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Immer ein wenig aus der Zeit gefallen wirken in der Bahnwelt des 21. Jahrhunderts die Relikte mechanischer Sicherungstechnik, allen voran die Formsignale unterschiedlicher Bauarten. Noch stärker als in manchen anderen europäischen Ländern gilt dies für Italien, wo bereits frühzeitig flächendeckend Lichtsignale die Zugsicherung übernahmen. So muss man auf der Suche nach den letzten "Flügeln" auf der Apenninhalbinsel besonders zäh sein (oder wissen, wo man Ausschau danach zu halten hat ;)), lassen sich die noch entsprechend ausgestatteten Bahnhöfe doch mittlerweile an einer Hand abzählen...

 

Zur Kompensation gleich mit zwei Signalbrücken aufwarten kann die östliche Einfahrt von Spinazzola. Die näher am Bahnhof gelegene davon passierte am 13. Juni 2018 morgens um viertel vor sieben der ALn 668 3146, unterwegs als Regionale 22331 nach Barletta. Das links zu sehende Gleis gehört zur seit 2011 außer Betrieb befindlichen Strecke nach Gravina, Altamura und Gioia del Colle.

 

PS: Die grell leuchtende Spitze eines rechts im Hintergrund aus den Bäumen ragenden Funkmastes habe ich elektronisch entfernt.

 

Pilzgruppe

8K-Video (33,1 MP) ,Schärfeverlagerung durch kontinuirliches langsames Drehen am Schärfering,Video in CapCut geschnitten (ist auch in LR möglich),Video in Helicon Focus geladen und verrechnet,Canon R5 Mark II,Adapter EF-EOS,Adapter OM-EOS, Olympus OM Zuiko Auto-Macro 90mm 1:2, 1/128 Sek., f/2,8 , ISO 100 , Stack 210 Aufnahmen, ABM 1:3 KB

 

Dieses Foto wurde mit einem 40 Jahre alten Objektiv Olympus OM Zuiko Auto-Macro

90 mm 1:2 in einem 8K Video (33 MP) aufgenommen.

Es gibt mehrere Techniken, wie gute ältere Objektive ohne Autofokus, für Foto- Bracketing benutzt werden können.

Eine Technik ist diese, bei der kein weiteres Zubehör unbedingt benötigt wird.

Die Kamera benötigt keine Fokus-Bracketing Funktion, muss aber eine Video Funktion 8K (33 MP) oder 4K (8,3 MP) besitzen.

Diese älteren Objektive bringen einen schicken Retro-Look in die Digitalfotografie, der von modernen Hightech-Objektiven und von Photoshop nicht nachgeahmt werden kann.

Durch das manuelle Steuern der Foto-Ausrüstung wird das Fotografieren entschleunigt und es entsteht mehr Raum für Kreativität, Bildgestaltung, Belichtung und technische Lösungen.

Natürlich haben in die Jahre gekommene Objektive auch einige Nachteile (keine Elektronik, kein Autofocus, keine hochvergüteten Linsen und anfällig für Streulicht).

Die Hightech-Objektive dagegen können keinen schicken Retro-Look darstellen.

 

- Neukölln 3/ 3 -

 

Während die S-Bahn seit der Wiedereröffnung des Südringes im Jahre 1995 über das elektronische Stellwerk (ESTW) Neukölln gesteuert wird, hat sich bis heute auf der Fernbahn die elektromechanische Sicherungstechnik gehalten.

 

Montag bis Freitag kommt morgens ein Containerzug mit rohen Kaffeebohnen im Güterbahnhof Berlin-Treptow an.

Am Nachmittag geht es dann mit leeren Containern wieder retour.

Der sogenannte Kaffeezug ist dabei fest in der Hand der letzten 298er von DB Cargo.

298 317 bringt an diesem Nachmittag den EZK 53063 von Berlin-Neukölln nach Seddin.

Das alte Rathaus von Swinemünde wurde 1806 errichtet - es berherbergte neben der Stadtverwaltung auch das Gericht (sogar mit Zellentrakt), das Zollamt, die Militärwache, die Kommission für Schifffahrt und die städtische Sparkasse von Swinemünde. 1840 wurde das Rathaus um den noch heute sichtbaren Turm mit der Turmuhr ergänzt - diese Uhr wurde von einem wohlhabenden Berliner gestiftet, von Isaak Schönlank, einem ehemaligen Kaufmann aus dem märkischen Friedland (heute Mirosławiec), der in Berlin als Bankier erfolgreich war - das Glockenwerk der Turmuhr wurde vor zehn Jahren durch eine elektronische Version mit Lautsprechern ersetzt.

 

Schon zur Wende zum 20. Jahrhundert zogen die einzelnen Ämter der aufstrebenden Stadt in andere Gebäude und so teilten sich bis 1945 die Aparkasse und das Heimatmuseum das einstige Rathaus.

Nach 1945 wurde das Rathaus zunächst Sitz der Stadtverwaltung Swinemünde, als eines der wenigen nicht im Krieg zerstörten Gebäude.

 

Heute ist hier der Sitz des Fischereimuseums und einer Ausstellung über die Stadtgeschichte des Ostseebades Swinemünde.

Quelle: www.travelnetto.de

;-) ...

 

Andreas Gurski kommt wohl fast überall hinein, wo er es möchte.

 

In einem Tank mit 3.000 Tonnen hochreinem Wasser befinden sich ca. 1000 Photomultiplier, die die Tscherenkow-Strahlung von Elektronen registrieren, die durch Wechselwirkung mit Neutrinos beschleunigt werden. Um die kosmische Strahlung weitgehend abzuschirmen, befindet sich der Tank tief unter der Erde.

 

Das kleinen gelben Teile, rechts neben der Dame, sind zwei mannbesetzte Ruderboote.

 

Ich traute meinen Augen kaum als die junge Dame mit passendem Glanzequipment vor dem Bild auftauchte.

 

Kamiokande steht für Kamioka Nucleon Decay Experiment und ist ein kernphysikalisches Experiment in der Nähe der japanischen Gemeinde Kamioka (heute Hida), das ursprünglich den hypothetischen Protonenzerfall nachweisen sollte.

Bald darauf kamen die Betreiber auf die Idee, die Experimentieranlage als Neutrinodetektor zu verwenden.

 

In Kamiokande konnten Neutrinos im Tscherenkow-Detektor in Echtzeit beobachtet werden. Kamiokande wurde zu Kamiokande II aufgerüstet und war ab 1985 in Betrieb.

 

Da das Experiment die Herkunftsrichtung der Neutrinos auflösen konnte, wiesen sie erstmals direkt Neutrinos von der Sonne nach und sie kamen auf rund vierzig Prozent des vorhergesagten Wertes, was das Solare Neutrinoproblem bestätigte. Im Jahre 1987 konnten elf Neutrinos der Supernova 1987A festgestellt werden. Dies war auch die erste direkte experimentelle Bestätigung der Theorien über die Prozesse beim Kollaps eines Sterns, insbesondere der Neutrinokühlung. Auch erste atmosphärische Neutrinos konnten nachgewiesen werden.

