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Iceland, June 5th, 2011 - Day of Ash

Fog shrouds moss covered columnar basalt towers high in the Columbia River Gorge.

Am 7. Juni 2019 zeigte sich das Wetter in Kassel freundlich mit Temperaturen um die 23 Grad Celsius. Die Sonne schien Ă¼berwiegend, begleitet von leichter Bewölkung und mĂ¤ĂŸigem Wind. Die Bedingungen waren angenehm fĂ¼r einen Besuch des Bergparks Wilhelmshöhe und der dortigen Anlagen.

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel ist einer der bedeutendsten Landschaftsparks Europas und zählt seit 2013 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Seine Entstehung reicht zurĂ¼ck bis ins späte 17. Jahrhundert, als Landgraf Karl von Hessen-Kassel den Bau einer repräsentativen Sommerresidenz mit weitläufigem Park in Auftrag gab. Die ursprĂ¼ngliche Anlage war stark vom Ideal des barocken Gartens geprägt, mit strenger Symmetrie, Terrassen und Sichtachsen. Ab dem späten 18. Jahrhundert erfolgte ein schrittweiser Wandel hin zu einem englischen Landschaftsgarten, der natĂ¼rliche Formen, Wasserläufe und Baumgruppen betonte. Zentrum der historischen Anlage ist das Schloss Wilhelmshöhe, das im klassizistischen Stil errichtet wurde und ursprĂ¼nglich als Sommerresidenz der hessischen Landgrafen und KurfĂ¼rsten diente. Später wurde es von JĂ©rĂ´me Bonaparte während der napoleonischen Zeit genutzt und diente im 19. Jahrhundert dem preuĂŸischen Königshaus. Heute beherbergt das Schloss eine bedeutende Gemäldegalerie mit Werken Alter Meister, darunter zahlreiche Gemälde von Rembrandt, Rubens und DĂ¼rer.

 

Ein weiteres zentrales Element des Bergparks ist der Herkules, ein monumentales Oktogon mit der darĂ¼berstehenden Kupferstatue des Herkules, das auf einem kĂ¼nstlich angelegten Felsen thront. Der Bau begann 1701 und wurde in mehreren Etappen bis 1717 fertiggestellt. Die Statue selbst ist etwa 8 Meter hoch, das gesamte Bauwerk inklusive Unterbau erreicht eine Höhe von 70 Metern und liegt auf rund 530 Metern Ă¼ber dem Meeresspiegel. Der Herkules bildet das oberste Ende einer spektakulären barocken Wasserachse, die sich terrassenartig den Hang hinunterzieht. Die Wasserspiele, die ebenfalls auf Landgraf Karl zurĂ¼ckgehen, wurden im frĂ¼hen 18. Jahrhundert ohne maschinelle Hilfe entwickelt und funktionieren ausschlieĂŸlich durch natĂ¼rlichen Wasserdruck, der durch Reservoirs im Habichtswald erzeugt wird. Das Wasser flieĂŸt von der Statue Ă¼ber Kaskaden, Aquädukte, Grotten und Wasserfälle bis zum Schloss. Der Wasserlauf endet im Fontänenteich mit einer bis zu 50 Meter hohen Fontäne. Die Anlagen zeugen von einem herausragenden technischen und gestalterischen Verständnis der Zeit und waren Vorbild fĂ¼r ähnliche Gartenprojekte in Europa.

 

Neben dem Herkules und dem Schloss befinden sich im Park weitere historische Bauten wie das Ballhaus, die Löwenburg und das Alte Schloss. Die Löwenburg wurde Ende des 18. Jahrhunderts im Stil einer mittelalterlichen Ritterburg als romantisches Ruinenensemble errichtet und war ebenfalls Teil der Gesamtinszenierung des Parks. Sie diente als RĂ¼ckzugsort und wurde teilweise als Mausoleum genutzt. Das Ballhaus wiederum war ursprĂ¼nglich ein barockes Gartenhaus, das später zu einem Theater umgebaut wurde. Die Gesamtanlage des Bergparks ist nicht nur ein Ausdruck fĂ¼rstlicher Repräsentation, sondern dokumentiert auch den Wandel europäischer Gartenkunst von der formalen zur landschaftlich geprägten Gestaltung. In ihrer Vielfalt zeigt sie die Entwicklung der Kulturgeschichte vom Absolutismus Ă¼ber die Romantik bis in die Moderne. Die sorgfältige Restaurierung der Bauten und Gärten im 20. und 21. Jahrhundert macht den Bergpark heute zu einem bedeutenden Zeugnis europäischer Garten- und Architekturgeschichte.

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe ist nicht nur ein historisch bedeutsamer Ort, sondern auch ein ökologisch wertvolles Gebiet mit vielfältigen Lebensräumen. Seine besondere Lage am Westhang des Habichtswalds schafft ein abwechslungsreiches Relief mit terrassierten HöhenzĂ¼gen, Wasserläufen, Wiesen und Waldflächen. Diese topografische Vielfalt bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Die naturnahen Wälder des Parks bestehen vor allem aus Buchen, Eichen und Ahorn, ergänzt durch alte Baumgruppen wie Kastanien, Linden und Platanen, die bereits im 18. Jahrhundert gepflanzt wurden. In den höheren Lagen finden sich auch Fichten und Tannen, während die Talbereiche von parkartigen Wiesen und Zierteichen durchzogen sind. Die Wiesenflächen, teils durch Mahd, teils durch extensive Beweidung gepflegt, fördern eine reiche Flora mit heimischen Wildblumen, darunter Margeriten, Wiesenkerbel und Kuckuckslichtnelken. In den feuchteren Bereichen der Wasserläufe gedeihen Seggen, Schilf und Bachbunge.

 

Die kĂ¼nstlich angelegten Wasserwege mit Kaskaden, Grotten und Teichen bieten auch Lebensraum fĂ¼r Amphibien wie Teichmolch und Grasfrosch. Libellen und Wasserläufer sind regelmĂ¤ĂŸig an den Becken zu beobachten, während der Habichtswald als angrenzender Naturraum Nistplätze fĂ¼r verschiedene Vogelarten bietet. In den Baumkronen brĂ¼ten Eichelhäher, Kleiber und Waldkauz, auch Spechtarten wie der Buntspecht sind vertreten. Fledermäuse nutzen die historischen Gebäude als Sommerquartiere. Die Luftbewegung im Park ist durch die Höhenlage und die Wasserläufe gut durchmischt, was das Mikroklima begĂ¼nstigt und eine gute Luftqualität schafft. Der Park Ă¼bernimmt darĂ¼ber hinaus wichtige ökologische Funktionen fĂ¼r die Stadt Kassel, indem er Regenwasser speichert, das Stadtklima abkĂ¼hlt und als RĂ¼ckzugsraum fĂ¼r die Artenvielfalt dient.

 

Ein weiteres naturkundliches Element sind die geologischen Gegebenheiten im Untergrund. Der Habichtswald besteht aus vulkanischem Basaltgestein, was sich in den Kaskaden und Grotten architektonisch widerspiegelt. Die Grotten bestehen teilweise aus natĂ¼rlichen Gesteinen, aber auch aus kĂ¼nstlich zusammengestellten Materialien, die mit mineralischen Ablagerungen versehen wurden, um ein naturnahes Erscheinungsbild zu erzeugen. Die Kombination aus gestalteter Natur und natĂ¼rlichen Prozessen verleiht dem Park seinen besonderen Charakter. Dabei wurde in den letzten Jahrzehnten groĂŸer Wert auf die Erhaltung der ökologischen Strukturen gelegt. Zahlreiche MaĂŸnahmen zur Renaturierung der Wasserläufe und zur Förderung der Artenvielfalt wurden umgesetzt. Besucherlenkung, Informationsangebote und die Pflege durch spezialisierte Gärtner tragen dazu bei, das ökologische Gleichgewicht inmitten des kulturellen Erbes zu bewahren. Der Park erfĂ¼llt damit sowohl historische als auch umweltbezogene Funktionen in einem der grĂ¶ĂŸten zusammenhängenden Landschaftsgärten Europas.

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe mit Herkules und Wasserspielen zählt zu den meistbesuchten SehenswĂ¼rdigkeiten Nordhessens und ist ein bedeutendes Ausflugsziel fĂ¼r kulturell und landschaftlich Interessierte.

 

Wikipedia-Link:

de.wikipedia.org/wiki/Bergpark_Wilhelmshöhe

 

Kamera und Objektiv:

Sony QX1 und Sony SEL18200

Sony A6500 und Sony SEL18200LE

Sony ILCE-7CR und Sony SEL24240

 

Bildinformation:

12MP - 3465 x 3465 px - ca. 3 bis 6MB

Bildbearbeitung: Adobe Photoshop Express

 

#Deutschland #Hessen #Kassel #Wilhelmshöhe #BergparkWilhelmshöhe #Herkules #Wasserspiele #Löwenburg #SchlossWilhelmshöhe #Barockgarten #Landschaftspark #UNESCOWelterbe #Naturfotografie #Reisefotografie #Landschaftsfotografie #Kulturlandschaft #HistorischeGärten #Gartenkunst #Fototour #Biodiversität #Geologie #Wasserarchitektur #Parklandschaft #Reisen #Fotografie #Entdeckungsreise #Naturerlebnis #Stadtgeschichte #Basaltformation #Habichtswald

 

#Germany #Hesse #Kassel #Wilhelmshoehe #WilhelmshoehePark #HerculesMonument #WaterFeatures #LionsCastle #WilhelmshoehePalace #BaroqueGarden #LandscapePark #UNESCOWorldHeritage #NaturePhotography #TravelPhotography #LandscapePhotography #CulturalLandscape #HistoricGardens #GardenArt #PhotoTour #Biodiversity #Geology #WaterArchitecture #ParkLandscape #Travel #Photography #Exploration #NatureExperience #CityHistory #BasaltFormation #Habichtswald

Am 7. Juni 2019 zeigte sich das Wetter in Kassel freundlich mit Temperaturen um die 23 Grad Celsius. Die Sonne schien Ă¼berwiegend, begleitet von leichter Bewölkung und mĂ¤ĂŸigem Wind. Die Bedingungen waren angenehm fĂ¼r einen Besuch des Bergparks Wilhelmshöhe und der dortigen Anlagen.

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel ist einer der bedeutendsten Landschaftsparks Europas und zählt seit 2013 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Seine Entstehung reicht zurĂ¼ck bis ins späte 17. Jahrhundert, als Landgraf Karl von Hessen-Kassel den Bau einer repräsentativen Sommerresidenz mit weitläufigem Park in Auftrag gab. Die ursprĂ¼ngliche Anlage war stark vom Ideal des barocken Gartens geprägt, mit strenger Symmetrie, Terrassen und Sichtachsen. Ab dem späten 18. Jahrhundert erfolgte ein schrittweiser Wandel hin zu einem englischen Landschaftsgarten, der natĂ¼rliche Formen, Wasserläufe und Baumgruppen betonte. Zentrum der historischen Anlage ist das Schloss Wilhelmshöhe, das im klassizistischen Stil errichtet wurde und ursprĂ¼nglich als Sommerresidenz der hessischen Landgrafen und KurfĂ¼rsten diente. Später wurde es von JĂ©rĂ´me Bonaparte während der napoleonischen Zeit genutzt und diente im 19. Jahrhundert dem preuĂŸischen Königshaus. Heute beherbergt das Schloss eine bedeutende Gemäldegalerie mit Werken Alter Meister, darunter zahlreiche Gemälde von Rembrandt, Rubens und DĂ¼rer.

 

Ein weiteres zentrales Element des Bergparks ist der Herkules, ein monumentales Oktogon mit der darĂ¼berstehenden Kupferstatue des Herkules, das auf einem kĂ¼nstlich angelegten Felsen thront. Der Bau begann 1701 und wurde in mehreren Etappen bis 1717 fertiggestellt. Die Statue selbst ist etwa 8 Meter hoch, das gesamte Bauwerk inklusive Unterbau erreicht eine Höhe von 70 Metern und liegt auf rund 530 Metern Ă¼ber dem Meeresspiegel. Der Herkules bildet das oberste Ende einer spektakulären barocken Wasserachse, die sich terrassenartig den Hang hinunterzieht. Die Wasserspiele, die ebenfalls auf Landgraf Karl zurĂ¼ckgehen, wurden im frĂ¼hen 18. Jahrhundert ohne maschinelle Hilfe entwickelt und funktionieren ausschlieĂŸlich durch natĂ¼rlichen Wasserdruck, der durch Reservoirs im Habichtswald erzeugt wird. Das Wasser flieĂŸt von der Statue Ă¼ber Kaskaden, Aquädukte, Grotten und Wasserfälle bis zum Schloss. Der Wasserlauf endet im Fontänenteich mit einer bis zu 50 Meter hohen Fontäne. Die Anlagen zeugen von einem herausragenden technischen und gestalterischen Verständnis der Zeit und waren Vorbild fĂ¼r ähnliche Gartenprojekte in Europa.

 

Neben dem Herkules und dem Schloss befinden sich im Park weitere historische Bauten wie das Ballhaus, die Löwenburg und das Alte Schloss. Die Löwenburg wurde Ende des 18. Jahrhunderts im Stil einer mittelalterlichen Ritterburg als romantisches Ruinenensemble errichtet und war ebenfalls Teil der Gesamtinszenierung des Parks. Sie diente als RĂ¼ckzugsort und wurde teilweise als Mausoleum genutzt. Das Ballhaus wiederum war ursprĂ¼nglich ein barockes Gartenhaus, das später zu einem Theater umgebaut wurde. Die Gesamtanlage des Bergparks ist nicht nur ein Ausdruck fĂ¼rstlicher Repräsentation, sondern dokumentiert auch den Wandel europäischer Gartenkunst von der formalen zur landschaftlich geprägten Gestaltung. In ihrer Vielfalt zeigt sie die Entwicklung der Kulturgeschichte vom Absolutismus Ă¼ber die Romantik bis in die Moderne. Die sorgfältige Restaurierung der Bauten und Gärten im 20. und 21. Jahrhundert macht den Bergpark heute zu einem bedeutenden Zeugnis europäischer Garten- und Architekturgeschichte.

