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Christoph Prégardien invariably gives life to metaphor, irony, pathos and the full span of rhetorical invention of poetic texts.
The revered German lyric tenor is joined by Julius Drake for a programme of late Schubert songs, rich in emotional content and resonant in its depth of psychological reflections on the natural world.
Franz Schubert (1797-1828)
Auf der Brücke D853
Der liebliche Stern D861
Im Walde D834
Um Mitternacht D862
Lebensmut D883
Im Frühling D882
An mein Herz D860
Tiefes Leid (Im Jänner 1817) D876
Über Wildemann D884
Interval
Dass sie hier gewesen D775
Greisengesang D778
Du bist die Ruh D776
Der Tod und das Mädchen D531
Im Walde D708
Nacht und Träume D827
Fischerweise D881
Totengräbers Heimweh D842
Der Winterabend D938
This woman had been held down while her hair was shaved off by hospital staff who didn't want to be bothered with the hassle of treating her hair lice.
LeTAO PATHOS.
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Konzert U2
Letzigrund Zürich, 18.7.05
Tages-Anzeiger, 19.7.05:
Sie reduzieren alles auf das Maximum
Ihr Konzert war in 40 Minuten ausverkauft, U2 bedankten sich gestern auf dem Letzigrund mit dem, was sie am besten können. Neu ist das allerdings nicht.
Von Jean-Martin Büttner
Zürich. - Sie wollen uns schwindlig spielen. «Vertigo» nennen sie ihre Welttournee, und mit dem gleichnamigen Brecher aus ihrem letzten Album beginnt und endet auch das Konzert. Sänger Bono Vox zählt beidesmal das Stück aus, Gitarrist The Edge schlägt ein scharf gespieltes Riff an, die stoische Rhythmusgruppe hält den Takt. Schon ein paar Zeilen weiter ist man beim Refrain angekommen, den Bono mit dem Publkum zusammen singt: pathetisch, beschwörend, masslos, So kennt man die Band, so liebt sie ihr Publikum, und so präsentieren sie sich auch im Letzigrund.
Andacht und Ergriffenheit
Die 44 000 im Stadion lassen sich vom unwirschen Wetter nicht beeindrucken und feiern die vier Iren mit einer Begeisterung, die in stilleren Momenten Züge einer Andacht annimmt und sich beim Finish zur religiösen Ergriffenheit steigert. Vom ersten Stück an singen die Leute im Chor, und auch wenn sie sich zwischendurch beruhigen, wird der Auftritt zum Heimspiel ohne Gegentor.
Das Zürcher Konzert war innert vierzig Minuten ausverkauft gewesen. Die Gruppe revanchiert sich mit einer Darbietung, die dem Anlass und der Kulisse spielend gerecht wird. Die grosse Geste war schon immer ihre Stärke. Sie bleibt auch ihre Schwäche, wie das Konzert mehrmals deutlich macht.
Unabhängig von der offensichtlichen Spielfreude des Quartetts, das ja seit bald dreissig Jahren in unveränderter Besetzung zusammen spielt, überwiegt der Eindruck des bereits Gehörten. Grosse Gefühle werden beschworen, aber man hat diese Beschwörungen schon oft erlebt, gerade von ihnen. Das scheint Absicht zu sein. Auf ihren letzten beiden Platten haben U2 die Richtung angegeben, in die sie sich bewegen wollten, nämlich zurück. Also keine Experimente wie in der elektronischen Phase der Neunziger, Schluss mit der postmodernen Ironie, mit den Zitaten und Parodien und Rollenspielen. Stattdessen: wieder die Wucht der Anfänge.
Die Grenzen ausspielen
Auf dem Letzigrund überzeugt das Resultat deutlich weniger als beim letzten Schweizer Stadionkonzert im St. Jakob. Das ist aber zwölf Jahre her, und die Gruppe stand damals auf dem Höhepunkt. Ausserdem versteht sie es nach wie vor, mit einfachen Mitteln grosse Gefühle zu erzeugen. Die Musiker von U2, hat ihr Produzent Brian Eno einmal gesagt, hätten neben ihren Möglichkeiten immer auch ihre Grenzen ausgespielt. Das wird im Letzigrund immer dann klar, wenn die Band ihr Arrangement einfach hält und der Dynamik von Wucht und Fragilität, Pathos und Melancholie vertraut: Reduce to the Max.
Das Beste an ihrem Auftritt, und es ist nicht wenig: Neuere Stücke wie «Elevation» oder «Beautiful Day» klingen fast durchwegs besser als hundertfach abgesungene Kitschschleudern wie «The Streets Have No Name» oder «Sunday Bloody Sunday», so inbrünstig sich die Refrains auch mitsingen lassen. Auch der Höhepunkt des Abends ist kein Stück von früher, sondern der Song «Love and Peace or Else» aus dem neuen Album. Der Titel fasst bündig zusammen, was Bono in seinen nachfolgenden Sermonen ausführt: Liebe, Friede, oder es setzt was.
Letzteres besorgt die Band darauf gleich selber und liefert den Fans das erwartet innige und innig erwartete Finale samt Hymnen, Parolen und explodierendem Licht. Aber schwindlig? Schwindlig ist uns diesmal nicht geworden.
Babis Kandilaptis is a Greek artist living and working in Belgium. Since the 1980s, the thrust of his plastic arts practice has been to measure the impact images have on our memory and our collective imaginary. Through paintings, drawings, sculptures, and mural or spatial installations, he explores a broad range of fundamental topics, such as history, religion and society.
The three pieces presented at Art Souterrain form part of a broader reflection on writing. The Greek words ‘Praxis,’ ‘Krisis’ and ‘Pathos’ are reproduced on posters and in neon lights, a poetic reinterpretation of the advertising world. Contrary to the clear slogans used in advertising, the use of Greek text obscures the message being conveyed and baffles the spectator. These words, though intended to convey a shared idea, have a different meaning in French, making for a difficult translation. Through a graphic process that is elegant and attractive, the artist addresses troubling issues in the world of work today: action, crisis and suffering.
Art souterrain 2018, (Place de la Cité internationale) Montreal, Quebec.