der B.ahn hoch auf den G.ornergrat

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A.bfahrt nach Z.ermatt und noch einmal hoch auf den G.ornergrat um den

S.onnenuntergang anzusehen

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Anschliessend mit dem Z.ug über Z.ermatt - V.isp wieder zurück nach B.ern

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Hurni090303 AlbumZZZZ090303SkitourGornergrat AlbumUnterwegsindenWalliserAlpen

KantonWallis KantonValais

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 070316

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NIF

SBB Historic Roter Pfeil RAe 2/4 1001 ( Hersteller SLM Nr. 3581 - Ausgeliefert als CLe 2/4 201 - Baujahr 1935 - Triebwagen ) bei Bern Brünnen Westside im Kanton Bern der Schweiz

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Roter Pfeil SBB CLe 2/4

 

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Nummerierung : 2.0.1 – 2.0.7 bzw. 6.0.1 – 6.0.7

 

Anzahl : 7 (alle umgebaut)

 

Hersteller : SLM BBC MFO SAAS

 

Baujahr : 1935

 

Ausmusterung : ( ab 1.9.4.4 Umbau )

 

Achsformel : Bo'2

 

Spurweite : 1435 mm

 

Länge über Puffer : 21500 mm

 

Drehzapfenabstand : 16300 mm

 

Drehgestellachsstand : 2500 mm

 

Dienstmasse : 32.6 t

 

Reibungsmasse : 16.2 t

 

Radsatzfahrmasse : 8.5 t

 

Höchstgeschwindigkeit : 125 km/h

 

Stundenleistung : 404 kW

 

Dauerleistung : 315 kW

 

Treibraddurchmesser : 900 mm

 

Laufraddurchmesser : 900 mm

 

Anzahl der Fahrmotoren : 2

 

Sitzplätze : 70

 

Stehplätze : 30

 

Fußbodenhöhe : 710mm

 

Klassen : 3. Klasse

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SBB RCe 2/4 ( RBe 2/4 - nach Umbau mit Puffer )

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Nummerierung : 6.0.1 – 6.0.7 bzw. 1.0.0.3 – 1.0.0.7

 

Anzahl : 7 ( 2 Umbau zu RAe 2/4 )

 

Hersteller : SLM BBC MFO SAAS

 

Baujahr(e): ( Umbau ab 1.9.4.4 )

 

Ausmusterung: 1.9.6.7 – 1.9.8.4

 

Achsformel : Bo'2

 

Spurweite : 1435 mm

 

Länge über Puffer : 22400 mm

 

Drehzapfenabstand : 16300 mm

 

Drehgestellachsstand : 2500 mm

 

Dienstmasse : 38 t

 

Reibungsmasse : 21.2 t

 

Radsatzfahrmasse : 10.6 t

 

Höchstgeschwindigkeit : 125 km/h

 

Stundenleistung : 404 kW

 

Dauerleistung : 315 kW

 

Treibraddurchmesser : 900 mm

 

Laufraddurchmesser : 900 mm

 

Stromsystem : 15000 V 16 2/3 Hz

 

Stromübertragung : Stromabnehmer

 

Anzahl der Fahrmotoren : 2

 

Sitzplätze : 70

 

Stehplätze : 30

 

Fußbodenhöhe : 710 mm

 

Klassen : 3. Klasse ( 2.Klasse )

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SBB RAe 2/4 (Umbau)

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Nummerierung : 1.0.0.1 + 1.0.0.2

 

Anzahl : 2 (1 erhalten)

 

Hersteller : SBB

 

Baujahr(e) : 1.9.5.2 – 1.9.5.3

 

Ausmusterung : 1.9.8.4 ( 1.0.0.2 )

 

Achsformel : Bo'2

 

Spurweite : 1435 mm

 

Länge über Puffer : 25200 mm

 

Drehzapfenabstand : 18000 mm

 

Drehgestellachsstand : 2500 mm

 

Dienstmasse : 41 t

 

Reibungsmasse : 21.2 t

 

Radsatzfahrmasse : 10.6 t

 

Höchstgeschwindigkeit : 125 km/h

 

Stundenleistung : 404 kW

 

Dauerleistung : 315 kW

 

Treibraddurchmesser : 900 mm

 

Laufraddurchmesser : 900 mm

 

Anzahl der Fahrmotoren : 2

 

Sitzplätze : 60

 

Fußbodenhöhe : 710 mm

 

Klassen : 1.Klasse

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Als CLe 2/4 wurden die elektrischen Roten Pfeile der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) bezeichnet, die ab 1.9.3.5 ausgeliefert wurden. Die ersten beiden unterscheiden sich im Aufbau des Drehgestells und deren Aufhängung von den später gelieferten CLe 2/4 2.0.3 – 2.0.7.

