View allAll Photos Tagged Explizit

Geographic Information Science als Wissenschaft und Geoinformatik als deren Methodik befassen sich nicht mit einem Gegenstand im Sinne einer fachlichen Domäne, sondern mit einer Perspektive. Als transversale Disziplin wird eine explizit räumliche Sichtweise in Aspekte von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt eingebracht. In manchen traditionell ‚räumlichen‘ Fächern wie Planung, Ressourcenmanagement und Logistik sind GIS schon lange etabliert, andere, z.B. sozialwissenschaftliche Fächer erfahren aktuell den Mehrwert eines ‚spatial turn‘. Geoinformatik ist heute ein zentraler und zunehmend wichtiger Ansatz weit über die ‚Geo-Disziplinen‘ hinaus, indem aus räumlicher Perspektive ein Gewinn an Information und Wissen für bessere Entscheidungsabläufe generiert wird.

 

Eine Woche lang diskutieren Vertreter aus Forschung und Entwicklung und Industrie mit Anwendern über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung als Best Practice Lösungen. Die Rolle der Geoinformationsbranche in einer urbanen Welt im Kontext von Smart City Initiativen, deren Herausforderungen an Themen wie Energie, Infrastruktur und Mobilität; andererseits der Umgang mit und Schutz von natürlichen Ressourcen bis hin zu Anwendungen zu Krisen- und Katastrophenmanagement sind nur einige Schwerpunktthemen im Rahmen der AGIT 2019.

 

Foto: H.-Chr. Gruber

36. Landessportball des Landessportbund Rheinland-Pfalz am 30. Oktober 2010 in der Rheingoldhalle Mainz

 

Dieses Foto untersteht dem Copyright von Jan-Hendrik Hühne. Verwendung in Beiträgen und Weblogs über den 36. Landessportball des Landessportbund Rheinland-Pfalz sowie persönlicher und nicht kommerzieller Verwendung ist mit expliziter Quellenangabe mit Link zurück zu dieser Seite gestattet. Alle anderen Rechte vorbehalten. Bitte nehmen Sie für jedwede andere Verwendung Kontakt via Email auf.

Geographic Information Science als Wissenschaft und Geoinformatik als deren Methodik befassen sich nicht mit einem Gegenstand im Sinne einer fachlichen Domäne, sondern mit einer Perspektive. Als transversale Disziplin wird eine explizit räumliche Sichtweise in Aspekte von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt eingebracht. In manchen traditionell ‚räumlichen‘ Fächern wie Planung, Ressourcenmanagement und Logistik sind GIS schon lange etabliert, andere, z.B. sozialwissenschaftliche Fächer erfahren aktuell den Mehrwert eines ‚spatial turn‘. Geoinformatik ist heute ein zentraler und zunehmend wichtiger Ansatz weit über die ‚Geo-Disziplinen‘ hinaus, indem aus räumlicher Perspektive ein Gewinn an Information und Wissen für bessere Entscheidungsabläufe generiert wird.

 

Eine Woche lang diskutieren Vertreter aus Forschung und Entwicklung und Industrie mit Anwendern über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung als Best Practice Lösungen. Die Rolle der Geoinformationsbranche in einer urbanen Welt im Kontext von Smart City Initiativen, deren Herausforderungen an Themen wie Energie, Infrastruktur und Mobilität; andererseits der Umgang mit und Schutz von natürlichen Ressourcen bis hin zu Anwendungen zu Krisen- und Katastrophenmanagement sind nur einige Schwerpunktthemen im Rahmen der AGIT 2019.

 

Foto: H.-Chr. Gruber

Im Rahmen der Corona-Proteste veranstaltet der extrem rechte Verschwörungsideologe Thorsten Schulte mit seiner frisch gegründeten Partei „Die Direkte“ ab dem 05.04.2021 neue „Montagsdemos“, die an die antisemitischen Mahnwachen von 2014 anknüpfen und die historischen Montagsdemos der DDR instrumentalisieren. Unter dem Motto „Es Reicht!“ soll in den nächsten Wochen eine Vielzahl von Redner_innen eingeladen und explizit eine Querfront angesprochen werden. Strategisch ist das wohl auch der Versuch, sich zu profilieren und unter den Corona-Maßnahmengegner_innen Wahlvolk zu gewinnen. Obwohl die Bandbreite an angekündigten Redner_innen von COMPACT-Magazin-Herausgeber Jürgen Elsässer, über Ex-AfD Heinrich Fiechtner bis hin zum selbsternannten Linken Anselm Lenz - seines Zeichens „Demokratischer Widerstandskämpfer“ und Herausgeber einer verschwörungsideologischen Zeitung - reichte, fiel das Interesse an dieser Veranstaltung mit rund 300 Teilnehmer_innen bescheiden aus. Vor allem Dauer-Aktivist_innen gegen den Infektionsschutz und einige Neonazis aus dem Spektrum der Kleinpartei III. Weg, der NPD, für Jürgen Elsässer arbeitende Identitäre und Sven Liebich aus Halle, der als wandelnde Kunstfigur mit NS- und Shoah-Relativerung provoziert, hatten sich eingefunden.

 

Vom Publikum bejubelt, übertrafen sich die Redner_innen in der Verbreitung von Hass und Hetze. Hier fielen insbesondere die Reden von Jürgen Elsässer, Heinrich Fiechtner und „Geronimo“ auf, die Verschwörungserzählungen, antisemitische Chiffren und Gewalt - und Umsturzphantasien äußerten. Fiechtner trat theatralisch als eine Art Sven Liebich-Verschnitt auf, hob den Arm zum Hitlergruß, den er aber der Kanzlerin Merkel zuschrieb,- eine widerliche Gleichsetzung und Relativierung des Nationalsozialismus.

 

Währenddessen nutzten Thorsten Schulte und Eva Rosen ihre Redezeit, um sich mit jüdischen Kronzeugen gegen Kritik zu immunisieren oder in Lippenbekenntnissen von Antisemitismus zu distanzieren. Ebenfalls Redezeit erhielten hier der Reichsbürger und Chef der Kleingruppe „Widerstand für die Freiheit“ Olaf Brandt, der rücksichtslos vergnügungssüchtige Freedom-Parade-Veranstalter Michael Bründel alias „Captain Future“ und Autokorso-Veranstalter Dario Reeck, die alle versuchten hier Mitstreiter für eigene Veranstaltungen zu gewinnen. Der angekündigte Anselm Lenz war nicht vor Ort, er soll wegen Krankheit abgesagt haben.

 

Die Kundgebung drohte nach einer Ingewahrsamnahme Heinrich Fiechtners kurzzeitig aus dem Ruder zu laufen, als Teilnehmende geschlossen losmarschierten, um die Freilassung Fichtners zu erzwingen. Die in der Folge entstandene Unübersichtlichkeit nutzten dann insbesondere Neonazis um Sven Liebich aus, um Pressemenschen vulgär zu beleidigen und anzugreifen.

 

Wie sich diese Demo-Reihe in den nächsten Wochen entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Offensichtlich ist, dass der Versuch einer Fortführung der Montagsmahnwachen sich bereits jetzt schon als eine extrem rechte Hass-Veranstaltung zeigt, der sich immer mehr Neonazis anschließen könnten.

  

Die Fotos unterliegen dem Copyright. Sie sind in druckbarer, hochauflösender Qualität ohne Wasserzeichen vorhanden und können für kommerzielle wie unkommerzielle Zwecke erfragt werden.

  

Leihgabe aus dem Andy Warhol Museum, Pittsburgh

 

On loan from the Andy Warhol Museum, Pittsburgh

 

Andy Warhol zählt zu den bekanntesten und meistdiskutierten Künstler*innen des 20. Jahrhunderts. Während seine Werke von Konsumgütern und berühmten Persönlichkeiten weite Verbreitung fanden, bekam ein Thema, das sich bereits seit den späten 1940er-Jahren und bis zu seinem frühen Tod in 1987 wiederfindet, wenig Beachtung: Warhols kontinuierliche Suche nach einer Bildfindung für sein (meist männliches) Schönheitsideal und Begehren. Die Neue Nationalgalerie stellt nun zum ersten Mal einen großen Überblick zusammen, der sich thematisch auf diesen zentralen Aspekt in Warhols verschiedenen Schaffensphasen konzentriert. Mit mehr als 300 Werken, Gemälden, Drucken, Zeichnungen, Fotografien, Polaroids, Filmen und Collagen ermöglicht die Ausstellung in der oberen Halle ein umfassendes und inklusives Verständnis des Künstlers Andy Warhol, der zu Lebzeiten nie ein wirkliches „Coming-out“ hatte.

Von Warhols frühen Zeichnungen über die Screen-Tests und Filme der 1960er-Jahre, die Torso Gemälde der 1970er-Jahre bis hin zu seiner künstlerischen Zusammenarbeit mit Jean-Michel Basquiat in den 1980er-Jahren, und unzähligen Fotografien, erforscht er auf herausfordernde Weise körperliche Schönheit und Schwächen, Zerbrechlichkeit und Stärke sowie seine eigene Vielfalt und Fluidität in Form von vielen Selbstporträts. Zu seinen Lebzeiten wurden seine expliziten Körperdarstellungen teils als unmoralisch, pervers oder sogar als pornografisch und illegal angesehen. Daher erhielten viele dieser Werke wenig Sichtbarkeit in der Kunstwelt und wurden nie einer größeren Öffentlichkeit bekannt.

Der Titel der Ausstellung „Andy Warhol: Velvet Rage and Beauty“ ist eine Hommage an das Buch The Velvet Rage (2005), in dem der Autor Alan Downs das Gefühl beschreibt, als homosexueller Mann in einer heterosexuell dominierten Welt aufzuwachsen und zu leben. Warhol starb 1987 im Alter von nur 58 Jahren. Er hinterließ ein komplexes Werk, das nachfolgende Generationen von Künstler*innen beeinflusste, erfuhr aber zu Lebzeiten nie die offene Akzeptanz um sich diesem spezifischen Aspekt seines Werks zu widmen. Während diese Queerness heute wieder in zahlreichen Gesellschaften gefährdet scheint, nimmt die Ausstellung in Berlin im Jahr 2024 die Chance wahr, diese ausdrucksstarken Werke zum ersten und hoffentlich nicht zum letzten Mal zu versammeln.

 

Hinweis: Die Ausstellung zeigt sehr explizit Nacktheit und Sexualität sowie vielfältige Darstellungen von Gender und Körpern. (Entsprechend den Flickr-Regeln werde ich solche expliziten Bilder nicht posten können - riesebusch).

 

www.smb.museum/museen-einrichtungen/neue-nationalgalerie/...

Andy Warhol is arguably one of the most widely known and discussed artists of the twentieth century. While his depictions of consumer products and celebrities became household famous, there is a newly identified red thread through his career, starting in the late 1940s until his untimely death in the 1980s: a continuous searching to visualize his ideal of beauty, mostly male beauty, finding form and creating lasting images of what Warhol desired. Neue Nationalgalerie is for the first time putting together a large survey focused on Warhol’s search for a certain ideal beauty and shows that it is a central aspect and red thread throughout the artist’s different production phases and stages of career, from the 1940s to the 1980s. Bringing together more than 300 works, paintings, prints, drawings, photographs, Polaroids, films and collages, the exhibition allows an expansive and inclusive insight into a Warhol, that during his lifetime never had a real “coming-out”.

 

From the early drawings to his screen tests and films in 1960s, the torso paintings in the 1970s, through his collaborations with Jean-Michel Basquiat in 1980s, and countless photographs throughout all periods, there is a constant exploration to express this ideal and quest for beauty. When one looks closely and deeply at Warhol’s work, it becomes apparent that his artistic practice is intimately engaged with the body. In all mediums, he provocatively explores the body’s beauty and flaws, fragility and strength, as well as his own insecurities and torments in many self-portraits. During his lifetime many of these works on the human body were either considered inappropriate, immoral, deviant – or even pornographic or illegal. As a result, many of these works received little exposure in the art world and never became known to a wider public.

 

The exhibition "Andy Warhol: Velvet Rage and Beauty" takes its title as an homage to the book The Velvet Rage (2005) by Alan Downs that describes how it feels to grow up and live as a gay man in a predominantly straight world. Warhol died in 1987 at the age of only fifty-eight. He left an incredibly complex and influential body of work, but during his lifetime never experienced the open acceptance that we now have to look at these specific bodies of work. As this openness to queerness seems at risk again today through changes in so many societies, the exhibition takes on Berlin in 2024 as a window of opportunity, to bring these works together for the first and hopefully not for the last time.

 

Note: This exhibition features very explicit nudity, sexual content, and diverse representations of gender and the body.

(According to Flickr rules, I won't be able to post such explicit pictures - riesebusch).

www.smb.museum/en/museums-institutions/neue-nationalgaler...

Geographic Information Science als Wissenschaft und Geoinformatik als deren Methodik befassen sich nicht mit einem Gegenstand im Sinne einer fachlichen Domäne, sondern mit einer Perspektive. Als transversale Disziplin wird eine explizit räumliche Sichtweise in Aspekte von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt eingebracht. In manchen traditionell ‚räumlichen‘ Fächern wie Planung, Ressourcenmanagement und Logistik sind GIS schon lange etabliert, andere, z.B. sozialwissenschaftliche Fächer erfahren aktuell den Mehrwert eines ‚spatial turn‘. Geoinformatik ist heute ein zentraler und zunehmend wichtiger Ansatz weit über die ‚Geo-Disziplinen‘ hinaus, indem aus räumlicher Perspektive ein Gewinn an Information und Wissen für bessere Entscheidungsabläufe generiert wird.

