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Der Regelbetrieb auf der knapp 21 Kilometer langen Wieslauftalbahn zwischen Schorndorf und Oberndorf wird in der Regel von Regioshuttle und NE81 Steuerwagen verrichtet. Da allerdings nur 2 der Niederflurtriebwagen im Bestand des Zweckverbandes Wieslauftalbahn zu finden sind, muss bei einem Ausfall einer dieser Triebwagen auf eine Kombination bestehend aus NE81 VT und VS zurückgegriffen werden. So auch im Herbst 2021, als der VT 441 aufgrund eines Motorschadens nicht Betriebsfähig war und für einige Wochen ein Umlauf vollständig aus NE81 bestehend bewundert werden konnte.
Möchte man die NE81 VT im Wiesel auch zu Zeiten antreffen, an denen beide Regioshuttle betriebsfähig sind, für den Bieten sich einige wenige Umläufe am Vormittag an, auf welchen meistens ein einzelner NE81 anzutreffen ist.
Umleiterverkehr Lijn 34 / 35
ÖBB Nightjet E424 Wien HBF - Bruxelles Midi
(dieser Fahrt fand wegen Ausfall statt ohne den Zugteil aus Berlin)
ÖBB Nightjet Vectron
ELL 193 962-8
2x D-BTEX 59-90.0
1x A-ÖBB 59-91.2
1x A-ÖBB 59-91.1
1x A-ÖBB 21-91
Holsbeek
Der Lausitzer Dampflokclub mit seinem Sonderzug von Cottbus nach Pasewalk in Höhe Rüdnitz. Leider musste die Sonderfahrt zum 150jährigen Streckenjubiläum Pasewalk - Stettin ausfallen. Deutsch-polnische Nadelstiche sind noch immer an der Tagesordnung.
Pleiten, Pech und Pannen Tag war der 27.04 2017, dort sollten min 10Fotos entstehen. Aber wegen dem Wetter, Ausfall bzw starke Verspätung diverser Züge waren es am Ende des Tages nur 2 verwertbare Foto´s. Einmal der EZ51223 in Rätzlingen
Running out of time - in Lübeck-Travemünde gehen die Uhren anders!
Nachdem die Lübeck-Büchener-Eisenbahngesellschaft (LBE) die Strecke nach Travemünde 1882 eröffnete, lag der Endpunkt im Bahnhof Lübeck Travemünde Hafen. Erst 1898 erfolgte die Verlängerung zum heutigen Endbahnhof Lübeck -Travemünde Strand.
Das stattliche Empfangsgebäude, welches nach Entwürfen des Architekten Fritz Klingholz entstand und welches man heute kennt, ersetzte seinen Vorgängerbau im Jahre 1911.
Die Anzeige "Zug nach Lübeck" wurde 1928 installiert und verleiht dem Turm seitdem m.E. erst den ganz besonderen Reiz.
Der Bahnhofsturm ist in einer Achse direkt von der Promenade am Strand zu erkennen. Zweck der großen Zeitanzeige, die aus zwei Wendetafeln je Ziffer besteht, sollte die Erkennbarkeit der nächsten Zugabfahrt bis zum Strand hin sein. Bereits 1928 war diese Anzeige beleuchtet (leider ist die Beleuchtung des Schriftzugs am Tag der Aufnahme ausgefallen).
Die Stellung der Wendetafeln erfolgte durch die Bahnsteigaufsicht(en) in Lübeck Hauptbahnhof.
Die Typografie der Lettern wurde durch den Maler und Grafiker Alfred Mahlau entworfen. In der Region Lübeck kennt man seine "Handschrift" u.a. durch das 7-Türme Siegel der Schwartauer Werke oder etwa aus dem Schriftzug des weltberühmten Lübecker Marzipans der Firma Niederegger. Hier gibt es weitere Arbeiten zu sehen: harvardartmuseums.org/collections?q=Mahlau
Im Jahr 2006 wurde der Bahnhof umfangreich saniert. Einer Firma aus dem Hamburger Umland gelang es damals eine Technik zu entwickeln, um die Anzeige über eine Netzwerkverbindung anzusteuern.
Die Anzeige galt stets als zuverlässig und als Travemünder sind auch mir wenig Ausfälle bekannt.
2021 sorgte ein Defekt am Antrieb der Wendetafeln der Zehnerstellen dafür, dass es nachmittags bis zum frühen Abend zur Anzeige ungewöhnlicher Abfahrtzeiten kam.
Geplant war dieses Bild eigentlich mit Sonnenuntergangs-getränktem Abendhimmel. Zum Feierabend in Lübeck lief auch noch alles planmäßig. Kurz vor Travemünde musste ich dann jedoch feststellen, dass der Ort in einem dichten Seenebel lag, so dass hier eher ein moody November-Look zu sehen ist.
EZ 51108 Rostock Seehafen - Maschen Rbf
Am 8. März 2024 machte ich mich gegen Mittag auf den Weg nach Dersenow zwischen Boizenburg und Hagenow gelegen. Dort hatte ich es hauptsächlich auf den Flixtrain aus Berlin nach Hamburg abgesehen. Alles andere habe ich als Bonus gesehen, denn ich habe wegen dem GDL-Streik nicht wirklich mit vielen Zügen gerechnet. Die Eurocity von/nach Prag waren schonmal alle im Ausfall und auch die Regionalexpress auf dem RE1 nach Schwerin/Rostock waren alle ausgelegt. Erst am Nachmittag nach der Beendigung des Arbeitskampfes im Nah-/Fernverkehr waren wieder mit diesen zu rechnen. Die streikenden DB-Lokführer im Güterverkehr hatte am Morgen schon wieder die Arbeit aufgenommen. Nach der Ankunft an der "Berliner Schiene" habe ich dann erstmal die Leiter aufgebaut und das Auto in der Sonne geparkt. Der Wind war schon irgendwie anstrengend und ziemlich kalt, so dass ich mit Blick auf die Strecke im Hyundai gewartet habe. Von meinem Standpunkt aus konnte ich sogar bis vor die Kurve bzw. hinter die Feldwegbrücke gucken. Dies ist nur zu der aktuellen Jahreszeit bei laublosen Bäumen möglich. Der Flixtrain mit vorgespanntem Hectorrail-Taurus konnte wunschgemäß eingetütet werden. Fast parallel war eine ITL 185 mit Seekisten auf dem Gegengleis unterwegs. Danach war es dann wieder Ruhe angesagt. In beide Richtungen folgte dann als nächstes eine private Lz. Zum einem eine Hectorrail-TRAXX in Richtung Hamburg und eine PRESS 140 in Richtung Berlin, die dort den gestrandeten SJ-Nachtzug vom Vortag abholen sollte. Etwa 15min nach den beiden Lokzügen war wieder eine Bewegung hinter den Bäumen in der Entfernung auszumachen. Es waren keine Container zu erkennen. Ich habe zuerst nur etwas Grünes erkannt, aber nicht welche Farbe die Lok hatte. Was auch nicht verwunderlich war, denn wie die Lok aus dem Schatten der Feldwegbrücke auf die lange Gerade einbog bestätigte sich meine Vermutung. Auf mich rollte ein gemischter Güterzug mit einer der "Backbone" 193er zu. Die blitzsaubere 193 365 von DB Cargo hatte den EZ von Rostock Seehafen nach Maschen am Haken als sie dann kurze Zeit später durch den Auslösepunkt rollte und erfolgreich abgelichtet werden konnte. Die Gute fehlte mir noch in der Sammlung. Somit war die kurze Tour nach MeckPom jetzt schon sehr erfolgreich gewesen. Bis "Licht aus" folgten noch vier weitere Güterzüge, wovon ich auch schon einen in meinem Fotostream online gestellt habe. Zudem rollten auch noch zwei RE mit DB 146er auf die Speicherkarte. Es war ein netter Nachmittag ohne die vielen ICE, die sonst hier eindeutig den Zugverkehr bestimmt. Erst am Abend rollten ein paar ICE 4 vorbei...
Während der Kieler Woche 2017 kam aufgrund eines Fahrzeugschadens am 628/928 501 (DB Fernverkehr) auch kurzzeitig der ausgeliehene Braunschweiger 628/928 600 zwischen Kiel und Schönberg (Holst) zum Einsatz.
