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Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de

taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/

querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...

www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...

twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/

twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226

twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184

twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729

twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656

twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616

twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593

twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385

twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032

twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352

twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339

twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793

twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889

taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/

www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...

www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...

 

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© Streichphotography

 

Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

Rechtlicher Hinweis:

Copyright:

Denken Sie bitte daran, alle hier abrufbaren Medien sind durch das Urheberrecht (§ 2 Abs. 2 UrhG) geschützt und sind Eigentum des Urhebers.

Nutzungsrecht:

Wenn Sie ein Foto für gewerbliche Zwecke verwenden möchten, kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail.

Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!

Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: Februar/März 2023

Metis Leader Louis Riel was hanged in 1885 for treason after leading the North-West Rebellion. Today that opinion has changed and many consider this the man to be "The Father of Manitoba".

 

Information from Factoids a destination Winnipeg publication.

 

Architect Bertrand Goldberg.

Part of "Hunter", Steve McQueen's last film, was made in the West Tower (left).

www.marinacity.org/funfacts.htm

 

Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de

taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/

querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...

www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...

twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146

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www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/

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twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889

taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/

www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...

www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...

 

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Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

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Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!

Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: Februar/März 2023

Best Cosplay at Toronto ComiCon 2018

Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de

taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/

querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...

www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...

twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/

twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226

twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184

twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729

twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656

twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616

twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593

twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385

twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032

twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352

twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339

twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793

twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889

taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/

www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...

www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...

 

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© Streichphotography

 

Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

Rechtlicher Hinweis:

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Denken Sie bitte daran, alle hier abrufbaren Medien sind durch das Urheberrecht (§ 2 Abs. 2 UrhG) geschützt und sind Eigentum des Urhebers.

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Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!

Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: Februar/März 2023

Animal Facts & Trivia - TURKEYS!

Rikki's Refuge, Rapidan, VA.

www.rikkisrefuge.org

 

1. Turkeys are intelligent and sensitive animals that are highly social. They create lasting social bonds with each other and are very affectionate; similar to dogs.

2. The modern domesticated turkey descends from the wild turkey.

3. Turkeys are known to exhibit over 20 distinct vocalisations. Including a distinctive gobble, produced by males, which can be heard a mile away. Individual turkeys have unique voices. This is how turkeys recognise each other.

4. Turkeys have 5000 to 6000 feathers.

5. The area of bare skin on a turkey’s throat and head vary in colour depending on its level of excitement and stress.When excited, a male turkey's head turns blue, when ready to fight it turns red. The long fleshy object over a male's beak is called a snood.

6. The male is substantially larger than the female, and his feathers have areas of red, purple, green, copper, bronze, and gold iridescence. Female feathers are duller overall, in shades of brown and grey.

7.Turkeys have outstanding geography skills. They have the ability to learn the precise details of an area over 1,000 acres in size.

Een standaardfoto vanaf de brug met de GoPro voor lekker veel negatieve ruimte om de weidsheid van het landschap weer te geven.

Wat ik wel aardig vindt is de spiegeling van de scherpe overgang tussen de donkere wolk en de heldere licht waardoor Museummolen Blokweer mooi afsteekt.

Overigens is deze wipmolen een eeuw ouder dan de andere molens en wel uit 1630 (funfact).

 

Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de

taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/

querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...

www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...

twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/

twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226

twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184

twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729

twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656

twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616

twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593

twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385

twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032

twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352

twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339

twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793

twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889

taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/

www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...

www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...

 

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Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: Februar/März 2023

Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de

taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/

querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...

www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...

twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216

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www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)

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twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/

twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226

twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184

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twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352

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twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793

twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889

taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/

www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...

www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...

 

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Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

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Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!

Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: Februar/März 2023

Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

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taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/

querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...

www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...

twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)

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twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146

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www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/

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twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184

twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040

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twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616

twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593

twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385

twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032

twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352

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twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793

twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889

taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/

www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...

www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...

