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Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de
taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/
twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226
twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184
twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729
twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656
twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616
twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593
twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385
twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032
twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352
twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339
twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793
twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889
taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/
www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...
www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...
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Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!
Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!
Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de
taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/
twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226
twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184
twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040
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twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593
twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385
twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032
twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352
twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776
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twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339
twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793
twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889
taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/
www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...
www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...
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© Streichphotography
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Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
Fauja Singh, the World's Oldest Runner, was the first 100 years old to finish a Marathon.
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Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de
taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/
twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226
twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184
twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729
twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656
twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616
twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593
twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385
twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032
twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352
twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339
twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793
twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889
taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/
www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...
www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...
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Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!
Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!
Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de
taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/
twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226
twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184
twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729
twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656
twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616
twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593
twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385
twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032
twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352
twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339
twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793
twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889
taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/
www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...
www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...
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© Streichphotography
Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.
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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!
Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de
taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/
twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226
twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184
twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729
twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656
twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616
twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593
twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385
twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032
twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352
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twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793
twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889
taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/
www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...
www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...
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© Streichphotography
Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.
Rechtlicher Hinweis:
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Denken Sie bitte daran, alle hier abrufbaren Medien sind durch das Urheberrecht (§ 2 Abs. 2 UrhG) geschützt und sind Eigentum des Urhebers.
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Wenn Sie ein Foto für gewerbliche Zwecke verwenden möchten, kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail.
Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!
Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!
Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de
taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146
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www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/
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twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729
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twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593
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twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032
twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352
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twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793
twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889
taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/
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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!
Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
My friend Calhoun has the keenest, quickest, and most prolifically funny mind of any person in America. This is from "Church Bus Magazine", a publication he created just to screw with people's minds. He told me he had 1000 copies printed up privately, then stuck one under the windshield wipers of each of the church buses assembled in Richmond for the Southern Baptist Convention.
Shortly after an article about the history of the church bus and safety rules for church bus drivers to follow, he provided two "Fun Pages" for the drivers to enjoy. I recommend clicking this to see the larger image.
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
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© Streichphotography
Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.
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Nutzungsrecht:
Wenn Sie ein Foto für gewerbliche Zwecke verwenden möchten, kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail.
Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!
Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!
Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
As I was already on my way home, I decided to make a short detour to the head of runway 09. Shortly afterwards the Placid Lassie and the Miss Las Vegas went on a small evening lap.
#Funfact combined are the North American AT-6 D "Miss Las Vegas" and the Douglas C-47 "Placid Lassie" 154 years old.
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de
taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/
twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226
twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184
twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729
twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656
twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616
twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593
twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385
twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032
twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352
twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339
twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793
twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889
taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/
www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...
www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...
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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!
Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
Florida Av, Peaks Island, Portland, Maine in Casco Bay USA • Storm damage adds to the changes in this beaver-caused swamp, quickly surrounding Battery Steele (1942), also known as U.S. Army Corps of Engineers Battery Construction #102, a United States military fortification on Peaks Island, . Completed in 1942 as part of World War II, it is located on 14 acres (5.7 ha) on the oceanside area of the island. It is named for Harry Lee Steele, who was a coastal artillery officer during World War I. It was built to protect Casco Bay, particularly Portland harbor, from Kennebunk to Popham Beach in Phippsburg. – from Wikipedia. ~ It's now one of thirteen island parcels owned and managed by the Peaks Island Land Preserve.
☞ On October 20, 2005, the National Park Service added this structure and site to the National Register of Historic Places (#05001176).
• GeoHack: 43°39′32″N 70°10′50″W.
☞ FunFacts: Beavers eat the bark and spit the chips. –•– "They are the largest rodents (gnawing animals) in the world except for the capybara of South America. Unlike most other kinds of mammals, beavers keep growing throughout their lives. Most beavers look larger than they really are because of their humped backs and thick fur. Thousands of years ago, some beavers of North America were about 7 1/2 feet (2.3 meters) long, including the tail--almost as long as the grizzly bears. No one knows why these huge beavers disappeared." – from WorldBook's excellent summary.
And get this: an average beaver can cut down as many as 200 trees a year !
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de
taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146
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www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/
twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226
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twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040
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twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616
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twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352
twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776
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twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793
twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889
taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/
www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...
www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...