Die dann ausfallende RB ab Schönberg am frühen Nachmittag des 17. Juni wurde kurzerhand durch den vom Schönberger Strand kommenden Museumszug ersetzt, welcher über Schönberg hinaus nach Probsteierhagen und weiter nach Schönkirchen (dem letzten Bahnhof vor Beginn der PZB-Einrichtung zu diesem Zeitpunkt) fuhr.
Ab dort übernahm dann der spontan eingesetzte 628er, welche so fast eine Stunde nach der Planzeit als RB 21552 (Schönkirchen - Kiel Hbf) kurz vor dem Halt Kiel-Oppendorf aufgenommen werden konnte.
Während der Fotograf auf zwei nicht mehr genutzten Abstellgleisen steht, führt das Gleis im Hintergrund links noch vier Kilometer weiter zum Ostuferhafen und zum Kieler Kohlekraftwerk, hier fahren regelmäßig schwere Kohlezüge.
*Graffitis wurden entfernt.
Hinweis zum Motiv: Nicht genutzte Abstellgleise im Vordergrund wurden im Jahr 2019 entfernt.
Am 1.März 2023 gab es in der Vorplanung noch weitere interessante Züge an der linken Rheinstrecke (KBS 471).
Der GAGC 48573 von DB Cargo von Antwerpen Noord in Belgien nach Burghausen- Wackerwerk zur Fa.Wacker Chemie AG war geplant und sollte mit zwei der neuen 159 von DB Cargo zu bespannt werden.
Die erste Ernüchterung kam gegen Mittag….Der Zug hat Ausfall und die Loks bleiben in Oberhausen.
Nach einigem Hin und Her zwischen den verschieden Quellen kam die Info das die 159 243 und die 159 241 als Lokzug in der Plantrasse doch nach Bayern fahren müssen.
Ich wechselte schnell von Ingelheim an die lange Gerade nördlich Gau Algesheim und beschloss doch einen Nachschuß anzufertigen.
Die beiden wuchtigen Lokomotiven rollten dann auch noch mit Höchstgeschwindigkeit an mir vorbei.
Puuh, das war meine erste Begegnung mit der neuen Baureihe 159 bei DB Cargo.
Leasingnehmer der DB Cargo 159 ist ELP, der Halter RVM, Mieter DB Cargo.
Für die Statistik: 159 243 unter Strom hat die 159 241 im Schlepp als 48573 von Emmerich-Elten nach Burghausen-Wackerwerk mit über 2 Stunden Verspätung.
Der Zug fährt Regelweg rechts (KBS 466) und wurde auch wegen der Bauarbeiten hier über die linke Rheinstrecke (KBS 471) umgeleitet.
Slangkop Lighthouse is a lighthouse near the town of Kommetjie, near Cape Town, South Africa.
Construction was due to be completed in 1914 and a brass sign was commissioned for this date, but due to the First World War the lighthouse was not completed until 1919, although definitely in use before that date, e.g. noted in the log of HMS Himalaya on 19 July 1917. The lighthouse was inaugurated on 4 March 1919. The white circular iron tower stands 33m high.
The lighthouse is a tourist attraction for those visiting the area.
(Wikipedia)
Der Leuchtturm Slangkop (afrikaans: Schlangenkopf), in Südafrika als Slangkop Lighthouse bezeichnet, ist ein Leuchtturm im Ort Kommetje in der Provinz Westkap auf der Kaphalbinsel, an deren südlichem Ende das Kap der Guten Hoffnung und der Cape Point liegen. Das Leuchtfeuer soll Schiffe vor den Felsen und Riffen in Küstennähe warnen und ist das größte gusseiserne Bauwerk für diesen Zweck in Südafrika. Es wurde 1919 in Betrieb genommen.
Im Mai 1900 lief das Dampfschiff Kakapo vor der felsigen Küste der Kaphalbinsel auf Grund, weil der Kapitän des Schiffes den wenige Kilometer nördlich gelegenen Chapmans Peak für das Kap gehalten hatte. Eine Kommission unter dem Vorsitz des Gouverneurs der Kapregion, Sir Francis Hely Hutchinson, beschloss daraufhin am 29. September 1906, durch den Bau eines Leuchtturms die Schiffsbesatzungen vor dieser Gefahr zu warnen. Am 4. März 1919 wurde der metallene Rundturm mit einer Feuerhöhe von 41 Metern und einer Feuerträgerhöhe von 33 Metern in Betrieb genommen.
Zunächst waren immer drei Wärter gleichzeitig mit dem Betrieb betraut. Im Jahr 1979 wurde die Technik so modernisiert, dass der Turm ohne Personal betrieben werden könnte. Trotzdem ist der Turm ständig von einem lighthouse officer besetzt.
Als Kennung strahlt Slangkop Lighthouse alle 30 Sekunden vier weiße Lichtblitze (Fl(4)W.30s) mit einer Lichtstärke von 5 Mio. Candela aus. Die Tragweite beträgt etwa 30–33 Seemeilen. Das elektrische Leuchtfeuer kann bei Ausfall der Stromversorgung durch ein Stromerzeugungsaggregat weiterbetrieben werden.
(Wikipedia)
Trier - Liebfrauenkirche
To the right of the Church you can see the Cathedral
Rechts der Kirche sieht man den Dom
The Liebfrauenkirche (German for Church of Our Lady) in Trier, is, along with the Cathedral of Magdeburg (reportedly begun in 1209, but finished after the Liebfrauenkirche) the earliest Gothic church in Germany and falls into the architectural tradition of the French Gothic cathedrals. It is located next to the Trier Dom. It is designated as part of the Roman Monuments, Cathedral of St. Peter and Church of Our Lady in Trier UNESCO World Heritage Site.
A Roman double church originally stood here. The southern portion was torn down around 1200 and completely replaced by the Early Gothic Church of Our Lady (Liebfrauen).
The exact date of the start of construction can no longer be determined, however a painted inscription inside on a column in the church reads: "The construction of this church was started in 1227 and ended in 1243" (German: "Der bau dieser Kirche ward angefangen im Jahr 1227 und geendigt im Jahr 1243") however, it is currently thought construction began in 1230 by Archbishop of Trier Theodoric II (also called Dietrich von Wied or Theoderich von Wied).
Around 1260, the building was probably finished. In 1492, a high peak was placed on the central tower, which was named because of its high technology and degree of craftsmanship perfection. The high peak can be seen on the city dating, but was destroyed in a storm on Heimsuchungstag (July 2) in 1631. Subsequently a hipped roof emplaced, which was destroyed in the Second World War. It was first replaced in 1945 by a roof and then by a steeper one in 2003.
On July 13, 1951, the Pope designated the church a Minor Basilica, and in 1986 it was added to the UNESCO World Heritage List as part of the Roman Monuments, Cathedral of St. Peter and Church of Our Lady in Trier UNESCO World Heritage Site.
A special feature of the basilica is its atypical cruciform floor plan as a round church, whose cross-shaped vaulting with four corresponding portals in rounded niches is completed by eight rounded altar niches so that the floor plan resembles a twelve-petaled rose, a symbol of the Virgin Mary, the rosa mystica, and reminiscent of the twelve tribes of Israel and the Twelve Apostles. The apostles as well as the twelve articles of the Apostle's Creed are painted on the twelve supporting columns, completely visible only from one spot marked by a black stone
Though nothing above the surface is Roman any longer, there are extensive excavations (not open to the public) underneath the church and several of the Gothic pillars stand on top of Roman column foundations.
(Wikipedia)
Die Liebfrauenkirche in Trier befindet sich unmittelbar neben dem Trierer Dom im Zentrum der Stadt. Sie gilt zusammen mit der Elisabethkirche in Marburg als älteste gotische Kirche in Deutschland und als bedeutendster und frühester gotischer Zentralbau des Landes.
Seit 1986 ist die Liebfrauenkirche Teil des UNESCO-Welterbes Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier.
