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www.bap.de/start/musik/songtexte/titel/verdamp-lang-her --- www.youtube.com/watch?v=Ghi2xReyFYA&feature=related --- www.worldvision.de/unsere-arbeit-wie-wir-arbeiten-entwick... ---
Bap Colognian (Kölsch) pronunciation: [/bap/] is a German rock group. With ten albums reaching the number one in the German record charts, Bap is one of the most successful rock acts in their home country.
Nearly all of Bap's lyrics are written in Kölsch, the dialect of Cologne, or more precisely in a Kölsch-influenced derivation of Eifelplatt, a regional variant of the Ripuarian language spoken in the nearby rural Eifel. Niedecken's most prominent musical influences, especially early in his career, were Bob Dylan, the Kinks, Bruce Springsteen, the Rolling Stones, and Wolfgang Ambros.
The group was founded in 1976 under the name Wolfgang Niedecken's Bap in Cologne, Germany by Wolfgang Niedecken and Hans Heres. In 1981 they released their most famous song "Verdamp lang her" (English: Damn long time ago), in which Niedecken describes regrets he has about his relationship with his then recently deceased father. The band's name "BAP" derived from "BAPP", both, a play-on-words on the Kölsch word "Papp" (related to the German word Papa for dad), but pronounced differently, and Niedecken's then-times nickname. BAP ist eine Kölschrockband um den Frontmann Wolfgang Niedecken und gilt als eine der erfolgreichsten Rockbands deutscher Sprache. Von den 23 BAP-Alben erreichten 19 die Top 10, zehn wurden sogar Nummer 1 der Charts.Die Gruppe um Sänger und Songschreiber Wolfgang Niedecken besteht seit 1976. Die Band traf sich zu Beginn in wechselnder Besetzung, um „einen Kasten Bier leerzuproben“.[1] Der erste Auftritt erfolgte 1977 im Mariensaal in Köln-Nippes mit zwei akustischen Gitarren (Wolfgang Niedecken, Hans Heres) und Perkussion (Afro Bauermann). Das erste Album, Wolfgang Niedecken's BAP rockt andere kölsche Leeder. erschien 1979, die Band bestand zu dieser Zeit aus Wolfgang Niedecken, Hans „Honçe“ Heres, Wolfgang „Gröön“ Klever, Manfred „Schmal“ Boecker, Wolfgang „Wolli“ Boecker und Bernd Odenthal. Die zweite LP Affjetaut folgte 1980, wie die Debüt-Platte noch unter der Bezeichnung „Wolfgang Niedeckens BAP“, da Niedecken sich bereits als Solo-Künstler mit Gitarre und Mundharmonika als „Bob Dylan der Südstadt“ einen Namen gemacht hatte; beide Platten wurden noch beim Kölner Independent-Label Eigelstein Musikproduktion veröffentlicht.
Der Bandname BAP entstand aus Niedeckens Spitzname, der seinen Vater so nannte. Diese Aussprache entstammt der Herkunft der Familie aus Rheinland-Pfalz, und weil sie vom kölschen „Pap“ abwich, entstand so Niedeckens Spitzname.[2] Als ein erster Auftritt geplant wurde, für den mit einem Plakat geworben werden sollte, musste ein Bandname erdacht werden. Hans Heres schlug dem Veranstalter vor, „BAPP“ zu nehmen.[3] Da sich die Bandmitglieder aber einig waren, dass „BAPP“ – mit zwei „P“ geschrieben – auf der Bassdrum nicht gut aussah, wurde einfach ein „P“ gestrichen.[4]
Der musikalische und inhaltliche Stil der BAP-Songs wird wesentlich von Bob Dylan, den Kinks und den Rolling Stones geprägt. Auch Bruce Springsteen, mit dem Sänger Wolfgang Niedecken eine persönliche Freundschaft verbindet, gilt als wichtiger Orientierungspunkt für BAP. Verschiedene BAP-Lieder, vor allem melancholische (z. B. Helfe kann dir keiner, Paar Daach fröher) zeigen in den Arrangements und der Stimmung deutliche Ähnlichkeiten mit Stücken von Wolfgang Ambros, etwa von dessen Album 19 Class A Numbers. Die Texte beschäftigen sich oft mit gesellschaftlichen oder persönlichen Problemen.1979 fanden unter dem Bandnamen "Wolfgang Niedeckens BAP" erste Auftritte außerhalb von Köln und der näheren Umgebung statt; so zum Beispiel auch anlässlich der Bundesgartenschau 1979 in der Bonner Rheinaue.[5] Im Mai 1982 machte BAP ihre erste professionell organisierte Deutschlandtournee. Im Mittelpunkt standen Songs des aktuellen Albums Für Usszeschnigge, das 1981 als erstes beim Major-Label EMI-Electrola erschienen war. Für den Wechsel von Eigelstein zur EMI mussten BAP in der lokalen Kultur-Szene viel Kritik einstecken, wurden jedoch mit Platz 1 in den deutschen Album-Charts prompt belohnt.
Im Sommer 1982 folgten verschiedene Auftritte im Rahmen von Großveranstaltungen und Fernsehproduktionen: Rockpop In Concert für das ZDF in der Dortmunder Westfalenhalle 1, Demonstration gegen die Nachrüstung der NATO am 10. Juni 1982 (Zehnter Juni) auf den Bonner Rheinwiesen, Vorprogramm der Rolling Stones am 4. und 5. Juli 1982 im Müngersdorfer Stadion in Köln und als erste deutsche Band bei einem Festival des WDR-Rockpalast am 28. August 1982 auf der Loreley-Freilichtbühne.
Nach Erscheinen des vierten Albums Vun drinne noh drusse war die Band zwischen Oktober 1982 und Oktober 1983 sieben Monate lang unterwegs. Neben Deutschland standen auch Konzerte in Österreich, der Schweiz und den Benelux-Ländern auf dem Programm. Insgesamt wurden etwa 130 Auftritte gespielt. Die Tournee endete mit einem Konzert im Kölner „Stollwerck“. Das vom Abriss bedrohte Bürgerhaus Stollwerck erhielt die Einnahmen dieses Konzerts zur Finanzierung seiner weiteren Arbeit. Am 28. Mai 1983 spielte BAP auf einem Festival im niedersächsischen Schüttorf im Vorprogramm von Rod Stewart und am 22. Oktober 1983 auf einer weiteren Großdemonstration gegen die NATO-Nachrüstung im Bonner Hofgarten.
Für den Januar 1984 war – nach langen Verhandlungen mit der staatlichen Künstleragentur – eine Tournee mit 14 Konzerten in 13 Städten der DDR geplant. Im Vorfeld der Tour zeichnete das DDR-Fernsehen ein Interview mit Wolfgang Niedecken inklusive zweier Unplugged-Versionen von BAP-Liedern auf. Dieses wurde später jedoch sinnentstellend verkürzt gesendet. So entschloss sich Niedecken, einige politische Statements, die der Band wichtig waren, in einem eigenen Lied darzustellen. Es wurde als Deshalv spill’ mer he betitelt und erstmals auf dem letzten „West-Konzert“ vor der Tour in Wolfsburg gespielt. Als die Band bereits in Ost-Berlin im Hotel Unter den Linden war, gab es am Vorabend des ersten Konzerts heftige Auseinandersetzungen über dieses Lied mit der DDR-Seite. Als die Band sich weigerte, es von der Setlist zu nehmen, kam es zum Eklat. Die Tournee wurde abgebrochen, bevor das erste Konzert auf dem Boden der DDR gespielt werden konnte. In einer Sendung des DDR-Fernsehens war die Ansage eines Moderators während eines Konzerts im Berliner Palast der Republik zu sehen, zu dem BAP geladen war. Er nannte als Begründung ihrer Absage, die Band wolle „nicht unter dem Symbol der weißen Taube auf blauem Grund auftreten“.[6]
Die Tournee zum Album Zwesche Salzjebäck un Bier begann am 15. und 16. Juni 1984 mit zwei Konzerten im Archäologischen Park in Xanten. Sie wurden vom ZDF aufgezeichnet und später in einer Zusammenfassung gesendet. Die Tour dauerte bis zum Februar 1985 und übertraf von der Zuschauerresonanz her noch die von 1982/83.
Am 2. März 1986 begann in Lohmar bei Köln die Tournee Ahl Männer, aalglatt. BAP spielte zunächst einige Konzerte im ländlichen Raum, bevor die Band am 15. März 1986 in der Essener Grugahalle bei der 17. und letzten Rocknacht des WDR-Rockpalast auftrat. Die Rocknacht, bei der auch Jackson Browne und Big Country auftraten, wurde wie schon das Festival auf der Loreley 1982 via Eurovision von vielen europäischen Radio- und Fernsehstationen ausgestrahlt.
Von April bis Juli folgten zahlreiche weitere Konzerte. Wegen der anhaltenden Popularität wurden teilweise auch größere Hallen ausgewählt. So fanden die „Heimspiele“ der Kölner Band erstmals in der bis zu 8000 Zuschauer fassenden Kölner Sporthalle, der damals größten Veranstaltungshalle der Domstadt, statt. Bei dieser Tournee gab es mit Christian Schneider erstmals auf einer Tournee einen Gastmusiker, weil die zum Teil sehr komplexen Keyboard-Arrangements des neuen Albums live mit nur einem Keyboarder nicht zu realisieren gewesen wären. Schneider spielte neben Keyboards bei einigen Stücken auch Saxophon. Den letzten Auftritt der Tour absolvierte die Band am 26. Juli 1986; genau drei Monate nach der Atomreaktor-Katastrophe von Tschernobyl auf dem legendären Anti-WAAhnsinns-Festival gegen die Wiederaufbereitungsanlage von Wackersdorf in Burglengenfeld.
Nach Ende der Tournee 1986 legte BAP eine kreative Pause ein (u. a. bedingt durch bandinterne, künstlerische Meinungsverschiedenheiten), die Wolfgang Niedecken zur Veröffentlichung seines Albums Schlagzeiten und zu einigen Solo-Konzerten nutzte. BAP stand erst im September 1987 bei zwei Festivals wieder auf der Bühne, um sich auf eine Tournee durch China vorzubereiten. Diese Tournee ist im Buch BAP övver China dokumentiert.
Das Album Da Capo wurde von Oktober bis Dezember 1988 zunächst bei einer ausgedehnten Hallentournee präsentiert. Bei dieser Tournee legte BAP die Scheu vor den ganz großen Konzertarenen endgültig ab. So standen auch die Frankfurter Festhalle und die Münchener Olympiahalle auf dem Programm. Im Sommer 1989 folgten weitere Konzerte, teilweise auch im Rahmen von Festivals gemeinsam mit Joe Cocker. Eines dieser Events fand in der Berliner Waldbühne statt.
Auch die Tournee 1991 wurde in mehreren Teilen durchgeführt. Kurz nach der Vollendung der deutschen Einheit standen im Januar 1991 zunächst die ersten Konzerte der Band auf dem Gebiet der ehemaligen DDR auf dem Programm. Anschließend ging BAP in Westdeutschland auf Club-Tour und absolvierte eine Reihe von Auftritten in beschaulichem Rahmen, zumeist in kleinen Hallen. Das Konzert im Kölner E-Werk wurde aufgezeichnet und später auf dem Album Live – Affrocke veröffentlicht.
Im Mai und Juni 1991 folgte eine Tournee ausschließlich durch die größten deutschen Konzerthallen und bei verschiedenen Open-Air-Festivals. Als Gast bei den Konzerten trat Julian Dawson auf. Am 26. Januar 1994 startete die Tournee zum im August 1993 erschienenen Album Pik Sibbe. Nach wie vor war die Nachfrage in der BAP-Hochburg Köln groß, in einigen anderen Städten blieben die Zuschauerzahlen etwas hinter den Erwartungen zurück. Die folgende Tournee zum Album Amerika begann im November 1996. Der Tourneestart in Koblenz wurde für den WDR-Rockpalast mitgeschnitten und später im Fernsehen ausgestrahlt.
Mit dem Ausstieg von Bassist Steve Borg und von Gründungsmitglied Manfred „Schmal“ Boecker verließen zwei Musiker die Band, die BAP über viele Jahre mitgeprägt haben. 1999 stieg auch Gitarrist Klaus „Major“ Heuser aus, der während 19 Jahren Bandmitgliedschaft die überwiegende Zahl der Lieder komponierte. Außerdem verließ Keyboarder Alexander „Effendi“ Büchel die Firma BAP. Diese Abgänge und die darauf folgenden Neubesetzungen veränderten den musikalischen Ausdruck von BAP nachhaltig.
Zu den Gründen für den Ausstieg von Major sagt Wolfgang Niedecken rückblickend im März 2011:
„Der Major ist ein toller Gitarrist. Aber er wollte, dass BAP international ausgerichteten Radio-Pop spielt. Ich wollte beim Kölsch-Rock bleiben. Beide Positionen waren nicht vereinbar. Ich bin ihm dankbar, dass er selbst gegangen ist. Ich hätte ihn nämlich nie rausgeschmissen.[7]“
Als Neuzugang an den Keyboards stieg Michael Nass bei BAP ein, der zuvor in den 1980er Jahren in der DDR-Musikszene musikalisch sehr aktiv war, u. a. bei P 16 und später in Liselotte Rezniceks Frauenband Mona Lise. Gitarrist wurde Helmut Krumminga. Im Sommer 2001 gab BAP vor der eigentlichen Aff un zo-Tour ab Herbst 2001 zwei Vorabkonzerte, darunter das „Konzert an der toten Brücke“ (Soda-Brücke) in Euskirchen, das auch vom WDR aufgezeichnet und wenige Tage später in der Sendung Rockpalast gesendet wurde. Das Album selbst stieg wie der Vorgänger Tonfilm auf Platz 1 in die deutschen Charts ein.
Im Januar 2006 war die Kölnarena zwar anlässlich des Starts der Jubiläumskonzerte zum 30-jährigen Bestehen der Band mit 25.000 Zuschauern an zwei aufeinander folgenden Tagen fast ausverkauft. Bei anderen Auftritten hatte man sich von vorneherein durch die Wahl kleinerer Konzertorte angepasst.
Auch das im Mai 2008 erschienene Album Radio Pandora stieg auf Platz 1 in die deutschen Charts ein. Im Winter 2008 startete die Tournee dazu, am 2. Weihnachtstag gab es das Heimspiel in der Köln-Arena (Lanxess-Arena); sie dauerte (mit Unterbrechungen) bis zum Sommer 2009, wobei die Band von Anne de Wolff (Violine, Bratsche, Gesang) und teilweise von Rhani Krija (Percussion) begleitet wurde.
Für November 2011 war der Start der aktuellsten Tournee geplant. Aufgrund einer schweren Erkrankung Wolfgang Niedeckens wurde der Start der Tour auf Anfang Mai 2012 verschoben.[8][9][10]
Auslandsauftritte [Bearbeiten]
BAP ist im Laufe der bisher 35-jährigen Bandgeschichte in vielen Ländern der Welt aufgetreten. Nachdem sich die Bandmitglieder anfangs kaum vorstellen konnten, dass ihre kölschen Texte außerhalb des Rheinlandes verstanden würden, durften sie erleben, dass ihre Platten weit darüber hinaus gekauft wurden. Tourneen waren dadurch auch im Ausland möglich.
Die ersten Auftritte außerhalb Deutschlands waren im Dezember 1982 in der Schweiz (Basel und St.Gallen)[11] und bis Mitte der 1980er Jahre in Österreich, Luxemburg, Belgien und Dänemark (Roskilde-Festival). Seitdem gehören Auftritte in diesen Nachbarländern zum Bestandteil jeder Tournee.
Spätere Fernreisen wurden zumeist als Begleitung zu künstlerischen oder politischen Themen organisiert; häufig war nicht die komplette Gruppe unterwegs; manchmal auch nur Wolfgang Niedecken alleine oder in Begleitung von Musikern seiner Solo-Projekte:
Mit einigen Gästen tourte BAP im Oktober 1987 vier Wochen durch China. Acht Auftritte wurden in Peking, Shanghai und Kanton absolviert.[12]
Wolfgang Niedecken spielte 1987 auf Einladung der Kulturstiftung Casa de los tres Mundos (ein Projekt des Schauspielers Dietmar Schönherr, des Produzenten Peter Reichelt und des Kulturministers Ernesto Cardenal) mit seiner Complizen-Band in Nicaragua.
In ähnlicher Zusammensetzung spielten Wolfgang Niedecken & Complizen 1988 in Mosambik eine kleine Tour.
Die politischen Veränderungen in der Sowjetunion unter Gorbatschow machten es möglich, dass BAP im Mai 1989 je drei Konzerte in Moskau und Wolgograd gab.[13] Dort kamen die Musiker auch mit Fans aus der DDR ins Gespräch. Nachdem die BAP-Tour durch Ostdeutschland 1984 abgesagt wurde, war der Umweg über die UdSSR die einzige Möglichkeit, als DDR-Bürger mit der Band zu sprechen.
More info and other languages available at:
www.bap.de/start/musik/songtexte/titel/verdamp-lang-her --- www.youtube.com/watch?v=Ghi2xReyFYA&feature=related --- www.worldvision.de/unsere-arbeit-wie-wir-arbeiten-entwick... ---
Bap Colognian (Kölsch) pronunciation: [/bap/] is a German rock group. With ten albums reaching the number one in the German record charts, Bap is one of the most successful rock acts in their home country.
Nearly all of Bap's lyrics are written in Kölsch, the dialect of Cologne, or more precisely in a Kölsch-influenced derivation of Eifelplatt, a regional variant of the Ripuarian language spoken in the nearby rural Eifel. Niedecken's most prominent musical influences, especially early in his career, were Bob Dylan, the Kinks, Bruce Springsteen, the Rolling Stones, and Wolfgang Ambros.
The group was founded in 1976 under the name Wolfgang Niedecken's Bap in Cologne, Germany by Wolfgang Niedecken and Hans Heres. In 1981 they released their most famous song "Verdamp lang her" (English: Damn long time ago), in which Niedecken describes regrets he has about his relationship with his then recently deceased father. The band's name "BAP" derived from "BAPP", both, a play-on-words on the Kölsch word "Papp" (related to the German word Papa for dad), but pronounced differently, and Niedecken's then-times nickname. BAP ist eine Kölschrockband um den Frontmann Wolfgang Niedecken und gilt als eine der erfolgreichsten Rockbands deutscher Sprache. Von den 23 BAP-Alben erreichten 19 die Top 10, zehn wurden sogar Nummer 1 der Charts.Die Gruppe um Sänger und Songschreiber Wolfgang Niedecken besteht seit 1976. Die Band traf sich zu Beginn in wechselnder Besetzung, um „einen Kasten Bier leerzuproben“.[1] Der erste Auftritt erfolgte 1977 im Mariensaal in Köln-Nippes mit zwei akustischen Gitarren (Wolfgang Niedecken, Hans Heres) und Perkussion (Afro Bauermann). Das erste Album, Wolfgang Niedecken's BAP rockt andere kölsche Leeder. erschien 1979, die Band bestand zu dieser Zeit aus Wolfgang Niedecken, Hans „Honçe“ Heres, Wolfgang „Gröön“ Klever, Manfred „Schmal“ Boecker, Wolfgang „Wolli“ Boecker und Bernd Odenthal. Die zweite LP Affjetaut folgte 1980, wie die Debüt-Platte noch unter der Bezeichnung „Wolfgang Niedeckens BAP“, da Niedecken sich bereits als Solo-Künstler mit Gitarre und Mundharmonika als „Bob Dylan der Südstadt“ einen Namen gemacht hatte; beide Platten wurden noch beim Kölner Independent-Label Eigelstein Musikproduktion veröffentlicht.
Der Bandname BAP entstand aus Niedeckens Spitzname, der seinen Vater so nannte. Diese Aussprache entstammt der Herkunft der Familie aus Rheinland-Pfalz, und weil sie vom kölschen „Pap“ abwich, entstand so Niedeckens Spitzname.[2] Als ein erster Auftritt geplant wurde, für den mit einem Plakat geworben werden sollte, musste ein Bandname erdacht werden. Hans Heres schlug dem Veranstalter vor, „BAPP“ zu nehmen.[3] Da sich die Bandmitglieder aber einig waren, dass „BAPP“ – mit zwei „P“ geschrieben – auf der Bassdrum nicht gut aussah, wurde einfach ein „P“ gestrichen.[4]
Der musikalische und inhaltliche Stil der BAP-Songs wird wesentlich von Bob Dylan, den Kinks und den Rolling Stones geprägt. Auch Bruce Springsteen, mit dem Sänger Wolfgang Niedecken eine persönliche Freundschaft verbindet, gilt als wichtiger Orientierungspunkt für BAP. Verschiedene BAP-Lieder, vor allem melancholische (z. B. Helfe kann dir keiner, Paar Daach fröher) zeigen in den Arrangements und der Stimmung deutliche Ähnlichkeiten mit Stücken von Wolfgang Ambros, etwa von dessen Album 19 Class A Numbers. Die Texte beschäftigen sich oft mit gesellschaftlichen oder persönlichen Problemen.1979 fanden unter dem Bandnamen "Wolfgang Niedeckens BAP" erste Auftritte außerhalb von Köln und der näheren Umgebung statt; so zum Beispiel auch anlässlich der Bundesgartenschau 1979 in der Bonner Rheinaue.[5] Im Mai 1982 machte BAP ihre erste professionell organisierte Deutschlandtournee. Im Mittelpunkt standen Songs des aktuellen Albums Für Usszeschnigge, das 1981 als erstes beim Major-Label EMI-Electrola erschienen war. Für den Wechsel von Eigelstein zur EMI mussten BAP in der lokalen Kultur-Szene viel Kritik einstecken, wurden jedoch mit Platz 1 in den deutschen Album-Charts prompt belohnt.
Im Sommer 1982 folgten verschiedene Auftritte im Rahmen von Großveranstaltungen und Fernsehproduktionen: Rockpop In Concert für das ZDF in der Dortmunder Westfalenhalle 1, Demonstration gegen die Nachrüstung der NATO am 10. Juni 1982 (Zehnter Juni) auf den Bonner Rheinwiesen, Vorprogramm der Rolling Stones am 4. und 5. Juli 1982 im Müngersdorfer Stadion in Köln und als erste deutsche Band bei einem Festival des WDR-Rockpalast am 28. August 1982 auf der Loreley-Freilichtbühne.
Nach Erscheinen des vierten Albums Vun drinne noh drusse war die Band zwischen Oktober 1982 und Oktober 1983 sieben Monate lang unterwegs. Neben Deutschland standen auch Konzerte in Österreich, der Schweiz und den Benelux-Ländern auf dem Programm. Insgesamt wurden etwa 130 Auftritte gespielt. Die Tournee endete mit einem Konzert im Kölner „Stollwerck“. Das vom Abriss bedrohte Bürgerhaus Stollwerck erhielt die Einnahmen dieses Konzerts zur Finanzierung seiner weiteren Arbeit. Am 28. Mai 1983 spielte BAP auf einem Festival im niedersächsischen Schüttorf im Vorprogramm von Rod Stewart und am 22. Oktober 1983 auf einer weiteren Großdemonstration gegen die NATO-Nachrüstung im Bonner Hofgarten.
Für den Januar 1984 war – nach langen Verhandlungen mit der staatlichen Künstleragentur – eine Tournee mit 14 Konzerten in 13 Städten der DDR geplant. Im Vorfeld der Tour zeichnete das DDR-Fernsehen ein Interview mit Wolfgang Niedecken inklusive zweier Unplugged-Versionen von BAP-Liedern auf. Dieses wurde später jedoch sinnentstellend verkürzt gesendet. So entschloss sich Niedecken, einige politische Statements, die der Band wichtig waren, in einem eigenen Lied darzustellen. Es wurde als Deshalv spill’ mer he betitelt und erstmals auf dem letzten „West-Konzert“ vor der Tour in Wolfsburg gespielt. Als die Band bereits in Ost-Berlin im Hotel Unter den Linden war, gab es am Vorabend des ersten Konzerts heftige Auseinandersetzungen über dieses Lied mit der DDR-Seite. Als die Band sich weigerte, es von der Setlist zu nehmen, kam es zum Eklat. Die Tournee wurde abgebrochen, bevor das erste Konzert auf dem Boden der DDR gespielt werden konnte. In einer Sendung des DDR-Fernsehens war die Ansage eines Moderators während eines Konzerts im Berliner Palast der Republik zu sehen, zu dem BAP geladen war. Er nannte als Begründung ihrer Absage, die Band wolle „nicht unter dem Symbol der weißen Taube auf blauem Grund auftreten“.[6]
Die Tournee zum Album Zwesche Salzjebäck un Bier begann am 15. und 16. Juni 1984 mit zwei Konzerten im Archäologischen Park in Xanten. Sie wurden vom ZDF aufgezeichnet und später in einer Zusammenfassung gesendet. Die Tour dauerte bis zum Februar 1985 und übertraf von der Zuschauerresonanz her noch die von 1982/83.
Am 2. März 1986 begann in Lohmar bei Köln die Tournee Ahl Männer, aalglatt. BAP spielte zunächst einige Konzerte im ländlichen Raum, bevor die Band am 15. März 1986 in der Essener Grugahalle bei der 17. und letzten Rocknacht des WDR-Rockpalast auftrat. Die Rocknacht, bei der auch Jackson Browne und Big Country auftraten, wurde wie schon das Festival auf der Loreley 1982 via Eurovision von vielen europäischen Radio- und Fernsehstationen ausgestrahlt.
Von April bis Juli folgten zahlreiche weitere Konzerte. Wegen der anhaltenden Popularität wurden teilweise auch größere Hallen ausgewählt. So fanden die „Heimspiele“ der Kölner Band erstmals in der bis zu 8000 Zuschauer fassenden Kölner Sporthalle, der damals größten Veranstaltungshalle der Domstadt, statt. Bei dieser Tournee gab es mit Christian Schneider erstmals auf einer Tournee einen Gastmusiker, weil die zum Teil sehr komplexen Keyboard-Arrangements des neuen Albums live mit nur einem Keyboarder nicht zu realisieren gewesen wären. Schneider spielte neben Keyboards bei einigen Stücken auch Saxophon. Den letzten Auftritt der Tour absolvierte die Band am 26. Juli 1986; genau drei Monate nach der Atomreaktor-Katastrophe von Tschernobyl auf dem legendären Anti-WAAhnsinns-Festival gegen die Wiederaufbereitungsanlage von Wackersdorf in Burglengenfeld.
Nach Ende der Tournee 1986 legte BAP eine kreative Pause ein (u. a. bedingt durch bandinterne, künstlerische Meinungsverschiedenheiten), die Wolfgang Niedecken zur Veröffentlichung seines Albums Schlagzeiten und zu einigen Solo-Konzerten nutzte. BAP stand erst im September 1987 bei zwei Festivals wieder auf der Bühne, um sich auf eine Tournee durch China vorzubereiten. Diese Tournee ist im Buch BAP övver China dokumentiert.
Das Album Da Capo wurde von Oktober bis Dezember 1988 zunächst bei einer ausgedehnten Hallentournee präsentiert. Bei dieser Tournee legte BAP die Scheu vor den ganz großen Konzertarenen endgültig ab. So standen auch die Frankfurter Festhalle und die Münchener Olympiahalle auf dem Programm. Im Sommer 1989 folgten weitere Konzerte, teilweise auch im Rahmen von Festivals gemeinsam mit Joe Cocker. Eines dieser Events fand in der Berliner Waldbühne statt.
Auch die Tournee 1991 wurde in mehreren Teilen durchgeführt. Kurz nach der Vollendung der deutschen Einheit standen im Januar 1991 zunächst die ersten Konzerte der Band auf dem Gebiet der ehemaligen DDR auf dem Programm. Anschließend ging BAP in Westdeutschland auf Club-Tour und absolvierte eine Reihe von Auftritten in beschaulichem Rahmen, zumeist in kleinen Hallen. Das Konzert im Kölner E-Werk wurde aufgezeichnet und später auf dem Album Live – Affrocke veröffentlicht.
Im Mai und Juni 1991 folgte eine Tournee ausschließlich durch die größten deutschen Konzerthallen und bei verschiedenen Open-Air-Festivals. Als Gast bei den Konzerten trat Julian Dawson auf. Am 26. Januar 1994 startete die Tournee zum im August 1993 erschienenen Album Pik Sibbe. Nach wie vor war die Nachfrage in der BAP-Hochburg Köln groß, in einigen anderen Städten blieben die Zuschauerzahlen etwas hinter den Erwartungen zurück. Die folgende Tournee zum Album Amerika begann im November 1996. Der Tourneestart in Koblenz wurde für den WDR-Rockpalast mitgeschnitten und später im Fernsehen ausgestrahlt.
Mit dem Ausstieg von Bassist Steve Borg und von Gründungsmitglied Manfred „Schmal“ Boecker verließen zwei Musiker die Band, die BAP über viele Jahre mitgeprägt haben. 1999 stieg auch Gitarrist Klaus „Major“ Heuser aus, der während 19 Jahren Bandmitgliedschaft die überwiegende Zahl der Lieder komponierte. Außerdem verließ Keyboarder Alexander „Effendi“ Büchel die Firma BAP. Diese Abgänge und die darauf folgenden Neubesetzungen veränderten den musikalischen Ausdruck von BAP nachhaltig.
Zu den Gründen für den Ausstieg von Major sagt Wolfgang Niedecken rückblickend im März 2011:
„Der Major ist ein toller Gitarrist. Aber er wollte, dass BAP international ausgerichteten Radio-Pop spielt. Ich wollte beim Kölsch-Rock bleiben. Beide Positionen waren nicht vereinbar. Ich bin ihm dankbar, dass er selbst gegangen ist. Ich hätte ihn nämlich nie rausgeschmissen.[7]“
Als Neuzugang an den Keyboards stieg Michael Nass bei BAP ein, der zuvor in den 1980er Jahren in der DDR-Musikszene musikalisch sehr aktiv war, u. a. bei P 16 und später in Liselotte Rezniceks Frauenband Mona Lise. Gitarrist wurde Helmut Krumminga. Im Sommer 2001 gab BAP vor der eigentlichen Aff un zo-Tour ab Herbst 2001 zwei Vorabkonzerte, darunter das „Konzert an der toten Brücke“ (Soda-Brücke) in Euskirchen, das auch vom WDR aufgezeichnet und wenige Tage später in der Sendung Rockpalast gesendet wurde. Das Album selbst stieg wie der Vorgänger Tonfilm auf Platz 1 in die deutschen Charts ein.
Im Januar 2006 war die Kölnarena zwar anlässlich des Starts der Jubiläumskonzerte zum 30-jährigen Bestehen der Band mit 25.000 Zuschauern an zwei aufeinander folgenden Tagen fast ausverkauft. Bei anderen Auftritten hatte man sich von vorneherein durch die Wahl kleinerer Konzertorte angepasst.
Auch das im Mai 2008 erschienene Album Radio Pandora stieg auf Platz 1 in die deutschen Charts ein. Im Winter 2008 startete die Tournee dazu, am 2. Weihnachtstag gab es das Heimspiel in der Köln-Arena (Lanxess-Arena); sie dauerte (mit Unterbrechungen) bis zum Sommer 2009, wobei die Band von Anne de Wolff (Violine, Bratsche, Gesang) und teilweise von Rhani Krija (Percussion) begleitet wurde.
Für November 2011 war der Start der aktuellsten Tournee geplant. Aufgrund einer schweren Erkrankung Wolfgang Niedeckens wurde der Start der Tour auf Anfang Mai 2012 verschoben.[8][9][10]
Auslandsauftritte [Bearbeiten]
BAP ist im Laufe der bisher 35-jährigen Bandgeschichte in vielen Ländern der Welt aufgetreten. Nachdem sich die Bandmitglieder anfangs kaum vorstellen konnten, dass ihre kölschen Texte außerhalb des Rheinlandes verstanden würden, durften sie erleben, dass ihre Platten weit darüber hinaus gekauft wurden. Tourneen waren dadurch auch im Ausland möglich.
Die ersten Auftritte außerhalb Deutschlands waren im Dezember 1982 in der Schweiz (Basel und St.Gallen)[11] und bis Mitte der 1980er Jahre in Österreich, Luxemburg, Belgien und Dänemark (Roskilde-Festival). Seitdem gehören Auftritte in diesen Nachbarländern zum Bestandteil jeder Tournee.
Spätere Fernreisen wurden zumeist als Begleitung zu künstlerischen oder politischen Themen organisiert; häufig war nicht die komplette Gruppe unterwegs; manchmal auch nur Wolfgang Niedecken alleine oder in Begleitung von Musikern seiner Solo-Projekte:
Mit einigen Gästen tourte BAP im Oktober 1987 vier Wochen durch China. Acht Auftritte wurden in Peking, Shanghai und Kanton absolviert.[12]
Wolfgang Niedecken spielte 1987 auf Einladung der Kulturstiftung Casa de los tres Mundos (ein Projekt des Schauspielers Dietmar Schönherr, des Produzenten Peter Reichelt und des Kulturministers Ernesto Cardenal) mit seiner Complizen-Band in Nicaragua.
In ähnlicher Zusammensetzung spielten Wolfgang Niedecken & Complizen 1988 in Mosambik eine kleine Tour.
Die politischen Veränderungen in der Sowjetunion unter Gorbatschow machten es möglich, dass BAP im Mai 1989 je drei Konzerte in Moskau und Wolgograd gab.[13] Dort kamen die Musiker auch mit Fans aus der DDR ins Gespräch. Nachdem die BAP-Tour durch Ostdeutschland 1984 abgesagt wurde, war der Umweg über die UdSSR die einzige Möglichkeit, als DDR-Bürger mit der Band zu sprechen.
More info and other languages available at:
www.bap.de/start/musik/songtexte/titel/verdamp-lang-her --- www.youtube.com/watch?v=Ghi2xReyFYA&feature=related --- www.worldvision.de/unsere-arbeit-wie-wir-arbeiten-entwick... ---
Bap Colognian (Kölsch) pronunciation: [/bap/] is a German rock group. With ten albums reaching the number one in the German record charts, Bap is one of the most successful rock acts in their home country.
Nearly all of Bap's lyrics are written in Kölsch, the dialect of Cologne, or more precisely in a Kölsch-influenced derivation of Eifelplatt, a regional variant of the Ripuarian language spoken in the nearby rural Eifel. Niedecken's most prominent musical influences, especially early in his career, were Bob Dylan, the Kinks, Bruce Springsteen, the Rolling Stones, and Wolfgang Ambros.
The group was founded in 1976 under the name Wolfgang Niedecken's Bap in Cologne, Germany by Wolfgang Niedecken and Hans Heres. In 1981 they released their most famous song "Verdamp lang her" (English: Damn long time ago), in which Niedecken describes regrets he has about his relationship with his then recently deceased father. The band's name "BAP" derived from "BAPP", both, a play-on-words on the Kölsch word "Papp" (related to the German word Papa for dad), but pronounced differently, and Niedecken's then-times nickname. BAP ist eine Kölschrockband um den Frontmann Wolfgang Niedecken und gilt als eine der erfolgreichsten Rockbands deutscher Sprache. Von den 23 BAP-Alben erreichten 19 die Top 10, zehn wurden sogar Nummer 1 der Charts.Die Gruppe um Sänger und Songschreiber Wolfgang Niedecken besteht seit 1976. Die Band traf sich zu Beginn in wechselnder Besetzung, um „einen Kasten Bier leerzuproben“.[1] Der erste Auftritt erfolgte 1977 im Mariensaal in Köln-Nippes mit zwei akustischen Gitarren (Wolfgang Niedecken, Hans Heres) und Perkussion (Afro Bauermann). Das erste Album, Wolfgang Niedecken's BAP rockt andere kölsche Leeder. erschien 1979, die Band bestand zu dieser Zeit aus Wolfgang Niedecken, Hans „Honçe“ Heres, Wolfgang „Gröön“ Klever, Manfred „Schmal“ Boecker, Wolfgang „Wolli“ Boecker und Bernd Odenthal. Die zweite LP Affjetaut folgte 1980, wie die Debüt-Platte noch unter der Bezeichnung „Wolfgang Niedeckens BAP“, da Niedecken sich bereits als Solo-Künstler mit Gitarre und Mundharmonika als „Bob Dylan der Südstadt“ einen Namen gemacht hatte; beide Platten wurden noch beim Kölner Independent-Label Eigelstein Musikproduktion veröffentlicht.
Der Bandname BAP entstand aus Niedeckens Spitzname, der seinen Vater so nannte. Diese Aussprache entstammt der Herkunft der Familie aus Rheinland-Pfalz, und weil sie vom kölschen „Pap“ abwich, entstand so Niedeckens Spitzname.[2] Als ein erster Auftritt geplant wurde, für den mit einem Plakat geworben werden sollte, musste ein Bandname erdacht werden. Hans Heres schlug dem Veranstalter vor, „BAPP“ zu nehmen.[3] Da sich die Bandmitglieder aber einig waren, dass „BAPP“ – mit zwei „P“ geschrieben – auf der Bassdrum nicht gut aussah, wurde einfach ein „P“ gestrichen.[4]
Der musikalische und inhaltliche Stil der BAP-Songs wird wesentlich von Bob Dylan, den Kinks und den Rolling Stones geprägt. Auch Bruce Springsteen, mit dem Sänger Wolfgang Niedecken eine persönliche Freundschaft verbindet, gilt als wichtiger Orientierungspunkt für BAP. Verschiedene BAP-Lieder, vor allem melancholische (z. B. Helfe kann dir keiner, Paar Daach fröher) zeigen in den Arrangements und der Stimmung deutliche Ähnlichkeiten mit Stücken von Wolfgang Ambros, etwa von dessen Album 19 Class A Numbers. Die Texte beschäftigen sich oft mit gesellschaftlichen oder persönlichen Problemen.1979 fanden unter dem Bandnamen "Wolfgang Niedeckens BAP" erste Auftritte außerhalb von Köln und der näheren Umgebung statt; so zum Beispiel auch anlässlich der Bundesgartenschau 1979 in der Bonner Rheinaue.[5] Im Mai 1982 machte BAP ihre erste professionell organisierte Deutschlandtournee. Im Mittelpunkt standen Songs des aktuellen Albums Für Usszeschnigge, das 1981 als erstes beim Major-Label EMI-Electrola erschienen war. Für den Wechsel von Eigelstein zur EMI mussten BAP in der lokalen Kultur-Szene viel Kritik einstecken, wurden jedoch mit Platz 1 in den deutschen Album-Charts prompt belohnt.
Im Sommer 1982 folgten verschiedene Auftritte im Rahmen von Großveranstaltungen und Fernsehproduktionen: Rockpop In Concert für das ZDF in der Dortmunder Westfalenhalle 1, Demonstration gegen die Nachrüstung der NATO am 10. Juni 1982 (Zehnter Juni) auf den Bonner Rheinwiesen, Vorprogramm der Rolling Stones am 4. und 5. Juli 1982 im Müngersdorfer Stadion in Köln und als erste deutsche Band bei einem Festival des WDR-Rockpalast am 28. August 1982 auf der Loreley-Freilichtbühne.
Nach Erscheinen des vierten Albums Vun drinne noh drusse war die Band zwischen Oktober 1982 und Oktober 1983 sieben Monate lang unterwegs. Neben Deutschland standen auch Konzerte in Österreich, der Schweiz und den Benelux-Ländern auf dem Programm. Insgesamt wurden etwa 130 Auftritte gespielt. Die Tournee endete mit einem Konzert im Kölner „Stollwerck“. Das vom Abriss bedrohte Bürgerhaus Stollwerck erhielt die Einnahmen dieses Konzerts zur Finanzierung seiner weiteren Arbeit. Am 28. Mai 1983 spielte BAP auf einem Festival im niedersächsischen Schüttorf im Vorprogramm von Rod Stewart und am 22. Oktober 1983 auf einer weiteren Großdemonstration gegen die NATO-Nachrüstung im Bonner Hofgarten.
Für den Januar 1984 war – nach langen Verhandlungen mit der staatlichen Künstleragentur – eine Tournee mit 14 Konzerten in 13 Städten der DDR geplant. Im Vorfeld der Tour zeichnete das DDR-Fernsehen ein Interview mit Wolfgang Niedecken inklusive zweier Unplugged-Versionen von BAP-Liedern auf. Dieses wurde später jedoch sinnentstellend verkürzt gesendet. So entschloss sich Niedecken, einige politische Statements, die der Band wichtig waren, in einem eigenen Lied darzustellen. Es wurde als Deshalv spill’ mer he betitelt und erstmals auf dem letzten „West-Konzert“ vor der Tour in Wolfsburg gespielt. Als die Band bereits in Ost-Berlin im Hotel Unter den Linden war, gab es am Vorabend des ersten Konzerts heftige Auseinandersetzungen über dieses Lied mit der DDR-Seite. Als die Band sich weigerte, es von der Setlist zu nehmen, kam es zum Eklat. Die Tournee wurde abgebrochen, bevor das erste Konzert auf dem Boden der DDR gespielt werden konnte. In einer Sendung des DDR-Fernsehens war die Ansage eines Moderators während eines Konzerts im Berliner Palast der Republik zu sehen, zu dem BAP geladen war. Er nannte als Begründung ihrer Absage, die Band wolle „nicht unter dem Symbol der weißen Taube auf blauem Grund auftreten“.[6]
Die Tournee zum Album Zwesche Salzjebäck un Bier begann am 15. und 16. Juni 1984 mit zwei Konzerten im Archäologischen Park in Xanten. Sie wurden vom ZDF aufgezeichnet und später in einer Zusammenfassung gesendet. Die Tour dauerte bis zum Februar 1985 und übertraf von der Zuschauerresonanz her noch die von 1982/83.
Am 2. März 1986 begann in Lohmar bei Köln die Tournee Ahl Männer, aalglatt. BAP spielte zunächst einige Konzerte im ländlichen Raum, bevor die Band am 15. März 1986 in der Essener Grugahalle bei der 17. und letzten Rocknacht des WDR-Rockpalast auftrat. Die Rocknacht, bei der auch Jackson Browne und Big Country auftraten, wurde wie schon das Festival auf der Loreley 1982 via Eurovision von vielen europäischen Radio- und Fernsehstationen ausgestrahlt.
Von April bis Juli folgten zahlreiche weitere Konzerte. Wegen der anhaltenden Popularität wurden teilweise auch größere Hallen ausgewählt. So fanden die „Heimspiele“ der Kölner Band erstmals in der bis zu 8000 Zuschauer fassenden Kölner Sporthalle, der damals größten Veranstaltungshalle der Domstadt, statt. Bei dieser Tournee gab es mit Christian Schneider erstmals auf einer Tournee einen Gastmusiker, weil die zum Teil sehr komplexen Keyboard-Arrangements des neuen Albums live mit nur einem Keyboarder nicht zu realisieren gewesen wären. Schneider spielte neben Keyboards bei einigen Stücken auch Saxophon. Den letzten Auftritt der Tour absolvierte die Band am 26. Juli 1986; genau drei Monate nach der Atomreaktor-Katastrophe von Tschernobyl auf dem legendären Anti-WAAhnsinns-Festival gegen die Wiederaufbereitungsanlage von Wackersdorf in Burglengenfeld.
Nach Ende der Tournee 1986 legte BAP eine kreative Pause ein (u. a. bedingt durch bandinterne, künstlerische Meinungsverschiedenheiten), die Wolfgang Niedecken zur Veröffentlichung seines Albums Schlagzeiten und zu einigen Solo-Konzerten nutzte. BAP stand erst im September 1987 bei zwei Festivals wieder auf der Bühne, um sich auf eine Tournee durch China vorzubereiten. Diese Tournee ist im Buch BAP övver China dokumentiert.
Das Album Da Capo wurde von Oktober bis Dezember 1988 zunächst bei einer ausgedehnten Hallentournee präsentiert. Bei dieser Tournee legte BAP die Scheu vor den ganz großen Konzertarenen endgültig ab. So standen auch die Frankfurter Festhalle und die Münchener Olympiahalle auf dem Programm. Im Sommer 1989 folgten weitere Konzerte, teilweise auch im Rahmen von Festivals gemeinsam mit Joe Cocker. Eines dieser Events fand in der Berliner Waldbühne statt.
Auch die Tournee 1991 wurde in mehreren Teilen durchgeführt. Kurz nach der Vollendung der deutschen Einheit standen im Januar 1991 zunächst die ersten Konzerte der Band auf dem Gebiet der ehemaligen DDR auf dem Programm. Anschließend ging BAP in Westdeutschland auf Club-Tour und absolvierte eine Reihe von Auftritten in beschaulichem Rahmen, zumeist in kleinen Hallen. Das Konzert im Kölner E-Werk wurde aufgezeichnet und später auf dem Album Live – Affrocke veröffentlicht.
Im Mai und Juni 1991 folgte eine Tournee ausschließlich durch die größten deutschen Konzerthallen und bei verschiedenen Open-Air-Festivals. Als Gast bei den Konzerten trat Julian Dawson auf. Am 26. Januar 1994 startete die Tournee zum im August 1993 erschienenen Album Pik Sibbe. Nach wie vor war die Nachfrage in der BAP-Hochburg Köln groß, in einigen anderen Städten blieben die Zuschauerzahlen etwas hinter den Erwartungen zurück. Die folgende Tournee zum Album Amerika begann im November 1996. Der Tourneestart in Koblenz wurde für den WDR-Rockpalast mitgeschnitten und später im Fernsehen ausgestrahlt.
Mit dem Ausstieg von Bassist Steve Borg und von Gründungsmitglied Manfred „Schmal“ Boecker verließen zwei Musiker die Band, die BAP über viele Jahre mitgeprägt haben. 1999 stieg auch Gitarrist Klaus „Major“ Heuser aus, der während 19 Jahren Bandmitgliedschaft die überwiegende Zahl der Lieder komponierte. Außerdem verließ Keyboarder Alexander „Effendi“ Büchel die Firma BAP. Diese Abgänge und die darauf folgenden Neubesetzungen veränderten den musikalischen Ausdruck von BAP nachhaltig.
Zu den Gründen für den Ausstieg von Major sagt Wolfgang Niedecken rückblickend im März 2011:
„Der Major ist ein toller Gitarrist. Aber er wollte, dass BAP international ausgerichteten Radio-Pop spielt. Ich wollte beim Kölsch-Rock bleiben. Beide Positionen waren nicht vereinbar. Ich bin ihm dankbar, dass er selbst gegangen ist. Ich hätte ihn nämlich nie rausgeschmissen.[7]“
Als Neuzugang an den Keyboards stieg Michael Nass bei BAP ein, der zuvor in den 1980er Jahren in der DDR-Musikszene musikalisch sehr aktiv war, u. a. bei P 16 und später in Liselotte Rezniceks Frauenband Mona Lise. Gitarrist wurde Helmut Krumminga. Im Sommer 2001 gab BAP vor der eigentlichen Aff un zo-Tour ab Herbst 2001 zwei Vorabkonzerte, darunter das „Konzert an der toten Brücke“ (Soda-Brücke) in Euskirchen, das auch vom WDR aufgezeichnet und wenige Tage später in der Sendung Rockpalast gesendet wurde. Das Album selbst stieg wie der Vorgänger Tonfilm auf Platz 1 in die deutschen Charts ein.
Im Januar 2006 war die Kölnarena zwar anlässlich des Starts der Jubiläumskonzerte zum 30-jährigen Bestehen der Band mit 25.000 Zuschauern an zwei aufeinander folgenden Tagen fast ausverkauft. Bei anderen Auftritten hatte man sich von vorneherein durch die Wahl kleinerer Konzertorte angepasst.
Auch das im Mai 2008 erschienene Album Radio Pandora stieg auf Platz 1 in die deutschen Charts ein. Im Winter 2008 startete die Tournee dazu, am 2. Weihnachtstag gab es das Heimspiel in der Köln-Arena (Lanxess-Arena); sie dauerte (mit Unterbrechungen) bis zum Sommer 2009, wobei die Band von Anne de Wolff (Violine, Bratsche, Gesang) und teilweise von Rhani Krija (Percussion) begleitet wurde.
Für November 2011 war der Start der aktuellsten Tournee geplant. Aufgrund einer schweren Erkrankung Wolfgang Niedeckens wurde der Start der Tour auf Anfang Mai 2012 verschoben.[8][9][10]
Auslandsauftritte [Bearbeiten]
BAP ist im Laufe der bisher 35-jährigen Bandgeschichte in vielen Ländern der Welt aufgetreten. Nachdem sich die Bandmitglieder anfangs kaum vorstellen konnten, dass ihre kölschen Texte außerhalb des Rheinlandes verstanden würden, durften sie erleben, dass ihre Platten weit darüber hinaus gekauft wurden. Tourneen waren dadurch auch im Ausland möglich.
Die ersten Auftritte außerhalb Deutschlands waren im Dezember 1982 in der Schweiz (Basel und St.Gallen)[11] und bis Mitte der 1980er Jahre in Österreich, Luxemburg, Belgien und Dänemark (Roskilde-Festival). Seitdem gehören Auftritte in diesen Nachbarländern zum Bestandteil jeder Tournee.
Spätere Fernreisen wurden zumeist als Begleitung zu künstlerischen oder politischen Themen organisiert; häufig war nicht die komplette Gruppe unterwegs; manchmal auch nur Wolfgang Niedecken alleine oder in Begleitung von Musikern seiner Solo-Projekte:
Mit einigen Gästen tourte BAP im Oktober 1987 vier Wochen durch China. Acht Auftritte wurden in Peking, Shanghai und Kanton absolviert.[12]
Wolfgang Niedecken spielte 1987 auf Einladung der Kulturstiftung Casa de los tres Mundos (ein Projekt des Schauspielers Dietmar Schönherr, des Produzenten Peter Reichelt und des Kulturministers Ernesto Cardenal) mit seiner Complizen-Band in Nicaragua.
In ähnlicher Zusammensetzung spielten Wolfgang Niedecken & Complizen 1988 in Mosambik eine kleine Tour.
Die politischen Veränderungen in der Sowjetunion unter Gorbatschow machten es möglich, dass BAP im Mai 1989 je drei Konzerte in Moskau und Wolgograd gab.[13] Dort kamen die Musiker auch mit Fans aus der DDR ins Gespräch. Nachdem die BAP-Tour durch Ostdeutschland 1984 abgesagt wurde, war der Umweg über die UdSSR die einzige Möglichkeit, als DDR-Bürger mit der Band zu sprechen.
More info and other languages available at:
Châteauvieux (literally, “Old Castle”) is a very small village –a hamlet, really– incorporated since 1658 in the not much larger village of Yzeron, a few kilometers west of the city of Lyon. From that city, and more precisely from the venerable abbey of Ainay, came the Benedictine monks who built a small chapel in Châteauvieux, around Year 1000. It seems that it was never meant to be a priory, just a parochial church gifted by the abbey to a growing local Christian community.
I had heard a few years back about the chapel, dedicated to Saint John the Baptist and which had only been listed on the secondary list of Historic Landmarks in 1979. Considering the very old age of the monument, this late listing (and not even on the main list) seemed a bit strange, and I went to see it in 2020. It stood in a walled enclosure and all I could do was take a photograph over the wall where it was the lowest, and in a somewhat precarious position (I will post that old photo under the #1 picture in this series).
I returned to Châteauvieux in April 2025 in my capacity as pro bono photographer for the Fondation du Patrimoine, as the chapel needs restoration works largely exceeding the financial means of the village of Yzeron. Thus, the Fondation will launch a fundraising campaign and possibly also use some of its own resources to cover all or part of the cost. To document the monument in its “before” condition, I was granted full access and could see the inside for the first time.
The floor plan is very simply basilical, with a narrower, flat apse protruding at the eastern end. The flat apse, as well as the apparel, are indicative of early 11th century, perhaps even older. Inside, the ever-present long and thin arch stones also point in the same direction. The relieving arches along the side walls rest on massive square pillars of medium to large apparel, and many of them slant visibly —the camera was of course perfectly leveled, as always, before the photos were taken. Many parts of the walls (most notably in the apse, which is probably the oldest part) and all of the rib-vaulted ceilings are plastered or cemented over, which prevent us from reading the history of the monument in the stones.
The choir and the flat apse are completely mortared over: not much to be learned from the stones here!
I used a handheld Godox AD200 Pro II studio strobe, equipped with a round H200R head and a half-spherical diffuser, to provide additional lighting for this shot. The flash was set and triggered via a Godox X Pro II radio transmitter mounted on the camera, which was itself triggered via a Pixel Oppilas RW–221 radio remote, allowing me to walk around and pop the flash wherever it was needed.
www.bap.de/start/musik/songtexte/titel/verdamp-lang-her --- www.youtube.com/watch?v=Ghi2xReyFYA&feature=related --- www.worldvision.de/unsere-arbeit-wie-wir-arbeiten-entwick... ---
Bap Colognian (Kölsch) pronunciation: [/bap/] is a German rock group. With ten albums reaching the number one in the German record charts, Bap is one of the most successful rock acts in their home country.
Nearly all of Bap's lyrics are written in Kölsch, the dialect of Cologne, or more precisely in a Kölsch-influenced derivation of Eifelplatt, a regional variant of the Ripuarian language spoken in the nearby rural Eifel. Niedecken's most prominent musical influences, especially early in his career, were Bob Dylan, the Kinks, Bruce Springsteen, the Rolling Stones, and Wolfgang Ambros.
The group was founded in 1976 under the name Wolfgang Niedecken's Bap in Cologne, Germany by Wolfgang Niedecken and Hans Heres. In 1981 they released their most famous song "Verdamp lang her" (English: Damn long time ago), in which Niedecken describes regrets he has about his relationship with his then recently deceased father. The band's name "BAP" derived from "BAPP", both, a play-on-words on the Kölsch word "Papp" (related to the German word Papa for dad), but pronounced differently, and Niedecken's then-times nickname. BAP ist eine Kölschrockband um den Frontmann Wolfgang Niedecken und gilt als eine der erfolgreichsten Rockbands deutscher Sprache. Von den 23 BAP-Alben erreichten 19 die Top 10, zehn wurden sogar Nummer 1 der Charts.Die Gruppe um Sänger und Songschreiber Wolfgang Niedecken besteht seit 1976. Die Band traf sich zu Beginn in wechselnder Besetzung, um „einen Kasten Bier leerzuproben“.[1] Der erste Auftritt erfolgte 1977 im Mariensaal in Köln-Nippes mit zwei akustischen Gitarren (Wolfgang Niedecken, Hans Heres) und Perkussion (Afro Bauermann). Das erste Album, Wolfgang Niedecken's BAP rockt andere kölsche Leeder. erschien 1979, die Band bestand zu dieser Zeit aus Wolfgang Niedecken, Hans „Honçe“ Heres, Wolfgang „Gröön“ Klever, Manfred „Schmal“ Boecker, Wolfgang „Wolli“ Boecker und Bernd Odenthal. Die zweite LP Affjetaut folgte 1980, wie die Debüt-Platte noch unter der Bezeichnung „Wolfgang Niedeckens BAP“, da Niedecken sich bereits als Solo-Künstler mit Gitarre und Mundharmonika als „Bob Dylan der Südstadt“ einen Namen gemacht hatte; beide Platten wurden noch beim Kölner Independent-Label Eigelstein Musikproduktion veröffentlicht.
Der Bandname BAP entstand aus Niedeckens Spitzname, der seinen Vater so nannte. Diese Aussprache entstammt der Herkunft der Familie aus Rheinland-Pfalz, und weil sie vom kölschen „Pap“ abwich, entstand so Niedeckens Spitzname.[2] Als ein erster Auftritt geplant wurde, für den mit einem Plakat geworben werden sollte, musste ein Bandname erdacht werden. Hans Heres schlug dem Veranstalter vor, „BAPP“ zu nehmen.[3] Da sich die Bandmitglieder aber einig waren, dass „BAPP“ – mit zwei „P“ geschrieben – auf der Bassdrum nicht gut aussah, wurde einfach ein „P“ gestrichen.[4]
Der musikalische und inhaltliche Stil der BAP-Songs wird wesentlich von Bob Dylan, den Kinks und den Rolling Stones geprägt. Auch Bruce Springsteen, mit dem Sänger Wolfgang Niedecken eine persönliche Freundschaft verbindet, gilt als wichtiger Orientierungspunkt für BAP. Verschiedene BAP-Lieder, vor allem melancholische (z. B. Helfe kann dir keiner, Paar Daach fröher) zeigen in den Arrangements und der Stimmung deutliche Ähnlichkeiten mit Stücken von Wolfgang Ambros, etwa von dessen Album 19 Class A Numbers. Die Texte beschäftigen sich oft mit gesellschaftlichen oder persönlichen Problemen.1979 fanden unter dem Bandnamen "Wolfgang Niedeckens BAP" erste Auftritte außerhalb von Köln und der näheren Umgebung statt; so zum Beispiel auch anlässlich der Bundesgartenschau 1979 in der Bonner Rheinaue.[5] Im Mai 1982 machte BAP ihre erste professionell organisierte Deutschlandtournee. Im Mittelpunkt standen Songs des aktuellen Albums Für Usszeschnigge, das 1981 als erstes beim Major-Label EMI-Electrola erschienen war. Für den Wechsel von Eigelstein zur EMI mussten BAP in der lokalen Kultur-Szene viel Kritik einstecken, wurden jedoch mit Platz 1 in den deutschen Album-Charts prompt belohnt.
Im Sommer 1982 folgten verschiedene Auftritte im Rahmen von Großveranstaltungen und Fernsehproduktionen: Rockpop In Concert für das ZDF in der Dortmunder Westfalenhalle 1, Demonstration gegen die Nachrüstung der NATO am 10. Juni 1982 (Zehnter Juni) auf den Bonner Rheinwiesen, Vorprogramm der Rolling Stones am 4. und 5. Juli 1982 im Müngersdorfer Stadion in Köln und als erste deutsche Band bei einem Festival des WDR-Rockpalast am 28. August 1982 auf der Loreley-Freilichtbühne.
Nach Erscheinen des vierten Albums Vun drinne noh drusse war die Band zwischen Oktober 1982 und Oktober 1983 sieben Monate lang unterwegs. Neben Deutschland standen auch Konzerte in Österreich, der Schweiz und den Benelux-Ländern auf dem Programm. Insgesamt wurden etwa 130 Auftritte gespielt. Die Tournee endete mit einem Konzert im Kölner „Stollwerck“. Das vom Abriss bedrohte Bürgerhaus Stollwerck erhielt die Einnahmen dieses Konzerts zur Finanzierung seiner weiteren Arbeit. Am 28. Mai 1983 spielte BAP auf einem Festival im niedersächsischen Schüttorf im Vorprogramm von Rod Stewart und am 22. Oktober 1983 auf einer weiteren Großdemonstration gegen die NATO-Nachrüstung im Bonner Hofgarten.
Für den Januar 1984 war – nach langen Verhandlungen mit der staatlichen Künstleragentur – eine Tournee mit 14 Konzerten in 13 Städten der DDR geplant. Im Vorfeld der Tour zeichnete das DDR-Fernsehen ein Interview mit Wolfgang Niedecken inklusive zweier Unplugged-Versionen von BAP-Liedern auf. Dieses wurde später jedoch sinnentstellend verkürzt gesendet. So entschloss sich Niedecken, einige politische Statements, die der Band wichtig waren, in einem eigenen Lied darzustellen. Es wurde als Deshalv spill’ mer he betitelt und erstmals auf dem letzten „West-Konzert“ vor der Tour in Wolfsburg gespielt. Als die Band bereits in Ost-Berlin im Hotel Unter den Linden war, gab es am Vorabend des ersten Konzerts heftige Auseinandersetzungen über dieses Lied mit der DDR-Seite. Als die Band sich weigerte, es von der Setlist zu nehmen, kam es zum Eklat. Die Tournee wurde abgebrochen, bevor das erste Konzert auf dem Boden der DDR gespielt werden konnte. In einer Sendung des DDR-Fernsehens war die Ansage eines Moderators während eines Konzerts im Berliner Palast der Republik zu sehen, zu dem BAP geladen war. Er nannte als Begründung ihrer Absage, die Band wolle „nicht unter dem Symbol der weißen Taube auf blauem Grund auftreten“.[6]
Die Tournee zum Album Zwesche Salzjebäck un Bier begann am 15. und 16. Juni 1984 mit zwei Konzerten im Archäologischen Park in Xanten. Sie wurden vom ZDF aufgezeichnet und später in einer Zusammenfassung gesendet. Die Tour dauerte bis zum Februar 1985 und übertraf von der Zuschauerresonanz her noch die von 1982/83.
Am 2. März 1986 begann in Lohmar bei Köln die Tournee Ahl Männer, aalglatt. BAP spielte zunächst einige Konzerte im ländlichen Raum, bevor die Band am 15. März 1986 in der Essener Grugahalle bei der 17. und letzten Rocknacht des WDR-Rockpalast auftrat. Die Rocknacht, bei der auch Jackson Browne und Big Country auftraten, wurde wie schon das Festival auf der Loreley 1982 via Eurovision von vielen europäischen Radio- und Fernsehstationen ausgestrahlt.
Von April bis Juli folgten zahlreiche weitere Konzerte. Wegen der anhaltenden Popularität wurden teilweise auch größere Hallen ausgewählt. So fanden die „Heimspiele“ der Kölner Band erstmals in der bis zu 8000 Zuschauer fassenden Kölner Sporthalle, der damals größten Veranstaltungshalle der Domstadt, statt. Bei dieser Tournee gab es mit Christian Schneider erstmals auf einer Tournee einen Gastmusiker, weil die zum Teil sehr komplexen Keyboard-Arrangements des neuen Albums live mit nur einem Keyboarder nicht zu realisieren gewesen wären. Schneider spielte neben Keyboards bei einigen Stücken auch Saxophon. Den letzten Auftritt der Tour absolvierte die Band am 26. Juli 1986; genau drei Monate nach der Atomreaktor-Katastrophe von Tschernobyl auf dem legendären Anti-WAAhnsinns-Festival gegen die Wiederaufbereitungsanlage von Wackersdorf in Burglengenfeld.