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe ist nicht nur ein historisch bedeutsamer Ort, sondern auch ein ökologisch wertvolles Gebiet mit vielfältigen Lebensräumen. Seine besondere Lage am Westhang des Habichtswalds schafft ein abwechslungsreiches Relief mit terrassierten HöhenzĂ¼gen, Wasserläufen, Wiesen und Waldflächen. Diese topografische Vielfalt bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Die naturnahen Wälder des Parks bestehen vor allem aus Buchen, Eichen und Ahorn, ergänzt durch alte Baumgruppen wie Kastanien, Linden und Platanen, die bereits im 18. Jahrhundert gepflanzt wurden. In den höheren Lagen finden sich auch Fichten und Tannen, während die Talbereiche von parkartigen Wiesen und Zierteichen durchzogen sind. Die Wiesenflächen, teils durch Mahd, teils durch extensive Beweidung gepflegt, fördern eine reiche Flora mit heimischen Wildblumen, darunter Margeriten, Wiesenkerbel und Kuckuckslichtnelken. In den feuchteren Bereichen der Wasserläufe gedeihen Seggen, Schilf und Bachbunge.

 

Die kĂ¼nstlich angelegten Wasserwege mit Kaskaden, Grotten und Teichen bieten auch Lebensraum fĂ¼r Amphibien wie Teichmolch und Grasfrosch. Libellen und Wasserläufer sind regelmĂ¤ĂŸig an den Becken zu beobachten, während der Habichtswald als angrenzender Naturraum Nistplätze fĂ¼r verschiedene Vogelarten bietet. In den Baumkronen brĂ¼ten Eichelhäher, Kleiber und Waldkauz, auch Spechtarten wie der Buntspecht sind vertreten. Fledermäuse nutzen die historischen Gebäude als Sommerquartiere. Die Luftbewegung im Park ist durch die Höhenlage und die Wasserläufe gut durchmischt, was das Mikroklima begĂ¼nstigt und eine gute Luftqualität schafft. Der Park Ă¼bernimmt darĂ¼ber hinaus wichtige ökologische Funktionen fĂ¼r die Stadt Kassel, indem er Regenwasser speichert, das Stadtklima abkĂ¼hlt und als RĂ¼ckzugsraum fĂ¼r die Artenvielfalt dient.

 

Ein weiteres naturkundliches Element sind die geologischen Gegebenheiten im Untergrund. Der Habichtswald besteht aus vulkanischem Basaltgestein, was sich in den Kaskaden und Grotten architektonisch widerspiegelt. Die Grotten bestehen teilweise aus natĂ¼rlichen Gesteinen, aber auch aus kĂ¼nstlich zusammengestellten Materialien, die mit mineralischen Ablagerungen versehen wurden, um ein naturnahes Erscheinungsbild zu erzeugen. Die Kombination aus gestalteter Natur und natĂ¼rlichen Prozessen verleiht dem Park seinen besonderen Charakter. Dabei wurde in den letzten Jahrzehnten groĂŸer Wert auf die Erhaltung der ökologischen Strukturen gelegt. Zahlreiche MaĂŸnahmen zur Renaturierung der Wasserläufe und zur Förderung der Artenvielfalt wurden umgesetzt. Besucherlenkung, Informationsangebote und die Pflege durch spezialisierte Gärtner tragen dazu bei, das ökologische Gleichgewicht inmitten des kulturellen Erbes zu bewahren. Der Park erfĂ¼llt damit sowohl historische als auch umweltbezogene Funktionen in einem der grĂ¶ĂŸten zusammenhängenden Landschaftsgärten Europas.

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe mit Herkules und Wasserspielen zählt zu den meistbesuchten SehenswĂ¼rdigkeiten Nordhessens und ist ein bedeutendes Ausflugsziel fĂ¼r kulturell und landschaftlich Interessierte.

 

Wikipedia-Link:

de.wikipedia.org/wiki/Bergpark_Wilhelmshöhe

 

Kamera und Objektiv:

Sony QX1 und Sony SEL18200

Sony A6500 und Sony SEL18200LE

Sony ILCE-7CR und Sony SEL24240

 

Bildinformation:

12MP - 3465 x 3465 px - ca. 3 bis 6MB

Bildbearbeitung: Adobe Photoshop Express

 

#Deutschland #Hessen #Kassel #Wilhelmshöhe #BergparkWilhelmshöhe #Herkules #Wasserspiele #Löwenburg #SchlossWilhelmshöhe #Barockgarten #Landschaftspark #UNESCOWelterbe #Naturfotografie #Reisefotografie #Landschaftsfotografie #Kulturlandschaft #HistorischeGärten #Gartenkunst #Fototour #Biodiversität #Geologie #Wasserarchitektur #Parklandschaft #Reisen #Fotografie #Entdeckungsreise #Naturerlebnis #Stadtgeschichte #Basaltformation #Habichtswald

 

#Germany #Hesse #Kassel #Wilhelmshoehe #WilhelmshoehePark #HerculesMonument #WaterFeatures #LionsCastle #WilhelmshoehePalace #BaroqueGarden #LandscapePark #UNESCOWorldHeritage #NaturePhotography #TravelPhotography #LandscapePhotography #CulturalLandscape #HistoricGardens #GardenArt #PhotoTour #Biodiversity #Geology #WaterArchitecture #ParkLandscape #Travel #Photography #Exploration #NatureExperience #CityHistory #BasaltFormation #Habichtswald

Landschaft am Wasserfall Hengifoss - Island

Am 7. Juni 2019 zeigte sich das Wetter in Kassel freundlich mit Temperaturen um die 23 Grad Celsius. Die Sonne schien Ă¼berwiegend, begleitet von leichter Bewölkung und mĂ¤ĂŸigem Wind. Die Bedingungen waren angenehm fĂ¼r einen Besuch des Bergparks Wilhelmshöhe und der dortigen Anlagen.

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel ist einer der bedeutendsten Landschaftsparks Europas und zählt seit 2013 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Seine Entstehung reicht zurĂ¼ck bis ins späte 17. Jahrhundert, als Landgraf Karl von Hessen-Kassel den Bau einer repräsentativen Sommerresidenz mit weitläufigem Park in Auftrag gab. Die ursprĂ¼ngliche Anlage war stark vom Ideal des barocken Gartens geprägt, mit strenger Symmetrie, Terrassen und Sichtachsen. Ab dem späten 18. Jahrhundert erfolgte ein schrittweiser Wandel hin zu einem englischen Landschaftsgarten, der natĂ¼rliche Formen, Wasserläufe und Baumgruppen betonte. Zentrum der historischen Anlage ist das Schloss Wilhelmshöhe, das im klassizistischen Stil errichtet wurde und ursprĂ¼nglich als Sommerresidenz der hessischen Landgrafen und KurfĂ¼rsten diente. Später wurde es von JĂ©rĂ´me Bonaparte während der napoleonischen Zeit genutzt und diente im 19. Jahrhundert dem preuĂŸischen Königshaus. Heute beherbergt das Schloss eine bedeutende Gemäldegalerie mit Werken Alter Meister, darunter zahlreiche Gemälde von Rembrandt, Rubens und DĂ¼rer.

 

Ein weiteres zentrales Element des Bergparks ist der Herkules, ein monumentales Oktogon mit der darĂ¼berstehenden Kupferstatue des Herkules, das auf einem kĂ¼nstlich angelegten Felsen thront. Der Bau begann 1701 und wurde in mehreren Etappen bis 1717 fertiggestellt. Die Statue selbst ist etwa 8 Meter hoch, das gesamte Bauwerk inklusive Unterbau erreicht eine Höhe von 70 Metern und liegt auf rund 530 Metern Ă¼ber dem Meeresspiegel. Der Herkules bildet das oberste Ende einer spektakulären barocken Wasserachse, die sich terrassenartig den Hang hinunterzieht. Die Wasserspiele, die ebenfalls auf Landgraf Karl zurĂ¼ckgehen, wurden im frĂ¼hen 18. Jahrhundert ohne maschinelle Hilfe entwickelt und funktionieren ausschlieĂŸlich durch natĂ¼rlichen Wasserdruck, der durch Reservoirs im Habichtswald erzeugt wird. Das Wasser flieĂŸt von der Statue Ă¼ber Kaskaden, Aquädukte, Grotten und Wasserfälle bis zum Schloss. Der Wasserlauf endet im Fontänenteich mit einer bis zu 50 Meter hohen Fontäne. Die Anlagen zeugen von einem herausragenden technischen und gestalterischen Verständnis der Zeit und waren Vorbild fĂ¼r ähnliche Gartenprojekte in Europa.

 

Neben dem Herkules und dem Schloss befinden sich im Park weitere historische Bauten wie das Ballhaus, die Löwenburg und das Alte Schloss. Die Löwenburg wurde Ende des 18. Jahrhunderts im Stil einer mittelalterlichen Ritterburg als romantisches Ruinenensemble errichtet und war ebenfalls Teil der Gesamtinszenierung des Parks. Sie diente als RĂ¼ckzugsort und wurde teilweise als Mausoleum genutzt. Das Ballhaus wiederum war ursprĂ¼nglich ein barockes Gartenhaus, das später zu einem Theater umgebaut wurde. Die Gesamtanlage des Bergparks ist nicht nur ein Ausdruck fĂ¼rstlicher Repräsentation, sondern dokumentiert auch den Wandel europäischer Gartenkunst von der formalen zur landschaftlich geprägten Gestaltung. In ihrer Vielfalt zeigt sie die Entwicklung der Kulturgeschichte vom Absolutismus Ă¼ber die Romantik bis in die Moderne. Die sorgfältige Restaurierung der Bauten und Gärten im 20. und 21. Jahrhundert macht den Bergpark heute zu einem bedeutenden Zeugnis europäischer Garten- und Architekturgeschichte.

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe ist nicht nur ein historisch bedeutsamer Ort, sondern auch ein ökologisch wertvolles Gebiet mit vielfältigen Lebensräumen. Seine besondere Lage am Westhang des Habichtswalds schafft ein abwechslungsreiches Relief mit terrassierten HöhenzĂ¼gen, Wasserläufen, Wiesen und Waldflächen. Diese topografische Vielfalt bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Die naturnahen Wälder des Parks bestehen vor allem aus Buchen, Eichen und Ahorn, ergänzt durch alte Baumgruppen wie Kastanien, Linden und Platanen, die bereits im 18. Jahrhundert gepflanzt wurden. In den höheren Lagen finden sich auch Fichten und Tannen, während die Talbereiche von parkartigen Wiesen und Zierteichen durchzogen sind. Die Wiesenflächen, teils durch Mahd, teils durch extensive Beweidung gepflegt, fördern eine reiche Flora mit heimischen Wildblumen, darunter Margeriten, Wiesenkerbel und Kuckuckslichtnelken. In den feuchteren Bereichen der Wasserläufe gedeihen Seggen, Schilf und Bachbunge.

 

Die kĂ¼nstlich angelegten Wasserwege mit Kaskaden, Grotten und Teichen bieten auch Lebensraum fĂ¼r Amphibien wie Teichmolch und Grasfrosch. Libellen und Wasserläufer sind regelmĂ¤ĂŸig an den Becken zu beobachten, während der Habichtswald als angrenzender Naturraum Nistplätze fĂ¼r verschiedene Vogelarten bietet. In den Baumkronen brĂ¼ten Eichelhäher, Kleiber und Waldkauz, auch Spechtarten wie der Buntspecht sind vertreten. Fledermäuse nutzen die historischen Gebäude als Sommerquartiere. Die Luftbewegung im Park ist durch die Höhenlage und die Wasserläufe gut durchmischt, was das Mikroklima begĂ¼nstigt und eine gute Luftqualität schafft. Der Park Ă¼bernimmt darĂ¼ber hinaus wichtige ökologische Funktionen fĂ¼r die Stadt Kassel, indem er Regenwasser speichert, das Stadtklima abkĂ¼hlt und als RĂ¼ckzugsraum fĂ¼r die Artenvielfalt dient.

 

Ein weiteres naturkundliches Element sind die geologischen Gegebenheiten im Untergrund. Der Habichtswald besteht aus vulkanischem Basaltgestein, was sich in den Kaskaden und Grotten architektonisch widerspiegelt. Die Grotten bestehen teilweise aus natĂ¼rlichen Gesteinen, aber auch aus kĂ¼nstlich zusammengestellten Materialien, die mit mineralischen Ablagerungen versehen wurden, um ein naturnahes Erscheinungsbild zu erzeugen. Die Kombination aus gestalteter Natur und natĂ¼rlichen Prozessen verleiht dem Park seinen besonderen Charakter. Dabei wurde in den letzten Jahrzehnten groĂŸer Wert auf die Erhaltung der ökologischen Strukturen gelegt. Zahlreiche MaĂŸnahmen zur Renaturierung der Wasserläufe und zur Förderung der Artenvielfalt wurden umgesetzt. Besucherlenkung, Informationsangebote und die Pflege durch spezialisierte Gärtner tragen dazu bei, das ökologische Gleichgewicht inmitten des kulturellen Erbes zu bewahren. Der Park erfĂ¼llt damit sowohl historische als auch umweltbezogene Funktionen in einem der grĂ¶ĂŸten zusammenhängenden Landschaftsgärten Europas.

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe mit Herkules und Wasserspielen zählt zu den meistbesuchten SehenswĂ¼rdigkeiten Nordhessens und ist ein bedeutendes Ausflugsziel fĂ¼r kulturell und landschaftlich Interessierte.