 

Die beiden ersten elektrischen Triebwagen wurden zusammen mit beiden D.ieseltriebwagen C.L.m 1935 ausgeliefert.

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Geschichte

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Die SBB beschloss 1.9.3.3, sich neue Schnelltriebwagen anzuschaffen. Diese sollten als Einzelfahrzeug, d.h. ohne normale Zug- und Stossvorrichtung, konstruiert sein. Auch wurde eine Einmannbedienung gefordert. Durch Wegfall des Beimannes war eine erhebliche Einsparung möglich. Zugleich wurden neben den beiden elektrischen Triebwagen auch zwei D.ieseltriebwagen nach dem gleichen Konzept bestellt. Der erste Triebwagen wurde am 1.5. M.ärz 1935 geliefert, der zweite am 6. J.uni 1.9.3.5. Da sofort nach der Inbetriebnahme sich abzeichnete, dass der Triebwagen ein Erfolg werden würde, bestellte man sogleich vier Triebwagen nach, die im F.rühling 1.9.3.6 ausgeliefert wurden. Im Jahr 1.9.3.8 wurde noch ein siebter Triebwagen ausgeliefert.

 

Die Triebwagen wurden zwar für den Fahrplandienst beschafft, aber bald in erster Linie für den Ausflugsverkehr benutzt. Denn für den geplanten Schnellzugsdienst auf schwachfrequentierten Linien und als Zubringer zu Schnellzügen, sogenannten Tramzügen, wurde ihr Erfolg zum Verhängnis. Da sie als Einzelfahrer konzipiert waren, war das entstandene Platzproblem nicht mit Anhängen eines Wagens zu lösen. In der Folge mussten viele Züge, für die eigentlich ein roter Pfeil vorgesehen war, auf L.okomotiv-bespannte Züge umgestellt werden, da ansonsten nicht alle Fahrgäste hätten befördert werden können. Ein weiteres Phänomen war, dass viele Fahrgäste ihre Reisepläne so ausrichteten, dass sie mit dem Roten Pfeil fahren konnten, was die Problematik zusätzlich verschärfte. Auch aus diesem Grund kamen die SBB zur Einsicht, dass Vorführfahrten angeboten werden mussten, um der Bevölkerung die Möglichkeit zu bieten, einmal mit dem Roten Pfeil zu reisen. Bei den Vorführfahrten wurde darauf geachtet, dass alle Landesteile berücksichtigt wurden. Natürlich kamen auch Anfragen von Reisegesellschaften, die den Triebwagen für eine Extrafahrt mieten wollten.

 

Infolge des 2. W.eltkrieges kamen diese Extrafahrten natürlich zum Erliegen, nur um nach dem Krieg umso stärker anzuziehen, so dass neben dem schon 1.9.3.9 ausgelieferten D.oppeltriebwagen ( SBB RAe 4./.8 1.0.2.1 ) 1.9.5.3 noch zwei weitere Doppeltriebwagen ( SBB RAe 4./.8 1.0.2.2 + 1.0.2.3) nur für den Ausflugsverkehr ( sprich Extrafahrten ) angeschafft wurden.

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Bezeichnung und Nummern

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Bezeichnung und Nummern wurden sehr oft geändert und gewechselt. Die ersten Fahrzeuge wurden ab 1935 als CLe 2/4 von der Industrie geliefert. Schon 1 9 3 7 wurden sie zu Re 2/4 umgezeichnet, der Triebwagen 2.0.7 trug ab Werk die Bezeichnung Re 2/4. Ab 1 9 4 7 / 4.8 wurden als RCe bezeichnet und 6.0.1 und 6.0.2 eingereiht. Ab 1.9.5.6 werden alle RCe als RBe 2/4 bezeichnet, ebenfalls wurden die Nummern gewechselt aus 6.0.1 – 6.0.7 wurde 1.0.01 – 1.0.0.7. Die beiden verlängerten Triebfahrzeuge wurden nach dem Umbau als RBe 2/4, ab 1.9.5.6 als RAe 2/4 bezeichnet. Hier ist zu erwähnen, dass die 1.0.0.2 und 1.0.0.6 1.9.5.4 die Nummern gewechselt haben ( Es handelt sich also beim RAe 2/4 1.0.0.2 um den RCe 2/4 6.0.6 von vor 1.9.5.2.).