Nach Ende der Tournee 1986 legte BAP eine kreative Pause ein (u. a. bedingt durch bandinterne, künstlerische Meinungsverschiedenheiten), die Wolfgang Niedecken zur Veröffentlichung seines Albums Schlagzeiten und zu einigen Solo-Konzerten nutzte. BAP stand erst im September 1987 bei zwei Festivals wieder auf der Bühne, um sich auf eine Tournee durch China vorzubereiten. Diese Tournee ist im Buch BAP övver China dokumentiert.
Das Album Da Capo wurde von Oktober bis Dezember 1988 zunächst bei einer ausgedehnten Hallentournee präsentiert. Bei dieser Tournee legte BAP die Scheu vor den ganz großen Konzertarenen endgültig ab. So standen auch die Frankfurter Festhalle und die Münchener Olympiahalle auf dem Programm. Im Sommer 1989 folgten weitere Konzerte, teilweise auch im Rahmen von Festivals gemeinsam mit Joe Cocker. Eines dieser Events fand in der Berliner Waldbühne statt.
Auch die Tournee 1991 wurde in mehreren Teilen durchgeführt. Kurz nach der Vollendung der deutschen Einheit standen im Januar 1991 zunächst die ersten Konzerte der Band auf dem Gebiet der ehemaligen DDR auf dem Programm. Anschließend ging BAP in Westdeutschland auf Club-Tour und absolvierte eine Reihe von Auftritten in beschaulichem Rahmen, zumeist in kleinen Hallen. Das Konzert im Kölner E-Werk wurde aufgezeichnet und später auf dem Album Live – Affrocke veröffentlicht.
Im Mai und Juni 1991 folgte eine Tournee ausschließlich durch die größten deutschen Konzerthallen und bei verschiedenen Open-Air-Festivals. Als Gast bei den Konzerten trat Julian Dawson auf. Am 26. Januar 1994 startete die Tournee zum im August 1993 erschienenen Album Pik Sibbe. Nach wie vor war die Nachfrage in der BAP-Hochburg Köln groß, in einigen anderen Städten blieben die Zuschauerzahlen etwas hinter den Erwartungen zurück. Die folgende Tournee zum Album Amerika begann im November 1996. Der Tourneestart in Koblenz wurde für den WDR-Rockpalast mitgeschnitten und später im Fernsehen ausgestrahlt.
Mit dem Ausstieg von Bassist Steve Borg und von Gründungsmitglied Manfred „Schmal“ Boecker verließen zwei Musiker die Band, die BAP über viele Jahre mitgeprägt haben. 1999 stieg auch Gitarrist Klaus „Major“ Heuser aus, der während 19 Jahren Bandmitgliedschaft die überwiegende Zahl der Lieder komponierte. Außerdem verließ Keyboarder Alexander „Effendi“ Büchel die Firma BAP. Diese Abgänge und die darauf folgenden Neubesetzungen veränderten den musikalischen Ausdruck von BAP nachhaltig.
Zu den Gründen für den Ausstieg von Major sagt Wolfgang Niedecken rückblickend im März 2011:
„Der Major ist ein toller Gitarrist. Aber er wollte, dass BAP international ausgerichteten Radio-Pop spielt. Ich wollte beim Kölsch-Rock bleiben. Beide Positionen waren nicht vereinbar. Ich bin ihm dankbar, dass er selbst gegangen ist. Ich hätte ihn nämlich nie rausgeschmissen.[7]“
Als Neuzugang an den Keyboards stieg Michael Nass bei BAP ein, der zuvor in den 1980er Jahren in der DDR-Musikszene musikalisch sehr aktiv war, u. a. bei P 16 und später in Liselotte Rezniceks Frauenband Mona Lise. Gitarrist wurde Helmut Krumminga. Im Sommer 2001 gab BAP vor der eigentlichen Aff un zo-Tour ab Herbst 2001 zwei Vorabkonzerte, darunter das „Konzert an der toten Brücke“ (Soda-Brücke) in Euskirchen, das auch vom WDR aufgezeichnet und wenige Tage später in der Sendung Rockpalast gesendet wurde. Das Album selbst stieg wie der Vorgänger Tonfilm auf Platz 1 in die deutschen Charts ein.
Im Januar 2006 war die Kölnarena zwar anlässlich des Starts der Jubiläumskonzerte zum 30-jährigen Bestehen der Band mit 25.000 Zuschauern an zwei aufeinander folgenden Tagen fast ausverkauft. Bei anderen Auftritten hatte man sich von vorneherein durch die Wahl kleinerer Konzertorte angepasst.
Auch das im Mai 2008 erschienene Album Radio Pandora stieg auf Platz 1 in die deutschen Charts ein. Im Winter 2008 startete die Tournee dazu, am 2. Weihnachtstag gab es das Heimspiel in der Köln-Arena (Lanxess-Arena); sie dauerte (mit Unterbrechungen) bis zum Sommer 2009, wobei die Band von Anne de Wolff (Violine, Bratsche, Gesang) und teilweise von Rhani Krija (Percussion) begleitet wurde.
Für November 2011 war der Start der aktuellsten Tournee geplant. Aufgrund einer schweren Erkrankung Wolfgang Niedeckens wurde der Start der Tour auf Anfang Mai 2012 verschoben.[8][9][10]
Auslandsauftritte [Bearbeiten]
BAP ist im Laufe der bisher 35-jährigen Bandgeschichte in vielen Ländern der Welt aufgetreten. Nachdem sich die Bandmitglieder anfangs kaum vorstellen konnten, dass ihre kölschen Texte außerhalb des Rheinlandes verstanden würden, durften sie erleben, dass ihre Platten weit darüber hinaus gekauft wurden. Tourneen waren dadurch auch im Ausland möglich.
Die ersten Auftritte außerhalb Deutschlands waren im Dezember 1982 in der Schweiz (Basel und St.Gallen)[11] und bis Mitte der 1980er Jahre in Österreich, Luxemburg, Belgien und Dänemark (Roskilde-Festival). Seitdem gehören Auftritte in diesen Nachbarländern zum Bestandteil jeder Tournee.
Spätere Fernreisen wurden zumeist als Begleitung zu künstlerischen oder politischen Themen organisiert; häufig war nicht die komplette Gruppe unterwegs; manchmal auch nur Wolfgang Niedecken alleine oder in Begleitung von Musikern seiner Solo-Projekte:
Mit einigen Gästen tourte BAP im Oktober 1987 vier Wochen durch China. Acht Auftritte wurden in Peking, Shanghai und Kanton absolviert.[12]
Wolfgang Niedecken spielte 1987 auf Einladung der Kulturstiftung Casa de los tres Mundos (ein Projekt des Schauspielers Dietmar Schönherr, des Produzenten Peter Reichelt und des Kulturministers Ernesto Cardenal) mit seiner Complizen-Band in Nicaragua.
In ähnlicher Zusammensetzung spielten Wolfgang Niedecken & Complizen 1988 in Mosambik eine kleine Tour.
Die politischen Veränderungen in der Sowjetunion unter Gorbatschow machten es möglich, dass BAP im Mai 1989 je drei Konzerte in Moskau und Wolgograd gab.[13] Dort kamen die Musiker auch mit Fans aus der DDR ins Gespräch. Nachdem die BAP-Tour durch Ostdeutschland 1984 abgesagt wurde, war der Umweg über die UdSSR die einzige Möglichkeit, als DDR-Bürger mit der Band zu sprechen.
More info and other languages available at:
ROMA ARCHEOLOGICA & RESTAURO ARCHITETTURA: Aggiornamento - I nuovi rilievi archeologici delle rovine del Foro di Cesare e del Quartiere Alessandrino da studiosi Danesi e Italiani. Forskerzonen / Støttet af Lundbeckfonden (12/2019).
Nota: Testo originale in Danese tradotto in inglese. Fonte: fotografia qui sopra / Source: Photograph here above =
Martin G. Conde (2019) & Dott.ssa Arch. Barbara Baldrati (2009/2003).
ROMA ARCHEOLOGICA & RESTAURO ARCHITETTURA: Aggiornamento - I nuovi rilievi archeologici delle rovine del Foro di Cesare e del Quartiere Alessandrino da studiosi Danesi e Italiani. Forskerzonen / Støttet af Lundbeckfonden (12/2019).
Nota: Testo originale in Danese tradotto in inglese.
1). ROMA ARCHEOLOGICA & RESTAURO ARCHITETTURA: Update - The new archaeological surveys of the ruins of the Forum of Caesar and the Alessandrino Quarter by Danish & Italian scholars. Forskerzonen / Støttet af Lundbeckfonden (Dec. 2019). Note: Original text in Danish translated to English.
Fonte: Il testo, le immagini e i video citati qui provengono da sotto ecc., diversamente indicato con ulteriori informazioni risorse aggiuntive aggiunte qui di seguito.
Sources: The text, images and videos cited here are from the work cited here below unless otherwise noted with additional information supplementary resources listed at the end of the original Danish text.
1.1). Jan Kindberg Jacobsen, Rubina Raja & Sine Grove Saxkjær (ed). “Arkæologer graver i den skjulte fortid ved Cæsars Forum
Med nye udgravninger kaster danske og italienske arkæologer nyt lys over et ellers glemt kvarter i Rom.” Forskerzonen / Støttet af Lundbeckfonden (3 Dec. 2019).
videnskab.dk/kultur-samfund/arkaeologer-graver-i-den-skju...
2.1). Jan Kindberg Jacobsen, Rubina Raja & Sine Grove Saxkjær (ed). “Gli archeologi scavano nel passato nascosto al Foro di Cesare - Con nuovi scavi, archeologi danesi e italiani hanno fatto luce su un quartiere altrimenti dimenticato di Roma.” Forskerzonen / Støttet af Lundbeckfonden (3 Dec. 2019).
videnskab.dk/kultur-samfund/arkaeologer-graver-i-den-skju...
3.1). Jan Kindberg Jacobsen, Rubina Raja & Sine Grove Saxkjær (ed). “Archaeologists dig in the hidden past at Caesar's Forum - With new excavations, Danish and Italian archaeologists shed new light on an otherwise forgotten neighborhood in Rome.” Forskerzonen / Støttet af Lundbeckfonden (3 Dec. 2019).
videnskab.dk/kultur-samfund/arkaeologer-graver-i-den-skju...
-- Se videoer fra udgravningerne i Rom på Carlsbergfondets hjemmeside = YouTube (05/2018).
-- Guarda i video (1 di 8) degli scavi di Roma sul sito web della Fondazione Carlsberg = YouTube (05/2018).
-- Watch videos (1 thru 8) from the excavations in Rome on the Carlsberg Foundation's website = YouTube (05/2018).
www.youtube.com/playlist?list=PLuhYpWA8kjrZ9BGpOzbRWRYQ8l...
ROMA ARCHEOLOGICA & RESTAURO ARCHITETTURA: Jan Kindberg Jacobsen, Rubina Raja & Sine Grove Saxkjær (ed). “Archaeologists dig in the hidden past at Caesar's Forum - With new excavations, Danish and Italian archaeologists shed new light on an otherwise forgotten neighborhood in Rome.” Forskerzonen / Støttet af Lundbeckfonden (3 Dec. 2019).
Note: The full original text in Danish is cited here, translated into English and only changed to correct a few grammatical errors.
ROME - Caesar's Forum is centrally located in the historic center of Rome, side by side with the Roman Forum and a few hundred meters from the famed Roman Colosseum. The place is absolutely central, not only in the city of Rome, but in the history of the Western world. One third of Caesar's Forum remains unexplored. It is precisely here that we, in collaboration with Italian researchers, started excavations in December 2018. In this article we will talk about how the excavations are a unique opportunity to understand - and reinterpret - the urban history of Rome, from ancient times to modern times.
An expensive and complicated construction project.
The construction of Caesar's Forum in the year 54 BCE became the beginning of a tradition that not only echoed the subsequent emperors and their Fora architecture, but also influenced the architecture that has since characterized urban planning throughout the western world. A forum was the political and administrative center of a Roman city. It was here that litigation and speeches were held, as were market halls and tabernacles (a Roman building for merchants) as well as religious buildings on a forum. In other words, it was a city center.
The Forum of Caesar complex itself measured approximately 50 x 100 meters and housed the Temple of Venus Genetrix Temple, dedicated to the mythical tribal mother of Caesar's family, located at its northern end, while the forum space was otherwise enclosed by Portico’s on the other three sides. Not only was the architecture impressive - the very construction of the forum was expensive and cumbersome. We know from ancient sources that the land alone cost Caesar 100 million sesterces and that private property had to be purchased to complete the project. The first phase of the construction project, initiated in 54 BCE, also included a comprehensive leveling of the area that initially sloped up against the Capitol Hill - the most important of Rome's seven famous mounds. However, Caesar never saw his forum complete, and Caesar's Forum was first completed by his adopted son Octavian, the later Emperor Augustus.
The whole history of Rome at seven meters.
However, it is not only the phases of Caesar's time and the subsequent emperor's time that make the place interesting. The area where the ongoing Danish-Italian excavations take place in an area reflecting the entire history of Rome's urban fabric - dating back to the time before the city of Rome emerged and to the present. The earliest cultural layers in the area date from the Late Bronze Age, where the area was a burial ground. After the burial ground went out of use during the 10th-9th. century BCE, the area was incorporated into living in emerging Rome, and this continued throughout the following centuries - down through the Archaic and Republican period, right up to the establishment of Caesar's Forum.
Rome archeology excavation history.
It allows the project to investigate the phases of Rome's rise and early urban development. This is a rarity in Rome due to the dense modern settlement and the more than three thousand years of urban development. Also interesting are the cultural layers that follow the Caesar's Forum and after antiquity - here it is possible to follow Rome's further development through the Middle Ages and the Renaissance, right up to modern times. Rome’s known history of 3000-year history is found in the approximately seven meters of cultural layers that lie between the modern street level and the bedrock. These are the ones that we are working our way through. Using the latest technology in both archaeological and scientific methods, the excavations will contribute to a better understanding of Rome's urban development as well as rethinking past interpretations across the long chronological period(s).
Archeology is a study of history in the reverse order.
In an archaeological excavation, one digs from top to bottom through cultural layers - so to speak, the story is investigated in the reverse order. The studies of the complete history of Rome therefore start with modern urban history. The first phase of the excavations has uncovered debris from the Alessandrino neighborhood, which was hidden under several meters of modern fill layers.
Originally built in the second half of the 16th century, at this time - long after Caesar's Forum had stood in all its pomp and splendor as the heart of the Roman Empire - the area lay as part of a growing march since the 11th century AD, when the last medieval houses on the site had been abandoned. The neighborhood covered the entire imperial forums area and was named after the cardinal who had initiated the urbanization of the area - Cardinal Alessandrino, thus named after his birthplace, Alessandrina in Piedmont. The neighborhood grew and became, over time, one of the most densely populated residential neighborhoods in central Rome - and that was the way it was until the beginning of the last century, of course, first, with the construction of the Via Cavour [in the late 1890s, and the subsequent urban transformation of the Piazza Venezia in the late 1890s onwards].
The Alessandrino neighborhood is a forgotten chapter.
In the early 1930s, it was decided to build a parade road linking the Piazza Venezia and the Coliseum, which became the Via dell'Impero, now the Via dei Fori Imperiali, inaugurated by Benito Mussolini in 1932. Between 1926 and 1932, the entire Alessandrino neighborhood had been torn down and the neighborhood's residents, approx. 1000 families, moved to new residential neighborhoods on the outskirts of Rome - these are the neighborhoods of Gordini, Pietralata, Prenestino, S. Basilio and Tiburtino. t can be difficult today to imagine central Rome without the open area of Via dei Fori Imperiali and the imperial forums, but less than 100 years ago it was a completely different urban space. It is at the same time a chapter of Rome's urban history that is almost forgotten today. Not only was the neighborhood demolished and thus physically disappeared, but the focus in earlier excavations focused on the period of Roman antiquity, while the Middle Ages have also become a focus in the excavations in the area of the Imperial Fora in recent times. While the Alessandrino neighborhood, itself, on the other hand, has not received much attention until now.
The fascists' distortion of history.
The slightly more than 300 years that make up the life of the Alessandrino neighborhood, from the late 1500s to the early 1930s, follows otherwise important landmark events in the history of Rome - and Italy. For example, St. Peter's Church was consecrated in 1626, Rome was under French occupation from 1798-1814, and Italy became a United kingdom - with Rome as its capital - in 1870. Not to mention the fascist era in the modern history of Italy. Related to the latter, the Alessandrino neighborhood has also suffered to some extent from history distortion. In the broad perspective, at the time of the fascist era, the neighborhood was considered a slum, and the buildings of the region having no historical or architectural value. However, the archaeological remains [unearthed in the area of the Forum of Caesar and the other Fora, since 1995 onwards] now testify to a typical Roman middle-class neighborhood.
We investigate near and far past.
It's about to be the last chance to explore this part of Rome's history: In most of the Imperial Forums area, the remains of the Alessandrino neighborhood have long since been removed to bring the period of Roman Antiquity to light. In the ongoing Caesar's Forum project, however, we deal with the near past on an equal footing with Rome's other urban phases. That is, the remains, which consist of house debris as well as basement structures, are excavated, recorded and documented in the same way as one would do with, for example, the Imperial Age or Bronze Age tombs on the site. By choosing this approach to the historical past as well, the excavations could help provide a more nuanced picture of the Alessandrino neighborhood and its residents - both in the 1920s, but also back to the neighborhood's origins 300 years earlier.
About the project.
The excavations are carried out in collaboration between the Center for Urban Network Evolutions at the University of Aarhus, the Danish Institute in Rome and the Sovrintendenza Capitolina ai Beni Culturali. The project is led by Jan Kindberg Jacobsen, Rubina Raja and Claudio Parisi Presicce. The initial Caesar Forum project in March 2017, received DKK 11 million from the Carlsberg Foundation:
www.carlsbergfondet.dk/da/Nyheder/Nyt-fra-fondet/Nyheder/...
While last month, October 2019, the Aarhus University Research Fund granted another DKK 10 million in support of the project: auff.au.dk/fileadmin/AU_Forskningsfonden/Pressemeddelelse...
[And] under the foundation's new flagship initiative, 'AUFF Flagships', which is the fund's new tool for lifting projects with exceptionally high impact potential.
In 2020, the Danish-language book Cæsar, edited by Trine Arlund Hass and Sine Grove Saxkjær, will be published at Aarhus University Publishing House. The idea for the book originated from the focus of the project.
[-- Fine del testo originale Danese, tradotto in Inglese / End of Original Danish text, translated into English--].
ROMA ARCHEOLOGICA & RESTAURO ARCHITETTURA: I nuovi rilievi archeologici delle rovine del Foro di Cesare e del Quartiere Alessandrino da studiosi Danesi e Italiani. (2018-19).
-- Ulteriori informazioni supplementari sugli scavi del Foro di Cesare (1999-2019).
-- Additional Supplementary Information on the Forum of Caesar excavations (1999-2019).
--- ROMA - Sovrintendenza Capitolina / Scavi e restauri » Scavi » Foro di Cesare (2018-19).
Lo scavo è finalizzato a mettere in luce e valorizzare quell’area ancora sconosciuta del Foro, posta a ridosso di Via dei Fori Imperiali. Il progetto si innesta in un percorso di risistemazione complessivo dell’area, promosso dalla Sovrintendenza Capitolina ai Beni Culturali in accordo con il Parco Archeologico del Colosseo, e costituisce la prima tappa di un più articolato e complessivo disegno che mira alla creazione di un rapporto armonico tra l’antico e la città moderna, restituendo in tal modo leggibilità e continuità al racconto storico di cui la Roma contemporanea è il risultato.
ROMA - Sovrintendenza Capitolina (12/2019) = www.sovraintendenzaroma.it/content/foro-di-cesare-1
--- ROMA - Sovrintendenza Capitolina / Scavi e restauri » Scavi » Foro di Cesare (1999-2019).
La necessità di rinnovare le strutture amministrative e giudiziarie più antiche e di adeguarle alla nuova dimensione – fisica e politica – della città di Roma fu il pretesto che Giulio Cesare utilizzò per portare a termine una innovativa e brillante iniziativa di autocelebrazione. Così, in aperta competizione con il suo rivale Gneo Pompeo, che nel 55 a.C. aveva inaugurato il suo splendido teatro in Campo Marzio, nel 54 a.C. Cesare incaricò un gruppo di stretti collaboratori di progettare un nuovo complesso monumentale, la cui costruzione fu giustificata come un necessario ampliamento del Foro Romano.
ROMA - Sovrintendenza Capitolina (12/2019) = www.sovraintendenzaroma.it/content/il-foro-di-cesare
--- ROMA - Sovrintendenza Capitolina / Scavi e restauri » Scavi » Foro di Cesare (1999-2019). I Fori Imperiali dal Medioevo ad oggi.
Nonostante gli ampliamenti, gli incendi, i restauri e le ricostruzioni, nel corso dell’Antichità i Fori Imperiali mantennero intatte sia la loro conformazione architettonica che la loro funzione. Gli scavi archeologici e le ricerche più recenti hanno infatti rivelato che solo nel IV secolo furono messi in atto i primi interventi di trasformazione degli spazi antichi e il loro uso per motivi completamente nuovi e diversi rispetto a quelli per i quali i Fori erano stati costruiti. È dunque da quest’epoca che inizia il lento e progressivo modificarsi dell’area che portò alla nascita di un panorama urbano completamente nuovo e in continuo cambiamento nel corso dei secoli. Oggi rimane molto poco delle ricche fasi post-antiche dei Fori Imperiali: esse furono quasi del tutto cancellate tra 1911 e 1934 per la “liberazione” dei monumenti antichi e per la realizzazione di Via dei Fori Imperiali.
Foro di Cesare
Il Foro di Cesare fu interessato da un precoce processo di abbandono e di smontaggio delle strutture antiche (Tempio di Venere Genitrice e portici) per il recupero di materiale edilizio.
Nel IX-X secolo nell’area del Foro, ormai quasi del tutto destrutturato, si impiantarono case molto povere, a un piano, fatte con muri che solo nella parte inferiore erano di muratura, mentre in quella superiore erano di legno o mattoni in fango e paglia. Le case erano organizzate in un piccolo villaggio ed erano disposte ai limiti di aree coltivate prima a ortaggi e spezie, poi a vigna (si sono rinvenute le trincee dei filari) e alberi da frutto (fichi, susini, ciliegi, noccioli).
Incombeva su questo agglomerato di casupole la mole della Curia, trasformata da papa Onorio I (625-638) nella chiesa di Sant’Adriano e che proprio grazie a tale trasformazione non fu demolita per il recupero di materiale da costruzione. Accanto ad essa, la più piccola chiesa di Santa Martina, sorta forse sul Secretarium Senatus sempre per iniziativa di Onorio I, è giunta a noi con la dedica ai Santi Luca e Martina e nella versione monumentale datale da Pietro da Cortona a partire dal 1635. Essa era il cuore dell’antica Accademia di San Luca, demolita negli Anni Trenta del secolo scorso insieme al fitto tessuto urbano composto da case ed edifici religiosi che nei secoli più recenti aveva occupato l’area del Foro.
ROMA - Sovrintendenza Capitolina (12/2019) = www.sovraintendenzaroma.it/content/i-fori-imperiali-dal-m...
--- ROMA - Sovrintendenza Capitolina / Scavi e restauri » Scavi » Foro di Cesare (1999-2019). Il quartiere Alessandrino e il Monastero di Sant'Urbano ai Pantani & Via Alessandrina.
Sino agli inizi del XX secolo l’area dei Fori Imperiali era occupata da un quartiere nato da un intervento urbanistico realizzato dal cardinale Michele Bonelli (1541-1598), detto “l’Alessandrino” perché nato in provincia di Alessandria. Egli, infatti, verso la fine del 1584 avviò la lottizzazione di un vasto terreno incolto che si trovava nell’area del Foro di Augusto e che apparteneva all’Ordine dei Cavalieri di Malta, chiamato “Orto di San Basilio”.
Nella seconda metà del XVI secolo il cardinale Michele Bonelli (1541-1598), nipote di papa Pio V (1566-1572), avviò la sistemazione urbanistica di una vasta area dei Fori Imperiali, in quell’epoca caratterizzata da gruppi di edifici separati da orti e da ampi spazi verdi.
ROMA - Sovrintendenza Capitolina (12/2019) =
www.sovraintendenzaroma.it/content/alessandrina-1
www.sovraintendenzaroma.it/content/il-quartiere-alessandr...
S.v.,
I). ROMA ARCHEOLOGIA e RESTAURO ARCHITETTURA: Foro di Cesare, al via allestimento cantiere scavo. Comune di Roma (28/01/2019), & Aarhus University, Denmark (2017 [03/2018]). wp.me/pPRv6-4Mo
II). ROMA ARCHEOLOGIA e RESTAURO ARCHITETTURA: #UltimedaiFori – Foro di Cesare, al via allestimento cantiere scavo. Comune di Roma | Facebook (04/03/2019). Foto: M. G. Conde, Foro di Cesare via webcam | Capitolium.org (1999-2000). S.v., Dr. Philipp Schmitt, Facebook (11/02/2019). S.v., Dr. Arch. Barbara Baldrati (2003) & FRANCESCA CAVAGNINO, et. alli., (2012).
III). ROMA ARCHEOLOGICA & RESTAURO ARCHITETTURA: Rome – Forum of Caesar: Excavations, Discoveries & Restoration Work (1998-2009). Foro di Cesare / SS. Martina e Luca, Pianta 1:100 ca. 1932. Source: Erich Hubal, Peter Cortonas Entwürfe für SS. Martina and Luca in Rom Zeitschrift für Kunstgeschichte, 25 Bd, H. 2 (1962), pp. 125-152. [P. 129 / Fig. 3]. wp.me/pPRv6-cH
IV). ROMA ARCHEOLOGICA & RESTAURO ARCHITETTURA: Roma [Foro di Cesare & Foro di Nerva]: 1930 ca 2011. Via del Sole angolo Via Salara cortile con portici, in: Alvaro de Alvariis, Via dei Fori Imperiali lato sinistro verso piazza Venezia. Roma ieri, Roma oggi di Alvaro de Alvariis (2011). wp.me/pPRv6-eS
1). ROMA ARCHEOLOGICA & RESTAURO ARCHITETTURA: Il Foro di Cesare - scavi - l' area prima dei Fori (1995-2019) | Forum of Caesar - excavations - the area before the Fora (1995-2019). M. G. Conde (1999-2019).
www.flickr.com/photos/imperial_fora_of_rome/sets/72157594...
1.1). ROMA ARCHEOLOGICA & RESTAURO ARCHITETTURA: Il Foro di Cesare - scavi - (1995-2019 & 1930-33) | Forum of Caesar - excavations - (1995-2019 & 1930-33). M. G. Conde (2010-19). rometheimperialfora19952010.wordpress.com/?s=foro+di+cesare
2). ROMA ARCHEOLOGICA & RESTAURO ARCHITETTURA: Il Foro di Cesare - scavi - (1995-2019 & 1930-33) | Forum of Caesar - excavations - (1995-2019 & 1930-33). M. G. Conde (1999-2019).
www.flickr.com/photos/imperial_fora_of_rome/sets/72157600...
3). ROMA ARCHEOLOGICA & RESTAURO ARCHITETTURA: Il Foro di Cesare / Via dei Fori - tunnel che collega il Foro di Cesare e il Foro di Traiano (1999-2019). | The Forum of Caesar and the tunnel connection the Forum of Trajan (1999-2019). M. G. Conde (1999-2019). www.flickr.com/photos/imperial_fora_of_rome/sets/72157643...
4.1). ROMA ARCHEOLOGICA & RESTAURO ARCHITETTURA: Il Foro di Cesare di Dott. Arch. Barbara Baldrati, "FORUM JULII - Il Foro di Cesare: proposta d' intervento per l' area nord," La Sapienza (2002-04) | Dr. Arch. B. Baldrati, "Rome, Caesar's Forum, An Architectural Survey," La Sapienza (2002-04). M. G. Conde (2009-19).
www.flickr.com/photos/imperial_fora_of_rome/sets/72157619...
4.2). ROMA ARCHEOLOGICA & RESTAURO ARCHITETTURA: Foto di Il Foro di Cesare di Dott. Arch. Barbara Baldrati, "FORUM JULII - Il Foro di Cesare: proposta d' intervento per l' area nord," La Sapienza (2002-04) | Photographs of Dr. Arch. B. Baldrati, "Rome, Caesar's Forum, An Architectural Survey," La Sapienza (2002-04). M. G. Conde (2009-19).
www.flickr.com/photos/imperial_fora_of_rome/albums/721576...
Kate Upton knows precisely what her fans want to see: On the New York Fashion Week, the Model staged a daring décolletage as genuine Curves Star.
During the New York Fashion Week you normally do not even know of sheer beauty, where to look. On the “Harper’s Bazaar Icons” event ...
failerz.com/kate-upton-mega-neckline-at-the-new-york-fash...
Photograph taken at an altitude of Six metres, in the magic of the Golden hour around sunrise at 05:30am, (sunrise was at precisely 06.15am) on Saturday 6th September 2014 off the Patricia Bay Highway 17, on Lochside Drive close to Frost Avenue and the Lochside Waterfront Park, in beautiful Sidney by the sea on Vancouver Island, British Columbia, Canada.
Here, I am standing beside the wooden decked viewing platform, looking over the water from beautiful Sidney by the sea on Vancouver Island, British Columbia, Canada. The large wading bird in the distance is a Great Blue Heron. The Great Blue Heron (Ardea Herodias) is a wading bird in the Heron family Ardeidae and found in North America, Central Ameria, the Caribean and Galapagos Islands.
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Nikon D800 135mm 1/400s f/2.8 iso100 RAW (14 bit) Manual focus. Manual exposure. Matrix metering. Auto white balance.
Nikkor AF-S 70-200mm f/2.8G ED IF VRII. Jessops 77mm UV filter. Nikon MB-D12 battery grip. Two Nikon EN-EL batteries. Nikon DK-17M Magnifying Eyepiece. Nikon DK-19 soft rubber eyecup. Manfrotto MT057C3 057 Carbon Fiber Tripod 3 Sections (Payload 18kgs). Manfrotto MH057M0-RC4 057 Magnesium Ball Head with RC4 Quick Release (Payload 15kgs). Manfrotto quick release plate 410PL-14.Jessops Tripod bag. Optech Tripod Strap.Digi-Chip 64GB Class 10 UHS-1 SDXC. Lowepro Transporter camera strap. Lowepro Vertex 200 AW camera bag. Nikon MC-DC2 remote shutter release. Nikon GP-1 GPS unit.
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LATITUDE: N 48d 38m 15.77s
LONGITUDE: W 123d 24m 12.83s
ALTITUDE: 6.0m
RAW (TIFF) FILE SIZE: 103.00MB
PROCESSED (JPeg) SIZE: 19.64MB
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Processing power:
HP Pavillion Desktop with AMD A10-5700 APU processor. HD graphics. 2TB with 8GB RAM. 64-bit Windows 8.1. Verbatim USB 2.0 1TB desktop hard drive. Nikon VIEWNX2 Version 2.10.0 64bit. Adobe photoshop Elements 8 Version 8.0 64bit
Ernie Schirmer, owner operator of Ernie Schirmer Farms, inside the cab of his cotton picking harvester that has an automated steering system to achieve precisely streight rows, in Batesville, TX, on August 22, 2020.
Four days ago, rain showered this cotton crop, soaking the soil and making the delicate round cotton bolls droop and dangle from the plant; and softening the soil that has to support the weight of the cotton-picking equipment. Today, an approaching storm motivates them to begin a day early.
From 10 AM to 10 PM, harvesters are driven across the circular (pivot irrigated) fields. The harvesters use specialized harvester heads that twist and pull the soft, cotton boll from the plant; and then the cotton bolls are vacuumed up into a large open-air bin. When full, operators return to the mobile industrial area to unload cotton into 'stompers' (module builders). Stompers use a hydraulic ram and tramper beam to compress the cotton into modules, 32 feet long, 7 1/2 feet wide, and 9 1/2 feet tall. Once complete, the stomper is raised and pulled away, simultaneously pulling a protective tarp over the top. Once covered tight, the modules become the property of the cotton gin. At the end of each day, a vacuum is used to pick up all the fallen cotton and added to a module.
The storm never made it to Batesville, so they were able to work into the night.
The Schirmer family have owned and operated farms in the south-central Texas region for six generations, since 1875.
In the harvesters are Ernie Schirmer Farms (Batesville) Operations Manager Brandon Schirmer (in grey shirt and dark brimmed cap, 6th generation), and farm owner and father Ernie Schirmer (dark shirt and orange cap, 5th generation), Jerry Berstraeten, with son Brett; at the same time, Ernie's wife Terri (yellow shirt and tan cap), cousin Cali Erfurth (pink t-shirt), Derek Reininger (grey t-shirt and tan cap) and a fellow farmowner Carl Santleben (western hat) operate the stompers.
For more information about the Schirmer family and their farms, please go to flic.kr/s/aHsmPYgNPx
USDA Photo and Media by Lance Cheung.
www.bap.de/start/musik/songtexte/titel/verdamp-lang-her --- www.youtube.com/watch?v=Ghi2xReyFYA&feature=related --- www.worldvision.de/unsere-arbeit-wie-wir-arbeiten-entwick... ---
Bap Colognian (Kölsch) pronunciation: [/bap/] is a German rock group. With ten albums reaching the number one in the German record charts, Bap is one of the most successful rock acts in their home country.
Nearly all of Bap's lyrics are written in Kölsch, the dialect of Cologne, or more precisely in a Kölsch-influenced derivation of Eifelplatt, a regional variant of the Ripuarian language spoken in the nearby rural Eifel. Niedecken's most prominent musical influences, especially early in his career, were Bob Dylan, the Kinks, Bruce Springsteen, the Rolling Stones, and Wolfgang Ambros.
The group was founded in 1976 under the name Wolfgang Niedecken's Bap in Cologne, Germany by Wolfgang Niedecken and Hans Heres. In 1981 they released their most famous song "Verdamp lang her" (English: Damn long time ago), in which Niedecken describes regrets he has about his relationship with his then recently deceased father. The band's name "BAP" derived from "BAPP", both, a play-on-words on the Kölsch word "Papp" (related to the German word Papa for dad), but pronounced differently, and Niedecken's then-times nickname. BAP ist eine Kölschrockband um den Frontmann Wolfgang Niedecken und gilt als eine der erfolgreichsten Rockbands deutscher Sprache. Von den 23 BAP-Alben erreichten 19 die Top 10, zehn wurden sogar Nummer 1 der Charts.Die Gruppe um Sänger und Songschreiber Wolfgang Niedecken besteht seit 1976. Die Band traf sich zu Beginn in wechselnder Besetzung, um „einen Kasten Bier leerzuproben“.[1] Der erste Auftritt erfolgte 1977 im Mariensaal in Köln-Nippes mit zwei akustischen Gitarren (Wolfgang Niedecken, Hans Heres) und Perkussion (Afro Bauermann). Das erste Album, Wolfgang Niedecken's BAP rockt andere kölsche Leeder. erschien 1979, die Band bestand zu dieser Zeit aus Wolfgang Niedecken, Hans „Honçe“ Heres, Wolfgang „Gröön“ Klever, Manfred „Schmal“ Boecker, Wolfgang „Wolli“ Boecker und Bernd Odenthal. Die zweite LP Affjetaut folgte 1980, wie die Debüt-Platte noch unter der Bezeichnung „Wolfgang Niedeckens BAP“, da Niedecken sich bereits als Solo-Künstler mit Gitarre und Mundharmonika als „Bob Dylan der Südstadt“ einen Namen gemacht hatte; beide Platten wurden noch beim Kölner Independent-Label Eigelstein Musikproduktion veröffentlicht.
Der Bandname BAP entstand aus Niedeckens Spitzname, der seinen Vater so nannte. Diese Aussprache entstammt der Herkunft der Familie aus Rheinland-Pfalz, und weil sie vom kölschen „Pap“ abwich, entstand so Niedeckens Spitzname.[2] Als ein erster Auftritt geplant wurde, für den mit einem Plakat geworben werden sollte, musste ein Bandname erdacht werden. Hans Heres schlug dem Veranstalter vor, „BAPP“ zu nehmen.[3] Da sich die Bandmitglieder aber einig waren, dass „BAPP“ – mit zwei „P“ geschrieben – auf der Bassdrum nicht gut aussah, wurde einfach ein „P“ gestrichen.[4]
Der musikalische und inhaltliche Stil der BAP-Songs wird wesentlich von Bob Dylan, den Kinks und den Rolling Stones geprägt. Auch Bruce Springsteen, mit dem Sänger Wolfgang Niedecken eine persönliche Freundschaft verbindet, gilt als wichtiger Orientierungspunkt für BAP. Verschiedene BAP-Lieder, vor allem melancholische (z. B. Helfe kann dir keiner, Paar Daach fröher) zeigen in den Arrangements und der Stimmung deutliche Ähnlichkeiten mit Stücken von Wolfgang Ambros, etwa von dessen Album 19 Class A Numbers. Die Texte beschäftigen sich oft mit gesellschaftlichen oder persönlichen Problemen.1979 fanden unter dem Bandnamen "Wolfgang Niedeckens BAP" erste Auftritte außerhalb von Köln und der näheren Umgebung statt; so zum Beispiel auch anlässlich der Bundesgartenschau 1979 in der Bonner Rheinaue.[5] Im Mai 1982 machte BAP ihre erste professionell organisierte Deutschlandtournee. Im Mittelpunkt standen Songs des aktuellen Albums Für Usszeschnigge, das 1981 als erstes beim Major-Label EMI-Electrola erschienen war. Für den Wechsel von Eigelstein zur EMI mussten BAP in der lokalen Kultur-Szene viel Kritik einstecken, wurden jedoch mit Platz 1 in den deutschen Album-Charts prompt belohnt.
Im Sommer 1982 folgten verschiedene Auftritte im Rahmen von Großveranstaltungen und Fernsehproduktionen: Rockpop In Concert für das ZDF in der Dortmunder Westfalenhalle 1, Demonstration gegen die Nachrüstung der NATO am 10. Juni 1982 (Zehnter Juni) auf den Bonner Rheinwiesen, Vorprogramm der Rolling Stones am 4. und 5. Juli 1982 im Müngersdorfer Stadion in Köln und als erste deutsche Band bei einem Festival des WDR-Rockpalast am 28. August 1982 auf der Loreley-Freilichtbühne.
Nach Erscheinen des vierten Albums Vun drinne noh drusse war die Band zwischen Oktober 1982 und Oktober 1983 sieben Monate lang unterwegs. Neben Deutschland standen auch Konzerte in Österreich, der Schweiz und den Benelux-Ländern auf dem Programm. Insgesamt wurden etwa 130 Auftritte gespielt. Die Tournee endete mit einem Konzert im Kölner „Stollwerck“. Das vom Abriss bedrohte Bürgerhaus Stollwerck erhielt die Einnahmen dieses Konzerts zur Finanzierung seiner weiteren Arbeit. Am 28. Mai 1983 spielte BAP auf einem Festival im niedersächsischen Schüttorf im Vorprogramm von Rod Stewart und am 22. Oktober 1983 auf einer weiteren Großdemonstration gegen die NATO-Nachrüstung im Bonner Hofgarten.
Für den Januar 1984 war – nach langen Verhandlungen mit der staatlichen Künstleragentur – eine Tournee mit 14 Konzerten in 13 Städten der DDR geplant. Im Vorfeld der Tour zeichnete das DDR-Fernsehen ein Interview mit Wolfgang Niedecken inklusive zweier Unplugged-Versionen von BAP-Liedern auf. Dieses wurde später jedoch sinnentstellend verkürzt gesendet. So entschloss sich Niedecken, einige politische Statements, die der Band wichtig waren, in einem eigenen Lied darzustellen. Es wurde als Deshalv spill’ mer he betitelt und erstmals auf dem letzten „West-Konzert“ vor der Tour in Wolfsburg gespielt. Als die Band bereits in Ost-Berlin im Hotel Unter den Linden war, gab es am Vorabend des ersten Konzerts heftige Auseinandersetzungen über dieses Lied mit der DDR-Seite. Als die Band sich weigerte, es von der Setlist zu nehmen, kam es zum Eklat. Die Tournee wurde abgebrochen, bevor das erste Konzert auf dem Boden der DDR gespielt werden konnte. In einer Sendung des DDR-Fernsehens war die Ansage eines Moderators während eines Konzerts im Berliner Palast der Republik zu sehen, zu dem BAP geladen war. Er nannte als Begründung ihrer Absage, die Band wolle „nicht unter dem Symbol der weißen Taube auf blauem Grund auftreten“.[6]
Die Tournee zum Album Zwesche Salzjebäck un Bier begann am 15. und 16. Juni 1984 mit zwei Konzerten im Archäologischen Park in Xanten. Sie wurden vom ZDF aufgezeichnet und später in einer Zusammenfassung gesendet. Die Tour dauerte bis zum Februar 1985 und übertraf von der Zuschauerresonanz her noch die von 1982/83.
Am 2. März 1986 begann in Lohmar bei Köln die Tournee Ahl Männer, aalglatt. BAP spielte zunächst einige Konzerte im ländlichen Raum, bevor die Band am 15. März 1986 in der Essener Grugahalle bei der 17. und letzten Rocknacht des WDR-Rockpalast auftrat. Die Rocknacht, bei der auch Jackson Browne und Big Country auftraten, wurde wie schon das Festival auf der Loreley 1982 via Eurovision von vielen europäischen Radio- und Fernsehstationen ausgestrahlt.
Von April bis Juli folgten zahlreiche weitere Konzerte. Wegen der anhaltenden Popularität wurden teilweise auch größere Hallen ausgewählt. So fanden die „Heimspiele“ der Kölner Band erstmals in der bis zu 8000 Zuschauer fassenden Kölner Sporthalle, der damals größten Veranstaltungshalle der Domstadt, statt. Bei dieser Tournee gab es mit Christian Schneider erstmals auf einer Tournee einen Gastmusiker, weil die zum Teil sehr komplexen Keyboard-Arrangements des neuen Albums live mit nur einem Keyboarder nicht zu realisieren gewesen wären. Schneider spielte neben Keyboards bei einigen Stücken auch Saxophon. Den letzten Auftritt der Tour absolvierte die Band am 26. Juli 1986; genau drei Monate nach der Atomreaktor-Katastrophe von Tschernobyl auf dem legendären Anti-WAAhnsinns-Festival gegen die Wiederaufbereitungsanlage von Wackersdorf in Burglengenfeld.
Nach Ende der Tournee 1986 legte BAP eine kreative Pause ein (u. a. bedingt durch bandinterne, künstlerische Meinungsverschiedenheiten), die Wolfgang Niedecken zur Veröffentlichung seines Albums Schlagzeiten und zu einigen Solo-Konzerten nutzte. BAP stand erst im September 1987 bei zwei Festivals wieder auf der Bühne, um sich auf eine Tournee durch China vorzubereiten. Diese Tournee ist im Buch BAP övver China dokumentiert.
Das Album Da Capo wurde von Oktober bis Dezember 1988 zunächst bei einer ausgedehnten Hallentournee präsentiert. Bei dieser Tournee legte BAP die Scheu vor den ganz großen Konzertarenen endgültig ab. So standen auch die Frankfurter Festhalle und die Münchener Olympiahalle auf dem Programm. Im Sommer 1989 folgten weitere Konzerte, teilweise auch im Rahmen von Festivals gemeinsam mit Joe Cocker. Eines dieser Events fand in der Berliner Waldbühne statt.
Auch die Tournee 1991 wurde in mehreren Teilen durchgeführt. Kurz nach der Vollendung der deutschen Einheit standen im Januar 1991 zunächst die ersten Konzerte der Band auf dem Gebiet der ehemaligen DDR auf dem Programm. Anschließend ging BAP in Westdeutschland auf Club-Tour und absolvierte eine Reihe von Auftritten in beschaulichem Rahmen, zumeist in kleinen Hallen. Das Konzert im Kölner E-Werk wurde aufgezeichnet und später auf dem Album Live – Affrocke veröffentlicht.
Im Mai und Juni 1991 folgte eine Tournee ausschließlich durch die größten deutschen Konzerthallen und bei verschiedenen Open-Air-Festivals. Als Gast bei den Konzerten trat Julian Dawson auf. Am 26. Januar 1994 startete die Tournee zum im August 1993 erschienenen Album Pik Sibbe. Nach wie vor war die Nachfrage in der BAP-Hochburg Köln groß, in einigen anderen Städten blieben die Zuschauerzahlen etwas hinter den Erwartungen zurück. Die folgende Tournee zum Album Amerika begann im November 1996. Der Tourneestart in Koblenz wurde für den WDR-Rockpalast mitgeschnitten und später im Fernsehen ausgestrahlt.
Mit dem Ausstieg von Bassist Steve Borg und von Gründungsmitglied Manfred „Schmal“ Boecker verließen zwei Musiker die Band, die BAP über viele Jahre mitgeprägt haben. 1999 stieg auch Gitarrist Klaus „Major“ Heuser aus, der während 19 Jahren Bandmitgliedschaft die überwiegende Zahl der Lieder komponierte. Außerdem verließ Keyboarder Alexander „Effendi“ Büchel die Firma BAP. Diese Abgänge und die darauf folgenden Neubesetzungen veränderten den musikalischen Ausdruck von BAP nachhaltig.
Zu den Gründen für den Ausstieg von Major sagt Wolfgang Niedecken rückblickend im März 2011:
„Der Major ist ein toller Gitarrist. Aber er wollte, dass BAP international ausgerichteten Radio-Pop spielt. Ich wollte beim Kölsch-Rock bleiben. Beide Positionen waren nicht vereinbar. Ich bin ihm dankbar, dass er selbst gegangen ist. Ich hätte ihn nämlich nie rausgeschmissen.[7]“
Als Neuzugang an den Keyboards stieg Michael Nass bei BAP ein, der zuvor in den 1980er Jahren in der DDR-Musikszene musikalisch sehr aktiv war, u. a. bei P 16 und später in Liselotte Rezniceks Frauenband Mona Lise. Gitarrist wurde Helmut Krumminga. Im Sommer 2001 gab BAP vor der eigentlichen Aff un zo-Tour ab Herbst 2001 zwei Vorabkonzerte, darunter das „Konzert an der toten Brücke“ (Soda-Brücke) in Euskirchen, das auch vom WDR aufgezeichnet und wenige Tage später in der Sendung Rockpalast gesendet wurde. Das Album selbst stieg wie der Vorgänger Tonfilm auf Platz 1 in die deutschen Charts ein.
Im Januar 2006 war die Kölnarena zwar anlässlich des Starts der Jubiläumskonzerte zum 30-jährigen Bestehen der Band mit 25.000 Zuschauern an zwei aufeinander folgenden Tagen fast ausverkauft. Bei anderen Auftritten hatte man sich von vorneherein durch die Wahl kleinerer Konzertorte angepasst.
Auch das im Mai 2008 erschienene Album Radio Pandora stieg auf Platz 1 in die deutschen Charts ein. Im Winter 2008 startete die Tournee dazu, am 2. Weihnachtstag gab es das Heimspiel in der Köln-Arena (Lanxess-Arena); sie dauerte (mit Unterbrechungen) bis zum Sommer 2009, wobei die Band von Anne de Wolff (Violine, Bratsche, Gesang) und teilweise von Rhani Krija (Percussion) begleitet wurde.
Für November 2011 war der Start der aktuellsten Tournee geplant. Aufgrund einer schweren Erkrankung Wolfgang Niedeckens wurde der Start der Tour auf Anfang Mai 2012 verschoben.[8][9][10]
Auslandsauftritte [Bearbeiten]
BAP ist im Laufe der bisher 35-jährigen Bandgeschichte in vielen Ländern der Welt aufgetreten. Nachdem sich die Bandmitglieder anfangs kaum vorstellen konnten, dass ihre kölschen Texte außerhalb des Rheinlandes verstanden würden, durften sie erleben, dass ihre Platten weit darüber hinaus gekauft wurden. Tourneen waren dadurch auch im Ausland möglich.
Die ersten Auftritte außerhalb Deutschlands waren im Dezember 1982 in der Schweiz (Basel und St.Gallen)[11] und bis Mitte der 1980er Jahre in Österreich, Luxemburg, Belgien und Dänemark (Roskilde-Festival). Seitdem gehören Auftritte in diesen Nachbarländern zum Bestandteil jeder Tournee.
Spätere Fernreisen wurden zumeist als Begleitung zu künstlerischen oder politischen Themen organisiert; häufig war nicht die komplette Gruppe unterwegs; manchmal auch nur Wolfgang Niedecken alleine oder in Begleitung von Musikern seiner Solo-Projekte:
Mit einigen Gästen tourte BAP im Oktober 1987 vier Wochen durch China. Acht Auftritte wurden in Peking, Shanghai und Kanton absolviert.[12]
Wolfgang Niedecken spielte 1987 auf Einladung der Kulturstiftung Casa de los tres Mundos (ein Projekt des Schauspielers Dietmar Schönherr, des Produzenten Peter Reichelt und des Kulturministers Ernesto Cardenal) mit seiner Complizen-Band in Nicaragua.
In ähnlicher Zusammensetzung spielten Wolfgang Niedecken & Complizen 1988 in Mosambik eine kleine Tour.
Die politischen Veränderungen in der Sowjetunion unter Gorbatschow machten es möglich, dass BAP im Mai 1989 je drei Konzerte in Moskau und Wolgograd gab.[13] Dort kamen die Musiker auch mit Fans aus der DDR ins Gespräch. Nachdem die BAP-Tour durch Ostdeutschland 1984 abgesagt wurde, war der Umweg über die UdSSR die einzige Möglichkeit, als DDR-Bürger mit der Band zu sprechen.
More info and other languages available at:
www.bap.de/start/musik/songtexte/titel/verdamp-lang-her --- www.youtube.com/watch?v=Ghi2xReyFYA&feature=related --- www.worldvision.de/unsere-arbeit-wie-wir-arbeiten-entwick... ---
Bap Colognian (Kölsch) pronunciation: [/bap/] is a German rock group. With ten albums reaching the number one in the German record charts, Bap is one of the most successful rock acts in their home country.
Nearly all of Bap's lyrics are written in Kölsch, the dialect of Cologne, or more precisely in a Kölsch-influenced derivation of Eifelplatt, a regional variant of the Ripuarian language spoken in the nearby rural Eifel. Niedecken's most prominent musical influences, especially early in his career, were Bob Dylan, the Kinks, Bruce Springsteen, the Rolling Stones, and Wolfgang Ambros.
The group was founded in 1976 under the name Wolfgang Niedecken's Bap in Cologne, Germany by Wolfgang Niedecken and Hans Heres. In 1981 they released their most famous song "Verdamp lang her" (English: Damn long time ago), in which Niedecken describes regrets he has about his relationship with his then recently deceased father. The band's name "BAP" derived from "BAPP", both, a play-on-words on the Kölsch word "Papp" (related to the German word Papa for dad), but pronounced differently, and Niedecken's then-times nickname. BAP ist eine Kölschrockband um den Frontmann Wolfgang Niedecken und gilt als eine der erfolgreichsten Rockbands deutscher Sprache. Von den 23 BAP-Alben erreichten 19 die Top 10, zehn wurden sogar Nummer 1 der Charts.Die Gruppe um Sänger und Songschreiber Wolfgang Niedecken besteht seit 1976. Die Band traf sich zu Beginn in wechselnder Besetzung, um „einen Kasten Bier leerzuproben“.[1] Der erste Auftritt erfolgte 1977 im Mariensaal in Köln-Nippes mit zwei akustischen Gitarren (Wolfgang Niedecken, Hans Heres) und Perkussion (Afro Bauermann). Das erste Album, Wolfgang Niedecken's BAP rockt andere kölsche Leeder. erschien 1979, die Band bestand zu dieser Zeit aus Wolfgang Niedecken, Hans „Honçe“ Heres, Wolfgang „Gröön“ Klever, Manfred „Schmal“ Boecker, Wolfgang „Wolli“ Boecker und Bernd Odenthal. Die zweite LP Affjetaut folgte 1980, wie die Debüt-Platte noch unter der Bezeichnung „Wolfgang Niedeckens BAP“, da Niedecken sich bereits als Solo-Künstler mit Gitarre und Mundharmonika als „Bob Dylan der Südstadt“ einen Namen gemacht hatte; beide Platten wurden noch beim Kölner Independent-Label Eigelstein Musikproduktion veröffentlicht.
Der Bandname BAP entstand aus Niedeckens Spitzname, der seinen Vater so nannte. Diese Aussprache entstammt der Herkunft der Familie aus Rheinland-Pfalz, und weil sie vom kölschen „Pap“ abwich, entstand so Niedeckens Spitzname.[2] Als ein erster Auftritt geplant wurde, für den mit einem Plakat geworben werden sollte, musste ein Bandname erdacht werden. Hans Heres schlug dem Veranstalter vor, „BAPP“ zu nehmen.[3] Da sich die Bandmitglieder aber einig waren, dass „BAPP“ – mit zwei „P“ geschrieben – auf der Bassdrum nicht gut aussah, wurde einfach ein „P“ gestrichen.[4]
Der musikalische und inhaltliche Stil der BAP-Songs wird wesentlich von Bob Dylan, den Kinks und den Rolling Stones geprägt. Auch Bruce Springsteen, mit dem Sänger Wolfgang Niedecken eine persönliche Freundschaft verbindet, gilt als wichtiger Orientierungspunkt für BAP. Verschiedene BAP-Lieder, vor allem melancholische (z. B. Helfe kann dir keiner, Paar Daach fröher) zeigen in den Arrangements und der Stimmung deutliche Ähnlichkeiten mit Stücken von Wolfgang Ambros, etwa von dessen Album 19 Class A Numbers. Die Texte beschäftigen sich oft mit gesellschaftlichen oder persönlichen Problemen.1979 fanden unter dem Bandnamen "Wolfgang Niedeckens BAP" erste Auftritte außerhalb von Köln und der näheren Umgebung statt; so zum Beispiel auch anlässlich der Bundesgartenschau 1979 in der Bonner Rheinaue.[5] Im Mai 1982 machte BAP ihre erste professionell organisierte Deutschlandtournee. Im Mittelpunkt standen Songs des aktuellen Albums Für Usszeschnigge, das 1981 als erstes beim Major-Label EMI-Electrola erschienen war. Für den Wechsel von Eigelstein zur EMI mussten BAP in der lokalen Kultur-Szene viel Kritik einstecken, wurden jedoch mit Platz 1 in den deutschen Album-Charts prompt belohnt.
Im Sommer 1982 folgten verschiedene Auftritte im Rahmen von Großveranstaltungen und Fernsehproduktionen: Rockpop In Concert für das ZDF in der Dortmunder Westfalenhalle 1, Demonstration gegen die Nachrüstung der NATO am 10. Juni 1982 (Zehnter Juni) auf den Bonner Rheinwiesen, Vorprogramm der Rolling Stones am 4. und 5. Juli 1982 im Müngersdorfer Stadion in Köln und als erste deutsche Band bei einem Festival des WDR-Rockpalast am 28. August 1982 auf der Loreley-Freilichtbühne.
Nach Erscheinen des vierten Albums Vun drinne noh drusse war die Band zwischen Oktober 1982 und Oktober 1983 sieben Monate lang unterwegs. Neben Deutschland standen auch Konzerte in Österreich, der Schweiz und den Benelux-Ländern auf dem Programm. Insgesamt wurden etwa 130 Auftritte gespielt. Die Tournee endete mit einem Konzert im Kölner „Stollwerck“. Das vom Abriss bedrohte Bürgerhaus Stollwerck erhielt die Einnahmen dieses Konzerts zur Finanzierung seiner weiteren Arbeit. Am 28. Mai 1983 spielte BAP auf einem Festival im niedersächsischen Schüttorf im Vorprogramm von Rod Stewart und am 22. Oktober 1983 auf einer weiteren Großdemonstration gegen die NATO-Nachrüstung im Bonner Hofgarten.
Für den Januar 1984 war – nach langen Verhandlungen mit der staatlichen Künstleragentur – eine Tournee mit 14 Konzerten in 13 Städten der DDR geplant. Im Vorfeld der Tour zeichnete das DDR-Fernsehen ein Interview mit Wolfgang Niedecken inklusive zweier Unplugged-Versionen von BAP-Liedern auf. Dieses wurde später jedoch sinnentstellend verkürzt gesendet. So entschloss sich Niedecken, einige politische Statements, die der Band wichtig waren, in einem eigenen Lied darzustellen. Es wurde als Deshalv spill’ mer he betitelt und erstmals auf dem letzten „West-Konzert“ vor der Tour in Wolfsburg gespielt. Als die Band bereits in Ost-Berlin im Hotel Unter den Linden war, gab es am Vorabend des ersten Konzerts heftige Auseinandersetzungen über dieses Lied mit der DDR-Seite. Als die Band sich weigerte, es von der Setlist zu nehmen, kam es zum Eklat. Die Tournee wurde abgebrochen, bevor das erste Konzert auf dem Boden der DDR gespielt werden konnte. In einer Sendung des DDR-Fernsehens war die Ansage eines Moderators während eines Konzerts im Berliner Palast der Republik zu sehen, zu dem BAP geladen war. Er nannte als Begründung ihrer Absage, die Band wolle „nicht unter dem Symbol der weißen Taube auf blauem Grund auftreten“.[6]
Die Tournee zum Album Zwesche Salzjebäck un Bier begann am 15. und 16. Juni 1984 mit zwei Konzerten im Archäologischen Park in Xanten. Sie wurden vom ZDF aufgezeichnet und später in einer Zusammenfassung gesendet. Die Tour dauerte bis zum Februar 1985 und übertraf von der Zuschauerresonanz her noch die von 1982/83.
Am 2. März 1986 begann in Lohmar bei Köln die Tournee Ahl Männer, aalglatt. BAP spielte zunächst einige Konzerte im ländlichen Raum, bevor die Band am 15. März 1986 in der Essener Grugahalle bei der 17. und letzten Rocknacht des WDR-Rockpalast auftrat. Die Rocknacht, bei der auch Jackson Browne und Big Country auftraten, wurde wie schon das Festival auf der Loreley 1982 via Eurovision von vielen europäischen Radio- und Fernsehstationen ausgestrahlt.
Von April bis Juli folgten zahlreiche weitere Konzerte. Wegen der anhaltenden Popularität wurden teilweise auch größere Hallen ausgewählt. So fanden die „Heimspiele“ der Kölner Band erstmals in der bis zu 8000 Zuschauer fassenden Kölner Sporthalle, der damals größten Veranstaltungshalle der Domstadt, statt. Bei dieser Tournee gab es mit Christian Schneider erstmals auf einer Tournee einen Gastmusiker, weil die zum Teil sehr komplexen Keyboard-Arrangements des neuen Albums live mit nur einem Keyboarder nicht zu realisieren gewesen wären. Schneider spielte neben Keyboards bei einigen Stücken auch Saxophon. Den letzten Auftritt der Tour absolvierte die Band am 26. Juli 1986; genau drei Monate nach der Atomreaktor-Katastrophe von Tschernobyl auf dem legendären Anti-WAAhnsinns-Festival gegen die Wiederaufbereitungsanlage von Wackersdorf in Burglengenfeld.
Nach Ende der Tournee 1986 legte BAP eine kreative Pause ein (u. a. bedingt durch bandinterne, künstlerische Meinungsverschiedenheiten), die Wolfgang Niedecken zur Veröffentlichung seines Albums Schlagzeiten und zu einigen Solo-Konzerten nutzte. BAP stand erst im September 1987 bei zwei Festivals wieder auf der Bühne, um sich auf eine Tournee durch China vorzubereiten. Diese Tournee ist im Buch BAP övver China dokumentiert.
Das Album Da Capo wurde von Oktober bis Dezember 1988 zunächst bei einer ausgedehnten Hallentournee präsentiert. Bei dieser Tournee legte BAP die Scheu vor den ganz großen Konzertarenen endgültig ab. So standen auch die Frankfurter Festhalle und die Münchener Olympiahalle auf dem Programm. Im Sommer 1989 folgten weitere Konzerte, teilweise auch im Rahmen von Festivals gemeinsam mit Joe Cocker. Eines dieser Events fand in der Berliner Waldbühne statt.
Auch die Tournee 1991 wurde in mehreren Teilen durchgeführt. Kurz nach der Vollendung der deutschen Einheit standen im Januar 1991 zunächst die ersten Konzerte der Band auf dem Gebiet der ehemaligen DDR auf dem Programm. Anschließend ging BAP in Westdeutschland auf Club-Tour und absolvierte eine Reihe von Auftritten in beschaulichem Rahmen, zumeist in kleinen Hallen. Das Konzert im Kölner E-Werk wurde aufgezeichnet und später auf dem Album Live – Affrocke veröffentlicht.
Im Mai und Juni 1991 folgte eine Tournee ausschließlich durch die größten deutschen Konzerthallen und bei verschiedenen Open-Air-Festivals. Als Gast bei den Konzerten trat Julian Dawson auf. Am 26. Januar 1994 startete die Tournee zum im August 1993 erschienenen Album Pik Sibbe. Nach wie vor war die Nachfrage in der BAP-Hochburg Köln groß, in einigen anderen Städten blieben die Zuschauerzahlen etwas hinter den Erwartungen zurück. Die folgende Tournee zum Album Amerika begann im November 1996. Der Tourneestart in Koblenz wurde für den WDR-Rockpalast mitgeschnitten und später im Fernsehen ausgestrahlt.
Mit dem Ausstieg von Bassist Steve Borg und von Gründungsmitglied Manfred „Schmal“ Boecker verließen zwei Musiker die Band, die BAP über viele Jahre mitgeprägt haben. 1999 stieg auch Gitarrist Klaus „Major“ Heuser aus, der während 19 Jahren Bandmitgliedschaft die überwiegende Zahl der Lieder komponierte. Außerdem verließ Keyboarder Alexander „Effendi“ Büchel die Firma BAP. Diese Abgänge und die darauf folgenden Neubesetzungen veränderten den musikalischen Ausdruck von BAP nachhaltig.