 

Eine Woche lang diskutieren Vertreter aus Forschung und Entwicklung und Industrie mit Anwendern über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung als Best Practice Lösungen. Die Rolle der Geoinformationsbranche in einer urbanen Welt im Kontext von Smart City Initiativen, deren Herausforderungen an Themen wie Energie, Infrastruktur und Mobilität; andererseits der Umgang mit und Schutz von natürlichen Ressourcen bis hin zu Anwendungen zu Krisen- und Katastrophenmanagement sind nur einige Schwerpunktthemen im Rahmen der AGIT 2019.

 

Foto: Simon P. Haigermoser

Geographic Information Science als Wissenschaft und Geoinformatik als deren Methodik befassen sich nicht mit einem Gegenstand im Sinne einer fachlichen Domäne, sondern mit einer Perspektive. Als transversale Disziplin wird eine explizit räumliche Sichtweise in Aspekte von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt eingebracht. In manchen traditionell ‚räumlichen‘ Fächern wie Planung, Ressourcenmanagement und Logistik sind GIS schon lange etabliert, andere, z.B. sozialwissenschaftliche Fächer erfahren aktuell den Mehrwert eines ‚spatial turn‘. Geoinformatik ist heute ein zentraler und zunehmend wichtiger Ansatz weit über die ‚Geo-Disziplinen‘ hinaus, indem aus räumlicher Perspektive ein Gewinn an Information und Wissen für bessere Entscheidungsabläufe generiert wird.

 

Eine Woche lang diskutieren Vertreter aus Forschung und Entwicklung und Industrie mit Anwendern über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung als Best Practice Lösungen. Die Rolle der Geoinformationsbranche in einer urbanen Welt im Kontext von Smart City Initiativen, deren Herausforderungen an Themen wie Energie, Infrastruktur und Mobilität; andererseits der Umgang mit und Schutz von natürlichen Ressourcen bis hin zu Anwendungen zu Krisen- und Katastrophenmanagement sind nur einige Schwerpunktthemen im Rahmen der AGIT 2019.

 

Foto: H.-Chr. Gruber

Geographic Information Science als Wissenschaft und Geoinformatik als deren Methodik befassen sich nicht mit einem Gegenstand im Sinne einer fachlichen Domäne, sondern mit einer Perspektive. Als transversale Disziplin wird eine explizit räumliche Sichtweise in Aspekte von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt eingebracht. In manchen traditionell ‚räumlichen‘ Fächern wie Planung, Ressourcenmanagement und Logistik sind GIS schon lange etabliert, andere, z.B. sozialwissenschaftliche Fächer erfahren aktuell den Mehrwert eines ‚spatial turn‘. Geoinformatik ist heute ein zentraler und zunehmend wichtiger Ansatz weit über die ‚Geo-Disziplinen‘ hinaus, indem aus räumlicher Perspektive ein Gewinn an Information und Wissen für bessere Entscheidungsabläufe generiert wird.

 

Eine Woche lang diskutieren Vertreter aus Forschung und Entwicklung und Industrie mit Anwendern über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung als Best Practice Lösungen. Die Rolle der Geoinformationsbranche in einer urbanen Welt im Kontext von Smart City Initiativen, deren Herausforderungen an Themen wie Energie, Infrastruktur und Mobilität; andererseits der Umgang mit und Schutz von natürlichen Ressourcen bis hin zu Anwendungen zu Krisen- und Katastrophenmanagement sind nur einige Schwerpunktthemen im Rahmen der AGIT 2019.

 

Foto: Simon P. Haigermoser

Am Samstag fanden in Berlin parallel zueinander verschiedene Kundgebungen von Neonazis, Verschwörungsideolog:innen und Antisemit:innen statt, die sich das Thema Grundrechte auf die Fahnen geschrieben hatten und gegen die Corona-Infektionsschutzmaßnahmen protestierten.

 

Während die neonazistische Gruppe „Patriotic Opposition Europe“ am Brandenburger Tor eine Kundgebung mit kurzem Umzug hatte [1] und sich später der gemeinsamen Kundgebung von „Coronarebellen“ und „Nicht ohne uns“ der Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand anschlossen, liefen die Reichsbürger der Gruppe „Gelbe Westen Berlin“ von der Siegessäule in Richtung Brandenburger Tor, wo sie nach einer kurzem Kundgebung von der Polizei direkt am „Denkmal für die Ermordeten Juden Europas“ vorbei zur Russischen Botschaft geführt wurden.

Attila Hildmann hatte seine Anhänger:innen zu einem Autokorso geladen, der am Lustgarten sein Ende fand. Hier konnte Hildmann die Treppen des Alten Museum als Tribüne für seine kruden Reden nutzen. Unter seinen Anhänger:innen waren diverse Neonazis.

 

Die Kundgebung „Nicht ohne uns“ an der Siegelsäule, die sich explizit gegen Rechts aussprach, verkam schon in der Zusammenarbeit mit den „Coronarebellen“ zur Farce. Hier durften außerdem auch der Reichsbürger Heinz Mario Kiesel, Nikolai Nerling, sowie der gerade aus der Afd ausgeschlossene Landtagspolitiker aus Baden-Württemberg Stefan Räpple, sowie der Neonazis Eric Graziani auftreten. Beide sprachen vorher schon auf der Kundgebung der „Patriotic Opposition Europe“ am Brandenburger Tor. Wie man Symbole vollkommen entleert, zeigte am Ende dann „Captain Future“. Er ließ die Anwesenden, unter denen sich Impfgegner:innen, Antisemit:innen, Friedensquerfronter:innen und diverse Neonazis befanden, zu deutschen Schlagern tanzen. Auf der Bühne hatte er ein durchgestrichenes Hakenkreuz angebracht.

 

[1] www.flickr.com/photos/recherche-netzwerk-berlin/albums/72...

 

Die Fotos unterliegen dem Copyright. Sie sind in druckbarer, hochauflösender Qualität ohne Wasserzeichen vorhanden und können für kommerzielle wie unkommerzielle Zwecke erfragt werden.

 

RechercheNetzwerk.Berlin@yahoo.com

Am Heutigen 15.02.2016 gedachten etwa 40 Neonazis der Bombardierung der Stadt Cottbus vor 71 Jahren. Aufgerufen hatte die lokale NPD, was wohl ein Grund dafür war, dass die Beteiligung schwächer als in den vergangenen Jahren war. Seit einiger Zeit verbucht die NPD im Raum Lausitz bei Versammlungen einen Zuspruchverlust. Da halfen auch die Reden der brandenburgischen NPD-Promis Ronny Zasowk, Aileen Rokohl und des Kreischefs Benjamin Mertsch nicht. Aus der krächzenden Anlage ohne Bass waren die Klänge klassischer Künstler wie Ludwig van Beethoven zu hören, wurden allerdings durch die Reden unterbrochen. Bei einer Rede von Ronny Zasowk beschrieb er, dass es keine Menschen, außer den deutschen Linken, gäbe, die ihr Volk und ihre Nation hassen würden. Explizit nannte er dabei die polnischen Linken. Woher der Politikwissenschaftler seine Kenntnisse hat, konnte man sich im weiteren Verlauf seiner Rede anhören. So forderte er, dass Schulkinder Geschichte nicht „interpretieren“, sondern lieber ihre „Ahnen“, die ja damals dabei waren, fragen sollten. Bei Nasskaltem Wetter konnten auch die beiden Fackeln nicht wärmen.

 

Wärmend dagegen war der Protest von mehr als 1.000 Menschen gegen die NPD-Kundgebung. Von Gewerkschaften bis Antifa waren alle vereint und blockierten kurzzeitig auch die Straße. Machte keinen Sinn und wurde auch nach zähen Verhandlungen durch Polizeikräfte aus Frankfurt/Oder beendet. Diese verbuchten zwei Gewahrsamnahmen innerhalb der Maßnahmen.

 

Die brandenburgische Polizei war mit einem viel zu großen Aufgebot vor Ort. Die abzusichernde Kundgebung fand gegenüber des Bahnhofs statt und eine Route wie im vergangenem Jahr konnte so nicht blockiert werden. Dennoch fanden sich aus allen vier Städten mit Einsatzhundertschaften Beamte in Cottbus wieder. Auch das Anti-Konflikt-Team konnte personell gefühlt locker mit der NPD-Kundgebung mithalten.

 

Nach dem die Neonazis Cottbus verlassen hatten, folgte die obligatorische Spontandemo der Gegendemonstranten in die Innenstadt.

 

Die Fotos unterstehen dem Copyright und können in druckbarer, also hochauflösender Qualität erfragt werden.

Geographic Information Science als Wissenschaft und Geoinformatik als deren Methodik befassen sich nicht mit einem Gegenstand im Sinne einer fachlichen Domäne, sondern mit einer Perspektive. Als transversale Disziplin wird eine explizit räumliche Sichtweise in Aspekte von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt eingebracht. In manchen traditionell ‚räumlichen‘ Fächern wie Planung, Ressourcenmanagement und Logistik sind GIS schon lange etabliert, andere, z.B. sozialwissenschaftliche Fächer erfahren aktuell den Mehrwert eines ‚spatial turn‘. Geoinformatik ist heute ein zentraler und zunehmend wichtiger Ansatz weit über die ‚Geo-Disziplinen‘ hinaus, indem aus räumlicher Perspektive ein Gewinn an Information und Wissen für bessere Entscheidungsabläufe generiert wird.

 

Eine Woche lang diskutieren Vertreter aus Forschung und Entwicklung und Industrie mit Anwendern über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung als Best Practice Lösungen. Die Rolle der Geoinformationsbranche in einer urbanen Welt im Kontext von Smart City Initiativen, deren Herausforderungen an Themen wie Energie, Infrastruktur und Mobilität; andererseits der Umgang mit und Schutz von natürlichen Ressourcen bis hin zu Anwendungen zu Krisen- und Katastrophenmanagement sind nur einige Schwerpunktthemen im Rahmen der AGIT 2019.

 

Foto: Simon P. Haigermoser

Am Heutigen 15.02.2016 gedachten etwa 40 Neonazis der Bombardierung der Stadt Cottbus vor 71 Jahren. Aufgerufen hatte die lokale NPD, was wohl ein Grund dafür war, dass die Beteiligung schwächer als in den vergangenen Jahren war. Seit einiger Zeit verbucht die NPD im Raum Lausitz bei Versammlungen einen Zuspruchverlust. Da halfen auch die Reden der brandenburgischen NPD-Promis Ronny Zasowk, Aileen Rokohl und des Kreischefs Benjamin Mertsch nicht. Aus der krächzenden Anlage ohne Bass waren die Klänge klassischer Künstler wie Ludwig van Beethoven zu hören, wurden allerdings durch die Reden unterbrochen. Bei einer Rede von Ronny Zasowk beschrieb er, dass es keine Menschen, außer den deutschen Linken, gäbe, die ihr Volk und ihre Nation hassen würden. Explizit nannte er dabei die polnischen Linken. Woher der Politikwissenschaftler seine Kenntnisse hat, konnte man sich im weiteren Verlauf seiner Rede anhören. So forderte er, dass Schulkinder Geschichte nicht „interpretieren“, sondern lieber ihre „Ahnen“, die ja damals dabei waren, fragen sollten. Bei Nasskaltem Wetter konnten auch die beiden Fackeln nicht wärmen.

 

Wärmend dagegen war der Protest von mehr als 1.000 Menschen gegen die NPD-Kundgebung. Von Gewerkschaften bis Antifa waren alle vereint und blockierten kurzzeitig auch die Straße. Machte keinen Sinn und wurde auch nach zähen Verhandlungen durch Polizeikräfte aus Frankfurt/Oder beendet. Diese verbuchten zwei Gewahrsamnahmen innerhalb der Maßnahmen.

 

Die brandenburgische Polizei war mit einem viel zu großen Aufgebot vor Ort. Die abzusichernde Kundgebung fand gegenüber des Bahnhofs statt und eine Route wie im vergangenem Jahr konnte so nicht blockiert werden. Dennoch fanden sich aus allen vier Städten mit Einsatzhundertschaften Beamte in Cottbus wieder. Auch das Anti-Konflikt-Team konnte personell gefühlt locker mit der NPD-Kundgebung mithalten.

 

Nach dem die Neonazis Cottbus verlassen hatten, folgte die obligatorische Spontandemo der Gegendemonstranten in die Innenstadt.

 

Die Fotos unterstehen dem Copyright und können in druckbarer, also hochauflösender Qualität erfragt werden.