 

Der leitende Wissenschaftler Masatoshi Koshiba erhielt für seine Entdeckungen an Kamiokande 2002 mit Ray Davis den Nobelpreis für Physik. Kamiokande II erhielt 1987 den Asahi-Preis und 1989 den Bruno-Rossi-Preis.

 

In einem Tank mit 3.000 Tonnen hochreinem Wasser befinden sich ca. 1000 Photomultiplier, die die Tscherenkow-Strahlung von Elektronen registrieren, die durch Wechselwirkung mit Neutrinos beschleunigt wurden. Um die kosmische Strahlung weitgehend abzuschirmen, befindet sich der Tank tief unter der Erde.

 

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Krone Big X 770 Maishäcksler ist ab der Saison 2016 lieferbar .Mit einem MAN D2868 V8 775PS und 16,16l Motor ausgestattet, ab der Saison 2017 mit einem Liebherr D9508 V8 16,16l Motor ausgestattet und leistet bis zu 763PS.

 

Ausgereifte Technik mit neuem Design und neuem Big X 770

Mit dem Big X 770 stellt Krone auf der Agritechnica ein neues Mitglied der Feldhäcksler-Familie vor. Der neue Häcksler ist mit einem MAN V8-Motor ausgerüstet; er verfügt über 16,16 l Hubraum und 775 PS (kW 570). Dank seines „runden“, ergonomischen Designs erinnert er optisch an die jüngsten Krone Häcksler der Baureihen Big X 480/580. Bei der Konzeptionierung stand nicht nur die Optik im Vordergrund, sondern auch eine weitere Optimierung der Sicherheit. So wurde z.B. die Übersichtlichkeit der Maschine verbessert, zusätzliche Blinker im Kotflügel integriert und der Aufstieg zur Kabine mit einem zusätzlichen Tritt versehen. Zudem wird der Big X 770 (ebenso wie die Typen 600, 700, 850 und 1100) serienmäßig mit einer Häckseltrommelbremse ausgestattet, welche die Trommel in weniger als 10 Sekunden aus voller Drehzahl abbremst.

 

Beim Innenleben des Häckslers greift Krone auf ausgereifte Features zurück, so z.B. auf PowerSplit. PowerSplit ist ein intelligentes elektronisches Motorleistungsmanagement zur automatischen Anpassung an den aktuellen Leistungsbedarf. So können die Common-Rail-Motoren je nach Einsatz mit verschiedenen Maschinenleistungen gefahren werden.

 

Für den Big X 770 sowie für die Modelle 600, 700, 850 und 1100 bietet Krone erstmalig auch die MaxFlow Häckseltrommel als Variante an. Die MaxFlow Trommel ist wahlweise mit 20, 28 und 36 Messern erhältlich und eignet sich somit für alle Einsatzbedingungen. Die neue Anordnung der Messer unterhalb der Messerhalter steht für einen vergrößerten Förderraum, für mehr Durchsatz und für eine vorbildliche Laufruhe auch bei hohen Häcksellängen. Zudem dient die Anschraubleiste vom Messer zusätzlich als Verschleißschutz für den Trommelkörper. Darüber hinaus bietet Krone auch spezielle Biogastrommeln mit 40 bzw. 48 Messern (48 Messer nur für Big X 850/1100) als Spezialtrommeln für kurze Schnittlängen (40 Messer: 2,5 – 15 mm, 48 Messer: 2,0 – 12,0) an. Ebenfalls praxisgerecht ist die Vielfalt beim CornConditioner; als neue Variante ist ein CornConditioner mit 105 Zähnen erhältlich, der auch bei Häcksellängen ab 20 mm für eine vorbildliche Kornaufbereitung steht.

 

Ebenfalls ab sofort für die Baureihen Big X 600, 700, 770, 850, 1100 erhältlich ist die Wurfweitenverstellung StreamControl. Damit wird die Wurfweite des Ernteguts durch eine schwenkbare Klappe in der Rückwand des Wurfbeschleunigers von der Fahrerkabine aus eingestellt. Wird die Wurfweite „Kurz“ gewählt, hat das Erntegut wenig Kontakt mit dem Wurfbeschleuniger. Diese kraftstoffsparende Funktion empfiehlt sich bei normalem Häckselbetrieb, wenn der Transportwagen neben dem Feldhäcksler fährt. Bei der Wurfweite „Mittel/Weit“ hat das Erntegut mehr bzw. vollen Kontakt mit dem Wurfbeschleuniger; diese Funktion wählt der Fahrer z.B. beim Anhäckseln, wenn der Transportwagen hinter dem Feldhäcksler läuft.

 

Als weitere Optionen bietet Krone auch LED-Beleuchtungen für alle Arbeitsscheinwerfer und als Aufstiegsbeleuchtung an. Ebenso ist eine geregelte Siliermittelanlage inkl. Tank (Füllvolumen 300 l) erhältlich. Die Siliermittelanlage wird vom Fahrer bequem über das Terminal gesteuert. Bei der Bereifung ist zusätzlich die Version 710/70 R42 (vorne), 620/70 R30 (hinten) erhältlich; der große Reifendurchmesser bewirkt eine hohe Kontaktfläche für mehr Grip und gleichzeitig eine hohe Bodenfreiheit. Ebenfalls optional ist das neue Kamerasystem für die Rückfahr- und Auswurfbogenkamera, welches die Arbeit nicht nur sicherer macht, sondern auch deutlich erleichtert. Die Auswurfbögen wurden übrigens auch neu designt; neu im Programm ist zudem die klappbare Auswurfbogenverlängerung (für 12 reihiges Maisgebiss). Für eine einfachere Bedienung rüstet Krone den Big X ab sofort auch mit einem 10 Zoll-Terminal aus; dank der größeren Darstellung kann der Fahrer alle Funktionen jetzt noch besser überwachen.

 

Quelle Landtechnik Körner

Elektron-1 and Elektron-2 Artificial Earth Satellites (1964)

 

Museum of Cosmonautics - Moscow

 

Künstliche Erdsatelliten Elektron-1 und Elektron-2 (1964)

 

245 Kilometer lang ist sie, die Somme im Norden Frankreichs. Auf ihrem Weg von der Quelle bei Saint-Quentin durch die Picardie bis zur Mündung in den Ärmelkanal legt sie dabei aber nur einen Höhenunterschied von 86 Metern zurück, weshalb die Somme ein alles andere als reißender Strom ist. Vielmehr mäandert sie durch ein weites Tal mit ausgedehnten Feuchtgebieten. Neben Sümpfen und Wiesen prägen unzählige Teiche und Seen das Bild.