Nachdem die antike Doppelkirchenanlage aus der Zeit Kaiser Konstantin des Großen nach tausend Jahren wegen Baufälligkeit abgebrochen werden musste, begann Erzbischof Theoderich von Wied mit dem Bau der Kirche. Hierbei wurden teilweise die Fundamente der Vorgängerkirche benutzt. Das genaue Datum des Baubeginns lässt sich nicht mehr ermitteln, eine gemalte (später entstandene) Inschrift im Innern auf einer Säule lautet: „Der bau dieser Kirche ward angefangen im Jahr 1227 und geendigt im Jahr 1243“, jedoch geht man heute von einem Baubeginn um 1230 aus. Am Bau waren Baumeister und Künstler aus der Champagne und Île de France des 13. Jahrhunderts maßgeblich beteiligt. Dadurch kam die Gotik zum Tragen, die beherrschende architektonische Idee dieser Zeit, die in Frankreich bereits hochentwickelt war. Das Bauwerk gehört damit zu den frühesten deutschen Zeugnissen der Gotik und ist außerdem einer der seltenen Zentralbauten dieser Zeit. Der Grundriss beruht auf Quadraten, aus denen nur der Chor herausragt und die von acht Kapellen umgeben sind. Zwölf Säulen tragen das Gebäude, Symbol der zwölf Apostel
Die Hälfte war bis etwa 1243 vollendet, dann allerdings gingen dem Kapitel von Liebfrauen die finanziellen Mittel aus. Das könnte mit dem Tod des Erzbischofs Theoderich zusammenhängen, da er als Förderer anzusehen ist. Erst nach einer Kollekte in der Diözese Köln im Jahr 1243, von Erzbischof Konrad von Hochstaden genehmigt und in einem Ablassbrief favorisiert, konnte der Bau der Liebfrauenkirche fortgesetzt werden. In dieser Urkunde wird die Kirche bereits als „Mutterkirche“ aller Kirchen der Trierischen Provinz bezeichnet. Etwa um 1260 wurde der Bau wohl beendet. Im Jahr 1492 wurde auf dem Vierungsturm eine hohe Spitze aufgesetzt, die wegen ihres hohen technischen und handwerklichen Vollendungsgrades als Daedali arte (mit der Kunst des Daedalus) bezeichnet wurde. Die hohe Spitze ist auf alten Stadtansichten zu sehen, wurde jedoch bei einem Sturm am Heimsuchungstag (2. Juli) im Jahr 1631 zerstört. Darauf wurde ein Walmdach aufgesetzt, das im Zweiten Weltkrieg verbrannte. Schon 1945 konnte ein neues aufgesetzt werden, dessen Stahldachstuhl 2003 so umgebaut wurde, dass es wieder dem Vorkriegszustand entspricht.
In die Entstehungszeit Mitte des 13. Jahrhunderts darf wahrscheinlich der reiche Figurenschmuck der Westfassade und insbesondere des Westportals datiert werden. Das Tympanon zeigt in der Mitte die thronende Madonna mit dem Jesuskind, die Füße auf den das Böse symbolisierenden Drachen gesetzt. Links im Bild zu ihrer Rechten huldigen die Heiligen Drei Könige, die Weisen aus dem Morgenland, dem Kind, und ganz links sind die Hirten dargestellt, die als Erste von der Geburt des Erlösers erfuhren. Die Szenen rechts zeigen die Darstellung Jesu im Tempel und den Kindermord von Bethlehem. Die Bogenläufe enthalten Engelsfiguren mit liturgischen Geräten, darüber Figuren von Bischöfen, Kirchenlehrern, musizierenden Königen und Figuren der klugen und der törichten Jungfrauen aus dem Hochzeits- und Gerichtsgleichnis des Evangeliums (Mt 25,1–13 EU).
Das vielleicht am meisten ansprechende Kunstwerk im Innern der Kirche ist eine thronende Madonna mit Kind in der letzten Kapelle links nach Osten. Es ist eine aus Holz geschnitzte Skulptur aus der Mitte des 14. Jahrhunderts auf einem neugotischen Altar. Sie soll aus der Gegend von Ahrweiler stammen.
Die Liebfrauenkirche wurde von den Mitgliedern des Domkapitels genutzt, um ihre tägliche Messe zu lesen, und diente ihnen außerdem als Grabkirche. Dies führte dazu, dass sie im Laufe der Jahrhunderte mit Gräbern regelrecht überladen wurde. Im Zuge der französischen Revolution wurden die meisten dieser Gräber entfernt. Eine Reihe von bedeutenden Grabdenkmälern ist jedoch bis heute in der Kirche erhalten, andere wie das Grabmal des Erzbischofs Jakob I. von Sierck oder des Domdechanten Christoph von Rheineck befinden sich heute in Trierer Museen.
Nach der Besetzung Triers durch die französischen Revolutionstruppen im Jahr 1794 wurde Liebfrauen 1803 organisatorisch und liturgisch vom Dom getrennt. Zuvor bestand eine enge Beziehung zwischen dem Dom und Liebfrauen. Im Laufe eines Jahres führten zahlreiche Prozessionen vom Dom aus in die Liebfrauenkirche hinein; dazu gibt es einen Durchgang, der die beiden Kirchen miteinander verbindet. Einer Trierer Überlieferung zufolgeo sollte die Liebfrauenkirche abgerissen werden, jedoch habe der Trierer Bürgermeister Napoleon anlässlich seines Besuches in Trier auf den Balkon des gegenüberliegenden Palais Kesselstadt geführt und zu ihm gesagt: „Sire, Sie wollen doch wohl nicht das Meisterwerk eines französischen Architekten abreißen“. Jedenfalls wurde die in der Nähe gelegene Kirche St. Laurentius, die sich unmittelbar an der Konstantinbasilika befand, abgerissen und die Pfarrei erhielt den Namen „Unserer Lieben Frauen und Sankt Laurentius“. Als äußeres Zeichen der Trennung wurde das Portal zwischen dem von Dom und Liebfrauen gemeinsam als Durchgang genutzten Paradies auf Seiten des Domes zugemauert und das Paradies als Sakristei für Liebfrauen genutzt. Anlässlich der Heilig-Rock-Wallfahrt 1959 wurde das Portal wieder geöffnet, danach mit einer Brettertüre verschlossen und nach der Domrestaurierung mit einem neuen Holzportal versehen, so dass heute wieder eine gemeinsame Nutzung möglich ist.
Von 1859 mit Unterbrechungen bis in die 1890er Jahre hinein fand eine umfangreiche Restaurierung statt. Dabei wollte man den mittelalterlichen Zustand der Kirche möglichst wiederherstellen. Dementsprechend ersetzte man einige barocke Ausstattungsstücke durch neugotische, unter anderem wurde ein Hochaltar nach Entwurf des Kölner Dombaumeisters Vinzenz Statz aufgestellt und darüber zwei Altarbilder der Historienmaler Bruno Ehrich und Wilhelm Döring. Über dem Westportal wurde eine neugotische Orgelempore eingebaut und die Fenster erhielten eine neue, farbige Verglasung.
Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Liebfrauenkirche schwerste Zerstörungen und wurde von 1946 bis 1951 wiederhergestellt. Neben den Dächern mussten vor allem große Teile des Mauerwerks, die Fenstermaßwerke und viele Skulpturen am Außenbau erneuert werden; bei den Wiederherstellungsarbeiten entdeckte man in einem der Treppentürme einen eingemeißelten Grundriss aus der Erbauungszeit der Kirche. Die nach einem Architektenwettbewerb verwirklichte Gestaltung mit zentraler Lage des Altares wurde von dem Architekten Rudolf Schwarz geplant und nahm Leitlinien des Zweiten Vatikanischen Konzils vorweg. Im Zuge der Neugestaltung wurden einige auch nach der Kriegszerstörung noch erhaltene Ausstattungsstücke des 19. und frühen 20. Jahrhunderts entfernt, z. B. der Hochaltar. Als Ersatz für die zerstörten Glasfenster aus den 1860er Jahren wurden neue nach Entwurf von Jacques Le Chevallier und Alois Stettner eingesetzt.
Die Liebfrauenkirche erhielt vom Papst 1951 die Auszeichnung Basilica minor. Anlass dafür war die Neugestaltung des Altarraumes nach dem Krieg, bei der der Altar in die Mitte der Kirche gestellt wurde. Im Jahr 1986 wurde die Kirche zusammen mit dem Trierer Dom sowie den römischen Kulturdenkmälern in Trier und Umgebung von der UNESCO in die Liste des Welterbes aufgenommen.