Am Heutigen 15.02.2016 gedachten etwa 40 Neonazis der Bombardierung der Stadt Cottbus vor 71 Jahren. Aufgerufen hatte die lokale NPD, was wohl ein Grund dafür war, dass die Beteiligung schwächer als in den vergangenen Jahren war. Seit einiger Zeit verbucht die NPD im Raum Lausitz bei Versammlungen einen Zuspruchverlust. Da halfen auch die Reden der brandenburgischen NPD-Promis Ronny Zasowk, Aileen Rokohl und des Kreischefs Benjamin Mertsch nicht. Aus der krächzenden Anlage ohne Bass waren die Klänge klassischer Künstler wie Ludwig van Beethoven zu hören, wurden allerdings durch die Reden unterbrochen. Bei einer Rede von Ronny Zasowk beschrieb er, dass es keine Menschen, außer den deutschen Linken, gäbe, die ihr Volk und ihre Nation hassen würden. Explizit nannte er dabei die polnischen Linken. Woher der Politikwissenschaftler seine Kenntnisse hat, konnte man sich im weiteren Verlauf seiner Rede anhören. So forderte er, dass Schulkinder Geschichte nicht „interpretieren“, sondern lieber ihre „Ahnen“, die ja damals dabei waren, fragen sollten. Bei Nasskaltem Wetter konnten auch die beiden Fackeln nicht wärmen.

 

Wärmend dagegen war der Protest von mehr als 1.000 Menschen gegen die NPD-Kundgebung. Von Gewerkschaften bis Antifa waren alle vereint und blockierten kurzzeitig auch die Straße. Machte keinen Sinn und wurde auch nach zähen Verhandlungen durch Polizeikräfte aus Frankfurt/Oder beendet. Diese verbuchten zwei Gewahrsamnahmen innerhalb der Maßnahmen.

 

Die brandenburgische Polizei war mit einem viel zu großen Aufgebot vor Ort. Die abzusichernde Kundgebung fand gegenüber des Bahnhofs statt und eine Route wie im vergangenem Jahr konnte so nicht blockiert werden. Dennoch fanden sich aus allen vier Städten mit Einsatzhundertschaften Beamte in Cottbus wieder. Auch das Anti-Konflikt-Team konnte personell gefühlt locker mit der NPD-Kundgebung mithalten.

 

Nach dem die Neonazis Cottbus verlassen hatten, folgte die obligatorische Spontandemo der Gegendemonstranten in die Innenstadt.

 

Die Fotos unterstehen dem Copyright und können in druckbarer, also hochauflösender Qualität erfragt werden.

Im Rahmen der Corona-Proteste veranstaltet der extrem rechte Verschwörungsideologe Thorsten Schulte mit seiner frisch gegründeten Partei „Die Direkte“ ab dem 05.04.2021 neue „Montagsdemos“, die an die antisemitischen Mahnwachen von 2014 anknüpfen und die historischen Montagsdemos der DDR instrumentalisieren. Unter dem Motto „Es Reicht!“ soll in den nächsten Wochen eine Vielzahl von Redner_innen eingeladen und explizit eine Querfront angesprochen werden. Strategisch ist das wohl auch der Versuch, sich zu profilieren und unter den Corona-Maßnahmengegner_innen Wahlvolk zu gewinnen. Obwohl die Bandbreite an angekündigten Redner_innen von COMPACT-Magazin-Herausgeber Jürgen Elsässer, über Ex-AfD Heinrich Fiechtner bis hin zum selbsternannten Linken Anselm Lenz - seines Zeichens „Demokratischer Widerstandskämpfer“ und Herausgeber einer verschwörungsideologischen Zeitung - reichte, fiel das Interesse an dieser Veranstaltung mit rund 300 Teilnehmer_innen bescheiden aus. Vor allem Dauer-Aktivist_innen gegen den Infektionsschutz und einige Neonazis aus dem Spektrum der Kleinpartei III. Weg, der NPD, für Jürgen Elsässer arbeitende Identitäre und Sven Liebich aus Halle, der als wandelnde Kunstfigur mit NS- und Shoah-Relativerung provoziert, hatten sich eingefunden.

 

Vom Publikum bejubelt, übertrafen sich die Redner_innen in der Verbreitung von Hass und Hetze. Hier fielen insbesondere die Reden von Jürgen Elsässer, Heinrich Fiechtner und „Geronimo“ auf, die Verschwörungserzählungen, antisemitische Chiffren und Gewalt - und Umsturzphantasien äußerten. Fiechtner trat theatralisch als eine Art Sven Liebich-Verschnitt auf, hob den Arm zum Hitlergruß, den er aber der Kanzlerin Merkel zuschrieb,- eine widerliche Gleichsetzung und Relativierung des Nationalsozialismus.

 

Währenddessen nutzten Thorsten Schulte und Eva Rosen ihre Redezeit, um sich mit jüdischen Kronzeugen gegen Kritik zu immunisieren oder in Lippenbekenntnissen von Antisemitismus zu distanzieren. Ebenfalls Redezeit erhielten hier der Reichsbürger und Chef der Kleingruppe „Widerstand für die Freiheit“ Olaf Brandt, der rücksichtslos vergnügungssüchtige Freedom-Parade-Veranstalter Michael Bründel alias „Captain Future“ und Autokorso-Veranstalter Dario Reeck, die alle versuchten hier Mitstreiter für eigene Veranstaltungen zu gewinnen. Der angekündigte Anselm Lenz war nicht vor Ort, er soll wegen Krankheit abgesagt haben.

 

Die Kundgebung drohte nach einer Ingewahrsamnahme Heinrich Fiechtners kurzzeitig aus dem Ruder zu laufen, als Teilnehmende geschlossen losmarschierten, um die Freilassung Fichtners zu erzwingen. Die in der Folge entstandene Unübersichtlichkeit nutzten dann insbesondere Neonazis um Sven Liebich aus, um Pressemenschen vulgär zu beleidigen und anzugreifen.

 

Wie sich diese Demo-Reihe in den nächsten Wochen entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Offensichtlich ist, dass der Versuch einer Fortführung der Montagsmahnwachen sich bereits jetzt schon als eine extrem rechte Hass-Veranstaltung zeigt, der sich immer mehr Neonazis anschließen könnten.

  

Die Fotos unterliegen dem Copyright. Sie sind in druckbarer, hochauflösender Qualität ohne Wasserzeichen vorhanden und können für kommerzielle wie unkommerzielle Zwecke erfragt werden.

  

Im Rahmen der Corona-Proteste veranstaltet der extrem rechte Verschwörungsideologe Thorsten Schulte mit seiner frisch gegründeten Partei „Die Direkte“ ab dem 05.04.2021 neue „Montagsdemos“, die an die antisemitischen Mahnwachen von 2014 anknüpfen und die historischen Montagsdemos der DDR instrumentalisieren. Unter dem Motto „Es Reicht!“ soll in den nächsten Wochen eine Vielzahl von Redner_innen eingeladen und explizit eine Querfront angesprochen werden. Strategisch ist das wohl auch der Versuch, sich zu profilieren und unter den Corona-Maßnahmengegner_innen Wahlvolk zu gewinnen. Obwohl die Bandbreite an angekündigten Redner_innen von COMPACT-Magazin-Herausgeber Jürgen Elsässer, über Ex-AfD Heinrich Fiechtner bis hin zum selbsternannten Linken Anselm Lenz - seines Zeichens „Demokratischer Widerstandskämpfer“ und Herausgeber einer verschwörungsideologischen Zeitung - reichte, fiel das Interesse an dieser Veranstaltung mit rund 300 Teilnehmer_innen bescheiden aus. Vor allem Dauer-Aktivist_innen gegen den Infektionsschutz und einige Neonazis aus dem Spektrum der Kleinpartei III. Weg, der NPD, für Jürgen Elsässer arbeitende Identitäre und Sven Liebich aus Halle, der als wandelnde Kunstfigur mit NS- und Shoah-Relativerung provoziert, hatten sich eingefunden.

 

Vom Publikum bejubelt, übertrafen sich die Redner_innen in der Verbreitung von Hass und Hetze. Hier fielen insbesondere die Reden von Jürgen Elsässer, Heinrich Fiechtner und „Geronimo“ auf, die Verschwörungserzählungen, antisemitische Chiffren und Gewalt - und Umsturzphantasien äußerten. Fiechtner trat theatralisch als eine Art Sven Liebich-Verschnitt auf, hob den Arm zum Hitlergruß, den er aber der Kanzlerin Merkel zuschrieb,- eine widerliche Gleichsetzung und Relativierung des Nationalsozialismus.

 

Währenddessen nutzten Thorsten Schulte und Eva Rosen ihre Redezeit, um sich mit jüdischen Kronzeugen gegen Kritik zu immunisieren oder in Lippenbekenntnissen von Antisemitismus zu distanzieren. Ebenfalls Redezeit erhielten hier der Reichsbürger und Chef der Kleingruppe „Widerstand für die Freiheit“ Olaf Brandt, der rücksichtslos vergnügungssüchtige Freedom-Parade-Veranstalter Michael Bründel alias „Captain Future“ und Autokorso-Veranstalter Dario Reeck, die alle versuchten hier Mitstreiter für eigene Veranstaltungen zu gewinnen. Der angekündigte Anselm Lenz war nicht vor Ort, er soll wegen Krankheit abgesagt haben.

 

Die Kundgebung drohte nach einer Ingewahrsamnahme Heinrich Fiechtners kurzzeitig aus dem Ruder zu laufen, als Teilnehmende geschlossen losmarschierten, um die Freilassung Fichtners zu erzwingen. Die in der Folge entstandene Unübersichtlichkeit nutzten dann insbesondere Neonazis um Sven Liebich aus, um Pressemenschen vulgär zu beleidigen und anzugreifen.

 

Wie sich diese Demo-Reihe in den nächsten Wochen entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Offensichtlich ist, dass der Versuch einer Fortführung der Montagsmahnwachen sich bereits jetzt schon als eine extrem rechte Hass-Veranstaltung zeigt, der sich immer mehr Neonazis anschließen könnten.

  

Die Fotos unterliegen dem Copyright. Sie sind in druckbarer, hochauflösender Qualität ohne Wasserzeichen vorhanden und können für kommerzielle wie unkommerzielle Zwecke erfragt werden.

  

Im Rahmen der Corona-Proteste veranstaltet der extrem rechte Verschwörungsideologe Thorsten Schulte mit seiner frisch gegründeten Partei „Die Direkte“ ab dem 05.04.2021 neue „Montagsdemos“, die an die antisemitischen Mahnwachen von 2014 anknüpfen und die historischen Montagsdemos der DDR instrumentalisieren. Unter dem Motto „Es Reicht!“ soll in den nächsten Wochen eine Vielzahl von Redner_innen eingeladen und explizit eine Querfront angesprochen werden. Strategisch ist das wohl auch der Versuch, sich zu profilieren und unter den Corona-Maßnahmengegner_innen Wahlvolk zu gewinnen. Obwohl die Bandbreite an angekündigten Redner_innen von COMPACT-Magazin-Herausgeber Jürgen Elsässer, über Ex-AfD Heinrich Fiechtner bis hin zum selbsternannten Linken Anselm Lenz - seines Zeichens „Demokratischer Widerstandskämpfer“ und Herausgeber einer verschwörungsideologischen Zeitung - reichte, fiel das Interesse an dieser Veranstaltung mit rund 300 Teilnehmer_innen bescheiden aus. Vor allem Dauer-Aktivist_innen gegen den Infektionsschutz und einige Neonazis aus dem Spektrum der Kleinpartei III. Weg, der NPD, für Jürgen Elsässer arbeitende Identitäre und Sven Liebich aus Halle, der als wandelnde Kunstfigur mit NS- und Shoah-Relativerung provoziert, hatten sich eingefunden.

 

Vom Publikum bejubelt, übertrafen sich die Redner_innen in der Verbreitung von Hass und Hetze. Hier fielen insbesondere die Reden von Jürgen Elsässer, Heinrich Fiechtner und „Geronimo“ auf, die Verschwörungserzählungen, antisemitische Chiffren und Gewalt - und Umsturzphantasien äußerten. Fiechtner trat theatralisch als eine Art Sven Liebich-Verschnitt auf, hob den Arm zum Hitlergruß, den er aber der Kanzlerin Merkel zuschrieb,- eine widerliche Gleichsetzung und Relativierung des Nationalsozialismus.

 

Währenddessen nutzten Thorsten Schulte und Eva Rosen ihre Redezeit, um sich mit jüdischen Kronzeugen gegen Kritik zu immunisieren oder in Lippenbekenntnissen von Antisemitismus zu distanzieren. Ebenfalls Redezeit erhielten hier der Reichsbürger und Chef der Kleingruppe „Widerstand für die Freiheit“ Olaf Brandt, der rücksichtslos vergnügungssüchtige Freedom-Parade-Veranstalter Michael Bründel alias „Captain Future“ und Autokorso-Veranstalter Dario Reeck, die alle versuchten hier Mitstreiter für eigene Veranstaltungen zu gewinnen. Der angekündigte Anselm Lenz war nicht vor Ort, er soll wegen Krankheit abgesagt haben.

 

Die Kundgebung drohte nach einer Ingewahrsamnahme Heinrich Fiechtners kurzzeitig aus dem Ruder zu laufen, als Teilnehmende geschlossen losmarschierten, um die Freilassung Fichtners zu erzwingen. Die in der Folge entstandene Unübersichtlichkeit nutzten dann insbesondere Neonazis um Sven Liebich aus, um Pressemenschen vulgär zu beleidigen und anzugreifen.