 

Einer der vielleicht schönsten Aussichtspunkte auf die Somme-Niederung bietet sich von der Abbruchkante oberhalb von Fontaine-sur-Somme. Jedenfalls ist es einer der wenigen, an dem sich auch die Bahnstrecke von Amiens nach Boulogne gemeinsam mit dem typischen Landschaftsbild in Szene setzen lässt. Der Blick reicht dabei über den Étang des Aunais, Bel Étang, Étang des Provisions und weitere bis zur gegenüber liegenden Talseite, wo sich das Örtchen Long mit seiner aus hellem Stein errichteten, neogotischen Kirche Saint-Jean-Baptiste an den Hang schmiegt.

 

Am 10. Oktober 2018 war vor diesem Hintergrund ein B 82500 (BiBi) im Design der Région Hauts-de-France als TER 848388 (Abbeville - Albert) unterwegs.

 

PS: Strauch auf Höhe des ersten Segments des AGC mittels elektronischer Säge nachträglich eliminiert!

      

Recherche im Landesarchiv NRW

 

Das Landesarchiv NRW ist das Gedächtnis des Landes Nordrhein-Westfalen und seiner Vorgängerstaaten. Es sichert Rechts- und Kulturgüter von hohem Wert und dient den Bedürfnissen der Gesellschaft nach historischer Information, Transparenz des Verwaltungshandelns und Rechtssicherheit.

 

Das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen

 

berät staatliche Behörden, Gerichte und Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen bei der Verwaltung und Sicherung ihrer Unterlagen,

entscheidet, was aus der großen Menge der dort anfallenden Unterlagen als Archivgut dauerhaft erhalten bleiben soll und übernimmt diese Unterlagen,

sammelt Unterlagen nichtstaatlicher Einrichtungen, z. B. von Parteien, Verbänden und Privatpersonen zur Ergänzung der staatlichen Überlieferung,

erschließt die übernommenen Unterlagen, um Zugangsmöglichkeiten zum Archivgut zu schaffen,

lagert das Archivgut unter geeigneten klimatischen Bedingungen, damit es unbeschadet die nächsten Jahrhunderte überdauern kann,

restauriert geschädigte Archivalien und behandelt sie konservatorisch,

stellt die Archivalien zur Benutzung bereit und berät bei Recherchen.

  

Die Überlieferung des Landesarchivs geht in Einzelstücken auf das 7. Jahrhundert zurück und reicht bis in die unmittelbare Gegenwart hinein. Die Bandbreite der verwahrten Unterlagen reicht von Urkunden, Akten, Amtsbüchern und Karten aus dem Mittelalter und der Neuzeit bis hin zu Fotos, Filmen, Tondokumente und elektronischen Aufzeichnungen aus jüngerer Zeit.

   

New Holland T7550

Da New Holland seinerzeit kein eigenes stufenloses Getriebe im Portfolio hatte, wurde die zweite Generation der Steyr CVT Traktoren erstmals, in Form der New Holland TVT-Baureihe auch in blau angeboten. War bei der genannten Baureihe nur das Topmodell mit einer elektronischen Common-Rail Einspritzung ausgestattet, so zog diese mit der T7500 Baureihe in alle Modelle ein. Vier Zapfwellengeschwindigkeiten waren ebenso serienmäßig wie eine Kabinenfederung. Die beiden Spitzenmodelle konnten mit einer hydraulischen Vorderachsfederung samt Einzelradaufhängung bestückt werden. Parallel wurden die Steyr 6100 CVT sowie die Case IH CVX Baureihe angeboten. Im Jahr 2009 wurden die New Holland T7500 Schlepper durch die Baureihe T7000 AutoCommand ersetzt.

 

Folgende Schlepper teilen sich eine Plattform:

 

Case IH

 

T7510 = Case IH CVX140

T7520 = Case IH CVX150

T7530 = Case IH CVX160

T7540 = Case IH CVX175

T7550 = Case IH CVX195

Steyr

 

T7510 = Steyr 6140 CVT

T7520 = Steyr 6150 CVT

T7530 = Steyr 6160 CVT

T7540 = Steyr 6175 CVT

T7550 = Steyr 6195 CVT

 

Mit der Inbetriebnahme des elektronischen Stellwerks in Lindau hat sich die dortige Bahnlandschaft wieder ein Stück verändert. Die Formsignale in Lindau-Aeschach und Lindau-Reutin sind Geschichte und auch auf dem Bahndamm strahlen die neuen Lichtsignale um die Wette. Einzig der Schrankenposten 48 am nördlichen Ende des Bahndamms wird noch - wie auch der Posten 1 in Lindau-Reutin - seinen Dienst bis vsl. 2023 verrichten. Am ersten Betriebstag des ESTW erreicht 218 465 mit dem EC 196 München Hbf - Zürich HB den in dem Zuge betrieblich passend umgetauften Bahnhofsteil Lindau-Insel. Derweil sind im Vordergrund schon die nächsten Arbeiten angelaufen: Im August werden die seit der Aufnahme des elektrischen Betriebs im Jahre 1954 existierenden Quertragwerke im Rahmen einer Oberleitungserneuerung aufgelöst und durch Mehrgleisausleger ersetzt. Dann wird sich die Lindauer Bahnwelt erneut ein Stück verändern....

Die letzten Sonnenstrahlen am Sonntag.

 

Ha, kennt ihr das auch? Man will unbedingt ein Foto machen, doch irgendwie sperrt sich das Licht. Nichts, aber auch wirklich nichts erscheint schön und vorteilhaft. Vielleicht ist es eine bestimmte Luftfeuchtigkeit, die es den UV-Strahlen nicht ermöglicht, wirklich durchzudringen. In den Zwischenjahreszeiten, wenn alle Farben aus dem Landschaftsbild gewichen sind, versinkt die Landschaft mangels farbliche Reize immer tiefer ein ödes Grau in Grau. So brachte unser Ausflug an den Tegernsee kein sehenswertes Foto. Ich bin dann geneigt, an der Kamera zu rütteln, ratlos, ob nun ich, das Objektiv oder die Elektronik einen Ausfall hat ... Aber da mir so etwas ähnliches schon einmal im Herbst passiert war, wusste ich, dass dieses Phänomen durch eine bestimmte Lichtsituation herbeigeführt wird.

Wir verließen den leider viel zu überlaufenen Tegernsee, der mir durch den nervigen Stop-and-Go-Verkehr immer schwer im Magen liegt, und fuhren Richtung Irschenberg nach Hause. Hier zeigte sich der Wendelstein in seiner unglaublichen Pracht und schien zum Greifen nah. Am allseits bekannten Aussichtpunkt kamen wir fast schon zu spät an, um den Sonnenuntergang einzufangen. Nur ein letzter Sonnenstrahl erwärmte noch die westliche Flanke des Wendelsteins.

Allerdings sind auch solche Touren von größtem Nutzen, will man schöne Landschaften auf den Sensor verewigen. Viele Fotos sind Schnappschüsse. Man war zur rechten Zeit am rechten Ort.