 

Wikipedia-Link:

de.wikipedia.org/wiki/Bergpark_Wilhelmshöhe

 

Kamera und Objektiv:

Sony QX1 und Sony SEL18200

Sony A6500 und Sony SEL18200LE

Sony ILCE-7CR und Sony SEL24240

 

Bildinformation:

12MP - 3465 x 3465 px - ca. 3 bis 6MB

Bildbearbeitung: Adobe Photoshop Express

 

#Deutschland #Hessen #Kassel #Wilhelmshöhe #BergparkWilhelmshöhe #Herkules #Wasserspiele #Löwenburg #SchlossWilhelmshöhe #Barockgarten #Landschaftspark #UNESCOWelterbe #Naturfotografie #Reisefotografie #Landschaftsfotografie #Kulturlandschaft #HistorischeGärten #Gartenkunst #Fototour #Biodiversität #Geologie #Wasserarchitektur #Parklandschaft #Reisen #Fotografie #Entdeckungsreise #Naturerlebnis #Stadtgeschichte #Basaltformation #Habichtswald

 

#Germany #Hesse #Kassel #Wilhelmshoehe #WilhelmshoehePark #HerculesMonument #WaterFeatures #LionsCastle #WilhelmshoehePalace #BaroqueGarden #LandscapePark #UNESCOWorldHeritage #NaturePhotography #TravelPhotography #LandscapePhotography #CulturalLandscape #HistoricGardens #GardenArt #PhotoTour #Biodiversity #Geology #WaterArchitecture #ParkLandscape #Travel #Photography #Exploration #NatureExperience #CityHistory #BasaltFormation #Habichtswald

Basalt "organ pipes" lining Picture Gorge of the Sheep Rock Unit of John Day Fossil Beds National Monument

Emerald green seas lap at the base of Neahkahnie Mountain Oregon.

Am 7. Juni 2019 zeigte sich das Wetter in Kassel freundlich mit Temperaturen um die 23 Grad Celsius. Die Sonne schien Ă¼berwiegend, begleitet von leichter Bewölkung und mĂ¤ĂŸigem Wind. Die Bedingungen waren angenehm fĂ¼r einen Besuch des Bergparks Wilhelmshöhe und der dortigen Anlagen.

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel ist einer der bedeutendsten Landschaftsparks Europas und zählt seit 2013 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Seine Entstehung reicht zurĂ¼ck bis ins späte 17. Jahrhundert, als Landgraf Karl von Hessen-Kassel den Bau einer repräsentativen Sommerresidenz mit weitläufigem Park in Auftrag gab. Die ursprĂ¼ngliche Anlage war stark vom Ideal des barocken Gartens geprägt, mit strenger Symmetrie, Terrassen und Sichtachsen. Ab dem späten 18. Jahrhundert erfolgte ein schrittweiser Wandel hin zu einem englischen Landschaftsgarten, der natĂ¼rliche Formen, Wasserläufe und Baumgruppen betonte. Zentrum der historischen Anlage ist das Schloss Wilhelmshöhe, das im klassizistischen Stil errichtet wurde und ursprĂ¼nglich als Sommerresidenz der hessischen Landgrafen und KurfĂ¼rsten diente. Später wurde es von JĂ©rĂ´me Bonaparte während der napoleonischen Zeit genutzt und diente im 19. Jahrhundert dem preuĂŸischen Königshaus. Heute beherbergt das Schloss eine bedeutende Gemäldegalerie mit Werken Alter Meister, darunter zahlreiche Gemälde von Rembrandt, Rubens und DĂ¼rer.

 

Ein weiteres zentrales Element des Bergparks ist der Herkules, ein monumentales Oktogon mit der darĂ¼berstehenden Kupferstatue des Herkules, das auf einem kĂ¼nstlich angelegten Felsen thront. Der Bau begann 1701 und wurde in mehreren Etappen bis 1717 fertiggestellt. Die Statue selbst ist etwa 8 Meter hoch, das gesamte Bauwerk inklusive Unterbau erreicht eine Höhe von 70 Metern und liegt auf rund 530 Metern Ă¼ber dem Meeresspiegel. Der Herkules bildet das oberste Ende einer spektakulären barocken Wasserachse, die sich terrassenartig den Hang hinunterzieht. Die Wasserspiele, die ebenfalls auf Landgraf Karl zurĂ¼ckgehen, wurden im frĂ¼hen 18. Jahrhundert ohne maschinelle Hilfe entwickelt und funktionieren ausschlieĂŸlich durch natĂ¼rlichen Wasserdruck, der durch Reservoirs im Habichtswald erzeugt wird. Das Wasser flieĂŸt von der Statue Ă¼ber Kaskaden, Aquädukte, Grotten und Wasserfälle bis zum Schloss. Der Wasserlauf endet im Fontänenteich mit einer bis zu 50 Meter hohen Fontäne. Die Anlagen zeugen von einem herausragenden technischen und gestalterischen Verständnis der Zeit und waren Vorbild fĂ¼r ähnliche Gartenprojekte in Europa.

 

Neben dem Herkules und dem Schloss befinden sich im Park weitere historische Bauten wie das Ballhaus, die Löwenburg und das Alte Schloss. Die Löwenburg wurde Ende des 18. Jahrhunderts im Stil einer mittelalterlichen Ritterburg als romantisches Ruinenensemble errichtet und war ebenfalls Teil der Gesamtinszenierung des Parks. Sie diente als RĂ¼ckzugsort und wurde teilweise als Mausoleum genutzt. Das Ballhaus wiederum war ursprĂ¼nglich ein barockes Gartenhaus, das später zu einem Theater umgebaut wurde. Die Gesamtanlage des Bergparks ist nicht nur ein Ausdruck fĂ¼rstlicher Repräsentation, sondern dokumentiert auch den Wandel europäischer Gartenkunst von der formalen zur landschaftlich geprägten Gestaltung. In ihrer Vielfalt zeigt sie die Entwicklung der Kulturgeschichte vom Absolutismus Ă¼ber die Romantik bis in die Moderne. Die sorgfältige Restaurierung der Bauten und Gärten im 20. und 21. Jahrhundert macht den Bergpark heute zu einem bedeutenden Zeugnis europäischer Garten- und Architekturgeschichte.

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe ist nicht nur ein historisch bedeutsamer Ort, sondern auch ein ökologisch wertvolles Gebiet mit vielfältigen Lebensräumen. Seine besondere Lage am Westhang des Habichtswalds schafft ein abwechslungsreiches Relief mit terrassierten HöhenzĂ¼gen, Wasserläufen, Wiesen und Waldflächen. Diese topografische Vielfalt bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Die naturnahen Wälder des Parks bestehen vor allem aus Buchen, Eichen und Ahorn, ergänzt durch alte Baumgruppen wie Kastanien, Linden und Platanen, die bereits im 18. Jahrhundert gepflanzt wurden. In den höheren Lagen finden sich auch Fichten und Tannen, während die Talbereiche von parkartigen Wiesen und Zierteichen durchzogen sind. Die Wiesenflächen, teils durch Mahd, teils durch extensive Beweidung gepflegt, fördern eine reiche Flora mit heimischen Wildblumen, darunter Margeriten, Wiesenkerbel und Kuckuckslichtnelken. In den feuchteren Bereichen der Wasserläufe gedeihen Seggen, Schilf und Bachbunge.

 

Die kĂ¼nstlich angelegten Wasserwege mit Kaskaden, Grotten und Teichen bieten auch Lebensraum fĂ¼r Amphibien wie Teichmolch und Grasfrosch. Libellen und Wasserläufer sind regelmĂ¤ĂŸig an den Becken zu beobachten, während der Habichtswald als angrenzender Naturraum Nistplätze fĂ¼r verschiedene Vogelarten bietet. In den Baumkronen brĂ¼ten Eichelhäher, Kleiber und Waldkauz, auch Spechtarten wie der Buntspecht sind vertreten. Fledermäuse nutzen die historischen Gebäude als Sommerquartiere. Die Luftbewegung im Park ist durch die Höhenlage und die Wasserläufe gut durchmischt, was das Mikroklima begĂ¼nstigt und eine gute Luftqualität schafft. Der Park Ă¼bernimmt darĂ¼ber hinaus wichtige ökologische Funktionen fĂ¼r die Stadt Kassel, indem er Regenwasser speichert, das Stadtklima abkĂ¼hlt und als RĂ¼ckzugsraum fĂ¼r die Artenvielfalt dient.

 

Ein weiteres naturkundliches Element sind die geologischen Gegebenheiten im Untergrund. Der Habichtswald besteht aus vulkanischem Basaltgestein, was sich in den Kaskaden und Grotten architektonisch widerspiegelt. Die Grotten bestehen teilweise aus natĂ¼rlichen Gesteinen, aber auch aus kĂ¼nstlich zusammengestellten Materialien, die mit mineralischen Ablagerungen versehen wurden, um ein naturnahes Erscheinungsbild zu erzeugen. Die Kombination aus gestalteter Natur und natĂ¼rlichen Prozessen verleiht dem Park seinen besonderen Charakter. Dabei wurde in den letzten Jahrzehnten groĂŸer Wert auf die Erhaltung der ökologischen Strukturen gelegt. Zahlreiche MaĂŸnahmen zur Renaturierung der Wasserläufe und zur Förderung der Artenvielfalt wurden umgesetzt. Besucherlenkung, Informationsangebote und die Pflege durch spezialisierte Gärtner tragen dazu bei, das ökologische Gleichgewicht inmitten des kulturellen Erbes zu bewahren. Der Park erfĂ¼llt damit sowohl historische als auch umweltbezogene Funktionen in einem der grĂ¶ĂŸten zusammenhängenden Landschaftsgärten Europas.

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe mit Herkules und Wasserspielen zählt zu den meistbesuchten SehenswĂ¼rdigkeiten Nordhessens und ist ein bedeutendes Ausflugsziel fĂ¼r kulturell und landschaftlich Interessierte.

 

Wikipedia-Link:

de.wikipedia.org/wiki/Bergpark_Wilhelmshöhe

 

Kamera und Objektiv:

Sony QX1 und Sony SEL18200

Sony A6500 und Sony SEL18200LE

Sony ILCE-7CR und Sony SEL24240

 

Bildinformation:

12MP - 3465 x 3465 px - ca. 3 bis 6MB

Bildbearbeitung: Adobe Photoshop Express

 

#Deutschland #Hessen #Kassel #Wilhelmshöhe #BergparkWilhelmshöhe #Herkules #Wasserspiele #Löwenburg #SchlossWilhelmshöhe #Barockgarten #Landschaftspark #UNESCOWelterbe #Naturfotografie #Reisefotografie #Landschaftsfotografie #Kulturlandschaft #HistorischeGärten #Gartenkunst #Fototour #Biodiversität #Geologie #Wasserarchitektur #Parklandschaft #Reisen #Fotografie #Entdeckungsreise #Naturerlebnis #Stadtgeschichte #Basaltformation #Habichtswald

 

#Germany #Hesse #Kassel #Wilhelmshoehe #WilhelmshoehePark #HerculesMonument #WaterFeatures #LionsCastle #WilhelmshoehePalace #BaroqueGarden #LandscapePark #UNESCOWorldHeritage #NaturePhotography #TravelPhotography #LandscapePhotography #CulturalLandscape #HistoricGardens #GardenArt #PhotoTour #Biodiversity #Geology #WaterArchitecture #ParkLandscape #Travel #Photography #Exploration #NatureExperience #CityHistory #BasaltFormation #Habichtswald

Landschaft am Wasserfall Hengifoss - Island

Landschaft am Wasserfall Hengifoss - Island

Wilischgipfel mit Basaltformation im HG.

Am 7. Juni 2019 zeigte sich das Wetter in Kassel freundlich mit Temperaturen um die 23 Grad Celsius. Die Sonne schien Ă¼berwiegend, begleitet von leichter Bewölkung und mĂ¤ĂŸigem Wind. Die Bedingungen waren angenehm fĂ¼r einen Besuch des Bergparks Wilhelmshöhe und der dortigen Anlagen.

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel ist einer der bedeutendsten Landschaftsparks Europas und zählt seit 2013 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Seine Entstehung reicht zurĂ¼ck bis ins späte 17. Jahrhundert, als Landgraf Karl von Hessen-Kassel den Bau einer repräsentativen Sommerresidenz mit weitläufigem Park in Auftrag gab. Die ursprĂ¼ngliche Anlage war stark vom Ideal des barocken Gartens geprägt, mit strenger Symmetrie, Terrassen und Sichtachsen. Ab dem späten 18. Jahrhundert erfolgte ein schrittweiser Wandel hin zu einem englischen Landschaftsgarten, der natĂ¼rliche Formen, Wasserläufe und Baumgruppen betonte. Zentrum der historischen Anlage ist das Schloss Wilhelmshöhe, das im klassizistischen Stil errichtet wurde und ursprĂ¼nglich als Sommerresidenz der hessischen Landgrafen und KurfĂ¼rsten diente. Später wurde es von JĂ©rĂ´me Bonaparte während der napoleonischen Zeit genutzt und diente im 19. Jahrhundert dem preuĂŸischen Königshaus. Heute beherbergt das Schloss eine bedeutende Gemäldegalerie mit Werken Alter Meister, darunter zahlreiche Gemälde von Rembrandt, Rubens und DĂ¼rer.

 

Ein weiteres zentrales Element des Bergparks ist der Herkules, ein monumentales Oktogon mit der darĂ¼berstehenden Kupferstatue des Herkules, das auf einem kĂ¼nstlich angelegten Felsen thront. Der Bau begann 1701 und wurde in mehreren Etappen bis 1717 fertiggestellt. Die Statue selbst ist etwa 8 Meter hoch, das gesamte Bauwerk inklusive Unterbau erreicht eine Höhe von 70 Metern und liegt auf rund 530 Metern Ă¼ber dem Meeresspiegel. Der Herkules bildet das oberste Ende einer spektakulären barocken Wasserachse, die sich terrassenartig den Hang hinunterzieht. Die Wasserspiele, die ebenfalls auf Landgraf Karl zurĂ¼ckgehen, wurden im frĂ¼hen 18. Jahrhundert ohne maschinelle Hilfe entwickelt und funktionieren ausschlieĂŸlich durch natĂ¼rlichen Wasserdruck, der durch Reservoirs im Habichtswald erzeugt wird. Das Wasser flieĂŸt von der Statue Ă¼ber Kaskaden, Aquädukte, Grotten und Wasserfälle bis zum Schloss. Der Wasserlauf endet im Fontänenteich mit einer bis zu 50 Meter hohen Fontäne. Die Anlagen zeugen von einem herausragenden technischen und gestalterischen Verständnis der Zeit und waren Vorbild fĂ¼r ähnliche Gartenprojekte in Europa.