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Technisches

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Der Wagenkasten ist als tragende Konstruktion ausgeführt. Dieser wird aus einem geschweissten Gerippe aus leichten Stahlprofilen mit eingeschweissten Wandplatten gebildet, das aussen mit Aluminiumblechen verkleidet ist. Ein gekröpfter Träger, der aus zusammengeschweissten Stahlprofilen bestand, stabilisierte den Wagenboden. Dadurch war es möglich, den Wagenboden des Fahrgastraumes auf 720 mm über Schienenoberkante abzusenken. Da ein möglichst geringer Luftwiderstand erreicht werden sollte, wurde das Dach als Doppeldach ausgeführt. Die Widerstände der elektrischen Bremse wurden zwischen den beiden Dächern eingebaut. Die notwendige Kühlluft wurde über Lüftungsschlitze, die oben und auf der Seite des Daches angebracht waren, zu- und abgeführt.

 

Das Fahrzeug besass anfänglich nur Hilfspuffer und unter einer Abdeckung eine Hilfskupplung, in der Form, wie sie heute noch am C.hurchill - Pfeil ( SBB RAe 4./.8 1.0.2.1 ) zu finden sind. Nachträglich wurde bei den 2.0.4 – 2.0.7 unten an der Front eine spezielle Öse, ähnlich wie sie an den Baufahrzeugen zu finden ist, angebracht, um den S.kiwagen anhängen zu können.

 

Die Drehgestellrahmen der ersten beiden Fahrzeuge wurden aus geschweisstem Stahlprofil hergestellt und besassen keinen Wiegebalken. Der Wagenkasten stützte über jeweils vier Blattfedern je Drehgestell auf diese ab. Jeweils zwei waren auf jeder Seite des Drehgestells aufgehängt. Zwischen dem Drehgestell und den Gehäusen der Achslager, die als Rollenlager ausgeführt waren, befanden sich acht Schraubenfedern. Im Inneren dieser Schraubenfeder war eine zylindrische Lagerführung vorhanden, weshalb das Fahrzeug keine Achshalter benötigte. Die Zug- und Bremskräfte wurden nur über den Drehzapfen übertragen, was bei einem Alleinfahrer zu vertreten war.

 

Die Drehgestelle der nachträglich beschafften fünf Fahrzeuge waren in anderer, verbesserter Ausführung. Denn diese besassen schon Hohlträger als Längsträger und waren ebenfalls geschweisst. Diese Längsträger waren abgekröpft, um Platz für die Wiegebalken zu haben. Der Wiegebalken stützte sich beidseitig auf pendelnde, aufgehängte Blattfedern und war mit zwei Mitnehmern mit dem Drehgestellrahmen verbunden. Das Gewicht des Wagenkastens wurde über zwei seitliche Stützlager auf den Wiegebalken übertragen.

 

Beim Antrieb kamen beim CLe 2/4 2.0.1 und 2.0.2 zwei unterschiedliche Bauformen zum Einsatz. Der 2.0.1 wurde noch mit Tatzlager-Antrieb ausgerüstet, der von der M.aschinenfabrik O.erlikon geliefert wurde und sich schon in T.ramfahrzeugen bewährt hatte. Der 2.0.2 erhielt den von der Brown, Boveri & Cie. neuentwickelten Federantrieb mit Hohlwelle. Das neue an diesem Federantrieb war, dass sich die Federtöpfe im Zahnrad selbst befanden. Die Vorteile dieses Federantriebs waren gleich ersichtlich, und die nachfolgenden fünf Fahrzeuge wurden ebenfalls mit diesem Antrieb ausgerüstet. Beim 2.0.1 wurde er nach kurzer Betriebszeit nachträglich eingebaut.

 

Der Stromabnehmer, der als Scherenstromabnehmer ausgeführt ist, ist über dem Führerstand I, d.h. über dem Laufdrehgestell angebracht. In diesem Vorbau befindet sich der Transformator, der über eine einfache Dachsicherung mit dem Stromabnehmer verbunden war. Es gab auf der Hochspannungsseite also keinen Hauptschalter. Der Transformator hatte eine Dauerleistung von 210 kVA und stützte sich auf der Kastenkonstruktion und nicht auf dem Drehgestell ab, denn ansonsten wäre eine flexible Hochspannungszuführung zum ölgekühlten Transformator notwendig gewesen.