 

Wie sich diese Demo-Reihe in den nächsten Wochen entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Offensichtlich ist, dass der Versuch einer Fortführung der Montagsmahnwachen sich bereits jetzt schon als eine extrem rechte Hass-Veranstaltung zeigt, der sich immer mehr Neonazis anschließen könnten.

  

Die Fotos unterliegen dem Copyright. Sie sind in druckbarer, hochauflösender Qualität ohne Wasserzeichen vorhanden und können für kommerzielle wie unkommerzielle Zwecke erfragt werden.

  

Fundamentalistisch-christlicher „Marsch für das Leben“ stundenlang blockiert

Anhänger der Neuen Rechten, Konservative und Evangelikale marschieren alljährlich neben fanatisierten, christlichen Splittergruppen gegen Abtreibungen, Sterbehilfe und Präimplantationsdiagnostik (PID). Beobachter werfen den im Verband organisierten Gruppen ein nationalistisches, völkisches und antifeministisches Weltbild vor. Dazu gesellen sich jährlich AfD-Politiker und Grußworte von CDU/CSU-Spitzenpolitikern, die den „Marsch“ in der Mitte salonfähig machen.

 

Rund 5.000 Personen zogen am Samstag schweigend durch Berlin. Damit stagnierte die Teilnehmerzahl, die in den Jahren zuvor noch stetig gewachsen war. Nach einer Auftaktkundgebung vor dem Kanzleramt setzte sich der vom Bundesverband Lebensrecht (BVL) veranstaltete Marsch für das Leben in Bewegung, dessen Teilnehmer das Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen, aber auch jeder Form von Sterbehilfe forderten. Das Motto der Veranstaltung lautete »Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie!«. Auf der Kundgebung sprach Weihbischof Matthias Heinrich als Vertreter des Erzbistums Berlin und übermittelte die Grüße des neuen Erzbischofs der Hauptstadt, Heiner Koch, der ebenfalls am Samstag in sein Amt eingeführt wurde.

Über die Teilnahme verschiedener Bischöfe herrschte große Euphorie unter den Besuchern der Veranstaltung, die bereits zum elften Mal stattfand. Die bisherige Abwesenheit des religiösen Führungspersonals war im Vorfeld heftig beklagt worden. Auf mehreren Schildern wurde eine »Willkommenskultur für Ungeborene« gefordert. Die Kopplung der Themen Hilfe für Flüchtlinge und Ablehnung von Abtreibungen war offenkundig auch dem BVL Programm: Dessen Vorsitzender Martin Lohmann erklärte, Deutschland brauche eine »echte und glaubwürdige Willkommenskultur«, die »Flüchtlinge, Alte und Nichtgeborene« einbeziehe.

Beatrix von Storch, Europaabgeordnete der Alternative für Deutschland, die schon in den Vorjahren teilgenommen hatte, lief dieses Mal in der ersten Reihe mit.

 

Der Prozession der Abtreibungsgegner stellten sich zwei Bündnisse entgegen, die zu Demonstrationen aufgerufen hatten. Beide wandten sich gegen ein reaktionäres Frauen- und Familienbild. Laut Polizei nahmen insgesamt etwa 1.700 Menschen an den Gegenprotesten teil.

Das linksradikale und queerfeministische Bündnis "What the fuck" gab an, ihre Demonstration sei am Anhalter Bahnhof mit 2.000 Teilnehmern gestartet. Das linksfeministische "Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung" konnte vom Brandenburger Tor zum Gendarmenmarkt mobilisieren. Dort trafen beide Züge zusammen.

»What the fuck« hatte explizit dazu aufgerufen, den Marsch der Abtreibungsgegner zu blockieren. Dies konnte die Polizei auch mit rund 900 eingesetzten Beamten nicht verhindern. So wurde die Strecke der »Lebensschützer« stark verkürzt. Statt über den Potsdamer Platz und die Leipziger Straße wurden sie nördlich um das Brandenburger Tor herum und Unter den Linden entlanggeführt. Zwischen Charlottenstraße und Humboldt-Universität kam es zu mehreren hartnäckigen Blockaden, die den Marsch für gut zwei Stunden zum Stehen brachten.

Die teils brutalen Straßenräumungen begleiteten die Demonstranten mit lautstarken »Wo wart ihr in Heidenau?«-Rufen. Die Abtreibungsgegner wurden auf den letzten paar hundert Metern von einer Sambaband und Rufen wie »Wir sind die Perversen, wir sind euch auf den Fersen« oder »Wir klatschen laut Applaus, die Deutschen sterben aus« begleitet. Die Polizei ging mit massiven Einsatz von körperlicher Gewalt gegen die Blockierer vor. Bei den Auseinandersetzungen wurden zahlreiche Personen auf beiden Seiten verletzt, mindestens 28 Gegendemonstranten wurden vorläufig festgenommen.

 

Die Teilnehmer der „Marsch für das Leben“ Demo – zogen nach der Auflösung der Blockaden im Regen bis zu ihrem Abschlussort am Lustgarten – begleitet von den „Mittelalter, Mittelalter“-Rufen der Gegendemonstranten. Ein Gottesdienst im Dom wurde auch diesmal nicht ermöglicht. Zeitweise brachten Gegendemonstranten Banner an der Kuppel des Berliner Domes an. Zuvor hatten FEMEN-Aktivisten dort protestiert, wurden allerdings von der Polizei angehalten, diesen Protest zu beenden.

 

hinzugezogene Quellen:

www.vice.com/de/article/av8zze/aktivisten-machen-abtreibu...

web.archive.org/web/20151003034001/http://www.jungewelt.d...

www.sueddeutsche.de/panorama/abtreibungsgegner-marsch-fue...

www.nd-aktuell.de/artikel/985095.reaktionaerer-lebensschu...

www.belltower.news/lebensschutz-vs-anti-choice-samstag-ma...

web.archive.org/web/20180320143550/https://www.bz-berlin....

 

-------------------------------------------------

 

© Streichphotography

 

Die Bilder sind im Original und in druckbarer Qualität vorhanden.

 

Rechtlicher Hinweis:

Copyright:

Denken Sie bitte daran, alle hier abrufbaren Medien sind durch das Urheberrecht (§ 2 Abs. 2 UrhG) geschützt und sind Eigentum des Urhebers.

Nutzungsrecht:

Wenn Sie ein Foto für gewerbliche Zwecke verwenden möchten, kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail.

Denken Sie bitte daran, dass auch wenn Ihnen ein Nutzungsrecht gewährt wurde, dass die Werke Eigentum des Urhebers bleiben. Eine Weitergabe bzw. Übertragung des überlassenen Materials an Dritte, ist ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers nicht gestattet!

Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

 

Vielen Dank!

Stand: September 2015

Geographic Information Science als Wissenschaft und Geoinformatik als deren Methodik befassen sich nicht mit einem Gegenstand im Sinne einer fachlichen Domäne, sondern mit einer Perspektive. Als transversale Disziplin wird eine explizit räumliche Sichtweise in Aspekte von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt eingebracht. In manchen traditionell ‚räumlichen‘ Fächern wie Planung, Ressourcenmanagement und Logistik sind GIS schon lange etabliert, andere, z.B. sozialwissenschaftliche Fächer erfahren aktuell den Mehrwert eines ‚spatial turn‘. Geoinformatik ist heute ein zentraler und zunehmend wichtiger Ansatz weit über die ‚Geo-Disziplinen‘ hinaus, indem aus räumlicher Perspektive ein Gewinn an Information und Wissen für bessere Entscheidungsabläufe generiert wird.

 

Eine Woche lang diskutieren Vertreter aus Forschung und Entwicklung und Industrie mit Anwendern über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung als Best Practice Lösungen. Die Rolle der Geoinformationsbranche in einer urbanen Welt im Kontext von Smart City Initiativen, deren Herausforderungen an Themen wie Energie, Infrastruktur und Mobilität; andererseits der Umgang mit und Schutz von natürlichen Ressourcen bis hin zu Anwendungen zu Krisen- und Katastrophenmanagement sind nur einige Schwerpunktthemen im Rahmen der AGIT 2019.

 

Foto: Simon P. Haigermoser

Geographic Information Science als Wissenschaft und Geoinformatik als deren Methodik befassen sich nicht mit einem Gegenstand im Sinne einer fachlichen Domäne, sondern mit einer Perspektive. Als transversale Disziplin wird eine explizit räumliche Sichtweise in Aspekte von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt eingebracht. In manchen traditionell ‚räumlichen‘ Fächern wie Planung, Ressourcenmanagement und Logistik sind GIS schon lange etabliert, andere, z.B. sozialwissenschaftliche Fächer erfahren aktuell den Mehrwert eines ‚spatial turn‘. Geoinformatik ist heute ein zentraler und zunehmend wichtiger Ansatz weit über die ‚Geo-Disziplinen‘ hinaus, indem aus räumlicher Perspektive ein Gewinn an Information und Wissen für bessere Entscheidungsabläufe generiert wird.

 

Eine Woche lang diskutieren Vertreter aus Forschung und Entwicklung und Industrie mit Anwendern über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung als Best Practice Lösungen. Die Rolle der Geoinformationsbranche in einer urbanen Welt im Kontext von Smart City Initiativen, deren Herausforderungen an Themen wie Energie, Infrastruktur und Mobilität; andererseits der Umgang mit und Schutz von natürlichen Ressourcen bis hin zu Anwendungen zu Krisen- und Katastrophenmanagement sind nur einige Schwerpunktthemen im Rahmen der AGIT 2019.

 

Foto: Simon P. Haigermoser

Am Heutigen 15.02.2016 gedachten etwa 40 Neonazis der Bombardierung der Stadt Cottbus vor 71 Jahren. Aufgerufen hatte die lokale NPD, was wohl ein Grund dafür war, dass die Beteiligung schwächer als in den vergangenen Jahren war. Seit einiger Zeit verbucht die NPD im Raum Lausitz bei Versammlungen einen Zuspruchverlust. Da halfen auch die Reden der brandenburgischen NPD-Promis Ronny Zasowk, Aileen Rokohl und des Kreischefs Benjamin Mertsch nicht. Aus der krächzenden Anlage ohne Bass waren die Klänge klassischer Künstler wie Ludwig van Beethoven zu hören, wurden allerdings durch die Reden unterbrochen. Bei einer Rede von Ronny Zasowk beschrieb er, dass es keine Menschen, außer den deutschen Linken, gäbe, die ihr Volk und ihre Nation hassen würden. Explizit nannte er dabei die polnischen Linken. Woher der Politikwissenschaftler seine Kenntnisse hat, konnte man sich im weiteren Verlauf seiner Rede anhören. So forderte er, dass Schulkinder Geschichte nicht „interpretieren“, sondern lieber ihre „Ahnen“, die ja damals dabei waren, fragen sollten. Bei Nasskaltem Wetter konnten auch die beiden Fackeln nicht wärmen.

 

Wärmend dagegen war der Protest von mehr als 1.000 Menschen gegen die NPD-Kundgebung. Von Gewerkschaften bis Antifa waren alle vereint und blockierten kurzzeitig auch die Straße. Machte keinen Sinn und wurde auch nach zähen Verhandlungen durch Polizeikräfte aus Frankfurt/Oder beendet. Diese verbuchten zwei Gewahrsamnahmen innerhalb der Maßnahmen.

 

Die brandenburgische Polizei war mit einem viel zu großen Aufgebot vor Ort. Die abzusichernde Kundgebung fand gegenüber des Bahnhofs statt und eine Route wie im vergangenem Jahr konnte so nicht blockiert werden. Dennoch fanden sich aus allen vier Städten mit Einsatzhundertschaften Beamte in Cottbus wieder. Auch das Anti-Konflikt-Team konnte personell gefühlt locker mit der NPD-Kundgebung mithalten.

 

Nach dem die Neonazis Cottbus verlassen hatten, folgte die obligatorische Spontandemo der Gegendemonstranten in die Innenstadt.

 

Die Fotos unterstehen dem Copyright und können in druckbarer, also hochauflösender Qualität erfragt werden.

Am Heutigen 15.02.2016 gedachten etwa 40 Neonazis der Bombardierung der Stadt Cottbus vor 71 Jahren. Aufgerufen hatte die lokale NPD, was wohl ein Grund dafür war, dass die Beteiligung schwächer als in den vergangenen Jahren war. Seit einiger Zeit verbucht die NPD im Raum Lausitz bei Versammlungen einen Zuspruchverlust. Da halfen auch die Reden der brandenburgischen NPD-Promis Ronny Zasowk, Aileen Rokohl und des Kreischefs Benjamin Mertsch nicht. Aus der krächzenden Anlage ohne Bass waren die Klänge klassischer Künstler wie Ludwig van Beethoven zu hören, wurden allerdings durch die Reden unterbrochen. Bei einer Rede von Ronny Zasowk beschrieb er, dass es keine Menschen, außer den deutschen Linken, gäbe, die ihr Volk und ihre Nation hassen würden. Explizit nannte er dabei die polnischen Linken. Woher der Politikwissenschaftler seine Kenntnisse hat, konnte man sich im weiteren Verlauf seiner Rede anhören. So forderte er, dass Schulkinder Geschichte nicht „interpretieren“, sondern lieber ihre „Ahnen“, die ja damals dabei waren, fragen sollten. Bei Nasskaltem Wetter konnten auch die beiden Fackeln nicht wärmen.