Die fotografische Realität ist jedoch, dass man eine Lokation richtig erkunden muss. Hauen Standort und Tageszeit für ein gelungenes Foto nicht hin - für solche Fälle habe ich ein kleines Notizbuch, um eine schöne Lokation nicht zu vergessen.

2016 TEG Tegernsee 0681

 

Alle Fotografien sind auch als Klarfotografie ohne künstlerische Bearbeitung erhältlich.

Am 29.01. war ich zwischen Nürnberg und Ansbach zur Fotostellensuche unterwegs, durch Zufall fand ich diese nette Stelle in Sachsen (b. Ansbach) auf dieser doch relativ unfotogenen Strecke. Der RE 19918 wurde an diesem Tag von zwei 114ern traktioniert, mit dabei war auch die ex Magdeburger 114 002, die erste Serien-114 / 212.

 

Anmerkung: Eine Stromleitung wurde elektronisch gekappt.

Schon lange hat hier kein Zug mehr gehalten. So rauschte auch hier am Vormittag des 18. April 2015 dieser Intercité aus Paris nach Belfort im stillgeleten Bahnhof von Vitrey-Vernois vorbei.

 

Dieses Motiv hatte ich zuvor bereits länger vor meinem geistigen Auge, da der Bahnhof doch noch so klassisches Eisenbahnflair versprüht.

 

Hinweis: Ein paar letzte Schleierwolken waren an diesem Morgen noch "zu bewundern" und wurden elektronisch dezimiert.

So hätte es wirklich noch vor 50 Jahren sein können. Die moderne Zeit im Hintergrund wurde elektronisch entfernt, so gefällt mir die Szene einfach besser als mit Windrädern. Der Talbot Triebwagen vom Typ "Eifel" wurde für die Euskirchener Kreisbahnen 1950 gebaut und gelangt von dort zum schmalspurigen Teil der Ruhr-Lippe Eisenbahn. Heute kaum Vorstellbar - aber was wäre das für ein kleines Highlight mit der Museumsbahn Hamm bis Lippborg zu fahren und dort in einen Schmalspurtriebwagen umzusteigen........

Seit 1964 war er dann auf Langeoog von wo er 1999 zur "Selfkantbahn" übergeben wurde. Nach der Inbetriebnahme der neuen Züge war er noch als Reserve-Triebwagen auf der Insel geblieben.

Im Garten warten schöne Motive, die Rosen blühen zur Zeit, das Wetter ist oft gut und beim oder nach dem Regen muss man raus!

 

Es war sehr windstill, deshalb konnte ich gut das "Focus Bracketing" der R5 ausprobieren. Ein Stativ ist trotzdem sehr hilfreich, wenn man kleine Fokusveränderungsschritte nutzen will und dadurch natürlich viele Bilder aufnehmen muss. Hier waren es bei einer Fokus-Abstufung von 3 ganze 40 Bilder bei einer Blende f 2.8, ISO 2000 und bei 1/125 s Verschlusszeit. Beim Zusammenfügen der Bilder (Focus Stacking) kommt der Rechner dann schon mal an seine Grenzen ;-). Die hohe Anzahl der Bilder werden rasant mit dem elektronischen Verschluss aufgenommen. Ich bin begeistert. Doch Achtung, das Motiv sollte sich dabei nicht bewegen. Bei weniger Bildern, einer höheren Fokus-Abstufung und einer größeren Blende geht auch schon mal was aus der ruhigen Hand :-).

  

- please zoom in -

 

Selbstverständlich mit von außen verstellbaren Innenspiegeln und elektronischem Kofferraummanagement.

Licht- und Laserinstallationen, untermalt mit elektronischer Musik des DJ-Duos Blank and Jones. Und das alles noch eingehüllt in einen besonderen Duft ...

Simon Fujiwara, Rebekkah (2012),

 

Rebekkah - ein 16-jähriges Mädchen aus Hackney/England,

wurde von Fujiwara gebeten, nach China zu reisen, um an einem einzigartigen sozialen Experiment teilzunehmen, bei dem sie nur eingeschränkt Zugang zu sozialen Medien erhielt und man sie bat, Fabriken zu besuchen, in denen Konsumgüter hergestellt wurden, die für Rebekkah erstrebenswert waren (Kleidung, Modeschmuck, Elektronik)

Die Reise gipfelte in einer Besichtigung der Terrakotta-Krieger, nach deren Vorbild Fujiwara Abgüsse von Rebekkahs Körper anfertigen ließ, um sie zu modernen Versionen der Kämpfer zusammenzusetzen.

Bis zu 100 Abbilder von ihr wurden in dieser Fließbandtechnik geschaffen, die die junge Britin als Vertreterin einer neuen Rasse darstellen sollen - einer in Westeuropa geborenen Kriegerin und gleichzeitig Soldatin für den sozialen Wandel.

 

f 4.0

1/40 s

100 ISO

35 mm

 

www.rafischatz-photography.de

Der 15. September war der letzte Betriebstag zwischen Lindau und Friedrichshafen vor der Sperrung zur Elektrifizierung. Mittlerweile sind nicht nur die Masten gestellt und die Oberleitung gehängt, auch die alten Formsignale mussten einem elektronischen Stellwerk weichen...

Aus und vorbei: Die Formsignale in Düsseldorf-Rath sind Geschichte; die Strecke wird bis Dezember 2025 umgebaut und in dem Zuge werden die (Licht-)Signale eines elektronischen Stellwerkes installiert.

Etwa einen Monat vor Beginn der Bauarbeiten durchfuhr noch die zur Rath-Gruppe gehörende 193 564 von RTB Cargo das schöne Ensemble (Aufnahme vom Hochstativ).

An Elektron T19 trolleybus in Lviv, Ukraine.

Noch besitzt Wasungen seine Formsignale. Doch es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis auch an diesem Bahnhof der Werrabahn das elektronische Stellwerkszeitalter Einzug nimmt. Von der ehemaligen Bedeutung dieser "Station" ist am 12.03.2022 rein garnichts mehr zu erkennen, als VT 124 der STB als RB81118 nach Neuhaus am Rennweg auf dem letzten verbliebenem Gleis zum Stehen kommt.

So etwas sieht man auch nicht alle Tage, einen Tridem Silierwagen der Marke Claas Cargos 8500 und die neue Fendt Generation der 828 .

 

Für beste Bodenschonung unter allen Bedingungen bietet CLAAS den CARGOS 8500 jetzt auch mit Tridem-Fahrwerk und 30,5-Zoll-Breifung an, eine einzigartige Kombination in diesem Segment. Der neue Kombiwagen verfügt über ein Volumen von 41,5 m3 (DIN).

 

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Pressemitteilung

CARGOS 8500 jetzt als Tridem mit 30,5-Zoll-Bereifung

Für beste Bodenschonung unter allen Bedingungen bietet CLAAS den CARGOS 8500 jetzt auch mit Tridem-Fahrwerk und 30,5-Zoll-Breifung an, eine einzigartige Kombination in diesem Segment. Der neue Kombiwagen verfügt über ein Volumen von 41,5 m3 (DIN).