Zu den Gründen für den Ausstieg von Major sagt Wolfgang Niedecken rückblickend im März 2011:
„Der Major ist ein toller Gitarrist. Aber er wollte, dass BAP international ausgerichteten Radio-Pop spielt. Ich wollte beim Kölsch-Rock bleiben. Beide Positionen waren nicht vereinbar. Ich bin ihm dankbar, dass er selbst gegangen ist. Ich hätte ihn nämlich nie rausgeschmissen.[7]“
Als Neuzugang an den Keyboards stieg Michael Nass bei BAP ein, der zuvor in den 1980er Jahren in der DDR-Musikszene musikalisch sehr aktiv war, u. a. bei P 16 und später in Liselotte Rezniceks Frauenband Mona Lise. Gitarrist wurde Helmut Krumminga. Im Sommer 2001 gab BAP vor der eigentlichen Aff un zo-Tour ab Herbst 2001 zwei Vorabkonzerte, darunter das „Konzert an der toten Brücke“ (Soda-Brücke) in Euskirchen, das auch vom WDR aufgezeichnet und wenige Tage später in der Sendung Rockpalast gesendet wurde. Das Album selbst stieg wie der Vorgänger Tonfilm auf Platz 1 in die deutschen Charts ein.
Im Januar 2006 war die Kölnarena zwar anlässlich des Starts der Jubiläumskonzerte zum 30-jährigen Bestehen der Band mit 25.000 Zuschauern an zwei aufeinander folgenden Tagen fast ausverkauft. Bei anderen Auftritten hatte man sich von vorneherein durch die Wahl kleinerer Konzertorte angepasst.
Auch das im Mai 2008 erschienene Album Radio Pandora stieg auf Platz 1 in die deutschen Charts ein. Im Winter 2008 startete die Tournee dazu, am 2. Weihnachtstag gab es das Heimspiel in der Köln-Arena (Lanxess-Arena); sie dauerte (mit Unterbrechungen) bis zum Sommer 2009, wobei die Band von Anne de Wolff (Violine, Bratsche, Gesang) und teilweise von Rhani Krija (Percussion) begleitet wurde.
Für November 2011 war der Start der aktuellsten Tournee geplant. Aufgrund einer schweren Erkrankung Wolfgang Niedeckens wurde der Start der Tour auf Anfang Mai 2012 verschoben.[8][9][10]
Auslandsauftritte [Bearbeiten]
BAP ist im Laufe der bisher 35-jährigen Bandgeschichte in vielen Ländern der Welt aufgetreten. Nachdem sich die Bandmitglieder anfangs kaum vorstellen konnten, dass ihre kölschen Texte außerhalb des Rheinlandes verstanden würden, durften sie erleben, dass ihre Platten weit darüber hinaus gekauft wurden. Tourneen waren dadurch auch im Ausland möglich.
Die ersten Auftritte außerhalb Deutschlands waren im Dezember 1982 in der Schweiz (Basel und St.Gallen)[11] und bis Mitte der 1980er Jahre in Österreich, Luxemburg, Belgien und Dänemark (Roskilde-Festival). Seitdem gehören Auftritte in diesen Nachbarländern zum Bestandteil jeder Tournee.
Spätere Fernreisen wurden zumeist als Begleitung zu künstlerischen oder politischen Themen organisiert; häufig war nicht die komplette Gruppe unterwegs; manchmal auch nur Wolfgang Niedecken alleine oder in Begleitung von Musikern seiner Solo-Projekte:
Mit einigen Gästen tourte BAP im Oktober 1987 vier Wochen durch China. Acht Auftritte wurden in Peking, Shanghai und Kanton absolviert.[12]
Wolfgang Niedecken spielte 1987 auf Einladung der Kulturstiftung Casa de los tres Mundos (ein Projekt des Schauspielers Dietmar Schönherr, des Produzenten Peter Reichelt und des Kulturministers Ernesto Cardenal) mit seiner Complizen-Band in Nicaragua.
In ähnlicher Zusammensetzung spielten Wolfgang Niedecken & Complizen 1988 in Mosambik eine kleine Tour.
Die politischen Veränderungen in der Sowjetunion unter Gorbatschow machten es möglich, dass BAP im Mai 1989 je drei Konzerte in Moskau und Wolgograd gab.[13] Dort kamen die Musiker auch mit Fans aus der DDR ins Gespräch. Nachdem die BAP-Tour durch Ostdeutschland 1984 abgesagt wurde, war der Umweg über die UdSSR die einzige Möglichkeit, als DDR-Bürger mit der Band zu sprechen.
More info and other languages available at:
www.bap.de/start/musik/songtexte/titel/verdamp-lang-her --- www.youtube.com/watch?v=Ghi2xReyFYA&feature=related --- www.worldvision.de/unsere-arbeit-wie-wir-arbeiten-entwick... ---
Bap Colognian (Kölsch) pronunciation: [/bap/] is a German rock group. With ten albums reaching the number one in the German record charts, Bap is one of the most successful rock acts in their home country.
Nearly all of Bap's lyrics are written in Kölsch, the dialect of Cologne, or more precisely in a Kölsch-influenced derivation of Eifelplatt, a regional variant of the Ripuarian language spoken in the nearby rural Eifel. Niedecken's most prominent musical influences, especially early in his career, were Bob Dylan, the Kinks, Bruce Springsteen, the Rolling Stones, and Wolfgang Ambros.
The group was founded in 1976 under the name Wolfgang Niedecken's Bap in Cologne, Germany by Wolfgang Niedecken and Hans Heres. In 1981 they released their most famous song "Verdamp lang her" (English: Damn long time ago), in which Niedecken describes regrets he has about his relationship with his then recently deceased father. The band's name "BAP" derived from "BAPP", both, a play-on-words on the Kölsch word "Papp" (related to the German word Papa for dad), but pronounced differently, and Niedecken's then-times nickname. BAP ist eine Kölschrockband um den Frontmann Wolfgang Niedecken und gilt als eine der erfolgreichsten Rockbands deutscher Sprache. Von den 23 BAP-Alben erreichten 19 die Top 10, zehn wurden sogar Nummer 1 der Charts.Die Gruppe um Sänger und Songschreiber Wolfgang Niedecken besteht seit 1976. Die Band traf sich zu Beginn in wechselnder Besetzung, um „einen Kasten Bier leerzuproben“.[1] Der erste Auftritt erfolgte 1977 im Mariensaal in Köln-Nippes mit zwei akustischen Gitarren (Wolfgang Niedecken, Hans Heres) und Perkussion (Afro Bauermann). Das erste Album, Wolfgang Niedecken's BAP rockt andere kölsche Leeder. erschien 1979, die Band bestand zu dieser Zeit aus Wolfgang Niedecken, Hans „Honçe“ Heres, Wolfgang „Gröön“ Klever, Manfred „Schmal“ Boecker, Wolfgang „Wolli“ Boecker und Bernd Odenthal. Die zweite LP Affjetaut folgte 1980, wie die Debüt-Platte noch unter der Bezeichnung „Wolfgang Niedeckens BAP“, da Niedecken sich bereits als Solo-Künstler mit Gitarre und Mundharmonika als „Bob Dylan der Südstadt“ einen Namen gemacht hatte; beide Platten wurden noch beim Kölner Independent-Label Eigelstein Musikproduktion veröffentlicht.
Der Bandname BAP entstand aus Niedeckens Spitzname, der seinen Vater so nannte. Diese Aussprache entstammt der Herkunft der Familie aus Rheinland-Pfalz, und weil sie vom kölschen „Pap“ abwich, entstand so Niedeckens Spitzname.[2] Als ein erster Auftritt geplant wurde, für den mit einem Plakat geworben werden sollte, musste ein Bandname erdacht werden. Hans Heres schlug dem Veranstalter vor, „BAPP“ zu nehmen.[3] Da sich die Bandmitglieder aber einig waren, dass „BAPP“ – mit zwei „P“ geschrieben – auf der Bassdrum nicht gut aussah, wurde einfach ein „P“ gestrichen.[4]
Der musikalische und inhaltliche Stil der BAP-Songs wird wesentlich von Bob Dylan, den Kinks und den Rolling Stones geprägt. Auch Bruce Springsteen, mit dem Sänger Wolfgang Niedecken eine persönliche Freundschaft verbindet, gilt als wichtiger Orientierungspunkt für BAP. Verschiedene BAP-Lieder, vor allem melancholische (z. B. Helfe kann dir keiner, Paar Daach fröher) zeigen in den Arrangements und der Stimmung deutliche Ähnlichkeiten mit Stücken von Wolfgang Ambros, etwa von dessen Album 19 Class A Numbers. Die Texte beschäftigen sich oft mit gesellschaftlichen oder persönlichen Problemen.1979 fanden unter dem Bandnamen "Wolfgang Niedeckens BAP" erste Auftritte außerhalb von Köln und der näheren Umgebung statt; so zum Beispiel auch anlässlich der Bundesgartenschau 1979 in der Bonner Rheinaue.[5] Im Mai 1982 machte BAP ihre erste professionell organisierte Deutschlandtournee. Im Mittelpunkt standen Songs des aktuellen Albums Für Usszeschnigge, das 1981 als erstes beim Major-Label EMI-Electrola erschienen war. Für den Wechsel von Eigelstein zur EMI mussten BAP in der lokalen Kultur-Szene viel Kritik einstecken, wurden jedoch mit Platz 1 in den deutschen Album-Charts prompt belohnt.
Im Sommer 1982 folgten verschiedene Auftritte im Rahmen von Großveranstaltungen und Fernsehproduktionen: Rockpop In Concert für das ZDF in der Dortmunder Westfalenhalle 1, Demonstration gegen die Nachrüstung der NATO am 10. Juni 1982 (Zehnter Juni) auf den Bonner Rheinwiesen, Vorprogramm der Rolling Stones am 4. und 5. Juli 1982 im Müngersdorfer Stadion in Köln und als erste deutsche Band bei einem Festival des WDR-Rockpalast am 28. August 1982 auf der Loreley-Freilichtbühne.
Nach Erscheinen des vierten Albums Vun drinne noh drusse war die Band zwischen Oktober 1982 und Oktober 1983 sieben Monate lang unterwegs. Neben Deutschland standen auch Konzerte in Österreich, der Schweiz und den Benelux-Ländern auf dem Programm. Insgesamt wurden etwa 130 Auftritte gespielt. Die Tournee endete mit einem Konzert im Kölner „Stollwerck“. Das vom Abriss bedrohte Bürgerhaus Stollwerck erhielt die Einnahmen dieses Konzerts zur Finanzierung seiner weiteren Arbeit. Am 28. Mai 1983 spielte BAP auf einem Festival im niedersächsischen Schüttorf im Vorprogramm von Rod Stewart und am 22. Oktober 1983 auf einer weiteren Großdemonstration gegen die NATO-Nachrüstung im Bonner Hofgarten.
Für den Januar 1984 war – nach langen Verhandlungen mit der staatlichen Künstleragentur – eine Tournee mit 14 Konzerten in 13 Städten der DDR geplant. Im Vorfeld der Tour zeichnete das DDR-Fernsehen ein Interview mit Wolfgang Niedecken inklusive zweier Unplugged-Versionen von BAP-Liedern auf. Dieses wurde später jedoch sinnentstellend verkürzt gesendet. So entschloss sich Niedecken, einige politische Statements, die der Band wichtig waren, in einem eigenen Lied darzustellen. Es wurde als Deshalv spill’ mer he betitelt und erstmals auf dem letzten „West-Konzert“ vor der Tour in Wolfsburg gespielt. Als die Band bereits in Ost-Berlin im Hotel Unter den Linden war, gab es am Vorabend des ersten Konzerts heftige Auseinandersetzungen über dieses Lied mit der DDR-Seite. Als die Band sich weigerte, es von der Setlist zu nehmen, kam es zum Eklat. Die Tournee wurde abgebrochen, bevor das erste Konzert auf dem Boden der DDR gespielt werden konnte. In einer Sendung des DDR-Fernsehens war die Ansage eines Moderators während eines Konzerts im Berliner Palast der Republik zu sehen, zu dem BAP geladen war. Er nannte als Begründung ihrer Absage, die Band wolle „nicht unter dem Symbol der weißen Taube auf blauem Grund auftreten“.[6]
Die Tournee zum Album Zwesche Salzjebäck un Bier begann am 15. und 16. Juni 1984 mit zwei Konzerten im Archäologischen Park in Xanten. Sie wurden vom ZDF aufgezeichnet und später in einer Zusammenfassung gesendet. Die Tour dauerte bis zum Februar 1985 und übertraf von der Zuschauerresonanz her noch die von 1982/83.
Am 2. März 1986 begann in Lohmar bei Köln die Tournee Ahl Männer, aalglatt. BAP spielte zunächst einige Konzerte im ländlichen Raum, bevor die Band am 15. März 1986 in der Essener Grugahalle bei der 17. und letzten Rocknacht des WDR-Rockpalast auftrat. Die Rocknacht, bei der auch Jackson Browne und Big Country auftraten, wurde wie schon das Festival auf der Loreley 1982 via Eurovision von vielen europäischen Radio- und Fernsehstationen ausgestrahlt.
Von April bis Juli folgten zahlreiche weitere Konzerte. Wegen der anhaltenden Popularität wurden teilweise auch größere Hallen ausgewählt. So fanden die „Heimspiele“ der Kölner Band erstmals in der bis zu 8000 Zuschauer fassenden Kölner Sporthalle, der damals größten Veranstaltungshalle der Domstadt, statt. Bei dieser Tournee gab es mit Christian Schneider erstmals auf einer Tournee einen Gastmusiker, weil die zum Teil sehr komplexen Keyboard-Arrangements des neuen Albums live mit nur einem Keyboarder nicht zu realisieren gewesen wären. Schneider spielte neben Keyboards bei einigen Stücken auch Saxophon. Den letzten Auftritt der Tour absolvierte die Band am 26. Juli 1986; genau drei Monate nach der Atomreaktor-Katastrophe von Tschernobyl auf dem legendären Anti-WAAhnsinns-Festival gegen die Wiederaufbereitungsanlage von Wackersdorf in Burglengenfeld.
Nach Ende der Tournee 1986 legte BAP eine kreative Pause ein (u. a. bedingt durch bandinterne, künstlerische Meinungsverschiedenheiten), die Wolfgang Niedecken zur Veröffentlichung seines Albums Schlagzeiten und zu einigen Solo-Konzerten nutzte. BAP stand erst im September 1987 bei zwei Festivals wieder auf der Bühne, um sich auf eine Tournee durch China vorzubereiten. Diese Tournee ist im Buch BAP övver China dokumentiert.
Das Album Da Capo wurde von Oktober bis Dezember 1988 zunächst bei einer ausgedehnten Hallentournee präsentiert. Bei dieser Tournee legte BAP die Scheu vor den ganz großen Konzertarenen endgültig ab. So standen auch die Frankfurter Festhalle und die Münchener Olympiahalle auf dem Programm. Im Sommer 1989 folgten weitere Konzerte, teilweise auch im Rahmen von Festivals gemeinsam mit Joe Cocker. Eines dieser Events fand in der Berliner Waldbühne statt.
Auch die Tournee 1991 wurde in mehreren Teilen durchgeführt. Kurz nach der Vollendung der deutschen Einheit standen im Januar 1991 zunächst die ersten Konzerte der Band auf dem Gebiet der ehemaligen DDR auf dem Programm. Anschließend ging BAP in Westdeutschland auf Club-Tour und absolvierte eine Reihe von Auftritten in beschaulichem Rahmen, zumeist in kleinen Hallen. Das Konzert im Kölner E-Werk wurde aufgezeichnet und später auf dem Album Live – Affrocke veröffentlicht.
Im Mai und Juni 1991 folgte eine Tournee ausschließlich durch die größten deutschen Konzerthallen und bei verschiedenen Open-Air-Festivals. Als Gast bei den Konzerten trat Julian Dawson auf. Am 26. Januar 1994 startete die Tournee zum im August 1993 erschienenen Album Pik Sibbe. Nach wie vor war die Nachfrage in der BAP-Hochburg Köln groß, in einigen anderen Städten blieben die Zuschauerzahlen etwas hinter den Erwartungen zurück. Die folgende Tournee zum Album Amerika begann im November 1996. Der Tourneestart in Koblenz wurde für den WDR-Rockpalast mitgeschnitten und später im Fernsehen ausgestrahlt.
Mit dem Ausstieg von Bassist Steve Borg und von Gründungsmitglied Manfred „Schmal“ Boecker verließen zwei Musiker die Band, die BAP über viele Jahre mitgeprägt haben. 1999 stieg auch Gitarrist Klaus „Major“ Heuser aus, der während 19 Jahren Bandmitgliedschaft die überwiegende Zahl der Lieder komponierte. Außerdem verließ Keyboarder Alexander „Effendi“ Büchel die Firma BAP. Diese Abgänge und die darauf folgenden Neubesetzungen veränderten den musikalischen Ausdruck von BAP nachhaltig.
Zu den Gründen für den Ausstieg von Major sagt Wolfgang Niedecken rückblickend im März 2011:
„Der Major ist ein toller Gitarrist. Aber er wollte, dass BAP international ausgerichteten Radio-Pop spielt. Ich wollte beim Kölsch-Rock bleiben. Beide Positionen waren nicht vereinbar. Ich bin ihm dankbar, dass er selbst gegangen ist. Ich hätte ihn nämlich nie rausgeschmissen.[7]“
Als Neuzugang an den Keyboards stieg Michael Nass bei BAP ein, der zuvor in den 1980er Jahren in der DDR-Musikszene musikalisch sehr aktiv war, u. a. bei P 16 und später in Liselotte Rezniceks Frauenband Mona Lise. Gitarrist wurde Helmut Krumminga. Im Sommer 2001 gab BAP vor der eigentlichen Aff un zo-Tour ab Herbst 2001 zwei Vorabkonzerte, darunter das „Konzert an der toten Brücke“ (Soda-Brücke) in Euskirchen, das auch vom WDR aufgezeichnet und wenige Tage später in der Sendung Rockpalast gesendet wurde. Das Album selbst stieg wie der Vorgänger Tonfilm auf Platz 1 in die deutschen Charts ein.
Im Januar 2006 war die Kölnarena zwar anlässlich des Starts der Jubiläumskonzerte zum 30-jährigen Bestehen der Band mit 25.000 Zuschauern an zwei aufeinander folgenden Tagen fast ausverkauft. Bei anderen Auftritten hatte man sich von vorneherein durch die Wahl kleinerer Konzertorte angepasst.
Auch das im Mai 2008 erschienene Album Radio Pandora stieg auf Platz 1 in die deutschen Charts ein. Im Winter 2008 startete die Tournee dazu, am 2. Weihnachtstag gab es das Heimspiel in der Köln-Arena (Lanxess-Arena); sie dauerte (mit Unterbrechungen) bis zum Sommer 2009, wobei die Band von Anne de Wolff (Violine, Bratsche, Gesang) und teilweise von Rhani Krija (Percussion) begleitet wurde.
Für November 2011 war der Start der aktuellsten Tournee geplant. Aufgrund einer schweren Erkrankung Wolfgang Niedeckens wurde der Start der Tour auf Anfang Mai 2012 verschoben.[8][9][10]
Auslandsauftritte [Bearbeiten]
BAP ist im Laufe der bisher 35-jährigen Bandgeschichte in vielen Ländern der Welt aufgetreten. Nachdem sich die Bandmitglieder anfangs kaum vorstellen konnten, dass ihre kölschen Texte außerhalb des Rheinlandes verstanden würden, durften sie erleben, dass ihre Platten weit darüber hinaus gekauft wurden. Tourneen waren dadurch auch im Ausland möglich.
Die ersten Auftritte außerhalb Deutschlands waren im Dezember 1982 in der Schweiz (Basel und St.Gallen)[11] und bis Mitte der 1980er Jahre in Österreich, Luxemburg, Belgien und Dänemark (Roskilde-Festival). Seitdem gehören Auftritte in diesen Nachbarländern zum Bestandteil jeder Tournee.
Spätere Fernreisen wurden zumeist als Begleitung zu künstlerischen oder politischen Themen organisiert; häufig war nicht die komplette Gruppe unterwegs; manchmal auch nur Wolfgang Niedecken alleine oder in Begleitung von Musikern seiner Solo-Projekte:
Mit einigen Gästen tourte BAP im Oktober 1987 vier Wochen durch China. Acht Auftritte wurden in Peking, Shanghai und Kanton absolviert.[12]
Wolfgang Niedecken spielte 1987 auf Einladung der Kulturstiftung Casa de los tres Mundos (ein Projekt des Schauspielers Dietmar Schönherr, des Produzenten Peter Reichelt und des Kulturministers Ernesto Cardenal) mit seiner Complizen-Band in Nicaragua.
In ähnlicher Zusammensetzung spielten Wolfgang Niedecken & Complizen 1988 in Mosambik eine kleine Tour.
Die politischen Veränderungen in der Sowjetunion unter Gorbatschow machten es möglich, dass BAP im Mai 1989 je drei Konzerte in Moskau und Wolgograd gab.[13] Dort kamen die Musiker auch mit Fans aus der DDR ins Gespräch. Nachdem die BAP-Tour durch Ostdeutschland 1984 abgesagt wurde, war der Umweg über die UdSSR die einzige Möglichkeit, als DDR-Bürger mit der Band zu sprechen.
More info and other languages available at:
www.bap.de/start/musik/songtexte/titel/verdamp-lang-her --- www.youtube.com/watch?v=Ghi2xReyFYA&feature=related --- www.worldvision.de/unsere-arbeit-wie-wir-arbeiten-entwick... ---
Bap Colognian (Kölsch) pronunciation: [/bap/] is a German rock group. With ten albums reaching the number one in the German record charts, Bap is one of the most successful rock acts in their home country.
Nearly all of Bap's lyrics are written in Kölsch, the dialect of Cologne, or more precisely in a Kölsch-influenced derivation of Eifelplatt, a regional variant of the Ripuarian language spoken in the nearby rural Eifel. Niedecken's most prominent musical influences, especially early in his career, were Bob Dylan, the Kinks, Bruce Springsteen, the Rolling Stones, and Wolfgang Ambros.
The group was founded in 1976 under the name Wolfgang Niedecken's Bap in Cologne, Germany by Wolfgang Niedecken and Hans Heres. In 1981 they released their most famous song "Verdamp lang her" (English: Damn long time ago), in which Niedecken describes regrets he has about his relationship with his then recently deceased father. The band's name "BAP" derived from "BAPP", both, a play-on-words on the Kölsch word "Papp" (related to the German word Papa for dad), but pronounced differently, and Niedecken's then-times nickname. BAP ist eine Kölschrockband um den Frontmann Wolfgang Niedecken und gilt als eine der erfolgreichsten Rockbands deutscher Sprache. Von den 23 BAP-Alben erreichten 19 die Top 10, zehn wurden sogar Nummer 1 der Charts.Die Gruppe um Sänger und Songschreiber Wolfgang Niedecken besteht seit 1976. Die Band traf sich zu Beginn in wechselnder Besetzung, um „einen Kasten Bier leerzuproben“.[1] Der erste Auftritt erfolgte 1977 im Mariensaal in Köln-Nippes mit zwei akustischen Gitarren (Wolfgang Niedecken, Hans Heres) und Perkussion (Afro Bauermann). Das erste Album, Wolfgang Niedecken's BAP rockt andere kölsche Leeder. erschien 1979, die Band bestand zu dieser Zeit aus Wolfgang Niedecken, Hans „Honçe“ Heres, Wolfgang „Gröön“ Klever, Manfred „Schmal“ Boecker, Wolfgang „Wolli“ Boecker und Bernd Odenthal. Die zweite LP Affjetaut folgte 1980, wie die Debüt-Platte noch unter der Bezeichnung „Wolfgang Niedeckens BAP“, da Niedecken sich bereits als Solo-Künstler mit Gitarre und Mundharmonika als „Bob Dylan der Südstadt“ einen Namen gemacht hatte; beide Platten wurden noch beim Kölner Independent-Label Eigelstein Musikproduktion veröffentlicht.
Der Bandname BAP entstand aus Niedeckens Spitzname, der seinen Vater so nannte. Diese Aussprache entstammt der Herkunft der Familie aus Rheinland-Pfalz, und weil sie vom kölschen „Pap“ abwich, entstand so Niedeckens Spitzname.[2] Als ein erster Auftritt geplant wurde, für den mit einem Plakat geworben werden sollte, musste ein Bandname erdacht werden. Hans Heres schlug dem Veranstalter vor, „BAPP“ zu nehmen.[3] Da sich die Bandmitglieder aber einig waren, dass „BAPP“ – mit zwei „P“ geschrieben – auf der Bassdrum nicht gut aussah, wurde einfach ein „P“ gestrichen.[4]
Der musikalische und inhaltliche Stil der BAP-Songs wird wesentlich von Bob Dylan, den Kinks und den Rolling Stones geprägt. Auch Bruce Springsteen, mit dem Sänger Wolfgang Niedecken eine persönliche Freundschaft verbindet, gilt als wichtiger Orientierungspunkt für BAP. Verschiedene BAP-Lieder, vor allem melancholische (z. B. Helfe kann dir keiner, Paar Daach fröher) zeigen in den Arrangements und der Stimmung deutliche Ähnlichkeiten mit Stücken von Wolfgang Ambros, etwa von dessen Album 19 Class A Numbers. Die Texte beschäftigen sich oft mit gesellschaftlichen oder persönlichen Problemen.1979 fanden unter dem Bandnamen "Wolfgang Niedeckens BAP" erste Auftritte außerhalb von Köln und der näheren Umgebung statt; so zum Beispiel auch anlässlich der Bundesgartenschau 1979 in der Bonner Rheinaue.[5] Im Mai 1982 machte BAP ihre erste professionell organisierte Deutschlandtournee. Im Mittelpunkt standen Songs des aktuellen Albums Für Usszeschnigge, das 1981 als erstes beim Major-Label EMI-Electrola erschienen war. Für den Wechsel von Eigelstein zur EMI mussten BAP in der lokalen Kultur-Szene viel Kritik einstecken, wurden jedoch mit Platz 1 in den deutschen Album-Charts prompt belohnt.
Im Sommer 1982 folgten verschiedene Auftritte im Rahmen von Großveranstaltungen und Fernsehproduktionen: Rockpop In Concert für das ZDF in der Dortmunder Westfalenhalle 1, Demonstration gegen die Nachrüstung der NATO am 10. Juni 1982 (Zehnter Juni) auf den Bonner Rheinwiesen, Vorprogramm der Rolling Stones am 4. und 5. Juli 1982 im Müngersdorfer Stadion in Köln und als erste deutsche Band bei einem Festival des WDR-Rockpalast am 28. August 1982 auf der Loreley-Freilichtbühne.
Nach Erscheinen des vierten Albums Vun drinne noh drusse war die Band zwischen Oktober 1982 und Oktober 1983 sieben Monate lang unterwegs. Neben Deutschland standen auch Konzerte in Österreich, der Schweiz und den Benelux-Ländern auf dem Programm. Insgesamt wurden etwa 130 Auftritte gespielt. Die Tournee endete mit einem Konzert im Kölner „Stollwerck“. Das vom Abriss bedrohte Bürgerhaus Stollwerck erhielt die Einnahmen dieses Konzerts zur Finanzierung seiner weiteren Arbeit. Am 28. Mai 1983 spielte BAP auf einem Festival im niedersächsischen Schüttorf im Vorprogramm von Rod Stewart und am 22. Oktober 1983 auf einer weiteren Großdemonstration gegen die NATO-Nachrüstung im Bonner Hofgarten.
Für den Januar 1984 war – nach langen Verhandlungen mit der staatlichen Künstleragentur – eine Tournee mit 14 Konzerten in 13 Städten der DDR geplant. Im Vorfeld der Tour zeichnete das DDR-Fernsehen ein Interview mit Wolfgang Niedecken inklusive zweier Unplugged-Versionen von BAP-Liedern auf. Dieses wurde später jedoch sinnentstellend verkürzt gesendet. So entschloss sich Niedecken, einige politische Statements, die der Band wichtig waren, in einem eigenen Lied darzustellen. Es wurde als Deshalv spill’ mer he betitelt und erstmals auf dem letzten „West-Konzert“ vor der Tour in Wolfsburg gespielt. Als die Band bereits in Ost-Berlin im Hotel Unter den Linden war, gab es am Vorabend des ersten Konzerts heftige Auseinandersetzungen über dieses Lied mit der DDR-Seite. Als die Band sich weigerte, es von der Setlist zu nehmen, kam es zum Eklat. Die Tournee wurde abgebrochen, bevor das erste Konzert auf dem Boden der DDR gespielt werden konnte. In einer Sendung des DDR-Fernsehens war die Ansage eines Moderators während eines Konzerts im Berliner Palast der Republik zu sehen, zu dem BAP geladen war. Er nannte als Begründung ihrer Absage, die Band wolle „nicht unter dem Symbol der weißen Taube auf blauem Grund auftreten“.[6]
Die Tournee zum Album Zwesche Salzjebäck un Bier begann am 15. und 16. Juni 1984 mit zwei Konzerten im Archäologischen Park in Xanten. Sie wurden vom ZDF aufgezeichnet und später in einer Zusammenfassung gesendet. Die Tour dauerte bis zum Februar 1985 und übertraf von der Zuschauerresonanz her noch die von 1982/83.
Am 2. März 1986 begann in Lohmar bei Köln die Tournee Ahl Männer, aalglatt. BAP spielte zunächst einige Konzerte im ländlichen Raum, bevor die Band am 15. März 1986 in der Essener Grugahalle bei der 17. und letzten Rocknacht des WDR-Rockpalast auftrat. Die Rocknacht, bei der auch Jackson Browne und Big Country auftraten, wurde wie schon das Festival auf der Loreley 1982 via Eurovision von vielen europäischen Radio- und Fernsehstationen ausgestrahlt.
Von April bis Juli folgten zahlreiche weitere Konzerte. Wegen der anhaltenden Popularität wurden teilweise auch größere Hallen ausgewählt. So fanden die „Heimspiele“ der Kölner Band erstmals in der bis zu 8000 Zuschauer fassenden Kölner Sporthalle, der damals größten Veranstaltungshalle der Domstadt, statt. Bei dieser Tournee gab es mit Christian Schneider erstmals auf einer Tournee einen Gastmusiker, weil die zum Teil sehr komplexen Keyboard-Arrangements des neuen Albums live mit nur einem Keyboarder nicht zu realisieren gewesen wären. Schneider spielte neben Keyboards bei einigen Stücken auch Saxophon. Den letzten Auftritt der Tour absolvierte die Band am 26. Juli 1986; genau drei Monate nach der Atomreaktor-Katastrophe von Tschernobyl auf dem legendären Anti-WAAhnsinns-Festival gegen die Wiederaufbereitungsanlage von Wackersdorf in Burglengenfeld.
Nach Ende der Tournee 1986 legte BAP eine kreative Pause ein (u. a. bedingt durch bandinterne, künstlerische Meinungsverschiedenheiten), die Wolfgang Niedecken zur Veröffentlichung seines Albums Schlagzeiten und zu einigen Solo-Konzerten nutzte. BAP stand erst im September 1987 bei zwei Festivals wieder auf der Bühne, um sich auf eine Tournee durch China vorzubereiten. Diese Tournee ist im Buch BAP övver China dokumentiert.
Das Album Da Capo wurde von Oktober bis Dezember 1988 zunächst bei einer ausgedehnten Hallentournee präsentiert. Bei dieser Tournee legte BAP die Scheu vor den ganz großen Konzertarenen endgültig ab. So standen auch die Frankfurter Festhalle und die Münchener Olympiahalle auf dem Programm. Im Sommer 1989 folgten weitere Konzerte, teilweise auch im Rahmen von Festivals gemeinsam mit Joe Cocker. Eines dieser Events fand in der Berliner Waldbühne statt.
Auch die Tournee 1991 wurde in mehreren Teilen durchgeführt. Kurz nach der Vollendung der deutschen Einheit standen im Januar 1991 zunächst die ersten Konzerte der Band auf dem Gebiet der ehemaligen DDR auf dem Programm. Anschließend ging BAP in Westdeutschland auf Club-Tour und absolvierte eine Reihe von Auftritten in beschaulichem Rahmen, zumeist in kleinen Hallen. Das Konzert im Kölner E-Werk wurde aufgezeichnet und später auf dem Album Live – Affrocke veröffentlicht.
Im Mai und Juni 1991 folgte eine Tournee ausschließlich durch die größten deutschen Konzerthallen und bei verschiedenen Open-Air-Festivals. Als Gast bei den Konzerten trat Julian Dawson auf. Am 26. Januar 1994 startete die Tournee zum im August 1993 erschienenen Album Pik Sibbe. Nach wie vor war die Nachfrage in der BAP-Hochburg Köln groß, in einigen anderen Städten blieben die Zuschauerzahlen etwas hinter den Erwartungen zurück. Die folgende Tournee zum Album Amerika begann im November 1996. Der Tourneestart in Koblenz wurde für den WDR-Rockpalast mitgeschnitten und später im Fernsehen ausgestrahlt.
Mit dem Ausstieg von Bassist Steve Borg und von Gründungsmitglied Manfred „Schmal“ Boecker verließen zwei Musiker die Band, die BAP über viele Jahre mitgeprägt haben. 1999 stieg auch Gitarrist Klaus „Major“ Heuser aus, der während 19 Jahren Bandmitgliedschaft die überwiegende Zahl der Lieder komponierte. Außerdem verließ Keyboarder Alexander „Effendi“ Büchel die Firma BAP. Diese Abgänge und die darauf folgenden Neubesetzungen veränderten den musikalischen Ausdruck von BAP nachhaltig.
Zu den Gründen für den Ausstieg von Major sagt Wolfgang Niedecken rückblickend im März 2011:
„Der Major ist ein toller Gitarrist. Aber er wollte, dass BAP international ausgerichteten Radio-Pop spielt. Ich wollte beim Kölsch-Rock bleiben. Beide Positionen waren nicht vereinbar. Ich bin ihm dankbar, dass er selbst gegangen ist. Ich hätte ihn nämlich nie rausgeschmissen.[7]“
Als Neuzugang an den Keyboards stieg Michael Nass bei BAP ein, der zuvor in den 1980er Jahren in der DDR-Musikszene musikalisch sehr aktiv war, u. a. bei P 16 und später in Liselotte Rezniceks Frauenband Mona Lise. Gitarrist wurde Helmut Krumminga. Im Sommer 2001 gab BAP vor der eigentlichen Aff un zo-Tour ab Herbst 2001 zwei Vorabkonzerte, darunter das „Konzert an der toten Brücke“ (Soda-Brücke) in Euskirchen, das auch vom WDR aufgezeichnet und wenige Tage später in der Sendung Rockpalast gesendet wurde. Das Album selbst stieg wie der Vorgänger Tonfilm auf Platz 1 in die deutschen Charts ein.
Im Januar 2006 war die Kölnarena zwar anlässlich des Starts der Jubiläumskonzerte zum 30-jährigen Bestehen der Band mit 25.000 Zuschauern an zwei aufeinander folgenden Tagen fast ausverkauft. Bei anderen Auftritten hatte man sich von vorneherein durch die Wahl kleinerer Konzertorte angepasst.
Auch das im Mai 2008 erschienene Album Radio Pandora stieg auf Platz 1 in die deutschen Charts ein. Im Winter 2008 startete die Tournee dazu, am 2. Weihnachtstag gab es das Heimspiel in der Köln-Arena (Lanxess-Arena); sie dauerte (mit Unterbrechungen) bis zum Sommer 2009, wobei die Band von Anne de Wolff (Violine, Bratsche, Gesang) und teilweise von Rhani Krija (Percussion) begleitet wurde.
Für November 2011 war der Start der aktuellsten Tournee geplant. Aufgrund einer schweren Erkrankung Wolfgang Niedeckens wurde der Start der Tour auf Anfang Mai 2012 verschoben.[8][9][10]
Auslandsauftritte [Bearbeiten]
BAP ist im Laufe der bisher 35-jährigen Bandgeschichte in vielen Ländern der Welt aufgetreten. Nachdem sich die Bandmitglieder anfangs kaum vorstellen konnten, dass ihre kölschen Texte außerhalb des Rheinlandes verstanden würden, durften sie erleben, dass ihre Platten weit darüber hinaus gekauft wurden. Tourneen waren dadurch auch im Ausland möglich.
Die ersten Auftritte außerhalb Deutschlands waren im Dezember 1982 in der Schweiz (Basel und St.Gallen)[11] und bis Mitte der 1980er Jahre in Österreich, Luxemburg, Belgien und Dänemark (Roskilde-Festival). Seitdem gehören Auftritte in diesen Nachbarländern zum Bestandteil jeder Tournee.
Spätere Fernreisen wurden zumeist als Begleitung zu künstlerischen oder politischen Themen organisiert; häufig war nicht die komplette Gruppe unterwegs; manchmal auch nur Wolfgang Niedecken alleine oder in Begleitung von Musikern seiner Solo-Projekte:
Mit einigen Gästen tourte BAP im Oktober 1987 vier Wochen durch China. Acht Auftritte wurden in Peking, Shanghai und Kanton absolviert.[12]
Wolfgang Niedecken spielte 1987 auf Einladung der Kulturstiftung Casa de los tres Mundos (ein Projekt des Schauspielers Dietmar Schönherr, des Produzenten Peter Reichelt und des Kulturministers Ernesto Cardenal) mit seiner Complizen-Band in Nicaragua.
In ähnlicher Zusammensetzung spielten Wolfgang Niedecken & Complizen 1988 in Mosambik eine kleine Tour.
Die politischen Veränderungen in der Sowjetunion unter Gorbatschow machten es möglich, dass BAP im Mai 1989 je drei Konzerte in Moskau und Wolgograd gab.[13] Dort kamen die Musiker auch mit Fans aus der DDR ins Gespräch. Nachdem die BAP-Tour durch Ostdeutschland 1984 abgesagt wurde, war der Umweg über die UdSSR die einzige Möglichkeit, als DDR-Bürger mit der Band zu sprechen.
More info and other languages available at:
www.bap.de/start/musik/songtexte/titel/verdamp-lang-her --- www.youtube.com/watch?v=Ghi2xReyFYA&feature=related --- www.worldvision.de/unsere-arbeit-wie-wir-arbeiten-entwick... ---
Bap Colognian (Kölsch) pronunciation: [/bap/] is a German rock group. With ten albums reaching the number one in the German record charts, Bap is one of the most successful rock acts in their home country.
Nearly all of Bap's lyrics are written in Kölsch, the dialect of Cologne, or more precisely in a Kölsch-influenced derivation of Eifelplatt, a regional variant of the Ripuarian language spoken in the nearby rural Eifel. Niedecken's most prominent musical influences, especially early in his career, were Bob Dylan, the Kinks, Bruce Springsteen, the Rolling Stones, and Wolfgang Ambros.
The group was founded in 1976 under the name Wolfgang Niedecken's Bap in Cologne, Germany by Wolfgang Niedecken and Hans Heres. In 1981 they released their most famous song "Verdamp lang her" (English: Damn long time ago), in which Niedecken describes regrets he has about his relationship with his then recently deceased father. The band's name "BAP" derived from "BAPP", both, a play-on-words on the Kölsch word "Papp" (related to the German word Papa for dad), but pronounced differently, and Niedecken's then-times nickname. BAP ist eine Kölschrockband um den Frontmann Wolfgang Niedecken und gilt als eine der erfolgreichsten Rockbands deutscher Sprache. Von den 23 BAP-Alben erreichten 19 die Top 10, zehn wurden sogar Nummer 1 der Charts.Die Gruppe um Sänger und Songschreiber Wolfgang Niedecken besteht seit 1976. Die Band traf sich zu Beginn in wechselnder Besetzung, um „einen Kasten Bier leerzuproben“.[1] Der erste Auftritt erfolgte 1977 im Mariensaal in Köln-Nippes mit zwei akustischen Gitarren (Wolfgang Niedecken, Hans Heres) und Perkussion (Afro Bauermann). Das erste Album, Wolfgang Niedecken's BAP rockt andere kölsche Leeder. erschien 1979, die Band bestand zu dieser Zeit aus Wolfgang Niedecken, Hans „Honçe“ Heres, Wolfgang „Gröön“ Klever, Manfred „Schmal“ Boecker, Wolfgang „Wolli“ Boecker und Bernd Odenthal. Die zweite LP Affjetaut folgte 1980, wie die Debüt-Platte noch unter der Bezeichnung „Wolfgang Niedeckens BAP“, da Niedecken sich bereits als Solo-Künstler mit Gitarre und Mundharmonika als „Bob Dylan der Südstadt“ einen Namen gemacht hatte; beide Platten wurden noch beim Kölner Independent-Label Eigelstein Musikproduktion veröffentlicht.
Der Bandname BAP entstand aus Niedeckens Spitzname, der seinen Vater so nannte. Diese Aussprache entstammt der Herkunft der Familie aus Rheinland-Pfalz, und weil sie vom kölschen „Pap“ abwich, entstand so Niedeckens Spitzname.[2] Als ein erster Auftritt geplant wurde, für den mit einem Plakat geworben werden sollte, musste ein Bandname erdacht werden. Hans Heres schlug dem Veranstalter vor, „BAPP“ zu nehmen.[3] Da sich die Bandmitglieder aber einig waren, dass „BAPP“ – mit zwei „P“ geschrieben – auf der Bassdrum nicht gut aussah, wurde einfach ein „P“ gestrichen.[4]
Der musikalische und inhaltliche Stil der BAP-Songs wird wesentlich von Bob Dylan, den Kinks und den Rolling Stones geprägt. Auch Bruce Springsteen, mit dem Sänger Wolfgang Niedecken eine persönliche Freundschaft verbindet, gilt als wichtiger Orientierungspunkt für BAP. Verschiedene BAP-Lieder, vor allem melancholische (z. B. Helfe kann dir keiner, Paar Daach fröher) zeigen in den Arrangements und der Stimmung deutliche Ähnlichkeiten mit Stücken von Wolfgang Ambros, etwa von dessen Album 19 Class A Numbers. Die Texte beschäftigen sich oft mit gesellschaftlichen oder persönlichen Problemen.1979 fanden unter dem Bandnamen "Wolfgang Niedeckens BAP" erste Auftritte außerhalb von Köln und der näheren Umgebung statt; so zum Beispiel auch anlässlich der Bundesgartenschau 1979 in der Bonner Rheinaue.[5] Im Mai 1982 machte BAP ihre erste professionell organisierte Deutschlandtournee. Im Mittelpunkt standen Songs des aktuellen Albums Für Usszeschnigge, das 1981 als erstes beim Major-Label EMI-Electrola erschienen war. Für den Wechsel von Eigelstein zur EMI mussten BAP in der lokalen Kultur-Szene viel Kritik einstecken, wurden jedoch mit Platz 1 in den deutschen Album-Charts prompt belohnt.
Im Sommer 1982 folgten verschiedene Auftritte im Rahmen von Großveranstaltungen und Fernsehproduktionen: Rockpop In Concert für das ZDF in der Dortmunder Westfalenhalle 1, Demonstration gegen die Nachrüstung der NATO am 10. Juni 1982 (Zehnter Juni) auf den Bonner Rheinwiesen, Vorprogramm der Rolling Stones am 4. und 5. Juli 1982 im Müngersdorfer Stadion in Köln und als erste deutsche Band bei einem Festival des WDR-Rockpalast am 28. August 1982 auf der Loreley-Freilichtbühne.
Nach Erscheinen des vierten Albums Vun drinne noh drusse war die Band zwischen Oktober 1982 und Oktober 1983 sieben Monate lang unterwegs. Neben Deutschland standen auch Konzerte in Österreich, der Schweiz und den Benelux-Ländern auf dem Programm. Insgesamt wurden etwa 130 Auftritte gespielt. Die Tournee endete mit einem Konzert im Kölner „Stollwerck“. Das vom Abriss bedrohte Bürgerhaus Stollwerck erhielt die Einnahmen dieses Konzerts zur Finanzierung seiner weiteren Arbeit. Am 28. Mai 1983 spielte BAP auf einem Festival im niedersächsischen Schüttorf im Vorprogramm von Rod Stewart und am 22. Oktober 1983 auf einer weiteren Großdemonstration gegen die NATO-Nachrüstung im Bonner Hofgarten.
Für den Januar 1984 war – nach langen Verhandlungen mit der staatlichen Künstleragentur – eine Tournee mit 14 Konzerten in 13 Städten der DDR geplant. Im Vorfeld der Tour zeichnete das DDR-Fernsehen ein Interview mit Wolfgang Niedecken inklusive zweier Unplugged-Versionen von BAP-Liedern auf. Dieses wurde später jedoch sinnentstellend verkürzt gesendet. So entschloss sich Niedecken, einige politische Statements, die der Band wichtig waren, in einem eigenen Lied darzustellen. Es wurde als Deshalv spill’ mer he betitelt und erstmals auf dem letzten „West-Konzert“ vor der Tour in Wolfsburg gespielt. Als die Band bereits in Ost-Berlin im Hotel Unter den Linden war, gab es am Vorabend des ersten Konzerts heftige Auseinandersetzungen über dieses Lied mit der DDR-Seite. Als die Band sich weigerte, es von der Setlist zu nehmen, kam es zum Eklat. Die Tournee wurde abgebrochen, bevor das erste Konzert auf dem Boden der DDR gespielt werden konnte. In einer Sendung des DDR-Fernsehens war die Ansage eines Moderators während eines Konzerts im Berliner Palast der Republik zu sehen, zu dem BAP geladen war. Er nannte als Begründung ihrer Absage, die Band wolle „nicht unter dem Symbol der weißen Taube auf blauem Grund auftreten“.[6]
Die Tournee zum Album Zwesche Salzjebäck un Bier begann am 15. und 16. Juni 1984 mit zwei Konzerten im Archäologischen Park in Xanten. Sie wurden vom ZDF aufgezeichnet und später in einer Zusammenfassung gesendet. Die Tour dauerte bis zum Februar 1985 und übertraf von der Zuschauerresonanz her noch die von 1982/83.
Am 2. März 1986 begann in Lohmar bei Köln die Tournee Ahl Männer, aalglatt. BAP spielte zunächst einige Konzerte im ländlichen Raum, bevor die Band am 15. März 1986 in der Essener Grugahalle bei der 17. und letzten Rocknacht des WDR-Rockpalast auftrat. Die Rocknacht, bei der auch Jackson Browne und Big Country auftraten, wurde wie schon das Festival auf der Loreley 1982 via Eurovision von vielen europäischen Radio- und Fernsehstationen ausgestrahlt.
Von April bis Juli folgten zahlreiche weitere Konzerte. Wegen der anhaltenden Popularität wurden teilweise auch größere Hallen ausgewählt. So fanden die „Heimspiele“ der Kölner Band erstmals in der bis zu 8000 Zuschauer fassenden Kölner Sporthalle, der damals größten Veranstaltungshalle der Domstadt, statt. Bei dieser Tournee gab es mit Christian Schneider erstmals auf einer Tournee einen Gastmusiker, weil die zum Teil sehr komplexen Keyboard-Arrangements des neuen Albums live mit nur einem Keyboarder nicht zu realisieren gewesen wären. Schneider spielte neben Keyboards bei einigen Stücken auch Saxophon. Den letzten Auftritt der Tour absolvierte die Band am 26. Juli 1986; genau drei Monate nach der Atomreaktor-Katastrophe von Tschernobyl auf dem legendären Anti-WAAhnsinns-Festival gegen die Wiederaufbereitungsanlage von Wackersdorf in Burglengenfeld.
Nach Ende der Tournee 1986 legte BAP eine kreative Pause ein (u. a. bedingt durch bandinterne, künstlerische Meinungsverschiedenheiten), die Wolfgang Niedecken zur Veröffentlichung seines Albums Schlagzeiten und zu einigen Solo-Konzerten nutzte. BAP stand erst im September 1987 bei zwei Festivals wieder auf der Bühne, um sich auf eine Tournee durch China vorzubereiten. Diese Tournee ist im Buch BAP övver China dokumentiert.
Das Album Da Capo wurde von Oktober bis Dezember 1988 zunächst bei einer ausgedehnten Hallentournee präsentiert. Bei dieser Tournee legte BAP die Scheu vor den ganz großen Konzertarenen endgültig ab. So standen auch die Frankfurter Festhalle und die Münchener Olympiahalle auf dem Programm. Im Sommer 1989 folgten weitere Konzerte, teilweise auch im Rahmen von Festivals gemeinsam mit Joe Cocker. Eines dieser Events fand in der Berliner Waldbühne statt.
Auch die Tournee 1991 wurde in mehreren Teilen durchgeführt. Kurz nach der Vollendung der deutschen Einheit standen im Januar 1991 zunächst die ersten Konzerte der Band auf dem Gebiet der ehemaligen DDR auf dem Programm. Anschließend ging BAP in Westdeutschland auf Club-Tour und absolvierte eine Reihe von Auftritten in beschaulichem Rahmen, zumeist in kleinen Hallen. Das Konzert im Kölner E-Werk wurde aufgezeichnet und später auf dem Album Live – Affrocke veröffentlicht.
Im Mai und Juni 1991 folgte eine Tournee ausschließlich durch die größten deutschen Konzerthallen und bei verschiedenen Open-Air-Festivals. Als Gast bei den Konzerten trat Julian Dawson auf. Am 26. Januar 1994 startete die Tournee zum im August 1993 erschienenen Album Pik Sibbe. Nach wie vor war die Nachfrage in der BAP-Hochburg Köln groß, in einigen anderen Städten blieben die Zuschauerzahlen etwas hinter den Erwartungen zurück. Die folgende Tournee zum Album Amerika begann im November 1996. Der Tourneestart in Koblenz wurde für den WDR-Rockpalast mitgeschnitten und später im Fernsehen ausgestrahlt.
Mit dem Ausstieg von Bassist Steve Borg und von Gründungsmitglied Manfred „Schmal“ Boecker verließen zwei Musiker die Band, die BAP über viele Jahre mitgeprägt haben. 1999 stieg auch Gitarrist Klaus „Major“ Heuser aus, der während 19 Jahren Bandmitgliedschaft die überwiegende Zahl der Lieder komponierte. Außerdem verließ Keyboarder Alexander „Effendi“ Büchel die Firma BAP. Diese Abgänge und die darauf folgenden Neubesetzungen veränderten den musikalischen Ausdruck von BAP nachhaltig.
Zu den Gründen für den Ausstieg von Major sagt Wolfgang Niedecken rückblickend im März 2011:
„Der Major ist ein toller Gitarrist. Aber er wollte, dass BAP international ausgerichteten Radio-Pop spielt. Ich wollte beim Kölsch-Rock bleiben. Beide Positionen waren nicht vereinbar. Ich bin ihm dankbar, dass er selbst gegangen ist. Ich hätte ihn nämlich nie rausgeschmissen.[7]“
Als Neuzugang an den Keyboards stieg Michael Nass bei BAP ein, der zuvor in den 1980er Jahren in der DDR-Musikszene musikalisch sehr aktiv war, u. a. bei P 16 und später in Liselotte Rezniceks Frauenband Mona Lise. Gitarrist wurde Helmut Krumminga. Im Sommer 2001 gab BAP vor der eigentlichen Aff un zo-Tour ab Herbst 2001 zwei Vorabkonzerte, darunter das „Konzert an der toten Brücke“ (Soda-Brücke) in Euskirchen, das auch vom WDR aufgezeichnet und wenige Tage später in der Sendung Rockpalast gesendet wurde. Das Album selbst stieg wie der Vorgänger Tonfilm auf Platz 1 in die deutschen Charts ein.
Im Januar 2006 war die Kölnarena zwar anlässlich des Starts der Jubiläumskonzerte zum 30-jährigen Bestehen der Band mit 25.000 Zuschauern an zwei aufeinander folgenden Tagen fast ausverkauft. Bei anderen Auftritten hatte man sich von vorneherein durch die Wahl kleinerer Konzertorte angepasst.
Auch das im Mai 2008 erschienene Album Radio Pandora stieg auf Platz 1 in die deutschen Charts ein. Im Winter 2008 startete die Tournee dazu, am 2. Weihnachtstag gab es das Heimspiel in der Köln-Arena (Lanxess-Arena); sie dauerte (mit Unterbrechungen) bis zum Sommer 2009, wobei die Band von Anne de Wolff (Violine, Bratsche, Gesang) und teilweise von Rhani Krija (Percussion) begleitet wurde.
Für November 2011 war der Start der aktuellsten Tournee geplant. Aufgrund einer schweren Erkrankung Wolfgang Niedeckens wurde der Start der Tour auf Anfang Mai 2012 verschoben.[8][9][10]
Auslandsauftritte [Bearbeiten]
BAP ist im Laufe der bisher 35-jährigen Bandgeschichte in vielen Ländern der Welt aufgetreten. Nachdem sich die Bandmitglieder anfangs kaum vorstellen konnten, dass ihre kölschen Texte außerhalb des Rheinlandes verstanden würden, durften sie erleben, dass ihre Platten weit darüber hinaus gekauft wurden. Tourneen waren dadurch auch im Ausland möglich.
Die ersten Auftritte außerhalb Deutschlands waren im Dezember 1982 in der Schweiz (Basel und St.Gallen)[11] und bis Mitte der 1980er Jahre in Österreich, Luxemburg, Belgien und Dänemark (Roskilde-Festival). Seitdem gehören Auftritte in diesen Nachbarländern zum Bestandteil jeder Tournee.
Spätere Fernreisen wurden zumeist als Begleitung zu künstlerischen oder politischen Themen organisiert; häufig war nicht die komplette Gruppe unterwegs; manchmal auch nur Wolfgang Niedecken alleine oder in Begleitung von Musikern seiner Solo-Projekte:
Mit einigen Gästen tourte BAP im Oktober 1987 vier Wochen durch China. Acht Auftritte wurden in Peking, Shanghai und Kanton absolviert.[12]
Wolfgang Niedecken spielte 1987 auf Einladung der Kulturstiftung Casa de los tres Mundos (ein Projekt des Schauspielers Dietmar Schönherr, des Produzenten Peter Reichelt und des Kulturministers Ernesto Cardenal) mit seiner Complizen-Band in Nicaragua.
In ähnlicher Zusammensetzung spielten Wolfgang Niedecken & Complizen 1988 in Mosambik eine kleine Tour.
Die politischen Veränderungen in der Sowjetunion unter Gorbatschow machten es möglich, dass BAP im Mai 1989 je drei Konzerte in Moskau und Wolgograd gab.[13] Dort kamen die Musiker auch mit Fans aus der DDR ins Gespräch. Nachdem die BAP-Tour durch Ostdeutschland 1984 abgesagt wurde, war der Umweg über die UdSSR die einzige Möglichkeit, als DDR-Bürger mit der Band zu sprechen.
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www.bap.de/start/musik/songtexte/titel/verdamp-lang-her --- www.youtube.com/watch?v=Ghi2xReyFYA&feature=related --- www.worldvision.de/unsere-arbeit-wie-wir-arbeiten-entwick... ---
Bap Colognian (Kölsch) pronunciation: [/bap/] is a German rock group. With ten albums reaching the number one in the German record charts, Bap is one of the most successful rock acts in their home country.
Nearly all of Bap's lyrics are written in Kölsch, the dialect of Cologne, or more precisely in a Kölsch-influenced derivation of Eifelplatt, a regional variant of the Ripuarian language spoken in the nearby rural Eifel. Niedecken's most prominent musical influences, especially early in his career, were Bob Dylan, the Kinks, Bruce Springsteen, the Rolling Stones, and Wolfgang Ambros.
The group was founded in 1976 under the name Wolfgang Niedecken's Bap in Cologne, Germany by Wolfgang Niedecken and Hans Heres. In 1981 they released their most famous song "Verdamp lang her" (English: Damn long time ago), in which Niedecken describes regrets he has about his relationship with his then recently deceased father. The band's name "BAP" derived from "BAPP", both, a play-on-words on the Kölsch word "Papp" (related to the German word Papa for dad), but pronounced differently, and Niedecken's then-times nickname. BAP ist eine Kölschrockband um den Frontmann Wolfgang Niedecken und gilt als eine der erfolgreichsten Rockbands deutscher Sprache. Von den 23 BAP-Alben erreichten 19 die Top 10, zehn wurden sogar Nummer 1 der Charts.Die Gruppe um Sänger und Songschreiber Wolfgang Niedecken besteht seit 1976. Die Band traf sich zu Beginn in wechselnder Besetzung, um „einen Kasten Bier leerzuproben“.[1] Der erste Auftritt erfolgte 1977 im Mariensaal in Köln-Nippes mit zwei akustischen Gitarren (Wolfgang Niedecken, Hans Heres) und Perkussion (Afro Bauermann). Das erste Album, Wolfgang Niedecken's BAP rockt andere kölsche Leeder. erschien 1979, die Band bestand zu dieser Zeit aus Wolfgang Niedecken, Hans „Honçe“ Heres, Wolfgang „Gröön“ Klever, Manfred „Schmal“ Boecker, Wolfgang „Wolli“ Boecker und Bernd Odenthal. Die zweite LP Affjetaut folgte 1980, wie die Debüt-Platte noch unter der Bezeichnung „Wolfgang Niedeckens BAP“, da Niedecken sich bereits als Solo-Künstler mit Gitarre und Mundharmonika als „Bob Dylan der Südstadt“ einen Namen gemacht hatte; beide Platten wurden noch beim Kölner Independent-Label Eigelstein Musikproduktion veröffentlicht.
Der Bandname BAP entstand aus Niedeckens Spitzname, der seinen Vater so nannte. Diese Aussprache entstammt der Herkunft der Familie aus Rheinland-Pfalz, und weil sie vom kölschen „Pap“ abwich, entstand so Niedeckens Spitzname.[2] Als ein erster Auftritt geplant wurde, für den mit einem Plakat geworben werden sollte, musste ein Bandname erdacht werden. Hans Heres schlug dem Veranstalter vor, „BAPP“ zu nehmen.[3] Da sich die Bandmitglieder aber einig waren, dass „BAPP“ – mit zwei „P“ geschrieben – auf der Bassdrum nicht gut aussah, wurde einfach ein „P“ gestrichen.[4]
Der musikalische und inhaltliche Stil der BAP-Songs wird wesentlich von Bob Dylan, den Kinks und den Rolling Stones geprägt. Auch Bruce Springsteen, mit dem Sänger Wolfgang Niedecken eine persönliche Freundschaft verbindet, gilt als wichtiger Orientierungspunkt für BAP. Verschiedene BAP-Lieder, vor allem melancholische (z. B. Helfe kann dir keiner, Paar Daach fröher) zeigen in den Arrangements und der Stimmung deutliche Ähnlichkeiten mit Stücken von Wolfgang Ambros, etwa von dessen Album 19 Class A Numbers. Die Texte beschäftigen sich oft mit gesellschaftlichen oder persönlichen Problemen.1979 fanden unter dem Bandnamen "Wolfgang Niedeckens BAP" erste Auftritte außerhalb von Köln und der näheren Umgebung statt; so zum Beispiel auch anlässlich der Bundesgartenschau 1979 in der Bonner Rheinaue.[5] Im Mai 1982 machte BAP ihre erste professionell organisierte Deutschlandtournee. Im Mittelpunkt standen Songs des aktuellen Albums Für Usszeschnigge, das 1981 als erstes beim Major-Label EMI-Electrola erschienen war. Für den Wechsel von Eigelstein zur EMI mussten BAP in der lokalen Kultur-Szene viel Kritik einstecken, wurden jedoch mit Platz 1 in den deutschen Album-Charts prompt belohnt.
Im Sommer 1982 folgten verschiedene Auftritte im Rahmen von Großveranstaltungen und Fernsehproduktionen: Rockpop In Concert für das ZDF in der Dortmunder Westfalenhalle 1, Demonstration gegen die Nachrüstung der NATO am 10. Juni 1982 (Zehnter Juni) auf den Bonner Rheinwiesen, Vorprogramm der Rolling Stones am 4. und 5. Juli 1982 im Müngersdorfer Stadion in Köln und als erste deutsche Band bei einem Festival des WDR-Rockpalast am 28. August 1982 auf der Loreley-Freilichtbühne.
Nach Erscheinen des vierten Albums Vun drinne noh drusse war die Band zwischen Oktober 1982 und Oktober 1983 sieben Monate lang unterwegs. Neben Deutschland standen auch Konzerte in Österreich, der Schweiz und den Benelux-Ländern auf dem Programm. Insgesamt wurden etwa 130 Auftritte gespielt. Die Tournee endete mit einem Konzert im Kölner „Stollwerck“. Das vom Abriss bedrohte Bürgerhaus Stollwerck erhielt die Einnahmen dieses Konzerts zur Finanzierung seiner weiteren Arbeit. Am 28. Mai 1983 spielte BAP auf einem Festival im niedersächsischen Schüttorf im Vorprogramm von Rod Stewart und am 22. Oktober 1983 auf einer weiteren Großdemonstration gegen die NATO-Nachrüstung im Bonner Hofgarten.
Für den Januar 1984 war – nach langen Verhandlungen mit der staatlichen Künstleragentur – eine Tournee mit 14 Konzerten in 13 Städten der DDR geplant. Im Vorfeld der Tour zeichnete das DDR-Fernsehen ein Interview mit Wolfgang Niedecken inklusive zweier Unplugged-Versionen von BAP-Liedern auf. Dieses wurde später jedoch sinnentstellend verkürzt gesendet. So entschloss sich Niedecken, einige politische Statements, die der Band wichtig waren, in einem eigenen Lied darzustellen. Es wurde als Deshalv spill’ mer he betitelt und erstmals auf dem letzten „West-Konzert“ vor der Tour in Wolfsburg gespielt. Als die Band bereits in Ost-Berlin im Hotel Unter den Linden war, gab es am Vorabend des ersten Konzerts heftige Auseinandersetzungen über dieses Lied mit der DDR-Seite. Als die Band sich weigerte, es von der Setlist zu nehmen, kam es zum Eklat. Die Tournee wurde abgebrochen, bevor das erste Konzert auf dem Boden der DDR gespielt werden konnte. In einer Sendung des DDR-Fernsehens war die Ansage eines Moderators während eines Konzerts im Berliner Palast der Republik zu sehen, zu dem BAP geladen war. Er nannte als Begründung ihrer Absage, die Band wolle „nicht unter dem Symbol der weißen Taube auf blauem Grund auftreten“.[6]
Die Tournee zum Album Zwesche Salzjebäck un Bier begann am 15. und 16. Juni 1984 mit zwei Konzerten im Archäologischen Park in Xanten. Sie wurden vom ZDF aufgezeichnet und später in einer Zusammenfassung gesendet. Die Tour dauerte bis zum Februar 1985 und übertraf von der Zuschauerresonanz her noch die von 1982/83.