 

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Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

Rechtlicher Hinweis:

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Denken Sie bitte daran, alle hier abrufbaren Medien sind durch das Urheberrecht (§ 2 Abs. 2 UrhG) geschützt und sind Eigentum des Urhebers.

Nutzungsrecht:

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Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!

Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: Februar/März 2023

Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

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querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...

www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...

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twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/

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taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/

www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...

www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...

 

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© Streichphotography

 

Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

Rechtlicher Hinweis:

Copyright:

Denken Sie bitte daran, alle hier abrufbaren Medien sind durch das Urheberrecht (§ 2 Abs. 2 UrhG) geschützt und sind Eigentum des Urhebers.

Nutzungsrecht:

Wenn Sie ein Foto für gewerbliche Zwecke verwenden möchten, kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail.

Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!

Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: Februar/März 2023

In 1987, the Indian cricketer Sachin Tendulkar crossed the field to play for Pakistan when the team was short of players against India in Mumbai.

 

#gofabbie #gaming #fabology #fabfacts #interestingfacts #quiz #livegamesapp #funfacts #knowledge #trivia #amazingfacts #skills #education #didyouknow #schooloffabology #sachintendulkar #india #cricket #pakistan #mumbai

Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de

taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/

querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...

www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...

twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/

twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226

twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184

twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040

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twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616

twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593

twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385

twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032

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taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/

www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...

www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...

 

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Copyright:

Denken Sie bitte daran, alle hier abrufbaren Medien sind durch das Urheberrecht (§ 2 Abs. 2 UrhG) geschützt und sind Eigentum des Urhebers.

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Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!

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Vielen Dank!

Stand: Februar/März 2023

Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de

taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/

querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...

www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...

twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216

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www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

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www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/

twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226

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Wenn Sie ein Foto für gewerbliche Zwecke verwenden möchten, kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail.

Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!

Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: Februar/März 2023

Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de

taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/

querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...

www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...

twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/

twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226

twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184

twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729

twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656

twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616

twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593

twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385

twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032

twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352

twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339

twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793

twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889

taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/

www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...

www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...

 

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© Streichphotography

 

Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

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Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!

Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: Februar/März 2023

Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de

taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/

querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...

www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...

twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/

twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226

twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184

twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729

twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656

twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616

twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593

twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385

twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032

twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352

twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339

twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793

twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889

taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/

www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...

www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...

 

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Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

Rechtlicher Hinweis:

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Denken Sie bitte daran, alle hier abrufbaren Medien sind durch das Urheberrecht (§ 2 Abs. 2 UrhG) geschützt und sind Eigentum des Urhebers.

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Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!

Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: Februar/März 2023

Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de

taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/

querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...

www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...

twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/

twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226

twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184

twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729

twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656

twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616

twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593

twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385

twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032

twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352

twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339

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twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889

taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/

www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...

www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...

 

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© Streichphotography

 

Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

Rechtlicher Hinweis:

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Denken Sie bitte daran, alle hier abrufbaren Medien sind durch das Urheberrecht (§ 2 Abs. 2 UrhG) geschützt und sind Eigentum des Urhebers.

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Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!

Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: Februar/März 2023

I found this stone, and instantly thought, Something is out of place here...hmm

Turns out, it isn't out of place so much as it is just weird that everything is in place on it.

What? This stone seems to display

interesting because, compared to neighbors, it was very ornate. I forget the exact date of death, but this was produced during the last quarter of the 19th century. As a wood carver and with a bit art history in mind always as I go forth a'shootin', I know that what drew me over to this stone right away was that it looks very much like standard lessons in carving exercises. It has "one of everything" - acanthus leaves (shown) along with oak and ivy (not pictured); 2 or 3 geometric flower patterns, a few sea shells... beads, half-round 'piping', tiered planes, raised planes, high and low relief... The more I looked, the weirder it gets.