1992 konnten die heute in Museumsbesitz befindlichen Skulpturen des Westportals als Abgüsse wieder an ihrem alten Standort angebracht werden; die schon seit langem verlorenen Stücke wurden durch Neuschöpfungen der Bildhauer Theo Heiermann, Elmar Hillebrand und Guy Charlier ersetzt. Am linken Gewände neben Petrus und Adam steht Ecclesia, eine mittelalterliche allegorische Gestalt mit dem Kreuz als Zeichen des Christentums und dem Kelch als Zeichen für den neuen Bund. Synagoge, die Figur ihr gegenüber, verkörpert die einstige Einstellung zum Judentum. Mit verbundenen Augen wendet sie sich von Johannes und seinem Evangelium ab. In der rechten Hand hält sie die Gesetzestafeln, in der linken ein zerbrochenes Zepter als Zeichen der Vorherrschaft des Christentums. Die neue Petrusstatue von Heiermann trägt als Attribut nicht die üblichen Schlüssel, sondern ein Fischernetz, entsprechend dem Lukasevangelium (Lk 5,6–10 EU). Für die Gestaltung der neuen Skulpturen war ein Gremium verantwortlich, das unterschiedlichste und präziseste Wünsche an die Künstler herantrug. Zur Eva-Figur von Charlier gab es in der Entstehungsphase zum Beispiele Einwände bezüglich der Nase, die einem der Mitglieder etwas zu spitz schien, das Gesäß sollte graziler ausfallen und das über die Schulter fallende Haar glatter gestaltet werden.
Nach über dreijähriger aufwendiger Restaurierung zwischen Juli 2008 und September 2011 wurde die Liebfrauenkirche am 4. September 2011 wiedereröffnet. Bei der Restaurierung konnte die ursprüngliche Farbfassung des Inneren ermittelt werden; sie wurde in einer der Kapellen an einer Fensterachse zur Demonstration rekonstruiert. Auch die bedeutenden Ausstattungsstücke aus dem 17. bis 20. Jahrhundert, die teilweise noch Schäden aus der Kriegszeit aufwiesen, wurden sorgfältig in Stand gesetzt. An der Altarinsel wurden kleinere Veränderungen vorgenommen, die die Witwe des Architekten Rudolf Schwarz, Maria Schwarz ausführte.
(Wikipedia)
GS 60666 Ehrang - Kehl
"Das ist Grün!" - "Der Kehler" war in seiner Zusammenstellung eine echte Seltenheit an diesem Tag. Normalerweise ist dieser Zug um ein Vielfaches länger und besteht aus R-Wagen mit Stahlerzeugnissen.
Aber vielleicht war die Lok dann doch zu grün, und der Zug musste eben etwas kürzer ausfallen... :-)
Im Vordergrund wurde weiss-rotes Flatterband digital entfernt.
AUSZUG AUS DEM ROMAN " PETER I " von ALEXEI TOLSTOI
DIE Festung NARVA wurde 1704 von russischen Truppen erobert.
HEUTE ist NARVA eine geteilte STADT. Halb estnisch, halb russisch. Grenzstadt im BALTIKUM
de.wikipedia.org/wiki/Narva_(Stadt)
Anfang Juni 1704 begann die eigentliche Belagerung Narvas nachdem zusätzliche russische Verstärkung und Feldmarschall Georg Benedikt von Ogilvy die russischen Truppen vor Narva erreicht hatten. Ogilvy wurde mit der Leitung der russischen Truppen vor Ort betraut. Die Russen begannen mit der Errichtung von Laufgräben und weiteren Schanzarbeiten. Die Blockade als auch die Belagerung blieb bis zur Erstürmung Narvas von Ausfällen der Schweden und für beide Seiten verlustreichen Scharmützeln geprägt.
Zar Peter I. wandte sich am 13. Juli nach Dorpat um die dortige Belagerung unter Boris Scheremetew zu besichtigen. Die dortigen Belagerungstruppen (ca. 23.000 Mann) wurden nach Eroberung der Stadt Ende Juli ebenfalls nach Narva geführt, sodass dort schließlich 45.000 Mann mit 150 Geschützen versammelt standen. Ab dem 30. Juli wurden insgesamt 4.600 Granaten auf die Stadt abgefeuert, bei dem mehrere Breschen in die äußeren Befestigungsanlagen dieser Stadt gelegt werden konnten und der Kommandant dann zur Übergabe aufgefordert. Horn verweigerte dies jedoch. Daraufhin erfolgte am 9. August der russische Generalangriff. Nach nur einer Stunde hatten Teile des Preobraschensker Garderegimentes die Wälle der Stadt überwunden. Es folgte nun das mehr als zweistündige, sogenannte Massaker von Narva in der Stadt, dem Tausende Zivilisten (darunter auch die Frau des schwedischen Kommandeurs) und der größte Teil der schwedischen Besatzung (nur etwa 1.800 schwedische Soldaten gerieten in Gefangenschaft) zum Opfer fielen. Zar Peter musste persönlich eingreifen, um diese Zustände zu beenden (siehe das Gemälde des Malers Nikolai Sauerweid).[1]
Ich bin zwer bester Laune, aber das Foto sollte heut mal düster ausfallen. Keine Angst es wird auch wieder bunter ;-)
Foto und Bea: www.waahnsinnsgestaltungen.de
Einleitung von Grubenwasser aus dem Schacht Robert Müser aus ca. 500 m Tiefe. Durch den Kontakt mit Sauerstoff kommt es zum Ausfall von Schwefel, der das Wasser milchig trübt und auch am Geruch bemerkbar ist.
Wegen der Riedbahnsperrung fährt die Rhein-Neckar S6 wieder bis Wiesbaden, um zwischen Wiesbaden und Mainz die ausfallende RB 75 auszugleichen. Am 19.0724 wollte ich eigentlich mit ICE 2561 von Wiesbaden nach Mainz fahren, um dort in den ICE 279 nach Karlsruhe umzusteigen. Allerdings ist ersterer ausgefallen und zweiterer war 1,5h verspätet. Es war tatsächlich schneller, komplett mit S-Bahnen nach Karlsruhe zu fahren. Die S6 von Wiesbaden nach Ludwigshafen und von dort die S3 nach Karlsruhe.
Heiße Quellen lassen warmes Wasser von ca. 70 °C über die Terrassen gleiten. Das Wasser enthält überdurchschnittlich hohe Kalk- und Mineralienanteile, die am Quellaustritt ausfallen und sich in Form von Terrassen ablagern. Die Anordnung der Terrassen hängt sowohl von der Art der Ablagerungen und von der Wachstumsgeschwindigkeit der Mineralien als auch von der Fließrichtung und den Wasserturbulenzen ab. In den entstehenden flachen Becken siedeln sich Algen und Bakterien an; je nach Temperatur des Wassers haben diese unterschiedliche Farben. Aufgrund der immer neuen Ablagerungen wechselt die Fließrichtung des Wassers und damit die Temperatur und so die Farben – von Weiß bis Blau, Braun, Grün, Gelb, Orange oder Rot – der Terrassen von Jahr zu Jahr.
Sinterterrassen bei Mammoth Hot Springs
Das Wasser fließt von den umliegenden Abhängen herunter, wird unterirdisch durch vulkanische Aktivitäten erwärmt und quillt bei Mammoth Hot Springs an die Erdoberfläche. Dabei entweichen oft schweflige Gase. Der Wasserfluss hat sich bei etwa 500 Gallonen (ca. 1900 Liter) pro Minute eingependelt. Zuunterst angelangt versickert das Wasser. Die Besucher werden auf Holzstegwegen durch die Terrassen geführt, da der Boden nicht überall betretbar ist und um die Terrassen nicht zu gefährden.
Die Terrassen begannen sich bereits vor Millionen Jahren zu bilden. Heute lagert das Wasser bis zu zwei Tonnen Kalkstein pro Tag ab.
Ähnliche Sinterterrassen finden sich in der türkischen Ortschaft Pamukkale. In Neuseeland existierten ebenfalls vergleichbare Sinterterrassen, sie wurden allerdings 1886 durch vulkanische Aktivitäten zerstört.
Zurück zu meinem Tagestrip an die Geislinger Steige.
Für die erste Parallelfahrt des Tages suchte ich mir einen Platz am gut besuchten Mühltalfelsen.