Am 2. März 1986 begann in Lohmar bei Köln die Tournee Ahl Männer, aalglatt. BAP spielte zunächst einige Konzerte im ländlichen Raum, bevor die Band am 15. März 1986 in der Essener Grugahalle bei der 17. und letzten Rocknacht des WDR-Rockpalast auftrat. Die Rocknacht, bei der auch Jackson Browne und Big Country auftraten, wurde wie schon das Festival auf der Loreley 1982 via Eurovision von vielen europäischen Radio- und Fernsehstationen ausgestrahlt.
Von April bis Juli folgten zahlreiche weitere Konzerte. Wegen der anhaltenden Popularität wurden teilweise auch größere Hallen ausgewählt. So fanden die „Heimspiele“ der Kölner Band erstmals in der bis zu 8000 Zuschauer fassenden Kölner Sporthalle, der damals größten Veranstaltungshalle der Domstadt, statt. Bei dieser Tournee gab es mit Christian Schneider erstmals auf einer Tournee einen Gastmusiker, weil die zum Teil sehr komplexen Keyboard-Arrangements des neuen Albums live mit nur einem Keyboarder nicht zu realisieren gewesen wären. Schneider spielte neben Keyboards bei einigen Stücken auch Saxophon. Den letzten Auftritt der Tour absolvierte die Band am 26. Juli 1986; genau drei Monate nach der Atomreaktor-Katastrophe von Tschernobyl auf dem legendären Anti-WAAhnsinns-Festival gegen die Wiederaufbereitungsanlage von Wackersdorf in Burglengenfeld.
Nach Ende der Tournee 1986 legte BAP eine kreative Pause ein (u. a. bedingt durch bandinterne, künstlerische Meinungsverschiedenheiten), die Wolfgang Niedecken zur Veröffentlichung seines Albums Schlagzeiten und zu einigen Solo-Konzerten nutzte. BAP stand erst im September 1987 bei zwei Festivals wieder auf der Bühne, um sich auf eine Tournee durch China vorzubereiten. Diese Tournee ist im Buch BAP övver China dokumentiert.
Das Album Da Capo wurde von Oktober bis Dezember 1988 zunächst bei einer ausgedehnten Hallentournee präsentiert. Bei dieser Tournee legte BAP die Scheu vor den ganz großen Konzertarenen endgültig ab. So standen auch die Frankfurter Festhalle und die Münchener Olympiahalle auf dem Programm. Im Sommer 1989 folgten weitere Konzerte, teilweise auch im Rahmen von Festivals gemeinsam mit Joe Cocker. Eines dieser Events fand in der Berliner Waldbühne statt.
Auch die Tournee 1991 wurde in mehreren Teilen durchgeführt. Kurz nach der Vollendung der deutschen Einheit standen im Januar 1991 zunächst die ersten Konzerte der Band auf dem Gebiet der ehemaligen DDR auf dem Programm. Anschließend ging BAP in Westdeutschland auf Club-Tour und absolvierte eine Reihe von Auftritten in beschaulichem Rahmen, zumeist in kleinen Hallen. Das Konzert im Kölner E-Werk wurde aufgezeichnet und später auf dem Album Live – Affrocke veröffentlicht.
Im Mai und Juni 1991 folgte eine Tournee ausschließlich durch die größten deutschen Konzerthallen und bei verschiedenen Open-Air-Festivals. Als Gast bei den Konzerten trat Julian Dawson auf. Am 26. Januar 1994 startete die Tournee zum im August 1993 erschienenen Album Pik Sibbe. Nach wie vor war die Nachfrage in der BAP-Hochburg Köln groß, in einigen anderen Städten blieben die Zuschauerzahlen etwas hinter den Erwartungen zurück. Die folgende Tournee zum Album Amerika begann im November 1996. Der Tourneestart in Koblenz wurde für den WDR-Rockpalast mitgeschnitten und später im Fernsehen ausgestrahlt.
Mit dem Ausstieg von Bassist Steve Borg und von Gründungsmitglied Manfred „Schmal“ Boecker verließen zwei Musiker die Band, die BAP über viele Jahre mitgeprägt haben. 1999 stieg auch Gitarrist Klaus „Major“ Heuser aus, der während 19 Jahren Bandmitgliedschaft die überwiegende Zahl der Lieder komponierte. Außerdem verließ Keyboarder Alexander „Effendi“ Büchel die Firma BAP. Diese Abgänge und die darauf folgenden Neubesetzungen veränderten den musikalischen Ausdruck von BAP nachhaltig.
Zu den Gründen für den Ausstieg von Major sagt Wolfgang Niedecken rückblickend im März 2011:
„Der Major ist ein toller Gitarrist. Aber er wollte, dass BAP international ausgerichteten Radio-Pop spielt. Ich wollte beim Kölsch-Rock bleiben. Beide Positionen waren nicht vereinbar. Ich bin ihm dankbar, dass er selbst gegangen ist. Ich hätte ihn nämlich nie rausgeschmissen.[7]“
Als Neuzugang an den Keyboards stieg Michael Nass bei BAP ein, der zuvor in den 1980er Jahren in der DDR-Musikszene musikalisch sehr aktiv war, u. a. bei P 16 und später in Liselotte Rezniceks Frauenband Mona Lise. Gitarrist wurde Helmut Krumminga. Im Sommer 2001 gab BAP vor der eigentlichen Aff un zo-Tour ab Herbst 2001 zwei Vorabkonzerte, darunter das „Konzert an der toten Brücke“ (Soda-Brücke) in Euskirchen, das auch vom WDR aufgezeichnet und wenige Tage später in der Sendung Rockpalast gesendet wurde. Das Album selbst stieg wie der Vorgänger Tonfilm auf Platz 1 in die deutschen Charts ein.
Im Januar 2006 war die Kölnarena zwar anlässlich des Starts der Jubiläumskonzerte zum 30-jährigen Bestehen der Band mit 25.000 Zuschauern an zwei aufeinander folgenden Tagen fast ausverkauft. Bei anderen Auftritten hatte man sich von vorneherein durch die Wahl kleinerer Konzertorte angepasst.
Auch das im Mai 2008 erschienene Album Radio Pandora stieg auf Platz 1 in die deutschen Charts ein. Im Winter 2008 startete die Tournee dazu, am 2. Weihnachtstag gab es das Heimspiel in der Köln-Arena (Lanxess-Arena); sie dauerte (mit Unterbrechungen) bis zum Sommer 2009, wobei die Band von Anne de Wolff (Violine, Bratsche, Gesang) und teilweise von Rhani Krija (Percussion) begleitet wurde.
Für November 2011 war der Start der aktuellsten Tournee geplant. Aufgrund einer schweren Erkrankung Wolfgang Niedeckens wurde der Start der Tour auf Anfang Mai 2012 verschoben.[8][9][10]
Auslandsauftritte [Bearbeiten]
BAP ist im Laufe der bisher 35-jährigen Bandgeschichte in vielen Ländern der Welt aufgetreten. Nachdem sich die Bandmitglieder anfangs kaum vorstellen konnten, dass ihre kölschen Texte außerhalb des Rheinlandes verstanden würden, durften sie erleben, dass ihre Platten weit darüber hinaus gekauft wurden. Tourneen waren dadurch auch im Ausland möglich.
Die ersten Auftritte außerhalb Deutschlands waren im Dezember 1982 in der Schweiz (Basel und St.Gallen)[11] und bis Mitte der 1980er Jahre in Österreich, Luxemburg, Belgien und Dänemark (Roskilde-Festival). Seitdem gehören Auftritte in diesen Nachbarländern zum Bestandteil jeder Tournee.
Spätere Fernreisen wurden zumeist als Begleitung zu künstlerischen oder politischen Themen organisiert; häufig war nicht die komplette Gruppe unterwegs; manchmal auch nur Wolfgang Niedecken alleine oder in Begleitung von Musikern seiner Solo-Projekte:
Mit einigen Gästen tourte BAP im Oktober 1987 vier Wochen durch China. Acht Auftritte wurden in Peking, Shanghai und Kanton absolviert.[12]
Wolfgang Niedecken spielte 1987 auf Einladung der Kulturstiftung Casa de los tres Mundos (ein Projekt des Schauspielers Dietmar Schönherr, des Produzenten Peter Reichelt und des Kulturministers Ernesto Cardenal) mit seiner Complizen-Band in Nicaragua.
In ähnlicher Zusammensetzung spielten Wolfgang Niedecken & Complizen 1988 in Mosambik eine kleine Tour.
Die politischen Veränderungen in der Sowjetunion unter Gorbatschow machten es möglich, dass BAP im Mai 1989 je drei Konzerte in Moskau und Wolgograd gab.[13] Dort kamen die Musiker auch mit Fans aus der DDR ins Gespräch. Nachdem die BAP-Tour durch Ostdeutschland 1984 abgesagt wurde, war der Umweg über die UdSSR die einzige Möglichkeit, als DDR-Bürger mit der Band zu sprechen.
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Schweiz / Berner Oberland - Eiger, Mönch und Jungfrau
seen from Morgenberghorn. In the foreground you can see the Saxettal (Saxet valley).
gesehen vom Morgenberghorn. Im Vordergrund sieht man das Saxettal.
The Morgenberghorn is a mountain of the Bernese Alps, overlooking Lake Thun in the Bernese Oberland. It lies at the northern end of the chain between the valleys of Frutigen and Lauterbrunnen, north of the Schwalmere.
(Wikipedia)
The Eiger (German pronunciation: [ˈaɪ̯ɡɐ]) is a 3,967-metre (13,015 ft) mountain of the Bernese Alps, overlooking Grindelwald and Lauterbrunnen in the Bernese Oberland of Switzerland, just north of the main watershed and border with Valais. It is the easternmost peak of a ridge crest that extends across the Mönch to the Jungfrau at 4,158 m (13,642 ft), constituting one of the most emblematic sights of the Swiss Alps. While the northern side of the mountain rises more than 3,000 m (10,000 ft) above the two valleys of Grindelwald and Lauterbrunnen, the southern side faces the large glaciers of the Jungfrau-Aletsch area, the most glaciated region in the Alps. The most notable feature of the Eiger is its nearly 1,800-metre-high (5,900 ft) north face of rock and ice, named Eiger-Nordwand, Eigerwand or just Nordwand, which is the biggest north face in the Alps.] This huge face towers over the resort of Kleine Scheidegg at its base, on the eponymous pass connecting the two valleys.
The first ascent of the Eiger was made by Swiss guides Christian Almer and Peter Bohren and Irishman Charles Barrington, who climbed the west flank on August 11, 1858. The north face, the "last problem" of the Alps, considered amongst the most challenging and dangerous ascents, was first climbed in 1938 by an Austrian-German expedition.The Eiger has been highly publicized for the many tragedies involving climbing expeditions. Since 1935, at least 64 climbers have died attempting the north face, earning it the German nickname Mordwand, literally "murder(ous) wall"—a pun on its correct title of Nordwand (North Wall).
Although the summit of the Eiger can be reached by experienced climbers only, a railway tunnel runs inside the mountain, and two internal stations provide easy access to viewing-windows carved into the rock face. They are both part of the Jungfrau Railway line, running from Kleine Scheidegg to the Jungfraujoch, between the Mönch and the Jungfrau, at the highest railway station in Europe. The two stations within the Eiger are Eigerwand (behind the north face) and Eismeer (behind the south face), at around 3,000 metres. The Eigerwand station has not been regularly served since 2016.
Etymology
The first mention of Eiger, appearing as "mons Egere", was found in a property sale document of 1252, but there is no clear indication of how exactly the peak gained its name. The three mountains of the ridge are commonly referred to as the Virgin (German: Jungfrau – translates to "virgin" or "maiden"), the Monk (Mönch), and the Ogre (Eiger; the standard German word for ogre is Oger). The name has been linked to the Latin term acer, meaning "sharp" or "pointed".
Geographic setting and description
The Eiger is located above the Lauterbrunnen Valley to the west and Grindelwald to the north in the Bernese Oberland region of the canton of Bern. It forms a renowned mountain range of the Bernese Alps together with its two companions: the Jungfrau (4,158 m (13,642 ft)) about 5.6 kilometres (3.5 mi) southwest of it and the Mönch (4,107 m (13,474 ft)) about in the middle of them. The nearest settlements are Grindelwald, Lauterbrunnen (795 m (2,608 ft)) and Wengen (1,274 m (4,180 ft)). The Eiger has three faces: north (or more precisely NNW), east (or more precisely ESE), and west (or more precisely WSW). The northeastern ridge from the summit to the Ostegg (lit.: eastern corner, 2,709 m (8,888 ft)), called Mittellegi, is the longest on the Eiger. The north face overlooks the gently rising Alpine meadow between Grindelwald (943 m (3,094 ft)) and Kleine Scheidegg (2,061 m (6,762 ft)), a mountain railways junction and a pass, which can be reached from both sides, Grindelwald and Lauterbrunnen/Wengen – by foot or train.
Politically, the Eiger (and its summit) belongs to the Bernese municipalities of Grindelwald and Lauterbrunnen. The Kleine Scheidegg (literally, the small parting corner) connects the Männlichen-Tschuggen range with the western ridge of the Eiger. The Eiger does not properly form part of the main chain of the Bernese Alps, which borders the canton of Valais and forms the watershed between the Rhine and the Rhône, but constitutes a huge limestone buttress, projecting from the crystalline basement of the Mönch across the Eigerjoch. Consequently, all sides of the Eiger feed finally the same river, namely the Lütschine.
Eiger's water is connected through the Weisse Lütschine (the white one) in the Lauterbrunnen Valley on the west side (southwestern face of the Eiger), and through the Schwarze Lütschine (the black one) running through Grindelwald (northwestern face), which meet each other in Zweilütschinen (lit.: the two Lütschinen) where they form the proper Lütschine. The east face is covered by the glacier called Ischmeer, (Bernese German for Ice Sea), which forms one upper part of the fast-retreating Lower Grindelwald Glacier. These glaciers' water forms a short creek, which is also confusingly called the Weisse Lütschine, but enters the black one already in Grindelwald together with the water from the Upper Grindelwald Glacier. Therefore, all the water running down the Eiger converges at the northern foot of the Männlichen (2,342 m (7,684 ft)) in Zweilütschinen (654 m (2,146 ft)), about 10 kilometres (6.2 mi) northwest of the summit, where the Lütschine begins its northern course to Lake Brienz and the Aare (564 m (1,850 ft)).
Although the north face of the Eiger is almost free of ice, significant glaciers lie at the other sides of the mountain. The Eiger Glacier flows on the southwestern side of the Eiger, from the crest connecting it to the Mönch down to 2,400 m (7,900 ft), south of Eigergletscher railway station, and feeds the Weisse Lütschine through the Trümmelbach. On the east side, the Ischmeer–well visible from the windows of Eismeer railway station–flows eastwards from the same crest then turns to the north below the impressive wide Fiescherwand, the north face of the Fiescherhörner triple summit (4,049 m (13,284 ft)) down to about 1,600 m (5,200 ft) of the Lower Grindelwald Glacier system.
The massive composition of the Eiger, Mönch, and Jungfrau constitutes an emblematic sight of the Swiss Alps and is visible from many places on the Swiss Plateau and the Jura Mountains in the northwest. The higher Finsteraarhorn (4,270 m (14,010 ft)) and Aletschhorn (4,190 m (13,750 ft)), which are located about 10 kilometres (6.2 mi) to the south, are generally less visible and situated in the middle of glaciers in less accessible areas. As opposed to the north side, the south and east sides of the range consist of large valley glaciers extending for up to 22 kilometres (14 mi), the largest (beyond the Eiger drainage basin) being those of Grand Aletsch, Fiesch, and Aar Glaciers, and is thus uninhabited. The whole area, the Jungfrau-Aletsch protected area, comprising the highest summits and largest glaciers of the Bernese Alps, was inscribed as a UNESCO World Heritage Site in 2001.
In July 2006, a piece of the Eiger, amounting to approximately 700,000 cubic metres of rock, fell from the east face. As it had been noticeably cleaving for several weeks and fell into an uninhabited area, there were no injuries and no buildings were hit.
Climbing history
While the summit was reached without much difficulty in 1858 by a complex route on the west flank, the battle to climb the north face has captivated the interest of climbers and non-climbers alike. Before it was successfully climbed, most of the attempts on the face ended tragically and the Bernese authorities even banned climbing it and threatened to fine any party that should attempt it again. But the enthusiasm which animated the young talented climbers from Austria and Germany finally vanquished its reputation of unclimbability when a party of four climbers successfully reached the summit in 1938 by what is known as the "1938" or "Heckmair" route.
The climbers that attempted the north face could be easily watched through the telescopes from the Kleine Scheidegg, a pass between Grindelwald and Lauterbrunnen, connected by rail. The contrast between the comfort and civilization of the railway station and the agonies of the young men slowly dying a short yet uncrossable distance away led to intensive coverage by the international media.
After World War II, the north face was climbed twice in 1947, first by a party of two French guides, Louis Lachenal and Lionel Terray, then by a Swiss party consisting of H. Germann, with Hans and Karl Schlunegger.
First ascent
In 1857, a first recorded attempt was made by Christian Almer, Christian Kaufmann, Ulrich Kaufmann guiding the Austrian alpinist Sigismund Porges. They did manage the first ascent of neighboring Mönch instead. Porges, however, successfully made the second ascent of the Eiger in July 1861 with the guides Christian Michel, Hans and Peter Baumann.
The first ascent was made by the western flank on August 11, 1858 by Charles Barrington with guides Christian Almer and Peter Bohren. On the previous afternoon, the party walked up to the Wengernalp hotel. From there they started the ascent of the Eiger at 3:30 a.m. Barrington describes the route much as it is followed today, staying close to the edge of the north face much of the way. They reached the summit at about noon, planted a flag, stayed for some 10 minutes and descended in about four hours. Barrington describes the reaching of the top, saying, "the two guides kindly gave me the place of first man up." After the descent, the party was escorted to the Kleine Scheidegg hotel, where their ascent was confirmed by observation of the flag left on the summit. The owner of the hotel then fired a cannon to celebrate the first ascent. According to Harrer's The White Spider, Barrington was originally planning to make the first ascent of the Matterhorn, but his finances did not allow him to travel there as he was already staying in the Eiger region.
Mittellegi ridge
Although the Mittellegi ridge had already been descended by climbers (since 1885) with the use of ropes in the difficult sections, it remained unclimbed until 1921. On the 10th of September of that year, Japanese climber Yuko Maki, along with Swiss guides Fritz Amatter, Samuel Brawand and Fritz Steuri made the first successful ascent of the ridge. The previous day, the party approached the ridge from the Eismeer railway station of the Jungfrau Railway and bivouacked for the night. They started the climb at about 6:00 a.m. and reached the summit of the Eiger at about 7:15 p.m., after an over 13 hours gruelling ascent. Shortly after, they descended the west flank. They finally reached Eigergletscher railway station at about 3:00 a.m. the next day.
Attempts on the north face
1935
In 1935, two young German climbers from Bavaria, Karl Mehringer and Max Sedlmeyer, arrived at Grindelwald to attempt the ascent of the north face. After waiting some time for the weather to improve, they set off, reaching the height of the Eigerwand station before stopping for their first bivouac. The following day, facing greater difficulties, they gained little height. On the third day, they made hardly any vertical gain. That night, the weather deteriorated, bringing snow and low cloud that shrouded the mountain from the observers below. Avalanches began to sweep the face. Two days later, the weather briefly cleared, and the two men were glimpsed a little higher and about to bivouac for the fifth night, before clouds descended again. A few days later, the weather finally cleared, revealing a completely white north face.: 225 Weeks later, the German World War I ace Ernst Udet went searching for the missing men with his aircraft, eventually spotting one of them frozen to death in what became known as the "Death Bivouac". Sedlmeyer's body was found at the foot of the face the following year by his brothers Heinrich and Martin Meier, who were part of a group looking for the victims of the 1936 climbing disaster. Mehringer's remains were found in 1962 by Swiss climbers below the "Flat Iron" (Bügeleisen) at the lefthand end of the second ice field.
1936
The next year ten young climbers from Austria and Germany came to Grindelwald and camped at the foot of the mountain. Before their attempts started one of them was killed during a training climb, and the weather was so bad during that summer that, after waiting for a change and seeing none on the way, several members of the party gave up. Of the four that remained, two were Bavarians, Andreas Hinterstoisser and Toni Kurz, and two were Austrians, Willy Angerer and Edi Rainer. When the weather improved they made a preliminary exploration of the lowest part of the face. Hinterstoisser fell 37 metres (121 ft) but was not injured. A few days later the four men finally began the ascent of the face. They climbed quickly, but on the next day, after their first bivouac, the weather changed; clouds came down and hid the group to the observers. They did not resume the climb until the following day, when, during a break, the party was seen descending, but the climbers could be seen only intermittently from the ground. The group had no choice but to retreat, since Angerer had suffered serious injuries from falling rock. The party became stuck on the face when they could not recross the difficult Hinterstoisser Traverse, from which they had taken the rope they had first used to climb it. The weather then deteriorated for two days. They were ultimately swept away by an avalanche, which only Kurz survived, hanging on a rope. Three guides started on an extremely perilous rescue attempt. They failed to reach him but came within shouting distance and learned what had happened. Kurz explained the fate of his companions: one had fallen down the face, another was frozen above him, and the third had fractured his skull in falling and was hanging dead on the rope.
In the morning the three guides came back, traversing the face from a hole near the Eigerwand station and risking their lives under incessant avalanches. Toni Kurz was still alive but almost helpless, with one hand and one arm completely frozen. Kurz hauled himself off the cliff after cutting loose the rope that bound him to his dead teammate below and climbed back onto the face. The guides were not able to pass an unclimbable overhang that separated them from Kurz. They managed to give him a rope long enough to reach them by tying two ropes together. While descending, Kurz could not get the knot to pass through his carabiner. He tried for hours to reach his rescuers who were only a few metres below him. Then he began to lose consciousness. One of the guides, climbing on another's shoulders, was able to touch the tip of Kurz's crampons with his ice-axe but could not reach higher. Kurz was unable to descend further and, completely exhausted, died slowly.
1937
An attempt was made in 1937 by Mathias Rebitsch and Ludwig Vörg. Although the attempt was unsuccessful, they were nonetheless the first climbers who returned alive from a serious attempt on the face. They started the climb on 11 August and reached a high point of a few rope lengths above Death Bivouac. A storm then broke and after three days on the wall they had to retreat. This was the first successful withdrawal from a significant height on the wall.
First ascent of the north face
The north face was first climbed on July 24, 1938 by Anderl Heckmair, Ludwig Vörg, Heinrich Harrer and Fritz Kasparek in a German–Austrian party. The party had originally consisted of two independent teams: Harrer (who did not have a pair of crampons on the climb) and Kasparek were joined on the face by Heckmair and Vörg, who had started their ascent a day later and had been helped by the fixed rope that the lead team had left across the Hinterstoisser Traverse. The two groups, led by the experienced Heckmair, decided to join their forces and roped together as a single group of four. Heckmair later wrote: "We, the sons of the older Reich, united with our companions from the Eastern Border to march together to victory."
The expedition was constantly threatened by snow avalanches and climbed as quickly as possible between the falls. On the third day a storm broke and the cold was intense. The four men were caught in an avalanche as they climbed "the Spider," the snow-filled cracks radiating from an ice-field on the upper face, but all possessed sufficient strength to resist being swept off the face. The members successfully reached the summit at four o'clock in the afternoon. They were so exhausted that they only just had the strength to descend by the normal route through a raging blizzard.
Other notable events
1864 (Jul 27): Fourth ascent, and first ascent by a woman, Lucy Walker, who was part of a group of six guides (including Christian Almer and Melchior Anderegg) and five clients, including her brother Horace Walker[
1871: First ascent by the southwest ridge, 14 July (Christian Almer, Christian Bohren, and Ulrich Almer guiding W. A. B. Coolidge and Meta Brevoort).
1890: First ascent in winter, Ulrich Kaufmann and Christian Jossi guiding C. W. Mead and G. F. Woodroffe.
1924: First ski ascent and descent via the Eiger glacier by Englishman Arnold Lunn and the Swiss Fritz Amacher, Walter Amstutz and Willy Richardet.
1932: First ascent of the northeast face ("Lauper route") by Hans Lauper, Alfred Zürcher, Alexander Graven and Josef Knubel
1970: First ski descent over the west flank, by Sylvain Saudan.
1986: Welshman Eric Jones becomes the first person to BASE jump from the Eiger.
1988: Original Route (ED2), north face, Eiger (3970m), Alps, Switzerland, first American solo (nine and a half hours) by Mark Wilford.
1991: First ascent, Metanoia Route, North Face, solo, winter, without bolts, Jeff Lowe.
1992 (18 July): Three BMG/UIAGM/IFMGA clients died in a fall down the West Flank: Willie Dunnachie; Douglas Gaines; and Phillip Davies. They had ascended the mountain via the Mittellegi Ridge.
2006 (14 June): François Bon and Antoine Montant make the first speedflying descent of the Eiger.
2006 (15 July): Approximately 700,000 cubic metres (20 million cubic feet) of rock from the east side collapses. No injuries or damage were reported.
2015 (23 July): A team of British Para-Climbers reached the summit via the West Flank Route. The team included John Churcher, the world's first blind climber to summit the Eiger, sight guided by the team leader Mark McGowan. Colin Gourlay enabled the ascent of other team members, including Al Taylor who has multiple sclerosis, and the young autistic climber Jamie Owen from North Wales. The ascent was filmed by the adventure filmmakers Euan Ryan & Willis Morris of Finalcrux Films.
Books and films
The 1959 book The White Spider by Heinrich Harrer describes the first successful ascent of the Eiger north face.
The Climb Up To Hell, 1962, by Jack Olson, an account of the ill-fated 1957 attempted climb of the north face by an Italian four-man team and the dramatic rescue of the sole survivor mounted by an international all-volunteer group of rescuers.
Eiger Direct, 1966, by Dougal Haston and Peter Gillman, London: Collins, also known as Direttissima; the Eiger Assault
The 1971 novel The Ice Mirror by Charles MacHardy describes the second attempted ascent of the Eiger north face by the main character.
The 1972 novel The Eiger Sanction is an action/thriller novel by Rodney William Whitaker (writing under the pseudonym Trevanian), based around the climbing of the Eiger. This was then made into the 1975 film The Eiger Sanction starring Clint Eastwood and George Kennedy. The Eiger Sanction film crew included very experienced mountaineers (e.g., Mike Hoover, Dougal Haston, and Hamish MacInnes, see Summit, 52, Spring 2010) as consultants, to ensure accuracy in the climbing footage, equipment and techniques.
The Eiger, 1974, by Dougal Haston, London: Cassell
The 1982 book Eiger, Wall of Death by Arthur Roth is an historical account of first ascents of the north face.
The 1982 book Traverse of The Gods by Bob Langley is a World War II spy thriller where a group escaping from Nazi Germany is trapped and the only possible exit route is via the Nordwand.
Eiger, 1983, a documentary film by Leo Dickinson of Eric Jones' 1981 solo ascent of the north face.
Eiger Dreams, 1990, a collection of essays by Jon Krakauer, begins with an account of Krakauer's own attempt to climb the north face.
Eiger: The Vertical Arena (German edition, 1998; English edition, 2000), edited by Daniel Anker, a comprehensive climbing history of the north face authored by 17 climbers, with numerous photographs and illustrations.
The IMAX film The Alps features John Harlin III's climb up the north face in September 2005. Harlin's father, John Harlin II, set out 40 years earlier to attempt a direct route (the direttissima) up the 6,000-foot (1,800 m) face, the so-called "John Harlin route". At 1300 m, his rope broke, and he fell to his death. Composer James Swearingen created a piece named Eiger: Journey to the Summit in his memory.
The 2007 docu/drama film The Beckoning Silence featuring mountaineer Joe Simpson, recounting—with filmed reconstructions—the ill-fated 1936 expedition up the north face of the Eiger and how Heinrich Harrer's book The White Spider inspired him to take up climbing. The film followed Simpson's eponymous 2003 book. Those playing the parts of the original climbing team were Swiss mountain guides Roger Schäli (Toni Kurz), Simon Anthamatten (Andreas Hinterstoisser), Dres Abegglen (Willy Angerer) and Cyrille Berthod (Edi Rainer). The documentary won an Emmy Award the subsequent year.
The 2008 German historical fiction film Nordwand is based on the 1936 attempt to climb the Eiger north face. The film is about the two German climbers, Toni Kurz and Andreas Hinterstoisser, involved in a competition with an Austrian duo to be the first to scale the north face of Eiger.
The 2010 documentary Eiger: Wall of Death by Steve Robinson.
(Wikipedia)
The Mönch (German pronunciation: [ˈmœnç] German: "monk") at 4,110 metres (13,480 ft) is a mountain in the Bernese Alps, in Switzerland. Together with the Eiger and the Jungfrau, it forms a highly recognisable group of mountains, visible from far away.
The Mönch lies on the border between the cantons of Valais and Bern, and forms part of a mountain ridge between the Jungfrau and Jungfraujoch to the west, and the Eiger to the east. It is west of Mönchsjoch, a pass at 3,650 metres (11,980 ft), Mönchsjoch Hut, and north of the Jungfraufirn and Ewigschneefäld, two affluents of the Great Aletsch Glacier. The north side of the Mönch forms a step wall above the Lauterbrunnen valley.
The Jungfrau railway tunnel runs right under the summit, at an elevation of approximately 3,300 metres (10,830 ft).
The summit was first climbed on record on 15 August 1857 by Christian Almer, Christian Kaufmann (1831-1861), Ulrich Kaufmann and Sigismund Porges.
(Wikipedia)
The Jungfrau (YOONG-frow, German pronunciation: [ˈjʊŋˌfʁaʊ̯], transl. "maiden, virgin"), at 4,158 meters (13,642 ft) is one of the main summits of the Bernese Alps, located between the northern canton of Bern and the southern canton of Valais, halfway between Interlaken and Fiesch. Together with the Eiger and Mönch, the Jungfrau forms a massive wall of mountains overlooking the Bernese Oberland and the Swiss Plateau, one of the most distinctive sights of the Swiss Alps.
The summit was first reached on August 3, 1811, by the Meyer brothers of Aarau and two chamois hunters from Valais. The ascent followed a long expedition over the glaciers and high passes of the Bernese Alps. It was not until 1865 that a more direct route on the northern side was opened.
The construction of the Jungfrau Railway in the early 20th century, which connects Kleine Scheidegg to the Jungfraujoch, the saddle between the Mönch and the Jungfrau, made the area one of the most-visited places in the Alps. Along with the Aletsch Glacier to the south, the Jungfrau is part of the Jungfrau-Aletsch area, which was declared a World Heritage Site in 2001.
Etymology
The name Jungfrau ("maiden, virgin"), which refers to the highest of the three prominent mountains overlooking the Interlaken region, along with the Mönch ("monk") and the Eiger ("ogre"), is most likely derived from the name Jungfrauenberg given to Wengernalp, the alpine meadow directly facing the huge northern side of the Jungfrau, across the Trummelbach gorge. Wengernalp was so named for the nuns of Interlaken Monastery, its historical owner. Contrary to popular belief, the name did not originate from the appearance of the snow-covered mountain, the latter looking like a veiled woman.
The "virgin" peak was heavily romanticized as "goddess" or "priestess" in late 18th to 19th century Romanticism. Its summit, considered inaccessible, remained untouched until the 19th century. After the first ascent in 1811 by Swiss alpinist Johann Rudolf Meyer, the peak was jokingly referred to as "Mme Meyer" (Mrs. Meyer).
Geographic setting
Politically, the Jungfrau (and its massif) is split between the municipalities of Lauterbrunnen (Bern) and Fieschertal (Valais). It is the third-highest mountain of the Bernese Alps after the nearby Finsteraarhorn and Aletschhorn, respectively 12 and 8 km (7.5 and 5 mi) away. But from Lake Thun, and the greater part of the canton of Bern, it is the most conspicuous and the nearest of the Bernese Oberland peaks; with a height difference of 3,600 m (11,800 ft) between the summit and the town of Interlaken. This, and the extreme steepness of the north face, secured for it an early reputation for inaccessibility.
The Jungfrau is the westernmost and highest point of a gigantic 10 km (6.2 mi) wall dominating the valleys of Lauterbrunnen and Grindelwald. The wall is formed by the alignment of some of the biggest north faces in the Alps, with the Mönch (4,107 m or 13,474 ft) and Eiger (3,967 m or 13,015 ft) to the east of the Jungfrau, and overlooks the valleys to its north by a height of up to 3 km (1.9 mi). The Jungfrau is approximately 6 km (3.7 mi) from the Eiger; with the summit of the Mönch between the two mountains, 3.5 km (2.2 mi) from the Jungfrau. The Jungfraujoch is the saddle between the Jungfrau and the Mönch and the Eigerjoch is the saddle between the Mönch and the Eiger. The wall is extended to the east by the Fiescherwand and to the west by the Lauterbrunnen Wall, although it follows different directions from the Jungfrau and the Eiger.
The difference of altitude between the deep valley of Lauterbrunnen (800 m or 2,600 ft) and the summit is particularly visible from the area of Mürren. From the valley floor, west of the massif, the altitude gain is more than 3 km (1.9 mi) for a horizontal distance of 4 km (2.5 mi).
The landscapes around the Jungfrau are extremely contrasted. In contrast to the vertiginous precipices of its northwest, the mountain's southeastern side emerges from the upper snows of the Jungfraufirn, one of the main feeders of the Aletsch Glacier, at around 3,500 meters (11,500 ft). The 20-kilometer-long (12 mi) valley of Aletsch on the southeast is completely uninhabited, and is surrounded by neighboring valleys with similar landscapes. The area as a whole constitutes the largest glaciated area not just in the Alps, but in Europe as well.
Climbing history
In 1811, the brothers Johann Rudolf (1768–1825) and Hieronymus Meyer, sons of Johann Rudolf Meyer (1739–1813), the head of a rich merchant family of Aarau, along with several servants and a porter picked up at Guttannen, first reached the Valais by way of the Grimsel, and crossed the Beich Pass, a glacier pass over the Oberaletsch Glacier, to the head of the Lötschen valley. There, they added two local chamois hunters, Alois Volken and Joseph Bortis, to their party and traversed the Lötschenlücke before reaching the Aletschfirn (the west branch of the Aletsch Glacier), where they established the base camp, north of the Aletschhorn. After the Guttannen porter was sent back alone over the Lötschenlücke, the party finally reached the summit of the Jungfrau by the Rottalsattel on August 3. They then recrossed the two passes named to their point of departure in Valais, and went home again over the Grimsel.
The journey was a most extraordinary one for the time, and some persons threw doubts at its complete success. To settle these, another expedition was undertaken in 1812. In this the two sons, Rudolf (1791–1833) and Gottlieb (1793–1829), of Johann Rudolf Meyer, played the chief parts. After an unsuccessful attempt, defeated by bad weather, in the course of which the Oberaarjoch was crossed twice (this route being much more direct than the long detour through the Lötschental), Rudolf, with the two Valais hunters (Alois Volker and Joseph Bortis), a Guttannen porter named Arnold Abbühl, and a Hasle man, bivouacked on a depression on the southeast ridge of the Finsteraarhorn. Next day (August 16) the whole party attempted the ascent of the Finsteraarhorn from the Studer névé on the east by way of the southeast ridge, but Meyer, exhausted, remained behind. The following day the party crossed the Grünhornlücke to the Aletsch Glacier, but bad weather then put an end to further projects. At a bivouac, probably just opposite the present Konkordia Hut, the rest of the party, having come over the Oberaarjoch and the Grünhornlücke, joined the Finsteraarhorn party. Gottlieb, Rudolf's younger brother, had more patience than the rest and remained longer at the huts near the Märjelensee, where the adventurers had taken refuge. He could make the second ascent (September 3) of the Jungfrau, the Rottalsattel being reached from the east side as is now usual, and his companions being the two Valais hunters.
The third ascent dates from 1828, when several men from Grindelwald, headed by Peter Baumann, planted their flag upon the summit. Next came the ascent by Louis Agassiz, James David Forbes, Heath, Desor, and Duchatelier in 1841, recounted by Desor in his Excursions et Séjours dans les Glaciers. Gottlieb Samuel Studer published an account of the next ascent made by himself and Bürki in 1842.
In 1863, a party consisting of three young Oxford University graduates and three Swiss guides successfully reached the summit and returned to the base camp of the Faulberg (located near the present position of the Konkordia Hut) in less than 11 hours (see the section below, The 1863 Ascent). In the same year Mrs Stephen Winkworth became the first woman to climb the Jungfrau. She also slept overnight in the Faulberg cave prior to the ascent as there was no hut at that time.
Before the construction of the Jungfraujoch railway tunnel, the approach from the glaciers on the south side was very long. The first direct route from the valley of Lauterbrunnen was opened in 1865 by Geoffrey Winthrop Young, H. Brooke George with the guide Christian Almer. They had to carry ladders with them in order to cross the many crevasses on the north flank. Having spent the night on the rocks of the Schneehorn (3,402 m or 11,161 ft) they gained next morning the Silberlücke, the depression between the Jungfrau and Silberhorn, and thence in little more than three hours reached the summit. Descending to the Aletsch Glacier they crossed the Mönchsjoch, and passed a second night on the rocks, reaching Grindelwald next day. This route became a usual until the opening of the Jungfraujoch.
The first winter ascent was made on 23 January 1874, by Meta Brevoort and W. A. B. Coolidge with guides Christian and Ulrich Almer. They used a sled to reach the upper Aletsch Glacier, and were accompanied by Miss Brevoort's favorite dog, Tschingel.
The Jungfrau was climbed via the west side for the first time in 1885 by Fritz and Heinrich von Allmen, Ulrich Brunner, Fritz Graf, Karl Schlunegger and Johann Stäger—all from Wengen. They ascended the Rottal ridge (Innere Rottalgrat) and reached the summit on 21 September. The more difficult and dangerous northeast ridge that connects the summit from the Jungfraujoch was first climbed on 30 July 1911 by Albert Weber and Hans Schlunegger.
In July 2007, six Swiss Army recruits, part of the Mountain Specialists Division 1, died in an accident on the normal route. Although the causes of the deaths was not immediately clear, a report by the Swiss Federal Institute for Snow and Avalanche Research concluded that the avalanche risk was unusually high due to recent snowfall, and that there was "no other reasonable explanation" other than an avalanche for the incident.
The 1863 Ascent
The Führerbuch of the Alpine guide Peter Baumann records an ascent of the Jungfrau made by himself with three men from England in July 1863. The foreign climbers were long thought to have been John Tyndall, J.J. Hornby and T.H. Philpott, until in 1958 the records were checked by the Alpine Club and the following conclusion was reached:
On July 23, 1963, Phillpotts, with James Robertson and H.J. Chaytor, climbed the Jungfrau (the entry shown in A.J. 32. 227 was wrongly transcribed by Montagnier, who says ‘T.H. Philpott’ for J.S. Phillpotts). The entry in Peter Baumann’s Führerbuch (facsimile in A.C. archives) says that the trio crossed the Strahlegg Pass and the Oberaarjoch, and then climbed the Jungfrau from the Eggishorn.
Tyndall, Hornby and Philpott were well-known Alpinists, but there is no record of their having attempted the Jungfrau in 1863. Robertson, Chaytor and Phillpotts were novices; they had recently graduated from Oxford University where they had all been keen members of the Oxford University Boat Club.
William Robertson (1839–1892), the leader of the expedition (wrongly called ‘James’ in the Note quoted above), was an Australian by birth, and the first non-British national to take part in the Oxford and Cambridge Boat Race. He later became a barrister and member of parliament in Australia. He and H.J. Chaytor (possibly the father of the medievalist Henry John Chaytor) were both members of the victorious Oxford team in the 1861 Boat Race. James Surtees Phillpotts (1839–1930) was the third member of the team; he would later become headmaster of Bedford School. The trio had three Swiss guides, Peter Baumann, Peter Kaufmann ("Grabipeter", father of Peter Kaufmann the younger) and Rubi.
A description of the ascent of the Jungfrau is contained in a letter dated Sunday 26 July which Phillpotts wrote to his friend Alexander Potts (later to become the first headmaster of Fettes College). The letter is now in the possession of the Alpine Club. The following extracts are from that letter.
The Virgin certainly did not smile on the poor "fools who rushed in" on her sacred heights, i.e. in plain British, we had the treadmill slog, the biting wind, the half frost-bitten feet and the flayed faces that generally attend an Alpine ascent.
We got to the Faulberg hole about dark, and enjoyed the coffee the longman (Kauffmann) made, as one would in a hole in a rock in a cold evening. The "Faulberg Nachtlager" consists of two holes and a vestibule to the upper hole. The Upper Hole in which we lodged just contained Chay[tor], the Guv [Robertson] and myself, stretched at full length on a little hay over a hard rock mattress, convex instead of concave at the point where one likes to rest one's weight. Chaytor was in the middle, and as we were very close was warm and slept. The Guv and I courted Nature's soft nurse in vain. At two we got up and methodically put our feet into the stocks, i.e. our boots, breakfasted and shivered, then started (unwashed of course, as the cold gave us malignant hydrophobia) a little after 3:30.
The hole was about 150 feet [46 m] up one of the loose stone cliffs one now knows so well. So we groped our way down it and over the moraine – the stars still lingering, as day was just dawning. We could not start at 1:30, the proper time, as there was no moon and we wanted light as we had to tramp the glacier at once. Rubi led, and off we went, roped and in Indian file, in the old treadmill way over the slippery plowed-field-like snow that lay on the upper glacier, for a pull without a check of one or two hours.
At last we came to the region of bergschrunds and crevasses. They seemed to form at first an impassable labyrinth, but gradually the guides wound in and out between the large rifts, which were exquisitely lovely with their overhanging banks of snow and glittering icicles, and then trod as on pins and needles over a snowbridge here and there, or had to take a jump over the more feasible ones – and we found ourselves at the foot of the mountain; trudged up on the snow which ought to have been crisp but was even then more or less fresh fallen and sloppy; had to creep over about three crevasses, and after a tiresome pull, dragging one leg after another out of ankle or knee deep snow, we got on a crest of snow at right angles to the slope we had just come up. That slope with its crevasses on one side, and on the other a shorter and much steeper one which led in a few steps to a precipice.
All along this crest went a snakelike long crevasse, for which we had continually to sound, and go first one side and then the other; then we got to the foot of the saddle. Some twenty or thirty steps, some cut, some uncut, soon took us up a kind of hollow, and we got on a little sloping plateau of some six feet [1.8 m] large, where we left the grub and the knapsack, keeping my small flask of cognac only. Then up a steep ice slope, very steep I should say, down which the bits of ice cut out of the steps hopped and jumped at full gallop and then bounded over to some bottomless place which we could not see down. Their pace gave one an unpleasant idea of the possible consequence of a slip.
Here we encountered a biting bitter wind. Peter Baumann cut magnificent steps, at least he and Rubi did between them, the one improving on the other's first rough blows. After Rubi came Chaytor with Kauffmann behind him, then the Guv, and then myself, the tail of the string. Each step was a long lift from the last one, and as the snow was shallow they had to be cut in the ice which was like rock on this last slope.
Suddenly there burst upon us, on lifting our heads over the ridge, the green and cheerful valleys of Lauterbrunnen and Interlaken, of Grindelwald and a distant view of others equally beautiful stretching on for ever in one vast panorama. On the other side in grim contrast there was a wild and even awful scene. One gazed about one and tried in vain to see to the bottom of dark yawning abysses and sheer cliffs of ice or rock.
Tourism
Named after the Jungfrau, the Jungfrau Region of the Bernese Oberland is a major tourist destination in the Alps and includes a large number of railways and other facilities. While the mountain peak was once difficult to access, the Jungfrau Railway, a rack railway, now goes to the Jungfraujoch railway station at 3,454 m (11,332 ft), therefore providing an easy access to the upper Aletsch Glacier and a relatively short access to the Jungfrau itself, the height difference between the station and the summit being only 704 metres and the horizontal distance being slightly less than 2 kilometres. As a result, in the popular mind, the Jungfrau has become a mountain associated with the Bernese Oberland and Interlaken, rather than with Upper Valais and Fiesch.
In 1893, Adolf Guyer-Zeller conceived of the idea of a railway tunnel to the Jungfraujoch to make the glaciated areas on its south side more accessible. The building of the tunnel took 16 years and the summit station was not opened before 1912. The goal was in fact to reach the summit of the Jungfrau with an elevator from the highest railway station, located inside the mountain. The complete project was not realized because of the outbreak of the World War I. Nevertheless, it was at the time one of the highest railways in the world and remains today the highest in Europe and the only (non-cable) railway on Earth going well past the perennial snow-line.
The Jungfrau Railway leaves from Kleine Scheidegg, which can be reached from both sides by trains from Grindelwald, and Lauterbrunnen via Wengen. The train enters the Jungfrau Tunnel running eastward through the Eiger just above Eigergletscher, which is, since 2020, also accessible by aerial tramway from Grindelwald. Before arriving at the Jungfraujoch, it stops for a few minutes at two other stations, Eigerwand (on the north face of the Eiger) and Eismeer (on the south side), where passengers can see through the holes excavated from the mountain. The journey from Kleine Scheidegg to Jungfraujoch takes approximately 50 minutes including the stops; the downhill return journey taking only 35 minutes.
A large complex of tunnels and buildings has been constructed at the Jungfraujoch, referred to as the "Top of Europe". There are several restaurants and bars, shops, multimedia exhibitions, a post office, and a research station with dedicated accommodation facilities. An elevator enables access to the top of the Sphinx and its observatory, at 3,571 m (11,716 ft), the highest viewing platform of the area. Outside, at the level of the Jungfraujoch, there is a ski school, and the "Ice Palace", a collection of elaborate ice sculptures displayed inside the Aletsch Glacier. Another tunnel leads to the east side of the Sphinx, where one can walk on the glacier up to the Mönchsjoch Hut, the only hotel infrastructure in the area.
Apart from the Jungfraujoch, many facilities have been built in the Jungfrau Region, including numerous mountain railways. In 1908, the first public cable car in the world, the Wetterhorn Elevator, opened at the foot of the Wetterhorn, but was closed seven years later. The Schilthorn above Mürren, the Männlichen above Wengen, and the Schynige Platte above Wilderswil, offer good views of the Jungfrau and the Lauterbrunnen valley. On the south side, the Eggishorn above Fiesch also offers views of the Jungfrau, across the Aletsch Glacier.
Climbing routes
The normal route follows the traces of the first climbers, but the long approach on the Aletsch Glacier is no longer necessary. From the area of the Jungfraujoch the route to the summit takes only a few hours. Most climbers start from the Mönchsjoch Hut. After a traverse of the Jungfraufirn the route heads to the Rottalsattel (3,885 m or 12,746 ft), from where the southern ridge leads to the Jungfrau. It is not considered a very difficult climb but it can be dangerous on the upper section above the Rottalsattel, where most accidents happen. The use of the Jungfrau Railway instead of the much more gradual approach from Fiesch (or Fieschertal), via the Konkordia Hut, can cause some acclimatization troubles as the difference of altitude between the railway stations of Interlaken and Jungfraujoch is almost 3 km (1.9 mi).
(Wikipedia)
Das Morgenberghorn ist ein 2249 m ü. M. hoher Berg am Südufer des Thunersees im Berner Oberland in der Schweiz. Es liegt im Westen des Saxettals.
Der Gipfel des Morgenberghorns ist nur zu Fuss erreichbar. Der Aufstieg erfordert keine Bergsteigerkenntnisse, jedoch Trittsicherheit. Aufstiegsmöglichkeiten bestehen ab Leissigen und Aeschi über den Nordwestgrat und von Saxeten aus über den Rengglipass und den Südgrat. Der Nordostgrat von Interlaken aus weist sehr schmale und ausgesetzte Stellen auf und ist keine offizielle Aufstiegsroute.
Südlich des Morgenbergs erhebt sich die Schwalmere (2777 m ü. M.), durch den Rengglipass (1879 m ü. M.) getrennt.
(Wikipedia)
The Morgenberghorn is a mountain of the Bernese Alps, overlooking Lake Thun in the Bernese Oberland. It lies at the northern end of the chain between the valleys of Frutigen and Lauterbrunnen, north of the Schwalmere.
(Wikipedia)
Der Eiger ist ein Berg in den Berner Alpen mit einer Höhe von 3967 m ü. M. Er ist dem Hauptkamm der Berner Alpen etwas nördlich vorgelagert und steht vollständig auf dem Territorium des Schweizer Kantons Bern. Zusammen mit Mönch und Jungfrau, deren Gipfel auf der Grenze zum Kanton Wallis liegen, dominiert der Eiger die Landschaft des zentralen Berner Oberlandes. Die etwa 3000 Meter über dem Tal aufragenden Nordflanken dieser Berge stellen die Schauseite einer der bekanntesten je als ein «Dreigestirn» bezeichneten Gipfel-Dreiergruppen in den Alpen dar.
Insbesondere die Nordwand des Eigers fasziniert sowohl Bergsteiger als auch Alpin-Laien. Durch dramatische Begehungsversuche und gelungene Begehungen dieser Wand wurde der Eiger weltweit bekannt und immer wieder ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt – nicht zuletzt, da die gesamte Wand von Grindelwald und der Bahnstation Kleine Scheidegg aus einsehbar ist. Die Jungfraubahn mit ihrem Tunnel durch den Eigerfels ist seit ihrer Eröffnung im Jahr 1912 ein Touristenmagnet.
Namensherkunft
Die erste urkundliche Erwähnung des Eigers stammt aus dem Jahre 1252 – dies ist die zweitfrüheste urkundliche Erwähnung eines Schweizer Bergs nach dem Bietschhorn (1233). Am 24. Juli 1252 wurde in einer Verkaufsurkunde zwischen Ita von Wädiswyl und der Propstei Interlaken ein Grundstück mit den Worten «ad montem qui nominatur Egere» (dt.: Bis zum Berg, der Eiger genannt wird) abgegrenzt. Ein halbes Jahrhundert später wird der Eiger in einem Belehnungsbrief erstmals in deutscher Sprache erwähnt: «under Eigere».
Für die Herkunft des Namens gibt es drei gängige Erklärungen. Eine erste ist der althochdeutsche Name Agiger oder Aiger, wie der erste Siedler unterhalb des Eigers geheissen haben soll. Der Berg über dessen Weiden wurde deshalb Aigers Geissberg oder auch nur Geissberg genannt. Hieraus entwickelten sich dann im Laufe der Zeit die direkten Vorgänger der heutigen Bezeichnung. Die Herkunft des Namens könnte auch von dem lateinischen Wort acer kommen, woraus sich im Französischen aigu entwickelte. Beide Worte haben die Bedeutung scharf beziehungsweise spitz – in Anlehnung an die Form des Eigers. Die dritte Erklärung stammt von der früher gebräuchlichen Schreibweise Heiger, was sich aus dem Dialektausdruck «dr hej Ger» entwickelt haben könnte (hej bedeutet hoch, Ger war ein germanischer Wurfspiess). Wiederum wäre hier die Form des Eigers ausschlaggebend für seine Bezeichnung.
Im Zusammenhang mit dem Eiger wird auch des Öfteren die Namensähnlichkeit mit dem Oger, einem menschenähnlichen Unhold, genannt. In Anlehnung an das Dreigestirn «Eiger–Mönch–Jungfrau» gibt es die Erzählung, der Unhold Eiger wolle seine lüsternen Pranken auf die Jungfrau legen, woran er aber vom fröhlichen Mönch gehindert werde. Zu dieser Geschichte sind in Grindelwald alte Karikaturen und neuere Postkarten zu kaufen.
Lage und Umgebung
Der Eiger erhebt sich direkt südwestlich von Grindelwald (Amtsbezirk Interlaken). Die bekannte Nordwand ist genaugenommen eine Nordwestwand. Neben dieser existiert in der berühmten «Eiger-Nordansicht» auch noch die Nordostwand. Sie bildet die Basis für den scharfen Mittellegigrat, der vom Unteren Grindelwaldgletscher zum Gipfel zieht. Auf der gegenüberliegenden Seite begrenzt der Westgrat die Nordwand. Ihm folgt die Westflanke, in welcher sich der Eigergletscher und der Klein Eiger befinden. An diesen schliessen sich der Südwestgrat und noch ein Stück östlicher der Südgrat an, der wiederum die Südostwand begrenzt, welche bis zum Mittellegigrat reicht. Südöstlich des Eigers liegt der Grindelwald-Fieschergletscher.
In der Umgebung des Eigers befinden sich einige Viertausender des Aarmassivs. Im Osten ist er umgeben von Schreckhorn (4078 m ü. M.) und Lauteraarhorn (4042 m ü. M.), im Südosten vom Grossen Fiescherhorn (4049 m ü. M.), und im Südwesten ist der Mönch (4107 m ü. M.) durch das Nördliche und Südliche Eigerjoch vom Eiger getrennt. Zusammen mit dem Mönch und der Jungfrau (4158 m ü. M.) bildet der Eiger das «Dreigestirn», bei dem der Eiger den nordöstlichen und die Jungfrau den südwestlichen Endpunkt bildet. Entgegen der steil abfallenden Nordseite des Berges befindet sich im Süden des Eigers die Hochfläche und Gletscherwelt der Berner Alpen. Seit Ende 2001 gehört der Eiger zum Gebiet des UNESCO-Weltnaturerbes Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch.
Geologie
Der Eiger ist ein Teil des helvetischen Systems, das im Grossraum um den Thunersee die Decken des Alpennordrandes bildet. In einer späten Phase der alpidischen Gebirgsfaltung wurden die helvetischen Kalk-Sedimente von ihrer kristallinen Basis abgeschürft und in Form einer Abscherungsdecke nach Nordwesten verschoben. Während des Faltungsprozesses in der Alpenentstehung brachen die Kalkbänke auf und Kluft- sowie Faltensysteme entstanden, die später mit ausgefälltem Calcit geschlossen wurden. Wichtigste Bestandteile der Sedimente sind der Schrattenkalk der Kreidezeit und der Malmkalk. Als Füll- und Schmiermaterial dienten Mergel und Tonschiefer.
Die klar erkennbare Faltung des Helvetikums mit seinen gebänderten, plattigen Kalkschichten zeigt sich auch am Eiger. Das Massiv des Eigers besteht komplett aus Kalk der helvetischen Zone und schliesst die Flyschschichten und die Molasse des Grindelwaldbeckens steil nach Süden hin ab. Weil der Talkessel von Grindelwald so reich gegliedert ist, finden hier die verschiedensten Tiere einen Lebensraum.[6] Südlich des Eigers schliesst sich das Aarmassiv mit seinem Innertkirchner-Lauterbrunner-Kristallin an. Teilweise hat sich dieses über die Sedimente des Eiger geschoben. Im Bereich des Mönchs treffen die Sedimente auf Altkristallin. Die typischen Gesteine des helvetischen Systems im Bereich des Eigers entstanden während des Jura, dem mittleren Zeitabschnitts des Mesozoikums. Der vorherrschende Kalk ist dabei mit verschiedenen Gesteinen durchmischt. Es zeigen sich Mergel-Kalke und -Schiefer, Ton-Schiefer, Eisenoolith sowie kalkige Sandsteine.
Die Kalkschichten des Eigers lagern auf Gneis und sind um 60–70° nach Norden geneigt. Geprägt wurde die heutige Form des Eigers durch die Eiszeiten. Während der Riss-Kaltzeit reichte die Vergletscherung bis an den Fuss der Nordwand. In der Würm-Kaltzeit war die Mächtigkeit des Eises um 200 Meter geringer. Durch die Bewegung der Gletscher wurde die Erdoberfläche umgestaltet. Vom Eis überlagerte Landschaften wurden abgeschliffen, wohingegen unbedeckte Bereiche durch Verwitterung und andere Formen der Erosion verändert wurden. Mit dem Rückzug des Eises änderten sich auch die Druckverhältnisse im Gestein, was sich durch Entlastungsbewegungen formgebend auswirkte. Prägend für den Eiger und seine Form war die allseitige Umlagerung von Eismassen, welche für einen recht gleichmässigen und markanten Abrieb aller Wände sorgte. Darüber hinaus war die Nordwand durch ihre Exposition den Abtragungsprozessen wie Frostverwitterung mehr ausgesetzt.
Felssturz
2006 ereignete sich am Eiger ein grosser Bergsturz, der öffentliches Interesse auf sich zog. An der Ostseite des Berges, unterhalb des Mittellegigrates, war durch Felsbewegungen ein rund 250 Meter langer Spalt entstanden, der eine Breite von etwa 7 Metern erreichte.Danach senkten sich die äusseren Teile mehrere Zentimeter pro Tag ab. Eine Ursache dieser Felsabspaltung könnte sowohl das massive Eindringen von Schmelzwasser in den Felsen gewesen sein, als auch eine Instabilität des Gesteins durch den Rückgang des Gletschers unterhalb des Felsabbruchs infolge der globalen Erwärmung. Am 13. Juli 2006 um 19:24 Uhr stürzten rund 500'000 Kubikmeter Felsbrocken auf den Unteren Grindelwaldgletscher. Über der Gemeinde Grindelwald schwebte stundenlang eine Staubwolke. Bereits am Nachmittag desselben Tages war die sogenannte «Madonna vom Eiger» zu Tal gestürzt. Hierbei handelte es sich um einen ungefähr 30 Meter hohen schlanken Felsturm mit rund 600 Kubikmeter Volumen.
Seit diesen Ereignissen wird die Felsnase (Gesamtvolumen: ungefähr eine Million Kubikmeter Gestein), aus der die Gesteinsmasse abbrach, von der Universität Lausanne beobachtet. Die Beobachtungen ergaben, dass sich die Nase von Juli 2007 bis August 2008 auf einer nach Osten geneigten Gleitfläche um 15 Meter talwärts bewegte. Zusätzlich kippte die Gesteinsmasse um zwei Grad nach Nordosten. Die Kluft zwischen Berg und Felsbrocken betrug im August 2008 50 Meter. Immer wieder brechen Gesteinsteile ab und stürzen zu Tal. Gebremst und stabilisiert wird die Masse vom Gletschereis, in das die Felsnase gleitet. Dies verhindert, dass die Nase als kompakte Masse zu Tal stürzt. So gilt es als wahrscheinlicher, dass der Gesteinsblock in sich selbst zusammenfallen wird.
(Wikipedia)
Der Mönch ist ein 4107 m ü. M. hoher Berg der Berner Alpen in der Schweiz. Zusammen mit dem Eiger und der Jungfrau bildet er eine markante, von weit her sichtbare Dreiergruppe, ein sogenanntes „Dreigestirn“.
Seine Erstbesteigung fand am 15. August 1857 durch Christian Almer, Christian Kaufmann, Ulrich Kaufmann und Sigismund Porges statt.
Südöstlich des Mönch liegt die Mönchsjochhütte, eine 3657 m ü. M. hoch gelegene Berghütte wenig oberhalb des oberen Mönchsjochs, das den Mönch vom Trugberg trennt.
Höhenbestimmung
1935 wurde die Höhe des Mönchs mit 4099 m ü. M. bestimmt. Diese Zahl ist noch heute häufig in der Literatur zu finden. 1993 ergaben jedoch Messungen per Luftfotogrammetrie eine Höhe von 4107 m ü. M.. Daraufhin wurde der Wert auf der Landeskarte der Schweiz korrigiert. Mit einer Messung per GPS ermittelte man 1997 eine Höhe von 4109,4 m ü. M.; und bei einer erneuten luftfotogrammetrischen Messung von 1999 resultierte sogar eine Höhe von 4110 m ü. M.. Diese neuen Messwerte wurden jedoch nicht auf den amtlichen Karten berücksichtigt. Für diese abweichenden Werte sind nicht nur Messfehler verantwortlich, sondern auch die Tatsache, dass der Mönch eine Kuppe aus Firn besitzt, welche in den letzten Jahren gewachsen ist.
Name
Am Fusse des Mönchs befinden sich Alpweiden, auf welchen früher Wallache, sogenannte „Münche“, gesömmert wurden. So hat man den über den Münchenalpen gelegenen Berg Münchenberg genannt und schliesslich nur noch Münch oder Mönch.
Routen
Südarm des Ostgrates (Normalroute)
Schwierigkeit: ZS-, mit II. UIAA-Grad Felskletterei
Zeitaufwand: 2½–3½ Std. von der Mönchsjochhütte, 3–4 Std. vom Jungfraujoch
Ausgangspunkt: Mönchsjochhütte (3657 m ü. M.)
Talort: Grindelwald (1034 m ü. M.)
Südwestgrat
Schwierigkeit: ZS-, mit III-. UIAA-Grad Felskletterei
Zeitaufwand: 3–4 Stunden
Ausgangspunkt: Jungfraujoch (3454 m ü. M.)
Talort: Grindelwald (1034 m ü. M.)
Nordostarm des Ostgrates
Schwierigkeit: ZS, mit III+. UIAA-Grad Felskletterei
Zeitaufwand: 4–5 Stunden
Ausgangspunkt: Mönchsjochhütte (3657 m ü. M.)
Talort: Grindelwald (1034 m ü. M.)
Nordostgrat
Schwierigkeit: ZS
Zeitaufwand: 4–5 Stunden
Ausgangspunkt: Mönchsjochhütte (3657 m ü. M.)
Talort: Grindelwald (1034 m ü. M.)
Nordwestbollwerk (Nollen)
Schwierigkeit: S
Zeitaufwand: 6–10 Stunden
Ausgangspunkt: Guggihütte (2791 m ü. M.)
Talort: Kleine Scheidegg (2061 m ü. M.)