 

Wärmend dagegen war der Protest von mehr als 1.000 Menschen gegen die NPD-Kundgebung. Von Gewerkschaften bis Antifa waren alle vereint und blockierten kurzzeitig auch die Straße. Machte keinen Sinn und wurde auch nach zähen Verhandlungen durch Polizeikräfte aus Frankfurt/Oder beendet. Diese verbuchten zwei Gewahrsamnahmen innerhalb der Maßnahmen.

 

Die brandenburgische Polizei war mit einem viel zu großen Aufgebot vor Ort. Die abzusichernde Kundgebung fand gegenüber des Bahnhofs statt und eine Route wie im vergangenem Jahr konnte so nicht blockiert werden. Dennoch fanden sich aus allen vier Städten mit Einsatzhundertschaften Beamte in Cottbus wieder. Auch das Anti-Konflikt-Team konnte personell gefühlt locker mit der NPD-Kundgebung mithalten.

 

Nach dem die Neonazis Cottbus verlassen hatten, folgte die obligatorische Spontandemo der Gegendemonstranten in die Innenstadt.

 

Die Fotos unterstehen dem Copyright und können in druckbarer, also hochauflösender Qualität erfragt werden.

36. Landessportball des Landessportbund Rheinland-Pfalz am 30. Oktober 2010 in der Rheingoldhalle Mainz

 

Dieses Foto untersteht dem Copyright von Jan-Hendrik Hühne. Verwendung in Beiträgen und Weblogs über den 36. Landessportball des Landessportbund Rheinland-Pfalz sowie persönlicher und nicht kommerzieller Verwendung ist mit expliziter Quellenangabe mit Link zurück zu dieser Seite gestattet. Alle anderen Rechte vorbehalten. Bitte nehmen Sie für jedwede andere Verwendung Kontakt via Email auf.

Geographic Information Science als Wissenschaft und Geoinformatik als deren Methodik befassen sich nicht mit einem Gegenstand im Sinne einer fachlichen Domäne, sondern mit einer Perspektive. Als transversale Disziplin wird eine explizit räumliche Sichtweise in Aspekte von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt eingebracht. In manchen traditionell ‚räumlichen‘ Fächern wie Planung, Ressourcenmanagement und Logistik sind GIS schon lange etabliert, andere, z.B. sozialwissenschaftliche Fächer erfahren aktuell den Mehrwert eines ‚spatial turn‘. Geoinformatik ist heute ein zentraler und zunehmend wichtiger Ansatz weit über die ‚Geo-Disziplinen‘ hinaus, indem aus räumlicher Perspektive ein Gewinn an Information und Wissen für bessere Entscheidungsabläufe generiert wird.

 

Eine Woche lang diskutieren Vertreter aus Forschung und Entwicklung und Industrie mit Anwendern über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung als Best Practice Lösungen. Die Rolle der Geoinformationsbranche in einer urbanen Welt im Kontext von Smart City Initiativen, deren Herausforderungen an Themen wie Energie, Infrastruktur und Mobilität; andererseits der Umgang mit und Schutz von natürlichen Ressourcen bis hin zu Anwendungen zu Krisen- und Katastrophenmanagement sind nur einige Schwerpunktthemen im Rahmen der AGIT 2019.

 

Foto: Simon P. Haigermoser

Geographic Information Science als Wissenschaft und Geoinformatik als deren Methodik befassen sich nicht mit einem Gegenstand im Sinne einer fachlichen Domäne, sondern mit einer Perspektive. Als transversale Disziplin wird eine explizit räumliche Sichtweise in Aspekte von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt eingebracht. In manchen traditionell ‚räumlichen‘ Fächern wie Planung, Ressourcenmanagement und Logistik sind GIS schon lange etabliert, andere, z.B. sozialwissenschaftliche Fächer erfahren aktuell den Mehrwert eines ‚spatial turn‘. Geoinformatik ist heute ein zentraler und zunehmend wichtiger Ansatz weit über die ‚Geo-Disziplinen‘ hinaus, indem aus räumlicher Perspektive ein Gewinn an Information und Wissen für bessere Entscheidungsabläufe generiert wird.

 

Eine Woche lang diskutieren Vertreter aus Forschung und Entwicklung und Industrie mit Anwendern über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung als Best Practice Lösungen. Die Rolle der Geoinformationsbranche in einer urbanen Welt im Kontext von Smart City Initiativen, deren Herausforderungen an Themen wie Energie, Infrastruktur und Mobilität; andererseits der Umgang mit und Schutz von natürlichen Ressourcen bis hin zu Anwendungen zu Krisen- und Katastrophenmanagement sind nur einige Schwerpunktthemen im Rahmen der AGIT 2019.

 

Foto: Simon P. Haigermoser

36. Landessportball des Landessportbund Rheinland-Pfalz am 30. Oktober 2010 in der Rheingoldhalle Mainz

 

Dieses Foto untersteht dem Copyright von Jan-Hendrik Hühne. Verwendung in Beiträgen und Weblogs über den 36. Landessportball des Landessportbund Rheinland-Pfalz sowie persönlicher und nicht kommerzieller Verwendung ist mit expliziter Quellenangabe mit Link zurück zu dieser Seite gestattet. Alle anderen Rechte vorbehalten. Bitte nehmen Sie für jedwede andere Verwendung Kontakt via Email auf.

36. Landessportball des Landessportbund Rheinland-Pfalz am 30. Oktober 2010 in der Rheingoldhalle Mainz

 

Dieses Foto untersteht dem Copyright von Jan-Hendrik Hühne. Verwendung in Beiträgen und Weblogs über den 36. Landessportball des Landessportbund Rheinland-Pfalz sowie persönlicher und nicht kommerzieller Verwendung ist mit expliziter Quellenangabe mit Link zurück zu dieser Seite gestattet. Alle anderen Rechte vorbehalten. Bitte nehmen Sie für jedwede andere Verwendung Kontakt via Email auf.

36. Landessportball des Landessportbund Rheinland-Pfalz am 30. Oktober 2010 in der Rheingoldhalle Mainz

 

Dieses Foto untersteht dem Copyright von Jan-Hendrik Hühne. Verwendung in Beiträgen und Weblogs über den 36. Landessportball des Landessportbund Rheinland-Pfalz sowie persönlicher und nicht kommerzieller Verwendung ist mit expliziter Quellenangabe mit Link zurück zu dieser Seite gestattet. Alle anderen Rechte vorbehalten. Bitte nehmen Sie für jedwede andere Verwendung Kontakt via Email auf.

Sachsen, deine Frauen.

 

Es gibt zwei Seiten von Sachsen. 1989 waren es die Menschen auf den Straßen Leipzigs, Plauens und Dresdens, die die Friedliche Revolution ins Laufen brachten. 25 Jahre später stehen wieder Menschen auf den Straßen und rufen „Wir sind das Volk“ – diesmal im Rahmen von Pegida. Das ist die andere Seite. Zu dieser gehört auch Gewalt gegen Geflüchtete und stetig wachsende evangelikale Szene. Allesamt stehen sie für traditionelle und explizit antifeministische Überzeugungen. Was ist aus den emanzipierten Frauen aus der DDR geworden? Und was können Feminist_innen heute dieser Entwicklung entgegen setzen? Eine Podiumsdiskussion auf der Suche nach Antworten.

 

Mit:

 

Jennifer Stange (Journalistin und Autorin)

Samirah Kenawi (Gründerin Archiv Grau Zone, Berlin)

Petra Schickert (Kulturbüro Sachsen)

Katja Meier (MdL, Bündnis 90/Die Grünen)

 

Im Rahmen von Dare the im_possible / Wage das Un_mögliche (15.10.-18.10.2015)

 

Moderation: Katrin Gottschalk (Chefredakteurin Missy Magazine)

Geographic Information Science als Wissenschaft und Geoinformatik als deren Methodik befassen sich nicht mit einem Gegenstand im Sinne einer fachlichen Domäne, sondern mit einer Perspektive. Als transversale Disziplin wird eine explizit räumliche Sichtweise in Aspekte von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt eingebracht. In manchen traditionell ‚räumlichen‘ Fächern wie Planung, Ressourcenmanagement und Logistik sind GIS schon lange etabliert, andere, z.B. sozialwissenschaftliche Fächer erfahren aktuell den Mehrwert eines ‚spatial turn‘. Geoinformatik ist heute ein zentraler und zunehmend wichtiger Ansatz weit über die ‚Geo-Disziplinen‘ hinaus, indem aus räumlicher Perspektive ein Gewinn an Information und Wissen für bessere Entscheidungsabläufe generiert wird.

 

Eine Woche lang diskutieren Vertreter aus Forschung und Entwicklung und Industrie mit Anwendern über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung als Best Practice Lösungen. Die Rolle der Geoinformationsbranche in einer urbanen Welt im Kontext von Smart City Initiativen, deren Herausforderungen an Themen wie Energie, Infrastruktur und Mobilität; andererseits der Umgang mit und Schutz von natürlichen Ressourcen bis hin zu Anwendungen zu Krisen- und Katastrophenmanagement sind nur einige Schwerpunktthemen im Rahmen der AGIT 2019.

 

Foto: Simon P. Haigermoser

Geographic Information Science als Wissenschaft und Geoinformatik als deren Methodik befassen sich nicht mit einem Gegenstand im Sinne einer fachlichen Domäne, sondern mit einer Perspektive. Als transversale Disziplin wird eine explizit räumliche Sichtweise in Aspekte von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt eingebracht. In manchen traditionell ‚räumlichen‘ Fächern wie Planung, Ressourcenmanagement und Logistik sind GIS schon lange etabliert, andere, z.B. sozialwissenschaftliche Fächer erfahren aktuell den Mehrwert eines ‚spatial turn‘. Geoinformatik ist heute ein zentraler und zunehmend wichtiger Ansatz weit über die ‚Geo-Disziplinen‘ hinaus, indem aus räumlicher Perspektive ein Gewinn an Information und Wissen für bessere Entscheidungsabläufe generiert wird.

 

Eine Woche lang diskutieren Vertreter aus Forschung und Entwicklung und Industrie mit Anwendern über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung als Best Practice Lösungen. Die Rolle der Geoinformationsbranche in einer urbanen Welt im Kontext von Smart City Initiativen, deren Herausforderungen an Themen wie Energie, Infrastruktur und Mobilität; andererseits der Umgang mit und Schutz von natürlichen Ressourcen bis hin zu Anwendungen zu Krisen- und Katastrophenmanagement sind nur einige Schwerpunktthemen im Rahmen der AGIT 2019.

 

Foto: Simon P. Haigermoser

Geographic Information Science als Wissenschaft und Geoinformatik als deren Methodik befassen sich nicht mit einem Gegenstand im Sinne einer fachlichen Domäne, sondern mit einer Perspektive. Als transversale Disziplin wird eine explizit räumliche Sichtweise in Aspekte von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt eingebracht. In manchen traditionell ‚räumlichen‘ Fächern wie Planung, Ressourcenmanagement und Logistik sind GIS schon lange etabliert, andere, z.B. sozialwissenschaftliche Fächer erfahren aktuell den Mehrwert eines ‚spatial turn‘. Geoinformatik ist heute ein zentraler und zunehmend wichtiger Ansatz weit über die ‚Geo-Disziplinen‘ hinaus, indem aus räumlicher Perspektive ein Gewinn an Information und Wissen für bessere Entscheidungsabläufe generiert wird.

 

Eine Woche lang diskutieren Vertreter aus Forschung und Entwicklung und Industrie mit Anwendern über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung als Best Practice Lösungen. Die Rolle der Geoinformationsbranche in einer urbanen Welt im Kontext von Smart City Initiativen, deren Herausforderungen an Themen wie Energie, Infrastruktur und Mobilität; andererseits der Umgang mit und Schutz von natürlichen Ressourcen bis hin zu Anwendungen zu Krisen- und Katastrophenmanagement sind nur einige Schwerpunktthemen im Rahmen der AGIT 2019.

 

Foto: H.-Chr. Gruber

Geographic Information Science als Wissenschaft und Geoinformatik als deren Methodik befassen sich nicht mit einem Gegenstand im Sinne einer fachlichen Domäne, sondern mit einer Perspektive. Als transversale Disziplin wird eine explizit räumliche Sichtweise in Aspekte von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt eingebracht. In manchen traditionell ‚räumlichen‘ Fächern wie Planung, Ressourcenmanagement und Logistik sind GIS schon lange etabliert, andere, z.B. sozialwissenschaftliche Fächer erfahren aktuell den Mehrwert eines ‚spatial turn‘. Geoinformatik ist heute ein zentraler und zunehmend wichtiger Ansatz weit über die ‚Geo-Disziplinen‘ hinaus, indem aus räumlicher Perspektive ein Gewinn an Information und Wissen für bessere Entscheidungsabläufe generiert wird.

 

Eine Woche lang diskutieren Vertreter aus Forschung und Entwicklung und Industrie mit Anwendern über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung als Best Practice Lösungen. Die Rolle der Geoinformationsbranche in einer urbanen Welt im Kontext von Smart City Initiativen, deren Herausforderungen an Themen wie Energie, Infrastruktur und Mobilität; andererseits der Umgang mit und Schutz von natürlichen Ressourcen bis hin zu Anwendungen zu Krisen- und Katastrophenmanagement sind nur einige Schwerpunktthemen im Rahmen der AGIT 2019.