 

Große Bereifung und Hundegang schonen den Boden

Mit dem Kombiwagen CARGOS 8500 ist die 30,5-Zoll-Bereifung in Kombination mit einem Tridem-Fahrwerk erstmals im 40 m3-Profisegment verfügbar. Die neue Fahrwerkvariante lässt Reifengrößen bis zu 710/50 R30,5 zu. Der große Durchmesser von bis zu 1,48 m sorgt für einen geringen Rollwiederstand. Die große Aufstandsfläche der Bereifung vermindert besonders auf feuchten und weniger tragfähigen Böden Schäden durch Verdichtungen und sichert damit Ertrag und Futterqualität. In Verbindung mit der DLG-prämierten elektronisch-hydraulischen Zwangslenkung kann der Ladewagen auch im Hundegang gefahren werden. Die überrollte Fläche wird damit nochmals vergrößert und das Gewicht optimal verteilt.

 

Genaue Ladegewichtsanzeige

In Verbindung mit hydraulisch gefederten Achsen lassen sich alle Modelle zusätzlich mit einer Ladegewichtsanzeige ausrüsten. Mit einer Genauigkeit bis zu +/– 1% werden so Gesamtgewicht und Zuladung erfasst. Ein optional erhältliches externes Display zeigt die aktuelle Nettozuladung außen am Wagen an. Diese Funktion kann über das Terminal an- und ausgeschaltet werden und ermöglicht es beispielsweise, die Ertragserfassung des Feldhäckslers direkt auf dem Feld unkompliziert und komfortabel zu kalibrieren.

Der neue CARGOS 8500 Tridem mit 30,5“ Bereifung bietet außerdem die bewährten Features der CARGOS Kombiwagen:

 

Optimale Ausladung dank abgesenktem Kratzboden

Die gesteuerte Pickup mit 2 m Arbeitsbreite nimmt das Erntegut sauber auf. Der großdimensionierte Rotor mit 22 mm breiten Förderflossen sorgt für eine leistungsstarke, schonende Materialförderung und höchste Schnittqualität. Das bewährte EFFICIENT FEEDING SYSTEM (EFS) übergibt das Erntegut direkt nach dem Schneiden über den um 500 mm abgesenkten Kratzboden in den Wageninnenraum. Durch den steilen Aufbau des Ernteguts beim Beladen infolge des abgesenkten Kratzbodens wird das Ladevolumen komplett ausgenutzt. Das optional verfügbare Dosierwalzenaggregat lässt sich in kürzester Zeit für zusätzliches Ladevolumen und schnellere Entladung im Häckseltransport ausbauen.

 

Stabiles Doppelmesser mit Einzel-Messersicherung

Für beste Zugänglichkeit zum Messerwechsel lässt sich der Messerträger hydraulisch aus- und der Kratzboden nach oben schwenken. Die CLAAS Doppelmesser sind beidseitig geschärft und extrem stabil. Mit hoher Standzeit garantieren die 40 Messer beste Schnittqualität. An langen Arbeitstagen können sie einfach gedreht werden. Alle Messer sind einzeln gegen Fremdkörper gesichert und mit einer automatischen Messerrückstellung ausgestattet. Außerdem lässt sich die Messervorspannung an unterschiedliche Einsatzbedingungen anpassen, wodurch die Messer geschont werden.

 

Automatische Knickdeichselregelung

Neben der serienmäßig verfügbaren Möglichkeit, unterschiedliche Knickdeichselpositionen für eine automatische Ansteuerung im Lade-, Transport- und Vorgewendemodus im Bedienterminal abzulegen, ist optional auch eine automatische Knickdeichselregelung erhältlich. Durch die aktive Regelung der Knickdeichsel im Belademodus wird stets ein ausreichender Freiraum zwischen Deichsel, Rotor und Pickup und dadurch ein optimaler Gutfluss sichergestellt.

 

ICT entlastet den Fahrer

Mit dem ICT CRUISE PILOT übernimmt der Ladewagen die Kontrolle auf dem Feld. Er steuert, abhängig von der Auslastung der Pickup, die Vorfahrtsgeschwindigkeit des gesamten Gespanns. Traktor und Anbaugerät agieren als Einheit zusammen, der Fahrer wird entlastet und kann sich auf die Überwachung der Arbeit konzentrieren. Durchsatzleistung und Effizienz steigen. Zudem sorgt der ICT CRUISE PILOT durch die gleichmäßige Auslastung des Ladeaggregats für einen homogenen Gutfluss. Das gewährleistet einen exakten Schnitt und beste Futterqualität

und ein "Riss" im Bild ...

 

Die ungewöhnliche Perspektive entstand dadurch, dass ich nicht in die Mitte der Vierung durfte. Der Platz war einem physikalische Geschehen vorbehalten.

 

Der Riss im Bild geht von der Mitte der Kuppe schräg zum rechten Vierungspfeiler ... und ist natürlich kein Riss, sondern ein dünnes Stahlseil.

 

Es gehört zu einer Arbeit von Gerhard Richter im Zentrum der Dominikanerkirche in Münster, ein Foucaultschen Pendel.

Wer Richter kennt, ahnt direkt, dass so eine Arbeit auch von Spiegeln begleitet wird.

 

Bei dem Foucaultschen Pendel handelt es sich um eine 48 Kilogramm schwere, nichtmagnetische Metallkugel mit 22 Zentimeter Durchmesser, die in der Vierungskuppel in 29 m Höhe an einem 3 Millimeter starken Edelstahlseil befestigt ist.

 

Sie schwingt über einer kreisrunden Platte aus Grauwacke, einem 380 Millionen Jahre alten Sedimentgestein (werden Hilde und ich später zeigen).

 

Die Bodenplatte umgibt ein Kranz mit 360-Grad-Winkelmaß-Skalierung, in Zwölferschritten eingeteilt. Platte und Kranz haben einen Durchmesser von 5,60 Meter (Schwingungsebene: 4 Meter).

 

Ein Magnetfeldantrieb im Zentrum der Bodenplatte sorgt für die ununterbrochen gleichmäßige Bewegung des Pendels durch einen neutralen Impuls.

 

Im Verlauf einer Stunde dreht sich die Ebene unter dem Pendel (und über dem Pendel) um zirka 12 Grad entgegen dem Uhrzeigersinn. Für eine vollständige Rotation um 360 Grad werden etwa 30 Stunden benötigt.

Am Nordpol wären es 24 Stunden, In Kiel ca. 29 Stunden und in München bräuchte es ca. 32 Stunden, wohingegen am Äquator keine Drehung enstehen würde.

 

Wichtig zu bemerken ist, dass die Kugel immer in einer Richtung schwingt, aber die Kirche (samt Weltkugel) sich um die Schwingungsrichtung dreht.