(Wikipedia)
Die Jungfrau ist ein Berg in der Schweiz. Sie ist mit 4158 m ü. M. der dritthöchste Berg der Berner Alpen und bildet zusammen mit Eiger und Mönch eine markante Dreiergruppe, ein sogenanntes «Dreigestirn».
Am 13. Dezember 2001 wurde die Jungfrau zusammen mit südlich angrenzenden Gebieten als Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch in die Liste als UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen.
Lage und Umgebung
Über den Jungfrau-Gipfel verläuft die Grenze zwischen den Kantonen Bern und Wallis. Der Berg ist ausserordentlich vielgestaltig. Im Norden und Nordwesten, auf ihrer „weiblichen“ Schauseite (vgl. Foto) sind ihr Wengen-Jungfrau, Schneehorn, das Silberhorn, das Chly Silberhoren und der „Schwarzmönch“ vorgelagert sowie die zerrissenen Kühlauenen- und Giessengletscher. Im Westen erhebt sie sich fast eisfrei volle 3250 Meter über dem hinteren Lauterbrunnental. Es ist dies (nach dem Mont Blanc) der zweithöchste direkte Abhang in den Alpen. Ihre Südwand erhebt sich über dem versteckten Rottalgletscher und ihre Ostwand über den Firnen am Jungfraujoch.
Die Pläne, auf die Jungfrau eine Bergbahn zu bauen, wurden aufgrund finanzieller Schwierigkeiten nicht realisiert. Die ursprünglich bis unter den Gipfel geplante Jungfraubahn wurde bis 1912 mit Endstation Jungfraujoch fertiggestellt.
Auf dem untersten Absatz des Nordostgrats haben die PTT einen Funk-Umsetzer auf 3777 m ü. M. installiert.
Geologie
Die Jungfrau liegt im nördlichen Randbereich des Aarmassivs, eines der sogenannten Zentralmassive der Schweizer Alpen. Ihre höheren Lagen (Silberhorn, Wengen-Jungfrau und Hauptgipfel) sowie ihre Westflanke bis hinunter zum oberen Ende des Lauterbrunnentals sind weit überwiegend aus kristallinem Grundgebirge (prä-triassische Gneise, Glimmerschiefer u. ä.) der Helvetischen Zone aufgebaut. Die Nordwestflanke hingegen, der ganze «Vorbau» (Schwarzmönch, Rotbrett und Schneehorn) besteht aus sedimentärem, überwiegend jurassischem und kretazischem Deckgebirge des Helvetikums. Eine Besonderheit der Jungfrau ist, dass dort zwischen dem prinzipiell autochthonen Gipfel-Kristallin und dessen Deckschichten ein Überschiebungs-kontakt besteht; somit ist das Grundgebirge geringfügig auf sein Deckgebirge überschoben worden.
Name
Der Name Jungfrau dürfte sich von der Wengernalp am Fusse des Berges ableiten, die – nach den Besitzerinnen, den Nonnen vom Kloster Interlaken – früher Jungfrauenberg genannt wurde. Einer anderen Quelle zufolge leitet sich der Name vom Aussehen des Nordhanges des Berges ab, der aus der Ferne dem Schleier eines Mädchens ähneln soll.
Nach dem Berg ist die Jungfrau-Region benannt, die Tourismusorganisation der Orte Grindelwald, Wengen, Mürren und Lauterbrunnen, ausserdem die Jungfraubahn Holding AG, die neben der Jungfraubahn selbst auch die anderen Bergbahnen in der Region betreibt.
Besteigungsgeschichte
Bergsteiger auf dem Gipfel im Jahr 1878
Erstbesteiger waren Johann Rudolf Meyer und sein Bruder Hieronymus mit den Führern Joseph Bortis und Alois Volken, die am 3. August 1811 vom Lötschental her den Berg von Süden erklommen hatten. Sie folgten ungefähr der heutigen Normalroute. Der Volksmund taufte daraufhin die bis dahin unberührte Jungfrau «Madame Meyer».
1874 erfolgte die Winter-Erstbesteigung durch die Alpinistin Margaret Claudia Brevoort.
Die Jungfrau gilt, obwohl leicht erreichbar, als unfallträchtiger Berg. Bei einem der schwersten Unglücke stürzten am 12. Juli 2007 sechs Rekruten der Gebirgsspezialisten-Rekrutenschule Andermatt vom Rottalsattel 1000 Meter auf den darunterliegenden Rottalgletscher in den Tod, nachdem sie eine Lawine ausgelöst hatten. Das urteilende Militärgericht ging von einem falsch eingeschätzten, heimtückischen Lawinenrisiko aus und sprach in der Folge die verantwortlichen Bergführer frei.
Routen
Rottalsattel und Südostgrat (Normalroute)
Schwierigkeit: ZS-
Zeitaufwand: 4–5 Std. von der Mönchsjochhütte, 3½–4½ Std. vom Jungfraujoch
Ausgangspunkt: Mönchsjochhütte (3657 m)
Talort: Grindelwald (1034 m)
Innere Rottalgrat
Schwierigkeit: ZS
Zeitaufwand: 6–7 Stunden
Ausgangspunkt: Rottalhütte (2755 m)
Talort: Stechelberg (919 m)
Nordwestgrat oder „Rotbrettgrat“
Schwierigkeit: S
Zeitaufwand: 8–12 Stunden
Ausgangspunkt: Silberhornhütte (2663 m)
Talort: Stechelberg (919 m)
Nordostgrat
Schwierigkeit: S+, mit IV. UIAA-Grad Felskletterei
Zeitaufwand: 8–10 Stunden
Ausgangspunkt: Jungfraujoch (3454 m)
Talort: Grindelwald (1034 m)
Kunst
Erwähnt ist die Jungfrau unter anderem bei Friedrich Schiller, Wilhelm Tell, Vers 628 (1804). Lord Byrons Drama Manfred (1817) spielt am Fuss und auf dem Gipfel des Massivs. Ferdinand Hodler hat die Jungfrau mehrfach gemalt, darunter die perspektivisch verfremdete «Jungfrau über dem Nebelmeer». Alex Diggelmann gab 1958 eine Lithographienmappe unter dem Titel Die Jungfrau, mein Berg heraus. Stephan Bundi gestaltete 2005 eine Schweizer Gedenkmünze mit dem Bergmotiv.
Im Januar 2012 wurde zum 100-jährigen bestehen der Jungfraubahn eine übergrosse Schweizer Flagge vom Lichtkünstler Gerry Hofstetter an den Gipfel projiziert. Zeitweise waren neben dem Schweizer Kreuz auch ein Porträt des Zürcher Unternehmers Adolf Guyer-Zeller sowie ein Bild von einem der Züge zu sehen.
(Wikipedia)
Das Morgenberghorn ist ein 2249 m ü. M. hoher Berg am Südufer des Thunersees im Berner Oberland in der Schweiz. Es liegt im Westen des Saxettals.
Der Gipfel des Morgenberghorns ist nur zu Fuss erreichbar. Der Aufstieg erfordert keine Bergsteigerkenntnisse, jedoch Trittsicherheit. Aufstiegsmöglichkeiten bestehen ab Leissigen und Aeschi über den Nordwestgrat und von Saxeten aus über den Rengglipass und den Südgrat. Der Nordostgrat von Interlaken aus weist sehr schmale und ausgesetzte Stellen auf und ist keine offizielle Aufstiegsroute.
Südlich des Morgenbergs erhebt sich die Schwalmere (2777 m ü. M.), durch den Rengglipass (1879 m ü. M.) getrennt.
(Wikipedia)
Das Saxettal ist ein Tal am Nordrand der Berner Alpen in der Schweiz.
Geografie
Das Tal liegt zum grössten Teil im Gebiet der Gemeinde Saxeten und hat eine Länge von acht Kilometern. Es befindet sich im nordwestlichen Teil der Lütschinentäler und ist von Südwesten nach Nordosten gerichtet. Der Saxetbach mündet bei Wilderswil in die Lütschine. Das Gebiet der Gemeinde Wilderswil umfasst den unteren Abschnitt des Tales und des Saxetbachs.
Im Südosten, im Süden und im Nordwesten ist das Tal von hohen Bergketten abgeschlossen. Zur Bergreihe im Südosten, die das Saxettal vom Soulstal abgrenzt, gehören der Bällehöchst (2095 m ü. M.), die Sulegg (2413 m ü. M.) und das Kleine Lobhorn (2519 m ü. M.). Der nördliche Vorgipfel der Schwalmere (2725 m ü. M.) im Süden ist die höchste Erhebung am Saxettal. Das Morgenberghorn (2249 m ü. M.) liegt ganz im Westen des Tals. Den Sattel zwischen Schwalmere und Morgenberghorn überquert der Wanderweg über den Rengglipass (1884 m ü. M.). Vom Morgenberghorn zieht sich die mehrere Kilometer lange, scharfe Gratkante des Leissiggrats und des Därliggrats über dem Saxettal zum Birchizand (2095 m ü. M.) hin, von wo aus sich der Bergrücken zum Rugen bei Interlaken senkt. Der Leissiggrat trennt das Saxettal vom Becken des Thunersees im Norden.
Das Saxettal ist von Wilderswil aus bis zur Ortschaft Saxeten mit einer Kantonsstrasse erschlossen. Von Wilderswil und Saxeten aus führen Bergwege auf die umliegenden Höhen und Aussichtsberge und zudem über den Rengglipass sowie bei der Suls-Lobhornhütte in die Nachbartäler.
Unterhalb der Hochgebirgsregion ist das Saxettal zum grössten Teil von Wald bedeckt. Der Bergwald schützt auch die Siedlungen und die Talstrasse vor Naturgefahren. Im oberen Talbereich liegen Wiesen und Weidegebiet bei Saxeten und auf höheren Landschaftsstufen mehrere Alpweiden (Bergschaft Bällen und Bergschaft Innerberg).
Im Saxettal betreiben die Industriellen Betriebe Interlaken (IBI) Kleinkraftwerke an den Trinkwasserleitungen.
(Wikipedia)
Blackrock covers a large but not precisely defined area, rising from sea level on the coast to 90 metres (300 ft) at White's Cross on the N11 national primary road. Blackrock is bordered by Booterstown, Mount Merrion, Stillorgan, Foxrock, Deansgrange and Monkstown.
Blackrock is a large commercial centre with cafes, restaurants, boutiques, hairdressers and barbers, a tattoo and piercing studio, pharmacies, supermarkets, art galleries, antiques and home improvements outlets as well as bars such as The Breffni, Jack O'Rourkes, O'Donohues, Flash Harrys, Conways, The Wicked Wolf and the Ten Tun Tavern.
The Blackrock Shopping Centre was built in 1984 by Superquinn who managed the development and are the anchor store. Superquinn has now become Supervalu.
There are many high street finance branches for AIB, Bank of Ireland, EBS, National Irish Bank, Ulster Bank and the Blackrock Credit Union. Permanent TSB closed their Blackrock branch in March 2010 but retain their administrative offices on Carysfort Avenue.
There are many office buildings that house large corporations such as Zurich Financial Services and AIG, and car dealers such as Carroll & Kinsella Motors, Maxwell Motors (generally BMW) and Eco Aer (eco electric vehicles).
Photograph taken at an altitude of Nine metres, in the magic of the Golden hour around sunrise at 05:40am, (sunrise was at precisely 06.15am) on Saturday 6th September 2014 off the Patricia Bay Highway 17, on Lochside Drive close to Frost Avenue and the Lochside Waterfront Park, in beautiful Sidney by the sea on Vancouver Island, British Columbia, Canada.
Here, I am standing beside the wooden decked viewing platform, looking over towards Mt Baker in Washington State, USA from beautiful Sidney by the sea on Vancouver Island, British Columbia, Canada. Also known as Koma Kulshan, she is an active glaciated andesitic stratovolcano in the Cascade Volcanic Arc and the North Cascades of Washington State in the United States, standing 3,286 metres tall and was first ascended in 1868, her last eruption recorded in 1880.
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Nikon D800 70mm 1/250s f/6.3 iso100 RAW (14 bit) Manual focus. Manual exposure. Matrix metering. Auto white balance.
Nikkor AF-S 70-200mm f/2.8G ED IF VRII. Jessops 77mm UV filter. Nikon MB-D12 battery grip. Two Nikon EN-EL batteries. Nikon DK-17M Magnifying Eyepiece. Nikon DK-19 soft rubber eyecup. Manfrotto MT057C3 057 Carbon Fiber Tripod 3 Sections (Payload 18kgs). Manfrotto MH057M0-RC4 057 Magnesium Ball Head with RC4 Quick Release (Payload 15kgs). Manfrotto quick release plate 410PL-14.Jessops Tripod bag. Optech Tripod Strap.Digi-Chip 64GB Class 10 UHS-1 SDXC. Lowepro Transporter camera strap. Lowepro Vertex 200 AW camera bag. Nikon MC-DC2 remote shutter release. Nikon GP-1 GPS unit.
LATITUDE: N 48d 38m 15.76s
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Processing power:
HP Pavillion Desktop with AMD A10-5700 APU processor. HD graphics. 2TB with 8GB RAM. 64-bit Windows 8.1. Verbatim USB 2.0 1TB desktop hard drive. Nikon VIEWNX2 Version 2.10.0 64bit. Adobe photoshop Elements 8 Version 8.0 64bit
www.bap.de/start/musik/songtexte/titel/verdamp-lang-her --- www.youtube.com/watch?v=Ghi2xReyFYA&feature=related --- www.worldvision.de/unsere-arbeit-wie-wir-arbeiten-entwick... ---
Bap Colognian (Kölsch) pronunciation: [/bap/] is a German rock group. With ten albums reaching the number one in the German record charts, Bap is one of the most successful rock acts in their home country.
Nearly all of Bap's lyrics are written in Kölsch, the dialect of Cologne, or more precisely in a Kölsch-influenced derivation of Eifelplatt, a regional variant of the Ripuarian language spoken in the nearby rural Eifel. Niedecken's most prominent musical influences, especially early in his career, were Bob Dylan, the Kinks, Bruce Springsteen, the Rolling Stones, and Wolfgang Ambros.
The group was founded in 1976 under the name Wolfgang Niedecken's Bap in Cologne, Germany by Wolfgang Niedecken and Hans Heres. In 1981 they released their most famous song "Verdamp lang her" (English: Damn long time ago), in which Niedecken describes regrets he has about his relationship with his then recently deceased father. The band's name "BAP" derived from "BAPP", both, a play-on-words on the Kölsch word "Papp" (related to the German word Papa for dad), but pronounced differently, and Niedecken's then-times nickname. BAP ist eine Kölschrockband um den Frontmann Wolfgang Niedecken und gilt als eine der erfolgreichsten Rockbands deutscher Sprache. Von den 23 BAP-Alben erreichten 19 die Top 10, zehn wurden sogar Nummer 1 der Charts.Die Gruppe um Sänger und Songschreiber Wolfgang Niedecken besteht seit 1976. Die Band traf sich zu Beginn in wechselnder Besetzung, um „einen Kasten Bier leerzuproben“.[1] Der erste Auftritt erfolgte 1977 im Mariensaal in Köln-Nippes mit zwei akustischen Gitarren (Wolfgang Niedecken, Hans Heres) und Perkussion (Afro Bauermann). Das erste Album, Wolfgang Niedecken's BAP rockt andere kölsche Leeder. erschien 1979, die Band bestand zu dieser Zeit aus Wolfgang Niedecken, Hans „Honçe“ Heres, Wolfgang „Gröön“ Klever, Manfred „Schmal“ Boecker, Wolfgang „Wolli“ Boecker und Bernd Odenthal. Die zweite LP Affjetaut folgte 1980, wie die Debüt-Platte noch unter der Bezeichnung „Wolfgang Niedeckens BAP“, da Niedecken sich bereits als Solo-Künstler mit Gitarre und Mundharmonika als „Bob Dylan der Südstadt“ einen Namen gemacht hatte; beide Platten wurden noch beim Kölner Independent-Label Eigelstein Musikproduktion veröffentlicht.
Der Bandname BAP entstand aus Niedeckens Spitzname, der seinen Vater so nannte. Diese Aussprache entstammt der Herkunft der Familie aus Rheinland-Pfalz, und weil sie vom kölschen „Pap“ abwich, entstand so Niedeckens Spitzname.[2] Als ein erster Auftritt geplant wurde, für den mit einem Plakat geworben werden sollte, musste ein Bandname erdacht werden. Hans Heres schlug dem Veranstalter vor, „BAPP“ zu nehmen.[3] Da sich die Bandmitglieder aber einig waren, dass „BAPP“ – mit zwei „P“ geschrieben – auf der Bassdrum nicht gut aussah, wurde einfach ein „P“ gestrichen.[4]
Der musikalische und inhaltliche Stil der BAP-Songs wird wesentlich von Bob Dylan, den Kinks und den Rolling Stones geprägt. Auch Bruce Springsteen, mit dem Sänger Wolfgang Niedecken eine persönliche Freundschaft verbindet, gilt als wichtiger Orientierungspunkt für BAP. Verschiedene BAP-Lieder, vor allem melancholische (z. B. Helfe kann dir keiner, Paar Daach fröher) zeigen in den Arrangements und der Stimmung deutliche Ähnlichkeiten mit Stücken von Wolfgang Ambros, etwa von dessen Album 19 Class A Numbers. Die Texte beschäftigen sich oft mit gesellschaftlichen oder persönlichen Problemen.1979 fanden unter dem Bandnamen "Wolfgang Niedeckens BAP" erste Auftritte außerhalb von Köln und der näheren Umgebung statt; so zum Beispiel auch anlässlich der Bundesgartenschau 1979 in der Bonner Rheinaue.[5] Im Mai 1982 machte BAP ihre erste professionell organisierte Deutschlandtournee. Im Mittelpunkt standen Songs des aktuellen Albums Für Usszeschnigge, das 1981 als erstes beim Major-Label EMI-Electrola erschienen war. Für den Wechsel von Eigelstein zur EMI mussten BAP in der lokalen Kultur-Szene viel Kritik einstecken, wurden jedoch mit Platz 1 in den deutschen Album-Charts prompt belohnt.
Im Sommer 1982 folgten verschiedene Auftritte im Rahmen von Großveranstaltungen und Fernsehproduktionen: Rockpop In Concert für das ZDF in der Dortmunder Westfalenhalle 1, Demonstration gegen die Nachrüstung der NATO am 10. Juni 1982 (Zehnter Juni) auf den Bonner Rheinwiesen, Vorprogramm der Rolling Stones am 4. und 5. Juli 1982 im Müngersdorfer Stadion in Köln und als erste deutsche Band bei einem Festival des WDR-Rockpalast am 28. August 1982 auf der Loreley-Freilichtbühne.
Nach Erscheinen des vierten Albums Vun drinne noh drusse war die Band zwischen Oktober 1982 und Oktober 1983 sieben Monate lang unterwegs. Neben Deutschland standen auch Konzerte in Österreich, der Schweiz und den Benelux-Ländern auf dem Programm. Insgesamt wurden etwa 130 Auftritte gespielt. Die Tournee endete mit einem Konzert im Kölner „Stollwerck“. Das vom Abriss bedrohte Bürgerhaus Stollwerck erhielt die Einnahmen dieses Konzerts zur Finanzierung seiner weiteren Arbeit. Am 28. Mai 1983 spielte BAP auf einem Festival im niedersächsischen Schüttorf im Vorprogramm von Rod Stewart und am 22. Oktober 1983 auf einer weiteren Großdemonstration gegen die NATO-Nachrüstung im Bonner Hofgarten.
Für den Januar 1984 war – nach langen Verhandlungen mit der staatlichen Künstleragentur – eine Tournee mit 14 Konzerten in 13 Städten der DDR geplant. Im Vorfeld der Tour zeichnete das DDR-Fernsehen ein Interview mit Wolfgang Niedecken inklusive zweier Unplugged-Versionen von BAP-Liedern auf. Dieses wurde später jedoch sinnentstellend verkürzt gesendet. So entschloss sich Niedecken, einige politische Statements, die der Band wichtig waren, in einem eigenen Lied darzustellen. Es wurde als Deshalv spill’ mer he betitelt und erstmals auf dem letzten „West-Konzert“ vor der Tour in Wolfsburg gespielt. Als die Band bereits in Ost-Berlin im Hotel Unter den Linden war, gab es am Vorabend des ersten Konzerts heftige Auseinandersetzungen über dieses Lied mit der DDR-Seite. Als die Band sich weigerte, es von der Setlist zu nehmen, kam es zum Eklat. Die Tournee wurde abgebrochen, bevor das erste Konzert auf dem Boden der DDR gespielt werden konnte. In einer Sendung des DDR-Fernsehens war die Ansage eines Moderators während eines Konzerts im Berliner Palast der Republik zu sehen, zu dem BAP geladen war. Er nannte als Begründung ihrer Absage, die Band wolle „nicht unter dem Symbol der weißen Taube auf blauem Grund auftreten“.[6]
Die Tournee zum Album Zwesche Salzjebäck un Bier begann am 15. und 16. Juni 1984 mit zwei Konzerten im Archäologischen Park in Xanten. Sie wurden vom ZDF aufgezeichnet und später in einer Zusammenfassung gesendet. Die Tour dauerte bis zum Februar 1985 und übertraf von der Zuschauerresonanz her noch die von 1982/83.
Am 2. März 1986 begann in Lohmar bei Köln die Tournee Ahl Männer, aalglatt. BAP spielte zunächst einige Konzerte im ländlichen Raum, bevor die Band am 15. März 1986 in der Essener Grugahalle bei der 17. und letzten Rocknacht des WDR-Rockpalast auftrat. Die Rocknacht, bei der auch Jackson Browne und Big Country auftraten, wurde wie schon das Festival auf der Loreley 1982 via Eurovision von vielen europäischen Radio- und Fernsehstationen ausgestrahlt.
Von April bis Juli folgten zahlreiche weitere Konzerte. Wegen der anhaltenden Popularität wurden teilweise auch größere Hallen ausgewählt. So fanden die „Heimspiele“ der Kölner Band erstmals in der bis zu 8000 Zuschauer fassenden Kölner Sporthalle, der damals größten Veranstaltungshalle der Domstadt, statt. Bei dieser Tournee gab es mit Christian Schneider erstmals auf einer Tournee einen Gastmusiker, weil die zum Teil sehr komplexen Keyboard-Arrangements des neuen Albums live mit nur einem Keyboarder nicht zu realisieren gewesen wären. Schneider spielte neben Keyboards bei einigen Stücken auch Saxophon. Den letzten Auftritt der Tour absolvierte die Band am 26. Juli 1986; genau drei Monate nach der Atomreaktor-Katastrophe von Tschernobyl auf dem legendären Anti-WAAhnsinns-Festival gegen die Wiederaufbereitungsanlage von Wackersdorf in Burglengenfeld.
Nach Ende der Tournee 1986 legte BAP eine kreative Pause ein (u. a. bedingt durch bandinterne, künstlerische Meinungsverschiedenheiten), die Wolfgang Niedecken zur Veröffentlichung seines Albums Schlagzeiten und zu einigen Solo-Konzerten nutzte. BAP stand erst im September 1987 bei zwei Festivals wieder auf der Bühne, um sich auf eine Tournee durch China vorzubereiten. Diese Tournee ist im Buch BAP övver China dokumentiert.
Das Album Da Capo wurde von Oktober bis Dezember 1988 zunächst bei einer ausgedehnten Hallentournee präsentiert. Bei dieser Tournee legte BAP die Scheu vor den ganz großen Konzertarenen endgültig ab. So standen auch die Frankfurter Festhalle und die Münchener Olympiahalle auf dem Programm. Im Sommer 1989 folgten weitere Konzerte, teilweise auch im Rahmen von Festivals gemeinsam mit Joe Cocker. Eines dieser Events fand in der Berliner Waldbühne statt.
Auch die Tournee 1991 wurde in mehreren Teilen durchgeführt. Kurz nach der Vollendung der deutschen Einheit standen im Januar 1991 zunächst die ersten Konzerte der Band auf dem Gebiet der ehemaligen DDR auf dem Programm. Anschließend ging BAP in Westdeutschland auf Club-Tour und absolvierte eine Reihe von Auftritten in beschaulichem Rahmen, zumeist in kleinen Hallen. Das Konzert im Kölner E-Werk wurde aufgezeichnet und später auf dem Album Live – Affrocke veröffentlicht.
Im Mai und Juni 1991 folgte eine Tournee ausschließlich durch die größten deutschen Konzerthallen und bei verschiedenen Open-Air-Festivals. Als Gast bei den Konzerten trat Julian Dawson auf. Am 26. Januar 1994 startete die Tournee zum im August 1993 erschienenen Album Pik Sibbe. Nach wie vor war die Nachfrage in der BAP-Hochburg Köln groß, in einigen anderen Städten blieben die Zuschauerzahlen etwas hinter den Erwartungen zurück. Die folgende Tournee zum Album Amerika begann im November 1996. Der Tourneestart in Koblenz wurde für den WDR-Rockpalast mitgeschnitten und später im Fernsehen ausgestrahlt.
Mit dem Ausstieg von Bassist Steve Borg und von Gründungsmitglied Manfred „Schmal“ Boecker verließen zwei Musiker die Band, die BAP über viele Jahre mitgeprägt haben. 1999 stieg auch Gitarrist Klaus „Major“ Heuser aus, der während 19 Jahren Bandmitgliedschaft die überwiegende Zahl der Lieder komponierte. Außerdem verließ Keyboarder Alexander „Effendi“ Büchel die Firma BAP. Diese Abgänge und die darauf folgenden Neubesetzungen veränderten den musikalischen Ausdruck von BAP nachhaltig.
Zu den Gründen für den Ausstieg von Major sagt Wolfgang Niedecken rückblickend im März 2011:
„Der Major ist ein toller Gitarrist. Aber er wollte, dass BAP international ausgerichteten Radio-Pop spielt. Ich wollte beim Kölsch-Rock bleiben. Beide Positionen waren nicht vereinbar. Ich bin ihm dankbar, dass er selbst gegangen ist. Ich hätte ihn nämlich nie rausgeschmissen.[7]“
Als Neuzugang an den Keyboards stieg Michael Nass bei BAP ein, der zuvor in den 1980er Jahren in der DDR-Musikszene musikalisch sehr aktiv war, u. a. bei P 16 und später in Liselotte Rezniceks Frauenband Mona Lise. Gitarrist wurde Helmut Krumminga. Im Sommer 2001 gab BAP vor der eigentlichen Aff un zo-Tour ab Herbst 2001 zwei Vorabkonzerte, darunter das „Konzert an der toten Brücke“ (Soda-Brücke) in Euskirchen, das auch vom WDR aufgezeichnet und wenige Tage später in der Sendung Rockpalast gesendet wurde. Das Album selbst stieg wie der Vorgänger Tonfilm auf Platz 1 in die deutschen Charts ein.
Im Januar 2006 war die Kölnarena zwar anlässlich des Starts der Jubiläumskonzerte zum 30-jährigen Bestehen der Band mit 25.000 Zuschauern an zwei aufeinander folgenden Tagen fast ausverkauft. Bei anderen Auftritten hatte man sich von vorneherein durch die Wahl kleinerer Konzertorte angepasst.
Auch das im Mai 2008 erschienene Album Radio Pandora stieg auf Platz 1 in die deutschen Charts ein. Im Winter 2008 startete die Tournee dazu, am 2. Weihnachtstag gab es das Heimspiel in der Köln-Arena (Lanxess-Arena); sie dauerte (mit Unterbrechungen) bis zum Sommer 2009, wobei die Band von Anne de Wolff (Violine, Bratsche, Gesang) und teilweise von Rhani Krija (Percussion) begleitet wurde.
Für November 2011 war der Start der aktuellsten Tournee geplant. Aufgrund einer schweren Erkrankung Wolfgang Niedeckens wurde der Start der Tour auf Anfang Mai 2012 verschoben.[8][9][10]
Auslandsauftritte [Bearbeiten]
BAP ist im Laufe der bisher 35-jährigen Bandgeschichte in vielen Ländern der Welt aufgetreten. Nachdem sich die Bandmitglieder anfangs kaum vorstellen konnten, dass ihre kölschen Texte außerhalb des Rheinlandes verstanden würden, durften sie erleben, dass ihre Platten weit darüber hinaus gekauft wurden. Tourneen waren dadurch auch im Ausland möglich.
Die ersten Auftritte außerhalb Deutschlands waren im Dezember 1982 in der Schweiz (Basel und St.Gallen)[11] und bis Mitte der 1980er Jahre in Österreich, Luxemburg, Belgien und Dänemark (Roskilde-Festival). Seitdem gehören Auftritte in diesen Nachbarländern zum Bestandteil jeder Tournee.
Spätere Fernreisen wurden zumeist als Begleitung zu künstlerischen oder politischen Themen organisiert; häufig war nicht die komplette Gruppe unterwegs; manchmal auch nur Wolfgang Niedecken alleine oder in Begleitung von Musikern seiner Solo-Projekte:
Mit einigen Gästen tourte BAP im Oktober 1987 vier Wochen durch China. Acht Auftritte wurden in Peking, Shanghai und Kanton absolviert.[12]
Wolfgang Niedecken spielte 1987 auf Einladung der Kulturstiftung Casa de los tres Mundos (ein Projekt des Schauspielers Dietmar Schönherr, des Produzenten Peter Reichelt und des Kulturministers Ernesto Cardenal) mit seiner Complizen-Band in Nicaragua.
In ähnlicher Zusammensetzung spielten Wolfgang Niedecken & Complizen 1988 in Mosambik eine kleine Tour.
Die politischen Veränderungen in der Sowjetunion unter Gorbatschow machten es möglich, dass BAP im Mai 1989 je drei Konzerte in Moskau und Wolgograd gab.[13] Dort kamen die Musiker auch mit Fans aus der DDR ins Gespräch. Nachdem die BAP-Tour durch Ostdeutschland 1984 abgesagt wurde, war der Umweg über die UdSSR die einzige Möglichkeit, als DDR-Bürger mit der Band zu sprechen.
More info and other languages available at:
www.bap.de/start/musik/songtexte/titel/verdamp-lang-her --- www.youtube.com/watch?v=Ghi2xReyFYA&feature=related --- www.worldvision.de/unsere-arbeit-wie-wir-arbeiten-entwick... ---
Bap Colognian (Kölsch) pronunciation: [/bap/] is a German rock group. With ten albums reaching the number one in the German record charts, Bap is one of the most successful rock acts in their home country.
Nearly all of Bap's lyrics are written in Kölsch, the dialect of Cologne, or more precisely in a Kölsch-influenced derivation of Eifelplatt, a regional variant of the Ripuarian language spoken in the nearby rural Eifel. Niedecken's most prominent musical influences, especially early in his career, were Bob Dylan, the Kinks, Bruce Springsteen, the Rolling Stones, and Wolfgang Ambros.
The group was founded in 1976 under the name Wolfgang Niedecken's Bap in Cologne, Germany by Wolfgang Niedecken and Hans Heres. In 1981 they released their most famous song "Verdamp lang her" (English: Damn long time ago), in which Niedecken describes regrets he has about his relationship with his then recently deceased father. The band's name "BAP" derived from "BAPP", both, a play-on-words on the Kölsch word "Papp" (related to the German word Papa for dad), but pronounced differently, and Niedecken's then-times nickname. BAP ist eine Kölschrockband um den Frontmann Wolfgang Niedecken und gilt als eine der erfolgreichsten Rockbands deutscher Sprache. Von den 23 BAP-Alben erreichten 19 die Top 10, zehn wurden sogar Nummer 1 der Charts.Die Gruppe um Sänger und Songschreiber Wolfgang Niedecken besteht seit 1976. Die Band traf sich zu Beginn in wechselnder Besetzung, um „einen Kasten Bier leerzuproben“.[1] Der erste Auftritt erfolgte 1977 im Mariensaal in Köln-Nippes mit zwei akustischen Gitarren (Wolfgang Niedecken, Hans Heres) und Perkussion (Afro Bauermann). Das erste Album, Wolfgang Niedecken's BAP rockt andere kölsche Leeder. erschien 1979, die Band bestand zu dieser Zeit aus Wolfgang Niedecken, Hans „Honçe“ Heres, Wolfgang „Gröön“ Klever, Manfred „Schmal“ Boecker, Wolfgang „Wolli“ Boecker und Bernd Odenthal. Die zweite LP Affjetaut folgte 1980, wie die Debüt-Platte noch unter der Bezeichnung „Wolfgang Niedeckens BAP“, da Niedecken sich bereits als Solo-Künstler mit Gitarre und Mundharmonika als „Bob Dylan der Südstadt“ einen Namen gemacht hatte; beide Platten wurden noch beim Kölner Independent-Label Eigelstein Musikproduktion veröffentlicht.
Der Bandname BAP entstand aus Niedeckens Spitzname, der seinen Vater so nannte. Diese Aussprache entstammt der Herkunft der Familie aus Rheinland-Pfalz, und weil sie vom kölschen „Pap“ abwich, entstand so Niedeckens Spitzname.[2] Als ein erster Auftritt geplant wurde, für den mit einem Plakat geworben werden sollte, musste ein Bandname erdacht werden. Hans Heres schlug dem Veranstalter vor, „BAPP“ zu nehmen.[3] Da sich die Bandmitglieder aber einig waren, dass „BAPP“ – mit zwei „P“ geschrieben – auf der Bassdrum nicht gut aussah, wurde einfach ein „P“ gestrichen.[4]
Der musikalische und inhaltliche Stil der BAP-Songs wird wesentlich von Bob Dylan, den Kinks und den Rolling Stones geprägt. Auch Bruce Springsteen, mit dem Sänger Wolfgang Niedecken eine persönliche Freundschaft verbindet, gilt als wichtiger Orientierungspunkt für BAP. Verschiedene BAP-Lieder, vor allem melancholische (z. B. Helfe kann dir keiner, Paar Daach fröher) zeigen in den Arrangements und der Stimmung deutliche Ähnlichkeiten mit Stücken von Wolfgang Ambros, etwa von dessen Album 19 Class A Numbers. Die Texte beschäftigen sich oft mit gesellschaftlichen oder persönlichen Problemen.1979 fanden unter dem Bandnamen "Wolfgang Niedeckens BAP" erste Auftritte außerhalb von Köln und der näheren Umgebung statt; so zum Beispiel auch anlässlich der Bundesgartenschau 1979 in der Bonner Rheinaue.[5] Im Mai 1982 machte BAP ihre erste professionell organisierte Deutschlandtournee. Im Mittelpunkt standen Songs des aktuellen Albums Für Usszeschnigge, das 1981 als erstes beim Major-Label EMI-Electrola erschienen war. Für den Wechsel von Eigelstein zur EMI mussten BAP in der lokalen Kultur-Szene viel Kritik einstecken, wurden jedoch mit Platz 1 in den deutschen Album-Charts prompt belohnt.
Im Sommer 1982 folgten verschiedene Auftritte im Rahmen von Großveranstaltungen und Fernsehproduktionen: Rockpop In Concert für das ZDF in der Dortmunder Westfalenhalle 1, Demonstration gegen die Nachrüstung der NATO am 10. Juni 1982 (Zehnter Juni) auf den Bonner Rheinwiesen, Vorprogramm der Rolling Stones am 4. und 5. Juli 1982 im Müngersdorfer Stadion in Köln und als erste deutsche Band bei einem Festival des WDR-Rockpalast am 28. August 1982 auf der Loreley-Freilichtbühne.
Nach Erscheinen des vierten Albums Vun drinne noh drusse war die Band zwischen Oktober 1982 und Oktober 1983 sieben Monate lang unterwegs. Neben Deutschland standen auch Konzerte in Österreich, der Schweiz und den Benelux-Ländern auf dem Programm. Insgesamt wurden etwa 130 Auftritte gespielt. Die Tournee endete mit einem Konzert im Kölner „Stollwerck“. Das vom Abriss bedrohte Bürgerhaus Stollwerck erhielt die Einnahmen dieses Konzerts zur Finanzierung seiner weiteren Arbeit. Am 28. Mai 1983 spielte BAP auf einem Festival im niedersächsischen Schüttorf im Vorprogramm von Rod Stewart und am 22. Oktober 1983 auf einer weiteren Großdemonstration gegen die NATO-Nachrüstung im Bonner Hofgarten.
Für den Januar 1984 war – nach langen Verhandlungen mit der staatlichen Künstleragentur – eine Tournee mit 14 Konzerten in 13 Städten der DDR geplant. Im Vorfeld der Tour zeichnete das DDR-Fernsehen ein Interview mit Wolfgang Niedecken inklusive zweier Unplugged-Versionen von BAP-Liedern auf. Dieses wurde später jedoch sinnentstellend verkürzt gesendet. So entschloss sich Niedecken, einige politische Statements, die der Band wichtig waren, in einem eigenen Lied darzustellen. Es wurde als Deshalv spill’ mer he betitelt und erstmals auf dem letzten „West-Konzert“ vor der Tour in Wolfsburg gespielt. Als die Band bereits in Ost-Berlin im Hotel Unter den Linden war, gab es am Vorabend des ersten Konzerts heftige Auseinandersetzungen über dieses Lied mit der DDR-Seite. Als die Band sich weigerte, es von der Setlist zu nehmen, kam es zum Eklat. Die Tournee wurde abgebrochen, bevor das erste Konzert auf dem Boden der DDR gespielt werden konnte. In einer Sendung des DDR-Fernsehens war die Ansage eines Moderators während eines Konzerts im Berliner Palast der Republik zu sehen, zu dem BAP geladen war. Er nannte als Begründung ihrer Absage, die Band wolle „nicht unter dem Symbol der weißen Taube auf blauem Grund auftreten“.[6]
Die Tournee zum Album Zwesche Salzjebäck un Bier begann am 15. und 16. Juni 1984 mit zwei Konzerten im Archäologischen Park in Xanten. Sie wurden vom ZDF aufgezeichnet und später in einer Zusammenfassung gesendet. Die Tour dauerte bis zum Februar 1985 und übertraf von der Zuschauerresonanz her noch die von 1982/83.
Am 2. März 1986 begann in Lohmar bei Köln die Tournee Ahl Männer, aalglatt. BAP spielte zunächst einige Konzerte im ländlichen Raum, bevor die Band am 15. März 1986 in der Essener Grugahalle bei der 17. und letzten Rocknacht des WDR-Rockpalast auftrat. Die Rocknacht, bei der auch Jackson Browne und Big Country auftraten, wurde wie schon das Festival auf der Loreley 1982 via Eurovision von vielen europäischen Radio- und Fernsehstationen ausgestrahlt.
Von April bis Juli folgten zahlreiche weitere Konzerte. Wegen der anhaltenden Popularität wurden teilweise auch größere Hallen ausgewählt. So fanden die „Heimspiele“ der Kölner Band erstmals in der bis zu 8000 Zuschauer fassenden Kölner Sporthalle, der damals größten Veranstaltungshalle der Domstadt, statt. Bei dieser Tournee gab es mit Christian Schneider erstmals auf einer Tournee einen Gastmusiker, weil die zum Teil sehr komplexen Keyboard-Arrangements des neuen Albums live mit nur einem Keyboarder nicht zu realisieren gewesen wären. Schneider spielte neben Keyboards bei einigen Stücken auch Saxophon. Den letzten Auftritt der Tour absolvierte die Band am 26. Juli 1986; genau drei Monate nach der Atomreaktor-Katastrophe von Tschernobyl auf dem legendären Anti-WAAhnsinns-Festival gegen die Wiederaufbereitungsanlage von Wackersdorf in Burglengenfeld.
Nach Ende der Tournee 1986 legte BAP eine kreative Pause ein (u. a. bedingt durch bandinterne, künstlerische Meinungsverschiedenheiten), die Wolfgang Niedecken zur Veröffentlichung seines Albums Schlagzeiten und zu einigen Solo-Konzerten nutzte. BAP stand erst im September 1987 bei zwei Festivals wieder auf der Bühne, um sich auf eine Tournee durch China vorzubereiten. Diese Tournee ist im Buch BAP övver China dokumentiert.
Das Album Da Capo wurde von Oktober bis Dezember 1988 zunächst bei einer ausgedehnten Hallentournee präsentiert. Bei dieser Tournee legte BAP die Scheu vor den ganz großen Konzertarenen endgültig ab. So standen auch die Frankfurter Festhalle und die Münchener Olympiahalle auf dem Programm. Im Sommer 1989 folgten weitere Konzerte, teilweise auch im Rahmen von Festivals gemeinsam mit Joe Cocker. Eines dieser Events fand in der Berliner Waldbühne statt.
Auch die Tournee 1991 wurde in mehreren Teilen durchgeführt. Kurz nach der Vollendung der deutschen Einheit standen im Januar 1991 zunächst die ersten Konzerte der Band auf dem Gebiet der ehemaligen DDR auf dem Programm. Anschließend ging BAP in Westdeutschland auf Club-Tour und absolvierte eine Reihe von Auftritten in beschaulichem Rahmen, zumeist in kleinen Hallen. Das Konzert im Kölner E-Werk wurde aufgezeichnet und später auf dem Album Live – Affrocke veröffentlicht.
Im Mai und Juni 1991 folgte eine Tournee ausschließlich durch die größten deutschen Konzerthallen und bei verschiedenen Open-Air-Festivals. Als Gast bei den Konzerten trat Julian Dawson auf. Am 26. Januar 1994 startete die Tournee zum im August 1993 erschienenen Album Pik Sibbe. Nach wie vor war die Nachfrage in der BAP-Hochburg Köln groß, in einigen anderen Städten blieben die Zuschauerzahlen etwas hinter den Erwartungen zurück. Die folgende Tournee zum Album Amerika begann im November 1996. Der Tourneestart in Koblenz wurde für den WDR-Rockpalast mitgeschnitten und später im Fernsehen ausgestrahlt.
Mit dem Ausstieg von Bassist Steve Borg und von Gründungsmitglied Manfred „Schmal“ Boecker verließen zwei Musiker die Band, die BAP über viele Jahre mitgeprägt haben. 1999 stieg auch Gitarrist Klaus „Major“ Heuser aus, der während 19 Jahren Bandmitgliedschaft die überwiegende Zahl der Lieder komponierte. Außerdem verließ Keyboarder Alexander „Effendi“ Büchel die Firma BAP. Diese Abgänge und die darauf folgenden Neubesetzungen veränderten den musikalischen Ausdruck von BAP nachhaltig.
Zu den Gründen für den Ausstieg von Major sagt Wolfgang Niedecken rückblickend im März 2011:
„Der Major ist ein toller Gitarrist. Aber er wollte, dass BAP international ausgerichteten Radio-Pop spielt. Ich wollte beim Kölsch-Rock bleiben. Beide Positionen waren nicht vereinbar. Ich bin ihm dankbar, dass er selbst gegangen ist. Ich hätte ihn nämlich nie rausgeschmissen.[7]“
Als Neuzugang an den Keyboards stieg Michael Nass bei BAP ein, der zuvor in den 1980er Jahren in der DDR-Musikszene musikalisch sehr aktiv war, u. a. bei P 16 und später in Liselotte Rezniceks Frauenband Mona Lise. Gitarrist wurde Helmut Krumminga. Im Sommer 2001 gab BAP vor der eigentlichen Aff un zo-Tour ab Herbst 2001 zwei Vorabkonzerte, darunter das „Konzert an der toten Brücke“ (Soda-Brücke) in Euskirchen, das auch vom WDR aufgezeichnet und wenige Tage später in der Sendung Rockpalast gesendet wurde. Das Album selbst stieg wie der Vorgänger Tonfilm auf Platz 1 in die deutschen Charts ein.
Im Januar 2006 war die Kölnarena zwar anlässlich des Starts der Jubiläumskonzerte zum 30-jährigen Bestehen der Band mit 25.000 Zuschauern an zwei aufeinander folgenden Tagen fast ausverkauft. Bei anderen Auftritten hatte man sich von vorneherein durch die Wahl kleinerer Konzertorte angepasst.
Auch das im Mai 2008 erschienene Album Radio Pandora stieg auf Platz 1 in die deutschen Charts ein. Im Winter 2008 startete die Tournee dazu, am 2. Weihnachtstag gab es das Heimspiel in der Köln-Arena (Lanxess-Arena); sie dauerte (mit Unterbrechungen) bis zum Sommer 2009, wobei die Band von Anne de Wolff (Violine, Bratsche, Gesang) und teilweise von Rhani Krija (Percussion) begleitet wurde.
Für November 2011 war der Start der aktuellsten Tournee geplant. Aufgrund einer schweren Erkrankung Wolfgang Niedeckens wurde der Start der Tour auf Anfang Mai 2012 verschoben.[8][9][10]
Auslandsauftritte [Bearbeiten]
BAP ist im Laufe der bisher 35-jährigen Bandgeschichte in vielen Ländern der Welt aufgetreten. Nachdem sich die Bandmitglieder anfangs kaum vorstellen konnten, dass ihre kölschen Texte außerhalb des Rheinlandes verstanden würden, durften sie erleben, dass ihre Platten weit darüber hinaus gekauft wurden. Tourneen waren dadurch auch im Ausland möglich.
Die ersten Auftritte außerhalb Deutschlands waren im Dezember 1982 in der Schweiz (Basel und St.Gallen)[11] und bis Mitte der 1980er Jahre in Österreich, Luxemburg, Belgien und Dänemark (Roskilde-Festival). Seitdem gehören Auftritte in diesen Nachbarländern zum Bestandteil jeder Tournee.
Spätere Fernreisen wurden zumeist als Begleitung zu künstlerischen oder politischen Themen organisiert; häufig war nicht die komplette Gruppe unterwegs; manchmal auch nur Wolfgang Niedecken alleine oder in Begleitung von Musikern seiner Solo-Projekte:
Mit einigen Gästen tourte BAP im Oktober 1987 vier Wochen durch China. Acht Auftritte wurden in Peking, Shanghai und Kanton absolviert.[12]
Wolfgang Niedecken spielte 1987 auf Einladung der Kulturstiftung Casa de los tres Mundos (ein Projekt des Schauspielers Dietmar Schönherr, des Produzenten Peter Reichelt und des Kulturministers Ernesto Cardenal) mit seiner Complizen-Band in Nicaragua.
In ähnlicher Zusammensetzung spielten Wolfgang Niedecken & Complizen 1988 in Mosambik eine kleine Tour.
Die politischen Veränderungen in der Sowjetunion unter Gorbatschow machten es möglich, dass BAP im Mai 1989 je drei Konzerte in Moskau und Wolgograd gab.[13] Dort kamen die Musiker auch mit Fans aus der DDR ins Gespräch. Nachdem die BAP-Tour durch Ostdeutschland 1984 abgesagt wurde, war der Umweg über die UdSSR die einzige Möglichkeit, als DDR-Bürger mit der Band zu sprechen.
More info and other languages available at:
www.bap.de/start/musik/songtexte/titel/verdamp-lang-her --- www.youtube.com/watch?v=Ghi2xReyFYA&feature=related --- www.worldvision.de/unsere-arbeit-wie-wir-arbeiten-entwick... ---
Bap Colognian (Kölsch) pronunciation: [/bap/] is a German rock group. With ten albums reaching the number one in the German record charts, Bap is one of the most successful rock acts in their home country.
Nearly all of Bap's lyrics are written in Kölsch, the dialect of Cologne, or more precisely in a Kölsch-influenced derivation of Eifelplatt, a regional variant of the Ripuarian language spoken in the nearby rural Eifel. Niedecken's most prominent musical influences, especially early in his career, were Bob Dylan, the Kinks, Bruce Springsteen, the Rolling Stones, and Wolfgang Ambros.
The group was founded in 1976 under the name Wolfgang Niedecken's Bap in Cologne, Germany by Wolfgang Niedecken and Hans Heres. In 1981 they released their most famous song "Verdamp lang her" (English: Damn long time ago), in which Niedecken describes regrets he has about his relationship with his then recently deceased father. The band's name "BAP" derived from "BAPP", both, a play-on-words on the Kölsch word "Papp" (related to the German word Papa for dad), but pronounced differently, and Niedecken's then-times nickname. BAP ist eine Kölschrockband um den Frontmann Wolfgang Niedecken und gilt als eine der erfolgreichsten Rockbands deutscher Sprache. Von den 23 BAP-Alben erreichten 19 die Top 10, zehn wurden sogar Nummer 1 der Charts.Die Gruppe um Sänger und Songschreiber Wolfgang Niedecken besteht seit 1976. Die Band traf sich zu Beginn in wechselnder Besetzung, um „einen Kasten Bier leerzuproben“.[1] Der erste Auftritt erfolgte 1977 im Mariensaal in Köln-Nippes mit zwei akustischen Gitarren (Wolfgang Niedecken, Hans Heres) und Perkussion (Afro Bauermann). Das erste Album, Wolfgang Niedecken's BAP rockt andere kölsche Leeder. erschien 1979, die Band bestand zu dieser Zeit aus Wolfgang Niedecken, Hans „Honçe“ Heres, Wolfgang „Gröön“ Klever, Manfred „Schmal“ Boecker, Wolfgang „Wolli“ Boecker und Bernd Odenthal. Die zweite LP Affjetaut folgte 1980, wie die Debüt-Platte noch unter der Bezeichnung „Wolfgang Niedeckens BAP“, da Niedecken sich bereits als Solo-Künstler mit Gitarre und Mundharmonika als „Bob Dylan der Südstadt“ einen Namen gemacht hatte; beide Platten wurden noch beim Kölner Independent-Label Eigelstein Musikproduktion veröffentlicht.
Der Bandname BAP entstand aus Niedeckens Spitzname, der seinen Vater so nannte. Diese Aussprache entstammt der Herkunft der Familie aus Rheinland-Pfalz, und weil sie vom kölschen „Pap“ abwich, entstand so Niedeckens Spitzname.[2] Als ein erster Auftritt geplant wurde, für den mit einem Plakat geworben werden sollte, musste ein Bandname erdacht werden. Hans Heres schlug dem Veranstalter vor, „BAPP“ zu nehmen.[3] Da sich die Bandmitglieder aber einig waren, dass „BAPP“ – mit zwei „P“ geschrieben – auf der Bassdrum nicht gut aussah, wurde einfach ein „P“ gestrichen.[4]
Der musikalische und inhaltliche Stil der BAP-Songs wird wesentlich von Bob Dylan, den Kinks und den Rolling Stones geprägt. Auch Bruce Springsteen, mit dem Sänger Wolfgang Niedecken eine persönliche Freundschaft verbindet, gilt als wichtiger Orientierungspunkt für BAP. Verschiedene BAP-Lieder, vor allem melancholische (z. B. Helfe kann dir keiner, Paar Daach fröher) zeigen in den Arrangements und der Stimmung deutliche Ähnlichkeiten mit Stücken von Wolfgang Ambros, etwa von dessen Album 19 Class A Numbers. Die Texte beschäftigen sich oft mit gesellschaftlichen oder persönlichen Problemen.1979 fanden unter dem Bandnamen "Wolfgang Niedeckens BAP" erste Auftritte außerhalb von Köln und der näheren Umgebung statt; so zum Beispiel auch anlässlich der Bundesgartenschau 1979 in der Bonner Rheinaue.[5] Im Mai 1982 machte BAP ihre erste professionell organisierte Deutschlandtournee. Im Mittelpunkt standen Songs des aktuellen Albums Für Usszeschnigge, das 1981 als erstes beim Major-Label EMI-Electrola erschienen war. Für den Wechsel von Eigelstein zur EMI mussten BAP in der lokalen Kultur-Szene viel Kritik einstecken, wurden jedoch mit Platz 1 in den deutschen Album-Charts prompt belohnt.
Im Sommer 1982 folgten verschiedene Auftritte im Rahmen von Großveranstaltungen und Fernsehproduktionen: Rockpop In Concert für das ZDF in der Dortmunder Westfalenhalle 1, Demonstration gegen die Nachrüstung der NATO am 10. Juni 1982 (Zehnter Juni) auf den Bonner Rheinwiesen, Vorprogramm der Rolling Stones am 4. und 5. Juli 1982 im Müngersdorfer Stadion in Köln und als erste deutsche Band bei einem Festival des WDR-Rockpalast am 28. August 1982 auf der Loreley-Freilichtbühne.
Nach Erscheinen des vierten Albums Vun drinne noh drusse war die Band zwischen Oktober 1982 und Oktober 1983 sieben Monate lang unterwegs. Neben Deutschland standen auch Konzerte in Österreich, der Schweiz und den Benelux-Ländern auf dem Programm. Insgesamt wurden etwa 130 Auftritte gespielt. Die Tournee endete mit einem Konzert im Kölner „Stollwerck“. Das vom Abriss bedrohte Bürgerhaus Stollwerck erhielt die Einnahmen dieses Konzerts zur Finanzierung seiner weiteren Arbeit. Am 28. Mai 1983 spielte BAP auf einem Festival im niedersächsischen Schüttorf im Vorprogramm von Rod Stewart und am 22. Oktober 1983 auf einer weiteren Großdemonstration gegen die NATO-Nachrüstung im Bonner Hofgarten.
Für den Januar 1984 war – nach langen Verhandlungen mit der staatlichen Künstleragentur – eine Tournee mit 14 Konzerten in 13 Städten der DDR geplant. Im Vorfeld der Tour zeichnete das DDR-Fernsehen ein Interview mit Wolfgang Niedecken inklusive zweier Unplugged-Versionen von BAP-Liedern auf. Dieses wurde später jedoch sinnentstellend verkürzt gesendet. So entschloss sich Niedecken, einige politische Statements, die der Band wichtig waren, in einem eigenen Lied darzustellen. Es wurde als Deshalv spill’ mer he betitelt und erstmals auf dem letzten „West-Konzert“ vor der Tour in Wolfsburg gespielt. Als die Band bereits in Ost-Berlin im Hotel Unter den Linden war, gab es am Vorabend des ersten Konzerts heftige Auseinandersetzungen über dieses Lied mit der DDR-Seite. Als die Band sich weigerte, es von der Setlist zu nehmen, kam es zum Eklat. Die Tournee wurde abgebrochen, bevor das erste Konzert auf dem Boden der DDR gespielt werden konnte. In einer Sendung des DDR-Fernsehens war die Ansage eines Moderators während eines Konzerts im Berliner Palast der Republik zu sehen, zu dem BAP geladen war. Er nannte als Begründung ihrer Absage, die Band wolle „nicht unter dem Symbol der weißen Taube auf blauem Grund auftreten“.[6]
Die Tournee zum Album Zwesche Salzjebäck un Bier begann am 15. und 16. Juni 1984 mit zwei Konzerten im Archäologischen Park in Xanten. Sie wurden vom ZDF aufgezeichnet und später in einer Zusammenfassung gesendet. Die Tour dauerte bis zum Februar 1985 und übertraf von der Zuschauerresonanz her noch die von 1982/83.
Am 2. März 1986 begann in Lohmar bei Köln die Tournee Ahl Männer, aalglatt. BAP spielte zunächst einige Konzerte im ländlichen Raum, bevor die Band am 15. März 1986 in der Essener Grugahalle bei der 17. und letzten Rocknacht des WDR-Rockpalast auftrat. Die Rocknacht, bei der auch Jackson Browne und Big Country auftraten, wurde wie schon das Festival auf der Loreley 1982 via Eurovision von vielen europäischen Radio- und Fernsehstationen ausgestrahlt.
Von April bis Juli folgten zahlreiche weitere Konzerte. Wegen der anhaltenden Popularität wurden teilweise auch größere Hallen ausgewählt. So fanden die „Heimspiele“ der Kölner Band erstmals in der bis zu 8000 Zuschauer fassenden Kölner Sporthalle, der damals größten Veranstaltungshalle der Domstadt, statt. Bei dieser Tournee gab es mit Christian Schneider erstmals auf einer Tournee einen Gastmusiker, weil die zum Teil sehr komplexen Keyboard-Arrangements des neuen Albums live mit nur einem Keyboarder nicht zu realisieren gewesen wären. Schneider spielte neben Keyboards bei einigen Stücken auch Saxophon. Den letzten Auftritt der Tour absolvierte die Band am 26. Juli 1986; genau drei Monate nach der Atomreaktor-Katastrophe von Tschernobyl auf dem legendären Anti-WAAhnsinns-Festival gegen die Wiederaufbereitungsanlage von Wackersdorf in Burglengenfeld.
Nach Ende der Tournee 1986 legte BAP eine kreative Pause ein (u. a. bedingt durch bandinterne, künstlerische Meinungsverschiedenheiten), die Wolfgang Niedecken zur Veröffentlichung seines Albums Schlagzeiten und zu einigen Solo-Konzerten nutzte. BAP stand erst im September 1987 bei zwei Festivals wieder auf der Bühne, um sich auf eine Tournee durch China vorzubereiten. Diese Tournee ist im Buch BAP övver China dokumentiert.
Das Album Da Capo wurde von Oktober bis Dezember 1988 zunächst bei einer ausgedehnten Hallentournee präsentiert. Bei dieser Tournee legte BAP die Scheu vor den ganz großen Konzertarenen endgültig ab. So standen auch die Frankfurter Festhalle und die Münchener Olympiahalle auf dem Programm. Im Sommer 1989 folgten weitere Konzerte, teilweise auch im Rahmen von Festivals gemeinsam mit Joe Cocker. Eines dieser Events fand in der Berliner Waldbühne statt.
Auch die Tournee 1991 wurde in mehreren Teilen durchgeführt. Kurz nach der Vollendung der deutschen Einheit standen im Januar 1991 zunächst die ersten Konzerte der Band auf dem Gebiet der ehemaligen DDR auf dem Programm. Anschließend ging BAP in Westdeutschland auf Club-Tour und absolvierte eine Reihe von Auftritten in beschaulichem Rahmen, zumeist in kleinen Hallen. Das Konzert im Kölner E-Werk wurde aufgezeichnet und später auf dem Album Live – Affrocke veröffentlicht.
Im Mai und Juni 1991 folgte eine Tournee ausschließlich durch die größten deutschen Konzerthallen und bei verschiedenen Open-Air-Festivals. Als Gast bei den Konzerten trat Julian Dawson auf. Am 26. Januar 1994 startete die Tournee zum im August 1993 erschienenen Album Pik Sibbe. Nach wie vor war die Nachfrage in der BAP-Hochburg Köln groß, in einigen anderen Städten blieben die Zuschauerzahlen etwas hinter den Erwartungen zurück. Die folgende Tournee zum Album Amerika begann im November 1996. Der Tourneestart in Koblenz wurde für den WDR-Rockpalast mitgeschnitten und später im Fernsehen ausgestrahlt.
Mit dem Ausstieg von Bassist Steve Borg und von Gründungsmitglied Manfred „Schmal“ Boecker verließen zwei Musiker die Band, die BAP über viele Jahre mitgeprägt haben. 1999 stieg auch Gitarrist Klaus „Major“ Heuser aus, der während 19 Jahren Bandmitgliedschaft die überwiegende Zahl der Lieder komponierte. Außerdem verließ Keyboarder Alexander „Effendi“ Büchel die Firma BAP. Diese Abgänge und die darauf folgenden Neubesetzungen veränderten den musikalischen Ausdruck von BAP nachhaltig.
Zu den Gründen für den Ausstieg von Major sagt Wolfgang Niedecken rückblickend im März 2011:
„Der Major ist ein toller Gitarrist. Aber er wollte, dass BAP international ausgerichteten Radio-Pop spielt. Ich wollte beim Kölsch-Rock bleiben. Beide Positionen waren nicht vereinbar. Ich bin ihm dankbar, dass er selbst gegangen ist. Ich hätte ihn nämlich nie rausgeschmissen.[7]“
Als Neuzugang an den Keyboards stieg Michael Nass bei BAP ein, der zuvor in den 1980er Jahren in der DDR-Musikszene musikalisch sehr aktiv war, u. a. bei P 16 und später in Liselotte Rezniceks Frauenband Mona Lise. Gitarrist wurde Helmut Krumminga. Im Sommer 2001 gab BAP vor der eigentlichen Aff un zo-Tour ab Herbst 2001 zwei Vorabkonzerte, darunter das „Konzert an der toten Brücke“ (Soda-Brücke) in Euskirchen, das auch vom WDR aufgezeichnet und wenige Tage später in der Sendung Rockpalast gesendet wurde. Das Album selbst stieg wie der Vorgänger Tonfilm auf Platz 1 in die deutschen Charts ein.
Im Januar 2006 war die Kölnarena zwar anlässlich des Starts der Jubiläumskonzerte zum 30-jährigen Bestehen der Band mit 25.000 Zuschauern an zwei aufeinander folgenden Tagen fast ausverkauft. Bei anderen Auftritten hatte man sich von vorneherein durch die Wahl kleinerer Konzertorte angepasst.
Auch das im Mai 2008 erschienene Album Radio Pandora stieg auf Platz 1 in die deutschen Charts ein. Im Winter 2008 startete die Tournee dazu, am 2. Weihnachtstag gab es das Heimspiel in der Köln-Arena (Lanxess-Arena); sie dauerte (mit Unterbrechungen) bis zum Sommer 2009, wobei die Band von Anne de Wolff (Violine, Bratsche, Gesang) und teilweise von Rhani Krija (Percussion) begleitet wurde.
Für November 2011 war der Start der aktuellsten Tournee geplant. Aufgrund einer schweren Erkrankung Wolfgang Niedeckens wurde der Start der Tour auf Anfang Mai 2012 verschoben.[8][9][10]
Auslandsauftritte [Bearbeiten]
BAP ist im Laufe der bisher 35-jährigen Bandgeschichte in vielen Ländern der Welt aufgetreten. Nachdem sich die Bandmitglieder anfangs kaum vorstellen konnten, dass ihre kölschen Texte außerhalb des Rheinlandes verstanden würden, durften sie erleben, dass ihre Platten weit darüber hinaus gekauft wurden. Tourneen waren dadurch auch im Ausland möglich.
Die ersten Auftritte außerhalb Deutschlands waren im Dezember 1982 in der Schweiz (Basel und St.Gallen)[11] und bis Mitte der 1980er Jahre in Österreich, Luxemburg, Belgien und Dänemark (Roskilde-Festival). Seitdem gehören Auftritte in diesen Nachbarländern zum Bestandteil jeder Tournee.