Durch einen kleineren Defekt an der 58 311 musste allerdings jene geplante Parallelfahrt ausfallen - nach dem ersten Dampfzug folgte dann aber die Meldung, das 364 514 eingesprungen ist und die zweiten Zug die Steige hinaufbefördert.
Hier ist 232 254 zu sehen als RE3632 auf den Weg von Altenburg nach Weimar am ehemaligen Wismut Haltepunkt Raitzhain. Dieser Bahnhof hatte nur große Bedeutung zu Wismut Zeiten. Das zweite Gleis wurde mittlerweile entfernt und auch die Leistungen sind nicht mehr möglich. Da das Werk Erfurt keine Wagen mehr stellen kann und es auch genügend 612er gibt um Ausfälle kompensieren zu können.
In Japan ist vieles bunt, auch die Eingänge von Restaurants können sehr individuell und farbenfroh ausfallen.
Nach einem Ausfall eines E60 Pärchens wurde V87/ 2048.018 kurzfristig zur Führung eines Kohlezuges auf der Salzburger Lokalbahn herangezogen, Bei Anthering, 2006
Mit dem letzten Fahrplanwechsel fiel wieder ein Güterzug auf der Murrbahn ersatzlos weg, ausgerechnet der im Sommer am Abend sehr fotogene EZ Nürnberg Rbf - Kornwestheim.
Somit gibt es auf dieser Relation nur noch zwei Planzüge bei Tageslicht und selbst die sind des Öfteren im Ausfall.
Am Morgen des 22.02.2020 hatte 185 068 die Aufgabe, den EZ 51708 von Nürnberg Rbf nach Kornwestheim zu befördern. Überpünktlich fuhr sie gegen 8.18 Uhr an den zwei wartenden Fotografen bei Sulzdorf vor rüber.
Ein dikke Nebelsuppe klärte gerade auf Zeit ein bisschen auf wan die MBC Be 11 und 12 unterwegs sind vonaus Bière nach Morges. Die alte MBC Be 4/4 worden nur noch eingesetzt ins Güterverkehr, normalerweise nur noch am Dienstag und Donnerstag wann es Wagenladungverkehr gibt von/nach Bière (holz), Bière Caserne (militär) und oder Bussy-Chardonnay (getreide). Es gibt aber auch total Ausfall aber sogar extra (militär, wan kein Ganzzug) Fahrten gibt es ab und zu. Hier sind die MBC Be 4/4 11+12 ohne Last unterwegs bis Bussy-Chardonnay um da drei Getreidewagen an zu hacken bei die Landi.
Mitte März 2024 traf es mal wieder die 146er an Ausfällen. Was uns Fotografen ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Aufgrund der vielen Lokausfällen gab es mal wieder 111er Umläufe am RE5. Leider lies uns das Wetter noch im Stich, da das Schwabenland im März noch unter Trüben Wolken Lag. Dies hielt mich dennoch nicht ab die Altbauparrade im Filstal zu verewigen. Hier bei Uhingen
Ein lang gehegter Wunsch ging am 4. August 2017 endlich in Erfüllung: Ein Foto des mit einer BB 67400er-Doppeltraktion bespannten Mineralwasser-Leerzugs nach La Bourboule in der Panorama-Kurve von Saint-Pierre-le-Chastel in der Auvergne. Die beiden vorherigen Versuche waren entweder wegen Ausfall des Zuges oder nur mäßigen Wetters mehr oder weniger gescheitert…
Etwas gequält waren wir an diesem kühlen Augustmorgen, wie schon beim ersten Versuch vier Jahre zuvor, aus den Schlafsäcken gekrochen. Wenig später standen wir zu dritt am Aussichtspunkt hinter dem architektonisch besonders wertvollen „Salle polyvalente“ aus den Achtzigerjahren und harrten der Dinge, die da kommen mochten. ;)
Zur Planzeit waberte noch eine zähe Wolke vor der Sonne umher, aber dank leichter Verspätung glänzen BB 67503 und 67597 mit FRET 435513 (Clermont-Les Gravanches - La Bourboule SMDA) dann zu unserer vollsten Zufriedenheit doch noch in der Morgensonne.
Dieser etwa zweimal die Woche fahrende Güterzug ist seit der Einstellung des Personenverkehrs auf der Transversale Clermont-Ferrand - Limoges/Brive quer durch das Massif Central im Jahr 2014 und der Zweigstrecke nach Le Mont-Dore 2015/16 das letzte, was sich auf den (teilweise kurz zuvor sanierten!) Gleisen jenseits des Puy de Dôme bewegt...
Liebe Flickr-Freunde,
Maya HK hat mich drauf aufmerksam gemacht. Sie erwarte von mir einen Kommentar, den ich in der Tat auch gesendet habe, (das wird von mir immer gleich überprüft).
Ich war erstaunt, das sie keinen Kommentar erhalten hatte, daher sendete ich nochmal, sah aber später, dass der auch wieder weg war. Der 3. Versuch war dann endlich erfolgreich.
Nach diesem Desaster habe ich bei anderen Flickr-Freunden nachgeschaut, und dabei entdeckt, das etliche Kommentare wieder verschwundenen waren, so auch heute wieder, was mich langsam aber sicher sehr ärgert!
Ein weiteres Ärgernis - wenn ich ein Foto hochladen will, geht das nur, bis ich die Alben aufrufe, um die Fotos am richtigen Ort zu platzieren. Leider kommen die nicht, die Seite bleibt leer.
Es kommt auch vor, das ein Foto, dass zuvor in die Alben eingestellt wurde, im Leeren steht, das nicht ein einziger Ordner drunter zu finden ist.
Habt ihr auch solche Ausfälle?
Meine Bitte an euch: Denkt nicht, dass ich schreibfaul bin, es kann sein, dass dieser Kommentar von der Bildfläche verschwunden ist, oder es kommt von euch bei mir nicht an..... 😥
Lg, Jolanda
So einfach dieses Foto auch aussehen mag, es ist nicht so einfach. Dieser Zug hat oft Ausfall, sondern die Bushaltestelle auf der rechten Seite wird auch sehr häufig angefahren und dieser Bus kann dann an der Haltestelle kurz vor der Ampel landen, die den Straßenverkehr stoppt. Ich habe dort auch schon einmal gesehen, wie ein LKW entladen wurde, und dann sind da die Autos, die weiterfahren, und die Fußgänger, die mitten durch Ihr Bild laufen. Kurz gesagt, die Erleichterung ist gross, wenn alles gut geht und wie hier Ge 4/4 II 618 & 617 der Rhätischen Bahn mit zwei Wagen für Sersa auf den Strassen von Chur nach Lüen-Castiel unterwegs sind.
Zo makkelijk als deze foto er misschien uitziet, dat is die niet. Niet alleen rijdt deze trein vaker niet dan wel maar de bushalte rechts wordt zeer frequent bediend en die bus kan dan net voor de stoplichten die het wegverkeer tegenhouden, bij de halte belanden. Ik heb er ook al eens een vrachtwagen zien lossen en dan heb je nog de auto's die toch doorrijden en de voetgangers die dwars door je beeld heen lopen. Kortom, de opluchting is groot als alles goed gaat en zoals hier Rhätische Bahn Ge 4/4 II 618 & 617 met twee wagens voor Sersa onderweg zijn in de straten van Chur naar Lüen-Castiel.
Siesta / außer Betrieb
Iiiiihhh, ist das grell draußen! 😎
Erst kamen die Mücken, dann die Nachtschwärmer, dann die Kirchenglocken, dann die Enkelkinder...
La famiglia prima di tutto!
Alhamdulillah, ich bin froh dass ich sie habe ❤️. Da kann man schon mal einen Tag ausfallen lassen.
Na ja, jetzt kommt das Fußball Endspiel.