 

I mean, it isn't as if my aesthetic sensibility was grossly offended, and it made me feel as if I might swoon... No. Never a swooner, me.

And, well - shit changes (to be as blunt as possible) - the Universe is a dynamic place, after all. As such all the 'stuff' that is in it changes all the time. That which was "to die for" to my mom, for example, usually receives a quick veto, and a groan, from me, the daughter. So, The Thing about this stone that caught my attention, and that sticks out to anyone who took a moment to consider it, is that it seems as if it were designed with no particular style in mind. It is almost like a practice piece or a 'floor model' - a show piece, maybe, so potential customers could see the man's skills (and he knew how to cut some stone, too - "mad skiz-zills", as it were) what he could do.

 

While no one can deny that The Victorian's dolled it up - no matter where or what "it" was, some frills and flowers couldn't hurt. Be that as it may, it wasn't often that The Line - as Victoria herself re-defined it - was crossed. What often appears to be "too" busy, too ornate (even gaudy at times) to us, were a good variety of discernible and perfected styles that ran - tightly, highly controlled - through all the classic dicsiplins where "style" is applicable.

 

And that, gentle reader, is what makes this stone such an enigma - and what snagged me as I stood there looking at it, when first upon it I chanced... (Whoa! Careful when thinking Victorian - can lead to production of slow yet ultimately satisfying novels, Romantic portraiture, grandeur, child enslavement, imperialist aspirations, dandy wit, etc. -----> ok - Right ---> on we go:)

Finally, in light of what the stone is for - this marker identifies a family plot. It was quite important.

Under the rule of a monarch who never came out of mourning for her husband, Albert, and who never again wore anything but black in public for the rest of her long, long (really long) life - Death and everything surrounding it was a big deal.

 

(FIY FunFact: Victoria made black what it is today - with plenty of help from Coco Chanel - the quintessential fashion standard of the Sophisticate. Though the color became indelible due to Victoria, it wasn't until Mz. Chanel stripped down another necessity - the black cocktail dress - creating what has become known today as the LBD - the cannot-live-without Little Black Dress.)

 

In sum, and Back to Death for a moment: This particular stone was a VBD because Death and the proper treatment of the Dead during the time this plot-stone was carved, was all a Very Big Deal.

 

...Anyway.

In Sum: This grave marker sure is a curious one. Weird.....huh.

 

Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de

taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/

querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...

www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...

twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/

twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226

twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184

twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040

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twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729

twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656

twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616

twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593

twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385

twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032

twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352

twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776

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twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339

twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793

twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889

taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/

www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...

www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...

 

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Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

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Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!

Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: Februar/März 2023

Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

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www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...

 

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© Streichphotography

 

Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

Rechtlicher Hinweis:

Copyright:

Denken Sie bitte daran, alle hier abrufbaren Medien sind durch das Urheberrecht (§ 2 Abs. 2 UrhG) geschützt und sind Eigentum des Urhebers.

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Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!

Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: Februar/März 2023

Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

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taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/

querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...

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twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793

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© Streichphotography

 

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Stand: Februar/März 2023

The Statue of Unity is a tribute to the Iron Man of India, Sardar Vallabhbhai Patel. It is 182 meters tall, and in October 2018, it became the tallest statue on the planet.

 

#gofabbie #gaming #fabology #fabfacts #interestingfacts #quiz #livegamesapp #funfacts #knowledge #trivia #amazingfacts #skills #education #didyouknow #schooloffabology #statueofunity #ironman #sardarvallabhbhaipatel #talleststatue

Originally built for the Grey Nuns this is the oldest building in Winnipeg and the largest oak log structure in North America.

 

The above is courtesy of Factoids which is published by destinationWinnipeg.

Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

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Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!

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Vielen Dank!