Spätere Fernreisen wurden zumeist als Begleitung zu künstlerischen oder politischen Themen organisiert; häufig war nicht die komplette Gruppe unterwegs; manchmal auch nur Wolfgang Niedecken alleine oder in Begleitung von Musikern seiner Solo-Projekte:
Mit einigen Gästen tourte BAP im Oktober 1987 vier Wochen durch China. Acht Auftritte wurden in Peking, Shanghai und Kanton absolviert.[12]
Wolfgang Niedecken spielte 1987 auf Einladung der Kulturstiftung Casa de los tres Mundos (ein Projekt des Schauspielers Dietmar Schönherr, des Produzenten Peter Reichelt und des Kulturministers Ernesto Cardenal) mit seiner Complizen-Band in Nicaragua.
In ähnlicher Zusammensetzung spielten Wolfgang Niedecken & Complizen 1988 in Mosambik eine kleine Tour.
Die politischen Veränderungen in der Sowjetunion unter Gorbatschow machten es möglich, dass BAP im Mai 1989 je drei Konzerte in Moskau und Wolgograd gab.[13] Dort kamen die Musiker auch mit Fans aus der DDR ins Gespräch. Nachdem die BAP-Tour durch Ostdeutschland 1984 abgesagt wurde, war der Umweg über die UdSSR die einzige Möglichkeit, als DDR-Bürger mit der Band zu sprechen.
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www.bap.de/start/musik/songtexte/titel/verdamp-lang-her --- www.youtube.com/watch?v=Ghi2xReyFYA&feature=related --- www.worldvision.de/unsere-arbeit-wie-wir-arbeiten-entwick... ---
Bap Colognian (Kölsch) pronunciation: [/bap/] is a German rock group. With ten albums reaching the number one in the German record charts, Bap is one of the most successful rock acts in their home country.
Nearly all of Bap's lyrics are written in Kölsch, the dialect of Cologne, or more precisely in a Kölsch-influenced derivation of Eifelplatt, a regional variant of the Ripuarian language spoken in the nearby rural Eifel. Niedecken's most prominent musical influences, especially early in his career, were Bob Dylan, the Kinks, Bruce Springsteen, the Rolling Stones, and Wolfgang Ambros.
The group was founded in 1976 under the name Wolfgang Niedecken's Bap in Cologne, Germany by Wolfgang Niedecken and Hans Heres. In 1981 they released their most famous song "Verdamp lang her" (English: Damn long time ago), in which Niedecken describes regrets he has about his relationship with his then recently deceased father. The band's name "BAP" derived from "BAPP", both, a play-on-words on the Kölsch word "Papp" (related to the German word Papa for dad), but pronounced differently, and Niedecken's then-times nickname. BAP ist eine Kölschrockband um den Frontmann Wolfgang Niedecken und gilt als eine der erfolgreichsten Rockbands deutscher Sprache. Von den 23 BAP-Alben erreichten 19 die Top 10, zehn wurden sogar Nummer 1 der Charts.Die Gruppe um Sänger und Songschreiber Wolfgang Niedecken besteht seit 1976. Die Band traf sich zu Beginn in wechselnder Besetzung, um „einen Kasten Bier leerzuproben“.[1] Der erste Auftritt erfolgte 1977 im Mariensaal in Köln-Nippes mit zwei akustischen Gitarren (Wolfgang Niedecken, Hans Heres) und Perkussion (Afro Bauermann). Das erste Album, Wolfgang Niedecken's BAP rockt andere kölsche Leeder. erschien 1979, die Band bestand zu dieser Zeit aus Wolfgang Niedecken, Hans „Honçe“ Heres, Wolfgang „Gröön“ Klever, Manfred „Schmal“ Boecker, Wolfgang „Wolli“ Boecker und Bernd Odenthal. Die zweite LP Affjetaut folgte 1980, wie die Debüt-Platte noch unter der Bezeichnung „Wolfgang Niedeckens BAP“, da Niedecken sich bereits als Solo-Künstler mit Gitarre und Mundharmonika als „Bob Dylan der Südstadt“ einen Namen gemacht hatte; beide Platten wurden noch beim Kölner Independent-Label Eigelstein Musikproduktion veröffentlicht.
Der Bandname BAP entstand aus Niedeckens Spitzname, der seinen Vater so nannte. Diese Aussprache entstammt der Herkunft der Familie aus Rheinland-Pfalz, und weil sie vom kölschen „Pap“ abwich, entstand so Niedeckens Spitzname.[2] Als ein erster Auftritt geplant wurde, für den mit einem Plakat geworben werden sollte, musste ein Bandname erdacht werden. Hans Heres schlug dem Veranstalter vor, „BAPP“ zu nehmen.[3] Da sich die Bandmitglieder aber einig waren, dass „BAPP“ – mit zwei „P“ geschrieben – auf der Bassdrum nicht gut aussah, wurde einfach ein „P“ gestrichen.[4]
Der musikalische und inhaltliche Stil der BAP-Songs wird wesentlich von Bob Dylan, den Kinks und den Rolling Stones geprägt. Auch Bruce Springsteen, mit dem Sänger Wolfgang Niedecken eine persönliche Freundschaft verbindet, gilt als wichtiger Orientierungspunkt für BAP. Verschiedene BAP-Lieder, vor allem melancholische (z. B. Helfe kann dir keiner, Paar Daach fröher) zeigen in den Arrangements und der Stimmung deutliche Ähnlichkeiten mit Stücken von Wolfgang Ambros, etwa von dessen Album 19 Class A Numbers. Die Texte beschäftigen sich oft mit gesellschaftlichen oder persönlichen Problemen.1979 fanden unter dem Bandnamen "Wolfgang Niedeckens BAP" erste Auftritte außerhalb von Köln und der näheren Umgebung statt; so zum Beispiel auch anlässlich der Bundesgartenschau 1979 in der Bonner Rheinaue.[5] Im Mai 1982 machte BAP ihre erste professionell organisierte Deutschlandtournee. Im Mittelpunkt standen Songs des aktuellen Albums Für Usszeschnigge, das 1981 als erstes beim Major-Label EMI-Electrola erschienen war. Für den Wechsel von Eigelstein zur EMI mussten BAP in der lokalen Kultur-Szene viel Kritik einstecken, wurden jedoch mit Platz 1 in den deutschen Album-Charts prompt belohnt.
Im Sommer 1982 folgten verschiedene Auftritte im Rahmen von Großveranstaltungen und Fernsehproduktionen: Rockpop In Concert für das ZDF in der Dortmunder Westfalenhalle 1, Demonstration gegen die Nachrüstung der NATO am 10. Juni 1982 (Zehnter Juni) auf den Bonner Rheinwiesen, Vorprogramm der Rolling Stones am 4. und 5. Juli 1982 im Müngersdorfer Stadion in Köln und als erste deutsche Band bei einem Festival des WDR-Rockpalast am 28. August 1982 auf der Loreley-Freilichtbühne.
Nach Erscheinen des vierten Albums Vun drinne noh drusse war die Band zwischen Oktober 1982 und Oktober 1983 sieben Monate lang unterwegs. Neben Deutschland standen auch Konzerte in Österreich, der Schweiz und den Benelux-Ländern auf dem Programm. Insgesamt wurden etwa 130 Auftritte gespielt. Die Tournee endete mit einem Konzert im Kölner „Stollwerck“. Das vom Abriss bedrohte Bürgerhaus Stollwerck erhielt die Einnahmen dieses Konzerts zur Finanzierung seiner weiteren Arbeit. Am 28. Mai 1983 spielte BAP auf einem Festival im niedersächsischen Schüttorf im Vorprogramm von Rod Stewart und am 22. Oktober 1983 auf einer weiteren Großdemonstration gegen die NATO-Nachrüstung im Bonner Hofgarten.
Für den Januar 1984 war – nach langen Verhandlungen mit der staatlichen Künstleragentur – eine Tournee mit 14 Konzerten in 13 Städten der DDR geplant. Im Vorfeld der Tour zeichnete das DDR-Fernsehen ein Interview mit Wolfgang Niedecken inklusive zweier Unplugged-Versionen von BAP-Liedern auf. Dieses wurde später jedoch sinnentstellend verkürzt gesendet. So entschloss sich Niedecken, einige politische Statements, die der Band wichtig waren, in einem eigenen Lied darzustellen. Es wurde als Deshalv spill’ mer he betitelt und erstmals auf dem letzten „West-Konzert“ vor der Tour in Wolfsburg gespielt. Als die Band bereits in Ost-Berlin im Hotel Unter den Linden war, gab es am Vorabend des ersten Konzerts heftige Auseinandersetzungen über dieses Lied mit der DDR-Seite. Als die Band sich weigerte, es von der Setlist zu nehmen, kam es zum Eklat. Die Tournee wurde abgebrochen, bevor das erste Konzert auf dem Boden der DDR gespielt werden konnte. In einer Sendung des DDR-Fernsehens war die Ansage eines Moderators während eines Konzerts im Berliner Palast der Republik zu sehen, zu dem BAP geladen war. Er nannte als Begründung ihrer Absage, die Band wolle „nicht unter dem Symbol der weißen Taube auf blauem Grund auftreten“.[6]
Die Tournee zum Album Zwesche Salzjebäck un Bier begann am 15. und 16. Juni 1984 mit zwei Konzerten im Archäologischen Park in Xanten. Sie wurden vom ZDF aufgezeichnet und später in einer Zusammenfassung gesendet. Die Tour dauerte bis zum Februar 1985 und übertraf von der Zuschauerresonanz her noch die von 1982/83.
Am 2. März 1986 begann in Lohmar bei Köln die Tournee Ahl Männer, aalglatt. BAP spielte zunächst einige Konzerte im ländlichen Raum, bevor die Band am 15. März 1986 in der Essener Grugahalle bei der 17. und letzten Rocknacht des WDR-Rockpalast auftrat. Die Rocknacht, bei der auch Jackson Browne und Big Country auftraten, wurde wie schon das Festival auf der Loreley 1982 via Eurovision von vielen europäischen Radio- und Fernsehstationen ausgestrahlt.
Von April bis Juli folgten zahlreiche weitere Konzerte. Wegen der anhaltenden Popularität wurden teilweise auch größere Hallen ausgewählt. So fanden die „Heimspiele“ der Kölner Band erstmals in der bis zu 8000 Zuschauer fassenden Kölner Sporthalle, der damals größten Veranstaltungshalle der Domstadt, statt. Bei dieser Tournee gab es mit Christian Schneider erstmals auf einer Tournee einen Gastmusiker, weil die zum Teil sehr komplexen Keyboard-Arrangements des neuen Albums live mit nur einem Keyboarder nicht zu realisieren gewesen wären. Schneider spielte neben Keyboards bei einigen Stücken auch Saxophon. Den letzten Auftritt der Tour absolvierte die Band am 26. Juli 1986; genau drei Monate nach der Atomreaktor-Katastrophe von Tschernobyl auf dem legendären Anti-WAAhnsinns-Festival gegen die Wiederaufbereitungsanlage von Wackersdorf in Burglengenfeld.
Nach Ende der Tournee 1986 legte BAP eine kreative Pause ein (u. a. bedingt durch bandinterne, künstlerische Meinungsverschiedenheiten), die Wolfgang Niedecken zur Veröffentlichung seines Albums Schlagzeiten und zu einigen Solo-Konzerten nutzte. BAP stand erst im September 1987 bei zwei Festivals wieder auf der Bühne, um sich auf eine Tournee durch China vorzubereiten. Diese Tournee ist im Buch BAP övver China dokumentiert.
Das Album Da Capo wurde von Oktober bis Dezember 1988 zunächst bei einer ausgedehnten Hallentournee präsentiert. Bei dieser Tournee legte BAP die Scheu vor den ganz großen Konzertarenen endgültig ab. So standen auch die Frankfurter Festhalle und die Münchener Olympiahalle auf dem Programm. Im Sommer 1989 folgten weitere Konzerte, teilweise auch im Rahmen von Festivals gemeinsam mit Joe Cocker. Eines dieser Events fand in der Berliner Waldbühne statt.
Auch die Tournee 1991 wurde in mehreren Teilen durchgeführt. Kurz nach der Vollendung der deutschen Einheit standen im Januar 1991 zunächst die ersten Konzerte der Band auf dem Gebiet der ehemaligen DDR auf dem Programm. Anschließend ging BAP in Westdeutschland auf Club-Tour und absolvierte eine Reihe von Auftritten in beschaulichem Rahmen, zumeist in kleinen Hallen. Das Konzert im Kölner E-Werk wurde aufgezeichnet und später auf dem Album Live – Affrocke veröffentlicht.
Im Mai und Juni 1991 folgte eine Tournee ausschließlich durch die größten deutschen Konzerthallen und bei verschiedenen Open-Air-Festivals. Als Gast bei den Konzerten trat Julian Dawson auf. Am 26. Januar 1994 startete die Tournee zum im August 1993 erschienenen Album Pik Sibbe. Nach wie vor war die Nachfrage in der BAP-Hochburg Köln groß, in einigen anderen Städten blieben die Zuschauerzahlen etwas hinter den Erwartungen zurück. Die folgende Tournee zum Album Amerika begann im November 1996. Der Tourneestart in Koblenz wurde für den WDR-Rockpalast mitgeschnitten und später im Fernsehen ausgestrahlt.
Mit dem Ausstieg von Bassist Steve Borg und von Gründungsmitglied Manfred „Schmal“ Boecker verließen zwei Musiker die Band, die BAP über viele Jahre mitgeprägt haben. 1999 stieg auch Gitarrist Klaus „Major“ Heuser aus, der während 19 Jahren Bandmitgliedschaft die überwiegende Zahl der Lieder komponierte. Außerdem verließ Keyboarder Alexander „Effendi“ Büchel die Firma BAP. Diese Abgänge und die darauf folgenden Neubesetzungen veränderten den musikalischen Ausdruck von BAP nachhaltig.
Zu den Gründen für den Ausstieg von Major sagt Wolfgang Niedecken rückblickend im März 2011:
„Der Major ist ein toller Gitarrist. Aber er wollte, dass BAP international ausgerichteten Radio-Pop spielt. Ich wollte beim Kölsch-Rock bleiben. Beide Positionen waren nicht vereinbar. Ich bin ihm dankbar, dass er selbst gegangen ist. Ich hätte ihn nämlich nie rausgeschmissen.[7]“
Als Neuzugang an den Keyboards stieg Michael Nass bei BAP ein, der zuvor in den 1980er Jahren in der DDR-Musikszene musikalisch sehr aktiv war, u. a. bei P 16 und später in Liselotte Rezniceks Frauenband Mona Lise. Gitarrist wurde Helmut Krumminga. Im Sommer 2001 gab BAP vor der eigentlichen Aff un zo-Tour ab Herbst 2001 zwei Vorabkonzerte, darunter das „Konzert an der toten Brücke“ (Soda-Brücke) in Euskirchen, das auch vom WDR aufgezeichnet und wenige Tage später in der Sendung Rockpalast gesendet wurde. Das Album selbst stieg wie der Vorgänger Tonfilm auf Platz 1 in die deutschen Charts ein.
Im Januar 2006 war die Kölnarena zwar anlässlich des Starts der Jubiläumskonzerte zum 30-jährigen Bestehen der Band mit 25.000 Zuschauern an zwei aufeinander folgenden Tagen fast ausverkauft. Bei anderen Auftritten hatte man sich von vorneherein durch die Wahl kleinerer Konzertorte angepasst.
Auch das im Mai 2008 erschienene Album Radio Pandora stieg auf Platz 1 in die deutschen Charts ein. Im Winter 2008 startete die Tournee dazu, am 2. Weihnachtstag gab es das Heimspiel in der Köln-Arena (Lanxess-Arena); sie dauerte (mit Unterbrechungen) bis zum Sommer 2009, wobei die Band von Anne de Wolff (Violine, Bratsche, Gesang) und teilweise von Rhani Krija (Percussion) begleitet wurde.
Für November 2011 war der Start der aktuellsten Tournee geplant. Aufgrund einer schweren Erkrankung Wolfgang Niedeckens wurde der Start der Tour auf Anfang Mai 2012 verschoben.[8][9][10]
Auslandsauftritte [Bearbeiten]
BAP ist im Laufe der bisher 35-jährigen Bandgeschichte in vielen Ländern der Welt aufgetreten. Nachdem sich die Bandmitglieder anfangs kaum vorstellen konnten, dass ihre kölschen Texte außerhalb des Rheinlandes verstanden würden, durften sie erleben, dass ihre Platten weit darüber hinaus gekauft wurden. Tourneen waren dadurch auch im Ausland möglich.
Die ersten Auftritte außerhalb Deutschlands waren im Dezember 1982 in der Schweiz (Basel und St.Gallen)[11] und bis Mitte der 1980er Jahre in Österreich, Luxemburg, Belgien und Dänemark (Roskilde-Festival). Seitdem gehören Auftritte in diesen Nachbarländern zum Bestandteil jeder Tournee.
Spätere Fernreisen wurden zumeist als Begleitung zu künstlerischen oder politischen Themen organisiert; häufig war nicht die komplette Gruppe unterwegs; manchmal auch nur Wolfgang Niedecken alleine oder in Begleitung von Musikern seiner Solo-Projekte:
Mit einigen Gästen tourte BAP im Oktober 1987 vier Wochen durch China. Acht Auftritte wurden in Peking, Shanghai und Kanton absolviert.[12]
Wolfgang Niedecken spielte 1987 auf Einladung der Kulturstiftung Casa de los tres Mundos (ein Projekt des Schauspielers Dietmar Schönherr, des Produzenten Peter Reichelt und des Kulturministers Ernesto Cardenal) mit seiner Complizen-Band in Nicaragua.
In ähnlicher Zusammensetzung spielten Wolfgang Niedecken & Complizen 1988 in Mosambik eine kleine Tour.
Die politischen Veränderungen in der Sowjetunion unter Gorbatschow machten es möglich, dass BAP im Mai 1989 je drei Konzerte in Moskau und Wolgograd gab.[13] Dort kamen die Musiker auch mit Fans aus der DDR ins Gespräch. Nachdem die BAP-Tour durch Ostdeutschland 1984 abgesagt wurde, war der Umweg über die UdSSR die einzige Möglichkeit, als DDR-Bürger mit der Band zu sprechen.
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CREATIVE RF gty.im543020461/ MOMENT OPEN COLLECTION**
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Photograph taken in the magic of The Golden Hour around Sunrise (Sunrise was at precisely 07:56am), at an altitude of Seventeen metres, at 08:02am on Sunday January 11th 2015 off Botany Road and Marine Drive, on the sandy shoreline of Botany Bay in Broadstairs, Kent, England.
I set off at 05:30am on a very chilly morning, around two degrees, and a bracing wind that pounded flesh and bones, but well worth the one and a half hour journey there to enjoy a lovely sunrise. The seven bays in Broadstairs consist of: (From south to north) Dumpton Gap, Louisa Bay, Viking Bay, Stone Bay, Joss Bay, Kingsgate Bay and Botany Bay.
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Nikon D800 14mm 1/100s f/2.8 iso100 RAW (14Bit) -2.7EV compensation. Manual focus. Manual exposure. Matrix metering. Auto white balance.
Nikkor AF-S 14-24mm f/2.8G ED IF. Nikon MB-D12 battery grip. Two Nikon EN-EL batteries. Nikon DK-17M Magnifying Eyepiece. Nikon DK-19 soft rubber eyecup. Manfrotto MT057C3 057 Carbon Fiber Tripod 3 Sections (Payload 18kgs). Manfrotto MH057M0-RC4 057 Magnesium Ball Head with RC4 Quick Release (Payload 15kgs). Manfrotto quick release plate 410PL-14.Jessops Tripod bag. Optech Tripod Strap.Digi-Chip 64GB Class 10 UHS-1 SDXC. Lowepro Transporter camera strap. Lowepro Vertex 200 AW camera bag. Nikon MC-DC2 remote shutter release. Nikon GP-1 GPS unit.
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LATITUDE: N 51d 23m 20.17s
LONGITUDE: E 1d 26m 7.52s
ALTITUDE: 17.0m
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PROCESSED (JPeg) SIZE: 9.57MB
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Processing power:
HP Pavillion P6-2388EA Desktop with AMD A10-5700 APU processor. AMD Radeon HD 7570 graphics. 2TB with 8GB RAM. 64-bit Windows 8.1. Verbatim USB 2.0 1TB desktop hard drive. Nikon VIEWNX2 Version 2.10.3 64bit. Adobe photoshop Elements 8 Version 8.0 64bit
Châteauvieux (literally, “Old Castle”) is a very small village –a hamlet, really– incorporated since 1658 in the not much larger village of Yzeron, a few kilometers west of the city of Lyon. From that city, and more precisely from the venerable abbey of Ainay, came the Benedictine monks who built a small chapel in Châteauvieux, around Year 1000. It seems that it was never meant to be a priory, just a parochial church gifted by the abbey to a growing local Christian community.
I had heard a few years back about the chapel, dedicated to Saint John the Baptist and which had only been listed on the secondary list of Historic Landmarks in 1979. Considering the very old age of the monument, this late listing (and not even on the main list) seemed a bit strange, and I went to see it in 2020. It stood in a walled enclosure and all I could do was take a photograph over the wall where it was the lowest, and in a somewhat precarious position (I will post that old photo under the #1 picture in this series).
I returned to Châteauvieux in April 2025 in my capacity as pro bono photographer for the Fondation du Patrimoine, as the chapel needs restoration works largely exceeding the financial means of the village of Yzeron. Thus, the Fondation will launch a fundraising campaign and possibly also use some of its own resources to cover all or part of the cost. To document the monument in its “before” condition, I was granted full access and could see the inside for the first time.
The floor plan is very simply basilical, with a narrower, flat apse protruding at the eastern end. The flat apse, as well as the apparel, are indicative of early 11th century, perhaps even older. Inside, the ever-present long and thin arch stones also point in the same direction. The relieving arches along the side walls rest on massive square pillars of medium to large apparel, and many of them slant visibly —the camera was of course perfectly leveled, as always, before the photos were taken. Many parts of the walls (most notably in the apse, which is probably the oldest part) and all of the rib-vaulted ceilings are plastered or cemented over, which prevent us from reading the history of the monument in the stones.
The length of the nave.
I used a handheld Godox AD200 Pro II studio strobe, equipped with a round H200R head and a half-spherical diffuser, to provide additional lighting for this shot. The flash was set and triggered via a Godox X Pro II radio transmitter mounted on the camera, which was itself triggered via a Pixel Oppilas RW–221 radio remote, allowing me to walk around and pop the flash wherever it was needed.
This image: For more than a century, astronomers have categorized galaxies near and far, both by comparing their shapes by eye and precisely measuring their properties with data known as spectra. For example, Edwin Hubble created the Hubble Tuning Fork in 1926 to begin to sort the shapes and sizes of nearby galaxies, showing that many are spirals and ellipticals.
As telescopes’ instruments have become increasingly more sensitive, it is easier to more accurately classify their shapes. New data from the James Webb Space Telescope have added nuances to astronomers’ classifications. Since Webb observes in infrared light, many more extremely distant galaxies appear in its images. Plus, the images are finely detailed, allowing researchers to identify if there are additional areas of star formation – or confirm they aren’t present.
A team led by Viraj Pandya, a NASA Hubble Fellow at Columbia University in New York, recently analyzed hundreds of distant galaxies in Webb’s Cosmic Evolution Early Release Science (CEERS) Survey. CEERS intentionally covers much of the same area as the Hubble Space Telescope’s Extended Groth Strip, which was one of the five fields used to create the Cosmic Assembly Near-infrared Deep Extragalactic Legacy Survey (CANDELS). This allowed them to double-check Webb’s results where the telescopes’ observations overlap.
“Our analysis of Webb’s galaxies was very consistent with galaxies in the Hubble Space Telescope catalog,” Pandya confirmed. “Two sets of data allowed us to fully vet our models as we ran our analysis, and better understand and categorize galaxies that only Webb detected.” The team began their analysis by sorting the galaxies into broad classes based on similar characteristics. (They did not classify each galaxy’s individual appearance since that would require detailed information from data known as spectra.)
They found an array of odd shapes when the universe was 600 million to 6 billion years old. The galaxy shapes that dominate look flat and elongated, like pool noodles or surfboards. These two galaxy types make up approximately 50 to 80% of all the distant galaxies they studied – a surprise, since these shapes are rare closer to home.
Other galaxies Webb detected appear round but also flattened, like frisbees. The least populated category is made up of galaxies that are shaped like spheres or volleyballs.
Webb’s data also resolved a riddle that was introduced by the Hubble Space Telescope’s observations decades ago. Why do so many distant galaxies appear like long lines? Was there more to the galaxies that didn’t appear in its images? Webb answered this in short order: Hubble hasn’t missed anything.
“Webb confirmed what Hubble has long shown us, but in greater detail in infrared light,” Pandya said. “Their combined observations show that in the early universe, many more galaxies appear flat and elongated. This has profound implications, since we usually assume that galaxies like our own Milky Way started out as disks, but that may not be the case.”
Why do galaxies have such different shapes early in the history of the universe? This question remains unanswered for now, but research is underway to better understand how galaxies evolved over all of cosmic time.
Read more: www.nasa.gov/missions/webb/webb-shows-many-early-galaxies...
Credits: NASA, ESA, CSA, STScI, Steve Finkelstein (UT Austin), Micaela Bagley (UT Austin), Rebecca Larson (UT Austin)
Image description: In the far-left column are two galaxies that have been magnified. The top left galaxy appears circular and light pink with a slightly whiter central region, taking up less than one-sixth of the box. The bottom galaxy is elongated, stretching almost from top left to bottom right. It has a white line at the center that has a pink outline that transitions into bluish edges at far left and right. Thin lines from each magnified galaxy point to their appearances in the broader field. The top galaxy appears as a tiny dot at the upper center, and the bottom galaxy toward the left. Thousands of galaxies appear across most of this view, which is set against the black background of space. There are many overlapping objects at various distances. They include large, blue foreground stars, with Webb’s signature eight-pointed diffraction spikes, and white and pink spiral and elliptical galaxies. Numerous tiny red dots appear throughout the scene. This is a portion of a vast survey known as CEERS.
Turtle Bay, Manhattan
Designed by Philip C. Johnson in 1948 and built in 1949-50, the former Rockefeller Guest House is one of the earliest buildings in New York City to reflect the influence of the modem movement in architecture and the celebrated German-American architect Mies van der Rohe. The house, which was described by the noted architectural critic Ada Louise Huxtable as "sophisticated . . . handsome, unconventional," is remarkably intact.
Johnson's subtle and elegant design incorporates features borrowed from two earlier projects by Mies: his unbuilt "court houses" of the 1930s, and the elevations he designed for various buildings at the Illinois Institute of Technology (hereafter, IIT). Built without the use of traditional ornament, the striking two-story street facade is articulated with precisely arranged structural elements, including a symmetrical first story consisting of a handsome wood door and flanking polished reddish brown ironspot brick walls laid in Flemish bond, surmounted by a grid of six fixed translucent windows faced with four steel H-sections.
The house was commissioned by Blanchette Rockefeller, the wife of John D. Rockefeller 3rd and a major patron of the Museum of Modem Art (hereafter, MoMA), to display her collection of modem painting and sculpture and to entertain guests. The Rockefellers donated the house to the museum in 1955, and in the years that followed it had a succession of owners, many of whom were associated with the international art community, including Johnson who lived in the house from 1971 -79. A significant early work by one of the country's leading architects and his only private residential building in New York City, in May 1989 the Rockefeller Guest House became the first work of architecture in the city to be sold by a leading art auction house.
Design and Construction
In June 1948, the Empire Mortgage Company, acting on behalf of the Rockefeller family acquired a 25 by 100 foot lot on East 52nd Street, west of Second Avenue. It was an ideal location - midway between her home in Turtle Bay on Beekman Place and the museum. On the site were two vacant structures, both dating from circa 1870. Johnson later described them as "completely nondescript, [a] small house, wedged between brick walls, a gap and a weed patch, with a dumpy coach house."17 This sequence of spaces -closed, open, and closed-would shape Johnson's plan. Whereas most urban townhouses have gardens at the rear of the lot, the "gap" and "weed patch" would become an internal courtyard, filled with water and partly open to the sky.
An associate in Johnson's office, Frederick C. Genz, filed plans for the guest house in late 1948.18 Since the existing brick walls were retained, it was classified as an alteration, consisting of mainly plastering, plumbing, carpentry, and masonry work. The project's estimated cost was $64,000.19 Construction began in 1949, and the house was ready for use in 1950.
The Rockefeller Guest House was one the first buildings in New York City to reflect the influence of the modem movement in architecture and the celebrated German-American architect Mies van der Rohe. It would also be Johnson's first and only private residential building in the city. Located on the south side of 52nd Street, the simple two-story brick and glass facade stood in sharp contrast to the late nineteenth century buildings adjoining it, a tenement and schoolhouse.
Johnson's spartan design reflects two projects by Mies: the unbuilt "court houses" of the 1930s, where he explored the "flow of space . . . confined within a single rectangle formed by the outside walls of court and house conjoined," and the architect's elevations for the various buildings at HT which were notable for their "subtleties of detailing."20 In describing these facades, Johnson wrote in 1947:
Structural elements are revealed as are those of a Gothic cathedral . . . And whereas the medieval architect relied on the collaboration of the sculptor and painter for his ultimate effect, Mies, so to speak, had to perform the functions of all three professions. He joins steel to steel or steel to glass or brick, with the taste and skill that formerly went into the chiseling of a stone capital or the painting of a fresco.
Johnson followed Mies's example; rather than embellishing the guest house facade with traditional ornament, he articulated the street facade with precisely arranged structural elements. He divided the two-story facade into two visually-distinct sections. The lower portion of the first floor facade, which projects slightly in front of the windows, consists of a wood door at center flanked by polished reddish brown brick walls laid in Flemish bond. The brick, which resembled that used on the cylinder that enclosed the bathroom in Johnson's New Canaan residence of the previous year, was chosen to compliment the facade of the adjacent schoolhouse.
Above the solid base of the first story is a grid of six "unpolished plate glass" windows.22 The mullions that divide the fixed translucent windows are faced with two decorative steel H-sections that rest atop the brick sill. Whereas the second story has vertical floor-to-ceiling windows, the lower horizontal panes act as clerestories, enclosing the upper portion of the first floor facade. These two sets of windows have been traditionally hung with identical white draperies, giving the impression of a single floor above the brick base.
The first floor interior (not part of this designation) was designed as a single flowing space. In front was a large living area with a fireplace and a compact kitchen hidden by folding doors, and in the rear, a bedroom with bath and dressing area. Between the rooms was an interior court with a pool that extends the full width of the building. A grid of floor-to-ceiling windows face the courtyard, similar in effect to the courtyard Mies designed for the Chemical Engineering and Metallurgy Building (1945-46) at 13T. Uninterrupted brick walls painted white extended from the living area through the courtyard, providing a neutral backdrop for the owner's art collection; which included pieces by Alberto Giacometti, Hans Arp, Robert Motherwell, Elie Nadelman, Jacques Lipchitz, Jackson Pollock, and Mark Rothko.
Above the living area on the second floor (not part of this designation) were two unheated bedrooms and a bathroom. These rooms served two purposes; providing additional space for guests, but also giving the guest house a stronger presence on the street. Johnson later claimed that he designed the second story mainly to "give the facade height" and because a one-story house "would look all wrong."24 These second-floor bedrooms face the interior courtyard.
Critical Reception
The Rockefeller Guest House received considerable attention, with articles and photographic spreads in The New York Times, Interiors, and the Architectural Review. House & Home admired the simplicity of the living areas, suggesting that such "restraint" could "help make a cheap house look more expensive."25 In a 1961 guide to modem architecture in New York City, published by MoMA and the Municipal Art Society, the noted critic Ada Louise Huxtable described the house as "sophisticated . . . handsome, unconventional."
While many writers noted Johnson's long-standing debt to Mies and the intricate detailing on the facade, his friend and ally, the critic Henry-Russell Hitchcock, Jr., highlighted the building's "classical leanings" and how the arrangement with a central courtyard resembled "Pompeiian domestic planning."
Several critics detected a subtle Asian influence in Johnson's design.28 In August 1950, a writer for Architectural Forum described the "inward-directed plan" and the emphasis on the "restful" courtyard:
The idea of a quietly serene and empty space at the very core of the house and its busy life is one that might have appealed to Lao Tse the philosopher.
Modern architecture's minimalist character is also likely to have appealed to the owners who made frequent trips to Asia and were avid collectors of Asian and particularly Japanese art. White and black predominated throughout the sparsely-furnished interiors, and the pool in the courtyard was traversed by three raised travertine stepping stones that MoMA historian Russell Lynes later speculated were a "concession" to the Rockefeller's fondness toward "things Japanese." Furthermore, round wood pegs, set flush into the outer section of the dooijamb, suggest the hand-crafted quality of traditional Japanese woodwork.
Subsequent History
During the early 1950s, the Rockefeller Guest House became "an informal arm" of MoMA.
It was presided over by a butler named Charles, who could and frequently did run up luncheons for a small number of trustees and donors to the Museum, for Important Persons and those being wooed. There, too, were cocktail parties and small dinners and the ever present hazard of someone accidently backing into the shallow pool...
In 1954 the house was the site of an exhibition to benefit the activities of the Junior Council. Curated by Barr, Dorothy C. Miller and William Lieberman, it displayed paintings, sculptures and prints owned by various council members. Although The New York Times critic Aline Saarinen was disappointed by the cautious character of the artworks displayed, the exhibition offered the public a rare opportunity to view the elegantly minimal interiors.
Despite his antipathy to modern art, John 3rd attended functions at the house and on one occasion he and their children stayed overnight. He regretted the amount of time his wife devoted to running the guest house and eventually convinced her to donate the building to MoMA in the summer of 1955.32 Until the museum's East Wing (designed by Philip Johnson) was completed in 1964, the near-by guest house was used for a various museum events and functions, including receptions, conferences, and special exhibitions.
The guest house was purchased by Robert C. Leonhardt, a Manhattan business consultant, in 1964 for $100,000.
At the time of the sale, The New York Times described the house as "one of Mr. Johnson's most striking designs."33 With the death of Mr. Leonhardt in 1971, his widow, Lee Sherrod, sought a suitable tenant, inviting Johnson and his partner, the former art dealer and exhibition designer, David C. Whitney, to lease the house. Johnson, who described their previous residence as a "ratty old two-room walk-up," made few changes, repainting the interiors white and hanging paintings by such celebrated contemporary artists as Roy Lichtenstein, John Chamberlain and Frank Stella. Andy Warhol, who occasionally visited Johnson, admired the openness of the plan, calling it "a prototype of loft living in New York."
Robin Symes, a London antiquities dealer, acquired the house in 1979. Ten years later, in May 1989, he consigned it to the Sotheby's auction house. Sold to Ronald S. Lauder, a MoMA trustee since 1973, the building was described by The New York Times as "the first ever offered at a New York art auction — and the first piece of real estate auctioned anywhere in the world by Sotheby's." Anthony d'Offay, a London gallery owner specializing in modem art, purchased the guest house in the mid-1990s. In May 2000, Christie's auctioned the Rockefeller Guest House. Six bidders competed, and the final price was $11.16 million.
Description
The Rockefeller Guest House is located on the south side of East 52nd Street, between Second and Third Avenues. The street facade is symmetrical and two stories high. The lower section of the first story projects forward and is faced with reddish-brown Flemish bond brick with tan mortar, similar to that used on the adjoining school building.36 To the east, the brick facade recedes to metal extending the full height of the building, to brick that extends south and is visible from both the front and the side until it intersects with west wall of the adjoining school building. To the west, the brick facade recedes to metal extending the full height of the building, to brick that extends south to the adjoining tenement building.
The entrance is at the center of the first story, marked by a wood door that is divided by vertical lines into seven sections. The historic door, which rises as high as the brick walls, is opened with a brass handle located to the east. At approximately eye level is a peephole, and centered below, a brass mail slot.
The historic doorframe is made of identical wood. Round wood pegs, set flush into the outer frame, are visible. The east side of the door jamb incorporates (from top to bottom) a non-historic brass security camera, a brass speaker/microphone, and brass lock. The historic brass saddle, screwed to the threshold, is scored with incised lines. The door head incorporates a flush rectangular lighting fixture. To the west of the door is the building's address "2 4 2" in historic raised brass letters. Below these numbers, close to the ground, is a circular black metal vent. To the far right, near the west edge of the facade, aligned with the vent, is a small non-historic plastic apparatus. To the west of the door, set into the sidewalk, is a non-historic metal grate.
Six fixed historic translucent windows rise above the brick facade. Four projecting steel H-sections are welded to the columns that divide and frame the windows. The two outer beams extend the full height of the building, from the roof to the ground, framing the east and west edges of the brick facade and windows. The two center beams rest on the brick facade. A continuous horizontal metal panel, set behind the H-sections, divides the upper and lower windows, creating horizontal clerestory windows that illuminate the first story, and the larger, vertical, floor-to-ceiling, second-story windows.
An unadorned metal fence, set back several feet from the front of the building, extends across the roof from east to west. Behind the fence, pipes are visible to the west and east, as well as an irregularly shaped ventilation unit. All of these elements are painted black. At the rear of the building, adjoining the tenement, rises a black chimney.
- From the 2000 NYCLPC Landmark Designation Report
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***** Selected for sale in the GETTY IMAGES COLLECTION on January 15th 2015
CREATIVE RF 532617885 MOMENT OPEN *****
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Photograph taken at an altitude of Six metres, in the magic of the Golden hour around sunrise, (Sunrise was at precisely 07:00am), at 07:00am on Sunday 21st September 2014 off 1st Street and Beacon Avenue, from the concourse above the shoreline in beautiful Sidney by the sea on Vancouver Island, British Columbia, Canada.
Here, we are looking over towards Mt Baker in Washington State, USA from beautiful Sidney by the sea on Vancouver Island, British Columbia, Canada. Also known as Koma Kulshan, (pronounced kō-ō’mah’ kool-shän’),she is an active glaciated andesitic stratovolcano in the Cascade Volcanic Arc and the North Cascades of Washington State in the United States, standing 3,286 metres tall and was first ascended in 1868, her last eruption recorded in 1880.
The name Mount Baker first appeared in print in Captain Vancouver’s 1798 narrative of his voyage around Vancouver Island. Legend has it that his third-lieutenant, Joseph Baker, was the first to spot the mountain while they sailed into Dungeness Bay on April 30th, 1792. Also known by the Lummi as Kwud-Shad, and Koba (meaning 'high mountain always covered with snow', was the Skagit name.
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Nikon D800 105mm 1/800s f/2.8 iso100 RAW (14 bit) Mirror up. Manual focus. Manual exposure. Matrix metering. Auto white balance.
Nikkor AF-S 70-200mm f/2.8G ED IF VRII. Jessops 77mm UV filter. Nikon MB-D12 battery grip. Two Nikon EN-EL batteries. Nikon DK-17M Magnifying Eyepiece. Nikon DK-19 soft rubber eyecup. Manfrotto MT057C3 057 Carbon Fiber Tripod 3 Sections (Payload 18kgs). Manfrotto MH057M0-RC4 057 Magnesium Ball Head with RC4 Quick Release (Payload 15kgs). Manfrotto quick release plate 410PL-14.Jessops Tripod bag. Optech Tripod Strap.Digi-Chip 64GB Class 10 UHS-1 SDXC. Lowepro Transporter camera strap. Lowepro Vertex 200 AW camera bag. Nikon MC-DC2 remote shutter release. Nikon GP-1 GPS unit.
LATITUDE: N 48d 38m 54.79s
LONGITUDE: W 123d 23m 38.695
ALTITUDE: 6.0m
RAW (TIFF) FILE SIZE: 103.00MB
PROCESSED (JPeg) SIZE: 12.16MB
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Processing power:
HP Pavillion P6-2388EA Desktop with AMD A10-5700 APU processor. AMD Radeon HD 7570 graphics. 2TB with 8GB RAM. 64-bit Windows 8.1. Verbatim USB 2.0 1TB desktop hard drive. Nikon VIEWNX2 Version 2.10.0 64bit. Adobe photoshop Elements 8 Version 8.0 64bit
Photograph taken at an altitude of Seven metres, in the magic of the Golden hour around sunrise at 05:25am, (sunrise was at precisely 06.15am) on Saturday 6th September 2014 off the Patricia Bay Highway 17, on Lochside Drive close to Frost Avenue and the Lochside Waterfront Park, in beautiful Sidney by the sea on Vancouver Island, British Columbia, Canada.
Here, we are looking over towards the Islands from beautiful Sidney by the sea on Vancouver Island, British Columbia, Canada.
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Nikon D800 38mm 1/15s f/8.0 iso100 RAW (14 bit) Manual focus. Manual exposure. Matrix metering. Auto white balance.
Nikkor AF-S 24-70mm f/2.8G ED IF. Jessops 77mm UV filter. Nikon MB-D12 battery grip. Two Nikon EN-EL batteries. Nikon DK-17M Magnifying Eyepiece. Nikon DK-19 soft rubber eyecup. Manfrotto MT057C3 057 Carbon Fiber Tripod 3 Sections (Payload 18kgs). Manfrotto MH057M0-RC4 057 Magnesium Ball Head with RC4 Quick Release (Payload 15kgs). Manfrotto quick release plate 410PL-14.Jessops Tripod bag. Optech Tripod Strap.Digi-Chip 64GB Class 10 UHS-1 SDXC. Lowepro Transporter camera strap. Lowepro Vertex 200 AW camera bag. Nikon MC-DC2 remote shutter release. Nikon GP-1 GPS unit.
LATITUDE: N 48d 38m 15.76s
LONGITUDE: W 123d 24m 12.63s
ALTITUDE: 7.0m
RAW (TIFF) FILE SIZE: 103.00MB
PROCESSED (JPeg) SIZE: 13.14MB
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Processing power:
HP Pavillion P6-2388EA Desktop with AMD A10-5700 APU processor. AMD Radeon HD 7570 graphics. 2TB with 8GB RAM. 64-bit Windows 8.1. Verbatim USB 2.0 1TB desktop hard drive. Nikon VIEWNX2 Version 2.10.0 64bit. Adobe photoshop Elements 8 Version 8.0 64bit
Mel Gibson's movie "The Passion" set out to be a statement and work-of-art with the simultaneous desire to exhibit the Gospel message in a unique form for film (produced entirely in latin and aramaic languages without subtitles), centered on the affliction of Jesus of Nazareth at the hands of his persecutors some 2000 years ago.
The first controversy which stirred about this film was that it would, unlike its predecessors in cinema, 'tell it like it is,' a no-holds-barred bloody spectacle... because that is precisely what happened to Jesus; the vicious prison beatings - his beard plucked from his face, the public lashing with a device designed to shred away flesh down to the bone -- 39 times -- to the crushing ordeal of carrying his cross through the streets while being spat upon, pelted with stones and shards of glass, to the literal nerve-splitting, excruciating crucifixion; that's where the word comes from -- "ex" = out of & "crusia" = the cross. The ordeal of Christ's unjust torture and murder by his conspirators through the agency of the Roman government is intrinsic to the story. Even the Apostle Peter, a Jew, did not hold back in his excoriation of what they had done: "But ye denied the Holy One and the Just, and desired a murderer to be granted unto you; And killed the Prince of life, whom God hath raised from the dead; whereof we are witnesses" (Acts 3:14-15). The history, politics and iconoclastic nature of Jesus' revolutionary message to the Jews is pivotal. Inexpendable. For any one element to be removed, diminishes the whole.
In times past cinema and theatre have attempted to deliver the story wrapped in everything from outlandishly wooden performances with crucifixions so romanticized as to be silly (ie, "The Greatest Story Ever Told" with Max Von Sydow) to revoltingly humanistic rapes of the Gospel like the late 70s "Godspell," where Christ is reduced to a superman-clown performing magic tricks to song-n-dance Gospel messages... and no resurrection. Franco Zeffirelli in 1977 attempted a tour de force in his multi-part mini-series for televison, "Jesus of Nazareth," but even it fell short of capturing the true pangs of the horror in the death of Jesus, though it scored very big points for artistry and adhering to most essential Gospel profundities. Later, Martin Scorsese would overshadow the Gospel message almost entirely, yet while creating an unforgettable crucifixion that had people weeping openly in the theatres. The right combination has simply never been accomplished. Gibson's "The Passion" promised to be the 'great white hope'. But once again, forces entangle and overthrow...
The next big controversy centered around Gibson's personal motives for making the film, attacks on his personal life, past, even his family began to surface. Out of this the well known stench of Jewish Defense League and ADL mindlessness began to waft through the air. Sure enough, it was eventually revealed the Gibson and company were being intimidated and harassed by Jewish groups in a snit to 'change' his film -- and alter history -- to make Jews more comfortable with their historic role in the death of the man who single handedly changed western civilization forever. The audacity alone is astonishing, but not surprising. Not anymore.
Meanwhile, Ernst Zundel, in failing health, rots away in a Canadian jail cell while a confederacy of Orwellian dunces attempt to prosecute him for his 'thoughts,' clearly to make an example of him to anyone who would dare question the accuracy of Holocaust numbers or demand historical veracity.
Meanwhile Mordechai Vanunu is spending his 12th year in an Israeli maximum security prison for daring to speak out about Israel's secretive nuclear program in what is hailed by the U.S. as the shining example of 'democracy' for the mid-east.
Meanwhile David Icke is being systematically pursued and persecuted by deranged anti-defamation squads and other fascist groups along his lecture and books tours because they believe his speaking of "reptilian" alien beings is code-speak for "Jews" trickled out to a clandestine neo-nazi organization disguised as Icke/UFO/NWO aficionados.
Gibson and company have clearly caved in to Jewish influence and demands and "softened" the film, extracting scenes and circumstances which cast Jews in an unfavorable light, be it historically valid or not. Gibson started off as a true firebrand in this endeavor, with a passion for his 'passion' -- for him to be suddenly and skillfully nipped in the bud on this work of art must have more to do with mere money, public relations or civic minded-ness. No, it is clear, considering the atmosphere of our times, something far more disturbing in skullduggery is going on behind the scenes. Someone is likely being threatened with physical harm. There are times when one can just sense that something more is happening beyond the veil, and this is one of them. When people suddenly go coldly silent, when they hack off whole limbs of their statues, rewrite entire plays, find themselves on a blacklist... someone somewhere has been pushed into that corner of suffering extortion on a level no one should have to face. There are those who don't believe such power exists nor is wielded in this world. Those people are simply fools.
This is not going to stop. Jewish "defense" organizations and those who sympathize with them are steadily crucifying one person after another, one voice after another, one artwork, author, play, expression, political party, politician or public servant after another on their cross of coerced appeasement. They don't give a damn about the Constitution, the Bill of Rights, freedom of expression, freedom of speech or religion -- they don't give a damn about anyone or anything but themselves, and even THEY don't represent JEWS! They are entirely self-appointed overseers of some nonexistent Jewish mythos that lays claims to everything from holy land to moral absolution on the world stage to justification of racist/Apartheid government to media control over how Jews are treated in an industry their own people, for the most part, seemingly control. These people are in severe denial, history has no meaning to them, truth is of no value whatsoever. The truth be damned, so long as a star chamber of Jews have their way. Gee... is this scenario FAMILIAR or what???
They are a tiny group of extremists; powerful, evil, unrelenting social dictators who have discovered that they can trump the game anytime they want with the 'Jew card' and pull everything to a sickening, deafening stop, and silence not only their critics but alter history and art and politics to their own twisted bent. And what's worse, their actions bring about untold persecutions by thickheaded racist morons who are their antithetical equal opposites, bent on persecuting every Jew for what this powerful minority of Jews do in their name.
These people and these organizations need to be exposed, defied at every turn and legally destroyed before they utterly dominate every aspect of our lives. These are serious times. There are serious consequences to complacency. It can last just so long before their cries of "anti-semitism" and "nazi" to rouse the ire of the sensitive soon fall on scolded ears who have also felt their unrighteous indignation as they burn everything of truth in their path toward the ultimate victory of complete control. But before it reaches that point, we have to do something about it. Speak up, speak out, sacrifice what is necessary for truth. Gibson needs to. I expected him to. He has failed. He is clearly unwilling to take the cup offered him. We all need to. Or the tentacles of this insidious monster will squeeze and crush out every bit of life and light left in this world.
(By Alton Raines 8-14-2003)
"To all -
"Allegedly, in just a few weeks, on March 1, 2010, Europe's best-known political prisoner and my husband, Ernst Zundel, is scheduled to be released from prison. In an emotional telephone conversation with him yesterday, he told me that he is entering the most dangerous phase of his life yet - that the "restrictions" on him will be "Draconian." I leave it up to you to read into that what you will.
"For one, we take it for granted that, at the very least, he will not be allowed a passport, which means he cannot travel anywhere outside the largely Zionist-controlled EU. Since I cannot join him for various reasons, private and political, this means that for the time being, our marriage will have to be "on hold."
"This morning I was sent an excellent, a bit outdated summary of what the Zundel Struggle is really all about. Even though I dislike just being sent a link, in this case I will make an exception and send you one because this article is well-written and graphically beautifully organized and lends itself to hard copy and cyber reproduction. Please spread and post it far and wide.
www.revisionists.com/revisionists/zundel.html
"There are plans, of course, to wrestle Ernst away from his tormentors, of which you will hear more in weeks and months to come. If you can afford to join our struggle financially, please let me know, and I will put you on our Power Letter list which goes out once a month. However, this letter goes only to active supporters who take this struggle seriously and understand what it takes to succeed.
"Please do not reply to this email - instead, write me a short note and send it to irimland@zundelsite.org
"I thank you in advance."
Ingrid Zündel
7DOS, Week #15 - Right Up Your Street, Abstract Thursday
Not precisely "right up your street" but this was on the street I was walking along on Monday (this week) so it was on my street at the time - hope that's acceptable (if not, happy to remove). Still not convinced that this is an abstract, but I think the image does raise the "What is it?" question - abstract and I are a relationship that needs a lot more work, lol!
P.S. You might be surprised to know that this is not painted on a wall :-) this is the entire painted feature www.flickr.com/photos/globalnomad01/10473079594/
I believe this is a door to the Church of Bet Mercurios, which is described as a "cave church."
What is a cave church? Well, in the context of Lalibela's architecture, I think a cave church occupies a natural recess in the rock.
Unlike other churches in Lalbela, Bet Mercurios was not carved into, and out of, solid rock.
If you're looking for evidence that Bet Mercurios isn't a rock-hewn church, take a look at the wall surrounding the door. Is it sold rock? No - the wall in this photo consists of shaped stone blocks.
That's precisely how one would expect the builders in Lalibela to have closed off the front of a cave to use the interior as a church.
I am beginning to get the hang of the Tamron 90mm macro but depth of field, more precisely the lack of it, remains an issue. Since flowers are more cooperative than bugs, I continue to work with them. In this case a white Morning Glory with a few magenta streaks was my unwitting volunteer. - JW
Date Taken: 2014-08-26
Tech Details:
Taken using a hand-held Nikon D7100 fitted with a Tamron 90mm f/2.8 macro lense set to full extension (i.e. 1:1 reproduction ratio on the sensor), Aperture priority mode, f/10.0, 1/160 sec, manual white balance set to Cloudy weather. PP in free Open Source RAWTherapee: bring up exposure to get a reasonable white representation, set colour balance using spot balance, sharpen, apply vibrance, apply micro-contrast, apply noise reduction, export to jpeg. PP in free Open Source GIMP: slightly increase contrast, adjust colour balance slightly to add blue, clone out two dark spots along the left side, sharpen, add fine black and white frame, add bar and text on left, scale to 1800 wide for posting.
Photograph taken at an altitude of Six metres, in the magic prior to the Golden hour around sunrise at 05:31am, (sunrise was at precisely 06.15am) on Saturday 6th September 2014 off the Patricia Bay Highway 17, on Lochside Drive close to Frost Avenue and the Lochside Waterfront Park, in beautiful Sidney by the sea on Vancouver Island, British Columbia, Canada.
Here, I am standing beside the wooden decked viewing platform, looking over from beautiful Sidney by the sea on Vancouver Island, British Columbia, Canada.
The Great Blue Heron (Ardea Herodias) is a wading bird in the Heron family Ardeidae and found in North America, Central Ameria, the Caribean and Galapagos Islands. One of the largest of Herons, it has a head to tail length of 01-137 centimtres (36-54 inches) and a wingspan of 187-201 centimtres (66-79 inches). The Skein of Canada Geese flying Westwards across the bay is a daily occurance during the morning and evening.
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Nikon D800 119mm 1/500s f/2.8 iso100 RAW (14 bit) Manual focus. Manual exposure. Matrix metering. Auto white balance.
Nikkor AF-S 70-200mm f/2.8G ED IF VRII. Jessops 77mm UV filter. Nikon MB-D12 battery grip. Two Nikon EN-EL batteries. Nikon DK-17M Magnifying Eyepiece. Nikon DK-19 soft rubber eyecup. Manfrotto MT057C3 057 Carbon Fiber Tripod 3 Sections (Payload 18kgs). Manfrotto MH057M0-RC4 057 Magnesium Ball Head with RC4 Quick Release (Payload 15kgs). Manfrotto quick release plate 410PL-14.Jessops Tripod bag. Optech Tripod Strap.Digi-Chip 64GB Class 10 UHS-1 SDXC. Lowepro Transporter camera strap. Lowepro Vertex 200 AW camera bag. Nikon MC-DC2 remote shutter release. Nikon GP-1 GPS unit.
LATITUDE: N 48d 38m 15.77s
LONGITUDE: W 123d 24m 12.77s
ALTITUDE: 6.0m
RAW (TIFF) FILE SIZE: 103.00MB
PROCESSED (JPeg) SIZE: 14.13MB
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Processing power:
HP Pavillion P6-2388EA Desktop with AMD A10-5700 APU processor. AMD Radeon HD 7570 graphics. 2TB with 8GB RAM. 64-bit Windows 8.1. Verbatim USB 2.0 1TB desktop hard drive. Nikon VIEWNX2 Version 2.10.0 64bit. Adobe photoshop Elements 8 Version 8.0 64bit
You will be remembered, Vagner!
Yesterday was far from the kind of peace one would normally expect from a Sunday, but then again, what’s a “normal” Sunday in Brazil? After an afternoon visit to a Gypsy campsite close by to our community, the last few moments of my own Sunday were spent in our local hospital, more precisely in the hospital morgue. Not that I would choose to spend my Sundays in this kind of macabre environment if given the choice, but sometimes you don’t have much choice in such a troubled society as ours. Quite a different society than the one presented in the glamorous and glossy pages of the seductive travel brochures on the shelves of holiday travel agencies throughout the world; Welcome to Tropical Brazil, the land of Carnival, Football and Samba!!!
Welcome to HELL!!!!
The hospital police guard led the way down the steep stairway to the morgue. Nobody could believe the scene about to be revealed behind the locked doors. That’s the reason we were standing there.
One of the two bodies laid out on the cold, stainless steel morgue tables was Vagner, the best friend of former street kid and my foster son of many years, Jefferson, who on moments like this is not the strong, self-controlled capoeirist that most of his friends know him as. The other body was his best friend’s older brother, Zé (short for José). Both were covered in blood-stained white sheets, which when slowly removed from their faces by Jefferson’s trembling hands, revealed nothing less than the tormented expression we have seen so many times before, on every single face of those who have suddenly and unexpectedly been robbed of their most valuable asset, their very own lives.
An undesirable peace. - The entire scene was like taken out of some ghastly thriller.
Today at the “Valley of Peace” cemetery, close-by to our Hummingbird centre, those same two bodies were laid out in chestnut coloured coffins, in an airy salon. Now their bodies were adorned with fresh flowers and the open coffin lightly covered with brilliant white, transparent tulle. Their tormented expressions from last night were now superficially transformed into another peace, which represented nothing more than a mask for those who knew them closer. For the pain of those sudden gunshots to their faces less than 24 hours before was still there!
I suppose everyone who knew them was present at the peaceful ceremony that we had arranged for them today, apart from two friends, who are still in hospital tending their wounds from the less accurate shots fired by their vicious attackers, during a frenzy of terrifying violence. Whoever happened to be close-by received what some deranged minds had decided was “fitting” for someone who had simply asked them to stop beating on a drunken neighbour, who had been pathetically stumbling along the roadside in front of their homes.
This courteous action of sympathy cost them their lives. On the very street where they had all grown up together, they were mowed down like worthless nothings, in front of their own homes and children.
The undesirable peace at the cemetery was only broken by the tearful outbursts from their wives and children, Vagner’s Andrea with their 5-year-old son, Hendrick and 7-year-old daughter, Nathalia, sweet Nathalia, who chokingly came up to me on arrival just to say thank you for attending her plea of a decent burial for their father, then Zé’s Marlene with their three children; William, Beatriz and Patricia. Not forgetting their own mother, widower Maria José, who had strived so hard for nearly forty years to raise her children as the humble, trustworthy, honest and law-abiding citizens they were. In one swift moment these poor people had suddenly lost their dearest hopes in life.
I am bewildered by this violence; I am revolted by the ignorance in this country, because this was not just a scene of today! This was not only a scene from yesterday! This is a scene from every single day! This is the silent civil war that nobody dares speak about!
Left to deal with it all are the Williams, the Beatriz’s, the Patricia’s, the Hendricks and the Nathalias, who grow up without their beloved ones, rebellious of a society that sustains the impunity that killed their fathers…, and that will continue killing innocent people as long as this corrupt society sustains such unacceptable actions.
An undesirable peace
PLEASE DO READ MY APPEAL FURTHER DOWN THIS PAGE
On the southern coast of Garda Lake, at the end of Sirmione boasting a splendid view there are Roman villa remnants known for centuries as the "Cave di Catullo”, the most magnificent example of private building in the entire northern Italy. In Renaissance name of "caves" was used to interned and collapsed structures, covered by vegetation, within penetrated as in natural cavities. Tradition dates back to the 15th and 16th century has identified this complex as Catullo’s family villa, the Latin poet who died in 54 BC. According to the testimonial Catullo verses is certain that he had a residence in Sirmione, but it’s only possible that it was precisely in this area. Sirmione is known in the ancient world for being a station stop (mansio) along the major road that joined Brescia to Verona. The first detailed representation of villa ruins is a relief of beginning of 19th century. Large excavations were carried out by Jerome Orti Manara, which published the results in a still vital opera.
Superintendence began excavations in 1939-40 and restorations in 1948 acquired the entire area, allowing all the protection immersed in its natural environment. Recent surveys have allowed to verify the existence of an earlier building in the rooms below the southern sector and confirms that the construction has been built by a single project that has defined the orientation and distribution of internal spaces according to a precise axial and symmetry criterion. The villa, which has rectangles plant (m 167 x 105), including two foreparts on short sides, covers a total area of more than two hectares. To overcome the inclination of the rocky bank on which were supported foundations of the building, were created large rooms built, while in some areas became necessary imposing cutting rock. The remains are currently stored on several levels: the northern sector, for example, have remained only grandiose buildings, but nothing has kept the residential rooms, which have fallen already in antiquity. Ancient Romany indicated by the word "terme" bathrooms both private and public, while for us today this word refers to establishments that exploit hot water source. In Catullo caves the baths were built in the southern part in the second century AC, about a century after villa construction.
Thermal sector has a territory of almost 800 square meters and includes various environments. Unfortunately, some of these rooms were damaged and then today it’s difficult to rebuild their exact function. The best preserved area is called "pool". This is a large rectangular room that housed a bathtub. The floor was raised to the latter, probably supported by pillars, and was above the arches along the walls. Behind the pool was an area where probably was on fire (= praefurnium). Hot air and smoke products entered in a hollow that surrounds the pool and had to get up to the ceiling. Through the arches this air circulated in the area also below the floor (= ipocausto) and the room was so heated. Manufacturers have used many bricks in the walls so heat doesn’t disperse so easily.
Because its characteristics is probably that this area was the tepidarium, bathroom room with warm water tub. The area for hot water (the calidarium) was smaller and instead to have one big pool, had small tanks placed at the corners of the room and not intended to swim, but to immerse a part of the body. Even the calidarium was located near the heating oven. Finally, the area for cold water (frigidarium) had in the center a little deep tub on whose edges, decorated mosaic, people could sit. In Catullo caves are also other areas, in addition to those described, whose function is not clear. To decorate walls were used stucco, found during the excavations. In the bathtub were not used fresh water because of the considerable drop that separates lake from the building. To solve the water problem were built in the thermal area three tanks which was collecting rainwater. Two of these tanks are located behind the pool, while the third, once misinterpreted as Catullo "bath" is placed near the villa entrance. Water was extracted from the tank and conveyed to the baths through lead pipes, the so-called fistulas, that in Ancient Rome were typical water pipes.
In public baths, which were more complex than private, in addition to baths rooms there were locker rooms, gymnasiums, open spaces (such as gardens and courtyards), conference halls, reading rooms, latrines and special areas to take care of body.
Ancient Romany then attended the spa looking also for meeting moments.