 

Damit die Kugel in einer leicht elliptyschen Bewegung sich nicht durch parasitäre Richtungskräfte beeinflussen lässt, wird die Bahn ständig elektronisch vermessen und durch ein aufwendiges Computerprogramm und errechnete magnetische Impulse in einer sauberen Schwingungsbahn gehalten.

  

So wird die erstmals im Jahr 1851 von dem französischen Physiker Léon Foucault in einem Pendelversuch nachgewiesene Erdrotation sichtbar.

 

ƒ/7.1

16.0 mm

1/60

320

 

FV0A4611_pa2

Bei der Silette L handelte es sich um die erste Agfa-Kamera mit eingebauten Belichtungsmesser, sie ging 1955 in Produktion, wozu man eigens die Abteilung Instrumentenbau im Werk München einrichtete, und 1956 in den Verkauf. Dieser Belichtungsmesser fand in einer geänderten Gehäusekappe Platz, er war ungekoppelt, besaß also ein eigenes Einstellrad, und arbeitete – wie alle elektronischen Belichtungsmesser seiner Zeit – mit einer Selenzelle.

 

Die Kamera ist, nach einem Wasserschaden, in einem sehr schlechten Zustand und wartet jetzt auf Pflege. Zur Kamera gehört noch eine Braune Ledertasche, die ich aber erst nach der Aufarbeitung zeigen kann.

Konnte nicht Nein sagen, dafür ist sie zu schön

Während einer Baumaßnahme auf der Strecke zwischen Osnabrück und Rheine wurden die Fernverkehrszüge der Relation Amsterdam - Berlin nach Münster mit dortigem Endziel umgeleitet. Die Aufnahme entstand von einer Brücke südlich des Bahnhofs Ostbevern.

COPYRIGHT © 2012

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Nachdruck, auch auszugsweise, sowie Vervielfältigung oder Verbreitung mittels elektronischer Medien sind nur mit meine schriftliche Genehmigung gestattet!

 

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Bahnhof Voldagsen mit Stellwerk VF.

Landkreis Hameln-Pyrmont.

Der Bahnhof Voldagsen ist geschlossen. Dafür wurde 700 Meter weiter in Marienau ein neuer Haltepunkt im Februar 2025 eröffnet.

Ersetzt wurde das Relaisstellwerk durch ein elektronisches Stellwerk.

.... wer hält länger aus - das galt zunächst beim "Ansitz". Die aktiven Kerlchen hatten meine extrem vorsichtige Annäherung bemerkt und waren sofort verschwunden. Kein Knurren war mehr zu hören, keine Wasserbewegung war zu sehen, das Bein schlief mir schon ein - da bewegte sich was und das Spektakel ging von vorne los. Bloß nicht bewegen und den Verschluss der Kamera auf den lautlosen Elektronischen geschaltet. Augenautofokus funktionierte nicht bei dem Gewirr an Wasserpflanzen, mit einem Schärfepunkt konnte ich dann aber gut auch mit ausgeklapptem Display fokussieren. .... und bamm waren einige Bilder im Kasten. Ein schöner, wenn auch nicht sonniger Abend. :) :)

 

Könnte das Weibchen des Moorfrosches sein.

Sie ist fasziniert von einem Foto aus ihrer Heimat ...

 

Kamiokande steht für Kamioka Nucleon Decay Experiment und ist ein kernphysikalisches Experiment in der Nähe der japanischen Gemeinde Kamioka (heute Hida), das ursprünglich den hypothetischen Protonenzerfall nachweisen sollte. Das Experiment wurde vom japanischen Physiker Masatoshi Koshiba konzipiert und von 1982 bis 1983 aufgebaut. Protonenzerfälle konnten nicht nachgewiesen werden, sie lieferten aber die damals besten unteren Schranken für die Lebensdauer des Protons, was später in Kamiokande II fortgesetzt wurde. Bald darauf kamen die Betreiber auf die Idee, die Experimentieranlage als Neutrinodetektor zu verwenden. Insbesondere sollte das zuerst von Ray Davis im Homestake-Experiment beobachtete solare Neutrinodefizit bestätigt werden. In Davis’ Experiment wurden radiochemische Methoden verwendet, in Kamiokande konnten Neutrinos im Tscherenkow-Detektor in Echtzeit beobachtet werden. Kamiokande wurde zu Kamiokande II aufgerüstet und war ab 1985 in Betrieb, hatte aber mit Hintergrundradioaktivität insbesondere vom Radon zu kämpfen, sodass die eigentliche Datenaufnahme 1987 begann. Da das Experiment die Herkunftsrichtung der Neutrinos auflösen konnte, wiesen sie erstmals direkt Neutrinos von der Sonne nach und sie kamen auf rund vierzig Prozent des vorhergesagten Wertes, was das Solare Neutrinoproblem bestätigte (Davis kam im Homestake-Experiment auf ein Drittel). Im Jahre 1987 konnten zwölf Neutrinos der Supernova 1987A festgestellt werden. Dies war auch die erste direkte experimentelle Bestätigung der Theorien über die Prozesse beim Kollaps eines Sterns, insbesondere der Neutrinokühlung. Auch erste atmosphärische Neutrinos konnten nachgewiesen werden.

 

Der leitende Wissenschaftler Masatoshi Koshiba erhielt für seine Entdeckungen an Kamiokande 2002 mit Ray Davis den Nobelpreis für Physik. Kamiokande II erhielt 1987 den Asahi-Preis und 1989 den Bruno-Rossi-Preis.

 

In einem Tank mit 3.000 Tonnen hochreinem Wasser befinden sich ca. 1000 Photomultiplier, die die Tscherenkow-Strahlung von Elektronen registrieren, die durch Wechselwirkung mit Neutrinos beschleunigt wurden. Um die kosmische Strahlung weitgehend abzuschirmen, befindet sich der Tank tief unter der Erde.

 

1996 ging der Nachfolger Super-Kamiokande in Betrieb. Später kam KamLAND hinzu (Datenaufnahme ab 2002).

 

Im heutigen Kamioka-Observatorium befinden sich auch Gravitationswellendetektoren. (CLIO für Testzwecke und im Aufbau und wahrscheinlich ab 2018[veraltet] aktiv KAGRA).

 

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218 472 mit dem RE 55787 Goslar - Wernigerode passiert am 11.08.2022 den zwischen Oker und Vienenburg gelegenen ehem. Posten 31.

 

Ein Schild elektronisch entfernt.

RTB Cargo 2019 305 fuhr am 19.5. mit einem leeren Getreidezug von Gent Rodehuizedok nach Aschaffenburg und weiter als SLGAG 45183 nach Hegyeshalom bzw. Ferencváros Nyugati rendező.

  

Die ersten beiden Wagen wurden elektronisch gesäubert.

