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LeTAO PATHOS.
maps.app.goo.gl/Q1pV39kMvkkWdCn88
7Artisans 35mm F2. (ライカMマウント)
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焦点工房SHOTEN L.M-C.R (Mマウント - RFマウント変換)
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Canon EOS R.
(Amazon)
Christoph Prégardien invariably gives life to metaphor, irony, pathos and the full span of rhetorical invention of poetic texts.
The revered German lyric tenor is joined by Julius Drake for a programme of late Schubert songs, rich in emotional content and resonant in its depth of psychological reflections on the natural world.
Franz Schubert (1797-1828)
Auf der Brücke D853
Der liebliche Stern D861
Im Walde D834
Um Mitternacht D862
Lebensmut D883
Im Frühling D882
An mein Herz D860
Tiefes Leid (Im Jänner 1817) D876
Über Wildemann D884
Interval
Dass sie hier gewesen D775
Greisengesang D778
Du bist die Ruh D776
Der Tod und das Mädchen D531
Im Walde D708
Nacht und Träume D827
Fischerweise D881
Totengräbers Heimweh D842
Der Winterabend D938
Interpretation: "Dieses Gebäude steht exemplarisch für die Architektur der 1960er Jahre. Der Baukörper ist klar gegliedert, flach gedeckt, rechtwinklig und ohne dekorative Geste. Die Fassade aus hellem Mauerwerk wirkt seriell und ruhig, die gleichmäßig gesetzten Fenster ordnen den Raum funktional statt repräsentativ. Alles folgt Maß, Raster und Wiederholung.
Die Bauweise ist geprägt von Rationalisierung und Standardisierung. Vorgefertigte Elemente, klare Trennung von Konstruktion und Hülle, kontrollierter Lichteinfall. Diese Architektur will nicht auffallen, sondern funktionieren. Sie gehört zur Nachkriegsmoderne, die Ordnung, Übersicht und Alltag nach der Zerstörung suchte. Bauen war hier eine gesellschaftliche Aufgabe, kein Ausdruck von Individualität.
Heute werden genau diese nüchternen Formen neu bewertet. Was lange als banal galt, wird zunehmend unter Denkmalschutz gestellt. Nicht aus Nostalgie, sondern weil diese Gebäude eine Haltung dokumentieren: Vertrauen in Planung, Gleichheit, Versorgung und Dauerhaftigkeit.
Die Sentimentalität entsteht auch aus dem Kontrast zur Gegenwart. In einer Zeit spektakulärer, marktgetriebener Architektur wirkt die Zurückhaltung der 1960er Jahre plötzlich ehrlich. Diese Bauten versprachen nichts – sie erfüllten Aufgaben. Dass sie heute verschwinden, macht sie sichtbar.
Der Denkmalschutz schützt hier nicht das Besondere, sondern den gebauten Alltag. Er bewahrt eine Epoche, in der Architektur leise war und dennoch prägend. Diese Gebäude werden nicht sentimental, weil sie schön sind, sondern weil sie eine Haltung verkörpern, die selten geworden ist: Form ohne Pathos.
同じ窓
暮らしは去りて
壁が覚える
Onaji mado
kurashi wa sarite
kabe ga oboeru
Gleiche Fenster ruhn,
der Alltag ist fortgezogen –
die Wand erinnert.