Stand: Februar/März 2023

Today's word is Cinderella, named for Cinderella, the fairy-tale character who is mistreated by her stepmother and stepsisters. With a little help from a fairy godmother, she attends a royal ball thrown by a prince. Ultimately, she marries the prince and lives happily ever after. What’s behind the name Cinderella? It’s a pseudo-translation of the French name of the girl, Cendrillon, from cendre (cinder), perhaps an allusion to her day-to-day existence, tending to the fireplace and hearth, and as a result she has cinders all over her. It may also be a hint to the hidden spark in her otherwise dismal life. Earliest documented use: 1840.

 

Learn more at: wordsmith.org/words/cinderella.html

Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de

taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/

querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...

www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...

twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/

twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226

twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184

twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729

twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656

twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616

twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593

twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385

twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032

twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352

twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339

twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793

twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889

taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/

www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...

www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...

 

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Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

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Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de

taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/

querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...

www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...

twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146

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www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/

twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226

twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184

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twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593

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twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339

twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793

twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889

taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/

www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...

www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...

 

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Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

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Denken Sie bitte daran, alle hier abrufbaren Medien sind durch das Urheberrecht (§ 2 Abs. 2 UrhG) geschützt und sind Eigentum des Urhebers.

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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

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Stand: Februar/März 2023

"Gently lit!" I screamed into the canyon as I took pictures. "The canyonbottom is a shrubland!"

 

Funfact: Red Canyon's vertical cliffs are mostly made of Wingate Sandstone of the Glen Canyon Group, formed from Sahara-like dune deposits, ~206.7 to ~199.8 million years ago in the Mesozoic era, during the Rhaetian age of the Late Triassic epoch and the Hettangian age of the Early Jurassic epoch.

 

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In Colorado National Monument in Mesa County, Colorado, on August 20th, 2022, Red Canyon as viewed from the Red Canyon Overlook along Rim Rock Drive.

 

There is the sprawling city of Grand Junction in the distance, in the Grand Valley of the Colorado River.

 

Rock identification is per this map and its accompanying text, and per Macrostrat.

 

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Getty Thesaurus of Geographic Names terms:

• Colorado Plateau (general region) (7030678)

• Grand Junction (2015678)

• Grand Valley (2358463)

• Mesa (county) (2000230)

• Red Canyon (2610422)

 

Art & Architecture Thesaurus terms:

• canyons (300008763)

• cliffs (300008749)

• evening (300343633)

• Jurassic (300391259)

• Mesozoic (300391255)

• national monuments (300007037)

• overlooks (300008186)

• parks (recreation areas) (300008187)

• sandstone (300011376)

• scrublands (300386891)

• summer (season) (300133099)

• Triassic (300391257)

• valleys (landforms) (300008761)

 

Wikidata items:

• 20 August 2022 (Q69306527)

• August 20 (Q2824)

• August 2022 (Q61313034)

• Colorado National Monument (Q1111312)

• Colorado Plateau (Q925906)

• Colorado Plateau shrublands (Q97999941)

• Colorado Plateaus (Q60140385)

• Colorado Plateaus ecoregion (Q2984378)

• Colorado Western Slope (Q5148981)

• Deserts and xeric shrublands (Q1246061)

• Early Jurassic (Q284787)

• Glen Canyon Group (Q5567629)

• Grand Valley (Q5595214)

• Intermontane Plateaus (Q6047552)

• Late Triassic (Q917293)

• Red Canyon (Q65534063)

• Red Canyon Overlook (Q98066337)

• Rim Rock Drive (Q7334333)

• Semiarid Benchlands and Canyonlands (Q113680068)

• Uncompahgre Plateau (Q7882885)

• Ute Removal Act (Q113985596)

• Wingate Sandstone (Q8025150)

 

Library of Congress Subject Headings:

• Canyons—Colorado (sh85019842)

• Cliffs—Colorado (sh89004791)

• Colorado River Valley (Colo.-Mexico) (sh95008815)

• National monuments—Colorado (sh85090029)

• Parks—Colorado (sh85098140)

• Valleys—Colorado (sh85141868)

Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de

taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/

querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...

www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...

twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/

twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226

twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184

twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729

twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656

twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616

twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593

twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385

twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032

twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352

twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339

twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793

twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889

taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/

www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...

www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...