Die oft beschriebene Internationalität am Bodensee hat – bezogen auf die Eisenbahn – seit dem 29. Februar 2020 eine Anekdote mehr zu bieten: Für die Probefahrten zur Inbetriebnahme des Elektronischen Stellwerks in Lindau rückte nicht etwa ein Fahrzeug aus Deutschland an, sondern die 2016 043 aus Österreich. Mehrfach wurde zunächst die Grenzstrecke zwischen Lindau-Reutin und Lochau-Hörbranz befahren, zum Schluss ging es dann noch eine Runde via Lindau Hbf auf die Bodenseegürtelbahn nach Enzisweiler, wo die Formsignale zunächst noch eine Schonfrist bekommen. Im Bild ist die Lok gerade ins Gleis 2 eingefahren, in Kürze beginnt die Rückfahrt. Die Oberleitung zwischen Friedrichshafen und Lindau ist schon fast fertig. Bis zu deren Inbetriebnahme wird es aber noch knapp zwei Jahre dauern.

Gut versteckt im dicht gewachsenen Seeufer wähnt sich das Teichhuhnjunge sicher. Gut gedacht, doch ich konnte mich mit wenig Bewegung annähern. Doch keine Gefahrich - mit elektronischen Verschluss konnte ich lautlos und ohne das Tier zu stören mein Foto "schießen". ;)

182 580 in Krumau mit dem SDG 61030 von Steyrling über Selzthal und Steyr nach Linz Voest

  

-Rollo elektronisch hochgezogen

präsentieren sich etliche Bahnübergänge an den Kursbuchstrecken 390 und 395, die DB modernisiert die Strecken nach und nach, bis zum Jahr 2030 soll dann der Betrieb von einem Elektronischen Stellwerk in Oldenburg ferngesteuert werden.

Der ICE 1103 von Norddeich-Mole nach Stuttgart passiert am Ostersamstag in schneller Fahrt den Bahnübergang bei km 318,0 der Emslandstecke bei Folmhusen.

Windanzeiger.

Der Semaphor

 

Unter einem Semaphor versteht man einen optischen Windanzeiger, der in den Zeiten vor Einführung der elektronischen Kommunikation ein nicht unwichtiges Informationsmittel darstellte. 1893 wurde ein solches, knapp 20 Meter hohes Gerät neben dem Leuchtturm Hohe Weg (1856) in der Wesermündung installiert. Es zeigte der vorbeifahrenden Schifffahrt Windstärke und -richtung an. Zwei 4,5 Meter lange Zeiger beschrieben die Windrichtung, sechs 1,5 Meter lange Zeiger zeigten die Windstärken 1-12 an, wobei ein Zeiger jeweils für zwei Windstärken stand.

 

1972 erfolgte die Stilllegung des Semaphors, ein Jahr später wurde der Leuchtturm automatisiert. 1976 musste das stark verrostete Anzeigegerät demontiert werden. Wichtige Teile wurden im Deutschen Schifffahrtsmuseum (DSM) in Bremerhaven eingelagert.

 

Auf Initiative der Schiffahrtsgeschichtlichen Gesellschaft Bremerhaven ließ die Stadt, unter Verwendung der Originalteile aus dem Deutschen Schifffahrtsmuseum, zur „Sail 2005“ den Semaphor rekonstruieren und an der Nordmole der Einfahrt zum Neuen Hafen aufstellen. Alle zwei Stunden sendet der Deutsche Wetterdienst die aktuellen Winddaten für Borkum und Helgoland, die der Semaphor dann anzeigt.

 

Quelle: Bremerhaven.de

Bei der Schmalspurbahn von La Chaux-de-Fonds nach Les Ponts de Martel tut sich wieder einmal was. Nachdem die Be 4/4 aus den Jahren 1991 und 1996 nun gut 30 Jahre ohne grössere Revisionen auf der gut 17km langen Stichbahn den Gesamtverkehr abwickeln, erreicht die Elektronik langsam ihr Lebensende. Darum wurde gemeinsam mit der CJ und TPC eine Gemeinschaftsbestellung über 11 Züge getätigt. Davon gehen sechs an die CJ, drei an die TPC und die noch verbleibenden zwei werden bei der TransN den Verkehr auf der Kursbuchstrecke 222 abwickeln. Besagte Strecke von La Chaux-de-Fonds nach Les Ponts de Martel ist landschaftlich eher unspektakulär, hat sie doch nur ganz wenige eher kurze Tunnels. Erleben kann man auf der Bahn das typische Leben im Jura. Bauernhöfe im Tal mit Fichtenwäldern auf den Hügeln, grössere Berge sind hier nicht zu finden. Das Spektakulärste, was das Tal zu bieten hat, ist dann der Anblick einer Felsnase. Ebenfalls spannend ist kurz vor Les Ponts de Martel eines der letzten stillgelegten Torfabbaugebiete in der Schweiz.

Sizilien im Allgemeinen und Taormina im Speziellen sind seit jeher ein Sehnsuchtsort all derjenigen, die nach mediterraner Lebensfreude und Sommerfrische dürsten. Im noblen Grand Hotel Timeo beispielsweise stiegen zu Taorminas Glanzzeit namhafte Schriftsteller aus ganz Europa, aber auch der Rasputin-Mörder Fürst Jussupow oder der deutsche Kaiser Wilhelm II. ab. Auch Johann Wolfgang von Goethe zeigte sich beeindruckt von der Stadt. Wer kann es ihnen angesichts der exponierten Lage oberhalb des Ionischen Meeres und der Symbiose aus Kultur und Architektur mit der umgebenden Landschaft verübeln?

 

Stets im Blick ist dabei auch der unbestrittene Herrscher Siziliens, der gut 3300 Meter hohe Ätna, dessen Gipfel bis weit in das Frühjahr hinein eine weiße Schneeschicht ziert. Goethe schrieb während seines Besuchs in Taormina 1787: "Dann schließt der ungeheure, dampfende Feuerberg das weite, breite Bild, aber nicht schrecklich, denn die mildernde Atmosphäre zeigt ihn entfernter und sanfter, als er ist." Und tatsächlich ist die Ambivalenz, die von Europas höchstem Vulkan ausgeht, bemerkenswert. Während er sich die längste Zeit des Jahres friedlich und höchstens einmal ein paar kleine Dampfwolken ausstoßend im Zaum hält, zeigte der Ätna zuletzt an Weihnachten 2018, welche unbändige und zerstörerische Kraft in ihm steckt...

 

Inmitten dieser Szenerie verläuft die sizilianische Ostküsten-Strecke Messina - Catania - Siracusa, die am Morgen des 9. April 2014 ein unerkannt gebliebener "Caimano" mit IC 722 (Siracusa - Messina [- Rom]) nordwärts befuhr. Fünf Jahre später ist es schwer geworden, ein derart sauberes Exemplar des markanten Italo-Sechsachsers vor die Linse zu bekommen und die Ablösung auch in ihrem letzten Refugium Sizilien durch E464 (!) ist bereits angekündigt. Was daraus wird, zeigt die Zukunft, denn in Süditalien mahlen die Mühlen manchmal etwas langsamer...