Argentinien 🇦🇷 : Frankreich 🇫🇷
Ich weiß nicht, ich bin eigentlich für beide 🤔
Möge die bessere Mannschaft gewinnen! 🏆
Im besten Deutschland aller Zeiten wird man von der Bahn immer wieder überrascht, was man da so tagtäglich präsentiert bekommt. So staunte ich nicht schlecht, das der 628/928 693 am 4. März wohl den ganzen Tag alleine (!) auf dem RE 6 Neustadt (Weinstraße) - Karlsruhe pendelt. Da ich sowieso in der Ecke war machte ich am Haltepunkt Karlsruhe-Knielingen um 16:21 Uhr ein Bild vom natürlich verspäteten RE 12028 Karlsruhe Hbf - Neustadt (Weinstraße) Hbf. Ja, mein Text muss auch mit etwas Humor gelesen werden, ein fahrender Zug ist immer besser als ein ausfallender Zug, aber da die Fahrzeugprobleme auf dem RE 6 schon seit Jahren ein Thema sind und andauernd Zugteile fehlen oder Fahrten ausfallen, ist es wirklich ein Trauerspiel was den Fahrgästen hier geboten wird, auch wenn die Fahrzeuge für uns Fotografen schön anzuschauen sind. So schafft man definitiv keine Verkehrswende auf die Schiene mit diesen ungenügenden Kapazitäten auf einer stark nachgefragten Strecke.
Für alle die, die demnächst mal den RE 6 aufsuchen wollen: zwischen Landau und Winden haben Dachsbauten den Bahnkörper teils unbefahrbar gemacht, weshalb nur noch ein Streckengleis mit starken Geschwindigkeitseinschränkungen zur Verfügung steht. Ein entsprechendes Chaos mit Zugausfällen und Verspätungen ist also garantiert...
Und der erste große "Fang" aus dem Urlaub:
V 270.10 alias 221 124 der SGL mit einem Bauzug! 🚧 :)
Nun ja, wenn ich jetzt sage, dass das eine "dicke" Überraschung war, dann ist das in gleichem Maße auf die Überraschung an sich als auch auf die Form der Lok bezogen... 💁♂
Und ja, man sieht auf dem Bild: es beginnt zu "herbsteln"! 🌳🍂🍁🍃 :)
Wie versprochen geht es jetzt so allmählich los mit ersten Urlaubsfängen. "Urlaub" heißt diesmal aus privaten Gründen hauptsächlich einen Aufenthalt in der fränkischen Heimat, die größeren deutschlandweiten Reisen müssen diesmal weitgehend ausfallen. Aber sei es drum - warum in die Ferne schweifen, wenn es doch auch "zuhause" sowas hier gibt...
Die ersten Tage begannen zunächst eher mit recht genau geplanten dieseligen Videoaufnahmen - mit dabei insbesondere die Baureihen 211 und 232. Dazu dann aber die Tage noch mehr. ⏳
Daher: Machen wir heute mal einen Sprung zu Tag 4. Auf Grund geselliger Pläne in den Nachmittags- und Abendstunden ging es nicht allzu weit raus. Eher "nur" an eine der Lieblingsstellen am Nürnberger Güterring. Leicht erreichbar, mit Sitzgelegenheit und vor allem selbst bei größter Hitze im Schutze der hiesigen Autobrücke gelegen - besser geht es doch eigentlich kaum. Und natürlich wie immer in der Hoffnung auf "das Besondere"...
Diesmal gab es auch erstmals ein Zusammentreffen mit dem Besitzer der dort gelegenen Gartenanlage. So ergab es sich ein kurzweiliges, angenehmes und interessantes Gespräch mit jemandem, der der "modernen Welt" sehr skeptisch gegenüber steht - der trotz seines mittleren Alters ein uraltes Auto fährt, keine Uhr bei sich trägt und schon gar kein Handy oder Smartphone besitzt. Von Social Media, die er verteufelt, ganz zu schweigen. Natürlich etwas konträr zu seinem Gesprächspartner, der sich eine Existenz ohne Smartphone eigentlich nicht vorstellen kann und der seit knapp 3 Jahren - also seit dem Tag, an dem Bahnsinnig 'geboren' wurde - ausgerechnet auf Facebook jeden Tag ein selbst geschossenes Eisenbahnbild zeigt und hierein viel Zeit investiert... 🙈
Aber nun zurück zum heutigen Bild.
Als der fleißige Gartenbesitzer bereits fleißig am "werkeln" war, näherte sich aus Richtung Fürth eine Baureihe, die man auch auf Grund der farblichen Gestaltung schon aus der Distanz erkennt: eine V 200! Und spätestens da war dann klar: Es musste einfach ein guter Tag werden... :)
Bei vielen gilt sie ja bis heute als die schönste Baureihe auf der Schiene, die V 200.1 alias Baureihe 221, die wohl so ziemlich jedem Eisenbahnfan ein Begriff sein dürfte. :) Und so war es dann also am Dienstag wieder einmal soweit, eine solche Exotenbaureihe vor die Linse zu bekommen, als die V 270.10 der Schienen Güter Logistik GmbH (SGL) alias 221 124 mit einem Bauzug unterwegs in Richtung Nürnberg Rangierbahnhof oder Eibach bzw. Treuchtlingen war. Start und Ziel der Fuhre sind leider nicht bekannt.
Von dieser stolzen und erhabenen Baureihe ist zwischenzeitlich weit über die Hälfte der Loks bereits verschrottet worden, nachdem man sie ausgeschlachtet und einige Ersatzteile eingelagert hatte. Von den ehemals 50 Exemplaren dürften aktuell nur noch 15 existieren.
Eine dieser 15 "Überlebenden" ist die heute hier gezeigte 221 124 der SGL (V 270.10) mit Baujahr 1964. Ehemals unter der Fabriknummer 19244 von Krauss-Maffei produziert und als V 200 124 an die Deutsche Bundesbahn ausgeliefert, durfte die Lok letztlich nur 23 Jahre bei der DB dienen, bevor sie dann im Jahre 1987 z-gestellt und dann auch ausgemustert wurde. Nach diversen (teils internationalen) Stationen kam die 221 124 dann im Jahre 2010 zur Schienen Güter Logistik (SGL) mit Sitz in Dachau, wo sie noch bis heute hauptsächlich im Bauzugverkehr ihre Betriebsstoffe verdienen darf. :)
Die heute hier gezeigte Baureihe V 200.1 ist letztlich eine Weiterentwicklung der Baureihe V 200.0, die bereits Anfang der 1950er-Jahre für Aufschwung und Fortschritt stand. Die Vorgängerbaureihe V 200.0 löste seinerzeit zum ersten Mal in großem Stil Schnellzug-Dampfloks ab. Nicht zu Unrecht erhielt die Baureihe also ihren Spitznamen "Wirtschaftswunderlok"... ;)
Von der Baureihe V 200.0 (Baureihe 220) unterscheidet sich die weiterentwickelte V 200.1 im Wesentlichen durch die stärkeren Antriebsmotoren: Bereits kurz nach der Einführung der Baureihe V 200.0 stellte man fest, dass die Leistung der Lok mit den zwei Motoren à 1.100 PS zwar gut war, aber dennoch nicht immer für alle Anforderungen ausreichend war. Somit entschloss man sich dann schnell dazu, eine stärkere Variante zu entwickeln. Dies war dann die Geburtsstunde der V 200.1, für deren Entwicklung die Firma Krauss-Maffei bereits im Jahre 1960 den Auftrag erhielt. Diese überarbeitete Variante V 200.1 erhielt nun zwei Daimler Benz-Motoren des Typs MB 12 V 652 TZ à 1.350 PS, war also insgesamt mit 500 PS mehr unterwegs als die V 200.0. Auf die Ausstattung mit Motoren und Getrieben verschiedener Hersteller wurde verzichtet - die Loks wurden also einheitlich mit diesem Motor sowie mit Getrieben des Typs Maybach Mekydro K184U geliefert.
Während das konstruktive Grundkonzept der V 200.1 als zweimotorige Lok mit Getrieben unter den Endführerständen und Drehgestellen mit innengelagerten Radsätzen von der V 200.0 übernommen wurde, ähnelt das Innenleben der Lok, insbesondere im elektrischen Teil, stärker der V 100 als der V 200.0. Die Fahrgeschwindigkeit wird im Gegensatz zur V 200.0 nicht mehr mit einer Handkurbel, sondern mit einem Handrad in 15 Stufen geregelt.
Die Loks der Baureihe V 200.1 waren insbesondere im schnellen und schweren Personenzugdienst auf der Allgäubahn zwischen Kempten (Allgäu) und Lindau sowie auf der Schwarzwaldbahn zwischen Offenburg und Konstanz im Einsatz. Die Baureihe V 200.1 stand aber auch auf der Vogelfluglinie neben der neu gebauten Fehmarnsundbrücke und den modernen Fährschiffen für schnelles Reisen zwischen Deutschland und Dänemark.