 

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Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: Februar/März 2023

Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de

taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/

querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...

www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...

twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146

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www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/

twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226

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twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793

twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889

taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/

www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...

www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...

 

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Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

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Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!

Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: Februar/März 2023

Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de

taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/

querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...

www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...

twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/

twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226

twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184

twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729

twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656

twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616

twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593

twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385

twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032

twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352

twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339

twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793

twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889

taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/

www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...

www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...

 

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© Streichphotography

 

Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

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Denken Sie bitte daran, alle hier abrufbaren Medien sind durch das Urheberrecht (§ 2 Abs. 2 UrhG) geschützt und sind Eigentum des Urhebers.

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Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!

Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: Februar/März 2023

Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de

taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/

querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...

www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...

twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/

twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226

twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184

twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040

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twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729

twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656

twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616

twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593

twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385

twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032

twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352

twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339

twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793

twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889

taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/

www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...

www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...

 

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Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

Rechtlicher Hinweis:

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Denken Sie bitte daran, alle hier abrufbaren Medien sind durch das Urheberrecht (§ 2 Abs. 2 UrhG) geschützt und sind Eigentum des Urhebers.

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Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!

Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: Februar/März 2023

Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

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querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...

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taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/

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www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...

 

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© Streichphotography

 

Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

Rechtlicher Hinweis:

Copyright:

Denken Sie bitte daran, alle hier abrufbaren Medien sind durch das Urheberrecht (§ 2 Abs. 2 UrhG) geschützt und sind Eigentum des Urhebers.

Nutzungsrecht:

Wenn Sie ein Foto für gewerbliche Zwecke verwenden möchten, kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail.

Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!

Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: Februar/März 2023

Last year at the end of July god added another angel to his kingdom. My beautiful, down to earth grandmother. Still mourning over her, i felt as if i needed to take a photo of the beauty and light she puts down on me from heaven. I love you and miss you so much. July.30.2013 <3 forever and always (Funfact: in the photo i'm actually wearing one of her old cardigans)

Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de

taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/

querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...

www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...

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Stand: Februar/März 2023

Best Cosplay at Toronto ComiCon 2018

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Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

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Stand: Februar/März 2023

Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de

taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/

querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...

www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...

twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/

twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226

twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184

twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729

twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656

twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616

twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593

twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385

twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032

twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352

twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339

twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793

twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889

taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/

www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...

www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...

 

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Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: Februar/März 2023

Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de

taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/

querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...

www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...

twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146

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www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/

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twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385

twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032

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twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776

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twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339

twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793

twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889

taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/

www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...

www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...

 

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Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: Februar/März 2023

Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de

taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/

querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...

www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...

twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/

twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226

twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184

twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729

twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656

twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616

twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593

twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385

twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032

twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352

twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339

twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793

twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889

taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/

www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...

www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...

 

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Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: Februar/März 2023

Friedenstauben, "Ostfrontwünsche", Gräuelbanner und "Endsieglosungen" auf Plakaten; der Ruf nach Frieden mit Russland und einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg

Trotz Schneeregen und bitterer Kälte waren am heutigen Samstag viele Tausend Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einer Kundgebung in Berlin gefolgt. Das namentlich gut passende Tief Yigit machte dem Wochenende in vielerlei Hinsicht alle Ehre.