 

Neben dem Herkules und dem Schloss befinden sich im Park weitere historische Bauten wie das Ballhaus, die Löwenburg und das Alte Schloss. Die Löwenburg wurde Ende des 18. Jahrhunderts im Stil einer mittelalterlichen Ritterburg als romantisches Ruinenensemble errichtet und war ebenfalls Teil der Gesamtinszenierung des Parks. Sie diente als RĂ¼ckzugsort und wurde teilweise als Mausoleum genutzt. Das Ballhaus wiederum war ursprĂ¼nglich ein barockes Gartenhaus, das später zu einem Theater umgebaut wurde. Die Gesamtanlage des Bergparks ist nicht nur ein Ausdruck fĂ¼rstlicher Repräsentation, sondern dokumentiert auch den Wandel europäischer Gartenkunst von der formalen zur landschaftlich geprägten Gestaltung. In ihrer Vielfalt zeigt sie die Entwicklung der Kulturgeschichte vom Absolutismus Ă¼ber die Romantik bis in die Moderne. Die sorgfältige Restaurierung der Bauten und Gärten im 20. und 21. Jahrhundert macht den Bergpark heute zu einem bedeutenden Zeugnis europäischer Garten- und Architekturgeschichte.

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe ist nicht nur ein historisch bedeutsamer Ort, sondern auch ein ökologisch wertvolles Gebiet mit vielfältigen Lebensräumen. Seine besondere Lage am Westhang des Habichtswalds schafft ein abwechslungsreiches Relief mit terrassierten HöhenzĂ¼gen, Wasserläufen, Wiesen und Waldflächen. Diese topografische Vielfalt bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Die naturnahen Wälder des Parks bestehen vor allem aus Buchen, Eichen und Ahorn, ergänzt durch alte Baumgruppen wie Kastanien, Linden und Platanen, die bereits im 18. Jahrhundert gepflanzt wurden. In den höheren Lagen finden sich auch Fichten und Tannen, während die Talbereiche von parkartigen Wiesen und Zierteichen durchzogen sind. Die Wiesenflächen, teils durch Mahd, teils durch extensive Beweidung gepflegt, fördern eine reiche Flora mit heimischen Wildblumen, darunter Margeriten, Wiesenkerbel und Kuckuckslichtnelken. In den feuchteren Bereichen der Wasserläufe gedeihen Seggen, Schilf und Bachbunge.

 

Die kĂ¼nstlich angelegten Wasserwege mit Kaskaden, Grotten und Teichen bieten auch Lebensraum fĂ¼r Amphibien wie Teichmolch und Grasfrosch. Libellen und Wasserläufer sind regelmĂ¤ĂŸig an den Becken zu beobachten, während der Habichtswald als angrenzender Naturraum Nistplätze fĂ¼r verschiedene Vogelarten bietet. In den Baumkronen brĂ¼ten Eichelhäher, Kleiber und Waldkauz, auch Spechtarten wie der Buntspecht sind vertreten. Fledermäuse nutzen die historischen Gebäude als Sommerquartiere. Die Luftbewegung im Park ist durch die Höhenlage und die Wasserläufe gut durchmischt, was das Mikroklima begĂ¼nstigt und eine gute Luftqualität schafft. Der Park Ă¼bernimmt darĂ¼ber hinaus wichtige ökologische Funktionen fĂ¼r die Stadt Kassel, indem er Regenwasser speichert, das Stadtklima abkĂ¼hlt und als RĂ¼ckzugsraum fĂ¼r die Artenvielfalt dient.

 

Ein weiteres naturkundliches Element sind die geologischen Gegebenheiten im Untergrund. Der Habichtswald besteht aus vulkanischem Basaltgestein, was sich in den Kaskaden und Grotten architektonisch widerspiegelt. Die Grotten bestehen teilweise aus natĂ¼rlichen Gesteinen, aber auch aus kĂ¼nstlich zusammengestellten Materialien, die mit mineralischen Ablagerungen versehen wurden, um ein naturnahes Erscheinungsbild zu erzeugen. Die Kombination aus gestalteter Natur und natĂ¼rlichen Prozessen verleiht dem Park seinen besonderen Charakter. Dabei wurde in den letzten Jahrzehnten groĂŸer Wert auf die Erhaltung der ökologischen Strukturen gelegt. Zahlreiche MaĂŸnahmen zur Renaturierung der Wasserläufe und zur Förderung der Artenvielfalt wurden umgesetzt. Besucherlenkung, Informationsangebote und die Pflege durch spezialisierte Gärtner tragen dazu bei, das ökologische Gleichgewicht inmitten des kulturellen Erbes zu bewahren. Der Park erfĂ¼llt damit sowohl historische als auch umweltbezogene Funktionen in einem der grĂ¶ĂŸten zusammenhängenden Landschaftsgärten Europas.

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe mit Herkules und Wasserspielen zählt zu den meistbesuchten SehenswĂ¼rdigkeiten Nordhessens und ist ein bedeutendes Ausflugsziel fĂ¼r kulturell und landschaftlich Interessierte.

 

Wikipedia-Link:

de.wikipedia.org/wiki/Bergpark_Wilhelmshöhe

 

Kamera und Objektiv:

Sony QX1 und Sony SEL18200

Sony A6500 und Sony SEL18200LE

Sony ILCE-7CR und Sony SEL24240

 

Bildinformation:

12MP - 3465 x 3465 px - ca. 3 bis 6MB

Bildbearbeitung: Adobe Photoshop Express

 

#Deutschland #Hessen #Kassel #Wilhelmshöhe #BergparkWilhelmshöhe #Herkules #Wasserspiele #Löwenburg #SchlossWilhelmshöhe #Barockgarten #Landschaftspark #UNESCOWelterbe #Naturfotografie #Reisefotografie #Landschaftsfotografie #Kulturlandschaft #HistorischeGärten #Gartenkunst #Fototour #Biodiversität #Geologie #Wasserarchitektur #Parklandschaft #Reisen #Fotografie #Entdeckungsreise #Naturerlebnis #Stadtgeschichte #Basaltformation #Habichtswald

 

#Germany #Hesse #Kassel #Wilhelmshoehe #WilhelmshoehePark #HerculesMonument #WaterFeatures #LionsCastle #WilhelmshoehePalace #BaroqueGarden #LandscapePark #UNESCOWorldHeritage #NaturePhotography #TravelPhotography #LandscapePhotography #CulturalLandscape #HistoricGardens #GardenArt #PhotoTour #Biodiversity #Geology #WaterArchitecture #ParkLandscape #Travel #Photography #Exploration #NatureExperience #CityHistory #BasaltFormation #Habichtswald

Landschaft am Wasserfall Hengifoss - Island

Am 7. Juni 2019 zeigte sich das Wetter in Kassel freundlich mit Temperaturen um die 23 Grad Celsius. Die Sonne schien Ă¼berwiegend, begleitet von leichter Bewölkung und mĂ¤ĂŸigem Wind. Die Bedingungen waren angenehm fĂ¼r einen Besuch des Bergparks Wilhelmshöhe und der dortigen Anlagen.

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel ist einer der bedeutendsten Landschaftsparks Europas und zählt seit 2013 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Seine Entstehung reicht zurĂ¼ck bis ins späte 17. Jahrhundert, als Landgraf Karl von Hessen-Kassel den Bau einer repräsentativen Sommerresidenz mit weitläufigem Park in Auftrag gab. Die ursprĂ¼ngliche Anlage war stark vom Ideal des barocken Gartens geprägt, mit strenger Symmetrie, Terrassen und Sichtachsen. Ab dem späten 18. Jahrhundert erfolgte ein schrittweiser Wandel hin zu einem englischen Landschaftsgarten, der natĂ¼rliche Formen, Wasserläufe und Baumgruppen betonte. Zentrum der historischen Anlage ist das Schloss Wilhelmshöhe, das im klassizistischen Stil errichtet wurde und ursprĂ¼nglich als Sommerresidenz der hessischen Landgrafen und KurfĂ¼rsten diente. Später wurde es von JĂ©rĂ´me Bonaparte während der napoleonischen Zeit genutzt und diente im 19. Jahrhundert dem preuĂŸischen Königshaus. Heute beherbergt das Schloss eine bedeutende Gemäldegalerie mit Werken Alter Meister, darunter zahlreiche Gemälde von Rembrandt, Rubens und DĂ¼rer.

 

Ein weiteres zentrales Element des Bergparks ist der Herkules, ein monumentales Oktogon mit der darĂ¼berstehenden Kupferstatue des Herkules, das auf einem kĂ¼nstlich angelegten Felsen thront. Der Bau begann 1701 und wurde in mehreren Etappen bis 1717 fertiggestellt. Die Statue selbst ist etwa 8 Meter hoch, das gesamte Bauwerk inklusive Unterbau erreicht eine Höhe von 70 Metern und liegt auf rund 530 Metern Ă¼ber dem Meeresspiegel. Der Herkules bildet das oberste Ende einer spektakulären barocken Wasserachse, die sich terrassenartig den Hang hinunterzieht. Die Wasserspiele, die ebenfalls auf Landgraf Karl zurĂ¼ckgehen, wurden im frĂ¼hen 18. Jahrhundert ohne maschinelle Hilfe entwickelt und funktionieren ausschlieĂŸlich durch natĂ¼rlichen Wasserdruck, der durch Reservoirs im Habichtswald erzeugt wird. Das Wasser flieĂŸt von der Statue Ă¼ber Kaskaden, Aquädukte, Grotten und Wasserfälle bis zum Schloss. Der Wasserlauf endet im Fontänenteich mit einer bis zu 50 Meter hohen Fontäne. Die Anlagen zeugen von einem herausragenden technischen und gestalterischen Verständnis der Zeit und waren Vorbild fĂ¼r ähnliche Gartenprojekte in Europa.

 

Neben dem Herkules und dem Schloss befinden sich im Park weitere historische Bauten wie das Ballhaus, die Löwenburg und das Alte Schloss. Die Löwenburg wurde Ende des 18. Jahrhunderts im Stil einer mittelalterlichen Ritterburg als romantisches Ruinenensemble errichtet und war ebenfalls Teil der Gesamtinszenierung des Parks. Sie diente als RĂ¼ckzugsort und wurde teilweise als Mausoleum genutzt. Das Ballhaus wiederum war ursprĂ¼nglich ein barockes Gartenhaus, das später zu einem Theater umgebaut wurde. Die Gesamtanlage des Bergparks ist nicht nur ein Ausdruck fĂ¼rstlicher Repräsentation, sondern dokumentiert auch den Wandel europäischer Gartenkunst von der formalen zur landschaftlich geprägten Gestaltung. In ihrer Vielfalt zeigt sie die Entwicklung der Kulturgeschichte vom Absolutismus Ă¼ber die Romantik bis in die Moderne. Die sorgfältige Restaurierung der Bauten und Gärten im 20. und 21. Jahrhundert macht den Bergpark heute zu einem bedeutenden Zeugnis europäischer Garten- und Architekturgeschichte.

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe ist nicht nur ein historisch bedeutsamer Ort, sondern auch ein ökologisch wertvolles Gebiet mit vielfältigen Lebensräumen. Seine besondere Lage am Westhang des Habichtswalds schafft ein abwechslungsreiches Relief mit terrassierten HöhenzĂ¼gen, Wasserläufen, Wiesen und Waldflächen. Diese topografische Vielfalt bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Die naturnahen Wälder des Parks bestehen vor allem aus Buchen, Eichen und Ahorn, ergänzt durch alte Baumgruppen wie Kastanien, Linden und Platanen, die bereits im 18. Jahrhundert gepflanzt wurden. In den höheren Lagen finden sich auch Fichten und Tannen, während die Talbereiche von parkartigen Wiesen und Zierteichen durchzogen sind. Die Wiesenflächen, teils durch Mahd, teils durch extensive Beweidung gepflegt, fördern eine reiche Flora mit heimischen Wildblumen, darunter Margeriten, Wiesenkerbel und Kuckuckslichtnelken. In den feuchteren Bereichen der Wasserläufe gedeihen Seggen, Schilf und Bachbunge.

 

Die kĂ¼nstlich angelegten Wasserwege mit Kaskaden, Grotten und Teichen bieten auch Lebensraum fĂ¼r Amphibien wie Teichmolch und Grasfrosch. Libellen und Wasserläufer sind regelmĂ¤ĂŸig an den Becken zu beobachten, während der Habichtswald als angrenzender Naturraum Nistplätze fĂ¼r verschiedene Vogelarten bietet. In den Baumkronen brĂ¼ten Eichelhäher, Kleiber und Waldkauz, auch Spechtarten wie der Buntspecht sind vertreten. Fledermäuse nutzen die historischen Gebäude als Sommerquartiere. Die Luftbewegung im Park ist durch die Höhenlage und die Wasserläufe gut durchmischt, was das Mikroklima begĂ¼nstigt und eine gute Luftqualität schafft. Der Park Ă¼bernimmt darĂ¼ber hinaus wichtige ökologische Funktionen fĂ¼r die Stadt Kassel, indem er Regenwasser speichert, das Stadtklima abkĂ¼hlt und als RĂ¼ckzugsraum fĂ¼r die Artenvielfalt dient.

 

Ein weiteres naturkundliches Element sind die geologischen Gegebenheiten im Untergrund. Der Habichtswald besteht aus vulkanischem Basaltgestein, was sich in den Kaskaden und Grotten architektonisch widerspiegelt. Die Grotten bestehen teilweise aus natĂ¼rlichen Gesteinen, aber auch aus kĂ¼nstlich zusammengestellten Materialien, die mit mineralischen Ablagerungen versehen wurden, um ein naturnahes Erscheinungsbild zu erzeugen. Die Kombination aus gestalteter Natur und natĂ¼rlichen Prozessen verleiht dem Park seinen besonderen Charakter. Dabei wurde in den letzten Jahrzehnten groĂŸer Wert auf die Erhaltung der ökologischen Strukturen gelegt. Zahlreiche MaĂŸnahmen zur Renaturierung der Wasserläufe und zur Förderung der Artenvielfalt wurden umgesetzt. Besucherlenkung, Informationsangebote und die Pflege durch spezialisierte Gärtner tragen dazu bei, das ökologische Gleichgewicht inmitten des kulturellen Erbes zu bewahren. Der Park erfĂ¼llt damit sowohl historische als auch umweltbezogene Funktionen in einem der grĂ¶ĂŸten zusammenhängenden Landschaftsgärten Europas.