Der letzte Einsatzort der inzwischen in Baureihe 221 umgezeichneten Maschinen bei der DB war das Ruhrgebiet, wo sie schwere Güterzüge auf Haupt- und Nebenstrecken bespannen durften. Stationiert waren die Lokomotiven hier zunächst im Betriebswerk Gelsenkirchen-Bismarck, nach dessen Auflösung war bis 1988 das Bw Oberhausen-Osterfeld letzte Heimat der Baureihe 221, wo sie bis dahin noch jahrelang im schweren Güterverkehr eingesetzt worden waren. Im Jahre 1988 war dann allerdings endgültig bei der DB Schluss für diese imposante Baureihe...
Später wurde es für die Baureihe V 200.1 alias 221 dann (zumindest kurzzeitig) international:
Die Organismós Sidirodrómon Elládos (OSE), ihres Zeichens der staatliche Träger für den Verkehr auf der Schiene in Griechenland 🇬🇷, der zwischenzeitlich allerdings nur noch für die Infrastruktur und den Betrieb des Schienennetzes zuständig ist, erwarb ehemals im Jahre 1989 insgesamt 20 Loks der Baureihe 221 - darunter übrigens auch die heute hier gezeigte 221 124 - und ließ diese in Deutschland technisch und optisch aufarbeiten. Die Loks der Baureihe 221 sollten in Griechenland die schweren amerikanischen und rumänischen Dieselloks ersetzen, die vermehrt Schäden an den Gleisen verursachten. Alle neu erworbenen V 200.1 erhielten analog dem DB-Schema eine neue ozeanblau-beige Lackierung. Die Loks wurden als Baureihe A410 bezeichnet und waren als Übergangslösung im Personenverkehr gedacht, wurden aber auch im Güterverkehr eingesetzt. Nur etwa 10 Jahre später wurden die Loks dann allerdings nicht mehr benötigt und sollten versteigert werden. Bei dieser Versteigerung erhielt die deutsche Prignitzer Eisenbahn GmbH (PEG) den Zuschlag und holte die 20 Loks, somit also auch 221 124, die in Griechenland als Lok "419" verkehrte, im Jahre 2002 aus Griechenland zurück nach Deutschland.
Auch die albanische Staatsbahn, also die Hekurudha Shqiptare (HSH), deckte sich mit fünf Loks der Baureihe 221 ein und setzte sie auf ihrem Netz ein. Zumindest tat sie dies kurzzeitig, denn schon im Jahre 1993 wurden die Loks eigentlich nicht mehr benötigt. Eine der fünf Loks blieb (inzwischen betriebsunfähig) in Prenjas 🇦🇱 erhalten, die andere vier Loks wurden in Albanien verschrottet... Bei den Loks, die ehemals nach Albanien gingen, handelte es sich um 221 109, 221 118, 221 125, 221 131 und 221 140, wobei 221 125 das in Prenjas erhaltene Exemplar ist.
Und wie geht es den "Rückkehrern" heute?
Nachdem die von der PEG erworbenen 20 Loks wieder zurück in Deutschland waren, wurden sie aufgearbeitet und als Baureihe V 270 bezeichnet. Bei der Aufarbeitung wurden die Loks teils auch mit anderen Motoren (z.B. MTU) ausgestattet.
Nicht nur bei der SGL, sondern beispielsweise auch bei der EGP und bei RTS drehen die Loks in diversen Lackierungen unermüdlich ihre Runden und dürften hoffentlich auch noch in den kommenden Jahren Fotografen und Eisenbahninteressierte erfreuen! :)
Von genau der heute hier gezeigten Lok gibt es übrigens inzwischen auch einen Soundeindruck. :) Als die Lok in diesem Jahr am Herrentag einen Sonderzug nach Saal (Donau) bespannte, ergab sich dort dann die Möglichkeit für ein paar Soundaufnahmen.
Zum Kino für die Ohren geht es hier:
www.youtube.com/watch?v=F7vXUR9naxw
Nürnberg Großmarkt, 18.09.2018
Das Schloss Bellevue ist ein Baudenkmal am Spreeweg 1 im Berliner Ortsteil Tiergarten. Es liegt am Nordrand des Großen Tiergartens zwischen der Spree und der Siegessäule. Die klassizistische Dreiflügelanlage wurde 1785–1786 von Michael Philipp Boumann als Sommerresidenz für den preußischen Prinzen August Ferdinand erbaut und im Laufe der Geschichte mehrmals umgebaut. Nach schwerer Beschädigung im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss 1954–1959 originalgetreu wiederaufgebaut. Seit 1994 dient es als erster Amtssitz des deutschen Bundespräsidenten.
Das Schloss wurde im Auftrag des jüngsten Bruders von Friedrich II., Ferdinand von Preußen, nach Plänen von Michael Philipp Boumann von 1785 bis 1786 errichtet. Zu den zahlreichen früheren Grundstücksbesitzern hatte Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff gehört, der sich 1746 etwa südlich des heutigen Schlosses ein Sommerwohnhaus errichtet hatte. Boumann musste ein schon vorhandenes Gebäude, eine zum Wohnhaus umgebaute Lederfabrik am Spreeufer, in den Neubau als rechten Flügel einbeziehen.
Das Schloss entstand als eine Dreiflügelanlage, bestehend aus dem langgestreckten, zweieinhalbgeschossigen Hauptbau und den beiden zweigeschossigen Seitenflügeln (links Damenflügel, rechts Spreeflügel) im frühklassizistischen Stil. Die insgesamt 19 Fensterachsen des mittleren Flügels gliedert ein dreiachsiger Mittelrisalit mit einem figurenbekrönten Dreiecksgiebel, der auf vier Pilastern im korinthischen Stil ruht.
Seinen Namen Bellevue verdankte das Schloss dem Blick aus dem Corps de Logis, dem Wohntrakt, nach Westen, der weit über den Park und die mäandernde Spree bis zur Kuppel von Schloss Charlottenburg ging. Seit den 1880er Jahren trifft er dort nach 400 Metern auf den Viadukt der Berliner Stadtbahn.
Das Innere des Schlosses wurde wiederholt umgestaltet. Bereits drei Jahre nach seiner Fertigstellung errichtete Carl Gotthard Langhans einen seiner berühmten ovalen Säle. Heute ist dieser der einzige weitgehend im Original erhaltene Raum des Schlosses. Im Jahr 1938 erfolgte eine Umgestaltung zum Gästehaus der Reichsregierung durch Paul Otto August Baumgarten. Dabei wurden die beiden heute als gewölbte Fenster der Seitenrisalite erkennbaren Eingänge zugemauert und der jetzige Mitteleingang samt Freitreppe geschaffen. An den linken Seitenflügel wurde ein L-förmiger Erweiterungsbau angefügt, der sogenannte Ministerflügel. Knobelsdorffs Meierei musste modernen Wirtschaftsgebäuden weichen. Den im Park errichteten Ersatzbau bewohnte bis zur Kriegszerstörung der Schauspieler, Regisseur und Generalintendant des Preußischen Staatstheaters Gustaf Gründgens.
Bereits im April 1941 von Brandbomben getroffen und ausgebrannt, wurde das Schloss nach Ende des Zweiten Weltkriegs zunächst notdürftig gesichert und von 1954 bis 1959 durch den Architekten Carl-Heinz Schwennicke als Berliner Amtssitz des Bundespräsidenten mit Ausnahme des Ministerflügels wieder aufgebaut. Aus westdeutscher Sicht war ein Amtssitz trotz des Viermächte-Status der Stadt gemäß Artikel 23 des Grundgesetzes möglich. Aus der Entstehungszeit blieb dabei lediglich der 1791 von dem Architekten Carl Gotthard Langhans entworfene Ballsaal im Obergeschoss des Schlosses erhalten. Die Renovierung im Stil der 1950er Jahre wurde wegen ihrer ahistorischen Zufügungen und Umbauten als „Mischung aus Filmstar-Sanatorium und Eisdiele“ verspottet und ist ihrerseits großenteils zahlreichen weiteren Renovierungen gewichen.