 

Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 13.000 Menschen. Mehrere unabhängige Journalisten vor Ort schätzen die Zahl der Teilnehmer ebenfalls in dieser Höhe ein und eine spätere Prüfung auf MapChecking bestätigte letztendlich diese Anzahl. Es gibt somit also nicht nur eine Quellenlage – nämlich die der Polizei (was viele kritisierten), sondern wie immer: mehrere und auch unabhängige.

Die Berliner Zeitung interessiert sich allerdings nicht für diese Faktenlage, sie rühmt sich bis heute mit einer Teilnehmerzahl von fast 50.000 Menschen - ganz so, wie es u.a. Sahra Wagenknecht und ihre Gefolgschaft rund um das aufstehen-Bündnis bereits auf der Kundgebung schon verkündet hatte und seitdem in dieser Form von Fake-News durch die sozialen Netzwerke geistert.

Funfact: Der Verleger der Berliner Zeitung: Holger Friedrich mit seiner unrühmlichen DDR-Vergangenheit gehörte zu Wagenknechts Erstunterzeichnern des "Manifest". Die Daten wurden in der Tagesszeitung nicht korrigiert. Eigentlich ein Fall für den Presserat.

 

Zu der Kundgebung hatten aber nicht nur Wagenknecht und Schwarzer aufgerufen, bei der im Vorfeld Wagenknecht darauf hinwies, das zwar rechtsextreme Flaggen und Symbole nicht geduldet seien, aber sie sagte auch: „Auf unserer Kundgebung ist jeder willkommen, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren möchte.“ Schwarzer sagte im Vorfeld: „Selbstverständlich werden wir gegen jede Art von rechtsextremer Propaganda auf dem Platz angehen“ (...).

Wagenknechts Ehemann und ebenfalls Erstunterzeichner Oskar Lafontaine antwortete auf die Abgrenzung nach rechts auf einem Kanal aus dem Querdenken-Spektrum (Milena Preradovic) in einem Interview: „Da gibt es keine Gesinnungsprüfung, da wird auch niemand gefragt: ‚Welches Parteibuch hast du?‘ oder ,Wen hast du gewählt?'“

 

Auf Anordnung der Versammlungsbehörde gab es auf der Kundgebung Auflagen. Darüber informierte die Polizei via Twitter:

"Für die Versammlung am Brandenburger Tor hat unsere Versammlungsbehörde Beschränkungen erlassen. Insbesondere ist das Tragen von militärischen Uniformen, Abzeichen, St-Georgs-Bändern, den Buchstaben Z & V und anderen kriegsverherrlichenden Symboliken untersagt."

Ordnungsgemäß wurde dies zu Beginn der Kundgebung verlesen, daraufhin brach das Publikum in höhnendes Gelächter aus, die Auflage wurde ausgepfiffen, es erfolgten Buh- und Pfui-Rufe sowie Russija-Verlautbarungen.

Das Coop-Cafe hatte (wie sonst auch, da unerwünscht) entsprechend ihre diversen pro Regime-Bekundungen am Ende der Kundgebung auf der Straße des 17. Juni verteilt, diese standen zusammen mit der DKP am Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten.

Das Bündnis "Heizung, Brot und Frieden" war wie erwartet ebenso vertreten sowie auch das "Unentdecktes Land" aus der stasinahen Vereinigung "Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden"; kurz OKV.

 

Auf mehreren Transparenten war der Auszug des Zitats aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels zu lesen: "Wollt ihr den totalen Krieg" - neben daneben wehenden Parteiflaggen der DIE LINKE. Auf einem anderen Schild wurde gefordert, bis zum „Endsieg“ zu frieren. Die USA und die Ukraine wurden mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt und ein Banner mit der Überschrift: "Frieden schaffen ohne Waffen" bildete deutsche Politiker mit amputierten Gliedmaßen in Rollstühlen ab. Auf einer Panzer-Attrappe aus Holz wurden Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock unter anderem mit Adolf Hitler verglichen.