 

Die beiden eigenventilierten Treibmotoren hatten eine Leistung von je 2.0.2 kW und waren aus Gewichtsgründen in Serie geschaltet. Um deren Schleuderneigung zu kompensieren, war im Trafokessel ein Spannungsteiler untergebracht.

 

Der Führerstand war für sitzende Bedienung eingerichtet und besaß ein großes Handrad für den Steuerkontroller. Im Fussraum war das Totmannpedal, das immer gedrückt werden musste. Das Bremsventil für die direkte Bremse ist rechts daneben angeordnet, oberhalb dieser wurde beim Umbau das Führerbremsventil angeordnet. Da der Führerstand offen war und nicht gegen den Fahrgastraum abgeschlossen, waren Sicherheitsmassnahmen vorhanden. Bei abgezogenem Fahrzeugschlüssel wurde die Steuerwelle vom Kontroller zum Nockenschalter ausgehängt, und alle elektrischen und pneumatischen Schalter auf der Stellung Aus blockiert.

 

In jedem Führerstand ist ein Steuerkontroller vorhanden, mit dem sowohl die Fahr- wie Bremsstufen eingestellt werden. Dieser war mit einem Nockenschalter verbunden, von dem die Hüpfer angesteuert wurden. Es waren für die Fahrstufen fünf und für die Bremsstufen neun pneumatische Hüpfer vorhanden. Auch die beiden neben dem Steuerkontroller befindlichen pneumatischen Türöffner wurden in der geschlossener Stellung blockiert. Die Lokpfeife wird über ein Seilzug betätigt.

 

Gebremst wurde das Fahrzeug normalerweise elektrisch über die Widerstandsbremse. Die Widerstandsbremse arbeitet von der Oberleitung unabhängig. Der benötigte Erregerstrom wird zuerst von der Batterie geliefert, bis der Bremsstrom mit 200 A so hoch ist, dass er die Motoren selbst erregen kann. Es gab 11 elektrische Bremsstufen. Die ersten acht waren reine elektrische Bremsstufen. Erst ab der neunten Bremsstufe kam automatisch die pneumatische Bremse abgestuft zum Einsatz. Für die pneumatische Bremse ist im Triebgestell an jedem Rad ein, im Laufgestell an jedem Rad zwei Bremssohlen vorhanden. Die Handbremse in jedem Führerstand wirkt nur auf das darunterliegende Drehgestell.

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Umbau (Ausrüstung mit Zug- und Stossvorrichtung)

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Da sich schnell das Fehlen der normalen Zug- und Stossvorrichtung bemerkbar machte, wurde beschlossen, alle Fahrzeuge mit einem leichten Zughaken und Puffern auszurüsten, damit sie zumindest einen Wagen mitnehmen konnten oder an einem Zugschluss eines Zuges mitgegeben werden konnten.

 

Als erstes wurden die beiden ersten Fahrzeuge ( 6.0.1 und 6.0.2 ) 1.9.4.4 umgebaut. Beim Umbau musste das Kastengerippe verstärkt werden, damit die Kräfte der Puffer abgeleitet werden konnten. Die Hilfskupplung wurde gegen einen leichten Zughaken ohne Schraubenkupplung getauscht. Auch musste für die Anhängelast eine normale automatische Bremse eingebaut werden. Im Führerstand wurde ein zusätzliches Führerbremsventil eingebaut. Die Umbauten erhöhten das Gesamtgewicht um rund fünf Tonnen. Nach dem Umbau war es erlaubt, dem Fahrzeug bis zu einer Steigung von 12 ‰ eine Anhängelast von 30 Tonnen mitzugeben. Über 18 ‰ Steigung war das Mitgeben einer Anhängelast verboten.

 

Da der Umbau als erfolgreich bezeichnet werden durfte, wurde er an allen Fahrzeugen vorgenommen.

 

Als Anhängewagen wurden 1.9.4.7 fünf BCF4 ( Später ABDi ) angeschafft, die nur ein Gesamtgewicht von 22 Tonnen hatten.