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe mit Herkules und Wasserspielen zählt zu den meistbesuchten SehenswĂ¼rdigkeiten Nordhessens und ist ein bedeutendes Ausflugsziel fĂ¼r kulturell und landschaftlich Interessierte.

 

Wikipedia-Link:

de.wikipedia.org/wiki/Bergpark_Wilhelmshöhe

 

Kamera und Objektiv:

Sony QX1 und Sony SEL18200

Sony A6500 und Sony SEL18200LE

Sony ILCE-7CR und Sony SEL24240

 

Bildinformation:

12MP - 3465 x 3465 px - ca. 3 bis 6MB

Bildbearbeitung: Adobe Photoshop Express

 

#Deutschland #Hessen #Kassel #Wilhelmshöhe #BergparkWilhelmshöhe #Herkules #Wasserspiele #Löwenburg #SchlossWilhelmshöhe #Barockgarten #Landschaftspark #UNESCOWelterbe #Naturfotografie #Reisefotografie #Landschaftsfotografie #Kulturlandschaft #HistorischeGärten #Gartenkunst #Fototour #Biodiversität #Geologie #Wasserarchitektur #Parklandschaft #Reisen #Fotografie #Entdeckungsreise #Naturerlebnis #Stadtgeschichte #Basaltformation #Habichtswald

 

#Germany #Hesse #Kassel #Wilhelmshoehe #WilhelmshoehePark #HerculesMonument #WaterFeatures #LionsCastle #WilhelmshoehePalace #BaroqueGarden #LandscapePark #UNESCOWorldHeritage #NaturePhotography #TravelPhotography #LandscapePhotography #CulturalLandscape #HistoricGardens #GardenArt #PhotoTour #Biodiversity #Geology #WaterArchitecture #ParkLandscape #Travel #Photography #Exploration #NatureExperience #CityHistory #BasaltFormation #Habichtswald

Landschaft am Wasserfall Hengifoss - Island

Am 7. Juni 2019 zeigte sich das Wetter in Kassel freundlich mit Temperaturen um die 23 Grad Celsius. Die Sonne schien Ă¼berwiegend, begleitet von leichter Bewölkung und mĂ¤ĂŸigem Wind. Die Bedingungen waren angenehm fĂ¼r einen Besuch des Bergparks Wilhelmshöhe und der dortigen Anlagen.

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel ist einer der bedeutendsten Landschaftsparks Europas und zählt seit 2013 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Seine Entstehung reicht zurĂ¼ck bis ins späte 17. Jahrhundert, als Landgraf Karl von Hessen-Kassel den Bau einer repräsentativen Sommerresidenz mit weitläufigem Park in Auftrag gab. Die ursprĂ¼ngliche Anlage war stark vom Ideal des barocken Gartens geprägt, mit strenger Symmetrie, Terrassen und Sichtachsen. Ab dem späten 18. Jahrhundert erfolgte ein schrittweiser Wandel hin zu einem englischen Landschaftsgarten, der natĂ¼rliche Formen, Wasserläufe und Baumgruppen betonte. Zentrum der historischen Anlage ist das Schloss Wilhelmshöhe, das im klassizistischen Stil errichtet wurde und ursprĂ¼nglich als Sommerresidenz der hessischen Landgrafen und KurfĂ¼rsten diente. Später wurde es von JĂ©rĂ´me Bonaparte während der napoleonischen Zeit genutzt und diente im 19. Jahrhundert dem preuĂŸischen Königshaus. Heute beherbergt das Schloss eine bedeutende Gemäldegalerie mit Werken Alter Meister, darunter zahlreiche Gemälde von Rembrandt, Rubens und DĂ¼rer.

 

Ein weiteres zentrales Element des Bergparks ist der Herkules, ein monumentales Oktogon mit der darĂ¼berstehenden Kupferstatue des Herkules, das auf einem kĂ¼nstlich angelegten Felsen thront. Der Bau begann 1701 und wurde in mehreren Etappen bis 1717 fertiggestellt. Die Statue selbst ist etwa 8 Meter hoch, das gesamte Bauwerk inklusive Unterbau erreicht eine Höhe von 70 Metern und liegt auf rund 530 Metern Ă¼ber dem Meeresspiegel. Der Herkules bildet das oberste Ende einer spektakulären barocken Wasserachse, die sich terrassenartig den Hang hinunterzieht. Die Wasserspiele, die ebenfalls auf Landgraf Karl zurĂ¼ckgehen, wurden im frĂ¼hen 18. Jahrhundert ohne maschinelle Hilfe entwickelt und funktionieren ausschlieĂŸlich durch natĂ¼rlichen Wasserdruck, der durch Reservoirs im Habichtswald erzeugt wird. Das Wasser flieĂŸt von der Statue Ă¼ber Kaskaden, Aquädukte, Grotten und Wasserfälle bis zum Schloss. Der Wasserlauf endet im Fontänenteich mit einer bis zu 50 Meter hohen Fontäne. Die Anlagen zeugen von einem herausragenden technischen und gestalterischen Verständnis der Zeit und waren Vorbild fĂ¼r ähnliche Gartenprojekte in Europa.

 

Neben dem Herkules und dem Schloss befinden sich im Park weitere historische Bauten wie das Ballhaus, die Löwenburg und das Alte Schloss. Die Löwenburg wurde Ende des 18. Jahrhunderts im Stil einer mittelalterlichen Ritterburg als romantisches Ruinenensemble errichtet und war ebenfalls Teil der Gesamtinszenierung des Parks. Sie diente als RĂ¼ckzugsort und wurde teilweise als Mausoleum genutzt. Das Ballhaus wiederum war ursprĂ¼nglich ein barockes Gartenhaus, das später zu einem Theater umgebaut wurde. Die Gesamtanlage des Bergparks ist nicht nur ein Ausdruck fĂ¼rstlicher Repräsentation, sondern dokumentiert auch den Wandel europäischer Gartenkunst von der formalen zur landschaftlich geprägten Gestaltung. In ihrer Vielfalt zeigt sie die Entwicklung der Kulturgeschichte vom Absolutismus Ă¼ber die Romantik bis in die Moderne. Die sorgfältige Restaurierung der Bauten und Gärten im 20. und 21. Jahrhundert macht den Bergpark heute zu einem bedeutenden Zeugnis europäischer Garten- und Architekturgeschichte.

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe ist nicht nur ein historisch bedeutsamer Ort, sondern auch ein ökologisch wertvolles Gebiet mit vielfältigen Lebensräumen. Seine besondere Lage am Westhang des Habichtswalds schafft ein abwechslungsreiches Relief mit terrassierten HöhenzĂ¼gen, Wasserläufen, Wiesen und Waldflächen. Diese topografische Vielfalt bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Die naturnahen Wälder des Parks bestehen vor allem aus Buchen, Eichen und Ahorn, ergänzt durch alte Baumgruppen wie Kastanien, Linden und Platanen, die bereits im 18. Jahrhundert gepflanzt wurden. In den höheren Lagen finden sich auch Fichten und Tannen, während die Talbereiche von parkartigen Wiesen und Zierteichen durchzogen sind. Die Wiesenflächen, teils durch Mahd, teils durch extensive Beweidung gepflegt, fördern eine reiche Flora mit heimischen Wildblumen, darunter Margeriten, Wiesenkerbel und Kuckuckslichtnelken. In den feuchteren Bereichen der Wasserläufe gedeihen Seggen, Schilf und Bachbunge.

 

Die kĂ¼nstlich angelegten Wasserwege mit Kaskaden, Grotten und Teichen bieten auch Lebensraum fĂ¼r Amphibien wie Teichmolch und Grasfrosch. Libellen und Wasserläufer sind regelmĂ¤ĂŸig an den Becken zu beobachten, während der Habichtswald als angrenzender Naturraum Nistplätze fĂ¼r verschiedene Vogelarten bietet. In den Baumkronen brĂ¼ten Eichelhäher, Kleiber und Waldkauz, auch Spechtarten wie der Buntspecht sind vertreten. Fledermäuse nutzen die historischen Gebäude als Sommerquartiere. Die Luftbewegung im Park ist durch die Höhenlage und die Wasserläufe gut durchmischt, was das Mikroklima begĂ¼nstigt und eine gute Luftqualität schafft. Der Park Ă¼bernimmt darĂ¼ber hinaus wichtige ökologische Funktionen fĂ¼r die Stadt Kassel, indem er Regenwasser speichert, das Stadtklima abkĂ¼hlt und als RĂ¼ckzugsraum fĂ¼r die Artenvielfalt dient.

 

Ein weiteres naturkundliches Element sind die geologischen Gegebenheiten im Untergrund. Der Habichtswald besteht aus vulkanischem Basaltgestein, was sich in den Kaskaden und Grotten architektonisch widerspiegelt. Die Grotten bestehen teilweise aus natĂ¼rlichen Gesteinen, aber auch aus kĂ¼nstlich zusammengestellten Materialien, die mit mineralischen Ablagerungen versehen wurden, um ein naturnahes Erscheinungsbild zu erzeugen. Die Kombination aus gestalteter Natur und natĂ¼rlichen Prozessen verleiht dem Park seinen besonderen Charakter. Dabei wurde in den letzten Jahrzehnten groĂŸer Wert auf die Erhaltung der ökologischen Strukturen gelegt. Zahlreiche MaĂŸnahmen zur Renaturierung der Wasserläufe und zur Förderung der Artenvielfalt wurden umgesetzt. Besucherlenkung, Informationsangebote und die Pflege durch spezialisierte Gärtner tragen dazu bei, das ökologische Gleichgewicht inmitten des kulturellen Erbes zu bewahren. Der Park erfĂ¼llt damit sowohl historische als auch umweltbezogene Funktionen in einem der grĂ¶ĂŸten zusammenhängenden Landschaftsgärten Europas.

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe mit Herkules und Wasserspielen zählt zu den meistbesuchten SehenswĂ¼rdigkeiten Nordhessens und ist ein bedeutendes Ausflugsziel fĂ¼r kulturell und landschaftlich Interessierte.

 

Wikipedia-Link:

de.wikipedia.org/wiki/Bergpark_Wilhelmshöhe

 

Kamera und Objektiv:

Sony QX1 und Sony SEL18200

Sony A6500 und Sony SEL18200LE

Sony ILCE-7CR und Sony SEL24240

 

Bildinformation:

12MP - 3465 x 3465 px - ca. 3 bis 6MB

Bildbearbeitung: Adobe Photoshop Express

 

#Deutschland #Hessen #Kassel #Wilhelmshöhe #BergparkWilhelmshöhe #Herkules #Wasserspiele #Löwenburg #SchlossWilhelmshöhe #Barockgarten #Landschaftspark #UNESCOWelterbe #Naturfotografie #Reisefotografie #Landschaftsfotografie #Kulturlandschaft #HistorischeGärten #Gartenkunst #Fototour #Biodiversität #Geologie #Wasserarchitektur #Parklandschaft #Reisen #Fotografie #Entdeckungsreise #Naturerlebnis #Stadtgeschichte #Basaltformation #Habichtswald

 

#Germany #Hesse #Kassel #Wilhelmshoehe #WilhelmshoehePark #HerculesMonument #WaterFeatures #LionsCastle #WilhelmshoehePalace #BaroqueGarden #LandscapePark #UNESCOWorldHeritage #NaturePhotography #TravelPhotography #LandscapePhotography #CulturalLandscape #HistoricGardens #GardenArt #PhotoTour #Biodiversity #Geology #WaterArchitecture #ParkLandscape #Travel #Photography #Exploration #NatureExperience #CityHistory #BasaltFormation #Habichtswald

Am 7. Juni 2019 zeigte sich das Wetter in Kassel freundlich mit Temperaturen um die 23 Grad Celsius. Die Sonne schien Ă¼berwiegend, begleitet von leichter Bewölkung und mĂ¤ĂŸigem Wind. Die Bedingungen waren angenehm fĂ¼r einen Besuch des Bergparks Wilhelmshöhe und der dortigen Anlagen.

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel ist einer der bedeutendsten Landschaftsparks Europas und zählt seit 2013 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Seine Entstehung reicht zurĂ¼ck bis ins späte 17. Jahrhundert, als Landgraf Karl von Hessen-Kassel den Bau einer repräsentativen Sommerresidenz mit weitläufigem Park in Auftrag gab. Die ursprĂ¼ngliche Anlage war stark vom Ideal des barocken Gartens geprägt, mit strenger Symmetrie, Terrassen und Sichtachsen. Ab dem späten 18. Jahrhundert erfolgte ein schrittweiser Wandel hin zu einem englischen Landschaftsgarten, der natĂ¼rliche Formen, Wasserläufe und Baumgruppen betonte. Zentrum der historischen Anlage ist das Schloss Wilhelmshöhe, das im klassizistischen Stil errichtet wurde und ursprĂ¼nglich als Sommerresidenz der hessischen Landgrafen und KurfĂ¼rsten diente. Später wurde es von JĂ©rĂ´me Bonaparte während der napoleonischen Zeit genutzt und diente im 19. Jahrhundert dem preuĂŸischen Königshaus. Heute beherbergt das Schloss eine bedeutende Gemäldegalerie mit Werken Alter Meister, darunter zahlreiche Gemälde von Rembrandt, Rubens und DĂ¼rer.