 

Unter den Teilnehmenden waren wie erwartet viele Russland-Freunde, Impfgegner, die Freie Linke und Regierungsgegner - ausgedrückt über Plakate, Fahnen, Regenschirme oder Buttons. Weiter: Rechtsextreme, Reichsbürger, QAnon-Gläubige, die rechtsextremen Freien Sachsen (teils mit abgeschnittenem Logo), das rechtsextreme Compact und Verschwörungsideologen sowie die Partei "Die Basis". Hauptfeindbild blieb in logischer Konsequenz dieser Leute Annalena Baerbock (resp. Die Grünen), aber auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP.

 

Der rechte Russland-Fanboy Billy Six lief mir an der Tribüne über den Weg, ebenfalls der verurteilte Holocaustleugner und rechtsextreme Videoblogger Nicolai Nehrling ("Volkslehrer"), der zuletzt wegen Corona-Soforthilfebetrugs angeklagt war. Der ebenfalls verurteilte Holocaustleugner Reza Begi war ebenso vertreten wie auch Matthäus Westfal (Aktivist Mann) oder wie schon erwähnt: das rechtsextreme Compact-Magazin mit Jürgen Elsässer. Von der AfD wurden gesichtet: Lars Günther, Gunnar Lindemann, Jörg Urban und Hans-Thomas Tillschneider. Weiter: Martin Müller-Mertens von AUF1 und auch Wjatscheslaw Seewald, der einst Russia Today mit einer Petition nach Deutschland gebracht hatte. Von den Querdenker-Nicht-Größen ganz zu schweigen.

 

Auf der Ostseite des Brandenburger Tores gab es Gegenprotest von der Antiverschwurbelte Aktion und den Omas gegen rechts Berlin. Schräg gegenüber dem Holocaustmahnmal hatte sich Geradedenken mit der ukrainischen Diaspora rund um For The Right To Resist (Linke Ukraine-Solidarität Berlin) positioniert. Es gab immer wieder verbale Übergriffe auf die Aktivisten (aber auch auf ukrainische und pro-ukrainische Teilnehmer) und immer wieder wurden sie als Nazis und Faschisten beschimpft. Eine Teilnehmende von Omas gegen rechts wurde von einem Wagenknecht-Teilnehmer angegangen. Nicht nur, das sie eben nicht friedensbewegt sind, haben sie auch absolut keinen Anstand und Respekt vor der älteren Generation.

 

In einem Video des Journalisten Boris Klinge auf Facebook äußerte sich ein "friedensbewegter" Wagenknecht-Befürworter, das, "wenn es nach ihm ginge, Putin schon 2014 hätte bombardieren und Krieg (nicht "Spezialoperation") anfangen müssen".

Am Rande der Kundgebung gab es eine Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern der DIE LINKE rund um Christine Buchholz, die sich lautstark gegen die Teilnahme des rechtsextremen Compact-Herausgebers Jürgen Elsässer wehrten. Dabei gab es von dort Rufe: "Keine Nazis fotografieren", als ich mich den Compact-Leuten näherte. Ob man diese durch nicht fotografieren damit und von der Veranstaltung unsichtbar machen wollte, ließ sich leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

 

Um von der Bühne aus fotografieren und filmen zu können, benötigte es eine Akkreditierung. Darauf hatte ich bei dieser Veranstaltung aus guten Gründen verzichtet.

An Ende der Kundgebung kamen alle Beteiligten noch einmal auf die Bühne und es wurde zum Abschluss zu "Imagine" von John Lennon geschunkelt.

 

Nach Beendigung der Kundgebung versammelten sich gut 1.000 Menschen am Potsdamer Platz, um den Tag mit einer Demonstration durch Berlin-Mitte und Kreuzberg mit lauten Trommelklängen aus dem Querdenker-Spektrum ausklingen zu lassen. Diese Demonstration wurde letztendlich auf Berlin-Mitte verkürzt, wie dies die Polizei auf Twitter verkündete. Dort dominierten Compact-Flaggen samt Rechte- und Querdenker-Milieu; Jürgen Elsässer war dort allerdings nicht vertreten.