 

Foto: Simon P. Haigermoser

Am Samstag fanden in Berlin parallel zueinander verschiedene Kundgebungen von Neonazis, Verschwörungsideolog:innen und Antisemit:innen statt, die sich das Thema Grundrechte auf die Fahnen geschrieben hatten und gegen die Corona-Infektionsschutzmaßnahmen protestierten.

 

Während die neonazistische Gruppe „Patriotic Opposition Europe“ am Brandenburger Tor eine Kundgebung mit kurzem Umzug hatte [1] und sich später der gemeinsamen Kundgebung von „Coronarebellen“ und „Nicht ohne uns“ der Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand anschlossen, liefen die Reichsbürger der Gruppe „Gelbe Westen Berlin“ von der Siegessäule in Richtung Brandenburger Tor, wo sie nach einer kurzem Kundgebung von der Polizei direkt am „Denkmal für die Ermordeten Juden Europas“ vorbei zur Russischen Botschaft geführt wurden.

Attila Hildmann hatte seine Anhänger:innen zu einem Autokorso geladen, der am Lustgarten sein Ende fand. Hier konnte Hildmann die Treppen des Alten Museum als Tribüne für seine kruden Reden nutzen. Unter seinen Anhänger:innen waren diverse Neonazis.

 

Die Kundgebung „Nicht ohne uns“ an der Siegelsäule, die sich explizit gegen Rechts aussprach, verkam schon in der Zusammenarbeit mit den „Coronarebellen“ zur Farce. Hier durften außerdem auch der Reichsbürger Heinz Mario Kiesel, Nikolai Nerling, sowie der gerade aus der Afd ausgeschlossene Landtagspolitiker aus Baden-Württemberg Stefan Räpple, sowie der Neonazis Eric Graziani auftreten. Beide sprachen vorher schon auf der Kundgebung der „Patriotic Opposition Europe“ am Brandenburger Tor. Wie man Symbole vollkommen entleert, zeigte am Ende dann „Captain Future“. Er ließ die Anwesenden, unter denen sich Impfgegner:innen, Antisemit:innen, Friedensquerfronter:innen und diverse Neonazis befanden, zu deutschen Schlagern tanzen. Auf der Bühne hatte er ein durchgestrichenes Hakenkreuz angebracht.

 

[1] www.flickr.com/photos/recherche-netzwerk-berlin/albums/72...

 

Die Fotos unterliegen dem Copyright. Sie sind in druckbarer, hochauflösender Qualität ohne Wasserzeichen vorhanden und können für kommerzielle wie unkommerzielle Zwecke erfragt werden.

 

RechercheNetzwerk.Berlin@yahoo.com

Am Heutigen 15.02.2016 gedachten etwa 40 Neonazis der Bombardierung der Stadt Cottbus vor 71 Jahren. Aufgerufen hatte die lokale NPD, was wohl ein Grund dafür war, dass die Beteiligung schwächer als in den vergangenen Jahren war. Seit einiger Zeit verbucht die NPD im Raum Lausitz bei Versammlungen einen Zuspruchverlust. Da halfen auch die Reden der brandenburgischen NPD-Promis Ronny Zasowk, Aileen Rokohl und des Kreischefs Benjamin Mertsch nicht. Aus der krächzenden Anlage ohne Bass waren die Klänge klassischer Künstler wie Ludwig van Beethoven zu hören, wurden allerdings durch die Reden unterbrochen. Bei einer Rede von Ronny Zasowk beschrieb er, dass es keine Menschen, außer den deutschen Linken, gäbe, die ihr Volk und ihre Nation hassen würden. Explizit nannte er dabei die polnischen Linken. Woher der Politikwissenschaftler seine Kenntnisse hat, konnte man sich im weiteren Verlauf seiner Rede anhören. So forderte er, dass Schulkinder Geschichte nicht „interpretieren“, sondern lieber ihre „Ahnen“, die ja damals dabei waren, fragen sollten. Bei Nasskaltem Wetter konnten auch die beiden Fackeln nicht wärmen.

 

Wärmend dagegen war der Protest von mehr als 1.000 Menschen gegen die NPD-Kundgebung. Von Gewerkschaften bis Antifa waren alle vereint und blockierten kurzzeitig auch die Straße. Machte keinen Sinn und wurde auch nach zähen Verhandlungen durch Polizeikräfte aus Frankfurt/Oder beendet. Diese verbuchten zwei Gewahrsamnahmen innerhalb der Maßnahmen.

 

Die brandenburgische Polizei war mit einem viel zu großen Aufgebot vor Ort. Die abzusichernde Kundgebung fand gegenüber des Bahnhofs statt und eine Route wie im vergangenem Jahr konnte so nicht blockiert werden. Dennoch fanden sich aus allen vier Städten mit Einsatzhundertschaften Beamte in Cottbus wieder. Auch das Anti-Konflikt-Team konnte personell gefühlt locker mit der NPD-Kundgebung mithalten.

 

Nach dem die Neonazis Cottbus verlassen hatten, folgte die obligatorische Spontandemo der Gegendemonstranten in die Innenstadt.

 

Die Fotos unterstehen dem Copyright und können in druckbarer, also hochauflösender Qualität erfragt werden.

Am Heutigen 15.02.2016 gedachten etwa 40 Neonazis der Bombardierung der Stadt Cottbus vor 71 Jahren. Aufgerufen hatte die lokale NPD, was wohl ein Grund dafür war, dass die Beteiligung schwächer als in den vergangenen Jahren war. Seit einiger Zeit verbucht die NPD im Raum Lausitz bei Versammlungen einen Zuspruchverlust. Da halfen auch die Reden der brandenburgischen NPD-Promis Ronny Zasowk, Aileen Rokohl und des Kreischefs Benjamin Mertsch nicht. Aus der krächzenden Anlage ohne Bass waren die Klänge klassischer Künstler wie Ludwig van Beethoven zu hören, wurden allerdings durch die Reden unterbrochen. Bei einer Rede von Ronny Zasowk beschrieb er, dass es keine Menschen, außer den deutschen Linken, gäbe, die ihr Volk und ihre Nation hassen würden. Explizit nannte er dabei die polnischen Linken. Woher der Politikwissenschaftler seine Kenntnisse hat, konnte man sich im weiteren Verlauf seiner Rede anhören. So forderte er, dass Schulkinder Geschichte nicht „interpretieren“, sondern lieber ihre „Ahnen“, die ja damals dabei waren, fragen sollten. Bei Nasskaltem Wetter konnten auch die beiden Fackeln nicht wärmen.

 

Wärmend dagegen war der Protest von mehr als 1.000 Menschen gegen die NPD-Kundgebung. Von Gewerkschaften bis Antifa waren alle vereint und blockierten kurzzeitig auch die Straße. Machte keinen Sinn und wurde auch nach zähen Verhandlungen durch Polizeikräfte aus Frankfurt/Oder beendet. Diese verbuchten zwei Gewahrsamnahmen innerhalb der Maßnahmen.

 

Die brandenburgische Polizei war mit einem viel zu großen Aufgebot vor Ort. Die abzusichernde Kundgebung fand gegenüber des Bahnhofs statt und eine Route wie im vergangenem Jahr konnte so nicht blockiert werden. Dennoch fanden sich aus allen vier Städten mit Einsatzhundertschaften Beamte in Cottbus wieder. Auch das Anti-Konflikt-Team konnte personell gefühlt locker mit der NPD-Kundgebung mithalten.

 

Nach dem die Neonazis Cottbus verlassen hatten, folgte die obligatorische Spontandemo der Gegendemonstranten in die Innenstadt.

 

Die Fotos unterstehen dem Copyright und können in druckbarer, also hochauflösender Qualität erfragt werden.

Am Heutigen 15.02.2016 gedachten etwa 40 Neonazis der Bombardierung der Stadt Cottbus vor 71 Jahren. Aufgerufen hatte die lokale NPD, was wohl ein Grund dafür war, dass die Beteiligung schwächer als in den vergangenen Jahren war. Seit einiger Zeit verbucht die NPD im Raum Lausitz bei Versammlungen einen Zuspruchverlust. Da halfen auch die Reden der brandenburgischen NPD-Promis Ronny Zasowk, Aileen Rokohl und des Kreischefs Benjamin Mertsch nicht. Aus der krächzenden Anlage ohne Bass waren die Klänge klassischer Künstler wie Ludwig van Beethoven zu hören, wurden allerdings durch die Reden unterbrochen. Bei einer Rede von Ronny Zasowk beschrieb er, dass es keine Menschen, außer den deutschen Linken, gäbe, die ihr Volk und ihre Nation hassen würden. Explizit nannte er dabei die polnischen Linken. Woher der Politikwissenschaftler seine Kenntnisse hat, konnte man sich im weiteren Verlauf seiner Rede anhören. So forderte er, dass Schulkinder Geschichte nicht „interpretieren“, sondern lieber ihre „Ahnen“, die ja damals dabei waren, fragen sollten. Bei Nasskaltem Wetter konnten auch die beiden Fackeln nicht wärmen.

 

Wärmend dagegen war der Protest von mehr als 1.000 Menschen gegen die NPD-Kundgebung. Von Gewerkschaften bis Antifa waren alle vereint und blockierten kurzzeitig auch die Straße. Machte keinen Sinn und wurde auch nach zähen Verhandlungen durch Polizeikräfte aus Frankfurt/Oder beendet. Diese verbuchten zwei Gewahrsamnahmen innerhalb der Maßnahmen.

 

Die brandenburgische Polizei war mit einem viel zu großen Aufgebot vor Ort. Die abzusichernde Kundgebung fand gegenüber des Bahnhofs statt und eine Route wie im vergangenem Jahr konnte so nicht blockiert werden. Dennoch fanden sich aus allen vier Städten mit Einsatzhundertschaften Beamte in Cottbus wieder. Auch das Anti-Konflikt-Team konnte personell gefühlt locker mit der NPD-Kundgebung mithalten.

 

Nach dem die Neonazis Cottbus verlassen hatten, folgte die obligatorische Spontandemo der Gegendemonstranten in die Innenstadt.

 

Die Fotos unterstehen dem Copyright und können in druckbarer, also hochauflösender Qualität erfragt werden.

Geographic Information Science als Wissenschaft und Geoinformatik als deren Methodik befassen sich nicht mit einem Gegenstand im Sinne einer fachlichen Domäne, sondern mit einer Perspektive. Als transversale Disziplin wird eine explizit räumliche Sichtweise in Aspekte von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt eingebracht. In manchen traditionell ‚räumlichen‘ Fächern wie Planung, Ressourcenmanagement und Logistik sind GIS schon lange etabliert, andere, z.B. sozialwissenschaftliche Fächer erfahren aktuell den Mehrwert eines ‚spatial turn‘. Geoinformatik ist heute ein zentraler und zunehmend wichtiger Ansatz weit über die ‚Geo-Disziplinen‘ hinaus, indem aus räumlicher Perspektive ein Gewinn an Information und Wissen für bessere Entscheidungsabläufe generiert wird.

 

Eine Woche lang diskutieren Vertreter aus Forschung und Entwicklung und Industrie mit Anwendern über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung als Best Practice Lösungen. Die Rolle der Geoinformationsbranche in einer urbanen Welt im Kontext von Smart City Initiativen, deren Herausforderungen an Themen wie Energie, Infrastruktur und Mobilität; andererseits der Umgang mit und Schutz von natürlichen Ressourcen bis hin zu Anwendungen zu Krisen- und Katastrophenmanagement sind nur einige Schwerpunktthemen im Rahmen der AGIT 2019.

 

Foto:H.-Chr. Gruber

Am Heutigen 15.02.2016 gedachten etwa 40 Neonazis der Bombardierung der Stadt Cottbus vor 71 Jahren. Aufgerufen hatte die lokale NPD, was wohl ein Grund dafür war, dass die Beteiligung schwächer als in den vergangenen Jahren war. Seit einiger Zeit verbucht die NPD im Raum Lausitz bei Versammlungen einen Zuspruchverlust. Da halfen auch die Reden der brandenburgischen NPD-Promis Ronny Zasowk, Aileen Rokohl und des Kreischefs Benjamin Mertsch nicht. Aus der krächzenden Anlage ohne Bass waren die Klänge klassischer Künstler wie Ludwig van Beethoven zu hören, wurden allerdings durch die Reden unterbrochen. Bei einer Rede von Ronny Zasowk beschrieb er, dass es keine Menschen, außer den deutschen Linken, gäbe, die ihr Volk und ihre Nation hassen würden. Explizit nannte er dabei die polnischen Linken. Woher der Politikwissenschaftler seine Kenntnisse hat, konnte man sich im weiteren Verlauf seiner Rede anhören. So forderte er, dass Schulkinder Geschichte nicht „interpretieren“, sondern lieber ihre „Ahnen“, die ja damals dabei waren, fragen sollten. Bei Nasskaltem Wetter konnten auch die beiden Fackeln nicht wärmen.