 

Ein weiteres zentrales Element des Bergparks ist der Herkules, ein monumentales Oktogon mit der darĂ¼berstehenden Kupferstatue des Herkules, das auf einem kĂ¼nstlich angelegten Felsen thront. Der Bau begann 1701 und wurde in mehreren Etappen bis 1717 fertiggestellt. Die Statue selbst ist etwa 8 Meter hoch, das gesamte Bauwerk inklusive Unterbau erreicht eine Höhe von 70 Metern und liegt auf rund 530 Metern Ă¼ber dem Meeresspiegel. Der Herkules bildet das oberste Ende einer spektakulären barocken Wasserachse, die sich terrassenartig den Hang hinunterzieht. Die Wasserspiele, die ebenfalls auf Landgraf Karl zurĂ¼ckgehen, wurden im frĂ¼hen 18. Jahrhundert ohne maschinelle Hilfe entwickelt und funktionieren ausschlieĂŸlich durch natĂ¼rlichen Wasserdruck, der durch Reservoirs im Habichtswald erzeugt wird. Das Wasser flieĂŸt von der Statue Ă¼ber Kaskaden, Aquädukte, Grotten und Wasserfälle bis zum Schloss. Der Wasserlauf endet im Fontänenteich mit einer bis zu 50 Meter hohen Fontäne. Die Anlagen zeugen von einem herausragenden technischen und gestalterischen Verständnis der Zeit und waren Vorbild fĂ¼r ähnliche Gartenprojekte in Europa.

 

Neben dem Herkules und dem Schloss befinden sich im Park weitere historische Bauten wie das Ballhaus, die Löwenburg und das Alte Schloss. Die Löwenburg wurde Ende des 18. Jahrhunderts im Stil einer mittelalterlichen Ritterburg als romantisches Ruinenensemble errichtet und war ebenfalls Teil der Gesamtinszenierung des Parks. Sie diente als RĂ¼ckzugsort und wurde teilweise als Mausoleum genutzt. Das Ballhaus wiederum war ursprĂ¼nglich ein barockes Gartenhaus, das später zu einem Theater umgebaut wurde. Die Gesamtanlage des Bergparks ist nicht nur ein Ausdruck fĂ¼rstlicher Repräsentation, sondern dokumentiert auch den Wandel europäischer Gartenkunst von der formalen zur landschaftlich geprägten Gestaltung. In ihrer Vielfalt zeigt sie die Entwicklung der Kulturgeschichte vom Absolutismus Ă¼ber die Romantik bis in die Moderne. Die sorgfältige Restaurierung der Bauten und Gärten im 20. und 21. Jahrhundert macht den Bergpark heute zu einem bedeutenden Zeugnis europäischer Garten- und Architekturgeschichte.

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe ist nicht nur ein historisch bedeutsamer Ort, sondern auch ein ökologisch wertvolles Gebiet mit vielfältigen Lebensräumen. Seine besondere Lage am Westhang des Habichtswalds schafft ein abwechslungsreiches Relief mit terrassierten HöhenzĂ¼gen, Wasserläufen, Wiesen und Waldflächen. Diese topografische Vielfalt bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Die naturnahen Wälder des Parks bestehen vor allem aus Buchen, Eichen und Ahorn, ergänzt durch alte Baumgruppen wie Kastanien, Linden und Platanen, die bereits im 18. Jahrhundert gepflanzt wurden. In den höheren Lagen finden sich auch Fichten und Tannen, während die Talbereiche von parkartigen Wiesen und Zierteichen durchzogen sind. Die Wiesenflächen, teils durch Mahd, teils durch extensive Beweidung gepflegt, fördern eine reiche Flora mit heimischen Wildblumen, darunter Margeriten, Wiesenkerbel und Kuckuckslichtnelken. In den feuchteren Bereichen der Wasserläufe gedeihen Seggen, Schilf und Bachbunge.

 

Die kĂ¼nstlich angelegten Wasserwege mit Kaskaden, Grotten und Teichen bieten auch Lebensraum fĂ¼r Amphibien wie Teichmolch und Grasfrosch. Libellen und Wasserläufer sind regelmĂ¤ĂŸig an den Becken zu beobachten, während der Habichtswald als angrenzender Naturraum Nistplätze fĂ¼r verschiedene Vogelarten bietet. In den Baumkronen brĂ¼ten Eichelhäher, Kleiber und Waldkauz, auch Spechtarten wie der Buntspecht sind vertreten. Fledermäuse nutzen die historischen Gebäude als Sommerquartiere. Die Luftbewegung im Park ist durch die Höhenlage und die Wasserläufe gut durchmischt, was das Mikroklima begĂ¼nstigt und eine gute Luftqualität schafft. Der Park Ă¼bernimmt darĂ¼ber hinaus wichtige ökologische Funktionen fĂ¼r die Stadt Kassel, indem er Regenwasser speichert, das Stadtklima abkĂ¼hlt und als RĂ¼ckzugsraum fĂ¼r die Artenvielfalt dient.

 

Ein weiteres naturkundliches Element sind die geologischen Gegebenheiten im Untergrund. Der Habichtswald besteht aus vulkanischem Basaltgestein, was sich in den Kaskaden und Grotten architektonisch widerspiegelt. Die Grotten bestehen teilweise aus natĂ¼rlichen Gesteinen, aber auch aus kĂ¼nstlich zusammengestellten Materialien, die mit mineralischen Ablagerungen versehen wurden, um ein naturnahes Erscheinungsbild zu erzeugen. Die Kombination aus gestalteter Natur und natĂ¼rlichen Prozessen verleiht dem Park seinen besonderen Charakter. Dabei wurde in den letzten Jahrzehnten groĂŸer Wert auf die Erhaltung der ökologischen Strukturen gelegt. Zahlreiche MaĂŸnahmen zur Renaturierung der Wasserläufe und zur Förderung der Artenvielfalt wurden umgesetzt. Besucherlenkung, Informationsangebote und die Pflege durch spezialisierte Gärtner tragen dazu bei, das ökologische Gleichgewicht inmitten des kulturellen Erbes zu bewahren. Der Park erfĂ¼llt damit sowohl historische als auch umweltbezogene Funktionen in einem der grĂ¶ĂŸten zusammenhängenden Landschaftsgärten Europas.

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe mit Herkules und Wasserspielen zählt zu den meistbesuchten SehenswĂ¼rdigkeiten Nordhessens und ist ein bedeutendes Ausflugsziel fĂ¼r kulturell und landschaftlich Interessierte.

 

Wikipedia-Link:

de.wikipedia.org/wiki/Bergpark_Wilhelmshöhe

 

Kamera und Objektiv:

Sony QX1 und Sony SEL18200

Sony A6500 und Sony SEL18200LE

Sony ILCE-7CR und Sony SEL24240

 

Bildinformation:

12MP - 3465 x 3465 px - ca. 3 bis 6MB

Bildbearbeitung: Adobe Photoshop Express

 

#Deutschland #Hessen #Kassel #Wilhelmshöhe #BergparkWilhelmshöhe #Herkules #Wasserspiele #Löwenburg #SchlossWilhelmshöhe #Barockgarten #Landschaftspark #UNESCOWelterbe #Naturfotografie #Reisefotografie #Landschaftsfotografie #Kulturlandschaft #HistorischeGärten #Gartenkunst #Fototour #Biodiversität #Geologie #Wasserarchitektur #Parklandschaft #Reisen #Fotografie #Entdeckungsreise #Naturerlebnis #Stadtgeschichte #Basaltformation #Habichtswald

 

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The occasional springtime waterfall cascaded down the palisades; also, some nasty rocks!

Basaltformation an der KĂ¼ste

Landschaft am Wasserfall Hengifoss - Island

Landschaft am Wasserfall Hengifoss - Island

Landschaft am Wasserfall Hengifoss - Island

Am 7. Juni 2019 zeigte sich das Wetter in Kassel freundlich mit Temperaturen um die 23 Grad Celsius. Die Sonne schien Ă¼berwiegend, begleitet von leichter Bewölkung und mĂ¤ĂŸigem Wind. Die Bedingungen waren angenehm fĂ¼r einen Besuch des Bergparks Wilhelmshöhe und der dortigen Anlagen.

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel ist einer der bedeutendsten Landschaftsparks Europas und zählt seit 2013 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Seine Entstehung reicht zurĂ¼ck bis ins späte 17. Jahrhundert, als Landgraf Karl von Hessen-Kassel den Bau einer repräsentativen Sommerresidenz mit weitläufigem Park in Auftrag gab. Die ursprĂ¼ngliche Anlage war stark vom Ideal des barocken Gartens geprägt, mit strenger Symmetrie, Terrassen und Sichtachsen. Ab dem späten 18. Jahrhundert erfolgte ein schrittweiser Wandel hin zu einem englischen Landschaftsgarten, der natĂ¼rliche Formen, Wasserläufe und Baumgruppen betonte. Zentrum der historischen Anlage ist das Schloss Wilhelmshöhe, das im klassizistischen Stil errichtet wurde und ursprĂ¼nglich als Sommerresidenz der hessischen Landgrafen und KurfĂ¼rsten diente. Später wurde es von JĂ©rĂ´me Bonaparte während der napoleonischen Zeit genutzt und diente im 19. Jahrhundert dem preuĂŸischen Königshaus. Heute beherbergt das Schloss eine bedeutende Gemäldegalerie mit Werken Alter Meister, darunter zahlreiche Gemälde von Rembrandt, Rubens und DĂ¼rer.

 

Ein weiteres zentrales Element des Bergparks ist der Herkules, ein monumentales Oktogon mit der darĂ¼berstehenden Kupferstatue des Herkules, das auf einem kĂ¼nstlich angelegten Felsen thront. Der Bau begann 1701 und wurde in mehreren Etappen bis 1717 fertiggestellt. Die Statue selbst ist etwa 8 Meter hoch, das gesamte Bauwerk inklusive Unterbau erreicht eine Höhe von 70 Metern und liegt auf rund 530 Metern Ă¼ber dem Meeresspiegel. Der Herkules bildet das oberste Ende einer spektakulären barocken Wasserachse, die sich terrassenartig den Hang hinunterzieht. Die Wasserspiele, die ebenfalls auf Landgraf Karl zurĂ¼ckgehen, wurden im frĂ¼hen 18. Jahrhundert ohne maschinelle Hilfe entwickelt und funktionieren ausschlieĂŸlich durch natĂ¼rlichen Wasserdruck, der durch Reservoirs im Habichtswald erzeugt wird. Das Wasser flieĂŸt von der Statue Ă¼ber Kaskaden, Aquädukte, Grotten und Wasserfälle bis zum Schloss. Der Wasserlauf endet im Fontänenteich mit einer bis zu 50 Meter hohen Fontäne. Die Anlagen zeugen von einem herausragenden technischen und gestalterischen Verständnis der Zeit und waren Vorbild fĂ¼r ähnliche Gartenprojekte in Europa.

 

Neben dem Herkules und dem Schloss befinden sich im Park weitere historische Bauten wie das Ballhaus, die Löwenburg und das Alte Schloss. Die Löwenburg wurde Ende des 18. Jahrhunderts im Stil einer mittelalterlichen Ritterburg als romantisches Ruinenensemble errichtet und war ebenfalls Teil der Gesamtinszenierung des Parks. Sie diente als RĂ¼ckzugsort und wurde teilweise als Mausoleum genutzt. Das Ballhaus wiederum war ursprĂ¼nglich ein barockes Gartenhaus, das später zu einem Theater umgebaut wurde. Die Gesamtanlage des Bergparks ist nicht nur ein Ausdruck fĂ¼rstlicher Repräsentation, sondern dokumentiert auch den Wandel europäischer Gartenkunst von der formalen zur landschaftlich geprägten Gestaltung. In ihrer Vielfalt zeigt sie die Entwicklung der Kulturgeschichte vom Absolutismus Ă¼ber die Romantik bis in die Moderne. Die sorgfältige Restaurierung der Bauten und Gärten im 20. und 21. Jahrhundert macht den Bergpark heute zu einem bedeutenden Zeugnis europäischer Garten- und Architekturgeschichte.

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe ist nicht nur ein historisch bedeutsamer Ort, sondern auch ein ökologisch wertvolles Gebiet mit vielfältigen Lebensräumen. Seine besondere Lage am Westhang des Habichtswalds schafft ein abwechslungsreiches Relief mit terrassierten HöhenzĂ¼gen, Wasserläufen, Wiesen und Waldflächen. Diese topografische Vielfalt bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Die naturnahen Wälder des Parks bestehen vor allem aus Buchen, Eichen und Ahorn, ergänzt durch alte Baumgruppen wie Kastanien, Linden und Platanen, die bereits im 18. Jahrhundert gepflanzt wurden. In den höheren Lagen finden sich auch Fichten und Tannen, während die Talbereiche von parkartigen Wiesen und Zierteichen durchzogen sind. Die Wiesenflächen, teils durch Mahd, teils durch extensive Beweidung gepflegt, fördern eine reiche Flora mit heimischen Wildblumen, darunter Margeriten, Wiesenkerbel und Kuckuckslichtnelken. In den feuchteren Bereichen der Wasserläufe gedeihen Seggen, Schilf und Bachbunge.

 

Die kĂ¼nstlich angelegten Wasserwege mit Kaskaden, Grotten und Teichen bieten auch Lebensraum fĂ¼r Amphibien wie Teichmolch und Grasfrosch. Libellen und Wasserläufer sind regelmĂ¤ĂŸig an den Becken zu beobachten, während der Habichtswald als angrenzender Naturraum Nistplätze fĂ¼r verschiedene Vogelarten bietet. In den Baumkronen brĂ¼ten Eichelhäher, Kleiber und Waldkauz, auch Spechtarten wie der Buntspecht sind vertreten. Fledermäuse nutzen die historischen Gebäude als Sommerquartiere. Die Luftbewegung im Park ist durch die Höhenlage und die Wasserläufe gut durchmischt, was das Mikroklima begĂ¼nstigt und eine gute Luftqualität schafft. Der Park Ă¼bernimmt darĂ¼ber hinaus wichtige ökologische Funktionen fĂ¼r die Stadt Kassel, indem er Regenwasser speichert, das Stadtklima abkĂ¼hlt und als RĂ¼ckzugsraum fĂ¼r die Artenvielfalt dient.