Con il termine "Grotte di Catullo" si identifica un'antica villa romana edificata nel I secolo d.C. a Sirmione, in provincia di Brescia, sulla riva meridionale del Lago di Garda. Il complesso archeologico, studiato dall'inizio dell'Ottocento e riportato alla luce in più fasi, è oggi la testimonianza più importante del periodo romano nel territorio di Sirmione ed è l'esempio più grandioso di villa romana presente nel nord Italia. La denominazione di "Grotte" risale al Quattrocento, quando le rovine furono visitate dai primi cronisti-viaggiatori, ai quali apparvero sotto forma di caverne, largamente interrate e coperte di vegetazione. Il termine era comunque abbastanza diffuso e, con esso, si identificavano i vari siti archeologici romani che si andavano riscoprendo in quel periodo, ad esempio la Domus Aurea a Roma.Il primo ad attribuire la villa a Gaio Valerio Catullo fu Marin Sanudo il giovane e questa sua teoria fu poi sostenuta nei secoli successivi da vari scrittori. In base a testimonianze estraibili dai versi di Catullo (ad esempio dal Carme 31 dei Liber) è certo che egli avesse a Sirmione una residenza, ma non esistono prove concrete a sostegno dell'ipotesi che fosse proprio la villa in questione. Il termine è comunque rimasto e ancora oggi è utilizzato per identificare il sito archeologico.La grande villa, al di sotto della quale sono state rinvenute strutture del I secolo a.C., viene edificata agli inizi del I secolo d.C.. Non si conosce l'esatto periodo e il motivo del declino della villa, ma il ritrovamento di tombe, sia all'interno sia all'esterno dell'edificio, risalenti al IV secolo e al V secolo indica che, in quel periodo, la struttura era già stata sicuramente abbandonata.Nel corso dei secoli, come si è detto, diversi cronisti e viaggiatori visitano le rovine, ma i primi studi concreti su di esse vengono effettuati solamente nel 1801 da un generale di Napoleone Bonaparte. Successivamente, il veronese Girolamo Orti Manara dà inizio agli scavi, compiendo ulteriori e più approfondite ricerche. Il materiale viene pubblicato nel 1856 assieme a una planimetria: il testo del Manara è ancora oggi fondamentale.Nel 1939 la Soprintendenza per i beni archeologici avvia un ampio programma di scavi e restauri, acquisendo infine nel 1948 l'intera area per permettere un'adeguata la tutela del complesso, immerso nel suo ambiente naturale.Durante gli anni novanta del Novecento ulteriori studi hanno confermato che la costruzione è stata realizzata attraverso un progetto unitario, che ne ha definito l'orientamento e la distribuzione degli spazi interni secondo un preciso criterio di assialità e di simmetria.Il complesso archeologico, ancora oggi portato alla luce solo parzialmente, copre un'area di circa due ettari. La villa ha pianta rettangolare, di 167 x 105 metri, con due avancorpi sui lati corti. Per superare l'inclinazione del banco roccioso su cui furono appoggiate le fondazioni dell'edificio vennero creati grandi opere di sostegno, mentre in altre zone si resero necessarie imponenti tagli della roccia.Il piano nobile, corrispondente agli ambienti di abitazione del proprietario, risulta il più danneggiato, poiché la villa è stata per secoli una cava di materiali. Meglio conservate sono il piano intermedio e altre costruzioni non accessibili nell'antichità e quindi preservate fino agli scavi contemporanei.L'ingresso dell'edificio si trovava nell'avancorpo meridionale. La villa era caratterizzata da lunghi porticati aperti verso il lago sui lati est e ovest, direttamente comunicanti sul lato nord con un'ampia terrazza, situata al centro dell'avancorpo nord. Al di sotto del porticato ovest si trovava un'ulteriore passeggiata coperta. Le parti residenziali dell'edificio erano situate nelle zone nord e sud, mentre la parte centrale, costituita oggi dal Grande Oliveto, era un grande spazio aperto. Sul lato meridionale, sotto un pavimento in opus spicatum, si trovava una grande cisterna, lunga quasi 43 metri. L'ampio settore termale, costituito da diversi vani situati nella medesima zona, tra i quali una piscina, fu ricavato probabilmente all'inizio del II secolo.I vari ambienti possiedono suggestivi nomi convenzionali, derivati da una tradizione locale consolidata oppure da interpretazioni e denominazioni date durante i primi scavi. Fra le rovine, ad esempio, si possono trovare l'Aula a tre pilastri, il Lungo corridoio, la Trifora del Paradiso, il Grande Pilone, la Grotta del Cavallo, il Grande Oliveto prima citato e l'Aula dei Giganti.
www.bap.de/start/musik/songtexte/titel/verdamp-lang-her --- www.youtube.com/watch?v=Ghi2xReyFYA&feature=related --- www.worldvision.de/unsere-arbeit-wie-wir-arbeiten-entwick... ---
Bap Colognian (Kölsch) pronunciation: [/bap/] is a German rock group. With ten albums reaching the number one in the German record charts, Bap is one of the most successful rock acts in their home country.
Nearly all of Bap's lyrics are written in Kölsch, the dialect of Cologne, or more precisely in a Kölsch-influenced derivation of Eifelplatt, a regional variant of the Ripuarian language spoken in the nearby rural Eifel. Niedecken's most prominent musical influences, especially early in his career, were Bob Dylan, the Kinks, Bruce Springsteen, the Rolling Stones, and Wolfgang Ambros.
The group was founded in 1976 under the name Wolfgang Niedecken's Bap in Cologne, Germany by Wolfgang Niedecken and Hans Heres. In 1981 they released their most famous song "Verdamp lang her" (English: Damn long time ago), in which Niedecken describes regrets he has about his relationship with his then recently deceased father. The band's name "BAP" derived from "BAPP", both, a play-on-words on the Kölsch word "Papp" (related to the German word Papa for dad), but pronounced differently, and Niedecken's then-times nickname. BAP ist eine Kölschrockband um den Frontmann Wolfgang Niedecken und gilt als eine der erfolgreichsten Rockbands deutscher Sprache. Von den 23 BAP-Alben erreichten 19 die Top 10, zehn wurden sogar Nummer 1 der Charts.Die Gruppe um Sänger und Songschreiber Wolfgang Niedecken besteht seit 1976. Die Band traf sich zu Beginn in wechselnder Besetzung, um „einen Kasten Bier leerzuproben“.[1] Der erste Auftritt erfolgte 1977 im Mariensaal in Köln-Nippes mit zwei akustischen Gitarren (Wolfgang Niedecken, Hans Heres) und Perkussion (Afro Bauermann). Das erste Album, Wolfgang Niedecken's BAP rockt andere kölsche Leeder. erschien 1979, die Band bestand zu dieser Zeit aus Wolfgang Niedecken, Hans „Honçe“ Heres, Wolfgang „Gröön“ Klever, Manfred „Schmal“ Boecker, Wolfgang „Wolli“ Boecker und Bernd Odenthal. Die zweite LP Affjetaut folgte 1980, wie die Debüt-Platte noch unter der Bezeichnung „Wolfgang Niedeckens BAP“, da Niedecken sich bereits als Solo-Künstler mit Gitarre und Mundharmonika als „Bob Dylan der Südstadt“ einen Namen gemacht hatte; beide Platten wurden noch beim Kölner Independent-Label Eigelstein Musikproduktion veröffentlicht.
Der Bandname BAP entstand aus Niedeckens Spitzname, der seinen Vater so nannte. Diese Aussprache entstammt der Herkunft der Familie aus Rheinland-Pfalz, und weil sie vom kölschen „Pap“ abwich, entstand so Niedeckens Spitzname.[2] Als ein erster Auftritt geplant wurde, für den mit einem Plakat geworben werden sollte, musste ein Bandname erdacht werden. Hans Heres schlug dem Veranstalter vor, „BAPP“ zu nehmen.[3] Da sich die Bandmitglieder aber einig waren, dass „BAPP“ – mit zwei „P“ geschrieben – auf der Bassdrum nicht gut aussah, wurde einfach ein „P“ gestrichen.[4]
Der musikalische und inhaltliche Stil der BAP-Songs wird wesentlich von Bob Dylan, den Kinks und den Rolling Stones geprägt. Auch Bruce Springsteen, mit dem Sänger Wolfgang Niedecken eine persönliche Freundschaft verbindet, gilt als wichtiger Orientierungspunkt für BAP. Verschiedene BAP-Lieder, vor allem melancholische (z. B. Helfe kann dir keiner, Paar Daach fröher) zeigen in den Arrangements und der Stimmung deutliche Ähnlichkeiten mit Stücken von Wolfgang Ambros, etwa von dessen Album 19 Class A Numbers. Die Texte beschäftigen sich oft mit gesellschaftlichen oder persönlichen Problemen.1979 fanden unter dem Bandnamen "Wolfgang Niedeckens BAP" erste Auftritte außerhalb von Köln und der näheren Umgebung statt; so zum Beispiel auch anlässlich der Bundesgartenschau 1979 in der Bonner Rheinaue.[5] Im Mai 1982 machte BAP ihre erste professionell organisierte Deutschlandtournee. Im Mittelpunkt standen Songs des aktuellen Albums Für Usszeschnigge, das 1981 als erstes beim Major-Label EMI-Electrola erschienen war. Für den Wechsel von Eigelstein zur EMI mussten BAP in der lokalen Kultur-Szene viel Kritik einstecken, wurden jedoch mit Platz 1 in den deutschen Album-Charts prompt belohnt.
Im Sommer 1982 folgten verschiedene Auftritte im Rahmen von Großveranstaltungen und Fernsehproduktionen: Rockpop In Concert für das ZDF in der Dortmunder Westfalenhalle 1, Demonstration gegen die Nachrüstung der NATO am 10. Juni 1982 (Zehnter Juni) auf den Bonner Rheinwiesen, Vorprogramm der Rolling Stones am 4. und 5. Juli 1982 im Müngersdorfer Stadion in Köln und als erste deutsche Band bei einem Festival des WDR-Rockpalast am 28. August 1982 auf der Loreley-Freilichtbühne.
Nach Erscheinen des vierten Albums Vun drinne noh drusse war die Band zwischen Oktober 1982 und Oktober 1983 sieben Monate lang unterwegs. Neben Deutschland standen auch Konzerte in Österreich, der Schweiz und den Benelux-Ländern auf dem Programm. Insgesamt wurden etwa 130 Auftritte gespielt. Die Tournee endete mit einem Konzert im Kölner „Stollwerck“. Das vom Abriss bedrohte Bürgerhaus Stollwerck erhielt die Einnahmen dieses Konzerts zur Finanzierung seiner weiteren Arbeit. Am 28. Mai 1983 spielte BAP auf einem Festival im niedersächsischen Schüttorf im Vorprogramm von Rod Stewart und am 22. Oktober 1983 auf einer weiteren Großdemonstration gegen die NATO-Nachrüstung im Bonner Hofgarten.
Für den Januar 1984 war – nach langen Verhandlungen mit der staatlichen Künstleragentur – eine Tournee mit 14 Konzerten in 13 Städten der DDR geplant. Im Vorfeld der Tour zeichnete das DDR-Fernsehen ein Interview mit Wolfgang Niedecken inklusive zweier Unplugged-Versionen von BAP-Liedern auf. Dieses wurde später jedoch sinnentstellend verkürzt gesendet. So entschloss sich Niedecken, einige politische Statements, die der Band wichtig waren, in einem eigenen Lied darzustellen. Es wurde als Deshalv spill’ mer he betitelt und erstmals auf dem letzten „West-Konzert“ vor der Tour in Wolfsburg gespielt. Als die Band bereits in Ost-Berlin im Hotel Unter den Linden war, gab es am Vorabend des ersten Konzerts heftige Auseinandersetzungen über dieses Lied mit der DDR-Seite. Als die Band sich weigerte, es von der Setlist zu nehmen, kam es zum Eklat. Die Tournee wurde abgebrochen, bevor das erste Konzert auf dem Boden der DDR gespielt werden konnte. In einer Sendung des DDR-Fernsehens war die Ansage eines Moderators während eines Konzerts im Berliner Palast der Republik zu sehen, zu dem BAP geladen war. Er nannte als Begründung ihrer Absage, die Band wolle „nicht unter dem Symbol der weißen Taube auf blauem Grund auftreten“.[6]
Die Tournee zum Album Zwesche Salzjebäck un Bier begann am 15. und 16. Juni 1984 mit zwei Konzerten im Archäologischen Park in Xanten. Sie wurden vom ZDF aufgezeichnet und später in einer Zusammenfassung gesendet. Die Tour dauerte bis zum Februar 1985 und übertraf von der Zuschauerresonanz her noch die von 1982/83.
Am 2. März 1986 begann in Lohmar bei Köln die Tournee Ahl Männer, aalglatt. BAP spielte zunächst einige Konzerte im ländlichen Raum, bevor die Band am 15. März 1986 in der Essener Grugahalle bei der 17. und letzten Rocknacht des WDR-Rockpalast auftrat. Die Rocknacht, bei der auch Jackson Browne und Big Country auftraten, wurde wie schon das Festival auf der Loreley 1982 via Eurovision von vielen europäischen Radio- und Fernsehstationen ausgestrahlt.
Von April bis Juli folgten zahlreiche weitere Konzerte. Wegen der anhaltenden Popularität wurden teilweise auch größere Hallen ausgewählt. So fanden die „Heimspiele“ der Kölner Band erstmals in der bis zu 8000 Zuschauer fassenden Kölner Sporthalle, der damals größten Veranstaltungshalle der Domstadt, statt. Bei dieser Tournee gab es mit Christian Schneider erstmals auf einer Tournee einen Gastmusiker, weil die zum Teil sehr komplexen Keyboard-Arrangements des neuen Albums live mit nur einem Keyboarder nicht zu realisieren gewesen wären. Schneider spielte neben Keyboards bei einigen Stücken auch Saxophon. Den letzten Auftritt der Tour absolvierte die Band am 26. Juli 1986; genau drei Monate nach der Atomreaktor-Katastrophe von Tschernobyl auf dem legendären Anti-WAAhnsinns-Festival gegen die Wiederaufbereitungsanlage von Wackersdorf in Burglengenfeld.
Nach Ende der Tournee 1986 legte BAP eine kreative Pause ein (u. a. bedingt durch bandinterne, künstlerische Meinungsverschiedenheiten), die Wolfgang Niedecken zur Veröffentlichung seines Albums Schlagzeiten und zu einigen Solo-Konzerten nutzte. BAP stand erst im September 1987 bei zwei Festivals wieder auf der Bühne, um sich auf eine Tournee durch China vorzubereiten. Diese Tournee ist im Buch BAP övver China dokumentiert.
Das Album Da Capo wurde von Oktober bis Dezember 1988 zunächst bei einer ausgedehnten Hallentournee präsentiert. Bei dieser Tournee legte BAP die Scheu vor den ganz großen Konzertarenen endgültig ab. So standen auch die Frankfurter Festhalle und die Münchener Olympiahalle auf dem Programm. Im Sommer 1989 folgten weitere Konzerte, teilweise auch im Rahmen von Festivals gemeinsam mit Joe Cocker. Eines dieser Events fand in der Berliner Waldbühne statt.
Auch die Tournee 1991 wurde in mehreren Teilen durchgeführt. Kurz nach der Vollendung der deutschen Einheit standen im Januar 1991 zunächst die ersten Konzerte der Band auf dem Gebiet der ehemaligen DDR auf dem Programm. Anschließend ging BAP in Westdeutschland auf Club-Tour und absolvierte eine Reihe von Auftritten in beschaulichem Rahmen, zumeist in kleinen Hallen. Das Konzert im Kölner E-Werk wurde aufgezeichnet und später auf dem Album Live – Affrocke veröffentlicht.
Im Mai und Juni 1991 folgte eine Tournee ausschließlich durch die größten deutschen Konzerthallen und bei verschiedenen Open-Air-Festivals. Als Gast bei den Konzerten trat Julian Dawson auf. Am 26. Januar 1994 startete die Tournee zum im August 1993 erschienenen Album Pik Sibbe. Nach wie vor war die Nachfrage in der BAP-Hochburg Köln groß, in einigen anderen Städten blieben die Zuschauerzahlen etwas hinter den Erwartungen zurück. Die folgende Tournee zum Album Amerika begann im November 1996. Der Tourneestart in Koblenz wurde für den WDR-Rockpalast mitgeschnitten und später im Fernsehen ausgestrahlt.
Mit dem Ausstieg von Bassist Steve Borg und von Gründungsmitglied Manfred „Schmal“ Boecker verließen zwei Musiker die Band, die BAP über viele Jahre mitgeprägt haben. 1999 stieg auch Gitarrist Klaus „Major“ Heuser aus, der während 19 Jahren Bandmitgliedschaft die überwiegende Zahl der Lieder komponierte. Außerdem verließ Keyboarder Alexander „Effendi“ Büchel die Firma BAP. Diese Abgänge und die darauf folgenden Neubesetzungen veränderten den musikalischen Ausdruck von BAP nachhaltig.
Zu den Gründen für den Ausstieg von Major sagt Wolfgang Niedecken rückblickend im März 2011:
„Der Major ist ein toller Gitarrist. Aber er wollte, dass BAP international ausgerichteten Radio-Pop spielt. Ich wollte beim Kölsch-Rock bleiben. Beide Positionen waren nicht vereinbar. Ich bin ihm dankbar, dass er selbst gegangen ist. Ich hätte ihn nämlich nie rausgeschmissen.[7]“
Als Neuzugang an den Keyboards stieg Michael Nass bei BAP ein, der zuvor in den 1980er Jahren in der DDR-Musikszene musikalisch sehr aktiv war, u. a. bei P 16 und später in Liselotte Rezniceks Frauenband Mona Lise. Gitarrist wurde Helmut Krumminga. Im Sommer 2001 gab BAP vor der eigentlichen Aff un zo-Tour ab Herbst 2001 zwei Vorabkonzerte, darunter das „Konzert an der toten Brücke“ (Soda-Brücke) in Euskirchen, das auch vom WDR aufgezeichnet und wenige Tage später in der Sendung Rockpalast gesendet wurde. Das Album selbst stieg wie der Vorgänger Tonfilm auf Platz 1 in die deutschen Charts ein.
Im Januar 2006 war die Kölnarena zwar anlässlich des Starts der Jubiläumskonzerte zum 30-jährigen Bestehen der Band mit 25.000 Zuschauern an zwei aufeinander folgenden Tagen fast ausverkauft. Bei anderen Auftritten hatte man sich von vorneherein durch die Wahl kleinerer Konzertorte angepasst.
Auch das im Mai 2008 erschienene Album Radio Pandora stieg auf Platz 1 in die deutschen Charts ein. Im Winter 2008 startete die Tournee dazu, am 2. Weihnachtstag gab es das Heimspiel in der Köln-Arena (Lanxess-Arena); sie dauerte (mit Unterbrechungen) bis zum Sommer 2009, wobei die Band von Anne de Wolff (Violine, Bratsche, Gesang) und teilweise von Rhani Krija (Percussion) begleitet wurde.
Für November 2011 war der Start der aktuellsten Tournee geplant. Aufgrund einer schweren Erkrankung Wolfgang Niedeckens wurde der Start der Tour auf Anfang Mai 2012 verschoben.[8][9][10]
Auslandsauftritte [Bearbeiten]
BAP ist im Laufe der bisher 35-jährigen Bandgeschichte in vielen Ländern der Welt aufgetreten. Nachdem sich die Bandmitglieder anfangs kaum vorstellen konnten, dass ihre kölschen Texte außerhalb des Rheinlandes verstanden würden, durften sie erleben, dass ihre Platten weit darüber hinaus gekauft wurden. Tourneen waren dadurch auch im Ausland möglich.
Die ersten Auftritte außerhalb Deutschlands waren im Dezember 1982 in der Schweiz (Basel und St.Gallen)[11] und bis Mitte der 1980er Jahre in Österreich, Luxemburg, Belgien und Dänemark (Roskilde-Festival). Seitdem gehören Auftritte in diesen Nachbarländern zum Bestandteil jeder Tournee.
Spätere Fernreisen wurden zumeist als Begleitung zu künstlerischen oder politischen Themen organisiert; häufig war nicht die komplette Gruppe unterwegs; manchmal auch nur Wolfgang Niedecken alleine oder in Begleitung von Musikern seiner Solo-Projekte:
Mit einigen Gästen tourte BAP im Oktober 1987 vier Wochen durch China. Acht Auftritte wurden in Peking, Shanghai und Kanton absolviert.[12]
Wolfgang Niedecken spielte 1987 auf Einladung der Kulturstiftung Casa de los tres Mundos (ein Projekt des Schauspielers Dietmar Schönherr, des Produzenten Peter Reichelt und des Kulturministers Ernesto Cardenal) mit seiner Complizen-Band in Nicaragua.
In ähnlicher Zusammensetzung spielten Wolfgang Niedecken & Complizen 1988 in Mosambik eine kleine Tour.
Die politischen Veränderungen in der Sowjetunion unter Gorbatschow machten es möglich, dass BAP im Mai 1989 je drei Konzerte in Moskau und Wolgograd gab.[13] Dort kamen die Musiker auch mit Fans aus der DDR ins Gespräch. Nachdem die BAP-Tour durch Ostdeutschland 1984 abgesagt wurde, war der Umweg über die UdSSR die einzige Möglichkeit, als DDR-Bürger mit der Band zu sprechen.
More info and other languages available at:
Photograph taken at an altitude of Eighty eight metres, prior to the magic of the Golden Hour around sunrise (Sunrise was at precisely 04:38am), at 03:09am on Thursday 12th June 2014 off Lullingstone Lane and Eagle Heights overlooking the field adjacent to Eynsford Viaduct in the village of Eynsford, Kent, England.
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Nikon D800 70mm 1/2.5s f/7.1 iso100 RAW (14 bit) Manual focus. Manual exposure. Matrix metering. Auto white balance.
Nikkor AF-S 70-200mm f/2.8G ED IF VRII. Jessops 77mm UV filter. Nikon MB-D12 battery grip. Two Nikon EN-EL batteries. Nikon DK-17M Magnifying Eyepiece. Nikon DK-19 soft rubber eyecup. Manfrotto MT057C3 057 Carbon Fiber Tripod 3 Sections (Payload 18kgs). Manfrotto MH057M0-RC4 057 Magnesium Ball Head with RC4 Quick Release (Payload 15kgs). Manfrotto quick release plate 410PL-14.Jessops Tripod bag. Optech Tripod Strap.Digi-Chip 64GB Class 10 UHS-1 SDXC. Lowepro Transporter camera strap. Lowepro Vertex 200 AW camera bag. Nikon MC-DC2 remote shutter release. Nikon GP-1 GPS unit.
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LATITUDE: N 51d 22m 7.99s
LONGITUDE: E 0d 11m 46.12s
ALTITUDE: 88.0m
RAW (TIFF) FILE: 103.00MB
PROCESSED FILE: 15.94MB
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Processing power:
HP Pavillion P6-2388EA Desktop with AMD A10-5700 APU processor. AMD Radeon HD 7570 graphics. 2TB with 8GB RAM. 64-bit Windows 8.1. Verbatim USB 2.0 1TB desktop hard drive. Nikon VIEWNX2 Version 2.10.0 64bit. Adobe photoshop Elements 8 Version 8.0 64bit
We had a complete change this Christmas – we cancelled it! - we went walking in The Lakes, or Wasdale more precisely. We were staying at Irton Hall B & B, they had over 70 in for Christmas dinner but we ate jam bread on the slopes of Sca Fell Pike. Fantastic. We had a front wheel puncture on a run flat tyre on the new car with a 100 mile still to drive on the afternoon of Christmas eve on our way there. I drove straight to the nearest ATS – where I have an account – they shook their heads and directed me to Westhoughton Tyres, the lads there were fantastic and got us on our way in good time. BMW dealer advice was run on the flat tyre and then throw it away - £250! Where I would have got a tyre on the western side of the Lakes over Christmas I don’t know, ATS didn’t have one to sell me.
The weather was forecast good for Christmas day but after a fine start it was raining before we even left the car park in Wasdale. We headed up Lingmell and ran into snow on the summit. The path onto Sca Fell Pike was very icy, snow covered and visibility was low, the snow kept falling. We didn’t linger long, it was too cold to have dinner up there so we dropped down onto the Corridor Route, where we had our dinner. We went that way to stretch the walk out, having originally intended to cross to Great End. The tops were so icy, glazed, with not enough snow to get a grip on that we decide to leave it for another day. From Styhead we headed back to Wasdale and a dull but fine finish to the day. A drink in the bar at Irton Hall was on the radar.
Every morning we headed into Wasdale early, it got colder, icier and sunnier as the days went by. We went up Yewbarrow, it was an icy scramble up and I decided it was too dangerous to go down Stirrup Crag to Dore Head so went back the same way. It turned out to be the right decision as we lingered on the top, going to view points that we wouldn’t have and getting some decent photos. One morning we walked over the Screes tops, Illgill Head and Whin Rigg, dropping down the steep slope to The southern end of Wast Water. Having said that I would never walk the Screes path alongside Wast Water again the memory of how awful it is in the rain had faded. There is only really a quarter of a mile out of three miles that is really bad, every rock was like glass with the potential to break a leg every step. It seemed a long way and I was getting killer looks from Herself.
We made our way onto Sca Fell on a beautiful morning, clear blue sky. The snow line had got lower most nights but we never had the low level snow that caused problems in the rest of the country. I chose a, sometimes, pathless way to the summit, partly because I’d never been that way but also to stay in the sun, to keep the view and to avoid the ways that would be a touch dangerous, it was -4 and seared with ice for the last 600 feet. After 15 minutes on the summit wispy thin cloud came racing in, crossing the Lake District in minutes, the photos show it heading towards us and I was glad to have got the clear photos first. Looking out to sea a great mattress of cloud was heading straight for us. It was calm and sunny one minute and the next we were engulfed in thick cloud with 30 yards visibility at the most. I have never had a clear sky turn to cloud so fast – ever! We were going down to Slightside next which was OK, about a mile following the ridge down, the problem was getting back to Wasdale from there. We needed to get to Great Howe which meant a pathless trek a mile SW across Quagrigg Moss – a bog full of tarnlets, it would be a nightmare in low visibility. After getting some accurate compass bearings and heading down off Slightside we suddenly dropped out of the cloud and could see our target, brilliant, we legged it across the semi frozen bog and finally felt able to rest and grab a sandwich and cup of tea. We had to find our way down Raven Crags, which was interesting – and steep! We needed to get to the footbridge to get onto the Burnmoor Tarn path back to Wasdale. As we got closer to Burnmoor Tarn the light that I had been cursing gave us a gorgeous sunset. I had one eye on a gap in the cloud low down in the sky out at sea and I was hoping the sun would break through, it did. Burnmoor Tarn was like a mirror, reflecting the surrounding mountains, including Yewbarrow and parts of the Mosedale Horseshoe in the far distance. There was just the two of us, we had barely seen a soul all day, it was a fantastic end to a tough day. As we dropped into Wasdale I caught the deep pink and orange of the last of the sun, I was shooting into it but I had nothing to lose. There would have been quite a few tripods at the opposite end of the lake but I think I was in the better place – for a change.
On our final walking day we decided to head up Great Gable. It was clear of cloud for a change but ominously the surrounding tops, including the Sca Fells were cloud covered. Another beautiful but very cold morning, it was going to be very icy up there so we elected to go via Styhead and the tourist track. We would choose a way off once we were up there. Long before we got to the top, although we couldn’t see it, we knew the cloud was swirling in and out on the summit so it was going to be hit and miss for the photos. The cloud was down for the last 500 feet but once on the frozen top it kept clearing briefly – very briefly. There were more people up there than we had seen the entire trip previously. People were getting out after Christmas, many had parked at the top of Honister for the fairly easy walk in across Green Gable, some were not dressed for winter walking it has to be said. We left for an icy scramble down to Arron Slack, up onto Green Gable them we galloped down Arron Slack to Styhead and back to Wasdale.
www.bap.de/start/musik/songtexte/titel/verdamp-lang-her --- www.youtube.com/watch?v=Ghi2xReyFYA&feature=related --- www.worldvision.de/unsere-arbeit-wie-wir-arbeiten-entwick... ---
Bap Colognian (Kölsch) pronunciation: [/bap/] is a German rock group. With ten albums reaching the number one in the German record charts, Bap is one of the most successful rock acts in their home country.
Nearly all of Bap's lyrics are written in Kölsch, the dialect of Cologne, or more precisely in a Kölsch-influenced derivation of Eifelplatt, a regional variant of the Ripuarian language spoken in the nearby rural Eifel. Niedecken's most prominent musical influences, especially early in his career, were Bob Dylan, the Kinks, Bruce Springsteen, the Rolling Stones, and Wolfgang Ambros.
The group was founded in 1976 under the name Wolfgang Niedecken's Bap in Cologne, Germany by Wolfgang Niedecken and Hans Heres. In 1981 they released their most famous song "Verdamp lang her" (English: Damn long time ago), in which Niedecken describes regrets he has about his relationship with his then recently deceased father. The band's name "BAP" derived from "BAPP", both, a play-on-words on the Kölsch word "Papp" (related to the German word Papa for dad), but pronounced differently, and Niedecken's then-times nickname. BAP ist eine Kölschrockband um den Frontmann Wolfgang Niedecken und gilt als eine der erfolgreichsten Rockbands deutscher Sprache. Von den 23 BAP-Alben erreichten 19 die Top 10, zehn wurden sogar Nummer 1 der Charts.Die Gruppe um Sänger und Songschreiber Wolfgang Niedecken besteht seit 1976. Die Band traf sich zu Beginn in wechselnder Besetzung, um „einen Kasten Bier leerzuproben“.[1] Der erste Auftritt erfolgte 1977 im Mariensaal in Köln-Nippes mit zwei akustischen Gitarren (Wolfgang Niedecken, Hans Heres) und Perkussion (Afro Bauermann). Das erste Album, Wolfgang Niedecken's BAP rockt andere kölsche Leeder. erschien 1979, die Band bestand zu dieser Zeit aus Wolfgang Niedecken, Hans „Honçe“ Heres, Wolfgang „Gröön“ Klever, Manfred „Schmal“ Boecker, Wolfgang „Wolli“ Boecker und Bernd Odenthal. Die zweite LP Affjetaut folgte 1980, wie die Debüt-Platte noch unter der Bezeichnung „Wolfgang Niedeckens BAP“, da Niedecken sich bereits als Solo-Künstler mit Gitarre und Mundharmonika als „Bob Dylan der Südstadt“ einen Namen gemacht hatte; beide Platten wurden noch beim Kölner Independent-Label Eigelstein Musikproduktion veröffentlicht.
Der Bandname BAP entstand aus Niedeckens Spitzname, der seinen Vater so nannte. Diese Aussprache entstammt der Herkunft der Familie aus Rheinland-Pfalz, und weil sie vom kölschen „Pap“ abwich, entstand so Niedeckens Spitzname.[2] Als ein erster Auftritt geplant wurde, für den mit einem Plakat geworben werden sollte, musste ein Bandname erdacht werden. Hans Heres schlug dem Veranstalter vor, „BAPP“ zu nehmen.[3] Da sich die Bandmitglieder aber einig waren, dass „BAPP“ – mit zwei „P“ geschrieben – auf der Bassdrum nicht gut aussah, wurde einfach ein „P“ gestrichen.[4]
Der musikalische und inhaltliche Stil der BAP-Songs wird wesentlich von Bob Dylan, den Kinks und den Rolling Stones geprägt. Auch Bruce Springsteen, mit dem Sänger Wolfgang Niedecken eine persönliche Freundschaft verbindet, gilt als wichtiger Orientierungspunkt für BAP. Verschiedene BAP-Lieder, vor allem melancholische (z. B. Helfe kann dir keiner, Paar Daach fröher) zeigen in den Arrangements und der Stimmung deutliche Ähnlichkeiten mit Stücken von Wolfgang Ambros, etwa von dessen Album 19 Class A Numbers. Die Texte beschäftigen sich oft mit gesellschaftlichen oder persönlichen Problemen.1979 fanden unter dem Bandnamen "Wolfgang Niedeckens BAP" erste Auftritte außerhalb von Köln und der näheren Umgebung statt; so zum Beispiel auch anlässlich der Bundesgartenschau 1979 in der Bonner Rheinaue.[5] Im Mai 1982 machte BAP ihre erste professionell organisierte Deutschlandtournee. Im Mittelpunkt standen Songs des aktuellen Albums Für Usszeschnigge, das 1981 als erstes beim Major-Label EMI-Electrola erschienen war. Für den Wechsel von Eigelstein zur EMI mussten BAP in der lokalen Kultur-Szene viel Kritik einstecken, wurden jedoch mit Platz 1 in den deutschen Album-Charts prompt belohnt.
Im Sommer 1982 folgten verschiedene Auftritte im Rahmen von Großveranstaltungen und Fernsehproduktionen: Rockpop In Concert für das ZDF in der Dortmunder Westfalenhalle 1, Demonstration gegen die Nachrüstung der NATO am 10. Juni 1982 (Zehnter Juni) auf den Bonner Rheinwiesen, Vorprogramm der Rolling Stones am 4. und 5. Juli 1982 im Müngersdorfer Stadion in Köln und als erste deutsche Band bei einem Festival des WDR-Rockpalast am 28. August 1982 auf der Loreley-Freilichtbühne.
Nach Erscheinen des vierten Albums Vun drinne noh drusse war die Band zwischen Oktober 1982 und Oktober 1983 sieben Monate lang unterwegs. Neben Deutschland standen auch Konzerte in Österreich, der Schweiz und den Benelux-Ländern auf dem Programm. Insgesamt wurden etwa 130 Auftritte gespielt. Die Tournee endete mit einem Konzert im Kölner „Stollwerck“. Das vom Abriss bedrohte Bürgerhaus Stollwerck erhielt die Einnahmen dieses Konzerts zur Finanzierung seiner weiteren Arbeit. Am 28. Mai 1983 spielte BAP auf einem Festival im niedersächsischen Schüttorf im Vorprogramm von Rod Stewart und am 22. Oktober 1983 auf einer weiteren Großdemonstration gegen die NATO-Nachrüstung im Bonner Hofgarten.
Für den Januar 1984 war – nach langen Verhandlungen mit der staatlichen Künstleragentur – eine Tournee mit 14 Konzerten in 13 Städten der DDR geplant. Im Vorfeld der Tour zeichnete das DDR-Fernsehen ein Interview mit Wolfgang Niedecken inklusive zweier Unplugged-Versionen von BAP-Liedern auf. Dieses wurde später jedoch sinnentstellend verkürzt gesendet. So entschloss sich Niedecken, einige politische Statements, die der Band wichtig waren, in einem eigenen Lied darzustellen. Es wurde als Deshalv spill’ mer he betitelt und erstmals auf dem letzten „West-Konzert“ vor der Tour in Wolfsburg gespielt. Als die Band bereits in Ost-Berlin im Hotel Unter den Linden war, gab es am Vorabend des ersten Konzerts heftige Auseinandersetzungen über dieses Lied mit der DDR-Seite. Als die Band sich weigerte, es von der Setlist zu nehmen, kam es zum Eklat. Die Tournee wurde abgebrochen, bevor das erste Konzert auf dem Boden der DDR gespielt werden konnte. In einer Sendung des DDR-Fernsehens war die Ansage eines Moderators während eines Konzerts im Berliner Palast der Republik zu sehen, zu dem BAP geladen war. Er nannte als Begründung ihrer Absage, die Band wolle „nicht unter dem Symbol der weißen Taube auf blauem Grund auftreten“.[6]
Die Tournee zum Album Zwesche Salzjebäck un Bier begann am 15. und 16. Juni 1984 mit zwei Konzerten im Archäologischen Park in Xanten. Sie wurden vom ZDF aufgezeichnet und später in einer Zusammenfassung gesendet. Die Tour dauerte bis zum Februar 1985 und übertraf von der Zuschauerresonanz her noch die von 1982/83.
Am 2. März 1986 begann in Lohmar bei Köln die Tournee Ahl Männer, aalglatt. BAP spielte zunächst einige Konzerte im ländlichen Raum, bevor die Band am 15. März 1986 in der Essener Grugahalle bei der 17. und letzten Rocknacht des WDR-Rockpalast auftrat. Die Rocknacht, bei der auch Jackson Browne und Big Country auftraten, wurde wie schon das Festival auf der Loreley 1982 via Eurovision von vielen europäischen Radio- und Fernsehstationen ausgestrahlt.
Von April bis Juli folgten zahlreiche weitere Konzerte. Wegen der anhaltenden Popularität wurden teilweise auch größere Hallen ausgewählt. So fanden die „Heimspiele“ der Kölner Band erstmals in der bis zu 8000 Zuschauer fassenden Kölner Sporthalle, der damals größten Veranstaltungshalle der Domstadt, statt. Bei dieser Tournee gab es mit Christian Schneider erstmals auf einer Tournee einen Gastmusiker, weil die zum Teil sehr komplexen Keyboard-Arrangements des neuen Albums live mit nur einem Keyboarder nicht zu realisieren gewesen wären. Schneider spielte neben Keyboards bei einigen Stücken auch Saxophon. Den letzten Auftritt der Tour absolvierte die Band am 26. Juli 1986; genau drei Monate nach der Atomreaktor-Katastrophe von Tschernobyl auf dem legendären Anti-WAAhnsinns-Festival gegen die Wiederaufbereitungsanlage von Wackersdorf in Burglengenfeld.
Nach Ende der Tournee 1986 legte BAP eine kreative Pause ein (u. a. bedingt durch bandinterne, künstlerische Meinungsverschiedenheiten), die Wolfgang Niedecken zur Veröffentlichung seines Albums Schlagzeiten und zu einigen Solo-Konzerten nutzte. BAP stand erst im September 1987 bei zwei Festivals wieder auf der Bühne, um sich auf eine Tournee durch China vorzubereiten. Diese Tournee ist im Buch BAP övver China dokumentiert.
Das Album Da Capo wurde von Oktober bis Dezember 1988 zunächst bei einer ausgedehnten Hallentournee präsentiert. Bei dieser Tournee legte BAP die Scheu vor den ganz großen Konzertarenen endgültig ab. So standen auch die Frankfurter Festhalle und die Münchener Olympiahalle auf dem Programm. Im Sommer 1989 folgten weitere Konzerte, teilweise auch im Rahmen von Festivals gemeinsam mit Joe Cocker. Eines dieser Events fand in der Berliner Waldbühne statt.
Auch die Tournee 1991 wurde in mehreren Teilen durchgeführt. Kurz nach der Vollendung der deutschen Einheit standen im Januar 1991 zunächst die ersten Konzerte der Band auf dem Gebiet der ehemaligen DDR auf dem Programm. Anschließend ging BAP in Westdeutschland auf Club-Tour und absolvierte eine Reihe von Auftritten in beschaulichem Rahmen, zumeist in kleinen Hallen. Das Konzert im Kölner E-Werk wurde aufgezeichnet und später auf dem Album Live – Affrocke veröffentlicht.
Im Mai und Juni 1991 folgte eine Tournee ausschließlich durch die größten deutschen Konzerthallen und bei verschiedenen Open-Air-Festivals. Als Gast bei den Konzerten trat Julian Dawson auf. Am 26. Januar 1994 startete die Tournee zum im August 1993 erschienenen Album Pik Sibbe. Nach wie vor war die Nachfrage in der BAP-Hochburg Köln groß, in einigen anderen Städten blieben die Zuschauerzahlen etwas hinter den Erwartungen zurück. Die folgende Tournee zum Album Amerika begann im November 1996. Der Tourneestart in Koblenz wurde für den WDR-Rockpalast mitgeschnitten und später im Fernsehen ausgestrahlt.
Mit dem Ausstieg von Bassist Steve Borg und von Gründungsmitglied Manfred „Schmal“ Boecker verließen zwei Musiker die Band, die BAP über viele Jahre mitgeprägt haben. 1999 stieg auch Gitarrist Klaus „Major“ Heuser aus, der während 19 Jahren Bandmitgliedschaft die überwiegende Zahl der Lieder komponierte. Außerdem verließ Keyboarder Alexander „Effendi“ Büchel die Firma BAP. Diese Abgänge und die darauf folgenden Neubesetzungen veränderten den musikalischen Ausdruck von BAP nachhaltig.
Zu den Gründen für den Ausstieg von Major sagt Wolfgang Niedecken rückblickend im März 2011:
„Der Major ist ein toller Gitarrist. Aber er wollte, dass BAP international ausgerichteten Radio-Pop spielt. Ich wollte beim Kölsch-Rock bleiben. Beide Positionen waren nicht vereinbar. Ich bin ihm dankbar, dass er selbst gegangen ist. Ich hätte ihn nämlich nie rausgeschmissen.[7]“
Als Neuzugang an den Keyboards stieg Michael Nass bei BAP ein, der zuvor in den 1980er Jahren in der DDR-Musikszene musikalisch sehr aktiv war, u. a. bei P 16 und später in Liselotte Rezniceks Frauenband Mona Lise. Gitarrist wurde Helmut Krumminga. Im Sommer 2001 gab BAP vor der eigentlichen Aff un zo-Tour ab Herbst 2001 zwei Vorabkonzerte, darunter das „Konzert an der toten Brücke“ (Soda-Brücke) in Euskirchen, das auch vom WDR aufgezeichnet und wenige Tage später in der Sendung Rockpalast gesendet wurde. Das Album selbst stieg wie der Vorgänger Tonfilm auf Platz 1 in die deutschen Charts ein.
Im Januar 2006 war die Kölnarena zwar anlässlich des Starts der Jubiläumskonzerte zum 30-jährigen Bestehen der Band mit 25.000 Zuschauern an zwei aufeinander folgenden Tagen fast ausverkauft. Bei anderen Auftritten hatte man sich von vorneherein durch die Wahl kleinerer Konzertorte angepasst.
Auch das im Mai 2008 erschienene Album Radio Pandora stieg auf Platz 1 in die deutschen Charts ein. Im Winter 2008 startete die Tournee dazu, am 2. Weihnachtstag gab es das Heimspiel in der Köln-Arena (Lanxess-Arena); sie dauerte (mit Unterbrechungen) bis zum Sommer 2009, wobei die Band von Anne de Wolff (Violine, Bratsche, Gesang) und teilweise von Rhani Krija (Percussion) begleitet wurde.
Für November 2011 war der Start der aktuellsten Tournee geplant. Aufgrund einer schweren Erkrankung Wolfgang Niedeckens wurde der Start der Tour auf Anfang Mai 2012 verschoben.[8][9][10]
Auslandsauftritte [Bearbeiten]
BAP ist im Laufe der bisher 35-jährigen Bandgeschichte in vielen Ländern der Welt aufgetreten. Nachdem sich die Bandmitglieder anfangs kaum vorstellen konnten, dass ihre kölschen Texte außerhalb des Rheinlandes verstanden würden, durften sie erleben, dass ihre Platten weit darüber hinaus gekauft wurden. Tourneen waren dadurch auch im Ausland möglich.
Die ersten Auftritte außerhalb Deutschlands waren im Dezember 1982 in der Schweiz (Basel und St.Gallen)[11] und bis Mitte der 1980er Jahre in Österreich, Luxemburg, Belgien und Dänemark (Roskilde-Festival). Seitdem gehören Auftritte in diesen Nachbarländern zum Bestandteil jeder Tournee.
Spätere Fernreisen wurden zumeist als Begleitung zu künstlerischen oder politischen Themen organisiert; häufig war nicht die komplette Gruppe unterwegs; manchmal auch nur Wolfgang Niedecken alleine oder in Begleitung von Musikern seiner Solo-Projekte:
Mit einigen Gästen tourte BAP im Oktober 1987 vier Wochen durch China. Acht Auftritte wurden in Peking, Shanghai und Kanton absolviert.[12]
Wolfgang Niedecken spielte 1987 auf Einladung der Kulturstiftung Casa de los tres Mundos (ein Projekt des Schauspielers Dietmar Schönherr, des Produzenten Peter Reichelt und des Kulturministers Ernesto Cardenal) mit seiner Complizen-Band in Nicaragua.
In ähnlicher Zusammensetzung spielten Wolfgang Niedecken & Complizen 1988 in Mosambik eine kleine Tour.
Die politischen Veränderungen in der Sowjetunion unter Gorbatschow machten es möglich, dass BAP im Mai 1989 je drei Konzerte in Moskau und Wolgograd gab.[13] Dort kamen die Musiker auch mit Fans aus der DDR ins Gespräch. Nachdem die BAP-Tour durch Ostdeutschland 1984 abgesagt wurde, war der Umweg über die UdSSR die einzige Möglichkeit, als DDR-Bürger mit der Band zu sprechen.
More info and other languages available at:
Portrait of Eduard Wallis, Johannes Cornelisz. Verspronck, 1652
olieverf op paneel, h 97cm × w 75cm. More details
Johannes Verspronck and Frans Hals were active as portraitists in Haarlem around the same time. Yet it is difficult to imagine greater differences between their styles! Verspronck painted smoothly and precisely and lavished attention on detail. Hals’s handling is much sketchier, and his rendering of details much more summary. The wealthy cloth merchant Eduard Wallis and his wife evidently preferred Verspronck.
Rijks Museum - National Museum of Netherlands
Vision:
The Rijksmuseum links individuals with art and history.
Mission:
At the Rijksmuseum, art and history take on new meaning for a broad-based, contemporary national and international audience.
As a national institute, the Rijksmuseum offers a representative overview of Dutch art and history from the Middle Ages onwards, and of major aspects of European and Asian art.
The Rijksmuseum keeps, manages, conserves, restores, researches, prepares, collects, publishes, and presents artistic and historical objects, both on its own premises and elsewhere.
From 1800 to 2013
The Rijksmuseum first opened its doors in 1800 under the name ‘Nationale Kunstgalerij’. At the time, it was housed in Huis ten Bosch in The Hague. The collection mainly comprised paintings and historical objects. In 1808, the museum moved to the new capital city of Amsterdam, where it was based in the Royal Palace on Dam Square.
After King Willem I’s accession to the throne, the paintings and national print collection were moved to the Trippenhuis on Kloveniersburgwal, while the other objects were returned to The Hague. The current building was put into use in 1885. The Netherlands Museum for History and Art based in The Hague moved into the same premises, forming what would later become the departments of Dutch History and Sculpture & Applied Art.
The beginning
On 19 November 1798, more than three years after the birth of the Batavian Republic, the government decided to honour a suggestion put forward by Isaac Gogel by following the French example of setting up a national museum. The museum initially housed the remains of the viceregal collections and a variety of objects originating from state institutions. When the Nationale Kunstgalerij first opened its doors on 31 May 1800, it had more than 200 paintings and historical objects on display. In the years that followed, Gogel and the first director, C.S. Roos, made countless acquisitions. Their first purchase, The Swan by Jan Asselijn, cost 100 Dutch guilders and is still one of the Rijksmuseum’s top pieces.
Move to Amsterdam
In 1808, the new King Louis Napoleon ordered the collections to be moved to Amsterdam, which was to be made the capital of the Kingdom of Holland. The works of art and objects were taken to the Royal Palace on Dam Square, the former city hall of Amsterdam, where they were united with the city’s foremost paintings, including the Night Watch by Rembrandt. In 1809, the Koninklijk Museum opened its doors on the top floor of the palace.
A few years after Willem I returned to the Netherlands as the new king in 1813, the ‘Rijks Museum’ and the national print collection from The Hague relocated to the Trippenhuis, a 17th-century town-palace on Kloveniersburgwal, home to what would later become the Royal Netherlands Academy of Arts and Sciences. Much to the regret of the director, Cornelis Apostool, in 1820 many objects including pieces of great historical interest were assigned to the Kabinet van Zeldzaamheden [Royal Gallery of Rare Objects], which had been founded in The Hague. In 1838, a separate museum for modern 19th-century art was established in Paviljoen Welgelegen in Haarlem. Contrary to the days of Louis Napoleon, very few large acquisitions were made during this period.
Cuypers Cathedral
The Trippenhuis proved unsuitable as a museum. Furthermore, many people thought it time to establish a dedicated national museum building in the Netherlands. Work on a new building did not commence until 1876, after many years of debate. The architect, Pierre Cuypers, had drawn up a historic design for the Rijksmuseum, which combined the Gothic and the Renaissance styles. The design was not generally well-received; people considered it too mediaeval and not Dutch enough. The official opening took place in 1885.
Nearly all the older paintings belonging to the City of Amsterdam were hung in the Rijksmuseum alongside paintings and prints from the Trippenhuis, including paintings such as Rembrandt’s Jewish Bride, which had been bequeathed to the city by the banker A. van der Hoop. The collection of 19th-century art from Haarlem was also added to the museum’s collection. Finally, a significant part of the Kabinet van Zeldzaamheden, which had by then been incorporated into the new Netherlands Museum for History and Art, was returned to Amsterdam.
Renovations
Over the years, collections continued to grow and museum insight continued to expand, and so the Rijksmuseum building underwent many changes. Rooms were added to the south-west side of the building between 1904 and 1916 (now the Philips wing) to house the collection of 19th-century paintings donated to the museum by Mr and Mrs Drucker-Fraser. In the 1950s and 1960s, the two original courtyards were covered and renovated to create more rooms.
In 1927, while Schmidt-Degener was Managing Director, the Netherlands Museum was split to form the departments of Dutch History and Sculpture & Applied Art. These departments were moved to separate parts of the building after 1945. The arrival of a collection donated by the Association of Friends of Asian Art in the 1950s resulted in the creation of the Asian Art department.
The 1970s saw record numbers of visitors of almost one-and-a-half million per year, and the building gradually started to fall short of modern requirements.
‘Verder met Cuypers'
The current renovation reinstates the original Cuypers structure. The building work in the courtyards are removed. Paintings, applied art and history are no longer displayed in separate parts of the building, but form a single chronological circuit that tells the story of Dutch art and history.
The building is thoroughly modernized, while at the same time restoring more of Cuypers original interior designs: the Rijksmuseum has dubbed the venture ‘Verder met Cuypers‘ [Continuing with Cuypers]. The Rijksmuseum will be a dazzling new museum able to satisfy the needs of its 21st-century visitors!
Every year, the Rijksmuseum compiles an annual report for the previous year. Annual reports dating back to 1998 can be found here (in Dutch only). Reports relating to the years before 1998 are available in the reading room of the library.
O Museu Rijks é um dos maiores e mais importantes museus da Europa.É o maior dos Países Baixos, com acervo voltado quase todo aos artistas holandeses. As obras vão desde exemplares da arte sacra até a era dourada holandesa, além de uma substancial coleção de arte asiática.
Esse é o Rijksmuseum, o Museu Nacional dos Países Baixos. E aproveite, caro leitor, porque o Rijks esteve parcialmente fechado para reforma durante 10 anos – voltou a funcionar só em 2013. Ou seja, quem esteve em Amsterdam na última década não conheceu o Rijks, pelo menos não completamente.
Mas o quê tem lá? Muita coisa. Destaque para as coleções de arte e História holandesas. Os trabalhos dos pintores Frans Hals e Johannes Vermeer são alguns dos mais concorridos, mas imbatível mesmo é Rembrandt van Rijn, considerado um dos maiores pintores de todos os tempos. Se você não é um fã de museus de arte, mas faz questão de conhecer o trabalho desses grandes artistas, uma dica: assim que chegar ao Rijks, vá direto para a ala onde estão as obras-primas. Assim você vê o mais importante no início da visita, quando ainda está descansado e poderá dedicar o tempo necessário para essas obras.
A mais famosa delas é a “A Ronda Noturna”, de Rembrandt, uma obra que inspirou músicas, pinturas, filmes e até um flash mob. Quando o Rijks foi reaberto, artistas recriam a cena mostrada no quadro dentro de um shopping de Amsterdam. A ação está no vídeo abaixo e eu te garanto que vale a pena dar play.
Read more: www.360meridianos.com/2014/01/museus-de-amsterdam.html#ix...
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Rijksmuseum, Museu Nacional
42 Stadhouderskade
Amsterdam
O museu Rijksmuseum de Amsterdã é o Museu Nacional da Holanda, onde você encontrará uma impressionante coleção permanente, formada por 5.000 pinturas e 30.000 obras de arte, além de 17.000 objetos históricos.
Esse museu nacional foi fundado em 1885 e está instalado em um edifício de estilo neogótico. A sua principal atração é a extensa coleção de quadros pintados por artistas holandeses, abrangendo um período que vai do séc. XV aos dias de hoje. A obra de arte mais famosa em exibição é o quadro A Ronda Noturna, de Rembrandt.
O museu Rijksmuseum está dividido em cinco departamentos: pintura, escultura, arte aplicada, arte oriental, história dos Países Baixos e gravuras. O núcleo da coleção é a pintura e suas obras mais representativas são as que pertencem ao Século de Ouro holandês, com quadros de artistas como Rembrandt, Vermeer ou Frans Hals.
Ver fonte: dreamguides.edreams.pt/holanda/amsterda/rijksmuseum
Museu Rijks, Amesterdão
O Museu Rijks (Museu Nacional) é um edifício histórico, sendo o maior museu nos Países Baixos. O Museu é o maior no numero relativamente às suas colecções, na área do edifício em si, no financiamento e no numero de funcionários empregados.
Cada ano, mais de um milhão de pessoas visitam o Museu Rijks. O Museu emprega cerca de 400 pessoas, incluindo 45 conservadores de museu que são especializados em todas as áreas.
O Museu Rijks é internacionalmente reconhecido pelas suas exibições e publicações, mas não só apenas por estes produtos de grande qualidade, mas também pelas áreas no museu em si que são fonte de inspiração e encorajam a criação de novas ideias.
O museu também tem recursos consideráveis para a educação, para a decoração e apresentação de exibições. Importantes designers são regularmente chamados a trabalharem em projectos no Museu Rijks.
O edifício principal do Museu Rijks está a ser renovado. A boa noticia é que a melhor parte da exposição está apresentada na redesenhada ala Philips. O nome desta exposição denomina-se "The Masterpieces'.
O museu abre diariamente das 10 da manhã até ás 5 da tarde.
A entrada é pela Stadhouderskade 42.
Rijksmuseum
Origem: Wikipédia, a enciclopédia livre.
O Rijksmuseum é um museu nacional dos Países Baixos, localizada em Amsterdão na Praça do museu. O Rijksmuseum é dedicado à artes e história. Ele tem uma larga coleção de pinturas da idade de ouro neerlandesa e uma substancial coleção de arte asiática.
O museu foi fundado em 1800 na cidade da Haia para exibir a coleção do primeiro-ministro. Foi inspirado no exemplo francês. Pelos neerlandeses ficou conhecida como Galeria de Arte. Em 1808 o museu mudou-se para Amsterdã pelas ordens do rei Louis Napoleón, irmão de Napoleão Bonaparte. As pinturas daquela cidade, como A Ronda Nocturna de Rembrandt, tornaram-se parte da coleção.
Em 1885 o museu mudou-se para sua localização atual, construído pelo arquiteto neerlandês Pierre Cuypers. Ele combinou elementos góticos e renascentistas. O museu tem um posição proeminente na Praça do Museu, próximo ao Museu van Gogh e ao Museu Stedelijk. A construção é ricamente decorada com referências da história da arte neerlandesa. A Ronda Nocturna de Rembrandt tem seu próprio corredor no museu desde 1906. Desde 2003 o museu sofreu restaurações, mas as obras-primas são constatemente presentes para o público.
A coleção de pinturas inclui trabalhos de artistas como Jacob van Ruysdael, Frans Hals, Johannes Vermeer e Rembrandt e de alunos de Rembrandt.
Em 2005, 95% do museu está fechado para renovação, mas as pinturas da coleção permanente ainda estão em mostra em uma exibição especial chamada As Obras-primas.
Algumas das pinturas do museu:
Rembrandt van Rijn
A Ronda Nocturna
Os síndicos da guilda dos fabricantes de tecidos
A noiva judia
A lição de Anatomia do Dr. Deyman
Pedro negando Cristo
Saskia com um véu
Retrato de Titus em hábito de monge
Auto-retrato como Apóstolo Paulo
Tobias, Ana e o Bode
Johannes Vermeer:
A Leiteira
A Carta de Amor
Mulher de Azul a ler uma carta
A Rua pequena
Frans Hals:
Retrato de um jovem casal
A Companhia Reynier Real
O bebedor alegre
Retrato de Lucas De Clercq
Retrato de Nicolaes Hasselaer
Retrato de um homem
Página oficial do Rijksmuseum
Virtual Collection of Masterpieces (VCM)
O melhor museu de Amsterdam: Rijksmuseum
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Rijksmuseum Amsterdam
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Se você visitar Amsterdam, precisará conhecer o Museu Nacional da Holanda: Rijksmuseum Amsterdam. O Museu Nacional fica na Praça do Museu, situada no centro de Amsterdam. O Museu Nacional, ou Rijksmuseum, possui uma maravilhosa coleção de arte e história holandesas. Após uma visita ao Rijksmuseum, você saberá mais sobre história e arte e terá visto alguns dos maiores marcos culturais da Holanda.
Obras-primas do Museu Nacional
Ao todo, a coleção do Rijksmuseum apresenta a história da Holanda em um contexto internacional, desde 1.100 até o presente. Há alguns ícones da história e cultura da Holanda que você não pode perder:
Ronda Noturna (de Nachtwacht) de Rembrandt é uma das mais famosas obras desse mestre holandês e é de tirar o fôlego.
O Rijksmuseum tem uma das melhores coleções de pinturas dos grandes mestres do século XVII, como Frans Hals, Jan Steen, Vermeer e Rembrandt.
Assim como o Museu Histórico de Haia, o Rijksmuseum apresenta lindas casas de bonecas, mobiliadas em detalhes, datando de 1676.
Se você não puder ir ao Delft Real, pode ainda apreciar algumas das melhores cerâmicas de Delft, de conjuntos de chá a vasos, no Museu Nacional.
Museu que é visita obrigatória em Amsterdam
Quer sua estadia em Amsterdam seja breve ou longa, você deve visitar o Rijksmuseum. Chegue cedo para evitar enfrentar filas. Combine a visita ao Rijksmuseum com várias outras atrações próximas, como o Museu Van Gogh, o Museu Stedelijk Amsterdam e a Coster Diamonds
Para obter mais informações sobre Amsterdam, retorne à página sobre Amsterdam ou à página sobre os museus de Amsterdam.
Photograph taken in the magic of The Golden Hour around Sunrise (Sunrise was at precisely 07:46am), at an altitude of One metre, at 07:23am on Tuesday December 9th 2014 off Botany Road and Marine Drive, on the sandy shoreline of Botany Bay in Broadstairs, Kent, England.
A very chilly morning on the beach, around One degree, and a bracing wind that pounded flesh and bones, but well worth the one and a half hour journey there to enjoy a lovely sunrise. The seven bays in Broadstairs consist of: (From south to north) Dumpton Gap, Louisa Bay, Viking Bay, Stone Bay, Joss Bay, Kingsgate Bay and Botany Bay.
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Nikon D800 27mm 1/40S f/2.8 iso200 RAW (14Bit) AF-S single point focus. Manual exposure. Matrix metering. Auto white balance.
Nikkor AF-S 24-70mm f/2.8G ED IF. Jessops 77mm UV filter. Nikon MB-D12 battery grip. Two Nikon EN-EL batteries. Nikon DK-17M Magnifying Eyepiece. Nikon DK-19 soft rubber eyecup. Manfrotto MT057C3 057 Carbon Fiber Tripod 3 Sections (Payload 18kgs). Manfrotto MH057M0-RC4 057 Magnesium Ball Head with RC4 Quick Release (Payload 15kgs). Manfrotto quick release plate 410PL-14.Jessops Tripod bag. Optech Tripod Strap.Digi-Chip 64GB Class 10 UHS-1 SDXC. Lowepro Transporter camera strap. Lowepro Vertex 200 AW camera bag. Nikon MC-DC2 remote shutter release. Nikon GP-1 GPS unit.
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LATITUDE: N 51d 23m 15.35s
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Processing power:
HP Pavillion P6-2388EA Desktop with AMD A10-5700 APU processor. AMD Radeon HD 7570 graphics. 2TB with 8GB RAM. 64-bit Windows 8.1. Verbatim USB 2.0 1TB desktop hard drive. Nikon VIEWNX2 Version 2.10.0 64bit. Adobe photoshop Elements 8 Version 8.0 64bit
The Villa Poppaea is an ancient Roman seaside villa (villa maritima) situated between Naples and Sorrento, in southern Italy. It is also referred to as the Villa Oplontis, or more precisely as Villa A by modern archaeologists.The villa itself is a large structure situated in the ancient Roman town of Oplontis (the modern Torre Annunziata), about ten meters below the modern ground level. Evidence suggests that it was owned by the Emperor Nero, and believed to have been used by his second and rather notorious wife, Poppaea Sabina, as her main residence when she was not in Rome.
Like many of the frescoes that were preserved due to the eruption of Mount Vesuvius, those decorating the walls of the Villa Poppaea are striking both in form and in color. Many of the frescoes are in the “Second Style” (also called the Architectural Style) of ancient Roman painting, dating to ca. 90-25 BCE as classified in 1899 by August Mau. Details include feigned architectural features such as trompe-l'œil windows, doors, and painted columns.
Frescoes in the caldarium depicting Hercules in the Garden of the Hesperides are painted in the "Third Style" (also called the Ornate Style) dating to ca. 25 BCE-40 CE according to Mau. Attention to realistic perspective is abandoned in favor of flatness and elongated architectural forms which “form a kind of shrine" around a central scene, which is often mythological.
Immediately to the west of the triclinium is a large oecus, which was the main living room of a Roman house. Like the caldarium frescoes, the room is also painted in the Second Style. The east wall includes some wonderful details such as a theatre mask and peacock.
Much attention has been paid to the allusions to stage painting (scenae frons) in the Villa Poppaea frescoes, particularly those in Room 23.
Dingli is a small village at the extreme end of Malta, quite remote from the centre. The distance was felt even more up to forty years ago when public transport could only reach up to Rabat. To arrive at Dingli one had to make the journey either on foot or by means of a rough ride on a farmer's cart. Up to sixty years ago there was no telephone service for the private family. It was then considered difficult to travel to other localities of Malta.
If we glance far away though the ages, and precisely towards the beginning of civilization in Malta, we can notice, that notwithstanding the extreme poverty which depressed the whole of Malta, Dingli had the benefit of being situated near Rabat. In fact, from olden times up to the Middle Ages, the centre of Malta was not Valletta but first Rabat and then Mdina. The present capital city was built from scratch only during the second half of the sixteenth century.
The Popular Council which governed the Island had its headquarters in Rabat. Dingli for many centuries was part and parcel of the civil administration of both Rabat and Mdina. Dingli had the same representatives, the same mayor and the same doctor. Only with great difficulty, could one find a priest who was willing to accept to live at Dingli or at Ħal Tartarni – a place which historical sources have always confirmed the intimate connection with Dingli.
But, when the Maltese Church initiated the process of dividing the Island into parishes, not only in the cities but also in the rural zones, the small locality of Ħal Tartarni could not be overlooked and someone had to be found to shoulder the responsibility of the spiritual aspect of the people, thus making this small village one of the first parishes ever in Malta. Ħal Tartarni, which was the only inhabited area, was in the vicinity of the small forest created by Grand Master Verdala towards the end of the sixteenth century. There was a very small church dedicated to Saint Domenica, which today does not exist any longer. Just before the year 1436, this church was elevated to the dignity of a parish.