 

Wärmend dagegen war der Protest von mehr als 1.000 Menschen gegen die NPD-Kundgebung. Von Gewerkschaften bis Antifa waren alle vereint und blockierten kurzzeitig auch die Straße. Machte keinen Sinn und wurde auch nach zähen Verhandlungen durch Polizeikräfte aus Frankfurt/Oder beendet. Diese verbuchten zwei Gewahrsamnahmen innerhalb der Maßnahmen.

 

Die brandenburgische Polizei war mit einem viel zu großen Aufgebot vor Ort. Die abzusichernde Kundgebung fand gegenüber des Bahnhofs statt und eine Route wie im vergangenem Jahr konnte so nicht blockiert werden. Dennoch fanden sich aus allen vier Städten mit Einsatzhundertschaften Beamte in Cottbus wieder. Auch das Anti-Konflikt-Team konnte personell gefühlt locker mit der NPD-Kundgebung mithalten.

 

Nach dem die Neonazis Cottbus verlassen hatten, folgte die obligatorische Spontandemo der Gegendemonstranten in die Innenstadt.

 

Die Fotos unterstehen dem Copyright und können in druckbarer, also hochauflösender Qualität erfragt werden.

Geographic Information Science als Wissenschaft und Geoinformatik als deren Methodik befassen sich nicht mit einem Gegenstand im Sinne einer fachlichen Domäne, sondern mit einer Perspektive. Als transversale Disziplin wird eine explizit räumliche Sichtweise in Aspekte von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt eingebracht. In manchen traditionell ‚räumlichen‘ Fächern wie Planung, Ressourcenmanagement und Logistik sind GIS schon lange etabliert, andere, z.B. sozialwissenschaftliche Fächer erfahren aktuell den Mehrwert eines ‚spatial turn‘. Geoinformatik ist heute ein zentraler und zunehmend wichtiger Ansatz weit über die ‚Geo-Disziplinen‘ hinaus, indem aus räumlicher Perspektive ein Gewinn an Information und Wissen für bessere Entscheidungsabläufe generiert wird.

 

Eine Woche lang diskutieren Vertreter aus Forschung und Entwicklung und Industrie mit Anwendern über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung als Best Practice Lösungen. Die Rolle der Geoinformationsbranche in einer urbanen Welt im Kontext von Smart City Initiativen, deren Herausforderungen an Themen wie Energie, Infrastruktur und Mobilität; andererseits der Umgang mit und Schutz von natürlichen Ressourcen bis hin zu Anwendungen zu Krisen- und Katastrophenmanagement sind nur einige Schwerpunktthemen im Rahmen der AGIT 2019.

 

Foto: Simon P. Haigermoser

Geographic Information Science als Wissenschaft und Geoinformatik als deren Methodik befassen sich nicht mit einem Gegenstand im Sinne einer fachlichen Domäne, sondern mit einer Perspektive. Als transversale Disziplin wird eine explizit räumliche Sichtweise in Aspekte von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt eingebracht. In manchen traditionell ‚räumlichen‘ Fächern wie Planung, Ressourcenmanagement und Logistik sind GIS schon lange etabliert, andere, z.B. sozialwissenschaftliche Fächer erfahren aktuell den Mehrwert eines ‚spatial turn‘. Geoinformatik ist heute ein zentraler und zunehmend wichtiger Ansatz weit über die ‚Geo-Disziplinen‘ hinaus, indem aus räumlicher Perspektive ein Gewinn an Information und Wissen für bessere Entscheidungsabläufe generiert wird.

 

Eine Woche lang diskutieren Vertreter aus Forschung und Entwicklung und Industrie mit Anwendern über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung als Best Practice Lösungen. Die Rolle der Geoinformationsbranche in einer urbanen Welt im Kontext von Smart City Initiativen, deren Herausforderungen an Themen wie Energie, Infrastruktur und Mobilität; andererseits der Umgang mit und Schutz von natürlichen Ressourcen bis hin zu Anwendungen zu Krisen- und Katastrophenmanagement sind nur einige Schwerpunktthemen im Rahmen der AGIT 2019.

 

Foto: Simon P. Haigermoser

Geographic Information Science als Wissenschaft und Geoinformatik als deren Methodik befassen sich nicht mit einem Gegenstand im Sinne einer fachlichen Domäne, sondern mit einer Perspektive. Als transversale Disziplin wird eine explizit räumliche Sichtweise in Aspekte von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt eingebracht. In manchen traditionell ‚räumlichen‘ Fächern wie Planung, Ressourcenmanagement und Logistik sind GIS schon lange etabliert, andere, z.B. sozialwissenschaftliche Fächer erfahren aktuell den Mehrwert eines ‚spatial turn‘. Geoinformatik ist heute ein zentraler und zunehmend wichtiger Ansatz weit über die ‚Geo-Disziplinen‘ hinaus, indem aus räumlicher Perspektive ein Gewinn an Information und Wissen für bessere Entscheidungsabläufe generiert wird.

 

Eine Woche lang diskutieren Vertreter aus Forschung und Entwicklung und Industrie mit Anwendern über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung als Best Practice Lösungen. Die Rolle der Geoinformationsbranche in einer urbanen Welt im Kontext von Smart City Initiativen, deren Herausforderungen an Themen wie Energie, Infrastruktur und Mobilität; andererseits der Umgang mit und Schutz von natürlichen Ressourcen bis hin zu Anwendungen zu Krisen- und Katastrophenmanagement sind nur einige Schwerpunktthemen im Rahmen der AGIT 2019.

 

Foto: Simon P. Haigermoser

Am Heutigen 15.02.2016 gedachten etwa 40 Neonazis der Bombardierung der Stadt Cottbus vor 71 Jahren. Aufgerufen hatte die lokale NPD, was wohl ein Grund dafür war, dass die Beteiligung schwächer als in den vergangenen Jahren war. Seit einiger Zeit verbucht die NPD im Raum Lausitz bei Versammlungen einen Zuspruchverlust. Da halfen auch die Reden der brandenburgischen NPD-Promis Ronny Zasowk, Aileen Rokohl und des Kreischefs Benjamin Mertsch nicht. Aus der krächzenden Anlage ohne Bass waren die Klänge klassischer Künstler wie Ludwig van Beethoven zu hören, wurden allerdings durch die Reden unterbrochen. Bei einer Rede von Ronny Zasowk beschrieb er, dass es keine Menschen, außer den deutschen Linken, gäbe, die ihr Volk und ihre Nation hassen würden. Explizit nannte er dabei die polnischen Linken. Woher der Politikwissenschaftler seine Kenntnisse hat, konnte man sich im weiteren Verlauf seiner Rede anhören. So forderte er, dass Schulkinder Geschichte nicht „interpretieren“, sondern lieber ihre „Ahnen“, die ja damals dabei waren, fragen sollten. Bei Nasskaltem Wetter konnten auch die beiden Fackeln nicht wärmen.

 

Wärmend dagegen war der Protest von mehr als 1.000 Menschen gegen die NPD-Kundgebung. Von Gewerkschaften bis Antifa waren alle vereint und blockierten kurzzeitig auch die Straße. Machte keinen Sinn und wurde auch nach zähen Verhandlungen durch Polizeikräfte aus Frankfurt/Oder beendet. Diese verbuchten zwei Gewahrsamnahmen innerhalb der Maßnahmen.

 

Die brandenburgische Polizei war mit einem viel zu großen Aufgebot vor Ort. Die abzusichernde Kundgebung fand gegenüber des Bahnhofs statt und eine Route wie im vergangenem Jahr konnte so nicht blockiert werden. Dennoch fanden sich aus allen vier Städten mit Einsatzhundertschaften Beamte in Cottbus wieder. Auch das Anti-Konflikt-Team konnte personell gefühlt locker mit der NPD-Kundgebung mithalten.

 

Nach dem die Neonazis Cottbus verlassen hatten, folgte die obligatorische Spontandemo der Gegendemonstranten in die Innenstadt.

 

Die Fotos unterstehen dem Copyright und können in druckbarer, also hochauflösender Qualität erfragt werden.

Im Rahmen der Corona-Proteste veranstaltet der extrem rechte Verschwörungsideologe Thorsten Schulte mit seiner frisch gegründeten Partei „Die Direkte“ ab dem 05.04.2021 neue „Montagsdemos“, die an die antisemitischen Mahnwachen von 2014 anknüpfen und die historischen Montagsdemos der DDR instrumentalisieren. Unter dem Motto „Es Reicht!“ soll in den nächsten Wochen eine Vielzahl von Redner_innen eingeladen und explizit eine Querfront angesprochen werden. Strategisch ist das wohl auch der Versuch, sich zu profilieren und unter den Corona-Maßnahmengegner_innen Wahlvolk zu gewinnen. Obwohl die Bandbreite an angekündigten Redner_innen von COMPACT-Magazin-Herausgeber Jürgen Elsässer, über Ex-AfD Heinrich Fiechtner bis hin zum selbsternannten Linken Anselm Lenz - seines Zeichens „Demokratischer Widerstandskämpfer“ und Herausgeber einer verschwörungsideologischen Zeitung - reichte, fiel das Interesse an dieser Veranstaltung mit rund 300 Teilnehmer_innen bescheiden aus. Vor allem Dauer-Aktivist_innen gegen den Infektionsschutz und einige Neonazis aus dem Spektrum der Kleinpartei III. Weg, der NPD, für Jürgen Elsässer arbeitende Identitäre und Sven Liebich aus Halle, der als wandelnde Kunstfigur mit NS- und Shoah-Relativerung provoziert, hatten sich eingefunden.

 

Vom Publikum bejubelt, übertrafen sich die Redner_innen in der Verbreitung von Hass und Hetze. Hier fielen insbesondere die Reden von Jürgen Elsässer, Heinrich Fiechtner und „Geronimo“ auf, die Verschwörungserzählungen, antisemitische Chiffren und Gewalt - und Umsturzphantasien äußerten. Fiechtner trat theatralisch als eine Art Sven Liebich-Verschnitt auf, hob den Arm zum Hitlergruß, den er aber der Kanzlerin Merkel zuschrieb,- eine widerliche Gleichsetzung und Relativierung des Nationalsozialismus.

 

Währenddessen nutzten Thorsten Schulte und Eva Rosen ihre Redezeit, um sich mit jüdischen Kronzeugen gegen Kritik zu immunisieren oder in Lippenbekenntnissen von Antisemitismus zu distanzieren. Ebenfalls Redezeit erhielten hier der Reichsbürger und Chef der Kleingruppe „Widerstand für die Freiheit“ Olaf Brandt, der rücksichtslos vergnügungssüchtige Freedom-Parade-Veranstalter Michael Bründel alias „Captain Future“ und Autokorso-Veranstalter Dario Reeck, die alle versuchten hier Mitstreiter für eigene Veranstaltungen zu gewinnen. Der angekündigte Anselm Lenz war nicht vor Ort, er soll wegen Krankheit abgesagt haben.

 

Die Kundgebung drohte nach einer Ingewahrsamnahme Heinrich Fiechtners kurzzeitig aus dem Ruder zu laufen, als Teilnehmende geschlossen losmarschierten, um die Freilassung Fichtners zu erzwingen. Die in der Folge entstandene Unübersichtlichkeit nutzten dann insbesondere Neonazis um Sven Liebich aus, um Pressemenschen vulgär zu beleidigen und anzugreifen.

 

Wie sich diese Demo-Reihe in den nächsten Wochen entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Offensichtlich ist, dass der Versuch einer Fortführung der Montagsmahnwachen sich bereits jetzt schon als eine extrem rechte Hass-Veranstaltung zeigt, der sich immer mehr Neonazis anschließen könnten.

  

Die Fotos unterliegen dem Copyright. Sie sind in druckbarer, hochauflösender Qualität ohne Wasserzeichen vorhanden und können für kommerzielle wie unkommerzielle Zwecke erfragt werden.

  

Im Rahmen der Corona-Proteste veranstaltet der extrem rechte Verschwörungsideologe Thorsten Schulte mit seiner frisch gegründeten Partei „Die Direkte“ ab dem 05.04.2021 neue „Montagsdemos“, die an die antisemitischen Mahnwachen von 2014 anknüpfen und die historischen Montagsdemos der DDR instrumentalisieren. Unter dem Motto „Es Reicht!“ soll in den nächsten Wochen eine Vielzahl von Redner_innen eingeladen und explizit eine Querfront angesprochen werden. Strategisch ist das wohl auch der Versuch, sich zu profilieren und unter den Corona-Maßnahmengegner_innen Wahlvolk zu gewinnen. Obwohl die Bandbreite an angekündigten Redner_innen von COMPACT-Magazin-Herausgeber Jürgen Elsässer, über Ex-AfD Heinrich Fiechtner bis hin zum selbsternannten Linken Anselm Lenz - seines Zeichens „Demokratischer Widerstandskämpfer“ und Herausgeber einer verschwörungsideologischen Zeitung - reichte, fiel das Interesse an dieser Veranstaltung mit rund 300 Teilnehmer_innen bescheiden aus. Vor allem Dauer-Aktivist_innen gegen den Infektionsschutz und einige Neonazis aus dem Spektrum der Kleinpartei III. Weg, der NPD, für Jürgen Elsässer arbeitende Identitäre und Sven Liebich aus Halle, der als wandelnde Kunstfigur mit NS- und Shoah-Relativerung provoziert, hatten sich eingefunden.