 

Ein weiteres naturkundliches Element sind die geologischen Gegebenheiten im Untergrund. Der Habichtswald besteht aus vulkanischem Basaltgestein, was sich in den Kaskaden und Grotten architektonisch widerspiegelt. Die Grotten bestehen teilweise aus natĂ¼rlichen Gesteinen, aber auch aus kĂ¼nstlich zusammengestellten Materialien, die mit mineralischen Ablagerungen versehen wurden, um ein naturnahes Erscheinungsbild zu erzeugen. Die Kombination aus gestalteter Natur und natĂ¼rlichen Prozessen verleiht dem Park seinen besonderen Charakter. Dabei wurde in den letzten Jahrzehnten groĂŸer Wert auf die Erhaltung der ökologischen Strukturen gelegt. Zahlreiche MaĂŸnahmen zur Renaturierung der Wasserläufe und zur Förderung der Artenvielfalt wurden umgesetzt. Besucherlenkung, Informationsangebote und die Pflege durch spezialisierte Gärtner tragen dazu bei, das ökologische Gleichgewicht inmitten des kulturellen Erbes zu bewahren. Der Park erfĂ¼llt damit sowohl historische als auch umweltbezogene Funktionen in einem der grĂ¶ĂŸten zusammenhängenden Landschaftsgärten Europas.

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe mit Herkules und Wasserspielen zählt zu den meistbesuchten SehenswĂ¼rdigkeiten Nordhessens und ist ein bedeutendes Ausflugsziel fĂ¼r kulturell und landschaftlich Interessierte.

 

Wikipedia-Link:

de.wikipedia.org/wiki/Bergpark_Wilhelmshöhe

 

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Am 16. Juni 2019 präsentierte sich Fulda mit leicht bewölktem Himmel und Temperaturen um 20 Grad Celsius. Es herrschten angenehme Bedingungen fĂ¼r einen ausgedehnten Stadtrundgang sowie Erkundungen im Umland. Die StraĂŸen der Altstadt waren belebt, GrĂ¼nflächen und Gärten zeigten sich in voller FrĂ¼hsommerpracht.

 

Fulda, im heutigen Bundesland Hessen gelegen, blickt auf eine Ă¼ber zwölfhundertjährige Geschichte zurĂ¼ck. Die Stadt entstand im Zusammenhang mit dem Kloster Fulda, das 744 von Sturmius, einem SchĂ¼ler des Missionars Bonifatius, gegrĂ¼ndet wurde. Dieses Benediktinerkloster entwickelte sich bald zu einem bedeutenden religiösen, kulturellen und wissenschaftlichen Zentrum des Frankenreichs. Im Jahr 1752 wurde Fulda zum Bistum erhoben, was die Stellung als kirchliches Zentrum weiter stärkte. Die barocke Stadtstruktur, die groĂŸe Teile des historischen Kerns bestimmt, stammt grĂ¶ĂŸtenteils aus dem 18. Jahrhundert. Besonders auffällig ist der Fuldaer Dom St. Salvator, dessen heutiger Bau unter FĂ¼rstabt Adalbert von Schleifras nach Plänen von Johann Dientzenhofer entstand und zwischen 1704 und 1712 errichtet wurde. Der Dom ist eine der bedeutendsten Barockkirchen Deutschlands und beherbergt das Grab des heiligen Bonifatius. In unmittelbarer Nähe liegt das ehemalige Stadtschloss der Fuldaer FĂ¼rstäbte und späteren FĂ¼rstbischöfe. Der barocke Schlossbau umfasst mehrere FlĂ¼gel und ist von einem weitläufigen Schlossgarten mit Orangerie umgeben. Das Interieur mit seinen prächtigen Sälen, Salons und der Schlosskapelle ist teilweise museal zugänglich. Die Altstadt weist zahlreiche erhaltene Fachwerkhäuser, barocke BĂ¼rgerhäuser und Kirchen auf, darunter die Stadtpfarrkirche St. Blasius und die Severikirche, deren UrsprĂ¼nge bis ins 9. Jahrhundert zurĂ¼ckreichen. Auch das Paulustor, Teil der ehemaligen Stadtbefestigung, ist erhalten. Ein weiteres historisch relevantes Bauwerk ist das ehemalige Kloster Frauenberg mit zugehöriger Kirche, das auf eine GrĂ¼ndung im 17. Jahrhundert zurĂ¼ckgeht und heute als Franziskanerkloster gefĂ¼hrt wird. Einblick in die städtische Geschichte gibt das Vonderau Museum mit Ausstellungen zur Archäologie, Stadtgeschichte und sakralen Kunst. Im Umfeld der Stadt befinden sich zudem kleinere historische Ortschaften mit romanischen Kirchen, alten Höfen und Zeugnissen frĂ¼herer Landwirtschaft und Handwerkskunst.

 

Die Stadt Fulda liegt am gleichnamigen Fluss und wird von verschiedenen naturräumlichen Gegebenheiten geprägt. Das Fuldaer Becken bildet eine Senke zwischen Rhön, Vogelsberg und KnĂ¼llgebirge. Diese Lage bringt eine vielfältige Landschaft mit sich, die von Flusstälern, HĂ¼geln, Ackerflächen und Waldgebieten bestimmt wird. Der Fluss Fulda durchzieht das Stadtgebiet von SĂ¼den nach Norden. Die Ufer sind in weiten Teilen renaturiert und bieten Lebensräume fĂ¼r Wasservögel, Fische und Amphibien. Biber und Eisvögel finden sich ebenso wie zahlreiche Insektenarten. In den Auenbereichen wachsen Weiden, Eschen und Erlen. Der Schlossgarten Fulda enthält neben barocker Gartengestaltung auch naturnahe Flächen mit alten Bäumen, Wiesen und Teichen. Die Umgebung weist eine abwechslungsreiche Flora und Fauna auf. Besonders erwähnenswert ist das nahegelegene Biosphärenreservat Rhön, das sich sĂ¼döstlich der Stadt erstreckt. Es gehört zu den UNESCO-Biosphärenreservaten und zeichnet sich durch Hochmoore, Basaltformationen, Magerrasen und artenreiche Bergwiesen aus. Diese Regionen beherbergen seltene Arten wie das Schwarzkehlchen, den Rotmilan, das Knabenkraut und verschiedene Fledermausarten. Wanderwege wie der Milseburgradweg oder der Hochrhöner fĂ¼hren durch abwechslungsreiche Naturräume. In den höher gelegenen Bereichen der Rhön dominiert montaner Buchenwald, während in den Talbereichen Feldgehölze, Heckenlandschaften und Feuchtwiesen auftreten. Auch die Geologie ist vielfältig: Basaltkuppen, Muschelkalkböden und Lössauflagen bilden ein differenziertes Relief. Entlang der Flusstäler haben sich infolge landwirtschaftlicher Nutzung artenreiche Wiesenbiotope erhalten. Im Bereich der Fuldaaue wurden Teile renaturiert, um Ăœberschwemmungsräume zu sichern und Lebensräume fĂ¼r bedrohte Arten zurĂ¼ckzugewinnen. DarĂ¼ber hinaus existieren zahlreiche Streuobstwiesen mit alten Apfel- und Birnensorten, die Insekten und Vögeln Nahrung und Nistmöglichkeiten bieten. Besonders im FrĂ¼hjahr und FrĂ¼hsommer zeigt sich die Region mit intensiver BlĂ¼te und vielfältigem Insektenleben. In den Gärten, Parks und StadtgrĂ¼nflächen finden sich neben Zierpflanzen auch heimische Gehölze wie Hasel, Hainbuche, Linde und Wildrosen. Umweltinitiativen setzen sich fĂ¼r Erhalt und Pflege dieser ökologisch wertvollen Räume ein. Neben der Rhön ist auch der Vogelsberg mit seinen Wäldern und Basaltkuppen östlich der Stadt ein bedeutender Naturraum, der durch Wanderrouten, Schutzgebiete und Naturlehrpfade erschlossen ist.

 

Fulda ist regelmĂ¤ĂŸig Bestandteil kultureller und historischer Reiserouten und wird im Rahmen von Tages- und Mehrtagestouren besucht.

 

Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Fulda

 

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The weather was strong - with days where the wind was over 30m/s but never the less the Icelandic beauty was on full display. These images are from a brief roadtrip along the South Coast.

 

All of these images are single exposure with basic edits - nothing added, nothing removed. The only use of AI is for moderate noise reduction.

 

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Am 16. Juni 2019 präsentierte sich Fulda mit leicht bewölktem Himmel und Temperaturen um 20 Grad Celsius. Es herrschten angenehme Bedingungen fĂ¼r einen ausgedehnten Stadtrundgang sowie Erkundungen im Umland. Die StraĂŸen der Altstadt waren belebt, GrĂ¼nflächen und Gärten zeigten sich in voller FrĂ¼hsommerpracht.

 

Fulda, im heutigen Bundesland Hessen gelegen, blickt auf eine Ă¼ber zwölfhundertjährige Geschichte zurĂ¼ck. Die Stadt entstand im Zusammenhang mit dem Kloster Fulda, das 744 von Sturmius, einem SchĂ¼ler des Missionars Bonifatius, gegrĂ¼ndet wurde. Dieses Benediktinerkloster entwickelte sich bald zu einem bedeutenden religiösen, kulturellen und wissenschaftlichen Zentrum des Frankenreichs. Im Jahr 1752 wurde Fulda zum Bistum erhoben, was die Stellung als kirchliches Zentrum weiter stärkte. Die barocke Stadtstruktur, die groĂŸe Teile des historischen Kerns bestimmt, stammt grĂ¶ĂŸtenteils aus dem 18. Jahrhundert. Besonders auffällig ist der Fuldaer Dom St. Salvator, dessen heutiger Bau unter FĂ¼rstabt Adalbert von Schleifras nach Plänen von Johann Dientzenhofer entstand und zwischen 1704 und 1712 errichtet wurde. Der Dom ist eine der bedeutendsten Barockkirchen Deutschlands und beherbergt das Grab des heiligen Bonifatius. In unmittelbarer Nähe liegt das ehemalige Stadtschloss der Fuldaer FĂ¼rstäbte und späteren FĂ¼rstbischöfe. Der barocke Schlossbau umfasst mehrere FlĂ¼gel und ist von einem weitläufigen Schlossgarten mit Orangerie umgeben. Das Interieur mit seinen prächtigen Sälen, Salons und der Schlosskapelle ist teilweise museal zugänglich. Die Altstadt weist zahlreiche erhaltene Fachwerkhäuser, barocke BĂ¼rgerhäuser und Kirchen auf, darunter die Stadtpfarrkirche St. Blasius und die Severikirche, deren UrsprĂ¼nge bis ins 9. Jahrhundert zurĂ¼ckreichen. Auch das Paulustor, Teil der ehemaligen Stadtbefestigung, ist erhalten. Ein weiteres historisch relevantes Bauwerk ist das ehemalige Kloster Frauenberg mit zugehöriger Kirche, das auf eine GrĂ¼ndung im 17. Jahrhundert zurĂ¼ckgeht und heute als Franziskanerkloster gefĂ¼hrt wird. Einblick in die städtische Geschichte gibt das Vonderau Museum mit Ausstellungen zur Archäologie, Stadtgeschichte und sakralen Kunst. Im Umfeld der Stadt befinden sich zudem kleinere historische Ortschaften mit romanischen Kirchen, alten Höfen und Zeugnissen frĂ¼herer Landwirtschaft und Handwerkskunst.

 

Die Stadt Fulda liegt am gleichnamigen Fluss und wird von verschiedenen naturräumlichen Gegebenheiten geprägt. Das Fuldaer Becken bildet eine Senke zwischen Rhön, Vogelsberg und KnĂ¼llgebirge. Diese Lage bringt eine vielfältige Landschaft mit sich, die von Flusstälern, HĂ¼geln, Ackerflächen und Waldgebieten bestimmt wird. Der Fluss Fulda durchzieht das Stadtgebiet von SĂ¼den nach Norden. Die Ufer sind in weiten Teilen renaturiert und bieten Lebensräume fĂ¼r Wasservögel, Fische und Amphibien. Biber und Eisvögel finden sich ebenso wie zahlreiche Insektenarten. In den Auenbereichen wachsen Weiden, Eschen und Erlen. Der Schlossgarten Fulda enthält neben barocker Gartengestaltung auch naturnahe Flächen mit alten Bäumen, Wiesen und Teichen. Die Umgebung weist eine abwechslungsreiche Flora und Fauna auf. Besonders erwähnenswert ist das nahegelegene Biosphärenreservat Rhön, das sich sĂ¼döstlich der Stadt erstreckt. Es gehört zu den UNESCO-Biosphärenreservaten und zeichnet sich durch Hochmoore, Basaltformationen, Magerrasen und artenreiche Bergwiesen aus. Diese Regionen beherbergen seltene Arten wie das Schwarzkehlchen, den Rotmilan, das Knabenkraut und verschiedene Fledermausarten. Wanderwege wie der Milseburgradweg oder der Hochrhöner fĂ¼hren durch abwechslungsreiche Naturräume. In den höher gelegenen Bereichen der Rhön dominiert montaner Buchenwald, während in den Talbereichen Feldgehölze, Heckenlandschaften und Feuchtwiesen auftreten. Auch die Geologie ist vielfältig: Basaltkuppen, Muschelkalkböden und Lössauflagen bilden ein differenziertes Relief. Entlang der Flusstäler haben sich infolge landwirtschaftlicher Nutzung artenreiche Wiesenbiotope erhalten. Im Bereich der Fuldaaue wurden Teile renaturiert, um Ăœberschwemmungsräume zu sichern und Lebensräume fĂ¼r bedrohte Arten zurĂ¼ckzugewinnen. DarĂ¼ber hinaus existieren zahlreiche Streuobstwiesen mit alten Apfel- und Birnensorten, die Insekten und Vögeln Nahrung und Nistmöglichkeiten bieten. Besonders im FrĂ¼hjahr und FrĂ¼hsommer zeigt sich die Region mit intensiver BlĂ¼te und vielfältigem Insektenleben. In den Gärten, Parks und StadtgrĂ¼nflächen finden sich neben Zierpflanzen auch heimische Gehölze wie Hasel, Hainbuche, Linde und Wildrosen. Umweltinitiativen setzen sich fĂ¼r Erhalt und Pflege dieser ökologisch wertvollen Räume ein. Neben der Rhön ist auch der Vogelsberg mit seinen Wäldern und Basaltkuppen östlich der Stadt ein bedeutender Naturraum, der durch Wanderrouten, Schutzgebiete und Naturlehrpfade erschlossen ist.