 

Ann-Katrin Müller vom Hauptstadtbüro DER SPIEGEL bilanzierte den Tag mit folgenden Worten:

Es waren zu sehr großen Teilen die Menschen auf der Straße, die ich schon die letzten Jahre bei Querdenker-Demos und Co gesehen habe: Verschwörungsideologen bis hin zu Q-Anon-Fans, Rechtsextreme, Reichsbürger, Regierungshasser und rechtsoffene Altkommunisten und Friedensbewegte. (...) Von der AfD waren hochrangige Funktionäre da, etwa der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Landesvize Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt. Einziger Unterschied zu sonst: Buntere Fahnen und es gab weniger organisierte Neonazi-Kader, zumindest weniger sichtbare. Ansonsten alles wie immer: Russische Fahnen, Lieder und Plakate, dazu lautstarke Häme und Hetze gegenüber der Regierung und Medien.

 

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kritisierte die Demonstration als eine „Irreführung der Bevölkerung“. „Jeder, der bei Sinnen und Verstand ist, wünscht sich Frieden“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in einem ARD-"Brennpunkt". Wagenknecht und die ihr folgenden Leute wollten aber etwas als Frieden verkaufen, das ein „imperialistischer Diktator“ Europa aufzwinge. Wenn sich das durchsetze, wäre das eine Einladung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die nächsten Länder zu überfallen.

 

hinzugezogene Quellen:

www.stern.de/politik/deutschland/-manifest-fuer-frieden--...

aufstand-fuer-frieden.de/manifest-fuer-frieden/ und archive.fo/sQ7yp

www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-kundgebun... und archive.fo/pL4D7

www.mapchecking.com/#bAAAAQGYQUkIi_1VBAACIQaMQUkJK_1VBcBB... und archive.fo/4Fmpk

www.focus.de/politik/analyse-von-hubertus-knabe-die-akte-...

www.tagesspiegel.de/politik/kundgebung-von-wagenknecht-un...

www.tagesspiegel.de/politik/demo-aufstand-fur-den-frieden...

twitter.com/bodoramelow/status/1627338657542578176?lang=de

taz.de/Wagenknecht-und-Schwarzer/!5912913/

querdenken-761.de/oesterreich-klage-gegen-pcr-test-von-dr...

www.spiegel.de/politik/deutschland/10-000-werden-am-brand...

twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1629472621107593216

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

www.berlin.de/aufarbeitung/veroeffentlichungen/schriftenr... (Punkt 5, Seite 93)

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

twitter.com/DemocratiaBLN/status/1629478774847750146

twitter.com/O_Sundermeyer/status/1629455230654873602

www.facebook.com/bo.kreuzberg/videos/901857774366978/

twitter.com/Belltower_News/status/1629523843315380226

twitter.com/querdenkenwatch/status/1629604178027741184

twitter.com/JFDA_eV/status/1629473455102935040

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

twitter.com/PaulGaebler/status/1629478687459401729

twitter.com/daniluiz_foto/status/1629506152814747656

twitter.com/Jus_Koenig/status/1629485142795247616

twitter.com/Kei_Nie_/status/1629544402610798593

twitter.com/SchwarzePalmen/status/1629598572550160385

twitter.com/MarcTrevor4/status/1629506472760492032

twitter.com/AutonomeB/status/1629515300008804352

twitter.com/glr_berlin/status/1629468731700043776

twitter.com/glr_berlin/status/1629481619684835328

twitter.com/glr_berlin/status/1629467133317902339

twitter.com/akm0803/status/1629532510479679490 und twitter.com/akm0803/status/1629540528424353793

twitter.com/imaginistas/status/1629597915546021889

taz.de/Paul-Schaefer-zu-Friedensbewegung/!5915768/

www.zdf.de/nachrichten/politik/demonstration-ukraine-berl...

www.focus.de/politik/deutschland/manifest-fuer-frieden-de...

 

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Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

 

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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: Februar/März 2023

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