And then, after various ups and downs, which from a historical point of view cannot be clearly verified, all the population moved towards that zone called Dingli. This can be assumed to have resulted from the fact that the noble family Inguanez possessed vast territories of land in that zone. The farmers employed to work the fields of the Inguanez family found it convenient to go to Dingli, thus abandoning completely Tartarni. This period can be said to represent the origin of this delicious village, noted for its pure and uncontaminated air.
But if we look further back, we note that this village existed and was populated way back to remote times. We can reach as far back as prehistoric times, and after much hesitation and reflection, today the archaeologists lead us to conclude that quite probably there were certain quarries from where stone could be hewn to construct rural abodes in various parts of the Island.
Suffice it to say that archaeology leads us as far back to the times of the Phoenicians and the Carthaginians. Graves dug out of the rocks were found and it can be assumed that cremation of corpses was already in existence. According to the custom of those times, before burial, wicks and various articles of earthenware and ornamental goods were placed inside the grave. From what was found, the objects certainly go back to the Carthaginian period. These can be said to go back to almost 2800 years ago. The Phoenician and Carthaginian tombs were also used by the Romans, who occupied our islands way back to 218 before Christ. At Dingli there is no clear distinction between one period and another. At Għajn Handful, baths, swimming pools and some instruments of the Roman period were discovered. Even at the locality known as Ta’ Baldu, an area lying not far away from Triq Misraħ Suffara (Street), is rightly known for its Roman baths hewn inside caves.
The scarce historical information available about Ħal Tartarni gives some ray of light on the periods when we were under the Norman, Byzantine, Angevine and Aragonese rule. In those times, the Popular Council, with its offices at Rabat, had the full authority to govern over both Dingli and Ħal-Tartarni. Justice was meted out by Capitano della Verga. At the beginning of the reign of the Knights of St John, the population of these villages did not exceed three hundred inhabitants. The name of ‘Dingli’ was probably derived from the surname of some Maltese families who owned the land in this area.
Dingli is a locality near the sea and is full of cultivated fields, but at the same time stands imposingly very high above the sea. The cliffs reach a height of around 253 metres – the highest place in Malta. Thus the inhabitants do not earn their living by going fishing, but by assiduously tilling their fields. Even if they never became very rich, at least they could earn their living by means of husbandry and also from the produce of the fields. This was also an advantage during the second world war.
The Dingli Cliffs, in harder times than at present, were also sometimes beneficial. Centurys ago, Malta was frequently devastated by sea pirates, but Dingli was safe from attacks coming off the sea. As a matter of fact, in the great siege of 1565, landing was affected at Marsaxlokk and in Marsamxett.
This was only just a glance at Dingli of the past centuries. The inhabitants at that time struggled to survive in a very difficult environment. The sole pride that distinguished the inhabitants of Dingli was their devotion to the parish church dedicated to the Assumption of the Holy Virgin. But the dignity of the recognition of the Parish was suppressed several times. Afterwards, in 1678, the village had the satisfaction of having an established Parish Church with its own Parish Priest, and from then better times were in the offing.
Dingli is now a picturesque village looking towards the future with confidence. There is now a sense of well-being, which could not be envisaged in the not too-distant past. The population has increased in number fifteenfold since centuries ago. Statistics reveal that a century ago, it was difficult to send children to school. The boys used to work in the fields. The girls, from a tender age, helped in the domestic work. On the contrary, nowadays, everyone goes to school, not only to the primary but also to the secondary schools. There are also others who continue their studies at the Malta University from where the best even attain a doctorate in their field of study.
Dingli is the birthplace of many eminent personalities who have honoured not only the village but also the entire Maltese Islands. In the literary field, one can mention renowned authors like folklore pioneer Dun Xand Cortis and playwright Francis Ebejer. The Catholic Church was blessed with the Dominican friar Walter Ebejer, who was ordained Bishop of a diocese in Brazil. In the political field, Notary Guze’ Abela was an outstanding minister of finance, who was widely respected for his sound judgment and above all for his integrity.
Nowadays, the Dingli Local Council deserves praise and encouragement for its great diligence, unstinting efforts to promote culture and above all its whole-hearted commitment to embellish the locality, both spiritually and physically.
www.bap.de/start/musik/songtexte/titel/verdamp-lang-her --- www.youtube.com/watch?v=Ghi2xReyFYA&feature=related --- www.worldvision.de/unsere-arbeit-wie-wir-arbeiten-entwick... ---
Bap Colognian (Kölsch) pronunciation: [/bap/] is a German rock group. With ten albums reaching the number one in the German record charts, Bap is one of the most successful rock acts in their home country.
Nearly all of Bap's lyrics are written in Kölsch, the dialect of Cologne, or more precisely in a Kölsch-influenced derivation of Eifelplatt, a regional variant of the Ripuarian language spoken in the nearby rural Eifel. Niedecken's most prominent musical influences, especially early in his career, were Bob Dylan, the Kinks, Bruce Springsteen, the Rolling Stones, and Wolfgang Ambros.
The group was founded in 1976 under the name Wolfgang Niedecken's Bap in Cologne, Germany by Wolfgang Niedecken and Hans Heres. In 1981 they released their most famous song "Verdamp lang her" (English: Damn long time ago), in which Niedecken describes regrets he has about his relationship with his then recently deceased father. The band's name "BAP" derived from "BAPP", both, a play-on-words on the Kölsch word "Papp" (related to the German word Papa for dad), but pronounced differently, and Niedecken's then-times nickname. BAP ist eine Kölschrockband um den Frontmann Wolfgang Niedecken und gilt als eine der erfolgreichsten Rockbands deutscher Sprache. Von den 23 BAP-Alben erreichten 19 die Top 10, zehn wurden sogar Nummer 1 der Charts.Die Gruppe um Sänger und Songschreiber Wolfgang Niedecken besteht seit 1976. Die Band traf sich zu Beginn in wechselnder Besetzung, um „einen Kasten Bier leerzuproben“.[1] Der erste Auftritt erfolgte 1977 im Mariensaal in Köln-Nippes mit zwei akustischen Gitarren (Wolfgang Niedecken, Hans Heres) und Perkussion (Afro Bauermann). Das erste Album, Wolfgang Niedecken's BAP rockt andere kölsche Leeder. erschien 1979, die Band bestand zu dieser Zeit aus Wolfgang Niedecken, Hans „Honçe“ Heres, Wolfgang „Gröön“ Klever, Manfred „Schmal“ Boecker, Wolfgang „Wolli“ Boecker und Bernd Odenthal. Die zweite LP Affjetaut folgte 1980, wie die Debüt-Platte noch unter der Bezeichnung „Wolfgang Niedeckens BAP“, da Niedecken sich bereits als Solo-Künstler mit Gitarre und Mundharmonika als „Bob Dylan der Südstadt“ einen Namen gemacht hatte; beide Platten wurden noch beim Kölner Independent-Label Eigelstein Musikproduktion veröffentlicht.
Der Bandname BAP entstand aus Niedeckens Spitzname, der seinen Vater so nannte. Diese Aussprache entstammt der Herkunft der Familie aus Rheinland-Pfalz, und weil sie vom kölschen „Pap“ abwich, entstand so Niedeckens Spitzname.[2] Als ein erster Auftritt geplant wurde, für den mit einem Plakat geworben werden sollte, musste ein Bandname erdacht werden. Hans Heres schlug dem Veranstalter vor, „BAPP“ zu nehmen.[3] Da sich die Bandmitglieder aber einig waren, dass „BAPP“ – mit zwei „P“ geschrieben – auf der Bassdrum nicht gut aussah, wurde einfach ein „P“ gestrichen.[4]
Der musikalische und inhaltliche Stil der BAP-Songs wird wesentlich von Bob Dylan, den Kinks und den Rolling Stones geprägt. Auch Bruce Springsteen, mit dem Sänger Wolfgang Niedecken eine persönliche Freundschaft verbindet, gilt als wichtiger Orientierungspunkt für BAP. Verschiedene BAP-Lieder, vor allem melancholische (z. B. Helfe kann dir keiner, Paar Daach fröher) zeigen in den Arrangements und der Stimmung deutliche Ähnlichkeiten mit Stücken von Wolfgang Ambros, etwa von dessen Album 19 Class A Numbers. Die Texte beschäftigen sich oft mit gesellschaftlichen oder persönlichen Problemen.1979 fanden unter dem Bandnamen "Wolfgang Niedeckens BAP" erste Auftritte außerhalb von Köln und der näheren Umgebung statt; so zum Beispiel auch anlässlich der Bundesgartenschau 1979 in der Bonner Rheinaue.[5] Im Mai 1982 machte BAP ihre erste professionell organisierte Deutschlandtournee. Im Mittelpunkt standen Songs des aktuellen Albums Für Usszeschnigge, das 1981 als erstes beim Major-Label EMI-Electrola erschienen war. Für den Wechsel von Eigelstein zur EMI mussten BAP in der lokalen Kultur-Szene viel Kritik einstecken, wurden jedoch mit Platz 1 in den deutschen Album-Charts prompt belohnt.
Im Sommer 1982 folgten verschiedene Auftritte im Rahmen von Großveranstaltungen und Fernsehproduktionen: Rockpop In Concert für das ZDF in der Dortmunder Westfalenhalle 1, Demonstration gegen die Nachrüstung der NATO am 10. Juni 1982 (Zehnter Juni) auf den Bonner Rheinwiesen, Vorprogramm der Rolling Stones am 4. und 5. Juli 1982 im Müngersdorfer Stadion in Köln und als erste deutsche Band bei einem Festival des WDR-Rockpalast am 28. August 1982 auf der Loreley-Freilichtbühne.
Nach Erscheinen des vierten Albums Vun drinne noh drusse war die Band zwischen Oktober 1982 und Oktober 1983 sieben Monate lang unterwegs. Neben Deutschland standen auch Konzerte in Österreich, der Schweiz und den Benelux-Ländern auf dem Programm. Insgesamt wurden etwa 130 Auftritte gespielt. Die Tournee endete mit einem Konzert im Kölner „Stollwerck“. Das vom Abriss bedrohte Bürgerhaus Stollwerck erhielt die Einnahmen dieses Konzerts zur Finanzierung seiner weiteren Arbeit. Am 28. Mai 1983 spielte BAP auf einem Festival im niedersächsischen Schüttorf im Vorprogramm von Rod Stewart und am 22. Oktober 1983 auf einer weiteren Großdemonstration gegen die NATO-Nachrüstung im Bonner Hofgarten.
Für den Januar 1984 war – nach langen Verhandlungen mit der staatlichen Künstleragentur – eine Tournee mit 14 Konzerten in 13 Städten der DDR geplant. Im Vorfeld der Tour zeichnete das DDR-Fernsehen ein Interview mit Wolfgang Niedecken inklusive zweier Unplugged-Versionen von BAP-Liedern auf. Dieses wurde später jedoch sinnentstellend verkürzt gesendet. So entschloss sich Niedecken, einige politische Statements, die der Band wichtig waren, in einem eigenen Lied darzustellen. Es wurde als Deshalv spill’ mer he betitelt und erstmals auf dem letzten „West-Konzert“ vor der Tour in Wolfsburg gespielt. Als die Band bereits in Ost-Berlin im Hotel Unter den Linden war, gab es am Vorabend des ersten Konzerts heftige Auseinandersetzungen über dieses Lied mit der DDR-Seite. Als die Band sich weigerte, es von der Setlist zu nehmen, kam es zum Eklat. Die Tournee wurde abgebrochen, bevor das erste Konzert auf dem Boden der DDR gespielt werden konnte. In einer Sendung des DDR-Fernsehens war die Ansage eines Moderators während eines Konzerts im Berliner Palast der Republik zu sehen, zu dem BAP geladen war. Er nannte als Begründung ihrer Absage, die Band wolle „nicht unter dem Symbol der weißen Taube auf blauem Grund auftreten“.[6]
Die Tournee zum Album Zwesche Salzjebäck un Bier begann am 15. und 16. Juni 1984 mit zwei Konzerten im Archäologischen Park in Xanten. Sie wurden vom ZDF aufgezeichnet und später in einer Zusammenfassung gesendet. Die Tour dauerte bis zum Februar 1985 und übertraf von der Zuschauerresonanz her noch die von 1982/83.
Am 2. März 1986 begann in Lohmar bei Köln die Tournee Ahl Männer, aalglatt. BAP spielte zunächst einige Konzerte im ländlichen Raum, bevor die Band am 15. März 1986 in der Essener Grugahalle bei der 17. und letzten Rocknacht des WDR-Rockpalast auftrat. Die Rocknacht, bei der auch Jackson Browne und Big Country auftraten, wurde wie schon das Festival auf der Loreley 1982 via Eurovision von vielen europäischen Radio- und Fernsehstationen ausgestrahlt.
Von April bis Juli folgten zahlreiche weitere Konzerte. Wegen der anhaltenden Popularität wurden teilweise auch größere Hallen ausgewählt. So fanden die „Heimspiele“ der Kölner Band erstmals in der bis zu 8000 Zuschauer fassenden Kölner Sporthalle, der damals größten Veranstaltungshalle der Domstadt, statt. Bei dieser Tournee gab es mit Christian Schneider erstmals auf einer Tournee einen Gastmusiker, weil die zum Teil sehr komplexen Keyboard-Arrangements des neuen Albums live mit nur einem Keyboarder nicht zu realisieren gewesen wären. Schneider spielte neben Keyboards bei einigen Stücken auch Saxophon. Den letzten Auftritt der Tour absolvierte die Band am 26. Juli 1986; genau drei Monate nach der Atomreaktor-Katastrophe von Tschernobyl auf dem legendären Anti-WAAhnsinns-Festival gegen die Wiederaufbereitungsanlage von Wackersdorf in Burglengenfeld.
Nach Ende der Tournee 1986 legte BAP eine kreative Pause ein (u. a. bedingt durch bandinterne, künstlerische Meinungsverschiedenheiten), die Wolfgang Niedecken zur Veröffentlichung seines Albums Schlagzeiten und zu einigen Solo-Konzerten nutzte. BAP stand erst im September 1987 bei zwei Festivals wieder auf der Bühne, um sich auf eine Tournee durch China vorzubereiten. Diese Tournee ist im Buch BAP övver China dokumentiert.
Das Album Da Capo wurde von Oktober bis Dezember 1988 zunächst bei einer ausgedehnten Hallentournee präsentiert. Bei dieser Tournee legte BAP die Scheu vor den ganz großen Konzertarenen endgültig ab. So standen auch die Frankfurter Festhalle und die Münchener Olympiahalle auf dem Programm. Im Sommer 1989 folgten weitere Konzerte, teilweise auch im Rahmen von Festivals gemeinsam mit Joe Cocker. Eines dieser Events fand in der Berliner Waldbühne statt.
Auch die Tournee 1991 wurde in mehreren Teilen durchgeführt. Kurz nach der Vollendung der deutschen Einheit standen im Januar 1991 zunächst die ersten Konzerte der Band auf dem Gebiet der ehemaligen DDR auf dem Programm. Anschließend ging BAP in Westdeutschland auf Club-Tour und absolvierte eine Reihe von Auftritten in beschaulichem Rahmen, zumeist in kleinen Hallen. Das Konzert im Kölner E-Werk wurde aufgezeichnet und später auf dem Album Live – Affrocke veröffentlicht.
Im Mai und Juni 1991 folgte eine Tournee ausschließlich durch die größten deutschen Konzerthallen und bei verschiedenen Open-Air-Festivals. Als Gast bei den Konzerten trat Julian Dawson auf. Am 26. Januar 1994 startete die Tournee zum im August 1993 erschienenen Album Pik Sibbe. Nach wie vor war die Nachfrage in der BAP-Hochburg Köln groß, in einigen anderen Städten blieben die Zuschauerzahlen etwas hinter den Erwartungen zurück. Die folgende Tournee zum Album Amerika begann im November 1996. Der Tourneestart in Koblenz wurde für den WDR-Rockpalast mitgeschnitten und später im Fernsehen ausgestrahlt.
Mit dem Ausstieg von Bassist Steve Borg und von Gründungsmitglied Manfred „Schmal“ Boecker verließen zwei Musiker die Band, die BAP über viele Jahre mitgeprägt haben. 1999 stieg auch Gitarrist Klaus „Major“ Heuser aus, der während 19 Jahren Bandmitgliedschaft die überwiegende Zahl der Lieder komponierte. Außerdem verließ Keyboarder Alexander „Effendi“ Büchel die Firma BAP. Diese Abgänge und die darauf folgenden Neubesetzungen veränderten den musikalischen Ausdruck von BAP nachhaltig.
Zu den Gründen für den Ausstieg von Major sagt Wolfgang Niedecken rückblickend im März 2011:
„Der Major ist ein toller Gitarrist. Aber er wollte, dass BAP international ausgerichteten Radio-Pop spielt. Ich wollte beim Kölsch-Rock bleiben. Beide Positionen waren nicht vereinbar. Ich bin ihm dankbar, dass er selbst gegangen ist. Ich hätte ihn nämlich nie rausgeschmissen.[7]“
Als Neuzugang an den Keyboards stieg Michael Nass bei BAP ein, der zuvor in den 1980er Jahren in der DDR-Musikszene musikalisch sehr aktiv war, u. a. bei P 16 und später in Liselotte Rezniceks Frauenband Mona Lise. Gitarrist wurde Helmut Krumminga. Im Sommer 2001 gab BAP vor der eigentlichen Aff un zo-Tour ab Herbst 2001 zwei Vorabkonzerte, darunter das „Konzert an der toten Brücke“ (Soda-Brücke) in Euskirchen, das auch vom WDR aufgezeichnet und wenige Tage später in der Sendung Rockpalast gesendet wurde. Das Album selbst stieg wie der Vorgänger Tonfilm auf Platz 1 in die deutschen Charts ein.
Im Januar 2006 war die Kölnarena zwar anlässlich des Starts der Jubiläumskonzerte zum 30-jährigen Bestehen der Band mit 25.000 Zuschauern an zwei aufeinander folgenden Tagen fast ausverkauft. Bei anderen Auftritten hatte man sich von vorneherein durch die Wahl kleinerer Konzertorte angepasst.
Auch das im Mai 2008 erschienene Album Radio Pandora stieg auf Platz 1 in die deutschen Charts ein. Im Winter 2008 startete die Tournee dazu, am 2. Weihnachtstag gab es das Heimspiel in der Köln-Arena (Lanxess-Arena); sie dauerte (mit Unterbrechungen) bis zum Sommer 2009, wobei die Band von Anne de Wolff (Violine, Bratsche, Gesang) und teilweise von Rhani Krija (Percussion) begleitet wurde.
Für November 2011 war der Start der aktuellsten Tournee geplant. Aufgrund einer schweren Erkrankung Wolfgang Niedeckens wurde der Start der Tour auf Anfang Mai 2012 verschoben.[8][9][10]
Auslandsauftritte [Bearbeiten]
BAP ist im Laufe der bisher 35-jährigen Bandgeschichte in vielen Ländern der Welt aufgetreten. Nachdem sich die Bandmitglieder anfangs kaum vorstellen konnten, dass ihre kölschen Texte außerhalb des Rheinlandes verstanden würden, durften sie erleben, dass ihre Platten weit darüber hinaus gekauft wurden. Tourneen waren dadurch auch im Ausland möglich.
Die ersten Auftritte außerhalb Deutschlands waren im Dezember 1982 in der Schweiz (Basel und St.Gallen)[11] und bis Mitte der 1980er Jahre in Österreich, Luxemburg, Belgien und Dänemark (Roskilde-Festival). Seitdem gehören Auftritte in diesen Nachbarländern zum Bestandteil jeder Tournee.
Spätere Fernreisen wurden zumeist als Begleitung zu künstlerischen oder politischen Themen organisiert; häufig war nicht die komplette Gruppe unterwegs; manchmal auch nur Wolfgang Niedecken alleine oder in Begleitung von Musikern seiner Solo-Projekte:
Mit einigen Gästen tourte BAP im Oktober 1987 vier Wochen durch China. Acht Auftritte wurden in Peking, Shanghai und Kanton absolviert.[12]
Wolfgang Niedecken spielte 1987 auf Einladung der Kulturstiftung Casa de los tres Mundos (ein Projekt des Schauspielers Dietmar Schönherr, des Produzenten Peter Reichelt und des Kulturministers Ernesto Cardenal) mit seiner Complizen-Band in Nicaragua.
In ähnlicher Zusammensetzung spielten Wolfgang Niedecken & Complizen 1988 in Mosambik eine kleine Tour.
Die politischen Veränderungen in der Sowjetunion unter Gorbatschow machten es möglich, dass BAP im Mai 1989 je drei Konzerte in Moskau und Wolgograd gab.[13] Dort kamen die Musiker auch mit Fans aus der DDR ins Gespräch. Nachdem die BAP-Tour durch Ostdeutschland 1984 abgesagt wurde, war der Umweg über die UdSSR die einzige Möglichkeit, als DDR-Bürger mit der Band zu sprechen.
More info and other languages available at:
When it comes to testing, precision is the key. In this photo, technicians in the giant clean room at NASA Goddard Space Flight Center in Greenbelt, Md. have just installed a lift sling to move the Fine Guidance Sensor/Near InfraRed Imager and Slitless Spectrograph (FGS/NIRISS) instrument.
The sling is the red object that is above and attached to the FGS. The FGS/NIRISS must be aligned perfectly so the instrument's weight is evenly distributed during a lift. Just a small difference in weight distribution could damage the "struts" (the two silver arms underneath the gold-colored FGS/NIRISS). The technician looking at the FGS is visually checking to see if the sling is square before the lift starts.
The Canadian Space Agency's contribution to the Webb mission, the FGS/NIRISS arrived at NASA Goddard on July 30, 2012. The FGS/NIRISS is the second instrument to arrive at NASA Goddard that will fly aboard the James Webb Space Telescope. The Fine Guidance Sensor will enable the telescope to accurately and precisely point at the correct, intended objects for it to observe.
For more information about the James Webb Space Telescope, visit: www.jwst.nasa.gov
Photo Credit: NASA/Chris Gunn
Landscape painter turned landscape artist...
Whether you know precisely how you want your yard to look or you would like for Angel to help clarify your vision, he will gently step in and create an environment far richer and more wonderful than you ever thought possible!
Angel's creativity is thrilling! He is passionate about what he is creating for you, and his sleepless nights generate even more interesting ideas and solutions!
And Angel listens. Whether your yard is overgrown with ground cover, as mine was, or lacks any cover at all like Reggie's, (stories below) Angel will walk around with you and chat, gathering your ideas and sharing his, discovering which flowers and plants thrill you... and which don't. The creation of your dream-yard will be a joint one, a co-dream.
Angel will also find out whether you want to do all the maintenance yourself. Or he and his team will provide the care that is needed. Either way, he is committed to delighting you long term.
Angel and his team can expertly install computerized pumps and sprinkler systems, build unusual gates, pergolas, trellises and arches. They can precisely lay elegant patios and charming winding paths. They can construct a Koi pond with fountains, lilies and papyrus, or a simple bamboo drip pot. They can build chiki huts to provide shade and ambiance. And design, install and fine tune lighting that will let your guests thoroughly enjoy your parties and celebrations. And, even more important, will let you and your family enjoy your home to the fullest.
Story One... Reggie's yard
Reggie freely admits that he bought his property for the yard, not the house! There were sweeping 100 year old avocado and mango trees creating shade and shadow, quiet and coolness. But when airline pilot Reggie returned home from a trip to China, he discovered that Hurricane Wilma had twisted and uprooted all but two of his beloved trees. Now instead of shade and shadow, his yard was filled with glaring sun and heat. And bare... thoroughly bare.
He and Angel created his yard newly. No, they couldn't bring the old trees back but, to complement the two that remained, they built a "village" of shade-producing chiki huts... one for sitting and meditating, one for enjoying a refreshing jacuzzi, one to shade the unique bar, and another for dining and entertaining.
The main chiki sits above a broad, raised platform that allows Reggie's guests to lounge on carved teak platforms covered in embroidered silk pillows that Reggie brought back from India. Statues and fountains give his new yard the shady, tranquil feeling he longed for. Bamboos and Heliconias create lushness and color. Angel Wing Begonias send out cascades of floating pink blossoms. A large, serene brass Buddha sits calmly along the path so others can join his energy. On the southwest side of the yard, Angel created a cactus garden with 15 foot tall cactus branches leaning in and out toward each other. Angel brought in huge Yucca trees with broad woody bases and dug in Australian tree ferns whose unfurling branches cast fascinating shadows. In front he built stucco columns on either side of the driveway and installed cut-metal lamps Reggie found in India that welcome guests and hint at the experience to come inside.
Reggie's old crumbling garage was renewed into a glass-enclosed room which opens to the yard on pleasant Miami nights or invites guests inside to gather in air-conditioned space when the humidity is high. Glass doors were installed across the back of the house to connect inner and outer, transforming a small house into a large and abundant environment.
We all need motivation to launch a big project. Reggie's son Alex was graduating top-of-his-class from high school and headed for medical school so the date for Alex's party was set in advance. Worked for. And met in joyous celebration!
Story Two, Susan's Jungle Home...
My yard was overgrown and under-enjoyed. Just something to be mowed.
It's nice to have a big property... if it's used and enjoyed. But mine wasn't.
Yes, I had a wonderful inner garden and Koi pond but the property beyond the gate was another story. When I was ready for expert help, Angel came to my rescue.
I adore tall yellow-and-green striped Bamboos and Asian-style gates. I love delicate shadows and winding paths. I wanted unique areas for thinking and meditating, eating and talking. Gouldian finches are my passion and I longed for an outside aviary to allow the sound of their songs to permeate my home and garden. And I had a huge collection of choice Bromeliads which had multiplied and crowded themselves dangerously. I wanted to separate them to show off their magnificent colors and textures.
Once Angel knew that I liked curving lines not straight ones, a natural feel not a manicured one, it was time to get started. First, his crew cut and pruned the overgrown ground cover. Using a shovel, Angel sketched the lines of the new planting areas. Soon, he and his team arrived with beautifully shaped branches covered in white lichens... the very ones I told Angel I adored.( I had forgotten that detail but Angel remembered.) Then he began thinning my overcrowded Bromeliads and wiring the best ones onto those branches in a way that left me gasping with delight! So creative. So exciting. My new Bromeliad sculpture gives height and color to what had been a flat and colorless space.
My China travels had shown me how delightful a gate is... how it announces a space and proclaims welcome. I wanted lots of gates and I got them! At the back entrance to the Koi pond, at the side yard to the stepping stones he built through the papyrus and lily pads. And most thrilling of all, Angel transformed my very-1950's-entrance, surrounding it with a tall gate with enclosed vertical bamboo at the top! The smoothly stuccoed wall on either side of my front door is glorious in the morning when the sun rises and casts black shadows of 12 foot cactus arms and yucca spikes. The first few mornings, I could hardly wait till sunrise to take pictures of the shadows. Two weeks later the cactus was blooming and everyone in the neighborhood was exclaiming over its beauty!
Story Three... Angel's own home
Many homes are like blank canvases... the right location, the right space or enough room to add to... but their potential is unrealized. Angel's home was one of those. But now, inside and out, it's a delight to the eye and the senses.
Pulling past the entrance columns into the driveway, you spontaneously draw a deep breath and relax. Green, lush, inviting. Shadows and textures. Sculpture and the curvaceous shapes of pink hanging Datura Lilies. Hedges define the space and plants carry your eye up, down and around. Color, texture and surprises keep you strolling and enjoying. Palms and Bromeliads, in ground and in pots.
Then there's the pool area which transitions you from the glass-sided living room and open kitchen to the outside. Vibrant turquoises... tile, water and large ceramic vases. The sound of water, bamboos and palms. Decks at many levels keep the stroll exciting. Comfortable lounges, bird cages, umbrellas and flowers.
Wafting fragrances add intrigue and atmosphere. Rosy Frangipani... the source of many of the world's best perfumes... blooms in arched sprays overhead. Corn plants add their warm aroma and merge into lush foliage that makes this home feel like an island refuge even though there's a close neighbor. Tall Traveler's Palms contribute to the exoticness of this unique place and link you to the sky. Their blue and white flag blossoms are an intriguing Springtime treat.
Angel's home is ideal for large gatherings, opening and expanding in all directions. There is music inside and out. His delicate lighting encourages you first to wander and explore, then to settle in a chosen comfortable spot to talk and enjoy food and drink. This is a family home and Angel's children enjoy growing up in this beautiful, lush, sunny world.
Vindel Artistic Landscaping, Miami FL
786-285-8080
www.bap.de/start/musik/songtexte/titel/verdamp-lang-her --- www.youtube.com/watch?v=Ghi2xReyFYA&feature=related --- www.worldvision.de/unsere-arbeit-wie-wir-arbeiten-entwick... ---
Bap Colognian (Kölsch) pronunciation: [/bap/] is a German rock group. With ten albums reaching the number one in the German record charts, Bap is one of the most successful rock acts in their home country.
Nearly all of Bap's lyrics are written in Kölsch, the dialect of Cologne, or more precisely in a Kölsch-influenced derivation of Eifelplatt, a regional variant of the Ripuarian language spoken in the nearby rural Eifel. Niedecken's most prominent musical influences, especially early in his career, were Bob Dylan, the Kinks, Bruce Springsteen, the Rolling Stones, and Wolfgang Ambros.
The group was founded in 1976 under the name Wolfgang Niedecken's Bap in Cologne, Germany by Wolfgang Niedecken and Hans Heres. In 1981 they released their most famous song "Verdamp lang her" (English: Damn long time ago), in which Niedecken describes regrets he has about his relationship with his then recently deceased father. The band's name "BAP" derived from "BAPP", both, a play-on-words on the Kölsch word "Papp" (related to the German word Papa for dad), but pronounced differently, and Niedecken's then-times nickname. BAP ist eine Kölschrockband um den Frontmann Wolfgang Niedecken und gilt als eine der erfolgreichsten Rockbands deutscher Sprache. Von den 23 BAP-Alben erreichten 19 die Top 10, zehn wurden sogar Nummer 1 der Charts.Die Gruppe um Sänger und Songschreiber Wolfgang Niedecken besteht seit 1976. Die Band traf sich zu Beginn in wechselnder Besetzung, um „einen Kasten Bier leerzuproben“.[1] Der erste Auftritt erfolgte 1977 im Mariensaal in Köln-Nippes mit zwei akustischen Gitarren (Wolfgang Niedecken, Hans Heres) und Perkussion (Afro Bauermann). Das erste Album, Wolfgang Niedecken's BAP rockt andere kölsche Leeder. erschien 1979, die Band bestand zu dieser Zeit aus Wolfgang Niedecken, Hans „Honçe“ Heres, Wolfgang „Gröön“ Klever, Manfred „Schmal“ Boecker, Wolfgang „Wolli“ Boecker und Bernd Odenthal. Die zweite LP Affjetaut folgte 1980, wie die Debüt-Platte noch unter der Bezeichnung „Wolfgang Niedeckens BAP“, da Niedecken sich bereits als Solo-Künstler mit Gitarre und Mundharmonika als „Bob Dylan der Südstadt“ einen Namen gemacht hatte; beide Platten wurden noch beim Kölner Independent-Label Eigelstein Musikproduktion veröffentlicht.
Der Bandname BAP entstand aus Niedeckens Spitzname, der seinen Vater so nannte. Diese Aussprache entstammt der Herkunft der Familie aus Rheinland-Pfalz, und weil sie vom kölschen „Pap“ abwich, entstand so Niedeckens Spitzname.[2] Als ein erster Auftritt geplant wurde, für den mit einem Plakat geworben werden sollte, musste ein Bandname erdacht werden. Hans Heres schlug dem Veranstalter vor, „BAPP“ zu nehmen.[3] Da sich die Bandmitglieder aber einig waren, dass „BAPP“ – mit zwei „P“ geschrieben – auf der Bassdrum nicht gut aussah, wurde einfach ein „P“ gestrichen.[4]
Der musikalische und inhaltliche Stil der BAP-Songs wird wesentlich von Bob Dylan, den Kinks und den Rolling Stones geprägt. Auch Bruce Springsteen, mit dem Sänger Wolfgang Niedecken eine persönliche Freundschaft verbindet, gilt als wichtiger Orientierungspunkt für BAP. Verschiedene BAP-Lieder, vor allem melancholische (z. B. Helfe kann dir keiner, Paar Daach fröher) zeigen in den Arrangements und der Stimmung deutliche Ähnlichkeiten mit Stücken von Wolfgang Ambros, etwa von dessen Album 19 Class A Numbers. Die Texte beschäftigen sich oft mit gesellschaftlichen oder persönlichen Problemen.1979 fanden unter dem Bandnamen "Wolfgang Niedeckens BAP" erste Auftritte außerhalb von Köln und der näheren Umgebung statt; so zum Beispiel auch anlässlich der Bundesgartenschau 1979 in der Bonner Rheinaue.[5] Im Mai 1982 machte BAP ihre erste professionell organisierte Deutschlandtournee. Im Mittelpunkt standen Songs des aktuellen Albums Für Usszeschnigge, das 1981 als erstes beim Major-Label EMI-Electrola erschienen war. Für den Wechsel von Eigelstein zur EMI mussten BAP in der lokalen Kultur-Szene viel Kritik einstecken, wurden jedoch mit Platz 1 in den deutschen Album-Charts prompt belohnt.
Im Sommer 1982 folgten verschiedene Auftritte im Rahmen von Großveranstaltungen und Fernsehproduktionen: Rockpop In Concert für das ZDF in der Dortmunder Westfalenhalle 1, Demonstration gegen die Nachrüstung der NATO am 10. Juni 1982 (Zehnter Juni) auf den Bonner Rheinwiesen, Vorprogramm der Rolling Stones am 4. und 5. Juli 1982 im Müngersdorfer Stadion in Köln und als erste deutsche Band bei einem Festival des WDR-Rockpalast am 28. August 1982 auf der Loreley-Freilichtbühne.
Nach Erscheinen des vierten Albums Vun drinne noh drusse war die Band zwischen Oktober 1982 und Oktober 1983 sieben Monate lang unterwegs. Neben Deutschland standen auch Konzerte in Österreich, der Schweiz und den Benelux-Ländern auf dem Programm. Insgesamt wurden etwa 130 Auftritte gespielt. Die Tournee endete mit einem Konzert im Kölner „Stollwerck“. Das vom Abriss bedrohte Bürgerhaus Stollwerck erhielt die Einnahmen dieses Konzerts zur Finanzierung seiner weiteren Arbeit. Am 28. Mai 1983 spielte BAP auf einem Festival im niedersächsischen Schüttorf im Vorprogramm von Rod Stewart und am 22. Oktober 1983 auf einer weiteren Großdemonstration gegen die NATO-Nachrüstung im Bonner Hofgarten.
Für den Januar 1984 war – nach langen Verhandlungen mit der staatlichen Künstleragentur – eine Tournee mit 14 Konzerten in 13 Städten der DDR geplant. Im Vorfeld der Tour zeichnete das DDR-Fernsehen ein Interview mit Wolfgang Niedecken inklusive zweier Unplugged-Versionen von BAP-Liedern auf. Dieses wurde später jedoch sinnentstellend verkürzt gesendet. So entschloss sich Niedecken, einige politische Statements, die der Band wichtig waren, in einem eigenen Lied darzustellen. Es wurde als Deshalv spill’ mer he betitelt und erstmals auf dem letzten „West-Konzert“ vor der Tour in Wolfsburg gespielt. Als die Band bereits in Ost-Berlin im Hotel Unter den Linden war, gab es am Vorabend des ersten Konzerts heftige Auseinandersetzungen über dieses Lied mit der DDR-Seite. Als die Band sich weigerte, es von der Setlist zu nehmen, kam es zum Eklat. Die Tournee wurde abgebrochen, bevor das erste Konzert auf dem Boden der DDR gespielt werden konnte. In einer Sendung des DDR-Fernsehens war die Ansage eines Moderators während eines Konzerts im Berliner Palast der Republik zu sehen, zu dem BAP geladen war. Er nannte als Begründung ihrer Absage, die Band wolle „nicht unter dem Symbol der weißen Taube auf blauem Grund auftreten“.[6]
Die Tournee zum Album Zwesche Salzjebäck un Bier begann am 15. und 16. Juni 1984 mit zwei Konzerten im Archäologischen Park in Xanten. Sie wurden vom ZDF aufgezeichnet und später in einer Zusammenfassung gesendet. Die Tour dauerte bis zum Februar 1985 und übertraf von der Zuschauerresonanz her noch die von 1982/83.
Am 2. März 1986 begann in Lohmar bei Köln die Tournee Ahl Männer, aalglatt. BAP spielte zunächst einige Konzerte im ländlichen Raum, bevor die Band am 15. März 1986 in der Essener Grugahalle bei der 17. und letzten Rocknacht des WDR-Rockpalast auftrat. Die Rocknacht, bei der auch Jackson Browne und Big Country auftraten, wurde wie schon das Festival auf der Loreley 1982 via Eurovision von vielen europäischen Radio- und Fernsehstationen ausgestrahlt.
Von April bis Juli folgten zahlreiche weitere Konzerte. Wegen der anhaltenden Popularität wurden teilweise auch größere Hallen ausgewählt. So fanden die „Heimspiele“ der Kölner Band erstmals in der bis zu 8000 Zuschauer fassenden Kölner Sporthalle, der damals größten Veranstaltungshalle der Domstadt, statt. Bei dieser Tournee gab es mit Christian Schneider erstmals auf einer Tournee einen Gastmusiker, weil die zum Teil sehr komplexen Keyboard-Arrangements des neuen Albums live mit nur einem Keyboarder nicht zu realisieren gewesen wären. Schneider spielte neben Keyboards bei einigen Stücken auch Saxophon. Den letzten Auftritt der Tour absolvierte die Band am 26. Juli 1986; genau drei Monate nach der Atomreaktor-Katastrophe von Tschernobyl auf dem legendären Anti-WAAhnsinns-Festival gegen die Wiederaufbereitungsanlage von Wackersdorf in Burglengenfeld.
Nach Ende der Tournee 1986 legte BAP eine kreative Pause ein (u. a. bedingt durch bandinterne, künstlerische Meinungsverschiedenheiten), die Wolfgang Niedecken zur Veröffentlichung seines Albums Schlagzeiten und zu einigen Solo-Konzerten nutzte. BAP stand erst im September 1987 bei zwei Festivals wieder auf der Bühne, um sich auf eine Tournee durch China vorzubereiten. Diese Tournee ist im Buch BAP övver China dokumentiert.
Das Album Da Capo wurde von Oktober bis Dezember 1988 zunächst bei einer ausgedehnten Hallentournee präsentiert. Bei dieser Tournee legte BAP die Scheu vor den ganz großen Konzertarenen endgültig ab. So standen auch die Frankfurter Festhalle und die Münchener Olympiahalle auf dem Programm. Im Sommer 1989 folgten weitere Konzerte, teilweise auch im Rahmen von Festivals gemeinsam mit Joe Cocker. Eines dieser Events fand in der Berliner Waldbühne statt.
Auch die Tournee 1991 wurde in mehreren Teilen durchgeführt. Kurz nach der Vollendung der deutschen Einheit standen im Januar 1991 zunächst die ersten Konzerte der Band auf dem Gebiet der ehemaligen DDR auf dem Programm. Anschließend ging BAP in Westdeutschland auf Club-Tour und absolvierte eine Reihe von Auftritten in beschaulichem Rahmen, zumeist in kleinen Hallen. Das Konzert im Kölner E-Werk wurde aufgezeichnet und später auf dem Album Live – Affrocke veröffentlicht.
Im Mai und Juni 1991 folgte eine Tournee ausschließlich durch die größten deutschen Konzerthallen und bei verschiedenen Open-Air-Festivals. Als Gast bei den Konzerten trat Julian Dawson auf. Am 26. Januar 1994 startete die Tournee zum im August 1993 erschienenen Album Pik Sibbe. Nach wie vor war die Nachfrage in der BAP-Hochburg Köln groß, in einigen anderen Städten blieben die Zuschauerzahlen etwas hinter den Erwartungen zurück. Die folgende Tournee zum Album Amerika begann im November 1996. Der Tourneestart in Koblenz wurde für den WDR-Rockpalast mitgeschnitten und später im Fernsehen ausgestrahlt.
Mit dem Ausstieg von Bassist Steve Borg und von Gründungsmitglied Manfred „Schmal“ Boecker verließen zwei Musiker die Band, die BAP über viele Jahre mitgeprägt haben. 1999 stieg auch Gitarrist Klaus „Major“ Heuser aus, der während 19 Jahren Bandmitgliedschaft die überwiegende Zahl der Lieder komponierte. Außerdem verließ Keyboarder Alexander „Effendi“ Büchel die Firma BAP. Diese Abgänge und die darauf folgenden Neubesetzungen veränderten den musikalischen Ausdruck von BAP nachhaltig.
Zu den Gründen für den Ausstieg von Major sagt Wolfgang Niedecken rückblickend im März 2011:
„Der Major ist ein toller Gitarrist. Aber er wollte, dass BAP international ausgerichteten Radio-Pop spielt. Ich wollte beim Kölsch-Rock bleiben. Beide Positionen waren nicht vereinbar. Ich bin ihm dankbar, dass er selbst gegangen ist. Ich hätte ihn nämlich nie rausgeschmissen.[7]“
Als Neuzugang an den Keyboards stieg Michael Nass bei BAP ein, der zuvor in den 1980er Jahren in der DDR-Musikszene musikalisch sehr aktiv war, u. a. bei P 16 und später in Liselotte Rezniceks Frauenband Mona Lise. Gitarrist wurde Helmut Krumminga. Im Sommer 2001 gab BAP vor der eigentlichen Aff un zo-Tour ab Herbst 2001 zwei Vorabkonzerte, darunter das „Konzert an der toten Brücke“ (Soda-Brücke) in Euskirchen, das auch vom WDR aufgezeichnet und wenige Tage später in der Sendung Rockpalast gesendet wurde. Das Album selbst stieg wie der Vorgänger Tonfilm auf Platz 1 in die deutschen Charts ein.
Im Januar 2006 war die Kölnarena zwar anlässlich des Starts der Jubiläumskonzerte zum 30-jährigen Bestehen der Band mit 25.000 Zuschauern an zwei aufeinander folgenden Tagen fast ausverkauft. Bei anderen Auftritten hatte man sich von vorneherein durch die Wahl kleinerer Konzertorte angepasst.
Auch das im Mai 2008 erschienene Album Radio Pandora stieg auf Platz 1 in die deutschen Charts ein. Im Winter 2008 startete die Tournee dazu, am 2. Weihnachtstag gab es das Heimspiel in der Köln-Arena (Lanxess-Arena); sie dauerte (mit Unterbrechungen) bis zum Sommer 2009, wobei die Band von Anne de Wolff (Violine, Bratsche, Gesang) und teilweise von Rhani Krija (Percussion) begleitet wurde.
Für November 2011 war der Start der aktuellsten Tournee geplant. Aufgrund einer schweren Erkrankung Wolfgang Niedeckens wurde der Start der Tour auf Anfang Mai 2012 verschoben.[8][9][10]
Auslandsauftritte [Bearbeiten]
BAP ist im Laufe der bisher 35-jährigen Bandgeschichte in vielen Ländern der Welt aufgetreten. Nachdem sich die Bandmitglieder anfangs kaum vorstellen konnten, dass ihre kölschen Texte außerhalb des Rheinlandes verstanden würden, durften sie erleben, dass ihre Platten weit darüber hinaus gekauft wurden. Tourneen waren dadurch auch im Ausland möglich.
Die ersten Auftritte außerhalb Deutschlands waren im Dezember 1982 in der Schweiz (Basel und St.Gallen)[11] und bis Mitte der 1980er Jahre in Österreich, Luxemburg, Belgien und Dänemark (Roskilde-Festival). Seitdem gehören Auftritte in diesen Nachbarländern zum Bestandteil jeder Tournee.
Spätere Fernreisen wurden zumeist als Begleitung zu künstlerischen oder politischen Themen organisiert; häufig war nicht die komplette Gruppe unterwegs; manchmal auch nur Wolfgang Niedecken alleine oder in Begleitung von Musikern seiner Solo-Projekte:
Mit einigen Gästen tourte BAP im Oktober 1987 vier Wochen durch China. Acht Auftritte wurden in Peking, Shanghai und Kanton absolviert.[12]
Wolfgang Niedecken spielte 1987 auf Einladung der Kulturstiftung Casa de los tres Mundos (ein Projekt des Schauspielers Dietmar Schönherr, des Produzenten Peter Reichelt und des Kulturministers Ernesto Cardenal) mit seiner Complizen-Band in Nicaragua.
In ähnlicher Zusammensetzung spielten Wolfgang Niedecken & Complizen 1988 in Mosambik eine kleine Tour.
Die politischen Veränderungen in der Sowjetunion unter Gorbatschow machten es möglich, dass BAP im Mai 1989 je drei Konzerte in Moskau und Wolgograd gab.[13] Dort kamen die Musiker auch mit Fans aus der DDR ins Gespräch. Nachdem die BAP-Tour durch Ostdeutschland 1984 abgesagt wurde, war der Umweg über die UdSSR die einzige Möglichkeit, als DDR-Bürger mit der Band zu sprechen.
More info and other languages available at:
www.bap.de/start/musik/songtexte/titel/verdamp-lang-her --- www.youtube.com/watch?v=Ghi2xReyFYA&feature=related --- www.worldvision.de/unsere-arbeit-wie-wir-arbeiten-entwick... ---
Bap Colognian (Kölsch) pronunciation: [/bap/] is a German rock group. With ten albums reaching the number one in the German record charts, Bap is one of the most successful rock acts in their home country.
Nearly all of Bap's lyrics are written in Kölsch, the dialect of Cologne, or more precisely in a Kölsch-influenced derivation of Eifelplatt, a regional variant of the Ripuarian language spoken in the nearby rural Eifel. Niedecken's most prominent musical influences, especially early in his career, were Bob Dylan, the Kinks, Bruce Springsteen, the Rolling Stones, and Wolfgang Ambros.
The group was founded in 1976 under the name Wolfgang Niedecken's Bap in Cologne, Germany by Wolfgang Niedecken and Hans Heres. In 1981 they released their most famous song "Verdamp lang her" (English: Damn long time ago), in which Niedecken describes regrets he has about his relationship with his then recently deceased father. The band's name "BAP" derived from "BAPP", both, a play-on-words on the Kölsch word "Papp" (related to the German word Papa for dad), but pronounced differently, and Niedecken's then-times nickname. BAP ist eine Kölschrockband um den Frontmann Wolfgang Niedecken und gilt als eine der erfolgreichsten Rockbands deutscher Sprache. Von den 23 BAP-Alben erreichten 19 die Top 10, zehn wurden sogar Nummer 1 der Charts.Die Gruppe um Sänger und Songschreiber Wolfgang Niedecken besteht seit 1976. Die Band traf sich zu Beginn in wechselnder Besetzung, um „einen Kasten Bier leerzuproben“.[1] Der erste Auftritt erfolgte 1977 im Mariensaal in Köln-Nippes mit zwei akustischen Gitarren (Wolfgang Niedecken, Hans Heres) und Perkussion (Afro Bauermann). Das erste Album, Wolfgang Niedecken's BAP rockt andere kölsche Leeder. erschien 1979, die Band bestand zu dieser Zeit aus Wolfgang Niedecken, Hans „Honçe“ Heres, Wolfgang „Gröön“ Klever, Manfred „Schmal“ Boecker, Wolfgang „Wolli“ Boecker und Bernd Odenthal. Die zweite LP Affjetaut folgte 1980, wie die Debüt-Platte noch unter der Bezeichnung „Wolfgang Niedeckens BAP“, da Niedecken sich bereits als Solo-Künstler mit Gitarre und Mundharmonika als „Bob Dylan der Südstadt“ einen Namen gemacht hatte; beide Platten wurden noch beim Kölner Independent-Label Eigelstein Musikproduktion veröffentlicht.
Der Bandname BAP entstand aus Niedeckens Spitzname, der seinen Vater so nannte. Diese Aussprache entstammt der Herkunft der Familie aus Rheinland-Pfalz, und weil sie vom kölschen „Pap“ abwich, entstand so Niedeckens Spitzname.[2] Als ein erster Auftritt geplant wurde, für den mit einem Plakat geworben werden sollte, musste ein Bandname erdacht werden. Hans Heres schlug dem Veranstalter vor, „BAPP“ zu nehmen.[3] Da sich die Bandmitglieder aber einig waren, dass „BAPP“ – mit zwei „P“ geschrieben – auf der Bassdrum nicht gut aussah, wurde einfach ein „P“ gestrichen.[4]
Der musikalische und inhaltliche Stil der BAP-Songs wird wesentlich von Bob Dylan, den Kinks und den Rolling Stones geprägt. Auch Bruce Springsteen, mit dem Sänger Wolfgang Niedecken eine persönliche Freundschaft verbindet, gilt als wichtiger Orientierungspunkt für BAP. Verschiedene BAP-Lieder, vor allem melancholische (z. B. Helfe kann dir keiner, Paar Daach fröher) zeigen in den Arrangements und der Stimmung deutliche Ähnlichkeiten mit Stücken von Wolfgang Ambros, etwa von dessen Album 19 Class A Numbers. Die Texte beschäftigen sich oft mit gesellschaftlichen oder persönlichen Problemen.1979 fanden unter dem Bandnamen "Wolfgang Niedeckens BAP" erste Auftritte außerhalb von Köln und der näheren Umgebung statt; so zum Beispiel auch anlässlich der Bundesgartenschau 1979 in der Bonner Rheinaue.[5] Im Mai 1982 machte BAP ihre erste professionell organisierte Deutschlandtournee. Im Mittelpunkt standen Songs des aktuellen Albums Für Usszeschnigge, das 1981 als erstes beim Major-Label EMI-Electrola erschienen war. Für den Wechsel von Eigelstein zur EMI mussten BAP in der lokalen Kultur-Szene viel Kritik einstecken, wurden jedoch mit Platz 1 in den deutschen Album-Charts prompt belohnt.
Im Sommer 1982 folgten verschiedene Auftritte im Rahmen von Großveranstaltungen und Fernsehproduktionen: Rockpop In Concert für das ZDF in der Dortmunder Westfalenhalle 1, Demonstration gegen die Nachrüstung der NATO am 10. Juni 1982 (Zehnter Juni) auf den Bonner Rheinwiesen, Vorprogramm der Rolling Stones am 4. und 5. Juli 1982 im Müngersdorfer Stadion in Köln und als erste deutsche Band bei einem Festival des WDR-Rockpalast am 28. August 1982 auf der Loreley-Freilichtbühne.
Nach Erscheinen des vierten Albums Vun drinne noh drusse war die Band zwischen Oktober 1982 und Oktober 1983 sieben Monate lang unterwegs. Neben Deutschland standen auch Konzerte in Österreich, der Schweiz und den Benelux-Ländern auf dem Programm. Insgesamt wurden etwa 130 Auftritte gespielt. Die Tournee endete mit einem Konzert im Kölner „Stollwerck“. Das vom Abriss bedrohte Bürgerhaus Stollwerck erhielt die Einnahmen dieses Konzerts zur Finanzierung seiner weiteren Arbeit. Am 28. Mai 1983 spielte BAP auf einem Festival im niedersächsischen Schüttorf im Vorprogramm von Rod Stewart und am 22. Oktober 1983 auf einer weiteren Großdemonstration gegen die NATO-Nachrüstung im Bonner Hofgarten.
Für den Januar 1984 war – nach langen Verhandlungen mit der staatlichen Künstleragentur – eine Tournee mit 14 Konzerten in 13 Städten der DDR geplant. Im Vorfeld der Tour zeichnete das DDR-Fernsehen ein Interview mit Wolfgang Niedecken inklusive zweier Unplugged-Versionen von BAP-Liedern auf. Dieses wurde später jedoch sinnentstellend verkürzt gesendet. So entschloss sich Niedecken, einige politische Statements, die der Band wichtig waren, in einem eigenen Lied darzustellen. Es wurde als Deshalv spill’ mer he betitelt und erstmals auf dem letzten „West-Konzert“ vor der Tour in Wolfsburg gespielt. Als die Band bereits in Ost-Berlin im Hotel Unter den Linden war, gab es am Vorabend des ersten Konzerts heftige Auseinandersetzungen über dieses Lied mit der DDR-Seite. Als die Band sich weigerte, es von der Setlist zu nehmen, kam es zum Eklat. Die Tournee wurde abgebrochen, bevor das erste Konzert auf dem Boden der DDR gespielt werden konnte. In einer Sendung des DDR-Fernsehens war die Ansage eines Moderators während eines Konzerts im Berliner Palast der Republik zu sehen, zu dem BAP geladen war. Er nannte als Begründung ihrer Absage, die Band wolle „nicht unter dem Symbol der weißen Taube auf blauem Grund auftreten“.[6]
Die Tournee zum Album Zwesche Salzjebäck un Bier begann am 15. und 16. Juni 1984 mit zwei Konzerten im Archäologischen Park in Xanten. Sie wurden vom ZDF aufgezeichnet und später in einer Zusammenfassung gesendet. Die Tour dauerte bis zum Februar 1985 und übertraf von der Zuschauerresonanz her noch die von 1982/83.
Am 2. März 1986 begann in Lohmar bei Köln die Tournee Ahl Männer, aalglatt. BAP spielte zunächst einige Konzerte im ländlichen Raum, bevor die Band am 15. März 1986 in der Essener Grugahalle bei der 17. und letzten Rocknacht des WDR-Rockpalast auftrat. Die Rocknacht, bei der auch Jackson Browne und Big Country auftraten, wurde wie schon das Festival auf der Loreley 1982 via Eurovision von vielen europäischen Radio- und Fernsehstationen ausgestrahlt.
Von April bis Juli folgten zahlreiche weitere Konzerte. Wegen der anhaltenden Popularität wurden teilweise auch größere Hallen ausgewählt. So fanden die „Heimspiele“ der Kölner Band erstmals in der bis zu 8000 Zuschauer fassenden Kölner Sporthalle, der damals größten Veranstaltungshalle der Domstadt, statt. Bei dieser Tournee gab es mit Christian Schneider erstmals auf einer Tournee einen Gastmusiker, weil die zum Teil sehr komplexen Keyboard-Arrangements des neuen Albums live mit nur einem Keyboarder nicht zu realisieren gewesen wären. Schneider spielte neben Keyboards bei einigen Stücken auch Saxophon. Den letzten Auftritt der Tour absolvierte die Band am 26. Juli 1986; genau drei Monate nach der Atomreaktor-Katastrophe von Tschernobyl auf dem legendären Anti-WAAhnsinns-Festival gegen die Wiederaufbereitungsanlage von Wackersdorf in Burglengenfeld.
Nach Ende der Tournee 1986 legte BAP eine kreative Pause ein (u. a. bedingt durch bandinterne, künstlerische Meinungsverschiedenheiten), die Wolfgang Niedecken zur Veröffentlichung seines Albums Schlagzeiten und zu einigen Solo-Konzerten nutzte. BAP stand erst im September 1987 bei zwei Festivals wieder auf der Bühne, um sich auf eine Tournee durch China vorzubereiten. Diese Tournee ist im Buch BAP övver China dokumentiert.
Das Album Da Capo wurde von Oktober bis Dezember 1988 zunächst bei einer ausgedehnten Hallentournee präsentiert. Bei dieser Tournee legte BAP die Scheu vor den ganz großen Konzertarenen endgültig ab. So standen auch die Frankfurter Festhalle und die Münchener Olympiahalle auf dem Programm. Im Sommer 1989 folgten weitere Konzerte, teilweise auch im Rahmen von Festivals gemeinsam mit Joe Cocker. Eines dieser Events fand in der Berliner Waldbühne statt.
Auch die Tournee 1991 wurde in mehreren Teilen durchgeführt. Kurz nach der Vollendung der deutschen Einheit standen im Januar 1991 zunächst die ersten Konzerte der Band auf dem Gebiet der ehemaligen DDR auf dem Programm. Anschließend ging BAP in Westdeutschland auf Club-Tour und absolvierte eine Reihe von Auftritten in beschaulichem Rahmen, zumeist in kleinen Hallen. Das Konzert im Kölner E-Werk wurde aufgezeichnet und später auf dem Album Live – Affrocke veröffentlicht.
Im Mai und Juni 1991 folgte eine Tournee ausschließlich durch die größten deutschen Konzerthallen und bei verschiedenen Open-Air-Festivals. Als Gast bei den Konzerten trat Julian Dawson auf. Am 26. Januar 1994 startete die Tournee zum im August 1993 erschienenen Album Pik Sibbe. Nach wie vor war die Nachfrage in der BAP-Hochburg Köln groß, in einigen anderen Städten blieben die Zuschauerzahlen etwas hinter den Erwartungen zurück. Die folgende Tournee zum Album Amerika begann im November 1996. Der Tourneestart in Koblenz wurde für den WDR-Rockpalast mitgeschnitten und später im Fernsehen ausgestrahlt.
Mit dem Ausstieg von Bassist Steve Borg und von Gründungsmitglied Manfred „Schmal“ Boecker verließen zwei Musiker die Band, die BAP über viele Jahre mitgeprägt haben. 1999 stieg auch Gitarrist Klaus „Major“ Heuser aus, der während 19 Jahren Bandmitgliedschaft die überwiegende Zahl der Lieder komponierte. Außerdem verließ Keyboarder Alexander „Effendi“ Büchel die Firma BAP. Diese Abgänge und die darauf folgenden Neubesetzungen veränderten den musikalischen Ausdruck von BAP nachhaltig.
Zu den Gründen für den Ausstieg von Major sagt Wolfgang Niedecken rückblickend im März 2011:
„Der Major ist ein toller Gitarrist. Aber er wollte, dass BAP international ausgerichteten Radio-Pop spielt. Ich wollte beim Kölsch-Rock bleiben. Beide Positionen waren nicht vereinbar. Ich bin ihm dankbar, dass er selbst gegangen ist. Ich hätte ihn nämlich nie rausgeschmissen.[7]“
Als Neuzugang an den Keyboards stieg Michael Nass bei BAP ein, der zuvor in den 1980er Jahren in der DDR-Musikszene musikalisch sehr aktiv war, u. a. bei P 16 und später in Liselotte Rezniceks Frauenband Mona Lise. Gitarrist wurde Helmut Krumminga. Im Sommer 2001 gab BAP vor der eigentlichen Aff un zo-Tour ab Herbst 2001 zwei Vorabkonzerte, darunter das „Konzert an der toten Brücke“ (Soda-Brücke) in Euskirchen, das auch vom WDR aufgezeichnet und wenige Tage später in der Sendung Rockpalast gesendet wurde. Das Album selbst stieg wie der Vorgänger Tonfilm auf Platz 1 in die deutschen Charts ein.
Im Januar 2006 war die Kölnarena zwar anlässlich des Starts der Jubiläumskonzerte zum 30-jährigen Bestehen der Band mit 25.000 Zuschauern an zwei aufeinander folgenden Tagen fast ausverkauft. Bei anderen Auftritten hatte man sich von vorneherein durch die Wahl kleinerer Konzertorte angepasst.
Auch das im Mai 2008 erschienene Album Radio Pandora stieg auf Platz 1 in die deutschen Charts ein. Im Winter 2008 startete die Tournee dazu, am 2. Weihnachtstag gab es das Heimspiel in der Köln-Arena (Lanxess-Arena); sie dauerte (mit Unterbrechungen) bis zum Sommer 2009, wobei die Band von Anne de Wolff (Violine, Bratsche, Gesang) und teilweise von Rhani Krija (Percussion) begleitet wurde.
Für November 2011 war der Start der aktuellsten Tournee geplant. Aufgrund einer schweren Erkrankung Wolfgang Niedeckens wurde der Start der Tour auf Anfang Mai 2012 verschoben.[8][9][10]
Auslandsauftritte [Bearbeiten]
BAP ist im Laufe der bisher 35-jährigen Bandgeschichte in vielen Ländern der Welt aufgetreten. Nachdem sich die Bandmitglieder anfangs kaum vorstellen konnten, dass ihre kölschen Texte außerhalb des Rheinlandes verstanden würden, durften sie erleben, dass ihre Platten weit darüber hinaus gekauft wurden. Tourneen waren dadurch auch im Ausland möglich.
Die ersten Auftritte außerhalb Deutschlands waren im Dezember 1982 in der Schweiz (Basel und St.Gallen)[11] und bis Mitte der 1980er Jahre in Österreich, Luxemburg, Belgien und Dänemark (Roskilde-Festival). Seitdem gehören Auftritte in diesen Nachbarländern zum Bestandteil jeder Tournee.
Spätere Fernreisen wurden zumeist als Begleitung zu künstlerischen oder politischen Themen organisiert; häufig war nicht die komplette Gruppe unterwegs; manchmal auch nur Wolfgang Niedecken alleine oder in Begleitung von Musikern seiner Solo-Projekte:
Mit einigen Gästen tourte BAP im Oktober 1987 vier Wochen durch China. Acht Auftritte wurden in Peking, Shanghai und Kanton absolviert.[12]
Wolfgang Niedecken spielte 1987 auf Einladung der Kulturstiftung Casa de los tres Mundos (ein Projekt des Schauspielers Dietmar Schönherr, des Produzenten Peter Reichelt und des Kulturministers Ernesto Cardenal) mit seiner Complizen-Band in Nicaragua.
In ähnlicher Zusammensetzung spielten Wolfgang Niedecken & Complizen 1988 in Mosambik eine kleine Tour.
Die politischen Veränderungen in der Sowjetunion unter Gorbatschow machten es möglich, dass BAP im Mai 1989 je drei Konzerte in Moskau und Wolgograd gab.[13] Dort kamen die Musiker auch mit Fans aus der DDR ins Gespräch. Nachdem die BAP-Tour durch Ostdeutschland 1984 abgesagt wurde, war der Umweg über die UdSSR die einzige Möglichkeit, als DDR-Bürger mit der Band zu sprechen.
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