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Umbau zum RAe 2/4

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1.9.5.2 wurde der 6.0.6 radikal umgebaut. Es war das Ziel, ein Fahrzeug mit gehobenem Komfort zu erhalten. Dafür wurde der Wagenkasten um 2.6 Meter verlängert und auch die Innenausstattung erneuert. Es wurden komfortable Stoffsitze mit größerem Sitzabstand eingebaut. In der Folge wurde er aufklassiert ( bis 1.9.5.6 RBe 2/4, danach RAe 2/4 ). Er wechselte 1.9.5.4 die Nummer mit dem 6.0.2.

 

Als markanteste äußere Änderung ist das zweite seitliche Führerstandsfenster zu erwähnen, das nur die beiden umgebauten RAe 2/4 hatten.

 

1.9.5.3 wurde der verunfallte 6.0.1 in der gleichen Art umgebaut.

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Betriebliches

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Die ersten beiden Triebwagen wurden dem D.epot B.ern zugeteilt. Als alle sieben ausgeliefert waren, waren sie auf die D.epots B.ern, L.ausanne und Z.ürich verteilt. Schon 1.9.3.9 wurden sie alle aus dem fahrplanmässigen Verkehr zurückgezogen, da keine sinnvollen Einsätze mehr möglich waren, denn sobald ein Roter Pfeil einen planmässigen Zug über längere Zeit führte, war dieser hoffnungslos überfüllt. Um zumindest das Platzproblem wegen fehlendem Gepäckraum im Wintersportverkehr zu mildern, wurde 1.9.3.7 ein einachsiger Skianhänger angeschafft, der in eine spezielle Öse bei den Triebwagen 2.0.4 – 2.0.7 eingehängt werden konnte.

 

Der Triebwagen Nummer 2.0.5 wurde zusammen mit dem S.kianhänger an die O.ensingen – B.alsthal- B.ahn vermietet, da diese nach der Notelektrifizierung noch keine eigenen Fahrzeuge besaß. Es ist unklar, ob es mehr als einen Skiwagen gab, da diese keine Nummern trugen, allerdings laut dem B.A.V soll der letzte erst 1.9.5.6 abgebrochen worden sein, was auf mehrere hindeutet. Allerdings ist nur ein Skiwagen von der Industrie geliefert worden, was allerdings nicht ausschliesst, dass in einer SBB – W.erkstätte einer oder mehrere nachgebaut wurden.

 

Mit der Notelektrifizierung von diversen Nebenlinien während des 2. W.eltkrieges tat sich für die Triebwagen ab 1.9.4.3 wieder ein Betätigungsfeld auf. Hier machte sich das Fehlen der Zug- und Stosseinrichtung so stark bemerkbar, dass der Umbau der Triebwagen beschlossen wurde, damit zumindest ein Wagen mitgegeben werden konnte. Anfänglich wurden alte Zweiachser verwendet, danach die neu ausgelieferten L.eichtstahlwagen und ab 1.9.4.7 die speziell dafür angeschafften B.C.F.4 ( später in ABDi umgezeichnet ).

 

Ende 1.9.4.5 waren die Triebwagen den Depots L.ausanne, L.uzern W.interthur und Z.ürich zugeteilt. Nach der Auslieferung der SBB B.D.e 4./.4 wurden von diesen alle übriggebliebenen fahrplanmässigen Züge übernommen. Einzig die B.adezüge Z.ürich – Z.urzach konnte von den RBe 2/4 gehalten werden, die von einem Triebwagen des Depots Z.ürich geführt wurde. Zwischen J.uli und D.ezember 1.9.6.0 verkehrte an Werktagen ein Triebwagen von L.enzburg über M.ellingen nach K.ilchberg, um Arbeiter zu der S.chokoladenfabrik L.indt zu befördern. Während der E.X.P.O 6.4 kamen alle Roten Pfeile wieder zum fahrplanmässigen Einsatz ( eigentlich kam während der E.X.P.O 6.4 alles, was noch fuhr, zum Einsatz ). Der fahrplanmässige Einsatz der Roten Pfeile endete 1.9.6.8 als auch die Leitung als B.adezug wegfiel.

 

Es gab vereinzelte Fahrten nach D.eutschland und Ö.sterreich, wobei an der Grenze das Schleifstück gegen eines der D.B / Ö.B.B Norm getauscht werden musste.

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Unfälle

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Leider blieben die kleinen Roten Pfeile nicht vor einigen teilweise schwerwiegenden Unfällen verschont.