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Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de
taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/
twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226
twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184
twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729
twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656
twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616
twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593
twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385
twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032
twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352
twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339
twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793
twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889
taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/
www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...
www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...
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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!
Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de
taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/
twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226
twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184
twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729
twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656
twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616
twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593
twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385
twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032
twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352
twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339
twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793
twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889
taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/
www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...
www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...
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© Streichphotography
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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!
Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
The names of food shops in Dhaka city commonly looks like following : " Cafe X Hotel and Restaurant, Y Cafe and Hotel, Cafe Z and Restaurant".
It is tough to understand the motive behind such naming convention. Or, the reason might be the lack of knowledge regarding the meaning of those words. Outside Dhaka, the whole situation is outright disaster. I hope that doesn't require explanation.
Anyways, it's fun to watch funnily named food shops here and there.
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de
taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216
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www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
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www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/
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taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/
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Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.
Rechtlicher Hinweis:
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Denken Sie bitte daran, alle hier abrufbaren Medien sind durch das Urheberrecht (§ 2 Abs. 2 UrhG) geschützt und sind Eigentum des Urhebers.
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Wenn Sie ein Foto für gewerbliche Zwecke verwenden möchten, kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail.
Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!
Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!
Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
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www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
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twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793
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Stand: Februar/März 2023
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
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Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de
taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/
twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226
twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184
twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729
twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656
twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616
twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593
twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385
twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032
twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352
twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339
twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793
twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889
taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/
www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...
www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...
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Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!
Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!
Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de
taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/
twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226
twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184
twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040
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twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385
twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032
twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352
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twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793
twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889
taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/
www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...
www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...
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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!
Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de
taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/
twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226
twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184
twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729
twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656
twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616
twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593
twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385
twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032
twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352
twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339
twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793
twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889
taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/
www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...
www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...
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Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!
Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!
Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de
taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/
twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226
twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184
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twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729
twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656
twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616
twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593
twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385
twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032
twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352
twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339
twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793
twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889
taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/
www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...
www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...
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Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.
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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!
Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de
taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/
twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226
twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184
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twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776
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twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339
twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793
twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889
taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/
www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...
www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...
-------------------------------------------------
© Streichphotography
Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.
Rechtlicher Hinweis:
Copyright:
Denken Sie bitte daran, alle hier abrufbaren Medien sind durch das Urheberrecht (§ 2 Abs. 2 UrhG) geschützt und sind Eigentum des Urhebers.
Nutzungsrecht:
Wenn Sie ein Foto für gewerbliche Zwecke verwenden möchten, kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail.
Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!
Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!
Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
A group of bike racers had a pig or hog as a mascot, when they would win a race they would put the hog on the bike and make a victory lap.
Architect Bertrand Goldberg.
Part of "Hunter", Steve McQueen's last film, was made in the West Tower (left).
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de
taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/
twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226
twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184
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twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729
twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656
twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616
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twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385
twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032
twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352
twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339
twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793
twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889
taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/
www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...
www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...
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Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de
taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146
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www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/
twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226
twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184
twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040
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Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.
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Wenn Sie ein Foto für gewerbliche Zwecke verwenden möchten, kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail.
Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!
Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!
Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de
taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/
twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226
twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184
twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729
twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656
twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616
twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593
twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385
twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032
twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352
twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339
twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793
twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889
taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/
www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...
www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...
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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!
Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de
taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/
twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226
twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184
twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040
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twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729
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twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616
twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593
twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385
twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032
twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352
twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776
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twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339
twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793
twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889
taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/
www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...
www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...
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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!
Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de
taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/
twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226
twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184
twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729
twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656
twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616
twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593
twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385
twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032
twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352
twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339
twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793
twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889
taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/
www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...
www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...
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Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!
Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!
Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de
taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146
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www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/
twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226
twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184
twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729
twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656
twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616
twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593
twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385
twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032
twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352
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twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793
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taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/
www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...
www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...
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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!
Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
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abc7news.com/news/subject-of-fbi-raid-in-sf-may-have-had-...