 

Fulda ist regelmĂ¤ĂŸig Bestandteil kultureller und historischer Reiserouten und wird im Rahmen von Tages- und Mehrtagestouren besucht.

 

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Am 16. Juni 2019 präsentierte sich Fulda mit leicht bewölktem Himmel und Temperaturen um 20 Grad Celsius. Es herrschten angenehme Bedingungen fĂ¼r einen ausgedehnten Stadtrundgang sowie Erkundungen im Umland. Die StraĂŸen der Altstadt waren belebt, GrĂ¼nflächen und Gärten zeigten sich in voller FrĂ¼hsommerpracht.

 

Fulda, im heutigen Bundesland Hessen gelegen, blickt auf eine Ă¼ber zwölfhundertjährige Geschichte zurĂ¼ck. Die Stadt entstand im Zusammenhang mit dem Kloster Fulda, das 744 von Sturmius, einem SchĂ¼ler des Missionars Bonifatius, gegrĂ¼ndet wurde. Dieses Benediktinerkloster entwickelte sich bald zu einem bedeutenden religiösen, kulturellen und wissenschaftlichen Zentrum des Frankenreichs. Im Jahr 1752 wurde Fulda zum Bistum erhoben, was die Stellung als kirchliches Zentrum weiter stärkte. Die barocke Stadtstruktur, die groĂŸe Teile des historischen Kerns bestimmt, stammt grĂ¶ĂŸtenteils aus dem 18. Jahrhundert. Besonders auffällig ist der Fuldaer Dom St. Salvator, dessen heutiger Bau unter FĂ¼rstabt Adalbert von Schleifras nach Plänen von Johann Dientzenhofer entstand und zwischen 1704 und 1712 errichtet wurde. Der Dom ist eine der bedeutendsten Barockkirchen Deutschlands und beherbergt das Grab des heiligen Bonifatius. In unmittelbarer Nähe liegt das ehemalige Stadtschloss der Fuldaer FĂ¼rstäbte und späteren FĂ¼rstbischöfe. Der barocke Schlossbau umfasst mehrere FlĂ¼gel und ist von einem weitläufigen Schlossgarten mit Orangerie umgeben. Das Interieur mit seinen prächtigen Sälen, Salons und der Schlosskapelle ist teilweise museal zugänglich. Die Altstadt weist zahlreiche erhaltene Fachwerkhäuser, barocke BĂ¼rgerhäuser und Kirchen auf, darunter die Stadtpfarrkirche St. Blasius und die Severikirche, deren UrsprĂ¼nge bis ins 9. Jahrhundert zurĂ¼ckreichen. Auch das Paulustor, Teil der ehemaligen Stadtbefestigung, ist erhalten. Ein weiteres historisch relevantes Bauwerk ist das ehemalige Kloster Frauenberg mit zugehöriger Kirche, das auf eine GrĂ¼ndung im 17. Jahrhundert zurĂ¼ckgeht und heute als Franziskanerkloster gefĂ¼hrt wird. Einblick in die städtische Geschichte gibt das Vonderau Museum mit Ausstellungen zur Archäologie, Stadtgeschichte und sakralen Kunst. Im Umfeld der Stadt befinden sich zudem kleinere historische Ortschaften mit romanischen Kirchen, alten Höfen und Zeugnissen frĂ¼herer Landwirtschaft und Handwerkskunst.

 

Die Stadt Fulda liegt am gleichnamigen Fluss und wird von verschiedenen naturräumlichen Gegebenheiten geprägt. Das Fuldaer Becken bildet eine Senke zwischen Rhön, Vogelsberg und KnĂ¼llgebirge. Diese Lage bringt eine vielfältige Landschaft mit sich, die von Flusstälern, HĂ¼geln, Ackerflächen und Waldgebieten bestimmt wird. Der Fluss Fulda durchzieht das Stadtgebiet von SĂ¼den nach Norden. Die Ufer sind in weiten Teilen renaturiert und bieten Lebensräume fĂ¼r Wasservögel, Fische und Amphibien. Biber und Eisvögel finden sich ebenso wie zahlreiche Insektenarten. In den Auenbereichen wachsen Weiden, Eschen und Erlen. Der Schlossgarten Fulda enthält neben barocker Gartengestaltung auch naturnahe Flächen mit alten Bäumen, Wiesen und Teichen. Die Umgebung weist eine abwechslungsreiche Flora und Fauna auf. Besonders erwähnenswert ist das nahegelegene Biosphärenreservat Rhön, das sich sĂ¼döstlich der Stadt erstreckt. Es gehört zu den UNESCO-Biosphärenreservaten und zeichnet sich durch Hochmoore, Basaltformationen, Magerrasen und artenreiche Bergwiesen aus. Diese Regionen beherbergen seltene Arten wie das Schwarzkehlchen, den Rotmilan, das Knabenkraut und verschiedene Fledermausarten. Wanderwege wie der Milseburgradweg oder der Hochrhöner fĂ¼hren durch abwechslungsreiche Naturräume. In den höher gelegenen Bereichen der Rhön dominiert montaner Buchenwald, während in den Talbereichen Feldgehölze, Heckenlandschaften und Feuchtwiesen auftreten. Auch die Geologie ist vielfältig: Basaltkuppen, Muschelkalkböden und Lössauflagen bilden ein differenziertes Relief. Entlang der Flusstäler haben sich infolge landwirtschaftlicher Nutzung artenreiche Wiesenbiotope erhalten. Im Bereich der Fuldaaue wurden Teile renaturiert, um Ăœberschwemmungsräume zu sichern und Lebensräume fĂ¼r bedrohte Arten zurĂ¼ckzugewinnen. DarĂ¼ber hinaus existieren zahlreiche Streuobstwiesen mit alten Apfel- und Birnensorten, die Insekten und Vögeln Nahrung und Nistmöglichkeiten bieten. Besonders im FrĂ¼hjahr und FrĂ¼hsommer zeigt sich die Region mit intensiver BlĂ¼te und vielfältigem Insektenleben. In den Gärten, Parks und StadtgrĂ¼nflächen finden sich neben Zierpflanzen auch heimische Gehölze wie Hasel, Hainbuche, Linde und Wildrosen. Umweltinitiativen setzen sich fĂ¼r Erhalt und Pflege dieser ökologisch wertvollen Räume ein. Neben der Rhön ist auch der Vogelsberg mit seinen Wäldern und Basaltkuppen östlich der Stadt ein bedeutender Naturraum, der durch Wanderrouten, Schutzgebiete und Naturlehrpfade erschlossen ist.

 

Fulda ist regelmĂ¤ĂŸig Bestandteil kultureller und historischer Reiserouten und wird im Rahmen von Tages- und Mehrtagestouren besucht.

 

Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Fulda

 

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One of some 100 rare basalt ring structures unveiled by the surface being stripped during megafloods.

Landschaft am Wasserfall Hengifoss - Island

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Am 16. Juni 2019 präsentierte sich Fulda mit leicht bewölktem Himmel und Temperaturen um 20 Grad Celsius. Es herrschten angenehme Bedingungen fĂ¼r einen ausgedehnten Stadtrundgang sowie Erkundungen im Umland. Die StraĂŸen der Altstadt waren belebt, GrĂ¼nflächen und Gärten zeigten sich in voller FrĂ¼hsommerpracht.

 

Fulda, im heutigen Bundesland Hessen gelegen, blickt auf eine Ă¼ber zwölfhundertjährige Geschichte zurĂ¼ck. Die Stadt entstand im Zusammenhang mit dem Kloster Fulda, das 744 von Sturmius, einem SchĂ¼ler des Missionars Bonifatius, gegrĂ¼ndet wurde. Dieses Benediktinerkloster entwickelte sich bald zu einem bedeutenden religiösen, kulturellen und wissenschaftlichen Zentrum des Frankenreichs. Im Jahr 1752 wurde Fulda zum Bistum erhoben, was die Stellung als kirchliches Zentrum weiter stärkte. Die barocke Stadtstruktur, die groĂŸe Teile des historischen Kerns bestimmt, stammt grĂ¶ĂŸtenteils aus dem 18. Jahrhundert. Besonders auffällig ist der Fuldaer Dom St. Salvator, dessen heutiger Bau unter FĂ¼rstabt Adalbert von Schleifras nach Plänen von Johann Dientzenhofer entstand und zwischen 1704 und 1712 errichtet wurde. Der Dom ist eine der bedeutendsten Barockkirchen Deutschlands und beherbergt das Grab des heiligen Bonifatius. In unmittelbarer Nähe liegt das ehemalige Stadtschloss der Fuldaer FĂ¼rstäbte und späteren FĂ¼rstbischöfe. Der barocke Schlossbau umfasst mehrere FlĂ¼gel und ist von einem weitläufigen Schlossgarten mit Orangerie umgeben. Das Interieur mit seinen prächtigen Sälen, Salons und der Schlosskapelle ist teilweise museal zugänglich. Die Altstadt weist zahlreiche erhaltene Fachwerkhäuser, barocke BĂ¼rgerhäuser und Kirchen auf, darunter die Stadtpfarrkirche St. Blasius und die Severikirche, deren UrsprĂ¼nge bis ins 9. Jahrhundert zurĂ¼ckreichen. Auch das Paulustor, Teil der ehemaligen Stadtbefestigung, ist erhalten. Ein weiteres historisch relevantes Bauwerk ist das ehemalige Kloster Frauenberg mit zugehöriger Kirche, das auf eine GrĂ¼ndung im 17. Jahrhundert zurĂ¼ckgeht und heute als Franziskanerkloster gefĂ¼hrt wird. Einblick in die städtische Geschichte gibt das Vonderau Museum mit Ausstellungen zur Archäologie, Stadtgeschichte und sakralen Kunst. Im Umfeld der Stadt befinden sich zudem kleinere historische Ortschaften mit romanischen Kirchen, alten Höfen und Zeugnissen frĂ¼herer Landwirtschaft und Handwerkskunst.

 

Die Stadt Fulda liegt am gleichnamigen Fluss und wird von verschiedenen naturräumlichen Gegebenheiten geprägt. Das Fuldaer Becken bildet eine Senke zwischen Rhön, Vogelsberg und KnĂ¼llgebirge. Diese Lage bringt eine vielfältige Landschaft mit sich, die von Flusstälern, HĂ¼geln, Ackerflächen und Waldgebieten bestimmt wird. Der Fluss Fulda durchzieht das Stadtgebiet von SĂ¼den nach Norden. Die Ufer sind in weiten Teilen renaturiert und bieten Lebensräume fĂ¼r Wasservögel, Fische und Amphibien. Biber und Eisvögel finden sich ebenso wie zahlreiche Insektenarten. In den Auenbereichen wachsen Weiden, Eschen und Erlen. Der Schlossgarten Fulda enthält neben barocker Gartengestaltung auch naturnahe Flächen mit alten Bäumen, Wiesen und Teichen. Die Umgebung weist eine abwechslungsreiche Flora und Fauna auf. Besonders erwähnenswert ist das nahegelegene Biosphärenreservat Rhön, das sich sĂ¼döstlich der Stadt erstreckt. Es gehört zu den UNESCO-Biosphärenreservaten und zeichnet sich durch Hochmoore, Basaltformationen, Magerrasen und artenreiche Bergwiesen aus. Diese Regionen beherbergen seltene Arten wie das Schwarzkehlchen, den Rotmilan, das Knabenkraut und verschiedene Fledermausarten. Wanderwege wie der Milseburgradweg oder der Hochrhöner fĂ¼hren durch abwechslungsreiche Naturräume. In den höher gelegenen Bereichen der Rhön dominiert montaner Buchenwald, während in den Talbereichen Feldgehölze, Heckenlandschaften und Feuchtwiesen auftreten. Auch die Geologie ist vielfältig: Basaltkuppen, Muschelkalkböden und Lössauflagen bilden ein differenziertes Relief. Entlang der Flusstäler haben sich infolge landwirtschaftlicher Nutzung artenreiche Wiesenbiotope erhalten. Im Bereich der Fuldaaue wurden Teile renaturiert, um Ăœberschwemmungsräume zu sichern und Lebensräume fĂ¼r bedrohte Arten zurĂ¼ckzugewinnen. DarĂ¼ber hinaus existieren zahlreiche Streuobstwiesen mit alten Apfel- und Birnensorten, die Insekten und Vögeln Nahrung und Nistmöglichkeiten bieten. Besonders im FrĂ¼hjahr und FrĂ¼hsommer zeigt sich die Region mit intensiver BlĂ¼te und vielfältigem Insektenleben. In den Gärten, Parks und StadtgrĂ¼nflächen finden sich neben Zierpflanzen auch heimische Gehölze wie Hasel, Hainbuche, Linde und Wildrosen. Umweltinitiativen setzen sich fĂ¼r Erhalt und Pflege dieser ökologisch wertvollen Räume ein. Neben der Rhön ist auch der Vogelsberg mit seinen Wäldern und Basaltkuppen östlich der Stadt ein bedeutender Naturraum, der durch Wanderrouten, Schutzgebiete und Naturlehrpfade erschlossen ist.

 

Fulda ist regelmĂ¤ĂŸig Bestandteil kultureller und historischer Reiserouten und wird im Rahmen von Tages- und Mehrtagestouren besucht.

 

Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Fulda

 

Kamera und Objektiv:

Sony QX1 und Sony SEL18200

Sony A6500 und Sony SEL18200LE

Sony ILCE-7CR und Sony SEL24240

 

Bildinformation:

12MP - 3465 x 3465 px - ca. 3 bis 6MB

Bildbearbeitung: Adobe Photoshop Express

 

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