 

Glück im Unglück hatte man am 1.4. M.ai 1.9.3.7, als in B.runnen bei einem CLE 2/4 eine Achse brach. Der Triebwagen entgleiste zwar, aber es waren keine gravierenden Schäden entstanden. Allerdings wurde alle Roten Pfeile stillgelegt, nachdem die EMPA festgestellt hatte, dass mangelnde Stahlqualität für den Bruch verantwortlich war. Die Fahrzeuge wurden erst wieder in Betrieb genommen, als sie mit neuen Achsen aus Siemens – Martin - Stahl ausgerüstet worden waren.

 

Der schwerwiegendste Unfall geschah am 1. M.ai 1.9.5.2 in V.illeneuve. Der RCe 2/4 6.0.6 war mit Angehörigen der F.irma S.andoz aus B.asel als Gesellschaftsfahrt am oberen G.enfersee unterwegs. Der Triebwagen stieß, von L.ausanne herkommend, um 1530 frontal in die dort rangierende A.e 3./.6 I 1.0.6.8.7. Dabei wurde der führende Vorbau komplett eingedrückt, denn die A.e 3./.6 stieg auf den Triebwagen auf. Im Triebwagen starben zwei Menschen; weitere 40 Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Der schwer beschädigte Triebwagen wurde von der H.auptwerkstätte Z.ürich wiederaufgebaut, dabei allerdings gleich zum RAe 2/4 umgebaut.

 

Die Fahrzeuge wurden wie folgt ausrangiert, ( nach der letzten Nummer folgt in Klammern die erste );

 

1.0.0.2 ( 2.0.6 ), 3.1. A.ugust 1.9.8.4 ( A.bbruch )

1.0.0.3 ( 2.0.3 ), J.anuar 1.9.6.8 ( Für das V.erkehrshaus remisiert )

1.0.0.4 ( 2.0.4 ), 3.1. D.ezember 1.9.6.8 ( A.bbruch )

1.0.0.5 ( 2.0.5), 3.0. N.ovember 1.9.6.6 ( A.bbruch )

1.0.0.6 ( 2.0.2 ), 3.1. D.ezember 1.9.6.7 ( A.bbruch )

1.0.0.7 ( 2.0.7 ), J.anuar 1.9.7.4 ( Verkauf an die O.e.B.B )

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Erhaltene Fahrzeuge

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RAe 2/4 1.0.0.1, als h.istorisches Fahrzeug bei der SBB Historic ( fahrfähig, in Reparatur )

 

RBe 2/4 1.0.0.3, als optisch aufgearbeitetes Ausstellungsfahrzeug im V.erkehrshaus in L.uzern ( nicht fahrfähig.)

 

RBe 2/4 1.0.0.7, als historisches Fahrzeug bei der O.ensingen – B.alsthal – B.ahn (fahrfähig)

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Der RAe 2/4 1.0.0.1 ist momentan infolge eines Transformatorschadens, den er 2.0.0.8 erlitten hat, nicht fahrfähig, mit Hilfe des ebenfalls schon beschädigten Transformators des RBe 2/4 1.0.0.3, soll er allerdings wieder fahrfähig hergerichtet werden. Dafür wurde beim 1.0.0.3, im N.ovember im D.epot E.rstfeld der Transformator ausgebau

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( BeschriebRoterPfeil AlbumBahnRotePfeile AlbumBahnenderSchweiz Schweizerische Bundesbahn

Bundesbahnen Eisenbahn Triebwagen Triebzug SBB CFF FFS SLM Zug Train Juna Zoug Trainen Tog

Tren Поезд Lokomotive Паровоз Eisenbahn Railway Rautatie chemin de fer Ferrovia 鉄道 Spoorweg

Железнодорожный Centralstation Ferroviaria Schweiz Suisse Switzerland Svizzera Suissa Swiss Sveitsi

Sviss スイス Zwitserland Sveits Szwajcaria Suíça Suiza )

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Besuch des roten Pfeils der SBB RAe 2/4 1001 anlässlich der Museumsnacht Bern in Bern Brünnen am Freitag den 20. März 2009

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Hurni093020 KantonBern AlbumBahnenderSchweiz AlbumBahnRotePfeile

 

E - Mail : chrigu.hurni@bluemail.ch

 

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Letzte Aktualisierung - Ergänzung des Textes : 240216

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NIF

1 2 ••• 47 48 50 52 53 ••• 79 80