 

Vom Publikum bejubelt, übertrafen sich die Redner_innen in der Verbreitung von Hass und Hetze. Hier fielen insbesondere die Reden von Jürgen Elsässer, Heinrich Fiechtner und „Geronimo“ auf, die Verschwörungserzählungen, antisemitische Chiffren und Gewalt - und Umsturzphantasien äußerten. Fiechtner trat theatralisch als eine Art Sven Liebich-Verschnitt auf, hob den Arm zum Hitlergruß, den er aber der Kanzlerin Merkel zuschrieb,- eine widerliche Gleichsetzung und Relativierung des Nationalsozialismus.

 

Währenddessen nutzten Thorsten Schulte und Eva Rosen ihre Redezeit, um sich mit jüdischen Kronzeugen gegen Kritik zu immunisieren oder in Lippenbekenntnissen von Antisemitismus zu distanzieren. Ebenfalls Redezeit erhielten hier der Reichsbürger und Chef der Kleingruppe „Widerstand für die Freiheit“ Olaf Brandt, der rücksichtslos vergnügungssüchtige Freedom-Parade-Veranstalter Michael Bründel alias „Captain Future“ und Autokorso-Veranstalter Dario Reeck, die alle versuchten hier Mitstreiter für eigene Veranstaltungen zu gewinnen. Der angekündigte Anselm Lenz war nicht vor Ort, er soll wegen Krankheit abgesagt haben.

 

Die Kundgebung drohte nach einer Ingewahrsamnahme Heinrich Fiechtners kurzzeitig aus dem Ruder zu laufen, als Teilnehmende geschlossen losmarschierten, um die Freilassung Fichtners zu erzwingen. Die in der Folge entstandene Unübersichtlichkeit nutzten dann insbesondere Neonazis um Sven Liebich aus, um Pressemenschen vulgär zu beleidigen und anzugreifen.

 

Wie sich diese Demo-Reihe in den nächsten Wochen entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Offensichtlich ist, dass der Versuch einer Fortführung der Montagsmahnwachen sich bereits jetzt schon als eine extrem rechte Hass-Veranstaltung zeigt, der sich immer mehr Neonazis anschließen könnten.

  

Die Fotos unterliegen dem Copyright. Sie sind in druckbarer, hochauflösender Qualität ohne Wasserzeichen vorhanden und können für kommerzielle wie unkommerzielle Zwecke erfragt werden.

  

Geographic Information Science als Wissenschaft und Geoinformatik als deren Methodik befassen sich nicht mit einem Gegenstand im Sinne einer fachlichen Domäne, sondern mit einer Perspektive. Als transversale Disziplin wird eine explizit räumliche Sichtweise in Aspekte von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt eingebracht. In manchen traditionell ‚räumlichen‘ Fächern wie Planung, Ressourcenmanagement und Logistik sind GIS schon lange etabliert, andere, z.B. sozialwissenschaftliche Fächer erfahren aktuell den Mehrwert eines ‚spatial turn‘. Geoinformatik ist heute ein zentraler und zunehmend wichtiger Ansatz weit über die ‚Geo-Disziplinen‘ hinaus, indem aus räumlicher Perspektive ein Gewinn an Information und Wissen für bessere Entscheidungsabläufe generiert wird.

 

Eine Woche lang diskutieren Vertreter aus Forschung und Entwicklung und Industrie mit Anwendern über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung als Best Practice Lösungen. Die Rolle der Geoinformationsbranche in einer urbanen Welt im Kontext von Smart City Initiativen, deren Herausforderungen an Themen wie Energie, Infrastruktur und Mobilität; andererseits der Umgang mit und Schutz von natürlichen Ressourcen bis hin zu Anwendungen zu Krisen- und Katastrophenmanagement sind nur einige Schwerpunktthemen im Rahmen der AGIT 2019.

 

Foto: Simon P. Haigermoser

Geographic Information Science als Wissenschaft und Geoinformatik als deren Methodik befassen sich nicht mit einem Gegenstand im Sinne einer fachlichen Domäne, sondern mit einer Perspektive. Als transversale Disziplin wird eine explizit räumliche Sichtweise in Aspekte von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt eingebracht. In manchen traditionell ‚räumlichen‘ Fächern wie Planung, Ressourcenmanagement und Logistik sind GIS schon lange etabliert, andere, z.B. sozialwissenschaftliche Fächer erfahren aktuell den Mehrwert eines ‚spatial turn‘. Geoinformatik ist heute ein zentraler und zunehmend wichtiger Ansatz weit über die ‚Geo-Disziplinen‘ hinaus, indem aus räumlicher Perspektive ein Gewinn an Information und Wissen für bessere Entscheidungsabläufe generiert wird.

 

Eine Woche lang diskutieren Vertreter aus Forschung und Entwicklung und Industrie mit Anwendern über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung als Best Practice Lösungen. Die Rolle der Geoinformationsbranche in einer urbanen Welt im Kontext von Smart City Initiativen, deren Herausforderungen an Themen wie Energie, Infrastruktur und Mobilität; andererseits der Umgang mit und Schutz von natürlichen Ressourcen bis hin zu Anwendungen zu Krisen- und Katastrophenmanagement sind nur einige Schwerpunktthemen im Rahmen der AGIT 2019.

 

Foto: Simon P. Haigermoser

Geographic Information Science als Wissenschaft und Geoinformatik als deren Methodik befassen sich nicht mit einem Gegenstand im Sinne einer fachlichen Domäne, sondern mit einer Perspektive. Als transversale Disziplin wird eine explizit räumliche Sichtweise in Aspekte von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt eingebracht. In manchen traditionell ‚räumlichen‘ Fächern wie Planung, Ressourcenmanagement und Logistik sind GIS schon lange etabliert, andere, z.B. sozialwissenschaftliche Fächer erfahren aktuell den Mehrwert eines ‚spatial turn‘. Geoinformatik ist heute ein zentraler und zunehmend wichtiger Ansatz weit über die ‚Geo-Disziplinen‘ hinaus, indem aus räumlicher Perspektive ein Gewinn an Information und Wissen für bessere Entscheidungsabläufe generiert wird.

 

Eine Woche lang diskutieren Vertreter aus Forschung und Entwicklung und Industrie mit Anwendern über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung als Best Practice Lösungen. Die Rolle der Geoinformationsbranche in einer urbanen Welt im Kontext von Smart City Initiativen, deren Herausforderungen an Themen wie Energie, Infrastruktur und Mobilität; andererseits der Umgang mit und Schutz von natürlichen Ressourcen bis hin zu Anwendungen zu Krisen- und Katastrophenmanagement sind nur einige Schwerpunktthemen im Rahmen der AGIT 2019.

 

Foto: Simon P. Haigermoser

Geographic Information Science als Wissenschaft und Geoinformatik als deren Methodik befassen sich nicht mit einem Gegenstand im Sinne einer fachlichen Domäne, sondern mit einer Perspektive. Als transversale Disziplin wird eine explizit räumliche Sichtweise in Aspekte von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt eingebracht. In manchen traditionell ‚räumlichen‘ Fächern wie Planung, Ressourcenmanagement und Logistik sind GIS schon lange etabliert, andere, z.B. sozialwissenschaftliche Fächer erfahren aktuell den Mehrwert eines ‚spatial turn‘. Geoinformatik ist heute ein zentraler und zunehmend wichtiger Ansatz weit über die ‚Geo-Disziplinen‘ hinaus, indem aus räumlicher Perspektive ein Gewinn an Information und Wissen für bessere Entscheidungsabläufe generiert wird.

 

Eine Woche lang diskutieren Vertreter aus Forschung und Entwicklung und Industrie mit Anwendern über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung als Best Practice Lösungen. Die Rolle der Geoinformationsbranche in einer urbanen Welt im Kontext von Smart City Initiativen, deren Herausforderungen an Themen wie Energie, Infrastruktur und Mobilität; andererseits der Umgang mit und Schutz von natürlichen Ressourcen bis hin zu Anwendungen zu Krisen- und Katastrophenmanagement sind nur einige Schwerpunktthemen im Rahmen der AGIT 2019.

 

Foto: H.-Chr. Gruber

Am Samstag fanden in Berlin parallel zueinander verschiedene Kundgebungen von Neonazis, Verschwörungsideolog:innen und Antisemit:innen statt, die sich das Thema Grundrechte auf die Fahnen geschrieben hatten und gegen die Corona-Infektionsschutzmaßnahmen protestierten.

 

Während die neonazistische Gruppe „Patriotic Opposition Europe“ am Brandenburger Tor eine Kundgebung mit kurzem Umzug hatte [1] und sich später der gemeinsamen Kundgebung von „Coronarebellen“ und „Nicht ohne uns“ der Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand anschlossen, liefen die Reichsbürger der Gruppe „Gelbe Westen Berlin“ von der Siegessäule in Richtung Brandenburger Tor, wo sie nach einer kurzem Kundgebung von der Polizei direkt am „Denkmal für die Ermordeten Juden Europas“ vorbei zur Russischen Botschaft geführt wurden.

Attila Hildmann hatte seine Anhänger:innen zu einem Autokorso geladen, der am Lustgarten sein Ende fand. Hier konnte Hildmann die Treppen des Alten Museum als Tribüne für seine kruden Reden nutzen. Unter seinen Anhänger:innen waren diverse Neonazis.

 

Die Kundgebung „Nicht ohne uns“ an der Siegelsäule, die sich explizit gegen Rechts aussprach, verkam schon in der Zusammenarbeit mit den „Coronarebellen“ zur Farce. Hier durften außerdem auch der Reichsbürger Heinz Mario Kiesel, Nikolai Nerling, sowie der gerade aus der Afd ausgeschlossene Landtagspolitiker aus Baden-Württemberg Stefan Räpple, sowie der Neonazis Eric Graziani auftreten. Beide sprachen vorher schon auf der Kundgebung der „Patriotic Opposition Europe“ am Brandenburger Tor. Wie man Symbole vollkommen entleert, zeigte am Ende dann „Captain Future“. Er ließ die Anwesenden, unter denen sich Impfgegner:innen, Antisemit:innen, Friedensquerfronter:innen und diverse Neonazis befanden, zu deutschen Schlagern tanzen. Auf der Bühne hatte er ein durchgestrichenes Hakenkreuz angebracht.

 

[1] www.flickr.com/photos/recherche-netzwerk-berlin/albums/72...

 

Die Fotos unterliegen dem Copyright. Sie sind in druckbarer, hochauflösender Qualität ohne Wasserzeichen vorhanden und können für kommerzielle wie unkommerzielle Zwecke erfragt werden.

 

RechercheNetzwerk.Berlin@yahoo.com

Am Samstag fanden in Berlin parallel zueinander verschiedene Kundgebungen von Neonazis, Verschwörungsideolog:innen und Antisemit:innen statt, die sich das Thema Grundrechte auf die Fahnen geschrieben hatten und gegen die Corona-Infektionsschutzmaßnahmen protestierten.

 

Während die neonazistische Gruppe „Patriotic Opposition Europe“ am Brandenburger Tor eine Kundgebung mit kurzem Umzug hatte [1] und sich später der gemeinsamen Kundgebung von „Coronarebellen“ und „Nicht ohne uns“ der Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand anschlossen, liefen die Reichsbürger der Gruppe „Gelbe Westen Berlin“ von der Siegessäule in Richtung Brandenburger Tor, wo sie nach einer kurzem Kundgebung von der Polizei direkt am „Denkmal für die Ermordeten Juden Europas“ vorbei zur Russischen Botschaft geführt wurden.

Attila Hildmann hatte seine Anhänger:innen zu einem Autokorso geladen, der am Lustgarten sein Ende fand. Hier konnte Hildmann die Treppen des Alten Museum als Tribüne für seine kruden Reden nutzen. Unter seinen Anhänger:innen waren diverse Neonazis.

 

Die Kundgebung „Nicht ohne uns“ an der Siegelsäule, die sich explizit gegen Rechts aussprach, verkam schon in der Zusammenarbeit mit den „Coronarebellen“ zur Farce. Hier durften außerdem auch der Reichsbürger Heinz Mario Kiesel, Nikolai Nerling, sowie der gerade aus der Afd ausgeschlossene Landtagspolitiker aus Baden-Württemberg Stefan Räpple, sowie der Neonazis Eric Graziani auftreten. Beide sprachen vorher schon auf der Kundgebung der „Patriotic Opposition Europe“ am Brandenburger Tor. Wie man Symbole vollkommen entleert, zeigte am Ende dann „Captain Future“. Er ließ die Anwesenden, unter denen sich Impfgegner:innen, Antisemit:innen, Friedensquerfronter:innen und diverse Neonazis befanden, zu deutschen Schlagern tanzen. Auf der Bühne hatte er ein durchgestrichenes Hakenkreuz angebracht.

 

[1] www.flickr.com/photos/recherche-netzwerk-berlin/albums/72...

 

Die Fotos unterliegen dem Copyright. Sie sind in druckbarer, hochauflösender Qualität ohne Wasserzeichen vorhanden und können für kommerzielle wie unkommerzielle Zwecke erfragt werden.

 

RechercheNetzwerk.Berlin@yahoo.com

1 2 ••• 10 11 13 15 16 ••• 60 61