 

PS: Um das Panorama adäquat einfangen zu können, ist das Bild aus zwei Querformat-Aufnahmen zusammengesetzt. Darüber hinaus ist eine helle Mülltüte vom elektronischen Winde verweht worden...;)

Ich war zwar in meiner Sturm und Drang Zeit in der Fachgruppe Ornithologie, aber hier muss ich passen. Die elektronischen Bestimmungshilfen (Merlin, Google Lens ;-)) meinen, es könnte sich um einen (weiblichen) Halsbandschnäpper (Ficedula albicollis) handeln. Warum das und kein gewöhnlicher Trauerschnäpper (Ficedula hypoleuca) weiß ich leider nicht. Das bleibt das Geheimnis der Algorithmen.

Dacora war der Markenname eines Fotoapparate-Herstellers mit Sitz in Reutlingen und München.

 

Die Firma wurde wohl am 1. Januar 1946 von Bernhard Dangelmaier in Reutlingen gegründet. Bis 1954 hieß sie Dangelmeier & Co., danach DACO - Dangelmeier & Co und ab 1960 Dacora-Kamerawerk Dangelmaier & Co.

 

Im Jahre 1969 wurde das Unternehmen von der US-amerikanischen Firma Leach Relais und Elektronik übernommen und hieß von da an Dacora - Kamerawerk GmbH. 1972 wurde der Firmensitz nach München verlegt. Noch im selben Jahr wurde die Produktion allerdings eingestellt.

 

Das Werk stellte u.a. folgende Kameras her:

 

Daco (Kunststoffbox)

Daci (Metallbox in Schwarz, Grün, Rot und Grau)

Dacora I und II (Balgenkameras für Rollfilm)

Digna (auch als Ilford Sporti)

Dacora 66 (auch als Ilford Sporty 6)

Dignette (diverse Modelle)(auch als Ilford Sportsman)

Super Dignette (diverse Modelle alle mit Entfernungsmesser)

matic

matic 4D (mit 4 Auslösern, je nach Entfernung)[1]

Dacors CC (auch als Ilford SM)

Dacora D101 und D101F (Kamera für den Rapid-Film)

Dacora D202 (Kamera für den Rapid-Film)

Dacora D303 (Kamera für den Rapid-Film)

Dacora D404 (Kamera für den Rapid-Film)

Instacora (diverse Modelle, die es auch als Ilford gab)

The Lincoln Tower in Fort Wayne, Indiana, United States, is an Art Deco highrise building. Construction started in late 1929 with the building's opening in 1930. For decades, it was the tallest building in the state.The building was also known as "Lincoln Bank Tower" to distinguish it from the building at 215 Berry Street, which had been known as the "Lincoln Life Building" from 1912 until 1923. Today, that other building is commonly known by the original Elektron Building name.

DGS 56180 Basel Bad Rbf - Lübeck Skandinavienkai

 

Am frühen Morgen des 12. Juli 2020 erreichte mich die Meldung, dass der sonntäglich LKW Walter-KLV nach Lübeck zum Skandinavienkai genau passend nach der Nachtschicht im Hamburger Raum auftauchen würde. Da das Wetter mitspielte und ich auch nicht sonderlich müde gewesen bin, habe ich mich mal auf den Deich an den Norderelbbrücken gestellt. Ich hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass dort der Schatten des einen Baumes doch noch arg ins Gleis ragen würde. Dieser wanderte aber von Minute zu Minute aus dem Auslösepunkt heraus. Zum Glück ließ sich der mit 193 468 von SBB Cargo bespannte Blockzug noch ein wenig Zeit, so dass das Licht immer besser wurde. Als der Zug dann in einiger Entfernung auf der Bildfläche erschien, war auch die Gefahr eines S-Bahnschadens nicht gegeben. Dadurch dass es ein Sonntag war, fuhren die Schnellbahnen auf den vorderen beiden Gleisen nur alle 20min. In der Woche habe ich die Stelle auch ein paar Tage später besucht und kann Euch sagen, dass das Ganze dann nicht so viel Spaß macht, wenn gefühlt alle 3min eine S-Bahn einem durchs Bild fährt. Auch von hinten war kein Rollgeräusch auf den Stahlbrücken zu hören und so konnte ich gegen 6:30 Uhr erfolgreich meinen ersten roten SBB Cargo International Vectron in die Bildersammlung aufnehmen. Danach packte ich meine Sachen und es ging zufrieden nach Hause ins Bett...

 

Ich habe einen Betonpfosten und einen Stromkasten zwischen den Gleisen ins elektronische Nirwana befördert...

 

UPDATE zur Fotostelle! Aktuell auch nicht mehr mit Leiter umsetzbar. Es wurde auf der Höhe der Lokfront ein neuer zusätzlicher gut 2m hoher Stromkasten aufgestellt. Wieder eine Fotostelle im Hamburger Raum weniger...

Ein Moment purer Magie im Herzen Manhattans – eingefangen in analogem Filmlook à la Kodak Portra. Die Sonne taucht die Straßenschluchten in warmes Licht, gelbe Taxis ziehen vorbei, ein Fahrrad wartet geduldig am Rand – als hätte die Zeit kurz angehalten. Dieses Bild vereint urbanen Alltag mit filmischer Nostalgie – ein Liebesbrief an die Straßen von New York.

 

Shot by fujicolours_official | www.fujicolours.com

Mehr analoge Vibes & elektronische Klangwelten folgen. Stay tuned!

Wegen Bauarbeiten verkehren die IC von Amsterdam nach Berlin nur bis Osnabrück. Deshalb sind sie zur fast 100% pünktlich unterwegs. Bei Holten legt sich die NS 1761 mit dem IC 148 schneidig in die Kurve. Die Loks der Reihe 1700 wurden zu Anfang der 1990er Jahre gebaut und basieren auf dem Grundprinzip französischen Lok BB 7200 allerdings mit moderner Elektronik. Die 1,5 kV Gleichstromloks blicken trotz ihres geringen Alter in eine ungewisse Zukunft, zum Einsatzende vor den IC`s zwischen Bentheim und Amsterdam.

 

Die gediegene Reichsbahninfrastruktur mit all den schönen Flügelsignalen im Zeitzer Pbf wird bald Geschichte sein. Noch in diesem Jahr sollen die Umbauarbeiten hin auf elektronische Stellwerkstechnik erfolgen.

Fahrdienstleiter Sarstedt.

Geplante ABN November 2024.

Die Relaisstellwerke werden durch neue Elektronische Stellwerke (ESTW) ersetzt.

2015 Dauerlicht in der Nacht

Morgenstelle Tübingen

 

Keiner kann es ausschalten

 

180 mm

 

Cityscape

Night in town

 

Nacht in der Stadt

 

Störungen der Elektronik

  

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