Ryan Chamberlain was an elected member of the SF Republican Central Committee and worked for Gavin Newsom's 2003 mayoral campaign and for SFSOS
2006 26 page anti Chris Daly free ebook
www.lulu.com/us/en/shop/ryan-chamberlain/the-case-against...
sfist.com/2006/10/10/everybody_hates_chris_the_district_6...
www.slideshare.net/poliholic1/ryan-chamberlain-portfolio
www.sfbg.com/politics/2008/11/04/cheng-pulls-fourth-distr...
He is this video
youtube.com/watch?v=WCvTvyXzwL8
www.triplepundit.com/2011/03/change-apparel-industry/
blogs.sfweekly.com/thesnitch/2010/01/theresa_sparks_campa...
www.fogcityjournal.com/news_in_brief/overheard_061106.shtml
He claims to be a social media guru, but his petition only got 16 supporters
www.change.org/petitions/san-francisco-bay-area-49ers-fan...
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de
taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
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twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/
twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226
twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184
twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040
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twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889
taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/
www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...
www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...
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© Streichphotography
Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.
Rechtlicher Hinweis:
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Denken Sie bitte daran, alle hier abrufbaren Medien sind durch das Urheberrecht (§ 2 Abs. 2 UrhG) geschützt und sind Eigentum des Urhebers.
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Wenn Sie ein Foto für gewerbliche Zwecke verwenden möchten, kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail.
Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!
Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!
Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de
taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/
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twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352
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twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793
twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889
taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/
www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...
www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...
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Stand: Februar/März 2023
Peaks Island, Maine USA • Beavers' • progress • update: Here in the Peaks Island Land Preserve, the beavers are rapidly transforming this isolated ecosystem. Ponds are multiplying and expanding; water levels are up a foot in some areas, since my last visit. • Beavers: Nature's Landscape Architects.
☞ FunFacts: Beavers eat the bark and spit the chips. –•– "They are the largest rodents (gnawing animals) in the world except for the capybara of South America. Unlike most other kinds of mammals, beavers keep growing throughout their lives. Most beavers look larger than they really are because of their humped backs and thick fur. Thousands of years ago, some beavers of North America were about 7 1/2 feet (2.3 meters) long, including the tail--almost as long as the grizzly bears. No one knows why these huge beavers disappeared." – from WorldBook's excellent summary.
And get this: an average beaver can cut down as many as 200 trees a year !
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
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taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
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Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!
Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!
Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de
taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/
twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226
twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184
twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729
twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656
twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616
twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593
twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385
twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032
twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352
twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339
twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793
twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889
taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/
www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...
www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...
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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!
Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de
taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/
twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226
twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184
twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040
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twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729
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twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616
twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593
twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385
twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032
twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352
twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776
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twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339
twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793
twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889
taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/
www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...
www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...
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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!
Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7
www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk
www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...
www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de
taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146
twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602
www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/
twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226
twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184
twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729
twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656
twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616
twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593
twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385
twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032
twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352
twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776
twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328
twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339
twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793
twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889
taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/
www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...
www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...
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Vielen Dank!
Stand: Februar/März 2023
Peaks Island, Maine USA • Beavers' • progress • update: Here in the Peaks Island Land Preserve, the beavers are rapidly transforming this isolated ecosystem. Ponds are multiplying and expanding; water levels are up a foot in some areas, since my last visit. • Beavers: Nature's Landscape Architects.
☞ FunFacts: Beavers eat the bark and spit the chips. –•– "They are the largest rodents (gnawing animals) in the world except for the capybara of South America. Unlike most other kinds of mammals, beavers keep growing throughout their lives. Most beavers look larger than they really are because of their humped backs and thick fur. Thousands of years ago, some beavers of North America were about 7 1/2 feet (2.3 meters) long, including the tail--almost as long as the grizzly bears. No one knows why these huge beavers disappeared." – from WorldBook's excellent summary.
And get this: an average beaver can cut down as many as 200 trees a year !
Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg
Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.
Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.
Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.
Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.
Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).
Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“
Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:
"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."
Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.
Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.
Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.
Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.
Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.
Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.
Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.
In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".
Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.
Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.
An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.
Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.
Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:
Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.
hinzugezogene Quellen:
www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...
aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp
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www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...
www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...
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taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/
querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...
www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...
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www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)
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