So wurde das Schloss 1986/1987 renoviert und nach Plänen aus der Zeit vor der Zerstörung wiederhergestellt. Ab Mitte der 1990er Jahre häuften sich die technischen Pannen wie ausfallender Strom oder Wasser, ein steckenbleibender Aufzug oder schlechte Klimatisierung im Sommer, sodass Bundespräsident Roman Herzog das Schloss als „Bruchbude“ bezeichnete. Deswegen wurde in den Jahren 2004/2005 eine Sanierung und grundlegende Erneuerung der technischen Ausstattung durchgeführt. Die Repräsentationsräume zeigen sich auch nach dieser jüngsten Renovierung im Stil der 1980er Jahre, in denen eine behutsame Annäherung an alte Dekorationsformen mit teilweise neuen Materialien versucht wurde. Aus Denkmalschutzgründen werden zwei Salons mit dem dunkelgetäfelten Interieur der 1950er Jahre erhalten.
Die früheren Wohnräume im Schloss Bellevue wurden inzwischen zu einem Bürotrakt für den Lebenspartner des Präsidenten umgebaut, sodass die Staatsoberhäupter seither nicht mehr im Schloss wohnen können, sondern eine Dienstvilla in Berlin-Dahlem nutzen.
Quelle: Wikipedia
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Bellevue Palace, located in Berlin's Tiergarten district, has been the official residence of the President of Germany since 1994. It is situated on the banks of the Spree river, near the Berlin Victory Column, along the northern edge of the Großer Tiergarten park. Its name – the French for "beautiful view" – derives from its scenic prospect over the Spree's course.
Designed by architect Michael Philipp Boumann, Schloss Bellevue was erected in 1786 as a summer residence for Prince Augustus Ferdinand of Prussia, Herrenmeister ("Master of the Knights") of the Johanniterorden ("Order of Saint John") and younger brother of King Frederick II of Prussia, on the site of a manor house which Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff had built in 1743. Bellevue was the first Neoclassical building in Germany, characterized by its Corinthian pilasters, with wings on either side ("Ladies' wing" and "[River] Spree wing"). The upper floor holds a ballroom designed by Carl Gotthard Langhans. The Palace is surrounded by a park of about 20 hectares.
In 1843, King Frederick William IV of Prussia acquired Bellevue, which, in 1865, became the residence of his niece Princess Alexandrine after her marriage to Duke William of Mecklenburg-Schwerin. It served the royal and imperial princes of the Hohenzollern dynasty until the German Revolution of 1918–19.
A property of the Free State of Prussia from 1928, the Palace was used as a museum of ethnography during the 1930s before being renovated as a guest house for the Nazi government in 1938. It was there that Soviet foreign minister Vyacheslav Molotov stayed with his retinue during his visit to Berlin in November 1940. During World War II, the Palace was severely damaged by strategic bombing and in the 1945 Battle of Berlin, before being substantially refurbished in the 1950s. Inaugurated by President Theodor Heuss in 1959, it served as the secondary residence of the West German president, a pied à terre in West Berlin to supplement his primary residence at the Hammerschmidt Villa in Bonn. It was refurbished again in 1986–87, and, in 1994, after German reunification, President Richard von Weizsäcker made it his primary residence. A modern annex to the southern wing was built in 1998 to house the offices of the affiliated Bundespräsidialamt ("Office of the Federal President"), a federal agency.
Roman Herzog, president from 1994 to 1999, remains the only officeholder who lived at Bellevue while incumbent. The Palace was reconstructed again in 2004 and 2005 to remedy defects in earlier renovations; during this period, President Horst Köhler used nearby Charlottenburg Palace for representative purposes. Bellevue became the president's primary official seat again in January 2006, but since then has not included living quarters. Instead, the Federal President now lives in a government-owned villa in Dahlem, a suburban district of southwestern Berlin.
Source: Wikipedia
Nach 5 Tagen Ausfall durch ein wenig Schnee und Eis fährt auch die Linie S5 zwischen Dortmund und Hagen wieder! Wenn man überlegt bei welchen Schneemassen früher der Bahnverkehr aufrechterhalten wurde, erscheint dieser Ausfall als Farce!
Sonntag, 31. Mai 2015
• 2. Abschiedsfahrt: Mit dem "Roten Heuler" rund um Stuttgart
Bei der letzten Möglichkeit, den historischen ET 65 nochmals zu erleben, wird dieser seine ursprünglichen Stammstrecken nochmals befahren.
Am Sonntag, den 31.05.2015 finden Pendelfahrten zwischen Stuttgart Hbf, Esslingen und Ludwigsburg statt unter Einbeziehung der Güterumgehungsbahn über Stuttgart-Münster.
Nutzen Sie die einmalige und letzte Möglichkeit, an einer Rundfahrt um Stuttgart teilzunehmen und lauschen Sie den legendären Schaltwerksgeräuschen des Roten Heulers.
Freunde zur Erhaltung historischer Schienenfahrzeuge e.V. (FzS)
Schienenverkehrsgesellschaft mbH (SVG)
Pressemitteilung
Stuttgart/Horb am Neckar, 31. Mai 2015
Abschiedsfahrt des Roten Heulers ET 65 rund um Stuttgart
Die für heute angekündigte Abschiedsfahrt des historischen ET 65, „Roter Heuler“, konnte aufgrund eines kurzfristig eingetretenen größeren technischen Defekts am Fahrzeug nicht wie geplant durchgeführt werden.
Das 82-jährige Fahrzeug war in den vergangenen Wochen mehrfach noch unterwegs und es wurden keinerlei Defekte oder Unregelmäßigkeiten festgestellt.
Beim Aufrüsten des Fahrzeuges heute gegen 9.00 Uhr zeigte sich am Isolator des Stromabnehmers ein Bruch, der kurzfristig nicht zu beheben gewesen ist, wodurch der Stromabnehmer nicht mehr einsatzbereit gewesen ist. Da es sich beim Stromabnehmer um eine sicherheitsrelevante Einrichtung handelt, haben wir aus Gründen der Sicherheit beschlossen, die Fahrt nicht wie geplant durchzuführen.
Damit die Abschiedsfahrt nicht komplett ausfallen muss, haben wir uns entschieden, die historische V 60 unseres Eisenbahnverkehrsunternehmens SVG als Vorspann einzusetzen, damit zumindest ein Teil der Fahrten stattfinden kann. Durch das Umsetzen der Lok an den einzelnen Bahnhöfen waren die Fahrzeiten jedoch nicht mehr zu halten, weshalb die zweite Fahrt zu unserem Bedauern ausfallen musste. Dem Einsatz vieler unserer Mitglieder, die kurzfristig ihren Sonntag dafür geopfert haben, ist es zu verdanken, dass einige Fahrten doch durchgeführt werden konnten.
Die Mitglieder unseres Verein, die Vereinsführung sowie die Betreibergesellschaft SVG bedauern, dass dieser technischer Defekt aufgetreten ist, der aber trotzt größtmöglicher Sorgfalt nicht zu vermeiden gewesen ist, und bedanken sich bei allen Fahrgästen für das überwältigende Interesse an dieser letzten Fahrt des ET 65. Gleichzeitig entschuldigen wir uns auch bei all denen, die vielleicht von weit her angereist sind, keinen Platz mehr bekommen haben oder enttäuscht waren, das „Heulen“ des ET 65 nicht mehr mitbekommen zu haben. Wir können dies gut nachvollziehen und teilen ihre Enttäuschung.
Der ET 65 wird nun in unser Museum „SVG Eisenbahn-Erlebniswelt Horb am Neckar“ überführt. Wir werden noch in diesem Sommer damit beginnen, die Schäden am Stromabnehmer zu beheben und versuchen, im Rahmen unserer personellen, finanziellen und technischen Möglichkeiten, dass in den nächsten Jahren eine Hauptuntersuchung und Wiederinbetriebnahme des Fahrzeuges ermöglicht wird.
Der "ferragosto" macht sich im Italienverkehr bemerkbar. Am 08. August 2014 war der DGS 43159 von Köln Eifeltor nach Verona Q. E. der einzige Güterzug, der an diesem Nachmittag und Abend fotogen auf der KBS 950 verkehrte. Die anderen Züge des kombinierten Ladungsverkehrs hatten entweder Ausfall, oder waren spärlichst beladen. Mit der E 189-931 passte glücklicherweise auch die Bespannung, hier aufgenommen bei Gutmart.